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Wie ein Sprecher der Wiener Berufsfeuerwehr am Abend mitteilte, ereignete sich der Zusammenstoß kurz nach 17.30 Uhr bei einer Kreuzung auf einer Zufahrtsstraße zur Seestadt Aspern. Die Berufsrettung Wien und mehrere andere Rettungsorganisationen versorgten die Verletzten und waren ebenso wie die Feuerwehr mit zahlreichen Fahrzeugen im Einsatz. Vier Menschen wurden in Krankenhäuser gebracht. Die Verletzungen betrafen die Autolenkerin, den Busfahrer und acht Passagiere. Der Unfall ereignete sich der Kreuzung Seestadtstraße-Josefine-Hawelka-Weg. Das Auto und der Bus wurden schwerbeschädigt. Dem Sprecher zufolge waren Motoröl und Kühlflüssigkeit ausgeronnen. Die Feuerwehrleute banden die Flüssigkeiten und stellten den havarierten Pkw gesichert ab. Beim Linienbus mussten durch den Zusammenstoß gefährlich wegstehende Teile demontiert werden, damit er aus eigener Kraft zu einem nahe gelegenen Abstellplatz gefahren werden konnte.Die Seestadtstraße war während des Einsatzes gesperrt. Die Unfallursache war Gegenstand von Ermittlungen.
Wiener Forscher haben nun eine "Gurgelmethode" als Alternative getestet. Dabei zeigte sich, dass diese ebenso verlässlich funktioniert. Dabei genügt eine Minute gurgeln mit einer Lösung, um eine Probe zu gewinnen, in der das neuartige Coronavirus nachgewiesen werden kann. Wann diese Methode auf den Markt kommen kann, ist jedoch noch unklar. Interessieren Sie sich für dieses Thema? Mit einem Klick auf das “Merken”-Symbol fügen Sie ein Thema zu Ihrer Merkliste hinzu. Klicken Sie auf den Begriff, um alle Artikel zu einem Thema zu sehen. Coronavirus Meine Themen Für Ihre gemerkten Themen wurden neue Artikel gefunden.
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SwissRe macht im ersten Quartal 225 Millionen Dollar Verlust Die Verluste spiegeln die Auswirkungen der Pandemie wieder. Dank einer aussergewöhnlich guten Kapitalausstattung sei die Krise für den Rückversicherer aber zu bewältigen, meldet SwissRe. Coronapandemie drückt auf Quartalsergebnis von SwissRe. Keystone (wap) Die Auswirkungen der globalen Pandemie schlagen sich in den Quartalszahlen des Rückversicherers SwissRe nieder: Das Unternehmen schreibt einen Verlust von 225 Millionen Dollar. Zusätzlich belasten Marktturbulenzen die Bilanz. Demgegenüber stehe jedoch eine im Branchenvergleich führende Kapitalausstattung, meldete das Unternehmen am Donnerstag. Die sogenannte SST-Quote habe per 31. März 200 Prozent betragen. Diese Quote bemisst das Verhältnis von risikotragendem Kapital zu bestehenden Verpflichtungen. Das Eigenkapital hat sich in den ersten drei Monaten des Jahres von 29,3 Milliarden US-Dollar auf 28 Milliarden Dollar verringert. Der Buchwert der Aktie lag Ende März bei 96,82 Dollar. Ungeachtet der Krise konnte die SwissRe in verschiedenen Sparten Gewinne machen: Im Bereich der Schaden- und Unfallrückversicherung wurde trotz Schäden im Zusammenhang mit Corona ein Gewinn von 61 Millionen Dollar realisiert, bei Lebens- und Gesundheitsversicherungen belief sich dieser gar auf 299 Millionen Dollar. Erfolgreich verlief die Vertragserneuerungsrunde im April: Das Prämienvolumen stieg um vier Prozent. Konzernchef Christian Mummenthaler äusserte sich gemäss Mitteilung zuversichtlich, dass SwissRe einen Beitrag zur Bewältigung der Schäden der globalen Pandemie werde leisten können. Langfristig müsse aber über öffentlich-private Partnerschaften nachgedacht werden, um derartige disruptive Ereignisse in Zukunft besser angehen zu können.
Der Flugzeughersteller Pilatus muss wegen Corona Kurzarbeit einführen Ab Montag beginnt für rund 1000 Angestellte des Flugzeugbauers Pilatus die Kurzarbeit. Damit soll sichergestellt werden, dass der Gesundheitsschutz gewährleistet ist. Pilatus kann die Produktion nicht im gewohnten Rahmen aufrecht erhalten. Keystone (wap) Die Einführung der Kurzarbeit sei eine Reaktion auf die Unsicherheit der Märkte, schreibt Pilatus in einer Medienmitteilung vom Freitag. Da auch die Lieferketten zunehmend gestört seien, könne Produktion und Lieferung von Flugzeugen nicht wie geplant aufrecht erhalten werden. Die Kurzarbeit betrifft rund 1000 Mitarbeitende. Sie gilt ab dem 23. März. Weiter will sich Pilatus nicht zur Situation äussern.
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Eine neue CNC-Drahtbiegemaschine ist die erste von mehreren für 2020 geplanten Investitionen. Lüdenscheid – Die Lüdenscheider Firma Wilh. Kämper (Drahtumformtechnik) erwartet für 2020 einen weiteren Aufwärtstrend, auf den sie sich mit gezielten Erweiterungen des Maschinenparks einstellen will. Die erste CNC-Maschine mit einem Investitionswert von circa 500.000 Euro ist gerade zur Altenaer Straße 184 geliefert worden; weitere sollen im Laufe des Jahres folgen. Auf der neuen Maschine sollen hauptsächlich Drahtbiegeteile für die Automobilindustrie gefertigt werden. Die Kehrtwende sei geschafft, heißt es dazu in einer Mitteilung des Unternehmens weiter: Nach sieben Jahren Umsatzrückgang habe man das Jahr 2019 mit einem Umsatzplus von sechs Prozent abschließen können. Mit der Gesamtinvestition reagiere man auf die gute Auftragslage, erweitere die aktuellen Produktionskapazitäten und könne flexibler produzieren. Die Firma Wilh. Kämper, ist ein Lüdenscheider Familienunternehmen. Sie wurde 1888 gegründet. Der Betrieb beschäftigt derzeit 75 Mitarbeiter und hat eine Ausbildungsquote von zehn Prozent. Damit auch in Zukunft der eigene Nachwuchs herangezogen werden kann, investiert die Firma nicht nur in Maschinen: Zum Ausbildungsstart im August sucht man zwei neue Auszubildende für den Beruf des Industriemechanikers.
Lüdenscheid - Er war ziemlich betrunken und deshalb offenbar auch wehrlos. Das nutzten vier junge Straftäter aus. Ein 19-jähriger Lüdenscheider wurde am Samstag um 1.30 Uhr auf der Altenaer Straße Opfer eines Raubüberfalls. Vier unbekannte Täter klauten dem stark angetrunkenen Mann in Höhe des Fitnessstudios nach Polizeiangaben einen Schuh und den Rucksack samt Inhalt. Die Täter waren etwa 17 bis 20 Jahre alt und etwa 1,80 Meter groß. Sie sollen alle braune Haare haben. Einer trug eine schwarze Jacke und war laut Beschreibung durch den 19-Jährigen muskulös. Der Lüdenscheider wurde bei dem Überfall leicht verletzt. Hinweise auf die Identität der Räuber oder den Verbleib ihrer Beute nehmen die Ermittler in Lüdenscheid unter der Rufnummer 02351/9099-0 entgegen.
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Microsoft sieht sich von der Corona-Krise bislang unter dem Strich kaum getroffen. Der Softwarekonzern teilte bei der Vorlage seiner Quartalszahlen am Mittwoch nach Börsenschluss mit, er sehe „minimale Nettoauswirkungen“ auf seinen Umsatz. Es gebe Geschäftsbereiche, die im Moment profitierten, und auch solche, die eine Abschwächung verzeichneten. Die Quartalszahlen lagen insgesamt über den Erwartungen von Analysten, und der Aktienkurs legte im nachbörslichen Handel zeitweise um drei Prozent zu. Seit Jahresbeginn hat die Microsoft-Aktie mehr als 15 Prozent an Wert gewonnen und sich damit deutlich besser geschlagen als der Gesamtmarkt. Microsoft hat derzeit eine Marktkapitalisierung von fast 1,4 Billionen Dollar und ist damit das wertvollste amerikanische Unternehmen. Dahinter folgen der Elektronikkonzern Apple mit knapp 1,3 Billionen Dollar und der Online-Händler Amazon.com mit 1,2 Billionen Dollar. Vorstandsvorsitzender Satya Nadella sagte in einer Mitteilung mit Blick auf die Pandemie und die Auswirkungen auf seine Branche: „Wir haben digitale Transformation, die sonst zwei Jahre in Anspruch nehmen würde, innerhalb von zwei Monaten gesehen.“ Microsoft sei dafür mit seinem Portfolio gut aufgestellt. Im ersten Quartal hätten internetbasierte Dienste von der Corona-Krise profitiert, darunter die „Cloud Computing“-Plattform Azure und die Kommunikationssoftware Teams. Auch beim Betriebssystem Windows und der Computerreihe Surface habe Microsoft eine stärkere Nachfrage verzeichnet, weil viele Menschen im Homeoffice statt im Büro arbeiteten. Das Geschäft mit Videospielen um die Konsole Xbox wiederum habe von den Ausgangsbeschränkungen profitiert. Negativ habe sich der gegenwärtige Notstand im Werbegeschäft niedergeschlagen. Zum Beispiel in den Anzeigen bei der Internetsuche oder im Karrierenetzwerk Linkedin. Konkurrenz vor allem mit Amazon Web Services Insgesamt steigerte Microsoft seinen Umsatz im ersten Quartal um 15 Prozent auf 35,0 Milliarden Dollar, Analysten hatten im Schnitt mit 33,7 Milliarden Dollar gerechnet. Ein Wachstumsmotor war abermals die Cloud-Plattform Azure mit einem Umsatzplus von 59 Prozent. Microsoft stellt damit Unternehmen, die ihre Informationstechnik ins Internet verlagern wollen, Computerkapazitäten und damit verbundene Dienstleistungen zur Verfügung. Der Konzern konkurriert hier vor allem mit Amazon Web Services (AWS). Die Amazon-Sparte ist bislang Marktführer, Microsoft hat aber aufgeholt. Im vergangenen Herbst stach Microsoft AWS in einem Rennen um einen mit 10 Milliarden Dollar dotierten Auftrag des amerikanischen Verteidigungsministeriums aus. Auch andere Cloud-Produkte entwickelten sich gut. Mit Office 365, der internetbasierten Version seiner Bürosoftware, schaffte Microsoft zum Beispiel ein Umsatzplus von 25 Prozent. Der Nettogewinn von Microsoft stieg im vergangenen Quartal um 22 Prozent auf 10,8 Milliarden Dollar. Das Ergebnis je Aktie von 1,40 Dollar war um 14 Cent besser als erwartet.
Die Alphabet-Holding um den Internetkonzern Google hat im vergangenen Quartal ihr Wachstum fortgesetzt, ist aber von der Corona-Krise nicht unberührt geblieben. Der Vorstandsvorsitzende Sundar Pichai sagte am Dienstag nach Börsenschluss bei der Vorlage von Geschäftsergebnissen: „Es war eine Geschichte von zwei Quartalen.“ Im Januar und Februar habe sich das Geschäft noch gut entwickelt, aber im März habe es eine „erhebliche und plötzliche Abschwächung“ bei den Werbeumsätzen gegeben, zeitgleich zu den damals verhängten Restriktionen im öffentlichen Leben. Wie Finanzchefin Ruth Porat sagte, stellt sich der Konzern in seinem Werbegeschäft auch auf ein schwieriges zweites Quartal ein. Nähere Details nannte sie nicht, Alphabet gibt üblicherweise keine konkreten Umsatz- und Gewinnprognosen. Alphabet reagiert auf das eingetrübte Umfeld mit mehr Kostendisziplin, unter anderem beim Personal. Porat sagte, der Konzern wolle seine Belegschaft in diesem Jahr weniger ausbauen als ursprünglich geplant. Auch wolle er seine Investitionen „neu justieren“ und am Marketing sparen. Vorstandschef Pichai versuchte aber auch, mit Blick auf die längerfristige Zukunft Zuversicht zu verbreiten. Er verwies darauf, dass sich das Geschäft mit Werbung nach der Finanzkrise 2008 recht schnell erholt habe, weil Google-Anzeigen als sehr kosteneffiziente Art der Werbung wahrgenommen würden. Zudem sei der Konzern heute breiter aufgestellt als damals, wie sich zum Beispiel in der wachstumsstarken Sparte mit Angeboten rund um Cloud Computing zeige. Für das erste Quartal meldete Alphabet insgesamt ein Umsatzwachstum von 13 Prozent auf 41,2 Milliarden Dollar, Analysten hatten im Schnitt mit 40,3 Milliarden Dollar gerechnet. Der Nettogewinn stieg nur um drei Prozent auf 6,8 Milliarden Dollar, vor allem weil Beteiligungen an Wert verloren haben. Der Gewinn je Aktie vor Sonderposten von 9,87 Dollar verfehlte die Erwartungen, die im Schnitt bei 10,33 Dollar lagen. Youtube und Cloud-Dienste überzeugen Der Aktienkurs kletterte im nachbörslichen Handel um fast vier Prozent. Die Alphabet-Aktie hat seit Jahresbeginn knapp acht Prozent an Wert verloren und hat sich damit besser geschlagen als der Gesamtmarkt. Im Januar erreichte das Unternehmen erstmals eine Marktkapitalisierung von mehr als einer Billion Dollar. Derzeit wird es mit rund 850 Milliarden Dollar bewertet. Der Softwareanbieter Microsoft, der Elektronikkonzern Apple und der Online-Händler Amazon.com übertreffen mit ihrem Börsenwert noch immer die Marke von einer Billion Dollar. Mehr zum Thema 1/ Die Alphabet-Kernsparte Google macht bis heute den größten Teil ihres Umsatzes mit Werbung, etwa den Anzeigen, die neben Ergebnisse der namensgebenden Suchmaschine gestellt werden. Das Anzeigenaufkommen hat hier zuletzt merklich nachgelassen, zum Beispiel wenn Suchbegriffe eingegeben werden, die mit Reisen zu tun haben. Überdurchschnittlich gut hat sich im ersten Quartal das Werbegeschäft auf der zu Google gehörenden Videoseite Youtube geschlagen. Hier stiegen die Umsätze um rund ein Drittel auf 4,0 Milliarden Dollar, wobei Finanzchefin Porat darauf hinwies, dass sich das Wachstum zum Ende des Quartals deutlich abgeschwächt habe. Alphabet weist die Youtube-Umsätze erst seit dem Schlussquartal 2019 separat aus, gleiches gilt für die Cloud-Sparte. Auch das ist ein Wachstumsgeschäft, der Umsatz stieg im ersten Quartal um mehr als 50 Prozent auf 2,8 Milliarden Dollar. Google konkurriert hier vor allem mit Amazon und Microsoft und liegt gemessen an Marktanteilen hinter diesen Wettbewerbern. Vom gesamten Alphabet-Umsatz entfallen mehr als 99 Prozent auf Google. Daneben hat die Holding noch eine Reihe anderer Tochtergesellschaften, darunter Waymo, einen Spezialisten für selbstfahrende Autos, oder den Medizintechnikanbieter Verily. Deren kombinierter Umsatz erreichte um ersten Quartal aber nur 135 Millionen Dollar und lag sogar mehr als 20 Prozent unter dem Vorjahreswert. Sie brachten zusammen einen Betriebsverlust von mehr als 1,1 Milliarden Dollar ein.
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Pascal Bornkessel : Neusser Horrorfilm-Produzent bei Dating-Show zu sehen Pascal Bornkessel ist am 17. Juni auf Vox bei „First Dates“ zu sehen. Foto: Bornkessel/Pascal Bornkessel Neuss Für Pascal Bornkessel sind TV-Kameras nichts Neues mehr. Bereits bei einigen Formaten – darunter Castingshows – war der 25-Jährige zu sehen. Auch am 17. Juni flimmert der Neusser wieder über die Bildschirme der Nation. Und zwar bei der Show „First Dates – ein Tisch für zwei“ auf Vox. Los geht es um 18 Uhr. Teilen Teilen Weiterleiten Weiterleiten Tweeten Tweeten Weiterleiten Weiterleiten Drucken Von Simon Janßen Das Konzept: Gastgeber Roland Trettl begrüßt die Kandidaten einzeln im Studio-Restaurant, führt sie zur Bar und stellt sie einander vor. Nach einem gemeinsamen Essen werden die beiden Singles dann gefragt, ob es ein zweites Date geben wird. Am Ende jeder Folge wird dann teilweise noch eingeblendet, was aus den Paaren geworden ist. Wie sein Date mit Benedetto gelaufen ist, darf Pascal noch nicht verraten. Der Dreh, der im Januar und somit vor der Corona-Krise stattfand, sei für ihn aber eine spannende Erfahrung gewesen. Zuvor musste Pascal unter anderem ein Bewerbungsvideo an die Produktionsfirma schicken und angeben, welchen Typ Mann er bevorzugt.
Schützenfest in Neuss : NGZ sucht Geschichten aus dem Zugleben Auf dieses prächtige Bild müssen die Neusser in diesem Jahr verzichten: Das Schützenfest fällt wegen der Corona-Pandemie aus. Foto: Endermann, Andreas (end) Neuss Das Schützenfest 2020 Ende August findet nicht statt. Aber dass die Neusser Schützen sich deswegen nicht unterkriegen lassen wollen, ist auch bekannt. Mit Anekdoten aus den Schützenzügen soll der Festgedanke belebt werden. Teilen Teilen Weiterleiten Weiterleiten Tweeten Tweeten Weiterleiten Weiterleiten Drucken Denn was kann man tun, um die Schützenzeit nicht einfach so dahin plätschern zu lassen? Zum Beispiel in den Erinnerungen kramen, Anekdoten aus dem Leben im Schützenzug hervor holen, sie erzählen – und die Allgemeinheit dabei nicht außen vor lassen. Mehr als 300 Züge gibt es in Neuss, die alljährlich beim großen Schützenfest dabei sind. Viele seit vielen Jahren schon, so dass da einiges an Geschichten und Geschichtchen zusammengekommen sein muss. Die NGZ sucht eben solche, möchte sie sammeln und natürlich erzählen, im Printprodukt und auch auf NGZ-Online. Wenn Sie also Anekdoten aus dem Leben Ihres Schützenzuges haben: Schreiben sie uns! An die Adresse aktion@ngz-online.de mit dem Stichwort „Anekdote“. Schicken Sie – wenn möglich – auch gern ein Bild (mit Einverständnis des/der Abgebildeten) dazu. (NGZ)
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Spielen an nahezu jedem Gerät mit Internetzugang lautet das Versprechen von Geforce Now. Der Streamingdienst für Videospiele ist ab sofort offen für alle. Der Basiszugang ist sogar kostenlos. Berlin/Las Vegas. Viele Spiele, kostenloser Basiszugang und ein relativ niedriger Abo-Preis: So lässt sich der Spiele-Streamingdienst Geforce Now von Nvidia zusammenfassen. Nach mehr als einem Jahr Testphase geht der Dienst nun live und tritt in Konkurrenz zu Playern wie Google, Sony oder Microsoft. Geforce Now verlagert die leistungsfähige Hardware ins Rechenzentrum der Betreiber. Das regelmäßige Aufrüsten des eigenen Spiele-PC fällt damit flach. Spieler können mit relativ einfachen Geräten wie Android-Smartphones und -Tablets, Notebooks, Computern oder Nvidias Shield-Konsolen das Videobild des Spiels nach Hause streamen. Das eigentliche Spiel läuft auf einem virtuellen Computer im Rechenzentrum. Kostenloser Basiszugang oder Vorteile gegen Geld Geforce-Now-Nutzer haben die Wahl zwischen zwei Zugangsmodellen: kostenlos oder per Abo. Kostenlos-Spieler können maximal eine Stunde am Stück spielen, dann wird ihre Sitzung beendet, und sie müssen eine neue starten. Die Ergebnisse der Testphase hätten gezeigt, dass dies für die meisten Spieler ausreiche, erklärte Nvidias Cloud-Gaming-Chef Phil Eisler Anfang Januar während der Technikmesse CES. Zahlende Nutzer können bis zu sechs Stunden ununterbrochen spielen. Außerdem erhalten sie beschleunigten Zugang zu den Servern. Soll heißen: Ist gerade viel los bei Geforce Now, erhalten sie eher einen Server zugewiesen als nicht zahlende Spieler. Man baue die Server-Kapazität zwar kontinuierlich aus, es könne aber in Stoßzeiten zu Engpässen kommen, warnt Nvidia. Man kann jederzeit eine neue Session beginnen - der Spielfortschritt ab dem letzten Checkpoint geht allerdings verloren. Das Abonnement wird zunächst als sogenannte Founders Edition angeboten. Hierbei sind die ersten drei Monate kostenlos, bis Jahresende wird der Monatspreis auf 5,49 Euro festgelegt. Der spätere Preis stehe noch nicht fest, heißt es bei Nvidia. Zum Vergleich: Google Stadia kostet aktuell 9,99 Euro pro Monat, ebenso wie Sonys Playstation Now. Die Spiele kann man zum Teil mitbringen Spieler können ihre bestehenden Spielebibliotheken bei Anbietern wie Steam, Uplay, Battle.net oder Epic zum Teil via Geforce Now abrufen. Rund 1000 weitere Spiele werden unterstützt, sie müssen aber vor jeder Sitzung kurz im virtuellen Rechner der Nvidia-Cloud installiert werden. Einen eigenen Shop zum Kauf von Spielen hat Geforce Now nicht - Rückmeldungen der Testnutzer ergeben, sagt Phil Eisler, dass sie lieber ihre eigenen Spiele aus anderen Stores mitbringen wollten. Damit geht Nvidia einen anderen Weg als Mitbewerber Google. Bei dessen Dienst Google Stadia müssen die Spiele bislang über die Plattform zusätzlich zum Abopreis gekauft werden und laufen nur dort. Auch bei Sonys Playstation Now können keine eigenen Spiele mitgebracht werden, Spieler wählen stattdessen aus einem Katalog aus. Flottes Streaming braucht flottes Internet In den Rechenzentren kommen Grafikkarten mit Nvidias Turing-Architektur zum Einsatz, wodurch Spieler vom Raytracing mit realistischer Darstellung von Lichtstrahlen profitieren sollen. Die Spiele laufen mit Full-HD-Auflösung bei 60 Hertz Bildwiederholungsrate. Damit das Videobild ohne Wackler und Verzögerung auf dem eigenen Gerät erscheint, ist nach Nvidia-Angaben eine Übertragungsgeschwindigkeit von mindestens 15 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) nötig. Das reicht für stabile 1280 zu 720 Pixel bei 60 Bildern pro Sekunde. Für Full HD (1920 zu 1080 Pixel) braucht es 25 Mbit/s. Die Verbindung zum eigenen Router ist dabei vorzugsweise ein Netzwerkkabel oder ein WLAN-Netz mit aktivem 5-Gigahertz-Funkband. Im späteren Jahresverlauf - voraussichtlich im zweiten Quartal - sollen auch Spiele in 4K-Auflösung und mit höherer Bildwiederholungsrate dazukommen.
Überall spielen. An nahezu jedem vernetzten Gerät. Im Basiszugang sogar kostenlos: Nvidias neuer Dienst für Videospiele verspricht viel - verliert aber bereits eine Woche nach Start populäre Titel. Santa Clara. Nvidias Cloud-Gaming-Dienst Geforce Now muss nur wenige Tage nach dem offiziellen Start einen Rückschlag verkraften: Der Spieleanbieter Activision Blizzard zieht seine Titel aus dem Service ab. Damit werden populäre Games wie "Overwatch" oder "Call of Duty" nicht mehr zum Spielen über das Netz verfügbar sein. Nvidia nannte in der Mitteilung in der Nacht zum Mittwoch keine Gründe, kündigte aber an, man hoffe auf eine Rückkehr von Activision Blizzard in der Zukunft. Der Spiele-Streamingdienst Geforce Now war erst am 4. Februar nach mehr als einem Jahr Testphase live gegangen. Spieler können mit relativ einfachen Geräten wie Android-Smartphones und -Tablets, Notebooks, Computern oder Nvidias Shield-Konsolen das Videobild des Spiels nach Hause streamen. Das eigentliche Spiel läuft auf einem virtuellen Computer im Rechenzentrum. Anders als bei Googles Stadia arbeitet Nvidia dabei mit etablierten Spiele-Plattformen zusammen, damit Nutzer auf ihre bereits dort gekauften Games zugreifen können. Zum Start sind mehrere hundert Titel verfügbar, laut Nvidia wollen Entwickler bereits 1500 weitere Spiele einbringen.
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Drei Tage nach dem Wohnungsbrand in einem Mehrfamilienhaus im Chamer Stadtteil Michelsdorf steht die Brandursache fest: ein technischer Defekt an einer Küchenmaschine. Umfangreiche Untersuchung am Brandort Wie die Polizei jetzt mitteilte, wurde die Wohnung am Montag noch einmal untersucht, mit Unterstützung eines Brandfahnders der Kripo Regensburg. Auch eine Spurensicherung wurde durchgeführt. Dabei ergab sich, dass die Brandentwicklung nicht darauf zurückzuführen ist, dass sich heißes Fett in einer Pfanne entzündet hatte. Wohnungsbesitzer im Krankenhaus Der 66 Jahre alte Wohnungsbesitzer erlitt Verbrennungen und eine Rauchvergiftung. Er kam in eine Klinik. Der Brandschaden an der Wohnung und dem Haus wird auf rund 100.000 Euro geschätzt.
Bei einem Feuer in einer Wohnung im Regensburger Stadtteil Königswiesen ist in der Nacht zum Montag eine vermutlich 82 Jahre alte Frau schwer verletzt worden. Bewohnerin mit Verbrennungen und Rauchvergiftung Wie das Polizeipräsidium der Oberpfalz heute Früh mitteilte, war die Integrierte Leitstelle gegen 1.50 Uhr alarmiert worden. Vor Ort stellten die ersten Feuerwehrkräfte bereits fest, dass Rauch aus der Wohnung im zweiten Stock eines Hochhauses drang und auch die Tür der Wohnung schon heiß war. Die Feuerwehr konnte die Seniorin bergen, die schwere Verbrennungen und eine Rauchvergiftung erlitt. Laut Polizei war sie zunächst nicht ansprechbar. Ermittlungen der Polizei laufen Gegen 2.10 Uhr war der Brand, der offenbar wegen einer vergessenen Herdplatte in der Küche ausbrach, unter Kontrolle. Die mehr als einhundert in dem Hochhaus gemeldeten Menschen brauchten ihre Wohnungen nicht zu verlassen. Den Schaden schätzt die Polizei auf einen hohen vierstelligen Betrag. Die Kripo Regensburg nahm Ermittlungen auf.
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Mindestens sechs Senioren im Gelsenkirchener Stadtgebiet wurden am Montag, 11. Mai, von Unbekannten angerufen, die sich als deren Verwandte ausgaben und um Geld baten. Die Angerufenen ließen sich aber nicht hinters Licht führen und legten auf. Gelsenkirchen. Mindestens sechs Mal versuchten Betrüger am Montag, Personen am Telefon mit dem Enkeltrick um ihr Erspartes zu bringen. Polizei warnt vor Masche. Mindestens sechs Senioren versuchten unbekannte Betrüger am Montag, 11. Mai, mit dem Enkeltrick um ihr Erspartes zu bringen. Der Mann bzw. die Frau am Telefon gaben sich am Telefon als Enkel, dessen Freundin oder Cousine aus und baten in den meisten Fällen um Geld für einen Wohnungskauf. Alle Angerufenen wurden jedoch misstrauisch und handelten richtig: Sie beendeten das Telefonat und riefen bei der Polizei an. Gelsenkirchener Polizei rät, misstrauisch zu sein Erfahrungsgemäß ist mit weiteren Versuchen im Stadtgebiet zu rechnen. Die Polizei rät, misstrauisch zu sein, wenn sich jemand am Telefon nicht selbst mit Namen meldet. Das Telefonat sollte sofort beendet werden, sobald der Gesprächspartner Geld fordert. Durch einen Gegenanruf unter der bisher bekannten und benutzten Nummer kann man sich darüber versichern, ob der Anrufer wirklich ein Verwandter ist. Die Polizei mahnt: Familiäre oder finanzielle Verhältnissen sollten niemals am Telefon preisgegeben werden. Bei verdächtigen Anrufen sollte sofort die Polizei per Notruf 110 informiert werden.
Die Gelsenkirchener Polizei warnt: Betrüger nutzen die Ängste älterer Mitbürger in Zeiten des Coronavirus schamlos aus, um an Geld und Wertsachen zu kommen. Die neuste Masche beim Enkeltrick: Es wird vorgetäuscht, dass ein naher Verwandter an Covid-19 erkrankt ist und dringend Geld für Behandlung und Medikamente braucht Gelsenkirchen. Die Corona-Krise nutzen Kriminelle, um Senioren mit einer neuen Enkeltrick-Masche zu übertölpeln: Die Gelsenkirchener Polizei warnt eindringlich. Aus der Not und der Angst anderer schlagen Kriminelle skrupellos Kapital. So auch in Zeiten der Corona-Krise. Die Polizei Gelsenkirchen warnt daher vor einer neuen Enkeltrick-Masche, mit der Betrüger vorwiegend Senioren um hohe Geldbeträge bringen wollen. Nach Angaben der Behörde geben sich die Betrüger am Telefon als Angehörige aus, die sich mit dem Coronavirus infiziert hätten und nun in einem Krankenhaus liegen würden. Aufgrund ihrer Erkrankung benötigten sie dringend Geld für die Behandlung oder teure Medikamente. Deshalb würden sie einen Boten schicken, der das Geld oder auch Wertsachen abholt. Polizei-Tipp: Auflegen, wenn jemand am Telefon um Geld bittet Die Polizei gibt in diesem Zusammenhang folgende Präventionstipps: "Vergewissern Sie sich, ob der Anrufer wirklich ein Verwandter ist. Fordern Sie den Anrufer grundsätzlich dazu auf, seinen Namen selbst zu nennen - denn häufig beginnen solche Telefonate mit der Aussage: 'Rate mal, wer am Telefon ist!'“ Ebenso hilfreich sei es, den Verwandten über die bekannte und selbst herausgesuchte Rufnummer zurückzurufen. So ließen sich Täuschungen vermeiden. Die Polizei rät zudem, misstrauisch zu sein, wenn jemand telefonisch um Geld bittet. Der Tipp der Experten: "Auflegen und keinesfalls Geld oder Wertsachen an unbekannte Personen aushändigen, sofort den Notruf 110 wählen und Anzeige erstatten, wenn man einem Betrüger aufgesessen ist." Informationen und Info-Material finden Sie auf der Internetseite www.polizei-beratung.de Mehr Nachrichten aus Gelsenkirchen lesen Sie hier. Die Lokalredaktion Gelsenkirchen ist auch bei Facebook.
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Autofahrer können im Bundesdurchschnitt erneut preiswerter als in der Vorwoche tanken. Laut aktueller Auswertung des ADAC verbilligte sich ein Liter Super E10 im Bundesmittel um 0,6 Cent auf 1,375 Euro. Diesel kostet je Liter durchschnittlich 1,254 Euro, das sind 0,2 Cent weniger als noch vor einer Woche. Gleichzeitig sinkt die Preisdifferenz zwischen beiden Sorten auf nur noch 12,1 Cent. Infografik: Kraftstoffpreise im Wochenvergleich ∙ © ADAC Damit zeigt der Anstieg der Rohölpreise derzeit noch keine Wirkung an den Tankstellen. Die Notierungen für ein Barrel der Sorte Brent liegen aktuell bei rund 64 Dollar, das sind drei Dollar mehr als in der Vorwoche. Vergleichen Sie vor dem Tanken die Preise und nutzen Sie die Unterschiede zwischen verschiedenen Tankstellen und Tageszeiten. So sparen Sie bares Geld und stärken den Wettbewerb zwischen den Anbietern. Am günstigsten tankt man in der Regel zwischen 18 und 22 Uhr. Ausführliche Informationen zum Kraftstoffmarkt und aktuelle Preise Finden Sie die günstigste Tankstelle mit der ADAC Spritpreise-App
Nach einer kurzen Beruhigung kommt wieder Bewegung in den Benzin-Markt. Laut aktueller Auswertung des ADAC kostet ein Liter Super E10 im Bundesmittel 1,394 Euro, das sind 1,6 Cent mehr als in der Vorwoche. Diesel verteuerte sich um 0,8 Cent auf durchschnittlich 1,248 Euro je Liter. Gründe für den Anstieg sind der schwache Euro und die Entwicklung am Rohölmarkt, heißt es. Während der Euro mit Kursen von rund 1,08 Dollar auf den niedrigsten Stand seit fast drei Jahren fiel, wurde Rohöl wieder teurer. Ein Barrel der Sorte Brent notiert derzeit bei rund 57 Dollar, das sind fast drei Dollar mehr als in der Vorwoche. Der ADAC empfiehlt Autofahrern deshalb, die Preise zu vergleichen. Und noch ein Tipp: Laut ADAC tankt man in der Regel am günstigsten zwischen 18 und 22 Uhr. © Global Press Nachrichten-Agentur und Informationsdienste GmbH, Donnerstag, 20.02.2020
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In Frankreich hat Gesundheitsministerin Agnes Buzyn angekündigt, sie werde als Stadtpräsidentin von Paris kandidieren. Zuvor hatte der bisherige Kandidat der Regierungspartei «La Republique en marche», Benjamin Griveaux, seinen Rückzug erklärt. Den Ausschlag gaben Videos mit sexuellem Inhalt, die der Familienvater mit anderen Frauen ausgetauscht hatte. «Ich mache das, ich will es», sagte die 58-Jährige am Sonntag der Nachrichtenagentur AFP. Ihr Ziel sei es zu gewinnen, fügte sie hinzu. Buzyn gehört ebenso wie Griveaux der von Präsident Emmanuel Macron gegründeten Bewegung «La Republique en marche» (LREM) an. «Scheinheiligkeit» des Kandidaten darstellen Macrons früherer Regierungssprecher Griveaux hatte am Freitag nach der Veröffentlichung eines Sex-Videos überraschend seinen Verzicht auf die Kandidatur für das Bürgermeisteramt erklärt. Aktionskünstler festgenommen Personen-Box aufklappen Personen-Box zuklappen Nach einem Eklat um Sex-Videos der russische Aktionskünstler Pjotr Pawlenski und dessen Partnerin festgenommen worden. Beide würden wegen des Verdachts der Verletzung der Privatsphäre und der unerlaubten Veröffentlichung sexueller Bilder befragt, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Pawlenski war am Samstag – zunächst allerdings in einer anderen Sache – in Polizeigewahrsam genommen und vernommen worden. Hintergrund war nach Angaben der Staatsanwaltschaft eine Untersuchung wegen Verdachts der Körperverletzung. Nachdem seine Lebensgefährtin im Zusammenhang mit den Videos festgenommen wurde, ordnete die Staatsanwaltschaft an, auch ihn zu dem Sachverhalt zu befragen. Das an eine Frau gerichtete Video eines masturbierenden Manns war am Mittwochabend von dem in Frankreich lebenden umstrittenen russischen Aktionskünstler Pjotr Pawlenski ins Internet gestellt worden; dieser behauptet, es handle sich um Griveaux. Allerdings ist bei den Aufnahmen nicht das Gesicht des Mannes zu sehen. Pawlenski sagte, er habe die «Scheinheiligkeit» des 42-jährigen Kandidaten blossstellen wollen, da dieser stets als treuer Familienvater auftrete. Kandidatur muss noch gebilligt werden Seit Griveaux' Rückzug hatte die LREM intensiv nach einem Nachfolger gesucht. Zahlreiche Mitglieder und Partner der Bewegung waren dabei auch an die Gesundheitsministerin herangetreten. Nach den Verfahrensregeln von LREM muss deren Kandidatur noch von der LREM-Kommission gebilligt werden, die für die Auswahl der Kandidaten für die Kommunalwahlen am 15. März zuständig ist. Nach der offiziellen Bestätigung ihrer Kandidatur werde sie sofort die Regierung verlassen, erklärte Buzyn. Für Macron, der eine zweite Amtszeit nach der Präsidentschaftswahl 2022 anstrebt, bedeutete der Rückzug Griveaux' eine Niederlage. Der Staatschef hatte sich gegen den Widerstand aus seiner Partei für seinen früheren Regierungssprecher eingesetzt.
Wegen der Verbreitung eines angeblichen Sexvideos des Pariser Ex-Bürgermeisterkandidaten Benjamin Griveaux drohen dem russischen Aktionskünstler Pjotr Pawlenski und seiner Partnerin Alexandra de Taddeo eine Anklage. Wie die Pariser Staatsanwaltschaft am Montag mitteilte, sollen Pawlenski und De Taddeo voraussichtlich am Dienstag einem Ermittlungsrichter vorgeführt werden. Die in zahlreichen Online-Diensten kursierenden intimen Aufnahmen hatten Griveaux am Freitag zum Rückzug gezwungen. Pawlenski und De Taddeo waren im Zuge der Ermittlungen um die Veröffentlichung des Sexvideos am Sonntag in Polizeigewahrsam genommen worden. Laut Staatsanwaltschaft wird ihnen „Verletzung der Privatsphäre“ und „Verbreitung von Bildern sexueller Natur ohne die Zustimmung der Person“ zur Last gelegt. Pawlenski: Veröffentlichung um „Scheinheiligkeit“ aufzudecken Zuvor hatte der umstrittene russische Aktionskünstler erklärt, er habe das Video ins Internet gestellt, um Griveaux „Scheinheiligkeit“ nachzuweisen. Der 42-jährige Politiker von Macrons Partei La République en Marche habe seine Familie benutzt, um sich als „Ikone der Väter und Ehemänner von Paris“ zu präsentieren. Sein wahres Verhalten stehe dazu aber im Widerspruch. Griveaux reichte Klage gegen Pawlenski ein. Sein Anwalt Richard Malka bezeichnete die Vorwürfe des Russen als „grotesk“ – und erklärte, er zweifle daran, dass Pawlenski allein gehandelt habe. Macron von allen Seiten unter Druck Für Frankreichs Präsident Emmanuel Macron, der 2022 erneut für das Präsidentschaftsamt kandidieren will, ist die Griveaux-Affäre heikel. Der frühere Regierungssprecher Griveaux war sein Wunschkandidat für das Pariser Rathaus. Um seinen Ex-Regierungssprecher durchzusetzen, hatte er ein Zerwürfnis innerhalb seiner Partei in Kauf genommen. Am Sonntag kündigte Gesundheitsministerin Agnès Buzyn an, an Griveaux‘ Stelle bei der Pariser Kommunalwahl im März für die LREM zu kandidieren. Im März stehen zudem die Kommunalwahlen in Frankreich an. Die Umfragen für Macrons LREM sehen nicht gut aus. Die Gelbwesten protestieren inzwischen seit über einem Jahr gegen Macron und fordern seinen Rücktritt. Und bei der umstrittenen Rentenreform ist keine Einigung in Sicht.(afp/al)
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Weder Deals mit der Natur noch der Physik sind machbar Sonntagsreden mit gewollt geschöntem Optimismus mögen genau jenen passend sein, die ohnehin die Klimakrise leugnen, meinen, FFF sowie die Wissenschaft seien hysterisch. In den Social Media fallen Masken mit diffamierenden Bemerkungen, Greta Thunberg solle doch besser die Schulbank drücken, statt Politiker aufzumischen. Das könnte jenen Ignoranten passen, besonders eine aufmerksame Jugend wird dies nicht auf sich sitzen lassen, wenn die eigene Zukunft derart gefährdet mißachtet wird. Europa glaubt, es befinde sich auf dem Weg der Klimaneutralität. Wie realistisch ist der Vorschlag für ein EU-Klimaschutzgesetz? Die EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen betrachtet das Vorhaben als Kompaß der nächsten 30 Jahre, Greta Thunberg betitelt es als „Kapitulation“. Wer hat da wohl recht? Brennende Häuser löscht man sofort Insofern gelang Greta Thunberg mit ihrem Vergleich im Umweltausschuß des Europaparlaments, direkt den wunden Punkt zu benennen, mit jener Scheinlösung eines Klimaziels für 2050 verliert man wertvolle Zeit, jetzt direkt zu handeln, was dringend notwendig wäre. Auch Umweltschützer vermissen ein schärferes Vorgehen für 2030, einen Vorschlag erst jetzt im September anzubringen, käme reichlich spät! Wir erleben die Tage erneut lauter Ausreden, wie schon beim Weltwirtschaftsforum Greta Thunberg verlautbaren ließ, was allenfalls ein müdes Lächeln bei den Beteiligten entlocken konnte. Effektive Taten sind weiterhin rar. FFF bleibt wohl nichts anderes übrig, als die Proteste beizubehalten oder gar zu erhöhen. Vermag da etwa ein anderer Aspekt ein Strich durch die Rechnung machen? Coronavirus verdrängt dringend notwendige Sensibilität Niemand kann wirklich voraussagen, was der Coronavirus anrichten wird, ob Panik zunimmt, Hamsterkäufe sind längst schon hierzulande zu beobachten. Da könnte die Klimakrise bei manchen unwichtig erscheinen, weil erst in der Zukunft stattfindet, im Hier und Jetzt Angst den Alltag bestimmt. Ob diese angebracht ist, steht auf einem anderen Blatt. Ursula von der Leyen setzt auf Verläßlichkeit für die Bürger und Unternehmen mit jenem Entwurf, dem bevorstehenden Gesetz, welches ein klimaneutrales Europa bis 2050 erschaffen solle. Abnehmen möchte man jene Vorgabe allerdings wohl kaum, zu viele Widrigkeiten lassen Türen offen, vor allem wenn andere Mitgliedsstaaten sich eher weigern, Handlungsbedarf verschleppen. Von einem tollen Durchbruch kann daher kaum die Rede sein, Deals mit der Natur oder gar der Physik lassen sich ohnehin eben nicht machen, wie Greta Thunberg zu Recht betont. Lotar Martin Kamm Kategorie: Politik
Terry Reintkes Forderung völlig berechtigt Eigentlich kann man jene Frage ad absurdem führen, zumal gerade eine Ursula von der Leyen jedwede Verantwortung von sich schiebt, keinerlei Notwendigkeit sieht, ihr Verhalten auch nur ansatzweise zu überdenken. Hat doch bisherig prima geklappt ihr politischer Werdegang, Hauptsache bestimmte Posten erreichen, das wirkt förderlich für die eigene Karriere. Weniger zufrieden urteilt die stellvertretende Vorsitzende der Grünen/EFA, Terry Reintke, in dem sie sich beklagt, „Von der Leyen sei der Bremsklotz“, weil diese einfach stillhalte, inwieweit Polen und Ungarn die Corona-Krise für eigene Zwecke ausnutzen. Das kommt uns doch ziemlich bekannt vor, oder? Die Albrecht-Tochter hat schon des Öfteren in jener Rolle geglänzt. Im T-Online-Interview wird Terry Reintke sehr deutlich Das kann und sollte man der jungen Europaabgeordneten keineswegs verdenken. Ganz im Gegenteil, völlig zu Recht kritisiert sie die gezielten Versuche seitens der Polen und Ungarn, in der Corona-Krise politische Oberhand für eigene Zwecke zu gewinnen, dahingehend, jedwede Proteste die eben nicht stattfinden dürfen, zu umgehen. In Polen eine Verschärfung des Abtreibungsrechts hin zu einem faktischen Verbot und in Ungarn die Alleinherrschaft eines Herrn Orbán mittels der Notstandsgesetze. Von der Leyens Verständnis und Innehalten Polen und Ungarn gegenüber löst bei Terry Reintke natürlich Kopfschütteln aus, eine EU-Kommission, die eben nicht entschlossen handelt, sondern jene europäischen Alleingänge durch Verharren duldet, wird unglaubwürdig, an dessen Spitze erst recht jene EU-Kommissionspräsidentin. Wieviel Kritik braucht’s denn noch? Gegen Windmühlen kämpfen, macht nicht viel Sinn. Wer schon eine Hannover-Connection nicht bezwingen kann, kommt erst recht nicht weiter beim Versuch, die EU-Politik anzumahnen. Von der Leyen hat’s geschafft, vergeblich hatten sich manche aufgerafft, sie zu stoppen. Das kannst du nicht mehr toppen. Obendrein mit dermaßen vielen Vorschußlorbeeren, als Anfang Dezember des letzten Jahres die neuen Chefs in der EU übernahmen. Vorneweg die deutsche Ursula, alles klar?! Es braucht daher wesentlich mehr Kritik und Gegenwind, der vielleicht doch noch Windmühlen zum Wanken bringt. Die Hoffnung stirbt zuletzt, schließlich wollen wir kein desolates Europa, wo Nationalismus wieder einkehrt. Was Polen und Ungarn sich erlauben, das geht zu weit! Höchste Zeit, Ursula von der Leyen wesentlich deutlicher anzumahnen. Lotar Martin Kamm Kategorie: Quergedachtes
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Ludwig Horvath war in verschiedenen Roma-Organisationen tätig. Erst im Februar diesen Jahres war Horvath zum Thema „25 Jahre Roma Attentat“ zu Gast in „Burgenland Heute“. Im Studiogespräch hat Horvath dabei unter anderem über seine Identität als Roma gesprochen. „Politik muss wachsam sein“ „Früher, als ich in Wien berufstätig war, habe ich immer verheimlicht, dass ich ein Rom bin“, erzählte Horvath. Das Attentat in Oberwart sei dann ein Wendepunkt für ihn gewesen, er habe damals entschlossen, niemals seine Identität zu leugnen. „Dazu stehe ich heute noch“, so Horvath. Angst verspüre er keine, man müsse aber stets aufmerksam sein. „Wenn man die Politik hernimmt und auch im Ausland hört, dass die Rechten immer stärker werden, dann muss die Politik wachsam sein“, so Horvath im Studiogespräch. Die Sprache der Roma, war für Ludwig Horvath ein zentraler Baustein der ethnischen Identität. Sein sehnlichster Wunsch für die Zukunft war es, dass Roma und Nicht-Roma „friedlich zusammenleben“. Jetzt ist Ludwig Horvath gestorben. Grüne: Volksgruppe verliert wichtige Stimme Tief betroffen von Horvaths Tod zeigten sich die Grünen. „Die Volksgruppe verliert mit ihm eine wichtige Stimme. Er war aber auch ein Vorbild für jetzt aktive Vertreterinnen und Vertreter der Rom, die sein Engagement weiterführen“, so Landtagsabgeordnete Wolfgang Spitzmüller.
Etwa 1,3 Millionen Fahrgäste reisen täglich mit den ÖBB, Tendenz steigend. Damit die Bahnfahrerinnen und Bahnfahrer ans Ziel gebracht werden, wurden bereits im Jahr 2015 die ersten der 200 neuen Cityjet-Garnituren auf Schiene gebracht. Die nun bestellten elf Stück bilden den Abschluss des „größten Fahrzeugbeschaffungsprojektes Österreichs“, wie es die ÖBB selbst bezeichnen. „Mit den 200 neuen Cityjets setzen wir unsere Qualitätsoffensive konsequent fort und reagieren auf die erhöhte Nachfrage in der Ostregion mit modernstem Wagenmaterial“, sagt ÖBB-Vorstandsmitglied Michaela Huber. Die ÖBB würden mit der Ausweitung ihrer Bestandsflotte auf den Trend der klimafreundlichen Mobilität reagieren, der auch in Zukunft mehr Menschen dazu bewegen soll, das Auto stehen zu lassen und auf die Bahn umzusteigen. Neue Züge ermöglichen dichtere Takte Neben WLAN oder Steckdosen für die Fahrgäste haben die neuen Cityjets beispielsweise auch eine eingebaute Technologie für Hybrid-Fahrten an Bord. Diese erlaubt es, die neuen Züge jederzeit auf Batterie-Hybridbetrieb umzurüsten. Ein Vorteil sei das etwa auf nicht elektrifizierten Streckenabschnitten, auf denen Fahrgäste derzeit noch mit umweltbelastenden Diesellokomotiven fahren müssen. Durch den Einsatz eines modernen Sicherungssystems wollen die ÖBB dichtere Taktverbindungen anbieten können. Möglich werde das durch eine Technik, die mehr Züge auf der bestehenden Infrastruktur erlaubt. Die neu bestellten elf Cityjets werden ab der zweiten Jahreshälfte 2021 auf den Strecken der Ostregion zum Einsatz kommen.
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Aufgrund der Coronakrise verzeichnet die UNIQA Insurance Group erstmals seit der Eurokrise ein negatives Quartalsergebnis. Das Konzernergebnis ging von 32,2 Mio. auf -13,2 Mio. Euro zurück. Das Interview mit Andreas Brandstetter hier zum Anhören: In Kooperation mit Börsen Radio Network AG Uniqa-CEO Andreas Brandstetter: "Wir haben bereits erste Einflüsse im Bereich der Schadensleistungen. Größtenteils für Deckungen im Bereich von Betriebsunterbrechungen und Ausfall von Veranstaltungen." Zwei weitere Effekte für das negative Ergebnis des ersten Quartals 2020 liegen im Rückgang der Kapitalerträge und im Anstieg der Kosten. Die Kapitalveranlagungen gingen im Vergleich zu Q1/2019 um 12 % zurück. Aufgrund der hohen Unsicherheiten in Bezug auf die wirtschaftlichen Spätfolgen durch COVID-19, fällt die Prognose für 2020 schwer: "Es ist möglich, dass wir für das gesamte Jahr 2020 ein negatives Ergebnis abliefern werden." Bildquelle: Leonhard Foeger/Reuters
ⓒ Getty Images Bank Die K-Pop-Industrie erlebt einen Rückgang von über 25 % bei der Herausgabe von neuen Liedern für den März. Die Anzahl der im März veröffentlichten Lieder ist im Vergleich zum selben Monat vor einem Jahr um 25, 7 % gesunken und folgt einem Rückgang von 22 % im Februar. Die andauernde Coronakrise wird als ein Faktor für diese Entwicklung gesehen, da der Ausbruch von COVID-19 dazu führte, dass zahlreiche Sänger ihre Veröffentlichungen absagten oder verschoben. Der Song „WANNABE“ der K-Pop-Girlgroup ITZY, der am 9. März erschien, war das einzige im März erschienene Lied, das in die Top 20 der Gaon Digital Charts schaffte.
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Polizeipräsidium Pforzheim POL-Pforzheim: (FDS) Freudenstadt - Großer Schaden: 24-Jähriger will Eichhörnchen ausweichen Freudenstadt (ots) Ein Schaden von rund 20.000 Euro ist die Bilanz eines Verkehrsunfalls auf der Bundesstraße 294 zwischen Loßburg und Alpirsbach am Samstagvormittag gegen 10.55 Uhr. Ein 24-jähriger BMW Fahrer befuhr die Bundesstraße, als plötzlich ein Eichhörnchen die Straße querte. Der Mann versuchte dem Tier auszuweichen und verlor die Kontrolle über das Fahrzeug. Er prallte in der Folge in eine Leitplanke. Der Gesamtschaden wird auf 20.000 Euro geschätzt. Dirk Wagner, Pressestelle Rückfragen bitte an: Polizeipräsidium Pforzheim Telefon: 07231 186-1111 E-Mail: pforzheim.pp.sts.oe@polizei.bwl.de http://www.polizei-bw.de Original-Content von: Polizeipräsidium Pforzheim, übermittelt durch news aktuell
Polizeipräsidium Pforzheim POL-Pforzheim: (FDS) Horb am Neckar - 32-Jähriger greift Polizisten mit erhobenen Fäusten an Horb am Neckar (ots) Erheblichen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte leistete am Montagabend gegen 22.45 Uhr ein 32-Jähriger in der Neckarstraße. Beamte des Polizeireviers Horb wurden zu einem Hausstreit gerufen, nachdem sich der 32-Jährige sehr aggressiv gegenüber seiner Familie verhielt. Als der Mann die eintreffenden Beamten erkannte, griff er diese sofort mit erhobenen Fäusten an. In der Folge musste er in Gewahrsam genommen werden. Dagegen wehrte er sich massiv und versuchte einen der Beamten mit einem Kopfstoß zu treffen. Die eingesetzten Polizisten beleidigte er auf das Übelste. Der alkoholisierte Mann musste die Nacht im Gewahrsam verbringen. Er hatte einen Atemalkohol von über 1,7 Promille. Von den eingesetzten sieben Beamten wurde niemand verletzt. Dem 32-Jährigen droht nun eine Anzeige. Dirk Wagner, Pressestelle Rückfragen bitte an: Polizeipräsidium Pforzheim Telefon: 07231 186-1111 E-Mail: pforzheim.pp.sts.oe@polizei.bwl.de http://www.polizei-bw.de Original-Content von: Polizeipräsidium Pforzheim, übermittelt durch news aktuell
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Duisburg In der Corona-Krise fürchten Duisburger Firmen um ihr Existenz. Hilfsangebote fasst die lokale Wirtschaftsförderung zusammen. So hilft die Stadt. Die Corona-Krise hat Folgen für die lokale Wirtschaft: Durch geschlossene Restaurants, Kneipen oder Geschäfte im Viertel, fehlende Einnahmen oder Betriebe in Kurzarbeit fürchten Unternehmer in Duisburg um ihr wirtschaftliches Überleben. Die Gesellschaft für Wirtschaftsförderung (GfW) hat für Selbstständige deshalb einen Corona-Newsletter gestartet. Er soll den Mittelstand, aber auch Klein- und Kleinstunternehmen, über schnelle Hilfen in der Corona-Krise informieren. „Durch die vehemente Verbreitung des Coronavirus ist bereits jetzt eine Situation entstanden, die auch für viele Duisburger Unternehmen zur existenziellen Bedrohung wird und für zahlreiche offene Fragen sorgt“, teilt die lokale Wirtschaftsförderung mit. Bereits in über 160 Fällen haben sich Unternehmer in ihrer Ratlosigkeit an die GFW gewandt. „Stündlich werden es mehr“, teilt Sprecherin Annegret Angerhausen-Reuter mit. Von Gastronomen über Inhaber eines Friseursalons bis hin zu Kreativschaffenden – von einem Tag auf den anderen Tag sind Geschäftsgrundlagen zum Teil vollständig weggebrochen. Corona-Krise: Newsletter für Unternehmer in Duisburg In dem Corona-Newsletter der GFW werden Informationen gebündelt, Hilfsmaßnahmen vorgestellt und Kontaktadressen genannt. Da sich die Informationsfülle dynamisch entwickelt und immer wieder neue Maßnahmen beschlossen werden, sendet die GfW regelmäßige Aktualisierungen direkt ins E-Mail-Postfach. Eine Auswahl der vorgestellten Hilfen: Corona: Kurzarbeitergeld für Unternehmen in Duisburg Kurzarbeitergeld aufgrund von Auftragsrückgängen muss bei der Arbeitsagentur angemeldet werden. Die Hotline erreichen Unternehmer unter der Rufnummer 0800/4555520. Wie die Agentur für Arbeit informiert, besteht der Anspruch auf Kurzarbeitergeld, wenn mindestens zehn Prozent der Beschäftigten einen Arbeitsentgeltausfall von mehr als zehn Prozent haben. Anfallende Sozialversicherungsbeträge für ausgefallene Arbeitsstunden werden zu 100 Prozent erstattet. Der Bezug von Kurzarbeitergeld ist bis zu zwölf Monate möglich. Weiter Fragen zum Kurzarbeitergeld beantwortet die Arbeitsagentur hier. Corona-Pandemie: Hilfen für Unternehmen durch die Stadt Die Stadt Duisburg weist darauf hin, dass Unternehmen, die infolge der Auswirkungen der Corona-Pandemie in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten, Hilfsangebote der Stadt in Anspruch nehmen können. So können gewerbesteuerpflichtige Unternehmen und Gewerbetreibende, wenn sich Gewinneinbrüche abzeichnen, ab sofort formlose Anträge per Post oder E-Mail beim Amt für Rechnungswesen und Steuern der Stadt Duisburg auf Absenkung der Gewerbesteuervorauszahlungen stellen. Darüber hinaus verweist die Stadtverwaltung darauf, dass bei den von der Stadt erhobenen Abgaben, hier insbesondere Gewerbesteuer, Grundsteuer sowie Abfall-, Straßenreinigungs- und Abwassergebühren und Vergnügungssteuer, die Möglichkeit besteht, einen Antrag auf Stundung von Steuerzahlungen zu stellen. Die Stadt Duisburg steht Gewerbetreibenden für steuerliche Fragen durch das Coronavirus als Ansprechpartner per E-Mail unter steuersachbearbeitung@stadt-duisburg.de zur Verfügung. Finanzielle Hilfsmaßnahmen für Unternehmen in Duisburg Im Corona-Newsletter hat die lokale Wirtschaftsförderung verschiedene Hilfsmaßnahmen für Unternehmen zusammengefasst. So gibt es etwa vom Bundesministerium für Wirtschaft Soforthilfen für kleine Unternehmen, auch mit Zuschüssen, die nicht zurückgezahlt werden, von bis zu 50 Milliarden Euro. Mit Hochdruck arbeite die Bundesregierung daran, dass Gelder so schnell wie möglich ausgezahlt werden können. Für kleine Unternehmen und Selbstständige mit bis zu zehn Mitarbeitern soll es „Corona-Soforthilfen“ geben: Voraussetzung für eine Zahlung ist ein Schadenseintritt nach dem 11. März, den die Antragsteller nachweisen müssen. >>> Corona-Newsletter der Wirtschaftsförderung in Duisburg für Unternehmer Mit der eigens eingerichteten E-Mail-Adresse ist das Team der GfW unter corona-info@gfw-duisburg.de für Unternehmer der Stadt erreichbar. Darüber hinaus vermitteln die Firmenbetreuer und Fördermittelberater an weiterführende, passgenaue Ansprechpartner und fungieren dabei als Lotse durch den Informationsdschungel. Regelmäßig wird ein Newsletter versandt. Dieser informiert, wenn auch nicht mit dem Anspruch auf Vollständigkeit, über hilfreiche Tipps und Anlaufstellen für Selbstständige.
