sentence1
stringlengths
0
100k
sentence2
stringlengths
0
100k
score
float64
0
5
pte20200327012 Medizin/Wellness, Forschung/Entwicklung Emotionale Hilfe: Bestätigung hilft bei Stress Kontrolle und schwache Argumente sind im Fall der Fälle laut Experten nicht sehr hilfreich Gespräch: Bestätigung hilft bei einer Krise (Foto: pixelio.de, Günter Havlena) University Park (pte012/27.03.2020/10:33) - In unsicheren Zeiten hilft die Unterstützung von Freunden und Familienmitgliedern. Beruhigende Worte können jedoch laut einer Studie der Penn State http://psu.edu verschiedene Auswirkungen haben. Die Forscher haben untersucht, wie Menschen auf eine Reihe von verschiedenen Botschaften reagieren, die emotionale Unterstützung beinhalten. Details wurden im "Journal of Communication" publiziert. Reden hilft weiter Botschaften, die die Gefühle einer Person bestätigten, waren wirksamer und hilfreicher als jene, die kritisch waren oder Gefühle schmälerten. Die Forscher erklären, dass die Ergebnisse den Menschen helfen könnten, ihre Freude und die Familie besser zu unterstützen. Laut Forschungsleiterin Xi Tian sollte eine Sprache vermieden werden, die Kontrolle vermittelt oder Argumente ohne fundierte Begründung nutzt. Anstelle einer notleidenden Person zu sagen, wie sie sich fühlen soll, kann sie ermutigt werden, über ihre Gedanken und Gefühle zu sprechen und damit zu eigenen Schlussfolgerungen gelangen, wie sich Gefühle und Verhalten verändern lassen. Für die Studie wurden 478 verheiratete Erwachsene rekrutiert, die vor Kurzem einen Streit mit ihrem Partner gehabt hatten. Vor der Beantwortung eines Online-Fragebogens wurden sie ersucht, an jemanden zu denken, mit dem sie über ihre Ehe oder ihren Partner gesprochen hatten. Anschließend wurde ihnen eine von sechs möglichen unterstützenden Botschaften angeboten und man hat sie ersucht, sich vorzustellen, dass die Botschaft von dieser Person kommt. Zuletzt wurden sie gebeten, die erhaltene Botschaft mit einer Reihe von Charakteristiken zu bewerten. Test mit Botschaften Laut Tian wurden die Botschaften dahingehend manipuliert, wie gut sie die Empfindungen, Gefühle und Erfahrungen erkennen oder berücksichtigen. Grundlegend wurden die Botschaften darauf ausgerichtet, eine geringe, mittlere oder hohe Personenzentrierung aufzuweisen. Für jeden Wert wurden zwei Botschaften ausgewählt. Laut den Forschern erkennen Botschaften mit einer hohen Personenzentrierung die Gefühle der anderen Person und helfen dabei herauszufinden, warum sie bestehen könnten. Bei einer niedrigen Personenzentrierung ist die Botschaft kritisch und stellt die Gefühle des Gegenübers infrage. Die Analyse der Daten hat ergeben, dass eine Unterstützung mit geringer Personenzentrierung den Teilnehmern nicht dabei half, mit ihrem Ehestreit so umzugehen, dass sich die seelische Belastung verringerte. Laut Tian wurden diese Botschaften als dominierend und die Argumente als nicht überzeugend wahrgenommen. Sie führten zu mehr Widerstand gegen soziale Unterstützung. Die Teilnehmer berichteten, dass sie nach ihrem Erhalt wütend waren. Sie gaben auch an, sie zu kritisieren, während sie sie lasen. Botschaften mit einer hohen Personenzentrierung führten zu einer größeren Verbesserung des Gefühlszustands und verhinderten einen Widerstand gegen soziale Unterstützung. Die Botschaften sollten daher mit einer mittleren bis hohen Personenzentrierung genutzt werden, wenn Menschen mit alltäglichen Stresssituationen geholfen wird. Sympathie, Zuwendung und Interesse sollten sich in der Sprache widerspiegeln. Die Gefühle des anderen Menschen sollten anerkannt oder eine Perspektive angeboten werden. (Ende)
OK Wir setzen auf unserer Website Cookies und andere Technologien ein, um Ihnen den vollen Funktionsumfang unseres Angebotes anzubieten. Zudem ermöglichen Cookies die Personalisierung von Inhalten und dienen der Ausspielung von Werbung. Sie können auch zu Analysezwecken gesetzt werden. Durch die weitere Nutzung unserer Website erklären Sie sich mit dem Einsatz von Cookies einverstanden. Weitere Informationen, auch zur Deaktivierung der Cookies, finden Sie in unserer Datenschutzerklärung. zur Datenschutzerklärung
1
Terror in Afghanistan Dutzende Soldaten bei Angriff auf Stützpunkt getötet Für Frieden in Afghanistan gibt es kaum Anzeichen: In der Nacht kamen bei einem Angriff auf einen Stützpunkt mehr als 20 Soldaten ums Leben.
USA und Taliban unterzeichnen Friedensabkommen – Seite 1 Die USA und Vertreter der militant-islamistischen Taliban haben in Katar ein Abkommen über Wege zu einem Frieden in Afghanistan unterzeichnet. Die Vereinbarung soll einen Abzug der US-Truppen aus Afghanistan über mehrere Stufen einleiten und zu baldigen innerafghanischen Friedensgesprächen führen. Dem Abkommen zufolge wollen die USA binnen 14 Monaten alle Truppen abziehen. Voraussetzung ist, dass sich die Taliban an ihre Zusagen zur Verhinderung von Terrorismus halten. Weiter sieht das Abkommen vor, dass die Zahl der US-Soldaten in einem ersten Schritt um rund ein Drittel reduziert wird, wie aus einer gemeinsamen Erklärung der afghanischen und US-amerikanischen Regierungen hervorgeht. Demnach soll die Zahl der US-Streitkräfte von aktuell etwa 12.000 binnen 135 Tagen auf 8.600 reduziert werden. Gleichzeitig arbeiteten die USA mit der Nato und anderen Verbündeten daran, die Zahl der Nato-Truppen proportional dazu zu verringern, heißt es in der Erklärung weiter. Die USA und ihre Verbündeten würden alle ihre verbleibenden Streitkräfte innerhalb von 14 Monaten abziehen. Dies gelte unter der Voraussetzung, dass die militant-islamistischen Taliban ihren Verpflichtungen aus einem zwischen den USA und den Taliban vereinbarten Abkommen nachkommen, hieß es weiter. Wie diese Verpflichtungen konkret aussehen, dazu gibt es keine Informationen in der Erklärung. In Medienberichten hieß es, die Taliban würden Garantien geben, dass das Land kein sicherer Hafen für Terroristen wird und sie Friedensgespräche mit der Regierung in Kabul aufnehmen.
2
Vermisst + © Polizei In Mengerskirchen bei Limburg wurde ein Mann vermisst. Jetzt hat er sich bei seiner Familie gemeldet. © Polizei Bei Limburg wurde ein 31 Jahre alter Mann vermisst. Er hatte eine Wohnung verlassen und war seitdem spurlos verschwunden. Mann aus Mengerskirchen bei Limburg vermisst Nach Verlassen einer Wohnung spurlos verschwunden Polizei bat Bevölkerung um Mithilfe Update vom Montag, 03.02.2020, 13.08 Uhr: Der 31 Jahre alte Mann aus Mengerskirchen bei Limburg ist laut Angaben der Polizei wohlbehalten wieder aufgetaucht. Er habe sich am Wochenende bei seiner Familie gemeldet. Die Polizei hatte seit Freitag öffentlich nach dem Mann gesucht. Er war am Dienstag, 21.01.2020, aus einer Wohnung weggegangen und seitdem spurlos verschwunden gewesen. Eine 15-Jährige aus dem Kreis Limburg-Weilburg wird vermisst: Regelmäßig meldet sie sich per Telefon, doch plötzlich reißt der Kontakt ab. Sie ist spurlos verschwunden. Zudem wird ein Mann bei Limburg vermisst. Die Polizei befürchtet eine Notlage. Erstmeldung vom Freitag, 31.01.2020, 10.49 Uhr: Mengerskirchen – Die Polizei suchte nach einem vermissten Mann aus Mengerskirchen im Kreis Limburg-Weilburg. Sie bat auch die Bevölkerung in einer öffentlichen Fahndung um Mithilfe. Vermisst im Kreis Limburg-Weilburg: Polizei bat Bevölkerung um Mithilfe Der 31 Jahre alte Mann wurde seit Dienstag (21.01.2020) vermisst. Er hatte am Dienstagvormittag gegen 11 Uhr eine Wohnung in Mengerskirchen im Kreis Limburg-Weilburg verlassen. Seitdem fehlte laut Polizei jede Spur von ihm. Nach der öffentlichen Fahndung hat sich der Mann nun bei seiner Familie gemeldet. Es geht ihm gut. Die Vermisstenmeldung wurde deshalb von der Polizei zurückgezogen. +++ Vermisster 31-jähriger Mann aus #Mengerskirchen +++ Ein unverpixeltes Bild und Informationen findet ihr auf unserer Homepage:https://t.co/BX5FS7x16d pic.twitter.com/HA3qnN2iDm — Polizei Westhessen (@Polizei_WH) January 31, 2020 Vermisst im Kreis Limburg-Weilburg: Polizei bittet um Mithilfe Eine weitere Suche nach einer Vermissten in Limburg ging kürzlich gut aus: Das 15 Jahre alte Mädchen, das als vermisst gemeldet worden war, tauchte plötzlich wieder auf. Die Polizei gab dann Entwarnung. Auch zwei junge Mädchen aus dem Kreis Limburg wurden vermisst. Sie waren im Rhein-Main-Gebiet unterwegs gewesen und kamen schließlich am Bahnhof in Selters an. Die beiden Teenager kehrten ebenfalls wohlbehalten zu ihren Eltern zurück. Noch offen ist der Ausgang der Suche nach einer Jugendlichen (16) aus Hünfelden. Ebenfalls vermisst wird ein Mann aus Limburg. Er könnte auf Hilfe angewiesen sein. kke
Die beiden Mädchen wurden seit dem 3. Januar 2020 vermisst. Jetzt sind sie wohlbehalten wieder zu Hause aufgetaucht. Zwei Mädchen aus dem Kreis Limburg wurden vermisst. Jetzt sind die beiden Teenager wohlbehalten zu ihren Eltern zurückgekehrt. Zwei Mädchen aus Selters (Taunus) wurden vermisst Die Polizei in Limburg vermutete sie in Frankfurt in Limburg vermutete sie in Frankfurt Beide Mädchen wieder wohlbehalten aufgetaucht Update vom Sonntag, 05.01.2020, 11.23 Uhr: Die beiden vermissten Mädchen aus Selters, die die Polizei seit Freitag suchte, sind wohlbehalten wieder aufgetaucht. Der Vater von einem der beiden Mädchen informierte die lokalen Beamten am Samstagabend, 04.01.2020, darüber, dass die beiden 15 Jahre alten Ausreißerinnen am Bahnhof in Selters angekommen seien. Dort wurden sie von Beamten an die Erziehungsberechtigten übergeben. Wo genau sie sich aufhielten teilt die Polizei nicht mit. Es wird lediglich gesagt, dass sie im Rhein-Main-Gebiet unterwegs waren. Erstmeldung vom Freitag, 03.01.2020, 16 Uhr: Selters/Limburg - Seit Freitag (03.01.2020) wurden zwei junge Mädchen aus dem Kreis Limburg-Weilburg vermisst. Die 15-jährigen Teenager aus Selters (Taunus) verschwanden gegen 11.00 Uhr mittags. Limburg: Teenager vermisst! Polizei sucht nach 15-jährigen Mädchen Nach Angaben der Polizei hatte die Mutter von einem der Mädchen die 15-Jährigen am Bahnhof in Niederselters abgesetzt. Von dort verliert sich jede Spur der beiden. Die Polizei in Limburg vermutete, dass die beiden Mädchen vom Bahnhof Niederselters nach Frankfurt gefahren sein könnten. Sie könnten sich dort im Bahnhofsgebiet oder im Bereich von Friedberg aufhalten. Limburg: Polizei findet vermisste Mädchen Die Polizei suchte mit Hochdruck nach den beiden Mädchen und konnte am Samstag, 04.01.2020, einen Erfolg verzeichnen. Gegen 21.30 Uhr teilte der Vater von einem der beiden Mädchen mit, dass sie wohlbehalten am Bahnhof in Selters angekommen seien. Sie wurden dort von der Polizei an die Erziehungsberechtigten übergeben. slo Immer wieder werden Teenager vermisst. So auch die 14-jährige Yvonne. Die Polizei Hanau sucht immer noch nach dem Mädchen.
3
Konflikt in Nahost Netanyahu droht Iran mit "vernichtendem Schlag" Israel ist ein enger Verbündeter der USA. In dem Konflikt mit Iran stellte sich Ministerpräsident Benjamin Netanyahu nun mit klaren Worten an die Seite der Vereinigten Staaten.
US-Präsident Trump hat den Iran davor gewarnt, amerikanische Einrichtungen oder Bürger anzugreifen. In diesem Fall würden die Vereinigten Staaten ihrerseits 52 Ziele angreifen, schrieb Trump auf Twitter. Unter den ausgewählten Zielen sind nach seinen Worten auch welche, die, so Trump, wichtig für die iranische Kultur seien. Man wolle keine Drohungen mehr. Teheran hatte Rache geschworen, nachdem die USA bei einem Luftangriff im Irak den iranischen General Soleimani getötet hatten. Mit der Zahl von 52 ausgewählten potenziellen iranischen Zielen spielte Trump auf die Zahl der amerikanischen Geiseln bei der Besetzung der US-Botschaft in Teheran 1979 an. Gestern Abend schlugen Geschosse nahe der US-Botschaft in Bagdad ein, ebenso auf einem irakischen Stützpunkt, auf dem amerikanische Soldaten stationiert sind. Pro-iranische Milizen im Irak forderten die irakische Truppen und Sicherheitskräfte auf, sich von US-Soldaten auf Stützpunkten im Irak zu entfernen.
3
Den sprichwörtlichen Kampf ums Überleben, den führen einige Unternehmen jetzt, gut zwei Wochen nach Beginn der Coronakrise, bereits. Ein Beispiel sind die Tankstellen. Sie kämpfen mit bis zu 80 Prozent Umsatzrückgängen. Und nicht nur das: „Manche Kollegen haben bis zu 500 Euro Verluste an jedem Tag, an dem sie geöffnet haben“, erklärt Helmut Marchhart, Sprecher der Fachgruppe Garagen-, Tankstellen- und Serviceunternehmungen in der WKNÖ. Ein Mitgrund: Die langen Öffnungszeiten. Ein „guter erster Schritt“ zur Entlastung vieler Tankstellenpächter wären reduzierte Öffnungszeiten, verordnet durch die Regierung. Einen dringenden Appell hat in der Vorwoche die NÖ Landesinnungsmeisterin der Friseure, Silvia Rupp, an die Friseurbetriebe gerichtet. Viele Kunden kämen durch die Schließung der Betriebe nämlich in Versuchung, sich für Hausbesuche Termine auszumachen. Rupp appelliert intensiv an die Betriebe, das zu unterlassen. „Ein solches Verhalten ist höchst fahrlässig, unklug und darüber hinaus auch strafbar.“ Eine Pressekonferenz über weitere Maßnahmen zur Sicherung von Standort und Beschäftigung aufgrund der Auswirkungen des Coronavirus mit Vizekanzler Werner Kogler, Finanzminister Gernot Blümel, Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck und Arbeitsministerin Christine Aschbacher findet am Mittwoch ab 12:55 Uhr statt. 8.200 Anträge im Härtefallfonds Unterstützung für Ein-Personen-Unternehmen und Kleinunternehmen gibt es von der Bundesregierung durch den sogenannten Härtefallfonds. Seit Freitag 17 Uhr sind die Anträge dazu möglich – innerhalb von knapp 40 Stunden sind über 8.200 Anträge eingegangen. Mittel aus dem Härtefallfonds können übrigens auch bestimmte landwirtschaftliche Betriebe auf der AMA-Website beantragen. Interessanter Aspekt der Coronakrise: Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen ist um rund die Hälfte gesunken. Während in der Woche vor Corona rund 100 Insolvenzen pro Woche in Österreich – in NÖ rund 16 – verzeichnet wurden, gab es in der Woche nach Corona rund 50 (NÖ: sieben). Der Grund: „Gesundheitskasse und Finanz haben angekündigt, keine Anträge auf Insolvenzen zu machen“, erklärt Alexander Klikovits, Leiter des Bereichs Insolvenzen für NÖ und das Burgenland beim Gläubigerschutzverband KSV1870. Wie sich die Insolvenzzahlen nach Ende der Krise entwickeln werden ließe sich schwer prognostizieren. Der Überlebenskampf der Betriebe wirkt sich natürlich auf die Zahl der Arbeitslosen aus. Insgesamt waren zwischen Montag und Donnerstag der Vorwoche über 75.800 Personen in NÖ arbeitslos gemeldet. Allein zwischen 15. und 26. März, seit Beginn der coronabedingten Ausgangsbeschränkungen und Betriebsschließungen, kamen 22.360 Personen dazu (plus 41,8 Prozent). Neben den Anträgen auf Arbeitslosengeld gilt es beim AMS auch jene auf Kurzarbeit zu bearbeiten. Finanzminister Gernot Blümel hat am Samstag die Ausweitung der Mittel dafür auf eine Milliarde Euro bestätigt. Und: Eine AMS-Bestätigung über die Genehmigung von Kurzarbeit wird künftig als Sicherheit für einen Betriebsmittelkredit reichen. Das soll die Liquidität der Betriebe für die Kurzarbeit sicherstellen.
WZ Online Die Coronakrise lässt weiterhin die Arbeitslosenzahlen in Österreich steigen. Seit dem Beginn der Ausgangsbeschränkungen gibt es Montag bis Sonntag zusammengerechnet um 115.600 mehr registrierte Arbeitslose als noch am 15. März, sagte AMS-Vorstand Johannes Kopf am Montagnachmittag. 41.000 zusätzliche Arbeitslose gebe es im Bereich Gastronomie und Beherbergung, 14.000 am Bau und 11.000 aus dem Bereich sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen, hauptsächlich aus der Leiharbeitsbranche, so der AMS-Chef. Zum Vergleich: Ende Februar gab es in Österreich fast 400.000 Personen ohne Job, Arbeitslose und Schulungsteilnehmer zusammengerechnet. Seit vergangenem Mittwoch können Unternehmen die neue Covid-19-Kurzarbeitsregelung in Anspruch nehmen und beim Arbeitsmarktservice (AMS) beantragen. Laut dem AMS-Vorstand gibt es "schon wahnsinnig viele Anträge". Mehr als 400 AMS-Mitarbeiter würden sich nun um Kurzarbeit-Anträge und -Beratung kümmern. (apa/kle)
3
Essen. FDP-Ratsfraktionschef Hans-Peter Schöneweiß hatte die Ministerpräsidentenwahl in Thüringen zunächst begrüßt. Am Donnerstag gab er klein bei. Essen: FDP-Ratsherr findet Wahl in Thüringen jetzt falsch In der Bewertung der Vorgänge in Thüringen hat Essens FDP-Chef Ralf Witzel seinen Stellvertreter, den Ratsfraktionschef Hans-Peter Schöneweiß, wieder auf Linie gebracht: „Die Wahl eines Liberalen in ein öffentliches Amt darf nicht von der Zustimmung der politischen Ränder abhängen, sonst ist diese stets abzulehnen“, heißt es in einer Mitteilung des Essener FDP-Kreisverbandes, die ausdrücklich als „gemeinsame Erklärung“ beider Politiker übertitelt ist. Schöneweiß hatte in einer ersten Bewertung am Mittwoch die Wahl des FDP-Politikers Thomas Kemmerich zum Ministerpräsidenten von Thüringen ausdrücklich begrüßt. Bei einer geheimen Wahl sei nicht auszuschließen, dass auch AfD-Abgeordnete „einen guten Mann mitwählen“, hatte der Essener FDP-Politiker betont. Denn: „Es kann ja auch nicht sein, dass wir keinen Kandidaten mehr aufstellen, weil die AfD ihn wählen könnte.“ Die Demo vor der Essener FDP-Geschäftsstelle an der Alfredistraße brachte am Mittwoch Abend rund 80 Leute auf die Beine. Foto: Carsten Klein / FUNKE Foto Services Nun sagt Schöneweiß also das glatte Gegenteil, nachdem Witzel bereits am Mittwoch einen völlig anderen Akzent gesetzt hatte und die Politik der Thüringer Parteifreunde als grundfalsch gegeißelt hatte. Klare Distanzierung der Essener FDP von der AfD Auch am Donnerstag gab es klare Worte: „Für den gesamten Kreisvorstand der FDP Essen stellen Parteivorsitzender Ralf Witzel und Fraktionsvorsitzender Hans-Peter Schöneweiß folgendes fest: Die FDP Essen lehnt eine Zusammenarbeit mit Extremisten an beiden Rändern des politischen Spektrums entschieden ab.“ Das Bekenntnis der FDP zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung sei nicht mit den Zielen der AfD vereinbar, „weder in Thüringen noch hier vor Ort“. Daher werde es auch zukünftig keine politische Zusammenarbeit oder parlamentarische Übereinkunft mit der AfD geben. Man unterstütze ausdrücklich in der aktuellen Debatte die von der FDP-Landespartei eingenommene klare Haltung. Protestkundgebung vor der Parteizentrale der Essener FDP Die Thüringer Vorgänge, aber auch die Festlegung von Hans-Peter Schöneweiß hatte am Mittwoch Abend zu einer Protestkundgebung vor dem Essener Parteibüro der FDP in der Alfredistraße (Innenstadt) geführt. Rund 80 Demonstranten mit Transparenten hielten eine kurzfristig einberufene Kundgebung ab. Die bei der Polizei angemeldete Demo trug den Titel „Keine Zusammenarbeit mit Faschisten“. An der Kundgebung nahmen das Bündnis „Essen stellt sich quer“, die Jungsozialisten und andere Gruppen teil.
Essen: FDP gespalten zu Ministerpräsidentenwahl in Thüringen Die Essener FDP ist gespalten in der Frage, wie die überraschende Wahl des FDP-Politikers Thomas Kemmerich zum Ministerpräsidenten von Thüringen zu bewerten ist. Der Vorsitzende der FDP-Fraktion im Rat der Stadt Essen, Hans-Peter Schöneweiß, begrüßt die Wahl. „Das werden Sie mir hoffentlich nachsehen, dass mich das zunächst mal freut“, sagte Schöneweiß. Das gelte, obwohl die Umstände sicherlich ungewöhnlich und schwierig seien. „Wenn die AfD einen guten Mann mitwählt, kann man das nicht verbieten“ Kemmerich erhielt ganz offensichtlich neben den Stimmen der FDP- und CDU-Landtagsabgeordneten auch jene der AfD unter Fraktionschef Björn Höcke. Schöneweiß stellt das nicht Abrede, verweist aber auf das Wahl-Prozedere: „Das war eine geheime Wahl, keiner weiß, wer für wen abgestimmt hat.“ Allerdings läge es nahe zu vermuten, dass auch die AfD für den FDP-Politiker stimmte. Problematischer Handschlag: AfD-Fraktionschef Björn Höcke (re.) gratuliert dem neuen Ministerpräsidenten Thomas Kemmerich. Foto: dpa „Wenn die AfD einen guten Mann mitwählt, kann man ihr das nicht verbieten“, so Schöneweiß. Die AfD sei nun einmal ein Faktor in der deutschen Politik, so sehr dies zu bedauern sei, betont der FDP-Ratsfraktionschef. „Es kann ja auch nicht sein, dass wir keinen Kandidaten mehr aufstellen, weil die AfD ihn dann wählen könnte.“ Essener AfD hofft auf Beginn einer „Normalität“ im politischen Umgang Anders als Schöneweiß sieht es der Essener FDP-Chef und Landtagsabgeordnete Ralf Witzel: „Kemmerich hätte die Wahl nicht annehmen dürfen, als er merkte, wer ihn da gewählt hat.“ Für die FDP könne es keine gemeinsame Politik mit der AfD geben, also fehle es an einer Regierungsmehrheit. „Ich gehe davon aus, dass es bald Neuwahlen gibt“, so Witzel. „Am besten wäre, Kemmerich träte noch vorher zurück.“ Günter Weiß, Vorsitzender der Essener AfD, sieht in den Thüringer Ereignissen ein Schritt hin zur Überwindung der bislang unüberwindlichen Distanz zwischen seiner Partei und den anderen Parteien. Es sei „Blödsinn“ zu sagen, die AfD sei eine rechtsextremistische Partei. Auch in der Kommunalpolitik - wenn es sich ergäbe auch in Essen - werde man mit anderen zusammenarbeiten, wenn dies bei Sachthemen zu verantworten sei. Linke: FDP-Verhalten lässt Schlimmes für den Essener Rat befürchten Gabriele Giesecke, Vorsitzende der Linken im Rat der Stadt, zeigte sich hingegen empört über die Thüringer Vorgänge - und über Hans-Peter Schöneweiß: „Statt den ungeheuerlichen Vorgang zu begrüßen, sollten FDP und CDU sich vor Ort klar von der AfD distanzieren.“ Nach Ansicht des Essener Vize-Vorsitzenden Daniel Kerekes hätten sich CDU und FDP „von Faschisten helfen lassen und waschen ihre Hände nun in Unschuld“. Und: „Dass Schöneweiß diesen Vorgang schönredet, lässt Schlimmes für den Essener Rat befürchten. Da wird die Linke gegenhalten.“
3
Thüringen CDU-Spitze gegen jede Zusammenarbeit mit der Linken Ex-Ministerpräsident Althaus hat in Thüringen eine "Projektregierung" mit der Linken ins Spiel gebracht. Unionsfraktionsvize Linnemann spricht sich deutlich dagegen aus.
Angesichts der schwierigen Mehrheitsverhältnisse nach der Landtagswahl in Thüringen drängt der ehemalige Regierungschef Dieter Althaus (CDU) seine Partei zu neuen Formen der Zusammenarbeit mit den Linken. In der "Thüringer Allgemeinen" schlug er eine gemeinsame "Projektregierung" vor. Außerdem regte Althaus an, dass Ex-Bundespräsident Joachim Gauck bei derartigen Gesprächen zwischen beiden Parteien vermitteln könne. Althaus war von 2003 bis 2009 Ministerpräsident in Thüringen. Der aktuelle Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) lobte den Vorstoß. "Ich begrüße jede Bewegung in der CDU, die am Ende zu einer verlässlichen Regierungsarbeit führt", sagte er. Ramelow will nach der Wahl vom Oktober eine Minderheitsregierung aus Linken, SPD und Grünen schmieden. Diese wäre allerdings fallweise auf die Unterstützung von Oppositionsparteien angewiesen. Ramelow wirbt bereits seit Längerem für neue Formen der Zusammenarbeit des geplanten rot-rot-grünen Bündnisses mit CDU und FDP im Erfurter Landtag bei konkreten Vorhaben, während er zugleich jegliche Kooperation mit der AfD ausschließt. Eine potenzielle Zusammenarbeit zwischen Linken, CDU und FDP wäre ein enormer Einschnitt. Die Parteien trennt ein tiefer programmatischer Graben. Bei der Landtagswahl am 27. Oktober war die Linkspartei stärkste Kraft geworden. Die CDU kam hinter der AfD mit starken Verlusten auf den dritten Platz. Neben SPD und Grünen zog die FDP in das Landesparlament ein. Die Mehrheitsverhältnisse sind extrem kompliziert, die Regierungsbildung dauert an. Ramelow bleibt so lange laut Landesverfassung noch geschäftsführend im Amt. Nach aktuellem Stand wollen Linke, SPD und Grüne die Gespräche über die Bildung einer Minderheitsregierung in den kommenden Wochen fortsetzen. Ramelow plant nach eigenen Angaben, sich spätestens Ende Februar im Landtag erneut als Ministerpräsident wählen zu lassen.
2
Die 70 Jahre alte Bewohnerin eines Pflegeheims im Bezirk Wolfsberg, die positiv auf das Coronavirus gestestet wurde, ist möglicherweise doch nicht infiziert. Ein zweiter Test verlief negativ, jetzt soll ein weiterer Test endgültig Klarheit bringen. Frau bei Kuraufenthalt positiv getestet Neu hinzugekommen ist seit Dienstag eine Frau aus dem Bezirk Völkermarkt. Sie wurde bei einem Kuraufenthalt positiv getestet. Die Frau hat sich laut Auskunft der Behörden in Kärnten angesteckt und befindet sich in Heimquarantäne. Insgesamt gibt es damit in Kärnten 416 bestätigte Fälle. 13 Personen, die das Virus hatten, sind gestorben, 398 Patienten wurden gesund.
Am Montag wurden in Tschechien weitere 40 Fälle mit einer Coronavirus-Ansteckung nachgewiesen. Seit Beginn der Pandemie wurde das Virus hierzulande bei insgesamt 10.064 Personen festgestellt. 7300 der Infizierten sind mittlerweile von der Erkrankung genesen, demgegenüber sind 330 Patienten an der Lungenkrankheit Covid-19 gestorben. Gegenwärtig sind 2436 Menschen noch mit dem Erreger infiziert. Das sind die Zahlen, die das Gesundheitsministerium am Dienstagvormittag um 9:00 Uhr veröffentlicht hat. Am Montag wurden mehr als 3600 Tests durchgeführt. Der Anteil der Infizierten an der Gesamtzahl der Testpersonen fiel somit auf 1,1 Prozent.
2
Dresden Ein Fußgänger ist am Dienstagabend in Dresden-Pieschen von einem 18-Jährigen von hinten mit einem Messer attackiert worden. Der 68-Jährige ging gegen 23 Uhr die Großenhainer Straße entlang, als sich der Angriff ersten Ermittlungen zufolge ohne Vorankündigung ereignete. Wie die Polizei mitteilt, wurde der Rentner leicht verletzt, wehrte sich aber gegen den Angreifer. Der Täter ließ ab und steuerte auf eine Gruppe Passanten zu, die er wiederum mit dem Messer bedrohte. Die Gruppe überwältigte den Deutschen und hielt ihn bis zum Eintreffen der Polizei fest. Der junge Mann stand mit 1,4 Promille merklich unter Alkoholeinfluss. Er wurde vorläufig festgenommen und muss sich nun wegen gefährlicher Körperverletzung und Bedrohung verantworten. Von fkä
Ein Psychiater hat bei dem Deutschen eine schwere Psychose diagnostiziert. Der Mann gilt deshalb bereits jetzt als schuldunfähig. Eine klassische Bestrafung ist daher ausgeschlossen. Das sogenannte Sicherungsverfahren wird nur zu dem Zweck geführt, um zu klären, ob der Dattelner als Gefahr für die Allgemeinheit eingestuft und deshalb für unbestimmte Zeit in eine geschlossene psychiatrische Klinik eingewiesen werden muss. Vor Gericht will sich der 45-Jährige selbst nicht zu den Vorwürfen äußern. Am ersten Verhandlungstag wurden jedoch Texte verlesen, die der Mann auf seinem Computer gespeichert haben soll. Darin heißt es unter anderem: «Ich habe einen Menschen getötet, und es tut mir unendlich leid.» Seine Nachbarin habe ihn seit Jahren verfolgt und terrorisiert. Daher habe er sie aus Wut heraus getötet. «Ich habe einfach meinen Arm um ihren Hals gelegt und konnte nicht aufhören, zuzudrücken.»
1
Obwohl wegen des Coronavirus die Türen zum Rathaus für die Öffentlichkeit ohne einen Termin verschlossen sind, laufen dahinter weiterhin die Vorbereitungen für das Millionen-Projekt Rathaus-Anbau. Mit einer Auftragsbekanntmachung wurde ein Unternehmen gesucht, das die Rohbauarbeiten für die Erweiterung des Rathausgebäudes mit Fahrrad- und Müllhaus samt der Entwässerungsarbeiten übernimmt, wobei die Angebote nun ausgewertet werden. Es geht auch um die Rohbau- und Abbrucharbeiten im Bestand im Zuge der Neubauarbeiten und nach Inbetriebnahme des Neubaus, heißt es. Gestartet werden soll am 15. Juni, als Enddatum ist der 30. April nächsten Jahres vorgegeben, doch eine Verlängerung der Auftragszeit sei möglich.
Zuerst ein Blick auf die Welt: Wir erzeugen weltweit 80 Millionen Tonnen Fisch pro Jahr, Tendenz steigend, und das wird sich auch in der Zukunft nicht stark ändern, denn wir werden 2050 bereits über 10 Milliarden Menschen auf der Erde sein, die versorgt werden müssen (gegenwärtig 7.7 Milliarden Menschen), und da spielt der Fisch kulturell eine große Rolle. Die meistgegessenen Fische weltweit sind die Karpfenartigen! Diese Fische werden also auch in Zukunft steigen, was vorteilhaft ist. Denn karpfenartige Fische brauchen kein Fischmehl aus dem Meer, sie fressen vorwiegend Pflanzen und Tiere aus den Fischteichen wie Zufutter aus Getreide. Ferner brauchen die Karpfen im Gegensatz zu Forellen und Saiblinge nicht so kaltes Wasser, das in Zeiten des Klimawandels immer wärmer wird und schließlich zu warm für Forellen und Saiblinge. Nachhaltig ist Karpfen sicherlich, heute und wahrscheinlich auch in der Zukunft.
1
Wer in einer Dienstaufsichtsbeschwerde zu Recht Kritik an der Personalabteilung äußert, kann deswegen nicht einfach gekündigt werden. Foto: Christin Klose/dpa-tmn (Bild: dpa) (Foto: Christin Klose/dpa-tmn) Jetzt teilen: Jetzt teilen: Düsseldorf/Berlin - Richtet ein Mitarbeiter wegen einer ausstehenden Zahlung eine Dienstaufsichtsbeschwerde an die Personalabteilung, ist dies kein Kündigungsgrund. Das gilt auch dann, wenn die Beschwerde massive Vorwürfe enthält. Das entschied das Landesarbeitsgerichts Düsseldorf (Az.: 8 Sa 483/19), informiert die Arbeitsgemeinschaft Arbeitsrecht des Deutschen Anwaltvereins (DAV). Im konkreten Fall ging es um einen Straßenbahnfahrer. Nach einem Unfall war er arbeitsunfähig. Im Dezember 2018 verlangte er von seinem Arbeitgeber die Zahlung von 200 Euro für Mehrarbeit aus dem Jahr 2017, die der Arbeitgeber auch zusagte. Als die Zahlung ausblieb und der Mann selbst mit einem Anruf bei der Personalabteilung nichts ausrichten konnte, schrieb er eine Dienstaufsichtsbeschwerde. Die Personalabteilung sei verpflichtet, ihm seine Bezüge auszuzahlen. Sie würden sie jedoch veruntreuen und sich somit strafbar machten. Im April zahlte sein Arbeitgeber letztendlich - und kündigte ihm. Die Kündigungsschutzklage des Mannes war erfolgreich. Schon das Arbeitsgericht befand, dass die Kündigung unwirksam sei. Auch die Berufung beim Landesarbeitsgericht blieb erfolglos. Da dem Mitarbeiter der ausstehende Betrag über einen längeren Zeitraum nicht gezahlt worden sei, habe er Anlass gehabt, sich zu beschweren. Das habe er auch über eine Dienstaufsichtsbeschwerde tun dürfen. In der Tat dürfe ein Mitarbeiter Vorgesetzte nicht wider besseres Wissen einer Straftat beschuldigen. Hier jedoch sei deutlich gewesen, dass der Mann nur wertend seine Unzufriedenheit mit der verzögerten Zahlung ausgedrückt habe. Das Arbeitsverhältnis endete in einem Vergleich, der Arbeitnehmer erhielt eine Abfindung.
Personalakten werden heute meist elektronisch geführt. Der Betriebsrat darf sie dennoch nicht permanent einsehen. Foto: Christin Klose/dpa-tmn (Bild: dpa) (Foto: Christin Klose/dpa-tmn) Jetzt teilen: Jetzt teilen: Düsseldorf - Der Betriebsrat darf eine Personalakte nicht ohne Zustimmung des jeweiligen Mitarbeiters einsehen. Selbst eine anderslautende Bestimmung in der Betriebsvereinbarung setzt diese Regel nicht außer Kraft. Das geht aus einem Beschluss des Landesarbeitsgerichts Düsseldorf (Az.: 3 TaBV 65/19) hervor, auf das der Bund-Verlag verweist. In dem verhandelten Fall hatte ein Unternehmen zwar in der Betriebsvereinbarung festgehalten, dass Teile des Betriebsrats permanenten Zugriff auf die elektronischen Personalakten bekommen. Das Unternehmen aber verwehrte dem Betriebsrat dann doch den Zugriff. In einem Beschlussverfahren wollte der Betriebsrat seinen Anspruch durchsetzen. Das Gericht wies das Verfahren zurück, die Regelung in der Betriebsvereinbarung sei unwirksam. Ein generelles Einsichtsrecht ohne vorherige Zustimmung für Teile des Betriebsrats verletzt nach Ansicht der Richter das Persönlichkeitsrecht der Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen. © dpa-infocom, dpa:200630-99-618103/3
2
Ab Mitternacht kann sich auch Altenmarkt zu den Ex-Quarantäne-Gemeinden zählen. War am Dienstag noch unsicher, ob die Sperre der Gemeinde wieder aufgehoben werden kann, so kamen am Mittwochnachmittag die guten Nachrichten. „Aufgrund der aktuellen Daten und der Empfehlung der Landessanitätsdirektion sowie der Gesundheitsbehörden läuft die Quarantäne in der Gemeinde Altenmarkt mit heute Mitternacht aus. Dass wir uns diese zwei Tage Zeit für die Durchtestung im Seniorenwohnhaus genommen haben, war richtig“, so Landeshauptmann Wilfried Haslauer (ÖVP) in einer Aussendung. Juhasz: "Keine dynamische Entwicklung mehr in Altenmarkt" Die Verlängerung der Quarantäne um zwei Tage für Altenmarkt war aufgrund der Situation im Seniorenwohnhaus nötig geworden. Die Testung der Bewohner und Mitarbeiter ergab nun folgendes: 81 Abstriche wurden genommen, 77 Befunde sind negativ, ein Bewohner wurde positiv auf Covid-19 getestet. Drei Abstriche von Mitarbeitern müssen neu gemacht werden. „Insgesamt sprechen die Zahlen für ein Auslaufen der Quarantäne, denn es gibt keine dynamische Entwicklung mehr in Altenmarkt“, so Landessanitätsdirektorin Petra Juhasz. 15 Bewohner positiv getestet Im Seniorenwohnhaus in Altenmarkt wurden bisher 15 Bewohnerinnen und Bewohner positiv auf Covid-19 getestet, davon sind zwölf im Spital, drei sind leider verstorben. Von den 54 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wurden insgesamt sieben positiv getestet, sie befinden sich in häuslicher Quarantäne. Insgesamt gibt es derzeit in Altenmarkt 24 aktive Covid-19-Fälle. Bürgermeister: „Standen alle unter großem Druck“ „Ich bin in doppeltem Sinn froh darüber, dass die Quarantäne zu Ende geht“, betont Rupert Winter, Bürgermeister von Altenmarkt und ergänzt: „Einerseits, weil sich herausgestellt hat, dass es im Seniorenheim nur einen weiteren positiven Fall gibt und andererseits natürlich für die Gemeinde. Die Bevölkerung hat die Maßnahmen sehr gut mitgetragen, trotzdem standen wir unter großem Druck, der ist nun weg.“ (Quelle: SALZBURG24)
In Salzburg läuft mit Mitternacht die Quarantäne in der letzten noch isolierten Gemeinde Altenmarkt im Pongau aus. Wie das Land am Mittwoch informierte, folge man damit einer Empfehlung der Gesundheitsbehörden. Während in den anderen acht betroffenen Gemeinden im Bundesland die Quarantäne bereits am Montag endete, waren im Seniorenheim des Ortes noch Bewohner und Mitarbeiter getestet worden. In dem Wohnheim war es zuletzt zu einer Häufung der Infektionszahlen gekommen. Darum nahm das Land in den vergangenen beiden Tagen noch 81 Corona-Abstriche unter Bewohnern und Pflegern vor. Dabei stellte sich heraus, dass 77 von ihnen keinen Hinweis auf eine Erkrankung brachten. Ein Bewohner wurde positiv getestet, bei drei weiteren Personen muss der Test wiederholt werden. "Die Zahlen sprechen für ein Auslaufen der Quarantäne, denn es gibt keine dynamische Entwicklung mehr in Altenmarkt", erklärte Landessanitätsdirektorin Petra Juhasz. Zuletzt befanden sich zwölf Bewohner des Seniorenheimes im Covid-Haus im Uniklinikum Salzburg, drei weitere Bewohner verstarben an oder mit der Krankheit. Von den 54 Mitarbeitern waren sieben wegen einer nachgewiesenen Covid-19-Infektion in häuslicher Isolation. In der gesamten Gemeinde Altenmarkt wurden heute noch 24 aktive Krankheitsfälle registriert.
4
Zugunfall München Nord - Bahnmitarbeiter stehen vor zwei zusammengestoßenen Lokomotiven. - © Foto: Peter Kneffel/dpa Eine Lok ist am Mittwoch nahe München aus den Schienen gesprungen und beschädigt worden. Sie war eine von zwei Lokomotiven, die hintereinander gekoppelt einen Zug ohne Fahrgäste zwischen dem Rangierbahnhof München Nord und Olching zogen, wie ein Sprecher der Bundespolizei der Deutschen Presse-Agentur sagte. Vermutlich aufgrund eines technischen Defekts, etwa unterschiedlicher Bremswirkungen, sei ein Teil der einen Lokomotive aus der Schiene herausgesprungen. Bei dem Vorfall direkt neben der Autobahn 99 sei keiner der beiden Lokführer schwerer verletzt worden. Genauere Informationen lagen zunächst nicht vor. Zunächst hatte es geheißen, die Lok eines leeren Personenzuges sei im Rangierbahnhof entgleist und mit einer entgegenkommenden Lok zusammengestoßen.
Florian Herrmann (CSU) - Florian Herrmann (CSU). - © Foto: Peter Kneffel/dpa Eine Woche früher als bislang geplant dürfen ab Montag in Bayern auch wieder Laienmusiker in Gruppen von bis zu zehn Personen gemeinsam proben. Wie bei allen Lockerungen seien Umsicht und Vorsicht wichtig, "aus einer schönen und lange ersehnten Musikprobe sollen keine Infektionen entstehen", sagte Staatskanzleichef Florian Herrmann (CSU) am Freitag der Deutschen Presse-Agentur in München. Die vorgezogene Lockerung gelte für alle Instrumentalmusiker und sehe Sicherheitsabstände von zwei Metern vor, bei Blasinstrumenten seien gar drei Meter Abstand nötig. Alle Musiker müssen eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen - außer bei Blasinstrumenten. Außerdem sollen die Proben nach Möglichkeit im Freien stattfinden. Ursprünglich war der Probenbetrieb erst ab dem 15. Juni im Zuge der Ende Mai vom Kabinett beschlossenen Lockerungen für kulturelle Veranstaltungen wie Theater und Konzerte vorgesehen. "Wir werden das jetzt ab Montag schon wieder ermöglichen - unter Hygieneauflagen", betonte Herrmann. Ausgenommen bleiben aber weiterhin Chöre, hier seien die Risiken für eine große Verbreitung des Virus zu groß. Der Bayerische Musikrat kritisierte das Gesangsverbot am Freitag. "Sängerinnen und Sänger empfinden das Vorgehen der Staatsregierung als unzumutbare Gängelung", erklärte Verbandschef Thomas Goppel. Es zerstöre bei den Chorverbänden mit 90 000 aktiven Sängern eine vierzigjährige Aufbauarbeit. Kunstminister Bernd Sibler (CSU) bedauerte, dass wegen der erhöhten Infektionsgefahr Chöre und Gesangsgruppen derzeit noch nicht von dieser Regelung profitieren könnten. Für den 8. Juni sind weitere Lockerungen angekündigt: Neben der Wiedereröffnung von Schwimmbädern unter freiem Himmel sind auch kontaktfreie Indoor-Sportarten - etwa in Fitnessstudios - wieder möglich. Im Freien können ab Montag wieder bis zu 20 Personen kontaktfrei trainieren. "Sport ist gesund und hat eine herausragende Bedeutung für das Miteinander der Menschen in Bayern. Wir wollen daher so viel Sport wie möglich erlauben", sagte der zuständige Innenminister Joachim Herrmann (CSU). Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU): "Die Erleichterungen sind möglich, weil die Corona-Lage derzeit in Bayern erfreulich stabil ist." Dies gelte auch für das ab Montag wieder erlaubte Training von Rehabilitationssportgruppen, etwa für chronisch Kranke oder Menschen mit Behinderung, sowie den Trainingsbetrieb für National- bis einschließlich Landeskaderathleten sogenannter nicht-olympischer Sportarten. Bei kontaktlosen Sportarten im Freien wie Leichtathletik, Tennis oder Golf sind dann sogar wieder Wettkämpfe möglich. Auch das Tanzen in Tanzschulen ist ab Montag wieder möglich, zumindest mit festem Partner, also immer dem gleichen, und entsprechendem Abstand zu allen anderen Tänzern.
1
Michaela Kaniber, bayerische Landwirtschaftsministerin, äußerte in der Bayern 2-radioWelt die Befürchtung, dass wegen fehlender Erntehelfer einige Obst- und Gemüsesorten knapp werden könnten: Der Selbstversorgungsgrad von Gemüse liegt in Bayern bei 40 Prozent. Wenn aber andere Lieferketten wegbrechen würden, z. B. aus Italien, könnte es durchaus auch zu Engpässen kommen. Wenn die Ware knapp wird, könnte es auch passieren, dass der Preis für Obst- und Gemüse steigen kann. Die CSU-Politikerin verwies auf eine Online-Plattform, über die Erntehelfer gesucht werden. "Die Bereitschaft ist riesengroß. Es haben sich schon über 40.000 Menschen eingetragen, vom Kurzarbeiter über den Studenten. Jeder will da mit anpacken." Zudem gebe es für Asylbewerber die Möglichkeit, arbeiten zu können und Fuß zu fassen, sagte die Ministerin. Forderung nach Grenzöffnung für Erntehelfer Die Forderung des Bauernverbands, die Grenzen für Erntehelfer zu öffnen, unterstützt die Ministerin. Es sei allerdings wichtig zu prüfen, dass die Menschen gesund ins Land kommen und es wieder gesund verlassen. Möglich sei als Nachweis für Erntehelfer etwa ein negativer Corona-Test. An die Adresse der anderen EU-Staaten appellierte Kaniber: Es wäre sehr wünschenswert, wenn die Mitgliedsstaaten in Europa an einem Strang ziehen und Erleichterungen für den Grenzverkehr dieser Saisonarbeitskräfte schaffen könnten. Laut Kaniber werden in Bayern für die Ernte etwa 40.000 Saison-Arbeitskräfte benötigt.
Das Bundesinnenministerium und das Bundeslandwirtschaftsministerium haben sich auf ein gemeinsames Vorgehen für die Einreise von Saisonarbeitskräften geeinigt. Ziel sei es, die derzeit notwendigen strengen Vorgaben des Infektionsschutzes mit den Erfordernissen in der Landwirtschaft in Einklang zu bringen. Einreisestopp wird gelockert Bis zum Einreisestopp, der in der vergangenen Woche verhängt wurde, waren demnach 20.000 Arbeitskräfte eingereist, benötigt würden aber 100.000 Saisonarbeiter in der Landwirtschaft. Nach und nach, so der Beschluss beider Ministerien, dürfen nun bis Ende Mai noch 80.000 Saisonarbeiter aus Osteuropa in Gruppen einreisen. Klöckner betonte, dass “es keine stundenlangen Busfahrten durch Europa” geben werde, sondern eine Ein- und Aureise “ausschließlich mit dem Flugzeug” passiere. Vorgesehen ist ebenso eine Gesundheitsprüfung. Liegen Anhaltspunkte auf eine Corona-Infektion vor, soll die Einreise verweigert werden. Die neu eingereisten Helfer müssen demnach in den ersten 14 Tagen nach ihrer Ankunft getrennt von anderen Beschäftigten arbeiten und dürfen den Betrieb nicht verlassen. Coronavirus: Alles Wissenswerte finden Sie hier. Anwerbung von inländischen Arbeitnehmern Zu den Saisonkräften aus Osteuropa will die Regierung im April und Mai noch zusätzlich jeweils 10.000 Arbeitskräfte für die Landwirtschaft anwerben, wie zum Beispiel Kurzarbeiter, Arbeitslose, Studierende oder Asylbewerber. Bürger wollen mithelfen Die Bereitschaft der Menschen im Freistaat, als Erntehelfer zu arbeiten sei "riesengroß", bestätigte auch die bayerische Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber. Das zeige sich auf der Online-Plattform zur Suche nach Arbeitskräften. "Es haben sich schon über 40 000 Menschen eingetragen, vom Kurzarbeiter über den Studenten. Jeder will da mit anpacken". Kaniber unterstützte ebenfalls die Forderung des Bauernverbands, die Grenzen für Erntehelfer zu öffnen. Es sei aber wichtig zu prüfen, dass die Menschen gesund ins Land kommen und es wieder gesund verlassen.
2
"Wir warten noch auf die behördliche Verordnung, aber nach jetzigem Stand können wir unseren Gästen nach dem Lockdown und den Ausgangssperren zu Beginn der Sommersaison noch einmal die Möglichkeit des Skierlebnisses in Aussicht stellen", erklärte Beate Rubatscher, Geschäftsführerin der Kaunertaler Gletscherbahnen, in einer Aussendung. Neuschnee auf Tiroler Gletschern Die Eisheiligen hätten in den vergangenen Tagen für Neuschnee gesorgt, die Bedingungen seien immer noch sehr gut. Der Betrieb der Liftanlagen erfolge selbstverständlich unter Einhaltung entsprechender Sicherheits- und Hygienemaßnahmen. Die Falginjochbahn soll anschließend auch während der Sommermonate für Ausflüge in Betrieb bleiben. Skifahren in der Corona-Krise "Wir sind uns unserer Verantwortung gegenüber Gästen und Mitarbeitern bewusst und planen die Wiedereröffnung für 29. Mai 2020 auf Grundlage der angekündigten Verordnungen des Gesundheitsministeriums", teilten die Hintertuxer Gletscherbahnen auf ihrer Homepage mit. Liftanlagen, die Gastronomie am Berg und weitere Ausflugsziele am Gletscher, wie etwa der Eispalast, werden wieder ihre Pforten öffnen, hieß es. Am 4. Juli wollen dann auch die Stubaier Gletscherbahnen wieder aufsperren, allerdings nur für den Sommerbetrieb, also zum Wandern und um andere Ausflugsziele zu erreichen. Der Ötztaler und der Pitztaler Gletscher wollen laut ORF Tirol in dieser Saison ebenfalls keinen Skibetrieb mehr anbieten. (Quelle: APA)
"Wann dürfen wir wieder aufsperren?", fragt der Unternehmer und Disc-Jockey am Sonntag im Gespräch mit der APA. "Wir brauchen endlich eine Ansage, wann und unter welchen Bedingungen das wieder möglich ist." Die weiter anhaltende Ungewissheit sei schlimmer als etwa mit eingeschränkten Öffnungsmöglichkeiten wenigsten "grad und grad" noch zu überleben. Clubs mit halb so vielen Besuchern So ist es für Ridler vorstellbar, dass etwa nur die Hälfte der üblichen Besucherzahlen eingelassen werden dürften, um wenigstens öffnen zu dürfen. Das wären bei der "Tante Emma" rund 175 statt 350 Besuchern. "So, dass man wenigstens ausgeglichen wirtschaften kann." "Dringend Lösungsansätze" gebraucht Der Discojockey und Clubbetreiber sieht die gesamte Branche in Gefahr. "Es braucht dringend Lösungsansätze für die gesamte Gastronomie ohne Sitzplätze. Das ist auch ein wichtiger Wirtschaftsfaktor und ein Kulturgut mit der Musik." Tourismusministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP) betonte erst am Freitag, als die Gastro-Öffnungspläne präsentiert wurden, die schwierige Lage der Nachtgastronomie. Hierbei und auch für Kongressveranstalter arbeite die Regierung an Lösungen. "Es drängt", sagt Ridler. (Quelle: APA)
2
Mainz (ots) - "Wenn man die Nazis überlebt, kann man alles schaffen. Denn nichts kann mehr so schlimm werden wie Auschwitz." Eva Erben hat zwei Konzentrationslager und durch einen unglaublichen Zufall den Todesmarsch überstanden. Die "37°"-Dokumentation "Zum Glück gab's diese Kuh - Wie Eva Erben den Holocaust überlebte" am Dienstag, 28. April 2020, 22.15 Uhr im ZDF, erzählt ihre Geschichte. Autorin Anabel Münstermann reist mit Eva Erben nach Prag, besucht die Orte ihrer Kindheit, begleitet sie nach Theresienstadt und ist dabei, als die 89-Jährige an den Ort zurückfährt, an dem tschechische Bauern ihr das Leben gerettet haben.Als Kind jüdischer Eltern wuchs Eva Erben in Prag auf. 1941 kam sie im Alter von elf Jahren mit ihren Eltern nach Theresienstadt, 1944 nach Auschwitz. Dort wurde ihr Vater getötet. Ihre Mutter starb während des Todesmarsches an Erschöpfung. Heute glaubt Eva Erben, dass sie vieles nur deshalb überstanden hat, weil ihr ihre Mutter immer wieder durch Erzählungen und Geschichten eine Fantasie-Gegenwelt erschaffen hatte, in die Eva sich hineinträumen konnte. Und dann gab es noch diese Kuh, die ihr auf dem Todesmarsch das Leben rettete. Eva Erben hadert nicht mit der Vergangenheit, bezeichnet sich sogar als glücklichen Menschen. Sie habe sich immer geliebt fühlte, erst von Vater und Mutter, später von ihrem Mann und ihren Kindern. Davon zehrt sie bis heute.Die "37°"-Sendung steht am Sendetag ab 8.00 Uhr in der ZDFmediathek zur Verfügung. Die Videos in der ZDFmediathek sind zum Embedding freigegeben. Weitere Informationen: https://ly.zdf.de/Lai/Ansprechpartnerin: Magda Huthmann, Telefon: 06131 - 70-12149;Presse-Desk, Telefon: 06131 - 70-12108, pressedesk@zdf.deFotos sind erhältlich über ZDF Presse und Information, Telefon: 06131 - 70-16100, und über https://presseportal.zdf.de/presse/37grad"37°" in der ZDFmediathek: https://zdf.de/dokumentation/37-grad"37°" bei Facebook: https://facebook.com/ZDF37Grad"37°" bei Instagram: https://instagram.com/zdf37gradhttps://twitter.com/ZDFpressePressekontakt:ZDF Presse und InformationTelefon: +49-6131-70-12121Original-Content von: ZDF, übermittelt durch news aktuellOriginalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/7840/4580260
ZDF Leder für Deutschland: Manfred Karremann recherchierte für ZDF-"37°"-Doku "Tiertransporte grenzenlos" Bild-Infos Download Mainz (ots) Leder sei nur ein Abfallprodukt aus der Schlachtung, so meinen viele, der Kauf völlig unbedenklich. Doch das stimmt nur zum Teil. Autor Manfred Karremann zeigt in der "37°"-Dokumentation "Tiertransporte grenzenlos - Leder für Deutschland" am Dienstag, 18. Februar 2020, 22.15 Uhr im ZDF, woher Leder stammt, das auch in Deutschland verkauft wird. Mithilfe investigativer Recherchen kann er legale und illegale Tiertransportwege ermitteln und aufzeigen, wie dabei gesetzliche Bestimmungen umgangen werden. Sein Fazit: Nicht nur Fleisch, sondern auch Leder kann aus Tierquälerei stammen, für den Menschen giftig sein und sogar das Klima schädigen. Deutschland ist ein Hauptabnehmer von Schuhen, deren Leder aus der Türkei stammt. Gefertigt werden die Schuhe auch aus der Haut deutscher Tiere. Und das, obwohl die Exporte von Rindern unter anderem in die Türkei inzwischen stark eingeschränkt oder verboten wurden, weil die Transport- und Schlachtbedingungen nicht akzeptabel sind. Autor Manfred Karremann findet trotzdem nicht nur in Schlachthöfen in der Türkei, sondern auch in Ländern wie dem Libanon und Libyen Tiere, die ursprünglich aus Deutschland stammen. Weil sie billig sind, werden auch Hunderttausende Rinder aus Brasilien in den Nahen Osten und die Türkei transportiert. Oft sind die Frachter aus Südamerika mehr als drei Wochen unterwegs, für die Tiere eine Tortur. Nicht selten wird für ihre Mast Regenwald abgeholzt. Und unzählige Schiffe verpesten Luft und Wasser für solche Lebendtransporte. Der Film steht am Sendetag ab 22.15 Uhr in der ZDFmediathek zur Verfügung. Die Videos in der ZDFmediathek sind zum Embedding freigegeben. Weitere Informationen: https://ly.zdf.de/Lai/ Ansprechpartnerin: Magda Huthmann, Telefon: 06131 - 70-12149; Presse-Desk, Telefon: 06131 - 70-12108, pressedesk@zdf.de Fotos sind erhältlich über ZDF Presse und Information, Telefon: 06131 - 70-16100, und über https://presseportal.zdf.de/presse/37grad "37°" in der ZDFmediathek: https://zdf.de/dokumentation/37-grad "37°" bei Facebook: https://facebook.com/ZDF37Grad "37°" bei Instagram: https://instagram.com/zdf37grad https://twitter.com/ZDFpresse Pressekontakt: ZDF Presse und Information Telefon: +49-6131-70-12121 Original-Content von: ZDF, übermittelt durch news aktuell
1
Brian Kehnscherper Rheinsberg (MOZ) Rheinsbergs Bürgermeister Frank-Rudi Schwochow (BVB/Freie Wähler) hat in einem Fernsehauftritt beim rbb das von Landrat Ralf Reinhardt verhängte Touristenverbot verteidigt. In einem Streitgespräch mit Brandenburgs Wirtschaftsminister Jörg Steinbach (SPD) rügte er zudem, dass es in Brandenburg keine einheitliche Regelung gebe. In der Sendung "Wie lange halten wir das durch" hatte der rbb die Auswirkungen der Corona-Krise auf die Wirtschaft und das soziale Leben im Land beleuchtet. Als Studiogast war Schwochow eingeladen, um die Rheinsberger Sicht der Dinge zu schildern – zumal die Stadt von dem Tourismusverbot besonders betroffen ist. Schwochow führte an, dass die Prinzenstadt 2019 mit rund 600.000 Übernachtungen die zweithöchsten Touristenzahlen im Land nach Potsdam habe. Durch das Einreiseverbot nach Mecklenburg-Vorpommern würden viele Touristen in Rheinsberg stranden. Im Ernstfall bekäme der Landkreis dadurch Probleme mit der Anzahl der Klinikbetten. "Deshalb ist die Entscheidung des Landrats richtig", so Schwochow. Steinbach entgegnete, dass Ostprignitz-Ruppin nicht dazu in der Lage sei, die Anordnung polizeilich durchzusetzen. An Touristen zu appellieren, derzeit von Ausflügen abzusehen, sei richtig. Aber: "Wir sollten keine Abschottung praktizieren", so der Minister. Er führte auch an, dass Landrat Reinhardt mit seiner Auffassung unter den anderen brandenburgischen Landräten allein dastehe. Corona-Blog: Corona-Virus und die Folgen für Brandenburg und Berlin Auf die Kritik, dass Brandenburg keine einheitliche Regelung, wie sie etwa in Mecklenburg-Vorpommern oder Schleswig-Holstein gilt, getroffen habe, entgegnete Steinbach, dass doch eindeutig festgelegt worden sei, dass der Tourismus zu ruhen habe. Schwochow merkte jedoch an, dass die Appelle der Landesregierung keine Wirkung zeigen würden. "Die Leute sind weiter unterwegs".
Potsdam. Angesichts der Corona-Krise hat Brandenburgs Wirtschaftsminister Jörg Steinbach (SPD) an die Unternehmen im Land appelliert, "positiv nach vorne zu blicken und nicht den Kopf in den Sand zu stecken". Zwar müsse man davon ausgehen, "dass die Auswirkungen der Pandemie auf die Bilanz 2020 erheblich sein werden", erklärte Steinbach laut Mitteilung. Doch die am Montag vom Landesamt für Statistik vorgelegten Zahlen zum Wirtschaftswachstum im vergangenen Jahr zeigten, dass die märkischen Unternehmen vor der Krise gut aufgestellt gewesen seien. "Das lässt mich optimistisch sein, dass unsere Unternehmen die jetzige Krise meistern werden." Nach Angaben des Statistikamts ist die Brandenburger Wirtschaft 2019 um 0,8 Prozent gewachsen und lag damit über dem Bundesdurchschnitt in Höhe von 0,6 Prozent. Unter den neuen Ländern lag Brandenburg an zweiter Stelle hinter Mecklenburg-Vorpommern, das ein Wirtschaftswachstum von 1,5 Prozent erzielte. Ein überdurchschnittliches Wachstum erzielte laut der Statistik in Brandenburg der Bereich öffentliche Dienstleister, Erziehung und Gesundheit mit einem Plus von 1,9 Prozent. Handel, Verkehr und Gastgewerbe erreichten ein Plus von 226 Millionen (2,1 Prozent). Das produzierende Gewerbe schrumpfte dagegen um 2,7 Prozent. Eine Ausnahme in diesem Bereich war das Baugewerbe mit einem Zuwachs in Höhe von 53 Millionen Euro. Die Ergebnisse seien "nur der Blick in den Rückspiegel", erklärte Christian Amsinck, Hauptgeschäftsführer der Unternehmensverbände Berlin-Brandenburg (UVB). Jetzt müsse alle Kraft darauf gerichtet werden, die Folgen des Corona-Shutdowns - so gut es geht - in Grenzen zu halten. Der Ansturm auf die Programme von Bund und Ländern zeige, wie groß die Probleme der Firmen sind.
2
Die aktuelle Folge des Homeoffice-Podcasts „Drinnen & draußen“ haben wir am gestrigen Sonntag aufgenommen. Hier stellte ich noch die Frage, ob ich mit dem Auto zur Waschanlage fahren kann und wie es sich mit dem Reifenwechsel verhält. Die aktuellen Zahlen aus dem Landkreis gibt es immer in unserem Corona-Ticker und auch im frühmorgendlichen Newsletter. Bezüglich des Reifenwechsels gibt es mittlerweile ein Statement. Verwunderlich wäre es gewesen, wenn man die Reifen nicht hätte wechseln dürfen. Im Falle eines Falles hat man dann doch Probleme mit der Versicherung. Reinhören und abonnieren:
NÜRNBERGER LAND – Welche Parteien treten in den Gemeinden und Städten zur Kommunalwahl 2020 an – wer bewirbt sich um das Amt des Bürgermeisters in der Region? Die Wahlkarte von n-land.de bietet einen ersten Überblick. Ein Klick auf die Gemeinde führt zu ersten Informationen zur Kommunalwahl. Diese werden nach und nach aktualisiert.
