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Il pli datiers ad Aksel Svindal è vegnì ses cumpatriot Kjetil Jansrud – tuttina betg datiers avunda per valair sco vair concurrent:
- Aksel Svindal 1:57,00
- Kjetil Jansrud +0,59
- Max Franz +0,85
Surpresa tar ils Svizzers: Roulin manchenta podest per 15 tschientavels
Cun il numer 32 è il Turitgais Billes Roulin partì. Suenter ina cursa cun blers ristgs però senza sbagls è el sa platgà sin plaz 4 cun mo 1 secunda dischavantatg sin il victur Svindal – e per 15 tschientavels ha el manchentà il podest.
Ils ulteriurs Svizzers:
- 8. Beat Feuz (+1,17)
- 10. Mauro Caviezel (+1,22)
- 20. Gian Luca Barandun (+1,86)
- 26. Nils Mani (+2,11)
- 36. Patrick Küng (+2,87)
- 38. Urs Kryenbühl (+2,99)
RR novitads 14:00
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Désirée Steiner nutzte den Heimvorteil aus
Am Freitag fand auf der Snowfarming-Loipe im Flüelatal ein Trainingswettkampf mit weit über 100 Teilnehmenden und hochkarätiger Besetzung sowohl bei den Damen als auch bei den Herren statt.
Am Freitag fand auf der Snowfarming-Loipe im Flüelatal ein Trainingswettkampf mit weit über 100 Teilnehmenden und hochkarätiger Besetzung sowohl bei den Damen als auch bei den Herren statt.
Es war ein ziemlich kalter Morgen auf der gut vier Kilometer langen Laufstrecke in idyllischem Gelände. Die Läuferinnen und Läufer aus mehr als einem halben Dutzend Ländern hatten jedoch keine Zeit, die Naturschönheiten zu bewundern, sondern hatten sich zum Ziel gesetzt, die elf Kilometer lange Strecke im klassischen Stil möglichst schnell hinter sich zu bringen. Der Test im Davoser Schnee war allen willkommen, und die Startenden konnten sehen, wo sie im Vergleich zur Konkurrenz kurz vor dem Saisonbeginn stehen. Besonders gut in Szene zu setzen vermochte sich das französische Team, das mit einigen Weltklasse-Athleten am Start vertreten war. Die Franzosen drückten dem Rennen dann auch ihren Stempel auf und feierten in der stärksten Kategorie, «Männer unter 100 FIS-Punkte», einen siebenfachen Sieg. Die Bestzeit lief Arnaud Chautemps, der auch schon im Weltcup auf sich aufmerksam gemacht hatte. Zwei Sekunden dahinter folgte Théo Schely, und nochmals sieben Sekunden später kam Clément Parisse ins Ziel. Bester Schweizer wurde der in Davos wohnhafte Jonas Baumann, knapp vor Beda Klee. Weltklasse-Langläufer Maurice Manificat musste sich mit Platz 17 zufriedengeben. Cédric Steiner klassierte sich auf Platz 24, Marino Capelli wurde 37.
Steiner lief (fast) allen davon
Bei den Damen mit unter 100 FIS-Punkten feierte Désirée Steiner einen überzeugenden Sieg. Nur die zweitklassierte Französin Delphine Claudel konnte einigermassen mithalten und verlor gut neun Sekunden auf die Siegerin. Die drittplatzierte Italienerin Francesca Franchi hatte bereits einen Rückstand von fast 38 Sekunden. Anja Weber verpasste die ersten Drei knapp und wurde Vierte. Giuliana Werro wurde Elfte, Marina Kälin Dreizehnte. In der Kategorie «Damen/Herren mit über 100 FIS-Punkten» waren nicht nur arrivierte, sondern auch zahlreiche Nachwuchs-Kräfte im Einsatz. Auch hier gab es durch Paul Combey einen französischen Sieg. Er vermochte sich gegen den Italiener Simone Mocellini und seinen Landsmann Matis Leray durchzusetzen. Auch hier konnte ein Davoser überzeugen: Lauro Brändli belegte als bester Schweizer Rang 10. Der Klosterser Andrin Heldstab wurde 45., Malia Elmer 54., Flavia Lindegger 56. und Lea Zimmermann 62.
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https://m.rtr.ch/sport/naziunal-internaziunal/roulin-manchenta-podest-mo-per-pauc
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https://www.suedostschweiz.ch/sport/wintersport/desiree-steiner-nutzte-den-heimvorteil-aus
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«Chrööpfelimee»
Mintgamai la dumengia suenter la mesemna da la tschendra van numerusas gruppas da chantaduras e da chantadurs tranter las sis la saira e mesanotg tras il center da la citad da Zug per dar ina matinada als pèrs d'amur che han fatg spusalizi u ch'èn gist sa maridads. Lur chant vegn recumpensà cun in chanaster che vegn laschà giu da la stiva vi d'ina sua e che cuntegna strizlas e vin. La surdada dal regal conferman las chantaduras ed ils chantadurs cun ina chanzun speziala, cun il «Chrööpfelimee-Lied», che vegn intunada mintgamai a la fin. Gia il 19avel tschientaner era quest usit in punct fix dal chalender d'usits da la citad. La segunda mesadad dal 20avel tschientaner hai dà midadas pli grondas. Autras gruppas sco enfin ussa han surpiglià la tgira da quest usit ed han renovà la moda e maniera d'al celebrar.
- Publicaziuns
Urspeter Schelbert: Feste und Feiern im Kanton Zug. In: Zuger Neujahrsblatt 1996, p. 22-30
- Dossier
- Chrööpfelimee
Ausführliche Beschreibung Ultima modificaziun: 04.06.2018
Dimensiun: 427 kb
Tip: PDF
- Chrööpfelimee
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Apr
17
Mar
31
Höhronen, 1229m
Der Höhronen (ein eigenwilliger Name …) istimmerhin der vierthöchste Hügel im Kanton Zürich. Somit verdient er durchaus Beachtung. Allein, bis anhin habe ich es leider noch nie auf diese Hügelkette geschafft.
Heute Nachmittag wollte ich dieses Manko ausmerzen. Denn das Zürcher Sechseläuten ist dann, wenn man nachmittags...
Published by
17 April 2013, 21h51
(Photos:28 | Geodata:1)
Mar
26
Wildspitz 1205m
Heute stand wie jedes Jahr zu Wintersaisonbeginn wieder einmal unsere Stammtour auf unseren Hausberg auf dem Programm. Wie immer war Start in Bibergrugg beim Bahnhof. Danach folgten wir der normalen Route über das Feld hinter dem Bahnhof bis zum Waldrand und von dort an hinauf bis zur Tomislochh. Von dort ging es weiter auf der...
Published by
31 March 2013, 01h06
(Photos:15)
Oct
4
Tomislochhöchi 1146m
Endlich wieder Winter!
Endlich!! Der Winter ist da. Es hat nun endlich so viel Schnee, dass auch Wintersport möglich ist. Unsere Schneeschuhe lagen schon Wochenlang im Treppenhaus und schauten jeden Morgen immer voller Sehnsucht zum Fenster hinaus, ob endlich der Winter kommt. Aber nun ist er ja da und meine Schneeschuhe...
Published by
26 March 2013, 11h32
(Photos:10)
May
19
"Pflotschwanderung" von Baar nach Schindellegi
Was macht man an einem veregneten Sonntag bei dem man trotzdem das Bedürfnis hat raus zu gehen, ja genau man besinnt sich wieder mal auf die kleinen Kantonsziele welche man mal besuchen wollte und verbindet das ganze mit einem guten Freund den man ja auch noch in seiner neuen "Heimat" besuchen möchte zu einem lustigen...
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4 October 2012, 15h43
(Photos:20 | Comments:3)
May
15
Kinderwagencouloir oder Klondike reverse
... nicht irgendwelche Animositäten zwischen den Baslern und den Zürchern sind an diesem Sonntag gepflegt worden, sondern das soziale Kapital bei hikr. und ein erneutes Unternehmen „Grand-Classe“ beim TuTen!
... so trafen sich in der Schalterhalle SBB zeitig kurz nach acht Uhr morgens bulbiferum und Helen, kopfsalat,...
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19 May 2012, 06h17
(Photos:14 | Comments:4)
Apr
16
Sie wird immer grösser.....
die Anhänger der TuTen-Gemeinde. Inzwischen werden wir mit Familie Silberstein empfangen. Wenn das kein gutes Omen ist.
Wir treffen uns in Schindellegi Feusisberg um 10.15. Nach den anfänglichen Schwiereigkeiten bei der Suche nach Kaffi, wurden wir bei der Bäckerei mitten im Dorf fündig. Da wurde uns draussen das...
Published by
15 May 2012, 22h20
(Photos:22 | Comments:3)
Aug
28
Etzel im Nebel (Pfäffikon - Etzel - Schindellegi)
Trotz schlechter Wetterprognose machte ich mich am frühen Sonntag auf den Weg zum Etzel. Der Weg ist ab dem Bahnhof Pfäffikon gut ausgeschildert. Nur kurz kommt man durch bebautes Gebiet. Nach dem Überqueren der Autobahn geht es ein erstes Mal mit Stufen recht hinauf.
Beim Restaurant Luegeten hats eine schöne Aussicht auf...
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16 April 2012, 23h05
(Photos:11 | Geodata:1)
Jul
24
Hoch hinaus - Etzel 1093m
Eine Genusstour sollte es heute werden, verbunden mit etwas Kultur. Bei wunderschönem Wetter mit moderaten Temperaturen machten wir uns - mein Wanderkollege Eduard und ich - auf den Weg nach Schindellegi. Mit Interregio und S-Bahn in gut einer Stunde von Luzern erreichbar.
Vom Bahnhof aus geht man ein Stück zurück bis der...
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28 August 2011, 18h36
(Photos:11)
Jun
20
Zürichsee-Rundweg, Etappe 4: Richterswil - Pfäffikon SZ
Die Wetteraussichten verhiessen nicht so gutes und dies hiess für uns erstmal Ausschlafen und dann eine kleine Wanderung. Wir wollten unsere Umwanderung des Zürichsees via des Zürichsee-Rundweges fortsetzen. Diesmal war die Strecke von Richterswil nach Pfäffikon, die über den Etzel führt, an der Reihe - nicht ohne ein paar...
Published by
24 July 2011, 21h16
(Photos:14)
Galgenchappeli
...zerscht emol es paar Helgge us em Schwyzerland, Wind u Gstürm, AsphaltCowboy and Girl, Waffenkontrolle und schwarze Madonna - d'Regula und Ig uff ere TuT-Wanderig...
….nicht immer reist der Knirps mit im Rucksack, heute tat er dass zwingend. Noch überlegte ich mir, ob die Gore-Tex-Jacke mitzunehmen sei oder sogar...
Published by
20 June 2011, 09h39
(Photos:30)
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http://lebendige-traditionen.ch/traditionen/00206/index.html?lang=rm
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http://www.hikr.org/dir/Schindellegi_6990/tour/?rando_sort=post_date
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Festa da chant a Falera part 1
- Mardi, 13.6.2017, 19:00
-
Emprima emissiun:
- Mardi, 13.6.2017, 19:00, RTR
La gronda sentupada dals chors sursilvans è vargada. En l'emissiun da Noss Chors pudais vus tadlar ina selecziun da las producziuns da pag.
La 45avla festa da chant districtuala entaifer ils 150 onns ch'il district da chant Surselva exista è stà in grond eveniment. Na betg mo per quels da Falera, mabain era per tut las chantaduras e chantadurs, dirigentas e dirigents e tut ils fans dal chant da chors. Da quest di ch'è stà emplenì cun chant e musica pudain nus tadlar oz l'emprima da trais parts cun ina selecziun da las producziuns da pag.
D'udir oz en l'emissiun:
Chor Surselva – Salve Regina
Chor viril Laax – La sera sper il lag
Chor viril Laax – Sur nebla grischa
Chor cecilian Trun – Les Djinns
Uniun da cant Vuorz & chor mischedau Flond – Primavera plein da flurs
Chor viril Domat – Il pégn
Chor mischedau Sevgein – Jeu e ti
Chor-Baselgia s. Gions Mustér – Dentercant
Chor-Baselgia s. Gions Mustér – Laud a Diu
Chor mischedau Surrein – Desideri
Chor mischedau Schluein – Intrada a cappella
Chor mischedau Schluein – Ad ina flura
Chor mischedau Schluein – Cardientscha
Chor mischedau Sedrun – Da capo
Chor mischedau Sedrun – Il pelegrin
Redacziun: Gion Dominic Pohle
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Das siebte Jahr ist alles andere als verflixt
Das Menhir-Festival in Falera startet heute in seine siebte Saison. Zu hören sind Konzerte mit osteuropäischen und Bündner Musikern – auf dem Programm: Werke von Barock bis Moderne.
Das Menhir-Festival in Falera startet heute in seine siebte Saison. Zu hören sind Konzerte mit osteuropäischen und Bündner Musikern – auf dem Programm: Werke von Barock bis Moderne.
Von Carsten Michels
Falera. – Gemeinhin hüten sich Konzertveranstalter, Wolfgang Amadeus Mozarts «Kleine Nachtmusik» aufs Programm zu setzen. Die Streicherserenade steht ja praktisch in jedem noch so schlecht sortierten CD-Regal. Wenn das unverwüstliche Werk dennoch öffentlich erklingt, dann zumeist im Rahmen sogenannter Promenaden- oder Familienkonzerte.Das Menhir-Musikfestival in Falera kennt derlei Berührungsängste nicht und hat sie auch in den vorangegangenen sechs Jahren nicht gekannt. Populäres gehörte immer schon zum Menhir-Programm – neben musikalischen Trouvaillen und Uraufführungen zeitgenössischer Werke wohlgemerkt. Und so alternierten Gioacchino Rossinis «Tell»-Ouvertüre, Georges Bizets «Carmen»-Fantasie oder Felix Mendelssohns «Sommernachtstraum»-Musik mit selten gespielten Werken von Zoltán Kodály, Bohuslav Martinu, Clara Schumann oder Alma Mahler. Nicht zu vergessen, bilden Bündner Komponisten seit jeher einen Schwerpunkt im Menhir-Programm.
Derungs «garniert» Chopin-Scherzi
Das Festival setzt denn auch in seiner siebten Saison auf überraschende Querverbindungen zwischen Vertrautem und Neuem, einheimischen Klängen und Kompositionen aus aller Welt. Im Eröffnungskonzert von heute Abend huldigt der ukrainische Pianist Olekandr Perepelytsya unter dem Motto «Mallorca-Odessa-Graubünden» zwar in erster Linie Frédéric Chopin, dem Klavierkomponisten par excellence, dessen 200. Geburtstag in diesem Jahr gefeiert wird. Aber zwischen Chopins vier Scherzi lässt Perepelytsya zwei zeitgenössische Tonsetzer zu Wort kommen: seine Landsmännin Karmella Tsepkolenko mit «Evening Solitaire» und den Bündner Komponisten Urban Derungs mit «Quintus» aus dem Jahr 2002.Das zweite Konzert bringt am Sonntag erwähnte «Kleine Nachtmusik» Mozarts, bettet sie jedoch in ein cleveres Programm von Barock bis Moderne ein. Zu hören ist unter anderem das Werk «Image d'antiquité» für Violoncello und Streicher des französisch-syrischen Komponisten Dia Succari. Solist Athil Hamdan wird begleitet von der Kammerphilharmonie Graubünden unter der Leitung von José Ferreira Lobo.Am Sonntag, 26. September, ist das mexikanische Orquestra de Cámara de Morelos in Falera zu Gast. Gespielt werden Werke aus Mexiko sowie ein Flötenkonzert von Georg Philipp Telemann und das Konzert für Streichorcherster op. 79 von Gion Antoni Derungs, der unlängst seinen 75. Geburtstag feiern konnte (Ausgabe vom 6. September). Musik für Streicher und Sopran beschliesst am 3. Oktober das vierte Menhir-Konzert.
«Totgesagte leben länger»
Im Gegensatz zur Saison 2009 kehrt das Menhir-Festival zum zeitlich begrenzten Konzertzyklus zurück. Das Experiment mit übers Jahr verteilten Konzerten hat laut Andreas Gabriel nicht gefruchtet. Der Mediensprecher des Festivals bezeichnete Gerüchte, die siebte Menhir-Ausgabe würde die letzte sein, als aus der Luft gegriffen. «Es geht uns nicht schlechter und nicht besser als in den Vorjahren», sagte Gabriel. «Und im Übrigen weiss man ja: Totgesagte leben länger.»
Menhir-Musikfestival. Auftakt: heute Abend, 20 Uhr, sowie Sonntag, 19. September, 17 Uhr, jeweils im Konzertsaal La Fermata, Falera. Das gesamte Festivalprogramm im Internet unter www.menhir-festival.ch.
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https://www.rtr.ch/emissiuns/noss-chors/festa-da-chant-a-falera-part-1
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https://www.suedostschweiz.ch/zeitung/das-siebte-jahr-ist-alles-andere-als-verflixt
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Stimats genituors, stimats visitadurs
Dürant il nouv on da scoula 2018/2019 giaran 159 uffants a Zernez ed a Lavin a scoulina ed a scoula. Els vegnan instruits da 22 magistras e magisters cun pensums plains e blers pensums parzials. Il mainascoula e sia secretaria sun respunsabels cha la scoula da Zernez vegna manada cun cleras incumbenzas e clers böts vers inaint ed inoura. Il mainascoula promouva e sgüra la qualità da l'instrucziun e collavura stret cun seis organ superiur, il Cussagl da scoula. Ils resultats da l'evaluaziun da la Scoula Zernez tras l'inspectorat da scoula in favrer 2018 sun fich positivs. Nus ans allegrain però eir fich da pudair cumanzar bain spert ad ingrondir e renovar la chasa da scoula.Nos lö da lavur as rechatta al prüm plan da la chasa da scoula. Nus giavüschain dan'ns contactar per telefon o per mail, sch'Ellas o Els vulessan passar in büro.
Jon Candrian, mainascoula
Contact
Secretariat da scoula
Monica Schöpf
Chasa da Scoula
7530 Zernez
T. +41 81 851 44 60
E-mail
Mainascoula
Jon Candrian
Chasa da Scoula
7530 Zernez
T. +41 81 851 44 61
M. +41 79 774 55 25
E-mail
Cussagl da scoula
Link
Custodi/custodia
Andri Schmidt
Via Sura 80
7530 Zernez
T. +41 81 856 10 78
M. +41 79 608 52 11
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Novitads dal ulteriur Grischun
Domat: La tenda da tennis è puspe dada ensemen
16.1.2019
Incendi intenziunà a Cuira: Trais persunas moran
13.1.2019
Grond inscunter da chapellas popularas a Landquart
13.1.2019
Auto da patruglia chaschuna accident a Cuira
12.1.2019
Triep da tschiervs traversa la via da Domat
11.1.2019
«Casa Caminada» a Farschno è serrada
9.1.2019
Blera lavur per la polizia a Cuira
9.1.2019
Anna Laura Klucker - Nagut a mesas
8.1.2019
Dus accidents cun bus da la citad
8.1.2019
Naiv da Cuira vegn rumida sin deponia
8.1.2019
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Die Bündner Polizei meldet ... Hier findet Ihr unter anderem alle Meldungen, welche wir von der Kantonspolizei Graubünden und der Stadtpolizei Chur erhalten. Zeugen gesucht Zwei Motorradunfälle innerhalb einer Stunde in Chur Masanserstrasse Stau verursacht Kollision Churer Haldensteinstrasse Brennendes Auto sorgt für Verkehrschaos Malans Vierjähriger rennt in fahrendes Auto Glück im Unglück Gleitschirmpilot stürzt im Misox ab Raser in Fläsch 64 km/h zu schnell unterwegs Auf der A13 bei Andeer Wohnmobil fängt Feuer und brennt aus 30 bis 40 «Covid-Sünder» Gute Zeugnisse und Bussenzettel ausgestellt Unterwegs mit der Stadtpolizei Von Stellwänden aus Samt und Selfiewünschen mit Polizisten Stadtpolizei Chur über das Auffahrtswochenende Von Lockerungsmassnahmen über Windböen bis hin zu Verkehrskontrollen Oberhalb von Pian San Giacomo Personenwagen brannte in Messoco vollständig aus Unfall in Klosters-Serneus Autofahrer kommt von der Strasse ab und verursacht Totalschaden Kontrollen in Chur Töfffahrer ist 57 km/h zu schnell unterwegs Eine Person verletzt Autofahrer übersieht beim Abbiegen Töff Unfall in Susch Führerloser Töff prallt in Fussgängerin Von Rega geborgen Glück im Unglück für zwei Velofahrer in Trimmis Nachtleben in Zeiten von Corona Churer machens besser als Basler Kantonspolizei an Landesgrenzen Einsatz an der Grenze in Corona-Zeiten Unfall bei Mesocco Kollision fordert zwei Verletzte und Tunnel-Sperrung Positives Fazit der Lockdown-Woche Die Churer sind diszipliniert - die meisten jedenfalls In Davos Dorf Velofahrer stürzt und verletzt sich mittelschwer Kollision beim Pischaterminal Fahrunfähiger Mann verursacht Unfall in Davos Im Dauereinsatz wegen Wiedereröffnung Ein Polizeikorps für die Bewältigung der Coronakrise Kollision im Trimmis Verletzte Autofahrerin bei Abbiegeunfall Umbau Verkehrsstützpunkt San Bernardino Ein Jahr und 7,3 Millionen Franken Beratung statt strikte Kontrolle Stadtpolizei besucht rund 50 Gastrobetriebe Pontresina Vermisste Frau tot aufgefunden Autounfall in Says Mann verletzt sich bei ungewolltem Ausflug ins Grüne Falera Arbeitsunfall auf der Alp Dadens Castiel Selbstunfall fordert zwei Todesopfer Zeugenaufruf Sachbeschädigung durch Sprayereien in Ilanz Wiedereröffnung nach dem Lockdown So will die Stadt Chur den Gastrobetrieben helfen Spektakulärer Unfall bei Schiers Auto durchschlägt Zaun und landet auf dem Dach Pigniu Von einem Quad eingeklemmt und gefangen gehalten Bei Tunnel in Trin Frau von Lastwagen eingeklemmt Domat/Ems Missglücktes Abbiegemanöver fordert zwei Verletzte Feuerwehreinsatz in St.Moritz Ätzender Geruch im Mehrfamilienhaus In Silvaplana und La Punt Nach Geschwindigkeitskontrollen: Acht Männer ohne Führerausweise Auf der A13 bei Landquart Mann driftet in Einfahrtspur und verliert Kontrolle Nach kurzer Suche Polizeihund findet Autoschlüssel in Chur Videoreportage « Bim Coiffeur» Von der Quarantäne-Mähne zur Krisen-Frise video Spritztour eines Rentners Die Autobahn ist nicht für jedermann In der Nähe von Lohn Verfahren und steckengeblieben Schwerer Sturz in Chur Mann stirbt bei Arbeitsunfall Keine Verletzten Frontalkollision bei Chur Bis auf Weiteres geschlossen Im Betongarten hat es sich «ausgeskatet» Ausserorts mit 165km/h Raser in der Surselva: Da hatte es einer eilig Polizei sucht Zeugen in Tamins Verletzter E-Bikefahrer gefunden Um 15'000 Franken betrogen Falsche Polizisten ergaunern in Graubünden Geld Zeugenaufruf Sachbeschädigung durch Sprayereien Seitennummerierung Aktuelle Seite 1 Seite 2 Seite 3 Seite 4 Seite 5 Seite 6 Seite 7 Seite 8 Seite 9 Nächste Seite ››
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https://m.rtr.ch/novitads/grischun/ulteriur-grischun
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https://www.zeitung.suedostschweiz.ch/dossier/die-buendner-polizei-meldet
| 0.669639
| 0.673176
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L'SC Berna è stà en furma totala ed ha battì il HCD cun 1:6. Spendrà l'onur per Tavau cun sajettar il sulet goal ha Marck Wieser en la 49avla minuta. Per il HCD è quai la pli auta terrada dal campiunadi actual.
Hockey: Classament liga naziunala A (05-03-2018)
|Team||Gieus||Relaziun da gols||Puncts|
|1.||Berna||50||167:112||102|
|2.||Zug||50||153:122||91|
|3.||Bienna||50||150:124||89|
|4.||Lugano||50||159:130||86|
|5.||Friburg||50||133:139||77|
|6.||Tavau||50||134:156||75|
|7.||ZSC Lions ||50||144:133||75|
|8.||Genevra Servette||50||132:153||71|
|9.||SCL Tigers||50||120:134||67|
|10.||Losanna||50||149:169||63|
|11.||Ambri-Piotta||50||136:168||57|
|12.||Kloten||50||120:157||47|
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Zehn-Tore-Spektakel: Davos verliert Schützenfest in Lugano
Der HC Davos unterliegt nach der Nati-Pause dem HC Lugano in einem Zehn-Tore-Spektakel mit 4:6. Die Partie hier im Liveticker zum Nachlesen.
Der HC Davos unterliegt nach der Nati-Pause dem HC Lugano in einem Zehn-Tore-Spektakel mit 4:6. Die Partie hier im Liveticker zum Nachlesen.
HC Lugano
HC Davos
Sportticker
Davos verliert das Zehn-Tore-Spektakel in Lugano mit 4:6
- Der Sieg für die Tessiner geht in Ordnung, sie hatten mehr vom Spiel und die besseren Chancen
- Mehr als die Hälfte der Gegentore waren sehr unnötig für die Davoser
- Der HCD wirkte oft unsortiert und gab vermehrt die Scheibe zu leichtfertig her
- Davos fällt auf Rang 10, könnte aber durch einen Sieg morgen gegen die Lions bis auf Platz 7 springen
Herzlichen Dank fürs Mitlesen, einen schönen Abend noch und bis morgen, wenn es heisst: HC Davos vs. ZSC Lions
Viertes Tor für Davos - eine Minute vor Schluss. Näkyvä macht das 4:6 - geht hier doch noch was?
Schlegel lässt einen Schuss nach vorne abprallen und Michael Fora ist zur Stelle - er trifft bei seinem Comeback. 3:6 aus Davoser Sicht.
Dieses Mal verliert Michael Fora den Puck an Luca Fazzini, der zieht alleine auf Senn los - und schiebt zum 6:2 ein. Das dürfte es gewesen sein für die Davoser.
Und da ist das 5:2. Egli bleibt an Morini hängen, der prescht vor das Davoser Tor - legt nach rechts rüber zu Mark Arcobello - und die Scheibe ist im Tor; Senn erneut geschlagen.
Die Torschuss-Statistik: 35 zu 20 für Lugano. Die Führung geht mittlerweile auch absolut in Ordnung, Davos macht schlicht zu wenig fürs Spiel.
Das grosse Davoser Aufbäumen bleibt noch aus - es ist wieder Lugano, welches das Spieldiktat übernimmt. Ein weiteres Tor für die Tessiner dürfte hier die Entscheidung sein.
Zwei Bündner Teams standen heute auch in der MyHockey League im Einsatz:
EHC Thun - EHC Arosa 5:2
HC Düdingen Bulls - EHC Chur 1:4
Sowie in der 1. Liga:
EC Wil - HC Prättigau-Herrschaft 1:3
Update aus den anderen Stadien:
HC Ajoie - HC Ambri-Piotta 1:3
EHC Biel - Genf-Servette 1:3
SCL Tigers - EHC Kloten 4:1
Lausanne HC - EV Zug 1:1
Davos kommt unbeschadet aus dem Boxplay - beginnt jetzt die Aufholjagd des Rekordmeisters?
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Canzuns, versets e poesias d'animals
Inagada eis ei stau
Miur, miuretta
Hop, hop, va galop
Uolp pertgei has priu l’auc’alva?
Jerumbella
La canzun dil bau
Las andinas
In utschi
Co fan nos animals
La siarp
Pur Gion
Bi utschi
Tschitta
Treis miurets
Inagada eis ei stau
Canzuns, versets e poesias da famiglia
Bab en tschiel pertgira tut
Jeu e ti
O bien di!
Aug Glieci sunava
Tuta nanna tgu
Scursalar
Gion Gialet
Cara sora neu cun mei
Aunghel pertgirader miu
Aunghel pertgirader miu
Maria Catrina
Nua eis staus?
Ils buobs
Aunghel pertgirader sogn
Hoppa, hoppa heia
Jeu e ti ed jeu ed el
Canzuns, versets e poesias natira ed ambient
Ei plov’e dat sulegl
Ei plova plievgia
Ei neiva
Ei plova
Ei plov'e dat sulegl
Gl’unviern sto ord la tiara
Canzuns, versets e poesias da Sontgaclau e Nadal
Sontgaclau arriva
Sontgaclau
Sontgaclau vegn
Canzuns, versets e poesias diversas
Diala, diala
Sin tia schuiala
Gionet
Sega, sega
Scaulda, scaulda
Resgia, resgiadira
Scua, scua
Frar Gion Giachen
Steiletta
Eia popeia
Beinvegnida primavera
Il vin di all’aua
Miu tgierp
Balla beina
Enicapei
Cun mes detets
Tschun tschien
Ils dets
In dus treis
Rudi, rudi rudiala
Sezuppar
Tila en calzers
La damaun
Udis il zenn?
Ligiongias barsadas
Nua lein ir?
Ei tucca da miezdi
Mola, mola
Lein quintar
La cuschiniera
serrar
serrar
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Das Kunstmuseum St.Gallen ist aktuell STARTER von MiS.
Das «Musée imaginaire Suisse» ist ein digitales Museum. Es zeigt Objekte, die Gäste im Museum ausgewählt haben.
Mach mit! Fotografiert zu zweit das Lieblings-Objekt, macht ein Selfie und ladet alles online. Schnapp Dir den Ballon und los geht's.
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Danke, aber 2x geht nicht!
Joel, 14,
Joel, 14
Ofen
Die Kinder die brav waren, die sind belohnt worden. Die frechen Kinder, die nicht brav waren, die durften nicht an verschieden Events teilnehmen. Wenn das nicht genützt hat, dann mussten sie in für eine Stunde die Heizung hineingehen.
A d` deira üna vouta üna famiglia chi vivaiva aint la chesa Planta. Quella chesa tuochaiva eir ad els. Els possedaivan eir tuotta sort da bes-chas. La famiglia Planta vaiva bun culla famiglia Schneider, chi derivaiva però da la Germania. Els as vzaivan fich suvenz. Ün di as ho la famiglia Planta fat in viedi culla charrozza e` ls chavagls, vers la Germania a fer üna visita ad els. A la famiglia Schneider ho que fat ün grand plaschair. Sur la fin d` eivna pudaivani rester lo. La duonna da sar Schneider, la Olga, es furnera e fo quello da mincha di. Per fer a la famiglia Planta eir ün plaschair e per s` ingrazcher cha els haun fat üna vistita ad els ho` la fat üna s-chacla plain biscuits. Quels biscuits d` eiran speciels biscuits cha` s clappaiva be in Germania. Olga d` eira in germainia cuntschainta per sieus bunsbiscuits. Tuots savaivan cha que es sia pü granda fermezza. La famiglia Planta as ho fat darcho in viedi vers la Svizra. Apaina cha sun rivos a chesa, hauni miss que
Ün lettin dad üna pitschna matta chi durmiva da pü bod in quel let. Quella matta d’eira forsa 5-7 ans veglia perche cha il let d’eira fich pitschen. Ma que po eir esser cha las perunas da pü bod d’eiran pü pitschnas. Eau d’he piglio il lettin perche ch’eau d’he chatto quel uschè bellin. Eau nu cugnuosch niauncha cha oters iffaunts haun durmieu aint in ün uschè pitschen let. Perche cha hozindi haun tuots pü grands lets, dafatta ün pitschen poppin.
Die königin der gemüse
Es war einmal ein König der aus der Türkei stammte, er hiess Sultan. Er hatte drei Töchter, die älteste war Semra, die zweit älteste Tochter hiess Ada, und die jüngste hiess Bahira. Als er eines Tages nach London reisen wollte, konnten sich alle drei Töchtern etwas wünschen. Die älteste Tochter sagte: « Ich wünsche mir Gold, Diamanten und viel Silber», die zweit Älteste wünschte sich wunderschöne blaue und rote Kleider und die jüngste Tochter sagte: « Ich wünschte, dass du mir ein Gemüse oder ein Kraut mitbringst von deiner Reise, aber das Wichtigste ist das du zurück kommst». Am nächsten Morgen ging er nach England. Ein paar Monate später, kam er zurück. Wie versprochen, brachte er seiner ältesten Tochter viele Diamanten, wunderschönes Gold und glänzendes Silber, wie viele andere Edeldamen diese auch hatte. Der zweitältesten Tochter brachte er wunderbare rote und blaue Kleider, wie sie alle anderen auch hatten. Der jüngsten
Wie die Faserpflanze ihre Farbe geändert hat.
Von Kira und Nora
Es war einmal ein Junge der im Wald lebte. Eines Tages ging der Junge spazieren und sah eine schöne weisse Pflanze mit zarten Blüten. Er riss ein der Blumen aus. Als er die Blume in der Hand hielt zappelte sie hin und her, weil es ihr gar nicht gefiel, dass sie nicht mehr in der Erde war. die Blume zappelte so sehr, dass der Junge sie aus versehen in den Bach fallen liess. Eine Fee die zufällig in der Nähe war wollte gerade ein violettes Bad nehmen als die Blume reinfiel, sich dabei violett färbte.
Seither waren alle Blumen violett weiss, weil sich die Blumen vermehren. Doch der Junge hatte unterdessen kalt bekommen und suchte etwas um daraus eine Decke zu machen. Da erinnerte er sich, dass die Stiele der Blume Faser hatten. Deshalb nahm er sich ein paar und wob sich daraus ein Leintuch. Seither benutzen die Menschen diese Blume um Leintücher daraus zu machen. Doch der Junge hatte nicht nur kalt, sondern auch
Er sieht aus wie Mozart und ist auf dem Bild etwa 60 Jahre alt. Er malt und, dies ist weniger bekannt, er schreibt Lieder. Bisher mehr als 500, was einem sehr hohen Stapel Notenpapier entspricht. Jetzt ist er alt und müde. Früher, als er jung war, hatte er einen schönen Garten mit vielen Blumen; besonders die Pfingstrosen gefielen ihm sehr. Er wohnte mit seiner Frau und den drei Kindern, einem Mädchen und zwei Jungen, in einem Haus und wurde reich und immer noch reicher!
Ort: Kunst Museum Winterthur | Reinhart am Stadtgarten
Sie geniesst es, auf die schöne Landschaft hinaus zu schauen und sie geniesst das Leben überhaupt. Sie ist reich und sympathisch, sie ist hilfsbereit und verheiratet, dies sieht man an ihrem Fingerring. Wahrscheinlich hat sie 2 Knaben und ein Mädchen. Sie liebt die Natur und ist selbstbewusst. Wenn ihr die Männer hinterher pfeifen, denkt sie: «Ach, wie peinlich sind doch diese Männer!»
Ort: kunst Museum Winterthur | Reinhart am Stadtgarten
Die Familie Graff sass eines Abends gemütlich beisammen. Der Vater, der Künstler Anton Graff, malte, die Mutter las dem Mädchen eine Geschichte vor und die Jungs machten Hausaufgaben. Da klopfte es an der Tür und herein kam Susanne von Beust. Sie fragte, ob der Maler ein Bild von ihr machen könnte. Dieser begann gleich mit der Arbeit. Dabei wurde es spät und dann gingen alle schlafen (Frau von Beust im Gästezimmer). Am nächsten Tag war das Bild fertig und sie ging wieder heim zu ihrem Mann.
Ort: Kunst Museum Winterthur / Reinhart am Stadtgarten
Ein Junge hat vergessen, die Hausaufgaben zu machen. Dummerweise gibt es gerade am Tag darauf eine Prüfung in Landeskunde. Da der Junge die Hausaufgaben nicht gemacht hat, weiss er in der Prüfung nichts. Er versucht, bei der Nachbarin abzuschreiben. Dies sieht der Lehrer und malt ein Bild vom Schüler, welches er ihm am Ende der Prüfung als Beweis zeigt. Zur Strafe muss der Junge eine Geschichte schreiben von einem Kind, das nie mehr abschreiben soll!
Ort: Kunst Museum Winterthur / Reinhart am Stadtgarten
Liebeszauber in Äthiopien: Die Frau, die einen Mann begehrt, legt ihm zwei Liebesgräser in die Tasche und wartet, bis diese nach ein paar Tagen trocknen. Das trockene Gras entwickelt einen betörenden Duft, der liebestoll macht. Wenn die Frau nun in seiner Nähe ist, wird er sich in sie verlieben. Geht auch umgekehrt.
England und Frankreich waren im Krieg. Die einen haben gewonnen, weil sie Bogen aus Eibenholz gehabt haben. auch wenn sie in der Minderzahl waren. Eibenholz ist extrem Biegbar und war in diesem Moment der grosse Vorteil.
Was für eine Mohn-Brötchen.. Doch erst mit der Zeit merken die Essenden: Es ist ja Schlafmohn, aus welchem das Opium gewonnen wird. Leichter Beduselung durch die Drogen. Selbst die Läuse merken die Wirkung. Und tatsächlich: Ein Sportler hatte bei einer Doping Kontrolle eine positive Anzeige – bis klar wurde. Es liegt nicht am Doping sondern am Mohnkuchen, den er gegessen hat.
Eine junge Frau bekam kein Kind und hat von einer Weisen Frau erfahren, dass sie die blaue Blume suchen muss, diese als Tuch verarbeiten muss. Die junge Frau hat lange gesucht, die blauen Blumen gefunden, als Tuch verarbeitet und bald darauf hat sie hat bald darauf ein Kind bekommen. Sie hat dies andern Frauen berichtet, die gern ein Kind wollten und viele haben es ihr nachgemacht und waren erfolgreich. Die Frau wurde berühmt. Doch leider hat eine der jungen Frauen die falsche blaue Blume erwischt, statt Leinen nahm sie Rittersporn. Sie hat sich daran vergiftet und ist gestorben.