Duisburg. Reaktion auf den Coronavirus: Die Stadt Duisburg empfiehlt Angestellten, aus Hygienegründen Abstand zu Bürger und Kollegen zu halten. Wer in diesen Tagen eine Duisburger Behörde aufsucht, sollte nicht mit Händeschütteln und herzlichen Umarmungen rechnen. Die Stadt hat ihre Angestellten darauf hingewiesen, dass angesichts des Coronavirus bestimmte Hygienemaßnahmen eingehalten werden sollen. Es handle sich dabei nicht um eine dienstliche Anweisung und habe auch nichts mit weniger „Bürgernähe“ zu tun, sagt Stadtsprecher Jörn Esser: Nicht die Hände zu schütteln und sich nicht zu umarmen, sei augenblicklich ein sinnvoller und vernünftiger Umgang. Die Hygienehinweise werden auch nicht nur im Umgang mit dem Bürger ausgesprochen sondern ebenso für den Umgang innerhalb der Belegschaft empfohlen. Duisburg: Hygienische Empfehlungen als Reaktion auf Coronavirus Die hygienischen Empfehlungen bleiben gültig „solange es notwendig ist. Jedem Mitarbeiter und Bürger sollte die eigene Gesundheit wichtig sein“, sagt der Stadtsprecher.
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Personalie : Kueser Plateau: Neue Leiterin im Reha-Zentrum Bernkastel-Kues Birgitta Janssen ist ab sofort neue Kaufmännische Leiterin des Median Reha-Zentrums Bernkastel-Kues Janssen hat die Nachfolge von Till Beier als Kaufmännische Leiterin des Reha-Zentrums angetreten. Die 55-jährige blickt auf umfangreiche Führungserfahrung im Gesundheitswesen zurück – zunächst als Geschäftsstellenleiterin bei der AOK sowie als stellvertretende Referatsleiterin beim AOK-Landesverband Rheinland, später im Management von Fach-Rehabilitationskliniken. Auch der akutklinische Bereich ist der studierten Gesundheitsökonomin, akademischen Qualitätsmanagerin und systemischen Beraterin vertraut. 2012 übernahm sie die Geschäftsleitung für eine kinderneurologische Helios-Fachklinik und wechselte 2014 zu den ctt Reha-Fachkliniken.
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Premium-Wintergartenbau in Oberösterreich gesucht? - Erstklassiger Wintergartenbau aus OÖ nach Maß! Kurzfassung: Vertrauen Sie bei Ihrem Premium-Wintergarten der Nummer Eins in Oberösterreich und ganz Österreich. [Fenster Schmidinger & Wintergarten Schmidinger - 28.04.2020] Premium-Wintergärten aus Aluminium gesucht? - Schmidinger Wintergarten ist Ihr Fullservice-Ansprechpartner in Oberösterreich (OÖ) und ganz Österreich, wenn es um professionellen Premium-Wintergartenbau mit Alu geht. Hochwertige Materialien wie Aluminium geben dem Wintergarten sein individuelles Aussehen. Ein Wintergarten bringt Sonne ins Haus. Schmidinger plant und fertigt Premium-Wintergärten nach Ihren individuellen Gestaltungsvorstellungen und allerhöchsten Qualitätskriterien. Weitere Informationen Fenster Schmidinger & Wintergarten Schmidinger Schmidinger steht für einzigartige Fenster und Wintergärten in Linz, Wels, Oberösterreich und ganz Österreich. Zudem bietet das Unternehmen innovative Türlösungen für alle Anforderungen und Verglasungen aller Art. Schmidinger steht für einzigartige Fenster und Wintergärten in Linz, Wels, Oberösterreich und ganz Österreich. Zudem bietet das Unternehmen innovative Türlösungen für alle Anforderungen und Verglasungen aller Art.
Kurzfassung: Wintergarten kaufen✅Jetzt Ihren Wohlfühl-Wintergarten kaufen✅beim Wintergartenpofi in Linz✅ [Fenster Schmidinger & Wintergarten Schmidinger - 25.05.2020] Je nach dem Verwendungszwecks Ihres Wintergartens sollte Sie sich für einen warmen oder kalten Wintergarten entscheiden. Kalte Wintergärten eignen sich vor allem für das Überwintern von diversen Pflanzen. Noch dazu ist der Kaltwintergarten die kostengünstigere Wintergartenvariante, da er oft keine Baugenehmigung benötigt und keine Heizkosten verursacht. Ein warmer Ganzjahres-Wintergarten aus Alu von Schmidinger ( www.fenster-schmidinger.at/wintergarten-kaufen ) besitzt hingegen den großen Vorteil, zwölf Monate im Jahr bewohnbar zu sein. Sprechen Sie jetzt mit uns über die individuelle Umsetzung Ihrers Ganzjahres-Wintergartens.
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WZ Online "Jedes Jahr ist der Jedermann tot" ätzten einst Helmut Qualtinger und Gerhard Bronner in einem Song. Das gilt auch für das Corona-Jahr 2020: Die Salzburger Festspiele werden heuer im August in einer deutlich abgespeckten Form stattfinden. Das sagte Salzburgs Landeshauptmann Wilfried Haslauer (ÖVP) am Freitag bei der Pressekonferenz nach der Landeshauptleutekonferenz in Linz. Aber: Sicher ist, dass es im 100. Jahr der Festspiele "Jedermann"-Aufführungen geben wird. "Der 'Jedermann' gehört zu Salzburg", so Haslauer, der noch keine Details zum verkleinerten und offenbar später startenden Programm nannte. Jetzt müsse noch alles durchkalkuliert werden, hieß es. Sicher ist allerdings: Das heuer geplante große Programm zum 100-Jahr-Jubiläum wird heuer nicht stattfinden, sondern auf 2021 verschoben. Die Salzburger Festspiele reagieren damit auf den Stufenplan zur Kulturöffnung, den Vizekanzler und Kultulturminister Werner Kogler gemeinsam mit Gesundheitsminister Rudolf Anschober am 15. Mai vorstellten. Durch die für Publikumsräume wie Orchestergräben vorgeschriebenen Sicherheits-Mindestabstände von mindestens einem Meter lassen sich viele der projektierten Aufführungen der Festspiele nicht realisieren oder würden vor einem Minimal-Publikum stattfinden. Reaktion des Kuratoriums Das Direktorium der Salzburger Festspiele, Präsidentin Helga Rabl-Stadler, Intendant Markus Hinterhäuser und Kaufmännischer Direktor Lukas Crepaz, teilt dazu in einer Aussendung mit: "Die Festspiele freuen sich, dass dadurch nach langen Wochen ohne Live-Erlebnisse Künstlerinnen und Künstler das Publikum wieder zu gemeinsamen Kunsterlebnissen einladen können. Was allerdings wirklich möglich sein wird, kann erst nach Vorliegen der Verordnung ausgelotet werden. Denn das Sprichwort ,Der Teufel steckt im Detail' trifft auf die jetzige Situation besonders zu. Es muss insbesondere geklärt werden, unter welchen Bedingungen szenische Proben und Auftritte von Orchestern und Chören ermöglicht werden." Programm und Procedere im Juni "Sicher ist aber", heißt es weiter in der Aussendung, "dass es aufgrund der neuen Gesundheitsvorschriften die Festspiele nicht in dem programmatischen und zeitlichen Umfang, wie vor Ausbruch der Pandemie vorgesehen, geben kann. Die Festspiele werden daher am 25. Mai 2020 dem Kuratorium eine Alternative für dieses extrem fordernde Jahr vorlegen. Modifizierte Festspiele scheinen möglich. Das neu zusammengestellte Programm für den Sommer soll im Juni veröffentlicht werden. Details zum weiteren Prozedere der bereits erworbenen Karten werden in Kürze an alle Kunden kommuniziert, sowie auf unserer Website bekanntgegeben."
Was möglich sein werde, das könne erst nach Vorliegen der Verordnung ausgelotet werden, erklärten die Festspiele in einer Aussendung. "Die Festspiele freuen sich, dass dadurch nach langen Wochen ohne Live-Erlebnisse Künstlerinnen und Künstler das Publikum wieder zu gemeinsamen Kunsterlebnissen einladen können", hieß es. Allerdings treffe das Sprichwort "Der Teufel steckt im Detail" auf die jetzige Situation besonders zu. "Es muss insbesondere geklärt werden, unter welchen Bedingungen szenische Proben und Auftritte von Orchestern und Chören ermöglicht werden", informierte das Direktorium der Salzburger Festspiele, dem Festspielpräsidentin Helga Rabl-Stadler, Intendant Markus Hinterhäuser und der Kaufmännischer Direktor Lukas Crepaz angehören. Programm soll im Juni veröffentlicht werden Sicher sei aber, dass es aufgrund der neuen Gesundheitsvorschriften die Festspiele nicht in dem programmatischen und zeitlichen Umfang, wie vor Ausbruch der Pandemie vorgesehen, geben könne. "Die Festspiele werden daher am 25. Mai 2020 dem Kuratorium eine Alternative für dieses extrem fordernde Jahr vorlegen. Modifizierte Festspiele scheinen möglich." Das neu zusammengestellte Programm für diesen Sommer soll im Juni veröffentlicht werden. Details zum weiteren Prozedere der bereits erworbenen Karten werden laut der Aussendung in Kürze an alle Kunden kommuniziert sowie auf der Website der Salzburger Festspiele bekanntgegeben. "Es zeigt sich, wie richtig die Strategie des Direktoriums war, die Festspiele nicht vorzeitig abzusagen, sondern die Entwicklung der Pandemie abzuwarten und sich selbst den 30. Mai als Zielpunkt für die Entscheidung zu setzen", wurde erklärt. "Die Festspiele sind guten Mutes, dass sie trotz Corona ein Zeichen für die Kraft der Kunst gerade in schwierigen Zeiten setzen können." Das Amen im Gebet Landeshauptmann Wilfried Haslauer (ÖVP) hatte heute nach der Landeshauptleutekonferenz in Linz betont, ihm sei wichtig gewesen, dass es keine "lex specialis" für die Festspiele gegeben habe. Aber mit der heute, Freitag, präsentierten Regelung, dass ab August Veranstaltung für bis zu 500 Leute bzw. mit Sicherheitskonzept für bis zu 1.000 Leute möglich sind, sieht man in Salzburg offenbar Perspektiven. "Es wird Festspiele geben im August", kündigte Haslauer an, "wir werden ein kleineres Programm für August konzipieren." Details hoffe er, Ende Mai vorstellen zu können. Klar sei aber, dass das große Jubiläumsprogramm erst 2021 stattfinden werde. Wie auch bei anderen Kulturveranstaltungen müsse das Programm "kulturell und künstlerisch sinnvoll und ökonomisch darstellbar sein", betonte Haslauer. Ein Programmpunkt dürfte aber bereits fix sein, denn: "Der 'Jedermann' gehört zu Salzburg wie das Amen im Gebet", so der Landeshauptmann.
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Frauenministerin Raab: Internationaler Austausch zu häuslicher Gewalt in Corona-Krise Telefonate und Videokonferenzen mit mehreren Amtskollegen - UN-Gewaltschutz-Sonderberichterstatterin stellte Österreich ein gutes Zeugnis aus. Wien (OTS) - Frauenministerin Susanne Raab hat sich am Donnerstag mit mehreren internationalen Amtskolleginnen und Amtskollegen zum Thema häusliche Gewalt und Gewaltschutz während der Corona-Krise ausgetauscht. Auf dem Programm standen Telefonate und Videokonferenzen mit Vertreterinnen und Vertretern von Ländern und Städten, die besonders stark von der Corona-Krise betroffen sind oder jenen, die ähnliche Entwicklungen wie Österreich durchmachen. Konkret sprach Raab mit der isländischen Ministerpräsidentin Katrín Jakobsdóttir, dem Schweizer Gesundheitsminister und Pandemie-Krisenleiter Alain Berset, dem dänischen Gleichstellungsminister Mogens Jensen und der New Yorker Gewaltschutz-Kommissarin Cecil Noel. Im Mittelpunkt der Gespräche standen der Austausch von Erfahrungen, die unterschiedlichen Zugänge der jeweiligen Länder im Umgang mit häuslicher Gewalt und was man voneinander lernen könne. UN-Gewaltschutz-Beauftragte stellte Österreich gute Zeugnis aus In einer Videokonferenz mit der UN-Sonderberichterstatterin zu Gewalt gegen Frauen Dubravka Šimonović diskutierte Raab die globale Perspektive des Gewaltschutzes während Corona. Raab: „Klar ist: Häusliche Gewalt ist ein weltweites Phänomen. Die UN-Sonderberichterstatterin zeigte sich erfreut über Österreichs dichtes Netz an Frauenberatungsstellen und Unterstützungsangeboten und stellte Österreich wegen der raschen Maßnahmen gegen häusliche Gewalt ein gutes Zeugnis aus.“ Österreich sei darüber hinaus für die UN-Sonderberichterstatterin ein Best Practice für andere Länder. Die Gesprächspartner der anderen Länder berichteten Raab, dass die Risikofaktoren für häusliche Gewalt in der Corona-Krise deutlich zunehmen und es zu einem Anstieg der Fälle kommen kann. „In Island ist anders als in Österreich bereits ein faktischer Anstieg der häuslichen Gewalt eingetreten, weshalb Island nun stark auf Prävention setzt. Die Schweiz verzeichnet ebenfalls wie Österreich einen Anstieg der Nachfrage bei Beratungsangeboten. Einigkeit herrschte im Gespräch mit dem Schweizer Gesundheitsminister Berset darüber, wie viel Frauen in der Krise leisten und dass sie das System am Laufen halten“, so Raab. Im Gespräch mit der New Yorker Gewaltschutz-Kommissarin Cecil Noel zeigten sich laut Raab etliche Parallelen zu Österreich. „New York ist einer der weltweiten Brandherde des Corona-Virus. Wie in Österreich gab es auch in New York eine frühzeitige Info-Kampagne zu häuslicher Gewalt, vermehrt Online-Beratungen und Info-Folder in den Geschäften“, sagt Österreichs Frauenministerin. Positive Bilanz: „Österreich ist auf dem richtigen Weg“ Die Bilanz von Raab ist positiv: „Nach dem Austausch mit mehreren Ländern zeigt sich, wie wichtig es war, dass Österreich frühzeitig Maßnahmen gesetzt hat und die Beratungsangebote für Frauen deutlich ausgeweitet hat. Wir haben es geschafft, dass jede Frau, die Hilfe braucht, auch Hilfe bekommt.“ Trotz des weiterhin nur geringen Anstiegs der Fälle in Österreich pocht Raab darauf, in Zukunft weiter wachsam zu sein: „Auch die Erfahrungen aus den anderen Ländern zeigen, dass häusliche Gewalt erst mit Verzögerung auftreten kann, oft sogar erst nach der Lockerung der Ausgangsbeschränkungen und wie wichtig Prävention ist.“. Bereits zu Beginn der Corona-Krise tauschte sich Österreichs Frauenministerin mit den Amtskollegen der am stärksten betroffenen Länder wie Italien aus, nächste Woche sind weitere bilaterale Gespräche mit Vertreterinnen aus Neuseeland und Australien geplant. Rückfragen & Kontakt: Pressestelle von Bundesministerin Susanne Raab +43 1/53115-0 presse-fi @ bka.gv.at
Frauenministerin Raab zum Welttag der Frauengesundheit: „Bundesregierung setzt auf Förderung der Gendermedizin“ Wissen um Unterschiede in der Symptomatik von Krankheiten wesentlich für Gesundheitsvorsorge Wien (OTS) - „In Sachen Frauengesundheit muss es uns vor allem darum gehen, Frauen zu mehr gesunden Lebensjahren zu verhelfen. Denn wir wissen, dass Frauen zwar im Durchschnitt länger leben, zugleich aber weniger Lebensjahre in guter Gesundheit verbringen“, betont Frauenministerin Susanne Raab anlässlich des heutigen Welttags der Frauengesundheit. „Der Schutz, die Förderung und Unterstützung von Frauen in jedem Alter und allen Lebenssituationen sind mir besonders wichtig“, sagt Raab und weist darauf hin, dass sich die Gesundheit von Frauen und Männern deutlich voneinander unterscheidet: Chronische Erkrankungen wie etwa Diabetes sind bei Frauen weiter verbreitet. Und auch in der Prävention zeigen sich Herausforderungen: Vorsorgeuntersuchungen werden von vielen Frauen noch nicht ausreichend genutzt, obwohl rechtzeitige Vorsorge - etwa bei Osteoporose oder Krebs – entscheidend für den Erfolg einer Behandlung sein kann. Gendermedizin wegweisend für ganzheitliche Frauengesundheit „Dass Frauen und Männer bei Krankheiten unterschiedliche Symptome zeigen können, rückt zum Glück immer mehr ins öffentliche Bewusstsein“, sagt die Ministerin. So wisse man etwa, dass sich ein Herzinfarkt bei Frauen ganz anders äußert als bei Männern. Raab: „Zur Erforschung dieser Tatsachen trägt die geschlechtsspezifische Erforschung und Behandlung von Krankheiten, die sogenannte Gendermedizin, erheblich bei. Daher haben wir uns im Regierungsprogramm auch auf die Förderung von Gendermedizin geeinigt.“ Denn auch wenn es immer mehr Wissen um die Unterschiede in der Symptomatik, aber auch etwa hinsichtlich der Wirkungsweise und Verträglichkeit von Arzneimitteln gebe, müsse hier noch mehr Forschungsarbeit passieren. „Nur so können korrekte Diagnosen gestellt und wirksame Therapien für Frauen und Männer gleichermaßen sichergestellt werden“, betont Frauenministerin Raab abschließend. Rückfragen & Kontakt: Pressestelle von Bundesministerin Susanne Raab +43 1/53115-0 presse-fi @ bka.gv.at
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Heidelberg (ots) - Das Robert Koch-Institut (RKI) und die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI e. V.) haben gemeinsam mit SAS eine Informations- und Prognoseplattform aufgebaut, die einen Überblick über den Bestand und Bedarf an freien Intensivbetten mit Beatmungsgeräten gibt. SAS, einer der weltweit führenden Anbieter von Analytics-Lösungen, hat diese Plattform als Partner des RKI innerhalb weniger Tage realisiert. Mit dem Einsatz von SAS Software schafft das neue Informationssystem in Echtzeit Transparenz bezüglich der Belegung der vorhandenen Intensivbetten und erlaubt Vorhersagen zu den benötigten Kapazitäten. Behörden und Kliniken können ihre Ressourcenverteilung sogar schon im Vorfeld dem zu erwartenden Bedarf anpassen. Zudem stehen interaktive Berichte zum Lagebild für die bessere Planung der Einsatzkräfte und -mittel bereit. Auf diese Weise kann analytische Software helfen, eine der größten Herausforderungen im Verlauf einer Pandemie wie durch SARS-CoV-2 zu lösen: intensivmedizinisches Personal und Ressourcen evidenzbasiert so zu koordinieren, dass sie genau dort zur Verfügung stehen, wo und vor allem wann sie gebraucht werden. "SAS ist es ein großes Anliegen, zur Bewältigung der aktuellen Krise unser Möglichstes beizutragen. Deshalb haben wir uns entschlossen, als Partner des RKI diese neue Plattform schnell und mit großem Engagement unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aufzubauen. SAS verfügt über Erfahrung im Bereich Healthcare-Lösungen und bedient bereits andere Kunden in diesem Umfeld", erklärt Annette Green, Vice President DACH bei SAS. "Wie ernst wir dieses Engagement meinen, hat SAS bereits mit zahllosen ähnlichen Initiativen in der Vergangenheit bewiesen. Aber kaum jemals war es so wichtig und akut wie gerade jetzt." SAS wurde bei der Umsetzung des Projektes von der PRODYNA SE unterstützt, einem der europaweit führenden Softwarehäuser für Individualentwicklung in der Cloud. Pressekontakt: Thomas Maier SAS Institute GmbH +49 6221 415-1214 thomas.maier@sas.com Anja Klauck / Ingo Weber Dr. Haffa & Partner +49 89 993191-0 sas@haffapartner.de Weiteres Material: https://www.presseportal.de/pm/10938/4566199 OTS: SAS Institute Original-Content von: SAS Institute, übermittelt durch news aktuell Presseportal-Newsroom: news aktuell GmbH
Wo gibt es in Deutschland freie Intensivbetten mit Beatmungsgeräten? Bei der Suche hilft seit wenigen Tagen eine neue Computer-Plattform. Entwickelt wurde sie von dem US-Softwareanbieter SAS, mit deutschen Sitz in Heidelberg. Entstanden ist die Plattform in Zusammenarbeit mit dem Robert-Koch-Institut (RKI), außerdem mit an der Entwicklung beteiligt war die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI e.V.). Das Ziel: Die medizinischen Geräte können damit genau dort zur Verfügung stehen, wo und vor allem wann sie gebraucht werden. Überblick über Kapazitäten in Echtzeit Mit dem Einsatz der SAS-Software schafft das neue Informationssystem in Echtzeit einen Überblick über die Belegung vorhandener Intensivbetten. Nach Angaben des Unternehmens ist dadurch eine Vorhersage der benötigten Kapazitäten möglich. Behörden und Kliniken könnten damit Personal, Betten und Beatmungsgeräte schon im Vorfeld dem zu erwartenden Bedarf anpassen. Projektkoordination in Heidelberg Entwickelt wurde die neue Plattform von einem virtuellen Team deutscher Programmierer. Koordiniert wird das Projekt in Heidelberg. Das US-Unternehmen SAS ist einer der weltweit führenden Anbieter von sogenannten Analytics-Lösungen. Unikliniken in der Region Teil von bundesweitem Netzwerk
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Frankreich fordert angesichts der Coronavirus-Krise künftig eine bessere Zusammenarbeit in Europa im Bereich Gesundheit. Das geht aus einer am Samstag anlässlich des Europatages veröffentlichten gemeinsamen Mitteilung von Frankreichs Außenminister Jean-Yves Le Drian und Europaministerin Amélie de Montchalin hervor. „Wir werden dafür sorgen müssen, dass das Europäische Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten in der Lage ist, beim ersten Anzeichen von Gefahr Alarm zu schlagen, strategische Vorräte an Gesundheitsprodukten und -geräten anzulegen, unsere Forschungsanstrengungen zu bündeln und die Verbindungen zwischen unseren Krankenhausdiensten zu stärken“, hieß es darin. Man wolle sich außerdem für eine ehrgeizige Reform der Weltgesundheitsorganisation WHO einsetzen, „die über die Mittel verfügen muss, um ihre unverzichtbare Rolle voll wahrzunehmen“. Um Regierungen künftig besser zu warnen und die Öffentlichkeit zu informieren, könne man nach dem Vorbild des Weltklimarats IPCC einen Weltrat für Gesundheit von Mensch und Tier ins Leben rufen, schreiben Le Drian de Montchalin. Gleichzeitig müsse man auch Lehren aus der Corona-Krise mit Blick auf die Grenzen ziehen, um künftig den gemeinsamen Schengenraum besser zu organisieren - etwa durch einen stärker integrierten Mechanismus zur Verwaltung der Grenzen. „Die Zeiten haben sich geändert; die Herausforderungen von heute sind nicht die von gestern“, heißt es. „Vergessen wir nie, woher wir kommen, vergessen wir nie, woher unser Kontinent seine Stärke hat - und wir werden weiterhin gemeinsam unsere Geschichte, die große Geschichte der Solidarität, die Europa geschaffen hat, schreiben.“
Zum Europatag hat Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer dazu aufgerufen, „einen neuen Schuman-Plan auf den Weg zu bringen“. Dieser solle Grundlage sein „für ein Europa, das aus dieser Krise neu aufersteht, für ein Europa, das seine Menschen schützt, für ein Europa, das widerstandsfähig gegen kommende Pandemien, Krisen und Schocks ist“, sagte die CDU-Vorsitzende am Samstag in Berlin. Die EU feierte am Samstag den 70. Jahrestag des sogenannten Schuman-Plans. Der französische Außenminister Robert Schuman hatte am 9. Mai 1950 die Zusammenlegung der Kohle- und Stahlindustrie der früheren Kriegsgegner Deutschland und Frankreich vorgeschlagen. Die sogenannte Montanunion gilt als Urzelle der EU. Kramp-Karrenbauer sagte dazu: „Was 1950 Kohle und Stahl waren, sind heute Gesundheit, Sicherheit und die nachhaltige Bewahrung der Schöpfung.“ Nötig sei ein Europa, „das resilient (widerstandsfähig) im umfassenden Sinne ist“. Europa müsse den Weg zu einer gemeinsamen Sicherheits- und Verteidigungspolitik entschlossen weitergehen, die gemeinsamen militärischen Fähigkeiten stärken, die Koordinierung der Ausrüstung verbessern und in gemeinsame Zukunftsprojekte investieren, um den neuen Bedrohungen entgegentreten zu können. „Europäische Immun-Abwehr gegen Pandemien" gefordert Vieles sei bereits begonnen worden, von der Katastrophenhilfe über die medizinische Forschung bis hin zur Cyberabwehr, sagt die Verteidigungsministerin. „Mit der übergreifenden Idee der Resilienz, einer europäischen ‚Immun-Abwehr‘ gegen Pandemien und Krisen sollten wir diese Dinge während der deutschen EU-Ratspräsidentschaft zusammenbringen.“
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KfW Existenzgründungen in Deutschland legen 2019 auf 605.000 zu - 2020 im Schatten der Corona-Pandemie Frankfurt am Main (ots) - Erstmals seit 5 Jahren hat die Gründungstätigkeit in Deutschland wieder zugelegt - Zahl der Vollerwerbsgründungen rutscht auf Tiefpunkt ab, dagegen mehr Nebenerwerbsgründungen - Ausblick auf 2020 war positiv, Corona ändert aber alles Im Jahr 2019 ist die Zahl der Existenzgründungen in Deutschland erstmals seit 5 Jahren wieder gestiegen: Mit 605.000 Personen liegt die Zahl um 58.000 Existenzgründungen bzw. 11 % höher als 2018, wie eine aktuelle Vorabauswertung des KfW-Gründungsmonitors zeigt. Anders als im Vorjahr konnte der konjunkturelle Wachstumseffekt 2019 sowohl die Sogwirkung des sehr guten Arbeitsmarkts als auch den schon lange anhaltenden Negativtrend überkompensieren, so dass ein Anstieg der Gründungszahl zu Buche schlug. Dabei zog die Zahl der Nebenerwerbsgründungen, die typischerweise konjunktursensibler reagieren, um 85.000 auf 377.000 an, während die Zahl der Vollerwerbsgründungen um 27.000 auf einen neuen Tiefpunkt von 228.000 abrutschte. Der Anstieg der Gründungstätigkeit hatte sich bereits 2018 angekündigt: die Zahl der Gründungsplanungen nahm deutlich zu. In den aktuellen Daten für 2019 ist ein erneuter Anstieg der Gründungsplanungen zu sehen, was ein positives Signal für die Gründungstätigkeit 2020 wäre. Durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie in Deutschland wird dieses Signal jedoch hinfällig. Zwar ist zu erwarten, dass dieses Jahr die Zahl der Notgründungen steigen wird, so wie es auch in der Finanzkrise war. Unter dem Eindruck der existenzbedrohenden Lage, in der sich viele Selbstständige durch die aktuelle Krise befinden, werden aber vermutlich deutlich mehr Gründungspläne aufgegeben als üblich. Welcher Effekt letztlich überwiegen wird, bleibt abzuwarten. "Die Gründungstätigkeit in Deutschland hat 2019 erstmals seit 5 Jahren wieder angezogen. Für das Jahr 2020 wird sich zeigen, ob angesichts der großen Sorgen, die die Corona-Krise besonders für Selbständige mit sich bringt, ein Plus bei Notgründungen oder ein Minus durch den Abbruch von Gründungsplänen überwiegen werden", sagt Dr. Fritzi Köhler-Geib, Chefvolkswirtin der KfW. "Staatliche Liquiditätshilfen und Unterstützung für Kurzarbeit helfen Unternehmen und Selbstständigen erst einmal weiter. Auch ist es ermutigend zu sehen, wie viele Selbstständige sich in der Not neu erfinden und ihre Geschäftsmodelle den akuten Herausforderungen anpassen. Entscheidend ist aber, dass alle mit ihrem Verhalten dazu beitragen, den gegenwärtigen Ausnahmezustand so kurz wie möglich zu halten, dann werden umso mehr diese Krise überstehen." Die Vorabauswertung zum KfW Gründungsmonitor finden Sie unter: http://ots.de/a3XMuZ Der vollständige Bericht mit allen Ergebnissen zum Gründungsgeschehen im Jahr 2019 wird im Frühsommer vorliegen. Zur Datengrundlage: Der KfW-Gründungsmonitor ist eine repräsentative, seit dem Jahr 2000 jährlich durchgeführte, telefonische Bevölkerungsbefragung zum Gründungsgeschehen in Deutschland. Die Analyse zeichnet ein umfassendes Bild des Gründungsgeschehens in Deutschland. Hierzu wird eine Vielzahl von Informationen zu den Gründern und ihren Projekten sowie zum Fortbestand der Gründungsprojekte in den besonders kritischen ersten drei Unternehmensjahren erhoben. Weitere Informationen: www.kfw.de/gruendungsmonitor Pressekontakt: KfW, Palmengartenstr. 5 - 9, 60325 Frankfurt Kommunikation (KOM), Sybille Bauernfeind, Tel. +49 (0)69 7431 2038, Fax: +49 (0)69 7431 3266, E-Mail: sybille.bauernfeind@kfw.de, Internet: www.kfw.de Original-Content von: KfW, übermittelt durch news aktuell
KfW KfW Kreditmarktausblick: Mehr Bankkredite für Unternehmen in der Corona-Krise Frankfurt am Main (ots) - Kreditneugeschäft legt im ersten Quartal um 7,3 % ggü. Vorjahr zu - Für das zweite Quartal Plus von 10 % erwartet - Hohe Liquiditätsbedarfe durch pandemiebedingte Einnahmeausfälle treiben kurzfristige Kredite - Kreditzugang bleibt in der Breite voraussichtlich intakt Nur wenige Wochen im März waren von den drastischen Auswirkungen des Corona-Ausbruchs in Deutschland betroffen. Dennoch hat dies bereits ausgereicht, um die Kreditdynamik im ersten Quartal erheblich zu beeinflussen. Zum Jahresbeginn hat sich das Wachstum des von KfW Research berechneten Kreditneugeschäfts mit heimischen Unternehmen und Selbstständigen (ohne Wohnungsbau und Finanzunternehmen) nahezu verdoppelt, nachdem es sich zuvor seit Ende 2018 kontinuierlich abgeschwächt hatte. Das Plus bei der Neukreditvergabe an Firmenkunden lag bei 7,3 %, nachdem zwischen Oktober und Dezember nur ein Zuwachs von 3,7 % erreicht worden war. Treiber der Beschleunigung waren die kurzen Laufzeiten, während die langfristigen Kredite, die vornehmlich zur Finanzierung von Investitionsprojekten dienen, kaum noch zulegten. Hier spiegelt sich der sprunghaft gestiegene Mittelbedarf aufgrund der pandemiebedingten, gravierenden Umsatzausfälle wider. Wie eine im April veröffentlichte Sonderbefragung von KfW Research zeigte, beliefen sich etwa die Einnahmeverluste im März für den Mittelstand auf durchschnittlich 53 % der üblichen Umsätze. Dies dürfte die Unternehmen zunächst vor allem veranlasst haben, vorhandene Kreditlinien zu ziehen, um laufende Kosten schnell abdecken zu können. "Die Corona-Pandemie und die mit ihr verbundenen Beeinträchtigungen der Wirtschaftsaktivität hinterlassen bereits im ersten Quartal deutliche Spuren - und werden bis zum Ende des Jahres die Entwicklung am heimischen Unternehmenskreditmarkt dominieren", sagt Dr. Fritzi Köhler-Geib, Chefvolkswirtin der KfW. "In den Wochen des Lockdowns im zweiten Quartal dürfte die Wirtschaftsleistung lediglich 75 - 80 Prozent des Normalniveaus betragen haben. Auch wenn die Erholung seitdem eingesetzt hat, wird das Vorkrisenniveau voraussichtlich erst 2021 wieder erreicht. Der Finanzierungsbedarf der Unternehmen zur Überwindung des Schocks nimmt deshalb weiter zu und im gleichen Zug die Nachfrage nach Bankkrediten als wichtigstem Fremdfinanzierungsinstrument. Für das laufende Quartal erwarte ich eine Zunahme der Neukreditvergabe an Unternehmen um etwa 10%." Neben dem Zugriff auf Kreditlinien dürften dabei neuverhandelte Überbrückungskredite, die KfW-Coronahilfe-Programme einschließen, ebenso an Bedeutung gewinnen wie die Aussetzung von Tilgungen. Da nicht nur die Realwirtschaft, sondern auch die Banken durch die Pandemie enormen Belastungen ausgesetzt sind, stellt sich die Frage, inwieweit sich hieraus Folgen für den Kreditzugang ergeben. KfW Research rechnet aktuell nicht mit negativen Auswirkungen. Nicht nur die gute Ausgangsposition der Kreditinstitute bei Eigenkapital und Liquidität in Kombination mit regulatorischen Entlastungen stimmt optimistisch. Zusätzlich unterstützt eine ganze Reihe der wirtschaftspolitischen Maßnahmen die Banken direkt oder indirekt bei der Ausweitung des Kreditangebots. So sorgt die EZB neben reichlicher Liquidität auch über attraktive Refinanzierungskonditionen für eine verbesserte Profitabilität der Kreditvergabe. Im Rahmen der KfW-Coronahilfe-Programme werden die Banken weitreichend von zusätzlichen Risiken neuer Kredite entlastet. Die als Zuschüsse fließenden Liquiditätshilfen von Bund und Ländern mindern das Insolvenzrisiko. Schließlich verbessert das gerade beschlossene Konjunkturprogramm die mittelfristigen geschäftlichen Perspektiven für viele Unternehmen und damit auch die Rückzahlungswahrscheinlichkeit für Kredite. Hinweis: KfW Research berechnet den KfW-Kreditmarktausblick vierteljährlich exklusiv für das Handelsblatt. Die aktuelle Ausgabe ist abrufbar unter: www.kfw.de/kreditmarktausblick Pressekontakt: KfW, Palmengartenstr. 5 - 9, 60325 Frankfurt Kommunikation (KOM), Christine Volk Tel. +49 (0)69 7431 3867, Fax: +49 (0)69 7431 3266, E-Mail: christine.volk@kfw.de, Internet: www.kfw.de Original-Content von: KfW, übermittelt durch news aktuell
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Berlin (ots) -BMBF baut Förderung des online-Tutorings im vhs-Lernportal deutlich ausDas Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) wird die digitalen Lernangebote im vhs-Lernportal der Volkshochschulen (vhs) durch die Schulung zusätzlicher online-Tutoren deutlich ausbauen.Dazu erklärt Bundesbildungsministerin Anja Karliczek:"Natürlich sind auch die Volkshochschulen mit ihren vielfältigen Angeboten von der vorübergehenden Schließung der Bildungseinrichtungen betroffen. Präsenzkurse können nicht mehr stattfinden. Der Bund hat sich in den vergangenen Tagen an verschiedenen Stellen engagiert, damit digitale Bildungsangebote stärker genutzt werden können. Das ist uns auch in der Erwachsenenbildung wichtig. Deshalb wird das Bundesbildungsministerium die Schulung von zusätzlichen Lehrkräften zu online-Tutoren für das vhs-Lernportal ermöglichen. Damit kann der digitale Unterricht in den für die Gesellschaft besonders wichtigen Bereichen Alphabetisierung und Grundbildung (also Lesen, Schreiben, Rechnen) und Deutsch als Zweitsprache im vom Bund geförderten Lernportal massiv ausgebaut werden. Die online-Tutoren sollen die Kursteilnehmerinnen und -teilnehmer beim Lernen im Lernportal unterstützen. Sie sind damit Ansprechpartner und Lernpartner zugleich.Das vhs-Lernportal fördern wir seit 2014 mit rund 14 Millionen Euro. Jetzt investieren wir kurzfristig weitere 500.000 Euro. Damit bauen wir eine Brücke, damit Kursteilnehmer nicht auf sich allein gestellt sind, sondern auch weiterhin professionell durch online-Tutoren angeleitet werden können. Das gilt auch für die Integrationskurse, die aufgrund der Schließung der Bildungseinrichtungen aktuell ausfallen müssen. Kursteilnehmerinnen und -teilnehmer können ihr Wissen auffrischen und auch schon Lernfortschritte machen, bis der eigentliche Kurs wieder stattfinden kann.Mit dieser Maßnahme reagieren wir kurzfristig auf einen starken Anstieg der Nutzerzahlen im Lernportal: Nachdem die Präsenzkurse in den Volkshochschulen nicht mehr stattfinden konnten, hat sich die Zahl der genutzten Lerneinheiten auf 16.000 täglich vervierfacht. Die Zahl steigt weiter an. Damit ist das Lernportal in der Krise ein absoluter Gewinn. Wer jetzt in der Krise seine Grundbildung oder Deutschkenntnisse verbessert, erhöht seine Chancen auf eine gute Beschäftigung nach der Krise."Hintergrund:Das vhs-Lernportal (www.vhs-lernportal.de (http://www.vhs-lernportal.de/)) des Deutschen Volkshochschul-Verbands e.V. (DVV) bietet für Lernende kostenfreie digitale Lernangebote in den Bereichen Alphabetisierung und Grundbildung sowie Deutsch als Zweitsprache an. Ergänzt wird dies durch Angebote zur Vorbereitung auf das Nachholen des Schulabschlusses und weitere Themenfelder wie gesundheitliche Grundbildung.Die im vhs-Lernportal angebotenen Kurse können in Präsenzangebote im Sinne eines Blended-Learning-Konzepts integriert werden oder eigenständig ohne Anbindung an einen Kurs genutzt werden. Die Lernenden werden im Lernportal durch speziell geschulte Lehrkräfte (online-Tutoren) begleitet. Das BMBF hat den Auf- und Ausbau des vhs-Lernportals seit 2014 mit rund 14 Millionen Euro gefördert. Durch eine weitere Aufstockung um rund 500.000 Euro können nun zusätzliche Lehrkräfte zu online-Tutoren geschult werden und so mehr Lernende im vhs-Lernportal tutoriell begleitet werden. Pressekontakt:Pressestelle BMBFPostanschrift11055 BerlinTel.+49 30 1857-5050Fax+49 30 1857-5551presse@bmbf.bund.dewww.bmbf.dewww.twitter.com/bmbf_bundwww.facebook.com/bmbf.dewww.instagram.com/bmbf.bundOriginal-Content von: Bundesministerium für Bildung und Forschung, übermittelt durch news aktuellOriginalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/67245/4562747
Berlin (ots) - 500-Millionen-Programm zur Sofortausstattung von Schulen sowie Schülerinnen und Schülern kommtDer Koalitionsausschuss hat ein Sofortausstattungsprogramm in Höhe von 500 Millionen Euro vereinbart, um Schulen sowie Schülerinnen und Schüler in der aktuellen Ausnahmesituation zu unterstützen. Dazu erklärt Bundesbildungsministerin Anja Karliczek:"Ein Regelbetrieb an den Schulen, wie wir ihn vor der Zeit der Pandemie kannten, wird auf absehbare Zeit wegen der Infektionsgefahr leider nicht möglich sein. Daher wird das digitale Lernen im Lernalltag unserer Kinder auch in den nächsten Monaten immer wichtiger werden. Je länger die Schulen nicht in den Regelbetrieb gehen können, desto besser muss unser Schulsystem digital aufgestellt sein. Dafür fördern wir in Zeiten von Corona digitales Lernen wie noch nie zuvor.Ich bin sehr froh, dass der Koalitionsausschuss beschlossen hat, dafür zusätzlich 500 Millionen Euro zur Verfügung zu stellen. Dieses Geld wird dafür verwandt werden, bedürftige Kindern mit mobilen Endgeräten auszustatten. Pro Kind wird nach dem Beschluss ein Betrag von 150 Euro zur Verfügung stehen. Es soll die Ausstattung der Schulen gefördert werden, die für die Erstellung professioneller online-Lehrangebote erforderlich ist.Darum ist es jetzt ein guter Schritt, dafür zu sorgen, dass sie über die entsprechenden Endgeräte verfügen. Ich werde nun nach einem schnellen Weg suchen, wie die 500 Millionen Euro, die der Koalitionsausschuss gestern Abend beschlossen hat, zielgenau eingesetzt werden können. Wir haben heute mit den Ländern Gespräche dazu aufgenommen.Ich danke allen Lehrerinnen und Lehrern die sich in Windeseile auf die aktuelle Situation eingestellt haben und nun das digitale Lernen voranbringen. Das ist eine große Herausforderung für sie alle. Ich danke aber auch allen Eltern - den Müttern und Vätern - die ihre Kinder beim digitalen Lernen begleiten. Durch ihr Engagement unterstützen sie ihre Kinder, aber sie tun auch genauso etwas dafür, ganz Deutschland am Laufen zu halten."Pressekontakt:Pressestelle BMBFPostanschrift11055 BerlinTel.+49 30 1857-5050Fax+49 30 1857-5551presse@bmbf.bund.dewww.bmbf.dewww.twitter.com/bmbf_bundwww.facebook.com/bmbf.dewww.instagram.com/bmbf.bundOriginal-Content von: Bundesministerium für Bildung und Forschung, übermittelt durch news aktuellOriginalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/67245/4579270
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Spiel erhielt zum Release im Jahr 1999 außergewöhnliche Kritiken und war seiner Zeit voraus Kommt 2021 als Remaster: "Shadow Man". Foto: Acclaim Shadow Man kommt als Remaster. Das Spiel erschien ursprünglich im Jahr 1999 für PC, Playstation, Nintendo 64 und Segas Dreamcast und erfreute sich damals außergewöhnlich guter Kritiken. Das Spiel war seiner Zeit voraus, lautete der damalige Tenor. Nun ist Nightdive Studios für eine Neuauflage verantwortlich – diese erscheint voraussichtlich im Jahr 2021 für Windows, PS4, Xbox One und Switch. BetaGott Technisch alle Stückerln Laut Nightdive Studios soll das Remaster auf der KEX-Engine basieren. Diese war bereits bei System Shock: Enhanced Edition, Turok, Turok 2 und Forsaken Remastered im Einsatz. 4K, dynamisches Schatten-Mapping, dynamische Beleuchtung pro Pixel, HDR, überarbeitete Soundeffekte und Antialiasing werden ebenso versprochen. Fehlende Inhalte, die damals der Zensur zum Opfer fielen, sollen ebenso integriert werden. (red, 19.3.2020)
Honk, Honk. Foto: Screenshot/Lucas Rizzotto Die Gans aus Untitled Goose Game sorgt nun auch auf Windows-Rechnern für Chaos. Der 18-jährige Sam Chiet hat eine App für PC erstellt, die das Gänsevieh auf den eigenen Desktop loslässt. Dort sorgt das Tier für Unruhe. Mittels ESC-Key kann man das Treiben der nervigen Gans aber schnell wieder beenden. Entwickler großer Fan von Spiel Chiet schildert gegenüber The Verge, dass er ein großer Fan von dem Spiel sei und die App in wenigen Tagen zum Spaß gemacht habe. Die Software kann kostenlos heruntergeladen werden. Untitled Goose Game selbst gibt es mittlerweile für Switch, PS4, Xbox One, Windows und macOS. Das Spiel kostet rund 16 Euro. (red, 31.1.2020)
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Die US-Truppen im Irak haben drei von acht Militärbasen verlassen. Gleichzeitig plant das Pentagon für den Fall einer Eskalation mit Iran-freundlichen schiitischen Milizen. US-General Jace Neuenschwander (ohne Gesichtsmaske) übergibt seinem irakischen Kollegen Mohammed Fadil (rechts) den amerikanischen Teil des Militärstützpunkts K1 in der Provinz Kirkuk. Foto: Reuters / Abdullah Rashid Die USA haben sich diese Woche aus der insgesamt dritten Militärbasis im Irak zurückgezogen: Nach Qayyara in der Provinz Niniveh und Al-Qaim nahe der syrischen Grenze wurde am Sonntag der Luftwaffenstützpunkt K1 (Kaywan) in der Provinz Kirkuk geräumt beziehungsweise den Irakern wieder voll übergeben, gemeinsam mit Militärausrüstung im Wert von einer Million US-Dollar. In K1 hatte Ende Dezember mit einem Angriff Iran-loyaler irakischer schiitischer Milizen die Eskalationsspirale zwischen den USA und dem Iran begonnen, die am 8. Jänner zum iranischen Abschuss eines ukrainischen Passagierflugzeugs in Teheran führte. Die Truppen-Umgruppierung auf die verbleibenden fünf Basen war des Längeren geplant – wie ja die Reduktion der US-Präsenz nach dem Ende des "Islamischen Staats" (IS) im Irak zum Programm gehört, mit dem US-Präsident Donald Trump in den Wahlkampf gehen wollte. Von mehr als 5000 US-Soldaten sollen etwa 2500 in den nächsten Monaten abziehen.Der Irak ist jedoch gleichzeitig immer mehr zum Nebenschauplatz der amerikanischen Iran-Politik geworden: Wobei es laut Washington Post in der US-Regierung unterschiedliche Meinungen zur Frage gibt, ob die USA den Iran auf irakischem Boden herausfordern sollen oder nicht. Militärische "Vernichtung" So haben Außenminister Mike Pompeo und der Nationale Sicherheitsberater Robert O’Brien die Planung für die militärische "Vernichtung" der Kataib Hisbollah angestoßen, jener Schiitenmiliz, die die Eskalation mit den USA begonnen hat. Verteidigungsminister Mark Esper ist dagegen, und der US-Truppenkommandant im Irak, Robert White, hat in einem Memorandum eindrücklich davor gewarnt. Abgesehen davon, dass sich ein solches Vorhaben zu einem wirklichen Krieg auswachsen könnte, wären auch die anderen US-Ziele im Irak – die Eindämmung des IS und die strategische Partnerschaft mit der irakischen Regierung – ernsthaft gefährdet. Allerdings scheinen es die Iran-freundlichen Kräfte im Irak geradezu auf einen Schlagabtausch anzulegen. Im März häuften sich die Angriffe auf die Anti-IS-Koalitionstruppen im Irak, mehrmals wurden Stützpunkte angegriffen, und erst vergangene Woche landeten wieder einmal Raketen nahe der US-Botschaft in Bagdad. Patriots zur Abwehr Die USA haben inzwischen mit Patriots auf ihren Basen bei Erbil und in der Provinz Anbar ihre Abwehr aufgerüstet. Aber gegen die Katjuschas, die die Milizen meist verwenden, nützen sie wenig – allerdings wären sie im Falle eines iranischen Angriffs relevant. Die Milizen haben geschworen, die USA zu bekämpfen: Dazu haben sich einige zumindest formell als "Liga der Revolutionäre" (Usbat al-Thairin) zusammengeschlossen, von der man noch wenig weiß – außer dass sie an der iranischen Leine hängt. Laut New York Times haben Geheimdienste Anzeichen dafür entdeckt, dass nach den iranischen Nouruz-Ferien ein großer Angriff bevorstehen könnte. Demnach gingen die Iraner davon aus, dass die USA so sehr mit der Corona-Krise beschäftigt sein würden, dass sie kein Interesse am Ausbruch eines offenen Kriegs hätten.Der Irak ist selbst in einer Krise, die manche als die größte seit den schweren Sanktionsjahren in den 1990ern bezeichnen. Die Corona-Zahlen sind unklar, getestet wird wenig, und die Ausgehbeschränkungen werden nur so lange funktionieren, bis die Menschen zu hungern beginnen. Niedriger Ölpreis Dem Staat fehlt das Geld für wirksame Maßnahmen gegen Covid-19: Der niedrige Ölpreis trifft den Irak massiv. Das Budget 2020 war mit einem Barrel-Preis von 56 Dollar – mehr als das Doppelte des aktuellen Preises – kalkuliert worden, mit einem erwarteten Defizit von 45 Milliarden Dollar.Und das Land hat noch immer nicht aus der Regierungskrise herausgefunden. Der neue designierte Premier Adnan al-Zurfi hat bis 17. April Zeit, ein Kabinett zu bilden – ob es auch durchs Parlament kommt, ist fraglich. Zurfi gilt als US-freundlich, weshalb ihm der politische Arm der Milizen im Parlament, der Fatah-Block, sowie die "Rechtsstaat"-Partei von Ex-Regierungschef Nuri al-Maliki (2006 bis 2014) wahrscheinlich die Zustimmung versagen. Sie könnten darauf setzen, dass der wegen der Massenproteste Ende November zurückgetretene Premier Adel Abdul Mahdi bis zu Neuwahlen bleibt. Die Regierung wird im Moment de facto von Vizepremier Fuad Hussein, dem kurdischen Finanzminister, geführt. Die Zeit von Abdul Mahdis Übergangskabinett ist längst abgelaufen; darüber, was die Verfassung in diesem Fall eigentlich vorsieht, wird gestritten. Es könnte auch sein, dass die Geschäfte auf Staatspräsident Barham Salih übergehen. (Gudrun Harrer, 1.4.2020)
Teheran/Washington Wegen der Tötung von Ghassem Soleimani hatte der Iran den USA "schwere Rache" geschworen. Nun haben die Revolutionsgarden von US-Soldaten genutzte Stützpunkte mit Raketen angegriffen. In Washington ist Donald Trump mit seinen wichtigsten Ministern zur Krisensitzung zusammengekommen. Inhalt ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN > Vorherige Seite Nächste Seite Iranische Revolutionsgarden greifen US-Militär im Irak an Ein iranischer Vergeltungsangriff auf US-Soldaten im Irak schürt die Angst vor einer weiteren Eskalation und einem möglichen neuen Krieg im Nahen Osten. Die vom US-Verteidigungsministerium bestätigten Attacken auf die amerikanisch genutzten Militärstützpunkte Ain al-Assad im Zentrum des Iraks und eine Basis in der nördlichen Stadt Erbil in der Nacht zum Mittwoch gelten als Revanche für die Tötung des iranischen Top-Generals Ghassem Soleimani durch einen US-Luftschlag. US-Präsident Donald Trump kündigte an, sich am Mittwochmorgen (Ortszeit) äußern zu wollen. "Alles ist gut!", schrieb er auf Twitter. Derzeit würden mögliche Opfer und Schäden bewertet. "So weit so gut!", fügte Trump hinzu. "Wir haben das stärkste und am besten ausgestattete Militär überall auf der Welt, bei weitem!". Zuvor waren im Weißen Haus die wichtigsten Minister von Trump zu einer Krisensitzung zusammengekommen. Trump hatte Teheran am Dienstag - vor den Attacken - für den Fall eines Angriffs mit "sehr starken" Konsequenzen gedroht. Im Nordirak stationierte deutsche Soldaten blieben bei dem Raketenangriff laut der Bundeswehr unversehrt. Irans Außenminister Mohammed Dschawad Sarif sprach auf Twitter von einem "Akt der Selbstverteidigung". "Wir streben nicht nach einer Eskalation oder Krieg, aber wir werden uns gegen jede Aggression verteidigen". Der Iran habe "verhältnismäßige Maßnahmen zur Selbstverteidigung ergriffen und abgeschlossen". Sarif bezog sich dabei auf Artikel 51 der UN-Charta. Dieser beschreibt das Recht auf Selbstverteidigung im Falle eines bewaffneten Angriffs auf ein Mitgliedsland der Vereinten Nationen. Die iranischen Revolutionsgarden teilten mit, bei der "Operation Märtyrer Soleimani" sei der mit 35 Raketen attackierte Luftwaffenstützpunkt Ain al-Assad "vollständig zerstört" worden. Der Angriff mit ballistischen Boden-Boden-Raketen auf die "von den Amerikanern besetzte" Basis sei "in jeder Hinsicht ein voller Erfolg". Zwar hatten örtliche schiitische Milizen, die vom Iran unterstützt werden, die US-Stützpunkte im Irak zuletzt häufiger mit technisch einfacheren Raketen angegriffen. Ein direkter Angriff aus dem Iran markiert jedoch eine neue Eskalationsstufe im Konflikt zwischen den USA und dem Iran. Die amerikanische Luftfahrtbehörde FAA untersagte US-Flugzeugen die Nutzung des Luftraums in Teilen des Nahen Ostens "wegen erhöhter militärischer Aktivitäten". Die Revolutionsgarden warnten direkt nach den Attacken den "großen Satan" USA vor Gegenangriffen. Jede US-Reaktion werde mit einer härteren Reaktion erwidert, teilte die Eliteeinheit der iranischen Streitkräfte in einer Presseerklärung mit. Außerdem sollten die Verbündeten der USA wissen, dass auch ihre den Amerikanern zur Verfügung gestellten Stützpunkte Ziel iranischer Angriffe werden könnten, falls von dort aus Angriffe auf den Iran erfolgen sollten, hieß es in der Erklärung weiter. Die USA sollten ihre Truppen abziehen, damit deren Leben nicht gefährdet werde. Den in Erbil stationierten deutschen Bundeswehr-Kräften ist einem Sprecher zufolge dabei nichts passiert. "Wir stehen in Kontakt mit den Soldaten. Den Soldaten geht es gut", sagte ein Sprecher des Einsatzführungskommandos in Potsdam am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur. Zu den weiteren Folgen der iranischen Raketenangriffe konnte der Bundeswehrsprecher keine Angaben machen. "Uns geht es zunächst um die Sicherheit der Soldaten", sagte er. Im Zentral-Irak sind nach dem jüngsten Abzug keine deutschen Soldaten mehr stationiert. In dem nordirakischen Kurdengebiet sind noch mehr als 100 deutsche Soldaten im Einsatz. Sie haben ihre Sicherheitsmaßnahmen verschärft. Die Bundeswehr ist im Irak als Teil der internationalen Koalition gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS). Insgesamt sind etwa 400 Soldaten im Einsatz, die meisten davon auf der jordanischen Luftwaffenbasis Al-Asrak. Von dort wird auch das deutsche Kontingent geführt. In den USA warnte die Sprecherin des Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, unterdessen vor einer kriegerischen Eskalation: "Amerika und die Welt können sich keinen Krieg leisten", schrieb sie. Der einflussreiche US-Senator und Trump-Verbündete Lindsey Graham sprach derweil von einem "kriegerischen Akt" des Iran. Im Irak sind rund 5000 US-Soldaten stationiert, die ein internationales Militärbündnis zum Kampf gegen die Terrormiliz IS anführen. "Wir arbeiten an ersten Einschätzungen der Schäden", erklärte das Pentagon nach den Angriffen. Zu möglichen Opfern machte das US-Militär zunächst keine Angaben. "Diese Stützpunkte sind wegen Hinweisen auf geplante Angriffe des iranischen Regimes auf unsere Truppen und Interessen in der Region in hoher Alarmbereitschaft gewesen", hieß es aus Washington. Soleimani war in der Nacht zum Freitag von US-Drohnen in der irakischen Hauptstadt Bagdad getötet worden. Washington erklärte danach, der Chef der Al-Kuds-Einheiten habe Angriffe auf US-Bürger geplant. Soleimani war der wichtigste Vertreter des iranischen Militärs im Ausland. Er galt als Architekt der iranischen Militärstrategie in den Nachbarländern. Im Iran wird er nun als Märtyrer verehrt.
