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530 Gcbiihrkiifreihcit des Kirchcnvcrmögens. Zeit sind hinsichtlich des Stempels so anzusehen, als ob sie für ländliche Grundstücke auf drei Jahre, für andere Gegen- stände ans ein Jahr geschlossen wären. 5. Bei Erbpachtverträgen wird nur ein Prozent des crbvcrpach- tcten Gegenstandes erhoben. 6. Außerdem kommt bei folgenden zweiseitigen Verträgen die Stempclfrcihcit des Kirchenvermögens in Berechnung: a. bei Kaufverträgen über inländische Grundstücke 1 Prozent des Kanfwerts, (bei ausländischen 1 M. 50 Pf.); b. bei hypothekarischen Schuldverschreibungen ein zwölftel Prozent des Kapitalbctrags, auf welchen die Verschreibung lautet; c. bei Verträgen und Vergleichen, sofern nicht für einzelne Gat tungen ein besonders bestimmter Stempel zu verwenden ist, 1 Ai. 50 Pf. (Stempeltarif zum Gesetz vom 19. Juli 1867. Nr. 23, 29, 33, 41, 52,57. Beil. z. Jntcll.-Bl. f. Nassau 1867. S. 607.) 7. Nebcnverträge, in welchen jemand sich zur Bestellung einer Kaution nur verpflichtet, ohne sogleich schon die Kaution wirklich zu bestellen, sind stempclfrci. (Min.-Erl. v. ,15. Dezember 1876. X. A. 1877, S. 7.) (1. Vebührenfreiheit. I. Kirchen, Pfarreien, Kaplaneien, Vikarien und Küstereicn sind von der Zahlung der Gerichtskosten befreit, jedoch nur insoweit, als die Einnahme derselben die ctatsmäßige Ausgabe, einschließlich der Besoldung oder des statt dieser überlassenen Nießbrauchs, nicht über steigen, und dieses durch ein Zeugnis der denselben Vorgesetzten Be hörden bescheinigt wird. Insoweit aber in Rechtsstrcitigkeitcn derselben solche Ansprüche, welche lediglich das zeitliche Interesse derjenigen be rühren, welchen die Nutzung des betreffenden Vermögens für ihre Person zusteht, zugleich mitverhandelt werden, haben letztere, wenn sic sich nicht etwa zum Armcnrccht qualifizieren, die auf ihren Teil verhältnismäßig fallenden Gebühren zu tragen. Diese Kostenfreiheit entbindet aber nicht von der Bezahlung der neben den gewöhnlichen Kostensätzen noch besonders vorkommenden baren Auslagen und der unter diese zu rechnenden, für Lokaltermine anzu- setzenden Gebühren. (Ges. v. 10. Mai 1851. X. A. 1883, S. 65.)
[ 0.6233333349, 0.5888888836, 0.5066666603, 0.6952941418, 0.8174999952, 0.7425000072, 0.6733333468, 0.5266666412, 0.6262500286, 0.7250000238, 0.9190000296, 0.5566666722, 0.3849999905, 0.6366666555, 0.8666666746, 0.7077777982, 0.7463636398, 0.3533333242, 0.5799999833, 0.7983333468...
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552 Einrichtung bc$ 17. Besoldungen des Pfarrers, Organisten, Kantors, Küsters, Kalkanten, Glöckners u. s. w., soweit sie dein Kirchcnfonds hingewiesen sind, in spezieller Aufführung mit Beifügung der zur Aufklärung dienenden Urkunden in Abschrift. Die in Einnahme befindlichen Be- soldungsgüter erscheinen hier mit gleichem Anschlag in Ausgabe. Bei allen Bewilligungen aus der Kirchenkaffe zur Dotierung neuer Stellen für den Dienst der Gemeinde, sowie zur dauernden Ver- bcsserung des Einkommens der bestehenden ist außer der Zustimmung der Gemeindevertretung, die hier durch Auszug aus dem Protokollbuch nachzuweisen ist, auch die Genehmigung des Konsistoriums erforderlich. Die Ernennung eines neuen Kirchenrechners mit einem höheren Einkommen als dem gesetzlichen Minimum von 2 % Hcbgebührcn unter liegt ebenfalls der Genehmigung des Konsistoriums. Auch hierbei ist die Zustimmung der Gemeindevertretung nachzuweisen. 18. Vergütung für aufgehobene Accidenzien. Diese sind zu beschreiben und einzeln zu notieren. 19. Unterhaltung von Gebäuden und Grundstücken. Hier sind die Unterhaltungskosten der Kirchen, Pfarr- und anderer Ge bäude, abzüglich der den Bewohnern obliegenden Jnquilinitäten, soweit sie dem Kirchenfonds zukommen, anzuführen. Auch wenn diesem nur ein Teil dieser Kosten aufliegt, so werden dieselben doch hier voll ständig in Ausgabe gesetzt, sofern die Beiträge dazu als Gerechtsame unter Nr. 4 vereinnahmt wurden. Ebenso die Verwaltungskosten der in eigener Verwaltung befind lichen Güter, neue Kulturen und Anrodungcn von Grundstücken. Weiter Holzfällnngs- und Knltnrkosten der Waldungen und Bei träge zur Besoldung des Forstpersonals. Diese Kosten werden nach ihren verschiedenen Gattungen abgesondert verzeichnet und nach Dnrchschnittsbcrcchnnngcn veranschlagt. Die Bausachen werden nach den oben angeführten Vorschriften für die Bauunterhaltung kirchlicher Gebäude behandelt und die erforder lichen Kostenanschläge hier bcigcfügt. 20. Anschaffung und Unterhaltung der Kirchengcrät- schaften. Auch hier sind je nach Umständen Kostenanschläge beizufügcn, und ist namentlich bei Anschaffung und Reparatur von Orgel» das oben hierüber Angeführte zu beachten. 21. Anschaffung der inneren Kirchcnbedürfnisse, wozu
[ 0.8199999928, 0.7345454693, 0.1533333361, 0.5500000119, 0.8254545331, 0.6899999976, 0.8222222328, 0.8245454431, 0.6687499881, 0.8874999881, 0.5950000286, 0.4744444489, 0.7300000191, 1, 0.8566666842, 0.8333333135, 0.8833333254, 0.6750000119, 0.7808333039, 0.8118181825, 0.79799...
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RechnmigSrevision iii Nassau. 593 Zweckmäßig findet diese Abrechnung bei Aufstellung der Rechnung statt und ist alsdann das Original der Abrechnung als Nezeßliquidation dem Original der Rechnung beizufügen; desgl. das Duplikat dem Rcchnnngsdnplikat. Der Übergabskommissarius hat dem neu eintretenden Kirchen- rechner das Handbuch vollständig anznlcgcn und muß denselben gehörig instruieren. (Nass. Gen.-Neskr. d. Nechn.-Kammer v. 5. Nov. 1833, mit Formular.) <>. Nachdem die vorläufige Revision besorgt ist, werden die Rech nungen nebst den Anlagen dem Dekan vorgelegt, welcher sie ebenfalls zu prüfen hat und demnächst, mit seinen Bemerkungen begleitet, ans Konsistorium einschickt. Dieses revidiert dieselben indes nur von Obcr- aufsichtswegen und nicht in calculo. Daher haben manche Synoden und Dekanate eine Kommission von Sachverständigen gebildet, welche die Rechnungen in dieser Hinsicht prüft und ihre Nevisionsbemerkungen dazu giebt. Diese, sowie etwaige Bemerkungen der Aufsichtsbehörden sind vom Rechner und Kirchenvorstand zu erledigen. Die so festgcstcllte Rechnung wird alsdann der Kirchengemeinde-Vertretung zur Abnahme und Erteilung der Entlastung für den Rechner vorgelegt. Die Entlastung des Rechners durch die Gemeindevertretung kann auch schon vor Ein sendung der Rechnung an die Vorgesetzte Behörde erfolgen, alsdann aber nur vorbehaltlich nachträglicher Erledigung der etwaigen Revisions- bemcrknngen. Ein abgeschlossenes Exemplar der Rechnung wird beim Konsistorium zurückbehalten, das Original nebst den Urkunden aber wird in der Pfarrei-Registratur aufbewahrt. (K.-G.- u. S.-O., § 33, pos. 9. Nass. Jnstrukt. z. F. d. K.-F.-Rechn.) II. In Hessen gilt: A. Für die ehedem darmstädtischen Gemeinden. 1. Nach Ablauf des Rechnungsjahres ist die Rechnung vom Kirchcnrechner anfznstellen. Sie muß genau nach dem ihr zu gründe liegenden Voranschlag cingcteilt sein und cs darf kein Wechsel in der Ordnung der Rubriken darin Vorkommen; diejenigen Rubriken aber, unter denen im Voranschlag nichts eingetragen ist, werden in der Rechnung nicht erwähnt. Unter jeder Rubrik folgen die Einträge in derselben Weise, wie im Voranschlag.
[ 0.8035294414, 0.8299999833, 0.5500000119, 1, 0.5090000033, 0.6616666913, 0.628000021, 0.5109999776, 0.5066666603, 0.7963636518, 0.646666646, 0.5762500167, 0.8220000267, 0.5466666818, 0.8166666627, 0.6657142639, 0.7733333111, 0.7124999762, 0.6366666555, 0.7969999909, 0.6066666...
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Form der Dieiistkorrcspondciiz. 405 2. Der Bericht. Evangelische Pfarrei Fl. Fl. N., den 4. Juni 1885. Nr. 350. Betrifft die Kirchcnkollektc für die Jdiotcnanstalt zu Scheuern. Auf Verfügung Kgl. Konsistoriums vom 10. April 1885, C. Nr. 1009. Euer Hochwürden berichte ich gehorsamst, daß die am ersten Pfingsttagc erhobene Kirchenkollekte rc. rc. Ich fuge die Bescheinigung der die Kollekte vereinnahmenden Kir- 'chcnvorstchcr über den Betrag der selben hier bei rc. rc. Der Pfarrer: An N. N. den Königlichen Dekan Herrn Professor IST. Hochwürden zu H- 3. Das Anschreiben. Königliches Amtsgericht, Abt. II. Wiesbaden, den 29. April 1885. In Sachen des u. s. w. werden Euer Hochchrwürdcn ergebenst benachrichtigt, daß und diese Angelegenheit hiermit erledigt ist. N. N. Seiner Hochehrwürden, dem Herrn Pfarrer A. zu B. II A. 3/85. oder An den evangelischen Kirchenvorstand, zn Händen des Vorsitzenden Herrn Pfarrer A., Hochchrwürdcn zu B. 27
[ 0.4325000048, 0.5066666603, 0.6890909076, 0.7233333588, 1, 0.4399999976, 0.7237499952, 0.4708333313, 0.7242857218, 0.5, 0.4900000095, 0.8366666436, 0.6100000143, 0.7300000191, 0.9200000167, 1, 1, 0.9350000024, 0.84375, 0.8066666722, 0.6233333349, 1, 0.5833333135, 0.7478...
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356 Civilstandsgesetz vom 6. Februar 1875. Zweiter Abschnitt. Beurkundung der Geburten. §17. Jede Geburt eines Kindes ist innerhalb einer Woche dem Standesbeamten des Bezirks, in welchem die Niederkunft stattgcfnnden hat, anzuzeigen. § 18. Zur Anzeige sind verpflichtet: 1. der eheliche Vater; 2. die bei der Niederkunft zugegen gewesene Hebamme; 3. der dabei zugegen gewesene Arzt; 4. jede andere dabei zugegen gewesene Person; 5. die Mutter, sobald sie dazu imstande ist. Jedoch tritt die Verpflichtung der in der vorstehenden Reihen folge später genannten Personen nur dann ein, wenn ein früher ge nannter Verpflichteter nicht vorhanden oder derselbe an der Erstattung der Anzeige verhindert ist. § 19. Die Anzeige ist mündlich von dem Verpflichteten selbst oder durch eine andere aus eigener Wissenschaft unterrichtete Person zu machen. 8 20. Bei Geburten, welche sich in öffentlichen Entbindnngs-, Hebammen-, Kranken-, Gefangen- und ähnlichen Anstalten, sotvic in Kasernen ereignen, trifft die Verpflichtung zur Anzeige ausschließlich den Vorsteher der Anstalt oder den von der zuständigen Behörde er mächtigten Beamten. Es genügt eine schriftliche Anzeige in amtlicher Form. 8 21. Der Standesbeamte ist verpflichtet, sich von der Richtig keit der Anzeige (88 17—20), wenn er dieselbe zu bezweifeln Anlaß hat, in geeigneter Weise Überzeugung zu verschaffen. 8 22. Die Eintragung des Geburtsfalles soll enthalten: 1. Vor- und Familiennamen, Stand oder Gewerbe und Wohn ort des Anzeigenden; 2. Ort, Tag und Stunde der Geburt; 3. Geschlecht des Kindes; 4. Vornamen des Kindes; 5. Vor- und Familiennamen, Religion, Stand oder Gewerbe und Wohnort der Eltern. Bei Zwillings- oder Mehrgeburten ist die Eintragung für jedes Kind besonders und so genau zu bewirken, daß die Zcitfolgc der ver schiedenen Geburten ersichtlich ist.
[ 0.6366666555, 0.5105882287, 0.5400000215, 0.8849999905, 0.4142857194, 0.7900000215, 0.824285686, 0.6320000291, 0.8336363435, 0.5400000215, 0.7300000191, 0.7124999762, 0.6374999881, 0.3783333302, 0.8560000062, 0.6516666412, 0.7799999714, 0.6322222352, 0.7760000229, 0.7099999785,...
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374 Entschädigung der Geistlichen Fornnilnr I?. Liquidation des Parochie Bezirk für die in dcr Zeit vom 1. Oktober 18.. bis 30. September 18.. entstandenen Gcbühren-Ausfällc. No. Lit. Gegenstand. Nach dem Durchschnitt pro 1./I0. 1863 biS 30./9. 1874. Für die Zeit voni 1./10. 18.. bis 30/9. 18.. Zn gewährende Entschädigung. P'. j Pf. Zahl der Fälle. Soll- Einnahme. M. I Pf. Zahl der Fälle. Soll- Einnahme. M. ! Pf. 1 2 3 4 b 2l t 1 este. Taufen: I. Klasse. II. Klasse u. s. w. Aufgebote (wie vorstehend). Trauungen (wievorstehend). Sa. . I! Von dcr sich hiernach gegen den Durchschnitt pro 1868/74 er gebenden Differenz von sind nach Abzug von 10% für Ausfälle, Erlasse n. s. w. im Betrage von aus der Staatskasse noch zu vergüten. N. N., den .. .H n Aufgestellt von Pfarrer 17. 17. (Bekanntmachung dcr Regierung v. 10. Juni 1875. 17. A. S. 33.) Hierzu sind durch die Bekanntmachung des Ministeriums dcr geistlichen re. Angelegenheiten vom 8. September 1876, J.-Nr. 3895 0 I, folgende für unseren Bezirk einschlägige Bcstimmnngen und Er läuterungen gegeben: Die Berechnung des Durchschnitts muß sich auf sämtliche durch das Civilstandsgcsctz beeinflußte Gebührenkategorien erstrecken und wird nur diejenige Differenz vergütet, welche die gesamte Soll-Einnahme des Entschädigungsjahres gegen den Durchschnitt ergiebt. Da cs vielen Berechtigten in betreff dcr Attcstgebührcn nicht möglich ist, für die ganze Frist von 1868—1874 eine Durchschnittsbcrcchnnng zu geben, so kann nachgcgcben werden, daß der Durchschnitt eines längeren Zcit- ranmes dabei festgcstcllt wird. Im übrigen bleibt die Berechnung dcr Soll-Einnahme vom 1. Okt. 1868 bis 30. Scpt. 1874 für alle Ent-
[ 0.5166666508, 0.6823077202, 0.6933333278, 0.5227272511, 0.601111114, 0.5266666412, 0.7327272892, 0.6700000167, 0.6324999928, 0.8600000143, 0.6966666579, 0.8633333445, 0.8100000024, 0.7599999905, 0.7549999952, 0.9300000072, 1, 0.6257143021, 1, 0.7566666603, 1, 0.5477777719, ...
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Inhaltsverzeichnis. III Seite 3. Die Naturalgesälle 438 4. Die Accidenzien -141 C. Bezng der Besoldung -442 Zweites Kapitel: Die Zuschüsse 443 a. Staatszuschllsse : • 443 b. Synodalzuschüsse 447 c. Zulagen aus dem Centralkirchcnsonds 448 Trittes Kapitel: Die besonderen Dicnstemolnmeute 448 a. Attcstgebllhren 449 b. Kanzlciaufwand 449 c. Rcisckostenvergütung 450 1. Der Psarrer 450 2. Der Dekane 454 Viertes Kapitel: Die Pensionen 457 a. Ruhegehalt 457 b. Witwen- und Waisen-Pensio» 459 Vierter Abschnitt: RcchlSvcrhiiltnissc. Erstes Kapitel: Die Berechtigungen 464 a. Bürgerliche Rechte 464 1. Schutz gegen Beleidigungen 464 2. Erleichterung der Kricgsdicnstpflicht 465 3. Befreiung von Staats- und Gemeindeämtern 467 4. Teilweise Besreiung von Vormundschaften 468 5. Vorrechte des Mobiliars und Diensteinkoniniens im Zwangs- vollstrecknngsvcrfahrc» 468 6. Steuerbefreiungen 469 7. Befreiung von Gcmeindelastc» 470 8. Dienstrang 471 b. Kirchenbeamtenrechte 47 l 1. Die Rechtsansprüche 471 2. Die Amtsbcfugnissc 473 Zweites Kapitel: Die Belastungen 475 a. Staatsbürgerliche Leistungen 475 b. Kirchliche Lasten 475 Drittes Kapitel: Die Disziplinarcinrichtung 478 a. Allgemeines 478 b. Subordination 479 c. Handhabung der Disziplin 481 1. Tie moralische Einwirkung 481 2. Die Strafmittel 482 d. Einschreiten des Staats 489
[ 0.6626315713, 0.6966666579, 0.7440000176, 1, 0.8799999952, 0.5678571463, 0.473333329, 0.6700000167, 0.7599999905, 0.5536363721, 0.5174999833, 0.9049999714, 0.7440000176, 0.4633333385, 0.5344444513, 0.6324999928, 0.75, 0.5274999738, 0.6433333158, 0.7266666889, 0.4699999988, ...
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514 Verwaltung dc§ KircheiwermögeuS. vom 4. Okt. 1779, Art. 16 und Jnstrukt. z. F. des Voranschl. vom 25. Sept. 1832.) 3. Im ganzen Bezirk ist die Verteilung der nicht Einzelnen eigentümlichen Kirchcnsitze dem Konsistorium als höchster Instanz zu- gcwicsen. (Minist.-Erl. v. 28. Juni 1879, 0. I. 1372. Lit. f.) Zweiter Abschnitt. Kirchen vermögen. Das mittelbar oder unmittelbar für kirchliche Zwecke bestimmte Vermögen, sei es in bar, in Bezügen oder Grundbesitz, wird nach be sonderen Grundsätzen verwaltet, genießt gewisser Rechte und Vorzüge lind ist in verschiedene Fonds abgctcilt. Erstes Kapitel. Die Veriiiiigensverwaltung. Das zum kirchlichen Gebrauch bestimmte Vermögen ist von allen anderen Fonds getrennt zu verwalten, namentlich vom Vermögen der bürgerlichen Gemeinden, der Schulen, Arinenanstaltcn und anderer Stiftungen, welche nicht in den Umkreis der kirchlichen Thätigkeit ge hören. Dies geschieht durch die verschiedenen Behörden nach beson deren V c r w a l t n n g s g r u nd sätz en. a. öchördcn. 1. Die oberste Aufsicht über das gesamte Kirchenvermögen steht dem Staate zu, der zu den Beschlüssen der kirchlichen Organe in betreff desselben sich in folgenden Fällen die Genehmigung Vorbehalten hat: 1. bei Erwerb oder Veräußerung oder dinglicher Belastung von Grundeigentum; 2. bei Anleihen, die nicht aus den Einnahmen der laufenden Voranschlagsperiode zurückerstattet werden können; 3. bei Einführung und Veränderung von Gebührentaxen; 4. bei Anordnung von Sammlungen außerhalb der Kirchen gebäude;
[ 0.5, 0.4799999893, 0.3300000131, 0.6011765003, 0.6899999976, 0.5849999785, 0.75, 0.726000011, 0.7850000262, 0.7400000095, 0.5500000119, 0.8444444537, 1, 0.8450000286, 0.8366666436, 0.7099999785, 0.4666666687, 0.5199999809, 0.8799999952, 0.4449999928, 1, 0.7300000191, 0.43...
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708 Berichtigungen S. 128, unten: Gesetz, betreffend Abänderungen der kirchen politischen Gesetze, vom 21. Mai 1880. Wir Wilhelm, von Gottes Gnaden König von Preußen re. ver ordnen mit Zustimmung der beiden Häuser des Landtags Unsrer Mo- narchie, was folgt: Art. 1. Zur Bekleidung eines geistlichen Amtes ist die Ablegung einer wissenschaftlichen Staatsprüfung nicht erforderlich. Die entgegen stehenden Bestimmungen in den §§ 4 und 8 des Gesetzes vom 1!. Mai 1873 (Ges.-Samml. S. 191), sowie in Art. 3 des Gesetzes vom 31. Mai 1882 (Ges.-Samml. S. 303) werden aufgehoben. Art. 2. An die Stelle des § 0 des Gesetzes vom 11. Mai 1873 treten folgende Bestimmungen: Das theologische Studium kann auch au den zur wissenschaftlichen Vorbildung der Geistlichen geeigneten kirchlichen Semiuaricn, welche bis zum Jahre 1873 bestanden haben, zurückgelegt werden. Zur Wiedereröffnung und Fortführung dieser Anstalten sind 1. dem Minister der geistlichen Angelegenheiten die Statuten und der Lehrplan einzureichen und die Namen der Leiter und Lehrer, welche Deutsche sein müssen, mitzuteilen; 2. ist der Lehrplan dem llniversitätslehrplan gleichartig zu gestalten: 3. es ist zur Anstellung an diesen Anstalten die wissenschaftliche Befähigung erforderlich, an einer deutsche» Staatsnniversität in der Disziplin zu lehren, für welche die Anstellung erfolgt. Diese Seminare sind nur für diejenigen Studierenden bestimmt, welche dem Sprengel augehören, für den das Seminar errichtet ist. Hiervon kann jedoch der Minister der geistlichen Angelegenheiten Ans nahmen gestalten. Der Minister der geistlichen Angelegenheiten macht die zur wissen schaftlichen Vorbildung geeigneten Seminare öffentlich bekannt. Die Wiedereröffnung der Seminare für die Erzdiöcese Gncsen- Posen und die Diöccse Kulm wird durch Königliche Verordnung bestimmt. Art. 3. Die kirchlichen Oberen sind befugt, Konvikte für Zöglinge, welche Gymnasien, Universitäten und kirchliche Seminare, hinsichtlich deren die gesetzlichen Voraussetzungen für den Ersatz des Univcrsitäts- studiums erfüllt sind, besuche», zu errichten »nd zu unterhalten. Dem Minister der geistlichen Angelegenheiten sind die für diese Konvikte geltenden Statuten und die ans die Hausordnung bezüglichen
[ 0.853333354, 0.6299999952, 0.6600000262, 0.5899999738, 0.9366666675, 0.8342857361, 0.7609999776, 0.4958333373, 0.6000000238, 0.71714288, 0.7599999905, 0.7037500143, 0.6733333468, 0.8299999833, 0.7866666913, 0.9520000219, 0.9566666484, 0.6349999905, 0.3400000036, 0.5749999881, ...
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676 Anstalten des Evangelischen Vereins. 3. Die Anstalten, welche der Evangelische Verein gegründet hat und durch besondere von ihm bestellte Direktionen leitet, sind: 1. das Rettung sh ans bei Wiesbaden zur Erziehung verwahr loster Kinder; 2. der Verein für Kolportage, mit Schriftenniedcrlagcn zur Verbreitung von Bibeln, Predigt- und Erbanungsbüchcru, Traktaten und Volksschriften. Dieselben finden sich in einem Hauptdepot zu Herborn und werden durch Agenturen und Kolporteure verbreitet. Auch läßt der Verein Schriften int eigenen Verlag erscheinen. Ein Vorstand (Direktion) von 5 Personen leitet diese Thätigkeit. (Jahresber. d. Ev. Vcr. 1872, S. 46 u. 78); 3. der Verlag und die Redaktion des „Barmherzigen Samariters", eines im Aufträge des Vereins heralls gegebenen Sonntagsblattes, welches seit 1854 durch Vereins agenten verbreitet wird; 4. das Vereinshaus zu Wiesbaden, verbunden mit einer Her berge zur Heimat und einem Hospiz, zur Pflege des christ lichen Lebens in der evangelischen Stadtgcmcindc durch Bibel- stunden, Kindergottesdienste und Bereinigungen verschiedener Art. (Bezüglich der Jdiotenanstalt siehe unter a Nr. 3. Wegen des Herborn - Dillenbnrgcr Vereins zur Pflege christl. Gemeinschaftslebens siehe 6 Nr. 2.) 4 Von den genannten Anstalten ist dem Nettuugshause bei Wiesbaden, welches seit 1852 besteht, eine Kirchenkollekte bewilligt. 1. Zweck dieses Rettungshauses des Evangelischen Vereins ist, verwahrloste Kinder, vorzugsweise Knaben, von dem ihnen drohen den leiblichen und geistlichen Verderben zu retten. 2. Die hierzu angewendeten Mittel sind: christliche Erziehung nach Grundsätzen der evangelischen Kirche, namentlich: geordnetes Familienleben unter einem Hausvater, christliche Zucht und Erbauung, Unterricht in den Elementargegenständen, Beschäftigung mit Landwirt schaft und Handarbeit, sowie Spiel und Erholung. Dies wird den künftigen Lebensverhältnissen der Kinder angemessen, einfach gestaltet. 3. Die oberste Leitung der Anstalt führt der Hauptvorstaud des Evang. Vereins, welcher zur speziellen Beaufsichtigung eine besondere
[ 0.6733333468, 0.5433333516, 0.5833333135, 0.4492307603, 0.6287500262, 1, 0.75, 0.5770000219, 0.5649999976, 0.2533333302, 0.6650000215, 0.5533333421, 0.601111114, 0.453333348, 0.6233333349, 0.9580000043, 0.722222209, 0.4633333385, 0.6600000262, 0.6977777481, 0.7818182111, 0....
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278 Dic Bet- und BibclstnnÄcn. 3. Die Betstunden. Bei Wochengottesdiensten, Bet-, Bibel- »nd Missionsstniiden gilt der Grundsatz, daß keine solche kirchliche Feier ohne Borlesnng oder Auslegung des göttlichen Worts abgehalten werden soll, wenn auch dic Form im übrigen frei steht. (K. Visit. Frage Nr. 6, s. oben S. 192). In den Landgemeinden, zu welchen keine Filialkirchen gehören, wird von Michaeli bis Ostern, in den hessischen Gemeinden nach Um ständen jeden zweiten Sonntag das Jahr über (s. oben S. 143 c.) nachmittags eine Betstunde abgehalten, an welche sich im Sommer — oder jeden anderen Sonntag — dic Christenlehre anschließt. Da, wo Filialkirchen oder cingepfarrte Orte sind, findet im Winter meistens kein Nachmittagsgottesdienst statt; wohl aber im Sommer dic Christenlehre. Über dic Einrichtung derselben, dic ebenfalls als öffentlicher Gottesdienst abznhaltcn ist, sind nähere Bcstimmnngcn nicht vorhanden. Zum Besuche ist, außer den nach Maßgabe des Gesetzes v. 10. Dezember 1884 dazu verpflichteten Konfirmierten, auch dic schul pflichtige Jugend hcranznzichcn. In Nassau finden überall Wochcngottesdienste während der Passionszeit statt, sofern kein besonderes, nicht zu beseitigendes Lokal- Hindernis cntgcgcnstcht. Der Geistliche hat den Tag und dic schickliche Stunde dafür mit den Kirchenvorstehern zu verabreden. (Nass. Lit.,S. 94.) In Hessen sollen diese Wochengottesdicnste gepflegt und wo sic abgekommen sind, thnnlichst wieder hergestcllt werden. (Hess. O.-Konsist.- Ausschr. v. 19. Jan. 1896. S. oben S. 143). 4. Die Verkündigungen. 1. Dic Bckanntmachnngcn nach der Predigt und dem darauf folgenden Gebete, die sogenannten annexa concionum, beziehen sich ans Dinge, welche der Kirchengemcinde als solcher zu eröffnen sind. Davon ausgeschlossen sind dic Bcrkündignngen bürgerlicher Gesetze und ins politische Leben eingreifender Verordnungen. 2. Sie bestehen vielmehr: . a. in Fürbitten, welche allgemein wichtige Angelegenheiten und Vorfälle betreffen, sei cs in Bezug auf dic Negentcnfainilie, das Land, oder einzelne Glieder der Kirchengemcinde. Wo
[ 0.5633333325, 0.8000000119, 0.4375, 0.349999994, 0.5430769324, 1, 0.5299999714, 0.8172727227, 0.5833333135, 0.7200000286, 0.6999999881, 0.6783333421, 0.7599999905, 0.8987500072, 0.4774999917, 0.573333323, 0.5310000181, 0.6133333445, 0.8579999804, 0.5266666412, 0.6069999933, ...
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268 ÜberzngSkosten. In Hessen-Homburg besteht keine Generalvcrfügung wegen Über- zngskosten der Geistlichen : doch wird hierüber cintrctcnden Falls nach Analogie der gesetzlichen Bestimmungen über die Dienstverhältnisse der Staatsdiener verfahren, welche so lauten: Bei Versetzungen nach einem anderen Orte soll, wenn sic nicht auf Nachsuchen erfolgen, dem be treffenden Diener eine der örtlichen Entfernung und seinen Dienstver hältnissen entsprechende Vergütung der Überzugskosteit gewährt werden, sofern nicht das Dienstcinkommen desselben um wenigstens ein Vierteil des bisherigen Betrags erhöht wird. (Hess.-Homb. Ges. v. 26. Okt. 1849, Art. 13, Archiv, S. 489). Als Vcrwaltungsgrundsatz ist vom Konsistoriuin in Übereinstim mung mit dein Bezirkssynodalausschuß angenommen, daß Meldungen um eine von der Behörde zur Bewerbung ausgeschriebene Stelle nicht als Nachsnchen und Bewerben in dem Sinne der Verordnungen anzu sehen seien, welche vom Bezug der Vergütung ansschließcn. Der Betrag dieser Überzugskosten wird bei den Pfarrstellen be rechnet nach dem, was die den Geistlichen an Rang gleichstehendcn nassauischen und hessischen Civildiener erhielten; nämlich für die Pfarrer im Nassauischen, wenn verheiratet, 17 Gulden (29 M. 15 Pf.); wenn ledig 8 Gulden (13 M. 72 Pf.) die Meile (7,5 Kilometer); im ehemals Großherzogl. Hessischen für die Pfarrer mit eigener Haushaltung 9 Gulden (15 M. 43 Pf.), für diejenigen ohne solche 4 Gulden 30 Kr. (7 M. 71 Pf.) für die Wegstunde zu 2000 Klafter. (Gr. Hess. Verordn, v. 26. Jan. 1856, § 4*). Die Dekane und Professoren des theologischen Seminariums er halten, wenn verheiratet, 36 M. die Meile, wenn unverheiratet, 17 M. 15 Pf. für die Meile von 7,5 Kilometer. Der Generalsuperintendcnt vorkommenden Falles 61 M. 72 Pf. oder 41 M. 15 Pf. Die Vergütung richtet sich nach dem bisherigen, nicht dem zukünftigen Dienstrang. (Nass. Edikt v. 20/24. Dez. 1808, § 4). Sobald der Überzug bewerkstelligt ist, für welchen der Geistliche eine Vergütung anzusprechen hat, macht er der zunächst Vorgesetzten Behörde die Anzeige mittels kurzer Note mit genauer Angabe der Ent fernung seines neuen vom vorigen Wohnorte und bittet um Anweisung der verhältnismäßigen Vergütung, worauf die Behörde das Nötige verfügt. *) Hiernach ist das oben S. 136 über die UmziigSkoste» unter l>. Gesagte zn berichtigen.
[ 0.6133333445, 0.5260000229, 0.6299999952, 0.7592856884, 0.53285712, 0.7620000243, 0.6512500048, 0.6179999709, 0.6060000062, 0.5780000091, 0.5033333302, 0.7127272487, 0.2800000012, 0.5024999976, 0.5074999928, 0.7599999905, 0.6608333588, 0.7620000243, 0.4199999869, 0.6762499809, ...
