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Baku, 31. Mai, AZERTAC Bei einem Telefonat haben der aserbaidschanische Außenminister Elmar Mammadyarov und sein afghanischer Amtskollege Mohammad Hanif Atmar die Bedeutung der Ausweitung der Beziehungen zwischen den beiden Ländern sowohl im bilateralen, als auch im trilateralen und multilateralen Format betont. Der afghanische Minister äußerte sich zufrieden über die Unterstützung Aserbaidschans für internationale Bemühungen zur Gewährleistung der Sicherheit in Afghanistan sowie die Teilnahme der aserbaidschanischen Friedenstruppen an der Mission "Resolute Support" in Afghanistan und bedankte sich bei der aserbaidschanischen Seite für ihren Beitrag. Er gratulierte seinem aserbaidschanischen Amtskollegen zu einem erfolgreichen Vorsitz Aserbaidschans in der Bewegung der Blockfreien Staaten. Minister Atmar stellte fest, sein Land sei an der Ausweitung der bilateralen Beziehungen zu Aserbaidschan interessiert. Minister Mammadyarov sagte seinerseits, dass auch die aserbaidschanische Seite daran interessiert sei, die Zusammenarbeit mit Afghanistan sowohl auf bilateralen, als auch auf multilateralen Plattformen aufzuweiten. Der aserbaidschanische Außenminister sprach im Laufe des Gesprächs auch über das Gipfeltreffen der Bewegung der Blockfreien Staaten zum Corona-Thema, das in einem Videokonferenzformat unter dem Vorsitz von Aserbaidschan am 4. Mai auf Initiative des Präsidenten von Aserbaidschan stattfand. Aserbaidschan setzt sich in ihrer Präsidentschaft aktiv für die weitere Stärkung der Solidarität im Rahmen der Bewegung der Blockfreien Staaten und der Autorität der Bewegung ein, fügte Minister Mammadyarov hinzu. Die Seiten tauschten sich auch über die bestehenden Möglichkeiten für die Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern in den Bereichen Politik, Wirtschaft, Handel und Verkehr aus. Die Minister sprachen die strategische Bedeutung des Verkehrskorridors Lapis-Lazuli sowie der Diskussionen auf der Ebene der Arbeitsgruppen zur in Hinsicht auf die weitere Entwicklung der Zusammenarbeit an. Zudem wurde betont, dass der Bau einer Glasfaserkommunikationsleitung unter dem Kaspischen Meer ein neuer Bestandteil der Unterstützung des Lapis-Lazuli-Projekts sein könnte. Beim Telefonat erörterten die Minister auch Möglichkeiten für die Ausweitung der wirtschaftlichen und handelspolitischen Zusammenarbeit und wiesen darauf hin, es gebe große Möglichkeiten, die gegenseitigen Handelsbeziehungen auszuweiten. Die Minister verwiesen auf die Wichtigkeit der weiteren Stärkung des Rechtsrahmens zwischen den beiden Ländern.
Baku, 21. Mai, AZERTAC Aserbaidschan ist das bevölkerungsreichste Land Südkaukasiens. Nach dem Stand vom 1. April des laufenden Jahres ist die Zahl der Einwohner Aserbaidschans in den ersten drei Monaten um 12. 848 Menschen oder 0,1 Prozent gestiegen und hat damit 10 Millionen 79 Tausend 956 Menschen erreicht. Laut der Auskunft des Statistischen Komitees gegenüber AZERTAC leben 52,8 Prozent der Bevölkerung in den Städten und 47,2 Prozent auf den Dörfern. Die Männer bilden 49,9 Prozent und die Frauen machen 50,1 Prozent der Gesamtzahl der Einwohner aus, hieß es in der Meldung.
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Fahrgäste mussten sich am Freitagmorgen in Geduld üben. Bei der S-Bahn kam es zu Störungen auf verschiedenen Linien. Fahrgäste von mehreren S-Bahnlinien in Berlin und Brandenburg mussten am Freitagmorgen mehr Zeit einplanen. Die Linie S7 wurde zwischen den Bahnhöfen Wannsee und Griebnitzsee unterbrochen, wie die Bahn mitteilte. Ein Ersatzverkehr mit Bussen wurde eingerichtet. Die Bahn empfahl Pendlern zwischen Berlin und Potsdam, auf die Regionalbahnen auszuweichen. Die Sperrung zwischen Wannsee und Griebnitzsee wurde gegen 12.30 Uhr aufgehoben. Zuvor hatte es bereits Verzögerungen auf der Linie gegeben. Ein Sprecher der Bahn sagte, ein Drehgestell einer S-Bahn sei am frühen Morgen bei einer langsamen Rangierfahrt ohne Fahrgäste kurz vor Wannsee aus den Gleisen gesprungen. Im Laufe des Tages sollte die S-Bahn wieder auf die Schienen gehoben werden. Verletzt wurde laut dem Sprecher niemand. Signalstörung am Hauptbahnhof: Linien S3, S5, S7 und S9 Auch im Berliner Stadtzentrum war es am frühen Morgen zu Einschränkungen auf mehreren Linien gekommen. Grund hier war eine Signalstörung am Hauptbahnhof. Betroffen waren die S3, S5, S7 und S9. Kurz nachdem die Bahn Entwarnung gab, meldete sie einen weiteren Vorfall: „Wegen einer ärztlichen Versorgung eines Fahrgastes“ in Lichtenberg sei stadteinwärts auf der S5, S7 und S75 mit Verspätungen und vereinzelten Zugausfällen zu rechnen.
Nichts Neues bei der Berliner S-Bahn: Pendler auf mehreren Linien mussten sich aufgrund von Signalstörungen wieder in Geduld üben. Berlin. Am Montagmorgen haben Signalstörungen in dem Bereich Yorckstraße sowie am Hauptbahnhof für Einschränkungen bei der Berliner S-Bahn gesorgt. Wegen der Störung am Hauptbahnhof kam es auf den Linien S3, S5, S7 und S9 zu Verspätungen und vereinzelten Ausfällen, wie die S-Bahn twitterte. Demnach konnte der 10-Minuten-Takt auf der Linie S5 nur zwischen Hoppegarten und Warschauer Straße angeboten werden. Auch auf den Linien S1, S2, S25 und S26 war wegen der Störung zwischen Anhalter Bahnhof und Yorckstraße mit Einschränkungen und Unterbrechungen zu rechnen. Die Linie S26 verkehrte nur zwischen Teltow Stadt und Südkreuz sowie Nordbahnhof und Waidmannslust.
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Am Dienstag hat eine Patrouille der Kantonspolizei Aargau, während einer Patrouillenfahrt, ein totes Schaf auf einer Weide in Oftringen entdeckt. Daraufhin haben die Polizisten eine nähere Kontrolle vorgenommen und dabei festgestellt, dass die Tiere unter miserablen Zuständen gehalten werden. Die noch lebenden Tiere wurden laut einer Medienmitteilung der Kantonspolizei Aargau vom Mittwoch sichergestellt. Ein Strafverfahren wurde eröffnet. Die Patrouille hat mehrere Dutzend tote Tiere vorgefunden, wie Mediensprecherin Aline Rey auf Anfrage sagt. Offenbar lagen die leblosen Körper länger auf dem Grundstück des Mannes herum. «Die Tiere waren teilweise bereits verwest», so Rey. Das Veterinäramt und die zuständige Staatsanwaltschaft Zofingen-Kulm wurden daraufhin verständigt. Der 57-jährige Schweizer Halter wurde vorläufig festgenommen. Aktuell befindet er sich laut Fiona Strebel, Mediensprecherin der Aargauer Staatsanwaltschaft, weiterhin in Haft und soll im Verlaufe des Nachmittags befragt werden. Nähere Informationen könne die Staatsanwaltschaft erst am Donnerstag bekannt geben. Die noch lebenden, teilweise sich in sehr schlechtem Zustand befindlichen Tiere, darunter 16 Schafe, vier Ziegen und 35 Hühner, wurden gerettet und an einem anderen Ort untergebracht. Beim Mann handelt es sich nicht um einen Bauern, sondern um eine Privatperson, die laut Mediensprecherin Rey im Besitz von Landwirtschaftsland ist. Weshalb es soweit kommen konnte, wird nun durch die Kantonspolizei Aargau abgeklärt. Totes Lamm auf der Weide Bereits im letzten Dezember berichtete «Tele M1» über ein totes Lamm, das laut Anwohnern tagelang auf der Weide gelegen hatte:
Auf dem Anwesen eines Aargauer Tierhalters hat die Polizei am Dienstag mehrere verwesende Tiere entdeckt. Jetzt muss er sich wegen Widerhandlungen gegen das Tierschutzgesetz verantworten. Kapo AG 1/2 Ein 57-jähriger Schweizer wurde aufgrund seiner miserablen Tierhaltung vorläufig festgenommen. Kapo AG 2/2 Beim Anblick dieses tot auf einer Wiese liegenden Schafs schöpfte eine Polizeipatrouille Verdacht. Die Staatsanwaltschaft Zofingen-Kulm hat gegen den Tierhalter, der am Dienstag in Oftringen AG festgenommen wurde, ein Verfahren wegen mehrfacher Tierquälerei eröffnet. Der Beschuldigte ist wegen Widerhandlungen gegen das Tierschutzgesetz vorbestraft. Er wurde im Juli 2019 von der Staatsanwaltschaft Zofingen-Kulm per Strafbefehl zu einer bedingten Geldstrafe und einer Busse verurteilt. Im November 2019 erging ein weiterer Strafbefehl, gegen den Einsprache erhoben wurde. Der Beschuldigte machte bei der Einvernahme geltend, durch die langjährige und intensive Pflege seiner hochbetagten Mutter sowie deren kürzlichen Tod mit der Tierhaltung überfordert gewesen zu sein. Antrag für Tierhalteverbot Die Staatsanwaltschaft will am Donnerstag ans Zwangsmassnahmengericht gelangen und beantragen, dass dem Beschuldigten untersagt wird, Tiere zu halten. Es gilt die Unschuldsvermutung. Die vorläufige Festnahme vom Dienstag durch die Kantonspolizei Aargau erfolgte nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Zofingen-Kulm. Auf dem Grundstück des Mannes waren etliche tote und teilweise in sehr schlechtem Zustand befindliche Tiere festgestellt werden konnten.
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Von Anica Edinger Heidelberg. Dieser Fall sorgte für Aufregung: Am 8. Januar hatte sich ein Lastwagenfahrer verfahren – und blieb beim Wendemanöver auf der Eppelheimer Straße im dortigen Gleisbereich hängen, weil die Räder sich im aufgeweichten Erdreich festfuhren. Jetzt fragt RNZ-Leserin Edelgard Geil aus Heidelberg: "Wieso wird zwischen den Straßenbahnschienen Gras gepflanzt, an dem Lkws hängen bleiben?" Überhaupt seien die eigenen Trassen für die Straßenbahnen doch ungeschickt, weil auch keine Rettungswagen auf diese ausweichen könnten. Moritz Feier, Pressesprecher der zuständigen Rhein-Neckar-Verkehr GmbH (RNV), erklärt, was es damit auf sich hat: Bei den angesprochenen Gleisen – etwa in der Eppelheimer oder auch der Berliner Straße – handle es sich um sogenannte besondere Bahnkörper. Das heißt: Sie sind nicht in die Straße integriert, sondern von dieser baulich abgetrennt. Das habe den Vorteil, dass die verschiedenen Verkehrsteilnehmer sich nicht in die Quere kämen – "und es geht für alle schneller", sagt Feier. Gras werde zwischen den Schienen ganz einfach deshalb gepflanzt, weil es schöner aussehe und noch dazu sei es klimafreundlich.
Heidelberg. (pr/run) Am Montagmorgen hat sich ein Lkw im Gleisbett der Straßenbahn in der Eppelheimer Straße festgefahren. Gegen sieben Uhr hatte sich der Lkw-Fahrer auf dem Weg nach Heidelberg auf sein Navigationssystem verlassen und war an der Kreuzung Eppelheimer Straße/Diebsweg/Henkel-Teroson-Straße in eine wegen der Baustelle gesperrte Straße gefahren. Kurz vor der Baustelle wollte der Fahrer sein Schwerfahrzeug über das Gleisbett der Straßenbahn wenden. Im aufgeweichten Erdreich blieb er schließlich stecken. Der Lkw-Fahrer hatte die aufgestellten Warnschilder (Sackgasse, keine Wendemöglichkeit) übersehen und sich voll und ganz auf sein Navigationssystem verlassen. Der Fahrer wunderte sich, warum eine Baustelle wie diese nicht in seinem modernen Navigationssystem angezeigt wurde. Gegen 8.15 Uhr konnte der Lkw durch ein Bergungsfahrzeug auf die Straße gezogen werden. Der Straßenbahnverkehr der Linie 22 war in beide Richtungen blockiert. Die RNV hatte einen Busersatzverkehr eingerichtet. Bereits Anfang Januar hat ein Lkw-Fahrer mit den gleichen Problemen zu kämpfen. Auch er hatte es sich im Gleisbett festgefahren, nachdem ihn das Navi in die Sackgasse gelotst hatte.
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Eintracht-Frankfurt-Sportvorstand Fredi Bobic. (Foto: dpa) Jetzt teilen: Jetzt teilen: FRANKFURT - Die Frankfurter Eintracht möchte wieder eine zweite Mannschaft für den Spielbetrieb melden, nachdem sie die U23 nach dem Ende der Saison 2013/14 freiwillig aus der Regionalliga Südwest abgemeldet hatte. Nach Informationen dieser Zeitung wollen die Frankfurter beim Hessischen Fußball-Verband (HFV) einen Antrag stellen, mit einer U23 in der nächsten Saison in der Hessenliga zu spielen und auch ein sportliches Aufstiegsrecht für die Regionalliga zu erwirken. Verabschiedet aus der Regionalliga hatte sich die Eintracht am 24. Mai 2013 mit dem zwölften Tabellenplatz und einem 4:0 in Koblenz, danach war für die für Trainer Alexander Schur trainierte Mannschaft Schluss. Nun also soll es nach dem Willen der sportlich Verantwortlichen um Sportvorstand Fredi Bobic zu einem Comeback kommen. Am 6. April 2014 hatte die Eintracht offiziell die U23 abgemeldet. Die Entscheidung sei nach „reiflicher Überlegung und Abwägung aller Interessen einstimmig durch die Vereinsgremien“ getroffen worden, teilte der Klub damals mit. Dies war erst möglich geworden, weil die Deutsche Fußball-Liga (DFL) eine zweite Mannschaft nicht mehr als Lizensierungsgrundlage für die Bundesligazugehörigkeit verlangt hatte. Wie die Eintracht hatten auch andere Klubs von der neu geschaffenen Option Gebrauch gemacht, unter anderem Bayer Leverkusen und Leipzig. Viele andere aber spielen weiter in der Regionalliga (VfL Wolfsburg in Norden, Hertha BSC im Nordosten, der 1.FC Köln, Borussia Mönchengladbach, Schalke 04, Borussia Dortmund und Fortuna Düsseldorf im Westen, Mainz 05 und der SC Freiburg im Südwesten und der FC Augsburg in Bayern). Bayern München spielt mit der U23 sogar in der 3.Liga. Dieser Inhalt stammt aus einer externen Quelle, der Sie aktiv zugestimmt haben. Ihre Zustimmung ist 24 Stunden gültig. Sollten Sie Ihre Zustimmung vorher widerrufen möchten, können Sie dies jederzeit über den Cookie-Widerruf anpassen. Verknüpfte Artikel Die Entscheidung von vor sechs Jahren, herbeigeführt unter anderen von damaligen Vorstandschef Heribert Bruchhagen, Manager Bruno Hübner, Präsident Peter Fischer und dem damaligen Nachwuchs-Chef Armin Kraaz, war aus sportlichen und wirtschaftlichen Gründen getroffen worden. Zum einen herrschte die Meinung vor, dass die Regionalliga kein wirkliches Sprungbrett für Nachwuchsspieler sei, zum anderen ging es darum rund 700.000 Euro einzusparen. Wegen der Auflagen des DFB hatte die Eintracht ihre Heimspiele mit einigem finanziellen Aufwand am Bornheimer Hang beim Nachbarn FSV organisieren müssen. Nun gibt es ein Umdenken und die Eintracht will die aus ihrer Sicht falsche Entscheidung von damals korrigieren. Gerade der Technische Direktor Marco Pezzaiouli sieht durchaus die Notwendigkeit einer U23 als Bindeglied zwischen der U19 und der Profiabteilung. Nun also will die Eintracht den Weg zurückfinden. Der Vorstand des HFV wird, wenn der offizielle Antrag eingegangen ist, darüber befinden, ob die Statuten die Möglichkeit eröffnen, die Eintracht zunächst in der Hessenliga einzureihen. Die Frankfurter wären dann im Kampf um den Aufstieg in die Regionalliga unter anderem in Konkurrenz zu Hessen Kassel oder dem Nachbarn SC Hessen Dreieich stehen.
HINWEIS: Dieser Beitrag wird ohne Sprechertext gesendet. O-TÖNE VON CHRISTIAN SEIFERT (DFL), GESCHÄFTSFÜHRER: "Die DFL plant, die am 13. März unterbrochene Saison wie folgt fortzusetzen. Am Samstag, dem 16. Mai 2020, sollen die Spiele stattfinden: Borussia Dortmund gegen Schalke 04, RB Leipzig gegen den SC Freiburg, TSG Hoffenheim gegen Hertha BSC, Fortuna Düsseldorf gegen Paderborn, FC Augsburg gegen den VfL Wolfsburg. Um 18:30 Uhr, das Spiel Eintracht Frankfurt gegen Borussia Mönchengladbach. Am Sonntag, dem 17.05., um 15:30 Uhr, das Spiel 1. FC Köln gegen Mainz 05 und um 18 Uhr das Spiel Union Berlin gegen den FC Bayern. Am Montag um 20.30 Uhr ist das Spiel angesetzt: Werder Bremen gegen Bayer Leverkusen." "Ich kann nach wie vor nachvollziehen, dass kritisch hinterfragt wurde, ob die Bundesliga vermutlich gesunde Spieler überhaupt testen sollte. Wir sehen zum einen, dass das Testvolumen, und das haben wir immer betont, in Deutschland solche Tests zulässt. Und sollte sich dies ändern, wird die Bundesliga selbstverständlich zurückstehen." "Dann bliebe aber nur, auf einen Impfstoff zu warten, was Experten zufolge noch viele Monate, wenn nicht Jahre, dauern kann. Das aber übersteht kein Klub, keine Liga, keine professionell betriebene Sportart weltweit." "Die Verwaltungsberufsgenossenschaft VBG teilte uns mit, dass mit den vorgesehenen Maßnahmen inklusive der Testungen die Eintrittswahrscheinlichkeit einer Infektion nach dem aktuellen Stand der Wissenschaft extrem niedrig ist und gegenüber anderen Arbeitsfeldern nicht erhöht ist. " "Jedem in der Liga muss klar sein Wir spielen auf Bewährung, und jeder Spieltag ist eine Chance zu beweisen, dass wir den nächsten verdient haben. Der erste und ganz wichtige Schritt, sich nämlich in seinem ganz normalen Lebensalltag nicht anzustecken mit dem Coronavirus, liegt in der Verantwortung jedes Einzelnen." "Die Reaktionen darauf sind sehr, sehr interessiert weltweit. Was ich sehe, ist von Los Angeles über London bis Tokio wird darüber berichtet, dass die Bundesliga oder als eine der ersten Ligen, als die erste große und weltbekannte Liga wieder plant, in den Spielbetrieb einzusteigen. Das gelingt uns aber nur und das kann ich gar nicht oft genug betonen, weil wir in diesem Land spielen, weil wir das Privileg haben, in einem der modernsten Gesundheitssysteme der Welt zu leben. Alle Sie, ich, Herr Pfennig, die Kollegen hier im Raum, aber eben auch die Spieler der Bundesliga und zweiten Bundesliga und alle Betreuer und Mitarbeiter der Klubs." "Was die Relegation angeht, sehen wir selbstverständlich vor, eine Relegation zu spielen zwischen Bundesliga und zweiter Bundesliga. Die Relegation zwischen Liga und dritter Liga hängt ja immer auch noch ab, wie es in der dritten Liga weitergeht." "Das Saisonfinale soll tatsächlich noch Ende Juni stattfinden." O-TON CHRISTIAN PFENNIG (DFL), PRESSESPRECHER: "Wir haben, Stand jetzt, den 27. und 28. Juni geplant, also Samstag und Sonntag, wie das gewohnt ist."
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Während in anderen Jahren die Schüler relativ leicht einen Praktikumsplatz fanden, tun sich heuer viele schwer. „Laut einer von der Hoteliers- und Gastwirtejugend (HGJ) durchgeführten Erhebung haben zahlreiche Schüler der gastgewerblichen Schulen noch keinen Praktikumsplatz“, sagt HGJ-Obmann Hannes Gamper.Dass sich die Suche nach einem Praktikumsplatz in diesem Jahr nicht einfach gestaltet, bestätigt auch der Präsident des Hoteliers- und Gastwirteverbandes (HGV) Manfred Pinzger. „Viele Betriebe haben noch nicht geöffnet oder sind erst seit wenigen Tagen in Betrieb. Andere sind der Ansicht, dass es in diesem Jahr nicht möglich ist, Praktikanten aufzunehmen, weil die Anzahl der Praktikanten pro Betrieb normalerweise an den Mitarbeiterstand gekoppelt ist“, erklärt Pinzger das Dilemma.Dieser rechtliche Hinderungsgrund ist aber nun beseitigt. „Die Berufsausbildung junger Menschen im Hotel- und Gastgewerbe ist auch in wirtschaftlich unsicheren Zeiten notwendig. Deshalb war es für den HGV und der HGJ wichtig, dass die Rahmenbedingungen geschaffen werden, damit die Gastbetriebe im heurigen Sommer sowohl Pflichtpraktikanten als auch freiwillige Praktikanten aufnehmen können“, so Pinzger.Die Landesarbeitskommission hat bei ihrer letzten Sitzung die Voraussetzungen für die Aufnahme eines Praktikanten in dieser außerordentlichen Zeit festgelegt. Was die Anzahl der zugelassenen Praktikanten pro Betrieb betrifft, kann der jeweilige Mitarbeiterstand des Jahres 2019 als Parameter hergenommen werden. Dadurch können bei einer geringeren Beschäftigungsanzahl als ursprünglich vorgesehen trotzdem die bereits zugesagten Praktikumsplätze gesichert werden.Zudem dürfen Praktikanten auch in jenen Bereichen eines Betriebes aufgenommen werden, in denen sich Mitarbeiter aufgrund der Auswirkungen der Corona-Pandemie in Lohnausgleich befinden.„Unser Dank geht an Landesrat Philipp Achammer, der sich für diese gute Regelung eingesetzt hat“, sagt HGJ-Obmann Hannes Gamper.Er ruft gemeinsam mit HGV-Präsident Manfred Pinzger die Gastgewerbetreibenden dazu auf, auch in diesem Jahr wie gewohnt Praktikanten aufzunehmen und so einen wichtigen Beitrag für die Ausbildung junger Menschen und die Nachwuchssicherung zu leisten. stol
„Wegen den Folgen der Corona-Pandemie konnten die Hotels ihre Tätigkeit aber nicht beginnen und damit auch Tausende von saisonal beschäftigten Mitarbeitern ebenso nicht. Diese stehen im Moment ohne Einkommen und ohne soziale Unterstützungsmaßnahmen da“, unterstreicht HGV-Präsident Manfred Pinzger.Deshalb ist der HGV bereits seit geraumer Zeit bemüht, auf römischer Ebene eine Lösung für diejenigen saisonalen Mitarbeiter zu erwirken, welche mit Beginn der Frühjahrssaison ihr Arbeitsverhältnis wiederaufgenommen hätten. Italienweit rechnet die staatliche Federalberghi dabei mit rund 500.000 Betroffenen.Ein erster großer Erfolg ist nun Senator Dieter Steger gelungen, der in der zuständigen Kommission des Senats im Zuge der Debatte über das Dekret „Cura Italia“ einen verpflichtenden Tagesordnungspunkt verankern konnte, wonach auch die saisonalen Mitarbeiter, welche momentan keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld haben, unterstützt werden. Ziel wäre es, dass der Bezug des Arbeitslosengeldes um einige Monate verlängert wird.„Die Mitarbeiter sind das wichtigste Kapital unserer Betriebe. Wenn unsere Betriebe wieder arbeiten können, müssen sie auch auf ihre bewährten Stammmitarbeiter zählen können“, betont Präsident Pinzger. Deshalb wird sich der HGV weiterhin in enger Zusammenarbeit mit Senator Dieter Steger, Landesrat Philipp Achammer und der Federalberghi für eine rasche und praktikable Lösung einsetzen, so der HGV. stol
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Polizeipräsidium Trier POL-PPTR: Einbruch in Ehrang. Trier Ehrang. (ots) Am Freitag, den 10. Januar, drangen bislang unbekannte Täter zwischen 9 Uhr und 11.30 Uhr in ein Wohnhaus im Layweg in Trier Ehrang ein. Während der Abwesenheit der Hausbewohner gelangten sie über den Garten auf das Grundstück und hebelten dort ein Fenster auf, um sich Zugang verschaffen. Nach Tatausführung entkamen sie unerkannt mit geringer Beute. Zeugen, die verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben oder sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten sich mit der Kriminalpolizei Trier unter der Tel. 0651/9779-2290 in Verbindung zu setzen. Rückfragen bitte an: Polizeipräsidium Trier Telefon: 0651-9779-0 E-Mail: pptrier.presse@polizei.rlp.de www.polizei.rlp.de/pp.trier Pressemeldungen der Polizei Rheinland-Pfalz sind unter Nennung der Quelle zur Veröffentlichung frei. Original-Content von: Polizeipräsidium Trier, übermittelt durch news aktuell
Polizeipräsidium Trier POL-PPTR: Messerangriff auf dem Petrisberg Trier (ots) Bisher Unbekannte haben am Freitagabend, 7. Februar, gegen 21:30 Uhr, an der Aussichtsplattform auf dem Petrisberg unvermittelt einen Mann mit einem Messer angegriffen. Nach Angaben des 40-jährigen Geschädigten, hielt dieser sich am Aussichtspunkt auf, als sich ihm plötzlich zwei Männer näherten. Einer der beiden griff ihn mit einem Messer an. Das Opfer konnte die Attacke abwehren, sich in sein Auto retten und davonfahren. Die beiden Tatverdächtigen seien zu Fuß geflohen. Die Angreifer werden als ca. 1,70 m groß mit südländischem Aussehen beschrieben. Die Kriminalpolizei Trier hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen! Zur Tatzeit befand sich ein weißer PKW in der Nähe, dessen Insassen die Tat möglicherweise beobachtet haben. Hinweise werden durch die Kriminalpolizei unter 0651/9779-2290 entgegengenommen. Rückfragen bitte an: Polizeipräsidium Trier Telefon: 0651-9779-0 E-Mail: pptrier.presse@polizei.rlp.de www.polizei.rlp.de/pp.trier Pressemeldungen der Polizei Rheinland-Pfalz sind unter Nennung der Quelle zur Veröffentlichung frei. Original-Content von: Polizeipräsidium Trier, übermittelt durch news aktuell
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Köln (dpa) - Joey Kelly (47) will bedürftigen Kindern in der Corona-Krise helfen. Der Musiker und Ausdauersportler startet deshalb am Donnerstag in der RTL-Livesendung «Guten Morgen Deutschland» die «24h Kelly Corona Challenge». Seine Devise: 24 Stunden, 24 Sportarten - alles daheim! Auf dem Crosstrainer, Laufband oder Hochseil, beim Treppensteigen, Tischtennis, Eierlauf oder Holzhacken - rund um die Uhr und ohne Pause will Joey Kelly in Action sein und dabei Spenden sammeln. Alle Gelder kommen der RTL-Aktion «Gemeinsam gegen Corona - gemeinsam für Kinder» zugute. Schon seit dem 18. März sammelt der Sender für bedürftige Kinder, die besonders hart vom Coronavirus betroffen sind. Mehr als 657.000 Euro sind nach RTL-Angaben vom Mittwoch schon zusammengekommen. Prominente Unterstützung bekommt Joey Kelly unter anderem von der «Let's Dance»-Jurorin Motsi Mabuse und dem Fußballmanager Reiner Calmund. RTL.de streamt die «24h Kelly Corona Challenge» 24 Stunden live.
Im Kampf gegen das Coronavirus geht es vor allem darum, Menschenleben zu retten. Doch der Blick sollte sich jetzt auch auf die Zeit nach der Krise richten. Es geht jetzt zuallererst um Menschenleben. Deutschland muss in dieser Phase der Corona-Krise seine ganze Kraft darauf verwenden, die Auswirkungen der Pandemie so gering wie irgend möglich zu halten. Kampf gegen Corona bedeutet Menschenleben retten - aber nicht nur Noch scheint nicht die Zeit gekommen, die harten Einschränkungen des öffentlichen Lebens und der Wirtschaft zurückzufahren. Schadensbegrenzung ist das Gebot der Stunde. Das bedeutet aber nicht, dass es irgendwie unangebracht oder gar anstößig wäre, über die Schäden zu sprechen, die das tückische Virus in der Wirtschaft anrichtet. Denn für unzählige Selbstständige, Unternehmen und ihre Beschäftigte geht es um existenzielle Fragen. Warum Politiker jetzt auch über die Zeit nach Corona sprechen sollten Anders als in einer gewöhnlichen Rezession gehen die Umsätze nicht prozentual zurück. Sie brechen völlig weg, in vielen Bereichen der Produktion, in Gastronomie, Tourismus, Einzelhandel. Keine Einnahmen, vielleicht monatelang, was das bedeutet, ist noch nicht einmal im Ansatz abzusehen. Gerade deshalb sollten wir nicht nur an die Talsohle denken, sondern auch an Wege, die einmal wieder bergauf führen könnten. Es wird eine Zeit nach der Krise geben. Allein diese simple Tatsache hat im Moment etwas Tröstliches. Wir wollen wissen, was Sie denken: Die Augsburger Allgemeine arbeitet daher mit dem Meinungsforschungsinstitut Civey zusammen. Was es mit den repräsentativen Umfragen auf sich hat und warum Sie sich registrieren sollten, lesen Sie hier. Themen folgen
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DJ MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa Der Markt-Überblick am Morgen, zusammengestellt von Dow Jones Newswires. TAGESTHEMA I Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat die Kreditprogramme vorgestellt, die er Ländern anbieten kann, die Unterstützung im Kampf gegen das Coronavirus und seine möglichen wirtschaftlichen Auswirkungen benötigen. Der IWF erklärte, dass er im Rahmen seiner bestehenden Programme in der Lage ist, bis zu 10 Milliarden Dollar an Notfallfinanzierung für Länder mit niedrigem Einkommen zu einem Zinssatz von null Prozent zu vergeben. Weitere 40 Milliarden Dollar könne der IWF über das Schnellfinanzierungsinstrument anbieten, das allen 189 IWF-Mitgliedsländern zur Verfügung steht, aber keine Null-Zinsen bietet. Der IWF wies außerdem darauf hin, dass er ein drittes Programm hat, den Catastrophe Containment and Relief Trust, der derzeit 200 Millionen Dollar zur Verfügung hat. TAGESTHEMA II In Italien schließen wegen der Ausbreitung des Coronavirus ab diesem Donnerstag alle Schulen und Universitäten. Die Schulen und Universitäten sollen bis zum 15. März geschlossen bleiben, wie Bildungsministerin Lucia Azzolina mitteilte. Das Land wird von dem neuartigen Erreger allerdings wesentlich stärker heimgesucht als Deutschland - Italien ist der größte Herd des Virus in Europa. Nach jüngsten Angaben des italienischen Zivilschutzes starben inzwischen mindestens 107 Menschen im Land an dem Erreger, die Zahl der bestätigten Ansteckungsfälle stieg auf 3.089. Binnen 24 Stunden wurden 28 weitere Todes- und 587 neue Krankheitsfälle verzeichnet. Ministerpräsident Giuseppe Conte schloss nicht aus, dass bei einem weiteren Anstieg der Fälle die Kapazitäten der italienischen Krankenhäuser nicht ausreichen könnten. Neben der generellen Schließung der Schulen und Hochschulen wurde in Italien per Regierungsdekret auch das Publikum von allen Sportveranstaltungen bis zum 3. April ausgeschlossen. AUSBLICK UNTERNEHMEN CONTINENTAL (08:30) Nachfolgend eine Auswertung der Prognosen von Analysten zum vierten Quartal 2019 (Angaben in Millionen Euro, Ausnahme Ergebnis je Aktie in Euro, Bilanzierung nach IFRS): PROG PROG PROG 4. QUARTAL 4Q19 ggVj Zahl 4Q18 Umsatz 11.156 -1% 7 11.230 EBITDA 1.458 -10% 4 1.612 EBIT k.A. -- -- 1.038 EBIT bereinigt 863 -24% 7 1.128 Ergebnis nach Steuern/Dritten 519 -27% 5 712 Ergebnis je Aktie unverwässert 2,34 -34% 6 3,56 HENKEL (08:30) Nachfolgend eine Auswertung der Prognosen von Analysten zum Gesamtjahr 2019 (Angaben in Millionen Euro, Ausnahme Ergebnis und Dividende je Aktie in Euro, organisches Wachstum in Prozent, Bilanzierung nach IFRS): PROG PROG PROG GESAMTJAHR Gj19 ggVj Zahl Gj18 Umsatz 20.113 +1% 19 19.899 Organisches Wachstum 0,0 -- 19 2,4 EBIT bereinigt 3.258 -7% 19 3.496 Ergebnis nach Steuern/Dritten bereinigt 2.367 -9% 19 2.604 Ergebnis je Vorzugsaktie bereinigt 5,46 -9% 19 6,01 Ergebnis nach Steuern/Dritten 2.148 -7% 17 2.311 Ergebnis je Vorzugsaktie 4,95 -7% 17 5,33 Dividende je Vorzugsaktie 1,90 +3% 18 1,85 Weitere Termine: 07:00 DE/GFT Technologies SE, Jahresergebnis 07:30 DE/Hugo Boss AG, ausführliches Jahresergebnis 07:30 DE/MLP SE, Jahresergebnis (10:00 Jahres-PK via Webcast) 07:30 DE/Drägerwerk AG & Co KGaA, ausführliches Jahresergebnis 10:30 DE/Brain Biotechnology Research and Information Network, HV DIVIDENDENABSCHLAG Linde plc 0,963 EUR AUSBLICK KONJUNKTUR - US 14:30 Produktivität ex Agrar 4Q (2. Veröffentlichung) annualisiert PROGNOSE: +1,3% gg Vq 1. Veröff.: +1,4% gg Vq 3. Quartal: -0,2% gg Vq Lohnstückkosten PROGNOSE: +1,4% gg Vq 1. Veröff.: +1,4% gg Vq 3. Quartal: +2,5% gg Vq 14:30 Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche) PROGNOSE: 215.000 zuvor: 219.000 16:00 Auftragseingang Industrie Januar PROGNOSE: -0,1% gg Vm zuvor: +1,8% gg Vm AUSBLICK EUROPÄISCHE ANLEIHE-AUKTIONEN 10:30 ES/Auktion 0,00-prozentiger Anleihen mit Laufzeit April 2023 Auktion 0,00-prozentiger Anleihen mit Laufzeit Januar 2025 Auktion 0,50-prozentiger Anleihen mit Laufzeit April 2030 im Gesamtvolumen von 4 bis 5 Mrd EUR Auktion 0,70-prozentiger inflationsindexierter Anleihen mit Laufzeit November 2033 im Volumen von 250 bis 750 Mio EUR 10:50 FR/Auktion von Anleihen im Gesamtvolumen von 8,0 bis 9,5 Mrd EUR, davon: 0,00-prozentige Anleihen mit Laufzeit November 2029 1,25-prozentige Anleihen mit Laufzeit Mai 2034 0,75-prozentige Anleihen mit Laufzeit Mai 2052 11:00 SE/Auktion 0,125-prozentiger inflationsindexierter Anleihen mit Laufzeit Juni 2030 im Volumen von 500 Mio SEK 11:30 PL/Auktion von Nullkuponanleihen mit Laufzeit Juli 2022 Auktion 2,25-prozentiger Anleihen mit Laufzeit Oktober 2024 Auktion zinsvariabler Anleihen mit Laufzeit Mai 2025 Auktion 2,75-prozentiger Anleihen mit Laufzeit Oktober 2029 Auktion zinsvariabler Anleihen mit Laufzeit November 2029 Auktion 4,00-prozentiger Anleihen mit Laufzeit April 2047 im Gesamtvolumen von 3 bis 5 Mrd PLN 11:30 GB/Auktion 0,125-prozentiger inflationsindexierter Anleihen mit Laufzeit August 2028 im Volumen von 1,1 Mrd GBP ÜBERSICHT FUTURES / INDIZES Aktuell: INDEX Stand +/- % DAX-Future 12.209,50 -0,24 S&P-500-Indikation 3.098,75 -0,43 Nasdaq-100-Indikation 8.854,50 -0,25 Nikkei-225 21.329,12 1,09 Schanghai-Composite 3.073,02 2,04 +/- Ticks Bund -Future 177,50 -5 Vortag: INDEX Vortagesschluss +/- % DAX 12.127,69 1,19 DAX-Future 12.238,50 3,39 XDAX 12.244,46 3,39 MDAX 26.091,33 0,75 TecDAX 2.950,92 0,28 EuroStoxx50 3.420,56 1,44 Stoxx50 3.173,67 2,03 Dow-Jones 27.090,86 4,53 S&P-500-Index 3.130,12 4,22 Nasdaq-Comp. 9.018,09 3,85 EUREX zuletzt +/- Ticks Bund-Future 177,55% -60 FINANZMÄRKTE EUROPA Ausblick: Mit weiteren Kursgewinnen rechnen Händler am Donnerstag an Europas Börsen. Die volatile Bodenbildung könnte langsam ihren Abschluss finden, heißt es. Die Marktteilnehmer verweisen auf die sehr starken Vorgaben der US-Börsen vom Mittwoch und die geldpolitischen Lockerungen rund um den Globus sowie die von der Politik verabschiedeten Notfallpakete. Rückblick: Mit Aufschlägen haben die europäischen Aktienmärkte zur Wochenmitte den Handel beendet. Dabei war zu beobachten, dass der Handel unverändert nervös verlief, die Schwankungen waren teils beachtlich. Nachdem die US-Notenbank am Vortag die Zinsen gesenkt hatte, folgte nun die Bank of Canada. An der Börse wird davon ausgegangen, dass noch weitere Notenbanken folgen werden. Aus den USA gab es zudem überraschend gute Wirtschaftsdaten. Für Erleichterung sorgte auch der "Super Tuesday" in den USA. Hier hat Joe Biden besser abgeschnitten als befürchtet und damit zu Bernie Sanders aufgeschlossen. In Mailand schloss die Aktie von Exor mit einem leichten Plus von 0,2 Prozent. Der Finanzinvestor verkaufte den Rückversicherer PartnerRe für 9 Milliarden Dollar an den französischen Versicherer Covea. DAX/MDAX/TECDAX Fester - Für die Aktie von Vonovia ging es um 4,6 Prozent auf 52,76 Euro nach oben und damit in die Nähe des Allzeithochs bei 54,48 Euro. Der Immobilienkonzern legt am Donnerstagmorgen seine Zahlen vor, im Fokus stehen unter anderem Aussagen zur strategischen Expansion. Die Bayer-Aktie profitierte von einer Kaufempfehlung der Deutschen Bank und gewann 4,3 Prozent. Die 2019er Zahlen von Brenntag (plus 5,5 Prozent) blieben nach Ansicht der DZ Bank ohne Überraschungen. Von leicht übertroffenen Erwartungen im vierten Quartal und einer breiten Prognosespanne für 2020 sprach die Citigroup bei Evonik. Die Aktie legte um 6,0 Prozent zu. Für Baywa ging es nach Vorlage der Zahlen um 2,5 Prozent auf 25,10 Euro nach oben. Dies dürfte zum einen dem Kursrücksetzer der Vorwoche geschuldet gewesen sein, zudem hatte das Unternehmen solide 2019er Zahlen geliefert. XETRA-NACHBÖRSE Es dominierten Käufe - angefacht durch die Rally der Wall Street. Hypoport wurden 1,5 Prozent fester gestellt. Der Finanzdienstleister hatte Umsatz und Gewinn im vergangenen Jahr kräftig gesteigert. Delticom wurden 5,9 Prozent hoher getaxt, obwohl der Online-Reifenhändler 2019 einen Umsatzrückgang verbucht hatte. Zudem rutschte das Unternehmen operativ in die Verlustzone. Das Unternehmen selbst zeigte sich mit dem Ergebnis aber zufrieden. Der tschechische Investor Daniel Kretinsky hatte sein Engagement bei Prosiebensat1 erhöht. Prosiebensat1 wurden 1,6 Prozent fester gestellt. USA / WALL STREET (MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires March 05, 2020 01:38 ET (06:38 GMT) Hausse - Die Wall Street feierte den Sieg von Joe Biden beim "Super Tuesday" der Demokraten. Eine Präsidentschaftskandidatur des linksgerichteten Bernie Sanders, das "Schreckgespenst" vieler Börsianer, wurde durch das wichtige Zwischenergebnis der US-Vorwahlen unwahrscheinlicher. Gestützt wurden die US-Börsen auch von Anzeichen koordinierter Aktionen verschiedener Staaten rund um den Globus zur Eindämmung der konjunkturellen Folgen der Coronavirus-Ausbreitung. In den USA wurde ein Programm über rund 8 Milliarden Dollar auf den Weg gebracht. Auch die Volatilität, die am Vortag noch extrem ausgefallen war, schwächte sich deutlich ab - ein Zeichen sinkender Verunsicherung. In den USA zeigten sich bislang kaum konjunkturelle Bremsspuren - die Konjunkturdaten fielen überwiegend positiv aus. Das "Beige Book" der US-Notenbank attestierte der US-Wirtschaft allerdings erste Auswirkungen des Coronavirus-Ausbruchs. Vor allem das produzierende Gewerbe sei betroffen, hieß es im Konjunkturbericht der Fed. Insofern fand auch die Zinssenkung des Vortages plötzlich Fürsprecher. Hewlett Packard Enterprise gaben um 2,6 Prozent nach. Der Technologiekonzern hatte seine Cashflow-Prognose gesenkt. Die Folgen der Virusepidemie werden auch den Cashflow von GE im ersten Quartal schmälern. An seiner Jahresprognose für die Kennziffer hielt das Unternehmen aber fest. Die Aktie stieg um 0,6 Prozent. Der Erfolg von Joe Biden, einem Verfechter einer gesetzlichen Krankenversicherung, verlieh den Sektorwerten kräftigen Aufwind. UnitedHealth verteuerten sich um 10,7 Prozent. Cigna und Humana schnellten um 10,7 bzw. 14,4 Prozent in die Höhe - Anthem zogen um 15,6 Prozent an. Die Rally am Rentenmarkt lief aus mit den deutlichen Aufschlägen bei Aktien. Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen war allerdings zunächst auf neue Rekordtiefs deutlich unter der Schallmauer von 1 Prozent gefallen. Die Benchmarkrendite erholte sich im späten Handel um 3,6 Basispunkte auf 1.03 Prozent. Am kurzen Ende des Marktes sanken die Renditen aber weiter - ein Beleg, dass Anleger kurzfristig mit weiteren Zinssenkungen in den USA rechneten. DEVISENMARKT DEVISEN zuletzt +/- % 0:00 Uhr Mi, 17:15 Uhr % YTD EUR/USD 1,1137 +0,04% 1,1133 1,1136 -0,7% EUR/JPY 119,52 -0,19% 119,75 119,55 -2,0% EUR/CHF 1,0652 +0,00% 1,0652 1,0646 -1,9% EUR/GBP 0,8650 -0,03% 0,8653 0,8692 +2,2% USD/JPY 107,32 -0,23% 107,57 107,36 -1,3% GBP/USD 1,2875 +0,06% 1,2867 1,2810 -2,8% USD/CNH 6,9337 +0,14% 6,9237 6,9215 -0,5% Bitcoin BTC/USD 8.932,01 2,106 8.747,76 8.684,26 +23,9% Der US-Dollar erholte sich etwas von der Vortagesschwäche im Zuge der Zinssenkung - der WSJ-Dollarindex stieg um 0,1 Prozent nach Vortagesabgaben von 0,4 Prozent. Der Euro gab die Vortagesgewinne vollständig ab. ROHSTOFFE ÖL ROHOEL zuletzt VT-Settl. +/- % +/- USD % YTD WTI/Nymex 47,46 46,78 +1,5% 0,68 -21,4% Brent/ICE 51,96 51,13 +1,6% 0,83 -19,7% Die Ölpreise drehten ins Minus. Die Rohöllagerbestände in den USA hatten sich ausgeweitet, wenn auch nicht so dramatisch wie gedacht. Allerdings kletterte die US-Förderung auf Allzeithoch. Die abermals extrem schlechten Wirtschaftsdaten aus China deuteten zudem auf einen Nachfragerückgang hin. Eine zusätzliche Fördermengensenkung durch das Erdölkartell Opec mit weiteren Staaten schien zudem wieder etwas fraglich zu sein. Russland habe einen entsprechenden Plan aus Saudi-Arabien abgelehnt, hieß es aus informierten Kreisen. WTI verbilligte sich um 0,8 Prozent auf 46,78 Dollar. Für Brent ging es um 1,4 Prozent auf 51,13 Dollar nach unten. METALLE METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD Gold (Spot) 1.639,42 1.636,85 +0,2% +2,57 +8,0% Silber (Spot) 17,21 17,25 -0,2% -0,04 -3,6% Platin (Spot) 874,10 876,60 -0,3% -2,50 -9,4% Kupfer-Future 2,60 2,59 +0,4% +0,01 -7,3% Der Goldpreis konnte die Vortagesgewinne nicht behaupten, nachdem er den höchsten Tagesgewinn seit Juni 2019 verzeichnet hatte. Der Preis für die Feinunze sank im späten Geschäft um 0,2 Prozent auf 1.638 Dollar. Die Aktienrally belastete, Anleger schichteten um in Aktien. Der Preis verharrte damit aber in der Nähe seiner jüngsten Hochs. Sinkende Zinsen, steigende Inflation sowie die konjunkturelle Abschwächung steigerten die Attraktivität des Edelmetalls, hieß es. MELDUNGEN SEIT VORTAG 17.30 UHR CORONAVIRUS Die Finanzminister der Eurozone demonstrieren Entschlossenheit bei der Bekämpfung der Auswirkungen der Corona-Krise. "Wir sind bereit, weitere politische Maßnahmen zu ergreifen", sagte Eurogruppenchef und Portugals Finanzminister Mario Centeno nach einer Telefonkonferenz, an der auch EU-Finanzminister der Länder, die nicht teil der Eurozone sind, teilnahmen. In den USA beschloss der Kongress ein 8,3 Milliarden Dollar schweres Maßnahmenpaket für den Kampf gegen die Epidemie. FED / BEIGE BOOK In der US-Wirtschaft machen sich einer Erhebung der US-Notenbank zufolge erste Auswirkungen des Coronavirus-Ausbruchs bemerkbar. Vor allem das produzierende Gewerbe sei betroffen, hieß es im Konjunkturbericht der US-Notenbank Fed. Die Firmen machten deutlich, dass die Ausbreitung des Virus die Nachfrage aus China dämpfe. Außerdem fürchten sie Beeinträchtigungen der Lieferketten. US-GELDPOLITIK Nach der unerwarteten Senkung der US-Leitzinsen um einen halben Prozentpunkt seien diese nun "auf dem richtigen Niveau", sagte James Bullard, Präsident der Fed in St. Louis. WACHSTUM EUROZONE Wegen der Ausbreitung des Coronavirus wird die Ratingagentur Standard & Poor's pessimistischer für das Wachstum in der Eurozone. Wie die Agentur mitteilte, rechnet sie für dieses Jahr nur noch mit einem Wachstum des Bruttoinlandsprodukts der Eurozone von 0,5 Prozent. Bisher war sie von 1,0 Prozent ausgegangen. KAPITALVORSCHRIFTEN BANKEN USA Die Federal Reserve hat die Kapitalvorschriften für die größten US-Banken neu gestaltet und damit eine der größten Änderungen des Regelwerks für die Wall Street während der Präsidentschaft von Donald Trump abgeschlossen. Die Überholung "vereinfacht den Kapitalrahmen für Banken nach der Krise, während die starken Kapitalanforderungen, die das Markenzeichen des Rahmens sind, beibehalten werden", erklärte der Fed-Vize für die Bankenaufsicht, Randal Quarles INDEXÄNDERUNGEN MDAX / TECDAX / SDAX Folgende Indexänderungen treten zum Handelsbeginn am 23. März 2020 in Kraft: + MDAX - NEUAUFNAHME Hellofresh + MDAX - AUSGESCHIEDEN Dialog Semiconductor + TecDAX - NEUAUFNAHME Isra Vision + TecDAX - AUSGESCHIEDEN Dialog Semiconductor + SDAX - NEUAUFNAHME Godewind Immobilien Steinhoff International Adler Real Estate SNP Schneider-Neureither & Partner + SDAX - AUSGESCHIEDEN HelloFresh SGL Carbon Dr. Hönle Heidelberger Druckmaschinen E.ON / INNOGY Bei einer außerordentlichen Hauptversammlung von Innogy wurde für die Übernahme der Aktien der verbliebenen Innogy-Minderheitsaktionäre durch E.on per Squeeze-Out gestimmt. Eon hatte die Höhe der Barabfindung zuvor auf 42,82 Euro je Innogy-Aktie festgelegt. MERCK KGAA hat im vierten Quartal mehr verdient und umgesetzt als erwartet und seine Jahresziele erfüllt. Die Aktionäre sollen eine um 5 Cent höhere Dividende von 1,30 Euro je Aktie erhalten. Auch im laufenden Jahr will die Merck KGaA aus Darmstadt weiterhin profitabel wachsen. Der Ausblick ist jedoch angesichts der noch unklaren Auswirkungen der aktuellen Coronavirus-Epidemie mit Unsicherheiten behaftet. Nachfolgend ein Vergleich der Zahlen zum vierten Quartal mit den Prognosen (in Millionen Euro, Ergebnis je Aktie in Euro, nach IFRS): . BERICHTET PROG PROG 4. QUARTAL 4Q19 ggVj 4Q19 ggVj 4Q18 Gesamtumsatz 4.381 +13% 4.307 +11% 3.888 EBITDA* 1.206 +27% 1.159 +22% 947 EBIT 515 +51% 590 +73% 341 Ergebnis nach Steuern/Dritten* 670 +27% 637 +20% 529 Ergebnis nach Steuern/Dritten 318 -87% -- -- 2.446 Ergebnis je Aktie* 1,54 +26% 1,53 +25% 1,22 VONOVIA hat im abgelaufenen Jahr operativ mehr verdient und den oberen Rand der eigenen Gewinn-Prognose übertroffen. Die geplante Dividendensteigerung auf 1,57 Euro je Aktie für 2019 von 1,44 Euro ein Jahr zuvor bekräftigte der DAX-Konzern. Ebenso bestätigte die Vonovia SE die Ziele für 2020. PROSIEBENSAT1 Der tschechische Investor Daniel Kretinsky hat sein Engagement bei der Prosiebensat1 Media SE erhöht. Das Investment-Vehikel Ruby Equity Investment hat seinen Anteil am 26. Februar auf 5,51 von 3,6 Prozent erhöht. THYSSENKRUPP Die Ratingagentur Fitch hat das Thyssen-Rating um gleich zwei Stufen auf BB- gesenkt. Der Ausblick ist stabil. Fitch begründete den Schritt mit der schwächeren Aufstellung des Unternehmens durch den Verkauf des profitablen Aufzuggeschäfts, gepaart mit der Erwartung einer schwächeren Barmittelgenerierung nach Abschluss des Verkaufs. DELTICOM (MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires March 05, 2020 01:38 ET (06:38 GMT) Copyright (c) 2020 Dow Jones & Company, Inc.
Der Markt-Überblick am Abend, zusammengestellt von Dow Jones Newswires: AKTIENMÄRKTE (18:47 Uhr) INDEX Stand +-% +-% YTD EuroStoxx50 3.420,56 +1,44% -8,67% Stoxx50 3.173,67 +2,03% -6,74% DAX 12.127,69 +1,19% -8,46% FTSE 6.815,59 +1,45% -10,93% CAC 5.464,89 +1,33% -8,58% DJIA 26.531,30 +2,37% -7,03% S&P-500 3.065,78 +2,08% -5,11% Nasdaq-Comp. 8.845,95 +1,86% -1,41% Nasdaq-100 8.767,03 +2,01% +0,39% Nikkei-225 21.100,06 +0,08% -10,81% EUREX Stand +-Ticks Bund-Future 177,85 -30 ROHSTOFFMÄRKTE ROHÖL zuletzt VT-Settl. +/- % +/- USD % YTD WTI/Nymex 47,38 47,18 +0,4% 0,20 -21,6% Brent/ICE 51,59 51,86 -0,5% -0,27 -20,3% METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD Gold (Spot) 1.642,86 1.640,75 +0,1% +2,11 +8,3% Silber (Spot) 17,22 17,25 -0,2% -0,03 -3,5% Platin (Spot) 874,85 880,50 -0,6% -5,65 -9,3% Kupfer-Future 2,59 2,58 +0,2% +0,01 -7,6% Die Ölpreise drehen ins Minus. Die Rohöllagerbestände in den USA haben sich in der Woche zum 28. Februar ausgeweitet, wenn auch nicht so dramatisch wie gedacht. Allerdings kletterte die US-Förderung auf ein Allzeithoch. Die abermals extrem schlechten Wirtschaftsdaten aus China deuteten zudem auf ein Nachfragerückgang hin, heißt es. Eine zusätzliche Fördermengensenkung durch das Erdölkartell Opec mit weiteren Staaten scheint zudem wieder etwas fraglich zu sein. Russland habe einen entsprechenden Plan aus Saudi-Arabien abgelehnt, heißt es aus informierten Kreisen. Der Goldpreis kann die Vortagesgewinne behaupten, nachdem er den höchsten Tagesgewinn seit Juni 2019 verzeichnet hatte. Sinkende Zinsen, steigende Inflation sowie die konjunkturelle Abschwächung steigerten die Attraktivität des Edelmetalls, heißt es. FINANZMARKT USA Was die US-Notenbank am Vortag nicht geschafft hat, gelingt am Mittwoch der US-Innenpolitik: Die Wall Street legt mit dem Sieg von Joe Biden beim "Super Tuesday" der Demokraten zu, nachdem eine überraschende Leitzinssenkung der Fed am Vortag den Absturz der US-Börsen sogar noch beschleunigt hatte. Eine Präsidentschaftskandidatur des linksgerichteten Bernie Sanders, das "Schreckgespenst" vieler Börsianer, wird durch das wichtige Zwischenergebnis der US-Vorwahlen unwahrscheinlicher. Auch die Volatilität, die am Vortag noch extrem gewesen war, schwächt sich deutlich ab - ein Zeichen sinkender Verunsicherung. Zwar offenbaren sich die negativen konjunkturellen Auswirkungen der Corona-Epidemie abermals an schwachen Konjunkturdaten aus China einschließlich Hongkong, doch zeigen sich in den USA bislang kaum konjunkturelle Bremsspuren: Laut Arbeitsmarktdienstleister ADP haben die US-Unternehmen ihren Personalbestand im Februar stärker aufgestockt als erwartet. Und der ISM-Einkaufsmanagerindex des nicht-verarbeitenden Gewerbes lieferte für Februar ebenfalls eine positive Überraschung. Die Aktie von Hewlett Packard Enterprise bricht um 7 Prozent ein. Der Technologie-Konzern hat seine Prognose für den Cashflow im laufenden Jahr gesenkt. Das Unternehmen spricht zur Begründung von Ausfällen in der Lieferkette - wohl wegen des Coronavirus. Die Auswirkungen des Coronavirus wird auch den Cashflow von General Electric im ersten Quartal um 300 bis 500 Millionen Dollar schmälern, wie der US-Großkonzern schätzt. An seiner Jahresprognose für die Kennziffer hält das Unternehmen aber fest. Die Aktie steigt leicht an. Der Erfolg von Joe Biden, einem Verfechter der gesetzlichen Krankenversicherung, beim "Super Tuesday" verleihen der Aktie von UnitedHealth Aufwind. Das Papier des Versicherers verteuert sich um 8,2 Prozent. Auch Cigna und Humana schnellen um 9,2 bzw. 12,4 Prozent in die Höhe. AUSBLICK KONJUNKTUR + - US 20:00 Fed, Beige Book FINANZMÄRKTE EUROPA Mit Aufschlägen haben die europäischen Aktienmärkte zur Wochenmitte den Handel beendet. Dabei war zu beobachten, dass der Handel unverändert nervös verläuft, die Schwankungen waren teilweise beachtlich. Nachdem die US-Notenbank am Vortag die Zinsen gesenkt hatte, folgte nun die Bank of Canada. An der Börse wird davon ausgegangen, dass noch weitere Notenbanken folgen werden. Aus den USA gab es zudem überraschend gute Wirtschaftsdaten. Für Erleichterung sorgte auch der "Super Tuesday" in den USA. Hier hat Joe Biden besser abgeschnitten als befürchtet und damit zu Bernie Sanders aufgeschlossen. Ein Wahlkampf zwischen dem sich selbst als demokratischen Sozialisten bezeichnenden Sanders und Trump löste an der Wall Street gewisse Ängste aus. Die Bayer-Aktie profitiert von einer Kaufempfehlung der Deutschen Bank und gewann 4,3 Prozent. Die 2019er Zahlen von Brenntag (plus 5,5 Prozent) blieben nach Ansicht der DZ Bank ohne Überraschungen. Von leicht übertroffenen Erwartungen im vierten Quartal und einer breiten Prognosespanne für 2020 sprach die Citigroup bei Evonik. Die Aktie legte um 6,0 Prozent zu. In Mailand schloss die Aktie von Exor mit einem leichten Plus von 0,2 Prozent. Der Finanzinvestor verkaufte den Rückversicherer PartnerRe für 9 Milliarden Dollar an den französischen Versicherer Covea. DEVISEN DEVISEN zuletzt +/- % Mi, 7:55 Uhr Di, 17:17 Uhr % YTD EUR/USD 1,1123 -0,43% 1,1158 1,1154 -0,8% EUR/JPY 119,46 -0,21% 119,82 119,82 -2,0% EUR/CHF 1,0641 -0,39% 1,0681 1,0673 -2,0% EUR/GBP 0,8662 -0,65% 0,8707 0,8702 +2,3% USD/JPY 107,38 +0,20% 107,39 107,40 -1,3% GBP/USD 1,2842 +0,23% 1,2814 1,2817 -3,1% USD/CNH (Offshore) 6,9241 -0,37% 6,9345 6,9490 -0,6% Bitcoin BTC/USD 8.720,01 -0,62% 8.783,26 8.726,01 +20,9% Am Devisenmarkt erholt sich der US-Dollar etwas von der Vortagesschwäche im Zuge der Zinssenkung - der WSJ-Dollarindex steigt um 0,1 Prozent nach Vortagesabgaben von 0,4 Prozent. Der Euro gibt die Gewinne des Vortages fast vollständig ab. Am Vortag war die Gemeinschaftswährung in Folge eines schwächeren Dollars nach der Zinssenkung der Fed bis auf 1,12 Dollar geklettert. FINANZMÄRKTE OSTASIEN Angeführt vom klaren Tagesgewinner Seoul haben die ostasiatischen Aktienmärkte am Mittwoch mehrheitlich mit kleinen Gewinnen geschlossen. Für Rückenwind in Südkorea, der Kospi schoss um 2,2 Prozent nach oben, sorgte ein Ausgabenprogramm der Regierung über 10 Milliarden Dollar mit dem Ziel, die negativen Folgen der neben China besonders in Südkorea stark grassierenden Virusepidemie zu dämpfen. Dass am Vortag die US-Notenbank mit dem gleichen Ziel den Leitzins um einen halben Punkte senkte, rief insgesamt aber in der Region keine Euphorie hervor, nachdem bereits an der Wall Street die Kurse danach sogar deutlicher gefallen waren. Die normalerweise von den Aktienmärkten positiv aufgenommene Zinssenkung wurde zum einen als eher beunruhigendes Signal gewertet, was die Tragweite der Coronavirus-Epidemie betrifft, zum anderen gibt es Zweifel an der Wirksamkeit von Zinssenkungen. Schließlich habe man es mit einer Verbrauchervertrauenskrise zu tun und Produktionsprozesse wie Lieferketten blieben trotz der Zinssenkung stark beeinträchtigt. Etwas gebremst wurde die Stimmung daneben vom von Caixin ermittelten chinesischen Einkaufsmanagerindex für den Dienstleistungssektor. Er war wie zuvor bereits veröffentlichte Pendants im Februar massiv eingebrochen auf ein Rekordtief. Auch in Hongkong fiel ein am Mittwoch veröffentlichter Einkaufsmanagerindex sehr stark zurück. UNTERNEHMENSMELDUNGEN SEIT 13.30 UHR Lufthansa lässt 150 Maschinen wegen Coronavirus am Boden Wegen gesunkener Nachfrage infolge des Coronavirus wird die Lufthansa 150 Flugzeuge von 763 Maschinen am Boden lassen, wie ein Unternehmenssprecher mitteilte. Die Maßnahme betrifft alle Fluggesellschaften der Gruppe, sowohl die Langstrecken- als auch Kurzstreckenflüge sind betroffen. Zudem sollen alle Flugrouten daraufhin beobachtet werden, ob möglicherweise zusätzliche Maßnahmen erforderlich sein könnten. Fitch senkt Thyssenkrupp auf BB- von BB+; Ausblick stabil Die Ratingagentur Fitch bescheinigt dem Industriekonzern Thyssenkrupp eine schwächere Bonität. Wie die Agentur mitteilte, hat sie das Rating für den MDAX-Konzern um gleich zwei Stufen auf BB- gesenkt. Der Ausblick ist stabil. Fitch begründete den Schritt mit der schwächeren Aufstellung des Unternehmens durch den Verkauf des profitablen Aufzuggeschäfts, gepaart mit der Erwartung einer schwächeren Barmittelgenerierung nach Abschluss des Verkaufs. GFT Technologies hält Dividende trotz Gewinnrückgang stabil Hohe Aufwendungen haben der GFT Technologies SE im vergangenen Jahr unter dem Strich bei steigenden Erlösen einen Gewinnrückgang beschert. Gleichwohl sieht das Unternehmen seine eigenen Prognosen übererfüllt. Die Aktionäre sollen eine gleichbleibende Dividende von 30 Cent je Aktie erhalten. 2020 sollen Umsatz und Ergebnis weiter steigen. Hypoport mit deutlichem Umsatz- und Ergebniswachstum Der Finanzdienstleister Hypoport hat Umsatz und Gewinn im vergangenen Jahr kräftig gesteigert. Wie das SDAX-Unternehmen mitteilte, stieg der Umsatz nach vorläufigen Zahlen um 27 Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf 337 Millionen Euro. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern kletterte um 13 Prozent auf 33 Millionen Euro. (MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires March 04, 2020 12:50 ET (17:50 GMT) Copyright (c) 2020 Dow Jones & Company, Inc.
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In Deutschland konnten Forscher nun Antikörper nachweisen, die an das Virus andocken und es so vom Eindringen in Zellen hindert. Dies sei ein großer Durchbruch für die Entwicklung eines Medikaments. Facebook Twitter WhatsApp Seite per E-Mail senden Seite drucken Schriftgröße größer Schriftgröße kleiner Deutsche Forscher wiesen Antikörper nach © (c) samuel - stock.adobe.com Bei der Erforschung des neuartigen Coronavirus haben deutsche Wissenschafter Antikörper nachweisen können, die das Virus am Eindringen in Zellen hindern. "Das ist eindeutig ein Durchbruch, der zeigt: Wir sind auf dem richtigen Weg für die Entwicklung eines Medikaments gegen Covid-19", sagte Luka Cicin-Sain vom Braunschweiger Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung der "Braunschweiger Zeitung". Cicin-Sain und sein Team haben dem Bericht zufolge 6000 verschiedene künstlich hergestellte menschliche Antikörper analysiert. Dabei fanden die Forscher mehr als 750 Antikörper, die an das Coronavirus andocken - eine Voraussetzung dafür, den Erreger erfolgreich zu bekämpfen. Nun werden die Antikörper an Zellkulturen auf ihre Wirksamkeit getestet. Ziel der Wissenschafter ist keine Impfung sondern ein Arzneimittel, um schwerkranke Corona-Patienten akut zu behandeln: "Das Wirkprinzip, mit dem wir arbeiten, ist die sogenannte Passiv-Immunisierung", sagte Stefan Dübel von der Technischen Universität Braunschweig. "Die Wirkung tritt sofort ein: Die Antikörper nehmen dem Virus das Potenzial." Die Suche nach dem besten Antikörper-Kandidaten für ein späteres Medikament solle noch bis Mitte Juni fortgesetzt werden, sagte Thomas Schirrmann von dem an dem Projekt beteiligten Biotech-Unternehmen Yumab. Dann gelte es den Favoriten "auf Herz und Nieren" zu prüfen und die Entwicklung für die klinische Praxis vorzubereiten. "Unsere Vision ist, dass im Herbst die ersten Corona-Patienten mit dem Medikament behandelt werden", sagte Schirrmacher.