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Das Hallenbad Süd kann in der kommenden Woche nur eingeschränkt von der Öffentlichkeit genutzt werden. Mülheim. Wegen Zwischenprüfungen der Bezirksregierung im Mülheimer Hallenbad Süd kann das Bad nur eingeschränkt von der Öffentlichkeit genutzt werden. Das Hallenbad Süd kann in der kommenden Woche nur eingeschränkt von der Öffentlichkeit genutzt werden. Die Bezirksregierung Düsseldorf führt von Montag, 9. März, bis Freitag, 13. März, Zwischenprüfungen für Auszubildende durch, die Fachangestellten für Bäderbetriebe werden wollen. Das Hallenbad Süd steht daher am Montag, 9. März, und am Mittwoch, 11. März, nur in der Zeit von 6 bis 8.30 Uhr zur Verfügung. Am Freitag, 13. März, kann zu den regulären Öffnungszeiten in der Zeit von 14 bis 19 Uhr geschwommen werden. Das Friedrich-Wennmann-Bad ist in der kommenden Woche wie gewohnt für die Schwimmer geöffnet. Info: www.muelheim-ruhr.de.
Einkaufen in Corona-Zeiten: Viele ältere oder kranke Menschen in Mülheim können das momentan nicht selber erledigen und sind dankbar für Hilfe. Ein neuer Flyer informiert über die Corona-Hilfsangebote in Mülheim mit allen Telefonnummern. Ab Montag wird er an 10.000 Haushalte verteilt. Mülheim. Die Corona-Arbeitsgruppe „Nachbarn helfen“, in der rund 30 Verbände, Organisationen und Initiativen mitwirken, hat ein Informationsblatt erstellt. Ab Montag werden 10.000 dieser Flyer an Mülheimer Haushalte verteilt. Darin findet man die zentrale Hotline des Centrums für bürgerschaftliches Engagement (01573-2226007) und die Telefonnummern aller Beteiligten. Insbesondere viele ältere Menschen haben nicht die Möglichkeit, sich über digitale Medien zu informieren. An sie richtet sich das Informationsblatt. Angesprochen sind vor allem Menschen mit hohem Hilfebedarf, die zur Zeit ihre Wohnungen nicht verlassen und sich nicht selber versorgen können. Sie finden alle Ansprechpartner in dem Flyer.
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Polizeipräsidium Rostock POL-HRO: Schwerer Verkehrsunfall in der Hamburger Straße in Rostock Rostock (ots) Am Montag gegen 17:30 Uhr ist es in der Hamburger Straße in Rostock zu einem folgenschweren Verkehrsunfall gekommen. Der Unfallverursacher fuhr mit seinem Pkw in Richtung Innenstadt und geriet dabei in den Gegenverkehr, sodass er mit einem weiteren Pkw frontal zusammenstieß. Der 72-jährige Deutsche verletzte sich dabei leicht. Die Beifahrerin des entgegenkommenden Pkw wurde jedoch schwerverletzt ins Universitätsklinikum Rostock gebracht. Der Fahrer des zweiten Pkw kam für weitere Untersuchungen ebenfalls ins Klinikum. Am Unfallort kam es bis 19:30 Uhr zu Verkehrsbehinderungen, da beide Fahrzeuge nicht mehr fahrbereit waren und somit die Fahrbahn blockierten. In der Folge mussten beide Fahrzeuge abgeschleppt und die Fahrbahn durch die Stadtreinigung gesäubert werden. Während der Verkehrsunfallaufnahme wurde eine Alkoholisierung des Unfallverursachers festgestellt. Die weiteren Ermittlungen werden durch die Kriminalpolizei geführt. Der Gesamtschaden des Unfalles beläuft sich auf 30000 EUR. Im Auftrag Anja Kundt Polizeihauptrevier Rostock Rückfragen zu den Bürozeiten: Polizeipräsidium Rostock Pressestelle Yvonne Hanske Stefanie Busch Telefon 1: 038208 888 2040 Telefon 2: 038208 888 2041 Fax: 038208 888 2006 E-Mail: pressestelle-pp.rostock@polizei.mv-regierung.de http://www.polizei.mvnet.de https://twitter.com/polizei_pp_ros Rückfragen außerhalb der Bürozeiten und am Wochenende: Polizeipräsidium Rostock Einsatzleitstelle/Polizeiführer vom Dienst Telefon: 038208 888 2110 E-Mail: elst-pp.rostock@polmv.de Original-Content von: Polizeipräsidium Rostock, übermittelt durch news aktuell
Polizeipräsidium Rostock POL-HRO: Einstellung der Öffenlichkeitsfahndung Rostock (ots) Die Öffentlichkeitsfahndung nach der 36jährigen Antje L. aus Rostock-Schmarl(unsere Meldung vom 11.01.22:30 Uhr) wird eingestellt. Ihr Aufenthaltsort ist bekannt. Im Falle der Übernahme von personenbezogenen Daten und des Bildes auf eigene Portale, wird um Löschung gebeten. Gert Frahm Einsatzleitstelle Polizeipräsidium Rostock Rückfragen zu den Bürozeiten: Polizeipräsidium Rostock Pressestelle Yvonne Hanske Stefanie Busch Telefon 1: 038208 888 2040 Telefon 2: 038208 888 2041 Fax: 038208 888 2006 E-Mail: pressestelle-pp.rostock@polizei.mv-regierung.de http://www.polizei.mvnet.de https://twitter.com/polizei_pp_ros Rückfragen außerhalb der Bürozeiten und am Wochenende: Polizeipräsidium Rostock Einsatzleitstelle/Polizeiführer vom Dienst Telefon: 038208 888 2110 E-Mail: elst-pp.rostock@polmv.de Original-Content von: Polizeipräsidium Rostock, übermittelt durch news aktuell
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Guy Ritchie kehrt mit «The Gentlemen» zu seiner Paradedisziplin zurück – der Gangsterkomödie. Das Resultat: verzichtbar. «The Gentlemen»: Früher war alles besser Der Amerikaner Mickey Pearson hat sich seit seiner Studienzeit in Oxford ein Marihuana-Imperium in Grossbritannien aufgebaut. Nun will er aus dem Geschäft aussteigen. Ein potenzieller Käufer für sein Unternehmen findet er im milliardenschweren Landsmann Matthew Berger. Ein Deal scheint beschlossene Sache zu sein, als sich die Ereignisse überschlagen. Eine von Pearsons geheimen Indoor-Plantagen wird überfallen, ein schmieriger Privatdetektiv taucht auf und auf einmal mischt auch die chinesische Mafia mit. Das alphamännischste Zitat Legende: Diplomatie ist nicht sein Steckenpferd: Matthew McConaughey als Mickey Pearson. ASCOT ELITE ENTERTAINMENT GROUP «Es gibt nur eine Regel im Dschungel: Wenn der Löwe hungrig ist, frisst er!» Solche Weisheiten gibt Mickey Pearson pistolenwedelnd gegenüber seinen Widersachern zum Besten. Der Regisseur Legende: In der Gangsterkomödie fühlt er sich daheim: Guy Ritchie. REUTERS/Henry Nicholls Der Engländer Guy Ritchie machte sich zur Jahrtausendwende mit seinen Gangsterkomödien «Lock, Stock & Two Smoking Barrels» und «Snatch» einen Namen als Drehbuchautor und Regisseur. Seither folgten Filme, die sich grob in drei Kategorien unterteilen lassen: Mal mehr mal weniger erfolgreiche Big-Budget-Blockbuster («Sherlock Holmes», «King Arthur: Legend Of The Sword», «Aladdin»), von Publikum und Kritik verachtete Arthouse-Versuche («Swept Away», «Revolver») und Filme, mit denen sich Ritchie zurück zu seinen Wurzeln begibt («RocknRolla»). In die letzte Kategorie lässt sich auch «The Gentlemen» einordnen. Fakten, die man wissen sollte Legende: Mit Typen wie seine Figur Fletcher kann Hugh Grant jenseits der Leinwand nicht viel anfangen. ASCOT ELITE ENTERTAINMENT GROUP Hugh Grant spielt den zwielichtigen Privatdetektiv Fletcher. Der wird vom Herausgeber einer fiktiven Boulevardzeitung angeheuert, um Informationen zu beschaffen, die Mickey Pearson belasten könnten. Die Besetzung war in Grossbritannien nicht nur ein Thema, weil es sich bei Fletcher um eine für Grant eher untypische Rolle handelt. Der 59-Jährige ist Vorstandsmitglied der Non-Profit-Organisation «Hacked Off». Diese setzt sich seit 2011 für Reformen im Bereich der Presseregulierung seitens des britischen Staates ein und unterstützt Opfer unfairer Berichterstattung. Das Urteil Legende: Argwöhnische Blicke sind nachvollziehbar: Coach (Colin Farrell) und Ray (Charlie Hunnam). ASCOT ELITE ENTERTAINMENT GROUP Es gibt durchaus Dinge, die man an «The Gentlemen» mögen kann. Colin Farrell stellt in einer Nebenrolle als irischer Boxtrainer und Mentor für Jugendliche einmal mehr sein komödiantisches Talent unter Beweis. Hugh Grant zur Abwechslung als schmierigen, skrupellosen Betrüger zu sehen, bereitet ebenfalls Spass, während Michelle Dockery, die Pearsons Frau Rosalind spielt, aus einer undankbaren Rolle herausholt, was geht. Ist man mit Ritchies Frühwerk vertraut, wird man leider den Eindruck nicht ganz los, dass der Regisseur sich nicht nur nach seinem Prestige vergangener Zeiten zurücksehnt, sondern auch nach den vergangenen Zeiten selbst. Plumpe Sprüche auf Kosten von Minderheiten kommen gefühlt im Zehn-Minuten-Takt vor. Das muss an sich kein Problem sein. Dienen sie beispielsweise dazu, auf interessante Weise die Unzulänglichkeiten oder Unsicherheiten der Figuren zu illustrieren, die solche Äusserungen tätigen, kann dadurch durchaus interessantes Kino mit grossem Unterhaltungswert entstehen. Doch in «The Gentlemen» sind die weissen Männer mittleren Alters einfach nur cool. Sie lassen sich nichts bieten und zeigen den aufmüpfigen Jungspunden und hinterlistigen Migranten, wo es langgeht. Dass ihr moralischer Kompass dabei keinen Deut besser ist als derjenige ihrer Widersacher, scheint Ritchie beim Verfassen des Drehbuchs nicht gestört zu haben. Seine neuste Gangsterkomödie wirkt zuweilen wie die Beiträge, die erzkonservative Männer mittleren Alters, welche die Welt nicht mehr ganz verstehen (wollen), in den Kommentarspalten von Boulevard-Zeitungen hinterlassen. So kann man «The Gentlemen» als plumpes Statement gegen immer lauter werdende Forderungen nach politischer Korrektheit und Gleichberechtigung deuten. Kinostart: 27.2.2020
Guy Ritchies neuster Triumph Kriminell, aber mit Stil – genau so kommt der neue Triumph von Regisseur und Drehbuchautor Guy Ritchie (Sherlock Holmes, Snatch, Aladdin) daher, verpackt als actiongeladener und hochorigineller Gangsterfilm. The Gentlemen – jetzt im Kino! Regie-Legende Guy Ritchie ist zurück und zündet mit seinem neuen Werk The Gentlemen nicht nur ein wahres Feuerwerk an Pointen und Ideen, sondern überzeugt auch mit einem hochkarätigen All-Star-Cast. Dazu gehören unter anderen Matthew McConaughey, Hugh Grant, Charlie Hunnam, Michelle Dockery (Downton Abbey), Colin Farrell und Henry Golding (Crazy Rich Asians). Mickey Pearson, smart, knallhart und mit genialem Gespür fürs Geschäft, will aus dem Business aussteigen und sein millionenschweres Imperium verkaufen, um mehr Zeit mit seiner Frau Rosalind zu verbringen. Diese Neuigkeit stösst jedoch nicht nur beim potentiellen Käufer Matthew Berger auf grosses Interesse, sondern ruft auch sämtliche Gross- und Kleinkriminelle der Stadt auf den Plan - vom Triaden-Boss Lord George über den durchgeknallten Emporkömmling Dry Eye bis hin zum schmierigen Privatdetektiv Fletcher. Es folgt ein Fest an Tricks, Bestechung, Erpressung und anderen fiesen Täuschungen zwischen den Beteiligten und während Mickeys rechte Hand Ray seinem Boss den gröbsten Ärger vom Hals hält, wird eine folgenschwere Lawine ausgelöst. Eine originelle Story inszeniert im typischen Guy Ritchie-Stil aus rasanten Schnitten und schnoddrigen Dialogen.
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Coronavirus – Drobits: Datenschutz und Infektionsbekämpfung müssen sich nicht widersprechen Datennutzung muss verhältnismäßig und zeitlich befristet sein; Datenschutzrat rechtzeitig einbinden Wien (OTS/SK) - Die rechtzeitige, frühzeitige Einbindung des Datenschutzrates in der aktuellen Diskussion um die Verwendung von Daten zur Bekämpfung der Corona-Krise fordert Christian Drobits, Datenschutzsprecher der SPÖ. „Wir befinden uns in einer Ausnahmesituation, in der es um den Schutz des menschlichen Lebens geht. Datenschutz be- und verhindert diesen Menschenschutz nicht. Es muss aber das Prinzip der Verhältnismäßigkeit gelten und es braucht, falls notwendig, eine befristete, gesetzliche Regelung!“, appelliert Drobits. **** Sicherzustellen sei, dass die benötigten Daten nur zu diesem konkreten Zweck verarbeitet und danach nachweislich gelöscht werden. Und sicherzustellen sei auch, dass für diesen Katastrophenfall die gesetzliche Regelung befristet sein soll. Anonymisierte Daten, zum Beispiel Mobilfunkdaten, können bereits jetzt jederzeit verarbeitet werden, wenn es um statistische Auswertung zum Nachweis von Infektionsketten geht (Big Data). Deshalb wäre eine generelle Ablehnung von Big Data kontraproduktiv. „Ich bekenne mich daher eindeutig zur parlamentarischen Demokratie und Rechtsstaatlichkeit. Krisen wie jetzt die Corona-Pandemie können gemeinsam nur mit gesetzlichen Regelungen erfolgreich bekämpft werden, in der die Rechtsstaatlichkeit an erster Stelle steht“, sagt Drobits. „Die Nutzung von Daten im Kampf gegen das Corona-Virus ist durchaus legitim, darf aber nicht den Aspekt der Verhältnismäßigkeit verlieren. So wie zB. Notfall-Apps auf freiwilliger Basis zur Standortbestimmung bei Unfällen dienen, anstelle einer willkürlichen Totalüberwachung des Staates. Zum jetzigen Zeitpunkt ist nicht das ‚ob‘ entscheidend, sondern das ‚wie‘. Datenschutz soll mit Menschenschutz eine Symbiose bilden, inklusive der vorausgesetzten Eigenverantwortung wie Abstandhalten und Hygiene.“ Auch ist der direkte Zugriff auf Handydaten infizierter Personen in diesem Zusammenhang auszuschließen, ebenso die Standardüberwachung. „Infizierte Menschen dürfen nicht vom Opfer zum Täter werden.“ Was die Einbeziehung des Datenschutzrates betrifft, weist Drobits darauf hin, dass dieser gesetzlich für die Beratung der Bundesregierung in datenschutzrechtlichen Fragen zuständig ist. „In diesem sind nicht nur Datenschutzexpertinnen und –experten aller parlamentarischen Fraktionen vertreten, sondern auch ausgewiesene Expertinnen und Experten aus der Zivilgesellschaft, wie Professor Nikolaus Forgo oder Professorin Ingrid Schaumüller-Bichl, sowie auch Vertreterinnen und Vertreter von Länder, Gemeinden, der Arbeiterkammer und der Wirtschaftskammer. Damit bildet dieses Gremium ein breites gesellschaftliches Spektrum innerhalb Österreichs ab. Es wäre fahrlässig, wenn die Bundesregierung diese ihr gesetzlich zur Verfügung stehende Einrichtung nicht nützen würde, da dieses Gremium für seine äußerst rasche und auf hohem Niveau basierende Arbeit bekannt ist und geschätzt wird“, so Drobits. (Schluss) ah/ls Rückfragen & Kontakt: SPÖ-Parlamentsklub 01/40110-3570 klub @ spoe.at https://klub.spoe.at
Drobits: Auch in Krisenzeiten muss Datenschutz penibel beachtet werden Wien (OTS/SK) - Wie die Tageszeitung „Der Standard“ berichtet, ist es zu einem Datenleck auf einer Informationsseite der Homepage des Gesundheitsministeriums gekommen, welches den Zugang zu Datendetails einzelner Fälle einer COVID-19-Infektion zugelassen hatte. Das ist äußerst verantwortungslos, denn gerade bei einer Pandemie müssen die Gesundheitsdaten der Bürgerinnen und Bürger besonders geschützt werden, so der Datenschutzsprecher der SPÖ, Abgeordneter Christian Drobits, heute, Freitag. „Ich ersuche alle Verantwortlichen, beim Umgang mit Gesundheitsdaten der Bürgerinnen und Bürger besondere Achtsamkeit an den Tag zu legen, da allfällige Veröffentlichungen für die Betroffenen zu massiven Nachteilen führen könnten.“ **** Selbst in einer außergewöhnlichen Zeit, die verbunden ist mit schwerwiegenden Grundrechtseingriffen, ist die Achtung der allgemeinen Grundwerte und Grundrechte unverzichtbar. Datenschutz ist auch in solchen angespannten Situationen eines der wichtigsten dieser Grundrechte der Bürgerinnen und Bürger. Die Bürgerinnen und Bürger müssen gerade jetzt Vertrauen in den Staat und die öffentliche Verwaltung haben, die Veröffentlichung von sensiblen Daten gefährdet jedoch dieses Vertrauen. „Räumen wir dem Datenschutz die Bedeutung und Aufmerksamkeit ein, die ihm aktuell zukommt“, appellierte Drobits abschließend. (Schluss) PP/ls Rückfragen & Kontakt: SPÖ-Parlamentsklub 01/40110-3570 klub @ spoe.at https://klub.spoe.at
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Die fliegerischen Aktivitäten der Schwetzinger Segelflieger vom Sportfliegerclub (SFC) lagen in den vergangenen Wochen lahm wie vieles andere eben auch. Die Zeit wurde genutzt, um auf Initiative von Andreas Krupp online eine Flugsicherheitsfortbildung zu absolvieren. Auch wurde von Gerhard Lucius im Homeoffice ein maßstabsgetreues Modell des Vereinsmotorseglers „Super-Falke“ auf dem 3-D-Drucker hergestellt, um die fliegerischen Entzugssymptome zu dämpfen, schreibt Dr. Ludger Ciré in einer Pressemitteilung. Doch die flugfreie Zeit ist nun vorbei: Seit der vergangenen Woche dürfen die Segelflieger wieder in die Luft. Allerdings wurden strenge Auflagen formuliert, die vorerst noch keine uneingeschränkten fliegerischen Aktivitäten zulassen, heißt es weiter. Jedes Vereinsmitglied musste zunächst schriftlich bestätigen, die umfangreichen Sicherheitsmaßnahmen, die in einem Rundschreiben vorab mitgeteilt wurden, zur Kenntnis genommen zu haben und zu beachten. Insbesondere dürfen Personen mit Erkältungssymptomen das Fluggelände nicht betreten, auch ist die Anzahl von Personen, die sich gleichzeitig dort aufhalten, beschränkt. Zudem gibt es umfangreiche weitere Aufnahmen bezüglich Desinfektionsmaßnahmen und Kontaktbeschränkungen. Das gesellige Vereinsleben liegt außerdem weiterhin brach. Eine besondere Herausforderung ist die Absolvierung der Überprüfung der fliegerischen Fähigkeiten, der sich alle Piloten zu Saisonbeginn unterziehen müssen. Hierbei muss mindestens ein Start mit einem Fluglehrer an Bord absolviert werden, der bei einer zufriedenstellenden Leistung des Piloten anschließend die Freigabe erteilen kann, am Flugplatz Herrenteich wieder alleine mit den Vereinsflugzeugen oder mit dem Privatflugzeug zu starten. Wenn auch der Flugsport auf dem weitläufigen Flugplatz grundsätzlich ein Freiluftsport ist, so herrscht doch im Cockpit eine gewisse räumliche Enge. Erste Übungsflüge – beschränkt auf den Motorsegler – wurden trotz umfangreicher Beschränkungen mittlerweile absolviert. Auch Starts auf dem doppelsitzigen Segelflugzeug im Flugzeugschlepp konnten durchgeführt werden. Sehr gewöhnungsbedürftig war beim doppelsitzigen Fliegen zunächst die Verwendung der vorgeschriebenen Mund-Nase-Masken, die vor allem in Verbindung mit dem für den Funkverkehr nötigen Kopfhörer recht hinderlich sind. Trotzdem nahmen alle Piloten diese Unannehmlichkeit gerne in Kauf, um wieder einmal in die Luft zu kommen. Wenn der Überprüfungsflug mit Fluglehrer bestanden ist, wird es dann im einsitzigen Segelflugzeug einfacher, da dann naturgemäß keine Maske mehr erforderlich ist. So hoffen die Flugsportbegeisterten, dass nun doch noch eine akzeptable Flugsaison möglich sein wird. lc © Schwetzinger Zeitung, Mittwoch, 20.05.2020
Neulußheim.Es sind verstörende Zeiten, die wir momentan durchleben. Die Bewegungsfreiheit des Einzelnen wurde erheblich eingeschränkt, das öffentliche Leben kam mehr oder weniger zum Stillstand. Ob und wie unsere Gesellschaft die Corona-Krise durchsteht, bereitet vielen Menschen Sorgenfalten. In solche angespannten Tagen ist es umso wichtiger, kleine Lichter der Hoffnung zu entzünden, Optimismus zu wahren und das Gemeinschaftsgefühl zu stärken. Ein solchen Zeichen hat Felicitas Merz gesetzt. Die Neulußheimerin, sie ist 84 Jahre alt und seit Jahren Abonnentin unserer Zeitung, hat das Verfassen von Versen schon vor Jahren zu ihrem Hobby erhoben, reimt für ihr Leben gern. Vor dem Hintergrund der Corona-Krise sind die aktuellen Reime entstanden, die wir als Zeichen der Ermutigung für unsere Leser abdrucken wollen: Viele Fähigkeiten Im Menschen stecken so viel Fähigkeiten! Darüber denke ich nun nach; in diesen ach so schweren Krisenzeiten hat jeder doch sein eigen Weh und Ach. Jetzt gilt es, nicht nur über Schlimmes nachzudenken, wo es doch immer noch viel Schönes gibt. Lasst uns die Blicke auch noch auf den Frühling lenken, damit sich solch ein Bild vor Augen schiebt. Denn jeden Morgen gehet für uns wieder die Sonne auf am lichten Firmament, die Vögel singen ihre schönen Frühlingslieder, die mancher ein Geschenk des Himmels nennt. So packten, wünscht’ ich, doch wir Menschen heute auch ein paar unsrer eignen Gaben aus: Zum Beispiel freuen sich zur Zeit wohl viele Leute, kommt wieder mal ein kleiner Brief ins Haus. Nach jeder Nacht kommt auch ein neuer Morgen, das tröstet uns und tut uns allen gut. Auch durchs Gebet verscheuche deine Sorgen. Mir gibt der Glaube somit neuen Mut. / sz © Schwetzinger Zeitung, Donnerstag, 26.03.2020
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Frankreichs staatlicher Bahngesellschaft SNCF fehlen wegen der Corona-Krise Einnahmen von rund zwei Milliarden Euro. Konzernchef Jean-Pierre Farandou brachte am Samstag im Radiosender France Inter deshalb einen staatlichen Hilfsplan ins Spiel. Auch die Fluggesellschaft Air France und der Autohersteller Renault bekämen schließlich Unterstützung, sagte er. Der Betrieb der SNCF läuft wegen der strengen Ausgangsbeschränkungen in Frankreich seit Wochen nur sehr eingeschränkt. Der Transportgigant hatte bereits zu Jahresbeginn während wochenlanger Streiks gegen die Rentenreform der Regierung erhebliche Einbußen erlitten. Damals war von einem entgangenen Umsatz von rund einer Milliarde Euro die Rede gewesen. "Das sind große Erschütterungen eines Ausmaßes, das wir bisher nicht gekannt haben", sagte Farandou. Quelle: Apa/Dpa
Im Südwesten Frankreichs sind Medienberichten zufolge zwei Menschen beim Absturz eines Militärhelikopters ums Leben gekommen. Vier weitere seien bei dem Vorfall im Departement Hautes-Pyrenees verletzt worden, berichtete die französische Regionalzeitung "Sud Ouest" am Mittwoch auf ihrer Homepage unter Berufung auf die zuständige Präfektur. Demnach ereignete sich der Absturz am Nachmittag in der Nähe der Gemeinde Bouilh-Devant nördlich des Pyrenäen-Nationalparks. Die französische Nachrichtenagentur AFP berichtete von fünf Verletzten. Der Helikopter gehörte den Berichten zufolge zum 5. Kampfhubschrauberregiment mit Sitz in Pau. Quelle: Apa/Dpa
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Hamburg. Vor fünf Jahren reihte sich für Olaf Scholz ein Wahlkampfauftritt an den nächsten, es dürften am Ende einige Hundert gewesen sein. Fünf Jahre später ist der Bürgerschaftswahlkampf für den 61-Jährigen eine überschaubare Angelegenheit: Am Donnerstagmittag absolviert er einen SPD-Wahlkampfauftritt für Joachim Seeler. Im „Seven Oceans“ hält Scholz einen Vortrag zum Thema „Die ganze Immobilienwirtschaft im Blick“, angelehnt an das SPD-Motto „Die ganze Stadt im Blick“. Zum Tafelspitz ein Bundesfinanzminister: Olaf Scholz war zum Business Lunch in der Europapassage. Foto: Matthias Iken / HA Aber überall im Land diskutieren die Menschen über Thüringen: Die Wahl eines FDP-Kandidaten durch CDU, FDP und AfD zum Ministerpräsident erregt die Gemüter. Peter Maßmann, Mitorganisator des Business Lunch, flachst: „Hier sind ja mehr Gäste, als die FDP Mitglieder hat.“ Über Nacht haben es die Liberalen geschafft, vom Koalitionspartner zum Ausgestoßenen zu werden. „Der Tabubruch muss rückgängig gemacht werden“, fordert Vizekanzler Scholz - nicht wissend, dass während seiner Rede Thomas Kemmerich, Thüringens Ministerpräsident für einen Moment, aufgab. Olaf Scholz' Selbstgewissheit hat gelitten So „verunsichert“ und „ermattet“, wie der „Spiegel“ den Finanzminister in seiner aktuellen Ausgabe schildert, wirkt Scholz nicht. Aber seine Selbstgewissheit, die oft ins Arrogante changierte, hat gelitten. Die Niederlage bei der Wahl zum Parteivorsitzenden hat ihn persönlich getroffen. Natürlich kann man bei einem Mitgliederentscheid unterliegen – aber musste es ausgerechnet gegen das irrlichternde Duo Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans sein? Die weiteren Teile des Wahltagebuchs finden Sie hier Scholz Karriereplanung mit dem Ziel Kanzleramt sah anders aus: Die Bürgerschaftswahl, so hoffte er bis vor wenigen Wochen, hätte die Wende für die geschundene Sozialdemokratie bringen können – einen ersten Wahlerfolg nach einer Serie schmerzhafter Niederlagen. Und Olaf Scholz an der Spitze der SPD, so hoffte man zugleich im Rathaus, hätte den Trend gedreht und der Sozialdemokratie neuen Rückenwind verliehen. Hätte, hätte, Fahrradkette. "Partei gut, Fraktion gut, Glückauf!" Nun steht vor der Alsterkulisse ein Bundesfinanzminister, für den Hamburg fern scheint. Schon die Begrüßung geht mit „Schönen guten Tag“ fast daneben, dann schiebt er ein schnelles „Moin“ hinterher. Warum viele Worte machen? Es folgen ein paar Ausführungen zur Wohnungsbaupolitik der Bundesregierung, die das Baurecht vereinfacht und Flächen zur Verfügung gestellt habe. So knapp, so gut. Manche Gäste aus der Banken- und Immobilienbranche sind da längst mit ihren Telefonen beschäftigt. Das ändert sich, als ein Gast fragt, was mit Saskia Esken passiere, „wenn wir gewinnen“? Werde der Sieg auch ihr Sieg? „Die SPD hat immer von einer gewissen Bandbreite gelebt“, windet sich Scholz. Und zitiert den alten SPD-Vorsitzenden Franz Müntefering „Partei gut, Fraktion gut, Glückauf!“ Nur in Hamburg: SPD wählen, ohne rot zu werden Nach diesem Stakkato fürs Poesiealbum gewährt der Vizekanzler doch noch einen Blick in seine Seele. Der Mann, dem Saskia Esken einst vorwarf, kein standhafter Sozialdemokrat zu sein, sagt dann: „Ein gutes Ergebnis der SPD ist erst einmal gut für Hamburg.“ Damit gehe die Erfolgsgeschichte der vergangenen Jahre weiter. Frageportal und Kandidatencheck von abgeordnetenwatch.de Wie er da von Hamburg redet, taut Scholz sichtlich auf: Für Deutschland bedeute ein gutes Ergebnis, „dass man es so machen kann. Darüber freue ich mich als Vizekanzler der Bundesrepublik Deutschland.“ In diesen Worten schwingt Stolz auf sieben Jahre als Bürgermeister mit. Schließlich mahnt Scholz „Leadership“ an – den Mut zu führen und Ärger zu riskieren. Da blitzt sein eigener Führungsanspruch auf. Den Spruch des Tages indes macht Maßmann: „In Hamburg können Bürgerliche die SPD wählen, ohne rot zu werden.“ In seiner Doppeldeutigkeit könnte darin das Geheimnis ihres Erfolges liegen – ein Geheimnis aber, das Saskia Esken wohl stets verborgen bleibt.
Bürgerschaftswahl in Hamburg SPD bezwingt sich selbst Die SPD kann doch noch siegen, die AfD deutlich verlieren. Beides hat in Hamburg mehr mit der Bundespolitik zu tun, als man auf Anhieb denken könnte. Eine Analyse von Philipp Wittrock
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Einst galt er schon fast als ausgestorben, mittlerweile hat sich die Zahl der Biber in Oberösterreich wieder erholt. Einige hundert dieser Nagetiere sollen sich im Bezirk Perg allein im Gebiet zwischen Grein und Baumgartenberg angesiedelt haben. Biber schwächen Hochwasserschutz Tierfreunde freuen sich über die Rückkehr der Biber. Doch entlang der Donau etwa unterminieren die Tiere inzwischen den Machlanddamm und sorgen damit für große Gefahr. Das zeige sich auch an den zahlreichen Schäden, die in den Donauauen anfallen, so Christian Lang, Landwirt in Baumgartenberg. „Ich bewirtschafte etwa zehn Hektar Forstfläche in diesem Gebiet und habe im Vorjahr etwa 200 Biberbäume entfernen müssen. Das ist wirklich ein wesentlicher Anteil und das betrifft bei uns viele Betriebe“, so Lang. Über dieses Problem werde schon seit Jahren diskutiert. ORF Nachdem der Biber in Oberösterreich streng geschützt ist, war ein Eingreifen bisher aber nicht möglich. Biber untergraben Hochwasserschutzdamm Die Biber untergraben auch das Fundament des Hochwasserschutzes. Das gefährde die Sicherheit der Anrainer, heißt es. Die Bezirkshauptmannschaft Perg genehmigte daher das Fangen und Töten von zehn Bibern im Bereich des Machlanddammes. Dafür wurden Fallen aufgestellt. Für Tierschützer und Naturschutzbund ist das aber eine völlig inakzeptable Lösung. ORF Landwirte schlagen „Biber-Zonen“ vor Die Interessensgemeinschaft der Grundeigentümer, die sich im Strudengau zusammengeschlossen haben, bietet als weitere Lösungsmöglichkeit an, kleine Gebiete zu definieren und den Bibern als Lebensraum zuzusprechen. „In sämtlichen anderen Gebieten, in denen die Land- und Forstwirtschaft dementsprechend intensiv wirtschaftet, muss der Biber entfernt werden“, so Landwirt Lang über den Vorschlag. Ein Kompromiss, der die Natur und die Biber weiterhin schützt und auch die Interessen der Grundeigentümer vertreten werden, scheint schwierig zu erzielen und eine Lösung nicht in Sicht.
Fast jeder zweite der prächtigen alten Bäume direkt am Donauufer zwischen DJK-Parkplatz und Vogelau wurde in den vergangenen Wochen von Bibern angebissen. Mehrere Bäume sind bereits umgefallen. Einige bringt spätestens der nächste Windstoß zu Fall. Darf der Biber das? "Der Biber ist eine streng geschützte Tierart. Wenn er nicht allzuviel kaputt macht, greifen wir nicht ein", erklärt Evi Hagn, Leiterin des Amts für Umwelt und Naturschutz der Stadt. "Das sind die zwei Seiten der Naturschutz-Medaille", sagt Umweltamtmitarbeiter Michael Krinner. Man könne nicht den Biber als wertvollen Mitarbeiter eines intakten Ökosystems theoretisch befürworten und ihm in der Praxis keinen Lebensraum zugestehen. Einzelne Bäume ließen sich zwar mit Drahthosen vor den scharfen Biberzähnen schützen, aber eben nicht alle, weil man damit dem Biber die Lebensgrundlage raube. "Wir müssen einen Mittelweg finden." Dort, wo der Biber ungestört leben kann, entstehe eine artenreiche Landschaft. Und trotzdem sei es natürlich auch schade um die alten Silberweiden und Pappeln am Donauufer. Den vollständigen Artikel lesen Sie als Abonnent kostenlos auf idowa.plus oder in Ihrer Tageszeitung vom 23. Januar 2020.
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Schnelltest auf Corona: Mindestens zwölf Stunden dauert‘s bis zur Diagnose. Foto: Thissen/dpa Von Hubert Kreke Cloppenburg/Vechta. Die Seuchenexperten aus Hannover haben in Südoldenburg schon nachgefragt: Wie viele Isolierbetten stünden im Fall eines Ausbruch des Corona-Virus zur Verfügung? Die 16 Plätze, die Dr. Matthias Rabba dem Landesgesundheitsamt gemeldet hat, wären bei einer Masseninfektionen ein Tropfen auf den heißen Stein. Aber der Hygiene-Experte der Kliniken in Cloppenburg und Vechta rechnet bisher nicht mit einer Epedemie auf dem Lande, obwohl die Verbreitung der neuen Infektion weltweit rasant wächst. Rabba und seine Kollegen bleiben gelassen, weil alle Experten davon ausgehen, dass das Coronavirus nicht so ansteckend ist wie Influenza (Grippe) oder Masern. Und nicht so gefährlich. Eine echte Grippe könne dagegen auch junge Menschen das Leben kosten, warnt Rabba, der zurzeit eine kreisübergreifende Fachabteilung für die Krankenhaus-Hygiene aufbaut. Mehr dazu lesen Sie in der Ausgabe am 1. Februar entweder frisch gedruckt oder ab 1 Uhr online als ePaper oder schon vorab exklusiv in der MT-App.
Symbolfoto: dpa Oldenburger Münsterland (mab). Die Polizei musste gleich mehrere gesellige Runden in den Kreisen Cloppenburg und Vechta auflösen. Jugendliche und junge Erwachsene hielten sich nicht an das gelten Kontaktverbot zum Schutz vor einer Verbreitung des Coronavirus. Wie die Polizei am Donnerstag mitteilte, mussten die Beamten allein in Cloppenburg aktiv werden. Gegen 19 Uhr trafen sich Jugendliche im Alter zwischen 16 und 19 Jahren bei einem Regenrückhaltebecken, um dort gemeinsam den Abend zu verbringen. Die Polizei erteilte einen Platzverweis, dem die Jugendlichen auch umgehend folgten. Auf dem Marktplatz wurden gegen 22 Uhr sechs junge Erwachsene im Alter von 19 bis 24 Jahren angetroffen. Auch dieses Treffen wurde aufgelöst. In Lastrup wollten wollten sich am Mittwochabend offenbar vier Personen in einer Wohnung zu einer „Corona-Party” treffen. Unter den Personen zwischen 24 und 26 Jahren lebten zwei nicht unter der Adresse. Sie mussten die Wohnung verlassen. Polizeichef Andreas Sagehorn nimmt die Vorfälle zum Anlass um deutlich zu machen: „Wir sprechen in den letzten Wochen immer wieder davon, dass wir alle als Gesellschaft durch Kontaktminimierung einen wertvollen Beitrag leisten können und müssen. Ich möchte klarstellen, dass dieser Beitrag nicht nur in der Öffentlichkeit, sondern auch in den eigenen vier Wänden absolut erforderlich ist.” Mehr dazu lesen Sie in der Ausgabe am 27. März entweder frisch gedruckt oder ab 1 Uhr online als ePaper oder schon vorab exklusiv in der MT-App. Nächster Artikel aus OM & Region: 26.03.2020 | Polizei erwischt Palettendiebe auf frischer Tat
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Flixbus befördert seit 2013 Fahrgäste mit Fernbussen. Seit seiner Gründung verzeichnete das Unternehmen zunehmend steigende Fahrgast-Zahlen. Doch wie das Flixbus nun bekannt gibt, ist eine Kehrtwende zu erkennen. Flixtrain steht dagegen besser da, hat mit der Deutschen Bahn aber einen schwierigen Konkurrenten. Flixbus verliert Fahrgäste Laut dem Flixmobility-Geschäftsführer André Schwämmlein hätte Flixbus und Flixtrain im Jahr 2019 22 Millionen Fahrgäste befördert. Damit hätte das Unternehmen die Zahl um 700.000 im Vergleich zu 2018 steigern können. Allerdings verbuche nur Flixtrain einen wachsenden Erfolg. Flixbus habe im Vergleich zum Vorjahr Fahrgäste verloren. Und Schwämmlein befürchtet, dass das Jahr 2020 ähnliche Zahlen schreiben werde. So geht er davon aus: „Wir werden im Bus weniger Fahrgäste haben, im Zug mehr und eventuell insgesamt ein kleines Wachstum hinbekommen.“ Das Zuggeschäft läuft gut: Die Zahl der verkauften Fahrkarten hat sich vom Jahr 2018 auf 2019 fast verdoppelt. Dennoch kündigt Schwämmlein an, dass es schwerer werde, profitabel zu bleiben. Das Verkehrsunternehmen fühlt sich ungerecht behandelt, wie aus einem Bericht der Deutschen-Presse-Agentur hervorgeht. +++ Coronavirus: Weiterer Deutscher erkrankt! +++ Eklat um Flug von China nach Deutschland +++ Flixmobility steht mächtiger Konkurrenz gegenüber Denn soll die wachsende staatliche Unterstützung der Deutschen Bahn das Leben von Flixmobility schwerer machen. „Jetzt fließt kontinuierlich mehr Geld in den DB Konzern und keiner kann wirklich sicherstellen, dass diese Mittel in die Infrastruktur fließen und damit allen Nutzern zugutekommen“, sagt der Flixmobility-Geschäftsführer. Weiter erklärt er: „Das verzerrt den Wettbewerb und macht es uns als privatwirtschaftlichem Unternehmen unmöglich, unser Geschäft in Deutschland im selben Maße wie bisher zu betreiben.“ Die Bundesregierung senkt nämlich auch die Mehrwertsteuer von 19 auf 7 Prozent, die für Zugfahrten ab 50 Kilometern nicht aber für Busfahrten gelten. ---------------------- Mehr News: Wetter in Deutschland: Temperatur-Schock! Jetzt kommt es richtig dicke Kreuzfahrt-Passagierin beschwert sich über Platzmangel – und geht drastischen Schritt Auch Ibuprofen betroffen: Rückruf von Medikamenten! ---------------------- Die Entscheidungen der Bundesregierung enttäusche und schockiere somit das Bus- und Zugunternehmen. Das wolle das Unternehmen so nicht hinnehmen und hat rechtlichen Widerstand angekündigt. Flixbus zieht Konsequenzen - Fixtrain plant Ausbau Für Schwämmlein sei es schließlich „unglaublich naiv“, sich bei der Verkehrswende allein auf die Deutsche Bahn zu verlassen. Konsequenzen sollen somit sein, dass Flixbus ab 2021 Strecken streichen will. Flixtrain geht dagegen aber nicht ganz leer aus, denn es profitiert - ebenso wie die Deutsche Bahn - von der Steuersenkung. Derzeit hat das Zugunternehmen sieben Züge auf drei Strecken im Einsatz. Die Auslastung liege im Durchschnitt bei 70 Prozent. Die Fernzüge der Deutschen Bahn erreichten 2018 lediglich rund 56 Prozent. Und So plant Flixtrain, neue Linien einzuführen. Im Frühjahr kommt erstmal die Strecke Hamburg-Stuttgart hinzu. Schwämmlein sagt: „Es wird langsam ein wirkliches Netz.“ Ob Flixmobility damit der Deutschen Bahn standhalten werden kann, ist unklar. (dpa mit nk)
Die grünen Flixbusse sind ein alltägliches Bild auf Autobahnen. Doch es kriselt beim Fernbus-Marktführer. Das Unternehmen will deshalb stärker auf die Schiene setzen - zum Nachteil des ländlichen Raums. Sieben Jahre nach seiner Gründung, nach jahrelangem Wachstum und Fusionen, verliert Flixbus Fahrgäste in Deutschland. Das Geschäft stehe extrem unter Druck, sagte Flixmobility-Geschäftsführer André Schwämmlein. Nun will der Marktführer bei Bussen stärker auf Züge setzen. "Unser Geschäft in Deutschland wird sich definitiv in Richtung Schiene verschieben", sagte Schwämmlein. Das Unternehmen betreibt neben den bekannten Fernbussen auch Fernzüge unter der Marke Flixtrain. Insgesamt beförderten nach Unternehmensangaben Flixbus und Flixtrain 2019 zusammen 22 Millionen Fahrgäste in Deutschland - das sind etwa 700.000 mehr als im Vorjahr. Es wachse aber nur das Geschäft bei Flixtrain, so Schwämmlein. Bei Flixbus gebe es weniger Fahrgäste als im Vorjahr. Getrennte Zahlen nannte das Unternehmen nicht. Flixbus beklagt Wettbewerbsverzerrung Schwämmlein beklagt die Bevorzugung der Deutschen Bahn. Die wachsende staatliche Unterstützung für die Deutsche Bahn mache sich bemerkbar, sagte Schwämmlein. "Wir gehen davon aus, dass wir uns mit dem Busgeschäft gegen die massive Subventionierung der Deutschen Bahn sehr schwer tun werden." Er bemängelte, dass nicht sichergestellt sei, dass die staatlichen Hilfen tatsächlich in die Infrastruktur fließen und somit allen Fahrgästen zugute kämen. Außerdem werde der Wettbewerb verzerrt. Profitabel zu bleiben, werde schwerer. Schwämmlein rechnet damit, dass mit Bussen weniger und in Zügen mehr Passagiere befördert werden. Vor einigen Tagen hatte Flixbus angekündigt, sein Angebot gerade in abgelegenen Gebieten einschränken. "Den ländlichen Raum werden wir nicht in dem heutigen Maße halten können. Wir werden Takte reduzieren, Linien einkürzen müssen und Arbeitsplätze werden verloren gehen", sagte Schwämmlein der "Wirtschaftswoche". "Unglaublich naiv" Neben staatlichen Kapitalspritzen für die bundeseigene Deutsche Bahn kritisiert Flixbus, dass zwar die Mehrwertsteuer für Zugfahrten ab 50 Kilometern von 19 auf sieben Prozent gesenkt wurde, nicht aber für Busfahrten. Man sei enttäuscht. Flixbus hat rechtlichen Widerstand angekündigt. Schwämmlein nannte es "unglaublich naiv", sich bei der Verkehrswende allein auf die Deutsche Bahn zu verlassen. Von der Steuersenkung profitiert auch Flixtrain. Flixmobility war vor zwei Jahren in das Zuggeschäft eingestiegen. Inzwischen sind sieben Züge auf drei Strecken unterwegs. Im Frühjahr kommt eine Strecke hinzu, weitere Linien sind in Planung.
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Mietergeschichten: Leerstand und Prozesse Viele Menschen berichten in ihren Einsendungen von tollen Vermietern und fairen Mieten – es gibt aber auch andere Geschichten. Eine Frau aus München schreibt von drei leerstehenden Wohnungen in ihrem Haus. Eine davon würde sogar schon seit Jahren leerstehen. Der Vermieter würde auf ihre Nachfragen ausweichend reagieren, auch nach einer anonymen Leerstandmeldung auf dem Online-Meldeportal der Stadt änderte sich nichts. Eine andere Frau aus der Landeshauptstadt berichtet von Gerüchten, das gesamte Areal ihres fast 200 Wohneinheiten umfassenden Wohnblocks würde verkauft werden. Im vergangenen Jahr seien zahlreiche Mieter ausgezogen – die Wohnungen stünden nun leer. Ein junger Mann aus Würzburg schreibt von schlimmen Zuständen in heruntergekommenen Wohnungen, die er während seiner Ausbildungszeit erlebt hat – die Wohnungsnot von Studenten und Geringverdienern würde ausgenutzt. Und auch aus weiteren Städten kommen Zuschriften – und das Bedauern, dass die Recherche nicht auch in Regensburg oder Nürnberg stattfindet. Viele Fragen zu "Wem gehört die Stadt?" Natürlich gab es in den ersten Tagen von "Wem gehört die Stadt?" auch viele Fragen. So wollten zum Beispiel viele Eigentümer wissen, ob sie an der Bürgerrecherche teilnehmen können. Die Antwort: Ja, sicher! Als Eigentümer können Sie sowohl Informationen zu Ihrer Eigentumswohnung als auch zu vermieteten Objekten mitteilen. Mit diesen Hinweisen können wir die Eigentümerstruktur besser verstehen und herausfinden, wo Wohnungen Investoren gehören und wo Privatleuten. Datenschutz absolut gewährleistet Viele Mieter wollten wissen, ob sie die Daten ihrer Vermieter angeben dürften. Das dürfen sie - die Verantwortung für den sorgfältigen Umgang mit den Informationen im Rahmen der Recherchen liegt bei uns Journalisten. Nur ein kleines Team ausgewählter Mitarbeiter von BR und Correctiv hat Zugang zu den Daten, die auf sicheren Servern liegen. Denkbar ist auch, die Adresse des Vermieters zu schwärzen und nur den Namen anzugeben. Falls der Mietvertrag eine Verschwiegenheitsklausel enthält, können Sie den Fall gerne schildern und eine E-Mail an wemgehoert@br.de schreiben. Journalistische Recherche und DS-GVO sind kein Widerspruch Mit der Datenschutzgrundverordnung (DS-GVO) soll der Schutz personenbezogener Daten innerhalb der Europäischen Union sichergestellt werden. Artikel 85 der Grundverordnung sieht die Möglichkeit vor, dass besondere nationale Regelungen geschaffen werden, um der Meinungs- und Medienfreiheit Rechnung zu tragen. Für den Bayerischen Rundfunk hat der Bayerische Gesetzgeber das sogenannte Medienprivileg im Rundfunkstaatsvertrag und im Bayerischen Datenschutzgesetz verankert. "Wem gehört die Stadt?" ist durch das Medienprivileg geschützt Das Medienprivileg erlaubt es Journalisten, mit personenbezogenen Daten für die redaktionelle Berichterstattung auch ohne Einwilligung zu arbeiten. Gesetzlich geschützt sind Recherche, Redaktion, Veröffentlichung, Dokumentation und Archivierung personenbezogener Daten zu publizistischen Zwecken. In der Gesetzesbegründung zur DS-GVO heißt es: "Um der Bedeutung des Rechts auf freie Meinungsäußerung in einer demokratischen Gesellschaft Rechnung zu tragen, müssen Begriffe wie Journalismus, die sich auf diese Freiheit beziehen, weit ausgelegt werden." Recherche gegen fragwürdiges Handeln, nicht gegen private Eigentümer Nicht bei allen erweckt die Bürgerrecherche positive Gefühle. Einige Vermieter fürchteten, an den Pranger gestellt zu werden. Das ist selbstverständlich nicht die Absicht dieser Recherche. Es geht nicht darum, Immobilienbesitz oder private Anlagen in Immobilien zu kritisieren. Gerade die niedrige Eigentümerquote ist eines der vielen Probleme auf dem Wohnungsmarkt. Der Fokus bei "Wem gehört die Stadt?" liegt auf Finanzinvestoren aus dem In- und Ausland sowie auf Organisationen, die fragwürdig handeln. So geht's weiter bei der Bürgerrecherche Zunächst einmal verifizieren Datenjournalisten jeden Eintrag mit Hilfe der hochgeladenen Mietverträge. Dann kategorisieren sie zum Beispiel nach Genossenschaftswohnungen, städtischen Wohnungen, Privatvermietern oder Investoren. Die eingereichten Geschichten liefern auch Stoff für investigative Recherchen. Gibt es in Augsburg, München oder Würzburg ähnliche Fälle wie in Berlin, wo Journalisten auf ein Geflecht von Briefkastenfirmen stießen, mit einer Spur bis ins Steuerparadies? Uns interessieren aber auch positive Geschichten, zum Beispiel über Eigentümer, die es schaffen, eine gute Rendite zu erzielen und gleichzeitig faire Vermieter zu sein. Teilnehmen und den Wohnungsmarkt transparenter machen Die Bürgerrecherche läuft noch bis zum 23. Februar. So lange können die Bürgerinnen und Bürger aus Augsburg, München, Würzburg und dem jeweiligen Umland auf der Internetseite br.de/wemgehoert den Fragebogen ausfüllen. Erzählen Sie Ihren Freunden, Kollegen und Nachbarn von der Aktion. Denn je mehr Menschen mitmachen, desto mehr wissen wir am Ende über den Wohnungsmarkt.
Jede journalistische Recherche beginnt mit dem Sammeln von Daten oder Informationen. Für die Bürgerrecherche „Wem gehört die Stadt?“ tragen BR und Correctiv die Daten gemeinsam mit Ihnen, den Bürgerinnen und Bürgern in Augsburg, München, Würzburg und Umgebung, zusammen. In einem Online-Fragebogen können Sie uns mitteilen, wer der Eigentümer Ihrer Wohnung ist, und wo Ihre Wohnung liegt. Damit wir diese Angaben überprüfen können, bitten wir Sie außerdem um einen Beleg: Ein Foto oder einen Scan eines geeigneten Dokuments (z.B. die erste Seite des Mietvertrags oder die Wohnungsgeberbestätigung). Folgende Informationen können Sie uns optional zukommen lassen: Miethöhe, Wohnungsgröße, Angaben zu Mieterhöhungen, Ihre Mietergeschichte, Ihre Kontaktdaten. Falls Sie den Eigentümer Ihrer Wohnung nicht kennen, haben Sie die Möglichkeit, uns eine Vollmacht für eine Anfrage beim zuständigen Grundbuchamt zu erteilen. So können wir versuchen, den Eigentümer Ihrer Wohnung für Sie zu erfragen. Auch wenn Sie selbst Eigentümer sind, können Sie teilnehmen. Tragen Sie in diesem Fall Ihre eigene Immobilie ein. Die Informationsgeber bleiben anonym Der Schutz Ihrer persönlichen Daten hat für uns oberste Priorität. Wenn Sie uns Informationen wie Ihren Namen, die Adresse Ihrer Mietwohnung oder ein Foto eines Dokuments übermitteln, so benutzen wir diese Daten nur für interne Zwecke wie der Überprüfung Ihrer Angaben. Wir werden keine Informationen veröffentlichen, die Rückschlüsse auf Sie als Informationsgeber zulassen – es sei denn, Sie erteilen uns nach Rückfrage Ihre explizite Zustimmung. Datenverarbeitung im Rahmen des Medienprivilegs Die Informationen zu Eigentümern, die wir von Ihnen bekommen, behandeln wir wie alle anderen Information, die bei uns eingehen – nach den Regeln der journalistischen Sorgfaltspflicht. Wir veröffentlichen Informationen nicht, nur weil wir sie haben. Ihre Daten bilden die Grundlage für weitere Recherchen. Die Journalisten von BR und Correctiv dürfen personenbezogene Daten wie die Namen von Eigentümern speichern, weil der Gesetzgeber Medien mehr Rechte als anderen Akteuren einräumt – das sogenannte Medienprivileg. Dieses erlaubt es uns, personenbezogene Daten für die redaktionelle Berichterstattung auch ohne Einwilligung zu verarbeiten. Es geht nicht um Einzelpersonen Uns geht es nicht darum, Immobilienbesitz oder private Anlagen in Immobilien zu kritisieren. Der Fokus der Bürgerrecherche "Wem gehört die Stadt?" liegt auf Finanzinvestoren aus dem In- und Ausland sowie Organisationen, die fragwürdig handeln und die Wohnkosten nach oben treiben. Namen von Einzelpersonen oder genaue Adressen von deren Wohnungen oder Häusern werden wir nur veröffentlichen, wenn ein berechtigtes, öffentliches Interesse vorliegt. Online-Fragebogen bei Correctiv Der Fragebogen wird von unserem Kooperationspartner Correctiv zur Verfügung gestellt. Die Übertragung der Daten auf den in Deutschland stehenden Server erfolgt verschlüsselt. Zugriff darauf haben ausschließlich ausgewählte Datenjournalisten von BR und Correctiv. Wir werden die Daten nicht an Dritte weitergeben. Wir sind uns unserer besonderen Verantwortung im Umgang mit den von Ihnen übermittelten Daten bewusst. Sollten Sie Fragen oder Hinweise haben, schreiben Sie uns an wemgehoert@br.de
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Tropensturm "Amanda" Mindestens neun Tote bei Unwettern in El Salvador Der erste Hurrikan der Saison hat El Salvador schwer getroffen. Es kam zu Überschwemmungen, Erdrutschen und Stromausfällen, mehrere Menschen starben. In den nächsten Tagen könnten weitere Länder betroffen sein.
