file name stringlengths 12 12 | text stringlengths 1 33k ⌀ | wc listlengths 0 5.17k | ppn stringlengths 9 12 | language stringlengths 2 2 ⌀ | language_confidence float64 0.12 1 ⌀ | publisher stringlengths 2 88 ⌀ | place stringlengths 3 27 ⌀ | date stringlengths 4 4 ⌀ | title stringlengths 1 975 ⌀ | aut stringlengths 2 54 ⌀ |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
00000159.xml | Statistische Übersichten. 387 4. Auf Grund der Kirchenbücher sind von den Geistlichen alljähr lich zwei Tabellen aufzustellcn. a. Eine statistische Übersicht über die Beteiligung der Kirchenglieder au den kirchlichen Handlungen nach Erlaß des Ministers der geistlichen Angelegenheiten v. 12. April 1875, welche zu Anfang Januar anzufertigen und längstens bis zum ersten Februar an den Dekan einzusendcn ist. Der genannte Ministcrial-Erlaß bestimmt hierüber: Um zuverlässig zu übersehen, welchen Einfluß die Beseitigung des staatlichen Tauf- und Tranzwangs auf die Beteiligung der Kirchcn- glicdcr an den gedachten kirchlichen Handlungen herbeiführt, ist cs not wendig, die Berhältnisziffcr der Taufen zu den Geburten, sowie der kirchlichen Trauungen zu den bürgerlichen Eheschließungen zu ermitteln. Es kommt daher darauf an, nach bestimmten lokalen Bezirken die Zahl der in jedem derselben innerhalb bestimmter Zeiträume bei den Gliedern der verschiedenen Konfessionen vorgekommenen Geburten und bürgerlichen Eheschließungen, sowie der Taufen und der kirchlichen Trauungen fest- znstellcn. Die ersterwähnten Thatsachcn werden durch Vermittlung des Königlichen statistischen Bureaus aus den Büchern der Standesbeamten entnommen werden. Da jedoch die Zusammenstellung der hierauf be züglichen Daten in solcher Spezialisierung, daß aus denselben die Konfessionsangehörigkeit der Beteiligten zu entnehmen ist, bei dem Königlichen statistischen Bureau nur nach Kreisen erfolgen kann, so müssen diese letzteren die Bezirke bilden, für welche die Vergleichung zwischen den bürgerlichen und den kirchlichen Akten stattzufindcn hat. Die statistischen Materialien über die Taufen und Trauungen werden durch die kirchlichen Organe zu liefern sein. Die mit Führung der Kirchenbücher betrauten Geistlichen oder sonstigen Beamten haben zu diesem Zwecke alljährlich zu Anfang des Monats Januar Nach weisungen aufzustellen, in lvelchen für den betreffenden Parochialbezirk, wo aber die einzelnen Teile desselben in verschiedenen Kreisen belegen sind, für diese nach Kreisen zu sondernden Teile der Parochic, die Daten summarisch für das abgelanfcnc Kalenderjahr anzugeben sind. (K. A. 1875, S. 25.) | [
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0.612500011... | 812437381 | de | 1 | null | null | null | null | null |
00000213.xml | Die Accidenzien. 441 mangelt beantragen. Doch ist der Verpflichtete befugt, die Rente mit dein 25 fachen Betrag durch Kapital abznlösen. (Gesetz b. 16. Juni 1876, Ges.-Saimnl. S. 369.) Mit Bezug hierauf wird durch die Verfügung des Konsistoriums vom 19. August 1881 darauf hiugcwicscu, daß innerhalb des ehem. Herzog!, nassauischeu Gebiets die von den Civilgemeindeu aus den Gemciudewaldungen an evangelische Pfarrer zu liefernde Holzbcsoldung die Natur einer Reallast habe, und also gesetzlich ablösbar sei. Nach der gesetzlichen Bestimmung, daß, wenn von seiten der Be rechtigten auf Ablösung angetragen wird, bei der Kapitalablösnng nur der 22^/u fache Betrag des Jahreswcrts beansprucht werden kann, empfiehlt es sich nicht, daß von den berechtigten Pfarreien ein Antrag auf Kapitalablösung gestellt werde, wohl aber das Beantragen der Um wandlung in Gcldrcntcn. Ein solcher Antrag wäre alsdann bei der Regierung, Abteilung des Innern, unter genauer Bezeichnung der Be rechtigung und der Verpflichteten zu stellen, und cs diesem zu überlassen, seinerseits auf Kapitalablösnng anzutragen. (Konsist.-Verf. v. 19. Aug. 1881. K. A. S. 32.) 4. Die Accidenzien. Während in Nassau die Accidenzien in feste Geldrenten nm- gewandelt sind, bestehen in Hessen noch diese zufälligen Einnahmen oder Accidenzien als ein Teil der Pfarrbesoldung. Dies sind die Stolgcbühren (jura stolae), welche bei Taufen, Konfirmationen, Trauungen und Beerdigungen von den Gemeindegliedern an den fungierenden Geistlichen herkömmlich entrichtet werden, deren Betrag indes nicht überall gleich ist. Nur im Dekanate Homburg gelten gleichmäßig folgende Sätze: 1. für eine Taufe 86 Pfennig; 2. für eine Trauung 2 Mark 57 Pfennig; 3. für die Beerdigung a. eines Erwachsenen 2 Mark 57 Pfennig, b. eines Kindes 1 Mark 72 Pfennig. Solche Stolgcbühren kann der Pfarrer für Vorgcnvmmcne Kasual- handlüngen nur von seinen wirklichen Parochianen in Anspruch nehmen. Er darf sie nicht willkürlich erhöhen, darf auch keine Kasnalhandlnng deshalb verweigern, weil die Gebühr nicht zuvor geleistet wurde. Von armen Personen soll dieselbe nicht mit Strenge eingetrieben, sondern | [
0.7533333302,
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0.6150000095,... | 812437381 | de | 1 | null | null | null | null | null |
00000234.xml | 462 Teilnahme der hessischen Geistlichen an der Witwcnkassc. sctzuiig in den Ruhestand aus dem Kirchendienste des Konsistorialbezirks ausschcidcii. Ein Anspruch auf Rückerstattung des gezahlten Eintrittsgeldes und der gezahlten Beiträge steht dem Ausgcschiedenen nicht zu. Gegeben re." (Verh. d. 3. ord. Bcz.-Syn. 1885, S. 7.) (Die Sanktion dieses Gesetzesentwurfs ist indes zur Zeit noch nicht erfolgt.) Die Gesuche der Witwen und Kinder um die gesetzliche Pension werden an das Konsistorium gerichtet und es müssen denselben jedes mal die Geburtsscheine der Kinder, für welche eine Pension oder ein Zuschuß zur Pension der Mutter nachgesncht wird, in gehöriger Form beigeschlossen werden, indem sonst hinsichtlich der Pcnsionsratc solcher Kinder keine Entschließung erfolgen kann. (Nass. Minist.-Berf. vom 16. April. 1812.) 3. Bon der Aufnahme in die Nassauische Witwcnkassc bleiben ausgeschlossen diejenige» Geistlichen vormals Hessen-darmstädtischcr und hcsscnchombnrgischcr Gemeinden, welchen die Mitgliedschaft zur Hessen-Darmstädtischen Pfarrwitwenkasse oder zur geschlossenen Hesscn- Homburgischen allgemeinen Bersorgungsanstalt für Witwen und Waisen Landgräflicher Diener zusteht, so lange sic in einer dieser Kassen berechtigt sind. Denjenigen Geistlichen aber, welche bis zum 28. Mai 1883 Mitglieder der Preußische» Witwenverpflegungsanstalt waren, bleibt der Zutritt zur Nassauische» Kasse freigestellt. Alle anderen in den vormals hessischen Teilen des Bezirks an jenem Termine angcstclltcn Geistlichen sind Mitglieder der Nassauischcn Kasse und die von da an daselbst zur Anstellung gelangende» Geistlichen werden cs mit dem Zeitpunkte ihrer dortigen Anstellung. (Gesetz vom 28. März 1885, § 7. S. oben S. 90.) Die der Darmstädter Pfarrwitwenkasse angehörenden Geistlichen erhalten für ihre Witwen und Waisen den dort geltenden Jahresgehalt, wogegen das dem Sterbequartal folgende Quartal (das Witwen- und Waisenqnartal) der von ihnen innegehabten Stellen, die so lange offen zu halten sind, nach Abzug der Bcrwaltnngskvstcn und der Dicnstvcr- schung in jene Kasse fließt. Bei den hessen-homburgischcn Pfarreien dagegen tritt dieses Verfahren nicht ein, | [
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00000047.xml | Dic Liturgie. 275 Eine kirchenregimentlichc Verfügung, welche das würtembergische Kirchenbuch dort einführt, ist zwar nicht erfolgt, doch ist dessen Rezeption unter Zulassung und Gutheißung des Kirchenregiments geschehen und nimmt dies nun thatsächlich dic Stellung einer Landcsagcnde dort ein. Außerdem ist der Gebrauch der Liturgie beim Altardienst nach dem Buche: Evangelische Kirchenlieder, herausgegebeu vom Pfarrer Dr. Haupt, da gestattet, wo er am 13. Juni >854 eingeführt war. (Hess. O.-Konsist.-Ausschr. v. 13. Juni 1854). III. Im Synodalkreis Homburg ist: 1. bei den lutherischen Gemeinden sowohl die mehrerwähnte alte hessische Agende, als auch das würtembergische Kirchenbuch in amtlichem Gebrauch. 2. In der deutsch reformierten Gemeinde zu Homburg ist die Hessen-Kasselsche Agende von 1657 gesetzlich eingeführt und wird der „Erneute amtliche Abdruck" derselben vom Jahre 1843 gebraucht. 3. In den beiden französisch reformierten Gemeinden Dornholzhausen und Friedrichsdorf sind eingeführt: a. die französische Agende der Kirche des Fürstentums Neu- schätel et Yallengin vom Jahre 1713; b. die deutsche Agende der Kirche des Kantons Basel vom Jahr 1826. IV. Für sämtliche Gemeinden des Bezirks sind zu diesen älteren liturgischen Ordnungen hinzugctretcn: das Gebet für den Landcs- herrn, für das deutsche Vaterland und dic Fürbitte für den Reichstag, wie für den Landtag, so lange derselbe versammelt ist, und zwar in folgender Form: „Laß, o Herr, Deine Gnade groß werden, über den Kaiser, unfern König und Herrn, über dic Kaiserin und Königin, seine Ge mahlin, über den Kronprinzen und die Kronprinzessin, seine Gemahlin, über sämtliche Königliche Prinzen und Prinzessinnen, und alle, welche dem Kaiser und dem Königlichen Hanse anverwandt und zugethan sind. Er halte sic nns bei langem Lebe», zum beständigen Segen und christlichen Vorbilde. Verleihe dem Kaiser, unserem Könige, eine lange und ge segnete Regierung. Beschütze das Königliche Kriegsheer und die gesamte deutsche Kriegsmacht zu Wasser und zu Lande, und alle treuen Diener des Kaisers und Königs und des Vaterlandes, lehre sie stets wie | [
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00000120.xml | 348 Die Geschäftsführung des Pfarrers. und Geistlichen, sich mit uns von neuem unserer großen Verantwort lichkeit in dieser Beziehung bewußt zu werden, denn es ist nicht der Wille des hiniinlischeu Vaters, daß eins von diesen Kleinen verloren gehe! (Konsist.-Berf. v. 13. Juli 1880, C. Nr. 1238.) Drittes Kapitel. Die äußere Geschäftsführung. Zu den Dienstobliegenheiten der Gcistlichcn gehört auch die Bc- vbachtnng gewisser vorgcschricbcncr Formen der äußeren Geschäfts führung. Dieselben werden hier zur Darstellung kommen, indem zunächst die Verschling solcher Pfarrei-Geschäfte im allgemeinen, dann die Füh rung der Bücher, die Dicustkorrespondcuz und endlich die Registratur ins Auge gefaßt wird. u. verschling der Pfarrei-Geschäfte. 1. Die gesamte Geschäftsführung einer Pfarrei liegt dem zu derselben berufenen Pfarrer ob. Damit dieselbe keinerlei Unterbrechung erleide, darf der Pfarrer seinen Wohnort ohne vorherige Anzeige und besondere Urlaubsgestattung nicht verlassen. Diese Residenpflicht der Geistlichen ist durch Verfügung des Konsistoriums vom 6. Dezember 1882 geregelt, die so lautet: Um Unregelmäßigkeiten in bezug auf Wahrung der Residcnpslicht der Geistlichen und ans das Verfahren bei Erteilung des erbetenen Ur laubes zu begegnen, bringen wir im Nachfolgenden die darüber ergangenen älteren Bestimmungen, soweit dieselben noch zu Recht bestehen, in Erinnerung und veranlassen die Herren Dekane, genau nach denselben zu verfahren und deren Jnnchaltung seitens der Herren Geistlichen zu überwachen. 1. Ohne Urlaub darf kein Geistlicher sich über zwei Tage von seinem Wohnorte entfernen; 2. bei notwendigen Reisen der Pfarrer erteilen die Dekane unter gleichzeitiger Benachrichtigung des Gcneralsnpcrinten- denten Urlaub bis zu vierzehn Tagen; 3. der Generalsuperintendent ist befugt, den Gcistlichcn Urlaub bis zu vier Wochen zu erteilen; | [
0.7099999785,
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0.48... | 812437381 | de | 1 | null | null | null | null | null |
00000307.xml | das Pfarrinventarinm in Nassau. 535 die gleiche Einrichtung wie das Kirchcninvcntar. Beide werden vom Kirchenvorstand unterschrieben und mit dem Datum der Anfstellung ver sehen, paginiert und gebunden, vom Konsistorium legalisiert, vom Dekan bei Gelegenheit der Kirchenvisitation eingeschen und eventuell berichtigt. Voran steht beim Pfarrinvcntar die Hanptübcrsicht, welche das Kapitalvermögen nebst dem Jahresertrag so darstellt: Wert. Jährlicher Haupt-Übersicht. Kapital. Ertrag. M. Pf. M. Pf. I. Aktiv-Vermögen. i. Gebäude 2. 3. Grundstücke und Waldungen Geldbesoldung 4. Frnchtbesoldunq 5. Holzbesoldnnq 6. Entschädigung für persönliche Abgaben . . 7. Entschädigung für Accidcnzicn 8. Reluition für Blutzehnten 9. Zinsen von Aktiv-Kapitalien 10. Sonstige Gerechtsame 11. Gerätschaften II. Passiv-Vermögen. 12. Passiv-Kapitalien 13. Lasten Zusammen . . Jeder dieser Abschnitte ist in besonderen Anlagen vermittelst genauer Spezifikation nachgewiesen und mit Urkunden versehen. Hier sind ebenfalls die gedruckten Formularbogen für die verschiedenen Abschnitte auch da bcigefügt, wo in einzelnen Pfarreien nichts einzutragen war, und ist dabei beurkundet, daß hier nichts einzutragen war. Überall ist der nötige Raum zu den erforderlichen Nachträgen gelassen. Gleich mäßig werden hiervon zwei Exemplare ausgestellt und ist damit zu verfahren, wie mit den Kircheninventarien. (Nass. Ed. v. 8. April 1818, 8 17. Gen.-Reg.-Neskr. v. 12. Dez. 1818. Nass. Jnstrukt. z. Anfst. d. Pfarrinvcntar. v. 15. Juli 1819. S. oben S. 196, poo. 1.) II. In Hessen bestehen ebenfalls Jnventaricn über die sämt lichen Besitzungen jeder einzelnen Kirchengcmeinde, welche eine Übersicht ihres Vermögens gewähren sollen, mit folgender Einrichtung: 35» | [
0.6133333445,
0.6999999881,
0.2150000036,
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0.6949999928,
0.3799999952,
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0.7039999962,... | 812437381 | de | 1 | null | null | null | null | null |
00000060.xml | 288 Zeit der Konfirmation. werden soll. Das Lokal dazu hat, wenn im Schul- oder Pfarrhanse kein Raum ist, die Kirchengemeinde zu stellen. Die Stunden sollen thunlichst so angesctzt werden, daß dadurch keine Störung des Schulunterrichts entsteht. Der Geistliche hat sich deshalb mit der Schulbehörde zu benehmen. Bei höheren Lehranstalten hat der Generalsupcriutcudcnt darauf zu sehen: ob die Schule der Borbereitung auf den Katechumenunterricht der Kirche die nötige Hülfe leistet. (S. oben S. 212. Hess. Justrukt. v. 8. Jan. 1834, tz 12). 3. Als Zeit der Konfirmation ist in Nassau der erste Pfingst- tag festgesetzt, mit Ausnahme der Städte, wo sich höhere Schulen bc- findcn, um derentwillen die Konfirmation am Sonntag nach Ostern stattfindct. In Wiesbaden werden mehrere Konfirmationen zu ver schiedenen Zeiten des Jahres vorgenommen. Bei solchen Gemeinde», wo der Vorbereitungsunterricht nicht früh genug beginnen kann, um bis Pfingsten beendigt zu sein, darf die jährliche Konfirmation zwischen Pfingsten und dem 5. Sonntag nach Trinitatis erfolgen. (Nass. Lit., S. 258. Nass. G.-R.-R. v. 28. März 1818). In den hessischen Gemeinden findet die Konfirmation gleich förmig ans Pfingsten, und zwar am zweiten Pfingsttage statt. Nur wo der Geistliche an zwei Orten zu konfirmieren hat, oder die Hand lung in mehreren Abteilungen erfolgt, können auch die nächstfolgenden Sonntage, namentlich das Trinitatisfest mit dazu verwendet werden. (Hess. Justrukt. v. 8. Jan. 1834, § 13). Den Gemeinden, welche einen anderen jährlichen Konfirmativns tag für sich wünschen, kann dies gestattet werden, wenn der Kirchen vorstand und die Gemeindevertretung dies beschließen und das Kon sistorium unter Zuziehung des Synodalausschnsses nach Begutachtung des Kreissynodalvorstandes die Genehmigung erteilt. (Verhandlung d. 1. Ordentl. Synode 1879, S. 3, 9). 4. Das gesetzliche Alter zur Konfirmation ist das zurück- gelegte vierzehnte Jahr. Im Nassau!scheu kann der Geistliche auch diejenigen mit kon firmieren, welche dieses Alter bis zum 1. Oktober des laufenden Jahres erreichen. Vorzüglich befähigte Kinder können, nach erlangter Dis pensation durch den zuständigen Dekan, auch dann konfirmiert werden, wenn sie bis zum 31. Dezember das vierzehnte Jahr erreicht haben. | [
0.6366666555,
0.7350000143,
0.5366666913,
0.6069231033,
0.521666646,
0.90200001,
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0.5199999809,
0.6399999857,
0.3700000048,
0.8149999976,
0.75,
0.4850000143,
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0.34499... | 812437381 | de | 1 | null | null | null | null | null |
00000506.xml | null | [] | 812437381 | null | null | null | null | null | null | null |
00000362.xml | 590 Muster der Pfarrsondsrcchnung Sir. 8. Nummcr der Posten. Belege. Holzbesoldung. (270 M.) Betrag. M. Pf. Anmerkung. 1 . Aus hiesigem Gcmcindewald jährlich 43,44 Raummeter Buchcn-Schcit- holz, angeschlagen zu 270 — Hauer- und Fuhr- lobn bezahlt der Herr Pfarrer. Summa für sich - ! — Nr. 16. Ilnmn Posten. er der Belege. Zahlungen an den Herrn Pfarrer. (2000 MI Betrag M. Pf. Anmerkung. 1. — Laufen die Geldanschläge sämtlicher Selbstnutzungen, nämlich Nr. 2 pos. 2, 3, Nr. 4, 5 rc. in gleicher Summe durch 327 50 2 . Ebenso alle Natural- und Geldein- fünfte, welche der Herr Pfarrer direkt empfängt, nämlich Nr. 3 po8. 1 (Naturalien), 6, 7 rc. . . 943 9 3. 10. An barem Gclde, welches der Rechner erhoben, Nr. 1, 2 rc., nach an- liegender Quittung 632 45 Summa . 1903 Nr. 19. Nummer der Posten.! Belege. Ausgeliehene Aktiv-Kapitalien. ! Bctn M. lg Pf. Anmerkung. I. 154. An die Sparkasse der Nassauischen Landesbank, ausgcliehen auf Buch A. Nr. 19544 am 1. Jan. 18.. und 1. Juli 18 4 5 63 39 Summa . Fundusbilanz. Mehranlage nach voriger Rechnung . . . . 54 M. 99 Pf. Hierzu nach oben . . 10 „ 2 „ 65 M. 1 Pf. Hiervon ab nach Beleg 35 59 „ 62 „ 10 also Mehranlage 5M. 39 Pf. Sir. 20. Nummer der Posten. | Belege. Guthaben des Rechners. Betrag M. Pf. | Anmerkung. 1 . — "Nach dem Abschlüsse voriger Rechnung verblieb ein hier zu verausgabendes Guthaben des Rechners von . . 54 99 Summa . 54 99 Lasten-Verzeichnis. I. — Klasscnstcner 60 — 2 — Vio der Grundsteuer 12 2 3. — Fällen und Fuhrloh» vom Bcsoldnngs- Holz .... 4. — Jnquilinische Schuldigkeiten . . . u. s. w. Summa . .... ... | [
0.8600000143,
0.4950000048,
0.3466666639,
0.6499999762,
0.7225000262,
0.9700000286,
0.6083333492,
0.6000000238,
0.5500000119,
0.5014285445,
0.5485714078,
0.8075000048,
0.8433333039,
0.5885714293,
1,
0.5633333325,
0.5970000029,
1,
1,
1,
0.7124999762,
0.5024999976,
0.483749... | 812437381 | de | 1 | null | null | null | null | null |
00000188.xml | 416 GcschästKhandbiich. 2. Berichte, Anzeigen und Meldungen, welche zwar ihre Person betreffen, aber von der Vorgesetzten Behörde aus dienstlichen Rücksichten angcordnet sind. III. Alle anderen Dienstschreiben im gegenseitigen Verkehr werden frankiert. Ebenso die Korrespondenz der Dekane mit dem Konsistorium, der Regierung und anderen Königlichen Behörden, wie dieselben solche auch von dort stets frankiert erhalten. Während dem Pfarrer das ausgclcgtc Porto bei kirchlichen An gelegenheiten von der Lokal-Kirchenkasse ersetzt wird, und zwar entweder auf Grund spezieller Nachweisung bei der Kirchcnrechnnng, oder auf Ansuchen der Kirchenvorstände in einem Aversum, sind die Portoaus- lagcn in Schulsachen von der Civilgcmeindc zu tragen. — Diejenigen Auslagen, welche die Dekane als Vorsitzende des Krcissyiiodalvorstandcs und die übrigen Vorstandsmitglieder in Synodalangelegenhciten an Porto zu leisten haben, werden ihnen ans der Krcissynodalkassc ersetzt. (Reg.-Verf. v. 22. Jan. 1873, II. 635.) 4. Über seine Dienstkorrespondenz hat der Geistliche ein Gc- schäftshandbuch oder Journal zu führen, welches zugleich zum Nachweis der einzelnen Portoauslagen zu dienen vermag. (Jnstrukt. vom 30. April 1884, III ad 5. Konsist.-Vcrf. vom 11. Fcbr. 1870, pos. 1.) Dasselbe hat am zweckmäßigsten folgende Einteilung: 1. Dienst-Korrespondenz nach unten folgendem Muster; 2. Notizen über alle öffentlichen Verkündigungen, welche der Pfarrer von der Kanzel macht; 3. Aufzeichnungen anderer Vorfälle in Dienstsachen; 4. die Kontrolle über die im Lesezirkel erhaltenen Schriften mit Angabe des Präscntatums und der Absendung, sowie des dafür anSgclcgtcn Portos. (Konsist.-Vcrf. v. 2. Jan. 1884, po8. 6. S. oben S. 185.) | [
0.5199999809,
0.5089473724,
0.7649999857,
0.5044444203,
0.8824999928,
0.4433333278,
0.6980000138,
0.7950000167,
0.7124999762,
0.9225000143,
0.6516666412,
0.7390000224,
0.6449999809,
0.4666666687,
0.5666666627,
0.5666666627,
0.4742857218,
0.5066666603,
0.7850000262,
0.5445454717... | 812437381 | de | 1 | null | null | null | null | null |
00000210.xml | 438 Die Naturalgefälle der Pfarrei. 5. Besondere Freiheiten sind im allgemeinen nicht mitPfarr- besoldnngsgrundstücken verbunden, sondern es können nur im einzelnen solche durch Observanz, spezielle Verträge und Urkunden begründet sein. In keinem Falle aber dürfen Dienste und Leistungen der Kirchen gemeindeglieder ans denselben in Anspruch genommen werden. (Nass. Ed. v. 8. April 1818, § 7. Nass. Gen.-Reg.-Reskr. v. 25. April 1818.) In Nassau genießen die Pfarrgrundstücke — abgesehen von der Befreiung aller Besoldungsteile der Pfarreien von der Gemeindesteuer— keine Steuerfreiheit. Dagegen sind dieselben in Hessen völlig steuerfrei, indem die Staatssteuern auf das Staatsbudget übernommen, die Gemeinde- Umlagen von der Gemeinde zu tragen sind, in deren Gemarkung die Steucrobjekte liegen, die Provinzial- und Distrikt-Umlagen von der be treffenden Kasse zu entrichten sind. Ausländische Kommunalsteuern trägt der Kirchenfonds. (Hess. Gesetz v. 11. Juni 1827.) Die Zahlung von Tilgungsrenten von abgelösten Grundrenten liegt in den hessischen Pfarreien dem Nutznießer ob, wenn nicht ihr Geldwert den der Grundrente nbcrtrifft. (Hess. Minist.-Ausschr. vom 1. März 1860.) 3. Die Naturalgefälle. Die fixierten Bezüge von Naturalien sind nach mehrjährigem Durchschnittspreise bei Festsetzung des reinen Einkommens veranschlagt. Sic bestehen teils in Holz, teils in Früchten, Wein oder anderen Gegenständen. 1. Die Holzbcsoldnng liegt entweder auf Staats-, oder anderen Waldungen (der Gemeinden, Standesherrcn, Kirchen oder Pfarreien). Die Berechtigung des Pfarrers auf Holzbczng ans diesen Wal dungen ist nach ihrem Quantum festgesetzt. Wenn in einem Jahre in der Gcmcindcwaldnng kein Holz geschlagen wird, so wird dies Quantum nach dem jedesmal laufenden Preise in Geld aus der Gcmcindckassc vergütet. Die Qualität des Holzes ist cntlveder ausdrücklich bestimmt, oder sic richtet sich nach dem jedesmaligen Holzschlage, wenn die bestimmte Qualität nicht vorhanden ist. In der Praxis gilt der Grundsatz, daß den Geistlichen von der besten Gattung angewiesen wird, welche gefällt wird. Doch hat derjenige, welcher dadurch in einem Jahre eine ge- | [
0.8033333421,
0.6066666842,
0.5314285755,
0.2899999917,
0.6424999833,
1,
0.4511111081,
0.6039999723,
0.8125,
0.9649999738,
0.9090909362,
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0.7944444418,
0.7545454502,
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0.7316666842,
0.7566666603,
1,
0.7855555415,
0.571666... | 812437381 | de | 1 | null | null | null | null | null |
00000247.xml | Laste» der Geistlichen. 475 Zweites Kapitel. Die Belastungen. Auch diejenigen rechtlichen Leistlingen, zu welchen die Geistlichen als solche verpflichtet sind, zerfallen iu staatsbürgerliche und kirchliche Lasten. a. Ataatsliürgcrlichc Leistungen. Nach dein Grundsatz der allgeineiucu Rechtsgleichheit im staats bürgerlichen Leben haben die Geistlichen alle die Lasten mitzutragen, welche zur Realisierung des Staatszwcckcs erforderlich sind. Sic haben außer den indirekten Steuern auch zu den direkten Staatsstcncrn und hinsichtlich ihres Privatvermögens auch zu den Koinmunalsteuern bcizntragcn. Dies geschieht in zweierlei Art: 1. Sämtliche Geistliche haben die Klassen- oder Einkommcn- stcncr von ihrem gesamten Einkommen nach Maßgabe der gesetzlichen Bestimmungen hierüber zu entrichten. (Gesetz v. 1. Mai 1851. Gcs.- Samml. S. 193 n. Königl. Bcrordn. v. 10. März 1807, 8 2.) 2 . Außerdem haben die Geistlichen der nassanisehen Gemeinden noch einen Teil der Grundsteuer von ihren Besoldnngsgütern zu tragen. Der Pfarrer hat von solchen Gütern die volle Steuer an den Erheber zu leisten; cs werden ihm aber aus dem betreffenden Kirchcn- fonds neun Zehntcile znrückvergütet. (Nass. Ed. v. 8. April 1818, 8 7. Bekanntm. der Nass. Gen.-Steuerdirektion v. 12. Juni 1823. Nass. Ed. v. 10./14. Fcbr. 1809, 8 9.) Dies gilt zugleich auch von der Kirchensteuer. 1). kirchliche tasten. Hierzu sind zu rechnen: 1. die Bestreitung der Überzugskosten aus eignen Mitteln, sofern dieselben ihnen nicht nach den ordnungsmäßigen Bestimmungen (Abschn. 1, Kap. 3, d) vergütet werden müssen; 2. der Beitrag zum Dekanatslesezirkel. Die Pfarrer der nassauischen Gemeinden sind verpflichtet, jährlich bis zu einem halben Prozent ihres Dicnstcinkommcns hierzu beizutragen. | [
0.4499999881,
0.4233333468,
0.5991666913,
0.5500000119,
0.6299999952,
0.5237500072,
0.7533333302,
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0.4499999881,
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0.5866666436,
0.6091666818,
0.6039999723... | 812437381 | de | 1 | null | null | null | null | null |
00000088.xml | 316 Wagenpflege. Regel mit dem Geistlichen über die Wahl des Pflegers bcnehmcii und dessen Zustinininng oder etwaige Einwendungen beurkunden lassen. Wenn begründete Beschwerden darüber vorliegen, daß Pfleger die ihnen an- vertrauten Kinder einer anderen Konfession zuführen wollen, so ist der bestehende Vertrag anfzuhcben. Ebenso wenn nach pflichtmäßigem Er messen des Pfarrers der Bcrpflegcr seinen Obliegenheiten sonst nicht nachkommt. (Vertrag über Verpsl. v. Waiscnk. Formul. II). Hiernach findet der Pfarrer alle Unterstützung der Verwaltungs behörden bei seiner seelsorgerlichen Mithülfe bezüglich der Waiscnpslege. (Ausschr. des Landesdircktors v. 28. Okt. 1881). Auch die Seelsorge an der Jrrenheil- und Pflcgeanstalt Eichberg ist einem besonderen Geistlichen übertragen. 4. Zur Seelsorge gehört weiter die außerkirchlichc Erbauung der Gemeinde im Familienkreis oder größeren Privatzusammenkünften; die Beaufsichtigung und Leitung religiöser Vereine und der Verbreitung religiöser Schriften. Auch solchen Versammlungen, welche ohne Beisein des Ortsgeist lichen znm Zweck der Erbauung erfolgen, ist dann nicht zu wehren, wenn daselbst nichts vorgenommen wird, was nach der kirchlichen Ord nung allein einem ordinierten Geistlichen oder dem Ortspfarrer ins besondere zukommt und dieselben nicht den Charakter von Gottesdiensten annehmen. Denn das freie Versammlnngsrecht kommt auch solchen Zusammenkünften zugute, und es sind hierdurch die früheren Gesetze gegen Konvcntikcl aufgehoben. Doch unterliegen dieselben wie alle anderen Versammlungen der polizeilichen Aufsicht. Ebenso unterliegt die Bildung religiöser Vereine den allgemeinen Polizeibcstimmnngen über das Vereinswesen. (Reichs-Verfassung, Art. 4, 16. Reichs-Straf- Gesctzbuch, 8 128 u. 129). Das Verbreiten religiöser Schriften durch Kolportage ist cin- znrichten nach den Bestimmungen der durch das Gesetz vom 1, Juli 1883 revidierten Gewerbe-Ordnung für das deutsche Reich, welche bestimmt: 8 43. Wer gcwerbemäßig Druckschriften oder andere Schriften oder Bildwerke auf öffentlichen Wegen, Straßen, Plätzen oder an an deren öffentlichen Orten ausrufen, verkaufen, verteilen, anheften oder anschlagen will, bedarf dazu einer Erlaubnis der Ortspolizeibehördc, | [
0.8199999928,
0.5124999881,
0.3880000114,
0.6266666651,
0.7599999905,
0.9172727466,
0.7149999738,
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0.5777778029,
1,
0.6499999762,
0.7366666794,
0.5350000262,
0.8385714293,
0.7549999952,
0.6129999757,
0.9114285707,
0.49500... | 812437381 | de | 1 | null | null | null | null | null |