Un giorno, un signore di nome Stefano Franscini, disse che non era giusto che solo una parte di bambini potesse accedere all’istruzione. Così la scuola si aprì a tutti e da allora ci sono anch’io ! Mi chiamo banco ed è grazie a me che i bambini studiano e scrivono nelle aule di scuola. Sono robusto e di solito fatto di legno. Ho una ragazza che è molto simpatica e si chiama Sedia. Anche lei è fatta di legno. Ho anche altri amici: i Chiodi che mi fanno ridere, i Pennini, i Calamai con l’inchiostro che mi colorano.
Tanto tempo fa non c’erano i gabinetti, quindi mi hanno utilizzato per fare i bisognini. Adesso ho un nipote di nome water : mi ha sostituito e lo usano moltissimo! Sono andata in pensione e, anche se ho qualche crepa per la mia vecchiaia, sarei ancora utilizzabile. Un caro saluto dalla vostra stanca e felice tazza da notte.
Che noia a pensare che mi usavano anche come oggetto d’amore e mi portavano anche ai matrimoni! In realtà non è questa la mia funzione: servivo per filare la lana delle pecore della Valle Verzasca. E con questa lana si potevano creare coperte, maglioni e giacche di lana che proteggevano le persone dal freddo dell’inverno !
Ciao ! Sono la falciola da fieno. Prima venivo usata per tagliare «i ciuffi d’erba» per gli animali. Pensate che la gente mi utilizzava su terreni molto impervi: sui pendii, in salita e in discesa. I miei proprietari dovevano camminare molto per raggiungere il terreno dove utilizzarmi. Quello che tagliavo veniva poi caricato e portato nelle stalle. Il fieno serviva per sfamare gli animali. Ora sono stato sostituito da mio fratello più grande, una falcia elettrica o a benzina. Mi hanno sostituito mandandomi in pensione qui al museo.
Sono il corno e spero che il racconto che ho scritto per voi, vi piaccia! Mi avete mai visto? Il mio compito è quello di richiamare le pecore nel recinto. Ora vi spiegherò alcune mie caratteristiche: sono fatto di legno, ho un «tubetto» in cui si soffia chiamato bocchino. Ho una zona centrale in cui passa l’aria che, uscendo dall’altra parte, emette un suono. Il mio suono si poteva sentire a molti chilometri di distanza !
Ciao, sono la museruola per vitelli degli anni cinquanta. Sono fatta di ferro e all’estremità sono dotata anche di una corda. I vitelli non mangiano troppo restando quindi in forma ! Evidentemente loro non erano molto felici di avermi addosso e di indossarmi. Oggi sono usata soprattutto per evitare che i cani aggressivi si mettano a mordere altri animali o le persone.
Io sono Scar e lui è Pin, siamo le gemelle Scarpin. Avevamo un compito molto importante : proteggere i piccoli piedi dei nostri piccoli e poveri padroncini che dovevano fare i pastori e gli spazzacamini ! La vita dei bambini di allora era molto diversa. E spesso non potevano nemmeno andare a scuola.
Unsere Geschichte dreht sich um den Wunderbaum. Er wächst in einem Märchenwald. An diesem Baum wachsen nicht nur ganz spezielle Früchte, nein, sogar menschliche Hände bringt er hervor! Die Früchte sind voller Samen und wenn diese auf die Erde fallen, entstehen dort immer neue Wunderbäume!
Cavoli, come sono arrabbiata ! Non so neanche perché scrivo una lettera… ah già, forse non capite il «biciclettese». Sono sfinita, sono in giro da parecchi anni ! Dovevo portare gli spazzacamini al lavoro ! Pensate che gli spazzacamini erano molto chiacchieroni ma non in senso buono. Innanzitutto spesso parlavano nel loro dialetto, el tarom di rüsca, e quindi facevo fatica a capire cosa si dicevano. Mi piacerebbe anche cambiare colore… sono stufa di questo nero ! Forse, la prossima volta, mi vedrete di un altro colore più solare ! Saluti ! Carletta la bicicletta
Salve ! Pensate che molti utensili sono inutili ?! Alcuni sì ma io no! Avete mai provato a diricciare le castagne a mani nude? Non è molto bello! Vi racconto la mia storia: facevo uscire le castagne ancora racchiuse nei loro ricci, senza che le persone si pungessero le dita. Le castagne erano molto importanti per gli abitanti di questa valle : con esse potevano nutrirsi e sfamare anche gli animali.
Es war einmal eine Frau. Die hielt sich einen Spiegel vors Gesicht. Aber du bist doch so schön, sagten die Leute. Die Frau selbst wollte dies nicht wahrhaben. Aber eines Tages fand sie im Wald ein Blumenkleid. Und siehe da: Nun fand sie sich plötzlich auch schön...
Die Frucht auf dem Bild kam in einem schlechten Hollywood-Film vor. Niemand verstand, worum es ging. Da lüftete ein Profi das Geheimnis: Das ist natürlich eine grosse Erbse, mit der sich ein leckeres Zmittag zubereiten lässt.
Es war einmal ein Mann. Er war traurig, weil seine Grossmutter gestorben war. Er ging in ihr Haus und suchte sich im Kleiderschrank eine Socke. Diese stülpte er sich übers Gesicht, damit niemand seine Tränen sehen konnte.
Ein Jäger wohnte im Dachstuhl und machte für sich Würste aus Fuchs -und Bärenfleisch für Schlauheit und Kraft.
Dem Hausherrn gab er jedoch vergiftete Würste und so konnte der Jäger vom Dachstuhl ins Herrenhaus ziehen.
Ein Mann ist nach langem Graben mit blossen Händen in Australien angekommen und stellte erstaunt fest, dass es recht gleich aussah wie da wo er herkam. Etwas enttäuscht krabbelte er wieder zurück. Nur diese Foto erinnert noch an sein Abenteuer.
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Animals
- Mardi, 10.4.2018, 19:00
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Emprima emissiun:
- Mardi, 10.4.2018, 19:00, RTR
Oz chantan «Noss chors» sur d'animals ch'èn en il guaud, sin la pastgira u che sgolan sur nossas valladas.
Sin muntognas ed en ils vitgs grischuns chatt'ins massa animals. «Noss chors» chantan da las randulinas, che chantan sin in rom d'ina planta, da las vatgas e chauras sin las pastgiras fin tar las giaglinas che cratschlan sper chasa ed en giagliner. Natiralmain è ina chanzun era deditgada al giat, in dals megliers amis dal carstgaun.
Tranter auter chantan «Noss chors» era chanzuns ch'ins chantava savens sco uffant sco per exempel «Uolp pertgei has priu l'auc'alva» u «Silip e la furmia».
Ils titels en l'emissiun
|TITEL||INTERPRET||CUMPONIST|
|Il schnec da Medel||Chor mischedau da Suraua||Melodia populara / Caduff, Armin|
|La canzun dil cavrer (Biala glina)||Chor da scolars da Mustér||Huonder, Giusep / Sialm, Gion Battesta|
|Sch'eu füss'na randulina||Chor masdo Alvra||Tradiziunal / Sol, Pauline|
|Mazurca da las chavras||Cor da scolars da Sent e Seminaristas Riesbach (ZH)||Janett, Jachen / Biert, Cla|
|Quattro cavai||Chor viril da Breil||Tradiziunal / Uhlmann, Otto|
|La tschitta||Cantus firmus Surselva||Derungs, Gion Giusep / Camartin, F.|
|Nossa brüna||Cor da scolars da Zuoz||Champell, Peider / Vonmoos, Jon|
|Tema||Sabine Meyer||Von Weber, Carl Maria|
|Silip e la furmia||Vokalensemble Cantaurora||Appenzeller, Peter|
|Igl cucu ed igl asen||Chor d'affons Savognin||Popular / Steier, A. / Derungs, Gion Antoni|
|Al girun||Cor viril Engiadina bassa||Zanetti, Oreste / Falett, Rico|
|La chanzun dal min||Cor d'iffaunts da Zuoz||Tradiziunal / arr. Derungs, Gion Antoni / Caflisch, Arthur|
|Las giallinas||Cor masda da Scuol||Mani, Curò (junior) / Buchli, Emil|
|Scha füss ün'utschella||Cor masdà da Ramosch||Dolf, Tumasch / Murk, Tista|
|La canzun dil bau||Chor d'affons da Trun||Dolf, Tumasch / Fontana, Gian|
|Ils paslers||Chor dals Paslers, Domat||Muoth, Alvin / Darms, Flurin|
|6. Allegretto||Howard Griffiths||Mozart, Wolfgang Amadeus|
|Che fasch qua tü randulin||Rude da chant Engiadina||Tradiziunal / Derungs, Gion Antoni|
|La vacca inamurada||Chor d'affons dalla vischnaunca da Sumvitg & Clamür||Führe, Uli / Walder-Hublard, Flavia|
|Quei bi utschi dil bostg||Chor mischedau da Peiden||Tradiziunal / Capaul, Arno|
|Uolp pertgei has priu l'auc'alva||Chor d'affons da Trun||Tradiziunal / Caduff, Armin|
|Der Hahn von Onkel Giacometo||Las Lodolas||Tradiziunal / Trares, Richard / Malatesta, G.|
|Retuorn dils utschals||Chor d'affons da Sedrun||Huonder, Giusep / Durschei, Victor|
|La tschitta alva||Chor viril da Lantsch||Simeon, Gion Duno / Nay, Bernard|
|Allas hirundellas||Chor mischedau da Sumvitg-Cumpadials||Scherrer, Carli / Fry, Carli|
|1. Allegro||Virtuosi Saxoniae||Mozart, Leopold|
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21. Innsbrucker Promenadenkonzerte 2015 im Innenhof der Kaiserlichen Hofburg Allabendlich um 19.30 Uhr von Dienstag, 7. Juli, bis Sonntag, 2. August, Matineen sonntags jeweils um 10.30 Uhr Die Konzerte finden bei jedem Wetter statt. Freiwillige Spenden erbeten!
21. Innsbrucker Promenadenkonzerte 2015 im Innenhof der Kaiserlichen Hofburg Programmbuch Redaktion: Markus Stegmayr
Limbus Verlag
Verlegerische Abwicklung und grafische Gestaltung: Limbus Verlag Bernd Schuchter, Merle Rüdisser, Elisabeth Mayr Umschlagfoto: Scheibenschießen in einem Bergdorf © Kaiserliche Hofburg Innsbruck Weitere Informationen finden Sie unter: www.promenadenkonzerte.at Für den Inhalt verantwortlich: Verein Innsbrucker Promenadenkonzerte ZVR 026911077 Druck- und Satzfehler sowie Programmänderungen vorbehalten
Von der Harmoniemusik des Adels bis zur Böhmischen der dörflichen Jungbauernschaft Bereits zur Zeit der Wiener Klassik war es üblich, bei abendlichen Serenaden die Werke der Kunstmusik in Bläsertranskriptionen aufzuführen. So hat Mozart, als es noch kein Urheberrecht gab, höchstpersönlich eine Fassung für Harmoniemusik mit den Highlights aus seiner Oper Die Entführung aus dem Serail eingerichtet, um eventuellen Konkurrenten zuvorzukommen. Die Tradition, Musik durch Bläsertranskriptionen in einer Zeit zu popularisieren, die über keine Tonträger verfügte, wurde von den Militärmusikkapellen des Habsburgerreiches fortgesetzt, wobei die führenden Militärmusikkapellen der damaligen Zeit sowohl als Streich- als auch als Blasorchester auftreten konnten. Die Programme dieser Garnisonskapellen, die für die Grundversorgung der Bevölkerung mit Musik zuständig waren, enthielten Ouvertüren von berühmten Opern und Operetten und Potpourris der beliebtesten Melodien daraus – neben diesen Werken der Kunstmusik aber auch die neueste Produktion aus dem Hause Strauß und all jener, die in Form von Polka und Walzer die hedonistische Selbstfindung des Bürgertums im Zeitalter der industriellen Revolution musikalisch ausformulierten. Die Musiker der Garnisonskapellen wiederum nutzten die Zeit beim Militär und verfertigten Abschriften der Arrangements jener Werke, die ihnen für ihre heimische Dorfkapelle tauglich erschienen. So kehrten sie mit einem Koffer voll Noten in ihre Heimat zurück
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und übernahmen dort die dörfliche Musikkapelle, für die nun eigene Transkriptionen klassischer Werke eingerichtet wurden. Es versteht sich, dass die musikalischsten unter all diesen Kapellmeistern den Ehrgeiz hatten, dem Repertoire der großen Meister, das sie in ihrer Militärdienstzeit handschriftlich und zugleich lernend kopiert hatten, eigene Werke hinzuzufügen, die in Gestalt von Ouvertüre, Marsch, Polka und Walzer formal an den großen Vorbildern ausgerichtet waren und daher aufgrund solcher Rahmenbedingungen niemals ein gewisses Niveau unterschreiten konnten, ja im Falle eines überdurchschnittlichen bis genialen melodischen Einfallsreichtums, wie wir ihn etwa bei einem Julius Fučík (1872–1917) vorfinden, die Musikliteratur mit neuen und oft weltbekannten Melodien bereicherten. Es sei nur an den Marsch Einzug der Gladiatoren oder den Florentinermarsch erinnert. Die Gegensätze, die zur Französischen Revolution führten, bezogen sich keineswegs nur auf das Unrecht, das dadurch entstand, dass der Adel sich qua Geburt als höhere Menschengattung definierte. Ein Streitpunkt war auch die Frage, wem eigentlich die Musik als Ausdruck der menschlichen Seele und der menschlichen Sehnsüchte gehört. Und so rabiat man den durch feudale Privilegierung höher Gestellten die Köpfe abschlug, um sie damit auf ein durchschnittlich bürgerliches Maß zu reduzieren, so verächtlich blickte man auf das süßliche Gefiedel eines Lully und Rameau. Durch die Gründung des Conservatoire de Paris bereits 1795 schlug die Geburtsstunde der Blasmusik, die – in Ergänzung zur Volksarmee – als neue Musik für alle, als
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neue Volksmusik installiert wurde und zu der die namhaftesten Komponisten der damaligen Zeit wie Cherubini, Gossec oder Méhul eigene Originalwerke beisteuerten. Die Enteignung der Höfe in Sachen Musik blieb denn auch nach dem Wiener Kongress und dem Wiedererstarken der reaktionären Kräfte in Europa eine Errungenschaft, die sich die siegreichen Regimes in Österreich und Preußen in dem Ausmaß nicht entgehen ließen, als durch die Förderung der bläserischen Popularmusik das Zurückdrehen aller anderen Stellschrauben der gesellschaftlichen Entwicklung besser unter schönen Klängen verborgen bleiben konnte. Die Erfindung des Nationalen, das sich nun vor allem im Musikalischen – vom Volkslied bis zum Marsch – verdichtete, verdrängte die Ideen der Französischen Revolution, die durch ihren Terror ganz Europa in Angst und Schrecken versetzt und dadurch über Jahrzehnte ihren wahren Beitrag zum Fortschritt der Menschheit dem gesellschaftlichen Diskurs entzogen hatte. Gerade die Habsburgermonarchie (ganz im Gegensatz zu Preußen) verfügte als multikultureller, mehrsprachiger Vielvölkerstaat nicht über die Möglichkeit, sich in nationaler Selbstberauschung zu verklären. Vielmehr musste sie mit ansehen, wie der nationale Selbsterhöhungsprozess unter ihren wichtigsten Völkern wie den Ungarn und Tschechen den Staat zu sprengen drohte. Gerade dieses vorweggenommene Europa im Kleinen war also auf die Musik als verbindendes emotionales Element angewiesen, zumal hier auch Möglichkeiten für viele Künstler bestanden, über die Enge ihrer Regi-
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on und über ihre Sprache hinaus als Komponisten oder Kapellmeister Karriere zu machen und den je eigenen nationalen Dialekt in eine allgemeine Musikkultur einzufügen, wie es die berühmten tschechischen Nationalkomponisten von Smetana über Dvořák bis Janáček vorbildlich leisteten. Und wie es ihnen die sogenannten Kleinmeister der leichten Muse, Karl Komzák oder der bereits erwähnte Julius Fučík und viele andere, nachmachten. Ein Geheimnis der weltweit bekannten altösterreichischen Unterhaltungs- und Militärmusik besteht darin, dass sie nie ihre Anbindung an die Kunstmusik verlor, dass das Ernste und das Leichte, das heute durch Gräben des Kommerzes und des Distinktionsgewinns getrennt ist, noch eine Einheit bildeten, und dass zwischen Amateuren und professionellen Musikern die Übergänge fließend waren. So konnte eine Ouvertüre von Carl Maria von Weber, die in der Hofoper zum ersten Mal erklang, schon wenige Jahre später als Transkription an einem Feiertag im Garten eines Tiroler Gasthauses aufgeführt werden. Frage nicht, wie und in welcher Qualität! Da die Menschen kaum Gelegenheit hatten, Vergleiche zu ziehen, wie es heute jedermann möglich ist, verhinderte kein zu großes Qualitätsbewusstsein den Kunstgenuss. Bleibt nur noch zu erwähnen, dass der Erste Weltkrieg wohl auch deswegen flagrant vom Zaun gebrochen werden konnte und zuletzt zum Zusammenbruch der Donaumonarchie führte, weil eine wunderbare und elegante Militärmusik den Blick auf einen Krieg verstellte, der sich vor dem Hintergrund zauberhafter Monturen zur ersten großen
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industriellen Menschenvernichtungsmaschine entwickelte. Mit dem Dritten Reich waren auch in österreichischen Landen endlich jene eindeutigen nationalistischen Grundlagen geschaffen, die mit einem Volk, einem Führer und mit Rassenreinheit die Militär- und Blasmusik in den durch keinerlei Ironie getrübten Missbrauch führten. Eine katastrophale Entwicklung, von der sich die deutsche Militärmusik bis heute noch nicht erholt hat, im Gegensatz zu Österreich, das sich schlawinerhaft mit einem gewissen Recht, aber auch mit viel Unrecht nach 1945 als Hitlers erstes Opfer definierte und durch den aufkommenden Massentourismus die Blasmusik wiederum zum Einsatz brachte, diesmal zur touristisch-musikalischen Grundversorgung am Lande, wo die vorgeblich edlen Wilden aus den Bergen die vom Krieg erschöpften Gäste vor allem aus Deutschland umsorgten. So begannen die Dorfmusikkapellen nach dem Kriege von Neuem dort, wo die altösterreichische Musik mit Ouvertüre, Walzer, Polka, Marsch aufgehört hatte, wobei nunmehr, nach Abschluss des blutigsten Teils des „Zeitalters der Extreme“ ein Phänomen ganz entscheidend mit ins Spiel kam: Die klassische Kunstmusik hatte sich, symbolisiert durch Schönbergs Watschenkonzert bei der Aufführung seiner Kammersinfonie im Jahre 1913, vom breiten Publikum verabschiedet und bot trotz Paul Hindemiths Bemühungen in Donaueschingen, für Bläser wertvolle und spielbare zeitgenössische Literatur ins Leben zu rufen, kaum noch Werke, die dem ursprünglichen Ziel der Bläser-
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musik, die Kunstmusik zu popularisieren, entsprechen hätte können. An die Stelle der Komponisten, die entweder von den Nazis vertrieben worden waren oder sich nun häuslich in einer staatlich geförderten, vom Publikum hingegen ignorierten Avantgarde niedergelassen hatten, traten Spezialisten für den Amateurblasorchesterbereich. Diese konnten nicht selten, wie in hiesigen Landen ein Sepp Tanzer oder Josef Eduard Ploner, ihre durch das Ende des Dritten Reiches unterbrochene Karrieren als Komponisten, Dirigenten, Rundfunkmitarbeiter und mächtige Funktionäre fortsetzen und ihre meist epigonalen, nationalromantischen Stücke den Vereinen über Wertungsspiele aufs Auge drücken. Neben dem Repertoire einer wiederbelebten Habsburgermonarchie und solch neuen, sogenannten Originalkompositionen gewann die Massen- und Popkultur der Nachkriegszeit zunehmend Einfluss auf die Musikvereine, die aufgrund freiwilliger Mitgliedschaft darauf angewiesen sind, den Musikgeschmack ihrer Musikerinnen und Musiker auch im Repertoire widerzuspiegeln. So kann man bei der Lektüre so manchen Programms heimischer Musikvereine den Eindruck gewinnen, es handele sich hier nicht um eine Trachtenkapelle mit entsprechend christlich-konservativ-patriarchalem Kulturhintergrund als vielmehr um eine amerikanische Community Band. Dabei wurde neben der Befriedigung touristischer Nachfrage nach einem nostalgischen Österreich, der Befriedigung der Funktionäre der Dachverbände, die mit pädagogisch-eigennützigem Engagement durch Originalkompositionen ihre Schutzbefohlenen zur Kultur hinzuführen versuchten, aber
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auch neben dem krachenden Versuch, die zeitgenössische Pop- und Trivialmusik in die Blasmusik einzugemeinden, schlicht und einfach auf jene entscheidende Leistung vergessen, der die dörflichen Blasmusikkapellen seit über hundert Jahren ihr meist erfolgreiches Fortbestehen verdankten: eine aus dem Deutschen in andere Sprache kaum übersetzbare Gemütlichkeit zu stiften, die bei reichlich Alkohol Eheanbahnungen beflügelt, hitzige Debatten begleitet und insgesamt das Leben im Sinne eines universellen Münchener Oktoberfestes lebenswert macht. Dass diese Festkultur durch ein Überangebot an anderen Möglichkeiten, befördert auch durch einen Wettbewerb der Radio- und TV-Stationen nach unten, niveaumäßig immer weiter absackte, ändert nichts an der Tatsache, dass sie, mit dem legendären Ernst Mosch an der Spitze, eine Art von Musik kreierte, die mit ihren weit mensurierten Instrumenten dem ländlichen Hedonismus ideal Ausdruck verlieh und sich unter dem Titel „Böhmische“, „Viller Spatzen“, „Oberkrainer“, oder „Alpenoberkrainer“ niveaumäßig merklich von den Niederungen der volkstümlichen Musik abhob und immer noch abhebt. Denn hier, in der Gattung der „Böhmischen“, haben Dilettanten als Musiker wenig verloren. Hier pflegen sich Profis, die sonst in Orchestern durch schwierigste Partituren gequält werden, dem reinen und simplen Wohlklang zu ergeben und ein Genre, das durch Melodik und einfachste Harmonien gekennzeichnet ist, technisch in die Nähe olympischer Disziplinen zu rücken.
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Bleibt nur noch nachzutragen, dass sich auch in der Blas- und Bläsermusik wie in allen anderen Kunstgattungen das Angebot diversifiziert hat und für jedes noch so kleine Publikum inzwischen die jeweils eigene Musik zur Verfügung steht: Das reicht von der klassischen Harmoniemusik über Blechbläserensembles, Brassbands, Big Bands, Volksmusik, kritische Volksmusik und Biermusik bis hin zur Bläsersinfonik und zum großen Blasorchester. Wobei trotz aller Spezialisierung gerade in jüngster Zeit durch interessante und publikumswirksame zeitgenössische Kompositionen gerade im Bläserbereich, aber auch durch eine unglaubliche Niveausteigerung im Können von Amateurmusikern der ursprüngliche Traum der altösterreichischen Musik noch nicht ausgeträumt zu sein scheint: Konzerte veranstalten zu können, deren Aufgabe es ist, die Kunstmusik alter oder neuer Provenienz in Transkriptionen oder in gültigen, weil nicht mehr epigonalen zeitgenössischen Werken einem aufgeschlossenen, breiten Publikum näher zu bringen und durch die musikalische Formulierung des einen Lebens und nicht nur segmentierter Spezialwelten zu begeistern. Es ist also die Hoffnung, dass es wieder eine Zeit gibt, in der sich der Unterschied zwischen E und U schließt, ebenso der Übergang vom Amateur zum Profi fließend wird und die Komponisten endlich wieder Mut fassen, ihren Elfenbeinturm in Richtung Publikum zu verlassen. Dieser Hoffnung sind die Innsbrucker Promenadenkonzerte gewidmet. Alois Schöpf, künstlerischer Leiter
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Vom Anspruch und der leichten Muse Wie geht man am besten mit einem Publikum um, das zu Recht an lauen Sommerabenden auch die Unterhaltung und Zerstreuung sucht? Wie lässt sich das alles mit dem musikalischen Anspruch in Einklang bringen, der von den Innsbrucker Promenadenkonzerten propagiert wird? Ich denke, es ist zuerst einmal vor allem Konsens, dass die Unterscheidung zwischen E- und UMusik weitestgehend hinfällig ist. Was zählt, ist die musikalische Qualität und selbstverständlich auch die Funktion, der die Musik zu dienen hat. Es würde wenig Sinn ergeben, dem Publikum einen schönen Abend mit sperriger Musik zu verderben. Bei den Innsbrucker Promenadenkonzerten geht es – im Gegensatz zu manch anderer Konzertreihe – nicht um Irritation und Provokation, sondern um die Heranführung an Werke und um ein logisches In-Bezug-Setzen dieser Werke zueinander. Dem Publikum soll nach einem herausfordernden Stück auch Raum und Zeit zum Verschnaufen gegeben werden. Entscheidend sind dabei die Balance und die Ausgewogenheit in der jeweiligen Programmgestaltung. Die musikalischen Qualitätskriterien bei den eingeladenen Orchestern lassen sich aber nicht nur daran ablesen, dass sich sämtliche Orchester um eine solche Balance bemühen, sondern auch daran, dass das sogenannte Leichte mit ebensolcher Begeisterung und mit ebensolchem Nachdruck gespielt wird wie Stücke, denen oftmals das Etikett „schwer“ umgehängt wird. Bei der richtigen Chronologie und zum richtigen Zeitpunkt
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platziert, erscheinen schwere Stücke dennoch logisch und zwingend. Vor allem aber ist es die Aufgabe und die besondere Qualität eines guten Orchesters, das Schwierige leicht erscheinen zu lassen. In den Händen eines professionellen und musikalisch auf hohem Niveau agierenden Orchesters öffnen sich die Stücke, die ansonsten einem breiten Publikum verschlossen und unzugänglich bleiben würden. Zugleich gilt es, die leichten Stücke ebenso ernst zu nehmen wie die komplexeren. Ein gutes Orchester durchdringt eine Komposition und macht diese dem Publikum in jeder Hinsicht zugänglich und nachvollziehbar. Sie wird ihrem Wesen nach hörbar, greifbar und damit verständlich. Die Komplexität und die Schwierigkeiten eines sperrigen Stücks dürfen dabei für das Publikum nicht hörbar werden. Es ist die Aufgabe eines auf hohem Niveau agierenden Orchesters, diese Schwierigkeiten und Herausforderungen dort zu lassen, wo sie hingehören: in den Proben. Dem Publikum muss hingegen eine schlüssige, überzeugende und mit Nachdruck vorgetragene Leseweise angeboten werden. Dem Publikum muss der rote Faden zugänglich gemacht werden, der Verlauf des Stückes muss ihm als zwingend und notwendigerweise genau so erscheinen. Das Schwierige muss leicht wirken und das Leichte muss mit der notwendigen Ernsthaftigkeit vorgetragen werden, damit es nicht zur beliebigen und reinen Unterhaltung wird. Der Zuspruch des Publikums und das internationale Renommee der Innsbrucker Promenadenkonzerte beweisen, dass, auch dank der strikten Einforderung die-
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ser Kriterien, der Spagat zwischen leichter und schwerer Musik Jahr für Jahr aufs Neue gelingt. Mehr noch als in den vorangegangenen Jahren steht in diesem Jahr einiges an vermeintlich schwieriger zeitgenössischer Musik auf dem Spielplan. Damit wird die hier beschriebene Balance besonders herausgefordert und das künstlerische und musikalische Geschick der jeweiligen Orchester ist mehr denn je gefragt. Das Vertrauen in die eingeladenen Orchester legt nahe, dass die Rechnung auch in diesem Jahr aufgehen sollte. Und das Vertrauen in ein neugieriges und lernbereites Publikum. Markus Stegmayr, Redakteur
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Die Orchester und Ensembles der 21. Innsbrucker Promenadenkonzerte 2015 Dienstag 7. Juli, 19.30 Uhr – Vorabend Die Finalisten des Tiroler Musikschulwerks Blas-, Streich-, Fanfarenorchester, Brassband Kurzkonzerte von jeweils 30 Minuten Seite 23 Mittwoch 8. Juli, 19.30 Uhr Festliche Eröffnung Stadtmusikkapelle Landeck Musikalische Leitung: Helmut Schmid
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Donnerstag 9. Juli, 19.30 Uhr Liebe, Love, Amour European Brass Ensemble Musikalische Leitung: Thomas Clamor
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Freitag 10. Juli, 19.30 Uhr Unter neuer Leitung Brassband Fröschl Hall Musikalische Leitung: Joe Laube
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Samstag 11. Juli, 19.30 Uhr Führend in den Niederlanden Fanfareorkest DSS Musikalische Leitung: Danny Oosterman
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Sonntag 12. Juli, 10.30 Uhr – Matinee Erstes K.u.k.-Festkonzert Musik Muri, Schweiz Musikalische Leitung: Karl Herzog
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Sonntag 12. Juli, 19.30 Uhr Virtuose amerikanische Blasorchestermusik Orchestra di Fiati della Svizzera Italiana Musikalische Leitung: Angelo Bolciaghi
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Montag 13. Juli, 19.30 Uhr Bläserkunst der Klassik Holzbläser des Tiroler Symphonieorchesters Innsbruck
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Dienstag 14. Juli, 19.30 Uhr Slowenien zum ersten Mal in Innsbruck Staatliches slowenisches Militärorchester Musikalische Leitung: Andreja Solar
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Mittwoch 15. Juli, 19.30 Uhr Die musikalischen Hausherren Stadtmusikkapelle Wilten Musikalische Leitung: Peter Kostner
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Donnerstag 16. Juli, 19.30 Uhr Das Konzert anlässlich der Festspieleröffnung Salzburger Landesblasorchester Musikalische Leitung: Alexander Schillings
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Freitag 17. Juli, 19.30 Uhr Wassermusik Orchestra di Fiati della Valtellina Musikalische Leitung: Lorenzo Della Fonte
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Samstag 18. Juli, 19.30 Uhr Die Besten von Südtirols musizierender Jugend Südtiroler Jugendblasorchester Musikalische Leitung: Josef Feichter
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Sonntag 19. Juli, 10.30 Uhr – Matinee Zweites K.u.k.-Festkonzert Musikkapelle Toblach Musikalische Leitung: Sigisbert Mutschlechner
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Sonntag 19. Juli, 19.30 Uhr Die Gäste aus Frankreich Orchestre d’Harmonie de la Ville de Vichy Musikalische Leitung: Bruno Totaro
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Montag 20. Juli, 19.30 Uhr Polen zum ersten Mal in Innsbruck The Representative Band of the Border Guard of the Republic of Poland Musikalische Leitung: St. Strączek, L. Mieczkowski Seite 107 Dienstag 21. Juli, 19.30 Uhr Führend in Südtirol Musikkapelle Villnöß Musikalische Leitung: Hans Pircher
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Mittwoch 22. Juli, 19.30 Uhr Und zum Abschied ein Zapfenstreich Militärmusik Kärnten Musikalische Leitung: Sigismund Seidl
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Donnerstag 23. Juli, 19.30 Uhr Führend in Belgien Royal Symphonic Wind Orchestra Vooruit Harelbeke Musikalische Leitung: Geert Verschaeve
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Freitag 24. Juli, 19.30 Uhr Der Geheimtipp aus Italien Orchestra di Fiati Val Isonzo Musikalische Leitung: Fulvio Dose
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Samstag 25. Juli, 19.30 Uhr Eine Brassband der Weltklasse Leyland Band, England Musikalische Leitung: Thomas Wyss
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Sonntag 26. Juli, 10.30 Uhr – Matinee Drittes K.u.k.-Festkonzert Musikverein Liezen, Steiermark Musikalische Leitung: David Luidold Sonntag 26. Juli, 19.30 Uhr Neujahrskonzert im Sommer Sächsische Bläserphilharmonie Musikalische Leitung: Stefan Diederich Montag 27. Juli, 19.30 Uhr Europaregion der Musik Triest Wind Band Project Musikalische Leitung: Simon Perčič Dienstag 28. Juli, 19.30 Uhr Gustav Mahler und seine Zeit Polizeiorchester Bayern Musikalische Leitung: Johann Mösenbichler
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Mittwoch 29. Juli, 19.30 Uhr Bigband-Jazz auf höchstem Niveau The 1st Lake of Constance Navy Jazz Orchestra Musikalische Leitung / Arrangements: Stefan Höfel Seite 165 Donnerstag 30. Juli, 19.30 Uhr Führend in Südtirol Bürgerkapelle Gries bei Bozen Musikalische Leitung: Georg Thaler
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Freitag 31. Juli, 19.30 Uhr Die Besten von Tirols musizierender Jugend Tiroler Jugendblasorchester Musikalische Leitung: Stefan Köhle Samstag 1. August, 19.30 Uhr Das italienische Spitzenorchester Filarmonica Mousiké Musikalische Leitung: Savino Acquaviva
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Sonntag 2. August, 10.30 Uhr – Matinee Viertes K.u.k.-Festkonzert Kärntner Gebirgsschützenkapelle Kärntner Viergesang Musikalische Leitung: Christoph Vierbauch Seite 187 Sonntag 2. August, 19.30 Uhr Die deutsche „Gardemusik“ Musikkorps der Bundeswehr – Deutschland Musikalische Leitung: Christoph Scheibling
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Bewegendes Musikerlebnis Musikgenuss auf höchstem Niveau versprechen auch die heurigen Promenadenkonzerte in der Innsbrucker Altstadt. Insgesamt 34 Orchester und Ensembles aus zehn europäischen Nationen bringen den Innenhof der Kaiserlichen Hofburg zum Klingen. Als Landeshauptmann von Tirol begrüße ich Veranstaltungen wie die Promenadenkonzerte sehr, da sie nicht nur heimische Kulturfreunde, sondern auch Touristen aus aller Welt in ihren Bann ziehen und einmal mehr den Ruf Tirols als Destination für Kulturinteressierte in die Welt hinaustragen. Seit mehr als zwei Jahrzehnten erfreuen die Innsbrucker Promenadenkonzerte Jung und Alt, Einheimische und Gäste gleichermaßen. Und genau dies ist die Intention hinter diesen hochkarätigen Konzerten: Das breite Publikum am bewegenden Musikerlebnis teilhaben zu lassen. Ich wünsche Ihnen in diesem Sinne genussvolle Stunden mit musikalischen Gustostücken an gemütlichen, lauen Sommerabenden! Günther Platter Landeshauptmann von Tirol Präsident des Tiroler Blasmusikverbandes
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Dienstag, 7. Juli, 19.30 Uhr – Vorabend Die Finalisten des Tiroler Musikschulwerks Organisation: Helmut Schmid Ohne die professionelle Ausbildung der Jugend gibt es keine lebendige Musikszene. Und ohne ein junges Publikum, das die Innsbrucker Promenadenkonzerte besucht und als Maßstab für die eigenen Bemühungen nimmt, verfehlt die Veranstaltung ihr Ziel. Daher lag es nahe, eine Kooperation mit dem Tiroler Musikschulwerk einzugehen, um den besten Ensembles aus Tirols Musikschulen die Gelegenheit zu geben, am Vorabend der Innsbrucker Promenadenkonzerte die wunderbare Lokation, die Bühne und das einmalige Ambiente des Innenhofs der Hofburg zu nützen und vor großem Publikum ihr Können unter Beweis zu stellen. Im Innenhof der Kaiserlichen Hofburg Kurzkonzerte von jeweils dreißig Minuten Blasorchester Cello-Orchester Fanfare-Orchester Brassband Zum Programm „Finale 2015“ des Tiroler Musikschulwerks Mit der Bezeichnung „Finale“ wird in der Kunst üblicherweise der Schlusssatz einer Sinfonie, der letzte Akt
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eines Theaterstückes oder der ultimative Showdown einer Oper versehen. Wenn nun das Tiroler Musikschulwerk zu Schulschluss eine Veranstaltung unter diesem Titel ankündigt, dann kann man eine geballte Ladung jugendlicher Musizierfreude, verpackt in verschiedenen Besetzungen erwarten. Im Zentrum stehen große Orchesterformen, erstmals wird das große CelloOrchester des TMSW zu hören sein, welches sich im Rahmen eines Workshops formiert hat und mit etwa vierzig Mitgliedern eine absolute Rarität darstellt. Die in Tirol wohl häufigste Orchesterform ist das Blasorchester und diese wird durch jenes Musikschulblasorchester, welches beim Tiroler Jugendblasorchesterwettbewerb im April 2015 die höchste Punkteanzahl erreicht hat, vertreten. Fast gänzlich unbekannt in unseren Reihen ist das sogenannte „Fanfare-Orchester“ eine Besetzung aus Blechblasinstrumenten, Saxofonen und Schlagwerk. Das Fanfare-Orchester der Landesmusikschulen Imst, Pitztal und Landeck hat sich seit einigen Jahren dieser Musizierform verschrieben und vereint junge Musikerinnen aus dem Einzugsbereich dieser Musikschulen. Eigens für das große „Finale 2015“ des Tiroler Musikschulwerks wurde eine Landes-Jugendbrassband ins Leben gerufen, die dem Brassband-Trend in Tirol Rechnung trägt und es sich zum Ziel gesetzt hat, jungen talentierten BlechbläserInnen und SchlagwerkerInnen aus allen Landesteilen eine gemeinsame, musikalische Plattform zu geben. Helmut Schmid
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Mittwoch, 8. Juli, 19.30 Uhr
Festliche Eröffnung
Stadtmusikkapelle Landeck Musikalische Leitung: Helmut Schmid Organisation: Peter Vöhl Die Stadtmusikkapelle Landeck war eine der Überraschungen im vergangenen Jahr. Denn wenn ein erfahrener Musikpädagoge und Dirigent wie Helmut Schmid die musikalische Leitung innehat, sind Qualität und hohes spielerisches Niveau nicht fern. Schließlich ist der langjährige Dirigent der Stadtmusikkapelle Landeck Landesschulinspektor des Tiroler Musikschulwerks und somit einer der obersten Musiklehrer des Landes. Helmut Schmid ist zum Glück aber nicht jemand, dem es nur um Konzepte und Theorien geht, sondern vor allem um die Umsetzung seiner pädagogischen und künstlerischen Absichten. Das Konzert 2014 war leider stark verregnet, weshalb zu wenige Besucher in den Genuss des tollen Programms kamen. Ein guter Grund für das Orchester, es 2015 unter hoffentlich besseren klimatischen Bedingungen noch einmal zu versuchen. Orchester Die Stadtmusikkapelle Landeck beruft sich aufgrund der bereits im siebzehnten Jahrhundert dokumentierten Mitwirkung von Schweglern und Trommlern an den örtlichen Prozessionen auf eine 378-jährige Geschichte. Eine Musikkapelle nach heutigem Verständnis ist für
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das Jahr 1824 nachweisbar, im Zentrum standen in den folgenden Jahrzehnten die Umrahmung kirchlicher und weltlicher Feste in der Gemeinde. Nach der Stadterhebungsfeier im Jahre 1923 wurde der Verein in „Stadtmusikkapelle Landeck“ umbenannt. In jener Zeit unternahm die Musikkapelle die ersten großen Auslandsfahrten und Konzertreisen, etwa nach Breslau, Nürnberg, Baden in der Schweiz oder zum Katholikentag nach Wien. Nach dem Zweiten Weltkrieg und dem Wiederaufbau des Vereins erfolgte die erste Teilnahme an einem Wertungsspiel, die auch gleich mit einem ersten Rang gekrönt wurde. In der jüngeren Geschichte der Stadtmusikkapelle Landeck konnte sowohl im musikalischen als auch im organisatorischen Bereich ein steter Aufwärtstrend fortgesetzt werden. Unter Ehrenobmann Werner Sprenger, dem jetzigen Obmann Peter Vöhl und Kapellmeister Helmut Schmid erarbeitete sich die Stadtmusikkapelle Landeck über die Jahre hinweg einen Ruf als renommiertes sinfonisches Blasorchester, das weit über die Landesgrenzen hinaus Anerkennung genießt. Niveauvolle Konzerte, die regelmäßige Teilnahme an Musikwettbewerben wie dem Certamen de Bandas de Musica in Valencia (ES) und WMC in Kerkrade (NL), intensive Jugendarbeit und ein modernes Erscheinungsbild haben zentralen Stellenwert in der Arbeit der Stadtmusikkapelle Landeck. Gleichzeitig wird größter Wert auf die Erhaltung musikalischer und örtlicher Traditionen gelegt.