Durch den ersten Pazifik-Tropensturm der Saison sind in El Salvador mindestens 14 Menschen ums Leben gekommen. Auch im benachbarten Guatemala löste der Sturm "Amanda" Erdrutsche und Überflutungen aus. Durch den ersten Pazifik-Tropensturm der Saison sind in El Salvador mindestens 14 Menschen ums Leben gekommen. Das geht aus einer neuen Bilanz der Regierung des zentralamerikanischen Landes vom Sonntagabend (Ortszeit) hervor. In einer vorherigen Bilanz des Sturms „Amanda“ waren noch neun Tote verzeichnet worden. Der Sturm verlor an Schwäche und zog in das benachbarte Guatemala weiter. Von dort wurden zunächst keine Todesopfer bekanntgegeben. „Amanda“ verursachte in El Salvador schwere Überschwemmungen und Stromausfälle. Staatschef Nayib Bukele rief für zunächst zwei Wochen den Notstand aus. Im Großraum der Hauptstadt San Salvador wurden nach Angaben von Innenminister Mario Durán 50 Häuser komplett zerstört. Laut Zivilschutz wurden mehr als 200 Häuser überschwemmt. Die Umgebung mehrerer Flüsse und Schluchten wurde evakuiert. In Guatemala wurden nach Angaben der Behörden mehrere Straßen durch Erdrutsche blockiert. Auch kam es zu Überschwemmungen. Evakuierungen wurden dort jedoch zunächst nicht eingeleitet. (afp)
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Corona-​Nothilfeprojekt der Vinzentinerinnen Fotos: kloster untermarchtal 60 Jahre ist es her, seit vier Untermarchtaler Schwestern im Südwesten von Tansania damit begannen gemäß ihrer spirituellen Ausrichtung „Christus im Nächsten zu dienen“. Inspiriert von diesem Gedanken engagieren sich seit vielen Jahren auch einheimische junge Frauen in Tansania und in Äthiopien. In diesen Tagen ist ihr Engagement wichtiger denn je — mehr und mehr breitet sich die Corona-​Pandemie auch in Afrika aus. Sonntag, 24. Mai 2020 Nicole Beuther 43 Sekunden Lesedauer Wie derzeit die Lage vor Ort in Ostafrika aussieht und wie die Untermarchtaler Schwester helfen, das steht in der Montagausgabe der Rems-​Zeitung. Unterstützt werden die Schwestern vor Ort spirituell, finanziell durch das Weiterleiten von Spenden und in organisatorischer Hinsicht. Auch zu Schwäbisch Gmünd gibt es seit langem eine enge und gute Verbindung: So leben und wirken einige Schwestern aus Untermarchtal auch in Konventen der Stauferstadt.„Die Corona-​Pandemie trifft uns alle – in Tansania, Äthiopien und Deutschland. Aber wir hier in Deutschland haben ein vergleichsweise gut funktionierendes Gesundheitssystem und können Maßnahmen treffen, um uns zu schützen. Anders sieht es in Ostafrika aus“, erklärt Lea Stokmaier vom Bereich Öffentlichkeitsarbeit des Kloster Untermarchtal. Beitrag teilen Interesse an der kompletten Digitalausgabe? Die Rems-Zeitung gibt es auch online im Direktkauf bei iKiosk. 14 Tage kostenlos und unverbindlich testen? Das RZ-Probeabo - digital oder klassisch mit Trägerzustellung. #gemeinsam #bleibtdaheim Corona-Hilfsangebote zwischen Wald und Alb. 980 Aufrufe 174 Wörter 34 Tage 7 Stunden Online
Gemeinde dankt den Ehrenamtlichen Fotos: str Sie alle haben seit Ausbruch der Corona-​Pandemie viel und Außergewöhnliches in der Gemeinde Mutlangen geleistet. Dafür bedankte sich Bürgermeisterin Stephanie Eßwein am Samstagmorgen auf dem Lammplatz mit Blumen, kleinen Geschenken und Einkaufsgutscheinen. Samstag, 27. Juni 2020 Heinz Strohmaier 34 Sekunden Lesedauer Eigentlich hätte an diesem Wochenende das Mutlanger Dorffest stattfinden sollen. Deswegen hatte die Kommune auch dieses Datum zum Dankeschönsagen ausgesucht, „weil wir davon ausgegangen sind, dass beim Dorffest auch die meisten Mutlanger da sind“, wie die Bürgermeisterin die Terminierung begründete. Ein kleines Pavillon hatte man auch mitgebracht, falls es regnet, doch das schützte in diesem Fall vor der starken Sonneneinstrahlung. Stephanie Eßwein bedankte sich bei allen, die sich in den vergangenen drei Monaten für die Mitmenschen engagiert haben. Angefangen von der Organisation der Hilfsdienste, über Nachbarschaftshilfe bis hin zum Herstellen von Mund– und Nasenschutzmasken. Ausf. Bericht mit allen Namen am Montag in der Rems-​Zeitung. Interesse an der kompletten Digitalausgabe? Die Rems-Zeitung gibt es auch online im Direktkauf bei iKiosk 14 Tage kostenlos und unverbindlich testen? Das RZ-Probeabo - digital oder klassisch mit Trägerzustellung 1546 Aufrufe 138 Wörter 43 Tage 8 Stunden Online Beitrag teilen schauorte zwischen Wald und Alb Mutlangen ∞ Nachrichten und Tipps im Remstal #gemeinsam - Lieferdienste und Hilfsangebote Corona-Hilfsangebote zwischen Wald und Alb
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Reaktionen aus der Landesregierung Sachsens Sozialministerin Petra Köpping ist sich bewusst, dass die Anordnung relativ viel Spielraum lässt und teilweise selbst für die Kontrolleure der Kommunen schwer zu greifen ist. Sachsens Sozialministerin Petra Köpping. Bildrechte: dpa Das sei aber Absicht, sagt sie: "Wir haben ja in Sachsen die Möglichkeit geschaffen, dass man sich durchaus an der frischen Luft bewegen kann. Da ist nicht gemeint, dass man den ganzen Tag an der frischen Luft ist, da ist gemeint, dass man mal eine Stunde an die frische Luft geht. Der ein oder andere beschwert sich, dass das nicht konkret genug ist. Aber es gibt eben Leute, die haben eine grüne Fläche neben ihrem Wohnhaus und andere müssen ein Stück weiter fahren." Was erlaubt ist und was nicht Grundsätzlich gehe es immer darum, soziale Kontakte einzuschränken. Zur Orientierung nennt der Freistaat auf seiner Website ein Beispiel: Wege seien auf ein Minimum zu begrenzen, Ausflüge in weiter entfernte Erholungsgebiete, wie von Dresden in die Sächsische Schweiz, deshalb gerade nicht gestattet.
Dresden Für freiwilliges Engagement stehen in Sachsen 2020 mehr als zehn Millionen Euro zur Verfügung. Das Programm „Wir für Sachsen“ werde auch unter der neuen Regierung fortgesetzt, teilte das Sozialministerium am Mittwoch in Dresden mit. „Mit unserem Förderprogramm wollen wir den Engagierten einen Teil ihrer Aufwendungen pauschal und unbürokratisch erstatten und damit das individuelle Engagement wertschätzen“, so Sozialministerin Petra Köpping ( SPD). Dabei sei neben finanzieller Anerkennung auch die Unterstützung der Gesellschaft wichtig. Im vergangenen Jahr erhielten knapp 24.000 Ehrenamtliche, die sich in mehr als 5900 Projekten engagierten, eine Förderung. Für die Arbeit von mindestens 20 Stunden im Monat können Ehrenamtliche eine pauschale Aufwandsentschädigung von 40 Euro im Monat erhalten. Das Ehrenamtsförderprogramm gibt es in Sachsen seit 2006. dpa
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Ein illegales Autorennen in der Nacht auf Sonntag am Wiener Gürtel hat einen schwerverletzten Motorradfahrer gefordert. Das Zweirad wurde von dem Auto seiner Kontrahentin angefahren, der Biker wurde gegen ein Auto geschleudert. Der 21-Jährige erlitt multiple Knochenbrüche, berichtete die Polizei. An dem Rennen dürften drei Fahrzeuge beteiligt gewesen sein: der BMW einer 25-Jährigen, das Motorrad des 21-Jährigen sowie ein weiterer BMW. Beim Gaudenzer Gürtel in Meidling kam es zu dem folgenschweren Crash. Der Biker musste bei einer Kreuzung abrupt abbremsen, die 25-Jährige konnte mit ihrem Auto nicht mehr rechtzeitig stehen bleiben und krachte in das Motorrad. Das Zweirad geriet unter den Pkw der jungen Frau, der 21-jährige Biker wurde gegen ein an einer roten Ampel stehendes Auto geschleudert. Dass an dem Autorennen noch ein drittes Fahrzeug beteiligt war, zeigte die Kameraauswertung, die am Helm des Motorradfahrers montiert war. Die Polizei erfuhr so, dass es sich um einen BMW handelte, der Zulassungsbesitzer ist den Behörden somit bekannt. Die Aufzeichnungen zeigten auch, dass die Rennbeteiligten mit bis zu 130 km/h im Stadtgebiet unterwegs gewesen sein dürften.
Der bekannte algerische Sänger Idir ist tot. Idir, der mit bürgerlichem Namen Hamid Cheriet hieß, starb am Samstag im Alter von 70 Jahren in Paris, wie seine Familie am Sonntag mitteilte. Der Musiker war am Freitag in ein Krankenhaus eingeliefert worden und erlag dort einer Lungenfibrose. Idir galt als Ikone der algerischen Berbermusik. „A Vava Inouva“ war ein internationaler Erfolg.
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Damit würden die formalen Voraussetzungen für Merz' Kandidatur geschaffen, teilte der CDU-Kreisvorsitzende Matthias Kerkhoff am Mittwoch auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur in Düsseldorf mit. «Er kann sich der vollen Unterstützung seines Heimatkreisverbandes sicher sein.» Die Sitzung sei allerdings noch nicht terminiert. Der in Brilon geborene Merz war als 17-Jähriger in die CDU eingetreten und hatte seinen Wahlkreis Hochsauerland von 1994 bis 2009 im Bundestag vertreten. Auch der Kreisverband Aachen will seinem prominentesten Mitglied, CDU-Landeschef und NRW-Ministerpräsident Armin Laschet, in die Steigbügel helfen. Am 9. März stehe Laschets Nominierung auf der Tagesordnung seines Heimatverbands, kündigte ein Sprecher an. Mit Zustimmung werde gerechnet. Der Kreisverband Rhein-Sieg von Norbert Röttgen hat sich noch nicht festgelegt. Die Vorsitzende, Elisabeth Winkelmeier-Becker, teilte der dpa mit: «Wir stehen Norbert Röttgen aus jahrelanger persönlicher Zusammenarbeit im Kreisverband nah und trauen ihm, nicht zuletzt aufgrund seines internationalen Renommees, das Amt des CDU-Bundesvorsitzenden und auch des Kanzlers zu. Deshalb haben wir seine Kandidatur ausdrücklich begrüßt.» Mit Laschet stehe «ein weiterer erfolgreicher Politiker zur Wahl, der auf seine sehr gute Bilanz als Partei- und Regierungschef im einwohnerstärksten Bundesland Nordrhein-Westfalen verweisen kann». Der Kreisverband erwarte, «dass es zwischen den mittlerweile drei Kandidaten einen fairen Wettbewerb geben wird und dass der neue Bundesvorsitzende dann von der gesamten Partei gemeinsam unterstützt wird».
BERLIN (dpa-AFX) - Der CDU-Außenpolitiker Norbert Röttgen hat sich optimistisch über eine mögliche Mitgliederbefragung zum künftigen Parteivorsitzenden geäußert. "Ich bin auch optimistisch, dass die Meinung in der Partei, in der ganzen Breite der Partei, sich immer mehr so durchsetzt, dass das keine Lösung hinter verschlossenen Türen sein kann", sagte Röttgen am Mittwoch nach einem etwa einstündigen Gespräch mit der scheidenden CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer in Berlin. Ob es dazu komme, müsse aber die Parteiführung entscheiden. Röttgen hatte am Dienstag überraschend erklärt, er wolle CDU-Chef werden. Die als aussichtsreich geltenden möglichen Mitbewerber, Ex-Unionsfraktionschef Friedrich Merz, NRW-Ministerpräsident Armin Laschet und Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, haben sich noch nicht öffentlich erklärt. Kramp-Karrenbauer hatte sich am Dienstag mit Merz zu einem Gespräch über die anstehenden Personalentscheidungen getroffen. Am Mittwoch soll es noch Beratungen zunächst mit Spahn und am Nachmittag mit Laschet geben. Röttgen sprach von einem guten und freundlichen Gespräch mit Kramp-Karrenbauer, "weil wir beide seit langem in freundlicher Verbindung stehen". Über Details wolle er nicht berichten, habe aber in der Öffentlichkeit wie in Gesprächen nur eine Botschaft: "Es geht um mehr jetzt, als um eine reine Personalentscheidung. Es geht um eine inhaltliche Positionsbestimmung für die Zukunft der CDU. Und die muss offen erfolgen und nicht hinter verschlossenen Türen." Der Chef des Auswärtigen Ausschusses im Bundestag machte deutlich, dass er damit rechnet, dass demnächst weitere mögliche Kandidaten aus der Deckung kommen und öffentlich ihre Kandidatur erklären. Er sei kein Kandidat unter Konditionen oder Bedingungen, sondern stehe für seine Überzeugungen ein. "Ich nehme mal an, dass andere das jetzt dann bald für sich auch entscheiden und der Partei mitteilen", sagte Röttgen. "Ich finde, man muss auch wissen für sich, ob man nun einsteht für die Zukunft der CDU, oder ob es da Bedingungen gibt."/bk/DP/jha
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Die Erwerbstätigkeit von Frauen ist weiter deutlich gestiegen. Sie lag laut einer aktuellen Studie der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung im Jahr 2018 bei 72 Prozent, acht Prozentpunkte unter der der Männer. Im Jahr 1991 hatte der Unterschied zwischen Männern und Frauen noch 26 Prozentpunkte betragen. Trotz Fortschritten in Sachen Gleichstellung verdienen berufstätige Frauen aber in Deutschland weiterhin im Durchschnitt weniger. Ein Grund für die Unterschiede ist den Angaben zufolge die ungleiche Aufteilung der unbezahlten Arbeit in Familie und Haushalt - etwa für Kinderbetreuung und Pflege. Aus diesem Grund gehen Frauen statistisch gesehen gut viermal so häufig in Teilzeit wie Männer.
Wiesbaden Rund 421.000 Schülerinnen und Schüler haben im vergangenen Jahr in Deutschland die Hochschul- oder Fachhochschulreife erworben. Nach vorläufigen Ergebnissen waren das 2,7 Prozent weniger als im Jahr 2018, berichtete das Statistische Bundesamt am Mittwoch. Dieser Rückgang verlaufe nahezu parallel zur demografischen Entwicklung - die Zahl der 17 bis 20 Jahre alten Menschen lag Ende 2018 um 2,1 Prozent niedriger als im Jahr zuvor. Knapp vier Fünftel der Studienberechtigten erlangte die allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife, die übrigen 20,8 Prozent die Fachhochschulreife. Insgesamt 66,1 Prozent hatten den dafür notwendigen Abschluss an einer allgemeinbildenden Schule gemacht, 33,9 Prozent an einer beruflichen Schule. Der Frauenanteil unter den Studienberechtigten lag den Angaben zufolge bei 53,7 Prozent. Unterschiede gab es allerdings zwischen allgemeiner und Fachhochschulreife: Bei den Studienberechtigten mit allgemeiner oder fachgebundener Hochschulreife war der Männeranteil mit 45,1 Prozent niedriger als der Frauenanteil, während etwas mehr Männer (50,8 Prozent) die Fachhochschulreife erlangten als Frauen. dpa
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Sie begründeten den Schritt am Samstag mit mehreren Angriffen, die die gefährdeten Raubkatzen auf Menschen und Vieh verübt hätten. Elf Löwen seien bereits in der Gegend um den Nationalpark Serengeti im Norden des Landes eingefangen worden, sagte Simon Mduma, Leiter des nationalen Wildtier-Forschungsinstituts der Nachrichtenagentur AFP. Die Tiere sollen demnach in den nordwestlich gelegenen Nationalpark von Burigi Chato überführt werden. Dorthin sollen insgesamt 20 Löwen kommen. Wohin die übrigen 16 Raubkatzen gebracht werden, war zunächst offen. "Früher haben wir einen Löwen getötet, wenn er Menschen angriff, aber es handelt sich um eine riesige Gruppe, da kann man das nicht genauso machen", sagte Mduma. Zudem sei den Behörden daran gelegten, die Raubkatzen zu "unterstützen". In Tansania verfügen Löwen über immer weniger Lebensraum, indem sie ungestört von Menschen sind. Erst im September hatte die Regierung zwölf Schutzgebieten ihren Status aberkannt, um Streit um Land zu beenden. In den Gebieten darf künftig Vieh- und Landwirtschaft betrieben werden, auch können Häuser errichtet werden. Weltweit ist die Zahl der Löwen zuletzt drastisch eingebrochen. Sie sank nach einer Schätzungen von Umweltschützern binnen 20 Jahren um 43 Prozent auf rund 20.000 Exemplare.
Insgesamt waren neun Polizeistreifen und zwei Mitarbeiter des Landes OÖ im Einsatz. Aufgrund von Insidertipps konnten die Treffpunkte der Szene vorzeitig in Erfahrung gebracht werden, sodass diese mehrfach die Örtlichkeiten änderte. Es herrschte starker Regen während des Einsatzes. Dennoch konnten zahlreiche getunte Fahrzeuge der Kontrolle durch die Sachverständigen des Landes zugeführt werden. Dafür wurde eine Prüfhalle in der Goethestraße genutzt. Auffällig war, dass vier geprüfte Fahrzeuge sogenannte "Klappenauspuffanlagen" montiert hatten. Nur durch den Einsatz der Sachverständigen und die vorhandene Infrastruktur konnten diese illegalen Verbauungen entdeckt werden. Ebenfalls konnte bei einem anderen Fahrzeug registriert werden, dass sämtliche Schalldämpfer bzw. Abgasreinigungssysteme entfernt wurden. Ein weiteres, hochwertiges Vehikel hatte einen sogenannten Soundgenerator verbaut, mit dem auf elektronischem Wege Lärm erzeugt wird, wodurch die vorgesehene Wirkung des Auspuffschalldämpfers kompensiert wird.
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«Von Hongkong lernen» – Millionenmetropole bewältigt Pandemie ohne kompletten Lockdown Tests, Kontaktverfolgungen und Änderungen des Bevölkerungsverhaltens: so steuert Hongkong das Coronavirus. Mit Erfolg, wie eine Studie zeigt. Änderung des Bevölkerungsverhaltens zur Eindämmung der Pandemie: 99 Prozent der Einwohner Hongkongs tragen einen Mundschutz, wenn sie ihr Haus verlassen. KEYSTONE Hongkong ist auch ohne einen kompletten Lockdown bislang glimpflich durch die Coronavirus-Pandemie gekommen. KEYSTONE Eine am Samstag veröffentlichte Studie legt nahe, dass Tests und Kontaktverfolgungen sowie Änderungen des Bevölkerungsverhaltens Covid-19 sinnvoll steuern können. KEYSTONE Es sind Massnahmen, die weitaus weniger störende soziale und wirtschaftliche Auswirkungen haben als eine vollständige Ausgangssperre. KEYSTONE Bis Ende März habe Hongkong einen grösseren Covid-19-Ausbruch mit einer Kombination aus Grenzeintrittsbeschränkungen, Quarantäne und Isolierung von Infizierten sowie mit einem gewissen Grad von Kontaktbeschränkungen abwenden können. KEYSTONE Zum 31. März meldete die 7,5 Millionen-Metropole lediglich vier Todesfälle und 715 Infizierte. KEYSTONE Den Forschern zufolge könnten die Massnahmen wahrscheinlich an vielen anderen Orten weltweit umgesetzt werden. «Andere Regierungen können vom Erfolg Hongkongs lernen.» KEYSTONE Zu den Ende Januar in Hongkong geltenden Massnahmen gehören eine intensive Kontrolle auf Infektionen, nicht nur bei ankommenden Reisenden, sondern auch in der örtlichen Gemeinde. KEYSTONE Alle Personen, die die Grenze vom chinesischen Festland überquerten, sowie Reisende aus betroffenen Ländern wurden für 14 Tage unter Quarantäne gestellt. KEYSTONE Die Regierung setzte auch Massnahmen ein, um Social Distancing zu fördern, einschliesslich flexibler Arbeitsregelungen und Schulschliessungen, viele Grossveranstaltungen wurden abgesagt. KEYSTONE 1 / 10 Hongkong ist auch ohne einen kompletten Lockdown bislang glimpflich durch die Coronavirus-Pandemie gekommen. Eine am Samstag veröffentlichte Studie legt nahe, dass Tests und Kontaktverfolgungen sowie Änderungen des Bevölkerungsverhaltens – Massnahmen, die weitaus weniger störende soziale und wirtschaftliche Auswirkungen haben als eine vollständige Ausgangssperre – Covid-19 sinnvoll steuern können. «Durch die rasche Umsetzung von Massnahmen im Bereich der öffentlichen Gesundheit hat Hongkong gezeigt, dass die Übertragung von Covid-19 wirksam eingedämmt werden kann, ohne auf die äusserst störende vollständige Sperrung zurückzugreifen, die von China, den USA und westeuropäischen Ländern eingeführt wurde», urteilt der Wissenschaftler Benjamin Cowling von der Universität von Hongkong. Er leitete die im renommierten Fachmagazin «Lancet Public Health» veröffentlichte Studie. Bis Ende März habe Hongkong einen grösseren Covid-19-Ausbruch mit einer Kombination aus Grenzeintrittsbeschränkungen, Quarantäne und Isolierung von Infizierten sowie mit einem gewissen Grad von Kontaktbeschränkungen abwenden können. Die chinesische Sonderverwaltungszone habe damit weitaus weniger drastische Kontrollmassnahmen als die meisten anderen Länder ergriffen. Die Ansteckungsrate liege in den acht Wochen seit Anfang Februar, als die Massnahmen angeordnet wurden, bei etwa eins. Zum 31. März meldete die 7,5 Millionen-Metropole lediglich vier Todesfälle und 715 Infizierte. Die Wissenschaftler wiesen auch darauf hin, dass Hongkong durch die Erfahrungen aus der Sars-Epidemie 2003 besser ausgerüstet sei als viele andere Länder, um mit dem Ausbruch von Covid-19 fertig zu werden. 99 Prozent tragen Mundschutz Den Forschern zufolge könnten die Massnahmen wahrscheinlich an vielen anderen Orten weltweit umgesetzt werden. «Andere Regierungen können vom Erfolg Hongkongs lernen», sagt Cowling. Wenn diese Massnahmen und das Verhalten der Menschen aufrechterhalten werden könnten und gleichzeitig eine Ermüdung der Bevölkerung vermieden werde, könnten sie die Auswirkungen einer lokalen Covid-19-Epidemie erheblich verringern. Zu den Ende Januar in Hongkong geltenden Massnahmen gehören eine intensive Kontrolle auf Infektionen, nicht nur bei ankommenden Reisenden, sondern auch in der örtlichen Gemeinde. Feriencamps und neu errichtete Wohnsiedlungen wurden in Quarantäneeinrichtungen umgewandelt. Alle Personen, die die Grenze vom chinesischen Festland überquerten, sowie Reisende aus betroffenen Ländern wurden für 14 Tage unter Quarantäne gestellt. Die Regierung setzte auch Massnahmen ein, um Social Distancing zu fördern, einschliesslich flexibler Arbeitsregelungen und Schulschliessungen, viele Grossveranstaltungen wurden abgesagt. 99 Prozent der Einwohner Hongkongs tragen einen Mundschutz, wenn sie ihr Haus verlassen, nachdem es laut ersten Umfragen im Januar 61 Prozent waren. ( REUTERS )
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Nachdem bereits über die Hälfte aller Infizierten in Südkorea auf die Mitglieder einer mysteriösen Jesus-Sekte zurückgehen, testet erneut eine religiöse Gemeinschaft die Grenzen der freien Demokratie: Trotz mehrerer Warnungen der Regierung hat eine Freikirche in einem Vorort von Seoul seine Gottesdienste fortgesetzt. Der Pastor und seine Frau waren jedoch bereits positiv auf das Virus getestet. Seit Sonntag haben sich rund 50 der anwesenden 90 Gläubigen der Kirche mit dem Lungenerreger infiziert. Die dennoch gute Nachricht lautet: Trotz dieses epidemiologischen Alptraums ist es Südkorea gelungen, die tägliche Infektionsrate unter 100 Fälle zu halten. Während am Montag von den Behörden landesweit insgesamt 74 neue Patienten bestätigt wurden und die Anzahl an Ansteckungen auf über 8200 stieg, konnten gleichzeitig 303 infizierte Südkoreaner die Krankenhäuser geheilt verlassen. Für Gesundheitsexperten weltweit liefert Südkorea eine Blaupause, wie man die Virus-Epidemie massiv verlangsamen kann. Südkorea testet jeden - auch ohne Symptome «Schnell sein, transparent und präventiv», beschreibt das Seouler Aussenministerium die Strategie der Regierung. In nur zwei Wochen haben die südkoreanischen Behörden einen eigenen Virustest eingeführt und ein Netzwerk aus insgesamt 96 Laboren ins Laufen gebracht, von denen die meisten rund um die Uhr in Betrieb sind. Im Gegensatz zu den meisten anderen Ländern, in denen nur Personen mit verdächtigen Symptomen getestet werden, wird in Südkorea grundsätzlich jeder auf das Virus überprüft, der engen Kontakt zu Infizierten hatte. Bei einer Bevölkerung von rund 50 Millionen haben sich bereits weit über 270'000 Südkoreaner einem Gesundheitstest unterzogen, rund 20'000 sind es pro Woche – und damit genau so viel, wie die Vereinigten Staaten insgesamt getestet haben. Kein anderes Land hat ein derart systematisches Früherkennungssystem aufgebaut wie Südkorea. Die Gesundheitstests sind für die Bevölkerung in Südkorea grundsätzlich kostenlos. Und auch extrem bequem: Als erstes Land hat Südkorea sogenannte «Drive Through» Teststationen an viel befahrenen Strassen eingeführt. Dabei handelt es sich um provisorische Zeltplanen mit mehreren Medizinern, die innerhalb von weniger als zehn Minuten eine Speichelprobe abnehmen, ohne dass der Fahrer überhaupt sein Auto verlassen muss. Mittlerweile sind bereits über 50 solcher «Drive Throughs» landesweit in Betrieb. Das systematische Testen bedeutet allerdings auch, dass die riesige Masse an Personen mit nur milden oder gar keinen Symptomen überproportional von den Statistiken erfasst wird. «Dies hat sich als zweischneidiges Schwert herausgestellt, weil die Anzahl an bestätigten Fällen in kurzer Zeit nach China die zweithöchste der Welt angestiegen ist», heisst es vom Gesundheitsministeriums in Seoul. Früherkennung rettet Leben Die Früherkennung mag zwar die Statistik ruinieren, rettet jedoch gleichzeitig Leben. Die landesweite Sterblichkeitsrate in Südkorea liegt derzeit bei unter 0,8 Prozent – ein Bruchteil des globalen Durchschnitts von etwa 3,4 Prozent. Rund zwei Drittel der Todesfälle sind männlich, auch wenn sich mit 62 Prozent deutlich mehr Frauen infiziert haben. Die gefährdetste Gruppe bilden die über 80-Jährigen mit einer Sterblichkeitsrate von sieben Prozent. Epidemiologisch hat Südkorea für die derzeitige Virus-Epidemie denkbar ungünstige Startvoraussetzungen. Die Halbinsel liegt geografisch direkt an der Ostküste Chinas und ist zudem das am zweitdichtesten besiedelte Land der Welt. In der 10-Millionen-Metropole Seoul ist die Bevölkerungsdichte gar viermal so hoch wie in Berlin. Und dennoch konnte Südkorea eine Epidemie, die in etwas mehr als zwei Wochen von 30 Fällen auf über 6000 Fälle hochschnellte, massiv entschleunigen. Im Gegensatz zu China oder Italien hat Südkorea weder Städte abgeriegelt, noch Blockaden errichtet. Nicht einmal Einreiseverbote wurden von der Regierung ausgesprochen – nur Besucher aus der Provinz Hubei müssen sich für 14 Tage unter Quarantäne begeben. Warnungen aufs Smartphone Die Behörden setzen stattdessen beim Kampf gegen das Virus auf radikale Transparenz: In Zusammenarbeit mit den örtlichen Telekommunikationsanbietern schicken die Behörden Warnbotschaften an die Handys von Anwohnern, die in unmittelbarer Nähe von Corona-Virus-Hotspots registriert sind. Flächendeckend werden die Bewegungsabläufe von Infizierten online für alle einsichtlich veröffentlicht. Für viele Schweizer wäre diese Vorstellung beklemmend, doch in Südkorea wird die offene Information weitgehend geduldet. Abstand halten Vor allem aber haben die Behörden zu einer «Social Distancing» Kampagne aufgerufen, die von der Bevölkerung diszipliniert eingehalten wird: Im öffentlichen Raum tragen die meisten Südkoreaner Schutzmasken im Gesicht, in Fahrstühlen stehen Desinfektionsmittel bereit und die Schulen bleiben vorerst geschlossen. In Folge von massiven Hamsterkäufen hat die Regierung zudem auch den Verkauf von Gesichtsmasken reguliert und den Export ins Ausland verboten. Mittlerweile darf jeder Südkoreaner nur mehr zwei Masken an speziell designierten Apotheken kaufen. Kurze Zeit sah es gar so aus, als ob Südkorea das Virus nahezu vollständig eindämmen könne. Das Zentrum für Seuchenbekämpfung hat nun jedoch eine ernüchternde, aber realistische Einschätzung abgeben: Das Corona-Virus werde so schnell nicht aus dem Land verschwinden.
Photo : YONHAP News In Südkorea ist der zweite Erkrankungsfall mit dem neuartigen Coronavirus aus China bestätigt worden.Die Zentren für Krankheitskontrolle und –prävention teilten mit, dass ein 55-jähriger Südkoreaner positiv auf das neue Coronavirus getestet worden sei. Der Mann sei am Mittwoch aus Wuhan am Flughafen Gimpo in Seoul eingetroffen.Der Mann hatte in Wuhan gearbeitet und ab dem 10. Januar unter Symptomen einer Erkältung gelitten. Er wird derzeit in einem öffentlichen Krankenhaus in Incheon behandelt, sein Zustand sei stabil, hieß es.In Südkorea war zuvor bei einer 35-jährigen Chinesin, die am Sonntag aus Wuhan eingereist war, erstmals die Ansteckung mit dem neuartigen Coronavirus nachgewiesen worden. Sie wird derzeit in Quarantäne behandelt.Südkoreas Gesundheitsbehörden unternehmen aktive Bemühungen zur Eindämmung des Coronavirus, da viel mehr Besucher aus China anlässlich des Neujahrsfests erwartet werden.Südkorea verhängte inzwischen eine Reisewarnung der zweiten Stufe für Wuhan, die eventuelle Quelle des neuartigen Coronavirus. Den Landsleuten werde dazu geraten, auf Reisen dorthin möglichst zu verzichten. Für die Provinz Hubei gilt die erste Warnstufe.In China starben bisher 25 Menschen an einer Lungenentzündung, die durch das neuartige Coronavirus ausgelöst wurde. Die Zahl der Erkrankungsfälle mit dem Virus stieg auf 830.
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Berlin (ots) - In der Krise suchen Menschen nach Orientierung und verlässlichen Informationen. Vertrauenswürdige Nachrichtenmedien wie die Zeitungen sind in der aktuellen Corona-Krisensituation daher wichtiger denn je - und ihre digitalen Inhalte werden stärker nachgefragt denn je. Das zeigen die aktuellen Nutzungszahlen. Demnach sind die digitalen Reichweiten der Zeitungen sprunghaft um bis zu 65 Prozent angestiegen, seit das Coronavirus das Leben und die Nachrichtenlage beherrscht.In der vergangenen Woche (16.-22.03.) haben mehr als zwei Drittel (67,1 Prozent) der deutschsprachigen Bevölkerung ab 16 Jahren auf die Informationsangebote der Zeitungen im Web zugegriffen. Allein mit ihrem digitalen Angebot haben die Zeitungen damit 46,2 Millionen Menschen erreicht. Ende Januar lag die wöchentliche Reichweite noch bei 50,1 Prozent, das bedeutet ein Plus von 34 Prozent. Die überregionalen Zeitungen konnten ihre digitale Reichweite seit Ende Januar sogar um 64,8 Prozent steigern und erreichten vergangene Woche 40,2 Prozent der Deutschen beziehungsweise 27,7 Millionen Unique User. Auch bei den Kaufzeitungen hat die Nutzung um gut 33 Prozent zugelegt. Sie erreichen ein Drittel der Bevölkerung. Das zeigt eine aktuelle ZMG-Auswertung der AGOF daily digital facts.Regionale Informationen sind essenziellGerade regionale Nachrichten und Informationen zur Situation am Wohnort sind für die Menschen im Moment essenziell. Das dokumentieren auch die erheblich gestiegenen Zugriffen auf die Webseiten der regionalen Abonnementzeitungen. Sie sind das am stärksten nachgefragte digitale Zeitungsangebot und haben in der vergangenen Woche 57,3 Prozent der Bevölkerung erreicht. Das entspricht 39,4 Millionen Nutzern und einem Zuwachs von 52,8 Prozent seit Januar.Obwohl auch die Zeitungen zur Zeit nur unter sehr erschwerten und ungewohnten Bedingungen produzieren können - fast alle Redaktionen arbeiten inzwischen aus dem Homeoffice -, zeigen diese hohen Nutzungszahlen, wie wichtig die seriöse journalistische Arbeit ist.Viele Zeitungshäuser haben ihre Informationsangebote rund um das Thema Corona mit sorgfältigen Recherchen, Hintergrundberichten, News-Blogs, Live-Tickern, Podcasts und anderen zusätzlichen Angeboten trotz des redaktionellen Ausnahmezustands sogar noch ausgeweitet.Pressekontakt:Alexander von SchmettowLeiter KommunikationTelefon: 030/ 726298-210E-Mail: schmettow@bdzv.deAnja PasquayPressesprecherinTelefon: 030/726298-214E-Mai pasquay@bdzv.deOriginal-Content von: BDZV - Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger e.V., übermittelt durch news aktuellOriginalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/6936/4555392
Berlin (ots) - Gute Noten für die Berichterstattung: Leserbefragung zeigt, dass die Zeitungen zur Situation am Wohnort das relevanteste Medium und für 86 Prozent eine wichtige Orientierungshilfe sind.In der Corona-Krise ist der Informationsbedarf immens. Das gilt insbesondere für Nachrichten zur Situation am eigenen Wohnort. Hier sind die lokalen und regionalen Zeitungen von zentraler Bedeutung: Kein anderes Medium erfüllt das Bedürfnis nach Einordnung und Berichterstattung zur aktuellen Corona-Krisensituation so gut wie die Tageszeitungen. Das zeigt eine aktuelle Umfrage, die die Zeitungsmarktforschung Gesellschaft (ZMG) im Auftrag des Bundesverbands Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV) unter mehr als 4.000 Leserinnen und Lesern regionaler Tageszeitungen vom 21. bis 28. März 2020 bundesweit durchgeführt hat.Danach fühlen sich 84 Prozent der Leserinnen und Leser von Tageszeitungen aktuell gut beziehungsweise sehr gut durch ihren regionalen Titel informiert. Für die Corona-Berichterstattung geben sie den Zeitungen durchweg gute Noten. Vor allem die von den Redaktionen geleistete Einordnung wird geschätzt: Für 86 Prozent ist die Tageszeitung damit eine wichtige Orientierungshilfe in der aktuellen Notlage.Die Berichterstattung ist aus Lesersicht besonders verlässlich (96 Prozent) und aktuell (91 Prozent), bietet verständliches Hintergrundwissen (92 Prozent), berichtet in ausreichendem Umfang aus dem Alltag von Betroffenen und dem Gesundheitssystem (93 Prozent), sortiert übersichtlich die Flut an Informationen (89 Prozent) und hilft mit konkrete Alltagsempfehlungen (85 Prozent).Im Mittelpunkt: Die Lage am WohnortUnschlagbar sind die Zeitungen besonders bei Fragen nach der Situation im direkten Lebensumfeld: 92 Prozent der Leser sind sehr an Informationen zur Situation am eigenen Wohnort interessiert (Situation in Deutschland: 86 Prozent, Europa: 65 Prozent, weltweit: 50 Prozent). Dieses Bedürfnis erfüllen die Tageszeitungen am besten: Für 92 Prozent ihrer Leser haben die Zeitungen vor Ort die größte Bedeutung (TV oder Radio: 72 Prozent, TV-Sondersendungen: 48 Prozent). Insgesamt sind für 82 Prozent der Leser die Zeitungsmeldungen die wichtigste Informationsquelle zu Covid-19. 79 Prozent nutzen die Zeitungsangebote täglich, um sich auf dem Laufenden zu halten.Auch bei der Bewertung, welches Medium das Coronavirus und seine Folgen am umfassendsten behandelt, führen die Zeitungen das Ranking an (Zeitungen: 82 Prozent, Fernsehen und Radio: 76 Prozent, TV-Sondersendungen: 71 Prozent, offizielle Webseiten wie Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung: 38 Prozent, Zeitschriften: 12 Prozent). Bei widersprüchlichen Aussagen vertrauen 80 Prozent der Leser aber am ehesten ihrer Zeitung.Dass viele Leser die aktuellen Anstrengungen ihrer Tageszeitung sehr zu schätzen wissen, dokumentiert die ZMG-Studie in vielen Einzelstatements der Teilnehmer mit dem Dank an alle Mitarbeiter der Zeitung für ihr "erhebliches Engagement" und dafür "dass sie unter erschwerten Bedingungen ihre Arbeit in hervorragender Weise tun. Dank auch den Zustellern."Zur Methodik: Bei der Studie der ZMG Zeitungsmarktforschung Gesellschaft handelt es sich um eine Online-Befragung von 4090 volljährigen Leserinnen und Lesern verschiedener regionaler Abo-Zeitungen, für die die ZMG mit dem Tool Media OPAL Leserumfragen durchführt. Die Befragungen fanden zwischen dem 21. und 28. März 2020 statt und bilden die Leserschaft der einzelnen Titel quotiert nach der aktuellen MA 2019 ab.Pressekontakt:Alexander von SchmettowLeiter KommunikationTelefon: 030/ 726298-210E-Mail: schmettow@bdzv.deAnja PasquayPressesprecherinTelefon: 030/726298-214E-Mai pasquay@bdzv.deOriginal-Content von: BDZV - Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger e.V., übermittelt durch news aktuellOriginalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/6936/4563951
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Die US-Börsen zeigten am Montag keine klare Richtung. Der heimische Markt gab seine Gewinne zu Wochenbeginn wieder ab und schloss im Minus. Auch der DAX verlor gestern und schloss bei 10.825 Punkten. In Asien fiel der Wochenbeginn hauptsächlich positiv ausDie US-Börsen zeigten am Montag keine klare Richtung. Der heimische Markt gab seine Gewinne zu Wochenbeginn wieder ab und schloss im Minus. Auch der DAX verlor gestern und schloss bei 10.825 Punkten. In Asien fiel der Wochenbeginn hauptsächlich positiv aus. Der ATX startete Montagvormittag im Plus, verlor aber schnell an Boden und schloss den Tag mit einem deutlichen Minus von 0,9%. Auf Unternehmensseite stand Erste Group im Fokus. Die Analysten der Deutschen Bank haben ihr Kursziel für die Aktien der Erste ... Den vollständigen Artikel lesen ...
Abermals ein tiefroter Tag für die globalen Börsen. Der ATX, DAX und Dow Jones schlossen auch gestern in den roten Zahlen. In Asien zeigten sich die Börsen unterschiedlich. Der heimische Markt schloss am Mittwoch in der Verlustzone. Der ATX notierte schon gleich nach Beginn im Minus und konnte diesen während des Tages nicht gut machen und schloss mit einem Minus von 1,62% auf 2.165,08 Punkte. Damit ist es für den ATX bereits der dritte Verlusttag in Folge. Er konnte sich damit nicht dem internationalen Trend entziehen. Hier herrschten die Ängste vor einer weiteren Ausbreitung des COVID19 Virus, nachdem einige Staaten eine Lockerung der Maßnahmen beschlossen hatten. Auf der Unternehmensseite stand Verbund im Focus der Anleger, deren Konzerngewinn im ... Den vollständigen Artikel lesen ...
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Die Wahllokale sind geschlossen – trotzdem bleibt es spannend am Super-Wahltag der US-Demokraten! Beim „Super Tuesday“ stimmten Demokraten in 14 Bundesstaaten und der US-Außenstelle Samoa für ihren Kandidaten im Rennen um die US-Präsidentschaft ab. Um 5 Uhr mitteleuropäischer Zeit haben die letzten Wahllokale in Kalifornien geschlossen. Lesen Sie auch „Super Tuesday“ Die wichtigsten Fragen zum Wahltag der Superlative Der „Super Tuesday“ ist der wichtigste Tag im Vorwahl-Kalender der US-Demokraten. Das Rennen um die meisten Stimmen hat jetzt begonnen. Die wichtigsten Kandidaten: der linke Senator Bernie Sanders (78), der als landesweiter Favorit gilt. Ex-Vizepräsident Joe Biden (77), Milliardär Mike Bloomberg (78) und Senatorin Elizabeth Warren (70). Biden in acht Staaten vorne Nach den bisherigen Prognosen liegt Ex-Vizepräsident Joe Biden (77) in acht Bundesstaaten vorne: Alabama, Arkansas, North Carolina, Oklahoma, Tennessee, Virginia, Minnesota und zuletzt überraschend auch Massachusetts. Ein starkes Ergebnis! Auch Interessant Aber: In den größten und wichtigsten Staaten Texas und Kalifornien sehen Prognosen aktuell Bernie Sanders vorne. Sanders holte erwartungsgemäß den Sieg in seinem Heimatstaat Vermont. Außerdem gewann er laut übereinstimmenden Prognosen in Colorado und in Utah. Bloomberg ohne großen Sieg Enttäuschend verlief der „Super Tuesday“ bis jetzt für Mike Bloomberg. Er konnte lediglich im US-Außengebiet Samoa gewinnen. Dort werden nur 6 Delegiertenstimmen vergeben. Bloomberg hat hunderte Millionen Dollar in den Wahlkampf gesteckt. Gewählt wurde in den Staaten North Carolina, Alabama, Maine, Massachussets, Oklahoma, Tennessee, Arkansas, Colorado, Minnesota, Texas, Utah, und Kalifornien. Der „Super Tuesday“ ist wichtig für die US-Demokraten, weil hier bereits über 1357 und damit über rund ein Drittel der 3979 Delegierten entschieden wird, die letztlich den demokratischen Präsidentschaftskandidaten wählen werden. In den vergangenen drei Jahrzehnten gewann der Sieger des Super Tuesday stets auch die Präsidentschaftskandidatur der Demokraten. Lesen Sie auch Auch bei den Republikanern gibt es Vorwahlen in einigen Bundesstaaten – doch weil der amtierende Präsident Donald Trump (73) keine ernstzunehmende Konkurrenz hat, ist dabei keine Überraschung zu erwarten.
Die US-Vorwahlen beim sogenannten "Super-Tuesday" laufen bei den US-Demokraten auf ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen zwei Kandidaten hinaus. Der ehemalige Vizepräsident Joe Biden und Senator Bernie Sanders bekommen den meisten Wählerzuspruch in den 14 Bundesstaaten, in denen heute, am "Super-Wahldienstag" entschieden wird, wer als demokratischer Präsidentschaftsbewerber gegen Donald Trump ins Rennen geht. Der ehemalige Vizepräsident Biden hat zwar mit bisher acht US-Bundesstaaten die meisten der insgesamt 14, die in dieser Nacht gewählt haben, für sich entscheiden können. Allerdings liegt sein parteiinterner Rivale Sanders in den beiden großen Staaten Kalifornien und Texas nach ersten Auszählungen der Stimmen vorn. Super-Tuesday entscheidet sich in Kalifornien und Texas Allein diese beiden Staaten ergeben knapp die Hälfte der Delegiertenstimmen, über die an diesem Wahltag entschieden wird. Fest steht bereits, dass Sanders in drei weiteren Staaten vor Biden und den beiden anderen starken Mitbewerbern bei den Demokraten liegt, Bloomberg und Warren. Sollte Sanders die Schlüsselstaaten Kalifornien und Texas für sich gewinnen können, wäre das für ihn ein großer Schritt in Richtung Präsidentschaftskandidatur der US-Demokraten. Biden gewann die Abstimmungen in acht Staaten: Minnesota, Virginia, North Carolina, Alabama, Oklahoma, Tennessee, Arkansas und Massachusetts. Sein gutes Abschneiden dort gilt als politischer Rückschlag besonders für Elizabeth Warren, die den Staat im Senat repräsentiert. Neben Kalifornien und Texas müssen auch noch die Stimmen in Maine im Nordosten der USA ausgezählt werden - dort hat der ehemaligen Vizepräsident ebenfalls die Nase vor. Sanders bekommt vor allem im Westen und in den mittleren Bundesstaaten Zuspruch: Er siehte in seinem Heimatstaat Vermont, in Colorado und in Utah. Wichtiger Tag für die Positionierung gegen Trump Am sogenannten "Super Tuesday" fallen die Entscheidungen in insgesamt 14 Bundesstaaten und dem Außengebiet Amerikanisch-Samoa. Dort hat sich Prognosen zufolge der ehemalige Bürgermeister von New York, Bloomberg, durchgesetzt. Am "Super Tuesday" werden mehr als ein Drittel der Delegiertenstimmen vergeben, die auf dem Nominierungsparteitag im Sommer über den Präsidentschaftskandidaten der Demokraten entscheiden. Dann wird klar sein, wer bei der Wahl im November gegen Amtsinhaber Trump antritt. Die wichtigsten Informtationen zum Super Tuesday" in den USA haben wir hier zum Nachlesen zusammengetragen.
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Bei Heffingen sind zwei Autos frontal miteinander kollidiert. Auch sonst hatten die Einsatzkräfte am Montagabend reichlich zu tun. Unfallreicher Abend auf Luxemburgs Straßen Bei Heffingen sind zwei Autos frontal miteinander kollidiert. Auch sonst hatten die Einsatzkräfte am Montagabend reichlich zu tun. (jt) - Bei mehreren Unfällen im Straßenverkehr sind am Montagabend insgesamt fünf Menschen verletzt worden. Kurz vor 18 Uhr stießen auf dem CR129 zwischen Godbringen und Heffingen zwei Autos frontal zusammen. Zwei Personen wurden dabei leicht verletzt, wie der CGDIS meldet. Gegen 18.15 Uhr rückten Rettungskräfte aus der Umgebung zu einem Unfall in die Rue de Kleinbettingen in Steinfort aus: Zwei Menschen waren hier von einem Auto angestoßen worden. Beide wurden leicht verletzt. In der Rue Principale in Heinerscheid fuhr gegen 19.15 Uhr aus unbekannten Gründen ein Auto gegen eine Mauer. Der Fahrer wurde leicht verletzt. Die Helfer der Einsatzzentren waren am Montagabend zudem mit zwei Bränden in Niederfeulen und in Grass beschäftigt. In der Rue de Bastogne in Niederfeulen war kurz nach 19 Uhr eine Fritteuse in Brand geraten, in der Rue Charles Kieffer in Grass gab es Alarm infolge einer Rauchentwicklung in einem Gebäude. Aktuelle Verkehrsinfos auf wort.lu
Glatteis hat am Dienstagabend zu einem Unfall auf dem CR129 zwischen Godbringen und Heffingen geführt. Der Fahrer wurde verletzt. Glatteis: Auto überschlägt sich bei Heffingen Glatteis hat am Dienstagabend zu einem Unfall auf dem CR129 zwischen Godbringen und Heffingen geführt. Der Fahrer wurde verletzt. (jt) - Bei einem Unfall auf einer eisglatten Straße zwischen Godbringen und Heffingen ist am Dienstagabend ein Autofahrer verletzt worden. Nach Angaben der Rettungskräfte des CIS Heffingen hatte der Autofahrer gegen 20.30 Uhr auf der rutschigen Fahrbahn des CR129 die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren. Das Auto rutschte die Böschung hinunter und überschlug sich. Grip auch in der kalten Jahreszeit Winterreifen sind kein Luxus: Wir bringen alles, was Sie über die Reifen mit der Schneeflocke wissen sollten auf den Punkt. Der Fahrer wurde leicht verletzt und anschließend von Helfern des Einsatzzentrums Junglinster ins Krankenhaus gebracht. Auch die Feuerwehr aus Fels war vor Ort im Einsatz. Zu einem weiteren Unfall kam es am Dienstagabend gegen 18 Uhr auf der A1 in Richtung Luxemburg. Zwischen den Ausfahrten Münsbach und Cargo Center war ein Auto gegen die Leitplanke gefahren. Auch hier trug eine Person Verletzungen davon. Einsatzkräfte aus Luxemburg, Niederanven und Schüttringen waren vor Ort. Laut dem Wetterdienst Meteolux besteht auch am Mittwoch vereinzelt Glatteisgefahr auf Luxemburgs Straßen. Bis zum späten Nachmittag ist mit leichtem Regen oder kurzen Schneeschauern zu rechnen. Die Temperaturen erreichen einen Höchstwert von 4 Grad, in der Nacht sinken sie auf 2 Grad. Weiterlesen:
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Im Fall der vor vier Jahren in Frankfurt tot aufgefundenen Martina Gabriele Lange wurde jetzt ein 23-jähriger Tatverdächtiger aus Büttelborn festgenommen. Frankfurt am Main - Die Polizei hat einen Mann festgenommen, der vor knapp vier Jahren in Frankfurt die 56 Jahre alte Martina Gabriele Lange getötet haben soll. Die Montage zeigt links Martina Gabriel Lange im Jahr 2008, rechts das Antlitz der Toten im August 2016. © Polizeipräsidium Frankfurt Der 23-Jährige aus Büttelborn (Kreis Groß-Gerau) kam in Untersuchungshaft, wie die Polizei am Dienstag in Frankfurt mitteilte. Er stehe "in dringendem Verdacht, für den Tod der Frau verantwortlich zu sein". Der Verdächtige stamme aus dem persönlichen Umfeld der Toten. Details teilten die Polizei und die zuständige Staatsanwaltschaft Darmstadt mit dem Hinweis auf "die noch andauernden Ermittlungen" nicht mit. Die Festnahme fand bereits am Mittwoch der vergangenen Woche (6. Mai) statt, wurde aber erst jetzt bekannt.
Vor vier Jahren war in Frankfurt-Nieder-Eschbach eine Frauenleiche gefunden worden. Jetzt hat die Polizei zwei weitere Verdächtige ermittelt. Im Fall der getöteten Martina Gabriele Lange hat es zwei weitere Festnahmen gegeben. Wie Polizei und Staatsanwaltschaft in Darmstadt am Mittwoch berichteten, sollen eine 49 Jahre alte Frau aus Frankfurt und ihr 25 Jahre alter Sohn an der Tat beteiligt gewesen sein. Langes Leiche war 2016 nahe dem Ikea-Markt in Nieder-Eschbach gefunden worden. Die Identität der Frau wurde erst vor kurzem geklärt. Am 6. Mai nahm die Polizei einen 23 Jahre alten Mann aus Büttelborn unter dem dringenden Verdacht des Totschlags fest. Der Mann gehörte zum persönlichen Umfeld des Opfers; möglicherweise ist dort auch das Tatmotiv zu suchen. Der Beschuldigte hat sich bisher nicht geäußert. Alle drei Verdächtigen befinden sich in Untersuchungshaft.