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298 Das kirchliche Aufgebot. für welche aus kirchlichen Gründen die Trannng versagt werden muß; 2. für ein Ehcdündnis die Trauung uachzusuchcu, so hat der Geistliche die sich zum Aufgebot Anmeldenden oder diejenigen Glieder seiner Ge meinde, welche nach 8 44 des Gesetzes v. 6. Februar 1875 bürgerlich anfgcbolen werden, hierauf aufmerksam zu machen. (K.-Gcs. v. 10. Dez. 1885, § 2). Das kirchliche Aufgebot darf erst stattfinden, wenn keine Zweifel gegen die Zulässigkeit der Trannng vorliegen. Weil diese die nach bürgerlichem Rechte erfolgte Eheschließung zur Voraussetzung hat, so empfiehlt es sich, daß dasselbe erst vorgenommen werde, nachdem der zuständige Standesbeamte das bürgerliche Aufgebot «»geordnet hat. Der Geistliche wird deshalb dahin wirken, daß die zu trauenden Per sonen ihm ungesäumt von dieser Anordnung Anzeige machen. (K.-Gcs. v. 10. Dez. 1884, § 1 u. 5). Die Standesbeamten sind veranlaßt worden, den Verlobten, welche das zum Zweck der bürgerlichen Eheschließung vorgcschriebenc Aufgebot beantragt haben, auf ihren Wunsch eine Bescheinigung über die erfolgte Anordnung des Aufgebots zu erteilen, damit dieselbe» in den Stand gesetzt werden, sich hierüber auszuweiscn, sofern das Pfarr amt, bei welchem sic die kirchliche Einsegnung des Ehcbundes beantragen wollen, zuin Zweck des kirchlichen Aufgebots einen derartigen Nach weis, obwohl ein solcher gesetzlich nicht erforderlich ist, begehren sollte. (Erlaß des Oberpräs. v. 20. Nov. 1874. X. A. S. 79). ES empfiehlt sich, das kirchliche Aufgebot auf Grund solcher Be scheinigung vorzunehmen. Über Dispensation vom bürgerlichen Aufgebote bestimmt die Aller höchste Verordnung vom 8. Januar 1876: Wir Wilhelm, von Gottes Gnaden König von Preußen verordnen auf Grund des 8 50, Abs. 1 des Ncichsgcsctzes vom 6. Februar 1875 (Reichs-Ges. B., S. 23) für den Umfang der Monarchie was folgt: 8 1. Eine Befreiung vom Aufgebote kann in allen Fällen dilrch den Minister des Innern erfolgen; in dringenden Fällen kann der Bor- sitzende der Aufsichtsbehörde eine Abkürzung der für die Bekanntmachung bestimmten Fristen (88 46, 47 des Reichsgesetzes vom 6. Febr. 1870) gestatten und bei vorhandener Lebensgefahr vom Aufgebote ganz ent binden.
[ 0.7300000191, 0.5199999809, 0.5730000138, 0.6022222042, 0.8000000119, 0.6233333349, 0.5866666436, 0.7009090781, 0.6800000072, 0.5033333302, 0.3514285684, 0.6728571653, 0.5383333564, 0.3249999881, 1, 0.6399999857, 0.3166666627, 0.7329999804, 0.6133333445, 0.7042857409, 0.64384...
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Führung der Civilstandsrcgistcr. 351 gehalten, wie beim Tode eines Pfarrers nach Ablauf des Sterbc- qnartals. (Nass. Rcg.-Reskr. v. 19. Jan. 1824.) Da, wo der Centralkirchenfonds die Gefälle bezieht, Lestinnnt in der Regel das Konsistorium eine Panschsumme, sowohl für die Pfarrci- vcnvaltnng, als auch für einzelne Dicnsthandlungcn, namentlich den Konfirmandcnnntcrricht und die Konfirmation an der vakanten Pfarrei, oder überträgt gegen ein Fixum einem der benachbarten Geistliche» den gesamten Pfarrdicnst derselben. 1). Führung der Bücher. Hierunter sind solche Bücher und Verzeichnisse zu' verstehen, welche der Pfarrer von amtswegen zu führen hat, nämlich: 1. die Civilstandsrcgistcr, soweit er noch dabei beteiligt ist, und die ihnen gleichgeltcnden älteren Kirchenbücher; 2. die Kirchenbücher in der gegenwärtig gültigen Form; 3. die Pfarrchrvnik, die Matrikel und andere vorgeschricbene Verzeichnisse. 1. Die (Livilstandsregister. 1. Durch das für den Umfang der Preußischen Monarchie erlassene Gesetz über die Beurkundung des Personenstandes und die Form der Eheschließung vom 9 . März 1874, welches mit dem 1. Okt. 1874 inkraft trat, wurden die bisher mit der Führung der zu dieser Beurkundung dienenden Bücher beauftragten Geistlichen von dieser Ver pflichtung entbunden, indem die Beurkundung des Personenstandes von da ab ans die Standesämter überging. Dieses preußische Gesetz wurde in der Folge ersetzt durch das Reichsgesetz über die Beurkundung des Personenstandes und die Eheschließung vom 6. Februar 187b, welches lautet: Wir Wilhelm, von Gottes Gnaden Deutscher Kaiser, König von Preußen :c. verordnen im Namen des Deutschen Reichs, nach erfolgter Zustimmung des Bundesrats und des Reichstags, was folgt: Erster Abschnitt. Allgemeine Bestimmungen. 8 1. Die Beurkundung der Geburten, Heiraten und Stcrbcsälle
[ 0.75, 0.2333333343, 0.5189999938, 1, 0.5266666412, 0.8066666722, 0.6625000238, 0.6050000191, 0.84799999, 0.6487500072, 0.8174999952, 0.5249999762, 0.75, 0.4528571367, 0.8444444537, 0.8366666436, 0.7218182087, 0.7300000191, 1, 0.8125, 0.7316666842, 0.5, 0.7250000238, 1, ...
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7^ 2 WO $erol& c1x ,
[ 0.5699999928, 0.1700000018, 0.5450000167, 0.1099999994, 0.25, 0.2399999946 ]
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im Dekanat Homburg. 567 37 * Die Erläuterungen zu diesen Ansätzen folgen nun in den Spezial- Etats nach den einzelnen Rubriken in dieser Weise: Spezial-Etat. Einnahmen. Posten. M. >Pf. Silinme. M. Pf. Rubrik I. Mehreinnahme. Laut beifolgendem Nachweise über Vollzug des Etats für 1. April 18... verbleibt ein Einnahme- Überschuß von 95 M. 37 Pf. Wegen unvor hergesehener Einnahmen im Monat Äärz kann als Überschuß angesehen werde» Summa für sich. Rubrik II. An Zeitpacht. Für den Mitgcbrauch der Kirche von X. für l. April 18... fder Pachtvertrag läuft bis 31. Dezember d. I.) Von S. Miete vom 1. Februar 18 Von B. M., laut Vertrag, Ackerpacht jährlich . . Summa . Rubrik III. An Erbpacht. Nichts. Rubrik IV. Zinsen von ausgclichenen Kapitalien. Dieser Betrag ist angenominen nach dem beigclegten Verzeichnis n. f. w. 102 90 22 256 49 86 — 214 86 1475 60 Anlage. K a p i t a l i e n - V c r z c i ch n i s. c7 Kapit M. Pf. Namen und Wohnort des Schuldners. £ n /o Verfalltag. Zinse M. I. Ps. Bemerkungen. i. 1371 43 J. B. dahier. . . 5 1. Dezember. 68 57 2. 1000 — C. 8. in II. . . . 5 11. November. 50 — 542 M. 86 Ps. mürben abge- ». s. w. tragen. Sa. ©n.
[ 0.7400000095, 0.6557142735, 0.8237500191, 0.7599999905, 0.8999999762, 0.5199999809, 0.7366666794, 0.5215384364, 0.6949999928, 0.521666646, 0.7200000286, 0.4316666722, 0.4399999976, 0.6949999928, 0.4066666663, 0.6287500262, 0.6079999804, 0.6000000238, 0.7733333111, 0.7333333492,...
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über Unterbringung verwahrloster Kinder. 699 cs wird dic Pflicht dcr Gelncindcbchörden sei», ihncii hierbei — unter Mitwirkung dcr Waisenräte, sowie geeigneter Bereine und Privatpersonen — hülfrciche Hand zu leisten. Von besonderer Wichtigkeit ist dic Über wachung in den Fällen, wo die Entlassung nach § 10 des Gesetzes nur widerruflich, gewissermaßen ans Probe, erfolgt, >vo mithin, ivcnn die Führung des entlassenen Zöglings tadelnswert ist, seine Znrück- führung in dic Zwangserziehung beschlossen werden kann. Die Furcht vor dcr Zurückführung lvird, wenn die Aufsicht eine lvachsame ist, sehr wesentlich dazu beitragen, die entlassenen Zöglinge ans dem rechten Weg 31 t erhalten und die hierdurch gewährte Garantie wird auch in weiteren Kreisen dic Geneigtheit zur Aufnahme solcher Zöglinge fördern. Dic Verwaltungsbehörden werden bei schlechter Führung dcr widerruflich entlassenen Zöglinge dic Zurückführung derselben in dic ErzichnngS- anstalt, sowie dic cvcnlnell nach § 10, Alin. 5 des Gesetzes zulässige Verlängerung dcr Zwangserziehung bis zum vollendeten 18. Lebensjahre bei dem betreffenden Kommnnalvcrbande von Amtswegen zu beantragen und wenn die Unterbringung in einer Familie sich als unwirksam erweist, bei dem betreffenden Provinzialverbande auf Unterbringung in einer Erziehungsanstalt hinzuwirkcn haben. Die amtliche Thätigkeit allein wird indessen nicht hinreichen, um auf dem vorliegenden Gebiete einen gedeihlichen Erfolg zu sichern. Soll den verwahrlosten Kindern eine Erziehung im wahre» Sinne des Wortes, ein Ersatz für das Elternhaus, zuteil werden, dic Unterbringung der Zög linge nach erfolgter Entlassung und dic Überwachung der nur probeweise entlassenen Kinder zweckentsprechend gehandhabt werden, so bedarf es dcr Mitwirkung größerer Kreise. An Personen, dic hierzu bereit und geeignet sind, wird es bei umsichtiger Leitung und Anregung nicht fehle»; cs besteht eine große Zahl von Privatvereinen und Privatanstalten, die sich dic Fürsorge für verwahrloste Kinder zur Aufgabe machen, und denen schon Tausende solcher Kinder ihre Rettung vor dem physischen und moralischen Verderbe» zu verdanken haben. Alle dic Vereine und noch andere ähnlichen Charakters — ich erinnere beispielsweise an die Vereine zur Fürsorge für entlassene Strafgefangene — werden bei ent sprechender Anregung gewiß gern Mitwirken, um das Gesetz vom 13. März d. I. zur vollen Wirksamkeit zu bringe», und ich empfehle deshalb den Be hörden, sich bei Ausführung desselben auch an den Gcmciiisinn und die freie Licbesthätigkeit jener Vereine zu wenden. Ich weise dabei
[ 0.4900000095, 0.507692337, 0.5230769515, 0.5728571415, 0.8933333158, 0.9649999738, 0.462500006, 0.5066666603, 0.7871428728, 0.453333348, 0.5111764669, 0.8000000119, 0.7083333135, 0.5657142997, 1, 0.476000011, 0.6999999881, 0.5899999738, 0.7954545617, 0.7160000205, 0.633000016...
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Ausführungsbestimmungen dazu. 695 § 18. Dieses Gesetz tritt mit dem 1. Oktober 1878 in kraft. 8 19. Der Minister des Innern ist mit der Ausführung dieses Gesetzes beauftragt. Urkundlich u. s. w. Berlin, 13. März 1878. W i l h e l m. Camphausen. Leonhardt. Falk. v. Kameke. Achenbach. Friedenthal. v. Bülow. Hofmann. (K. A. 1879, S. 9.) 2. Die Ausführungsbestimmungen des Ministers hierzu sind folgende: Der 8 55 des Strafgesetzbuches, wonach Kinder vor vollendetem 12. Lebensjahre strafrechtlich nicht verfolgt werden dürfen, ist durch das Reichsgesetz vom 26. Februar 1876 dahin ergänzt worden, daß gegen Kinder, welche das sechste, aber noch nicht das zwölfte Lebensjahr vollendet haben, nach Maßgabe der landesgesetzlichcn Vorschriften, die zur Besserung und Beaufsichtigung geeigneten Maßregeln getroffen werden können. Infolge dessen ist das in Nummer 15 der Gesetz-Sammlung publizierte Gesetz vom 13. März d. I., betreffend die Unterbringung verwahrloster Kinder, ergangen, welches am 1. Oktober d. I. in kraft tritt. Zur Ausführung desselben kann ich die Mitwirkung der Behörde» meines Ressorts nicht dringend genug in Anspruch nehmen und bemerke in dieser Beziehung folgendes, indein ich zunächst auf die Obliegen heiten Hinweise, welche den Organen der Verwaltung durch das Gesetz ausdrücklich übertragen sind. Das Gesetz vom 13. März d. I. giebt die Ermächtigung, Kinder des vorerwähnten Alters, welche eine strafbare Handlung begangen haben und im Zustand der Verwahrlosung sich befinden, durch Unterbringung in einer geeigneten Familie oder in einer Erziehungs- oder Besserungs anstalt vor dem moralischen Untergange zu bewahren. Die Entscheidung darüber, ob die Notwendigkeit einer solchen Zwangserziehung vorhanden ist, hängt nach 8 1 des Gesetzes davon ab, ob „die Unterbringung mit Rücksicht auf die Beschaffenheit der strafbaren Handlung, auf die Persönlichkeit der Eltern oder sonstigen Erzieher des Kindes und auf dessen übrige Lebcnsverhältnisse zur Ver- 45 *
[ 0.6008695364, 0.4740000069, 0.8466666937, 0.3700000048, 1, 0.5600000024, 0.7033333182, 0.9539999962, 0.7633333206, 0.7200000286, 1, 0.678571403, 0.8625000119, 0.5350000262, 0.7749999762, 0.2199999988, 1, 0.75, 0.9162499905, 0.5099999905, 0.8550000191, 0.9900000095, 0.8666...
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Seelsorge an Sträflinge». 315 Dcu mit der Seelsorge an Gefängnissen beauftragten Geistlichen ist vom Konsistorium zur Nachachtung zngeivicsen die infolge der Ber- fügnng des Justizministers vom 21. Februar 1856 unterm 24. Dezember 1858 erlassene: „Anweisung des evangelischen Ober-Kirchenrats für die bei den Gcrichtsgcfängnissen mit gottesdienstlicher und scclsorgcrlichcr Pflege der Gefangenen beauftragten evangelischen Geistlichen." (Ministerial blatt f. d. innere Perm. 1859, S. 300). Der zur Unterstützung und Beaufsichtigung entlassener Sträflinge bestehende Gefängnisverein zu Wiesbaden ist den Geistlichen und Gemeinden zur Mitwirkung amtlich empfohlen. (Minist.-Erl. v. 1. Sept. 1879 n. Reg.-Verf. v. 18. Olt. 1879, I. 0. 3608. Jnstrukt. v. 30. April 1884. III. Frage 5. S. oben, S. 189). Um den zuständigen Pfarrer in den Stand zu setzen, sich der einzelnen entlassenen Sträflinge anznnehmen, sind die Ortsbehörden angewiesen, bei der Rückkehr von Sträflingen aus den Gefängnissen den Ortsgeistlichen zuzuziehen, um durch Rat, Aufmunterung und Für sprache denselben den Rücktritt in die bürgerliche Gesellschaft zu erleichtern Auch werden dem Geistlichen auf Verlangen die erforderlichen Mit teilungen über das Vergehen und die Ausführung des Sträflings in der Anstalt gemacht. (Minist.-Reskr. v. 13. Juli 1872. Minist.-Bl. S. 194). Bei der Unterbringung zur Zwangserziehung bestimmter verwahrloster Kinder wird der zuständige Geistliche bei jeder Mei dling oder Auswahl von Familien zuvor gehört und bei jeder erfolgter Zuweisung eines Kindes in eine Familie um seine Beihülfe zur Be aufsichtigung der Erziehung ersucht. Die Mitwirkung der Geistlichen hierbei ist seitens des Konsistoriums dem Landesdircktvr in Aussicht gestellt, und wird von diesem aufs dringendste erbeten. Die Landratsämtcr sind ersucht worden, die Beihülfe der Geist lichen in Anspruch zu nehmen. Es ist ihnen also hier ein wichtiges Feld der Seelsorge eröffnet. (Ansschreiben des Landesdirektors v. 18. Jan. 1883). Ebenso wird bei der Waisenpflcge (außer in der Stadt Wies baden) stets die Befragung des zuständigen Geistlichen über die Zweck mäßigkeit der Unterbringung eines Kindes vor der Genehmigung ge fordert. Es soll darauf gesehen werden, daß sie thnnlichst in Familien ihrer Konfession gegeben werden, und soll sich die Ortsbchörde in der
[ 0.4344444573, 0.6449999809, 0.6158333421, 1, 0.4600000083, 0.7766666412, 0.1966666728, 0.6911110878, 0.2649999857, 0.7491666675, 0.7333333492, 0.7790908813, 0.7633333206, 0.7166666389, 0.739166677, 0.6533333063, 0.5472727418, 0.4336363673, 0.6100000143, 0.6899999976, 0.776666...
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47 G Beiträge zum DckanatSlesczirkcl. Über die Einrichtung dieses Dekanatslcsezirkels bestehen hier folgende nähere Bestimmungen: 1. Die Wahl der Bücher hängt von den Wünschen der Mit glieder ab, welche zu diesem Bchufe diejenigen Bücher, deren Aufnahme in den Zirkel sic wünschen, etwa mit Anführung der Rezension aus einer bewährten Litteraturzeitung schriftlich bemerken und an den Dekan senden. — Der Dekan sondert alsdann die nicht passend erscheinenden mit Angabe seiner Gründe ans und läßt über die Vorschläge aller Mitglieder, denen er die seinigen beifügt, abstimmen, so daß diejenigen, für welche die Stimmenmehrheit entscheidet, angekauft werden. 2. Die Kosten für die Bücher, sowie für das Umhersenden der selben werden durch die Beiträge der Geistlichen bestritten, sodaß diese im Verhältnisse ihrer Besoldungen und zwar bis zu einem halben Prozent beitragen, ohne daß jedoch die daran teilnehmenden Kandidaten dazu beigezogen werden. Wo ein geringerer Beitrag hinreicht, ist eines jeden Quote nach diesem Verhältnisse zu bestimmen. Der Dekan besorgt den Ankauf und Einband der Bücher und legt am Ende des Jahres die Rechnung mit Belegen den Mitgliedern zur Einsicht vor. Die Beiträge sollen in der Regel in zwei Hälften nach Ablauf des zweiten und vierten Quartals erhoben werden, und wo sic nach einmaligem Mahnen des Dekans dennoch Zurückbleiben, da ist dieser befugt, den Beitrag unmittelbar von dem cin- schlagenden Kirchcnrechner einzuziehen, welcher denselben mit dessen Quittung von der Besoldung des Saumseligen abzu kürzen hat. Da, wo eine Pfarrvakanz entsteht, hat, wenn der Ccntral- kirchenfonds die Jntercalargefälle bezieht, dieser auch die Raten an die Lesegesellschaft zu bezahlen, damit hier kein Ausfall ent steht. — Dies gilt nun auch von den hessischen Dekanaten. 3. Die innere Einrichtung des Lesezirkels selbst hängt von dem gemeinschaftlichen Ermessen des Dekans und der Geistlichen ab, nämlich: welchen Lauf die Bücher nehmen, wie lange sic von jedem Mitgliede behalten werden sollen u. s. w. Wenn irgendwo durch verzögerte Absendung Unregelmäßig keiten sich cinschleichcn, so kann derjenige, welcher dadurch leidet,
[ 0.4850000143, 0.3300000131, 0.5625, 0.5400000215, 0.499473691, 0.8424999714, 0.5433333516, 0.6136363745, 0.6050000191, 0.7268421054, 0.6349999905, 0.8000000119, 0.65625, 0.7549999952, 0.8815384507, 1, 0.7533333302, 0.7749999762, 0.8100000024, 0.7850000262, 0.7200000286, 0.5...
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564 Einrichtung des Borcmschlcigs Entschließung dieser Behörde versehen ist, schließt der Dekan den Vor anschlag ab, behält ein Exemplar desselben und des Bcratungsprotokolls zurück und läßt das andere Exemplar mit den Beschlüssen des Kon sistoriums noch vor Anfang des Etatsjahres (resp. der Etatsperiode) an den Kirchenvorstand zurück gelangen. Die Ncvisionsbcmcrknngen des Konsistoriums sind im Original dem an den Kirchenrechner abzugcbcndcu Exemplar des Voranschlags anzuschließen und mit diesem den Urkunden der Rechnungen beizufügen. Bei dem anderen Exemplare werden Konzepte oder Abschriften dieser Bemerkungen zurückbehalten. Beim Abschluß des Voranschlags wird jedesmal erwähnt, wenn keine Be merkungen dazu zu machen sind. (Hess. Minist.-Verf. v. 15. Januar 1836.) 11. Wenn im Budget Einnahinen und Ausgaben vorgesehen sind, die staatlicher Autorisation bedürfen, so ist diese einzuholen; doch kann der Anschlag hinsichtlich der übrigen Posten abgeschlossen und vollzogen werden. Sind andere Fonds oder Private zur Bestreitung der Kosten für einzelne vorgesehene unständige Ausgaben verpflichtet, so ist die Genehmigung dieser Posten bis zur Beendigung der Verhandlungen mit jenen anszusetzeu. Für den Fall der Verzögerung solcher Verhand lungen verfügt das Ministerium das Nötige bei Ausgaben, welche keinen Aufschub erleiden, wegen einstweiliger Aufbringung der Kosten. 12. Haben Civil-Gemeindcu wegen besonderer rechtlicher Ver bindlichkeit oder Jnsufficienz des Kirchenvermögens subsidiär zu den Kosten für eine im Voranschlag vorgesehene unständige Ausgabe zu konkurrieren, so hat der Landrat vor Einsendung der Voranschläge aus Konsistorium die Vereinbarung mit dem Ortsvorstande zu vermitteln und zunächst darüber zu entscheiden, ob die Gemeinde den verlangten Bei trag zahlen soll. (Hess. Verordn., das Kirchenvermögen betreffend v. 0. Juni 1832, Art. 14—20. Hess. Jnstrukt. zur Fertigung der Vor anschläge v. 25. Scpt. 1832 mit Formular und Muster.) B. Für die ehedem hessen-homburgischen Gemeinden. 1. Zu jedem Fonds ist ein Voranschlag in der Regel jährlich aufznstellen, worin 1. jede Einnahme des Fonds, ständige, bestimmte, unbestimmte und unständige aufzuführcu ist, ebenso 2. jede Ausgabe und ein Kredit für Unvorhergesehenes. 3. Es sind die Dcckungsmittel für die Ausgaben uachzuweiseu.
[ 0.4666666687, 0.6800000072, 0.4966666698, 0.5715384483, 0.7430769205, 0.7366666794, 0.4357142746, 0.7112500072, 0.8874999881, 0.8874999881, 0.9966666698, 0.5879999995, 0.75, 0.5033333302, 0.8012499809, 0.4900000095, 0.6750000119, 0.7633333206, 0.8487499952, 0.8877778053, 0.92...
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314 Eidcsvorbereituiig. (An sämtliche Amtsgerichte I. 4075 36, Nr. 113. Jnstiz- Ministerialblatt v. 1879, S. 260). Über die Eidesvorbereitung und Erklärung durch den Geist lichen ist zwar in der bestehenden Gesetzgebung nichts bestimmt. Wohl kairn aber der Richter sich unter Umständen veranlaßt sehen, dieselbe anzuordnen. Auch außerdem wird der Seelsorger Ursache haben, einzelne zur Vornahme einer solchen Handlung aufzufordern. Dieselbe besteht in Belehrung zur Eidesleistung Aufgeforderter vom Wesen und der Wichtigkeit des Eides, und nachdrücklicher Verwarnung vor der Sünde des Falschschwörcns und des Meineids. Nähere Anweisung zu diesem Verfahren enthält die nassauijchc Liturgie. (Nass. Lit., S. 335). Für die Seelsorge in den Gefängnissen ist von Staats- wcgen Fürsorge getroffen. Jedoch ist nur für die Gefängnisse zu Wies baden und Eberbach ein besonderer Geistlicher angestcllt, bei den anderen ist die Seelsorge einem der Ortsgeistlichcn überwiesen, desgleichen bei den Zucht- Arbeitshäusern. Das Reglement für die Gefängnisse der Justizverwaltung vom 16. März 1881 bestimmt in dieser Beziehung: § 80. Keinem Gefangenen darf der seelsorgerliche Zuspruch ver sagt werden. Für alle Gefängnisse, welche durchschnittlich mindestens 10 Ge fangene desselben christlichen Glaubensbekenntnisses enthalte», muß ans Gewinnung eines Seelsorgers und Einrichtung regelmäßiger Gottes dienste Bedacht genommen werden. In der Regel wird im Gefängnisse mit einer Kopfstärke bis zu 50 Gefangenen derselben Konfession alle 4 Wochen, in Gefängnissen mit größerer Kopfstärke alle 14 Tage, in Gefängnissen, bei welchen eigne Geistliche angestcllt sind, wöchentlich einmal gemeinschaftlicher Gottesdienst abgehalten. — — Dem Gefangenen ist Gelegenheit zum Genüsse des heiligen Abend mahls im Gefängnisse zu geben. — § 82. In jeder Gefängniszelle muß eine Bibel oder ein neues Testament oder ein geeignetes Erbauungsbnch vorhanden sein. — — (Reglement :c. Amtl.-Ausgabe, Berl. 1881, S. 30. Konsist.-Erl. v. Juli 1881. X. A., S. 25).
[ 0.5166666508, 0.5673684478, 0.3166666627, 0.6066666842, 0.7833333611, 1, 0.5674999952, 0.6633333564, 0.6433333158, 1, 0.5342857242, 0.7706249952, 1, 0.8500000238, 0.6949999928, 0.7360000014, 0.5375000238, 0.6566666961, 0.7747058868, 0.5866666436, 0.5044444203, 0.4959999919,...
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beim Kirchciifoiidsbiidgct in Nassau. 549 Bei dieser Nachweisung ist davon auszugehen: a. Die Summen der Kolumne „Wirkliche Einnahmen" bilden sich aus bereits erfallcnen 1 aus noch zu erwartenden ( tnna ^ men ' und in gleicher Weise die Summen in der Spalte „Wirkliche Ausgaben" aus bereits bestrittenen } at , , und noch zu bewirkenden \ ' CU ‘ Die Grundlage für diese Ermittelungen geben die letzte Rechnung, der Rechnungsilberschlag für das laufende Jahr, die Kontrolle des Pfarrers, sowie die Bücher und Belege des Rechners. d. Alle daraus sich ergebenden Abweichungen sind zu erläutern; insbesondere bei nicht im Budget vorgesehenen, oder den zwar vorgesehenen, aber nicht zur Ausführung gekommenen Ein nahmen und Ausgaben. c. Die abgetragenen Aktiv-Kapitalien (Nr. 11) und aufgenom- menen Passiv-Kapitalien (Nr. 12), Erlöse von veräußerten Grundstücken (Nr. 13), Schenkungen und Vermächtnisse (Nr. 14), abgelegte Passiv-Kapitalien (Nr. 28), ausgeliehene Aktiv-Kapi-- talien (Nr. 29) und die Kosten für Erwerbung von Grund stücken (Nr. 30) sind zwar unter den Nummern der Nach- weisung summarisch aufznnehmen, dagegen ist in den „Er läuterungen" eine Spezifikation bcizufügen, ans welcher, z. B. bei abgetragenen Aktiv-Kapitalien: jedes einzelne Kapital, der Name des Schuldners, der Tag der Rückzahlung rc. ersicht lich sein muß. ck. Die Ausgaben, gleichviel, ob sie ans den Krediten des Budgets oder sonstwoher bestritten wurden, werden unter den ent sprechenden Nummern in Ausgabe aufgeführt, und die dadurch entstehenden Mehrbeträge gegen den Rechnnngsüberschlag müssen unter Beziehung auf die mit Datum und Nummer aufzuführenden Verfügungen, durch welche die Ausgaben oder Krediterweiterungen genehmigt wurden, speziell erläutert werden. e. Ist der Kirchengemeinde eine Passivkapital-Ablage, eine Kapital- ausleihnng zur Ergänzung des Fonds oder eine sonstige Aus gabe in Beziehung auf die Erhaltung des Grnndstockvermögens 38
[ 0.5124999881, 0.6990476251, 1, 0.4557142854, 0.7066666484, 0.5400000215, 0.8033333421, 0.6090909243, 0.8433333039, 0.6740000248, 0.8700000048, 0.4650000036, 1, 0.8999999762, 0.7233333588, 0.5785714388, 0.7779999971, 0.8960000277, 0.7016666532, 0.9649999738, 0.6299999952, 0....
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284 Die Taufhandlmig. 4. Bei der Taufhandlung ist als wesentlich anzusehen und bei jeder Taufe zu beobachten: daß nach dem Gebete des Herrn der Täufling mit einem Segens wunsch begrüßt, das apostolische Glaubensbekenntnis gesprochen und die vorgeschriebenen Fragen von den Taufzeugen mit „Ja" beantwortet werden, sodann dem Kinde ein christlicher Name gegeben und sein Haupt dreimal mit Wasser reichlich begossen wird, welches mit der volle» Hand vom Geistlichen geschöpft werden soll. Hierbei wird die solenne Formel gebraucht: „Ich taufe dich im Namen Gottes, des Paters, des Sohnes und des heiligen Geistes." Alsdann wird der Neugetaufte unter Handauflegnng eingcsegnet. Schwachen, in Todesgefahr schwebenden Kindern soll, wenn cs irgend möglich ist, der Geistliche selbst die Taufe erteilen, in Notfällen kann dieselbe aber auch von Nichtgeistlichen vollzogen werden; doch ist es angemessener, daß dies durch den Vater, als durch die Hebamme geschieht. Bleibt das so getaufte Kind am Leben, so bestätigt der Geist liche eine solche Taufe. Freie Taufreden unter Verkürzung des agcn- darischen Formulars sind gestattet. (Nass. Lit., S. 227 u. 245. Hess. O.-Konsist.-Ansschr. v. 21 . Februar 1852). 5. Bei Taufen Erwachsener, den Proselytentaufen, darf die Recitation des Apostolikums nicht fehlen und beantwortet alsdann der Täufling selbst die vorgeschriebenen Fragen; bei dem eigentlichen Taufakte muß die solenne Taufformel beibehalten werden. Eine den Umständen angemessene Rede des Geistlichen ist hierbei als zweckmäßig ausdrücklich empfohlen. Ordnungsmäßig haben solchen Taufe» zwei Mitglieder des Kirchenvorstands beizuwohnen. (Nass. Lit., S. 229. Jnstrukt. v. März 1880, Art. I, Abs. 3, s. oben S. 152). 0. Taufzcugen sollen bei keiner Taufe fehlen, und wenn die dazu Erwählten nicht selbst anwesend sind, so muß deren Stelle durch eine andere Person vertreten werden. (Hess. Per. v. 24. Scpt. 1807.) Zur Taufpatenschaft können alle konfirmierten Angehörigen einer christlichen Konfession zngelassen werden, wenn denselben nicht das Recht dazu ausdrücklich abgesprochcn ist. Fremde haben sich hierüber auf Verlangen zu legitimieren. Des Rechtes der Taufpatenschaft verlustig wird: 1. wer die Taufe eines unter seiner Gewalt stehenden Kindes verweigert oder beharrlich versäumt;
[ 0.6633333564, 0.6299999952, 0.6661538482, 0.5, 0.5633333325, 0.4600000083, 0.7808333039, 0.8799999952, 0.9766666889, 0.6830000281, 0.6833333373, 0.7233333588, 0.8133333325, 0.7039999962, 0.7519999743, 0.474999994, 0.7300000191, 0.5266666412, 0.6974999905, 0.8633333445, 0.5016...
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666 Die freie Bcreinslhätigkeit. werden, und daß die L>ynodal-Kollcktcngclder nicht zn den prozent- fähigen Einnahmen der Kirchenrcchner zu rechnen sind. Nicht berücksichtigt werden solche Gesuche: 1. welche nach dem vorgeschriebcnen Termin cinlaufen; 2. die ohne Begutachtung des Dekanats rcsp. der Krcissyuode vorgclegt werden; 3. und die von den genannten Behörden gar nicht, oder nur teilweise empfohlen wurde». (Bcrh. d. 3. ord. Bez.-Syn. 1885. S. 111. Dcsgl. d. 2. ord. Bez-Syn. 1882. S. 131.) Zweites Kapitel. Die freie Vcrcinsthätigkcit. Die Thätigkcit derjenigen Vereine, welche teils kirchliche, teils allgemeine Wohlthätigkeitszwccke verfolgen, wird seitens der Kirche ent weder dnrch regelmäßige Kollekten oder auf andere Weise unterstützt. st. Mit Kirchcnkollckten unterstützte Vereine. Folgende Vereine und Anstalten empfangen für ihre Zwecke tut Bezirk eine Beihülfe der Kirche dnrch regelmäßige Kollekten: 1. der Gustav-Adolf-Verein; 2. der Evangelische Verein, als Eigentümer des Rettnngshauscs bei Wiesbaden; 3. die Anstalt für Blödsinnige bei Nassau a. d. Lahn; 4. der Jerusalems-Verein in Berlin; 5. die Vereine für die Heidenmission; 6. der Wiesbadener Gefängnisverein; 7. die Anstalt für Fallsüchtige in Bethel. 1. Der Verein der Gustav-Adolf-Äiftung. 1. Dem evangelischen Gesamt-Vereine der Gnstav-Adolf-Stiftnng schließt sich als ein Glied desselben an: der Hauptvcrein Wies baden der Gustav-Adolf-Stiftung, welcher sämtliche Gemeinden des Bezirks umfaßt und seit 1843 besteht.
[ 0.8999999762, 0.5866666436, 0.65200001, 0.555555582, 0.5600000024, 0.6999999881, 0.1866666675, 0.4600000083, 0.5537499785, 0.59799999, 0.6800000072, 0.6600000262, 0.3587499857, 0.6185714006, 0.7977777719, 0.6899999976, 0.8178571463, 0.7200000286, 0.7642857432, 0.8999999762, 0...