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Dirigent Helmut Schmid, Jahrgang 1970, studierte am Tiroler Landeskonservatorium im Hauptfach Klarinette. Er wirkte von 1992 bis 2000 als Kapellmeister bzw. Kapellmeisterstellvertreter der Musikkapelle Wenns und ist seit dem Jahr 2000 als musikalischer Leiter der Stadtmusikkapelle Landeck tätig. Von 1995 bis 2000 leitete Helmut Schmid die Landesmusikschule Pitztal. Seit dem Jahr 2000 ist er als Landesmusikschulinspektor und Referatsleiter für das Tiroler Musikschulwesen im Amt der Tiroler Landesregierung (Abteilung Bildung) zuständig. Beim Goldenen Dachl, 19.00 Uhr Claudio Monteverdi / Bearb.: Helmut Schmid L’Orfeo Toccata Klaus Strobl Meine zweite Heimat, Marsch Josef Franz Wagner Unter dem Doppeladler, Marsch Im Innenhof der Kaiserlichen Hofburg, 19.30 Uhr Tilman Susato / Bearb.: Patrick Dunnigan The Danserye – Fünf Tänze: La Morisque, Bergerette, Den Hoboecken Dans, Basse Danse Mon Desir, Pavane La Battaille Richard Strauss Königsmarsch Franz von Suppé / Bearb.: Wil van der Beek Ouvertüre zur Operette Leichte Kavallerie Johann Strauß / Bearb.: Hans Hartwig Kaiserwalzer
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Johann Strauß Kaiser Franz Joseph I. Rettungs Jubel Marsch Camille Saint-Saëns / Bearb.: José Schyns Danse Bacchanale Edward Gregson Henry V. aus The Sword and the Crown Stephen Sondheim / Bearb.: Helmut Schmid Send in the Clowns (Norbert Sailer, Flügelhorn; Franz Huber, Horn) Claude-Michel Schönberg / Bearb.: Johan de Meij Aus dem Musical Miss Saigon: Ouvertüre, The Movie in my Mind, I still believe, Please Zum Programm Über Jahrhunderte hinweg haben Komponisten ihre Werke entweder für höfische Anlässe und Feierlichkeiten komponiert oder den Monarchen selbst gewidmet. Der Innenhof der Kaiserlichen Hofburg in Innsbruck bietet somit den perfekten Rahmen für ein Konzert unter dem Motto Musik für Kaiser und Könige. Für ein großes Konzert in Berlin hat Richard Strauss im Jahr 1907 zu Ehren Wilhelms II. seinen Königsmarsch komponiert. Für diesen ursprünglich für großes Militärorchester eingerichteten Festmarsch erhielt Strauss später eine hohe Auszeichnung des Königs. Die Legende, dass eine Operette, die das österreichische Militär parodiere, nach dem verlorenen Krieg gegen Preußen 1867 verboten wurde, ist genauso falsch wie die gegenteilige Behauptung, diese Operette könne nicht mehr gespielt werden, weil sie das Militär zu sehr verherrliche. Das Husarenleben wird in der Leichten
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Kavallerie von Franz von Suppé zwar romantisierend dargestellt, nicht aber verherrlicht. Leichte Kavallerie ist die erste Wiener Operette, die lange vor dem Zigeunerbaron das ungarische Element in die Wiener Musik einbringt. Die Operette selbst ist zwar in Vergessenheit geraten, die Ouvertüre daraus ist aber nach wie vor in den Konzertprogrammen zu finden. Der Kaiserwalzer von Johann Strauß wurde ursprünglich für die Eröffnung des Berliner Konzertsaals Königsbau am 19. Oktober 1888 als Hand in Hand komponiert. Der ursprüngliche Titel sollte die politische Verbundenheit des deutschen und österreichischen Herrscherhauses zum Ausdruck bringen. Vermutlich auf Betreiben seines Berliner Verlegers Fritz Simrock wurde später jedoch die Umbenennung in Kaiserwalzer vorgenommen. Das missglückte Attentat auf Kaiser Franz Joseph I. vom 18. Februar 1853 ist einer der berühmtesten vereitelten Mordversuche in der Geschichte Österreichs. Das Attentat auf den jungen Kaiser wurde von einem ungarischen Schneidergesellen ausgeführt. Der ehemalige Husar versuchte, Franz Joseph I. mit einem Dolchstich zu ermorden. Johann Strauß komponierte nach dem missglückten Attentat den Kaiser Franz Joseph I. Rettungs Jubel Marsch, in dessen Trio die österreichische Kaiserhymne eingearbeitet wurde. Mit The Sword and the Crown von Edward Gregson steht ein beeindruckendes Originalwerk für sinfonisches Blasorchester auf dem Programm. The Sword and the Crown (Das Schwert und die Krone) bündelt die Geschichten der englischen Könige (Henry IV, V, VI), in denen
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die von Gott geerbte Macht (die Krone) durch die Kraft (das Schwert) erlangt und erhalten wird. In den Programmen der Stadtmusikkapelle Landeck finden sich immer wieder Melodien aus Film und Musical. Deshalb werden am Ende des Konzerts im Innenhof der Kaiserlichen Hofburg mit Send in the Clowns und Miss Saigon zwei Meisterwerke dieses Genres dargeboten. Helmut Schmid
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Donnerstag, 9. Juli, 19.30 Uhr
Liebe, Love, Amour
European Brass Ensemble Musikalische Leitung: Thomas Clamor Management: Michael Parzer, Christian Amstätter In diesem Jahr tritt der musikalische Leiter Thomas Clamor den Beweis an, dass Liebe zwar eine universelle Sprache sein mag, es aber in den verschiedenen Kulturen verschiedene Zugänge zu diesem zentralen Phänomen des menschlichen Lebens gibt. Dabei werden nicht nur Melodien aus West Side Story erklingen, die auf Shakespeares Romeo und Julia basiert; auch der schönste Liebestod der Musikliteratur aus Tristan und Isolde wird die Zuhörer verzaubern. Die Liebe ist schließlich vielseitig, und die musikalischen Umsetzungen spiegeln ebenso diese Vielseitigkeit als auch die niemals versiegende Faszination und Irritation wider, wie sie beispielhaft in Bizets Carmen zur Sprache kommen. Die Qualität des European Brass Ensemble ist über jeden Zweifel erhaben: Es handelt sich um ein europäisches Projekt, das bereits über Jahre auf überzeugende Weise umgesetzt wird. Die Klanggewalt von fünfzig Blechbläsern auf allerhöchstem musikalischen Niveau verfehlt seine Wirkung auch dieses Jahr bestimmt nicht. Orchester Das European Brass Ensemble ist einerseits der Name, andererseits das Motto des von Karl Schagerl und
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Thomas Clamor im Sommer 2010 erstmals initiierten Projekts. Im Zentrum dieser Initiative steht einerseits die Freude am gemeinsamen Musizieren, andererseits der Austausch der verschiedenen Kulturen. Darüber hinaus ist die gegenseitige Vermittlung von Wissen über die Blechbläserkammermusik ein zentrales Anliegen. Zur Erarbeitung ihrer Programme treffen sich die jungen MusikerInnen projektweise im Stift Melk. Neben dem Musikhaus Schagerl, das sich schon viele Jahre für die Förderung des musikalischen Nachwuchses einsetzt, konnte Stift Melk als Kooperationspartner gewonnen werden. Das European Brass Ensemble setzt sich aus rund 45 BlechbläserInnen und SchlagwerkerInnen zusammen, die für die Sommerarbeitsphase 2015 aus insgesamt dreizehn Ländern kommen. Durch diese besondere Besetzung ergeben sich vom imposanten Blechbläserchor bis hin zum filigranen Kammermusikensemble vielseitige klangliche wie auch musikalische Möglichkeiten, durch die das Publikum und die MusikerInnen den dargebrachten Werken auf eine ganz neue Art und Weise begegnen können. Bisherige Höhepunkte waren Konzerte beim Schagerl Brassfestival 2011 und 2014, beim internationalen Brass Festival in Meran sowie die Zusammenarbeit mit James Morrison und Hans Gansch. Dirigent Prof. Thomas Clamor studierte an der Musikhochschule Detmold Trompete und Schlagwerk. 1986 wurde er als damals jüngstes Mitglied bei den Berliner Philhar-
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monikern aufgenommen. Als Solist und Kammermusiker wirkte er in vielen namhaften Ensembles mit. Diese über zwanzigjährige Schaffenszeit wird durch viele Fernseh- und Rundfunkproduktionen sowie CD-Aufnahmen bei führenden Labels dokumentiert. Seit 1987 widmet sich Clamor vermehrt pädagogischer Arbeit, er nimmt Lehraufträge an den Musikhochschulen in Detmold und Weimar an und ist seit 2001 Gastprofessor an der Berliner Musikhochschule Hanns Eisler sowie Professor h. c. an der Musikhochschule Shanghai. Einen Höhepunkt seiner Arbeit stellt das inzwischen legendäre „El Sistema“ in Venezuela dar. Hier entsteht unter seiner Mitwirkung die erste lateinamerikanische Brass-Akademie, an deren Spitze das Venezuelan BrassEnsemble steht. Mit ihm findet er bei Publikum und Presse auf der ganzen Welt begeisterte Resonanz. Thomas Clamor war bei den bekanntesten Festspielen Europas zu Gast und dirigierte u. a. in New York, Buenos Aires, Peking und Tokio. Er ist künstlerischer Leiter der deutschen Bläserakademie und Chefdirigent der Sächsischen Bläserphilharmonie. Seit 2010 ist Prof. Clamor künstlerischer Leiter des „European Brass Ensemble“. Beim Goldenen Dachl, 19.00 Uhr Blechbläserquintett des European Brass Ensemble Pjotr I. Tschaikowski / Bearb.: Carl Lenthe Ouvertüre zum Ballett Der Nussknacker The Beatles / Bearb.: Ingo Luis Hey Jude
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Im Innenhof der Kaiserlichen Hofburg, 19.30 Uhr Georges Bizet Suite aus der Oper Carmen Sergei Prokofjew Romeo und Julia, Suite Richard Wagner Liebestod aus Tristan und Isolde Leonard Bernstein Suite aus West Side Story Zum Programm Das Thema Liebe bildet den musikalischen Rahmen für den Konzertabend des European Brass Ensemble im eindrucksvollen Ambiente der Kaiserlichen Hofburg. Keine andere Thematik inspirierte Schaffende der Kunst und der Musik häufiger als das stärkste Gefühl menschlicher Zuneigung und Wertschätzung – die Liebe. Daher schöpfte Thomas Clamor für die Programmgestaltung des Jahres 2015 aus diesem reichen Fundus und entschied sich für vier große Werke des späten neunzehnten bzw. des zwanzigsten Jahrhunderts, allesamt mit tragischer Note. Keine dieser vier Liebesgeschichten nimmt ein allzu glückliches Ende, der Tod reißt die Liebenden auseinander, um sie anderswo wieder zu vereinen. Doch bis zu diesen tragischen Höhe- und Schlusspunkten bieten die Geschichten – und gleichsam ihre Musik – alles, was das Herz begehrt: Kämpfe, Verfolgungsjagden, Verwechslungen, Tanz und die innige Zweisamkeit der Protagonisten. Gespielt wird Musik, die aus tiefstem Empfinden und Herzen des Komponisten stammt,
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große, romantische wie auch beschwingte Opernmelodien – anfangs mit spanischem Flair von Georges Bizet, worauf die tragische Geschichte von Romeo und Julia folgt, der Inbegriff russischer Ballettmusik von Sergei Prokofjew. Dann ertönt der berühmte und tragische Schluss aus Richard Wagners Musikdrama, als Isolde über Tristans Leichnam zusammenbricht und stirbt. Und schließlich vollendet Leonard Bernsteins berühmte Fassung von Shakespeares Stoff, die West Side Story, angesiedelt im New York der 1950er, den Abend. Die reiche klangliche Bandbreite des European Brass Ensembles kommt hier besonders zur Geltung, gilt es doch, in orchestrale Klänge einzutauchen und mit Blechblasinstrumenten Streicher und Holzbläser zu imitieren. Mit diesem eindrucksvollen und mit Sicherheit sehr abwechslungsreichen Programm bestreitet das Ensemble nicht nur seine Sommertournee, die traditioneller Weise zu den Promenadenkonzerten nach Innsbruck führt, sondern folgt im Oktober auch einer Einladung zum Sauerland Brass Herbst nach Bad Fredeburg, wo es seine erste CD produzieren wird. Christian Amstätter
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Blasmusikkonzerte auf höchstem Niveau Der Sommer in Innsbruck steht schon seit rund zwei Jahrzehnten im Zeichen der Kultur – die Innsbrucker Promenadenkonzerte sind einer der Eckpfeiler in diesem Programm. Der Publikumshit ist bei Gästen wie Einheimischen gleichermaßen bekannt und beliebt. In der Regel sind die Konzerte bis auf den letzten Platz gefüllt. Das Flair der Innsbrucker Promenadenkonzerte liegt in der musikalischen Zeitreise zurück in die K.u.k.-Zeit. Gekoppelt mit dem Ambiente des Innenhofes der Hofburg ist hier von Initiator Alois Schöpf etwas Einzigartiges geschaffen worden. Geboten werden hochkarätige Stücke und an klassischer Musik orientierte Programme. Beliebtes hat genauso seinen Platz wie Neues – damit findet sich für jeden Geschmack das Richtige. Die Veranstaltung ist weit mehr als ein herkömmliches Platzkonzert: Nur die „Crème de la Crème“ der Szene wird eingeladen. Als Ressortzuständige für Kultur bin ich stolz darauf, dass es gelungen ist, diese Art der Musik vielen Menschen all die Jahre mit Hilfe von Sponsoren bei freiem Eintritt zugänglich zu machen. Den BesucherInnen wünsche ich gute Unterhaltung und schöne, laue Sommerabende bei gepflegter Musik im historischen Zentrum von Innsbruck. Mag.a Christine Oppitz-Plörer Bürgermeisterin der Landeshauptstadt Innsbruck
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Freitag, 10. Juli, 19.30 Uhr Brassband Fröschl Hall Musikalische Leitung: Joe Laube Management: Raimund Walder Wenn eine so dominierende Persönlichkeit wie Hannes Buchegger, der die Brassband-Szene in Österreich mehr oder weniger im Alleingang aufgebaut hat, seinen Dirigentenstab einem Nachfolger übergibt, darf man sich wohl fragen, welchen musikalischen Weg ein Ensemble ab diesem Zeitpunkt einschlägt. Noch dazu, wenn es sich um die Brassband Fröschl Hall handelt, die allen Brassband-Fans des Landes zu Recht ein Begriff ist und auch schon bei den Innsbrucker Promenadenkonzerten unvergessliche Konzerte abgeliefert hat. Jeder Übergang ist immer auch musikalisch spannend. Joe Laube, der die musikalische Leitung nunmehr innehat, soll daher eine große Bühne geboten werden. Er wird die Brassband Fröschl Hall zweifellos in eine neue und faszinierende Richtung weiterführen, denn sein Programm ist mehr als exquisit. Orchester Der Grundstein der seit 2014 von Joe Laube geleiteten Brassband Fröschl Hall wurde bereits vor über 25 Jahren gelegt, als Hannes Buchegger auch in Österreich eine Brassband nach englischem Vorbild gründete. Von Hall in Tirol ausgehend wurde der typische BrassbandSound überregional populär, was vor allem der innova-
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tiven Besetzung aus exzellenten Blechbläsern und Schlagzeugern, dem hohen Anspruch an musikalische Perfektion und der engagierten Leitung ihrer Dirigenten geschuldet ist. Spätestens seit den Siegen bei den European Championships in Montreux, London, Kerkrade und München ist die Brassband Fröschl Hall auch in der europäischen Szene ein Begriff. Durch die dreimalige Mitwirkung der Band an der CD-Reihe Highlights of the European Championships ist die internationale Anerkennung bestens dokumentiert. Insgesamt neunzehn eigene CD-Produktionen, darunter der aktuelle Tonträger crystal brass, zeugen vom Engagement der Haller Formation. Neben den Innsbrucker Promenadenkonzerten sind der österreichische Brassband-Wettbewerb in Eferding und die traditionelle Neujahrskonzertreihe mit dem krönenden Abschluss im Congress Innsbruck am 3. Jänner weitere Highlights der Saison 2015/16. Dirigent Josef „Joe“ Laube wurde in Innsbruck geboren, erhielt schon früh Akkordeonunterricht und trat als Waldhornist mit vierzehn Jahren in die Stadtmusikkapelle Innsbruck-Pradl ein. Dort bekleidete er achtundzwanzig Jahre lang das Kapellmeisteramt. Er ist Absolvent der HTL für Elektrotechnik und war Mitglied der Militärmusik Tirol unter Oberst Prof. Hans Eibl. Hornunterricht und Studium erfolgten bei Prof. Hansjörg Angerer. Das Schul- und Instrumentalmusikpädagogikstudium schloss er am Mozarteum Salzburg (Abt. Innsbruck) ab.
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Noch zu Studienzeiten gründete er 1992 das mobile tonstudio sillton, das inzwischen auf zahlreiche Produktionen in verschiedenen Musiksparten verweisen kann. Joe Laube war langjähriger Solohornist der Brassband Fröschl Hall, seine Tätigkeit als Arrangeur nimmt er nach wie vor wahr. Zudem arbeitet er als Musikschullehrer in Hall und Wattens für Horn, Klavier und Musikkunde. Seit Jänner 2014 ist er Kapellmeister der Stadtmusikkapelle Innsbruck-Arzl. Beim Goldenen Dachl, 19.00 Uhr Marc-Antoine Charpentier / Bearb.: Johan v. Slageren Prélude aus Te Deum Georg Friedrich Händel / Bearb.: Joe Laube March aus An Occasional Oratorio Wolfgang Amadeus Mozart / Bearb.: Joe Laube Marsch aus der Oper La clemenza di Tito Im Innenhof der Kaiserlichen Hofburg, 19.30 Uhr Pjotr I. Tschaikowski / Bearb.: Joe Laube Festmarsch zur Krönung von Zar Alexander III. Daniel-François-Esprit Auber / Bearb.: H. Lorriman Ouvertüre zur Oper Le Domino noir Georg Friedrich Händel / Bearb.: Joe Laube Ouvertüre zur Oper Ariodante Georg Friedrich Händel / Bearb.: Joe Laube Lascia ch’io pianga aus Rinaldo (Maria Erlacher, Sopran) Georg Friedrich Händel / Bearb.: Joe Laube Let the bright Seraphim aus Samson (Maria Erlacher, Sopran; Florian Klingler, Piccolotrompete) Hector Berlioz / Bearb.: Joe Laube Marche Hongroise aus La damnation de Faust
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Pablo de Sarasate / Bearb.: Thomas Rüedi Zigeunerweisen (Christian Waldner, Euphonium) Giacomo Puccini / Bearb.: Ian Lowes O mio babbino caro aus Gianni Schicchi (Maria Erlacher, Sopran) Igor Strawinski / Bearb.: Ray Farr Excerpts from The Firebird Suite Percy Fletcher / Bearb.: R. Smith Labour and Love Kenneth Downie Concertino for Band, zweiter Satz Edward Gregson Of Distant Memories Zum Programm Das wunderbare Ambiente der Innsbrucker Hofburg führt uns zurück zur österreichisch-ungarischen Monarchie. Als diese endete, hatten sich in einer anderen Monarchie – in Großbritannien – in ca. neun Jahrzehnten tausende von Brassbands formiert. Doch welche Literatur stand ihnen zur Verfügung? Die Brassband Fröschl Hall möchte bei ihrem Konzert ein Programm präsentieren, wie es vor hundert Jahren, 1915 also, in London hätte erklingen können – mit kaleidoskopartigen Ausblicken in die Zukunft bzw. Gegenwart. Mit dem Festmarsch zur Krönung von Zar Alexander III. schuf Pjotr I. Tschaikowski 1883 ein prächtiges, majestätisches Konzertstück, das die ganze Macht des russischen Zarenreichs demonstrieren sollte. Opernauszüge, Potpourris und Ouvertüren im italienischen Stil in Bearbeitungen durften in keinem Brass-
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bandprogramm fehlen. Wenngleich Franzose, so könnte es Daniel Auber mit der raffinierten und anspruchsvollen Ouvertüre zu Le Domino noir (1837) auf den Programmzettel geschafft haben. Einer der größten Meister der Musikgeschichte hat weder damals noch heute um seinen Platz in der vorderster Reihe bangen müssen: Georg Friedrich Händel. In seinem unerschöpflichen Werk spielen Bläser eine große Rolle, seine Opern und Oratorien verlangen darüber hinaus schöne, wendige Stimmen. Nach der Ouvertüre zur Oper Ariodante freut sich die Brassband Fröschl Hall, die Arie Lascia ch’io pianga aus der Oper Rinaldo gemeinsam mit der wunderbaren Sopranistin Maria Erlacher zu Gehör bringen zu können. In Let the bright Seraphim aus dem Oratorium Samson treten Maria Erlacher und Florian Klingler (Piccolotrompete) in einen akrobatisch-musikalischen Dialog. Vorurteile sind dazu da, widerlegt oder bestätigt zu werden: Der Marche Hongroise von Hector Berlioz und die Zigeunerweisen des spanischen Geigenvirtuosen Pablo de Sarasate beweisen, dass Ungarisches und Spanisches für Feuer in der Musik bürgen. Das richtige Temperament für die Zigeunerweisen bringt unser Solist Christian Waldner am Euphonium mit. Schönheit und Leidenschaft der Arie O mio babbino caro aus Gianni Schicchi von Giacomo Puccini lassen den kleinen historischen Fehler – die Oper wurde 1918 uraufgeführt, hätte also auf einem Programm von 1915 noch nicht stehen können – vergessen. Dafür sorgt noch einmal Maria Erlacher. Excerpts from The Firebird Suite bilden die Brücke zu den darauffolgenden Originalwerken für Brassband. Ob-
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wohl Der Feuervogel von Igor Strawinski bereits über hundert Jahre alt ist, strahlt er mit rhythmischer Finesse, Präzision, Kraft und klanglicher Brillanz – allesamt Tugenden einer guten Brassband – zeitlose Modernität aus. Die englische Brassbandszene geriet bald nach ihrer Entstehung in ein regelrechtes Wettbewerbsfieber. Percy Fletchers Labour and Love war die erste Originalkomposition für Brassband, die 1913 bei den National Brass Band Championships im Crystal Palace, London, von den teilnehmenden Bands als Teststück gespielt und bewertet wurde. Das Concertino for Band, zweiter Satz, vom britischen Brassband-Komponisten Kenneth Downie, der tief in der Salvation Army verwurzelt ist, schlägt noch einmal ruhigere Töne an, bevor Of Distant Memories von Edward Gregson den Zauber und die Intensität des BrassSounds erlebbar macht. Dieses Werk, das hundert Jahre nach Percy Fletchers Labour and Love als Teststück der National Brass Band Championship von Großbritannien in der Royal Albert Hall in London von den Bands gespielt wurde, stellt einerseits eine Hommage an die Komponisten der frühen Wettbewerbsstücke dar, andererseits soll es das Können jedes einzelnen Musikers zeigen. Ich hoffe, dass Sie mit der Brassband Fröschl Hall einen virtuosen, mitreißenden Abend erleben werden! Joe Laube
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Samstag, 11. Juli, 19.30 Uhr Fanfareorkest DSS, Niederlande Musikalische Leitung: Danny Oosterman Organisation: Hans Slof (Vorsitzender), Kitty Bouwmeester Die gesellschaftspolitische und geschichtliche Entwicklung eines Landes spiegelt sich auch im Instrumentenbau wider. In Frankreich gab es zum Beispiel schon früh das Saxofon, das durch den Jazz das Selbstverwirklichungsinstrument schlechthin geworden ist. In Österreich, Preußen und Russland hingegen wurden die Familien des weit mensurierten Flügelhorns entwickelt, das eher lyrisch klingt, also ein getreuer Ausdruck der habsburgischen, nach innen gewendeten biedermeierlichen Gegenreformation ist. Besonders interessant wird es, wenn sich, wie in Belgien oder den Niederlanden, habsburgische mit französischen, also gegenreformatorische mit revolutionären Einflüssen vermischen, wie es bei den hierzulande kaum bekannten Fanfare-Orchestern der Fall ist. Zu welchen Leistungen ein solches Orchester in der Lage ist, wird DSS (Abkürzung des Wahlspruchs „Durch Zusammenarbeit stark“) aus den Niederlanden eindrücklich unter Beweis stellen. Orchester Die Musikvereinigung Door Samenwerking Sterk (DSS) wurde 1927 gegründet und besteht aus einem Ausbil-
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dungsorchester, einer Marsch- und Showband und dem Fanfare-Orchester. 1988 wurde das Fanfare-Orchester von DSS Landesmeister und hat es seither geschafft, dieses Niveau zu halten. Höhepunkte für das Orchester waren zweifellos die beiden Teilnahmen am World Music Contest Kerkrade 2001 und 2005. DSS überraschte das Publikum und die Jury mit originellen Kompositionen und erzielte damit beide Male den dritten Platz sowie das Prädikat „Sehr gut“. 2011 beim VNM in Zaandam erhielt DSS den „Goldenen Wimpel“ und den Titel „Niederländischer Meister“ in der Konzertabteilung – worauf das Orchester stolz ist. Unter der engagierten und inspirierenden Leitung von Danny Oosterman zieht DSS inzwischen junge und ältere Talente aus einem großen Umkreis an. So kommen wöchentlich Musiker aus Amsterdam, Den Haag, Hilversum, Heerhugowaard, Gouda, Langeraar, Nieuwkoop und Alphen aan den Rijn nach Aarlanderveen zu den Proben. DSS strebt nach Musik auf höchstem Niveau und nach einer Erneuerung des Repertoires von Fanfare-Orchestern. Zu diesem Zweck arbeitet DSS regelmäßig mit zeitgenössischen Komponisten wie Merlijn Twaalfhoven und Rob Goorhuis zusammen. Zu den Solisten, die DSS begleiten durfte, zählen Steven Mead, Hubert Claessens, Arno Bornkamp, Pierre Volders, Fenna Ograjensek und Jurgen van Rijen. DSS sorgt außerdem für die musikalische Ausbildung des Nachwuchses. Ziel des Ausbildungsorchesters ist, junge Talente auf allen Gebieten des Orchesters auszubilden. Die jüngsten Musikanten unseres dreißig Mit-
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glieder umfassenden Ausbildungsorchesters sind neun Jahre alt. Viele dieser jungen Musiker spielen inzwischen auch im Fanfare-Orchester. Eines der Ziele unserer Teilnahme an den Innsbrucker Promenadenkonzerten ist es, insbesondere diesen jungen Menschen ein unvergessliches Erlebnis zu ermöglichen, das sie inspiriert und motiviert, sich weiterhin musikalisch zu entwickeln. Dirigent 1980 wurde ein junger, ehrgeiziger Dirigent aus eigenen Reihen eingestellt: Danny Oosterman. Er wurde schon als Achtjähriger Mitglied des Musikvereins DSS. Nach seinem Schulabschluss studierte er Trompete am Konservatorium Utrecht. Anschließend absolvierte er eine Ausbildung zum Dirigenten mit den Nebenfächern Klarinette und Klavier, die er 1984 abschloss. Seit 1975 leitet er verschiedene Orchester, wobei es ihm immer wieder gelingt, diese zu musikalischen Höhepunkten zu führen. Seit 1992 ist Oosterman als Dozent an den Konservatorien in Amsterdam und Utrecht tätig. Danny Oosterman ist der Blasmusik sehr verbunden. Viele Bearbeitungen aus dem symphonischen und leichten Repertoire stammen von ihm. Unter seiner Leitung hat sich DSS weiter verbessert und ist zu einem tonangebenden Fanfare-Orchester gewachsen. Oosterman ist als Jury-Mitglied und Gastdirigent überaus gefragt. 2006 erhielt er den Piebe-Bakker-Award und 2014 den nationalen BUMA Brass Award. Zurzeit leitet er außerdem auch das Niederländische Jugend FanfareOrchesters und den „Andels Fanfare Corps“.
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Beim Goldenen Dachl, 19.00 Uhr Brass-Ensemble Samuel Scheidt Battle Suite Edvard Grieg Suite für Brass-Quintett Franz Lehár Medley aus Die lustige Witwe Johann Strauß Champagner-Polka Saxofon-Ensemble Johann Strauß / Bearb.: Bruce Evans Perpetuum mobile, Schnellpolka Ferenc Farkas Alte ungarische Tänze Wolfgang Amadeus Mozart / Bearb.: Bruce Evans Ouvertüre zur Oper Die Zauberflöte Léo Delibes / Bearb.: Kenichi Koda Blumenduett aus der Oper Lakmé Im Innenhof der Kaiserlichen Hofburg, 19.30 Uhr William Byrd The Earl of Oxford March John Bull Pavane John Bull Gaillard John Bull The King’s Hunting Jig Jacques Offenbach Ouvertüre zur Oper La Belle Hélène
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Richard Wagner Einleitung zum dritten Akt von Lohengrin Bert Appermont Rubicon (Martha Bosch, Sopran) Louis Andriessen Monuments of the Netherlands Peter Graham Brillante, Fantasy on Rule, Britannia! (Rodin Rosendahl, Euphonium) Johann Strauß Ägyptischer Marsch Johann Strauß Mein Herr Marquis aus der Operette Die Fledermaus (Martha Bosch, Sopran) Johann Strauß Auf der Jagd, Polka schnell Charles Gounod Je veux vivre, Arietta-Valse aus der Oper Roméo et Juliette (Martha Bosch, Sopran) Gert Buitenhuis Kroningsmars Koning Willem Alexander: Wilt heden nu treden Johan Wichers Mars der Medici Zum Programm Music from the Elizabethan Court Das Fanfare-Orchester – auch Fanfare genannt – ist eine Form des Orchesters, die zurückgeht auf Adolphe Sax, den Erfinder des Saxofons und des Saxhorns. Demzufolge nehmen diese zwei Instrumentengruppen auch eine prominente Rolle in der Besetzung der Fan-
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fare ein. Ein Fanfare-Orchester besteht aus Blechbläsern, Holzbläsern und Schlagwerk, was dem Orchester einzigartige Klangmöglichkeiten gibt, und ist vor allem in den Niederlanden und in Belgien sehr verbreitet. Das Programm von DSS bei den Innsbrucker Promenadenkonzerten ist sehr vielfältig und reicht von der Renaissance bis ins Heute. DSS eröffnet sein Programm mit wunderbarer Renaissance-Musik mit britischem Flair von William Byrd und John Bull, Komponisten aus der Tudor-Zeit. Darauf folgt die Ouvertüre zu La Belle Hélène von Jacques Offenbach, einer französischen Opéra-bouffe, die in der zweiten Hälfte des neunzehnten Jahrhunderts sehr beliebt war. Nach der berühmten Einführung zum dritten Akt von Lohengrin von Richard Wagner geht es weiter mit Rubicon, einem sehr originellen Werk für Fanfare des belgischen Komponisten Bert Appermont. Thema dieses Werks ist der Kampf Cäsars gegen Pompeius. Es beschreibt, wie es Cäsar gelingt, auf schlaue Weise mit seiner relativ kleinen Armee gegen einen weitaus stärkeren Gegner siegreich zu sein. Das Werk besteht aus drei Teilen: Meditation, The Battle of Pharsallus und Dance. Eine tragende Rolle in diesem Werk hat Martha Bosch, unsere Sopranistin. Monuments of the Netherlands ist ein Werk von Louis Andriessen, einem der bekanntesten zeitgenössischen Komponisten der Niederlande. Das Stück trägt auch deutlich seine Handschrift und paraphrasiert Nederland, let op Uw Schoonheyt, ein Lied aus dem historischen Zyklus Valerius Gedenkklanken.