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Polizei Gütersloh POL-GT: Einbruch bei Lebensmittelhändler Gütersloh (ots) Borgholzhausen (MS) - Zwischen Freitag vorletzter Woche (15.05., 0.00 Uhr) und vergangenem Freitag (22.05., 03.00. Uhr) brachen bislang unbekannte Täter bei einem Lebensmittelhändler in der Straße Am Teuto ein. Sie schraubten zwei Zaunelemente ab, um auf das Gelände zu kommen und stahlen eine unbekannte Anzahl an faltbaren Lagerbehältern. Aufgrund der Spurenlage ist davon auszugehen, dass die Täter mit einem Transporter auf das Gelände fuhren. Die Polizei Gütersloh sucht Zeugen. Wer hat im genannten Tatzeitraum in der Straße Am Teuto oder in deren Umgebung verdächtige Beobachtungen gemacht? Hinweise und Angaben nimmt die Polizei Gütersloh unter der Telefonnummer 05241 869-0 entgegen. Rückfragen bitte an: Polizei Gütersloh Pressestelle Polizei Gütersloh Telefon: 05241 869 0 E-Mail: pressestelle.guetersloh@polizei.nrw.de Internet: https://guetersloh.polizei.nrw/ Twitter: https://twitter.com/polizei_nrw_gt Facebook: https://www.facebook.com/polizei.nrw.gt/ Original-Content von: Polizei Gütersloh, übermittelt durch news aktuell
Polizei Gütersloh POL-GT: Flucht durch Busfahrer - Fahrgast meldet Unfall Gütersloh (ots) Halle (Westf.) - (MS) - Am Donnerstagnachmittag (23.01., 16.54 Uhr) beschädigte ein bisher unbekannter Busfahrer während seines Dienstes mit dem Omnibus ein Verkehrszeichen in der Theenhausener Straße in Halle. Nach Aussage eines Fahrgastes, der sich als Zeuge bei der Polizei meldete, stieß der Bus nach dem Einfahren in den Kreisverkehr Theenhausener Straße/ Alleestraße mit dem rechten Außenspiegel gegen das Verkehrszeichen. Nach kurzer Begutachtung setzte der Busfahrer seine Fahrt fort, ohne seinen Pflichten als Unfallbeteiligtem nachzukommen. Auch nach Ansprache durch den Zeugen fuhr der Busfahrer weiter. Ein entsprechendes Strafverfahren wurde eingeleitet. Die Ermittlungen dauern an. Rückfragen bitte an: Polizei Gütersloh Pressestelle Polizei Gütersloh Telefon: 05241 869 0 E-Mail: pressestelle.guetersloh@polizei.nrw.de Internet: https://guetersloh.polizei.nrw/ Twitter: https://twitter.com/polizei_nrw_gt Facebook: https://www.facebook.com/polizei.nrw.gt/ Original-Content von: Polizei Gütersloh, übermittelt durch news aktuell
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Ludwig/Gaal stellen Corona-Hilfspaket vor: Erleichterungen bei Wohnbeihilfe und Unterstützung für MieterInnen von Geschäftslokalen Bürgermeister und Wohnbaustadträtin fordern von Bundesregierung Schutz für MieterInnen, die von Corona-Maßnahmen betroffen sind Wien (OTS) - Bürgermeister Michael Ludwig und Wohnbaustadträtin Kathrin Gaal kündigen als unterstützende Maßnahme für die Wienerinnen und Wiener im Zuge der Corona-Ausnahmesituation ein Hilfspaket an, das Erleichterungen für den Erhalt von Wohnbeihilfe und unbürokratische Unterstützung für MieterInnen von Geschäftslokalen von Wiener Wohnen umfasst. "Die aktuelle Lage stellt viele Wienerinnen und Wiener vor größte Herausforderungen, die nach raschen, konkreten und unbürokratischen Lösungen verlangen und die wir nur gemeinsam bewältigen können. Unterstützende Maßnahmen beim Thema Wohnen und Vermietung sind ein wichtiger Beitrag für die bestmögliche Bewältigung der aktuellen Ausnahmesituation", so Bürgermeister Ludwig und Wohnbaustadträtin Gaal. Vereinfachungen bei der Wohnbeihilfe Ab sofort verändert sich bis auf Widerruf bei der Antragstellung für Wohnbeihilfe, dass benötigte Unterlagen (wie etwa Dokumente betreffend Arbeitslosigkeit bzw. Leistungsansprüche durch das AMS) verspätet nachgereicht werden können. Die Stadt nimmt in diesem Fall vorab eine Einschätzung des jeweiligen Falles vor und kann Wohnbeihilfe befristet auf ein halbes Jahr gewähren. Ebenso soll bei Verlängerung der Wohnbeihilfe eine Weitergewährung auf Basis der letzten vorliegenden Einkommensnachweise möglich sein (wenn etwa keine aktuellen Unterlagen vorgelegt werden können). Unterstützung für MieterInnen von Geschäftslokalen Auch bei den fast 5.000 Geschäftslokalen von Wiener Wohnen kommt es zu Erleichterungen: Sind diese Lokale und Geschäftsräumlichkeiten direkt vom verordneten Betretungsverbot betroffen, steht den LokalmieterInnen nach den Regelungen im ABGB (§§ 1104, 1105 ABGB) ein Entfall des Mietzinses bzw. eine Mietzinsminderung zu. Als direkt betroffen gelten alle Gemeindebaulokale mit einem Kundenbereich, der entsprechend der Verordnung der Bundesregierung nicht betreten werden darf. Beispielsweise ist ein Friseurgeschäft direkt betroffen, da gegenwärtig Kunden das Geschäft nicht betreten dürfen und somit keine Möglichkeit zur Geschäftsausübung besteht. Wiener Wohnen hat für diese Fälle eine unkomplizierte und unbürokratische Vorgehensweise gewählt. MieterInnen von diesen direkt betroffenen Geschäftslokalen von Wiener Wohnen werden ersucht, die Zahlungen für das Monat April nicht vorzunehmen bzw. Daueraufträge zu stornieren. Das Stellen entsprechender Anträge erübrigt sich dadurch. Wiener Wohnen wird von sich aus im Einzelfall prüfen, ob die Mietzinsreduktion in voller Höhe geltend gemacht werden kann – oder andernfalls proaktiv auf die LokalmieterInnen zukommen. Mit dieser Handhabe sparen sich die Geschäftstreibenden in einer oft sehr schwierigen Situation Zeit und Geld - und haben eine Ausgabe und damit auch eine Sorge weniger. Kündigungsstopp für Corona-Betroffene Weiters fordern Bürgermeister Ludwig und Wohnbaustadträtin Gaal die Bundesregierung dazu auf, so zeitnahe wie nur möglich eine gesetzliche Regelung zu schaffen, die in den kommenden Monaten die Kündigung von MieterInnen, die wegen der aktuellen Ausnahmesituation ihre Miete nicht zahlen können, verhindert. Delogierungen ausgesetzt Als Vermieterin von rund 220.000 Wohnungen hat Wiener Wohnen selbst bereits alle Delogierungen ausgesetzt. Und bei drohender Obdachlosigkeit und in anderen Härtesituationen werden durch Wiener Wohnen natürlich auch nun Mietverträge abgeschlossen und Wohnungen übergeben. Außerdem ersucht Wiener Wohnen alle MieterInnen, die aufgrund der aktuellen Situation in Zahlungsschwierigkeiten kommen könnten, sich möglichst früh an Wiener Wohnen zu wenden, um die Möglichkeit einer Ratenzahlung zu sondieren. (Schluss) Rückfragen & Kontakt: Paul Weis Mediensprecher des Bürgermeisters Tel: +43 1 4000 81846 E-Mail: paul.weis @ wien.gv.at Wolfgang Zwander Pressesprecher StRin Kathrin Gaal Tel.: +43 1 4000 89057 E-Mail: wolfgang.zwander @ extern.wien.gv.at PID-Rathauskorrespondenz Presse- und Informationsdienst der Stadt Wien (MA 53) Stadtredaktion, Diensthabende/r Redakteur/in 01 4000-81081 dr @ ma53.wien.gv.at www.wien.gv.at/presse
Bürgermeister Ludwig fordert 1.200 PolizistInnen mehr für Wien Wien (OTS/RK) - Im vergangenen Jahrzehnt ist Wien stark gewachsen, trotz aller Zusagen des BMI der letzten fünf Jahre und diverser groß angekündigter Aufnahmeoffensiven hat sich die Zahl der Polizistinnen und Polizisten in Wien jedoch nicht verändert. In der Stadt fehlen 1.200 Polizistinnen und Polizisten, die der Stadtchef jetzt von der neuen Bundesregierung einfordert. „Wien ist polizeilich seit mehr als einem Jahrzehnt stark unterbesetzt. Alleine in den letzten 5 Jahren ist die Bevölkerung in Wien um 110.000 Personen gewachsen. Wien benötigt daher dringend mehr Polizistinnen und Polizisten, weshalb die vom BMI angekündigten zusätzlichen Planstellen in hohem Ausmaß für Wien bereitgestellt werden müssen“, sagt Bürgermeister Ludwig. Zahl der PolizistInnen seit 5 Jahren unverändert Nach Umsetzung der im Jahr 2011 abgeschlossenen Sicherheitspartnerschaft lag die Zahl der Exekutivbediensteten im Jahr 2015 bei 6.400 und ist bis heute praktisch unverändert. Das heißt sämtliche Neuaufnahmen haben nur Abgänge ersetzt, sei es in die Pension oder in andere Bundesländer. Die gestiegene Bevölkerungszahl und die zusätzlichen Herausforderungen durch Großveranstaltungen, Demonstrationen und die Sicherung nationaler und internationaler Institutionen erhöhen das Arbeitspensum für die Wiener Polizei massiv. Deshalb braucht es 1.200 Polizistinnen und Polizisten mehr für die Stadt, rechnet Ludwig vor. „Die Wiener Polizistinnen und Polizisten verrichten hervorragende Arbeit. Und das mitunter unter nicht gerade perfekten Bedingungen, was etwa die Ausstattung der Arbeitsplätze oder auch die Ausrüstung betrifft. Schon in der Vergangenheit hat die Stadt Wien der Wiener Polizei bei Ausrüstungsgegenständen und Räumlichkeiten geholfen, obwohl das eigentlich Angelegenheit des Bundes ist. Als Wiener Bürgermeister bin ich daher gespannt, wie die medienwirksam präsentierten Ankündigungen des Bundes nun im Detail aussehen werden“, sagt Ludwig. In Wien ausgebildete Polizistinnen und Polizisten müssen auch langfristig Dienst in Wien versehen, fordert Bürgermeister Ludwig. Das BMI muss dafür sorgen, dass neu ausgemusterte Polizistinnen und Polizisten 10 Jahre in Wien bleiben und nicht sofort in andere Bundesländer versetzt werden. Weiters müssen Dienstzuteilungen an andere Dienststellen des BMI stark reduziert werden, fordert Ludwig. Weitere Informationen: Paul Weis, Mediensprecher Bürgermeister Michael Ludwig, Tel +43 1 4000 81846 - paul.weis @ wien.gv.at (Schluss) ato Rückfragen & Kontakt: PID-Rathauskorrespondenz Presse- und Informationsdienst der Stadt Wien (MA 53) Stadtredaktion, Diensthabende/r Redakteur/in 01 4000-81081 dr @ ma53.wien.gv.at www.wien.gv.at/presse
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Interview : „Wir müssen in den Nahkampf“ Jörg Heynkes ist Vizepräsident der Bergischen Industrie- und Handelskammer. Foto: Fries, Stefan (fri)/Fries, Stefan (fr) Interview Jörg Heynkes ist Unternehmer und Vizepräsident der Bergischen Industrie- und Handelskammer. Auf die kommt nun eine wichtige Aufgabe zu, sagt Heynkes. Die Krise hat die Wirtschaft in Wuppertal weitgehend lahmgelegt. Während der Staat und das Land sich um größere Unternehmen bemühen, sind Kleinstunternehmer in dieser Zeit auf sich allein gestellt. Das gilt vor allem für jene, die nicht in den üblichen Netzwerken verbunden sind. Um die müssen sich Stadt, Wirtschaftsförderung und die Industrie- und Handelskammer (IHK) in besonderer Weise kümmern, sagt IHK-Vizepräsident Jörg Heynkes. Herr Heynkes, Sie sind Unternehmer in der Medien-, Robotik- und Veranstaltungsbranche. Wie geht es Ihren Betrieben? Jörg Heynkes: Drei meiner vier Unternehmen sind auf staatlich verordneten Nullumsatz gestellt. Das habe ich in den 35 Jahren als Unternehmer noch nie erlebt und auch nicht für möglich gehalten. Bei uns in der VillaMedia gibt es keine Veranstaltungen mehr, alle meine Auftritte als Speaker wurden abgesagt. Auch ich muss die meisten meiner etwa 60 Mitarbeiter erstmals in Kurzarbeit schicken. Wie ernst ist die Lage im Bergischen Land? Heynkes: Äußerst ernst. Diese Krise wird vermutlich auch hier sehr viele Arbeitsplätze und Existenzen kosten. Was kann oder muss die IHK dagegen tun? Heynkes: Bei der Stadt gibt es jetzt einen Arbeitskreis, an dem auf meinen Wunsch hin neben der IHK und der Handwerkskammer, auch die städtische Wirtschaftsförderung, der Hotel- und Gaststättenverband, der Einzelhandelsverband, die Arbeitsagentur, das Jobcenter und auch die Sparkasse teilnehmen. Welche Aufgabe hat der Arbeitskreis sich gegeben? Heynkes: Es muss vor allem darum gehen, die jeweiligen Unterstützungsmöglichkeiten zu strukturieren, damit es gemeinsam gelingt, die kleinen Betriebe zu betreuen. Mittelständische Unternehmen haben in der Regel gute Steuerberater. Bei den kleinen ist das nicht immer so. Was genau meinen Sie mit klein? Heynkes: Unternehmen mit wenigen Mitarbeitern, Freiberufler oder Solounternehmer sind oft nicht gut informiert und tun sich schwer mit den bürokratischen Hürden, die mit den aktuellen Hilfsprogrammen der Politik verbunden sind. Mir geht es da auch um die Unternehmer mit Migrationshintergrund, hier kommen dann womöglich noch sprachliche Barrieren hinzu. Die werden ohne unsere konkrete Hilfe schon am ersten Formular für die Beantragung von Kurzarbeitergeld scheitern. Auch die meisten dieser Betriebe sind geschlossen. Wie wollen Sie die Leute denn erreichen? Heynkes: Wir müssen in den Nahkampf gehen, auf die Straße. Diese Unternehmer sind normalerweise nicht in den üblichen Unternehmernetzwerken wie z.B. „Wuppertal aktiv“ vertreten und deshalb schwerer zu erreichen. Das macht es aber schwierig... Heynkes: Ja, aber da müssen wir eben auf die Informationen zurückgreifen, die wir haben, bei den Kammern zum Beispiel oder bei der städtischen Wirtschaftsförderung. Womöglich müssen wir versuchen über die Moscheegemeinden in den Kontakt zu kommen. Wir werden jetzt ungewöhnliche Wege gehen müssen, damit wir möglichst vielen Unternehmern unsere Hilfe anbieten können. Das Land NRW hat jetzt ein Hilfsprogramm über 25 Milliarden Euro für Firmen ab zehn bis 50 Mitarbeitern angekündigt. Reicht das aus? Heynkes: Die darin vorgesehene Einmalhilfe von 25 000 Euro ist mit dem Kurzarbeitergeld für einen Zeitraum von vier Wochen eine erste Hilfe. So wie die Hilfen in Höhe von 9 000 beziehungsweise 15 000 für die kleineren Unternehmen. Länger als vier Wochen darf die staatlich verordnete Schließung der Betriebe dann aber auch nicht dauern. Sonst erleben wir eine Insolvenzwelle, wie wir sie noch nie erlebt haben. Für eine Stadt, für eine öffentliche Behörde ist so eine Krise eine immense Herausforderung. Kann Wuppertal diese Aufgabe meistern?
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Mithilfe einer Drehleiter löschte die Feuerwehr den Brand in dem Abrissgebäude in Kassel. In Kassel hat es im Dachgeschoss eines Gebäudes gebrannt. Mehrere Einsatzkräfte waren vor Ort, um das Feuer zu löschen. Brand in Haus im Kasseler Stadtteil Fasanenhof Feuerwehr Kassel rückte mit mehreren Einsatzkräften an rückte mit mehreren Einsatzkräften an Anwohner hatten in der Nacht das Feuer bemerkt Kassel - Ein Brand in einem leerstehenden Gebäude in Kassel musste in der Nacht zu Samstag (07.03.2020) von der Feuerwehr gelöscht werden. Etwa 30 Einsatzkräfte rückten mit mehren Fahrzeugen an. Verletzt wurde durch das Feuer niemand. Laut Einsatzleiter Matthias Schacht der Feuerwehr Kassel war der Brand in einem Abrissgebäude in der Straße "Am Fasanenhof" im gleichnamigen Stadtteil ausgebrochen. Anwohner bemerkten gegen 2.30 Uhr Flammen, die bereits aus dem Dachbereich drangen. Sie alarmierten die Feuerwehr. Kassel: Brand in leerstehendem Wohnhaus "Am Fasanenhof" - Feuerwehr im Einsatz Als die Einsatzkräfte eintrafen, stellten sie fest, dass es im Dachgeschoss des Gebäudes brannte. Das Feuer hatte sich außerdem bereits auf den Dachstuhl ausgebreitet. Über eine Drehleiter wurde das Feuer von außen gelöscht. Im Inneren des Gebäudes war außerdem ein Trupp mit Atemschutz im Einsatz. Bei der Durchsuchung des Hauses, die parallel zu den Löscharbeiten lief, hat die Feuerwehr keine Personen vorgefunden. Das Feuer konnte nach etwa zwei Stunden vollständig gelöscht werden. Brand in Kassel: Feuer im Dachstuhl eines Abrissgebäudes - Brandursache noch unklar Bei dem Einsatz in der Straße "Am Fasanenhof" in Kassel waren etwa 30 Kräfte der Berufsfeuerwehr und Freiwilligen Feuerwehr Wolfsanger sowie des Rettungsdienstes vor Ort. Zur Höhe des Sachschadens kann derzeit noch keine Angabe gemacht werden. Auch zur Ursache des Feuers gibt es noch keine Informationen. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. red/svw Zu einem anderen Brand im Landkreis Kassel kam es in Wolfhagen. Dort hatte eine Lagerhalle gebrannt. Etwa 170 Einsatzkräfte waren vor Ort. Der Schaden ist riesig, ein Abriss drohte. Auch in einem Mehrfamilienhaus in Kassel hat es gebrannt. Die Polizei ging von Brandstiftung aus und suchte nach Zeugen, wie hna.de* berichtete. *hna.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks
Weil ein Jugendlicher sein Essen im Ofen vergisst, kommt es zu starker Rauchentwicklung. Drei Personen werden dadurch verletzt. Ein Jugendlicher vergisst Essen im Ofen Es kommt zu starker Rauchentwicklung im Haus Drei Personen werden durch den Rauch verletzt Rommerode – Der späte Hunger eines 17-jährigen Rommeröders in der Nacht auf Samstag, 2. Mai, war folgenschwer: Das Essen im Ofen verbrannte, drei Personen kamen verletzt ins Krankenhaus. Jugendlicher vergisst Essen im Ofen: Feuerwehr wird alarmiert Dem Bericht der Polizei zufolge hatte der minderjährige Rommeröder nach Mitternacht Appetit auf Chicken-Nuggets und legte sie zum Erhitzen in den Backofen. Während die fertig panierten und frittierten Stücke aus Hähnchenfleisch in der Backröhre brutzelten, schlief er ein. Das Essen verkohlte, was zu starker Rauchentwicklung führte. Infolgedessen wurde um 0.58 Uhr die Feuerwehr des Großalmeröder Stadtteils alarmiert. Drei Personen hatten sich verletzt und wurden mit dem Rettungswagen ins Klinikum nach Kassel gebracht. (zlr) Andere Brände in der Region In Kassel hat im Stadtteil Fasanenhof ein leerstehendes Gebäude gebrannt. Die Ermittler gehen nun von Brandstiftung aus und bitten um Hinweise. Laut Polizeisprecherin Urike Schaake wurden bei dem Brand keine Personen verletzt. Erste Schätzungen der Kriminalpolizei gehen von 20.000 Euro Schaden aus. Bei dem Einsatz in der Straße "Am Fasanenhof" in Kassel waren etwa 30 Kräfte der Berufsfeuerwehr und Freiwilligen Feuerwehr Wolfsanger sowie des Rettungsdienstes vor Ort. Nach dem Feuer in Northeim nennt die Polizei nun Details zur Brandursache. Das Wohnhaus ist durch den Brand unbewohnbar geworden. Die kriminaltechnische Untersuchung laufe zwar noch weiter, doch da der Ausbruchsort des Feuers definitiv auch im Dachstuhl gelegen habe und Brandstiftung wohl ausgeschlossen werden könne, gingen die Ermittler am Mittwoch von einem technischen Defekt aus. Brand im Landkreis Kassel: In Wolfhagen hat eine Lagerhalle in Flammen gestanden. Etwa 170 Einsatzkräfte waren vor Ort. Der Schaden ist riesig. Nun droht ein Abriss.Wolfhagens Stadtbrandinspektor Brunst, der den Einsatz der letztlich insgesamt 200 Einsatzkräfte leitete, betonte dann auch, dass es in Wolfhagen der größte Brandeinsatz der vergangenen Jahrzehnte gewesen sei.
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Polizeipräsidium Ludwigsburg POL-LB: Böblingen: Einbrecher in der Achalmstraße unterwegs, Schlägerei auf Einkaufsmarkt-Parkplatz, versuchter Einbruch in Hallenbad Ludwigsburg (ots) Böblingen: Einbrecher in der Achalmstraße unterwegs Zwischen Sonntag 12.00 Uhr und Dienstag 11.45 Uhr trieb ein noch unbekannter Täter in der Achalmstraße in Böblingen sein Unwesen. Nachdem der Unbekannte zunächst versucht hatte, die Kellertür eines Wohnhauses aufzubrechen, ihm dies jedoch nicht gelungen war, riss er ein Schutzgitter aus der Verankerung. Das dahinterliegende Fenster hebelte der Einbrecher anschließend auf und verschaffte sich so Zutritt in den Keller des Hauses. Über den Keller konnte er sich ebenfalls Zutritt in die benachbarte Doppelhaushälfte verschaffen. Beide Haushälften wurden durch den Täter durchsucht. Vermutlich fiel ihm jedoch nichts Stehlenswertes in die Hände. Der entstandene Sachschaden konnte noch nicht beziffert werden. Zeugen, die etwas Verdächtiges beobachtet haben, werden gebeten, sich mit unter Tel. 07031/13-2500, in Verbindung zu setzen. Böblingen: Schlägerei auf Einkaufsmarkt-Parkplatz Am Mittwoch gegen 02.30 Uhr alarmierte eine 22 Jahre alte Frau die Polizei, nachdem es auf dem Parkplatz eines Einkaufsmarkts in der Otto-Lilienthal-Straße in Böblingen zu einer Schlägerei zwischen mehreren Männern gekommen war. Gemeinsam mit drei Bekannten war die Frau kurz zuvor in einem Audi auf den Parkplatz gefahren. Ein Mercedes, der mit fünf Männern besetzt war, soll sich bereits dort befunden haben. Diese fünf Täter seien dann unvermittelt auf die Insassen des Audi losgegangen. Die drei Bekannten der Frau, die 21 bzw. 22 Jahre alt sind, sollen von den fünf Unbekannten mit Schlagstöcken und Baseballschlägern geschlagen worden sein. Als die Begleiterin mit ihrem Handy die Polizei alarmierte, habe einer der Täter ihr das Telefon entrissen und es zu Boden geworfen, wodurch es beschädigt wurde. Anschließend flüchtete fünfköpfige Gruppe. Die beiden 22-jährigen Attackierten erlitten leichte Verletzungen und wurden vor Ort durch den Rettungsdienst behandelt. Gleichzeitig fahndete die Polizei mit mehreren Streifenwagenbesatzungen und einem Polizeihubschrauber nach den Tätern. Ein ebenfalls 22-jähriger Tatverdächtiger konnte im Zuge dieser Fahndung festgestellt und vorläufig festgenommen werden. Er wurde nach Durchführung der erforderlichen polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt. Darüber hinaus stellten die Beamten einen Schlagstock, den sie in der Dornierstraße auffanden, sicher. Der Mercedes, mit dem die fünfköpfige Tätergruppe mutmaßlich unterwegs gewesen war, konnte in der Junkerstraße am Straßenrand geparkt festgestellt werden. Das Fahrzeug wurde ebenfalls sichergestellt. Die Ermittlungen dauern derzeit an. Das Polizeirevier Böblingen, Tel. 07031/13-2500, bittet Zeugen, die weitere Hinweise geben können, zu melden. Böblingen: versuchter Einbruch in Hallenbad Vermutlich zwischen Sonntag 18.00 Uhr und Dienstag 12.00 Uhr hat ein noch unbekannter Täter versucht in ein Hallenbad in der Schönaicher Straße in Böblingen einzubrechen. Der Unbekannte hebelte an insgesamt sechs verschiedenen Fenstern, die allesamt zu einem Büro des Hallenbades gehören. Es gelang ihm jedoch nicht, in das Büro einzudringen. Allerdings hinterließ der Täter einen Sachschaden, der sich auf mehrere tausend Euro beläuft. Das Polizeirevier Böblingen, Tel. 07031/13-2500, sucht Zeugen. Rückfragen bitte an: Polizeipräsidium Ludwigsburg Telefon: 07141 18-9 E-Mail: ludwigsburg.pp@polizei.bwl.de http://www.polizei-bw.de/ Original-Content von: Polizeipräsidium Ludwigsburg, übermittelt durch news aktuell
Polizeipräsidium Ludwigsburg POL-LB: Leonberg: Unbekannter verhält sich in Linienbus unsittlich; Böblingen: nach Unfall in der Hanns-Klemm-Straße sucht Polizei Zeugen Ludwigsburg (ots) Leonberg: Unbekannter verhält sich in Linienbus unsittlich Zwei 24 Jahre alte Frauen wurden am Mittwoch gegen 23.15 Uhr in einem Bus der Linie 94, der in Leonberg am Bahnhof gestartet war, Zeuginnen unsittlichen Verhaltens. Ein noch unbekannter Täter hatte sich um Bus in die Reihe hinter den beiden Frauen gesetzt. Während der Fahrt vernahmen sie Stöhnlaute, die der Mann von sich gab. Über die Spiegelung in der Fensterscheibe konnten die beiden 24-Jährigen erkennen, dass der Unbekannte eine Hand in seiner Hose hatte und mutmaßlich onanierte. Als eine der beiden Frauen aufstand, um den Bus zu verlassen, stellte der Unbekannte seine Handlung ein. An der Haltestelle "Glemseckstraße" in Eltingen stieg schließlich auch der Täter aus. Er dürfte etwa 40 Jahre alt und circa 180 cm groß sein. Er wurde als korpulent mit kurzen, braunen Haaren beschrieben. Der Täter trug mehrere Halsketten, darunter eine Perlenkette, sowie eine hellgraue Jogginghose und ein weißes Oberteil. Zeugen, die weitere Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier Leonberg, Tel. 07152/605-0, in Verbindung zu setzen. Böblingen: nach Unfall in der Hanns-Klemm-Straße sucht Polizei Zeugen Am Mittwoch ereignete sich gegen 05.40 Uhr in der Hanns-Klemm-Straße in Böblingen ein Unfall zwischen einem PKW-Lenker und einem Rennradfahrer, zu dem die Polizei noch Zeugen sucht. Der 29 Jahre alte BMW-Fahrer wollte von der Dornierstraße nach rechts in die Hanns-Klemm-Straße abbiegen. Mutmaßlich übersah er hierbei den 57-jährigen Rennradfahrer, der die Hanns-Klemm-Straße aus Richtung Calwer Straße kommend befuhr. In der Folge nahm er ihm die Vorfahrt. Der Zweiradlenker versuchte noch auszuweichen, doch es kam schließlich doch zu einem Zusammenstoß mit dem PKW, so dass er mitsamt seinem Fahrrad auf die Straße stürzte. Der 57-Jährige erlitt leichte Verletzungen und wurde durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Während der Unfallaufnahme stellten die eingesetzten Beamten Anzeichen für eine Drogenbeeinflussung bei dem 29-Jährigen fest. Ein freiwillig durchgeführter Vortest verlief positiv, so dass der Mann sich einer Blutentnahme unterziehen musste. Sein Führerschein wurde beschlagnahmt. Der entstandene Sachschaden steht derzeit abschließend noch nicht fest. Das Polizeirevier Böblingen, Tel. 07031/13-2500, bittet insbesondere den Lenker eines blauen Mercedes Sprinters, der sich zum Unfallzeitpunkt im Gegenverkehr befunden haben soll, sich zu melden. Rückfragen bitte an: Polizeipräsidium Ludwigsburg Telefon: 07141 18-9 E-Mail: ludwigsburg.pp@polizei.bwl.de http://www.polizei-bw.de/ Original-Content von: Polizeipräsidium Ludwigsburg, übermittelt durch news aktuell
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SPD-Landeschef Wolfgang Tiefensee hält eine Wahl Bodo Ramelows (Linke) zum Ministerpräsidenten von Thüringen weiter für möglich. "Ich denke, dass es möglich sein wird, Bodo Ramelow im ersten Wahlgang zusammen mit der CDU zu wählen. Da deutet sich an, dass es Bewegung gibt bei der CDU", sagte Tiefensee im RBB-Inforadio. Beim Zeitpunkt für eine Neuwahl lägen Linke, SPD, Grüne und die CDU aber noch immer weit auseinander. Die vier Parteien wollen sich an diesem Freitag erneut treffen und dann möglichst auch Entscheidungen treffen. Tiefensee sagte allerdings: Bis Freitagabend eine Lösung zu präsentieren werde "sehr, sehr schwer". Aber er hoffe darauf. Der SPD-Landeschef schloss für sich erneut aus, für das Amt des Ministerpräsidenten anzutreten, um einen für die CDU wählbaren Kandidaten zu präsentieren. Rot-Rot-Grün möchte in Thüringen regieren, hat aber keine eigene Mehrheit und ist auf Stimmen von CDU oder FDP angewiesen. Beide Parteien haben zusammen noch weniger Stimmen als das Linksbündnis. Eine Zusammenarbeit mit der AfD kommt für keine der Parteien infrage. Vor allem SPD und Linke fordern eine zügige Neuwahl. Die CDU hingegen bevorzugt eine Übergangsregierung bis Ende 2021, sie will eine sofortige Neuwahl des Landtags vermeiden. Umfragen sagen der Partei dabei große Verluste voraus. Um die CDU zu überzeugen, hatte Bodo Ramelow vorgeschlagen, für kurze Zeit die ehemalige Ministerpräsidenten Christine Lieberknecht als Übergangsregierungschefin zu installieren. Die CDU wollte dem aber nur unter Bedingungen zustimmen und Lieberknecht sagte wieder ab. "Wir müssen festhalten, dass auch diese gute Lösung wieder an der CDU gescheitert ist, weil die CDU von Christine Lieberknecht verlangt hat, dass sie ein Jahr im Amt bleibt", sagte Tiefensee dem RBB.
In Thüringen sprechen Linke, SPD, Grüne und CDU am Freitag im Landtag abermals über eine mögliche Lösung der Regierungskrise. Als strittigster Punkt gilt die Frage nach einem Termin für eine Neuwahl des Parlaments. SPD-Landeschef Wolfgang Tiefensee hatte vorab erklärt, bis Freitagabend eine Lösung zu präsentieren, wie das geplant sei, werde "sehr, sehr schwer". Zuletzt hatten Linke, SPD, Grüne und CDU Varianten besprochen, die von einem Termin noch vor der parlamentarischen Sommerpause bis zu einer Neuwahl erst 2021 oder 2022 reichten. "Wir präferieren einen Wahltermin möglichst noch in diesem Jahr, wenn wir einen Haushalt für 2021 haben", sagte Grünen-Fraktionschef Dirk Adams. Ramelow will sich nur ohne AfD-Stimmen wählen lassen Unklar ist bislang auch, wie die Wahl eines neuen Regierungschefs gelingen kann. Der Linke-Politiker Bodo Ramelow will bislang nur noch einmal antreten, wenn er im ersten Wahlgang mit einer absoluten Mehrheit rechnen kann - ohne Stimmen der AfD. Dafür bräuchte er aber mindestens vier Stimmen von CDU oder FDP. Ein Parteitagsbeschluss verbietet der CDU, Ramelow aktiv mitzuwählen. Die Wahl des FDP-Politikers Thomas Kemmerich durch Stimmen der AfD und mit der CDU zum Ministerpräsidenten hatte ein politisches Beben und bundesweite Empörung ausgelöst. Kemmerich trat drei Tage später zurück und ist seitdem geschäftsführend im Amt. Lieberknecht steht nicht mehr zur Verfügung
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Tauberbischofsheim.Der Sportbetrieb im Freien ist seit Montag zum Teil wieder möglich. Öffentliche und private Sportanlagen und Sportstätten (Freiluftsportanlagen) dürfen gemäß der Landesverordnung zu Trainings- und Übungszwecken wieder eingeschränkt betrieben werden. Der Freiluft-Sport mit Tieren kann auch wieder stattfinden. Hierzu zählen etwa Reitanlagen und Hundeschulen, die seit Montag wieder – unter strengen Auflagen – ihren Betrieb aufnehmen dürfen. Strenge Auflagen Für den Neustart nach der Zwangspause gelten klare Abstands- und Hygieneregeln. Die Trainingsteilnehmer müssen dokumentiert werden, um Kontaktketten nachvollziehen zu können. Dazu müssen die Vereine einen eigenen Verantwortlichen benennen. Bolzplätze und Skateranlagen bleiben dagegen weiterhin geschlossen, da sie kaum kontaktlos zu verwenden sind. Geöffnet werden sollen diese voraussichtlich erst wieder ab Samstag, 30. Mai, wenn auch die Sportarten mit unvermeidbarem Körperkontakt wieder ausgeübt werden dürfen. © Fränkische Nachrichten, Donnerstag, 14.05.2020
Tauberbischofsheim.Bereits am Dienstag und Mittwoch der vergangenen Woche kam es in unmittelbarer Nähe zum Rathaus in Tauberbischofsheim zu zwei dreisten Diebstählen. Am 3. März wurde ein 89-Jähriger von einem unbekannten Mann mittleren Alters angesprochen und nach einer Telefonnummer gefragt. Im Gespräch wurde er um das Wechseln von zwei Euro gebeten. Hierbei wurden dem Geschädigten unbemerkt 80 Euro aus seinem Geldbeutel entwendet. Bei einem weiteren Fall, einen Tag später, wurde ein 96-jähriger Mann auf ähnliche Art und Weise in ein Gespräch verwickelt. Diesmal handelte es sich jedoch um zwei Täter. Während der Unterhaltung entwendeten die Diebe, zunächst unbemerkt, 250 Euro aus dem Geldbeutel des älteren Herrn. © Fränkische Nachrichten, Donnerstag, 12.03.2020
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Stand: 26.03.2020 17:12 Uhr - NDR 1 Welle Nord NOK-Sperrung für den Ausbau der "Mittelachse" Die erste von zwei Etappen ist geschafft: Diese Woche war von Montag bis Donnerstag der Nord-Ostsee-Kanal (NOK) in Höhe Rade jeweils von 9 Uhr bis 13 Uhr gesperrt. Grund ist der Ausbau der Hochspannungsleitung "Mittelachse". Die neue 380 Kilovolt (kV)-Höchstspannungsleitung führt auch über den NOK. Nach Angaben von Peter Hilffert, Sprecher des Netzbetreibers Tennet, liefen die Arbeiten reibungslos. Bereits vor einigen Wochen wurde mithilfe eines Hubschrauber das sogenannte Vorseil montiert. Das dient als Grundlage, um jetzt die weiteren Arbeiten durchzuführen. Bis zu vier Tennet-Monteure saßen gleichzeitig hoch oben im Mast. Sie zogen dicke Stahlseile empor und befestigten sie. Nord-Ostsee-Kanal: Arbeiten in luftiger Höhe NDR 1 Welle Nord - Nachrichten für Schleswig-Holstein - 30.03.2020 08:00 Uhr Der Ausbau der Höchstspannungsleitung "Mittelachse" kommt voran. Die neue 380-KV-Freileitung führt auch über den Nord-Ostsee-Kanal. Für die Arbeiten muss der NOK stundenweise gesperrt werden. 3,67 bei 3 Bewertungen Mit von 5 Sternen bewerten Vielen Dank. schließen Sie haben bereits abgestimmt. schließen Sperrung aus Sicherheitsgründen Um die Sicherheit für die Mitarbeiter und Schiffe zu gewährleisten, wurde der Nord-Ostsee-Kanal jeweils für rund vier Stunden gesperrt. Nach Angaben des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamts Kiel-Holtenau (WSA) kam es zu kurzen Wartezeiten im Kanal. Laut WSA-Sprecher Matthias Visser fahren zum Zeitpunkt der Sperrung statistisch gesehen acht Schiffe durch diesen Abschnitt. "Die für die Regelung des Schiffverkehrs im NOK zuständige Verkehrszentrale in Brunsbüttel hat die Schiffsführer rechtzeitig informiert, so dass sie maximal vier Stunden warten mussten", sagte Matthias Visser. Arbeiten gehen in der kommenden Woche weiter "Das Wetter war perfekt", freut sich Tennet-Sprecher Peter Hilffert. "Bei starkem Wind, Gewitter oder Glatteis wären die Arbeiten nicht möglich gewesen." Der Netzbetreiber hofft jetzt auf ähnliches Wetter in der kommenden Woche. Auch dann soll der NOK wieder von Montag bis Donnerstag jeweils von 9 Uhr bis 13 Uhr gesperrt werden. Probebetrieb der 380-KV-Leitung im Sommer Die Arbeiten finden im Zusammenhang mit dem Ausbau der neuen 380-KV-Freileitung - der "Mittelachse" - statt. "Jetzt wurden und werden die Seile eingezogen, die für die fertige Leitung gebraucht werden", erklärt Peter Hilffert. Die "Mittelachse" beginnt in Hamburg Nord und verläuft nach Norden über Audorf, Schuby und Handewitt westlich an Flensburg vorbei bis nach Dänemark. Bislang verläuft zwischen Hamburg und Dänemark eine 220-kv-Freileitung. Um den Anforderungen der Energiewende gerecht zu werden, wird sie auf einer Länge von 150 Kilometern durch eine neue 380-KV-Freileitung ersetzt. Sie kann sieben Mal so viel grünen Strom transportieren. Im Oktober soll die Leitung in Betrieb gehen. Tennet geht davon aus, dass im Sommer der Probebetrieb startet. Weitere Informationen So weit ist der Netzausbau in SH Neue Leitungen sind nötig, um Strom aus erneuerbaren Energien zu transportieren - vor allem in den Süden. Nicht überall kommen die Betreiber schnell voran. Ein Schleswig-Holstein-Überblick. mehr Dieses Thema im Programm: NDR 1 Welle Nord | Nachrichten für Schleswig-Holstein | 30.03.2020 | 08:00 Uhr
Stand: 27.04.2020 05:00 Uhr - NDR 1 Welle Nord Weniger Schiffsverkehr auf dem NOK von Christian Wolf Er ist eine der meistbefahrenen künstlichen Wasserstraße der Welt - der Nord-Ostsee-Kanal (NOK). Bereits 2019 wurde im Vergleich zum Vorjahreszeitraum weniger Ladung zwischen Kiel-Holtenau und Brunsbüttel transportiert. 2020 wird sich die Lage wahrscheinlich noch einmal verschlechtern. "Meiner Meinung nach kann man das Jahr abhaken und man kann nur hoffen, dass sich das im kommenden Winter und dem neuen Jahr einigermaßen wieder erholt", so Martin Finnberg, Ältermann der Kieler Seelotsen. Für den April rechnet Finnberg mit einem Rückgang von von mehr als 30 Prozent. Sinkende Röhlpreise und Corona "Vor allem der sinkende Röhlpreis sorgt momentan dafür, dass Reedereien den Umweg über Dänemark in Kauf nehmen", erklärt Martin Finnberg. "Anfang des Jahres hat eine Tonne Schweröl noch 350 Dollar gekostet, im Moment bekommt man das für 100 Dollar." Aber auch das Coronavirus sorgen für weniger Schiffe, die die Schleusen des Kanals passieren. Denn schon vor Wochen hätte die Kreuzfahrer-Saison losgehen sollen. "Die kompletten Kreuzfahrtschiffe fehlen. Es kommen hauptsächlich kleine Schiffe, die Futtermittel oder Dünger als Ladung haben und Container-Frachter auf dem Weg nach Hamburg", erklärt der Ältermann der Kieler Seelotsen. Viele Reederein wollen ihre Crew außerdem nicht der Gefahr einer Virusinfektion aussetzen. Denn bei einer Kanal-Durchfahrt müssen normalerweise viele unterschiedliche Menschen an Bord gehen. Weniger Schiffe auf dem NOK NDR 1 Welle Nord - Nachrichten für Schleswig-Holstein - 27.04.2020 06:00 Uhr Autor/in: Christian Wolf Auf dem Nord-Ostsee-Kanal gibt es einen deutlichen Einbruch beim Schiffsverkehr. Im laufenden Monat hat es laut Informationen der Kieler Seelotsen und der Initiative Kiel-Canal einen Rückgang von mehr als 30 Prozent gegeben. 4,5 bei 2 Bewertungen Mit von 5 Sternen bewerten Vielen Dank. schließen Sie haben bereits abgestimmt. schließen Forderung nach politischer Hilfe Die Initiative Kiel-Canal, die sich seit Jahren für die Interessen der Menschen einsetzt, die mit dem Nord-Ostsee-Kanal Geld verdienen, fordert deshalb Hilfe von der Politik. In einem Brief an das Bundesverkehrsministerium fordert die Initiative eine Senkung der Abgaben für das Befahren des Kanals. Die wurden schon einmal während der Finanzkrise 2008 gesenkt. Jens-Broder Knudsen, Vorsitzender der Initiative Kiel-Canal, sagt: "Nach unserer Ansicht müssen die Abgaben sogar stärker reduziert werden als damals, weil wir einen noch stärken Einbruch auf dem Nord-Ostsee-Kanal befürchten als damals." Bund unterstützt Kanalsteurer Eine erste Entlastung gibt es schon für die Kanalsteurer. "Wir haben uns mit Nachdruck dafür eingesetzt, dass die Mitglieder des Kanalsteurervereins von der Bundesagentur für Arbeit als bezugsberechtigt für Kurzarbeitergeld anerkannt werden", so Enak Ferlemann, Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium. So soll der Einnahmeverlust kompensiert werden. Für Jens-Broder Knudsen ein Schritt in die richtige Richtung: "Der große Wurf ist es aber nicht. Insgesamt hängen ja 3.000 Arbeitsplätze direkt oder indirekt vom Kanal ab. Daher ist es wichtig, den Kanal international wettbewerbsfähig zu halten und das geht nur mit einer Senkung der Abgaben." Weitere Informationen Nord-Ostsee-Kanal: Weniger Schiffe und Ladung Auf dem Nord-Ostsee-Kanal waren im vergangenen Jahr weniger Schiffe mit weniger Fracht unterwegs. Die Branche setzt auf eine Modernisierung, allerdings ist Geduld gefragt. mehr NOK: Nach jahrelanger Planung startet der Ausbau Seit 2004 wird am Ausbau des Nord-Ostsee-Kanals (NOK) geplant. Nun haben die Bauarbeiten an einer der meistbefahrenen künstlichen Wasserstraßen der Welt begonnen. Ein Ende ist noch nicht in Sicht. mehr Dieses Thema im Programm: NDR 1 Welle Nord | Nachrichten für Schleswig-Holstein | 27.04.2020 | 06:00 Uhr
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Siegen-Wittgenstein. Die Gewerkschaft Verdi hat ein kritisches Auge auf die wegen Corona liberalisierten Öffnungszeiten im Kreis Siegen-Wittgenstein. Der Einzelhandel für Lebensmittel, Wochenmärkte, Abhol- und Lieferdienste, Apotheken sowie der Großhandel dürfen nach einer Verfügung des Kreises Siegen-Wittgenstein inzwischen „bis auf weiteres auch sonntags und feiertags von 13 bis 18 Uhr öffnen“. Hier hätten große Ketten wie Rewe aber wohl schon abgewunken, sagt der Siegener Verdi-Gewerkschafter Jürgen Weiskirch im Gespräch mit unserer Redaktion. Schließlich brumme das Geschäft bei Rewe, Lidl, Aldi Co. ja schon „die Woche über von Montag bis Samstag“. Und Liefer-Engpässe, die eine Sonntagsöffnung rechtfertigen würden, gebe es auch nicht. Vielmehr sollte das Augenmerk hier dem Schutz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gelten, findet Weiskirch.
Ganz gespannt sitzen die Jungen und Mädchen der Grundschule Im Odeborntal und acht Vorschulkinder aus dem evangelischen Kindergarten Zwergenland Girkhausen in der Turnhalle. „Guten Morgen, Herr Puppenspieler!“ Bernd Linde war wieder zu Besuch. Der Puppenspieler stammt übrigens aus Wingeshausen und lebt heute in Hannover. Kreis Siegen-Wittgenstein erhält für Projekte der kulturellen Bildung insgesamt 74.000 Euro. Siegen-Wittgenstein. Das Landesprogramm Kultur und Schule ermöglicht Schülerinnen und Schülern Begegnungen mit Kunst und Kultur unabhängig von Geldbeutel und familiären Hintergrund. Ab dem Schuljahr 2020/2021 erhöht das Land die Mittel um 500.000 Euro auf insgesamt 4,45 Millionen Euro. Der Kreis Siegen-Wittgenstein erhält für Projekte der kulturellen Bildung insgesamt 74.000 Euro. Dazu erklärt die CDU-Landtagsabgeordnete Anke Fuchs-Dreisbach aus Bad Berleburg: Begeisterung für Kunst wecken „Die Schulen sind ein zentraler Ort für die kulturelle Bildung von Kindern und Jugendlichen. Schülerinnen und Schüler haben dort oft ihren ersten Kontakt zu Theater, bildender Kunst, Musik oder Tanz. Hier bietet sich die Chance für eine anhaltende Begeisterung für Kunst und Kultur. Mit dem Landesprogramm hoffen wir, dass noch mehr Kulturschaffende für künstlerische und kulturelle Projekte an Schulen in Siegen-Wittgenstein gewonnen werden können.“ Stadt Siegen profitiert stark „Insgesamt erhält der Kreis Siegen-Wittgenstein 74.000 Euro aus dem Landesprogramm. 34.500 Euro davon entfallen auf die Stadt Siegen. Das Programm richtet sich sowohl an Künstlerinnen und Künstler als auch an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Kulturinstitutionen und Einrichtungen der künstlerisch-kulturellen Bildung. Bewerbungen für Projektvorhaben im Schuljahr 2020/2021 können noch bis zum 31. März beim „Kultur!Büro“ des Kreises Siegen-Wittgenstein (für alle Kommunen außer der Stadt Siegen) bzw. beim Kulturamt der Stadt Siegen eingereicht werden. Wir hoffen, dass sich viele Bewerberinnen und Bewerber mit interessanten Projekten finden. Denn davon profitieren die Schülerinnen und Schüler in Siegen-Wittgenstein“ ergänzt der Siegener Abgeordnete Jens Kamieth. Weitere Informationen zum NRW-Programm Landesprogramm Kultur und Schule sowie der Orientierungsrahmen sind abrufbar unter: https://www.mkw.nrw/kultur/foerderungen/landesprogramm-kultur-und-schule
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Arbeitslosenquote steigt im Januar leicht an – sinkt aber im Vergleich zum Vorjahr Ende Januar waren in der Schweiz 121'018 Arbeitslose bei den Regionalen Arbeitsmarktvermittlungszentren (RAV) gemeldet. Das sind gut 3700 mehr als im Vormonat. Etwas mehr Arbeitslose im Januar – im Vergleich zum Vorjahresmonat ist die Arbeitslosenquote jedoch gesunken. Gaetan Bally / KEYSTONE (sat) Die Arbeitslosenquote steigt damit auf 2,6 Prozent, wie das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) am Montag mitteilte. Im Dezember 2019 hatte die Arbeitslosenquote noch bei 2,5 Prozent gelegen. Gegenüber dem Vorjahresmonat verringerte sich die Arbeitslosigkeit im Januar laut Seco jedoch um gut 2900 Personen. Nach Alterskategorien betrachtet erhöhte sich die Jugendarbeitslosigkeit im Januar leicht, während die Zahl der Arbeitslosen zwischen 50 und 64 Jahren etwas stärker anstieg. Im Vergleich zum Vorjahresmonat hat die Zahl der Arbeitslosen jedoch in beiden Alterskategorien abgenommen. Mehr offene Stellen den RAV gemeldet Was die Zahl der offenen Stellen angeht, meldet das Seco ein Plus von 8800 offenen Stellen. Diese Zahl lässt sich jedoch mit der am 1. Juli 2018 eingeführten Stellenmeldepflicht erklären. War diese zuerst auf Berufsarten mit einer Arbeitslosenquote von mindestens acht Prozent eingeführt worden, gilt seit dem 1. Januar 2020 neu ein Schwellenwert von fünf Prozent. Die Zahl der bei den RAV gemeldeten offenen Stellen erhöhte sich damit im Januar auf 38’552 Stellen. Von diesen unterlagen laut Seco 23’594 Stellen der Meldepflicht, die übrigen sind den RAV freiwillig von Firmen gemeldet worden.
Im Februar ist die Arbeitslosigkeit gesunken – auch gegenüber dem Vorjahresmonat Ende Februar waren 117’822 Arbeitslose bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) eingeschrieben. Das sind 3’196 weniger als im Vormonat, wie das Staatssekretariat für Wirtschaft mitteilt. Im Februar waren weniger Arbeitslose bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) eingeschrieben. Gaetan Bally / KEYSTONE (sat) Damit sank die Arbeitslosenquote laut Seco von 2,6% im Januar 2020 auf 2,5% im vergangenen Monat. Und auch gegenüber dem Vorjahresmonat verringerte sich die Arbeitslosigkeit im Februar 2020 laut Seco um 1’651 Personen (-1,4%). Die Jugendarbeitslosigkeit (15- bis 24-Jährige) verringerte sich innert Monatsfrist um 477 Personen (-3,8%) auf 12’120. Ebenfalls verringert hat sich die Zahl der Arbeitslosen im Alter von 50-64 Jahren – und zwar um 733 Personen (-2,1%) auf 33’417.
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Berlins Abgeordnete sind sich nicht einig, ob Gesichtsschleier an Schulen und Hochschulen verboten werden sollten. Wenig überraschend: Die AfD ist für ein Verbot, SPD und Grüne dagegen. Die AfD-Fraktion hatte einen entsprechenden Antrag im Abgeordnetenhaus gestellt, mit dem der Senat aufgefordert werden sollte, das Schulgesetz und das Gesetz über die Hochschulen für das Land Berlin zu ändern. Aus Sicht der AfD solle so der politische Islam zurück gedrängt werden. Sven Kohlmeier von der SPD wies das bei der Plenarsitzung am Donnerstag als überflüssig zurück. In Berlin gebe es kein dementsprechendes Problem. Bettina Jarasch von den Grünen sagte, ein pauschales Verbot helfe auch den Frauen nicht, die Burka oder den Nikab genannten Gesichtsschleier trügen. Ein pauschales Verbot wäre außerdem verfassungswidrig. Dirk Stettner von der CDU sagte dagegen: „Vollverschleierung von Frauen ist nach meiner Überzeugung ein Zeichen ihrer Unterdrückung und hat an Berlins Schulen nichts verloren.“ Wie solle ein Lehrer eine Schülerin unterrichten, die er gar nicht sehe, fragte er. Stettner forderte eine gesetzliche Regelung, bevor es Fälle an den Schulen gebe, forderte dafür aber „einen vernünftigen Antrag“. Auch Paul Fresdorf von der FDP schloss sich der Idee einer gesetzlichen Regelung an, teilte aber die Kritik am Antrag der AfD, er sei nicht konkret genug. Der Antrag wurde an die zuständigen Ausschüsse überwiesen.
Berlin. Die Corona-Krise hat die politische Stimmung auch in Berlin erheblich in Bewegung gebracht. Wie im Bund und vielen anderen Bundesländern profitiert die CDU besonders stark. Erstmals seit zweieinhalb Jahren ist die Union wieder stärkste Partei im Berlin Trend, den Infratest dimap regelmäßig für die Berliner Morgenpost und die RBB-Abendschau ermittelt. Gegenüber dem November 2019 legte die CDU um fünf Prozentpunkte zu und kommt jetzt auf 23 Prozent. Anders als in anderen Bundesländern ist kein Zugewinn für die Regierungsparteien in ihrer Gesamtheit zu beobachten. Zwar wuchs die SPD um vier Punkte auf 20 Prozent, den höchsten Wert seit 2018. Dagegen verloren die Koalitionspartner von Grünen und Linken. Grüne büßen Spitzenplatz ein Die Öko-Partei hat im Berlin Trend ihren seit November 2018 behaupteten Spitzenplatz in der Berliner Parteienlandschaft eingebüßt. Nach Verlusten von zwei Prozentpunkten, was im Bundesvergleich für die Grünen ein moderater Wert ist, kommen sie derzeit mit 21 Prozent auf Platz zwei hinter der CDU, bleiben jedoch stärkste Senatspartei. Lesen Sie auch: Mehrheit der Berliner ist mit Krisenmanagement zufrieden Die Linken erreichen nach einem Minus von drei Punkten noch 14 Prozent. So schlecht wurde die Partei seit den Berliner Wahlen von 2016 nicht mehr gesehen. Insgesamt steht die rot-rot-grüne Koalition jedoch stabil da. 55 Prozent der Wähler unterstützen die den Senat tragenden Kräfte. Im vergangenen November waren es 56 Prozent. Opposition profitiert nicht von der Krise Die anderen Oppositionsparteien neben der CDU profitieren nicht von der Krise. Die AfD verliert vier Punkte und steht bei zehn Prozent, was deutlich unter ihrem Wahlergebnis liegt. Die FDP stagniert bei fünf Prozent und müsste weiter um den Wiedereinzug ins Abgeordnetenhaus bangen, wenn heute Wahlen wären. Die anderen Parteien sammeln wie beim letzten Berlin Trend sieben Prozent der Stimmen ein. Infratest dimap befragte für die repräsentative Studie zwischen dem 22. Und 25. April insgesamt 1002 wahlberechtigte Berliner am Telefon. Alle Nachrichten zum Coronavirus in Berlin, Deutschland und der Welt: Die wichtigsten Fragen und Antworten zum Coronavirus in Berlin haben wir hier für Sie zusammengetragen. In unserem Newsblog berichten wir über die aktuellen Coronavirus-Entwicklungen in Berlin und Brandenburg. Die deutschlandweiten und internationalen Coronavirus-News können Sie hier lesen. Zudem zeigen wir in einer interaktiven Karte, wie sich das Coronavirus in Berlin, Deutschland, Europa und der Welt ausbreitet. Alle weiteren wichtigen Informationen zum Coronavirus bekommen Sie hier. Die Umfrage macht auch eine große Übereinstimmung der Berliner Bevölkerung mit dem politischen Kurs in Bund und Land in der Corona-Krise deutlich. Die beschlossenen Lockerungen mit Öffnungen von Geschäften bis zu einer Größe von 800 Quadratmetern, der Rückkehr zum Schulbetrieb und der Erlaubnis von Museums und Zoobesuchen werden nur von sehr wenigen Befragten als unzureichend bewertet. Zwölf Prozent gehen jüngste Öffnungen nicht weit genug Zwölf Prozent sind der Ansicht, diese Liberalisierung gehe nicht weit genug. Dieser Anteil zieht sich mehr oder weniger durch alle Altersgruppen. Männer erweisen sich als etwas ungeduldiger als Frauen, 15 Prozent sind für weitere Öffnungen, unter den Frauen sind es 10 Prozent. Die formal höher gebildeten sprechen sich mit 14 Prozent eher für Lockerungen aus als Berliner mit niedrigerem Schulabschluss, von denen nur sieben Prozent diese Meinung vertreten. Mit seinem Kurs des Herantastens an eine Normalität liegt der Senat auf einer Linie mit knapp der Hälfte der Befragten. 46 Prozent schätzen die beschlossenen Schritte als „gerade richtig“ ein. Sehr viele Berliner glauben aber auch, die Politiker seien „zu weit“ gegangen. Dieser Ansicht sind 38 Prozent der Befragten. Unter den jüngeren zwischen 18 und 39-Jahren ist diese Einschätzung mit 48 Prozent deutlich verbreiteter als unter den Älteren über 65, von denen nur ein knappes Drittel diese Meinung teilt. Umfrage: Berlin Trend: Mehrheit der Berliner für Mundschutz-Pflicht Sortiert man die Befragten nach politischer Präferenz, erweisen sich die Anhänger der Grünen als besonders vorsichtig. Mehr als die Hälfte (51 Prozent) gehen die Lockerungen zu weit, nur sechs Prozent würden gerne weiter öffnen. Die Sympathisanten von CDU, SPD und Linkspartei ticken in dieser Frage annähernd gleich. Jeweils die Hälfte findet den eingeschlagenen Weg richtig, je 38 Prozent (im Falle der Linken 40 Prozent) halten ihn für zu gewagt und jeder Zehnte wäre dafür, das Alltagsleben schneller wieder hochzufahren. Komplizierter ist die Lage bei AfD und FDP, was deren mäßiges Abschneiden erklären mag. Im Lager der AfD hält die Hälfte (48 Prozent) den Senatskurs für richtig, 28 Prozent würden lieber vorsichtiger sein und nur 18 Prozent sind für eine weitere Öffnung. Unter Liberalen ist jeder Dritte dafür, die Einschränkungen sollten schneller aufzuheben. Aber jedem vierten FDP-Anhänger gehen sie auch zu weit. Coronavirus in Berlin - Das müssen Berliner wissen:
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Sommer ist spezialisiert auf Produktion und Vertrieb von Garagentoren. Die aktuelle Geschäftsentwicklung und Vergrößerung der Produktpalette brachten die Firma an die Grenzen ihrer Raumkapazitäten. Daher entschlossen sich Mario und Stefan Koll, die seit 2016 das Familienunternehmen in zweiter Generation führen, zu einem Neubau des Firmengebäudes. Sie erwarben in unmittelbarer Nähe ein Grundstück an der B127, neben dem Roten Kreuz Walding. Das Investitionsvolumen beträgt rund 1,3 Millionen Euro. Die Fertigstellung ist bis Ende des Jahres geplant. Zurzeit sind 12 Mitarbeiter am Firmenstandort Walding beschäftigt. turned_in turned_in info Mit dem Klick auf das Icon fügen Sie das Schlagwort zu Ihren Themen hinzu. turned_in info Mit dem Klick auf das Icon öffnen Sie Ihre "meine Themen" Seite. Sie haben von 15 Schlagworten gespeichert und müssten Schlagworte entfernen. turned_in info Mit dem Klick auf das Icon entfernen Sie das Schlagwort aus Ihren Themen. turned_in Fügen Sie das Thema zu Ihren Themen hinzu.
Neben dem Beistand in der letzten Lebensphase sei auch wesentlich, die Hinterbliebenen in ihrer Trauer nicht alleinzulassen, betont Koordinatorin Andrea Katzlberger vom Roten Kreuz. Tod und Trauer würden Hinterbliebene oftmals in schwere Lebenskrisen stürzen. Das Tragen der Last des Schmerzes und die Sinnfrage machten das Weiterleben mühsam. Trauerarbeit habe zum Ziel, über den Verlust hinwegzukommen und sich vom Verstorbenen zu lösen, ohne ihn zu vergessen. "Die Trauerarbeit beginnt mit der Erkenntnis der Realität des Todes und endet in der Aufnahme neuer Beziehungen", sagt Katzlberger. Infos unter www.roteskreuz.at turned_in turned_in info Mit dem Klick auf das Icon fügen Sie das Schlagwort zu Ihren Themen hinzu. turned_in info Mit dem Klick auf das Icon öffnen Sie Ihre "meine Themen" Seite. Sie haben von 15 Schlagworten gespeichert und müssten Schlagworte entfernen. turned_in info Mit dem Klick auf das Icon entfernen Sie das Schlagwort aus Ihren Themen. turned_in Fügen Sie das Thema zu Ihren Themen hinzu.
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Die größte seit dem letzten Vierteljahrhundert Verlegung des amerikanischen bewaffneten Kontingents nach Europa stieß auf harten Widerstand der deutschen Abgeordneten. Es wurde von der Veröffentlichung «Neues Deutschland» berichtet. Die Übungen der Allianz mit dem Namen «Defender Europe 2020» sollen nächste Woche beginnen. An den Manövern werden 37.000 Soldaten der US-Armeen und ihrer Verbündeten beteiligt sein. Sie wollen den Transfer der amerikanischen Streitkräfte nach Osteuropa klären. «Dies ist ein offensichtlicher Versuch einer antirussischen Provokation, ein Versuch, ein falsches Bild des Feindes zu schaffen, und auch eine Verschwendung von Finanzen und Ressourcen», sagte Abgeordnete der Linkspartei im sächsischen Parlament Antonia Mersching. Darüber hinaus kritisierte die sächsische Linke die Bundeswehr dafür, dass die deutschen Soldaten eine sehr zweifelhafte Aufgabe bekamen — die logistische Unterstützung der US-Truppen. Die Abgeordneten äußerten sich auch unzufrieden darüber, dass das Übungsgelände in der Oberluzitz, der Grenzregion Sachsens zu Polen, ein Stützpunkt für die NATO-Streitkräfte sein wird. In diesem Zusammenhang forderten die Parlamentarier die sächsische Regierung auf, «alles zu tun, um die Ausbeutung des Territoriums des Landes Sachsen zum Manövrieren und Entsenden von Streitkräften des Nordatlantischen Bündnisses gegen Russland zu verbieten». Bundestagsabgeordneter Tobias Pflüger machte darauf aufmerksam, dass der größte Teil der Manöver für April und Mai geplant ist. Er schloss nicht aus, dass das Bündnis bei einem Ausbruch gegen Russland auch vor dem Hintergrund der Feier des 75. Jahrestages des Sieges Übungen durchführen würde. Gleichzeitig erinnerte er daran, dass es die Sowjetunion war, die dem Faschismus ein Ende setzte.