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455 der Dekane. Bei Reisen von nicht weniger als 2 Kilometer, aber unter 8 Kilo nieter sind die Fuhrkosten für 8 Kilometer zn gewähren. 4. Ist der persönliche Rang eines Beamten ein höherer, als der mit dem Amte verbundene, so ist der letztere für die Feststellung der Tagegelder und Reisekostensätze maßgebend. (Gesetz v. 24. März 1873. Z 5, 6, 7 u. 10. Ges.-Samml. S. 122 u. König!. Verordn, v. 15. April 1876. Ges.-Samml. S. 107.) 2 . Wenn einem Geistlichen die Stellvertretung eines Dekans oder die kommissarische Ausrichtung eines einzelnen Geschäfts an Stelle des Dekans aufgetragcn wird, so hat derselbe die gleichen Sätze wie dieser an Tag- und Wcggcld zn beanspruchen. (König!. Verordn, v. 15. April 1876, § 1, IV.) Den Berechnungen der Reisekosten ist bei den Liquidationen immer das Metermaß zn gründe zn legen, wonach die Meile zu 7,5 Kilometer, die Fünftelineile zu 1,5 Kilometer zu rechnen ist. (Minist.- Vcrf. v. 26. Sept. 1874. K. A. S. 61.) 3. Die Diäten und Reisekosten der Dekane werden ans folgenden Fonds bezahlt: 1. Aus dem Lokalkirchenfonds der betreffenden Gemeinde: a. bei Kirchenvisitationen,' b. bei der nach dem Tod eines Geistlichen nötigen Reise zur Sicherung der Pfarrlitteralien durch Verschluß oder Ver siegelung und zur Anordnung der Verwaltung der Pfarrei, desgleichen zur Erledigung des Kirchenrechnungswesens in Vakanzfällen; 6. bei Pfarrwahlen, welche der Dekan als Wahlkommissarius zu leiten hat. (K.-G.- u. S.-O., 8 54.) 2. Aus dem Lokalkirchenfonds des Wohnorts des Dekans: bei Dckanatskonferenzen, wenn sic nicht am Wohnort des Dekans stattfinden. 3. Aus dem Centralkirchenfonds bei Diensteinweisung von Pfarrern und Vikaren im Auftrag des Generalsuperintendcntcn. 4. Aus Staatsfonds (der Regierungshauptkasse) auf Anweisung des Konsistoriums bei Reisen wegen Beaufsichtigung der Vcr- tvaltnng des Vermögens (der Temporalien) von Kirchen und 30 *
[ 0.2833333313, 0.3799999952, 0.6271428466, 0.7799999714, 0.6166666746, 0.6966666579, 0.6320000291, 0.8842856884, 0.7200000286, 1, 0.6669999957, 0.3449999988, 0.7279999852, 1, 0.7174999714, 0.6666666865, 0.6750000119, 0.8299999833, 0.8840000033, 0.6333333254, 1, 0.5811111331,...
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Ihre Ernennung 263 Diejenigen Pfarrstellen, zu welchen eine Berufung, sei es durch das Konsistorium, durch Präsentation oder durch Wahl der Gemeinde, stattfinden soll, werden im Kirchlichen Amtsblatt mit Angabe ihrer Kompetenz bekannt gemacht. Die Bewerbungen sind alsdann schrift lich an die dort bezcichnctc Stelle zu richten. Dem Bewerber steht cs frei, dabei seine persönlichen Verhältnisse darznlege» und die Gründe anzuführen, welche ihn zu diesem Schritte veranlassen. Bewerbungen um nicht ausgeschriebene Stellen sind unzulässig. (Jnstrukt. v. 17. April 1878, Art. 2 u. 3. S. oben S. 133 u. 136. Meyer: K.-Recht, S. 445. Gr. Hess. Min.-Bcrf. v. 23. Dez. 1819, Rcg.-Bl. v. 1820, Nr. 1.) Den Pfarrern steht frei, die Berufung zu solchen Stellen abzu- lchncn, um welche sie sich nicht selbst beworben haben, sofern sic nicht im Wege der Disziplin erfolgt ist. d. Ernennung. Die Ernennung der Pfarrer erfolgt durch das Konsistorium, aus genommen den Fall, daß der Minister der geistlichen Angelegenheiten von dem ihm zustehenden Rechte der Besetzung Gebrauch macht. (S. oben S. 136, 2 a u. S. 220, 5.) Der König ernennt nach Vorschlag des durch Mitglieder des Bczirkssynodalausschnsses verstärkten Konsistoriums und ans Vortrag des Ministers der geistlichen Angelegenheiten die Professoren des theo logischen Seminars und die Dekane. Hierzu wird in der Regel ein im betreffenden Dekanat angestellter Pfarrer in Vorschlag gebracht. Ebenso ernennt der König den Generalsuperintendenten nach Vor schlag des verstärkten Konsistoriums und auf Vortrag des Ministers der geistlichen Angelegenheiten nach gutfindender Auswahl aus der Mitte der Geistlichkeit des Bezirks. (K.-G. u. S.-O., § 75, 4. ä. Nass.-Ed. v. 8. April 1818, 8 4. Gr. Hess. Org.-Ed. v. 6. Juni 1832, Art. 13.) Die Mitglieder des Konsistoriums werden auf Vortrag des Ministers der geistlichen Angelegenheiten direkt vom Könige ernannt. Jedem ans diese Weise zu einem geistlichen Amte Ernannten wird eine Ernennungs-Urkunde erteilt, wozu der gesetzliche Stempel mit > Mark 50 Pfg. adhibicrt wird. In derselben ist der Tag angegeben, von welchem an die Dienstführung und der Gehalt zu rechnen ist. 18 *
[ 0.7200000286, 0.704444468, 0.5266666412, 0.8799999952, 0.8276923299, 1, 0.4028571546, 0.5400000215, 0.7866666913, 1, 0.6999999881, 0.6060000062, 0.5766666532, 0.8115384579, 0.8259999752, 0.8466666937, 0.8399999738, 0.8880000114, 0.5600000024, 0.4900000095, 0.6911110878, 0.6...
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Mid Zusätze. 711 Königliche Verordnung über die Zuständigkeit der Staats behörden betreffs der Beitreibung kirchlicher Abgaben in der evangelischen Kirche im Amtsbezirke des Konsistoriums zu Wiesbaden. Vom 1. November 1886. Wir Wilhelm, von Gottes Gnaden König von Preußen re. ver ordnen auf Grund des Artikels 37 des Gesetzes vom 6. April 1878 (Ges.-Samml. S. 145) auf den Antrag Unseres Staatsministcrinms für den Amtsbezirk des Konsistoriums zu Wiesbaden, was folgt: Einziger Artikel. Die Rechte des Staats in dem Fall des Artikels 31 Ziffer 3 des Gesetzes vom 6. April 1878 (Ges.-Samml. S. 145) werden durch die Landräte ausgeübt. Urkundlich re. Berlin, den 1. November 1886. Wilhelm. Fürst v. Bismarck, v. Puttkamcr. Maybach. Lucius. Friedbcrg. von Boctticher. von Goßlcr. von Scholz. Bronsart von Schcllendorff. (X. A. S. 69.) S. 131, Z. 24 v. o.: Jedes Pfarramt ist innerhalb eines Jahres, vom Tage der Erledigung an gerechnet, dauernd zu besetzen. Die Frist kann vom Oberpräsidenten im Falle des Bedürfnisses angemessen verlängert werden. (Ges. v. 11. Mai 1873, 8 18.) S. 136, Z. 18—22 v. o.: b. in den hessischen (Darmstädter) Gemeinden 15 M. 43 Pf. für solche mit eigener Haushaltung, 7 M. 71 Pf. ohne diese für die Wegstunde von 2000 Klaftern (3,75 km). (Nass. Ed. v. 8. April 1818, 8 7 und Nass. Gesetz v. 20.124. Dez. 1808. Großherz. Hess. Verordn, v. 26. Januar 1856, 8 4.) S. 163, Z. 4 v. n.: und Anstalten über 20 M. „ 172, „ 22 v. o.: Auch ein das Wirtschaftsgewerbe Betrei bender kann in Nassau nicht Kirchenrechner sein; ebenso soll das Ge schäftszimmer des Kirchenrechners nicht in einem Wirtshanse eingerichtet werden. (Verf. d. Konsist. v. 25. Nov. 1885. X. A. S. 71.) S. 178, Z. 11 v. o.: K. A. 1883, S. 29. „ 182, „ 13 v. o.: der ihm untergebenen Pfarrer. „ 193, „ 8 v. o.: Cirkularverfügnng vom 13. Juli 1880. „ 199, „ 3 n. 4 v. o.: Fällt weg. 46*
[ 0.7799999714, 0.4774999917, 0.7033333182, 0.69599998, 0.8460000157, 0.9449999928, 0.5099999905, 0.9276922941, 0.7733333111, 0.5, 0.6062499881, 0.8725000024, 0.676666677, 0.6009091139, 0.9254545569, 0.6528571248, 0.6399999857, 0.5199999809, 0.73307693, 0.8399999738, 0.40999999...
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der Witwen und Waisen von Geistlichen. 461 vier oder mehr Kinder unter dem gedachten Alter vorhanden sind, 2 /s der väterlichen Pension übersteigen, so daß also in jedem Falle die Witwe und die Waisen zusammen nicht mehr Pension aus dem Witwen- und Waisenfonds erhallen, als die Pension des Mannes würde betragen haben. Der Zusatz für die Kinder fällt weg mit dem zurückgelegten 21. rcsp. 18. Lebensjahre derselben, ist aber unabhängig von der andcrweitcn Verheiratung der Mutter. (Nass. Ed. v. 3./6. Dez. 1811, 8 8.) Elternlose Kinder verstorbener aktiver oder pensionierter Geist lichen erhalten ebenfalls eine Pension und zwar jeder Sohn bis zum vollendeten 21., die Tochter bis zum vollendeten 18. Lebensjahre ein Viertel der Pension, welche der Vater bei seinem Ableben erhalten haben würde, jedoch so, daß das Maximum für fünf und mehr Kinder unter dem genannten Alter niemals über den ganzen Betrag der väterlichen Pension hinausreicht. (Nass. Ed. v. 8. April 1818, 8 10.) Die Pensionsrate der Töchter wird auch noch vor zurückgclegtem 18. Lebensjahre zurückgezogen, wenn sie sich früher verheiratet haben; jene der Söhne, wenn diese vor zurückgelegtem 21. Lebensjahre eine Anstellung erhalten, oder ein Gewerbe für eigene Rechnung zu betreiben angefangen haben, womit ein Dienstgehalt oder Gewerbeertrag verbunden ist, der ihrer Pensionsrate gleichkommt. Die hierdurch aufhörende Pensionsrate wächst den übrigen zum Pensionsbezug berechtigten Kindern zu, wenn deren vier, fünf oder mehr sich bisher in die Pension geteilt haben. Auch die Witwe und die Kinder eines seines Dienstes entsetzten Geistlichen erhalten, sofern die Beiträge fort entrichtet wurden, nach dessen Tod ihre Pensionen mit Bezug aber auf die Pension, welche dem entlassenen Geistlichen zur Zeit seiner Dienstentsetzung zugekommen sein würde. (Nass. Ed. v. 3./6. Dez. 1811, 8 11. Nass. Ed. v. 8. April 1818, 8 8.) Geistliche, welche freiwillig aus dem Kirchendienst des Bezirks ausscheiden, verlieren das Recht auf Pensionsbezug ihrer Hinterbliebenen, sobald der von der dritten ordentlichen Bezirkssynode genehmigte Ent wurf eines Kirchengesetzes folgenden Inhalts in kraft tritt: „Einziger 8- Die Mitgliedschaft an der Pfarr-Witwcn- und Waiscn- kasse des Konsistorialbezirks Wiesbaden hört fortan auf, wenn und sobald die daran beteiligten Geistlichen freiwillig anders, als durch Per-
[ 0.2566666603, 0.7900000215, 0.3833333254, 0.5633333325, 0.5099999905, 0.7375000119, 0.603333354, 0.3975000083, 0.625, 0.5350000262, 0.6966666579, 0.7139999866, 0.573333323, 0.5488888621, 0.8939999938, 0.6333333254, 0.8259999752, 0.3199999928, 0.4050000012, 0.9966666698, 0.870...
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Amtsbesugiiisse bei' Geistlichen. 473 11. Disziplinarentscheidungen müssen ihm in allen Fällen schrift lich unter Angabe der Gründe zugestcllt werden. (Gesetz v. 12. Mai 1873, 8 2.) 2. Amtsbefugnisse. 1. Als Kirchenbeamte haben die Geistlichen die Befugnis aus schließlicher Verwaltung des Pfarramts bei den evangelischen Glaubensgenossen des ihnen zugewiesenen Bezirks. Von anderen Geist lichen dürfen geistliche Handlungen nur mit Einwilligung des zuständigen Pfarrers und in seiner Stellvertretung, oder auf besondere Anordnung der oberen Kirchenbehörde vollzogen werden. Der Pfarrer ist in den rein geistlichen Geschäften seines Amtes vom Kirchenvorstande unabhängig. (Nass. Ed. v. 8. April 1818, § 12. Großh. Hess. Gem.-Ordn. v. 30. Juni 1821, Art. 86. K.-G.- u. S.-O., 8 14.) Bei ihren kirchlichen Verrichtungen haben sich die Geistlichen einer besonders vorgeschricbcnen Amtskleidung zu bedienen. Dieselbe besteht aus dem Chorrock nebst einem Krügelchen (dem Beffchen) und einem Barett als Kopfbedeckung. Der Chorrock ist von schwarzem, glanzlosem Zeug nach bestimmtem Muster gleichförmig hergestellt. Derselbe ist vorn offen zum Zuknöpfcn oder Haken. An den oberen glatten Teil des Gewandes reihen sich vorn und hinten Falten; die Ärmel werden weit und offen getragen. Das Barett ist von schwarzem Sammet (oder Halbsammet). Es bildet oben ein ans vier gleichen Stücken bcstchcndes Viereck und ist unten um den Kopf von einem drei Centimeter hohen Bunde umfaßt. Diese Amtskleidung haben die Geistlichen auf ihre eigenen Kosten anzuschaffen. (Nass. Reg.-Reskr. vom 28. April 1838. Großh. Hess. O.-Konsist.-Ausschr. v. 4. Dez. 1833.) Wenn ein Geistlicher in einer Angelegenheit, die sich ans sein Amt bezieht, vor dem Landesherrn oder vor einem Glicde seiner Familie erscheint, so hat er die volle Amtstracht anzulcgen. Er legt diese Kleidung jedesmal in seiner Wohnung an und bcgicbt sich alsdann dahin, wohin er im Amte gerufen wird. Kandi daten haben sich bei kirchlichen Funktionen derselben Amtstracht wie die Pfarrer zu bedienen. Die Dekane sollen darauf sehen, daß die Amtstracht überall
[ 0.6286666393, 0.5674999952, 0.6783333421, 0.4966666698, 0.5566666722, 0.7595999837, 0.6999999881, 0.6600000262, 0.6499999762, 0.6600000262, 0.6383333206, 0.6028571725, 0.6850000024, 0.8019999862, 0.8866666555, 0.7200000286, 0.6283333302, 0.601000011, 0.6957142949, 0.645714283, ...
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Allgemeine Bestimmungen über die Kirchengerälschaftcn. 507 6. Bon den oben (S. 430) angeführten Jnquilinitäten, welche die Pfarrer und Kirchendiener in ihren Amtswohnungen aus eigenen Mitteln zu bestreiten habe», sind hier folgende Stücke ausgenommen: Die cingeinaucrtcn Kessel, Sicdctöpfc und Ofenhäfen, die Nöllen in den Scheunen, die Rollen, Ketten und Eimer an den Ziehbrunnen, die hölzernen und steinernen Tröge bei den Brunnen, die Keltern nebst den Faßlägern. Diese Gegenstände werden auf Kosten der pflichtigen Fonds angeschafft, aber von dein Inhaber ans eigenen Mitteln unter halten und in dem Stande abgeliefcrt, in dem sie angetroffen wurden. (Hess. Bauordn. v. 27. Mai 1820, 8 15.) Zweites Kapitel. Die Gerätschaften. Hierzu gehört sowohl alles in der Kirche befindliche Mobiliar, als auch die sonstigen zur Ausübung des Gottesdienstes erforderlichen Gegenstände: Altarbekleidungen, Bücher, Abendmahls-, Taufgefäße und dergleichen inehr. a. Allgemeine Bestimmungen. 1. Über die Anschaffung und Unterhaltung der kirchlichen Geräte verfügt in der Regel der Kirchenvorstand; sofern dies im Rechnungsüberschlag vorgesehen ist, ohne weitere Anfrage. Bedeutendere Anschaffungen erfolgen auf seinen Antrag, welchem ein Kostenanschlag beizufügen ist, auf Gutachten des Dekans, nach erfolgter Genehmigung des Konsistoriums. (Nass. Jnstrnkt. f. Aufst. d. K.-Rechnungs-Überschl. S. 10. Hess. Jnstrnkt. f. d. Superint. v. 15. März 1834. Hess. Minist.-Verf. v. 1836. Amtsbl. Nr. 28.) Hierbei ist den Kirchcnvorständen empfohlen, sich der Bcihülfe des „Vereins für religiöse Kunst in der evangelischen Kirche" zu bedienen. Derselbe hat den Zweck, den evangelischen Gemeinden, Geistlichen, Gemeindekirchenräten und Kirchenpatronen rc. bei allem, was zur Ans- stattnng des Kirchcn-Jnnern mit Gegenständen der bildenden Künste, wie mit Gerätschaften und Utensilien gehört, unentgeltlich mit Rat und That bchülslich zu sei». Er befördert die Anfertigung würdiger Altar-
[ 0.5699999928, 0.5808333158, 0.6150000095, 0.3433333337, 0.4399999976, 0.400000006, 0.6299999952, 0.5066666603, 0.3766666651, 0.5975000262, 0.7966666818, 0.8550000191, 0.5045454502, 0.7279999852, 0.5083333254, 0.5066666603, 0.5199999809, 1, 0.7792307734, 0.6399999857, 0.906000...
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330 Geschäftsordnung und Wirkungskreis mehr als zwei, jedoch nicht mehr als neun unständige Mitglieder der verschiedenen Konfessionen angehören. (Hess. Minist.-Verf. v. 3. Nov. 1834, Anitsbl. 64 und Org. Ed., d. V.-Sch.-W. betr. v. 6. Juni 183:?, Art. 58—68). 2. Geschäftsordnung. 1. Den Vorsitz führt in der Regel der Geistliche, unter mehreren gleicher Konfession der erste, bei verschiedenen Konfessionen wechselt der Vorsitz jährlich bei Beginn der Sommerschule. Die Sitzungen des Schulvorstandes finden regelmäßig in jedem Monat im Gemeinde- oder Schulhanse statt, außerordentliche, durch dringende Geschäfte vcranlaßte Sitzungen werden durch den Vorsitzenden angesagt. Zur Gültigkeit einer Beratung müssen alle Mitglieder ge laden und außer dem Vorsitzenden wenigstens zwei Dritteil derselben erschienen sein, abgcstimmt und das Protokoll unterschrieben haben. 2. Die B e s ch l ü s s e werden nach Stimmenmehrheit gefaßt, ab weichend e Meinungen auf Verlangen zu Protokoll genommen. Bei eilenden Sachen verfügt der Vorsitzende auf eigene Verantwortung. Der Nächstvorgesetzte des Schulvorstandes ist der Schulinspektor, an welchen die erforderlichen Berichte zu erstatten sind und dessen Weisungen der Schulvorstand nachzukommcn hat. (Hess. Edikt v. 6. Juni 1832, Art. 65, 69. Hess. Jnstrukt. f. d. Ortsschnlv. v. 20. Juni 1832, § 1,2. Hess.Amtsbl.d.O.Sch.-R.V.29.Dez. 1833, No. 6). 3. Der Wirkungskreis. 1. Derselbe umfaßt folgende Gegenstände: 1. Vollziehung und Überwachung der Befolgung der höheren Anordnungen sowohl seitens der Lehrer als der Eltern und Schüler; 2. Mitaufsicht über die Verwaltung des Schulvermögens und Sorge für die Befriedigung der Schnlbedürfnisse ans der Gemeindekasse und anderen Fonds; 3. Aufsicht über die Privatschulen und die Schnlkandidatc». (Hess. Ed. v. 6. Juni 1832, Art. 70). 2. Diese ediktmäßigen Bestimmungen werden durch die Instruktion an die Ortsschulvorstände näher erläutert und denselben folgende spe zielle Vorschriften gegeben:
[ 0.3666666746, 0.4818750024, 0.4099999964, 0.6676923037, 0.7275000215, 0.4933333397, 0.9219999909, 0.3799999952, 0.7699999809, 0.4774999917, 0.4233333468, 0.6725000143, 0.7879999876, 0.699000001, 0.8500000238, 0.972307682, 0.6858333349, 0.5939999819, 0.9233333468, 0.7461538315, ...
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Einsegnung. 291 Jan. 1834 u. v. 30. Mai 1834, § 14. Jnstrukt. v. 30. März 1880, I, Art. I, s. oben S. 152). 7. Die Konfirmationshandlnng mit der Einsegnung wird in Verbindung mit der ersten Abendmahlsfeicr der Konfirmierten vor genommen, an welcher auch der konfirmierende Geistliche und die Eltern der Konfirmierten außer den sonstigen Abendmahlsgästen tcil- nehinen. Die Beichte ist am Tage vor der Konfirmation abziihaltcn. Am Konfirmationstage kann die Predigt wegfallen und statt der selben eine längere Rede am Altar gehalten werden. (Nass. Sit., S. 259. Hess. Instinkt, v. 8. Jan. 1834, § 16). Die Feier geht in den nassäuischen Gemeinden nach der Liturgie vor sich, und wenn in den hessischen Gemeinden auch die Form anderer Agenden hierbei gestattet ist, so bleibt die Einsegnung selbst doch an die solenne Formel geknüpft, die in Hessen überhaupt nicht durch eine andere ersetzt werden darf, in Nassau wenigstens bei der Ein segnung je des ersten und letzten Paares der Knaben und Mädchen gebraucht werden muß: „Nehmet hin den heiligen Geist, Schutz und Schirm vor allem Argen, Kraft und Beistand (Stärke und Hülfe) zu allem Guten von der gnädigen Hand Gottes, des Vaters, des Sohnes und des heiligen Geistes." Sic wird vom Pfarrer unter Handauflegiing gesprochen und von den Kindern knieend empfangen. Ob der Pfarrer noch einen besonderen Dcntsprnch hinznfügen will, bleibt seinem Ermessen überlassen. Fest gesetzt ist, daß das Apostolikum dabei nicht fehlen darf. Im übrigen ist im Hessischen bestimmt, daß jeder Geistliche für eine angemessene Feier mit Vermeidung alles störenden Gepränges zu sorgen habe; im Nassauischen wird empfohlen: ein feierlicher Zug der Konfirmanden unter Vortritt des Geistlichen zur Kirche, wo sic mit dem Klange der Orgel oder Gcmcindcgcsang empfangen werden; sodann Geläute mit sämtlichen Glocken während der Einsegnung. Bei der folgenden Feier des heiligen Abendmahls empfangen die Nenkonfirmicrten dasselbe zuerst. In der liturgischen Form kann als dann einzelnes verkürzt werden. Auch der Konfirmation hat der gesamte Kirchenvorstand beiznwohnen. Die Konfirmierten sind sodann in das Konfirmanden-Ncgistcr einzntragen, mit Angabe des Alters und der etwa erfolgten Dispen sation deshalb.
[ 0.6181818247, 0.6133333445, 0.7300000191, 0.7049999833, 0.6750000119, 0.6349999905, 1, 0.9366666675, 0.8560000062, 0.7699999809, 1, 0.7200000286, 0.9499999881, 1, 0.8675000072, 0.8399999738, 0.7749999762, 0.7375000119, 0.7400000095, 1, 0.4149999917, 1, 0.824000001, 0.74...
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618 NerwaltiingSordiumg dcr geführten Kontrolle vor und überreicht alsdann Rechnung und Revisionsverhandlung dein Königlichen Konsistorium. XVI. Das Königliche Konsistorium und die Bezirkssynodc ver fahren damit in analoger Weise, wie bezüglich der Ccntralkirchcnfonds- Rcchnnngcn oben unter X.—XIV. bestimmt ist. XVII. Nach Rückempfang der Rechnung des Witwen- und Waiscn- fonds nebst den erwachsenen Verhandlungen und nach Erledigung dcr Erinnerungen benachrichtigt das Königliche Konsistorium die Kommission. (Verh. d. 2. ord. Bez.-Syn. 1882, S. 199. Konstst.-Verf. v. 27. Scpt. 1882. X. A. S. 43.) 2. Der Minister der geistlichen :c. Angelegenheiten erwiderte auf den diese Verwaltungsordnung betreffenden Bericht des Konsistoriums, daß er diese von dcr Bezirkssynode vorgeschlagcne Fassung nicht bean standen wolle, sofern den bestehenden Kompctenzverhältnissen entsprechend die formelle Entlastung dcr Rechner beider Fonds dein Königlichen Kon- sistorinin Vorbehalten bleibe und sofern das Königliche Konsistorium dcr Bezirkssynode gegenüber den Vorbehalt dcr dem Königlichen Konsistorium und dem Minister dcr geistlichen Angelegenheiten zustehenden Befug nisse zum bestimmten Ausdruck bringe. (Min.-Verf. v. 17. Dkt. 1885, G. I. Nr. 2864. Verh. d. 2. ord. Bez.-Syn. v. 1882, Anlage S. 47.) 3. Hierauf faßte die dritte ordentliche Bezirkssynode folgende Resolution: Die Synode erklärt: 1. daß die formelle Entlastung des Rechners des evangelischen Ccntralkirchenfonds und dcr Gcistlichcn-Wilwcn- und Waisen- kassc dem Königlichen Konsistorium überlassen werde, in der Erwartung, daß das Königliche Konsistorium nunmehr die von dcr zweiten ordentlichen Bezirkssynodc beschlossenen Ver- waltnngsordnungcn für den evangelischen Ecntralkirchcnfonds und die Geistlichcn-Witwen- und Waiscnkasse in kraft setzen und dcr Bezirkssynodc gegenüber eine dcsfallsigc Zusicherung geben werde; 2. daß durch die vorstehend erwähnten beiden Vcrwaltnngs- ordnungcn die bestehenden Aufsichtsrechte des Königlichen Konsistoriums und insbesondere auch die durch den Art. 29
[ 0.9433333278, 0.5089473724, 0.6833333373, 0.7333333492, 0.4811111093, 0.8899999857, 0.7533333302, 0.7950000167, 0.5071428418, 0.5812500119, 0.3100000024, 0.6085000038, 0.7024999857, 0.6954545379, 0.7984615564, 1, 0.7699999809, 0.6980000138, 0.8149999976, 0.4900000095, 0.72333...
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Beiträge 51111t Witwen- und WaisenfondS. 477 das fehlende Buch auf Kosten des Nachlässigen abholcn lassen. Außerdem liegt cs im Interesse des Vereins, auf alle nur mögliche Schonung des gemeinsamen Eigentums zu achten. Wer sich hingegen erlaubt, die zirkulierenden Bücher zu verun reinigen, zu zerreißen und mit Anmerkungen zu versehen, dem wird der Ersatz durch Ankauf eines anderen Exemplars mit Recht zur Pflicht gemacht. Von den Wünschen der Gesellschaft hängt es ebenfalls ab, ob die Bücher, welche den Zirkel durchlaufen haben, zum Besten der Gesellschaft und zur Minderung der Beiträge versteigert werden, oder ob durch dieselben eine stehende Bibliothek im Dekanate zu errichten sei. Jin ersteren Falle darf die Ver steigerung nicht sogleich nach vollendetem Zirkel vorgenommen werden, sondern es muß jedes Mitglied noch einige Zeit zum zwcitcnmale ein Bilch erhalten können, um es mit Muße zu benutzen. (Nass. Konferenz-Ordnung v. 21. Jan. 1819. I, § 1, 2, 3, 4, 6. Nass. Gen.-Reskr. d. Gen.-Sup. v. 8. Scpt. 1820. Kirchcn-Gesctz v. 28. März 1883. Nass. Ed. v. 8. April 1818, § 13, 1.) Ferner gehört zu den kirchlichen Lasten der Geistlichen: 3. die Verpflichtung, vor dem Eingehen einer Ehe um den Hcirats- konsens beim Konsistorium nachzusuchen (S. oben, S. 220, pc>8. 10); 4. der Beitritt zum Geistlichen-Witwen- und Waisen fonds, samt den gesetzlichen Leistungen an denselben. Mit dem gesetzlichen Vorbehalt für die am 28. März 1883 im Dienst befindlichen Geistlichen der hessischen Gemeinden ist jeder Geistliche des Bezirks verbunden, demselben beizutreten. Er hat als dann ein Eintrittsgeld von 85 M. 72 Pfg. entweder ans einmal, oder in einer Schuldverschreibung zu erlegen, oder auch diesen Beitrag in fünf Jahresterminen und bis dahin verzinslich abzutragen. Außerdem hat er einen jährlichen Beitrag von 2°/o seiner Be soldung, einschließlich der aus der Staatskasse gewährten widerruflichen Staatszuschüssc ans die Dauer des Bezugs derselben, zu zahlen. Zur Erleichterung der Kontribuenten ist gestattet, die Beiträge in Quartalratcn am Schlüsse eines jeden Quartals zu entrichte». Um aber bei etwa Säumigen das Aufschwellen dieser Beitrags- gcldcr zu verhüten, sind die Dekane ermächtigt, die betreffenden Kirchen-
[ 0.4837499857, 0.3566666543, 0.7057142854, 0.2700000107, 0.6916666627, 0.6299999952, 0.6899999976, 0.8112499714, 0.5325000286, 0.3566666543, 0.7250000238, 0.7666666508, 0.8450000286, 0.5185714364, 0.9328571558, 0.5475000143, 0.6999999881, 0.7649999857, 1, 0.4788888991, 0.75666...
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Pfarrfondsrechnung in Nassau. 589 4. Als Muster der Pfarrfondsrechnunq diene folgendes: Titel. Dekanat N. N. ' Rechn u n g über das Vermögen der evangelischen (I.) Pfarrei zu Ä. für das Rechnungsjahr 1. April 18.. Dcrmaliger Pfarrer: 0. Geführt vorn Kirchenrcchncr ck. ?. Nr. 1. Nuinn Posten. er der Belege. Ncchnnngsübcrschüssc und Ausstände. (Im Rechnungsüberschlag — —.) Bctra M. 3- Pf. Anmerkung. In voriger Rechnung blieb Rezeß nach Abschluß König!. Konsistoriums vom ...ten 18 Von diesem Betrag kommen dem Hrn. Pfarrer nur zu 17 M. 20 Pf. und die weiteren 170 M. gehören dem Pfarrsonds. 187 20 Summa für sich | — Nr. 2. Nuni» Posten. er der Belege. Ertrag von Gebäuden. (90 M.) Betro L>t. 3 Pf- Anmerkung. I. Pacht von der Scheuer beim Pfarr- hause, Nr. 97 des Stockbuchs. 125,75 gm Flächengehalt, Pächter J. D., von 6Jahren, bis Johannis 18.., hier Las vierte 10 30 u. s. w. Summa . jl — Nr. 3. Niimn Posten. er der Belege Ertrag von Grundstücken. (3371 M. 81 Pf.) Bcirc M. lg Pf. Anmerkung. I. 2' 3. — An Licgcnschastcn sind verpachtet: ans 10 Jahre, vom 11. Nov. 18.. bis dahin 16.. 2 ha 71 aWiesen, Nr. 168—170 des Stockbuchs, an 6. Sch. für 222 M. 86 Pf. pro Jahr, hier pro 18.. das zehnte Jahr ans 9 Jahre vom 1. Okt. 18.. bis dahin 18.. 10 ha 33 a 63 qm, Nr. 201—209 des Stockbnchs, an W. Sch. li. Gen. für 418 M. pro Jahr, hier pro 18. .dassicbenteJahr In Selbstbenutznug 222 418 86 u. s. w. Summa . Nr. 4. Nummer der Posten. | Belege. Ertrag von Waldungen. Betrag M. >Ps. Anmerkung. __ J Nichts. —
[ 0.8116666675, 0.3650000095, 0.6385714412, 1, 0.6200000048, 0.8766666651, 0.6433333158, 0.4433333278, 0.7688888907, 0.5139999986, 0.5720000267, 0.8033333421, 0.3942857087, 1, 1, 1, 0.7720000148, 1, 0.4300000072, 0.4099999964, 0.6299999952, 0.7200000286, 0.7987499833, 0.7...