2
Der kleine Wintersportort Luttach in den Südtiroler Alpen steht unter Schock: Rosen und Friedhofslichter erinnern an eine Katastrophe, wie sie die Leute hier nach den Worten des Bürgermeisters bisher noch nie erlebt hat. Einheimische und Urlauber kommen zur Unglücksstelle. Hier war in der Nacht ein Autofahrer mit so hohem Tempo in eine Gruppe deutscher Urlauber gerast, dass die jungen Menschen durch die Luft schleuderten. Sechs Urlauber sterben - alle sind erst um die 20 Jahre. "Wer trinkt, fährt nicht", steht auf einem Schild auf der Straße, die zum dem Urlaubsort führt. Es ist besonders bitter. Ein 27 Jahre alter Einheimischer soll bis zu zwei Promille Alkohol im Blut gehabt haben, als er mitten in der Nacht in die Gruppe fuhr. Es war kurz nach 1 Uhr nachts, als der Notruf einging und sich den Rettern ein Bild des Grauens bot. Sechs Menschen zwischen 20 und 25 Jahren waren sofort tot. Eine Person kämpft um ihr Leben, auch andere werden schwerstverletzt. Die Überlebenden des Unfalls werden in ihrer Unterkunft von Notfallseelsorgern betreut. Die meisten Toten kommen aus Nordrhein-Westfalen, ein Todesopfer aus Niedersachsen. Auto rast in Reisegruppe Betrunkener Autofahrer tötet sechs junge Deutsche in Südtirol DPA Luttach – ein Ort unter Schock Die Menschen in Luttach halten an der Unfallstelle am Ortsrand inne und können schwer fassen, was hier passiert ist. Ein Augenzeuge stellt eine Kerze auf. Er ist der Busfahrer, der die jungen Leute in der Nacht von einer Disco zurück zu ihrer Unterkunft gefahren hat. Er habe gerade am Straßenrand gehalten, um die Skiurlauber aussteigen zu lassen, als der Unfallfahrer herangerast sei. Er habe noch versucht ihn zu warnen und mit dem Licht aufgeblendet, sagt der Mann sichtlich aufgewühlt. "Da habe ich schon die Leute über die Straße fliegen sehen." Es sei wahnsinnig schnell gegangen. Ein junger Mann kommt zu dem Busfahrer hinzu, er war in der Nacht als Ersthelfer vor Ort, wie er erzählt. Als er die Unglücksstelle erreichte, hätten überall Leute auf der Straße gelegen. "Ein Mädchen schrie um Hilfe", sagt er. Es sei chaotisch gewesen. "Wie auf einem Schlachtfeld." Die Unterkunft der Skiurlauber liegt nur ein paar Schritte entfernt auf der anderen Straßenseite. Hier werden die Überlebenden nach dem Unglück von der Feuerwehr abgeschirmt. "Wir, Familie Hofer, Ferienhaus Bruggerhof, sprechen unseren lieben Gästen und deren Angehörigen unser tiefempfundenes Beileid und Mitgefühl aus", steht auf einem Zettel, der an einen Zaun gepinnt wurde. Noch am Sonntag wollen die Überlebenden wieder abreisen. Der Ort ist bei Jugendgruppen beliebt Die meisten von ihnen kommen aus Nordrhein-Westfalen. Mit Dutzenden anderen jungen Leuten sind sie nach Südtirol gekommen. Luttach ist bei Schüler- und Jugendgruppen beliebt, ein Ort mit rund 1100 Einwohnern in den Alpen, der vom Tourismus lebt. Zum Skigebiet sind es nur wenige Minuten. Feiern kann man auch. Zum Beispiel im "Hexenkessel", einem Pub, in dem die Gruppe kurz vor dem Unfall war. Die Nacht-Shuttlebusse, die in der Gegend fahren, wurden auch deshalb organisiert, damit junge Feiernde nicht betrunken im Auto sitzen und ihr eigenes Leben und das anderer riskieren. Im Ort gab es auch schon zuvor Unmut über die Raser, die auf der Hauptstraße unterwegs seien. Eine Frau, die nicht genannt werden will, sagt, man habe immer wieder auf mehr Kontrollen gedrungen. Dass junge Leute betrunken am Steuer sitzen, ist vielen hier nicht neu. Sollte der Unfallfahrer schuldig sein, drohen ihm bis zu 12 Jahre Haft. "Das neue Jahr beginnt mit dieser schrecklichen Tragödie", sagt der Südtiroler Landeshauptmann Arno Kompatscher am Sonntag. "Wir sind alle geschockt." Der Bürgermeister Helmut Gebhard Klammer sagt, alle seien "fassungslos". Er wünsche sich, dass sich über seine Gemeinde, die vom Tourismus lebt, in der Zukunft nicht ein großer Schatten lege. Andernorts geht schon am Sonntag der Alltag weiter, als sei nichts gewesen. Bei strahlendem Sonnenschein und blauem Himmel herrscht am Skilift Hochbetrieb.
In einem Krankenhaus in Innsbruck ist nach dem Unfall in Luttach eine weitere Frau ihren schweren Verletzungen erlegen. Das teilte unter anderem der Südtiroler Sanitätsdienst mit. Ein Autofahrer war in der Gemeinde am Sonntag stark alkoholisiert in eine Gruppe junger deutscher Urlauber gefahren. Der Sanitätsbetrieb schrieb, die Patientin sei am späten Nachmittag verschieden. Der zweite schwer verletzte Patient, der in Innsbruck behandelt wird, sei auf dem Weg der Besserung. Der 27-jährige Unfallfahrer war am Montag ins Gefängnis nach Bozen gebracht worden. Er war gleich nach dem Unglück in Luttach festgenommen worden, lag aber zunächst im Krankenhaus. Bei dem Mann war nach dem Unfall ein Alkoholwert von fast zwei Promille festgestellt worden. Außerdem gehen die Ermittler von überhöhter Geschwindigkeit aus. Der Anwalt des Unfallfahrers, Alessandro Tonon, hatte zuvor bereits ausrichten lassen, sein Mandant bereue das Unglück. Laut Tonon war sein Mandant allein im Unfallwagen. Er und seine Freundin hätten sich getrennt. Das habe aber mit dem Unfall nichts zu tun, sagte Tonon. Sein Mandant habe ihm ungefähr gesagt: "Es wäre besser gewesen, ich wäre gestorben anstelle der anderen Menschen." An der Unfallstelle erinnerten weiter Grablichter, Blumen und Bilder an die Katastrophe. Bürgermeister Helmut Klammer betonte erneut sein Mitgefühl mit den Angehörigen. "Unsere Gedanken und Gebete sind bei den Familien", sagte er. Die jungen Urlauber hatten sich auf dem Heimweg von einem Discobesuch befunden. Gegen 1.15 Uhr stiegen sie aus einem Shuttlebus und überquerten die Hauptstraße, als es zum Unglück kam. Die sechs Toten waren nach Behördenangaben um die 20 Jahre alt. Vier der Toten stammen aus Nordrhein-Westfalen, einer wohnte in Hamburg, einer in Niedersachsen, auch die siebte Tote stammt aus Deutschland. Unter den Verletzten sind zwei Südtiroler, die übrigen stammen den Angaben zufolge aus Deutschland. Anmerkung der Redaktion: In einer früheren Version des Artikels hieß es, der Unfall habe sich im österreichischen Luttach ereignet. Der Ort liegt jedoch in Italien. Wir haben die Passage korrigiert.
4
Schon häufig haben Prinz Harry (35) und Herzogin Meghan (38, "Suits") gezeigt, dass sie mit ganzem Herzen bei der Sache sind, wenn es um den guten Zweck geht. Am Mittwoch (15. April) haben sie unangekündigt zubereitete Mahlzeiten an Bedürftige in West Hollywood ausgefahren - und das nicht zum ersten Mal. Das berichtet das US-Portal "ET Online". Laut Richard Ayoub, dem Leiter der Organisation "Project Angel Food", hätten Meghan und Harry auch schon am Ostersonntag mitgeholfen. Warme Mahlzeiten für Kranke "Sie haben uns erzählt, dass sie gehört hätten, dass unsere Fahrer überlastet seien und wollten dabei helfen, unsere Fahrer zu entlasten", meint Ayoub. Harry und Meghan hätten sich für die Lieferung an die Social-Distancing-Regeln und den gebührenden Abstand gehalten sowie Gesichtsmasken und Handschuhe getragen. Am Mittwoch sollen sie 20 Menschen beliefert haben, die wegen schwerer Krankheit unter anderem nicht selbst einkaufen gehen oder kochen können. "Project Angel Food" sorgt täglich dafür, dass rund 2.000 Menschen warme Mahlzeiten haben. Unter den Belieferten befinden sich unter anderem Menschen mit Herz- und Lungenerkrankungen sowie Diabetes. Die meisten Bedürftigen, die Essen erhalten, seien 60 Jahre oder älter.
"Er will sie nur beschützen" Viele Stimmen zeigten aber auch Verständnis dafür, dass Prinz Harry und seine Ehefrau sich von den royalen Pflichten lösen möchten. "Ich kann Prinz Harry und Herzogin Meghan voll verstehen. Erst wird sie in den Printmedien hoch gefeiert und dann zerrissen, egal was die beiden taten, es gab immer etwas zu kritisieren", schreibt eine Twitter-Userin. Sie wünsche Familie Sussex viel Glück auf ihrem neuen Weg. "Harry sorgt sich und kümmert sich um Meghan. Er will sie nur beschützen. Er hat seine Mutter verloren, er will seine Frau nicht verlieren", zeigt eine weitere Nutzerin Verständnis.
1
Das für den 9. Juni in Wien geplante Konzert fällt ebenfalls aus. Das für den 9. Juni in Wien geplante Konzert fällt ebenfalls aus. ©Live Nation GmbH Das für den 9. Juni in Wien geplante Konzert fällt ebenfalls aus. ©Live Nation GmbH Aufgrund der aktuellen Coronakrise müssen Guns N' Roses ihre Open Air-Tournee 2020 verschieben. Guns N’ Roses müssen ihre Open Air-Tournee 2020 aufgrund der Coronakrise und den damit verbundenen europaweit verfügten behördlichen Verbote verschieben. Geplantes Konzert in Wien fällt aus Davon betroffen sind die Termine in Deutschland, Österreich und der Schweiz, die im Mai und Juni stattgefunden hätten. Unter anderm entfällt das für den 9. Juni geplante Konzert in Wien. Es wird aktuell an Nachholterminen gearbeitet, die Fans werden noch um Geduld gebeten. Bereits im Vorverkauf erworbene Eintrittskarten behalten ihre Gültigkeit.
Von Peter Münch, Wien Es ist ein Dienstagvormittag, der sich anfühlt wie ein sehr früher Sonntagmorgen: Die Straßen sind fast menschenleer, ab und an quietscht eine Trambahn um die Ecke, ein paar Vögel hört man zwitschern. Es wird Frühling in Wien, endlich, zartes Grün sprießt an den Bäumen, und die Sonne schickt die ersten warmen Strahlen des Jahres. Es ist, als wolle der Himmel - oder wer auch immer - die Menschen in Versuchung führen. Jeder will raus. Kaum einer darf.
1
6 Ein Tor für die Geschichtsbücher. Jürgen Klinsmann hebt ab und trifft artistisch in München – der Treffer wurde später zum Tor des Jahres in Deutschland gewählt. Foto: imago images In unserer letzten Serie haben wir Ihnen unsere zehn größten, schönsten, emotionalsten, aber auch wichtigsten Spiele des VfB Stuttgart gezeigt. Nun starten wir mit einer Serie, die unsere Leser vorgegeben haben und blicken auf ein Spiel, in dem Jürgen Klinsmann per Fallrückzieher die Bayern besiegte. Stuttgart - Für einige unserer Facebook-User war die Begegnung gegen den FC Bayern 1987 eines der legendärsten Spiele, das der VfB je absolvierte. Wen wundert´s, schließlich sind Siege gegen München rar gesät. Wenn dann noch etwas von solcher Tragweite passiert ...als der damalige Tabellenfünfte Stuttgart auf den Zweiten traf, geschah nämlich Historisches. Nicht nur, dass die Schwaben den Rivalen aus München bezwangen. Der damalige Stürmer Jürgen Klinsmann versetzte die Zuschauer in der 16. Minute auch mit einem spektakulären Fallrückziehertor ins Staunen. Das Tor wurde später zum Tor des Jahres gekürt. Die weiteren Treffer besorgten Fritz Walter und Jürgen Hartmann. Am Ende der Saison landete der VfB übrigens auf Platz vier, die Bayern auf Platz zwei. Beide Teams qualifizierten sich gemeinsam mit dem drittplatzierten 1. FC Köln und dem fünftplatzierten 1. FC Nürnberg für den Uefa-Cup, Deutscher Meister wurde Werder Bremen. Im Uefa-Cup der folgenden Saison erreichten die Schwaben das Finale, das sie unglücklich gegen Maradona und den SSC Neapel verloren. Dieses Spiel haben wir in unserer ersten Serie aufgearbeitet. Aufstellung: VfB Stuttgart: Immel – Zietsch, Buchwald, Mirwald (79. Strehmel), Schäfer, Hartmann, Sigurvinsson, Allgöwer (62. Schütterle), Gaudino, Klinsmann, Walter. FC Bayern München: Pfaff – Nachtweih, Winklhofer (71. Wegmann), Eder, Flick, Dorfner, Matthäus, Rummenigge, Pflüger, Wohlfahrt, Hughes (71. Kögl). Lesen Sie hier den 1. Teil der Leser-Serie: Als Bernd Martin den VfB eine Runde weiter schoss
7 Maurizio Gaudino trifft zweimal beim Punktgewinn des VfB im Jahr 1988. Foto: Baumann In unserer letzten Serie haben wir Ihnen unsere zehn größten, schönsten, emotionalsten, aber auch wichtigsten Spiele des VfB Stuttgart gezeigt. Die Fortsetzung ist eine Serie, die unsere Leser vorgegeben haben. Heute: Ein großes Erlebnis bei der Stadionpremiere in München. Stuttgart - „Mein erstes Auswärtsspiel war 1988 in München. Es war total beeindruckend von oben her in das Olympiastadion rein zu laufen. Und der Kick war überragend! Leider nur 3:3 nach 3:1 Führung bis zur 83. Minute“, schreibt Facebook-User Gif Giffler zu dieser Partie. Und tatsächlich: Bis zum Schluss war es ein offener Schlagabtausch in der Partie zwischen den Bayern und dem VfB. Im Nachholspiel des dritten Spieltags empfing Bayerncoach Jupp Heynckes den Stuttgarter Kollegen Arie Haan. Die Münchner waren vor dem Nachholtermin im November auf Platz eins vor den Schwaben gelegen. Mit einem Sieg hätten die Gäste an den Münchnern vorbeiziehen können. Fritz Walter schoss nach gerade einmal sieben Minuten seine Mannschaft in Führung. Nach dem Pass von Jürgen Klinsmann tunnelte der erfahrene Mittelstürmer Bayerns Keeper Raimond Aumann. Doch kurz vor der Pause köpfte Roland Wohlfarth nach einem Freistoß von Ludwig Kögl ein. Aber auch im zweiten Abschnitt erwischten die Weiß-Roten den besseren Start: Ein langer Ball wurde von Klinsmann noch ein Stückchen verlängert und Maurizio Gaudino vollendete in der 55. Minute. Auch gut 20 Minuten später war es Gaudino, der zur Stelle war. 3:1 hieß es also überraschend für die Gäste. Doch eine Viertelstunde reichte den Gastgebern. Erst traf Jürgen Wegmann, danach netzte der eingewechselte Johnny Ekström ein. Die Bayern behielten damit die Tabellenführung. An jenem Spieltag standen sich im Übrigen auch die Stuttgarter Kickers und der Karlsruher SC gegenüber. Die Badener behielten mit 3:1 die Oberhand und waren zu diesem Zeitpunkt Erster. Am Ende der Saison wurden die Münchner Meister, der VfB beendete die Saison als Fünfter. Die Kickers stiegen derweil als 17. ab. Aufstellung: FC Bayern München Aumann – Augenthaler, Nachtweih (67. Ekström), Flick, Reuter, Dorfner, Thon, Kögl (70. Eck), Pflüger, Wohlfarth, Wegmann. VfB Stuttgart Immel – Allgöwer, Buchwald, Strehmel, Gaudino, Schäfer, Hartmann, Schröder, Sigurvinsson (73. Mirwald), Walter, Klinsmann (53. Schütterle). Lesen Sie hier den 1. Teil der Leser-Serie: Als Bernd Martin den VfB eine Runde weiter schoss Lesen Sie hier den 2. Teil der Leser-Serie: Als Jürgen Klinsmann das Tor des Jahres erzielte
3
In Italien wachsen die Zweifel an den offiziellen Infiziertenzahlen. Mehrere Gemeindevertreter melden sich, weil in ihren Städten außergewöhnlich viele Sterbefälle registriert werden. Offenbar werden viele Todesfälle, die mit dem Coronavirus zusammenhängen, überhaupt nicht erfasst. In Norditalien wachsen die Zweifel an den offiziellen Zahlen zur Ausbreitung des Coronavirus. Immer mehr Politiker und Behördenvertreter melden sich zu Wort, die die offiziellen Infektions- und Todeszahlen für viel zu niedrig halten. So wurden in Nembro bei Bergamo offiziell bislang nur 31 Todesfälle gemeldet, wie Bürgermeister Claudio Cancelli und der Behördenmitarbeiter Luca Foresti in der Zeitung "Corriere della Sera" schrieben. "Etwas an dieser Zahl hat uns nicht überzeugt." Die beiden Männer schreiben weiter, sie hätten deshalb die aktuellen Zahlen mit Statistiken zu den durchschnittlichen Sterbefällen in der Gemeinde aus den Vorjahren in der Zeit von Januar bis März verglichen. "Die Zahl der Sterbefälle müsste unter normalen Umständen bei ungefähr 35 liegen. In diesem Jahr haben wir aber 158 (Sterbefälle) verzeichnet, also 123 mehr als im Durchschnitt." Die Zahl 31 könne also nicht stimmen. Nach Angaben der beiden Männer gibt es ähnliche Auffälligkeiten in anderen Orten der Region, vor allem in Cernusco sul Naviglio. Dort gab es demnach sechsmal mehr Tote als in der offiziellen Coronavirus-Statistik auftauchen. Am Mittwoch hatte auch schon der Bürgermeister der stark betroffenen Stadt Brescia Alarm geschlagen, dass die Zahl der Infektions- und Todesfälle viel höher sei als offiziell angegeben. Viele Kranke seien bei sich zu Hause "und wir wissen nicht, wie es ihnen geht", erklärte Emilio Del Bono. Italien hat offiziell mehr als 7500 Tote und fast 75.000 nachgewiesene Infektion gemeldet und ist damit das am schwersten von der Pandemie betroffene Land Europas. In die offiziellen Statistiken fließen aber nur Todesfälle in Krankenhäusern und Altenheimen ein - wer zu Hause stirbt, wird nicht als Pandemie-Toter gezählt. Der bekannte italienische Virologe Roberto Burioni hält auch die Zahl der Infizierten für falsch, weil Infizierte ohne Symptome nicht mitgezählt werden.
In Italien steigt die Zahl der Corona-Neuinfektionen nach einem leichten Rückgang wieder stärker an. Gleichzeitig wachsen in dem weltweit am schwersten betroffenen Land die Zweifel an den Daten. Auch in Frankreich zählen die Behörden noch einmal neu. Im Elsass werden demnach Patienten über 80 Jahre schon gar nicht mehr beatmet. Obwohl die Opferzahlen auch in Spanien weiter ansteigen, sieht die Weltgesundheitsorganisation (WHO) erstmals seit langem wieder "ermutigende Zeichen" in Europa. Ein Überblick. In Italien ist die Zahl der Neuinfektionen nach einem leichten Rückgang wieder leicht angestiegen. Laut jüngsten Daten sind in dem weltweit am schwersten betroffenen Land inzwischen mindestens 80.539 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Das sind 6153 mehr als am Vortag, wie der Zivilschutz mitteilte. Die Zahl der Toten stieg um 662 Menschen auf 8165. In Deutschland werden 47 italienische Patienten versorgt. Mittlerweile wachsen allerdings Zweifel an der Verlässlichkeit der italienischen Zahlen. In Norditalien, dem am schlimmsten betroffenen Landesteil, melden sich immer mehr Politiker und Behördenvertreter zu Wort, die die offiziellen Infektions- und Todeszahlen für viel zu niedrig halten. So wurden in Nembro bei Bergamo offiziell nur 31 Todesfälle gemeldet, wie Bürgermeister Claudio Cancelli und der Behördenmitarbeiter Luca Foresti in der Zeitung "Corriere della Sera" schrieben. "Etwas an dieser Zahl hat uns nicht überzeugt und deshalb haben wir uns die Statistiken zu den durchschnittlichen Sterbefällen in der Gemeinde aus den Vorjahren in der Zeit von Januar bis März angeschaut", schrieben die beiden Männer. "Die Zahl der Sterbefälle müsste unter normalen Umständen bei ungefähr 35 liegen. In diesem Jahr haben wir aber 158 verzeichnet, also 123 mehr als im Durchschnitt." Die Zahl 31 könne also nicht stimmen. Nach Angaben der beiden Männer gibt es ähnliche Auffälligkeiten in anderen Orten der Region. Auch in Spanien ist die Zahl der Menschen, die an dem Coronavirus gestorbenen sind, erneut stark gestiegen. Am Mittwoch habe sie sich auf 4089 im Vergleich zu 3434 am Vortag erhöht, teilten die Behörden mit. Die Zahl der Infizierten stieg von 47.610 auf 56.188. Zahlen für den heutigen Donnerstag liegen noch nicht vor. Spanien ist nach Italien das Land mit den weltweit meisten Todesfällen durch das Coronavirus. In Frankreich sind binnen eines Tages 365 weitere Menschen infolge einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben. Damit liege die Gesamtzahl bei 1696 Toten, teilten die Gesundheitsbehörden mit. In der Statistik werden bislang aber nur Patienten geführt, die in Krankenhäusern gestorben sind, nicht aber diejenigen in Alten- und Pflegeheimen. Diese Daten sollen in Kürze mit aufgenommen werden, wodurch die Gesamtzahl der Todesfälle dann drastisch steigen dürfte. Die nationale Gesundheitsbehörde Santé Publique France gab außerdem bekannt, Hausärzte hätten in der vergangenen Woche schätzungsweise mehr als 40.000 neue Infektionen mit dem Coronavirus diagnostiziert. Offiziell liegt die Zahl der bestätigten Infizierten aber nur bei rund 25.000 seit Beginn der Epidemie. Zuletzt war die Zahl der Infizierten binnen 24 Stunden um 16 Prozent auf 29.155 gestiegen. Deutsche Katastrophenmediziner, die ihre französischen Kollegen an der Universitätsklinik Straßburg unterstützen sollen, berichten zudem über dramatische Zustände im Elsass. Die Mediziner würden auch dann weiter mit Corona-Patienten arbeiten, wenn sie selbst infiziert sind, schreiben die deutschen Experten in einem Bericht an die baden-württembergische Landesregierung. Seit dem Wochenende würden Patienten, die älter sind als 80 Jahre, an der Straßburger Klinik auch nicht mehr beatmet, sondern mit Opiaten und Schlafmitteln beim Sterben begleitet. In Großbritannien müssen sich die Menschen darauf einstellen, dass bestimmte Einschränkungen des öffentlichen Lebens bis zu sechs Monate in Kraft bleiben. Die Maßnahmen zeigten bereits Wirkung im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus, sagte die stellvertretende Chefin der britischen Gesundheitsbehörde, Jenny Harries. "Wir dürfen aber nicht den Fuß vom Pedal nehmen." Zuletzt war die Zahl der Todesopfer allerdings nach Angaben der Regierung um 115 auf 578 gestiegen. Bei 11.658 Menschen wurde das Virus nachgewiesen, am Mittwoch waren es noch 9529. Europaweit lag die Zahl der Toten laut einer Zählung der Nachrichtenagentur AFP bei 15.500. Die meisten Todesopfer gibt es mit weitem Abstand in Italien (8165) und Spanien (4089). Die Zahl der Infektionen stieg demnach auf mehr als 268.000. Damit ist Europa der am stärksten betroffene Kontinent. Bei den Angaben handelt es sich nach Einschätzung von Experten aber nur um einen Bruchteil der tatsächlichen Fälle, weil es in vielen Ländern an Testkapazitäten mangelt. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) verbreitet dennoch vorsichtig Optimismus. "Während die Lage sehr ernst bleibt, beginnen wir, ein paar ermutigende Zeichen zu sehen", erklärte das WHO-Europa-Büro in Kopenhagen. So sei die Wachstumsrate der Infektionen im besonders stark betroffenen Italien leicht zurückgegangen. Allerdings sei es noch zu früh für die Feststellung, dass die Pandemie in Italien ihren Höhepunkt erreicht habe, hob der WHO-Regionaldirektor für Europa, Hans Kluge, hervor.
3
Merz war im vergangenen Oktober vom Aufsichtsrat für ein Jahr in den Vorstand entsandt worden und wollte wieder in das Kontrollgremium zurückkehren. Ihr Aufsichtsratsmandat wird sie nun niederlegen. Mit der längeren Amtszeit für Merz will der Aufsichtsrat Stabilität in das kriselnde Unternehmen bringen. Merz' Vorgänger Guido Kerkhoff musste nach nur gut einem Jahr im Amt seinen Hut nehmen. Die lange vorbereitete Fusion der Stahlsparte mit dem europäischen Zweig des indischen Stahlkonzerns Tata war von der EU-Kommission untersagt worden. Eine Aufspaltung von Thyssenkrupp in zwei Aktiengesellschaften wurde darauf abgesagt. Zudem flog das Unternehmen aus dem Dax . Aufsichtsratschef Siegfried Russwurm sagte in einer Mitarbeiterinformation, man habe auch personelle Alternativen geprüft. "Aber wir haben die Bestellung von Martina Merz als klar beste Variante gesehen." Die von ihr eingeleiteten Veränderungen im Unternehmen seien deutlich erkennbar. Merz sagte, wegen der zusätzlichen Belastung durch das Coronavirus sei Kontinuität in der Führung wichtig. Mit der dauerhaften Bestellung von Merz zur Vorstandsvorsitzenden wird zudem der Vorstand von Thyssenkrupp verkleinert. Finanzchef Johannes Dietsch verlässt zum 31. März auf eigenen Wunsch das Unternehmen. Er hatte am Verkauf der profitablen Aufzugsparte des Konzerns für 17,2 Milliarden Euro an ein Investorenkonsortium entscheidend mitgewirkt. Seine Aufgaben übernimmt zusätzlich das für die Werkstoffgeschäfte zuständige Vorstandsmitglied Klaus Keysberg. Der Vorstand besteht damit nur noch aus drei Mitgliedern. Merz hat einen weitreichenden Umbau des tief in den roten Zahlen steckenden Stahl- und Industriekonzerns eingeleitet. Mit dem Geld aus dem Verkauf der Aufzugsparte wollen die Essener Schulden abbauen, ihre Pensionsverpflichtungen decken und den Umbau der verblieben Konzernteile finanzieren. IG Metall und Betriebsrat forderten am Freitag das Unternehmen auf, bis Ende März einen Tarifvertrag abzuschliessen, in dem festgeschrieben wird, dass es im Zuge des geplanten Personalabbaus beim Stahl keine betriebsbedingten Kündigungen geben wird./hff/DP/stw (AWP)
Essen - Bei Thyssenkrupp fällt eine für die Zukunft des Unternehmens wichtige Entscheidung. Der Aufsichtsrat des angeschlagenen Stahl- und Industriekonzerns will am Nachmittag über den Verkauf der milliardenschweren Aufzugssparte beraten. Thyssenkrupp braucht dringend Geld, um Schulden zu tilgen und den geplanten Konzernumbau zu finanzieren. Links zum Thema Investoren haben den Wert der Aufzugssparte nach Angaben von Konzernchefin Martina Merz auf mehr als 15 Milliarden Euro taxiert. Offen ist, ob Thyssenkrupp das Geschäft mit Aufzügen und Rolltreppen komplett verkaufen oder einen Teil behalten will. Die Aufzugssparte ist derzeit der einzige nennenswerte Gewinnbringer des hoch verschuldeten Konzerns. Weltweit hat Thyssenkrupp Elevator rund 53.000 Mitarbeiter, das ist fast ein Drittel aller Beschäftigten im Konzern. Während das Stahl-Geschäft tief in den roten Zahlen steckt, erzielte Thyssenkrupp mit dem Verkauf und der Wartung von Aufzügen und Rolltreppen allein im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres einen operativen Gewinn von 228 Millionen Euro. Im Bieterrennen sind noch zwei Gruppen. Zum Konsortium um die Finanzinvestoren Advent und Cinven gehört auch die RAG-Stiftung aus Essen. Die zweite Bietergruppe bilden die Investoren Blackstone, Carlyle und Canadian Pension Plan. Eine Rolle bei der Entscheidung von Vorstand und Aufsichtsrat dürfte auch spielen, wer die Arbeitnehmer auf seiner Seite hat. Die IG Metall hat bereits mit beiden Bietern Vereinbarungen für den Verkaufsfall geschlossen. «Arbeitsplätze und Standorte sind gesichert», sagte der NRW-Bezirksleiter der Gewerkschaft, Knut Giesler. Zudem sorge die Zusage von Investitionen in Innovationen «für die Zukunftsfähigkeit der Aufzugssparte». Bei Thyssenkrupp hatte sich in den vergangenen Monaten die Lage immer mehr zugespitzt. Die lange vorbereitete Fusion der Stahlsparte mit dem europäischen Zweig des indischen Stahlkochers Tata war von der EU-Kommission untersagt worden. Eine Aufspaltung des Konzerns in zwei Aktiengesellschaften wurde abgesagt, Thyssenkrupp flog wegen massiver Kursverluste aus dem Dax. Vorstandschef Guido Kerkhoff musste nach nur gut einem Jahr im Amt seinen Hut nehmen. Im Oktober wechselte dann die Aufsichtsratsvorsitzende Martina Merz als Interimschefin an die Spitze des Vorstands.
2
Polizeidirektion Wittlich POL-PDWIL: Verkehrsunfall mit schwerverletztem Motorradfahrer Mehren / Krs. Vulkaneifel (ots) Am Freitag, den 29.05.2020, gegen 14:04 Uhr, kam es in der Gemarkung Mehren auf der B 421, Höhe der AS Mehren (BAB 1), zu einem folgenschweren Verkehrsunfall. Der Fahrer eines VW-Bus befuhr nach dem derzeitigen Ermittlungsstand die B 421 aus Richtung Gillenfeld kommend in Richtung Mehren. Der Motorradfahrer fuhr in entgegengesetzter Richtung. Der VW-Busfahrer wollte anschließend auf die BAB 1, Richtungsfahrbahn Koblenz, auffahren, nutzt die dortige Linksabbiegespur und übersah den bevorrechtigten Motorradfahrer. Der Motorradfahrer wurde schwerverletzt in das Krankenhaus Daun verbracht. Im Einsatz waren neben Beamten der Polizei Daun, ein Notarzt sowie Rettungssanitäter, Kräfte der Feuerwehr Mehren sowie die Straßenmeisterei Daun Rückfragen bitte an: Polizeidirektion Wittlich Telefon: 06571-9152-0 www.polizei.rlp.de/pd.wittlich Pressemeldungen der Polizei Rheinland-Pfalz sind unter Nennung der Quelle zur Veröffentlichung frei. Original-Content von: Polizeidirektion Wittlich, übermittelt durch news aktuell
Polizeidirektion Wittlich POL-PDWIL: Sachbeschädigung in Strotzbüsch Strotzbüsch / Krs. Vulkaneifel (ots) Seitens der Ortsgemeinde Strotzbüsch wurde eine Sachbeschädigung an der Grillhütte und den dazuggehörigen Sitzflächen angezeigt. Durch derzeit noch unbekannte Täter wurden diverse Schriftzüge mittels Farbe auf die Holzverkleidungen gesprüht. Der Beseitigungsaufwand dieser Schmierereien dürfte im mittleren dreistelligen Euro-Bereich liegen. Hinweise auf den oder die Täter bitte an die Polizeiinspektion Daun. Rückfragen bitte an: Polizeidirektion Wittlich Telefon: 06571-9152-0 www.polizei.rlp.de/pd.wittlich Pressemeldungen der Polizei Rheinland-Pfalz sind unter Nennung der Quelle zur Veröffentlichung frei. Original-Content von: Polizeidirektion Wittlich, übermittelt durch news aktuell
1
Frische Milch wird in ein Glas geschüttet. Im kommenden Jahr profitieren mehr Thüringer Kinder von kostenloser Milch in der Schule. Jena. Im kommenden Schuljahr werden voraussichtlich mehr Kinder in Thüringen in den Genuss kostenloser Milch kommen als derzeit. Mehr Thüringer Kinder profitieren im nächsten Schuljahr von kostenloser Milch Inhalt ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN > Vorherige Seite Nächste Seite Mehr Thüringer Kinder profitieren im nächsten Schuljahr von kostenloser Milch Für die Schulmilchkomponente des EU-Schulpogramms stehen etwa 285.000 Euro zur Verfügung, wie das Thüringer Landesamt für Landwirtschaft und Ländlichen Raum (TLLLR) am Donnerstag auf Anfrage mitteilte. Für das aktuelle Schuljahr seien hingegen rund 265.000 Euro vertraglich gebunden worden. Das Programm werde daher im kommenden Schuljahr mehr Schüler erreichen als im laufenden, hieß es. Seit dem 1. April können sich Thüringer Kindertagesstätten sowie Grund- und Förderschulen für das Programm bewerben. Derzeit werden in Thüringen laut TLLLR zirka 250 Einrichtungen mit über 20.000 Kindern regelmäßig mit Trinkmilch versorgt. Diese kommt von zugelassenen Lieferanten, die sich die Kosten erstatten lassen können. Milchpartys, Bauernhof-Besuche und Projekttage geplant Voraussetzung für die Teilnahme ist, mindestens eine pädagogische Maßnahme durchzuführen. Durch „Milchpartys, Bauernhofbesuche oder thematische Projekttage“ soll den Kindern Hintergrundwissen über die Produkte und ihre Herstellung vermittelt werden, erklärte die Behörde. Ziel des gesamten Programms sei, den Kindern gesunde Ernährung „durch eine regelmäßige und kostenlose Extra-Portion Milch schmackhaft zu machen“. Mit dem Schulprogramm fördert die EU die Ernährung von Obst, Gemüse und Milch in den Mitgliedstaaten. Allein für die Milchkomponente stünden jährlich rund 100 Millionen Euro zur Verfügung, heißt es auf der Webseite des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft. Davon habe Deutschland im laufenden Schuljahr 10,8 Millionen Euro erhalten. Bis auf Hamburg und das Saarland nehmen alle anderen übrigen Bundesländer den Angaben nach an dem Schulmilchprogramm teil.
In Thüringen erhöht sich ab dem kommenden Jahr die Rundfunkgebühr. Erfurt. Thüringens rot-rot-grüne Landesregierung befürwortet eine Anhebung der Rundfunkgebühren in Deutschland. Ab 2021 erhöht sich die monatliche Grundgebühr. Inhalt ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN > Vorherige Seite Nächste Seite Thüringen befürwortet höhere Rundfunkgebühren Das sieht ein Beschluss des Thüringer Kabinetts zum Medienänderungsstaatsvertrag vor, wie die Staatskanzlei am Mittwoch in Erfurt mitteilte. Danach sollen die Rundfunkgebühren von bisher monatlich 17,50* Euro auf 18,36 Euro im kommenden Jahr steigen. Diesen Betrag hatte die Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten vorgeschlagen. Die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten haben einen Grundversorgungsauftrag. Über die Entscheidung des Kabinetts werde der Landtag unterrichtet, der letztlich dem Staatsvertrag seine Zustimmung geben müsse, sagte ein Sprecher der Staatskanzlei. Zunächst müsse der Staatsvertrag jedoch von den Ministerpräsidenten der Länder in einer ihrer nächsten Sitzungen unterzeichnet werden. *In der 6. Zeile des ersten Absatzes wurde die Höhe der Rundfunkgebühr berichtigt: nicht 17,15 Euro, wie von der Staatskanzlei angegeben, sondern 17,50 Euro
2
Werbung Wir übertragen am Donnerstag ab 8.55 Uhr die Pressekonferenz "Coronavirus - Aktueller Stand und Maßnahmen" mit Gesundheitsminister Rudolf Anschober, Innenminister Karl Nehammer, Günther Ofner (Vorstand der Flughafen Wien AG), Irmgard Lechner (Landessanitätsdirektorin für Niederösterreich) live: Am 31. Dezember wurden die ersten Fälle des Corona-Virus in China bekannt. Da das Virus noch so neu ist, haben sich seit dem aber viele Informationen verbreitet, von denen zwar manche stimmen, andere aber auch nicht. Daher brauche die Weltgesundheitsorganisation (WHO) so schnell wie möglich evidenzbasierte Informationen, erläutert Barbara Nußbaumer-Streit, die Leiterin des Cochrane-Österreich-Zentrums am Department für Evidenzbasierte Medizin und Evaluation an der Donau Uni Krems. Die Donau-Universität Foto: Foto: Suzy Stöckl Dazu bat die WHO neben anderen auch Gerald Gartlehner, Leiter des Departments für Evidenzbasierte Medizin und Evaluation, ein Rapid Response Team zu bilden. Also ein Notfallteam, bestehend aus zehn wissenschaftlichen Mitarbeitern und Studierenden. Ziel ist es, Studien und Berichte zu Fragen über das Corona-Virus zu sichten und diese innerhalb von 24 Stunden zu analysieren und zusammenzufassen. Studien-Experten aus Krems Gartlehner: „Bei neuartigen Erkrankungen und unsicherer Wissenslage blühen Verschwörungstheorien und Falschinformationen. Information für Entscheidungsträger und die Bevölkerung aufzubereiten und zu prüfen ist das Spezialgebiet des Departments und unsere jahrelange Erfahrung macht uns zu Experten auf diesem Gebiet.“ Cochrane Österreich hat große Erfahrung mit der Analyse von wissenschaftlichen Studien. Im Rahmen der Informationszentren beispielsweise können Ärzte und Pflegende der NÖ Landeskliniken Fragen stellen. Zum Beispiel, ob eine neue Operationsmethode bei einer bestimmten Patientengruppe hilft. Das Team analysiert dann weltweit Studien dazu und gibt eine kompakte Antwort, basierend auf dem aktuellen Wissensstand weltweit. Ein anderes Projekt ist Medizin transparent. Hier können Leser, wenn etwa in einer Zeitung gestanden ist, dass es ein neues Wundermittel gegen Krebs gibt, nachfragen, und das Team sieht sich hierzu an, ob es dafür wissenschaftliche Beweise gibt. Erste Anfrage vermutlich zum Thema Quarantäne Seit 2017, erzählt Nußbaumer-Streit, arbeite man als Collaborating Center mit der Weltgesundheitsorganisation zusammen. Bisher aber nur bei langfristigen Fragestellung. Zum Beispiel bei der Entwicklung von Leitlinien oder der Organisation von Workshops. Das ändert sich nun. „Es ist das erste Mal, dass wir in einer akuten Situation zusammenarbeiten“, so Nußbaumer-Streit. Sie rechnet damit, dass die erste Anfrage am Wochenende kommen wird. Und: „Bei der ersten Anfrage wird es um Quarantäne gehen“, glaubt sie. Weil die WHO dazu Leitlinien und Empfehlungen entwickeln möchte. Wo kann Quarantäne am besten eingesetzt werden? Wie muss diese aussehen? Welche Fragestellung es genau sein wird, weiß man noch nicht. austria.cochrane.org
Normalerweise besteht das Team unter der Leitung von Gerald Gartlehner aus 30 Wissenschafterinnen und Wissenschaftern sowie Studierenden aus zehn Disziplinen wie zum Beispiel Medizin, Public Health, Pflegewissenschaften, Psychologie, Ernährungswissenschaften und Informationsmanagement. Jetzt wurde aus zehn davon ein Notfallteam gebildet. Die Masse an wissenschaftlichen Informationen rund um das Coronavirus ist bereits jetzt enorm. Seit Jahresbeginn wurden weltweit tausende Publikationen verzeichnet. Die Gruppe der Donau-Uni arbeitet derzeit an der Wirksamkeit von Quarantänemaßnahmen. Sie filtert dabei die wichtigsten Forschungsergebnisse aus der Masse an Informationen und veröffentlicht sie auf der Website „Medizin Transparent“. „Ziel des Notfallteams ist es, in kurzer Zeit mit umfassender Recherche und rigoroser Studienbewertung verlässliche Übersichten zum aktuellen Stand des Wissens zu schaffen“, erklärt Gartlehner. Gartlehner in der „NÖ-heute“-Reihe „Ganz persönlich“ Der Arzt und Epidemiologe Gerald Gartlehner von der Donau-Universität Krems beschäftigt sich seit Jahren mit dem Thema Fake News, jetzt ganz besonders. Seine Abteilung berät aktuell auch die WHO – die Weltgesundheitsorganisation. Forschen für die WHO Ihre Ergebnisse stellen die Kremser Forscher internationalen Institutionen zur Verfügung. Eine davon ist die Weltgesundheitsorganisation, erklärt der NÖGUS-Vorsitzende Martin Eichtinger (ÖVP): „Die WHO greift bei ihrer Recherche zu den möglichen Maßnahmen auf die Forschung von Professor Gartlehner in Krems zurück.“ Weitere Abnehmer dieser Informationen sind Einrichtungen in Niederösterreich, darunter Kliniken und Pflegeheime. „Sie machen davon Gebrauch und fragen an, ob etwa eine Art der Desinfektion, eine Art der Betreuung von Patienten oder eine spezielle Behandlung dem letzten Stand der Wissenschaft entspricht“, sagt Eichtinger.
4
Polizeidirektion Landau POL-PDLD: Rülzheim - Einbruch in Marienkapelle Rülzheim (ots) Bargeld erbeutete ein bislang unbekannter Täter bei einem Einbruch in die Marienkapelle in Rülzheim. Die Tat ereignete sich in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag. Der Tatverdächtige hebelte zunächst die Eingangstür auf und gelangte hierdurch in die Kapelle. Es liegen aktuell keine Täterhinweise vor. Die Polizeiinspektion Germersheim hat die Ermittlungen aufgenommen. Der entstandene Sachschaden wird auf zirka 1500 EUR beziffert. Zeugen werden gebeten sich telefonisch unter 07274/9580 bei der Polizeiinspektion Germersheim zu melden oder per Mail an pigermersheim@polizei.rlp.de zu wenden Rückfragen bitte an: Polizeiinspektion Germersheim Dennis Hook Telefon: 07274-958110 www.polizei.rlp.de/pd.landau Pressemeldungen der Polizei Rheinland-Pfalz sind unter Nennung der Quelle zur Veröffentlichung frei. Original-Content von: Polizeidirektion Landau, übermittelt durch news aktuell
Polizeidirektion Landau POL-PDLD: Bellheim - Betrugsversuch/Falscher Vodafone Mitarbeiter Bellheim (ots) Ein Ermittlungsverfahren wegen versuchtem Betrug leiteten Beamte der Polizeiinspektion Germersheim am Dienstagabend gegen 20.30 Uhr ein. Ein bis dato unbekannter Anrufer hatte sich als Vodafone Mitarbeiter ausgegeben und eine 93 - jährige Frau aus Bellheim kontaktiert. Im Verlauf des Telefonats erkundigte sich der Tatverdächtige hinsichtlich der Vermögenswerte. Die Seniorin schöpfte Verdacht und beendete das Telefonat. Ein Schaden trat nicht ein. Rückfragen bitte an: Polizeiinspektion Germersheim Dennis Hook Telefon: 07274-958110 www.polizei.rlp.de/pd.landau Pressemeldungen der Polizei Rheinland-Pfalz sind unter Nennung der Quelle zur Veröffentlichung frei. Original-Content von: Polizeidirektion Landau, übermittelt durch news aktuell
2
Symbolbild. In der Neujahrsnacht ist in Moers ein Pferdestall völlig abgebrannt. Moers. Nach dem Brand in der Neujahrsnacht ist die Ursache unklar. Brandstiftung kann zurzeit nicht ausgeschlossen werden. Wer kann Hinweise geben? Inhalt ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN > Vorherige Seite Nächste Seite Pferdestall in Moers brennt ab: Die Polizei sucht Zeugen Am Sittardweg im Moerser Stadtteil Vennikel ist in der Neujahrsnacht ein Pferdestall bei einem Brand völlig zerstört worden. Ein Zeuge, der sich am 1. Januar gegen 1.30 Uhr am Sittardweg/ Ecke Flurweg aufhielt, sah Flammen aus dem Stall schlagen und rief die Feuerwehr. Tiere kamen nach Angaben der Polizei nicht zu schaden. Die Ursache für den Brand ist unklar, die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen. Brandstiftung ist nach NRZ-Informationen nicht auszuschließen. Jetzt sucht die Polizei Zeugen: Hinweise an die Polizei in Moers, 02841 / 1710.
Moers Eine Explosion hat in der Nacht einige Moerser aufgeschreckt. Im Stadtteil Eick hat ein unbekannter Täter einen Geldautomaten gesprengt. Ein lauter Knall hat in der Nacht zu Samstag die Bewohner des Moerser Stadtteil Eicks erschreckt. Ein Unbekannter hatte einen Geldautomaten gesprengt, der in einem freistehenden Pavillon auf einem Parkplatz eines Einkaufsmarktes untergebracht war. Der Pavillon wurde durch die Explosion weitgehend zerstört. Gegen 4.14 Uhr wurde die Polizei durch mehrere Notrufe über die Sprengung alarmiert. Zeugen hatten laut Polizei einen Roller beobachtet, der vom Tatort in Richtung Duisburg-Baerl davonfuhr. Zur Schadenshöhe und der Beute gibt es bislang keine Erkenntnisse, Die Kriminalpolizei ermittelt und bittet um Hinweise unter: Tel.: 02841-/171-0.
1
Zu Beginn der neuen Episode des Rostocker «Polizeirufs 110» fällt Kommissar Alexander Bukow (Charly Hübner) ein verletzter Mann in die Arme und stirbt. Der Tote auf dem Grundstück soll eine Warnung an den bekannten Unternehmer Michael Norden (Tilman Strauß) sein, der daraufhin flieht. Bukow und Kollegin Katrin König (Anneke Kim Sarnau) müssen nun nicht nur den Mörder, sondern auch Norden finden, der sich irgendwo in Rostock versteckt hält. Anders als in vielen der früheren Episoden wird im neuen Polizeiruf «Söhne Rostocks», den das Erste am Sonntag (19. Januar, 20.15 Uhr) ausstrahlt, kein übergreifendes Debattenthema verhandelt. Bislang drehten sich die Fälle zum Beispiel um die Mafia, Fußballultras, völkische Siedler oder den Umgang mit Verbrechern, die ihrer Strafe entkommen waren. Es geht um offene Rechnungen Dieses Mal lassen es Markus Busch (Drehbuch) und Christian von Castelberg (Regie) geruhsamer angehen. Es entspinnt sich etwa eine schwierige Vater-Sohn-Beziehung und es geht um offene Rechnungen unter alten Geschäftspartnern. Bukow wirkt wie ausgewechselt. Völlig klar: Er hat sich in seine Kollegin König verliebt. Doch die LKA-Profilerin kriegt von ihrem liebenswürdigen Kollegen nicht viel mit. Ihre Vergangenheit holt sie nun endgültig ein, als sie von einem in einer früheren Folge Verurteilten kontaktiert wird. Er weiß, dass er den Mord, für den er sitzt, nicht begangen hat. Und König weiß es auch, denn sie hatte die Beweise gefälscht, die zu seiner Verurteilung führten. Seine Kontaktaufnahme wirft sie aus der Bahn. Klischeehafte Darstellungen gespart Dieser Erzählstrang spielte in den vergangenen Episoden immer wieder eine Rolle, nun scheinen die Macher ihm aber mehr Raum geben zu wollen. Die Beweisfälschung der beiden Ermittler bedroht ihre Karrieren.
Drehbuchautor Markus Busch und Regisseur Christian von Castelberg ist bei der Umsetzung die gewünschte Anlehnung an eine Schnitzeljagd sehr gut gelungen, findet unsere Kritikerin. Das Ermittlerteam um Alexander Bukow (Charly Hübner) und Katrin König (Anneke Kim Sarnau) tappte in „Polizeiruf 110: Söhne Rostocks“ lange Zeit im Dunkeln. Die einzige Spur war der von seiner Familie und seinem Umfeld abgekapselte Jungunternehmer Michael Norden (Tilman Strauß). "Polizeiruf": Fall wurde langsam aufgedröselt eine echte Schnitzeljagd Deshalb musste der Fall nach und nach mühsam auseinander gedröselt werden und die Ermittler waren gezwungen, jeder kleinen Spur und jedem Hinweis hinterherzujagen. Damit sind dem Drehbuchautor Markus Busch beim Schreiben und dem Regisseur Christian von Castelberg bei der Umsetzung die gewünschte Anlehnung an eine Schnitzeljagd sehr gut gelungen. Auch dank der überzeugenden Leistungen der Episodenschauspieler. "Polizeirzf": Kritik am Unternehmer-Typus blieb aus Wie etwa Strauß als Norden und Oskar Belton als dessen Sohn Jon Hövermann. Dadurch war es auch gerechtfertigt, dass die Hauptfiguren in dieser Folge des „Polizeirufs“ in den Hintergrund rückten. Weil durch die Schnitzeljagd erst spät das Bild des Jungunternehmers vervollständigt wurde, blieb die Kritik an dieser Art von Unternehmer-Typus – vom Ehrgeiz getriebener und dadurch skrupelloser Mensch, dem sein Verhalten irgendwann auf die Füße fällt – auf der Strecke. Insgesamt lud der „Polizeiruf“ aber zum Miträtseln ein. Und das Gefühl entstand, als würde man mit den Kommissaren zusammen den Jungunternehmer Michael Norden kennenlernen.
4
Graffiti-Künstler Erlös geht an Angeklagte: Banksy entwirft T-Shirt zum Sturz von Sklavenhalter-Statue in Bristol Während eines Protests in Bristol hatten 2020 mehrere Menschen die Statue eines Sklavenhändlers umgekippt und ins Hafenbecken geworfen. Nun kommt es zum Prozess und Künstler Banksy unterstützt die Angeklagten.
Bei Anti-Rassismus-Protesten im englischen Bristol haben Demonstranten die Statue eines britischen Sklavenhändlers vom Sockel geholt und ins Hafenbecken geworfen. Bei anderen Statuen – wie der von Churchill – wurden die Sockel beschmiert. Wie die Videoaufnahme eines Augenzeugen zeigt, zogen Demonstranten am Sonntag eine Schlinge um den Hals der Statue von Edward Colston und brachten sie zu Fall. Unter Jubelschreien schleppten sie dann die Bronzestatue zum Hafen, wo sie das Denkmal im Fluss Avon versenkten. Protesters against systemic racism in the UK tore down a bronze statue depicting slave trader Edward Colston, rolling it through the streets before tossing it into the river. https://t.co/K1ZrZ65Nik pic.twitter.com/0n6gENEYhY — ABC News (@ABC) June 8, 2020 Die Polizei in der Stadt im Südwesten Englands kündigte Ermittlungen an. Der im 17. Jahrhundert in eine wohlhabende Händlerfamilie geborene Colston arbeitete für die Königlich-Afrikanische Gesellschaft, die jährlich rund 5000 Menschen versklavte. Später erwarb Colston sich durch Spenden an Schulen und Krankenhäuser den Ruf eines Philanthropen. Demonstranten trampelten auf Denkmal herum An der Demonstration in Bristol hatten nach Angaben des örtlichen Polizeichefs etwa 10.000 Menschen teilgenommen. Einige Dutzend knöpften sich dann am Rande die Bronzestatue vor. Demonstranten trampelten auf dem umgestürzten Denkmal herum und sprühten rote Farbe in dessen Gesicht. Zudem kniete ein Demonstrant auf dem Nacken der Statue, bevor diese in den Fluss geworfen wurde – damit bezog sich der Demonstrant auf den Tod des Afroamerikaners George Floyd vor knapp zwei Wochen. „Heute bin ich Zeuge von Geschichte“, schrieb William Want, der das Video von dem Sturz der Colston-Statue veröffentlichte, im Kurzbotschaftendienst Twitter. Der Bürgermeister von Bristol, Marvin Rees, erklärte, die 1895 errichtete Statue habe seit Jahren für Kontroversen gesorgt. Es sei wichtig, jenen Menschen zuzuhören, für die sie ein Affront gewesen sei. Die britische Innenministerin Priti Patel nannte den Angriff auf die Statue jedoch „zutiefst schändlich“. Sie sprach im Sender Sky News von „Vandalismus“ und einem „völlig inakzeptablen Akt“. In Bristol haben Demonstrierende die Statue des Sklavenhändlers Edward Colston niedergerissen. Historiker David Olusoga sagte der BBC: „Colston war ein Sklavenhändler und ein Mörder. Die Statue hätte längst abgebaut werden müssen.“ https://t.co/n6EiXOZz8g pic.twitter.com/uULjeBqpqL — Vassili Golod (@VassiliGolod) June 7, 2020 Demonstranten hatten die gut fünf Meter hohe Bronzestatue des Sklavenhändlers Edward Colston am Sonntag gestürzt und unter Beifallsbekundungen in den Fluss Avon geworfen. Seit Tagen gibt es in Großbritannien Demonstrationen gegen Rassismus als Reaktion auf den Tod des Schwarzen George Floyd bei einem brutalen Polizeieinsatz in der US-Stadt Minneapolis. Dabei kam es vereinzelt auch zu Gewalt, bei der 35 Polizisten verletzt wurden. Ein Sprecher von Premierminister Boris Johnson verurteilte die Gewalt am Montag als „inakzeptabel“ und erklärte, der Denkmalssturz sei eine Straftat, die verfolgt werden müsse. „Wir verstehen die starken Überzeugungen vollkommen, aber in diesem Land regeln wir unsere Streitigkeiten auf demokratische Weise“, betonte der Sprecher. Premierminister Boris Johnson verurteilte die wiederholten Ausschreitungen bei den Anti-Rassismus-Protesten, ging jedoch nicht auf das Niederreißen des Colston-Denkmals ein. Die Gewaltakte seien ein „Verrat“ an den von den Demonstranten propagierten Zielen, twitterte Johnson. Denkmalbehörde: „Wir glauben nicht, dass sie wieder aufgestellt werden sollte“ Die Denkmalbehörde Historic England erklärte, die Bewohner müssten nun entscheiden, was mit dem gestürzten Denkmal geschehen solle und fügte hinzu, „wir glauben nicht, dass sie wieder aufgestellt werden sollte“. Die Statue sei ein „Symbol der Ungerechtigkeit und eine Quelle großen Schmerzes für viele Menschen“ gewesen. Bristols Bürgermeister Marvin Rees sagte, seiner Meinung nach gehöre die Statue zusammen mit Plakaten der sonntäglichen Black-Lives-Matter-Demonstration in ein Museum. Er könne die Zerstörung des Denkmals zwar „nicht gutheißen“, doch handele es sich um einen „Moment mit Kultcharakter“, sagte Rees, der jamaikanische Vorfahren hat, der BBC. Dass diese Statue im Zentrum von Bristol gestanden habe, habe er stets als „persönliche Beleidigung“ empfunden. Die Bristoler Konzerthalle Colston Hall erklärte, die Proteste bestärkten Pläne für eine Namensänderung: „Der gegenwärtige Name spiegelt unsere Werte als fortschrittliche und offene Kunstorganisation nicht wider“. Stattdessen solle ein neuer Name gefunden werden, der „Hoffnung, Vielfalt und Inklusion“ repräsentiert. Der britische Formel-1-Fahrer Lewis Hamilton bezeichnete Colston als „Monster“ und forderte, sämtliche derartigen Denkmäler zu schleifen. (afp/er)
4
Auch ohne Markierungen auf dem Boden halten sich die Kunden auf dem Wochenmarkt an die Abstandsregelung. Herscheid – Einkaufen unter freiem Himmel erweist sich in Zeiten der Coronakrise als willkommene Abwechslung. Die Händler des Herscheider Wochenmarktes verspüren einen deutlichen Besucheranstieg. Das Besondere dabei: Die Kunden können sich die frische Luft um die Nase wehen lassen, ein Pläuschchen mit den Händlern halten und brauchen dabei keinen Einkaufswagen vor sich herschieben. Ein Stück Alltag in diesen ungewöhnlichen Zeiten eben. Dass darunter die gültigen Sicherheitsvorgaben nicht leiden, ist bei einem Besuch deutlich zu erkennen: Vor den Ständen bilden sich zwar Warteschlangen, doch die Besucher achten von allein auf die nötigen Abstände zu ihren Vorderleuten. Markierungen auf dem Schützenplatz sind daher nicht notwendig. „Das ist eine entspannte Art, die Einkäufe zu erledigen“, erzählt Marktsprecherin Traute Bühner. An ihrem Stand seien insbesondere Eier, Kartoffeln und Mettwurst gefragt. Und das nicht nur von den Stammkunden. So berichtet Traute Bühner von vielen Kunden, die den Wochenmarkt neu für sich entdeckt haben. + Zum Einkauf auf dem Herscheider Wochenmarkt gehört – wie hier am Stand der Familie Diril – auch immer ein kleines Pläuschchen. © Foto: Grein Unverändert ist hingegen das Angebot in der kleinen Budenstadt: Koch Ralf Milkereit bietet in seiner Gulaschkanone Suppen zum Mitnehmen an, Brot vom Bäcker, Wurst und Fleisch vom Metzger und natürlich der Fischstand von Ali Schmidt dürfen nicht fehlen. Auch Blumenhändlerin Andrea Hohlfeld ist nach einwöchiger Zwangspause wieder mit dabei. Das Verkaufsverbot von Blumen ist inzwischen wieder aufgehoben worden. Den größten Stand baut die Familie Diril auf: Dort gibt es frisches Obst und Gemüse. Einige Sorten seien zwar derzeit eher schwierig zu erhalten, schildert Josef Diril. Dennoch sei die Auswahl unverändert groß. Das Osterfest dürfte also zumindest kulinarisch nicht unter der Coronakrise leiden. Alle Informationen rund um das Coronavirus im Märkischen Kreis gibt es hier.
Herscheid – Zwischen Hefe-Häschen und Bergspitzen finden Kunden im Café Sirringhaus eine ungewöhnliche, den besonderen Umständen angepasste Geschenkidee: ein Osternestchen bestehend aus grünem Osterstroh, ausgewählten Pralinen und einer Rolle Toilettenpapier. „Diese Aktion ist in erster Linie als Gag zu verstehen“, sagt Konditorin Sandra Wadulla. Zurückzuführen ist die Idee auf einen völlig normalen Buchungsvorgang: Für den Cafébetrieb wurde vor einigen Wochen, wie üblich, eine größere Menge Toilettenpapier bestellt. Als die Lieferung an der Plettenberger Straße eintraf, da war von den Auswirkungen der Coronakrise und von Hamsterkäufen noch nichts zu ahnen. Doch dann folgte der 22. März, der Tag, an dem die Landesregierung ein weitreichendes Kontaktverbot erließ – und von jetzt auf gleich war die Welt eine andere. Auch die Konditorei Sirringhaus ist davon betroffen: Das Café ist seither geschlossen. Torten und Kuchen können nicht mehr vor Ort verzehrt werden. Der Verkauf von Backwaren und süßem Naschwerk für außer Haus ist jedoch weiterhin gestattet. Das Ostergeschäft fällt daher in diesem Jahr deutlich geringer aus. „Die Einkäufe vieler Kunden beschränken sich auf das Nötigste“, schildert Sandra Wadulla die aktuelle Situation. Brot und Brötchen gehen weiter regelmäßig über die Ladentheke; bei Kuchen und Pralineneiern sei hingegen ein deutlicher Rückgang zu spüren. Alle Informationen rund um das Coronavirus im Märkischen Kreis gibt es hier. Bestellungen vieler Firmen entfallen aufgrund der angespannten Wirtschaftslage. Hinzu kommen die Verlegung der Konfirmationsfeiern in den Herbst. Und auch die Hochzeitssaison dürfte in diesem Jahr schmaler ausfallen. Das Konditoren-Ehepaar musste auf diese Entwicklungen reagieren und hat die Produktion im süßen Bereich deutlich zurückgefahren. Doch wohin nun mit dem vielen Toilettenpapier, da dieses für den Cafébetrieb nicht benötigt wird? Inspiriert von anderen Betrieben im Umkreis, die zum Teil Marzipan-Torten in Rollenform anbieten, probierten es die Herscheider mit einer anderen Variante. Passend zum Osterfest gestalteten sie Osternester mit je einer Rolle des begehrten und in vielen Supermärkten vergriffenen Papiers, das mit ein paar Pralinen verfeinert wird. „Die Kunden finden die Idee lustig“, freut sich Sandra Wadulla, mit dieser Idee einen Farbtupfer und eine feine Prise Humor in diese oftmals triste Coronazeit zu bringen.
1
Der EU-Kommissionsvertreter in Österreich, Martin Selmayr, hat am Mittwoch Kritik an der EU im Zusammenhang mit der Coronakrise zurückgewiesen. "Es ist völlig falsch, in dieser Situation aufeinander mit dem Finger zu zeigen", sagte Selmayr bei einer Online-Diskussion der Österreichischen Gesellschaft für Europapolitik (ÖGfE). Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) hatte ja am Wochenende in einem Interview gemeint, dass sich die EU nach der Coronakrise "eine kritische Diskussion und Auseinandersetzung damit gefallen lassen" müsse. "Es kann nicht sein, dass wir zwei Wochen lang komplett auf uns allein gestellt darum kämpfen müssen, dass ein Lkw mit bereits von uns bezahlten und dringend benötigten Schutzmasken an der deutschen Grenze hängt, weiterfahren darf, und gleichzeitig unsere Kontrollen zu Italien kritisiert werden", so Kurz. Selmayr sagte dazu, er "verstehe die Kritik des Bundeskanzlers nicht: Wir haben keine Grenzschließungen kritisiert, sondern wir haben sie sogar ausdrücklich als gerechtfertigt bezeichnet." Einseitige Maßnahmen einzelner EU-Staaten, wie etwa das deutsche und das französische Exportverbot, seien "ja nicht in Brüssel erfunden worden. Das waren Berlin und Paris". Die EU-Kommission sei daraufhin "in Berlin und in Paris vorstellig geworden" und habe mit rechtlichen Maßnahmen gedroht und dann sei das Verbot durch ein europäisches ersetzt worden. "Aber man kann uns als Europäische Union nicht für die einzelnen Maßnahmen von Mitgliedstaaten verantwortlich machen." Die Gesundheitspolitik liege außerdem nicht in der Kompetenz Brüssels, sondern die nationale Gesundheitsversorgung sei ausschließliche Kompetenz der Mitgliedstaaten. Die EU könne unterstützen durch die gemeinsame Beschaffung etwa von Impfstoffen und medizinischen Geräten, "wenn alle Mitgliedstaaten das wollen". Die EU-Kommission habe dies bereits im Februar vorgeschlagen. Nach der Zustimmung der Mitgliedsländer sei Anfang März am Weltmarkt eingekauft worden. Der Kommissionsvertreter räumte ein, dass das schneller gehen hätte können. Und Selmayr betonte: "Wenn es zwei Wochen lang etwas holpert und dann wieder funktioniert, sollte man Europa auch nicht kaputtreden." EU-Ministerin Karoline Edtstadler (ÖVP) erläuterte, dass in der Anfangsphase der Krise die Mitgliedstaaten "sehr auf sich alleine gestellt" waren. "Es kam eigentlich nichts von europäischer Ebene als die Kritik, dass es hier wieder zu Grenzkontrollen gekommen ist", sagte die Ministerin. "Das hat sich dann Gott sei Dank geändert." Jetzt erlebe sie den "Spirit", also die Erkenntnis, dass die Krise nur gemeinsam zu lösen sei. Was die gemeinsame Beschaffung betrifft, "muss das noch schneller vorangetrieben werden", betonte sie. Denn Länder wie Österreich oder auch Deutschland könnten auf dem Weltmarkt mit Bestellungen aus Amerika "nicht konkurrieren". Ausdrücklich begrüßte die Ministerin die Direktive der Kommission für Grenzgänger. Edtstadler verwies auf die Solidarität unter den Staaten und darauf, dass Salzburg drei Intensivpatienten aus Frankreich und Tirol fünf Intensivpatienten aus Südtirol zur Behandlung übernommen haben. Solidarität könne aber "keine Einbahnstraße" sein, sprach sie die Debatte über die Coronabonds indirekt an: "Es kann nicht sein, dass wir alte Schulden von Staaten übernehmen, was vielleicht auf eine verfehlte Finanzpolitik in einigen Staaten zurückgeht." NEOS-Europaabgeordnete Claudia Gamon erklärte, dass auch Österreich nichts davon habe, "wenn die, die vor der Krise ökonomisch schlecht da gestanden sind, danach Wracks sind." Gamon räumte ein, dass die Auswirkungen der Krise noch nicht absehbar seien. In der Situation sei es wichtig, schnell und unbürokratisch zu entscheiden. Ausdrücklich begrüßte sie, dass nun gesehen werde, wie "wertvoll" Investitionen in Forschung und Entwicklung seien. Dass Forschung jetzt als "noch wichtiger" werde, sagte auch Selmayr. Es gehe nun darum, die nationalen Hilfsmaßnahmen der einzelnen Mitgliedstaaten und das europäische Konjunkturprogramm miteinander zu verzahnen. "Wenn ein Mitgliedstaat seine Wirtschaft auf Kosten der anderen aufpäppelt, hat Europa gar nichts davon, weil wir sind ein Binnenmarkt." Die Instrumente, die schnell genutzt werden könnten, sollten genutzt werden. "Ich kann mir gut vorstellen, dass wir aus EU-Haushalt, EU-Sonderkonjunkturprogramm mit Ergänzung der Mitgliedstaaten, Europäischer Investitionsbank und ESM (Euro-Rettungsschirm) gemeinsam eine sehr wirkungsvolle Antwort zimmern können."