00000205.xml | Verpachtung derselben. 433 gesetzliche Stempel nur in der darstellbaren Hälfte verwendet und haben die Pächter diesen Stempelbetrag allein zn ent richten, der betreffende Pfarrer aber ist von der Abgabe für sein Teil frei. (Neg.-Verf. v. 7. März 1879, C. Nr. 268. K. A. S. 18.) 2. Die Staats- und Kirchensteuern von diesen Grundstücken werden in der Regel den Pächtern nicht hingewiesen, weil der Pfarrer, welcher dieselbe» entrichtet, dafür Rückvergütung erhält. Sollten sic indessen ausnahmsweise den Pächtern hingcwiesen werden, so erhält dennoch der Pfarrer die Rückvergütung. (Nass. Jnstrnkt. f. Pfarrfonds-Rechn. Nr. 3.) 3. Die Genehmigung der Pachtkontraktc erfolgt, wenn der Pacht nur 85 Mark beträgt, vom Pfarrer, sonst vom Dekan, und bezüglich der Pfarrei des Dekans vom Konsistorium. Bei Verpachtungen auf länger als zwölf Jahre ist außerdem die beschließende Mitwirkung der Gemeindevertretung erforderlich. (Nass. Ed. vom 8. April 1818, § 12 n. 14. K.-G.- u. S.-O., Z 33, 1.) In Hessen verpachtet der Pfarrer die Grundstücke selbst. Der Stempel für den Pachtkontrakt wird daher voll angcsctzt und fällt zur Hälfte dem Pfarrer zur Last, wenn der Vertrag nicht den Pächtern die Entrichtung des ganzen Stempelbetrags zumeist. Für sämtliche Pfarreien des Bezirks gilt: daß der Kirchcnvorstand sein Augenmerk sowohl bei den verpachteten, als auch bei den vom Pfarrer selbst benutzten Grundstücken auf zweckmäßigen Ban und gute Unterhaltung derselben zn richten hat. (Geschäftsordn. n. Jnstrnkt. v. 30. Mai 1880, Art. II a. S. oben S. 153.) 2. Die Unterhaltung der Grundstücke hat der Besoldnngs- inhabcr zn besorgen, indem die Kosten dafür bei Festsetzung des reinen Einkommens in Abzug gebracht sind. I. In Nassau geschieht dies nach folgenden Bestimmungen: 1. Jeder Geistliche ist verbunden, die gewöhnlichen, wenn auch nicht gerade in jedem Jahre wiederkehrenden Verbesserungen an den Besoldnngsgrundstücken aus eigenen Mitteln zu bestreiten; nämlich: Aufhebung und Unterhaltung der Mescnwässerungs- und sonstigen | [
0.4781818092,
0.4679999948,
0.4566666782,
0.323636353,
0.6628571153,
0.6533333063,
0.5500000119,
0.3833333254,
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0.4966666698,
0.7888888717,
0.8166666627,
0.6060000062,
0.4666666687,
0.791428566,
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0.7984615564,
0.7099999785,
0.6549999714,
0.5433333516,
... | 812437381 | de | 1 | null | null | null | null | null |
00000303.xml | Die kirchlichen Lokalfonds. 531 2 . Im Allseinandersetzungsverfahren haben die Parteien an Stelle der Kosten die gesetzlichen Pauschsätze zu zahlen nnd ist von dieser Zahlung niemand befreit. Jedoch haben die beteiligten Kirchen, Pfarreien »nd Küstercien die ans sic fallenden Beiträge nur in soweit zu entrichten, als diese ans dem verfügungsfreien Vermögen und Ein kommen des beteiligten Instituts nach Abzug der zur ordnungsmäßigen Unterhaltung des letzteren erforderlichen Ausgaben entnommen werden können, und insofern dies Vermögen und Einkommen nicht dem amt lichen Nießbrauch der kirchlichen Beamten unterworfen ist. (Gesetz v. 24 . Juni 1875. K. A. 1883, S. 65.) Anträge auf Ausstellung von Attesten über das Vorhandensein derjenigen Thatsachen, welche den Anspruch ans Kostenfreiheit begründen, sind an die Regierung zu richten. (Ges. v. 6. April 1878, Art. 31. Konsist.-Verf. v. 3. Nov. 1883. X. A. 65.) 3. In gleicher Weise, wie oben unter pos. 1 angeführt ist, sind Kirchen, Pfarreien, Vikarien und Küstercien auch von Zahlung der Ge bühren im Verfahren beim Reichsgericht befreit. (Kaiser!. Verordn, v. 24. Dez. 1883. K. A. 1884, S. 5.) Drittes Kapitel. Die kirchlichen Fonds. Diese bestehen teils ans Lokal-, teils ans allgemeinen Fonds, über deren Bestand und Einzelverwaltung das nähere mitzuteilen ist. a. Die tokalsondo. Jede einzelne Kirchengemeinde besitzt als Eigentum das für ihre besonderen Bedürfnisse bestimmte Vermögen, welches von anderen Fonds getrennt verwaltet wird. Während in Hessen die Kirchengemeinde nur einen, ehedem als Kirchenkasten bczcichncten Fonds besitzt, befinden sich in Nassau in jeder Pfarrgcmcindc zwei kirchliche Lokalfonds, der eigentliche Kirchen fonds, welcher das Vermögen für den religiösen Kultus der Gemeinde umfaßt, und der Pfarrfonds, welcher das für den Unterhalt der Geistlichkeit bestimmte Vermögen enthält. Beide werden abgesondert | [
0.5699999928,
0.6809090972,
0.5281817913,
0.9066666961,
0,
0.4600000083,
0.6299999952,
0.852758646,
0.6480000019,
0.573333323,
0.4900000095,
0.6349999905,
0.3533333242,
0.6800000072,
0.7233333588,
0.4099999964,
0.4883333445,
0.6418181658,
0.5749999881,
0.7450000048,
0.6866666... | 812437381 | de | 1 | null | null | null | null | null |
00000280.xml | 508 Anschaffung und Veräußerung von Geräten. bildcr, besorgt die Anschaffung von Kirchengeräten aller Art in stilvollen Formen, mustergültiger Herstellung und zu mäßigen Preisen. In allen Fragen, welche die künstlerische Ausstattung der Kirchen betreffen, ist er zur Erteilung von Rat und That bereit. (K. A. 1868, S. 11. K. A. 1876, S. 35. K. A. 1884, S. 40.) Im Inventar über das Kirchcnvermögcn sind diese Gerätschaften in einem besonderen Abschnitt aufgeführt und müssen sowohl neue An schaffungen, als auch der Abgang derselben bemerkt werden. 2. Die Veräußerung unbrauchbar gewordener Kirchengeräte erfolgt zum Besten des Kirchensonds. Die dcsfallsigen Versteigerungen oder Verkäufe durch den Kircheuvorstand genehmigt in Nassau, wenn das Objekt nicht mehr als 85 Mark beträgt, der Pfarrer, sonst ist die Ratifikation des Dekans erforderlich. Der Pfarrer hat alsdann dafür zu sorgen, daß die veräußerten Stücke im Inventar gelöscht werden. (Nass. Ed. v. 8. April 1818, Z 14. Nass. Jnstrukt. z. Führg. d. Kirch.-Rechn. Nr. 9.) Bei Veräußerungen solcher Gegenstände jedoch, welche besonderen geschichtlichen, wissenschaftlichen oder Kunstwert haben, ist die Genehmigung der staatlichen Aufsichtsbehörde durch den Minister der geistlichen An gelegenheiten erforderlich. (Gesetz v. 6. April 1878, Art. 32. Königl. Verordn, v. 19. Aug. 1878, Art. 1.) 3. Zur Ausschmückung der Kirchen mit Altaroruamcntcn, Ge mälden u. s. w. ist die Aufsicht und Genehmigung des Konsistoriums erforderlich, soweit nicht der Minister der geistlichen Angelegenheiten sich die letztere Genehmigung Vorbehalten hat. Insbesondere ist bei Ausschmückung der Kirchcnfcnstcr mit Glasmalereien die Schädigung älterer Baudenkmäler zu vermeiden. Die Aufsichtsbehörden haben dem vorzubeugen und in zweifelhaften Fällen die Genehmigung des Ministers der geistlichen Angelegenheiten cinzuholcu. (Minist.-Verf. v. 1. Scpt. 1884. X. A. S. 57. Wirkungskreis des Konsistoriums. S. oben S. 221, po3. 21.) 4. Die Tauf- und Abendmahlsgefäße, wozu auch ein be sonderer Kelch zum Gebrauch bei Krankenkommuuiouen gehört, sind in Verwahrung des Pfarrers in einem reinlichen, wohlverwahrten Raum | [
0.7666666508,
0.4881818295,
0.4699999988,
0.5072727203,
0.3100000024,
0.59375,
0.6885714531,
0.5500000119,
0.8466666937,
0.5299999714,
0.4133333266,
0.737857163,
0.5619999766,
0.8866666555,
0.75,
0.6819999814,
0.7671428323,
0.7957142591,
0.7172726989,
0.5933333039,
0.57999998... | 812437381 | de | 1 | null | null | null | null | null |
00000408.xml | 636 Äußere Feier der zn 14 Tagen bedroht. (Hess. Verordn, vom 2. April 1841. Hess. Polizeistrafgesetzbuch v. 30. Okt. 1855.) Außerdem ist in der Verordnung v. 2 . April 1841 bestimmt, in das Polizeistrafgesetzbuch aber nicht anfgcnommcn, weil nicht polizei licher Natur: Verrichtungen der Gerichte und anderer öffentlichen Behörden dürfe», außer in Fällen der Not, oder wo Gefahr auf dem Verzüge haftet, an Sonn- und Festtagen nicht vorgenommen werden, bei Ver meidung disziplinärer Ahndung. Diese Verfügung findet auch auf Handlungen der freiwilligen Gerichtsbarkeit Anwendung. (Hess. Allerh. Verordn, v. 2 . April 1841, Art. 1.) 2 . In der Folge sind einzelne Ausfiihrnngsbcstimmnngcn zu den zuvor angeführten Artikeln des Polizeistrafgesetzbuches und ander- weite Regelungen der Sonntagsfeier erschienen. 1. Die Ministerialverordnung vom 26. Mai 1856 erklärt: Die in den Artikeln 224—231 enthaltenen Bcstimninngcn finden Anwendung auf die Sonntage und außerdem 1. bei den Evangelischen: ans den Nenjahrstag, den Karfreitag, Ostermontag, Christi-Himmcl- fahrtstag, Pfingstmontag und den ersten und zweiten Weihnachtstag; 2. bei den Katholiken: auf den Nenjahrstag, den Ostermontag, Ehristi- Hiinmelfahrtstag, Pfingstmontag, Fronleichnamstag, Mariä-Himmel- fahrtstag, Allcrhciligcntag und den ersten 'und zweiten Weihnachtstag. (Hess. V.-O. d. Minist, d. Innern v. 26. Mai 1856.) 2. Das Ministerialausschreiben vom 15. Dezember 1855 schreibt vor: 1. Die Handwerksschnlcn müssen an den höheren Feiertage» ganz ausgesetzt bleiben. 2. In denjenigen Orten, in welchen ein Frühgottcsdicnst für die Evangelischen stattsindet, darf erst nach dessen Beendigung der Unterricht in den Handwerksschnlcn beginnen. 3. Wo es thnnlich ist, haben überhaupt diese Schulen erst nach dem Ende des Vormittagsgottesdienstes ihren Anfang zu nehme»; wo aber dieser Einrichtung unumgängliche Hindernisse cntgegenstehe», sind die Handwerksschnlen während der Dauer des genannten Gottesdienstes zu schließen. | [
0.5866666436,
0.5783333182,
0.5699999928,
0.296666652,
0.2349999994,
0.5600000024,
0.2919999957,
0.5587499738,
0.6600000262,
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0.2566666603,
0.5,
0.5799999833,
0.4280000031,
0.7400000095,
0.7122727036,
0.6399999857,
0.7400000095,
0.7450000048,
0.9166666865,
0.9112... | 812437381 | de | 1 | null | null | null | null | null |
00000139.xml | Schlußbestimmungen. 367 § 78. Ehestreitigkeiten, welche in Bayern vor dem Tage, an welchem dieses Gesetz daselbst in kraft tritt, durch Zustellung des Be schlusses über Zulässigkeit der Klage anhängig geworden sind, werden von dem mit der Sache befaßten Gericht bis zur rechtskräftigen Ent scheidung nach Maßgabe der bisher geltenden Gesetze dnrchgefnhrt. Daselbst kann die Auflösung der Ehe ans Grund eines die be ständige Trennung von Tisch und Bett verfügenden Urteils geltend gemacht werden, nachdem das Gericht auf Anrufen eines Ehegatten in dem nach Artikel 675 Absatz 1 und 2 der Prozeßordnung in bürger lichen Rechtsstreitigkeiten vom 29. April 1869 vorgesehenen Verfahren die Auflösung des Bandes der Ehe ausgesprochen hat. Das Verfahren in streitigen Ehesachen richtet sich in Bayern in den rechtsrheinischen Gebietsteilen nach den Bestimmungen des Haupt stückes XXVI. der genannten Prozeßordnung, in der Pfalz nach den Bestimmungen des Artikels 09 des Gesetzes über die Einführung dieser Prozeßordnung. § 79. Dieses Gesetz tritt mit dem 1. Januar 1870 in kraft. Es bleibt den Landesregierungen überlassen, das ganze Gesetz oder auch den dritten Abschnitt und §77 im Verordnungswege früher einzuführc». § 80. Die vor dem Tage, an welchem dieses Gesetz in kraft tritt, nach den Vorschriften des bisherigen Rechts ergangenen Aufgebote behalten ihre Wirksamkeit. § 81. Auf Geburts- und Sterbefälle, welche sich vor dem Tage, an welchem dieses Gesetz in kraft tritt, ereignet haben, an diesem Tage aber noch nicht eingetragen sind, findet das gegenwärtige Gesetz mit der Maßgabe Anwendung, daß der Lauf der vorgcschriebcncn Anzcigefristen mit dem Tage beginnt, an welchem dieses Gesetz in kraft tritt. Ein gleiches gilt für den Fall, daß auch nur die Vornamen eines Kindes an diesem Tage noch nicht eingetragen sind. tz 82. Die kirchlichen Verpflichtungen in Beziehung ans Taufe und Trauung werden durch dieses Gesetz nicht berührt. § 83. Die zur Ausführung dieses Gesetzes erforderlichen Be stimmungen werden, soweit dieselben nicht durch eine vom Bundcsrate erlassene Ausführungsverordnung getroffen werden, von den einzelnen Landesregierungen erlassen. § 84. Welche Behörden in jedem Bundesstaate unter der Be zeichnung : höhere Verwaltungsbehörde, untere Verwaltungsbehörde, Ge- | [
0.7147368193,
0.8333333135,
0.8999999762,
0.7866666913,
0.8105555773,
0.5383333564,
0.6499999762,
0.5483333468,
0.5933333039,
0.8466666937,
0.6899999976,
0.7749999762,
0.5928571224,
0.9216666818,
0.7366666794,
0.8000000119,
0.7649999857,
0.7940000296,
0.8149999976,
0.8019999862... | 812437381 | de | 1 | null | null | null | null | null |
00000428.xml | 656 Das Verfahre» bei der nach der Geburt des Kindes das Einschreiten nach Maßgabe des Gesetzes angczeigt. 6. Da in unserem Verwaltungsbezirk bei den Schülern der Volks schule die Konfirmation mit der Entlassung aus der Schule zusammen zu fallen pflegt, und letztere in der Regel in dem Jahre erfolgt, in welchem der Schüler das 14. Lebensjahr zurücklegt, so muß darauf geachtet werden, daß die Anmeldung zum Konfirmandenunterricht bei Volks schillern dement sprechend erfolge. Bei Schülern höherer Lehranstalten ist das 16. Lebensjahr als die Zeit anzusehen, in der ohne besondere Gründe das Kind dem Konfirmandenunterricht nicht länger entzogen werden darf. Mit verantwortlich für Vcrabsäumung der Taufe oder der Konfirmation ist die Mutter bei Lebzeiten des Vaters nur dann, wenn bestimmte Kundgebungen vorliegen, daß sic mit Wissen und Willen an der Versäumnis beteiligt ist. c. Eine beharrliche Versäumnis der Christenlehre ist als vorhanden anzunehmen, wen» das zum Besuche verpflichtete Kind dreimal hintereinander ohne genügende Entschuldigung den Unterricht versäumt hat. Es ist alsdann festzustellcn, ob die Schuld der Versäumnis auf das betreffende Kind, oder auf dessen Eltern bezw. Vormünder, Pflegeeltern, Lchrherrcn :e. oder aus beide fällt. <1. Auf die Unterlassung der Anmeldung zur Trauung ist um der rechtzeitigen seelsorgerlichen Einwirkung willen schon zu achten, wenn das bürgerliche Aufgebot bekannt geworden ist. Die eigentlichen disziplinären Maßnahmen können selbst verständlich erst nach erfolgter Eheschließung bei dem Standes- amte cintreten. Gleiches ist zu beachten bei dem Eingehen von Ehen, bei denen die Trauung aus kirchlichen Gründen zu versagen sein würde. Beide Nupturienten sind als verantwortlich für die Ver letzung der kirchlichen Pflicht anzusehen, o. Es ist mit Sicherheit anzunehmen, daß die Absicht vorhanden ist, die Kinder der religiösen Unterweisung in der Landeskirche zu entziehen, wenn es bekannt geworden ist, daß vor der Eheschließung ein dahin zielendes Versprechen | [
1,
0.6066666842,
0.545555532,
0.2899999917,
0.4566666782,
0.2450000048,
0.2366666645,
0.3116666675,
0.6600000262,
0.8466666937,
0.6666666865,
0.8949999809,
0.7174999714,
0.6257143021,
0.8766666651,
0.7462499738,
0.5090000033,
0.5600000024,
0.7749999762,
0.6949999928,
0.812857... | 812437381 | de | 1 | null | null | null | null | null |
00000447.xml | Evangelischen Vereins. 075 pflichtet ivcrden soll, bedürfen der Mitzcichnung eines zweiten Vorstands mitgliedes. Zur Legitimation der Vorstandsmitglieder nach außen dient eine Bescheinigung des Bürgermeisters von Wiesbaden, welchem zu diesem Zwecke die jedesmaligen Wahlverhandlnngen mitgctcilt werden. § 1l. Der Vorstand übt die Leitung des Vereins und seiner Thätigkeit ans, ist aber für seine gesamte Geschäftsführung der General versammlung verantwortlich. Er vollzieht die Beschlüsse der letzteren und vertritt den Verein in allen Fälle». In Vereinsangelegenheitcn, welche der Generalversammlung Vorbehalten sind, verfügt er sofort, falls solche keinen Aufschub dulden. Zur Feststellung dieser Vorfrage ist in dessen eine Mehrheit von vier Stimmen erforderlich. Der Vorstand führt das Verzeichnis der Vereinsmitglieder und eine Übersicht über das Vereinsvermögen. Er verwaltet das Vcreins- cinkommen und verwendet dasselbe, soweit nicht Beschlüsse der General versammlung entgegensteheu, im Sinne der Statuten »ach eigenem Er messen, kann auch eine gleiche Verwendung teilweise den Direktionen der Vereinsanstalten übertragen. Er ernennt den Vcreinskassicrcr, erteilt demselben Instruktion und bestimmt dessen Dienstbelohnnng. Er prüft die Jahresrechnung und sendet dieselbe mit der Bescheinigung, daß sie der ordentlichen Generalversammlung Vorgelegen, und daß etwaige An stände beseitigt seien, der Königlichen Regierung zu Wiesbaden ein. Der Vorstand führt die Oberaufsicht über die Vercinsanstaltcn, ernennt die zu deren Leitung erforderlichen Direktionen, erteilt denselben In struktionen und bestätigt deren Kassierer. Ihm steht die Befugnis zu, statntenwidrigc Beschlüsse der Lokal- und Bezirksvereine und statutcn- widrige Maßnahmen von Direktionen der Vereinsanstalten anfznhebcn. §12. Abänderungen des Statuts, welche den Sitz, den Zweck und die äußere Vertretung des Vereins betreffen, sowie Beschlüsse, welche die Auflösung des Vereins zum Gegenstände haben, bedürfen landesherrlicher Genehmigung. Sonstige Statntenveränderungcn sind von der Genehmigung des Oberpräsidenten der Provinz Hessen-Nassau abhängig. Vorstehendes Statut ist in der Generalversammlung des „Vereins für die evangelische Kirche in Nassau" vom 7. Oktober 1877 beschlossen worden. (Erl. d. Obcrpräs. v. 9. Februar 1878, Nr. 646. K. A. S. 19.) | [
0.6030769348,
0.9150000215,
0.4399999976,
0.5266666412,
0.5600000024,
0.5659999847,
0.7450000048,
0.2633333206,
0.6441666484,
0.5879999995,
0.9442856908,
0.7544444203,
0.6263636351,
0.5400000215,
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0.8466666937,
0.7384210229,
0.9775000215,
0.5440000296,
0.5619999766... | 812437381 | de | 1 | null | null | null | null | null |
00000495.xml | Sachregister. 723 Ökonomie der Geistlichen 432. Ordination der Geistlichen 139, 196, 264. Ordnung, Aussicht ans Erhaltung der äußeren kirchlichen 144. Ordnung des Gottesdienstes 621. —, liturgische der Beerdigung 306. Ordnungsstrafen 482. Organe der Gemeinde und Bildung ders. 131, 164. Organisation des Konsiftorialbezirks 1. Organist 170. Orgeln 509. Orgelbanten, Behandlung von 510. Orts-Schulvorstand in Nassau 322. — — Hessen 328. P. Paritätsgenerale, Nassanisches 344. Parochialvcrband 129. Passionszeit, Wochengottesdienste während der, 273, 627. Patronat 137. Patronatsbansonds 497, 505 Pensionen der Geistlichen 457. Perikopen in der Bolksschule 335. Personalien der Verstorbenen 307. Personalzulage snr Geistliche 448. Pfarramt 131. Pfarrbezirk 130. Pfarrchronik 398. Pfarrci-Geschäste, Bcrsehung der 348. Pfarrei-Verwaltung 348. Pfarrer 139, 519. Psarrsonds 145, 531, 540. Pfarrsondsbudget 556. Pfarrfondsinventarium 534. Pfarrfondsrechnnng 589. Pfarrgebände 428, 497. Pfarrgefälle 197. Pfarrgüter 432. Psarrmatrikcln 53, 400 Pfarr-Registratur 417. Psarrverwalter 273. Pflichten der Gemcindegliedcr 646, 651. Pflichtversäumnis der Kirchenglieder 303, 652. Pfrlinde 423. Polizciverordnnng für äußere Fcstscicr 628. Portoanslagen der Dekane 198. Porto der Dienstschrciten 407. Postsendungen (Ministerial-Verf.) 407. — (Konsistorial-Verf.) 409, 413. Praktische Vorbildung der Geistlichen 248. Präsentation zum Pfarramt 137. Predigt 140, 276, 277. Predigt-Vorleser 170. Privatkommunion 297. Privatkonfirmation 292. Professoren am theol. Seminar 257. Projekte zu Orgelbanten n Reparat. 509. Proklamation 279. Proselytentanfe 284. Protokoll, Geschäfts- des Schnlvorst. 328. — Rechnungsprüsungs-, 580. Protokollbuch des Kirchenvorstandes 401. Protokolle der Synode zu Idstein 9. Prozesse 521, 525. Prüfung der Kandidaten der Theologie 248, 252. — der Konfirmanden 290. — pro licentia concion. 250. — — ministerio 251, 261. Prüfungsordnung sür Kandidaten der Theologie 249. dt. Rangverhältnisse der Geistlichen 47 l. Rechenschaftsbericht der hessisch. Dek. 198. Rechnung des Ccntralkirchensonds 608. — — Central-Witwen- und Waisenfonds der Geistlichen 614. — der Kirche und Pfarrei 146, 178, 196, 579. Rechnnngskontrolle der Pfarrer 402, 570. Rechnnngsprüsungsprotokoll 580. | [
0.6499999762,
0.5500000119,
0.3837499917,
0.3466666639,
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0.3827272654,
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0.6499999762,
0.5625,
0.5... | 812437381 | de | 1 | null | null | null | null | null |
00000129.xml | 24 Beurkundung der Geburten. 357 Standen die Vornamen des Kindes zur Zeit der Anzeige noch nicht fest, so sind dieselben nachträglich und längstens binnen zwei Monaten nach der Geburt anzuzeigen. Ihre Eintragung erfolgt am Rande der ersten Eintragung. 8 23. Wenn ein Kind totgeboren oder in der Geburt verstorben ist, so muß die Anzeige spätestens am nächstfolgenden Tage geschehen. Die Eintragung ist alsdann mit dem im 8 22 unter Nr. 1 bis 3 und 5 angegebenen Inhalte nur im Sterberegister zu machen. 8 24. Wer ein neugeborenes Kind findet, ist verpflichtet, hier von spätestens am nächstfolgenden Tage Anzeige bei der Ortspolizei- behörde zu mache». Die letztere hat die erforderlichen Ermittelungen vorzunehmen und dem Standesbeamten des Bezirks von deren Ergebnis behufs Eintragung in das Geburtsregister Anzeige zu machen. Die Eintragung soll enthalten die Zeit, den Ort und die Um- stände des Auffindens, die Beschaffenheit und die Kennzeichen der bei dem Kinde Vorgefundenen Kleider und sonstigen Gegenstände, die körper lichen Merkmale des Kindes, sein vermutliches Alter, sein Geschlecht, die Behörde, Anstalt oder Person, bei welcher das Kind untergebracht worden, und die Namen, welche ihm beigclegt werden. 8 25. Die Anerkennung eines unehelichen Kindes darf in das Geburtsregister nur dann eingetragen werden, wenn dieselbe vor dem Standesbeamten oder in einer gerichtlich oder notariell aufgenommenen Urkunde erklärt ist. 8 26. Wenn die Feststellung der Abstammung eines Kindes erst nach Eintragung des Geburtsfalles erfolgt oder die Standcsrcchte durch Legitimation, Annahme an Kindesstatt oder in anderer Weise eine Veränderung erleiden, so ist dieser Vorgang, sofern er durch öffentliche Urkunden nachgewiesen wird, auf Antrag eines Beteiligten am Rande der über den Geburtsfall vorgenommenen Eintragung zu vermerken. Z 27. Wenn die Anzeige eines Geburtsfallcs über drei Monate verzögert wird, so darf die Eintragung nur mit Genehmigung der Aufsichtsbehörde nach Ermittelung des Sachverhalts erfolgen. Die Kosten dieser Ermittelung sind von demjenigen einzuziehen, welcher die rechtzeitige Anzeige versäumt hat. | [
0.0700000003,
0.6263636351,
0.3633333445,
0.6433333158,
0.9933333397,
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0.4199999869,
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0.6422222257... | 812437381 | de | 1 | null | null | null | null | null |
00000034.xml | 262 Berufung der Geistlichen. dessen geistlicher Aufsicht. (S. oben S. 181 n. 182. Nass.-Ed. v. 8. April 1818. Hess. Organ. Ed. v. ü. Jnni 1832, Art. 16.) Drittes Kapitel. Die Anstellung. Die Anstellung der Geistlichen des Bezirks erfolgt durch das Königliche Konsistorium. Weil die Mitglieder dieser Behörde vom Könige ernannt sind, so finden die Borschriften des Gesetzes vom 11. Mai 1873 über das Einspruchsrecht des Staates hierbei keine Anwendung. (Gesetz v. I I. Mai 1873, 8 28.) Zn derselben gehört die Berufung und Ernennung, die Ordination, der Aufzug und die Amtseinführung, anhangsweise wird noch das Vikariat hinzugefügt. a. Scrufung. Die Berufung zu einem Pfarramt ergeht in der Regel nur an solche, welche in der Kandidatenliste des Bezirks verzeichnet stehen. Wollen Kandidaten, welche die beiden theologischen Prüfungen auswärts bestanden haben, oder bereits im Amte stehende Geistliche im diesseitigen Bezirke angcstcllt werden, so haben sich dieselben auf Er fordern vorher einem colloquium theologicum vor dem Konsistorium zu unterziehen. Diejenigen Kandidaten aber, welche nur ein theologisches Examen bestanden haben, müssen die Prüfung pro miuistorio nach den oben angeführten Ordnungen hier ablegen. Die erste Anstellung eines Kandidaten im diesseitigen Bezirke erfolgt in der Regel nach Maßgabe der früher oder später stattgcfilndcncn Prüfung und Reception in die Zahl der Kandidaten, und wird bei deren Beurteilung das Datum des Gesuchs um Zulassung zur Prüfung zugrunde gelegt. Bei gleichzeitig Geprüften entscheidet die Qualifikation. Kandidaten, welche „mit Auszeichnung bestanden" haben, werden auch bei der Anstellung vorzugsweise berücksichtigt. Das Vorrücken bereits angcstcllter Geistlichen auf besser dotierte Stellen geschieht, insofern es durch Berufung vom Konsistorium stattfindet, in der Regel nach dem Dienstalter. Doch giebt ausgezeichnete Standcs- bildung, verbunden mit tadelloser Pflichttreue, Ansprüche ans vorzugs weise Berücksichtigung oder auf persönliche Gehaltszulage ans dem Centralkirchcnfonds. (Nass.-Ed. v. 8. April 1818, 8 0. Hcss.-Ed. v. 18. April 1807.) | [
0.7400000095,
0.6025000215,
0.603333354,
0.6191666722,
0.6299999952,
0.7609090805,
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0.8566666842,
0.7174999714,
0.8000000119,
1,
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1,
1,
0.9419999719,
0.8960000277,
1,
0.7333333492,
0.7566666603,
0.9599999785,
0.6100000... | 812437381 | de | 1 | null | null | null | null | null |
00000112.xml | 340 Bestimmungen über den Lehrplan lischcr Beweisstellen herangezogen werden muß, ist darauf zn achten, daß auch hier nicht durch eine Überlastung des Gedächtnisses die Wir kung des Inhaltes der Bibelstcllen abgeschwächt werde. Für genügend und zweckentsprechend ist zn erachten, wenn nicht mehr als etwa 100 Bibelsprüche als Beweisstellen für die Katechismus- Wahrheit fest und sicher von den Kindern gelernt werden. 3. Auf die Behandlung des Kirchenliedes ist besondere Auf merksamkeit zu richten, und vor allem von diesem Gebiete der Mechanis mus fern zn halten. Der Religionslehrer hat sich stets daran zu erinnern, daß das Kirchenlied zur Erbauung dienen soll. Es werden zwar auch kirchen-historische und biblische Kenntnisse dem Kinde durch das Kirchenlied wiederholt oder neu vermittelt, und wird dasselbe als förderliches Mittel zur Sprachbildung des Kindes anzusehen sein, allein in erster Linie soll das gesamte Gemütsleben des Kindes dadurch ge nährt und gepflegt werden, damit jenes dadurch zum Mitsingen und Beten gelange. Bei der Auswahl der zu lernenden Lieder sollen die Dekane, Geistlichen und Lehrer — ohne daß besondere Vorschriften darüber bestehen — gebührende Rücksicht nehmen nicht allein ans den Lauf des Kirchenjahres, sondern auch ans die hervorragenden oder durch cttvaige örtliche Vorliebe besonders gekennzeichneten Kirchenlieder. Während in den Ministerialbestimmungen höchstens zwanzig Lieder zur gedächtnismäßigen Aneignung zugclassen sind, sollen nach Bestim mung des Konsistoriums auch nicht mehr als 30 vorgctragcn und ge sungen werden. Hiernach ist also eine engere und weitere Auswahl zu treffen. Auf den unteren Klassenstufen kann mit der Behandlung des Kirchenlieds schon in der Art begonnen werden, daß die Kinder die jenigen Gesangbuchsverse sich anzucignen beginnen, welche nicht über ihre Fassungsgabe hinausgehen und für sich allein ein Ganzes bilden; ans den oberen Klassenstufen wiederholen jene dann das früher Gelernte und bringen das ganze Lied in ihren Besitz. Es wird dabei erwartet, daß das Memorieren der Lieder größtenteils in der Schule selbst bei einer zweckentsprechenden Behandlung derselben erfolge, und die Kinder ans der Oberstufe ihre gelernten Lieder stets präsent haben, ihr Wort- und Sachverständnis des Inhaltes klar angcben können, womöglich mit den geschichtlichen Veranlassungen des Liedes und den Lebens- | [
0.6700000167,
0.5849999785,
0.9049999714,
0.3600000143,
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1,
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0.8475000262,
0.77545... | 812437381 | de | 1 | null | null | null | null | null |
00000081.xml | Einweihung eines TotenhofeS. 309 21 bcvölkernng entsprechen. Die Gräber müssen 1,8 m tief sein und sind 0,6 n> von einander getrennt zu halten. Vor Ablauf von 20—30 Jahren dürfen sic nicht wieder benutzt werden. Die Reihenfolge der Gräber muß, mit Ausnahme der Familiengräber, streng cingchaltcn werden. Es ist gestattet, daß eine Familie sich einen besonderen Platz ankanft und durch eine kleine jährliche Abgabe sich in dessen Besitz so lange erhalten kann, als diese fortentrichtct wird. Diese Abgabe fließt in die Gemeindekasse. Den Medizinalbeamten ist eine Mitaufsicht über die Begräbnisplätze übertragen. (Nass. Amts-Verw.-Ordn., § 23. Gen.- Reg.-Reskr. v. 28. Mai 1816, § 1. Ed. v. 14. März 1818, § 9. Jnstrukt. f. d. mcd. Beamte 1818, § 19. Geti.-R.-K. v. 14. Apr. 1837 n. 30. Nov. 1842). Die Einweihung eines neucn Totcnhofcs bildet einen kirchlichen Akt, der in gemischten Gemeinden von den einzelnen Kon- fcssionen begangen wird. Derselbe wird vom Konsistorinm angeordnet, dem Dekan oder dem Ortsgeistlichen übertragen und ist für die nas- sauischcn Gemeinden agendarisch geordnet; im Hessischen der freien Anordnung der Geistlichen überlassen, ist aber jedenfalls vorzunchmen und soll mit Rede lind Wcihcgcbet allsgeführt werden. (Nass. Lit., S. 401. S. oben, S. 222, pos. 23). In Hessen hat der kompetente Pfarrer die ortsüblichen Lcichcn- gebühren von jedem Begräbnis zu empfangen, welche einen Teil seines Einkommens bilden, auch dann, wenn er verhindert ist, bei der Leiche zu erscheinen. Nur soll er dabei auf Arme Rücksicht nehmen und von solchen das Schuldige nicht mit Härte einfordern. (Hess. Verordn, v. 30. Sept. 1723 n. K. Ordn. v. 1724, S. 494). c. Die Seelsorge. 1. Der Geistliche hat die Scclcnpflcgc der Gemeinde- gljeder im einzelnen, besonders der Kranken, Angefochtenen und Hülfs- bedürftigen aller Art durch Belehrung, Ermahnung, Warnung und Tröstung zu üben. Besonders wird von ihm erwartet, daß er die Kranken seiner Gemeinde stcißig auch ungernfen besuche und ihnen geist lichen Zuspruch biete. Ebenso die Gefangenen, sofern für diese kein besonderer Seelsorger bestellt ist. (Kirchcnvisit. Frage 1. o. S. oben, S. 144 n. 189). | [