Corona-Antikörper gefunden: Forscher aus Braunschweig melden Durchbruch Teilen Im Kampf gegen Corona gab es kurzfristig bislang wenig Hoffnung auf einen Impfstoff. Doch Braunschweiger Wissenschaftlern gelang jetzt ein Durchbruch. Braunschweiger Wissenschaftler entdecken Antikörper gegen das Coronavirus Das Ziel: Die Entwicklung eines Arzneimittels, statt eines Impfstoffes Wissenschaftler wollen im Herbst die ersten Corona-Patienten behandeln können Da das Coronavirus noch weitestgehend unerforscht ist, sind Forscher sich weltweit bisher uneinig, welche Antikörper im Blut und wie viele davon vor einer Erkrankung schützen können. Doch jetzt gelang Wissenschaftlern vom Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) aus Braunschweig ein Durchbruch. Sie fanden während eines Screenings mit verschiedenen Antikörpern, den einen, der dem Coronavirus entgegenwirken soll. „Das ist ein wichtiger Meilenstein, denn der Antikörper wirkt antiviral“, beschreibt Pressesprecherin Susanne Thiele den Fund. Während eines Screenings mit verschiedenen Antikörpern, fanden die Wissenschaftler den einen, der dem Coronavirus entgegenwirken soll. © picture alliance/dpa Einige Menschen hätten eine Infektion möglicherweise bereits hinter sich, ohne davon etwas gemerkt zu haben. In diesem Fall hat das körpereigene Immunsystem den Erreger erfolgreich bekämpft und Antikörper gegen das Coronavirus sind im Blut nachweisbar. Um dies zu überprüfen, gibt es sogenannte Antikörper-Tests. Antikörper verhindert Anheftung des Coronavirus an die Zellen Wie genau der jetzt gefundene Antikörper dem Virus an den Kragen geht, beschreibt Susanne Thiele wie folgt: „Das Coronavirus kann man sich wie eine Distel mit ihren vielen kleinen Haken vorstellen. Mit diesen klettet er sich an die Zellen. Der Antikörper schmiegt sich jetzt aber wie Watte um die Zellen und verhindert auf diese Weise das Anheften.“ Das Coronavirus weist distelähnliche Haken auf, mit denen es sich an die Zellen heftet. © PIRO4D auf Pixabay Wie viel Zeit noch vergeht, bis ein konkreter Impfstoff entwickelt ist, kann Susanne Thiele nicht sagen. Das ist aber auch nicht das Ziel der Wissenschaftler. Stattdessen setzen sie auf die Entwicklung eines Arzneimittels um schwer kranken Corona-Patienten behandeln zu können, heißt es in einem Bericht von ntv. Erste Behandlung von Corona-Patienten mit dem Arzneimittel für Herbst geplant Die Suche nach dem besten Antikörper-Kandidaten für ein späteres Medikament solle allerdings noch bis Mitte Juni fortgesetzt werden, sagt Thomas Schirrmann vom an dem Projekt beteiligten Biotech-Unternehmen Yumab im Gespräch mit ntv. Der Antikörper-Favorit müsse noch geprüft und die Entwicklung für die klinische Praxis vorbereitet werden. © picture alliance/dpa Der Favorit müsse daraufhin geprüft und die Entwicklung für die klinische Praxis vorbereitet werden. „Unsere Vision ist, dass im Herbst die ersten Corona-Patienten mit dem Medikament behandelt werden“, verkündet Thomas Schirrmann. „Der Fund der Braunschweiger Wissenschaftler ist ein Durchbruch, aber bestimmt nicht der einzige Erfolg in der kommenden Zeit“, meint Pressesprecherin Susanne Thiele. Denn aktuell würden viele Wissenschaftler zu diesem Thema forschen.
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Spielerfrau erntet Kritik + © Tobias Hase/dpa BVB-Spielerfrau Cathy Hummels verdient als Influencerin ihr Geld. Bei der Auswahl ihrer Werbepartner beweist sie nicht immer ein glückliches Händchen. © Tobias Hase/dpa Cathy Hummels, Frau des BVB-Kickers Mats, hat mit einer Werbeanzeige auf Instagram für Aufregung gesorgt. Ist das Doppelmoral oder legitim? Cathy Hummels lebt zuckerfrei und süßt ihre Gerichte nur mit natürlichen Süßungsmitteln. lebt und süßt ihre Gerichte nur mit natürlichen Süßungsmitteln. Auf Instagram bewirbt die Ehefrau von BVB-Profi Mats Hummels nun jedoch einen zuckerhaltigen Joghurtdrink. bewirbt die Ehefrau von BVB-Profi nun jedoch einen zuckerhaltigen Joghurtdrink. Die Kritik der Fans: Cathy Hummels mache Werbung für Produkte, die sie selbst gar nicht nutzt. München/ Dortmund - Cathy Hummels* (32) hat sich seit Jahren dem Kampf gegen Zucker verschrieben. Auf Instagram sorgte die Spielerfrau jetzt jedoch für Verwirrung: Denn ausgerechnet sie als Anti-Zucker-Influencerin bewarb dort ein zuckerhaltiges Getränk, wie RUHR24.de berichtet. Influencerin Cathy Hummels Geboren 31. Januar 1988 (Alter 32 Jahre), Dachau Größe 1,68 m Ehepartner Mats Hummels (verh. 2015) Ausbildung Technische Universität Dortmund (2008–2012) Kinder Ludwig Hummels Bücher Das Zuckerfrei-Kochbuch für Kinder (2020), Stark mit Yoga: Die besten Übungen für jede Lebenslage (2018) Cathy Hummels: Ehefrau von BVB-Profi Mats Hummels isst seit 16 Jahren keinen Zucker Dass die Beziehung zwischen Cathy Hummels und weißem Haushaltszucker schwierig ist, ist bekannt. Regelmäßig erklärt die Ehefrau von Mats Hummels* (31) in Interviews und auf Instagram, dass sie seit ihrem 16. Lebensjahr keinen Zucker mehr konsumiere. Im April räumte die BVB-Spielerfrau in einem Interview mit der Zeitschrift GALA jedoch ein: "Damals habe ich überhaupt keinen Zucker mehr gegessen - seit sechs oder sieben Jahren esse ich aber wieder natürliche Süßungsmittel." Nur natürliche Süße aus Früchten, Ahornsirup, Dattelsüße, Stevia oder Agavendicksaft sollen demnach bei Familie Hummels auf den Tisch kommen (alle Infos über Promis und TV bei RUHR24.de*). Cathy Hummels: Sohn Ludwig war Inspiration für "Das Zuckerfrei-Kochbuch für Kinder" Auch Hummels-Sohn Ludwig (2), der bereits ein paar Worte Englisch sprechen kann*, soll dem Lifestyle seiner Mutter folgen - aus gutem Grund. Der Zweijährige leidet unter Asthma und wird deshalb angeblich von Cathy Hummels komplett zuckerfrei ernährt - und inspirierte sie auch zu ihrem vor kurzem erschienenen "Das Zuckerfrei-Kochbuch für Kinder". Cathy Hummels lebt zuckerfrei - und bewirbt zuckerhaltigen Joghurtdrink auf Instagram Umso verwirrter waren Cathy Hummels* Fans nun, als die Influencerin am Montag (22. Juni) auf Instagram plötzlich Werbung für ein zuckerhaltiges Getränk machte. Die Ehefrau von Mats Hummels* postete ein Foto auf der Social-Media-Plattform und bewarb damit ein pflanzliches Joghurtgetränk der Marke Actimel, welches das Immunsystem stärken soll. Den Werbepost begründete Cathy Hummels, die vor kurzem sogar für die Glückwünsche zur Geburt des Götze-Babys einen Shitstorm bekam*, so: "Ihr wisst ja, dass ich gesundheitlich ziemlich angeschlagen war die letzten Monate. Mein Immunsystem hat auch sehr gelitten. Aber jetzt geht es mir wieder gut und das soll so bleiben." Cathy Hummels isst keinen Zucker - und macht Instagram-Werbung für Drink mit fast 4 Gramm Zucker Ihre Fans konnte Cathy Hummels damit jedoch nicht überzeugen - im Gegenteil: Bei einigen schrillten sofort die Alarmglocken. Der Grund: Das Produkt, welches die angeblich zuckerfrei lebende Cathy Hummels auf Instagram bewarb, ist weder mit Dattelsüße noch mit Ahornsirup gesüßt, sondern enthält braunen Rohrzucker - und das nicht zu knapp: Wie auf der Homepage von Actimel nachzulesen ist, kommen auf 100 Gramm des Getränks ganze 3,9 Gramm Zucker. Zuckerfrei lebende Cathy Hummels bewirbt Zucker-Getränk - Fans auf Instagram in Aufruhr Eine Followerin empört sich deshalb: "Wow ist das unauthentisch, wo du doch keinen Zucker isst." Eine andere schreibt: "Da ist sogar mehr Zucker drin als anderswo. Den du doch aber vermeidest." Cathy Hummels kontert prompt - mit Unverständnis: "Ich verzichte weitgehend. Brauner Rohrzucker ist für mich voll ok. Wichtig ist mir plant based, da ich laktoseintolerant bin." Video: Cathy Hummels zu dünn? 'Skinny Shaming' auf Instagram! Laut der Verbraucherzentrale Hamburg hat brauner Rohrzucker in der Gesellschaft nur einen gesünderen Ruf - ist es aber gar nicht. Tatsächlich soll der braune Zucker, der nicht so stark gereinigt wird und daher seine bräunliche Farbe erhält, "keinen gesundheitlichen Vorteil gegenüber raffiniertem Rohr- oder Rübenzucker" haben. Cathy Hummels auf Instagram: Benutzt BVB-Spielerfrau Produkte, für die sie Werbung macht? Eine dritte Followerin vermutet deshalb, dass Cathy Hummels das Produkt nur zu Werbezwecken vermarktet und es selbst gar nicht konsumiert: "Für mich passt diese Werbung nicht mit der sonst von dir gezeigten Lebens- und Ernährungsweise zusammen, daher frage ich mich, ob du dieses Produkt wirklich selbst verwendest", will sie von der Influencerin wissen. Cathy Hummels verteidigt sich weiter: "Das tue ich. Bei Ludwig achte ich da sehr drauf. Bei mir natürlich auch, aber brauner Rohrzucker ist in Maßen ok. Ein Actimel Pflanzlich-Shot am Tag und es hilft mir tatsächlich sehr." + Cathy Hummels hat auf Instagram 530.000 Follower und kann für einen Werbepost viel Geld verlangen. © Peter Kneffel/dpa Ob sich Cathy Hummels einfach nicht gut genug über das von ihr beworbene Produkt informiert hat, sie den Joghurtdrink tatsächlich gar nicht selbst konsumiert - oder inzwischen wirklich wieder braunen Zucker zu sich nimmt, bleibt reine Spekulation. Tatsache ist jedoch, dass Cathy Hummels bei der Auswahl dieses Werbepartners erneut in ein Fettnäpfchen getreten ist. *RUHR24.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks
In Cathy Hummels‘ Leben dreht sich alles um ihren Sohn Ludwig. Auf Instagram hat sie nun geteilt, warum sie zurzeit besonders stolz auf den Kleinen ist. Cathy Hummels ist seit zwei Jahren Mutter des kleinen Ludwig . ist seit zwei Jahren Mutter des kleinen . Die Spielerfrau und Ludwig leben alleine in München, während Papa Mats Hummels (BVB) in Dortmund wohnt. in wohnt. Auf Instagram hat Cathy Hummels nun geteilt, wie groß ihr kleiner Ludwig bereits geworden ist. Dortmund/München - Influencerin Cathy Hummels* (32) hat sich verändert: Statt Reisen und Glamour bestimmt nun ihr kleiner Sohn Ludwig das Leben der Influencerin, wie RUHR24.de* berichtet. Auf Instagram hält die BVB-Spielerfrau ihre Fans über die Entwicklung ihres Kindes auf dem Laufenden. Jetzt hat sie verraten, warum sie zurzeit besonders stolz ist auf ihren kleinen Sohn ist. Influencerin Cathy Hummels Geboren 1. Januar 1988 (Alter 32 Jahre), in Dachau Größe 1,68 m Ehepartner Mats Hummels (verh. 2015) Ausbildung Technische Universität Dortmund (2008–2012) Kinder Ludwig Hummels Bücher Das Zuckerfrei-Kochbuch für Kinder (2020), Stark mit Yoga: Die besten Übungen für jede Lebenslage (2018) Cathy Hummels und Sohn Ludwig: Papa Mats Hummels lebt wegen Borussia Dortmund im Ruhrgebiet Cathy Hummels* und Sohn Ludwig sind ein tolles Team. Seit zweieinhalb Jahren bereichert der Knirps das Leben seiner Mutter Cathy Hummels und das seines Vaters, BVB-Profi Mats Hummels (31). Während Mats Hummels aber aufgrund seiner Fußball-Karriere bei Borussia Dortmund in der Ruhrmetropole lebt, wohnen Cathy Hummels und Ludwig, der im Alter von zwei Jahren schon Englisch lernt,* in München. Und schon jetzt wird klar: Wenn Papa Mats nicht da ist, ist Ludwig der Herr im Haus und greift seiner Mutter sogar schon unter die Arme. Cathy Hummels beweist auf Instagram: Sohn Ludwig packt schon im Haushalt mit an Grund zu dieser Annahme ist ein Foto, das Cathy Hummels am Donnerstag (18. Juni) ganz stolz auf Instagram gepostet hat. Darauf zu sehen: Die Ehefrau von Mats Hummels* und Ludwig, die gemeinsam einen großen Papp-Karton ziehen. Kurze Zeit später setzte der Hummels-Nachwuchs sogar noch einen drauf und schob den Karton ganz selbstständig durch das Tor des hummelschen Anwesens. Dabei nicht zu vergessen: Der kleine Knirps ist erst zwei Jahre alt (alle Infos zu Promis und TV bei RUHR24.de*). Cathy Hummels teilt neues Foto von Sohn Ludwig auf Instagram - und bekommt keinen Shitstorm Ergänzend schrieb Cathy Hummels zu dem Foto: "Immerhin hab ich ein kleines Helferlein..." Darauf, dass ihr Sohn Ludwig seiner Mama schon mit zwei Jahren zur Hand geht, scheint die Influencerin besonders stolz zu sein. + Cathy Hummels (re.) ist seit fünf Jahren mit dem Fußball-Profi Mats Hummels (li.) liiert. Im Januar 2018 kam Sohn Ludwig auf die Welt. © Matthias Balk/dpa Auch die Follower der 31-Jährigen auf Instagram sind von Klein-Ludwig entzückt: Unter den Kommentaren des Fotos lassen sich fast ausschließlich positive Rückmeldungen finden - für Cathy Hummels, die sogar schon auf Instagram einen Shitsotrm für ihre Kleidung auf dem Spielplatz bekommen hat,* ein echter Erfolg. Zuletzt war Cathy Hummels vor Gericht und musste sich mit dem Vorwurf des Betrugs bei Instagram auseinandersetzten - das ist passiert. Cathy Hummels zu Ehemann Mats Hummes über Sohn Ludwig auf Instagram: "Gentleman" Skurril: Wenig später teilte die BVB-Spielerfrau den Schnappschuss dann aber auch noch in ihre Instagram-Story und schrieb dazu: "Guck mal Mats, wie gut wir Ludwig erzogen haben. Gentleman." Zusätzlich verlinkte sie das Profil ihres Ehemanns. Dass Cathy Hummels mächtig stolz auf ihren kleinen Sohn ist, ist verständlich - warum sie ihrem Ehemann Mats Hummels* die Nachricht jedoch nicht privat, sondern öffentlich auf Instagram überbracht hat, weiß niemand. *RUHR24.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks Rubriklistenbild: © Jörg Carstensen/ dpa
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Eigentlich glaubte der Landkreis Leer in Niedersachsen das schlimmste überstanden zu haben. Eine Woche lang gab es keine Neuinfektionen. Doch jetzt meldet sich dort der Coronavirus zurück. Elf Menschen sind infiziert, siebzig in Quarantäne. Sie hatten das selbe Restaurant besucht. Coronavirus-Maßnahmen werden trotzdem weiter gelockert. Hamburg/Leer – Niedersachsen zählt zu den Bundesländern, in denen Restaurants als erstes wieder öffnen durften.* Schon am Montag, 11. Mai, war es soweit. Und tatsächlich gab es auch im Landkreis Leer (Ostfriesland) eine Woche lang keine Neuinfektionen. Doch jetzt kam das Coronavirus-Sars-Cov-2* mit voller Wucht zurück. Von Dienstag, 19. Mai, bis Freitag, 22. Mai, gingen elf Neuinfektionen beim Gesundheitsamt ein*, wie der Landkreis selbst vermeldet. Pikant: Die Infektionen konnten auf einen Restaurantbesuch in Moormerland zurückgeführt werden. Der Inhabder des Restaurants hat sich offenbar bewusst über die Coronaregeln hinweggesetzt – er selbst hat sich dabei auch mit dem Coronavirus infiziert* . Es ist der erste solche Fall in ganz Deutschland. Über diese neue Ausbruchswelle berichtet aktuell 24hamburg.de – auch im Coronavirus-Ticker.* * 24hamburg.de und kreiszeitung.de sind Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.
Nach mehreren Corona-Infektionen in einem Restaurant in Niedersachsen soll der Landkreis Leer nun die Infektionskette im Landkreis prüfen. Mehrere Menschen haben sich nach einem Restaurantbesuch in Leer mit dem Coronavirus infiziert. Hannover. Der Hotel- und Gaststättenverband Niedersachsen hat nach mehreren Corona-Infektionen nach einem Restaurantbesuch den Landkreis Leer aufgefordert, für Klarheit zu sorgen. „Wichtig ist jetzt, dass der Landkreis Leer den Infektionsfall in dem meldenden Restaurant lückenlos aufklärt, um genaue Kenntnis von den Ursachen der Infektionskette herzustellen“, sagte der Präsident des Dehoga Niedersachsen, Detlef Schröder, einer Mitteilung vom Samstag zufolge. Der Verband wolle zudem verstärkt darauf aufmerksam machen, „dass Gastwirte und ihre Gäste nur gemeinsam die strengen Vorgaben der gesetzlichen Abstands- und Hygieneregeln umsetzen können“. 70 Restaurantbesucher in Quarantäne Dem Landkreis Leer zufolge haben sich bis Samstag zehn Menschen, die bei der Wiedereröffnung eines Lokals in Moormerland in geschlossener Gesellschaft dabei waren, nachweislich mit dem neuartigen Coronavirus angesteckt. Eine weitere Person aus einem anderen Landkreis habe sich in der Folge infiziert, teilte der Landkreis am Samstag mit. Für rund 70 Frauen und Männer sei häusliche Quarantäne angeordnet worden. RND/dpa
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Das Fricktal läuft im Grossen Rat an der Spitze mit – und dies gleich im doppelten Sinn. Zum einen führen aktuell mit Désirée Stutz (SVP), Alfons P. Kaufmann (CVP) und Claudia Rohrer (SP) gleich drei Fricktaler ihre Fraktionen an; fast die Hälfte der Fraktionspräsidien ist damit in Fricktaler Hand. Zum anderen stellte das Fricktal mit Bernhard Scholl (FDP) 2018 den Grossratspräsidenten, also den höchsten Aargauer – und wird 2022 mit Elisabeth Burgener (SP) schon die nächste Grossratspräsidentin haben. Dass Rohrer nach nur zwei Jahren im Grossen Rat per 2019 bereits zur Fraktions-Co-Chefin gewählt wurde, zeigt, dass sich die Rheinfelderin in Aarau schnell einen Namen als versierte Politikerin gemacht hat – und dies weit über die Parteigrenzen hinaus. Genug von der Politik hat Rohrer, die als selbstständige Rechtsanwältin arbeitet, noch lange nicht. «Vier Jahre sind noch nicht genug», sagt sie. Natürlich trete sie im Herbst bei den Wahlen nochmals an. Sie wolle die Erfahrung weiter ausbauen und «meine politische Kraft nutzen». Während viele ihrer Grossratskollegen offen lassen, ob sie bei einer Wiederwahl die ganze Amtsperiode machen, geht Rohrer «aktuell davon aus». Die 52-Jährige sagt aber auch: «Das Leben ist abwechslungsreich.» Das lässt sich in der laufenden Legislatur vom Leben des Grossen Rates selber nur bedingt sagen – er tagte bislang nicht allzu oft. Dies kritisiert Rohrer auch. «Unser Parlament sieht sich aus meiner Sicht zu selten und hat seine Hauptaufgabe, das miteinander Sprechen und einander Zuhören im Plenum fast verlernt.» Sie kenne kein Parlament der Nordwestschweiz, das sich so wenig treffe. «Die politische Arbeit wird dadurch erschwert, vor allem über die Parteigrenzen hinaus», ist sie überzeugt. Es sei sehr schwierig, politische Kontinuität zu erzielen, «die Tagespolitik wird häufig zum Treiber des Parlaments». Viele Entscheide kann Rohrer nicht nachvollziehen In der Tagespolitik gehört die linke Politikerin oft zu den Verlierern - das Parlament entscheidet vielfach anders, als es Rohrer lieb ist. «Es gibt viele Entscheide, die ich nicht nachvollziehen kann», sagt sie und nennt als Beispiel die Kürzung der Ausbildung für die Friedensrichter, die Höhe der eingesetzten Mittel für die Prämienverbilligung oder die Erschwerung der Einbürgerung für integrationswillige und gleichzeitig armutsbetroffene Menschen. Wie die anderen Grossräte auch, erlebt sie die Zusammenarbeit unter den Fricktaler Grossräten als offen. Es bestehe die Bereitschaft, Fragen miteinander zu diskutieren, sagt sie. «Wir werden auch als Region erlebt, die überparteilich den Zusammenhalt sucht.» Wie es weitergehe mit Fragen beispielsweise zu Schulstandorten und wie man da Lösungen finde, «wird die Zukunft zeigen». Als positives Beispiel für den Zusammenhalt unter den Fricktaler Grossräten in der laufenden Legislatur nennt sie den gemeinsamen Einsatz für das Gesundheitszentrum Fricktal (GZF). Hier stand 2018 zur Diskussion, ob das Spital Laufenburg in ein Pflegeheim und ein Ambulatorium umgewandelt wird, also ob Laufenburg als Akutspital geschlossen wird. Nach massiven Protesten der Bevölkerung, der Ärzte und der Politik entschied die Spitalleitung, dass Laufenburg ein Akutspital bleibt. Einzig die stationäre Chirurgie wurde in Rheinfelden konzentriert. Der Verkehr macht ­Probleme Das Fricktal beurteilt Rohrer als Region, die teilweise wächst, als Region auch, in der die Menschen gerne wohnen. «Das führt zu Verkehrsproblemen sowohl beim Individualverkehr als auch bei den öffentlichen Verkehrsmitteln», sagt die SP-Politikerin. Sie stellt aber auch fest, dass sich die einzelnen Gemeinden teilweise sehr unterschiedlich entwickeln, «auch das Fricktal ist keine homogene Region».
Schwarz-weiss ist bei ihm nicht: Alfons P. Kaufmann gehört zu den «farbenfrohen» Grossräten – und dies gleich im dreifachen Sinn. Erstens ist er Malermeister und sich damit das Abmischen von Farbtönen gewohnt, was im politischen Alltagsgeschäft durchaus von Nutzen sein kann. Zweitens ist er selber gerne bunt unterwegs; seine Halskette und seine Armbänder aus Halbedelsteinen sind sein Markenzeichen. Drittens gibt Kaufmann, der seit drei Jahren im Grossrat sitzt, seit einem Jahr als Fraktionspräsident seinen Anstrich. Dass ihm das Politisieren Spass macht, spürt man, wenn man mit ihm redet. Auch, dass er gerne noch mehr Farbkleckse im Kanton hinterlassen möchte. Ja, er trete gerne nochmals an, «sofern ich von der Bezirkspartei nominiert werde». Daran besteht kein Zweifel. Über die ersten drei Jahre als Grossrat zieht Kaufmann eine positive Bilanz. Gerade auch mit Blick auf das Fricktal. Als Erfolg sieht er hier die klare Zusage zur neuen Mittelschule Fricktal, den neuen Leistungsauftrag für das Gesundheitszentrum Fricktal oder die Rettung des Berufsschulzentrums Rheinfelden. Einen Erfolg konnte Kaufmann zudem mit der ersten Klimadebatte im Grossen Rat verbuchen, die auf seinen Vorschlag hin initiiert wurde. Und wie sieht es mit Niederlagen aus? Sicher verliere man auch Abstimmungen, räumt Kaufmann ein. «Für mich war aber nichts dabei, das mich komplett aus der Bahn geworfen hat.» Gute Zusammenarbeit unter Fricktaler Grossräten Als leidenschaftlicher Risotto-Koch – Kaufmann initiierte den Risotto-Bus, der im Nationalratswahlkampf im letzten Herbst durch den Aargau tourte – weiss er zudem: Auf die richtige Würzung kommt es an. Diese bringt er seit Januar 2018 als Fraktionschef in die Partei ein. Er dürfe einer sehr aktiven Fraktion vorstehen, erzählt Kaufmann. «Die Zusammenarbeit mit den anderen Fraktionen und Parteien machen mir grossen Spass.» Diese gute Zusammenarbeit sei ihm insbesondere auch wichtig, weil man in der Runde der Fraktionspräsidien schon viel vorbesprechen könne und «weil wir nur Projekte fürs Fricktal durchbringen und umsetzen können, wenn wir das Gespräch über die Parteigrenzen suchen und gemeinsam nach Lösungen ringen». Diese Zusammenarbeit beurteilt Kaufmann unter den 17 Fricktaler Grossräten als «sehr gut». Man trete meistens einstimmig für Anliegen des Fricktals auf, lobt er. Auch innerhalb der Fraktionsspitze spürt er Fricktal-Drive. Denn nicht weniger als drei der sieben Fraktionschefs – neben ihm Claudia Rohrer (SP) und Désirée Stutz (SVP) – stammen aus dem Fricktal. Oder genauer: aus dem Bezirk Rheinfelden. Kaufmann lacht. Eigentlich seien ja vier der sieben Präsidien in Fricktaler Händen, wenn man Sabina Freiermuth (FDP) als ehemalige Fricktalerin dazuzähle. Einen geschlossenen Auftritt der Fricktaler Grossräte wird es in der nächsten Amtsperiode auch brauchen, denn es kommen wichtige Fricktaler Projekte zur Entscheidung. Allem voran wird der Grossrat voraussichtlich in diesem Frühsommer über den Standort der neuen Mittelschule Fricktal entscheiden. Vier Gemeinden haben sich mit insgesamt sechs Standorten als Standort beworben: Frick möchte die Mittelschule beim Oberstufenzentrum bauen, Stein bietet gleich vier Standorte an und Möhlin will die Schule zusammen mit Rheinfelden beim Bahnhof errichten. Neben dem Grundsatzentscheid muss der Grosse Rat in den kommenden Jahren zudem über Planungskredit, Landsicherung, Projektierungs- und Ausführungskredit befinden, damit die neue Mittelschule fristgerecht 2028 eröffnet werden kann. Gesundheitsberufe nach Rheinfelden bringen «Weiter müssen wir von der Bildungskommission aus, in der ich Mitglied bin, alles daran setzen, damit wir in der nächsten Legislatur einen grossen Teil der Gesundheitsberufe in die Berufsschule Rheinfelden bringen», wirbt Kaufmann. Ziel müsse sein, Rheinfelden zum zweiten Kompetenzzentrum der Gesundheitsberufe zu machen. «Dazu gehört auch, dass wir uns in Aarau stark einsetzen für das Gesundheitszentrum Fricktal und unsere zwei Spitäler, Rheinfelden und Laufenburg.» Vorwärtsbringen möchte Kaufmann auch die Verkehrssituation. «Wir müssen uns einsetzen, damit auch in diese Infrastruktur investiert wird.» Dies bedingt für ihn den Ausbau des öffentlichen Verkehrs, wozu Kaufmann die Wiedereröffnung der Rheintallinie zwischen Laufenburg und Koblenz zählt. Aber auch einen weiteren Rheinübergang – er ist in Sisseln angedacht – gelte es, im Auge zu halten. «Dies insbesondere, da wir mit dem Sisslerfeld das grösste noch zusammenhängende Gewerbe- und Industriegebiet des Kantons Aargau besitzen.» Sollte dieses innert kurzer Zeit überbaut werden, «wäre die Verkehrssituation im Fricktal schlichtweg ein Chaos», mahnt Kaufmann.
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Detmold-Hiddesen. Trotz der deutlichen Restriktionen für Handel und Gastronomie kommt es offenbar zu Verstößen. So hat eine Eisdiele in Hiddesen am Donnerstagnachmittag noch Eis außer Haus verkauft. Tische und Stühle waren zwar reingeräumt, wie ein Leser der Redaktion berichtete. Die Kunden hätten aber einzeln eintreten und sich mit Eis versorgen können. Danach hätten sie sich auf den umliegenden Bänken niedergelassen. Die Stadt Detmold bestätigt den Vorfall. „Bürgerinnen und Bürger hatten sich bei uns beschwert, weil die Eisdiele weiterhin geöffnet habe. Daraufhin ist unser Ordnungsamt an dieser Stelle tätig geworden", heißt es auf Nachfrage von der Pressestelle im Rathaus. Die Eisdiele wurde dicht gemacht. Das Detmolder Ordnungsamt kontrolliere sowohl im Innenstadtbereich als auch in den Stadtteilen die Einhaltung der aktuell verfügten Regelungen. Zudem gebe es Hinweise von Bürgern auf Verstöße, auf die das Ordnungsamt ebenfalls reagiere.
Aalen. Am Montag, 18. Mai, dürfen Speisegaststätten wieder ihre Türen öffnen und Gäste bewirten. Darüber freut sich auch das Team vom Rosmarie in Aalen. Am Samstagvormittag springen Jasmina Kralj, Loredana Kammler und Karen Kronwald vor Freude in die Luft. Doch bis zur Eröffnung muss noch einiges getan werden: Stühle rutschen und Tische putzen ist angesagt. Die Vorbereitungen für die Wiedereröffnung nach der Schließung aufgrund der Corona-Krise laufen auf Hochtouren. Welche Auflagen für die Gastronomen gelten und auf was Gäste beim Restaurantbesuch achten müssen, können Sie in diesem Artikel lesen.
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Herber Rückschlag für Kesha (32, "Tik Tok"): Die Sängerin muss 375.000 US-Dollar, umgerechnet rund 342.000 Euro, Schadensersatz an ihren ehemaligen Produzenten Dr. Luke (46) zahlen. Das soll aus Gerichtsdokumenten hervorgehen, die der US-Seite "Entertainment Online" vorliegen sollen. Kesha habe eine "unwahre Aussage" gemacht, als sie im Februar 2016 in einer SMS an Lady Gaga (33) behauptet habe, dass Dr. Luke ihre Kollegin Katy Perry (35, "Roar") vergewaltigt haben soll, so die Urteilsbegründung. Perry habe eindeutig ausgesagt, dass sie nicht von Dr. Luke, der mit bürgerlichem Namen Lukasz Gottwald heißt, vergewaltigt worden sei, so das Gericht weiter. Außerdem gäbe es keinerlei Beweise für eine Vergewaltigung und absolut keinen Zweifel daran, dass Perry bei ihrer Aussage nicht die Wahrheit gesagt habe. Keshas Anwälte haben bereits angekündigt, in Berufung gehen zu wollen. Mit dem Song "TiK ToK" wurde Kesha bekannt - hier können Sie den Hit streamen Dr. Luke hatte 50 Millionen US-Dollar gefordert Dr. Luke hatte im Sommer 2016 eine Klage wegen übler Nachrede gegen Kesha eingereicht. Darin forderte er eine Entschädigung von 50 Millionen US-Dollar, die ihm wegen dieser "böswilligen Unwahrheiten" an Einnahmen verloren gegangen seien. Nachdem Lady Gaga die SMS von Kesha erhalten hatte, hatte sie negative Nachrichten über den Produzenten via Social Media und in der Presse verbreitet. Kesha hatte Dr. Luke Ende 2014 angezeigt. Der Produzent, mit dem sie zusammen mehrere Hits aufgenommen hatte, habe sie zehn Jahre lang sexuell, physisch und psychisch missbraucht, erklärte sie damals. Dr. Luke weist die Vorwürfe bis heute zurück und zeigte die Sängerin sowie ihre Mutter im Gegenzug wegen Verleumdung an. Diese Vorwürfe werden demnächst in einem weiteren Gerichtsverfahren verhandelt. spot on news
Die Sängerin erhob schwere Vorwürfe gegen ihren Ex-Produzenten, aber das Gericht entschied zu seinen Gunsten: Dr. Luke soll über 300.000 Euro bekommen. Bereits 2014 zog die Künstlerin Kesha (32, "TiK ToK") gegen ihren ehemaligen Produzenten Lukasz Gottwald (46) vor Gericht. Sie beschuldigte den Musikboss, der in der Branche auch als "Dr. Luke" bekannt ist, sie nicht nur vergewaltigt, sondern auch erpresst zu haben. Damit habe er verhindern wollen, dass Kesha nach den Übergriffen aus bestehenden Verträgen austritt. Gottwald wies die Anschuldigungen von sich und klagte Kesha seinerseits auf Verleumdung. Textnachrichten an Lady Gaga Nach sechs Jahren hat das Gericht Lukasz Gottwald Recht gegeben. Ausschlaggebend für das Urteil waren vor allem Textnachrichten, die Kesha ihrer Kollegin Lady Gaga (33) schickte und darin behauptete, Gottwald hätte auch der Sängerin Katy Perry (35) sexuelle Gewalt angetan. Kesha wegen Verleumdung verurteilt In den Gerichtsdokumenten, die der Branchen-Plattform "E!Online" vorliegen, heißt es dazu: "Perry hat eindeutig ausgesagt, dass Gottwald dies nicht getan hat. Kesha hat also keinen strafrechtlich verfolgbaren Fall hervorgebracht." Das Urteil besagt, dass die Künstlerin dem Musikproduzenten über 300.000 Euro zahlen muss. Über ihre Anwälte lässt sie allerdings ausrichten, in Berufung gehen zu wollen. Ein Ende des jahrelange erbitterten Kampfes rückt somit in weite Ferne.
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Als er vor seiner Wohnung Polizeibeamte bemerkte, die mit einer Vorführungsanordnung zum Strafantritt gekommen waren, wagte er den Sprung. Er landete er auf einem öffentlich begehbaren Bereich im ersten Stock, wo er sich zunächst versteckte. Während die Beamten die Gegend rund um die Wohnung in der Eyzinggasse absuchten, setzte er seine Flucht fort. Nach rund 500 Metern wurde er jedoch gestoppt. Polizisten holten den russischen Staatsbürger ein und nahmen ihn fest.
Der Streit, dessen Ursache unklar blieb, war offenbar den ganzen Tag lang ausgetragen worden. Seit den Morgenstunden versuchte der 41-Jährige, in die Wohnung seines Bekannten in der Hasenleitengasse zu gelangen, was dieser jedoch verhinderte. Gegen Mittag beobachteten andere Hausparteien, die auf den Lärm aufmerksam wurden, wie der Mann in den Keller ging. LPD Wien Mann wurde festgenommen Wenig später stand ein Kellerabteil in Flammen, Rauch zog durch das Stiegenhaus. Während die Feuerwehr den Brand rasch löschte, nahm die Polizei den Verdächtigen noch an Ort und Stelle fest. Seine Hände wiesen Brandverletzungen auf, in seiner Jacke hatte er Zündhölzer dabei. Der 41-Jährige gab zu, dass er seinen Bekannten durch die Brandstiftung zum Verlassen seiner Wohnung zwingen wollte.
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Der Entscheid fiel im Basler Parlament mit 63 zu 25 Stimmen bei 5 Enthaltungen. Die SVP wollte den Vorstoss abschreiben, die LDP sprach sich für eine Überweisung des Anliegens als weniger verbindlichen Anzug aus. Die neue Fussgänger- und Velobrücke soll das Gundeldinger- und Bachlettenquartier verbinden und ist Bestandteil des kantonalen Richtplans sowie der Teilrichtpläne Velo- und Fusswege. Die Kosten für den Bau der Brücke werden von der Regierung auf «deutlich höher» als 3 Millionen Franken geschätzt. Die Zollibrücke war ursprünglich Bestandteil des geplanten Projekts eines Velorings. Am 21. Mai 2017 hatte die Basler Stimmbevölkerung dieses 25-Millionen-Projekt mit 58,3 Prozent Nein-Stimmen aber abgelehnt. Bürgerliche Kreise hatten das Referendum ergriffen, weil sie den Veloring als nutzlose Geldverschwendung erachteten.
Viele Restaurants sind wegen Abstandsregeln nicht mehr profitabel. Jetzt sollen sie rausstuhlen dürfen wie noch nie. Lange sah es so aus, als ob Kaffees und Restaurants wegen der Ansteckungsgefahr noch lange nicht öffnen dürfen. Doch nach der überraschenden Kehrtwende des Bundesrats ist es schon nächsten Montag so weit: Vier Personen pro Tisch und jeder Tisch mit zwei Meter Abstand heisst die neue Grundregel für Beizen. Viele jedoch können ihr Restaurant unter diesen Auflagen ihr Restaurant nicht mehr profitabel betreiben werden. Passend zum Thema Hinweis auf einen verwandten Artikel: Trotz vorgezogener Öffnung Wirte sind nur halb zufrieden mit geplanter Lockerung 29.04.2020 Mit Audio Die beiden Basler Grossräte Alex Ebi (LDP) und Joel Thüring (SVP) wollten deshalb jetzt den Wirten helfen. Ohne, dass sie sich abgesprochen hätten, hatten die beiden dieselbe Idee: Die Vorschriften fürs Rausstuhlen sollten so stark gelockert werden, damit auch kleinere Beizen wieder profitabel betrieben werden können. Dank zusätzlicher, abstandskonformer Aussenplätze also. «Beizer sollen auf der Allmend mehr Platz einnehmen dürfen», sagt Joel Thüring. Wirte sind überraschend skeptisch Bei den Wirten aber rennen die beiden mit ihren Vorstössen überraschenderweise nicht offene Türen ein. Der Grund dafür ist ein Bundesgerichtsurteil. Maurus Ebneter, Präsident des Basler Wirteverbandes, dämpft denn auch die Hoffnungen: Dieses Bundesgerichtsurteil sage nämlich, dass ein Baubewilligungsverfahren durchlaufen müsse, wer Allmendflächen oder auch mehr Fläche beanspruchen wolle. «Wenn man jetzt unkompliziert entscheiden würde, diese Flächen zu beanspruchen, müsste das ein politischer Entscheid sein, der sich über geltendes Recht hinwegsetzt», sagt Ebneter. Man suche deshalb nach anderen Lösungen im Gespräch mit den Behörden. Wie diese aussehen, will Ebneter noch nicht sagen. Man hoffe aber, dass dieser Weg auch juristisch gangbar sei.
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Wien. Die Polizei rückte mit einem Großaufgebot an, Spürhunde suchten nach einer Bombe: Die Wiener Hofburg ist am Mittwoch evakuiert worden. Großaufgebot der Polizei in der Wiener Innenstadt: Wegen einer Bombendrohung sind am Mittwoch Teile der Wiener Hofburg, in der Bundespräsident Alexander Van der Bellen seinen Amtssitz hat, evakuiert worden. Das Gelände wurde großräumig abgesperrt, wie die Polizei mitteilte. „Die Bombendrohung ist per Mail bei der Polizei eingegangen“, sagte Polizeisprecher Markus Dittrich der österreichischen Nachrichtenagentur APA. Van der Bellen war nach Angaben eines Sprechers des Bundespräsidialamts im Haus und wurde unmittelbar nach Eingang der Drohung in Sicherheit gebracht. Auf der Suche nach einer Bombe waren am Nachmittag auch Spürhunde im Einsatz. Erst am Dienstagvormittag lief ein größerer Polizeieinsatz am Wiener Ballhausplatz: Die Beamten nahmen einen Mann mit Machete vor dem Kanzleramt fest. (dpa/fmg)
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Schüler, Eltern, Lehrer - sie alle haben sich gefragt, wie es in den coronabedingt geschlossenen Schulen weitergehen soll. Jetzt haben die Kultusminister der 16 Länder einen Plan vorgelegt. Berlin. An einen geordneten Schulunterricht wie vor Ausbruch der Corona-Pandemie ist weiterhin nicht zu denken. Doch die Kultusminister der Länder wollen erreichen, dass vor den Sommerferien alle Schüler in Deutschland zumindest tage- oder wochenweise in die Schulen zurückkehren. Infektions-und Gesundheitsschutz hätten "höchste Priorität", heißt es in ihrem Beschluss vom Dienstag. Dies sei "Maßgabe für alle weiteren Schritte". Mit den vorgelegten Eckpunkten - darunter strenge Hygieneregeln und Abstandsgebote - sei aber eine allmähliche Rückkehr zu einem "geordneten Schulbetrieb" möglich. Kritik kam umgehend. Am Donnerstag wollen Bund und Länder über das Konzept beraten. KULTUSMINISTER WOLLEN VOR FERIEN JEDEN SCHÜLER IN SCHULE SCHICKEN Trotz Corona-Krise sollen alle Schüler vor den Sommerferien zumindest tageweise die Schule besuchen können. Das schlagen die Kultusminister der Länder den Ministerpräsidenten und Kanzlerin Angela Merkel (CDU) in einem am Dienstag beschlossenen Konzept vor. "Jede Schülerin und jeder Schüler soll bis zu dem Beginn der Sommerferien tage- oder wochenweise die Schule besuchen können", heißt es darin. Einen regulären Schulbetrieb für die rund elf Millionen Schüler in Deutschland wird es vor den Sommerferien laut Kultusministerkonferenz aber nicht mehr geben. Nach dem jetzigen Stand sei dies aufgrund des Abstandsgebots von mindestens 1,50 Meter nicht möglich, hieß es in dem "Rahmenkonzept". Ein Mix aus Präsenzunterricht und Lernen daheim solle ausgebaut, digitales Lehren und Lernen weiterentwickelt werden. MERKEL WILL KLIMAFREUNDLICHEN WIEDERAUFBAU NACH CORONA-KRISE Bundeskanzlerin Angela Merkel will mit Wirtschaftshilfen in der Corona-Krise auch den Klimaschutz voranbringen und befürwortet ein deutlich höheres Klimaziel der EU. "Es wird jetzt eine schwierige Verteilungsdiskussion geben", sagte die CDU-Politikerin am Dienstag beim Petersberger Klimadialog, zu dem die Bundesregierung Minister aus rund 30 Ländern eingeladen hatte. "Umso wichtiger wird es sein, wenn wir Konjunkturprogramme auflegen, immer den Klimaschutz ganz fest im Blick zu haben und deutlich zu machen, dass wir nicht etwa am Klimaschutz sparen, sondern dass wir in zukunftsfähige Technologien investieren." RKI-PRÄSIDENT RUFT ZUM EINHALTEN DER CORONA-REGELN AUF Der Präsident des Robert Koch-Instituts (RKI), Lothar Wieler, hat eindringlich an die Bevölkerung appelliert, die Regeln zur Eindämmung der Corona-Pandemie weiterhin strikt einzuhalten. "Wir wollen nicht, dass die Fallzahlen wieder zunehmen. Wir wollen nicht, dass wir wieder mehr Covid-19-Fälle haben", sagte Wieler in Berlin. Es gelte, weiter so weit wie möglich zuhause zu bleiben, sich an die Kontaktbeschränkungen zu halten, mindestens eineinhalb Meter Abstand zu halten und wo das schwer möglich sei, einen Nase-Mund-Schutz zu tragen. KLINIKEN SOLLEN WENIGER BETTEN FÜR CORONA-PATIENTEN RESERVIEREN Wegen der verlangsamten Ausbreitung des Coronavirus sollen die Krankenhäuser aus Sicht der Bundesregierung ab Mai wieder mehr frei gehaltene Betten mit anderen Erkrankten belegen. Nach fast sechs Wochen Aufschub und Absagen könnten die Kliniken nun wieder mehr planbare Operationen durchführen, heißt es in einem Konzept von Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU). "Dies ist wichtig, da auch das Verschieben von dringlichen Eingriffen, etwa bei Tumoren, oder von planbaren Operationen, etwa zum Hüftersatz, für die betroffenen Patienten gesundheitliches und seelisches Leid nach sich ziehen." Eine ausschließliche Bevorzugung von Covid-19-Patienten lasse sich auf Dauer nicht rechtfertigen, so das Konzept. MEHR ALS 157.000 CORONA-NACHWEISE UND 6000 TOTE IN DEUTSCHLAND In Deutschland sind bis Dienstagnachmittag mehr als 157.200 (Vortag: 156.000) Infektionen mit dem Coronavirus registriert worden. Mindestens 6000 (Vortag: 5817) mit dem Erreger Sars-CoV-2 Infizierte starben bislang bundesweit. Das geht aus einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur hervor, die die neuesten Länderzahlen berücksichtigt. Nach Schätzungen des Robert Koch-Instituts haben in Deutschland rund 117 400 Menschen die Infektion überstanden. Experten rechnen auch in Deutschland mit einer hohen Dunkelziffer nicht erfasster Fälle. Die höchsten Zahlen weist das Land Bayern auf - mit mehr als 41 800 nachgewiesenen Fällen und mindestens 1708 Toten. DEUTSCHLAND ERST ENDE 2021 AUF VOR-CORONA-NIVEAU ERWARTET Die deutsche Wirtschaft wird sich nach Einschätzung des Ifo-Instituts erst Ende nächsten Jahres wieder auf dem Vor-Krisen-Niveau bewegen. "Zurück zum Zustand vor Corona sind wir erst Ende 2021", sagte Timo Wollmershäuser, Leiter der Ifo-Konjunkturforschung, am Dienstag. Die einzelnen Branchen dürften sich aber in unterschiedlichem Tempo erholen. Nach Auswertung einer Unternehmensumfrage des Ifo-Instituts dürfte die Wirtschaftsleistung im ersten Vierteljahr 2020 um 1,9 Prozent gesunken sein und dann im zweiten um 12,2 Prozent einbrechen. Im Gesamtjahr dürfte sie um 6,2 Prozent sinken. Die Wirtschaftsforscher hatten im April rund 8800 Unternehmen zur Kapazitätsauslastung und Umsatzentwicklung befragt. ÖSTERREICH HEBT AUSGANGSBESCHRÄNKUNGEN AUF Österreich hebt aufgrund der weiter günstigen Entwicklung in der Corona-Krise nach fast sieben Wochen die Ausgangsbeschränkungen auf. "Wir können die Ausgangsbeschränkungen auslaufen lassen, wir brauchen sie nicht fortzusetzen", sagte Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) am Dienstag in Wien. Ab dem 1. Mai sei lediglich ein Mindestabstand von einem Meter zu Menschen nötig, die nicht im gemeinsamen Haushalt lebten, sagte er. Seit Mitte März war es den Österreichern nur bei triftigem Grund erlaubt, das Haus zu verlassen. Dazu gehörten unbedingt nötige Besorgungen. Allerdings war Bewegung im Freien - Spaziergänge und zum Beispiel auch Radfahren - von Anfang an ebenfalls gestattet. MASKENPFLICHT VERLETZT PERSÖNLICHKEITSRECHT NICHT Die seit Montag geltende Maskenpflicht in Geschäften verstößt nach Ansicht des Hamburger Verwaltungsgerichts nicht gegen das vom Grundgesetz garantierte Persönlichkeitsrecht. Die Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung sei geeignet, dem Lebens- und Gesundheitsschutz zu dienen, entschied das Gericht in einem Eilverfahren. Die Gesundheitsbehörde verfüge über einen weiten Einschätzungsspielraum. Nach Angaben eines Gerichtssprechers vom Dienstag hatten zwei Privatpersonen Klage gegen die Maßnahme zum Schutz vor Corona-Infektionen eingereicht. Vom Mittwoch an wird die Maskenpflicht beim Einkaufen bundesweit gelten - als letztes Bundesland zog Berlin nach. Außerdem muss ein Mund-Nase-Schutz dann bundesweit im Nahverkehr getragen werden. AUCH VERSCHOBENER START DER TOUR DE FRANCE EVENTUELL IN GEFAHR Auch der auf Ende August verschobene Start der Tour de France ist wegen der Coronavirus-Pandemie möglicherweise in Gefahr. Frankreichs Premierminister Édouard Philippe sagte am Dienstag in der Nationalversammlung, dass Sportveranstaltungen mit mehr als 5000 Teilnehmern nicht vor September stattfinden könnten. Der Beginn der Tour war auf den 29. August verlegt worden. Sollten die Auflagen auch für das bedeutendste Radrennen der Welt gelten, wäre der Starttermin kaum mehr zu halten - auch nicht als Rennen ohne Zuschauer. Denn schon der Tour-Tross mit Fahrern, Teammitgliedern, Verantwortlichen, Journalisten und Sicherheitskräften umfasst mehrere tausend Personen. WASSERSCHUTZPOLIZEI BEENDET PARTY AM LAGERFEUER Im Kampf gegen uneinsichtige Bürger, die meinen, die Corona-Beschränkungen würden für sie nicht gelten, kommt in Berlin auch die Wasserschutzpolizei zum Einsatz: Sie löschte jetzt von einem Boot aus ein Lagerfeuer am Ufer, an dem sich etwas 20 Menschen versammelt hatten. Es hat einen "10-minütigen Wasserschleier" gebraucht, wie die Polizei am Dienstag twitterte. Nach Durchsagen der Beamten per Lautsprecher seien die Feiernden geflüchtet, ohne die Flammen zu löschen. Das erledigte dann die Bootsbesatzung. FÜR NEAPELS PIZZABÄCKER GEHT ES ENDLICH WIEDER LOS Neapel ohne Pizza? Unvorstellbar! Doch lange mussten es die Bewohner der süditalienischen Stadt coronabedingt ohne ihr Lieblingsessen aushalten. Am Montag durften Pizzerien nach etwa sieben Wochen endlich wieder die Öfen anwerfen: Zwar nur für die Pizza zum Bestellen für Zuhause, aber immerhin. "Es ist ein psychologisch wichtiger Faktor, dass die Pizzabäcker wieder arbeiten können, aber ökonomisch hilft uns Delivery nicht viel", sagte der Präsident des neapolitanischen Pizzaverbandes Associazione Verace Pizza Napoletana, Antonio Pace, der Deutschen Presse-Agentur am Dienstag. ( dpa ) Neueste Politik Videos Neueste Politik Videos Beschreibung anzeigen
Von red/dpa 06. Mai 2020 - 13:55 Uhr Die Kontaktbeschränkungen werden bis mindestens 5. Juni verlängert – allerdings mit einer Lockerung. Darauf sollen sich Bund und Länder am Mittwoch in einer Videoschalte geeinigt haben. Künftig sollen sich Angehörige von zwei Haushalten treffen dürfen. Foto: dpa/Sebastian Gollnow Berlin - Bund und Länder haben die Kontaktbeschränkungen für die Bürger im öffentlichen Raum zur Eindämmung des Coronavirus grundsätzlich bis 5. Juni verlängert. Allerdings einigten sich Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten der Länder bei ihrer Schalte am Mittwoch auf eine Lockerung. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur aus Teilnehmerkreisen sollen sich künftig auch Angehörige von zwei Haushalten treffen dürfen. Die weitreichenden Beschränkungen für das Alltagsleben waren am 22. März von Bund und Ländern beschlossen worden. Konkret gilt seitdem als bundesweite Leitlinie, dass man sich in der Öffentlichkeit nur alleine, mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person oder im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstandes aufhalten soll. Diese Vorgabe war zuletzt Ende April verlängert worden. Merkel für Saarland-Vorgehen Angesichts der niedrigen Infektionszahlen soll der Aufenthalt im öffentlichen Raum nun nicht nur allein mit den Angehörigen des eigenen Hausstandes oder einer weiteren Person, sondern auch mit den Personen eines weiteren Hausstandes gestattet sein, wie es hieß. Dies soll durch eine Maskenpflicht in bestimmten öffentlichen Bereichen ergänzt werden. Generell gilt auch die Vorgabe, mindestens einen Abstand von 1,50 Metern zu anderen Menschen zu halten. Einzelne Länder hatten bereits Lockerungen der Kontaktbeschränkungen beschlossen. Bund und Länder hatten über die Zukunft der Kontaktbeschränkungen intensiv gerungen. Merkel hatte dabei das Vorgehen aus dem Saarland bevorzugt, wonach sich zwei Hausstände treffen können. Dies sei ein guter Vorschlag, wurde die Kanzlerin von Teilnehmern der Sitzung am Mittwochnachmittag zitiert. Im Saarland geht die Regelung auf ein Gerichtsurteil zurück, wonach sich Angehörige von zwei Haushalten treffen dürfen. Haseloff äußert sich ablehnend Der Vorschlag wurde dem Vernehmen nach auch von Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) und Bayerns Regierungschef Markus Söder (CSU) unterstützt. Er könne gut damit leben, weil es der Lebenswirklichkeit der Menschen entspreche, sagte Söder nach Teilnehmerangaben. Einzig Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Rainer Haseloff (CDU) soll sich ablehnend geäußert haben. In seinem Bundesland dürfen sich seit Montag bis zu fünf Personen aus unterschiedlichen Haushalten treffen.
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Am Ostermontag meldete Niederösterreich 2.324 Personen, die am Coronavirus erkrankt sind. Bislang starben 66 Personen. In Niederösterreich sind am Montag 2.324 bestätigte Coronavirus-Fälle gezählt worden. Das entsprach im Vergleich zum Vortag einem Anstieg von 40 nachweislich Infizierten. Wie der Sanitätsstab mitteilte, wurden aber auch 78 Neugenesene verzeichnet, insgesamt hatten 1.088 Menschen die Krankheit überwunden. Bisher starben 66 Personen im Zusammenhang mit Covid-19, 15.483 Tests wurden durchgeführt. Mehr als 2.300 bestätigte Coronavirus-Fälle in NÖ Wenig Veränderung gab es bei den am stärksten betroffenen Bezirken. Der Bezirk Amstetten lag mit 267 weiter vor dem Bezirk St. Pölten (245) sowie dem Bezirk Neunkirchen (168). Dahinter folgten die Bezirke Melk (153), Mödling (150), Korneuburg (144), Tulln (140), Krems (132), Baden (118), Mistelbach (114), Scheibbs (99), St. Pölten-Stadt (77), Gänserndorf (71), Bruck a. d. Leitha (68), Zwettl (63), Wiener Neustadt (57), Waidhofen a. d. Thaya (52), Lilienfeld (40), Horn (38), Wiener Neustadt-Stadt (36), Krems-Stadt (32), Hollabrunn (28), Waidhofen a. d. Ybbs-Stadt (22) und Gmünd (zehn).
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Der Südtiroler Jugendring (SJR) vermisst in den Diskussionen zur Phase 2 im Kampf gegen Corona die Perspektive der Kinder und Jugendlichen. In der bisherigen öffentlichen Debatte wurden Kinder und Jugendliche hauptsächlich als potentielle Virusträger gesehen und diese Betrachtungsweise wiederholt sich nun auch in der Diskussion um die anstehenden Lockerungen. „Wir sind dabei Kinder und Jugendliche in ihrer Lebenswelt auch weiterhin massiv einzuschränken, vorwiegend mit der Begründung andere zu schützen. Indem wir so vorgehen, erkennen wir als Gesellschaft Kinder und Jugendliche nicht als gleichwertige Personen an, sondern reduzieren sie als Mittel zum Zweck und missachten damit ihre persönliche Würde“, mahnt Tanja Rainer, SJR-Vorsitzende. Der SJR vermisst in der aktuellen Diskussion die Perspektive der Kinder und Jugendlichen. Alle angedachten Maßnahmen, die auch Kinder und Jugendliche betreffen, werden fast ausschließlich aus der Perspektive der Erwachsenen betrachtet. „Es darf nicht ausschließlich um die Frage gehen, wie, wann und wo Kinder betreut werden sollen, damit Eltern ihrer Arbeit nachgehen können. Für eine gesunde Persönlichkeitsentwicklung ist der Umgang mit Gleichaltrigen essentiell. Kinder brauchen Kinder und Jugendliche brauchen Jugendliche“, so Rainer. So gesehen findet auch die Diskussion rund um die Öffnung von Schulen und Kindergärten einseitig statt. Immer wieder wird unterstrichen, dass Schüler/innen Im Fernunterricht weiterhin ihre Fachkompetenzen ausbauen können. Der SJR weist darauf hin, dass Lernen in der Schule und im Kindergarten vor allem auch soziales und emotionales Lernen ist. Die Sozialisierung mit Gleichaltrigen ist hierfür unabdingbar. Dies kann innerhalb der Familie kaum kompensiert werden. Kindern und Jugendlichen fehlt momentan auch die Zeit in den Kinder- und Jugendvereinen. So kommt die Möglichkeit des Austausches mit Gleichaltrigen, die Möglichkeit zu gestalten und innerhalb der Gesellschaft wirksam sein zu können zu kurz. Vielleicht wird gerade jetzt auch sichtbar, dass unserer Gesellschaft weitgehend der Blick fehlt, dass auch Kinder und Jugendliche für die Gesellschaft wichtige und unentbehrliche Beiträge leisten. Es braucht wieder ein differenzierteres Menschenbild, mit dem wir als Gesellschaft Kindern und Jugendlichen in der aktuellen Debatte begegnen. Die jetzt anstehenden Regelungen zur weiteren Normalisierung müssen dem Bedarf nach hygienischer und epidemiologischer Risikominimierung ebenso gerecht werden, wie den wirtschaftlichen Bedürfnissen der Unternehmen und eben auch den in den Kinderrechten artikulierten Bedürfnissen von Kindern und Jugendlichen auf Schutz, Förderung und Beteiligung. „Bei Einschränkungen müssen Mittel und Wege gefunden werden, Nachteile auszugleichen – für alle Teile der Gesellschaft, gerade auch für Kinder und Jugendliche. Schließlich ist unklar, wie lange die Beschränkungen des öffentlichen Lebens aufrechterhalten werden müssen, möglicherweise über viele Monate, bis wirksame Impfstoffe verfügbar sind“, führt Kevin Hofer, SJR-Geschäftsführer, aus. Darüber hinaus ist bei der Bewältigung der wirtschaftlichen Krise auch die Nachhaltigkeit im Sinne der Generationengerechtigkeit zu berücksichtigen. „Wir leihen uns nun sehr viel Geld bei unseren Kindern und sollten dieses daher auch so einsetzen, dass es ökologisch, ökonomisch und sozial Nachhaltigkeit wirkt. Das sind wir den zukünftigen Generationen schuldigt“, schließt Rainer ab. Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
Der Südtiroler Jugendring (SJR) warnt junge Menschen davor trotz Verbots sich im Freien mit Freunden zu treffen und sich damit dem Risiko einer Infektion durch das Coronavirus auszusetzen. „Ihr seid nicht unverwundbar“, sagt SJR-Vorsitzende Tanja Rainer. „Das Virus kann auch euch und Menschen, mit denen ihr euch trefft, ins Krankenhaus bringen.“ Rainer appelliert daher an die Jugendlichen soziale Kontakte zu vermeiden und so zur Eindämmung der Pandemie beizutragen. „Wir alle müssen jetzt Verantwortung für uns selbst und andere tragen, indem wir zu Hause bleiben. Nur dadurch schaffen wir es gemeinsam wieder zu unserem gewohnten Leben zurückzukehren,“ so Rainer. Wer gegen die Ausgangssperre verstößt bringt zudem nicht nur sich selbst und andere in Gefahr, sondern riskiert überdies auch ein Strafverfahren. „Im Extremfall wird ein Verstoß gegen die Ausgangssperre im persönlichen Strafregister vermerkt. Das kann ein Leben lang negative Auswirkungen haben. Zum Beispiel bei der Arbeitssuche oder bei der Teilnahme an öffentlichen Wettbewerben“ erklärt SJR-Geschäftsführer Kevin Hofer. Gegen die Ausgangssperre zu verstoßen ist demnach kein Kavaliersdelikt, sondern wird strafrechtlich geahndet. Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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Nichts hat die deutsche Politik aus früheren Fehlern gelernt – im Gegenteil: Munter werden weiter Schutzsuchende direkt nach Deutschland geholt – auf Steuerzahlerkosten und angeblich, um so Schleppern „das Handwerk zu legen“. Gestern kamen im Rahmen der sogenannten „Humanitären Aufnahme“ über 250 Syrer aus der Türkei an – per eigens gechartertem Airbus A330. Ob es sich tatsächlich um „humanitäre Notfälle“ handelt oder ob diese Einschätzung, wie so oft, auf vorgeschobenen drastischen Fallschilderungen beruht, ist unerheblich: Dass es menschliches Leid en masse im Nahen Osten, in Syrien und auch in den türkischen Flüchtlingslagern gibt, ist unstreitig. Doch der Wahnsinn einer Politik, die aus moralischer Selbstgerechtigkeit meint, die Welt würde dadurch zu einem besseren Ort, dass man zu Lasten der deutschen Bevölkerung eine willkürlich selektierte Personenanzahl nach Deutschland holt (während Unmassen weniger Glücklicher zurückbleiben müssen und die wirklichen humanitären Abgründe dieses Planeten völlig außerhalb des Gutmenschenradars bleiben) – das ist nur mehr schwer zu ertragen. Für die Aufnahme zeichnete diesmal die niedersächsische Landesregierung verantwortlich, die per Charterflug 254 syrische Flüchtlinge nach Hannover einfliegen ließ, wie das niedersächsische Innenministerium auf Anfrage der „Welt“ mitteilte. 27 der Flüchtlinge bleiben in Niedersachsen – nach einem Zwischenaufenthalt im Grenzdurchgangslager Friedland, weil ihnen „eine sprachliche und kulturelle Erstorientierung in Deutschland“ vermittelt werde. Niedersachsen, so zitiert die „Welt“ das Ministerium, trage damit „seiner humanitären Verantwortung, sichere Einreisewege zu schaffen, Rechnung“. Perverse Lotterie mit Pull-Effekt: Glückliche werden hergeflogen Bei dieser „humanitären Hilfe“ handelt es sich um eine weitere, unabhängig vom seit Februar 2016 bestehenden EU-Flüchtlingsabkommen bestehende Vereinbarung der Europäischen Union mit der Türkei, die „illegale Einwanderung nach Europa verhindern soll“ – und zwar, indem man eben möglichst viel legale Einwanderung zulässt und sogar aktiv befördert. Im Rahmen dieses Abkommens hatte die Bundesregierung zugesagt, monatlich „bis zu 500 schutzbedürftige Menschen“ aufzunehmen – die meisten davon aus Syrien. Vorwand der Aktion – die so ziemlich alle asylgesetzlichen Verfahrensweisen und Bestimmungen des Art. 16a ignoriert – soll angeblich sein, „die Geschäfte von Schleppern“ so zu durchkreuzen. Dafür wird dann ein Shuttle-Service eingerichtet, der die Menschen bequem direkt ins gelobte Land transferiert, nach Kriterien, die (wie beim Resettlementprogramm, wo kürzlich haarsträubende Korruptionsfälle bekannt wurden) wohl keineswegs objektiv und transparent sind. Jede dieser Maßnahmen wird zu einer bitteren Lotterie für die prinzipiell und naturgemäß mit jeder Hilfsaktion weiter anwachsende Zahl an Migranten und Flüchtlingen in den Zwischenlagern der Türkei, von denen nur ein kleinerer Teil in den Genuss des begehrten Tickets kommt. Ob UN-Resettlementprogramm, Kontingentverpflichtungen der Regierung oder die „humanitäre Hilfe“: Durch immer mehr bi- und multilaterale oder internationale Vereinbarungen, die die Regierung meist unbemerkt von der breiten Öffentlichkeit abgeschlossen hat, sowie durch humanitäre Fallentscheidungen wird das eigentlich klar geregelte Asylrecht immer weiter ausgehöhlt und die Verfassung in Merkeldeutschland zur Farce erklärt. (DM)
Deutschland hat weitere Menschen geschenkt bekommen, in Hannover landeten am Dienstag 254 „Flüchtlinge“ aus der Türkei. Zu den bereits Millionen aufgenommen „Flüchtlingen“ nebst hier geborenen Nachwuchs, dem Familiennachzug, die Kontingentflüchtlinge und den monatlichen Zugang von rund 15 bis 19.000, der illegal über die deutschen Grenzen stolpert, kommen obendrauf direkt eingeflogene 254 Neusiedler, die mehrheitlich aus Syrien stammen. Derweil wird der deutsche Goldesel weiter kräftig mit Steuern und Abgaben gemolken, zumindest solange wie möglich, nicht auszudenken, wenn der Wirtschaftsstandort Deutschland womöglich in eine tiefe Rezession stürzt. […] Mit einem Charterflug aus der Türkei sind 254 syrische Flüchtlinge am Flughafen Hannover angekommen. Das teilte das niedersächsische Innenministerium am Dienstag auf Anfrage mit. Dabei handele es sich um Schutzsuchende, die „im Rahmen der Humanitären Aufnahme“ nach Deutschland kommen. Der Airbus A330 landete am Dienstagvormittag in der niedersächsischen Landeshauptstadt. Hintergrund ist eine Vereinbarung der Europäischen Union mit der Türkei, die illegale Einwanderung nach Europa verhindern soll. Deutschland hatte im Rahmen dessen zugesagt, monatlich bis zu 500 schutzbedürftige Menschen aufzunehmen. Sie kommen vor allem aus Syrien. So sollen die Geschäfte von Schleppern durchkreuzt werden. […] Mehr Informationen auf Welt.de
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Asuncion - Der brasilianische Ex-Fußballstar Ronaldinho steht in Paraguay wegen seines Ärgers mit der Justiz zwar unter Hausarrest - verbringt diesen aber in einem Luxushotel mit allen Annehmlichkeiten. Der 40-Jährige und sein Bruder haben im Palmaroga-Hotel in der Hauptstadt Asuncion jeweils eine Suite bezogen, die pro Nacht 350 Dollar (321 Euro) kostet, wie der Hotelmanager Emilio Yegros berichtete. Damit Ronaldinho weiter trainieren kann, stellt ihm das Hotel eigens einen 15 mal 30 Meter großen Ballsaal als Fußballplatz zur Verfügung. Besuch darf er aber wegen der auch in Paraguay grassierenden Coronavirus-Pandemie nicht empfangen. Der Hotel-Aufenthalt tue dem ehemaligen Weltfußballer gut, sagte Yegros. Bei seiner Ankunft sei er sehr gestresst gewesen, inzwischen habe er sein Lächeln zurück. Mehrjährige Haftstrafe droht Ronaldinho und sein Bruder und Manager Roberto zählen im Zuge von Korruptionsermittlungen in Brasilien zu einem Kreis von 16 Verdächtigen. Am 6. März wurden sie bei der Einreise nach Paraguay mit gefälschten Pässen festgenommen. Bei einer Verurteilung könnte ihnen eine mehrjährige Haftstrafe drohen. Nach einem Monat in Untersuchungshaft wurden Ronaldinho und sein Bruder gegen eine Kaution von 1,6 Millionen Dollar entlassen und unter Hausarrest gestellt. Dem früheren Star des FC Barcelona und seinem Bruder waren im November 2018 in ihrer Heimat Brasilien die Reisepässe entzogen worden, weil sie Strafzahlungen in Höhe von umgerechnet 2,2 Millionen Euro nicht geleistet hatten. Die Strafe war verhängt worden, weil sie bei der Bebauung eines Grundstücks in Porto Alegre massive Umweltschäden verursacht hatten. (APA/AFP)
Weil er mit einem gefälschten Pass eingereist sein soll, hat sich der brasilianische Ex-Fußballstar Ronaldinho gestern in Paraguay einer siebenstündigen Befragung durch die Staatsanwaltschaft stellen müssen. Der 39-Jährige erschien zu dem Termin in der Hauptstadt Asuncion zusammen mit seinem Bruder, dem das gleiche Vergehen vorgeworfen wird. Die beiden waren nach Angaben der Polizei am Vortag in ihrem Hotel festgenommen worden. Sie sollen mit gefälschten paraguayischen Pässen eingereist sein, was vom Anwalt der beiden dementiert wurde. AP/Jorge Saenz Razzia in Hotel Der zweimalige Weltfußballer kam nach Asuncion, um Werbung für ein Buch zu betreiben. Zugleich wollte er ein Programm starten, das Kinder für einen sportlichen Lebensstil begeistern soll. Während der Razzia im Hotel wurden den Ermittlern zufolge die gefälschten Papiere gefunden. Dem früheren Starspieler des FC Barcelona und seinem Bruder waren im November 2018 in ihrer Heimat Brasilien die Reisepässe entzogen worden, weil sie gegen sie verhängte Strafzahlungen in Höhe von umgerechnet 2,2 Millionen Euro nicht geleistet hatten. Diese Strafe war verhängt worden, weil sie bei der Bebauung eines Grundstücks in Porto Alegre im Süden des Landes hohe Umweltschäden verursacht hatten.