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456 Liquidationen der Reisekosten. Pfarreien, sowie wegen Bcsoldnngsabtcilnng zwischen abgehenden Geistlichen oder den Erben verstorbener und deren Nachfolgern oder dein Centralkirchenfonds, da den Dekanen nach dein 8 14 des Edikts vom 8. April 1818 hierzu der besondere landes herrliche Auftrag erteilt ist und sie also bei solchen Hand lungen als Kommissarien des Konsistoriums anznsehen sind. (Nass. Ncg.-Rcskr. v. li. Dez. 1830, ad. Nr. Eg. 29603 und folgende.) 4. Die Reisekosten-Liquidationen der Dekane werden vom Konsistorinin ratifiziert und, sofern sie sich ans Auszahlungen unter Nr. I b, 2, 3 und 4 beziehen, auch mit Zahlungsanweisung versehen; bei dir. 1 a erteilt der Lokalpfarrer diese Anweisung auf Grund jener Ratifikation. Die Liquidationen sind binnen 8 Tagen beim Konsistorinin einzureichen und ist dabei ebenfalls das Datum der Reise, sowie die Ursache derselben und die Entfernung des Wohnorts vom Orte des Geschäfts in Kilometern (mit Abrundungen) nach der Wagner'schen Ent- fernungskarte anzugebcn. Wo möglich sollen auch die Originalquittungen der Transportierenden beigefügt sein. Die Liquidationen über Diäten und Reisekosten, welche aus der Staatskasse oder aus einem unter staatlicher Verwaltung stehenden Fonds (z. B. Centralkirchcnfonds) vergütet werden, sind stets in doppelter Ausfertigung cinzureichen. (Reg.-Vcrf. v. 28. August 1868, pos. 5. K. A. S. 23. Nass. Minist.-Berf. v. 30. Juni 1813. Gen.-Rcg.- Reskr. v. 31. Okt. 1820.) Da, wo die Dekane nicht als Organe der Staatsbehörden die auswärtigen Geschäfte besorgen, haben sie als Pfarrer, etwa bei Mit- versehung einer vakanten Pfarrei u. dcrgl. die gleiche Vergütung, wie die anderen Pfarrer anzusprechen; als Dekane für den Tag I) an Diäten 5 M. 14 Pf.; 2) Servis bei Geschäften, die länger als einen Tag dauern, für jede Nacht an Logis, Beleuchtung und Heizung ihre mit der Quittung des Logisgebcrs zu belegende Auslage, wobei jedoch Trinkgelder an die Bedienung ohne Quittung zu berechnen sind; 3) Transportkosten, ohne Rücksicht auf die Entfernung in ihrem Dekanatsbezirke, Miete für eine Kutsche, wenn die Auslage dafür be legt wird, oder 2 M. 57 Pf. (Nass. Gen.-Neg.-Neskr. v. 6. Dez. 1830.)
[ 0.4033333361, 0.3484615386, 0.1700000018, 0.4833333194, 0.8529999852, 0.6980000138, 0.324000001, 0.4863157868, 0.7887499928, 0.7699999809, 0.7363636494, 0.6499999762, 0.6000000238, 0.75, 0.7325000167, 0.4066666663, 0.6740000248, 0.5272727013, 0.4925000072, 0.6999999881, 0.848...
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Ordinationsverpflichlung. 265 gestellt wird und zu einer bestiiumteu Dienststelle berufen ist. (S. oben S. 220, 7. Nass. Liturgie, S. 342.) Die Vollziehung der Handlung steht dein Generalsnperintcndcntcn zu. Er nimmt dieselbe in der Kirche seines Wohnorts, gewöhnlich nach einer vom Ordinanden selbst zu haltenden Predigt vor, kann sic aber auch dem zuständigen Dekane oder ausnahmsweise einem anderen Geistlichen übertragen. (S. oben S. 210, 19. u. S. 106, 8. Nass. Liturgie, S. 342.) Der Ordinierende nimmt den Akt vor dem Altar inmitten zweier assistierenden Geistlichen vor, und nachdem der Ordinand verpflichtet worden ist, kniet er nieder und wird unter Handanflcgnng zuerst vom Generalsnperintcndcntcn, dann von jedem der beiden Assistenten cingesegnct. 3. Die Verpflichtung lautet: I. Nach der nassauischen Liturgie: „Du wirst verpflichtet, kein anderes Evangelium zu predigen, als das alte, unverfälschte und unvcrstnmmcltc, welches zuerst durch den Sohn Gottes und seine Jünger verkündigt, in den Schriften der Evangelisten und Apostel niedergelcgt und in dem apostolischen Glaubens bekenntnisse znsammcngcfaßt ist, und zwar gemäß dem Lchrbegriffc der evangelischen Kirche, zu deren Dienste du jetzo gewcihct wirst." Worauf der Ordinand zu sprechen hat: „Ich erkenne wohl, daß cs ein schweres Amt ist, welches ich übernehmen soll, sintemal ich einst Rechenschaft geben muß von meinem Haushalten und von den Seelen, die mir anvcrtrant werden. Da ich aber zu diesem Amte rechtmäßig berufen bin und auf den göttlichen Beistand mich verlasse, den ich mir täglich erbitten werde, und den die Gläubigen mir wollen erbitten helfen; so gelobe und verspreche ich vor Gott und allen hier Gegenwärtigen, daß ich allem, was mir vor- gehaltcn worden ist und was mein Beruf erfordert, gewissenhaft und beständig Nachkommen will nach dem Vermögen, das Gott mir dar- rcichcn wird, ans daß Er gepriesen werde in allen Dingen durch Jcsnm Christum und damit ich getrost bestehen könne vor dem Herrn, der mich richtet. Das helfe mir Gott! Amen." (Nass. Liturgie, S. 348). II. Nach dem Formular für den ehemals Großhcrzoglich- H cs fischen Teil des Bezirks:
[ 0.6660000086, 0.6600000262, 0.7450000048, 0.4325000048, 0.5133333206, 0.3350000083, 0.4440000057, 0.7699999809, 0.5749999881, 0.7099999785, 0.8050000072, 0.6700000167, 0.3625000119, 1, 0.8625000119, 0.8849999905, 0.9399999976, 0.5466666818, 0.9200000167, 0.65200001, 1, 0.67...
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688 Die Lutherstiftung. verwendet werden, und daß Bermächtnisse und Geschenke dein Grundstock zufallen. 7. Der Vorstand besteht aus 5 von der Generalversammlung auf 3 Jahre gewählten Mitgliedern, denen nur notwendige Auslagen vergütet werden. 8. Der Vorstand wählt seinen Vorsitzenden, welcher die Aus fertigungen unterzeichnet, und übt die Leitung des Vereins. Seine Gc- hülfcn sind die von den Vereinsmithliedern jedes Dekanats auf unbc- stimintc Zeit gewählten Agenten. 9. Der Vcreinskassierer wird mit Genehmigung der Gcncral- versaniinlung vom Vorstande ernannt und kann eine von diesem nach Prozenten der Einnahme bestimmte Vergütung erhalte». 10. Die ordentliche Generalversammlung findet jährlich'in der zweiten Jahreshälfte statt, wozu der Vorstand im kirchlichen Amts blatt cinläd. — Hierin haben die ordentlichen Mitglieder Sitz und Stimme, ■ die außerordentlichen eine beratende Stimme. Anträge sind 4 Wochen vorher cinzureichen. Nur Vorstandswahlen müssen durch Stimmzettel vollzogen werden. 11. Zur Aufnahme von Passiv-Kapitalien ist die Genehmigung der Generalversammlung erforderlich. Statntenvcränderunge» be dürfen einer Stimmenmehrheit von 2 ls der stimmfähigen Anwesenden; der Beschluß über Auflösung des Vereins eine Stimmenniehrheit von 2 /3 aller ordentlichen Vereinsmitglieder. 12. Das Vereinsvermögen fällt alsdann dem Geistlichen-Witwen- und Waisenfonds mit der Bestimmung zu, die Erträgnisse zu Gunsten der obengenannten Töchter zu verwenden. (Konsist-Vcrf. v. 5. Februar 1883. K. A. S. 14. Dcsgl. v. 22. Februar 1883. K. A. S. 19.) 2. Die Lutherstiftung. 1. Die deutsche Lutherstiftung wurde bei Gelegenheit der 400 jährigen Gedächtnisfeier der Geburt Luthers am 31. Oktober 1883 zu Leipzig begründet. Sic bezweckt: die Erziehung von Kindern evange lischer Pfarrer und Lehrer, insbesondere derer auf dem Lande, zu er leichtern durch Gewährung von Stipendien und Nachweis von Pensionen und Unterrichtsanstalten, welche dem für die Kinder erwählten Berufe entsprechen. Der Centralverein dieser Stiftung zu Berlin umfaßt ver schiedene Haupt- und Zweigvereine. Aus Grund seines Statuts sind
[ 0.8600000143, 0.4799999893, 0.6140000224, 0.7033333182, 0.6185714006, 0.5199999809, 0.2866666615, 0.75, 0.8066666722, 0.6411111355, 0.7300000191, 0.6209999919, 0.6555555463, 0.8349999785, 1, 0.5337499976, 0.8357142806, 0.7133333087, 0.3700000048, 0.3000000119, 0.5666666627, ...
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400 Dic Matrikel. 3. Veränderungen im Schulwesen, Zahl der Schulen w.; 4. auffallende Verbrechen und ihre Folgen. c. Ans der politischen Geschichte und Statistik: 1. Veränderungen iin Berwaltungs- und Gerichtsbezirke des Orts, auffallende Vermehrung oder Verminderung der Seelen, Ein wanderung und Auswanderung; 2 . Namen der Bürgermeister und Beigeordneten; 3. wichtige Anstalten und Einrichtungen namentlich im Gebiete der Landwirtschaft und Industrie; 4. Kriegsereignisse und deren Folgen, Einquartierung, Brand schatzungen, Kontributionen; 5. Auffinden interessanter Altertümer. d. Interessante Ereignisse im allgemeinen. 1. Wittcrungsverhältnisse, ungewöhnliche Hitze oder Kälte, Hagel schlag, Wasserflut, Mißwachs, außerordentliche Ernten, auf fallend niedrige oder hohe Preise der Lebensmittel; 2 . Unglücksfälle, herrschende Seuchen und Krankheiten mit Be merkungen über Entstehung, Verbreitung und Verschwinden derselben, Brandunglück. Die Kosten der Anschaffung der Bücher für die Ortschronikcn sind aus den Gemeiudekassen, oder auch aus den Lokalkirchenfonds zu bestreiten, wo diese solches gestatten und eine Befreiung der Gemeinde von dieser Ausgabe wünschenswert erscheint. (Hess. O.-K.-Ausschr. v. 17. Nov. 1857 und O.-K.-Ausschr. v. 1. Scpt. 1837.) Dic Dekane haben bei den Kirchenvisitatiouen auch dic Führung dieser Chronik zu beaufsichtigen. (Jnstrnkt. v. 30. April 1884, III 5. S. oben S. 187.) 4. Die Matrikel und andere Verzeichnisse. 1. Nach der Kirchengemeindeordnung hat der Kirchenvorstaud ein Verzeichnis der Gemeindeglieder, dic Matrikel, zu führen. Auf Grund derselben werden die Kirchensteuerhebelisten, dic Listen über dic wahlberechtigten Gemeindeglieder angefertigt und sind daraus dic An gaben über die Zahl der selbständigen Gemcindcglicdcr zu cntuehmcu. Über Anlage und Einrichtung derselben ist näheres nicht be stimmt. Wegen der nötigen Vergleichung mit den Staats- und Gemeinde-
[ 0.5666666627, 0.6133333445, 0.704444468, 0.6100000143, 0.6876922846, 0.7900000215, 0.7772727013, 0.75, 0.5066666603, 0.6828571558, 0.7833333611, 0.6949999928, 0.4927272797, 0.7590000033, 0.6966666579, 0.9700000286, 0.5285714269, 0.9399999976, 0.7533333302, 0.6066666842, 0.819...
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Unterbringung verwahrloster Kinder. 091 Das Vormnndschaftsgericht soll vor der Beschlußfassung die Elter» oder, sofern diese nicht leben, die Großeltern, den Vormund, den Pfleger, den Genieindevorstand hören, falls deren Anhörung ohne erhebliche Schwierigkeiten erfolgen kann, sowie in alle» Fällen die Ortspolizeibehörde oder eine» anderen, durch den Minister des Innern zu bestiinmcnden Vertreter der Staatsrcgiernng. Das Vormnndschaftsgericht kann Zeugen eidlich vernehmen. Der Beschluß des Vormnndschaftsgerichts ist in einer Schluß- Verhandlung zu verkünden. Von dem zur Schlußverhandlung anbe- ranmtcn Termine sind außer den im zweiten Absätze dieses Paragraphen genannten Personen und Behörden der Schulvorstand »nd der Waisenrat zu benachrichtigen. Dieselben sind berechtigt, über den Gegenstand der Verhandlung ihre Erklärung i» diesem Termine oder vorher schriftlich abzngeben. 8 4. Gegen den Beschluß des Vormnndschaftsgerichts steht den im 8 3 Absatz 2 und 4 genannten Personen und Behörden das Recht der Beschwerde zu, den Eltern beziehungsweise Großeltern jedoch nur dann, wenn der Beschluß auf Unterbringung lautet. Die Beschwerde hat anfschiebcndc Wirkung, wenn sie innerhalb einer Woche, von Verkündigung des Beschlusses an gerechnet, bei dem Vormundschaftsgerichte eingereicht wird. 8 5. Hat die im 8 3 angeordnetc Anhörung der Eltern, be ziehungsweise Großeltern, des Vormundes oder Pflegers nicht statt finden können, so sind dieselben jederzeit berechtigt, die Wiederaufnahme des Verfahrens zu verlangen. 8 li.. Das Vormundschaftsgericht übersendet seinen auf Unter bringung gerichteten Beschluß dem verpflichteten Kommunalvcrbande (8 7) durch Vermittelung des Landrats, in Stadtkreisen und in solchen Städten, welche weder in Kommunal- noch in Polizciangelcgcnhcitcn der Aufsicht des Landrats unterworfen sind, durch Vermittelung des Gemeindevorstandes. 8 7. Die Provinzialverbände, beziehungsweise die kommunal- ständischen Verbände Wiesbaden und Cassel , haben die Verpflichtung, auf Grund des Beschlusses des Vormnndschaftsgerichtes die Unterbringung in einer diesem Gesetze entsprechenden Weise nach näherer Bestimmung der zu erlassenden Verwaltungsreglements (8 k3) herbeizuführcn. Die Verbände haben Anordnungen über die Beaufsichtigung zu treffen und,
[ 0.6469230652, 0.4476923048, 0.5114285946, 0.2466666698, 0.7333333492, 0.7747619152, 0.4099999964, 0.4166666567, 0.2433333397, 0.5180000067, 0.6600000262, 0.6083333492, 0.6340000033, 0.75, 0.6240000129, 0.8259999752, 0.7366666794, 0.6266666651, 0.602727294, 0.4600000083, 0.502...
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524 Grundsätze der kirchlichen Behörde damit einverstanden ist, wenn cs sich nm Arbeiten handelt, die besondere Kunstfertigkeit voraussetzen oder so unbedeutend sind, daß die Versteigerungskosten höher kommen, oder wo Gefahr im Verzug ist. 4. Bei Arbeiten, die besondere Kunstfertigkeit voraussctzcn, muß ein Überschlag vorausgehen und ist die Beurteilung der Vorgesetzten Behörde einzuholcn. Bei unbedeutenden und gefahrdrohenden Dingen ist die Bestimmung dem Kirchcnvorstandc überlassen. (Hess. Verordn, über Berw. d. Kirchcn-Vermögens v. 6. Juni 1832, Art. 26—28.) 5. Zinsfrüchte, Grnndgefälle an Naturalien und Pachten dieser Art, welche zum Ertrag des Lokalkirchenvermögens gehören, werden unter Aufsicht des Kirchcnvorstandes zur bestimmten Zeit, gewöhnlich auf Martini, geliefert und unter Mitwirkung eines bestellten Kontrolleurs vom Kirchcnrcchncr eingenommen. Die Früchte sollen marktrein, von guter Beschaffenheit sein und keine Rückstände verbleiben. 6. Die Aufbewahrung von Naturalien muß sicher sein und über wacht werden. 7. Bei Verwertung der Naturalien, mit Ausnahme der Bc- soldungsteile, gilt der Grundsatz, daß die Verkäufe in der Regel durch öffentliche Versteigerung erfolgen. Dieselbe ist vorher bekannt zu machen und soll möglichst in der Periode zwischen Martini und Weihnachten oder im März vorgenommen werden, so daß die jährlichen Frncht- vorrätc in gleichen Abteilungen in diesen Terminen, unbedeutende Beträge aber im ersten Zeitraum auf einmal zur Veräußerung kommen. 8. Die Geistlichen dürfen um ihrer amtlichen Stellung willen auf solchen Versteigerungen bei Vermeidung disziplinärer Ahndung nicht mitbicten. (Hess. Ausschr. d. K.- u. Sch.-R. f. Ob.-Hcsscn v. 9. April 1830. Hess. O.-Konsist.-Erl. v. 5. Juli 1842.) B. Bei den ehedem hessen-homburgischen Gemeinden. Für die homburgischen Gemeinden sind folgende allgemeine Be stimmungen zur Verwaltung des Kirchcnvcrmögcns gegeben: 1. Der Kirchenvorstand hat auf Erhaltung und Sicherung des Vermögens zu sehen. 2. Kapitalanlagen erfolgen ans seine Anordnung. Er bleibt soli darisch haftbar, wenn cs nicht ans Hypotheken mit doppelter Sicherheit geschieht. Nur ausnahmsweise darf gegen Schuldschein (Wechsel) oder Bürgschaft verliehen werden.
[ 0.7666666508, 0.4280000031, 0.2866666615, 0.5709090829, 0.4214285612, 0.7599999905, 0.75, 0.7749999762, 0.7024999857, 0.7950000167, 0.6949999928, 0.6299999952, 0.6987500191, 0.6012499928, 0.5533333421, 0.7055555582, 0.7953333259, 0.7624999881, 0.7549999952, 0.6449999809, 0.64...
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534 Das Kirchemnvcntarinm und Sechster Abschnitt: Zuschüsse. 1. Nummer. 2. Nähere An gabe des Zuschusses und der Kasse, die solchen leistet. 3. Rechtstitel, welcher die Leistung begründet. 4. Geldbetrag. 5. Anmerkungen. Si eb e n t er Ab s ch n i t t: G er ä t s ch a ften. 1. Nummer. 2. Benennung. 3. Ort der Aufbewahrung. 4. Beschreibung. 5. Benutzungsart. 6. Taxierter Wert. 7. Ins Inventar eingetragen. 8. Abgang. 9. Anmerkungen. Achter Abschnitt: Passiv-Kapitalien, l. Ordnungsnummcr. 2. Betrag des Kapitals. 3. Datum der Schuldverschreibung. 4. Gewerbe, Vor- und Zuname und Wohnort des Kreditors, ü. Angabe, ob und woher der Konsens zur Aufnahme erteilt worden, auch zu welchem Behuf solche stattgehabt hat. 6. Zinsfuß. 7. Verfalltag der Zinsen. 8. Betrag der jährlichen Zinsen. 9. Anmerkungen. Neunter Abschnitt: Lasten. 1. Nummer. 2. Gegenstand der Leistung. 3. Rechtstitel, welcher die Leistung begründet. 4. Angabe, ob und auf welche liegende Güter oder Einkünfte sie fundiert sind. 5. Geld betrag. 6. Anmerkungen. Die einzelnen Abschnitte und deren Posten sind nach der Natur der Gegenstände durch Auszüge aus Rechnungen, Abschriften von Ur kunden rc. belegt. Auch da, wo bei einer Kirche in einzelnen Abschnitten nichts zu verzeichnen ist, liegt ein Formnlarbogcn mit Nummer und Titel an und muß darauf bemerkt sein, daß darin die Kirche nichts besitzt. Hat irgend ein Gegenstand stiftungsmäßig die Bestimninng zu einem besonderen Zwecke, so ist in den Anmerkungen dies jedesmal anzngeben. (Nass. Gen.-Reg.-Rcskr. v. 9. Juni 1816 u. 3. Ang. 1816.) Vom Inventar sind zwei Exemplare auszufertigen, wovon das eine bciin Konsistorium deponiert wird, das andere in der Pfarrregistratnr verbleibt, nachdem es vom Konsistorium legalisiert worden ist. In den in der Pfarrregistratnr niedergelegten Exemplaren müssen alle Veränderungen im Vermögensstande genau bemerkt werden. Dieselben sind alsdann beim Einsenden des Budgets dem Konsistorium mitzntcilcn. Über das Vermögen der Kapellen-, Betsaal-Fonds und dcrgl. be stehen ebenfalls Jnventarien, welche in derselben Weise eingerichtet sind und fortgeführt werden. 2. Das Inventar über das Vermögen der Pfarrei enthält das gesamte für den Unterhalt des Geistlichen bestimmte Vermögen n»d die mit der Benutzung desselben verbundenen Lasten. Dasselbe hat
[ 0.426666677, 0.6366666555, 0.5017647147, 0.5266666412, 0.5724999905, 0.7170000076, 0.6830000281, 0.7450000048, 0.7599999905, 0.8999999762, 0.5983333588, 0.75, 0.3149999976, 0.5699999928, 0.7490000129, 1, 0.603333354, 0.5966666937, 0.8500000238, 0.6771428585, 0.9087499976, 1...
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632 Äußere Feier der tz 12. Die regelmäßiger Weise für die Abhaltung des vor- und nachmittägigen Hauptgottesdienstes beider christlichen Konfessionen an den Sonntagen und den im § 11 genannten Festtagen bestimmten Stunden werden von den Ortspolizeibehörden nach Rücksprache mit den betreffenden Pfarrern in der für polizeiliche Bekanntmachungen vor geschriebenen Form zur öffentlichen Kenntnis gebracht. § 13. Zuwiderhandlungen gegen die in dieser Verordnung ent haltenen Verbote werden mit den im § 366 Nr. 1 des Reichsstraf gesetzbuches vorgesehenen Strafen belegt. Alle entgegenstehcnden polizeilichen Bestimmungen sind ansgehoben. 8 14. Die vorstehende Polizeiverordnung tritt mit dem Tage ihrer Veröffentlichung im Regiernngsamtsblatte in kraft. Wiesbaden, den 7. November 1882. Königliche Regierung, Abteilung des Innern. (Amtsbl. der Kgl. Reg. 1882, S. 379.) Besonders zu bemerken ist hierzu, daß der nach kirchlicher Ord nnng als halber Feiertag geltende Gründonnerstag eines polizei lichen Schutzes nicht genießt. 2. Die oben im 8 0 angeführte Polizeiverordnung bestimmt hinsichtlich des Bergwerksbetriebes: § 1. Folgende Arbeiten dürfen auch Sonntags ansgeführt werden: a. der Betrieb und die Instandhaltung der Wasserhaltung und Wetterführung, sowie der dazu erforderlichen Triebwerke und Dampfkessel, dic Instandhaltung sonstiger Wassertriebwerke :c.; l». dic Wartung der Coaksöfen, wobei jedoch ein Ausziehen nicht stattfinden darf; o. alle notwendigen Reparaturen :c.; 4. alle Arbeiten, bei deren Aufschiebung eine Gefahr zu be fürchten ist. ' § 2. In denjenigen Fällen, in welchen eine weitergehende Er laubnis zn Sonntagsarbeiten gewünscht wird, sind die Gesuche an dic Revierbeamten zu richten. 8 3. Beginn und Schluß der Sonntagsarbeiten ist für dic be teiligten Arbeiter seitens der Grnbenverwaltungen den örtlichen ton sessivneUen Verhältnissen entsprechend und möglichst derartig zu be-
[ 0.3933333457, 0.5450000167, 0.5860000253, 0.2399999946, 0.2199999988, 0.4300000072, 0.8466666937, 0.4341666698, 0.3779999912, 0.3899999857, 0.7566666603, 0.6255555749, 0.7833333611, 0.5074999928, 0.3833333254, 0.7692857385, 0.8763157725, 0.6133333445, 0.6233333349, 0.5758333206...
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440 Ablösung von Pfarrholzbesoldmigen. Rückstand ist mit 5 % zu verzinsen. Stehen dein Berechtigten mehrere Verpflichtete mit solidarischer Haftbarkeit gegenüber und hat bereits eine Verteilung der Leistungen mit Einwilligung des Berechtigten statt- gesunden, so hört mit der Ausführung derselben jene Haftbarkeit auf. Ist solche Verteilung nicht erfolgt, so ist der Berechtigte gehalten, sich eine Verteilung der Rente nach Verhältnis der pflichtigen Grundstücke bei Aufhebung der Solidarhaft gefallen zu lassen. -— Die Kosten der Auseinandersetzung sind zur einen Hälfte voin Berechtigten, zur anderen vom Verpflichteten zu tragen. Auseinandersetzungsbehörde ist die Regierung, mit Ausnahme des Kreises Biedenkopf, für welchen der Generalkommission in Kassel die Ausführung obliegt. (Ges. v. 15. Febr. 1872. Ges.-Samml. S. 165.) 5. Die auf Reallasten beruhenden Holzabgabcn an Kirchen, Pfarreien, Küstcreieu und Schulen nebst den damit verbundenen, dem selben Verpflichteten obliegenden Anfuhrvcrbindlichkciten können nach Maßgabe des Gesetzes vom 16. Juli 1876 abgelöst werden. Der Jahreswert der Holzabgaben wird alsdann an Mangel gütlicher Einigung nach dem Durchschnitt derjenigen Preise bestimmt, welche für die den Gegenstand der Ablösung bildenden Holzsortimcnte in denjenigen Forsten, aus welchen die Abgaben zu leisten sind, während der der Anbringung der Provokation vorhcrgcgangeucn fünf Jahre in den öffentlichen Holz- vcrstcigcrnugcn erzielt worden sind. Kann der Durchschnittspreis nicht ermittelt werden, so erfolgt die Feststellung des Jahreswertes durch Schiedsrichter. Der so fcstgcstclltc Jahreswert wird, 1. wenn der Antrag von dem Verpflichteten ausgeht, zum 25- fachen Betrage, 2. wenn der Antrag vom Berechtigten ausgeht, zum 22"/gfachcn Betrage durch Kapital abgelöst. Dem Verpflichteten steht jedoch frei, bar zum 25 fachen oder 22"/g- fachen Betrage abzulösen, je nachdem die Ablösung gemäß Nr. 1 oder 2 oben erfolgt. Die Zahlung des Ablösungskapitals ist in unzertreuuter Summe, oder in vier aufeinander folgenden einjährigen Terminen zu gleichen, mindestens dreihundert Mark betragenden Teilen zu leisten. Der jedes malige Rückstand ist mit vier vom Hundert jährlich zu verzinsen. Bezüglich der genannten Holzabgaben kann der Berechtigte, sowie der Verpflichtete die Umwandlung in Gcldrcntc nach obigen Bestim-
[ 0.6566666961, 0.287499994, 0.2933333218, 0.5114285946, 0.4688888788, 0.7466666698, 0.3100000024, 0.8600000143, 0.1700000018, 0.375, 0.8569999933, 0.9016666412, 0.7024999857, 0.646666646, 0.7514285445, 0.7730769515, 0.7566666603, 0.8899999857, 0.7754545212, 0.5500000119, 0.649...
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KircheiifoiidSbudgcis in Slaffau. 553 alles gehört, was zum Gebrauch bei gottcsdicustlichcu Verrichtungen bestimmt ist, Brot und Wein zur Kommunion, Beleuchtung, Heizung der Kirche mit speziellem Nachweise vor der Linie. 22. Grundsteuer vom Pfarrgut, soweit sie nicht vom Pfarrer zu tragen ist resp. demselben rückvergütet wird, mit speziellem Nachweis. 23. Brandsteuer von Kirchen- und Pfarr-Gebäudcn, soweit sic dem Fonds obliegt. 24. Guthaben des Rechners. Dies ist bei Nr. 6 zu er mitteln, und wenn sich dort zum Schluß eine Mehrausgabe findet, so ist dieser Betrag hier einzustellen. 25. Zinsen von Passiv-Kapitalien. Die Einträge haben analog den Zinsen von Aktiv-Kapitalien unter Nr. 5 zu geschehen. — Der Passiv-Kapitalstand ist jedesmal vor der Linie zu notieren. 26. Unbeibringliche Posten und Erlasse. Nur solche, die auch in Einnahme stehen, sind mit Nachweis-Einnahme, Namen des Schuldners, Gegenstand und Betrag der Schuld einzeln aufzuführcn, sonst aber ein Aversum dafür anzusetzcn. 27. Unvorhergesehene Ausgaben. Hier ist ein Kredit nach Maßgabe des Kirchenvermögens als Reservefonds für unvorhergesehene Fälle vorzusehen, der jedoch niemals zu den bei Festsetzung des Budgets verworfenen Ausgaben verwendet werden darf, sondern für den Fall dient, daß die vorgesehenen Kredite sich im Laufe des Rechnungsjahrs als unzureichend erweisen, oder neue dringende Ausgaben Vorkommen. Die Disposition hierüber steht dein Kirchenvorstand zu, sofern daraus gesetzlich zulässige Ausgabeposten bestritten werden müssen, für welche keine Mittel disponibel gestellt wurden. Wenn jedoch aus dieser Summe andere genehmigte Kredite, welche sich als unzureichend erwiesen, verstärkt werden sollen, so ist dazu die höhere Genehmigung einzuholen. 28. Abgelegte Passiv-Kapitalien. Die Ablage erfolgt bei auf Annuitäten oder andere Rückzahlungsbedingungen entliehenen Kapi talien regelmäßig nach dem Tilgungsplan. Andere Ablagen erfolgen, wenn nach Festsetzung aller Ausgaben ein Überschuß verbleibt, nach dein Alter der Forderung, und wenn der ältere Gläubiger keine Rück zahlung verlangt, oder die jüngere Schuld höher verzinst werden muß, auch an jüngere Gläubiger. Bei aufgekündigten Forderungen, welche ein und dasselbe Datum haben, entscheidet das Los. Wenn kein Gläubiger die Ablage seines Kapitals begehrt, so muß sich der ältere dieselbe gefallen lassen.
[ 0.5433333516, 0.6449999809, 0.3862499893, 0.7333333492, 0.5260000229, 0.6142857075, 0.5933333039, 0.8100000024, 0.4537500143, 0.6200000048, 0.6511111259, 0.8138461709, 0.7450000048, 0.8550000191, 0.7450000048, 0.7033333182, 0.8349999785, 0.8199999928, 0.7490000129, 0.6816666722...
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für kirchliche Statistik. 395 «!§ 3 ft " c ® S So*? IS) nn § t* % W | ® s ^ ° OS ** g BÖS ff 1 f si e Ä -e ® 2 5 g J> ° 5 lJ Is . p p O O- •"» •c 5 s- 1 ä 1 1 »! „II 5 ■s § 1 ! se; L ' £ £ c > 0 - ß . P E -O c a o .£ 5 w « -o » g j- .2 Q --- S 5 -2 ^ ~ 1 el 3 I j IwaSlirCTw.H "^si!iS“S®s jj .# ff « % <*• 0 i L L § <5 II 5 .’§■ © £ „ ! C 1 _ | ü 2 P “ :Q~ ‘ 6 ' 2 i *■ 1 ® - ~ 1 =0 O «* K-g s " e ~ «■ £ s ~ £ s = 2-Z jj ® s s s 5 .? ” < : | 9 ■£ Ci ? - e °s c .5 | <5 a «§ a £ « £ o . E _ | a cn CQ d © e ® .. ri e | .» KB g - !!|i 9 oS» «111 s * 2 . 5 sf S « 1 © p S »2 " ||® - 5g S £- ■° L ^ 2 a £ =ö «3 « f <5 *
[ 0.4466666579, 0.7680000067, 0.4370000064, 0.6933333278, 0.1666666716, 0.1400000006, 0.1550000012, 1, 0.2399999946, 0.25, 0.2399999946, 0.3350000083, 0.400000006, 0.1850000024, 0.2399999946, 0.1949999928, 0.1599999964, 0.2399999946, 0, 0.5699999928, 0.6800000072, 1, 0.6200...
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Normalgehalt bcr Pfarrer. 423 Für die Kirchspiele der hessischen Teile besteht zwar diese Unterscheidung nicht, doch soll auch hier mit jeden: geistlichen Amte ein festes Vermögen, die Pfründe, verbunden sein, deren Ertrag zum Unterhalt des Inhabers der Stelle dient. Durch die Übertragung der Stelle erwirbt hier der Pfarrer das Recht ans den Genuß der Pfründe und kann, so lange er im Besitze der Stelle ist, derselben weder beraubt noch darin verkürzt werden. (Nichter-Dove, Kirchenrecht, S. 1128.) 2. Der Normalgehalt der Pfarrer des Bezirks ist im all- gemcinen auf das Minimum von 1028 Mark 58 Pf. festgesetzt. Über all, >vo das reine Stellencinkommen nach Berechnung des Inventars nicht so viel beträgt, wird das Fehlende bis zu diesem Betrag aus dem Kirchcnfonds zugclcgt und dieser erhält nach Umständen eine Unter stützung aus dem Centralkirchenfonds. (Nass. Ed. v. 8. April 1818, § 17 und Gesetz v. 28. März 1883. S. oben S. 87.) I. In Nassau wird bei Festsetzung des Gehaltes die Wohnung samt den Neben gebäuden mit 42 M. 86 Pf. bis 85 Al. 72 Pf. ausgerechnet, und sollen die zur eigenen Benutzung gestatteten Gärten und Grundstücke in billig mäßigen Anschlag gebracht werden. Dagegen fallen alle Accidenzien, Stolgcbührcn und persönlichen, nicht auf Grund und Boden radizierten Abgaben und Leistungen weg, mit alleiniger Ausnahme der ans die Gemcindcwaldungcn übernommenen und fixierten Holzbesoldnngcn, soweit dieselben nicht nach neueren Bc- stimmungen abgelöst worden sind. Die Vergütung für solche früher unständigen Besoldungsteilc wird aus dem betreffenden Kirchenfonds in einer fixierten Summe geleistet. Als hierin nicht inbegriffen sind jedoch folgende Naturalleistungen zu betrachten: 1. die erforderlichen Falls bei Bannngen und Reparaturen der Pfarrgebände von den Gemeindeglieder unentgeltlich zu leisten den Hand- und Spanndienste; 2. die auf die Gemeindcwaldnngcn übernommenen fixierten Holz besoldnngcn. (Nass. Ed. v. 8. April 1818, § 7.) II. In Hessen besteht die Besoldung 1. ans einem fixen Gehalt, 2. aus zufälligen 28 *
[ 0.5558333397, 0.2666666806, 0.6424999833, 0.5899999738, 0.853333354, 0.5766666532, 0.6781818271, 0.6333333254, 0.8379999995, 0.6940000057, 0.7128571272, 0.6825000048, 0.6060000062, 0.8085714579, 0.9200000167, 0.7674999833, 0.5674999952, 0.6324999928, 1, 0.6600000262, 0.620000...