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Im folgenden Stück, Brillante von Peter Graham, tritt der virtuose Euphoniumsolist Rodin Rosenthal ins Rampenlicht. Anschließend bringt DSS eine Reihe von Werken aus der Unterhaltungsmusik des neunzehnten Jahrhunderts zu Gehör: einen Marsch, eine Polka und eine Arie von Johann Strauß, wobei die Arie Mein Herr Marquis aus Die Fledermaus sowie Je veux vivre von Charles Gounod von Martha Bosch vorgetragen werden. Weiter geht es mit dem Kroningsmars Koning Willem Alexander von Gert Buitenhuis, einem Stück, das anlässlich der Krönung von Willem Alexander und Königin Máxima komponiert wurde. DSS beendet sein Programm mit Mars der Medici, einem Werk des niederländischen Komponisten Johan Wichers. DSS nimmt Sie mit diesem Programm auf eine spannende musikalische Zeitreise durch Europa mit und hofft, Sie damit für die Orchesterform Fanfare begeistern zu können. Danny Oosterman
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Hochkarätige Konzerte für Einheimische und Touristen Der Städtetourismus erfreut sich allgemeiner Beliebtheit. Gerade deshalb kommt es darauf an, dem Gast nicht nur Denkmäler, sondern besondere Angebote, die er sonst nirgends findet, anzubieten. Die Innsbrucker Promenadenkonzerte sind sicherlich ein solches Angebot: In welcher mitteleuropäischen Stadt können Einheimische und Touristen gemeinsam solch hochkarätige Konzerte besuchen, bei freiem Eintritt, als Ort der Begegnung der Musikfreunde, bei einem guten Glas Wein? Das ist eine Bereicherung, die uns sehr am Herzen liegt, zumal ein guter Teil des Budgets, das wir zur Verfügung stellen, ohnehin wieder über Reisespesen in die heimischen Betriebe zurückfließt. Dr. Karl Gostner Obmann Innsbruck Tourismus
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Sonntag, 12. Juli, 10.30 Uhr – Matinee
1. K.u.k.-Festkonzert
Musik Muri, Schweiz Musikalische Leitung: Karl Herzog Präsident: Markus Strebel Es ist schon bemerkenswert, dass die erste altösterreichische K.u.k.-Matinee ausgerechnet von einem Orchester aus der Schweiz bestritten wird. Der Ort Muri, aus dem die „Musik Muri“ stammt, hatte jedoch immer schon eine starke Beziehung zu Österreich. Musik Muri wird aufgrund solch zarter traditioneller Bezüge ein besonders schönes und anspruchsvolles Programm präsentieren, das nicht nur für Freunde und Freundinnen speziell der altösterreichischen Militärmusik konzipiert ist, sondern auch alle Klassikbegeisterten, die sich die nächsten Wochen mit geschlossenen Konzertsälen und Musiktheatern abfinden müssen, entzücken wird. Muri ist ein Ort mit gut 7000 Einwohnern im Freiamt im Kanton Aargau in der Schweiz, einer ebenso schönen wie geschichtsträchtigen Landschaft, die sich zwischen dem Fluss Reuss und der Albiskette erstreckt. Muris vielfältiges kulturelles Leben spielt sich auch in Bezug auf das ehemalige Benediktinerkloster Muri aus dem elften Jahrhundert ab, das Blickfang des Ortes und Kulturgut von nationaler Bedeutung ist. In der Loretokapelle des Kreuzgangs befindet sich die jüngste Grablege des Hauses Habsburg, die die Herzen des letzten österreichischen Kaiserpaars Karl I. und Zita
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sowie die sterblichen Überreste einiger ihrer Nachfahren enthält. Die Mai-Konzerte von Musik Muri finden jeweils im prächtigen Festsaal des Klosters statt. Das Orchester hat im Kloster auch sein Probelokal. Orchester Der Verein Musik Muri mit seinem gleichnamigen Orchester existiert seit 1860. Um die fünfzig Mitglieder jeden Alters spielen heute auf hohem Niveau sinfonische Blasmusik und Transkriptionen klassischer Werke. Für das traditionelle Winterkonzert im November wird jeweils eine Solistin, ein Solist eingeladen; im Frühjahr erarbeitet das Orchester ein Programm zu einem ausgewählten Thema. Auf viel Beachtung und Anerkennung stieß die Uraufführung Mater Aeterna von Bert Appermont im Jahr 2008. Nachhaltig beeindruckt zeigten sich bereits fünf Jahre zuvor über 2000 Konzertbesucher und -besucherinnen von Carl Orffs Carmina Burana. Beim Eidgenössischen Musikfest in St. Gallen 2011 erreichte Musik Muri den zweiten Platz in der Oberstufe. Wettbewerbe sind dennoch nicht der Schwerpunkt des Vereins; es geht vielmehr darum, an interessanten Projekten zu arbeiten und sich dabei gemeinsam musikalisch weiterzuentwickeln. Somit lautet das Motto von Musik Muri eher: Der Weg ist das Ziel. Dirigent Karl Herzog leitet das Orchester seit 2002 mit ebenso kompetenter wie geduldiger Hand; seine Leidenschaft für die Musik und sein Streben nach dem Schönen reißen die Orchestermitglieder unweigerlich mit. Sein mu-
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sikalisches Fachwissen und sein Herzblut für die sinfonische Blasmusik leitete eine musikkulturelle Entwicklung bei Musik Muri ein. So entstand ein sinfonisches Blasorchester mit überregionaler Ausstrahlung und Zusammensetzung, welches durch Karl Herzogs zielgerichtete Leitung die gewünschten Erfolge feiern kann. Als Musiklehrer führt Karl Herzog junge Menschen in die vielschichtige Welt der Musik ein. Solistin Geboren und aufgewachsen in Basel (CH), studierte Maria Gessler bei Verena Schweizer an der Musikakademie Basel. Sie erhielt Unterricht in barocker Aufführungspraxis bei René Jacobs an der Schola Cantorum Basiliensis und schloss das Studium mit dem Operndiplom ab. Sie war über Jahre an deutschen Bühnen engagiert und verkörperte eine Vielzahl von Partien vom lyrischen bis ins jugendlich-dramatische Fach. Weitere Rollen führten sie nach Polen, zu den Tiroler Festspielen Erl und sogar nach Singapur. Neben Oratorien widmet sich die Sopranistin auch gerne dem Lied. Im Innenhof der Kaiserlichen Hofburg, 10.30 Uhr Emil Nikolaus von Reznicek / Bearb.: Jos van de Braak Ouvertüre zur Oper Donna Diana Pjotr I. Tschaikowski / Bearb.: Marco Tamanini Walzer aus dem Ballett Dornröschen Giuseppe Verdi / Bearb.: Douglas McLain Morrò, ma prima in grazia aus der Oper Un ballo in maschera (Maria Gessler, Sopran) Gioachino Rossini / Bearb.: Christiaan Janssen Ouvertüre zur Oper Il barbiere di Siviglia
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Pietro Mascagni / Bearb.: Anton Haeck Voi lo sapete, o mamma aus der Oper Cavalleria rusticana (Maria Gessler, Sopran) Johann Strauß / Bearb.: Roger Niese Ouvertüre zur Operette Die Fledermaus Émile Waldteufel / Bearb.: Jos Dobbelstein Estudiantina aus Waltzes after Paul Lacôme Emmerich Kálmán / Bearb.: Jos Dobbelstein Heia, in den Bergen aus der Operette Die Csárdásfürstin (Maria Gessler, Sopran) Gioachino Rossini / Bearb.: Michele Netti Ouvertüre zur Oper Wilhelm Tell Zum Programm Opernzauber Das Programm aus der Opern- und Operettenwelt hat als gemeinsamen Nenner den deutschsprachigen Alpenraum mit entsprechenden Komponisten und Themen, weist aber darüber hinaus nach ganz Europa. Den Auftakt macht die Ouvertüre zur komischen Oper Donna Diana des österreichischen Komponisten Emil Nikolaus von Reznicek (1860–1945), die trotz des spanischen Ursprungs der Geschichte viel Wiener Charme versprüht und weithin bekannt und beliebt ist. Musik Muri spielt das Werk in einer Bearbeitung von Jos van de Braak, der in Innsbruck bereits Konzerte dirigierte. Ein Walzer aus dem Ballett Dornröschen des russischen Komponisten Pjotr I. Tschaikowski (1840–1893) führt uns in die Märchenwelt des französischen Schriftstellers Charles Perrault (1628–1703), dessen Aufzeichnung des
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Märchens La Belle au bois dormant von 1697 die Grundlage für Tschaikowskis Ballett bildet. Weiter nördlich spielt sich das nächste Drama ab: Un ballo in maschera des italienischen Komponisten Giuseppe Verdi (1813–1901) hat das tödliche Attentat des schwedischen Königs Gustav III. auf einem Maskenball in der Stockholmer Oper zum Thema. Aus politischen Gründen mussten die Handlung nach Boston verlegt und einige Figuren umbenannt werden, bevor die Oper 1859 in Rom schließlich doch uraufgeführt werden konnte. Musik Muri präsentiert daraus mit Maria Gessler die Arie Morrò, ma prima in grazia. Die Ouvertüre zu Gioachino Rossinis (1792–1868) komischer Oper Il barbiere di Siviglia wurde nach dem katastrophalen Misserfolg der Uraufführung von 1816 in Rom durch eine komplett neue ersetzt, von der heute mehrere, sehr unterschiedliche Versionen vorliegen. Im klassischen italienischen Stil komponiert, folgt einer langsamen Einleitung ein brillantes Allegro. Die aufgeführte Bearbeitung für Blasorchester stammt von Christiaan Janssen. Vom italienischen Komponisten Pietro Mascagni (1863– 1945) stammt die Oper Cavalleria rusticana, 1890 in Rom uraufgeführt, die stilistisch dem Verismo zugehört. Die Geschichte erzählt von einem Duell zwischen einem gehörnten Ehemann und dem Liebhaber seiner Frau, Turiddu, in einem sizilianischen Dorf. Maria Gessler singt daraus die Arie Voi lo sapete, o mamma. Zurück nach Österreich kommen wir mit der Operette Die Fledermaus von Johann Strauß (1825–1899), die als Höhepunkt der Goldenen Operettenära der Wiener
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Operette gilt. Johann Strauß hat sich damit zum führenden Geist der gesamten europäischen Unterhaltungsmusikszene des neunzehnten Jahrhunderts gemausert. Musik Muri spielt die Ouvertüre in der Bearbeitung von Roger Niese. Der französische Komponist Émile Waldteufel (1837– 1915) wurde für seine Walzer im Stile Strauß’ berühmt. Seine Werke sind sehr humorvoll, wie auch der Beitrag Estudiantina aus Waltzes after Paul Lacôme zeigt, bevor wir uns mit Heia, in den Bergen aus Emmerich Kálmáns (1882–1953) Operette Die Csárdásfürstin der ebenfalls heiteren Seite der Bergwelt zuwenden. Beide Werke wurden von Jos Dobbelstein arrangiert. Im Opernprogramm eines Schweizer Gastorchesters ist die Ouvertüre zu Wilhelm Tell natürlich Pflicht. Die Alpenwelt in all ihrer Schönheit und Süße, aber auch ihrer Bedrohlichkeit in Sturm und Gewitter wird in Rossinis Werk zur Schweizer Legende schlechthin in höchster Dramatik musikalisch umgesetzt. Brigitte Santmann Rubin
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Sonntag, 12. Juli, 19.30 Uhr
Virtuose amerikanische Orchestermusik Orchestra di Fiati della Svizzera Italiana Musikalische Leitung: Angelo Bolciaghi Management: Patrick Berger Der erste Sonntag der Innsbrucker Promenadenkonzerte wird mit einem zweiten Orchester aus der Schweiz zu einer Art Schweizer-Tag. Im Gegensatz zum Programm von Musik Muri steht allerdings am Abend ein Programm auf dem Spielplan, das in dieser Form sicherlich nur selten gespielt wird, da es nur von ganz wenigen Orchestern aufgeführt werden kann. Das „Orchestra di Fiati della Svizzera Italiana“, das schon einmal durch seine herausragende Leistung in Innsbruck das Publikum überzeugte, hat sich auf ein technisch äußerst anspruchsvolles Programm festgelegt, das zeigt, welch faszinierende Klänge Blasorchester hervorbringen können. Dabei ist jede Angst vor der Moderne und vor zeitgenössischen Komponisten unbegründet, denn dieses Orchester spielt so beseelt und mit so viel Engagement, dass selbst schwierige Stücke wie selbstverständlich federleicht klingen und ein aufnahmebereites Publikum überzeugen. Orchester Seit 1991 fördert und verbreitet das OFSI anspruchsvolle Musik für Blasorchester. Es ist das erste und einzige Orchester dieser Art im Tessin. Nach Auftritten in
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den angesehensten Schweizer Konzertsälen gilt es national als feste Größe. Das OFSI ist auch im Ausland bekannt, es gab schon Konzerte in Italien, Holland, Österreich und Frankreich. Das Repertoire umfasst über 140 Stücke, darunter verschiedene Werke von zeitgenössischen Schweizer Komponisten und rund zehn weltweite Erstaufführungen. In seinem über zwanzigjährigen Wirken wurden vier CDs und verschiedene Radioaufnahmen veröffentlicht. Der Gründer und erste Leiter des Orchesters war Carlo Balmelli, derzeitiger fester Direktor ist Franco Cesarini. Die Formation hat an internationalen Veranstaltungen teilgenommen, darunter die Festivals in Schladming (Mid Europe Schladming, A), Interlaken (Jungfrau Music Festival, CH), Saas-Fee (Alpine Music Festival Saas Fee, CH), Piuro (Stagione musicale Val Chiavenna, I) und Innsbruck (Innsbrucker Promenadenkonzerte, A). 2003 begleitete sie die offiziellen Feierlichkeiten zum zwanzigjährigen Bestehen der Republik und des Kantons Tessin in Bellinzona. 2014 spielte sie am Mailänder Auditorium unter der Patenschaft des Schweizerischen Generalkonsulats. Die Musiker stammen überwiegend aus der italienischen Schweiz. Es sind Berufsmusiker, Studenten am Konservatorium und hervorragende Laien, die ehrenamtlich auftreten. Dirigent Geboren in Mailand studierte Angelo Bolciaghi in Italien, Holland und mit Stipendien drei Jahre lang in den USA, wo er das Repertoire für Blasorchester vertiefte.
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Von entscheidender Bedeutung für seine Schulung war die Begegnung mit Maestro Thomas Briccetti und mit Claudio Mandonico. Er dirigierte in Italien, Europa, in den USA und bei der American Bandmaster Association Erstaufführungen. Mit dem Orchestra di Fiati Accademia gewann er den ersten Preis in der höchsten Kategorie beim Internationalen Wettbewerb von Kerkrade. Bolciaghi nimmt Einladungen für Seminare, Jurys, Festivals und Wettbewerbe in Italien wahr. Seit 2002 leitet er das Orchestra Fiati – Ensemble Strumentale Fermano. 2011 wurde er zum festen Leiter des SaxEnsemble am Konservatorium in Foggia. Er war Orchestrator für Blechblasinstrumente an der Scala und für Bruno Casoni, den Leiter des Theaterchors, seine Werke stehen auf dem Spielplan der Scala (2009, 2011, 2012, 2013) und der Pomeriggi Musicali (Musikalische Nachmittage, 2013). Im Innenhof der Kaiserlichen Hofburg, 19.30 Uhr Johann Sebastian Bach / Bearb.: Gustav Holst Fugue à la Gigue Michael Gandolfi Flourishes and Meditations on a Renaissance Theme Michael Daugherty On the Air John Mackey Concerto for Soprano Saxophone & Wind Ensemble, I – II – V (Daniele Berdini, Saxofon) Charles Ives Country Band March
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Leonard Bernstein Ouvertüre zur Operette Candide James Barnes Fantasy Variations on a Theme by Niccolò Paganini Frank Ticheli Blue Shades Zum Programm Das Barockstück zur Konzerteröffnung ist die Fuge à la Gigue. Sie wurde von Bach für die Orgel geschrieben, eine virtuose Darbietung des vierstimmigen Stücks mit komplizierten Pedaleinsätzen erarbeitete Holst 1928. Flourishes and Meditations on a Renaissance Theme von Michael Gandolfi, geschrieben für das amerikanische Präsidentenorchester, besteht aus sieben Variationen zu dem einfachen Renaissance-Thema Spagnoletta, das sowohl von Joaquín Rodrigo als auch von Ottorino Respighi aufgegriffen wird. Die Art jeder Variation ergibt sich aus dem Wortlaut der Partitur: I: Kubistisches Kaleidoskop, II: Cantus augmentato, III: Carnival, IV: Thema in rondò, V: Spike, VI: rewind / fast forward, VII: Echo, eine surrealistische Wiederaufnahme. On the Air, eine Komposition aus dem Jahre 2012, geschrieben zu Ehren von Arturo Toscanini, möchte das stürmische Temperament des großen Dirigenten erfassen, die musikalische Intensität und die erfrischenden Tempi seiner legendären Auftritte. Das Concerto per Soprano Saxophone & Wind Ensemble von John Mackey ist ein ehrgeiziges Werk. Das Konzert spiegelt die verschiedenen Aspekte des Saxofons und
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dessen Beziehungen zu den anderen Instrumenten des Orchesters wider. Es erfordert eine hohe Virtuosität des Solisten und des gesamten Ensembles. Das erste Tempo, Prelude, ist eine äußerst energiegeladene Einführung in das Hauptthema; der Name des zweiten Tempos, Felt, bezieht sich auf das klangliche Material, das für ein Saxofon möglich ist, und erforscht dessen Virtuosität auch dank der Slap-Tongue-Technik; das fünfte Tempo, Finale, ist eine Hommage voller Adrenalin an John Corigliano, Mackeys Lehrmeister am Julliard Konservatorium, von dem das Klarinettenkonzert zitiert wird. Die Experimente mit den Musikkapellen des Vaters beeinflussten die Musik von Charles Ives, die er hauptsächlich für sich selbst schrieb. Country Band March stellt auf sympathische Weise Laienmusiker dar, die versuchen, so gut wie möglich zu spielen: Musiker, die nicht geübt haben und die daher etwas anderes spielen, schräg, ohne exakten Rhythmus. Ein Höllenlärm, eine Kakophonie der Töne. Brillant orchestriert hat sie eine Vitalität, die man nicht so schnell vergisst: die Ouverture de Candide von Leonard Bernstein. Nach dem aufregenden Start folgt ein gefühlvollerer, sanfterer Teil, im Finale wird das Tempo wieder erhöht. Bernstein sagte zu Candide: „In diesem Stück steckt viel mehr von mir als in anderen, die ich geschrieben habe.“ James Barnes ehrt das berühmte Capriccio Nr. 24 in aMoll von Niccolò Paganini mit einer Fantasia di Variazioni, insgesamt zwanzig, die von der United States Air Force Band in Auftrag gegeben wurden; ein virtuoses
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Stück, das die Lyrik und Technik jedes Bereichs des Ensembles zeigt. Wie der Titel schon andeutet, ist Blue Shades eine Anspielung auf den Blues. Das Jazz-Feeling dominiert, doch es ist kein Bluesstück, auch wenn die typischen Bluesnoten verwendet und viele „Facetten von Blau“ beschrieben werden: von brillant bis dunkel, von dirty bis hot. Ein augenzwinkernder Tribut an die Ära der Big Bands, an den heißen Stil von Benny Goodman, an Akkorde von Blechblasinstrumenten, die an den allgemein in dieser Zeit gebrauchten Effekt des pfeifenden Zugs erinnern. Angelo Bolciaghi
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Montag, 13. Juli, 19.30 Uhr Die Holzbläser des Tiroler Symphonieorchesters Innsbruck Organisation: Peter Rabl Das Tiroler Symphonieorchester Innsbruck TSOI ist vor allem in den letzten Jahren zu einem Garant für hohe Qualität und musikalischen Anspruch geworden, somit passen die Holzbläser dieses Orchesters perfekt in den Rahmen der Innsbrucker Promenadenkonzerte, was aufgrund von Sommerpause und Urlaubsplanung lange nicht verwirklicht werden konnte. Dieses Jahr ist es nun so weit: Die Holzbläser des TSOI beehren die Promenadenkonzerte. Und als wäre das noch nicht Grund genug zur Freude, spielen sie auch noch das zentrale Bläserwerk der Klassik: die Gran Partita. Der Abend soll deutlich machen, dass verstärkte Zusammenarbeit unter Tirols Kulturschaffenden bei oft gleich bleibenden oder gar schrumpfenden Budgets durch Synergieeffekte großartige und gleichsam unbezahlbare künstlerische Ergebnisse hervorbringen kann. Orchester Das Innsbrucker Serenadenensemble wurde vor etwa vierzig Jahren vom Klarinettisten Prof. Walter Kefer und Mitgliedern des damaligen Innsbrucker Symphonieorchesters gegründet. Aus Anlass des Konzertes bei den Innsbrucker Promenadenkonzerten 2015 haben sich dreizehn Musikerinnen und Musiker des TSOI und
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Freunde zusammengefunden, um das Innsbrucker Serenadenensemble nach längerer künstlerischer Schaffenspause wieder ins Musikleben Tirols zurückzuholen. Konrad Zeller, Oboe: geboren in Stuttgart, Studium in Hannover und Paris, seit 1993 Solooboist des TSOI, Lehrer am Mozarteum Innsbruck und am Tiroler Landeskonservatorium. Ning-Ching Zeller-Chen, Oboe: geboren in Taiwan, Studium in Hannover und Paris, seit 1993 Oboistin im Tiroler Symphonieorchester Innsbruck und Lehrerin am Tiroler Landeskonservatorium in Innsbruck. Gabriele Mayr, Klarinette: geboren in München, Studium in Innsbruck und Wien, seit 2011 Soloklarinettistin des TSOI. Lehrtätigkeit für Klarinette und Harfe am Tiroler Musikschulwerk. Maximilian Bauer, Klarinette: geboren in Gröbming/Steiermark, Studium in Graz und Innsbruck, langjähriges Mitglied des TSOI, seit 2008 Lehrer am Mozarteum Innsbruck und am Tiroler Landeskonservatorium in Innsbruck. Werner Hangl, Bassetthorn: geboren in Zams, Studium in Innsbruck und Salzburg, seit 1998 Mitglied des TSOI. Lehrer an der Musikschule Wattens. Peter Rabl, Bassetthorn: geboren in Itter/Tirol, Studium in Innsbruck, seit 1982 Mitglied des TSOI, bis 2008 als Soloklarinettist und seit 1980 Lehrer an der Musikschule der Stadt Innsbruck. Carla Blackwood, Horn: geboren in Bathurst/Australien, Studium in Sydney, Graz, Basel, Freiburg und Zürich, seit 2012 Solohornistin des TSOI, Lehrerin am Tiroler Landeskonservatorium in Innsbruck.
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Tanja Schwarz-Heinrich, Horn: geboren in Augsburg, Studium in Karlsruhe, Weimar und Nürnberg, seit 2010 Hornistin im TSOI. Genevieve Clifford, Horn: geboren in Melbourne, Studien in Saarbrücken und Berlin. Seit 2011 Hornistin in Essen. Viktor Praxmarer, Horn: geboren in Umhausen, Studium in Salzburg und München. Stellvertretender Solohornist der Augsburger Philharmoniker. Kerstin Siepmann, Fagott: geboren in Essen, Studium in Detmold und Weimar, seit 1997 Solofagottistin des TSOI, unterrichtet am Mozarteum Innsbruck. Magdalena Pramhaas, Fagott: geboren in Oberndorf/Salzburg, studiert in Wien und spielt seit 2014 im TSOI. Wolfgang Schneider, Kontrabass: geboren in Köln, Studium in Hannover und Frankfurt, seit 1998 Mitglied des TSOI. Lehrer an der Landesmusikschule Kramsach. Im Innenhof der Kaiserlichen Hofburg, 19.30 Uhr Wolfgang Amadeus Mozart Harmoniemusik zu Le Nozze di Figaro Gordon Jacob Divertimento in Es für Bläseroktett: Alla marcia viva – Adagio – Rondo: Allegro molto Wolfgang Amadeus Mozart Serenade Nr. 10, Gran Partita: Largo – Allegro molto; Menuetto: Trio I, Trio II; Adagio; Menuetto: Trio I, Trio II; Romanze: Adagio; Thema mit Variationen; Finale: Molto allegro
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Zum Programm Wenn man eingeladen wird, als Kammermusikformation ein Konzert im Innenhof der Hofburg zu Innsbruck zu gestalten, denkt man zuallererst, dieser „Raum“ sei zu groß für ein Bläseroktett. Aber wenn man dann etwas nachdenkt, kommt man unweigerlich auf eines der größten Werke der Bläserkammermusik, nämlich auf Mozarts Gran Partita. Dies ist nicht nur Serenadenmusik im besten Sinne des Wortes, das heißt, man kann dieses Werk mit gutem Gewissen im Freien spielen, am Abend und man kann sich sicher sein, dass, nicht zuletzt wegen der Größe der Besetzung, der Raum der Hofburg gut mit Klang gefüllt werden kann. Außerdem hat die Gran Partita eine so großzügige Dimension in Besetzung und Dauer, dass auch diese Seiten perfekt zum Aufführungsort passen. Obwohl die große Serenade fast eine Stunde dauert, braucht man natürlich noch weitere Stücke, um ein ganzes Programm auf die Beine zu stellen. Und da gibt es Gott sei Dank eine Bearbeitung der Oper Le Nozze di Figaro von Wolfgang Amadeus Mozart, die die gleiche Besetzung verlangt wie die Gran Partita. Dieser glückliche Umstand war ein wichtiger Grund, um genau diese Bearbeitung ins Programm zu nehmen. Ergänzt wird die herrliche Musik Mozarts mit einer Originalkomposition des 20. Jahrhunderts von Gordon Jacob. Wir spielen dessen witziges und abwechslungsreiches Oktett für Bläser. Peter Rabl
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Dienstag, 14. Juli, 19.30 Uhr Staatliches Slowenisches Militärorchester Musikalische Leitung: Andreja Solar Slowenien war bisher ein weißer Fleck auf der musikalischen Landkarte der Innsbrucker Promenadenkonzerte, obgleich das Land lange Zeit zur Habsburgermonarchie gehörte und durch die Geschichte nach dem Ersten Weltkrieg, vom Kärntner Abwehrkampf über das Dritte Reich und die Tito-Diktatur bis hin zum nie enden wollenden Ortstafelkonflikt viel inniger mit der Geschichte der Republik Österreich verbunden ist, als dies offiziell wahrgenommen wird. Wer daran zweifelt, sei auf den Roman Engel des Vergessens von Maja Haderlap verwiesen. Musikalisch ist es für die Veranstalter eine große Freude, nun auch Vertreter dieses Nachbarlandes in Innsbruck begrüßen zu dürfen, zumal die Militärmusik Slowenien von einer sehr profilierten und engagierten Dirigentin geleitet wird: Andreja Solar, die als Schülerin von Jan Cober auch dafür zu sorgen hat, dass ihr Land den Anschluss an die internationale Entwicklung auf dem Gebiet der Bläsermusik findet. Dass dabei nicht auf die unverwechselbare Note, die Slowenien im Bereich der Popularmusik zu bieten hat, vergessen wird, versteht sich von selbst: So werden denn auch Werke jenes Slavko Avsenik erklingen, der sich mit seiner Oberkrainerbesetzung auch in Österreich seit Jahrzehnten großer Beliebtheit erfreut.
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Orchester Das Staatliche Slowenische Militärorchester wurde 1996 gegründet und steht unter dem Kommando der „SAF Protocol“ Einheit. Die Tradition von militärischen Orchestern in Slowenien geht zurück bis 1770, als das erste dauerhafte militärische Orchester nach Ljubljana kam, im Anschluss an die Errichtung von Streitkräften während der Regierung von Maria Theresia. Seither haben Musiker aus dem Umfeld der Militärmusik einen überaus wichtigen Teil zum Musikleben in Slowenien beigetragen. Das Staatliche Slowenische Militärorchester folgt dieser Tradition mit großem Stolz. Die Musiker sind Profis, die meisten von ihnen sind Absolventen der Musik-Akademie in Ljubljana. Das Orchester spielt slowenische und internationale militärische, klassische und zeitgenössische Kompositionen. Es ist verantwortlich für die musikalische Umrahmung von Zeremonien und Feiern. Außerdem kann das Orchester häufig bei öffentlichen Konzerten unter der Leitung von slowenischen oder ausländischen militärischen oder „zivilen“ Dirigenten gehört werden. Darüber hinaus hat es an internationalen Musikfesten unter anderem in Österreich, Italien, Kroatien, Ungarn, Deutschland, Dänemark, Belgien, Tschechien, Russland und den USA teilgenommen. Dirigentin Andreja Solar wurde in Slowenien geboren, wo sie lebt und arbeitet. 2006 schloss sie Symphonisches Dirigieren an der „Academy of Music“ in Ljubljana ab, wo sie bei Maestro Marko Letonja studierte. Während sie ihr
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Musikpädagogik-Studium in Ljubljana verfolgte, studierte sie bei Jan Cober am Brabants Konservatorium in Tilburg in den Niederlanden. 2002 beendete sie erfolgreich ihre Masterstudien und dirigierte erstmals die Slovenian Armed Forces Band. 2008 hat sie einen „Senior-Musician-Course“ in der Naval School of Musik in Norfolk, Virginia abgeschlossen. Beim Goldenen Dachl, 19.00 Uhr Georg Friedrich Händel Alla Hornpipe Bart Howard Fly me To The Moon Vilko und Slavko Avsenik Na Golici Im Innenhof der Kaiserlichen Hofburg, 19.30 Uhr Vilko und Slavko Avsenik / Bearb.: Bojan Adamič, Vladimir Mustajbašić Spomin (Erinnerung) Pjotr I. Tschaikowski / Bearb.: Piet Stalmeier Capriccio Italien Dmitri Schostakowitsch / Bearb.: Jan Cober Moskau Tscherjomuschki: Eine Tour durch Moskau – Polka – Mascha und Bubenstow – Lydotschka und Boris Gioachino Rossini / Bearb.: Armin Suppan Ouvertüre zur Oper Wilhelm Tell George Gershwin / Bearb.: Mari van Gils Ein Amerikaner in Paris Bojan Adamič / Bearb.: Boštjan Dimnik Serenade (Aleš Ogrin, Klavier; Janez Benko, Klarinette; Matic Nejc Kreča, Klarinette)
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Eric Whitacre Godzilla Eats Las Vegas! Bojan Adamič Gas do daske Johann Strauß / Bearb.: Roger Niese Unter Donner und Blitz, Polka Bojan Adamič TRA–TA–TA Zum Programm Musikalische Erinnerungen von Reisenden Das Konzertprogramm thematisiert musikalische Erinnerungen von Reisenden. Das gesamte Programm zeichnet Bilder von Landschaften der verschiedensten Länder und fängt deren Atmosphäre ein. Der russische Komponist Tschaikowski fand seine Inspiration für das Capriccio Italien und dessen Motive auf italienischen Straßen. Die berühmteste Ouvertüre von Rossini nimmt uns mit ins dreizehnte Jahrhundert an den See von Luzern in der Schweiz und greift die Legende von Wilhelm Tell auf. Die Premiere dieses Stücks fand in Paris statt. Damit ist es kein Zufall, dass sich unser Programm genau dorthin bewegt. Ein Amerikaner in Paris, stark vom Jazz beeinflusst, hat Gershwin selbst als Impressionen eines amerikanischen Gastes beschrieben, der nach Paris kommt. Er nimmt die Straßengeräusche wahr und taucht in die Atmosphäre der Stadt ein. Serenade des slowenischen Komponisten Bojan Adamič bereitet uns auf das dramatische, farbenprächtige Stück des amerikanischen Komponisten Eric Whitacre vor, dessen Stück Godzilla Eats Las Vegas!