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Potsdam - Der Brand in der Asta-Nielsen-Straße am Samstag in Drewitz wurde nach Angaben der Polizei vom Mieter der Wohnung vorsätzlich im Schlafzimmer gelegt. Der 51-Jährige sei "offensichtlich psychisch erkrankt", teilte die Polizei mit. Der Mann erlitt bei dem Feuer eine Rauchgasvergiftung und wurde stationär in einem Krankenhaus aufgenommen. Das Feuer war am Samstagmorgen um kurz vor 9 Uhr von einer Zeugin gemeldet worden. Einsatzkräfte der Berufs- und der freiwilligen Feuerwehr rückten mit insgesamt elf Fahrzeugen aus. Über 30 Einsatzkräfte waren vor Ort. Als die Feuerwehr eintraf, kam dichter Qualm aus der Wohnung im 5. Stock. Mit einer Drehleiter konnten die Feuerwehrleute den Brand erfolgreich über den Balkon der Wohnung bekämpfen und löschen. Die Wohnung ist derzeit unbewohnbar, andere Mieter des Mehrfamilienhauses kamen nicht zu Schaden. Über die Schadenshöhe gab es am Sonntag noch keine Informationen. Die Polizei hat ein Strafverfahren gegen den Mann eingeleitet. Mehr zum Thema Feuerwehreinsatz in Potsdam Wohnungsbrand in Drewitz am Samstagmorgen
Potsdam - Am Dienstagabend um kurz vor 22 Uhr wurde es laut an der Haltestelle Robert-Baberske-Straße in Drewitz. Ein Mann tobte und schrie - und zerstörte „unvermittelt“ die Scheibe der Haltestelle. Passanten, die Zeugen des Vorfalls wurden, riefen die Polizei. Als die Beamten eintrafen, war der 40-Jährige noch immer vor Ort. Ein richtiges Gespräch mit dem alkoholisierten Mann kam nicht zustande. Im Gegenteil. Er verhielt sich unkooperativ, schrie die Polizisten an, beleidigte sie und verweigerte jegliche Kooperation. Um die Situation beruhigen und weitere Straftaten zu verhindern, nahmen die Beamten den Schreihals in Polizeigewahrsam. Gegen den 40-Jährigen wurden Anzeigen wegen Sachbeschädigung und Widerstand gefertigt. Zudem waren die Inhalte seiner Schreie und eine eindeutige Geste so rechtsextrem, dass die Polizei zusätzlich eine Anzeige „wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen“ aufnahm.
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In Wattens werden beim Kristallkonzern Swarovski 200 von 4.800 Stellen wegen der Corona-Krise gestrichen, wie das Unternehmen am Montag mitteilte. Der Tiroler Kristallkonzern Swarovski hat am Standort in Wattens rund 200 Stellen gestrichen, teilte das Unternehmen am Montag mit. Weltweit sind 600 Stellen betroffen. 200 von 4.800 Stellen bei Swarovski in Wattens gestrichen Die Kurzarbeit in Wattens wurde bis Ende September verlängert - beinahe alle Mitarbeiter in Tirol sind in Kurzarbeit. Im Herbst will das Unternehmen neue Zahlen nennen. Die Coronakrise habe den internationalen Markt für Luxusgüter "schwer getroffen", wurde der Schritt begründet. Swarovski wolle sich zum 125-jährigen Jubiläum "neu und effizienter aufstellen", hieß es zudem.
Der Tiroler Glitzerkonzern ist während der Corona-Krise in Finanznöte geraten. Nun wird gespart, auch international: Insgesamt 600 Jobs gehen verloren Der Tiroler Kristallkonzern Swarovski will seine Organisationsstrukturen und das Geschäftsmodell "grundlegend" verändern. Foto: APA/THOMAS BÖHM Wattens – Der Tiroler Kristallkonzern Swarovski hat am Montag einen massiven Stellenabbau verkündet: Am Standort Wattens wird es künftig um 200 Mitarbeiter weniger geben – weltweit sind es 600. Die Kurzarbeit werde außerdem bis Ende September verlängert, beinahe alle Mitarbeiter sind in Kurzarbeit. Als Grund für den Schritt gab Swarovski an, dass die Corona-Krise den internationalen Markt für Luxusgüter "schwer getroffen" habe. Im ersten Halbjahr 2020 musste der Konzern "massive Absatzrückgänge" verzeichnen. Im Herbst würden "weitere konkrete Zahlen" genannt. Zwischen Dezember und Mai sei die Nachfrage auf den großen Absatzmärkten in Asien und den USA deutlich eingebrochen. Es werde mit einer langsamen Rückkehr aus dem Einbruch und einem "deutlichen Umsatzrückgang" für 2020 gerechnet. 2019 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von 2,7 Milliarden Euro. Neuaufstellung geplant Neben den Corona-bedingten Begründungen hieß es seitens des Konzerns, sich auch "neu und effizienter aufstellen" zu wollen. Die Organisationsstrukturen und das Geschäftsmodell sollen "grundlegend" verändert werden. Sämtliche "Geschäftsprozesse, -aktivitäten und -felder" würden nun überprüft. "In einem ersten Schritt werden die bisher auf verschiedene Geschäftsbereiche verteilten Marketing- und Vertriebsaktivitäten zusammengeführt und verschlankt", hieß es in der Aussendung. "Diese Transformation ist für den erfolgreichen Weiterbestand von Swarovski essenziell", sagte der CEO und Vorsitzende der Geschäftsführung, Robert Buchauer. Bereits die Neustrukturierung der Geschäftsführung sei als Weichenstellung zu deuten. Markus Langes-Swarovski hatte sich mit Ende März 2020 aus dem Executive Board und damit aus der operativen Geschäftsführung zurückgezogen. Er war 18 Jahre lang Teil der Führungsspitze des Unternehmens. Kritik von Gewerkschaft Die Gewerkschaft PRO-GE kritisiert den angekündigten Stellenabbau scharf. "Es ist für uns moralisch und sozialpolitisch absolut nicht nachvollziehbar, dass auf der einen Seite Kurzarbeitsgelder bezogen werden und auf der anderen Seite Stellen abgebaut werden", sagte Robert Koschin, Geschäftsführer der Gewerkschaft PRO-GE Tirol. "Zuerst werden Steuergelder kassiert und dann so schnell wie möglich Leute auf die Straße gesetzt", so Koschin weiter. Es gebe eine gesellschaftspolitische Verantwortung gegenüber den Arbeitnehmern. "Swarovski kommt dieser Verantwortung leider schon lange nicht mehr nach", fügte der PRO-GE-Geschäftsführer hinzu. Den betroffenen Mitarbeitern sicherte die Gewerkschaft "vollste Unterstützung" zu. (APA, 22.6.2020)
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ADAC Freie Autobahnen an Ostern ADAC Stauprognose für 9. bis 13. April München (ots) Der ADAC rechnet an Ostern angesichts der Corona-Krise und den daraus resultierenden Einschränkungen mit deutlich weniger Verkehr als in den Vorjahren und verbindet diese Einschätzung mit der dringenden Bitte, daheim zu bleiben: ADAC Präsident Dr. August Markl: "In einigen Bundesländern sind Fahrten ohne einen dringenden Anlass untersagt, aber auch in jenen Teilen des Landes, in denen Fahrten theoretisch denkbar sind, möchten wir die Bevölkerung bitten, Fahrten nach Möglichkeit zu unterlassen, die verzichtbar sind. Dazu zählen leider auch Verwandtenbesuche." Trotz der Beschränkungen werden die Straßen voraussichtlich nicht vollständig leer sein. Besonders am Gründonnerstag, 9. April, - 2019 zählte dieser Tag noch zu den fünf staureichsten Tagen des Jahres - sind noch etliche Pendler auf dem Heimweg. Kurze Verzögerungen sind an Baustellen und auf den Ballungsraumautobahnen möglich. Ebenfalls etwas mehr Verkehr erwartet der ADAC am Ostermontag, 13. April, wenn das verlängerte Wochenende endet und die Pendler wieder zurück zum Arbeitsplatz fahren. Autofahrer müssen auch damit rechnen, dass sie an den Osterfeiertagen auf Lkw treffen. Um die Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln zu sichern, wurde in allen Bundesländern das Sonn- und Feiertagsfahrverbot für Lkw befristet aufgehoben. Von starkem Osterreiseverkehr ins Ausland ist wegen der Corona-Pandemie ebenfalls nicht auszugehen. Die Grenzen sind weitgehend dicht. Die Ein- und Ausreise nur aus triftigen Gründen möglich. Pressekontakt: ADAC Kommunikation T +49 89 76 76 54 95 aktuell@adac.de Original-Content von: ADAC, übermittelt durch news aktuell
München (ots) - Die Auswirkungen des Corona-Virus sind auf allen Ebenen des gesellschaftlichen Lebens spürbar. Dabei betreffen die Einschränkungen der Corona-Krise unter anderem Fragen der Mobilität. Jenseits von Verzicht reagieren die Menschen auch mit einem teilweise veränderten Mobilitätsverhalten - soweit sie noch unterwegs sind. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des ADAC zum Mobilitätsverhalten in der Corona-Krise. Größere Auswirkungen auf das Mobilitätsverhalten nach der Krise ergeben sich aus der Umfrage derzeit noch nicht.Eine Fünf-Tage-Woche mit täglicher Hin- und Rückfahrt zur Arbeit oder zum Ausbildungsplatz absolvieren laut ADAC-Umfrage aktuell nur noch 32 Prozent der Befragten. Normalerweise sind es 66 Prozent. 39 Prozent der Befragten gaben an, Wege zur Arbeit oder zum Ausbildungsplatz gar nicht mehr zurückzulegen.Wer noch regelmäßige Arbeitswege zurücklegen muss, verzichtet angesichts der Ansteckungsgefahren aktuell häufiger auf den Öffentlichen Nahverkehr als bevorzugtes Verkehrsmittel. Statt 19 Prozent, die bislang die öffentlichen Angebote nutzten, greifen derzeit nur noch 7 Prozent darauf zurück. 26 beziehungsweise 29 Prozent der Befragten gaben an, den ÖPNV und die Bahn derzeit generell nicht mehr zu nutzen.40 Prozent der Befragten erledigen Einkäufe jetzt an nur noch einem Tag in der Woche. Vor Ausbruch der Corona-Pandemie waren es nur 13 Prozent, während 85 Prozent mehrmals in der Woche zum Einkaufen gingen.Die Zahl derer, die zu Fuß unterwegs sind, hat deutlich zugenommen. Dagegen wird das Fahrrad auch angesichts ausbleibender Arbeitswege etwas weniger genutzt. Auch mit dem Auto sind die Menschen aufgrund der Corona-Einschränkungen weniger unterwegs: Gut ein Viertel der Befragten fährt nicht mehr oder weniger mit dem PKW. Nur 15 Prozent der Befragten nutzt das Auto häufiger.Ein grundsätzlich verändertes Mobilitätsverhalten wird laut ADAC-Umfrage aus den Erfahrungen in der Corona-Krise nicht resultieren. Allerdings will jeder Vierte auch künftig häufiger zu Fuß unterwegs sein und jeder Fünfte das Fahrrad stärker nutzen.Die Mehrheit der Befragten geht dagegen davon aus, die einzelnen Verkehrsmittel nach der Krise unverändert zu nutzen. Allerdings will fast jeder Vierte zukünftig weniger fliegen.Pressekontakt:ADAC KommunikationT +49 89 76 76 54 95aktuell@adac.deOriginal-Content von: ADAC, übermittelt durch news aktuellOriginalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/7849/4567186
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Wilhelmshaven Der Energiekonzern Uniper hat einen weiteren Schritt auf dem Weg zu Deutschlands erstem schwimmenden Importterminal für verflüssigtes Erdgas (LNG) unternommen. Die künftige Betreibergesellschaft und Uniper-Tochter LTW unterzeichnete einen Vertrag zum Bau und Charter des Terminalschiffs in Wilhelmshaven. Dieses sei die Kernanlage und soll die Anlandung, Speicherung und Wiederverdampfung von LNG für den deutschen Markt ermöglichen, wie Uniper am Dienstag weiter mitteilte. Der Vertrag wurde mit dem japanischen Schiff-Transportunternehmen MOL geschlossen. Allerdings ist die Realisierung des schwimmenden Terminals vor der Küste Wilhelmshavens noch nicht beschlossene Sache – erst dann soll das rund 350 Meter lange Schiff in Südkorea gebaut werden. Voraussichtlich im Sommer will Uniper in einem Ausschreibungs-Prozess das verbindlich geäußerte Interesse potentieller Kunden prüfen. In welchem Jahr das Terminal realisiert werden könnte, dazu wollte ein Sprecher des Düsseldorfer Konzerns keine Aussage machen. Zuletzt hatte durch die Entdeckung eines schützenswerten Biotiops für Muscheln, Würmer und Kleinstlebewesen Verzögerungen gedroht. Die Ergebnisse einer von Uniper in Auftrag gegebenen Untersuchung zu Auswirkungen auf diesen Lebensraum liegen noch nicht vor, wie der Unternehmenssprecher sagte. Einwilligung und Werberichtlinie Ja, ich möchte den täglichen NWZonline-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe. Schließen MittwochMittag - Der Wirtschafts-Newsletter Die wichtigsten Wirtschaftsneuigkeiten und ein Ausblick auf die kommende Woche. Jetzt anmelden Mit meiner Anmeldung zum Newsletter stimme ich dem Datenschutzhinweis zu. Die wichtigsten Wirtschaftsneuigkeiten und ein Ausblick auf die kommende Woche. In Deutschland gibt es noch kein Importterminal. Private Investoren planen mit Rückendeckung der Politik aus Berlin LNG-Terminals in Brunsbüttel, Stade, Wilhelmshaven und in kleinerem Maßstab in Rostock.
Wilhelmshaven. Die Pläne zu einem Terminal für flüssiges Erdgas (LNG) in Wilhelmshaven drohen, durch ein Unterwasser-Biotop durchkreuzt zu werden. Hinweise auf einen schützenswerten Lebensraum für Muscheln, Würmer und Kleinstlebewesen ergaben sich laut niedersächsischem Wirtschaftsministerium bei Untersuchungen im Auftrag des Energiekonzerns Uniper. „Sollte es sich tatsächlich um ein schützenswertes Biotop handeln, können sich nach Auskunft von Uniper die Planungen möglicherweise um bis zu einem Jahr verzögern“, so ein Ministeriumssprecher am Montag. Demnach würde die Inbetriebnahme des LNG-Terminals voraussichtlich erst im Sommer 2024 und nicht 2023 erfolgen. Zuvor hatte NDR Niedersachsen berichtet. „Wir gehen im Moment davon aus, dass es sich um ein schützenswertes Biotop handelt“, sagte ein Sprecher des Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN). Sollten das weitere Untersuchungen bestätigen, werden die nächsten Schritte diskutiert. „Zum Beispiel ist es möglich, dieses Biotop und seine Bewohner umzusiedeln“, so der Sprecher weiter. Umweltminister Olaf Lies (SPD) sieht das Projekt nicht gefährdet. Er verwies laut einem Sprecher darauf, dass es auch Ausnahmen vom Bundesnaturschutzgesetz gebe. In Deutschland gibt es noch kein Importterminal. Indes laufen Planungen neben Wilhelmshaven in Brunsbüttel, Stade und in kleinerem Maßstab in Rostock. Laut Wirtschaftsministerium wird Uniper nach eigenen Angaben die Planungen für den Bau und Betrieb eines Importterminals in Wilhelmshaven weiterhin vorantreiben. Vom Düsseldorfer Konzern war keine Stellungnahme zu bekommen.
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Die Stunde wird kommen, in der die Frage gestellt wird, warum die Vermögen in der Krise munter weiter wachsen (Tesla! Amazon! Gold! Immobilien!), während die Verhandlungsmacht und die Löhne vieler Arbeitnehmer sinken („Gürtel enger schnallen!)“, warum die Steuern gesenkt oder angehoben gehören, die Reichen belangt, die Armen entlastet (auf Kosten der „arbeitenden Mitte“, mal wieder – wetten, dass?) Die Stunde wird kommen, in der auch gefragt wird, warum die Regierung nicht die Corona-Chance ergriffen hat, um etwa die Prostitution zu verbieten, den Werksvertragsmissbrauch zu beenden und die Menschen entlang der Lieferketten mit (noch) besseren Sozialstandards zu versehen. Warum im „Konjunkturpaket“ von Schul-, Bildungs- und Gesellschaftspolitik kaum die Rede war – obwohl es doch explizit denen beschert wurde, die in zwanzig Jahren ins Berufsleben einsteigen. Und natürlich stellt sich die Frage, wie ausgerechnet der reaktivierte Wachstumsimperativ mit den Ansprüchen einer wachsenden Zahl von Degrowth-Anhängern korrespondieren soll, die nur darauf warten, sich im Dienst der höheren Sache, die Rettung des Klimas, endlich ihres konsumistischen Über-Ichs zu entledigen: „Protect me from what I want!“
Plus 46 Prozent mit Amazon und Netflix und sogar plus 115 Prozent mit Tesla. Das sind nicht etwa die Renditen mehrere Monate oder Jahre, sondern die der vergangenen vier Wochen. Zugegeben, man hätte diese drei Aktien schon zu den absoluten Tiefstkursen Mitte März kaufen müssen, um diese opulenten Gewinne zu erzielen, aber auch wer nicht den optimalen Einstieg erwischt hat, konnte eine Menge Geld verdienen.Und wer die rasanten Kurssteigerungen der von Amazon, Netflix und Tesla verpasst hat, der bekommt ... Den vollständigen Artikel lesen ...
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Ein Ostdeutscher ist auch 30 Jahre nach der deutschen Einheit noch nicht unter den Richtern am Bundesverfassungsgericht. Das könnte sich am Freitag ändern - zumindest nach Vorstellung zweier bekannter Brandenburger SPD-Politiker. Potsdam. Nach Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) hat sich auch dessen Amtsvorgänger Matthias Platzeck für einen ostdeutschen Richter am Bundesverfassungsgericht ausgesprochen. Jes Möller, Vorsitzender Richter am Landessozialgericht Berlin-Brandenburg, sei ein "kundiger, kluger, kompetenter Jurist", sagte Platzeck am Montag dem "Tagesspiegel". Der gebürtige Greifswalder habe jahrzehntelange Erfahrung, so der Vorsitzende der Regierungskommission "30 Jahre Deutsche Einheit". Möller war von 2012 bis 2019 Präsident des Brandenburgischen Verfassungsgerichts. Er bringt nach Platzecks Argumentation daher auch Leitungserfahrung mit. "Es kann nicht sein, dass im 30. Jahr der deutschen Einheit ein so guter Personalvorschlag wieder kein Gehör findet", sagte Platzeck, der von 2002 bis 2013 Regierungschef des Landes war. "Dann können wir uns alle Diskussionen um mehr Repräsentanz Ostdeutscher allmählich sparen." Der Bundesrat wählt voraussichtlich am Freitag die Nachbesetzung für den ausscheidenden Richter Johannes Masing. Dafür hat Brandenburg bereits Möller vorgeschlagen. Ministerpräsident Woidke ist derzeit der Präsident der Länderkammer. Der "Tagesspiegel" schrieb, die ebenfalls SPD-geführten Länder Berlin und Rheinland-Pfalz hätten aber eigene Bewerber - deshalb drohe Streit. Das Vorschlagsrecht liegt diesmal bei der SPD. Woidke will weiter für seinen Vorschlag werben. "In den nächsten Tagen sind weitere Gespräche der Beteiligten geplant", teilte Brandenburgs Regierungssprecher Florian Engels am Montag in Potsdam mit. Woidke hatte dem "Tagesspiegel" am Sonntag gesagt: "Das ist die letzte Chance, einen Ostdeutschen mit einer gebrochenen Biografie in dieses Amt zu bringen. Einen mit direkten Erfahrungen eines Lebens in der DDR mit der Repression vor der Wende und dann nach der Wende."
Die Entscheidung, wer am Bundesverfassungsgericht die Nachfolge des scheidenden Verfassungsrichters Johannes Masing antritt, soll in der nächsten Bundesratssitzung am 3. Juli fallen. Das kündigten die SPD-Ministerpräsidenten- und Regierungschefs von Berlin, Brandenburg und Rheinland-Pfalz, die jeweils eigene Kandidaten benannt haben, dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (Samstagausgaben) an. "Am 3. Juli wird das aufgesetzt. Bis dahin einigen wir uns", sagte die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) dem RND. Ihre Kollegen Michael Müller (Berlin, SPD) und Dietmar Woidke (Brandenburg, SPD) bestätigten dies. Die SPD hat das Vorschlagsrecht. Bei der Sitzung am Freitag war die Wahl nach dem 15. Mai zum zweiten Mal nicht auf die Tagesordnung gelangt, obwohl Masings Amtszeit nun bereits seit zwei Monaten abgelaufen ist. Das liegt daran, dass die drei SPD-regierten Länder sich nicht einigen konnten und der Kandidat eine Zwei-Drittel-Mehrheit braucht. Berlin hat den Rechtsprofessor Martin Eifert von der Humboldt-Universität nominiert, Brandenburg den ehemaligen Präsidenten des Landesverfassungsgerichts, Jes Möller, und Rheinland-Pfalz den Präsidenten des dortigen Verfassungsgerichtshofes, Lars Brocker. Eifert genießt unter Juristen den wohl besten Ruf, berichtet das RND. Allerdings hat es seit 1990 noch kein einziger ostdeutscher Jurist ans Bundesverfassungsgericht geschafft. Alle 39 neu gewählten Richter seither waren Westdeutsche. Deshalb dringen mehrere ostdeutsche Politiker darauf, dies zu ändern. Woidke sagte dem RND am Freitag, es gebe drei gute Kandidaten. "Aber ich halte es im 30. Jahr der deutschen Einheit nicht nur für ein gutes Symbol, sondern auch für dringend notwendig, dass unter den Richtern am höchsten deutschen Gericht eine ostdeutsche Biographie vertreten ist. Es ist höchste Zeit, dass das passiert." Dies würde dem Bundesverfassungsgericht selbst "sehr gut tun, weil damit viele Erfahrungen, auch Transformationserfahrungen, die mit dem Leben in der DDR verbunden waren, mit eingebracht würden". Das sei eine "überfällige Entscheidung", so Woidke. Möller stehe "mit seiner Biographie symbolisch für mindestens zwei Drittel der Ostdeutschen", so der SPD-Politiker, der beklagte, dass Ostdeutsche in Führungspositionen generell unterrepräsentiert seien. Möller ist 58 Jahre alt, studierte vor 1989 Theologie, saß als Oppositioneller zeitweilig in Haft, begann 1991 ein Jura-Studium und ist seit 1998 als Richter tätig. Berlins Regierender Bürgermeister Müller erklärte dem RND, "natürlich" sei die Herkunft "ein Kriterium", das "zu recht eine Rolle" spiele. "Aber andere Kriterien spielen eben auch eine Rolle. Insofern glaube ich, dass auch der Kandidat der Humboldt-Universität ein guter Kandidat ist." Die Bundesratsverwaltung hat dem Bundesverfassungsgericht in Absprache mit Woidke, der derzeit Bundesratspräsident ist, mitgeteilt, dass am 3. Juli mit einer Entscheidung zu rechnen sei. Damit soll verhindert werden, dass das Gericht jetzt eigene Personalvorschläge macht. Diese Möglichkeit stünde ihm nach zweimonatiger Vakanz zu. Jetzt für 0€ handeln - auf Smartbroker.de
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Mit Blick auf das vorhergesagte schöne Frühlingswetter in den Osterferien appelliert Herrmann eindringlich an alle Bürgerinnen und Bürger. "Bitte bleiben Sie wenn möglich zu Hause." Herrmann habe Verständnis, dass es alle nach draußen ziehe. "Aber bitte stellen Sie sich selbst die Frage, ob Sie sich und andere bei dem geplanten Ausflug unsinnig gefährden." Bayerns Innenminister Joachim Herrmann Coronavirus: Alles Wissenswerte finden Sie hier . Sicherheitsabstand einhalten Es mache keinen Sinn, viele Kilometer zu einem Ausflugsort zu fahren. "Bleiben Sie lieber im heimischen Umfeld, das Sie gut kennen und wo nicht mit Menschenansammlungen zu rechnen ist." Es sei nichts einzuwenden gegen einen Spaziergang im Wald. Aber gerade an Uferpromenaden und in Bergen sei mit so vielen Leuten zu rechnen, dass der notwendige Sicherheitsabstand nicht mehr eingehalten werden könne. Landkreise Tirschenreuth, Miesbach und Rosenheim meiden Herrmann appellierte außerdem daran, die von Corona stark betroffenen Landkreise Tirschenreuth und Umgebung sowie Miesbach und Rosenheim zu meiden. Am vergangenen Wochenende waren die Regeln der Ausgangsbeschränkung wegen der Corona-Pandemie so stark und so oft übertreten worden, wie noch nie. Verstärkte Kontrollen Sollten sich auch am kommenden Wochenende und in den Ferien wieder Menschentrauben bilden, müsse sich die Polizei einschalten. Das gelte auch dort, wo viele Menschen an einem Ort verweilen, die erkennbar nicht einem Hausstand angehörten. Herrmann habe die Polizei angewiesen, in den Osterferien konsequent zu kontrollieren. 13 zusätzliche Einsatzzüge der Bereitschaftspolizei werden zu Kontrollen in ganz Bayern unterwegs sein. "Verstöße werden wir konsequent verfolgen. Der Bußgeldkatalog sieht saftige Strafen vor." Bayerns Innenminister Joachim Herrmann. Laut Herrmann gebe es derzeit keine Pläne, die Ausgangsbeschränkungen zu verschärfen. Es sei eine Frage der Fairness, sie einzuhalten. Die Mehrheit der Bevölkerung tue dies und halte sie - nach Umfragen - auch für richtig. Deshalb müsse die Minderheit, die sich nicht daran halte, nun angewiesen werden, es auch zu tun. Es sei aber nicht vorgesehen, dass die Polizei von Tür zu Tür gehe und kontrolliere, ob keine privaten Partys stattfinden. Dafür gebe es auch keinen Anlass.
Auf dem Gelände an der Äußeren Sulzbacher Straße sollen vor allem neue Wohnungen gebaut werden, so die Wohnungsbaugesellschaft (wbg) mit Sitz in Nürnberg. Die dafür notwendigen Abbrucharbeiten der ehemaligen Bundesmonopolverwaltung für Branntwein sind eine besondere Herausforderung. Alkohol-Tank sorgt für Herausforderung "Es geht dabei auch um meterdick einbetonierte Tanks, in denen Millionen Liter Alkohol als sogenannte Nato-Reserve im Verteidigungsfall bevorratet wurden", so der Geschäftsführer der wbg, Ralf Schekira. Außerdem müssen noch Gleise und technische Anlagen abgebaut werden. Ein Bestandsgebäude soll für Kunstschaffende erhalten bleiben. Auf dem Areal wird ein modernes Wohnquartier entstehen mit insgesamt 420 Mietwohnungen.
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Auf der Erzbahntrasse - hier ein Foto aus Bochum - wurde eine Hernerin sexuell belästigt. Herne. Eine 29-jährige Mutter mit Kind aus Herne ist auf der Erzbahntrasse von einem Mann sexuell belästigt worden. Als sie ihn anschrie, flüchtete er. Eine 29-jährige Hernerin ist am Sonntag auf der Erzbahntrasse von einem unbekannten Mann sexuell belästigt worden. Dort war sie am Nachmittag mit ihrem Kinderwagen in Richtung Gelsenkirchen unterwegs. Wie die Frau am Montag auf der Polizeiwache berichtete, war sie gegen 14.15 Uhr in Höhe der Hofstraße in Wanne-Eickel von hinten von einem Radfahrer angesprochen worden. Der Mann setzte dann seinen Weg fort - kam aber nach einiger Zeit wieder zurück. Er stieg vom Rad ab und fasste die Frau ans Gesäß. Als diese ihn laut anschrie, flüchtete er in Richtung Gelsenkirchen. Mit einem Klapprad unterwegs Die Frau beschreibt den Tatverdächtigen wie folgt: etwa 45 Jahre alt, zwischen 1,75 und 1,80 Meter groß, stämmige Statur, dunkelgraues Haar, südländischer Teint. Er trug ein Base-Cap und sprach gebrochen Deutsch. Der Mann war auf einem älteren silbernen Klapprad unterwegs. Die Polizei bittet Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder Angaben zu dem tatverdächtigen Mann machen können, sich beim Bochumer Fachkommissariat für Sexualdelikte (KK 12) unter der Rufnummer 0234 909-4120 oder außerhalb der Geschäftszeiten sich unter der Durchwahl -4441 (Bochumer Kriminalwache) zu melden.
Ein 22-jähriger Herner ist von der Polizei vorläufig festgenommen worden. Herne. Ein 22-Jähriger hat sich in Herne zwei Jugendlichen in schamverletzender Weise gezeigt. Er wurde von der Polizei vorläufig festgenommen. Ein 22-jähriger Mann hat sich am Dienstagabend, 9. Juni, in Herne in schamverletzender Weise gezeigt und dabei sexuelle Handlungen an sich vorgenommen. Laut Polizei beobachtete ein couragierter Zeuge diesen Vorfall und schritt ein. Nach bisherigem Kenntnisstand der Polizei befand sich der 22-jährige Herner gegen 19.30 Uhr am Berliner Platz. Vor einem Kino zog der Mann seine Hose herunter und berührte sich unsittlich vor einer Zwölfjährigen sowie einer 16-Jährigen. Ein Passant wurde auf diese Situation aufmerksam und hielt den Tatverdächtigen bis zum Eintreffen der Polizei fest. Der Mann wurde in ein Krankenhaus gebracht Der polizeibekannte Herner, der augenscheinlich unter Betäubungsmittel stand, wurde vorläufig festgenommen. Nach Abschluss der Maßnahmen wurde der Mann in ein Krankenhaus gebracht, teilt die Polizei mit. Die Ermittlungen im Bochumer Kriminalkommissariat (KK 12) dauern an. Weitere Nachrichten aus Herne und Wanne-Eickel.
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NBA-Legende Michael Jordan (57) hat sich während seiner aktiven Zeit selten zu sozial-gesellschaftlichen Themen geäußert. Angesichts der Ereignisse in den USA in der Folge des gewaltsamen Todes des Afroamerikaners George Floyd bezog er kürzlich nicht nur Stellung, jetzt handelt er auch: Jordan kündigte an, dass er über seine Marke Jordan Brand über die nächsten zehn Jahre 100 Millionen Dollar für den Kampf gegen Rassismus spenden will. Hier gibt es die Michael-Jordan-Biografie "The Life". "Black lives matter. Das ist keine kontroverse Aussage", heißt es in einem Statement, das Jordan auf Twitter veröffentlicht hat. "Bis der tief verwurzelte Rassismus, der die Institutionen unseres Landes versagen lässt, vollständig ausgerottet ist, werden wir uns weiterhin dafür einsetzen, das Leben schwarzer Menschen zu schützen und zu verbessern", heißt es darin weiter. Man werde deshalb über die nächsten zehn Jahre 100 Millionen Dollar an Organisationen spenden, die sich für Rassengleichheit, soziale Gerechtigkeit und besseren Zugang zu Bildung einsetzten. spot on news
Photo : YONHAP News An den landesweiten Protesten gegen Rassismus und Polizeigewalt am Samstag (Ortszeit) in den USA haben auch koreanische Einwohner teilgenommen.In Los Angeles fand eine Demonstration in der Koreatown statt, die die asiatisch-pazifische Einwohnervereinigung für BLM (Black Lives Matter) veranstaltete. Daran nahmen etwa 800 Einwohner verschiedener Rassen teil, darunter Schwarze, Weiße und Hispanoamerikaner.Für die Schaffung der Proteststimmung waren koreanische Einwohner federführend. Sie betonten in freien Reden, dass auch schwarze Leben zählen, und forderten die Abschaffung der Rassendiskriminierung und eine Polizeireform. Eine traditionelle koreanische Volksmusikband sorgte für Stimmung.Ein junger koreanischstämmiger Mann sagte, dass die Koreaner genauso wie die Schwarzen zu den Minderheiten in den USA zählten. Er wolle wenigstens einen kleinen Beitrag dazu leisten, gegen den Fall von George Floyd zu protestieren, der Polizeigewalt zum Opfer gefallen sei.Ein Koreaner in seinen Sechzigern sagte, er habe auch die Unruhen in Los Angeles 1992 miterlebt. Damals habe er nicht verstanden, warum die unschuldigen Koreaner wegen der Unruhen Schaden erleiden mussten. Inzwischen habe er erkannt, dass es der Weg für den Schutz der Sicherheit der Koreaner sei, gemeinsam mit den Schwarzen zu handeln.
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Lippe (ots) - Am frühen Donnerstagmorgen, um kurz nach fünf Uhr, sah eine aufmerksame Zeugin einen Mann mit einer Waschmaschine auf einem Garagenhof an der Osnabrücker Straße. Die Frau sprach den Mann an, der sich daraufhin entfernte. Der Mann ist etwa 30 Jahre alt, schlank und sprach mit einem osteuropäischen Akzent. Die Waschmaschine der Marke Bosch Serie 8 blieb zurück. Vermutlich stammt die Maschine aus einem Diebstahl. Die Eigentümer der Waschmaschine sowie Zeugen, die Angaben zu einem Diebstahl oder zu dem Unbekannten machen können, werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei unter der Rufnummer 05231/6090 zu melden. Pressekontakt: Polizei Lippe Pressestelle Lars Ridderbusch Telefon: 05231 / 609-5050 Fax: 05231 / 609-5095 E-Mail: Pressestelle.Lippe@polizei.nrw.de www.polizei.nrw.de/lippe Weiteres Material: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/12727/4558074 OTS: Polizei Lippe Original-Content von: Polizei Lippe, übermittelt durch news aktuell Quelle: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/12727/4558074
Lippe (ots) - Unbekannte sprengten am frühen Sonntagmorgen einen an der Hauswand eines Restaurants an der Bahnhofstraße angebrachten Zigarettenautomaten. Dieser wurde dabei komplett zerstört. Zeugen hörten gegen 4:20 Uhr einen lauten Knall, der von der Tat herrühren dürfte. Wieviel Bargeld und Zigaretten die Täter erbeuten konnten, steht noch nicht fest. Ihre Beobachtungen in dem Zusammenhang richten Sie bitte an die Kripo in Detmold unter der Rufnummer 05231/6090. Pressekontakt: Polizei Lippe Pressestelle Lars Ridderbusch Telefon: 05231 / 609-5050 Fax: 05231 / 609-5095 E-Mail: Pressestelle.Lippe@polizei.nrw.de www.polizei.nrw.de/lippe Weiteres Material: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/12727/4587007 OTS: Polizei Lippe Original-Content von: Polizei Lippe, übermittelt durch news aktuell Quelle: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/12727/4587007
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02.02.2020 Drei Angriffe: Betrunkene und Autofahrer gehen auf Retter los Zwei Betrunkene und ein Autofahrer haben in Bayern Retter attackiert. Die Zahlen solcher Übergriffe steigen. Die Angriffe auf Rettungskräfte steigen ständig an – und auch in den vergangenen Tagen konnten sich Retter in mehreren Fällen nur knapp davor schützen, selbst Opfer zu werden. Gleich drei Mal gehen Menschen auf Rettungskräfte los Ein aufgebrachter Autofahrer hätte in Dießen am Ammersee beinahe einen Sanitäter überfahren. Wie die Polizei am Samstag mitteilte, war der Sanitäter am Freitagvormittag mitten im Einsatz, als der Autofahrer mit überhöhter Geschwindigkeit auf ihn zuraste und wie wild hupte. Durch einen Sprung zur Seite rettete sich der Sanitäter. Wenig später hatte die Polizei einen 60-Jährigen als Täter ermittelt. Eine Erklärung für sein Handeln gibt es bisher nicht. Mehr als 5100 Angriffe allein auf Polizisten Für die übrigen beiden Fälle waren zwei Betrunkene verantwortlich: In Bamberg musste sich ein Polizist mit einem Sprung zur Seite vor einem angetrunkenen Autofahrer in Sicherheit bringen. Der 49-Jährige war zuvor „mit überhöhter Geschwindigkeit und ungewöhnlichen Bremsmanövern“ in der Innenstadt unterwegs, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Als ihn die Beamten stoppen wollten, gab er Gas. Die Polizei kreiste das Auto des Mannes schließlich mit mehreren Streifenwagen ein. In Wangen im Kreis Ravensburg griff ein Mann mit 2,7 Promille einen Notarzt und einen Sanitäter an, die ihn in einem Graben entdeckt hatten. Erst schlug er nach den beiden, später im Polizeirevier attackierte er einen weiteren Arzt. Jetzt wird gegen ihn ermittelt. In Bayern gab es im Jahr 2018 mehr als 5100 Angriffe allein auf Polizisten – fast neun Prozent mehr als 2017. (AZ) Themen folgen
Betrunkener Autofahrer rast auf Polizisten zu Nur mit einem Sprung zur Seite konnte sich ein Polizist in Bamberg retten - ein Betrunkener raste mit seinem Auto bei einer Kontrolle auf den Beamten zu. Mit einem Sprung zur Seite hat sich in Bamberg ein Polizist vor einem betrunkenen Autofahrer in Sicherheit gebracht. Der 49-Jährige war zuvor „mit überhöhter Geschwindigkeit und ungewöhnlichen Bremsmanövern“ in der Innenstadt unterwegs, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Als ihn die Beamten stoppen wollten, gab er Gas. Die Polizei kreiste das Auto des Mannes schließlich mit mehreren Streifenwagen ein. Der Atemalkoholwert des Fahrers lag bei über zwei Promille. Er wurde nach seiner Tour in der Nacht zum Sonntag zur Blutentnahme gebracht. Seinen stark beschädigten Wagen nahm die Polizei vorerst in Verwahrung.
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Apples Mail-App für iPhone und iPad ist für Nutzer laut BSI eine Gefahr. Die Mail-App von Apples iPhone und iPad hat „schwerwiegende Sicherheitslücken“, warnt das BSI. Die Geräte seien „akut gefährdet“. Berlin. Offizielle Warnung vor der von vielen Usern genutzten Mail-App auf Apples iPhone und iPad: Laut Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) ist sie „von zwei schwerwiegenden Sicherheitslücken betroffen“. Dies gelte rückwirkend bis zur sechsten Version des mobilen Betriebssystems iOS. Die Lücken ermöglichten es Angreifern, durch das Senden einer E-Mail das betreffende iPhone oder iPad „zu kompromittieren“. Apple teilte mit, dem Konzern lägen keine Beweise vor, dass die Sicherheitslücken bereits zum Nachteil von Kunden genutzt wurden. Apples iPhone und iPad: Mail-App hat laut BSI Sicherheitslücken „Das BSI schätzt diese Schwachstellen als besonders kritisch ein“, sagte der Chef der Behörde, Arne Schönbohm. „Sie ermöglicht es den Angreifern, weite Teile der Mail-Kommunikation auf den betroffenen Geräten zu manipulieren.“ Tausende iPhones und iPads seien „akut gefährdet“. Apple erklärte, man sei von der Sicherheitsfirma auf drei Schwachstellen hingewiesen worden. Auf Grundlage der vorliegenden Informationen habe sich der US-Konzern dazu entschieden, dass die Sicherheitslücken „kein unmittelbares Risiko für unsere Nutzer darstellen“. Apple verwies auch darauf, dass für eine erfolgreiche Attacke noch zwei weitere Sicherheitslücken ausgenutzt werden müssten. Apples iPad und iPhone: Die Mail-App ist laut BSI von Sicherheitslücken betroffen. Foto: Handout / AFP Das BSI riet dazu, die App zu deinstallieren, bis Apple das Problem gelöst habe und empfahl Nutzern, das angekündigte iOS-Update schnellstmöglich zu installieren, sobald es zur Verfügung steht. Die Geräte seien „akut gefährdet“. Sicherheitslücke: IT-Firma warnt vor massiver Angriffswelle auf Apple-Geräte Sicherheitslücken, von denen Apple oder der Android-Entwickler Google noch nichts wissen, stehen bei Online-Kriminellen und Geheimdiensten hoch im Kurs. Sie werden zum Teil für Millionen gehandelt. Die Schwachstellen nutzen den Angreifern aber auch nur solange etwas, wie sie unentdeckt bleiben. Deshalb werden sie normalerweise nur sehr gezielt gegen besonders wertvolle Ziele eingesetzt. Die amerikanische IT-Sicherheitsfirma ZecOps befürchtet jedoch, dass es in den verbliebenen Tagen bis zum Update eine massive Angriffswelle geben könnte, weil die Schwachstellen nicht mehr geheim sind und danach wertlos werden. iPhone SE: Das kann das günstige Apple Smartphone iPhone SE- Das kann das günstige Apple Smartphone ZecOps zufolge würde ein angegriffener Nutzer lediglich merken, dass die E-Mail-App langsamer laufe - und bei missglückten Attacken könne sie abstürzen. Die Sicherheitsfirma habe im Februar erste Hinweise auf die Angriffe bekommen und seitdem in Kontakt mit Apple gestanden. Während die Schwachstellen seit September 2012 bestanden hätten, reichten bisher entdeckte Angriffsmechanismen bis Januar 2018 zurück. Apple will die Schwachstellen mit der nächsten Version seines Betriebssystems iOS schließen. Die Mitte April veröffentlichte Vorab-Ausgabe von iOS 13.4.5 enthält bereits den entsprechenden Software-Code. Einen gesicherten Schutz wird es erst geben, wenn das Update für alle Nutzer verfügbar ist. (les/dpa)
Damit widerspricht Apple den Aussagen des Chefs der Cybersicherheitsfirma ZecOps, Zuk Avraham, der auf die Schwachstellen aufmerksam gemacht hatte und es als erwiesen ansieht, dass die Lücken bei mindestens sechs Hackerangriffen ausgenutzt wurden. Apple hatte am Mittwoch bestätigt, dass es in seiner Software für das Mail-Programm für iPhones und iPads Schwachstellen gibt. Eine Lösung für das Problem, das mehr als 500 Millionen Geräte weltweit betrifft, soll es mit dem nächsten Software-Update geben. Unterdessen riet das deutsche Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), die App "Mail" unter Apple iOS zu deinstallieren oder alternativ die mit dieser App verknüpften Konten zu deaktivieren. Ansonsten sei es Angreifern dadurch möglich, durch das Senden einer E-Mail das betreffende iPhone oder iPad zu kompromittieren.
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Auch die Royals sind nicht immun vor dem Coronavirus. Als Vorsichtsmaßnahme verlässt daher Queen Elizabeth II. (93) den Buckingham Palast bis auf weiteres. Sie zieht vorläufig ins Schloss Windsor. Die britische Boulevardzeitung "Sun" zitiert einen Insider: "Die Queen hat in der letzten Zeit viele Menschen getroffen. Aber es sind nur noch wenige Wochen bis zu ihrem 94. Geburtstag und ihre Berater glauben, es ist das Beste, sie aus der Schusslinie zu nehmen." Die Queen wird am 21. April 94 Jahre alt. Damit ist sie Teil der Hochrisikogruppe des Coronvirus, das vor allem für viele ältere Menschen einen problematischen Verlauf hat. Einen konkreten Anlass für den Umzug der Queen gebe es dagegen nicht, es handele sich um eine reine Vorsichtsmaßnahme. "Es gibt keine konkrete Sorge oder positive Tests, aber niemand möchte es darauf ankommen lassen", so der Palast-Informant. Auch ihr Mann, Prinz Philipp (98), wurde in das rund 40 Kilometer von London entfernte Schloss Windsor gefahren. Wo und wie der Geburtstag der Queen dieses Jahr stattfinden wird, ist derzeit also noch völlig offen.
Queen Elizabeth II. (93) hat vor wenigen Tagen dem Buckingham Palast und London den Rücken gekehrt und ist auf Schloss Windsor vor den Toren der Hauptstadt gezogen. Bisher wurde davon ausgegangen, dass sich das Oberhaupt der britischen Königsfamilie in der Corona-Krise nur aus reiner Vorsicht zu dem Umzug am Donnerstag entschlossen habe. Doch nun berichtet die britische "The Sun", dass kurz zuvor ein Mitarbeiter der Queen positiv auf das Coronavirus getestet worden sei. Sichern Sie sich hier das Buch "Englische Könige und Königinnen der Neuzeit: Von Heinrich VII. bis Elisabeth II." Bei dem Mitarbeiter soll es sich um einen Berater der Queen handeln, ein Name wurde nicht genannt. Auch ist nicht bekannt, wie nahe er mit der Queen zusammenarbeitete. Das Personal, das mit dem Infizierten in Berührung kam, wurde laut der "Sun" in häusliche Quarantäne geschickt. "Der Mitarbeiter wurde positiv auf den Virus getestet, bevor die Queen nach Windsor abreiste", erklärt ein Insider gegenüber dem Blatt. Im Palast gebe es über 500 Angestellte, daher sei es wahrscheinlich, dass sich noch mehr Menschen angesteckt hätten. Die Queen befindet sich gemeinsam mit Ehemann Prinz Philip (98) auf Schloss Windsor. Laut "The Sun" sei demnächst eine TV-Ansprache der Queen zur aktuellen Situation geplant. Die "Stimme Ihrer Majestät" solle einen Beitrag zu Beruhigung der Lage leisten. spot on news
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Ein Land im Ausnahmezustand! Notstand, Ausgangssperren, Einsatz der Nationalgarde – ein US-Präsident, der im Bunker des Weißen Hauses Schutz sucht – es sind Bilder einer gewaltigen Eskalation. Bilder, die um die ganze Welt gehen. Seit Tagen kommt es in Washington, New York und anderen US-Metropolen zu Demonstrationen gegen Polizeigewalt, Rassismus und soziale Ungerechtigkeit. Auslöser der Proteste ist der Tod des Afroamerikaners George Floyd nach einem brutalen Polizeieinsatz in Minneapolis im Bundesstaat Minnesota. Neben vielen friedlichen Protesten und Demonstrationen gab es auch eine Welle der Gewalt! Ausschreitungen, Plünderungen, Angriffe auf Polizisten. Folge: Mehr als 40 Städte haben nächtlich Ausgangssperren verhängt. Lesen Sie auch US-Präsident Donald Trump (73) steht unter Druck. Neben der Corona- und der Wirtschaftskrise kommt nun das nie verarbeitete amerikanische Rassismus-Trauma zurück und setzt das ganze Land in Aufruhr. Trump setzt auf Law and Order Trump setzt bisher auf Machtdemonstration! Seine Ansage: Er will die Unruhen in den USA notfalls mit militärischer Gewalt stoppen. Begleitet von Protesten und chaotischen Szenen vor dem Weißen Haus kündigte Trump dafür am Montagabend die Mobilisierung aller verfügbaren zivilen und militärischen Kräfte seiner Regierung an. US-Präsident Donald Trump (73) posiert mit einer Bibel in der Hand für Fotos ... Foto: Patrick Semansky / dpa ... während Sicherheitskräfte Tränengas auf weitgehend friedliche Demonstranten feuerten und berittene Polizisten die Menschen zurückdrängten Foto: JOSE LUIS MAGANA / AFP Trump sagte bei seiner Ansprache im Rosengarten des Weißen Hauses: „Wir beenden die Unruhen und die Gesetzlosigkeit, die sich in unserem Land ausgebreitet haben.“ Er fügte hinzu: „Wenn eine Stadt oder ein Bundesstaat sich weigern, Maßnahmen zu ergreifen, die notwendig sind, um das Leben und den Besitz ihrer Bürger zu schützen, dann werde ich das Militär der Vereinigten Staaten einsetzen und das Problem schnell für sie lösen.“ Trump drohte Unruhestiftern mit harten Konsequenzen. Er warnte „die Organisatoren des Terrors“, ihnen drohten „lange Gefängnisstrafen“. Auslöser der anhaltenden Proteste in den USA ist der Tod des Afroamerikaners George Floyd nach einem brutalen Polizeieinsatz in Minneapolis im Bundesstaat Minnesota Foto: SIMON MAINA / AFP Der US-Präsident spricht hauptsächlich von der Gewalt auf den Straßen, von Plünderungen und Ausschreitungen – das seit Jahrzehnten bestehende Problem des Rassismus erwähnt er dabei kaum. Die Aufnahmen, die zeigen wie der Festgenommene George Floyd von Polizisten brutal zu Boden gedrückt, wühlen das Land auf. Gerade, weil die Afroamerikaner in den USA ohnehin bereits von den beiden anderen großen Krisen, der Corona- und der Wirtschaftskrise besonders hart getroffen sind. 27 Prozent der Corona-Toten sind Schwarze – dabei machen Afroamerikaner nur dreizehn Prozent der Bevölkerung aus. US-Präsident Trump setzt in dieser Lage bisher wenig auf Zusammenführung. Die Protestierer sind für ihn hauptsächlich Linksradikale, die gestoppt werden müssen. Er kündigte am Wochenende an, die „Antifa“ als Terrorgruppe zu verbieten. Schadet die Eskalation dem US-Präsidenten? Schadet ihm diese Eskalation? Oder hilft sie dem Präsidenten womöglich gar zur Wiederwahl, die im November ansteht? ► „Man darf das tiefsitzende gegenseitige Misstrauen der weißen und schwarzen Amerikaner nicht unterschätzen. Mit Sicherheit erweckt Trumps Rhetorik latente Ängste bei einigen Amerikanern. Die Weißen befürchten den schwarzen Mob, die Schwarzen befürchten den Schlagstock des Polizeistaates“, erklärt James Davis, Politikwissenschaftler und US-Experte an der Universität St. Gallen, BILD. Aber ganz so einfach sei es am Ende nicht: „Ich bin von der Zahl der Weißen sowie jenen weißen Polizisten, die sich auf der Seite der Proteste stellen, beeindruckt. Das sagt mir, dass es keineswegs so klar ist, dass die Mehrheit der Amerikaner hinter Trumps 'Law and Order'-Politik steht.“ Terence Monahan, Abteilungsleiter der Polizei von New York City, geht gemeinsam mit Protestlern auf die Knie - ein symbolisches Zeichen gegen den Rassismus Foto: Craig Ruttle / AP Photo / dpa Oder nutzt sie ihm sogar? Sicher ist, dass die massiven Unruhen im Land Trump durch seine Machtbefugnisse die Möglichkeit geben, durchzugreifen. ▶︎ Josef Braml, USA-Experte der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik, zu BILD: „Mit seinen Aufrufen zu noch härterer Polizeigewalt hat Trump weiteres Öl ins Feuer gegossen“. Es bestehe die Gefahr einer tiefen gesellschaftlichen Spaltung, sagt er. „Trump flirtet weiterhin mit Rassisten, um den harten Kern seiner fast ausschließlich weißen Wählerschaft zu mobilisieren“, so Braml. ▶︎ Andreas Falke, USA-Experte und Professor für Auslandswissenschaften an der Universität Erlangen-Nürnberg, verweist darauf, dass das Plündern und die Gewalt Trump sicherlich in die Hände spielen: „Er kann sich als Law-and-Order-Präsident darstellen und an die rassistischen Instinkte der Amerikaner appellieren, die die Schwarzen sowieso für kriminell und disziplinlos halten. Gute Gelegenheit, dem linksradikalen Mob die Schuld zuzuschieben.“ Bei immer mehr Protesten in den USA kommt es zu gewalttätigen Ausschreitungen Foto: JOHN MOORE / AFP Das gefährliche Spiel mit dem Feuer Falke behauptet gar, dass Trump ganz bewusst die Strategie gewählt hat, den Konflikt zu eskalieren: „Das Umschlagen in gewalttätige Proteste war der Auslöser. Hier sieht er die Chance, die gesetzestreuen Bürger auf seine Seite zu ziehen und sich als Bewahrer der rechtsstaatlichen Ordnung zu inszenieren.“ Doch kann er damit erfolgreich sein? Und wenn ja, zu welchem Preis? „Die Strategie ist sehr gefährlich, weil sie die Situation aufheizt anstatt sie zu befrieden. Er spielt mit dem Feuer. Wenn es erstmal Tote gibt, bricht die Hölle los“, so Falke. Sein Resümee: „Trump hat sich bisher als Brandbeschleuniger erwiesen.“ Lesen Sie auch Washington Knallhart BILD war dabei, als eine Demo mit Tränengas geräumt wurde Nach tagelangen Unruhen räumte ein Großaufgebot ziviler und militärischer Sicherheitskräfte die Straßen vor dem Weißen Haus. Schwere Krawalle in den USA „Trump kippt weiter Öl ins Feuer“ Feuer, Wut, Aufruhr und Fassungslosigkeit: Der Tod von George Floyd (✝︎46) stürzt die USA in der Corona-Krise in die nächste Krise. Ist das eine Chance für Trumps Gegner Biden die Chance nutzen? Ob die Eskalation Trump aber wirklich schadet oder nutzt, hängt auch vom Verhalten der Demokraten in der aktuellen Situation ab. Dazu Uni-Professor Falke: „Dies ist eine Gelegenheit, Besonnenheit zu demonstrieren und die berechtigte Frustration der Schwarzen in konstruktive Kanäle zu lenken. Schwarze sollten jetzt genug Motivation haben, um im November zur Wahl zu gehen. Wenn die Demokraten es richtig spielen und mit Bedacht und Mäßigung reagieren, könnten sie davon profitieren“, ist sich Falke sicher. Gerade für Joe Biden, den Präsidentschaftskandidaten der Demokraten, bedeutet das eine Herausforderung, wie der US-Experte Braml betont: „Biden, der seinen Erfolg bei den Vorwahlen vor allem afro-amerikanischen Wählern verdankt und diese auch benötigt, um gegen Trump zu gewinnen, steht vor einer schwierigen politischen Gratwanderung, sollten die Proteste sich weiter radikalisieren.“
US-Präsident Donald Trump will die Unruhen in den USA notfalls mit militärischer Gewalt stoppen. Begleitet von Protesten und chaotischen Szenen vor dem Weißen Haus kündigte Trump dafür die Mobilisierung aller verfügbaren zivilen und militärischen Kräfte seiner Regierung an. Wenn eine Stadt oder ein Bundesstaat sich weigern würden, Maßnahmen zu ergreifen, dann werde er das Militär der Vereinigten Staaten einsetzen. Während Trumps Auftritt im Rosengarten drängten Sicherheitskräfte Demonstranten vor dem Weißen Haus unter anderem mit Tränengas gewaltsam zurück. Auch Militärpolizei wurde gegen Demonstranten eingesetzt. Geschäfte, Restaurants und Hotels in der Umgebung hatten ihre Schaufenster verbarrikadiert. Seit Tagen kommt es in Washington, New York und anderen US-Metropolen zu Demonstrationen gegen Polizeigewalt, Rassismus und soziale Ungerechtigkeit. In vielen Metropolen sind die Proteste in Ausschreitungen und Plünderungen ausgeartet. Auslöser der Proteste ist der Tod des Afroamerikaners George Floyd nach einem brutalen Polizeieinsatz in Minneapolis im Bundesstaat Minnesota. dpa/est
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Just an dem Tag, als die Regierung Lockerungen beim Tragen der Schutzmasken verkündet hatte, bekam Platzhirsch-Gastronom Herbert Schwarz Besuch von der Polizei: Weil er und seine Gattin Angie das Tragen dieses Mund- und Nasenschutzes seit Anbeginn ablehnten – „aus gesundheitlichen Gründen“, wie Schwarz mit Verweis auf ärztliche Atteste gegenüber der NÖN erzählt. „Meine Lunge ist durch das jahrzehntelange Arbeiten im Gastrogeschäft geschädigt und meine Gattin hat eine angeborene Bronchitis“, erklärt er. Zwar habe man es am Anfang versucht, doch es sei unmöglich gewesen: „Angestellte kann ich mir in der aktuellen Situation nicht leisten, und nach ein paar Stunden haben wir es nicht mehr ausgehalten!“ Deshalb hat er auch angekündigt, trotz aller möglicher Konsequenzen weiterhin keinen Schutz zu tragen. Die Anzeigen will er behördlich beeinspruchen. „Ich weiß, dass ich mich auf sehr dünnem Eis bewege und die Aktion vielleicht auch dumm war, aber ich stehe dazu“, so Schwarz, der nicht an Zufall bei den Kontrollen glaubt. Auch von ÖVP-Stadtchef Herbert Osterbauer zeigt er sich enttäuscht: „Statt aufbauender Worte oder Solidarität zu zeigen, hat er mich bei einem Besuch nur gefragt, warum ich keine Maske trage. Ein gemeinsames Foto habe ich dann abgelehnt“, interpretiert er die Kontrolle auch als mögliche Folge seiner Verweigerung. „Ich würde mir positive Aktionen für die Innenstadt wünschen, keine Strafen, sondern einen Neustart, da kommt gar nichts, eine schwache Nummer.“ ÖVP-Stadtchef Herbert Osterbauer begründet die Nachschau mit einer Razzia im Stadtpark: „Da war die Stadtpolizei und nachdem es wegen Schwarz bereits drei Anrufe die Tage zuvor gegeben hat, hat sie am Rückweg vorbeigeschaut. Dem muss sie nachgehen!“ Dass dies eine Retourkutsche wegen eines verweigerten Fotos wäre, weist der Stadtchef von sich: „Das ist lächerlich. Aber es gibt Gesetze, und die sind einzuhalten.“ Wenn Schwarz Hilfe brauche, solle er zu Osterbauer kommen: „Meine Türen stehen nach wie vor offen!“
Heimlich, still und leise hat sich ein „Wahrzeichen“ der Neunkirchner Gastroszene in der Vorwoche aus der Innenstadt verabschiedet: Die Schirmbar, die von Herbert Schwarz alias „Mister P.“ am Holzplatz mehr als zwanzig Jahre betrieben worden und vielen Nachtschwärmern und dabei Musikliebhabern eine willkommene Anlaufstelle war, wurde verkauft. „Ich kann nicht auf zwei Hochzeiten gleichzeitig tanzen und muss jetzt meine Kapazitäten auf den neuen Standort am Hauptplatz konzentrieren“, so Schwarz über seine Beweggründe. Dabei hätte er sogar einen Nachfolger für den Holzplatz bereits gefunden gehabt – doch die Gemeinde als Standort-Vermieter war sehr zur Verwunderung von Schwarz an dem Deal nicht interessiert. So wurde die Schirmbar an den Betreiber des Feistritzer Burgkellers verkauft, der sie am Montag abtransportierte. ÖVP-Stadtchef Herbert Osterbauer bestätigt gegenüber der NÖN, dass die Stadt andere Interessen mit der frei werdenden Fläche verfolge, betont aber auch, dass es mit Schwarz nie konkrete Gespräche über eine Nachfolge gegeben habe: „Nachdem der Wirtschaftsverein bereit ist, dort für ein gestalterisches Projekt auch Geld in die Hand zu nehmen, möchten wir im Einklang mit allen Beteiligten, sprich auch Anrainern und dortigen Unternehmen, eine vernünftige Lösung auf die Beine stellen“, so der Bürgermeister. Details, wie diese aussehen soll, gebe es bis dato aber noch keine.