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712 Berichtigung?» S. 212, Z. 17 v. o.: Es steht dem Generalsuperintendenten frei, nach geschehener Revision eine Konferenz mit dem Direktor und den Neligionslehrern abzuhalten und dabei auf wahrgenommene Mängel, unzulängliche Klassenkombinationen u. dergl. aufmerksam zu machen. Eigentliche Anordnungen darüber können aber nur durch das Provinzial- schnlkollegium ergehen, wozu dasselbe auf Grund der dem Minister vom Gcneralsuperintendenten zugekommenen Mitteilungen ermächtigt wird. (L. Ä. 1869, S. 9.) S. 221, Z. 8 n. 7 v. u.: Die Aufsicht über Dicnstführnng und sitt liches Verhalten aller Kirchenbediensteten und die Disziplin über dieselben. S. 222, Z. 5 v. o.: soweit eine solche üblich ist. „ 243, „ 1—7 v. o.: Aufgehoben. „ 243, „ 3 v. Dasselbe hat seine Zustimmung zu allen Kirchengcsctzen zu geben, durch welche neue Ausgaben zu kirchlichen Zwecken des Bezirks bewilligt werden, bevor dieselbe» dem Könige zur Sanktion vorgelegt werden. (Ges. v. 6. April 1878, Art 24) S. 244: o. Der Landrat des Kreises übt die Staatsrcchtc im Fall der Beitreibung kirchlicher Abgaben. (Königl. Verordn, vom 1. Nov. 1886.) S. 283 unten: (Erl. d. Obcrpräsidenten v. 27. Mai 1880 und Konsist.-Berf. v. 9. Juni 1880. Iv. A. 1880 S. 35.) S. 476, ad pos. 2 Abs. 1: Der Beitrag zu den Kosten des Lesezirkels wird vom gesamten wirklichen Diensteinkommcn der Geist lichen berechnet, wozu auch die ihnen bewilligten Staatszuschüsse ans die Dauer ihres Bezugs gehören. (Konsist.-Berf. v. 1. Dezember 1886. C.-Nr. 3076. IC. A. S. 73.) S. 540, ad pos. 2: Zur Ausführung der Kirchenstcncrcrhcbnng ist die folgende Anweisung des Ministeriums der geistliche» rc. Angelegenheiten vom 13. November 1886 erschienen: Für die Ausführung von Umlagcbcschlüsscn der kirchlichen Gemcindcorgane im Amtsbezirk des Konsistoriums zu Wiesbaden er teile ich hierdurch die nachstehende Anweisung: 1. Die Umlagebeschlüsse der Gemcindcorgane (Beschlüsse auf Erhebung von Kirchensteuern gemäß 8 33 Nr. 6 der Kirchen gemeinde- und Synodal - Ordnung vom 4. Juli 1877) müssen den Zweck der Umlage, den Gesamtbetrag derselben und den zur Anwendung zu bringende» Bcitragsfnß, sowie die Fälligkeitstermine bestimmt bezeichnen.
[ 0.7099999785, 0.7549999952, 1, 0.4399999976, 0.8399999738, 0.5199999809, 0.8299999833, 0.926666677, 1, 0.7820000052, 0.8266666532, 0.8513043523, 0.5519999862, 0.6675000191, 0.8136363626, 0.7287499905, 0.4424999952, 0.8399999738, 0.6666666865, 0.5666666627, 0.6137499809, 1, ...
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Dienstrang nnd Kirchenbcaintcn-Nechte. 471 Sichcrheitswachdienst und Ähnlichem, gleich anderen Beamten befreit sind. An den Nutzungen der Gemeinde, in welcher sie angcstellt sind, nehmen sie teil, bestehen dieselben in Grundstücken, Holzabgabe oder Weideberechtigungen. (Großh. Hess. Verordn, v. 30. Jan. 1815 nnd Großh. Hess. Verordn, d. Staats-Minist. v. 27. Juni 1818.) 8. Dienstrang. Den Geistlichen in Nassau ist ein gewisser, den Rangklassen der Staatsbeamten entsprechender Dienstrang gesetzlich zugewiesen, welcher sich nach der heutigen Ordnung so gestaltet, daß 1. die Pfarrer gleichen Rang mit den Beamten der V. Rangklasse, 2. die Dekane und Professoren des theologischen Seminars mit denen der IV. Rangklasse haben; 3. der Gcncralsuperintcndent steht, den Direktoren der höheren Kollegien gleich, in der II. Rangklasse. Es bleibt Vorbehalten, den Geistlichen jeder Stufe durch Charakte risierung einen höheren Rang zu verleihen. (Nass. Ed. v. 8. April 1818, 8 5. Jnstrukt. v. 14. Mai 1829. S. oben S. 206.) b. Kirchenbeamten-Rechtc. Die Rechte der Geistlichen als Kirchenbeamten bestehen teils in Rechtsansprüchen, welche sie an die Kirche haben, teils in Amtsbcfiignisscn. 1. Die Rechtsansprüche. 1. Jeder im Bezirk angcstellte Geistliche hat Anspruch ans einen reinen Gehalt von mindestens 1028 M. 57 Pfg. nach dem Anschläge des Inventars und ans ungeschmälerten Genuß der inventariatsmäßigen Besoldung; hierbei zugleich ans die Befreiung von allen Lasten, welche mit der Erhebung der Besoldnngsteile verbunden sind. (Nass. Ed. v. 8. April 1818, § 6, 10 u. 17. Kirchenges. v. 28. März 1883, 8 2.) 2. Alle Geistlichen haben das Recht auf die bauliche Unterhaltung ihrer Besoldnngsgebäude, ohne daß ihnen dabei, außer den inquilinischen Schuldigkeiten, eigene Last erwächst, wenn nicht besondere Verträge ein anderes darüber festsetzen. Ebenso müssen ihnen bei ihrem Eintritt in die Amtswohnung alle Gegenstände, deren Unterhaltung als Jnqui- linität ihnen obliegt, in gutem Stand übergeben, oder nach und nach 31 *
[ 0.5080000162, 0.5, 0.5686956644, 0.7366666794, 0.8423809409, 0.3799999952, 0.6119999886, 0.5583333373, 0.4914285839, 0.5114285946, 0.4985714257, 0.9120000005, 0.6800000072, 0.5866666436, 0.7055555582, 0.6299999952, 0.6022222042, 0.6600000262, 0.5428571701, 0.5400000215, 0.632...
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724 Sachregister. Rechnnngssteller 178, 579. Rechnungsüberschlag (Voranschlag) 145, 196. Rechnnngsübcrschüssc n. AnsstandS-Rach- weise 547, 548. Rechte der Geistlichen 464. — der Gemeindegliedcr 646 659. — des Kirchenvcrmögens 526. Rechtsansprüche der Geistlichen 471. Reformationsfest 277, 626, 628. Regierung 87, 220, 445, 500. Regierungspräsident 242, 244, 540, 713, 714. Register der Zahlungsanweisungen 576. — zu den Kirchenbüchern 381. Registratur der Pfarrei 417. — der Dekane 198, 419. —, Einrichtung dcrs. in Hessen 420. —, — — in Nassau 420. Reglement zur Unterbringung re. 701. RcichSgesetzc bezügl. der Geistlichen 490. Reisekostenvergütnng der Pfarrer 450. — der Dekane 454. — deS General-Snpcrintend. 457. — der Mitglieder der Kreissynode 453. — — Bezirkssynode 453. Reisen der Pfarrer 195. Reklamationen wegen Kirchensteuern 714. ReligionSgesellschast 639. Religionsunterricht in der Volksschule 140, 141, 333, 346. — , Aufsicht des Pfarrers über den 333. —, — — Dekans über den 195. —, — — Gcneral-Supcrintcnd. 211. —, Aufgabe und Ziel dess. 334. —, Lehrplan dess. 334, 337. —, Stundenzahl dess. 336. Reparaturen an Kirchen und Pfarrge- bänden 502, 506. Residenzpflicht der Geistlichen 348. Responsoricn 623. Rettnngshans bei Wiesbaden 676. Revision der Kirchenfondsrcchnnngen 593. Ruhegehalt der Geistlichen 457. S. Salbücher (i» Hessen) 536. Schaden an Besoldnngsgrnndstücken 434. Schenkungen 223. Scheuern b. Nassau (Anstalt für Blöd sinnige) 677. Schlußbestimmungen des Civilstandsge- setzcS 364. Schöffenamt, Befreiung der Geistlichen vom 467. Schulaufsicht der Geistlichen 320, 474. Schule 320. SchnlfondS 327. Schnlinspektion 322. Schulpredigt (in Hessen) 277. Schulvorstand 322. —, Bildung dess. in Nassau 322. —, — — in Hessen 329. —, Wirkungskreis dess. in Nassau 324. —, — — in Hessen 330. —, Dienstverhältnisse und Geschäftsord nung dess. in Nassau 327. —, — — — — in Hessen 330. —, — — in Homburg 332. —, Dirigent dess. 325. Schutz der Geistlichen gegen Belei- digunge» 464. Seelsorge 144, 309. Selbstmörder, Beerdigung der 305. Selbstverwaltung der Pfarrgüter 521. Seminar, thcol., in Herborn (Aufsicht d. Gen.-Snperint.) 211. —, äußere Verhältnisse re. 253. 254. —, Dienstverhältnisse 258, 644. —, Unterricht und Lehrknrsns in dem 259, 261. Seminarbibliothek 254. Separatisten 320. Sicherung des Kirchcnvermögcns 577. Siegel (Dienst-) 406. Sittcnanssicht 310, 474. Sittlichkeit, öffentliche 158. Sonntagsgottesdienst 621. Sonn- und Feiertage, Feier der 196, 628.
[ 0.5333333611, 0.5946153998, 0.6887500286, 0.6225000024, 0.8000000119, 0.7599999905, 0.5607692599, 0.4925000072, 0.6875, 0.5929999948, 1, 0.4886666536, 0.6000000238, 0.5450000167, 0.8550000191, 0.5299999714, 0.7033333182, 0.7618181705, 0.5799999833, 1, 0.5500000119, 0.500666...
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528 Stempelfreiheit tritt bcr Länbesstempel ein, bcr in Kirchensachen bei Kaufverträgen zur Hälfte, bagegen bei Verträgen über Lieferungen zum vollen Betrag verwcnbet wirb. Werkvcrbingungsverträge, inhalts bereu ber Übernehmer auch bas Material für bas übernommene Werk ganz ober teilweise anzuschaffen hat, sinb, falls letzteres in ber Herstellung beweglicher Sachen besteht, wie Liefernngsverträgc unter Zngrnnblegung bes für bas Werk bebungenen Gesamtpreises zu versteuern. Hanbelt cs sich bei bem Verbungenen Werk um eine nicht be wegliche Sache, so ist ber Werkverbingungsvertrag so zu versteuern, als wenn ein Lieferungsvertrag über bic zu dem Werk erforberlichen, von bem Unternehmer anzuschasfenben belvegliehen Gegenstänbe in bemjenigen Zustanbe, in welchem sie mit bem Grunb unb Boden in dauernbe Ver bindung gebracht werben sollen, und außerdem ein Arbeitsvertrag abge- schlossen wäre. In dem Vertrag muß daher angegeben werben, wie viel von dein bedungenen Preise einerseits als Preis der erwähnten beweglichen Gegenstänbe in dem bezeiehncten Zustanbe, und andererseits als Vergütung für die alsdann noch mit denselben auszuführenbc Arbeit anzusehen ist. Fehlt cs an einer solchen Angabe, so ist der Lieferungsstempel nach dem bebungenen Gesamtpreise zu verwenden. Für Nebenverträge (z. B. Kompromißverträge), welche in Kauf- ober Lieferungsverträgen, ober in Werkverbingungsverträgen der zuletzt angeführten Art enthalten sind, ist neben dem Kauf- ober Lieferungs stempel auch noch der allgemeine Vertragsstempel zu 1 Mark zu ver wenden. Dagegen bedarf es bei solchen Werkverbingungsverträgen, falls wegen des darin enthaltenden Arbeitsvertrags der allgemeine Ver tragsstempel verwandt ist, eines besonderen Stempels für etwaige Über verträge nicht. (Preuß. Gcs. v. ü. Jnni 1884. X. A. S. 43. Minist.- Erl. v. 28. Juni 1884. X. A. S. 48. Reichs-Ges. v. 1. Juli 1881. Rcichs-Ges.-Bl. S. 185, § 9 und 11. Erl. b. Prov.-Steuer-Dir. v. 14. Dczbr. 1880. Nr. 11417. Konsist.-Verf. vom 30. Aug. 1883. X. A. 55.) 2. Bezüglich bcr Verpachtung von Pfarrlänbcreieu in Nassau ist insbesondere bestimmt, baß zu den im Geltungsbereich der nassauischen Kirchengesetze verhandelten Protokollen, in welchen die Kirchenvorstänbe Verpachtung von Pfarrlänbereien vornehmen, der
[ 0.823333323, 0.524666667, 0.4280000031, 0.1400000006, 0.8384615183, 0.8075000048, 0.7366666794, 0.7149999738, 0.6569230556, 0.5400000215, 0.7184615135, 0.6299999952, 0.6628571153, 0.6257143021, 1, 0.7766666412, 1, 0.6318181753, 0.5466666818, 0.5249999762, 0.7850000262, 0.72...
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der Centralfonds. 619 des Gesetzes vom 6. April 1878, bclr. die evangelische Kirchen- vcrfassmig in der Provinz Schleswig-Holstein und in dein Amtsbezirke dcs Konsistoriums zu Wiesbaden, gewährleisteten Befugnisse dcs Herrn Ministers der geistlichen :c. Angelegen heiten nicht abgcändert werden sollen; 'S. daß im übrigen die Beschlüsse der zweiten ordentlichen Bc- zirkssynode in betreff dieser beiden Bcrwaltungsordnnngen in kraft erhalten werden. (Bcrh. d. 3. ord. Bez.-Syn. v. 1885, S. 109.) Die Genehmigung dieser Beschlüsse und die Einführung der Bcr- waltungsordnnngen stehen zur Zeit noch aus.
[ 0.3533333242, 0.4930769205, 0.5199999809, 1, 0.5187500119, 0.7566666603, 1, 0.8159999847, 0.4979999959, 0.5220000148, 0.5033333302, 0.448333323, 0.6050000191, 0.6299999952, 0.625, 0.7466666698, 0.854285717, 0.8122222424, 0.4399999976, 0.6750000119, 0.8149999976, 0.823636353...
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030 Außere Feier der die Vornahme gestatten, jedoch soll sich in solchen Fällen die Erlaubnis nur auf die Zeit nach beendetem Vormittags-Hauptgottesdienste erstrecken. Der vorherigen Erlaubnis der Ortspolizcibehörde bedürfen solche Arbeiten selbstredend überall da nicht, wo cs sich, wie beispielsweise bei Feuers brünsten, Überschwemmungen u. s. n>. — um Abwehr bevorstehender oder um Bewältigung bereits eingetrctener gemeiner Gefahren oder um einen augenblickliche Abhülfe erfordernde» Notstand handelt. 8 3. Erscheint in einzelnen Fabriken oder sonstigen gewerbliche» Anlagen die Fortsetzung des Betriebes derselben auch an Sonn- und an den in § 11 genannten Festtagen aus technischen Rücksichten oder ans anderen Gründen von überwiegender Wichtigkeit, so kann die Orts polizeibehörde nach pflichtmäßiger Prüfung der Verhältnisse die Erlaubnis dazu erteilen. Auch in solchen Ausnahmefällen ist durch angemessene Einteilung der Bctriebsoperationcn und durch Ablösung der Arbeiter dahin zn wirken, daß die letzteren dem Gottesdienste beiwohnen können. Bezüglich der Arbeiten beim Bergwerksbetriebe bleibt die von uns in Gemeinschaft mit dem Königlichen Oberbergamtc unter dem 31. Mai und 9. Juni 1874, Amtsbl. Nr. 27 S. 218, erlassene Polizei verordnung in kraft. 8 4. Während der Gottesdienststnnden (8 12) an den Sonn- und den im § 11 genannten Festtagen ist der gewöhnliche gewerbliche Verkehr auf den Straßen verboten, auch müssen, ausgenommen bei den Apotheke», die Schaufenster und Schaukasten der Läden, Waren lager, Magazine und Buden verhängt und die Thüren dazu cin- geklinkt sein. 8 9. Während der bczeichnctcn Gottesdicuststunden müssen alle Wirtschaften, Restaurationen und Konditoreien, in welchen nur ein nach außen nicht wahrnehmbarer geräuschloser Verkehr gestattet bleibt, äußerlich geschlossen sein. 8 6. Während der Gottesdienststunden (8 12) an den Sonn- und den im 8 11 genannten Festtagen sind alle mit Geräusch ver bundenen gesellschaftlichen Vereinigungen und Vergnügungen an öffent lichen Orten, namentlich das Kegclspicl und Scheiben- oder Vogelschießen in den Ortschaften verboten. Das Umherziehen von Orgelspielern, Ticr- führern, Puppenspielern und dergl. ist erst nach den Nachmittags-Gottes dienststunden gestattet.
[ 0.4433333278, 0.375, 0.3799999952, 0.5233333111, 0.4666666687, 0.6462500095, 0.5159999728, 0.4316666722, 0.2725000083, 0.5400000215, 0.7350000143, 0.832857132, 0.6666666865, 0.4866666794, 0.5544444323, 0.4099999964, 0.6000000238, 0.6000000238, 0.7350000143, 0.7250000238, 0.75...
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’°!G i 04 cc ’t* ic co r— i 04 CO ^ lO Nachweise über den Vollzug des Rcchnnngsüberschlags pro und Nr. 6 des Kirchenfondsbndgcls in Nassau. 547 « E - & 5g s s - I £ c S§® SQ a S cn s . 'S"e 'S o ^ « Sk =.5 1 . S . c »no i> -o »s* £3 2 c s A ^ ^ u S ? o c =» " £y-° § O U °c s«fg '=' m) S? ■£ -< • ^ 1 IISe3, 2 3 S 5 c 2=i® : S>* "S®. ® r B |, :<=«<= « ° I K I I IS I I I I r i i o o io I I I ! ij 3 ! I I 05 ^ O 04 O i-i 04 I® I I I I ■»O C 3 ^ S c S’.* §- ;rr o ^ c_> o ^S' ® 'S £ « Ö •£ S SSKSZ S a B 'S- , . c . - !2 : 2 S'S’ 8FH & ® 8 s ; ,g a - S S FP S4.JS c a © : f» s -. ®3 h= y 89 _ o ß £ ' :« c SS | g ~ g s n , " *■ 8P? « *^r S 5 2 co>o s c ss d s o L) ««»'s- *r «? K <35 ö fe <55 gj.gijo ^g.^ 0 § &5 © © (5?
[ 0.6324999928, 0.2599999905, 1, 0.2899999917, 0.6100000143, 0.4149999917, 0.06499999762, 0.625, 0.25, 1, 0.2700000107, 1, 0.2099999934, 0.8011111021, 0.4950000048, 0.7633333206, 0.5, 0.5533333421, 0.6614999771, 0.5099999905, 0.6700000167, 0.603333354, 0.75, 0.7333333492,...
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Gustav-Adolf-Vereins. 671 ans Verlangen 2°/ 0 der laufenden Einnahme. Die Deputierten zn benachbarten Hauptvexsammlungen und zur Generalversammlung er halten die Transportkosten ersetzt. 17. Die Zweigvcrcine regeln ihre innere Einrichtung durch ein vom Hauptvorstand genehmigtes Statut; sie halte» nach den Hauptvereins- versammlungen jährliche Festversammlungen und lassen sich bei der Hauptversammlung durch 2 Deputierte vertreten, wovon in der Regel einer ein Nichtgeistlicher ist. Sie erstatten durch ihren Vorsitzenden bis Ostern Jahresberichte an den Hauptvorstand. - Wenn ein Zweigverein zur Rechnungsprüsting gewählt ist, so hat dessen Vorsitzender nebst zwei von ihm gewählten Mitgliedern dieselbe zu besorgen und einer seiner Deputierten in der Hauptversammlung darüber zu berichten. 18. Die Gustav-Adolf-Frauenvereine ordnen sich nach vom Hauptvorstand genehmigten Statuten und senden demselben vor Ostern Jahresberichte über das Ergebnis und die Verwendung ihrer Einnahmen. 19. Die Kirchenvorstände der Diaspora-Gemeinden stehen mit dem Hauptvorstande in direkter Korrespondenz. Sie reichen ihre Unterstützungsgesuche bei demselben vor Ostern jeden Jahres ein, unter genauer Angabe ihres Vermögeusstandes, ihrer Steuerkraft, sowie aller im letzten Kalenderjahre vom Centralvorstande, vom eigenen und anderen Haupt- und Zweigvereinen der Stiftung oder sonsther erhaltenen Unter stützungen und deren Verwendung. Den Gesuchen sind Abschriften der betreffenden Nummern der letzten Kirchenrechnung und der vorschrifts mäßig ausgefüllte Fragebogen beizufügeu. Später eingehende Gesuche werden nicht berücksichtigt. Über alle vom Hauptvorstande an sie gemachten Auszahlungen haben sie binnen 8 Tagen eine vom Pfarrer und Rechner ausgestellte Quittung einzusenden, mit Angabe der Nummer, unter welcher die Unterstützung in die Kirchenrechnung eingetragen ist. Binnen gleicher Zeit haben sie an auswärtige Geber ein Empfangs- und Dankschreiben zu richten. 20. Alle vom Vereine unterstützten Gemeinden haben die Vereinsgaben bestimmungsgemäß und unverkürzt durch Erhebungsgebühr zu verwenden, widrigenfalls die Gemeinde vom Unterstützungsplan ab gesetzt wird.
[ 0.5961904526, 0.6499999762, 0.200000003, 0.75222224, 0.6100000143, 0.2599999905, 0.9233333468, 0.6700000167, 0.8077777624, 0.926666677, 0.5327273011, 0.4250000119, 0.6075000167, 0.7211111188, 0.5099999905, 0.8466666937, 0.6377778053, 1, 0.6066666842, 0.7366666794, 0.662000000...
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286 Die Konfirmation. 8. In den hessischen Gemeinden beziehen die Pfarrer für die Taufen bestiinnite, nach Lokalität und Herkommen verschiedene Ge bühren, sind aber nicht befugt, für gebotene Haustanfen oder an Filialorte» mehr zu fordern, als für Taufe» in der Pfarrkirche. (Hess. K.-O. v. 1724, S. 483, Art. XVII. Ansschr. d. K. u. Sch.-R. f. Oberhess. v. 27. Sept. 1807). 2. Die Konfirmation. 1. Die Konfirmation ist diejenige kirchliche Handlung, bei welcher die jungen Christen ihr Bekenntnis zu dem Glauben, auf welchen sie getauft wurde», samt dem Gelöbnis ihrer christlichen Lebensführung und treuer Anteilnahme an der Gemeinschaft der evangelischen Kirche ab- legen, und unter Gebet und Handauflegung eingesegnet werden. Sie gewährt Anteil an der vollen gottesdienstlichen Gemeinschaft der Kirche, besonders der Abendmahlsgemeinschaft, und ist die Bor- bedingung für die Zulassung zur Patenschaft. Dieselbe erfolgt »ach vorhcrgegangenem ordnungsmäßigem Unter richt durch den Geistlichen und wird in zwei, in der Regel von einander getrennten kirchlichen Feierlichkeiten vollzogen: der Prüfung der Kon firmanden und ihrer Einsegnung. Zuständig zur Konfirmation ist der ordentliche Pfarrer, dessen Einwilligung bei der Konfirmation eines Kindes in einer auswärtigen Pfarrei erforderlich ist. 2. Der Konfirmanden unterricht hat den Zweck, die im Schulunterrichte zerstreut empfangenen Religiouserkenntnisse, als die Materialien zu dem Gebäude der religiösen Überzeugung, zu sammeln und zu ordnen und somit die jungen Christen mit einer begründeten, zusammeuhängeuden Erkenntnis anszustattcn. Denselben kann in der Regel niemand erteilen als der Pfarrer, dem die Konfirmation und besondere Seelsorge des Kindes obliegt; und es ist zu erwarten, daß jeder Geistliche diesen Unterricht zu seinen heiligsten Amtspflichten zählen und ihm all die Kraft und Aufmerk- samkeit widmen werde, welche die hohe Bedeutung desselben in An spruch nimmt. Sowie diese Borbercitnngsstunden von allem anderen Unterrichte darin wesentlich verschieden sind, daß sie nicht bloß Belehrung beab sichtigen, sondern ein lebendiges Anschließen an Gott und Christus, eine
[ 0.5633333325, 0.603333354, 0.6730769277, 1, 0.7099999785, 0.3600000143, 0.7519999743, 0.5377777815, 0.59375, 0.7533333302, 0.6800000072, 0.8333333135, 0.276666671, 0.8416666389, 0.6991666555, 0.8100000024, 0.7422222495, 0.573333323, 0.7488889098, 0.7066666484, 0.6750000119, ...
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Lokalfondsverhältnisse in Hessen. 541 Gebäuden und Grundstücken, Kapitalzinsen, Kollekten und Zuschüssen der Gciucindckassc, soweit diese gesetzlich dazu verpflichtet ist. Was aus diesen Quellen, sowie durch Leistungen von dazu ver pflichteten Dritten (Fiskus oder Patrone) nicht bestritten werden kann, wird durch Umlagen auf die Parochianen gedeckt. Haben die Civilgemeinden nach besonderer rechtlicher Bcrbind- lichkeit oder subsidiär wegen Insuffizienz der Kirchenkasse bei den Aus gaben derselben zu konkuriercu, so hat der Landrat vor Einsendung des Etats an die höhere Behörde mit dem Ortsvorstand die Vereinbarung zu vermitteln und zu entscheiden, ob und wie die Civilgemeinde den Beitrag leisten soll. Demselben ist zu diesem Zweck ein Exemplar des Voranschlags zuzustellcn. Die Beiträge der Parochianen werden nach dem Staatsstcncrsatz ansgcschlagcn und können zugleich mit der Steuer der Civilgemeinde als Zuschlag zu derselben erhoben werden. Auch hier hat der Kirchenvorstand ans Grund der Matrikel die Steuerhcblisten in der vorher angegebenen Weise zu besorgen. Wegen der Beiträge zum Centralkirchenfonds hat dies in jedem Etatsjahr zu erfolgen. (Hess. Verordn, v. 6. Juni 1832. K.-G.- u. S.-O., 8 19. K.-Gcs v. 28. März 1883.) 2. Die Kirchcnfonds haben die gleichen Beiträge an den Ccntral- kirchenfonds und die Synodalkassen nach ihrem Steuerverhältnis zu zahlen, wie diejenigen der nassauischen Gemeinden; dagegen empfangen sic auch unter denselben Bedingungen, wie diese, Zuschüsse aus dem Ccntralkirchenfonds und haben die Jntercalargefälle (unter den gesetz lichen Ausnahmen) dorthin abzugeben. (K.-Gcs. v. 28. März 1883, 8 1, 2 ». 5.) 1). Aufstellung des Etats. Der Etat, in Nassau Rechnungsüberschlag oder Budget, in Hessen Rechnungsvoranschlag genannt, wird für die von den Gemcindcorgancn festgcstclltc Voranschlagsperiodc, gewöhnlich aber für das nächste Etats jahr ausgestellt, welches jedesmal mit dem 1. April beginnt. Derselbe hat je nach den ehemaligen Territorien des Bezirks eine verschiedene Form. I. In Nassau ist bezüglich der Aufstellung und Vollziehung der Etats folgendes bestimmt,
[ 0.6118181944, 0.3449999988, 0.8199999928, 0.7333333492, 0.6374999881, 0.6399999857, 0.6246153712, 0.7514285445, 0.6411111355, 0.8500000238, 0.6510000229, 0.5033333302, 0.574000001, 0.7466666698, 0.9039999843, 0.6890000105, 0.5500000119, 0.5983333588, 0.8149999976, 0.7733333111,...
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350 Versetzung vakanter Pfarreien. Wirkungskreis des Kircheuvorstandes gehören, wie Aufstellung und Boll- ziehung des Budgets, Kontrolle der Rechnungsführung, Konininnikation mit den Behörden u. s. w. (S. oben S. IstO.) 2. Rach dein Ableben eines Pfarrers hat der Kirchenvorstand von der Erledigung des Pfarramts Anzeige zu machen und der Dekan für die augenblickliche Dienstversehung zu sorgen, auch sofort dem Konsistorium Nachricht zu geben. Dieses verfügt alsdann das weitere. (K.-G.- u. S.-O., § 48. Nass. Ed. v. 8. April 1818, § 14 u. 15.) In solchem Falle sind die benachbarten Geistlichen des Dekanats verbunden, in einer vom Dekan resp. dem Konsistorium bestimmten Reihenfolge die sonn- und festtäglichen Gottesdienste, wobei das heil. Abendmahl oder eine Predigt gehalten wird, so lange das Sterbcqnartal dauert, ohne Anspruch ans Remuneration zu besorgen. (Nass. Rcg.-Rcskr. v. 19. Jan. 1824.) In Hessen können in kleineren Dekanaten auch die nahe wohnen den Geistlichen eines anderen Dekanats mittelst Requisition des ihnen Vorgesetzten Dekans zur Aushülfe zugezogen werden. (Hess. O.-K.-Ansschr. v. 18. Okt. 1833, pos. 2.) Bleibt die Stelle länger vakant, als das Sterbcqnartal dauert, so erhält derjenige Geistliche, welcher nach der festgesetzten Reihenfolge Gottesdienst hält, die ordnungsmäßigen Diäten cvcnt. auch Transport kosten ans dem Centralkirchenfonds, welcher die Jntcrcalargefälle bezieht. Die Besorgung aller Kasualien wird sowohl während, als nach dem Sterbcqnartal thunlichst dem nächstwvhnendcn Pfarrer vom Dekan übertragen, demselben kommen alsdann auch die Pfarrciverwaltung und die pfarramtlichc Seelsorge zu. Er hat in beiden Fällen auch die aus dein Kirchenfonds für aufgehobene Stolgcbührcn crfallendc Rclnitions- snmme mit der im Verhältnis der Zeit zu berechnenden Quote, sowie die Gebühren für Auszüge aus den Kirchenbüchern u. dgl. zu be ziehen. Hat er dabei über (eine Stunde Wegs) 4,5 Kilometer zu gehen, so erhält er außerdem für jede einzelne Dicnstvcrrichtung die gesetzlichen Transportkosten. Wird dagegen eine Pfarrei durch Versetzung ihres bisherigen In habers vakant und fließen die Jntcrcalargefälle in den Centralkirchen- sonds, so wird gleich vom Zeitpunkt der Stcllcncrlcdignng an cs so
[ 0.7366666794, 0.601000011, 0.3087500036, 0.8050000072, 0.6676923037, 0.6733333468, 0.6788235307, 0.8100000024, 0.6333333254, 0.5609090924, 0.2866666615, 0.4320000112, 0.5371428728, 0.6666666865, 0.6075000167, 0.6233333349, 0.6000000238, 0.6352941394, 0.5833333135, 0.8899999857,...
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628 Die äußere Festtcigsseicr 7. Das Reformationsfest wird am 31. Oktober oder, wenn dieser nicht Sonntag ist, am folgenden Sonntage begangen. (Hess. O.-Konsist.-Ausschr. v. 12. Dez. 1843.) 8. Das Erntedankfest soll auf einen nach den LokalverhältNisseii dazu passenden Sonntag veranstaltet werden und bleibt dies dem Geist lichen überlassen. 9. Das Totenfest wird jährlich am letzten Sonntage des Kirchenjahres znm Andenken an die Verstorbenen begangen. Die Geistlichen sollen alsdann in ihren Predigten das Gedächtnis der Ver storbenen ehren und die Seelen der Lebenden mit dem rechten christ lichen Tröste erfüllen. (Hess. O.-Konsist.-Ausschr. v. 16. Okt. 1855.) Alle im Laufe des Kirchenjahres vorkommenden Feste werden jedesmal am nächst vorhergehenden Sonntage von der Kanzel verkündigt. 10. Die monatlichen Betrage am ersten Mittwoch jedes Monats sind, ohne das; eine ordnungsmäßige Abschaffung derselben erfolgte, außer Übung gekommen. d. Außerordentliche Felle. Solche ordnet das Konsistorium für den Bezirk an. Wenn wegen wichtiger, den Staat oder die Kirche oder beide zugleich berührender Ereignisse ein außerordentliches Fest ans Anord nung des Kaisers und Königs begangen werden soll, so verfügt derselbe hierbei durch die obere Kirchenbehörde. Auch diese Feste werde» acht Tage zuvor von der Kanzel ordent lich angekündigt. (S. o. S. 222, pos. 22.) Drittes Kapitel. Die äußere Festtngsfeicr. Um Störungen des öffentlichen Gottesdienstes zu vermeiden und den Kirchengliedern die äußere Feiertagsruhe zu sichern, sind verschiedene staatliche und polizeiliche Verordnungen erlassen worden. (Gesetz vom 6. April 1878, Art. 31.) I. Für die nassattischen Gemeinden ist hierin maßgebend: 1. die Polizeiverordnnng der Regierung zu Wiesbaden
[ 0.6433333158, 0.5033333302, 0.6266666651, 0.3921428621, 1, 0.6600000262, 0.7431250215, 0.9049999714, 0.6750000119, 1, 0.6571428776, 0.6560000181, 0.3975000083, 0.6716666818, 0.5600000024, 0.6485714316, 0.9049999714, 0.7850000262, 0.7655555606, 0.6162499785, 0.7444444299, 0....