0.6600000262,
0.6060000062,
0.697272718,
1,
0.8600000143,
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0.8050000072,
0.89375001... | 812437381 | de | 1 | null | null | null | null | null |
00000015.xml | Inhaltsverzeichnis. V Fünfter Teil: Das kirchliche Leben. Erster Abschnitt: Kultus. ^ ' ’ ©iitt Erste? Kapitel: Die Ordnung des Gottesdienstes 621 a. Für gewöhnliche Sonntage 621 b. Für Fest-- und Feiertage 624 Zweites Kapitel: Die Fest- und Feiertage 626 a. Im ganzen Bezirk 626 b. In Nassau 626 c. In Hessen 627 d. Außerordentliche Feste 628 Drittes Kapitel: Die äußere Fcsttagsfeicr 628 Zweiter Abschnitt: Verhältnis zum Staat. Erstes Kapitel: Der Staatsschatz 639 Zweites Kapitel: DicOberanfsicht 641 Drittes Kapitel: Die Eidesleistung . . . ° 645 Dritter Abschnitt: Recht und Pflicht der Kirchcnglicdcr Erstes Kapitel: Der Eintritt und Austritt 646 Zweites Kapitel: Der Umfang der Rechte und Pslichten 650 a. Rechte 650 b. Pflichten 65 l Drittes Kapitel: Die Verletzung der Pflichten 652 a. Grenzen der kirchlichen Znchtmiltel 652 b. Znchtübnng 653 Vierter Abschnitt: Licbcswcrkc. Erstes Kapitel: Die kirchliche Thätigkcit 659 a. Armenpflege 659 b. Fürsorge für arme Kirchengcmcindcn 665 Zweites Kapitel: Die freie Vereinsthätigkcit 666 a. Mit Kirchenkollekten unterstützte Vereine 666 1. Der Verein der Gustav-Adolf-Stistung . 666 2. Der Evangelische Verein 672 3. Die Anstalt für Blödsinnige bei Nassau a. d. Lahn . . . 677 4. Der Jernsalemsverein in Berlin 679 5. Die Vereine für die Heidenmission 682 6. Der Wiesbadener Gcfängnisvcrcin 684 7. Die Anstalt für Fallsüchtige in Bethel 686 | [
0.6578947306,
0.5099999905,
0.7485714555,
0.8339999914,
0.75,
0.2150000036,
0.4383333325,
0.521666646,
0.6840000153,
0.6471428275,
1,
0.75,
1,
0.3720000088,
0.5049999952,
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0.5333333611,
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0.6800000072,
0.7633333206,
0.6499999762,
0.3... | 812437381 | de | 1 | null | null | null | null | null |
00000395.xml | für gewöyiilichc Sonntage. 623 besonderen Veranlassungen andere gebraucht nnd den Umständen gemäß Abänderungen in den Formularen angebracht werden; niemals aber darf das Anfangsgebet nebst dem Verlesen der Perikope am Altar, oder das allgemeine Kirchengebct nach der Predigt ganz wcggclasscn werden, es sei denn bei einer starken Kommunion und bei strenger Winterkälte, wo die Altarliturgie ausnahmsweise unterbleiben kann. Die Sonntage werden am Nachmittage oder gegen den Abend des vorhergehenden Samstages mit allen Glocken cingeläntct; ain Sonntage selbst wird vormittags eine Stunde vor dem Anfänge der Kirche das erste, nnd nach einer halben Stunde das zweite Zeichen zum Hauptgottesdienste mit einer Glocke; zu dem Nachmittagsgottesdienste aber wird nur ein Zeichen dieser Art eine Stunde zuvor gegeben. 4. Für den Kirchengesang der Gemeinde sind folgende Bestim mungen maßgebend: a. Die Lieder müssen nach den tut eingeführten Choralbuch an gegebenen Melodien gesungen werden; nur wo dort mehrere Melodien für dasselbe Lied angegeben sind, steht die Auswahl darunter frei. d. Es dürfen keine anderen Bor-, Zwischen- und Nachspiele vom Organisten angcwcndct werden, als die tut Choralbuch dar gebotenen. c. die Organisten und Kantoren dürfen sich keine Veränderung in der Melodie, Harmonie, sowie auch in den Zwischenspielen und Schlnßkadenzen erlauben. <l. Wo die Anordnung von Responsorien Beifall findet, gehen dieselben dein Altargebete unmittelbar voran. Am Schluß desselben, sowie nach dem Segen wird das „Amen" des Geist lichen von der Gemeinde singend wiederholt. e. die Responsorien werden im allgemeinen einstimmig gesungen und nach dem Zeitmaß des Chorals ausgeführt. Bei denselben und dem „Amen" darf kein Präludium, nicht einmal ein Akkord vorhergehen; nur der Anfangsto» der Melodie wird angegeben. t'. Die Antiphonen werden vom Liturgen gesprochen. Da, wo die Texte derselben in den Altargebeten selbst Vorkommen, werden sic bei Vorlesung dieser letzteren weggelassen. (Nass. Minist.-Resol. v. 7. Nov. 1846. Nass. Jnstrnkt. zum Gebrauch des Choralbuchs.) | [
0.4233333468,
0.5391666889,
0.472222209,
0.6366666555,
0.80400002,
0.5935714245,
0.7400000095,
0.4877777696,
0.6966666579,
0.3833333254,
0.4322222173,
0.5659999847,
0.7766666412,
0.6700000167,
0.7900000215,
0.6880000234,
0.5640000105,
0.6928571463,
0.6342856884,
0.8500000238,
... | 812437381 | de | 1 | null | null | null | null | null |
00000290.xml | Kompetenz der einzelnen Behörden 518 5. die Verteilung der Beiträge zur Synodalkasse auf die Ge meinden. Jedoch steht den Gemeinden hiergegen binnen 21 Tagen Beschwerde beim Regierungspräsidenten zu. (S. oben S. 201, po8. 6, 8.) Der Dekan besorgt: 1. die Berichtigung der Kirchen- und Pfarrinventarien; 2. die Vorprüfung der Rechnnngsüberschläge; 3. die Bewirkung der Verpflichtung der Kirchenrechner; 4. die Beaufsichtigung der Dienstführung derselben; 5. die Ausscheidung und Ausgleichung der Pfarrei-Einkünfte zwischen abgehenden und eintretenden Pfarrern resp. dem Central kirchenfonds; 6. die Genehmigung mehrjähriger Verpachtungen; 7. die Festsetzung der Niederschlagung unbcibringlicher Posten in der Kirchenrechnung; 8. die Ermächtigung des Kirchenvorstands zur Kreditüberschreitung. (S. oben S. 196, pos. 1—11.) Die Gemeindevertretung hat mitzuwirken: 1. bei Erwerb, Veräußerung und dinglicher Belastung von Grund eigentum; 2. bei Verpachtungen auf länger als 12 Jahre; 3. bei außerordentlicher, die Substanz angrcifender Benutzung des Kirchenvermögcns; 4. bei Einziehung von Kapitalien, die nicht zur Wiederanlage kommen; 5. bei Aufnahme von Anlehen; 6. bei Anstellung von Prozessen; 7. bei Beschaffung der Geldmittel und Leistungen zu kirchlichen Bedürfnissen; 8. bei Festsetzung der Kirchensteuer; 9. bei Einführung und Veränderungen von Gebührentaxen; 10. bei Bewilligungen zur Dotierung neuer oder Verbesserung bestehender Stellen; 11. bei dauernder Verminderung solcher auf der Kirchenkasse haftender Leistungen; 12. bei Verwandlung veränderlicher Einnahmen der Kirchenbeamten in feste Hebungen; | [
0.5400000215,
0.3566666543,
0.4611110985,
0.5224999785,
0.4466666579,
0.7250000238,
0.5466666818,
0.7590000033,
0.2733333409,
0.7574999928,
0.6200000048,
0.6333333254,
0.4600000083,
0.7300000191,
0.3549999893,
0.6737499833,
0.7183333039,
0.5139999986,
0.5966666937,
0.5488888621... | 812437381 | de | 1 | null | null | null | null | null |
00000011.xml | Inhaltsverzeichnis. (Des zweiten Bandes.) Dritter Teil: Die Geistlichkeit. Erster Abschnitt: Borbildung »»d Anstellung. ^- 9 - Erstes Kapitel: Die wissenschaftliche Vorbildung 245 a. Abilnrientenprnfung 246 b. Universitätsstndicn 246 Zweites Kapitel: Die praktische Vorbildung 248 a. Theologische Prüfung 248 Prüfungsordnung 249 b. Theologisches Seminar 253 1. Die äußeren Verhältnisse - 254 2. Die Lehrkräfte 256 3. Die Dienstverhältnisse 258 4. Die Stellung der Kandidaten 258 5. Der Unterricht . . . • 259 Drilles Kapitel: Die Anstellung 262 a. Berufung 262 b. Ernennung 263 c. Ordination 264 il. Auszug 267 c. Amtseinführung 269 f. Vikariat 27 l Zweiter Abschnitt: Dienstobliegenheiten. Erstes Kapitel: Der Kirchendienst 273 i>. Gottesdienstliche Funktionen 273 1. Die Liturgie 274 2. Die Predigt 276 3. Die Betstunden 278 4. Die Verkündigungen 278 | [
0.5773684382,
0.7450000048,
0.3742857277,
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0.5400000215,
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0.2199999988,
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1,
0.6752941012,
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... | 812437381 | de | 1 | null | null | null | null | null |
00000462.xml | 090 Die Erziehimgsvereine. 6. Vom Grundstockvermögen des Vereins werden nur die Zinsen verwendet, und von den laufenden Einnahmen wird der zehnte Teil an den Ccntralvorstand in Berlin abgeführt. Das Rechnungsjahr ist das Kalenderjahr. 7. Unterstützungsgesuche sind bei den Kreis- und Ortsvereincn cinzureichen und werden von diesen mit dem Gutachten ihres Vorstandes dem Hanptvorstande übersendet, welcher sic mit bestimmten Anträgen der Generalversammlung zur Entscheidung vorlcgt. (Vercinsstatnt v. 1884 mit Veränderung v. 16. Sept. 1886.) 3. Die Erziehungsvereine. Das Gesetz vom 13. März 1878, die Unterbringung verwahr loster Kinder in Familien und Anstalten betreffend, nebst den Ans- führnngsbestimmnngen des Ministers des Innern dazu vom 14. Juli 1878 wurde vom Konsistorium den Geistlichen und Kirchenvorständen des Bezirks durch Verfügung vom 13. März 1879 in der zuversichtlichen Erwartung zur Kenntnis gebracht, das; die Geistlichen von selbst alles, was in ihren Kräften steht, thnn und jede Gelegenheit, die sich ihnen biete, ergreifen würden, um die heilsamen Zwecke dieses Gesetzes zu fördern. (Konst.-Verf. v. 13. März 1879. K. A. S. 9.) 1. Das genannte Gesetz lautet: 8 1. Wer nach Vollendung des sechsten und vor Vollendung des zwölften Lebensjahres eine strafbare Handlung begeht, kann von Obrig keitswegen in eine geeignete Familie oder in eine Erziehnngs- oder Besserungsanstalt nntergebracht werden, wenn die Überbringung mit Rücksicht ans die Beschaffenheit der strafbaren Handlung, ans die Per sönlichkeit der Eltern oder sonstigen Erzieher des Kindes und ans dessen übrige Lcbcnsverhältnisse zur Verhütung weiterer sittlicher Verwahr- losnng erforderlich ist. 8 2. Die Unterbringung zur Zwangserziehung erfolgt, nachdem das Vormnndschaftsgcricht durch Beschluß den Eintritt der Voraus setzungen des § 1 unter Bezeichnung der für erwiesen erachteten That- sachen fcstgcstellt und die Überbringung für erforderlich erklärt hat. 8 3. Das Vormundschaftsgericht beschließt von Amtswegen oder ans Antrag. Die Staatsanwaltschaft ist verpflichtet, dem Vormund- schaftsgerichtc von den in § 1 bezeichnetcn strafbaren Handlungen, welche zu ihrer Kenntnis gekommen sind, Mitteilung zu machen. | [
0.5166666508,
0.5266666412,
0.646666646,
0.5699999928,
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0.5144444704,
0.6333333254,
0.8174999952,
0.8466666937,... | 812437381 | de | 1 | null | null | null | null | null |
00000107.xml | des evangelischen Religionsunterrichtes. 335 Dcr Lehrer hat die biblischen Geschichten in einer dein Bibclwort sich anschließenden Ausdrucksweise frei zu erzählen, sie nach ihrem reli giösen und sittlichen Inhalt in einer Geist und Gemüt bildenden Weise zu entwickeln und fruchtbar zu mache». Geistloses Einlernen ist zu vermeiden. Das Bibellescn. In den biblischen Geschichtsunterricht der Oberstufe fügt sich die Erklärung zusammenhängender Schriftabschnitte aus den prophetischen und den poetischen Büchern des alten Testamentes, besonders der Psalmen, und ans den Schriften des neuen Testamentes. Das Maß des in diesem Unterrichte zu behandelnden Stoffes und die Auswahl desselben ist je nach den Verhältnissen dcr einzelnen Schulen in dem Lehrpläne derselben zu bestimmen. Die Perikopen. An jedem Sonnabend sind den Kindern die Perikopen des nächst folgenden Sonntags vorzulesen und kurz auszulcgen. Ein Memorieren der Perikopen findet nicht statt. Der Katechismus. Die Einführung in das Bekenntnis der Gemeinde wird durch die Erklärung des in derselben eingeführten Katechismus unter Heranziehung von biblischen Geschichten, Bibelsprüchen und Liederversen oder ganzen Liedern vermittelt; dabei ist aber Überladung des Gedächtnisses zu ver meiden. Im allgemeinen gilt es als Regel, daß besondere Stunden für den Katechismus in dcr Volksschule mit einem oder zwei Lehrern erst auf der oberen Stufe, in der mehrklassigen Schule frühestens in den Mittelklassen eintreten. Es sind dafür höchstens zwei Stunden anzusetzen. Wo der lutherische Katechismus eingeführt ist, in den Synodalkreisen Biedenkopf, Gladenbach und Homburg, soll auf der Unterstufe dcr einfache Wortlaut der zehn Gebote und des Vaterunsers, auf dcr Mittelstufe die beiden ersten Hauptstücke des kleinen Katechismus mit der lutherischen Erklärung, auf der Oberstufe soll jedenfalls das dritte Hauptstück zur Aneignung kommen, sofern die Verhältnisse es ermöglichen, können | [
0.5233333111,
0.5115384459,
0.5031818151,
1,
0.603333354,
0.676666677,
0.6666666865,
0.6233333349,
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0.8342857361,
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0.7366666794,
0.6600... | 812437381 | de | 1 | null | null | null | null | null |
00000287.xml | Dic Oberaufsicht der Staatsbehörden. 515 5. bei Verwendung von kirchlichem Vermögen zu anderen, als bestimmungsgemäßen Zwecken; 6. bei Bewilligungen aus den Kirchenkassen an andere Gemeinden, Vereine »nd Anstalten, welche einzeln 2 Prozent oder im Ge samtbetrag 5 Prozent der Soll-Einnahme übersteigen. Außerdem steht den Staatsbehörden zu: 7. dic Erklärung der Vollstreckbarkeit von Umlagen ans dic Kirchcn- gemeindeglicder; 8. die Beitreibung kirchlicher Abgaben. 9. Schenkungen und letztwilligc Zuwendungen an kirchliche Fonds, lvclche den Wert von 3000 Mark übersteigen, bedürfen zu ihrer Gültigkeit der Genehmigung des Königs oder der durch Königliche Verordnung ein für allemal dazu bestimmten Behörde. (Ges. v. 6. April 1878, Art. 15, 31, 32. Ges. v. 23. Febr. 1870. S. o. S. 223 u. 243.) 2. Im übrigen hat die Kirche selbst dic Verwaltung ihres Ver mögens durch ihre Organe zu besorgen. Doch ist die Staatsbehörde berechtigt, durch den Regierungspräsidenten von der kirchliche» Ver mögensverwaltung Einsicht zu nehmen, zu diesem Bchufc die Etats (Rcchnnngsüberschläge) und Rechnungen einzufordern, sowie außer ordentliche Revisionen vorzunehmcn und ans Abstellung der Vorgefun denen Gesetzwidrigkeiten zu dringen. Weigert sich ei» kirchliches Verwaltungsorgan (Kirchcnvorstand oder Gemeindevertretung), gesetzliche Leistungen, welche ans dem kirch lichen Vermögen zu bestreiten sind oder den Pfarrcingesesscncn obliegen, auf de» Etat zu bringen, festznsetzcn oder zu genehmigen, so ist die Staatsbehörde ebensowohl, wie das Konsistorium, jedoch unter gegen seitigem Einvernehmen, befugt, den Eintrag in den Etat zu bewirken. Bestreiten die Gcmcindeorgane dic Gesetzwidrigkeit beanstandeter Posten, oder dic Verpflichtung zu den auf Anordnung des Konsistoriums und der Staatsbehörde in den Etat eingetragenen Leistungen, so ent scheidet auf Klage der Gcmcindeorgane im Verwaltungsstreitverfahren das Oberverwaltungsgericht. (Ges. v. 6. April 1878, Art. 35. S.o.S.242.) 3. Die Verteilung der Kompetenzen der verschiedenen kirchlichen Verwaltungsbehörden und Korporationen ergicbt sich ans dem oben im zweiten Teile Gesagten. (S. o. S. 129.) | [
0.6499999762,
0.5066666603,
0.3066666722,
0.524666667,
0.646666646,
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0.6999999881,
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0.6600000262,
... | 812437381 | de | 1 | null | null | null | null | null |
00000501.xml | null | [] | 812437381 | null | null | null | null | null | null | null |
00000289.xml | bei Verwaltung des Kirchenvcrmögens. 5 17 Matrikel für die Beiträge der Kreissynodalkasse zur Bezirks synodalkasse; 15. die Genehmigung des Etats der Kreissynodalkasse; 10. die obere Entscheidung über alle Zahlnngsansstandsgesnche gegen kirchliche Fonds; 17. die Kontrolle über alle kirchliche Kassen, welche es durch Visi tationen an Ort und Stelle ausüben kann; 18. die Prüfung aller Kirchen- und Pfarrfonds-Nechnungen, sowie der Synodalkassen-Rcchnnngen. (S. o. S. 222, pos. 33—49.) Die Bezirkssynode übt: 1. die Mitanfsicht über die Verwaltung der Kreissynodalkassen; 2. die Festsetzung der Voranschläge und Rechnungen des Central kirchenfonds, des Witwen- und Waisenfonds der Geistlichen, der Bezirkssynodalkasse nach Maßgabe der bclr. Verwaltnngs- ordnung. 3. die Zustimmung zur Einführung neuer, regelmäßig wieder- kehrender Kollekten; 4. die Verwendung des Ertrags der Kirchen- itub Hauskollekten zum Besten bedürftiger Gemeinden des Bezirks; 5. die Bewilligung von Beiträgen für allgemeine kirchliche Be dürfnisse des Bezirks, welche durch Leistungen der Kirchen oder Kirchengemeinden gedeckt werden sollen, vorbehaltlich der Zustimmung des Konsistoriums und nach Maßgabe der gesetz lichen Bestimmungen hierüber. (S. oben S. 236, poa. 5, 6, 10, 11, 12. Gesetz vom 6. April 1878, Art. 24—26.) Die Kreissynode hat: 1. die Mitanfsicht über das Pfarr- und Kirchcnvermögen der Gemeinden;*) 2. die Verwaltung der Kreissynodalkasse; 3. die Bestellung eines Synodalrechners; 4. die Festsetzung des Etats der Kreissynodalkasse, vorbehaltlich der Genehmigung des Konsistoriums; *) Dieselbe soll nach näherer Bestiinniuiig einer zu erlassende» VcrwaltnngS- ordnnng geschehen. Zur Zeit aber ist eine solche noch nicht erschienen. (K.-G.- n. S.O., 8 62 pos. 6.) 34 | [
0.5699999928,
0.4309999943,
0.8133333325,
0.6805882454,
0.4600000083,
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0.8162500262,
0.6000000238,
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0.5561538339,
1,
0.5133333206,
0.7118181586,
0.7033333182,
0.8140000105,
0.5033333... | 812437381 | de | 1 | null | null | null | null | null |
00000161.xml | der Kirchengliedcr an kirchlichen Handlungen. 389 Statistische Ü b erst ch t über die Beteiligung der Kirchenglieder an kirchlichen Handlungen im Laufe des Kalenderjahres 18 .. im Dekanate N. N. Zahl der evangelischen Zahl der evang. Trauungen. Pfarrei. Taufen io* Gemischte Paare. Sw* © ev. Fa milien. 'S* « j? w I © Jj, i ii| 11 »■S| SS 1. Landkreis Wiesbaden. Biebrich . . 175 124 46 5 60 43 17 11 6 Bierstadt . . 65 53 8 4 12 9 3 2 1 lt. s. w. 2. Rheingaukreis. 9 Erbach . . . 22 1 11 9 2 9 6 3 I I 2 10 Rndeshcim - - — — — — ~ - N. den 1. Februar 18.. Ausgestellt vom Dekan N. N. b. Tabellen für kirchliche Statistik, welche bis znm I.Mai jeden Jahres an die Dekane einznsenden und von diesen bis znin 1. Jnli beim Konsistorium einzurcichen sind. Dieselben sind angeordnct durch Verfügung des Konsistoriums vom 12. Mai 1881, welche eine Ergänzung durch eine gleiche Verfügung vom 18. Oktober 1881 und Abänderungen durch die Verfügungen voin 6. Januar 1883 und vom 4. Dezember 1885 erhielt. Erstere bestimmt: Zur Herstellung einer das ganze Gebiet der deutschen evange lischen Landeskirchen umfassenden kirchlichen Statistik hat der Herr Minister der geistlichen Angelegenheiten ans Antrag der dcntsch-cvaiigc- lischcn Kirchenkonferenz zu Eisenach durch Erlaß vom 21. v. Al. die Sammlung des erforderlichen Materials angeordnct. Hiernach sind: I. Nach Anleitung der unten beigefügten Tabelle II die Äuße rungen des kirchlichen Lebens bezüglich der darin bczcichncten int ganzen 26 | [
0.296666652,
0.5649999976,
0.2399999946,
0.7754545212,
0.6636363864,
0.7433333397,
0.7799999714,
1,
0.3300000131,
0.6274999976,
1,
1,
0.8675000072,
0.6266666651,
0.5818181634,
0.5666666627,
0.5149999857,
0.7599999905,
0.6263636351,
0.6119999886,
0.6549999714,
0.5299999714,
... | 812437381 | de | 1 | null | null | null | null | null |
00000475.xml | 5 iii' Unterbringung verwahrloster Kinder. 703 Die Familien müssen der gleichen Konfession angehörcn, wie das zn übernehmende Kind. 8 7. Die mit Vereinen oder Anstalten von dem Landesdirektor zu treffenden allgemeinen Vereinbarungen bedürfen der Genehmigung des Landesausschnsses. In derselben ist z» bedingen, daß der ständischen Verwaltung die erforderliche Kontrolle eingeräumt lvird. Die sonstigen Verträge und Vereinbarungen werden von dem LandcSdircktor selbständig abgeschlossen. Die Maximalhöhe der außer den Kosten für Arzneien und ärzt liche Gebühren zu gewährenden jährlichen Entschädigungen bestimmt jedoch der Landcsausschnß. Den Anstalten, Vereinen und Pflcgceltern wird das Recht der körperlichen Züchtigung in dem Umfange, wie cs den Eltern zusteht, übertragen. Die Kinder sind zwar mit Strenge, zugleich aber liebevoll zu behandeln, und ist der Zweck ihrer sittlichen Besserung niemals aus dem Auge zu verlieren. 8 8. Zur Vorbereitung der Unterbringung, insbesondere zur Er mittelung geeigneter Familicnpflegcstcllcn, Dienstherrschafte» und Lehr meister, sowie zur Beaufsichtigung der Zöglinge während der Zwangs erziehung hat sich der Landcsdircktor mit den Staats- und Gemeinde behörden in Verbindung zn setzen. Nach Bedarf können auch in den einzelnen Kreisen besondere Vertrauenspersoucn (Männer oder Frauen) widerruflich bestellt werden. Die Bestellung derselben, die Abgrenzung ihrer Geschäftsbezirkc, die nähere Regelung ihrer Befugnisse und Obliegenheiten, sowie der ihnen für ihre Auslagen zu gewährenden Entschädigung erfolgt durch den Landesausschuß. Dieselben sind zn verpflichten, allen in ihren Geschäftskreis cin- schlagcnden Requisitionen der Kreisbehördcn zu entspreche». 8 9. Von dem Landesausschusse werden dem Landesdirektor vier Beiräte, sowie zwei nach der Reihenfolge der Wahl eiuzubernfendc Stellvertreter derselben zugeordnet, welche unter dem Vorsitze desselben über Anordnung allgemeiner Maßregeln, über Anträge auf widerrufliche oder definitive Entlassung ans der Zwangserziehung, ans Widerruf der Entlassung oder auf Ausdehnung der Zwangserziehung über das vollendete 18. Lebensjahr nach Stimmenmehrheit der Anwesenden beschließen. | [
0.1400000006,
0.5500000119,
0.6015384793,
0.5676922798,
0.6071428657,
1,
0.7066666484,
0.6175000072,
0.8399999738,
0.5199999809,
0.7425000072,
0.6840000153,
0.5910000205,
0.6899999976,
0.5466666818,
0.6100000143,
0.8508333564,
0.8140000105,
0.2199999988,
0.8349999785,
0.91000... | 812437381 | de | 1 | null | null | null | null | null |
00000171.xml | in Nassau und Hessin. 399 d. Andere Merkwürdigkeiten des Jahres: 1. Beschaffenheit der Ernte; 2. außerordentliche Witterung; 3. bemerkenswerte, glückliche oder unglückliche Ereignisse des Jahres in Beziehung auf die Gemeinde. (Nass. Reg.-Reskr. v. 20. Juli 1822 und Gcn.-Rcskr. des Gen.-Sup. v. 12. Sept. 1822.) II. In Hessen. Alle im Umfange des Kirchspiels vorkommenden Ereignisse, welche sich zur Aufbewahrung für die Nachkommen eignen. Dabei wird den Geistlichen zur Pflicht gemacht, nur solche Begebenheiten einzutragcn, von deren Richtigkeit sie sich sorgfältig überzeugt haben. Solche ört liche Ereignisse sind nach der Zcitfolgc und mit Zeitangaben einzutragen. Berichtigungen und Ergänzungen früher eingetragener Nachrichten sind mit Beibehaltung der Reihenfolge der Chronik als Nachträge mit Vcr- weisnng auf den früheren Eintrag anzusühren und es ist an der be treffenden Stelle, welche die frühere Nachricht enthält, nur durch eine kurze, auf dem Rand einzutragende Notiz auf den unten folgenden Nachtrag zu verweisen. — Als einzutragende Gegenstände werden be zeichnet : a. Aus der Ortskirchcngcsch ichte und kirchlichen Statistik: 1. Namen der angestellten Geistlichen mit Angabe des Tags des Auszugs und Abgangs derselben und biographische Notizen über sie, von ihnen selbst geschrieben und von Nachfolgern ergänzt; 2. wichtige Veränderungen bezüglich der Parochialverhältnisse, der konfessionellen Verhältnisse rc. rc.; 3. merkwürdige kirchliche Ereignisse, Erbauung und Einweihung einer Kirche, und eines Pfarrhauses, besondere kirchliche Feste. b. Aus der Kultur- und Sittengeschichte: 1. interessante Züge aus dem Leben, Sitten und Gebräuchen des Volks, hervorragende edle Handlungen, Stiftungen rc., Notizen über verdiente Gemeindeglieder, über berühmte, in der Ge meinde geborene oder gestorbene Männer; 2. Namen der im Orte angestellten Schullehrer mit Angabe des Tags ihres Aufzugs und Abgangs; | [
0.4050000012,
0.6233333349,
0.3133333325,
0.5657142997,
1,
0.625,
0.8000000119,
0.75,
0.7466666698,
0.8342857361,
1,
0.8014285564,
0.7866666913,
0.6633333564,
1,
0.7731249928,
0.7400000095,
1,
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0.7866666913,
0.8690000176,
0.75,
... | 812437381 | de | 1 | null | null | null | null | null |
00000468.xml | 696 ÜlnSfiihriiiigsbestiinnmngen 311111 Gesetz Hütung weiterer sittlicher Berwahrlosung erforderlich ist". Eine Be schränkung aus Verbrechen und Vergehe» findet nicht statt: das Gesetz setzt nur eine strafbare Handlung voraus, es kann also auch bei Übertretungen, und selbst wenn diese nur eine Polizeiverordnung betreffen, zur Ainvendnng gebracht werden. Die Begehung einer straf baren Handlung allein reicht aber in keinem Falle zur Anwendbarkeit des Gesetzes hin; die Unterbringung zur Zwangserziehung darf vielmehr, wie die Überschrift des Gesetzes und die Fassung des § 1 ergeben, nur stattfinden, wenn das Kind, um dessen Unterbringung es sich handelt, verwahrlost ist, und wenn die Verhältnisse, in denen es lebt, das obrigkeitliche Einschreiten zur Verhütung weiterer sittlicher Verwahr losung erforderlich machen. Die Bestimmung darüber, ob die Voraussetzungen des 8 I im Einzelfalle vorhanden sind und ob die llnterbringung stattzusinde» hat, ist durch tz 2 dem Vormundschaftsgcrichte, die Unterbringung selbst den in 8 1 bczcichneten Provinzial- und Kommunalverbänden übertragen. Die Gemeinde- und Polizeibehörden sind hierbei durch das Gesetz selbst zur Mitwirkung berufen, indem ihnen das Recht beigelegt ist, die Unterbringung zu beantragen, vor der Entscheidung durch das Vormnndschaftsgericht gehört zu werden und gegen dessen Beschluß Beschwerde zu erheben (8 3 und 4). Die Vormundschaftsgerichte sind zwar befugt, von Amtswegcn cin- zuschreiten; sind aber häufig nicht in der Lage, von den Fällen, wo eine Unterbringung im Sinne des Gesetzes erforderlich wird, Kenntnis zu erhalten. Die Wirksamkeit und der Erfolg des Gesetzes wird also wesentlich davon abhängen, daß die mit den Lokal- und Provinzial verhältnissen vertrauten Gemeindevorstände und Polizeibehörden nicht unterlassen, in den geeigneten Fällen bei dein Vormundschaftsgerichte auf Einleitung der Zwangserziehung anzutragen. Ich darf erwarten, daß die Lokalbehörden die ihnen gebotene Gelegenheit, der vielbeklagten Verwilderung der Heranwachsenden Jugend entgegen zu wirken, mit vollem Ernste und ohne Nebenrücksichten be nutzen werden. Wo dies wider Erwarten nicht geschehen sollte, nament lich auch dann, wenn einzelne Gemeindebehörden das Gesetz mißbrauchen sollten, um sich der Fürsorge für solche Kinder zu entledigen, bei denen es weniger um die Zwangserziehung, als um die Fürsorge im Sinne | [
0.7900000215,
0.6210714579,
0.6100000143,
0.3816666603,
0.6183333397,
0.7850000262,
0.7760000229,
0.7023077011,
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0.7319999933,
0.6324999928,
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0.5419999957,
0.3133333325,
0.949000001,
0.7033333182,
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0.5783333182,
0.7799999714,
0.448333323,
... | 812437381 | de | 1 | null | null | null | null | null |
00000497.xml | Sachregister. 7 25 Staat, Oberaufsicht dess. 24t, 514, 641. Staats- und Gemeindeämter, Befreiung von dens. 467. Staatsbehörden 240, 514. Staatsbürgerliche Leistungen der Geist lichen 475. Staatsgesetzgebung l, 2, 77, 67, 90— 127, 645, 690, 708. Staatsministcrium 243. Staatsrcchte ausübende Behörden 243. Staatsschutz der Kirche 639. Standesamt, Befreiung der Geistlichen von Funktionen dess. 467. Standcsregister 354. Standesverhältnisse der Geistliche» 464. Standcsvermögcn der Geistlichen 422. Statistik (Übersichten) 387. — des Dekanats 421. —, Tabellen zur 389. Statut, statutarische Bestimmungen sür Gemeinden 180. Statute» des Gustav-Adolf-Vereins 667. — des Evangcl. Vereins 672. — des Rettungshauses 676. — der Anstalt für Blödsinnige 678. — des Jerusalems-Vereins 679. — des Gefängnisvereins 684. — des Hülfsvcreins 687. — der Lntherstiftung 689. Stempelfrciheit 527. Sterbctälle, Beurkundung der 362. Sterbequartal 350, 459. Steuer von Psarrgebändcn 432. — von Kirchengut 525. Steuerbefreiungen 469. Steuerfreiheit des Kirchenvermögens 526. Stipendien 247. Slolgebühren (Nachwcisung) 373. 441. Strästingc, entlassene 310. Straf- und Zuchtmittcl (kirchliche) 112, 196, 197. Strasmittel (Disziplinär-) 482. — des Konsistoriums 485. Stuhlordnung, hessische 513. Subordination 479. Supplement-Voranschlag 575. Suspension der Geistlichen 486. Synode (zu Idstein 1817) 8. Synode, (Bezirks-) 226. — (Kreis-) 199. Synodalkassc» 596. Synodalordnung 49. Tabellen, statistische 394. Tagebuch des Kirchenrcchncrs 176. Tagegelder der Synodalen 453. Tanzlnstbarkciten an Sonn- und Fest tage» 631. Taufe bei Mitgliedern einer Militär- gemeinde 281. — Erwachsener 284. —, Zeit der 285. Tansgcbührcn der Geistlichen 286. Tanfhandlnng, Wesentliches dabei 284. Taufname 282. Taufvcrzeichnis 377, 378, 383. Taufzengen 284. Text der Predigt 140. Titulatur (bei Dienstschreiben) 406. Torsgraben ans Pfarrgrundstückcn 437. Totenfest 626, 628. Totcnhöfe 308. —, Eimveihung der 309. Transportkosten 451. Trauung 297. —, Statthaftigkeit der 302. Trauungen, Gebühren von 304. Trauungsfragen 301. Traunngsordnnng 91. Trannngsverzcichnis 377, 379, 384. Treibjagden, Verbot derselben an Sonn- und Festtagen 633. ll. Übergabskommissarius 59 l. Überschreitung der Krcditverwillignng 572, 575. 47 | [