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heißt. Diese Komposition ist tatsächlich etwas anders und verlangt von den Zuhörern Fantasie und musikalische Vorstellungskraft. Am Ende des Konzerts stoppen wir auf slowenischem Territorium – mit einer einfachen Polka des slowenischen Komponisten Bojan Adamič, der hauptsächlich als Filmkomponist bekannt ist, weil er mehr als 200 Kompositionen für slowenische und ausländische Filme geschrieben hat. In seine Werke integriert er häufig slowenische Volksmusik, die man auch in Gas do daske hören kann. Wir schließen mit der Polka Unter Donner und Blitz, die vom österreichischen Komponisten Johann Strauß verfasst wurde. Andreja Solar
Musik belebt die Innsbrucker Altstadt Jedes Jahr zur selben Zeit beleben die Promenadenkonzerte die Innsbrucker Altstadt in einmaliger Weise. Nicht durch kommerziellen Lärm, sondern durch großartige Musik … Da ich auch von den Promenadenkonzerten als Unternehmer in der Altstadt profitiere, unterstütze ich diese Veranstaltung schon von Anfang an . Ich bin überzeugt, dass dies eine hochwertige Veranstaltung sowohl für Einheimische als auch für Gäste ist, und wünsche gutes Gelingen für 2015. Thomas Weber Gelateria Tomaselli
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Kulturgenuss vom Feinsten Die Promenadenkonzerte bereichern den Innsbrucker Kultursommer und sorgen vom 7. Juli bis zum 2. August 2015 für ein abwechslungsreiches Konzertprogramm. Im stimmungsvollen Ambiente des Innenhofs der Kaiserlichen Hofburg sind 34 Orchester und Ensembles aus zehn europäischen Ländern zu Gast und werden das Publikum von nah und fern begeistern. Dabei werden neben traditioneller Blasmusik auch interessante zeitgenössische Kompositionen sowie Werke für Big Band, Brassband und Holzbläserensembles erklingen. Die Promenadenkonzerte bieten somit Vielfalt auf hohem musikalischen Niveau und Kulturgenuss vom Feinsten. Ich lade alle Interessierten herzlich zu den Promenadenkonzerten 2015 ein und wünsche den Veranstaltern Wetterglück und erfolgreiche Konzerte! Dr. Beate Palfrader Landesrätin für Bildung, Familie und Kultur
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Mittwoch, 15. Juli, 19.30 Uhr Stadtmusikkapelle Wilten Musikalische Leitung: Peter Kostner Organisation: Claudius Schlenck Fast ist die Feststellung schon langweilig, dass die Stadtmusikkapelle Wilten auch letztes Jahr wieder, vor allem durch die wunderbar beseelte Aufführung einer Rossini-Ouvertüre, bewiesen hat, dass sie in Tirol zur obersten Liga gehört, und das schon seit Jahrzehnten. Eine beeindruckende Leistung! Hinzu kommt, dass der Orchesterklang der Wiltener immer österreichisch geblieben ist. Flügelhörner und Tenöre, die sich bei entsprechend unsensiblem Spiel oftmals geradezu als Fluch erweisen, passen sich bei den Wiltenern homogen in den ansonsten an internationalen Besetzungsnormen ausgerichteten Gesamtklang ein. Das ist vor allem Peter Kostner zu verdanken, der das Orchester auf diesem künstlerischen Niveau hält und dem es durch seinen Führungsstil gelingt, die gerade im städtischen Bereich übliche Fluktuation unter den Musikerinnen und Musikern in Grenzen zu halten. Dies ist eine Grundvoraussetzung für nachhaltigen Erfolg! Orchester In alten Urkunden des Stifts Wilten ist das Entstehungsjahr der Musikkapelle mit 1650 verbrieft – damals noch als eine der zu dieser Zeit gebildeten Pfarrmusiken. Zu einer regulären „Musikbande“ formierte sich
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die Wiltener Musik erst 1814 nach der Rückkehr Tirols zu Österreich. Seit dieser Zeit sind die Wiltener ununterbrochen urkundlich bei feierlichen Anlässen in Tirol genannt. Waren es anlässlich der Beisetzung von Andreas Hofer 1823 lediglich dreizehn Musikanten, umfasst der Klangkörper heute siebzig Musiker, die aus allen Berufsgruppen und Gesellschaftsschichten kommen. Auf dem Programmzettel der Wiltener ist von klassischen Ouvertüren bis zu symphonischen Blasmusikwerken, vom Wiener Walzer bis zur böhmischen Polka oder vom Operettenpotpourri bis zum Musical alles vertreten und wird auch auf höchstem Niveau dargeboten. Dirigent Peter Kostner (Jahrgang 1963) stammt aus Hatting im Oberinntal, wo er auch heute noch mit seiner Familie lebt. Seit 1983 ist Kostner Mitarbeiter des ORF-Landesstudio Tirol, seit 1995 auch Bereichsleiter für Volksund Blasmusik. Seine musikalische Tätigkeit begann er als Flügelhornist und Tenorist bei der Musikkapelle Hatting, die er fünf Jahre leitete. Eine enge Verbindung zur alpenländischen Volksmusik hat Kostner durch seine Tätigkeit als aktiver Musikant, der mehrere Instrumente beherrscht und Mitglied in mehreren Ensembles ist, wobei der Harfe seine besondere Vorliebe gilt. Die Stadtmusikkapelle Wilten leitet Peter Kostner seit 1995. In seine Ära fallen viele bedeutende Festund Galakonzerte im In- und Ausland und vorbildliche CD-Einspielungen mit konzertanter Blasmusik im traditionellen, aber auch im zeitgenössisch-sinfonischen
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Bereich. Peter Kostner ist Vorstandsmitglied im Tiroler Volksmusikverein, Musikbeirat im Landesverband der Tiroler Blasmusikkapellen und gefragter Juror sowie Referent bei Workshops und Fortbildungsveranstaltungen im musikpädagogischen Bereich. Beim Goldenen Dachl, 19.00 Uhr Julius Fučík Furchtlos und Treu, Marsch Edmund Patzke Salut à Luxembourg, Marsch Sepp Tanzer Mein Tirolerland, Marsch Im Innenhof der Kaiserlichen Hofburg, 19.30 Uhr Jeremiah Clarke / Bearb.: Rob Wiffin The Royal Duke Wolfgang Amadeus Mozart / Bearb.: Florian Pedarnig Ouvertüre zur Oper Die Zauberflöte Wolfgang Amadeus Mozart / Bearb.: Siem Noom Konzert für Fagott und Orchester (Agnes Juen, Fagott; Marcel Ritter, Fagott) Pjotr I. Tschaikowski / Bearb.: Yoshihiro Kimura Ouverture solennelle 1812 Philip Sparke Symphonic Metamorphosis zu Themen aus Camille SaintSaëns’ Orgelsymphonie Andreas Waldner Trumpetism, Solo für Trompeten Hermann Pallhuber König Laurins Rosengarten
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Sepp Tanzer Klingendes Land, Ouvertüre Florian Pedarnig Die Rotjacken, Konzertmarsch Peter Kostner So klingt’s bei uns dahoam, Volksmusik-Potpourri Hannes Apfolterer Marsch der Tiroler Polizei Zum Programm Als ständiger Gast bei den Innsbrucker Promenadenkonzerten freut sich die Stadtmusikkapelle Wilten einmal mehr, ein Programm in diesem Rahmen zu präsentieren, das den klaren Vorgaben und Wünschen des Veranstalters, aber auch den vereinsinternen Intentionen entspricht. So versuchen wir einerseits musikalisch die große heimische und internationale Tradition zu pflegen und andererseits zeitgemäße Impulse nach innen und außen zu geben bzw. solche aufzunehmen. Der erste Programmteil ist symphonischer Musik (was immer man darunter auch genau zu verstehen hat) aus Barock, Klassik, Romantik und Gegenwart gewidmet. Mit Mozarts Ouvertüre zum Singspiel Die Zauberflöte und der Ouverture solennelle 1812 von Tschaikowski kommen dabei zwei sehr bekannte Werke zur Aufführung. Mozarts Konzert für Fagott und Orchester hört man eher selten in Blasorchesterfassung. Mit seinem phänomenalen Können, für Bläser zu komponieren und zu arrangieren, ist es Philip Sparke gelungen, mit seiner Symphonic Metamorphosis über Themen aus der dritten Sinfonie von Camille Saint-Saëns (der sog. Orgelsympho-
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nie) ein großartiges Werk zu schaffen, das alle Register mit ihren Möglichkeiten auslotet. Unser zweiter Teil trägt das Motto Klingendes Land (Tirol) und beinhaltet einige Werke, die in direktem Zusammenhang mit unserem eigenen Klangkörper stehen. So schuf Sepp Tanzer – unser langjähriger Kapellmeister – die gleichnamige leichte, aber immer noch spielens- und hörenswerte Ouvertüre. Andreas Waldner, einer unser Trompeter, schuf ein neues Solowerk für das gesamte Trompetenregister – Trumpetism wurde beim Frühjahrskonzert 2015 uraufgeführt. Schon vor fünfzehn Jahren komponierte der ehemalige Landeskapellmeister Florian Pedarnig zum 350-jährigen Bestandsjubiläum der Wiltener den wuchtigen Konzertmarsch Die Rotjacken. Einer seiner Nachfolger, der amtierende Landeskapellmeister Hermann Pallhuber, drang mit einem Frühwerk in die Sagenwelt Südtirols vor: Wir begeben uns musikalisch ins Reich von König Laurins Rosengarten. Einfache, aber zu Herzen gehende Melodien aus der heimischen Volksmusik – vorwiegend aus Tirol – sind im Potpourri So klingt’s bei uns dahoam vereint, der schwungvolle Marsch der Tiroler Polizei von Militärkapellmeister Hannes Apfolterer beschließt unser Programm. Mit diesem zweiten Teil will die Stadtmusikkapelle Wilten bewusst auf die heimische Musikkultur setzen und festhalten, dass zwar sehr viel Großartiges an Literatur aus dem Ausland kommt, aber auch die Musiklandschaft in Tirol wunderbare Musik zu bieten hat. Peter Kostner
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Ein Höhepunkt im Kulturkalender! Seit nunmehr 21 Jahren sind die Innsbrucker Promenadenkonzerte fixer Bestandteil der heimischen Kulturszene. Der Innenhof der Kaiserlichen Hofburg dient auch heuer wieder als imperiale Kulisse für zahlreiche Orchester, Ensembles und Chöre aus insgesamt zehn europäischen Staaten. Eine grandiose Inszenierung, die auch außerhalb Tirols große Beachtung findet! Die Partnerschaft zwischen den Innsbrucker Promenadenkonzerten und der TIWAG besteht nun schon seit über vierzehn Jahren. Es freut uns sehr, dass wir fester Bestandteil dieses Kulturevents sind. Berühmte Werke unseres musikalischen Erbes versprechen dem Publikum auch in diesem Jahr besonderen Genuss. Ich wünsche allen Besuchern viel Vergnügen und gute Unterhaltung! Dr. Bruno Wallnöfer TIWAG-Vorstandsvorsitzender
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Donnerstag, 16. Juli, 19.30 Uhr Salzburger Landesblasorchester Musikalische Leitung: Alexander Schillings Organisation: Matthäus Rieger / Christian Hörbiger Die Eröffnung der Salzburger Festspiele ist nicht irgendein Ereignis, sondern der Startschuss zum größten sommerlichen Hochkulturevent Österreichs. Anlässlich der Eröffnung findet auf den Plätzen Salzburgs ein großes Fest statt, zu dem das Salzburger Landesblasorchester alljährlich von den Festspielen eingeladen wird. Die Innsbrucker Promenadenkonzerte nutzen gern die Synergie und übernehmen das Konzertprogramm, das von Alex Schillings einstudiert wurde, einem jener Dirigenten, die durch ihre internationale Lehrtätigkeit für die kundige Ausbildung einer ganzen Generation junger Blasorchesterdirigenten verantwortlich zeichnen. Entsprechend hochkarätig ist das Programm der Salzburger – bei gleichzeitigem Bemühen, dem Geschmack eines großen Publikums entgegenzukommen. Orchester Das Landesblasorchester Salzburg will junge Talente durch gemeinsames, beispielhaftes Musizieren mit hochqualifizierten Musikern aus dem Musikum Salzburg, dem Mozarteum-Orchester und den Blasmusikkapellen fördern. Ein besonderer Schwerpunkt ist dabei zeitgenössischer Blasorchesterliteratur gewidmet. Der
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Klangkörper will Blasmusik auf höchstem Niveau und in all ihren vielfältigen Formen präsentieren. Das Orchester ist in den Salzburger Blasmusikverband integriert. Als künstlerischer Leiter fungiert jeweils der Landeskapellmeister bzw. einer seiner Stellvertreter. Das LBO Salzburg ist eine Kooperation zwischen Salzburger Blasmusikverband, Mozarteum Orchester Salzburg, Militärmusik Salzburg und dem Musikum Salzburg. Das Orchester gibt jährlich zwei bis vier Konzerte im Bundesland Salzburg bzw. in anderen Bundesländern oder im Ausland. Die Konzerttätigkeiten werden durch die Produktion von CDs sowie DVDs dokumentiert und festgehalten. Dirigent Alexander Schillings, Jahrgang 1957, war bereits als Achtjähriger Orchestertrompeter. Er besuchte zunächst die Musikschule, später das Konservatorium in Maastricht. Im Jahr 1983 erhielt er das Diplom für Blasorchesterleitung, anschließend studierte Schillings Orchesterleitung bei Lucas Vis und Anton Kersjesprijs. In der zweiten Hälfte der achtziger Jahre war Alexander Schillings Direktor des Sinfonieorchesters Kerkrade. Er leitete zudem fünf Jahre das Kammermusikensemble Musica Mosa. Von 1989 bis 1995 wirkte Schillings als Dirigent der Königlichen Harmonie „Sainte Cécile“ zu Eijsden als Dirigent und von 1995 bis 2001 als Chefdirigent der Johan-Willem-Friso-Militärkapelle. Von 2001 bis 2002 leitete er die Königliche Militärkapelle in Den Haag. Er fungiert seit 1988 als musikalischer Leiter des Nationalen Jugendblasorchesters der Niederlande. An
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der ARTEZ-Hochschule in Zwolle und an der Königlichen Hochschule in Den Haag unterrichtet er Blasorchesterleitung. Gastprofessuren führten ihn nach Spanien an die Universitäten Tarragona und Alicante sowie an das Konservatorium Murcia. Ferner ist er Organisator von Dirigentenworkshops. Beim Goldenen Dachl, 19.00 Uhr Bläserkammermusik eines Ensembles des Orchesters Im Innenhof der Kaiserlichen Hofburg, 19.30 Uhr Pjotr I. Tschaikowski / Bearb.: Leontij Dunaev Krönungsmarsch Hector Berlioz / Bearb.: Tohru Takahashi Le carnaval romain, Ouvertüre Launy Grøndahl / Bearb.: Poul Ivan Møller Posaunenkonzert (Christian Winter, Posaune) Ferrer Ferran Jungla Thomas Doss Spotlights (Anja Kronreif, Luise Stöckl, Johannes Hogger, Klaus Hasholzner – alle Saxofon) Igor Strawinski / Bearb.: Randy Earles; Fred Fennell Suite aus dem Ballett Der Feuervogel Zum Programm Zum Auftakt gedenken wir des 175. Geburtstags von Pjotr I. Tschaikowski. 1883 wurde Alexander III. zum Zaren von Russland gekrönt. Aus diesem Anlass komponierte Tschaikowski den Krönungsmarsch, der ähnlich wie die kurz davor entstandene Ouverture solennelle 1812
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starken patriotischen Charakter aufweist. Mit seiner sorgfältigen Instrumentierung und dem Melodienreichtum gelang Tschaikowski ein imposantes Werk. Dem aufmerksamen Besucher der Innsbrucker Promenadenkonzerte wird nicht entgangen sein, dass in den letzten beiden Jahren mit den großen Werken Pini di Roma und Feste Romane ein ausgeprägter Bezug zu der grandiosen Stadt Rom hergestellt wurde. Fortsetzen möchte das LBO Salzburg diesen Weg mit der Ouvertüre Le carnaval romain von Hector Berlioz. Das LBO Salzburg ist immer bestrebt, dem geschätzten Publikum besondere Solisten zu präsentieren. Heuer ist dies Christian Winter, der Soloposaunist des Mozarteum-Orchesters Salzburg. Das selten gehörte Posaunenkonzert von Launy Grøndahl findet in ihm einen kongenialen Interpreten. Mit dem musikalischen Poem Jungla nimmt das LBO einen Schwerpunkt seiner Aufgaben wahr – die Interpretation zeitgenössischer Blasmusik. Diese sehr intensive Musik wurde 2006 für den 28. Certamen Internacional de Bandas de Musica de Valencia komponiert. Als druckfrische Erstaufführung (Erscheinungstermin: Mai 2015) und als Präsent für das kundige Publikum wird heuer das virtuose Saxofonsolo Spotlights von Thomas Doss mit einem fulminanten Solistenquartett (Anja Kronreif, Luise Stöckl, Johannes Hogger, Klaus Hasholzner) dargeboten. Die Musik zum hauptsächlich 1910 komponierten Ballett Der Feuervogel von Igor Strawinski gilt als richtungsweisendes Werk am Beginn des 20. Jahrhunderts. Der Komponist fertigte später mehrfach (1911, 1919 und
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1945) Fassungen für konzertante Aufführungen an und öffnete somit dieser Musik die Konzertsäle. Das eindrucksvolle Ambiente der Kaiserlichen Hofburg passt wunderbar zu dieser gewichtigen, schillernden Musik. Christian Hörbiger
Fixpunkt für alle Blasmusikbegeisterten Die Innsbrucker Promenadenkonzerte sind und bleiben ein kultureller Fixpunkt für jeden Blasmusikbegeisterten und werden hoffentlich noch lange fortbestehen! Die behutsame Öffnung vom Schwerpunkt der K.u.k.-Musik in Richtung zeitgenössischer Musikliteratur und die Mitwirkung von immer mehr Orchestern und Kapellen aus der österreichischen Nachbarschaft sind sehr zu begrüßen. Nicht auszudenken, wie es in Österreich mit dem Nachwuchs an engagierten Musikern und Kapellmeistern, von denen sehr viele ihren Dienst bei der Militärmusik leisteten, weitergehen wird, wenn die Bundesregierung ihre unsinnigen und kurzsichtigen Sparmaßnahmen tatsächlich umsetzt und die Militärmusikkapellen auf sechs Monate dienende Zwanzig-Mann-Minikapellen schrumpft! Johannes Erhard Geschäftsleitung Athesia Druck Innsbruck
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Konzertabende in fantastischer Kulisse Als Bank des Landes Tirol ist es uns besonders wichtig, unser Engagement für die Menschen in Tirol nicht auf Finanzdienstleistungen zu begrenzen. Kultur und Tradition sind zwei wesentliche Werte, die unser Land ausmachen. Daher engagiert sich die Hypo Tirol Bank mit großer Freude in diesen Bereichen und unterstützt vielseitige Kulturhighlights im ganzen Land. Speziell die Blasmusik ist eng mit der Tiroler Tradition verbunden und als regionales Kulturgut anerkannt. Diese alte Volkskultur zu bewahren sehen wir als einen wichtigen Auftrag. Es freut uns daher besonders, auch die Innsbrucker Promenadenkonzerte zu unseren geschätzten Partnern zählen zu dürfen. Denn diese hochkarätige Konzertreihe besticht durch perfektionierten Musikgenuss und ist sowohl beim heimischen Publikum als auch bei den Gästen etabliert und angesehen. In diesem Sinne wünsche ich den Musikern, Organisatoren und vor allem dem geschätzten Publikum genussvolle Konzertabende in der fantastischen Kulisse der Innsbrucker Hofburg. Hans-Peter Hörtnagl Vorstand der Hypo Tirol Bank
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Freitag, 17. Juli, 19.30 Uhr
Wassermusik
Orchestra di Fiati della Valtellina Musikalische Leitung und Organisation: Lorenzo Della Fonte Die italienische Blasorchester-Szene ist nicht so gut in Dachverbänden organisiert und von Fachzeitschriften begleitet wie in Österreich und Deutschland. Umso mehr ist man als Veranstalter auf persönliche Empfehlungen von Fachleuten angewiesen, wenn man sich einen Überblick verschaffen möchte. Dass dabei immer wieder Juwelen gefunden werden können, beweisen Lorenzo Della Fonte und sein Orchestra di Fiati della Valtellina, das in der Bläserszene Italiens einen herausragenden Rang einnimmt. Orchester und Dirigent haben bereits mehrere hochinteressante CD-Produktionen veröffentlicht – von der erstmaligen Einspielung zeitgenössischer Werke über Transkriptionen berühmter italienischer Opernmelodien bis hin zur Zusammenarbeit mit Jazzmusikern. Das Programm bei den Innsbrucker Promenadenkonzerten thematisiert „Wasser und Wassermusik“ und umfasst die Zeitspanne von Händels Wassermusik bis zur Gegenwart. Orchester Das Orchestra di Fiati della Valtellina wurde 1991 gegründet, um in der Provinz Sondrio ein Qualitätsensemble für Bläser im höchsten Niveausegment anbieten
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zu können. Bereits nach wenigen Jahren war es in der Lage, sich auf internationaler Ebene zu bewähren, gab aber auch zahlreiche Konzerte in der Provinz Sondrio selbst, wo es zum ersten Mal möglich war, mit Bläsern Konzerte zu bestreiten, die bisher der klassischen Musik und dem Jazz vorbehalten waren. Das Orchester gewann zudem wichtige Preise bei internationalen Wettbewerben wie in Straßburg 1992, in Kerkrade 1993, in Valencia 1994 und in Riva del Garda 1995. Das OFV hat ein großes Repertoire anzubieten: von Transkriptionen von Opern und klassischen Stücken bis zu Kompositionen für Blasinstrumente. Auf diesem Gebiet darf das Orchester als führend in Italien bezeichnet werden. Das OFV kann auf zahlreiche italienische Erstaufführungen von wichtigen Kompoistionen verweisen, darunter Coriglianos Bläser-Symphonie Circus Maximus im Jahre 2011. Konzerte mit drei verschiedenen Ensemblegrößen sind möglich: Als kammermusikalisches Ensemble mit fünfzehn, als mittelgroßes Ensemble mit fünfunddreißig oder als Symphonie-Orchester mit fünfzig Musikern. Derzeit fungiert Grazia Bertini als Präsidentin. Dirigent Della Fonte wurde 1960 in Sondrio in Italien geboren. Er hat Abschlüsse im Bereich Klarinette, Komposition und Jazz vorzuweisen und studierte Dirigieren in den Niederlanden, in der Schweiz und in Italien. Della Fonte hat mehr als 600 Konzerte mit Blasorchestern etwa in Italien, den Niederlanden, der Schweiz, in
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Deutschland, Spanien, Lettland, den USA, Japan, Argentinien und Taiwan dirigiert. Von 1994 bis 1997 war er Leiter des Blasorchesters der Stadt Milano. Er leitet das Orchestra di Fiati della Valtellina und das Orchestra di Fiati del Conservatorio de Messina (Sizilien), das Ripatransone Young Wind Orchestra (Marche) und die Blaskapelle des Turiner Konservatoriums. Della Fonte ist Gewinner des ersten Preises beim internationalen Dirigier-Wettbewerb „Prix Credit Suisse“ bei der „Internationalen Musikwoche Grenchen“ im Jahre 2000 in der Schweiz. Er hat Arrangements und Originalmusik komponiert, die bei internationalen Wettbewerben ausgezeichnet wurden und zum Teil Wettbewerbs-Pflichtstücke sind. Er unterrichtet Dirigieren, Orchesterbearbeitung und Komposition am Konservatorium Turin. Er ist Autor des Buches La Banda. Orchestra del nuevo millennio, hat sich mit der Geschichte der Blasmusikliteratur beschäftigt und den Roman L’infinita musica del vento verfasst, der von Franis Scala handelt, einem Dirigenten der US-Marine-Band. Von seinen 14 CD-Aufnahmen wurden einige in den wichtigsten Magazinen hervorragend besprochen. Beim Goldenen Dachl, 19.00 Uhr Ensemble des Orchesters Im Innenhof der Kaiserlichen Hofburg, 19.30 Uhr Wassermusik Lorenzo Della Fonte Re Water Power Georg Friedrich Händel / Bearb.: Frank William Erickson Wassermusik: Allegro – Aria – Gigue – Air – Hornpipe – Coro
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Friedrich Smetana / Bearb.: J. Cacavas; M. Rogers Die Moldau Ottorino Respighi / Bearb.: Yoshihiru Kimura Fontane di Roma: La fontana di Valle Giulia all'alba – La fontana del Tritone al mattino – La fontana di Trevi al meriggio – La fontana di Villa Medici al tramonto Percy Aldridge Grainger / Bearb.: Robert Sheldon Spoon River Michael Daugherty Niagara Falls Johann Strauß / Bearb.: Arie den Arend An der schönen blauen Donau, Walzer Zum Programm Das Orchester wurde 1991 in der Bergregion im nördlichen Italien an der Grenze zur Schweiz gegründet. Gerade dort sind solche Orchester wichtig für die musikalische Bildung und Ausbildung von jungen Menschen. In den beinahe 25 Jahren seines Bestehens gab es viele Uraufführungen von Stücken für Blasorchester. Das Programm, das anlässlich der Innsbrucker Promenadenkonzerte gespielt wird, hat ein Thema, das direkt mit der Region zu tun hat, der das Orchester entstammt, mit dem schönen Alpental, in dem Wasser in all seinen Varianten eine zentrale Rolle spielt: Bäche, Flüsse, Seen, Wasserfälle, Brunnen, Regen, Schnee. Das Programm umfasst daher einige der schönsten Musikstücke, die im Zusammenhang mit dem Thema Wasser jemals komponiert wurden; etwa die Wassermusik von Händel, Die Moldau von Smetana oder An der schönen blauen Donau von Strauß. Aber auch Klassiker
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des zwanzigsten Jahrhunderts werden gespielt, zum Beispiel Spoon River von Percy Aldridge Grainger oder das elektrisierende Niagara Falls von Michael Daugherty. Georg Friedrich Händel (1685–1959) komponierte seine Water Music Suite im Auftrag von König Georg I., sie wurde tatsächlich auf der Themse uraufgeführt. Friedrich Smetanas (1824–1884) Die Moldau ist ein symphonisches Gedicht, welches das Fließen der Moldau darstellen soll. Die Moldau bewegt sich von ihrem Ursprung in den Bergen über den Böhmerwald bis in die Stadt Prag. Es handelt sich dabei um eine patriotische Komposition, am Bild des Flusses entzündet sich Smetanas Liebe zum Heimatland. Die Komposition wurde 1874 vollendet und im Folgejahr zum ersten Mal aufgeführt. Der Walzer An der schönen blauen Donau von Johann Strauß stammt aus dem Jahr 1866 und ist eines der beliebtesten Stücke des gesamten klassischen Repertoires. Bei seiner Erstaufführung war ihm aber nur wenig Erfolg beschieden, das änderte sich jedoch mit der rein orchestralen Version des Walzers, die Strauß für die Weltausstellung in Paris im selben Jahr schrieb. Ottorino Respighis (1879–1936) Fontane di Roma ist ein symphonisches Gedicht mit vier Abschnitten und der erste Teil des Orchesterwerks Roman Trilogy neben den beiden anderen Teilen Pines Of Rome und Roman Festivals. Jeder einzelne Abschnitt beschreibt einen von Roms Brunnen zu je unterschiedlichen Tageszeiten. Der erste Brunnen, La fontana di Valle Giulia all’Alba, wird in der Morgendämmerung gezeigt, vor dem Hin-
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tergrund einer Schäferlandschaft. La fontana del Tritone al mattino, der zweite Brunnen, schildert, wie die Naiaden und Triton im Morgenlicht tanzen. Der dritte Teil, La fontana di Trevi al meriggio, beschreibt den Trevi-Brunnen zur Mittagszeit. Es dominiert die Darstellung vom Triumph des Gottes Neptun. Der letzte Brunnen, La fontana di Villa Medici al tramonto, ist in eine melancholische Atmosphäre getaucht, da mit dem Untergang der Sonne das Licht schwindet. Über Spoon River schrieb Percy Grainger selbst: „Dieses Stück ist dem Charakter nach sehr archaisch und typisch amerikanisch, erinnert aber auch an gewisse schottische und englische Tanzstücke. Meine Komposition zielt darauf ab, die Mischung aus einsamer Wehmut und Beharrlichkeit zu erhalten.“ Lorenzo Della Fonte komponierte Re Water Power im Jahr 2004 anlässlich der Hundertjahrfeier von „Rätia Energie“. Das Stück wurde damals von einem BläserQuartett vorgetragen, für die Innsbrucker Promenadenkonzerte wurde es zu einer Orchesterversion ausgebaut. Das Hauptthema stammt aus Händels Wassermusik. Michael Daughertys (geboren 1954) Komposition Niagara Falls war ein Auftragswerk und ist H. Robert Reynolds gewidmet. Der Komponist schreibt: „Die Niagara-Fälle, ein Übergang zwischen Kanada und den Vereinigten Staaten, sind ein Mekka für Hochzeitsreisende und Touristen, die kommen, um einen der landschaftlich schönsten Wasserfälle zu besichtigen. Der NiagaraFluss erzeugt aber auch Elektrizität für Städte an beiden Seiten der Grenze, wo Besucher in Spukhäuser, Motels,
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Wachsmuseen, Süßwarengeschäfte, Touristenfallen gelockt werden, in denen Postkarten von den NiagaraFällen, T-Shirts und Andenken verkauft werden. Diese Komposition ist ein weiteres Souvenir. Es ist eine zehnminütige musikalische Reise zum Niagara-Fluss mit Stopps beim verwunschenen Haus oder beim Wachsmuseum. Das Hauptmotiv ist eine chromatische Phrase von vier Tönen, die mit den Silben der NiagaraFälle korrespondieren. Ein pulsierender Rhythmus der Pauke und der tieferen Bläser kreiert eine unterschwellige Energie. Die Saxofone und Klarinetten heben dann alles auf ein anderes Level des Kontrapunktes, ein bluesiges Riff mit Film-Noir-Einschlag folgt. Meine Komposition ist eine Meditation über das erhaben Amerikanische.“ Lorenzo Della Fonte
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Kulturgenuss in Innsbruck Kultur, Brauchtum und Musik sind seit jeher in Tirol eng miteinander verknüpft. Die Identität der Tirolerinnen und Tiroler wird geprägt von der Begeisterung für die Musik. Die Innsbrucker Promenadenkonzerte sind ein besonders schönes Beispiel, wie viel Freude die Musik den Menschen bringt. Die Veranstaltung ist jetzt bereits im einundzwanzigsten Jahr und der Zuspruch ist ungebrochen. Die Tiroler Tageszeitung freut sich, diese Veranstaltung unterstützen und präsentieren zu können, und wünscht allen Besuchern wunderschöne Konzertabende mit den besten Bläserensembles Tirols, Österreichs und seiner Nachbarländer. Mag. (FH) Norbert Adlassnigg Marketingleiter Tiroler Tageszeitung
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Samstag, 18. Juli, 19.30 Uhr Südtiroler Jugendblasorchester Musikalische Leitung: Josef Feichter Organisation: Verband Südtiroler Musikkapellen, Meinhard Windisch Es ist eine Erfahrung, die weitgehend und fast immer zutrifft: Amateure sind, wie im Sport, auch in der Musik technisch dann am besten, wenn sie jung sind. Später kommen ihnen, wenn sie nicht gerade Musiker werden, der Beruf und die Niederungen des familiären Alltags dazwischen. Damit aber sind höchste Erwartungen an die Leistungen des Südtiroler Jugendblasorchesters, das mit jugendlicher Abenteuerlust und technischer Virtuosität glänzen kann, durchaus berechtigt. Mit der Reise des Orchesters nach Innsbruck sind die Veranstalter aber auch noch eine weitere Sorge los, dass nämlich Josef Feichter, eine der wichtigsten Dirigentenpersönlichkeiten unserer südlichen Nachbarn, durch seinen Abschied bei den Pfeffersbergern der Szene verloren gehen könnte. Die Besucher der Innsbrucker Promenadenkonzerte können sich auf ein gewichtiges und spannendes Konzert freuen, zumal die jungen Leute aus Südtirol es sich nicht nehmen lassen, in ihren prächtigen heimatlichen Trachten aufzutreten. Orchester Das Südtiroler Jugendblasorchester, das Auswahlorchester jugendlicher Musikerinnen und Musiker aus
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Südtirol, ist die Chance für Musikbegabte zwischen sechzehn und dreißig Jahren: 2005 rief der Verband Südtiroler Musikkapellen (VSM) auf Initiative seines damaligen Verbandsjugendleiters Pepi Fauster das Südtiroler Jugendblasorchester ins Leben. „Ziel war und ist es, gut ausgebildeten, talentierten und musizierfreudigen jungen Musikerinnen und Musikern die Möglichkeit zu geben, unter der Leitung eines renommierten Dirigenten und hoch qualifizierter Lehrkräfte interessante sinfonische Blasorchesterliteratur einzustudieren und aufzuführen“, erklärt Meinhard Windisch, der 2013 zum neuen Verbandsjugendleiter gewählt wurde. Seit 2014 steht das SJBO unter der musikalischen Leitung von Josef Feichter. Bereits zweimal war das Orchester zu Gast beim jährlichen Blasmusikfestival „Mid Europe“ in Schladming, es gastierte auch im Wiener Konzerthaus. Die Uraufführung der Sinfonie der Lieder (Symphonie Nr. 4) von Johan de Meij bei den Gustav-MahlerMusikwochen 2013 war einer der besonderen Höhepunkte in der zehnjährigen Geschichte des SJBO. Dirigent Die Musikstudien in den Fächern Flöte, Violine und Orchesterleitung führten Josef Feichter über Innsbruck, München und Wien nach Boston. Über viele Jahre spielte er als Flötist in verschiedenen Orchestern und Kammermusikformationen in Deutschland, Österreich und Italien und leitet Kammer- und Blasorchester in Südtirol und Österreich (u. a. war er Kapellmeister der Musikapelle Peter Mayr Pfeffersberg). Seit 1995 leitet Josef Feichter die Musikschule in Bruneck (Südti-
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rol) und tritt als Referent bei verschiedenen instrumentalpädagogischen Veranstaltungen und als Juror bei Wettbewerben und Wertungsspielen auf. Beim Goldenen Dachl, 19.00 Uhr Ensembles des Südtiroler Jugendblasorchesters Im Innenhof der Kaiserlichen Hofburg, 19.30 Uhr Hans Christian Lumbye / Bearb.: Leontij Dunae Mon Salut à St. Petersbourg Michail Glinka / Bearb.: Leontij Dunae Ouvertüre zur Oper Ruslan und Ljudmila Carl Maria von Weber / Bearb.: Willy Hautvast Aufforderung zum Tanz, Walzer Gaetano Fabiani / Bearb.: Siegfried Rundel Venezia-Marsch Gioachino Rossini / Bearb.: Carlo Balmelli Ouvertüre zur Oper La Cenerentola Pablo de Sarasate / Bearb.: Thomas Rüedi Zigeunerweisen (Tobias Reifer, Euphonium) Johan de Meij Extreme Make-Over (Metamorphosen über ein Thema von P. I. Tschaikowski) John Williams / Bearb.: Paul Lavender Hymn to the Fallen Jaime Teixidor / Bearb.: Aubrey Winter Amparito Roca Zum Programm Die überschäumende Energie und Spielfreude eines mit lauter jungen Menschen bestückten Blasorchesters kann mitunter gute Laune machen, zumal wenn die Protago-
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nisten/innen von südlich des Brenners kommen. Die Einstudierung der Konzertprogramme erfolgt im Südtiroler Jugendblasorchester traditionell im Rahmen einer Orchesterwoche. In kürzester Zeit wird da um handwerkliche Fertigkeiten, klangliche Möglichkeiten und stilgerechte Interpretationen gerungen, die nicht selten vom Rahmen- und Nachtprogramm der MusikerInnen mitbeeinflusst und befeuert werden. Der Programmidee der Innsbrucker Promenadenkonzerte folgend, bringen wir musikalische Geistesblitze mit erzählerischem Tiefgang der letzten drei Jahrhunderte in die Hofburg. Der feinsinnige Marsch Mon Salut à St. Petersbourg leitet zu einer Auswahl zweier Ouvertüren, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten: die selten zu hörende Eingangsmusik zu La Cenerentola und die überaus bekannte Ouvertüre zu Ruslan und Ljudmila. Da trifft Rossinis Geniestreich – mit seinem melodischen Einfallsreichtum und jenem typischen vorwärtstreibenden Rhythmus, mit dem er sein Publikum noch zur Raserei bringen sollte – auf die formvollendete musikalische Darstellung vom Streben nach Liebe und Versöhnung aus der Feder Michail Glinkas. Es gehört inzwischen zur guten Tradition des SJBO, dass hervorragende Solisten ihre musikalischen Fertigkeiten einem fachkundigen, interessierten Publikum zeigen. So haben Pablo de Sarasates Zigeunerweisen – mit Tobias Reifer als jungem Solisten – in diesem Konzertprogramm einen guten Platz gefunden. Platzgreifender Höhepunkt in unserem Programm ist Johan de Meijs Extreme Make-Over, das aus einer Reihe von Metamorphosen eines Themas aus Tschaikowskis
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bekanntem Andante cantabile besteht (dem zweiten Satz aus dem Streichquartett Nr. 1, geschrieben 1871). „Nie im Leben habe ich mich so geehrt gefühlt, nie war ich so stolz auf meine kreativen Fähigkeiten, wie, als Leo Tolstoi auf dem Stuhl neben mir saß und, meinem Andante lauschend, ihm Tränen über die Wangen kullerten“, schrieb Tschaikowski im Winter 1876 anlässlich eines speziell für Tolstoi organisierten Konzerts im Konservatorium Moskau. 1888 bearbeitete er diesen Satz für Cello und Orchester. Das Hauptthema des Andante cantabile basiert auf einem russischen Volkslied. In Extreme Make-Over wird dieses Thema in seiner Originalform von einem Saxofonquartett präsentiert. Bei der Reprise des Themas gesellen sich Oboen und Fagotte zum Quartett und zwischen den Solisten schleichen sich fast lautlos Klarinetten und Vibraphon ein und verlängern jede Note der Melodie. Die erste Metamorphose geht von einem einzigen Ton aus, zu welchem sich die beiden folgenden Töne des Themas in glockenähnlichen Akkorden hinzugesellen. Die Ergänzung der tieferen Sekunde führt in eine völlig neue Klangwelt und beschließt die erste Metamorphose. Das kanonische Thema des Finales vorwegnehmend, bildet ein Paukensolo den Übergang zum alla marcia. Dieser Satz ist in einem robusten neoklassizistischen Stil komponiert, gewürzt mit Zitaten. Der folgende Satz stellt eine eher unkonventionelle Instrumentengruppe vor: zehn gestimmte Flaschen, die von ebenso vielen Holzbläsern gespielt werden. Diese Gruppe bildet dann die Begleitung zu einem ausgedehnten Marimbaphon-Solo, wodurch allmählich eine Art Gamelan-Effekt entsteht.
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Das Finale – eine kanonische Behandlung des Themas – saust durch alle Instrumentengruppen und führt sie zu einem festlichen Schluss. Die Dramaturgie des Abends soll das breite Repertoire des Südtiroler Jugendblasorchesters abbilden und die Vielfalt der Genres, Stile, Tempi und Klangfarben mit gewinnender Qualität in der Interpretation verbinden. Josef Feichter
Tirol und Innsbruck als internationale Gastgeber Die heimische Blasmusik zählt zu den wesentlichen kulturellen Schätzen unseres Landes, die einen wichtigen Bestandteil der guten Reputation unseres Landes bilden. Schließlich gibt es bei uns mehr Kapellen als Gemeinden. Das ist ein starkes Signal dieser Form der Volkskultur, die mit den Innsbrucker Promenadenkonzerten alljährlich eine der wahrscheinlich hochwertigsten Plattformen im Alpenraum erhält. Besonders freut mich an dieser Veranstaltungsreihe, dass sich Tirol und Innsbruck damit regelmäßig als internationale Gastgeber präsentieren: So musizieren heuer mehr als dreißig Orchester und Ensembles aus zehn verschiedenen Ländern Europas für die Besucher im Innenhof der Hofburg, welche wir alle sehr herzlich begrüßen. Josef Margreiter Geschäftsführer Tirol Werbung
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Sonntag, 19. Juli, 10.30 Uhr – Matinee
Zweites K.u.k.-Festkonzert Musikkapelle Toblach
Musikalische Leitung: Sigisbert Mutschlechner Organisation: Stefan Taschler Die Autorität eines Landeskapellmeisters entwickelt sich im Lauf der Jahre weniger über seine Funktion als vielmehr über seine Leistung als Dirigent. Sigisbert Mutschlechner weiß dies ganz genau und hat daher keine Mühen gescheut, selbst noch als hoher Funktionär alle nur möglichen Ausbildungswege zu beschreiten. Dass er darüber nicht nur zum umsichtigen Landeskapellmeister mit Handschlagqualität wurde, sondern auch zu einem ausgezeichneten Blasorchesterdirigenten, wird er mit seinen Toblachern beim zweiten K.u.k.-Festkonzert dieses Sommers beweisen. Bereits das Programm ist eine ideale Mischung aus hohem künstlerischen Anspruch und aus Werken, die an einem Sonntagvormittag ein Matinee-Publikum begeistern können. Orchester Die Musikkapelle Toblach wurde 1821 von Sebastian Baur gegründet und zählt zu den traditionsreichsten und ältesten Kapellen des Landes Südtirol. Die Kapelle steht seit 2011 unter der musikalischen Leitung von Sigisbert Mutschlechner; Stefan Taschler steht dem Verein als Obmann vor. Derzeit zählt die Kapelle 67
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aktive Musikantinnen und Musikanten, sechs Marketenderinnen, drei Fähnriche und zwölf Ehrenmitglieder. Das Durchschnittsalter der Musikanten beträgt knapp 27 Jahre. Zum musikalischen Repertoire der Musikkapelle zählt sowohl moderne als auch traditionelle Blasmusik auf Ober- bzw. Kunststufen-Niveau. Das jährliche Festkonzert findet im weitum bekannten Gustav-Mahler-Saal des Grand Hotels Toblach statt. Neben diesem musikalischen Höhepunkt gibt die Musikkapelle rund fünfzehn weitere Konzerte und spielt zu geistlichen und weltlichen Anlässen im eigenen Dorf. Aus den Reihen der Musikkapelle bildeten sich im Laufe der Zeit zahlreiche Formationen wie die Toblinga Böhmische, TOWAU Brass, die Junge Tanzlmusig und die Toblacher Fanfarenbläser. Dirigent Sigisbert Mutschlechner, Jahrgang 1977, lebt in Olang und unterrichtet an der Musikschule in Bruneck Schlagzeug und Kapellmeisterausbildung. Er studierte am Tiroler Landeskonservatorium in Innsbruck Schlagzeug, Orgel und Blasorchesterleitung. Er absolvierte ein Bachelorstudium im Fach Blasorchesterleitung und Instrumentation für Blasorchester am Konservatorium „Claudio Monteverdi“ in Bozen und verschiedene Meisterkurse, war Organist in der Pfarre Olang, Kapellmeister der Pfarrmusik Olang und der Bürgerkapelle Brixen, seit 2012 ist er Kapellmeister der Musikkapelle Toblach. Seit 2007 ist Mutschlechner Landeskapellmeister von Südtirol. Er betreut die Kapellmeisterausbildung und die Kapellmeisterwerkstatt im VSM und
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leitete verschiedene Projekte im Blasorchesterbereich (u. a. Jugendblasorchester, Seniorenkapelle, Projekte anlässlich der Gustav-Mahler-Musikwochen). Weiters hat er einige Auftragskompositionen verfasst. Beim Goldenen Dachl, 10.00 Uhr Matthias Kiniger Toblacher Musikantenmarsch Richard Strauss Festmusik für die Stadt Wien Carl Michael Ziehrer Zauber der Montur Im Innenhof der Kaiserlichen Hofburg, 10.30 Uhr Joseph Messner / Bearb.: Siegfried Somma Prinz-Eugen-Kampfruf Josef Hochkofler Gruß aus den Dolomiten Vincenzo Bellini / Bearb.: Franco Cesarini Norma – Sinfonia dell’ Opera Nicolai Rimski-Korsakow Konzert für Posaune und Blasorchester Carlo Alberto Pizzini / Bearb.: Gert Buitenhuis Al Piemonte Karl Mühlberger Kaiserjägermarsch Nr. 1 Franz Lehár / Bearb.: unbekannt Gold und Silber, Walzer Johann Strauß / Bearb.: Herbert Malzer Auf der Jagd, Polka schnell Johann Nowotny / Bearb.: Sepp Tanzer Regimentsmarsch Nr. 92
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Zum Programm Die Musikkapelle Toblach erinnert 2015 an 100 Jahre Dolomitenfront. Mit einem Konzert, das im Herbst in der neu renovierten Festung auf der Plätzwiese stattfinden wird, soll der Zeit der Stellungskriege, die Mensch, Tier und Material an die Grenzen des Möglichen und Ertragbaren brachten, gedacht werden. Einen Ausschnitt aus dem geplanten Programm präsentiert Kapellmeister Sigisbert Mutschlechner in Innsbruck. Österreichische und italienische Komponisten, die zwischen 1800 und 1900 geboren wurden, stehen auf dem Programm. Die Musikkapelle Toblach legt ihr Hauptaugenmerkt nicht auf „Kriegsliteratur“, sondern zeichnet das musikalische Bild zweier unterschiedlicher Jahrhunderte. Vincenzo Bellinis Norma-Ouvertüre ist ein Beispiel für die Größe der italienischen Oper um 1850, Johann Strauß für die „Goldene Ära der Wiener Operette“. Rund 100 Jahre später wurde in Italien ganz anders komponiert. Carlo Alberto Pizzinis Originalwerk Al Piemonte beschreibt musikalisch das Aufkommen der Autoindustrie im Piemont. Das vergessene Werk wurde von Gert Buitenhuis wiederentdeckt und neu bearbeitet. Die Märsche Gruß aus den Dolomiten vom Pustertaler Komponisten Josef Hochkofler, der Kaiserjägermarsch Nr. 1 von Franz Lehár und der Regimentsmarsch Nr. 92 von Johann Nowotny veredeln das Konzertprogramm. Sigisbert Mutschlechner
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Sonntag, 19. Juli, 19.30 Uhr Orchestre d’Harmonie de la Ville de Vichy Musikalische Leitung: Bruno Totaro Organisation: Pierre Corre, Jacky Duc Im Mix aus zehn europäischen Nationen darf auch in diesem Jahr Frankreich nicht fehlen. Der Stadt Vichy eilt dabei durch ihre Geschichte und das schwierige Erbe der Vichy-Regierung ein besonderer, wenn auch problematischer Ruf voraus. In den Hintergrund rückt dabei, dass diese Stadt mit rund 25.000 Einwohnern das bedeutendste Heilbad Frankreichs beherbergt mit etwa 30.000 Besuchern pro Jahr. Ähnlich wie in Tirol ist es dabei die Aufgabe des städtischen Blasorchesters, bei sommerlichen Promenadenkonzerten die Gäste mit den Werken der leichten Muse zu unterhalten. Dass dies gerade in Vichy Tradition hat, ergibt sich aus der Tatsache, dass Louis Ganne, Komponist berühmter Operetten, Walzer und Märsche und häufig als der französische Ziehrer bezeichnet, im Departement Allier, zu dem auch Vichy gehört, geboren wurde. Orchester Das Orchestre d’Harmonie de la Ville de Vichy wurde 1897 gegründet und zählt etwa 65 Musiker. Der Leiter sowie mehrere Solisten lehren an der Nationalen Musikschule Vichy und sorgen für die Ausbildung der jüngeren Mitglieder des Orchesters. Das Ensemble besteht mehrheitlich aus Amateurmusikern und gibt jährlich
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etwa 25 Konzerte in Vichy, einmal wöchentlich von Anfang Juni bis Anfang September. Außerdem gibt es ein monatliches Konzert in den Monaten Oktober bis Mai, davon findet eines im Opernhaus statt. Das Orchester gastiert in Frankreich und im Ausland mit Solisten wie Michel Becquet, Marie-Stéphane Bernard, Philippe Cuper, Guy Dangain und vielen anderen und mit Chören wie der Kantorei des Sacré-Cœur von Montmartre, dem Gesangsensemble von Roanne oder den Chören der Nationalen Musikschule Vichy. Bei seiner ersten Teilnahme am internationalen Wettbewerb in Le Havre wurde das Sinfonische Blasorchester von Vichy als erstes nominiertes französisches Orchester mit dem 4. Internationalen Preis ausgezeichnet. Mehrere Konzerte und die mit Guy Touvron aufgenommene CD wurden von France Musique gesendet. Das Archiv des Orchesters enthält mehr als 2000 Werke verschiedener Stilrichtungen. Dirigent Nach seinen musikalischen und künstlerischen Studien an der CNR von Dijon und am CNSM von Paris, wo er im Alter von siebzehn Jahren angenommen wurde, erhielt Bruno Totaro mehrere nationale und internationale Preise für seine musikalische Tätigkeit; er verfolgt zahlreiche Konzertaktivitäten mit Solisten, Orchestern, in einem Duo mit Klavier, in verschiedenen orchestralen Formationen und in der Kammermusik. Bruno Totaro ist Professor am Konservatorium von Vichy, regelmäßig nimmt er an internationalen Sommerakademien teil.