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402 Jnvciitarien und RcchmnigSkontrolle. Ein besonderes Kontrollbuch hierzu kann auf Beschluß des Kirchen vorstands cingefiihr twerden, und ist alsdann der Vorsitzende verpflichtet, die Beschlüsse des Kirchcnvorstandes und der Gemeindevertretung unter Angabe der betreffenden Protokollnnmmcr, des Datums und der Boll- zngszeit in dasselbe einzutragen. (Jnstrnkt. vom 30. Mai 1880, III, Art. 13. S. oben S. 157.) Die Führung eines besonderen Protokollbuchs für die Sitzungen der Gemeindevertretung ist zwar nicht gesetzlich vorgc- schricben, empfiehlt sich aber für größere Gemeinden. Die obigen Bc- stimmungen über das Kontrollbuch beziehen sich alsdann auch hierauf. 4. Weiter vorgeschriebene vom Pfarrer zu führende Geschäfts bücher sind: a. das Inventarinm der Kirche, welches den Bestand und die Beschaffenheit des Vermögens der Kirchengemeindc nachweist; b. die Jnvcntarien der Filialkirchen- und Kapellenfonds mit gleicher Einrichtung; c. das Jnvcntarium der Pfarrei, welches das gesamte, für den Unterhalt des Geistlichen bestimmte Vermögen und die mit der Benutzung desselben verbundenen Lasten enthält; ci. das Geschäftsmanual des Pfarrers; und o. die Rechnnngskontrolle desselben, über deren Einrich tung und Führung in der Folge näheres angegeben wird. (Jnstrnkt. v. 30. April 1884, III ad 5. S. oben S. 190.) Nicht vorgeschriebe», aber als empfehlenswert anzusehen ist die Anlage von Familienbüchern, in welche der Pfarrer die Gcmcindc- glicdcr familienweise, mit Notizen über den Lebensgang :c. der einzelnen anlcgt und die ihm zur Übersicht über den Bestand seiner Gemcindc und zur Ausübung der Seelsorge dienen. Da in letzterer Beziehung Bemerkungen Vorkommen können, welche sich für die Öffentlichkeit nicht eignen, so sind solche von dem oben genannten, durch den Kirchcnvorstand geführten Verzeichnis der Gcmcindc- glicdcr, der Matrikel, getrennt zu führen.
[ 0.426666677, 0.6558333039, 0.1733333319, 0.5299999714, 0.8000000119, 0.7129999995, 0.7375000119, 0.8933333158, 0.5249999762, 0.3133333325, 0.7649999857, 0.75, 0.7328571677, 0.7533333302, 0.5749999881, 0.7612500191, 0.6000000238, 0.8033333421, 0.5, 0.5133333206, 0.7027272582, ...
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526 Rechte des Kirchenvermögens. Zweites Kapitel. Dir Rechte des KirchcnvcrinögciiS. Das Kirchenvermögen genießt gewisser Rechte und Vorzüge, deren Wahrung dein Konsistorium übertragen ist. (Minist.-Erl. v. 28. Juni 1879, Lit. I.) a. Korporaticmsrechte. 1. Sowobl die Lokal-, als auch die Centralfonds des Bezirks genießen der Korporationsrechte. Dem Centralkirchcn- und dein Witwen- und Waisenfonds der Geistlichen sind diese mit den Vorzügen der Armenanstaltcn und öffentlichen Stiftungen ausdrücklich erteilt worden, die Lokalfonds besitzen sic von Alters her. Der Fortbestand dieser Rechte ist in der Verfassung des preußischen Staates ausdrücklich anerkannt. (Verf.-Urk. v. 31. Jan. 1850, Art. 13. Nass. Ed. v. 8. April 1818, § 19. Hess. Verw.-Ordn. v. 6. Juni 1832, Art. 29. ff.) 2. Hiernach genießen diese Fonds zugleich alle Vorrechte der Minderjährigen und des Fiskus, und haben daher die Mitglieder der Verwaltung und die Rechner die gleichen Verpflichtungen, wie bei jenen Fondsverwaltungen. Die Fonds haben also die Fähigkeit, Sachen zu erwerben, rechtsgültige Verträge abzuschließen, Kauf- und Tauschgeschäfte vorzunchmcn und dergl. mehr. b. Steuerfreiheit. 1. Von der Gebäude st euer sind befreit: die Kirchen, Kapellen und andern dem öffentlichen Gottesdienst gewidmeten Gebäude falle gottesdienstlichen Gebäude der mit KorporationSrcchtcn versehenen Rcligionsgcmcinschaftcnj, die Dicnsthäuscr der Pfarrgcistlichcn und sonstiger mit geistlichen Funktionen bekleideter Personen [bei* mit Kor- poratiousrcchtcn versehenen Religionsgemeinschaften), ferner der Küster und anderer Diener des öffentlichen Kultus, sowie Gebäude, welche milden Stiftungen angehören und für deren Zwecke unmittelbar benutzt werden. (Gesetz v. 21. Mai 1861. Gcsctz-Samml. S. 317, § 3, pos. 4, 5, 6. König!. Verordn, v. 10. Mai 1867.) 2. Bon Grundsteuer befreit sind: 1. Die Hausgärten der oben genannten Gebäude, deren Flächcn- gchalt 25 Ar (einen Morgen) nicht übersteigt.
[ 0.7599999905, 0.6066666842, 0.8366666436, 0.8394117355, 0.6914285421, 0.7024999857, 0.5633333325, 0.5, 0.7699999809, 0.6131578684, 0.6100000143, 0.7200000286, 0.5557143092, 0.8100000024, 0.6416666508, 0.2700000107, 0.5674999952, 0.6420000196, 0.7142857313, 0.8125, 0.774166643...
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364 Civilstandsgcseh vom 6. Febniar 1875. zirk die Eltern des Kindes, beziehungsweise der Verstorbene ihren Wohnsitz haben oder zuletzt gehabt haben, behufs der Eintragung in das Register zuzufertigen. 8 63. Ist der Schiffer verstorben oder verhindert, so hat der Steuermann die in den 8§ 61 und 62 dem Schiffer aufcrlegtcn Ver pflichtungen zu erfüllen. § 64., Sobald das Schiff in den inländischen Hafen eingelaufcn ist, in welchem es seine Fahrt beendet, ist das Tagebuch der für den Standesbeamten des Hafenorts zuständigen Aufsichtsbehörde vorzulegen. Diese hat beglaubigte Abschrift der i» das Tagebuch eingetragenen Standesurknnde dem Standesbeamten, in dessen Register der Fall ge hört (§ 62), behufs Kontrollicrung der Eintragungen zuzustellen. Siebenter Abschnitt. Berichtigung der Standesregister. 8 65. Die Berichtigung einer Eintragung in dem Standcsrcgistcr kann nur auf Grund gerichtlicher Anordnung erfolgen. Sic geschieht durch Bcischrcibung eines Vermerks am Rande der zu berichtigenden Eintragung. 8 66. Für das Berichtigungsverfahren gelten, insoweit die Landcs- gcsctzc nicht ein anderes bestimmen, die nachstehenden Vorschriften. Die Aufsichtsbehörde hat, wenn ein Antrag auf Berichtigung gestellt wird, oder wenn sie eine solche von Amtswegen für erforderlich erachtet, die Beteiligten zu hören und gceignctcnfalls eine Aufforderung durch ein öffentliches Blatt zu erlassen. Die abgeschlossenen Verhand lungen hat sic demnächst dein Gerichte erster Instanz vorzulegen. Dieses kann noch weitere tatsächliche Aufklärungen veranlassen und gccigncten- falls den Antragsteller auf den Prozeßwcg verweisen. Im übrigen finden die für Sachen der nichtstreitigen Gerichts barkeit geltenden Vorschriften Anwendung. Achter Abschnitt. S ch l n ß b e st i in m n n g c n. 8 67. Ein Geistlicher oder anderer Religionsdiencr, welcher zu den religiösen Feierlichkeiten einer Eheschließung schreitet, bevor ihm nachgewiesen worden ist, daß die Ehe vor dem Standesbeamten ge schlossen sei, wird mit Geldstrafe bis zu dreihundert Mark oder mit Gefängnis bis zu drei Monaten bestraft.
[ 0.426666677, 0.5962499976, 0.5533333421, 0.7749999762, 0.6114285588, 0.8100000024, 0.5649999976, 0.5266666412, 0.7049999833, 0.8366666436, 0.7785714269, 0.7353333235, 0.426666677, 0.75, 0.7639999986, 0.4925000072, 0.5, 0.5525000095, 0.6857143044, 0.5199999809, 0.6933333278, ...
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Einrichtung derselben. 421 3. Kirchenvisitationen, 4. Korrespondenz mit Vorgesetzten Behörden, 5. dcsgl. mit Pfarrern und Lokalbehörden, 6. Gcneralia in geistlichen Angelegenheiten, 7. dcsgl. gemischte Angelegenheiten, 8. Fondsverwaltnng, 9. Lesezirkclsachen, 10. Kirchenverfassungs- und Synodalsachen, 11. Vereinswesen, 12. Laufendes. Varia. II. Abteilung. Lokales der einzelnen Pfarreien und Kirchspiele des Dekanats. Je ein Fach mit 2 Fascikeln: Pfarreiverwaltung und Rechnungswesen rc. III. Abteilung. Die Bücher des Dekanats: 1. das kirchliche Amtsblatt, 2. die Gesetzsammlung, 3. das Reichsgcsctzblatt, welche für das Dekanat unentgeltlich geliefert werden, 4. andere Schriften, 5. das Gcschäftsmanual des Dekanats mit der Dicnstkorrcspondcuz, 6. das Kontrollbuch über Portoauslagcn. 7. Sehr empfiehlt sich die Führung einer Statistik des Dekanats, welche den Dekan in den Stand setzt, sofort Auskunft über mancherlei zu geben. Dieselbe weist für jedes Kirchspiel des Dekanats das folgende nach: a. Personalien des Pfarrers; Bildungsgang; Anstellungen und Familie, b. Gehaltsverhältnisse desselben; c. Personal des Kirchcnvorstands; Stellvertreter des Vorsitzenden; Gcmcindcvcrtrctcr; Synodaldcpnticrte; 4. Lehrer; Organist; Vorsänger; Kirchenrechner und Kirchendiener; 0. Zustand der Gebäulichkeiten; 1. Ortschaften des Kirchspiels; g. Gemeinde-Statistik; Seelcnzahl; Zahl der Taufen, Konfir manden, Kommunikanten, Trauungen; gemischte Ehen; Kindcr- erzichnng aus denselben; 1>. Finanzen des Kirchspiels; 28
[ 0.8209090829, 0.4909999967, 0.4699999988, 1, 0.7900000215, 0.8949999809, 0.769230783, 0.8399999738, 0.7658333182, 0.5488888621, 0.8700000048, 0.6650000215, 0.7099999785, 0.8399999738, 0.8766666651, 0.7214285731, 0.9700000286, 0.5799999833, 0.4600000083, 0.6418181658, 0.796875...
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388 Übersicht über die Beteiligung Nach einem weiteren Ministcrialcrlaß vom 21. April 1882, O I 809, wird durch Verfügung des Konsistoriums vom 11. Dez. 1.882 bestimmt, daß das Schema zu dieser Aufstellung im Konsistorial- bczirk vom Kalenderjahr 1882 au das folgende sein soll: I. Die Zahl der evangelischen Taufen und zwar: A. die Gesamtzahl der evangelischen Taufen; 13. die Zahl der Kinder, welche die Taufe empfangen haben: a. aus rein evangelischen Familien; b. ans Mischehen; c. die Zahl der unehelichen Kinder evangelischer Mutter. II. Die Zahl der evangelischen Trauungen und zwar: A. die Gesamtzahl der evangelischen Trauungen; 13. wie viel betragen hat die Zahl a. der Trauungen rein evangelischer Paare; b. der Trauungen gemischter Paare; 6. in wie viel Fällen bei Trauungen gemischter Paare a. der Bräutigam evangelisch war; b. die Braut evangelisch war. Zur Erläuterung wird bemerkt, daß unter Mischehen nur solche Ehen zu verstehen sind, in denen ein Teil einer nicht evangelischen Religionsgemciuschaft augehört, während zu den rein evangelischen Ehen auch diejenigen zu rechnen sind, in denen beide Teile, sei cs der refor mierten bezw. der lutherischen Kirche oder einer sonstigen evangelischen Denomination angehören. Das statistische Material ist von den Dekanen bis zum 15. Februar jede» Jahres in übersichtlicher Form, nach den ein zelnen Pfarrsprengeln und nach den Kreisen gesondert, unter Beifügung der Berichte der Geistlichen beim Konsistorium cinznrcichen. (K. A. 1882, S. 73). Diese Übersicht wird nach folgendem Formular gegeben:
[ 0.7400000095, 0.5099999905, 0.4399999976, 0.3933333457, 0.5909090638, 0.5674999952, 0.3540000021, 0.7637500167, 0.7450000048, 0.3266666532, 0.823333323, 0.4679999948, 0.5860000253, 1, 1, 0.8849999905, 0.5950000286, 0.6079999804, 0.5644444227, 0.75, 0.6176922917, 0.296666652...
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44 * Der Jerusalems-Verein. 679 3. Die Kollekte zum Besten der Jdiotcnanstalt wird jährlich am Weihnachtsfeste in allen Kirchcngemeinden des Bezirks erhoben. Die Beträge sind an die Dekane abzuführen und von diesen einem jedesmal vom Konsistorium namhaft gemachten Vorstandsmitgliede der Anstalt zu übermitteln. Gleichzeitig haben dieselben dem Konsistorium Über das Ergebnis der Kollekte zu berichten. (Konsist.-Verf. v. 29. Nov. 1873. K. A. < 5 . 81. Konsist.-Verf. v. 14. Nov. 1885. K. 68.) Auch für diese Anstalt wird in der Regel noch eine Hauskollektc bei den Glaubensgenossen des Bezirks durch vom Borstand ausgesendcte Kollektantcn cingesammelt. 4. Der Jerusalems-Verein. 1. Dieser Verein hat sich nach folgendem Statut vom 15. März 1868 konstituiert: 8 1. Unter dem Namen „Jerusalems-Verein" hat sich zu Berlin ein Verein gebildet, um die im Morgenlandc, im Bereiche des evange lischen Bistums zu Jerusalem hcrvorgcrnfcncn deutsch-evangelischen Anstalten nnd Unternehmungen zu unterstützen, zu erweitern und zu vermehren. Der Verein bezweckt demnach, die Vertretung der dcntsch-evangc- lischen Kirche im heiligen Lande durch Sammlungen von Beiträgen zu befördern nnd für die innere und äußere Mission unter den Ein geborenen jener Gebiete nnd den daselbst ansässigen nnd reisenden Deutschen in den bereits gegründeten und noch zu gründenden Pfarreien, Schulen, Krankenanstalten nnd Hospizen thätig zu sein. 8 2. Mitglied des Vereins wird ein jeder, der einen fortlaufenden jährlichen Beitrag zu den Zwecken des Vereins entrichtet. Der Austritt eines Mitgliedes erfolgt durch ausdrückliche Er- klärnng oder stillschweigend, wenn die gezeichneten fortlaufenden Beiträge nicht weiter entrichtet werden. Die Mitglieder des Vereins können ihre Beiträge entweder dem Vereine zur gewissenhaften Verteilung und Verwendung überlassen, oder für einzelne der oben im 8 1 gedachten Anstalten nnd Unternehmungen beisteuern. 8 3. Die Mitglieder des Vereins sind zur Teilnahme an den Generalversammlungen (88 6 — 8) berechtigt.
[ 0.3350000083, 0.5199999809, 0.5199999809, 0.6683333516, 0.3433333337, 1, 0.6800000072, 0.4875000119, 0.7133333087, 0.8299999833, 0.2866666615, 0.5135714412, 0.5299999714, 0.6100000143, 0.4900000095, 0.6326666474, 0.4600000083, 0.5099999905, 0.8762500286, 0.7533333302, 0.57142...
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572 Vollziehung des Etats zu vollziehen und das; »ud an welchem Orte, sowie unter welcher Nummer des Inventars dies geschehen ist, zu bemerken; 2. jeden Ausgabe-Beleg mit dem Atteste über die Notwendigkeit und den Zweck der Arbeiten oder Lieferungen, über guten Bollzng, die Richtigkeit der Zahl-, Maß- und Gewichts-Angaben, der Akkordslöhne und die Angemessenheit der Preis-Ansätze zu versehen; 3. falls sich Arbeiten oder Anschaffungen auf Beschlüsse des Kirchenvorstaudes oder der Gemeindevertretung gründen, oder Ausgaben auf Verfügungen der Oberbehörden vollzogen sind, ist der betreffende Beschluß rcsp. die Verfügung in der Anweisung zu bemerken; 4. über die übrig gebliebenen Bauabfälle rc. oder abgängig gc- wordcucu und ersetzten Jnvcntariatsgegenstäude ist Nachricht zu geben, was aus ihnen geworden ist, und ob sic im Inventar abgeschrieben sind. 4. Wenn die gcuchmigtcu Ausgabekredite nicht ausreichend bc funden werden, so hat der Vorsitzende dem Kirchenvorstand davon recht zeitig Anzeige zu machen, damit über die Nachsnchung von Kredit- Erweiterungen bei der Oberbehörde beraten und beschlossen werde. Da, wo eine Finanzkommission innerhalb des Kirchenvorstandes besteht, würde diese zunächst hierüber zu beraten haben. Die deshalb einzureichenden Gesuche, welchen Kostenrechnungen rc. gceignetenfalls bcizufügen sind, müssen stets den Nachweis der Not wendigkeit und die Angabe enthalten, in welcher Weise die Mittel zur Deckung beschafft werden können; bei verfügbaren Mitteln, ob sic aus Mehreinnahmen, Ersparnissen oder aus den Reservefonds für unvor hergesehene Fälle zu entnehmen sind; bei außerordentlichen Mitteln, ob sic durch Steuererhebung oder durch Anlehen, oder sonst wie beschafft werden müssen. Kreditüberschreitungen, welche die Kirchcnvorstände oder Pfarrer veranlaßt haben, ohne dazu ermächtigt worden zu sein, haben je nach Lage der Sache entweder eine Zuweisung der Mehr-Ausgabe zu Lasten desjenigen, welcher dieselbe beschlossen rcsp. angewiesen hat, oder eine Ahndung im Disziplinarwege zur Folge. (Reg.-Verf. v. 7. Nov. 1870, XVII. K. A. S. 86. Nass. Gcn.-Neg.-Rcskr. v. II. August 1821. Jnstr. z. Kirchenrechnnng, S. 1, A. II.)
[ 0.6866666675, 0.573636353, 0.7666666508, 0.7220000029, 0.3849999905, 0.621999979, 0.4066666663, 0.4250000119, 0.646666646, 0.3400000036, 0.9442856908, 0.7459999919, 0.8920000196, 0.6579999924, 0.6385714412, 0.8283333182, 1, 0.8122222424, 0.8874999881, 0.7811111212, 0.76749998...
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Hessische Bauordnung. 505 II. In Hessen steht die Aufsicht über die geistlichen Gebäude zunächst dem Kirchenvorstande zu; doch ist dem Ortsgcistlichcn außerdem eine Spezialaufsicht darüber übertragen und demselben be sonders cingeschärft, daß er die an der Kirche erforderlichen Repara turen nicht hintansctzen und auf die weniger nötige Ausbesserung seiner Amtswohnung Bedacht nehmen solle. Auch darf kein Pfarrer unter irgend einem Vorwände und bei Vermeidung des Ersatzes und weiterer Strafe eigenmächtig bauen oder abändern. (Geisil. Bauordn. v. 8. Nov. 1779 u. 27. Mai 1820. Org.-Ed. v. 6. Juni 1832, Art. 20.) Die Verbindlichkeit des Bauwesens liegt hier ob entweder 1. dem betreffenden kirchlichen Fonds, oder 2. dem Fiskus, nun staatlichen Patronatsbaufonds, oder 3. der Civilgemeinde, oder 4. anderen Fonds und Privaten. 1. Im ersteren Falle ist vom Kirchenvorstande nach Analogie der oben angeführten Bekanntmachung des Konsistoriums vom 16. Ang. 1880 zu verfahren. Bei Neubauten und solchen Hauptreparaturen, mit welchen wcscnt- lichc Veränderungen in der Konstruktion des Gebäudes verbunden sind, hat das Konsistorium zu verfügen. Dasselbe faßt nach Einziehung von Rissen und Kostenanschlägen durch den Banbeamten und deren Prüfung durch das bautechnische Mitglied der Regierung Entschließung, in welcher Weise das Bau- wesen vorgenommen werden soll. Dieses wird alsdann durch den be treffenden Baubeamten unter Aufsicht der Regierung, welcher die nötigen Fonds zur Disposition zu stellen sind, in Ausführung gebracht. Handelt es sich aber nur um gewöhnliche Reparaturen, so ist die Verfügung darüber, wenn sie im Voranschläge detailliert vorgesehen sind, dem Kirchenvorstande überlassen. Die ansführenden Mitglieder desselben, Kirchmeister und Pfarrer (rcsp. die Baukommission), haben alsdann nach den gegebenen Vorschriften, insbesondere hinsichtlich der zu gebenden Anweisungen, zu verfahren. 2. Wenn der Fiskus, der Patronatsbaufonds, die Baukosten zu bestreiten hat, so sind die Anträge auf Reparaturen u. s. w. nach Maßgabe der Bekanntmachung vom 16. Aug. 1880 au die Regierung zu stellen und wird alsdann das Bauwesen ans gleiche Weise behandelt, wie das Kameralbauwesen.
[ 0.4944444299, 0.8036363721, 0.7833333611, 0.7699999809, 0.7450000048, 0.7783333063, 0.9720000029, 0.4633333385, 0.8637499809, 0.7074999809, 0.7599999905, 0.801818192, 0.5657142997, 0.7862499952, 0.8399999738, 0.6999999881, 0.4466666579, 0.7975000143, 0.8399999738, 0.9466666579,...
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für die Kreissynodalkassen. 599 4. Bürcankosten der Kreissynode und des Synodalvorstandcs. Hierher: Ausgaben für Schreibmaterialien, Druckkosten, Porto, Heizung, Licht, Reinigung des Versammlungslokals, Bedienung und dergl. 5. Gebühren des Rechners, Ersatz von Auslagen desselben. 6. Beiträge zur Bezirkssynodalkasse. 7. Kapitalanlage und Fundusbilanz. 8. Insgemein. VI. Der Rechner hat ein Journal zu führen und in dasselbe alle Einnahmen und alle Ausgaben nach ihrem Vollzüge alsbald cin- Anträgen. Daneben ist von demselben ein nach den vorstehenden Rubriken geordnetes Manual einzurichtcn und ans dem Laufenden zu halten. Eine Abschrift des abgeschlossenen Manuals bildet die Rechnung. VII. Der Rechner muß die Synodalkasse sowohl von seiner eigenen, als von jeder anderen Kasse abgesondert halten. Der Rechner hat längstens zwei Monate nach Ablauf des vom 1. April des einen bis zum 1. April des folgenden Jahres laufenden Rechnungsjahres eine Rechnung zu stellen und mit allen Belegen an den Vorsitzenden des Kreissynodalvorstaudes behufs Veranlassung der Revision durch eine von der Kreissynode zu bestellende Kommission einzusenden. Nach Vollzug dieser Revision ist die Rechnung nebst allen Revisions verhandlungen dem Königlichen Konsistorium zur Einsicht und etwaigen Bemerkungen vorzulegen. Nach § 72, Nr. 5 der Kirchengcmeinde- und Synodal-Ordnuug steht auch der Bezirkssynode die Mitaufsicht über die Verwaltung der Kreissynodalkasscn zu und ist den Requisitionen und Beschlüssen der Bczirkssynode in Ausübung dieser ihrer Befugnis zu entsprechen. VIII. Bei der Revision der Kreissynodalkassenrechnung ist auf richtige und vollständige Nachweisung der verrechneten Beträge zu achten. Bei den Einnahmen müssen die Beiträge der Gemeinden auf Grund von Heblistcn verrechnet werden, welche Nachweisen: die Namen der einzelnen zahlnngspflichtigcn Kirchengemeinden, die Staatsstcncrn, welche dieselben aufbringen und die diesen Stcucrsummeu entsprechen den Beiträge. Diese Heblistcn sind von dem Krcissynodalvorstand, be ziehungsweise von der Kreissynode zu prüfen, hiernächst sind dieselben als richtig anzuerkenncn und die Beiträge sind zur Erhebung zu dckre- 39 *
[ 0.8033333421, 0.5199999809, 0.5878947377, 0.7566666603, 1, 0.5975000262, 0.6533333063, 0.8190909028, 0.5766666532, 0.7033333182, 0.6205555797, 0.9024999738, 0.5874999762, 0.8766666651, 0.8663157821, 0.5641666651, 0.6449999809, 0.7900000215, 0.7250000238, 0.7722222209, 0.66000...
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Hauptverein Wiesbaden. 689 ihm die Rechte einer juristischen Person verliehen. (Allerh. Kabinetts- ordre v. 16. Juni 1884.) Dos Protektorat über denselben hat Kaiser Wilhelm am l. Angnst 1884 übernommen. 2. Für den Regierungsbezirk Wiesbaden hat sich 1884 ein besonderer Haupt-Verein dieser Stiftung gebildet, der sich in Zwcig- vereine in den einzelnen Dekanaten und Ortsvereine gliedert. Die statutenmäßige Einrichtung des Hauptvereins Wiesbaden ist folgende: 1. Mitglied des Vereins ist jeder, der jährlich einen Beitrag von mindestens 1 M. oder eine einmalige Zuwendung von mindestens 100 M. bezahlt hat. Von Freunden des Vereins werden geringere Gaben gern angenommen. 2. Der Verein gliedert sich in Kreis- und Ortsvereinc, welche ihre Organisation nach Maßgabe des Hauptstatnts selbst be stimmen und von einem ans I Personen bcstchendeil Vorstand ge leitet werden. 3. Der Verein hat seinen Sitz in Wiesbaden, wird durch einen Vorstand von 15 Personen geleitet, von welchen mindestens 5 iil Wiesbaden wohnen müssen, insbesondere der vom Vorstand erwählte Vorsitzende, sein Stellvertreter, der Schriftführer und Rechner. Ein Drittel des Vorstandes scheidet jährlich ans; die Ausscheidenden sind erst nach 3 Jahren wieder wählbar. Der Vorstand regelt seine Thätig- kcit durch eine Geschäftsordnung. 4. Die Generalversammlung besteht ans den Deputierten der Kreis- und Ortsvereine und tritt ordentlicher Weise jährlich im Laufe der Monate Februar bis April zusammen. Sie besorgt die Vor standswahl, Rechenschaftsbericht, Prüfung der Rechnung, Unterstützungen, Wahl der Vertreter für die Versammlungen des deutschen Gesamtvereins und Anträge des Vorstands, wie der Kreis- und Ortsvereine. Außer ordentliche Generalversammlungen können auf Anordnung des Vorstands jederzeit, und müssen auf Antrag von mindestens 6 Kreis- oder Orts vereinen erfolgen. 5. Statutcnveränderungen und Auflösung des Vereins können nur durch 2 h Majorität beschlossen worden. Im Fall der Anf- lösnng beschließt die letzte Generalversammlung über die Verwendung des Vermögens.
[ 0.5827272534, 0.4769999981, 0.75, 0.573333323, 0.473333329, 0.5766666532, 0.8880000114, 0.790833354, 0.6000000238, 0.6719999909, 0.6924999952, 0.6150000095, 0.8679999709, 0.8999999762, 0.8999999762, 0.8199999928, 0.7599999905, 0.7233333588, 0.7890909314, 0.5849999785, 0.77777...
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714 Berichtigungen und Zusätze. 4. Dic Zwangsvollstreckung ist unter Vorlegung der Rest liste und der für vollstreckbar erklärten Heberolle beim Kreislandrate zn bean tragen. Die Vollziehungsbeamten haben auf dic in dein Tarif zu der Verordnung vom 7. September 1879 festgesetzten Gebühren Anspruch. 5. Dic Zwangsvollstreckung erfolgt unbeschadet des Rekla- mationsvcrfahrcns. 6. Reklamationen (§8 1 und 3 des Gesetzes vom 18. Juni 1840) sind binnen einer dreimonatlichen Ansschlußfrist, vom Tage der Offenlegung der Heberolle, Lczw. der besonderen Benachrichtigung der Verpflichteten (Nr. 2) an, zulässig. Über dieselben entscheidet der Kirchen vorstand. Gegen dessen ablehnenden Bescheid steht dem Reklamanten binnen einer sechswöchentlichen Ansschlußfrist, vom Tage der Zustellung des Bescheides an, der Rekurs an dic Vorgesetzten Behörden zu. Der selbe ist an das Konsistorium einzureichen und von diesem mittelst gut achtlicher Äußerung alsbald an den Regierungspräsidenten abzngebcn, welcher dic erforderliche Entscheidung zu treffen hat. Gegen dic Ent scheidung des Regierungspräsidenten steht beiden Teilen binnen gleicher Frist der Rekurs an den Obcrpräsidentcn offen, welcher gleichfalls beim Konsistorium anzubringen ist. Der Oberpräsident entscheidet endgültig. 7. Einwendungen, welche nur vermeintliche Mängel des Zwangs verfahrens (§ 2 Abs. 2 der Verordnung vom 7. September 1879, Ges.-Samml. S. ö>91) oder dic angebliche Unzulässigkeit der Zwangs vollstreckung wegen nachgcwiesener Berichtigung des bcizntrcibcndcn Geldbetrages oder wegen erteilter Fristbewilligung (§ 25 a. a. O.) betreffen, sind unmittelbar an dic dem Vollstrcünngsbeamten Vorgesetzte staatliche Dienstbehörde zu richten. Dieser Erlaß ist durch das Amtsblatt der Regierung und das kirchliche Gesetz- und Verordnungsblatt zur öffentlichen Kenntnis zu bringen. Berlin, den 13. November 1886. Ministerium der geistlichen :c. Angelegenheiten. (K. A. S. 69.)
[ 0.5133333206, 0.5735714436, 0.1599999964, 0.5687500238, 0.5099999905, 0.4333333373, 0.5378947258, 0.7233333588, 0.5659999847, 0.7344444394, 0.5, 0.6650000215, 0.6779999733, 0.4033333361, 0.5299999714, 0.7400000095, 0.7453846335, 0.5933333039, 0.8388888836, 0.8374999762, 0.653...
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512 Die Kirchenstühle. hingewicsen und ihr zugleich die Berechtigung erteilt, dasselbe für das bürgerliche Geläute mitzubeuutzen. (Nass. Ed. v. 5. Juni 1816, 8 13,) 2. Da, wo die Kirchenglockeu auch zum bürgerlichen und polizei lichen Läuten benutzt werden, steht es den Bürgermeistern und OrtS- bchördcn nicht zu, zu anderen als polizeilichen Zwecken über dieselben zu verfügen. Auch wo in Hessen Turm und Glocken im Eigentum der bürgerlichen Gemeinde stehen, kommt die Verfügung über die Kirchcn- glockcu zu Kultuszwecken lediglich der kirchlichen Behörde, zunächst dem Kirchenvorstande zu. (Urteil d. Großh. Hess. Landger. zu Mainz, II. Civilkainmer v. 16. Dez. 1880.) 3. Die Airchenstühle. 1. Diese werden in Nassau als Gemeingut der Kirche betrachtet, und steht der Zutritt jedem Kirchengliede offen. Die Einrichtung findet hier nicht mehr statt, daß solche au einzelne Pfarrgeuosseu gegen Ent richtung einer Gcldabgabc an den Kirchenfonds verkauft werden. Wo aber von früherer Zeit her die Gemeindeglieder Eigentumsrechte an Kirchcnstühlcn erworben haben, sollen sic ihnen belassen und in soweit geschont werden, daß die Vererbung solcher Stühle nach Umständen auch ferner statthaft bleibt. Wo sic aber erledigt werden, bleiben sie für jedes Kirchenglicd offen. (Nass. Gen.-Reg-.Reskr. v. 17. Dez. 1818 u. 20. Dez. 1819. Wo kein besonderes Eigentumsrecht besteht, haben die Kirchcn- vorstände für die Erhaltung guter Ordnung im Gottesdienste auch durch Zuweisung der Sitze je nach der Lokalität und den Wünschen der Kirchengemeinde Sorge zu tragen. Auch ist denselben die allmähliche Entfernung abgesonderter, mit Gitterwerk verschlossener und gesperrter Sitze für einzelne Stände zur Angelegenheit gemacht. In streitigen Fällen steht die Entscheidung hierüber dem Kon sistorium zu. (Nass. Gen.-Reg.-Reskr. v. 12. Dez. 1819. Preuß. Dicnst-Jnstrnkt. f. d. Konsist. v. 23. Okt. 1817, § 2, 2. S. oben S. 215 u. 220.) 2. In Hessen besteht verschiedene Übung darin, daß in manchen Kirchen alle Sitze freigegeben sind und nur eine Absonderung der Geschlechter stattfindet, in anderen sämtliche Sitze Eigentum von Fa-
[ 0.7233333588, 0.7566666603, 0.6478571296, 0.8100000024, 0.8000000119, 0.8166666627, 0.4774999917, 0.3866666555, 0.6558333039, 0.7574999928, 0.7624999881, 0.7166666389, 0.5133333206, 0.7554545403, 0.7785714269, 0.8564285636, 0.7749999762, 0.7266666889, 0.6650000215, 1, 0.53250...