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Wiesbaden - Polizeipräsidium Westhessen POL-WI: Pressemitteilung der Polizei für Wiesbaden und den Rheingau-Taunus-Kreis Wiesbaden (ots) Wiesbaden 1. 21-Jähriger niedergeschlagen, Wiesbaden, Bahnhofsplatz, 22.06.2020, 20.55 Uhr, (pl)Am Montagabend wurde ein 21-jähriger Mann auf dem Bahnhofsplatz von zwei unbekannten Tätern niedergeschlagen. Die beiden späteren Angreifer sollen um kurz vor 21.00 Uhr auf dem Platz vor einer Spielhalle zunächst drei Frauen beleidigt haben. Als der Geschädigte daraufhin versucht habe, die Situation zu schlichten, sei er von dem Duo direkt angegriffen und zu Boden geschlagen worden. Anschließend sollen die Täter dann auch noch auf ihr Opfer eingetreten haben. Der 21-Jährige wurde bei dem Angriff leicht verletzt. Einer der beiden Angreifer soll ca. 1,75- 1,80 Meter groß gewesen sein und kleingelockte, schwarze Haare gehabt haben. Der Zweite sei etwa 1,70- 1,75 Meter groß und habe ein südländisches Erscheinungsbild. Zeugen des Vorfalls und Hinweisgeber werden gebeten, sich mit dem 1. Polizeirevier in Wiesbaden unter der Telefonnummer (0611) 345-2140 in Verbindung zu setzen. 2. Wohnungseinbrecher erbeuten hochwertige Schmuckstücke, Wiesbaden-Biebrich, Hambacher Straße, 22.06.2020, 10.00 Uhr bis 12.00 Uhr, (pl)Hochwertige Schmuckstücke haben unbekannte Täter am Montagvormittag beim Einbruch in die Erdgeschosswohnung eines Mehrfamilienhauses in der Hambacher Straße in Biebrich gestohlen. Die Täter verschafften sich zwischen 10.00 Uhr und 12.00 Uhr durch ein Fenster Zutritt zur betroffenen Wohnung und entwendeten drei Armbanduhren sowie diverse weitere Schmuckstücke. Anschließend ergriffen die Einbrecher mit ihrer hochwertigen Beute unerkannt die Flucht. Hinweisgeber werden gebeten, sich mit der Wiesbadener Kriminalpolizei unter der Telefonnummer (0611) 345-0 in Verbindung zu setzen. 3. Staubsauger und Bargeld aus Wohnung gestohlen, Wiesbaden-Biebrich, Rudolf-Dyckerhoff-Straße, 22.06.2020, 17.55 Uhr bis 21.00 Uhr, (pl)Am Montag wurde zwischen 17.55 Uhr und 21.00 Uhr in Biebrich eine Wohnung in der Rudolf-Dyckerhoff-Straße von Einbrechern heimgesucht. Die Täter drangen auf bislang unbekannte Weise durch die Eingangstür in die betroffene Wohnung im 6. Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses ein und ließen aus dieser einen Akkustaubsauger sowie Bargeld mitgehen. Hinweisgeber werden gebeten, sich mit der Wiesbadener Kriminalpolizei unter der Telefonnummer (0611) 345-0 in Verbindung zu setzen. 4. Eingangstür hält Einbrechern stand, Wiesbaden-Erbenheim, Mühlstraße, 21.06.2020, 17.30 Uhr bis 22.06.2020, 17.00 Uhr, (pl)Die Eingangstür eines Einfamilienhauses in der Mühlstraße in Erbenheim hat zwischen Sonntagnachmittag und Montagnachmittag Einbrechern standgehalten. Die Täter versuchten erfolglos, die Tür aufzuhebeln und ergriffen daraufhin unverrichteter Dinge die Flucht. Hinweisgeber werden gebeten, sich mit der Wiesbadener Kriminalpolizei unter der Telefonnummer (0611) 345-0 in Verbindung zu setzen. 5. Starkstromkabel von Baustelle entwendet, Wiesbaden-Dotzheim, Stegerwaldstraße, 20.06.2020, 15.00 Uhr bis 22.06.2020, 06.50 Uhr, (pl)Zwischen Samstagnachmittag und Montagmorgen waren auf einer Baustelle in der Stegerwaldstraße in Dotzheim Kabeldiebe unterwegs. Die Täter durchtrennten ein rund 200 Meter langes Starkstromkabel an mehreren Stellen und entwendeten anschließend Kabelstücke in einer Gesamtlänge von etwa 40 Metern. Während der Wert des Diebesguts auf rund 2.000 Euro geschätzt wird, beläuft sich der entstandene Sachschaden auf ca. 10.000 Euro. Hinweisgeber werden gebeten, sich mit dem 3. Polizeirevier in Wiesbaden unter der Telefonnummer (0611) 345-2340 in Verbindung zu setzen. 6. Kompletträder von Mercedes abmontiert, Wiesbaden, Wörther-See-Straße, 23.06.2020, 02.30 Uhr bis 02.40 Uhr, (pl)Auf einem Parkplatz in der Wörther-See-Straße hatten es Diebe in der Nacht zum Dienstag auf die Reifen eines dort abgestellten Mercedes abgesehen. Die Täter schlugen zwischen 02.30 Uhr und 02.40 Uhr auf dem Parkplatz gegenüber des Schwimmbades zu, bockten den betroffenen Pkw auf Steine auf und montierten anschließend alle vier Reifen inklusive der Felgen ab. Der entstandene Schaden wird auf rund 3.000 Euro geschätzt. Hinweisgeber werden gebeten, sich mit dem 5. Polizeirevier in Wiesbaden unter der Telefonnummer (0611) 345-2540 in Verbindung zu setzen. 7. Teile von Arbeitsmaschine entwendet, Wiesbaden-Biebrich, Wörther-See-Straße, 19.06.2020, 13.00 Uhr bis 22.06.2020, 07.00 Uhr, (pl)Bereits im Verlauf des Wochenendes haben sich Diebe in der Wörther-See-Straße auch schon an einer selbstfahrenden Arbeitsmaschine zu schaffen gemacht. Die Täter schlugen die Scheibe der gelb-schwarzen Arbeitsmaschine ein und entwendeten einen Monitor sowie die dazugehörigen Kameras. Darüber hinaus ließen die Unbekannten auch noch einen aufgefundenen Verbandskasten und einen Werkzeugkasten mitgehen. Hinweisgeber werden gebeten, sich mit der Wiesbadener Kriminalpolizei unter der Telefonnummer (0611) 345-0 in Verbindung zu setzen. 8. Katalysatoren ausgebaut und entwendet, Wiesbaden-Biebrich, Äppelallee, Nacht zum 22.06.2020, (pl)In der Nacht zum Montag haben unbekannte Täter in der Äppelallee die Katalysatoren von sechs Fahrzeugen abgebaut und gestohlen. Die betroffenen Autos waren auf dem Gelände zweier Autohäuser abgestellt. Es entstand ein Gesamtschaden von mehreren Hundert Euro. Hinweisgeber werden gebeten, sich mit dem 5. Polizeirevier in Wiesbaden unter der Telefonnummer (0611) 345-2540 in Verbindung zu setzen. 9. Geparkter Ford Fiesta mit Farbe besprüht, Mainz-Kastel, Wiesbadener Straße, 22.06.2020, 20.30 Uhr bis 22.30 Uhr, (pl)Unbekannte haben am Montagabend in Mainz-Kastel einen in der Wiesbadener Straße geparkten Ford Fiesta rundherum mit weißer Farbe besprüht. Der an dem roten Pkw entstandene Sachschaden wird auf 5.000 Euro geschätzt. Hinweisgeber werden gebeten, sich mit dem 2. Polizeirevier in Wiesbaden unter der Telefonnummer (0611) 345-2240 in Verbindung zu setzen. 10. Unfall beim Abbiegen - Autofahrerin schwer verletzt, Wiesbaden-Nordenstadt, Landesstraße 3028, 22.06.2020, 07.30 Uhr, (pl)Eine schwer verletzte Autofahrerin und zwei erheblich beschädigte Fahrzeuge sind die Bilanz eines Verkehrsunfalles, der sich am Montagmorgen in Nordenstadt auf der L 3028 im Bereich der Autobahnauffahrt ereignet hat. Ein 32-jähriger Autofahrer fuhr gegen 07.30 Uhr mit seinem VW Tiguan von Nordenstadt kommend die Landesstraße in Richtung Delkenheim entlang und wollte dann nach links in die Auffahrt zur A66 einbiegen. Hierbei kollidierte er mit dem Hyundai einer 55-jährigen Frau, die auf der L 3028 in entgegengesetzter Richtung unterwegs war. Die Autofahrerin erlitt bei dem Zusammenstoß schwere Verletzungen und musste stationär in einem Krankenhaus aufgenommen werden. Die erheblich beschädigten Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und wurden abgeschleppt. Der entstandene Gesamtschaden wird auf rund 20.000 Euro geschätzt. 11. Fahrradfahrer verletzt - Unfallflucht, Mainz-Kastel, Boelckestraße, 22.06.2020, 15.30 Uhr, (pl)In Mainz-Kastel wurde am Montagnachmittag in der Boelckestraße ein 60-jähriger Fahrradfahrer bei einer Verkehrsunfallflucht verletzt. Der 60-Jährige war gegen 15.30 Uhr mit seinem weißen Pedelec vom Otto-Suhr-Ring kommend auf der Boelckestraße in Richtung Ludwigsplatz unterwegs. In Höhe einer Tankstelle sei er dann von einem hellen Mercedes überholt und beim Wiedereinscheren am Vorderrad touchiert worden. Durch den Anstoß kam der Fahrradfahrer zu Fall und zog sich leichte Verletzungen zu. Die Fahrerin oder aber der Fahrer der grauen oder silbernen Mercedes C-Klasse sei im Anschluss einfach weitergefahren, ohne sich um den Verletzen und den entstandenen Schaden zu kümmern. Mögliche Unfallzeugen und Hinweisgeber werden gebeten, sich bei dem Regionalen Verkehrsdienst der Wiesbadener Polizei unter der Telefonnummer (0611) 345-0 zu melden. 12. Fahrradfahrer bei Verkehrsunfall schwer verletzt, Wiesbaden, Mainzer Straße, Montag, 22.06.2020, 14:30 Uhr, (däu)Montagmittag wurde ein Fahrradfahrer bei einem Zusammenstoß mit einem Pkw in der Mainzer Straße in Wiesbaden schwer verletzt. Ein 27-jähriger Mercedesfahrer fuhr in Richtung stadtauswärts, als er auf der Busspur kurz anhielt, um einen Mitfahrer aussteigen zu lassen. Der hinter dem Mercedes fahrende 18-jährige Rennradfahrer registrierte dies mutmaßlich zu spät und fuhr dem Pkw von hinten auf. Während der Fahrradfahrer in eine Klinik eingeliefert werden musste, kam der Pkw-Fahrer mit einem Schrecken davon. An dem Wagen entstand ein Sachschaden in Höhe von mehreren Hundert Euro. 13. 9-jähriger Fahrradfahrer bei Verkehrsunfall schwer verletzt, Wiesbaden, Karl-Marx-Straße, Montag, 22.06.2020, 15:30 Uhr, (däu)In der Karl-Marx-Straße in Wiesbaden wurde am Montagnachmittag ein 9-jähriger Fahrradfahrer bei einer Kollision mit einem Pkw schwer verletzt. Der 43-jährige Skoda-Fahrer fuhr in Richtung Hans-Böckler-Straße, als der 9-Jährige zwischen zwei geparkten Pkw hindurch, mutmaßlich ohne auf den Verkehr zu achten, auf die Fahrbahn fuhr und es dort zum Zusammenstoß kam. Der Junge wurde in eine Klinik eingeliefert, an dem Skoda entstand nur ein geringer Sachschaden. 14. Verkehrsunfall mit schwer verletztem Fahrradfahrer, Wiesbaden, Otto-Suhr-Ring / Anna-Birle-Straße, Dienstag, 23.06.2020, gegen 07:15 Uhr, (däu)Am Dienstagmorgen wurde ein 25-jähriger Mountainbikefahrer bei einem Zusammenstoß mit einem Opel im Otto-Suhr-Ring / Anna-Birle-Straße in Mainz-Kastel schwer verletzt. Der 25-jährige Opel-Fahrer befuhr den Otto-Suhr-Ring in Richtung Boelkestraße und wollte in die Anna-Birle-Straße nach links einbiegen. Dort übersah er mutmaßlich den auf dem Radweg des Otto-Suhr-Ringes entgegenkommenden gleichaltrigen Fahrradfahrer, der gerade die Anna-Birle-Straße überquerte, so dass es zur Kollision kam. Der Radfahrer wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus eingeliefert, an dem Opel Corsa entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 1.000 Euro. 15. Erneute Geschwindigkeitskontrolle in 30er Zone, Wiesbaden, Rheingaustraße, 22.06.2020, 23.15 Uhr bis 23.40 Uhr, (pl)Beamte des 5. Polizeireviers haben am Montagabend gemeinsam mit der kommunalen Verkehrspolizei in der 30er Zone in der Rheingaustraße erneut eine Kontrollstelle eingerichtet. Gleich zu Beginn wurde gegen 23.15 Uhr ein Mercedesfahrer angehalten, bei dessen Kontrolle sich herausstellte, dass er über keine gültige Fahrerlaubnis verfügt. Gegen den 28-Jährigen wurde daraufhin ein entsprechendes Ermittlungsverfahren eingeleitet. Auch der Halter des Mercedes muss sich wegen des Zulassens des Fahrens ohne Fahrerlaubnis verantworten. Während der knapp halbstündigen Kontrolle wurden insgesamt zwei Geschwindigkeitsverstöße festgestellt und geahndet. Vor der Geschwindigkeitskontrolle wurden bereits zwischen 20.15 Uhr und 20.35 Uhr sechs im Bereich einer Busspur parkende Autos verwarnt. Die vorbeifahrenden Busfahrer quittierten die Aktion mit "Daumen hoch". Rheingau-Taunus-Kreis 1. Stark alkoholisierter Autofahrer kontrolliert, Hünstetten, Bundesstraße 417, Bereich Hühnerkirche, Dienstag, 23.06.2020, 01:15 Uhr, (däu)In der Nacht zum Dienstag hatte eine Streife der Polizeistation Idstein den richtigen Riecher, als sie auf der B 417 einen 40-jährigen Mann mit seinem schwarzen Audi anhielt. Schnell bemerkten die Beamten, dass der Mann mutmaßlich vor Fahrtantritt Alkohol konsumiert hatte. Ein mit dem Audi-Fahrer durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von knapp 2 Promille. Außerdem fanden die Polizisten bei dem Mann Haschisch, was sichergestellt wurde. Der im Main-Taunus-Kreis wohnhafte 40-Jährige wurde mit zur Wache genommen, wo eine Blutentnahme erfolgte. Im Anschluss daran wurde er von seiner Lebensgefährtin abgeholt. Den Mann erwartet eine Strafanzeige wegen Trunkenheit im Straßenverkehr sowie wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz. 2. Hochwertiges Rennrad gestohlen, Eltville, Erbach, Rheinallee, Sonntag, 21.06.2020, gegen 05:10 Uhr, (däu)Am frühen Sonntagmorgen gegen 05:10 Uhr entwendeten zwei unbekannte Täter aus einer Holzgarage in der Rheinallee in Eltville-Erbach ein hochwertiges Rennrad, einen Hochdruckreiniger sowie einen Staubsauger im Gesamtwert von mehreren Tausend Euro. Von der nebenan gelegenen offenen Garage kletterten die Männer über eine halbhohe Trennwand in die Garage, indem sich ihre Beute befand. Nachdem die Langfinger einen Bewegungsmelder ausgelöst hatten, wurde der Eigentümer im angrenzenden Haus wach und konnte die beiden Täter noch in einen weißen Kleintransporter einsteigen und flüchten sehen. Der erste Täter soll etwa 25 Jahre alt und ca. 1.80 Meter groß sein sowie blonde Haare gehabt haben. Er trug ein braun-beiges Hemd und eine Jeans. Der zweite etwa gleichaltrige Mann wurde mit kurzen dunklen Haaren und dünner Figur beschrieben. Er soll ein osteuropäisches Erscheinungsbild gehabt habe. Zeugen werden gebeten, sich telefonisch bei der Polizeistation Eltville unter der Rufnummer (06123) 9090-0 zu melden. 3. Verkehrsunfall mit anschließender Fahrerflucht, Eltville, Erbach, Friedrichstraße, Freitag, 19.06.2020, 11:00 Uhr - 13:00 Uhr, (däu)Zu einem Verkehrsunfall der besonderen Art kam es am Freitagmittag zwischen 11:00 Uhr und 13:00 Uhr in der Friedrichstraße in Eltville-Erbach. Ein bislang unbekanntes Fahrzeug beschädigte eine Regenrinne in mehreren Metern Höhe sowie das dazugehörige Giebelbrett. Nach der Kollision entfernte sich der Fahrer des unfallverursachenden Wagens, ohne sich um seine Pflichten als Unfallverursacher zu kümmern. Der entstandene Sachschaden beträgt etwa 1.000 Euro. Zeugen werden gebeten, sich telefonisch bei der Polizeistation Eltville unter der Telefonnummer (06123) 9090-0 zu melden. Rückfragen bitte an: Polizeipräsidium Westhessen - Wiesbaden Konrad-Adenauer-Ring 51 65187 Wiesbaden Telefon: (0611) 345-1041 / 1042 E-Mail: pressestelle.ppwh@polizei.hessen.de Original-Content von: Wiesbaden - Polizeipräsidium Westhessen, übermittelt durch news aktuell
Wiesbaden - Polizeipräsidium Westhessen POL-WI: Pressemitteilung der Polizei für Wiesbaden und den Rheingau-Taunus-Kreis Wiesbaden (ots) Wiesbaden 1. Exhibitionist vor dem Fenster, Mainz-Kastel, Marktstraße, 09.06.2020, 04.10 Uhr, (pl)Am frühen Dienstagmorgen zeigte sich ein unbekannter Mann in der Marktstraße in Mainz-Kastel einer Anwohnerin in schamverletzender Art und Weise. Der Mann hatte sich gegen 04.10 Uhr vor dem Wohnungsfenster der Frau entblößt und an seinem Geschlechtsteil manipuliert. Der Exhibitionist soll etwas korpulenter sowie klein gewesen sein und einen Dreitagebart gehabt haben. Er fuhr im Anschluss an die Tat mit einem Fahrrad in Richtung der Straße "In der Witz" davon. Mögliche Zeugen und Hinweisgeber werden gebeten, sich mit der Kriminalpolizei in Wiesbaden unter der Telefonnummer (0611) 345-0 in Verbindung zu setzen. 2. Größere Menge Drogen sichergestellt, Wiesbaden, Im Wiesengrund, 08.06.2020, 20:45 Uhr, (däu)Den richtigen Riecher hatte eine Polizeistreife am Montagabend bei der Kontrolle einer Personengruppe "Im Wiesengrund" in Wiesbaden. Die Beamten fanden bei einem der Kontrollierten mehrere abgepackte Tütchen mit Marihuana, welche mutmaßlich für den Verkauf vorbereitet und bestimmt waren. Zum Unmut des 38-jährigen Mannes ordnete eine Bereitschaftsrichterin die Durchsuchung der Wohnung des Wiesbadeners an. In dieser fanden die Polizisten weiteres Marihuana, mehrere Kilogramm Amphetamine sowie dazugehöriges Verpackungsmaterial. Neben den illegalen Drogen stellten die Polizisten eine Feinwaage und ein Laminiergerät samt Folien zum Einschweißen sicher. Im Anschluss an die Durchsuchung wurde der 38-Jährige nach den erforderlichen Maßnahmen auf der Dienststelle wieder auf freien Fuß gesetzt. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetzt eingeleitet. 3. Trickdieb erbeutet Handy, Wiesbaden, Beethovenstraße, 08.06.2020, 12.30 Uhr, (pl)Am Montagmittag hat ein Trickdieb an einem Obstverkaufstand in der Beethovenstraße das Smartphone der Verkäuferin entwendet. Der Täter erschien gegen 12.30 Uhr an dem Obststand und gab an, mehrere Körbe Kirschen kaufen zu wollen. Als er die Ware bezahlen sollte, zeigte er einen 200 Euro Schein vor, woraufhin die Verkäuferin in der Kasse nach dem nötigen Wechselgeld schaute. Diesen Moment der Ablenkung nutzte der Dieb und schnappte sich blitzschnell das auf der Verkaufstheke liegende Handy der Verkäuferin. Hiermit flüchtete er dann in Richtung Wilhelmstraße. Der Trickdieb soll etwa 25 Jahre alt sowie ca. 1,70 Meter groß gewesen sein und ein osteuropäisches Erscheinungsbild sowie dunkle Haare gehabt haben. Hinweisgeber werden gebeten, sich mit dem 1. Polizeirevier in Wiesbaden unter der Telefonnummer (0611) 345-2140 in Verbindung zu setzen. 4. Navigationsgerät ausgebaut, Wiesbaden-Dotzheim, Karl-Marx-Straße, 08.06.2020 bis 09.06.2020, 08.10 Uhr, (pl)Autoaufbrecher haben zwischen Montagmittag und Dienstagmorgen aus mindestens vier geparkten Fahrzeugen des Herstellers VW die festinstallierten Navigationsgeräte entwendet. Die betroffenen Autos waren in der Karl-Marx-Straße und in der Karl-Legien-Straße abgestellt. Die Täter drangen in allen Fällen auf bislang unbekannte Weise in die Fahrzeuginnenräume ein und bauten anschließend die Navis aus. Aus einem Wagen ließen die Täter auch noch ein herumliegendes Herrenparfum mitgehen. Darüber hinaus wurde bereits zwischen Mittwochnachmittag und Sonntagmittag ein in der Konrad-Arndt-Straße geparkter VW Tiguan von Autoaufbrechern heimgesucht. Auch in diesem Fall hatten es die Täter auf das festinstallierte Navi und weitere Wertsachen abgesehen. Der entstandene Gesamtschaden wird auf mehrere Tausend Euro geschätzt. Die Wiesbadener Kriminalpolizei hat in allen Fällen die Ermittlungen übernommen und bittet Zeugen oder Hinweisgeber, sich unter der Rufnummer (0611) 345- 0 zu melden. 5. Handys und Bargeld aus Pritschenwagen gestohlen, Wiesbaden, Kaiser-Friedrich-Ring, 08.06.2020, 14.30 Uhr bis 19.00 Uhr, (pl)Am Montagabend mussten drei Männer in Wiesbaden leider die Erfahrung machen, dass Wertgegenstände besser nicht im geparkten Fahrzeug zurückgelassen werden sollten. Die drei Geschädigten hatten ihren Pritschenwagen gegen 14.30 Uhr im Kaiser-Friedrich-Ring abgestellt und Handys und Geldbörsen im Fahrzeug belassen. Als sie dann gegen 19.00 Uhr wieder zum Fahrzeug zurückkehrten, mussten sie feststellen, dass Autoaufbrecher das Türschloss aufgebrochen und zwei Handys sowie Bargeld entwendet hatten. Hinweisgeber werden gebeten, sich mit der Wiesbadener Kriminalpolizei unter der Telefonnummer (0611) 345-0 in Verbindung zu setzen. 6. Zwei Autos in Mainz-Kostheim aufgebrochen, Mainz-Kostheim, Im Sampel, 07.06.2020, 11.00 Uhr bis 08.06.2020, 08.55 Uhr, (pl)Zwischen Sonntagmittag und Montagmorgen waren in der Straße "Im Sampel" in Mainz-Kostheim Autoaufbrecher zugange, welche es auf zwei geparkte Fahrzeuge abgesehen hatten. Die Täter schlugen die Seitenscheiben der beiden Autos ein. Während die Täter dann aus einem der Fahrzeuge einen Aschenbecher und Münzgeld entwendeten, ergriffen sie im zweiten Fall ohne Beute die Flucht. Hinweisgeber werden gebeten, sich mit der Wiesbadener Kriminalpolizei unter der Telefonnummer (0611) 345-0 in Verbindung zu setzen. 7. Verkehrsunfallflucht vorgetäuscht, Wiesbaden-Schierstein, Hafenstraße, 07.06.2020, gegen 00:50 Uhr, (däu)In der Nacht zum Sonntag rief ein 20-jähriger Wiesbadener die Polizei in die Hafenstraße nach Schierstein, da dort sein geparkter Opel Corsa bei einem Verkehrsunfall mit anschließender Fahrerflucht beschädigt worden sein soll. Die polizeilichen Ermittlungen ließen jedoch schon bald erhebliche Zweifel an der Schilderung des 20-Jährigen aufkommen. Demnach hat der junge Mann mit seinem Corsa mutmaßlich am späten Samstagabend selbst einen Verkehrsunfall im Asternweg auf dem Freudenberg verursacht und sich anschließend unerlaubt vom Unfallort entfernt. Die Beamten leiteten ein Strafverfahren wegen des Verdachts des Vortäuschens einer Straftat gegen den 20-Jährigen ein uns stellten seinen Führerschein sicher. 8. Zeugen gesucht nach Verkehrsunfallflucht, Wiesbaden, Walramstraße / Bleichstraße, 02.06.2020, 17:00 Uhr, (däu)Am Dienstagnachmittag kam es in der Walramstraße / Bleichstraße zu einem Zusammenstoß zwischen einem unbekannten Fahrradfahrer und einem Pkw. Der Fahrer des weißen Audi wollte von der Walramstraße nach rechts in die Bleichstraße abbiegen und musste verkehrsbedingt halten. Der auf dem Gehweg der Bleichstraße fahrende Fahrradfahrer wechselte an der Einmündung der Walramstraße auf die Fahrbahn und übersah hierbei mutmaßlich den Audi, so dass es zur Kollision kam. Anschließend setzte der Fahrradfahrer seine Fahrt unvermittelt fort. Beschrieben wurde der gesuchte Radfahrer als ca. 50 Jahre alt. Bekleidet war er mit einem weißen Oberteil, einer blauen Jeans und hellgrünen / gelben Turnschuhen. Bei seinem Rad soll es sich um ein Hercules Citybike gehandelt haben. An dem Audi entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 150 Euro. Zeugen werden gebeten, sich telefonisch bei der Wiesbadener Polizei unter der Rufnummer (0611) 345-0 zu melden. Rheingau-Taunus-Kreis 1. Brand eines Handwerkerfahrzeuges, Taunusstein, Bundesstraße 417, zwischen Neuhof und Platte, Montag, 08.06.2020, gegen 10:40 Uhr (däu)Einen gehörigen Schrecken bekam am Montagvormittag der Fahrer eines Handwerkerfahrzeuges auf der B 417, als plötzlich dichter Rauch aus dem Armaturenbrett in den Fahrzeuginnenraum drang. Der Fahrer schaffte es noch seinen Wagen zwischen Taunusstein Neuhof und der Abfahrt nach Wehen auf einen Waldweg zu fahren und dort abzustellen. Als er die Motorhaube öffnete, zündete das mutmaßlich im Motorblock entstandene Gasgemisch und der T6 brannte im vorderen Bereich komplett aus. Die sich im Laderaum befindlichen Werkzeuge wurde ebenfalls komplett zerstört, so dass der Gesamtschaden mehrere Zehntausend Euro beträgt. Die Feuerwehr, die den Brand löschen konnte, vermutet als Brandursache einem technischen Defekt. Für die Dauer der Löscharbeiten wurde die B 417 einseitig gesperrt. 2. Fußgängerin von Motorroller angefahren, Lorch, Römerberg / Oberweg, Montag, 08.06.2020, 17:15 Uhr (däu)Am Montagabend kollidierte in der Straße "Römerberg" / Oberweg in Lorch ein Motoroller mit einer 73-jährige Fußgängerin. Die 70-jährige Rollerfahrerin befuhr den Oberweg und stoppte zunächst an der Einmündung "Römerberg", um rechts in diesen einzubiegen. Beim Anfahren gab sie mutmaßlich zu viel Gas, verlor die Kontrolle über ihren Roller und stieß dabei mit der Fußgängerin zusammen. Beide Frauen wurden durch den Zusammenstoß leicht verletzt und in ein Krankenhaus gebracht. An dem Roller entstand ein Sachschaden in Höhe von mehreren Hundert Euro. Rückfragen bitte an: Polizeipräsidium Westhessen - Wiesbaden Konrad-Adenauer-Ring 51 65187 Wiesbaden Telefon: (0611) 345-1041 / 1042 E-Mail: pressestelle.ppwh@polizei.hessen.de Original-Content von: Wiesbaden - Polizeipräsidium Westhessen, übermittelt durch news aktuell
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Autor: dpa/lhe Viernheim.Wegen des Verdachts des Fahrens ohne Führerschein und unter Drogeneinfluss muss sich ein 47 Jahre alter Mann strafrechtlich verantworten, den Zivilfahnder am frühen Mittwochabend (29.04.) bei Viernheim gestoppt hatten. Gegen 17.30 Uhr hielten sie den Autofahrer aus dem Rhein-Neckar-Kreis auf der Landstraße 631 an. Bei der anschließenden Kontrolle gab der Gestoppte an, nicht im Besitz eines Führerscheins zu sein, da ihm dieser entzogen wurde. Zudem räumte er den Konsum von Cannabis am Vorabend ein. Der 47-Jährige wurde vorläufig festgenommen und zur Blutentnahme auf die Wache gebracht, wo die Polizisten Anzeige erstatteten. Ob er wirklich berauscht am Steuer saß, wird das Ergebnis der Blutuntersuchung zeigen.
Viernheim. (pol/mün) Auf drei Monate ohne Führerschein muss sich ein 30 Jahre alter Autofahrer einstellen. Zivilfahnder zogen den Mann am Mittwochabend auf der Autobahn A659 aus dem Verkehr, teilt die Polizei mit. Gegen 19.30 Uhr war der Mann aus dem Rhein-Neckar-Kreis durch seine rasante Fahrweise der Streife aufgefallen. Auf der A 659 bei Viernheim wurde er mit 173 km/h anstelle der dort erlaubten 100 km/h gemessen. Es folgte die Kontrolle und Einleitung eines Verfahrens. Der 30-Jährige muss mit zwei Punkten in Flensburg, 600 Euro Bußgeld sowie einem dreimonatigen Fahrverbot rechnen.
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Giffey stellt neue DIW-Studie vor : Ganztagsbetreuung soll Geld in die Kasse spülen Eine Schülerin löst Matheaufgaben. Eine DIW-Studie hat nun untersucht, welche Auswirkungen der Ausbau der Ganztagsbetreuung auf die Erwerbstätigkeit der Eltern – insbesondere der Mütter – hat. Foto: dpa/Sebastian Gollnow Berlin Ab 2025 soll jedes Grundschulkind Anspruch auf einen Ganztagsplatz haben. Das wird den Staat Milliarden kosten, soll sich einer neuen Studie zufolge aber auch auszahlen. Teilen Teilen Weiterleiten Weiterleiten Tweeten Tweeten Weiterleiten Weiterleiten Drucken Von Jörg Ratzsch (dpa) Der geplante Ausbau der Ganztagsplätze an Grundschulen gehört zu den teuersten familien- und bildungspolitischen Vorhaben der großen Koalition. Bis zu sieben Milliarden Euro Investitionskosten plus laufende Betriebskosten von bis zu vier Milliarden Euro pro Jahr werden dafür veranschlagt. Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) hat nun eine Studie vorgelegt, die zeigen soll, dass der Ausbau aber auch viel Geld in die Steuer- und Sozialkassen spülen könnte – bis zu zwei Milliarden Euro. Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) zeigte sich am Montag außerdem gesprächsbereit, die Länder bei der Finanzierung stärker als geplant zu unterstützen. Der Ausbau der Ganztagsplätze werde sich zu einem substanziellen Teil selbst finanzieren, sagte DIW-Bildungsexpertin Katharina Spieß bei der Vorstellung der Studie in Berlin. Darin wurden verschiedene Szenarien durchgerechnet. Die Wissenschaftler kommen zu dem Schluss, dass durch den Ausbau der Ganztagsplätze das Arbeitsvolumen von Müttern mit Grundschulkindern um drei bis sieben Prozent wachsen könnte. Das führe zu Steuermehreinnahmen und höheren Einnahmen in den Sozialkassen und zu weniger Ausgaben für Sozialleistungen wie Kinderzuschlag oder Wohngeld. Das DIW rechnet mit einem Plus für den Staat von bis zu zwei Milliarden Euro pro Jahr. Zum Hintergrund: Ab 2025 sollen – so hat es die große Koalition vereinbart – alle Kinder in Deutschland von der ersten bis zur vierten Klasse einen Anspruch auf Ganztagsbetreuung haben, an fünf Tagen in der Woche, für acht Stunden am Tag. Gerechnet wird damit, dass bei einem angenommenen Betreuungsbedarf von 75 Prozent der Grundschüler bis zu eine Million zusätzliche Plätze geschaffen werden müssten. Die Kosten für den Ausbau für Räumlichkeiten und Gebäude an den rund 15 000 Grundschulen in Deutschland werden auf fünf bis sieben Milliarden Euro geschätzt. Dazu kommen prognostizierte laufende Betriebskosten pro Jahr von bis zu vier Milliarden Euro. Dass der Ganztagsausbau auch Geld einbringen werde, sei ein Argument, was bisher noch gar nicht bewertet worden sei, sagte Familienministerin Giffey am Montag in Berlin. „Ja, es kostet was, aber nichts, was du für Kinder tust, ist jemals verschwendet, und deswegen ist jeder einzelne Euro sowieso schon sein Geld wert“, sagte sie. „Aber was wir hier sehen ist, dass da auch noch etwas bei rauskommt, und das ist doch gut.“ Die Familienministerin erhofft sich Rückenwind durch die Studie, denn die Kostenfrage war von Anfang an ein großer Streitpunkt. Der Bund will den Ländern bisher zwei Milliarden Euro zur Verfügung stellen, um in den Ausbau der Ganztagsplätze zu investieren. Länder, Städte und Gemeinden hatten immer wieder kritisiert, das sei viel zu wenig. Wer einen Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung verspreche, müsse diesen auch bezahlen, hatte zum Beispiel Schleswig-Holsteins Familienminister Heiner Garg (FDP) gesagt. Giffey signalisierte am Montag Entgegenkommen: Es gebe Gespräche mit den Ländern und dem Bundesfinanzministerium, inwieweit sich der Bund über die zwei Milliarden hinaus beteiligen könne. Dabei gehe es auch um eine mögliche Beteiligung an den laufenden Betriebskosten nach dem Ganztagsausbau. Dass da noch schwierige Verhandlungen bevorstehen, ist allen klar. „Es ist wichtig, dass wir das jetzt angehen, auch wenn noch eine große Wegstrecke bis zur Umsetzung vor uns liegt“, sagte die stellvertretende SPD-Fraktionschefin Katja Mast. Die stellvertretende Vorsitzende der Grünen-Fraktion, Katja Dörner, forderte, Giffey müsse bei der Umsetzung des Rechtsanspruchs „endlich auf die Tube drücken“. Der FDP-Familienpolitiker Matthias Seestern-Pauly kritisierte, dass das Vorhaben sich hinzieht – auf den lange angekündigten Rechtsanspruch warte man vergebens, sagte er.
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BERLIN (dpa-AFX) - Siemens will angesichts von Protesten bis Montag entscheiden, ob der Auftrag zur Lieferung einer Zugsignalanlage für ein Kohlebergwerk in Australien ausgeführt wird. Das sagte Konzernchef Joe Kaeser am Freitag in Berlin nach einem Gespräch mit der Fridays-for-Future-Aktivistin Luisa Neubauer. Das vom indischen Industriekonzern Adani geplante Kohlebergwerk in Australien soll eines der größten der Welt werden. Es gebe unterschiedliche Interessenlagen, von Aktionären, Kunden und auch der Gesellschaft, sagte Kaeser. Siemens müsse früher erkennen, wenn sich der Konzern an kritischen Projekten beteilige. Kaeser sagte, er habe Neubauer in einem Aufsichtsgremium in der neuen Gesellschaft Siemens Energy einen Sitz angeboten. "Ich möchte, dass die Jugend sich aktiv beteiligen kann." Er unterstütze Fridays for Future./ruc/bf/DP/jha
BERLIN (dpa-AFX) - Die Klima-Aktivistin Luisa Neubauer kann bei Siemens eine wichtige Rolle übernehmen. Vorstandschef Joe Kaeser hat ihr am Freitag einen Sitz in einem Aufsichtsgremium der künftigen Siemens Energy AG angeboten. Ob es der Aufsichtsrat oder ein anderes Gremium sei, könne Neubauer selbst entscheiden, sagte Kaeser in Berlin. "Ich möchte, dass die Jugend aktiv sich beteiligen kann. Der Konflikt zwischen Jung und Alt muss gelöst werden." Siemens will sein Energiegeschäft im Frühjahr als Siemens Energy abspalten und voraussichtlich im September an die Börse bringen. Kaeser hatte mit Neubauer über die umstrittene Beteiligung von Siemens am einem Kohlebergwerksprojekt in Australien gesprochen. Sie wollte anschließend nicht zu Kaesers Angebot äußern. Die Bewegung Fridays for Future fordert, dass Siemens aus dem Kohleprojekt aussteigt. Kaeser kündigte an, dass der Vorstand bis Montag darüber entscheidet./bf/DP/zb
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Die Regierung habe die Entscheidung nicht leichtfertig genommen, sagte Wilmès, sondern weil die Entwicklung des Coronavirus sie dazu zwinge. Es gehe darum, "unsere Liebsten zu schützen". Die Bürgerinnen und Bürger dürften bis einschliesslich 5. April nur noch zur Arbeit, zum Lebensmitteleinkauf und wenigen anderen Besorgungen wie Post- und Bankgeschäften aus dem Haus gehen. Spaziergänge und andere "physische Aktivitäten an der frischen Luft" bleiben jedoch erlaubt - und werden sogar angeraten, sagte die Regierungschefin. Allerdings dürfe man nur mit einem Angehörigen oder einem Bekannten zugleich unterwegs sein. Apotheken, Tierfutterläden und Buchhandlungen dürften ebenso wie Supermärkte weiter öffnen. In jedem Friseursalon dürfe sich nur ein Kunde aufhalten. Der "soziale Abstand", der die Virus-Ausbreitung bremsen soll, sei aber lediglich als körperlicher Abstand zu verstehen, sagte Wilmès. Die Menschen sollten ihre sozialen Kontakte pflegen, ohne sich dabei nahe zu kommen: "Sorgen Sie gut für sich selbst, sorgen Sie gut für die anderen", riet die Regierungschefin. Bereits am Donnerstag hatte der Nationale Sicherheitsrat die Schliessung aller Cafés und Restaurants beschlossen. Zahlreiche Läden blieben am Wochenende zu und der Schulunterricht wurde für drei Wochen komplett eingestellt. Dazu kamen weitere Einschränkungen des öffentlichen Lebens. "Die Massnahmen wurden nicht genug befolgt", sagte Gesundheitsministerin Maggie De Block dem Sender LN24. "Ein Lockdown umfasst sehr extreme Massnahmen, die wir ergreifen werden, wenn es notwendig ist", hatte der Mediziner Emmanuel André vom Coronavirus-Referenzlabor vor der Entscheidung dem Sender RTBF gesagt. Für eine solche Ausgangssperre könne es zwei Gründe geben: Zum einen, wenn die Bürger die bestehenden Regeln nicht beachten und sich die Epidemie deshalb weiter ausbreite, oder zum anderen, wenn das Gesundheitssystem überlastet sei. Professor Marius Gilbert von der Freien Universität Brüssel wies auf die "grosse Schwierigkeit" hin, dass man den Effekt der ergriffenen Massnahmen auf die Krankenversorgung nicht abwarten könne, bevor man über eine mögliche nächste Stufe entscheide./ff/DP/he (AWP)
Auch die Menschen im westlichen Nachbarland dürfen sich nur noch mit triftigem Grund nach draußen begeben. Für Pendler gibt es eine Ausnahme. 19 Tage Ausgangssperre: Belgier müssen zu Hause bleiben Auch die Menschen im westlichen Nachbarland dürfen sich nur noch mit triftigem Grund nach draußen begeben. Für Pendler gibt es eine Ausnahme. (dpa) - Die Menschen in Belgien sollen 19 Tage lang zu Hause bleiben, um eine weitere Verbreitung des Coronavirus zu vermeiden. Am Mittwochmittag begann eine Ausgangssperre für die fast 11,5 Millionen Einwohner des Landes, das eine Reihe wichtiger Einrichtungen der Europäischen Union und der Nato beherbergt. Alle Unternehmen müssen - wo immer möglich - Telearbeit einführen, sonst drohen hohe Bußgelder. Die Polizei werde die Einhaltung der Regeln kontrollieren, beschloss der Nationale Sicherheitsrat am Dienstagabend. Ausnahmen von der Ausgangssperre sind für wichtige Besorgungen vorgesehen. Die Menschen dürfen ihre Wohnungen zur Arbeit, zum Einkaufen von Lebensmitteln und Medikamenten, für Arztbesuche und Post- oder Bankgeschäfte verlassen. Auch Buch- und Zeitungsläden bleiben geöffnet. Spaziergänge und Sport an der frischen Luft sind nicht nur erlaubt, sondern sogar angeraten, sagte Ministerpräsidentin Sophie Wilmès bei der Vorstellung der Maßnahmen. "Sich selbst und unsere Liebsten schützen" Die Bürger dürfen jedoch maximal mit einer Begleitperson auf die Straße gehen und müssen mindestens 1,5 Meter Abstand zu anderen Menschen halten. Der Zugang zu Supermärkten wird begrenzt, damit Kunden sich nicht im Gedränge mit dem Corona-Virus anstecken. Der Schulunterricht wurde bereits am Montag für drei Wochen eingestellt. Eltern können ihre Kinder aber in die Schulen bringen, wenn sie zur Arbeit müssen und keine andere Betreuungsmöglichkeit haben. Dies wurde Medien zufolge in den ersten Tagen nur sehr wenig genutzt. Die EU und das Corona-Virus: Jeder für sich? Der mühsame Versuch, innerhalb der EU den Kampf gegen das Corona-Virus zu koordinieren. Es gehe darum, sich selbst und „unsere Liebsten zu schützen“, sagte Wilmès. Der „soziale Abstand“, der die Virus-Ausbreitung bremsen soll, sei aber lediglich als körperlicher Abstand zu verstehen. Die Menschen sollten ihre sozialen Kontakte pflegen, ohne sich dabei nahezukommen: „Sorgen Sie gut für sich selbst, sorgen Sie gut für die anderen“, riet die Regierungschefin. In Belgien stieg die Zahl der Infektionen nach Angaben der Gesundheitsbehörden vom Mittwoch um 243 auf nunmehr 1.486, wie die Nachrichtenagentur Belga berichtete. In Krankenhäusern wurden demnach 496 Patienten wegen Covid-19 behandelt, davon 100 auf der Intensivstation. 14 seien seit Beginn der Krise gestorben, der jüngste war 59 Jahre alt.
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….das Transatlantischen Mediennetzwerk will deine Daten…… Die Schweizer Verlage führen schrittweise einen Login-Pflicht ein. Damit wollen sie das Geschäftsmodell von Google, Facebook & Co. kopieren – und die Persönlichkeitseigenschaften ihrer Leserinnen und Leser zu Geld machen. Das Vorgehen kollidiert nicht nur mit dem Datenschutzgesetz, es ist darüber hinaus für den Journalismus und die freie Meinungsbildung äußerst fragwürdig. Sämtliche großen Schweizer Verlagshäuser führen gemeinsam die Pflicht zum Login ein: Seit zwei Wochen werden die Leserinnen und Leser aufgefordert, sich auf den Portalen anzumelden. In einem Jahr soll dies zur Pflicht werden. Neben Tamedia, NZZ, Ringier, Axel Springer und CH-Media beteiligt sich auch die SRG an dieser Tracking-Allianz (wobei das Login bei der SRG frewillig bleiben soll). Durch diese Massnahme versprechen sich die Verlage mehr Werbegewinne, bzw. Anteile von Google, Facebook & Co. zurückzugewinnen. Für die Leserinnen und Leser bedeutet dies hingegen ein verstärktes Profiling. Zu all den bereits auf…hier weiter…
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Wien – Mutter und Kind schwingen beim miteinander Spielen auf einer Wellenlänge – ihre Gehirnaktivitäten werden dabei wechselseitig abgestimmt, fanden Wiener Forscher heraus. Umso mehr sie bei der gemeinsamen Aktivität aufeinander eingehen, desto stärker sind die Rhythmen in Gehirnregionen synchronisiert, die für soziale Interaktionen wichtig sind, berichten sie im Fachjournal Cortex. Stefanie Höhl und Trinh Nguyen vom Institut für Psychologie der Entwicklung und Bildung der Universität Wien ließen 42 Vorschulkinder und ihre Mütter einzeln und gemeinsam das Legespiel Tangram spielen. Bei diesem kann man mit drei- und viereckigen Plättchen verschiedene Formen und Figuren legen. Dabei erfassten sie ihre Gehirnaktivitäten im Schläfenlappen und Frontalhirn. "Eine Aktivierung in diesen Regionen steht im Zusammenhang mit dem Fassen gemeinsamer Absichten und gegenseitiger Perspektivenübernahme", erklären sie in einer Aussendung.
Derzeit gibt elf Coronavirus-Fälle in sechs verschiedenen Kindergarteneinrichtungen in Wien, teilte ein Sprecher des medizinischen Krisenstabes der Stadt am Mittwoch der APA auf Anfrage mit. Weiters sind sechs Krankheitsfälle an vier Schulstandorten dokumentiert. Künftig gibt der Krisenstab eine Gesamtzahl in Wiener Kindergärten und Schulen bekannt, was die Krankheitsfälle betrifft. Informationen über einzelne Standorte seien nicht geplant, sagte ein Sprecher. Wobei er auf Nachfrage bestätigte, dass nunmehr auch eine Volksschule in Margareten betroffen ist. Zuletzt gab es auch eine erkrankte Lehrerin in einer Volksschule in Floridsdorf und ein infiziertes Kind in einer Volksschule am Alsergrund. Was die Kindergärten betrifft, so wurde am Dienstag bekannt, dass es in einer Einrichtung in Hietzing zu sechs Infektionen gekommen ist. Betroffen sind zwei Mitarbeiterinnen und vier Kinder. In der Folge wurden alle Mitarbeiter und Kinder getestet. Laut Krisenstab-Sprecher gibt es vorerst keine weitere Informationen zu den noch ausständigen Testergebnissen.
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Heinsberg war der erste Landkreis der eine große Zahl an Infizierten melden musste. Forscher haben nun die Menschen untersucht und ihre Ergebnisse der Heinsberg-Studie veröffentlicht. „Die Bevölkerung hat in einer unglaublichen Art und Weise diese Studie begleitet“, sagt Landrat Stephan Pusch. Mehr als 80 Prozent der angefragten Haushalte hätten mitgemacht. 14 Prozent der Menschen sind immun Virologe Prof. Hendrik Streeck von der Uni Bonn, leitet die Heinsberg-Studie. Eine wichtige Erkenntnis: 14 Prozent der untersuchten Bürger hatten eine Untersuchung durchgemacht und seien mittlerweile immun, sagt Streeck. Zwei Prozent hätten eine bislang unerkannte Infektion in sich getragen. Die Sterberate lag in der untersuchten Gemeinde bei 0,37 Prozent – sehr viel niedriger als die bislang kursierenden Zahlen von 1 bis 1,5 Prozent. In der Heinsberg-Studie seien auch Menschen vertreten gewesen, die infiziert waren, aber keine Symptome verspürt und ihre Erkrankung gar nicht bemerkt hatten – so komme der Unterschied zustande. So ist die Heinsberg-Studie aufgebaut Streeck erklärt das Vorgehen: Die Forscher hätten eine repräsentative Zusammensetzung von Bürgern gesucht und dann schlussendlich 600 Haushalte angeschrieben. Nun gebe es erste Zwischenergebnisse mit 509 Personen – „ungefähr die Hälfte der Haushalte“. Die Studie habe auch andere Faktoren untersucht, etwa die Auswirkung der Karnevalsveranstaltungen im Februar auf die Entwicklung der Infizierten und mögliche Umwelt-Faktoren. „Heinsberg ist an einer riesengroßen Katastrophe vorbeigeschlittert“ „Ich bin heute auch hier, um etwas Mut zu machen“, sagt der Landrat. Viele Wirtschaftsbetriebe würden unter der derzeitigen Lage leiden. Aber Heinsberg sei jetzt in einer „Situation, in der wir sogar eine fallende Kurve haben. Ich will nicht sagen, dass wir über den Berg sind, aber das sind Zahlen die Mut machen. Die Maßnahmen wirken, die Eindämmungspolitik war richtig.“ „Heinsberg ist an einer riesengroßen Katastrophe vorbeigeschlittert“, sagt Pusch. Hätte man ein bis zwei Wochen später gehandelt, wären die Kapazitäten der Krankenhäuser überlastet gewesen. „Im Moment haben wir eine entspannte Lage, mit 60 bis 70 Prozent Auslastung.“ Das Coronavirus stürzt Deutschland und viele andere Länder weltweit in den Krisenmodus. Das Robert-Koch-Institut, aber auch Vertreter der Bundesregierung melden sich regelmäßig zu Wort. Im Ticker von FOCUS Online verpassen Sie kein Statement zur aktuellen Corona-Lage - sowohl aus Deutschland, Europa und der Welt.
Das Coronavirus stürzt Deutschland und viele andere Länder weltweit in den Krisenmodus. Das Robert-Koch-Institut, aber auch Vertreter der Bundesregierung melden sich regelmäßig zu Wort. Im Ticker von FOCUS Online verpassen Sie kein Statement zur aktuellen Corona-Lage - sowohl aus Deutschland, Europa und der Welt. Man habe sich auch über die Entwicklung der Krankenhausbetten und die Beschaffung des notwendigen Medizinischen Materials sowie über die Situation in Pflegeheimen ausgetauscht. Man müsse betroffene Menschen besonders schützen. Deshalb arbeite man an der Beschaffung von Schutzausrüstung. "Eine Pandemie kennt keine Feiertage", so Kanzlerin Merkel. Deshalb habe man deutlich gemacht, dass die getroffenen Beschlüsse auch über Ostern hinaus gelten. Die Bürger seien aufgefordert, "auf private Reisen und Besuche auch von Verwandten zu verzichten."
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TOKIO/SCHANGHAI (Dow Jones)--Mit einer moderaten Erholung zeigen sich die asiatischen Aktienmärkte am letzten Handelstag der Woche. Marktteilnehmer sprechen aber lediglich von einer technischen Gegenbewegung auf die jüngsten Verluste, die Lage bleibe insgesamt weiter angespannt. So breitet sich die Coronavirus-Pandemie nahezu ungebremst weiter aus, vor allem in Europa und den USA. Die Vereinigten Staaten hatten am Vortag eine weltweite Reisewarnung ausgesprochen, was an der Wall Street die Gewinne im späten Handel wieder abbröckeln ließ. Gleichzeitig macht sich die Hoffnung breit, dass die vielen Maßnahmen der Regierungen und Notenbanken die erhoffte positive Wirkung zeigen werden und die Folgen der Coronavirus-Pandemie abfedern. Jedoch schürt die Vielzahl an Maßnahmen auch weiterhin die Befürchtung, dass es zu einer globalen Rezession kommen könnte. Zumal die Auswirkungen in Europa und den USA sich noch nicht absehen lassen. Hier greifen die Regierungen weiterhin zu drastischen Maßnahmen, vor allem in Form von Ausgangssperren, um eine weitere Virus-Verbreitung einzudämmen. Und dies bringt nicht nur das öffentliche Leben weitgehend zum Erliegen, sondern lässt auch den Konsum zusammenbrechen. Zuletzt hat Kalifornien eine Ausgangssperre verhängt, weitere US-Bundesstaaten könnten diesem Beispiel folgen. Auch in Deutschland ist ein solcher Schritt nicht ausgeschlossen. Stützend wirkt, dass die US-Notenbank am Vortag Swap-Kreditlinien mit Zentralbanken von neun weiteren Ländern eröffnet hat. Dazu zählen Australien, Brasilien, Südkorea, Mexiko, Singapur und Schweden, mit denen Swap-Linien über 60 Milliarden US-Dollar vereinbart wurden. Linien von 30 Milliarden Dollar erhalten Dänemark, Norwegen und Neuseeland. Die Swap-Linien ermöglichen es Banken in den betreffenden Ländern, Dollar-Liquidität bei der eigenen Zentralbank zu deren Regeln für Kreditsicherheiten zu bekommen. Zuletzt hatte es eine massive Nachfrage nach dem "sicheren Hafen" US-Dollar gegeben. Schanghai mit Erholung nach langer Verluststrecke Mit einem Aufschlag von 0,7 Prozent auf 2.719 Punkte zeigt sich der Schanghai-Composite, der damit nach zuletzt fünf Handelstagen mit zum Teil deutlichen Verlusten erstmals wieder positive Vorzeichen aufweist. Der Hang-Seng-Index in Hongkong erhöht sich um 2,9 Prozent und kann damit die wichtige Unterstützung bei 22.000 Punkten wieder zurückerobern. Der Index hatte am Vortag auf dem tiefsten Stand seit drei Jahren den Handel beendet. Hier stützen auch die Aufschläge bei den Telekomwerten, nachdem die Zahlen von China Mobile überzeugen konnten. China Mobile gewinnen 10,8 Prozent, China Unicom 9,5 Prozent und China Telecom klettern um 7,3 Prozent. Auch bei den Ölwerten kommt es nach den jüngsten starken Abgaben mit der Erholung der Ölpreise am Vortag zu Kursgewinnen. Die Ölpreise bauen ihre Aufschläge im asiatischen Handel noch leicht aus. Für CNOOC geht es um 6,7 Prozent nach oben, Sinopec gewinnen 1,2 Prozent und Petrochina 5,8 Prozent. In Tokio findet aufgrund des Feiertages "Frühlingsanfang" am Freitag kein Handel statt. Das kräftigste Plus in der Region weist der Kospi aus, der in Seoul 5,7 Prozent gewinnt. Der Index war am Vortag auf den tiefsten Stand seit rund elf Jahren abgerutscht. Teilnehmer hatten von Panikverkäufen gesprochen. Vor allem massive Umschichtungen in den "sicheren Hafen" US-Dollar hatten für einen Ausverkauf bei Aktien gesorgt. Der unter Druck geratene Won kann sich am Freitag, vor allem mit der Ankündigung der US-Notenbank, leicht erholen. In Sydney steigt der S&P/ASX-200 um 0,7 Prozent. Die Investoren zeigen sich zuversichtlich, dass die Maßnahmen der Notenbanken und Regierungen die gewünschten Erfolge zeigen werden, heißt es. So hatte die australische Notenbank am Vortag bereits zum zweiten Mal in diesem Monat die Zinsen gesenkt. Somit liegt der Leitzins nun auf einem Rekordtief von 0,25 Prozent. Zudem haben Australien und Neuseeland ihre Grenzen geschlossen, um eine weitere Ausbreitung der Coronavirus-Pandemie zu verhindern. === Index (Börse) zuletzt +/- % % YTD Ende S&P/ASX 200 (Sydney) 4.816,60 +0,70% -27,94% 6:00 Nikkei-225 (Tokio) FEIERTAG Kospi (Seoul) 1.540,57 +5,70% k.A. 7:00 Schanghai-Comp. 2.719,35 +0,70% k.A. 8:00 Hang-Seng (Hongk.) 22.335,37 +2,88% -22,54% 9:00 Straits-Times (Sing.) 2.324,88 +0,60% -24,74% 10:00 DEVISEN zuletzt +/- % 0:00 Do, 9:00 Uhr % YTD EUR/USD 1,0749 +0,8% 1,0665 1,0846 -4,2% EUR/JPY 118,17 -0,1% 118,25 118,43 -3,1% EUR/GBP 0,9219 -1,2% 0,9327 0,9446 +8,9% GBP/USD 1,1654 +1,9% 1,1435 1,1480 -12,1% USD/JPY 110,03 -0,7% 110,85 109,16 +1,2% USD/KRW 1248,52 -0,7% 1257,95 1275,22 +8,1% USD/CNY 7,0851 -0,3% 7,1082 7,0839 +1,8% USD/CNH 7,1089 -0,7% 7,1572 7,1141 +2,1% USD/HKD 7,7578 -0,0% 7,7605 7,7648 -0,4% AUD/USD 0,5849 +3,1% 0,5671 0,5669 -16,5% NZD/USD 0,5751 +2,3% 0,5620 0,5610 -14,6% Bitcoin BTC/USD 6.221,26 -1,1% 6.289,26 5.429,26 -13,7% ROHÖL zuletzt VT-Settl. +/- % +/- USD % YTD Brent/ICE 28,75 28,47 +1,0% 0,28 -55,6% METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD Gold (Spot) 1.486,34 1.467,59 +1,3% +18,76 -2,1% Silber (Spot) 12,56 12,07 +4,1% +0,49 -29,7% Platin (Spot) 613,35 594,55 +3,2% +18,80 -36,4% === Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com DJG/DJN/ros/err (END) Dow Jones Newswires March 20, 2020 02:17 ET (06:17 GMT) Copyright (c) 2020 Dow Jones & Company, Inc.
TOKIO/SCHANGHAI (Dow Jones)--Mehrheitlich weiter Abgabedruck herrscht am Dienstag an den asiatischen Aktienmärkten. Belastet auch vom Ausverkauf an der Wall Street am Vortag. Die Volatilität bleibt zudem hoch. Denn die nahezu ungebremste Ausbreitung des Coronavirus, vor allem in Europa, versuchen die dortigen Regierungen mit drastischen Maßnahmen, die das öffentliche Leben weitgehend lahm legen, einzudämmen. Damit steigen auch die negativen Einflüsse auf die Konjunktur. "Bisher sind die Märkte nicht davon überzeugt, dass solche Maßnahmen ausreichen werden, um einen starken Anstieg der Insolvenzen und der Arbeitslosigkeit zu verhindern", so Mark Haefele, Chief Investment Officer von UBS Global Wealth Management. "Um die Märkte zu beruhigen, wenn keine besseren Nachrichten über die Verbreitung des Virus vorliegen, müssen sich die Regierungen möglicherweise stärker engagieren, um Unternehmen und Einzelpersonen zu unterstützen, die durch den Virusausbruch mit Problemen konfrontiert sind", ergänzt der Teilnehmer. Auch die überraschende massive Zinssenkung der US-Notenbank am Wochenende hat nicht zur Beruhigung der Märkte beigetragen. Im Gegenteil: Die Investoren fürchten derzeit noch wesentlich negativere Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie auf die globale Konjunktur. Vor allem in den USA dürfte die Ausbreitung des Virus erst an ihrem Beginn stehen, so ein Teilnehmer. Hier seien die Auswirkungen noch nicht absehbar. Sydney mit kräftiger Erholung Für den Schanghai-Composite geht es um 1,0 Prozent auf 2.762 Punkte nach unten, nachdem, der Index am Vortag um bereits um 3,4 Prozent nachgegeben hatte. Die jüngsten Konjunktur-Daten aus China hatten die negativen Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie widergespiegelt. Die chinesische Industrieproduktion ist in den Monaten Januar und Februar um 13,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr eingebrochen - im Dezember war noch ein Anstieg um 6,9 Prozent verzeichnet worden. Analysten hatten nur einen Rückgang um 3,0 Prozent erwartet. Zudem fielen die Einzelhandelsumsätze in den beiden ersten Monaten des Jahres um 20,5 Prozent. Der Nikkei-225 steigt um 0,4 Prozent auf 17.058 Punkte. Gesucht bei den Anlegern bleibt der "sichere Hafen" Yen. Der US-Dollar liegt gegenüber der japanischen Währung bei 106,37 Yen und zeigt sich damit kaum verändert zum dem Vortag. Im späten US-Handel am Freitag hatte der Greenback noch bei 108,03 Yen gelegen. Der Kospi in Seoul fällt um weitere 2,7 Prozent, nachdem er am Vortag auf dem tiefsten Stand seit Oktober 2011 geschlossen hatte. Zu Handelsbeginn hatte der Index schon über 4 Prozent im Minus gelegen. Der Hang-Seng-Index legt dagegen um 0,4 Prozent zu. Ein kräftigstes Plus verzeichnete der australische Leitindex S&P/ASX-200, für den es um 5,8 Prozent nach oben ging - der stärkste Tagesgewinn seit 1997. Er hatte zu Wochenbeginn mit einem Abschlag von 9,7 Prozent den größten Tagesverlust in seiner Geschichte markiert. Angeführt wurde die Gewinnerliste von den Finanzwerten, deren Sektor um 9,0 Prozent stieg. Die australische Notenbank könnte in dieser Woche die Zinsen senken und weitere geldpolitische Maßnahmen bekannt geben, um damit die negativen Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie abzufedern, hieß es. Goldman Sachs senkt Wachstumsprognosen für China Mit einer Schrumpfung der chinesischen Wirtschaft im ersten Quartal rechnen nun die Analysten von Goldman Sachs. Beim Bruttoinlandsprodukt (BIP) für das erste Quartal wird mit einem Rückgang um 9 Prozent gerechnet - bislang war ein Wachstum von 2,5 Prozent erwartet worden. Auch für das Gesamtjahr sind die Analysten pessimistischer. Die Wachstumsprognose für 2020 wurde auf 3 von 5 Prozent nach unten genommen. Goldman Sachs erwartet, dass die chinesische Wirtschaft erst im dritten Quartal wieder das Niveau vor dem Virus erreichen wird, da die wirtschaftliche Erholung wahrscheinlich durch das schwache globale Wachstum gebremst wird, da sich das Coronavirus in anderen Ländern schnell ausbreitet. === Index (Börse) zuletzt +/- % % YTD Ende S&P/ASX 200 (Sydney) 5.293,40 +5,83% -20,81% 6:00 Nikkei-225 (Tokio) 17.057,50 +0,40% k.A. 7:00 Kospi (Seoul) 1.667,32 -2,71% k.A. 7:00 Schanghai-Comp. 2.761,50 -1,00% k.A. 8:00 Hang-Seng (Hongk.) 23.148,98 +0,37% -18,24% 9:00 Straits-Times (Sing.) 2,474.96 -0.83% -22.56% 10:00 DEVISEN zuletzt +/- % 0:00 Mo, 9:29 Uhr % YTD EUR/USD 1,1170 +0,0% 1,1168 1,1206 -0,4% EUR/JPY 118,79 +0,1% 118,67 119,08 -2,6% EUR/GBP 0,9126 +0,2% 0,9105 0,9060 +7,8% GBP/USD 1,2240 -0,2% 1,2267 1,2365 -7,6% USD/JPY 106,37 +0,1% 106,26 106,27 -2,1% USD/KRW 1244,95 +1,0% 1232,99 1225,18 +7,8% USD/CNY 6,9947 +0,0% 6,9934 7,0004 +0,5% USD/CNH 7,0074 -0,0% 7,0094 7,0119 +0,6% USD/HKD 7,7660 -0,0% 7,7663 7,7652 -0,3% AUD/USD 0,6092 -0,5% 0,6122 0,6176 -13,1% NZD/USD 0,6033 -0,3% 0,6052 0,6052 -10,4% Bitcoin BTC/USD 5.318,01 +8,0% 4.922,76 4.820,01 -26.3% ROHOEL zuletzt VT-Settl. +/- % +/- USD % YTD Brent/ICE 30,63 30,05 +1,9% 0,58 -52,7% METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD Gold (Spot) 1.488,73 1,508,54 -1,3% -19,82 -1,9% Silber (Spot) 12,74 12,94 -1,6% -0,20 -28,6% Platin (Spot) 646,75 663,50 -2,5% -16,75 -33,0% === Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com DJG/DJN/ros/raz (END) Dow Jones Newswires March 17, 2020 02:17 ET (06:17 GMT) Copyright (c) 2020 Dow Jones & Company, Inc.