Nach der deutsch-französischen Initiative für ein 500-Milliarden-Euro-Programm zur wirtschaftlichen Erholung rühren beide Länder nun die Werbetrommel im Kreis der EU-Staaten. Der Wiederaufbauplan werde Dienstag von den Wirtschafts- und Finanzministern diskutiert, sagte der deutsche Finanzminister Olaf Scholz bei einem gemeinsamen Auftritt mit seinem französischen Kollegen Bruno Le Maire. Paris und Berlin hatten am Montag ein gemeinsames Konzept für den Wiederaufbauplan vorgelegt. Die 500 Milliarden Euro sollen demnach von der EU-Kommission als Kredite am Kapitalmarkt aufgenommen und dann über den EU-Haushalt als Zuwendungen verteilt werden. Während zum Beispiel Italien den Plan positiv aufnahm, äußerte Österreich prompt Vorbehalte. Nötig ist Einstimmigkeit im Kreis der 27 Länder. Le Maire unterstrich die historische Dimension der deutsch-französischen Initiative. Zum ersten Mal habe man sich darauf verständigt, gemeinsam Schulden in Europa aufzunehmen, um Investitionen zu finanzieren. „Das ist ein historischer Schritt für Frankreich und Deutschland und das ist auch ein historischer Schritt für die gesamte EU“, sagte der französische Finanzminister. Die Coronakrise vergrößere die wirtschaftlichen Kluften in der Gemeinschaft. Solidarität sei nun entscheidend.
2
Zwischenfall im Persischen Golf: Bis auf neun Meter kommen Boote der Iranischen Revolutionsgarden an die US-Flotte heran. Iranische Boote sollen Kriegsschiffen der USA zu nahe gekommen sein zu nahe gekommen sein Das US-Militär wertet den Zwischenfall als Provokation wertet den Zwischenfall als Provokation Die Beziehung zwischen Iran und USA ist seit Monaten angespannt Bahrain – Elf Boote der Iranischen Revolutionsgarden haben sich nach Angaben der US-Militärs wiederholt „gefährlich“ und „provozierend“ amerikanischen Kriegsschiffen genähert. Sie hätten sich den sechs US-Schiffen im Norden des Persischen Golfes mit hoher Geschwindigkeit zum Teil bis auf etwa neun Meter genähert, erklärte die in Bahrain stationierte Fünfte Flotte des US-Militärs am Mittwochabend (15.04.2020). Das US-Militär habe mit Ausweichmanövern eine Kollision verhindert, es sei niemand verletzt worden. Provokation im persischen Golf: Iranische Boote passieren US-Flotte Die Boote der iranischen Militäreinheit hätten während des etwa eine Stunde langen Zwischenfalls weder auf Funksignale noch auf laute Warnsignale der Schiffe reagiert, hieß es weiter. Ein Video der mutmaßlichen Provokation, das von US-Marine veröffentlicht wurde, zeigt wie mehrere Boote mit iranischen Flaggen ein US-Kriegsschiff passieren. Auf den Booten scheinen Gewehre installiert. Ein Schiffshorn ist zu hören, offenbar das Warnsignal der amerikanischen Streitkräfte. BREAKING: 11 Iranian #IRGCN vessels repeatedly conducted dangerous & harassing approaches against U.S. naval ships operating in international waters of North Arabian Gulf. U.S. crews took actions deemed appropriate to avoid collision. Details: https://t.co/ZVKPKv738o pic.twitter.com/lKJgDz0l2N — U.S. Navy (@USNavy) April 15, 2020 BREAKING: 11 Iranian #IRGCN vessels repeatedly conducted dangerous & harassing approaches against U.S. naval ships operating in international waters of North Arabian Gulf. U.S. crews took actions deemed appropriate to avoid collision. Details: https://t.co/ZVKPKv738o pic.twitter.com/lKJgDz0l2N — U.S. Navy (@USNavy) April 15, 2020 Mit ihrem provozierenden Verhalten hätten die iranischen Boote gegen die Sicherheitsregeln der Schifffahrt und internationales Recht verstoßen, erklärten die US-Streitkräfte. Der Zwischenfall ereignete sich demnach in internationalen Gewässern während einer Übung, an der auch Kampfhubschrauber vom Typ Apache beteiligt waren. Die USA haben Irans Revolutionsgarden als Terrororganisation eingestuft. Konflikt zwischen Iran und USA: Spannungen seit Soleimani-Tötung Die Beziehung zwischen USA und Iran ist zum Zerreißen gespannt, seit das US-Militär im Januar bei einem Luftangriff den hochrangigen iranischen General Kassem Soleimani getötet hatte. Iran hatte in der Folge zwei Stützpunkte im Irak beschossen, in denen auch amerikanische Truppen untergebracht sind. Teheran und Washington übten danach wiederholt in gegenseitiger Provokation. Hervor tat sich dabei insbesondere US-Präsident Donald Trump, der Anfang April nach einer längeren Ruhepause in dem schwelenden Konflikt per Twitter verkündete, die USA glaube, im Iran plane man einen Überraschungsangriff auf US-Truppen, und der auf diese Behauptung hin mit schweren Repressalien drohte. (dpa/ag)
US-Präsident Donald Trump hat eine Zerstörung iranischer Patrouillenboote angedroht, sollten diese sich US-Kriegsschiffen gefährlich nähern. Vergangene Woche hatte es einen Zwischenfall im Persischen Golf gegeben. US-Präsident Donald Trump hat eine Zerstörung iranischer Patrouillenboote angedroht, sollten diese sich US-Kriegsschiffen gefährlich nähern. „Ich habe die US-Marine angewiesen, jedes iranische Kanonenboot abzuschießen und zu zerstören, das unsere Schiffe auf offenem Meer schikaniert“, schrieb Trump am Mittwoch im Kurzbotschaftendienst Twitter. Vergangene Woche hatten elf Schnellboote der iranischen Revolutionsgarden in internationalen Gewässern im Persischen Golf Schiffe von US-Marine und US-Küstenwache provoziert. Dabei kamen die Patrouillenboote den US-Schiffen immer wieder mit großer Geschwindigkeit sehr nahe. Warnungen der US-Marine hätten die Iraner rund eine Stunde lang ignoriert, bevor sie abgedreht waren. Das US-Verteidigungsministerium verurteilte den Iran daraufhin für dessen „gefährliche und provokative“ Handlungen. In den vergangenen Monaten sind immer wieder Raketen auf auch von US-Truppen genutzte Militärstützpunkte im Irak abgefeuert worden. Washington macht dafür mit Teheran verbündete Milizen verantwortlich. (afp/rm)
3
Ein Mann war in eine Waldstück bei St. Martin am Ybbsfelde mit Forstarbeiten beschäftigt. Diese führte er mit einem Harvester durch. Als er mit den Arbeiten fertig war, stellte er die Maschine ab und fuhr nach Hause. Ein zufällig vorbeifahrender Pkw-Lenker bemerkte, dass aus dem Harvester Rauch empor stieg. Der Mann alarmierte die Einsatzkräfte. Bei der Ankunft der ersten Wehren stand der Harvester bereits in Vollbrand. Augfrund des schnellen Löschangriffs mit zwei Atemschutztrupps unter Einsatz von Löschschaum konnte der Brand schnell unter Kontrolle gebracht und ein Ausbreiten auf die umliegenden Bäume verhindert werden. Die Löschwasserversorgung wurde über eine Zubringleitung von einem naheliegenden Teich sichergestellt. Im Einsatz standen die Feuerwehren St. Martin, Blindenmarkt, Karlsbach und Ennsbach. Insgesamt waren 62 Mitglieder ausgerückt. Nach etwa drei Stunden konnte der Brand gelöscht werden. Aufgrund der derzeitigen Corona – Schutzmaßnahmen wurde der Einsatz unter Einhaltung diverser Sicherheitsrichtlinien abgewickelt. Als mögliche Brandursache dürfte ein technischer oder elektrischer Defekt in Frage kommen.
Es ist daher nicht wirklich schwierig zu begründen, warum ein kommunaler Hilfsfonds dringend gebraucht wird. Zu Hause, ob auf dem Land oder in der Großstadt, erleben wir alle die Handlungsfähigkeit des Staates unmittelbar. Es fällt auf, wenn der Bus nicht mehr fährt und niemand die Mülltonne abholt. Es fällt auch auf, wenn jetzt alle über einen Digitalisierungsschub durch Corona reden, aber das Glasfaserkabel vor der eigenen Haustür immer noch fehlt. In der Krise beweist der Staat seine Handlungsfähigkeit. Noch so eine Phrase. Es wäre fahrlässig, es jetzt ausgerechnet auf der untersten Verwaltungsebene einfach mal drauf ankommen zu lassen, ob es auch ohne ihn geht.
1
Berlin Friedrich Merz zeigt sich unerschrocken. Ende 2018 hatte er das Rennen um den CDU-Vorsitz noch verloren. Doch dieses Mal seien seine „Chancen viel besser“, sagt Merz bei Bekanntgabe seiner erneuten Kandidatur um den CDU-Vorsitz vor der Hauptstadtpresse am Dienstag. Er sei viel näher dran an der Partei als bei seiner ersten Kandidatur, die er ja auch nur denkbar knapp und wegen einer schlechten Rede verloren habe. „Ich spiele nicht auf Platz, sondern auf Sieg. Ich will gewinnen.“ Die Wirtschaft hört diese selbstbewussten Töne gerne. Neben Merz treten auch Armin Laschet und Norbert Röttgen im Rennen um den CDU-Vorsitz an. Alle drei seien „respektable Kandidaten“, sagt der Familienunternehmer Jürgen Heraeus. Genauso wie CSU-Chef Markus Söder, der ebenfalls als Kanzlerkandidat der Union infrage käme. Doch wie 2018 hat die Wirtschaft wieder einen klaren Liebling – und der heißt erneut Friedrich Merz. So setzt Martin Herrenknecht, Chef des gleichnamigen Tunnelbauunternehmens, voll und ganz auf den 64-Jährigen – sowohl für den CDU-Parteivorsitz als auch als CDU-Kanzlerkandidat. „Friedrich Merz verfügt über hohe Kompetenz in der Wirtschaftspolitik und versteht deren Stellenwert für das Wohl des Landes“, sagte Herrenknecht. Er sei international sehr erfahren und „wird für eine moderne Agenda 2030 einstehen, um Deutschland im internationalen Wettbewerb stärker zu positionieren“. Auch Roland Mack hat einen klaren Favoriten. „Ich setze die größten Hoffnungen auf Friedrich Merz“, sagte der Chef und Gesellschafter des Europaparks Rust dem Handelsblatt. „Er kann in meinen Augen am besten eine klare zukunftsgerichtete Wirtschaftspolitik mit den Herausforderungen beim Klimaschutz in Einklang bringen.“ Er erwarte sich von Merz auch einen „Schub der dringend benötigten Infrastrukturmaßnahmen und den Abbau von Infrastrukturbremsen“, führte Mack weiter aus. Die Präsidentin des CDU-Wirtschaftsrates, dessen Vizepräsident Merz ist, votiert natürlich auch für die eigene Führungskraft. „Friedrich Merz steht für Verbreiterung und glaubwürdigen Neuaufbruch der CDU“, sagt Astrid Hamker. „Das ist angesichts der jüngsten Wahlniederlagen und des Orientierungsverlustes in Deutschland sehr wichtig für die tragende Partei in der Mitte unseres Landes.“ Merz kenne wie kein anderer in der Union die Welt der Wirtschaft und die der Politik. Mit ihm könne die CDU auf große Fragen, etwa wie man Klimapolitik mit wirtschaftlicher Vernunft verbindet, kompetent antworten. Duo mit bewegter Geschichte 90 Minuten bevor Merz am Dienstag seine Kandidatur bekanntgab, luden NRW-Ministerpräsident Armin Laschet und Gesundheitsminister Jens Spahn kurzfristig zu einer gemeinsamen Pressekonferenz ein. Beide galten bis dahin als mögliche Kandidaten für den CDU-Vorsitz. Der Rheinländer und der Westfale haben eine Vergangenheit miteinander, was beide bei ihrem Auftritt unumwunden einräumen. Laschet verteidigte Merkels Flüchtlingspolitik, während Spahn sie scharf angriff. Hinzu kommen persönliche Muskelspiele und Verletzungen: Spahn kandidierte 2014 per Kampfkandidatur gegen Laschets Kandidaten Hermann Gröhe für das CDU-Parteipräsidium und gewann. Danach herrschte Eiszeit zwischen ihm und Laschet. Doch jetzt haben beide einen Pakt geschlossen, den Merz später als eine „Art Kartellbildung zur Schwächung des Wettbewerbs“ kritisieren wird. Laschet tritt als Parteivorsitzender an, Spahn zieht zu Laschets Gunsten zurück und soll als stellvertretender Parteivorsitzender künftig die Nummer zwei in der CDU sein. „Es braucht wieder eine Idee, wohin man das Land entwickeln, wie man das Land zusammenhalten will“, sagte Laschet. „Deshalb will ich als Vorsitzender der CDU kandidieren.“ Der ehemalige CDU-Fraktionschef will strebt nach Höherem. (Foto: AFP/Getty Images) Friedrich Merz Der Ministerpräsident macht keinen Hehl daraus, dass er auch Kanzlerkandidat werden will: Mit dem Sonderparteitag zur Wahl des neuen CDU-Chefs am 25. April sei „klar, welchen Vorschlag die CDU für die Kanzlerkandidatur“ mache. Alles Übrige müsse mit der CSU besprochen werden. Dass Kanzlerkandidatur und Parteivorsitz anders als 2018 miteinander verknüpft seien, sei ein Grund, warum er dieses Mal antrete, sagte Laschet. Zudem sei er 2018 „ein junger Ministerpräsident“ in Nordrhein-Westfalen gewesen, gerade mal eineinhalb Jahre im Amt. Es sei damals auch eine Frage der Fairness gegenüber dem Koalitionspartner FDP gewesen, nicht so schnell einen anderen so zeitraubenden Job zu übernehmen. Spahn gibt sich auffällig demütig Wie Kramp-Karrenbauer zuvor würde im Falle seiner Wahl aber auch Laschet vor dem Problem stehen, unter einer Kanzlerin Angela Merkel an Statur gewinnen zu müssen. Ende 2018 war Merz Kramp-Karrenbauer knapp im Kampf um den CDU-Vorsitz unterlegen. Sie hatte nach dem Streit um die Wahl des FDP-Politikers Thomas Kemmerich zum Ministerpräsidenten in Thüringen mit Stimmen von AfD und CDU ihren Rückzug von der Parteispitze angekündigt. Die Noch-CDU-Chefin war nach eigenen Angaben nicht vorab über das Bündnis Laschets mit Spahn informiert. Sie habe erst aus der Presse davon erfahren, räumte Kramp-Karrenbauer am Dienstagabend in der ZDF-Sendung „Markus Lanz“ ein. Allerdings habe es sie auch nicht überrascht. Laschet wiederum wischt Fragen zur Abgrenzung zur Kanzlerin oder gar zu vorgezogenen Neuwahlen jedoch beiseite. Er sehe überhaupt keinen Sinn darin, sich durch Abgrenzung gegenüber der eigenen Kanzlerin zu profilieren, sagt Laschet. Anhand seiner Regierungsarbeit in NRW könne jeder sehen, wofür er stehe. Und mit der Nominierung Spahns wolle er zeigen, dass die verschiedenen Strömungen in der Bund-CDU ihren Platz haben, so wie auch seine Minister in NRW die gesamte politische Palette abdeckten. Laschet hat Stand heute alles richtig gemacht. Sollte er das Rennen gewinnen, dürfte er Kanzlerkandidat werden. Denn es ist kaum vorstellbar, dass die Union wieder die Pferde umsattelt. Laschet verfügt auch über eine andere Machtbasis in der Partei als Kramp-Karrenbauer, zudem ist die Zeit bis zur Wahl überschaubar. Auch Spahn dürfte an Statur gewonnen haben. Oft als Ehrgeizling verschrien, zeigt er nun, dass er sich einreihen kann. Spahn weiß auch, dass die Zeit auf seiner Seite ist. Obwohl schon 25 Jahre im Politikgeschäft, ist er mit seinen 39 Jahren noch immer jung und könne noch viele Führungsausgaben übernehmen, wie Laschet es ausdrückt. Unter einem Kanzler Laschet dürfte Spahn als Lohn für seine Unterstützung ein gewichtiges Ministerium leiten. Spahn gab sich am Dienstag auffällig demütig. „Die CDU befindet sich in der größten Krise ihrer Geschichte“, sagte er. Es ginge deshalb nicht um Personen, sondern um die Zukunft der CDU als Volkspartei. Er glaube, in dieser Zeit sei Laschet die beste Wahl, so Spahn, da er „Liberales, Soziales und Konservatives miteinander verbinden“ könne. So viel Einsicht hätte sich Laschet auch von Merz gewünscht. „Ich bedaure, dass sich nicht alle Kandidaten diesem Teamgedanken anschließen konnten“, kritisiert er seinen Kontrahenten. Merz mit klarem Machtanspruch Nur drei Minuten nachdem Laschet und Spahn die Bundespressekonferenz verlassen haben, betrat Merz den Raum. In diesen Zeiten der Polarisierung müsse die CDU „ein Stabilitätsanker sein“. Deshalb habe er sich „nach reiflicher Überlegung entschieden, erneut für den Vorsitz der CDU anzutreten“, sagte Merz ohne Umschweife. Die Wahl solle kein „Bruch mit der Vergangenheit, sondern ein Aufbruch in die Zukunft sein“. Über den innerparteilichen Wettbewerb freue er sich. Im gleichem Atemzug machte er aber deutlich, wo er die Unterschiede sieht: „Wir haben die Wahl zwischen Kontinuität oder Aufbruch. Diese Personalentscheidung ist eine Richtungsentscheidung für die CDU.“ Zur Kanzlerkandidatur äußerte sich Merz zurückhaltender als Laschet, diese Frage werde man gemeinsam mit der CSU klären. Neuwahlen strebt auch Merz trotz der ihm nachgesagten innigen gegenseitigen Abneigung zur Kanzlerin nach eigener Aussage nicht an. Allerdings werde er im Falle seiner Wahl zum Parteichef „beanspruchen, dass Sachverhalte wie in Thüringen allein von der CDU-Spitze, und nicht aus dem Bundeskanzleramt beantwortet werden“. Laschet oder Merz? Diese Frage stellt sich am Dienstag auch Christian Lindner. Mit Laschet schmiedete der FDP-Chef 2017 die schwarz-gelbe Koalition in NRW. Dieser sei „ein Garant dafür, dass sich alle Partner in der Regierung auch entfalten können“, so Lindner. Doch auch mit Merz gebe es „große Gemeinsamkeiten“, gerade in der Wirtschaftspolitik. „Die Mischung aus beiden wäre für uns ideal“, findet der FDP-Chef. „Ein Friedrich Laschet. Oder ein Armin Merz.“ Mehr: Mit Merz oder Laschet rückt die Wirtschaft wieder ins Zentrum der CDU-Politik.
Jetzt geht der Kampf um den CDU-Vorsitz richtig los: Nach Ex-Umweltminister Norbert Röttgen kündigten am Dienstag der Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen Armin Laschet und der frühere Fraktionschef der Partei Friedrich Merz ihre Kandidatur an. Gesundheitsminister Jens Spahn verzichtete dagegen zugunsten Laschets. Mit den Bewerbungen steht fest, dass die CDU wie 2018 per Kampfkandidatur über ihren künftigen Parteivorsitz entscheidet. Eine „Teamlösung“ mit vorherigen Absprachen ist vom Tisch. Entscheidung im April Es geht um die Nachfolge von Annegret Kramp-Karrenbauer, die nach dem Wirbel um die gescheiterte Regierungsbildung in Thüringen Anfang Februar ihren Rückzug angekündigt hatte. Die neue Parteispitze soll bei einem Sonderparteitag am 25. April gewählt werden. Kontinuität vs. Aufbruch „Wir haben seit heute einen offenen Wettbewerb in der CDU“, sagte Merz und betonte, dass „diese Entscheidung auch eine Richtungsentscheidung für die CDU“ sei. Die Alternative sei Kontinuität, wofür Laschet stehe, oder Aufbruch und Erneuerung, wofür er stehe, so Merz. Er wolle, „dass sich diese Partei wirklich grundlegend erneuert“, so der 64-Jährige. Laschet bot sich dagegen als Versöhner für die Partei an. Er habe in den vergangenen Tagen versucht, mehrere der Bewerber für den Chefposten einzubinden, betonte er bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem zuvor ebenfalls als möglichen Kandidaten gehandelten Spahn. „Ich bedauere, dass nicht alle Kandidaten sich diesem Team-Gedanken anschließen konnten“, sagte Laschet — ein Seitenhieb gegen Merz. Spahn schlage er im Falle seiner Wahl als seinen Stellvertreter vor. Damit will Laschet zeigen, dass die verschiedenen Strömungen ihren Platz haben. Spahn gilt wie Merz als Vertreter einer konservativeren Linie. CSU entscheidet mit Laschet bekräftigte Aussagen der scheidenden Parteichefin Kramp-Karrenbauer, mit der Entscheidung über die neue Parteispitze falle auch ein Signal für die Kanzlerkandidatur. Dies werde aber mit CSU-Chef Markus Söder besprochen. Die Große Koalition im Bund solle bis September 2021 fortgesetzt werden. Auch Merz sagte, über die Kanzlerkandidatur werde im Einvernehmen von CDU und CSU entschieden. Kann Merz mit Merkel? Kramp-Karrenbauer hatte gefordert, dass jeder neue CDU-Chef gut mit der „CDU-geführten Bundesregierung“ zusammenarbeiten müsse. Hintergrund ist, dass Merz in der CDU Probleme bei der Zusammenarbeit mit Kanzlerin Angela Merkel unterstellt werden. Zwischen beiden gibt es nämlich eine alte offene Rechnung: Merkel hatte Merz 2002 als Unionsfraktionschef in die Wüste geschickt. Merz sagte gestern auf die Frage, wie er als CDU-Chef mit Merkel zusammenarbeiten würde, die Kanzlerin sei gewählt bis zum Ende der Wahlperiode im September 2021. Merkel und er würden „einen vernünftigen Weg finden“.
4
Kurz vor Aufbruch ins Trainingslager hat Drittligist KFC Uerdingen einen Neuzugang vermeldet. In Edvinas Girdvainis kommt ein aktueller Nationalspieler Litauens nach Krefeld. KFC-Geschäftsführer Nikolas Weinhart beschreibt Girdvainis als "Defensiv-Allrounder, der uns im Abwehrbereich mehr Optionen bringen wird" und gibt zu Protokoll: "Wir sind froh, dass seine Verpflichtung geklappt hat." Der 26-Jährige, der vornehmlich in der Innenverteidigung zu Hause ist, hat in Krefeld einen Vertrag über eineinhalb Jahre unterschrieben. Zuletzt war Girdvainis für den lettischen Erstligisten Riga FS aktiv, nach Ende der Saison war sein Vertrag nun mit dem Kalenderjahr ausgelaufen. Mit seinem Wechsel nach Uerdingen hat Girdvainis nun mit gerade einmal 26 Jahren Stationen in bereits neun verschiedenen Ländern vorzuweisen. Bislang war er in Litauen, Italien, Spanien, Polen, Russland, Israel, Aserbaidschan und Lettland aktiv. Spielersteckbrief Girdvainis Girdvainis Edvinas Spielersteckbrief Girdvainis Girdvainis Edvinas KFC Uerdingen 05 Litauen Spielerprofil KFC Uerdingen 05 - Vereinsdaten Gründungsdatum 17.11.1905 Vereinsfarben Blau-Rot KFC Uerdingen 05 - Vereinsdaten Gründungsdatum 17.11.1905 Mitglieder 750 Vereinsfarben Blau-Rot Anschrift KFC Uerdingen 05 Fußball GmbH Dießemer Bruch 100a 47805 Krefeld Telefon: +49(0) 21 51 157 84 08 E-Mail: jan.filipzik@kfc-uerdingen.de Internet www.kfc-uerdingen.de/ Vereinsinfo Für die litauische Nationalmannschaft absolvierte der 1,88 Meter große Defensivakteur bislang 18 Einsätze und zählte zuletzt zum Stammpersonal der Balten. In den letzten fünf Spielen der EM-Qualifikation spielte der KFC-Neuzugang jeweils über 90 Minuten für Litauen.
Bald trainieren sie in der Sonne der Toskana, noch aber graben die Fußballer des Drittligisten KFC Uerdingen den Rasen des SV Vorst am Niederrhein um. Erstmals dabei war am Freitagmorgen auch Edvinas Girdvainis. Der 26 Jahre alte Defensivspieler kommt vom lettischen Erstligisten FK RFS und ist der erste Neuzugang des KFC in der Winterpause. Girdvainis wird dementsprechend auch zum Aufgebot gehören, das am Sonntag ins Trainingslager nach Italien aufbricht. "Er macht einen sehr motivierten Eindruck", sagt Uerdingens Teamchef Stefan Reisinger über den neuen Mann im Kader. Der gibt das Lob gleich zurück und schwärmt vom hohen Niveau im Training, das weiterhin wegen der schlechten Platzverhältnisse nicht in der heimischen Grotenburg stattfinden kann. "Ich denke, es war kein Fehler zu kommen", sagt Girdvainis. "Ich wollte unbedingt in Deutschland spielen, da ich den deutschen Fußball sehr schätze. Ich hätte auch in andere Top-Ligen Europas gehen können, habe aber mit Markus Palionis gesprochen, einem guten Freund von mir, der bei Jahn Regensburg spielt. Er riet mir, zum KFC zu gehen." In Deutschland macht Girdvainis in seinem neunten Land Station. Zuvor verschlug es ihn bereits nach Israel, Italien, Spanien, Polen, Russland, Litauen, Lettland und Aserbaidschan. "Die Liga in Lettland ist nicht so stark, in den vergangenen Jahren hatte ich außerdem etwas mit Verletzungen zu kämpfen", erklärt der Neu-Krefelder. Zuletzt sei er aber wieder gut in Form gekommen und ein halbes Jahr verletzungsfrei. "Das will ich hier fortsetzen." Reisinger: "Er geht dahin, wo es weh tut" Dabei konnte Girdvainis zuletzt rund anderthalb Monate nicht trainieren, weil die Saison in Lettland zum Kalenderjahr hin endet. Deswegen muss er nun kleine körperliche Defizite aufholen, dürfte mit seiner Geschwindigkeit und Physis aber bald eine Option für das Abwehrzentrum sein. "Er geht dahin, wo es weh tut", sagt Reisinger über den litauischen Nationalspieler, der nun für Konkurrenzdruck unter den Innenverteidigern sorgt. Mit dem zuletzt in der Liga bärenstarken Dominic Maroh, Assani Lukimya, Jan Kirchhoff, Oliver Steurer und Girdvainis stehen fünf Leute für zwei Stellen im 4-2-3-1-System parat. Abgänge sind deshalb wie weitere Zugänge nicht ausgeschlossen, Kapitän Kirchhoff ist zudem weiter an Knie und Wade lädiert und kann nur leichte Laufeinheiten absolvieren. Damit ist er nicht alleine unter den Angeschlagenen: Stürmer Tom Boere hat die Ferse entzündet, Mittelfeldspieler Manuel Konrad die Wade lädiert und Flügelflitzer Franck Evina brachte aus dem Urlaub erheblichen Trainingsrückstand mit.
3
Potsdam Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der A 10 in der Nähe der Ausfahrt Potsdam-Nord ist am Donnerstag gegen 7.30 Uhr ein 19-jähriger Mann schwer verletzt worden. Ein Rettungshubschrauber kam zum Einsatz. Quelle: Julian Stähle Anzeige Er war nach ersten Erkenntnissen mit seinem Nissan wegen einer Panne auf der rechten Fahrspur zum Stehen gekommen. Der Fahrer eines Mercedes-Kleintransporters mit Anhänger bemerkte dies offenbar zu spät und fuhr auf den Pkw auf. Beim Aufprall wurden beide Fahrzeuge nach rechts von der Fahrbahn geschoben und der 19-Jährige wurde eingeklemmt. Rettungshubschrauber fliegt Verletzten ins Krankenhaus Die Feuerwehr befreite den Mann. Er wurde mit schweren Verletzungen von einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus gebracht. Der 40-jährige Fahrer des Kleintransporters blieb unverletzt. Die A10 war zeitweise gesperrt. Quelle: Julian Stähle Der geschätzte Schaden beträgt 30.000 Euro. Während der Unfallaufnahme und Bergung musste die A 10 in Richtung Autobahndreieck Werder zeitweise voll gesperrt werden. Hier geht es zu weiteren Polizeimeldungen. Von MAZonline
Altes Lager.Zwischen Altes Lager und Malterhausen wollten Polizisten Mittwochnacht den auffällig fahrenden Fahrzeugführer eines Pkw Honda für eine Kontrolle anhalten. Nachdem die Beamten ihm signalisierten anzuhalten, tat er jedoch das Gegenteil, beschleunigte stark und versuchte zu entkommen. Der 46-jährige Fahrer fuhr wohl viel zu schnell in eine Kurve hinein. Er verlor dadurch die Kontrolle über sein Fahrzeug, kam von der Fahrbahn ab, fuhr über eine Grünfläche und prallte frontal gegen einen Baum. Kurze Zeit später holten die Beamten auf. Der Mann versuchte zwar zu Fuß zu flüchten, konnte jedoch schon kurz darauf gestellt und überwältigt werden. Er wurde bei dem Unfall leicht verletzt. Mit 1,28 Promille stand er unter starkem Einfluss von Alkohol. Rettungskräfte kümmerten sich kurz darauf um den leicht Verletzten. Im Krankenhaus musste er eine Blutprobe abnehmen. Sein Führerschein wurde ihm entzogen. Am Honda entstand ein Sachschaden von über 6000 Euro. Das Fahrzeug war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Die Polizei hat mehrere, weiterführende Verfahren eingeleitet. Weiterlesen nach der Anzeige Weiterlesen nach der Anzeige Von MAZonline
2
Marina Sajzewa ist eine von 144 Personen, meistens russische Staatsbürger, die Russland mit zwei Militärmaschinen zu Beginn der Woche aus der chinesischen Stadt Wuhan aufgrund des Coronavirus ausgeflogen hat. Sajzewa studiert Biologie in Deutschland und war in China auf einer privaten Reise. Im DW-Gespräch erzählte die junge Russin über ihre Erlebnisse in Wuhan: DW: Sie waren unter den ersten Russen, die aus Wuhan mit dem Flugzeugen evakuiert wurden. Wo sind Sie jetzt und wie sind die Bedingungen? Marina Sajzewa: Ich bin derzeit in einer Pension im Gebiet Tjumen (in Sibirien - Anm. der Redaktion). Als wir eintrafen, haben uns Ärzte in Schutzanzügen empfangen. Man hat uns nicht einmal Wasser oder einen Sitz angeboten, obwohl wir einen 12-stündigen Flug hinter uns hatten. Im Stehen wurden uns Vorschriften und Listen vorgelesen. Darin ging es darum, wer mit wem einquartiert wird. Man hat mich zunächst in ein Zimmer mit drei Leuten eingeteilt, doch ich habe protestiert. Ich wollte nicht mit zwei fremdem Menschen wohnen. Wir bleiben für 14 Tage in Quarantäne und dürfen unsere Zimmer nicht verlassen. Wer es doch tut, für den beginnt diese Frist von vorne. Zurzeit wohnen wir zu zweit, doch vielleicht kommt doch noch jemand dazu. Im Zimmer gab es eine Beschreibung von Sofortmaßnahmen. Wir mussten unsere gesamte Kleidung bis zur Unterwäsche ausziehen, desinfizieren und in eine Kiste packen und duschen. Hier ist alles vorhanden - Fernseher, Kühlschrank, Wasserkocher, Tee und Pralinen. Auch im Bad ist alles da, inklusive Hygieneartikel. Ärzte kommen täglich zur Kontrolle. Was haben Sie erlebt? Ich studiere in Deutschland, habe gerade meine Semesterferien und wollte im Februar zurückkehren. Ich war nach Wuhan geflogen und bin dann weiter zu meinen Freunden nach Xiangyang in der Provinz Hubei gefahren. Für das chinesische Neujahr wollten wir zurück nach Wuhan fahren, doch die Stadt war bereits abgesperrt. Unsere Stadt wurde zwei Tage später ebenfalls abgesperrt, also konnte ich sie nicht mehr verlassen. Marina Sajzewa Sie haben im Vorgespräch gesagt, dass Sie versucht hätten, mit der Bundeswehrmaschine auszufliegen, doch man habe Sie nicht mitgenommen. Haben Sie danach selbst russische Behörden kontaktiert oder umgekehrt? Ja, in der deutschen Botschaft hieß es, es dürfen nur deutsche Staatsangehörige oder engste Verwandte mitfliegen. In der russischen Botschaft habe ich fast eine Woche lang vergeblich versucht, Informationen über die Ausreise zu bekommen. Erst als in Moskau die Entscheidung über eine Evakuierung gefallen war, ging alles sehr schnell. Man rief mich an und teilte mir mit, wann wir ausgeflogen werden. Wie haben Sie selbst über das gefährliche Coronavirus erfahren? Ich wusste zwar über die Lungenkrankheit Bescheid, habe es zunächst nicht als so gefährlich wahrgenommen. Ich bin aus Singapur nach China geflogen, und eine Freundin hat mich informiert, dass Menschen in Wuhan unter einer Lungenentzündung leiden würden. Ich habe mir zunächst nichts dabei gedacht. Doch als die Zahl der Opfer stieg, habe ich sofort in der Botschaft angerufen. Wie ist die Evakuierung abgelaufen? Wir wussten drei Tage vorher Bescheid, dass wir abgeholt würde. Der Bus kam früh morgens und um elf Uhr waren wir in Wuhan. Wegen Straßensperren dauerte die Fahrt deutlich länger als sonst. Wir mussten immer wieder aussteigen, Fieber messen lassen und unsere Pässe zeigen. Der Abflug war spät in der Nacht. Wir haben Wasser und ein paar Snacks bekommen. Die erste Maschine ist planmäßig nachts um ein Uhr gestartet. Der Abflug der zweiten Maschine, in der ich saß, verzögerte sich bis vier Uhr morgens. Wir waren sehr erschöpft. Insgesamt wurden 144 Menschen nach Russland zurückgeholt Hat man Sie während der Evakuierung auf das Coronavirus untersucht? Im Flugzeug hat man uns mehrmals Fieber gemessen und mit einem Wärmedetektor gecheckt. Einem Mann wurde schlecht und er wurde auf ein Klappbett gelegt. Sonst hat sich niemand beschwert. Am Flughafen gab es drei junge Frauen, die Fieber hatten. Deswegen hat sich unser Abflug verzögert, doch am Ende wurden auch sie mit uns ausgeflogen. Sie sind mit einem russischen Militärtransporter vom Typ Iljuschin-76 geflogen... Es war grauenhaft. Es gab keine Sicherheitsgurte, die Menschen saßen einfach auf Holzbänken. Es gab keine Toiletten, sondern Zelte, in denen Eimer aufgestellt waren. Sie dienten als Toiletten. Es war sehr heiß und laut im Flugzeug. In Ulan-Ude (eine Stadt im Südosten Sibiriens - Anm. der Redaktion) sind wir zum Nachtanken zwischengelandet. Dort war es sehr kalt, bis minus 30 Grad. Man hat Zelte neben dem Flugzeug aufgestellt. Dort gab es zwar Tee, aber der Belag der Brötchen war gefroren. Alles dauerte sehr lange, es war sehr schwer das zu ertragen. Wie haben Sie die Lage in China erlebt? Alles war sehr klar geregelt, alle trugen sofort Atemschutzmasken. Information wurde schnell weitergegeben. Der einzige Moment, wo ich gespürt habe, hier stimme etwas nicht, war kurz vor der Abreise. In der Stadt gab es plötzlich Lautsprecher, die alle davor warnten, auf die Straßen zu gehen. Überall gab es Plakate, auf denen ebenfalls stand, man solle zu Hause bleiben. Die Bewohner selbst haben angefangen, Zufahrtsstraßen zu ihren Siedlungen zu sperren - mit Fahrrädern und Säcken. Doch die Geschäfte waren mit allen Waren ausgestattet - zu jedem Zeitpunkt.
Russland meldet zwei erste Fälle einer Infektion mit dem Coronavirus. Es soll sich dabei um zwei infizierte Personen handeln, die chinesische Staatsbürger sein sollen. Der eine Fall sei in der Region Transbaikalien (Föderationskreis Ferner Osten) und der andere im Gebiet Tjumen (Föderationskreis Ural) registriert worden, teilte Vize-Premierin Tatjana Golikowa am Freitag mit. Die beiden Personen seien unter Quarantäne gestellt worden. Russland beschloss, seine Bürger aus Wuhan und Hubei zu evakuieren. Nach vorläufigen Angaben befinden sich rund 300 russische Bürger im chinesischen Wuhan. In der am stärksten betroffenen chinesischen Provinz Hubei seien es 341 Russen. Aus China ausgeflogene Russen sollen nur dann unter Quarantäne gestellt werden, wenn bei ihnen Symptome der durch das Coronavirus ausgelösten Atemwegserkrankung festgestellt werden, hieß es. Alle Direktflüge aus Russland nach China würden ab Mitternacht ausgesetzt. Eine Ausnahme seien Flüge der Gesellschaft Aeroflot. 236 Menschen auf Coronavirus untersucht Die Chefin des russischen Verbraucher- und Gesundheitsschutzes, Anna Popowa, teilte am Freitag mit, dass seit Anfang des Jahres in Russland bereits 236 Menschen auf das Coronavirus untersucht worden seien. „Das sind Personen, die sich an der Grenze über Fieber oder Unwohlsein beklagt haben. Dabei handelt es sich auch um Menschen, die bereits die Grenze überquert haben – vor mindestens zwei Wochen aus China zurückgekehrt sind – und einen Arzt aufgesucht haben", sagte Popowa. mka/gs
2
Bei einer Online-Geberkonferenz am Montag will die EU-Kommission Milliardenmittel für die Entwicklung eines Impfstoffs gegen SARS-CoV-2 einwerben. Die EU-Kommission hat für Montag eine internationale Online-Geberkonferenz einberufen, bei der ein finanzieller Grundstock von 7,5 Milliarden Euro zusammenkommen soll, um Diagnostik, Prävention und Behandlungsmethoden der durch das Virus ausgelösten Lungenkrankheit Covid-19 zu erforschen. Im Zentrum steht die Entwicklung eines Impfstoffs, der für alle Menschen zugänglich sein soll. Das Geld soll in erster Linie an anerkannte globale Gesundheitsorganisationen fließen, darunter die internationalen Impfstoffallianzen Cepi und Gavi sowie der Globale Fonds und die Initiative Unitaid, die auf die Bekämpfung von Infektionskrankheiten wie Aids und Tuberkulose spezialisiert sind. Die EU wird bei ihrer Online-Geberkonferenz durch verschiedene Akteure der gesundheitlichen Versorgung unterstützt. Hier ein erster Überblick. CEPI Die Koalition für Innovationen in der Epidemievorbeugung (Coalition for Emergency Preparedness Innovations) wurde 2017 in Davos gegründet, um die Entwicklung von Impfstoffen zur Abwendung von Epidemien zu beschleunigen und die gerechte Verteilung der Impfstoffe sicherzustellen. Staatliche Akteure und andere Institutionen arbeiten mit der Privatwirtschaft und zivilgesellschaftlichen Organisationen zusammen, um die Impfstoffsuche zu fördern und ihre internationale Koordinierung zu verbessern. Die Unterstützung von Cepi soll dazu beitragen, dass Pharma- und Biotechnologie-Firmen auch an Impfstoffen gegen neue Erreger arbeiten, deren Marktpotenzial noch nicht abschätzbar ist. Cepi argumentiert, dass Pandemien neben großem menschlichen Leid auch enorme wirtschaftlich Schäden verursachen und sich Investitionen in Impfstoffe daher rentieren. Cepi fördert überdies die Entwicklung grundlegender Technologien, die eine schnellere Entwicklung von Impfstoffen ermöglichen könnten. Schon vor dem Ausbruch von Epidemien legt das Bündnis Vorräte bereits vorhandener Impfstoffe an. Auch interessant: Kurze Immunitätsdauer: Aussichten für Impfstoff gegen Coronavirus gering GAVI Die Global Alliance for Vaccines and Immunisation (Globale Allianz für Impfstoffe und Immunisierung) ist praktischer ausgerichtet als Cepi. Zur Erreichung ihres langfristigen Ziels, allen Kindern weltweit Zugang zu Impfungen zu verschaffen, finanziert sie Impfprogramme in Entwicklungsländern und stärkt die dortigen Gesundheitssysteme. Etwa ein Dutzend Impfungen gegen vermeidbare lebensgefährliche Krankheiten werden derzeit von Gavi gefördert, darunter die gegen Tetanus, Keuchhusten, Masern, Rotaviren, Pneumokokken und Polio. Alle von Gavi geförderten Länder müssen sich an den Impfkosten beteiligen und ihre finanzielle Beteiligung mit wachsender Wirtschaftsleistung erhöhen. Um Gavi Planungssicherheit und damit die Möglichkeit zum Erwerb von Impfstoffen zu kostengünstigen niedrigen Preisen zu geben, machen die Geberländer langfristige Finanzzusagen. Die Allianz arbeitet auch mit Institutionen wie WHO, Weltbank und Unicef sowie mit Nichtregierungsorganisationen und der Privatwirtschaft zusammen. Das Bundesentwicklungsministerium unterstützt die Arbeit von Gavi seit 2006. UNITAID Die Internationale Fazilität zum Kauf von Medikamenten handelt dank ihrer umfangreichen Mittel und der dadurch möglichen hohen Abnahmemengen niedrige Preise für Medikamente aus. Bislang beschränkt sich Unitaid auf den Kampf gegen HIV und Aids, Malaria, Tuberkulose und Hepatitis C. Bei der Verteilung der Medikamente stützt sich Unitaid auf mehr als 40 Partnerorganisationen, darunter der Global Fund und die Gates-Stiftung. GLOBAL FUND Der Globale Fonds zur Bekämpfung von Aids, Tuberkulose und Malaria hat es sich zur Aufgabe gemacht, diese drei Epidemien zu beenden. Dafür investiert die internationale Organisation jährlich vier Milliarden Dollar (3,64 Milliarden Euro) in mehr als hundert Ländern. Zu 93 Prozent kommt das Geld von Regierungen, den Rest stellen Privatwirtschaft und Stiftungen bereit. Von den Gesundheitsprogrammen des Global Fund profitierten nach dessen Angaben schon hunderte Millionen Menschen, 32 Millionen Menschenleben seien so gerettet worden. GATES-STIFTUNG Die 1999 von Microsoft-Gründer Bill Gates und seiner Frau Melinda gegründete Stiftung hat sich der globalen Gesundheit verschrieben und investiert massiv in Impfprogramme für Kinder in Indien und Afrika. Die Stiftung mit einem Vermögen von 43 Milliarden Dollar war zudem im vergangenen Jahr der größte private Unterstützer der WHO. Seit Januar hat die Stiftung insgesamt 250 Millionen Dollar gespendet. Ein Großteil des Geldes soll in die Entwicklung von Medikamenten gegen die Lungenkrankheit Covid-19 und Impfstoffe gegen SARS-CoV-2 fließen, ein weiterer Teil in die Unterstützung armer Staaten im Kampf gegen die Pandemie. Auch interessant: Corona-Pandemie: Ruf nach Gerechtigkeit aus mehr als 40 Ländern – China zur Rechenschaft ziehen WELLCOME TRUST Die 1936 gegründete Stiftung des Unternehmers Henry Wellcome fördert innovative Ideen in der Medizin und verfügt dafür über ein Vermögen von 26,8 Milliarden Pfund (30,5 Milliarden Euro). Allein in den kommenden fünf Jahren will der Wellcome Trust davon fünf Milliarden Pfund ausgeben. Die Stiftung erarbeitet Studien zu Wissenschaft- und Medizinthemen, bildet Mitarbeiter des Gesundheitsbereichs aus und fördert die Entwicklung von Impfstoffen, wie unlängst gegen Ebola. Derzeit sieht sie ihre Aufgabe zudem darin, aktiv für Investitionen in den Kampf gegen das neuartige Coronavirus zu werben. (afp) Eine Buchempfehlung vom Verlag der Epoch Times Foto: Epoch Times Ein Buch für alle, denen das Schicksal der Welt am Herzen liegt: „Wie der Teufel die Welt beherrscht“ – Das Kapitel 16 beinhaltet das Thema „Öko“ und trägt den Titel: „Pseudoreligion Ökologismus – Der Kommunismus hinter dem Umweltschutz“. Obwohl sich die kommunistischen Regime Osteuropas aufgelöst haben, ist das Böse des Kommunismus nicht verschwunden. Der Kommunismus und seine verschiedenen Mutationen finden sich heute auf der ganzen Welt. „Das Kommunistische Manifest“ beginnt mit den Worten: „Ein Gespenst geht um in Europa – das Gespenst des Kommunismus.“ Die Verwendung des Begriffs „Gespenst“ war keine Laune von Karl Marx. Es ist schade, dass viele grundsätzlich gutherzige Menschen unwissentlich zu Agenten oder Zielen der Manipulation des kommunistischen Gespenstes geworden sind – Lenin nannte diese Menschen „nützliche Idioten“. Was ist dann das Wesen des Kommunismus? Was ist sein Ziel? Warum sieht er die Menschheit als seinen Feind? Wie können wir ihm entkommen? Hier weitere Informationen und Leseproben. ISBN Band 1: 978-3-9810462-1-2, Band 2: 978-3-9810462-2-9, Band 3: 978-3-9810462-3-6, Drei Bände 1-3: 978-3-9810462-6-7. Einzeln kostet jeder Band 19,90 Euro (zzgl. 2,70 Euro Versandkosten), alle drei Bände gemeinsam sind im Moment noch zum Sonderpreis von 50,50 Euro (kostenloser Versand innerhalb Deutschlands) zu erwerben. Das Buch hat insgesamt 1008 Seiten und über 1200 Stichworte im Indexverzeichnis. Bestellmöglichkeiten: Das dreibändige Buch ist sofort erhältlich in unserem neuen Online-Buch-Shop, bei Amazon oder direkt beim Verlag der Epoch Times – Tel.: +49 (0)30 26395312, E-Mail: [email protected] Das Buch gibt es auch als E-Book und als Hörbuch Das E-Book gibt es in den Formaten PDF, EPUB oder MOBI. Das Hörbuch bieten wir im MP3-Format zum Download an. Einzeln kostet jeder Band 17,90 Euro, alle drei Bände sind im Moment noch zum Sonderpreis von 43,00 Euro zu erwerben. E-Books und Hörbücher sind in unserem neuen Online-Buch-Shop oder direkt beim Verlag der Epoch Times bestellbar – Tel: +49 (0)30 26395312, E-Mail: [email protected]
Die Bundesregierung will strengere Auflagen für die Betreiber von Online-Netzwerken wie Facebook durchsetzen. „Das Vertrauen der Bürger beruht darauf, dass objektiv berichtet wird“, sagte Innenstaatssekretär Markus Kerber dem „Handelsblatt“ (Dienstagsausgabe). Man setze „alles daran“, den Internetkonzernen klarzumachen, „dass genügend Raum sein muss für vertrauenswürdige Informationen“. Corona-Krise als Vorwand für Zensur Dafür werde es auch zusätzliche „Eingriffe des Staates in soziale Netzwerke“ geben, kündigte der Innenstaatssekretär an. In der Corona-Krise verbreiten sich Propaganda, Lügen und Falschmeldungen rasend schnell. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) warnt, die Pandemie werde von einer „Infodemie“ begleitet. Das bedeutet, dass neben richtigen Aussagen zum Coronavirus auch eine Menge Falschinformationen kursieren, die Misstrauen und Verunsicherung bei der Bevölkerung aller betroffenen Länder fördern. Die EU-Kommission will noch in diesem Jahr entsprechende Vorschläge präsentieren. Die Bundesregierung unterstützt die Bestrebungen. Kerber sagte, dass Desinformationen auch gezielt von staatlichen Akteuren verbreitet werden. „Wir beobachten verstärkt, dass in chinesischen, russischen und iranischen Medien ein Narrativ entwickelt wird, das Virus stamme aus dem USA, bei Covid-19 handele sich um eine biologische Waffe“, sagte er dem „Handelsblatt“. Gerade China wolle davon ablenken, „dass es auf der Verursacherseite dieser Krise steht“, so der Innenstaatssekretär. (dts) Eine Buchempfehlung vom Verlag der Epoch Times „Kapitalismus abschaffen“? „Wohnungsgesellschaften enteignen“? Familie auflösen? Keinen Wohlstand und keine Kinder mehr wegen des Klimas? Frühsexualisierung? Solche Gedanken sind in Politik, Medien und Kultur populärer denn je. Im Kern drücken sie genau das aus, was einst schon Karl Marx und seine Anhänger der gesamten Menschheit aufzwingen wollten. Um die Macht zu ergreifen, kann jedes Versprechen und jeder Kompromiss gemacht werden – das betonte Lenin immer wieder. Um ihre Ziele zu erreichen, sei es erlaubt, skrupellos vorzugehen. Mittlerweile wurden die öffentlichen Institutionen der westlichen Gesellschaft tatsächlich heimlich vom kommunistischen Kräften unterwandert und übernommen. Im Kapitel fünf des Buches „Wie der Teufel die Welt beherrscht“ geht es darum, wie die Meinungsfreiheit durch linke Gruppierungen benutzt wird, um andere davon abzuhalten, ihre Meinung frei zu äußern … Hier weitere Informationen und Leseproben. Foto: Epoch Times Ein Buch für alle, denen das Schicksal der Welt am Herzen liegt: „Wie der Teufel die Welt beherrscht“ – Das Kapitel 16 beinhaltet das Thema „Öko“ und trägt den Titel: „Pseudoreligion Ökologismus – Der Kommunismus hinter dem Umweltschutz“. ISBN Band 1: 978-3-9810462-1-2, Band 2: 978-3-9810462-2-9, Band 3: 978-3-9810462-3-6, Drei Bände 1-3: 978-3-9810462-6-7. Einzeln kostet jeder Band 19,90 Euro (zzgl. 2,70 Euro Versandkosten), alle drei Bände gemeinsam sind im Moment noch zum Sonderpreis von 50,50 Euro (kostenloser Versand innerhalb Deutschlands) zu erwerben. Das Buch hat insgesamt 1008 Seiten und über 1200 Stichworte im Indexverzeichnis. Bestellmöglichkeiten: Das dreibändige Buch ist sofort erhältlich in unserem neuen Online-Buch-Shop, bei Amazon oder direkt beim Verlag der Epoch Times – Tel.: +49 (0)30 26395312, E-Mail: [email protected] Das Buch gibt es auch als E-Book und als Hörbuch Das E-Book gibt es in den Formaten PDF, EPUB oder MOBI. Das Hörbuch bieten wir im MP3-Format zum Download an. Einzeln kostet jeder Band 17,90 Euro, alle drei Bände sind im Moment noch zum Sonderpreis von 43,00 Euro zu erwerben. E-Books und Hörbücher sind in unserem neuen Online-Buch-Shop oder direkt beim Verlag der Epoch Times bestellbar – Tel: +49 (0)30 26395312, E-Mail: [email protected]
1
Schwerin. Die Volleyballerinnen vom SSC Palmberg Schwerin haben das Viertelfinale im europäischen CEV-Cup wie erwartet problemlos überstanden. Der deutsche Vizemeister bezwang im Rückspiel am Dienstagabend vor 1860 Zuschauern in der heimischen Palmberg Arena Asterix Avo Beveren nach nur 66 Spielminuten souverän mit 3:0 (25:13, 25:16, 25:14) und zog damit in das Halbfinale ein. Das Team von Trainer Felix Koslowski hatte bereits das Hinspiel am 22. Februar beim belgischen Meister mit 3:1 für sich entschieden. Beste Akteurin bei den Gastgebern war Nationalspielerin Kimberly Drewniok. Die beiden Außenangreiferinnen Drewniok (11) und Mckenzie Adams (10) holten in dem einseitigen Match die meisten Punkte für die Einheimischen. Der deutsche Volleyball-Rekordmeister hatte zuvor auch die beiden ersten Hürden im laufenden Wettbewerb problemlos genommen. Gegen den niederländischen Titelträger Sliedrecht Sport und gegen den finnischen Erstligisten HPK Hämeenlinna gab es jeweils klare Siege. Im Halbfinale treffen die Mecklenburgerinnen auf den Sieger des Duells zwischen Pokalverteidiger Busto Arsizio aus Italien und Dinamo Kasan aus Russland. Kasan hat die Erstauflage daheim mit 3:0 klar gewonnen. Wann das Rückspiel ausgetragen werden kann, ist noch völlig offen. Wegen des Coronavirus kann die Partie in der nördlich von Mailand gelegenen Stadt derzeit nicht stattfinden.
Schwerin. Eine Woche nach dem erfolgreichen Bundesliga-Rückrundenauftakt wird es für die Volleyballerinnen vom SSC Palmberg Schwerin nun auch international wieder ernst. Der deutsche Pokalsieger will sich heute (17.30 Uhr) im Achtelfinal-Hinspiel des CEV-Cups beim finnischen Vertreter HPK Hämeenlinna die Basis für das Erreichen der Top-Acht-Runde schaffen. Das Rückspiel steigt am 6. Februar in der Schweriner Palmberg Arena. Die Ausgangsposition für das Team von Trainer Felix Koslowski ist vielversprechend. Der Jahresstart ist mit einem 3:0 bei den Ladies in Black Aachen perfekt gelungen, in mittlerweile 17 Pflichtspielen in Liga und Pokal gab es lediglich zwei Niederlagen für den SSC. Die Finninnen hingegen belegen in der ohnehin nicht zur europäischen Spitze zählenden heimischen Liga aktuell lediglich den sechsten Rang.
2
Drei Zivilpolizisten wollen zwei Drogendealer im Berliner U-Bahnhof Kottbusser Tor durchsuchen. Eine Frau will das verhindern. Nach und nach eskaliert die Situation, bis 20 Personen die Beamten angreifen. Anzeige Drei Zivilpolizisten der Berliner Polizei sind nach Polizeiangaben im U-Bahnhof Kottbusser Tor von einer etwa 20-köpfigen Gruppe geschubst und angebrüllt worden. Die Beamten durchsuchten am späten Montagabend im Ortsteil Kreuzberg zwei mutmaßliche Drogendealer, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Demnach störte eine 27-Jährige die Kontrolle erheblich. Aufforderungen, dies zu unterlassen, kam sie nicht nach, weshalb sie festgenommen wurde. Die 27-Jährige leistete allerdings Widerstand – es kam zur Rangelei, die die Aufmerksamkeit anderer Anwesender auf sich zog. Um die 20 Menschen wollten laut Polizei die Festnahme verhindern. Eine 24-Jährige soll versucht haben, die 27-Jährige zu befreien. Erst als Verstärkung eingetroffen sei, habe sich die Lage wieder beruhigt. Der 27-Jährigen sei kurz die Flucht gelungen, sie sei außerhalb des U-Bahnhofs festgenommen worden. Die Personalien der 24-Jährigen seien aufgenommen worden. Gegen beide Frauen werde nun ermittelt. Der Verdacht gegen die beiden kontrollierten Männer habe sich indes nicht erhärtet. Die drei Beamten blieben unverletzt, sagte ein Sprecher.
Ein Fachkommissariat für Beamtendelikte ermittelt. Die 22-jährige Frau filmte laut einem Bericht des RBB als Mitglied eines Kamerateams die Demonstrationen am ersten Mai in Berlin. Die Berliner Polizei ermittelt gegen einen Polizeibeamten, der bei einem Einsatz am 1. Mai im Stadtteil Kreuzberg eine Journalistin mit einem Faustschlag im Gesicht verletzt haben soll. Die 22-jährige Frau musste in einem Krankenhaus ambulant behandelt werden, wie die Polizei am Montag mitteilte. Nach einem Bericht des RBB gehört der Beamte der Berliner Polizei an. Der Polizist soll demnach gegen 23.30 Uhr die Frau, die Mitglied eines TV-Teams war, ins Gesicht geschlagen haben. Die vor Ort anwesenden Polizeibeamten hätten unmittelbar nach dem Vorfall einen Rettungswagen bestellt. Die ärztliche Untersuchung der Frau habe ergeben, dass ihr zwei Zähne durch den Schlag abgebrochen wurden. Außerdem habe sie Prellungen im Gesicht. Die Journalistin soll den Vorfall am Samstag zur Anzeige gebracht haben. Ein Fachkommissariat für Beamtendelikte führe laut Polizei die Ermittlungen wegen Körperverletzung im Amt.