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264 Ordination. Dieselbe hat folgende je nach der Art der Stellenbcsctznng modi fizierte Form: Ernennungs-Urkunde für den zum Pfarrer der evangelischen Gemeinde zu a. Auf Grund der an durch die vereinigten kirchlichen Gcmcindcvrganc gcthätigtcn, von uns bestätigten Wahl ernennen wir den b. Auf Grund der hier angebefteten Präsentations-Urkunde ernennen wir den c. Wir ernennen den hierdurch zum Pfarr .... der evangel. Gemeinde zu und weisen denselben zugleich vom ab in die mit dieser Stelle verbundenen kompetenzmäßigen Einkünfte und Gerechtsamen ein. Wir thun dies in der Zuversicht, daß derselbe in Untcrthänig- keit gegen Se. Majestät den König und im Gehorsam gegen alle staat lichen und kirchlichen Ordnungen und Gesetze sich auf diesen Stellen in jeder Hinsicht als ein rechtschaffner Diener Jesu Christi und seiner Kirche und pflichttreuer Hirte der ihm anvcrtrauten Gemeinde erweisen ivcrdc, und wünschen ihm zu seiner Amtsführung den Gnadenbeistand und Segen Gottes. Zn seiner Legitimation erteilen wir ihm diese mit unser»! Siegel und der gewöhnlichen Unterschrift versehene Ernennungsurkunde. c. Ordination. 1. Die Ordination des Kandidaten geht seiner ersten Einführung ins Amt voraus, und sein Dienstalter wird vom Zeitpunkt der Ordi nation an berechnet, sofern er nicht zuvor in einem öffentlichen Schul amte fest angestellt war. So lange er seiner Militärpflicht nicht genügt hat, resp. zum Militärdienste für untauglich nicht erklärt worden ist, kann ihm die Ordination nicht erteilt werden. (K.-G. u. S.-O., 8 51. Reg.-Berf. v. 5. Nov. 1884, K. A. 69.) Die Ordination ist diejenige gottesdienstliche Handlung, wodurch sich der Ordinand zu treuer, gewissenhafter Erfüllung des geistlichen Amtes verpflichtet und durch Handauflegung zum Diener der evange lischen Kirche geordnet und bestätigt wird. 2. Die Anordnung der Ordination trifft das Konsistorium und zwar in der Regel nicht eher, als bis der Kandidat wirklich an-
[ 0.4199999869, 0.6163636446, 0.8824999928, 0.6000000238, 0.5112500191, 0.6349999905, 0.3874999881, 0.5066666603, 0.6166666746, 0.6200000048, 0.7018749714, 0.4724999964, 0.8725000024, 0.6340000033, 0.7338888645, 0.7133333087, 0.8066666722, 0.8299999833, 0.7628571391, 0.9599999785...
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Dic Bczirkssynodalkassc. 601 3. Zur besonderen Ncichachtung bei Verwaltung der Kreissynodal- kasse ist vom Konsistorium auf Beschluß einer Plenarsitzung desselben, der die Mitglieder des Bezirkssyuodalausschusses beiwohnten, folgende Verfügung erlassen: Den Vorständen der Kreissynoden tvird möglichste Sparsamkeit, namentlich in Hinsicht der Kasscnverwaltung empfohlen. Den Kreis- synodalkassen fließen die Einnahmen in großen Beträgen, — von welche» überdies die Kirchenrechner bereits Hebgebühren bezogen haben,— zu; die zu cffektuiercndcn Ausgaben aber sind einfach und leicht zu voll ziehen, daher die Rechner dieser Kassen sich mit einer mäßigen Ver gütung genügen lassen können. Die Kreissynode», welche nach Nr. II der Verwaltnngsordnung von 1883 (K. A. S. 39) die Rechner zu ernennen und ihre Vergütung zu bestimmen haben, werden bei Fest setzung des Gebührensatzes der Rechner diesen Verhältnissen dic gebührende Beachtung schenken. Es würde auch nicht beanstandet werden, wenn sich dic Synoden, bczw. deren Vorstände mit den Rechnern wegen Gc- währung einer fixen Vergütung anstatt der Prozcntgebühren verständigen wollten. (Konsist.-Verf. v. 21. Juni 1883. K. A. 47.) b. Bezirkssynodalkasse. Die Einrichtung einer Bczirkssynodalkasse ist durch die Organisation und Wirksamkeit der Bezirkssynode erfordert. I. Dieselbe hat die Kosten der Bezirkssynodc und die durch deren Wirksamkeit noch weiter veranlaßten Ausgaben zu bestreiten. Sie wird gebildet durch Beiträge der Krcissynodalkasscn nach Maßgabe der von der Bezirkssynode unter Zustimmung des Konsistoriums aufgcstclltcn Matrikel. Die Verwaltung derselben wird unter Aufsicht der Synode durch deren Vorstand und einen von ihr zu bestellenden Synodalrcchner geführt. (K.-G.- u. S.-O., tz 76 u. 77.) Hieraus erhalten die Mitglieder der Bezirkssynode, des Bezirks- synodal-Vorstandes und Ausschusses während ihrer Teilnahme an der Synode, an den Sitzungen der Vorstände und Ausschüsse und bei Ausübung dienstlicher Geschäfte: Tagegelder im Betrag von 10 Mark täglich und Reisekosten gleich den Kreissynodalmitglicdern. Dic von der Synode zur Teilnahme an den Amtsprüfungen der Geist lichen abgesendctcn Mitglieder der Synode erhalten dieselben Tagegelder und Reisekosten wie die Mitglieder der Bezirkssynode. (K.-G.- u. S.-O., § 79.)
[ 0.7133333087, 0.5375000238, 0.473333329, 1, 0.3799999952, 0.7549999952, 0.6433333158, 0.6299999952, 0.503000021, 0.8299999833, 0.7369230986, 0.6560000181, 0.8199999928, 0.6666666865, 0.7658333182, 0.4866666794, 0.7212499976, 0.8640000224, 0.6230769157, 0.6589999795, 0.4966666...
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366 Civilstandsgcsctz vom 6. Februar 1875. Berechtigung und Verpflichtung, über die bis zur Wirksamkeit dieses Gesetzes eingetragenen Geburten, Heiraten und Sterbefälle Zeugnisse zu erteilen. 8 74. Unberührt bleiben die landesgesetzlichcn Vorschriften, welche 1. Geistlichen und Kirchendienern aus Anlaß der Einführung der bürgerlichen Standesregister und der bürgerlichen Form der Eheschließung einen Anspruch auf Entschädigung gewähren; - 2 . bestimmten Personen die Pflicht zu Anzeigen von Geburts- und Todesfällen auferlegen. Wo die Zulässigkeit der Ehe nach den bestehenden Landcsgcsctzen von einem Aufgebote abhängig ist, welches durch andere bürgerliche Beamte als die Standesbeamten vollzogen wird, vertritt dieses die Stelle des von den Standesbeamten anzuordnenden Aufgebots. § 75. Innerhalb solcher Grenzpfarreien, deren Bezirk sich in das Ausland erstreckt, bleibt das bestehende Recht für die Beurkundung derjenigen Geburten und Sterbefälle, sowie für die Form und Be urkundung derjenigen Eheschließungen maßgebend, für welche ein Standesbeamter nach den Vorschriften dieses Gesetzes nicht zuständig, dagegen nach dem bestehenden Recht die Zuständigkeit des Geistlichen begründet ist. Im Geltungsgebiet des preußischen Gesetzes vom 9. März 1874 ist unter dem bestehenden Recht dasjenige Recht zu verstehen, welches vor dem Inkrafttreten jenes Gesetzes maßgebend war. 8 76. In streitigen Ehe- und Vcrlöbnissachcn sind die bürger lichen Gerichte ausschließlich zuständig. Eine geistliche oder eine durch die Zugehörigkeit zu einem Glaubensbekenntnis bedingte Gerichtsbarkeit findet nicht statt. 8 77. Wenn nach dem bisherigen Rechte auf beständige Trennung der Ehegatten von Tisch und Bett zu erkennen sein würde, ist fortan die Auflösung des Bandes der Ehe anszusprechen. Ist vor dem Tage, an welchem dieses Gesetz in kraft tritt, auf beständige Trennung von Tisch und Bett erkannt worden, so kann, wenn eine Wiedervereinigung der getrennten Ehegatten nicht stattgc- funden hat, jeder derselben auf Grund des ergangenen Urteils die Auflösung des Bandes der Ehe im ordentlichen Prozeßverfahren be antragen.
[ 0.8733333349, 0.5805882215, 0.5566666722, 0.9300000072, 0.5585714579, 0.9779999852, 0.5708333254, 0.6700000167, 0.5857142806, 0.5249999762, 0.6666666865, 0.7733333111, 0.9766666889, 0.8399999738, 0.7200000286, 0.7012500167, 0.6838461757, 0.6777777672, 0.6837499738, 0.6233333349...
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Die Amtswohnung. 429 Die Hauptreparaturen fallen auch dann dem Kirchenfonds (rcsp. anderen unterhaltnngspflichtigen Kassen) zur Last, während der Miet vertrag sich darüber aussprechen muß, ob der Pfarrer oder der Pächter die inquilinischen Schuldigkeiten zu tragen hat. Für die Erfüllung derselben bleibt immer der Pfarrer verantwortlich. Der Mietkontrakt muß in Nassau, wenn das Objekt 85 Mark übersteigt oder die Miete länger als ein Jahr dauert, der Ratifikation des Dekans unterlegt werden. 2. Die hessische Ordnung bestimmt, daß über diese Gebäulich keiten besondere Jnvcntarieu aufgestellt werden, welche eine genaue Darstellung ihres Zustandes liefern. Dieselben sind mit Bemerkungen des Zn- und Abgangs fortzuführen und besonders bei Dienstwechseln und sonstigen Erledigungen der Wohnung gehörig zu vergleichen. In Nassau stehen sie im Jnventarium der Pfarrei mitverzeichnet und ist dabei ebenso zu verfahren. Der Kirchenvorstand hat den Zustand dieser Gebäude zu über wachen und jährlich eine Revision derselben vorzunehmen. Bei Kirchen- visitatiouen wird derselbe untersucht. (Nass. Ed. vom 8. April 1818, 8 14. Hess. G. Bauordn. v. 27. Mai 1820, Nr. 19—23. Jnstrukt. v. 30. März 1880. S. oben S. 151. Jnstrukt. v. 3. April 1884, III 5. S. oben S. 187.) Wird eine Wohnung vakant, so hat der abgchende Bewohner oder dessen Erben für die Ablieferung derselben nach dem Inhalte des Inventars zu haften. Der Kirchenvorstand, bei vom Staate zu unter haltenden Gebäuden in Verbindung mit dem Baubeamten, soll deshalb den Zustand der Wohnung bei eintretender Erledigung genau ausmittcln. Dieselbe wird von ihin an den neuen Bewohner nach dem Inventar übergeben, welcher alsdann die Richtigkeit des Inventars durch Namcns- unterschrift anerkennt und seinerseits alles wieder ebenso abzuliefern hat. Vernachlässigungen der Jnquilinitäten werden ans Kosten des früheren Bewohners abgcstellt, sofern der neue Bewohner binnen 4 Wochen Anzeige davon macht, andernfalls geht die Verbindlichkeit zur Herstellung ans ihn über. (Nass. Bauvcrw.-Ordn. v. 2. Okt. 1858, § 8. Nass. Vcrordn.-Blatt, S. 187. Hess. G. Bauordnung, 8 20. Nass. Gcn.- Rcg.-Reskr. v. 3. Dezember 1825.)
[ 0.6666666865, 0.7991666794, 0.4066666663, 0.7933333516, 0.6793749928, 0.3249999881, 0.4675000012, 0.3000000119, 0.6299999952, 0.7266666889, 0.8033333421, 0.6285714507, 0.7504166961, 0.5871428847, 0.8133333325, 0.6919999719, 0.9057142735, 0.6433333158, 1, 0.7271428704, 0.81999...
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394 Formular der Tabelle I ■ betreffend den Umfang und die Einrichtungen der Kirchenkrcise in der evangelischen Landeskirche in den neueren
[ 0.7733333111, 0.4637500048, 0.3433333337, 0.8342857361, 1, 0.3300000131, 0.4090000093, 0.2899999917, 0.5916666389, 0.6566666961, 0.7666666508, 0.5715384483, 0.4966666698, 0.7492307425, 0.6349999905, 0.8500000238, 0.6700000167, 0.7458333373, 1, 0.6133333445, 0.5214285851 ]
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302 Llallhafligkeil der Trauung. andere Teil bisher angehört hat, oder in welcher sie als Eheleute zu erst ihren Wohnsitz nehmen wollen. Ein nicht zuständiger Geistlicher bedarf zur Bornahine einer Trauung des Erlaubnisscheines eines der zuständigen Geistlichen. Zur Verrichtung einer Trauung von Ange hörigen der Militärgemeinde durch einen anderen Geistlichen ist nach den Vorschriften der Militärkirchenordnung ein Erlaubnisschein dcS zu ständigen Militärgeistlichcn erforderlich, welcher von diesem unentgeltlich auszustellen ist. (Atlcrh. Erl. v. 30. Scpt. 187ö. X. A. S. 01.) Im Falle unmittelbarer Todesgefahr eines der Beteiligten, oder wenn ein zuständiger Geistlicher nicht vorhanden ist, ist jeder evan gelische Geistliche zur Vornahme der Trauung berechtigt. 6. Die Trauung ist nicht statthaft: 1. wenn keiner der eheschließenden Teile der evangelischen Kirche angehört; 2. bei Eben zwischen Christen und Nichtchristen. Sie kann versagt werden: 1. wenn bei Mischehen der evangelische Teil vor Eingehung der Ehe die Erziehung sämtlicher Kinder in der römisch-katholischen oder einer anderen nicht evangelischen Religionsgemeinschaft zngcsagt hat; 2 . wenn ein Teil durch seine Schuld geschieden worden ist und seine Wicderverchelichung der Gemeinde zu schwerem Ärgernis gereicht. Wird die Zulässigkeit der Trauung auf Grund des Vorstehenden vom Geistlichen oder einem Kirchenvorsteher beanstandet, so ist hierüber binnen 8 Tagen die Entscheidung des Kirchenvorstandes hcrbciznführcn. Der Geistliche, jeder der Kirchcnvorsteher und jeder der die Trauung Nachsuchcndcn kann gegen die Entscheidung des Kirchcnvor- standes die Beschwerde an die Krcissynode bezw. deren Vorstand, gegen die Entscheidung der Kreissynode oder des Synodalvorstandes die Be schwerde an das Konsistorium verfolgen, bei dessen Entscheidung die Mitglieder des Synodalausschusses Mitwirken. Diese Entscheidung ist endgiltig. Die Erhebung der Beschwerde ist an eine Frist von 14 Tagen gebunden, von der Eröffnung der angefochtenen Entscheidung an ge rechnet. Die Einlegung der Beschwerde erfolgt bei dem Vorsitzenden
[ 0.5199999809, 0.3100000024, 0.2833333313, 0.71875, 0.5916666389, 0.7574999928, 0.7549999952, 0.4724999964, 0.6150000095, 0.5550000072, 0.6449999809, 0.5842857361, 1, 0.7533333302, 0.5037500262, 0.2349999994, 0.8824999928, 0.8019999862, 0.8487499952, 0.6616666913, 0.5214285851...
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576 Register der Zahlungsanweisungen und 2, Der Pfarrer hat ein R e g i st c r s e i u c r Z ah lnng s a u w cif» 11 g c n zu führe». Dasselbe enthält a. Monat und Tag, d. Beschreibung der Rubrik des Voranschlags und der darauf gegebenen Zahlungsanweisungen, c. den Geldbetrag der letzteren. In diesem Register wird für jede Ausgaberubrik so viel Raum vorgesehen, als wahrscheinlich nötig ist. Unter jeder Rubrik wird die int Voranschlag dafür bewilligte Summe eingeschrieben und bleiben diejenigen Rubriken int Register ganz weg, für welche nichts vorgesehen ist. Die bereits angewiesenen Beträge werden vor der Linie mit ihren Summen angemerkt. Tritt der Fall ein, daß für eine Rubrik, für welche kein Kredit vorgesehen ist, eine Ausgabe angewiesen und ans dein Reservefonds bestritten wird, so muß diese Rubrik nachträglich am Schluß des Registers angeführt und die zur Zahlung angewiesene Ausgabe bemerkt werden. Das Register ist durchlaufend zu paginieren und für jedes Rechnungsjahr ein besonderes anzulegen. Jede Zahlungsanweisung ist sofort in das Register einzutragcn und mit der Seitenzahl, wo dies geschehen ist, zu versehen. Wo der Kredit für eine Rubrik nicht hin reicht, um den Kostenbetrag daraus allein zu bestreiten, da wird zwar im Register der ganze Kostenbetrag unter der betreffenden Rubrik als angewiesen eingetragen, cs wird aber das Fehlende aus dem Reserve fonds genommen und in dein Register das Erforderliche unter der be treffenden Rubrik sowohl, als unter der Rubrik „Reservefonds" bemerkt. (Hess. Minist.-Vcrf. v. 24. Mai 1836.) 3. Über die unständigen Einnahmen des Lokal-Kirchen-, Stiftnngs- nnd Schnlfonds werden außerdem Kontrollbücher geführt. Diese Kontrolle ist ein gebundenes Buch, welches dnrchpaginicrt ist, und wird dazu ein gedrucktes Formnlarpapier verwendet. Für jeden Fonds wird ein besonderes Kontrollbuch angelegt. Die unstän digen Einnahmen müssen dergestalt hier eingeschrieben werden, daß deutlich daraus zu ersehen ist, wann und wofür sic entstanden sind und in welches Rechnungsjahr sie gehören. Die Kosten zum Formular der Kontrollbücher sind vom betreffenden Fonds zu bestreiten. Dasselbe
[ 0.5099999905, 0.5362499952, 0.5266666412, 0.5968421102, 0.2866666615, 0.5299999714, 0.5133333206, 0.462857157, 0.3766666651, 1, 0.2599999905, 0.4300000072, 0.5500000119, 1, 0.6899999976, 0.7300000191, 0.5299999714, 1, 0.3799999952, 1, 0.3000000119, 0.6499999762, 0.6600000...
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Prüfung pro ministerio. 251 späteren Prüfungsterminc den Nachweis beifügen, das; er sich inzwischen der Ergänzung seiner Studien gewidmet und einen seinem Berufe ent sprechenden Wandel geführt hat. tz 7. Die zweite Prüfung (examen pro ministerio) soll er mitteln, ob cs den Kandidaten gelungen ist, durch fortgesetztes theologisches Studium und insbesondere durch die Teilnahme an den wisscnschaft- lichen Arbeiten und an den Übungen des theologischen Seminars zu Herborn die für das geistliche Amt erforderliche Befähigung zu erlange». Die Prüfung erstreckt sich über folgende Hauptgcgenstände: 1. Exegese des alten und neuen Testaments, 2. Bibelknndc, beziehungsweise biblische Theologie, 3. Dogmatik und Symbolik, 4. Ethik, 5. Kirchen- und Dogmcngcschichtc, 0. Praktische Theologie (Homiletik, Katechetik, Liturgik und Pastorat- thcologie), 7. Kirchenrccht, insbesondere des Kousistorialbczirks Wiesbaden, 8. Pädagogik, Schulkunde, insbesondere auch Bekanntschaft niit den im Regierungsbezirk Wiesbaden bestehenden Einrichtungen und gesetzlichen Bestimmungen. tz 8. Die Kandidaten haben in der Regel sich zwei Semester hindurch an den Übungen des theologischen Seminars in Herborn zu beteiligen. Am Schlüsse des zweiten Semesters reichen dieselben durch den ersten Professor des Seminars ihre Meldung zur Prüfung pro ministerio bei dem Konsistorium ein. Der erste Professor begleitet diese Meldung mit einem Zeugnis über Sitten und Fleiß des Kandidaten. Kandidaten, welche sich nicht sogleich am Schlüsse des Herborner Scminarknrses der zweiten Prüfung unterziehen wollen, sondern sich erst später zur Prüfung melden, haben ihre Meldung an das Kon sistorium durch den Dekan ihres Wohnorts einzureichen und ihrem Gesuche beizufügen: 1. das Zeugnis über die bestandene Prüfung pro liceutia conciouaudi, 2. eine Darstellung des Studicngangcs und der Beschäftigung seit-der ersten Prüfung,
[ 0.5485714078, 0.4066666663, 0.6154545546, 0.8733333349, 0.8500000238, 0.7606666684, 0.5899999738, 0.9462500215, 0.6988888979, 0.4499999881, 0.625, 0.9850000143, 0.8370000124, 0.4866666794, 0.7400000095, 0.7633333206, 0.6842857003, 0.8675000072, 0.6633333564, 0.6000000238, 0.5...
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360 Civilstandsgesetz vom 6. Februar 1875. Vierter Abschnitt. Form und Beurkundung der Eheschließung. 8 41. Innerhalb des Gebietes des Deutschen Reichs kann eine Ehe rechtsgültig nur vor dem Standesbeamten geschlossen werden. 8 42. Zuständig ist der Standesbeamte, in dessen Bezirk einer der Verlobten seinen Wohnsitz hat oder sich gewöhnlich aufhält. Unter mehreren zuständigen Standesbeamten haben die Verlobten die Wahl. Eine nach den Vorschriften dieses Gesetzes geschlossene Ehe kann nicht aus dem Grunde angcfochtcn werden, weil der Standesbeamte nicht der zuständige gewesen ist. § 43. Aus schriftliche Ermächtigung des zuständigen Standes beamten darf die Eheschließung auch vor dem Standesbeamten eines anderen Orts stattfinden. 8 44. Der Eheschließung soll ein Aufgebot vorhergehen. Für die Anordnung desselben ist jeder Standesbeamte zuständig, vor welchem nach 8 42 Abs. 1 die Ehe geschlossen werden kann. 8 4ö. Vor Anordnung des Aufgebots sind dem Standesbeamten (8 44) die zur Eheschließung gesetzlich notwendigen Erfordernisse als vorhanden nachzuweisen. Insbesondere haben die Verlobten in beglaubigter Form beizu bringen : 1. ihre Geburtsurkunden; 2. die zustimmende Erklärung derjenigen, deren Einwilligung nach dem Gesetze erforderlich ist. Der Beamte kann die Beibringung dieser Urkunden erlassen, wenn ihm die Thatsachen, welche durch dieselben fcstgcstcllt werden sollen, persönlich bekannt oder sonst glaubhaft nachgcwiescn sind. Auch kann er von unbedeutenden Abweichungen in den Urkunden, beispiels weise von einer verschiedenen Schreibart der Namen oder einer Ver schiedenheit der Vornamen absehe», wenn in anderer Weise die Per sönlichkeit der Beteiligten fcstgcstcllt wird. Der Beamte ist berechtigt, den Verlobten die eidesstattliche Ver sicherung über die Nichtigkeit der Thatsachen abzunehmen, welche durch die vorliegenden Urkunden oder die sonst beigebrachten Beweismittel ihm nicht als hinreichend festgestcllt erscheinen. 8 46. Das Aufgebot ist bekannt zu machen:
[ 0.9066666961, 0.4858823419, 0.7766666412, 0.8899999857, 0.4985714257, 0.8859999776, 0.6028571725, 0.5989999771, 0.3174999952, 0.3600000143, 0.6227272749, 0.6633333564, 0.6314285994, 0.2199999988, 0.896666646, 0.5422222018, 1, 0.5962499976, 0.5699999928, 0.7200000286, 0.774999...
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Der Verein der Gustav-Adolf-Stisttmg. 667 Demselben ist seit 1872 eine jährlich am Reformationsfest zu erhebende Kirchenkollekte in allen Gemeinden des Bezirks bewilligt, welche am Sonntage zuvor der Gemeinde bekannt zu machen ist. Der Ertrag derselben wird den Rechnern der Zweigvereine zur Abgabe an den Rechner des Hauptvereins übermittelt. Über Ertrag und Absendung haben die Geistlichen bis zum 15. November an die Dekane zu be richten, und diese sollen dem Konsistorium ihre berichtlichen Zusammen stellungen hierüber bis zum 1. Dezember einreichen. (Konsist.-Berf. v. 10. Okt. 1872. K. A. S. 53. Desgl. v. 26. Sept. 1885. K. A. S. 45. Minist.-Berf. v. 26. August 1879.) Außerdem erhebt dieser Verein eine jährliche Hauskollekte bei allen Kirchenmitgliedern des Bezirks, für welche er jedoch jedesmal die staatliche Erlaubnis nachzusuchen hat. 2. Er übt seine Thätigkeit in Gemäßheit seiner Statuten in folgender Weise: 1. DerHauptvcrein Wiesbaden derGnstav-Adolf-Stiftnng bildet ein Glied des evangelischen Gesamtvereins auf Grund der Statuten desselben und erstreckt sich ans alle Dekanate des Kousistorial- bezirks. 2. Den Zweck des Gesamtvereins, die Not der Glaubensgenossen, welche der Mittel des kirchlichen Lebens entbehren und deshalb in Gefahr stehen, der evangelischen Kirche verloren zu gehen, innerhalb und außerhalb Deutschlands nach alten Kräften zu heben, sucht der Hauptverein dadurch zu erfüllen, daß er den betreffenden Gemeinden zu allem, was zur Gründung und Erhaltung eines kirchlichen Gemeindewesens gehört, mit Rat und That behülflich ist. 3. Mitglied ist jeder evangelische Christ, der einen jährlichen Beitrag gicbt oder sonst für die Bereinszwecke mitwirkt. Er hat das Recht, an den Vereinsversammlungen teilzunehmen und dort seine An sichten und Wünsche über Vereinsangelegenheiten vorzutragen. 4. Der Hauptverein gliedert sich in Zweigvereine, nach Deka naten, und diese umfassen die Kirchspielsvereine. 5. Der Hauptverein ordnet seine Angelegenheiten selbst durch Be schlüsse der Hauptvereinsversammlung. 6. Die jährliche Hauptvereinsversammlung findet am Mittwoch
[ 0.5233333111, 0.4600000083, 0.3733333349, 0.4786363542, 0.7233333588, 0.7866666913, 0.8399999738, 0.5525000095, 0.7624999881, 0.8274999857, 0.8025000095, 0.6999999881, 0.7087500095, 0.6800000072, 0.5822222233, 0.7446666956, 0.4850000143, 0.6480000019, 0.5833333135, 0.7733333111...
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662 Grundsätze bcr kirchlichen Armenpflege. Es blcibt frei, dem Gemeinde-Diakonat nach Bedürfnis und Gelegenheit noch andere helfende Kräfte zuzugesellen, seien dies frei willige Helfer aus der Zahl der Gemeindeglieder, oder förmlich in den Dienst der Kirchengemeinde genommene Personen, wie Armendiakonen, Krankenpflegerinnen n. s. w. Sehr zu empfehlen ist eine jährliche öffentliche Rechenschaftslegung vor der Gemeinde über die Verwaltung der kirchlichen Armenpflege. 10. Die kirchliche Gemeindearmenpflege ist ihrem Wesen und Begriffe nach eine freie christliche Licbcsthätigkeit der kirchlichen Ge meinde. Es kann daher weder von bestimmten Personen und Klaffen ein spezielles Recht auf Unterstützung aus den kirchlichen Armenmitteln geltend gemacht, noch von anderen Stellen aus eine solche den kirch lichen Gemeinden als Pflicht octroyiert werden. Es schließt dies aber nicht aus, daß die kirchliche Armenverwaltung unter gegebenen Um ständen ihre Thätigkcit auf gewisse Klassen von Hülfsbedürftigen, z. B. verwahrloste Kinder, arme Konfirmanden n. s. w. vorzugsweise konzen triert, und selbst deshalb mit der bürgerlichen Armcnverwaltnng oder mit Stiftsverwaltungen in ein gewisses Benehmen tritt. Nur daß dieses stets als eine durch zeitweilige Umstände bedingte, nicht als eine not wendige Beschränkung angesehen werde. 11. Die kirchliche Gemeindearmcnpflege wird, der Natur der Sache nach, ihre Wirksamkeit vorzugsweise auf die Mitglieder der eigenen Gemeinde beschränken. Auch lvird dieselbe befugt nnd verpflichtet sein, bei der Verwendung der Gaben die Grundsätze kirchlicher Zucht walten zu lassen und namentlich solchen Personen, welche freventlich in öffentlichen Ärgernissen beharren, die Hülfe der kirchlichen Gemeinde zu versagen. Jedoch ist selbstverständlich nicht ausgeschlossen, daß vermögende kirchliche Armenvcrwaltnngen ausnahmsweise auch über den Kreis der Lokalgemeinde hinaus sich hülfreich erweisen, sonne atich bei der Anwen dung der kirchlichen Zucht auf dem Gebiete der kirchlichen Armenpflege ein totes äußeres Gesetzwcrk fern zu halten und der Barmherzigkeit nicht zu vergessen ist. 12. Die kirchliche Gemeindcarmcnpflege steht unter der regel mäßigen Aufsicht der kirchlichen Oberen. Sic darf sich aber der staat lichen Oberaufsicht nicht entziehen, in dem Umfange, in welchem diese allen übrigen korporativen Vereinigungen und Thätigkeiten im Lande gegenüber sich geltend zu machen berechtigt ist.
[ 0.6733333468, 0.5310000181, 0.2599999905, 0.6945454478, 0.635833323, 1, 0.5249999762, 0.6840000153, 0.3366666734, 0.6123529673, 0.3625000119, 0.8622221947, 0.426666677, 0.4699999988, 0.5649999976, 0.8716666698, 0.5849999785, 0.5049999952, 0.7823076844, 0.9639999866, 0.8999999...
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516 Kompelcnz der einzelnen Behörden Hiernach ist der Minister der geistlichen Angelegenheiten vom Könige, als oberstem Inhaber der Kirchengewalt, bevollmächtigt, in der kirchlichen Vermögensverwaltung diejenigen Rechte und Funk tionen auszuüben, welche in den älteren Provinzen dem Oberkirchenrate zugewicsen sind. Er bildet die dem Konsistorium Vorgesetzte Behörde, welches unter demselben die Verwaltung sämtlicher kirchlichen Fonds des Bezirks beaufsichtigt und leitet. (Königl. Verordn, v. 27. Juni 1845. S. o. S. 222.) Dem Konsistorium steht insbesondere zu: 1. die Erlaubnis zur Erhebung von Kirchensteuern für die ein zelnen Kirchengemeinden, nachdem deren Vollstreckbarkeit durch die Staatsbehörde erklärt worden ist; 2. die Festsetzung und Aufsicht auf die Berichtigung der Jnvcn- tarien über das Pfarr- und Kirchenvermögen; 3. der Erlaß von besonderen Verwaltungsvorschriften bezüglich des kirchlichen Vermögens und die Genehmigung der darüber anfzustellendcn Etats; 4. die Entscheidung über Unterschleife von Zahlungspflichtigen bei Entrichtung von Abgaben zu kirchlichen Zwecken; 5. die Erlaubnis zur Prozeßführung für die Kirchengemeinden und alle anderen kirchlichen Fondsverwaltnngen; 6. die Gestattung der Aufnahme von Passivkapitalien (unter eventueller Gcnchmignng der Staatsbehörde); 7. die Genehmigung von Holzfällungen in den zu den Kirchen und Pfarreien gehörigen Waldungen und zur Verwendung des Holzes; 8. die Gestattung der Annahme von Vermächtnissen und Schenk ungen nach Maßgabe des Gesetzes vom 23. Februar 1870; 9. die Festsetzung der vom Kirchcnrechner zu stellenden Kaution bei den nassanischen Gemeinden; 10. die Festsetzung der Prozente der Kirchcnrechner daselbst, wenn dieselben mehr als 2 Prozent der Einnahme überschreiten; 11. desgleichen die Gebühren der Rcchnungsstcller; 12. die Verwaltung des Centralkirchenfonds; 13. desgleichen die obere Verwaltung des Witwen- und Waisen fonds der Geistlichen; 14. die Zustimmung zu der von der Bezirkssynode ausgestellten
[ 0.4466666579, 0.3222222328, 0.5166666508, 0.6144444346, 0.4262500107, 0.7212499976, 0.9766666889, 0.5966666937, 0.8149999976, 0.6833333373, 0.7345454693, 0.6006666422, 0.4300000072, 0.6285714507, 0.7099999785, 0.8100000024, 0.7471428514, 0.603333354, 0.7807142735, 0.6600000262,...