Die Linksfraktion im Bundestag hat einen Antrag an die Bundesregierung vorbereitet, in dem sie dazu aufruft, den Transit von ausländischen Truppen für die Nato-Übungen „Defender Europe 2020“ durch Deutschland umgehend zu untersagen sowie „keine Einheiten der Bundeswehr für die Teilnahme an dem Manöver unweit der russischen Grenze aufzustellen“. Die militärischen Verlegungen im Rahmen von „Defender Europe 2020“ schadeten der Sicherheit in Europa und verletzen den Geist der Nato-Russland-Grundakte, so die Abgeordneten. „Dass die Nato ausgerechnet in den Tagen um den 75. Jahrestag der Einnahme Berlins durch die Rote Armee und des Sieges über den Hitlerfaschismus in solch unverantwortlicher Weise mit der militärischen Stabilität in Europa spielt, ist ein Affront gegen die russische Bevölkerung und viele Menschen in den anderen Ländern der ehemaligen Sowjetunion – waren es doch ihre Vorfahren, die im Zweiten Weltkrieg die größte Anstrengung und die größten Opfer für die Befreiung Europas vom Faschismus erbrachten“, heißt es im Dokument. „Statt aus dieser Geschichte Lehren zu ziehen und endlich energische eigene Schritte hin zu Verständigung, Dialog, Entspannung und einem System kollektiver Sicherheit in Europa, das Russland einschließt, zu gehen, leistet die deutsche Bundesregierung entscheidende Unterstützung bei der Verlegung der Truppen nach Osten, und stellt auch Kampftruppen für Kampfübungen im Baltikum und in Polen.“ Lawrow über Manöver „Defender Europe 2020“ Moskau wird laut dem russische Außenminister, Sergej Lawrow, auf das Nato-Manöver „Defender Europe 2020“ reagieren, in dessen Rahmen Tausende Militärtechnikgeräte der US-amerikanischen Armee sowie mehr als 20.000 US-Soldaten nach Europa gebracht werden sollen. „Insgesamt mehr als 40.000 Menschen werden sich an diesem Manöver beteiligen“, so Lawrow. „Natürlich werden wir reagieren. Wir können keine Prozesse ignorieren, die uns große Sorgen bereiten. Aber wir werden so reagieren, dass dadurch keine überflüssigen Risiken entstehen“, erläuterte Russlands Außenminister. „Defender Europe 2020“ Das Manöver „Defender Europe 2020“ soll im April-Mai stattfinden. Insgesamt nehmen an dem US-geführten Manöver „Defender Europe 2020“ 37.000 Soldaten aus 18 Staaten teil. Aus den Vereinigten Staaten werden dafür zusätzlich 20.000 Soldaten nach Europa kommen. Laut Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg ist das „die größte Entsendung von US-Truppen nach Europa seit mehr als 25 Jahren“. ns/ae
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Mit der bedingungslosen Kapitulation der Wehrmacht endete vor 75 Jahren der Zweite Weltkrieg. In Berlin werden die Spitzen der fünf Verfassungsorgane diesen Tag der Befreiung würdigen – unter anderem mit einer Kranzniederlegung. Teilnehmen werden auch Bundeskanzlerin Merkel und Bundespräsident Steinmeier. Berlin. Deutschland gedenkt an diesem Freitag des Endes des Zweiten Weltkriegs und der Befreiung vom Nationalsozialismus vor 75 Jahren. Mit der bedingungslosen Kapitulation der Wehrmacht endete am 8. Mai 1945 der von Hitler-Deutschland entfesselte Krieg in Europa. Er kostete hier und in Asien nach unterschiedlichen Schätzungen zwischen 55 und mehr als 60 Millionen Menschen das Leben. In Berlin werden die Spitzen der fünf Verfassungsorgane diesen Tag der Befreiung würdigen. Vorgesehen ist eine Kranzniederlegung an der Neuen Wache, der zentralen Gedenkstätte der Bundesrepublik für die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier wird im Anschluss eine Rede halten. Teilnehmen werden auch Bundeskanzlerin Angela Merkel sowie die Präsidenten des Bundestags, Bundesrats und Bundesverfassungsgerichts, Wolfgang Schäuble (CDU), Dietmar Woidke (SPD) und Andreas Voßkuhle. Bereits am Vormittag erinnern evangelische und katholische Kirche mit einem gemeinsamen Gottesdienst im Berliner Dom an das historische Ereignis. Livestream zur Kranzniederlegung mit Merkel und Steinmeier in Berlin Sehen Sie hier ab 12 Uhr die Kranzniederlegung an der Opfergedenkstätte Neue Wache in Berlin live im Stream: Falls Sie den Stream nicht sehen können, klicken Sie bitte hier. (Weiterleitung zu Facebook) RND/das/dpa
75 Jahre nach der Befreiung Deutschlands von der nationalsozialistischen Diktatur hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier die Bürger zur Verteidigung der Demokratie aufgerufen. „Damals wurden wir befreit. Heute müssen wir uns selbst befreien“, sagte er am Freitag in Berlin und nannte neuen Nationalismus, Hass, Hetze sowie „Fremdenfeindlichkeit und Demokratieverachtung“. Bei der zentralen Gedenkveranstaltung zum Ende des Zweiten Weltkriegs am 8. Mai 1945 wies Steinmeier mahnend auf die deutsche Verantwortung für den Zusammenhalt Europas als Konsequenz aus der Geschichte hin – auch jetzt in der Corona-Krise. Lesen Sie auch Holocaust-Überlebender Leon Schwarzbaum „Das schulde ich den Toten“ Leon Schwarzbaum (99) überlebte die Konzentrationslager Auschwitz, Buchenwald und Sachsenhausen. BILD hat mit ihm gesprochen. US-Veteran Erinnert sich So überlebte ich die Kriegsgefangenschaft George F. Mills kämpfte in mehreren blutigen Schlachten des Zweiten Weltkriegs, wurde gefangen – und kurz vor Kriegsende befreit. Steinmeier sagte, 1945 sei Deutschland militärisch besiegt, politisch und wirtschaftlich am Boden, moralisch zerrüttet gewesen. „Wir hatten uns die ganze Welt zum Feind gemacht.“ 75 Jahre später müsse man wegen der Corona-Pandemie zwar allein gedenken, sei aber nicht allein. „Das ist die glückliche Botschaft des heutigen Tages. Wir leben in einer starken, gefestigten Demokratie, im dreißigsten Jahr des wiedervereinten Deutschlands, im Herzen eines friedlichen und vereinten Europa. (…) Ja, wir Deutsche dürfen heute sagen: Der Tag der Befreiung ist ein Tag der Dankbarkeit!“ Auch Interessant Das „Nie wieder!“, das sich die Deutschen nach dem Krieg geschworen hätten, bedeute für sie vor allem „Nie wieder allein!“ „Wir müssen Europa zusammenhalten. Wir müssen als Europäer denken, fühlen und handeln. Wenn wir Europa, auch in und nach dieser Pandemie, nicht zusammenhalten, dann erweisen wir uns des 8. Mai nicht als würdig.“ Zur Befreiung von außen sei nach 1945 die „innere Befreiung“ durch die schmerzhafte Aufarbeitung des Geschehenen gekommen, sagte Steinmeier. Einen Schlussstrich unter diesen Prozess lehnte Steinmeier strikt ab: „Es gibt kein Ende des Erinnerns. Es gibt keine Erlösung von unserer Geschichte.“ Wer einen Schlussstrich fordere, „entwertet auch all das Gute, das wir seither errungen haben – der verleugnet sogar den Wesenskern unserer Demokratie“. Lesen Sie auch US-Veteranen in Deutschland „Sie haben die Freiheit der Welt gerettet“ Fast 75 Jahre nach Kriegsende reisten US-Veteranen wieder nach Deutschland. BILD begleitete die Männer, die Orte des Krieges besuchten. Die deutsche Geschichte sei eine „gebrochene Geschichte“, betonte Steinmeier. Dazu gehöre die Verantwortung für millionenfachen Mord und millionenfaches Leid. „Das bricht uns das Herz. Deshalb: Man kann dieses Land nur mit gebrochenem Herzen lieben.“ Zum Gedenken an den 8. Mai 1945 versammelten sich mit Steinmeier auch die Spitzen der vier anderen Verfassungsorgane – Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sowie die Präsidenten des Bundestags, Bundesrats und Bundesverfassungsgerichts, Wolfgang Schäuble (CDU), Dietmar Woidke (SPD) und Andreas Voßkuhle – an der Neuen Wache in Berlin. Sie ist die zentrale Gedenkstätte der Bundesrepublik für die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft. Mit der bedingungslosen Kapitulation der Wehrmacht endete am 8. Mai 1945 der von Hitler-Deutschland entfesselte Zweite Weltkrieg in Europa. Er kostete hier und in Asien, je nach Schätzung, zwischen 55 und mehr als 60 Millionen Menschen das Leben. Darunter waren auch etwa sechs Millionen europäische Juden, die die Nationalsozialisten in ihrem Rassenwahn ermordeten.
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Ukraine-Konflikt Bald Gipfeltreffen für Frieden in der Ost-Ukraine? 02.10.2019, 13:50 Uhr | dpa Wolodymyr Selenskyj: Der ukrainische Präsident will den umkämpften Gebieten im Osten des Landes einen vorläufigen Sonderstatus einräumen und so die Grundlage für ein Gipfeltreffen schaffen. (Quelle: Reuters) Im Ukraine-Konflikt scheint der erste Schritt für eine friedliche Lösung in Sicht. Frankreich, Deutschland, die Ukraine und Russland wollen zu einem Gipfeltreffen zusammenkommen. (Quelle: Reuters) Ein Sprecher des Kremls bestätigte den Willen Russlands zu einem baldigen Gipfeltreffen für weitere Schritte Richtung Frieden im Ukraine-Konflikt. Daran wäre wohl auch Deutschland beteiligt. Im Ukraine-Konflikt sieht der Kreml, nach der Einigung auf einen Sonderstatus für die umkämpften Gebiete im Donbass, die Chance eines Gipfeltreffens für weitere Friedensschritte. Es sei positiv, dass die Konfliktparteien am Vortag die so bezeichnete "Steinmeier-Formel" unterschrieben hätten, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow, der Agentur Interfax zufolge, am Mittwoch. Damit könnten bald die Vorbereitungen eines Gipfels im "Normandie-Format" - also mit Deutschland, Frankreich, der Ukraine und Russland - beginnen. Sonderstatus nach "Steinmeier-Formel" Russland hoffe, dass die Ukraine weitere Schritte unternehme, um den 2015 in Minsk für die Ostukraine vereinbarten Friedensplan umzusetzen, sagte er. Die Ukraine-Kontaktgruppe hatte den Sonderstatus am Dienstag in Minsk festgeklopft. Die nach dem Bundespräsidenten und Ex-Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) benannte Formel regelt, ab wann die von der Ukraine abtrünnigen Regionen Luhansk und Donezk einen Sonderstatus erhalten. Zuerst sollen dort Wahlen abgehalten werden, am Tag der Abstimmung selbst soll zunächst ein vorläufiger Sonderstatus gelten. Wenn dann die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) die Wahlen als gültig einstuft, soll der Sonderstatus auch in der ukrainischen Verfassung verankert werden. Auf diese Weise hoffen die von Moskau unterstützten Separatisten etwa, auch künftig ihre Muttersprache Russisch sprechen zu dürfen. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj sieht sich indessen massivem Druck der Opposition ausgesetzt. Es kam zu Straßenprotesten in Kiew wegen der "Steinmeier-Formel". Ex-Regierungschefin Julia Timoschenko warnte davor, die Ukraine in eine "Kolonie Russlands" zu verwandeln. Ex-Präsident Petro Poroschenko sprach mit Blick auf Kremlchef Wladimir Putin von einer "Putin-Formel". Der Schritt werde eine Aufhebung der EU-Sanktionen gegen Russland begünstigen.
Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) hat Russland und die Ukraine zu einer raschen Umsetzung der Minsker Friedensbeschlüsse ermahnt. Die Corona-Pandemie dürfe "kein Feigenblatt sein", um den Prozess nicht wie vereinbart voranzutreiben, sagte Maas. Die Bemühungen für einen Frieden in der Ostukraine sind wieder ins Stocken geraten. Die Corona-Pandemie dürfe dafür „kein Feigenblatt sein“, mahnte Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) am Donnerstag nach einer Videokonferenz mit den Außenministern Russlands, der Ukraine und Frankreichs. Ein ursprünglich für April vereinbarter Gipfel der Staats- und Regierungschefs im sogenannten Normandie-Format ist weiter nicht in Sicht. Die Beschlüsse von Minsk und des letzten Ukraine-Gipfels vom Dezember in Paris dürften „nicht kaputtgemacht werden“, rügte Maas. Das Wichtigste sei es, eine dauerhafte und vollständige Waffenruhe zu erzielen. Auf eine solche Feuerpause hatten sich Russlands Präsident Wladimir Putin und der ukrainische Staatschef Wolodymyr Selenskyj bei ihrem ersten Treffen unter deutsch-französischer Vermittlung in Paris verständigt. Die Waffenruhe sollte ursprünglich bis zum Jahreswechsel kommen. Russland warf der Ukraine nun eine Blockadehaltung vor. Der russische Außenminister Sergej Lawrow kritisierte, Kiew halte den bereits im Juli 2019 ausgerufenen Waffenstillstand in dem Krisengebiet nicht ein. „Die Verantwortlichen in Kiew vermeiden einen direkten Dialog“ mit den prorussischen Rebellen, kritisierte Lawrow. Der ukrainische Außenminister Dmytro Kuleba erklärte, Russland habe seinerseits „viele Male gegen seine Verpflichtungen verstoßen“. Er warf Moskau „mangelndes Vertrauen“ in den Friedensprozess vor. Deutschland und Frankreich äußerten sich in einer gemeinsamen Erklärung „tief besorgt“ über die Beschränkungen, mit denen sich die Beobachtermission der Organisation für die Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) konfrontiert sieht. Russland müsse seinen Einfluss geltend machen und sicheren Zugang gewährleisten, betonten sie. Nach den Worten von Maas müsste es zudem dringend Verbesserungen der humanitären Lage in der Ost-Ukraine geben. So bedeute die weitgehende Schließung der sogenannten Kontaktlinie zwischen den ukrainischen Regierungstruppen und den pro-russischen Rebellen für die Bevölkerung „Strapazen und Schikanen“. Auch bei der Entminung und beim Austausch von Gefangenen seien weitere Erfolge „dringend nötig“. Alle Seiten einigten sich nach Angaben von Maas darauf, Fortschritte in rund einem Monat zu überprüfen. Bei der Videokonferenz vermittelte der SPD-Politiker gemeinsam mit dem französischen Außenminister Jean-Yves Le Drian. (afp/rm)
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DÜSSELDORF (dpa-AFX) - Leere Plätze und leere Straßen: Nach dem seit Mitternacht geltenden Kontaktverbot in Nordrhein-Westfalen sind kaum noch Menschen in den ansonsten stark besuchten Innenstädten der Großstädte zu sehen. Wo Cafés mit aufgestellten Tischen eigentlich die ersten Besucher begrüßen würden, herrschte gähnende Leere, wie Webcams zeigten. Auch auf den Autobahnen und den Hauptverkehrsachsen der Großstädte sind nur noch wenige unterwegs. Zum Wochenstart am Montagmorgen summieren sich normalerweise die Staus im Pendlerland Nummer 1 nicht selten auf mehrere Hundert Kilometer in NRW. Im Kampf gegen die rasante Ausbreitung des Coronavirus hatte die Landesregierung am Sonntag noch härtere Einschränkungen im öffentlichen Leben beschlossen. Alle Ansammlungen ab drei Personen in der Öffentlichkeit sind seit Montag verboten. Ausgenommen sind allerdings Familien sowie in einem Haushalt lebende Personen - sie dürfen weiterhin gemeinsam in der Öffentlichkeit unterwegs sein. Die Polizeidirektionen in den drei größten Städten des Landes hielten sich zunächst noch mit Einschätzungen zurück. In Düsseldorf hieß es bei der Polizei zumindest, es habe keine gesteigerten Einsätze gegeben. Nordrhein-Westfalens Innenminister Herbert Reul (CDU) hält die wegen der Corona-Pandemie beschlossene Kontaktsperre für kontrollierbar. "Natürlich geht das. Übrigens ist da die Polizei nicht alleine für verantwortlich, sondern auch die Ordnungsämter, die Ordnungsdienste", sagte er im "Bericht aus Berlin" am Sonntagabend in der ARD. Gebe es Menschenansammlungen, müsse eingeschritten werden, erklärte er. Seit Montag gilt zusätzlich für Restaurants und Gaststätten eine neue Rechtsverordnung. Sie werden bis zum Ende der Osterferien am 19. April geschlossen. Außer-Haus-Verkauf und Lieferungen sind allerdings weiterhin möglich. Überall dort, wo beim Kontakt mit den Kunden ein Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann, muss die Arbeit eingestellt werden. Das gilt für Friseure, Massagesalons und Tattoo-Studios. Außerdem verfügte die NRW-Regierung, Besuche in stationären Pflegeheimen jetzt grundsätzlich zu unterlassen. Besuche sind nur noch erlaubt, wenn sie der medizinischen oder pflegerischen Versorgung dienen oder aus Rechtsgründen erforderlich sind. Die Zahl der bestätigten Coronavirus-Infektionen war am Wochenende in NRW erneut weiter gestiegen. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums gab es am Sonntag (Stand 11.00 Uhr) in NRW 7361 nachgewiesene Fälle - gut 600 mehr als am Vortag. 32 Menschen sind bislang am Coronavirus landesweit gestorben, ein Anstieg um neun innerhalb eines Tages./vd/DP/mis
NRW : Innenminister Reul: Kontaktsperre ist kontrollierbar Der Nordrhein Westfälischen Innenminister Herbert Reul bei einem Pressekonferenz. Foto: David Young/dpa. Berlin Die wegen der Corona-Pandemie beschlossene Kontaktsperre hält Nordrhein-Westfalens Innenminister Herbert Reul (CDU) für kontrollierbar. „Natürlich geht das. Übrigens, ist da die Polizei nicht alleine für verantwortlich, sondern auch die Ordnungsämter, die Ordnungsdienste“, sagte er im „Bericht aus Berlin“ in der ARD. Teilen Teilen Weiterleiten Weiterleiten Tweeten Tweeten Weiterleiten Weiterleiten Drucken In Nordrhein-Westfalen seien 50 000 Menschen allein bei der Polizei beschäftigt. Gibt es Menschenansammlungen, müsse eingeschritten werden. Etwa die Polizisten müssten sich die Ausweise zeigen und nachweisen lassen, wohin die Menschen gehen und was sie wollen. Im Kampf gegen das Coronavirus hat Nordrhein-Westfalen am Sonntag noch härtere Einschränkungen im öffentlichen Leben beschlossen. Alle Ansammlungen ab drei Personen in der Öffentlichkeit sind verboten. Ausgenommen sind Familien sowie in einem Haushalt lebende Personen - sie dürfen weiterhin gemeinsam unterwegs sein. (dpa)
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Hannover (dpa/tmn) - Wenn die Nase läuft und die Augen tränen, macht auch die schönste Jogging-Runde keinen Spaß. Heuschnupfen-Patienten sollten ihr Training daher möglichst in die frühen Morgenstunden verlegen, rät die Apothekerkammer Niedersachsen. Dann sei die Pollenbelastung meist deutlich niedriger. Eine Alternative dazu: Warten, bis es regnet - und dann gleich nach dem Regenguss loslaufen. An Tagen mit extremer Pollenbelastung kann es aber sein, dass all diese Tipps nichts helfen, gerade bei schweren Heuschnupfen-Fällen. Pollenkalender und Wettervorhersagen verraten, wann es besonders schlimm wird. Dann ist es besser, generell auf das Training zu verzichten oder es nach drinnen zu verlegen. Grundsätzlich sollten Allergiker aber nicht auf Sport verzichten, so die Experten: Denn ein wenigstens leichtes Training verbessert die generelle körperliche Konstitution - und damit auch die Chance, die Pollenflug-Saison gut zu überstehen.
Hannover. Trotz der steigenden Zahl an Infektionen mit dem Coronavirus sollen die Menschen grundsätzlich weiter in geöffneten Apotheken versorgt werden - während der Öffnungszeiten. Derzeit empfehle die Apothekerkammer Niedersachsen nicht, die Bevölkerung nur noch über die Notdienstklappe zu versorgen, sagte Kammerpräsidentin Cathrin Burs am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur. Anders sei das während der Notdienstzeiten. Burs erklärte, die Apothekenleitung habe „unter Abwägung zum Schutz der Mitarbeiter und der ordnungsgemäßen Arzneimittelversorgung der Bevölkerung“ eine individuelle Risikobewertung vorzunehmen. Zuvor hatte die „Hannoversche Allgemeine Zeitung“ berichtet, dass eine Apotheke in Langenhagen bei Hannover seit Dienstag nur noch die Notdienstklappe öffne.
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(mg) Andréa Maechler lehnt eine einmalige Sonderausschüttung der Schweizerischen Nationalbank (SNB) zur Finanzierung der Covid-19-Kosten ab. Das Direktionsmitglied der SNB sagte im Interview mit der NZZ, das «würde unsere Geldpolitik konterkarieren». Man halte sich an die maximalen vier Milliarden Franken Gewinnausschüttung, die man mit dem Bund vereinbart habe. Die Nationalbank helfe bereits auf mehreren Ebenen im Kampf gegen die Krise. «Ohne unsere Interventionen würde die Wirtschaft nicht nur unter dem Lockdown leiden, sondern auch unter einem viel stärkeren Franken», sagt Maechler. Die Nationalbank betonte jüngst, dass sie verstärkt am Devisenmarkt interveniere. Das sei nötig, weil der Franken in der Krise erneut als «sicherer Hafen» gelte und «der Aufwertungsdruck deutlich gestiegen ist», so Maechler. Zwar sei der Franken in letzter Zeit stärker geworden, «aber die Erstarkung wäre viel ausgeprägter, wenn wir nicht bereit gewesen wären, verstärkt zu intervenieren.»
(gb.) Die Coronakrise wirkt sich auf den Erfolg der Schweizerischen Nationalbank (SNB) aus. Gemäss einer Mitteilung der Bank haben die Turbulenzen an den Finanzmärkten zu einem Verlust bei den Fremdwährungspositionen in der Höhe von 41,2 Milliarden Franken geführt. Die Beteiligungspapiere haben insgesamt 31,9 Milliarden Franken an Wert verloren. Gesamthaft resultiert für die SNB daraus ein Verlust von 38,2 Milliarden Franken. Zum Vergleich: Im ersten Quartal 2019 hatte die Nationalbank einen Gewinn von 30,7 Milliarden Franken gemacht. Immerhin hat im ersten Quartal des laufenden Jahres der Goldbestand der SNB an Wert gewonnen. Mengenmässig hat er sich nicht verändert, er wird wegen des gestiegenen Goldpreises aber um 2,8 Milliarden Franken höher bewertet. In der Mitteilung schreibt die SNB weiter, dass ihr Ergebnis den Schwankungen auf den Kapital- Gold- und Devisenmärkten ausgesetzt sei und ein Rückschluss auf das Jahresergebnis deshalb nur bedingt möglich sei.
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Zwei Personen bei spektakulärem Selbstunfall auf der Autobahn A14 in Buchrain verletzt Ein Auto ist auf der A14 in Buchrain rechts gegen die Böschung gefahren, zur Seite gekippt und auf dem Dach liegend zum Stillstand gekommen. Zwei Personen wurden verletzt mussten Spitalpflege verbracht werden. Das Auto blieb auf dem Dach liegen. Bild: Luzerner Polizei, Buchrain, 1. Mai 2020 (zim) Am späten Donnerstagabend fuhr ein Autofahrer auf der Autobahn Autobahn A14 von Gisikon her Richtung Luzern. Um zirka 23.50 Uhr fuhr das Auto aus noch ungeklärten Gründen in Buchrain rechts gegen die Böschung, wie die Luzerner Polizei am Freitag mitteilte. Daraufhin kippte Auto und kam auf dem Dach liegend zum Stillstand. Die beiden Insassen konnten das Auto selbstständig verlassen. Sie verletzen sich beim Unfall und wurden durch den Rettungsdienst 144 ins Spital gefahren. Beim Unfall entstand gemäss Polizeiangaben ein Sachschaden von rund 20'000 Franken. Das Unfallauto wurde durch eine Abschleppfirma mit einem Kran geborgen. Zur Reinigung der Fahrbahn und zur provisorischen Reparatur des Wildschutzzaunes wurde das Zentrum für Betrieb und Unterhalt der Nationalstrassen in den Zentralschweizer Kantonen Luzern, Obwalden, Nidwalden und Zug (Zentras) aufgeboten.
In der Zentralschweiz waren 2019 weniger Personen arbeitslos In der Zentralschweiz sind 2019 im Jahresdurchschnitt 523 Personen weniger arbeitslos gewesen als 2018. Zugenommen hat die Arbeitslosigkeit nur in Uri, wo die durchschnittliche Arbeitslosenquote gestiegen ist. (sda) Wie das Staatssekretariat für Wirtschaft Seco am Freitag mitteilte, waren 2019 in den sechs Zentralschweizer Kantonen im Jahresdurchschnitt 6705 Personen arbeitslos gewesen. 2018 waren es 7228. In Luzern waren im letzten Jahr durchschnittlich 3767 (-216) Personen arbeitslos. In Zug waren es 1365 (-121), in Schwyz 998 (-217) und in Nidwalden 207 (-35). In Obwalden waren es 6 mehr als 2018, nämlich 156. In Uri stieg die Zahl der Arbeitslosen um 60 auf 212. In Uri nahm 2019 auch die durchschnittliche Arbeitslosenquote zu, nämlich von 0,8 Prozent auf 1,1 Prozent. In Obwalden verharrte die Quote bei 0,7 Prozent. Es ist die die schweizweit tiefste Quote überhaupt. In allen anderen Zentralschweizer Kantonen gab es Abnahmen um 0,1 Prozentpunkte (Luzern) oder 0,2 Prozentpunkte (Zug, Nidwalden, Schwyz). Die höchste Arbeitslosigkeit wies Zug mit 1,9 Prozent aus. Der Schweizer Schnitt lag 2019 bei 2,3 Prozent.
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In Italien sind von Montag auf Dienstag 79 Menschen nach einer Infektion mit SARS-CoV-2 gestorben. In den vorangegangenen 24 Stunden waren es 65 gewesen, teilte das italienische Gesundheitsministerium mit. 283 Neuinfektionen wurden gemeldet, am Vortag waren es mit 280 annähernd gleich viele. Bei der Zahl der Todesopfer wurde die 34.000-Schwelle überschritten: Insgesamt sind 34.043 Menschen seit Ausbruch der Pandemie am 20. Februar mit oder am Coronavirus in Italien gestorben. Die Zahl der noch aktiv Infizierten fiel am Dienstag auf 32.872. Die Zahl der in den Spitälern behandelten Covid-19-Patienten sank auf 4.581, 263 Personen waren auf Intensivstationen - um 20 weniger als am Vortag. Die Zahl der Menschen in Heimquarantäne sank auf 28.028 Personen, 168.646 Corona-Infizierte gelten als genesen. In der Lombardei, dem italienischen Zentrum des Coronavirus-Ausbruchs, wurden innerhalb von 24 Stunden 15 Tote gemeldet, womit die Gesamtzahl der dort Verstorbenen auf 16.317 stieg. Die Zahl der aktuell Infizierten stieg in der gesamten Region um 192 auf 18.297, jene der Covid-19-Kranken in den lombardischen Spitälern sank auf 2.660 - nur noch 96 Patienten waren auf einer Intensivstation. Die Lage entspannte sich allmählich auch in anderen norditalienischen Regionen. In Venetien gab es am Dienstag keinen einzigen Covid-Patienten mehr auf der Intensivstation. Lediglich vier neue Infektionsfälle wurden in den vergangenen 24 Stunden in der Region gemeldet. 6.500 genesene Patienten wollten der Plasma-Bank ihr Blut spenden, berichtete Venetien-Präsident Luca Zaia. „Der Kampf gegen das Coronavirus ist noch nicht zu Ende. Sollte es im Herbst zu neuen Infektionen kommen, sind wir reaktionsfähig. Wir können bis zu 1.000 Plätze auf Intensivstationen zur Verfügung stellen“, berichtete Zaia.
379 Neuinfektionen wurden gemeldet, am Vortag waren es 202 gewesen. Damit haben sich seit Beginn der Epidemie 236.142 Menschen mit dem Coronavirus infiziert.Insgesamt sind 34.167 Menschen seit Ausbruch der Pandemie am 20. Februar mit oder am Coronavirus in Italien gestorben. Die Zahl der noch aktiv Infizierten fiel am Donnerstag auf 30.637. Die Zahl der in den Spitälern behandelten Covid-19-Patienten sank auf 4131, davon waren noch 236 Personen waren auf Intensivstationen. Die Zahl der Menschen in Heimquarantäne sank auf 26.270 Personen, 171.338 Corona-Infizierte gelten als genesen. Das sind 1399 mehr als noch am Vortag.In der Lombardei, dem italienischen Zentrum des Coronavirus-Ausbruchs, wurden innerhalb von 24 Stunden 25 Tote gemeldet, womit die Gesamtzahl der dort Verstorbenen auf 16.374 stieg. Die Zahl der aktuell Infizierten kletterte in der gesamten Region auf 17.340, jene der Covid-19-Kranken in den lombardischen Spitälern sank auf 2488 – nur noch 97 Patienten waren auf einer Intensivstation. apa/stol
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Lange hat Ex-Präsident Barack Obama geschwiegen. Nun wirbt er offen für den demokratischen Präsidentschaftskandidaten Joe Biden. Zwar liegt der 77-Jährige in den Umfragen vor Amtsinhaber Donald Trump, doch die Corona-Krise erschwert seinen Wahlkampf. Hinter den Kulissen arbeitet Obama nun offenbar an einer breiten Koalition zur Unterstützung seines einstigen Stellvertreters. Den Namen seines Nachfolgers erwähnt er mit keiner Silbe. Doch als Barack Obama nach zwölf Minuten seine Videobotschaft beendet, besteht kein Zweifel daran, gegen wen er die Amerikaner mobilisieren will: “Die Krise erinnert uns daran, wie wichtig gute Regierungarbeit ist”, hat der Ex-Präsident gesagt: “Gerade jetzt ist es wichtig, Anführer zu haben, die informiert und ehrlich sind und die die Menschen zusammenbringen, statt sie auseinanderzutreiben.” Das klingt so ziemlich nach dem Gegenbild von Donald Trump. Lange hat Obama das öffentliche Rampenlicht gemieden. Der 58-Jährige, so heißt es, schreibe in seinem Haus im vornehmen Washingtoner Stadtteil Kalorama an seinen Memoiren. Zum Vorwahlkampf der Demokraten schwieg der mit Abstand populärste Politiker der Partei bemerkenswert konsequent – bis zu diesem Dienstag, an dem er im dunklen Sakko und mit offenem Hemd vor einem Bücherregal zur Unterstützung von Joe Biden aufruft, der acht Jahre lang sein Stellvertreter gewesen war: “Joe hat den Charakter und die Erfahrung, uns durch unsere dunkelsten Zeiten zu leiten”, wirbt Obama. Für Biden kommt der Ritterschlag des Elder Statesman gerade zur rechten Zeit. Nach einem von organisatorischem Chaos und persönlichen Fehlleistungen geprägten Start hat sich das Bewerberfeld der Demokraten in den vergangenen Wochen rasant gelichtet. In der vorigen Woche ist mit Bernie Sanders der letzte Wettbewerber ausgestiegen. Am Montag rief der linke Senator ganz offiziell zur Stimmabgabe für Biden auf. Damit steht dieser vier Monate vor dem für August geplanten Nominierungsparteitag im Grunde als Trump-Herausforderer fest. Die Wiederholung des quälenden innerparteilichen Streits, der die Kandidatur von Hillary Clinton 2016 überschattete, scheint abgewendet zu sein. Die Corona-Krise stellt den Wahlkampf auf den Kopf Doch der ehemalige Vizepräsident agiert in einem ungewohnten und schwierigen Umfeld. In der Corona-Krise gibt es keine Kundgebungen, die nächsten Vorwahlen sind in den Juni vertagt. Während Amtsinhaber Trump die Pandemie zu einer täglichen, oft mehr als zweistündigen Ego-Show nutzt, hockt Biden im Keller seines Hauses in Delaware und sendet aus einem improvisierten Fernsehstudio mehr oder weniger professionelle Videobotschaften, die einen begrenzten Widerhall finden. Barack Obama hingegen ist für viele Amerikaner ein Popstar, dessen Beliebtheit allenfalls von seiner Frau Michelle übertroffen wird. Mehr als sechs Millionen Mal wird sein Clip binnen weniger Stunden abgespielt. Eigentlich, berichten US-Medien, habe Obama mit Biden gemeinsam auftreten wollen, in einem Saal voller begeisterter Anhänger, mit gemeinsam hochgerissenen Armen auf der Bühne. Das ist in Zeiten des verordneten Abstandhaltens ausgeschlossen. Doch der ruhige Auftritt des ergrauten Politikers hat eine ganz eigene, eindrückliche Wirkung: Nach drei Jahren der immer lauteren, schrilleren, aggressiveren Töne erspürt man plötzlich, wie wohltuend ein Präsident sein kann, der reflektiert und zivilisiert über Inhalte redet und das Land zu einen sucht. Ganz so untätig, wie es äußerlich wirkte, scheint Obama im übrigen politisch in den vergangenen Wochen nicht gewesen zu sein. Nach amerikanischen Medienberichten hat er sich hinter den Kulissen schon beim Rückzug von Pete Buttigieg und Amy Klobuchar engagiert. Mit Sanders, zu dem er ein eher kühles Verhältnis hatte, soll er zuletzt vier Mal über dessen Ausstieg gesprochen haben. Ideologisch liegt der moderate Biden sicher eher auf Obamas Linie. Trotzdem soll Obama anfangs die Kandidatur des 77-Jährigen mit einer gewissen Skepsis verfolgt haben. Vor allem aber hielt er sich offenbar zurück, um nach erbitterten intenen Kämpfen am Ende die Partei wieder zusammenführen zu können. Lobende Worte auch für den linken Bernie Sanders Genau diese Rolle nimmt er nun ein. Er wirbt engagiert für den Menschenfreund Biden und preist dessen Arbeit in seiner Regierung an, doch zugleich nennt er den unterlegenen Sanders ein “amerikanisches Original”, das den Hoffnungen und Sorgen der Arbeiterschaft eine Stimme gegeben und viele junge Anhänger mobilisiert habe. Dass Obama wenig von den radikalen Lösungsansätzen des bekennenden Sozialisten hält, hat er öffentlich erklärt. Trotzdem begrüßt er nun, dass die Partei nach links gerückt sei und betont, das amerikanische System brauche “echte strukturelle Veränderungen” – ein Zitat der ebenfalls ausgeschiedenen Präsidentschaftsbewerberin Elizabeth Warren. Nach allen Umfragen hat Joe Biden im Vergleich zu seinen internen Wettbewerbern die besten Chancen, Donald Trump zu schlagen. Aber der Ex-Vizepräsident hat auch unbestreitbare Schwächen. Seine gelegentlichen Konzentrationsschwächen gehören ebenso dazu wie seine überschaubaren rhetorischen Fähigkeiten und seine begrenzte Ausstrahlung auf jüngere Wähler. Insofern ist es bemerkenswert, dass Obama den einstigen Stellvertreter nicht als einsamen Helden, sondern eher als Kopf einer größeren Koalition schildert, die die demokratischen Werte gegen eine “Politik der Korruption, der Gleichgültigkeit, der Selbstfixierung, der Desinformation, der Ignoranz und der offenen Gemeinheit” verteidigen soll. “Unterstützt uns!”, fordert Obama am Ende: “Unterstützt Joe!” Arbeitsgruppen von Sanders und Biden arbeiten bereits an gemeinsamen Positionen zu wichtigen Politikfeldern. Und Obamas Appell klingt so, als sei dies auch nicht der letzte Auftritt des Ex-Präsidenten im Wahlkampf gewesen. Von Karl Doemens/RND
Lange hält sich Barack Obama bedeckt. Doch nun spricht sich der frühere US-Staatschef unmissverständlich für Joe Biden als Präsidentschaftskandidaten der Demokraten aus. In einer Videobotschaft preist er die Qualitäten des 77-Jährigen und kann sich einen Seitenhieb nicht verkneifen. Signal der Einigkeit bei den US-Demokraten: Der frühere US-Präsident Barack Obama hat seinem einstigen Stellvertreter Joe Biden offiziell seine Unterstützung im Präsidentschaftsrennen zugesichert. "Joe hat alle Eigenschaften, die wir gerade bei einem Präsidenten brauchen", sagte Obama in einer auf Twitter verbreiteten Videobotschaft. Das dürfte Biden, dem einzig verbliebenen demokratischen Präsidentschaftsbewerber, einen weiteren Schub geben. Nach dem Rückzug des linken Senators Bernie Sanders vor einigen Tagen steht der 77-Jährige quasi schon als Herausforderer für den Amtsinhaber Donald Trump bei der Präsidentenwahl Anfang November fest - lange vor dem Ende der Vorwahlen. Die offizielle Kür des Kandidaten soll bei einem Nominierungsparteitag der Demokraten im Sommer folgen. Biden fungierte von 2009 bis 2017 als Vizepräsident unter Obama. Obama sagte, die Wahl Bidens als Vize sei eine der besten Entscheidungen seines Lebens gewesen. Bislang hatte sich Obama mit Blick auf das interne Rennen der Demokraten öffentlich zurückgehalten und sich hinter keinen Bewerber gestellt. Trump hatte Obamas bisheriges Schweigen mehrfach zum Anlass für Attacken auf Biden genommen und gespottet, dieser habe nicht mal Obamas Unterstützung sicher - trotz der gemeinsamen Jahre im Weißen Haus. Tatsächlich hatte es in den vergangenen Monaten mehrfach Medienberichte gegeben, wonach Obama Bidens Bewerbung mit Skepsis betrachte. Die Demokraten bemühen sich inzwischen aber intensiv darum, die Reihen zu schließen und alle Kräfte hinter Biden zu versammeln, um Trump im November zu schlagen. Stimme Obamas ist bedeutsam Obama pries Bidens lange politische Erfahrung. "Joe hat den Charakter und die Erfahrung, uns durch eine unserer dunkelsten Zeiten zu führen", sagte der Ex-Präsident. Biden werde sich mit guten Experten und Beratern umgeben. In Anspielung auf Trump sagte Obama, die aktuelle Krise zeige, dass gutes Regieren wichtig sei, ebenso Fakten, Wissenschaft, Rechtsstaatlichkeit - und Anführer, die informiert und ehrlich seien. Der frühere Regierungschef wandte sich zugleich mit einem einenden Signal an den linken Flügel seiner Partei und lobte die Arbeit von Bernie Sanders. Es sei wichtig, sich auf die Zukunft zu konzentrieren. "Bernie versteht das und Joe versteht das." Wirkliche strukturelle Veränderungen seien nötig. "Die Demokratische Partei muss mutig sein." Obamas Stimme hat viel Gewicht. Der Ex-Präsident ist einer der bekanntesten Demokraten des Landes und sehr beliebt. Er spricht unter demokratischen Anhängern verschiedene Gruppen an. Viele Amerikaner sehnen sich nach den Obama-Jahren zurück. Biden hatte in seinem bisherigen Wahlkampf immer wieder auf Verdienste aus Obamas Regierungsjahren verwiesen. Nun dankte er Obama für dessen Unterstützung. Diese bedeute ihm sehr viel, schrieb Biden auf Twitter. "Es gibt niemanden, den ich lieber an meiner Seite hätte." Die Demokratische Partei bemüht sich intensiv um Signale der Einigkeit gegen Trump. In den vergangenen Wochen hatten sich diverse ausgestiegene Präsidentschaftsbewerber hinter Biden gestellt. Am Montag hatte dann auch Sanders seinem bisherigen Konkurrenten Biden öffentlich seine volle Unterstützung zugesichert - bei einer gemeinsamen Online-Videoschalte.
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Zu Wochenbeginn war der Dow-Jones-Index noch auf den Höchststand seit Start der Corona-Pandemie geklettert - jetzt ließ eine Fed-Konjunkturprognose die Kurse abstürzen. Am Ende stand der größte Tagesverlust seit März. Eine düstere Konjunktureinschätzung durch die US-Notenbank Fed und die Furcht vor einer zweiten Corona-Welle haben den US-Leitindex Dow Jones Industrial um 6,90 Prozent auf 25.128,17 Punkte einbrechen lassen. Er fand sich damit auf dem Niveau von Ende Mai wieder. Dies war der größte prozentuale Tagesverlust auf Schlusskursbasis seit März. Zwischenzeitlich wäre der Dow fast unter die Marke von 25.000 Punkten gesackt. Erst zum Wochenstart war der Dow mit 27.580 Punkte auf den höchsten Stand seit Ende Februar geklettert. Das war ein Plus von mehr als 50 Prozent seit dem Corona-Crashtief im März. Düstere Prognose des Fed-Chefs Der Fed-Vorsitzende Jerome Powell hatte zur Wochenmitte angesichts der schweren Wirtschaftskrise infolge der Corona-Pandemie klare Worte gefunden: Ein erheblicher Teil der Jobverluste in den USA dürfte dauerhaft sein. Hinzu kamen neue Infektionszahlen: In einigen südlichen US-Staaten wie Florida und Texas stiegen die Neuinfektionen wieder. Man erwarte die Wiedereinführung einiger Corona-Beschränkungen in einigen Städten oder Staaten, teilte das britische Analysehaus Pantheon mit. Nicht weniger Börsianer hatten bereits von einer Überhitzung des Marktes wegen der Billiggeldflut der Notenbanken gesprochen, die nichts mehr mit den realen Wirtschaftsperspektiven zu tun habe. Der techwerte-lastige Nasdaq 100 war sogar auf ein Rekordhoch gestiegen und knickte nun um 5,01 Prozent auf 9588,48 Punkte ein.
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Ex-Lufthansa-Manager: "Ich hätte mir nicht vorstellen können, was da gerade passiert" Ein Interview von Dinah Deckstein und Martin U. Müller
Die Aktionäre der Lufthansa haben für das Rettungspaket des Bundes gestimmt. Der Staat steigt damit als Anteilseigner bei der Fluggesellschaft ein. Damit fest verbunden sind staatliche Hilfen in Höhe von neun Milliarden Euro. Der Weg für einen Einstieg des Staates bei der Lufthansa ist frei. Die Aktionäre des Konzerns stimmten mit einer Mehrheit von 98,04 Prozent für eine Kapitalerhöhung, mit der der Bund mit 20 Prozent bei der Fluggesellschaft einsteigt, wie Aufsichtsratschef Karl-Ludwig Kley sagte. Damit schaffen sie die Voraussetzung für ein neun Milliarden Euro schweres Hilfspaket. Im Ringen um das Rettungspaket hatte die Lufthansa-Spitze den Druck auf die Aktionäre noch einmal erhöht. "Wir haben kein Geld mehr", sagte Aufsichtsratschef Karl-Ludwig Kley bei der außerordentlichen Hauptversammlung des Konzerns. Ohne das Unterstützungspaket von neun Milliarden Euro hätte die Airline Kley zufolge "in den nächsten Tagen" die Insolvenz anmelden müssen. Nach der Annahme des Rettungsplans sagte Kley: "Wir schaffen das!" Das Rettungspaket für die Lufthansa Das Rettungspaket sieht vor, dass der staatliche Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF) im Zuge einer Kapitalerhöhung für rund 300 Millionen Euro Aktien zeichnet, um eine Beteiligung von 20 Prozent am Grundkapital der Airline aufzubauen. Er zahlt dafür nur den Nennwert von 2,56 Euro, rund ein Viertel des aktuellen Aktienkurses. Für den Fall einer feindlichen Übernahme könnte der Staat weitere Anteile aktivieren, um eine Sperrminorität zu erreichen. Zudem sind stille Einlagen von 5,7 Milliarden sowie ein KfW-Kredit von 3 Milliarden Euro geplant. Raum und Zeit, die Krise zu überwinden Das Konzept bedeute für Lufthansa in den kommenden Jahren erhebliche finanzielle und strukturelle Belastungen, so Kley. "Für den Staat ist es ein durchaus lukratives Geschäft." Dennoch gebe die Vereinbarung dem Unternehmen Raum und Zeit, um die Krise zu überwinden. Davon profitierten letztlich auch die Aktionäre. Der Vorstand des Unternehmens bezeichnete das Paket als alternativlos. Mehr sei nicht durchsetzbar gewesen. Lufthansa-Chef Carsten Spohr zeigte sich zuversichtlich, die Einlagen und Kredite fristgerecht bedienen zu können. Man sei auch nicht verpflichtet, Kredit und Einlagen in voller Höhe abzurufen. Großaktionär hatte Zustimmung signalisiert Die Entscheidung hatte sich abzeichnet, nachdem der Großaktionär Heinz Hermann Thiele zuvor in seiner Haltung umgeschwenkt war. Thiele steht den Staatshilfen kritisch gegenüber, weil er befürchtet, dass dadurch die Aktien der Fluggesellschaft an Wert verlieren könnten. In der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" hatte er aber verkündet, für das Rettungspaket stimmen zu wollen. Wegen der schwachen Beteiligung der übrigen Stimmrechtsinhaber mit einer Präsenz von 39,3 Prozent hätte er mit seinem Aktienanteil von mindestens 15,5 Prozent Gelegenheit zu einer Blockade gehabt. Einigung mit Gewerkschaft Vor der Hauptversammlung hatten sich das Unternehmen und die Gewerkschaft UFO auf ein Krisenpaket für die Flugbegleiter mit Einsparungen von mehr als einer halben Milliarde Euro verständigt. Das Paket umfasst laut UFO einen vierjährigen Kündigungsschutz sowie ein Einsparvolumen von über einer halben Milliarde Euro bis Ende 2023. Die Lufthansa teilte mit, unter anderem würden Vergütungsanhebungen ausgesetzt sowie die Beiträge zur betrieblichen Altersversorgung zeitweise reduziert. Genehmigung der EU-Kommission Auch die Wettbewerbshüter der EU hatten den Weg für das Rettungspaket freigemacht. Die Freigabe unterliegt allerdings der Bedingung, dass die Lufthansa Verpflichtungen zur Vermeidung von Wettbewerbsverzerrungen einhält. Zu diesen zählt, dass die Lufthansa Start- und Landerechte an den Hauptstandorten Frankfurt und München abgeben muss. Dies soll es der Konkurrenz ermöglichen, eine Basis mit bis zu vier Flugzeugen an den Standorten aufzubauen. In der Corona-Krise stand die Flotte der Lufthansa nahezu komplett am Boden. Allein in den Monaten Januar bis März schnellte der Verlust des Konzerns nach Steuern und Abschreibungen um mehr als 500 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf 2,1 Milliarden Euro hoch. Zu diesem Zeitpunkt hatte die Pandemie in Europa noch nicht einmal ihren Höhepunkt erreicht.
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Etwas Lakelive gibts doch noch: Anstelle eines mehrtägigen Grossanlasses wird der Expopark während mehreren Wochen im kleineren Stil, belebt. Saia-Burgess in Murten droht ein Kahlschlag. Wird die Produktion geschlossen, so wie die Gewerkschaften befürchten, wären 63 von 119 Stellen betroffen. Der 33-jährige Kunstturner Claudio Capelli ist heute Student und Assistenztrainer in Magglingen. So könne er seine Erfahrung weitergeben, sagte er unserem Sportredaktor Beat Moning. Das Sinfonieorchester Biel Solothurn nutzt die kulturelle Flaute für CD-Aufnahmen. Kaum jemand kennt den Schweizer Komponisten Joseph Lauber. Ich wünsche Ihnen viel spannenden Lesestoff! Theo Martin Leiter Newsdesk/Nachrichtenchef nachrichtenchef@bielertagblatt.ch Hier geht es direkt zum E-Paper: www.bielertagblatt.ch/e-paper Hier finden Sie das für Sie passende Abo: www.bielertagblatt.ch/abo
Liebe Leserinnen und Leser Jetzt gibt’s Seeländer Spargel – dank Hilfe aus dem Ausland. Viele Schweizer in Kurzarbeit wollten bei Bauern als Erntehelfer arbeiten, doch die wenigsten sind der harten Arbeit gewachsen. Doch es gibt Ausnahmen – und die ausländischen Erntehelfer sind jetzt doch da. Der Märit wird luftiger – am Samstag in einer Woche findet in der Bieler Altstadt wieder ein Wochenmarkt statt. Die Stände werden allerdings weit auseinander platziert. Unterwegs mit joggenden Zeitungsmachern – Joggen ist eine beliebte Freizeitbeschäftigung und bietet auch diversen Mitgliedern der BT-Redaktion einen guten Ausgleich zum Berufsleben. Sechs Journalistinnen und Journalisten stellen ihre Lieblingsstrecken im Seeland vor. Ich wünsche Ihnen viel Lesespass mit Ihrem «Bieler Tagblatt» Theo Martin Leiter Newsdesk/Nachrichtenchef nachrichtenchef@bielertagblatt.ch Hier geht es direkt zum E-Paper: www.bielertagblatt.ch/e-paper Hier finden Sie das für Sie passende Abo: www.bielertagblatt.ch/abo
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Ebenfalls nach Eingriffen intensivmedizinisch betreut wurden zwei weitere Frauen, bestätigte Silke Pernsteiner von der Staatsanwaltschaft Wiener Neustadt einen Bericht des ORF Niederösterreich. Alle drei Betroffenen hatten die Kinderwunschklinik Pernsteiner zufolge am Mittwoch aufgesucht und wurden nach der jeweiligen Behandlung, die in Vollnarkose durchgeführt worden war, nach Hause entlassen. Binnen 24 Stunden kam es bei den Frauen zu massiven Kreislaufproblemen, berichtete der ORF. Ermittlungen wegen grob fahrlässiger Tötung Die Staatsanwaltschaft Wiener Neustadt ermittelt wegen grob fahrlässiger Tötung gegen unbekannte Verdächtige. Behördensprecherin Silke Pernsteiner zufolge steht auch grob fahrlässige schwere Körperverletzung im Raum. Das Todesopfer und die beiden weiteren betroffenen Frauen befinden sich im Alter von 30 bis 40 Jahren. Die näheren Umstände der Vorfälle in der Kinderwunschklinik blieben vorerst offen. "Die Ermittlungen stehen noch am Anfang", sagte Pernsteiner am Freitagabend zur APA. Es seien noch keinen Befragungen bzw. Vernehmungen durchgeführt worden. In Auftrag gegeben wurden bereits Gutachten, eines davon beschäftigt sich laut Staatsanwaltschaft mit den bei den Behandlungen verwendeten Medikamenten. Auch eine Obduktion der verstorbenen Frau wurde angeordnet. Ergebnisse seien in der kommenden Woche zu erwarten, sagte Pernsteiner. Institut: Behandlung korrekt durchgeführt Das ausführende private Institut hat am Freitagabend betont, dass die gesetzten Schritte "vollkommen korrekt durchgeführt wurden". Dies sei ein erstes Ergebnis von umgehend eingeleiteten internen Untersuchungen. Die Einrichtung bedauert laut Aussendung das "unglückliche Ereignis zutiefst". Zunächst sei das gesamte Team einberufen worden, jeder Schritt der Behandlungen der insgesamt drei betroffenen Frauen sollte im Detail nachvollzogen werden. Speziell untersucht und evaluiert würden nun medizinische Begleitmaßnahmen, die von externen Experten durchgeführt worden seien. "Wir sind im laufenden Austausch mit den Spitalsärzten und versuchen alles Menschenmögliche, um die Ursache herauszufinden", wurde die Leiterin des Instituts zitiert. Die Behörden würden "nach bestem Wissen und mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln bei der Aufklärung" unterstützt, hieß es. Erst nach der derzeit laufenden gerichtsmedizinischen Untersuchung könnten gesicherte Fakten etwa zur Ursache für "diese tragischen Vorfälle" vorliegen.
Durchgeführt wurden APA-Informationen zufolge bei allen drei Frauen sogenannte Follikel-Punktionen. Bei dem Eingriff werden Eizellen aus den gereiften Eibläschen entnommen. Behandelt worden sind die Betroffenen am vergangenen Mittwoch getrennt voneinander in dem Badener Institut unter Vollnarkose, danach wurden sie nach Hause entlassen. Stunden später kam es zu Komplikationen. Die Ursache dafür war vorerst unklar. Anwalt Paul Kessler, der jenen Anästhesisten vertritt, der an allen drei Eingriffen beteiligt war, geht von einem Arzneifehler und nicht von menschlichem Versagen aus. Das übliche Prozedere sei von seinem Mandanten eingehalten worden. "Dass das Standardprozedere bei drei Fällen nicht stimmt, ist denkunmöglich", sagte der Jurist am Samstag zur APA. Der von ihm vertretene Anästhesist sei zudem ein erfahrener Arzt. Vernehmungen in der Causa haben indes nach Angaben von Silke Pernsteiner von der Staatsanwaltschaft Wiener Neustadt bis Samstagvormittag nicht stattgefunden. Nähere Informationen werde es frühestens zu Beginn nächster Woche geben, wurde betont. Gutachten wurden in Auftrag gegeben, eines davon beschäftigt sich laut Staatsanwaltschaft mit den bei den Behandlungen verwendeten Medikamenten. Auch eine Obduktion der verstorbenen Frau wurde angeordnet. Ermittelt wird wegen grob fahrlässiger Tötung sowie wegen grob fahrlässiger schwerer Körperverletzung gegen unbekannte Verdächtige. Das Alter der drei Betroffenen wurde am Samstag seitens der Anklagebehörde nicht konkretisiert. Tags zuvor hatte Pernsteiner mitgeteilt, dass die Verstorbene 30 bis 40 Jahre alt wurde. Im selben Alterssegment befinden sich demnach auch die beiden Frauen, die intensivmedizinisch behandelt werden. Die Kinderwunschklinik selbst schrieb in einer ersten Reaktion, dass umgehend interne Untersuchungen eingeleitet worden seien. Diese hätten ergeben, dass die Behandlungen "vollkommen korrekt durchgeführt" worden seien. Die Komplikationen seien ein "unglückliches Ereignis", das seitens des privaten Instituts zutiefst bedauert werde.
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Verband widerspricht Braun: Es geht um "Korrektur unverhältnismäßiger Maßnahmen" Richterbund weist Kritik des Kanzleramtsministers an Corona-Urteilen zurück Berlin (AFP) - Der Deutsche Richterbund hat verärgert auf die Kritik von Kanzleramtsminister Helge Braun (CDU) an der gerichtlichen Aufhebung einzelner Corona-Auflagen reagiert. Die Bundesregierung "sollte sich darüber bewusst sein, dass eine Korrektur unverhältnismäßiger Maßnahmen durch die Gerichte gerade in der aktuellen Ausnahmesituation erkennen lässt, dass der Rechtsstaat funktioniert", erklärten die Vorsitzenden des Richterbunds, Barbara Stockinger und Joachim Lüblinghoff, am Sonntag. "Der Deutsche Richterbund geht davon aus, dass die vom Kanzleramtschef geäußerte Kritik nicht von der Bundeskanzlerin geteilt wird", erklärten die Verbandschefs weiter. Bürger und Unternehmen würden sich in wachsender Zahl an die Gerichte wenden, um die Corona-Maßnahmen überprüfen zu lassen. "Das spricht für das große Vertrauen der Menschen in die Gerichte." Minister Braun hatte zuvor Gerichte kritisiert, die in den vergangenen Tagen einzelne Maßnahmen des Corona-Lockdowns aufgehoben hatten. "Ich verstehe und akzeptiere jedes einzelne Urteil", sagte Braun der "Welt am Sonntag". "Aber ich empfinde es schon als Herausforderung, wenn sich Gerichte auf den Gleichheitsgrundsatz berufen, um einzelne unserer Maßnahmen aufzuheben oder zu modifizieren."