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Neben seinem Engagement als Orchestermitglied und Pädagoge ist er als Dirigent tätig: Einige Jahre leitete er zunächst das Abteilungsharmonieorchester, das Harmonieorchester von Thiers, bis er als musikalischer Direktor des Harmonieorchesters der Stadt von Vichy bestellt wurde. Bruno Totaro ist außerdem Direktor der SaxTopSammlung, die die Entwicklung und Schaffung pädagogischer Werke für Saxofon fördert. Beim Goldenen Dachl, 19.00 Uhr Auguste Bosc Ronde des Petits Pierrots Louis Ganne / Bearb.: Auguste Verbregghe Marche des Amoureux John Philip Sousa Les Cadets, Kadetten-Marsch Im Innenhof der Kaiserlichen Hofburg, 19.30 Uhr Louis Ganne / Bearb.: Paul Kelsen La Housarde, Husaren-Walzer Louis Ganne / Bearb.: Henri Fernand Ouvertüre zur Operette Les Saltimbanques Jules Massenet / Bearb.: Verne Reynolds Le Cid: 1. Castillane – 3. Aragonaise – 7. Navarraise James Barnes Fanfares et Alleluias John Williams / Bearb.: John Higgins; Paul Lavender The Symphonic Marches Jacques Offenbach / Bearb.: Christian Guillonneau La Vie Parisienne, Quadrille
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Louis Ganne / Bearb. Alex Fouquet Éternelle Ivresse, Walzer Paul Jeanjean / Bearb.: Claude Fournier Le Carnaval de Venise (Joël Jorda, Klarinette) Charles Gounod / Bearb.: Louis Mayeur Faust: Mouvements A – C – D – G Pedro Iturralde Pequeña Czárda (Bruno Totaro, Saxofon) Louis Ganne Marche Lorraine Zum Programm Das Harmonieorchester der Stadt von Vichy bietet an diesem Abend vor allem symphonische Werke, die für Harmonieorchester transkribiert wurden. Im Mittelpunkt steht dabei Louis Ganne, der aus derselben Region wie das Orchester stammt. Sein Werk ist durch die Offenheit des Repertoires ein Spiegel der glorreichen Periode der musikalischen Beziehungen zwischen den beiden Hauptstädten Paris und Wien. Auch Ballettmusik von Jules Massenet, der aus einer benachbarten Region von Vichy stammt, wird an diesem Abend gespielt werden. Zwei Solisten des Orchesters, Joël Jorda und Bruno Totaro, bringen uns Virtuosenstücke zu Gehör. Die musikalische Fülle wird von der Musik amerikanischer Komponisten vervollständigt, namentlich von James Barnes und John Williams. Bruno Totaro
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Montag, 20. Juli, 19.30 Uhr The Representative Band of the Border Guard of the Republic of Poland Musikalische Leitung: Stanisław Strączek Organisation: Lezsek Mieckowski Die Innsbrucker Promenadenkonzerte verdanken sich dem Interesse, die Schätze der altösterreichischen Blasund Bläsermusik nicht in Vergessenheit geraten zu lassen. Die weltbekannte Musik der K.u.k.-Zeit war es, die einen vom Auseinanderbrechen ständig bedrohten Vielvölkerstaat emotional und kulturell zusammenhielt. Zu diesem Vielvölkerstaat gehörten über Jahrzehnte auch Teile Polens, dessen König Wien bei der Türkenbelagerung beisprang. Zum Dank erstand Polen als eigener Staat und wurde schließlich so mächtig, dass es immer wieder von Neuem unter seinen Nachbarn aufgeteilt wurde. Dass dieses Polen, auf dessen Boden im Ersten Weltkrieg auch Tausende junger Tiroler einen fragwürdigen Heldentod starben, schon lange auf der Gästeliste der Promenadenkonzerte steht, versteht sich von selbst – mit „The Representative Band of the Border Guard of the Republic of Poland“ nimmt nun zum ersten Mal eine polnische Kapelle die Einladung an, und besonderen Anlass zur Freude gibt dabei die Tatsache, dass es sich bei diesem Ensemble nicht um irgendein Orchester handelt, sondern um „die“ polnische Gardemusik mit hochprofessionellen Musikerinnen und Musikern.
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Orchester Die Geschichte der „Representative Band of the Polish Border Guard“ geht zurück auf das Jahr 1956 und ist eng verwoben mit der der „Carpathian Brigade of the Border Guard“. Diese Band hat seit 1973 das polnische Militär musikalisch repräsentiert. Das gegenwärtige Repertoire der „Representative Band of the Border Guard“ umfasst einen weiten Bogen von musikalischen Stilen und Genres. Das Blasorchester kann erfolgreiche Auftritte bei zahlreichen internationalen Festivals und Konzerten vorweisen, etwa in Deutschland, Italien, Belgien, Dänemark, Tschechien, Ungarn, Russland, Litauen, in den USA und vielen anderen Ländern. Mit über 5000 Konzerten hat sie weltweit bereits ein Millionenpublikum begeistern können. Sie ist die einzige Militärband, die traditionelle Instrumente für Volksmusik benutzt, etwa die „trombity beskidzkie“, die dem Alphorn ähneln, oder die „dudy podhalańskie“, die dem Dudelsack verwandt sind. Seit ihrer Gründung sind zahlreiche Aufnahmen eingespielt worden, sowohl im Bereich der Klassik, als auch im Bereich der regionalen und populären Musik. Dirigent Stanisław Strączek schloss 1985 die „Frédéric Chopin Music Academy“ in Warschau ab. 1994 wurde er zweiter Dirigent der „Representative Band of the Border Guard of the Republic of Poland“. Als ihr Dirigent hat er zahlreiche gefeierte Auftritte in Polen und im Ausland absolviert, zeichnet für viele Instrumentierungen, Arrangements und Transkriptionen verantwortlich,
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etwa für Vokal-Gruppen, instrumentale Ensembles und natürlich für Blasorchester. Im Jahr 2002 schloss er sein Doktorat an der Abteilung für Komposition, Dirigieren und Musiktheorie an der „Frédéric Chopin Music Academy“ ab, schon im Jahr zuvor wurde er zum Ersten Dirigenten der „Representative Band of the Border Guard of the Republic of Poland“ befördert. Beim Goldenen Dachl, 19.00 Uhr Ensemble des Orchesters Im Innenhof der Kaiserlichen Hofburg, 19.30 Uhr Edward Czerny Od Bacha od Czajkowskiego (Bach und Tschaikowski) Frédéric Chopin Polonaise As-Dur Franz Lehár Meine Lippen, die küssen so heiß Josef Strauß Ohne Sorgen, Polka schnell Johann Strauß Éljen a Magyar, Polka schnell Gioachino Rossini Ouvertüre zur Oper Wilhelm Tell, Auszug Nico Dostal La Spagnola Frederick Loewe I could have danced all night aus dem Musical My fair Lady Johann Strauß Banditen-Galopp Stanislaw Moniuszko Mazurka aus der Oper Das Gespensterschloss
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Antonín Dvořák Slawischer Tanz Nr. 8 Richard Strauss Licht, du ewiglich Eines Alexander Borodin Polowetzer Tänze Dmitri Schostakowitsch Galopp Jacques Offenbach Cancan Paul Abraham Mausi, süß warst du heute Nacht aus der Operette Viktoria und ihr Husar John Kander New York, New York Andrew Lloyd Webber I Don’t Know How to Love him Leonard Bernstein Suite aus West Side Story Stanislaw Strączek Benny Hill Theme Hans-Joachim Rhinow Ein Strauß von Strauß Zum Programm Hinter der Programmgestaltung steht die Intention, dem Publikum eine möglichst große Bandbreite musikalischer Möglichkeiten aufzuzeigen, die von polnischer Musik über Musik aus der Herkunftsregion im weiteren Sinne bis hin zur klassischen Musik reicht. Gespielt werden dabei sowohl Polkas als auch Ouvertüren und
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einige spektakuläre und zum Teil sehr bekannte Stücke. Die Band hat sich außerdem auf polnische HighlandMusik spezialisiert: Sie verfügt über zwei HighlandTänzer und originale Instrumente aus der Region. Man darf sich also auf einen außergewöhnlichen Abend freuen. Leszek Mieczkowski
Musik wie ein Zauber über der Hofburg Es wäre gelogen, wenn ich behaupten würde, dass der Juli nicht ziemlich anstrengend ist. Als langjähriger gastronomischer Partner der Innsbrucker Promenadenkonzerte gilt es nicht nur, hunderte hungriger Musiker zu versorgen, sondern auch das Publikum im Innenhof der kaiserlichen Hofburg zufriedenzustellen. Aber all diese Mühe wird zuletzt doch belohnt von großartiger Musik, die wie ein Zauber über der Hofburg liegt und den Sommer erst richtig zum Sommer macht. Ich muss gestehen, dass ich mich aus diesem Grund immer schon auf das nächste Jahr freue, wenn ich den letzten Abend der laufenden Innsbrucker Promenadenkonzerte erschöpft beschließe. Norbert Pedevilla Restaurant Fischerhäusl
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Die Tiroler Jugend musiziert! An den Tiroler Musikschulen werden über 25.000 Schülerinnen und Schüler unterrichtet. Die Vermittlung und Pflege unserer Musikkultur, aber auch musikalische Neugierde und Offenheit sind unabdingbare Werte des Lehrens und Lernens an den Musikschulen. Die Innsbrucker Promenadenkonzerte zeigen seit über 20 Jahren, dass konsequente programmatische Ausrichtung, verbunden mit hohem musikalischem Qualitätsanspruch, die Grundlagen für den international viel beachteten Erfolg dieser Konzertreihe sind. Wir freuen uns sehr, dass nun am Vorabend der Innsbrucker Promenadenkonzerte die Musikschulen auf dieser Bühne Platz nehmen dürfen und somit Gelegenheit bekommen, die Mannigfaltigkeit der musikalischen Ausbildung in diesem Land zu präsentieren. Die musizierende Jugend braucht kulturelle Werte und musikalische Vorbilder und die Innsbrucker Promenadenkonzerte repräsentieren beides in überzeugender Art und Weise. Herzliche Gratulation dem künstlerischen Leiter Alois Schöpf mit seinem Team zum hervorragenden Programm 2015 – wir freuen uns auf tolle Orchester und wunderbare Musik in der Innsbrucker Hofburg! Helmut Schmid Tiroler Musikschulwerk und Bundesjugendreferent der österreichischen Blasmusikjugend
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Dienstag, 21. Juli, 19.30 Uhr Musikkapelle Villnöß Musikalische Leitung: Hans Pircher Organisation: Christoph Petriffer Die Musikkapelle Villnöß war schon unter ihrem früheren Kapellmeister Toni Profanter ein gern gesehener und gehörter Gast bei den Promenadenkonzerten. Wunderbar auch, wenn die Musikkapelle mit ihren gepflegten Trachten und ihrem feinen Spiel durch die Innenstadt bis vor das Goldene Dachl marschiert. Nun hat das Orchester mit Hans Pircher einen neuen Dirigenten und würdigen Nachfolger. In der heimischen Blasmusikszene ist er kein Unbekannter: Der Osttiroler leitet neben den Villnössern auch die Bürgerkapelle Brixen, mit der er letztes Jahr beim Österreichischen Blasorchesterwettbewerb in Feldkirchen den ersten Preis erspielte. Mit seinen Villnössern hat er nicht nur ein hochinteressantes und innovatives, sondern auch ein technisch äußerst anspruchsvolles Programm einstudiert. Orchester Die Musikkapelle Villnöß ist eine freiwillige und demokratisch aufgebaute Vereinigung mit eigener Verwaltung, unabhängig von politischen und kirchlichen Organisationen und sonstigen Vereinen und Verbänden. Sie musiziert ohne Gewinnabsichten.
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Ziel und Aufgabe sind es, die Pflege der Musik – im Besonderen der Blasmusik – zu fördern und den Bürgerinnen und Bürgern von Villnöß eine lebendige, volkstümliche und zeitgemäße Musik zu bieten. Des Weiteren gilt die Musikkapelle Villnöß als traditionsreicher Eckpfeiler des kulturellen Dorfgeschehens und trägt zur ästhetischen Gestaltung von kirchlichen Feiern und Ortsfesten bei. Dirigent Hans Pircher ist Direktor der Landesmusikschule Lienzer Talboden. Nach Studien an den Konservatorien Bozen und Innsbruck in den Fächern Horn, Kirchenmusik, Oboe und Blasorchesterleitung, vertiefte er seine Kenntnisse im Dirigieren etwa bei Edgar Seipenbusch am Tiroler Landeskonservatorium, bei Jan Cober am Istituto Superiore Europeo Bandistico in Trient und an der Musikhochschule Maastricht/Tilburg. 1997 und 2001 nahm er erfolgreich am Internationalen Dirigentenwettbewerb WMC in Kerkrade teil. Mit verschiedensten Jugendorchestern und Amateurvereinen hat er zahlreiche Blasmusikpreise gewonnen, so den Österreichischen Blasmusikpreis 2014 mit der Bürgerkapelle Brixen. Pircher leitete das Städtische Symphonieorchester Lienz und andere semiprofessionelle Orchester (z. B. auch die Brassband Kärnten), mit denen er zahlreiche symphonische Werke erarbeiten konnte. Kammermusikkompositionen für Violine, Fagott und Klavier und Arrangements für Bläsermusik runden das vielseitige Schaffen des ehemaligen Streich- und Saiteninstrumentenbauers ab.
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Beim Goldenen Dachl, 19.00 Uhr Jaroslav Labský Mutig voran, Marsch Václav Vačkář Gruß an Böhmen, Marsch Rudolf Achleitner Tiroler Adler, Marsch Im Innenhof der Kaiserlichen Hofburg, 19.30 Uhr Thomas Doss Montana Fanfare Franz von Suppè / Bearb.: Albert Schwarzmann Ein Morgen, ein Mittag, ein Abend in Wien Nino Rota/ Bearb.: Marco Somadossi Concerto per Trombone e Orchestra: Allegro giusto – Lento, ben ritmato – Allegro moderato (Hansjörg Profanter, Posaune) Josef Ullrich Astronautenmarsch Johann Strauß / Bearb.: Albert Schwarzmann Kaiserwalzer John Philip Sousa Hands Across the Sea, Marsch Joseph Willcox Jenkins American Overture Paul Hart Cartoon Louis De Meester Gitanerias Robert Stolz/ Bearb.: Hans Eibl Gruß aus Wien, Marsch
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Zum Programm Montana Fanfare, eine Eröffnung, die zu Innsbruck und Tirol passt: Thomas Doss wurde bei einer Bergwanderung vom Ausblick in ein tief gelegenes Tal im Salzkammergut zu dieser Komposition inspiriert. Die kraftvolle Fanfare lässt Enthusiasmus und Triumph erkennen. Grenzenlose Freiheit und erhebende Gefühle vermittelt es, von oben in die Tiefe zu blicken und die gesamte Landschaft überschauen zu können. Franz von Suppé hat sich allein mit seinen zahlreichen Ouvertüren einen Namen gemacht; viele von ihnen haben nichts an Beliebtheit verloren, während das dazugehörende Bühnenwerk heute so gut wie vergessen ist. Dazu gehört auch das zweiaktige Lustspiel Ein Morgen, ein Mittag, ein Abend in Wien aus dem Jahre 1844. Die Ouvertüre ist voller Leidenschaft und hingebungsvolllebendiger Melodien, die typisch sind für den Beginn der goldenen Operetten-Ära. Nino Rota (1911–1979) war ein italienischer Komponist. Große Bekanntheit erreichte er mit der Filmmusik zu The Godfather (Der Pate) von Francis Ford Coppola. Was für Sergio Leone der Komponist Ennio Morricone war, das war Nino Rota für Federico Fellini. Unverständlich, dass sein Name, im Gegensatz zu jenem Morricones, noch immer wenig bekannt ist. Der Solo-Posaunist des Bayrischen Rundfunkorchesters Hansjörg Profanter beauftragte keinen Geringeren als Marco Somadossi, das Konzert für die Musikkapelle Villnöß zu arrangieren. Der Kaiserwalzer aus dem Jahr 1889 trug zunächst den Titel Hand in Hand und spielte auf das enge Bündnis
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zwischen Donaumonarchie und Deutschem Kaiserreich an, bei seiner Uraufführung in Berlin unter der Leitung von Johann Strauß trug er jedoch bereits seinen endgültigen Titel. Offen bleibt, auf welchen der beiden Kaiser sich der Titel nun bezieht. Der Erfolg des Walzers war jedenfalls beispiellos und nur mit dem des Donauwalzers zu vergleichen. Der amerikanische Komponist John Philip Sousa hat sich mit seinem unverwechselbaren Marschmusikstil einen besonderen Platz in der Musikwelt gesichert: Hands Across the Sea ist ein schwungvoller Marsch, mit dem wir musikalisch ins Land der unbegrenzten Möglichkeiten wechseln. American Overture war Joseph Willcox Jenkins erstes Werk für Blasorchester; er komponierte es 1953 im Alter von 25 Jahren für die US-Army-Field-Band. Einen besonderen Part übernimmt das virtuose Hornregister, das mit einem überaus gefürchteten Anfangsmotiv die Ouvertüre einleitet; der Rest des Stücks ist energiegeladen und sprüht vor bejahender Lebensfreude. Was wäre Amerika ohne die aus aller Herren Länder eingewanderten Komponisten von Filmmusik? Mit Cartoon (1991) schuf der Engländer Paul Hart eine ungewöhnliche Originalkomposition für Blasorchester. Alle musikalischen Zutaten eines klassischen Zeichentrickfilms sind in diesem frischen und originellen Werk vorhanden: eine große Eröffnung, ein spannendes Katz-und-Maus-Spiel, eine gefühlvolle Romanze und schließlich das Finale. Der Belgier Louis De Meester, geboren 1904, war Autodidakt und als Unterhaltungsmusiker tätig, ab 1933
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wirkte er am Konservatorium in Meknès (Marokko), nach 1945 war er Tonmeister beim belgischen Rundfunk sowie künstlerischer Leiter des Instituts für Psychoakustik und Elektronische Musik an der Universität Gent. Neben zwei Opern schrieb er elektronische Musik, Film-, Bühnen-, Rundfunk- und Fernsehmusik. Gitanerias, instrumentiert für Blasorchester, spiegelt De Meesters Erinnerungen an seine Mittelmeer-Reisen wider. Hans Pircher
Klassische Musik ohne finanzielle Schwelle Man glaubt es kaum, aber es gibt in Innsbruck und Tirol viele, deren Pension so knapp bemessen ist, dass sie sich unsere Symphoniekonzerte nicht leisten können. Ich weiß das aus persönlicher Erfahrung. Und da für mich die klassische Musik etwas ist, auf das ich in meinem Leben nicht verzichten möchte, unterstütze ich die Innsbrucker Promenadenkonzerte als eine Veranstaltungsreihe, die es allen ermöglicht, wertvolle und substanzvolle Musik anzuhören. Ich finde es wunderbar, dass das mitten in einer Stadt wie Innsbruck möglich ist! Margarethe Madersbacher-Seelos Hausratstudio an der Triumphpforte
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Mittwoch, 22. Juli, 19.30 Uhr
Hommage an Robert Stolz Militärmusik Kärnten
Musikalische Leitung: Sigismund Seidl Moderation: Hans Stolz Die Militärmusik Kärnten unter der Leitung von Sigismund Seidl auch in diesem Jahr begrüßen zu können, ist aus mehreren Gründen ein Grund zur Freude: Zum einen weiß man nicht, wie lange es überhaupt noch möglich sein wird, eine korrekt besetzte österreichische Militärmusikkapelle hören zu können, wurde doch die zukünftige Stärke der Militärkapellen von der Politik auf geradezu dilettantische Weise einfach halbiert; zum zweiten ging das Konzert der Militärmusik Kärnten im letzten Jahr buchstäblich im Regen unter, was einen neuerlichen Versuch vollkommen gerechtfertigt erscheinen lässt; und zum dritten kommt Sigismund Seidl mit seinem Orchester dem Wunsch der Veranstalter nach und wird den Großen Österreichischen Zapfenstreich aufführen, das beim Publikum überaus beliebte patriotische Tongemälde. Orchester Die Militärmusik Kärnten entstand 1956 aus der Gendarmerieschule Kärnten II in Spittal an der Drau und wurde sodann in das Feldjägerbataillon 25 eingegliedert. Ein Jahr darauf wurde die 58 Mann starke Kapelle umbenannt in „Musikkapelle der 7. Jägerbrigade“ und nach Klagenfurt verlegt. In der Folge hieß sie „Musik
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des Militärkommandos Kärnten“, schließlich nur noch „Militärmusik Kärnten“. 1969 erfolgte eine Personalreduzierung auf 38 Musiker, erst in den 1980ern und 1990ern wurde mit etwa sechzig Musikern wieder internationaler Orchesterstandard erreicht. Die geplante Reform der österreichischen Militärmusikkapellen bedeutet massive Einschnitte im Bereich der sinfonischen Blasorchesterliteratur. Gerade im Hinblick auf ein solches Orchester, das von sich behaupten kann, alle exemplarischen Meisterwerke der sinfonischen Weltliteratur gespielt zu haben und jährlich über 200 konzertante Werke zur Aufführung bringt, ist dies eine schwer nachvollziehbare politische Entscheidung. Dirigent Sigismund Seidl, Jahrgang 1950, machte seine ersten musikalischen Erfahrungen als Flötist in der von seinem Vater geleiteten Musikkapelle St. Marein bei Neumarkt. 1967 rückte er zum Jäger-Bataillon 18 in Zeltweg ein und wurde dann zur Militärmusik Steiermark überstellt, wo er jahrelang Flöte und Klarinette spielte. Zeitgleich studierte Seidl an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Graz Flöte und Orchesterleitung. 1977 erhielt Sigismund Seidl in Wien sein Diplom als Militärkapellmeister. 1978 bis 1980 übernahm er die Militärmusik des Militärkommandos Niederösterreich, anschließend wurde er Leiter der Militärmusik Kärnten. Seidl ist auch als Juror bei Wettbewerben tätig, beispielsweise beim World Music Contest in Kerkrade; er ist Vorstandsmitglied der World Association for Symphony Bands und Ensembles (WASBE) und Leiter der
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Kurse für Blasorchester am Landeskonservatorium in Klagenfurt. Von 1980 bis 1992 war er Landeskapellmeister in Kärnten und von 2001 bis 2004 Bundeskapellmeister des Österreichischen Blasmusikverbands. Beim Goldenen Dachl, 19.00 Uhr Rudolf Kattnigg Hurra die Gams, Kärntner Gebirgsjäger-Marsch Karl Safaric Neuer Kärntner Lieder-Marsch Karl Safaric Marsch der 7. Jägerbrigade Im Innenhof der Kaiserlichen Hofburg, 19.30 Uhr Robert Stolz / Bearb.: Hans Eibl Gruß aus Wien, Marsch Robert Stolz / Bearb.: Siegmund Andraschek Ouvertüre zur Operette Frühjahrsparade Robert Stolz / Bearb.: Siegmund Andraschek Blumenlieder: Rittersporn, Orakelblume, Blumen schenken (Margot Loibnegger, Sopran) Robert Stolz / Bearb.: Siegmund Andraschek Im Prater blüh’n wieder die Rosen (Margot Loibnegger, Sopran; Gabriel Lipuš, Tenor) Karl Komzák / Bearb.: Eduard Scherzer An der schönen grünen Narenta, Walzer Robert Stolz / Bearb.: Hans Eibl Tiroler Hochzeit, Charakterstück Robert Stolz / Bearb.: Rudolf Bodingbauer UNO-Marsch Robert Stolz / Bearb.: Siegmund Andraschek Du bist meine Greta Garbo (Gabriel Lipuš, Tenor)
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Robert Stolz / Bearb.: Siegmund Andraschek Du sollst der Kaiser meiner Seele sein (Margot Loibnegger, Sopran) Robert Stolz / Bearb.: Siegmund Andraschek Die Götter rufen Robert Stolz / Bearb.: Norbert Studnitzky Jung sama, fesch sama (Gabriel Lipuš, Tenor) Robert Stolz / Bearb.: Karl Safaric Zwei Herzen im Dreivierteltakt (Margot Loibnegger, Sopran; Gabriel Lipuš, Tenor) Robert Stolz / Bearb.: Jonny Hartl Salome Kurzer Umbau Siegfried Somma Großer Österreichischer Zapfenstreich Zum Programm Mit einer Hommage an Robert Stolz und dem anschließenden Österreichischen Zapfenstreich geht das jahrzehntelang erfolgreiche konzertante und sinfonische Wirken der Militärmusik Kärnten zu Ende. Die vom Ministerrat der Österreichischen Bundesregierung beschlossene Reduktion der Musiker lässt ein sinnvolles musikalisches Wirken in Zukunft nicht mehr zu. Aus diesem Grund nimmt dieses Konzert in der österreichischen Militärmusikgeschichte eine bedenkliche Sonderstellung ein. Vielleicht wäre es besser gewesen, statt der schwungvollen Märsche und Operettenmelodien von Robert Stolz, die mit Sopran und Tenor auch noch um das vokale Element erweitert sind, ein Requiem oder Trau-
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ermärsche zu spielen, die schon zu K.u.k.-Zeiten so eindrucksvoll Hinterbliebene getröstet haben. Dass mit Hans Stolz ein Großenkel von Robert Stolz die Moderation übernimmt, verleiht dem Konzert zusätzlichen Glanz. Bekannte und selten gehörte Transkriptionen – wie Du bist meine Greta Garbo, Die Götter rufen oder Blumenlieder – machen das Konzert auch in Bezug auf das Programm einzigartig. Mit dem Großen Österreichischen Zapfenstreich, der nur bei großen zeremoniellen Veranstaltungen der Republik zur Aufführung kommt, diesmal konzertant und ohne Ehrenformation – und für uns selbst gespielt –, geht eine glanzvolle Ära zu Ende. Oberst Sigismund Seidl, der längstgediente österreichische Militärkapellmeister „aller Zeiten“, verabschiedet sich hiermit vom Innsbrucker und Tiroler Publikum. Sigismund Seidl
Zillertal Bier steht für Kultur Auch wir wollen uns an dieser wichtigen Tiroler Konzertreihe beteiligen und damit zeigen, wie gut Kultur in Form von faszinierender Blasmusik mit Tiroler Bierkultur harmoniert. Wir wünschen den Innsbrucker Promenadenkonzerten viel Erfolg und einen guten Verlauf! Martin Lechner Vorstandsvorsitzender Zillertal Bier
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Mitreißende Momente in der Kaiserlichen Hofburg Es gibt wohl kaum eine Konzertreihe in der Blasmusikszene, die das Publikum so zu begeistern weiß wie die Innsbrucker Promenadenkonzerte. Seit Jahren bilden sie einen Höhepunkt im kulturellen Sommerangebot in Innsbruck. Intendant Alois Schöpf gelingt es immer wieder, hervorragende Bläsermusik nach Innsbruck zu bringen. Die Konzerte auf höchstem Niveau finden weit über Tirols Grenzen hinaus riesigen Anklang und zahlreiche Anhänger. Alois Schöpf wird es wieder gelingen, bei den Innsbrucker Promenadenkonzerten 2015 altösterreichische Bläsermusik in zeitgemäßer Form zu vermitteln und den Horizont in Richtung klassische Moderne in einem abwechslungsreichen Programm zu erweitern. Auch diese Promenadenkonzerte versprechen großartige Blasmusik. Ich wünsche Alois Schöpf und seinem Mitarbeiterteam sowie den Musikerinnen und Musikern viel Erfolg und den Zuhörern schöne und aufregend mitreißende Momente beim Genießen der Konzerte. Ich jedenfalls freue mich schon sehr auf die Sommerkonzerte in der Kaiserlichen Hofburg in Innsbruck. Siegfried Knapp Vize-Präsident des österreichischen Blasmusikverbandes Landesobmann des Blasmusikverbandes Tirol
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Donnerstag, 23. Juli, 19.30 Uhr Royal Symphonic Wind Orchestra Vooruit Harelbeke, Belgien Musikalische Leitung: Geert Verschaeve Organisation: Philippe De Coene, Wim Godderis Von Belgien sind die Besucher der Innsbrucker Promenadenkonzerte spätestens seit letztem Sommer verwöhnt, bewies doch das Königliche Harmonieorchester absolute Hochform und Professionalität. Auch in diesem Jahr wird von Belgien musikalisch wieder Außergewöhnliches im Innenhof der Hofburg erklingen, denn mit dem Royal Symphonic Wind Orchestra Vooruit Harelbeke kommt eines der besten zivilen Orchester des Landes zum ersten Mal nach Innsbruck. Neben einigen Werken aus Altösterreich, die als Verbeugung vor dem heimischen Publikum zu verstehen sind, haben die Belgier internationale Literatur mitgebracht, die zeigen wird, wo der heutige Stand moderner Blasorchester zu verorten ist: Was heute Amateure wie selbstverständlich spielen, hätten vor einigen Jahrzehnten nicht einmal Profis geschafft. Orchester Die „Royal Symphonic Band Vooruit“ wurde 1923 gegründet, in den frühen 60ern übernahm Gustaaf Devolder die Leitung des Orchesters, seit 1985 hat Geert Verschaeve diese Funktion inne. Unter seiner Leitung hat das Orchester an zahlreichen Wettbewerben teilgenommen und
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Konzerte in den Niederlanden, in Frankreich, Spanien, England, Österreich, Irland, Südkorea und vielen anderen Ländern gegeben. Das Orchester hat zahlreiche CDs und LPs aufgenommen. Das absolute Highlight in der Geschichte des Orchesters war bisher der Sieg bei der WMC Kerkrade 2005 in der höchsten Kategorie. Dirigent Geert Verschaeve (geb. 1957) ist ein belgischer Posaunist und Dirigent. Er studierte am Royal Conservatory in Gent, wo er einen ersten Preis für Posaune und Kammermusik erhielt. Er wurde Solo-Posaunist an der flämischen Oper, beschloss aber bald darauf, Lehrer zu werden. Seither lehrt er Blasmusik und Jazz an der Academy for Music, Word And Dance (SAMWD) in Harelbeke, Belgien, und an der MUDA in Gent. Außerdem ist er Posaunist in verschiedenen belgischen Orchestern. Beim Goldenen Dachl, 19.00 Uhr Ensemble des Orchesters Im Innenhof der Kaiserlichen Hofburg, 19.30 Uhr Aaron Copland / Bearb.: Roland Coryn Fanfare for the Common Man Michael Praetorius / Bearb.: Mark Keegan Dances from Terpsichore Johann Sebastian Bach / Bearb.: Douglas McLain Passacaglia und Fuge in c-Moll Johann Strauß / Bearb.: Willy Hautvast Annen-Polka Emil Nikolaus von Reznicek / Bearb.: Walter Kiesow Ouvertüre zur Oper Donna Diana
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Josef Strauß / Bearb.: Terry Kenny Feuerfest, Polka française Silvestre Revueltas / Bearb.: Frank Bencriscutto Sensemayá Leonard Bernstein / Bearb.: Paul Lavender Mambo aus West Side Story Eric Whitacre Ghost Train Triptych Arturo Márquez / Bearb.: Frank De Vuyst Danzón Nr. 2 Zum Programm Das Orchester lädt zu einer Reise über den Atlantischen Ozean ein. Das Programm umfasst Musik aus Europa und Amerika. Die westliche musikalische Tradition hat wahrscheinlich keinen großartigeren Vertreter als Johann Sebastian Bach. Sein Werk Passacaglia und Fuge in c-Moll ist nicht nur für Orgel geeignet – es hat auch viele verschiedene Komponisten zu Transkriptionen und Paraphrasen inspiriert. Darunter ist etwa auch ein Werk von Ottorino Respighi, das Arturo Toscanini in Auftrag gab. Aber auch Douglas McLains hat eine meisterhafte Transkription für Blasorchester geschaffen. Emil Nikolaus von Reznicek schrieb die Oper Donna Diana 1894, und obwohl darauf noch neun Opern und fünf Symphonien folgten, konnte nichts an diesen ersten Erfolg anschließen. Die Oper selbst wird nur noch selten gespielt, die Ouvertüre hingegen wird immer noch in vielen Konzertsälen zu Gehör gebracht und oft auf Tonträger aufgenommen.