0.4623076916,
0.2800000012,
0.7850000262,
0.4650000036,
0.5708333254,
0.6779999733,
0.5350000262,
0.4350000024,
0.4774999917,
0.3728571534,
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0.4971428514,
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0.4666666687,
0.6000000238,
0.5749999881,
0.5607143044,
0.5950000286,
0.8199999928,
0.5917646885... | 812437381 | de | 1 | null | null | null | null | null |
00000349.xml | Kontrollbuch in Hessen. 577 wird von einem Kirchenvorstandsrnitglied (cvent. vom Kirchmeister oder einem Biitglied der Finanzkommission des Kirchenvorstands) geführt. Alle Belege über unständige Einnahmen (Vcrpachtnngsprotokolle rc.) sind zunächst dem Kontrollführer zuzustellen, welcher nach erfolgtem Eintrag ans dein Einnahmebeleg die Kontrolliernng mit Beifügung seiner Namensunterschrift bezeugt und den Beleg dann an den Rechner abgiebt. Die Einträge für ein Rechnungsjahr geschehen so lange, als für dasselbe der Rechner Einträge in sein Handbuch macht, oder es für solche offen hält. Ist für ein Rechnungsjahr nichts mehr einzutragen, so setzt der Kontrollführer unmittelbar unter den letzten Eintrag: Abgeschlossen am ... ten 18 .. und fügt seine Namensunterschrift hinzu. Mit jedem Rechnungsjahr wird mit neuer Seite und neuem Nummerieren der Einträge angefangen. Am Schluß des Rechnungsjahrs ivird von der Kontrolle eine Abschrift von den das Jahr betreffenden Einträgen mit Datum und Namcnsnntcrschrift dem Kirchenvorstand zngcstcllt und diese Abschrift mit der Rechnung ans Konsistorium cingesendet. (Hess. Minist.-Berordn. v. 12. Mai 1834.) 4. Zur Sicherung des Kirchenvermögens sind besondere Bcstimmnngen getroffen. 1. Darlehen an Private sind nur gegen eine gerichtlich ans- gcfcrtigte Hypothek von doppeltem Werte zu gewähren. Der Kirchen vorstand soll dieselben erst dann Zusagen und anszahlen lassen, wenn er sich über die Größe der alten Pfandfordcrnngcn und die Möglichkeit vollständiger Tilgung derselben versichert hat. (Hess. Verordn, v. 4. Okl. 1779, § 2. O.-Konsist.-Ausschr. v. 22. Dez. 1856.) 2. Kapitalaufnahmen bedürfen, wenn sie 500 Mark übersteigen, außer der Zustimmung der Gemeindevertretung der Entschließung des Konsistoriums, oder wenn sie zur Abtragung von Schulden bestimmt sind, der Genehmigung des Dekanats. (Hess. Verw.-Ordn. v. 6. Juni 1832, Art. 3.) 3. Zum Erwerb jeder neuen Schuld- und Pfandverschreibung ist die Zustimmung des Kirchenvorstands erforderlich. Der Kirchenrechner hat dieselbe daher vor Errichtung der Hypothek unter Bezeichnung des Schuldners und Vorlage der Urkunden einzuholen. Hiernach ist die | [
0.4875000119,
1,
0.5514285564,
1,
0.5500000119,
0.5533333421,
1,
0.6611999869,
0.7485714555,
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0.3866666555,
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0.5533333421,
0.7664706111,
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0.5500000119,
0.4466666579,
0.7699999809,
... | 812437381 | de | 1 | null | null | null | null | null |
00000114.xml | 342 Die Religionslehrbücher mögen der Eltern zu deren Anschaffung die Gemeindekaffe die Kosten zu tragen hat. Auch darf der Pfarrer zur Anschaffung des von ihm beim Konfirmandenunterricht etwa benutzten eignen Leitfadens die Kinder nicht nötigen. (S. oben S. 143.) II. In den hessischen Gemeinden des Kreises Biedenkopf: 1. Bibel; 2. Gesangbuch; und zwar im Dekanat Biedenkopf das ältere neben dem neuen, im Dekanat Gladenbach das neue Hessen darmstädtische Gesangbuch; 3. ein Lehrbuch der biblischen Geschichte von verschiedenen Verfassern: Hübner, Zahn, Schnknecht, Calver :e., je nach Ortsgebrauch; 4. der kleine Katechismus Luthers in der Form, wie er in der Hess. Kirchenordnung von 1724 enthalten ist. Er soll demnach bestehen: 1. aus den einleitenden Fragen, 2. aus den fünf Hauptstücken mit den Bekenntnisfragen, 3. ans dem lutherischen Lehrstück von der Beichte, 4. aus einem mitgeteilten Beichtformular. (Hess. O.-K.-A. v. Febr. 1860 und v. 1. März 1861); 5. als Spruchbuch zu demselben die Bearbeitung von Euler: Der kleine Katechismus Luthers (mit beigefügten hessischen Fragestücken) nebst einem Sprnchbuch :e. Gießen, I. Rickert'sche Buchhandlung. (Vers. d. O.-K. v. 9. Juli 1861, Nr. 4785); 6. 41 r. M. Luthers kleiner Katechismus mit beigefügten hessischen Fragestücken re. (Darmstädter Ev. Bücherdepot). 114 Im Synodalkreise Homburg: 1. In den lutherischen Gemeinden außer der Bibel: 1. 4>r. M. Luthers kleiner Katechismus mit beigefügten hessischen Fragestücken; 2. Spruchbuch dazu von Pf. Dr. Haupt. Darmstadt 1882; 3. Gesangbuch; in der Stadt Homburg das Würtemberger, in den Landgemeinden das alte Marburger; 4. Zahns biblische Geschichte (ockt. Wendel). 2. In de» reformierten Gemeinden Homburg und Dornholz hansen: | [
0.4099999964,
0.5299999714,
0.6221052408,
0.5460000038,
0.5,
0.7549999952,
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0.7033333182,
0.8714285493,
0.663... | 812437381 | de | 1 | null | null | null | null | null |
00000140.xml | 368 CivilstandSgcsch vom 6. Februar 1875. Gcbührentarif. meindcbehörde, Gemciudevorstand, Gericht erster Instanz zu verstehen sind, wird von der Centralbchörde des Bundesstaates bekannt gemacht. 8 85. Durch dieses Gesetz werde» die Bestimuiungc» des Ge setzes vom 4. Mai 1870, betreffend die Eheschließung und die Beur kundung des Personenstandes von Reichsangehörigen im Auslande, nicht berührt. Der Reichskanzler kann einem diplomatischen Vertreter oder einem Konsul des Deutschen Reichs die allgemeine Ermächtigung zur Bor nahme von Eheschließungen und zur Beurkundung der Geburten, Hei raten und Sterbefälle, wie für Reichsangehörigc, so auch für Schntz- gcuosseu erteilen. Diese Vorschrift tritt mit dem 1. März 1875 in kraft. Urkundlich re. Gegeben Berlin, den 6. Februar 1875. (L. s.) Wilhelm. Fürst v. Bismarck. (R.-G.-Bl. 1875, No. 4, S. 23.) Gcbührentarif. I. Gebührenfrei sind die nach §§ 49 und 54 oder zum Zwecke der Taufe oder der Beerdigung erteilten Bescheinigungen. II. An Gebühren kommen zum Ansatz: 1. für Vorlegung der Register zur Ein sicht, und zwar für jeden Jahrgang . eine halbe Mark, für mehrere Jahrgänge zusammen je doch höchstens ci» und eine halbe Mark, 2. für die schriftliche Ermächtigung nach 8 43 und für jeden beglaubigten Aus zug aus den Registern mit Einschluß der Schreibgebühren eine halbe Mark. Bezieht sich der Auszug auf mehrere Eintragungen und erfordert derselbe das Nachschlagc» von mehr als ciucm Jahr- gange der Register, für jeden weiter uachzuschlagcndcn Jahrgang noch . eine halbe Mark, jedoch zusammen höchstens .... zwei Mark. Nach königlicher Verordnung vom 14. Februar 1874 trat der dritte Abschnitt dieses Gesetzes und der 8 77 desselben schon am | [
0.6700000167,
0.4943749905,
0.5633333325,
0.9499999881,
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0.5907142758,
0.6807143092,
0.5511764884,
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0.8100000024,
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1,
0.7211111188,
0.6980000138,
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0.853333354,
0.78461539... | 812437381 | de | 1 | null | null | null | null | null |
00000254.xml | 482 Strafmittel der Disziplin. Direktive über die Handhabung solcher Disziplin auch für diese Behörde normativ. (K.-G.- u. S.-O., § 64, pos. 12.) In gleicher Weise findet dies auch seine Anwendung auf den Generalsuperintendenten als den Vorsteher der gesamten Geistlichkeit und das Konsistorium als die oberste Disziplinarbehörde des Bezirks. (Nass. Ed. v. 8. April 1818, § 15. Jnstrukt. s. d. Gen.-Sup. v. 14. Mai 1829, pos. 1, 2, 3, 4, 17, 18.) Besondere Vorschriften über das sittliche Verhalten der Geist lichen bestehen zwar nicht, doch ist als mit der Würde des geistlichen Standes unverträglich anzusehen: 1. das Betreiben eines anderen Gewerbes, oder gerichtlicher Geschäfte für andere; 2. alle solche Nebenbeschäftignr.gen, welche geeignet sind, die Er füllung der geistlichen Aintspflichtcn zu beeinträchtigen oder denselben unangemessen sind; 3. die Teilnahme an der Jagd und öffentlichen Tanzlnstbarkciten. (Nass. Erl. d. Gen.-Superint. v. 26. Aug. 1823. Hess. O.-Konsist.-Erl. v. 8. Nov. 1853. Hess. Minist.-Berordn. v. 30. Okt. 1853. Hess. K.-O. v. 1724, S. 471. Nass. Gcn.- Ncg.-Reskr. v. 25. April 1818) 2. Die Strafmittel. In Ansehung der Strafmittel besteht der llnterschicd von Ordnungsstrafen und solchen, welche infolge einer förmlichen Disziplinar- vcrhandlung verhängt werden. 1. Die Ordnungsstrafen finden statt bei Dicnstungehörigkcitcn oder leichteren Verfehlungen in oder außer dem Amte, wie Fahrlässigkeit, Ungehorsam, Unflciß oder ungebührlicher Verzögerung dienstlicher Hand lungen, geringer Verletzung des Dienstgeheimnisses und Ähnlichem, oder bei tadelnswertem anßcramtlichen Verhalten, welches mit den beson deren Standespflichtcn des Geistlichen unvereinbar ist. Dazu zählen Verweise und Geldstrafen bis zum Betrage von 90 Mark oder, wenn das cinmonatliche Amtseinkommen des zu bestrafenden Geistlichen höher ist, bis zum Betrage des letzteren. Vor der Verhängung einer Ordnungsstrafe ist dem Geistlichen, wie jedem anderen Kirchenbeamten, Gelegenheit zu geben, sich über die ihm zur Last gelegte Verfehlung schriftlich oder mündlich zu vereint- | [
0.7833333611,
0.6709091067,
0.4399999976,
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1,
0.6583333611,
0.2700000107,
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0.6125000119,
... | 812437381 | de | 1 | null | null | null | null | null |
00000092.xml | 320 Separatisten. in die Gemeinde zu ersuchen, und dieser zieht von dein erfolgten Über tritt dein früher zuständigen Pfarrer Kenntnis. Es bleibt jedoch die scclsorgcrliche Berpflichtnng, demjenigen, welcher den Übertritt zn einer anderen Konfession beabsichtigt, die Wichtigkeit dieses Schrittes vorznstcllen, und seiner in aller Liebe und Treue wahrzunchmen mit Gebet, mit Lehre und Ermahnung, soweit er sich dafür empfänglich zeigt. (Nass. Minist.-Erl. v. 26. Aug. 1852 n. Bischöfl.-Erl. v. 27. Sept. 1852). Solche, welche weder die eine noch die andere Form des Übertritts wählen, sind als noch der Gemeinde angchörig zn betrachten, auch wenn sic sich zn einer anderen Kirchengcmcinschaft, zu Separatisten :c. halten. Selbstverständlich hat sich die Seelsorge des Geistlichen auch darauf zn richten, daß separatistische und schwärmerische Neigungen in seiner Gemeinde nicht erstarken. Er hat deshalb sein Augenmerk ans solche Zusammenkünfte (Kon- vcntikcl) zn richten, wobei dergleichen zu befürchten steht. Bei der Wichtigkeit der Sache hat der Geistliche alle ihm dargcbotencn Mittel zn gebrauchen, um die ihm anvcrtrautcn Seelen vor Jrrtümern zu be wahren, und durch Aufsicht, Lehre und Leben alles anfzubictcn, um wahre christliche Erbauung zu fördern und der Verbreitung schwärme rischer Neigungen zn wehren. Vorsicht, Mäßigung und Liebe sind ihm dabei ausdrücklich em pfohlen, und er wird vor leidenschaftlichem Eifer gewarnt, der das Übel vermehren und in dasselbe den Charakter der Böswilligkeit pflanzen würdet (Hess. O.-Konsist.-Erl. v. 16. Mai 1835). Zweites Kapitel. Die Schulaufsicht. l. Das gesamte Schulwesen ist zwar Sache des Staats: weil aber sowohl in den Konfcssions-, als in den Simultan- oder Ge- meindeschnlen nicht nur die Erziehung »nd der Unterricht nach christ lichen Grundsätzen erfolgen soll, sondern auch der Religionsunterricht einen obligatorischen Lehrgegenstand bildet, so ist der Pfarrer amtlich an der Beaufsichtigung eines Teils dieser Schulen beteiligt. Der Kirchcnvorstand dagegen hat nur die religiöse Erziehung der Jugend und zwar in sämtlichen Schulen zu beachten und die Interessen | [
0.8333333135,
0.5846154094,
0.625,
0.5,
0.8374999762,
1,
0.4944444299,
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0.4480000138,
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00000500.xml | null | [] | 812437381 | null | null | null | null | null | null | null |
00000384.xml | 612 Der Centralkirchenfonds. 8. Die zweite ordentliche Bezirkssynode beschloss, daß der Central kirchenfonds vom 1. April 1883 an als ein geschlossener Fonds anzu- schen und zn verwalten sei, mit der näheren Bestimmung, die edikt- mäßigen und observanzmäßigen Ausgaben des Fonds seien derart zu bemessen, daß mit den laufenden Einnahmen des Fonds und mit dem Ausschlag aus die evangelischen Kirchengemeinden, thunlichst in Höhe von 2 1 li bis 3 °/ 0 der Staatssteuern, gemäß pos. 11 des Nass. Edikts v. 8. April 1818 die Verwaltung des Fonds wie bis dahin regelmäßig fortgeführt werden kann. Im Einzelnen ist dabei noch bestimmt, daß 1. der Jahresgehalt eines Vikars 1200 M. betragen soll; 2. die einzelnen Jahres-Stipendien an Seminaristen in Herborn höchstens 300 M.; 3. die an Theologie Studierende auf Universitäten höchstens 225 M. betragen dürfen; 4. die Zuschüsse aus dem Centralkirchenfonds zur Gcistlichcn- Witwen- und Waisenkasse nur in den Grenzen der nassauischen Gesetzgebung geleistet werden sollen; b. alle Ausgaben spontaner Natur, deren Bcschlicßung ins Be lieben der Bezirkssynode gestellt ist, als neue Ausgaben im Sinne des Art. 2b des Gesetzes vom 0. April 1878 anzu sehen seien. Das Konsistorium hat hierauf dem Synodalvorstand erklärt, daß cs gegen diesen Beschluß der Synode nichts zu erinnern gefunden hat. Nachdem die hessischen Landesteile des Bezirks am Centralkirchen fonds Anteil erhalten hatten, ist die Summe der Seminarstipcndie» ans 3300 Mark, die für Universitätsstipendien auf 3700 Mark fixiert worden. Die dritte ordentliche Bezirkssynode hat hierauf die Über tragbarkeit der für die Hochschule und das Seminar festgesetzten Stipen dien beschlossen. Es ist also demgemäß zu verfahren. (Verh. d. 2. ord. Bez.-Syn. 1882, S. 164 f. Zuschr. d. Konsist. a. d. Syn.-Vorst. v. 8. Februar 1883. C. Nr. 169. Verh. d. 3. ord. Bez.-Syn. 1886, S. 111 und Anlage 13. Konsist.-Verfüg. v. 10. Okt. 1885. C. Nr. 2499.) Die Ergebnisse der Fondsverwaltung werden durch den Abdruck im kirchlichen Amtsblatt zur Publizität gebracht. (Nass. Ed. v. 8. April 1818, § 18.) | [
0.6166666746,
0.6233333349,
0.5830000043,
0.6750000119,
0.8666666746,
0.6516666412,
0.6854545474,
0.8592307568,
0.7390000224,
0.4099999964,
0.6100000143,
0.6200000048,
0.8383333087,
0.7066666484,
1,
0.8339999914,
1,
1,
0.8466666937,
0.9900000095,
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0.7379999757,... | 812437381 | de | 1 | null | null | null | null | null |
00000310.xml | 538 Die LokalfoiiLsverhältnisse in Nasiau. 7. Zuschüsse zum Pfarrfonds, wo dieser de» Normalgehalt des Pfarrers von 1028 Mark nicht abwirft; 8. die Entschädigung des Pfarrers für aufgehobene persönliche Abgaben und Leistungen, Accidcnzien und Stolgcbühren; 9. die gesetzliche Rückvergütung der Grundsteuer an den Pfarrer. (Nass. Ed. v. ö. Juni 1816, § 24 u. 8. April 1818. Nass. Gen.-Reg.-Reskr. v. 10. März 1821.) Die Filialkirchengemeinden haben nach dem Matrikularverhältnis zu den Berwaltnngskosten beizutragen, woran beide Gemeinden beteiligt sind, Bauung und Unterhaltung der Pfarrgebäude und denjenigen Aus gaben für die Pfarrei, die zum Besten beider Gemeinden geschehen. 2. Wo der vorhandene Fonds die gesetzlichen Obliegenheiten nicht erfüllen kann, sind ihm folgende Hülfsquellen eröffnet: 1. Das Defizit kann durch freiwillige Beiträge der Kirchcnglicdcr aufgebracht werden, weshalb den Pfarrern anfgctragen ist, dergleichen Gaben und Kollekten zu fördern. 2. Anderenfalls tritt zur Deckung des Defizits die Erhebung von Kirchensteuern ein. Die Steuerhebelisten hat der Kirchenvorstand zu besorgen. Dieselben sind nach Maßgabe der direkten Staatssteuern der Kirchengemeindeglieder aufznstcllcn, und zwar nach den einzelnen Steuer- arten in Gebäude-, Grund-, Einkommen-, Klassen- und Gewcrbstcucr ge schieden. Bei etwaigen Nachlässen an Staatssteuern wird gleichwohl der Sollbetrag nach der Staats-Stcnerolle für die Kirchensteuer in Ansatz gebracht. (Erl. der Reg. und des Konsist. v. 10. Aug. 1881. K. A. S. 32. K.-G.- u. S.-O., 8 33, pos. 6.) Ebenso können diejenigen, deren Jahreseinkommen den Betrag von 420 Mark nicht erreicht, und die daher von der Klassenstcuer dcS Staates befreit sind, nach dem Klassensteuersatze von 1 Ai. 50 Pfg. jährlich durch den Kirchenvorstand zur Kirchensteuer herangezogen werden. (Reg.-Verf. v. 13. Okt. 1873. X. A. S. 67.) Bei gemischten Ehen erfolgt der volle Anschlag nach der Kon fession des Ehemannes. Wird die evangelische Ehefrau Witwe, so erfolgt die Beiziehung derselben zur Kirchensteuer im vollen Anschläge. Die Klassen- und Einkommensteuer von Geistlichen, Lehrern und Staats- dicncrn ist in vollem Betrage unter die Jahressteuer der Kirchenmitglieder | [
0.6899999976,
0.5966666937,
0.4939130545,
0.3149999976,
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1,
0.676666677,
0.8500000238,
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0.7599999905,
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1,
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0.8650000095,
0.819999992... | 812437381 | de | 1 | null | null | null | null | null |
00000259.xml | Disziplinarstrafen. 487 alter Ansprüche auf Pension naeh sich. Nur die Witwe und die Kinder bleiben nach dem Tode des Mannes zur Pension berechtigt. (Nass. Ed. v. 8. April 1818, 8 8.) Außerdem hat auch die Verurteilung zur Zuchthausstrafe, die Aberkennung der bürgerlichen Ehrenrechte und der Fähigkeit zur Be kleidung öffentlicher Ämter die Unfähigkeit eines Geistlichen zur Aus übung seines Amts und den Verlust des Amtseinkommens zur Folge. (Ges. v. 11. Mai 1873, 8 21.) Bei Pfarramtskandidateu tritt au die Stelle der Dieusteutlassnug die Streichung aus der Kandidatenliste mit dem Verluste der An stellungsfähigkeit im Kircheudienste. Bei bereits ordinierten Kandidaten gehen damit auch die durch die Ordination erlangten Berechtigungen verloren. 5. Das Ministerium der geistlichen Angelegenheiten bildet in Disziplinarsachen die höhere Instanz über dem Konsistorium und ist in dieser Beziehung als eine kirchliche Behörde anznsehen, an welche von der Entscheidung des Konsistoriums Berufung eingelegt werden kann. (Allerh. Erl. v. 26. Januar 1849 u. 29. Juni 1850 nebst Ressort- Neglement, § 1.) Eine Vollstreckung kirchlicher Disziplinarentscheidungen im Wege der Staatsverwaltung findet nur dann statt, wenn dieselben von dem Oberpräsidenten nach erfolgter Prüfung der Sache für vollstreckbar er klärt worden sind. (Ges. v. 12. Mai 1873, 8 9.) 6. Das Disziplinarverfahren, ans Grund dessen die schweren Disziplinarstrafen verhängt werden, ordnet sich, wie folgt: Der Einleitung der förmlichen Disziplinarnntersnchnng geht in der Regel ein Skrntinialverfahren voraus, in welchem jedoch die zn vernehmenden Zeugen nicht vereidigt zn werden Pflegen. Die Untersuchung wird durch ein Dekret des Konsistoriums eröffnet. Der Angeschuldigte wird über die erhobenen Anschuldigungs- Momente zu Protokoll gehört und zur Angabe seiner Verteidigungs mittel aufgefordert. Die Beweise werden anfgenommen, sowohl der Anschnldignngs-, als auch der Verteidigungsbeweis, die Zeugen vereidigt. 32 * | [
0.6221052408,
0.6000000238,
0.2759999931,
0.825555563,
0.6566666961,
0.9685714245,
0.7475000024,
0.7820000052,
0.6233333349,
0.7233333588,
0.9599999785,
0.6066666842,
0.7166666389,
0.9250000119,
0.8114285469,
0.7674999833,
0.6733333468,
0.8500000238,
0.9966666698,
0.7766666412,... | 812437381 | de | 1 | null | null | null | null | null |
00000084.xml | 312 ZnigniSPflicht bcv Geistlichen. § 352 daselbst: Über die Nechtmäßigkcit dcr Weigerung wird von dem Prozeßgcrichte nach Anhörung dcr Parteien entschieden. Z 355 daselbst: Wird das Zeugnis ohne Angabe eines Grundes oder, nachdem dcr vorgeschützte Grund rechtskräftig für unerheblich er klärt ist, verweigert, so ist dcr Zeuge, ohne daß cs eines Antrages be darf, in die durch die Weigerung verursachten Kosten, sowie zu einer Geldstrafe bis zu 300 Mark ruid für den Fall, daß diese nicht bci- getrieben werden kann, zur Strafe dcr Haft bis zu sechs Wochen zn- verurteilen. Im Falle wiederholter Weigerung ist auf Antrag zur Er zwingung des Zeugnisses die Haft anzuordnen, jedoch nicht über den Zeitpunkt dcr Beendigung des Prozesses und dcr Instanz hinaus. Gegen diese Beschlüsse findet die Beschwerde statt. l>. Für den Bereich dcr Strafprozeßordnung: 8 52 daselbst: Zur Verweigerung des Zeugnisses sind berechtigt: 1. Geistliche i» Ansehung desjenigen, was ihnen bei Ausübung dcr Seelsorge anvertraut ist. 8 55 daselbst: Die Thatsache, ans welche dcr Zeuge die Ver weigerung des Zeugnisses in den Fällen des 8 52 stützt, ist auf Vcr langen glaubhaft zu machen. Es genügt die eidliche Versicherung des Zeugen. Die Geistlichen werden mit dem Anfügcn hierauf aufmerksam gemacht, daß hiernach ihre Berechtigung zur Verweigerung des Zeug nisses in Ansehung dessen, was ihnen bei Ausübung dcr Seelsorge an- vertrant ist: a. im Bereich dcr Strafprozeßordnung eine absolute, d. im Bereich der Civilprozeßordnung eine bedingte ist, da sie nach 8 350 dcr Civilprozeßordnung in Wegfall kommt, wenn dcr Geistliche von dcr Verpflichtung zur Verschwiegenheit entbunden wird. (K. A. S. 39). Weiter kommt hiernach in Betracht aus dcr Strafprozcßordnung v. l. Februar 1877: 8 97. Schriftliche Mitteilungen zwischen den Beschuldigten und denjenigen Personen, die wegen ihres Verhältnisses zu ihnen nach 8 51, 52 zur Verweigerung des Zeugnisses berechtigt sind, unterliegen dcr Beschlagnahme nicht, falls sic sich in den Händen dcr letzteren Personen befinden und diese nicht einer Teilnahme, Begünstigung oder Hehlerei verdächtig sind. (N.-Ges.-Bl. S. 270). | [
0.7300000191,
0.6035714149,
0.1766666621,
0.4575000107,
0.6600000262,
0.6000000238,
0.7300000191,
0.1949999928,
0.5033333302,
0.8307142854,
0.3100000024,
0.6800000072,
0.7624999881,
0.3400000036,
0.7300000191,
0.8271428347,
0.6650000215,
0.7962499857,
0.4066666663,
0.6575000286... | 812437381 | de | 1 | null | null | null | null | null |
00000182.xml | 410 Verfügung des Konsistoriums ebenfalls frankiert mit der Bezeichnung „Portopflichtige Dienstsache" ab- zuschickcn. (§ 1 u. 5 des Regulativs v. 28. Nov. v. I.) 2. Was den Geschäftsverkehr der Herren Dekane mit den einzelnen Geistlichen betrifft, so haben die ersteren in allen das persönliche Inter esse der einzelnen Geistlichen, der einzelnen Gemeinden und der sonstigen Adressaten berührenden Angelegenheiten ihre Sendungen unfrankiert mit der Bezeichnung „Portopflichtige Dienstsache", die letzteren dagegen ihre Sendungen frankiert abgchen zu lassen. In derjenigen Korrespondenz, welche in Angelegenheiten der kirchlichen Aufsicht, und nicht im Interesse der Geistlichen, Gemeinden und sonstigen Adressaten geführt wird, frankieren die Dekane, während die Geistlichen ihrerseits die Sendungen unfrankiert mit der Bezeichnung „portopflichtige Dienstsache" abzulassen haben. 3. 4. Die Herren Geistlichen haben die ihnen im Interesse der Gcincindcn dienstlich erwachsenden Portoauslagen :c. ans die Lokalkirchen kasse zu liquidieren. Das ihnen durch dienstliche Korrespondenz über ihre persönlichen Angelegenheiten erwachsende Porto haben sic aus eignen Mitteln zu tragen. Bei Korrespondenz der Geistlichen mit andern Geistlichen oder Privatpersonen in Privatangelegenheiten der letzteren, z. B. Aufgcbots- und Trauungssachen betreffend, muß, wie bisher schon vorgcschricbcn war, das erwachsene Porto von den betreffenden Privatpersonen wieder cingczogcn werden. Die durch Korrespondenz und Sendungen in betreff des Lese zirkels der Geistlichen entstehenden Portoansgabcn sind in derselben Weise, wie die übrigen Kosten dieser Einrichtung zu bestreiten. 5. Die den Herren Dekanen nach Nr. 1 und 2, al. 2 entstehen den Portoauslagen erhalten dieselben aus diesseitigen Fonds ersetzt. Zn diesem Zwecke haben sic über alle von ihnen abznlassendcn Dienstbriefe und Sendungen (einschließlich der Postanweisungen) eine Kontrolle zu führen, in tvclchcr kurz neben dem Datum der Abscndnng die Adresse der einzelnen Sendungen eingetragen und, sofern die be treffende Sendung mit einem höheren, als dem einfachen Porto zu belegen ist, auch der höhere Portobetrag bezeichnet wird. — — s6. Was die Verrechnung des Portos für die bei den Herren Dekanen unfrankiert eingehenden Sendungen, soweit sic unter Nr. 2, | [
0.7300000191,
0.4833333194,
0.4966666698,
0.6061538458,
0.3866666555,
0.6566666961,
0.5566666722,
0.6333333254,
0.7245454788,
0.4850000143,
0.6008333564,
0.3899999857,
0.7727272511,
0.5799999833,
0.5899999738,
0.8600000143,
0.7699999809,
0.5133333206,
0.5640000105,
0.6549999714... | 812437381 | de | 1 | null | null | null | null | null |
00000387.xml | Geistlichen-Witwen- und Waisenkasse. 615 3. Ansgelichene Kapitalien. 4. Erwerb aus Immobilien. 5. Insgemein. 3. Abschluß. Die Einnahme beträgt Al Pf. Die Ausgabe beträgt „ Bleibt Bestand iüf Pf. 4. Fundnsbilanz. 4. Die Pensionen werden in halbjährigen Raten postnumerando ausbezahlt und müssen außer den Quittungen der Empfänger mit Lebcnsscheinen der zum Bezug berechtigten Witwen und Waisen belegt werden. Der Pfarrer, in dessen Bezirk dieselben wohnen, stellt diese Lebcnsschcine ans und hat in denselben besonders zu bemerken, daß die Witwe nicht anderweit verheiratet und die Kinder nicht versorgt oder ebenfalls verheiratet sind. (Bekannt»!, d. Gcistl. C.-Wilwcn.- ». Waisen-Kommission v. 26. Nov. 1825.) o. Verwaltungsordnung. l. Für beide Ccntralfonds, den Centralkirchenfonds und den Witwen- und Waisenfonds der Geistlichen, ist ans den Beschlüssen der zweiten ordentlichen Bezirkssynode eine die desfallsige Vorlage des Konsistoriums vom 27. September 1882 modifizierende Verwaltnngs- ordnnng hcrvorgegangcn, welche an die Stelle der vorläufig geltenden vom 18. Februar 1880 treten soll. Dieselbe lautet: O r d n u n g der Verwaltung des evangelischen Centralkirchenfonds und der allgemeinen Gcistlichen-Witwcn- und Waiscnkasse. I. Der für je drei Jahre gültige Jahresetat für den evange lischen Ccntralkirchcnfonds wird von dem Königlichen Konsistorinm aus gestellt und von demselben zeitig vor dem Beginn der ordentlichen Sitzungen der Bczirkssynodc dem Bezirkssynodalausschuß mitgeteilt. II. Die nach § 19 (Schlußsatz) des Edikts vom 8. April 1818 für die Verwaltung der Ccntral-Witwen- und Waisenkasse bestellte 40 * | [
0.4521052539,
0.5866666436,
0.464166671,
0.6200000048,
1,
0.8683333397,
0.6136363745,
1,
0.5749999881,
0.9233333468,
0.6136363745,
1,
0.9909999967,
1,
0.7822222114,
0.6733333468,
0.7375000119,
0.6528571248,
0.4799999893,
1,
0.8000000119,
0.5799999833,
0.7771428823,
1,
... | 812437381 | de | 1 | null | null | null | null | null |