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Für den Besuch beim Klever Wertstoffhof ist kein Termin mehr nötig. Kleve. Erweiterte Servicezeiten beim Klever Wertstoffhof: Bürger können ihre Abfälle ab dem 11. Mai wieder ohne Termin anliefern. Die Umweltbetriebe der Stadt Kleve (USK) öffnen den Wertstoffhof mit erweiterten Servicezeiten ohne die bislang nötigen Terminvergaben. Ab dem 11. Mai werden montags bis samstags von 8 bis 12 Uhr und montags bis freitags zusätzlich von 13 bis 16 Uhr Anlieferungen von Abfällen aus Privathaushalten von Klever und Kranenburger und Bürgern angenommen. Die USK, die mit einem großen Andrang und wegen des begrenzten Einlasses mit längeren Wartezeiten rechnen, bitten darum, nur in dringenden Fällen den Wertstoffhof zu besuchen. So sollen die Bürger auf die Anlieferung von gelben Säcken und Glas verzichten und die jeweilige Abfuhr abwarten. Gartenabfälle sollen sukzessive über die Bio-Tonne entsorgt werden. Maximal zwei Personen pro Fahrzeug Auf dem Wertstoffgelände müssen die Anlieferer einen ausreichenden Abstand zu anderen Personen von mindestens zwei Metern einhalten. In jedem Fahrzeug dürfen maximal zwei Personen sitzen. Kinder dürfen sich nicht auf dem Wertstoffhof aufhalten, sie dürfen das Fahrzeug nicht verlassen. Anlieferungen sowie der Zugang zum Wertstoffhof sind nur innerhalb der Öffnungszeiten möglich. „Das Zugangstor wird verschlossen, auch wenn sich noch Anlieferer vor dem Tor befinden sollten“, kündigen die USK an. „Den Anweisungen der Mitarbeiter am Wertstoffhof ist zu folgen.“ Die Bürger sollen Sperrmüll und andere Abfälle entsorgungsgerecht vorbereiten und zum Beispiel Schränke vorher auseinander bauen. „Die Mitarbeiter am Wertstoffhof sind angewiesen, beim Entladen nicht unmittelbar behilflich zu sein“, so die USK. Bestellen Sie das tägliche Corona-Update! Anmelden Vorschau Mit meiner Anmeldung zum Newsletter stimme ich der Werbevereinbarung zu. Mehr Artikel aus dieser Rubrik gibt's hier: Kleve und Umland
Die USK bittet die Klever Bürger, während der aktuellen Frühjahrstrockenheit die Straßenbäume zu wässern. Kleve. Die Umweltbetriebe der Stadt Kleve brauchen beim Wässern der Straßenbäume in der aktuellen Trockenperiode Unterstützung der Bürger. Die derzeitige Trockenperiode bereitet auch in der Stadt Kleve zunehmend Probleme. Regen in ausreichender Menge ist nicht in Sicht und die Bilder der letzten beiden Hitzesommer sind immer noch präsent. Die Umweltbetriebe der Stadt Kleve (USK) sind bereits jetzt ständig im Einsatz, um insbesondere Jungbäume und Beete mit Wasser zu versorgen. Wildblumensaatflächen und Blumenampeln werden in Kürze hinzukommen. Doch können die USK nicht überall rechtzeitig tätig werden, um zu verhindern, dass die Trockenheit im Stadtbild sichtbar wird. Dem Baum vor dem Haus Wasser geben Karsten Koppetsch, Vorstand der USK, bittet daher die Klever, Straßenbäume und bepflanzte Baumscheiben bereits jetzt zu gießen. Sein Appell: „Geben Sie bitte dem Baum vor ihrem Haus regelmäßig einige Eimer Wasser, damit die Auswirkungen dieser Frühjahrstrockenheit überschaubar bleiben.“ „Übertrafen die Niederschläge noch im Februar das langjährige Mittel bei Weitem, so ist es seit Wochen zu trocken und der Wind tut sein Übriges“, so die USK. „Dabei steht der meteorologische Sommer erst im Juni vor der Tür.“
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Nach sieben Wochen Zwangspause ist am Montag in Rheinland-Pfalz der zweite Schwung an Kindern und Jugendlichen wieder in den schulischen Lernalltag gestartet – unter besonderen räumlichen und hygienischen Bedingungen. Erstmals öffnen auch wieder die Grundschulen im Land für die vierten Klassen ihre Türen. So ist auch die Hälfte der 823 Viertklässler in Koblenz dabei. Die Klassengruppen wurden gesplittet, sodass im Unterrichtsraum jeweils nur die Hälfte der Jungen und Mädchen sitzt. Damit kann der Corona-bedingte Sicherheitsabstand zwischen ihnen gewahrt werden. Nächste Woche wechseln die aktuellen Schulbesucher in den Heimunterricht, dann sind die anderen dran. So läuft Schule im Corona-Modus. Momentaufnahme an der Oberdorf-Grundschule im Koblenzer Stadtteil Metternich: Am Schulhoftor steht Brita Biskupek mit einem großen Regenschirm im Nieselregen. Die Schulleiterin begrüßt an diesem Tag jedes der 23 Kinder persönlich, auch, um zu erklären, wie sie sich nun verhalten sollen. „Wir wollen, dass die Kinder direkt den neuen Schulablauf lernen und ihre Wege kennen“, erklärt Biskupek. Das ist vor allem wichtig, wenn die nächsten Schülergruppen dazukommen werden. Durch ihre geblümte Gesichtsmaske ruft sie: „Hallo Paul, wie schön, dich zu sehen.“ Sie erklärt dem maskierten Jungen, dass er nun den aufgesprühten roten Herzen über den Schulhof folgen soll, ein Umweg bis zur Treppe. Dann geht es den Pfeilen auf dem Flurboden hinterher, die ihn schließlich in seinen Klassenraum der 4b führen. Derweil verabschieden andere Eltern ihre Kinder am Schultor, helfen beim Anlegen des Mund- und Nasenschutzes. Ein Vater erzählt, dass er ein mulmiges Gefühl hat. Die Schule habe zwar einen guten Hygieneplan und immer über alle Schritte informiert. „Aber man ist als Eltern nicht dabei. Kinder sind impulsgesteuert“, sagt er. Eine Mutter hingegen hat tiefstes Vertrauen, dass alles funktioniert. Das hofft auch Schulleiterin Brita Biskupek. Sie hat beanspruchende Wochen hinter sich, trägt die Verantwortung für den außergewöhnlichen Schulbetrieb, das Kollegium, ein Stück weit auch für die Eltern und natürlich für die Schüler. „Ich war rund um die Uhr ansprechbar, für jeden“, berichtet sie. Auch emotional war es herausfordernd, unter anderem, weil gerade erarbeitete Konzepte tags darauf schon wieder überholt waren. Liebevolle E-Mails von den Familien gaben ihr Kraft. „Es tat gut zu merken, dass die anderen auch noch da sind.“ Für die elf Schüler der Klasse 4b, die nacheinander eintrudeln, heißt es zuallererst: den zugewiesenen Platz suchen, dort die Sachen ablegen, warten, bis man an der Reihe ist, dann Hände gründlich waschen, zum Platz zurückgehen, dann die Maske abnehmen. Schulleiterin Biskupek: „Die Hygiene nimmt viel Zeit in Anspruch.“ Vor der Frühstückspause muss jeder seine Hände waschen. Auch wenn es in die Schulhofpause geht, muss jeder seine Hände waschen, bevor er den Mund-Nasen-Schutz anlegt. Dann wieder nach der Pause, bevor er die Maske ablegt. An die eigene Maske sollen möglichst keine Spuren anderer gelangen. Klassenlehrerin Elisa Sammarco hat ans weiße Smartboard in bunten Lettern geschrieben: „Wundervoll, dass du da bist.“ Sie will von ihren Schülern wissen, wie es ihnen geht. Domenik erzählt: „Ich freue mich, endlich meine Freunde wiederzusehen.“ Ein Mädchen findet es gut, mal wieder „normalen“ Unterricht zu haben. Dann erzählen alle, wie sie ihre Freizeit verbracht haben. Daraus entstehen Tipps für die nächsten Phasen im Heimunterricht: mit Freunden telefonieren, Zimmer umstellen, Bücher lesen, spazieren, Trampolin springen, Rad fahren. Brita Biskupek entlässt am Ende des Schultags gut gelaunte Schüler nach Hause. Zwar sind das Masketragen und das Abstandhalten befremdlich. Aber das Wiedersehen tat allen gut. Auch die Freiluftpause hat super geklappt. Die Kinder haben Verstecken gespielt, Zweierwettrennen gemacht, und zum Schluss mit Hula-Hoop-Reifen „Mein rechter Platz ist frei“ gespielt. Dabei ist allen klar: Der rechte Platz drinnen im Klassenraum wird sicher noch lange Zeit leer bleiben müssen. Etwas Positives habe die Corona-Krise tatsächlich auch fürs Kollegium gebracht. „Die Digitalisierung in unserer Schule hat ganz von selbst stattgefunden“, sagt Biskupek und lacht. Auf Plattformen wird gechattet, werden Videos und Arbeitsblätter, Schüler- und Elternbriefe, Informations- und Unterrichtsmaterial ausgetauscht. Dabei wird es auch noch länger bleiben. In einem Elternbrief hat Bildungsministerin Stefanie Hubig (SPD) klargemacht, dass an einen regulären Unterricht, wie es ihn vor der Corona-Krise gab, bis zu den Sommerfreien nicht zu denken sei. „Dem Lernen von zu Hause aus kommt also weiter eine große Bedeutung zu“, machte Hubig klar. Von unserer Redakteurin Katrin Steinert
Koblenz - Eine Justizvollzugsbeamtin aus Rheinland-Pfalz muss aus dem Dienst entlassen werden, weil sie eine Beziehung zu einem Gefangenen hatte. Das Oberverwaltungsgericht (OVG) in Koblenz entschied in einem am Dienstag veröffentlichten Urteil, dass sie wegen eines schweren Dienstvergehens aus dem Dienst entfernt werden müsse. Die Frau hatte nach Überzeugung des Gerichts über mehrere Monate eine Liebesbeziehung zu dem Gefangenen, dem sie auch mehrere Nacktfotos von sich schickte. (Az. 3 A 11024/19.OVG) Bei der Beamtin einer Justizvollzugsanstalt (JVA) wurden bei einer Postkontrolle Briefe und Fotos gefunden. Das Land Rheinland-Pfalz klagte deshalb vor dem Verwaltungsgericht Trier auf ihre Entlassung aus dem Dienst. Das Gericht gab dieser Klage statt. Die dagegen gerichtete Berufung blieb vor dem OVG erfolglos. (dpa)
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In Essen hat eine Frau, die sich eine Putzhilfe aus dem Internet bestellte, eine böse Überraschung erlebt. (Symbolfoto) Essen: Frau bestellt Putzfrau im Internet – sie wird es bitter bereuen Essen. Diese Putzfrau war nicht ganz sauber! In Essen wollte eine Frau nur eine gereinigte Wohnung – stattdessen erlebte sie eine böse Überraschung. Essen: Putzfrau hebelt Tresor auf Es war der erste Arbeitstag der Reinigungskraft „Frau Illic“ in Essen-Kettwig: Am Montagvormittag putzte die Frau in der Wohnung einer 89-Jährigen Essenerin, währenddessen deren Sohn ebenfalls im Haus war. Die Frau hinterließ dabei laut Mutter und Sohn einen sehr netten und höflichen Eindruck. Aus diesem Grund schöpfte die Seniorin auch keinen Verdacht, als „Frau Illic“ am Nachmittag erneut vor ihrer Haustür stand. +++ Coronavirus in NRW: Riesen-Ansturm bei Ikea – Mitarbeiter sehen sich gezwungen, ... ++ Laschet will offene Grenzen +++ Diese gab an, ihr Armband verloren zu haben, verschaffte sich so Zugang zu der Wohnung – doch statt zu suchen, hebelte die Unbekannte den Wandtresor der älteren Frau auf. Deren Sohn war zu diesem Zeitpunkt nicht mehr im Haus. Frau erbeutet dreistelligen Bargeld-Betrag Die sogenannte „Frau Illic“ klaute das komplette Bargeld in dreistelliger Höhe aus dem Tresor der 89-Jährigen. Jetzt fahndet die Polizei nach der Frau, deren Leistungen als Reinigungskraft in einem Verkaufsportal im Internet ausgeschrieben sind. Die Tatverdächtige ist geschätzt etwa 30 Jahre alt und 1,70 Meter groß. Sie hat schwarze Haare, ein südländisches Erscheinungsbild und eine leicht korpulente Figur. --------------------------------------------- Mehr Themen aus der Region: -------------------------------------------- Die Polizei sucht Zeugen, die weitere Hinweise zu der Frau geben können, oder im entsprechenden Tatortbereich in Essen-Kettwig an der Freiligrathstraße/Gustavstraße/Hauptstraße und Wilhelmstraße verdächtige Beobachtungen gemacht haben. Hinweise an das Kriminalkommissariat 34 der Polizei Essen unter 0201 - 829-0. (kv)
In Essen ist ein Mann plötzlich aus zwei Meter Höhe aus einem Fenster gesprungen. (Symbolfoto) Essen: 27-Jähriger springt aus Fenster, weil er DAS auf der Straße beobachtet: „Todesangst“ Essen. In Essen ist der Mitarbeiter einer physiotherapeutischen Praxis nach dem Blick aus dem Fenster plötzlich in die Tiefe gesprungen – aus einem berührenden Grund! Essen: Frau wird auf offener Straße überfallen In einer Praxis in Essen-Rüttenscheid behandelte ein Physiotherapeut am Donnerstagabend gerade eine Patientin, als er eine Frau von draußen schreien hörte. Durch ein geschlossenes Fenster sah der 27-Jährige, dass die Frau auf der Straße von einem Mann mit einem Stein und einer Glasflasche attackiert und zu Boden gedrückt wurde. +++Wetter in NRW: Unheilvolle Orkan-Gefahr ++ Schulen geschlossen ++ Kachelmann mit Horror-Prognose+++ Essen: Sprung aus zwei Meter Höhe Der junge Mann überlegte nicht lange, öffnete das Fenster – und sprang zwei Meter in die Tiefe, um der verzweifelten Frau zu helfen! Gemeinsam mit zwei weiteren Passanten (25 und 40 Jahre alt) überwältigte er den Angreifer bis die Polizei eintraf und rettete der 49-Jährigen Esserin damit wahrscheinlich das Leben. Was ihn zum mutigen Sprung bewegte? „In ihrem Gesicht sah ich Todesangst“, zitiert die „Rheinische Post“. Angreifer ist polizeibekannt Das Opfer wurde in ein Krankenhaus gebracht, hat laut Polizei Essen keine schwerwiegenden Verletzungen davon getragen. „Das schnelle Eingreifen hat sicherlich schlimmere Verletzungen verhindert“, so die Polizei. ------------- Mehr News aus der Region: -------------- Der 48-jährige Angreifer wurde vorläufig festgenommen, ist ein polizeibekannter und wohnungsloser Mann. Nach aktuellen Erkenntnissen kannten sich Täter und Opfer nicht. Der Mann hatte die Frau, die mit einem Beutel voller Glasfalschen zu einem Altglascontainer unterwegs war, plötzlich angegriffen. (kv)
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Niedersächsische Schulen müssen weiter auf Freigabe der Bildungscloud warten Niedersächsische Schulen müssen weiter auf Freigabe der Bildungscloud warten Land sucht seit zwei Wochen Sicherheitsmängel – rund 2000 Schulen betroffen Osnabrück. Schulen in Niedersachsen müssen weiterhin darauf warten, die niedersächsische Bildungscloud nutzen zu dürfen. Das berichtet die “Neue Osnabrücker Zeitung” unter Berufung auf das niedersächsische Kultusministerium. Im Zuge der Corona-Krise hatten rund 2000 Schulen Interesse an der Online-Plattform für digitalen Unterricht gezeigt. Nachdem Sicherheitslücken bekannt geworden waren, legte das Land die Anbindung der Schulen Mitte Mai kurzfristig auf Eis. Offenbar will das Land sichergehen, dass keine weiteren Sicherheitsmängel bestehen. Laut Ministerium sei der niedersächsische IT-Dienstleister n21 mit dem Hasso-Plattner-Institut (HPI), das die Cloud entwickelt hatte, zu den Themen Datenschutz und Informationssicherheit im Gespräch, unter anderem um “möglichen Vorfällen präventiv zu begegnen”. Es fänden noch fachlich-technische Abstimmungen statt. “Unser Dienstleister ist damit beauftragt, in diesem Sinne schnellstmöglich Freischaltung zu avisieren”, so ein Ministeriumssprecher. Pressekontakt: Neue Osnabrücker Zeitung Redaktion Telefon: +49(0)541/310 207 Weiteres Material: https://www.presseportal.de/pm/58964/4612286 OTS: Neue Osnabrücker Zeitung Original-Content von: Neue Osnabrücker Zeitung, übermittelt durch news aktuell
Osnabrück (ots) - Verband: Mietausfälle in Niedersachsen und Bremen geringer als befürchtetRückstände lagen im Juni 14 Prozent höher als vor einem VierteljahrOsnabrück. Die Mieterhaushalte in Niedersachsen und Bremen kommen auch in der Corona-Krise ihren Verpflichtungen gegenüber den Vermietern nach. Der Neuen Osnabrücker Zeitung sagte Susanne Schmitt, Direktorin des Verbands der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft Niedersachsen und Bremen: "Die von uns erhobenen Zahlen zeigen, dass im Juni 2,4 Prozent aller Mieterhaushalte mit ihrer Mitzahlung im Rückstand waren." Allerdings haben die Mietrückstände laut Schmitt seit dem "Vor-Corona-Monat" März stetig zugenommen: Im Juni lag die Quote um rund 14 Prozent höher als noch vor einem Vierteljahr.Dennoch sind die Mitgliedsunternehmen des vdw aktuell optimistisch: "Wir haben im Juni zum dritten Mal eine Monatsbefragung unserer Mitgliedsunternehmen durchgeführt. Es zeigt sich, dass mit 72 Prozent die allermeisten Unternehmen das Risiko auflaufender Schulden von Wohnungsmietern als gering oder sogar sehr gering einschätzen", so Schmitt weiter.Bei Gewerbemietern zeige sich ein etwas anderes Bild, so Schmitt. "Immerhin jedes vierte Unternehmen tendiert zu einer ,mäßigen' bis hin zu einer ,sehr hohen' Risikobewertung." Die Quote der Mietausfälle liege unverändert gegenüber dem Vormonat bei rund sechs Prozent.Mit Blick auf die Entwicklung am Arbeitsmarkt hat der vdw jedoch die Sorge, dass die Mietrückstände kräftig steigen könnten. "Wir halten deswegen an unserer Forderung nach der Einrichtung eines Sicher-Wohnen-Fonds fest, sobald sich die Lage verschlechtert. Bei Gewerbeimmobilien müssen wir langfristige Leerstände verhindern, denn diese schaden nicht nur dem Vermieter, sondern wirken sich auch negativ auf das Stadtbild und die Lebensqualität in Städten und Quartieren aus", so Schmitt.Der vdw Verband der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft Niedersachsen Bremen vertritt die Interessen von 172 Wohnungsunternehmen. In deren rund 400.000 Wohnungen leben fast eine Million Menschen. In Niedersachsen gehört jede fünfte Mietwohnung zum Bestand der vdw-Mitgliedsunternehmen, im Land Bremen liegt der Anteil sogar bei mehr als 40 Prozent.Pressekontakt:Neue Osnabrücker ZeitungRedaktionTelefon: +49(0)541/310 207Original-Content von: Neue Osnabrücker Zeitung, übermittelt durch news aktuellOriginalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/58964/4635909
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Dies teilte der rechtskonservative Ministerpräsident Benjamin Netanjahu am Montagabend mit. In Jerusalem müssten die Menschen in den festgelegten Vierteln bleiben. Die Regierung hatte mehrfach die Sorge geäussert, dass Zusammenkünfte zum Pessachfest die Ausbreitung des Coronavirus massiv befeuern könnten. Bereits zum Auftakt des Festes Mitte vergangener Woche hatte die Regierung eine Ausgangssperre verhängt. Zu Beginn kommen in Israel traditionell Familien zum grossen Abendessen zusammen. Das Pessachfest dauert eine Woche und erinnert an den Auszug der Israeliten aus Ägypten und die Befreiung aus der Sklaverei. Israel hat im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus weitgehende Ausgangsbeschränkungen verhängt. Seit Sonntag gilt in der Öffentlichkeit eine Maskenpflicht. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums ist der Erreger Sars-CoV-2 mittlerweile bei 11'235 Personen in Israel nachgewiesen worden, 1689 sind wieder genesen. 110 Menschen sind den Angaben zufolge nach einer Coronavirus-Infektion gestorben.
Angesichts der Ausbreitung des Coronavirus ist in Israel heute eine Maskenpflicht verhängt worden. Nach der Vorschrift des Gesundheitsministeriums muss nun in der Öffentlichkeit ein Mundschutz getragen werden. Es gibt einige Ausnahmen, darunter Kinder unter sechs Jahren und Menschen mit Behinderungen, die das Tragen einer Maske nicht ermöglichen. Die Menschen in Israel sind angewiesen, sich nicht mehr als 100 Meter von ihrem Zuhause zu entfernen. Ausgenommen davon sind Menschen mit Arbeitsplätzen, die als essenziell gelten. Auch Einkäufe von Lebensmitteln und Medikamenten sind erlaubt. Alle Flüge nach Israel gestoppt Regierungschef Benjamin Netanjahu wies einen vorläufigen Stopp aller Flüge nach Israel an. Das soll gelten, bis gewährleistet werden kann, dass Einreisende für eine zweiwöchige Quarantäne in spezielle Hotels gebracht werden können. Zuvor war bekanntgeworden, dass Einreisende etwa aus New York ungeprüft den Flughafen verlassen konnten. Reuters/Ronen Zvulun In mehreren strengreligiösen Vierteln in Jerusalem wurden weitere Beschränkungen verhängt. Sie wurden abgeriegelt, die Ein- und Ausfahrt sollte nur in Ausnahmen erlaubt werden. Hintergrund der Entscheidung der Regierung ist die Tatsache, dass die Zahl der Coronavirus-Infizierten in diesen Gegenden besonders hoch ist. Viele Infizierte in Jerusalem In den dicht besiedelten Vierteln leben viele kinderreiche Familien. Etwa zwölf Prozent der rund neun Millionen Bürger und Bürgerinnen Israels sind nach Angaben des Israelischen Demokratie-Institutes strenggläubige Juden. Jerusalem ist landesweit die Stadt mit den meisten Infizierten. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums ist der Erreger SARS-CoV-2 mittlerweile bei 10.878 Personen in Israel nachgewiesen worden, 1.388 sind wieder genesen. 103 Menschen sind den Angaben zufolge nach einer Coronavirus-Infektion gestorben.
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Polizeipräsidium Südosthessen - Offenbach POL-OF: Phantombild: Wer kennt diesen Mann? Bild-Infos Download Offenbach (ots) Bereich Main-Kinzig Phantombild nach versuchter Vergewaltigung: Wer kennt diesen Mann? - Gelnhausen (as) Die Staatsanwaltschaft Hanau und die Kriminalpolizei Gelnhausen wenden sich mit der Veröffentlichung eines Phantombildes an die Bevölkerung und bitten um Mithilfe. Nachdem ein Mann am 10. Juli letzten Jahres eine Frau unsittlich auf dem Feldweg zwischen Rothenbergen und Meerholz angefasst hatte, fahndet die Polizei weiterhin nach dem Täter. Der Täter flüchtete auf einem Fahrrad mit Gepäckträger und Musikbox in Richtung Gründau Rothenbergen hinter die Bahnlinie (wir berichteten). Jetzt liegt ein Phantombild von dem circa 20 Jahre alten und etwa 1,75 Meter großen Mann vor. Er hatte ein rundes Gesicht, dunkelblonde kurze Haare mit Irokesenschnitt und eine athletische Figur. Bekleidet war mit einem schwarzen T-Shirt mit roter Aufschrift sowie einer knielangen schwarzen Hose. Die Staatsanwaltschaft und die Kriminalpolizei ermitteln und bitten um Hinweise zu der auf dem Phantombild abgebildeten Person unter der Kripo-Hotline 06181 100-123 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle. Offenbach, 07.01.2020, Pressestelle, Alexander Schlüter Rückfragen bitte an: Polizeipräsidium Südosthessen Geleitsstraße 124, 63067 Offenbach Pressestelle Telefon: 069 / 8098 - 1210 Fax: 069 / 8098 - 1207 Rudi Neu (neu) - 1212 oder 0173 591 8868 Andrea Ackermann (aa) - 1214 oder 0173 / 301 7834 Michael Malkmus (mm) - 1213 oder 0173 / 301 7743 Felix Geis (fg) - 1211 oder 0162 / 201 3806 Alexander Schlüter (as) - 1218 oder 0162 / 201 3290 E-Mail: pressestelle.ppsoh@polizei.hessen.de Original-Content von: Polizeipräsidium Südosthessen - Offenbach, übermittelt durch news aktuell
Polizeipräsidium Südosthessen - Offenbach POL-OF: Überladener Holztransporter auf der Autobahn 3; Zeugensuche nach Brandstiftungen in Bad Soden-Salmünster Bild-Infos Download Offenbach (ots) Bereich Main-Kinzig 1. Holztransporter hatte zu viel geladen - Autobahn 3/Hanau (fg) Ein mit Langholz beladener Sattelzug fiel einer Streifenbesatzung der Autobahnpolizei Langenselbold am Montagabend auf der Autobahn 3 in Fahrtrichtung Würzburg auf. Die Ladefläche des Sattelaufliegers war bis über die Spitzen der Rungen hinaus mit dicken Buchenstämmen beladen, weshalb sich der Verdacht der Überladung ergab. Zur beweissicheren Feststellung des Gesamtgewichts wurde der Sattelzug kurz vor 20 Uhr zwecks Verwiegung zum Industriepark Hanau-Wolfgang gelotst. Hier bestätigte sich der Verdacht der Beamten, doch führte die Verwiegung nicht zum gewünschten Ergebnis. Denn die Fahrzeugwaage besaß eine maximale Wiegelast von 50 Tonnen, die in diesem Fall überschritten war. Die Ausstellung eines Wiegescheins war daher nicht möglich. Daher nahm die Streife den Sattelzug erneut ins Schlepptau, um ihn bei der Polizeiautobahnstation im bayrischen Hösbach einer 100 Tonnen Schwerlastwaage zuzuführen. Bei der Verwiegung durchbrach der Sattelzug die "magische Grenze" von 60 Tonnen. Nach Abschluss der Maßnahme stellten die bayrischen Kollegen einen Wiegeschein mit dem Gesamtgewicht von 60.500 Kilogramm aus. Aufgrund der Überladung von 51 % wurde gegen den Fahrer des Sattelzugs ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Weiterhin wird bei der Bußgeldstelle Kassel ein Verfallverfahren angeregt. Hinweis: Ein Bild des überladenen Holztransporters ist beigefügt (Quelle: Polizeipräsidium Südosthessen) 2. Kriminalpolizei sucht Zeugen nach Brandstiftungen - Bad Soden-Salmünster/Bad Soden (fg) Nachdem es im Zeitraum zwischen dem 11. April und dem 28. April zu mehreren Brandstiftungen in der Pacificusstraße und der näheren Umgebung gekommen war, wendet sich die Kriminalpolizei in Gelnhausen nun an die Bevölkerung. Bisher sind keine größeren Schäden entstanden. An zwei Wohngebäuden misslang es dem Unbekannten Feuer zu entfachen. Die Kriminalpolizei gibt an, dass die Brände in allen Fällen zwischen 18 und 5 Uhr gelegt wurden. Zeugen, die im genannten Tatzeitraum verdächtige Personen oder Fahrzeuge gesehen haben, melden sich bitte unter der Rufnummer 06181 100-123. Offenbach, 01.05.2020, Pressestelle, Felix Geis Rückfragen bitte an: Polizeipräsidium Südosthessen Geleitsstraße 124, 63067 Offenbach Pressestelle Telefon: 069 / 8098 - 1210 Fax: 069 / 8098 - 1207 Rudi Neu (neu) - 1212 oder 0173 591 8868 Andrea Ackermann (aa) - 1214 oder 0173 / 301 7834 Michael Malkmus (mm) - 1213 oder 0173 / 301 7743 Felix Geis (fg) - 1211 oder 0162 / 201 3806 Alexander Schlüter (as) - 1218 oder 0162 / 201 3290 E-Mail: pressestelle.ppsoh@polizei.hessen.de Original-Content von: Polizeipräsidium Südosthessen - Offenbach, übermittelt durch news aktuell
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Polizeipräsidium Rheinpfalz POL-PPRP: Geld aus Gärten im Kleingartenverein gestohlen Ludwigshafen (ots) Am 14.05.2020, gegen 13:00 Uhr, stahl ein unbekannter Täter das Geld aus einem Geldbeutel eines 82-Jährigen im Kleingartenverein "zur Werre" in der Brunckstraße, während dieser in seinem Garten anwesend war. Als der unbekannte Täter den Garten verlassen wollte und der 82-Jährige dies sah, flüchtete der Dieb. Der 82-Jährige konnte ihn noch kurz festhalten, dieser riss sich jedoch los und rannte davon. Es stellte sich heraus, dass der unbekannte Täter kurz zuvor im angrenzenden Nachbargarten eines 74-Jährigen war und dort ebenfalls aus einem Geldbeutel Geld stahl, während der 74-Jährige im Garten war. Wer etwas beobachtet hat und Hinweise auf den Täter geben kann, wird gebeten, sich an die Polizeiinspektion Ludwigshafen 2 unter der Telefonnummer 0621 963-2222 oder per E-Mail piludwigshafen2@polizei.rlp.de zu wenden. Rückfragen bitte an: Polizeipräsidium Rheinpfalz Anke Buchholz Telefon: 0621-963-1500 E-Mail: pprheinpfalz.presse@polizei.rlp.de www.polizei.rlp.de/pp.rheinpfalz Pressemeldungen der Polizei Rheinland-Pfalz sind unter Nennung der Quelle zur Veröffentlichung frei. Original-Content von: Polizeipräsidium Rheinpfalz, übermittelt durch news aktuell
Polizeipräsidium Rheinpfalz POL-PPRP: Ladendieb schlägt Mitarbeiter Ludwigshafen (ots) Am 28.04.2020, gegen 14:15 Uhr, wurde ein 43-Jähriger ohne Gesichtsmaske in einem Supermarkt in der Prinzregentenstraße am Kassenbereich von einem 27-jährigen Mitarbeiter auf die fehlende Gesichtsmaske hin angesprochen. Als der 43-Jährige daraufhin die Flucht in Richtung Ausgang ergriff und von einem 20-jährigen Security Mitarbeiter gestellt wurde, schlug der 43-Jährige den 20-Jährigen nieder. Der 27-jähriger Mitarbeiter des Supermarktes kam dem Security Mitarbeiter zu Hilfe und es entstand ein Gerangel zwischen den dreien. Dabei wurden alle drei verletzt. Als die Polizeibeamten eintrafen, gab der 43-jährige Obdachlose zu, verschiedene Lebensmittel im Supermarkt gestohlen zu haben, um seinen Lebensunterhalt zu bestreiten. Darüber hinaus wurden weitere Gegenstände bei ihm gefunden, die er aus einer Drogerie in der Prinzregentenstraße gestohlen hatte. Der Wert der Gesamtware beläuft sich auf knapp 30 Euro. Nach Durchführung der polizeilichen Maßnahmen wurde der 43-Jährige wieder auf freien Fuß entlassen. Rückfragen bitte an: Polizeipräsidium Rheinpfalz Anke Buchholz Telefon: 0621-963-1500 E-Mail: pprheinpfalz.presse@polizei.rlp.de www.polizei.rlp.de/pp.rheinpfalz Pressemeldungen der Polizei Rheinland-Pfalz sind unter Nennung der Quelle zur Veröffentlichung frei. Original-Content von: Polizeipräsidium Rheinpfalz, übermittelt durch news aktuell
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"Das Virus ist der Feind, und die Politik muss dazu dienen, dass wir es vereint bekämpfen", sagte Ministerpräsident Pedro Sánchez am Mittwoch im Parlament in Madrid in Richtung der konservativen Opposition, die gegen den Antrag stimmen will. Es wurde dennoch erwartet, dass der Antrag der Minderheitsregierung am Abend dank Absprachen mit den liberalen Ciudadanos und regionalen Parteien angenommen wird. Sánchez betonte, man müsse ungeachtet des erfolgreichen Kampfes gegen Corona bei den Lockerungen "weiter Vorsicht walten lassen". Bei der Eindämmung der Pandemie habe der seit Mitte März geltende Alarmzustand, die dritthöchste Notstandsstufe des Landes, eine entscheidende Rolle gespielt. "Das Schlimmste ist aber vorbei." Die stärkste Oppositionsfraktion, die konservative Volkspartei PP, und auch die Rechtspopulisten von Vox, der drittgrössten Gruppe im Parlament, werfen Sánchez vor, den Notstand zu missbrauchen, um sich der Kontrolle durch die Opposition zu entziehen. Durch den Lockdown werde zudem die Wirtschaft des Landes zerstört, heisst es. Trotz der weiterhin geltenden strengen Ausgehbeschränkungen gab es viele Strassenproteste gegen die Regierung. Einige konservative Medien und Politiker bezeichnen Sánchez als "Diktator". Nur im Rahmen des Notstands darf die Zentralregierung die Rechte der Menschen im ganzen Land einschränken. Erst nach Ende des Alarmzustandes werden die 47 Millionen Bürger Spaniens ihre jeweilige Provinz verlassen dürfen. Die Grenzen für ausländische Touristen sollen erst am 1. Juli geöffnet werden. Mit mehr als 27 000 Toten und rund 240 000 Infektionsfällen ist Spanien eines der von der Pandemie am schwersten betroffenen Länder. Die Zahlen neuer Fälle werden aber seit vielen Wochen immer besser. Am Dienstag wurde am zweiten Tag in Folge kein einziger neuer Todesfall im Zusammenhang mit Covid-19 verzeichnet.
Die Grenzen werde man für Touristen aber wie angekündigt erst am 1. Juli öffnen, erklärte Ministerpräsident Pedro Sánchez am Sonntag in Madrid. Im Juli wolle man "in Spanien viele ausländische Touristen mit Sicherheitsgarantien für die Besucher und auch für die gesamte Bevölkerung begrüßen", so Sanchez. Von der vorverlegten Aufhebung der Pflicht zur zweiwöchigen häuslichen Isolierung werden im Juni jene Menschen profitieren, die in Spanien einreisen dürfen, weil sie im Land entweder einen Erstwohnsitz haben oder aus beruflichen Gründen einreisen. Bisher hatte Madrid von einer Aufhebung der am 15. Mai eingeführten Zwangsquarantäne zum 1. Juli gesprochen. Notstand bis 20. Juni? Sánchez hatte zuvor am Sonntag angekündigt, er werde am Mittwoch im Parlament in Madrid eine letzte Verlängerung des umstrittenen Notstandes zur Eindämmung der Pandemie um weitere zwei Wochen bis zum 20. Juni beantragen. Man habe im Kampf gegen das Virus "fast alles geschafft", was man sich vorgenommen habe. "Aber jetzt benötigen wir diese letzte Verlängerung, um die Arbeit zu Ende zu bringen", erklärte der sozialistische Politiker. Mit mehr als 27.000 Toten und rund 240.000 Infektionsfällen ist Spanien eines der von der Pandemie am schwersten betroffenen Länder. Die Zahlen werden aber seit Wochen besser, in den vergangenen sieben Tagen wurden insgesamt 43 neue Todesfälle verzeichnet. Interessieren Sie sich für dieses Thema? Mit einem Klick auf das “Merken”-Symbol fügen Sie ein Thema zu Ihrer Merkliste hinzu. Klicken Sie auf den Begriff, um alle Artikel zu einem Thema zu sehen. Coronavirus Meine Themen Für Ihre gemerkten Themen wurden neue Artikel gefunden.
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Elisabeth Lanz (Bildmitte, alias Tierärztin Dr. Susanne Mertens) mit ihrem Schauspielerkollegen Sven Martinek (spielt Christoph) und rechts im Bild der Regisseur Dennis Satin in Leipzig. Bildrechte: ARD/Steffen Junghans Die Dreharbeiten für die siebente Staffel der Serie "Tierärztin Dr. Mertens" haben im Leipziger Zoo und Umgebung begonnen. In den neuen TV-Folgen will Dr. Susanne Mertens zeigen, dass sie nicht nur im Zoo alles im Griff hat. Gemeinsam mit Dr. Christoph Lenz, der wieder bei ihr lebt, plant sie ein halbes Jahr Auszeit in Asien. Sie will sechs Monate bei einem Hilfsprojekt in Borneo mit Orang-Utans arbeiten. Christoph will als Humanmediziner in einem nahegelegenen Krankenhaus anfangen. Alles könnte so einfach sein. Private und berufliche Überraschungen Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK Wenn nicht immer wieder Mitmenschen und Wendungen die Pläne durchkreuzen würden. Da ist einerseits die pubertierende Pflegetochter, andererseits der Sohn mit Liebeskummer und gebrochenem Herzen. Im Zoo überschlagen sich auch die Ereignisse: Zoodirektorin Dr. Amal Bekele möchte dem Zoo mit einem neuen Bauprojekt mehr internationales Ansehen verschaffen. Das ärgert nicht nur die Tierärztin, sondern stößt auch auf Unmut bei demonstrierenden Tierschützern. Diese Demo hält für die Zoodirektorin eine unerwartete Begegnung bereit. Und auch für Tierärztin Susanne gibt es eine Überraschung, die alles verändert. An der Seite von Elisabeth Lanz und Sven Martinek spielen u. a. Ursela Monn, Gunter Schoß, Lilly Wiedemann, Lennart Betzgen, Dennenesch Zoudé und Thorsten Wolf. Gedreht wird noch bis 29. Juli 2020 in Leipzig. Nach Angaben der ARD finden die Dreharbeiten unter den Hygienevorgaben zur Vermeidung der Coronavirusausbreitung statt: mit Abstand und regelmäßiger Desinfektion. Setbesucher für Besucher seien deshalb nicht möglich. Quelle: MDR/kk
Leipzig - Alles begann im Jahr 2002 mit einem ARD-Fernsehfilm über eine Tierärztin im Leipziger Zoo. Der war zunächst als einmalige und deshalb abgeschlossene Geschichte gedacht. Alles begann im Jahr 2002 mit einem ARD-Fernsehfilm über eine Tierärztin im Leipziger Zoo. Der war zunächst als einmalige und deshalb abgeschlossene Geschichte gedacht. Die überraschend hohen Einschaltquoten sorgten dafür, dass das Erste eine Serie in Auftrag gab, die seither von der Firma Saxonia Media produziert und vom Mitteldeutschen Rundfunk (MDR) redaktionell betreut wird. Am 10. Oktober 2006 war die erste Episode der Serie „Tierärztin Dr. Mertens“ im Ersten zu sehen. 18 Jahre später laufen nun die Dreharbeiten für die 7. Staffel mit Elisabeth Lanz in der Rolle der Veterinärmedizinerin Susanne Martens, die sich im Leipziger Zoo um das Wohl der Tiere kümmert. Doch nicht nur die haben so ihre Probleme, sondern auch die Menschen, mit denen Dr. Mertens in ihrem beruflichen und privaten Umfeld zu tun hat. „Dr. Mertens“: Für Spielszenen auf Reisen Sechs Staffeln lang haben die Zoo-Dreharbeiten für alle ausgestrahlten Folgen in Leipzig stattgefunden. Aufgrund der Corona-Pandemie und den damit verbundenen Richtlinien und Auflagen der Gesundheitsbehörden können die aktuellen Aufnahmen im Leipziger Zoo derzeit nur in dokumentarischer Form oder vor dem Hauptportal stattfinden, wie der MDR in Leipzig mitteilte. „Für die Spielszenen in und an den Gehegen geht die Produktion daher auf Reisen und realisiert die neuen sechs Folgen in verschiedenen zoologischen Gärten im Sendegebiet des Mitteldeutschen Rundfunks“, so MDR-Mitarbeitern Bianca Hopp. Motive liefern deshalb neben dem Zoopark in Erfurt zwei Tiergärten in Sachsen-Anhalt: der Bergzoo in Halle und der Zoo in Magdeburg. Es wird jedoch nicht möglich sein, hier oder dort einen Blick auf die Dreharbeiten und die Hauptdarsteller zu erhaschen, zu denen neben Elisabeth Lanz als Titelfigur unter anderem auch Sven Martinek als Dr. Christoph Lenz zählt. Dr. Mertens will eine Auszeit Die Dreharbeiten unterliegen in allen Tiergärten strengen Sicherheits- und Hygieneregeln unter Einhaltung der gültigen Allgemeinbestimmungen zur Vermeidung der Corona-Virus-Ausbreitung. „Set-Besuche für Publikum und Medienvertreter sind deshalb leider nicht möglich“, sagt Bianca Hopp. In den neuen TV-Folgen will Susanne Mertens zeigen, dass sie nicht nur im Zoo alles im Griff hat. Gemeinsam mit Christoph Lenz, der wieder bei ihr lebt, plant sie ein halbes Jahr Auszeit in Asien. Sie will sechs Monate bei einem Hilfsprojekt in Borneo mit Orang-Utans arbeiten. Christoph will als Humanmediziner in einem Krankenhaus anfangen. Alles könnte so einfach sein, wenn nicht so einiges dazwischenkäme: Eine pubertierende Pflegetochter, ein Sohn mit gebrochenem Herzen und eine überraschende Nachricht, die alles verändert. An der Seite von Lanz und Martinek spielen unter anderem Ursela Monn, Gunter Schoß und Dennenesch Zoudé. Wann die 7. Staffel im Ersten zu sehen ist, steht noch nicht fest. (mz)
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Polizeidirektion Kaiserslautern POL-PDKL: Vandalismus in Kreditinstitut Meisenheim (ots) In der Nacht von Samstag auf Sonntag wurde in einer Sparkassenfiliale in der Saarstraße an einem Geldausgabeautomaten die Bedienungsscheibe eingeschlagen. Aufgrund des Schadensbildes kann davon ausgegangen werden, dass der Täter aus reiner Zerstörungslust handelte. Spuren, die auf einen Aufbruchsversuch hindeuten könnten, wurden nicht festgestellt. Videoaufnahmen vom Tatort werden gesichtet. Trotzdem bittet die Polizei in Lauterecken (Telefon: 06382 9110) bittet um weitere Hinweise, die zur Ermittlung des Täters führen könnten. |pilek Rückfragen bitte an: Polizeiinspektion Lauterecken Telefon: 06382 9110 PILauterecken@Polizei.RLP.de https://www.polizei.rlp.de/?id=1355 Pressemeldungen der Polizei Rheinland-Pfalz sind unter Nennung der Quelle zur Veröffentlichung frei. Original-Content von: Polizeidirektion Kaiserslautern, übermittelt durch news aktuell
Polizeidirektion Kaiserslautern POL-PDKL: Erst entblößt, dann Widerstand geleistet Lauterecken (ots) Gestern Abend zeigte ein 32-jähriger Mann einer 55-jährigen Frau an einer Bushaltestelle seine Genitalien. Einem durch die alarmierten Polizeibeamten ausgesprochenen Platzverweis kam der Täter nicht nach. Stattdessen schlug er in Richtung eines eingesetzten Beamten, dem es zusammen mit seiner Kollegin gelang, den gewalttätigen Exhibitionisten festzunehmen und zur Polizeiinspektion zu bringen. Die Polizeibeamten wurden glücklicherweise nicht verletzt. Gegen den Beschuldigten wurden mehrere Strafverfahren eingeleitet. |pilek Rückfragen bitte an: Polizeiinspektion Lauterecken Telefon: 06382 9110 PILauterecken@Polizei.RLP.de www.polizei.rlp.de/westpfalz Pressemeldungen der Polizei Rheinland-Pfalz sind unter Nennung der Quelle zur Veröffentlichung frei. Original-Content von: Polizeidirektion Kaiserslautern, übermittelt durch news aktuell
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NEOS Wien/Gara zu KAV-Umbenennung: Falsche Prioritätensetzung Stefan Gara: „Pflegepersonal wartet seit Monaten auf Antworten der SPÖ!“ Wien (OTS) - Die am Mittwoch von Stadtrat Hacker groß angekündigte Umbenennung des KAV zeigt für NEOS Wien Gesundheitssprecher, dass die SPÖ-Gesundheitspolitik die falschen Prioritäten setzt: „Es ist vollkommen absurd, in der jetzigen Phase einen großen Taferlwechsel an den KAV- Spitälern in den Mittelpunkt zu rücken. Vielmehr sollten Hacker und Ludwig endlich Antworten im Bereich des Personals geben: Die Pflegerinnen und Pfleger warten sehnlichst darauf, dass sie endlich die Optiermöglichkeit für das neue Gehaltsschema erhalten – also gleichen Lohn für gleiche Leistung! Hier bleibt vor allem der Bürgermeister Antworten schuldig. Stattdessen wird jetzt um viel Geld Kosmetik betrieben – angesichts der gewaltigen Leistung des Personals in den vergangenen Monaten ist das ein Schlag ins Gesicht der Pflegerinnen und Pfleger!“ Rückfragen & Kontakt: NEOS – Klub im Wiener Rathaus Ralph Waldhauser Leitung Kommunikation +43 664 849 15 40 ralph.waldhauser @ neos.eu
NEOS Wien/Ornig: Im Wahljahr wird Ludwig zum Gutscheinkaiser Markus Ornig: „Politik der Wahlzuckerl rettet die Gastronomie mittelfristig nicht!“ Wien (OTS) - „Nach den Taxigutscheinen jetzt die Gastrogutscheine – Bürgermeister Ludwigs Wirtschaftspolitik besteht aus populistischen Wahlzuckerln!“ fasst NEOS Wien Wirtschaftssprecher Markus Ornig die heutige Ankündigung des Bürgermeisters zusammen, jedem Wiener Haushalt Gutscheine für die Gastronomie zukommen zu lassen. „Für die Eröffnungsphase ist das sicher ein guter Impuls, der in den ersten Tagen für Wiederbelebung sorgen wird. Die Gastronomie braucht aber nachhaltige Konzepte, um die Krise mittel -und langfristig zu überleben!“ Ornig erinnert den Bürgermeister auch daran, dass es in Wien einen Gemeinderat gibt: „Seit Ausbruch der Krise wird Ludwig seinem Ruf als Ankündigungsweltmeister mehr denn je gerecht. In Wien gibt es aber demokratisch legitimierte Institutionen, die über Förderungen und Gesetze entscheiden. Es ist unanständig, politische Entscheidungen vorab bei Pressekonferenzen bekannt zu geben!“ Rückfragen & Kontakt: NEOS – Klub im Wiener Rathaus Ralph Waldhauser Leitung Kommunikation +43 664 849 15 40 ralph.waldhauser @ neos.eu
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(rwa) Die Ratsmehrheit folgte am Donnerstag ihrer vorberatenden Kommission. Die Vorlage biete keinen wirklichen Schutz für betroffene Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, erklärte Sibel Arslan (Grüne/BS) im Namen der Kommission. Zudem sei sie kompliziert und untauglich für KMU. Arslan kritisierte auch die Kaskadenregelung, wonach ein Whistleblower verpflichtet ist, zuerst seinen Arbeitgeber über Missstände zu informieren, bevor er sich an die Staatsanwaltschaft und die Medien wenden darf. Der Entscheid fiel mit 147 zu 42 Stimmen im Rat deutlich aus. Da der Nationalrat nun zum zweiten Mal nicht auf das Geschäft eingetreten ist, hat er es definitiv beerdigt. Damit fehlen auf absehbare Zeit Regeln für Whistleblower. Unterstützung aus der Mitte Im Rat machten sich einzig die Mitte-Fraktion und die GLP für das neue Gesetz stark. Unternehmen erhielten Leitplanken und Angestellte stünden vor weniger Unwägbarkeiten, erklärte Judith Bellaïche (GLP/ZH). Das Gesetz sei kompliziert, aber ein Anfang. «Nur selten ist eine Vorlage der Weisheit letzter Schluss.» Philipp Bregy (CVP/VS) übte auch Kritik an seinen Ratskollegen. «Man versteht das Gesetz, wenn man will.» Auch die Kaskadenregelung sei einleuchtend. Es sei richtig, dass sich ein Whistleblower erst an die Öffentlichkeit wende, wenn Arbeitgeber und Behörden untätig blieben. Streitpunkt Kündigungsschutz Als einer der grossen Knackpunkte erwies sich die Frage, ob Whistleblowern gekündigt werden darf. Nach dem bundesrätlichen Vorschlag soll das auch künftig möglich sein. Erachten Whistleblower die Kündigung als missbräuchlich, haben sie die Möglichkeit sich auf dem Rechtsweg einen Schadenersatz von sechs Monatslöhnen zu erstreiten. Für die Ratslinke ist das untragbar. Der Schutz für Informantinnen und Informanten sei schlicht ungenügend, erklärte Florence Brenzikofer (Grüne/BL). Nach Ansicht der Ratslinken haben zahlreiche Fälle von Whistleblowing in den letzten Jahren gezeigt, dass Hinweisgeber nach dem Rauswurf lange keine Anstellung mehr finden. Die Ratsrechte scheut primär den Aufwand und die Kosten neuer gesetzlicher Bestimmungen, zu denen auch ein ausgeweiteter Kündigungsschutz gehört. Die Vorlage sei zu bürokratisch, erklärte Christa Markwalder (FDP/BE). Gesetz auch im zweiten Anlauf gescheitert Es ist nicht der erste Anlauf der Politik für einen Schutz von Whistleblowern. Die Schweiz bastelt seit 15 Jahren an einem Gesetz, das Hinweisgebern einen echten arbeitsrechtlichen Schutz gewähren soll. Der letzte Versuch des Bundesrates scheiterte 2015. Die Hauptkritik: Das Gesetz sei kompliziert und unverständlich. Daraufhin legte der Bundesrat eine abgespeckte Version vor. Er will klare gesetzliche Regeln dafür, wann das Melden solcher Missstände rechtmässig ist und wann nicht. Heute sind es die Gerichte, die diese Beurteilung im konkreten Einzelfall vornehmen. Die gesetzliche Regelung bringt nach Ansicht des Bundesrates mehr Klarheit und Rechtssicherheit, sowohl für Unternehmen wie auch für Arbeitnehmende. Armutszeugnis für die Schweiz Für Justizministerin Karin Keller-Sutter rücken neue Regeln nun in weite Ferne. «Ich kann ihnen keine bessere Vorlage in Aussicht stellen», stellte die Bundesrätin im Nationalrat klar. Die Vorstellungen gingen im Parlament schlicht zu weit auseinander. «Wir werden nächstes Mal am gleichen Punkt sein.» Deutliche Worte fand Transparency International Schweiz. Der heutige Entscheid sei ein Armutszeugnis für die Schweiz, heisst es in einer Mitteilung. «Die grosse Kammer beerdigt jahrelange Gesetzgebungsarbeiten auf dem Buckel der Whistleblowerinnen und Whistleblower.»
Der Nationalrat hat die Vorlage am Donnerstag zum zweiten Mal abgelehnt. Zu kompliziert, zu wenig wirksam, befand die Mehrheit. "Die Vorlage schafft nicht Klarheit, sondern Rechtsunsicherheit", sagte Kommissionssprecherin Sibel Arslan (Grüne/BS). Sie sei auch nicht KMU-tauglich. Die Vorlage führe in gewissen Fällen sogar zu einer Verschlechterung der Situation von Whistleblowern, erklärte SP-Sprecherin Min Li Marti (ZH). "Zu technokratisch und zu praxisfern", urteilte Christa Markwalder (BE) im Namen der FDP. Dabei handelte es sich bereits um einen nachgebesserten Entwurf. Eine erste Version hatte das Parlament 2015 zur Überarbeitung an den Bundesrat zurückgeschickt. Dilemma ungelöst Damit bleibt das Dilemma für Whistleblower ungelöst. Sie möchten Unregelmässigkeiten an ihrem Arbeitsplatz aus Pflichtgefühl und aus ethischen Gründen offenlegen. Die grossen und kleinen Leaks der vergangenen Jahre zeigen, dass das durchaus im Interesse der Gesellschaft und einer funktionierenden Demokratie sein kann. Zudem verbieten die arbeitsrechtliche Treuepflicht, der Datenschutz oder Geheimhaltungsverpflichtungen dem Arbeitnehmenden, Informationen über den Arbeitgeber preiszugeben. Was rechtens ist und was nicht, entscheiden heute die Gerichte - für potenzielle Whistleblower ein unkalkulierbares Risiko. Viele Whistleblower zahlten ihr Engagement mit der Entlassung und einer strafrechtlichen Verurteilung. Mit einer Ergänzung des Obligationenrechts wollte der Bundesrat dafür sorgen, dass der Preis für die Betroffenen wenigstens abschätzbar wäre. Kaskaden-Lösung Geplant war eine Kaskaden-Lösung. Zunächst sollten die Arbeitnehmenden den Missstand intern melden müssen. Nur wenn der Arbeitgeber darauf nicht reagiert hätte oder wenn dem Arbeitnehmenden gekündigt worden wäre, hätte sich dieser an die Behörden wenden dürfen. Der Gang an die Öffentlichkeit wäre erst als letztes Mittel erlaubt gewesen. Ein Kündigungsschutz war nicht vorgesehen. Wäre ein Whistleblower entlassen worden, der korrekt vorgegangen war, hätte dies aber eine missbräuchliche Kündigung dargestellt. Der Arbeitnehmer hat in einem solchen Fall Anspruch auf sechs Monatslöhne. Eine Minderheit hatte sich dafür eingesetzt, wie der Ständerat für die Whistleblower-Norm zu stimmen. "Was soll daran kompliziert sein?" fragte Philipp Bregy (CVP/VS). Die Grünliberale Judith Bellaïche (ZH) rief dazu auf, die Sicht der Whistleblower einzunehmen. "Schweigen sie, werden sie zu Mittätern. Reden sie, machen sie sich strafbar." Auch für Arbeitgebende wäre ein klarer Prozess eine Erleichterung. Vorlage beerdigt Auch der Einsatz von Justizministerin Karin Keller-Sutter konnte die Vorlage nicht retten. Wenn man Rechtssicherheit schaffen wolle, müsse die Norm einen gewissen Detaillierungsgrad haben. "Eine bessere Vorlage kann ich ihnen nicht in Aussicht stellen", sagte Keller-Sutter. Ein ausgebauter Kündigungsschutz sei in absehbarer Zeit nicht mehrheitsfähig. Der Nationalrat lehnte die Whistleblower-Norm mit 147 zu 42 Stimmen ab. Diese ist damit definitiv gescheitert.
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Die Innenstadt in Münster muss nicht mehr evakuiert werden. Am Freitagmorgen bestand der Verdacht auf Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg. Die Bombe ist aber bereits im Zweiten Weltkrieg explodiert. Münster. Die Münsteraner Innenstadt muss nicht rund um den Domplatz evakuiert werden. Die gefundene Bombe ist bereits im Zweiten Weltkrieg explodiert. +++UPDATE+++ Der Verdacht auf eine Blindgängerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg hat sich nicht bestätigt. Die unter dem Domplatz in Münster gefundene Bombe ist damals bereits beim Aufprall explodiert. Eine Evakuierung ist deswegen nicht nötig. Münster bereitete Räumung rund um den Dom vor Die Stadt Münster hatte sich am Freitagmorgen auf eine mögliche Evakuierung der Innenstadt rund um den Domplatz vorbereitet. Grund war der Verdacht auf Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg, die im Boden in der Altstadt vermutet werden. „Der Verdacht besteht immer noch“, sagte ein Feuerwehr-Sprecher am Freitagmorgen. Es mussten noch letzte Ausgrabungen gemacht werden, bevor die Lage abschließend bewertet werden konnte. Mögliche Evakuierung im Umkreis von 250 Metern Hätte sich der Verdacht bestätigt, hätte wie bereits im Vorfeld angekündigt der Bereich im Umkreis von 250 Metern geräumt werden müssen. Nach Angaben der Stadt fällt ein Markt auf dem Platz aus, mehrere Buslinien wurden umgeleitet und mehrere Behörden haben ihren Mitarbeitern bereits vorsorglich frei gegeben. Betroffen von einer möglichen Evakuierung wären neben dem Bischofssitz zahlreiche Uni-Gebäude, die Bezirksregierung, das historische und neue Rathaus, Kaufleute und das LWL-Museum für Kunst und Kultur gewesen. Sollten die Bomben größer sein als bislang gedacht, würde der Radius auf 500 Meter erweitert. Dann wäre auch das Oberverwaltungsgericht (OVG) betroffen gewesen. (dpa)
+++ 9.00 Uhr: Patricia Heine und Horst Schöwe von der Bezirksregierung Arnsberg präsentieren den "Bodendetonierer". Die Bombe ist nach dem Abwurf in den Boden eingedrungen und hier detoniert. +++ 8.50 Uhr: Ich bin damit einverstanden, dass mir Bilder/Videos von Twitter angezeigt werden. Dieses Element beinhaltet Daten von Twitter. Sie können die Einbettung auf unserer Datenschutzseite deaktivieren. +++ 8.30 Uhr: Entwarnung auch beim zweiten Verdachtsfall. Die gefundene Bombe ist bereits beim Aufprall damals explodiert. Eine Evakuierung ist nicht nötig. +++ 8.15 Uhr: Der Kampfmittelexperte der Bezirksregierung Arnsberg ist eingetroffen. Falls hier ein Blindgänger liegt, würde er die Bombe freilegen. +++ 8.09 Uhr: Die Polizei ist am Domplatz eingetroffen. Es geht mit den Bohrungen weiter. Ich bin damit einverstanden, dass mir Bilder/Videos von Twitter angezeigt werden. Dieses Element beinhaltet Daten von Twitter. Sie können die Einbettung auf unserer Datenschutzseite deaktivieren. +++7.56 Uhr: Die Bohrungen mussten vorerst unterbrochen werden. Der Grund: Neugierige beobachten das Geschehen aus einem angrenzenden Gebäude. +++7.33 Uhr: Jetzt beginnen die Untersuchungen der zweiten Verdachtsstelle. +++7.15 Uhr: Entwarnung bei erster Stelle. Es gibt nur noch einen potentiellen Blindgänger, berichten die Kollegen vor Ort. +++7.00 Uhr: Kampfmittelexperten beginnen damit, die zwei verdächtigen Stellen am Domplatz zu untersuchen. Dann wird man wissen, womit man es zu tun hat. Handelt es sich um kleinere Bomben, werden im Radius von 250 Metern Gebäude evakuiert. Das betrifft mehr als 600 Anwohner. +++6.30 Uhr: Bezirksregierung, Rathaus und das benachbarte Stadthaus sowie einige Uni-Einrichtungen öffnen erst gar nicht, die Geschäfte auf dem Prinzipalmarkt frühestens am Mittag. Der Busverkehr wird umgeleitet. Wer nicht in die Innenstadt muss, sollte auf Anraten der Behörden den Bereich meiden und schon gar nicht mit dem Auto in die Stadt fahren. +++6.22 Uhr:
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Riesiger Rückruf bei BMW in Deutschland: Es droht Lebensgefahr - diese Modelle sind betroffen Von: Katarina Amtmann Teilen Großer Rückruf bei BMW - es droht Lebensgefahr. (Symbolbild) © dpa / Sven Hoppe Großer Rückruf beim Münchner Autobauer BMW. Mehrere zehntausend Autos müssen in die Werkstätten - es droht Lebensgefahr. In den USA kam es bereits zu Todesfällen. Großer Rückruf beim Münchner Autobauer BMW. Mehrere zehntausend Autos müssen in die Werkstätten. Es droht Lebensgefahr. Unser Artikel vom 2. März 2020: München - Großer Rückruf bei BMW: Wegen fehlerhafter Airbags des japanischen Herstellers Takata ruft der Münchner Autobauer 86.500 in Deutschland zugelassene Autos in die Werkstätten. Rückruf bei BMW: Airbags sind gefährlich - diese Modelle sind betroffen Es handele sich um eine Erweiterung eines Anfang 2016 gestarteten Rückrufs, wie eine BMW-Sprecherin am Montag sagte. Zuvor hatte das Portal kfz-betrieb.vogel.de darüber berichtet. Konkret gehe es um 78.700 5er BMW. Betroffen sind die Baujahre 2002 bis 2004 (Modell E39). Außerdem seien 7800 3er BMW der Baujahre 2002 bis 2006 betroffen (Modell E46), wie die Sprecherin weiter mitteilte. Diese Besitzer seien bei bisherigen Rückruf-Aktionen in Zusammenhang mit Takata-Airbags noch nicht angeschrieben worden. Lesen Sie auch auf Merkur.de: BMW löst Welle der Empörung aus - werden Söders Pläne durchkreuzt? Video: Seit Jahren befindet sich der Hersteller in Schieflage Rückruf bei BMW: Takata-Airbags sorgten bereits für Todesfälle Defekte Airbags bereiten Autobauern bereits seit Jahren Probleme. Zu stark auslösende Luftkissen, die Teile der Metallverkleidung durch das Fahrzeug schleudern, werden mit zahlreichen Verletzungen und Dutzenden Todesfällen in Verbindung gebracht. Takata hat in den USA bereits ein Schuldgeständnis wegen Herstellerfehlern abgegeben und eine Milliardenstrafe akzeptiert. Die US-Verkehrsaufsicht ging bereits 2017 von mindestens elf Todesfällen und 184 Verletzten in den Vereinigten Staaten aus. Das Unternehmen wurde durch das Airbag-Debakel 2017 in die Insolvenz getrieben. --- Bereits im Juni 2019 musste BMW wegen der möglichen Zersetzung einer Verschraubung an einer Elektroleitung im Kofferraum weltweit über eine halbe Million Autos zurückrufen. Wegen erhöhter Brandgefahr einiger Mercedes-Modelle mit Dieselmotor hat Daimler einen Rückruf gestartet. Es kann zu Kurzschlüssen kommen. Aber Mercedes ist nicht die einzige Automarke die zurückgerufen werden muss. Auch Opel muss für die Limousine Insignia zwei Rückrufe in die Wege leiten und beordert alleine in Deutschland viele Tausend Modelle in die Werkstatt, es droht Brandgefahr. Währenddessen gibt es einen ersten Coronavirus-Fall bei BMW in München berichtet Merkur.de*. Da in manchen Auto-Modellen Airbags explodieren können, ruft BMW wieder mehrere Autos zurück. Darüber berichtet hna.de*. *Merkur.de und hna.de* sind Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktonsnetzwerkes
Airbags von Takata bereiten den Autoherstellern seit Jahren Probleme. Auch nachgebesserte Versionen scheinen nicht frei von Fehlern zu sein und falsch auszulösen. Auch der deutsche Autobauer BMW muss wegen fehlerhafter Airbags tausende Fahrzeuge in den USA zurückrufen. Betroffen sind 356.920 Pkw, wie die US-Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA am Freitag in Washington mitteilte. Nach Unfällen mit den Airbags des japanischen Herstellers Takata wurden in die Autos andere Airbag-Systeme eingebaut. Teile dieses Systems könnten ebenfalls explodieren, hieß es nun bei der NHTSA. Die Behörde hatte bereits mitgeteilt, dass es auch bei den in Takata-Rückrufen ersatzweise eingebauten Airbag-Inflatoren Probleme gebe, von denen viele Automarken betroffen sein könnten. Darunter befinden sich auch die deutschen Autobauer Volkswagen, dessen Tochter Audi sowie Daimler mit seinen Vans. BMW hatte Anfang Dezember mitgeteilt, weltweit 750.000 Autos mit Takata-Airbags zu überprüfen. Wie viele der Fahrzeuge tatsächlich noch im Betriebs seien, war zu diesem Zeitpunkt unklar, da Autos ab dem Baujahr 1997 betroffen seien. In Deutschland seien 210.000 Autos betroffen, hieß es seinerzeit. Möglicherweise 10 Millionen Airbags in den USA betroffen Produziert hatte Takata schätzungsweise 10 Millionen der möglicherweise fehlerhaften Teile für den US-Markt. Wie viele davon insgesamt in Autos eingesetzt sind, sei noch unklar. Einige Hersteller hätten bereits mit entsprechenden Rückrufen begonnen. So hatte vor wenigen Tagen der japanische Hersteller Nissan mehr als 300.000 Wagen zurückgerufen. Defekte Airbags des Herstellers Takata bereiten den Autobauern seit Jahren Probleme und haben den bislang größten US-Autorückruf verursacht. Zu stark auslösende Luftkissen, die Teile der Metallverkleidung durch das Fahrzeug schleudern, werden mit zahlreichen Verletzungen und Dutzenden Todesfällen in Verbindung gebracht. Takata hat in den USA ein Schuldgeständnis wegen Herstellerfehlern abgegeben und eine Milliardenstrafe akzeptiert. Das Airbag-Debakel trieb das Unternehmen 2017 in die Insolvenz. rei/dpa
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Die CDU sieht sich nach der Rückzugsankündigung von Parteichefin Annegret Kramp-Karrenbauer einer tiefen Führungskrise gegenüber. Die 57-Jährige erklärte am Montag ihren Verzicht auf die Kanzlerkandidatur. Parteichefin will sie bleiben, bis die Kandidatenfrage gelöst ist. Bis spätestens Jahresende wolle die CDU "inhaltlich, personell und organisatorisch fit" für den Bundestagswahlkampf 2021 sein, sagte Kramp-Karrenbauer am Montagabend im Interview mit dem ARD-Hauptstadtstudio. Mit ihrem Schritt zog Kramp-Karrenbauer die Konsequenz aus dem massiven Autoritätsverlust der vergangenen Tage infolge ihres Umgangs mit der Thüringen-Krise. Die Trennung von Kanzleramt und Parteivorsitz erklärte Kramp-Karrenbauer unumwunden für gescheitert. Die Regierungspartei steht nun vor einer personellen und möglicherweise auch inhaltlichen Neuaufstellung, welche die Geschlossenheit der Partei in den kommenden Monaten auf eine harte Probe stellen könnte. Ihr Amt als Bundesverteidigungsministerin will Kramp-Karrenbauer behalten. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) nahm ihre Entscheidung mit Respekt und mit Bedauern zur Kenntnis und kündigte an, weiter mit ihr als Ministerin zusammenarbeiten zu wollen. Kramp-Karrenbauer betonte, sich für den Fortbestand der großen Koalition einsetzen zu wollen. Die CDU habe immer gesagt, dass sie "diese Legislaturperiode ordentlich zu Ende bringen" wolle, betonte Kramp-Karrenbauer in der ARD. Es sei vereinbart worden, "dass es bei der Regierung Merkel auch bleibt". Kramp-Karrenbauer hatte eine Reihe von Gründen für ihren Rückzug genannt. "Die Trennung von Kanzleramt und Parteivorsitz, die offene Frage der Kanzlerkandidatur, schwächt die CDU", sagte sie. In ihrer Erklärung vor dem CDU-Präsidium nahm Kramp-Karrenbauer auch Bezug auf die Ereignisse in Thüringen. Sie beklagte nach Teilnehmerangaben, dass es "ein ungeklärtes Verhältnis von Teilen der CDU mit AfD und Linken" gebe. In der ARD betonte die CDU-Chefin am Abend dann, dass es sich dabei um "einzelne Stimmen", wie etwa die "sogenannte Werteunion", handele. Für den überwiegenden Teil der CDU gelte ganz klar: "Es wird nicht nach rechts gewackelt, nicht zusammengearbeitet, nicht direkt und nicht indirekt". Die thüringische CDU-Fraktion hatte vergangene Woche gegen Kramp-Karrenbauers ausdrücklichen Wunsch den FDP-Mann Thomas Kemmerich zum Ministerpräsidenten gewählt - und dabei mit der AfD zusammengespielt, auf deren Stimmen Kemmerich angewiesen war. Am Donnerstag war Kramp-Karrenbauer dann bei einer Krisensitzung in Erfurt mit dem Versuch gescheitert, die dortige CDU-Fraktion von Neuwahlen zu überzeugen. Dieser Fehlschlag hatte die ohnehin schon in der CDU vorhandenen Zweifel an ihrer Durchsetzungsfähigkeit massiv verstärkt. Kramp-Karrenbauer nahm für sich in Anspruch, den Prozess der Kandidatenkür aktiv zu beeinflussen. Für sie sei "ganz klar", dass sie diesen Prozess "mit dem Verzicht auf eine eigene Kandidatur sehr viel freier gestalten" könne, sagte sie. Die Kür eines Kanzlerkandidaten und Parteivorsitzenden per Mitgliederbefragung lehnt sie weiter ab: Diese Frage werde der Parteitag entscheiden. In der CDU wurden Warnungen laut, dass der bislang eher unterschwellig ausgetragene Richtungsstreit nun offen ausbricht. "Es geht jetzt um den Zusammenhalt der CDU als Partei der Mitte", mahnte Unionsfraktionschef Ralph Brinkhaus (CDU). Konservative und wirtschaftsliberale Kräfte monieren seit längerem, dass die CDU unter dem langjährigen Vorsitz Merkels zu weit nach links gerückt sei. Viele dieser Kräfte wünschen sich Ex-Unionsfraktionschef Friedrich Merz als Chef - die rechtskonservative Werteunion sprach sich am Montag für ihn aus. Merz selbst hielt sich bedeckt. Er gebe Kramp-Karrenbauer nun "jede Unterstützung dabei, den Prozess ihrer Nachfolge und der Kanzlerkandidatur als gewählte Parteivorsitzende von vorn zu führen", erklärte er. Auch die möglichen AKK-Nachfolger Armin Laschet und Jens Spahn äußerten sich zurückhaltend. Beide mahnten ihre Partei zur Geschlossenheit. Die Schwesterpartei CSU forderte die CDU zu einer schnellen Klärung der offenen Fragen auf. "Es ist jetzt notwendig, die inhaltliche und personelle Aufstellung der CDU grundsätzlich zu klären", twitterte CSU-Chef Markus Söder. Ein eigenes Interesse an der Kanzlerkandidatur hatte er wiederholt zurückgewiesen.
So überraschend ihr Rückzug die CDU heute traf, so abgeklärt wirkt die Begründung Kramp-Karrenbauers: Die Trennung von Kanzlerschaft und Parteivorsitz habe die CDU geschwächt und nicht zur Ruhe kommen lassen, begründete sie ihren Rückzug. In einer Pressekonferenz hat Annegret Kramp-Karrenbauer bekräftigt, dass sie den CDU-Vorsitz aufgeben und keine Kanzlerkandidatin werden wolle. Die Trennung von Kanzlerschaft und Parteivorsitz schwäche die CDU. Doch gerade jetzt sei Deutschland in einer Phase, in der eine starke CDU gebraucht werde. Es habe sich "bis in die jüngsten Tage gezeigt", dass mit der Trennung von Kanzleramt und Parteivorsitz "eine ungeklärte Führungsfrage einhergeht - nämlich die Frage nach der Kanzlerkandidatur", sagte Kramp-Karrenbauer. Sie verband dies mit einem Seitenhieb gegen ihre internen Kritiker: "Diese Frage ist trotz zweier Parteitage nicht zur Ruhe gekommen und sollte nach dem Willen einiger offenbar auch in der Zukunft nicht zur Ruhe kommen." Entscheidung nicht spontan getroffen Die Entscheidung ist "seit einer geraumen Zeit in mir gereift und gewachsen", sagte die 57-Jährige. Sie wolle im Amt bleiben, bis sich ein Bundesparteitag auf einen Kanzlerkandidaten geeinigt habe. Dann werde sie ihr Amt niederlegen. Den Prozess wolle sie "von vorne führen" und sei durch ihren Verzicht auf die eigene Kandidatur viel freier in dessen Gestaltung. Ihr Amt als Verteidigungsministerin werde sie behalten. Mit Blick auf ihr ehemaliges Amt als saarländische Ministerpräsidentin und jetzige Parteichefin sagte Kramp-Karrenbauer, sie habe der CDU sehr viel zu verdanken. "Ungeklärtes Verhältnis mit AfD und Linken" Bereits am Morgen war aus Parteikreisen durchgesickert, dass Kramp-Karrenbauer ihren Rückzug erklären werde. Im CDU-Präsidium hatte sie klargemacht, dass sie den Weg zur Neuaufstellung ebnen und dann ihr Parteiamt aufgeben wolle. In ihrer Erklärung am Morgen hatte Kramp-Karrenbauer Bezug auf die Ereignisse in Thüringen genommen, die ihre Autorität in der Partei schwer beschädigt hatten. Sie beklagte nach Angaben aus Teilnehmerkreisen, dass es "ein ungeklärtes Verhältnis von Teilen der CDU mit AfD und Linken" gebe und machte klar, dass sie "strikt gegen eine Zusammenarbeit mit AfD und Linken" sei. Setzte sich in Erfurt nicht durch Die thüringische CDU-Fraktion hatte am vergangenen Mittwoch gegen den ausdrücklichen Wunsch der Bundesspitze den FDP-Mann Thomas Kemmerich zum Ministerpräsidenten gewählt - und dabei mit der AfD zusammengespielt, auf deren Stimmen Kemmerich angewiesen war. Am Donnerstag war Kramp-Karrenbauer dann bei einer Krisensitzung in Erfurt mit dem Versuch gescheitert, die dortige CDU-Fraktion von Neuwahlen zu überzeugen. Und schließlich war es Kanzlerin Angela Merkel, die dafür sorgte, dass der Ostbeauftragte der Bundesregierung, Christian Hirte, sein Amt aufgibt. Der stellvertretende Thüringer CDU-Chef hatte Kemmerich nach der Wahl als "Kandidaten der Mitte" gratuliert und sich über die Abwahl Ramelows zufrieden gezeigt. Parteikollegen wie der Wirtschaftspolitiker Carsten Linnemann und der JU-Vorsitzende Tilman Kuban warfen Kramp-Karrenbauer daraufhin in der Thüringen-Frage Führungsschwäche vor. Debatten um ihre Führungsqualitäten begleiten Kramp-Karrenbauer seit ihrer Amtsübernahme 2018. Zuletzt hatte sie beim Parteitag im November offen die Machtfrage gestellt - und vorläufig für sich entschieden. Drei mögliche Nachfolger Wer ihr nun folgen könnte, wird die CDU ab sofort beschäftigen. Potenzielle Nachfolger wie Friedrich Merz, Jens Spahn oder Armin Laschet hielten sich zunächst bedeckt. "In so einer Situation ist kluges Nachdenken wichtiger, als schnell zu reden", ließ Merz seinen Sprecher mitteilen. Spahn zollte AKK "großen Respekt" für ihre Entscheidung. CSU-Chef Markus Söder hat dagegen mehrfach betont, dass er nicht zur Verfügung stehe. Zum Rückzug von Annegret Kramp-Karrenbauer sendet das Erste am Abend einen Brennpunkt mit dem Titel "Kramp-Karrenbauer gibt auf - Machtkampf in der CDU. Die Sendung beginnt um 20:15 Uhr - im Anschluss an die tagesschau. Über dieses Thema berichtete am 10. Februar 2020 tagesschau24 um 14:00 Uhr und die tagesschau um 15:00 Uhr.