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Der amerikanische Teil des Programms hat seinen Höhepunkt mit Ghost Train Triptych von Eric Whitacre, einem sehr populären Komponisten. Die drei Teile beschreiben einen geheimnisvollen Geisterzug, der durch den Westen der Vereinigten Staaten rollt. Im vorliegenden Programm treffen auch zwei Freunde wieder aufeinander: Aaron Copland und Leonard Bernstein haben beide – als Komponisten, Dirigenten, Lehrer und Autoren – einen bedeutenden, bleibenden Beitrag zur klassischen Moderne des 20. Jahrhunderts geleistet. Coplands Fanfare for the Common Man wurde 1942 für das Cincinnati Symphony Orchester unter Eugen Goosens komponiert. Es versteht sich als Antwort darauf, dass die USA in den Zweiten Weltkrieg eintraten, und wurde von einer Rede des damaligen Vizepräsidenten inspiriert, in der dieser das „Zeitalter des Normalbürgers“ ausrief. Bernsteins musikalischer Stil, obwohl sehr persönlich und eigenwillig, war stark von Coplands rhythmischer Frische beeinflusst und unverkennbar amerikanisch. Der berühmte Mambo aus West Side Story ist dafür ein typisches Beispiel. Wir beschließen unsere Reise in Mexiko, mit Sensemayá von Silvestre Revueltas und dem Danzón Nr. 2 von Arturo Márquez. In Sensemayá wird die rituelle Tötung einer Schlange beschrieben. Die Stimmen böser Vorahnungen erklingen in Form unbarmherziger Rhythmen, unheilverkündender Motive und von Wiederholungen bedrohlicher musikalischer Phrasen. Am Ende, wenn alle Themen gleichzeitig vom gesamten Orchester gespielt werden, erreicht das Stück den Höhepunkt, der
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den tödlichen Schnitt des Messers musikalisch umschreibt. Danzón wiederum ist ein Tanzstil, der seinen Ursprung in Kuba hat. Große Bedeutung besitzt er allerdings auch in der mexikanischen Folklore, wie sie Márquez in einem Ballsaal in Veracruz begegnete und ihn zu seiner packenden Komposition inspirierte. Wim Godderis
Kulturgenuss in historischem Gemäuer Seit über zwanzig Jahren sind die Promenadenkonzerte Fixpunkt im Innsbrucker Kulturkalender und sorgen in Sommernächten für musikalischen Genuss auf hohem Niveau. Nationale sowie internationale Blasmusikgrößen aus ganz Europa bringen die imperialen Mauern der Kaiserlichen Hofburg zum Klingen. Als langjähriger Partner der Promenadenkonzerte ist es uns ein Anliegen, diese auch 2015 zu unterstützen und somit einen Beitrag zur Förderung der kulturellen Vielfalt in Tirol zu leisten. Stefan Isser Geschäftsführer Swarovski Kristallwelten
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Liebe Musikbegeisterte in der Hofburg Innsbruck, Innsbruck und Musik – das ist eine untrennbare Seelenverwandtschaft. Und dies seit Jahrhunderten. Vor 250 Jahren wurde in der Innsbrucker Hofburg Hochzeit gefeiert. Der Sohn Maria Theresias vermählte sich in Tirol. Nach 14 Tagen der Feierlichkeiten verstarb völlig unerwartet der Gemahl der Kaiserin, Franz Stephan von Lothringen. Heuer im Sommer sind es genau 250 Jahre seit dem ereignisreichen Sommer. Deshalb gedenkt man in der Hofburg auch der vielen Ereignisse in einer besonderen Schau. Ich heiße Sie ganz herzlich bei den Promenadenkonzerten willkommen und freue mich, wenn Sie viel Zeit bei uns verbringen. Zeit, in der Sie lauschen und interessante Begegnungen erleben. Zeit aber auch, in der Sie die Hofburg als Tirols größte Ausstellungsfläche kennenlernen können … Waltraud Schreilechner, Leiterin Abteilung 202 – Hofburg Innsbruck
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Freitag, 24. Juli, 19.30 Uhr Orchestra di Fiati Val Isonzo Musikalische Leitung und Organisation: Fulvio Dose Eine Methode, auf neue und außergewöhnliche Orchester aufmerksam zu werden, ist das Studium internationaler Wettbewerbslisten. Mit Hilfe der italienischen Musikbotschafterin der Innsbrucker Promenadenkonzerte Silvia Banchetti ist es nach einigen vergeblichen Versuchen nun doch gelungen, den Kontakt zu einem Orchester herzustellen, das beim Wettbewerb Flicorno d’Oro in Riva am Gardasee immer wieder durch unglaublich gute Benotungen auffiel. Wie sehr das Orchestra di Fiati Val Isonzo mit der Geschichte Altösterreichs verbunden ist, geht schon aus seinem Namen hervor, waren doch die Schlachten am Isonzo im Ersten Weltkrieg besonders verlustreich und tragisch. Das Orchester ist aber nicht so sehr aufgrund seiner Herkunft interessant, sondern vor allem auch wegen seines musikalischen Leiters Fulvio Dose, eines in der Region sehr bekannten und geschätzten Dirigenten. Orchester Das seit 2011 bestehende Orchester wurde von verschiedenen Instrumentalisten, Studenten und ehemaligen Studenten aus Gorizia und Udine gegründet, um die musikalische und instrumentale Kultur zu verbreiten und zu fördern. Es besteht aus über fünfzig Musi-
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kern und verfügt über ein zeitgenössisches Repertoire für Bläserensembles. Trotz seines erst kurzen Bestehens hat das Orchester schon viele Konzerte gegeben, etwa anlässlich des 150. Jahrestags der Einheit Italiens oder des 120. Jahrestags der Filarmonica Colloredo di Prato. Vor Kurzem wurde ein Zyklus von Konzerten den Gefallenen des Ersten Weltkrieges gewidmet, die in Villach, Nova Gorica, Udine und Gorizia stattfanden. Das Orchestra di Fiati Val Isonzo spielte zu diesem Anlass eine Missa Solemnis. Das Bläserensemble hat viele Erfolge bei renommierten Musikwettbewerben vorzuweisen, zum Beispiel den ersten Platz in der ersten Kategorie beim Internationalen Wettbewerb in Bertiolo 2012. Beim Flicorno d’Oro hat das Orchester mit höchstmöglicher Punktzahl gewonnen. Dirigent Fulvio Dose, geboren in Gorizia, studierte Klarinette am staatlichen Musikkonservatorium G. Tartini in Triest bei Davide Teodoro. Er war Mitglied in verschiedenen Ensembles und Orchestern, zum Beispiel im FVG Kammerorchester, im Alpe Adria Consort und im Serenade-Ensemble. Mit Letzterem hat er eine Platte mit Musik des zwanzigsten Jahrhunderts aufgenommen. Des Weiteren studierte er Harmonielehre und Orchestrierung bei Pino Vatta und vertiefte seine Kenntnisse mit Hilfe der Musikdirektoren Daniele Carnevali und Douglas Bostock. Er leitete das Filarmonica Colloredo di Prato und das Civica Orchestra di Fiati Giuseppe Verdi (Triest); von
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1997 bis 2006 arbeitete er als Musikdirektor für das Internationale Festival der Operette. 2011 gründete er das Orchester Val Isonzo, das er als Dirigent und künstlerischer Leiter führt. Seit 2012 dirigiert er außerdem das Corpo Bandistico Comunale G. Rossini aus Castions di Strada. Er hat als Leiter verschiedener Ensembles bei zahlreichen Musikwettbewerben gewonnen. Beim Goldenen Dachl, 19.00 Uhr Nicola Piovani / Bearb.: Lorenzo Pusceddu La vita è bella Jaroslav Ježek / Bearb.: Karel Bělohoubek Bugatti Step Gioachino Rossini / Bearb.: Robert Allmend La Danza (Tarantella napoletana) traditionell / Bearb.: Alfred Hofbauer Zottel-Marsch Im Innenhof der Kaiserlichen Hofburg, 19.30 Uhr Gioachino Rossini Fanfara per la Corona d’Italia Luigi Boccherini, Luciano Berio / Bearb.: C. Mandonico Quattro versioni originali della Ritirata notturna da Madrid sovrapposte e trascritte per orchestra Johann Sebastian Bach / Bearb.: Yoshihiro Kimura Fuge in g-Moll Georg Friedrich Händel / Bearb.: Jacob de Haan Lascia ch’io pianga aus Rinaldo (Giulia Della Peruta, Sopran) Giuseppe Verdi / Bearb.: Paolo Frizzarin La Vergine degli Angeli aus La Forza del Destino
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Gioachino Rossini / Bearb.: Otto Zurmühle Ouvertüre zur Oper La Gazza Ladra Amilcare Ponchielli / Bearb.: Franco Cesarini Sinfonia per Banda traditionell / Bearb.: Marco Somadossi Ai preàt la biele stele (Giulia Della Peruta, Sopran) traditionell / Bearb.: Giovanni Battista Marzuttini Ce Biele Lune (Giulia Della Peruta, Sopran) Siegfried Naumann / Bearb.: Paolo Frizzarin Marcia a Montecelio Tomohiro Tatebe Suite on Celtic Folk Songs Peter Graham Cats Tales: Catalonia – Catwalk – Scat! Louis Prima / Bearb.: Naohiro Iwai Sing, Sing, Sing (With a Swing) Zum Programm Luigi Boccherini (1743–1805) vertonte mehrere Variationen über das Thema aus dem Schlusssatz der Rückkehr der Wache von Madrid (Ritirata notturna di Madrid), dessen Grundlage ein damals sehr beliebtes Lied war. Die gespielten Variationen in vier unterschiedlichen instrumentalen Kombinationen wurden für Orchester bearbeitet. Die Fuge in g-Moll schrieb Johann Sebastian Bach während seiner Tätigkeit als Organist in Arnstadt zwischen 1703 und 1707, sie ist heute eine seiner berühmtesten Fugen für Orgel. Bach nannte das Stück auch Kleine Fuge, um eine Verwechslung mit der später entstandenen Große Fantasie und Fuge in g-Moll zu vermeiden.
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Die Sopranistin Giulia Della Peruta interpretiert die berühmte Arie Lascia ch’io pianga (Lass mich weinen) aus Georg Friedrich Händels Oper Rinaldo. Es ist die Arie von Almirena, die in Armidas verzaubertem Palast ihre Gefangenschaft beklagt. La Vergine degli Angeli (Die Jungfrau von den Engeln) ist eine religiöse Hymne aus dem Finale zum zweiten Akt der Oper La Forza del Destino (Die Macht des Schicksals) von Giuseppe Verdi. Die unglückliche Leonora will als einsame Einsiedlerin ihre vermeintliche Schuld büßen. Die Oper La Gazza Ladra (Die diebische Elster) von Gioachino Rossini, damals sehr beliebt, wird heutzutage nur selten zur Gänze aufgeführt; bekannter ist ihre eingängige und spritzige Ouvertüre. Ai preàt la biele stele, ein Antikriegslied, und das Liebeslied Ce Biele Lune sind Volkslieder aus dem traditionellen Repertoire friaulischer Tanzlieder, den sogenannten Villotten. Mit dem Stück Cats Tales von Peter Graham (1958) entführen wir unsere Zuhörerschaft in die Welt des Jazz, und zwar direkt nach New York City. Der erste Satz Catalogna ist eine Hommage an den Filmmusikkomponisten Elmer Bernstein, ausgestattet mit akzentuiertem Marschtempo, das an West Side Story von Leonard Bernstein erinnert; im zweiten Satz lässt sich der Komponist vom berühmten Thema des Pink Panther von Henry Mancini inspirieren; der dritte Satz ist eine Hommage an den Jazzmusiker Sonny Rollins und dessen Hit Airegin.
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Mit dem bekannten Stück Sing, Sing, Sing (With a Swing) aus dem Repertoire des Swing-Musikers Louis Prima (1910–1978) stellen sich schließlich unsere Solisten vor. Fulvio Dose
Bläsermusik mit geballter Macht Nirgendwo in Österreich kann man an einem Ort und im Rahmen einer Veranstaltungsreihe in so geballter Form mitanhören, was Bläsermusik nicht nur technisch leisten kann, sondern über welch vielfältige Ausdruckformen sie verfügt. Durch diese Vielfalt wird nicht nur die Geschichte der Bläsermusik von der Klassik bis herauf zum sinfonischen Blasorchester beispielhaft wiedergegeben, auch verschiedene Länder, wie etwa England mit seiner großartigen Brassband-Tradition, können die Klänge ihrer Orchesterformen als typischen Ausdruck ihrer Mentalitäten dem Publikum näherbringen. Wirklich ein spannendes und avanciertes Unternehmen, das ich als Bundeskapellmeister des österreichischen Blasmusikverbandes mit Überzeugung unterstütze. Walter Rescheneder Bundeskapellmeister Österreich
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Samstag, 25. Juli, 19.30 Uhr Leyland Band, England Musikalische Leitung: Thomas Wyss Organisation: Ben Thomas, John Doyle, Iain McKnight Den Kumpels in den englischen Bergbaugebieten sollte das Spielen in Brassbands nicht nur das harte Leben verschönern, sondern es diente auch der Reinigung der Lunge und einer Verbesserung ihrer Funktion. Zuletzt war die betriebseigene Brassband aber auch, wie der Film Brassed off eindrücklich zeigt, der ganze Stolz, sozusagen der klingende Kristallisations-und Identifikationspunkt des Reviers. Die Brassband-Bewegung, die ursprünglich aus England stammt, hat inzwischen auch auf dem Kontinent eine breite Anhängerschaft gefunden, wobei die ganz Großen der Szene immer noch aus dem Mutterland der Brassbands kommen: Eine dieser Formationen ist die Leyland Band, die seit Jahrzehnten zu den Weltbesten gehört und nun zum ersten Mal bei den Promenadenkonzerten englische Brass-Kultur auf höchstem Niveau präsentieren wird. Orchester Die Leyland Band ist eine der bekanntesten und berühmtesten Brassbands der Welt. Sie wurde im Jahre 1946 im Herzen von Lancashire in England gegründet. Die Band steht für qualitativ hochwertige Aufführungen und ein innovatives und unterhaltsames Repertoire. Die Leyland Band hat seit den Achtzigerjahren viele
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Wettbewerbe gewonnen, darunter die Titel „British Open Champions“, „National Champions of Great Britain“, „Brass in Concert Champions“ (fünfmal) und „All England Masters Champions“. Zudem hat die Band England seit dem Jahrtausendwechsel zweimal beim europäischen Brassband-Wettbewerb vertreten. Als eines der gefragtesten Brass-Ensembles spielt die Band regelmäßig sowohl in ganz Großbritannien als auch im Ausland, von Amerika und Japan über Südkorea und Europa. Vom Publikum der Royal Albert Hall in London bis zum Publikum der Waterfront Hall in Belfast schwärmen viele vom warmen Ton der Band. Das Programm ist dabei immer innovativ und auf das jeweilige Publikum abgestimmt. Die Band ist stolz auf ihre Jugendförderung und darauf, jungen Komponisten eine Plattform zu bieten. Die Band hat regelmäßig Auftritte im Fernsehen, wird im Radio gespielt und es wurden zahlreiche Aufnahmen eingespielt. Dirigent Thomas Wyss wurde im Berner Oberland (CH) geboren und studierte Musik an den Konservatorien Bern und Fribourg. Sechs Mal wurde Wyss Schweizermeister auf der Tuba, während er zugleich Mitglied der Brassband Berneroberland und der Nationalen Jugend Brassband der Schweiz war. Ab 1986 studierte er an der Universität Huddersfield in England, anschließend studierte er bei Howard Snell vier Jahre lang Dirigieren, Komponieren und Arrangieren.
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Thomas Wyss war acht Jahre lang Mitglied der Fodens Band, nachdem er zuvor in der Grimethorpe Colliery und in der Sellers Engineering Band gespielt hatte. Er ist Gründungsmitglied des Howard Snell Brass Ensembles und Tuba-Solist im bekannten Quintessence Brass Quintet. Thomas Wyss war Dirigent der Williams Fairey Band, Chefdirigent der Tredegar Band, Musikdirektor der Fodens Band und Direktor der Northop Band, bis er vor nicht allzu langer Zeit musikalischer Leiter der Leyland Band wurde. Wyss ist auch als Juror sehr gefragt, in Großbritannien und ganz Europa, etwa bei Musikwettbewerben und -festivals in Norwegen, Holland, Belgien und der Schweiz. Zurzeit ist er Head of Brass an der King’s Schule in Chester und unterrichtet außerdem an der Lymm-Hochschule. Thomas Wyss arrangiert und komponiert erfolgreich Musik für viele verschiedene Brass-Formationen, Bands und Ensembles. Beim Goldenen Dachl, 19.00 Uhr Claudio Monteverdi L’Orfeo Toccata J. M. Bisud Norfolk March Andrew Lloyd Webber Jesus Christ Superstar, Medley Im Innenhof der Kaiserlichen Hofburg, 19.30 Uhr Richard Strauss / Bearb.: Eric Banks Festmusik für die Stadt Wien
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Harold Moss Royal Tiger Franz von Suppé Ouvertüre zur Operette Leichte Kavallerie Roland Davis Jenny Wren (Peter Shaw, Kornett) Fred J. Allen / Bearb.: Iain McKnight When the Stars Began to Fall Jock McKenzie The Lark Neal Hefti Cute mehrere Komponisten / Bearb.: Goff Richards James Bond Collection Eduard Strauß Bahn frei, Polka schnell Andrew Stephenson Metropolis (James McLeod, Euphonium) John Lennon, Paul McCartney Ticket to Ride Ernesto Lecuona Malagueña Alexandre Luigini Ballet Égyptien Kander & Ebb Chicago Takagi Tohko / Bearb.: John Doyle Blue Sky, Marsch Dave Brubeck Blue Rondo à la Turk
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George Gershwin Rhapsody in Blue traditionell / Bearb.: Gary Williams Nearer, My God, to Thee Antonín Dvořák Finale aus Symphonie Nr. 9 (Aus der Neuen Welt) Zum Programm Das Konzert beginnt mit dem Marsch Royal Tiger, den Harold Moss eigens für die Leyland Band komponiert hat. Die nächsten Stücke geben der Band Gelegenheit, ein traditionelleres Repertoire zu zeigen: So folgt auf die überaus bekannte Ouvertüre zur Operette Leichte Kavallerie von Franz von Suppé ein Solo des Kornettisten Peter Shaw mit dem Thema und Variationen aus Jenny Wren. Mit dem geistlichen Lied When the Stars Began to Fall ändert sich die musikalische Stimmung, man wird überrascht sein, wie gut sich Brassbands für das Spielen dieser Art von Choral eignen. Am Ende dieses Programmblocks steht die populäre Auswahl von sehr bekannten Melodien aus James Bond-Filmen, ausgezeichnet arrangiert von Goff Richards. Es folgt ein Programmteil, der von den Reisen beziehungsweise Auftritten der Leyland Band auf internationalem Boden beeinflusst ist: Los geht es mit der klassischen Strauß-Polka Bahn frei; mit Metropolis und James McLeod am Euphonium finden wir uns in der Großstadt wieder; hier handelt es sich um ein eher zeitgenössisches Stück nach der bis dahin recht traditionellen Musik. Die Reise geht weiter mit dem klug arrangierten Popsong Ticket to Ride von Lennon und McCartney –
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hören Sie dabei auf die Dampflok, die zunehmend an Tempo gewinnt! Mit Malagueña machen wir Halt in Mexiko, mit dem Ballet Égyptien besuchen wir das Land der Pharaonen im Spiegel des 19. Jahrhunderts. Wir beenden diesen Teil mit Chicago von Kander & Ebb in einer weiteren Metropole, in einer Stadt, in der die Band im Jahr 1994 tatsächlich zu Gast war. Der letzte Teil gibt einen Einblick in das Programm blue, das die Leyland Band 2014 mit großem Erfolg entwickelt hat: Blue Sky ist ein schneller Marsch aus Japan. Diesem folgt das ikonische Blue Rondo à la Turk von Dave Brubeck, das uns in die Welt des Salon-Jazz entführt. Das dritte „blaue“ Stück ist die sehr bekannte Rhapsody in Blue von George Gershwin. Bevor wir zum Finale kommen, machen wir das, was Brassbands angeblich am besten können: Wir spielen eine klassische Hymne mit dem Titel Nearer, My God, to Thee. Als letztes Stück des Konzerts haben wir das mitreißende Finale aus der Symphonie aus der Neuen Welt von Antonín Dvořák ausgewählt. Thomas Wyss
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Sonntag, 26. Juli, 10.30 Uhr – Matinee
Drittes K.u.k.-Festkonzert
Musikverein Liezen, Steiermark Musikalische Leitung: David Luidold Organisation: Michael Fröhlich Die Kunst, ein Amateurblasorchester erfolgreich zu leiten, besteht unter anderem darin, von den Musikern und Musikerinnen gerade so viel zu verlangen, wie sie zu leisten vermögen, aber nicht mehr als das, um ihnen nicht die Freude am Spiel und die Liebe zur Musik, das eigentliche Kapital des Amateurs – wie schon der buchstäbliche Sinn des Wortes sagt –, zu nehmen. David Luidold ist Dirigent und außerdem Posaunist an der Oper Graz. Die Tatsache, dass er eines der besten steirischen Blasmusikorchester leitet, das bei Wertungsspielen immer mit höchsten Punktebewertungen glänzt, scheint zu beweisen, dass ihm der Spagat zwischen Anspruch und Vergnügen beim gemeinsamen Musizieren in überzeugender Weise gelingt. Orchester Die Stadtmusikkapelle der obersteirischen Bezirkshauptstadt Liezen feierte 2013 ihr 140-jähriges Jubiläum mit einem Blasmusikfestival und der Präsentation einer CD mit dem Titel Junge Triebe. Im Jahr 1871 wurde die Musikkapelle, damals noch institutionell der Feuerwehr zugehörig, gegründet, bis sie zwei Jahre später als Musikverein Liezen selbststän-
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dig wurde. In den 1920er-Jahren gab es schließlich ein Streichorchester und ein Jugendblasorchester. Großen Aufschwung erlebte der Musikverein mit der Gründung der städtischen Musikschule 1954 und dem Beginn der Amtszeit von Kapellmeister Alois Grünwald im Jahr 1956: Zahlreiche hohe Auszeichnungen bei Konzertwertungsspielen und Auslandsauftritte prägten diese bis ins Jahr 1989 andauernde Ära. 2004 übernahm David Luidold schließlich die Funktion des Kapellmeisters und entwickelte die Stadtmusikkapelle Schritt für Schritt zu einem sehr erfolgreichen und beliebten Klangkörper. Neben den beiden jährlichen Heimkonzerten geht die Stadtkapelle gerne auf Konzertreise, wie zuletzt im Jahr 2013 als Vertreter des steirischen Blasmusikverbandes zur Mid Europe nach Schladming oder 2014 zur Blasmusikgala in Graz. Dirigent David Luidold, 1984 in Rottenmann geboren, studierte Posaune, erst an der Kunstuniversität Graz, dann in Wien bei Dietmar Küblböck und Hans Ströcker. Er studierte ebenfalls bei Stefan Schulz in Berlin und absolvierte Privatstudien und Meisterkurse in New York und Chicago bei Joseph Alessi und Charles Vernon. Erste Orchestererfahrungen sammelte er im European Union Youth Orchestra, im Pacific Music Festival Orchestra in Sapporo/Japan und im Gustav Mahler Jugendorchester. Seit 2009 ist Luidold als Tenorbassposaunist im Grazer Philharmonischen Orchester engagiert. Er ist Mitglied im Grazer Posaunenquartett, Gastprofessor für Posaune an der Kunstuniversität
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Graz und leitet eine Ausbildungsklasse für Posaune an der Musikschule Liezen. Beim Goldenen Dachl, 10.00 Uhr Rudolf Bodingbauer Pfenninger Marsch Franz Blümel 27er Regimentsmarsch Rudolf Kummerer 9er Alpenjäger-Marsch Im Innenhof der Kaiserlichen Hofburg, 10.30 Uhr Franco Cesarini Alpina Fanfare Giovanni Gabrieli / Bearb.: Eric Crees Canzon in Echo Duodecimi Toni à 10 aus Sacrae Symphoniae Franz Lehár / Bearb.: Siegfried Rundel Jetzt geht’s los, Marsch Julius Fučík / Bearb.: Bruno Hartmann Marinarella, Ouvertüre Felix Mendelssohn Bartholdy / Bearb.: Franz Cibulka Konzertstück Nr. 2: Allegro grazioso (Felix Mitteregger, Markus Steinhöfler – Klarinette) Johann Strauß / Bearb.: Gerhard Baumann Éljen a Magyar, Polka schnell Franz Lehár / Bearb.: Jos Dobbelstein Gern hab’ ich die Frau’n geküßt aus der Operette Paganini (Ivan Oreščanin, Tenor) Franz Lehár / Bearb.: Roger Niese Dein ist mein ganzes Herz aus der Operette Das Land des Lächelns (Ivan Oreščanin, Tenor)
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Johann Strauß / Bearb.: Hans Kliment Frühlingsstimmen, Walzer Johann Strauß / Bearb.: Peer Henrik Volta Spanischer Marsch Agustín Lara / Bearb.: Roger Niese Granada (Fantasia Española) (Ivan Oreščanin, Tenor) traditionell / Bearb.: Peter Kostner Klingende Steiermark Johann Strauß / Bearb.: Gerhard Baumann Furioso-Polka (quasi Galopp) Wassili Agapkin / Bearb.: Gerhard Baumann Abschied der Slawin, Marsch Zum Programm Vom 17. bis zum 21. Jahrhundert reicht der musikalische Spannungsbogen, quer durch unterschiedlichste Stile, quer durch die Länder der Donaumonarchie und über ihre historischen und geografischen Grenzen hinaus. Die Alpina Fanfare des Schweizer Komponisten Franco Cesarini wird der Auftakt zum Promenadenkonzert im Hof der Kaiserlichen Hofburg. Venedig gehörte bekanntlich erst nach dem Wiener Kongress zur Donaumonarchie, dennoch haben wir mit Giovanni Gabrielis Canzon in Echo Duodecimi Toni à 10 ein Beispiel venezianischer Mehrchörigkeit ausgewählt. Der mexikanische Komponist Agustín Lara huldigt eindrucksvoll Granada, Wassili Agapkins Marsch Abschied der Slawin ist ein eindrucksvolles Beispiel russischer Konzertliteratur. Wie verwandt Musik und Kulinarik einander sein können, dafür ist Felix Mendelssohn Bartholdys Konzert-
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stück Nr. 2 für zwei Klarinetten ein Beleg, denn die beiden Brüder Heinrich Joseph und Carl Baermann sollten für Mendelssohn Bartholdy Dampfnudeln und Rahmstrudel zubereiten, woraufhin sich der Komponist mit diesem Konzertstück für Klarinette, Bassetthorn und Orchester revanchierte. Ureigenste Musik aus den ehemaligen Kronländern stammt von Franz Lehár, dessen Karriere als österreichisch-ungarischer Militärkapellmeister begann und dessen Marsch Jetzt geht’s los die zwölfjährige Tochter von Lehárs bevorzugtem Librettisten Victor León schlichtweg entzückte: „Ich sag dir, Papa, der Marsch, also der ist einfach gottvoll, himmlisch, todschick!“ Weltberühmt wurde Lehár als Operettenkomponist, und so sind mit Gern hab’ ich die Frau’n geküßt aus Paganini und Dein ist mein ganzes Herz aus Das Land des Lächelns zwei seiner bekanntesten Gesangsnummern zu erleben. Es singt Ivan Oreščanin, der als Solist der Grazer Oper in Oper und Operette ebenso erfolgreich ist wie als Musical-Darsteller. In allen Gebieten der Donaumonarchie hörbar zu Hause ist Johann Strauß, der mit Éljen a Magyar (Es lebe der Ungar!) Ungarn musikalisch hochleben lässt und in der Coda des 1869 in Pest uraufgeführten Werks die inoffizielle Hymne Ungarns, den Rákóczi-Marsch, zitiert. Geradezu koboldhaft-schadenfroh gibt sich die FuriosoPolka, die Strauß 1861 während seiner Reise durch Russland geschrieben hat. Der Konzertwalzer Frühlingsstimmen entstand 1883 und huldigt in frischer Fröhlichkeit der Titel gebenden Jahreszeit. David Luidold
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Wertvolle Initiative für den europäischen Kulturaustausch Auch in diesem Sommer werden über dreißig Orchester, Ensembles und Chöre bei der nunmehr 21. Auflage der Innsbrucker Promenadenkonzerte dabei sein und für musikalischen Hochgenuss sorgen. Musikalische Vielfalt, hohe Qualität und regionale Einzigartigkeit – das sind die herausstechenden Merkmale dieses grenzüberschreitenden Bläsermusik-Festivals, das an die Kunstmusik in der Tradition der altösterreichischen Freiluftkonzerte anknüpft. In diesem Jahr ist es wiederum international hervorragend besetzt – und nicht zuletzt gerade deshalb eine sehr wertvolle Initiative für den europäischen Kulturaustausch. Ich wünsche dem Publikum einen bleibenden Musikgenuss bei den Klängen der künstlerischen Bläsermusik. Dem gesamten Organisationsteam und dem künstlerischen Leiter Alois Schöpf darf ich für die Initiative und das Engagement herzlich danken und einem guten Gelingen entgegenblicken. Philipp Achammer Landesrat für Deutsche Bildung und Kultur und für Integration, Bozen
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Sonntag, 26. Juli, 19.30 Uhr Sächsische Bläserphilharmonie Musikalische Leitung: Stefan Diederich Organisation: Heiko Schulze Unglaublich, aber wahr: Die Sächsische Bläserphilharmonie kommt direkt nach ihrer zweiwöchigen Australien-Tournee noch vor dem Sommerurlaub zu den Innsbrucker Promenadenkonzerten. Glücklicherweise, denn ohne die Sachsen ist die Konzertserie inzwischen kaum noch denkbar. Denn das Orchester bietet auch 2015 ein exquisites Programm und gibt in diesem Fall ein Promenadenkonzert im klassischen altösterreichischen Sinn. Es wird spannend sein zuzuhören, wie die „Deitschen“ – wie der Tiroler mit seinem herben Charme seine nördlichen Nachbarn ab Rosenheim bezeichnet – in Innsbruck die Wiener interpretieren. Orchester Die Sächsische Bläserphilharmonie ist das bis heute einzige deutsche Kulturorchester in ausschließlicher Bläserbesetzung. 1950 wurde es unter dem Namen „Rundfunk Blasorchester Leipzig“ gegründet und war 41 Jahre für den Rundfunk Leipzig tätig. In diesem Jahr wird der 65. Geburtstag des Orchesters gefeiert. Unzählige Rundfunk- und Fernsehsendungen machten das Orchester mit dem unverwechselbaren Klang über die Landesgrenzen hinaus bekannt und beliebt. In all den Jahren hat die Philharmonie mit vielen namhaften In-
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strumentalisten, Sängern, Dirigenten aus aller Welt zusammengearbeitet. Die Sächsische Bläserphilharmonie zeichnet sich durch ein facettenreiches Klangspektrum aus, das durch die speziellen Arrangements für Bläserensemble ermöglicht wird. Dabei werden sowohl zeitgenössische Originalkompositionen als auch Transkriptionen aus der Musikgeschichte werkgerecht interpretiert. Neben Konzertreihen in der Region um Leipzig ist die Sächsische Bläserphilharmonie in ganz Deutschland und im Ausland als gefragtes Gastspielorchester präsent. Die Musiker sind neben der Arbeit im Orchester auch in der musikpädagogischen Institution, der Deutschen Bläserakademie, als Dozenten tätig. Hier wird sowohl Laien- als auch Berufsmusikern ein breites Angebot an Weiterbildungs- und Qualifizierungsmöglichkeiten geboten. Für Dirigentenwerkstätten ist die Sächsische Bläserphilharmonie oft Lehrgangsorchester. Dirigent Stefan Diederich wurde in Schwerin geboren. 1994–99 studierte er Orchesterdirigieren und Klavier an der Hochschule für Musik in Dresden. Er war Gastdirigent bei der Elblandphilharmonie Riesa, dem Sinfonieorchester Pirna und der Robert-Schumann-Philharmonie Chemnitz und Assistent bei Jörg Peter Weigle, Siegfried Kurz und Christian Kluttig. Seit 2002 ist er ständiger Gastdirigent an der Staatsoper Lodz (Polen). Von 2003 bis 2004 war Diederich Chefdirigent des Neuen Sinfonieorchesters Berlin und gab Konzerte im Konzerthaus und in der Philharmonie. Regelmäßige Gastdirigate
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führten ihn zu den Nürnberger Symphonikern, dem Filmorchester Babelsberg und der Sächsischen Bläserphilharmonie. Seit 2004/05 ist er Kapellmeister der Musikalischen Komödie Leipzig u. a. mit der Uraufführung des Musicals Heidi, mit Hochzeitsnacht im Paradies, Hair, Dancing Movies, Kiss me, Kate sowie der BroadwayRevue Show Biz. Seit der Spielzeit 2007/08 ist er dort auch Chefdirigent und Musikalischer Oberleiter. Solistin Die Sopranistin Paola Kling aus Tübingen begann im Alter von sechs Jahren Cello zu spielen und sammelte früh Konzerterfahrung in Orchestern und Chören. Ihre Konzerttätigkeit führte sie ins europäische Ausland sowie nach Uruguay, China und Israel. Ihren ersten Gesangsunterricht erhielt sie bei Herrad Wehrung-Hornung, 2008 begann sie ein Gesangstudium bei Christiane Hampe an der Musikhochschule Lübeck. Seit 2010 führt Paola Kling ihr Gesangsstudium an der Hochschule für Musik und Theater Felix Mendelssohn Bartholdy Leipzig fort. Zurzeit studiert sie im Master Operngesang bei Carola Guber. Beim Goldenen Dachl, 19.00 Uhr Ensemble des Orchesters Im Innenhof der Kaiserlichen Hofburg, 19.30 Uhr Carl Michael Ziehrer / Bearb.: Siegfried Bethmann Samt und Seide, Walzer Franz von Suppé / Bearb.: Siegfried Bethmann Glückliche Fahrt
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Franz von Suppé / Bearb.: Werner Schirmer Ouvertüre zur Operette Pique Dame Franz Lehár / Bearb.: Siegfried Bethmann Gold und Silber, Walzer Carl Zeller / Bearb.: Otto Wagner Ich bin die Christel von der Post aus der Operette Der Vogelhändler Carl Millöcker / Bearb.: Siegfried Bethmann Rasch wie der Blitz, Galopp Emil Waldteufel / Bearb.: Siegfried Bethmann Mon Rêve (Mein Traum), Walzer Eduard Künneke / Bearb.: Hannes Lippmann Strahlender Mond aus der Operette Der Vetter aus Dingsda Johann Strauß / Bearb.: Gerd Schlotter Im Krapfenwaldl, Polka Carl Michael Ziehrer / Bearb.: Dietmar Heberle Großstädtischer Galopp Carl Michael Ziehrer / Bearb.: Siegfried Bethmann Weaner Madl’n, Walzer Robert Stolz / Bearb.: Stefan Walther Männer, Männer aus Trauminsel Johann Strauß / Bearb.: Siegfried Bethmann Tritsch-Tratsch-Polka Johann Strauß / Bearb.: Sepp Neumayr Banditen-Galopp Paul Abraham / Bearb.: Stefan Walther Mausi, süß warst du heute Nacht Franz Lehár / Bearb.: Siegfried Bethmann Ich bin verliebt aus der Operette Schön ist die Welt Josef Strauß / Bearb.: Siegfried Bethmann Die Libelle, Polka Mazurka
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Hans Christian Lumbye / Bearb.: Werner Schirmer Champagner-Galopp Zum Programm Um es gleich vorwegzunehmen: Alle Jahre wieder bedeutet es für die Sächsische Bläserphilharmonie eine große Freude, die nunmehr langjährige und bewährte Konzerttradition mit den Innsbrucker Promenadenkonzerten zu pflegen und mit immer wieder neuen Konzertprogrammen nach Tirol zu reisen. Die Frage nach der Programmgestaltung ist und bleibt für die Sächsische Bläserphilharmonie Herausforderung und Anspruch zugleich. So waren es in den vergangenen Jahren die unterschiedlichsten thematisch ausgerichteten Angebote, von der italienischen Opernnacht bis zur Leipziger Völkerschlacht, die der sächsische Klangkörper präsentierte. 2015 werden es nunmehr meisterhafte Instrumentierungen für Bläser von vitaler unterhaltender Leichtigkeit sein. Die Sächsische Bläserphilharmonie wird dabei ihren eigenen, ganz speziellen und unverkennbaren Orchesterklang aufzeigen, den der Komponist Siegfried Bethmann (1915–1993) als einstiger Haus- und Hofarrangeur mit unzähligen Transkriptionen und Bearbeitungen entscheidend prägte. Und so möchte dieses Konzert mit Werken von österreichischen Komponisten wie Johann Strauß, Franz Lehár, Franz von Suppé oder Emil Waldteufel an den Arrangeur und Bearbeiter Siegfried Bethmann erinnern und seine ganz spezielle Kunst würdigen. Stefan Diederich
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Gäste trotzen schlechtem Wetter Seit mehr als zwanzig Jahren sind die Innsbrucker Promenadenkonzerte ein Fixpunkt im Tiroler Kultursommer. Wie schon die Jahre zuvor freuen wir uns auch heuer wieder auf ein abwechslungsreiches Programm, viele musikalische Abende und auf zahlreiche Gäste, die trotz teils sehr widriger Witterungsverhältnisse tagein, tagaus den großen Burghof füllen. Nur die professionelle Organisation und der ständige Lernprozess haben die Konzerte zu dem gemacht, was sie jetzt sind. Wie wünschen dem gesamten Team viel Erfolg und Durchhaltevermögen auf dem weiteren Weg und freuen uns auf viele kommende Jahre guter Zusammenarbeit! Alexander Klapps Geschäftsführer Café Sacher Innsbruck
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Montag, 27. Juli, 19.30 Uhr Triest Wind Band Project Musikalische Leitung und Organisation: Simon Perčič Dirigent und Musikmanager Simon Perčič ist in Slowenien eine Schlüsselfigur in der Bläser- und Orchesterszene. Er organisiert Orchestercamps und Festivals und hat sich nun nach Triest verlegt, wo er mit dem Wind Band Project ein neues Blasorchester gründete. Es wird die Musik einer Landschaft präsentieren, die nicht nur – wie Tirol – einmal zu den Kernlanden des Habsburgerreiches gehörte, sondern nach dem Ersten Weltkrieg von den politischen Entwicklungen und der Neuordnung Europas besonders stark betroffen war. Orchester Das Triest Wind Band Project ist ein junges Orchesterprojekt des Triester Konservatoriums, das in enger Zusammenarbeit mit Studierenden und Professoren des Konservatoriums und promovierten Musikern aus Italien und Slowenien entstanden ist. Das neue Orchester möchte ein buntes, breites Programm, Musikprojekte, interessante und originelle Kammerorchester und natürlich nicht zuletzt ein großes Blasorchester bieten. Die internationale musikalische Besetzung mit Studierenden und professionellen Musikern regt pädagogische Aspekte und Konzepte an und bietet eine Plattform für künftige professionelle Musiker. Originelle Kompositionen und innovative Programmausrichtungen garantie-