00000425.xml | Die kirchliche Zuchtübimg. 653 b. »m dadurch die Ausübung oder Nichtausübung öffentlicher Wahl- und Stimmrechte in bestimmter Richtung herbeizuführen. 6. Die Verhängung dieser Straf- und Zuchtmittcl darf nicht öffentlich bekannt gemacht werden. 7. Eine auf die Gcmeindemitglicdcr beschränkte Mitteilung ist nicht verboten. 8. Die Vollziehung oder Verkündigung solcher Straf- oder Zucht- mittel darf nicht in einer beschimpfenden Weise erfolgen. 9. Geistliche, Diener, Beamte oder Beauftragte der Kirche, welche den gesetzlichen Vorschriften zuwider Straf- oder Zuchtmittcl androhen, verhängen oder verkünden, werden mit Geldstrafen bis zu 600 Mark oder mit Haft oder mit Gefängnis bis zu einem Jahre und in schweren Fällen mit Geldstrafen bis zu 1500 Mark oder mit Ge fängnis bis zil zwei Jahren bestraft. (Ges. v. 13. Mai 1873, § 1—5. K. A. S. 41. Ges. v. 21. Mai 1886, Art. 12. X. A. S. 29.) 1). Znchtübnng. 1. Die Ausübung der kirchlichen Zucht ist eine Thätigkeit der Kirche und Gemeinde; cs müssen daher neben dem geistlichen Amte auch die Gcmcindcorganc dabei beteiligt sein. Der Pfarrer darf daher ein Gemcindcglied nur dann von der Teilnahme an einer von ihm zu vollziehenden Amtshandlung zurück- weisen, wenn das Kirchengesetz dies ausdrücklich gestattet und der Kirchcn- vorsland zugestimmt hat. Erklärt sich der Kirchenvorstand gegen die Zurückweisung, so wird dieser Beschluß sofort wirksam. (K.-G.- und S.-O., § 14. S. o. S. 52.) 2. Das Kirchcngcsctz v. 10. Dez. 1884 ordnet bei der Verletzung kirchlicher Pflichten folgendes Verfahren an: Wenn Kirchengliedcr eine der in § 1 dieses Gesetzes genannten Pflichten verabsäumen, so ist auf dieselben vorerst durch seelsorgerlichc» Zuspruch der Geistlichen, sowie durch freundliche und ernste Mahnung der Kirchenvorsteher einzuwirken. Wer ungeachtet dieser Einwirkung die Erfüllung der kirchlichen Pflicht beharrlich verweigert, ist durch den Kirchenvorstand zur Nach holung des Versäumten binnen einer angemessenen Frist unter Hin weisung auf die Folgen der Unterlassung schriftlich aufzufordern. | [
0.5766666532,
0.5860000253,
0.4209090769,
0.6266666651,
0.6349999905,
0.6750000119,
0.354285717,
0.7733333111,
0.7662500143,
0.5724999905,
0.8684615493,
0.635833323,
0.3779999912,
0.5333333611,
0.6081818342,
0.6600000262,
0.7910000086,
0.6512500048,
0.8173333406,
0.6650000215,
... | 812437381 | de | 1 | null | null | null | null | null |
00000332.xml | 560 Formular des Voranschlags E i n u a h m e n. •gj-o c § =1 •g H = ö|« Beschreibung der Ein nah men. Der 18 Etat setzt a M. Pf. Annahri, den flird vorstan M. für 13... durch den- 1 U- °I>ere l Kirchen- , dchörde. Pf. 1 M. | Pf. Ordentliche Einnahmen. 1 . Miete von Gebäuden und HauSgärtcn — — — — 2. Pachtgeld von Grundstücken 110 SO 102 21 3. Von Gütern unter eigener Verwaltung. § 1. Von Waldungen. . — — — — § 2. Von anderen Gütern — — — — 4. Von Naturalien .... — — — — 5. Von Zehnten und Gcsällcn . — — — — (i. Kanon von Erblcihen: 8 1. in Geld .... — — — — 8 2. in Naturalien . . — — — — Kapitalzinscn. Kapitatbclrag. M. Pf. 7. 8 l. Von Kirchenkapitalien 23847 99 1064 9 1016 31 8. § 2. „ Pfarrbcsoldnngs- kapitalien . . 34849 5 1557 89 1521 81 9. § 3. „ SchnlbcsoldnngS- kapitalien . . 1874 — 87 72 87 72 9a. 8 4. „ Glockendicnst- kapitalien. . . — — — — — — 10. 8 5. „ Armcnkapitalien. 2210 29 105 93 105 79 10a. 8 6. „ u. s. w. — — — — — — 11. Miete von Kirchen, Speichern, Stühlen und Erlös von verkauften Stühlen . . — — — — 12. Opfer und Kollekten . . . 3 50 — — 13. Von gottesdienstlichen Handlungen und Be- crdigungen — — — — 14. Von verkauften Mobilien nnd Baninaterialicn — — — — 15. Beiträge aus Gcmeindekassen und von Pa- rochiancn 712 4 706 37 16. Beiträge aus Staatskaffen . — — — — 17. n. s. >v. — — — — 18. u. s. w. | — — — Summa der ordentlichen Einnahmen . | 3641 97 3540 21 Außerordentliche Einnahmen. 19. Kassenvorrat 463 43 1000 12 20. Ausstände — — 349 19 21. Zurückempfangene Kapitalien — — — — 22. Auszunehmcnde Kapitalien . — — — 23. Von verlausten Gebäuden und Gütern — — — — 24. stoskanf von Grundzinsen — — — — 25. Schenkungen und Vermächtniffe . . — — — — 26. Agio-Gewinn — — — — 27. u. s w — — — — 28. u. s. w. — — — Summa der außerordentlichen Einnahmen . 463 43 1349 31 W i c d c r h o l n n a. Ordentliche Einnahmen 3641 97 3540 21 Außerordentliche Eiiniahmen . 463 43 1349 31 Summa aller Einnahmen 4105 40,| 4889 52 | | | [
0.5500000119,
0.6299999952,
0.6100000143,
0.6200000048,
1,
1,
0.5099999905,
0.4900000095,
0.5299999714,
0.6499999762,
0.1599999964,
0.3700000048,
0.625,
0.3919999897,
0.2399999946,
0,
0.275000006,
0.4149999917,
0.2399999946,
0.5699999928,
0.2366666645,
0.4925000072,
0.693... | 812437381 | de | 1 | null | null | null | null | null |
00000422.xml | 650 Rechte und Pflichten Zweites Kapitel. Umfang der Rechte und Pflichte». Sowohl die Rechte, als auch die Verpflichtungen der Kirchen glieder sind teils allgemeiner, teils besonderer Art. a. Rechte. 1. Die allgemeinen Rechte der Kirchenglicdcr gehen einesteils aus ihrem Verhältnis zur einzelnen Kirchengcmcinde, der sic angehörc», und zur gesamten Kirchengemeinschaft, andcrntcils aus den Verhält nissen der Kirche zum Staat und anderen Religionsgcsellschaften hervor. Solche sind hiernach: 1. der Genuß vollkommener Gewissensfreiheit; 2. der Anteil an allen Wohlthaten der Kirchengemcinschaft; 3. der Anspruch auf den Schutz des Staats zur Erhaltung und zum Genuß dieser Rechte. 2. Die besonderen Rechte ergeben sich aus der eigentümlichen Verfassung der Kirche des Bezirks und sind diese: 1. das Recht, einer besonderen Kirchengcmcinde des Bezirks an zugehören ; 2. die Teilnahme an den Kultushandlungen dieser Gemeinde; 3. der Anspruch auf die Dienste ihrer Kirchenbcamtcn; 4. die Teilnahine ihrer Kinder an der evangelischen Unterweisung in Kirche und Schule; 5. die Teilnahme an den Vorteilen des Kirchenvermögens ihrer Gemeinde; 6. sowie an den Wohlthätigkeitsanstalten derselben; 7. Freiheit von Leistung der Accidenzien und Stolgcbührcn in den nassanischcn Gemeinden; 8. das Recht der Teilnahme an den kirchlichen Wahlen nach Maßgabe der Wahlordnungen; 9. desgleichen das Recht zur Bekleidung der kirchlichen Ämter und anderer Funktionen; 10. das Recht der Einsichtnahme von der kirchlichen Vermögens- Verwaltung. | [
0.8366666436,
0.5483333468,
0.5266666412,
0.7566666603,
0.9557142854,
0.7375000119,
0.5049999952,
0.8033333421,
0.7300000191,
0.603333354,
0.7559999824,
0.7066666484,
0.2633333206,
0.8600000143,
0.7266666889,
0.9275000095,
0.5199999809,
0.7860000134,
0.6133333445,
0.8199999928,... | 812437381 | de | 1 | null | null | null | null | null |
00000445.xml | Statuten des Vereins. 673 3. Fürsorge für leiblich und geistig Bedrängte und Verwahrloste durch die Werke der inneren Mission. § 3. Die Mitglieder des Vereins erklären durch ihren Beitritt, daß sie feststehen auf dein Grunde der heil. Schrift und festhalten an den in den Bekenntnisschriften der Kirche bezeugten Grundthatsachen und Grundwahrheiten des Evangeliums. § 4. Mitglieder des Vereins können nur evangelische Christen in dem Konsistorialbezirk Wiesbaden werden. Die Anmeldung erfolgt schriftlich zu Händen eines Vorstands- mitglicdes, die Aufnahme durch den Beschluß des Vorstandes. Jedes Mitglied bezahlt bei seinem Eintritt in den Verein und von da ab in der ersten Hälfte des Kalenderjahres zu der Vereins kasse einen Beitrag von je einer Mark. 8 5. Der Verein hält ordentlicher Weise jährlich einmal zwischen Pfingsten und Michaelis eine Generalversammlung an demjenigen Orte, welchen die vorjährige Generalversammlung dazu bestimmt hat, während die Zeit derselben durch den Vorstand näher festgesetzt wird. Außerdem hat der Vorstand die Generalversammlung zu berufen, wenn mindestens vier seiner Mitglieder dies beantragen. Die Einladung zu der Generalversammlung unter gleichzeitiger Bezeichnung des Ortes, der Zeit »nd der Beratungsgegenstände erläßt der Vorstand in drei der verbreitetsten öffentlichen Blätter des Kon- sistorialbezirks. § 6. Sitz und Stimme auf der Generalversammlung haben alle anwesenden Vereinsmitglieder. Über ihre Persönlichkeit haben sich dieselben, soweit sie dem Vorstande nicht bekannt sind, durch glaubhafte Zeugnisse ausznweisen. Die Leitung der Generalversammlung übt der Vereinsvorstand, insbesondere der erste Vorsitzende aus. Dem Vereins- vorstande sind alle Anträge, welche an die Generalversammlung ge langen sollen, vier Wochen vorher cinzurcichen, er entscheidet über deren Zulässigkeit. Nicht rechtzeitig angemeldete, oder von dem Vorstand für unzulässig erklärte Anträge sind der Versammlung von-dem Vorsitzenden anznzeigen, können aber, falls sich diese für deren Zulassung entscheiden sollte, erst nach Erledigung aller von dem Vorstande auf die Tages- ordnung gesetzten Angelegenheiten verhandelt werden. Die Gültigkeit der Beschlüsse der Generalversammlung ist durch die Anwesenheit einer bestimmten Anzahl von Mitgliedern nicht bedingt. | [
0.5,
0.7733333111,
0.5849999785,
0.7566666603,
1,
0.6075000167,
0.8199999928,
0.5425000191,
0.5866666436,
0.9142857194,
0.6144444346,
0.7699999809,
0.635833323,
0.7919999957,
0.6433333158,
0.7200000286,
0.4666666687,
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0.8700000048,
0.6800000072,
1,
0.7733333111... | 812437381 | de | 1 | null | null | null | null | null |
00000476.xml | 704 Die Erziehungsvereiilc. Zur Beschlußfähigkeit der Koimnisfion bedarf es der Anwesenheit von wenigstens drei Mitgliedern mit Einschluß des Vorsitzenden. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden. Die Mitglieder der Kommission erhalten Ersatz ihrer notwendigen Auslagen. Wiesbaden, den 2. Juli 1886. Der Kommunallandtag. Hilf, Vorsitzender. Müller, Schriftführer. Vorstehendes von dein Kommunallandtage des Regierungsbezirks Wiesbaden beschlossenes Reglement wird hierdurch, gemäß 8 13 des Gesetzes vom 13. März 1878, betreffend die Unterbringung verwahr loster Kinder, genehmigt. Berlin, den 5. August 1886. Der Minister der geistlichen Angelegenheiten. I. A.: Barkhansen. Der Minister des Innern. (K. A. 1886, S. 50.) & V.: Herrfurth. 4. Das Konsistorium war vom Oberpräsidenten ersucht worden, die Geistlichen zu veranlassen, bei der Aufsicht und Fürsorge für die der Zwangserziehung überwiesenen Kinder ihre wünschenswerte Mitwirkung cintrcten zu lassen und namentlich, wenn sie von Fällen Kenntnis erhalten, in denen ein Einschreiten nach Maßgabe des Gesetzes vom 13. März 1878 im wohlverstandenen Interesse der Kinder geboten erscheine, den Ortsbehördcn hiervon Mitteilung zu machen p und es wurde zugleich mitgctcilt, daß zu diesem Zwecke fortan den Geistlichen von jeder Unterbringung eines solchen Kindes, sowie von jedem Wechsel des Aufenthaltes desselben durch die Betreffenden Kenntnis gegeben werden solle. Diesem Ersuchen entsprechend, hat das Konsistorium durch Verfügung vom 26. März 1884 die Erwartung ausgesprochen, daß die Geistlichen bemüht sein werden, an dieser für das sittliche und sociale Wohlergehen unseres Volkes so wichtigen Angelegenheit nach Kräften und gebotener Gelegenheit tcilzunchmcn und dabei die Bildung von Erzichnngsvereinen in den einzelnen Kreisen des Bezirks nach Art des Erziehungsvereins im Dillkreise und des Hinterländer Rettungs- Vereins empfohlen. Dieselben sollen den Zweck habe», verwahrloste, der | [
0.5899999738,
0.5799999833,
0.5878947377,
0.2666666806,
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1,
0.5966666937,
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0.7944444418,
0.5133333206,
0.7892307639,
0.823333323,
0.6747058... | 812437381 | de | 1 | null | null | null | null | null |
00000126.xml | 354 Allgemeine Bestimmungen nnngcn, Verweise und Geldstrafen zu verhängen. Letztere dürfen für jeden einzelnen Fall den Betrag von einhundert Mark nicht übersteigen. Lehnt der Standesbeamte die Vornahme einer Amtshandlung ab, fo kann er dazu ans Antrag der Beteiligten durch das Gericht angewiesen werden. Zuständig ist das Gericht erster Instanz, in dessen Bezirk der Standesbeamte seinen Amtssitz hat. Das Verfahren und die Beschwcrdcführung regelt sich, insoweit die Landesgesetze nicht ein anderes bestimmen, nach den Vorschriften, welche in Sachen der nicht- streitigen Gerichtsbarkeit gelten. 8 12. Von jedem Standesbeamten sind drei Standesrcgister unter der Bezeichnung: Geburtsregister, Heiratsregister, Sterberegistcr zu führen. 8 13. Die Eintragungen in die Standesrcgister erfolgen unter fortlaufenden Nummern und ohne Abkürzungen. Unvermeidliche Zwischen räume find durch Striche auszufüllcn, die wesentlichen Zahlenangabeu mit Buchstaben zu schreiben. Die auf mündliche Anzeige oder Erklärung erfolgenden Ein tragungen sollen enthalten: 1. den Ort und Tag der Eintragung; 2. die Bezeichnung der Erschienenen; 3. den Vermerk des Standesbeamten, daß und auf welche Weise er sich die Überzeugung von der Persönlichkeit der Erschienenen verschafft hat; 4. den Vermerk, daß die Eintragung den Erschienenen vorgelesen und von denselben genehmigt ist; 5. die Unterschrift der Erschienenen und, falls sic schreibcns- unknndig oder zu schreiben verhindert sind, ihr Handzeichen oder die Angabe des Grundes, aus welchem sic dieses nicht beifügen konnten; 6. die Unterschrift des Standesbeamten. Die auf schriftliche Anzeige erfolgenden Eintragungen sind unter Angabe von Ort und Tag der Eintragung zu bewirken und durch die Unterschrift des Standesbeamten zu vollziehen. | [
0.3966666758,
0.7369999886,
0.6783333421,
0.7099999785,
0.7674999833,
0.6333333254,
0.552727282,
1,
0.7440000176,
0.8224999905,
0.5716666579,
0.5199999809,
1,
0.8144444227,
0.6474999785,
0.7599999905,
0.7300000191,
0.3100000024,
0.7839999795,
0.7950000167,
0.4600000083,
0.8... | 812437381 | de | 1 | null | null | null | null | null |
00000211.xml | Ablösung derselben. 439 ringere Qualität erhält, als festgesetzt ist, keine Vergütung deshalb an- zusprechen. Besondere Verträge oder Observanzen bestimmen darüber, ob bei jeder einzelnen Pfarrei das Holz dem Pfarrer kostenfrei gefällt und ins Haus geliefert wird, oder ob er dies selbst zu bestreiten hat. (Nass. Ed. v. 5. Juni 1816, § 24. Nass. Gcn.-Neg.-Neskr. v. 19. Fcbr. 1817. Nass. Reg.-Verf. v. 26. April 1827. Hess. Erl. d. Ob.-Konsist. v. 25. Juli 1837.) 2. Die Abgabe von Früchten haftet entweder ans gewissen Grundstücken und Gemarkungen, oder besteht in Lieferungen eines bc- stimmten Fruchtquantnms aus landesherrlichen oder anderen Kassen und heißt dann Fruchtbesoldung. Maß, Gattung und Empfangstermin wird durch Observanz oder besonderen Vertrag bestimmt. Gleiches gilt vom Wein. 3. Die Ablösung dieser Lieferungen kann nach Maßgabe der Gesetze vom 15. Fcbr. 1872 und vom 16. Juli 1876 stattfinden. a. Die Ablösung vcr auf Grundstücken und Gerechtigkeiten noch haftenden Abgaben lind Leistungen (Grund- und Reallastcn) findet nach den Vorschriften des Gesetzes vom 15. Fcbr. 1872 statt; und erfolgt die Auseinandersetzung sowohl auf Antrag des Berechtigten, als des Verpflichteten. Dazu ist der jährliche Geldwert der Leistungen und Gegcnlcistuugen zu ermitteln. — Die Abgaben an Getreide, welches einen allgemeinen Marktpreis hat, werden nach den Durchschnittspreisen in den letzten 24 Jahren berechnet. Bei dem Getreide, welches keinen Marktpreis hat oder in besonderer Qualität zu liefern ist, oder dessen Durchschnittspreis nicht zu ermitteln ist, sowie bei allen sonstigen Naturalabgaben wird der Wert nach sachverständigem Ermessen veran schlagt. Beim Getreide ist der Ertrag in Körnern und in Stroh be sonders festzusetzen. Vom Roherträge werden die Kosten in Abzug ge bracht, welche der Berechtigte aufwenden muß, um den Reinertrag zu erhalten. Der so ermittelte Jahreswert der abzulösenden Leistungen bildet die Ablösungsrente, welche der Verpflichtete durch Barzahlung ihres 20 fachen Betrages zu tilgen befugt ist. Derselbe kann das Ka pital in vier aufeinander folgenden einjährigen Terminen zu gleichen Teilen abtragcn. Doch ist der Berechtigte nur solche Teilzahlungen an- zunchmen verbunden, die mindestens 300 Mark betragen, und der 29 * | [
0.4637500048,
0.5429999828,
0.6000000238,
0.7842857242,
0.6175000072,
0.5957142711,
0.75,
0.5581818223,
0.8974999785,
0.8019999862,
0.8022222519,
0.7400000095,
0.8399999738,
0.8299999833,
0.50222224,
0.6937500238,
0.5550000072,
0.5263636112,
0.7400000095,
0.6200000048,
0.6050... | 812437381 | de | 1 | null | null | null | null | null |
00000155.xml | 1875. Verzeichnis d c r Getauften. Pag, Verzeichnis der Getauften. 'Z6v.>NllZ §oq NINIVE 383 'UZLniIPSUISM S.is,j,Lork-s,.ni4.M ii3(pij.toßaijq goq aautümjß -it öuvLahvI 'pasönnahntz •puqj© m ßirj qun atzvL Q W 5 g x ® f" ■£. u . i | © K S3 g g 5 LD •aj 11335 aoq 6v^ M3iuuiiij6 oquojnvjZ '•©' o irr 2C ^ rH K en " -S § Ä L - .iS n 05 S J5 - * * H .H ^ ?o cö g K g . J sE g ;§. g a; 131 Q tl 'S - •gV^'O- g » ^ ö e A ---; o O K S O 05 ■6- _ ^ S vS 'o J|. 5 « o (r ^ 05 CIO Jj ^ o co ü o a 2 | [
0.6320000291,
0.6845454574,
0.3899999857,
0.400000006,
0,
0.6869999766,
0.4575000107,
0.6009091139,
0.4166666567,
0.6060000062,
0.5180000067,
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0.6283333302,
0.7400000095,
0.742307663,
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0.25,
0.2649999857,
0.8466666937,
0.4412499964,
0... | 812437381 | lb | 1 | null | null | null | null | null |
00000019.xml | Uinversitätsstudnlm. 247 Dogmatik, Symbolik, Ethik; Kirchen- und Dogmcn-Geschichte; Homiletik, Katechetik und Liturgik. (Gesetz v. 11. Mai 1873, § 8. Instruktion dazu v. 26. Juli 1873, Z 7. Nass. Rcg.-Verordn. v. 25. Juli 1818, 8 17. Prüfungs- Ordn. v. 7. Mai 1880, 8 3 n. 4.) Hierüber sind die Universitätszengnisse für die folgenden Prü fungen beiznbringen. 2. Außer den 12 Staatsstipendien von je 180 Mark jährlich, in halbjährlichen Raten zahlbar, welche die Königliche Regierung zu Wiesbaden, Abteilung II, auf drei Jahre ans dem Ccntralstndicnfonds verleiht, worauf die Theologen gleichmäßigen Anspruch haben, sind für die Theologie-Studierenden des Bezirks noch besondere, aus dem cvang. Ccntralstndicnfonds fließende Jahresstipendien bestimmt, welche das Konsistorium vergiebt. (Nass. Neg.-Verf. v. 23. Januar 1819 n. Regulativ v.4.Nov. 1820.) Die zweite ordentliche Bczirkssynode hat bestimmt, daß für ein einzelnes Jahresstipendinm nicht über den Betrag von 225 Mark hinaus bewilligt werden darf. (Berh. 1882, S. 165.) Studierende, die solche Stipendien begehren, haben sich deshalb an die genannten Behörden zu wenden und gleichzeitig vorzulcgcn: 1. eine beglaubigte Abschrift des Maturitätszeugnisses; 2. ein akademisches Sittcnzengnis; 3. ein beglaubigtes Verzeichnis der belegten Ilniversitätsvorlesnngen; 4. einen Revers folgenven Inhalts: Der Unterzeichnete verpflichtet sich hierdurch mit seinem Sohne, dem stud. theol zur Rückzahlung der von dem letzteren infolge der Bewilligung des Königlichen Konsistoriums in Wiesbaden zu empfangenden Stipendien, falls der Stipendiat das Studium der cvang. Theologie aufgcbcn oder nicht als bald nach Beendigung seiner Studien beziehungsweise Ablegung der Prüfung in den Kirchcndicnst des Konsistorialbezirks Wies baden eintretcn oder denselben wieder verlassen sollte. , den . . ten 18 . . Hinsichtlich des Mcldnngstermins hierzu ist folgende Bekannt machung des Konsistoriums unterm 2. April 1883 ergangen: 17 * | [
0.5109999776,
0.4666666687,
0.8133333325,
0.6566666961,
0.7950000167,
0.7387499809,
0.5666666627,
0.6888889074,
0.9580000043,
0.5550000072,
0.8066666722,
0.6444444656,
0.8285714388,
0.7350000143,
1,
0.7833333611,
0.8679999709,
0.3600000143,
0.8700000048,
0.5881817937,
0.82499... | 812437381 | de | 1 | null | null | null | null | null |
00000030.xml | 258 Dienstverhältnisse des Seminars. beraten. Zn diesem Zwecke sollen dieselben wenigstens inonat lieh einmal in eine Konferenz zusaniinentreten, über die bc sprochcnen Gegenstände ein Protokoll anfnehmcn, und wenn sic sich nicht sollten vereinigen können, den Gegenstand mit den beiderseitigen Motiven dem Konsistorinm zur Entscheidung vorlcgen. (A. a. O. § 9). 3. Die Dienstverhältnisse. 1. Das Seminar, die dabei angestelltcn Professoren und die sich daselbst anfhaltcndcn Kandidaten stehen, ebenso wie andere kirchliche Institute, angestellte Geistliche und Pfarramtskandidatcn unter Aufsicht des Gcneralsuperintendknten. Derselbe wird die Anstalt von Zeit zu Zeit persönlich untersuchen, um dem Konsistorium wegen Abstellung etwa angctroffener Mängel oder Verbesserung der Einrichtung seine Anträge machen zu können. 2. Ebenso hat der Vorstand der Bezirkssynode das Recht, jederzeit von den Einrichtungen und dem Zustande des Seminars Ein sicht zu nehmen. (A. a. O. § 10. K.-G. u. S.-O., § 74). 3. Mit dem Konsistorinm steht der erste Professor in allem, was das Seminar betrifft in unmittelbarer Korrespondenz, an welches er seine Berichte zu erstatten hat und von welchem derselbe die durch ihn zu vollziehenden Beschlüsse empfängt. Au dasselbe sind regelmäßig halbjährig und auf Verlangen oder in besonderen Fällen auch öfter vom Zustande der Anstalt und von den Kandidaten durch den ersten Professor vollständige Berichte zu erstatten; ebenso ein Verzeichnis der voraus sichtlich im nächsten Etatsjahr erwachsenden Ausgaben, zum Zweck der Aufnahme in den Etat des Centralkirchenfonds. Die Anträge des zweiten Professors gelangen in der Regel durch den ersten au das Konsistorium, nur dann hat er sich unmittelbar an dasselbe zu wenden, wenn er gegen den letzteren Beschwerde führt, oder dieser seine motivierten Anträge einzusenden verweigert hat. (A. a. O., 8 11 .) 4. Die Stellung der Kandidaten. l. In das Seminar werden nicht nur dem Bezirk Angehörige, sondern auch andere ausgenommen, insofern dadurch die Zahl der Mit- | [
0.7400000095,
0.5622222424,
0.5233333111,
0.674444437,
0.6187499762,
0.6200000048,
0.6616666913,
0.7133333087,
0.521666646,
0.825555563,
0.7820000052,
0.7016666532,
0.8249999881,
0.7566666603,
0.7649999857,
0.8849999905,
0.7566666603,
0.702352941,
0.7950000167,
0.7300000191,
... | 812437381 | de | 1 | null | null | null | null | null |
00000350.xml | 578 Sicherung des KirchcnvcrmögcnS in Heffcn. ordnungsmäßige Ausfertigung der Hypothek vom Rechner zn veranlassen und ist dieselbe alsdann sogleich dem Pfarrer und Kirchenvorstand cin- zuhändigen, welche solche nach vorausgegangener Prüfung deponieren und dem Rechner einen Depositionsschein einhändigen. 4. Über die in doppelt verschlossener Kiste in der Wohnung des Pfarrers deponierten Wertpapiere ist ein genaues, klare Übersicht ge währendes Verzeichnis zn führen, welches tabellarisch eingerichtet, Orb- nnngsnummer, Wohnort und Namen des Schuldners (resp. bei Staats papieren Lit. und Nr.), Betrag der Schuld, Jahr imd Tag der Aus stellung der Urkunde, Zeit und Ursache der Herausnahme nebst anderen Bemerkungen enthält, so daß Ab- und Zugang pünktlich bemerkt wird. (Verordn, v. 30. April 1833, Art. 4.) st. Die im Laufe eines Jahres neu erworbenen Schuldver schreibungen sind vor dem Nechnnngsschlnsse der Vorgesetzten Verwaltungs behörde (dem Landrat) vorzulegen. Dieser ist verbunden, sich einer sorgfältigen Prüstmg der vorgclcgten Urkunden zu unterwerfen und zur Beseitigung sich dabei vorfindender Mängel Einleitung zn treffen. 6. Bei Durchgehung der Jahresrcchnung hat der Kirchenvorstand die Schuld- und Pfandverschreibungen gleichfalls nachzusehen und znm Belege der ansgablichen Verrechnung der in der Rechnung aufgeführten neuen Kapitalien die erforderliche Bescheinigung zu erteilen. (Hess. Verw.-Ordn. v. 30. April 1833, Art. 5 und 6.) 7. Wegen der Außerkurssetzung von Staatspapieren, der Revision der Wertpapiere bei Kirchenvisitationen und der Zustimmung der ver schiedenen Behörden und Organe bei Veränderungen im Grundstock- vermögen gelten die für Nassau gegebenen Bestimmungen auch hier, ebenso das Gesetz über Annahme von Schenkungen. (Ges. v. 23. Fcbr. 1870. S. oben S. 223.) 8. Einmalige Remunerationen bis zn 500 Mark können mit Genehmigung des Konsistoriums bewilligt werden. 9. Zur Anschaffung kostbarer Kirchcngcrätschaftcn aus kirchlichen Fonds ist ebenfalls die Genehmigung des Konsistoriums erforderlich. 10. Desgleichen zur Führung von Prozessen, wenn cs sich nicht um einfache Schuldsachen, Beitreiben von Zinsen re. handelt; solche können vom Kirchenrechner (der indes hierin nicht die Vorrechte der Rechner nassanischer Gemeinden genießt) beim Gericht betrieben werden. Dagegen bedürfen Vergleiche über streitige Rechtssachen der Genehmigung | [
0.5066666603,
0.6233333349,
0.5066666603,
0.6899999976,
0.8000000119,
0.4042857289,
0.6949999928,
0.5991666913,
0.8000000119,
0.625,
0.646666646,
0.8557142615,
0.2899999917,
0.4936363697,
0.4866666794,
0.7766666412,
0.7562500238,
0.7699999809,
0.8362500072,
0.6733333468,
0.72... | 812437381 | de | 1 | null | null | null | null | null |
00000281.xml | Die Orgeln. 509 dcs Kirchenschranks auszuhcben. Wo dies vernachlässigt wird, ist der Pfarrer zum Ersatz der etwa entwendet werdenden Gegenstände anzuhalten. Der Zustand dieser Gefäße, der vasa sacra, wird bei der Kirchen visitation durch den Dekan in Augenschein genommen. (Jnstrnkt. vom 30. April 1881, III po». 4. S. oben S. 187. Nass. Gcn.-Reg.- Reskr. v. 24. März 1829.) Diejenigen Kirchengeräte, welche befestigt und bei Feuersgefahr dem Verbrennen ausgesetzt sind, Emporbühnen, Orgeln, Glocken, Altäre, Kanzeln, Kirchenstühle re. sind in Nassau als Immobilien in die Taxation der Kirchcngcbändc zur Brandversicherung aufzunehmen. (Nass. Gen.-Reg.-Neskr. v. 21. Scpt. 1827.) I). Einzelne Geräte. Bezüglich einzelner dieser Kirchengeräte, namentlich der Orgeln, Glocken und Kirchenstühle bestehen noch besondere Verordnungen. 1. Die Orgeln. 1. Die Kirchenorgcl ist in gehörigem Verschluß zu halten, damit durch Hinzutritt Unbcrufcucr nichts daran verdorben wird. Die Organisten und Küster sind dafür in der Art verantwortlich, daß sic zum Ersatz für jeden aus Nachlässigkeit in Erfüllung dieser Pflicht erwachsenden Schaden haften müssen. Für die regelmäßige Unterhaltung und Stimmung der Orgel wird ein Betrag im Ncchnungsübcrschlag vorgesehen und kann der Kirchenvorstand mit einem Sachkundigen einen Akkord auf mehrere Jahre hierüber abschlicßcn, welcher im ersten Jahre seiner Gültigkeit mit dem Rcchnungsübcrschlag dem Konsistorium zur Genehmigung vor- zulegen ist. (Nass. Gen.-Reg.-Reskr. v. 21. Nov. 1817. Nass. Jnstr. f. Aufst. d. K.-Rechn.-Überschl., S. 1.) 2. Projekte zu Orgel-Neubauten und Reparaturen, bei welchen der Staat an den Kosten beteiligt ist, sollen dem Minister der geistlichen Angelegenheiten zur Superrevision dann eingereicht werden, wenn sie den Betrag von 500 Mark übersteigen. (Minist.-Verf. vom 24. Mai 1875, G. II. 938. Desgl. v. 25. Juni 1878, G. II. 1288 und desgl. v. 2. Nov. 1885, G. III. 6451.) | [
0.6533333063,
0.7014285922,
0.9399999976,
0.6733333468,
0.7873333097,
0.6636363864,
0.6349999905,
0.6524999738,
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0.8700000048,
0.6600000262,
0.9142857194,
0.9499999881,
0.5033333302,
0.676666677,
0.6025000215,
0.6888889074,
0.75,
0.6136363745,
0.672... | 812437381 | de | 1 | null | null | null | null | null |
00000221.xml | Nttestgebührni imd Kanzleicmfwcmd. 449 n. Attesigebnhrcn. 1. Die Auszüge aus dcu noch in den Händen der Geistlichen befindlichen Civilstandsrcgistcrn oder den sie (in Hessen) vertretenden Kirchenbüchern, solvic die Auszüge ans den neuen Kirchenbüchern wer den besonders honoriert, womit die für die Führung dieser Bücher anf- gclvcndcte Arbeit zugleich vergütet wird. Daher hat diese Gebühr der die Bücher führende Geistliche auch dann zu empfangen, lvcnn in seiner Vertretung ein anderer den ein zelnen Auszug gefertigt hat. Die Tape für solche Auszüge aus beiderlei Büchern ist die bis 1874 für Pcrsoncnstandsanszüge herkömmliche. (Konsist.-Vcrf. vom 31. Juli 1875, Z 17. K. A. 50.) 2. Hiernach erhalten I. in Nassau die Pfarrer für jeden Auszug 1 Mark 15 Pfennig. Bei Auszügen zum Bchufe eines Stammbaums oder Fertigung eines Gcschlechtsrcgisters, wo eigene Gcburts- oder Todesscheinc nicht er forderlich sind, erhält der Extrahierende bei Auszügen von nur zwei Personen für jede eine Vergütung von 1 M. 15 Pf., also 2 M. 30 Pf., für jede weitere Person aber 29 Pfennig. II. Im Amte Homburg werden für jeden Auszug 86 Pfennig bezahlt. III. In den übrigen hessischen Gemeinden ist der Satz nach Ortsgebranch verschieden. (S. o. S. 369.) 5. KaBleiaufwand. Die Pfarrer erhalten für ihren Kanzleiaufwand keinerlei Ver gütung, doch werden in Nassau ihnen die Schreibmaterialien zum Gebrauche des Kirchenvorstandes 'mit einem angemessenen, vom Kon sistorium genehmigten Betrage aus dem Kirchcnfonds jährlich vergütet. Die Kosten für die Formularien zum Ncchnnngsübcrschlag und dessen Einband tvcrdcn ebenso nach einer im Überschlag festgesetzten Aversionalsumme ans dem Kirchenfonds bestritten. Die Dekane beziehen einen Kanzleiaufwand von jährlich 45 M. aus dem Centralkirchcnfonds, welcher in vierteljährlichen Raten post- numeranclo bezahlt wird. (K.-Ges. v. 28. Mai 1883, 8 3, al. 2. S. o. S. 89.) | [
0.4528571367,
0.5333333611,
0.375333339,
0.6366666555,
0.5799999833,
0.4066666663,
1,
0.8000000119,
0.8228571415,
0.7766666412,
0.5133333206,
0.3249999881,
0.8500000238,
0.3466666639,
0.8166666627,
0.6600000262,
0.8463636637,
0.5849999785,
0.5789999962,
0.5774999857,