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Die Sozialdemokraten machen sich in einem ihrer Kernthemen gerade unglaubwürdig. Stets richten sie den Zeigefinger auf andere, wenn es um die Forderung nach mehr Frauen in Führungspositionen geht. Selber kneifen sie jetzt aber und schicken einen Mann in die Regierungsratswahl, obwohl die SP in der Kantonsregierung noch nie eine Frau stellte. Zu denken geben sollte der SP auch, dass ausgerechnet sie es nicht fertig brachte, eine aussichtsreiche Frauenkandidatur aufzubauen. Franziska Graf war offensichtlich zu wenig bekannt und zu wenig beliebt in den eigenen Reihen und streicht deshalb schon nach dem ersten Wahlgang ernüchtert die Segel. Der parteiinterne Sieger Dieter Egli selber muss sich nicht grämen. Er ist eine über die Parteigrenzen hinaus geschätzte Persönlichkeit, die man sich gut im Regierungsrat und als direkten Nachfolger von Justiz- und Polizeidirektor Urs Hofmann vorstellen kann. Der Weg dorthin könnte allerdings steiniger werden als gedacht. Zwar wird die SP versuchen, zusammen mit den Grünen gegen die Bürgerlichen in den Wahlkampf zu ziehen. Realistischer ist aber, dass die grüne Kandidatin dem frei werdenden SP-Sitz gefährlich werden kann. Eine Lehre darf die SP aus der gescheiterten Frauenkandidatur bereits ziehen: Etwas mehr Demut statt moralische Überlegenheit, wenn es wieder mal um Forderungen geht, die sie selber nicht einhalten kann.
Die SP-Delegierten gaben im ersten Wahlgang Dieter Egli klar die meisten Stimmen. Franziska Graf zog sich nach dem ersten Wahlgang deshalb zurück. Damit steigt die SP mit einem Mann in die Regierungsratswahlen im Herbst. SP-Co-Fraktionschefin Claudia Rohrer ärgerte sich in einem AZ-Interview über die Parteileitung und sah in deren Verhalten die Hauptschuld darin, dass die SP weiterhin keine Frau in der Regierung stellen wird. SP-Präsidentin Gabriela Suter nimmt hier Stellung zu drei zentralen Punkten. Vorwurf 1: Die Geschäftsleitung habe sich bei der Frauenfrage gedrückt und versagt. Gabriela Suter: Die SP funktioniert basisdemokratisch. Die Delegierten entscheiden, wer nominiert wird, nicht die Parteileitung. Die Geschäftsleitung hatte die Aufgabe, einen fairen und transparenten Nominationsprozess zu gewährleisten und dafür zu sorgen, dass alle wesentlichen Kriterien diskutiert werden. Der Geschäftsleitung war wichtig, dass die Diskussion zur Frauenfrage unter den Delegierten geführt wird, was an den Online-Hearings offen und differenziert geschah. Vorwurf 2: Die Rolle der Findungskommission und deren Bericht seien intransparent. Suter: Die Einsetzung der Findungskommission als beratendes Organ der Geschäftsleitung sowie deren Aufgaben wurde allen Mitgliedern kommuniziert. Die Findungskommission kam zum Schluss, dass alle Kandidierenden motiviert und fähig seien für das Amt und hielt dies im Bericht an die Geschäftsleitung fest. Vorwurf 3: Die SP fordert von anderen, was sie selber nicht halte in der Frauenfrage. Suter: Wir sind insgesamt gut unterwegs. Aber für ein Exekutivamt mit nur einem SP-Sitz müssen auch wir eine Wahl treffen. Bei den letzten beiden Regierungsratswahlen hat die SP jeweils eine Frau portiert. Im Grossen Rat haben wir mit 45% einen deutlich höheren Frauenanteil als der Durchschnitt (36%). Zwei unserer drei Nationalratssitze sind von Frauen besetzt, und wir treten mit jeweils paritätischen Listen bei Parlamentswahlen an.
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Am Pfingstwochenende kann es vielerorts zu längeren Staus kommen. Das betrifft vor allem die Strecken von und zu den deutschen Küsten sowie die Autbahnen in den Ballungsräumen Hamburg, Berlin, Köln und München. Foto: Bodo Marks/dpa (Bild: dpa) (Foto: Bodo Marks/dpa) Jetzt teilen: Jetzt teilen: Stuttgart - Die Lockerungen der Corona-Auflagen machen touristische Reisen zumindest in Deutschland wieder möglich. Am langen Pfingstwochenende (29. Mai bis 1. Juni) brauchen Autofahrer daher auf manchen Fernstraßen wieder mehr Geduld, sagen Auto Club Europa (ACE) und ADAC voraus. Bayern und Baden-Württemberg starten in die Pfingstferien. In Sachsen-Anhalt enden sie. Damit steigt die Staugefahr auf den Fernstraßen in Süddeutschland und auf den Strecken in nördlicher Richtung. Am vollsten dürfte es nach Aussagen der Experten zu folgenden Zeiten werden: Am Freitagnachmittag, wenn sich am dem Nachmittag bis in den frühen Abend die Ferienstarter zu den Pendlern gesellen. Auch am Samstagvormittag kann es mancherorts besonders eng werden. Von ihrer ruhigeren Seite dürften sich die Autobahnen am Pfingstsonntag zeigen. Dann allerdings werden die Nebenstrecken rund um die Naherholungsgebiete voller, besonders bei schönem Wetter. Ein weiterer Höhepunkt steht am späten Montagnachmittag ins Haus, wenn viele die Heimreise antreten.
München (ots) - Am langen Pfingstwochenende bleiben Autofahrer von teilweise langen Staus nicht verschont. Die Reiseeinschränkungen im Zuge der Corona-Krise werden deutschlandweit immer weiter gelockert. In allen Teilen Deutschlands steht das touristische Angebot nun wieder zur Verfügung. Da Flugreisen ins Ausland nach wie vor nicht erwünscht bzw. möglich sind, werden sich viele Deutsche für einen Kurztrip mit dem Auto im eigenen Land entscheiden. Außerdem beginnen in Bayern und Baden-Württemberg zweiwöchige Ferien, in Sachsen-Anhalt enden sie. In Mecklenburg-Vorpommern, Bremen, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen ist der Dienstag, 2. Juni, noch schulfrei.Staugefahr auf den Autobahnen sieht der ADAC besonders am Freitagnachmittag und am frühen Abend, Samstagvormittag und Montagnachmittag. Bei schönem Wetter sind am Samstag und Sonntag auf den Ausfallstraßen der Städte in die Naherholungsgebiete Verzögerungen durch Ausflügler programmiert. An allen Tagen müssen Autofahrer mit Schwerverkehr rechnen. Das sonst übliche Lkw-Fahrverbot an Sonn- und Feiertagen ist im Zuge der Corona-Krise bis auf Weiteres ausgesetzt.Auf folgenden Strecken besteht besondere Staugefahr:- Großräume Hamburg, Berlin, Köln, München- Fernstraßen zur Nord- und Ostsee- A1 Hamburg - Bremen - Dortmund - Köln- A2 Oberhausen - Dortmund - Hannover - Berlin- A3 Oberhausen - Frankfurt - Würzburg - Nürnberg - Passau- A4 Kirchheimer Dreieck - Erfurt - Dresden- A5 Hattenbacher Dreieck - Frankfurt - Karlsruhe - Basel- A6 Kaiserslautern - Mannheim - Heilbronn - Nürnberg- A7 Hamburg - Flensburg- A7 Hamburg - Hannover - Würzburg - Ulm - Füssen/Reutte- A8 Karlsruhe - Stuttgart - München - Salzburg- A9 Berlin - Halle/Leipzig - Nürnberg - München- A61 Mönchengladbach - Koblenz - Ludwigshafen- A81 Stuttgart - Singen- A93 Inntaldreieck - Kufstein- A95/B 2 München - Garmisch-Partenkirchen Die Kontrollen an den deutschen Grenzen werden seit Mitte Mai schrittweise gelockert. An den Übergängen zwischen Deutschland und Österreich sowie Deutschland und Frankreich finden nur noch stichprobenartige Kontrollen statt. Die Einreise nach Frankreich, Österreich und der Schweiz ist weiterhin nur aus einem nachweisbaren triftigen Grund erlaubt. Auf touristische Reisen ins Ausland sollten die Bundesbürger in den kommenden Wochen weiter verzichten. Alle Details zum Thema Grenzkontrollen unter https://bit.ly/adac_grenzen_corona.Pressekontakt:ADAC KommunikationT +49 89 76 76 54 95aktuell@adac.deOriginal-Content von: ADAC, übermittelt durch news aktuellOriginalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/7849/4604819
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NEOS Wien/Ornig: Im Wahljahr wird Ludwig zum Gutscheinkaiser Markus Ornig: „Politik der Wahlzuckerl rettet die Gastronomie mittelfristig nicht!“ Wien (OTS) - „Nach den Taxigutscheinen jetzt die Gastrogutscheine – Bürgermeister Ludwigs Wirtschaftspolitik besteht aus populistischen Wahlzuckerln!“ fasst NEOS Wien Wirtschaftssprecher Markus Ornig die heutige Ankündigung des Bürgermeisters zusammen, jedem Wiener Haushalt Gutscheine für die Gastronomie zukommen zu lassen. „Für die Eröffnungsphase ist das sicher ein guter Impuls, der in den ersten Tagen für Wiederbelebung sorgen wird. Die Gastronomie braucht aber nachhaltige Konzepte, um die Krise mittel -und langfristig zu überleben!“ Ornig erinnert den Bürgermeister auch daran, dass es in Wien einen Gemeinderat gibt: „Seit Ausbruch der Krise wird Ludwig seinem Ruf als Ankündigungsweltmeister mehr denn je gerecht. In Wien gibt es aber demokratisch legitimierte Institutionen, die über Förderungen und Gesetze entscheiden. Es ist unanständig, politische Entscheidungen vorab bei Pressekonferenzen bekannt zu geben!“ Rückfragen & Kontakt: NEOS – Klub im Wiener Rathaus Ralph Waldhauser Leitung Kommunikation +43 664 849 15 40 ralph.waldhauser @ neos.eu
NEOS Wien/Ornig: Wien-Bonus darf kein Freunderlwirtschafts-Bonus werden Markus Ornig: „Klare und transparente Vergaberegeln sind notwendig!“ Wien (OTS) - Wenig Konkretes ortet NEOS Wien Wirtschaftssprecher Markus Ornig angesichts des geplanten Wien-Bonus für Unternehmen: „Ludwig und Ruck haben ein kleines Wahlzuckerl für die Wirtschaftskammer-Wahl vorgelegt. Die genaue Umsetzung ist aber noch völlig offen. Natürlich ist es aus ökonomischen und ökologischen Gründen sinnvoll, verstärkt auf regionale Unternehmen zu bauen. Das darf aber nicht dazu führen, dass wieder bevorzugt rote Freunde bedient werden. Das haben wir in der Vergangenheit schon oft genug erlebt!“ Rückfragen & Kontakt: NEOS – Klub im Wiener Rathaus Ralph Waldhauser Leitung Kommunikation +43 664 849 15 40 ralph.waldhauser @ neos.eu
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Polizei Hamburg POL-HH: 200514-3. Europaweite TISPOL Verkehrskontrolle - Schwerpunkt "Truck und Bus" Hamburg (ots) Zeit: 13.05.2020, 07:00 bis 21:00 Uhr, Ort: Hamburger Stadtgebiet Die Polizei Hamburg führte gestern unter Leitung der Verkehrsdirektion 4 mit Unterstützung der Verkehrsdirektionen 2 und 3 und der Landesbereitschaftspolizei (LBP 62) eine TISPOL-Kontrolle mit dem Schwerpunkt "Truck und Bus" durch. Es wurden insgesamt 83 Fahrzeuge und 85 Personen überprüft. Der Güter- und Personenkraftverkehr unterliegt in besonderem Maße speziellen Vorschriften. Der Konkurrenzdruck führt unter anderem dazu, dass Unternehmen und Fahrpersonal die vorgeschriebenen Gesetze und Verordnungen nicht einhalten. In diesem Zusammenhang sind insbesondere Verstöße gegen die Lenk- und Ruhezeiten, gegen die Vorschriften zur Ladungssicherung, gegen die zulässigen Höchstgeschwindigkeiten sowie gegen die Vorschriften zur Einhaltung von Maßen und Gewichten zu verzeichnen. Die Verkehrsstaffeln führten jeweils in ihren eigenen Bereichen Kontrollen durch und ahndeten unter anderem folgende Ordnungswidrigkeiten: - 2 x Fahren ohne Fahrerlaubnis - 11 x Verstöße gegen Überholverbot - 10 x Ladungssicherungsverstöße - 3 x Verstöße gegen Lenk- und Ruhezeiten - 1 x missbräuchliche Benutzung eines Mobiltelefons - 5 x Verstöße gegen die Anschnallpflicht - 3 x Geschwindigkeitsüberschreitung - 5 x Überladung - 15 x Mängelmeldungen (Nichtmitführen erforderlicher Papiere oder technische Mängel) Insgesamt mussten 16 Lkw die Weiterfahrt untersagt werden. Sicherheitsleistungen in einer Höhe von 1.405 Euro wurden einbehalten. In über zehn Fällen wurde ein Einziehungsverfahren angeregt. Nennenswerte Sachverhalte: Aufgrund von Bauwerkschäden an der Süderelbbrücke besteht im Bereich der BAB 1, 1.000 m vor der Anschlussstelle Harburg bis zur Anschlussstelle Stillhorn ein Überholverbot für Lkw über 7,5t. Dieses dient der Erhaltung der Tragfähigkeit dieser Brücke. Insgesamt wurden diesbezüglich 23 Verstöße dokumentiert. Vier dieser Lkw-Fahrer mussten eine Sicherheitsleistung in Höhe von jeweils 95 Euro hinterlegen. Bei einem irischen Sattelzug wurde eine Manipulation des Fahrtenschreibers festgestellt, in Folge dessen der Lkw Höchstgeschwindigkeiten von bis zu 116 km/h erreichte. Dieser Lkw wurde in eine Fachwerkstatt begleitet. Der Fahrer hinterlegte im Auftrage der Transportfirma eine Sicherheitsleistung in Höhe von 1.025 Euro. Ein moldawischer Lkw-Fahrer führte sein Fahrzeug unrechtmäßig mit einem nationalen Führerschein, obwohl er schon seit mehreren Jahren einen festen Wohnsitz in Deutschland hat. Des Weiteren wurde ein Hamburger Getränke-Lkw (3,5t) überprüft, welcher mit über 60% deutlich überladen war. Zudem war diese Ladung nahezu ungesichert. Insgesamt waren 42 Beamte eingesetzt. Die Polizei Hamburg wird auch in Zukunft Schwerpunktkontrollen durchführen, um die Sicherheit auf Hamburgs Straßen zu erhöhen. Ri. Rückfragen bitte an: Polizei Hamburg Daniel Ritterskamp Telefon: 040 4286-56208 E-Mail: polizeipressestelle@polizei.hamburg.de www.polizei.hamburg Original-Content von: Polizei Hamburg, übermittelt durch news aktuell
Polizei Hamburg POL-HH: 200625-1. Hamburgweite Rotlichtkontrolle - Ergebnisse Hamburg (ots) Zeit: 24.06.2020, 06:30 Uhr bis 21:00 Uhr Ort: Hamburger Stadtgebiet Unter Führung der Verkehrsdirektion Ost führten 164 Polizeibeamte gestern im gesamten Hamburger Stadtgebiet zielgerichtete Rotlichtkontrollen durch und überprüften insgesamt 385 Personen und 312 Fahrzeuge. Insgesamt stellten die Beamten folgende Verstöße fest: - 165 x Rotlichtmissachtung durch Kraftfahrzeugführer - 24 x Rotlichtmissachtung durch Fahrradfahrer - 4 x Fahren ohne Fahrerlaubnis - 1 x Gefährdung des Straßenverkehrs - 1 x Urkundenfälschung - 1 x Steuervergehen - 72 x missbräuchliche Benutzung eines Mobiltelefons während der Fahrt - 8 x Verstöße gegen die Anschnallpflicht - 2 x mangelhafte Ladungssicherung - 14 x sonstige Ordnungswidrigkeiten - 25 x Mängelmeldungen (technische Mängel oder Nichtmitführen erforderlicher Dokumente) - 8 x Untersagung der Weiterfahrt Ein 43-jähriger Deutscher wies sich während der Kontrolle mit gefälschten griechischen Ausweisdokumenten und ebenfalls gefälschten Führerschein aus. Erste Ermittlungen ergaben, dass er nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis war. Zudem führte er eine geladene Schusswaffe und ein Messer bei sich, die sichergestellt wurden. Gegen eine Pkw-Fahrerin wurde ein Strafverfahren wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis eingeleitet, da ihr bereits im August 2018 die Fahrerlaubnis unanfechtbar entzogen wurde. Auf der Bundesautobahn 25 in Richtung Osten wurden die Beamten auf einen Fahrer aufmerksam, der sein Fahrzeug im linken Fahrstreifen fuhr und mehrmals den Sicherheitsabstand zum Vorausfahrenden unterschritt. Außerdem wollte er einen Pkw verbotswidrig rechts überholen, als dieser den Fahrstreifen wechseln wollte. Es kam beinahe zu einer Kollision. Gegen den 60-jährigen Fahrer wurde ein Strafverfahren wegen des Verdachts der Straßenverkehrsgefährdung eingeleitet. Die Polizei wird auch in Zukunft zielgerichtete Rotlichtkontrollen durchführen, um die Sicherheit auf Hamburgs Straßen zu erhöhen. Th. Rückfragen bitte an: Polizei Hamburg Pressestelle Evi Theodoridou Telefon: +49 40 4286-56214 E-Mail: polizeipressestelle@polizei.hamburg.de www.polizei.hamburg Original-Content von: Polizei Hamburg, übermittelt durch news aktuell
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Mindestens 27 Menschen seien zudem verletzt worden, meldete die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte am Dienstag. Der Laster war demnach mit einem Sprengsatz versehen. Unter den Toten sollen auch sechs von der Türkei unterstützte Rebellenkämpfer sein. Die Rettungsorganisation Weißhelme berichtete sogar von 30 Toten. Der Lastwagen sei an einem Markt der Stadt explodiert, erklärte sie auf Twitter. Die Suche nach Opfern gehe weiter. Zunächst war unklar, wer hinter der Explosion steckt. Das türkische Verteidigungsministerium machte auf Twitter die Kurdenmiliz YPG dafür verantwortlich. Die von Kurden geprägte Region um Afrin liegt direkt an der Grenze zur Türkei. Türkische Truppen und verbündete syrische Rebellen hatten dort im Frühjahr 2018 eine Offensive begonnen und das Gebiet von YPG eingenommen. Ein wissenschaftliches Gutachten des Deutschen Bundestages kam zu dem Schluss, dass die dortige türkische Präsenz völkerrechtlich die Kriterien einer Militärbesatzung erfülle. In der Vergangenheit hatte es mehrfach Anschläge in Afrin gegeben. Die Türkei sieht in der YPG den syrischen Ableger der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK und bekämpft sie deswegen. Die Miliz ist zugleich in Syrien wichtigster Partner der USA und ihrer Verbündeten im Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS). Im Nordosten Syriens ist nach Angaben von Menschenrechtlern die Versorgung von zwei Millionen Menschen in der Coronakrise akut gefährdet. Die Organisation Human Rights Watch klagte am Dienstag in New York über einen großen Mangel an medizinischen Produkten zur Vorbeugung und Behandlung von Covid-19. Wegen der wenigen Tests - besonders in dem von kurdischen Gruppen kontrollierten Nordosten - gebe es wahrscheinlich kein echtes Bild über das Ausmaß der Infektionen in dem Bürgerkriegsland. Die Menschenrechtler stützen sich auf Interviews mit zehn Angestellten von Vereinten Nationen und Nichtregierungsorganisationen, die in der Region an der Grenze zum Irak arbeiten. Die schlechtere Versorgung hängt mit einem Kompromiss im UN-Sicherheitsrat zusammen, der den Zugang für humanitäre Hilfe beschränkt. Wegen einer Blockadehaltung vor allem vom syrischen Verbündeten Russland ist der für medizinische Güter wichtige Übergang Al-Jarubiya geschlossen.
Das türkische Verteidigungsministerium meldet, dass bei der Explosion auf dem Markt in der Stadt Afrin 47 Menschen getötet worden seien. Bei den Toten handele es sich um Zivilisten, darunter mehrere Kinder. Nach Informationen der oppositionsnahen syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte, die in der Regel über ihr Informantennetz in Syrien gut informiert ist, liegt die Zahl der Todesopfer etwas niedriger. Unter den Toten seien auch sechs von der Türkei unterstützte Rebellenkämpfer. Mehrere Dutzend Menschen seien verletzt worden. "Die Menschen wurden getötet, als ein in einem Tanklastwagen platzierter Sprengsatz explodierte", erklärte die Beobachtungsstelle. Die Explosion ereignete sich in der Stadt Afrin, die von den türkischen Streitkräften und mit ihnen verbündeten syrischen Rebellengruppen kontrolliert wird. Durch die Explosion gerieten auch mehrere Autos und Geschäfte in Brand. Zu dem Anschlag bekannte sich bislang niemand. Das türkische Verteidigungsministerium machte auf Twitter die Kurdenmiliz YPG für die Tat verantwortlich. Vor zwei Jahren hatten sich die Volksbefreiungseinheiten YPG mit der türkischen Armee zwei Monate lang Gefechte in der Provinz Afrin geliefert, die direkt an der Grenze zur Türkei liegt. Die Türkei wurde dabei von Rebellen der Freien Syrischen Armee unterstützt. Die Lage in Syrien hatte sich zuletzt etwas beruhigt. Im März wurde nach Angaben der Beobachtungsstelle mit 103 getöteten Zivilisten die niedrigste monatliche Opferzahl seit Beginn des Konflikts vor neun Jahren registriert. Laut der Menschenrechts-Beobachtungsstelle hatte die Zahl ziviler Todesopfer im Februar mit 275 noch mehr als doppelt so hoch gelegen als im März. Anfang März hatte die syrische Regierungsarmee ihre Militäroffensive gegen Rebellen und Dschihadisten in der nordwestlichen Region Idlib nach einer von Russland und der Türkei ausgehandelten Waffenruhe weitgehend eingestellt. qu/uh (afp, dpa, ap, rtr)
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ERIWAN (dpa-AFX) - Nach Protesten mit mehr als 250 Festnahmen in der Südkaukasusrepublik Armenien warnt die Opposition vor Unruhen. "Die Unzufriedenheit im Land wächst von Stunde zu Stunde", sagte der Chef der Partei "Blühendes Armenien", Gagik Zarukjan, am Montag nach lokalen Medienberichten. Am Sonntag war es in der Hauptstadt Eriwan zu Demonstrationen gekommen, nachdem die Polizei die Wohnung und das Büro des Oppositionsführers durchsucht hatte. Zarukjan selbst sprach von politischen Motiven für die Ermittlungen gegen ihn. Die Justiz wirft dem 63-Jährigen demnach vor, ein illegales Glücksspielgeschäft betrieben zu haben. Das Strafverfahren sei wenige Tage nach seiner Kritik an Regierungschef Nikol Paschinjan in der Corona-Krise eingeleitet worden, sagte Zarukjan. Der Ministerpräsident galt lange als Hoffnungsträger in dem armen Land. Er hatte im Frühjahr 2018 wochenlange Straßenproteste gegen Korruption und Vetternwirtschaft in Armenien angeführt und den Regierungschef Sersch Sargsjan zum Rücktritt gezwungen. Beobachter befürchten nun erneut Massenproteste in dem Land. In der Ex-Sowjetrepublik haben sich nach der offiziellen Statistik mittlerweile mehr als 10 400 Menschen mit dem Virus infiziert. Größere Menschenansammlungen sind wegen der Ansteckungsgefahr verboten. Auch deshalb nahm die Polizei am Sonntag Demonstranten fest, die aber wenig später wieder freikamen. Die Regierung nehme die Epidemie nicht ernst genug, meinte Zarukjan./cht/DP/fba
ERIWAN (dpa-AFX) - In der Südkaukasusrepublik Armenien hat sich Regierungschef Nikol Paschinjan an seinem 45. Geburtstag wegen einer Coronavirus-Infektion in häusliche Quarantäne begeben. Das teilte der Politiker am Montag in der armenischen Hauptstadt Eriwan mit. Er selbst habe keine Symptome, aber auch Tests bei den übrigen Familienmitgliedern hätten eine Sars-CoV-2-Infektion bestätigt. Die Infektion sei entdeckt worden, als er vor einem geplanten Besuch beim Militär des Landes einen Test auf Corona gemacht habe. Seine Amtsgeschäfte wolle er von zu Hause fortsetzen, teilte er mit. Paschinjan meinte, er habe sich womöglich angesteckt, als ihm ein Kellner bei einem Arbeitstreffen ohne Handschuhe ein Glas Wasser gebracht habe. Bei dem Mann sei eine Corona-Infektion inzwischen ebenfalls bestätigt. Kremlchef Wladimir Putin gratulierte Paschinjan zum Geburtstag und wünschte ihm "Gesundheit und Glück". In dem christlich geprägten Land in Nachbarschaft zum Iran waren mit Stand Montag 9402 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Amtlich bestätigt waren 194 Todesfälle. In der Ex-Sowjetrepublik gilt noch bis 13. Juni der Ausnahmezustand, der aber fast nur Bildungseinrichtungen betrifft. Für die Wirtschaft in dem verarmten Land gibt es keine Einschränkungen./mau/DP/fba
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An dieser Stelle zeigen wir Beispiele auf, wie sich das Leben in Vorarlberg in kürzester Zeit verändert. Alle von uns erleben Beschränkungen vielseitiger Art. „Zusammenhalten heißt jetzt auch durchhalten. Zusammenhalten heißt jetzt auch Abstand halten“, hieß es am Freitag von Seiten der Bundesregierung. Aber die Krise zeigt auch das Potential der Gesellschaft auf – für schnelle und auch positive Veränderungen. Fotostrecke mit 3 Bildern Maurice Shourot Maurice Shourot Maurice Shourot Viele Menschen sind dem Aufruf aller Vorarlberger Medien am Freitag gefolgt. Sie öffneten um 12.30 Uhr die Fenster und applaudierten all denjenigen, die tagtäglich ihr Bestes geben: Pfleger, Ärzte, Verkäufer, Lieferanten, Fahrer, Polizisten, Postler und Apotheker stehen vorne an der Corona-Front. Sie alle machen das ohne großes Aufsehen. Das Klatsch-Konzert um 12.30 Uhr #zämmheba Unter dem Motto #zämmheba bringt der ORF Vorarlberg Hilfsbedürftige mit denjenigen zusammen, die Hilfe benötigen. Auf der ORF Vorarlberg Facebookseite #zämmheba finden sich jeden Tag neue Hilfsangebote und mutmachende Fotostories. ÖAMTC unterstützt Lebensmittelhandel Von vielen Seiten kommt ungeahnte Unterstützung, schnell und unkompliziert: Seit gut einer Woche unterstützen mehrere Instruktoren der ÖAMTC Fahrtechnik den Lebensmittelkonzern SPAR bei Lieferungen in ganz Österreich. ÖAMTC Fahrtechnik/Christoph Frenzel Der jüngste „Kämpfer“ in der Krise ist heute aber wohl Maximilian aus Dalaas. Der Siebenjährige hat alle seine LEGO Figuren zusammengeholt. Gemeinsam mit seiner „Kriegertruppe“ will er auch gegen das Coronavirus kämpfen. Ganz sicher auch dadurch, dass sie alle brav zuhause bleiben. Privat Österreich Spezial Am Sonntag, dem 22. März, um 17.35 Uhr in ORF 2 mit aktuellen Reportagen aus den Bundesländern Aktuell in Österreich Spezial Ob gemeinsames Klatschen und Jubeln in ganz Österreich, die vielen Balkonkonzerte, diverse Nachbarschaftshilfen in allen Bundesländern oder geschlossene Wirtshäuser, die für Einsatzorganisationen kochen: Ein ganzes Land wächst zur Zeit trotz Abstandsregeln zu einem großen Team zusammen. Dieser erfreulichen Entwicklung widmet sich ein „Aktuell in Österreich Spezial“ unter dem Titel „Ein Land, ein Team“ am Sonntag, dem 22. März 2020, um 17.35 Uhr in ORF 2. 75 Minuten lang stehen jene Menschen, Initiativen und Unternehmen aus ganz Österreich im Vordergrund, die über sich hinauswachsen und helfen, wo es nur geht. Sondersendungen Auf der ORF-TVthek werden alle ORF-Sondersendungen zum Thema Coronavirus als Livestream angeboten. Neben laufender aktueller Berichterstattung und der umfassenden Serviceseite 660 bietet der ORF TELETEXT ab sofort auch ein eigenes Corona-Virus-Spezial im Rahmen der Angebote „Nachrichten leicht verständlich“ (ab Seite 570 in der Sprachstufe B1) und „Nachrichten leichter verständlich“ (ab Seite 580 in der Sprachstufe A2).
Werbung Der Lebensmitteleinzelhandel sieht sich derzeit großen logistischen Herausforderungen ausgesetzt und arbeitet mit Hochdruck daran, die Versorgung Österreichs mit Nahrungsmitteln und Waren weiter sicherzustellen. Dabei kommt es immer wieder zu personellen Engpässen. Seit gut einer Woche unterstützen nun mehrere Instruktoren der ÖAMTC Fahrtechnik den Lebensmittelkonzern SPAR bei Lieferungen in ganz Österreich. "Da es aufgrund des Coronavirus zu verändertem Nachfrageverhalten der Konsumenten kommt, ist der Handel ganz besonders mit Lieferfahrten gefordert. Die Lkw-Instruktoren der ÖAMTC Fahrtechnik unterstützen Spar in der täglichen Belieferung ihrer Geschäfte“, so Martin Studener, Geschäftsführer der ÖAMTC Fahrtechnik. „Wir bedanken uns für die rasche und kompetente Hilfe der ÖAMTC Fahrtechnik, mit uns gemeinsam die Versorgung der Menschen in Österreich sicherzustellen,“ so Mag. Fritz Poppmeier, Logistik-Vorstand bei SPAR.
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PEKING, 26. Mai 2020 /PRNewswire/ -- Ein Nachrichtenartikel von Liu Haiying, Du Haibin und Long Yun in der Science and Technology Daily: Mehr als 700 Millionen Menschen wurden aus der Armut geholt, um die Armutsbekämpfungsziele der Agenda 2030 der Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung 10 Jahre früher als geplant zu erreichen Der chinesische Präsident Xi Jinping gab diese Nachricht bekannt, als er eine Ansprache zur Eröffnung der 73. Sitzung der Weltgesundheitsversammlung (WHA) per Videolink hielt. „China wird über einen Zeitraum von zwei Jahren 2 Milliarden US-Dollar bereitstellen, um die Reaktion auf COVID-19 sowie die wirtschaftliche und soziale Entwicklung in den betroffenen Ländern, insbesondere in Entwicklungs- und Schwellenländern, zu unterstützen. Darüber hinaus wird China mit anderen G20-Mitgliedern zusammenarbeiten, um die Initiative zur Aussetzung des Schuldendienstes für die ärmsten Länder umzusetzen", fuhr Xi fort und fügte hinzu, dass China auch bereit ist, mit der internationalen Gemeinschaft zusammenzuarbeiten, um die Unterstützung für die am stärksten vom Schuldendienst betroffenen Länder zu verstärken, damit sie die derzeitigen Schwierigkeiten überwinden können. Sonia Bressler, eine französische Expertin für Chinastudien, sagte, die Rede von Präsident Xi zeige der Welt die chinesische Vision von „Menschen, die unter dem gleichen Himmel leben" und das chinesische Konzept der Förderung von Einheit und Solidarität bei der Eindämmung von Epidemien und der Beseitigung von Armut. „Seit der Umsetzung von Reformen und der Öffnung hat sich die große Mehrheit der Chinesen aus der Armut befreit und ist das erste Schwellenland der Welt geworden, das die Millenniums-Entwicklungsziele der UNO erreicht hat", schrieb die südafrikanische Mainstream-Nachrichtenwebsite „Independent Online" in einem Artikel. „Die Beseitigung extremer Armut sollte für die afrikanischen Regierungen oberste Priorität haben. In dieser Hinsicht können die Erfahrungen Chinas als Referenz dienen. China hat im Kampf gegen die Armut einige große Fortschritte erzielt, weil seine Führer die Nation durch eine klare Politik, entsprechende Ressourcen, realistische Ziele und strikte Disziplin mobilisiert haben", heißt es in dem Artikel. Das liegt daran, dass Armutsbekämpfung für die chinesische Regierung immer höchste Priorität hatte. China hat sich seit der Einführung der Reform- und Öffnungspolitik konsequent für die Beseitigung der Armut eingesetzt. Es hat seine Armutsbekämpfungsziele schrittweise an die wirtschaftliche Entwicklung angepasst und spezielle Ministerien eingerichtet, um die Maßnahmen zur Armutsbekämpfung zu standardisieren und zu institutionalisieren. 2013 proklamierte Präsident Xi die Strategie der „gezielten Armutsbekämpfung" in der Provinz Xiangxi Hunan. Am 12. Mai 2014 gaben das Amt für Armutsbekämpfung des Staatsrats und andere Abteilungen gemeinsam den Implementierungsplan für die Einrichtung eines Arbeitsmechanismus zur gezielten Armutsbekämpfung heraus. Am 2. Dezember 2016 hat der Staatsrat einen Plan zur Armutsbekämpfung für den 13. Fünfjahresplanzeitraum (2016-2020) verabschiedet, der als Handlungsleitfaden für die Lokalregierungen zur Armutsbekämpfung und als wichtige Grundlage für die zuständigen Abteilungen bei der Formulierung spezieller Pläne zur Minderung von Armut dient. Die Zahl der verarmten Landbewohner ging von fast 770 Millionen Ende 1978 auf 5,51 Millionen bis Ende 2019 zurück, wie aus den Daten des Staatlichen Amtes für Statistik der Volksrepublik China hervorgeht. Gleichzeitig sank die Armutsquote während dieses Zeitraums von 97,5 % auf 0,6 %. Auf dem Weg zur „Linderung der Armut" überbrückte China schließlich die riesige Lücke zwischen 97,5 % und 0,6 %, 770 Millionen und 5,51 Millionen durch jahrzehntelange unermüdliche Erschließungsmaßnahmen und Anstrengungen. So sagte Präsident Xi am 6. März auf einem Symposium zur Sicherung eines entscheidenden Sieges bei der Armutsbekämpfung: „Nach Abschluss der Aufgaben zur Armutsbeseitigung in diesem Jahr wird China das in der Agenda 2030 der Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung festgelegte Ziel der Armutsbekämpfung 10 Jahre früher als geplant erreichen, was sowohl für China als auch für die Welt von großer Bedeutung ist, da noch kein Land der Welt jemals so viele Menschen in so kurzer Zeit aus der Armut befreit hat." Das Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP), dessen Hauptaufgabe darin besteht, die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung zu unterstützen und die Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals – SDGs) bis 2030 umzusetzen, lobte Chinas Entwicklung in den letzten Jahrzehnten, die einen tiefen Eindruck in der Welt hinterlassen hat. China ist das erste Land, welches das in der Agenda 2030 der Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung gesetzte Ziel der Armutsbekämpfung erreicht hat. Die jüngste Ausgabe des nationalen Entwicklungsberichts (National Human Development Report Special Edition) weist darauf hin, dass China eine umfassende Armutsbekämpfungsstrategie mit mehreren Ansätzen verfolgt, was ein typisches Beispiel für Chinas Förderung der menschlichen Entwicklung ist und von anderen Ländern angenommen werden sollte. Auch Achim Steiner, Verwalter des Entwicklungsprogramms der Vereinten Nationen, sagte den Medien, dass Chinas Erfolge bei der Armutsbekämpfung in Umfang und Schnelligkeit beispiellos seien. Er wies darauf hin, dass viele Länder von China lernen können, wie sie die Entwicklung ihrer Wirtschaft systematischer und organisierter gestalten können, was im Einklang mit den SDGs der UNO und dem Grundsatz steht, dass niemand zurückgelassen werden sollte. Die Vereinten Nationen prognostizieren, dass es schwierig sein wird, die Armutsbekämpfungsziele der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung zu erreichen. Insbesondere wird die COVID-19-Pandemie negative Auswirkungen auf die Weltwirtschaft haben, vor allem für die Entwicklungsländer. Die Stellvertretende Generalsekretärin Amina J. Mohammed sagte, dass die afrikanischen Länder in den letzten Jahren positive Fortschritte bei der Förderung einer nachhaltigen wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung gemacht hätten. Der Kontinent sei jedoch noch weit davon entfernt, die in der UN-Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung festgelegten Ziele zu erreichen. Die meisten Armen der Welt leben in Subsahara-Afrika, was diese Region zum Schwerpunkt der globalen Armutsbekämpfung macht. In anderen Entwicklungs- und Schwellenländern außer China ist die Armutsbekämpfung nur langsam vorangekommen, wobei die Zahl der verarmten Menschen sogar noch zunimmt. So ist zum Beispiel die Zahl der in extremer Armut lebenden Menschen in Subsahara-Afrika von 278 Millionen im Jahr 1990 auf 413 Millionen im Jahr 2015 gestiegen, was mehr als der Hälfte der Armen in der Welt entspricht. Tatsächlich hat China schon immer einen wichtigen Beitrag zur Armutsbekämpfung und Entwicklung in Afrika geleistet. So haben der Handel und die Investitionen zwischen China und Afrika die wirtschaftliche Entwicklung Afrikas angekurbelt, seine wirtschaftliche Lage verbessert und die Armut in gewissem Umfang verringert. Als Präsident Xi Jinping 2015 an der Johannesburger Gipfel zur Chinesisch-Afrikanischen Kooperation teilnahm, kündigte China an, dass es in den nächsten drei Jahren zehn große Kooperationspläne durchführen werde, darunter den China-Afrika-Plan zur Armutsbekämpfung. So wird China in Afrika 200 „Happy Life"-Projekte und Armutsbekämpfungsprogramme mit Frauen und Kindern als Hauptbegünstigte durchführen. Ferner wird China in 100 afrikanischen Dörfern Projekte zur Verbesserung der Landwirtschaft durchführen, um den Lebensstandard auf dem Land zu erhöhen. Mit großer Besorgnis über die schlechte Ernte, die El Niño in vielen afrikanischen Ländern verursacht hat, wird China eine Milliarde RMB als Nahrungsmittelsoforthilfe für die betroffenen Länder bereitstellen. Professor Garth Shelton, ein Experte für Chinastudien an der Witwatersrand-Universität, ist der Ansicht, dass Sozialismus nach chinesischem Muster nationale Harmonie und Stabilität gewährleistet. Die Reform- und Öffnungspolitik Chinas hat die Verwirklichung des chinesischen Traums gefördert und die Zahl der verarmten Menschen im Land stark reduziert. Rita Ozoemena, eine Wissenschaftlerin der Universität Johannesburg, sagte, China stelle den Menschen an die erste Stelle und habe eine Reihe großer Erfolge bei der Existenzsicherung der Menschen und der Verringerung der Armut erzielt, wobei es letztlich darum geht, die Lebensqualität und Zufriedenheit der Menschen zu verbessern. Martyn Davies, ein bekannter Wirtschaftswissenschaftler aus Südafrika, denkt, dass China auf praktische Ergebnisse Wert legt und den Mut hat, Reformen durchzuführen und neue Wege zu beschreiten. Gleichzeitig stärkt es den institutionellen Aufbau, formuliert präzise Politiken und sorgt für eine wirksame Umsetzung. Dies sind grundlegende Ursachen für den wirtschaftlichen Erfolg Chinas und bilden die Essenz seines Erfolgsmodells. SOURCE Science and Technology Daily
PEKING, 29. Mai 2020 /PRNewswire/ -- Ein Nachrichtenartikel in der Science and Technology Daily: Die 73. Weltgesundheitsversammlung (WHA) fand zu einem besonderen Zeitpunkt statt, als der Ausbruch von COVID-19 die Welt vor eine komplexe Situation stellte, während das Virus immer noch weltweit wütet. Dadurch steht die Menschheit vor dem schwersten globalen Gesundheitsnotstand seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs, wobei die Pandemie zum beherrschenden Gesprächsthema in der internationalen Gemeinschaft geworden ist. In einem so wichtigen historischen Moment wurde Präsident Xi eingeladen, bei der Eröffnungszeremonie der WHA eine Rede zu halten. Darin legte er dar, wie China die Pandemie tiefgreifend bekämpft, und umriss eine Reihe wichtiger Initiativen im Sinne der Vision des Aufbaus einer Gemeinschaft der gemeinsamen Gesundheit für die Menschheit. Diese Initiativen haben bedeutende praktische und weitreichende Auswirkungen für die Stärkung des globalen Vertrauens, Förderung der internationalen Zusammenarbeit und Planung künftiger globaler Regierungssysteme. Erstens sollte die Welt ihre Erfahrungen bei der Pandemieprävention und -bekämpfung umfassender austauschen. Präsident Xi betonte, bei der Reaktion auf die Pandemie käme es vor allem darauf an, dass die Länder alles in ihrer Macht Stehende für die Kontrolle und Behandlung von COVID-19 tun. Die Welt solle am Grundsatz festhalten, „die Menschen an erste Stelle zu setzen, denn nichts auf der Welt ist wertvoller als Menschenleben". Auch müsse die Ausbreitung der Epidemie auf der ganzen Welt so schnell wie möglich eingedämmt werden, wobei wir unser Bestes tun müssen, um die grenzüberschreitende Verbreitung der Krankheit zu stoppen. Dabei müssen wir den Informationsaustausch intensivieren, Erfahrungen und bewährte Verfahren weitergeben und die internationale Zusammenarbeit in den Bereichen Testverfahren, klinische Behandlung sowie Forschung und Entwicklung von Impfstoffen und Medizin vorantreiben. Dazu müssen wir auch weiterhin die weltweite Forschung von Wissenschaftlern über die Quelle und die Übertragungswege des Virus unterstützen. Während wir kontinuierlich daran arbeiten, das Virus einzudämmen, können Länder, in denen die Bedingungen dies erlauben, ihre Geschäfte und Schulen unter Einhaltung der Expertenempfehlungen der WHO in geordneter Weise wieder öffnen. In der Zwischenzeit sollte die internationale Koordinierung der makroökonomischen Politik verstärkt und die globalen Industrie- und Lieferketten stabil und leistungsfähig gehalten werden, wenn wir das Wachstum der Weltwirtschaft wiederherstellen wollen. Diese Vorschläge fassten nicht nur die erfolgreichen Erfahrungen Chinas zusammen, sondern lieferten auch eine neue Denkweise zur Koordinierung der Seuchenprävention und -bekämpfung sowie der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung im Einklang mit der aktuellen Situation der Länder im Kampf gegen die Epidemie. Zweitens: Die Welt sollte mehr an einem Strang ziehen. Präsident Xi betonte, dass Solidarität und Zusammenarbeit die stärksten Waffen gegen die Pandemie sind. Es ist von großer Bedeutung, den Entwicklungsländern, insbesondere den afrikanischen Ländern, beim Aufbau des Abwehrsystems in diesem Kampf gegen COVID-19 zu helfen. Xi rief die internationale Gemeinschaft auch dazu auf, den afrikanischen Ländern mehr Unterstützung in Form von Gütern und Material, Technologie und Personal zu gewähren. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) sollte, wie Xi betonte, eine Führungsrolle übernehmen, denn durch die Unterstützung der WHO wird die internationale Zusammenarbeit gegen COVID-19 und die Rettung von Leben unterstützt. Xi appellierte auch an die internationale Gemeinschaft, ihre Unterstützung in der WHO sowohl politisch als auch finanziell zu verstärken. All dies zeigt Chinas große Zuwendung zu Afrika und seine entschlossene Unterstützung der Vereinten Nationen und der WHO als Beitrag, die kooperativen Bemühungen der internationalen Gemeinschaft zu bündeln und diesen Kampf gegen die Pandemie durch die Zuteilung globaler Ressourcen zu gewinnen. Drittens zeigt dies die Verantwortung Chinas als ein bedeutendes Land in der Welt. Präsident Xi gab die fünf wichtigsten Maßnahmen Chinas zur weiteren Unterstützung der globalen Zusammenarbeit im Kampf gegen COVID-19 bekannt. So wird China dazu beitragen, die Zugänglichkeit und Erschwinglichkeit von Impfstoffen in Entwicklungsländern zu gewährleisten. Darüber hinaus wird China mit den Vereinten Nationen zusammenarbeiten, um in China ein globales Depot und Drehkreuz für humanitäre Hilfe einzurichten, das den reibungslosen Betrieb von Lieferketten zur Epidemiebekämpfung gewährleisten und „grüne Korridore" für den Schnelltransport und die Zollabfertigung fördern soll. Ferner wird China einen Kooperationsmechanismus für seine Krankenhäuser einrichten, um sich mit 30 afrikanischen Krankenhäusern zusammenzuschließen und den Bau des Hauptquartiers der Africa CDC zu beschleunigen, das die Fähigkeit des Kontinents zur Prävention und Kontrolle von Krankheiten verbessern soll. Die Entwicklung und der Einsatz von COVID-19-Impfstoffen in China wird, sobald diese verfügbar sind, zu einem globalen öffentlichen Gut gemacht. Dies wird Chinas Beitrag sein, um die Zugänglichkeit und Erschwinglichkeit von Impfstoffen in Entwicklungsländern zu gewährleisten. Für diese ärmsten Länder wird China auch mit anderen G20-Mitgliedern zusammenarbeiten, um die Initiative zur Aussetzung des Schuldendienstes umzusetzen. China ist ebenfalls bereit, mit der internationalen Gemeinschaft zusammenzuarbeiten, um die am stärksten betroffenen Länder zu unterstützen, damit sie die derzeitigen Schwierigkeiten überwinden. Mit diesen konkreten Maßnahmen sollen die wichtigsten und schwierigsten Punkte im weltweiten Kampf gegen COVID-19 heute und in den kommenden Jahren gemeistert werden. Sie zeigen das Engagement Chinas für den Aufbau einer Gemeinschaft mit einer gemeinsamen Zukunft für die Menschheit. Dabei sieht sich China in der Verantwortung, nicht nur das Leben und die Gesundheit seiner eigenen Bürger, sondern auch die globale öffentliche Gesundheit sicherzustellen. Viertens hat es die Richtung der Zusammenarbeit klar aufgezeigt. COVID-19 kam mit einem unerwarteten Knall, der die Menschheit tiefgreifend beeinflusst und zur Einkehr gezwungen hat. Präsident Xi erklärte, dass wir das Coronavirus letztlich besiegen werden. Doch dies ist vielleicht nicht das letzte Mal, dass wir mit einem größeren Gesundheitsnotstand konfrontiert sind. Ausgehend von den Schwächen und Mängeln, die durch COVID-19 aufgedeckt wurden, müssen wir das Regierungssystem im Bereich der öffentlichen Gesundheit verbessern und schneller auf Krisenfälle reagieren. Xi schlug auch die Einrichtung globaler und regionaler Reservezentren für Vorräte zur Epidemiebekämpfung vor. China unterstützt die Idee einer umfassenden Überprüfung der globalen Reaktion auf COVID-19, nachdem die Pandemie unter Kontrolle gebracht worden ist, um Erfahrungen auszuwerten und Unzulänglichkeiten zu beheben. Diese Arbeit sollte objektiv und unparteiisch auf der Basis von Wissenschaft und Professionalität unter der Leitung der WHO durchgeführt werden. Diese Vorschläge werden als langfristige Perspektive unterbreitet, die auch eine Richtung für die Stärkung der internationalen Zusammenarbeit in der öffentlichen Gesundheit und die Verbesserung des globalen Gesundheitsverwaltungssystems aufzeigt. SOURCE Science and Technology Daily
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Der Mainzer Stadtrat Maurice Conrad hat eine Drohmail erhalten. Aber nicht, wie zunächst vermutet, von einem Beamten der Polizei Hessen. Der Mainzer Stadtrat Maurice Conrad hat eine Drohmail von der Adresse eines Polizisten aus Hessen erhalten. Das LKA hat jetzt aber eine erste Gewissheit in dem Fall. Der Stadtrat Maurice Conrad aus Mainz wurde nach eigenen Angaben von Polizist aus Hessen bedroht. aus wurde nach eigenen Angaben von aus bedroht. Das Hessische Landeskriminalamt (LKA) hat die Ermittlungen aufgenommen. Die Drohmail wurde nach ersten Erkenntnissen nicht von der hessischen Polizei verschickt. Update vom Montag, 22.06.2020, 18.22 Uhr: Das Hessische Landeskriminalamt (LKA) hat neue Informationen zur Drohmail an den Mainzer Stadtrat Maurice Conrad mitgeteilt. Demnach ließ sich nicht bestätigen, dass die Mail von einer Adresse der hessischen Polizei versandt wurde. „Bereits im Rahmen der ersten getätigten Ermittlungen konnte zweifelsfrei festgestellt werden, dass die besagte E-Mail NICHT von der angezeigten E-Mail-Adresse der hessischen Polizei versendet wurde“, heißt es in der Mitteilung des LKA Hessen. Wer die Drohmail tatsächlich verschickt hat, werde derzeit ermittelt. ‼️ Update: Im Rahmen der ersten getätigten Ermittlungen konnte zweifelsfrei festgestellt werden, dass die besagte E-Mail NICHT von der angezeigten E-Mail-Adresse der hessischen Polizei versendet wurde. Weitere Infos hier ➡️ https://t.co/gTnIcfOGrS — HLKA (@LKA_Hessen) June 22, 2020 Drohmail an Maurice Conrad aus Mainz: LKA ermittelt Update vom Montag, 22.06.2020, 15.50 Uhr: Der Mainzer Stadtrat und „Fridays for Future“-Aktivist Maurice Conrad hat eine Drohmail erhalten. Weil sie von einem hessischen Polizisten stammen könnte, ermittelt das Landeskriminalamt. Maurice Conrad sagte der FR am Montag (22.06.2020), er fühle sich von der E-Mail ernsthaft bedroht. „Gestern Abend ging’s mir ziemlich schlecht“, sagte er. „Ich habe auch nicht gut geschlafen.“ Er selbst halte es für denkbar, dass die E-Mail echt sei, sagte Conrad. Die Nachricht sei auf seiner Adresse beim Maildienst „Gmail“ des Internetkonzerns Google eingegangen. Gefälschte Nachrichten landeten dort recht regelmäßig im Spamfilter. Maurice Conrad aus Mainz hat sich auf Twitter zugespitzt zur Polizei geäußert Warum er ins Visier eines Polizisten geraten sein könnte, kann Conrad nicht erklären. Er habe sich auf Twitter allerdings zuletzt in polemisch zugespitzter Weise zu Rassismus und Polizeigewalt geäußert. Es habe sich aber um harmlosen „Twitter-Humor“ gehandelt, sagte Conrad. Hermann Schaus, innenpolitischer Sprecher der Linksfraktion im hessischen Landtag, erhob derweil schon Forderungen für den Fall, dass die Mail echt ist: „Sollte es sich bestätigen, dass die Drohmail von einem Polizeibeamten geschrieben wurde, dann sind sofortige Disziplinarmaßnahmen mit dem Ziel der Entfernung aus dem Dienst angebracht“, sagte Schaus. Polizist aus Hessen soll Stadtrat aus Mainz bedroht haben Erstmeldung vom Montag, 22.06.2020, 9.52 Uhr: Mainz/Wiesbaden - Der Mainzer Stadtrat Maurice Conrad ist nach eigenen Angaben per Mail von einem Polizisten aus Hessen bedroht worden. Der 20 Jahre alte Conrad veröffentlichte auf dem Kurznachrichtendienst Twitter einen Screenshot des Schreibens. Ob es sich dabei um eine echte Mail oder eine gefälschte Nachricht handelt, ist noch unklar. Stadtrat aus Mainz nach eigenen Angaben von Polizist aus Hessen bedroht Auf Twitter teilte der Klima-Aktivist mit: „Ein Polizist der #Polizei #Hessen schreibt mich als Kommunalpolitiker über seine berufliche Funktions-Mail an und droht mir mit körperlicher Gewalt. Ja, ich hab ein bisschen Angst.“ Dazu stellte er der Screenshot einer Nachricht, deren Absender offenbar von der hessischen Polizei kommt. Die Nachricht hat folgenden Wortlaut: „Ich wusste gar nicht, dass man mit prekärer Bildung Stadtrat wird. Kein Wunder, Mainz, Drecksloch auf der anderen Rheinseite. Ich empfehle im Übrigen das allabendliche Gebet, dass wir 2 uns niemals über den Weg laufen. Wäre gesünder.“ Ein Polizist der #Polizei #Hessen schreibt mich als Kommunalpolitiker über seine berufliche Funktions-Mail an und droht mir mit körperlicher Gewalt. Ja, ich hab ein bisschen Angst. Was ist das, Polizei Hessen?! pic.twitter.com/yxlBuz8aov — Maurice Conrad ️‍ (@Maurice_Conrad) June 21, 2020 Polizist schickt angeblich Drohmail: LKA antwortet Das Hessische Landeskriminalamt antwortete auf den Tweet: „Sehr geehrter Herr Conrad, wir haben den Sachverhalt aufgenommen und kümmern uns umgehend darum.“ Auch die Polizei in Mainz reagierte auf den Tweet und schrieb bei dem Kurznachrichtendienst: „Danke für die Information. Wir stehen für weitere Schritte zur Verfügung.“ Ob die Nachricht tatsächlich von einem Polizisten aus Hessen stammt, ist noch fraglich. Denn die E-Mail könnte auch gefälscht sein (sogenanntes E-Mail-Spoofing). Das geben auch einige Twitter-Nutzer in den Kommentaren unter dem Tweet von Maurice Conrad zu bedenken. Ein Nutzer führt sogar vor, wie einfach man eine solche Mail fälschen kann. Polizist soll Kommunalpolitiker bedrohen - LKA prüft Echtheit Das Hessische Landeskriminalamt schrieb weiterführend auf seiner Twitter-Seite: „Zu dem E-Mail-Screenshot führt das HLKA die Ermittlungen. Derzeit wird geklärt, ob die Mail tatsächlich von einem Polizei-Account verschickt wurde oder ob es sich um einen Fake (E-Mail-Spoofing) handelt. Auch wir wollen schnellstmögliche Aufklärung. Weitere Infos folgen!“ Da Conrad die Mailadresse veröffentlicht hat, hat die Redaktion versucht, deren Echtheit zu überprüfen. Bislang erhielten wir allerdings keine Antwort. (Von Melanie Gottschalk) In Stuttgart ist es in der Nacht von Samstag (20.06.2020) auf Sonntag (21.06.2020) zu schweren Ausschreitungen gekommen. Alle aktuellen Entwicklungen zu diesen Vorfällen erfahren Sie in unserem News-Ticker.
Der Hashtag «#Hass» ist auf einem Bildschirm zu sehen. Foto: Lukas Schulze/dpa/Symbolbild (Bild: dpa) (Foto: Lukas Schulze/dpa/Symbolbild) Jetzt teilen: Jetzt teilen: Wiesbaden/Mainz - Nach Drohungen gegen einen Mainzer Kommunalpolitiker prüft das hessische Landeskriminalamt, ob die Mail mit dem entsprechenden Inhalt tatsächlich von einem hessischen Polizei-Account aus verschickt wurde. Das sagte eine LKA-Sprecherin am Montag in Wiesbaden. «Wir wollen das schnellstmöglich aufklären.» Es seien Ermittlungen unter Federführung der Staatsanwaltschaft Wiesbaden aufgenommen worden. Es geht darum, ob die E-Mail tatsächlich von einem Polizisten verschickt wurde oder ob es sich um einen Täuschungsversuch handelt. Das Mainzer Stadtratsmitglied Maurice Conrad hatte bei Twitter eine E-Mail veröffentlicht, die er von einem Absender mit dem Account @polizei.hessen.de erhalten hatte. Darin steht unter anderem: «Ich empfehle im Übrigen, das allabendliche Gebet, dass wir 2 uns niemals über den Weg laufen. Wäre gesünder.» Hassbotschaften bekäme er öfters, sagte Conrad. Jedoch nicht von einem mutmaßlichen Polizisten. Er freue sich, dass das LKA nun schnell klären wolle, ob die Adresse echt ist oder ein Fake. Auf die Frage, woher der Hass kommen könnte, sagte Conrad, dass es womöglich einen Bezug zur Debatte um eine Kolumne der Tageszeitung «taz» haben könnte. Er habe vor kurzem bei Twitter einen Artikel geteilt, der sich um das Thema drehte. In der «taz»-Kolumne ging es darum, wo Polizisten arbeiten könnten, wenn die Polizei abgeschafft würde, der Kapitalismus aber nicht. Darin wurde auch die Option der Mülldeponie aufgegriffen. Aus der Berufsgruppe heraus und von Politikern kam danach viel Kritik.
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Die führende US-Demokratin Nancy Pelosi hat Präsident Donald Trump in der Corona-Krise schwere Vorwürfe gemacht. "Sein Leugnen am Anfang war tödlich", sagte die Sprecherin des Repräsentantenhauses am Sonntag im TV-Sender CNN. Die Oppositionspolitikerin warnte davor, wieder in den Normalbetrieb zurückzukehren, und mahnte, dass alles getan werden müsse, um weitere Tote zu verhindern. "Während der Präsident herumtrödelt, sterben Menschen. Wir müssen einfach jede Vorsichtsmaßnahme ergreifen." Die USA sind mittlerweile das Land mit den meisten nachgewiesenen Coronavirus-Infektionen weltweit: die Johns-Hopkins-Universität verzeichnete mehr als 125.000. Mehr als 2200 Menschen starben demnach bereits. Vom Scherz zum "unsichtbaren Feind" Trump hatte das Virus noch bis vor einem Monat als einen Scherz abgetan, der den USA nichts anhaben könne. Seither muss er sich den Vorwurf gefallen lassen, dass die Epidemie das Land wegen verschleppter Vorbereitungen kalt erwischt hat. Experten gehen von einer dramatischen Verschlechterung der Lage aus, bevor man mit einer Beruhigung rechnen kann. Trump ist dazu übergegangen, von einem "unsichtbaren Feind" zu sprechen, der viele Länder der Welt angegriffen habe. Nancy Pelosi zerriss im Februar das Manuskript von Donald Trumps Rede an die Nation. - © APAweb / AFP, Mark Wilson Im Bundesstaat New York hat bald die Zahl von 1000 Toten erreicht. Im Vergleich zum Vortag seien 237 neue Todesopfer hinzugekommen, sagte Gouverneur Andrew Cuomo am Sonntag. Damit seien in New York nun 965 Menschen an der Krankheit gestorben. Die bekannten Fälle kletterten unterdessen auf mehr als 59.500 - mehr als die Hälfte davon kommen aus der Millionenmetropole New York City. Cuomo lobte das hohe Aufkommen von freiwilligen Helfern - es hätten sich mehr als 76.000 Menschen für die Unterstützung der medizinischen Dienste der Stadt gemeldet. Weil im Ostküstenstaat mit der gleichnamigen Millionenmetropole die Kapazitäten der Krankenhäuser nicht auf die Ansteckung weiter Teile der Bevölkerung vorbereitet sind, werden provisorische Kliniken aufgebaut und vorhandene Einrichtungen mit zusätzlichen Betten aufgestockt. Ein Lazarettschiff der Marine soll am Montag in New York ankommen. Alarmstimmung bei Krankenhäusern New Yorks Bürgermeister Bill de Blasio hat angesichts knapp werdender medizinischer Ausrüstung in der Corona-Krise Alarm geschlagen. Er könnte den reibungslosen Betrieb der Krankenhäuser nur für eine Woche garantieren, sagte er am Sonntag dem TV-Sender CNN. Dabei gehe es nicht nur um Masken, Schutzkleidung und dringend benötigte Beatmungsgeräte, sondern auch um medizinisches Personal. We’re at war and ventilators are our ammunition. Join me to talk about how we keep supplies going to the front lines and answer questions from @salma1680, Colleen from Washington Heights and @AmazeByEric. Use the hashtag #AskMyMayor to keep your questions coming, NYC! pic.twitter.com/OHBJvFvvTr — Mayor Bill de Blasio (@NYCMayor) March 29, 2020 Die Ärzte und Pfleger könnten im jetzigen Tempo nicht über Wochen weiterarbeiten und bräuchten Unterstützung. "Hier in New York fühlt es sich wortwörtlich an wie zu Kriegszeiten", sagte de Blasio. Restaurants, Bars, Schulen, Museen und Broadwayshows sind geschlossen. Alle Bürger sind aufgerufen, Zuhause zu bleiben, "nicht lebenswichtige" Einrichtungen und Firmen sind geschlossen. Allerdings breitet sich das Virus auch in Großstädten wie Chicago und New Orleans rasant aus. (apa, reu, dpa)
Der Gouverneur des US-Bundesstaates New York schlägt angesichts stark steigender Infizierter in der Corona-Krise Alarm. Der „dramatische Anstieg“ auf nun über 25.000 bestätigte Fälle in dem Bundesstaat sei „beunruhigend und astronomisch“, sagte Andrew Cuomo am Dienstag in einer Pressekonferenz. Im Moment verdoppelten sich die Zahlen alle drei Tage, die Mittel der Behörden seien mit den Ausgangsbeschränkungen weitgehend erschöpft. „Wir verlangsamen (die Ausbreitung) nicht und die Beschleunigung passiert von selbst“. Cuomo zufolge könnte der Höhepunkt der Infektionen in der Stadt in zwei bis drei Wochen erreicht sein, bis dann würden etwa 140.000 Betten gebraucht. Cuomo sagte, er habe kein Problem damit, die Schlafsäle von Universitäten oder Hotels zu Krankenhäusern umzufunktionieren: „Ich werde diesen Staat auf den Kopf stellen“. Er appellierte dabei an die Regierung in Washington, dem Staat sonst nicht erhältliche Beatmungsgeräte aus dessen Reserve zur Verfügung zu stellen. Bisher gebe es im Bundesstaat 7.000 – es würden aber 30.000 benötigt. Cuomo nahm direkten Bezug auf die Aussagen von US-Präsident Donald Trump, der die baldige Erholung der Wirtschaft ankündigte und ein Ende der geltenden Beschränkungen andeutete: „Kein Amerikaner wird sagen: “Bring die Wirtschaft für den Verlust von Menschenleben in Gang„“, so der Gouverneur. New York mit der gleichnamigen Millionenmetropole ist den Zahlen zufolge mit Abstand am schwersten von der Krise betroffen. Die Infizierungen sind weit höher als in jedem anderen Bundesstaat. Mehr als 100 Menschen sind dort nach einer Infektion mit dem Virus bereits gestorben. Alle nicht-überlebenswichtigen Unternehmen dürfen ihre Mitarbeiter nur noch von zu Hause aus arbeiten lassen – und die Bewohner des Bundesstaates sollen soweit wie möglich zu Hause bleiben. Restaurants, Bars, Schulen, Museen und Broadwayshows sind geschlossen.
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Im Fall des angeblichen Betrugs durch einen münsterischen Pflegedienst ist am Montag der damalige Ermittlungsleiter der Polizei vernommen worden. Er schilderte, wie die anfänglichen Ermittlungen gegen den Pflegedienst begonnen haben. So hätten Prüfer bemerkt, dass der Pflegedienst unnormal hohe Einnahmen habe. Um den damaligen ersten Verdacht der Geldwäsche zu bestätigen, habe die Polizei daraufhin zunächst verdeckt ermittelt. Peilsender an Wagen angebracht Dabei hört sich die Beschreibung des Polizisten fast schon filmreif an. Demnach seien damals – die Vorwürfe reichen zurück in die Jahre 2011 und 2012 – Peilsender an den Autos des Pflegedienstes angebracht worden. Ein Abgleich dieser Ortungsdaten mit den vom Pflegedienst angegebenen Tourenplänen hätte gezeigt, dass die Pfleger an mehreren Orten hätten gleichzeitig seien müssen. Da die Angeklagten sich geständig zeigten, wird auf die Vernehmung von neun weiteren Zeugen verzichtet, wodurch sich das Verfahren verkürzt. Bereits bei der kommenden Sitzung am 9. Juni sollen die Schlussplädoyers vorgetragen werden.
Das St.-Antonius-Hospital bietet Gruppenpflegekurse zum Thema Demenz an. Der Kurs findet an drei Tagen statt: am 19. und 26. Februar sowie am 4. März jeweils von 16 bis 19.30 Uhr. Den Kurs leitet Ria Gausling, eine der Pflegetrainerinnen des Hospitals. Eine Demenz betrifft nicht nur die Erkrankten. Auch die Familie und Freunde sind betroffen. Sie pflegen und begleiten die Erkrankten oft über viele Jahre. Die Pflege eines Menschen mit einer Demenz benötigt viel Kraft und Geduld. Um diese Kraft aufzubringen, ist es unumgänglich zu verstehen, was hinter der Erkrankung steckt, soziale Netzwerke zu bilden und durch präventive Information und Aufklärung bei krisenhaften Situationen entgegenzuwirken. Die Teilnehmer lernen, wie der Mensch mit einer demenziellen Erkrankung seine Umwelt wahrnimmt und was für und mit den Angehörigen getan werden kann, um den Anforderungen gerecht zu werden. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, wird um Anmeldung bis zum 18. Februar gebeten. Die Teilnahme ist kostenfrei und unabhängig der Kassenzugehörigkeit. ► Weitere Informationen bei Mathilde Nabers, ✆ 02562 9151034 oder per E-Mail (pflegeueberleitung@ st-antonius-gronau.de).