2
Polizeipräsidium Aalen POL-AA: Ostalbkreis: Unfälle Aalen (ots) Aalen: Unfall im Kreuzungsbereich Am Donnerstagnachmittag kam es gegen 16 Uhr im Kreuzungsbereich Stuttgarter Straße/Friedrichstraße zu einem Verkehrsunfall. Eine 22-jährige VW-Lenkerin war beim Überqueren der Kreuzung in Fahrtrichtung Julius-Bausch-Straße mit einem auf der Stuttgarter Straße fahrenden 63-jährigen Hyundai-Lenker zusammengestoßen. Dieser wurde leicht verletzt. 7500 Euro sind hier die Schadensbilanz. Aalen: Unfallflucht Als eine 19-jährige Audi-Lenkerin am Donnerstagnachmittag gegen 14.50 Uhr die Hirschbachstraße befuhr, bog unmittelbar nach der Einmündung Galgenbergstraße ein dunkler Mercedes Vito nach links in Richtung Alte Heidenheimer Straße ab und touchierte dabei das hintere rechte Fahrzeugheck des Audis. Der Verursacher fuhr ohne anzuhalten weiter. Hinweise bitte an die Polizei in Aalen, Tel. 07361/5240. Ellwangen: Aufgefahren Zu einem Auffahrunfall kam es am Donnerstag gegen 19 Uhr, als ein 39-jähriger VW-Lenker beim Abbiegen von der B 290 in die Berliner Straße auf eine vor ihm ebenfalls abbiegende 44-jährige Toyota-Lenkerin auffuhr. 2000 Euro sind hier die Schadensbilanz. Ellwangen: Unfall beim Einparken Beim Einparken ihres Fahrzeuges auf dem Parkplatz der Berufsschule in der Berliner Straße beschädigte eine 18-jährige VW-Lenker am Donnerstagmorgen gegen 8 Uhr einen daneben geparkten Pkw. 4000 Euro sind hier die Schadensbilanz. Schwäbisch Gmünd: Unfallflucht Am Donnerstag wurde ein Renault beschädigt, der zwischen 5 Uhr und 17.15 Uhr auf dem Parkplatz eines Lebensmittelladens In der Vorstadt abgestellt war. Der Schaden beläuft sich auf rund 1000 Euro. Hinweise auf den Verursacher nimmt das Polizeirevier Schwäbisch Gmünd unter Telefon 07171/3580 entgegen. Schwäbisch Gmünd: Auffahrunfall 7000 Euro Schaden entstanden bei einem Auffahrunfall, der sich am Donnerstag auf der K3266 ereignete. Eine 18-jährige Skoda-Fahrerin fuhr gegen 13.30 Uhr am Kreisverkehr Höhe Hirschmühle auf den VW eines 52-Jährigen auf. Lorch: Leicht verletzt Ein Leichtverletzter sowie 11.000 Euro Schaden sind die Folgen eines Unfalls, der sich am Donnerstagmittag auf der B29 ereignete. Ein 49-jähriger Mercedes-Fahrer sowie ein 77-jähriger Renault-Fahrer waren gegen 13.30 Uhr beide in Richtung Stuttgart unterwegs und fuhren Höhe Waldhausen über herumliegende Fahrzeugteile. Diese stammten von einem Lkw, der selbige zuvor aufgrund eines technischen Defekts verlor. Eine Eisenstange bohrte sich durch den Unterboden des Mercedes und verletzte den 49-Jährigen am Fuß. Er wurde durch den Rettungsdienst versorgt und zur weiteren Behandlung in eine Klinik gebracht. Rückfragen bitte an: Polizeipräsidium Aalen Öffentlichkeitsarbeit Telefon: 07361 580-107 E-Mail: aalen.pp.stab.oe@polizei.bwl.de http://www.polizei-bw.de/ Original-Content von: Polizeipräsidium Aalen, übermittelt durch news aktuell
Polizeipräsidium Aalen POL-AA: Ostalbkreis: Heckenbrand - Unfälle Ostalbkreis: (ots) Aalen: Aufgefahren Am Montagnachmittag fuhr eine 18-jährige Autofahrerin gegen 16.45 Uhr aus Richtung Burgstallkreisel/Industriestraße kommend auf die B 19 in Richtung Oberkochen ein. Die Fiat-Fahrerin fuhr hier auf das Auto eines 42-jährigen Mazda-Fahrers auf, welcher wegen eines weiteren einfahrenden Fahrzeugs auf der B 19 abbremste. Beim Unfall entstand ein Gesamtschaden von ca. 6000 Euro. Westhausen: Heckenbrand Beim Abflammen von Unkraut mittels eines Gasbrenners geriet am Montagnachmittag gegen 15 Uhr eine Thuja-Hecke entlang der Sankt-Georg-Straße in Brand. Der Brand konnte von Anwesenden selbst gelöscht werden. Der Schaden wird auf ca. 300 Euro beziffert. Aalen: Unfallflucht Von einem unbekannten Fahrzeugführer wurde am Montag ein geparkter BMW beschädigt, der zwischen 9 Uhr und 13.30 Uhr ordnungsgemäß in der Bahnhofstraße abgestellt war. Der Unfallverursacher, der sich unerlaubt von der Unfallstelle entfernte, hinterließ einen Schaden von ca. 1000 Euro. Schwäbisch Gmünd: Radfahrer gestürzt Bei einer Probefahrt mit einem E-Bike stürzte ein 78-jähriger Radlenker am Montagnachmittag gegen 17 Uhr alleinbeteiligt im Bereich Siechenberg. Er wurde dabei verletzt und kam zur weiteren Untersuchung ins Krankenhaus. Schwäbisch Gmünd: Unfallflucht Von einem unbekannten Fahrzeug wurde am Montag ein geparkter Pkw BMW beschädigt, der zwischen 8 Uhr und 12 Uhr im Einmündungsbereich Kettelerstraße/In den Breitwiesen abgestellt war. Dadurch entstand ein Schaden von ca. 2000 Euro. Schwäbisch Gmünd: Auffahrunfall Einen Auffahrunfall verursachte am Montagnachmittag eine 31-jährige Toyota-Lenkerin, als sie gegen 16.40 Uhr auf der Baldungstraße aus Unachtsamkeit auf den Pkw einer verkehrsbedingt wartenden 39-jährigen VW-Lenkerin auffuhr. 3000 Euro sind hier die Schadensbilanz. Schwäbisch Gmünd-Hussenhofen: Unfallflucht - Polizei sucht Zeugen Auf dem Parkplatz eines Einkaufsmarktes in der Hauptstraße wurde am Montag zwischen 11.30 Uhr und 12 Uhr ein geparkter Pkw Mercedes am linken Heckstoßfänger von einem unbekannten Fahrzeuglenker beschädigt, der neben den Einkaufswägen abgestellt war. Der Verursacher hinterließ einen Schaden von ca. 2500 Euro. Hinweise hierzu bitte an das Polizeirevier Schwäbisch Gmünd, Tel. 07171/3580. Schwäbisch Gmünd: Pkw kontra Radfahrerin Beim Einfahren von einem Parkplatz auf die Lorcher Straße übersah eine 28-jährige Seat-Lenkerin am Montag gegen 14.15 Uhr eine von rechts auf dem Radweg heranfahrende 40-jährige Radfahrerin und kollidierte mit dieser. Die Radfahrerin stürzte und verletzte sich leicht. Sie wurde vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht. Rückfragen bitte an: Polizeipräsidium Aalen Öffentlichkeitsarbeit Telefon: 07361 580-105 E-Mail: aalen.pp.stab.oe@polizei.bwl.de http://www.polizei-bw.de/ Original-Content von: Polizeipräsidium Aalen, übermittelt durch news aktuell
1
Feuerwehr Bergisch Gladbach FW-GL: Unklarer Geruch löst Großeinsatz in Seniorenwohnheim in Bergisch Gladbach aus Bild-Infos Download 3 weitere Medieninhalte Bergisch Gladbach (ots) Die Feuer- und Rettungsleitstelle des Rheinisch-Bergischen Kreises wurde am späten Sonntagabend gegen 23:45 Uhr von einer Pflegerin über einen unklaren, stechenden Geruch in einem Seniorenwohnheim an der Saaler Straße im Stadtteil Lückerath von Bergisch Gladbach informiert. Die Leitstelle entsandte aufgrund der Meldung das Hilfeleistungslöschfahrzeug der hauptamtlich besetzten Feuerwache 2 an die Einsatzstelle. Bei Eintreffen der Kräfte wurde der Bereich im 2. OG durch den Fahrzeugführer begangen und der stechende und reizende Geruch bestätigt. Eine Pflegerin klagte bereits über Augenreizungen. Der Fahrzeugführer setzte eine umfangreiche Rückmeldung an die Leitstelle ab und begann umgehend mit der Räumung des betroffenen Bauteils. Aufgrund der Rückmeldung wurden durch die Leitstelle umfangreiche Rettungsmittel alarmiert. Da unklar war, wie viele Patienten letztendlich betroffen waren und ob eine Verlegung der Patienten in Betracht gezogen werden muss, wurden nach dem Alarmierungsstichwort MANV2 (Massenanfall von Verletzten 10-25 Personen) umfangreiche Rettungsmittel aus dem Rheinisch-Bergischen Kreis und dem Umland nach Bergisch Gladbach alarmiert. Zusätzlich wurde im Verlauf des Einsatzes Stadtalarm für alle Einheiten der Feuerwehr Bergisch Gladbach ausgelöst. Der diensthabende A-Dienst (Leitungsdienst) übernahm die Einsatzleitung vor Ort. Unterstützt wurde er vom Leitenden Notarzt (LNA), dem Organisatorischen Leiter Rettungsdienst (OrgL) sowie der IuK-Gruppe mit Einsatzleitwagen (ELW2) des Rheinisch-Bergischen Kreises. Der stellv. Kreisbrandmeister Roger Machill machte sich vor Ort ein Bild von der Lage. Insgesamt befanden sich rund 120 Einsatzkräfte im Einsatz. Als Bereitstellungsraum konnte der Parkplatz der Eissporthalle genutzt werden. Als erste Maßnahmen wurde der betroffene Bereich von der Feuerwehr geräumt. Mittels Fluchthauben wurden insgesamt 14 Bewohner und 2 Pflegekräfte ins Erdgeschoss in die Cafeteria in Sicherheit gebracht. Dort wurde durch die Kräfte des Rettungsdienstes eine Patientenablage eingerichtet. Es erfolgte eine Sichtung durch die eingesetzten Notärzte. Eine Dame musste leicht verletzt in ein örtliches Krankenhaus verbracht werden. 15 Personen konnten unverletzt während des Einsatzes in der Cafeteria betreut werden. Parallel zur Menschenrettung wurde durch die Feuerwehr mit den zur Verfügung stehenden Mitteln die Ursachenforschung vorangetrieben. Der Geruch wurde mit zunehmender Zeit immer weniger feststellbar. Mittels Messgeräte der Feuerwehr konnte in einem Zimmer eine Ammoniakkonzentration festgestellt werden. Mit hoher Sicherheit konnte ein offenbar defekter Kühlschrank als Ursache für den beißenden Geruch ausgemacht werden. Der Kühlschrank wurde durch die Feuerwehr ins Freie verbracht. In einer Zwischendecke wurde ebenfalls eine erhöhte Konzentration gemessen, so dass auch einige Deckenplatten demontiert und ins Freie verbracht wurden. Der betroffene Bauteil des Gebäudes wurde anschließend umfangreich gelüftet. Nachdem eine weitere Gefährdung der Bewohner ausgeschlossen werden konnte, konnten die Bewohner glücklicherweise wieder in Ihre Zimmer zurückkehren. Hierbei unterstützte eine Einheit des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) das Pflegepersonal. Der Einsatz wurde gegen 4 Uhr beendet. Rückfragen bitte an: Rückfragen bitte an: Feuerwehr Bergisch Gladbach Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Elmar Schneiders Telefon: 02202/238-538 Fax: 02202/238-419 E-Mail: presse-feuerwehr@stadt-gl.de www.feuerwehr-gl.de Twitter: www.twitter.com/feuerwehrgl Facebook: www.facebook.com/feuerwehrgl Original-Content von: Feuerwehr Bergisch Gladbach, übermittelt durch news aktuell
Feuerwehr Bergisch Gladbach FW-GL: Einfamilienhaus in Bergisch Gladbach nach Brand unbewohnbar Bild-Infos Download 3 weitere Medieninhalte Bergisch Gladbach (ots) Die Feuer- und Rettungsleitstelle des Rheinisch-Bergischen Kreises wurde heute Mittag um 13:19 Uhr über ein Feuer in einem Gebäude im Stadtteil Alt-Refrath von Bergisch Gladbach informiert. Eine Nachbarin des betroffenen Einfamilienhauses gab an, dass es unklar sei, ob die Bewohner das Haus bereits verlassen haben und wies darauf hin, dass ein Bewohner stark gehbehindert sei. Die Leitstelle entsandte aufgrund der Meldung umgehend die beiden hauptamtlich besetzten Feuerwachen 1 und 2, die ehrenamtlichen Löschzüge Refrath und Stadtmitte, den Einsatzführungsdienst, zwei Rettungswagen und den Notarzt an die Einsatzstelle in der Straße Halbenmorgen. Bei Eintreffen der ersten Einheiten konnte ein Brand in der Elektroverteilung im Dachgeschoss des Einfamilienhauses festgestellt werden, welcher sich bereits auf die Dachkonstruktion ausgebreitet hatte. Rauch drang bereits deutlich aus dem Dachstuhl. Die beiden Bewohner des Hauses hatten sich vor Eintreffen der Feuerwehr selbständig und unverletzt in Sicherheit gebracht, die vier Kinder der Familie waren zum Glück in der Schule bzw. dem Kindergarten. Ein Bekämpfen der Flammen von innen war zunächst nur unzureichend und unter großer Gefahr möglich, da der Hausanschlusskasten noch unter Spannung stand und es zu regelmäßig zu Kurzschlüssen mit starker Funkenbildung kam. In Folge dieser Kurzschlüsse kam es dann auch zu einem Stromausfall in Teilbereichen der Straße. Bis zum Eintreffen des Energieversorgers wurden mittels einer Drehleiter Teile der Dachhaut geöffnet, um den Brand mit Sicherheitsabstand von außen bekämpfen zu können. Durch den Energieversorger musste zunächst der gesamte Straßenzug stromlos geschaltet werden, um die Hauptanschlussleitung zum Hauses abtrennen zu können. Danach konnte auch von innen sicher mit den Nachlöscharbeiten begonnen werden. Der gehbehinderte Bewohner wurde während des Einsatzes vom Rettungsdienst betreut. Das Gebäude und die Elektroinstallation wurden durch den Brand so stark beschädigt, dass es derzeit unbewohnbar ist. Für die sechsköpfige Familie Kindern wird nun eine Notunterkunft organisiert. Der Einsatz konnte gegen 14:40 Uhr für die Feuerwehr beendet werden. Im Einsatz waren 32 haupt- und ehrenamtliche Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst mit 14 Fahrzeugen. Weitere 10 ehrenamtliche Einsatzkräfte besetzten die verwaisten Wachen für etwaige parallele Einsätze. Die Einsatzleitung lag beim Leiter der Feuerwehr, Jörg Köhler. Rückfragen bitte an: Feuerwehr Bergisch Gladbach Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Elmar Schneiders Telefon: 02202/238-538 Fax: 02202/238-419 E-Mail: presse-feuerwehr@stadt-gl.de www.feuerwehr-gl.de Twitter: www.twitter.com/feuerwehrgl Facebook: www.facebook.com/feuerwehrgl Original-Content von: Feuerwehr Bergisch Gladbach, übermittelt durch news aktuell
2
(dpo) Die Überwachungsinstrumente stellten am Dienstagabend kurz vor 20.30 Uhr Geländebewegungen im Bereich «Gumpisch» fest, die zu Steinschlägen in die Schutznetzen oberhalb der Axenstrasse führten. Daraufhin musste die Strasse gesperrt werden, wie die Kantonspolizei Uri am Mittwoch mitteilt. Personen wurden keine verletzt, Strasse und Brücke bleiben unbeschädigt. Am Mittwochnachmittag teilte das Bundesamt für Strassen Astra mit, dass die Strasse bis auf Weiteres gesperrt bleibt. Die Wetterlage erlaube keine Helikopterflüge im Abbruchgebiet und damit sei eine Einschätzung des Gefährdungspotentials nicht möglich. Sobald ein Überfliegen des Gumpischtals wieder möglich sei, erfolge eine Neubeurteilung, so das Bundesamt. Der Verkehr wird über die A2 via Seelisbergtunnel und Luzern umgeleitet. Die Zufahrt bis zur Tellsplatte aus Richtung Süden sowie jene nach Sisikon und Riemenstalden aus Richtung Norden seien sichergestellt. Bereits am Montagabend musste die Axenstrasse infolge eines Steinschlags bis Dienstagnachmittag gesperrt werden.
Axenstrasse nach Steinschlag am Nachmittag wieder befahrbar Am Montagabend musste die Axenstrasse wegen Steinschlag umgehend gesperrt und die Fahrzeuge gewendet werden. Verletzt wurde niemand. Heute Dienstag ist die Strasse ab zirka 14 Uhr wieder befahrbar. Am Dienstagnachmittag soll di Axenstrasse wieder befahrbar sein, so das Bundesamt für Strassen Astra. (Symbolbild) Keystone (dpo) Aus Sicherheitsgründen wurde die Axenstrasse ab Montagabend für den Verkehr zwischen dem Kreisel Flüelen und der Abzweigung Wolfsprung gesperrt, wie die Kantonspolizei Uri mitteilte. Nun ist sie gemäss dem Bundesamt für Strassen Astra heute Dienstag, 9. Juni, ab zirka 14 Uhr wieder befahrbar. Bis dahin wird der Verkehr über die A2 via Seelisbergtunnel und Luzern umgeleitet. Die Zufahrt bis zur Tellsplatte aus Richtung Süden sowie jene nach Sisikon und Riemenstalden aus Richtung Norden sind sichergestellt, schreibt das Bundesamt weiter. Die Ursache für den Steinschlag waren laut Astra Niederschläge. Es sei niemand zu Schaden gekommen und die Strasseninfrastruktur blieb unversehrt. Die Axenstrasse musste bereits Anfang Mai gesperrt werden, weil Teile eines Murgangs die Strasse beschädigten.
3
Eine Gruppe Jugendlicher hat Sonntagnachmittag Steine auf zwei vorbeifahrende Busse in Haselhorst geworfen. Gegen 17.45 Uhr flog in der Daumstraße ein Stein gegen die Seitenscheibe eines Busses der Linie 133. Der Fahrer (62) bremste stark ab. Er sah sechs bis acht Jugendliche davonrennen, wie er der Polizei gegenüber berichtete. Gegen 18.15 Uhr wurde dann wenige Meter entfernt ein BVG-Bus der Linie 236 beworfen: Die Seitenscheibe des Busses wurde durch einen Stein durchschlagen und traf eine Frau (39). Eine Seniorin (82) im Bus erlitt einen leichten Schock. Beide Fahrgäste mussten laut Polizei zunächst nicht behandelt werden. Die Kriminalpolizei ermittelt nun und versucht die Jugendlichen ausfindig zu machen.
25.05.2020 Radfahrer (27) bei Zusammenstoß mit Motorrad schwer verletzt Aus noch ungeklärter Ursache hat ein Motorradfahrer am Sonntagnachmittag einen Radfahrer von hinten gerammt. Der Verletzte wurde mit dem Hubschrauber in die Klinik geflogen. Schwere Verletzungen erlitt ein 27-jähriger Radfahrer, der am Sonntagnachmittag in der Tussenhausener Straße in Ettringen von einem Motorrad erfasst wurde. Ein 60-jähriger Motorradfahrer hatte laut Polizei den laut Polizei ziemlich mittig fahrenden Radler aus unbekannter Ursache von hinten gerammt. Durch den Zusammenstoß wurde der Radfahrer schwer verletzt und musste anschließend mittels Rettungshubschrauber ins Krankenhaus geflogen werden. Der Motorradfahrer blieb unverletzt. Es entstand ein Gesamtsachschaden von rund 4000 Euro. Lesen Sie auch: Themen folgen
1
Die Rolling Stones bei einem Konzert im Jahr 2017. Die Band will Donald Trump verbieten, ihre Songs auf Wahlkampf-Auftritten zu spielen. London. Die Rolling Stones positionieren sich prominent gegen Donald Trump. Nun erwägen sie sogar rechtliche Schritte gegen den US-Präsidenten. Die Rolling Stones wollen gegen US-Präsident Donald Trump rechtliche Schritte einlegen und ihm verbieten, ihren 1969-er Hit „You Can’t Always Get What You Want“ auf Wahlkampfveranstaltungen zu spielen. Ein Anwaltsteam der Band soll gemeinsam mit der Urheberrechtsgesellschaft BMI eine Unterlassungsaufforderung durchsetzen, hieß es in einer Mitteilung. Sollte Trump die Unterlassungsaufforderungen ignorieren und bei Veranstaltungen weiterhin nicht lizenzierte Musik abspielen, drohe ihm eine Klage, heißt es in einer Mitteilung von BMI. BMI warns Donald Trump Campaign to stop playing Rolling Stones songs: https://t.co/DWZ26dCglg — The Rolling Stones (@RollingStones) June 27, 2020 Rolling Stones gegen Trump: Band wollte Song-Nutzung schon 2016 unterbinden Die „Rolling Stones“ versuchen bereits seit 2016, Trump von der Nutzung ihrer Songs abzuhalten. Schon im Vorwahlkampf der Republikaner zur Präsidentschaftswahl 2016 machte der Immobilien-Mogul zur Verärgerung der Rockstars Stimmung mit „You Can’t Always Get What You Want“. Das Lied aus der Feder von Frontmann Mick Jagger und Gitarrist Keith Richards gehört aus Sicht des Magazins „Rolling Stone“ zu den 500 besten Songs aller Zeiten. Die „Rolling Stones“ sind nicht die einzigen prominenten Künstler, die sich mit dem US-Präsidenten über die Nutzung ihrer Musik streiten. Erst kürzlich protestierte die Familie des verstorbenen Sängers Tom Petty gegen Trumps Verwendung von „I Won’t Back Down“ bei seinem umstrittenen Wahlkampfauftritt in Tulsa. Hintergrund: Warum Trump beim Wahlkampf in Tulsa den Blues bekam Auch Pop-Größen wie Pharrell Williams, Rihanna, Adele und Neil Young haben der Nutzung ihrer Musik durch Trump vehement widersprochen.
Als US-Präsident Donald Trump bei seiner Wahlkampfveranstaltung in Tulsa auf die Bühne tritt, läuft der Tom-Petty-Hit “I Won’t Back Down”. Die Familie des verstorbenen US-Rockstars ist entsetzt. Angehörige des verstorbenen Rockstars Tom Petty haben US-Präsident Donald Trump scharf attackiert. Der hatte das Lied “I Won’t Back Down” während seines Wahlkampfauftakts am Samstag in Tulsa (Oklahoma) benutzt – ohne Zustimmung der Familie des Sängers. “Tom Petty hätte nie gewollt, dass einer seiner Songs für eine Hasskampagne genutzt wird”, heißt es in dem bei Twitter veröffentlichten Statement der Angehörigen. Weiter heißt es, der US-Präsident habe “in keiner Weise die Erlaubnis gehabt, den Song für eine Kampagne zu nutzen, die viel zu viele Amerikaner und den gesunden Menschenverstand zurücklässt. Sowohl der verstorbene Tom Petty als auch seine Familie stehen gegen Rassismus und Diskriminierung jeder Art.” Das Statement ist von Pettys Töchtern Adria und Annakim Petty sowie seiner Ehefrau Dana Petty und seiner Ex-Frau Jane Petty unterschrieben. Trump hatte “I Won’t Back Down” als Einzugsmusik bei seinem Auftritt in Tulsa genutzt. Auch Rihanna, Neil Young und Pharrell Williams wollen nicht, dass Trump ihre Musik benutzt Es ist nicht das erste Mal, dass sich Musiker gegen die Nutzung ihrer Songs durch Donald Trump positionieren: Unter anderem Rihanna, Neil Young, Pharrell Williams oder die Rolling Stones hatten dem US-Präsidenten verboten, ihre Lieder bei Auftritten abzuspielen. RND/seb
3
Berichte aus den Bremer Stadtteilen Was ist los in meiner Nachbarschaft? Welche Veranstaltungen finden in meinem Ortsteil statt und welche Debatten führen die Beiräte auf Stadtteilebene? Hier geht es zu den Inhalten des STADTTEIL-KURIER.
Bremen. Weil er seiner Partnerin hinterrücks die Kehle durchgeschnitten hat, ist ein 43-Jähriger in Bremen zu zehn Jahren Haft wegen Totschlags verurteilt worden. Der Angeklagte aus Nigeria habe im Affekt gehandelt, seine Steuerungsfähigkeit bei der Tat im Juni 2019 sei erheblich vermindert gewesen, befand das Landgericht am Montag. Die Staatsanwältin hatte dagegen eine Verurteilung wegen Mordes aus Heimtücke mit 13 Jahren Haft gefordert. (Az.: 21 Ks 210) Auch die getötete Frau stammte aus Nigeria. Das Paar war zusammen über Libyen nach Europa gekommen. Sie hatten zwei oder drei Kinder gemeinsam - beim jüngsten Kind hatte ein Mann mit deutschem Pass die Vaterschaft anerkannt, um der Mutter ein dauerndes Aufenthaltsrecht in Deutschland zu verschaffen. Die Tat habe drei Kinder im Vorschulalter zu Vollwaisen gemacht, sagte der Vorsitzende Richter. Vor Gericht berichtete der Angeklagte von häufigem Streit, von Geldforderungen seiner Partnerin. Er sei beleidigt und geohrfeigt worden. „Sie war der dominante Part der Beziehung“, sagte auch der Richter. Bei der verhängnisvollen Auseinandersetzung sei es aber nicht um Geld oder Gewalt gegangen. Die Frau habe sich vom Angeklagten trennen und ihn aus der Wohnung weisen wollen. Da habe sich dessen Wut in exzessiver Gewalt entladen. Die Verteidigung hatte auf sieben Jahre Haft wegen Totschlags plädiert.
1
1,917 Milliarden US-Dollar - das entspricht etwa 1,771 Milliarden Euro oder 2,2 Prozent der globalen Wirtschaftsleistung - wurden laut SIPRI im vergangenen Jahr weltweit für die Rüstung ausgegeben. Das sind 3,6 Prozent mehr als 2018. Das war nach Angaben der Stockholmer Friedensforscher die größte Steigerung der vergangenen zehn Jahre, so SIPRI-Experte Pieter Wezeman: "Seit 2010 sehen wir eine deutliche Entwicklung, was die globalen Militärausgaben angeht. Zunächst sanken sie ein wenig, stiegen dann aber wieder an und 2019 lagen sie etwa sieben Prozent über dem Niveau von 2010. Es ist aber sehr wahrscheinlich, dass die Militärausgaben erst einmal auf diesem Niveau bleiben - als Folge der aktuellen massiven Wirtschaftskrise." Also Stagnation, allerdings auf sehr hohem Niveau. "USA ragen weiter heraus" Dabei geht die Schere zwischen Staaten mit extrem hohen und weniger hohen Rüstungsausgaben nach wie vor weit auseinander. "Die USA ragen wie immer besonders heraus, da sie mit Abstand die höchsten Militärausgaben in der Welt haben. Aber wir sehen auch, dass jetzt Länder in Asien, China und Indien nicht nur unter den Top Fünf, sondern unter den Top Drei sind. Sie betrachten sich als regionale Rivalen." In Zahlen sieht das laut SIPRI so aus: Die USA gaben im vergangenen Jahr noch einmal 5,3 Prozent mehr Geld für Rüstung aus. Unterm Strich waren es 732 Milliarden Dollar. Diese Summe entspricht genau 38 Prozent, also mehr als einem Drittel aller weltweiten Rüstungsausgaben. Als Hauptgrund für diese Steigerung nennt Wezeman das Gefühl der Rückkehr zum militärischen Wettstreit der Großmächte. Wobei das nicht länger nur die USA und Russland sind, sondern noch davor, jedenfalls nach Rüstungsausgaben, China und Indien. China lag mit einem Plus von 5,1 Prozent im Vergleich zu 2018 und 261 Milliarden Dollar vor Indien auf dem zweiten Platz. Indien erhöhte seine Militärausgaben um 6,8 Prozent auf 71,1 Milliarden Dollar. Russland lag laut SIPRI auf dem vierten Platz, mit einem Plus von 4,5 Prozent und gut 65 Milliarden Dollar. Deutschland gab 2019 sogar zehn Prozent mehr Geld für Rüstung aus und liegt damit, was die Steigerungsrate angeht, an der Weltspitze, so Wezeman. Deutschland auf Platz sieben Mit einer Gesamt-Investitionssumme von 49,3 Milliarden Dollar, also umgerechnet 45,6 Milliarden Euro, sieht SIPRI Deutschland nach dem neunten nun auf dem siebten Platz in der Liste der weltweit größten Rüstungskäufer. "In Deutschland sehen wir, dass die steigenden Militärausgaben direkt mit der Wahrnehmung verbunden sind, in der die Verteidigung des deutschen Territoriums sowie der NATO-Verbündeten wieder im Mittelpunkt steht, wobei Russland als Hauptbedrohung gesehen wird." Während die Rüstungsausgaben in Afrika zum ersten Mal seit fünf Jahren wieder stiegen, um 1,5 Prozent auf geschätzt etwa 41 Milliarden Dollar, registrierten die Stockholmer Friedensforscher im konfliktreichen Nahen Osten einen Rückgang. In elf Staaten der Region sanken die Militärausgaben danach durchschnittlich um 7,5 Prozent auf zusammen 147 Milliarden Dollar. Besonders auffällig dabei ist Saudi-Arabien, das 2019 trotz seines militärischen Engagements im Jemen und trotz der Spannungen mit dem Iran 16 Prozent weniger Geld für Rüstung ausgab, aber immer noch mit 61,9 Milliarden Dollar auf dem fünften Platz in der Liste der größten Waffenkäufer liegt.
Weltweit wurden 2019 insgesamt schätzungsweise 1,917 Billionen Dollar (1,77 Billionen Euro) und damit 3,6 Prozent mehr als im Vorjahr für das Militär ausgegeben. Das geht aus einem Bericht des Stockholmer Friedensforschungsinstituts (SIPRI) hervor. Das Volumen entsprach 2,2 Prozent des weltweiten Bruttoinlandsproduktes und schätzungsweise 249 Dollar (230 Euro) pro Erdenbürger. Klarer Spitzenreiter bleiben weiter die USA, die 2019 rund 732 Milliarden Dollar für die Verteidigung aufwandten. Das entsprach einem Anstieg um 5,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr und fast den gesamten Ausgaben der zehn darauffolgenden Staaten zusammen. Erstmals in der Geschichte nehmen bei den jährlichen Militärausgaben hinter den USA mit China und Indien gleich zwei asiatische Länder Plätze unter den Top Drei der Rangliste ein. Es folgen Russland, Saudi-Arabien und Frankreich. turned_in turned_in info Mit dem Klick auf das Icon fügen Sie das Schlagwort zu Ihren Themen hinzu. turned_in info Mit dem Klick auf das Icon öffnen Sie Ihre "meine Themen" Seite. Sie haben von 15 Schlagworten gespeichert und müssten Schlagworte entfernen. turned_in info Mit dem Klick auf das Icon entfernen Sie das Schlagwort aus Ihren Themen. turned_in Fügen Sie das Thema zu Ihren Themen hinzu.
4
.Billboard { min-height: 250px; display: block !important; } .Mobile_Pos2_wrapper { min-height: 420px; } .Mobile_Pos2:not(.nofh) { min-height: 420px; display: block !important; } .Mobile_Pos3 { min-height: 280px; display: block !important; } .Mobile_Pos4 { min-height: 280px; display: block !important; } .Mobile_Pos5 { min-height: 280px; display: block !important; } .Mobile_Pos6 { min-height: 280px; display: block !important; } .Content_1 { min-height: 280px; display: block !important; } .Content_2 { min-height: 280px; display: block !important; } #traffective-ad-Mobile_Sticky:before { content: "" !important; font-size: 1px !important; } /* [data-layout="desktop"] .Superbanner, [data-layout="mobile"] .Superbanner { min-height: 300px; display: block !important; } */ .Billboard { min-height: 250px; display: block !important; } .Mobile_Pos2_wrapper { min-height: 250px; } .Mobile_Pos2:not(.nofh) { min-height: 250px; display: block !important; }
Anzeige Auto Opel schrumpft deutsche Werke weiter Nach der Übernahme durch den französischen PSA-Konzern schreibt Opel zwar wieder Gewinne, doch der rigide Sparkurs kostet etliche Jobs. Durch die geplante Fusion von PSA mit Fiat-Chrysler steigt der Druck auf die Beschäftigten. Von Christian Ebner, dpa Merken Mail an die Redaktion Der SUV „Grandland X“ wird in Eisenach montiert: Opel plant laut „Wirtschaftswoche“ einen weiteren Jobabbau an seinen deutschen Standorten. Foto: Martin Schutt/zb/dpa Rüsselsheim.Der Autobauer Opel setzt seinen Schrumpfkurs fort. Das Tochterunternehmen des französischen PSA-Konzerns kann in den kommenden vier Jahren bis zu 4100 Vollzeitstellen in den deutschen Werken Rüsselsheim, Kaiserslautern und Eisenach abbauen, sofern sich genug Freiwillige für Altersteilzeit, Abfindungen und Vorruhestand finden lassen. Hintergrund der am Dienstag veröffentlichten Einigung mit dem Gesamtbetriebsrat sind Arbeitsplatzverluste durch die geplante Fusion von PSA mit Fiat-Chrysler und die Umstellung auf elektrische Antriebe. Bereits fest vereinbart ist der Abbau von 2100 Stellen bis Ende 2021. Darüber hinaus hat sich das Unternehmen weitere Optionen gesichert, wie der Gesamtbetriebsrat berichtete. In zwei Stufen könnten so in den Jahren 2022 und 2023 noch mal jeweils 1000 weitere Jobs in den deutschen Werken gestrichen werden - die Zustimmung des Betriebsrats und genug Freiwillige vorausgesetzt. Als Gegenleistung für den ersten Schritt verlängert sich der Kündigungsschutz der verbleibenden Beschäftigten um zwei Jahre bis Mitte 2025. Sollten die beiden folgenden Stufen ebenfalls genutzt werden, könnte bis Mitte 2029 niemand entlassen werden. Auch sicherte die Geschäftsleitung zu, mehrere Varianten des Kompaktmodells Astra einschließlich des Kombi und einer Elektrohybrid-Version ab 2021 im Stammwerk Rüsselsheim montieren zu lassen. Das soll eine Auslastung im Zweischichtbetrieb sichern. 300 Auszubildende sollen zudem übernommen werden. „Damit hat der Standort Rüsselsheim eine nachhaltige Perspektive über 2025 hinaus, zudem wird die bestehende Unterauslastung beseitigt“, erklärte der IG-Metall-Bezirkschef Jörg Köhlinger. Auch Opel-Chef Michael Lohscheller lobte die Vereinbarung: „Mit der Allokation der nächsten Astra-Generation wollen wir die Zukunft in Zeiten des massiven Wandels sichern. Gleichzeitig gibt diese Vereinbarung unseren Mitarbeitern langfristige Sicherheit. Die Beschäftigungssicherung bis 2025 ist ein starkes Signal.“ Der Standort Rüsselsheim, an dem rund 70 Prozent der deutschen Opelaner beschäftigt sind, könnte aber trotz der Astra-Zusage von dem Abbau überproportional getroffen werden. Grund sind weiter bestehende Überkapazitäten im Opel-Entwicklungszentrum, die sich mit der im Dezember verkündeten Fusion zwischen PSA und Fiat-Chrysler noch verschärfen dürften. Ausdrücklich nannte der Betriebsrat die „dramatische Transformation der Autoindustrie“ und die geplante Fusion mit FSA als mögliche Gründe für einen weiteren Abbau. Die Gewerkschaft hofft, mit der Vereinbarung eine Art Obergrenze für die Stellenstreichungen eingezogen zu haben. Nach Einschätzung des Autoexperten Ferdinand Dudenhöffer ist bei dem neu entstehenden Autoriesen mindestens jeder dritte Entwickler-Job überflüssig. Neben dem Abbau der gewaltigen Überkapazitäten in Entwicklung und Produktion werde auch die Umstellung auf Elektro-Autos Jobs kosten, sagt der Leiter des CAR-Instituts an der Universität Essen-Duisburg. „Opel wird in den kommenden zehn Jahren kontinuierlich Beschäftigung abbauen. Das ist wie die Reise nach Jerusalem: Da gibt es immer einen Stuhl zu wenig.“ Das zeigt sich auch in Österreich, wo Opel am Dienstag das Aus der Motorenfertigung im bereits deutlich verkleinerten Werk Wien-Aspern bestätigte. Dort verbleibt noch die Getriebefertigung. Nach Informationen der Tageszeitung „Die Presse“ sinkt die Zahl der Beschäftigten um bis zu 270 auf rund 600. Die Teilnahme am Genfer Autosalon in diesem März sagte Opel aus Kostengründen ebenfalls ab. PSA hatte Opel im August 2017 mit rund 19.000 Arbeitsplätzen in den deutschen Werken übernommen und eine Jobgarantie bis Mitte 2023 abgegeben. Seitdem haben rund 6800 Beschäftigte einem vorzeitigen Ausstieg zugestimmt, der aber noch nicht bei allen erfolgt ist. Auch wurde ein Teil des Rüsselsheimer Entwicklungszentrums an den Dienstleister Segula verkauft. Opel hatte die Zahl der Beschäftigten am Jahresende 2018 auf 30.430 in Europa beziffert, davon 16.500 in Deutschland. Aktuell sind laut IG Metall in Deutschland noch knapp 15.000 Mitarbeiter an Bord. Die altersbedingten Ausstiegsprogramme sollen in allen deutschen Werken für Mitarbeiter der Geburtsjahrgänge bis einschließlich 1963 geöffnet werden, wie das Unternehmen, Betriebsrat und IG Metall mitteilten. Für die Jahrgänge bis 1965 soll im Rahmen einer Einigungsstelle weiter verhandelt werden. Genaue Zielgrößen für die einzelnen Werke wurden nicht genannt.
1
sz Siegen/Bad Berleburg. Seit zehn Jahren rückt das regionale Bildungsbüro (RBB) des Kreises Siegen-Wittgenstein Themen, Aktivitäten und Angebote rund um das Thema Bildung in den Fokus bzw. koordiniert und begleitet Veranstaltungen. Zum runden Geburtstag hat sich das Team des regionalen Bildungsnetzwerkes des Kreises (RBN), zu dem das RBB gehört, etwas einfallen lassen: einen Fotowettbewerb, in dessen Rahmen jeder Kreisbürger Bilder von Orten machen kann, an denen aus seiner Sicht Bildung stattfindet: „Ob Klassenzimmer, Jugendkunstschule, VHS, Zoo, Museum, Chor, Hauberg, Stall oder Lehrwerkstatt – Bildung ist allgegenwärtig in unserem Leben und muss in unserem Umfeld nur gesucht, wahrgenommen und nun auch fotografiert werden.“ Bis Sonntag, 30. August, können Fotos an rbn@siegen-wittgenstein.de mit dem Namen und der Mailadresse des Fotografen sowie Aufnahmeort gemailt werden. Wer möchte, kann das Ganze mit der vervollständigten Aussage „Bildung ist für mich ...“ abrunden. Eine Jury unter Vorsitz von Landrat Andreas Müller prämiert anschließend die zehn besten Bild-(Text-)Kompositionen mit kleinen Geldpreisen. Die Siegerfotos und einige weitere eingesandte Bilder werden zu einem „Endlos-Jahreskalender“ zusammengeführt. Weitere Informationen zum Fotowettbewerb gibt es bei Alexandra Schmitz-Kämpfer unter Tel. (02 71) 333 - 14 62 oder per E-Mail an a.schmitz-kaempfer@siegen-wittgenstein.de.
sz Lenhausen. Unbekannten Täter entwendeten zwischen dem 4. und 9. Juni aus einem Fischteich in Lenhausen etwa 90 Forellen sowie zwei Störe. Der Tatort liegt in einem Waldgebiet nahe der Blumenstraße. Auch in Müllen in der Nähe zum Hellwecker Weg wurden Tiere gestohlen. So flüchteten am 7. Juni gegen 20.30 Uhr zwei Personen von einer umzäunten Teichanlage, als sie einen Zeugen wahrnahmen. Mit zwei weißen Plastiktüten und etwa 20 kg Lachsforellen liefen sie über einen Schotterweg in Richtung Lenhausen. Die männlichen Täter werden wie folgt beschrieben: beide etwa 25 bis 30 Jahre alt und etwa 180 cm groß. Einer trug eine graue Jacke mit einer Kapuze auf dem Kopf, der andere eine grüne Regenjacke. Dieser hatte etwas längere, braun-graue Haare. In beiden Fällen entstand ein Gesamtschaden von etwa 500 Euro. Ob ein Zusammenhang zwischen den Taten besteht, wird derzeit geprüft. Hinweise bitte an die Polizei Olpe unter Tel. (0 27 61) 9 26 90.
1
Am Mittwoch um 13.29 Uhr erschien Michael Lauber, Bundesanwalt, aus einem Seiteneingang kommend, unten in der grossen Eingangshalle im Bundeshaus. Bei den Drei Eidgenossen bog er ab und stieg die Treppe in Richtung Nationalratssaal hoch und verschwand im Saal, in dem die Geschäftsprüfungskommissionen (GPK) von National- und Ständerat tagten. Unterwegs grüsste er den Journalisten freundlich, wenn auch mit einem etwas gequälten Lächeln. Rund zehn Minuten später, um 13.41 Uhr, war Laubers Auftritt vor dem Parlament schon wieder vorbei. Die Mission war offensichtlich nicht erfolgreich. Beim Verlassen des Nationalratssaals wirkte er enerviert, er fuchtelte mit einer Hand und redete, seine schwarze Mappe in der anderen, auf eine Weibelin ein. Im Unterschied zu früher war Lauber allein unterwegs, weder Polizeischutz war zu sehen noch ein Begleiter aus der Bundesanwaltschaft. Es ist ganz offensichtlich einsam geworden um den Bundesanwalt, der nach seiner Kurzvisite vor der GPK keine Frage beantworten wollte. Der Grund für Laubers Auftritt war der Inspektionsbericht, den die GPK diskutierte und danach verabschieden wollte. Womöglich versuchte der Bundesanwalt, die Publikation des Berichts zu verhindern oder zu verzögern, was allerdings als aussichtslos galt. Wann die Kommission über ihre heutige Sitzung orientieren wird, ist derzeit noch unklar. Aufsicht zog die Schraube an Dieser GPK-Bericht, der das zerrüttete Verhältnis zwischen Lauber und seiner Aufsichtsbehörde AB-BA unter die Lupe nimmt, fällt dem Vernehmen nach für den Bundesanwalt vernichtend aus. Sein selbstbewusstes bis selbstherrliches Amtsverständnis stösst auf wenig Verständnis. Der AB-BA unter dem früheren Zuger Regierungsrat Hanspeter Uster, der die Aufsichtsschraube gegenüber Lauber anzog, wird ein über alles gesehen gutes Zeugnis ausgestellt.
Möglichst dann soll auch der Entscheid fallen, ob tatsächlich ein Amtsenthebungsverfahren eingeleitet wird. Dies sagte der Kommissionspräsident, FDP-Ständerat Andrea Caroni (FDP, AR), gestern Abend vor den Medien. Es wäre das erste Amtsenthebungsverfahren in der Geschichte des modernen Bundesstaates. Es ist ein Datum, das wohl auch Michael Lauber nicht so schnell vergessen wird. Gestern Mittwoch hat die Gerichtskommission der vereinigten Bundesversammlung einen ersten Schritt hin zu einem Amtsenthebungsverfahren gegen den Bundesanwalt gemacht. Bevor jedoch entschieden wird, ob ein solches tatsächlich eingeleitet wird, hat Lauber das Recht, vor der 17-köpfigen Parlamentskommission seine Sicht der Dinge darzulegen. Dazu hat ihn die Kommission für kommenden Dienstag aufgeboten. Die Zahl der Vorwürfe gegen Lauber ist gross Überraschend käme ein solches allerdings nicht. Der Bundesanwalt ist schwer angezählt: Zuletzt platzte vor dem Bundesstrafgericht in Bellinzona der Sommermärchen-Prozess wegen Verjährung. Dabei ging es um ungeklärte Millionenzahlungen vor der Fussball-WM 2006 in Deutschland. Vorgeworfen wird dem 54-jährigen Lauber weiter, dass er mehrfach Fifa-Boss Gianni Infantino getroffen hatte, ohne dies vorschriftsgemäss zu protokollieren. An eines der Treffen will sich der Bundesanwalt nicht einmal mehr erinnern können. Wer dort alles dabei war, ist bis heute nicht restlos geklärt, was besonders heikel ist: War es, wie teils vermutet wird, ein Ermittler aus Laubers Truppe, könnten noch mehrere weitere Fussballverfahren platzen. Bereits im März kam die Aufsichtsbehörde über die Bundesanwaltschaft (AB-BA) zum Schluss, dass der Bundesanwalt verschiedene Amtspflichten verletzt hat. Er habe, so urteilte die Behörde, «mehrfach die Unwahrheit gesagt, illoyal gehandelt» und die Untersuchung der Behörde behindert. Zudem falle Lauber durch «Uneinsichtigkeit auf» und zeige «im Kern ein falsches Berufsverständnis». Die Aufsichtsbehörde kürzte ihm für ein Jahr den Lohn um acht Prozent. «Die Summe seiner Pflichtverletzungen ist erheblich.» Die im Aufsichtsbericht festgestellten Vorwürfe nannte Kommissionspräsident Caroni als wichtigen Grund, ein Amtsenthebungsverfahren zu prüfen. Der Bundesanwalt werde aber auch zu weiteren Vorfällen befragt, die seit Veröffentlichung des Berichtes in den Medien bekannt geworden waren. Lauber scheint nach wie vor kampfeslustig Michael Lauber selbst habe die «Einladung» zur Kenntnis genommen, teilt die Bundesanwaltschaft auf Anfrage mit. «Er steht der Gerichtskommission selbstverständlich für weitere Auskünfte zur Verfügung.» In Bern wird zwar spekuliert, der Bundesanwalt könnte sich durch einen Rücktritt dem Verfahren entziehen. Doch gestern demonstrierte der Bundesanwalt Kampfeswillen: Der Bericht, den die Aufsichtsbehörde vorgelegt habe, sei «kein abschliessender Befund», betont Lauber. Er müsse zuerst noch «einer gerichtlichen Überprüfung standhalten». Tatsächlich hat Lauber beim Bundesverwaltungsgericht eine Beschwerde gegen den für ihn vernichtenden Bericht der Aufsichtsbehörde eingelegt. Ein Urteil steht noch aus. Lauber wirft seiner Aufsichtsbehörde zudem Verfahrensfehler und Befangenheit vor. Wie geht es nun konkret weiter? Wird das Verfahren nächste Woche tatsächlich eröffnet, muss die Kommission danach prüfen, ob eine «schwere Verletzung von Amtspflichten» vorliegt oder ob dem Bundesanwalt die «fachliche oder persönliche Eignung» für das Amt tatsächlich fehlt. Ist dies abgeklärt, kann die Kommission dem Parlament den Antrag auf eine Amtsenthebung Laubers stellen, das dann darüber abstimmen würde. Nicht abzuschätzen ist derzeit, wie lange ein Verfahren dauern würde. Zuerst müsste die Gerichtskommission auch entscheiden, ob sie Laubers Gerichtsbeschwerde gegen den Aufsichtsbericht abwarten will oder nicht. Bis die letzte Instanz entschieden hat, könnte es dann länger dauern. Dabei stellt sich auch die Frage, ob die Kommission politische oder juristische Aspekte höher gewichtet. Ständerat Caroni betonte gestern mehrfach, wie wichtig ein faires Verfahren sei. «Die Kommission hat die Brisanz erkannt» Andere Politiker hätten gerne einen raschen Entscheid, auch um das Vertrauen der Bevölkerung in die Justiz zu stärken. Schon länger klare Zweifel an der Arbeit des Bundesanwaltes hat Matthias Aebischer. Gestern zeigte sich der Berner SP-Nationalrat zufrieden. «Die Kommission hat die Brisanz erkannt», sagt Aebischer. Er sei froh, wie sachlich die Kommission gestern gearbeitet habe. $Noch im Herbst war Lauber – gegen den Willen der Gerichtskommission – vom Parlament knapp wiedergewählt worden. Er erhielt vor allem Support aus SVP, FDP und SP.
3
Knapper Sieg des TSV Alfdorf/​Lorch in Bietigheim Archivbild: Kessler Mit einer gehörigen Portion Glück haben sich die Württembergliga-​Handballer des TSV Alfdorf/​Lorch in der Bietigheimer Viadukthalle zwei Punkte erkämpft. Die Gäste mussten bis zum Schluss zittern, ehe der knappe 30 : 29 ( 15 : 11 )-Sieg beim Tabellenvorletzten perfekt war. Sonntag, 12. Januar 2020 Alex Vogt 1 Minute 13 Sekunden Lesedauer 19 7 50 Für den erkrankten TSV-​Kapitän Markus Bareiß spielte sein Bruder Simon auf Linksaußen, Besnik Salja war nach seinem kleinen operativen Eingriff auch wieder verfügbar. Das Spiel begann wie erwartet. Alfdorf/​Lorch lag nach 18 Minuten mit 10 : 7 in Führung. Torschützen für die Gäste waren Pfahl, Dreimann, Robin Czapek, Sascha Röhrle und Armin Bauer. Vier Minuten später erzielten die Gastgeber den Anschlusstreffer zum 10 : 11 . Ursächlich waren technische Fehler der Gäste. Bis zur Halbzeit besann sich das Mekic-​Team jedoch auf seine Stärken und baute den Vorsprung auf 15 : 11 aus. Den ausführlichen Spielbericht lesen Sie in der Rems-​Zeitung vom 13 . Januar. Die mitPunkten in das neue Jahr gestartete Spitzenmannschaft der Württembergliga Nord von Trainer Almir Mekic bekam insbesondere in der zweiten Halbzeit in der Abwehr kaum mehr einen Zugriff auf die quirlige Angriffsformation der zweiten Mannschaft des Bundesligisten von der Enz. Auch im Angriff leistete sich der TSV Alfdorf/​Lorch viel zu viele Fehler. Fehler wurden auch auf der Bank gemacht. Abwehrspezialist Lars Rauch kam erst nach mehr alsMinuten ins Spiel, dabei wäre er viel früher schon gebraucht worden.Es gab aber auch Lichtblicke im Spiel der Mannschaft vom Welzheimer Wald und dem Remstal. Matthias Dreimann konnte sich wiederholt im Angriff stark in Szene setzen und mit schnellen Durchbrüchen immerhin sieben Treffer erzielen. Kevin Neumaier, der erst kürzlich von einem mehrmonatigen Australien-​Arbeitsaufenthalt zurückkehrte, machte auf Rechts ebenfalls gehörig Druck und fügte sich nicht nur wegen seiner vier Treffer sehr gut ein. Die Bietigheimer Zweite nahm Adrian Pfahl in Manndeckung und schaffte es dadurch, das gegnerische Angriffsspiel entscheidend zu schwächen. Beitrag teilen Interesse an der kompletten Digitalausgabe? Die Rems-Zeitung gibt es auch online im Direktkauf bei iKiosk. 10 Tage kostenlos und unverbindlich testen? Das RZ-Probeabo - digital oder klassisch mit Trägerzustellung. schauorte zwischen Wald und Alb schauorte.de ∞ Tipps, Termine und Veranstaltungen im Remstal 352 Aufrufe 1 Tag 0 Stunden Online
Adrian Pfahl hängt beim TSV Alfdorf/​Lorch noch eine Saison dran Foto: Kessler Nachdem der Handball-​Württembergligist TSV Alfdorf/​Lorch vor einigen Wochen den oberligaerfahrenen Benjamin Röhrle als Neuzugang vermelden konnte, gibt es bei der Spielgemeinschaft aus dem Remstal und dem Welzheimer Wald weitere bedeutende Personalentscheidungen zu vermelden. Laut Spielleiter Jochen Heller bleibt Adrian Pfahl dem TSV Alfdorf/​Lorch für eine weitere Saison erhalten. Mittwoch, 26. Februar 2020 Alex Vogt 39 Sekunden Lesedauer 37 Nach einer zweijährigen Pause wird Simon Bareiß in der kommenden Saison in den Kader der ersten Mannschaft zurückkehren. Er ist aktuell für die TSV-​Zweite aktiv. Auch Mannschaftskapitän Markus Bareiß wird in der nächsten Runde trotz seines Studiums in Villingen-​Schwenningen weiterhin ein wichtiger Leistungsträger des TSV Alfdorf/​Lorch sein. Den ausführlichen Bericht lesen Sie in der Rems-​Zeitung vom 27 . Februar. Der ehemalige Nationalspieler ist beim Württembergligisten ein absoluter Leistungsträger und wird eine weitere Spielzeit dranhängen. Pfahl ist mit seiner Qualität, seiner vorbildlichen Einstellung und seiner teamorientierten Denkweise der wichtigste Führungsspieler. Die TSV-​Verantwortlichen sind überaus froh, den-​jährigen Halbrechten über die aktuelle Runde hinaus weiterhin im Team zu haben. Beitrag teilen Interesse an der kompletten Digitalausgabe? Die Rems-Zeitung gibt es auch online im Direktkauf bei iKiosk. 10 Tage kostenlos und unverbindlich testen? Das RZ-Probeabo - digital oder klassisch mit Trägerzustellung. schauorte zwischen Wald und Alb schauorte.de ∞ Tipps, Termine und Veranstaltungen im Remstal 399 Aufrufe 159 Wörter 1 Tag 5 Stunden Online
2
Jetzt teilen: Jetzt teilen: HÜTTENBERG (mcs). Die unfreiwillig handballfreie Zeit nutzen nach und nach alle heimischen Teams, um ihre Personalien für die nächste Saison zu klären. So auch beim TV Hüttenberg, wo Dirk Happel und Tim Spengler auch in der kommenden Saison das Trainerduo der U23, die in der Männerhandball-Landesliga Mitte antritt, bilden. "Wir haben vor der Saison praktisch eine komplett neue Mannschaft zusammenstellen müssen, die zum einen mittlerweile sehr charakterstark ist, zum anderen aber auch die individuelle Entwicklung eines jeden einzelnen Spielers im Laufe der letzten Saison vorangeschritten ist. Tim und ich sind Hüttenberger und mit Herzblut bei der Sache, weshalb wir nicht lange überlegen mussten, ob wir den eingeschlagenen Weg auch in der nächsten Saison weitergehen wollen", so Happel, der neben der guten Zusammenarbeit mit der eigenen A-Jugend auch die mit seinem Trainerpartner lobt. "Tim und ich kennen uns schon lange und ergänzen uns perfekt. Deswegen freut es uns, dass wir weiterhin zusammen mit dem Team arbeiten werden." Nachdem die Hüttenberger U23 in der Rückrunde der vergangenen Oberligasaison ohne Punkt geblieben und aus Hessens höchster Spielklasse abgestiegen war, konsolidierten Happel und Spengler das Team in der Landesliga. Nachdem das neu formierte Team Abschlussrang neun belegt und den Klassenerhalt souverän gesichert hat, soll in der nächsten Spielzeit "der nächste Schritt", so Happel, gemacht werden.
Nils Tietböhl (l.) wechselt vom TSV Lang-Göns zu dessen Landesliga-Konkurrent TV Hüttenberg U 23. Foto: Steffen Bär Jetzt teilen: Jetzt teilen: HÜTTENBERG (mcs). Nach der Vertragsverlängerung des Trainergespanns Dirk Happel und Tim Spengler bastelt die U 23 des TV Hüttenberg auch am Spielerkader für die kommende Landesliga-Saison und vermeldet nun die ersten beiden Neuzugänge. Von der HSG Wettenberg kehrt mit Moritz Schäfer, der die gesamte TVH-Jugend durchlief, ein Eigengewächs zurück, zudem verstärkt Nils Tietböhl vom TSV Lang-Göns die Zweitliga-Reserve. "Moritz spielt auf Linksaußen, zeichnet sich durch schnelles Gegenstoßspiel aus, kann aber auch in der Abwehr auf der Halbposition decken, was uns sehr helfen wird. Nils, den ich schon in der Jugend trainiert habe, ist im Rückraum flexibel einsetzbar und ein sehr wurfstarker Spieler, der bei uns eine Führungsrolle einnehmen kann. Wir freuen uns sehr, dass uns beide ihre Zusage für die kommenden zwei Jahre gegeben haben", sagt TVH-Coach Happel.
3
Auch nach Jahrzehnten der Gleichstellungspoltik sind neun von zehn Menschen weltweit einer neuen Studie zufolge Frauen gegenüber zumindest teilweise voreingenommen. Etwa die Hälfte aller Befragten aus insgesamt 75 Ländern findet demnach, dass Männer bessere politische Anführer sind als Frauen. 40 Prozent seien der Meinung, dass Männer bessere Spitzenmanager in der Wirtschaft sind, heißt es in der Studie. Und 28 Prozent finden es demnach für einen Mann gerechtfertigt, seine Frau zu schlagen. Die größte Voreingenommenheit gibt es unter den Ländern des Index in Pakistan, Katar, Nigeria, Simbabwe und Jordanien. Die Länder mit der geringsten Anzahl an Menschen mit Vorurteilen waren Andorra, Schweden, die Niederlande, Norwegen und Neuseeland. Zu Österreich gibt es dazu keine Daten. Der Bericht machte dabei auch noch einen weiteren Trend aus. Zwar sei in gewissen Bereichen eine Angleichung gelungen, wirkliche Gleichstellung gibt es aber in keinem einzigen Land der Erde. In 50 Ländern hätten Frauen bessere Bildung als Männer, sie erhalten aber durchschnittlich 39 Prozent weniger Einkommen - obwohl sie mehr Zeit für die Arbeit aufwenden, heißt es in dem Bericht, der der APA vorliegt. Im "Index der geschlechtsspezifischen Ungleichheit" (Gender Inequality Index), der auf Faktoren wie Zugang zu politischer Macht, Arbeitsmarktchancen und reproduktive Gesundheit eingeht, befindet sich Österreich auf dem 14. Platz (Stand 2018).
Die Vereinten Nationen haben gestern einen Bericht veröffentlicht, der die Gleichstellung von Mann und Frau auf der ganzen Welt abbildet. Die Ergebnisse sind schockierend. 9 von 10 Menschen auf der Welt stimmen folgenden Aussagen zu: "Männer sind die bessere Führungskräfte in Politik und Wirtschaft als Frauen." "Das Studium ist für einen Mann wichtiger als für eine Frau." "Männer sollten auf dem Arbeitsmarkt bevorzugt behandelt werden, wenn Arbeitsplätze knapp sind." Wer die Weltbevölkerung mit solchen Aussagen konfrontiert hat? Die Vertreterinnen und Vertreter des Gender-Entwicklungsprogramms der Vereinten Nationen. Sie wollten herausbekommen, wie es um die Gleichstellung von Mann und Frau steht – und die Ergebnisse des "Gender Social Norm Index", die gestern veröffentlicht wurden, zeigen: Die Lage ist verheerend, denn in keinem einzigen Land der Erde ist eine Gleichstellung der Geschlechter komplett vollzogen. 9 von 10 Menschen haben immer noch fest zementierte Vorurteile gegenüber Frauen. Ein Drittel findet es okay, wenn ein Mann seine Frau schlägt Ein paar Beispiele gefällig? Die Hälfte aller befragten Männer und Frauen glauben etwa, dass Männer die besseren politischen Führungskräfte seien. Ja, auch die Hälfte der befragten Frauen denkt das. Ausserdem halten 40 Prozent Männer für die besseren Führungschefs in Wirtschaftsabteilungen. Nahezu ein Drittel aller befragten Personen gab an, dass es okay sei, wenn ein Mann seine Frau schlägt. Unfassbar, oder? Umso schockierender wird die ganze Sache übrigens, wenn man weiss, dass diese Daten über einen Zeitraum von 10 Jahren gesammelt wurden und aus 75 Ländern stammen, in denen immerhin mehr als 80 Prozent der Weltbevölkerung leben.
4
Polizeipräsidium Konstanz POL-KN: (Epfendorf/RW) Saab-Fahrer hat es eilig 10.5.20, 16 Uhr Epfendorf (ots) Sehr eilig hatte es der Fahrer eines Saab auf der A81 am Sonntag zwischen Oberndorf und Rottweil. Obwohl am Autobahnparkplatz bei Harthausen wegen Straßenschäden ein Tempolimit von 100 km/h gilt, brauste der 24-Jährige mit Tacho 180 über die wellige Fahrbahn. Eine Streife der Verkehrspolizei war dem Raser gefolgt, weil er kurz zuvor diese schon in einem Bereich, in dem Tempo 120 gilt, sehr schnell überholt hat. Den Fahrer erwartet nun ein Bußgeld in Höhe von 240 Euro. Hinzu kommen noch zwei Punkte in Flensburg. Zudem muss der Raser einen Monat auf seinen Führerschein verzichten. Rückfragen bitte an: Uwe Vincon Polizeipräsidium Konstanz Pressestelle Telefon: 07531 995-1010 E-Mail: konstanz.pp.sts.oe@polizei.bwl.de http://www.polizei-bw.de/ Original-Content von: Polizeipräsidium Konstanz, übermittelt durch news aktuell
Polizeipräsidium Konstanz POL-KN: (Epfendorf-Trichtingen/RW) Gabelstapler beschädigt Sprinkleranlage 14.4.20 Trichtingen (ots) In einem Unternehmen im Gewerbegebiet Schroten ist am Dienstag Alarm ausgelöst worden, der neben dem Rettungsdienst auch die Feuerwehr Oberndorf und Epfendorf mit 20 Einsatzkräften und fünf Fahrzeugen auf den Plan rief. Ursache für den Alarm war jedoch weder Feuer noch eine Rauchentwicklung. Ein Gabelstapler hatte die Sprinkleranlage versehentlich beschädigt, weswegen die Meldeanlage Alarm auslöste. Rückfragen bitte an: Uwe Vincon Polizeipräsidium Konstanz Pressestelle Telefon: 07531 995-1010 E-Mail: konstanz.pp.sts.oe@polizei.bwl.de http://www.polizei-bw.de/ Original-Content von: Polizeipräsidium Konstanz, übermittelt durch news aktuell
2
Ein 13-Jähriger ist in der Nacht zum Montag in einer Münsinger Klinik verstorben, nachdem er wohl am Abend zuvor eine Ecstasy-Tablette genommen hatte. Die Droge soll aus dem Darknet stammen. Der 15-Jährige hatte offenbar eine Ecstasy-Tablette genommen. (Symbolbild) Foto: dpa/Boris Roessler Münsingen - Ein 13 Jahre alter Junge aus Münsingen (Kreis Reutlingen) ist in der Nacht zum Montag wohl an den Folgen seines Drogenkonsums gestorben. Der Jugendliche hatte Ecstasy genommen, das vermutlich aus dem Darknet stammt. Wie die Polizei meldet, war der 13-Jährige am Sonntagabend gegen 21.30 Uhr in Münsingen im Beisein zweier Freunde kollabiert. Die Freunde riefen die Rettungskräfte, die den 13-Jährigen an Ort und Stelle versorgten und ihn dann in ein Krankenhaus einlieferten. Dort verschlechterte sich sein Zustand derart, dass er wenige Stunden später starb. Zur Klärung der genauen Todesursache wurde für den Dienstagnachmittag eine Obduktion anberaumt. Nach Rücksprache mit den Ärzten ergab sich schnell der Verdacht, dass der 13-Jährige an den Folgen einer Ecstasyvergiftung verstorben sein könnte. Außerdem hatte einer der Freunde des Jungen den Rettungskräften gesagt, dass der 13-Jährige offenbar wissentlich eine Ecstasy-Tablette eingenommen hatte. 15-Jähriger soll Drogen im Darknet erworben haben Das Kriminalkommissariat Reutlingen und eine Rauschgiftermittlungsgruppe der Kriminalpolizei nahmen die Ermittlungen im Umfeld des 13-Jährigen auf. Dabei gelang es den Beamten, den Ablauf des Abends weitgehend zu rekonstruieren. Außerdem konnten sie einen 15-Jährigen aus Münsingen als denjenigen identifizieren, der dem 13-Jährigen die Tablette gegeben haben soll. „Gegen ihn wird nun wegen des Verdachts eines Verbrechens nach § 30 (1) Nr. 3 des Betäubungsmittelgesetzes ermittelt. Dieser Tatbestand greift dann, wenn derjenige, der die Drogen an einen anderen abgibt, dadurch leichtfertig dessen Tod verursacht“, erklärt die Polizei in ihrer Meldung. Es besteht zudem der Verdacht, dass der 15-Jährige die Tablette im Darknet erworben haben könnte, ohne selbst die Inhaltsstoffe und den Wirkstoffgehalt zu kennen. Die Wohnung des 15-Jährigen wurde am Dienstag auf richterlichen Beschluss durchsucht. Dabei ergaben sich keine Hinweise, dass der Verdächtige, der die Vorwürfe bislang bestreitet, noch weitere Ecstasy-Tabletten an andere Personen abgab.
Ein 13-Jähriger aus Münsingen ist mutmaßlich nach dem Konsum einer Ecstasy-Tablette gestorben. Offenbar stammte die Pille aus dem Darknet. Den Ermittlungen zufolge hatte der Junge die Pille offenbar von einem 15-Jährigen bekommen, der diese im sogenannten Darknet gekauft haben soll. Gegen den 15-Jährigen werde wegen des Verdachts ermittelt, durch die Weitergabe von Drogen leichtfertig den Tod eines Menschen verursacht zu haben, teilten Staatsanwaltschaft und Polizei in Tübingen und Reutlingen weiter mit. Dieser bestreite den Vorwurf bislang. Der 13-Jährige war demnach am Sonntagabend in Münsingen bei Reutlingen kollabiert. Zwei ihn begleitende Freunde riefen den Rettungsdienst. Tablette aus dem Darknet? Der Junge verstarb trotz aller Rettungsversuche der Ärzte nach wenigen Stunden in einer Tübinger Klinik. Laut Behörden äußerten diese schnell den Verdacht auf eine Ecstasy-Vergiftung. Auch einer der Begleiter des Jungen gab einen entsprechenden Hinweis, laut ihm hatte der 13-Jährige die Tablette bewusst und freiwillig genommen. Den Ermittlern zufolge besteht der Verdacht, dass der ebenfalls aus Münsingen stammende 15-Jährige die fragliche Tablette illegal im Darknet besorgte, ohne die genauere Zusammensetzung zu kennen. Drogen, die in diesem abgeschotteten Teil des Internets gehandelt werden, sind mitunter noch mit anderen hochgradig psychoaktiven Substanzen verunreinigt und besonders gefährlich.