0.360000... | 812437381 | de | 1 | null | null | null | null | null |
00000431.xml | Die kirchliche Armenpflege. 659 Erstes Kapitel. Die kirchliche Thiitigkcit. Zu denjenigen Liebeswerken, welche durch die Organe der Kirche selbst ansgei'ibt werden, gehört: die Armenpflege der einzelnen Gemeinden und die Fürsorge für arme Kirchcngemeindcn des Bezirks durch die Synode. a. Armenpflege. Für dieselbe, wie sic von den einzelnen Kirchengemeindcn vor züglich an ihren eigenen Gliedern geübt werden soll, sind sowohl all gemeine, normative Grundsätze, als auch bestimmte Einrichtungen und Vorschriften gegeben. 1. Die von der Eisenacher Kirchenkonferenz gebilligten Grundsätze über kirchliche Armenpflege sind auch im diesseitigen Bezirk als maßgebend durch Verfügung des Konsistoriums v. 15. Scpt. 1808 zur öffentlichen Kenntnis gebracht. Sic lauten: 1. Die kirchliche Gemcindearmcnpflegc, d. i. diejenige Fürsorge für Arme, Kranke und Hülfsbedürftige alter Art, welche eine Kirchengemeinde durch ihre amtlich dazu berufenen Organe mit kirchlichen Mitteln und im Geiste christlicher Liebe zur Zucht vornehmlich an ihren eigenen Gliedern übt, ist ein schriftmäßig begründetes, unveräußerliches Recht und eine notwendige Lebensäußerung einer jeden christlichen Gemeinde. 2. Die Kirche hat daher an die Gesetzgebung und an die Ver waltung des Staates den Anspruch zu machen, daß sic der Übung einer solchen kirchlichen Gemeindearmenpslege nicht hindernd in den Weg treten und daß, wo Hemmnisse der Art bestehen, solche beseitigt werden. 3. Die kirchliche Gemeindearmenpslege schließt die bürgerliche Armenpflege nicht aus, sie setzt dieselbe vielmehr, zumal in Gemeinden gemischter Konfession, mit Notwendigkeit voraus und dienen beide einander gegenseitig zu wesentlicher Ergänzung. Jedoch wird in sehr einfachen, namentlich ländlichen Verhältnissen, wenn eine geregelte kirchliche Armen pflege von Alters her besteht und ausreichende kirchliche Armcnmittcl vorhanden sind, auch die Armennot eine geringe ist, mit der Einrichtung einer gesonderten bürgerlichen Armenverwaltnng gewartet werden können, bis das praktische Bedürfnis dazu stärker hervortritt. | [
0.5266666412,
0.6499999762,
0.5708333254,
0.8633333445,
0.7649999857,
0.7225000262,
0.7333333492,
0.5590000153,
0.7133333087,
0.7749999762,
0.7120000124,
0.6784615517,
0.6850000024,
0.7599999905,
0.8333333135,
0.5383333564,
0.6299999952,
0.9033333063,
0.6016666889,
0.675999999,... | 812437381 | de | 1 | null | null | null | null | null |
00000010.xml | Indem ich hoffe, daß das hier Gebotene ganz besonders den Herren Geistlichen des Bezirks ein willkommenes Hülfsmittcl ihrer Dienstführung sein werde, erbitte ich mir von denselben gefällige Mit teilungen über etwa wahrgenommene Ungcnanigkeitcn oder sonst wünschens werte Verbesserungen. Biebrich, im Januar 1887. F. Ulilhelmi. | [
0.5820000172,
1,
0.6700000167,
0.3400000036,
0.6666666865,
0.5625,
0.6287500262,
0.5649999976,
0.825555563,
0.7166666389,
0.7099999785,
0.7245454788,
0.6066666842,
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0.89... | 812437381 | de | 1 | null | null | null | null | null |
00000241.xml | Steuerbefreiungen der Geistlichen. 469 6. Steuerbefreiungen. Befreit von der Gebäudesteuer sind, wie die Kirchen, Kapellen und andere dein öffentlichen Gottesdienst gewidmeten Gebäude, so auch die Diensthäuser der Pfarrgeistlichen und sonstiger mit geistlichen Funktionen bekleideter Personen der mit Korporationsrechtcn versehenen Religionsgesellschaften. (Ges. v. 21. Mai 1861. Ges.-Samml. S. 317 und Königl. Verordn, v. 10. Mai 1867. Beil. z. Jntcll.-Bl. f. Nassau, S. 271.) Eingeschtosscn sind hierbei diejenigen Hausgärten, deren Flächen inhalt einen Morgen (25 Ar) nicht übersteigt. (Gesetz v. 21. Mai 1861, 8 1. Ges.-Samml. S. 253.) Befreit von der Grundsteuer sind diejenigen bisher von derselben befreiten Grundstücke, welche zur Zeit des Eintretens der Preußischen Steuerordnung zum Vermögen evangelischer Kirchen oder Kapellen, zur Unterhaltung von Kirchen bestimmter Fonds, sowie zur Dotation der Pfarr geistlichen oder sonstiger mit geistlichen Funktionen be kleideter Personen, oder der Küster und anderer Diener des öffentlichen Kultus gehören. (Ges. v. 21. Mai 1861, 8 4, pos. e. Ges.-Samml. S. 253 und Königl. Verordn, vom 10. Mai 1867, 8 3. Beil, zum Jntcll.-Bl. f. Nassau, IX.) Hiernach sind die Geistlichen der hessischen Gemeinden von der Grundsteuer für ihre Besoldnngsgüter gänzlich befreit; doch bezieht sich diese Befreiung nur auf die schon am 1. Juli 1867 der Pfarrei gehörigen Grundstücke, nicht auf die später erworbenen. (Großh. Hess. Ges. v. 11. Juni 1827. Reg.-Bl. 139. Verordn, v. 10. Mai 1867, 8 2. Beil. z. Jntcll.-Bl. f. Nassau, XIII.) In den nassanischen Gemeinden bestand damals keine solche Grundsteuer-Befreiung; daher haben die Geistlichen diese Steuer zwar zu leisten, es werden ihnen aber neun Zehntel derselben aus der Kirchcn- kasse zurückvergütet und zwar sowohl für die Staats-, als auch für die Kirchensteuern. Sofern bei Einquartierungen die Grundsteuer bcigezogen wird, kommt den Geistlichen nur ein Zehntel in Anschlag. Bei Fonrage- lieferungen werden dieselben zwar mit dem vollen Betrage der Grund steuer von Besoldungsgütern bcigezogen, es wird ihnen jedoch bei der ordnungsmäßigen Parifikation der Kriegsleistungen für die gelieferte 31 | [
0.6217647195,
0.5566666722,
0.8366666436,
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1,
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0.6830000281... | 812437381 | de | 1 | null | null | null | null | null |
00000278.xml | 506 Trage» der Baukosten. 3. Hat die Civil gemeinde die Baukosten ganz oder teilweise, zunächst oder subsidiär zu bestreiten, so ist eine Beratung des Gc- meinderats über die Verbindlichkeit zur Bestreitung der Kosten und die Art ihrer Aufbringung herbeizuführeu. Wird die Verbindlichkeit zur Tragung der Kosten bestritten, so steht die Regelung der streitigen Kirchen-, Pfarr- und Küsterei-Bausachen, sowie die Vollstreckung der einstweiligen Entscheidungen hierüber der Staatsbehörde zu. (Gesetz v. 6. April 1878, Art. 31, po8. 2.) Wird die Notwendigkeit oder der Betrag des Kostenaufwandes widersprochen, so hat das Konsistoriuni und als Rekursinstanz der Minister der gcistl. Angelegenheiten zu entscheiden. Ist über den Kosten punkt entschieden, so ist ebenso zu verfahren, wie bei geistlichen Fonds. Die erforderlichen Gelder sind in den Kirchcnfonds, auf welchen die Baukosten anzuweisen sind, auch alsdann abzulicfern, wenn die Civil- gemeinde die Kosten ganz zu bestreiten hat. 4. Liegt die Bauverbindlichkeit anderen Fonds oder Privat personen ob, so wird wie bei den geistlichen Fonds verfahren, und sind die Gelder in den Kirchenfonds abzuliefern. Jedenfalls ist aber den betreffenden Behörden oder Personen von dem vorzunehmcnden Bauwesen rechtzeitig Kenntnis zu geben. Bei erfolgendem Widerspruch gegen die in Anspruch genommene Verbindlichkeit oder gegen die Not wendigkeit des Baues und die Größe des Kostenaufwandes treten die selben Bestimmungen ein, wie beim Widerspruch von seiten der Civil- gemcindc. 5. Da die Kosten der Neubauten und Reparaturen geistlicher Gebäude immer durch die Kirchenrechnnng laufen, so sind sie in der Regel Gegenstand der Beratung des Kirchenvorstandes bei Aufstellung des jährlichen Voranschlags und müssen detailliert in der Art vorgesehen werden, daß die Überschläge nach einzelnen Handwerken gefertigt sind. Reparaturen, die ihrer Natur nach nicht bis zum nächsten Vor anschlag anfgeschoben werden können, sollen besonderer Verhandlung unterliegen und wenn Gefahr im Verzug ist, ohne Aufschub gefertigt, jedoch die augenblickliche Anzeige nicht unterlassen werden, um das Erforderliche wegen des Kredits einznleiten. (Hess. Verordnung, die Perm. d. Kirchenvermögens betr. v. 6. Juni 1832, Art. 42—47 und gcistl. Bauordnung v. 27. Mai 1820, § 12.) | [
0.573333323,
0.7049999833,
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1,
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0.74666666... | 812437381 | de | 1 | null | null | null | null | null |
00000256.xml | 484 Die Befugnis der einzelnen Behörden Personen diesem in Verbindung mit der Regierung. (K.-G.- u. S.-O., 8 22. Nass. Ed. v. 8. April 1818, § 10. S. oben S. 221, po8. 20.) 2. Der Kreissynode ist die Übung der Kirchendisziplin in zweiter Instanz da übertragen, wo der Kirchenvorstand in erster eine Disziplinarentscheidung getroffen hat. (K.-G.- u. S.-O., § 62, pos. 4.) 3. Der Kreissynodalvorstand aber kann in eiligen Fällen vor läufige Entschcidnngcn hierüber erlassen. (K.-G.- u. S.-O., § 63, pos. 7.) Demselben ist die Disziplinargewalt über Kirchcnvorstchcr und Gemeindevertreter in erster Instanz zugewiesen. Wenn es sich um eine solche Entscheidung handelt, oder um das Befinden darüber, ob ein im Amte befindlicher Kirchenvorsteher oder Gemeindevertreter die gesetzlichen Eigenschaften zur Amtsführung verloren hat, so müssen an den Beschlüssen wenigstens vier Vorstandsmitglieder teilnehmen. Es muß eine Unter suchung der Sache angcstcllt und der Beteiligte vernommen werden. Derselbe ist zu den Verhandlungen zu laden und mit seiner Verteidigung, sei cs in Person oder durch einen bestellten Verteidiger, zuzulassen. Die Disziplinarbcfugnissc des Krcissynodalvorstands erstrecken sich alsdann auf Ermahnung, Verweis, Verlust des aktiven und passiven Wahlrechts und bei grober Pflichtwidrigkeit Entlassung aus dem Amte. Die Entscheidung muß schriftlich abgefaßt, mit Gründen versehen dem Beteiligten zugcstcllt werden. Demselben steht hiergegen die Berufung an das Konsistorium binnen einer Ausschlußfrist von vier Wochen zu. (K.-G.- u. S.-O., 8 64, 13.) 4. Das Konsistorium ist Disziplinarbehörde zweiter Instanz da, wo der Kreissynodalvorstand in erster entschieden hat; also in An gelegenheiten der Kirchenvorsteher und Gemeindevertreter. Wenn cs sich bei dieser zweitinstanzlichen Entscheidung um Verlust des Wahlrechts oder Entlassung aus dem Amte solcher Kirchcnbcdicnstetcn handelt, so hat sich das Konsistorium für diese Verhandlungen durch Zuziehung der Mitglieder des Bezirkssynodal-Ausschusses zu verstärken. (K.-G.- u. S.-O., § 64, letzter Absatz.) Bezüglich der Geistlichen und Kandidaten bildet das Konsistorium die erste Disziplinar-Jnstanz. Bei Disziplinarentschcidungen gegen Geistliche und andere Kirchcn- beamte, oder wenn cs sich um Streichung eines Pfarramtskandidaten | [
0.6266666651,
0.5,
0.7862499952,
0.3133333325,
0.3322222233,
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0.8740000129,
0.... | 812437381 | de | 1 | null | null | null | null | null |
00000180.xml | 408 Regulativ de? Staatsministcriums Frankobctrag ist daher durch den Absender erforderlichen Falles von der Überweisung vorweg abzuziehen. § 3. Das Porto und die Gebühren für sämtliche an eine Be hörde gerichtete Sendungen, welche unfrankiert cingehen, werden bei Ablieferung seitens der Postanstalt in ein Portokontobnch eingetragen, desgleichen von der Behörde in ein Gcgenbuch. Allmonatlich werden die kontierten Gesamtbeträge von der Behörde an die Postanstalten gegen Quittung im Kontobuche gezahlt. tz 4. In betreff der Wiedereinziehung derjenigen von einer Be hörde verauslagten Porto- und Gebührenbeträge, zu deren Erstattung der Absender oder Empfänger einer Sendung oder ein sonstiger Inter essent verpflichtet ist, bewendet es bei den bestehenden Vorschriften. § 5. Die nach § 1 frankiert oder unfrankiert abzulassendcn, der Portozahlung unterworfenen Sendungen sind ans der Adresse als „porto pflichtige Dienstsache" zu bezeichnen und mit dem Dienstsiegel der ab- sendenden Behörde zu versehe». Einzelstehendc Beamte, welche ein solches nicht führen, haben unter dem Vermerk: „Portopflichtige Dienst sachen" die „Ermangelung eines Dienstsiegels" mit Unterschrift des Namens und Beisetzung des Amtscharakters zu bescheinigen. tz 6. Die Königlichen Behörden haben in ihrem Geschäftsverkehr ans thnnlichstc Beschränkung der Portoausgaben Bedacht zu nehmen, insbesondere folgende Bestimmungen zu beachten: 1. Sollen mehrere Briefe gleichzeitig an eine Adresse abgesandt werden, so sind dieselben in ein gemeinschaftliches Couvert zu verschließen. 2. Pakete ohne Wertdeklaration, deren Gewicht mehr als 10 Kilo beträgt, sind da, wo Eisenbahnverbindungen bestehen, so weit cs ohne unverhältnismäßigc Verzögerung ihrer Beförderung oder sonstigen Nachteil geschehen kann, als Frachtgut mit der Eisenbahn zu versenden, dagegen sind Geld- und Wertsendungen stets zur Post zu geben. 3. Zu den Reinschriften der Verfügungen an Privatpersonen ist Papier von solcher Beschaffenheit zu verwenden, daß das Ge wicht desselben einschließlich des Couverts das zulässige Maximalgewicht eines einfachen Briefs (15 Gramm) nicht übersteigt. | [
0.7566666603,
0.5522222519,
0.5299999714,
0.6966666579,
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1,
0.7799999714,
0.5799999... | 812437381 | de | 1 | null | null | null | null | null |
00000091.xml | Austritt und Übertritt. 319 deren Unterricht nicht genügend gesorgt ist. (Rcichs-Ges.- Bl. 1883, Nr. 15, S. 192. Die nicht gewerbsmäßige Verbreitung von Druckschriften kann nach tz 5 des Gesetzes über die Presse v. 7. Mai 1874 durch die Ortsbehörde nur denjenigen Personen verboten werden, welchen nach tz 57 der Gewerbeordnung ein Legitimationsschein versagt werden darf. (Rcichs-Ges.-Bl. 1874, S. 66). Auf den Antrag von Vereinen, welche christliche Erbauungs schriften verbreiten, kann, wenn dieselben zum Selbstkostenpreise abgc- lassen werden und ihre Kolporteure sittlich zuverlässige Personen sind, die Erlaubnis zum Kolportieren durch die Regierung steuerfrei erteilt werden. (Cirkul.-Verf. d. Minister, für Handel, der Finanzen u. des Innern v. 23. Jan. 1851). Im Rahmen dieser gesetzlichen Bestimmungen wird der Geistliche scelsorgerlich auf das Vereins- und Versammlungswesen, sowie auf die Schriftenverbreitnng cinwirken. Gegen sittengesährliche Aufführungen kann er auf Grund des 8 33 a der Gewerbeordnung cntgegcnwirkeu, wonach allen derartigen Veranstaltungen, welche die Annahme recht fertigen, daß sie den Gesetzen oder guten Sitten zuwider laufen werde», die Erlaubnis zu versagen ist. (R.-Gcs.-Bl. 1883, S. 187). 5. Dem Austritt aus der Kirche seitens seiner Gcmcindc- angehörigen scelsorgerlich entgegenwirken zu können, ist dem Pfarrer im Gesetz vom 14. Mai 1873 Gelegenheit geboten. Daselbst ist 8 2 angeordnct, daß der auf die Aufnahme der Austrittserklärung gerichtete Antrag durch den Richter dem Bestände der Kirchengemeinde, zu welcher der Antragsteller gehört, ohne Verzug bekannt zu machen ist. Da nun nach Absatz 2 desselben 8 die Auf nahme der Austrittserklärung selbst nicht vor Ablauf von vier Wochen nach Eingang des Antrags zu gerichtlichem Protokoll stattfiudcu darf, so ist diese Zwischenzeit der Einwirkung des Seelsorgers eingeräumt. Rücksichtlich des Übertritts von einer Kirche zur andern soll cs nach 8 1/ Abs. 2 des erwähnten Gesetzes bei dem bestehenden Rechte bleiben; sofern der Übertretende nicht zugleich von den Lasten (Stenern :c.) seines bisherigen Verbandes befreit werden will. (Ges. über Austritt a. d. K. v. 14. Mai 1873, S. oben, S. 114). In Nassau hat hiernach derjenige, welcher zu einer anderen Konfession übertreten will, den betreffenden Geistlichen um Aufnahme | [
0.5787500143,
0.5099999905,
0.6230000257,
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0.7225000262,
0.6469230652,
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0.8050000072,
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... | 812437381 | de | 1 | null | null | null | null | null |
00000089.xml | Bereinswesen. 317 und hat dcn über diese Erlaubnis ausznstcllcndcn, auf seinen Namen lautenden Legitimatiousscheiu bei sich zu führe». Auf die Erteilung und Versagung der Erlaubnis finden die Vor schriften der §§ 57, Nr. 1, 2, 4, 57a, 57b, Nr. 1 und 2 und 63, Absatz 1 entsprechende Anwendung. Auf das bloße Anheften und An schlägen findet der Versagungsgrund der abschreckenden Entstellung keine Anwendung. — — In geschlossenen Räumen ist zur nicht gcwcrbmäßigen Verteilung von Druckschriften oder anderen Schriften oder Bildwerken eine Er laubnis nicht erforderlich u. s. w. § 55. Wer außerhalb des Gemcindcbezirks seines' Wohnorts oder der durch besondere Anordnung der höheren Verwaltungsbehörde dem Gcmeindebezirke des Wohnorts gleich gestellten nächsten Umgebung desselben ohne Begründung einer gewerblichen Niederlassung und ohne vorgängigc Bestellung in eigener Person 1. Waren (Bücher) feilbictcii/ 2. Warenbestellungen aufsnchcn oder Waren bei anderen Per sonen, als bei Kauflcntcn, oder an anderen Orten, als in offenen Verkaufstellen zum Wiederverkauf ankaufen, 3. gewerbliche Leistungen anbieten, 4. Musikausführungcn, Schaustellungen, theatralische Vorstel lungen oder sonstige Lustbarkeiten, ohne daß ein höheres Interesse der Kunst oder der Wissenschaft anbei obwaltet, darbieten will, bedarf eines Wandergcwerbescheins, soweit nicht für die in Ziffer 2 bczcichnetcn Fälle in Gemäßheit des § 44a eine Legitimationskarte genügt. In dein Falle der Ziffer 4 ist auch für dcn Marktverkehr (§ 04) ein Wandergewerbeschein erforderlich. § 56. Ausgeschlossen vom Fcilbictcn im Umherzichcn sind ferner: 10. Druckschriften, andere Schriften und Bildwerke, insofern sic in sitt licher oder religiöser Beziehung Ärgernis zu geben geeignet sind, oder welche mittelst Zusicherung von Prämien von Gewinnen vertrieben wurden. Wer Druckschriften, andere Schriften oder Bildwerke int Nm- herziehen feilbieten will, hat ein Verzeichnis derselben der zuständigen Verwaltungsbehörde seines Wohnorts zur Genehmigung vorzulcgc». Die Genehmigung ist nur zu versagen, soweit das Verzeichnis Druck- | [
0.5530769229,
0.4499999881,
0.7733333111,
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0.7833333611,... | 812437381 | de | 1 | null | null | null | null | null |
00000106.xml | 331 Aufgabe und Ziel erteilt wird. (Nass. Gen.-R.-Reskr. v. 28. Ja». 1816. Konsist.-Verf. S. oben S. 110). Für die hessischen Teile des Bezirks bestehen, nach dein oben Angeführten, ähnliche Bestimmungen. 2. Als Aufgabe und Ziel des evangelischen Religions unterrichts in der Volksschule ist durch die allgeineine Ver fügung des Ministers der geistlichen Angelegenheiten vom 15. Oktober 1872 überall, wo nicht gesetzliche Bestimmungen ein anderes verordnen, das Folgende festgesetzt worden. Die Aufgabe des evangelischen Religionsunterrichtes ist die Ein führung der Kinder in das Verständnis der heiligen Schrift und in das Bekenntnis der Gemeinde, damit die Kinder befähigt werden, die heilige Schrift selbständig lesen und an dem Leben, sowie an dem Gottesdienste der Gemeinde lebendigen Anteil nehmen zu können. Die heilige Geschichte. Die Einführung der Schüler in die heilige Schrift stellt sich als Unterricht in der biblischen Geschichte und Auslegung zusammenhängender Schriftabschnitte, insbesondere auch der evangelischen und apostolischen Perikopen des Kirchenjahres dar. Den Kindern der Unterstufe werden wenige Geschichten vorgc- führt; ans dem alten Testamente werden vorzüglich solche aus dein ersten Buche Mosis und etwa noch die von Moses und von Davids erster Zeit, aus dem neuen die von der Geburt, der Kindheit, dem Tode und der Auferstehung Jesu Christi und einige dem kindlichen Verständnis vorzugsweise naheliegenden Erzählungen aus seinem Leben gewählt. Im weiteren Fortgang des Unterrichtes erhalten die Schüler eine planmäßig geordnete Reihe der wichtigsten Erzählungen aus allen Perioden der heiligen Geschichte, in welcher namentlich das Lebensbild Jesu deutlich hervortritt und in die auch die Pflanzung und erste Aus breitung der Kirche aufzunehmen ist. An diese Geschichte schließt sich diejenige der Begründung des Christentnins in Deutschland, der deutschen Reformation und Nachrichten über das Leben der evangelischen Kirche in unserer Zeit an. In mehrklassigen Schulen ist dieser Unterricht und insbesondere auch die Darstellung der christlichen Kirchengeschichte entsprechend zu erweitern. | [
0.3533333242,
0.5600000024,
0.5233333111,
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0.5500000119,
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0.8659999967... | 812437381 | de | 1 | null | null | null | null | null |
00000426.xml | 654 Das Verfahren bei der Bleibt auch die schriftliche Aufforderung ohne Erfolg, so treten für die Schuldigen diese weiteren Maßregeln der kirchlichen Zucht ein: 1. Ein Kirchcnglied, welches die Taufe eines unter seiner Gewalt stehenden Kindes verweigert oder beharrlich versäumt, wird der Fähig keit zur Bekleidung eines kirchlichen Amtes, der Stimmberechtigung in der Kirchengemeinde, des Rechts der Taufpatenschast verlustig erklärt. 2. Ein Kirchenglied, welches im Widerspruch mit bestehenden gesetzlichen Vorschriften seine sämtlichen Kinder der religiösen llntcr- weisnng in der Landeskirche entzieht, wird der Fähigkeit zur Bekleidung eines kirchlichen Amtes, der Stimmbcrechtigung in der Kirchengemeinde, sowie des Rechtes der Taufpatenschast verlustig erklärt. 3. Ein Kirchcnglied, welches in Verachtung der kirchlichen Ord nung ein evangelisches, unter seiner Gewalt stehendes Kind beharrlich der Vorbereitung für die Konfirmation entzieht, oder in dessen Konfir mation nicht einwilligt, wird der Fähigkeit zur Bekleidung eines kirch lichen Amtes, der Stimmbcrechtigung in der Kirchengemeinde, sowie des Rechtes der Taufpatenschast verlustig erklärt. 4. Ein Kirchcnglied, welches ein unter seiner Gewalt stehendes, zum Besuche der Christenlehre verpflichtetes Kind in Verachtung der kirchlichen Ordnung zur Teilnahme an der Christenlehre nicht anhält, wird der Fähigkeit, ein kirchliches Amt zu bekleiden, verlustig erklärt. 5. Ein zum Besuche der Christenlehre verpflichtetes Kirchenglied, welches dieselbe beharrlich versäumt, wird des Rechtes der Taufpaten schast verlustig erklärt. 6. Ein Kirchcnglied, welches sich weigert, für seine Eheschließung die Trauung nachzusuchen, oder eine Ehe schließt, für welche nach de» Vorschriften der Trauungsordnung die Trauung versagt werden muß, wird der Fähigkeit zur Bekleidung eines kirchlichen Amtes und der Stimmbercchtigung in der Kirchengemeinde verlustig erklärt. Von den unter Nr. k —6 bezeichnten Maßnahmen wird abgesehen, wenn die Erfüllung der dort genannten kirchlichen Pflichten thatsächlich nicht mehr möglich ist. Wird die versäumte Pflicht nachträglich erfüllt, so werden die entzogenen Rechte dem Betroffenen auf seinen Antrag wieder bcigclcgt. Dasselbe kann geschehen, wenn die nachträgliche Erfüllung nicht mehr möglich ist. | [
0.8000000119,
0.6733333468,
0.5933333039,
0.6600000262,
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00000225.xml | Syiwdüldiäten. 453 30 III. Gleichheitlich im Bezirk tritt die Berechnung der Vergütung bei solchen Dienstreisen ein, welche für die Zwecke der Synoden unternommen werden. An Tag- und Wcggcld erhalten alsdann die Geistlichen gleich de» übrigen Synodalen: 1. Tagegeld, als Mitglieder der Synode, des Synodalvorstandes oder Ausschusses während der Zeit ihrer Teilnahme an der Synode, an den Sitzungen der Vorstände und Ausschüsse und bei Ausübung sonstiger dienstlicher Geschäfte: a. bei der Kreissynode 5 Mark täglich; b. bei der Bezirkssynode 10 Mark täglich. 2. An Weggeld werden berechnet 10 Pfennig für jedes Kilo meter des Wegs, welcher auf Eisenbahnen oder Dampfschiffen zurückgelegt tvcrden kann, zwei Mark für je 7,5 Kilometer Wegs, welche nicht auf diese Weise zurückzulcgen sind. (K.-G.- u. S.-O., § 79.) Letztere Bestimmung ist dahin zu verstehen, daß, wo Eisenbahnen und Dampfschiffe nicht vorhanden sind, als Maßstab 7,5 Kilometer zu zwei Mark angegeben ist. Wenn demnach die nach und von dem Orte der Synodalversammlung zurückgelegte Strecke weniger als 7,5 Kilometer beträgt, so erhalten die Synodalen keine Reisekosten; beträgt diese Wcgestrccke ein-, zwei-, drei- rc. mal 7,5 Kilometer, so erhalten die Synodalen 2, 4, 6 u. s. w. Mark. Wird dagegen die Zahl 7,5, 15, 22,5 u. s. w. noch überstiegen, ohne daß der Mehr betrag 7,5 Kilometer erreicht, so wird für diese 0,5 bis 7,4 Kilometer gleichfalls nichts vergütet. (Konsist.-Verf. v. 2. Jan. 1879. K. A. 3.) Die zur Teilnahme an den Amtsprüfnngen der Geistlichen abzu- sendenden drei Mitglieder der Synode erhalten dieselben Tagegelder und Reisekosten, wie die Mitglieder der Bezirkssynode. (K.-G.- u. S.-O., 8 72 und 79.) Die sämtlichen durch Synodalangelegcnheiten vcranlaßtcn Kosten vergütungen werden ans den Synodalkassen bezahlt; aus der Kreis- synodalkasse die Tag- und Weggelder der Kreissynodalen, aus der Be zirkssynodalkasse die der Mitglieder der Bezirkssynode, ihres Vorstandes und Ausschusses. (K.-G.- u. S.-O., 8 10.) | [
0.4907142818,
0.226666674,
0.6100000143,
0.9150000215,
0.8100000024,
1,
0.9399999976,
0.574000001,
0.5466666818,
0.6830000281,
0.9766666889,
0.8799999952,
0.7566666603,
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0.9841666818,
0.5874999762,
0.6600000262,
0.473333329,
0.5400000215,
0.4066666663,
0.69999998... | 812437381 | de | 1 | null | null | null | null | null |
00000250.xml | 478 Disziplinareiiirichtiiiig. rechner anzuwcisen, diese Beträge nötigenfalls von der Besoldung der Säumigen am l. Januar und I.Juli zurückzuhaltcn und an die Erheber abzuliefern. (Nass. Ed. v. 8. April 1818, § 13. Kirchcnges. v. 28. März 1883, § 9. Nass. Gcn.-Reg.-Nesir. vom 14. April 1821 und vom 23. Juni 1824. Nass. Minist.-Erl. v. 30. Nov. 1852.) Pensionierte Geistliche tragen nicht nach ihrer Pension, sondern nach ihrem früher genossenen vollen Gehalte bei. 5. Die Pfarrer haben die inquilinischen Schuldigkeiten in betreff ihrer Besoldungsgcbäudc und Gärten zu leisten (Abschn. 3, Kap. 1, l>2), wenn nicht nach besonderen Verträgen eine Ausnahme davon stattfindct. (Nass. Minist.-Erl. v. 2. Okt. 1858. Hess. Bauordn, v. 27. Mai 1820.) Drittes Kapitel. Tic Disziplinarcinrichtung. Wenngleich die kirchliche Disziplin sich ans alle Kirchendiener er streckt, so ist doch der die Geistlichen betreffende Teil derselben der bei weitem wichtigste, und wird daher dieser Gegenstand hier abgchandclt. Dabei kommt in betracht: Allgemeines über diese Einrichtung, die Subordination, die Handhabung der Disziplin und das Einschreiten des Staates in kirchlichen Disziplinarangelegenheiten. rr. Allgemeines. Zur Kirchendisziplin int weiteren Sinne kann zwar auch das gerechnet werden, was bei Verletzung kirchlicher Pflichten der Kirchen- glicdcr überhaupt als Znchtnnttcl angewendet wird, dies aber soll erst in der Folge zu näherer Darstellung kommen, während hier nur die Disziplin an den Beamten der Kirche ins Auge zu fassen ist. Dieselbe besteht in Aufsicht über die getreue Amtsführung aller bei der Kirchenverwaltnng angestellten Personen und der zum Behufc dieser Aufsicht bestehenden Einrichtung nebst ihrer Handhabung im kirch liche» Leben. Sic bildet einen Teil der Kirchenzucht, welche die An wendung äußeren Zwangs nicht allein gestattet, sondern unter Um ständen gebietet. (Nass. Ed v. 8. April 1818, § 10.) | [
0.5966666937,
0.7076923251,
0.687142849,
0.7836363912,
0.7699999809,
0.4571428597,
0.635833323,
0.6633333564,
0.8033333421,
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0.9137499928,
0.3600000143,
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0.7766666412,
0.5135714412,
0.5766666532,
0.400000006,
... | 812437381 | de | 1 | null | null | null | null | null |
00000309.xml | Obliegenheiten der Lokalkirchensonds in Nassan. 537 fach zu führen, und die Fortsetzung derselben bezieht sich nur auf wich tigere Bauvcrändcrungeu und Neubauten. (Hess. Geistl. Bauordn. v. 27. Mai 1820, 8 19, 22 u. Formular 4.) 2. Der Etat. Der Ertrag des ciuzclncu Fonds und die Verwendung seiner Einkünfte in einer gewissen Periode wird durch den Etat desselben klar gelegt. a. Fondsverhältnisse. Um den Etat aufstcllcn zu können, bedarf cs der Einsicht in die besonderen Verhältnisse jedes Fonds, die Obliegenheiten und Hülfs- queilen desselben. I. In Nassan gehört 1. zu den Obliegenheiten des Lokalkirchensonds: 1. die Bestreitung aller Bedürfnisse des Kultus, nämlich: a. Ban und Unterhaltung der Kirchen- und Pfarrgebäude nach den gesetzlichen Bestimmungen und Einschränkungen, sofern nicht andere dazu verpflichtet sind. Hierzu gehört auch die Zahlung der Brandstener nach dem Maße seiner Untcrhaltungsverpflichtnng; d. Anschaffung und Unterhaltung dessen, was zum Gottes dienste erforderlich ist, der Kirchcngeräte, inneren Kirchcn- bedürfnisse n. dergl.; o. die Besoldung der Kirchendiener, Organisten, Vorsänger, Küster, Glöckner und Kalkanten; 2. die Bestreitung sämtlicher Verwaltungsausgaben. Hierzu gehören auch die Kirchcnvisitationskoste», Diäten und Transportkosten der Pfarrer bei Reise» in Dienstgeschäften und die Übcrzngskosten der Pfarrer, wenn diese zum Bezüge derselben berechtigt sind; 3. Beiträge zum Centralkirchenfonds; 4. desgleichen zu den Synodalfonds; 5. die Bestreitung aller Ausgabe», zu welchen besondere Verträge und andere Rechtstitel den Fonds verpflichten; 6. die Vcrwaltnngskostcn seiner Güter, wo der Kirchcnvorstand dieselbe übernommen hat, die Kultur seiner Waldungen re.; | [