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Fast alle Affen des Krefelder Zoos starben beim Brand in der Neujahrsnacht. Die Ermittler fanden schnell erste Hinweise auf die Brandursache. Beim Brand im Affenhaus im Krefelder Zoo starben in der Silvesternacht mehr als 50 Tiere. Am Montag begannen nun die Abrissarbeiten. Affenhaus Zoo Krefeld: Mehr Tiere bei Brand getötet als bisher bekannt Krefeld. Bei dem verheerenden Brand im Krefelder Zoo in der Silvesternacht sind mehr Tiere getötet worden als bisher bekannt. Wie aus einer Vorlage für den Stadtrat hervorgeht, kamen bei dem schweren Feuer mehr als 50 Tiere um. Bisher war von mehr als 30 Tieren die Rede gewesen. Acht Menschenaffen, goldene Löwenäffchen, Silberäffchen, Weißgesichtssakis, Zwergseidenäffchen, Epauletten-Flughunde „und diverse tropische Vögel“ seien unter den toten Tieren gewesen. Zwei Schimpansen hatten das Feuer verletzt überlebt, wie aus der Ratsvorlage hervorgeht, die bereits am 6. Februar vorgelegt wurde. Sie seien nach früheren Angaben des Zoos auf dem Weg der Besserung. Eine Zoo-Sprecherin betonte am Montag, dass der Zoo bereits frühzeitig eine detaillierte Aufstellung der Tiere auf seine Internetseite gestellt hatte, die im Affenhaus lebten. Darunter waren neben den Schimpansen eine Orang-Utan-Familie, eine Flachland-Gorilla-Seniorengruppe sowie weitere Affen, Flughunde, Agutis (Nagetiere) und 21 Vögel. Das Jahr 2020 hat für den Krefelder Zoo dramatisch begonnen. Ein Feuer zerstörte das komplette Affenhaus. Mehr als 30 Tiere starben. Foto: David Young / dpa Bis auf die Grundmauern brannte das Gehege der Orang-Utans und Schimpansen ab. Foto: David Young / dpa Rettungskräfte der Feuerwehr konnten ein Übergreifen auf den angrenzenden Gorillagarten verhindern. Foto: David Young / dpa Der Krefelder Zoo sprach auf Facebook von einer „unfassbaren Tragödie“. Foto: David Young / dpa Beim Eintreffen der Feuerwehr stand das Affenhaus bereits in Vollbrand. Foto: David Young / dpa Nach dem Brand blieb der Krefelder Zoo an Neujahr geschlossen. Foto: David Young / dpa Brand im Krefelder Zoo: Abriss des Affenhauses startet am Montag Das Rathaus-Papier beschreibt auch Details der am Montag beginnenden Abrissarbeiten an dem ausgebrannten Affenhaus. So solle nach der Beseitigung von Brandschutt, Glasresten und verbrannten Pflanzen mit dem Rückbau des Daches begonnen werden. „Hierfür wird der zeitgleiche Einsatz mehrerer Kräne erforderlich.“ Der Rückbau könne „voraussichtlich nur von außen und von oben nach unten erfolgen.“ Der Abrisslärm stellt laut Stadtverwaltung „eine besondere Herausforderung dar, wodurch eventuell eine Umsiedlung der benachbarten grauen Riesenkängurus notwendig wird.“ Das Affenhaus des Familienzoos war in der Nacht auf Neujahr komplett niedergebrannt. Nach den Ermittlungen der Polizei wurde das Feuer von einer sogenannten Himmelslaterne ausgelöst, mit der drei Frauen unwillentlich den Brand ausgelöst hatten. (mbr/dpa)
Fast alle Affen des Krefelder Zoos starben beim Brand in der Neujahrsnacht. Die Ermittler fanden schnell erste Hinweise auf die Brandursache. Brandunglück Krefeld: Zoo öffnet nach dem Brand im Affenhaus wieder Krefeld. Nachdem das Affenhaus in der Silvesternacht ausgebrannt ist, öffnet der Zoo Krefeld wieder. Tausend Menschen kamen am Donnerstag zur Trauerfeier. Inhalt ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN > Vorherige Seite Nächste Seite Krefeld: Zoo öffnet nach dem Brand im Affenhaus wieder Nach dem verheerenden Brand im Affenhaus öffnet der Zoo in Krefeld am Freitag wieder. In dem traditionsreichen Tierpark waren in der Silvesternacht mehr als 30 Tiere, darunter mehrere Menschenaffen, bei einem Feuer ums Leben gekommen. Das Affenhaus wurde zerstört und ist einsturzgefährdet. Der Zoo möchte den Bereich abriegeln. Unmittelbar nach dem Brand war der Zoo an Neujahr und am Donnerstag geschlossen geblieben. Am Donnerstagabend fand auf einem Parkplatz am Zoo eine Trauerveranstaltung statt, zu der die Bewegung Fridays for Future aufgerufen hatten. Zoo Krefeld: 1000 Menschen kommen zur Trauerveranstaltung Laut Polizei kamen rund 1000 Menschen. Die Veranstaltung sei „sehr friedlich“ verlaufen, hieß es. Um politische Forderungen sei es nicht gegangen, sagte eine Sprecherin von Fridays for Future. Ziel der Initiatoren sei es gewesen, ein Zeichen der Anteilnahme und des Zusammenkommens zu setzen. Auch Feuerwehrleute nahmen an der Veranstaltung teil. Drei Frauen lösten den Brand mit einer Himmelslaterne aus Vor dem Tor des Zoos legten am Mittwoch und Donnerstag viele Menschen aus Trauer und Betroffenheit Kerzen, Blumen und Briefe ab. Wegen zahlreicher Anfragen wurde ein Spendenkonto eingerichtet. Der Zoo hat 17.000 Jahreskarten-Inhaber, jährlich kommen insgesamt über 400 000 Besucher. Den Ermittlungen der Polizei zufolge hat eine Himmelslaterne das Feuer verursacht. Demnach zündeten drei Frauen das schwebende Licht und lösten damit ungewollt den Brand mit einem Millionenschaden aus. Sie hatten sich bei der Polizei gemeldet. (dpa) Affenhaus im Zoo Krefeld niedergebrannt 1 / 6 Affenhaus im Zoo Krefeld niedergebrannt Das Jahr 2020 hat für den Krefelder Zoo dramatisch begonnen. Ein Feuer zerstörte das komplette Affenhaus. Mehr als 30 Tiere starben. Foto: dpa Stimmen Sie ab 7 Bewertungen 2 / 6 Affenhaus im Zoo Krefeld niedergebrannt Bis auf die Grundmauern brannte das Gehege der Orang-Utans und Schimpansen ab. Foto: dpa Stimmen Sie ab 1 Bewertung 3 / 6 Affenhaus im Zoo Krefeld niedergebrannt Rettungskräfte der Feuerwehr konnten ein Übergreifen auf den angrenzenden Gorillagarten verhindern. Foto: dpa Stimmen Sie ab 1 Bewertung 4 / 6 Affenhaus im Zoo Krefeld niedergebrannt Der Krefelder Zoo sprach auf Facebook von einer „unfassbaren Tragödie“. Foto: dpa Stimmen Sie ab 1 Bewertung 5 / 6 Affenhaus im Zoo Krefeld niedergebrannt Beim Eintreffen der Feuerwehr stand das Affenhaus bereits in Vollbrand. Foto: dpa Stimmen Sie ab 2 Bewertungen 6 / 6 Affenhaus im Zoo Krefeld niedergebrannt Nach dem Brand blieb der Krefelder Zoo an Neujahr geschlossen. Foto: dpa Stimmen Sie ab 1 Bewertung
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Nachdem der erste Charterflug mit 189 Touristen aus den Niederlanden am Freitag, dem 26. Juni, in Burgas eintraf, begrüßte heute auch Warna seine ersten ausländischen Gäste. Der erste der drei deutschen Charterflüge mit 120 Passagieren an Bord landete am Flughafen der Stadt. Bis Ende des Tages werden voraussichtlich zwei weitere Flugzeuge mit deutschen Touristen erwartet, die in den Schwarzmeer-Ferienorten Goldstrand und Albena ihren Urlaub verbringen werden. Ein weiterer Flug aus Deutschland sowie Touristen aus der Tschechischen Republik und Polen werden in den kommenden Tagen erwartet.
++ Deutsche Exporte mit Rekordeinbruch im April ++ DE30 versucht, sich über 12.600 Punkten zu halten ++ Lufthansa (LHA.DE) sicherte sich staatliche Hilfe von der österreichischen Regierung ++Die Aktienindizes auf der ganzen Welt ziehen sich heute von ihren jüngsten Hochs zurück. Die Stimmung verschlechterte sich nach den schwachen Handelsdaten aus Deutschland. Für den späteren Teil des Tages sind keine wichtigen Wirtschaftsberichte geplant, sodass der Handel weiterhin von der allgemeinen Stimmung beeinträchtigt werden könnte. Rekordeinbruch der deutschen Exporte Die deutschen Handelsdaten für April wurden heute um 8:00 Uhr veröffentlicht. Bei den Exportdaten wurde ein Rückgang um 15,6% im Monatsvergleich erwartet, aber stattdessen zeigten ... Den vollständigen Artikel lesen ...
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Video: Aktivistinnen mit Hüllenlos-Aktion in legendärem Münchner Traditions-Wirtshaus Teilen Hüllenlose Aktivistinnen der Gruppe „Femen“ haben in einem legendären Münchner Traditions-Wirtshaus für Aufregung gesorgt. Bei Facebook kursiert ein irres Video. Die „Femen“-Gruppierung hat schon mit vielen Protest-Aktionen in der ganzen Welt auf sich aufmerksam gemacht. Diesmal erschienen sie zu einem geplanten Protest im Münchner Hofbräuhaus. Ihre Aktion hat dabei einen ganz besonderen Grund, den sie selber erklären. Da haben viele Hofbräuhaus-Besucher wohl nicht schlecht gestaunt. Am Montag stürmten zwei „Femen“-Aktivistinnen das Hofbräuhaus in der Münchner Innenstadt und skandierten auf einem Tisch „100 Jahre Faschismus, 100 Jahre zu viel.“ Ziel der Protest-Aktion war es, ein Zeichen gegen Nationalsozialismus zu setzen. München: Aktivistinnen mit Protest-Aktion im Hofbräuhaus - Security muss eingreifen Die Aktivistinnen sprangen für ihre Protest-Aktion auf einen Tisch im Hofbräuhaus, wie es für die Gruppierung üblich ist trugen sie dabei zumindest oben rum nichts. Lediglich ein Schriftzug „Don‘t let history repeat“ und „Rechter Terror muss sterben“ schmückte ihren Oberkörper. Wie die Gruppierung auf Facebook erklärt, war der Zeitpunkt für ihre Aktion bewusst gewählt. Kuriose Aktion im Hofbräuhaus: Hüllenlose Frauen von „Femen“ mit Protest Wie die Aktivistinnen auf Facebook erklären, wählten sie den Montag (25. Februar), da vor genau 100 Jahren genau am Hofbräuhaus eine in die NSDAP unbekannte Partei ihre erste Massenveranstaltung abhielt und ihr 25-Punkte-Programm präsentierte. Auf Facebook erklärt sich die Gruppierung dann weiter: "In ganz Europa erstarken rechte Parteien wie Metastasen, rechter Terror tötet. Zuletzt tötete ein Terrorist in Hanau 10 Menschen. Dies sind keine Einzeltäter! [...] Daher rufen wir zum einzigen Punkt auf: verbannt den Faschismus aus den Köpfen der Menschen. 100 Jahre Faschismus sind 100 Jahre zu viel!" Die Bluttat von Hanau sorgt bundesweit für Entsetzen. Auch in München hat man auf die Geschehnisse am Mittwochabend reagiert* - zum Ärger vieler Bürger. Protest-Aktion im Hofbräuhaus: Protest mit Banner und Schriftzügen Das von „Femen Germany“ selbst auf Facebook hochgeladene Video der Protestaktion im Hofbräuhaus, das vor kurzem unerwartete Post aus den USA bekam, zeigt, wie Securities der berühmten Wirtschaft versuchen, die Aktivistinnen von der Aktion abzuhalten. Andere Gäste scheint es derweil nicht allzu sehr zu stören: Mit einem leichten Grinsen beobachten besonders Männer bei einem Bier die besondere Aktion. --- Vor dem Grünwalder Stadion kam es zu einem schlimmen Unfall. Ein Fußgänger starb*, wichtige Fragen sind nach wie vor offen. In München finden zu Fasching viele Partys statt. So auch am Faschingsdienstag (25. Februar). Eine „Ballermann“-Größe gibt sich auch die Ehre. Gleich zweimal*. Die Polizei München musste in der Nacht auf Dienstag (25. Februar) zu einem Einsatz der besonderen Art ausrücken. Eine fast nackte Person trieb sich mitten in der Stadt umher. „Fack Ju Göhte“ mit Elyas M‘Barek lockte über 20 Millionen Besucher in die Kinos. Nun ist eine Entscheidung getroffen worden, die viele Fans überraschen dürfte. *tz.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionszentrums. Ein Deutscher TV-Soapstar zeigte sich jetzt komplett hüllenlos bei Instagram. In München und Bayern herrscht seit Wochen turbulentes Wetter. Am Sonntagabend (1. März) zog ein Gewitter über München - jetzt ist ein spektakuläres Video aufgetaucht.* Im Münchner KVR kam es zu unwirklichen Szenen: Etwa 250 ausländische Studenten standen an der Ausländerbehörde Schlange - und wurden wieder nach Hause geschickt. Das Coronavirus beherrscht seit Wochen die Schlagzeilen - auch in München. „Der Verrückte Eismacher“ hat jetzt mit viel Ironie reagiert - mit einer irren Idee. *tz.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.
Zwei Femen-Aktivistinnen haben am Montag das Hofbräuhaus in der Münchnenr Altstadt gestürmt. Mit entblößten Oberkörpern stiegen sie auf die Tische und riefen lautstark: "100 Jahre Faschismus, 100 Jahre zu viel". Der Zeitpunkt der Aktion war nicht zufällig gewählt: Vor genau 100 Jahren, am 24. Februar 1920, veranstaltete die NSDAP, die bis dahin noch "Deutsche Arbeiterpartei" geheißen hatte, ihre erste Massenveranstaltung im Münchner Hofbräuhaus. Vor rund 2.000 Menschen verkündete Adolf Hitler, zu diesem Zeitpunkt "Propagandabeauftragter" der der Partei, das sogenannte "25-Punkte-Programm" der Partei. Es enthielt unter anderem Forderungen wie den Ausschluss von Juden aus der "Volksgemeinschaft". Zeichen gegen aufkeimenden Faschismus Mit der Aktion am Montag wollten die Aktivistinnen auf das erneute Aufkeimen von völkischem Gedankengut, Antisemitismus und Rassismus aufmerksam machen. Mit einem Plakat mit der Aufschrift "Europa - die Geschichte darf sich nicht wiederholen!" riefen sie dazu auf, den Faschismus aus den Köpfen der Menschen zu verbannen. "Während der Planung ereignete sich der Terroranschlag von Hanau, der uns um so deutlicher gemacht hat, dass die verachtenswerte faschistische Ideologie leider immer noch in den Köpfen mancher Menschen fortbesteht. Wir beobachten mit Sorge, wie rechte Parteien in ganz Europa erstarken, und wollten auf die Gefahr aufmerksam machen. " Klara Martens, Femen-Germany Sichtlich irritierte Hofbräuhaus-Gäste Auf dem Video, das Femen Germany auf ihrer Facebook-Seite veröffentlicht hat, ist zu sehen, wie Mitarbeiter des Hofbräuhauses versuchen, die Aktion zu unterbinden. Die meisten Gäste zeigten sich irritiert, einige Hofbräuhaus-Besucher pfiffen oder fotografierten die Szene. Von Seiten des Hofbräuhauses war dazu am Faschingsdienstag keine Stellungnahme zu bekommen. Markenzeichen der Gruppe: Oben ohne und Blumen im Haar Die Gruppe Femen wurde im April 2008 in der ukrainischen Hauptstadt Kiew gegründet und hat durch provokante Aktionen internationale Beachtung gefunden. Sie definiert sich selbst als feministisch. Markenzeichen der Aktivistinnen sind seit 2010 Oben-ohne-Aktionen, bei denen die nackten Oberkörper mit Parolen bemalt werden. Außerdem tragen die Frauen Blumenkränze im Haar. Femen bezeichnet sich selbst als neue globale Frauenbewegung. "FEMEN Germany e.V." ist der deutsche Verein dieser Frauenprotestbewegung, er wurde 2012 gegründet.
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Nach Corona-​Pause: Jugendliche kommen an die Schulen zurück Fotos: mia Am Montag haben Schulen in Schwäbisch Gmünd wieder eröffnet. Der Ablauf war reibungslos, berichten die Schulleiter. Nur die Schüler müssen sich noch ein bisschen umgewöhnen. Dienstag, 05. Mai 2020 Eva-Marie Mihai 1 Minute 6 Sekunden Lesedauer Die Pausengongs bleiben aus an diesem ersten Schultag nach einer ungewöhnlich langen unterrichtsfreien Zeit. Trotzdem werden pünktlich um 11 . 15 Uhr in der Schiller-​Realschule Stimmen laut und eine Gruppe Jugendlicher kommt mit maskenverdeckten Gesichtern die Treppe herunter. Manche desinfizieren sich noch einmal die Hände, bevor sie das Gebäude verlassen, ein Mädchen stellt sich auf die Seite und wartet auf ihre Freundin. „Der erste Schultag war komisch“, erzählt die 15 -​jährige Schülerin. „Meine Freunde waren in einer anderen Gruppe.“ Diese ständigen Trennungen seien gewöhnungsbedürftig. Das frühe Aufstehen sei okay – alles in allem sei sie froh, jetzt wieder an der Schule sein zu können, wo sie die Fragen direkt an die Lehrer stellen könne. Vier Abschlussklassen werden jetzt an der Schiller-​Realschule unterrichtet und zwei an der Rauchbeinschule. „Die Schüler waren noch ein bisschen müde heute morgen, ich hatte das Gefühl, dass ich die noch wecken musste“, erzählt der geschäftsführende Schulleiter Klaus Dengler mit einem Lachen. Die Klassen seien jetzt halbiert, in den Räumen sitzen nicht mehr als zehn bis 13 Kinder. „Sie haben vier Stunden Unterricht am Tag.“ Vorerst werden nur die Prüfungsfächer unterrichtet. Die eine Gruppe kommt um 8 Uhr, die nächste um 8 . 30 Uhr. Start, Pausen und sogar Klozeiten finden versetzt statt. „Im Gebäude dürfen nie zu viele gleichzeitig unterwegs sein.“ In der nächsten Woche sollen dann die Abschlussschüler 2021 an die Schulen zurückkommen. Das wären dann nochmal vier Klassen. Den ganzen Text lesen Sie am 5 . Mai in der Rems-​Zeitung. Beitrag teilen Interesse an der kompletten Digitalausgabe? Die Rems-Zeitung gibt es auch online im Direktkauf bei iKiosk. 14 Tage kostenlos und unverbindlich testen? Das RZ-Probeabo - digital oder klassisch mit Trägerzustellung. #gemeinsam #bleibtdaheim Corona-Hilfsangebote zwischen Wald und Alb. 886 Aufrufe 265 Wörter 1 Tag 6 Stunden Online
So läuft der Unterricht zu Hause: Familie Müller erzählt Foto: mia Wenn aus dem Papa der Herr Lehrer wird: Schulen sind geschlossen — wie läuft der Unterricht zu Hause? Familie Müller berichtet. Freitag, 20. März 2020 Eva-Marie Mihai 55 Sekunden Lesedauer 7 Tobias Müller nimmt den Hörer ans Ohr, klärt mit der Lehrerin ein Problem – die Seiten werden nicht so gedruckt, wie sie angezeigt werden – Problem unterschiedlicher Windows-​Systeme. Allerdings laufe die Kommunikation zwischen den Eltern und den Lehrern gut: „Wir bekommen die Aufgaben zugeschickt, es gibt einen Arbeitsplan.“ Leonie Clara hat wenig Stress mit der „Home-​School“. „Ich finde es cool, dann kann man Pause machen, wann man will.“ Aber, korrigiert sie sich, eigentlich wäre sie doch lieber in der Schule und würde sich mit ihren Freunden treffen. Jannik-​Noah sieht das nicht so eng, er mag Schule lieber daheim. Und wie sieht es in den Schulen aus? In der Schiller-​Realschule sind die Türen verschlossen. Bauarbeiter werkeln vor sich hin. Der geschäftsführende Schulleiter Klaus Dengler ist gerade damit beschäftigt, die Prognose für das nächste Schuljahr zu erstellen. Normalerweise mache er das in den Ferien oder am Wochenende. Wie die Kinder die Schule zu Hause erleben und welche Probleme Klaus Dengle in dem System sieht, lesen Sie am 21 . März in der Rens-​Zeitung. Tobias Müller sitzt mit seinen Kindern am Esstisch. Die achtjährige Leonie Clara sitzt über einem Schreibheft, der-​jährige Jannik-​Noah schreibt Zahlen. Da klingelt das Telefon ­– die Lehrerin. Beitrag teilen Interesse an der kompletten Digitalausgabe? Die Rems-Zeitung gibt es auch online im Direktkauf bei iKiosk. 10 Tage kostenlos und unverbindlich testen? Das RZ-Probeabo - digital oder klassisch mit Trägerzustellung. schauorte zwischen Wald und Alb schauorte.de ∞ Tipps, Termine und Veranstaltungen im Remstal 1018 Aufrufe 221 Wörter 1 Tag 2 Stunden Online
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Kindertagesstätten sind dankbar für Zuger Rettungsschirm Mit 2,8 Millionen Franken will der Kanton verhindern, dass Kitas und Tagesfamilien in eine finanzielle Notlage geraten. Kitas sind auch während der Coronapandemie geöffnet. Symbolbild: Matthias Jurt (Zug, 9. April 2020) Als Mitte März der Bundesrat die «ausserordentliche Lage» ausgerufen hat, um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen, stellte er auch den Schulbetrieb ein. Der Präsenzunterricht wurde auf Fernunterricht umgestellt, die schulergänzende Betreuung geschlossen. Die Kitas müssen grundsätzlich geöffnet bleiben, so die Richtlinie des Bundesrates. Die Betreuung soll in kleineren Gruppen geschehen und die Eltern werden aufgefordert, ihre Sprösslinge möglichst privat zu betreuen. So auch im Kanton Zug. Die vertraglich geschuldeten Betreuungstarife sollten auch bei Nichtnutzung des Angebots bezahlt werden. Dies stiess mancherorts auf Unmut. Die Zuger Regierung hat deshalb diese Woche beschlossen, einen Notstandskredit in Höhe von 2,8Millionen Franken zu sprechen. Dies entspricht laut Mitteilung 80 Prozent des maximal zu erwartenden Defizits der Kitas. Betreuungssystem soll nach Krise weiterfunktionieren Dass der Kanton nun einen Rettungsschirm für die Kitas und Tagesfamilienorganisationen spannt, begrüsst der Verband Kinderbetreuung Schweiz Kibesuisse grundsätzlich sehr, wie die Regionalleiterin Zentralschweiz Simone Sprecher mitteilt. Auch Urs Brugger freut sich. Der Steinhauser besitzt mehrere Kindertagesstätten in und ausserhalb des Kantons Zug. «Es ist ein grosses Bedürfnis der Eltern, die, obwohl sie ihre Kinder nicht betreuen lassen, trotzdem die Beiträge bezahlen müssen», sagt er. Denn die Verträge würden weiterlaufen, nicht nur diejenigen mit den Eltern, sondern auch die Miet- und Arbeitsverträge. «Kitas sind darauf angewiesen, dass die Betreuungsbeiträge bezahlt werden, ansonsten haben wir ein Liquiditätsproblem», erklärt Brugger und präzisiert: «Eine Kita könnte bald weder Löhne noch Miete bezahlen.» Der erfahrene Kitabetreiber ist sich sicher: «Kleine Kitas würden innerhalb von Wochen bankrottgehen.» Mit dem Rettungsschirm soll nun genau das verhindert werden: Das über Jahre aufgebaute gutfunktionierende Betreuungssystem soll nach der Coronakrise weiter funktionieren. Im Kanton Zug gibt es rund 65 Kitas mit ungefähr 2500 Plätzen. «Umso wichtiger ist jetzt, dass alle Eltern die Beträge an die Kitas bezahlen», erinnert Urs Brugger. Die gesprochenen Millionen seien eine grosse Erleichterung und vermitteln Sicherheit. Der Kanton geht davon aus, dass momentan nur noch 30 Prozent der in Kitas und Tagesfamilien angemeldeten Kinder auch dort betreut werden. In der Kita Zug West werden noch rund die Hälfte der Kinder vor Ort betreut. Die Geschäftsstellenleiterin Patricia Diermeier ist dem Kanton für den Notkredit dankbar: «Die Entscheidung des Kantons ist sehr wichtig für die Eltern, die momentan auf den Betreuungsplatz verzichten.» Doch Patricia Diermeier wünscht sich eine klarere Kommunikation, wer ein Kind in eine Kita schicken darf und wer darauf verzichten soll. Denn die Betreuung von Bund und Kanton vorgeschriebenen kleineren Gruppen sei äusserst personalintensiv. «Momentan kümmern sich zwei Mitarbeiterinnen um fünf Kinder», erklärt sie. Denn es sei unmöglich, dass eine Person gleichzeitig fünf Kinder verschiedener Altersstufen betreut. «Es sind immer noch zu viele Kinder in den Kitas», findet Diermeier. Die Distanz- und Hygieneregeln können in einer Kita nicht konsequent eingehalten werden, das sei auch der Regierung klar. Man appelliere deshalb an die Eigenverantwortung und Entscheidungsfreiheit der Direktbetroffenen, sagt Andreas Hostettler, Direktor des Innern. Der gesprochene Kredit sei nötig geworden, nachdem der Bund kommuniziert habe, dass er in diesem Bereich keine Unterstützung vorsehe. Andreas Hostettler sagt: «Arbeitsplätze zu retten, macht nur Sinn, wenn auch die Betreuungsplätze weiter bestehen bleiben.» Denn die meisten Kitas würden nicht gewinnorientiert arbeiten. «Sie verfügen über nicht allzu grosse Reserven, um einen erheblichen Ausfall von Elternbeiträgen verkraften zu können», weiss er. Die Direktion des Innern richtet nun eine Anlaufstelle ein und stellt die Formulare online. Die Kitas melden ihre Ausfälle. Wird der Antrag gutgeheissen, überweist der Kanton die Geldsumme an die Kita. «Die Kitas rechnen selber mit den Eltern ab», erklärt Hostettler. Der Zeitraum für den Anspruch einer Rückzahlung der Betreuungsbeiträge beginnt rückwirkend per 16.März und endet am 19. April. Da der Bundesrat nun den Lockdown um eine Woche verlängert hat, wird eine allfällige Krediterhöhung laut Hostettler Gegenstand von Gesprächen und Anträgen im Regierungsrat sein.
Zuger Regierung verlängert Unterstützung für Kitas Die finanzielle Unterstützung für Zuger Kitas, die aufgrund der Corona-Pandemie finanzielle Einbussen erleiden, wird erhöht und zeitlich ausgedehnt. Nachdem die Regierung Anfang April einen Beitrag in der Höhe von 2,8 Millionen Franken für die Zeitspanne vom 16. März bis 19. April gesprochen hat, beträgt der zweite Beitrag 1,7 Millionen Franken und gilt für die Periode vom 20. April bis 10. Mai. Die finanzielle Unterstützung der Kitas im Kanton Zug wird verlängert. Bild: Matthias Jurt (Zug, 9. April 2020) (haz) In Ergänzung zu den Bundesmassnahmen im Zusammenhang mit dem Coronavirus hat der Regierungsrat am 7. April die «Verordnung zur Abfederung der wirtschaftlichen Auswirkungen des Coronavirus im Bereich der familienergänzenden Kinderbetreuung» erlassen. In dieser regelt er die zeitlich begrenzte Übernahme der Elternbeiträge jener Familien, die ihre Kinder – um die Virusverbreitung einzudämmen – auf Anweisung der Behörden nicht mehr in einer Kindertagesstätte bzw. Tagesfamilie betreuen lassen bzw. liessen. Geltungsdauer orientiert sich an den Massnahmen des Bundes Die Regierung hat laut Medienmitteilung der kantonalen Direktion des Innern die Übernahme der Elternbeiträge durch den Kanton in der Verordnung zunächst auf die Zeitdauer vom 16. März bis 19. April befristet und dafür maximal 2,8 Millionen Franken zur Verfügung gestellt. Bezüglich Zeitdauer orientierte sie sich an der Geltungsdauer der einschränkenden Massnahmen des Bundes, die damals bis zum 19. April befristet waren. Auch beim gestrigen Entscheid orientierte sich die Regierung an der Geltungsdauer der Massnahmen des Bundes, dessen Lockerungsfahrplan sowie insbesondere am Zeitpunkt der Wiedereröffnung der Schulen im Kanton Zug (11. Mai). Daher verlängerte sie den Zeitraum, während dem sie sich an den Betreuungskosten der Eltern beteiligt, bis zum 10. Mai und sprach 1,7 Millionen Franken. Insgesamt beteiligt sich der Kanton somit während acht Wochen mit maximal 4,5 Millionen Franken an den Elternbeiträgen. Summe und Zeitraum sind abschliessend und werden nicht mehr verlängert. Auch Gemeinden beteiligen sich am finanziellen Rettungsschirm Sämtliche Gemeinden des Kantons Zug haben zugesagt, sich für die relevante Zeitspanne mit 20 Prozent am Gesamtbetrag zu beteiligen, bzw. entsprechende Anträge an die Gemeindeversammlung zu stellen. «Dieses Engagement freut die Regierung. Es zeigt, wie wichtig den Gemeinden die Betreuungsstrukturen sind, die in den letzten Jahren auf lokaler Ebene realisiert wurden», lässt sich Regierungsrat Andreas Hostettler in der Medienmitteilung zitieren.
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(218/2020 ) Autobahnpolizei Göttingen: Erneut massive Verkehrsbehinderungen durch Starkregen auf der BAB A 7 zwischen AD Drammetal und der Landesgrenze Hessen Göttingen - Aufgrund der aktuellen Witterungslage ( gewittriger Starkregen ) kommt es momentan auf der BAB A 7 zwischen der Landesgrenze zu Hessen und dem Dreieck Drammetal erneut zu erheblichen Verkehrsbehinderungen in beiden Fahrtrichtungen. Wie schon gestern Abend ist es anlassbezogen bereits zu mehreren Verkehrsunfällen gekommen. Die Verkehrsteilnehmer werden um erhöhte Vorsicht gebeten ! Rückfragen bitte an: Polizeiinspektion Göttingen Einsatz-& Streifendienst Autobahnpolizei Alte Landstraße 1 37124 Rosdorf Telefon: 0551/491-6515 eingestellt für die Polizeiinspektion Göttingen Otto-Hahn-Straße 2 37077 Göttingen Telefon: 0551/491-2017 E-Mail: pressestelle@pi-goe.polizei.niedersachsen.de http://www.pi-goe.polizei-nds.de Weiteres Material: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/119508/4623165 Polizeiinspektion Göttingen
Polizeiinspektion Göttingen POL-GÖ: ( 108 2020 ) Kurzfristige Vollsperrung der BAB A 7 zwischen den Anschlussstellen Echte und Northeim-Nord in Fahrtrichtung Süden Göttingen (ots) Aufgrund eines mit Motorschaden liegengebliebenen Lkw musste aktuell die BAB A 7 zwischen den AS Echte und Northeim-Nord in Fahrtrichtung Süden vollgesperrt werden. Grund sind massiv ausgetretene Betriebsstoffe, die sich über die gesamte südliche Richtungsfahrbahn verteilt haben. Bis zum Abschluss der Fahrzeugbergung und der erforderlichen Fahrbahnreinigung muss daher die südliche Richtungsfahrbahn vorübergehend vollgesperrt werden. Ortskundige Verkehrsteilnehmer werden gebeten, den Bereich weiträumig zu ümfahren bzw. die ausgewiesenen Umleitungsstrecken zu nutzen. Es wird nachberichtet. Die Autobahnpolizei Göttingen wünscht eine gute und sichere Fahrt ! Rückfragen bitte an: Polizeiinspektion Göttingen Einsatz-& Streifendienst Autobahnpolizei Alte Landstraße 1 37124 Rosdorf Telefon: 0551/491-6515 eingestellt für die Polizeiinspektion Göttingen Otto-Hahn-Straße 2 37077 Göttingen Telefon: 0551/491-2017 E-Mail: pressestelle@pi-goe.polizei.niedersachsen.de http://www.pi-goe.polizei-nds.de Original-Content von: Polizeiinspektion Göttingen, übermittelt durch news aktuell
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Männer ausgeraubt : Gerichtsprozess in Krefeld: Vater und Sohn sieben Stunden gefoltert Ob der Angeklagte überhaupt schuldfähig wäre, muss ein Gutachter noch herausfinden. Foto: dpa/Britta Pedersen Krefeld Einem 36-Jährigen wird vorgeworfen zwei Männer stundenlang gefoltert und dann ausgeraubt zu haben. Der Angeklagte schweigt vor dem Krefelder Landgericht zu den Vorwürfen. Knapp sieben Stunden sollen ein 36-jähriger Angeklagter und mehrere, noch unbekannte Komplizen, zwei Männer gefoltert und ausgeraubt haben. Dafür muss sich der Mann seit Mittwoch vor dem Landgericht verantworten. Die Staatsanwaltschaft legt dem Angeklagten zur Last, dass er und seine Mittäter im Februar 2018 in die Wohnung der beiden mutmaßlichen Opfer, die Vater und Sohn sind, eingedrungen sei. Das sei noch auf normalem Wege gelungen. Denn auf Klopfen wurde die Tür geöffnet. Aber dann soll die Gewalt direkt losgegangen sein. Einem der Männer sei sofort mit einer Holzlatte auf den Kopf geschlagen worden. In der Wohnung wurde weiter auf den Mann eingeschlagen und er wurde an einen Stuhl gefesselt. Auch der andere Mann sei nach anfänglicher Gegenwehr gefesselt worden. Sieben Stunden lang sollen die Opfer gequält worden sein Der Angeklagte und seine Mittäter hätten im weiteren Verlauf Bargeld, eine EC-Karte und eine Pkw-Schlüssel zu einem VW Touareg, den sie später entwendet hätten, Mobiltelefone, einen Laptop und Kreditkarten an sich genommen. Eines der Opfer habe auf Drohungen die Pin-Nummer zur EC-Karte genannt. Zwei der Mittäter seien später zu einer Bankfiliale gegangen und hätten mit der entwendeten Karte 500 Euro abgehoben. Später soll noch einmal Bargeld in unbekannter Höhe abgehoben worden sein. Um die beiden Männer weiter unter Druck zu setzen, sollen sie immer weiter geschlagen worden sein. Erst nachdem der Angeklagte und die weiteren Täter die Wohnung schließlich verlassen hätten, haben die Geschädigten die Polizei informieren können. Da sollen aber schon nahezu sieben Stunden Zeit vergangen sein. Im Prozess am Mittwoch sagte der Angeklagte nichts zu den Vorwürfen. Es ist allerdings nicht klar, ob er überhaupt schuldfähig ist. Dazu soll ein medizinischer Gutachter bestellt werden. Dieser soll außerdem feststellen, ob der Angeklagte wegen einer Drogensucht in einer Entziehungsanstalt untergebracht werden soll.
Krefeld Weil ihm bei der Polizei keiner helfen konnte, drohte der Mann mit einer Explosion. Während starke Kräfte das Gebäude abriegelten, wurde der Mann überwältigt. Ein nach Polizeiangaben verwirrter Mann hat am Freitagnachmittag die Mitarbeiter des Polizeipräsidiums bedroht und für eine Sperrung des Gebäudes gesorgt. Er hatte einen Schnellkochtopf mit einer gasbetriebene Kochplatte dabei und erzeugte damit eine Stichflamme in der Eingangsschleuse. Er konnte festgenommen werden, der Topf aber blieb in der Schleuse. Da nicht klar war, ob der Inhalt gefährlich war, wurde der Eingangsbereich abgesperrt. Experten des Landeskriminalamtes gaben am Abend Entwarnung. Sie fanden in dem Topf Schrauben und Öl. Der 30-Jährige wurde in die Psychiatrie gebracht.
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POTSDAM (dpa-AFX) - In der Coronavirus-Krise könnte in Zukunft auch die vorübergehende Schließung eines der beiden Berliner Flughäfen Tegel oder Schönefeld ein Thema werden. Das werde in den nächsten Wochen zu entscheiden sein, sagte Rainer Bretschneider, Aufsichtsratschef der Betreibergesellschaft, am Montag in Potsdam. Im Moment stehe die Entscheidung aber nicht an. Man sei in der Absprache mit den Luftfahrtbehörden. Die Flughafengellschaft selbst habe eine Betriebspflicht, nur die Behörden könnten die Schließung verfügen. "Wir stehen vor erheblichen Liquiditätsproblemen", sagte Bretschneider. Um die Einnahmeverluste durch das Coronavirus auszugleichen, brauche man im günstigsten Fall einen kleinen dreistelligen Millionenbetrag. Der Aufsichtsrat hatte am Donnerstag eingewilligt, um staatliche Hilfe zu ersuchen. In Tegel und Schönefeld sind die Passagierzahlen eingebrochen. An diesem Dienstag sind in Tegel mehr als 80 Prozent der Linienflüge gestrichen, am kleineren Airport Schönefeld gut die Hälfte. Beide Flughäfen liegen etwa 25 Kilometer Luftlinie voneinander entfernt. Bretschneider bestätigte, dass die Flughafengesellschaft für die Fertigstellung des neuen Hauptstadtflughafens BER zusätzliche 792 Millionen Euro benötige. Die Zahl war im Dezember durchgesickert, vom Unternehmen aber zunächst nicht bestätigt worden. Begründet wurde der Mehrbedarf mit zusätzlichen Mitarbeitern und höheren Baupreisen. Die Summe steht nach Bretschneiders Angaben im neuen Businessplan der Gesellschaft, der alte war von rund 508 Millionen Euro ausgegangen. Das Unternehmen will nach seinen Worten die Hälfte des Geldes am Kapitalmarkt aufnehmen und hoffe die zweite Hälfte von seinen Eigentümern zu bekommen, den Ländern Berlin und Brandenburg sowie dem Bund. Der Flughafen soll Ende Oktober in Betrieb gehen./bf/DP/jha
BERLIN (dpa-AFX) - Die Entscheidung über eine mögliche vorübergehende Schließung des Berliner Flughafens Tegel könnte an diesem Montag fallen. Der starke Passagierrückgang in der Corona-Krise ist nach Regierungsangaben ein Thema der Gesellschafterversammlung der Flughafengesellschaft Berlin Brandenburg. Erwogen wird nach dpa-Informationen, Tegel zunächst bis Ende Mai zu schließen. Bei der Telefonkonferenz dürfte es daher auch um mögliche Finanzhilfen für das staatliche Unternehmen gehen. Es verbucht erhebliche Einnahmeausfälle, weil kaum noch geflogen wird. Der Aufsichtsrat hat schon zugestimmt, Hilfen zu beantragen. Eigentümer des Flughafens sind zu je 37 Prozent die Länder Berlin und Brandenburg sowie zu 26 Prozent der Bund. Die Passagierzahlen in Berlin lagen zuletzt mehr als 90 Prozent unter dem Vorjahreswert. Für ihre 2200 Beschäftigten hat die Flughafengesellschaft schon Kurzarbeit beantragt. Laut Aufsichtsratschef Rainer Bretschneider beträgt der Finanzbedarf im günstigsten Fall einen niedrigen dreistelligen Millionenbetrag. Die Flughafengesellschaft kalkuliert nach dpa-Informationen mit einer Millionen Euro weniger Umsatz pro Tag. Dagegen ließen sich etwa sechs Millionen Euro im Monat sparen, wenn in Tegel nicht geflogen würde. Dafür müsste die Flughafengesellschaft bei der Luftfahrtbehörde beantragen, die Betriebspflicht aufzuheben. Diskutiert wurde zuletzt, Tegel zu schließen, weil in Schönefeld das Frachtgeschäft konzentriert ist und es dort kein Nachtflugverbot gibt. Zudem gibt es dort ein Medical Assessment Center, wo infizierte Fluggäste vorübergehend untergebracht werden können. Der Bund hatte sich zuletzt skeptisch über eine Tegel-Schließung gezeigt. In Tegel starten und landen auch die Regierungsmaschinen; in Schönefeld gibt es jedoch ein neu gebautes Regierungsterminal. Auf dem Flughafenareal in Brandenburg an der südöstlichen Stadtgrenze soll Ende Oktober der neue Hauptstadt-Airport BER eröffnen. Wegen Planungsfehlern, Technikproblemen und Baumängeln hatte sich der Start seit 2011 verzögert. Nach der Inbetriebnahme schließt der Flughafen Tegel; dort soll nach aktueller Planung am 8. November die letzte Maschine abheben. Der Berliner Innenstadtflughafen Tempelhof ist schon 2008 zugunsten des BER geschlossen worden./bf/DP/zb
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Boris Johnson. (Foto: dpa) Jetzt teilen: Jetzt teilen: LONDON - Der britische Premierminister Boris Johnson ist wegen seiner Covid-19-Erkrankung auf die Intensivstation verlegt worden. Sein Zustand habe sich im Laufe des Nachmittags verschlechtert, bestätigte eine Regierungssprecherin am Montagabend der Deutschen Pesse-Agentur in London. Der 55-Jährige war am Sonntag in das St. Thomas' Hospital gebracht worden. Er hatte seine Infektion mit dem neuartigen Erreger bereits am 27. März öffentlich gemacht. Johnson habe Außenminister Dominic Raab damit beauftragt, ihn zu vertreten, wo es notwendig sei, hieß es in einer offiziellen Mitteilung der Downing Street. "Der Premierminister ist in hervorragenden Händen und dankt allen Mitarbeitern des (Gesundheitsdiensts) NHS für ihre harte Arbeit und ihr Engagement." Medienberichten zufolge ist Johnson bei Bewusstsein. "Meine Gedanken sind beim Premierminister und bei seiner Familie - ich sende ihm alle guten Wünsche", twitterte die schottische Regierungschefin Nicola Sturgeon. Finanzminister Rishi Sunak teilte ebenfalls per Twitter mit, seine Gedanken seien bei Johnson und dessen schwangerer Verlobter Carrie Symonds. Verknüpfte Artikel Auch Symonds verbrachte eine Woche mit Symptomen der Lungenkrankheit im Bett. Das Paar hatte Ende Februar seine Verlobung bekanntgegeben. Das Baby soll im Frühsommer auf die Welt kommen. Fieber und Husten Nachdem Johnson von seiner Infektion erfuhr, arbeitete er zunächst isoliert im Regierungssitz in der Downing Street weiter. In seinen Videobotschaften zur Pandemie gab er sich optimistisch, er wirkte aber bereits angeschlagen und hatte auch deutlich an Gewicht verloren. Am Sonntag musste er dann in die Klinik gebracht werden. Er sei auf Anraten seines Arztes "zu einigen Routinetests" ins Krankenhaus gegangen, hatte Johnson noch am Montag per Twitter mitgeteilt. Nach Angaben eines Regierungssprechers litt er unter Fieber und Husten. Einige britische Medien schrieben hingegen von einer schweren Erkrankung der Lunge; Johnson wurde demnach bereits beatmet. Außenminister Raab vertrat ihn bereits auf einer Sitzung. Noch Anfang März hatte der Premierminister damit geprahlt, dass er Menschen in einem Krankenhaus, darunter Covid-19-Patienten, die Hände geschüttelt habe. Das werde er auch weiterhin tun, sagte er damals. Die britische Regierung steht im Kampf gegen die Pandemie unter erheblichem Druck: Durch einen Schlingerkurs verlor sie wertvolle Zeit, um den Ausbruch einzudämmen. Im chronisch unterfinanzierten Gesundheitsdienst NHS (National Health Serice) gibt es zudem nicht genügend Tests, Schutzausrüstungen und Beatmungsgeräte. Erste Kliniken meldeten britischen Medien zufolge sogar einen Mangel an Sauerstoff für die Beatmung der Lungenkranken. Mehr zum Coronavirus
Boris Johnson. (Foto: dpa) Jetzt teilen: Jetzt teilen: LONDON - Der britische Premierminister Boris Johnson hat sich mit dem Coronavirus angesteckt. Das teilte er am Freitag per Kurznachrichtendienst Twitter mit. Er habe milde Symptome, Husten und Fieber, entwickelt, sagte Johnson in einer Videobotschaft. "Ich arbeite von zuhause, ich bin in Selbstisolation", sagte der Premier. Dank moderner Technologie könne er weiterhin mit seinem Top-Team kommunizieren, um den Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie in seinem Land anzuführen. Johnson dankte dem Nationalen Gesundheitsdienst NHS, weiteren Mitarbeitern des Öffentlichen Diensts und etwa 600.000 Menschen, die sich als freiwillige Helfer gemeldet hatten. Großbritannien hatte am Donnerstag erstmals mehr als 100 Todesfälle in einem Zeitraum von 24 Stunden durch das neuartige Coronavirus verzeichnet. Wie das Gesundheitsministerium in London mitteilte, starben seit Mittwoch 115 Menschen an der Lungenkrankheit Covid-19. Die Zahl der Toten im Vereinigten Königreich stieg damit auf 578 an. Rund 11.700 Menschen waren in dem Land nachweislich mit dem Virus infiziert. Die tatsächliche Zahl der Infizierten dürfte allerdings sehr viel höher sein. Großbritannien hat bislang im Vergleich zu Deutschland nur wenige Tests durchgeführt und lange mit der Einführung drastischer Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie gezögert. Tweet Over the last 24 hours I have developed mild symptoms and tested positive for coronavirus. I am now self-isolating, but I will continue to lead the government’s response via video-conference as we fight this virus. Together we will beat this. #StayHomeSaveLives pic.twitter.com/9Te6aFP0Ri — Boris Johnson #StayHomeSaveLives (@BorisJohnson) March 27, 2020 Bereits am Mittwoch war bekannt geworden, dass sich auch Thronfolger Prinz Charles mit dem Erreger Sars-CoV-2 infiziert hat. Doch auch bei ihm sollen die Symptome mild sein. Johnson zeigte sich trotz allem optimistisch. "Wir werden es (das Virus) besiegen, wir werden es gemeinsam besiegen", sagte der Premier. Mehr zum Coronavirus Unsere ständig aktualisierte Übersicht zur Lage in Hessen und Rheinland-Pfalz finden Sie hier, darin aktuelle Videos und Hintergründe aus den Städten Wiesbaden, Mainz, Darmstadt, Gießen, Wetzlar, Worms und der gesamten Großregion.
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Bergedorf. Der Rost ist weg, die Farbe frisch – und er ist bunt geblieben. Die Nachbesserung der Sanierung des historischen Sievers-Brunnens am Kaiser-Wilhelm-Platz, zwischen Sachsentor und Schlosspark, ist endlich abgeschlossen. Und damit dürfte auch der Streit mit den Denkmalschützern um die Farbgebung des gusseisernen Brunnens von 1888 Geschichte sein. Pfusch bei Entrostung im Jahr 2019 Rückblick: Erst 2019 war der prägnante Brunnen für 25.000 Euro entrostet und frisch gestrichen worden. Doch die vom Bezirksamt beauftragte „Fachfirma“ hatte offenbar gepfuscht. Schon nach wenigen Monaten kam überall wieder massiv Rost durch. Die Firma sollte nachbessern. Doch meldeten sich nun Denkmalschützer der Hamburger Kulturbehörde und forderten eine „einfarbige Gestaltung“, so wie historische Schwarz-Weiß-Bilder den Ursprungszustand zeigten. Unsere Zeitung fragte die Bergedorfer, und der Protest war groß. Malermeister Sartig machte Brunnen in den 80er-Jahren bunt Auch Malermeister Manfred Sartig (80) meldete sich zu Wort. Er hatte in den 1980er-Jahren den Brunnen mit einer feinen Metalllasur farbig umgestaltet: „Erst dadurch wurde er zum Bergedorfer Kleinod und Wahrzeichen.“ Schließlich lenkten die Denkmalschützer ein, überließen dem Bezirksamt die Entscheidung über die Farbgestaltung. Ist der Brunnen jetzt zu bunt? Die Fotos zeigen das Ergebnis. Der Brunnen ist bunt – manchen ist er zu bunt. Denn statt metallisch schimmernder, halbdurchsichtiger Lasur macht der Lack einen eher deckenden Eindruck. Hauptsache der Rost ist weg. Was wurde diesmal anders gemacht beim Anstrich? Bezirksamtssprecher Dr. Sebastian Kloth gibt sich einsilbig: „Die Firma hat die Farbe ordnungsgemäß aufgetragen. Es handelt sich um einen Regress.“ Eigentlich sollt schon zu Ostern wieder Wasser fließen Das hat gedauert. Seit dem 9. März war der Brunnen mit einem Zelt eingehaust. Eigentlich sollte Ostern schon wieder Wasser fließen. Doch dann kam offenbar Corona dem alleine im Zelt arbeitenden Maler in die Quere. Amtssprecher Kloth: „Sie wissen ja, dass wir momentan nicht in einer normalen Situation leben. Da kann es durchaus mal zu anderen zeitlichen Intervallen kommen.“ Wichtig sei, dass die Bergedorfer den Brunnen nun wieder genießen könnten. Neue Farbe muss noch aushärten Zur Zeit allerdings nur durch eine Metallabsperrung hindurch. Denn die Farbe müsse erst noch aushärten, ehe dann zu Pfingsten wieder Wasser sprudeln soll. Reaktionen der Bergedorfer sehr unterschiedlich Die ersten Reaktionen auf die Umsetzung sind indes unterschiedlich: „Sehr gelungen“, findet Rosi Horst. „Er ist ein echtes Bergedorfer Wahrzeichen“, sagt Nils Villwock. „Oh Gott! Wer hat das verbockt, förmlich versaut“, meint dagegen Joachim Weiß. „Die Feingliedrigkeit wurde übermalt“ Auch Manfred Sartig ist nicht wirklich zufrieden: „Für mich als ausgebildeten Malermeister ist die Ausführung dilettantisch. Die goldfarbenen Putten sind protzig. Die Objekte haben durch den dichten Lack keine Struktur mehr, wirken leblos. Die Feingliedrigkeit wurde übermalt.“ Immerhin: Der Brunnen habe jetzt eine angemessene Fernwirkung: „Mit Abstand geht’s“. So ist die Farbentscheidung zwar gefallen, die Kontroverse über das passende Erscheinungsbild aber dauert an. Manuela Wolter bringt es auf den Punkt: „Schönheit liegt im Auge des Betrachters“ – und ist auch eine Frage des Zeitgeistes.
Goldene Engel, knallgrüne Frösche und blaue Fische als Wasserspeier – der historische Sievers-Brunnen in Bergedorf ist Hamburgs buntester Brunnen. Doch die Denkmalschützer sind gar nicht begeistert. Die meisten Hamburger dürften weder wissen, dass es in Bergedorf einen Kaiser-Wilhelm-Platz gibt, noch dass dort der Sievers-Brunnen sprudelt. Carl Sievers war ein privater Wasserwerksbesitzer, der von 1885 bis 1899 die Bergedorfer mit Bille-Wasser versorgt hat. 1888 stiftete er den Brunnen. Denkmalschützer wollen den Brunnen restaurieren Der war eigentlich einfarbig. Doch in den 80er Jahren entschied sich der Bezirk für einen knallbunten Anstrich. Der war aber jetzt in die Jahre gekommen, Rost blühte auf dem Metall. Für 25.000 Euro sollte der Sievers-Brunnen in neuem Glanz erstrahlen. Doch dann schalteten sich laut „Bergedorfer Zeitung“ die Denkmalschützer ein. Sie wollten die nötige Sanierung zum Anlass nehmen, den Brunnen wieder wie ursprünglich einfarbig zu gestalten. Verschwindet das Türkis bald wieder? Denkmalschützer wollen den Brunnen nicht mehr bunt haben. Florian Quandt Foto: Aber viele Bergedorfer meinen, dass der Brunnen doch erst durch die Farbe zu einem Kleinod und Bergedorfer Wahrzeichen geworden ist. Die Denkmalschützer lenkten schließlich ein und überließen dem Bezirk die Entscheidung. Und der wollte es wieder bunt.
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Am kommenden Montag beginnt der Corona-Einsatz der Miliz. Wegen der Pandemie wurde erstmals in der Geschichte Österreichs die Miliz mobilgemacht. Einberufen wurden 13 Jägerkompanien aus allen Bundesländern. Die rund 2.300 Männer und Frauen lösen ab Mitte Mai die verlängerten Grundwehrdiener und Berufssoldaten, die jetzt im Einsatz stehen, ab. Aktuell sind 2.000 Soldaten im Covid-Einsatz, weitere 1.000 sind im Assistenzeinsatz an den Grenzen. Sie alle sollen ab Mitte Mai von der Miliz abgelöst werden. Die ersten 160 Milizsoldaten rückten bereits diesen Montag ein, um sich auf den bevorstehenden Einsatz vorzubereiten. Hierbei handelt es sich um das Schlüssel- und Führungspersonal (Kompaniekommandanten, Gruppenkommandanten, etc.) der Milizeinheiten. Ab kommenden Montag werden dann die restlichen Milizkräfte in ihren jeweiligen Jägerkompanien einrücken. Diese sollen voraussichtlich bis Ende Juli im Einsatz stehen. Grundsätzlich werden die Milizsoldaten dort einrücken, wo der Milizverband beheimatet ist. Die 13 Jägerkompanien, die einberufen wurden, sind auf das ganze Bundesgebiet verteilt. Im Burgenland sind sie in Güssing stationiert, in Wien in der Maria-Theresien-Kaserne, in Niederösterreich in Amstetten, Mautern und Mistelbach, in Oberösterreich in Hörsching, in der Steiermark in St. Michael und in Straß bei Graz, in Tirol in der Lizum, in Kärnten in Spittal an der Drau, in Salzburg in Wals-Siezenheim und in Vorarlberg in Bludesch. Die Aufgaben der Miliz sind vielfältig und richten sich nach den Anforderungen der Behörden. Der Großteil der Soldaten wird voraussichtlich im Grenzeinsatz sein, einerseits zur Überwachung der geschlossenen Grenzübergänge, anderseits zur Unterstützung beim Reisemanagement und als gesundheitsbehördliche Assistenz im Grenzraum und an den Grenzübergängen. Die rechtlichen Grundlagen für diese Teilmobilmachung der Miliz bietet der Paragraph 23a im Wehrgesetz. Dieser ermöglicht die „Heranziehung von Wehrpflichtigen des Miliz- und des Reservestandes zum Einsatzpräsenzdienst bis zu einer Gesamtzahl von 5.000 Wehrpflichtigen“. Beschlossen wurde die Einberufung der Miliz im Ministerrat Mitte März. Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (ÖVP) bedankte sich in einer Stellungnahme gegenüber der APA bei allen Soldaten, die in der Coronakrise ihre Einsatzbereitschaft zeigen. „Mit Ihrem Einsatz und Engagement sorgen Sie nicht nur für die Sicherheit unseres Landes, sondern auch für den Schutz der Österreicherinnen und Österreicher. Ich wünsche Ihnen für den bevorstehenden Einsatz alles Gute, viel Erfolg und viel Soldatenglück.“
Die Arbeitslosigkeit nahm im Mai durch die Coronakrise prozentuell zum Vorjahresmonat in Tirol am stärksten und in Wien am wenigsten zu. Die Coronakrise wirkt sich unterschiedlich stark auf den Arbeitsmarkt in den einzelnen Bundesländern aus. Am geringsten stieg die Arbeitslosigkeit per Ende Mai prozentuell zum Vorjahresmonat in Wien mit plus 38 Prozent auf über 187.00 Arbeitslose und Schulungsteilnehmer. Tirol verzeichnet mit einem Zuwachs um 98 Prozent auf rund 41.000 Arbeitslose den stärksten Anstieg. In Niederösterreich nahm die Anzahl der Arbeitslosen im Mai um 44 Prozent zu, im Burgenland um 48 Prozent, in Oberösterreich um 55 Prozent, in Vorarlberg um 56 Prozent, in Kärnten um 57 Prozent, in der Steiermark um 63 Prozent und in Salzburg um 77 Prozent, wie aus Daten des Arbeitsmarktservice (AMS) hervorgeht. Grafik: APA Nach Branchen betrachtet gab es den stärksten Arbeitslosenzuwachs im Bereich Beherbergung und Gastronomie mit plus 122 Prozent auf 98.500 Betroffene. Die coronabedingte Sperre der Gastronomie endete nach zwei Monaten Mitte Mai, die Hotellerie durfte erst am 29. Mai wieder öffnen. Etwas niedriger fiel das Plus in der Verkehrsbranche und im Lagerwesen mit plus 72 Prozent sowie am Bau mit plus 71 Prozent aus. Bei der Warenherstellung gab es Ende Mai um knapp 50 Prozent mehr Arbeitslose und Schulungsteilnehmer als vor einem Jahr, bei der Arbeitskräfteüberlassung (+47,0 Prozent), im Handel (+45 Prozent) und im Gesundheits- und Sozialwesen (+41 Prozent). Die Zahl der sofort verfügbaren Stellen war Ende Mai mit 57.600 Jobs um 30 Prozent niedriger als im Vorjahresmonat. Auch die Anzahl der sofort verfügbaren Lehrstellen war mit rund 4.600 Stellen um 21 Prozent niedriger als im Mai 2019. Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck verwies am Dienstag bei einer Pressekonferenz mit Arbeitsministerin Christine Aschbacher (beide ÖVP) auf das Lehrlingspaket der Regierung. Bis 31. Oktober können Unternehmen einen Lehrstellen-Bonus beantragen, 1.000 Euro beim Start der Lehre und 1.000 Euro beim Behalten des Lehrlings nach der Probezeit. (APA)
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Schönefeld Aus der Berliner Senatskoalition kommt die Forderung, dass nun auch der Rechnungshof des Landes die BER-Finanzen unter die Lupe nimmt. „Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser“, sagte der Grünen-Abgeordnete Harald Moritz am Donnerstag. Er verwies auf einen Bericht des RBB zu Start- und Landeentgelten. Demnach steigen die Einnahmen nach dem Start des BER nicht so stark wie in der Öffentlichkeit und im Aufsichtsrat dargestellt. Für Moritz entsteht der Eindruck, dass die Flughafengesellschaft ( FBB) ihre Finanzlage schöngerechnet habe. In Brandenburg forderte die Linke, die Karten offen auf den Tisch zu legen. Das Unternehmen widersprach den RBB-Berechnungen. Der Erlös je Passagier werde am BER um 40 bis 50 Prozent über dem in Tegel und Schönefeld liegen, bekräftigte ein Sprecher. Dabei seien neben Gebühren für Starts und Landungen sowie die Infrastrukturnutzung Einnahmen aus Gastronomie, Handel, Werbung und Parken eingerechnet. Im Einzelfall könne die Summe deutlich variieren. Anzeige Kontrollbehörde hatte BER bisher nicht unter die Lupe genommen Der Grünen-Fraktionschef im Bundestag, Anton Hofreiter, verlangte absolute Transparenz von Flughafenchef Engelbert Lütke Daldrup. „Das ist er den Gesellschaftern, den Parlamenten und den Steuerzahlern schuldig.“ Die oppositionelle FDP im Berliner Abgeordnetenhaus forderte erneut, Lütke Daldrup zu beurlauben. Weitere MAZ+ Artikel Anders als die Rechnungshöfe Brandenburgs und des Bundes hat die Berliner Kontrollbehörde den BER nicht unter die Lupe genommen. Zur Begründung hatte der Rechnungshof der Hauptstadt in der Vergangenheit darauf verwiesen, dass Doppelprüfungen vermieden werden sollten. Brandenburger Grüne: „Umgereimtheiten nicht akzeptabel“ Thomas von Gizycki, flughafenpolitischer Sprecher der Grünen-Fraktion im Brandenburger Landtag teilt mit, dass die „aufgezeigten Ungereimtheiten [...] nicht akzeptabel“ seien. „Der Aufsichtsrat der Flughafengesellschaft und die Gesellschafter müssen endlich ihre Verantwortung übernehmen und für Klarheit sorgen: Wie teuer wird das Ganze wirklich noch? Welche Kosten sind wirklich unvermeidbar und welche sind dem weiteren Ausbau oder der Förderung des Luftverkehrs durch Rabatte geschuldet?“, so von Gizycki. Weiteren Zahlungen aus der Landeskasse an den Flughafen würde man erst zustimmen, wenn die Zweifel an den Kontrollgremien der FBB ausgeräumt seien und wenn geklärt sei, wofür die Gelder wirklich gebraucht werden. Linke: „Völlig absurd“ Auch die Brandenburg Linke kritisiert die FBB. Fraktionssprecherin Marlen Block erklärt: „Die Flughafengesellschaft agiert intransparent und beleidigt. Mal schweigt sie völlig, mal wiegelt sie ab und spricht von ,Milchmädchenrechnungen’ . Aber die Karten gehören auf offen auf den Tisch gelegt. Es sei „völlig absurd“, über den Ausbau eines Flughafens „zu fantasieren“, der noch nicht einmal eröffnet ist und dessen Wirtschaftlichkeit derart in Frage steht. Von MAZonline/dpa
Berlin streitet über Insolvenzgefahr für Flughafengesellschaft FBB Nachdem eine Experten-Studie zu dem Schluss kam, dass der FBB bis 2023 die Insolvenz droht, verlangt die Opposition Klarheit. Die Landesregierung weist die Vorwürfe als schlicht falsch zurück und findet Forderungen nach einer Beurlaubung der Geschäftsführung "absurd". Der Geschäftsführer der Flughafen Berlin-Brandenburg GmbH (FBB), Engelbert Lütge Daldrup (re.), und BER-Aufsichtsratschef Rainer Bretschneider © dpa / Soeren Stache Die schwierige wirtschaftliche Situation der Berliner Flughafengesellschaft (FBB) in der Corona-Krise hat im Abgeordnetenhaus parteiübergreifend Besorgnis ausgelöst. CDU, FDP und AfD warnten vor milliardenschweren Finanzierungslücken, die sich schon vor der Pandemie aufgebaut hätten. Sie malten sogar das Gespenst einer drohenden Insolvenz an die Wand. Dringend nötig seien daher ein "Kassensturz" und eine seriöse, unabhängige Prüfung der Finanzen. Neben der Opposition forderten auch Grüne und Linke, die FBB besser zu kontrollieren und Ausbaupläne für den neuen Hauptstadtflughafen BER zu überdenken. Finanzsenator: Studie beruht auf falschen Annahmen Finanzsenator Matthias Kollatz (SPD) trat den Befürchtungen entgegen. Ein vor geraumer Zeit veröffentlichtes und nun von der Opposition zitiertes Gutachten von Wirtschaftsprüfern, wonach die FBB ein Sanierungsfall sei, bis zu 1,8 Milliarden Euro zusätzlichen Finanzbedarf habe und andernfalls vor der Insolvenz stehe, beruhe auf falschen Daten und Annahmen und sei somit "sachfremd". Ähnlich hatte sich bereits Flughafenchef Engelbert Lütke Daldrup geäußert. "Es macht keinen Sinn, ein Drama zu erfinden, das es so nicht gibt", sagte Kollatz. Nach dem praktisch kompletten Einbruch bei den Passagierzahlen wegen der Corona-Pandemie werde es am BER, der am 31. Oktober öffnet, wieder Wachstum geben. Natürlich könne das geringer ausfallen als bisher angenommen, dem müsse man sich stellen. "Aufgabe ist aber, den Flughafen operativ in schwarze Zahlen zu führen. Das wird auch gelingen." Lesen Sie auch: Baubehörde erteilt Nutzungsfreigabe - BER kann eröffnen FDP-Fraktionschef Sebastian Czaja bezeichnete die FBB als "größten Sanierungsfall der Stadt". Sie sei auch schon vor der Corona-Krise auf einem wirtschaftlichen Sinkflug gewesen. Bis über die finanzielle Lage der FBB Klarheit bestehe, "rate ich dringend an, die derzeitige Geschäftsführung der FBB zu beurlauben", so Czaja. Kollatz lehnte das als absurd ab. "Der Senat von Berlin hat Vertrauen zu Herrn Lütke Daldrup", sagte er. Schließlich habe der mit seinem Team die Fertigstellung des BER hinbekommen. "Das Projekt ist teuer, weil neun Jahre zu spät, es ist auch viel falsch gemacht worden", so Kollatz. Aber Lütke Daldrup habe geliefert. 300 Millionen Euro Verlust für 2020 erwartet Wegen der Corona-Krise ist der Passagierverkehr in Tegel und Schönefeld praktisch zum Erliegen gekommen. Im April starteten und landeten dort nur noch 27.600 Fluggäste - das ist ein Prozent der Passagierzahl im April vor einem Jahr. Vor diesem Hintergrund will die Flughafengesellschaft Tegel ab Juni für mindestens zwei Monate schließen und den Berliner Luftverkehr dann in Schönefeld konzentrieren. Stimmt die Luftfahrtbehörde dem Antrag zu, wollen die Betreiber Ende Mai darüber einen Beschluss treffen. Ob Tegel dann überhaupt noch einmal öffnet, ist unklar. Lesen Sie auch: Tegel-Wiedereröffnung hängt von Passagierzahlen ab Der Passagiereinbruch belastet die FBB stark. Die Gesellschafter - Berlin, Brandenburg und der Bund - haben ihr daher bis zu 300 Millionen Euro zusätzliches Eigenkapital als Corona-Hilfe in Aussicht gestellt. Auf das Land Berlin entfallen 111 Millionen Euro. Die FBB selbst hält weit mehr Geld für nötig, um die Gesellschaft zukunftsfähig zu machen. Zur Einordnung: 2019 machte sie 416 Millionen Euro Umsatz, für 2020 geht sie von 300 Millionen Euro Umsatz aus.