4
Gütersloh/Berlin - Nach dem Corona-Ausbruch mit mehr als 1300 Infizierten in einer Fabrik des Fleischkonzerns Tönnies bleiben dem Kreis Gütersloh drastische Einschränkungen des Alltags vorerst erspart. Nach einer Krisensitzung stellte Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet jedoch klar, dass ein regionaler Lockdown weiter eine Option sei, um die Infektionen unter Kontrolle zu bekommen. In der Kritik von Politik und Verbraucherschützern stehen der Unternehmer Clemens Tönnies sowie die Branche insgesamt - der Vorwurf: Ungesunder Preiskampf bei Fleisch zu Lasten der Beschäftigten, der Landwirte und des Tierwohls. Fotostrecke: Mehr als 1300 Corona-Fälle in Fleischfabrik Es gebe «ein enormes Pandemie-Risiko», warnte Laschet am Sonntag in Gütersloh. Das Infektionsgeschehen sei jedoch bei der Firma lokalisierbar, und es gebe keine Infektionskette in die übrige Bevölkerung der Region. Sein Kabinett war zu einer Krisensitzung zusammengekommen. Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach hält die Entscheidung für falsch. «Der Ausbruch blieb so lange unentdeckt, dass er sich längst auf die Bevölkerung ausdehnen konnte», twitterte er. Lokale Ausbrüche wie im Kreis Gütersloh bestimmen weiterhin das Infektionsgeschehen in Deutschland. Insgesamt haben die lokalen Behörden dem Robert Koch-Institut (RKI) 687 Neuinfektionen binnen eines Tages gemeldet, wie das RKI meldete (Datenstand 21.06., 0.00 Uhr). Die Zahl der Neuinfektionen liegt deutlich über den Werten, die bis etwa Mitte Juni täglich gemeldet wurden. Die Zahl der Infizierten in der Fabrik in Rheda-Wiedenbrück stieg bis Sonntag nach Angaben des Kreises auf 1331. Die Tests auf dem Gelände der Firma seien am Samstag abgeschlossen worden, hieß es. Insgesamt 6139 Tests seien gemacht worden, 5899 Befunde lägen zunächst vor, bei 4568 Beschäftigten sei das Virus nicht nachgewiesen worden. In den vier Krankenhäusern im Landkreis werden derzeit 21 Covid-19-Patienten stationär behandelt. Davon liegen 6 Personen auf der Intensivstation, zwei von ihnen müssen beatmet werden. Fünf der sechs sind nach Angaben des Kreises Tönnies-Beschäftigte. Laschet warnte Tönnies-Beschäftigte aus anderen Ländern vor einer überstürzten Abreise in ihre Heimat und versprach «bestmögliche medizinische Behandlung» in Deutschland. Es würden so viele Dolmetscher wie möglich in die Unterkünfte der Beschäftigten geschickt. Das Problem sei, dass diese auf 1300 Liegenschaften verteilt seien. Drei Hundertschaften der Polizei unterstützten die Ordnungsämter dabei, die Quarantäne aller rund 6500 Mitarbeiter durchzusetzen. Der Regierungschef nahm wie auch Vertreter der Botschaften Rumäniens, Polens und Bulgariens an einer Sitzung des Krisenstabs im Kreis Gütersloh teil. Die Politik sieht parteiübergreifend Handlungsbedarf. «Fleisch ist zu billig», sagte Bundesagrarministerin Julia Klöckner (CDU) der Deutschen Presse-Agentur. Sie setzt sich daher nun auch für eine Tierwohlabgabe ein, die auf Fleisch, Wurst und anderes aufgeschlagen werden könnte. «Dabei soll Fleisch kein Luxusprodukt für Reiche werden. Aber auch keine Alltagsramschware.» Grünen-Chef Robert Habeck sagte der dpa: «Wir müssen hin zu einer Tierhaltung, die am Wohle der Tiere ausgerichtet ist und nicht einzig und alleine auf Dumping-Preise und Wettbewerbslogiken.» «Ein höherer Preis durch eine neue Fleischsteuer oder Tierwohlabgabe garantiert leider keine bessere Qualität, kein höheres Tierwohl oder Arbeitssicherheit in Schlachtereien», sagte der Chef des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv), Klaus Müller, der «Rheinischen Post». NRW-Ministerpräsident Laschet richtete sich direkt an das Unternehmen. «Wir werden auch Herrn Tönnies beim Wort nehmen, dass er gesagt hat, es kann keinen Zustand geben wie zuvor. Wir brauchen neue Regeln, neue Bedingungen - und das ist auch das, was wir vom Unternehmen erwarten», sagte Laschet. Klöckner kritisierte die Zentralisierung der Schlachtbranche. «Wie man sieht, hat Größe dann einen Negativpreis.» Landwirte müssten von ihrer Arbeit leben können, auch um Ställe umzubauen. Unionsfraktionsvize Georg Nüßlein (CSU) forderte ein Ende der Preiswerbung für Fleisch. Der wöchentliche Preiskampf der Supermärkte sei «unanständig». Der SPD-Agrarpolitiker Rainer Spiering sagte der dpa: «Dass Fleisch derartig verramscht wird, hat mit dem Verramschen von Arbeitskräften zu tun.»
Corona-Ausbruch bei Tönnies Laschet bietet Kreis Gütersloh mehr Hilfe an Mehr als 1000 Tönnies-Mitarbeiter haben sich mit Corona infiziert. Nun machte sich Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Laschet ein Bild von der Lage vor Ort - und bot an, alles "zu organisieren, das gebraucht wird".
4
LONDON (dpa-AFX) - Zwei Drittel der Briten glauben, dass die Regierung in London mit der Einführung von Kontaktbeschränkungen in dem Land zu lange gewartet hat. Das geht aus einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Ipsos Mori hervor, deren Ergebnisse am Donnerstag veröffentlicht wurden. Demnach glauben inzwischen 66 Prozent der Briten, dass die Regierung zu lange gezögert hat. Bei einer Erhebung vor zwei Wochen hatte der Anteil noch bei 57 Prozent gelegen. Befragt wurden zwischen dem 24. und 27. April etwa 1000 erwachsene Briten. Großbritannien ist inzwischen das Land mit den zweitmeisten Todesfällen durch das Coronavirus in Europa. Erst am Mittwoch war die Zahl dramatisch nach oben korrigiert worden, weil bislang die Sterbefälle in Pflegeheimen und Privathaushalten nicht mitgezählt worden waren. Demnach starben bisher mehr als 26 000 Menschen an der Lungenkrankheit Covid-19. Nur in Italien gab es mehr Todesfälle. Premierminister Boris Johnson hatte am 23. März die Schließung von Läden beschlossen und die Briten angewiesen, zuhause zu bleiben. Ausnahmen gelten nur für Sport sowie Einkäufe für den täglichen Bedarf, Arztbesuche und den Weg zur Arbeit, wenn nicht von zuhause gearbeitet werden kann. Eine baldige Lockerung ist bislang nicht in Aussicht./cmy/DP/nas
LONDON (dpa-AFX) - In England dürfen zahlreiche Geschäfte im Juni wieder öffnen. Das kündigte Premierminister Boris Johnson am Montag in London an. So dürfen dann unter anderem Bekleidungsgeschäfte, Möbelläden, Fachgeschäfte für Elektronik oder Bücher, Auktionshäuser und Schneidereien ihre Dienste anbieten. Bereits vom 1. Juni an können Märkte im Freien wieder ihre Waren verkaufen. Johnson hatte am 23. März alle Läden, die nicht wie Supermärkte und Pharmazien der Grundversorgung dienen, zur Pandemie-Eindämmung schließen lassen. Bereits am Sonntag hatte der Premier angekündigt, ab Juni die Schulen für einzelne Jahrgangsstufen zu öffnen. Die Landesteile Schottland, Wales und Nordirland gehen im Kampf gegen das Coronavirus ihren eigenen Weg. Großbritannien ist das Land mit den meisten Opfern in Europa. Bislang wurden 36 914 Todesfälle registriert, teilte Johnson am Montagabend mit. Es wird mit einer hohen Dunkelziffer gerechnet./si/DP/he
2
(gb.) Über die Aktion der Lausanner Klima-Aktivsten wird nach dem Bezirksgericht auch das Waadtländer Kantonsgericht entscheiden müssen. Das Bezirksgericht in Renens hatte am Montag die Aktivisten erstinstanzlich freigesprochen. Die Staatsanwaltschaft des Kantons Waadt zieht das Urteil aber weiter, wie am Dienstag bekannt wurde. Die Staatsanwaltschaft hatte die zwölf Klima-Aktivsten wegen der Besetzung einer Credit-Suisse-Filiale im Herbst 2018 wegen Hausfriedensbruchs und Widerstands gegen Anordnungen der Polizei zu einer bedingten Geldstrafe von 21'000 Franken verurteilt.
Nach dem Sieg vor der Waadtländer Justiz am Montag haben Dutzende Klimaaktivisten am Dienstag erneut eine Aktion in einer Bank in Lausanne durchgeführt. Nach der Credit Suisse war dieses Mal die UBS dran. Erneut prangerten die Klimaschützer die Investitionen der Banken in fossile Brennstoffe an. Die Aktion habe im Rahmen der Kampagne für die Ergänzungswahl in den Waadtländer Staatsrat vom 9. Februar stattgefunden, teilten die Verantwortlichen des Waadtländer Klimastreiks mit. Etwa dreissig in Anzüge und Krawatten gekleidete Klimaschützer nahmen an der Aktion am frühen Nachmittag in der UBS-Filiale an der Place St-François teil. Sie streuten Kohle in die Empfangshalle der Bank. Sie forderten, dass die UBS sofort aufhören müsse, in fossile Brennstoffe zu investieren. Die Polizei war vor Ort, griff zunächst aber nicht ein, wie ein Journalist der Nachrichtenagentur Keystone-SDA berichtete.
3
Berlin - Die britische Sängerin Dua Lipa (24, «Don't Start Now») will ihre Plattformen nutzen, um für die Gleichberechtigung von Frauen zu kämpfen. «Die Musikindustrie ist definitiv männerdominiert. Wir versuchen, das in unserem Geschäft langsam zu ändern, wie in der gesamten Arbeitswelt auch», sagte Lipa der Deutschen Presse-Agentur. Es gebe immer wieder Momente, in denen man denke, dass die Lage sich bessert. Links zum Thema «Schon die Diskussion über mehr Frauen auf Festivals oder bei Preisverleihungen ist ein Schritt in die richtige Richtung. Aber ich glaube, wir haben noch einen sehr, sehr langen Weg vor uns.» Die in London geborene Sängerin singt auch auf ihrem neuen Album über starke Frauen und die ständige Angst, sexuell belästigt zu werden. «Future Nostalgia» erscheint an diesem Freitag.
Berlin Für ihr Debütalbum wurde Dua Lipa vor drei Jahren hoch gelobt. Jetzt legt die Grammy-Gewinnerin mit "Future Nostalgia" nach. Auf ruhige Balladen hat die Britin dabei so gar keine Lust. Es ist ein ungewöhnlicher Schritt in diesen Tagen: Während Pop-Superstars wie Alicia Keys oder Lady Gaga ihre Albumveröffentlichungen wegen der Corona-Pandemie verschieben, geht Dua Lipa einen anderen Weg. Die Musikerin aus London hat "Future Nostalgia" sogar um eine Woche vorgezogen. Für ihre Fans dürften die elf neuen Tracks eine willkommene Abwechslung in eher düsteren Zeiten sein. Denn die 24-Jährige, die durch Hits wie "New Rules" und "One Kiss" bekannt wurde, konzentriert sich auf tanzbare Uptempo-Nummern. Eine Liebesballade, die eigentlich auf keinem modernen Popalbum fehlen darf, gibt es ganz bewusst nicht. "Irgendwie möchte jeder eine Ballade auf seinem Album, aber ich wollte keine. Ich habe mich einfach genauso gefühlt und wollte es genauso haben", erzählt Lipa im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur. "Ich wollte, dass die Leute Spaß haben. Es ist definitiv ein Spaßalbum." Und positive Stimmung kann die Welt in der Tat gut gebrauchen. Auch wenn die durchweg tanzbaren Nummern vorerst im eigenen Wohnzimmer für Bewegung sorgen dürften und nicht in den Clubs und auf Dancefloors. Die fürs Frühjahr geplante Tour musste die Sängerin wegen der Corona-Krise auf Anfang 2021 verschieben. Ein Disco-Gefühl stellt sich aber mit "Future Nostalgia" auf jeden Fall ein, das hatten die ersten Singles "Don't Start Now" und "Physical" bereits angedeutet. Die britische Sängerin mit kosovarischen Wurzeln verbindet geschickt den Disco-Sound der 70er und 80er Jahre mit modernen Elektro-Beats, wie etwa auf der aktuellen Single "Break My Heart" oder "Hallucinate". "Meine Eltern haben mich in der Kindheit musikalisch natürlich sehr geprägt. Neben Pop haben sie Prince, Blondie, Jamiroquai oder Moloko gehört. All diese Künstler haben mich auch bei diesem Album inspiriert", erklärt die zweifache Grammy-Gewinnerin. Die musikalische Zeitreise zeigt sich vor allem auf dem Track "Love Again", der zu den Highlights des Albums zählt. Das lange Intro wird vom Sampler des Songs "Your Woman" von White Town (1997) unterlegt. Der wiederum basiert auf einem Trompeten-Solo des südafrikanischen Jazzmusikers Al Bowlly. "Es ist ein Stück Nostalgie aus den 1930er Jahren in diesem modernen Song verpackt. Und es fühlt sich dennoch sehr organisch an. Das hat mich fasziniert", sagt Dua Lipa. Textlich gehöre das Lied zu den persönlichsten des Albums. Es geht - wie bei vielen anderen Tracks - um einen Verflossenen. Obwohl es vornehmlich um Party, Spaß und Liebe geht, zeigt die britische Musikerin Haltung. Sie will Frauen ermuntern, stark zu sein und sich nichts gefallen zu lassen. In "Future Nostalgia" heißt es etwa: "Egal, was du machst. Ich kriege es ohne dich hin. Ich weiß, dass du einen weiblichen Alpha nicht gewohnt bist." Und im nachdenklichen Abschlusstrack "Boys Will Be Boys", der zu den Ruhigeren gehört, geht es der Unicef-Botschafterin um die ständige Angst von Frauen, sexuell belästigt zu werden. "Es ist selbstverständliche Gewohnheit, vor dem Sonnenuntergang nach Hause zu gehen", singt sie. "Wir müssen die Plattformen, die uns zur Verfügung stehen, nutzen, um über Dinge zu reden, die uns wichtig sind", sagt Dua Lipa selbstbewusst. Auch die Musikbranche sei noch zu männerdominiert, obwohl es sich langsam bessere. Mit "Future Nostalgia" geht Lipa ebenfalls einen Schritt in die richtige Richtung.
3
Cutaja war seit August 2016 im Amt und stand in der Kritik, Korruptionsvorwürfe gegen Regierungsvertreter nicht verfolgt zu haben. Premier Abela nannte Cutajars Rücktritt eine «ehrenhafte Entscheidung.» Alle Institutionen müssten von Zeit zu Zeit reformiert werden, das sei ein natürlicher Prozess, so Abela. Derzeit ernennt der Premierminister den Polizeichef; dieses Verfahren soll jedoch geändert werden. Abgeordnete des Europaparlaments und Journalistenorganisationen hatten die Unabhängigkeit der maltesischen Polizei und Justizbehörden immer wieder infrage gestellt. «Inkompetent» In einer Mitteilung begrüsste Occupy Justice den «längst überfälligen» Rücktritt; die Ermittlungen zum Mord an der Journalistin bezeichnete die Bewegung als «offensichtliche Inkompetenz». Man hoffe nun auch, dass der Premierminister den gesunden Menschenverstand habe, den Rücktritt des Generalstaatsanwalts aus den gleichen Gründen zu fordern, hiess es weiter. Zivilgesellschaftliche Organisationen hatten seit zwei Jahren den Rücktritt von Polizeikommissar Lawrence Cutajar gefordert. Der letzte Aufruf erfolgte am Donnerstagabend während einer Mahnwache zum Gedenken an die Ermordung der Journalistin Daphne Caruana Galizia, wie «The Malta Independent» berichtete. Die Bloggerin Daphne Caruana Galizia war im Oktober 2017 durch eine Autobombe ermordet worden. Sie hatte zu Korruption in Regierung und Geschäftswelt recherchiert. Drei Männer wurden beschuldigt, den Mord ausgeführt zu haben. Zudem wurde Ende letzten Jahres der Geschäftsmann Yorgen Fenech angeklagt, hinter der Tat zu stecken. Er soll auch Kontakte zum damaligen Stabschef des Premiers Joseph Muscat gehabt haben. Muscat war in der Affäre vor einer Woche zurückgetreten. Daphne Caruana Galizias Sohn Paul erklärte, die Familie habe seit dem Mord nicht nur den Rücktritt des Polizeikommissars gefordert, sondern auch denjenigen Muscats und des Generalstaatsanwalts. «Schaut zu, wie sie umfallen», twitterte er am Freitag.
Maltas Labour-Partei hat Robert Abela zu ihrem neuen Vorsitzenden gewählt. Der 42-jährige Jurist setzte sich mit knapp 58 Prozent der Stimmen gegen Vize-Premierminister Chris Fearne (56) durch, wie am frühen Sonntagmorgen (Ortszeit) bekanntgegeben wurde. Damit wird Abela auch Regierungschef von Malta - so ist es im politischen System des Inselstaates im Mittelmeer üblich. Tod einer Enthüllungsjournalistin Sein neues Amt dürfte Robert Abela schon Anfang kommender Woche antreten. Der Sohn des früheren Staatschefs George Abela löst Joseph Muscat ab, der im Skandal um die Ermordung der Enthüllungsjournalistin Daphne Caruana Galizia seinen Rücktritt im Dezember angekündigt hatte. Die schleppenden Ermittlungen in dem Fall hatten die Regierung in Valletta zunehmend belastet. Auch die Europäische Union machte Druck. Wurde nur 53 Jahre alt: Daphne Caruana Galizia Caruana Galizia war im Oktober 2017 in ihrem Auto in die Luft gesprengt worden. Sie hatte Recherchen über Korruption, Vetternwirtschaft und auch über mögliche Verwicklungen von Muscats Familie in undurchsichtige Finanzgeschäfte angestellt. Ende 2019 wurde der mutmaßliche Hintermann des Mordes festgenommen, ein Unternehmer, der auch Kontakte zu Muscats Ex-Stabschef gehabt haben soll. Abela steht für einen Neuanfang Im Rennen um die Muscat-Nachfolge galt Robert Abela zunächst eher als Außenseiter, holte zum Schluss aber stark auf. Erst 2017 war er für Labour ins Parlament eingezogen. Weil er nicht längere Zeit Teil des Machtgefüges um Muscat war, steht er unter seinen Anhängern für einen klaren Neuanfang. wa/lh (afp, dpa)
2
Angesichts der Drohung des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan, die Grenzen zur EU für "Millionen" Flüchtlinge zu öffnen, hat EU-Migrationskommissar Margaritis Schinas die Mitgliedstaaten zur Geschlossenheit aufgerufen. Immer, wenn die EU vor einer Bewährungsprobe stehe, müsse sie "Einigkeit" zeigen, sagte Schinas am Montag bei einem Besuch in Berlin. "Niemand kann die EU erpressen oder einschüchtern", betonte er. Mit Blick auf die Lage an der griechischen Grenze hatte Schinas am Sonntag ein Sondertreffen der EU-Innenminister gefordert. Derzeit versuchen tausende Flüchtlinge aus der Türkei über die türkisch-griechische Grenze in die EU zu gelangen. Erdogan hatte am Samstag angekündigt, Flüchtlinge mit dem Ziel EU die türkischen Grenzen passieren zu lassen. Er begründete sein Vorgehen damit, dass die EU sich nicht an den im März 2016 geschlossenen Flüchtlingspakt halte. In einer Fernsehansprache am Montag sagte Erdogan, seither hätten sich "hunderttausende" Flüchtlinge auf den Weg Richtung Europa gemacht. Bald würden es "Millionen sein". Nach Beobachtungen von AFP-Reportern im türkisch-griechischen Grenzgebiet scheinen diese Zahlen jedoch stark übertrieben.
Die EU-Grenzschutzagentur Frontex hat die Alarmstufe für alle Außengrenzen der Europäischen Union auf "hoch" gesetzt. Hintergrund ist die Ankündigung des türkischen Präsidenten Erdogan, Migranten auf dem Weg nach Europa von nun an nicht mehr aufzuhalten. Zudem kündigte Frontex die Entsendung zusätzlicher Beamter sowie technischer Ausrüstung nach Griechenland an. EU-Migrationskommissar Schinas forderte inzwischen ein Sondertreffen der Innenminister aller Mitgliedsstaaten. Morgen wird Schinas zu einem Besuch in Berlin erwartet. Derweil warf Griechenland Vorwürfe der Türkei vor, die neue Migrations-Bewegung nicht nur zuzulassen, sondern aktiv zu befördern - etwa durch eine Verbreitung falscher Informationen. Regierungschef Mitsotakis berief für den Abend eine Sitzung des nationalen Sicherheitsrats ein. Erdogan hatte die Grenzöffnung damit begründet, die EU halte sich nicht an Zusagen des Flüchtlingspaktes. In dem Grenzgebiet sind inzwischen weit über zehntausend Migranten eingetroffen. Hunderte gelangten zudem mit Booten zu mehreren griechischen Mittelmeerinseln. Journalistin Helberg: "Kleinkinder erfrieren" Entlang der türkisch-syrischen Grenze seien derweil "Zeltstädte von der Größe einer Kleinstadt entstanden", die heillos überfüllt seien. 170.000 Menschen würden ohne ein Dach über den Kopf leben. Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt, würden auch immer wieder Kleinkinder erfrieren, sagte die Politikwissenschaftlerin und Journalistin Kristin Helberg im Deutschlandfunk.
3
Archäologen haben ein aus Knochen geschnitztes Vögelchen entdeckt, das mit einem geschätzten Alter von etwa 13.500 Jahren das älteste bekannte chinesische Kunstwerk ist. Der Fund in der chinesischen Provinz Henan zeigt, dass Kunsthandwerk mit Tierskulpturen in Ostasien schon 8.500 Jahre früher als bisher bekannt existierten, erklärt Forscher Li Zhanyang im Wissenschaftsjournal „PLOS ONE“. Die frühesten Skulpturen sind in Europa entdeckt worden, wie etwa ein 31 Zentimeter großer „Löwenmensch“ aus Mammut-Elfenbein in Deutschland, der 35.000 bis 41.000 Jahre alt ist. Da für andere Teile der Welt nicht klar ist, seit wann Figuren zur Kultur gehörten, ist das Vögelchen ein wichtiges Puzzleteil und wirft ein neues Licht auf die Entwicklung von Kunst in der Menschheitsgeschichte.
Archäologen haben ein aus Knochen geschnitztes Vögelchen aus der Altsteinzeit entdeckt. Mit einem geschätzten Alter von etwa 13.500 Jahren ist es das älteste bekannte Kunstwerk in Ostasien. Diese aus verbranntem Knochen geschnitzte Vögelchen-Figur sei das bislang älteste bekannte chinesische Kunstwerk. Wie in einer Studie im Online-Fachblatt „PLOS ONE“ beschrieben, entdeckten die Archäologen das Objekt in Lingjing (Provinz Henan, China). Seine Besonderheit: Der Fund zeige, dass künstlerische Traditionen mit Tierskulpturen in Ostasien schon 8.500 Jahre früher als bisher bekannt existiert haben. Im „Müll“ nach Artefakten gesucht Die ältesten Beispiele, dass prähistorische Menschen die Welt um sie herum dreidimensional darstellen, sind bereits lange aus Europa bekannt. Diese europäischen, aus Mammut-Elfenbein geschnitzten Tier- und Menschenfiguren, sind rund 40.000 bis 38.000 Jahre alt. Wann prähistorische Gruppen außerhalb Europas Figuren als Teil des kulturellen Repertoires aufnahmen, ist unbekannt. Einen ersten Hinweis auf Kleinkunst in Asien liefere der neueste Fund. In der Studie beschreiben die Forscher ihre bemerkenswerte Entdeckung der kleinen stehenden Vogelschnitzerei. Diese soll bei der Beantwortung bezüglich der ältesten figuralen Kunst der Menschheit behilflich sein. Die ersten Ausgrabungen in der Fundstätte Lingjing wurden 2005 von Zhanyang Li, Hauptautor der Studie, durchgeführt. Insgesamt deckte er elf verschiedene Schichten auf, deren Alter von vor 120.000 Jahren bis in die Bronzezeit reichte. Dabei stellte Li fest, dass der größte Teil der fünften Schicht im Jahre 1958 durch den Bau eines Brunnens entfernt worden war. Der Aushub blieb anschließend ganz in der Nähe liegen. Nach dem Durchsieben dieses Abfallhaufens entdeckten die Forscher schwarzen Feuerstein, welcher mit dem aus der restlichen Schicht 5 identisch war. Außerdem fanden sie weitere Artefakte wie Keramikscherben, verbrannte Tierreste und das Vögelchen. Foto: Francesco d’Errico and Luc Doyon, CNRS Fotografien und 3D-Rekonstruktionen der Vogelfigur. Vögelchen als beliebte Motive Mithilfe der Radiokarbondatierung schätzten die Autoren das Alter des geschnitzten Vögelchens und des umliegenden Knochenmaterials auf etwa 13.400 bis 13.200 Jahre vor heute. Dieses Ergebnis stimme laut den Forschern mit anderen nordchinesischen Stätten der Altsteinzeit überein. Ein klarer Beweis für die Archäologen, dass die Vogelschnitzerei auch aus dieser Zeit stammt. Vogeldarstellungen sind ein besonders beliebtes Thema in der chinesischen Kunst der Jungsteinzeit. Eines der ältesten Beispiele hierfür ist ein Jade-Singvogel, welcher auf etwa 5.000 Jahre vor heute datiert wird. Die Vogelfigur aus Lingjing sei fast 8.500 Jahre älter als bisher bekannte Exemplare aus dieser Region. Zudem weise sie mehrere technologische und stilistische Elemente auf, die sie von zeitgenössischen Darstellungen aus Westeuropa und Sibirien unterscheidet. Das fehlende Glied in der Forschung Obwohl noch weitere Beispiele derartiger Schnitzkunst erforderlich sind, deutet die Lingjing-Vogelfigur für Li und seine Kollegen auf das Vorhandensein einer langen künstlerischen Tradition hin. Diese sei außerdem spezifisch für Ostasien und tiefer im Paläolithikum verwurzelt. Die Autoren fügen hinzu: „Diese Entdeckung identifiziert eine besondere künstlerische Tradition und datiert die Darstellung von Vögeln in der chinesischen Kunst um mehr als 8.500 Jahre [als bisher bekannt] zurück. Die Figur unterscheidet sich technologisch und stilistisch von anderen in Westeuropa und Sibirien gefundenen Exemplaren. So könnte sie das fehlende Glied sein, das den Ursprung der chinesischen Figuren bis ins Paläolithikum zurückverfolgt“.
4
Hinter der #Kaltfront überquert uns heute der sogenannte #Trog, ein Bereich mit labil geschichteter Kaltluft (die blaue Beule auf der 500 hPa Karte). Schnee- und #Graupelschauer stehen am Programm, zum Teil mit #Blitz und #Donner. Auf den Strassen kann es schmierig werden! (km) pic.twitter.com/OEWXHgAC9c — MeteoNews (@MeteoNewsAG) February 26, 2020 Bereits in der Nacht hat uns immer kältere Luft erreicht. Daher kommt es teilweise zu Niederschlägen. Die Schneefallgrenze sinkt bis in tiefere Lagen. Es werde generell sehr windig, am Donnerstag gar stürmisch, twittert MeteoNews. Zugbahn noch nicht klar Sturm Bianca ziehe dann in Richtung Mitteleuropa. Zum Tief gehöre auch eine Warmfront, so dass die erste Tageshälfte vom Donnerstag eher trocken bleibt. Der Wind frische dann langsam auf und entwickle sich gegen Abend zum Sturm, der von einer Kaltfront begleitet werde. Es müsse mit Sturmböen gerechnet werden. Erster Schnee in Zürich. Foto: Walter Bieri, Keystone Das genaue Ausmass dieses Ereignisses hänge von der Zugbahn von Bianca ab. Zurzeit gibt es noch drei Modelle. Nach dem ungünstigsten Szenario muss laut MeteoNews mit Windspitzen von bis zu 110 km/h gerechnet werden.
Dienstag bringt Temperatursturz und Sturmböen Am Montag bleibt es mild und sehr windig, doch ab Dienstag gilt: den Regenschirm gut festhalten! In den kommenden 24 Stunden befindet sich die Schweiz im Bereich einer straffen westlichen Strömung von einer ausgeprägten Luftmassengrenze, die sich nördlich von uns quer über Frankreich und Deutschland erstreckt. (Symbolbild) Keystone (dpo) Im Norden beginnt die neue Woche oft trüb und nass, die Schneefallgrenze bleibt um 2000 Meter. Im Laufe des Tages lassen die Niederschläge von Westen her zwar nach, doch nennenswerte Auflockerungen gibt es lediglich in der Romandie. Im Osten bleibt der Himmel meist grau und wolkenverhangen. Im Flachland weht starker Südwestwind mit Böen von 60 bis 80 km/h, auf den Bergen tobt ein Weststurm – in exponierten Gipfel- und Kammlagen kommt es gar zu Orkanböen. Doch in der Nacht auf Dienstag erfasst uns eine massive Kaltfront, die für einen Temperatursturz sowie eine kräftige und gewittrig durchsetzte Schauer sorgt. Grund zur Sorge bereitet laut «MeteoNews» der Wind. Bei Durchzug der Front muss verbreitet mit Sturmböen von über 100 km/h gerechnet werden – dies zuerst im Flachland, kurz darauf auch in den Alpentälern. Allerdings stellt sich im Flachland auch ein wechselhafter Wettercharakter ein. So gibt es zwischen durchziehenden Schnee- und Graupelschauern auch Auflockerungen. Entlang der Berge schneit es bis zum Mittwochmorgen immer wieder. Vor allem am zentralen und östlichen Alpennordhang fällt noch etwas Schnee, dann kommt es auch hier zu einer nachhaltigen Wetterberuhigung. In der zweiten Wochenhälfte zeigt sich das Wetter dann vergleichsweise ruhig und hochdruckbestimmt. Im Flachland steigen die Temperaturen nur langsam an, in den Bergen wird es dagegen wieder rasch milder.
2
Der geplante Bau eines Müllumschlagplatzes in Oberdieten hat am Dienstagabend Dutzende Menschen mobilisiert, zeitweise war das Bürgerhaus daher voller als erlaubt. Foto: Mark Adel Jetzt teilen: Jetzt teilen: Breidenbach. Die Entscheidung über den Verkauf eines Grundstücks im Gewerbegebiet in Oberdieten ist vertagt worden: Zunächst sollen die Bürger im Rahmen einer öffentlichen Versammlung informiert werden. Ein gemeinsamer Antrag aller drei Fraktionen von SPD, CDU und Bürgerliste wurde am Dienstagabend einstimmig angenommen. Es war wohl eine der ungewöhnlichsten Parlamentssitzungen, die je in Breidenbach stattgefunden haben. Der geplante Bau eines Müllumschlagplatzes in Oberdieten hat am Dienstagabend Dutzende Menschen mobilisiert. Schon nach einer Viertelstunde unterbrach Parlamentschef Martin Beckmann (SPD) die Sitzung und rief den Ältestenrat zusammen. Trotz Corona: Dutzende protestieren gegen Verkauf Bürgermeister Christoph Felkl (SPD) ging begleitet von vereinzelten Buh-Rufen zum Eingang des Bürgerhauses. Dutzende Oberdietener standen auf dem Vorplatz, um gegen den Verkauf eines Grundstücks im Gewerbegebiet von Oberdieten zu protestieren. Dort soll ein Müllumschlagplatz gebaut werden. Schon vorher war klar: Wegen der Hygieneverordnung dürfen maximal zwölf Besucher die Sitzung verfolgen. Doch nach und nach kamen immer mehr Menschen ins Bürgerhaus und verließen erst nach einem ausdrücklichen Hinweis von Martin Beckmann den Saal. Der ging zunächst nach der Tagesordnung vor, handelte Formalitäten ab - und rief schließlich den Ältestenrat zusammen, dem neben ihm auch der Bürgermeister und die Fraktionsvorsitzenden angehören. Der Ältestenrat tagte eine halbe Stunde lang unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Dann geht es weiter in gewohnter Abfolge: Peter Künkel (Bürgerliste) berichtet aus der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses, Nicole Pfeifer (SPD) aus der des Bauausschusses. Peter Künkel gibt anschließend eine Stellungnahme ab - und kritisiert fehlende Zeit, sich mit dem Thema zu befassen. Das richtete sich indirekt gegen Bürgermeister Christoph Felkl, den er zugleich in Schutz nahm: "Wir verbitten uns, den Bürgermeister zum Buhmann zu machen. Das entbehrt jeglicher Grundlage." Den Bürgern in Oberdieten warf er Stimmungsmache vor, die diese unter anderem im Internet und sozialen Medien betrieben hätten. "Die Gemeindevertretung ist das von Bürgern gewählte Entscheidungsgremium", betonte Künkel. Dennoch solle die Entscheidung vertagt werden, um die Bürger zu informieren. Das solle zu einer "dringend notwendigen Versachlichung" beitragen. Die Zuschauer quittierten den einstimmigen Beschluss mit Applaus. Auch vor dem Bürgerhaus brandete wenig später Jubel auf.
Kein Foto aus Lahnau, stellenweise sieht es dort aber ganz ähnlich aus. Die Schottergärten sind auf dem Vormarsch. Auf Antrag der SPD-Fraktion sollen die vermeintlich pflegeleichten Gärten nun verboten werden. Foto: Heike Lyding Jetzt teilen: Jetzt teilen: Lahnau (pre). Eigentlich dürfte es sie gar nicht geben - Vorgärten ohne Grün, zugepflastert mit Steinen. Denn die meisten Bebauungspläne verpflichten Grundstücksbesitzer dazu, Freiflächen zu begrünen. Dass sich immer weniger Menschen um die Vorgaben scheren, ist mittlerweile auch in Lahnau zu sehen: Die Schottergärten sind auf dem Vormarsch. Wie lange noch? Im Gemeindeparlament hat die SPD-Fraktion den ökologisch minderwertigen Steingärten den Kampf erklärt und beantragt, eine Satzung zum Verbot von Schottergärten zu erlassen. Der Bau- und Verkehrsausschuss hat den Antrag bereits beraten und einstimmig beschlossen. Endgültig entscheidet am Donnerstag das Gemeindeparlament. "Es ist erschreckend, wie viel Grün zu Schotter wird und ich kann den Grund nicht verstehen. Ist es die leichtere Pflege?", fragte Karl Heinz Weber in der Ausschusssitzung. Sie ist es vermutlich. "Grund für die Verschotterung ist oft der Wunsch nach einem pflegeleichten Garten, weil die Gartenpflege zu mühsam sei oder die Zeit für die Gartenarbeit fehle", heißt es in einem Aufsatz zu diesem Thema des Gemeinde- und Städtebundes Rheinland-Pfalz. ENTSCHEIDUNG IM PARLAMENT Soll Lahnau eine Satzung zum Verbot von Schottergärten erhalten? Darüber und über viele weitere Themen entscheidet die Gemeindevertretung in ihrer Sitzung am Donnerstag, 2. Juli, ab 19.30 Uhr im Bürgerhaus Atzbach. Weitere Themen sind die Erstellung eines Konzepts für barrierefreie Verkehrsräume, die Erweiterung des Gewerbegebietes in Dorlar sowie das Pflegekonzept für den Bahndamm. Auch über die Radwege und die Einrichtung eines Gremiums für Mobilität wird debattiert. (pre) Pflege der Anlagen ist aufwendiger als gedacht Dabei sei die Pflege von Schottergärten aufwendiger als gedacht. Zwischen den Steinen lagerten sich Staub und Laub ab, die ein Substrat für unerwünschte Wildkräuter bilden könnten und beseitigt werden müssten. Algen, Flechten und Moos sowie Straßenstaub könnten die Steine verfärben oder verschmutzen. Sie müssten dann gereinigt oder ersetzt werden. Der Naturschutzbund nennt weitere Gründe gegen die Steinwüsten im Vorgarten: Sie verstärken den Verkehrslärm, sind ökologisch tot und verhindern an warmen Tagen eine nächtliche Abkühlung, da sich die Steine tagsüber aufheizen und dann nachts Wärme abstrahlen. "Eine Kiesfläche vor dem Haus bewirkt also lediglich, dass es heiß, stickig, staubig, laut, anstrengend und teuer wird und keine Tiere mehr den Garten besuchen", lautet das Fazit des Nabu-Bundesverbandes. Die negativen Folgen für die Biodiversität betont auch die SPD in ihrem Antrag. "Für die Artenvielfalt ist es notwendig, neben großflächig versiegelten Flächen ausreichende Grünflächen zu belassen", heißt es. Und: "Wer körperlich und zeitlich in der Lage ist, Gartenpflege zu betreiben, sollte sich angesichts der ökologischen Folgen der Steinwüsten überlegen, ob sich die Mühe für einen grünen Garten vielleicht doch lohnt." Grundsätzlich bestand im Ausschuss Einigkeit über das Ansinnen der SPD. Bedenken meldete aber Bernd Weber (FW/FDP) an. Inhaltlich sei das Ansinnen der SPD völlig korrekt. "Aber im Prinzip brauchen wir dann einen Bußgeldkatalog und jemanden, der Verstöße gegen die Satzung kontrolliert." Will heißen: Das Verbot der Schottergärten könne schwer umsetzbar sein. Auch Bürgermeisterin Silvia Wrenger-Knispel (CDU) hakte nach. "Was ist mit den heute schon bestehenden Schottergärten?", fragte sie in Richtung der SPD und bat diese, ihre Vorstellungen zu den Inhalten der Satzung doch etwas zu konkretisieren. Denn es bringe ja nichts, dass die Gemeindeverwaltung eine Satzung entwerfe, ohne genau zu wissen, was darin stehen solle. "Wir müssen nichts erarbeiten, was denn wieder vom Tisch gefegt wird." Diese inhaltliche Arbeit sieht die SPD aber nicht im Parlament. "Es geht uns um einen Grundsatzbeschluss, unser Antrag zielt darauf ab, dass der Gemeindevorstand etwas erarbeitet", sagte Fraktionschef Jan Moritz Böcher. "Halb Deutschland hat solche Satzungen, man muss nur im Internet suchen", ergänzte Brigitte Sauter-Hill (geo). Dass es wichtig ist, eine rechtssichere Satzung zu erarbeiten, war Tenor im Ausschuss. Womöglich könnte der Hessische Städte- und Gemeindebund hier helfen. Vielleicht führt ja auch Corona zu einem Rückgang der Versteinerung. Fernreisen fallen aus und viele Menschen werden im Sommer 2020 wohl mehr Zeit im heimischen Garten verbringen als zuvor. Ob eine Steinwüste da so attraktiv ist?
2
Ermittlungserfolg : Polizei Schweich stellt vier gestohlene Fahrräder sicher Foto: TV/Klaus Kimmling Schweich Der Geschädigte eines Fahrraddiebstahls hat sich am Samstag, 23. Mai, bei der Polizeiinspektion Schweich gemeldet und mitgeteilt, dass er sein gestohlenes Fahrrad vermutlich bei Ebay gefunden habe. Das teilte die Polizei Schweich mit. Teilen Teilen Weiterleiten Weiterleiten Tweeten Tweeten Weiterleiten Weiterleiten Drucken Ermittlungen hätten schließlich zu einem 25-jährigen Tatverdächtigen aus der Verbandsgemeinde Schweich geführt. Bei ihm zu Hause sei das bei Ebay angebotene Fahrrad allerdings nicht gefunden worden. Da sich der Tatverdächtige immer weiter in Ungereimtheiten verstrickt habe, hätten weitere Ermittlungen schließlich zu seinem 27-jährigen Bekannten aus dem Kreis Trier-Saarburg geführt. In dessen Wohnhaus sei das gestohlene Fahrrad schließlich gefunden und sichergestellt worden. Im weiteren Verlauf hätten drei weitere gestohlene Fahrräder der Marke Cube im Gesamtwert von etwa 4000 bis 5000 Euro sichergestellt werden können. Diese seien ebenfalls von dem Tatverdächtigen an verschiedenen Tatorten entwendet worden. Da die Fahrräder zum Weiterverkauf zwischengelagert worden seien, hätten diese keine Beschädigung aufgewiesen, so dass sich die Eigentümer bei Erhalt ihrer Räder gefreut hätten, so die Polizei in ihrer Mitteilung.
OK Wir setzen auf unserer Website Cookies und andere Technologien ein, um Ihnen den vollen Funktionsumfang unseres Angebotes anzubieten. Zudem ermöglichen Cookies die Personalisierung von Inhalten und dienen der Ausspielung von Werbung. Sie können auch zu Analysezwecken gesetzt werden. Durch die weitere Nutzung unserer Website erklären Sie sich mit dem Einsatz von Cookies einverstanden. Weitere Informationen, auch zur Deaktivierung der Cookies, finden Sie in unserer Datenschutzerklärung. zur Datenschutzerklärung
1
Polizei Bonn POL-BN: Drei Verletzte bei Verkehrsunfall in Königswinter-Oberpleis Bonn (ots) Drei Verletze und ein Sachschaden in Höhe von rund 15.000 Euro sind die Folgen eines Verkehrsunfalls am Freitagnachmittag in Königswinter-Oberpleis. Gegen 14:00 Uhr bog ein 25-jähriger Autofahrer von der Straße "Auf der Alten Burg" in die Siegburger Straße ab. Dabei übersah er nach dem derzeitigen Sachstand den Wagen einer 37-Jährigen, die auf der Siegburger Straße in Richtung Uthweiler unterwegs war und stieß mit ihr zusammen. Bei der Kollision wurden die beiden Fahrzeugführer sowie die 21 Jahre alte Beifahrerin der 37-jährigen verletzt. Nach der Erstversorgung vor Ort wurde der 25-Jährige mit einem Rettungswagen zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus eingeliefert. Mit einem weiteren Rettungswagen wurden die leicht verletzten Frauen in eine Ambulanz gebracht. Polizeibeamte nahmen den Unfall auf und regelten den Verkehr. Die beiden stark beschädigten Autos waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Rückfragen bitte an: Polizei Bonn Pressestelle Telefon: 0228 - 1510-21 bis 23 Fax: 0228-151202 https://bonn.polizei.nrw Original-Content von: Polizei Bonn, übermittelt durch news aktuell
Polizei Bonn POL-BN: Pkw-Kontrolle: Autofahrer ohne Fahrerlaubnis unterwegs Bonn (ots) In der Nacht zu Freitag, 8. Mai 2020, kontrollierte eine Streifenwagenbesatzung der Duisdorfer Polizeiwache um 01:00 Uhr auf der Straße Im Klostergarten in Alfter-Oedekoven einen 34-jährigen Autofahrer. Dabei stellte sich heraus, dass er nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist. Ihm wurde das weitere Führen von Kraftfahrzeugen untersagt und eine Strafanzeige wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis gegen ihn erstattet. Rückfragen bitte an: Polizei Bonn Pressestelle Telefon: 0228 - 1510-21 bis 23 Fax: 0228-151202 https://bonn.polizei.nrw Original-Content von: Polizei Bonn, übermittelt durch news aktuell
2
Seit Jahren arbeite ich meist unentgeltlich an der Aufklärung über die Islamisierung unseres Landes und Europas. Für meine Vorträge bei Parteien nehme ich prinzipiell kein Honorar: niemand soll mir nachsagen, dass ich im Dienste einer Partei stehe. Ich bin radikal unabhängig und nicht parteigebunden. Doch das hat seinen Preis: meine finanziellen Reserven sind nun aufgebraucht. Ich bin daher für jeden Betrag, ob klein oder größer, dankbar, den Sie spenden. Sie unterstützen damit meine Arbeit an der Aufklärung über die Islamisierung und meinen Kampf gegen das politische Establishment unseres Landes. “Die Rothschild-Intrige hat eure Regierung, eure Medien und eure Bankinstitute infiltriert. Sie geben sich nicht länger damit zufrieden, Abscheulichkeiten im Nahen Osten zu begehen, sie führen sie nun auf ihrem eigenen Grund und Boden durch, indem sie verzweifelt den Plan für eine neue Weltregierung, Weltarmee und eine Weltzentralbank zum Abschluss bringen wollen. Sie denken, dass sie dies erreichen können, indem sie euch so lange terrorisieren, bis ihr euch unterwerft. Indem sie euch einschüchtern, allemöglichen neuen Gesetze zu akzeptieren, die sie erlassen, um euch zu schützen.“ Der Plan der Neuen Weltordnung, westliche Nationen mit radikalen islamistischen Immigranten zu überschwemmen – gegen den Willen der Bürger dieser Länder – und dann die Hölle auf Erden zu entfesseln, indem sie “gestochen werden”, ist verwirklicht worden. Putin glaubt, dass die Politik der offenen Grenzen, die den europäischen Nationen aufgezwungen wurde, zurückgewiesen werden muss, wenn der Kontinent irgendeine Chance auf eine friedliche Zukunft haben soll. Während sich Frankreich im Ausnahmezustand befindet, das Vereinigte Königreich unter Kriegsrecht steht, mit tausenden von Soldaten, die in den Straßen auf Patrouille sind, und Deutschland und Schweden unter dem Versagen von Gesetz und Ordnung im Zusammenhang mit Migranten leiden, ist es schwer, darüber mit Putin zu streiten. Während die europäischen Nationen ihre Toten betrauern und sich auf die nächste Welle “bevorstehender” Terroranschläge vorbereiten, warnt Präsident Putin, dass sich die Neue Weltordnung im letzten Stadium ihres “70-jährigen Masterplans für Europa” befindet, und dass sich der Prozess von hier an beschleunigen werde. Doch kommen wir zurück zum Thema. Lesen Sie in der Folge, wie Russlands Präsident Putin die NWO nicht nur die reale Verschwörung erkannt hat, sondern diese, bereits vor drei Jahren, als so weit fortgeschritten bezeichnete, dass sie kurz vor ihrer Vollendung ist. Nun, ein Putin wird einen Teufel tun, sich dem Vorwurf der Lächerlichkeit preiszugeben, den er mit Sicherheit von den NWO-Medien erhielte, wenn er auf eine “Verschwörungstheorie” hereingefallen wäre. Putin („Ich lasse es nicht zu, dass meine Brüder und Schwestern in Deutschland und „EU“ wegen einer „Globalen Elite“ abgeschlachtet werden durch illegale Eindringlinge“) macht solche Äußerungen, wie die meisten Staatenführer, schließlich nicht aus dem Bauch heraus. Er verlässt sich dabei auf Erkenntnisse seiner Geheimdienste und russischen Forschungseinrichtungen. Das ist im übrigen auch der Grund, warum weder Wikipedia noch irgend ein anderes NWO-Medium es wagten, diese Äußerung Putins zu zitieren. Und sich damit selbst als Teil dieser realen Verschwörung outeten. Im Zeitalter der Lüge ist eben alles möglich. Auch, dass Medien nicht auf Klimawissenschaftler hören, wenn es um die künstlich geschaffene Klimaerwärmungs-Lüge geht. Sondern, dass sie diese hochkomplexe Frage von einem missbrauchten, naiven und vollkommen überschätzten Mädchen beantworten lassen. Greta Thunberg steht für eine nie für möglich gehaltene Infantilisierung ganzer, zum Teil hochwissenschaftlicher Länder. Auch bei diesem Prozess spielt die NWO-Hauptwaffe die entscheidende Rolle: die Medien. In für Diktaturen typischer Manier stellen sich jene, zu bezahlten Propagandainstrumenten der NWO und des politischen Berlin verkommenen Medien selbst als “Qualitätsmedien” dar. Das hat in etwa die gleiche Qualität wie die Wahl ausgerechnet Saudi-Arabiens in die Kommission für Frauenrechte durch die UN ( Quelle ). Doch jene, die sich öffentlich für diese Werte einsetzen und deren Vernichter kritisieren, haben stets das gleiche Schicksal zu erwarten: Ihre faktische Hinrichtung als öffentliche Person, den Verlust ihres Arbeitsplatzes, den Verlust ihres Ansehens. Diesen “Job” besorgen die in den (von der CIA und der NWO dominierten) Bilderberger-Konferenzen auf NWO-Kurs gebrachten Mainstream-Medien (MSM), die 99 Prozent aller Medien ausmachen. Und wo die Medienhetze nicht hilft, schicken die NWO-Unterstützer die staatlich geförderte Antifa hin. Die besorgt dann, bestens mit Steuergeldern bezahlt, den Rest. Wie ich mehrfach schrieb, ist genau diese Ansicht Wikipedias die Ansicht der Mehrheit der sich als intellektuell gebenden Deutschen und Europäer. Sie, die sich meistens nicht eine einzige Minute mit dieser realen Verschwörung beschäftigt haben, ziehen – psuedointellektuell, da selbst zu faul (oder zu dumm), sich mit diesem Thema wissenschaftlich zu beschäftigen – auch im Fall ihrer Beurteilung zur Neuen Weltordnung standardmäßig Wikipedia zurate, so wie sich sie diese “Elite” auch in der übrigen Lügenpresse des BRD-Systems informiert und nichts dabei findet, dass diese ein ums andere Mal der dreistesten Lügen überführt worden sind: “Stern”: Hitlertagebücher; “Spiegel”: Relotius; alle Staatsmedien: angebliche “Jagden auf Ausländer” in Chemnitz, NSU-Lüge und zahllose weitere mehr. Ohne Frage ist es ein genialer Trick der NWO: Sie läßt – über ihre grenzenlose Medienmacht – ihre reale Verschwörung als “Verschwörungstheorie” – und damit alle NWO-Kritiker als Trottel darstellen. Die angeblich zu dumm sind zu erkennen, dass sie auf eine billige Verschwörungstheorie hereingefallen sind. Nun, einer dieser “Dummen” ist Putin. Denn wenn es nach der von der NWO vollkommen okkupierten Online-Enzyklopädie Wikipedia geht, dann ist auch Putin ein Verschwörungstheoretiker. Und zwar wahlweise ein christlich-fundamentalistischer, rechtsextremer und esoterischer: Spenden per Überweisung Für Spenden per Überweisung bitte hier klicken oder senden Sie BITCOINS auf 39Sod5S3KQEgHNFv8XE6R35Bgf98s9Gn6v Kategorien Kategorien Kategorie auswählen * SPENDE FÜR MICHAEL MANNHEIMER ÜBER BANKÜBERWEISUNG * (4) AFRIKA (12) Afrikanische Despoten (1) Afrikanisierung Europas (10) Kannibalismus bei Immigranten aus Afrika (1) ANGRIFF DER LINKEN AUF DEN WESTEN (895) Angriff der Linken gegen Europa (455) Bildungsmisere in D durch Linke (3) De-Industrialisierung Deutschlands (2) Dekonstruktivismus der Linken (21) Deutschland ein sozialistischer Staat (3) Die 68-er (31) Frankfurter Schule – Neo-Marxismus (67) Frankfurter Schule und Juden (1) Genderismus der Linken (93) Gewalt ist keine Lösung – Der verlogene Mythos jener, die selbst maximale Gewalt zur Durchsetzung ihrer Ziele einsetzen (11) Kinder-Erziehung als politisches Primat aller säkularen und religiösen Ideologien (5) Kultur-Marxismus: Die Zerstörung der kulturellen Identität Europas (45) Kulturrelativismus (s.a. Werterelativismus) (58) Leitkultur (11) Machtergreifung von Rotgrün (7) Mythos von “Gewalt ist keine Lösung” (15) Neo-Nazi Wahn der Eliten (2) Political Correctness – die neue Inquisition (108) SED- und Stasi-Seilschaften bis heute tonangebend (22) Werterelativismus – Das trojanische Tor der Eroberung des Westens durch totalitäre Ideologien (106) Zerstörung der westlichen Kultur durch Islam, Sozialismus und jüdische Orthodoxie (76) ANGRIFF DES ISLAM AUF DEN WESTEN (359) Angriff des Islam gegen Europa (349) Autonomie- und Separationsbestrebungen durch Muslime in nichtislamischen Ländern (13) Dritte Angriffswelle des Islam gegen Europa (4) ANTISEMITISMUS (118) Antisemitimus weltweit (Liste) (1) Antisemitismus – nicht nur Deutsche hatten diesen (1) Antisemitismus (allgemein) (12) Antisemitismus bei den Linken (International-Sozialisten) (56) Antisemitismus bei den National-Sozialisten (8) Antisemitismus und Judenhass im Islam (84) ASYLANTEN (517) Asylanten als Material für kriminellen Organ- und Menschenahdnel (2) Asylanten und Wirtschaftsflüchtlinge als Mittel der Islamisierung und Abschaffung Europas (REPLACEMENT DER NWO) (350) Asylanten-Lüge (54) Asylanten-Profiteure (westliche+islamische) (61) Asylantenkriminalität (162) Klimawandel als Asylgrund (1) CHRISTENTUM (5) Christentum – seine Auflösung in westl. Ländern (1) Christentum und Baal-Moloch (1) Christenverfolgung Türkei (2) Christus Infos (1) CHRISTENVERFOLGUNG (200) Christenverfolgung durch den Islam (170) Christenverfolgung durch Juden (1) Christenverfolgung durch Linke (48) DEMOKRATIE DIV. ASPEKTE (196) Aufklärung (20) Demokratie (47) Gewaltenteilung – Ein Mythos (21) Meinungsfreiheit – die systematische Zerstörung eines Grundrechts durch Linke und den Islam (98) Rechts-Links. Was ist das? (3) Scheindemokratie (26) DEUTSCHENHASS (749) Auto-Rassismus (“National-Masochismus”) im Westen – SEINE HSISTORISCHEN URSACHEN (140) Deniz Yücel -Deutschenhasser (5) Deutschenhass seitens Deutscher (Auto-Rassismus) (225) Deutschenhass seitens Immigranten (85) Deutschenhass sonstiges (16) Feinde Deutschlands und Europas (248) Generalverdacht (4) Germanophobie (5) Hass v. Muslimen auf den “ungläubigen” Westen (48) Volksverräter (163) DEUTSCHLAND ALLG. INFOS (62) Deutsche flüchten wieder aus Deutschand (2) Deutscher Genius – Bedeutende Deutsche (35) Deutschland – der Niedergang einer einst großen Nation (17) Deutschland – ein Vasallenstaat der USA (3) Deutschland – wie soll es in Zukunft aussehen? (8) Deutschland und Russland – eine Allianz (1) Feindstaatenklausel (1) DEUTSCHLAND DAS SYSTEM GEGEN DAS VOLK (572) Ausplünderung der Deutschen (7) BRDDR (DDR2.0): Das System gegen das Volk (226) Grundgesetz-Verletzungen durch Politik und Justiz (189) Hochverrat (8) Politische Verfolgung in der Berliner Republik (39) Regierung gegen das Volk (68) Staatsstreich gegen Volk und Verfassung (181) Überwachungsstaat Deutschland (27) Verarmung der Deutschen (8) Verfassungsschutz – Gefahr für die Demokratie (2) Verfassungsschutz – seine wahre Aufgabe ist die Zersetzung aufkommender demokratischer Parteien (19) Verfolgung politisch Andersdenkender (36) Volksbetrug (4) DEUTSCHLAND SEINE GESCHICHTE (112) DDR (3) Deutsche Einheit (2) Deutsche Wiedervereinigung – in Wahrheit die Übernahme der BRD durch die DDR (5) Deutschland – seine Geschichte (102) Deutschland – seine Geschichte jenseits des Dritten Reichs (2) DEUTSCHLAND UND ISLAM (452) Deutsche + europ. Opfer (der Justiz und der Migranten) (323) Deutschland+islamischer Terror (78) Ditib/Diyanet (1) Dschihad in Deutschland hat bereits begonnen (5) Dschihadisten mit deutschem Pass (8) Ehrenmorde in Deutschland (1) Forderungen durch Muslime (28) Fotowettbewerb Multikulti in D (19) Freiheit oder Islam (1) IS in Deutschland (1) Leserfotos zu Deutschland (alle Themen) (1) Migrantengewalt an Schulen (3) Muslimische “Bürgerwehren” in Deutschland (1) No-Go-Aereas (islam.Besatzungszonen) (11) Reisewarnungen vor Deutschland (1) Vorauseilende Unterwerfung unter die Forderungen des Islam (6) DEUTSCHLANDS ABSCHAFFUNG (596) Abschaffung der Bundeswehr (3) Abschaffung Deutschlands und Europas (423) Antidiskriminierungsgesetze als Mittel der Islamisierung (6) Fascho-Feminismus (Femo-Faschismus) (8) Staatszerfall Deutschlands (175) Drei-Meere-Initiative (1) Ethnologie (7) EUROPÄISCHE UNION EU (227) EU – die leibhaftig gewordene Transferunion sozialistischen Zuschnitts (4) EU als Motor der Islamisierung (22) EU-Gegner (35) EU-Kritik und EU-Auflösungserscheinungen (44) EU: Kampf gegen Separation von EU-Saaten (2) EU: Schießbefehl gegen Aufständige (2) EUdSSR – Die Ent-Demokratisierung eines Kontinents (190) Euro – die tödliche Lügenwährung (5) Europäische Konföderation mit Russland (1) Verschwörung europ. Politiker gegen ihre Völker (3) GEHEIMGESELLSCHAFTEN (37) Bilderberger (6) Freimaurer (10) Freimaurer in den USA (1) Freimaurer und Judentum (2) Geheimgesellschaften – regieren sie die Welt? (22) Illuminati (4) Komitee der 300 (2) SKULL&BONES (1) Gemeinsamkeiten Islam+Sozialismus (46) GENOZIDE (381) Genozid an Deutschen (249) Genozid der EU an einheimischen Europäern (2) Genozid und Hass gegen Weiße (45) Genozide der Globalisten (15) Genozide der Kommunisten (89) Kambodscha (2) Genozide des Islam (61) Genozide durch Juden (1) Genozide von Afrikanern an Afrikanern (1) Verschwörung gegen die weiße Rasse (5) Völkermörder der Geschichte und Gegenwart (5) GESCHICHTSFÄLSCHUNGEN (322) Geschichtsfälschung durch den Islam (46) Geschichtsfälschung durch den Westen (67) Geschichtsfälschung durch Linke (258) Grausamkeiten sonstige (21) Gutmenschen – psychisch krank? (85) Herrenmenschentum Islam (3) Herrenmenschentum jüdische Orthodoxie (6) Herrenmenschentum linkes Establishment (1) Herrschaft des Pöbels (Ochlokratie) (1) Holocaust (5) Hooton-Plan (3) Intoleranz bei linksgrünen Parteien und Medien (4) ISLAM ALLG. INFOS (366) Abrogation: Die Lösung der Widersprüchlichkeit im Koran (6) Allah – der grausame Gott des Islam (13) Apostasie (Abfall vom Islam) (17) Atheismus – Todesstrafe in islamischen Ländern (1) Beleidigung des Islam (14) Bildungsmisere des Islam (32) Dawa – Pflicht zur Missionierung des Islam (2) Ehrenmord und Islam (13) Fatwa – Islamische Rechtsgutachten (37) Fitna (1) Geschichte der gewalttätigen Ausbreitung des Islam (5) Grundbegriffe Islam (3) Hadithe (Ahadith) (2) hahal – haram (1) Imame – ihre Rolle im Islam (54) Islam +Rechtsextremismus in D+EU (1) Islam: Was die meisten Moslems nicht wissen (7) Islamismus = Islam (62) Kopftuch – seine Bedeutung im Islam (1) Muezzinruf – was er bedeutet (1) Mythos friedlicher Islam (105) Mythos moderater Islam (54) Unterlegenheit der islamischen Welt auf allen Gebieten (1) ISLAM GEWALTRELIGION (710) ANDALUS – Der Mythos eines angeblich friedlichen Islam (12) Beschneidung (männliche) (2) Beschneidung (weibliche: =Genitalverstümmelung FGM) (6) Dhimmitude – Das Sklaven-Leben von Nichtmuslimen unter dem Islam (19) Drohungen + Beschwerden seitens Moslems (67) Dschihad – Der ewige Krieg des Islam gegen “Ungläubige” (119) Frauen und Islam (74) Freiheit im Islam (10) Geschlechter-Apartheid Islam (27) Gewalt gegen Frauen im Islam (28) Gewaltreligion Islam (9) Hass-Religion Islam (42) Hassprediger (16) Hindu-Verfolgung durch den Islam (3) Homosexualität und Islam (17) Intoleranz im Islam (23) Islam als politisches Repressions-System (15) Massenmörder des Islam (8) Mordkultur Islam (180) Mythos Menschenrechte und Islam (28) Mythos Toleranz im Islam (43) Piraterie (1) Ramadan – der Monat des Terrors und der Völlerei (17) Religionsfreiheit und Islam (27) Scharia – das barbarische Gesetz des Islam (39) Sexuelle Perversionen im Islam (21) Toeten als Auftrag des Islam (84) Zerstörung vorislamischer Hochkulturen durch den Islam (25) ISLAM LÄNDERWEISE (781) Aegypten + Islam (6) Afghanistan und Islam (2) Algerien und Islam (1) Australien und Islam (6) Bangladesch und Islam (2) Belgien+Islam (14) Brasilien und Islam (1) Bulgarien+Islam (1) Burma und Islam (2) Burma+Islam (Rohingyas) (6) China und Islam (9) Daenemark (Islamisierung ) (8) Daenemark u.Islam (14) Deutschland und Islam (125) England und Islam (56) Finnland und Islam (1) Frankreich und Islam (87) Griechenland (Islam+Wirtschaft) (14) Holland und islam (11) Indien und Islam (3) Indonesien u.Islam (6) Iran u.Islam (7) Island und Islam (2) Israel und Islam (17) Italien und Islam (28) Japan und Islam (2) Kanada + Islam (3) Kenia und Islam (1) Kosovo+Islam (2) Libanon und Isam (2) Malaysia und Islam (1) Marokko und Islam (2) Neuseeland und Islam (5) Nigeria und Islam (3) Norwegen und Islam (10) Oesterreich und Islam (55) Pakistan und Islam (1) Philippinen und Islam (6) Polen+Islam (4) Russland und Islam (10) Saudi-Arabien+Islam (39) Araber – ihre Rolle im Islam (28) Schweden und Islam (61) Schweiz und Islam (13) Serbien und