0.4499999881,
0.8433333039,
0.6541176438,
0.9150000215,
0.6528571248,
0.5366666913,
0.7149999738,
0.4050000012,
0.7099999785,
0.3833333254,
0.4099999964,
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0.7922222018,
0.582857132,
0.8675000072,
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0.7799999714,
0.5625,
0.573333323,
0.6831250191,
0.36... | 812437381 | de | 1 | null | null | null | null | null |
00000005.xml | Kirchenrecht Amtsbezirke des Konsistoriums 3 » Wiesbaden Ferdinand Wilhelm», Konsistorialrat und Dekan zu Biebrich. Zweiter Ban d. Wiesbaden. ~ ~ llcr & | [
0.5183333158,
0.6863636374,
0.7833333611,
0.6338461637,
0.1400000006,
0.2800000012,
0.7133333087,
0.4011111259,
0.5333333611,
0.5506666899,
0.453333348,
0.3600000143,
0.2899999917,
0.4655555487,
0.5214285851,
0.3133333325,
0.7450000048,
0.5730000138,
0.2399999946,
0.4099999964,... | 812437381 | de | 1 | null | null | null | null | null |
00000178.xml | 406 Titulatur und Amtssiegcl. Als Titulatur erhält im Kontext und iu der Adresse der Minister das Prädikat: Excellenz, der Generalsuperintendeyt: Hochwürden, also entweder: An den Generalsnperintendenten, Herrn Dr. E., Hochwürden, zu Wiesbaden oder (mehr persönlich): An den Hochwürdige» Herrn Generalsuperintendenten Di-. E. zu W. Die Dekane und Professoren am Seminare heißen: Hychwürden — die Pfarrer Hochehrwürden, geprüfte Kandidaten: Ehrwürden oder Wohlehrwürden. Das Kon sistorium wird in der inneren Adresse als: „Königliches Hochwürdiges Konsistorium" bezeichnet, in der äußeren: „Königliches Konsistorium"; die Synode als: „Hochwürdige Bezirks- (bezw. Kreis-) Synode; aber nicht ihr Vorstand oder Ausschuß. Alle Berichte gehen an die unmittelbar Vorgesetzte Behörde, auch wenn sic an eine höhere gerichtet sind, in welchem Falle sic durch die Zwischenbehörde an diese gelangen. Nur Beschwerden über die nächst Vorgesetzte Behörde, oder an diese erstattete Berichte, Anträge n. s. w., welche dieselbe unberücksichtigt ließ, sind an die nächst höhere Behörde unmittelbar zu senden. In solchen Be richten an Vorgesetzte Behörden, welche von diesen erfordert wurden, ist zugleich die Rubrik der Reskripte, durch welche sic erfordert worden sind, gehörig mit Aktenzeichen und Nummer, dies auch am Rande notiert, zu bemerken. Wenn sich darin auf spezielles Herkommen oder solche Verord nungen bezogen wird, welche nicht in einem Amtsblatt, einer Gesetz- und Verordnungssammlnng abgedrnckt sind, so sind dieselben in Abschrift oder auszugsweis bciznlcgcn, widrigenfalls sie nicht berücksichtigt werden. (Nass. Reg.-Verf. vom 24. Jan. 1816.) Jeder Bericht darf nur einen Gegenstand betreffen. Verschieden artige Dinge dürfen nie in einem und demselben Bericht zusammen gefaßt werden. 2. Zur Besorgung der Dicnstkorrcspondcnz und zur Beglaubigung kirchlicher Urkunden haben sich die Geistlichen eines Amtssiegels zu bedienen, worauf ein von Strahlen umgebenes Evangelienbuch (in einigen hessischen Gemeinden ein schwebendes Kreuz mit Strahlenkranz) abgebildct ist mit der Umschrift: „Königreich Preußen." Evangelische Kirche zu X. N. Die Anschaffung dieses Dienstsiegels geschieht auf Kirchenkosten, und ist dasselbe in der Pfarrregistratur aufzubewahren. | [
0.8100000024,
0.4855555594,
0.6066666842,
0.6845454574,
0.6266666651,
0.823333323,
0.6000000238,
0.5,
0.6914285421,
0.6833333373,
0.7149999738,
0.75,
0.9028571248,
0.6700000167,
0.90625,
0.6000000238,
0.9233333468,
0.6000000238,
0.8500000238,
0.8272727132,
0.7345454693,
0.8... | 812437381 | de | 1 | null | null | null | null | null |
00000207.xml | Wciiibcrgc der Pfarrei. 435 1. Alle Kosten für neue Anlage, Unterhaltung und Verbesserung von Weinbergen werden einzig vom Nutznießer bestritten. 2. Bloße Verbesserungen, in Weinbergen unternommen, werden in keinem Falle vergütet. Der Nachfolger findet sie ohne Vergütung, setzt sie da, wo er sie nötig findet, fort, überläßt sic aber auch ebenso wieder ohne Vergütung seinem Nachfolger. 3. Wer einen neuen Weinberg anlegt, erhält das Nießungsrccht auf demselben auf 15 Jahre, anfangend vom Anpflanznngs- und sich endigend mit dem vollendeten fünfzehnten Jahre. 4. Damit über das Ende dieser Vergütungszeit kein Zweifel und Streit entstehe, muß das Jahr der Anpflanzung dem betreffenden Dekane angezeigt und von demselben zu Protokoll genommen werden. Wer diese Anzeige unterläßt, wird angesehen, als habe er ans die Vcr- gütungsjahre Verzicht geleistet und es fällt die Vergütung weg. 5. Fällt während dieser 15 Jahre ein Pfarrwechsel vor, dann ist dem Nachfolger eine dreifache Wahl gegeben: a. Befindet sich der neu angelegte Weinberg erst im ersten, zweiten oder dritten Jahre seiner Anlegung, so kann der neue Pfarrer sich die erweislichen Anrodungs- und Anpflanzungkosten des Weinbergs vorlcgen lassen. Bezahlt er dieselben zurück, dann sind die sämtlichen Vergütungsjahre losgekauft. Im ersten und zweiten Jahre der Anlage werden die nebst den soeben genannten Unkosten für die Anlage selbst noch weiter sich er gebenden Kosten für die Kultur der Felder durch Graben und sogenanntes Rühren nicht berücksichtigt, indem diese letzteren Unkosten in den ersten zwei Jahren durch die übliche gleich zeitige Anpflanzung von Wurzel- und Küchengcivächscn in solchen Rodfeldern eine glänzende Vergütung finden. Ist aber der junge Weinberg im dritten Jahre der geschehenen Anlage, daun müssen auch die angewandten Kulturkosten fürs dritte Jahr vergütet werden, da in demselben eine Anpflanzung von Ge müsen nicht mehr stattfinden soll. Ebenso muß der Dung vergütet werden, der bereits in den neuen Weinberg seit seiner Anlage gebracht worden. b. Will der Nachfolger unter den oben bezeichneten Bedingungen die Vergütungsjahre nicht loskanfen, oder hat der junge Weinberg schon das dritte Jahr überschritten, dann ist er be- | [
0.7139999866,
0.3166666627,
0.7149999738,
0.7233333588,
1,
0.6499999762,
0.6566666961,
0.5233333111,
0.5,
0.5400000215,
0.484166652,
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0.5891666412,
0.573333323,
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0.7416666746,
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0.5666666627,
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0.6736363769,
0.7350000143,
0.4... | 812437381 | de | 1 | null | null | null | null | null |
00000111.xml | für tote biblische Geschichte und Katcchismnsnnterricht. 339 In Verbindung mit dem Bibellcsen werden die Kinder and) mit den Namen der heiligen Schrift, der Einteilung derselben, deren Samin- lung und wichtigste Übersetzungen, deren richtigem Gebrauche u. s. w. bekannt zu machen sein, und werden dieselben beim fortschreitenden Lesen zu der Fertigkeit gelangen müssen, bczeichnete oder bekannte Stellen in der Bibel rasch und sicher aufschlagen zu können. 2. Der Katechismus unterricht lehnt sich überall an den in den einzelnen Schulen eingeführten Katechismus au und hat den Zweck, die Kinder in das Verständnis der christlichen Lehre ihres Bekenntnisses vorbereitend einzuführen, beziehungsweise soweit zu fördern, daß dieselben mit Nutzen dem Konfirmandenunterrichte der Geistlichen beiwohnen können. Nücksichtlich dieses Unterrichtsgebictes ist vorzugsweise dafür Sorge zu tragen, daß weder eine formelle Verstandcsbildung als letztes Ziel erstrebt, noch auch eine übergroße Gedächtnisarbeit den Kindern zugemutct wird. Gewisse Lehrstücke des Katechismus sind zwar fest dem Gedächtnis der Kinder einzuprägen, das Maß des Memorierstoffs aber ist zu beschränken, und dahin zu wirken, daß die Kinder nicht allein zu einer sicheren Kenntnis der Grundwahrheiten des Christentums, sondern auch zu einer das Gemüt und den Willen anregenden klaren Erkenntnis des Hcilswcgs gebracht werden, woraus dann von selbst sich ergeben wird, daß dieselben zu einem sinngemäßen ausdrucksvollen Vortrage des von ihnen gelernten Katechismusinhaltes befähigt werden. Das bloße Hersagen des Katechismus und der dazu gehörigen Sprüche von seiten der Kinder kann deshalb nicht genügen, sondern der un verlierbare Besitz des Wortlautes wird durch die Entwicklung des Sinnes und durch die Durchdringung des Inhalts erworben. In den Schulen der früher hessischen Gebietsteile müssen die Hanptstücke des kleinen Katechismus Luthers mit der Erklärung in fortschreitender Folge von den Kindern gelernt werden. Für die Schulen in Nassau ist gleichmäßig bestimmt, daß in keiner Schule die Fragen und Antworten des uassauischen Landeskatechismus dem Gedächtnisse der Kinder eingeprägt tverden, sondern nur die im Anhänge desselben anfgcführten sogenannten fünf Hauptstücke. Da zum Zwecke der Einführung in das Verständnis des Kate chismus und der Veranschaulichung der darin ausgesprochenen Wahr heiten außer den biblischen Geschichten, den zu lesenden Schriftabschnittcn und den dazu passenden geistlichen Liedern auch noch eine Anzahl bib- | [
0.2700000107,
0.474999994,
0.6177777648,
0.7450000048,
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1,
0.8799999952,
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0.8083333373,
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0.7666666508,
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0.8519999981,
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0.61... | 812437381 | de | 1 | null | null | null | null | null |
00000144.xml | 372 Entschädigung bei* Geistlichen demjenigen Geistlichen gebühren, zn dessen Parochie die Eltern des Kindes, bezw. bei ehelichen der Vater, bei nnehclichen die Mutter gehören. 6. Für die Aufgebots- und Trauungsgebühren soll eine Ent schädigung in allen Fällen geleistet werden, in denen die Ehe vor dem Standesbeamten geschlossen ist, die bezeichncten kirch lichen Akte aber unterblieben sind. Von einer näheren Fest stellung, ob der Trauung etwa kirchliche Hindernisse entgcgcn- stchcn, soll abgesehen werden. Die Trauungsgcbühr wird dem Pfarrer der Braut ersetzt, auch wenn derselbe nicht ausschließ lich kompetent war. d. Das Unterbleiben der Taufe und der Trauung soll für fest- gestellt gelten, wenn nach Ablauf von drei Monaten nach der Geburt oder der Eheschließung vor dein Standesbeamten diese kirchlichen Akte nicht nachgesucht sind. e. Die Entschädigung für die den Berechtigten entgangenen einzelnen Akte soll nach den am 1. Oktober 1874 in Geltung gewesenen Taxen berechnet werden. Bei der speziellen Liquidation sind die einzelnen, dein Berechtigten entgangenen Akte unter »amentlicher Bezeichnung derjenigen, welche die Taufe ihres Kindes oder die Trauung verschmäht haben, oder auf welche sich die aus den Standesregistern erteilten Atteste beziehen, anfzuführen, und für jeden Fall die nach den bestehenden Stoltaxcn kompetierenden Gebühren zum Ansatz zu bringen. V. Außerdem ist zur Ermittelung des Ausfalls der Modus der Durchschnittsbercchnung zulässig. Hiernach ist zunächst nach 6jährigem Durchschnitt vom 1. Oktober 1868 bis 30. Sept. 1874 die jährliche Soll-Einnahme an Gebühren nach Maßgabe der damals geltenden Taxe» zu berechnen. Dieser Berechnung ist die Soll-Einnahme des Jahres gegenüber zn stellen, für welches Entschädigung verlangt wird, nach der vom 1. Oktober 1874 geltenden Taxe. Von der Differenz zwischen der Soll-Einnahme des Entschädigungsjahres und dem Durchschnitt der bezeichncten Vorjahre sollen 10 Prozent für Ausfälle, Erlasse :c. in Abrechnung gebracht und der Rest dem Berechtigte» ans der Staats kasse vergütet werden, nachdem die Liquidationen von der Regierung geprüft und von den Ministern fcstgestellt sind. Die Entschädigung soll für ein ganzes Jahr vom 1. Okt. bis 30. Sept. liquidiert werden. | [
0.4033333361,
0.4553846121,
0.6524999738,
0.4290909171,
0.6650000215,
0.7118181586,
0.7444444299,
0.400000006,
0.7533333302,
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0.7183333039,
0.8733333349,
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0.7533333302,
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0.9300000072,
0.5600000024,
0.646666646,
... | 812437381 | de | 1 | null | null | null | null | null |
00000453.xml | Jerusale»isverci»s. 681 Der Vorstand ist berechtigt, seine innere Geschäftsführung durch eine Geschäftsordnung zu regeln. Die Publikationen des Vorstandes, insbesondere die Berufung der ordentlichen und außerordentlichen Generalversammlungen erfolgen durch die Neue Preußische, die Vossische und die Spenersche Zeitung. tz 6. Jährlich, möglichst um die Zeit des 26. Januar, als der Jahresfeier des Bistums zu Jerusalem, wird eine Generalversammlung gehalten, in welcher von dem Vorstände ein Rechenschaftsbericht gelegt und über den Fortgang der deutsch-evangelischen Kirche im heiligen Lande Bericht erstattet wird. § 7. In der Generalversammlung wird von den Mitgliedern des Vereins aus ihrer Mitte ein Ausschuß von drei Personen gewählt, welchem die Rechnungen 14 Tage vorder nächsten Generalversammlung vorzulegen und welcher im Verein mit dem Vorsitzenden des Vorstandes dem Kassenführer Decharge zu erteilen hat. Die Generalversammlung faßt ihre Beschlüsse »ach einfacher Stimmenmehrheit der erschienenen Mitglieder. Bei vorhandener Stimmen gleichheit gicbt die Stimme des Vorsitzenden de» Ausschlag. 8 8. Über Anträge ans Änderung der Statuten oder Auflösung des Vereins kann nur in einer zum Zweck der Beschlußfassung über diese Anträge zn berufenden außerordentlichen Generalversammlung der Mitglieder Beschluß gefaßt werden. Ein solcher, der Beschlußfassung einer außerordentlichen General versammlung zn unterbreitender Antrag muß von dem Vorstand in einer nach 8 5 zn berufenden außerordentlichen Versammlung ge nehmigt sein. Der Vorsitzende hat eine außerordentliche Versammlung des Vor standes zur Beratung über Änderung des Statuts oder Auslösung des Vereins auf den schriftlichen Antrag von zwei Vorstandsmitgliedern zu berufen. Die Berufung der außerordentlichen Generalversammlung geschieht durch zweimalige Insertion in den nach 8 5 für Publikation des Vor standes bezeichneten öffentlichen Blättern. Sie >nuß die zur Beratung gelangenden Gegenstände genau bezeichnen. Zwischen der ersten und zweiten Publikation muß ein Zeitraum von mindestens 4 Wochen, zwischen der zweiten Publikation und der Generalversammlung eine Frist von mindestens 14 Tagen liegen. | [
0.6178947091,
0.4866666794,
0.5633333325,
0.4824999869,
0.9333333373,
0.7190909386,
0.7659999728,
0.5350000262,
0.6899999976,
0.7799999714,
0.7049999833,
0.7774999738,
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0.6771428585,
0.75,
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0.6850000024,
... | 812437381 | de | 1 | null | null | null | null | null |
00000240.xml | 4G8 Befreiungen und Vorrechte. 4. Teilweise Befreiung von Vormundschaften. Die Geistlichen sind nach dem im Bezirk noch geltenden (römischen) gemeinen Civilrccht von der Übernahme von Vormundschaften, außer über Verwandte, befreit. Diese Befreiung ist aber in Nassau dahin beschränkt, daß die betreffenden Geistlichen nur dann eine Vormundschaft ablehuen dürfen, wenn sic selbst mehr als nenn Kinder haben. (Nass. Minist. Bekamitm. v. 7. Febr. 1816.) 9. Vorrechte des Mobiliars und Diensteinkommens im Zwangsvollstreckungsverfahren. Die Civilprozeßordnung für das deutsche Reich vom 30. Januar 1877 bestimmt: Der Pfändung sind nicht unterworfen: 8 719. Folgende Sachen: — — 6. bei Geistlichen — — die zur Verwaltung des Dienstes oder zur Ausübung des Berufs erforderlichen Gegenstände, sowie anständige Kleidung; 7. — — ein Geldbetrag, welcher dem der Pfändung nicht unter worfenen Teile des Diensteinkommens oder der Pension für die Zeit von der Pfändung bis zum nächsten Termin der Gehalts- oder Pensionszahlung gleich kommt; 9. Orden und Ehrenzeichen; 10. die Bücher, welche zum Gebrauch des Schuldners und seiner Familie in Kirche und Schule bestimmt sind. Z 749. Desgleichen: 8. das Diensteinkommen — — der Geistlichen und Lehrer an öffentlichen Unterrichtsanstalten; die Pension dieser Personen nach deren Versetzung in einstweiligen oder dauernden Ruhe stand, sowie der nach ihrem Tod den Hinterbliebenen zu ge währende Sterbe- oder Gnadengehalt. Übersteigen in dem Falle Nr. 8 das Dicnsteinkommen, die Pension oder sonstige Bezüge die Summe von 1900 Mark für das Jahr, so ist der dritte Teil des Mehrbetrags der Pfändung unterworfen. (Civil- prozeßordnung v. 30. Jan. 1877. R.-Ges.-Bl. S. 220.) | [
0.400000006,
0.6363636255,
0.3633333445,
0.523999989,
0.5299999714,
0.823333323,
0.75,
0.4233333468,
0.6412500143,
0.646666646,
0.7209091187,
0.9574999809,
0.6700000167,
0.7900000215,
0.4950000048,
0.6949999928,
0.4449999928,
0.853333354,
0.6154545546,
0.8224999905,
0.7279999... | 812437381 | de | 1 | null | null | null | null | null |
00000493.xml | Sachregister. 721 Kirchengebäude 494. Kirchengemeiude-». Synodal-Ordnung 49. — und deren Organe 129. Kirchengerätschaftcn 507. Kirchengesang 623. Kirchengcschichtc in der Volksschule 341. Kirchengesetze 88, 91, 94. Kirchenglieder 129. Kirchengut 493. Kirchenkapitalien 523. Kirchenkollekten 677, 679, 682, 683, 686. Kirchenlied, Behandlung desselben in der Bolksschnle 340. Kirchcnmatrikel 53, 400. Kirchenopfer, Verordnung über die 664. Kirchenpolitischc Gesetze 96,122,124,127, 708. Kirchenrechner 146, 172, 196,197,711. —, Tagebuch desselben in Nassau 176 —, Handbuch desselben 176, 177. Kirchensteuer 538. — Erhebung der 712. — -Hebliste 539, 713. Kirchcnstnhlc 513. Kirchenverfassungsgesetz 77. Äirchenvermögen 145, 514. Kirchenvisitation 185. —, Instruktion zur Abhaltung der 186. Kirchenvisitationsfragen 191. Kirchenvorstand, Mitglieder dess. 146. —, Einführung (Agend. Foruiul.) 147. —, Sitzungen und Beschlüsse 150. —, Geschäftsordnung u. Instruktion 151. — , Wirkungskreis 158, 483, 500, 50 l, 519. Kirchcuvorsteher 50, 480. Kirchenzncht 474. Kirchhöfe 308. Kirchliches Amtsblatt 84. Kirchliche Gegenstände 494. Kirchliche Lasten der Geistlichen 475. Kirchliches Leben 620. Kirchineistcr 152, 496. Kirchspiel 129. Klassen- und Einkominenstencr der Geist lichen 475. Kolportage 316. —, Verein für 676. Koniinttnallasteii der Geistlichen 437, 471. Kommnnikanten-Vcrzeichnis 386. Kommunikation (Anschreiben) 405. Komiuniiion 294. Kompetenz der Pfarreien 262. Kompetenzbllcher 434. Kompctenzverzeichuis 536. Konferenzen (Dekanats-) 183, 211. Konfession der Lehrer 344. Konfessioneller Religionsunterricht 346. Konfirniandcn-Unterricht 143, 286. Konfirmation 144. 286. — Alter, Zeit n. Befähigung zur 288, 289, 656. —, Privat- 292. Konfirmationshandlnng (Einsegnung) 291. Konsistorialbezirk 2, 204. Konsistorium, Errichtung 2. —, Mitglieder desselben 213, 263. —, Wirkungskreis und innere Verfassung 213, 226, 480, 496, 516. —, Aufsichts- und Disziplinarbehörde 483, 484. Konskriptionslisten 376. Konstltnicriing des Kous.-BczirkS I. Kontrollbnch in Hessen 577. Kontrolle der Portoanslagcn 198. — über Einnahme und Ausgabe des Kirchenfonds 569. Konventikel 320. Konvertiten 319. 649. Kopulation (Trauung) 300. Korporationsrechte der kirchl. Fonds 493, 526. Korrespondenz. (Dienst-) der Geistlichen 403. Kosten der Kirchenbnchführnng 382. Kreditüberschreitniigen 572. Kreissynode, Mitglieder der 199, 484. | [
0.4907692373,
0.7166666389,
0.6571428776,
0.6850000024,
0.5894444585,
0.65200001,
0.5266666412,
1,
0.676666677,
0.523999989,
0.7416666746,
0.6549999714,
0.6000000238,
0.9250000119,
0.6100000143,
0.5525000095,
0.601764679,
0.6700000167,
0.7300000191,
0.6427272558,
0.3600000143... | 812437381 | de | 1 | null | null | null | null | null |
00000418.xml | 046 Recht lurt) Pflicht der Kirchenglieder. Im Civilprozeß zieht die Verweigerung gesetzlich angesonnener Eide entsprechende Rechtsnachteile nach sich. (Civ.-Pr.-Ordn., 8 429.) Die Eidesmündigkeit beginnt für dcn Zcngcncid mit dem 10. Lebens jahre, zum Parteieneid im Civilprozeß sind alle prozeßfähigen Personen fähig. (Str.-Pr.-Ordn., 8 50 und 436. Civ.-Pr.-Ordn., 8 058.) Bor Leistung des Eides hat der Richter die Schwnrpflichtigcn in angemessener Weise ans die Bedeutung des Eides hinzuweisen. 2. Über die Form der Eidcsabnahmc ist gesetzlich bestimmt: Der Eid beginnt mit den Worten: „Ich schwöre bei Gott, dem Allmächtigen und All wissenden" — und schließt mit den Worten: „So wahr mir Gott helfe". Diese Eidesformel ist obligatorisch und für alle Schwörenden die gleiche, doch ist die Hinzufügung weiterer, dem Religionsbekenntnis des Schwörenden entsprechender Beteucrungsformelit zulässig. Der Eid wird mittels Nachsprechens oder Ablesens der die Eidcs- norm enthaltenden Eidesformel geleistet. Der Schwörende soll bei der Eidesleistung die rechte Hand er heben. (Civ.-Pr.-Ordn., 8 442, 443, 444. Str.-Pr.-Ordn. 8 02, 63 und 288. Ger.-Berf.-Ges., 8 51. Minist.-Erl. v. 18. Dez. 1880.) Dritter Abschnitt. liecht und Pflicht der Kirchenglieder. Dieser Abschnitt handelt vom Eintritt in den und vom Austritt aus dein Genuß dieser Rechte und Pflichten, vom Umfange derselben und von den Folgen der Verletzung kirchlicher Pflichten. Erstes Kapitel. Der Eintritt und Austritt. 1. Als in die Kirche des Bezirks eingetreten und damit der Rechte und Pflichten ihrer Glieder teilhaftig geworden ist außer den darin Gcbornen jeder evangelische Glaubensgenosse lutherischen, refor mierten oder linierten Bekenntnisses anzusehen, welcher seinen Wohnsitz im Bezirk nimmt. | [
0.3600000143,
0.7340000272,
0.5040000081,
0.8014285564,
0.4699999988,
0.725333333,
0.7250000238,
0.7918182015,
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0.3199999928,
0.8433333039,
0.6079999804,
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0.5492307544,
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0.5074999928,
0.9319999814,
0.8662499785,
0.5199999809,... | 812437381 | de | 1 | null | null | null | null | null |
00000372.xml | 600 Verwaltungsordmmg für die Kreissynodaltaffen. tieren. Diese Hebliste hat der Rechner seiner Erhebung zn gründe zu legen und später als Beleg seiner Rechnung beizufügen. Mit etwa nachträglich noch ermittelten und festgesetzten Beiträgen ist in gleicher Weise zn verfahren. Wird ein größerer oder kleinerer Teil des Kassenbestandes vorübergehend rentbar gemacht, so hat der Vorsitzende des Vorstands die erwachsenen Zinsen genau fcstzustellcn und dem Rechner zur Justi- fikation seiner Verrechnung darüber einen Einnahmebeleg zuznfertigen, welcher nachweist: den Betrag des angelegten Kapitals, die Zeit der Anlage, den Zinsfuß und die Zinsensumme. Im allgemeinen sind alle Einnahmeverfügungen so auszufertigen, daß aus denselben der ganze Zusammenhang der Sache vollständig ersichtlich ist. IX. In betreff der Ausgaben ist zu beachten, zunächst im all gemeinen, daß sie nicht im Widerspruch stehen mit den ergangenen Ord nungen und Gesetzen. Im besonderen ist zu beachten, daß die Liqui dationen der Synodalen resp. der Mitglieder des Synodalvorstandes von dem Vorsitzenden zn prüfen und festzusetzen sind. Ferner, daß die infolge der Versammlung der Synode und des Synodalvorstandes und des letzteren Amtsthätigkeit erwachsenden Verwaltungs- und Büreau- kostcn speziell zn liquidieren sind. Alle Ausgaben, die auf einem Beschluß der Kreissynode beruhen, sind in der Rechnung durch einen Auszug aus dem desfallsigcn Protokoll zn justifizicrcn, welchen der Vorsitzende zu beglaubigen hat. Analog ist bezüglich der Ausgaben zu verfahren, welche auf Beschlüssen des Kreissynodalvorstandes beruhen. X. Als Grundlage und zur Richtschnur in der Kassenverwaltnng hat vor Beginn eines Rechnungsjahres die Kreissynode oder vorbehält lich deren Genehmigung der Kreissynodalvorstand über die mutmaßlichen Einnahmen und Ausgaben im bevorstehenden neuen Rechnungsjahr einen Etat nach den angegebenen Rubriken anzufertigen und dem König lichen Konsistorium zur Einsicht und Genehmigung vorzulegen. Ein Exemplar des Etats ist der betreffenden Jahresrechnung als Beleg beiznfügen. XI. Jeder Rechnung ist das Verzeichnis der dem Synodal verband gehörenden Jnventariatsgegenstände in Abschrift beiznfügen. (Konsist.-Verf. v. 7. Mai 1883. Iv. A. S. 39.) | [
0.8199999928,
0.6211764812,
0.5099999905,
0.5466666818,
0.416315794,
0.8471428752,
0.75,
0.6625000238,
0.5299999714,
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0.7571428418,
0.8633333445,
0.6187499762,
0.4350000024,
0.5066666603,
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0.4799999893,
0.6100000143,
0.8133333325,
0.5766666532,
0.726... | 812437381 | de | 1 | null | null | null | null | null |
00000148.xml | 376 Dic Militärstammrolle. namentlich der nachträglichen Eintragung eines Anerkenntnisses der Vaterschaft bei unehelichen Kindern hat der Minister der geistlichen Angelegenheiten verfügt: Er trage kein Bedenken, den bisherigen Kirchenbuchführern dic Befugnis zur nachträglichen Eintragung solcher Vermerke einzuräumen, indes können diese nur auf Grund der Voraussetzungen erfolgen, welche in §21 und 22 des Civilstandsgcsctzcs v. 9. März 1874 vorgeschricbcn sind, (denen dic § 25 und 26 des Reichsgesetzes v. 6. Februar 1875 gleichlauten). Während aber bis zum 1. Oktober 1874 eine vor' dem Geistlichen als Kirchcnbuchführer abgegebene Erklärung in betreff des Anerkenntnisses der Vaterschaft zu einem unehelichen Kinde genügte, könne diese nunmehr nach §21 (rcsp. § 26) a. a. O. nicht mehr für ausreichend erachtet werden. (Konsist.-Erl. v. 20. Juli 1875. K. A.<S.41.) 5. Der Pfarrer hat als Führer der bis zum 1. Oktober 1874 gültigen Standesregistcr alljährlich bis zum 1. Oktober 1891 das zur Aufstellung der M i l i t ä r st a m m rolle erforderliche Verzeichnis aufznstcllcii. Nach dem Reglement, dic Anlegung und Führung der Militär stamm rolle betr., vom 20. Mai 1868 wird das folgende dabei verlangt. Bis zum 15. Januar jeden Jahres ist der Bürgermeisterei vom Pfarrer ein Verzeichnis aller derjenigen in der Gemeinde geborenen Personen männlichen Geschlechts, welche in dem begonnenen Kalender jahre das 17. Lebensjahr vollenden, mitzuteile». Dic erforderlichen Formulare (nach Schema 9 zur Militär-Ersatz- Jnstruktion) sind dem Geistlichen vom Bürgermeister zu stellen. Die Einträge in die Geburtslisten werden nach dem Datum der Geburt gemacht; auch dic bereits verstorbenen Personen sind, unter An gabe von Jahr, Monat und Tag ihres Ablebens, soweit dies auf Grund der vom Geistlichen geführten Civil- oder Kirchenbücher ge schehen kann, anfzunehmen. Außerdem sind am Schluß der Liste dic seit Einreichung der letzten Geburtslisten vorgekommenen Sterbefälle derjenigen Personen anzugeben, dic in einer der Geburtslisten der vorhergehenden sieben Jahre stehen. (Reglement, die Anlegung rc., v. 20. Mai 1868). Die mit Führung der Civilstandcsrcgister betrauten Behörden >uid Personen sind verpflichtet, dic zur Führung der Stammrollen erforder- | [
0.3133333325,
0.5500000119,
0.5899999738,
0.6480000019,
0.5666666627,
0.5707142949,
0.7089999914,
0.9720000029,
0.8000000119,
0.2566666603,
0.677272737,
0.7866666913,
0.8681818247,
0.8057143092,
0.7099999785,
0.8433333039,
0.8112499714,
0.6066666842,
0.5963636637,
0.7220000029,... | 812437381 | de | 1 | null | null | null | null | null |