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Eine Untersuchung der US-Gewerkschaft der Musikkünstler ergab „ein klares Muster von sexuellem Fehlverhalten und Machtmissbrauch“. Der Opernstar selbst erkennt indessen „die volle Verantwortung für meine Taten an“. Plácido Domingo gibt ein Fehlverhalten zu: „Ich erkenne die volle Verantwortung für meine Taten an“, erklärte er am Dienstag gegenüber der Nachrichtenagentur AP, die im August von den ersten Vorwürfen gegen ihn berichtet hatte (und in Folge auch gegenüber anderen Medien). Er verstehe, dass die Frauen, die ihm sexuelle Übergriffe ab den späten 1980er-Jahren vorgeworfen haben, endlich den Mut aufgebracht hätten, sich zu melden (im Original: „felt comfortable enough to speak out“); der Schmerz, den er ihnen zugefügt hätte, tue ihm ehrlich Leid. Er hoffe auch, dass die Debatte einen Wandel nach sich ziehen werde: „Es ist mein sehnlicher Wunsch, dass das Ergebnis ein sicherer Arbeitsplatz für alle in der Opernbranche sein wird.“ Neun Frauen, acht davon anonym, warfen dem heute 79-jährigen Opernstar im August 2019 vor, sie gegen ihren Willen geküsst, angefasst oder ihnen in den Rock gegriffen zu haben. In den Wochen darauf meldeten sich weitere Frauen, die Domingo der sexuellen Belästigung beschuldigten. Mitarbeiterinnen der Oper von Los Angeles hätten eigene Strategien entwickelt, um sich gegenseitig vor Begegnungen mit Domingo alleine zu bewahren, berichtete AP. Der Sänger wies die Vorwürfe damals als inakkurat zurück. Er sei davon ausgegangen, dass sein Verhalten stets gewünscht und einvernehmlich war. In den USA wurden einige Konzerte mit ihm abgesagt, von der New Yorker Met und als Chef der Oper Los Angeles zog sich Domingo in Folge selbst zurück. Die europäischen Opernhäuser blieben ihm indessen großteils treu. Auch die Wiener Staatsoper und die Salzburger Festspiele stützten sich zunächst auf die Unschuldsvermutung. Angesichts der neuen Entwicklungen gab die Staatsoper bisher keine Stellungnahme ab; in Salzburg will man zunächst umfassende Informationen zum Fortgang der in den USA laufenden Untersuchungen einholen und danach eine Entscheidung bekanntgeben. „Es war und ist den Festspielen ein Anliegen den mit Vorwürfen eines Fehlverhaltens belasteten Sänger fair zu behandeln, also keine Vorverurteilung vorzunehmen“, heißt es in einem schriftlichen Statement. In Wien soll Domingo im Juni den „Nabucco“ singen und die „Traviata“ sowie ein Galakonzert des jungen Ensembles dirigieren, in Salzburg tritt er planmäßig im August in zwei konzertanten Aufführungen von „I vespri siciliani“ auf. Untersuchung ergab ein „klares Muster“ Mit seiner Entschuldigung griff Domingo dem Ergebnis einer Untersuchung der US-Gewerkschaft der Musikkünstler vor, das am Dienstag verkündet wurde: Demnach habe sich „Domingo in der Tat unangemessen verhalten – bei der Arbeit und außerhalb.“ Laut AP ergab die Untersuchung „ein klares Muster von sexuellem Fehlverhalten und Machtmissbrauch über mindestens zwei Jahrzehnte“, während derer Domingo an den Opernhäusern von Washington und LA hohe Managementpositionen innehatte. Eine zweite Untersuchung der Oper von LA läuft noch. Einige Frauen hatten berichtet, dass sie berufliche Strafen fürchteten, sollten sie Domingos Avancen abwehren. Das wies Domingo auch jetzt zurück: Das sei nie seine Intention gewesen. „Niemandem sollte je dieses Gefühl vermittelt werden.“[Q8KKF] ("Die Presse", Print-Ausgabe, 26.02.2020)
Überraschende Wende im Skandal um den spanischen Opernstar Plácido Domingo (79). In einem Statement, dass er gegenüber der Nachrichtenagentur Europa Press in seinem Heimatland abgegeben hat, hat er die Vorwürfe der sexuellen Übergriffe eingeräumt und sich dafür entschuldigt. Der Schmerz, den er den Frauen zugefügt habe, tue ihm "wirklich leid". "Ich übernehme die volle Verantwortung für meine Taten", sagte Domingo demnach. Das wird ihm vorgeworfen Im Sommer 2019 berichteten rund drei Dutzend Frauen der US-Nachrichtenagentur AP von sexuellen Belästigungen, die sich über insgesamt drei Jahrzehnte erstreckt haben sollen und bis in die 1980er-Jahre hineinreichen. Für Jobs habe er Frauen angeblich in sexuelle Beziehungen zwingen wollen. Neun Frauen erzählten davon, dass Domingo sie unangemessen berührt oder gar ohne Einwilligung geküsst haben soll. Zunächst stritt der Opernstar die Vorwürfe ab und nannte die Anschuldigungen falsch. Er sei immer davon ausgegangen, dass seine "Interaktionen und Beziehungen immer begrüßt wurden und einvernehmlich waren". Seit dem Bekanntwerden der Vorwürfe wandten sich zahlreiche Opernhäuser von ihm ab. So verlor er unter anderem seine Engagements in Los Angeles und New York.
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Auf den Bauerngarten von Waltraut Zeh und ihrer Tochter Adelheid Mogel in Bürchau stieß der Südwestrundfunk durch eine Anfrage bei der Badischen Bauernzeitung. Von dort kam der Hinweis auf den Siegergarten des Bauerngarten-Wettbewerbs der Badischen Bauern- zeitung im Jahr 1998. Dass der Preis mehr als verdient war, davon konnten sich ab dem Jahr 2000 beim alle zwei Jahre stattfindenden „Tag der offenen Gartentür“ zahlreiche Besucher aus der Region überzeugen. Einen halben Tag lang dauerte der Dreh in dem Refugium der Familie Zeh-Mogel. Dabei kam auch eine Drohne zum Einsatz, die den Garten in dem vierminütigen Beitrag mit dem Titel „Ein Garten für viele Generationen“ aus der Vogelperspektive zeigte.
„Wie sich die Leverkusener verhalten haben, müssen sie selbst mit sich ausmachen. Das will ich nicht kommentieren.“ Schalkes Trainer Jens Keller nach dem 2:2 gegen Leverkusen zum seiner Ansicht nach unkorrekten Führungstor durch Rolfes, als Schalkes Marica verletzt im Strafraum lag. „In England hätten sie gelacht. Wir haben in Deutschland das Problem, dass bei jeder Kleinigkeit abgepfiffen wird. Schon wenn sich einer den Fußnagel einreißt.“ Bayer Leverkusens Sportchef Rudi Völler zum Vorwurf, Schiedsrichter Manuel Gräfe hätte das Spiel vor dem 1:0 wegen der Verletzung von Marica unterbrechen müssen. „Wenn einer verletzt im Fünfer liegt, kann man den Ball durchaus mal ins Aus spielen.“ Schalkes Jungstar Julian Draxler zur selben Situation. „Man merkt, dass Naldo noch Bremer Blut in sich trägt.“ Werder-Torhüter Sebastian Mielitz über den Ex-Bremer Naldo, der das Wolfsburger 2:2 gegen die mitgefährdeten Hoffenheimer erzielte. „Die ersten zehn Minuten habe ich ein bisschen in die Hose geschissen, aber ich glaube, das macht jeder.“ Der 17-jährige Pierre-Emile Hojbjerg nach seinem Profidebüt gegen Nürnberg. Der Däne ist nun der jüngste Bundesligaspieler des FC Bayern. „Müssen wir nach Europa? Damit tust du der Mannschaft keinen Gefallen.“ Nürnbergs Torwart Raphael Schäfer nach dem 0:4 in München zu den immer noch geringen Europa-League-Chancen der Franken. „Bruce Willis kommt aus Idar-Oberstein und Mourinho war in Fürth. Sachen gibt es.“ Dortmunds Trainer Jürgen Klopp über den Besuch von Madrids Coach José Mourinho. „Ich hoffe, dass jetzt unser kaltes Schnäuzchen wieder zurückgekommen ist.“ Hamburgs Marcell Jansen nach dem 2:1 beim FSV Mainz 05. „Das ist Effektivität. Das ist Bundesliga.“ HSV-Trainer Thorsten Fink über den Doppeltorschützen Heung-Min Son. „Wüsste ich, woran es liegt, würde ich es abstellen.“ Werder Bremens Trainer Thomas Schaaf, dessen Team erneut schnelle Gegentore bei Fortuna Düsseldorf hinnehmen musste. „Wir gehen nicht aus Angst in den Keller.“ Düsseldorfs Chefcoach Norbert Meier nach dem 2:2 zum Druck im Bundesliga-Abstiegskampf.
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Die Polizei hatte am Wochenende mehrere Einsätze in Gladbeck. Gladbeck. Die Polizei nahm dem Mann nach Entnahme einer Blutprobe den Führerschein ab. Zu einem Unfall kam es auch an der A-2-Auffahrt Richtung Oberhausen. Mehrere Unfälle ereigneten sich am Wochenende im Stadtgebiet. Auf der Kirchhellener- und auf der Berliner Straße verursachte nach Informationen der Polizei ein 71-jähriger Gladbecker Pkw-Fahrer am Freitagabend gleich zwei Unfälle, offenbar, weil er unter Alkoholeinwirkung stand. Auf der Kirchhellener Straße kam er zunächst mit seinem Wagen nach rechts von der Fahrbahn ab und fuhr gegen zwei geparkte Anhänger. Anschließend fuhr er noch auf der Berliner Straße gegen einen abgestellten Pkw. Der Fahrer blieb unverletzt. Nach der Entnahme einer Blutprobe wurde ihm, so die Polizei, der Führerschein abgenommen. Der Gesamtsachschaden beträgt rund 10.000 Euro. Im Auffahrtsbereich zur A2 Richtung Oberhausen kam es laut Feuerwehr am späten Freitagabend zu einem Verkehrsunfall mit zwei beteiligten Pkw. Eine Person wurde von den Rettungskräften an der Unfallstelle versorgt und ins Krankenhaus gebracht. Die anderen beteiligten Personen mussten nach Untersuchung durch den Notarzt nicht weiter behandelt werden. Auslaufende Betriebsmittel wurden von der Feuerwehr abgestreut. 18-Jähriger missachtet Vorfahrt einer 55-Jährigen Auf der Kreuzung Bottroper-/Schützenstraße missachtete nach Auskunft der Polizei am Samstagmittag ein 18-jähriger Pkw-Fahrer aus Gladbeck die Vorfahrt einer 55-jährigen Gladbecker Autofahrerin. Bei dem Zusammenstoß der Fahrzeuge wurde die Frau leicht verletzt. Der Gesamtsachschaden beträgt rund 10.000 Euro. Auf der Goethestraße wurde laut Polizeimitteilung am Samstag zwischen 10.15 und 13.20 Uhr ein zum Parken abgestelltes Auto von einem bislang unbekannten Pkw-Fahrer angefahren und auf der linken Seite beschädigt. Der Verursacher flüchtete. Am geparktes Wagen entstand ein Schaden von rund 1500 Euro. Die Polizei bitte Zeugen um Hinweise. Am späten Freitagabend wurde die Feuerwehr wegen einer Ölspur zur Ringeldorfer Straße gerufen. Die Einsatzkräfte stellten aber fest, dass es sich bei der etwa zehn Meter langen und drei Zentimeter breiten Spur um eine alte Ölspur handelt. Die Feuerwehr wurde dort nicht tätig, heißt es im Einsatzprotokoll.
Autor: chk/pol Heidelberg.Ein Motorradfahrer hat am Montagnachmittag wegen einer Ölspur auf der Fahrbahn in Heidelberg die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren und ist daraufhin gestürzt. Wie die Polizei mitteilte wurde der 21-jährige Mann bei dem Unfall leicht verletzt. Am Motorrad entstand Sachschaden in Höhe von rund 1000 Euro. Die Ölspur, die sich über eine Fläche von rund 50 qm in der Altstadt erstreckte, wurde zunächst durch die Feuerwehr abgestreut, anschließend wurde die Fahrbahn durch eine Fachfirma gereinigt. Zeugen, die Hinweise auf den Verursacher der Ölspur geben können, werden gebeten, sich bei der Verkehrspolizei Heidelberg unter der Telefonnummer 0621/174-4111 zu melden.
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Kommentar Die bürgerlichen Parteien, ihr ostdeutsches Dilemma und das Unverständnis des westdeutschen Politikbetriebs Der deutsche FDP-Chef Christian Lindner ist durch die Ereignisse in Erfurt politisch schwer beschädigt. Die Lage der bürgerlichen Parteien in Ostdeutschland wird dadurch nicht einfacher. Christian Lindner (rechts im Vordergrund) und Thomas Kemmerich (rechts im Hintergrund) im Oktober 2019 in Berlin. Felix Zahn / Imago Thomas Kemmerichs Zeit als Ministerpräsident von Thüringen dauerte nur einen Tag: Am Mittwoch wurde der FDP-Politiker im Erfurter Landtag gewählt, am Donnerstag kündigte er seinen Rücktritt an, um den Weg für Neuwahlen frei zu machen. Kemmerich hatte sich mit den Stimmen der AfD wählen lassen, im Wissen, dass eine dauerhafte Duldung durch diese Partei politisch unmöglich ist. Für seine Kandidatur kann es eigentlich nur zwei mögliche Gründe gegeben haben: Entweder rechnete Kemmerich damit, nicht gewählt zu werden, und wollte lediglich signalisieren, zur Übernahme von Verantwortung bereit zu sein. Oder er hatte die Hoffnung, dass sich irgendwie schon eine Regierung der Mitte bilden würde, wenn erst einmal ein Ministerpräsident aus einer Mittepartei gewählt wäre. Zunächst Glückwünsche, dann Distanzierungen Diesen Gefallen taten ihm Christlichdemokraten, Sozialdemokraten und Grüne, unter denen er nach Unterstützern hätte suchen müssen, nicht. Manches deutet darauf hin, dass einige in der Bundes-FDP Kemmerichs Kandidatur als Versuchsballon betrachtet hatten. Am Tag seiner Wahl erhielt er noch Gratulationen, etwa vom stellvertretenden Parteivorsitzenden Wolfgang Kubicki, während der Parteichef Christian Lindner von einem Sieg der Mitte sprach. Einen Tag später schlossen sich beide der allgemeinen Empörung an und rückten von Kemmerich ab. Einen Ausweg aus der Krise wird ein erneuter Urnengang kaum bringen: Abgesehen davon, dass die FDP den Wiedereinzug in den Landtag verpassen könnte, dürfte sich an der Ausgangslage wenig ändern: AfD und Linkspartei könnten erneut so stark abschneiden, dass lediglich gegen eine der beiden Parteien regiert werden kann. Ein Ost-West-Konflikt innerhalb des bürgerlichen Lagers Kemmerichs Versuch, andere Mehrheiten zu erzwingen, mag naiv und zum Scheitern verurteilt gewesen sein, und mit Blick auf den rechtsextremen Thüringer AfD-Chef Björn Höcke kann man ihn mit guten Gründen für moralisch fragwürdig halten. Die Kandidatur des FDP-Politikers spiegelt aber auch die verzweifelte Lage wider, in der sich die ostdeutschen Landesverbände von CDU und FDP befinden: Anders als im Westen ist die AfD im Osten Deutschlands so stark, dass die bürgerlichen Parteien dort kaum noch irgendwo regieren können, ohne Bündnisse mit Partnern links der Mitte einzugehen. Von ihrer Stammwählerschaft entfremden sich CDU und FDP auf diese Weise immer stärker, zumal diese im Osten konservativer ist als im Westen. Ein Ost-West-Konflikt schwelt innerhalb des bürgerlichen Lagers. Was ist schlimmer, eine Duldung durch die AfD oder eine Zusammenarbeit mit der Linkspartei? Für die Parteiführungen in Berlin, wo eine westdeutsche Sichtweise dominiert, mag die Antwort klar sein: Die Linke wird dort längst als normale, demokratische Partei betrachtet. Belehrungen aus Berlin kommen im Osten schlecht an Im Osten, wo sich viele noch daran erinnern, welche Rolle die Vorgängerpartei der Linken in der DDR spielte, fällt die Antwort anders aus. Hier verbietet sich für CDU und FDP sowohl ein Zusammengehen mit dem rechten als auch mit dem linken Rand. Belehrungen aus dem Westen, etwa durch den schleswig-holsteinischen CDU-Ministerpräsidenten Daniel Günther, der zu Koalitionen mit der SED-Nachfolgepartei rät, kommen in Erfurt oder Dresden schlecht an. Christian Lindner ist durch die Ereignisse in Thüringen politisch schwer beschädigt. Dasselbe gilt – wenn auch in geringerem Ausmass – für die CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer, deren Parteikollegen Kemmerich ebenfalls wählten. Sollten die Parteichefs hoffen, die Angelegenheit könnte mit dem Rückzug des Kurzzeitregierungschefs ausgestanden sein, täuschen sie sich: Der Graben zwischen den Berliner Parteizentralen und ihren ostdeutschen Landesverbänden könnte sich in Zukunft eher noch vertiefen. Sie können Deutschlandkorrespondent Hansjörg Müller auf Twitter folgen.
Wegen der Vorgänge in Thüringen will Christian Lindner im FDP-Vorstand die Vertrauensfrage stellen. Auch die Bundesführung seiner Partei müsse nach diesem Vorfall neu legitimiert werden. Wegen der Vorgänge im Thüringer Landtag will der FDP-Vorsitzende Christian Lindner im Parteivorstand die Vertrauensfrage stellen. Dazu soll an diesem Freitag der Bundesvorstand der Partei zu einer Sondersitzung in Berlin zusammenkommen. Auf dieser wolle er sich „des Rückhalts versichern“ erklärte Lindner am Donnerstag bei einer Pressekonferenz in Erfurt. „Ich würde mein Amt als Parteivorsitzender nicht fortsetzen können, wenn auch nur eine regionale Parteigliederung der FDP eine Zusammenarbeit mit der AfD anstrebt oder eine Abhängigkeit in Kauf nimmt“, sagte Lindner in Erfurt. Nach solchen Vorgängen wie in Thüringen müsse auch die Bundesführung seiner Partei „neu legitimiert werden“. Ein „Weiter so“ könne es nicht geben. „Die einzig richtige Entscheidung“ Zuvor hatte der neue Thüringer Ministerpräsident Thomas Kemmerich nach nur 25 Stunden im Amt seinen Rücktritt erklärt. Die FDP-Fraktion wolle die Selbstauflösung des Landtages beantragen, kündigte der FDP-Politiker am Donnerstag in Erfurt nur einen Tag nach seiner umstrittenen Wahl mit Hilfe von Stimmen der AfD und der CDU an. „Damit möchten wir Neuwahlen herbeiführen, um den Makel der Unterstützung der AfD vom Amt des Ministerpräsidenten zu nehmen“, sagte Kemmerich. Mehr zum Thema 1/ Der FDP-Vorsitzende Christian Lindner bezeichnete den Rücktritt Kemmerichs am Donnerstag als „folgerichtig“. Der Ministerpräsident habe „die einzig richtige und die einzig mögliche Entscheidung getroffen“, indem er die Auflösung des Landtags anstrebe und sein Amt zur Verfügung stellen wolle. „Binnen eines Tages hat er sich aus der Abhängigkeit von der AfD befreit“, sagte Lindner. Kemmerichs weitere Amtszeit wäre ansonsten „immer in Abhängigkeit von der AfD gewesen“, sagte Lindner weiter. Kemmerichs Kandidatur für das Amt des Ministerpräsidenten sei lediglich „als Symbol für die politische Mitte“ gemeint gewesen, sagte Lindner. „Zu keinem Zeitpunkt war für mich erkennbar beabsichtigt, tatsächlich ein Amt zu erreichen.“ Lindner forderte die CDU in Thüringen auf, den Weg für Neuwahlen freizumachen, „damit die Bürgerinnen und Bürger die Situation neu bewerten können“. Die FDP habe „die Situation geklärt, das erwarten wir auch von der CDU und ihrer Vorsitzenden Annegret Kramp-Karrenbauer“, sagte Lindner.
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Einstimmiger Vorschlag – Muriger Gemeinderat Lack soll neuer Berner FDP-Präsident werden Der 57-jährige Stephan Lack aus Muri will die Nachfolge des zurücktretenden FDP-Kantonalpräsidenten Pierre-Yves Grivel antreten. Lack ist Ökonom und Polit-Wissenschaftler. Foto: zvg Stephan Lack heisst aller Voraussicht nach der neue Präsident der FDP des Kantons Bern. Die Parteileitung und die von ihr eingesetzte Findungskommission schlagen den Muriger Gemeinderat einstimmig zur Wahl an der Delegiertenversammlung vom 19. August in Biel vor. Wie die FDP des Kantons Bern am Freitag mitteilte, ist Stephan Lack 57-jährig und gehört dem Gemeinderat der Berner Agglomerationsgemeinde Muri seit 2013 an. Dort steht er nebenamtlich dem Ressort Bildung vor. Seit Mitte 2019 präsidiert Lack die FDP-Kreispartei Mittelland-Nord. Lack ist Ökonom und Politikwissenschaftler und arbeitet derzeit für eine Uhrenfirma als Management-Berater und Projektleiter. Bis Ende 2017 war er Inhaber und Geschäftsführer einer anderen Uhrenfirma. Zuvor war er für weitere Unternehmen tätig, auch in Asien. Der ehemalige Kommandant einer Panzergrenadier-Kompanie ist verheiratet und Vater zweier Kinder. Noch bis Mitte August ist Pierre-Yves Grivel Präsident der FDP des Kantons Bern. Er gab Ende Februar seine Demission bekannt. Zur Bestimmung von Grivels Nachfolger setzte die Partei eine Findungskommission ein. Wie der Sprecher der Findungskommission, der Berner FDP-Grossrat Adrian Haas, am Freitag auf Anfrage sagte, könnten sich prinzipiell bis zur Delegiertenversammlung vom 19. August noch Konkurrentinnen oder Konkurrenten von Lack bei der Parteileitung melden. Auch Matyassy war nicht GrossratStephan Lack ist bisher in der bernischen Politik ein unbeschriebenes Blatt – beispielsweise ist er nicht Grossrat. Darauf angesprochen sagt Haas, Lack wäre nicht der erste Präsident der FDP Kanton Bern in einer solchen Position. Auch Johannes Matyassy sei nicht Grossrat gewesen. Matyassy – heute Chef der Konsularischen Direktion im Eidgenössischen Departement für auswärtige Angelegenheiten EDA – leitete die bernische FDP von 2004 bis 2010. Klar sei, dass Lack an den Sitzungen der FDP-Fraktion des bernischen Grossen Rats teilnehmen werde, sagt Haas weiter. Als Präsident einer Kreispartei sei Lack auch nicht weit weg von der Kantonspolitik. Lack selber sagt auf Anfrage, er werde dort sein, wo es ihn brauche. Das Kreispräsidium werde er abgeben. Auf die Frage nach seiner Motivation sagt der Muriger, er setze sich als Unternehmer und Geschäftsführer seit 25 Jahren für Berner Unternehmen im In- und Ausland ein. Er kenne deshalb die Bedürfnisse der Unternehmen bestens. Die FDP habe die Kompetenz, gute Rahmenbedingungen für Unternehmen zu schaffen. «Dafür will ich meinen Beitrag leisten." Eine stärkere Berner FDP brauche es auch, damit sich diese noch stärker für den Bildungsstandort Bern einsetzen könne. ( SDA / ske )
Rückenoperation – Erziehungsdirektorin Christine Häsler im Spital Die bernische Erziehungsdirektorin Christine Häsler hat sich am Montag im Berner Inselspital einem geplanten Eingriff am Rücken unterzogen. Erziehungsdirektorin Christine Häsler hat sich einer geplanten Operation unterzogen. Foto: Nicole Philipp Die Regierungsrätin wird voraussichtlich eine Woche nicht arbeiten können. Ihre Stellvertretung übernimmt solange Regierungskollegin Evi Allemann, Direktorin für Inneres und Justiz. Sie wird an der Regierungsratssitzung vom 24. Juni auch die Geschäfte von Häslers Direktion vertreten, wie der Regierungsrat mitteilte. ( SDA )
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Bei einem Unglück vor der niederländischen Küste sind fünf Surfer ums Leben gekommen. Sie waren laut Polizei am Montag vor einem Strand in Scheveningen bei Den Haag bei starkem Wind im aufgewühlten Meer weggerissen worden. Zwei Surfer wurden Montagabend aus der Nordsee geholt, sie konnten trotz Wiederbelebungsversuchen nicht mehr gerettet werden. Am Dienstag wurden drei weitere Leichen geborgen. Zwei der verunglückten Surfer seien ausgebildete Rettungsschwimmer gewesen, sagte Den Haags „Nachtbürgermeister“ Pat Smith im Radiosender Den Haag FM. Sie seien beim Trainieren in der Gischt verschwunden, die „wie eine Lawine“ über sie hereingebrochen sei. Der Sturm hatte das Meer stark aufgewühlt. Auch die Rettungskräfte hatten Schwierigkeiten, sich durch die Gischt zu kämpfen. Auf Fotos vom Unglücksort waren Hubschrauber zu sehen, die mit ihren Rotorblättern festen Schaum am Hafeneingang in Scheveningen wegräumten. Auch mehrere Rettungsboote kämpften sich durch die Brandung. Vor der niederländischen Küste kommt es nur selten zu Bade- und Surfunfällen. Bei Sturm kann die Lage aber schnell gefährlich werden.
Fünf Menschen sind an der niederländischen Küste beim Surfen ums Leben gekommen. Drei Surfer wurden am Dienstagmorgen tot aus der Nordsee geborgen, wie die Polizei in Den Haag mitteilte. Bereits am Montagabend waren zwei Leichen geborgen worden. Es wurde mit Booten und Helikoptern gesucht. Eine Gruppe von Surfern war am Montagabend an der Küste von Scheveningen bei Den Haag bei heftigem Wind und starker Strömung in Not geraten. Mindestens sieben konnten nach Angaben der Küstenwache nicht aus eigener Kraft den Strand erreichen und wurden von den Rettungskräften aus der Nordsee geholt. Für zwei von ihnen kam die Hilfe zu spät. Eine dritte Person war ins Krankenhaus eingeliefert worden. Den Haag: Rettungskräfte suchten gestern und heute Die Suche nach den Vermissten war gegen 23 Uhr eingestellt worden. Am frühen Dienstagmorgen nahmen die Rettungskräfte die Suche wieder auf.
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Die aktuelle Lage mit der tiefen Ansteckungsrate sei so positiv, dass sie hofften, nun in die Logik der Eindämmung zurückkehren zu können, sagte Gesundheitsminister Alain Berset vor den Medien. Gefordert seien dabei vor allem die Kantonsärzte, die positive Fälle isolieren und seine Kontakte finden müssten, um die Ausbreitung einzudämmen. Die SwissCovid-App ergänze das herkömmliche Contact Tracing der Kantone. Damit könnten die möglichen Infektionsketten schneller nachverfolgt werden. Auf Wunsch des Parlaments habe der Bundesrat nun eine dringliche Botschaft mit den rechtlichen Grundlagen ausgearbeitet. Nun liege es am Parlament, diese schnell zu behandeln. "Ohne Parlamentsentscheid wird die App nicht lanciert werden", sagte Berset. Keine Datenspeicherung oder Geolokalisierung Die Daten, die in der App bearbeitet werden, dienten dem alleinigen Zweck, die teilnehmenden Personen zu benachrichtigen, wenn sie dem Coronavirus ausgesetzten waren, hiess es in einer Mitteilung des Bundesamtes für Gesundheit (BAG). Sie sollen dezentral gespeichert werden, und das System erfasse keine Standortdaten. Sowohl die technischen als auch der Quellcode seien öffentlich. Berset betonte erneut, dass die Benutzung der App freiwillig sei und exklusiv zur Bekämpfung der Pandemie eingesetzt werden dürfe. Niemand könne bestraft werden, wenn er die App nicht benutze. Eine Geolokalisation gebe es nicht und auch der Datenschutz sei gewährleistet. Das habe nach seinem Verständnis auch der eidgenössische Datenschützer bestätigt. Die Schweizer Lösung DP-3T wurde von den ETH Lausanne und Zürich mitentwickelt. Sie wird zurzeit von Mitarbeitenden der beiden Institute, von Armeeangehörigen und Mitarbeitenden von Spitälern sowie von Verwaltungen getestet. Das Tool stellt mittels Bluetooth die Nähe zu anderen Handys fest, auf welchen die App installiert ist. Dieser Kontakt wird gespeichert. Gibt ein Nutzer später eine Infektion mit dem Coronavirus ein, werden alle anderen Kontaktpersonen alarmiert. Sie können sich dann selber isolieren oder testen lassen. Einsatz im Ausland möglich Theoretisch könnte die App in Zukunft auch im Ausland eingesetzt werden. Diese sogenannte Interoperabilität sei von Anfang ein Ziel der Entwickler gewesen, sagte Kim Sang-Il, der BAG-Verantwortliche für digitale Transformation. Die App habe technisch alle Grundlagen dazu. Die Schweiz sei nun mit anderen Ländern in Kontakt betreffend der Frage, welche Rahmenbedingen eingehalten werden müssten. Sie seien aber "guter Hoffnung", dass dabei Mindeststandards des Datenschutzes eingehalten werden könnten. Sobald die App für die Bekämpfung des Coronavirus nicht mehr benötigt werde, wolle der Bundesrat das System ausser Betrieb nehmen, hiess es in der Mitteilung weiter. Das Parlament soll die Vorlage in der Sommersession im Juni beraten. Stimmt es der Änderung des Epidemiegesetzes zu, könnte die SwissCovid-App noch vor Ende Juni schweizweit eingeführt werden.
(sku) Ursprünglich hatte der Bundesrat im Rahmen der Lockerungen der Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus lediglich unbedienten Waschanlagen die Betriebsbewilligung erteilt. Der Auto Gewerbe Verband Schweiz (AGVS) bat den Bundesrat daraufhin in einem Schreiben, auf diesen Entscheid zurückzukommen, wie der AGVS am Dienstag mitteilt. Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) habe dem AGVS nun mitgeteilt, dass sämtliche Autowaschanlagen am 27. April wieder öffnen dürfen. «Betrieben werden dürfen alle Arten von Autowaschanlagen, bei denen die Kunden entweder im Fahrzeug sitzen bleiben oder zumindest keinen direkten Kontakt zum Personal haben», präzisiert das BAG. Die Regelung gelte für Personenwagen und Nutzfahrzeuge. Weiter unbefriedigend ist laut dem AGVS die Situation bei den Showrooms. Auch hier fordern die Schweizer Garagisten eine zügigere Lockerung. Das Schweizer Autogewerbe müsse mit dem faktischen Stopp des Fahrzeugverkaufs erhebliche wirtschaftliche Einbussen hinnehmen.
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Foto: dpa/Britta Pedersen Natürlich hätte alles reibungslos ablaufen können. Dass die Antragstellerinnen und Antragsteller viele Stunden in virtuellen Warteschlangen hingen, um an die finanziellen Soforthilfen des Landes Berlin zu kommen, war für die Betroffenen sicherlich frustrierend. Auch die Datenpanne ist sehr ärgerlich. Viele hatten seit Tagen sehnsüchtig darauf gewartet, dass die Anträge endlich von der Investitionsbank Berlin freigeschaltet werden. Angesichts der Überlastung der Server befürchteten nicht wenige, dass sie am Ende mit leeren Händen dastehen oder das Warten noch eine weitere Woche dauern würde. Doch trotz des Ansturms ging es am frühen Montagmorgen weiter. »Neuanmeldungen an die Warteschlange sind jederzeit möglich«, vermeldete die Investitionsbank Berlin auf ihrer Internetpräsenz. Und, was am wichtigsten ist: »Es sind ausreichend Fördermittel vorhanden!« So läuft das eben in Berlin; es klappt wenig von null auf gleich, aber das Erfreuliche ist: Am Ende funktioniert es. Die ersten Betroffenen sollen übrigens bereits am vergangenen Freitag Geld auf dem Konto gehabt haben. Weitere Auszahlungen sollten im Laufe des Montags erfolgen. Das ist tatsächlich unbürokratisch und schnell, genauso wie es versprochen wurde. Im Vergleich zu anderen Verwaltungsprozessen werden die Soforthilfen quasi in Überschallgeschwindigkeit abgearbeitet. Und die Hauptsache ist: Das Geld fließt. Das große Interesse an der Unterstützung zeigt überdies, dass es bald noch viel mehr Probleme zu bewältigen gilt. Über die Hälfte der Berliner Unternehmen musste die geschäftliche Tätigkeit vorübergehend einstellen, erklärt die Berliner Industrie- und Handelskammer (IHK). Besonders dramatisch sei die Lage im Reise- und Gastgewerbe, hier drohe jedem zweiten Unternehmen laut IHK die Insolvenz. Das sind Ökonomien, auf die Berlin viele Jahre gesetzt hat, die aber nun allesamt wegbrechen. Die Krisenfinanzierung steht erst am Beginn.
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Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) blickt in Sachen Fußball auch nach Deutschland. „Wir schauen uns natürlich auch in diesen Tagen internationale Erfahrungen an, in der Schweiz etwa, aber auch für uns von großem Interesse ist die Entscheidung, die in Deutschland unmittelbar bevorsteht und für morgen angekündigt ist“, betonte Anschober auf eine entsprechende Frage zum Fußball am Dienstag. Mit dem Sportministerium, dem sein Parteikollege Vizekanzler Werner Kogler vorsteht, sei man „in einem geordneten Gesprächsprozess“. In den kommenden Tage gelte es, nun mit der Österreichischen Bundesliga „die sensibelste aller Fragen“ zu klären, „nämlich was passiert, wenn es zu einer Positiv-Testung kommt, was sind die konkreten Konsequenzen“, erklärte Anschober. Diesbezüglich müsse man „versuchen, da einen Konsens herzustellen. Das ist noch offen, da kann ich noch nicht vorgreifen, ob es funktioniert“, sagte der Gesundheitsminister bei der Pressekonferenz in Wien. Deutschlands Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten der 16 Bundesländer beraten am Mittwoch über mögliche Lockerungen in der Coronakrise. Trotz der am Montag bekannt gewordenen zehn Corona-Fälle in den 36 Clubs der 1. und 2. deutschen Bundesliga erhoffen sich die Fußball-Verantwortlichen eine positive Entscheidung für die Wiederaufnahme des Spielbetriebs ohne Zuschauer. Denn für die Vereine geht es um viel Geld. Wird die Saison abgebrochen, würden dem Vernehmen nach bis zu 750 Millionen Euro fehlen. Mehrere Clubs wären akut von der Insolvenz bedroht. Betroffen wären nicht nur die 25 bis 30 Profis pro Verein, sondern etliche weitere Mitarbeiter. Die Deutsche Fußball Liga (DFL) rechnete vor, dass durch den Fußball gut 56.000 Menschen beschäftigt sind. „Wir wollen keine Extrawurst, das ziemt sich auch nicht in diesen Zeiten. Aber wir sind ein Wirtschaftsunternehmen wie viele andere“, betonte DFL-Chef Christian Seifert.
Geht es nach den offiziellen Tests, ist ein Drittel Österreichs „coronafrei“. Gemäß den vom Gesundheitsministerium veröffentlichten Daten wurde nämlich in 33 von 94 Bezirken seit 14 Tagen keine Neuinfektion registriert. Ein „Ampelsystem“ wie in Deutschland lehnt Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) zwar ab. Sollte alles gut gehen, könnte die Öffnung ab Juni aber beschleunigt werden. Anschober kündigte bei einer Pressekonferenz am Donnerstag an, die Situation in der ersten Juni-Hälfte vertiefend prüfen zu wollen. „Wenn es ein gutes Ergebnis ist, könnte es durchaus auch zu einer Beschleunigung von Öffnungsmaßnahmen führen“, sagte der Minister. Ein regionales „Ampelsystem“ wie in Deutschland lehnte der Minister auf Nachfrage allerdings ab. Vorgeschlagen hat ein solches Ampelsystem für Deutschland das Robert Koch Institut. Demnach soll es regionale Einschränkungen geben, wenn die wöchentlichen Neuinfektionen in einem Bezirk 50 Fälle pro 100.000 Einwohner überschreiten. ). Hier liegt der Grenzwert bei zehn Fällen je 10.000 Einwohner binnen 14 Tagen. Derzeit stünde eine solche Ampel in den allermeisten österreichischen Bezirken auf Grün. Denn nur in zwölf von 94 Bezirken liegt die Zahl der bestätigten Neuinfektionen pro 10.000 Einwohner über eins. Am meisten sind es demnach - wegen zahlreicher Infektionen in einem Pflegeheim - im steirischen Bezirk Weiz (29 Neuinfektionen bzw. 3,2 pro 10.000 Einwohner), in Horn (8 Fälle bzw. 2,6 pro 10.000 Einwohner) und in Wien (368 bzw. 1,9 pro 10.000 Einwohner). TT-ePaper gratis testen und 5 x 1.000 € Geburtstagsgeld gewinnen Die Zeitung kostenlos digital abrufen, das Testabo endet nach 4 Wochen automatisch. Jetzt testen Ich bin bereits Abonnent In den allermeisten Bezirken liegt die Infektionsquote dagegen unter 1 und damit im grünen Bereich, in 33 Bezirken wurde in den vergangenen 14 Tagen sogar überhaupt keine Neuinfektion mehr registriert. Während in Deutschland auf Basis solcher Kategorien über regionale Einschränkungen entschieden werden soll, lehnt Anschober ein Ampelsystem für Österreich ab. Es handle sich nämlich um einen politisch definierten Grenzwert. Außerdem suggeriere das System, dass alles unter dem Grenzwert kein Problem sei.
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Alle Liturgien der Kar- und Ostertage mit Papst Franziskus erfolgen heuer hauptsächlich im Petersdom und ohne die örtliche Teilnahme einer sonst üblichen großen Schar an Gläubigen. Vatikanstadt. Mit einem Gottesdienst im leeren Petersdom hat Papst Franziskus am Karfreitag des Leidens und Sterbens Jesu gedacht. Nach Lesungen aus der Heiligen Schrift und den Großen Fürbitten stand die Verehrung des Kreuzes im Zentrum der Feier im Petersdom, in dem wegen der Coronavirus-Epidemie keine Gläubigen zugelassen waren. Zu Beginn der Kreuzanbetung warf sich Franziskus, wie es die Karfreitagliturgie vorschreibt, vor dem Altar nieder. Hier verweilte er einige Minuten lang betend. Die Predigt hielt der Kapuzinerpater Raniero Cantalamessa. Im Gedenken an den Tod Jesu feiert die katholische Kirche am Karfreitag und Karsamstag keine Messe. © Andrew Medichini / POOL / AFP Alle Liturgien der Kar- und Ostertage mit Papst Franziskus erfolgen heuer hauptsächlich im Petersdom und ohne die örtliche Teilnahme einer sonst üblichen großen Schar an Gläubigen. Auch der Kreuzweg des Papstes am Abend des Karfreitags (21.00 Uhr) findet nicht wie sonst am römischen Kolosseum statt, sondern in abgeänderter Form auf dem Petersplatz. Die Prozession zu den Meditationen über die 14 Stationen des Leidensweges Jesu werden nach Vatikanangaben zwei Gruppen von jeweils fünf Personen aus der Haftanstalt "Due Palazzi" in Padua und vom vatikanischen Gesundheitsamt durchführen. Die Prozession wird im Fernsehen und im Internet übertragen. Bereits am Gründonnerstag hatte Franziskus eine Auftakt-Messe mit wenigen kirchlichen Würdenträgern zelebriert. Der Papst hatte dabei an Priester, Ärzte und Pfleger erinnert, die in der Coronavirus-Krise Großes leisten würden und von denen viele an der Covid-19-Krankheit gestorben seien. Die traditionelle Fußwaschung war wegen der Gesundheitsrisiken abgesagt worden. In den Tagen danach wird Papst Franziskus auch die Messen zum Osterfest und den traditionellen Segen "Urbi et Orbi" am Sonntag (12.00 Uhr) ohne Pilger feiern. Diese Festgottesdienste werden ebenfalls unter anderem im Internet übertragen.
Vatikanstadt - Papst Franziskus hat den Karfreitag wegen der Corona-Krise komplett anders begangen, als es seit Jahrzehnten Tradition ist. Bei der meist emotional bewegenden Kreuzweg-Prozession, die sonst von Tausenden Pilgern begleitet wird, waren diesmal nur das katholische Kirchenoberhaupt und wenige andere Menschen dabei. Die Zeremonie war vom antiken Kolosseum in den abgesperrten Vatikan verlegt worden. Auf den Petersplatz vor dem riesigen Dom wirkten der Papst und die wenigen anderen Beteiligten der abendlichen Prozession fast verloren. Fotostrecke: Papst begeht Karfreitags-Prozession mit Gefängnis-Texten Links zum Thema Bei der Feier werden traditionell das Leiden Jesus', sein Weg in den Tod am Kreuz und ins Grab in 14 Stationen nachgestellt. Die Meditationstexte, die verlesen wurden, stammten diesmal unter anderem von Häftlingen des Gefängnisses «Due Palazzi» aus dem norditalienischen Padua. Auch Eltern, deren Tochter ermordet wurde, die Mutter eines Straftäters und Justizmitarbeiter hatten die Ansprachen in der Ich-Form verfasst. Die Menschen berichteten von schwierigen Phasen ihres Lebens. «Mir war nicht bewusst, dass das Böse in mir langsam immer mehr anwuchs», hieß es zum Beispiel von einem Straftäter an der dritten Station. Später hieß es von der Tochter eines Häftlings, die ihren Vater vermisst: «Ich habe Italien von Süden nach Norden durchquert, um in seiner Nähe zu sein: Ich kenne die Städte nicht wegen ihrer Sehenswürdigkeiten, sondern wegen der Gefängnisse, die ich besucht habe.» Zwölf Menschen gingen mit vier Fackeln und einem Kreuz über den dunklen Petersplatz, auf dem der ägyptische Obelisk in den dunklen Himmel ragte. Auch in der Gruppe befanden sich Menschen, die im Strafvollzug tätig sind, wie es hieß. Der Platz wurde von Kerzen am Boden beleuchtet. Der 83 Jahre alte Franziskus saß und stand - ganz in weiß gekleidet - leicht erhöht an den Stufen zum Dom und sprach kurze Gebete. Meist blieb er weit entfernt von den meisten anderen. Doch kurz vor Schluss kam ein Mann zu ihm hoch und übergab ihm das dunkle Kreuz. Das Gotteshaus und der Platz sind seit Wochen wegen der Corona-Krise abgesperrt. Alle Karfreitags- und Osterfestlichkeiten mussten ohne Gläubige stattfinden. In anderen Jahren kommen die Pilger in Massen zu Ostern nach Rom. Es ist das wichtigste Fest gläubiger Christen. Auch in dieser Nacht hatte der Papst ein historisches Pestkreuz aufstellen lassen. Bereits am frühen Abend hatte Papst Franziskus im Petersdom mit den Zeremonien zum Karfreitag begonnen. Er feierte in der riesigen Kirche, die Zehntausende Besucher fasst, mit wenigen Würdenträgern und Gästen die sogenannte Liturgie vom Leiden und Sterben Jesu Christi. Die Predigt hielt der Kapuzinermönch und Prediger des päpstlichen Hauses, Raniero Cantalamessa. Dieser sagte, die Corona-Welle habe viele auf der Welt von einem «Allmachtswahn» befreit. Sie habe den Menschen auch mehr Solidarität gebracht. In Gebeten wurde der Opfer der Pandemie gedacht. Der Gottesdienst und die Prozession wurden von der katholischen Medienplattform «Vaticannews» im Internet übertragen. Franziskus eröffnete das Osterfest am Samstag mit einer Abendmesse, die ohne Pilger stattfand. Bei dem Gottesdienst waren nur wenige Würdenträger und Gläubige dabei. Teile der Messe wurden in verkürzter Form begangen. Am Sonntag steht der traditionelle Segen «Urbi et Orbi» (12.00 Uhr) an. Italien ist besonders heftig von der Pandemie getroffen. Überall im Land gelten noch bis 3. Mai strenge Ausgangsbeschränkungen.
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Brüssel/Kiew - 3300 Einwohner der Krim werden in diesem Jahr zum Militärdienst eingezogen. Die EU hat das russische Einziehen von Soldaten auf der Schwarzmeer-Halbinsel Krim scharf verurteilt. Moskau verletze dadurch das humanitäre Völkerrecht, sagte ein Sprecher des EU-Außenbeauftragten Josep Borrell am Samstag in Brüssel. Russland sei durch internationales Recht dazu verpflichtet, die Menschenrechte auf der Krim zu schützen. Ähnlich hatte sich zuvor die Ukraine geäußert. Eine Besatzungsmacht dürfe die Bevölkerung von besetzten Gebieten nicht in die eigenen Streitkräfte zwingen. Der Sprecher bekräftigte zudem, dass die EU die „illegale Annexion“ der Krim nicht anerkenne und erwarte, dass Russland alle Verletzungen internationalen Rechts unterlasse. Die EU unterstütze die Unabhängigkeit der Ukraine sowie die territoriale Integrität des Landes in der international anerkannten Grenzen. 3300 Einwohner der Krim werden eingezogen Rund 3300 Einwohner der Krim werden der Staatsagentur Tass zufolge in diesem Jahr zum Militärdienst eingezogen werden - wie in den Jahren zuvor auch. Alle Rekruten müssten zuvor wegen der Corona-Pandemie in eine zweiwöchige Quarantäne. Sie sollen demnach auf der Krim und in anderen Regionen Russlands eingesetzt werden. Die EU wirft Russland vor, 2014 völkerrechtswidrig die Krim annektiert zu haben und die prorussischen Separatisten in der Ostukraine zu unterstützen. Der Staatenbund verhängte infolgedessen Wirtschaftssanktionen gegen Moskau. (dpa)
BRÜSSEL (dpa-AFX) - Die EU blickt mit Sorge auf die möglichen Folgen des am Donnerstag gestarteten Verfassungsreferendums in Russland. Eine der geplanten Änderungen solle sicherstellen, dass die russische Verfassung immer Vorrang vor internationalem Recht und Entscheidungen von internationalen Gerichten habe, erklärte ein Sprecher des EU-Außenbeauftragten Josep Borrell in Brüssel. Aus Sicht von Verfassungsexperten des Europarates stehe eine solche Änderung nicht im Einklang mit den internationalen Verpflichtungen Russlands. "Wir erwarten, dass Russland alles Notwendige tut, um den geltenden Rechtsrahmen aufrechtzuerhalten", sagte der Sprecher. In Russland wird seit Donnerstag über die größte Verfassungsänderung in der Geschichte des Landes abgestimmt. Die Wähler entscheiden über ein ganzes Paket von Änderungen. Auf Kritik stößt dabei auch die geplante Ausweitung der Machtbefugnisse für den Präsidenten. Der 67 Jahre alte Kremlchef Wladimir Putin könnte 16 weitere Jahre bis 2036 im Amt bleiben. Zu diesem Thema wollte sich die EU am Donnerstag allerdings nicht äußern. Der Sprecher von Borrell sagte, es sei Sache der jeweiligen Staaten, über die Amtszeit ihrer Spitzenpolitiker zu entscheiden./aha/DP/zb
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Rheinische Post Ex-Mannesmann-Chef Klaus Esser bezeichnet die Übernahme des Konzerns vor 20 Jahren durch Vodafone als "großes Unglück" Düsseldorf (ots) Der Ex-Chef von Mannesmann, Klaus Esser, sieht die Übernahme von Vodafone vor 20 Jahren als "großes Unglück". Das sagt er in einem Interview der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Dienstagsausgabe). Anlass ist der Jahrestag des Aufsichtsratsbeschlusses vom 4. Februar 2000, das Unternehmen für 190 Milliarden Euro an Vodafone zu verkaufen. Esser sagte: "Die Fortführung unserer Strategie wäre für die Mitarbeiter, Kunden und Aktionäre besser gewesen, weil es mehr Wachstum und Gewinn gegeben hätte. Die Integration von Mobilkommunikation und Festnetzkommunikation war damals schon bei uns praktiziertes Konzept." Esser berichtete, Mannesmann habe schon im Jahr 1999 versucht, die TV-Kabelnetze der Deutschen Telekom zu kaufen, die die eher auf Mobilfunk konzentrierte Vodafone erst in den letzten Jahren erworben hat. Esser: "Wir hatten in 1999 geboten auf das Kabelnetz der Deutschen Telekom für die Fernsehversorgung in Wohngegenden. Das hätte uns in der Telekommunikation ab 2000 sehr stark gemacht. Genau deshalb wollte die Deutsche Telekom absolut nicht, dass wir das Kabelnetz bekämen. Dieser Konflikt war hochpolitisch. Hätten wir in 2000 Mannesmann fortgeführt, hätten wir mit sehr guten Argumenten sehr gute Chancen gehabt." Der jetzt 72-jährige zeigte Verständnis dafür, dass die Öffentlichkeit entsetzt auf die 16-Millionen-Euro-Prämie an ihn nach der Übernahme reagierte: "Die Aktionäre fanden, dass die 16 Millionen Prämie passend sei, bei dieser einzigartigen Kurssteigerung von 150 Milliarden Euro. Aber die meisten Menschen waren eben nicht Aktionäre, hatten keinen Grund, sich zu freuen und fanden meine Prämie sei zu hoch. Das verstehe ich." Trotzdem sei der Bonus an ihn nicht rechtswidrig gewesen, sagte er. Er wäre lieber Mannesmann-Chef geblieben als das Geld zu erhalten: "Natürlich hätte ich lieber keine Prämie bekommen und weiter meine Arbeit gemacht für Mannesmann und die Aktionäre." Pressekontakt: Rheinische Post Redaktion Telefon: (0211) 505-2627 Original-Content von: Rheinische Post, übermittelt durch news aktuell
Rheinische Post Ab Jahreseinkommen von 86.000 Euro bringt der Kinderbonus Familien nichts Düsseldorf (ots) Familien mit einem Kind und einem zu versteuernden Jahreseinkommen ab 86.000 Euro profitieren nicht vom geplanten Kinderbonus der Bundesregierung. Das geht aus Berechnungen des Deutschen Steuerzahlerinstituts des Bundes der Steuerzahler für die Düsseldorfer "Rheinische Post" (Freitag) hervor. Ab dieser Einkommenshöhe sei der Kinderfreibetrag günstiger als das um den 300-Euro-Bonus erhöhte Kindergeld, so das Institut. Eine Familie mit zwei Kindern würde demnach ab einem zu versteuernden Jahreseinkommen von 90.000 Euro nicht vom Kinderbonus profitieren. Denn die Koalition will den Bonus mit dem steuerlichen Kinderfreibetrag verrechnen, den in der Regel besserverdienende Familien nutzen. www.rp-online.de Pressekontakt: Rheinische Post Redaktion Telefon: (0211) 505-2627 Original-Content von: Rheinische Post, übermittelt durch news aktuell
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OMMAX und Amazon: Partnerschaft im digitalen Bereich München (ots) - Amazon und die Digitalberatung OMMAX - Digital Solutions sind eine Kooperation eingegangen: Der US-Online-Versandhändler verlässt sich auf die Expertise der in München ansässigen Beratung für die Entwicklung einer Digitalstrategie eines Geschäftsbereiches in Deutschland. Die Digitalberatung OMMAX ist in der Zusammenarbeit vor allem für die folgenden Bereiche verantwortlich: - Marketing Strategie - Digitale Leadgenerierung - Zielgruppen- und Customer Journey Analyse - dynamische Landing Pages - Design der Creatives und Visuals für die anstehenden Kampagnen Des Weiteren setzt Amazon bei der Entwicklung einer Social-Media- sowie einer Paid-Advertising-Strategie auf die OMMAX-Experten, die für Amazon zusätzlich das Tracking und Reporting relevanter Kernkennzahlen übernehmen. Offline-Marketing-Kampagnen über die Kanäle Out-of-Home, Radio und Print stehen ebenfalls im Fokus. Dr. Anja Konhäuser, Managing Partner bei OMMAX, äußert sich zur neu geschlossenen Zusammenarbeit mit Amazon: "Wir stehen Amazon als Sparringspartner sowohl während der Entwicklung der neuen Lösung als auch im laufenden Betrieb zur Seite. Agile Business Services und ein kundenorientierter Ansatz sorgen für die schnelle Umsetzung des Projekts." "OMMAX hat große Erfahrung, wenn es um die Entwicklung erfolgreicher Digitalstrategien geht. Auf diese Expertise bauen wir und freuen uns auf die Zusammenarbeit", kommentiert Raul Martinez, Amazon Flex Bereichsleiter bei Amazon Deutschland die Partnerschaft. Über OMMAX OMMAX - Digital Solutions ist eine Digitalberatung mit Sitz in München, Hamburg und Berlin mit Fokus auf nachhaltige digitale Wertschöpfung. Zum weltweiten Kundenportfolio gehören mittelständische Unternehmen, Konzerne und mehr als 30 Investment-Firmen. Das OMMAX-Team besteht aus über 120 digitalen Experten und Expertinnen aus aller Welt, die bereits in über 500 Projekten Kunden mit digitalen Strategien, digitaler operationeller Exzellenz, komplexen Datenprojekten und Transaktionsberatungen unterstützt haben. Dies macht OMMAX zu einem Vorreiter für holistische datengetriebene Strategieberatung und die Implementierung digitaler Lösungen. Pressekontakt: PIABO PR GmbH Franziska Scheider Senior Account Manager ommax@piabo.net +49 173 8234027 Weiteres Material: https://www.presseportal.de/pm/141429/4523049 OTS: OMMAX GmbH
Konsequente Kundenfokussierung: Handelsblatt Media Group vereint Spezialisten für Corporate Content, Konzept und Vermarktung Die Handelsblatt Media Group (HMG) hat ihre Spezialisten für Corporate Content, Konzept und Vermarktung, planet c und Solutions, vereint. Die neue Gesellschaft trägt seit Juni 2020 den Namen Solutions by Handelsblatt Media Group GmbH. Die Idee hinter dem hausinternen Zusammenschluss: eine noch konsequentere Orientierung an den sich radikal wandelnden Bedürfnissen der Kunden. Die zielgenauen Content-Strategien bei der internen und externen Kommunikation, der exzellente (Fach-) Journalismus und die kreativen Gestaltungsideen des bisherigen Corporate-Content-Spezialisten planet c treffen in der neuen Gesellschaft auf das Vermarktungs-Know-how und die Kreationskraft der früheren Solutions. Sie hat bis dato kundenorientierte, datengetriebene Kommunikationslösungen rund um das starke Portfolio der gesamten HMG mit den Leitmedien “Handelsblatt” und “WirtschaftsWoche” entwickelt. “Der Zusammenschluss ist unsere vorwärtsgedachte Antwort auf die künftige Entwicklung des Kommunikationsmarkts. Exzellentes Storytelling oder erstklassige Vermarktungskompetenzen allein genügen nicht mehr, um im Wettbewerb die Nase vorn zu behalten. Durch den Zusammenschluss beider Kompetenzen aber gewinnen wir einen klaren Konkurrenzvorteil – und das vor allem im Vermarktungsumfeld unserer Hausleitmedien Handelsblatt und WirtschaftsWoche”, sagt Andrea Wasmuth. Sie führt die neue Solutions by Handelsblatt Media Group GmbH als Geschäftsführerin gemeinsam mit ihren Geschäftsführer-Kollegen Dr. Christian Sellmann und Jan Leiskau. An den fünf deutschen Standorten Hamburg, Berlin, Düsseldorf, Frankfurt am Main und München erstellen die Mitarbeiter*innen der Solutions by Handelsblatt Media Group GmbH maßgeschneiderte Lösungen für die interne und externe Unternehmenskommunikation. Sie begleiten die Transformationen in Unternehmen, Wirtschaft und Gesellschaft mit passenden multimedialen, datenbasierten Kommunikationskonzepten und sorgen für die optimale Vermarktung – vor allem in den analogen und digitalen Plattformen von Handelsblatt und WirtschaftsWoche, aber auch weit darüber hinaus. “Mit Handelsblatt und WirtschaftsWoche verfügen wir über die stärksten Wirtschaftsmedienmarken. In Sachen Wirtschaftskompetenz ist die HMG in Deutschland führend. Von diesem redaktionellen und vertrieblichen Know-how sowie unserer besonderen Verankerung und Durchschlagskraft gerade im gehobenen deutschen Mittelstand werden die aktuellen und besonders auch künftigen Kunden der neu zusammengeschlossenen Einheit profitieren”, sagt Oliver Voigt, Geschäftsführer der Handelsblatt Media Group. Über die Handelsblatt Media Group Die Handelsblatt Media Group, ein Unternehmen der Dieter von Holtzbrinck Medien GmbH, ist das führende Medienhaus für Wirtschafts- und Finanzinformationen in Deutschland. Die Mediengruppe mit Sitz in Düsseldorf wurde 1946 gegründet und steht für fundierten, unabhängigen Qualitätsjournalismus und erreicht mit ihren Entscheider-Medien wie Handelsblatt und WirtschaftsWoche mehr als zwei Millionen Leserinnen und Leser. Zur Handelsblatt Media Group gehören zudem Serviceunternehmen wie iq media marketing gmbh, führender Vermarkter für Entscheidermedien, Solutions by Handelsblatt Media Group GmbH, Spezialist für Corporate Content, Konzept und Vermarktung, sowie weitere Beteiligungen. Geschäftsführer der Handelsblatt Media Group sind Gerrit Schumann und Oliver Voigt. Pressekontakt: Aylin Menemencioglu Leiterin Presse & Kommunikation Tel.: 0211 887-1015 E-Mail: pressestelle@handelsblattgroup.com Weiteres Material: https://www.presseportal.de/pm/130118/4632165 OTS: Handelsblatt Media Group Original-Content von: Handelsblatt Media Group, übermittelt durch news aktuell
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Eine Woche nach dem Deutschschweizer Kinostart geht "Le milieu de l'horizon" von der Westschweizer Regisseurin Delphine Lehericey als Favorit ins Quartzrennen. Der Film ist in den Kategorien Bester Spielfilm, Bestes Drehbuch, Bester Hauptdarsteller (Luc Bruchez) und Beste Filmmusik nominiert. Erzählt wird darin die Geschichte des 13-jährigen Gus und dessen Familie, die im Hitzesommer 1976 auf ihrem Bauernhof unter der grossen Dürre leiden. Mit einem Preis für ihre herausragenden schauspielerischen Leistungen in den Königskategorien können neben Luc Bruchez und Joel Basman auch Sven Schelker ("Bruno Manser") und bei den Darstellerinnen Miriam Stein ("Moskau einfach!"), Sabine Timoteo ("Tambour Battant") oder Beren Tuna ("Al Shafaq - When Heaven Divides") rechnen. Für die besten Nebenrollen sind Antonio Buil ("Insoumises"), Cecilia Steiner und Andrea Zogg (beide in "Der Büezer") nominiert. Mit je drei Nominationen - darunter in der Kategorie Bester Spielfilm - buhlen "Baghdad in My Shadow" von Samir, "Bruno Manser - Die Stimme des Regenwaldes" von Niklaus Hilber sowie der Eröffnungsfilm der diesjährigen Solothurner Filmtage, "Moskau einfach!", um Preise. Letzterer spielt im Herbst 1989. Während in Berlin bald die Mauer fällt, wird der Polizeibeamte Viktor (Philippe Graber) undercover ins Zürcher Schauspielhaus geschleust, um Informationen über linke Theaterleute zu sammeln. Als er sich in die Schauspielerin Odile (Miriam Stein) verliebt, beginnt sein grosses Dilemma. Ebenfalls in dieser Kategorie ist die französisch-schweizerische Koproduktion "Les Particules" von Blaise Harrison nominiert. Auch je drei Nominationen haben die Dokumentarfilme "Immer und Ewig" von Fanny Bräuning (Bester Dokumentarfilm, Beste Filmmusik, Beste Kamera) und "Where We Belong" von Jacqueline Zünd (Bester Dokumentarfilm, Beste Filmmusik, Beste Montage) erhalten. Ihre Konkurrenz in der Hauptkategorie sind "African Mirror" von Mischa Hedinger, "L'Île aux oiseaux" von Maya Kosa und Sergio da Costa sowie "Madame" von Stéphane Riethauser. Um Quartzsteine in der Kategorie Bester Animationsfilm buhlen "Average Happiness" von Maja Gehrig, "Kids" von Michael Frei und "Le renard et l'oisille" von Samuel und Frédéric Guillaume. Keine Preise gibt es in diesem Jahr für Kurzfilme. Wie Ivo Kummer, Chef Sektion Film des Bundesamtes für Kultur, in seiner Rede sagte, beschäftige dieses Genre die Filmakademie seit Jahren. Nachdem in früheren Jahren zu viele Kurzfilme eingesendet worden und infolge dessen die Kriterien geändert worden sind, hätten sich nun zu wenig Kurzfilme für den Filmpreis 2020 qualifizieren können. Der Schweizer Kurzfilmverein Pro Short hat bereits im Vorfeld der Filmtage eine Petition lanciert, die bis zur Nacht der Nominationen über 900 Unterstützende gefunden hat. Die Verleihung der Schweizer Filmpreise findet am 27. März in Zürich statt. Alle nominierten Filme sind in der "Woche der Nominierten" vom 23. bis 29. März in Genf und Zürich zu sehen. (SDA)
Es ist eine Sensation: In welchen Kategorien beim diesjährigen Schweizer Filmpreis auch immer Filmemacherinnen und Schauspielerinnen nominiert worden waren, haben Frauen gewonnen. Allem voran in den Hauptkategorien. So ist "Le milieu de l'horizon" von Delphine Lehericey als Bester Film ausgezeichnet worden, "Immer und Ewig" von Fanny Bräuning als Bester Dokumentarfilm; der Film wurde zudem für die Beste Filmmusik (von Olivia Pedrol geehrt. Maja Gehrig gewinnt mit "Average Happiness" in der Kategorie Bester Animationsfilm und Joanne Giger mit "Le milieu de l'horizon" in der Sparte Bestes Drehbuch. Auch in der Kategorie Beste Nebendarstellerin / Bester Nebendarsteller hat sich eine Frau durchgesetzt: Cecilia Steiner ("Der Büezer" gewann anstelle von den ebenfalls nominierten Kollegen Antonio Buil ("Insoumises") und Andrea Zogg ("Der Büezer"). Misst man den Erfolg anhand der Anzahl Nominationen, so hat sich der Favoriten-Spielfilm "Le milieu de l'horizon" zwei von vier Quartzsteinen geholt. "Baghdad in my Shadow" von Samir war dreimal nominiert (unter anderem als Bester Spielfilm) und wurde schliesslich für die Beste Montage (Jann Anderegg) prämiert. Auch "Der Büezer", "Moskau Einfach!" und "Bruno Manser - Die Stimme des Regenwaldes" gewannen je einen von drei erhofften Preisen. Letztere in den Hauptkategorien Bester Hauptdarstellerin (Miriam Stein in "Moskau einfach!") und Bester Hauptdarsteller (Sven Schelker in "Bruno Manser"). Der ebenfalls dreifach nominierte Dokumentarfilm "Where We Belong" ging dagegen leer aus. Die Auszeichnungen sollen aufgrund der Coronakrise erst im Rahmen des Filmfestivals Locarno (5. bis 15. August) überreicht werden, haben das BAK und die Stadt Zürich bereits angekündigt. Ebenfalls verschoben wird die Bekanntgabe der Trägerin oder des Trägers des Ehrenpreises - der Name soll in den Sommermonaten verkündet werden. Das Schweizer Fernsehen SRG wird am 27. März anstelle der Verleihung ein Sonderprogramm zum Schweizer Filmpreis ausstrahlen. Zudem sagten das BAK und die Stadt Zürich die "Woche der Nominierten" ab, die für den 23. bis 29. März geplant war. Diese Woche war eigentlich als Rahmenprogramm zur Preisverleihung gedacht und hätte dem Publikum die Möglichkeit bieten sollen, mit den Filmschaffenden in den Dialog zu treten. (SDA)
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NEW YORK (dpa-AFX) - Mit deutlichen Verlusten sind die Aktienkurse in New York in den letzten Handelstag der Woche gegangen. Der Leitindex Dow (Dow Jones 30 Industrial) büßte am Freitag im frühen Handel 1,86 Prozent auf 23893,46 Punkte ein. Die Quartalszahlen einiger großer Konzerne wie Amazon, Chevron und ExxonMobil kamen bei den Investoren nicht gut an. Zudem befürchten Börsianer ein Wiederaufflammen der Spannungen zwischen den USA und China wegen des Coronavirus. Für die zu Ende gehende Handelswoche zeichnet sich für den Dow nur noch ein mageres Plus von etwa einem halben Prozent ab. Am Mittwoch war der Index noch auf den höchsten Stand seit sieben Wochen gestiegen. Am Vortag hatten dann Gewinnmitnahmen eingesetzt. Der marktbreite S&P 500 gab um 1,92 Prozent auf 2856,62 Zähler nach. Der NASDAQ 100 verlor 1,89 Prozent auf 8840,32 Punkte./bek/he
NEW YORK (dpa-AFX) - Die US-Aktienmärkte sind am Montag nach dem Osterwochenende mit Verlusten in den Handel zurück gekehrt. Dominiert wurde die Nachrichtenlage weiter von der Corona-Pandemie und dem Ölpreis, nachdem sich wichtige Förderländer auf eine beispiellose Drosselung der Produktion geeinigt hatten. Wegen der Auswirkungen des Coronavirus blickten die Anleger auch bereits sorgenvoll auf die Saison der Unternehmensberichte, die im Wochenverlauf im Bankensektor beginnt. Der Dow Jones Industrial (Dow Jones 30 Industrial) gab am Ende um 1,39 Prozent auf 23 390,77 Punkte nach, konnte sein Minus von zeitweise mehr als 2 Prozent dabei aber reduzieren. Nach dem Anstieg um mehr als 12 Prozent in der Vorwoche kämen Gewinnmitnahmen nicht überraschend, hieß es am Markt. Ein Börsianer sagte, wegen hoher Ungewissheit steuerten die Finanzmarktteilnehmer "im Blindflug" auf die bevorstehende Berichtssaison zu. Der breiter gefasste S&P 500 fiel am Montag um 1,01 Prozent auf 2761,63 Zähler. Bei Technologiewerten war die Stimmung gestützt auf die Kursgewinne einiger bedeutender Aktien wie Tesla, Netflix oder Amazon besser. Ihr Auswahlindex NASDAQ 100 legte um 1,14 Prozent auf 8332,74 Punkte zu./tih/he
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