Islam (3) Slowakei und Islam (1) Somalia und Islam (2) Spanien+Islam (17) Sri Lanka Islam (2) Syrien Islam (9) Syrien und Islam (14) Thailand und Islam (11) Tschechien und Islam (6) Türkei und Islam (26) Ungarn und Islam (14) Uruguay und Islam (1) USA und Islam (68) ISLAM REFORMVERSUCHE (74) Arabischer “Frühling” (70) Reform: Ist der Islam reformierbar? (4) ISLAM SEINE KRIEGE (134) Bosnien-Krieg (5) Krieg gegen den Westen durch den Islam (11) Kriege von Muslimen gegen Muslime (23) NAHOSTKONFLIKT (105) Nahost-Konflikt im Zeichen des Islam (56) Nahost-Konflikt und Israel (1) Palästina – Palästinenser (28) Palästinensianismus der Linken (55) Syrien-Konflikt (13) ISLAM SEINE UNTERSTÜTZER (973) Aktive Islampropaganda durch Staat u. linkspol. Establishment (7) Appeasement – und seine fatalen Folgen (29) BAMF (1) Der Staat als Kuppler zwischen deutschen Frauen und islamischen Männern (3) Einzelfall-Lüge (17) Feminismus und Islam (12) Gewerkschaften Ihre Rolle bei der Islamisierung und Zerstörung Deutschlands (16) Islam gehört zu Europa – wer das alles sagt (4) Komplott der bürgerlichen Parteien, Gewerkschaften, Justiz + Kirchen bei der Islamisierung des Westens (105) Komplott der Linken mit dem Islam (283) Minderheitenschutz (als Mittel der Islamisierung) (2) Nazikeule – Der neue Hexenhammer (46) NGOs als “Flüchtlings”helfer (7) OIC (2) Prominente Muslime – ihre Rolle bei der Islamisierung Deutschlands und des Westens (76) Prominente Unterstützer der Immigration/Islamisierung (193) Täter-Opfer-Umkehr der Linken (3) Terrorunterstützung durch die Altparteien (24) Westliche Unterstützer des Islam (354) Willkommenskultur-Stalinismus (16) ISLAM UND LINKE JUSTIZ (217) Grundgesetz und Islam (24) Grundgesetzwidrigkeit der islamischen Immigration (26) Justiz – ihre Unterwerfung/Kollaboration mit dem Islam (1) Klassenjustiz linke (4) Migrantenbonus in der Justiz (19) Prozesse und Urteile gegen Bio-Deutsche (10) Richterwillkür/Rechtsbeugung (139) Taeterjustiz (8) Taeterjustiz der Linken (39) ISLAM UND UNGLÄUBIGE (84) Kreuzzüge – der Mythos vom Angriffskrieg der Christen (7) Ungläubige in den Augen des Islam (78) ISLAMISCHE GLAUBENSRICHTUNGEN (35) Ahmadiyya (3) Aleviten (1) Hanafi-Islam (1) Salafismus (25) Sunniten (2) Wahhabismus (3) ISLAMISIERUNG FAKTEN & HINTERGRÜNDE (788) Bürgerkriegsgefahr wegen Islamisierung (150) Demografische Entwicklung Islam in Europa (1) Integrationsverweigerung des Islam (89) Islamisierung – Eurabia (216) Islamisierung durch demografische Zunahme d. Muslime (63) Islamisierung Kosten (1) Islamisierung: Fakten und Statistiken (214) Ist Europa schon verloren? (23) Kosten für islamische Immigration (75) Länder, die bereits teilweise oder ganz an den Islam gefallen sind (13) Multikulturisierung meint in Wahrheit Islamisierung (9) Scharisierung des Westens (80) Statistiken+Tabellen Zur Islamisierung (16) Unterwanderungsstrategien der Linken (25) Unterwanderungsstrategien des Islam (78) ISLAMISIERUNG KRIMINALITÄT (268) Massenvergewaltigungen durch Muslime (arabisch “Taharrush gamea” (94) Migrantenkriminalität (154) Migrantenkriminalität: Angriffe gegen med.Personal/Feuerwehr/Polizei (27) Sozialleistungsbetrug durch Muslime (12) ISLAMKRITIKER FAKTEN (739) Islam- u. Systemkritiker (Namen, Beispiele, Zitate) (459) Islamophobie (Jede Kritik am Islam wird zur Krankheit erklärt) (12) Kritik an der Islamkritik (12) Prozesse gegen Islamkritiker (56) Terror gegen Islamkritiker (316) JUDENTUM (65) Angriff des Talmud-Judentums gegen Europa (4) Juden – abgelehnt in der ganzen Welt (1) Juden – ihre Allmacht in Deutschland (1) Juden – ihre Rolle bei der Massenmigration nach Europa (3) Juden – ihre verheimlichten Verbrechen/Verbrecher (10) Terror durch Israel (1) Juden – talmudische Weltherrschaft (1) Juden – warum sie den “Antisemitismus” brauchen (1) Juden + NWO (5) Juden als Chefs fast aller Geheimbünde u.a. Organisationen (2) Juden aus dem orthodoxen Lager – warum sie die Vernichtung Europas begrüßen (24) Juden beherrschen die Weltmedien (6) Juden ihr Hass gegen Christen und Weiße (5) Juden Ihre führende Rolle bei der “Frankfurter Schule” (3) Juden und Amalek (4) Juden und Bolschewismus (4) Juden und Islam sind “natürliche Verbündete” (2) Juden und PI (1) Judentum – absolute Weltmacht (12) Judentun – Zionismus (2) Jüdische Judentumkritiker (2) Jüdische Wurzeln des Islam (7) KIRCHE (112) Die Rolle des Papstes (26) Jesuiten (2) Kirche auf seiten des linken Establishments (2) Kirche und Islam (95) Kirche: Ihre positiven Seiten (1) Kirchliche Kirchen- und Islamkritiker (10) KLIMA+ENERGIEN (42) Alternative Energien (3) Klima und Ökologie: Die Lügen der Grünen und Linken (40) KOLONIALISMUS (52) Kolonialismus – die Lügen über die “verheerenden” Auswirkungen des westlichen Kolonialismus (1) Kolonialismus des Islam (50) Kolonialismus-Lüge (1) KOMMUNISMUS/SOZIALISMUS (185) Der neue Mensch nach Marx – ein gigantisches Menschenxperiment in Europa (7) Der Perestroika-Betrug (1) Hass- u. Hetzideologie Sozialismus (19) Ikonen der Linken (30) Kapitalismus vs. Sozialismus Wie sie funktionierten (1) Kommunismus – allgemeine Infos (35) Kritik am Kommunismus/Sozialismus (97) Kurt Schumacher: Ohne die Kommunisten hätte es die Nazis niemals gegeben (2) Linke Ikonen und linke Lügen (25) Mythos Gleichheit aller Menschen (2) Neo-Marxismus/Neo-Bolschewismus (3) Nordkorea (6) KONVERTITEN (34) Konvertiten zum Christentum (5) Konvertiten zum Islam (20) Konvertiten, die den Islam verlassen haben (11) KORAN (33) Koran – allgemeine Infos (14) Koran – Kampf-und Tötungsbefehle gegen Un gläubige (18) Koran und Abrogation der Suren (5) Liste der von Leibwächtern oder Familienmitgliedern ermordeten Politiker vom Altertum bis zur Gegenwart (1) LÜGEN AKTUELL U. HISTORISCH (135) Demografie-Luege (12) Jahrhundertlügen (3) Lügen des politischen Establishments zum Islam und zur Massen-Immigration (53) Lügen des Systems (20) Taqiya (Die Kunst des Lügens im Islam) (57) MASSENMIGRATION (307) Apokalypse für Europa (1) Der große Austausch: Der geplante Selbstmord Deutschlands+Europas (155) Der neue Krieg in Europa (9) Drahtzieher der Massenimmigration (100) Immigration sonstiges (15) Massenmigration Beispiele (13) Massenmigration Finanzierung (1) Menschenschleusertum durch westl. Regierungen, EU, UN und NGOs (3) Migrationswaffe (12) Mythos Mulitkulti – die neue Religion der Gutmenschen und Linken (26) Opferrolle des Islam (16) MEDIEN (848) Deutsche Verlage mit Nazi-Vergangenheit (1) dpa – der Meinungsmacher (1) Fake-News (6) GEZ-Terror (7) Medien – als sie noch die Wahrheit schrieben (5) Medien – zentral gesteuert (2) Medien des Systems – im freien Fall (12) Medien und ihre Lügen (LÜGENPRESSE) (495) Medien und ihre NS-Verstrickung (16) Medien und ihre Rolle bei der Islamisierung (309) Medien unterwandert von antifa (2) Medien- u.Parteiendiktatur in Deutschland u.a.westl.Ländern (438) Medien+linkspolitisches Establishment (21) Medienhetzre(r) (11) Medienkartell – Schutz von gewalttätigen Immigranten steht an erster Stelle (14) Medienmonopol (3) Mediensterben (2) MICHAEL MANNHEIMER (330) Aufrufe zum Widerstand Michael Mannheimers (68) In eigener Sache (10) Michael Mannheimers Reden (1) Michael.Mannheimer-Artikel (267) Mitteilungen und Hinweise (3) MOHAMMED (70) Mohammed – allgemeine Infos (26) Mohammed als (Auftrags-)Mörder (10) Mohammeds Psychopathologie (16) Mohammeds Verbrechen (30) Prophetenbeleidigung (13) NATIONALSOZIALISMUS FAKTEN (73) National-Sozialisten und Islam (5) Nationalsozialismus (allg.Infos) (12) Nazis in den Altparteien (2) Nazis waren in Wahrheit Linke (49) Nazis+Islam (7) Naziverbindungen der Altparteien (1) NS-Vergangenheit von SPD, CDU, FDP (4) Schuldkultur: wie man die Deutschen am Gängelband des Dritten Reiches führt (5) NWO NEUE WELTORDNUNG (229) Bargeldabschaffung als Instrument der totalen Überwachung (3) False Flag Actions (66) Globaler Migrationspakt (2) Globalisierung – Zeichen ihres Endes (2) Kampf der Kulturen (7) Krieg westlicher Regierungen gegen ihre eigene Bevölkerung (17) NWO – Ihre Lenker (13) NWO – Ihre Opfer (14) NWO – Ihre Zersetzungstechnilken (2) NWO – Wie sie ihr Wirken vertuscht (3) NWO Der geplante Vernichtungskrieg gegen die Länder der Weißen (1) NWO Gegner (6) NWO kommt ihr Ende? (3) NWO und ihr Gott Moloch (3) NWO-Maßnahmen zur Bevölkerungsreduktion (3) PÄDOPHILIE (26) Jeffrey Epstein (3) Pädophile der herrschenden Klasse (5) Sex mit Kindern und Säuglingen im Islam (20) PARTEIEN (563) AFD (198) AfD – ihre Feinde (11) AFD – interne Macht-u.Positionskämpfe (1) AfD – Vorauseilende Unterwerfung unter die Forderungen des Systems (2) AfD – wird sie schon islamisiert? (3) AfD allg. Infos (138) AFD Hass+Gewalt gg. eine demokr. Partei (29) AFD wirkt (34) AfD-Freunde (2) AfD: Rechtsbrüche und Terror gegen diese Partei (22) CDU (47) CDU – die Linksverschiebung einer ehemals konservativen Partei (40) CDU – die neue Verräterpartei (6) CDU – Partei des Verrats (15) GRÜNE (218) Grüne – ihr Hintergrund, Politik,ihre Verbrechen (192) Grüne sind Fachisten (1) Grüne/Linke + (Kinder-)Sex (43) LINKSPARTEI (74) DDR-SED-PDS-Linkspartei (52) Linkspartei-SED (26) SOZIALDEMOKRATISCHE PARTEI DEUTSCHLAND (61) Schariapartei SPD (4) SPD – Partei des Verrats Deutschlands (60) PARTEIEN SONSTIGE INFOS (8) Das Ende der Altparteien (2) Niedergang der Volksparteien (3) Parteienkartell der Altparteien (3) PATHOKRATIE (89) Kriminelle Politiker (9) Pathokratie – politische und religiöse Systeme von Wahnsinnigen (69) Psychopathologie – allgemeine Kennzeichen (1) Psychopathologie des Islam (11) Sozialismus als Psychopathie (1) PERSONENREGISTER (539) Anetta Kahane (6) Barack Hussein Obama (1) Bundespräsidenten (2) Steinmeier, Bundespräsident (1) Coudenhove-Kalergi (10) Erdogan (7) Frans Timmermans (1) HITLER (1) Kohl, Helmut (CDU) (1) Lutz Bachmann (7) MERKEL (420) Merkel – die Kanzlerin aller Nichtdeutschen (6) Merkel – ihr Ende ist nah (18) Merkel – ihre Lügen (9) Merkel – ihre Unterstützer (8) Merkel – Infos zu einer Deutschlandabschafferin (304) MERKEL – Verantwortlich für islamische Terroranschläge und Morde an deutschen und europäischen Bürgern (54) Merkel als Psychopathin (10) Merkel eine Kommunistin (1) Merkel Ihr Vernichtungskrieg gegen Deutschland (5) Merkel im Dienst der Juden (1) Merkel und der Cäsarenwahn (4) Merkel-Gegner (86) Merkels Rechtsbrüche (4) Merz Friedrich (CDU) (3) Obama (Barack Hussein) (4) Orban, Victor (6) Soros, George (18) Trump Donald US-Präsident (67) Trump allgemeines (33) Trump seine Erfolge (5) Trump-Hasser (35) Politik Deutschland (341) RASSISMUS (175) Afrikanischer Rassismus gegen Weiße (3) Rassenjustiz (37) Rassismus bei den Linken (94) Rassismus im Islam (56) Rassismus im Judentum (1) Rassismus-Keule gegen die Deutschen (2) Rechtstaat in Gefahr (178) RELIGIONEN SONSTIGE(S) (9) Azteken – dem Islam in seiner Grausamkeit ebenbürtig (4) Buddhismus (4) Religionen – Menschenopfer (2) Religionen – Unterschiede und Gemeinsamkeiten (1) SATANISMUS (8) Menschenopfer der NWO-Befürworter (2) SKLAVEREI (26) Sklaverei allgemein (5) Sklaverei und Islam (24) SONSTIGE THEMEN (178) Apokalypse (1) Archäologie (1) Entwicklungshilfe – ihre dunkle Seite (1) Fundstellen des Tages (73) Kriegstreiber (12) Nationalstaaten (1) Natur und Umwelt (3) Peer-Group: Der Zwang der Unterordnung von Individuen und Massen unter eine idelogische Gemeinschaft (1) Politische Morde (1) Sonstiges (46) Spanien – Merkel (1) Verschwörungstheorien (17) Viertes Reich in Deutschland (20) Ziele (1) SPITZENARTIKEL (59) Strategien zur Ausschaltung des politischen Gegners (2) TERROR DURCH DEN STAAT (206) Angst der Herrschenden vor dem Volk (1) Staatserrorismus (56) Staatsputsch (52) Staatsterror gegen Widerstandbewegungen (138) TERROR VON LINKS (736) Antifa ihre Unterstützer bei Politikern u.Parteien (3) Antifa und ihre Unterstützer in Medien (11) Antifa: Der Terror der linken Faschisten (145) Denunzianten (5) Gesinnungsdiktatur der LinksGrünen (337) Kampf gegen “rechts” (5) Kampf gegen Rechts: Die Kriminalisierung + Verleumdung d. politischen Mitte (149) Linke Denunzianten (14) Mordaufrufe seitens Linker (9) Terror (+Terrorverehrung) der linken International-Sozialisten (243) Terror der Linken gegen Andersdenkende (86) TERROR VON RECHTS (18) NSU (6) Terror seitens National-Sozialisten (nationaler Sozialisten) (12) TERROR+ISLAM (507) ISLAMISCHE TERRORORGANISATIONEN (152) Boko Haram (16) Hamas (16) IS (121) IS (vormals ISIS) (108) IS als Mittel Israels zur Errichtung eines Groß-Israel (2) IS in D und EU (7) IS und Isael: eine Kollaboration (1) IS und Mossad (1) IS und USA: eine Kollaboration (9) Kniefall des Westens vor dem islamischen Terror (61) Moscheen – ihre Rolle beim Terrorismus und der islam. Welteroberung (32) Terror Islam – Liste (2) Terror und Islam (300) Terror-Organisationen des Islam (sonstige(e)s) (20) TOTALITARISMUS (264) TÜRKEI (163) Kurden (2) Osmanisches Reich (6) Tuerkei – Widerstand gegen Islamisierung (11) Tuerkei und Türkentum (113) Tuerkenkriege gegen Europa (60) Türkei raus aus NATO und EU (2) Türkei: Präsidiale Islamdiktatur durch Erdogan (10) Türken – was sie über Christen denken (1) Türkenkriege gegen sonstige Länder (4) UNO (17) Migrationspakt der UN (11) UN und Islamisierung der Welt (8) USA (95) Frankfurter Schule – ihr zersetzender Einfluss in den USA (7) Tiefer Staat (10) US-Imperialismus (66) US-Kriegsverbrechen (11) US-Politiker für freies Europa (1) USA – CIA (5) USA – Militärinterventionen in Lateinamerika- (1) USA Kriminelles politisches System (4) USA unter dem Einfluss der Sozialisten (9) USA unter Einfluss der Juden und Israels (5) USA-Schattenregierung (8) Wahlbeeinflussung dritter Länder durch die USA (1) VIDEOS (100) WAHLEN (55) Volksentscheid – Die Nihlilierung des wichtigsten demokratischen Elements durch das linke Establishment (1) Wahlen in Bund und Bundesländern (33) Wahlen in EU-Ländern und anderen Ländern (12) Wahlfälschungen (15) WELTHERRSCHAFT (157) Weltherrschaft der Juden (8) Weltherrschaft der USA (5) Weltherrschaftsanpruch des Islam (108) Weltherrschaftsanspruch der Freimaurer (3) Weltherrschaftsanspruch des Sozialismus (9) Weltherrschaftsanspruch Judentum (11) Rothschild – die Weltherrschaft einer Dynastie (5) Weltimperialismus der Linken (23) Weltregierung – Hintergund (3) WELTKRIEG 1 (6) Deutschlands Unschuld am WK 1 (2) Versailler Vertrag (2) WK 1 Allgemeines (2) WELTKRIEG 2 (34) Drittes Reich. Lügen und Legenden (6) Geschichtslügen zur Urschuld der Deutschen am WK1+2 (14) WK 2 Sonstiges (1) Zweiter Weltkrieg (7) Zweiter Weltkrieg: Lügen über angebliche Verbrechen der Deutschen (13) Zweiter Weltkrieg: Verbrechen an Deutschen vor, während und nach WW2 (17) WELTKRIEG 3 (17) Dritter Weltkrieg (17) WIDERSTAND (1.107) Aufrufe zum Widerstand sonstige (12) Deutsche Widerstandskämpfer (33) Die Kunst des Krieges (2) Erfolge der Islamkritik (75) Europa wacht auf: immer weniger Bio-Europäer lassen sich ihre Abschaffung ohne massiven Widerstand gefallen (24) Gegenmaßnahmen des Westens (23) GELBWESTEN-BEWEGUNG (4) Härteste Maßnahme gegen die Islamisierung (2) Kampf gegen links (2) Länder, die den Islam ganz oder teilweise verboten haben (7) Länder, die sich gegen den Islam zur Wehr setzen (4) Leserstimmen (26) Medienhetze gegen Widerständler (9) Militärputsch als letzte Rettung vor dem Untergang Deutschlands (23) Pegida u.a. Widerstandorganisationen (75) PI (2) Politiker bereiten ihre Flucht aus Deutschland vor (1) Prominente Gegner der Islamisierung Europas (4) Prozesse gegen Islamunterstützer (8) RECONQUISTA HEUTE (13) Reichsbürger-These (7) SPANIEN – RECONQUISTA (2) Trägheit der deutschen und Europäer beim Kampf um ihre Freiheit (11) Überlebenskampf des linkspolitischen Establishments (8) Verbot der Islamkritik (3) Versagen von Systemkritikern (8) Visegrad Staaten (3) Volksaufstand (20) Volkshelden (51) Warum es sich lohnt, für unsere Werte und Kultur zu kaempfen (27) Was tun? (232) Widerstand gegen globale US-Dominaz (5) Widerstand und Widerstandsbewegungen gegen Islamisierung (587) Identitäre (5) Widerstandsbewegungen gegen Linkstrends (327) WIDERSTANDSRECHT (1) Widerstandsrechte des deutschen Grundgesetzes (20) WOW (8) Zivilcourage (Beispiele) (67) WK 1+2 ZITATE ZUR UNSCHULD DEUTSCHLANDS (2) ZENSUR (41) Facebook, Youtube, Twitter – ihre Rolle als Unterdrücker der Meinungsfreiheit im Auftrag der Regierung (8) Zensur globale durch die NWO (1) Zensur in Deutschland und EU (32) Zensur sonstige Länder (3) ZITATE (232) Zitate – falsche (1) Zitate Juristen zum Rechtsstaat (2) Zitate Richterwillkür (3) Zitate sonstige (21) Zitate Talmud (1) Zitate über Deutschland (Sonstige) (45) Zitate über Deutschland und andere westliche Länder zur Islamisierung, Abschaffung etc (107) Zitate von Juden u.a. über die Vernichtung der weißen Rasse (9) Zitate von Linken und über Linke (20) Zitate von und über Merkel (9) Zitate zum Holocaust (3) Zitate zum Islam (51) Zitate zum Roten Terror (4) Zitate zur Durchsetzung der NWO (17) Zivilisation – ihre Vernichtung durch Linke, Juden und den Islam (1) ZUSAMMENFASSUNGEN ISLAM/ISLAMISIERUNG (99)
Seit Jahren arbeite ich meist unentgeltlich an der Aufklärung über die Islamisierung unseres Landes und Europas. Für meine Vorträge bei Parteien nehme ich prinzipiell kein Honorar: niemand soll mir nachsagen, dass ich im Dienste einer Partei stehe. Ich bin radikal unabhängig und nicht parteigebunden. Doch das hat seinen Preis: meine finanziellen Reserven sind nun aufgebraucht. Ich bin daher für jeden Betrag, ob klein oder größer, dankbar, den Sie spenden. Sie unterstützen damit meine Arbeit an der Aufklärung über die Islamisierung und meinen Kampf gegen das politische Establishment unseres Landes. Möge es den Restdeutschen gelingen, das Rad der Geschichte nochmals umzudrehen. Ihnen sei gesagt, dass man für Revolutionen nicht die Mehrheit der Bevölkerung hinter sich haben muss. Alle Revolutionen gingen stets von einer Minderheit von maximal 5-10 Prozent Anteil an der Gesamtbevölkerung aus, die sich vom Rest der zu Recht als “Schlafschafe” bezeichneten Normalbürger vor allem dadurch unterscheiden, dass sie gewillt und entschlossen sind, für ihr Ziel mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln zu kämpfen. Doch sie ist mehr als das: Berlin ist der globale Vorreiter bei der Umsetzung des Coudenhouve-Kalergi-Plans, der die Abschaffung der europäischen Bevölkerungen durch Vermischung mit Völkern vorsieht, die das Christentum und die weiße Rasse hassen. Der Name für diesen Plan ist meinen Lesern bestens bekannt: “Neue Weltordnung”. Und im Islam haben diese Völker- und Kulturvernichter den passenden Exekutor gefunden. Spätestens jetzt, wo sich das gesamte linkspolitische Establishment und die Altparteien demonstrativ hinter die Antifa gestellt und damit bewiesen haben, dass ich schon immer Recht mit der Behauptung hatte, dass die Antifa in Wahrheit schon immer die linke Terror-Miliz der Altparteien ist, von ihr bezahlt, von ihr rekrutiert und von ihr gegen das eigene Volk ins Feld gestellt wird, darf man die Berliner Republik als eine kommunistische Diktatur bezeichnen. Möge es uns gelingen, unser wundervolles Land vor der geplanten Vernichtung durch Rotgrün zu bewahren. Die Zeichen stehen schlecht für uns. Rotgrün scheint unmittelbar vor dem alten kommunistischen Ziel zu sein, das christlich-europäische Abendland endgültig zu zerstören. Die deutsche Regierung hat sich als das erwiesen, was ich ihr seit Jahren vorhalte: Sie ist eine Regierung des Terrors gegen seine indigene Bevölkerung und der Abschaffung Deutschlands. Leider habe ich mit dem Diebstahl weit über 100.000 Dateien verloren, in denen ich die Arbeit von vielen Jahren Recherche aufbewahrt habe. Das ist noch schmerzlicher als der materielle Verlust. Ich hoffe, dass darunter nicht die Qualität meiner zukünftigen Artikel zu leiden hat, die sich von den Artikeln der allermeisten (nicht allen) Blogs vor allem durch die Fülle der Fakten und Quellen unterscheidet. Ich bedanke mich bei allen für die aufmunternden Worte, die mir wieder die Kraft gegeben haben, mit meiner schweren Arbeit fortzufahren. Artikel in der von mir gewohnten und intendierten Qualität schreiben sich nicht über Nacht. Die Recherchearbeit ist enorm. Und es ist derzeit, bei der globalen Corona-Hysterie, fast unmöglich, das passende Thema für den jeweils nächsten Artikel auszuwählen. Doch in dem Land, wo ich lebe, geht das nicht. Alles muss bestellt werden – und es wird noch ein paar Tage dauern, bis ich mit dem Nötigsten versorgt bin. Dann wird es ebenfalls etwas dauern, bis ich zumindest die nötigsten Software-Programme habe, um wieder vernünftig arbeiten zu können. Wenn ich Ihnen das Land nennen würde, in welchem ich mich aufhalte – Sie würden alles sofort verstehen. Geht nicht. Denn der Feind liest mit. Ich muss gestehen: Das habe ich nicht erwartet. Die Anteilnahme meiner Leser wegen des mir zugefügten Schadens durch dreiste Diebe war überwältigend. Fünf Tage nun bin ich schon ohne Handy und Computer. Doch dank der Spenden werde ich mich noch morgen mit dem Nötigsten versorgen können, damit ich bald wieder die Arbeit an meinem Blog aufnehmen kann. Das ist in meinem Exil nicht so leicht, als würde ich in Deutschland leben. Ein Gang zu einem Elektronik- und Computergeschäft – und die Sache wäre erledigt. Spenden per Überweisung Für Spenden per Überweisung bitte hier klicken oder senden Sie BITCOINS auf 39Sod5S3KQEgHNFv8XE6R35Bgf98s9Gn6v Kategorien Kategorien Kategorie auswählen * SPENDE FÜR MICHAEL MANNHEIMER ÜBER BANKÜBERWEISUNG * (4) AFRIKA (13) Afrikanische Despoten (1) Afrikanisierung Europas (11) Kannibalismus bei Immigranten aus Afrika (1) ANGRIFF DER LINKEN AUF DEN WESTEN (900) Angriff der Linken gegen Europa (455) Bildungsmisere in D durch Linke (3) De-Industrialisierung Deutschlands (3) Dekonstruktivismus der Linken (21) Deutschland ein sozialistischer Staat (4) Die 68-er (31) Frankfurter Schule – Neo-Marxismus (67) Frankfurter Schule und Juden (1) Genderismus der Linken (93) Gewalt ist keine Lösung – Der verlogene Mythos jener, die selbst maximale Gewalt zur Durchsetzung ihrer Ziele einsetzen (11) Kinder-Erziehung als politisches Primat aller säkularen und religiösen Ideologien (6) Kultur-Marxismus: Die Zerstörung der kulturellen Identität Europas (46) Kulturrelativismus (s.a. Werterelativismus) (58) Leitkultur (11) Machtergreifung von Rotgrün (8) Mythos von “Gewalt ist keine Lösung” (15) Neo-Nazi Wahn der Eliten (3) Political Correctness – die neue Inquisition (108) SED- und Stasi-Seilschaften bis heute tonangebend (23) Werterelativismus – Das trojanische Tor der Eroberung des Westens durch totalitäre Ideologien (106) Zerstörung der westlichen Kultur durch Islam, Sozialismus und jüdische Orthodoxie (76) ANGRIFF DES ISLAM AUF DEN WESTEN (360) Angriff des Islam gegen Europa (350) Autonomie- und Separationsbestrebungen durch Muslime in nichtislamischen Ländern (13) Dritte Angriffswelle des Islam gegen Europa (5) ANTISEMITISMUS (118) Antisemitimus weltweit (Liste) (1) Antisemitismus – nicht nur Deutsche hatten diesen (1) Antisemitismus (allgemein) (12) Antisemitismus bei den Linken (International-Sozialisten) (56) Antisemitismus bei den National-Sozialisten (8) Antisemitismus und Judenhass im Islam (84) ASYLANTEN (517) Asylanten als Material für kriminellen Organ- und Menschenahdnel (2) Asylanten und Wirtschaftsflüchtlinge als Mittel der Islamisierung und Abschaffung Europas (REPLACEMENT DER NWO) (350) Asylanten-Lüge (54) Asylanten-Profiteure (westliche+islamische) (61) Asylantenkriminalität (162) Klimawandel als Asylgrund (1) CHRISTENTUM (5) Christentum – seine Auflösung in westl. Ländern (1) Christentum und Baal-Moloch (1) Christenverfolgung Türkei (2) Christus Infos (1) CHRISTENVERFOLGUNG (200) Christenverfolgung durch den Islam (170) Christenverfolgung durch Juden (1) Christenverfolgung durch Linke (48) DEMOKRATIE DIV. ASPEKTE (200) Aufklärung (20) Demokratie (47) Gewaltenteilung – Ein Mythos (21) Meinungsfreiheit – die systematische Zerstörung eines Grundrechts durch Linke und den Islam (100) Rechts-Links. Was ist das? (3) Scheindemokratie (28) DEUTSCHENHASS (750) Auto-Rassismus (“National-Masochismus”) im Westen – SEINE HSISTORISCHEN URSACHEN (140) Deniz Yücel -Deutschenhasser (5) Deutschenhass seitens Deutscher (Auto-Rassismus) (225) Deutschenhass seitens Immigranten (85) Deutschenhass sonstiges (16) Feinde Deutschlands und Europas (249) Generalverdacht (4) Germanophobie (5) Hass v. Muslimen auf den “ungläubigen” Westen (48) Volksverräter (163) DEUTSCHLAND ALLG. INFOS (66) Deutsche flüchten wieder aus Deutschand (2) Deutscher Genius – Bedeutende Deutsche (35) Deutschland – der Niedergang einer einst großen Nation (19) Deutschland – ein Vasallenstaat der USA (3) Deutschland – souveräner Staat oder nicht? (1) Deutschland – wie soll es in Zukunft aussehen? (8) Deutschland keine Demokratie (3) Deutschland und Russland – eine Allianz (1) Feindstaatenklausel (1) DEUTSCHLAND DAS SYSTEM GEGEN DAS VOLK (582) Ausplünderung der Deutschen (8) BRDDR (DDR2.0): Das System gegen das Volk (231) Grundgesetz-Verletzungen durch Politik und Justiz (192) Hochverrat (9) Politische Verfolgung in der Berliner Republik (39) Regierung gegen das Volk (69) Staatsstreich gegen Volk und Verfassung (186) Überwachungsstaat Deutschland (30) Verarmung der Deutschen (8) Verfassungsschutz – Gefahr für die Demokratie (2) Verfassungsschutz – seine wahre Aufgabe ist die Zersetzung aufkommender demokratischer Parteien (19) Verfolgung politisch Andersdenkender (36) Volksbetrug (4) DEUTSCHLAND SEINE GESCHICHTE (114) DDR (3) Deutsche Einheit (2) Deutsche Wiedervereinigung – in Wahrheit die Übernahme der BRD durch die DDR (6) Deutschland – seine Geschichte (103) Deutschland – seine Geschichte jenseits des Dritten Reichs (2) DEUTSCHLAND UND ISLAM (453) Deutsche + europ. Opfer (der Justiz und der Migranten) (324) Deutschland+islamischer Terror (78) Ditib/Diyanet (1) Dschihad in Deutschland hat bereits begonnen (5) Dschihadisten mit deutschem Pass (8) Ehrenmorde in Deutschland (1) Forderungen durch Muslime (28) Fotowettbewerb Multikulti in D (19) Freiheit oder Islam (1) IS in Deutschland (1) Leserfotos zu Deutschland (alle Themen) (1) Migrantengewalt an Schulen (3) Muslimische “Bürgerwehren” in Deutschland (1) No-Go-Aereas (islam.Besatzungszonen) (11) Reisewarnungen vor Deutschland (1) Vorauseilende Unterwerfung unter die Forderungen des Islam (6) DEUTSCHLANDS ABSCHAFFUNG (598) Abschaffung der Bundeswehr (3) Abschaffung Deutschlands und Europas (425) Antidiskriminierungsgesetze als Mittel der Islamisierung (6) Fascho-Feminismus (Femo-Faschismus) (8) Staatszerfall Deutschlands (177) Drei-Meere-Initiative (1) Ethnologie (7) EUROPÄISCHE UNION EU (231) EU – die leibhaftig gewordene Transferunion sozialistischen Zuschnitts (4) EU als Motor der Islamisierung (23) EU seine Naziwurzeln (1) EU-Gegner (35) EU-Kritik und EU-Auflösungserscheinungen (45) EU: Kampf gegen Separation von EU-Saaten (2) EU: Schießbefehl gegen Aufständige (2) EUdSSR – Die Ent-Demokratisierung eines Kontinents (192) Euro – die tödliche Lügenwährung (6) Europäische Konföderation mit Russland (1) Verschwörung europ. Politiker gegen ihre Völker (4) GEHEIMGESELLSCHAFTEN (37) Bilderberger (6) Freimaurer (10) Freimaurer in den USA (1) Freimaurer und Judentum (2) Geheimgesellschaften – regieren sie die Welt? (22) Illuminati (4) Komitee der 300 (2) SKULL&BONES (1) Gemeinsamkeiten Islam+Sozialismus (46) GENOZIDE (385) Genozid an Deutschen (249) Genozid der EU an einheimischen Europäern (3) Genozid und Hass gegen Weiße (46) Genozide der Globalisten (16) Genozide der Kommunisten (90) Kambodscha (2) Genozide des Islam (61) Genozide durch Juden (1) Genozide von Afrikanern an Afrikanern (1) Verschwörung gegen die weiße Rasse (6) Völkermörder der Geschichte und Gegenwart (5) GESCHICHTSFÄLSCHUNGEN (323) Geschichtsfälschung durch den Islam (46) Geschichtsfälschung durch den Westen (68) Geschichtsfälschung durch Linke (259) Grausamkeiten sonstige (21) Gutmenschen – psychisch krank? (85) Herrenmenschentum Islam (3) Herrenmenschentum jüdische Orthodoxie (6) Herrenmenschentum linkes Establishment (1) Herrschaft des Pöbels (Ochlokratie) (1) Holocaust (5) Hooton-Plan (3) Intoleranz bei linksgrünen Parteien und Medien (4) ISLAM ALLG. INFOS (366) Abrogation: Die Lösung der Widersprüchlichkeit im Koran (6) Allah – der grausame Gott des Islam (13) Apostasie (Abfall vom Islam) (17) Atheismus – Todesstrafe in islamischen Ländern (1) Beleidigung des Islam (14) Bildungsmisere des Islam (32) Dawa – Pflicht zur Missionierung des Islam (2) Ehrenmord und Islam (13) Fatwa – Islamische Rechtsgutachten (37) Fitna (1) Geschichte der gewalttätigen Ausbreitung des Islam (5) Grundbegriffe Islam (3) Hadithe (Ahadith) (2) hahal – haram (1) Imame – ihre Rolle im Islam (54) Islam +Rechtsextremismus in D+EU (1) Islam: Was die meisten Moslems nicht wissen (7) Islamismus = Islam (62) Kopftuch – seine Bedeutung im Islam (1) Muezzinruf – was er bedeutet (1) Mythos friedlicher Islam (105) Mythos moderater Islam (54) Unterlegenheit der islamischen Welt auf allen Gebieten (1) ISLAM GEWALTRELIGION (710) ANDALUS – Der Mythos eines angeblich friedlichen Islam (12) Beschneidung (männliche) (2) Beschneidung (weibliche: =Genitalverstümmelung FGM) (6) Dhimmitude – Das Sklaven-Leben von Nichtmuslimen unter dem Islam (19) Drohungen + Beschwerden seitens Moslems (67) Dschihad – Der ewige Krieg des Islam gegen “Ungläubige” (119) Frauen und Islam (74) Freiheit im Islam (10) Geschlechter-Apartheid Islam (27) Gewalt gegen Frauen im Islam (28) Gewaltreligion Islam (9) Hass-Religion Islam (42) Hassprediger (16) Hindu-Verfolgung durch den Islam (3) Homosexualität und Islam (17) Intoleranz im Islam (23) Islam als politisches Repressions-System (15) Massenmörder des Islam (8) Mordkultur Islam (180) Mythos Menschenrechte und Islam (28) Mythos Toleranz im Islam (43) Piraterie (1) Ramadan – der Monat des Terrors und der Völlerei (17) Religionsfreiheit und Islam (27) Scharia – das barbarische Gesetz des Islam (39) Sexuelle Perversionen im Islam (21) Toeten als Auftrag des Islam (84) Zerstörung vorislamischer Hochkulturen durch den Islam (25) ISLAM LÄNDERWEISE (782) Aegypten + Islam (6) Afghanistan und Islam (2) Algerien und Islam (1) Australien und Islam (6) Bangladesch und Islam (2) Belgien+Islam (14) Brasilien und Islam (1) Bulgarien+Islam (1) Burma und Islam (2) Burma+Islam (Rohingyas) (6) China und Islam (9) Daenemark (Islamisierung ) (8) Daenemark u.Islam (14) Deutschland und Islam (125) England und Islam (56) Finnland und Islam (1) Frankreich und Islam (87) Griechenland (Islam+Wirtschaft) (15) Holland und islam (11) Indien und Islam (3) Indonesien u.Islam (6) Iran u.Islam (7) Island und Islam (2) Israel und Islam (17) Italien und Islam (28) Japan und Islam (2) Kanada + Islam (3) Kenia und Islam (1) Kosovo+Islam (2) Libanon und Isam (2) Malaysia und Islam (1) Marokko und Islam (2) Neuseeland und Islam (5) Nigeria und Islam (3) Norwegen und Islam (10) Oesterreich und Islam (55) Pakistan und Islam (1) Philippinen und Islam (6) Polen+Islam (4) Russland und Islam (10) Saudi-Arabien+Islam (39) Araber – ihre Rolle im Islam (28) Schweden und Islam (61) Schweiz und Islam (13) Serbien und Islam (3) Slowakei und Islam (1) Somalia und Islam (2) Spanien+Islam (17) Sri Lanka Islam (2) Syrien Islam (9) Syrien und Islam (14) Thailand und Islam (11) Tschechien und Islam (6) Türkei und Islam (26) Ungarn und Islam (14) Uruguay und Islam (1) USA und Islam (68) ISLAM REFORMVERSUCHE (74) Arabischer “Frühling” (70) Reform: Ist der Islam reformierbar? (4) ISLAM SEINE KRIEGE (134) Bosnien-Krieg (5) Krieg gegen den Westen durch den Islam (11) Kriege von Muslimen gegen Muslime (23) NAHOSTKONFLIKT (105) Nahost-Konflikt im Zeichen des Islam (56) Nahost-Konflikt und Israel (1) Palästina – Palästinenser (28) Palästinensianismus der Linken (55) Syrien-Konflikt (13) ISLAM SEINE UNTERSTÜTZER (975) Aktive Islampropaganda durch Staat u. linkspol. Establishment (7) Appeasement – und seine fatalen Folgen (29) BAMF (1) Der Staat als Kuppler zwischen deutschen Frauen und islamischen Männern (3) Einzelfall-Lüge (17) Feminismus und Islam (12) Gewerkschaften Ihre Rolle bei der Islamisierung und Zerstörung Deutschlands (16) Islam gehört zu Europa – wer das alles sagt (4) Komplott der bürgerlichen Parteien, Gewerkschaften, Justiz + Kirchen bei der Islamisierung des Westens (106) Komplott der Linken mit dem Islam (283) Minderheitenschutz (als Mittel der Islamisierung) (2) Nazikeule – Der neue Hexenhammer (47) NGOs als “Flüchtlings”helfer (7) OIC (2) Prominente Muslime – ihre Rolle bei der Islamisierung Deutschlands und des Westens (76) Prominente Unterstützer der Immigration/Islamisierung (193) Täter-Opfer-Umkehr der Linken (3) Terrorunterstützung durch die Altparteien (24) Westliche Unterstützer des Islam (354) Willkommenskultur-Stalinismus (16) ISLAM UND LINKE JUSTIZ (219) Grundgesetz und Islam (24) Grundgesetzwidrigkeit der islamischen Immigration (26) Justiz – ihre Unterwerfung/Kollaboration mit dem Islam (1) Klassenjustiz linke (4) Migrantenbonus in der Justiz (19) Prozesse und Urteile gegen Bio-Deutsche (10) Richterwillkür/Rechtsbeugung (141) Taeterjustiz (8) Taeterjustiz der Linken (39) ISLAM UND UNGLÄUBIGE √ (84) Kreuzzüge – der Mythos vom Angriffskrieg der Christen (7) Ungläubige in den Augen des Islam (78) ISLAMISCHE GLAUBENSRICHTUNGEN (35) Ahmadiyya (3) Aleviten (1) Hanafi-Islam (1) Salafismus (25) Sunniten (2) Wahhabismus (3) ISLAMISIERUNG FAKTEN & HINTERGRÜNDE (790) Bürgerkriegsgefahr wegen Islamisierung (151) Demografische Entwicklung Islam in Europa (1) Integrationsverweigerung des Islam (89) Islamisierung – Eurabia (217) Islamisierung durch demografische Zunahme d. Muslime (63) Islamisierung Kosten (1) Islamisierung: Fakten und Statistiken (214) Ist Europa schon verloren? (23) Kosten für islamische Immigration (75) Länder, die bereits teilweise oder ganz an den Islam gefallen sind (13) Multikulturisierung meint in Wahrheit Islamisierung (9) Scharisierung des Westens (80) Statistiken+Tabellen Zur Islamisierung (16) Unterwanderungsstrategien der Linken (25) Unterwanderungsstrategien des Islam (78) ISLAMISIERUNG KRIMINALITÄT (268) Massenvergewaltigungen durch Muslime (arabisch “Taharrush gamea” (94) Migrantenkriminalität (154) Migrantenkriminalität: Angriffe gegen med.Personal/Feuerwehr/Polizei (27) Sozialleistungsbetrug durch Muslime (12) ISLAMKRITIKER FAKTEN (743) Islam- und Systemkritiker (Namen, Beispiele, Zitate) (463) Islamophobie (Jede Kritik am Islam wird zur Krankheit erklärt) (12) Kritik an der Islamkritik (12) Prozesse gegen Islamkritiker (57) Terror gegen Islamkritiker (317) JUDENTUM (69) Angriff des Talmud-Judentums gegen Europa (4) Juden – abgelehnt in der ganzen Welt (1) Juden – ihre Allmacht in Deutschland (1) Juden – ihre Rolle bei der Massenmigration nach Europa (4) Juden – ihre verheimlichten Verbrechen/Verbrecher (11) Terror durch Israel (1) Juden – talmudische Weltherrschaft (1) Juden – warum sie den “Antisemitismus” brauchen (1) Juden + NWO (8) Juden als Chefs fast aller Geheimbünde u.a. Organisationen (2) Juden aus dem orthodoxen Lager – warum sie die Vernichtung Europas begrüßen (24) Juden beherrschen die Weltmedien (6) Juden ihr Hass gegen Christen und Weiße (5) Juden Ihre führende Rolle bei der “Frankfurter Schule” (3) Juden und Amalek (4) Juden und Bolschewismus (4) Juden und Islam sind “natürliche Verbündete” (2) Juden und PI (1) Judentum – absolute Weltmacht (12) Judentun – Zionismus (2) Jüdische Judentumkritiker (3) Jüdische Wurzeln des Islam (7) KIRCHE (114) Die Rolle des Papstes (26) Jesuiten (2) Kirche auf seiten des linken Establishments (3) Kirche und Islam (96) Kirche: Ihre positiven Seiten (2) Kirchliche Kirchen- und Islamkritiker (11) KLIMA+ENERGIEN (42) Alternative Energien (3) Klima und Ökologie: Die Lügen der Grünen und Linken (40) KOLONIALISMUS (52) Kolonialismus – die Lügen über die “verheerenden” Auswirkungen des westlichen Kolonialismus (1) Kolonialismus des Islam (50) Kolonialismus-Lüge (1) KOMMUNISMUS/SOZIALISMUS (188) Der neue Mensch nach Marx – ein gigantisches Menschenxperiment in Europa (7) Der Perestroika-Betrug (2) Hass- u. Hetzideologie Sozialismus (19) Ikonen der Linken (30) Kapitalismus vs. Sozialismus Wie sie funktionierten (1) Kommunismus – allgemeine Infos (35) Kritik am Kommunismus/Sozialismus (98) Kurt Schumacher: Ohne die Kommunisten hätte es die Nazis niemals gegeben (2) Linke Ikonen und linke Lügen (25) Mythos Gleichheit aller Menschen (2) Neo-Marxismus/Neo-Bolschewismus (4) Nordkorea (6) KONVERTITEN (34) Konvertiten zum Christentum (5) Konvertiten zum Islam (20) Konvertiten, die den Islam verlassen haben (11) KORAN (33) Koran – allgemeine Infos (14) Koran – Kampf-und Tötungsbefehle gegen Un gläubige (18) Koran und Abrogation der Suren (5) Liste der von Leibwächtern oder Familienmitgliedern ermordeten Politiker vom Altertum bis zur Gegenwart (1) LÜGEN AKTUELL U. HISTORISCH (144) Demografie-Luege (12) Jahrhundertlügen (8) Lügen des politischen Establishments zum Islam und zur Massen-Immigration (53) Lügen des Systems (29) Taqiya (Die Kunst des Lügens im Islam) (57) MASSENMIGRATION (310) Apokalypse für Europa (1) Der große Austausch: Der geplante Selbstmord Deutschlands+Europas (156) Der neue Krieg in Europa (9) Drahtzieher der Massenimmigration (101) Immigration sonstiges (15) Massenmigration Beispiele (14) Massenmigration Finanzierung (1) Menschenschleusertum durch westl. Regierungen, EU, UN und NGOs (3) Migrationswaffe (13) Mythos Mulitkulti – die neue Religion der Gutmenschen und Linken (26) Opferrolle des Islam (16) MEDIEN (854) Deutsche Verlage mit Nazi-Vergangenheit (1) dpa – der Meinungsmacher (1) Fake-News (6) GEZ-Terror (7) Medien – als sie noch die Wahrheit schrieben (5) Medien – zentral gesteuert (2) Medien des Systems – im freien Fall (12) Medien und ihre Lügen (LÜGENPRESSE) (500) Medien und ihre NS-Verstrickung (16) Medien und ihre Rolle bei der Islamisierung (309) Medien unterwandert von antifa (2) Medien- u.Parteiendiktatur in Deutschland u.a.westl.Ländern (441) Medien+linkspolitisches Establishment (21) Medienhetzre(r) (11) Medienkartell – Schutz von gewalttätigen Immigranten steht an erster Stelle (14) Medienmonopol (3) Mediensterben (2) MICHAEL MANNHEIMER (330) Aufrufe zum Widerstand Michael Mannheimers (68) In eigener Sache (10) Michael Mannheimers Reden (1) Michael.Mannheimer-Artikel (267) Mitteilungen und Hinweise (3) MOHAMMED (70) Mohammed – allgemeine Infos (26) Mohammed als (Auftrags-)Mörder (10) Mohammeds Psychopathologie (16) Mohammeds Verbrechen (30) Prophetenbeleidigung (13) NATIONALSOZIALISMUS FAKTEN (75) National-Sozialisten und Islam (5) Nationalsozialismus (allg.Infos) (12) Nazis in den Altparteien (3) Nazis waren in Wahrheit Linke (50) Nazis+Islam (7) Naziverbindungen der Altparteien (1) NS-Vergangenheit von SPD, CDU, FDP (4) Schuldkultur: wie man die Deutschen am Gängelband des Dritten Reiches führt (5) NWO NEUE WELTORDNUNG (253) Bargeldabschaffung als Instrument der totalen Überwachung (3) False Flag Actions (67) Globaler Migrationspakt (3) Globalisierung – Zeichen ihres Endes (2) Kampf der Kulturen (7) Krieg westlicher Regierungen gegen ihre eigene Bevölkerung (17) NWO – Ihre Lenker (21) NWO – Ihre Opfer (20) NWO – Ihre Zersetzungstechnilken (6) NWO – Wie sie ihr Wirken vertuscht (10) NWO = Kommunismus (1) NWO Der geplante Vernichtungskrieg gegen die Länder der Weißen (4) NWO Gegner (8) NWO kommt ihr Ende? (4) NWO und “die große Krise” (5) NWO und ihr Gott Moloch (4) NWO-Maßnahmen zur Bevölkerungsreduktion (6) NWO-Weltherrschaft (4) Zwangsimpfungen (1) PÄDOPHILIE (27) Jeffrey Epstein (3) Pädophile der herrschenden Klasse (5) Sex mit Kindern und Säuglingen im Islam (21) PARTEIEN (568) AFD (200) AfD – ihre Feinde (12) AFD – interne Macht-u.Positionskämpfe (1) AfD – Vorauseilende Unterwerfung unter die Forderungen des Systems (2) AfD – wird sie schon islamisiert? (3) AfD allg. Infos (138) AFD Hass+Gewalt gg. eine demokr. Partei (29) AFD wirkt (34) AfD-Freunde (2) AfD: Rechtsbrüche und Terror gegen diese Partei (23) CDU (47) CDU – die Linksverschiebung einer ehemals konservativen Partei (40) CDU – die neue Verräterpartei (6) CDU – Partei des Verrats (15) GRÜNE (219) Grüne – ihr Hintergrund, Politik,ihre Verbrechen (193) Grüne sind Fachisten (1) Grüne/Linke + (Kinder-)Sex (44) LINKSPARTEI (76) DDR-SED-PDS-Linkspartei (52) Linkspartei-SED (28) SOZIALDEMOKRATISCHE PARTEI DEUTSCHLAND (61) Schariapartei SPD (4) SPD – Partei des Verrats Deutschlands (60) PARTEIEN SONSTIGE INFOS (8) Das Ende der Altparteien (2) Niedergang der Volksparteien (3) Parteienkartell der Altparteien (3) PATHOKRATIE (90) Kriminelle Politiker (10) Pathokratie – politische und religiöse Systeme von Wahnsinnigen (70) Psychopathologie – allgemeine Kennzeichen (1) Psychopathologie des Islam (11) Sozialismus als Psychopathie (1) PERSONENREGISTER (561) Anetta Kahane (6) Barack Hussein Obama (2) Bill Gates (3) Bundespräsidenten (2) Steinmeier, Bundespräsident (1) Coudenhove-Kalergi (10) Erdogan (8) Frans Timmermans (1) HITLER (2) Kohl, Helmut (CDU) (1) Lutz Bachmann (7) MERKEL (434) Merkel – die Kanzlerin aller Nichtdeutschen (6) Merkel – ihr Ende ist nah (18) Merkel – ihre Lügen (16) Merkel – ihre Unterstützer (9) Merkel – Infos zu einer Deutschlandabschafferin (307) MERKEL – Verantwortlich für islamische Terroranschläge und Morde an deutschen und europäischen Bürgern (55) Merkel als Psychopathin (12) Merkel eine Kommunistin (3) Merkel Ihr Vernichtungskrieg gegen Deutschland (10) Merkel im Dienst der Juden (2) Merkel Staatsstreich (4) Merkel und der Cäsarenwahn (5) Merkel-Gegner (87) Merkels Rechtsbrüche (7) Merz Friedrich (CDU) (3) Obama (Barack Hussein) (4) Orban, Victor (6) Soros, George (19) Trump Donald US-Präsident (69) Trump allgemeines (34) Trump seine Erfolge (5) Trump-Hasser (36) Trump: Held oder Verräter (1) Politik Deutschland (345) RASSISMUS (175) Afrikanischer Rassismus gegen Weiße (3) Rassenjustiz (37) Rassismus bei den Linken (94) Rassismus im Islam (56) Rassismus im Judentum (1) Rassismus-Keule gegen die Deutschen (2) Rechtstaat in Gefahr (178) RELIGIONEN SONSTIGE(S) (9) Azteken – dem Islam in seiner Grausamkeit ebenbürtig (4) Buddhismus (4) Religionen – Menschenopfer (2) Religionen – Unterschiede und Gemeinsamkeiten (1) SATANISMUS (12) Menschenopfer der NWO-Befürworter (3) Rituelle Kindstötungen (3) SKLAVEREI (26) Sklaverei allgemein (5) Sklaverei und Islam (24) SONSTIGE THEMEN (197) Apokalypse (1) Archäologie (1) Coronavirus (19) Entwicklungshilfe – ihre dunkle Seite (1) Fundstellen des Tages (73) Kriegstreiber (12) Nationalstaaten (1) Natur und Umwelt (3) Peer-Group: Der Zwang der Unterordnung von Individuen und Massen unter eine idelogische Gemeinschaft (1) Politische Morde (1) Sonstiges (46) Spanien – Merkel (1) Verschwörungstheorien (17) Viertes Reich in Deutschland (21) Ziele (1) SPITZENARTIKEL (72) Strategien zur Ausschaltung des politischen Gegners (2) TERROR DURCH DEN STAAT (213) Angst der Herrschenden vor dem Volk (1) Staatserrorismus (57) Staatsputsch (54) Staatsterror gegen Widerstandbewegungen (143) TERROR VON LINKS (739) Antifa ihre Unterstützer bei Politikern u.Parteien (3) Antifa und ihre Unterstützer in Medien (11) Antifa: Der Terror der linken Faschisten (145) Denunzianten (5) Gesinnungsdiktatur der LinksGrünen (338) Kampf gegen “rechts” (5) Kampf gegen Rechts: Die Kriminalisierung + Verleumdung d. politischen Mitte (149) Linke Denunzianten (14) Mordaufrufe seitens Linker (9) Terror (+Terrorverehrung) der linken International-Sozialisten (243) Terror der Linken gegen Andersdenkende (88) TERROR VON RECHTS (18) NSU (6) Terror seitens National-Sozialisten (nationaler Sozialisten) (12) TERROR+ISLAM (507) ISLAMISCHE TERRORORGANISATIONEN (152) Boko Haram (16) Hamas (16) IS (121) IS (vormals ISIS) (108) IS als Mittel Israels zur Errichtung eines Groß-Israel (2) IS in D und EU (7) IS und Isael: eine Kollaboration (1) IS und Mossad (1) IS und USA: eine Kollaboration (9) Kniefall des Westens vor dem islamischen Terror (61) Moscheen – ihre Rolle beim Terrorismus und der islam. Welteroberung (32) Terror Islam – Liste (2) Terror und Islam (300) Terror-Organisationen des Islam (sonstige(e)s) (20) TOTALITARISMUS (264) TÜRKEI (163) Kurden (2) Osmanisches Reich (6) Tuerkei – Widerstand gegen Islamisierung (11) Tuerkei und Türkentum (113) Tuerkenkriege gegen Europa (60) Türkei raus aus NATO und EU (2) Türkei: Präsidiale Islamdiktatur durch Erdogan (10) Türken – was sie über Christen denken (1) Türkenkriege gegen sonstige Länder (4) UNO (18) Migrationspakt der UN (11) UN und Islamisierung der Welt (8) WHO (1) USA (100) Frankfurter Schule – ihr zersetzender Einfluss in den USA (7) Tiefer Staat (14) US-Imperialismus (66) US-Kriegsverbrechen (11) US-Politiker für freies Europa (1) USA – CIA (5) USA – Militärinterventionen in Lateinamerika- (1) USA Kriminelles politisches System (5) USA unter dem Einfluss der Sozialisten (9) USA unter Einfluss der Juden und Israels (6) USA-Schattenregierung (9) Wahlbeeinflussung dritter Länder durch die USA (1) VIDEOS (100) WAHLEN (56) Volksentscheid – Die Nihlilierung des wichtigsten demokratischen Elements durch das linke Establishment (1) Wahlen in Bund und Bundesländern (34) Wahlen in EU-Ländern und anderen Ländern (12) Wahlfälschungen (16) WELTHERRSCHAFT (159) Weltherrschaft der Juden (8) Weltherrschaft der USA (5) Weltherrschaftsanpruch des Islam (108) Weltherrschaftsanspruch der Freimaurer (3) Weltherrschaftsanspruch des Sozialismus (9) Weltherrschaftsanspruch Judentum (11) Rothschild – die Weltherrschaft einer Dynastie (5) Weltimperialismus der Linken (23) Weltregierung – Hintergund (4) WELTKRIEG 1 (6) Deutschlands Unschuld am WK 1 (2) Versailler Vertrag (2) WK 1 Allgemeines (2) WELTKRIEG 2 (36) Drittes Reich. Lügen und Legenden (8) Geschichtslügen zur Urschuld der Deutschen am WK1+2 (14) WK 2 Sonstiges (1) Zweiter Weltkrieg (7) Zweiter Weltkrieg: Lügen über angebliche Verbrechen der Deutschen (13) Zweiter Weltkrieg: Verbrechen an Deutschen vor, während und nach WW2 (17) WELTKRIEG 3 (17) Dritter Weltkrieg (17) WIDERSTAND (1.111) Aufrufe zum Widerstand sonstige (13) Deutsche Widerstandskämpfer (35) Die Kunst des Krieges (2) Erfolge der Islamkritik (75) Europa wacht auf: immer weniger Bio-Europäer lassen sich ihre Abschaffung ohne massiven Widerstand gefallen (25) Gegenmaßnahmen des Westens (23) GELBWESTEN-BEWEGUNG (4) Härteste Maßnahme gegen die Islamisierung (2) Kampf gegen links (2) Länder, die den Islam ganz oder teilweise verboten haben (7) Länder, die sich gegen den Islam zur Wehr setzen (4) Leserstimmen (26) Medienhetze gegen Widerständler (9) Militärputsch als letzte Rettung vor dem Untergang Deutschlands (23) Pegida u.a. Widerstandorganisationen (76) PI (2) Politiker bereiten ihre Flucht aus Deutschland vor (1) Prominente Gegner der Islamisierung Europas (4) Prozesse gegen Islamunterstützer (8) RECONQUISTA HEUTE (13) Reichsbürger-These (7) SPANIEN – RECONQUISTA (2) Trägheit der deutschen und Europäer beim Kampf um ihre Freiheit (11) Überlebenskampf des linkspolitischen Establishments (8) Verbot der Islamkritik (3) Versagen von Systemkritikern (8) Visegrad Staaten (3) Volksaufstand (20) Volkshelden (51) Warum es sich lohnt, für unsere Werte und Kultur zu kaempfen (27) Was tun? (232) Widerstand gegen globale US-Dominaz (5) Widerstand und Widerstandsbewegungen gegen Islamisierung (587) Identitäre (5) Widerstandsbewegungen gegen Linkstrends (328) WIDERSTANDSRECHT (1) Widerstandsrechte des deutschen Grundgesetzes (21) WOW (8) Zivilcourage (Beispiele) (67) WK 1+2 ZITATE ZUR UNSCHULD DEUTSCHLANDS (2) ZENSUR (42) Facebook, Youtube, Twitter – ihre Rolle als Unterdrücker der Meinungsfreiheit im Auftrag der Regierung (8) Zensur globale durch die NWO (2) Zensur in Deutschland und EU (32) Zensur sonstige Länder (3) ZITATE (236) Zitate – falsche (1) Zitate Juristen zum Rechtsstaat (2) Zitate Richterwillkür (3) Zitate sonstige (21) Zitate Talmud (1) Zitate über Deutschland (Sonstige) (45) Zitate über Deutschland und andere westliche Länder zur Islamisierung, Abschaffung etc (108) Zitate von Juden u.a. über die Vernichtung der weißen Rasse (10) Zitate von Linken und über Linke (20) Zitate von und über Merkel (10) Zitate zum Holocaust (3) Zitate zum Islam (51) Zitate zum Roten Terror (4) Zitate zur Durchsetzung der NWO (20) Zivilisation – ihre Vernichtung durch Linke, Juden und den Islam (1) ZUSAMMENFASSUNGEN ISLAM/ISLAMISIERUNG (99)
2
In Luxemburg hat heute der Prozess um eine Geheimdienstaffäre begonnen, die das Großherzogtum 2013 politisch tief erschüttert hatte. In der Folge kam es zu Neuwahlen, der frühere Premierminister und Ex-EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker schied nach fast 19 Jahren im Amt nach verlorener Wahl Ende Dezember 2013 aus. Juncker ist im Prozess gegen drei Ex-Mitarbeiter des luxemburgischen Geheimdienstes als Zeuge geladen. Das sagte eine Sprecherin der Luxemburger Justiz. In dem Prozess geht es um eine mutmaßlich illegale Abhöraktion und um die mögliche Unterschlagung einer CD. Die Staatsanwaltschaft legt den Ex-Geheimdienstlern Verstöße gegen das Persönlichkeitsrecht und den Datenschutz zur Last. Der Prozess war zuvor bereits zweimal verschoben worden, weil Juncker als Zeuge verhindert gewesen war.
Tourismus : Luxemburger Jugendherbergen wieder geöffnet Luxemburg () Wer seinen Sommerurlaub im benachbarten Luxemburg verbringen will, kann nun auch wieder auf die Luxemburger Jugendherbergen setzen. Denn seit dem Pfingstwochenende haben die neun Jugendherbergen im Großherzogtum ihre Pforten wieder eröffnet. Teilen Teilen Weiterleiten Weiterleiten Tweeten Tweeten Weiterleiten Weiterleiten Drucken Von Sabine Schwadorf Erwachsene zahlen dort für eine Übernachtung ab 23,20 Euro, für Familien oder Gruppen gibt es zusätzliche Ermäßigungen. Laut dem Verband der luxemburgischen Jugendherbergen gibt es kaum noch Zimmer mit mehr als sechs Betten, und teilweise würden die Gäste in Einzelzimmern untergebracht, ohne dafür einen Aufpreis bezahlen zu müssen. Für alle neun Einrichtungen seien besondere Schutz- und Hygienepläne erstellt worden, die die Verbreitung des Corona-Virus so gering wie möglich halten sollen. Den Gästen und Mitarbeitern stünden Desinfektionsmittel und -spender zur Verfügung, und eine regelmäßige Desinfektion der Sanitärbereiche werde ebenfalls durchgeführt. Gäste und Mitarbeiter werden gebeten den Mindestabstand von zwei Metern einzuhalten und verpflichten sich einen Mund-Nasenschutz zu tragen. Auch in den Gemeinschaftsbereichen sowie den hauseigenen Restaurants „Melting Pot“ der Jugendherbergen wurden spezifische Regelungen umgesetzt, damit die Gäste mit Abstand ihren Urlaub genießen können.
1
Potsdam Die Sicherheitsbehörden gehen weiter einer „abstrakten Gefährdung“ für jüdische Einrichtungen in Brandenburg aus. „Schwerste Gewaltstraftaten durch radikalisierte Einzeltäter oder Kleinstgruppen sind jederzeit möglich“, heißt es in einem Bericht der Landesregierung, der am Dienstag im Kabinett vorgestellt wurde. Hinweise oder Erkenntnisse über eine konkrete Gefahr für jüdische Einrichtungen lägen den Sicherheitsbehörden derzeit nicht vor. Der Bericht war nach den Anschlag auf die Synagoge von Halle vom Landtag angefordert worden. Von 2014 bis 2019 wurden insgesamt 539 antisemitische Straftaten polizeilich bekannt, rund 96 Prozent davon waren rechtsextremistisch, heißt es. Der Schwerpunkt der Delikte lag bei Volksverhetzungen (58 Prozent), gefolgt von Propagandadelikten (18 Prozent) und Sachbeschädigungen (6 Prozent). Insgesamt 3 Prozent der antisemitischen Straftaten waren Gewaltdelikte. Anzeige Halbe Million Euro für Schutz 107 Objekte wie Friedhöfe und Gedenkorte gelten in Brandenburg als relevante jüdische Einrichtungen, die von der Polizei entsprechend bestreift und überwacht würden. Für die Förderung des jüdischen Gemeindelebens stehen in diesem Jahr 750.000 Euro zur Verfügung. Für den Schutz der Einrichtungen stehen 500.000 Euro bereit. Das Abraham-Geiger-Kolleg in Potsdam, wo Rabbiner ausgebildet werden, erhält weitere 20.000 Euro für Bewachungsmaßnahmen. Vergangene Woche war der Startschuss für den lange umkämpften Bau der Potsdamer Synagoge gefallen. Von Torsten Gellner
Potsdam. Auch ein halbes Jahr nach dem Anschlag von Halle muss nach Angaben von Innenminister Michael Stübgen (CDU) weiter von möglichen antisemitischen Gewaltstraftaten ausgegangen werden. In engem Kontakt mit den jüdischen Gemeinden und Einrichtungen im Land werden Sicherheitsmaßnahmen im Einzelfall abgestimmt, sagte Stübgen am Dienstag. Dabei gehe es vom materiellen Gebäudeschutz über Polizeistreifen bis zu intensiven Objektschutzmaßnahmen. Das Brandenburger Kabinett hatte sich mit den ersten Berichten nach dem Landtagsbeschluss zur Förderung und zum Schutz jüdischen Lebens im Land beschäftigt. "Dass sich viele Jüdinnen und Juden ausgerechnet Deutschland und Brandenburg als neue Heimat ausgewählt haben, ist Ausdruck ihres Vertrauens in unser Land", betonte Kulturministerin Manja Schüle (SPD). Es bestehe die Verpflichtung, dieses neu entstandene jüdische Leben zu schützen und zu fördern. Im Nachtragshaushalt stehen dafür in diesem Jahr 520 000 Euro zur Verfügung. 750 000 Euro stellt das Land zur Förderung des Wiederaufbaus und der Aufrechterhaltung jüdischen Verbands- und Gemeindelebens bereit. Nach dem Anschlag auf die Synagoge in Halle am 9. Oktober 2019 und weiterer antisemitischer Vorkommnisse hatte der Landtag die Landesregierung aufgefordert, die aktuelle Sicherheitslage jüdischer Einrichtungen zu bewerten und zusätzliche Mittel zu ihrer Sicherung bereitzustellen. Erst ab 1991 gründeten Zuwanderer aus der ehemaligen Sowjetunion wieder jüdische Gemeinden in Brandenburg mit insgesamt rund 2000 Mitgliedern.