Nach dem Vorpreschen Sachsen-Anhalts ist in Deutschland die Debatte um das Tempo bei der Lockerungen von Corona-Auflagen neu entflammt. Berlins Bürgermeister Michael Müller ( SPD) kritisierte am Sonntag die Entscheidung des Bundeslandes Sachsen-Anhalt, den Bürgern ab Montag mehr Kontakte außerhalb des eigenen Hausstands zu erlauben, und mahnte ein abgestimmtes Vorgehen an. Entgegen den Vereinbarungen von Bund und Ländern vom Donnerstag dürfen sich in Sachsen-Anhalt ab Montag statt zwei wieder fünf Menschen außerhalb des eigenen Hausstands treffen. Zudem sollen ab 11. Mai in dem Bundesland wieder Besuche in Alters- und Pflegeheimen unter Einschränkungen möglich sein. Auch die 800-Quadratmeter-Regelung für die Öffnung von Geschäften entfällt. Ministerpräsident Reiner Haseloff ( CDU) begründete den Alleingang unter anderem mit der landesweit vergleichsweise niedrigen Infektionszahl. Auch das Saarland weicht teilweise von der Bundeslinie ab und erlaubt ab Montag beispielsweise private Treffen mit Angehörigen eines weiteren Haushalts. Weiterer Gipfel am Mittwoch Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel ( CDU) hatte sich am Donnerstag mit den Ministerpräsidenten der Bundesländer lediglich auf kleinere Öffnungsschritte verständigt. Über das weitere Vorgehen, besonders hinsichtlich der Kontaktsperren, soll erst bei einem neuen Spitzengespräch von Bund und Ländern am Mittwoch entschieden werden. Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller ( SPD) nannte es im Deutschlandfunk "ärgerlich", dass der Bund und die anderen Länder über die weitergehenden Lockerungen in Sachsen-Anhalt nicht rechtzeitig informiert wurden. "Ich hoffe sehr, dass wenn wir am kommenden Mittwoch mit der Kanzlerin zusammenkommen, wir uns auch wieder auf gemeinsame Maßnahmen verständigen können", sagte Müller. Entscheidend sei nicht, dass alle Bundesländer die gleichen Maßnahmen beschlössen, sondern dass im Grundsatz ein gemeinsamer Weg vereinbart werde. Teuteberg hingegen argumentierte, dass der Föderalismus mit regional abgestuften Lockerungen seine ganze Stärke ausspielen könne. Bei der Lockerung der Corona-Auflagen sollten einige Regionen vorangehen dürfen - abhängig von Faktoren wie etwa Infektionsgeschehen, Besiedlungsdichte und Auslastung der medizinischen Versorgung. "Bei der schrittweisen Öffnung geht es nicht um einen Überbietungswettbewerb der Länder in die eine oder andere Richtung, sondern um strikte Wahrung der Verhältnismäßigkeit", sagte Teuteberg der AFP. "Die Freiheit darf nur so viel wie zum Infektionsschutz nötig und verhältnismäßig und so wenig wie möglich eingeschränkt werden." Kritik an Gerichtsentscheidungen Kanzleramtsminister Helge Braun ( CDU) mahnte zur Geduld bei der schrittweisen Lockerung der Corona-Auflagen. Kritik äußerte er zugleich an den unterschiedlichen Gerichtsentscheidungen in den Ländern vor allem zur 800-Quadratmeter-Regel im Handel. Braun sagte der " Welt am Sonntag", er "verstehe und akzeptiere jedes einzelne Urteil". "Aber ich empfinde es schon als Herausforderung, wenn sich Gerichte auf den Gleichheitsgrundsatz berufen, um einzelne unserer Maßnahmen aufzuheben oder zu modifizieren." Der Deutsche Richterbund reagierte mit Unverständnis auf die Kritik. Die Bundesregierung "sollte sich darüber bewusst sein, dass eine Korrektur unverhältnismäßiger Maßnahmen durch die Gerichte gerade in der aktuellen Ausnahmesituation erkennen lässt, dass der Rechtsstaat funktioniert", erklärten die Vorsitzenden des Richterbunds, Barbara Stockinger und Joachim Lüblinghoff, am Sonntag. Der deutsche Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier befürwortet eine Debatte über das Ausmaß der Corona-Einschränkungen in Deutschland. "Das erzeugt der Politik gegenüber den heilsamen Zwang, täglich zu begründen, wie lange solche Maßnahmen verantwortbar sind", sagte Steinmeier der " Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". Wenn die Beschränkungen jetzt aber zu schnell fallen würden, "hätten wir einen Pyrrhussieg erzielt", warnte Steinmeier.
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Landesregierungen kündigt „Sachsen-Anhalt-Plan“ mit weiteren Lockerungen an Die SPD-Landtagsfraktion Sachsen-Anhalt begrüßt die Ankündigung der Landesregierung, mit einem „Sachsen-Anhalt-Plan“ von der nächsten Woche an weitere, umfangreiche Erleichterungen bei den Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung umzusetzen. "Der Plan folgt einer neuen Logik von Öffnen und Schützen" erklärte die Fraktionsvorsitzende Katja Pähle. "An die Stelle einer langen Liste von detaillierten Verboten und Einschränkungen treten wenige, aber klare Regeln. Sie machen vieles möglich – vom Schwimmen im Freibad über Kulturveranstaltungen bis hin zu politischen Versammlungen. Diese neue Logik wird aber nur funktionieren, wenn das Prinzip der Eigenverantwortung weiterhin greift. Abstand, Hygiene, wenn es sein muss auch Masken – das muss überall dort umgesetzt werden, wo sich Menschen begegnen." Sie sei sehr erleichtert, dass die Infektionszahlen sich so positiv entwickelt hätten, dass dieser "große Schritt vorwärts" jetzt möglich geworden sei, so Pähle weiter. "In Deutschland und gerade auch in Sachsen-Anhalt ist im Kampf gegen Corona vieles richtig gemacht worden. Petra Grimm-Benne hat als Gesundheitsministerin immer Kurs gehalten zum Schutz der Bevölkerung und jetzt den Boden für die neue Systematik in der nächsten Eindämmungsverordnung bereitet. Und Armin Willingmann hat gemeinsam mit Verbänden und Unternehmen dafür gesorgt, dass sich die Betriebe auf die Umsetzung von Schutz- und Hygienekonzepten eingerichtet haben und in den letzten Wochen Erfahrungen mit den ersten Lockerungsschritten sammeln konnten. Das zahlt sich jetzt aus", sagte Pähle. Die SPD-Fraktion werde weiter besonders auf die Situation von Familien achten, so die Fraktionsvorsitzende. "Mit dem Übergang zu einem eingeschränkten Regelbetrieb in den Kitas nach Pfingsten wird sich viel für die Situation der Familien verbessern", sagte Pähle. Es wäre gut, wenn die Grundschulen ebenfalls möglichst schnell zu einem verlässlichen, täglichen Schulbetrieb zurückkehren könnten. Pähle appelliert an Bildungsminister Marco Tullner, im Erfahrungsaustausch mit dem Sozialministerium zu prüfen, ob vergleichbare Regeln wie für die Kita-Öffnung auch für die Grundschulen angewandt werden könnten.
SPD-Fraktion unterstützt Kita-Fahrplan und weitere Normalisierungsschritte: Die Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion Sachsen-Anhalt, Katja Pähle, hat den Fahrplan von Sozialministerin Petra Grimm-Benne (SPD) für die Wiederaufnahme eines eingeschränkten Regelbetriebs nach Pfingsten in den Kindertagesstätten des Landes begrüßt. Die stark zurückgegangenen Corona-Infektionszahlen zeigen, dass die Beschränkungen im öffentlichen Leben richtig waren und gewirkt haben. Jetzt lassen diese Zahlen einen vorsichtigen und schrittweisen Weg zurück in Richtung Normalität zu , sagte Pähle. Das gilt auch für die Kinderbetreuung. Dass es auch während der Notbetreuung nicht einen einzigen Covid-19-Fall in Sachsen-Anhalts Kitas gab, ist sehr ermutigend. Der Zugang für alle Kinder werde für große Erleichterung bei den betroffenen Eltern sorgen, sagte Pähle: Die letzten Wochen haben den Familien viel abverlangt. Besonders Alleinerziehende und alle, die Kinderbetreuung und Homeoffice unter einen Hut bringen mussten, können ein Lied davon singen. Was unsere Kitas im Alltag leisten, konnten jetzt alle sehen: Sie sind für unsere Gesellschaft unverzichtbar! Pähle kündigte an, die SPD-Fraktion werde den Kita-Fahrplan ebenso wie weitere geplante Normalisierungsschritte in den anstehenden Beratungen unterstützen. Bereits seit heute ist für die Kitas die Begrenzung der Gruppengrößen für die derzeit noch laufende Notbetreuung aufgehoben. Das ist ein wichtiger erster Schritt , so die sozialpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Verena Späthe. Je mehr Berufsgruppen Anspruch auf Notbetreuung bekamen, umso schwieriger wurde die Organisation in den Einrichtungen. Dazu haben uns in den letzten Tagen viele Schreiben und Anrufe erreicht. Ich bin froh, dass jetzt Druck aus dieser Frage genommen wird.
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Gegen einen Beamten des Augsburger Polizeipräsidiums wird wegen Volksverhetzung ermittelt. Das Präsidium bestätigte am Mittwoch, dass der Polizist kurz vor Weihnachten 2019 suspendiert wurde. Im Hinblick auf die laufenden Ermittlungen wollte ein Sprecher der Augsburger Staatsanwaltschaft zu den konkreten Vorwürfen gegen den Mann nichts sagen. Beamter soll gegen Regierung und Flüchtlinge gewütet haben Laut einem Bericht der "Augsburger Allgemeinen" hatte der Beamte auf einem sozialen Netzwerk Politiker und Flüchtlinge beschimpft. Die Grünen seien eine Partei voller "Dumpfbacken", habe er geschrieben. Außerdem sei die Bundesregierung "so was von behindert". Der Polizist habe die Frage in den Raum gestellt, welche "Idioten" diese Regierung gewählt hätten, die "primitive Wilde" ins Land hole und nichts gegen deren verbrecherisches Treiben unternehme.
Die Staatsanwaltschaft wirft dem 35-jährigen Mann unter anderem vorsätzliche Körperverletzung und Totschlag mit Freiheitsberaubung vor. Die 33-jährige Frau muss sich vor Gericht wegen gefährlicher Körperverletzung und versuchtem Totschlag und gemeinschaftlicher Körperverletzung mit Todesfolge verantworten. Gemeinsam versucht die Leiche zu beseitigen Bereits 2017 soll die Angeklagte versucht haben, das spätere Opfer mit einem Messer zu töten. Im Februar 2019 soll der Angeklagte das Opfer massiv körperlich misshandelt haben, daran ist das Opfer später auch gestorben. Gemeinsam sollen die beiden Angeklagten versucht haben, die Leiche zu beseitigen. Laut Staatsanwaltschaft sollen der Mann und die Frau die Leiche in einen Koffer gepackt und in einem Waldstück bei Roth geworfen haben. Eine Spaziergängerin hatte den leblosen Körper gefunden. Für den Prozess sind 13 Verhandlungstage angesetzt.
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Männer erkranken häufiger an der neuartigen Lungenkrankheit Covid-19 - und sie versterben auch häufiger infolge der Infektion. Wissenschaftler erforschen das Phänomen. Die rasante Ausbreitung der Coronavirus-Pandemie weltweit nimmt kein Ende: Mehr als 3.584.300 Fälle wurden bisher gemeldet. Bei der Analyse der Sterberaten fällt auf: Deutschland liegt mit einem Wert von 4,1 Prozent weit hinter anderen Ländern wie Italien (13,7 Prozent) oder Belgien (15,7 Prozent). Doch in jedem Coronavirus-Risikogebiet beobachten Mediziner, dass mehr Männer von der neuartigen Lungenkrankheit Covid-19 betroffen sind als Frauen. Update vom 05.05.2020: Männer versterben häufiger an Covid-19 als Frauen - hormonelle Unterschiede als Ursache? Betrachtet man die bisherigen Coronavirus-Infektionen* in Deutschland, fällt auf: Männer erkranken häufiger schwer an der neuartigen Lungenkrankheit Covid-19 - und versterben auch häufiger daran als Frauen. So meldet der Spiegel unter Berufung auf Zahlen des Robert Koch-Instituts, dass 57 Prozent der Coronavirus-Todesfälle auf Männer entfallen. Auch weltweit belegen Zahlen, dass Männer gefährdeter sind, einen lebensbedrohlichen Verlauf zu erleiden. Als Hauptursache sehen Mediziner den ungesünderen Lebensstil: Männer rauchen häufiger, leiden häufiger an unerkanntem und unbehandelten Bluthochdruck oder Diabetes. Bei der Entstehung dieser Krankheiten spielt auch der Hormonhaushalt eine Rolle: So senkt der höhere Östrogen- und Progesteronspiegel im Körper von Frauen offenbar bis zu den Wechseljahren das Risiko, Bluthochdruck und Diabetes zu entwickeln. Aktuell untersuchen US-amerikanische Forscher, ob eine höhere Konzentration der weiblicher Sexualhormone Östrogen und Progesteron Männer vor einem lebensbedrohlichen Covid-19-Verlauf bewahren könnte. In einer aktuellen Studie sollen insgesamt 75 Covid-19-Patienten mit den Hormonen behandelt werden, weitere 75 Krankenhaus-Patienten dienen als Kontrollgruppe. Vor allem in Östrogen legen Forscher ihre Hoffnungen: Dieses Hormon soll in der Lage sein, gefährliche entzündliche Prozesse im Körper* positiv zu beeinflussen und so im Falle einer Coronavirus-Infektion einen Immunschutz zu gewährleisten, der Komplikationen wie der Entwicklung einer Lungenentzündung entgegenwirkt. Artikel vom 15.04.2020: Die Coronavirus-Pandemie ist vorherrschendes Thema in den Medien. Regierungen versuchen die negativen wirtschaftlichen Folgen der Pandemie in Grenzen zu halten, Virologen und andere Wissenschaftler entschlüsseln den Aufbau des Virus und entwickeln Medikamente* und Impfstoffe*. Die neuartige Krankheit wirft immer neue Fragen auf. Ein Forscherteam aus den USA befasste sich jetzt mit dem Fakt, dass mehr Männer als Frauen an Covid-19 erkranken - und auch häufiger durch eine Infektion mit Coronaviren versterben. Coronavirus: Alkohol und Rauchen erhöhen das Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf "In Deutschland sind 66 Prozent der Verstorbenen Männer, 34 Prozent sind Frauen. Bei den Infizierten sind 52 Prozent männlichen und 48 Prozent weiblichen Geschlechts. Wir haben eine höhere Sterblichkeit unter Männern", zitiert die Tagesschau Marcia Stefanick, Medizin-Professorin am Institut für Präventionsforschung an der Stanford Universität in Kalifornien. Dafür macht die Forscherin verschiedene Faktoren verantwortlich, allen voran allerdings das Rauchen. "Rauchen hat einen großen Einfluss, weil das Coronavirus die Atemwege befällt. Männer scheinen häufiger zu rauchen als Frauen", so Stefanick. In Hinblick auf das Rauchen gilt: Wer raucht, ist anfälliger für Lungenkrankheiten wie Lungenkrebs* und je mehr Zigaretten es am Tag sind, desto höher das Risiko zu erkranken. Vor allem in China, wo rund zehnmal mehr Männer rauchen als Frauen, erkläre das mit Sicherheit die deutlich höhere Sterblichkeit unter Männern. Im Iran, in Südkorea oder Italien zeichnet sich ein ähnliches Bild. In Hinblick auf Italien stellt Professorin Stefanick fest: "Hier gibt es laut Statistik sieben Millionen Raucher und nur 4,5 Millionen Raucherinnen. Auch Alkoholgenuss macht Corona-Infizierte offenbar anfälliger". Lesen Sie auch: Coronavirus: Raucher als besondere Risikogruppe - das empfiehlt der Experte. Seltener schwere Covid-19-Verläufe bei Frauen durch bessere Abwehr Neben einem ungesünderen Lebensstil beeinflussen auch genetische Faktoren den Verlauf von Coronavirus-Infektionen*. Genetisch bedingt sei das Immunsystem von Frauen robuster als das von Männern: "Das bedeutet, bei ihnen lässt sich ein besserer Impfschutz aufbauen als bei Männern. Das weibliche Geschlecht bekämpft außerdem Infektionskrankheiten besser", sagt Forscherin Marcia Stefanick. Das habe zur Folge, dass weltweit rund dreimal mehr Männer an einer Coronavirus-Infektion versterben als Frauen. Zu diesem Ergebnis kommt die Universität von Miami, die 4.789 Krankenakten von Covid-19-Patienten analysiert hat. Auch dass Frauen in der Regel besser auf ihre Gesundheit achten, sich gesünder ernähren und regelmäßiger als Männer zu Vorsorge- und Früherkennungsuntersuchungen zum Arzt gehen, könnte eine Begründung dafür sein, warum sie seltener an einem schweren Covid-19-Verlauf erkranken. Quellen: https://coronavirus.jhu.edu/data/mortality; www.focus.de; www.tagesschau.de Weiterlesen: Ende der Covid-19-Pandemie endlich in Sicht? Virologe mit positiver Prognose. jg Wie gefährlich ist die E-Zigarette? Zur Fotostrecke *Merkur.de gehört zum deutschlandweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerk. Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa/Om1
Marcia Stefanick ist Medizin-Professorin an der Stanford Universität. Sie arbeitet am Institut für Präventionsforschung und beschäftigt sich mit der Frage, wie Pandemien entstehen, wie wir sie verhindern können oder zumindest ihre Wirkung reduzieren. Seit Wochen studiert die Epidemiologin die Daten von Corona-Infizierten auf der ganzen Welt. "In Deutschland sind 66 Prozent der Verstorbenen Männer, 34 Prozent sind Frauen. Bei den Infizierten sind 52 Prozent männlichen und 48 Prozent weiblichen Geschlechts. Wir haben eine höhere Sterblichkeit unter Männern", sagt die Forscherin. Rauchen ist unter Männern stärker verbreitet Dieser Geschlechterunterschied hat nach Meinung von Stefanick vermutlich verschiedene Ursachen: Eine könnte im Erbgut von Frauen und Männern liegen. Zum anderen dürften soziale Normen und die Lebensweise eine Rolle spielen. "Rauchen hat einen großen Einfluss, weil das Coronavirus die Atemwege befällt. Männer scheinen häufiger zu rauchen als Frauen", sagt sie. In China erkläre das mit Sicherheit die deutlich höhere Sterblichkeit unter Männern, wo Rauchen sehr stark verbreitet sei. In der Volksrepublik sei die Gruppe männlicher Raucher zehnmal größer als bei Frauen. Auch in Italien sei das Bild eindeutig. "Hier gibt es laut Statistik sieben Millionen Raucher und nur 4,5 Millionen Raucherinnen. Auch Alkoholgenuss macht Corona-Infizierte offenbar anfälliger", sagt die Stanford-Professorin. Dreimal höhere Sterblichkeit Hinzu kommt: Frauen haben in westlichen Industrieländern nicht nur eine höhere Lebenserwartung als Männer. Genetisch bedingt ist ihr Immunsystem auch robuster. "Das bedeutet, bei ihnen lässt sich ein besserer Impfschutz aufbauen als bei Männern. Das weibliche Geschlecht bekämpft außerdem Infektionskrankheiten besser." Dafür seien sie für Autoimmun-Erkrankungen anfälliger. Eine Untersuchung der Krankenakten von 4.789 Covid-19-Patienten, die die Universität von Miami vorgenommen hat, kommt zu einem ähnlichen Ergebnis wie Stefanick: Männer auf der ganzen Welt haben demnach eine dreimal höhere Sterblichkeit als Frauen. Stefanick gibt sich vorsichtig: Noch lägen nicht genügend epidemiologische Beweise vor, um wirklich alle Ursachen im Detail aufzuschlüsseln. Dennoch seien die Daten aller Ländern sehr konsistent. Männer sterben häufiger an Covid-19 als Frauen.
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Tausend Quadratmeter Fläche für viele Angebote vor allem für Kinder und Jugendliche: Im neuen Umweltbildungszentrum der Stadt Augsburg werden zum Beispiel ein Foyer für Ausstellungen, Seminarräume mit Lehrküche sowie eine Werkstatt für Holzarbeiten Platz finden. Beim Spatenstich sprach Augsburgs Oberbürgermeister Kurt Gribl von einer kräftigen Investition in die Zukunft. Das 6,7 Millionen Euro teure Projekt ist laut Angaben des CSU-Politikers "durchfinanziert" – das Geld kommt unter anderem vom Freistaat. Umweltbildungszentrum mit großem Außengelände Zur Anlage zählt auch ein 3.000 Quadratmeter großes Außengelände. Dort soll beispielhaft die Augsburger Natur- und Kulturlandschaft abgebildet werden. In Planung ist etwa ein Mosaik aus Heide- und Kiefernwald mit Hecken, Hochbeeten und einem Tümpel. Angebote für Kinder und Jugendliche 2022 soll das Augsburger Umweltbildungszentrum fertig sein. Dann sollen jährlich bis zu 1.500 Veranstaltungen für bis zu 30.000 Besucher stattfinden. Das Angebot ist vor allem für Kindergärten und Schulen gedacht, richtet sich aber auch an private Gruppen.
Eine Urkunde soll Augsburgs Wassersystem endgültig den Status "Welterbe" verleihen. Michelle Müntefering, Staatsministerin im Auswärtingen Amt für internationale Kulturpolitik, wird das Zertifikat am späten Nachmittag an Augsburgs Oberbürgermeister Kurt Gribl überreichen. Auch Kultusminister Bernd Sibler wird anwesend sein. Er hob bereits im Vorfeld hervor, wie wertvoll die kulturelle Errungenschaft und hohe technische Leistung der Augsburger Wasserbauer bis heute sei. Augsburger Wassersystem weltweit einmalig Das historische Augsburger Wassermanagement-System zeichnet bis heute nach, wie sich die Wasserwirtschaft der Stadt seit dem 8. Jahrhundert entwickelt hat. Über Pumpwerke, Kanäle, Wassertürme und Brunnen aus dem 15. bis 20. Jahrhundert wurde mittels eines in Europa einzigartigen Systems Quellwasser getrennt von Brauchwasser in die Stadt geführt und damit auch für die spätere industrielle Verwendung als Energielieferant nutzbar gemacht. Publikumsmagnet Welterbe? Laut Ulrich Müllegger, UNESCO-Koordinator der Stadt, ist das Interesse am Augsburger Wassererbe mittlerweile riesig: Viele Schulen und Lehrstühle aus dem In- und Ausland hätten sich bereits gemeldet und um Kooperationen gebeten, um das Thema Wasser und nachhaltige Nutzung in Unterricht, Forschung und Lehre einzubringen.
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Finanzieller Boden ist für den nächsten Neustädter Bürgermeister bereitet Der künftige Neustädter Bürgermeister ist zufrieden mit den Verhältnissen der Stadtkasse. Zwar ist noch nicht klar, wer das Rennen macht, aber bei der Haushaltssitzung waren die drei Kandidaten im Saal – einer berufsbedingt mit Verspätung. "Das Werk betrifft zu einem Drittel uns, den bisherigen Stadtrat einschließlich mir", sagte Bürgermeister Rupert Troppmann. Die restliche Zeit des Jahres bestimmt der Haushalt aber das Handeln des neuen Gremiums und, nachdem Troppmann nicht mehr antritt, auch mit Sicherheit den neuen Bürgermeister. Von einer Verpflichtung, sorgfältig und mit Augenmaß zu planen und Spielräume für zukünftige Wünsche und Erfordernisse offen zu halten, sprach Joe Arnold. Der CSU-Fraktionsführer hatte zwei Seitenhiebe auf Äußerungen im Wahlkampf der beiden anderen Parteien in seine Ausführungen zum städtischen Haushalt eingebaut. Die von der SPD vorgebrachte Idee einer Landesgartenschau nannte er charmant. Sie sei allerdings schon 2012 im Rathaussaal besprochen und "wegen immenser haushaltspolitischer Risiken" verworfen worden. Absolut solide Die CSU habe bereits bei der Umgehung und dem Tunnel sowie bei der Stadthalle gesagt, das werde nicht funktionieren, kontert Sebastian Dippold, der Bürgermeisterkandidat der Genossen. "Für Großprojekte in Neustadt ist die SPD zuständig." Den Haushalt selbst beurteilt er als absolut solide. "Da gibt es nichts zu beanstanden." Die Landesgartenschau werde man zwar nicht in den nächsten fünf bis acht Jahren bezahlen könne, aber es sei ein gewisser Spielraum für eigene Ideen im Haushalt vorhanden. "Mich als Sozi freut es besonders, dass es mit dem sozialen Wohnungsbau weitergeht." Geradezu erschreckt sei er über eine Äußerung zur umgehenden Suche nach einem Investor für das betreute Wohnen, übte Arnold weitere Kritik. "Die Freien haben quasi vor Weihnachten schon ein Osternest gefunden, das eigentlich niemand versteckt hat, und die Stadt soll die darin befindlichen Eier für sie ausbrüten." Das Problem: Wenn der Stadtrat vor 2025 auch nur zu gackern anfange, sei mit einer Explosion zu rechnen, die großen finanziellen Schaden zur Folge habe. "Man kann ja planen, aber noch nicht bauen", meint Gerhard Steiner. Der Bürgermeisterkandidat der Freien Wähler bestätigt, dass eines der Grundstücke, die für ein Projekt betreutes Wohnen infrage kämen, noch nicht zur Verfügung stehe. "Angehen, heißt nicht, dass wir es morgen bauen, sondern dass wir erste Schritte gehen." Wichtige Projekte enthalten Mit dem jetzt verabschiedeten Haushalt sei er zufrieden, urteilt der Sprecher und Bürgermeisterkandidat der Freien Wähler. Neue große Ideen müsste man in einem Nachtragshaushalt unterbringen. "Aber ich glaube eher, dass so besondere Projekte nicht so schnell kommen." Schließlich seien im jetzt verabschiedeten Werk bereits viele wichtige Maßnahmen verankert. Die Vergangenheit habe aber gezeigt, dass die Neustädter Finanzen bei Bedarf so einen Nachtragshaushalt hergäben. Beruhigende Basis "Die solide Haushaltsführung ist eine gute Basis, nach der Wahl erste Projekte in Angriff zu nehmen", äußert sich CSU-Bewerber Armin Aichinger. Die von ihm beabsichtigte Ausweitung des Sanierungsgebietes auf die Untere Vorstadt sei beantragt, beziehungsweise im Genehmigungsverfahren. "Das ist eine Grundlage, für diese Idee aus dem Wahlprogramm, die mit der in Aussicht gestellten Förderung steht und fällt." Alleine könne die Kommune so eine Aufgabe finanziell nicht stemmen. "Es beruhigt ungemein, wenn man weiß, dass die ersten Schritte wirklich sicher gemacht werden können, ohne dass man Angst haben muss, auszurutschen oder irgendwo zu verlieren."
Drei Bürgermeisterkandidaten stellen sich bei Podiumsdiskussion Die Spannung steigt. Wer darf am 1. Mai auf dem Chefsessel im Neustädter Rathaus Platz nehmen. Im eher müden Wahlkampf kommt es am Montag, 9. März, zum Höhepunkt. Bild: exb Bild: exb/Fotostudio Ott In der Kreisstadt steht ein Wechsel bevor. Bürgermeister Rupert Troppmann (CSU) tritt nach zwölf Jahren nicht mehr an. Der 64-Jährige geht in den Ruhestand. Drei Männer wollen ihn beerben. Der Kolpingsfamilie mit ihrem rührigen Vorsitzenden Manuel Färber ist es gelungen, alle drei Bürgermeisterkandidaten erstmals an einen Tisch zu holen. Armin Aichinger (CSU), Sebastian Dippold (SPD) und Gerhard Steiner (Freie Wähler) stellen sich um 20 Uhr im Pfarrheim St. Georg den Fragen der Besucher. Die Moderation übernimmt der ehemalige NT-Redakteur Martin Staffe. Die drei Bewerber werden ausführlich Gelegenheit bekommen, zu erläutern, wie sie im Falle ihrer Wahl die Kreisstadt weiter voranbringen wollen. Landesgartenschau, die Beseitigung der Altlasten aus den Glasfabriken, die weitere Entwicklung des Stadtplatzes und der Freyung oder Betreutes Wohnen sind nur einige Themen, die im Raum stehen und für Gesprächsstoff sorgen. Jeder Besucher hat natürlich Gelegenheit, bei der Podiumsdiskussion selbst Fragen zu stellen und den Kandidaten auf den Zahn zu fühlen. "Wir wollen für die Neustädter Bevölkerung eine sachliche Diskussion auf neutralem Boden", erklärt Kolpingchef Färber. Einlass ist ab 19.30 Uhr. Der Eintritt ist frei. "Wenn der Saal voll ist, behalten wir uns vor, den Einlass zu stoppen", kündigt Färber an.
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Alle Kinder im Grundschulalter sollen in NRW ab dem 15. Juni wieder täglich zur Schule gehen. Düsseldorf. Überraschende Wende: Grundschüler in NRW sollen jetzt doch schon vor den Sommerferien wieder regelmäßig unterrichtet werden. In NRW beginnt ab Montag, 15. Juni, nach langer Corona-Pause wieder der Grundschulunterricht. Alle Kinder der Klassen 1 bis 4 werden zwei Wochen lang bis zum Beginn der Sommerferien regulär in ihren Klassen unterrichtet. NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) begründete diesen Schritt mit dem großen Druck, der auf den Familien laste. „Wenn es um die Bildung unserer Kinder geht, zählt jeder Tag“, sagte sie am Freitag. Für die Grundschulkinder bedeute die Rückkehr zum normalen Unterricht „unglaublich viel“, so Gebauer. Sie könnten nun das Schuljahr „in festen Strukturen und mit einem positiven Erlebnis“ beenden. Mit dem Unterricht beginnt für diese Mädchen und Jungen auch wieder die Betreuung im offenen Ganztag. Die Notbetreuung endet am 15. Juni. Landesregierung: Ärzte und Pyschologen dringend für zügige Schulöffnung Nach Einschätzung der Landesregierung ist der Neustart an den Grundschulen nicht nur verantwortbar, sondern notwendig. Viele Kinderärzte sowie andere Mediziner und Schulpsychologen empfehlen dringend die zügige Öffnung von Grundschulen und Kitas, sagte Gebauer. Länder wie Sachsen-Anhalt, Baden-Württemberg und Thüringen kehrten ebenfalls noch vor den Ferien zum Präsenzunterricht in Grundschulen zurück. . Die bisher gültigen Abstandsregeln von 1,50 Meter werden in den Grundschulen – wie in den Kitas – aufgehoben. Das bedeutet, dass Klassen nicht geteilt werden müssen, sondern in einem Raum unterrichtet werden können. Gewerkschafter halten Öffnung für „gefährliche Symbolpolitik“ Die Lehrergewerkschaften kritisierten diese Entscheidung der Landesregierung scharf. Wir sind fassungslos über den Umgang mit den Schulen in NRW“, sagte Stefan Behlau, Landesvorsitzender des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE) in NRW. Die Lehrkräfte verzweifelten inzwischen an ihrer Dienstherrin Yvonne Gebauer, so der VBE. Maike Finnern, Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hält die Öffnung der Grundschulen für „gefährliche Symbolpolitik auf dem Rücken von Schülern und Lehrern“. Der Preis sei zu hoch, findet die GEW. Für wenige Tage Unterricht würden die Schulgemeinschaften gesundheitlichen Risiken ausgesetzt. Landeselternschaft für Rückkehr zum normalen Unterricht Die Landeselternschaft der Grundschulen fordert hingegen seit Tagen die Rückkehr zum regulären Unterrichtsangebot. Grundschüler benötigten „deutlich stärkere Präsenzzeiten als nur einige wenige Stunden in der Woche“, betonte Birgit Völxen von der Landeselternschaft.
Das Schauspielhaus möchte in der neuen Saison unter anderem Schirach, Dickens und ein Stück über Fortuna zeigen – eine Hand voll Empfehlungen zum Spielplan-Entwurf. Fünf Stücke, auf die wir uns freuen
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Schlechte Verlierer Wer sitzt nun tiefer in der Patsche, Bodo Ramelow, der abgewählte Ministerpräsident Thüringens, für den es kam, wie er es nie für möglich gehalten, oder Thomas Kemmerich, weil ihm die Stimmen der AFD zum Sieg über den Linken verhalfen. Ob er dem Amt gewachsen sein wird, bleibt abzuwarten. Gewählt wurde er erst einmal nach allen Regeln der Demokratie: von der Mehrheit der Abgeordneten, die wiederum als Vertreter der vom Volk gewählten Parteien im Parlament sitzen. Ein Unding für jene, die schon glaubten, fortdauernd über die Macht verfügen zu können. Schäumend vor Wut fielen sie aus der Rolle, ebenso wie ihre Claqueure. Spontan reagierten die Verlierer mit dem, was sie am besten beherrschen: mit schlechtem Benehmen. Die Landeschefin der Linken Susanne Hennig-Wellsow warf dem gewählten FDP-Mann den Blumenstrauß, mit dem sie ihrem Genossen hatte gratulieren wollen, kurzerhand vor die Füße. Als der Neue das Wort ergriff, verhöhnten ihn PDS, SPD und Grüne mit lautem Gelächter. Ramelow selbst bemühte die Geschichte und Hitler, als er den Erfolg seines Kontrahenten mit dem verglich, den die NSDAP 1930 in Thüringer verbuchte. Ob er noch alle Tassen im Schrank hat, ist eine Frage, die sich aufdrängt, nicht nur bei ihm. Auch der Chefredakteur des ZDF, Peter Frey, entblödete sich nicht, in seinem Kommentar von der „Endstation Buchenwald“ zu sprechen. Zwar räumte er ein, Kemmerich sei „demokratisch“ gewählt worden, doch sei die „Brandmauer mit seiner Wahl schon eingestürzt“. Danach von „Verantwortung“ zu sprechen, fand er „unanständig“. Die Worte konnten nicht groß genug sein. Von „AfD-Taschenspielertricks“, einem „Tabubruch“ und dem „Betrug der Wähler“ war allenthalben die Rede. Die CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer stellte klar, dass der thüringische Landesverband entgegen den Weisungen aus Berlin für Kemmerich gestimmt habe. Von einem „rabenschwarzen Tag für die Demokratie" sprach Nancy Faeser, die Vorsitzende der Hessen-SPD. In der Panik verloren die Apparatschiks jegliche Hemmung. Sie waren ihrer Worte nicht mehr mächtig. Oder wie sonst könnten sie auf die Idee kommen, eine ordnungsgemäß abgelaufene Wahl verletze ein „Tabu“? Besteht es etwa darin, dass keinem anderen als den Vertretern der eingeführten Parteien das Recht zusteht, frei zu entscheiden? Dann wird eben weiter und weiter gewählt Nach dem, was wir seit gestern zu hören bekommen, muss es sich wohl so verhalten. Ganz überraschend kommt das freilich nicht. Schon bei der Europa-Wahl pfiffen die Funktionäre auf den Wählerwillen, indem sie eine Frau zur Chefin der EU-Kommission kürten, die gar nicht auf der Kandidatenliste gestanden hatte. Im fernen Brüssel ließ sich dieser Schwindel noch relativ leicht durchziehen. In Erfurt, wo die Bürger ihrer Regierung schon räumlich näher sind, bedarf der Betrug einer aufwändigeren Inszenierung. Ohne Neuwahlen ist da nichts zu machen. Und sollten die abermals schief laufen, dann wird eben weiter und weiter gewählt, bis sich das Volk breit schlagen lässt, nach den Vorstellungen der politische Eliten abzustimmen. Selbst die FDP als derzeitiger Gewinner hätte dagegen nichts einzuwenden, ebenso wie die CDU. Am Ende kommt es doch nur darauf an, dass die zusammenstehen, die schon immer in einem Boot saßen. Man will unter sich bleiben, wie die Mitglieder eines Golfclubs, dann zumal, wenn sich ein Konkurrent wie die AFD unverhofft mausig macht. Worüber soll man sich mehr wundern, über die Dreistigkeit, mit der die Demokratie von denen ausgehebelt wird, die sie für sich beanspruchen, oder über die Selbstgefälligkeit, mit der sie in den Untergang taumeln. Stecken sie doch schon heute bis zum Hals im Morast ihrer ideologischen Machtanmaßung. Und je mehr sie dabei um sich schlagen, desto tiefer sinken sie ein. Außer dem Lügenbaron Münchhausen hat es noch keiner geschafft, sich am eigenen Schopf aus dem Sumpf zu ziehen. Auch wenn Kemmerich inzwischen dem Druck nachgegeben und das Handtuch geworfen hat, ist die Geschichte nicht zu Ende. Der AfD ist ein Schachzug gelungen, den ihr niemand zugetraut hätte. Strikt nach den Regeln des parlamentarischen Procedere hat sie das Gezerre der Parteien um die Macht im Erfurter Landtag auffliegen lassen. Das ist in der Tat ein erster Dammbruch, dem weitere folgen werden.
Die Regierungskrise in Thüringen geht in die Verlängerung – und hinterlässt bei der FDP, aber vor allem bei der CDU tiefe Spuren: FDP-Ministerpräsident Thomas Kemmerich, der mit den Stimmen von CDU und rechtspopulistischer AfD gewählt worden war, lehnte gestern einen sofortigen Rücktritt ab. Die Juristen der Landtagsverwaltung und der Staatskanzlei seien sich einig, "dass ein Rücktritt – zum Beispiel sofort – nicht geboten ist, da es wichtige Entscheidungen der Landesregierung gibt, für die es zumindest ein amtierendes Regierungsmitglied braucht", sagte Kemmerich. Neuwahlen noch nicht sicher Eine Sondersitzung des Ältestenrates des Landtages soll nun einen verfassungskonformen Ausweg finden – aufgrund des Fristenlaufes kann dieses Treffen aber erst am 18. Februar stattfinden. Die von mehreren Landesparteien angestrebten Neuwahlen sind allerdings auch nicht so einfach durchzusetzen. Sie müssen von mindestens einem Drittel der Abgeordneten im Erfurter Landtag beantragt und mit Zweidrittelmehrheit beschlossen werden. Die Thüringer CDU hat sich bereits gegen eine Neuwahl ausgesprochen. CDU stürzt laut Umfrage ab Im Fall einer Neuwahl in Thüringen drohen der FDP und vor allem der CDU Verluste. Laut einer aktuellen "Forsa"-Umfrage würden die Liberalen mit nur noch vier Prozent aus dem Landtag fliegen. Und die CDU würde demnach von 21 auf nur noch zwölf Prozent abstürzen. Die AfD würde bei 23 Prozent verharren. Die Linkspartei, die mit Bodo Ramelow bis vor kurzem den Ministerpräsidenten stellte, käme auf 37 Prozent (plus sechs Prozentpunkte). SPD (neun Prozent) und Grüne (sieben Prozent) würden leicht zulegen – und damit hätte die bisherige rot-rot-grüne Koalition wieder eine Mehrheit. Ein weiterer Ausweg wurde gestern in Thüringen diskutiert: Misstrauensvotum gegen Kemmerich und eine neue Ministerpräsidentenwahl, bei der der frühere Amtsinhaber Bodo Ramelow (Linkspartei) erneut antreten könnte. Es gäbe dabei laut Landesverfassung wieder drei Wahlgänge – in den ersten beiden bräuchte Ramelow die absolute Mehrheit, im dritten "die meisten Stimmen". Diese Variante wurde etwas wahrscheinlicher, da CDU-Landeschef Mike Mohring gestern erst einmal als Fraktionschef gehen musste. Und Thüringens CDU-Generalsekretär Raymond Walk hat bereits in Aussicht gestellt, dass sich seine Partei im dritten Wahlgang enthalten würde. FDP-Chef Lindner bestätigt Die FDP-Bundespartei hat Parteichef Christian Lindner unterdessen mit deutlicher Mehrheit das Vertrauen ausgesprochen. Lindner erhielt am Freitag von 36 abgegebenen Stimmen 33 Ja-Stimmen und eine Nein-Stimme. Zwei Anwesende enthielten sich. Der Liberalen-Chef Lindner war unter Druck geraten, weil Kemmerich erklärt hatte, Lindner im Voraus über sein Vorgehen während der Ministerpräsidentenwahl vom Mittwoch informiert zu haben. Auch CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer schaden die Vorgänge in Erfurt massiv. Ihr wird vorgeworfen, dass sie den CDU-Landesverband nicht auf Parteilinie (kein Anstreifen an die AfD) bringen konnte. Die angestrebte Kanzlerkandidatur im nächsten Jahr dürfte damit etwas weiter in die Ferne gerückt sein.
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Österreich wird vor die größte Herausforderung seit dem zweiten Weltkrieg gestellt. Die Menschen begeben sich aus Angst vor dem Coronavirus in mehr oder weniger Selbstquarantäne, tätigen enorme Einkäufe, als würde man das eigene Haus nie mehr verlassen können und meiden die sozialen Kontakte. Vor allem ältere, aber auch schwächere oder kranke Menschen gehören zu den gefährdeten Risikogruppen in der aktuellen Situation. Vor allem aber die Wirtschaft und Betriebe haben schwer zu kämpfen mit der Notsituation im Jahr 2020. Arbeitnehmer müssen gekündigt werden Betriebe müssen geschlossen werden, was dazu führt, dass Menschen in finanzielle Notsituationen geraten werden. Neben den negativen Auswirkungen auf die Bevölkerung, wirkt sich das Virus in gewissen Hinsichten auch positiv aus. Die Luftwerte haben sich seit den leer bleibenden Straßen enorm verbessert. Auch die Kanäle in Venedig sind seit dem Ausbruch des Virus wieder von Wasserlebewesen bewohnt, weil sich nahezu keine Gondeln auf dem Wasser befinden. Mittlerweile ist für jeden ersichtlich, dass Österreich auch in Notsituationen bestens versorgt ist und wird. Natürlich muss erstmals auf die gewohnte Freiheit und dergleichen verzichtet werden, jedoch zu dem Wohl eines jeden einzelnen. Es ist absolut erforderlich, dass Österreich als eines zusammenhält. Das Virus ist zwar gefährlich, jedoch auch ein Augenöffner. Es wird Zeit, dass die Menschheit wieder mehr auf Regionalität setzt, die lokalen Betriebe fördert und es endlich verstanden wird, dass unser aktuelles Handeln in die absolut falsche Richtung läuft. Andrea Huemer, Schülerin, Bürmoos
Werfen wir einen Blick in die Zukunft, in den Herbst 2020. Die Tage werden kürzer, die Luft kühler, und die meisten Blätter haben ihr saftiges Grün längst verloren. Viele Menschen verbringen die letzten lauen Tage in Parks, beim Wandern, Joggen, Radfahren, mit den Kindern am Spielplatz oder sie schlendern durch die Städte, um sich neue Kleidung für den bevorstehenden Winter zu kaufen. Alles so, wie es immer ist im Herbst in Österreich – oder doch nicht? Wird das Leben, wie wir es kennen, nach der Krise anders aussehen? Foto: Dmytro Varavin Getty Images Ein Jahr der Krise Denn das Jahr 2020 hat alles andere als gewöhnlich begonnen. Hat das Coronavirus anfangs nur China getroffen und das gesellschaftliche Leben dort wochenlang auf den Kopf gestellt, folgten nur wenige Wochen später zahlreiche weitere Länder auf der ganzen Welt – unter anderem Österreich. Maßnahmen zur Bekämpfung des Virus wurden getroffen, der Alltag sah bei den meisten von einem Tag auf den anderen plötzlich anders aus. Vorhaben, Aktivitäten und Pläne, die bis dahin selbstverständlich waren, mussten abgesagt oder pausiert werden. Menschen verbrachten Wochen in ihren Wohnungen und Häusern, ohne direkten Kontakt zu ihren Familien oder Freunden zu haben. Einsamkeit, Angst und Ungewissheit prägten die Tage vieler. Andere wiederum fanden Zeit, sich intensiver mit sich selbst oder ihren Kindern oder Partnern zu beschäftigen und neuen Hobbys oder Aktivitäten nachzugehen. Entschleunigung bestimmte den Alltag der meisten Menschen. Aber auch Überwachung und Disziplin spielten plötzlich eine größere Rolle in der sonst vergleichbar freien Gesellschaft. Auch die Arbeitswelt hat sich drastisch verändert. Für viele bedeutete die Krise der Verlust des Jobs. Andere Bereiche wiederum passten sich schnell an die neuen Gegebenheiten an und veränderten sich sogar positiv. Die Umstände beeinflussten zunehmend die Wahrnehmung und alles, was bis dahin als selbstverständlich galt. Wie verändert uns Corona? Versetzen wir uns gedanklich nun wieder in den Herbst 2020. Ist die Corona-Krise noch Thema? Wie wirkt sie sich bis heute aus? Was hat sich in der Gesellschaft verändert? Oder ist alles so ähnlich wie noch ein Jahr zuvor? Welchen Einfluss hatte die Krise auf Ihr persönliches Verhalten und Ihre Wahrnehmung? Was glauben Sie? Jeden Montag stellen wir Ihnen eine Frage, die Sie im Forum diskutieren können. Welchen Zugang Sie bei der Beantwortung wählen – pragmatisch, theoretisch, emotional oder persönlich –, bleibt Ihnen überlassen. Wie würden Sie diese Montagsfrage beantworten? (mawa, 30.3.2020)
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Lauda-Königshofen.Der Malteser Hilfsdienst bietet ab Montag, 23. März, einen kostenlosen Einkaufs- und Besorgungsservice in Supermärkten und Apotheken an. „Durch die Reduzierung der Dienste auf die wesentliche Grundversorgung haben wir Kapazitäten frei. Natürlich suchen wir zudem Freiwillige, die sich auch als Einkaufshelfer engagieren möchten“ so die Stadtbeauftragte Christiane Versbach. „Wir haben besonders die Risikogruppen und Senioren im Blick und stellen deshalb einen kostenlosen Einkaufsservice zur Verfügung, um die Gesellschaft in dieser schwierigen Zeit zu unterstützen.“ Wer älter als 65 Jahre ist und/oder wegen einer Vorerkrankung (Herzkreislauferkrankungen, Diabetes, Erkrankungen des Atmungssystems, der Leber und der Niere sowie Krebserkrankungen) zu einer Risikogruppe gehört sowie pflegende Angehörige, die aufgrund ihrer pflegerischen Tätigkeit eine besondere Verantwortung übernehmen und sich selbst schützen müssen, können sich beim Malteser Hilfsdienst in Messelhausen melden. „Sie werden von einem Mitarbeiter gebeten, verschiedene Fragen zu beantworten, damit wir die Lage einschätzen und gezielt helfen können“, so Versbach. Der Einkaufszettel wird telefonisch abgefragt, und die eventuell einzulösenden Rezepte bereitgehalten. Eingekauft wird in haushaltsüblichen Mengen mit angemessener Vorratshaltung. Der Einzugsbereich ist für Lauda-Königshofen, Wittighausen und Grünsfeld mit den jeweiligen Ortsteilen gedacht. Die Malteser bitten um Verständnis, dass sie keine sogenannten Hamsterkäufe tätigen werden, ebenso können Marken und Supermärkte nicht selbst gewählt werden. Auf Allergien und Unverträglichkeiten wird Rücksicht genommen. Eine Begleitung des Kunden zum Einkauf ist aus Sicherheitsgründen nicht möglich. Die Bezahlung wird über einen Bankeinzug geregelt. Der Einkaufsdienst in Lauda-Königshofen steht ab Montag, 23. März, bis auf Widerruf zur Verfügung. Von Montag bis Freitag von 8 bis 12 Uhr können unter der Rufnummer 09346/9295557 Bestellungen durchgegeben werden. Die Malteser bitten, sich rechtzeitig zu melden, weil sie einen Einkauf am selben Tag nicht garantieren können. © Fränkische Nachrichten, Samstag, 21.03.2020
Lauda-Königshofen.„Wir bleiben für Euch da, bleibt Ihr für uns daheim.“ Der Malteser Hilfsdienst in Messelhausen bietet seit 23. März einen kostenlosen Einkaufs- und Besorgungsservice in Supermärkten für Senioren und Risikogruppen an. Neben Personen, die älter als 65 Jahre und/oder wegen einer Vorerkrankung (Herzkreislauferkrankungen, Diabetes, Erkrankungen des Atmungssystems, der Leber und der Niere sowie Krebserkrankungen) sind oder Risikogruppen, die von Corona betroffen sein könnten, wird das Angebot auch für Alleinerziehende erweitert. Weiterhin sollen pflegende Angehörige, die in sozialrelevanten Berufen (Pflege, medizinisches Personal, Polizei usw.) tätig sind, entlastet werden. Keine Sammlung „Unsere ehrenamtlichen Helfer führen einen Ausweis mit sich, wir sammeln auch nicht für Pandemie-Opfer“, so Christiane Versbach, die die ehrenamtlichen sozialen Angebote der Malteser in der Gliederung Lauda-Königshofen koordiniert. „Melden sie sich bitte im Zweifelsfall bei uns in der Dienststelle.“ Die Malteser appellieren an alle Interessenten, sich rechtzeitig zu melden, weil sie einen Einkauf am selben Tag nicht garantieren können. Wer diese Unterstützung annehmen möchte, kann sich von Montag bis Freitag von 8 bis 12 Uhr beim Malteser Hilfsdienst unter der Telefonnummer 09436/9295557 melden, um die Einkaufswünsche durchzugeben. cve © Fränkische Nachrichten, Samstag, 28.03.2020
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Gegen 21.30 Uhr sah die Frau im Bereich des Campingplatzes Zech in Lindau in Deutschland den Surfer im Bodensee und bemerkte, dass er es nicht schaffte, ans Ufer zu gelangen. Daraufhin alarmierte sie die Einsatzkräfte. Die Frau verlor bis zum Eintreffen der Helfer den Surfer aus den Augen – uum Unfallzeitpunkt wehte ein Starkwind von bis zu 50 km/h. Die bayrischen Einsatzkräfte holten ihre österreichischen Kollegen zu Hilfe und gemeinsam wurde der Bereich zwischen Lindau, Lochau und Bregenz abgesucht. Die Suchkette bestand aus neun Einsatzbooten, einem Polizeihubschrauber, mehreren Fahrzeugen, einer Rettungshundestaffel und knapp 200 Helfern an Land. Nach vier Stunden gefunden Gegen 1.30 Uhr konnte der Surfer schließlich im Gemeindegebiet von Hörbranz im Uferabschnitt Schmelzwiese gefunden. Der 56-Jährige war stark unterkühlt und dermaßen erschöpft, dass er sich zwar noch ans Ufer retten konnte, aber nicht mehr fähig war, auf sich aufmerksam zu machen. Er wurde ins Landeskrankenhaus Bregenz gebracht. Ursache für seine Probleme war ein technisches Gebrechen an seinem Sportgerät.
Frauenleiche in Tiroler Keller: Ehemann geständig Kössen (dpa/lby) - Nach dem Fund einer Frauenleiche in einem Tiroler Keller hat sich der Ehemann „grundsätzlich geständig gezeigt“, die 52-Jährige umgebracht zu haben. Wie die Polizei am Freitag mitteilte, soll der Mann seine Frau stranguliert haben. Als Motiv habe der 56-Jährige Streitigkeiten aufgrund finanzieller Probleme angegeben. Die Leiche der Frau war am Donnerstag im Keller eines Einfamilienhauses in Kössen nahe der Grenze zu Deutschland gefunden worden. Arbeitskollegen des 56-Jährigen waren zu dem Haus gefahren, weil der Mann nicht zur Arbeit gekommen war. Der Mann stand zu diesem Zeitpunkt offensichtlich unter Medikamenteneinfluss, die Kollegen suchten daher nach der Frau und fanden sie im Keller. Die Polizei geht nach Angaben der österreichischen Nachrichtenagentur APA inzwischen davon aus, dass der 56-Jährige die Medikamente nach der Tat einnahm und Suizid begehen wollte. Mitteilung der Polizei
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Nachdem die SVP ein schnelles Ende des Lockdowns fordert, setzt sich nun auch die FDP-Präsidentin Petra Gössi für eine Lockerung der Corona-Massnahmen ein. Schulen und Geschäfte sollen wieder öffnen. Screenshot BlickTV 1/3 FDP-Präsidentin fordert eine Lockerung der Corona-Massnahmen. Thomas Meier 2/3 Auch Schulen sollen wieder ihre Türen öffnen. keystone-sda.ch 3/3 Gössi befürchtet, dass vor allem benachteiligte Kinder wegen Homeschooling den Anschluss verlieren könnten. Die FDP-Präsidentin Petra Gössi (44) fordert die Lockerung der Corona-Massnahmen. «Es braucht ein deutliches Zeichen, dass keine Massnahmen aufrechterhalten werden, die nicht unbedingt nötig sind», sagt Gössi der «NZZ am Sonntag». Zuvor forderte die SVP einen raschen Ausstieg aus dem Lockdown (BLICK berichtete). Für Gössi heisst das: Alle Geschäfte sollen wieder öffnen, die die Sicherheitsmassnahmen des Bundesamts für Gesundheit einhalten können – den Abstand von zwei Metern für alle Personen im Laden und sämtliche Hygienevorschriften. «Wenn wir das nicht machen, setzen wir das Verständnis für die Massnahmen des Bundesrats unnötig aufs Spiel», erklärt Gössi. Schulen sollen wieder öffnen – wegen Chancengleichheit Ausserdem sorgt sich die Freisinnige um die Chancengleichheit der Kinder und Jugendlichen. «Ich fordere, dass die Volksschulen insbesondere auf der Unter- und Mittelstufe nach den Frühlingsferien ihren Betrieb wieder aufnehmen.»
FDP-Schweiz-Präsidentin Petra Gössi aus Küssnacht fordert eine rasche Lockerung der Notmassnahmen. Die Forderungen an den Bundesrat nach einer Lockerung der Massnahmen im Zusammenhang mit dem Coronavirus werden lauter. Wie FDP-Parteichefin Petra Gössi gegenüber der «NZZ am Sonntag» sagt, reiche es nicht mehr zu sagen, man müsse zuwarten, zuwarten, zuwarten. Man müsse nun auch damit beginnen, positive Signale auszusenden. Konkret heisst das, dass alle Geschäfte wieder geöffnet werden sollen, welche die Sicherheitsmassnahmen des Bundesamts für Gesundheit einhalten können. Zudem fordert die Nationalrätin, dass die Volksschulen nach den Frühlingsferien ihren Betrieb wieder aufnehmen sollen – insbesondere um die Chancengleichheit für die Schülerinnen und Schüler aufrechtzuerhalten. Die Lockerung solle möglichst schnell geschehen, so Gössi. Vollständiger Bericht in der Ausgabe vom Montag, 6. April. zu lesen. Noch kein Abo?