00000025.xml | Theologisches Seminar zu Hcrborn. 253 lind der übrige Teil des dritten Tages der Ablegung einer Predigt- Probe und einer Katcchisation. Über die Prüfung wird ein Protokoll ausgenommen. § 12. Nachdem sich die Mitglieder der Prüfungskommission über die schriftlichen Arbeiten ein Urteil gebildet haben und auch die münd liche Prüfung nach dem Urteil des Vorsitzenden ihren Zweck erreicht hat, wird das Ergebnis der Prüfung in gemeinsamer Beratung der Prüfungskommission fcstgcstellt. Diejenigen Examinanden, welche leisten, was zum Bestehen der Prüfung erforderlich ist, erhalten das Prädikat „bestanden", diejenigen, welche wesentlich mehr leisten, das Prädikat „gut bestanden" und die jenigen, welche durch gründliche und vielseitige Ausbildung sich unge wöhnlich auszeichnen, das Prädikat „mit Auszeichnung bestanden." Die schriftliche Ausfertigung über die bestandene Prüfung ergeht durch das Konsistorium auf Grund des Beschlusses der Prüfungs kommission. Wer in der Prüfung für nicht bestanden erklärt wird, kann sich zu einer Wiederholung der Prüfung melden, doch hat er seiner Meldung den Nachweis beizufügen, daß er sich inzwischen der Ergänzung seiner Studien gewidmet und einen seinem Berufe entsprechenden Lebens wandel geführt hat. 8 13. Die Prüfung pro niiuiotoriu findet nach Bedürfnis cin- oder zweimal im Jahre an dem von dem Konsistorium auf Antrag des Vorsitzenden der Kommission festzustellenden Termine statt. 8 14. Die Bestimmungen dieser Prüfungsordnung treten mit ihrer Veröffentlichung durch das kirchliche Amtsblatt in Geltung. (K. A. S. 23). I). Theologisches Seminar. Das evangelisch-theologische Seminar zu Herborn ist ans der dort früher bestehenden theologischen Fakultät für Reformierte hervor gegangen und eingerichtet worden, um die von der Universität abgc- gangcnen Theologen zum geistlichen Amte praktisch vorzubereiten. Es soll denselben demnach die letzte Vorbildung dafür gewähren. Ursprüng lich auf die reformierte Konfession beschränkt, ist es bei Einführung der Union in Nassau zu einer „evangelisch-christlichen" d. i. linierten Anstalt erklärt worden. (Nass. Edikt v. 24. März 1817, § 23 u. 11. Aug. 1817, § 6. Nass. Reg.-Erlaß v. 25. Juli 1818). | [
0.5776923299,
0.7257142663,
0.3449999988,
0.7137500048,
0.7966666818,
0.5299999714,
0.3600000143,
0.7733333111,
0.6474999785,
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0.676666677,
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0.5033333302,
0.6420000196,
0.5907142758,... | 812437381 | de | 1 | null | null | null | null | null |
00000407.xml | Sonn- nnd Festtage in Hessen. 635 (Art. 226.) Das Bich in Herden unter Aufsicht bestellter Hirten an Sonn- und Festtagen ans- nnd einzutreiben ist zwar nicht unter sagt; das Aus- und Eiutreiben der Herde darf aber während der Zeit von einer halben Stunde vor bis eine halbe Stunde nach dem öffentlichen Gottesdienste nicht stattfinden. Sonstiges Hüten von Vieh ist, insoweit nicht feldpolizeiliche Anordnungen entgegenstehen, erst nach mittags nach beendigtem Nachmittagsgottesdienstc gestattet. (Art. 227.) Das Hausieren mit Waren oder Vieh nnd das öffentliche Feilhatten ist an Sonn- nnd Festtagen gänzlich untersagt. Alle Läden der Kauf-, Handels- und sonstigen Gewerbsleute, »nt Ausnahme der Apotheken, bleiben bis nach beendigtem Gottesdienste geschlossen. Den Bäckern, Metzgern, Spezerei- nnd andern Viktualien händlern ist der Verkauf ihrer Waren zwar gestattet, jedoch ist ihnen verboten, offene Läden zu halten, bevor der Nachinittagsgottesdienst beendet ist. Das Feilbieten von Lebensmitteln ist während des öffent lichen Gottesdienstes innerhalb der Ortschaften und deren nächsten Um gebung untersagt; dieses Verbot erstreckt sich jedoch nicht auf das Fcil- bieten von Lebensmitteln auf den Eisenbahnstationen. (Art. 228.) Den Inhabern von Wein-, Bier- und Branntwein schenken und Wirtsgärten in und nahe bei Ortschaften ist cs verboten, an Sonn- und Festtagen, von morgens frühe bis zum Schluffe des öffentlichen Nachmittagsgottesdienstes Gäste, mit Ausnahme Auswärtiger, welche während dieser Zeit einkehren, in ihr Wirtschaftslokal anfznnehmen. Hierunter sind jedoch Gasthäuser nnd Garküchen nicht begriffen. (Art. 229.) Bis nach beendigtem Nachmittagsgottesdienst sind Scheibenschießen, Jagden mit Treiben, öffentliche Spiele und andere geräuschvolle öffentliche Lustbarkeiten verboten. An den ersten Tagen und am Vorabende der drei hohen christlichen Feste, sowie in der ganzen Karwoche, einschließlich des Palmsonntags, sind alle öffentlichen Lustbar keiten gänzlich untersagt. (Art. 230.) An denjenigen Orten, deren Bewohner verschiedenen christlichen Konfessionen angehören, haben an den nur für eine Kon fession bestehenden Festtagen auch die Angehörigen der anderen Kon fession, der in den Artikeln 224—226 und 229 bemerkten geräusch vollen Beschäftigungen und störende» Belästigungen in der Nähe der Kirche jener Konfession während des Gottesdienstes sich zu enthalte». Zuwiderhandlungen sind mit Geldstrafe bis zu 60 Mark oder Haft bis | [
0.675999999,
0.7666666508,
0.3549999893,
0.6200000048,
0.6700000167,
0.8199999928,
0.6119999886,
0.4300000072,
0.7766666412,
0.6324999928,
0.7049999833,
0.5333333611,
0.4339999855,
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0.7559999824,
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0.4088888764,... | 812437381 | de | 1 | null | null | null | null | null |
00000059.xml | Der Konfirmandenuiiterricht. 287 Erwärmung für Gottesfurcht und Menschenliebe zum unmittelbaren Zweck haben, so muß auch die Art und Weise, wie dieser Unterricht gegeben wird, dem Erbauungszwecke besonders entsprechen und einen gottesdienstlichen Charakter annehmen; wodurch namentlich der trockene Mechanismus, sowie die gewöhnliche Disziplin der Schule ausgeschlossen, dagegen die Eröffnung oder der Schluß der Unterrichtsstunden mit Gesang und Gebet geboten tvird. (Hess. Jnstrukt. v. 8. Jan. 1834, 8 211 ). In den Ausnahmefälle», daß ein anderer Geistlicher diesen Unter richt erteilt, als der Konfirmierende, stellt jener den anderswo zu kon firmierenden Schülern ein Zeugnis über den empfangenen Unterricht aus. Alsbald beim Beginn des Konfirmandcnunterrichts hat sich der Pfarrer davon zu vergewissern, daß seine Schüler sämtlich getauft sind, indem Ungetanste nicht zur Konfirmation zugelasscn werden können. Bei den in seinem Kirchspiel Geborenen gicbt das Taufregister hierüber Auskunft. Kinder, welche auswärts geboren sind, haben aus nahmslos den betreffenden Auszug aus dem Taufbuch ihres Hcimats- orts zu erbringen. (Konsist.-Verf. v. 29. Nov. 1884. K.-Ges. v. 10. Dez. 1884, 8 13). Dem Ermessen des Pfarrers bleibt cs überlassen, ob er Unge tanste, wenn sie sich dazu melden, in den Unterricht aufnehmen will. Die Taufe würde dann am Schlüsse desselben vorzunehmcn sein, worauf dann die Konfirmation folgen kann. Weil die Eltern sich auch dadurch einer kirchlichen Pflichtverletzung schuldig machen können, daß sic ein Kind der Konfirmation entziehen, so hat der Geistliche, um die Thatsache dieser Pflichtverletzung oder deren unzweifelhafte Bcabsichtignng fcstzustcllcn, darauf zu achten, ob die An meldung zum Konsirmandenuntcrricht bei allen evangelischen Bvlks- schülern in dem Jahre erfolgt, worin sie das 14. Lebensjahr zurück legen, während bei Schülern höherer Lehranstalten das 16. Lebensjahr als die Zeit anzusehen ist, in der ohne besondere Gründe das Kind dein Konsirmandenuntcrricht nicht länger entzogen werden darf. (K.-Ges. v. 10. Dez. 1884 und Jnstrukt. v. 29. Aug. 1885, 2 b. K. A. 3. 41). Über die Dauer des Konsirmandenunterrichts ist schon oben (S. 143) bemerkt, daß er in den nassauischen Gemeinden mindestens 1 I± Jahr lang in täglichen Stunden, in den hessischen mindestens Us Jahr lang vierstündig oder 4 Monate wöchentlich sechsstündig erteilt | [
0.5033333302,
0.6354166865,
0.6633333564,
0.5899999738,
0.5866666436,
0.5908333063,
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0.6869230866,
0.6966666579,
0.8784615397,
0.5120000243,
0.4783333242,
0.4149999917,
0.4766666591,
0.7875000238,
0.6333333254,
0.9633333087,
0.9233333468,
0.9883333445,
0.8133333325... | 812437381 | de | 1 | null | null | null | null | null |
00000304.xml | 532 Die Jnventaricn. verwaltet und verrechnet und zwar durch die Kirchengemcindeorgane. Wo mehrere Kirchengemeinden zu einer Pfarrei verbunden sind, wird der Kirchenfonds der Einzelgemeindc durch deren Vorstand, der Pfarr fonds aber durch den Gesamlkirchenvorstand verwaltet. Außerdem bestehen an einzelnen Orten noch besondere Kapellen- und Betsaalfonds, die, wenn sich daselbst kein besonderer Vorstand be findet, vom Kirchspielvorstand mit zu verwalten sind. (Nass. Ed. v. 8. April 1817, § 17. K.-G.- n. S.-O., § 4.) Da, Ivo Begrenzungsverändernngen eintreten, wird der dadurch allenfalls zur Verfügung frei gewordene Teil des gemeinheitlichcn Vermögens ausschließlich zum Vorteil dieser Gemeinde oder, wenn sic desselben nicht bedarf, zum Vorteil des evangelischen Kultus mittelst Überweisung zu dem evangelischen Gesamt-Kirchengute verwendet. (Nass. Ed. v. 11. Aug. 1817, 8 3 und Ed. v. 8. April 1818, 8 17.) Die Verwaltung dieser Fonds vollzieht sich teils in der Inven tarisation derselben, teils in der Aufstellung und Vollziehung der Etats, teils in der Nechnungsführung. 1. Das Inventarium. Den Bestand und die Beschaffenheit eines jeden Fonds muß das Inventar!nm jederzeit Nachweisen. Dasselbe hat I. in Nassau folgende Einrichtung: I. Beim Kirchcninventarinm steht voran eine Hanptiibcrsicht, welche das Kapitalvermögen und seinen jährlichen Ertrag darstcllt, wie folgt: •z Wert. Jährlicher . Haupt-Übersicht. Kapital. Ertrag. cv M. Pf. M. Pf. l. Gebäude u. dergl 2. Grundstücke 3. Waldungen 4. Gerechtsame 5. Aktiv-Kapitalien 6. Zuschüsse ans landesherrlichen und anderen Kassen 7. Gerätschaften 8. Pässw-Kapitalien 9. Lasten Zusammen . . ! | [
0.5833333135,
0.3600000143,
0.6458333135,
0.8422222137,
0.4499999881,
0.6150000095,
0.4766666591,
0.6875,
0.7120000124,
0.5666666627,
0.7672727108,
0.3400000036,
0.7271428704,
0.7831249833,
0.4149999917,
0.6460000277,
0.917142868,
0.7466666698,
0.9559999704,
0.5950000286,
0.8... | 812437381 | de | 1 | null | null | null | null | null |
00000251.xml | Dic Subordination. 479 I Ihr Zweck ist dic Reinhaltung des kirchlichen Dienstes von un lauteren Elementen und dic Sicherung der Kirche gegen möglichen Schaden durch Untreue oder Lässigkeit einzelner ihrer Diener. Ihr Gegenstand ist daher nicht bloß dic eigentliche Dienstführung, sondern auch der Lebenswandel der Angestellten. Darum sind ihr außer den wirklich bediensteten Geistlichen auch dic Pfarramtskandidaten und dic pensionierten Geistlichen unterworfen, welche ihren Ruhegehalt ans kirch lichen Fonds genießen, sofern sic noch berechtigt sind, geistliche Funk tionen zu verrichten. Ausgeübt wird diese Disziplin durch dic kirchlichen Aufsichts behörden; sic trägt aber nicht den Charakter einer Gerichtsbarkeit, und cs sind daher dic auf disziplinärem Wege verhängten Nachteile nicht als Strafen im strafrechtlichen Sinne anzusehen. Eine Kompetenz der kirchlichen Behörden in weltlichen Strafsachen der Geistlichen oder anderer Kirchendiener besteht nicht. Denn nach 8 7 der Verfassungsurkunde für den Preußischen Staat darf niemand seinem gesetzlichen Richter ent zogen werden. Ausnahmegerichte und außerordentliche Koinmissionen sind unstatthaft. (Verf.-Urk. v. 31. Jan. 1850. Ges.-Samml. S. 17.) Dic Disziplinarcntscheidnngen der kirchlichen Behörden aber be dürfen zu ihrer Gültigkeit keiner staatlichen Bestätigung. (Gesetz vom 12. Mai 1873, § 38.) I». Subordination. Das allgemeinste Mittel, eine wirksame Disziplin ins Leben zu rufen und zu erhalten ist dic Unterordnung der Angestellten im Dienste und dic Aufrcchthaltung dieser Subordination, welche sich folgender maßen aufbaut: 1. Dic Kirchendiener, sowohl dic beim Gottesdienste, als die bei der Vermögensverwaltung der Gemeinde beschäftigten (Lektor, Or ganist, Vorsänger, Glöckner, Kalkant, Kirchenrechner u. s. w.) sind dem Pfarrer und Kirchenvorstand zunächst untergeordnet und verpflichtet, deren Anordnungen und Weisungen zu folgen. (K.-G.- u. S.-O., § 22. Nass. Ed. v. 8. April 1818, 8 10.) In höherer Instanz stehen sie unter Aufsicht des Dekans und in disziplinärer Hinsicht unter Mitaufsicht der Kreisspttode und ihres Vorstandes. (Nass. Ed. v. 18. April, § 4, 8 u. 14. K.-G.- u. S.-O., 8 64, P08. 7 u. 12.) | [
0.8166666627,
0.6242856979,
0.6066666842,
0.1599999964,
0.676666677,
0.7480000257,
0.8333333135,
0.7366666794,
0.5318182111,
0.6133333445,
0.5709090829,
0.9837499857,
0.3966666758,
0.375,
0.7062500119,
0.6600000262,
0.5033333302,
0.6499999762,
0.6622222066,
0.75,
0.8399999738... | 812437381 | de | 1 | null | null | null | null | null |
00000363.xml | in Nassau. 591 Wiederholung. Einnahmen. Ausgaben. Cr* M. Ps. Sr» 1 M. Pb l. Rechiiuiigsüberschüsse. . . 16. Zahlungen an Hrn. Pfarrer 2 Ertrag von Gebäuden . . 17. Zinsen von Passiv-Kapitalien 3. „ „ Grundstücken . 18. Erwerbung von Immobilien 4. „ „ Waldungen. . 19. Ansgeliehcne Aktiv-Kapitalien 5. „ „ Zehnten und Summa aller Ausgaben Grundzinsen . 6. Fixe Geldbesoldmig . . . 7. „ Fruchtbesoldmig . . 8. „ Holzbcsoldnng . . . 9. Entschädigung für persönliche Abgaben 10. Entschädigung fürAccidenzicn ll. Rcluitio» für Blutzehnte» . 12. Zinse» von Aktiv-Kapitalien. 13. Ertrag sonstiger Gerechtsamen 14. Erlös von Immobilien . . 15. Abgetragene Aktiv-Kapitalien Summa aller Einnahmen p Abschluß. Die Einnahme ist M. ... Pf. Die Ausgabe ist ... „ also Guthaben deS Fonds (rcsp. Hru. Pfarrers — Rechners) M. ... Pf. Gegenwärtige Rechnung hat abgelegt und ihrem Inhalte nach als richtig anerkannt N., am ...teil 18 .. der Pfarrer der Kirchenrechner 0. N. Nach den der Rechmmg folgenden Rezeßnachweiscn mit Soll und Hat des Rechners ist ein Protokoll über den Vorgefundenen Kassen- Vorrat des Kirchenrechners beiznfngen, welches im Beisein eines Kirchcu- vorstchers und des Rechnungsstellers nach den vorhandenen Münzsorten anfzunchmcn und von allen Teilen, mit Einschluß des Rechners, zu unterzeichnen ist. (Nass. Reskr. d. Rechn.-Kammer v. 4. Jan. 1837.) 5. Giebt ein Kirchenrechner den Dienst ab, oder wird durch sein Ableben die Kassenübergabe an einen nenernannten Rechner erforder lich, so geschieht dies in folgender Form. Es wird vom Dekan ein Übergabskommissarius ernannt (ge wöhnlich der Rcchnnngsstcller). Dieser nimmt die Übergabeverhandlungen in folgender Art vor: | [
0.25,
0.7285714149,
0.8766666651,
0.7653846145,
0.7860000134,
0.9522222281,
0.1733333319,
0.7350000143,
0.6066666842,
0.5033333302,
0.5,
0.625,
0.3050000072,
0.7099999785,
0.7656521797,
0.9700000286,
1,
0.7566666603,
0.7111111283,
0.7950000167,
0.7699999809,
0.8357142806,
... | 812437381 | de | 1 | null | null | null | null | null |
00000101.xml | in beit hessenbarmstäbtischen Gemeinden. 329 lling nach Maßgabe des Gr. .Hess. Edikts v. 6. Juni 1852, Art. 6 zn berufen. Hier besteht ebenfalls für jede Schulgemeinde ein Schul vorstand, welchem die Aufsicht über die Schule eines Ortes übertragen ist. 1. Bildung des Schulvorstands. Derselbe besteht ans ständigen und unständigen Mitgliedern. 1. Die ständigen sind: der oder die Ortsgcistlichcn oder je ein Geistlicher beider Konfessionen und der Bürgermeister. Der Vorsitzende wird von der Regierung ernannt; trifft diese Ernennung den evange lischen Geistlichen, so ist er verpflichtet, diese Funktion auf Anordnung des Konsistoriums zu übernehmen. 2. Die unständigen Mitglieder, in der Regel zwei, werden aus den von den ständigen in Vorschlag gebrachten Familienvätern der Schulgemeinde durch die höhere Behörde auf sechs Jahre ernannt. Sie werden durch den Vorsitzenden mittelst Handschlag an Eides statt ver pflichtet und verwalten das Amt unentgeltlich. Nur die auswärts Wohnenden können bei Entbietung zu Visitationen eine Vergütung verlangen. (Gr. Hess. Edikt, Volksschulwesen betr. v. 6. Juni 1832. Hess. Minist.-Bcrf. v. 3. Nov. 1834. Vers. d. O.-Schulrats v. Jan. 1835). Mehrere Konfcssionsschulcn an demselben Orte haben nur einen Vorstand, zn welchem dann sämtliche Geistliche gehören. In Gcmeinde- schulen sind die Geistlichen derjenigen Konfessionen, welche regelmäßigen Gottesdienst am Orte haben, Mitglieder des Schulvorstands. Die unständigen Mitglieder müssen bei Konfcssionsschulen der gleichen Konfession sein; in Gemeindeschulen muß ein Mitglied der einen und eins der anderen Konfession angehören. Sind mehrere Ge meinden zu einer Bürgermeisterei vereinigt, so sind sie befugt, einen gemeinschaftlichen Schulvorstand zu bilden, worin sich ein unständiges Mitglied ans jeder Gemeinde befinden muß; wie denn auch bei einer Kommnnalschnle für mehrere Gemeinden jede Konfession gehörig im Schulvorstand vertreten sein muß. Sind umgekehrt mehrere Bürger meistereien zu einer Schulgemeinde vereinigt, so sind sämtliche Bürger meister ständige Mitglieder und jede Gemeinde ist durch unständige im Schulvorstand vertreten. In Städten, wo mehr als vier Schulen bestehen, werden die Vorsitzenden vom Schulvorstande selbst bestimmt, und können demselben | [
0.8249999881,
0.5899999738,
0.6833333373,
0.5559999943,
0.4866666794,
0.5559999943,
0.7450000048,
0.5242857337,
0.7666666508,
0.5766666532,
0.8349999785,
0.7933333516,
0.6999999881,
1,
0.8849999905,
0.8339999914,
0.6974999905,
1,
0.9599999785,
0.6312500238,
0.5475000143,
0.... | 812437381 | de | 1 | null | null | null | null | null |
00000377.xml | Dic Centralfonds. 605 lagen. Diese wird nach der Höhe der Klassen- nnd Einkommen steuer allein berechnet. Beiderlei Umlage-Erhebungen müssen zuvor vom Ober präsidenten staatlich bestätigt sein. (Ges. v. 6. April 1878, Art. 24-26. K.-G.- u. S.-O. 8 72, pos. 11.) Die Etatsperiode für die Bezirkssynodalkasse ist dreijährig, die Rechnung aber wird von jedem Etatsjahr einzeln gestellt. 2. Die Lentralsonds. Für die Gesamtkirche des Bezirks bestehen zwei Centralfvnds, der evangelische Centralkirchenfonds und der Central-Witwen- nnd Waisenfonds der Geistliehen, deren Verwaltung vom Kon sistorium geführt wird, während die Festsetzung der Voranschläge nnd Rechnungen derselben der Bezirkssynode zusteht. (Nass. Ed. v. 8. April 1818, 8 18 u. Gesetz v. 6. April 1878, Art. 29. K.-G.- u. S.-O. 8 72, pos. 6.) a. Der Centralkirchenfonds. 1. Dieser Fonds ist ans geistlichen Gesamtstiftungen gebildet. Dahin gehören: 1. die vor Bildung des Centralstudienfonds aus den dazu ver einigten Stiftungseinkünften ansgeschiedenen persönlichen Zu lagen für evangelische Geistliche und die aus dem Stiftungs- fonds weiter für die Dauer des Bedarfs dahin überwiesene Rente; 2. das auch fernerhin stiftungsgemäß zu verwendende Vermögen der Herborner theologischen Fakultät; 3. die für Theologie Studierende gestifteten Stipendienfonds; 4. der Überrest des dem ehem. Herzogtum Nassau zugefallenen Anteils an dem vormals rheinpfälzischen evangelisch-geistlichen Centralvermögen, insoweit solches nicht zur besseren Dotation der dabei beteiligten Pfarreien und Kirchen erforderlich war; d. der sogenannte Medenbacher Zehnte. Außer den Einkünften dieser Stiftungen sind demselben folgende weitere Einnahmen zugewiesen: | [
0.7733333111,
0.4361538589,
0.9566666484,
0.5333333611,
0.9539999962,
0.6825000048,
0.9100000262,
0.4300000072,
1,
0.8899999857,
0.7312499881,
0.5199999809,
0.8000000119,
0.8899999857,
0.8299999833,
0.7400000095,
0.8766666651,
0.7488235235,
0.8916666508,
0.6359999776,
0.47666... | 812437381 | de | 1 | null | null | null | null | null |
00000366.xml | 594 Die Kirchenfondsrechnung Bon jedem Rechnungsartikcl muß unter der Einnahme die Schuld, die im Jahre einzunehmende Summe, ohne Rücksicht darauf, wie viel davon erhoben wurde, angegeben werden; desgleichen bei der Ausgabe der Betrag, welcher in diesem Jahre wirklich ausgegeben wurde, ein geschrieben sein. Jeder für sich bestehende Einnahme- und Ausgabeposten erhält eine Artikelnummer, welche durch Einnahme und Ausgabe fortläuft. Die Rechnung und die Duplikate müssen ans dem Titelblatt und am Schlüsse vom Rechner eigenhändig unterschrieben sein. (Hess. Jnstrukt. f. d. K.-Rechncr v. 18. Scpt. 1835. Reg.-Bl. Nr. 34, § 84 u. 104.) 2. Jeder Rechnungseintrag muß vollständig begründet und be urkundet sein; soweit dies nicht durch den Voranschlag geschieht, durch Dckretnren, Quittungen, Bescheinigungen und Bezug auf diejenigen Artikel der vorigen Rechnung, unter welchen dieselben Gegenstände Vorkommen. Abgesehen von solchen Ausfertigungen, wie die Kaufbriefe, Schuld- und Pfandverschreibungen, welche bei den Akten des Fonds aufbewahrt werden müssen, sind in der Regel die Urschriften der Ur kunden der Rechnung beiznfügen. Abschriften müssen vom Kontrolleur beglaubigt sein, mit Angabe, wo die Urschriften bewahrt sind. Diese Urkunden werden vom Rechner gesammelt und nach den Rcchnnngsrnbrikcn getrennt anfbcwahrt. Ist demnächst die Rechnung gestellt, so werden sämtliche Urkunden nach der Folge des Rcchnnngs- vortrags geordnet und dergestalt als ein zusammenhängendes Ganze behandelt, daß jede Urkunde eine Nummer erhält, mit dem genehmigten Voranschläge und dessen Beilagen, dem Beratungsprotokoll und den in demselben angezogenen Verzeichnissen anfangeud. Der sich nach Abzug der Gesamtausgabe von der Einnahme (Einnahmeschuld) ergebende Rest an Ausständen, Vorlagen und barem Geld wird in diesen einzelnen Teilen unter dem Rechnnngsabschlnß nachgewiesen. (Jnstrukt. v. 18. Sept. 1835, § 74 a.) Jeder Rückstand an liquiden Schuldigkeiten der Kasse muß nach- gewiesen werden. Über die Einnahmeausstände jeder Rechnung werden zwei Ver zeichnisse ausgestellt, das eine, um zu derjenigen Rechnung, in welcher die Reste bleiben, deren Nichtempfang nachzuweisen, das andere, nin in der nächstfolgenden Rechnung deren Vcreinnahmnng zu beurkunden. | [
0.3466666639,
0.5033333302,
0.4514999986,
0.573333323,
0.349999994,
0.7649999857,
0.2733333409,
0.7360000014,
0.5099999905,
0.6587499976,
0.7533333302,
0.6628571153,
0.5966666937,
0.6299999952,
0.8579999804,
0.8592307568,
0.7566666603,
0.4900000095,
0.4966666698,
0.4157142937,
... | 812437381 | de | 1 | null | null | null | null | null |
00000427.xml | Verletzung kirchlicher Pflichte». 655 Dic Wicdcrbcilegnng der entzogenen kirchlichen Rechte erfolgt durch Beschluß des Kirchcuvorstaudcs. Gegen einen dieselbe ablehnenden Beschluß des Kirchenvorstandes steht dein Betroffenen der Rekurs an dic Krcisshnodc zu. Ungetanste werden nicht als Kirchcnglicdcr angesehen. Sie können lvcder zur Konfirmation, noch zur Ausübung der den Kirchengliedern zustehcndeu Rechte zugelassen werden; doch wird ihnen dic Teilnahme an der kirchlichen Unterweisung gewährt. Dic Unterlassung der Trauung seitens der Eltern ist kein Grund, den Kindern die Taufe zu versagen. (K.-Ges. v. 10. Dez. 1884, §2—14. K. A. S. 87.) 3. Zur Ausführung dieses Berfahrens sind durch die Instruktion des Konsistoriuins zum vorgenannten Kirchengesetze vom 29. Aug. 1885 nähere Vorschriften und Erläuterungen gegeben. Dieselbe lautet: Instruktion zu dem Kirchengesetz vom 10. Dezember 1884, die Verletzung kirchlicher Pflichten betreffend. Hinsichtlich der Ausübung der in oben genanntem Gesetze ent haltenen Bestimmungen erlassen wir unter Mitwirkung des Bczirks- synodalausschnsses nachfolgende Vorschriften und Erläuterungen: 1. Den Grundsätzen der evangelischen Kirche entsprechend wollen die in dem Gesetze angeordncten Maßregeln der Kirchcuzucht nicht sowohl als Strafen, sondern einesteils als Schutzmittel der Kirche gegen cin- rcißende Unordnung, andernteils als Erziehungsmittel irrenden Gcmcindc- gliedern gegenüber angesehen sein. Ihre Handhabung soll in dem Geiste christlicher Liebe geschehen, welche die Irrenden unterweisen, dic Verlorenen suchen und wiederbringen, die Schwachen stärken >vill. 2. Vor Eintritt der in dem Gesetze vorgesehenen Maßnahmen ist die Thatsachc der Pflichtverletzung oder die unzweifelhafte Beabsich- tigung derselben festznstellen. Die erforderlichen Ermittelungen haben mit Vorsicht und Schonung stattzufinden. Im einzelnen ist folgendes zu beachten: a. Wenn nicht schon vorher andcrweitc bestimmte Kundgebungen eines Gemeindcglicds die Absicht offenbaren, ein Kind der Taufe zu entziehen, so ist nach Verlauf von drei Monaten | [
0.5040000081,
0.6072727442,
0.6999999881,
0.896666646,
0.8833333254,
0.5273333192,
0.2733333409,
0.8220000267,
0.6399999857,
0.7016666532,
0.5114285946,
0.6019999981,
0.7124999762,
0.6100000143,
0.6938889027,
0.4359999895,
0.6539999843,
0.6687499881,
0.4881818295,
0.7337499857,... | 812437381 | de | 1 | null | null | null | null | null |
00000454.xml | 682 Der Jerusalems-Verein. Dic Beschlüsse der Generalversammlung, durch welche die Statuten geändert oder der Verein aufgelöst werden soll, bedürfen einer Majorität von mindestens 2 /3 der anwesenden Mitglieder. § 9. Für beschlossene Änderungen des Statuts, welche sich auf den Zweck des Vereins und die Vertretung nach außen beziehen, ist dic landesherrliche, hinsichtlich aller Änderungen die Genehmigung des Oberpräsidenten der Provinz Brandenburg erforderlich. § 10. Im Fall der Auflösung des Vereins wird das Vermögen desselben zur Verfügung des Königlichen Kultusministeriums gestellt, um dasselbe, soweit cs nicht zur Tilgung der Verpflichtungen des Vereins dienen muß, in einer den Vcrcinszweckcn möglichst analogen Art zu verwenden. Berlin, den 15. März 18(38. 2. Zu Gunsten dieses Vereins bestimmte dic Allerhöchste Kabinetts- ordrc vom 11. August 1868: Auf Ihren Bericht vom 7. d. Bk. will ich dem Jerusalems Verein in Berlin dic Rechte einer juristischen Person verleihen, seine zurückersolgenden Statuten vom 15. März d. I. genehmigen. Bad Ems, den 11. August 1868. gcz. Wilhelm. gez. v. d. Heydt, v. Mühlcr. Graf zu Eulenburg. 1)r. Leonhardt. An dic Minister der Finanzen, der geistlichen rc. Angelegenheiten, des Innern und der Justiz. 3. Die Kirchenkollckte für diesen Verein wird seit dessen Grün düng in allen Kirchspielen des Bezirks am Sonntag nach dem 21. Januar erhoben. Dic Ausschreibung derselben erfolgt vom Konsistorium jährlich im kirchlichen Amtsblatt und wird dabei angegeben, wie mit dem Ertrag zu verfahren ist. Das Ergebnis wird alsdann im kirchlichen Amtsblatt bekannt gemacht. (Erl. d. Minist. d. gcistl. Angel, v. 14. Jan. 1867. Erl. d. Oberpräs. v. 9. Jan. 1868. Vcrf. d. Reg. II. v. 13. Jan. 1868.) 5. Die Attsfionsvereine. 1. Dic vorgenannten vier regelmäßigen Kollekten wurden schon vor dem Eintreten der Synodalverfassung vom Konsistorium angeordnet und vom Minister der geistlichen Angelegenheiten zur jährlichen Er- | [
1,
0.6833333373,
0.5738888979,
0.6133333445,
0.8100000024,
0.5799999833,
0.5863158107,
0.5299999714,
0.6850000024,
0.6000000238,
0.4162499905,
0.4712499976,
0.7774999738,
0.7433333397,
0.7599999905,
0.7400000095,
0.8083333373,
0.8339999914,
0.4025000036,
0.6299999952,
0.80888... | 812437381 | de | 1 | null | null | null | null | null |
00000354.xml | 582 Muster der KirchcnfondSrcchnung Etwaiges Guthaben des Fonds ist mit einem vollständigen Rezcß- nachweise zn belegen, welcher bei der Vorrevision vom Kirchenvorstande besonders zu prüfen ist und worüber er sich im Protokoll äußert. Sämtliche Einnahme- und Ausgabeposten müssen die gesetzlichen Belege haben. Diese bilden bei den unständigen Einnahmen die Über träge des Pfarrers auf Grund von Protokollen, Listen re. Diese selbst sind jedoch nur bei der ersten Verrechnung ihres Betrags beiznlegcn, »nd cs genügt in den folgenden Rechnungen, so lange sic Gültigkeit haben, schon die Verweisung darauf. Bei unständigen Ausgaben dienen die Zahlungsanweisungen des Pfarrers als Belege, welche nötigenfalls durch weitere Anlagen zu legalisieren sind. 3. Hierüber giebt der folgende Auszug ans der Mnsterrechnnng nähere Anweisung: Titel. Dekanat N. N. 8k e ch n u n g über d e n K i r ch c n f o n d s der c v a n g e l i s ch c n Gemeinde bk. für das Rechnungsjahr 1. April 18.. Geführt vom Kirchenrechner 8. Zn diesem Kirchspiel gehören die Ortschaften: 1. A. 2. B. Nr. 1. Nummer Ertrag von Gebäuden. Betrag. Anmerkung. der Im Nechnnngsübcrschlag 83 M. M. Posten. Belege. Ps- i. Die Pfarrkirche, Nr. 396 des Steckbuchs, 1127 gm Flächengeh., wird als solche bcnnbt — — 2 . 3. Erbpacht von der Rauschen-Mühle, der- maliger Beständer J. If. B Zeilpachtvom Baidt'schcn Hause, Nr. 139 50 — d.Steckbuchs, l02gm Flächengeh., Pächter J. Th., von 6 Jahren, bis Johannis 18.., hier das vierte 25 Den Beleg siehe bei der 18..er Rechnung. 4. i. Dcsgl. von der Scheuer in der Hintergasse, Nr. 97 des Stockbnchs, 25 gm Flächengch. 10 30 5. Wohnhaus bei der Kirche, Sir. 56 d. Stockb., 50,25 gm Flächengch., hat Br. IC., fo lange er dcnGlöcknerdicnst versieht, nach Überein- knnst von 18.. unentgeltlich innc, also hier — u. s. w. Summa . 85 | [
0.3600000143,
0.4699999988,
0.5033333302,
0.5970000029,
0.8224999905,
0.46875,
0.6200000048,
0.5960000157,
0.7799999714,
0.8166666627,
0.8939999938,
0.6984615326,
0.5316666961,
0.805555582,
0.6150000095,
0.5812500119,
0.5471428633,
0.8466666937,
0.4199999869,
0.6954545379,
0.... | 812437381 | de | 1 | null | null | null | null | null |