4
Kiel. In Schleswig-Holstein sind 196 bestätigte Covid-19-Fälle dem Land gemeldet worden. In den Zahlen sind die bis Dienstag einschließlich gemeldeten Fälle erfasst, wie die Landesregierung am Mittwochvormittag in Kiel mitteilte. Am Dienstag hatte die Regierung mit Stand Montag 145 bestätigte Fälle bekanntgegeben. Neun Infizierte befinden sich den Angaben zufolge in klinischer Behandlung. Zudem wurde am Dienstagabend ein Todesfall im Zusammenhang mit der Viruserkrankung gemeldet. Bei einem 78-Jährigen war posthum eine SARS-CoV-2-Infektion bestätigt worden. Der Patient, der im Universitätsklinikum in Lübeck starb, habe an Speiseröhrenkrebs gelitten, teilte das Klinikum am Dienstagabend mit. "Man kann nicht sagen, welche Rolle das Virus im Geschehen des Sterbens gespielt hat", sagte der Sprecher des Klinikums der dpa.
Abmeldung Sie haben sich erfolgreich abgemeldet! Wenn Sie die bezahlpflichtigen Artikel wieder lesen wollen, können Sie sich jederzeit mit Ihrem Benutzernamen und Passwort erneut anmelden. Sind Sie sich sicher, dass Sie sich abmelden möchten?
1
Unser Fundstück der Woche kommt von der bekannteste Bürgerrechtlerin der DDR, der viel zu früh (2010) verstorbenen Bärbel Bohley. In einem ihrer Warnrufe an Freunde wie den Schriftsteller Chaim Noll, prophezeite sie das Wiederkommen des ständigen Denunzierens im wiedervereinten Deutschland im Rahmen eines verfeinerten und umso diabolischeren Revivals der Stasi-Methoden: „Das ständige Denunzieren wird wiederkommen. Das ständige Lügen wird wiederkommen. Alle diese Untersuchungen, die gründliche Erforschung der Stasi-Strukturen, der Methoden, mit denen sie gearbeitet haben und immer noch arbeiten, all das wird in die falschen Hände geraten. Man wird diese Strukturen genauestens untersuchen – um sie dann zu übernehmen. Man wird sie in der Bundesrepublik ein wenig adaptieren, damit sie zu einer freien westlichen Gesellschaft passen. Man wird die Störer auch nicht unbedingt verhaften. Es gibt feinere Möglichkeiten, jemanden unschädlich zu machen. Aber die geheimen Verbote, das Beobachten, der Argwohn, die Angst, das Isolieren und Ausgrenzen, das Brandmarken und Mundtotmachen derer, die sich nicht anpassen – das wird wiederkommen, glaubt mir. Man wird Einrichtungen schaffen, die viel effektiver arbeiten, viel feiner als die Stasi. Auch das ständige Lügen wird wiederkommen, die Desinformation, der Nebel, in dem alles seine Kontur verliert.” Prophetische Worte, die damals viele für völlig überzogen hielten und die doch heute fast 1:1 eingetreten ist. Die Rede von einer DDR 2.0 ist keineswegs ein seltsamer Spleen allzu liberaler Demokraten und Rechtsstaatler, sie fasst mit einem Wort den Zustand zusammen, in den uns das System Merkel hineinmanövriert hat. *** Sie wollen PP als freies Medium unterstützen, dass – so lange das noch geht – Widerstand gegen die Abschaffung fundamentaler Menschenrechte im Stil der DDR leistet? Mit zwei Klicks geht das hier: PAYPAL … oder auf Klassische Weise per Überweisung: IBAN: DE04 3002 0900 0803 6812 81 BIC: CMCIDEDD – Kontoname: David Berger – Betreff: Spende PP
Wie auch bei den angeblichen Hetzjagden von Chemnitz verbreitete Merkel im Fall des Attentäters von Hanau vorschnell falsche und die Bevölkerung hinters Licht führende Aussagen – weil sie in ihre linksgrünes Konzept passten und ihrer „Nazi“-Paranoia Futter gaben. Der Täter habe aus „rassistischen“, „rechtsextremistischen Gründen“ gehandelt, behauptete sie vor gut vier Wochen – obwohl damals schon alle Fakten dafür sprachen, dass es sich um einen komplett verwirrten, psychisch schwer kranken Einzeltäter mit Verfolgungswahn handelte. Dies wird jetzt sogar durch die neusten Forschungsergebnisse des BKA ausdrücklich bestätigt. Alles Missverständnisse? Wir gehen davon aus, dass Merkel sich für diese falschen Aussagen und damit die Täuschung ihrer Wähler nicht entschuldigen und ihre falschen Aussagen richtig stellen wird. So reiht sich der Fall in eine ganze Folge von Falschaussagen Merkels ein. Die alle eines gemeinsam hatten: sie passten gut in ihre politischen Pläne. Von daher liegt die Vermutung nahe, dass sie zumindest gerne in Kauf nahm, das Volk zu belügen. Gauland: Hanau wurde instrumentalisiert Aus dem Bundestag hat sich bislang erst der AfD-Fraktionsvorsitzende, Alexander Gauland, dazu geäußert: „Schon wenige Stunde nach der Bluttat von Hanau begann die Instrumentalisierung. Von links-grünen Politikern und Mainstream-Journalisten bis zur CDU-Chefin Kramp-Karrenbauer und ihrem Parteifreund, dem Verfassungsschutzchef Haldenwang, wurde von allen Seiten versucht, einen Zusammenhang mit der AfD herbei zu konstruieren. Das ist nicht nur charakterlich schäbig, sondern auch verleumderisch. Und das wäre es auch dann, wenn der Täter tatsächlich dem rechtsextremen Spektrum zuzuordnen gewesen wäre. Was aber jedem aufmerksamen und kritischen Beobachter schnell naheliegend erschien, wird nun offenbar auch amtlich festgestellt: Der Täter war kein rechtsextremer Terrorist, sondern ein geisteskranker Amokläufer. Auch wenn dieses Ergebnis an der Schrecklichkeit der Tat selbst nicht das Geringste ändert, so zeigt es doch, mit welcher Rücksichtslosigkeit dieses Ereignis politisch gegen die AfD ausgeschlachtet wurde. Selbstreflexion der Betreffenden wäre angezeigt. Die Hoffnung darauf dürfte allerdings vergebens sein.“ *** Sie wollen die Arbeit von PP unterstützen? Dann ist das hier möglich: PAYPAL … oder auf Klassische Weise per Überweisung: IBAN: DE04 3002 0900 0803 6812 81 BIC: CMCIDEDD – Kontoname: David Berger – Betreff: PP
1
Westhagen. Er kracht gegen einen am Fahrbahnrand abgestellten Daimler Benz. Dabei wird der Wagen an der Front und der Motorhaube stark beschädigt. Die Polizei sucht Zeugen zu einem Verkehrsunfall mit anschließender Flucht, der sich am Sonntagnachmittag auf der Eisenacher Straße ereignet hat. Nach derzeitigem polizeilichen Kenntnisstand fuhr gegen 16.50 Uhr ein Motorrollerfahrer auf dem Stralsunder Ring und bog von dort in die Eisenacher Straße ein. Hier verlor er laut Mitteilung der Polizei aus bislang unbekannter Ursache die Kontrolle über sein Gefährt und krachte gegen einen am Fahrbahnrand abgestellten Daimler Benz. Dabei wurde der Wagen an der Front und der Motorhaube stark beschädigt. Ob sich der Zweiradfahrer bei dem Unfall verletzte, ist derzeit nicht geklärt. Zumindest stieg er wieder auf seinen Roller und brauste davon. Zeugen beobachteten, unmittelbar nachdem sie einem dumpfen Knall wahrgenommen hatten, einen weißen Motorroller, dessen Fahrer einen hellen Helm trug und der sich auf der Eisenacher Straße in östlicher Richtung entfernte. An der Unfallstelle fanden die Ermittler der Polizei weiße Fahrzeugteile, die sie zur Untersuchung sicherstellten. Die Beamten hoffen auf Anwohner, Passanten oder Autofahrer, die Hinweise zu dem Sachverhalt geben könne. Zeugen haben zwei Autos beobachtet, die zur fraglichen Zeit auf dem Stralsunder Ring an der Einmündung zur Eisenacher Straße anhielten. Diese Fahrer und andere Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden: (05361) 46460. red
Abmeldung Sie haben sich erfolgreich abgemeldet! Wenn Sie die bezahlpflichtigen Artikel wieder lesen wollen, können Sie sich jederzeit mit Ihrem Benutzernamen und Passwort erneut anmelden. Sind Sie sich sicher, dass Sie sich abmelden möchten?
2
Im Landkreis Helmstedt waren im März 2808 Menschen arbeitslos gemeldet, das waren 4 beziehungsweise 0,1 Prozent weniger als im Februar und 83 beziehungsweise 2,9 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Die Arbeitslosenquote betrug 5,7 Prozent und lag damit 0,1 Prozentpunkte unter dem Vorjahresmonat. Helmstedt. Die Arbeitsagentur legt die aktuelle Zahlen zum Arbeitsmarkt vor. Die März-Zahlen wurden am 12. März erhoben – noch vor den Ausgangsbeschränkungen. Die Agentur für Arbeit Helmstedt veröffentlicht Zahlen für den zurückliegenden Monat. Sie weist allerdings darauf hin, dass diese Daten auf dem Stichtag 12. März basieren. Im Landkreis Helmstedt waren im März 2808 Menschen arbeitslos gemeldet, das waren 4 beziehungsweise 0,1 Prozent weniger als im Februar und 83 beziehungsweise 2,9 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Die Arbeitslosenquote betrug 5,7 Prozent und lag damit 0,1 Prozentpunkte unter dem Vorjahresmonat, wie die Agentur für Arbeit mitteilt. Jetzt das tägliche Corona-Update per Newsletter abonnieren. Wir informieren Sie regelmäßig und kostenlos über den neuen Stand. E-Mail* Jetzt anmelden! Einwilligung Ich willige ein, dass mich die BZV Medienhaus GmbH regelmäßig per E-Mail über Medienangebote (Digital und Print), Gewinnspiele, Leserreisen, Treueangebote, Meinungsumfragen, Veranstaltungen sowie Angebote aus dem Online-Shop per E-Mail informiert. Diese Einwilligung kann ich jederzeit per E-Mail, durch Nutzung des in den E-Mails enthaltenen Abmeldelinks, widerrufen. Opt-In-Text Opt-In BZM0002 Kontaktkanal Formular Corona in Artikel Opt-In-Text * Pflichtfelder: Eine Abmeldung ist jederzeit über einen Link im Newsletter möglich. www.CleverReach.de „Derzeit hat uns die Corona-Krise fest im Griff, wir durchleben sehr bewegte und schwere Zeiten. Welche Folgen die Krise auf unseren Arbeitsmarkt hat, können wir anhand der Statistik zum gegenwärtigen Zeitpunkt leider noch nicht sagen, sondern erst ab nächstem Monat. Ursache hierfür ist, dass der Stichtag, also der Tag an dem wir die Daten für den Monat März erhoben haben, der 12. März war. Dieses Datum lag vier Tage, bevor die Ausbreitung des Virus und in der Folge die Maßnahmen der Politik die wirtschaftlichen Aktivitäten stark einschränkten“, erläutert Andreas Kühne, stellvertretender Leiter der Agentur für Arbeit Helmstedt. „Zum Stichtag erlebten wir eine einsetzende Frühjahrsbelebung in einer guten konjunkturellen Lage in unserem Agenturbezirk, das machen die derzeitigen statistischen Zahlen deutlich. Diese März-Daten werden uns in einigen Monaten als Ausgangspunkt für die Bewertung der Folgen für den Arbeitsmarkt dienen. Weiterhin gilt es dann festzustellen, inwieweit und wie gut unsere arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen gegriffen haben. Ich denke vor allem an die neuen Regelungen zum Kurzarbeitergeld für Beschäftigte und an die erleichterten Bedingungen und die Sonderregelungen in der Grundsicherung, die der Gesetzgeber geschaffen hat. Die letzten beiden Wochen machen bereits eine Trendumkehr auf dem Arbeitsmarkt deutlich.“ red Corona im Landkreis Helmstedt- Alle Fakten auf einen Blick
Helmstedt. Mehr Arbeitslose gibt es aufgrund der Corona-Krise im Kreis Helmstedt. Viele Arbeitnehmer sind in Kurzarbeit. Auszubildende werden gesucht. Im Mai stieg die Arbeitslosigkeit im Bezirk der Agentur für Arbeit Helmstedt erneut entgegen der üblichen saisonalen Entwicklung um 776 Personen oder 7,4 Prozent auf 11.312. Zum Agenturbezirk gehören die Landkreise Helmstedt und Gifhorn sowie die Stadt Wolfsburg. Im Vergleich zum Mai 2019 waren es 1497 beziehungsweise 15,3 Prozent mehr Arbeitslose, wie die Agentur für Arbeit am Mittwoch mitteilte. Die Arbeitslosenquote liegt bei 5,3 Prozent und damit 0,7 Prozentpunkte über dem Vorjahresniveau. Corona im Landkreis Helmstedt- Alle Fakten auf einen Blick Im Landkreis Helmstedt waren im Mai 3160 Menschen arbeitslos gemeldet, das waren 152 oder 5,1 Prozent mehr als im April und 263 beziehungsweise 9,1 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Die Arbeitslosenquote betrug 6,3 Prozent und damit 0,5 Prozentpunkte mehr als im Vorjahresmonat. Jetzt das tägliche Corona-Update per Newsletter abonnieren. Wir informieren Sie regelmäßig und kostenlos über den neuen Stand. E-Mail* Jetzt anmelden! Einwilligung* Mit meiner Anmeldung zum Newsletter stimme ich den Werberichtlinien zu. Opt-In-Text Opt-In BZM0002 Kontaktkanal Formular Opt-In-Text *Pflichtfelder: Eine Abmeldung ist jederzeit über einen Link im Newsletter möglich. www.CleverReach.de Seit dem Beginn des Beratungsjahres haben sich bis zum Mai im gesamten Agenturbezirk 1817 Bewerber um einen Ausbildungsplatz gemeldet. Das sind 259 oder 12,5 Prozent weniger als zum Vorjahreszeitpunkt. 1140 davon gelten derzeit noch als unversorgt. Derzeit sind der Agentur für Arbeit und den Jobcentern 2499 Ausbildungsplätze gemeldet. Das sind 298 oder 10,7 Prozent weniger als zum Vorjahreszeitpunkt. Als unbesetzt gelten davon noch 1833. Interaktiv - Das Coronavirus in Deutschland und weltweit Wo ist das Virus ausgebrochen, wieviele Infizierte gibt es bereits? Unsere interaktive Karte zeigt die Corona-Lage - von China bis Niedersachsen. „Der erneute Anstieg der Arbeitslosigkeit ist im Wesentlichen auf die fehlenden Abgänge aus der Arbeitslosigkeit zurückzuführen sowie auf das reduzierte Angebot an arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen. Es ist aber auch Licht am Horizont: Die umfassenden Unterstützungsmaßnahmen für den Arbeitsmarkt zeigen Wirkung, und auch der Blick auf den Zuwachs an offenen Arbeitsstellen im Mai lassen auf eine moderate Entwicklung im Juni hoffen“, wird Ulf Steinmann, Leiter der Agentur für Arbeit Helmstedt, in der Mitteilung zitiert. Die meisten Arbeitslosmeldungen aus sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung in den Monaten April und Mai insgesamt kamen aus dem Handel (219), dem Bereich Verkehr und Lagerei (103), dem Gastgewerbe (152), der Arbeitnehmerüberlassung (294), dem verarbeitenden Gewerbe (148) und den sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen (164). coronavirus in niedersachsen- alle fakten auf einen blickCoronavirus in Niedersachsen- Alle Fakten auf einen Blick coronavirus in niedersachsen- alle fakten auf einen blickCoronavirus in der Region – hier finden Sie alle Informationen Die Nachfrage nach Arbeitskräften habe sich im Mai positiver entwickelt als noch im Vormonat. Zwar verzeichne die Agentur für Arbeit derzeit mit einem Stellenbestand von 2618 vakanten Arbeitsstellen immer noch 572 Stellen weniger als im Vorjahresvergleich, jedoch habe sich der Zugang im Mai positiv entwickelt. So wurden 619 neue vakante Arbeitsstellen gemeldet und damit 311 oder 101 Prozent mehr als im April. Bei der Kurzarbeit wegen der Corona-Krise sieht es im Kreis Helmstedt so aus: Es wurden für März und April insgesamt 604 geprüfte (endgültige) Anzeigen gezählt für insgesamt 7214 Personen. Die vorläufigen Zahlen für den Mai (Stichtag 27. Mai) zählen 35 Anzeigen für 444 Personen. Bei den Anzeigen zu Kurzarbeit handele es sich jedoch um vorläufige Zahlen. Unternehmen können auch mehrfach erfasst sein, wenn sie für einzelne Betriebsteile unterschiedliche Kurzarbeit anmelden. Das könne zu Schwankungen in der Statistik führen. red
3
Gerhard Stadler Die Übereinkunft vom 8. Juni mit der Deutschen Lufthansa hat die Bundesregierung dem Ziel näher gebracht, den Bestand der Austrian Airlines zu sichern und die Wiederaufnahme der Flüge zu ermöglichen. Die Lufthansa steht vor dem Marktwiedereintritt auch aller ihrer nationalen Tochtergesellschaften - neben der AUA sind das noch die Swiss und die Brussels Airlines. Es waren schwierige Verhandlungen und ein Erfolg der Bundesregierung, wenngleich der schriftliche Vertrag, auf den es letztlich ankommt, der Öffentlichkeit nicht bekannt ist. Allein, dass die Lufthansa selbst 150 Millionen Euro in noch unbekannter Form zuschießen wird, ist beachtlich. Damit reduziert sich die österreichische Förderung auf 450 Millionen Euro (150 Millionen Euro direkter Zuschuss und 300 Millionen Euro an staatlich besicherten, doch zurückzuzahlenden Krediten von Wiener Banken). Dass die EU-Kommission noch zustimmen muss, kann, wie wir seit der Staatshilfevereinbarung der deutschen Bundesregierung mit der Lufthansa Ende Mai wissen, noch zu Bedingungen führen. Betriebskosten je Flugstunde um ein Drittel geringer Gerhard Stadler war Spitzenbeamter des österreichischen Verkehrsministeriums und danach Direktor der Europäischen Flugsicherungsorganisation Eurocontrol, Brüssel. Die brancheninternen Rahmenbedingungen für einen Neustart der AUA sind jetzt günstig: Das aktive Personal der AUA hatte den Ernst der Lage verstanden, und der Vorstand konnte Einsparungen vereinbaren, die Lizenzen der Piloten und der Warte sind noch gültig, die Kredite werden zu niedrigen Marktbedingungen verzinst sein, der Kerosinpreis ist auf einem historischen Tiefstand, und sowohl der Flughafen Wien wie die Austro Control und die Europäische Flugsicherungsorganisation (Eurocontrol) stunden Flughafen- wie Flugsicherungsgebühren. Morgenröte der österreichischen Luftfahrt - doch Flugreisen haben viel von ihrem Nimbus verloren. - © Stadler Die Betriebskosten je Flugstunde werden damit um mehr als 30 Prozent geringer als noch zu Jahresanfang. Doch wie lange werden diese Vorteile bleiben? Wenn bis zum Jahresende weltweit der Luftverkehr wieder einsetzen wird, wird auch die Nachfrage nach Flugbenzin steigen und damit sein Preis. Die erwähnten Gebühren sind rechtlich fixiert und nur gestundet, sie müssen also letzten Endes gezahlt werden. Und wer eine "Bevorzugung" unserer Fluglinie andenkt, dem muss entgegnet werden, dass eine solche völkerrechtlich verboten ist - wenn ausländische Luftfahrtunternehmen nicht dieselbe Vergünstigung erhalten, können (und werden) sie dagegen klagen und Gleichbehandlung erreichen. Der Wettbewerb wird bald wieder einsetzen. Wenn für die Ticketpreise eine Untergrenze eingezogen wird - eine hehre Idee der österreichischen Bundesregierung -, wird dies die Wiedereinführung der vor dreißig Jahren abgeschafften Preiskontrollen bedeuten und international kaum durchsetzbar sein. All dies könnte den Wiederaufstieg der AUA zwar behindern, doch müsste ihn nicht verhindern. Entscheidend wird für einen "Phönix aus der Asche" aber sein, ob es genügend Fluggäste von und nach Wien geben wird, die wieder fliegen dürfen/wollen/müssen: Nur wenn die Nachfrage nach Flügen, wohin auch immer, steigt und etwa das Niveau von 2018 erreicht (abfliegende und ankommende zusammen gut 80.000 Fluggäste täglich in Wien-Schwechat, Marktanteil der Lufthansa-Gruppe 45 Prozent), kann der Business Case, der hinter der Rettung der AUA steht, aufgehen. Lücke zwischen öffentlicher Meinung und Luftfahrt Der Flugpreis ist dabei ein Faktor, doch für die Nachfrage viel wichtiger ist die Bereitschaft, Zweckmäßigkeit und Notwendigkeit, wieder zu fliegen. Und hier klafft zwischen der öffentlichen Meinung und jener der Luftfahrt eine ziemliche Lücke: Europaweit erkannte man in den vergangenen Wochen in internationalen Unternehmen, dass man auch ohne wöchentlichen Besuch der Kunden, Lieferanten, Tochterfirmen und -fabriken zusammenarbeiten, planen und Geschäfte machen kann. Auch im rund 50 Prozent umfassenden touristischen Passagiersegment wird das Fliegen unbequemer - wenn sich vor einem Interkontinentalflug 300 Passagiere am Gate im Corona-gerechten Abstand anstellen, ist die Schlange 600 Meter lang, und die Maskenpflicht verdammt uns weiter stundenlang zu gehemmtem Schnaufen. Relativ unbeeinträchtigt dürfte bei den Passagierströmen nur der "Ethnic Travel" bleiben, also der Besuch von Verwandten, fürs Studieren im Ausland, doch ist dieses Segment das kleinste. Die Geschäftsmodelle der Luftfahrtunternehmen gehen davon aus, dass 2023 das Passagier- und Profitniveau von 2018 wieder erreicht sein und danach, nach Weltregionen unterschiedlich, weiter wachsen wird. Doch Flugreisen haben viel von ihrem Nimbus verloren. Zur Umweltschutzbewegung ist nun die Corona-Krise gekommen. Während nach früheren Krisen die Luftfahrt recht schnell zu den gewohnten jährlich 4 bis 6 Prozent Passagierzuwachs zurückgekehrt ist, könnte es diesmal anders kommen. Die Ticketpreise werden steigen, die Reduktion der Emissionen bleibt bescheiden, und - dies vor allem - manches "Wohin" des Fliegens wird bis zur Verfügbarkeit von effektiver Corona-Prophylaxe von medizinisch-sanitären Unwägbarkeiten, ja Furcht dominiert bleiben.
Die Verhandlungen um Staatshilfen für die österreichische Lufthansa-Tochter AUA (Austrian Airlines) stehen offenbar kurz vor dem Abschluss. Lufthansa-Chef Carsten Spohr sprach gestern in einer Telefonkonferenz von einer möglichen positiven Lösung noch in dieser Woche. Wann es eine Unterschrift geben wird, wollte er auf Nachfrage dann aber doch nicht sagen. Spohr zufolge wird der österreichische Bundeskanzler die Details eines Deals verkünden, wenn alle Gespräche abgeschlossen seien. Zuvor hatte der Lufthansa-Chef angesichts von Milliardenverlusten aufgrund der Coronakrise "tiefgreifende Restrukturierungen" der Luftfahrt-Gruppe angekündigt. Dies sei notwendig, um die staatlichen Finanzhilfen von bis zu neun Milliarden Euro schnellstmöglich zurückzahlen zu können. Die deutsche Fluglinie musste von Jänner bis März einen Fehlbetrag nach Steuern und Abschreibungen von 2,1 Milliarden Euro hinnehmen. Bei der AUA betrug der operative Verlust im selben Zeitraum 197 Millionen Euro. Bei der AUA-Schwester Swiss betrug der operative Verlust in den ersten drei Monaten 84,1 Millionen Franken (78,3 Millionen Euro) nach einem Gewinn von 48,3 Millionen im Vorjahr. Für das Gesamtjahr sieht sich Swiss nicht in der Lage, eine Ergebnisprognose abzugeben. Hauptversammlung am 23. Juni Die Lufthansa-Gruppe muss in der Krise mit staatlichen Finanzhilfen von bis zu neun Milliarden Euro (Kredite, stille Einlagen und Aktienerwerb) vor der Pleite gerettet werden. Das mit der deutschen Regierung ausgehandelte Finanzpaket muss noch von der EU-Kommission genehmigt werden und Zustimmung auf einer außerordentlichen Hauptversammlung am 23. Juni finden. Denn für den Einstieg des deutschen Staates mit einem Anteil von 20 Prozent muss das Kapital um 25 Prozent erhöht werden. Die Finanzhilfen sollen möglichst bis 2023 zurückgezahlt werden – so lange soll die Luftfahrt brauchen, um den Coronaschock zu verdauen. 20.000 Jobs wackeln Die Lufthansa stemmt sich mit Kostensenkungen gegen das Desaster, die auch das Personal treffen werden. Von den knapp 137.000 Beschäftigten sind 87.000 in Kurzarbeit. Es gebe einen Personalüberhang von bis zu 20.000 Mitarbeitern, heißt es in Konzernkreisen. Mit den Gewerkschaften soll eine Lösung gefunden werden, möglichst viele von ihnen an Bord zu halten. Die Töchter AUA und Brussels Airlines haben bereits Personalkostensenkungen zwischen 20 und 25 Prozent beschlossen.
4
Stuttgart bereitet sich nach den jüngsten Ausschreitungen mit erhöhter Polizeipräsenz auf das Wochenende vor: Insbesondere am Freitag- und Samstagabend will die Polizei als Antwort auf die Krawalle mit hunderten Beamten in der Innenstadt im Einsatz sein, wie Polizeisprecherin Monika Ackermann der Nachrichtenagentur AFP sagte. Demnach sind für dieses Wochenende keine Alkohol- oder Aufenthaltsverbote geplant. Ackermann kündigte jedoch an, es seien weitere Gespräche zwischen Polizei und Stadt zum Vorgehen in den kommenden Wochen geplant. Auch die Stadt Stuttgart teilte mit, ein Alkoholverbot oder eine Videoüberwachung weiter zu prüfen. Die Polizeisprecherin sagte weiter, die Zahl der verletzten Polizisten habe sich inzwischen auf 32 erhöht. Von ihnen sei niemand schwer verletzt. Zur Strategie der Einsatzkräfte sagte Ackermann im Südwestrundfunk, die Polizei werde zunächst auf Gespräche setzen. "Wir versuchen frühzeitig die Stimmung aufzufangen: Wo sind wir mit der Stimmung? Könnte die Stimmung kippen?" "Wir versuchen natürlich, es gar nicht zu so einer Gruppendynamik mit mehreren hunderten Gewalttätern kommen zu lassen", betonte Ackermann. Die Polizei habe die Erfahrung gemacht, dass die Betroffenen in Kleingruppen von drei bis fünf Leuten noch für Kommunikation zugänglich seien. In Stuttgart hatten in der Nacht zum vergangenen Sonntag hunderte Menschen randaliert und Polizisten angegriffen. Die Einsatzkräfte wurden mit Flaschen und Steinen beworfen, etliche Geschäfte geplündert. Insgesamt sind bislang 26 Menschen tatverdächtig. Neun von ihnen kamen inzwischen in Untersuchungshaft. Gegen einen weiteren Menschen wurde zwar Haftbefehl erlassen, der jedoch außer Vollzug gesetzt wurde. Landesinnenminister Thomas Strobl (CDU) erklärte am Freitag, die Ermittlungsgruppe "Eckensee" sei inzwischen auf mehr als hundert Beamte aufgestockt worden. Strobl drang außerdem darauf, für Widerstand gegen und Angriffe auf Vollstreckungsbeamte und Rettungskräfte härtere Strafen festzuschreiben. Er plädierte dafür, beim Straftatbestand des Landfriedensbruchs auch diejenigen zu bestrafen, "die johlend und grölend dabei stehen, wenn Polizisten, wenn Einsatzkräfte angegriffen werden".
1 Gewalttätige Kleingruppen haben in der Nacht von Samstag auf Sonntag die Stuttgarter Innenstadt verwüstet und mehrere Beamte verletzt. (Archivbild) Foto: dpa/Julian Rettig Nach den Krawallen in Stuttgart hat die Polizei 26 Tatverdächtige ermittelt – und damit einen weiteren. Acht sitzen in Untersuchungshaft. Stuttgart - Nach den Ausschreitungen in der Stuttgarter Innenstadt am vergangenen Wochenende hat die Polizei einen weiteren Tatverdächtigen ermittelt. Darüber hat Innenminister Thomas Strobl (CDU) am Mittwoch in einer Sondersitzung den Innenausschuss des Landtags informiert. Nach Informationen unserer Zeitung handelt es sich um einen 15-Jährigen. Welche Tat ihm konkret vorgeworfen wird, darüber machte die Polizei zunächst keine Angaben. Damit sind es nun 26 Tatverdächtige nach den Krawallen am Wochenende. Zudem sei die Ermittlungsgruppe von 40 auf inzwischen 75 Personen erweitert worden. Acht Randalierer in Untersuchungshaft Acht mutmaßliche Randalierer sitzen in Untersuchungshaft, einer von ihnen, ein 16-Jähriger, wegen Verdachts auf versuchten Totschlag. Ein weiterer Haftbefehl war gegen Auflagen außer Vollzug gesetzt worden. Am heutigen Mittwochnachmittag ist der neue Tatverdächtige dem Haftrichter vorgeführt worden. 16 zunächst vorläufig festgenommene mutmaßliche Beteiligte wurden den Angaben zufolge wieder entlassen.
2
Der Immobilienverwalter DIC Asset baut das Geschäft mit institutionellen Investoren aus. Wichtige Kennzahlen kommen stark voran. Von Georg Pröbstl, Euro am Sonntag Die Corona-Unsicherheit ist groß, die Börsen gehen in den Keller. Ein Sektor, der bisher ziemlich resistent gegen Infektionen war, sind Immobilien. Im MDAX finden sich fünf Titel des Segments ­unter den zehn Top-Performern der vergangenen Woche. Zu den stabilen Immo-Werten zählt auch DIC Asset aus dem SDAX. Die Aktie des Bestandhalters und Verwalters von Immobilienportfolios mit Fokus auf den gewerblichen Bereich schaffte seit Mitte Februar nicht nur eine Outperformance zum SDAX von zehn Prozentpunkten, sondern ist binnen drei Monaten um 50 Prozent hochgeschossen. Beim Immo-Konzern aus Frankfurt läuft es aber auch exzellent. Schon Anfang November hatte DIC Asset sein Ankaufsziel für 2019 von 1,3 Milliarden Euro erreicht und machte dann im Gesamtjahr bei vielen Unternehmenskennzahlen einen großen Sprung. Durch den Kauf der GEG German Estate Group im vergangenen Juni gelang den Frankfurtern ein enormer Ausbau des Geschäfts als Emittent und Manager von ImmoSpezialfonds für institutionelle Investoren. Die Assets under Management in diesem Segment klet­terten im vergangenen Jahr von zwei auf 5,7 Milliarden Euro. Das Gesamtportfolio verdoppelte sich auf 7,6 Milliarden. Mit dem Volumen stiegen auch die Funds from Operations, also die Einnahmen ohne Bewertungseffekte, um 40 Prozent auf rund 95 Millionen Euro. Darüber hinaus verbesserten sich die Leerstandsquote von 7,2 auf 6,5 Prozent und das Nettovermögen je Anteil von 15,40 auf 17,23 Euro. Wegen der guten ­Geschäfte wird die Dividende nach der Hauptversammlung am 17. März von 0,48 auf 0,66 Euro angehoben - Rendite 4,1 Prozent. Weiteres Wachstum ist angesagt. Einnahmen und Gewinn dürften in diesem Jahr um zehn Prozent steigen. Die Aktie hat noch Potenzial. Im Vergleich zu anderen Firmen des Sektors ist DIC Asset moderat bewertet. Die Aktie ist eine Art Absicherung gegen Corona. ISIN: DE 000 A1X 3XX 4 Gew./Aktie 2020e: 1,30 € KGV 2020/Dividende: 18,9/4,0 % NAV* je Aktie/KBV: 17,23 €/0,9 EK*-Quote: 36,4 % Kurs/Ziel/Stopp: 15,58/19,50/11,20 € *Eigenkapital, eigene Schätzungen Bildquelle: AdobeStock
Nanorepro, der Experte für Schnelldiagnostik bietet ab April einen Corona-Test. Darin steckt enormes Gewinnpotenzial. Von Georg Pröbstl, Euro am Sonntag Anleger raufen sich die Haare: Corona hat die Börse voll im Griff und auf dem Kurszettel gibt es fast nur Verlierer. Richtig hochgeschossen ist dagegen Nanorepro. Die Aktie des Anbieters von Schnelltests zur Diagnose von Krankheiten hatte sich bis Donnerstag verdreifacht. Der Kursanstieg ist trotz des deutlichen Rücksetzers am Freitag begründet. Anfang der Woche meldete der Marburger Test-Experte die Einführung eines Corona-Tests. Die Auslieferung an Ärzte und Krankenhäuser soll Anfang April starten. Der Test könnte Rettung in der Not sein. Das Gesundheitswesen hat Probleme, Corona-Verdächtige zu testen. Derzeit werden die Tests aufwendig mit Abstrich beim Arzt und Einsendung der Probe in ein Labor gemacht. Bis ein Ergebnis vorliegt, dauert es Tage und das Prozedere kostet 200 bis 300 Euro. Wo es besonders hakt: Die Kapazitäten in den Labors in Deutschland sind nicht für den Corona-Ansturm ausgelegt, viele Patienten werden erst gar nicht auf die Krankheit getestet. Der Corona-Test von Nanorepro dagegen soll nach 15 Minuten ein Ergebnis liefern und nur einen Bruchteil des herkömmlichen Labortests kosten. Anleger rechnen nach: Die Gewinnspanne von Nanorepro je Test liegt bei geschätzt etwa zehn Euro. Schon bei 100.000 Tests wäre das ein Ergebnisbeitrag für das Unternehmen von 1,0 Millionen Euro. Aber angesichts einer Corona-Pandemie sind 100.000 nur ein kleiner Wert. Vielmehr könnten auch ganz schnell siebenstellige Stückzahlen aufgerufen werden. Gerüchten zufolge sollen bereits am ersten Bestelltag bei Nanorepro Orders für den Test im sechsstelligen Eurobereich eingegangen sein. Das Risiko ist nach dem Kursschub zwar erhöht, aber Corona nimmt enorme Dimensionen an. Bei der Aktie könnte noch viel drin sein. Nur mit Limit ordern. Corona könnte Nanorepro Gewinne im zweistelligen Millionenbereich und KGVs um 1 bescheren. Risikofreudige steigen ein. ISIN: DE 000 657 710 9 Gew./Aktie 2021e: 0,20 € KGV 2021/Dividende: 12,0/- EK* je Aktie/KBV: 0,55 €/4,4 EK*-Quote: 90,0 % Kurs/Ziel/Stopp: 1,68/2,50/1,00 € *Eigenkapital, eigene Schätzungen. Bildquelle: Frender/AdobeStock
1
Erstmals gewählt wird in fünf Wochen bei den Parteiversammlungen im mittwestlichen Iowa, dann folgen die Vorwahlen in New Hampshire, South Carolina und Nevada. Danach geht es weiter, bis hinein in den späten Frühling. In diesen letzten Tagen des ablaufenden Jahres wird noch einmal kräftig an die Geldgeber appelliert, denn in der Sylvesternacht endet das letzte Quartal 2019. An ihren Einnahmen werden die Kandidaten gemessen, an den Umfragewerten und an ihren Auftritten bei den Fernsehdebatten. Einige, darunter die Senatorin Kamala Harris und die texanische Pseudo-Hoffnung Beto O’Rourke, haben 2019 das Handtuch geworfen und sich vom Kandidatenfeld verabschiedet. Bei der letzten TV-Debatte des Jahres im Dezember standen die Übriggebliebenen auf der Bühne: Drei Kandidaten im siebten Jahrzehnt ihres Lebens, zwei Geschäftsleute, die noch nie ein politisches Amt innehatten, der schwule Bürgermeister einer kleineren Stadt sowie eine Senatorin. Afroamerikanische und hispanische Kandidaten fehlten, eine enttäuschende Wendung für eine Partei, die amerikanische Minderheiten repräsentieren möchte. Schon mehrmals politisch totgesagt Doch ihre hispanischen Wähler wollten nicht den hispanischen Kandidaten Julian Castro, sondern verteilten sich auf andere Kandidaten. Und ihre schwarzen Wähler bevorzugten nicht afroamerikanische Bewerber wie Kamala Harris oder Senator Cory Booker. Sie stehen mehrheitlich hinter Joe Biden (77). Totgesagte leben länger: Joe Biden bei einer Wahlkampfveranstaltung in Exeter im US-Bundesstaat New Hampshire. (Reuters/Brian Snyder/30. Dezember 2019) Dessen Stehvermögen ist die eindrücklichste Story dieses Vorwahljahres. Im Durchschnitt aller Umfragen lag Biden zum Jahresbeginn bei 27 Prozent, am Jahresende sprechen sich 27,9 Prozent der Demokraten für ihn aus. Politisch totgesagt wurde er schon mehrmals, etwa nach seinen tattrigen Debattenauftritten. Biden hält sich im Spitzenfeld, weil ältere weisse Demokraten und vor allem afroamerikanische Wähler an ihm hängen. Grosse politische Entwürfe interessieren diese Wähler nicht, sie wollen vor allem Donald Trump besiegen.
Wer sagt die Wahrheit und wer lügt? Einen heftigen Schlagabtausch zwischen den demokratischen US-Präsidentschaftsbewerbern Bernie Sanders und Elizabeth Warren hat der Fernsehsender CNN enthüllt. Beide bezichtigten sich direkt nach der TV-Debatte der Kandidaten am Dienstag auf offener Bühne gegenseitig, den anderen als Lügner bezeichnet zu haben. Das Wortgefecht wurde von CNN-Mikrofonen aufgezeichnet und am Mittwochabend (Ortszeit) veröffentlicht. "Ich denke, du hast mich im landesweiten Fernsehen eine Lügnerin genannt", sagte Warren an die Adresse von Sanders, der ihr unmittelbar nach der von CNN übertragenen Fernsehdebatte die Hand reichen wollte. "Was?" entgegnete der 78-jährige Senator. "Ich denke, du hast mich im landesweiten Fernsehen eine Lügnerin genannt", wiederholte die Senatorin. "Weißt du, lass uns das nicht gerade jetzt machen", entgegnete Sanders. "Wenn du diese Diskussion haben willst, werden wir diese Diskussion haben." Er fügte dann aber hinzu: "Du hast mich einen Lügner genannt. Du hast mir gesagt - okay, nicht jetzt." Dann wandten sich beide voneinander ab, ohne sich die Hand zu geben. Hintergrund des Streits zwischen den Linkspolitikern ist ein kürzlich erschienener CNN-Bericht, wonach Sanders Warren Ende 2018 bei einem Treffen gesagt haben soll, eine Frau könne Präsident Donald Trump bei der Wahl im kommenden November nicht besiegen. Sanders dementierte den Bericht bei der TV-Debatte vom Dienstag: "Das habe ich nicht gesagt." Warren machte aber deutlich, dass Sanders sich durchaus geäußert habe, wie von CNN berichtet. Zugleich bemühte die 70-Jährige sich, die Wogen zu glätten: "Bernie ist mein Freund, und ich bin nicht hier, um mit Bernie zu kämpfen." Warren und Sanders liegen politisch eigentlich nahe beieinander. Beide vertreten linke Positionen, sie wollen unter anderem eine Reichensteuer und eine staatliche Krankenversicherung für alle einführen. Das macht den Senator und die Senatorin, die in landesweiten Umfragen hinter Ex-Vizepräsident Joe Biden auf dem zweiten und dritten Platz liegen, zugleich zu Konkurrenten: Sie buhlen um die gleichen Wählergruppen. Die Vorwahlen der Demokraten zur Bestimmung des Trump-Herausforderers beginnen am 3. Februar im Bundesstaat Iowa. Die Demokraten hoffen, Trump bei der Präsidentschaftswahl im November nach nur einer Amtszeit aus dem Weißen Haus drängen zu können.
3
Nach einer Auseinandersetzung zwischen Syrern und Deutschen mit zwei Verletzten in Neubrandenburg hat der Staatsschutz die Ermittlungen übernommen. Wie eine Polizeisprecherin am Donnerstag sagte, hat sich die zunächst „unübersichtliche Schlägerei“ bereits am Montag ereignet. Nach bisherigen Ermittlungen soll eine 22-jährige, angetrunkene Neubrandenburgerin an einer Bushaltestelle aus einem Bus gestiegen und einen Syrer bespuckt haben. Die deutsche Frau habe den Mann ausländerfeindlich angeschrien und gegen seinen Kinderwagen mit einem dreijährigen Kind gestoßen. Daraufhin habe der 42 Jahre alte Mann die deutsche Frau geschlagen. Kurze Zeit später eskaliert die Situation Kurze Zeit später sei der Vorfall im Reitbahnviertel eskaliert. Der Frau eilten zwei deutsche Männer und dem Mann ein jugendlicher Syrer zu Hilfe. Alle sollen aufeinander losgegangen sein, wie Zeugen schilderten. Die Frau habe den jugendlichen Syrer geschlagen und versucht, mit einer abgebrochenen Glasflasche auf den 42-Jährigen loszugehen, wovon sie aber abgehalten worden sei. Die beiden Syrer erlitten leichte Verletzungen. Die Frau lehnte eine medizinische Versorgung ab, wie es hieß. Sie bestreite zudem, dass sie den syrischen Mann provoziert habe. Sie habe angegeben, plötzlich grundlos von dem Mann geschlagen worden zu sein. Insgesamt habe die Polizei vier Anzeigen von beiden Parteien aufgenommen.
Gegen den Tatverdächtigen, der am Sonntag am mutmaßlichen Tatort festgenommen wurde, besteht der Verdacht des versuchten Totschlages, wie ein Polizeisprecher am Sonntag in Neubrandenburg sagte. Der 52 Jahre alte Geschädigte habe mehrere Schnittverletzungen an Hals, Oberkörper und Hand sowie eine Stichverletzung am Oberkörper aufgewiesen. Er kam in eine Klinik. Lebensgefahr bestehe nicht. Das Motiv sei noch unklar. Nach Angaben der Polizei hatten sich die Männer am Samstagabend zum Trinken in der Wohnung des 52-Jährigen verabredet. Am Sonntagmorgen habe der Geschädigte eine Bekannte per Smartphone informiert, dass er schwere Verletzungen habe. Diese sollen aber noch vom Vorabend stammen. Dabei habe er Bilder der Verletzungen geschickt. Die Frau alarmierte die Beamten. Der mutmaßliche Täter sei schlafend in der Wohnung gefunden worden. Er werde an diesem Montag einem Haftrichter vorgeführt, hieß es. Zum Grad der Alkoholisierung und weiteren Hintergründen wurden keine Angaben gemacht.
1
Die wirtschaftlichen Folgen der Coronakrise sind immens. Trotzdem bringe es nichts, jetzt alles wieder hochzufahren, um dann wieder zu einem Lockdown zu kommen, sagt der Chefvolkswirt der Dekabank, Ulrich Kater, im "ntv Frühstart". Im Vordergrund stehe noch immer die Eindämmung der Pandemie. In der Diskussion über einen Ausstieg aus den harten Corona-Beschränkungen hält der Chefvolkswirt der Dekabank, Ulrich Kater, ein langsames Anfahren von Produktion und Wirtschaftsleben für sinnvoll. "Eine schrittweise Lockerung ist der richtige Weg", sagte Kater im "ntv Frühstart". Im Vordergrund stehe noch immer die Eindämmung der Pandemie. "Es bringt nichts, jetzt alles wieder hochzufahren, um dann in vier oder sechs Wochen wieder zu einem vollen Lockdown zu kommen", sagte er. Auch wenn sich die Infektionslage inzwischen stabilisiert habe und auch genügend Krankenhausbetten vorhanden seien, überfordere die Corona-Krise sämtliche wirtschaftliche Kapazitäten. "Es wird keine Rückkehr zum Zustand vor der Corona-Krise geben, sondern wir werden in den nächsten Monaten mit Einschränkungen in der Produktion und der Wirtschaft umgehen müssen", sagte Kater weiter. Bis sich die Wirtschaft wieder erholt hat, werde einige Zeit vergehen. "Wenn wir die Erfahrung aus China anschauen, dann dauert es sechs bis acht Wochen, bis wir wieder eine Grundlast von etwa 80 Prozent der Wirtschaft erreichen." Laut Kater werden die letzten Meter schwierig. Es werde sich zeigen müssen, ob die deutsche Exportwirtschaft noch so viel verkaufen kann wie in einer Welt vor Corona. Der Chefvolkswirt zeigte sich trotzdem zuversichtlich, dass viele Branchen ihren Weg zurück zum Normalzustand finden werden. "Ich glaube schon, dass Themen wie Reisen und Veranstaltungen wieder zu ihrer alten Stärke finden werden, wenn es einen Impfstoff gibt." Eine europäische Schuldenkrise, die dem Euro gefährlich werden könnte, drohe nicht. "Die Corona-Krise hat aber noch mehr gezeigt, was alles nicht stimmt in der europäischen Währungsunion", sagte Kater. Im Nachgang der Coronakrise müsse eine größere Reform des Euro angestrebt werden. Gegen Corona-Bonds als eine mögliche Antwort der Währungsunion auf die erwartete schwere Rezession spricht laut Kater nicht nur der angeblich mangelnde Solidaritätswille von vermeintlich reichen Staaten. "Wer Solidarität fordert, muss sich auch reinreden lassen." Es sei nicht möglich, dass Gelder auf Bestellung der Empfängerländer umverteilt würden und eine Kontrolle dieser Mittel überhaupt nicht möglich ist. "An dem Abtreten der Souveränität scheitert die Corona-Bonds-Diskussion genauso wie an der fehlenden Souveränität."
Der Ökonom Achim Truger hat davor gewarnt, Forderungen nach einem schnellen Ausstieg aus den Corona-Einschränkungen nachzugeben. Die Politik müsse jetzt standhaft sein, sagte Truger, Mitglied im Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, der "Rheinischen Post". Sonst riskiere man "tatsächlich Menschenleben und einen zweiten, weitaus schlimmeren Shutdown". Die Wirtschaft müsse nun Vorbereitungen treffen, um über einen längeren Zeitraum mit Schutzmaßnahmen wieder produzieren zu können. Zudem sprach sich der Ökonom für gemeinsame europäische Staatsanleihen, sogenannte Corona-Bonds, aus. "Gemeinschaftliche Schulden, von denen die besonders betroffenen Staaten profitieren, sind aus meiner Sicht notwendig", sagte Truger. Nach der Coronakrise könne man Staaten wie Italien und Spanien keine weitere Austeritätspolitik mit Kürzungen im öffentlichen Haushalt zumuten. "Das wäre für sie ökonomisch, sozial und politisch nicht durchzuhalten. Es wäre das Ende des Euro und möglicherweise sogar der EU", so der Wirtschaftsweise.
4
Wolfsburg. Die Arbeitnehmervertreter im VW-Konzern fordern die Regierungen der EU-Mitgliedstaaten und die Europäische Kommission auf, den Zusammenhalt in der Corona-Krise entschlossener zu sichern und die Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten. Nötig sei ein „solidarisch finanziertes Wiederaufbauprogramm für die europäische Wirtschaft, um die Stärke der europäischen Industrie langfristig zu erhalten“, heißt es in einem Brief von Betriebsratschef Bernd Osterloh vom Mittwoch. In dem Schreiben spricht Osterloh für den Europäischen und Weltkonzernbetriebsrat der VW-Gruppe, die das größte Industrieunternehmen auf dem Kontinent ist. Die Politik müsse angesichts der Herausforderungen durch die Pandemie „Arbeitsplätze und Arbeitsbedingungen in ganz Europa nachhaltig absichern“. Für die Autobranche brauche man einen „koordinierten Wiederanlauf“ und „gezielte Maßnahmen für eine Förderung sauberer Mobilität“ - ebenso Initiativen für einen besseren Gesundheitsschutz der Beschäftigten. In der EU gibt es etwa Streit über die Art und Weise, wie die Gemeinschaft besonders stark betroffene Mitglieder wie Italien oder Spanien finanziell unterstützen soll. „Corona-Bonds“ als gemeinsam ausgegebene Staatsanleihen stoßen besonders bei Deutschland und den Niederlanden auf Ablehnung. Beschlossen wurde unter anderem ein von der Eurogruppe geschnürtes Paket aus Kurzarbeiterhilfen, von der Europäischen Investitionsbank abgesicherten Firmenkrediten und aus Kreditlinien des Europäischen Stabilitätsmechanismus ESM. Wann und wie diese Hilfen genutzt werden können, ist aber noch unklar. VW hatte sich auch für EU-Initiativen zur E-Mobilität ausgesprochen.
USA, Europa, China Automärkte brechen weltweit ein In der Coronakrise kaufen Kunden kaum noch Autos - in Europa halbierte sich der Absatz, auch auf anderen Kontinenten ging er stark zurück. Das trifft auch Volkswagen hart.
2
An der Seite von Pop-Titan Dieter Bohlen (66) und Choreograf Bruce Darnell (62) suchte Sängerin Sarah Lombardi (27, "Zurück zu mir") als Jurorin "Das Supertalent" 2019. Doch nun ist nach nur einer Staffel Schluss. Die 27-Jährige wird in der kommenden 14. Staffel nicht mehr in die Jury sitzen. Das gab der Sender RTL bekannt. "Jedes Jahr gibt es Änderungen in der Supertalent- Jury und deshalb wird es auch dieses Jahr eine neue Jurorin geben", heißt es zu der Begründung zu Lombardi Ausscheiden. Man danke "Sarah Lombardi für ihren Einsatz". Sie habe die Show um "viele unvergessliche Momente bereichert". Wer Lombardi ersetzten wird, soll "zeitnah bekannt geben" werden. Dreharbeiten werden verschoben Bereits im Juni hätten die Jurycastings für die neue Staffel der Castingshow beginnen sollen. Wegen der Corona-Pandemie mussten diese aber verschoben werden. Laut "RTL" gehe man aber "aktuell davon aus, dass Ende August begonnen werden kann". Genauere Details über den Ablauf könnten bislang allerdings nicht genau vorhergesagt werden. Man werde sich aber "an alle zu dem Zeitpunkt geltenden Auflagen und Sicherheitsvorkehrung gemäß des Infektionsschutzgesetzes halten". Das Finale der 13. Staffel entschieden Handstandakrobat Christian Stoinev (28) und sein Chihuahua Percy aus Las Vegas für sich. Sie nahmen eine Gewinnsumme von 100.000 Euro mit nach Hause. Auf Platz zwei landete die neunjährige Sängerin Georgia Balke, dahinter folgte Kunstpfeiffer Jürgen Kern.
Doppelpack für "The Masked Singer" und "Die Höhle der Löwen" Nach der erfolgreichen Frühjahrsstaffel der ProSieben-Rateshow "The Masked Singer", die aufgrund der Corona-Krise ab Folge zwei ohne Publikum stattfand, hat der Sender für Herbst bereits die dritte Runde angekündigt. Die VOX-Gründershow "Die Höhle der Löwen" lief ebenfalls schon im Frühjahr im TV und kehrt im Herbst auf die Bildschirme zurück. Dieses Mal mit einem neuen Löwen im Rudel: Nico Rosberg (34). Der ehemalige Formel-1-Weltmeister übernimmt den Platz von Ur-Löwe Frank Thelen (44), der sich komplett aus der Sendung verabschiedet hat. Anpassungen und Verzögerungen wegen Corona? Für "Das Supertalent" geht es 2020 in die 14. Runde. Allerdings wird Sängerin Sarah Lombardi (27, "Zurück zu mir") nicht mehr neben Pop-Titan Dieter Bohlen (66) und Choreograf Bruce Darnell (62) in der Jury sitzen. RTL erklärte dazu: "Jedes Jahr gibt es Änderungen in der 'Supertalent'- Jury und deshalb wird es auch dieses Jahr eine neue Jurorin geben". Aufgrund der Corona-Pandemie verzögern sich die Jurycastings. Der Sender gehe davon aus, "dass Ende August begonnen werden kann". Während die Briten dieses Jahr auf eine neue Staffel "Love Island" verzichten müssen, will RTLzwei die vierte deutsche Staffel produzieren. "Wir arbeiten gemeinsam mit ITV Studios weiter an den Vorbereitungen für die neuen Folgen im Spätsommer", bestätigte Martin Blickhan, Leiter der Programmkommunikation bei RTLzwei, Anfang Mai auf Anfrage der Nachrichtenagentur spot on news. Bereits beim Casting halte man sich streng an die Vorgaben des Infektionsschutzes. Weiter heißt es: "Nach heutigem Stand findet die Produktion wie angekündigt statt." Aufgrund der Corona-Krise werden die Duelle der nächsten Staffel der VOX-Sendung "Kitchen Impossible" größtenteils in Deutschland und dem deutschsprachigen Raum stattfinden, wie der Sender jüngst mitteilte. "Aufgrund der bereits in Kraft getretenen und in Aussicht gestellten Lockerungen geht VOX davon aus, dass die Dreharbeiten in den nächsten Wochen wieder aufgenommen werden können", heißt es weiter. Wer Tim Mälzer (49) herausfordert - und wo - ist noch nicht bekannt.
2
Länder-Menschen-Abenteuer Südtirol - Die Dolomiten Heute sind Teile der Dolomiten UNESCO-Weltnaturerbe. Unter anderem landschaftlich reizvoll sind die Seiser Alm, die größte Hochalm Europas, und der Pragser Wildsee. Im Film werden spektakuläre Luftaufnahmen gezeigt. Ein Filmteam begleitet ein Team der Helikopterrettung bei einem schwierigen Einsatz an den Drei Zinnen, beobachtet Hollywood-Star Terence Hill bei Dreharbeiten und schaut einem Holzbildhauer über die Schulter, dessen zeitgenössische Skulpturen schon auf der Biennale in Venedig gezeigt wurden. Erzählt wird auch von den Spuren des Ersten Weltkrieges, als die Front mitten durch die Dolomiten verlief. Eine junge Sängerin wird vorgestellt, die mit ihrer Musik die ladinische Sprache retten möchte. Autor: Susanne Gebhardt Redaktion: Sarah Vogl
Länder-Menschen-Abenteuer Bell' Italia - Die Lagune von Venedig BR Fernsehen Deutschland 2012 Venedig und seine Lagunen gehören seit 1987 zum UNESCO-Weltkulturerbe und verzaubern bis heute unzählige Besucher. Auf der Glasmacherinsel Murano findet man nicht nur die seit Ewigkeiten produzierten Markenzeichen in Form von Lampen und Vasen, sondern auch eine der bedeutendsten Glasmanufakturen für zeitgenössische Kunst. Das Studio Berengo arbeitet mit Künstlern aus aller Welt und produziert Dinge, die man noch nie gesehen hat. Imposant zeigt sich der Leuchtturm der Insel. Die Friedhofsinsel San Michele beherbergt nicht nur zahlreiche Gräber berühmter Persönlichkeiten, sondern auch moderne Architektur und einen großen Weingarten. Für ihre bunten Häuser ist die Insel Burano berühmt. Ein Einwohner erzählt, warum die Häuser ständig neu angestrichen werden. Wer es gerne still und besinnlich mag, findet auf dem Burano benachbarten Eiland Torcello das ideale Ambiente. Hier finden sich die Basilika Santa Maria Assunta und das alte Restaurant Locanda Cipriani mit authentisch venezianischer Küche. Autor: Horst Brandenburg Redaktion: Sarah Vogl
3
(dpo) Für den Leiter der Covid-19-Task-Force des Bundes gehen die Lockerungsschritte zu schnell. Er äusserte seine Befürchtungen in Interviews mit drei Sonntagszeitungen. «Für die jüngsten Lockerungen sind wir noch nicht bereit», sagt Matthias Egger etwa gegenüber der «NZZ am Sonntag». Es fehle nach wie vor an einem funktionierenden Überwachungssystem für die ganze Schweiz. Zudem sei unklar, wie gut das Contact-Tracing etabliert sei. «In dieser Situation kommen die nun beschlossenen Lockerungen zu früh», so Egger weiter. Am Freitag hatte der Bundesrat beschlossen, dass ab Montag Veranstaltungen bis 1000 Personen wieder erlaubt sind, dass die Polizeistunde wegfällt und der Mindestabstand von 2 Metern auf 1,5 Meter reduziert wird. Oberster Gesundheitsdirektor: Kantone haben Lage im Griff Für das Contact-Tracing bei Neuansteckungen sind die Kantone zuständig. Dazu brauche es viel detektivische Arbeit, sagt Rudolf Hauri, oberster Kantonsarzt: «Wenn es uns jetzt nicht gelingt, die Neuansteckungen weitgehend nachzuvollziehen, dann werden wir ein Problem haben, wenn die Fallzahlen stärker steigen Lukas Engelberger, Präsident der Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektoren (GDK) entgegnet auf die Kritik von Egger, dass die Wissenschaft sich meist mehr Evidenz wünscht, bevor entschieden wird. «Die Politik hingegen muss oft schneller reagieren und auch andere Faktoren einbeziehen, hier zum Beispiel die wirtschaftlichen Kosten der Massnahmen.» Engelberger räumt zwar gewisse Schwierigkeiten beim Contact-Tracing ein, aber insgesamt hätten die Kantone die Lage im Griff.
Wissenschaftler und Kantonsärzte halten die vom Bundesrat am letzten Freitag beschlossenen Lockerungen im Zuge der Corona-Pandemie für verfrüht. Die Öffnung sei zu gewagt, sagte Matthias Egger, Leiter der Covid-19-Task-Force des Bundes. Die Schweiz sei für die jüngsten Lockerungen noch nicht bereit. Es fehle nach wie vor an einem funktionierenden Überwachungssystem für die ganze Schweiz, sagte Egger in Interviews mit der «NZZ am Sonntag», der «Sonntagszeitung» und dem «SonntagsBlick». Zudem sei unklar, wie gut das Contact-Tracing etabliert sei. Aus wissenschaftlicher Sicht berge die Lockerung ein hohes Risiko, dass die Situation entgleise, wenn die Ansteckungen wieder zunähmen. Der Bundesrat hatte am Freitag beschlossen, dass die Polizeistunde fällt, der Mindestabstand von 2 auf 1,5 Meter verkleinert wird und Veranstaltungen bis tausend Personen wieder erlaubt sind. Wiederanstieg der Fallzahlen Der bisherige Verlauf der Epidemie sei sehr erfreulich, sagte Egger. Es sei gelungen, die Anzahl Fälle deutlich zu reduzieren. In den letzten zwei Wochen seien die Fallzahlen aber wieder gestiegen. Die Reproduktionszahl liege wahrscheinlich wieder bei 1 oder darüber. Es bestehe die Gefahr, dass die Fälle in nächster Zeit wieder deutlich zunähmen. In dieser unsicheren Situation halte die Task Force Wissenschaft die weiteren Lockerungsschritte für verfrüht. Der jüngste Anstieg bei den Fallzahlen und der Reproduktionszahl sei wohl auf die Lockerungen vom 11. Mai zurückzuführen. Die Auswirkungen der Lockerungen vom 28. Mai, 6. Juni und 15. Juni seien noch unklar. Die begleitenden Massnahmen zur Bewältigung eines Wiederanstiegs der Fälle seien noch nicht vollständig umgesetzt. Kantone sind gefordert Damit spricht Egger das Zusammenspiel von Testen, Tracing und Quarantäne in den Kantonen an sowie die umfangreiche Datenerfassung, die es ermöglicht, die Epidemie praktisch in Echtzeit zu verfolgen. «Wir müssen wissen, wo genau die Fälle auftreten und ob sie mit anderen Fällen verknüpft werden können.» Die Testkapazitäten seien vorhanden, und in den letzten Tagen sei sehr viel getestet worden. Wichtig sei in Zukunft, bei Risikolagen schnell und breit zu testen, um die Übertragungsketten zu entdecken und zu unterbrechen. Bestehe der Verdacht, dass ein Hotspot vorliegen könnte, sollten nicht nur die engeren Kontakte von Infizierten, sondern das ganze Umfeld getestet werden. Stellung nahm Egger auch zur Diskussion über die Einführung einer Maskenpflicht. «Mit den neuen Lockerungen sind wir wohl bald am Punkt angekommen, an dem eine breite Maskenpflicht eingeführt werden muss», sagte der Leiter der Task Force weiter.
4
Es ist eigentlich ein schöner Brauch, der bis ins 16. Jahrhundert zurückdatiert. Und im Mai 2020 so gut wie überall pausieren wird. Die "Schweiberl" bleiben im Schuppen, die Bäume im Wald. Nirgends findet ein Maibaumaufstellen statt. Einzig in Cham wird ein Kran ohne Beisein von Besuchern und ohne Fest den Baum in die Höhe hieven. Das funktioniert für die Kreisstadt, aber nicht auf dem Dorf. Dort ist das Maibaumaufstellen ein guter Grund für ein geselliges Beisammensein - und das bereits im Vorfeld. Schließlich fängt das Fest mancherorts bereits im Wald an; beim Aussuchen des Baumes, schlagen, heimtransportieren und dann aufbereiten, inklusive diverser Nachtwachen, damit kein Nachbarverein die Chance hat, das gute Stück zu stehlen.