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Gustav-Adolf-Verciiis. 660 Ortspfarrcr binnen 4 Wochen dem Rechner des Hanptvcreins zu senden, oder demselben die Quittung der unterstützten Gemeinden vorzulegen. In den Kirchcnkollekten e»n Rcformationsfcste und etwaigen Schul- kollckten. In Geschenken und Vermächtnissen, welche nach dem Willen der Geber zu verwenden sind. Die Urkunden sind dein Hauptvorstande mindestens in Abschrift einzuhändigen. In den Zinsen der Kapitalien. 10. Das Rechnungsjahr des Hauptvereins geht vom 1. Juli bis 30. Juni. 11. Die vom Rechner nachzuweisende Gesaniteinnahme wird, nach Abzug der unvermeidlichen Verwaltungsausgaben und der Schenkungen zu besonderen Zwecken, von der Hauptversammlung jähr lich festgestellt und in 3 Teile geschieden. Das erste Drittel ist zur ausschließlichen Verwendung für die Diaspora und in außerordentlichen Notfällen für arme evangelische Gemeinden im Bezirke des Hauptvereins bestimmt. Das zweite Drittel wird verwendet zum Beitrag für das ge meinsame Liebcswcrk und zur Unterstützung von Diasporagemeindcn des In- und Auslandes, vornehmlich der vom Centralvorstand dem Hanptverein hingewiesenen. Das letzte Drittel wird a» den Centralvorstand zu Leipzig zu freier Verwendung abgegeben. 12. Der Hauptvereinsvorstand, mit dem Sitze in der Stadt Wiesbaden, besteht ans 14 Mitgliedern, wovon die Hälfte in oder bei Wiesbaden wohnt und den geschäftsführenden Ausschuß bildet. Sic werden von der Hauptversammlung auf 6 Jahre ans den Vcrcins- niitgliedcrn gewählt. Alle 3 Jahre scheidet die Hälfte aus. Die nicht zum geschäftsführenden Ausschuß gehörenden Mitglieder sind erst nach drei Jahren wieder wählbar. In der Zwischenzeit erledigte Stellen werden bei der nächsten Hauptversammlung für den Rest der Amts- Periode neu besetzt. 13. Der Hauptvereinsvorstand versammelt sich wenigstens jährlich zur Vorberatung aller Vorlagen für die Hauptversammlung und Wahl eines der Deputierte» zur Generalversammlung des Gesamtvercins und seines Stellvertreters, welche beide dem geschäftsführenden Ausschüsse angehörcn müssen.
[ 0.5331818461, 0.603333354, 0.7627272606, 0.9033333063, 0.3400000036, 0.8316666484, 0.5566666722, 0.4485714138, 0.6399999857, 0.5758333206, 0.6750000119, 0.5871428847, 0.5724999905, 0.6611111164, 0.7599999905, 0.7325000167, 0.2333333343, 0.9469230771, 0.7377777696, 0.7918182015,...
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in der Kriegsdicnstpflicht. 467 Aus einem mir vorliegenden, seitens des Herrn Kriegsministers in einem Spczialfalle erlassenen Bescheide vom 28. März c. geht her vor, daß die Dispensation im Amte stehender Geistlichen von den militärischen Kontrollversammlungen nach wie vor zulässig ist, wenn die cntsprechendenDispensationsgesuche dem Vorgesetzten Landwehr-Bezirks- Kommando rechtzeitig vorgelcgt werden. — — (Erlaß v. 14. Juli 1882. K. A. S. 35.) Aus dem hier Angeführten ergiebt sich, daß 1. einzelne Geistliche ausnahmsweise zurückgestellt oder vom Militärdienste im Frieden aus Billigkeitsgründen befreit werden können; 2. daß die Geistlichen überhaupt, wenn sie zur Ersatzreserve ge hören, zu den Übungen derselben im Frieden nicht herange- zogen werden; 3. daß sie im Falle der Mobilmachung oder Verstärkung des Heeres weder als Beurlaubte noch als Ersatzreservisten zum Dienst mit der Waffe herangczogcn werden; 4. im Falle ihrer nachgewicsenen Unabkömmlichkeit hinter den äl testen Jahrgang der Landwehr zurückzustellen sind; 5. daß sic ans entsprechendes Gesuch von den militärischen Kontroll- versammlungcn befreit werden. 3. Befreiung von Staats- und Gemeindeämtern. Geistliche können nicht zum Amte eines Schöffen oder Gcschlvorcnc» berufen werden. Das Gerichtsverfassungsgesetz vom 27. Januar 1877 bestimmt: § 34. Zum Amte eines Schössen sollen ferner nicht berufen werden: — — 7. Religionsdiener. § 85, Abs. 2. Die Vorschriften der 88 32—35 über die Be rufung zum Schöffenamte finden ans das Geschworcnenamt Anwendung. (Ges. v. 27. Jan. 1877. R.-Ges.-Bl. S. 48 n. 58.) Ebenso soll ihnen weder das Amt eines Standesbeamten noch die Stellvertretung eines solchen übertragen werde». (Ges. v. 6. Febr. 1875, 8 3. R.-Ges.-Bl. S. 24. S. o. S. 352.)
[ 0.1850000024, 0.5, 0.5644999743, 0.4066666663, 0.7766666412, 0.9319999814, 0.9833333492, 0.6253846288, 0.7971428633, 0.6733333468, 0.5920000076, 0.9573333263, 0.7300000191, 0.9240000248, 0.7191666961, 0.7559999824, 0.648888886, 0.4900000095, 0.7400000095, 0.7149999738, 0.6800...
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Lehrkräfte des Seminars. 257 und in Behandlung und Unterricht der Kandidaten, sowie in ihrer ganzen Handlungs- und Lebensweise dahin trachten, daß sic sich selbst den Kandidaten als Vorbild derselben darstellen, nach welchem diese in ihrem künftigen Amte dem Berufe eines evangelischen Geistlichen ent sprechen können. (Nass. Edikt v. 24. März 1817, 8 23. Nass. Ncg.- Bcrf. v. 25. Juli 1818, § 6 u. 7, pos. 7). 2. Der erste Professor versieht die Direktorialgeschäfte, er hat also: 1. die Dicnstkorrcspondenz der Anstalt zu besorgen und die amt lichen Ausfertigungen zu unterzeichnen, führt auch das Dienst siegel der Anstalt; 2. darauf zu sehen, daß das Jnventarium, der Katalog rc. in Ordnung erhalten werde»; 3. die Registratur gehörig zu besorgen; 4. die Aufnahme und Entlassung der Kandidaten vorzunehmen und die Zeugnisse für dieselben auszufertigen; 5. den Kandidaten notwendigen Urlaub zu erteilen; 6. Beschwerden, welche gegen dieselben vorgcbracht werden, zil vernehmen, in geringfügigen Fällen zu beseitigen, bei bedeuten deren Gegenständen zur Beratung mit dem zweiten Professor zu bringen; 7. die Aufsicht über die Bibliothek zu führen. Der zweite Professor tritt, sobald der erste an seiner Amts führung verhindert ist, in jeder Beziehung in alle Funktionen desselben ein. (A. a. O. 8 7, 8). 3. Beide Professoren haben folgende Geschäfte gemeinschaftlich zu beraten und zu besorgen: 1. die Entwerfung des halbjährigen Lcktiousplans vor Anfang des Lehrkurses und 2. die Verteilung der Lehrgegcuständc untereinander, welche durch den ersten Professor dem Konsistorium zur Genehmigung vor- gclcgt wird; 3. Verweise an Kandidaten; 4. den halbjährigen, an das Konsistorium zu erstattenden Haupt bericht über den Zustand des Seminars; 5. überhaupt sind alle dasselbe betreffenden Gegenstände von einiger Bedeutung von beiden Professoren gemeinschaftlich zu
[ 0.3070000112, 0.5366666913, 0.7133333087, 0.7400000095, 0.3966666758, 0.5400000215, 0.3680000007, 0.6266666651, 0.6480000019, 0.8433333039, 0.5981818438, 0.6359999776, 0.6499999762, 0.7820000052, 0.8716666698, 0.6650000215, 0.5133333206, 0.8572727442, 0.6840000153, 0.7433333397...
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568 Einrichtung deS Etats int Dekanat Homburg. Spezial-Etat. £ Ausgaben. Postc M. 1 . Pf- Summe. M. | Pf. Rubrik I. Mehrausgabe. Nichts. Rubrik 11. Aus; u leihen de Kapitalien. Hier werden vorgesehen die Zinsen von den dem Ccutralfonds gehörenden Obligationen . . . 16 56 I. Rubrik III. Besoldungen. Dem Herrn Pfarrer: a. aus der Kirchcnkasse >022 70 2. 1>. Entschädigung für Beichtpfcnnige.... c. Zinsen von Pfarrkapitalie» 180 — — — 3. 286 46 1489 16 4. Dem Rechner F — — ». s. w. 2. Dieser Boranschlag ist vom Pfarrer unter Zuziehung des Kirchenrechners aufznstellen und dein Kirchenvorstand, sowie der Ge meindevertrctung vorzulegcn. Ein Beratungsprotokoll des Kirchcn- vorstands ist aufzunehinen und dein dreifach ausgefertigten und vom Kirchenvorstand unterschriebenen Boranschlag beizufügen, welcher 2 Monate vor Beginn der neuen Etatsperiodc durch den Dekan dein Konsistorillin vorzulegcn ist, von wo aus die Feststellung vor Beginn des Etats- jahrs erfolgt. 3. Für kleine Baureparaturen brauchen demselben keine Bau anschläge beigefügt zu werden, wohl aber für größere Reparaturen und Neubauten. Dieselben werden alsdann mit dem festgesetzten Budget dem Kirchenvorstand zur Ausführung zurückgegeben. Kleinere Arbeiten läßt dieser selbst ausführen, größere Bauten sind der Leitung eines Technikers zu übergeben. 4. Jährlich sind im Monat August alle Bauten zu untersuchen und die Baubedürfnisse fcstzustcllen. Über die Erfüllung der Jnqni linitäten wird alsdann ein Protokoll anfgeiiommen. (Hcss.-Homb. Berordn. d. Geh.-Rats v. 18. Dez. 1842, § 6-9.)
[ 0.8399999738, 0.7127272487, 0.6066666842, 0.5519999862, 0.2599999905, 0.3342857063, 0.5625, 0.8376923203, 0, 0.6800000072, 0.4860000014, 1, 1, 1, 0.6100000143, 0.5600000024, 0.7200000286, 0.2599999905, 0.3700000048, 0.7599999905, 0.8999999762, 0.7791666389, 0.8271428347, ...
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des Ccmralkirchenfonds. 611 Zuschüsse an die Lokatkirchenfonds als auch eine Nacherhebung von den selben zum Centralkirchenfonds eintreten. Die Dekane haben die Angaben der Kirchenvorstände genau zu prüfen, nötigenfalls vorher vervollständigen zu lassen und diese sowohl, als auch die cinzureichcnden Zusainmcnstellnngen vorher in aalouko richtig zu stellen. Unter der Kolumne „Anmerkungen" haben dieselben in diesen Zusammenstellungen bei denjenigen Kirchengemeinden, deren Leistungs fähigkeit von der Erhebung der Kirchensteuern oder anderer spät eingehender Gefälle abhängt, diejenigen Zeitpunkte zu bezeichnen, bis zu welchen die Fonds ohne Störung im Kassendienste zur Entrichtung der Zuschüsse voraussichtlich im stände sein können. Auf Grund dieser Angaben wer den denselben alsdann vom Konsistorium angemessene Erhebungstcrmine bestimmt. (Reg.-Verf. v. 28. Scpt. 1869. K. A. S. 50.) 7. Die Rechnungen über die Jntercalargefällc offen stehender Pfarreien werden vom Lokalkirchcnrcchncr zugleich mit der Pfarrfonds- rechnung geführt. Die Aufsicht darüber hat der Dekan zu führen und nach Ablauf eines jeden Quartals der Vakanz einen Auszug ans dem Handbuch des Kirchenrechners über die eingenommenen Pfarr- Revcnüen und die damit verbundenen bezahlten Ausgaben sich mitteilen zu lassen, denselben auf Grund des Inventars zu revidieren, und hicr- nächst mit Bericht dem Konsistorium vorznlcgen. Die Jntercalargefälle- Rcchnnng wird erst nach Ablauf des Jahres vom Kirchenrechner gestellt und durch das Dekanat dem Konsistorium zum Abschlüsse vorgelegt, worauf sodann der Übertrag zur Einnahme für den Centralkirchenfonds erfolgt. (Nass. Gen.-Neg.-Reskr. v. 7. Dez. 1822. Desgleichen vom 21. Dez. 1819.) Die Abteilung bei dergleichen Pfarreien zwischen den Erben des Pfarrers und dem Centralkirchenfonds hat ebenfalls der Dekan, vor behaltlich des Rekurses ans Konsistorium, vorznnchmen und dafür zu sorgen, daß die Naturalien zwischen den Teilnehmern an der Pfarr- kompctcnz alsbald geteilt und die Rate des Centralkirchenfonds unver züglich und ohne deshalb die Genehmigung des Konsistoriums vorzn- bchaltcn, verwertet und der Erlös vom Kirchcnrcchner bcigctricbcn wird. (Nass. Gen.-Neg.-Reskr. v. 7. Dez. 1822.)
[ 0.6499999762, 0.5247368217, 0.8166666627, 0.7333333492, 0.349999994, 0.3899999857, 0.6005882621, 0.7166666389, 0.7649999857, 0.5425000191, 0.8174999952, 0.7300000191, 0.3100000024, 0.453333348, 0.8399999738, 0.8484210372, 0.8529999852, 0.8299999833, 0.5883333087, 0.5299999714, ...
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Die Nechnungsstellung in Nassau. 57!) des Konsistoriums. (Hess. Verw.-Ordn. v. 6. Juni 1832, • Art. 35, 37 und 40.) 5. Für die Gemeinden des Dekanats Homburg ist bestimmt: Innerhalb des Voranschlags dekretiert der Vorsitzende des Kirchcn- vorstands (eocnt. in Gemeinschaft mit dem Kirchmeister) die unständigen Einnahmen und Ausgaben, mit Angabe des Postens, worauf sic dekretiert werden. Jede Rubrik ist genau einzuhalten und dürfen keine Über führungen stattfindcn. Nur unaufschiebliche Ausgaben bis zum Betrage von 9 Mark können außerdem vom Kirchcnvorstandc angewiesen werden. Ständige Ausgaben macht der Rechner ohne Dckrctur. (Hess. Homb. Verordn, d. Geh.-Rats v. 18. Dez. 1842, § 10.) 3. Die Rechnung. Nach Ablauf des Rechnungsjahrs hat der Kirchenrechner, auch falls die Etatsperiode eine längere sein sollte, die Rechnung über alle seiner Verwaltung anvertrautcn Fonds anfzustellen und zwar spätestens bis Mitte Mai. Das Rechnungsjahr läuft vom 1. April jeden Jahres an, während bei Ausscheidung und Ausgleichung der Pfarreinkünfte zwischen ab- gehcndcn und neu cintrctcnden Pfarrern oder dem evangelischen Central- kirchenfonds wegen der Jntercalargefälle der 1. Januar als Anfangs termin aller Besoldungen anzusehcn ist und alle im Laufe des Kalender jahres fällig gewordenen Gehaltsbczüge nach Verhältnis dieser Zeit abgctcilt werden. (Reg.-Verf. v. 18. Aug. 1877. X. A. S. 65.) In Nassau kann sich der Rechner bei Aufstellung der Ncchnnng der Hülfe eines Rechnnngsverständigcn, des von der Aufsichtsbehörde zu ernennenden Rechnnngsstellcrs bedienen, dem alsdann eine Ver gütung aus der Kirchenkasse zukommt. In Hessen ist diese Beihülfe eine Privatsache des Rechners. (S. oben S. 178.) I. In Nassau sind für die Ncchnungsstellung folgende Einzel- bcstimmungen maßgebend. 1. Die Rechnung jeden Fonds wird besonders gestellt: Haupt- kirchen-, Filialkirchen-, Kapellen-, Pfarrfonds-Rechnungcn, und jede bildet drei Hefte, nämlich zwei Exemplare der Rechnung und das Heft der Urkunden. Als Hauptbclcge derselben müssen der Rcchnungsübcrschlag im Original nebst Spezialetats, Notatcn, Antworten und erteilten Be schlüssen angelegt werden.
[ 0.7533333302, 0.5741176605, 0.9700000286, 0.6428571343, 0.5224999785, 0.7300000191, 0.6714285612, 0.7216666937, 0.7127272487, 0.9649999738, 1, 1, 0.8259999752, 0.3799999952, 0.9674999714, 0.5933333039, 0.6549999714, 0.9733333588, 0.7975000143, 0.8999999762, 0.5933333039, 0....
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Die Vereine für Heideninission. 683 Hebung bis auf weiteres genehmigt, daher bedurften dieselben der in der Kirchengenicindc- und Syuodal-Ordnung §72 angeordneten Zustimmung der Bezirkssynode nicht. (Berh. d. 3. ord. Syn. 1885. S. 90.) Eine fünfte regelmäßig alljährlich wiederkehrende Kollekte für die Heidenmission wurde auf Anregung und mit Zustimmung der zweiten ordentlichen Bezirkssynode in 1882 angeordnct durch die Verfügung des Konsistoriums vom 21. Februar 1883: Betreffend: Die Beteiligung der Kirchengemeinden an der Arbeit der Heidenmission. Die zweite ordentliche Bezirkssynode hat in ihrer 10. Sitzung beschlossen, den Kirchenvorständen und den Kreissynoden die Arbeit der Heideninission zu empfehlen und die Abhaltung einer Missionspredigt und Einsammlung einer Kirchenkollekte für die Mission an einem be stimmten Sonntage zu veranlassen. Nachdem der Herr Minister der geistlichen rc. Angelegenheiten unter dem 14. d. Mts. die Ausschreibung dieser Kirchenkollekte ge nehmigt hat, schließen wir uns dein oben erwähnten Beschlüsse der Bczirkssynode gern an und hoffen, daß er dazu dienen werde, in allen Gemeinden unseres Bezirks den Eifer für die Missionsarbeit anzuregen und zu stärken. Wir wollen, wie auch die Synode dies vermieden hat, keinen bestimmten Tag für die Erhebung der Kollekte festsctzcn, überlassen vielmehr wie diese Festsetzung, so auch die Beratung darüber, in welcher Weise das Missionsinteresse durch Predigt, Missionsstundcn, Verbreitung von Missionsschriften, Gründung von Missionsvereinen im Anschluß an die größeren Missionsgescllschaften :c. zu pflegen sei, der Erwägung der Kirchenvorstände und Kreissynoden, veranlassen aber die Herren Geistlichen, durch die Herren Dekane spätestens bis zum Schlüsse des Kalenderjahres alljährlich den Ertrag der Kollekten uns anzuzeigen, und die Herren Kreissynodalpräsides, uns in dem nächsten Synodalbcrichtc über die Art, in welcher in den einzelnen Gemeinden der betreffenden Kreissynode der Beschluß der Bezirkssynode zur Aus führung gekommen sei, zu berichten. (Konsist.-Verf. v. 21. Fcbr. 1883. C. Nr. 442. K. A. S. 19.) Die Kollekte wird hiernach von den Kirchenvorständen entweder direkt, oder durch Vermittlung des Dekans, oder durch einen besonderen Missionsverein an eine der größeren Missionsanstalten abgegeben. Ebenso die außerdem erfüllenden Gaben für die Mission an Hans-
[ 0.6966666579, 0.5057142973, 0.7400000095, 0.5986666679, 0.5899999738, 0.5550000072, 0.8566666842, 0.7133333087, 0.8162500262, 0.6660000086, 0.4679999948, 0.5299999714, 0.7911111116, 0.75, 0.5350000262, 0.6933333278, 0.7735294104, 0.5066666603, 0.5993333459, 0.6433333158, 0.55...
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454 Reisckostenvcrgütung 2. Die Dekane. 1. Die Dekane und Professoren des theologischen Se minars sind, wenn sie als Organe der oberen Staatsbehörden aus wärtige Dienstgeschäfte besorgen, als unmittelbare Staatsbeamte zn be trachten und erhalten daher die für Staatsbeamte der vierten Rang- klasse bestimmten Reisevergütungen, nämlich: a. an Tagegeldern 12 Mark täglich; b. an Transportkosten für Reisen auf Eisenbahnen oder Dampf schiffen für das Kilometer 13 Pfennig nebst 3 Mark für jeden Zu- und Abgang; bei Reisen, welche nicht auf solche Weise zurückgelegt werden, für jedes Kilometer 60 Pfg. (König!. Verordn, v. 15. April 1876. Ges.-Samml. S. 107. Konsist.-Berf. v. 7. Mai 1873. Iv. A. S. 30. Desgl. vom 28. Aug. 1868. K. A. S. 22.) Das Gesetz vom 24. März 1873 über die Reisekosten der Staats beamten führt dies näher ans und wird durch die Allerhöchste König liche Verordnung vom 15. April 1876 dahin abgeändert: 1. Die Reisekosten werden für die Hin- und Rückreise besonders berechnet. Hat jedoch ein Beamter Dienstgeschäfte an verschiedenen Orten unmittelbar nacheinander ansgerichtet, so ist der von Ort zu Ort wirklich zurückgclegte Weg ungeteilt der Berechnung der Reisekosten zn gründe zn legen. 2. Für Geschäfte am Wohnorte des Beamten werden weder Tagegelder noch Reisekosten gezahlt; dasselbe gilt von Geschäften außerhalb des Wohnorts in geringerer Entfernung als 2 Kilometer von demselben. War der Beamte durch außergewöhnliche Umstände genötigt, sich eines Fuhrwerks zn bedienen, oder waren sonstige not wendige Unkosten, wie Brücken- oder Fahrgeld anfzuwenden, so sind diese Auslagen zu erstatten. Für einzelne Ortschaften kan» durch den Verwaltungschef in Gemeinschaft mit dem Finanzminister bestimmt werden, daß den Be amten bei den außerhalb des Dienstgebändcs vorznnchmcnden Geschäften die verausgabten Fnhrkosten zu erstatten sind. 3. Bei Berechnung der Entfernnngen wird jedes angcfangenc Kilometer für ein volles Kilometer gerechnet.
[ 0.3933333457, 0.5024999976, 0.9449999928, 0.2033333331, 0.495714277, 1, 0.7766666412, 0.6650000215, 0.7066666484, 0.572727263, 0.5199999809, 0.4484615326, 0.5400000215, 0.6483333111, 0.7220000029, 0.3125, 0.5633333325, 0.8633333445, 0.7350000143, 0.6899999976, 0.7366666794, ...
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für die Bczirkssyuodalkassc. 603 3. Aus kirchenordnungsmäßigcn Kollekten. 4. Aus de» iu §72, pos. 11 der Kirchengemciude- und Synvdal- Ordnung vorgesehenen Umlagen. 5. Kapitalablage. 6. Sonstige Einnahmen. V. Die Ausgaben der Synodalkasse sind unter folgenden Rubriken zu verrechnen: 1. Guthaben des Rechners aus voriger Rechnung. 2 . Tagegelder und Reisekosten der Mitglieder der Bezirkssynode. 3. Tagegelder und Reisekosten der Mitglieder des Synodal-Vor- standes und Ausschusses. 4. Tagegelder und Reisekosten der Mitglieder synodaler Kom- nlissionen. 5. Sächliche Kosten. (3. Gebühren des Rechners und Vergütung für Sekretär und Boten. 7. Unterstützungen aus Kollekten. 8. Bewilligungen aus den erhobenen Extra-Umlagen (§ 72 Nr. 11). 9. Kapitalanlage und Fundnsbilanz. 10. Insgemein iucl. Betriebsfonds. YI. Der Rechner hat ein Journal zu führen und in dasselbe alle Einnahmen und Ausgaben nach ihrem Vollzüge alsbald einzutragen. Daneben ist von demselben ein nach den vorstehenden Rubriken geordnetes Manual einzurichten und auf dem Laufenden zu halte». Eine Abschrift des geschlossenen Manuals bildet die Rechnung. Vorübergehend nicht verwendbare Gelder sind bei der nassauischen Sparkasse auf ein Spar kassenbuch unter dem Namen der Bezirkssynodalkasse zinstragend anzulegen. VII. Der Rechner muß die Synodalkasse sowohl von seiner eigenen, als von jeder anderen Kasse abgesondert halten. Der Rechner hat längstens zwei Monate nach Ablauf des Rechnungsjahres über die von ihm in dieser Zeit vollzogenen Einnahmen und Ausgaben eine Rechnung zu stellen und mit allen Belegen dein Vorsitzenden des Bezirkssynodalansschusses zu übergeben. Der Vorsitzende der Bezirks- synode beziehungsweise des Bezirkssynodalansschusses hat das Recht, jederzeit eine außerordentliche Revision der Bezirkssynodalkasse vorzu- nehmen oder durch Beauftragte vornehmen zu lassen. VIII. Als Grundlage der Kasscnvcrwaltung fertigt der Bezirks- synodalausschnß Voranschläge (Etats) an, welche den Zeitraum von
[ 0.2533333302, 0.5166666508, 0.4129999876, 0.823333323, 1, 0.6433333158, 0.7450000048, 0.7189999819, 0.5400000215, 1, 0.6200000048, 0.6399999857, 0.3574999869, 0.4424999952, 0.9950000048, 0.473333329, 0.7056249976, 0.5566666722, 0.5450000167, 0.7685714364, 0.709166646, 0.486...
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Unterscheidungszeit in Nassau. 649 der Kirche erklärt wird, fcstgestcllt ist, Hut der Austretende bis zum Ablaufe des zweiten auf die Austrittserkläruug folgeudcu Kalenderjahres ebenso beizutrageu, als wenn er seinen Austritt aus der Kirche nicht erklärt hätte. 15. Leistungen, welche nicht auf der persönlichen Kirchen- und Kirchcngenieinde-Angehörigkeit beruhen, insbesondere Leistungen, welche entweder kraft besonderer Rechtstitel auf bcstiinintcii Grundstücken haften, oder von allen Grundstücken des Bezirks, oder doch von allen Grundstücken einer gewissen Klasse in dem Bezirk ohne Unterschied des Besitzers zu entrichten sind, werden durch die Austrittserklärung nicht berührt. 16. Ein Anspruch ans Stolgebühren und andere bei Gelegenheit bestimmter Amtshandlungen zu entrichtende Leistungen kann gegen Per sonen, welche der evangelischen Kirche nicht mehr angchörc», nur dann geltend gemacht werden, wenn die Amtshandlung ans ihr Verlangen verrichtet worden ist. 17. An Kosten des Verfahrens werden außer de» baren Auslagen (Porto, Gebühren der Gerichtsvollzieher) nur Abschriftsgebühren erhoben. 18. Haben die Verhandlungen nicht zur Aufnahme der Austritts- erklärnng geführt, so wird nur die Hälfte des für letztere geltenden Satzes erhoben. 19. Für die Bescheinigung des Austritts (Nr. 9 u. 10) wird eine Stempelgebühr von 50 Pfennigen erhoben. (Gesetz v. 14. Mai 1873, 8 1, 2, 3, 5 u. 6. Minist.-Verf. v. 13. Juni 1873.) 3. In Nassau ist durch landesherrliche Verordnung bestimmt, daß das erreichte vierzehnte Lebensjahr als die ttnterscheidungszcit zu betrachten ist, in welcher es einem Kinde freisteht, eine andere Religion (resp. Konfession), als in welcher cs erzogen ist, zu wählen. Bis zu diesem Termine sind daher die Kinder ans gemischten Ehen in der Konfession des Vaters dann zu erziehen und zu unter richten, meint nicht der vereinte Wille beider Eltern ein anderes be stimmt hat. (Nass. Ed. v. 22 . 126 . März 1808. Nass. Minist.-Rcskr. v. 7. Dez. 1848. S. o. S. 280.) 4. Die Geistlichen haben von jedem einzelnen Falle einer Rcligions- odcr Konfessionsänderung in ihren Gemeinden, auch von jedem gericht lichen Austritt aus der Kirche und eventuellem Wiedereintritt dem Kon- sistoriuni alsbald berichtlich Kenntnis zu geben. (Konsist.-Verf. vom 17. Juni 1884. K. A. S. 37.)
[ 0.6068421006, 0.6499999762, 0.5428571701, 0.5600000024, 0.6166666746, 0.5483333468, 0.5271428823, 0.7400000095, 0.4808333218, 0.7300000191, 0.3666666746, 0.8766666651, 0.8318181634, 0.7699999809, 0.6133333445, 0.6914285421, 0.8299999833, 0.7514285445, 0.573333323, 0.5600000024,...
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$ie Protokollbiicher. 401 Steuerhebelisten ist es angemessen, die Namen der steuerzahlenden Fa milien und Personen diesen möglichst konform anfznführen und den selben die ihnen angchörigcn weiteren Gemeindegliedcr bciznfügen. Sachgemäß ist die Matrikel ans den älteren Kirchenbüchern her- znstellen, ans den Verzeichnissen der Getauften, Getrauten und Be grabenen zn ergänzen und weiter zu führen; erforderlichen Falls auch durch Einsicht in die Civilstandsregistcr, Bürgcrlistcn und Volkszählnngs- tabellen zn berichtigen. (K.-G.- u. S.-O., ß 19. S .oben S. 158, pos. 5.) Es empfiehlt sich daher folgende Einrichtung der Matrikel: 1. Alle zur Kirchengemeindc persönlich gehörenden Familicn- häupter werden anfgeführt und dabei bemerkt: die Stcncr- beträge, welche sie innerhalb des Kirchspiels zu zahlen haben, ihre Wahlberechtigung und Wahlfähigkeit. 2. Ledige Personen, welche keinen eignen Haushalt führen, aber kirchcnstcucrpflichtig sind, werden gleichmäßig oerzeichnct. 3. Die nicht selbständigen Familienglieder werden dem Familicn- haupt beigefügt, da die Matrikel sämtliche Gemeindegliedcr enthalten muß. 4. Bei gemischten Ehen folgen nur die evangelischen Familien- glicder. Sobald die evangelische Frau Witwe wird, wird der Steuersatz hinzugefügt. 5. Da das Verzeichnis fortzuführen ist, so wird bei jedem Posten der nötige Raum znin Eintrag der Veränderungen im Per sonenstand der Familie offen gelassen. 2. Gemäß der Verfügung des Konsistoriums v. 13. Juli 1880 hat jeder Geistliche außer der Matrikel noch ein Verzeichnis der gemischten Ehen in seiner Parochie nebst den aus denselben hcrvor- gegangenen -Kindern zn führen, und die abzichenden Gcmcindcglicdcr dem Pfarrer zn überweisen, in dessen Gemeinde sie übersicdcln wollen. (Konsist.-Verf. v. 13. Juli 1880. S. oben S. 157.) 3. Die Anlage und Führung eines Protokollbnchs über die Beschlüsse des Kirchenvorstandes ist in der Kirchen- und Synodal- Ordnung vorgeschrieben. (K.-G.- u. S.-O., 8 12, Abs. 3. S. oben S. 151.)
[ 0.400000006, 0.5952941179, 0.6533333063, 0.6256250143, 0.9800000191, 0.6899999976, 0.6354545355, 0.6066666842, 0.8280000091, 0.4866666794, 0.7693333626, 0.8999999762, 0.6633333564, 0.6566666961, 0.7825000286, 0.646666646, 0.7766666412, 0.4942857027, 0.6399999857, 0.4333333373, ...
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bezüglich dcs BerhaltenS der Geistlichen. 491 Einem Geistlichen oder anderen Neligionsdiener, welcher durch gerichtliches Urteil ans seinem Amte entlassen worden ist und hierauf Handlungen vornimmt, ans welchen hervorgeht, daß er die Fortdauer des ihm entzogenen Amtes beansprucht, kann durch Verfügung der Landespolizcibchörde der Aufenthalt in bestimmten Bezirken oder Orten versagt oder angewiesen werden. Besteht die Handlung desselben in der ausdrücklichen Anmaßung dcs Amtes, oder in der thatsächlichen Ausübung desselben, oder han delt er der gegen ihn ergangenen Verfügung der Landespolizcibehörde zuwider, so kann er seiner Staatsangehörigkeit durch Verfügung der Centralbehörde seines Heimatsstaates verlustig erklärt und aus dem Bundesgebiete ausgewiesen werden. Ein gleiches gilt für diejenigen Personen, welche wegen Vornahme von Amtshandlungen in einem Kirchenamte, das den Staatsgcsetzen zu wider ihnen übertragen, oder von ihnen übernommen ist, rechtskräftig zur Strafe verurteilt worden sind. In der desfallsigcn Verfügung werden die Gründe der angeord- neten Maßregel angegeben. Behauptet der Betroffene, daß er die ihm zur Last gelegten Handlungen nicht begangen habe, oder daß in denselben der oben bc- zcichncte Thatbestand nicht enthalten, so steht ihm binnen 8 Tagen nach Zustellung der Verfügung die Berufung auf richterliches Gehör offen. Das hier zuständige höchste Gericht in Strafsachen entscheidet alsdann, ob der Berufende eine der erstgenannten straffälligen Hand lungen begangen hat. Wird festgestcllt, daß keine Handlung vorlicgt, ans Grund deren das Gesetz die angefochtene Verfügung für zulässig erklärt, so wird die letztere durch die anordnende Behörde aufgehoben. Die Berufung muß von dem Berufenden in gerichtlich oder- notariell beglaubigter Form unterzeichnet und dem zuständigen Gericht cingereicht werden. Die Berufung hält die Vollstreckung der angefochtenen Verfügung nur dann auf, wenn die letztere den Verlust der Staatsangehörigkeit ausgesprochen hat. In diesem Falle kann dem Berufenden bis zur richterlichen Entscheidung der Aufenthalt in bestimmten Bezirken oder Orten versagt oder angewiesen werden.
[ 0.6299999952, 0.5366666913, 0.4679999948, 0.400000006, 0.6291666627, 0.4333333373, 1, 0.7663636208, 0.3725000024, 0.6157143116, 0.6775000095, 0.7642857432, 0.8059999943, 0.9153845906, 0.7300000191, 0.7566666603, 0.6800000072, 0.8650000095, 0.6733333468, 0.7266666889, 0.963333...
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548 Nachweis der Rechnnngsilberschiisse »nd Ausstände
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