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Polizeipräsidium Rheinpfalz POL-PPRP: Brand eines Kellers in einem Mehrfamilienhaus in Ludwigshafen Ludwigshafen (ots) Am 04.04.2020 kam es gegen 21.30 Uhr zu einem Kellerbrand in einem Mehrfamilienhaus in der Rheinfeldstraße. Aufgrund der Rauchentwicklung mussten die Bewohner das Haus verlassen. Der Brand wurde durch die Berufsfeuerwehr Ludwigshafen gelöscht. Nach bisherigen Erkenntnissen wurden weder Personen verletzt, noch kam es zu einem nennenswerten Gebäudeschaden. Lediglich das Mobiliar wurde leicht beschädigt. Aufgrund der noch unklaren Brandursache werden die Ermittlungen von der Kriminalpolizei Ludwigshafen geführt. Rückfragen bitte an: Polizeipräsidium Rheinpfalz H. Seifert, PVD Telefon: 0621-963-0 E-Mail: pprheinpfalz.presse@polizei.rlp.de www.polizei.rlp.de/pp.rheinpfalz Pressemeldungen der Polizei Rheinland-Pfalz sind unter Nennung der Quelle zur Veröffentlichung frei. Original-Content von: Polizeipräsidium Rheinpfalz, übermittelt durch news aktuell
Polizeipräsidium Rheinpfalz POL-PPRP: Verstöße gegen die Allgemeinverfügung Ludwigshafen (ots) In den letzten Tagen konnten immer wieder Ansammlungen von Personengruppen auf offener Straße oder auch in noch geöffneten Gaststätten festgestellt werden. In diesem Zusammenhang wird nochmals auf die bestehende Allgemeinverfügung hingewiesen. Um eine rasante Ausbreitung des Corona-Virus zu bekämpfen, ist es dringend erforderlich, dass sich alle an die beschlossenen Maßnahmen halten. Abgesehen von gesundheitlichen Risiken für die Betreffenden selbst sowie auch für die Personen ihres Haushaltes, sind die Verstöße auch mit Ordnungs- und Strafgeldern belegt. Rückfragen bitte an: Polizeipräsidium Rheinpfalz H. Seifert, PVD Telefon: 0621-963-0 E-Mail: pprheinpfalz.presse@polizei.rlp.de www.polizei.rlp.de/pp.rheinpfalz Pressemeldungen der Polizei Rheinland-Pfalz sind unter Nennung der Quelle zur Veröffentlichung frei. Original-Content von: Polizeipräsidium Rheinpfalz, übermittelt durch news aktuell
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Intel-Puts mit 84%-Chance bei Kursrutsch auf 50 USD Die Intel-Aktie (ISIN: US4581401001) geriet nach der Veröffentlichung der über den Analystenerwartungen liegenden Quartalszahlen wegen des gesenkten Gewinnausblicks nachbörslich unter Druck. Nach dem Handelsschlusskurs bei 59,04 USD gab die Aktie auf 55,50 USD nach. Laut Analyse von www.godmode-trader.de befand sich die Intel-Aktie im November 2008 auf einem Tief bei 12,06 USD. In einer langfristigen Aufwärtsbewegung erreichte die Aktie im Juni 2018 bei 57,60 USD ein Hoch und trat danach in eine Seitwärtsbewegung innerhalb einer Bandbreite von 42,76 bis 57,60 USD ein. Nach den Quartalszahlen im Januar 2020 legte die Aktie auf 69,29 USD und näherte sich somit dem Allzeithoch bei 75,81 USD aus dem Jahr 2000 an. Im Zuge des Crashs brach der Aktienkurs wieder bis auf den unteren Rand der Seitwärtsrange ein, konnte sich aber in den vergangenen Wochen wieder auf 62,13 USD erholen. Nach der Veröffentlichung der aktuellen Zahlen fiel die Aktie kurzfristig unter die wichtige Unterstützung bei 55,95 USD zurück. Hält diese Marke nicht, dann könnte die Erholung beendet sein und die Aktie könnte direkt auf 42,76 USD nachgeben. Hält die Marke, dann erhöht sich die Chance auf einen Kursanstieg auf 63,55 bis 63,70 USD. Anleger mit der Markteinschätzung, dass die Intel-Aktie eher den Weg nach unten antreten wird und in den nächsten Wochen auf ihrem Weg zum negativen Kursziel von 42,76 USD zumindest auf 50 USD nachgibt, könnten eine Investition in Short-Hebelprodukte in Erwägung ziehen. Put-Optionsschein mit Basispreis bei 55 USD Der Morgan Stanley-Put-Optionsschein auf die Intel-Aktie mit Basispreis bei 55 USD, Bewertungstag 19.6.20, BV 0,1, ISIN: DE000MC52C64, wurde beim Aktienkurs von 56,27 USD beim Euro/USD-Kurs 1,075 USD mit 0,36 - 0,38 Euro gehandelt. Gibt die Intel-Aktie in einem Monat auf 50 USD nach, dann wird sich der handelbare Preis des Puts - unter der Voraussetzung einer halbwegs gleich bleibenden Volatilität - bei 0,62 Euro (+63 Prozent befinden. Tritt der Kursrückgang bereits innerhalb der nächsten zwei Wochen an, dann wird der Schein sogar einen handelbaren Preis von 0,70 Euro (+84 Prozent) erzielen. Dieser Beitrag stellt keinerlei Empfehlung zum Kauf oder Verkauf von Intel-Aktien oder von Hebelprodukten auf Intel-Aktien dar. Für die Richtigkeit der Daten wird keine Haftung übernommen. Quelle: hebelprodukte.de
Lang laufende Dow Jones-Puts für Skeptiker Wer davon ausging, dass der Dow Jones-Index (ISIN: US2605661048) nach dem 38-prozentigen Absturz von seinem im Februar 2020 bei 29.568 Punkten erreichten Allzeithoch auf bis zu 18.213 Punkte (23.3.20) nach einer eventuell starken Gegenbewegung wegen der nach wie vor desaströsen Wirtschaftsdaten eher zur Schwäche neigen würde, lag falsch. Wurde der steile Anstieg in den ersten Wochen nach dem Absturz noch als Erholungsrally im Bearmarket eingestuft, so wechselten in jüngster Vergangenheit auch skeptisch eingestellte Börsianer ihre Ansichten und gehen trotz hoher Zweifel vor allem wegen der Geldschwemme von weiter steigenden Kursen der US-Aktien aus. Offenbar gehen die US-Börsianer von einer baldigen Überwindung der Krise aus. Für Anleger, die der aktuell bullishen Marktentwicklung nicht ganz trauen und die Marktmeinung vertreten, dass sich der Dow Jones-Index in den nächsten Monaten doch wieder etwas der Realwirtschaft angleichen wird und daher unter Druck geraten wird, könnte eine Investition in Put-Optionsscheine mit langer Laufzeit interessant sein. Put-Optionsschein mit Basispreis bei 29.000 Punkten Der BNP-Put-Optionsschein auf den Dow Jones-Index mit Basispreis bei 29.000 USD, Bewertungstag 19.3.21, BV 0,001, ISIN: DE000PX31XW6, wurde bei der Kursindikation von 27.394 Punkten und dem Euro/USD-Kurs von 1,126 USD mit 2,95 - 2,99 Euro gehandelt. Gibt der Dow Jones-Index innerhalb der nächsten vier Monate um 15 Prozent auf 23.270 Punkte nach, dann wird sich der handelbare Preis des Verkaufsoptionsscheines auf etwa 5,25 Euro (+76 Prozent) steigern. Tritt der Kursrückgang bereits innerhalb der nächsten zwei Monate ein, dann wird der Schein sogar einen Ertrag von 80 Prozent abwerfen, da er dann einen Preis von etwa 5,38 Euro erreichen wird. Put-Optionsschein mit Basispreis bei 31.000 Punkten Der BNP-Put-Optionsschein auf den Dow Jones-Index mit Basispreis bei 31.000 Punkten, Bewertungstag 19.3.21, BV 0,001, ISIN: DE000PX59C02, wurde bei der Kursindikation von 27.394 Punkten mit 4,08 - 4,12 Euro gehandelt. Wenn der Index in spätestens drei Monaten auf 23.270 Punkte nachgibt, dann wird sich der handelbare Preis des Puts auf etwa 6,92 Euro (+68 Prozent) steigern. Dieser Beitrag stellt keinerlei Empfehlung zum Kauf oder Verkauf des Dow Jones-Index oder von Hebelprodukten auf den Dow Jones-Index dar. Für die Richtigkeit der Daten wird keine Haftung übernommen. Quelle: hebelprodukte.de
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Stadtbahn erfasst Frau + © Daniele Giustolisi/RUHR24 (Symbolfoto) Nach einem Unfall mit einer Straßenbahn auf dem Wambeler Hellweg zückte eine Jugendliche das Handy © Daniele Giustolisi/RUHR24 (Symbolfoto) Nachdem am Montag eine Frau vor einer Straßenbahn gelaufen ist und verletzt wurde, brachte eine Jugendliche (17) die Polizei zum Kochen. Auf dem Wambeler Hellweg in Dortmund, einer wichtigen Hauptverkehrsachse, ist eine Frau (57) am Montag nur knapp einer Katastrophe entgangen. Schwere Verletzungen bei einem Zusammenprall mit einer Straßenbahn blieben zum Glück aus. Unterdessen brachte eine 17-Jährige die Dortmunder Polizei zur Weißglut, wie RUHR24.de* berichtet. Und: Es ist nicht der erste heftige Unfall, der an der Stelle passiert. *RUHR24.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.
Tiernachwuchs geboren + © Stadt Dortmund In Dortmund ist ein Baby-Nashorn zur Welt gekommen. © Stadt Dortmund Der Zoo in Dortmund freut sich über Nachwuchs bei seinen Nashörnern. Ein Baby ist auf die Welt gekommen und ist wohlauf. Und die Fotos sind soooo süß!
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Polizeipräsidium Freiburg POL-FR: Waldshut-Tiengen: Auffahrunfall wegen Handy Freiburg (ots) Zu einem Auffahrunfall kam es am Donnerstagmittag, 25.06.2020, auf der B 34 in WT-Waldshut in Höhe des Lonza-Gewerbeparks. Kurz vor 15:00 Uhr war ein 25-jähriger VW-Fahrer einem BMW ins Heck gefahren. Wie er einräumte, hatte er gerade eine Nachricht auf seinem Handy gelesen und deshalb den Rückstau vor der Ampel zu spät bemerkt. Ein im BMW mitfahrendes Kleinkind wurde vorsichtshalber zur Untersuchung in eine Praxis gebracht. Es blieb unversehrt. Der entstandene Sachschaden liegt bei ca. 2000 Euro je Fahrzeug. Medienrückfragen bitte an: Polizeipräsidium Freiburg Pressestelle Mathias Albicker Telefon: 07741 8316-201 freiburg.pressestelle@polizei.bwl.de Twitter: https://twitter.com/PolizeiFR Facebook: https://facebook.com/PolizeiFreiburg Homepage: http://www.polizei-bw.de/ - Außerhalb der Bürozeiten - E-Mail: freiburg.pp@polizei.bwl.de Original-Content von: Polizeipräsidium Freiburg, übermittelt durch news aktuell
Polizeipräsidium Freiburg POL-FR: Waldshut-Tiengen: Betrunkener Fahrradfahrer stößt gegen geparktes Auto - schwer verletzt Freiburg (ots) Mit schweren Verletzungen kam am Montag, 02.03.2020, ein betrunkener Fahrradfahrer ins Krankenhaus, nachdem er in WT-Waldshut gegen einen geparkten Pkw gestoßen war. Gegen 12:10 Uhr war der 51-jährige den Jahnweg zum Schwimmbad hinuntergefahren. Am Ende der Gefällstrecke stieß er gegen einen auf dem dortigen Parkplatz ordnungsgemäß abgestellten BMW. Der Fahrradfahrer stürzte auf den Asphalt und zog sich schwere Verletzungen zu. Der Rettungsdienst brachte ihn ins Krankenhaus. Beim Fahrradfahrer wurde deutlicher Alkoholeinfluss festgestellt. Ein Alcomatentest ergab gut 2,6 Promille, weshalb eine Blutentnahme angeordnet wurde. Der Sachschaden am BMW liegt bei rund 2000 Euro. Medienrückfragen bitte an: Polizeipräsidium Freiburg Pressestelle Mathias Albicker Telefon: 07741 / 8316 - 201 freiburg.pressestelle@polizei.bwl.de Twitter: https://twitter.com/PolizeiFR Facebook: https://facebook.com/PolizeiFreiburg Homepage: http://www.polizei-bw.de/ - Außerhalb der Bürozeiten - E-Mail: freiburg.pp@polizei.bwl.de Original-Content von: Polizeipräsidium Freiburg, übermittelt durch news aktuell
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Eine Personalie, die die Partei umtreibt: Andreas Kalbitz (links), dem eine Nähe zur extremen Rechten nachgesagt wird, und der AfD-Parteivorsitzende Alexander Gauland. Andreas Kalbitz muss um seine Parteimitgliedschaft bangen. Der Brandenburger Landesvorsitzende räumt ein, dass sein Name auf einer "Interessenten- oder Kontaktliste" der mittlerweile verbotenen Organisation "Heimattreue Deutsche Jugend" (HDJ) geführt worden sein könnte. Andreas Kalbitz, der führende Politiker des rechten "Flügels" der AfD, muss fürchten, seine Mitgliedschaft in der Partei zu verlieren. In einem Schreiben an die 13 Mitglieder des Bundesvorstands der AfD hat Kalbitz jetzt eingeräumt, dass sein Name auf einer "Interessenten- oder Kontaktliste" der mittlerweile verbotenen Organisation "Heimattreue Deutsche Jugend" (HDJ) geführt worden sein könnte. Kalbitz bezeichnet dies als "durchaus möglich und wahrscheinlich". Das geht aus der fünfseitigen Stellungnahme an den Bundesvorstand der Partei hervor, die WDR, NDR und Süddeutscher Zeitung vorliegt. Sollte Kalbitz Mitglied in der Neonazi-Organisation gewesen sein, hätte er nach den Statuten der AfD nie in die Partei aufgenommen werden dürfen. Ob er eine Zukunft in der AfD hat, hängt davon ab, wie der Bundesvorstand seine Erklärung bewertet. Bereits am Freitag will das höchste AfD-Parteigremium über die Zukunft von Kalbitz beraten. Wie es aus Vorstandskreisen heißt, sind Teile des Parteivorstands überzeugt, dass Kalbitz nicht in der Partei bleiben kann. Allerdings müsse eine solche Entscheidung auch juristisch wasserdicht sein, heißt es aus dem Umfeld der Parteiführung. Am Freitag wird zwar noch keine Entscheidung der Parteispitze erwartet, wohl aber eine "ruppige Auseinandersetzung". Einflussreiche Mitglieder wollen anschließend auf eine baldige Entscheidung drängen, sich von Kalbitz zu trennen. Einflussreicher Strippenzieher Kalbitz habe allerdings nach wie vor Fürsprecher in der Parteispitze. Kalbitz ist selbst Mitglied des Bundesvorstands und Landesvorsitzender und Fraktionschef der AfD in Brandenburg. Er gilt als Strippenzieher des rechtsextremen Flügels und in diesen Kreisen mindestens so einflussreich wie dessen Galionsfigur Björn Höcke, weil er diese Strömung maßgeblich steuert. Der Bundesvorstand hatte den brandenburgischen AfD-Landeschef Ende März dazu aufgefordert, seine Biografie und etwaige rechtsextreme Bezüge aufzuarbeiten. Anlass ist das Gutachten des Bundesamtes für Verfassungsschutz zur AfD, in dem festgestellt, dass Kalbitz Mitglied der rechtsextremen Organisation HdJ gewesen sei. Im Gutachten hieß es unter anderem, dass Kalbitz stark im Rechtsextremismus verwurzelt sei und dass sich der Name "Familie Andreas Kalbitz" samt einer vierstelligen Mitgliedsnummer auf einer Mitgliedsliste der HDJ finde. Kalbitz bestreitet das und versucht sich nun mit dem Hinweis auf eine vermeintliche "Kontaktliste" aus der Affäre ziehen. Dem Verfassungsschutz liegt dagegen offenbar eine Mitgliedsliste mit Mitgliedsnummer vor. In seinem Schreiben legt Kalbitz detailliert auf fünf Seiten aus seiner Sicht offen, zu welchen rechten und rechtsextremen Organisationen er persönliche Bezüge gehabt habe. Der umstrittene AfD-Politiker hatte bisher nach entsprechenden Medienberichten lediglich eingeräumt, zwei Veranstaltungen der rechtsextremen Organisation besucht zu haben, um sich zu informieren, wie er erklärte. Seiner Stellungnahme liegen jetzt unter anderem mehrere Schreiben der Kanzlei Höcker bei, die den AfD-Politiker bei rechtlichen Schritten gegen das BfV vertritt. Kalbitz will erwirken, dass ihm das Gutachten des Verfassungsschutzes sowie die "vermeintliche" Mitgliedsliste des HdJ herausgegeben werden, um diese zu prüfen.
Der AfD-Bundesvorstand hat den bisherigen Landesvorsitzenden und Fraktionschef in Brandenburg, Andreas Kalbitz, aus der Partei ausgeschlossen. Mit knapper Mehrheit erklärte das höchste Parteigremium die Mitgliedschaft eines der bekanntesten und umstrittensten Führungsköpfe der Rechtsnationalisten in der Partei am Freitag für nichtig. Das erfuhr die Süddeutsche Zeitung aus der Parteispitze. Sieben Vorstände votierten für, fünf gegen den Ausschluss. Ein Vorstandsmitglied enthielt sich. Die Entscheidung gilt im Machtkampf um die Zukunft der AfD als Paukenschlag. Kalbitz war neben dem Thüringer AfD-Landeschef Björn Höcke der bekannteste Vertreter der rechtsnationalen Strömung der Partei, dem "Flügel". Er ist mindestens so einflussreich wie Höcke. Auf Druck des Verfassungsschutzes hatte sich die Organisation Ende April aufgelöst. Grund für den Ausschluss sei seine Aufnahme in die Neonazi-Organisation "Heimattreue Deutsche Jugend" (HDJ), hieß es weiter. Die HDJ steht auf der sogenannten Unvereinbarkeitsliste der AfD. Wer Mitglied einer Gruppierung war, die auf dieser Liste steht, darf nicht in die AfD aufgenommen werden. Zudem wirft die Parteispitze Kalbitz vor, er habe sein Mitgliedschaft bei den Republikanern zwischen Ende 1993 und Anfang 1994 nicht angegeben. Auch die Republikaner waren jahrelang im Visier des Verfassungsschutzes. Mit dieser Nichtigkeitserklärung wählte die AfD den schnellsten Weg, sich von Kalbitz zu trennen. Die Mitgliedschaft sei mit sofortiger Wirkung aufgehoben, hieß es. Der Druck auf die Parteispitze war in dieser Woche nochmals gestiegen, Konsequenzen aus den Verstrickungen von Kalbitz ins rechtsextreme Millieu zu ziehen. In einem Schreiben an die 13 Bundesvorstände der AfD hatte Kalbitz einräumen müssen, dass sein Name auf einer "Interessenten- oder Kontaktliste" der mittlerweile verbotenen Organisation geführt worden sein könnte. Kalbitz bezeichnet dies als "durchaus möglich und wahrscheinlich". Das geht aus einer Stellungnahme an den Bundesvorstand der Partei hervor, die WDR, NDR und Süddeutscher Zeitung vorliegt. Kalbitz will um seinen Platz in der AfD kämpfen Dem Ausschluss ging ein längeres Verfahren voraus. Der AfD-Bundesvorstand hatte Kalbitz Ende März aufgefordert, seine Biografie und etwaige rechtsextreme Bezüge aufzuarbeiten. Anlass ist das Gutachten des Verfassungsschutzes zur AfD, in dem festgestellt wird, dass Kalbitz Mitglied der rechtsextremen Organisation HDJ gewesen sei. Im Gutachten hieß es unter anderem, dass Kalbitz stark im Rechtsextremismus verwurzelt sei und dass sich der Name "Familie Andreas Kalbitz" samt einer vierstelligen Mitgliedsnummer auf einer Mitgliedsliste der HDJ finde. Kalbitz bestritt das zuletzt immer wieder. Wie umstritten der rasche Ausschluss in der Partei ist, macht das Abstimmungsverhalten klar. Nach Angaben aus Parteikreisen stimmten der Parteivorsitzende Jörg Meuthen und sechs weitere Mitglieder des Parteivorstandes für den Beschluss. Kalbitz, der Co-Vorsitzende Tino Chrupalla, die Vorsitzende der Bundestagsfraktion, Alice Weidel, sowie drei weitere Mitglieder waren dagegen. Carsten Hütter aus Sachsen enthielt sich demnach der Stimme. Die Trennung könnte den Richtungsstreit in der AfD wieder befeuern, hieß es in der Parteispitze. Der Chef der Bundestagsfraktion, Alexander Gauland, kritisierte den Rauswurf als "falsch" und "sehr gefährlich für die Partei". Kalbitz indes will um seinen Platz in der AfD kämpfen. Er wolle "alle juristischen Möglichkeiten nutzen, um diese aus meiner Sicht politische Fehlentscheidung anzufechten", sagte er nach dem Beschluss.
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Bei der Festnahme des 26-jährigen Deutschen stellte sich heraus, dass der Wohnwagen seit 2016 als gestohlen gemeldet war. Bei der Durchsuchung konnten die Polizisten mehrere gestohlene österreichische und deutsche Kennzeichen sicherstellen. Fahrzeug in Straßwalchen als gestohlen gemeldet Bei der Abfrage eines österreichischen Kennzeichens konnte erhoben werden, dass dieses samt dem zugehörigen Anhänger bereits 2018 in Straßwalchen (Flachgau) gestohlen wurde. Der Deutsche zeigte sich zu den Vorwürfen nicht geständig, berichtet die Polizei in einer Aussendung am Dienstag. (Quelle: SALZBURG24)
Startseite Flachgau Schlangenlinien Alkolenkerin muss im Flachgau Schein abgeben 35-Jährige mit 1,72 Promille unterwegs APA/BARBARA GINDL Ein Alkotest ergab bei der Lenkerin 1,72Promille. (SYMBOLBILD) Ihren Führerschein musste eine 35-Jährige am Samstagvormittag abgeben. Sie war in Schlangenlinien von Eugendorf in Richtung Straßwalchen (beides Flachgau) unterwegs, meldeten Zeugen. Ein Alkotest durch die Polizei ergab 1,72 Promille. Die Flachgauern durfte nicht mehr weiter fahren, den Führerschein nahmen ihr die Beamten ab. Sie wird angezeigt. (Quelle: SALZBURG24) Aufgerufen am 01.03.2020 um 04:52 auf https://www.salzburg24.at/news/salzburg/flachgau/flachgau-alkolenkerin-muss-fuehrerschein-abgeben-84189415
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Hamburg. Seit Mitte März waren die Öffentlichen Bücherhallen in Hamburg geschlossen. Von Dienstag an macht ein Teil von ihnen wieder auf – aber wie? Frauke Untiedt ist mit ihrem Team mitten in den Planungen für die neue Lage. Besonders wichtig für die Bücherhallen-Chefin: Treffpunkt und hochtourige Orte des Miteinanders können die Büchereien noch längst nicht wieder sein. Was sind die konkreten Herausforderungen für die Wiederöffnung? Frauke Untiedt: Wir setzen mit dem Start unserer Angebote auch unsere gesamte Logistik im Hintergrund wieder in Betrieb. Außerdem soll unsere Vorgehensweise möglichst einfach und nachvollziehbar sein. Welche Sicherheitsvorkehrungen werden wie getroffen? Frauke Untiedt: Wir werden Zugangsbeschränkungen für alle Standorte definieren müssen. Dazu werden wir Tröpfchenschutz für Serviceplätze, Abstandsmarkierungen, Desinfektionsmittel und vieles mehr vorhalten. Werden alle Standorte zugleich geöffnet? Frauke Untiedt: Wir werden nicht die gewohnte Aufenthaltsqualität bieten können, es geht in diesen ersten Wochen allein um den Ausleihbetrieb. Die Situation gibt nicht her, dass die Bücherhallen wieder das vertraute Wohnzimmer der Stadt sein können. Ab dem 21. April sind an zehn Standorten Rückbuchungsanlagen zugänglich. Ab dem 28. April werden alle dezentralen Standorte für Rückgabe und Ausleihe öffnen. Bedingt durch die derzeit in der Zentralbibliothek laufenden Bauarbeiten werden wir am Hühnerposten ab dem 11. Mai das Haus öffnen, ebenfalls nur für den Ausleihbetrieb. Darf man nur mit Maske kommen? Tragen die Mitarbeiter Masken? Frauke Untiedt: Wir wünschen uns, dass möglichst viele Kundinnen und Kunden Masken tragen. Wir stellen unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ebenfalls Masken. Wie lange darf man die in der Schließung behaltenen Medien noch behalten, ohne Strafgebühren zu bezahlen? Frauke Untiedt: Alle Medien wurden von uns verlängert, die Fristdaten starten erst wieder am 2. Mai und gehen bis in den Juni. Ich möchte alle unsere Kundinnen und Kunden bitten, ausgeliehene Medien so lange wie möglich zu behalten. Das erleichtert uns den Start unter diesen doch schwierigen Bedingungen. Wird es Veranstaltungen geben können? Frauke Untiedt: Es werden vorerst keine Veranstaltungen stattfinden. Auch Gruppen können uns nicht besuchen. Wir werden regelmäßig und detailliert auf unserer Website und über Social Media über die Entwicklung unserer Angebote informieren. tha Informationen: www.buecherhallen.de Coronavirus: Verhaltensregeln und Empfehlungen der Gesundheitsbehörde
Corona: In Stadt und Land erneut leichter Anstieg Die Gesamtzahl aller bisherigen Corona-Infizierten ist am Wochenende in der Region erneut nur leicht gestiegen. Wie am Sonntag aus dem Landratsamt zu erfahren war, gab es im Vergleich zum Freitag einen Zuwachs von 3 auf nun 467. Weitere Todesfälle (bisher 44) gab es demnach nicht zu beklagen. Noch besser fällt die Bilanz für das Stadtgebiet aus. Aus einer Pressemitteilung des Bürgermeisteramts geht hervor, dass sich die Summe aller bis dato Erkrankten auf 76 erhöht hat. Am Freitag waren es 75. Auch hier ist nicht von weiteren Toten im Zusammenhang mit Covid-19 (bislang 3) die Rede. Wie sehr sich die Lage entspannt hat, wird deutlich, wenn man sich die Statistik von vor einer Woche vor Augen führt: Am 1. Mai lag die Gesamtzahl in Amberg bei 73 und im Landkreis bei 445. Wie viele der Betroffenen wieder als gesund gelten, geht aus beiden Meldungen vom Sonntag nicht hervor.
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Dramatische Wirtschaftsaussichten – Extremer Pessimismus bei den Unternehmen Eine Umfrage unter Schweizer Firmen zeigt, dass die meisten ihre Lage aktuell deutlich schlechter einschätzen als selbst in der Finanzkrise. Viele planen auch einen Personalabbau. Markus Diem Meier Auch im Detailhandel sind die Aussichten äusserst düster: Ein Dekorationsmitarbeiter von Globus in Zürich. Foto: Alexandra Wey (Keystone) Wie dramatisch der wirtschaftliche Einbruch im Zuge der Corona-Krise ausfällt, zeigt die am Dienstag publizierte Umfrage der Konjunkturforschungsstelle der ETH (KOF), an der mehr als 4500 Unternehmen aus allen Branchen teilgenommen haben. Der sogenannte Geschäftslageindikator, mit dem die KOF die Gesamtlage der Firmen zusammenfasst, ist seit Beginn der monatlichen Umfragen noch nie so stark gefallen und hat noch nie einen so tiefen Wert erreicht wie in diesem April. Die Ergebnisse der Umfrage bestätigen das einmalig düstere Bild des Beschäftigungsindikators, den die KOF am Montag veröffentlicht hat. Auch er basiert auf einer Umfrage. Die Schlussfolgerung der KOF daraus: Die Unternehmen würden «von einem markanten Stellenabbau in den nächsten Monaten» ausgehen. Per Saldo ist eine deutliche Mehrheit der Unternehmen der Ansicht, ihr Beschäftigungsgrad sei zu gross, und viele planen ihn zu reduzieren. Die Resultate beider Umfragen zeigen für die einzelnen Branchen etwa das gleiche Bild. Am stärksten vom Einbruch betroffen ist das Gastgewerbe. Hier ist die Nachfrage praktisch auf null gefallen, was angesichts der verordneten Schliessung der Betriebe nicht überrascht. Stark getroffen hat die Krise aber auch die weiteren Dienstleister. Von besonders grossen Schwierigkeiten berichten Vertreter aus den Bereichen Kunst, Unterhaltung, Erholung und Verkehr sowie Reisebüros, Temporärfirmen und Unternehmen aus dem Garten- und Landschaftsbau. Der Einbruch bei den Dienstleistern hat auch deshalb Bedeutung, weil die Branche bisher jeweils zu den Stützen der Konjunktur gezählt hat. Niemand kann sich der Krise entziehen Auch Industrieunternehmen berichten von deutlichen Einbussen. Immerhin ist deren Lage bisher noch nicht so schlecht wie zur Zeit der Finanzkrise, auch weil viele noch von bestehenden Aufträgen leben. Bisher ist es noch nicht im grossen Umfang zu Stornierungen gekommen. Bei den weiteren Aussichten sieht es dagegen auch hier düster aus: Die Erwartungen zum Bestelleingang sind schlechter als während der Finanzkrise. Drei Viertel aller Industrieunternehmen sehen sich einer reduzierten Nachfrage gegenüber. Wie meistens geht es allerdings innerhalb der Branche den Chemie- und Pharmaunternehmen etwas besser. Bei ihnen stellt «nur» rund die Hälfte einen Nachfragerückgang fest. Gänzlich verschont von der Krise wird letztlich keine Branche: Deutliche Einbrüche verzeichnen auch Detailhandelsunternehmen – vor allem im Nicht-Lebensmittel-Bereich – und im Grosshandel. Die Unternehmen dieser Bereiche bleiben auch für die Zukunft pessimistisch. Auch auf dem Bau oder in der Finanzbranche sind die Einschätzungen zur eigenen Geschäftslage stark eingetrübt. Die langsame Öffnung der Wirtschaft nach dem Lockdown scheint die Stimmung kaum zu beflügeln. Ein Grund dafür dürfte sein, dass die Konsumenten möglicherweise noch für längere Zeit nicht zu ihrem üblichen Kaufverhalten zurückkehren – und zum Beispiel Restaurants weiter meiden, wie KOF-Vertreter befürchten. Zudem schätzt die KOF, dass der Wertschöpfungsverlust in der Schweiz von 32 Milliarden Franken vom März bis zum Juni nur zu rund einem Drittel auf den Lockdown im Inland zurückgeht und zu rund zwei Dritteln auf den Einbruch der Weltwirtschaft. Ohne eine deutliche Aufhellung in der Weltwirtschaft kann sich daher die besonders stark mit ihr verwobene Schweiz einer anhaltenden Krise kaum entziehen.
(wap) Nach zwei negativen Quartalen ist der KOF-Beschäftigungsindikator auf 3,9 Punkte angestiegen. Dies seien gute Nachrichten für Stellensuchende in der Schweiz, meldete die KOF-Konjunkturforschungsstelle der ETH am Montag. Denn der Indikator gehe in der Regel dem Stellenwachstum in der Schweiz voraus. Berechnet wird der Indikator aus den vierteljährlichen Konjunkturumfragen der Forschungsstelle. Dabei werden Firmen gefragt, wie sie ihre gegenwärtige Zahl an Mitarbeitern beurteilen und ob sie diese in den nächsten drei Monaten anpassen wollen. Dabei ergab sich, dass eine Mehrheit der Befragten der Ansicht waren, ihr Unternehmen könnte derzeit mehr Personal gebrauchen. Die Aussichten sind dabei von Branche zu Branche verschieden: Personal reduziert werden soll im verarbeitenden Gewerbe, Gastgewerbe und im Grosshandel. Positiv sind die Aussichten dagegen im Baugewerbe in der übrigen Dienstleistungsbranche.
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Deutsche Wohnen SE: Deutsche Wohnen-Aktionäre stimmen für reduzierte Dividende und geben klares Bekenntnis für Solidarität in der Corona-KriseDGAP-News: Deutsche Wohnen SE / Schlagwort(e): Hauptversammlung Deutsche Wohnen SE: Deutsche Wohnen-Aktionäre stimmen für reduzierte Dividende und geben klares Bekenntnis für Solidarität in der Corona-Krise05.06.2020 / 14:02 Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.Corporate NewsDeutsche Wohnen-Aktionäre stimmen für reduzierte Dividende und geben klares Bekenntnis für Solidarität in der Corona-Krise- Hauptversammlung stimmt für reduzierte Dividende in Höhe von 0,90 Euro pro Aktie und unterstützt Einrichtung von 30 Mio. Euro Corona-Hilfsfonds- Wahl zum Aufsichtsrat: Matthias Hünlein wird wiedergewählt; Kerstin Günther als neues Mitglied bestellt- Deutsche Wohnen wird neues DAX 30-MitgliedBerlin, 5. Juni 2020. Auf der heutigen Hauptversammlung der Deutsche Wohnen SE folgten die Aktionäre dem Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat, für das Geschäftsjahr 2019 eine Dividende von 90 Cent je Aktie auszuschütten. Dies entspricht einer Reduktion der ursprünglich geplanten Ausschüttungsquote um 5 Prozentpunkte auf rund 60 %.Den Differenzbetrag nutzt die Deutsche Wohnen zur Finanzierung eines bereits im März angekündigten Corona-Hilfsfonds in Höhe von 30 Mio. Euro. Mit Hilfe dessen soll insbesondere Gewerbe- und Wohnungsmietern sowie Geschäftspartnern unbürokratisch geholfen werden, die infolge der Corona-Krise in finanzielle Schwierigkeiten geraten sind. Michael Zahn, CEO der Deutsche Wohnen SE: "Damit setzen unsere Investoren ein starkes Signal für Solidarität in der Corona-Krise, deren Auswirkungen uns, unsere Mieter und Partner noch für eine lange Zeit begleiten werden."Mit Ablauf der Hauptversammlung endeten die Mandate von Matthias Hünlein und Dr. Andreas Kretschmer als Mitglieder des Aufsichtsrates der Deutsche Wohnen. Matthias Hünlein wurde durch die Aktionäre erneut gewählt. Für Dr. Andreas Kretschmer zieht Kerstin Günther als neues Mitglied in das Gremium ein. Sie ist Geschäftsführerin des Helmholtz Zentrum München, Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt (GmbH). "Wir gratulieren Kerstin Günther herzlich zu ihrer Wahl und freuen uns auf die gemeinsame Zusammenarbeit. Dr. Andreas Kretschmer danke ich im Namen des Vorstands und der Mitarbeiter der Deutsche Wohnen. Er hat das Unternehmen mit seiner Expertise mehr als ein volles Jahrzehnt begleitet und damit maßgeblich dazu beigetragen, dass die Deutsche Wohnen heute so stark aufgestellt ist", so Aufsichtsratsvorsitzender Matthias Hünlein.Auf der zum Schutz der Gesundheit von Aktionären, Mitarbeiten sowie Dienstleistern erstmals virtuell durchgeführten Hauptversammlung erfolgte die Beschlussfassung zu allen Tagesordnungspunkten mit deutlicher Mehrheit.Am gestrigen 4. Juni 2020 hatte die Deutsche Börse auf Empfehlung des Arbeitskreises Aktienindizes bekannt gegeben, die Deutsche Wohnen SE mit Wirkung zum 22. Juni 2020 in den deutschen Leitindex DAX aufzunehmen. Mit der seit 2010 im MDAX gelisteten Immobiliengesellschaft wird damit erstmals wieder ein Unternehmen mit alleinigem Firmensitz in Berlin in der Riege der 30 bedeutendsten börsennotierten Unternehmen Deutschlands gelistet.Die Deutsche Wohnen Die Deutsche Wohnen ist eine der führenden börsennotierten Immobiliengesellschaften in Europa. Der operative Schwerpunkt des Unternehmens liegt auf der Bewirtschaftung des eigenen Wohnimmobilienbestandes in dynamischen Metropolregionen und Ballungszentren Deutschlands. Die Deutsche Wohnen sieht sich in der gesellschaftlichen Verantwortung und Pflicht, lebenswerten und bezahlbaren Wohnraum in lebendigen Quartieren zu erhalten und neu zu entwickeln. Der Bestand umfasste zum 31. März 2020 insgesamt rund 164.300 Einheiten, davon 161.500 Wohneinheiten und 2.800 Gewerbeeinheiten. Die Deutsche Wohnen SE ist im M-DAX der Deutschen Börse gelistet und wird zudem in den wesentlichen Indizes EPRA/NAREIT, STOXX Europe 600, GPR 250 und DAX 50 ESG geführt.Wichtiger Hinweis Diese Veröffentlichung stellt weder ein Angebot zum Verkauf noch eine Aufforderung zum Kauf von Wertpapieren dar. Soweit in diesem Dokument in die Zukunft gerichtete Aussagen enthalten sind, stellen diese keine Tatsachen dar und sind durch die Worte "werden", "erwarten", "glauben", "schätzen", "beabsichtigen", "anstreben", "davon ausgehen" und ähnliche Wendungen gekennzeichnet. Diese Aussagen bringen Absichten, Ansichten oder gegenwärtige Erwartungen und Annahmen der Deutsche Wohnen und der mit ihr gemeinsam handelnden Personen zum Ausdruck. Die in die Zukunft gerichteten Aussagen beruhen auf gegenwärtigen Planungen, Schätzungen und Prognosen, die die Deutsche Wohnen und die mit ihr gemeinsam handelnden Personen nach bestem Wissen vorgenommen haben, treffen aber keine Aussage über ihre zukünftige Richtigkeit. Zukunftsgerichtete Aussagen unterliegen Risiken und Ungewissheiten, die meist nur schwer vorherzusagen sind und gewöhnlich nicht im Einflussbereich der Deutsche Wohnen oder der mit ihr gemeinsam handelnden Personen liegen. Es sollte berücksichtigt werden, dass die tatsächlichen Ergebnisse oder Folgen erheblich von den in den zukunftsgerichteten Aussagen angegebenen oder enthaltenen abweichen können.Kontakt: Telefon +49 (0)30 897 86-5413 Telefax +49 (0)30 897 86-5419 ir@deutsche-wohnen.com05.06.2020 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. Medienarchiv unter http://www.dgap.deSprache: Deutsch Unternehmen: Deutsche Wohnen SE Mecklenburgische Straße 57 14197 Berlin Deutschland Telefon: +49 (0)30 89786-5413 Fax: +49 (0)30 89786-5419 E-Mail: ir@deutsche-wohnen.com Internet: https://www.deutsche-wohnen.com ISIN: DE000A0HN5C6 WKN: A0HN5C Indizes: MDAX Börsen: Regulierter Markt in Frankfurt (Prime Standard); Freiverkehr in Berlin, Düsseldorf, Hamburg, Hannover, München, Stuttgart, Tradegate Exchange EQS News ID: 1063383Ende der Mitteilung DGAP News-Service1063383 05.06.2020
Deutsche Wohnen SE: Hauptversammlung wird am 5. Juni 2020 virtuell durchgeführtDGAP-News: Deutsche Wohnen SE / Schlagwort(e): Hauptversammlung Deutsche Wohnen SE: Hauptversammlung wird am 5. Juni 2020 virtuell durchgeführt29.04.2020 / 11:00 Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.Deutsche Wohnen: Hauptversammlung wird am 5. Juni 2020 virtuell durchgeführtBerlin, 29. April 2020. Die Deutsche Wohnen SE wird die diesjährige ordentliche Hauptversammlung zum Schutz der Gesundheit von Aktionärinnen und Aktionären, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie den beteiligten Dienstleistern als virtuelle Hauptversammlung durchführen. Durch den Verzicht auf eine Präsenzveranstaltung möchten wir unserer gesellschaftlichen Verpflichtung nachkommen und aktiv dazu beitragen, die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen.Gleichzeitig halten wir am angekündigten Termin, dem 5. Juni 2020, fest, kommen den damit verknüpften Erwartungen der Aktionärinnen und Aktionäre nach und führen als Societas Europaea die Hauptversammlung innerhalb von sechs Monaten nach Geschäftsjahresende durch.Entsprechend dem Gesetz zur Abmilderung der Folgen der COVID-19-Pandemie wird die gesamte Hauptversammlung für die angemeldeten Aktionärinnen und Aktionäre in Bild und Ton übertragen und die Stimmrechtsausübung auch über elektronische Kommunikation ermöglicht.Die Einladung zur Hauptversammlung enthält detaillierte Informationen und wird heute im Bundesanzeiger und auf der Webseite der Gesellschaft unter https://www.deutsche-wohnen.com/hv veröffentlicht.Die Deutsche WohnenDie Deutsche Wohnen ist eine der führenden börsennotierten Immobiliengesellschaften in Deutschland und Europa, deren operativer Fokus auf der Bewirtschaftung und Entwicklung ihres Portfolios, mit dem Schwerpunkt auf Wohnimmobilien, liegt. Der Bestand umfasste zum 31. Dezember 2019 insgesamt 164.044 Einheiten, davon 161.261 Wohneinheiten und 2.783 Gewerbeeinheiten. Die Deutsche Wohnen ist im MDAX der Deutschen Börse gelistet und wird zudem in den wesentlichen Indizes EPRA/NAREIT, STOXX Europe 600, GPR 250 und DAX 50 ESG geführt.Kontakt: Telefon +49 (0)30 897 86-5413 Telefax +49 (0)30 897 86-5419 ir@deutsche-wohnen.com29.04.2020 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. Medienarchiv unter http://www.dgap.deSprache: Deutsch Unternehmen: Deutsche Wohnen SE Mecklenburgische Straße 57 14197 Berlin Deutschland Telefon: +49 (0)30 89786-5413 Fax: +49 (0)30 89786-5419 E-Mail: ir@deutsche-wohnen.com Internet: https://www.deutsche-wohnen.com ISIN: DE000A0HN5C6 WKN: A0HN5C Indizes: MDAX Börsen: Regulierter Markt in Frankfurt (Prime Standard); Freiverkehr in Berlin, Düsseldorf, Hamburg, Hannover, München, Stuttgart, Tradegate Exchange EQS News ID: 1032419Ende der Mitteilung DGAP News-Service1032419 29.04.2020
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Verkehrsdirektion Koblenz POL-VDKO: Schwerpunktkontrolle Kriminalitätsbekämpfung BAB Bild-Infos Download Montabaur/Heiligenroth (ots) Im Rahmen einer Schwerpunktkontrolle *Kriminalität auf Bundesautobahnen* erfolgte seitens der Autobahnpolizei Montabaur und der Bereitschaftspolizei Koblenz am Montag, dem 02.03.2019, zwischen 08:00 - 14:00 Uhr die Einrichtung einer Kontrollstelle bei der Tank- und Rastanlage Heiligenroth. Hier wurden schlussendlich 24 Fahrzeuge, sowie 42 Personen kontrolliert. Während der Überprüfung der Personen wurden Erkenntnisse im Bereich der Eigentumskriminalität, Betäubungsmittelkriminalität, sowie Menschenhandel bekannt. Dementsprechend war auch die Fertigung div. Straf- und Ordnungswidrigkeitenanzeigen erforderlich. Rückfragen bitte an: Polizeiautobahnstation Montabaur Kontrollstellenleiter: Daubach, PHK Telefon: 02602 - 9327 - 0 Pressemeldungen der Polizei Rheinland-Pfalz sind unter Nennung der Quelle zur Veröffentlichung frei. Original-Content von: Verkehrsdirektion Koblenz, übermittelt durch news aktuell
Verkehrsdirektion Koblenz POL-VDKO: Abfahrtskontrollen des gewerblichen Schwerlastverkehrs Polizeiautobahnstation Montabaur - BAB 3 (ots) Durch die PASt Montabaur wurden am Sonntagabend von 21:30 Uhr bis 22:15 Uhr Abfahrtskontrollen des gewerblichen Schwerlastverkehrs durchgeführt. Hierzu wurden Lkw-Fahrer auf den Tank- und Rastanlagen Fernthal, Urbacher Wald und Heiligenroth (Bundesautobahn 3) hinsichtlich ihrer Verkehrstüchtigkeit überprüft. Bei zwei Kontrollierten konnten Atemalkoholkonzentrationen von 1,58 und 1,43 Promille festgestellt werden. Der Fahrtbeginn wurde bis zur Ausnüchterung untersagt. Rückfragen bitte an: Polizeiautobahnstation Montabaur Telefon: 02602 9327 0 www.polizei.rlp.de/vd.koblenz Pressemeldungen der Polizei Rheinland-Pfalz sind unter Nennung der Quelle zur Veröffentlichung frei. Original-Content von: Verkehrsdirektion Koblenz, übermittelt durch news aktuell
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Kontakte zu Franco A. AfD-Fraktionsspitze hält Trennung von Rechtsextremisten für unnötig Maximilian T. arbeitet für einen AfD-Abgeordneten - und wird vom Militärgeheimdienst als Rechtsextremist eingestuft. Für eine Entlassung sehen die Fraktionschefs Gauland und Weidel keinen Grund.
Der Eingang des Amtes für den Militärischen Abschirmdienst (MAD) in Köln. (Berg/DPA) Der Militärische Abschirmdienst (MAD) hat einen Mitarbeiter eines AfD-Abgeordneten im Bundestag als Rechtsextremisten eingestuft. Das bestätigten Sicherheitskreise dieser Zeitung. Der Oberleutnant arbeitet für den AfD-Verteidigungspolitiker Jan Nolte und ist in dessen Büro angestellt. Der Fall war bereits im vergangenen Jahr Thema, als öffentlich die Erteilung eines Hausausweises für den Bundestag kritisiert worden war. In der AfD-Fraktion löste die neue Entwicklung kein Umdenken aus. Der Fraktionssprecher Christian Lüth sagte, die Fraktionsvorsitzenden würden Nolte empfehlen, sich nicht von seinem Mitarbeiter Maximilian T. zu trennen. Gegen diesen würden nämlich keine individuellen Vorwürfe erhoben. Die Einstufung als Extremist beruhe ausschließlich auf T.'s Amt als Schatzmeister der AfD-Nachwuchsorganisation Junge Alternative in Sachsen-Anhalt. Die Nachwuchsorganisation wird vom Bundesamt für Verfassungsschutz als Verdachtsfall im Bereich Rechtsextremismus eingestuft. Der AfD-Fraktionssprecher bezog sich dabei auf ein Schreiben aus T.'s Kaserne, das auch dieser Zeitung vorliegt. In diesem Schreiben steht zudem, dass die Junge Alternative in Sachsen-Anhalt nicht nur ein Verdachtsfall des Verfassungsschutzes ist, sondern sogar ein Beobachtungsobjekt. „Auf Grund dieser Erkenntnisse wird Herr T. als Rechtsextremist in der Bundeswehr bewertet“, heißt es dort. Die Formulierung ist allerdings etwas missverständlich. Das Bundesamt für Verfassungsschutz stuft die Junge Alternative als Verdachtsfall ein, das ist die Vorstufe zu einem klassischen Beobachtungsobjekt. Beim Verfassungsschutz in Sachsen-Anhalt ist aber gesetzlich nur ein Beobachtungsobjekt vorgesehen, kein Verdachtsfall. Dennoch sagen Sicherheitskreise, die Bezeichnung von T. als Rechtsextremist sei auf jeden Fall zutreffend. Die Personalie Maximilian T. hat bereits eine längere Vorgeschichte: Die Bundesanwaltschaft hatte T. im Mai 2017 durch Beamte des Bundeskriminalamts festnehmen lassen. Der Oberleutnant war damals dringend verdächtig, aus einer rechtsextremistischen Gesinnung heraus gemeinsam mit seinem Offizierskameraden Franco A. und einem Studenten eine schwere staatsgefährdende Gewalttat vorbereitet zu haben. Im Haftbefehl stand, die drei hätten Angriffe auf hochrangige Politiker geplant, die sich aus der Sicht der Beschuldigten für eine verfehlte Ausländer- und Flüchtlingspolitik engagieren. Genannt wurden der damalige Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) und Ex-Bundespräsident Joachim Gauck. T. und Franco A. gehörten dem Jägerbataillon 291 an, das als Teil der deutsch-französischen Brigade im Elsass stationiert ist. Der im April 2017 festgenommene Oberleutnant Franco A. galt als Kopf des Trios. Der Offizier hatte sich in Hessen als syrischer Flüchtling registrieren lassen. Die Bundesanwaltschaft geht davon aus, dass Franco A. die Anschläge auf die Politiker als Terroranschlag eines anerkannten, islamistischen Flüchtlings vortäuschen wollte – um die Bevölkerung zu verunsichern und flüchtlingsfeindliche Emotionen zu schüren. Aus damaliger Sicht der Bundesanwaltschaft half Maximilian T., indem er Franco A. bei den Vorgesetzten in der Bundeswehr für Abwesenheiten entschuldigte. Franco A. musste die ihm als vermeintlicher Flüchtling zustehende finanzielle Unterstützung selbst in Hessen abholen und fehlte deshalb in der Kaserne. Die Bundesanwaltschaft hielt T. auch vor, er sei an der Beschaffung einer Pistole beteiligt gewesen. Der Verdacht gegen Maximilian T. ließ sich allerdings nicht halten. Im Juli 2017 hob der Bundesgerichtshof den Haftbefehl gegen ihn auf. Es sei nicht im „erforderlichen hohen Maße wahrscheinlich“, dass T. an der Beschaffung der Waffe durch Franco A. beteiligt war, sagten die Richter in Karlsruhe. Die Bundesanwaltschaft ermittelte zunächst weiter, stellte dann aber im Oktober 2018 das Verfahren gegen T. ein. Anklage erhoben wurde letztlich nur gegen Franco A. Der Terrorprozess gegen den Oberleutnant dürfte in diesem Jahr am Oberlandesgericht Frankfurt beginnen. Maximilian T. hat sich inzwischen öffentlich von Franco A. distanziert. Trotzdem sind Parlamentarier im Bundestag beunruhigt. Der AfD-Abgeordnete Nolte und sein Büro haben über die Arbeit im Verteidigungsausschuss des Bundestages auch Zugang zu vertraulichen Dokumenten und sicherheitspolitischen Strategien. Die Bundestagsverwaltung erklärte am Donnerstag auf Anfrage, zu Fragen der Ausgabe von Zutrittsberechtigungen könne in Einzelfällen keine Auskunft erteilt werden. In der Bundeswehr aber führt die Einstufung als Extremist zu Schritten, die eine Entfernung aus dem Dienst zum Ziel haben. Der Vorsitzende des Parlamentarischen Kontrollgremiums im Bundestag, Armin Schuster (CDU), hatte im vergangenen Oktober in einem Interview erklärt: „Die politische Hygiene würde es erfordern, dass Maximilian T. nicht im Bundestag arbeitet.“ Er sagte damals weiter: „Dass er hier ein- und ausgehen darf, ist geradezu entwürdigend für das Parlament.“ Das Kontrollgremium tagt geheim und überwacht die Arbeit der Geheimdienste. Es hatte den Fall Franco A. zum Anlass genommen, sich intensiv mit der Frage zu beschäftigen, ob rechtsextreme Aktivitäten von Angehörigen der Bundeswehr ausreichend aufgeklärt werden. „Rechtsextremisten gehören nicht in Bundestagsbüros. Es muss endlich Schluss damit sein, dass die AfD in ihren Reihen Angestellte wie Maximilian T. oder auch führende Kader der vom Verfassungsschutz beobachteten Identitären Bewegung beschäftigt“, forderte der FDP-Obmann im Innenausschuss, Benjamin Strasser. „Der Abgeordnete Jan Nolte ist gut beraten, diesen Angestellten schnellstens zu entlassen. Ansonsten ist ein für allemal klar, dass die AfD braune Flecken auf ihrer angeblich weißen Weste duldet und der Steuerzahler das finanziert.“
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Corona: Österreicher fühlen sich im Homeoffice wohl Die Mehrheit der unfreiwilligen Heimarbeiter hat die Umstellung auf Homeoffice gut gemeistert. Das ergab eine e-dialog-Umfrage unter 506 Heimarbeitern in Österreich Wien (OTS) - Die Aufforderung, möglichst im Homeoffice zu arbeiten, hat den Berufsalltag vieler Österreicher deutlich verändert. 46 Prozent der befragten Berufstätigen arbeiten gegenwärtig überwiegend oder ganz im Homeoffice. Wie geht es denjenigen, die weitestgehend auf Homeoffice umgestellt haben? 71 Prozent von ihnen sagen, dass ihr momentaner Arbeitsalltag sehr stark oder eher stark vom Gewohnten abweicht. Trotz der Ausnahmesituation gilt: die von e-dialog befragten Heimarbeiter haben die Umstellung überwiegend gut gemeistert. Nahezu zwei Drittel sagen, mit der Umstellung auf Homeoffice gar keine oder nur wenige Probleme gehabt zu haben. Was ist der größte Vorteil am Arbeiten zu Hause? 32 Prozent schätzen es, dass sie sich den Weg zum Arbeitsplatz ersparen, 27 Prozent freuen sich über eine freiere Einteilung der Arbeitszeit. Wer fehlt, sind die Kollegen. Der Mangel an persönlichem Kontakt ist für 39 Prozent der größte Nachteil, wenn man im Home Office arbeitet. Befragungszeitraum: 26.3. bis 29.3.2020; Stichprobengröße: n=506; Erhebungsmethode: Online; Maximale Schwankungsbreite: +4,3% / -4,2% Rückfragen & Kontakt: Katharina Walbert presse @ e-dialog.at +43/(0)676/6409739
„Schau auf Dich, bleib zu Hause“ trifft bis zu 15.000 Obdach- und Wohnungslose mitten ins Herz! Corona: Klubobmann Karl Baron fordert sofortige Öffnung der leerstehenden Asylantenheime Wien (OTS) - „Bleib zu Hause“ sei zwar ein gut gemeinter und richtiger Ratschlag zur Eindämmung des Corona-Virus, wirke allerdings gegenüber den bis zu 15.000 obdach- und wohnungslosen Menschen in unserem Land geradezu zynisch, erklärte heute der Klubobmann der 'Allianz für Österreich', Karl Baron. „Wir stehen vor der Situation, dass die Versorgung mit Essen, Lebensmitteln, Medizin etc. für die betroffenen Personen zum Erliegen kommt, sollten weiter freiwillige Helfer auf Grund der angeordneten Corona-Maßnahmen ausfallen. Hier muss Bürgermeister Ludwig mit den Sozialhilfereferenten und in Zusammenarbeit mit sämtlichen Betreuungsverbänden und -einrichtungen sofort handeln und umgehend ein Maßnahmenpaket für Obdachlose schnüren“, so Baron weiter. Diese Krankheit mache vor keiner Bevölkerungsgruppe halt. Und da sich gerade diese Menschen in kein eigenes Heim zurückziehen könnten, seien sie darauf angewiesen, entsprechende Einrichtungen aufzusuchen. Dies bedeute jedoch wiederum eine höhere Gefahr, sich oder andere anzustecken. Ungeachtet dessen gäbe es hier in höherem Maße auch entsprechende Vorerkrankungen, was sie zu einer Hochrisikogruppe mache, sagte Baron. „Wir müssen diesen Menschen umgehend helfen. Hierfür eignen sich aktuell leerstehende Asylantenheime oder Erstaufnahmezentren, in welchen wir eine adäquate Versorgung für die Obdachlosen aber auch deren Schutz sicherstellen können“, schloss Baron. Rückfragen & Kontakt: Die Allianz für Österreich - DAÖ LT & GR-Klub Wien PR-Berater Gernot Rumpold +43 664 465 88 55 gernot.rumpold @ daoe-wien.at www.daoe-wien.at
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Pressemitteilung der Polizeiinspektion SZ/PE/WF vom 12.05.2020 für den Bereich Salzgitter. Salzgitter - Kunde eines Lebensmittelgeschäftes verstieß gegen Corona-Vorschriften. Salzgitter, Bad, An der Erzbahn, 11.05.2020, 15:40 Uhr. Ein 25-jähriger Kunde eines Lebensmittelgeschäftes hielt sich in dem Geschäft nicht an die einschlägigen Bestimmungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Nachdem er von einem Zeugen und Mitarbeiter des Marktes auf sein Fehlverhalten angesprochen wurde, verhielt sich dieser immer aggressiver und stieß dem Zeugen mit den Händen gegen den Oberkörper. Der Zeuge und Geschädigte wurde hierdurch leicht verletzt. Der Mann konnte bis zum Eintreffen durch die Polizei festgehalten werden. Gegen ihn ermittelt nun die Polizei. Brände konnten durch Feuerwehr gelöscht werde. Salzgitter, Bad, Siegfriedstraße, Mehrfamilienhaus/Kellerraum, 11.05.2020, 08.40 Uhr. Salzgitter, Bad, Siegfriedstraße, Fläche an einem Mehrfamilienhaus, 11.05.2020, 08:55 Uhr. Aus derzeit nicht bekannten Gründen entstanden sowohl in einem Kellerraum eines Mehrfamilienhauses als auch im Nahbereich eines Mehrfamilienhauses zwei Brände. Aus bislang nicht bekannten Gründen geriet ein Kellerraum in Brand. Hierdurch entstand ein Gebäudeschaden in nicht bekannter Schadenshöhe. Auf Grund der Rauchgasentwicklung musste eine Person mit Verdacht auf eine Rauchgasintoxikation in das örtliche Krankenhaus gebracht werden. Gegen 08.55 Uhr entstand an einem als Sperrmüll abgestellten Sofa ein Feuer. In beiden Fällen konnten die Brände durch die alarmierte Feuerwehr gelöscht werden. Die Polizei ermittelt, auf welche Weise die Feuer entstanden sind und leitete Verfahren ein. Zeugen werden gebeten, sich mit der Polizei in Salzgitter-Bad unter der Telefonnummer 05341/8250 in Verbindung zu setzen. Rückfragen bitte an: Polizei Salzgitter Pressestelle/Öffentlichkeitsarbeit Matthias Pintak Telefon: 05341/1897-104 E-Mail: pressestelle@pi-sz.polizei.niedersachsen.de http://www.polizei.niedersachsen.de Weiteres Material: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/56519/4594921 Polizei Salzgitter
Pressemitteilung der Polizeiinspektion SZ/PE/WF vom 22.05.2020 für den Bereich Salzgitter. Salzgitter - Täter entwendeten ein Mofa. Salzgitter, Bad, Veronikastraße, 14.05.2020, 11:00 Uhr-21.05.2020, 10:00 Uhr. Unbekannte Täter entwendeten aus einem verschlossenen Kellerraum eines Wohnhauses ein braunes Zündapp-Mofa und verursachten hierdurch einen Schaden von ca. 200 Euro. Hinweise bitte an die Polizei in Salzgitter-Bad unter 05341/825-0. Täter brachen in eine Gartenlaube ein. Salzgitter, Bad, Dieselstraße, 20.05.2020, 23:00 Uhr-21.05.2020, 10:45 Uhr. Die unbekannten Täter verschafften sich unter Gewaltanwendung einen widerrechtlichen Zugang in eine Gartenlaube und entwendeten im weiteren Tatverlauf u.a. ein elektronisches Gerät. Es entstand ein Schaden in Höhe von 450 Euro. Hinweise bitte an die Polizei in Salzgitter-Bad unter 05341/825-0. Rückfragen bitte an: Polizei Salzgitter Pressestelle/Öffentlichkeitsarbeit Matthias Pintak Telefon: 05341/1897-104 E-Mail: pressestelle@pi-sz.polizei.niedersachsen.de http://www.polizei.niedersachsen.de Weiteres Material: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/56519/4603116 Polizei Salzgitter
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