Das schlagzeilenträchtige Wochenende im Chamer Süden liegt erst ein paar Tage zurück. Junge Leute in aufgemotzten Karren ließen Reifen qualmen und Motoren dröhnen. Außenherum standen weitere junge Leute und ließen es sich gut gehen. Die Szenerie erinnerte an Bilder aus der "The Fast & the Furious"-Filmreihe. Doch anders als im Kino hatte das jugendliche Imponiergehabe Folgen - die Feuerwehr rückte wegen eines vermeintlichen Brandes an. Im Nachgang hagelte es Kritik an denen, die regelmäßig da auf den Parkplätzen von EZO, Kaufland oder Obi sitzen. Wieder einmal. Und dieses Mal nicht nur wegen des Dauerärgernisses liegengelassener Müll.
1
NEW YORK (dpa-AFX) - Trotz aktueller Abschläge erholt sich der Aktienkurs des US-Elektroautobauers Tesla schneller von den Folgen der Corona-Krise als die von europäischen Fahrzeugherstellern. Nach dem Kurssturz der Aktie im Zuge der Corona-Panik seit Mitte Februar setzten sie vor allem seit Anfang April zur Rally an. Seit ihrem Tief bei etwas mehr als 350 US-Dollar im März hat sich ihr Wert bereits wieder mehr als verdoppelt, auch wenn die Papiere des Autobauers aus dem kalifornischen Fremont am Montag kurz nach dem Handelsstart um knapp 3 Prozent auf 732,35 US-Dollar (673,24 Euro) nachgaben. Der Börsenwert der Tesla-Aktie liegt per Schlussstand Freitag bei knapp 135 Milliarden Dollar oder umgerechnet 124 Milliarden Euro. Zum Vergleich: Die größten deutschen Autobauer VW , BMW und Daimler haben nur alle drei zusammen ein ähnliches Marktgewicht von knapp 127 Milliarden Euro. Ob diese Bewertung gerechtfertigt ist, darüber sind sich die Analysten uneinig. Laut der Nachrichtenagentur Bloomberg empfehlen acht die Aktie zum Kauf, 14 zum Verkauf und 15 raten zum Halten der Aktie. Erst Mitte April nahm Goldman Sachs den Elektroauto-Hersteller mit einer Kaufempfehlung und einem Kursziel von 864 Dollar in seine Bewertung auf. Aus Sicht des Goldman-Analysten Mark Delaney ist Tesla klarer Marktführer beim Absatz von Elektroautos sowie bei den Batterie-Reichweiten und dürfte dies noch lange bleiben. Analyst Dan Levy von der schweizerischen Bank Credit Suisse hält den Elektroautobauer außerdem vor allem in den aktuell von der Covid-19-Krise geprägten Zeiten für besser positioniert als andere, wie er ebenfalls Mitte April schrieb. Zugleich strich er sein "Underperform"-Urteil und hat nun eine neutrale Einschätzung. Die Viruskrise erhöhe den Wettbewerbsvorteil beim Übergang zu Elektroantrieben, der für andere Autohersteller nun noch schwerer zu stemmen sei, begründete er seinen Schritt. Das Kursziel hob er von 415 auf 580 Dollar. Die Corona-Krise sorgt in der Autobranche weltweit für Absatzeinbrüche und legte Fabriken lahm, doch die Erholung der Aktienkurse verlief bisher unterschiedlich schnell. Nachdem der Wert der Tesla-Papiere nach einem Rekordhoch Anfang Februar bei knapp unter 970 Dollar bis auf ein Tief von 350 Dollar abstürzte, konnte sich der Kurs der Aktie von da aus bis zuletzt wieder mehr als verdoppeln. Die deutlichste prozentuale Erholung in Deutschland gelang dagegen BMW mit einem Plus von mehr als einem Drittel seit dem Tief Mitte März./ssc/ck/he Fondsmanager Nr.1 nutzt diese Hebelschein-Empfehlungen - HIER klicken
NEW YORK (dpa-AFX) - Für die Aktien des Elektroautobauers Tesla zeichnet sich am Mittwoch ein Rekordhoch ab. Zuletzt legten sie im vorbörslichen US-Handel um 5,65 Prozent auf 993,80 Dollar zu. Damit könnten die Papiere des Konkurrenten von BMW, Daimler und Volkswagen (Volkswagen (VW) vz) erstmals die Marke von 1000 US-Dollar knacken. Seit dem Absturz der Tesla-Aktie im Sog der Corona-Krise bis auf 350 US-Dollar Mitte März hat sich der Kurs nun fast verdreifacht. Bei 1000 Dollar wäre Tesla an der Börse dann 185,5 Milliarden Dollar oder umgerechnet 164 Milliarden Euro wert. Zum Vergleich: Die drei deutschen Autobauer bringen es in der Summe auf knapp 156 Milliarden Euro. So richtig in Schwung gekommen war die Kursentwicklung im Oktober. Damals überraschten die Kalifornier mit einem Quartalsgewinn. Viele Experten hatten dem Konzern dies angesichts hoher Kosten für die Expansion nicht zugetraut. Zuletzt feierte das Unternehmen dann mit dem dritten Quartalsgewinn in Folge seine bislang längste Strecke der Profitabilität seit der Gründung 2003. Mittlerweile traut offenbar nicht nur die eingeschworene Fan-Gemeinde Tesla und dem umtriebigen Konzernchef und Großaktionär Elon Musk fast alles zu. Jeder Kursrücksetzer zieht Investoren an. Seit der Überraschung im Oktober hat sich der Kurs vervierfacht. Die Erfolgsserie bescherte jüngst auch Konzernchef Musk, der die Tesla-Expansion mit der geplanten Gigafabrik in Brandenburg weiter vorantreibt, einen großen Zahltag. Der Starunternehmer hatte sich die hunderte Millionen Dollar schwere erste Tranche eines hoch dotierten langfristigen Vergütungsplans verdient, der an das Erreichen bestimmter Zielmarken etwa beim Börsenwert oder bei der Umsatzentwicklung gekoppelt ist./mis/ajx/jha/
3
Am Donnerstag richtete sich der Fokus ganz klar auf die EZB. Trotz dem EZB-Zinsentscheid und der EZB-Pressekonferenz und der Horror-Achterbahnfahrt an den Aktienmärkten, lief das Währungspaar EUR/USD ungehindert auf den tags zuvor vorgezeichneten Schienen. Intraday stoppte die Korrektur exakt am 61,8prozentigen Fibonacci-Retracement von 1,1052. Die EZB hatte keinerlei Zinsänderungen vorgenommen, kündigte jedoch Liquiditätsmaßnahmen und zusätzliche Anleihekäufe an. Bis zum Jahresende sollen zusätzliche Käufe mit einem Volumen von 120 Milliarden Euro getätigt werden. Zur Charttechnik: Unverändert wäre auf den Verlauf vom Mehrjahrestief des 20. Februar 2020 bei 1,0778 bis zum jüngsten Zwischenhoch des 08. März 2020 bei 1,1496 abzustellen. Die Widerstände kämen bei 1,1221/1,1326 und 1,1496, sowie bei den Projektionen zur Oberseite von 1,1600/1,1665 und 1,1770 in Betracht. Die Unterstützungen wären bei den Marken von 1,1136/1,1052 und 1,0947 auszumachen. Long: DE000MF0UXJ9 Morgan Stanley Faktor 2 EUR/USD Short: DE000MF0UYM1 Morgan Stanley Faktor 2 EUR/USD Unsere Webinare auf /www.flatex.de/akademie/webinare/ DISCLAIMER: https://www.flatex.de/online-broker/unterseiten/rechtliches/disclaimer/
Das Währungspaar EUR/USD kam am EZB-Tag unter die Räder. Die "Eule" Lagarde hatte während der EZB-Pressekonferenz nur sehr kurzfristig für eine Euro-Aufwertung gesorgt, indem sie von einer moderaten Inflationsentwicklung sprach - das war es dann aber auch schon gewesen und so konnte man im weiteren Verlauf der Pressekonferenz nicht viel für die Long-Seite interpretieren. Die EZB hatte die Zinsen unverändert belassen und auch in Bezug auf das Anleihekaufprogramm gab es keine Neuerungen. Die Geldpolitik wird Lagarde zufolge weiter "sehr unterstützend" bleiben. Tatsächlich - wie am Vortag an dieser Stelle angekündigt - ging Lagarde darauf ein, das EZB-Anleiheportfolio abhängig von Liquidität und Verfügbarkeit "grüner" zu gestalten. Zur Charttechnik: Ausgehend vom letzten Verlaufstief des 10. Januar 2020 bei 1,1085 bis zum jüngsten Zwischenhoch des 16. Januar 2020 bei 1,1173, wären die nächsten Ziele auf der Ober- und Unterseite näher abzuleiten. Die Widerstände wären bei den Marken von 1,1085/1,1106/1,1119/1,1129/1,1140/1,1152 und 1,1173 in Betracht zu ziehen. Die Unterstützungen wären bei 1,1031/1,0997/1,0976/1,0964 und 1,0943 auszumachen. Long: DE000MF0UXJ9 Morgan Stanley Faktor 2 EUR/USD Short: DE000MF0UYM1 Morgan Stanley Faktor 2 EUR/USD Unsere Webinare auf /www.flatex.de/akademie/webinare/ DISCLAIMER: https://www.flatex.de/online-broker/unterseiten/rechtliches/disclaimer/
3
Eine Gruppe internationaler Rechtswissenschaftler hat die Annexionspläne Israels im besetzten Westjordanland kritisiert. Ein solches Handeln wäre ein eindeutiger Verstoss gegen fundamentale Regeln des internationalen Rechts, heisst es in einem am Donnerstag veröffentlichten offenen Brief der mehr als 100 Wissenschaftler aus aller Welt. Ein solcher Schritt würde zugleich eine ernsthafte Bedrohung für die Stabilität der Region darstellen. Die Norm, die eine einseitige Annexion von Gebiet untersagt, das gewaltsam gewonnen wurde, werde allgemein als Grundregel internationalen Rechts anerkannt. Israels Regierung will auf Grundlage eines Nahost-Plans von US-Präsident Donald Trump bis zu 30 Prozent des besetzten Westjordanlands annektieren. Die ersten Schritte könnten am 1. Juli eingeleitet werden. Am selben Tag übernimmt Deutschland die Ratspräsidentschaft der Europäischen Union und den Vorsitz im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen. Aussenminister Heiko Maas hatte am Mittwoch bei einem Besuch in Israel die geplante Annexion palästinensischer Gebiete als Rechtsbruch kritisiert, aber auf eine Drohung mit Konsequenzen verzichtet. Die Annexionspläne sind international hoch umstritten. Israel hat während des Sechstagekrieges 1967 unter anderem das Westjordanland und Ost-Jerusalem erobert und treibt dort seitdem Siedlungsprojekte voran. Die Palästinenser fordern die Gebiete für einen eigenen Staat – mit Ost-Jerusalem als Hauptstadt. Israel sieht in seiner Siedlungspolitik keinen Rechtsbruch. Israel sieht das Gebiet als Teil des historischen jüdischen Kernlandes. Die Uno stuft diese Gebiete als besetzt ein.
Bundesaußenminister Heiko Maas hat bei einem Besuch in Israel die geplante Annexion palästinensischer Gebiete als Rechtsbruch kritisiert, aber auf eine Drohung mit Konsequenzen verzichtet. Der SPD-Politiker warb am Mittwoch in Jerusalem für eine Wiederaufnahme der vor sechs Jahren ausgesetzten direkten Gespräche zwischen Israel und den Palästinensern über eine Lösung des Nahost-Konflikts. Israels erst vor drei Wochen vereidigte neue Regierung will auf Grundlage eines Nahost-Plans von US-Präsident Donald Trump bis zu 30 Prozent des besetzten palästinensischen Westjordanlands annektieren. Die ersten Schritte könnten am 1. Juli eingeleitet werden. Am selben Tag übernimmt Deutschland die Ratspräsidentschaft der Europäischen Union und den Vorsitz im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen. Die Annexionspläne sind international hoch umstritten. Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu teilte nach einem Treffen mit Maas mit, er habe «die grundlegenden Interessen Israels im Rahmen jeder künftigen Regelung betont, wie die Notwendigkeit einer vollen Sicherheitskontrolle westlich des Jordans». Man werde keine israelischen Siedlungen räumen. In der EU wird darüber diskutiert, ob auf eine Annexion mit Sanktionen reagiert werden soll. Maas sagte dazu: «Ich halte überhaupt nichts davon, in Zeiten, in denen Entscheidungen überhaupt noch nicht getroffen sind, mit Drohungen Politik zu machen.» In seinem Gespräch mit Außenminister Gabi Aschkenasi habe er «überhaupt keine Preisschilder aufgestellt». Er habe aber die «ehrlichen und ernsthaften Sorgen» Deutschlands dargelegt. Maas machte auch noch einmal die rechtliche Position der Bundesregierung deutlich. «Gemeinsam mit der Europäischen Union sind wir der Ansicht, dass eine Annexion nicht mit internationalem Recht vereinbar wäre.» Aschkenasi versicherte, seine Regierung werde den Trump-Plan auf verantwortungsvolle Weise umsetzen. Er nannte die umstrittene Initiative einen «wichtigen Meilenstein für die Region». Israel hat während des Sechstagekrieges 1967 unter anderem das Westjordanland und Ost-Jerusalem erobert und treibt dort seitdem Siedlungsprojekte voran. Die Palästinenser fordern die Gebiete für einen eigenen Staat - mit Ost-Jerusalem als Hauptstadt. Israel sieht in seiner Siedlungspolitik anders als die EU keinen Rechtsbruch. Die neue israelische Regierung war am 17. Mai nach einer beispiellosen politischen Hängepartie mit drei Wahlen innerhalb eines Jahres vereidigt worden. Maas ist der erste hochrangige Regierungsvertreter aus dem Ausland, der die neue Regierung besucht. Auf den sonst üblichen Besuch bei der palästinensischen Regierung in Ramallah verzichtete er unter Verweis auf die «erschwerten Bedingungen» wegen der Corona-Pandemie. Mit der EU-Ratspräsidentschaft hat die Bundesregierung in den nächsten sechs Monaten eine wichtige Moderatorenrolle bei der Sanktionsfrage. Dass Deutschland sich für Sanktionen einsetzen wird, gilt angesichts des besonderen Verhältnisses zu Israel wegen des Holocausts als nahezu ausgeschlossen. Andererseits hat die Bundesregierung die israelische Siedlungspolitik in den Palästinensergebieten stets deutlich kritisiert. Maas und Aschkenasi unterzeichneten auch eine Vereinbarung, wonach die Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem aus Deutschland bis 2031 weiter mit einer Million Euro pro Jahr finanziell unterstützt werden soll. Das Geld wird vor allem für die Digitalisierung von Dokumenten und für pädagogische Arbeit eingesetzt. Maas betonte, es sei nötig, neue Wege zu gehen. «Die Generation der Zeitzeugen wird bald nicht mehr direkt von ihren Erlebnissen berichten können.»
4
Brüssel. Kredithilfen für klamme Staaten und Unternehmen, dazu die Absicherung von Kurzarbeitergeld: Ein erstes Hilfspaket der EU zur Milderung der Corona-Krise steht. Doch das 540-Milliarden-Euro-Programm, auf das sich die Finanzminister der Eurogruppe in der Nacht zu Freitag einigten, ist erst der Anfang: Kommission und Mitgliedstaaten der EU arbeiten schon an einem gigantischen Konjunktur- und Aufbauprogramm für Europa, das die wirtschaftlichen Folgen des historischen Stillstands auf dem Kontinent dämpfen soll. Das Paket wird teuer, in Brüssel wird nach Informationen unserer Redaktion intern mit einer Billionen-Summe kalkuliert. Auf Deutschland kommen über Jahre neue Milliardenlasten zu. Und verbunden mit dem Aufbauprogramm wird der jetzt zunächst vertagte Streit über Corona-Bonds, also vergemeinschaftete Staatsschulden der EU-Mitglieder, wieder losgehen – gleich nach Ostern. EU-Rettungspaket: Scholz soll großen Anteil am Zustandekommen gehabt haben Für die Bundesregierung, die Corona-Bonds ablehnt, werden die nächsten Wochen in Brüssel ungemütlich. Umso euphorischer kommentierte Finanzminister Olaf Scholz (SPD) die Einigung auf das erste Rettungspaket, an dessen Zustandekommen er nach Angaben mehrerer Diplomaten als Vermittler erheblichen Anteil hatte. „Heute ist ein großer Tag europäischer Solidarität und Stärke“, meinte Scholz. Um nach der gescheiterten ersten Verhandlungsrunde am Dienstag diesmal ein Debakel zu verhindern, hatte Scholz schon in einer Vorbesprechung mit seinen Kollegen aus Frankreich, Italien, Spanien und den Niederlanden den Kompromiss klargemacht, der dann unter Beifall von der großen Ministerrunde angenommen wurde. Staaten kommen leichter an ESM-Kredite, Kurzarbeiter-Zuschuss der EU Kernpunkt sind Kredite des Euro-Rettungsschirms ESM über 240 Milliarden Euro, die alle Staaten in Anspruch nehmen können. Der ESM soll die vorsorgliche Kreditlinie binnen zwei Wochen einrichten. Eigentlich gelten für die ESM-Darlehen strenge Auflagen für die Haushaltsdisziplin des Empfängerstaates, die wurden nun auf Drängen Italiens stark gelockert. Dafür setzten die Niederlande durch, dass das Geld – anders als zunächst geplant – nur für direkte oder indirekte Gesundheitskosten einschließlich Vorsorge verwendet werden darf, doch gilt eine weite Auslegung dieser Bedingung als sicher. Was ist eine Rezession? Bei der Europäischen Investitionsbank (EIB) wird ein Garantiefonds zur Absicherung von Unternehmenskrediten über 200 Milliarden Euro eingerichtet. Die EU-Mitgliedstaaten müssen nun 25 Milliarden Euro in den Fonds einzahlen, auf Deutschland dürfte ein Betrag von fünf bis sechs Milliarden entfallen. Schließlich wird die EU nationale Kurzarbeitergeld-Modelle mit Darlehen von bis zu 100 Milliarden unterstützen. Die EU-Staaten müssen dafür 25 Milliarden Euro als Garantien hinterlegen, auf Deutschland entfallen sieben Milliarden Euro.Coronavirus-Krise- Was bedeutet eigentlich Kurzarbeit? EU plant Aufbau- und Konjunkturprogramm in Billionen-Höhe Brisanter ist, was die Finanzminister als weiteres Vorhaben verabredeten, aber nur vage skizzierten: ein riesiges Aufbau- und Konjunkturprogramm der EU, das nun Sache der Regierungschefs wird. Es soll die befürchtete Wirtschaftskrise nach der Pandemie abmildern und dazu beitragen, die „außerordentlichen Kosten der aktuellen Krise“ zu bewältigen. Ob der Fonds Teil des EU-Budgets oder außerhalb angesiedelt wird, ist noch offen, ebenso die Finanzierung. Doch erste Planungen in Brüssel gehen davon aus, dass insgesamt eine Billionen-Summe eingesetzt werden muss. So gibt es in der Kommission Überlegungen, den EU-Haushalt in den nächsten drei, vier Jahren massiv aufzustocken, um mit Fördermitteln europaweit einen Investitionsschub auszulösen. Corona-Bonds kommen wieder auf die Tagesordnung Die EU-Kommission will Ende April einen überarbeiteten Entwurf für das neue Sieben-Jahres-Budget ab 2021 vorlegen, eine Steigerung gegenüber bisherigen Plänen gilt als sicher. Dabei hatte die Bundesregierung schon den aktuellen Entwurf abgelehnt, weil er den deutschen Nettobeitrag von jährlich 14 auf bis zu 30 Milliarden Euro erhöhen würde. Hunderte Milliarden Euro würde die Kommission aber auch gern als Darlehen ausreichen, dafür müssten die Mitgliedstaaten anteilig Garantien übernehmen. Und die vollständige Gemeinschaftshaftung für neue Schulden über Eurobonds kommt mit dem Aufbauprogramm wieder auf die Tagesordnung. „Wir werden dafür kämpfen“, sagte der italienische Finanzminister Roberto Gualtieri. Lesen Sie dazu auch: Lösen Corona-Bonds die Krise und wie funktionieren sie? SPD für Corona-Bonds, Union und FDP dagegen Auch in Deutschland hat die Debatte begonnen. SPD-Chef Norbert Walter-Borjans sagte unserer Redaktion, eine dauerhaft funktionierende Gemeinschaft brauche „gemeinschaftlich verbürgte Staatsanleihen zu klar definierten Bedingungen“. Das Rettungspaket sei zwar „ein Lichtblick für den ganzen Kontinent“, dem müssten aber weitere Schritte für Italien und Spanien folgen. Unionsfraktionschef Ralph Brinkhaus warnte dagegen davor, später doch noch Corona-Bonds „durch die Hintertür“ einzuführen. „Solidarität ja, aber auf Grundlage der geltenden Verträge“, sagte Brinkhaus unserer Redaktion. Auch FDP-Chef Christian Lindner erklärte, eine Vergemeinschaftung von Schulden in der EU bleibe der falsche Weg. Die Kanzlerin müsse standhaft bleiben, „denn das Thema ist nicht vom Tisch“.
Die EU schnürt ein großes Rettungspaket für die europäische Wirtschaft. Die Bundesregierung lobt den Kompromiss. Er hat mehrere Teile, enthält aber keine Eurobonds. Brüssel. Viereinhalb Stunden liefen die Vorgespräche. Dann kam noch eine gute halbe Stunde, in der sich alle Finanzminister der EU in einer Videokonferenz über den Text beugten. Schließlich war die Einigung perfekt: Die EU hat ein Hilfspaket von etwa 500 Milliarden Euro geschnürt, mit dem die wirtschaftlichen Folgen der Coronavirus-Krise gedämpft werden sollen. Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) sprach am Abend von einem “großen Tag europäischer Solidarität und Stärke”. Verschiedene Finanzinstrumente sollen zum Einsatz kommen – vorerst jedoch nicht die besonders umstrittenen Eurobonds. EU-Rettungspaket: Keine Einigung auf Eurobonds Eurogruppen-Chef Mario Centeno hatte am späten Donnerstagnachmittag per Twitter noch eindringlich an die Finanzminister appelliert, der 16-stündigen Verhandlung in der Nacht zu Mittwoch nicht noch eine ergebnislose Sitzung folgen zu lassen. “Es gibt keine Erste-Klasse-Passagiere”, so Centeno, “wir stecken alle zusammen in dieser Lage. Entweder schwimmen wir zusammen, oder wir gehen zusammen unter.” Der Appell fruchtete offenbar. Der Beginn der Videokonferenz aller EU-Finanzminister verzögerte sich um viereinhalb Stunden bis 21.30 Uhr. In dieser Zeit telefonierte Centeno vor allem mit den Niederlanden und mit Italien. Die Regierungen dieser Staaten waren zuvor die Hauptkontrahenten. Die Niederlande wollten Kredite aus dem Euro-Rettungsschirm an scharfe Bedingungen knüpfen. Italien, das bislang am stärksten vom Coronavirus getroffene EU-Mitgliedsland, forderte die Ausgabe von Eurobonds. Diese Vergemeinschaftung von Schulden lehnte unter anderem Deutschland ab. EU-Rettungspaket: Scholz lobt den Kompromiss Der Deal wurde letztlich in langen Telefonaten zwischen Centeno und den Regierungen in Rom, Den Haag, Berlin, Paris und Madrid fixiert und dann erst der großen Runde vorgelegt. Dort waren die Gespräche dann offenbar nur noch Formsache. Nach einer guten halben Stunde hatten alle Finanzminister das Hilfspaket abgenickt, und der Sprecher der Eurogruppe twitterte, die Videokonferenz sei mit Applaus zu Ende gegangen. Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) sagte am Abend in einem Statement, Europa habe “drei starke Antworten” auf die Herausforderungen durch die Viruskrise gefunden. Es stünden sofort 500 Milliarden Euro bereit. Nach Angaben des französischen Finanzministeriums soll auch ein neuer Fonds zur Wiederbelebung der Wirtschaft nach dem Ende der Gesundheitskrise eingerichtet werden. Details stehen allerdings noch nicht fest. Es ist nicht ausgeschlossen, dass die Verhandlungen über diesen Fonds auch den Streit um die Eurobonds wieder aufflammen lassen. An dieser Frage war der Kompromiss der Finanzminister in der Nacht zu Mittwoch noch gescheitert. Die Elemente des nun gefundenen Kompromisses sind: Für besonders stark vom Virusausbruch betroffene Staaten wie Italien und Spanien wird der Euro-Rettungsschirm aufgespannt. Aus dem sogenannten Europäischen Stabilitätsmechanismus ESM können bis zu 240 Milliarden Euro kommen. Der ESM ist 2012 während der Eurokrise gegründet worden. Er nimmt Kredite am Kapitalmarkt auf und reicht sie unter bestimmten Auflagen an Staaten weiter, die selbst am Markt höhere Zinsen zahlen müssten oder keine Kredite mehr bekämen. Harte Sparauflagen – wie sie etwa Griechenland in der Eurokrise – erfüllen musste, sollen jetzt wegfallen. Dem Vernehmen nach gibt es nur die Vorgabe, dass das Geld ausschließlich zur Bekämpfung der Pandemiefolgen eingesetzt werden soll. Die Niederlande gaben offenbar am Donnerstag ihre harte Haltung auf. Den Haag hatte zuvor noch scharfe Bedingungen wie sozialpolitische Reformen verlangt. Das wiederum hatte Italien abgelehnt. Das zweite Element des Hilfspakets ist ein Garantiefonds für Unternehmenskredite der Europäischen Investitionsbank EIB. Er soll insgesamt 200 Milliarden Euro mobilisieren. Für Beschäftigte soll es das von der EU-Kommission vorgeschlagene Kurzarbeiter-Programm namens “Sure” geben. 100 Milliarden Euro sollen – ähnlich wie beim deutschen Kurzarbeitergeld – eingesetzt werden, um Beschäftigte in Unternehmen zu halten, damit diese nach Ende der Gesundheitskrise schnell wieder in Gang kommen können. Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte sich am Donnerstag vor der entscheidenden Verhandlungsrunde hinter das Rettungspaket mit den drei Elementen gestellt, Corona-Bonds aber nochmals eine Absage erteilt. Es gebe so viele andere Möglichkeiten, die nun dringend nötige Solidarität in Europa zu zeigen, sagte die CDU-Politikerin. Deutschland sei dazu bereit und verpflichtet. Von Damir Fras/RND
4
Polizei Korbach POL-KB: Burgwald-Birkenbringhausen - Hoher Sachschaden nach Scheunenbrand, Tiere können unverletzt gerettet werden Korbach (ots) Am Dienstag gegen 15.30 Uhr kam es im Burgwälder Ortsteil Birkenbringhausen zu einem Vollbrand einer Scheune mit Stallungen und angrenzender Maschinenhalle. Es entstand hoher Sachschaden. Die in dem Stall befindlichen Tiere konnten durch die Feuerwehren unverletzt gerettet werden. Die Brandursache steht noch nicht fest. Ein Bekannter aus dem Ort hatte gegen 15.30 Uhr Brandgeruch aus dem Bereich der Scheune festgestellt. Bei einer Nachschau bestätigte sich sein Verdacht, er alarmierte über Notruf die Feuerwehr. Bei den anschließenden Löscharbeiten kamen die Feuerwehren aus den Burgwälder Ortsteile Birkenbringhausen, Burgwald, Ernsthausen, Bottendorf, Wiesenfeld und sowie die Wehr aus Frankenberg zum Einsatz. Die Einsatzleitung lag bei Gemeindebrandinspektor Engel, der stellvertretende Kreisbrandinspektor Berghöfer war ebenfalls vor Ort. Die Polizei Frankenberg übernahm die ersten polizeilichen Maßnahmen am Brandort, der weiträumig abgesperrt wurde. Da es zu starker Rauchentwicklung kam, veranlasste die Polizei gegen 17.10 Uhr eine Rundfunkwarnmeldung für die Ortsteile Birkenbringhausen und Burgwald. Die Anwohner wurden gebeten, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Gegen 19.00 Uhr konnte die Warnmeldung zurückgenommen werden. In dem Gebäudekomplex befanden sich mehrere landwirtschaftliche Maschinen und Geräte, unter anderem ein Mähdrescher sowie mehrere Traktoren. Das Gebäude brannte nahezu vollständig herunter, die Maschinen wurden zerstört. Die Feuerwehren konnten im Rahmen der Löscharbeiten alle in den Stallungen befindlichen Tiere retten. Dabei handelte es sich um zehn Rinder und zwei Bullen. Die Löscharbeiten dauerten bis in die Abendstunden an. Das THW kam ebenfalls zum Einsatz, das Dach musste schichtweise abgetragen und der Brandschutt auseinandergezogen werden. Die Feuerwehr Birkenbringhausen richtete über Nacht eine Brandwache ein. Bei den Löscharbeiten wurde ein Feuerwehrmann leicht verletzt, er musste wegen Kreislaufproblemen behandelt werden. Die Kriminalpolizei Korbach hat am Dienstagnachmittag die Ermittlungen am Brandort aufgenommen. Nach ersten Erkenntnissen entstand der Brand im oberen Bereich der Scheune. Die weiteren Ermittlungen zur Brandursache werden die Brandermittler der Kriminalpolizei Korbach heute (3. Mai) führen. Nach ersten Schätzungen beträgt der Gesamtschaden etwa 850.000 Euro. Dirk Richter Kriminalhauptkommissar Rückfragen bitte an: Polizeipräsidium Nordhessen Polizeidirektion Waldeck-Frankenberg Pommernstr. 41 34497 Korbach Pressestelle Telefon: 05631/971 160 oder -161 Fax: 05631/971 165 E-Mail: pp-poea-korbach-ast.ppnh@polizei.hessen.de http://www.polizei.hessen.de Original-Content von: Polizei Korbach, übermittelt durch news aktuell
Polizei Korbach POL-KB: Bad Wildungen-Braunau - illegale Müllentsorgung von Asbestplatten, Polizei sucht Zeugen Bild-Infos Download Ein weiterer Medieninhalt Korbach (ots) Montag (22. Juni) stellten Zeugen fest, dass in der Waldgemarkung zwischen Bad Wildungen-Braunau und Bad Wildungen-Bergfreiheit illegal Müll entsorgt wurde. Bei dem Müll in der Nähe des Hochbehälters Braunau handelt es sich um mehrere Wellasbestplatten (siehe Fotos). Die Stadt Bad Wildungen hat Anzeige erstattet. Die Polizeistation Bad Wildungen ermittelt nun wegen einer Umweltstraftat und sucht Zeugen. Hinweise werden unter der Tel. 05621/70900 entgegengenommen. Dirk Richter Kriminalhauptkommissar Rückfragen bitte an: Polizeipräsidium Nordhessen Polizeidirektion Waldeck-Frankenberg Pommernstr. 41 34497 Korbach Pressestelle Telefon: 05631/971 160 oder -161 Fax: 05631/971 165 E-Mail: pp-poea-korbach-ast.ppnh@polizei.hessen.de http://www.polizei.hessen.de Original-Content von: Polizei Korbach, übermittelt durch news aktuell
1
Sie erinnerte daran, dass der Musikverein vor gut einem Dutzend Jahren an einem ähnlichen Punkt angekommen war. Auch damals war man auf zwölf bis 15 Musiker geschrumpft, startete mit neuem Vorstand um Walter Läuger und später mit neuer Dirigentin aber durch. Vor allem die mit den sogenannten „Furiosos“ wieder- belebte Jugendausbildung trug Früchte. Musikverein als Kulturträger gefährdet Nun seien die eigenen Jugendlichen aber, wie etwa das Vorstandsduo, im Aktivorchester etabliert. Derweil klaffe beim Nachwuchs eine Lücke. „Wir haben zwar sieben Zöglinge, die von Jennifer Braun, Elke Schlozer und Klaudia Kramer ausgebildet werden. Aber bis diese im Aktivorchester platziert werden können, geht es noch einige Zeit. Die müssen wir mit Zuwachs von außen überbrücken“, teilte Ex-Vorstand und Aktivmusiker Walter Läuger mit.Und wenn es bald mit dem Musikverein nicht wieder bergauf gehe, dieser personell nicht aufrüsten könne, dann sei ein wichtiger Kulturträger gefährdet, stellte die als Gast anwesende neue Ortsvorsteherin Almut Steyer besorgt fest. Konzerte und Musikvereinsfeiern wie etwa das Brunnen- und Herbstfest, das Maibaumstellen oder das Glühweinfest – all das trage der Musikverein fürs Dorfleben in Schlächtenhaus-Hofen bei. Für die Tätigkeit als Dirigenten konnte man eine Interimslösung finden. Die bei der kürzlich stattfindenden Jahreshauptversammlung ins zweite Glied getretene Vorsitzende Jennifer Braun hat nach einer entsprechenden Schulung die Leitung der Proben übernommen. Man hoffe nun darauf, dass zu den Proben montags ab 20 Uhr in der Steinenberghalle bald die benötigte „Verstärkung“ erscheine. Natürlich sei auch ab 18.30 Uhr zur Zöglingsprobe Zuwachs gern gesehen. Weitere Infos sind unter www.musikverein-schlaechtenhaus-hofen.de ersichtlich.
Ortsvorsteherin Almut Steyer bescheinigte dem Verein eine große Leistung. „Hut ab“, so Steyer wörtlich. Sie würde sich freuen, wenn es dem „tollen Haufen“ gelingen würde, noch mehr Leute zusammenzubekommen. Wahlen Bei den Wahlen stand Jennifer Braun nicht mehr zur Verfügung. Sie war vier Jahre lang Vorsitzende. Nun zieht sie sich aus dem Vorstand zurück. Ihr Nachfolger ist der 20-jährige Frieder Leisinger. Neu im Vorstand sind auch der 17-jährige Tobias Kleine-Kappenberg als Jugendwart und Beisitzer Maik Struwe. Ansonsten wurden bei den Wahlen für die nächsten zwei Jahre bestätigt: Katja Friedlin als zweite Vorsitzende, Bianca Kuttler als Schriftführerin, Dietmar Friedlin als Kassierer, Jasmin Specht als Notenwartin und Tobias Garni als Beisitzer. Dietmar Friedlin kündigte an, dass dies seine letzte Amtszeit sein werde. Es gibt jedoch schon jemand, der von ihm eingelernt wird. Zum Kassenprüfer wurde Walter Läuger gewählt. Weitere Informationen: Musikverein Schlächtenhaus-Hofen. 16 Aktiv- und 68 Passivmitglieder. Kontakt: Vorsitzender Frieder Leisinger, E-Mail: mv.schlaechtenhaushofen@gmx.de, mobil 0176/53465961. Homepage: www.musikverein-schlaechtenhaus-hofen.de.
2
Markt Schwaben: Motorradfahrer verletzt sich bei Unfall schwer Von: Max Wochinger Teilen Markt Schwabener bei Unfall schwer verletzt. (Symbolbild) © Dziemballa Eine junge Autofahrerin übersieht einen 37-jährigen Motorradfahrer. Der Mann musste ins Krankenhaus geflogen werden. Schaden: insgesamt 12 000 Euro. Markt Schwaben – Am Mittwochnachmittag wurde ein 37-jähriger Motorradfahrer aus Markt Schwaben bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt. Der Unfall hat sich auf der Geltinger Straße, Einmündung Münterstraße ereignet. Es ist zudem ein Schaden von 12 000 Euro entstanden. Eine 19-Jährige aus dem Landkreis Erding ist unter Missachtung der Vorfahrt mit ihrem Toyota aus der Münterstraße gefahren. Dabei hat sie den Mann mit seinem Yamaha-Motorrad übersehen. Er blieb an Fahrzeugfront hängen Der Motorradfahrer wollte noch kurz nach links ausweichen, konnte aber nicht mehr einen Zusammenprall verhindern. Er ist mit seiner rechten Seite an der linken Fahrzeugfront des Autos „hängen“ geblieben. Durch die Wucht des Anpralls wurde die Yamaha-Maschine samt Fahrer rund 14 Meter weit über die Straße geschleudert. Der Markt Schwabener verletzte sich nach ersten Erkenntnissen hauptsächlich an den Extremitäten. Er wurde mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus geflogen. „Es besteht keine Lebensgefahr für den Motorradfahrer“, sagt Poings stellvertretender Polizeichef Manfred Winter auf Nachfrage. Anzeige wegen fahrlässiger Körperverletzung Die 19-jährige Autofahrerin wurde nicht verletzt, sie war aber sichtlich mitgenommen. Die Besatzung eines Rettungsdiensts musste sie noch vor Ort behandeln. Beide Fahrzeuge sind nicht mehr fahrbereit und wurden abgeschleppt. Das Motorrad hat einen Totalschaden. Die Staatsstraße war für rund eine Stunde gesperrt, der Verkehr musste von der Markt Schwabener Feuerwehr umgeleitet werden. Die Straße wurde ebenfalls von der Feuerwehr zusammen mit örtlichen Behörden gereinigt. Gegen die junge Autofahrerin aus dem Nachbarlandkreis wurde Anzeige erstattet, bestätigt Polizist Winter. Sie muss sich wegen fahrlässiger Körperverletzung verantworten.
Auto erfasst Radler (55): Er wird schwer verletzt Von: Michael Acker Teilen Schwerer Unfall bei Markt Schwaben: Ein 55-Jähriger wird erheblich verletzt. © dpa / Carsten Rehder Ein 21-jähriger Autofahrer hat mit seinem Wagen einen 55-jährigen Radfahrer erfasst und schwer verletzt. Der Mann wurde in eine Klinik geflogen. Markt Schwaben - Der Verkehrsunfall ereignete sich am Freitag, 27. März, gegen 16:10 Uhr auf der Isener Straße zwischen Markt Schwaben und Pastetten. Das teilte die Polizei Poing mit. Ein 55-Jähriger Radfahrer aus Forstern befuhr die Ortsverbindungsstraße von Markt Schwaben aus kommend in Richtung Pastetten. An der Abzweigung nach Herdweg wurde der Radfahrer, der sich nach derzeitigem Ermittungsstand zuvor korrekterweise links einordnete, von einem 21-Jährigen Ford-Fahrer, der aus dem Landkreis Erding stammt, überholt. Der junge Mann schätzte vermutlich die Verkehrslage falsch ein, sodass der Pkw mit der Front den Radfahrer an der linken Seite erfasste. Außer Lebensgefahr Der 55-Jährige erlitt durch den Zusammenstoß schwere Verletzungen und wurde mit dem Rettungshubschrauber ins Klinikum nach Bogenhausen geflogen. Er ist aber außer Lebensgefahr. An Fahrrad und Pkw entstanden schätzungsweise 4000 Euro Sachschäden. Straße gesperrt Die Staatsstraße 2332 war für 2,5 Stunden in beide Richtungen total gesperrt, da ein Gutachter zur Rekonstruktion des Unfallhergangs herangezogen wurde und die Abschlepp- und Aufräumarbeiten bis ca. 18:40 Uhr andauerten. Zu Verkehrslenkungs- und Absperrmaßnahmen wurde die Feuerwehr Forstinning mit insgesamt 20 Mann hinzugezogen. Wer sachdienliche Hinweise zum genauen Unfallhergang geben kann, wird gebeten sich mit der Polizeiinspektion Poing (08121/99170) in Verbindung zu setzen.
1
Wörth (dpa/lrs) - Der für den 1. April in Mainz geplante bundesweite Städtegipfel zu entgangenen Gewerbesteuereinnahmen im Dieselskandal fällt aus. Das Treffen sei wegen der Coronakrise auf einen noch unbekannten Termin verschoben worden, sagte der Bürgermeister von Wörth am Rhein, Dennis Nitsche, am Montag der Deutschen Presse-Agentur. «Wir werden die Zeit nutzen, um mit dem Bundesministerium für Finanzen Vorgespräche zu führen.» Kommunen beklagen entgangene Gewerbesteuereinnahmen in Millionenhöhe aufgrund der Strafzahlungen der Autoindustrie im Zuge des Dieselskandals. Bei dem Treffen wollten die Teilnehmer beraten, welche politischen und eventuell auch juristischen Schritte unternommen werden sollen. Von dpa
WÖRTH (dpa-AFX) - Kommunen pochen auf eine Kompensation von Steuerausfällen durch Strafzahlungen der Autoindustrie im Zuge des Dieselskandals. Die pfälzische Stadt Wörth am Rhein lädt dazu zusammen mit der niedersächsischen Kommune Wolfsburg zu einem Städtegipfel am 1. April in Mainz. Dort solle beraten werden, wie Kommunen für entgangene Gewerbesteuereinnahmen in Millionenhöhe aufgrund der Strafzahlungen entschädigt werden können, sagte Bürgermeister Dennis Nitsche der Deutschen Presse-Agentur. "Erstens wollen wir Kommunen unser Geld zurück, zweitens muss dieses Problem für die Zukunft abgestellt werden", sagte der SPD-Politiker. "Es kann nicht sein, dass die Kommunen büßen müssen, weil die Strafzahlungen von der Gewerbesteuer abgezogen werden, und die EU, der Bund und einige Bundesländer kassieren auf Kosten der Kommunen." Müsse ein Unternehmen Strafe zahlen, gehe das Geld an das jeweilige Bundesland, in dem die Ermittlungen geführt werden, sagte Nitsche. Bei Kartellverfahren gehen die Zahlung an den Bund oder die EU. Gleichzeitig wirke sich die Strafzahlung auf die Höhe der Gewerbesteuer aus, die an die Kommune entrichtet werden muss - für diesen Ausfall erhalte eine Kommune jedoch keinen direkten Ausgleich. "Somit zahlen alle Kommunen, in denen die Unternehmen Standorte haben, den Löwenanteil an den Strafzahlungen - gleichzeitig müssen wir weiter unsere Aufgaben erfüllen und haben Ausgaben", sagte der Bürgermeister. Wörth habe faktisch allein 2019 rund 40 Millionen Euro verloren. In der Stadt betreibt Daimler ein großes Lkw-Montagewerk. Auch Wolfsburg sei von sinkenden Gewerbesteuereinnahmen in Folge von steuerlich absetzbaren Strafzahlungen betroffen, teilte ein Sprecher der Stadt in Niedersachsen mit. Oberbürgermeister Klaus Mohrs (SPD) stehe im Kontakt mit anderen Kommunen in vergleichbaren Situationen - zum einen für einen Erfahrungsaustausch und zum anderen, um gemeinsam politischen Druck auf den Bund und die jeweiligen Länder auszuüben./wo/DP/edh
3
Polizeipräsidium Pforzheim POL-Pforzheim: (PF) Pforzheim - Alkoholisierter Fahrer eines Elektrofahrrads bei Verkehrsunfall verletzt Pforzheim (ots) Am Montagabend hat sich in Pforzheim ein Verkehrsunfall ereignet, bei dem der 35-jährige Fahrer eines Elektrofahrrads verletzt wurde. Der 35-Jährige war mit seinem Elektrorad gegen 18:45 Uhr auf der Breslauer Straße unterwegs, hinter ihm fuhr eine 24-jährige Autofahrerin. Die 24-Jährige, welche nach derzeitigem Stand der Ermittlungen offenbar erkannte, dass der Fahrradfahrer in Schlangenlinien fährt, wollte diesen überholen, was sie mit einem langen Hupen ankündigte. Gerade als sie nach links ausscherte, fuhr offenbar auch der 35-Jährige stark nach links, sodass es trotz Ausweichversuchs der Autofahrerin zur Kollision der beiden Fahrzeuge kam und der Radfahrer stürzte. Er musste mit Verletzungen an der Hüfte durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden. An dem Auto der 24-Jährigen entstand Sachschaden, der bislang noch nicht genau beziffert werden kann. Die aufnehmenden Polizeibeamten stellten bei dem Radfahrer fest, dass er alkoholisiert ist. Ein Alkoholvortest ergab einen Wert von über einem Promille. Der 35-Jährige musste eine Blutprobe abgeben. Die Ermittlungen der Verkehrspolizeiinspektion Pforzheim dauern an. Frank Weber, Pressestelle Rückfragen bitte an: Polizeipräsidium Pforzheim Telefon: 07231 186-1111 E-Mail: pforzheim.pp.sts.oe@polizei.bwl.de http://www.polizei-bw.de Original-Content von: Polizeipräsidium Pforzheim, übermittelt durch news aktuell
Polizeipräsidium Pforzheim POL-Pforzheim: (PF) Pforzheim - In der Warteschlange beim Entsorgungszentrum: 41-jähriger Autofahrer ohne Führerschein erwischt Pforzheim (ots) Dass die Polizei überall genau hinschaut, wenn es um die Einhaltung von Recht und Gesetz geht, haben Beamte des Polizeireviers Pforzheim-Nord am Montag bewiesen. Gegen 14:30 Uhr waren die Einsatzkräfte während der Streife auf einen in der Fahrzeugwarteschlange beim Entsorgungszentrum Hohberg stehenden Renault mit roten Kennzeichen aufmerksam geworden. Da die Beamten aufgrund der angetroffenen Situation den Verdacht hatten, dass die, auch "Händlerkennzeichen" genannten und eigentlich beispielsweise für Probefahrten vorgesehenen, roten Nummernschilder hier vorschriftswidrig genutzt werden könnten, unterzogen sie in der Folge den Renault sowie dessen Fahrer einer Kontrolle. Dabei fanden sie heraus, dass der 41-jährige Fahrer gar keinen Führerschein hat. Den Wagen hatte er offenbar von einem Gebrauchtwagenhändler zur Probefahrt überlassen bekommen. Während den 41-Jährigen nun eine Anzeige wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis erwartet, muss auch der Gebrauchtwagenhändler mit einer Anzeige rechnen, da er dies zuließ. Frank Weber, Pressestelle Rückfragen bitte an: Polizeipräsidium Pforzheim Telefon: 07231 186-1111 E-Mail: pforzheim.pp.sts.oe@polizei.bwl.de http://www.polizei-bw.de Original-Content von: Polizeipräsidium Pforzheim, übermittelt durch news aktuell
2
Laut den Wissenschaftern konnten nunmehr unter massiven Steinverstürzen mehrere Terrassen im Hang festgestellt werden. Die nördlichste war offensichtlich bewusst zur Anlage eines Weges errichtet worden. "Dieser stieg von Ost nach West leicht an, dürfte etwa zwei Meter breit gewesen sein und bestand aus einer sorgfältig verlegten Rollierung aus faustgroßen Steinen", erklärte Florian Müller vom Institut für Archäologie. Bei den Grabungen fanden sich zudem zahlreiche Fragmente verzierter eisenzeitlicher Keramik, ein Webgewicht, Tierknochen sowie eine eiserne Lanzenspitze. Nun soll weiter geklärt werden, wo der Weg genau in die eigentlichen Siedlungsterrassen oben am Hügel einmündete und wie dieser Bereich ursprünglich einmal architektonisch, möglicherweise in Form einer Toranlage, ausgestaltet war. Für Juli sei dann die Fortsetzung der regulären Forschungsgrabungen im eigentlichen Siedlungsbereich geplant. Dabei sollen zwei im Vorjahr entdeckte eisenzeitliche Gebäude weiter untersucht werden.
Nach dem Motto: „heimische und ehemals heimische Wildtiere in naturnaher Umgebung beobachten“ kann es durchaus passieren, dass Hasen, Rehe oder andere Tiere bei Wanderungen den Weg kreuzen. Einige Highlights: Buchen-, Eichen-, Birkenwäldchen; Langer Teich mit seltener Vogelvielfalt, Auerochsen und Steinböcke; Mufflons, Dam-, Sika- und Rotwild; Luchse und Tarpan; Spielplatz, Streichelzoo und Gastronomie im Eingangsbereich. Gerne organisieren wir Führungen für Schulklassen, Vereine und Reisegruppen. Öffnungszeiten: Palmsonntag bis 31. Oktober, 9 bis 18 Uhr (Mittwoch Ruhetag) www.naturpark-geras.at Tel: 0664/55 26 553
2
MÜNCHEN (dpa-AFX) - Der Maschinenbauer und Tiefbaukonzern Bauer hat Kurzarbeit für 1500 Mitarbeiter am Standort Schrobenhausen beantragt. Sie werden im April 20 Prozent weniger arbeiten, wie ein Unternehmenssprecher am Dienstag sagte. Bauer stocke das Kurzarbeitergeld auf 90 Prozent des Nettolohns auf. Betroffen seien die Maschinenproduktion und die Verwaltung, in vielen Bereichen auch der Baubetrieb. In der Bausparte sei der Auftragsbestand zwar hoch und könne in den meisten Ländern weiter abgearbeitet werden. In einzelnen Ländern ruhe er jedoch wegen der Ausgangsbeschränkungen zur Eindämmung der Corona-Seuche. In der Maschinensparte am Hauptproduktionsstandort Schrobenhausen gebe es eine Abschwächung. Die Bauer AG (BAUER) beschäftigt annähernd 12 000 Mitarbeiter, ein Drittel davon in Deutschland./rol/DP/fba
MÜNCHEN (dpa-AFX) - Um die schnelle Produktion von in der Corona-Krise benötigten Teilen und Ersatzteilen für Medizinprodukte zu ermöglichen, öffnet Siemens sein 3D-Druck-Netzwerk. Dabei handelt es sich um eine internationale Handelsplattform für 3D-Druck-Kapazitäten, die verschiedene Unternehmen vernetzt, wie ein Sprecher am Donnerstag sagte. Siemens stellt dort nun 120 Drucker für Bedarf im Zusammenhang mit der Corona-Krise zur Verfügung. Weitere Unternehmen, die bereits auf der Plattform sind, könnten folgen. Zudem bietet Siemens auch die Hilfe seiner Ingenieure an. Wenn beispielsweise ein Arzt ein Ersatzteil für ein Beatmungsgerät brauche, das nicht lieferbar sei, könnten diese das unter Umständen drucken. Auch größere Stückzahlen sind denkbar, wenn beispielsweise für die Herstellung von Beatmungsgeräten oder Atemmasken spezielle Teile fehlten./ruc/DP/mis
2
Schwerin. Der Landtag in Schwerin hat mit den Stimmen der Regierungsfraktionen von SPD und CDU die Verteilung der sogenannten Strategiefondsmittel beschlossen. Insgesamt stehen 50 Millionen Euro bereit, die aus den Etatüberschüssen des Landes im Jahr 2019 stammen. 15 Millionen Euro sollen Kommunen zugute kommen, um den geforderten Eigenanteil an Investitionsprogrammen leisten zu können, die der Bund finanziert. Das seien fünf Millionen Euro mehr als bisher, hieß es. Auf 10 Millionen Euro wurde das Sonderprogramm „Schulbau mit Schwerpunkt Inklusion” aufgestockt. Für kontroverse Debatten sorgte erneut die Aufteilung der restlichen 25 Millionen Euro. Die Liste mit rund 270 Einzelobjekten umfasst unter anderem Zuschüsse für die Anschaffung von Mährobotern und Elektro-Fahrrädern durch Vereine, für Kultur- und Bildungsprojekte auf dem Lande oder für Jugendarbeit. Geld gibt es auch für die Kirchensanierung und die bessere Ausstattung von Feuerwehren. Die Liste setzt sich ausschließlich aus Vorschlägen von Abgeordneten der SPD/CDU-Koalition zusammen, weshalb das Verfahren von AfD- und Linksfraktion abgelehnt wird. Ohne Beziehungen, kein Geld „Geht es um Geld aus dem Strategiefonds, das man für das eine oder andere Vorhaben gut gebrauchen kann, dann muss man schon beim Abgeordneten oder bei der Abgeordneten von SPD oder CDU anklingeln. Sonst wird es leider nichts. Ohne gute Beziehungen und ein gewisses Wohlwollen läuft da nichts”, konstatierte die Linken-Abgeordnete Jeannine Rösler. Es gehe aber um Steuergeld, das den Menschen vor Ort für Infrastruktur, Bildung, Freizeit, Kultur und Sport zustehe. „Deshalb brauchen wir klare Regelungen zum Verfahren, öffentlich frei zugängliche Informationen zu den Antragsvoraussetzungen und den Vergabebedingungen”, forderte Rösler, deren Fraktion mit einer Klage gegen den Strategiefonds gescheitert war. Doch erreichte die Linke, dass statt des Finanzausschusses nun das Plenum die Verwendung der Mittel aus dem Strategiefonds beschließt. Angesichts der hohen Neuverschuldung zur Bekämpfung der Corona-Krise wird aber für die kommenden Jahre nicht mehr mit frei verfügbaren Überschüssen gerechnet.
Schwerin. Nach mehrjährigen Verhandlungen zwischen Landesregierung und Kommunalverbänden hat der Landtag in Schwerin am Mittwoch die Neuregelung des Finanzausgleichs im Eiltempo beschlossen. Das umfangreiche Gesetzespaket, das den Kommunen deutlich höhere Zuwendungen vom Land sichert und zusätzliche Investitionen ermöglicht, wurde ohne weitere Aussprache mit den Stimmen der Koalitionsfraktionen von SPD und CDU sowie der oppositionellen Linksfraktion verabschiedet. Die AfD stimmte dagegen. Im Vorgriff auf den Beschluss war die Verteilung der Mittel nach den neuen Kriterien schon für das laufende Jahr 2020 vorgenommen worden. Wegen der Corona-Krise und dem deshalb geltenden Versammlungsverbot war die April-Sitzung des Parlaments auf nur einen Tag beschränkt worden. Zur Reduzierung der Sitzungszeit hatten sich die Fraktionen auf einen weitgehenden Redeverzicht verständigt. Um den Hygienevorschriften und Abstandsregeln nachzukommen, blieb gemäß der Absprache knapp die Hälfte der Abgeordneten der Sitzung fern. Auch die Minister saßen auf Abstand. Zu Beginn der Sitzung gedachte das Parlament des kürzlich gestorbenen früheren Ministerpräsidenten Alfred Gomolka (CDU).
2
Zum Artikel „Im Baugebiet Wolfdrossel ist noch nichts entschieden“ (DK vom 10. April): Die Gemeinde Kösching sagt in dem Artikel, dass durch eine Flächennutzungsplanänderung mit der Darstellung einer Wohnbaufläche lediglich eine Klärungsabsicht dahingehend verbunden sei, „ob das Grundstück grundsätzlich als Wohnbauland ausgewiesen werden könne“. Diese Auffassung widerspricht schon grundsätzlich dem Baugesetzbuch, wonach durch den Flächennutzungsplan die „aus der beabsichtigten städtebaulichen Entwicklung sich ergebende Art der Bodennutzung“ darzustellen ist“. Das heißt, der Markt Kösching schließt sich den Absichten des Antragstellers an, im Bereich Wolfdrossel III eine städtebauliche Entwicklung in Richtung Wohnbaufläche voranzutreiben. Wie uns Bürgermeister Schöner mitgeteilt hat, sei eine gesamte Bebauung des Grundstücks im Augenblick nicht Ziel dieses Verfahrens. Auch hier liegt er mit der Einschätzung der Flächennutzungsplanwirkung im Widerspruch zum Baugesetzbuch. Wenn es nicht Absicht wäre, das besagte Grundstück als Wohnbaufläche zu entwickeln, dann dürfte auch nur eben jenes für diese Nutzung beabsichtigte Teilgrundstück als Wohnbaufläche in der Flächennutzungsplanänderung dargestellt werden. Für eine Außenbereichsfläche muss schon ein triftiger „städtebaulicher Grund“ vorliegen, damit diese Fläche entwickelt wird. Eine Außenbereichsfläche wurde bisher nur für privilegierte Bauvorhaben freigegeben (z. B. Aussiedlerhof) und nicht lediglich zur Prüfung einer Absicht, ob ein Grundstück als Wohnraum für einen einzelnen Nutznießer ausgewiesen werden könne. Auch zum Thema Kostenumlegung gibt es keine klare Aussage, da heißt es nur, dass die Bedenken, die Finanzierung gehe zulasten der Anwohner, „ausgeräumt werden könnte“. Wenn es die Anwohner nicht bezahlen müssen, wer bezahlt es dann? Voraussichtlich die Allgemeinheit der Köschinger Bürger. Wenn schon ein Teil der Gemeinderäte den Bürgerwillen der Anwohner ignoriert und in diesem Fall gegen den Willen der Bürger dieses Verfahren umgesetzt werden soll, dann sind wir uns nicht mehr sicher, ob ein Teil unserer jetzigen Vertreter zum Wohle der Gemeinde und Bürger arbeitet. Wir wissen sehr wohl, dass die Planungshoheit bei der Gemeinde liegt. Wenn sich aber die Gemeinde über den bestehenden Bebauungsplan und den Bürgerwillen hinwegsetzt und auch die Sinngebung des Baugesetzbuchs außer Acht lässt und nur zum Wohle eines Einzelnen agiert, dann ist das nicht in Ordnung. Auf Probleme der Anlieger, auf Sorgen, Nöte und Sicherheit, auf die Wertminderung der Grundstücke und nicht zuletzt auf den Verlust an Lebensqualität wurde bewusst nicht eingegangen. Michaela Baumann-Gebhard, Kösching, und 20 weitere Unterzeichner
„Wie sich die Leverkusener verhalten haben, müssen sie selbst mit sich ausmachen. Das will ich nicht kommentieren.“ Schalkes Trainer Jens Keller nach dem 2:2 gegen Leverkusen zum seiner Ansicht nach unkorrekten Führungstor durch Rolfes, als Schalkes Marica verletzt im Strafraum lag. „In England hätten sie gelacht. Wir haben in Deutschland das Problem, dass bei jeder Kleinigkeit abgepfiffen wird. Schon wenn sich einer den Fußnagel einreißt.“ Bayer Leverkusens Sportchef Rudi Völler zum Vorwurf, Schiedsrichter Manuel Gräfe hätte das Spiel vor dem 1:0 wegen der Verletzung von Marica unterbrechen müssen. „Wenn einer verletzt im Fünfer liegt, kann man den Ball durchaus mal ins Aus spielen.“ Schalkes Jungstar Julian Draxler zur selben Situation. „Man merkt, dass Naldo noch Bremer Blut in sich trägt.“ Werder-Torhüter Sebastian Mielitz über den Ex-Bremer Naldo, der das Wolfsburger 2:2 gegen die mitgefährdeten Hoffenheimer erzielte. „Die ersten zehn Minuten habe ich ein bisschen in die Hose geschissen, aber ich glaube, das macht jeder.“ Der 17-jährige Pierre-Emile Hojbjerg nach seinem Profidebüt gegen Nürnberg. Der Däne ist nun der jüngste Bundesligaspieler des FC Bayern. „Müssen wir nach Europa? Damit tust du der Mannschaft keinen Gefallen.“ Nürnbergs Torwart Raphael Schäfer nach dem 0:4 in München zu den immer noch geringen Europa-League-Chancen der Franken. „Bruce Willis kommt aus Idar-Oberstein und Mourinho war in Fürth. Sachen gibt es.“ Dortmunds Trainer Jürgen Klopp über den Besuch von Madrids Coach José Mourinho. „Ich hoffe, dass jetzt unser kaltes Schnäuzchen wieder zurückgekommen ist.“ Hamburgs Marcell Jansen nach dem 2:1 beim FSV Mainz 05. „Das ist Effektivität. Das ist Bundesliga.“ HSV-Trainer Thorsten Fink über den Doppeltorschützen Heung-Min Son. „Wüsste ich, woran es liegt, würde ich es abstellen.“ Werder Bremens Trainer Thomas Schaaf, dessen Team erneut schnelle Gegentore bei Fortuna Düsseldorf hinnehmen musste. „Wir gehen nicht aus Angst in den Keller.“ Düsseldorfs Chefcoach Norbert Meier nach dem 2:2 zum Druck im Bundesliga-Abstiegskampf.
1
Link kopiert Zivildienstministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP) rechnet mit einer „massiven Verschärfung der Lage im Pflegebereich“ in Folge der Corona-Krise. Um das Problem in den Griff zu bekommen, werden aktive Zivildiener länger dienen müssen und ehemalige einen Freiwilligen-Dienst machen. Für letzteres haben sich bisher fix 1400 Männer gemeldet. Sie werden mit Hilfe des Roten Kreuzes den Einrichtungen, in denen sie gebraucht werden, zugeteilt. Das Gesundheitssystem funktioniere, aber die Lage „ist sehr angespannt“. Besonderns betroffen seien die Bereiche Altenpflege, Rettungswesen und Behindertenhilfe, sagte Köstinger gestern bei einer Pressekonferenz mit Rotes Kreuz-Generalsekretär Michael Opriesnig. Die schwierige Situation werde durch das Ausbleiben ausländischer Pflegekräfte erschwert. Wie viele Pflegekräfte am Ende des Tages fehlen werden, konnte die Ministerin nicht genau beziffert. In der 24-Stunden-Betreuung seien derzeit 33.000 Kräfte aus dem Ausland im Einsatz. Es sei davon auszugehen, „dass einige Tausend fehlen werden“. „Die Lage wird sich massiv verschärfen“, so Köstinger. Die Regierung unternehme alles, um die Versorgung zu gewährleisten, sagte Köstinger und appellierte weiter an ehemalige Zivildiener, sich für den freiwilligen Dienst zu melden.
Ab Mai kann der Corona-bedingte Zusatzbedarf an Zivildienern vollständig mit Freiwilligen gedeckt werden. Es sind daher keine Zwangsverlängerungen auslaufende Zivildiener notwendig, gab die zuständige Ministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP) am Mittwoch in einer Pressekonferenz bekannt. Insgesamt werden ab Mai rund 4.500 außerordentliche Zivildiener im Einsatz stehen. Zusätzlich zu den derzeit eingesetzten 3.500 (davon 1.500 zwangsweise Verlängerte) werden im kommenden Monat rund 1.000 weitere Außerordentliche benötigt. Da es 2.500 freiwillige Meldungen für diesen Zeitraum gibt, sei der Bedarf mehr als gedeckt. "Wir werden nicht alle einberufen", sagte Köstinger, vielmehr könne man auf jene mit Sanitätsausbildung bzw. Erfahrung im Pflegebereich fokussieren. Die restlichen Freiwilligen wertete sie als strategische Reserve, "das gibt uns durchaus Sicherheit". Keine verpflichtende Verlängerung des Zivildienstes bei Auslauf Ende April Wessen normaler Zivildienst mit Ende April ausläuft, wird daher nicht zu einer Verlängerung verpflichtet. Die 1.500, die Ende März verlängert wurden, haben noch zwei Monate vor sich. Eine Verkürzung von deren Dienst kommt für Köstinger nicht infrage; diese Zivildiener seien unverzichtbar, weil es derzeit keine Möglichkeit zur Ausbildung der Neuen gebe, sagte sie. Dass die Verlängerten schlechter bezahlt werden als die Freiwilligen - hier ist eine Beschwerde beim Verfassungsgerichtshof anhängig - begründete die Ministerin mit der bestehenden Rechtslage, aber auch mit der damals noch dramatischeren Ausgangssituation. Jetzt setze man ohnehin auf die freiwilligen. Köstingers Stellungnahme zu Kritik an zentraler Rolle des Roten Kreuzes Auch von der Kritik an der zentralen Rolle des Roten Kreuzes in der logistischen Abwicklung wollte Köstinger nichts wissen. Man habe eine Organisation benötigt, die in allen Bundesländern über die entsprechende Organisationsstruktur verfüge, und das sei eben das Rote Kreuz gewesen. RK-Generalsekretär Michael Opriesnig präsentierte die Einsatzzahlen der außerordentlichen Zivildiener. Rund 65 Prozent seien im Bereich Krankenhäuser, Pflege und Rettungsdienst tätig. 250 Träger und Organisationen hätten Bedarf angemeldet. Auf die Rolle des Roten Kreuzes angesprochen, verwies er auf Hunderte weitere Organisationen, die ebenfalls eine tolle Arbeit leisteten: "Die sollten auch gehört werden."
3