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ren Fortschritt und Weiterentwicklung; musikalischer Orchesterleiter ist Simon Perčič. Dirigent Simon Perčič absolvierte sein Posaunen-Studium an der Musikakademie in Ljubljana. Nach seinem Abschluss setzte er seine Studien fort, arbeitete mit dem Slovenian Philharmonic Orchestra und dem Symphonic Orchestra RTV Slovewnia. Perčič studierte Dirigieren bei Jan Cober und war in George Pehlivanians Meisterklasse. Er studierte bei Jorma Panula in Florenz, wo er sich auf das Dirigieren von Symphonie-Orchestern spezialisierte. Mit seinen Orchestern erhielt er zahlreiche Auszeichnungen bei nationalen und internationalen Wettbewerben. Er ist der künstlerische Leiter bei den „UPOL projects“ und musikalischer Leiter des internationalen Jugendorchesters NOVA philharmonic und des Triest Wind Band Project. Im Innenhof der Kaiserlichen Hofburg, 19.30 Uhr Johann Sebastian Bach / Bearb.: Gustav Holst Fugue à la Gigue Julius Fučík Miramare, Ouvertüre Alfredo Casella / Bearb.: Forcellati Dante Italia Fabián Pérez Tedesco Emilija (Karina Oganjan, Sopran) Arvo Pärt / Bearb.: Aljoša Tavčar Cantus in Memoriam Benjamin Britten Rogier van Otterloo / Bearb.: Koos Mark Soldaat van Oranje
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James Barnes Third Symphony, The Tragic: For Natalie Charles Ives / Bearb.: Jonathan Elkus The Circus Band (Karina Oganjan, Sopran) František Zita Die Neue Bora, Marsch Zum Programm Liebe für den Frieden Rückblickend wird die erste Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts oft als Ruhe vor bzw. nach dem Sturm dargestellt. Vor dem Hintergrund politischer Stagnation erlebte Europa bis 1918 einen Umbruch, in dem das Leben auf allen Gebieten einen letzten großen Schritt in Richtung Moderne machte: Sigmund Freud erforschte das Unbewusste, Frauen begannen sich zu emanzipieren, die Musik verließ die Fundamente der Harmonie. Ähnlich wie die Komponisten an der Sprache der Musik zweifelten, begannen Literaten zu zweifeln, ob man durch Sprache überhaupt etwas ausdrücken könne. Die Werke Musils, Schnitzlers, von Hofmannsthals und Bertha von Suttners waren Spiegel dieser Zeit und des geistigen Umbruchs. Kein Wunder, dass Rainer Maria Rilke in einem Brief zum Jahreswechsel seine „Wünsche für 1914, 1915, 1916, 1917 usf.“ auf ein einziges Wort reduzieren konnte: „Ruhe.“ Dachte man vor hundert Jahren noch, dass ein Krieg Probleme lösen könne, weiß man heute, dass dies keine Option darstellt. Mit der europäischen Integration konnte ein dauerhaftes Friedensmodell und eine einzigartige Form der Zusammenarbeit europäischer Staaten
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geschaffen werden. In Bezug auf diese unsichere, angespannte Zeit der beiden Weltkriege und im Hinblick auf die derzeitige Situation, wo alles schon wieder wie Ruhe vor dem Sturm erscheint, möchte das Triest Wind Band Project das Programm auch als Manifest für Frieden, für Liebe, für die Liebe zum Frieden interpretieren. Liebe für den Frieden ist der programmatische Titel unseres Konzertes. Es werden Geschichten unserer Vorgänger erzählt, die unsere Kultur beeinflussten. Wir erinnern an das Hundertjahr-Jubiläum des Ersten Weltkriegs und an die Westfront, mit der unsere Vorgänger und auch die Komponisten direkt oder indirekt zu tun hatten. Die Auswahl unserer Stücke ist auch eine Hommage an den Künstler, der durch die Musik der Welt seine Liebe und seinen Traum vom Frieden zeigen möchte. Am Anfang des 20. Jahrhunderts beschäftigten sich viele Komponisten direkt oder indirekt mit den damals sehr populären Militärorchestern. Alle heutigen Stücke erinnern an leidenschaftliche und zuletzt erschütternde Geschichten und Ereignisse der Vor- und Nachkriegszeit. Gute Geschichten sind zeitlos, die Vergangenheit spiegelt sich darin und richtet uns auf die Zukunft aus. Ich finde es wichtig, solche Geschichten dem Publikum mit auf den Weg zu geben und sie in zeitloser musikalischer Sprache zu kommunizieren. In unserem heutigen Programm wird auch der in Triest lebende Komponist Fabián Pérez Tedesco vertreten sein: Er hat sich vom Roman Die wahre Liebe Napoleons zu seinem Stück Emilija inspirieren lassen und es eigens für dieses Konzert geschrieben. Simon Perčič
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Dienstag, 28. Juli, 19.30 Uhr
Gustav Mahler und seine Zeit Polizeiorchester Bayern
Musikalische Leitung: Johann Mösenbichler Organisation: Josef Gsödl Johann Mösenbichler ist eine jener Schlüsselfiguren, ohne die die süddeutsche und österreichische Blasmusikszene nicht das wäre, was sie heute ist. Er ist nicht nur künstlerischer Leiter des internationalen Bläserund Blasmusiktreffs „Mid Europe“, das alljährlich in Schladming stattfindet, er lehrt auch an den Musikhochschulen in Linz und Stuttgart. Das Polizeiorchester Bayern, dem er vorsteht, besteht aus professionellen Musikern und erweist sich als sehr wandelbar. Dies wird auch durch das diesjährige Programm bewiesen, das Gustav Mahler ins Zentrum stellt und all jene Einflüsse, die den letzten großen österreichischen Symphoniker beeinflusst haben, zum Erklingen bringen wird. Unterstützt werden Dirigent und Orchester dabei von der ausgezeichneten österreichischen Sängerin Kerstin Eder – ein Abend des gehobenen Weltösterreichertums also! Orchester Das Polizeiorchester Bayern mit Sitz in München ist ein professionelles Blasorchester der Bayerischen Polizei und das einzige des Freistaates Bayern. Es wurde 1951 in Rebdorf bei Eichstätt gegründet und kann auf sech-
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zigjähriges Bestehen und auf eine bewegte Entwicklung zurückblicken. Aus ursprünglich dreißig Polizisten entwickelte sich ein konzertantes Blasorchester aus 46 studierten Berufsmusikerinnen und -musikern auf höchstem Niveau. Seit 2006 steht das Polizeiorchester Bayern unter der Leitung von Professor Johann Mösenbichler. Das Polizeiorchester Bayern versteht sich als Bindeglied zwischen Polizei und Bürgern. Es stellt sich in den Dienst der guten Sache, indem es in Kooperation mit Veranstaltern aus ganz Bayern und darüber hinaus jährlich bis zu sechzig Benefizkonzerte für soziale, karitative und kulturelle Zwecke spielt. Das Polizeiorchester Bayern ist also einerseits für die Öffentlichkeitsarbeit der Bayerischen Polizei zuständig, darüber hinaus wird es durch die Bayerische Staatsregierung und das Bayerische Staatsministerium des Innern zu repräsentativen Anlässen eingesetzt. Das Repertoire des Polizeiorchesters Bayern ist dementsprechend umfangreich und schließt originale Kompositionen der symphonischen Blasmusik sowie Bearbeitungen von klassischen Ouvertüren, Operetten, Filmmusiken, Musicals, Konzertmärschen und Opernauszügen mit ein. Die instrumentale Vielseitigkeit der Musikerinnen und Musiker ermöglicht neben dem großen Blasorchester verschiedene Kleinbesetzungen. Dirigent Johann Mösenbichler, Jahrgang 1959, ist Professor am Bruckner-Konservatorium in Linz. Er hat seinen Arbeitsschwerpunkt im Bereich der konzertanten Bläser-
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musik. Bis 2006 war Mösenbichler Lehrbeauftragter an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien und ist seither Chefdirigent des Polizeiorchesters Bayern. Konzertauftritte, die Arbeit als Gastdirigent sowie umfassende Vortrags-, Lehr- und Jurorentätigkeiten bei verschiedensten Seminaren, Workshops und Wettbewerben führten ihn unter anderem nach Frankreich, Großbritannien, Tschechien, Ungarn, Japan und Taiwan. Mit der Bestellung zum Generalverantwortlichen des International Youth Wind Orchestras der WASBE im Jahre 1996 wurde ihm eine besondere Ehre zuteil. Seit 1997 ist er Direktoriumsmitglied der Mid Europe, 2000 wurde Mösenbichler zum künstlerisch-wissenschaftlichen Leiter bestellt. Als Gastdirigent arbeitet er mit der Sinfonietta Da Camera in Salzburg, dem Grazer Symphonischen Orchester, der Südböhmischen Kammerphilharmonie in Budweis und mit der Oberstorfer Sommerakademie. 2013 debütierte Mösenbichler an der Staatsoper in München und 2014 in Bayreuth. Solistin Kerstin Eder wurde in Haag am Hausruck (Oberösterreich) geboren, wo sie ihre erste musikalische Ausbildung in Gesang, Klavier und Querflöte am Landesmusikschulwerk, an der Musikhauptschule sowie an der Anton-Bruckner-Privatuniversität Linz erhielt. Es folgten Studien in Salzburg: Englisch an der Paris Lodron Universität; parallel dazu Studien an der Universität Mozarteum Salzburg in den Fächern Musik- und Gesangspädagogik, Sologesang und Lied und Oratorium,
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die sie mit Auszeichnung abschließen konnte. Kerstin Eder ist Preisträgerin und Stipendiatin der Internationalen Sommerakademie Mozarteum 2013. Beim Goldenen Dachl, 19.00 Uhr Blechbläserensemble des Polizeiorchesters Bayern (Ltg. Wolfgang Koch) Georg Friedrich Händel / Bearb.: Jeffrey Stone Oh, had I Jubal’s Lyre aus Joshua traditionell / Bearb.: Jean-François Michel Oh Happy Day traditionell / Bearb.: Paul Nagel Royal Garden Blues Im Innenhof der Kaiserlichen Hofburg, 19.30 Uhr Franz Schubert / Bearb.: Gerhard Baumann Militärmarsch Nr. 1 Gustav Mahler / Bearb.: Henk Mertens Symphonisches Präludium Johann Strauß / Bearb.: Franz Kühnel Ouvertüre zur Operette Cagliostro in Wien Gustav Mahler / Bearb.: Jos van de Braak Wo die schönen Trompeten blasen aus Des Knaben Wunderhorn (Kerstin Eder, Mezzosopran) Anton Bruckner / Bearb.: William Schaefer Jagd-Scherzo aus Symphonie Nr. 4 Gustav Mahler / Bearb.: Roel Verheggen Urlicht aus Des Knaben Wunderhorn (Kerstin Eder, Mezzosopran) Arnold Schönberg Thema und Variationen
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Johann Strauß / Bearb.: Peter Schweiger Accelerationen, Walzer Gustav Mahler / Bearb.: Joseph Kanz Adagietto aus Symphonie Nr. 5 Zum Programm Seit wir uns kennen, hatte ich mit dem künstlerischen Leiter der Promenadenkonzerte, Alois Schöpf, anregende Diskussionen über inhaltsreiche Programmgestaltung und über Themenkonzerte. Gustav Mahler und sein Einfluss auf die gesamte Musikwelt war immer wieder ein Thema. Mahler war nicht nur einer der bedeutendsten Komponisten der Spätromantik, sondern auch einer der berühmtesten Dirigenten seiner Zeit. Selbst als Operndirektor war er ein bedeutender Reformer des Musiktheaters und damit immer ein Wegbereiter, der seiner Zeit weit vorauseilte. Der musikalische Einfluss auf Mahlers direkte Welt, aber vor allem auf die folgenden musikalischen Entwicklungen war enorm. Sein Stellenwert an der Schwelle zur Neuen Musik ist und bleibt von sehr großer Bedeutung. Die Einfachheit und die klare Struktur seiner musikalischen Themen sowie die kunstvolle Verarbeitung und harmonische Einbettung beeindrucken genauso wie die Magie seiner langsamen Sätze. Die Verbindung von Literatur und Musik war ihm sehr wichtig. Es war daher eine sehr große Herausforderung für mich, den Idealen Gustav Mahlers sowie seinem gesamten musikalischen Wirken in einem Blasorchesterkonzert näher zu kommen. Daher stammt die Idee der Einbindung der fan-
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tastischen und mit sehr flexiblem Timbre singenden Mezzosopranistin Kerstin Eder. Ein qualitativ avanciertes Programm mit künstlerischem Anspruch zu erstellen, das „publikumstauglich“ ist und im Innenhof der Hofburg auf die Menschen wirkt, war die Herausforderung. Dabei gab es durchaus kontrovers diskutierte Ansichten. Letztendlich haben Alois Schöpf und ich uns auf ein Programm verständigt, bei dem wir beide von der inhaltlichen Struktur, von der musikalischen Qualität und von der Wirkung auf das Publikum überzeugt sind. Diese Wirkung wird durch Werke von Franz Schubert, Anton Bruckner, Johann Strauß und Arnold Schönberg erreicht. Mit der fantastischen und ausdrucksstarken Musik von Gustav Mahler und mit allen Komponisten, die im Sog seines Wirkens standen, wünsche ich allen Besucherinnen und Besuchern ein unvergessliches Konzerterlebnis mit dem Polizeiorchester Bayern. Johann Mösenbichler
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Mittwoch, 29. Juli, 19.30 Uhr The 1st Lake of Constance Navy Jazz Orchestra Musikalische Leitung: Stefan Höfel Organisation: Thomas Büchel Diese Jazz-Musiker lieben das Publikum – und das Publikum liebt sie. Entwickelt hat sich The 1st Lake Of Constance Navy Jazz Orchestra aus der Militärmusik Vorarlberg, die unter der Leitung des viel zu früh verstorbenen Kapellmeisters Karl Gamper schon mehrfach in Innsbruck konzertierte. Einige Musiker des Orchesters taten sich zusammen, um den Bigband-Sound zu pflegen, darunter auch Stefan Höfel, der heute diskret vom Keyboard aus die künstlerische Leitung des Orchesters innehat und für fulminante Arrangements sorgt. Unter den zahlreichen professionellen Musikern ist besonders Phillip Lingg hervorzuheben, der mit Vo Mello bis ge Schoppornou einen Hit der vorarlbergischen Popmusik schuf, diesen Erfolg jedoch mit einer vorläufigen Auszeit von allen Konzertverpflichtungen bezahlen musste. Er wird für das Konzert in Innsbruck vom nicht minder begabten und hochironischen Josef Schwendinger vertreten. Zu erwähnen ist auch Viola Pfefferkorn, die als Sängerin über beeindruckende Bühnenpräsenz verfügt. Definitiv ein hörenswerter Abend, der für das bei den Innsbrucker Promenadenkonzerten noch junge Genre des Bigband-Sounds überzeugend Werbung machen wird.
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Orchester Dass die imaginären Seestreitkräfte unserer Heimat seit Langem eine eigene Bigband benötigen, ist so klar wie guter Gebirgsenzianschnaps. Eine Gemeinschaft hochbegabter Musiker aus dem ganzen Land hat sich dieser Notwendigkeit angenommen und das erste BodenseeNavy Jazz Orchestra ins Leben gerufen, das im März 2010 seine Premiere feierte – vorerst als einmaliges Projekt geplant, aufgrund des enormen Erfolges beim Premierenkonzert in Feldkirch wusste jedoch jeder: Es wird weitergehen! Die Navy Big Band besteht aus neunzehn Profimusikern, die sich aus dem gesamten Bundesgebiet und dem angrenzenden Ausland rekrutieren. Die Musiker haben ihr Handwerk an Konservatorien und Musikhochschulen erlernt, die musikalischen Metropolen Wien, Linz, Salzburg, Zürich, Innsbruck und St. Gallen sind ihre Wirkungsstätten, ihre Wurzeln haben aber alle am Bodensee. Das Repertoire der Band reicht von Standards à la Count Basie oder Frank Sinatra bis zu aktuellen Popsongs, die der in Wien tätige Pianist und Arrangeur Stefan Höfel im geschmackvollen Bigband-Sound präsentiert. Das 1st Lake of Constance Navy Jazz Orchestra Project garantiert eine Show mit anspruchsvoller Bigbandmusik, geschmackvollen Arrangements, großartigen Solisten und bezaubernden Sängern. Besetzung Vocal: Viola Pfefferkorn, Josef Schwendinger Sax: Stefan Hörtnagl, Andreas Broger, Hannes Tipelius, Cenk Dogan, Isabella Lingg
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Trumpet: Bartholomäus Natter, Jodok Lingg, Alexander Kranabetter, Manfred Nenning Trombone: Christoph Gell, Stefan Mathis, Marc Meusburger, Manuel Haitzmann Guitar: Michel Andriessen Piano: Stefan Höfel Bass: Johannes Fend Drums: Thomas Büchel Technik: Martin Bröll Musikalische Leitung und Arrangements Stefan Höfel (* 1983) – Pianist, Arrangeur Stefan Höfel hat in Wien Musikwissenschaft und Tontechnik studiert und arbeitet als Arrangeur und Pianist für diverse Big Bands, Bands und Ensembles. Der in Wien lebende Vorarlberger zeichnet seit 2010 für das Management der erfolgreichen Band „holstuonarmusigbigbandclub“ verantwortlich. Zudem ist er als Musikaufnahmeleiter und Redakteur für den ORF Vorarlberg und für Ö1 tätig. Seit der Gründung des 1st Lake of Constance Navy Jazz Orchestra Project hat Stefan Höfel den Sound des Orchesters durch seine Arrangements mitgeformt und mitentwickelt. Beim Goldenen Dachl, 19.00 Uhr Eine kleine Formation der Big Band wird mit New Orleans und 2nd Line Grooves im Stil der amerikanischen Streetbands auf das Konzert einstimmen. Im Innenhof der Kaiserlichen Hofburg, 19.30 Uhr Richard Rodgers; Lorenz Hart Have You Met Miss Jones
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Jimmy Van Heusen; Sammy Cahn Come Dance with Me Nathaniel Irvin III; Charles Joseph II; Antwan Patton; Janelle Monáe Robinson Tightrope Kurt Weill; Bertolt Brecht Mack the Knife Sam H. Stept; Lew Brown; Charles Tobias Comes Love Roy Hargrove Strasbourg – St. Denis Hank Williams Cold, Cold Heart George Gershwin; Ira Gershwin Slap That Bass Murray Stein; Clyde Otis You’ve Got What It Takes Hoagy Carmichael; Stuart Gorrell Georgia on My Mind Josef Myrow; Mack Gordon You Make Me Feel So Young Jimmy McHugh; Dorothy Fields On the Sunny Side of the Street Michel Camilo One More Once Brian Setzer This Cat’s On A Hot Tin Roof Kevin Kadish; Meghan Trainor All About That Bass Mick Jagger; Keith Richards Jumpin’ Jack Flash
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Gregory Porter Liquid Spirit Brian Holland; Lamont Dozier; Eddie Holland How Sweet It Is (To Be Loved by You) Zum Programm Wie es sich für Seemänner (und -frauen) gehört, reist die Navy Big Band auch musikalisch quer durch die ganze Welt: vom Mississippi bei New Orleans über den Savannah River Georgias bis hin zum Rio Yaque del Norte in der Dominikanischen Republik und zur Seine nach Paris. Have You Met Miss Jones, Mack the Knife und You Make Me Feel So Young – gleich drei Titel, die in der Interpretation Frank Sinatras berühmt geworden sind, beinhaltet das diesjährige Konzertprogramm. „Ol’ Blue Eyes“ – wie der Entertainer genannt wurde – hätte dieses Jahr seinen hundertsten Geburtstag gefeiert. Mit Come Dance with Me entführt Sängerin Viola Pfefferkorn das Publikum nach Lateinamerika, um anschließend bei Tightrope den Funk auf die Bühne zu bringen. Schon aus dem Jahr 1938 stammt der Jazz-Standard Comes Love, den die Navy Big Band in ein modernes Gewand verpackt. Strasbourg – St. Denis heißt eine UBahn-Station in Paris. Die gleichnamige Komposition des amerikanischen Trompeters Roy Hargrove interpretiert Solist Alexander Kranabetter. Auch ein Country-Klassiker darf im Programm nicht fehlen: Cold, Cold Heart von Hank Williams. Einer ganz Großen des Jazzgesangs huldigt die Navy Big Band mit Slap That Bass: Ella Fitzgerald hat den Titel 1959 berühmt
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gemacht und die Spieltechnik des Basses in einem Song präsentiert. Mit dem Duett You’ve Got What It Takes haben die Sänger der Big Band Josef Schwendinger und Viola Pfefferkorn einen Soulklassiker der 1960er wiederentdeckt. Bei Georgia on My Mind wird Solist Stefan Hörtnagl am Altsaxofon seine Interpretation der weltberühmten Ode an den US-Bundesstaat präsentieren. On the Sunny Side of the Street flanieren die Matrosen auf Landgang, bevor sie in die Dominikanische Republik übersetzen und den Latin One More Once interpretieren. This Cat’s On A Hot Tin Roof – Rock’n’Roll und Hillbilly vermischen sich bei dieser Nummer zum Rockabilly und lassen „die Katze auf dem heißen Blechdach tanzen“. Meghan Trainor gelang 2014 mit All About That Bass ihr internationaler Durchbruch – mit einem Song, der eine Verbindung zwischen den wohlproportionierten Rundungen des Kontrabass und der Damenwelt aufzeigt. Die Rolling Stones mit einer Big Band? Das gibt’s nur bei der Navy Big Band – Jumpin’ Jack Flash! Der ehemalige Footballspieler Gregory Porter veröffentlichte 2013 sein Album Liquid Spirit. Im gleichnamigen Song vermischt Porter seine musikalischen Einflüsse von Jazz, Gospel und Soul. Mit dem Motown-Hit How Sweet It Is (To Be Loved by You) schippern die Matrosen der Navy Big Band wieder aufs offene Meer … Stefan Höfel
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Donnerstag, 30. Juli, 19.30 Uhr Bürgerkapelle Gries bei Bozen Musikalische Leitung: Georg Thaler Organisation: Franz Targa Gries bei Bozen verfügt seit Jahrzehnten über eine der leistungsstärksten Musikkapellen Südtirols. Das Orchester war bereits Gast bei den Innsbrucker Promenadenkonzerten und kommt in diesem Jahr mit der renommierten Sopranistin Sabina Willeit. Mit wunderbaren Trachten, dem seit Jahren erfolgreichen Dirigenten Georg Thaler und einem fast klassischen altösterreichischen Programm soll der Abend die Zuhörer nicht nur wieder ins klassische Repertoire zurückführen, sondern auch das letzte Wochenende hochkarätiger Konzerte der Innsbrucker Promenadenkonzerte einleiten. Orchester Die Bürgerkapelle Gries wurde im Jahr 1821 als „Grieser Musikgesellschaft“ gegründet und zählt damit zu den ältesten Musikkapellen des Landes. Ursprünglich spielte die Kapelle für die durchfahrenden kaiserlichen und königlichen Hoheiten und bei Kurkonzerten. 1901 erfolgte die Umbenennung in „Bürgerkapelle Gries“. Allmählich entwickelte sich die Kapelle zu einem beachtlichen Klangkörper, der bis heute im kulturellen Leben von Gries von enormer Bedeutung ist. 1968 wurde das erste Neujahrskonzert im Kulturhaus „Wal-
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ter von der Vogelweide“ in Bozen gespielt – seither ist es ein alljährlicher Höhepunkt im Vereinsgeschehen. Zwei Männer aus der jüngeren Geschichte der Bürgerkapelle haben die Kapelle entscheidend geprägt: Josef Silbernagel war 35 Jahre lang Kapellmeister, Gottfried Furgler 21 Jahre lang Obmann. Seit nunmehr neunzehn Jahren steht die Kapelle unter der musikalischen Leitung von Kapellmeister Georg Thaler und der organisatorischen Leitung von Obmann Franz Targa. Neben der erfolgreichen Teilnahme an verschiedenen Wettbewerben (u. a. erster Preis beim internationalen Blasmusikwettbewerb „Flicorno d’Oro“ in Riva, Italien), wurden in den letzten Jahren in Zusammenarbeit mit Kabarettisten, Kirchenchören, Künstlern und Artisten sowie einer Rockband verschiedene Projekte durchgeführt. 2010 erhielt die Bürgerkapelle Gries den „WürthFörderpreis für besonders herausragende Projekte“, 2011 den Südtiroler Blasmusikpreis für ihre innovativen Ideen und den zeitgemäßen Gestaltungswillen. Dirigent Georg Thaler (geb. 1968) absolvierte das Studium am Tiroler Landeskonservatorium im Konzertfach Klarinette. Im Herbst 1996 übernahm er die Leitung der Bürgerkapelle Gries und besuchte fortan diverse Dirigentenseminare. 2006 schloss er das fünfjährige Dirigierstudium bei Jan Cober am „Europäischen Institut für Blasorchesterleitung“ (ISEB) in Trient ab. Er unterrichtet Klarinette, Saxofon und Dirigieren an der Musikschule Bozen und Dirigieren bei Seminaren der Musikschulen Südtirols.
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Solistin Sabina Willeit wurde in Bozen geboren, studierte am Konservatorium ihrer Heimatstadt und besuchte verschiedene Akademien, darunter die „Accademia Rossiniana“ in Pesaro. Ihr Operndebüt gab die Mezzosopranistin als Marguerite in Faust am Teatro Lirico di Cagliari. 2001 gewann Willeit den Mailänder Wettbewerb As.li.co und sang anschließend den Sesto in La Clemenza di Tito. Erste Auslandsgastspiele brachten Sabina Willeit 2005 nach Frankreich. Im Konzertbereich ist Sabina Willeit ebenfalls sehr aktiv, ihre Auftritte wurden öfter vom öffentlichen Rundfunk und Fernsehen Rai übertragen. Von 2008 bis 2011 war Sabina Willeit Mitglied im Ensemble des Badischen Staatstheaters Karlsruhe. Beim Goldenen Dachl, 19.00 Uhr Viktor Max Kostelecký Unsere Mannschaft, Marsch Jaroslav Labský Mutig voran, Marsch Sepp Thaler Mein Heimatland, Marsch Im Innenhof der Kaiserlichen Hofburg, 19.30 Uhr Claudio Monteverdi / Bearb.: Kenneth J. Singleton Intrada aus Marienvesper Giuseppe Verdi / Bearb.: Franco Cesarini Ouvertüre zur Oper I Vespri Siciliani Alfredo Catalani / Bearb.: Jos van de Braak Ebben? … Ne andrò lontana aus La Wally (Sabina Willeit, Mezzosopran)
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Johan de Meij Via Claudia, Imaginäre Reise über die Alpen Richard Strauss Im Abendrot aus Vier letzte Lieder (Sabina Willeit, Mezzosopran) Franz Lehár Ballsirenen, Walzer Carl Zeller / Bearb.: Jos Dobbelstein Als geblüht der Kirschenbaum aus Der Vogelhändler (Sabina Willeit, Mezzosopran) Franz Lehár / Bearb.: Georg Thaler Liebe, du Himmel auf Erden aus Paganini (Sabina Willeit, Mezzosopran) Josef Hellmesberger jun. / Bearb.: Tohru Takahashi Danse Diabolique George Gershwin / Bearb.: Stefan Schwalgin Highlights aus der Oper Porgy and Bess (Sabina Willeit, Mezzosopran) Zum Programm Die Bürgerkapelle Gries hat für das Konzert bei den heurigen Promenadenkonzerten Musik aus drei verschiedenen Sprachräumen ausgewählt. Dabei wird der Gesang eine besondere Rolle spielen. Feierlich eröffnen wir den italienischen Teil des Konzerts mit der Intrada aus der Marienvesper von Claudio Monteverdi. Anschließend erklingt die dramatische Ouvertüre zu I Vespri Siciliani des italienischen Großmeisters Giuseppe Verdi. Mit der Arie Ebben? … Ne andrò lontana aus La Wally, gesungen von Sabina Willeit, verlegen wir die Handlung ins Ötztal des neunzehnten
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Jahrhunderts. Zusammen mit dem darauffolgenden Via Claudia wird die musikalische Brücke zwischen der Musik aus dem europäischen Süden und dem deutschen Sprachraum geschlagen. Via Claudia des niederländischen Komponisten Johan de Meij beschreibt eine imaginäre Reise über die Alpen bis nach Augsburg auf der von den Römern erbauten Via Claudia Augusta. Wohl einen der schönsten musikalischen Beiträge zum Thema Tod hat Richard Strauss mit Im Abendrot aus seinen Vier letzten Liedern geschaffen. In Vorahnung seines eigenen Endes und rückblickend auf ein erfülltes Leben schrieb er ein Werk melancholischer, aber von tiefem Frieden geprägter Stimmung. Es folgt Unterhaltungsmusik aus dem Österreich des späten neunzehnten bzw. frühen zwanzigsten Jahrhundert, zunächst der Ballsirenen-Walzer aus Die lustige Witwe, der ohne Zweifel erfolgreichsten und bekanntesten Operette des österreichisch-ungarischen Komponisten Franz Lehár. Mit den Liedern Als geblüht der Kirschenbaum aus Der Vogelhändler von Carl Zeller und Ich kann es nicht fassen – Liebe, du Himmel auf Erden aus Paganini, wiederum von Lehár, huldigen wir einmal mehr der Operette. Bevor wir den englischen Sprachraum betreten, spielen wir Danse Diabolique von Josef Hellmesberger jun. Summertime und einige andere Lieder aus Porgy and Bess des amerikanischen Komponisten George Gershwin bilden den Abschluss unseres Konzertabends. Georg Thaler
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Kultur ermöglichen Die Firma Fröschl unterstützt seit Jahren die Brassband Fröschl Hall. Die Möglichkeit, dass das Orchester auch bei den renommierten Innsbrucker Promenadenkonzerten auftreten kann, ist nicht nur ein Beweis dafür, dass das Niveau anhaltend sehr hoch und international ist. Es bietet sich dadurch auch die Möglichkeit, ein breiteres Publikum für Brassband-Musik zu begeistern. Wir wünschen der Brassband Fröschl Hall, die heuer zum ersten Mal nach dem legendären Hannes Buchegger unter einer neuen künstlerischen Leitung im Innenhof der Kaiserlichen Hofburg antreten wird, aber auch dem Team der Innsbrucker Promenadenkonzerte alles Gute, vor allem gutes Wetter! Bruni, Eduard und Franz Fröschl Café Central Innsbruck
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Freitag, 31. Juli, 19.30 Uhr Tiroler Jugendblasorchester Musikalische Leitung: Stefan Köhle Organisation: Wolfram Rosenberger Stefan Köhle ist neben seiner Tätigkeit als Leiter einer Musikschule auch ein engagierter Dirigent, der in der Blasmusikszene etwas weiterbringen möchte. Als Schüler unter anderem von Jan Cober kann er dabei auf beste Referenzen verweisen. Es ist für die Veranstalter zudem eine große Freude, ein Landesjugendblasorchester sowohl aus Südtirol als auch aus Nordtirol zu begrüßen. Damit sollen nicht nur neue, jüngere Publikumsschichten angesprochen, sondern zugleich den jungen Musikern vermittelt werden, dass, gutes Wetter natürlich vorausgesetzt, mit hochwertigen Musikwerken ein großes Publikum angesprochen und begeistert werden kann. Bleibt nur noch die Frage: Wer spielt jetzt besser? Die unsrigen oder die Damen und Herren südlich des Brenners? Für Diskussionen wird gesorgt sein. Orchester Das Tiroler Landesjugendblasorchester ist ein Auswahlorchester des Tiroler Blasmusikverbandes. 2004 trat das Orchester zum ersten Mal unter der Leitung der drei Dirigenten Helmut Schmid, Johannes Puchleitner und Wolfram Rosenberger, die auch die Gründer des Orchesters sind, erfolgreich auf. Gleich im ersten Jahr standen Kompositionen wie Clarinova des ös-
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terreichischen Komponisten Franz Cibulka auf dem Programm. In den folgenden Jahren fanden immer wieder Projekte statt, die das Orchester zu Höchstleistungen anspornten, wie bei der Konzertserie Feuer in der Stadt 2009 oder beim Projekt Film Music Live, bei dem Stefan Köhle und Wolfram Rosenberger gemeinsam dirigierten. Dirigent Stefan Köhle, wohnhaft in Fendels, bekam mit neun Jahren seinen ersten Klarinettenunterricht. Seit 1994 ist er Musikpädagoge an der LMS Landeck, an der er neben Klarinette und Musikkunde auch eine Dirigierklasse unterrichtet. 2001 schloss er sein Studium auf der Klarinette und im Fach Blasorchesterleitung am Konservatorium in Innsbruck ab. Seine weiteren Studien führten ihn nach Trient und nach Maastricht, wo er seine universitäre Ausbildung mit dem „Postgraduate Diplom“ (Masters) abschloss. Verschiedene Meisterkurse führten ihn nach Spanien, Deutschland und Slowenien zu Jan Cober und Douglas Bostock. Köhle ist Kapellmeister der MK-Oberhofen, Dirigent des BJBO Landeck La Sinfonica, des Bezirksjugendblasorchesters Telfs und gefragter Gastdirigent und Juror bei verschieden Workshops und Wettbewerben in Österreich, der Schweiz, Deutschland und Italien. Mit „Landeck Wind“, dem Jugendblasorchester der Landesmusikschule Landeck, wurde er 2007, 2009 und 2011 Bundessieger beim österreichischen Jugendblasorchesterwettbewerb.
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Beim Goldenen Dachl, 19.00 Uhr Edmund Patzke Salut à Luxembourg, Marsch Franz von Suppé O du mein Österreich, Marsch Rudolf Nováček Castaldo-Marsch Im Innenhof der Kaiserlichen Hofburg, 19.30 Uhr Edward Gregson Festivo Henry Purcell / Bearb.: Peter Gartner The Fairy Queen Symphony Daniel-François-Esprit Auber / Bearb.: Stefan Köhle Fra Diavolo Charles Gounod / Bearb.: Stefan Köhle Faites-lui mes aveux aus Faust (Eva Schöler, Mezzosopran) Charles Gounod / Bearb.: Ernst Schmidt-Köthen Faust-Walzer Alexander Borodin / Bearb.: José Schyns Polowetzer Tänze Percy Aldridge Grainger Lincolnshire Posy Johann Strauß / Bearb.: Albert Schwarzmann G’schichten aus dem Wienerwald, Walzer Zum Programm Das Tiroler Landesjugendblasorchester eröffnet das Konzert mit Festivo. Edward Gregson ist vor allem in der Brassband-Szene sehr bekannt, mit Werken wie seinem Tuba Concerto, The Sword and the Crown oder Festi-
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vo machte er sich auch als Komponist für Blasorchesterwerke einen hervorragenden Namen. Sozusagen eine Hommage an den Innenhof der Kaiserlichen Hofburg soll The Fairy Queen Symphony von Henry Purcell darstellen. Fra Diavolo oder Das Gasthaus zu Tarracina ist eine komische Oper aus dem neunzehnten Jahrhundert. Nicht nur Rossini ist für seine dramatischen und höchst virtuosen Ouvertüren bekannt, sondern auch DanielFrançois-Esprit Auber. Die Oper als solche spielt nicht nur in Italien, sondern ist auch in kompositorischer Hinsicht italienisch „angehaucht“. Wir bleiben im Frankreich des neunzehnten Jahrhunderts. Die Oper Faust ist wohl eines der bekanntesten Werke von Charles Gounod; die Mezzosopranistin Eva Schöler wird uns ein Intermezzo und Lied aus dem dritten Akt – Faites-lui mes aveux (Blümlein traut, sprecht für mich) – zum Besten geben. Mit dem Faust-Walzer beenden wir unser Gastspiel in Frankreich. Die Polowetzer Tänze sind Tänze aus der Oper Fürst Igor von Alexander Borodin. In der Oper selbst werden sie mit Chören ausgeführt. Die Musik ist durch Orientalismen geprägt – die Polowetzer sind das Turkvolk der Kiptschaken. Zur Entstehung: Gegen Ende des ersten Jahrzehnts im 20. Jahrhundert erhielt Sergei Pawlowitsch Djagilew die Einladung, mit dem von ihm gegründeten „Ballets Russes“ ein Gastspiel in Paris zu geben. Im Reisegepäck der Truppe befand sich auch eine Art „russische Visitenkarte“, das von Michel Fokine choreografierte Ballett Polowetzer Tänze.
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Zahlreiche Kompositionen des gebürtigen Australiers Percy Grainger basieren auf angelsächsischen Volksliedern, so auch das 1937 entstandene Lincolnshire Posy. Das Werk entstand im Auftrag der American Bandmasters’ Association und besteht aus sechs voneinander unabhängigen Volksliedern aus der Region Lincolnshire. (Lisbon, Horkstow Grange, Rufford Park Poachers, The Brisk Young Sailor, Lord Melbourne und The Lost Lady Found). Mit dem Tanzwalzer G’schichten aus dem Wienerwald widmen wir uns dem Lieblingsgenre der Innsbrucker Promenadenkonzerte. Das Stück ist eine Folge von fünf Walzern mit der Zither als hervorgehobenem SoloInstrument. Stefan Köhle
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Jung und alt, Profis und Amateure Das Besondere an den Innsbrucker Promenadenkonzerte ist nicht nur die Tatsache, dass sich auf der Bühne unter den Musikern Jung und Alt, Profis und Amateure, schwierige und leicht zugängliche Stücke mischen. Auch im Publikum findet man vom Universitätsprofessor bis zum einfachen Arbeiter alle Bevölkerungsgruppen in ihrer Liebe zur Musik vereint. Das ist großartig und in dieser Art einmalig! Das wollen wir durch unsere Unterstützung honorieren. Denn auch das Angebot unseres Unternehmens richtet sich nicht an einige Wenige, sondern an alle! Ewald Augsten Tyczka Neue Gastechnik
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Samstag, 1. August, 19.30 Uhr Filarmonica Mousiké Musikalische Leitung: Savino Acquaviva Organisation: Mauro Cade / Silvia Banchetti Die Filarmonica Mousiké ist zweifelsfrei eines der besten Blasorchester Italiens. Das erwies sich im vergangenen Jahr, als gemeinsam mit dem italienischen Saxofonisten, Klarinettisten und Jazzer Gianluigi Trovesi über die schönsten Melodien aus dem Bereich der italienischen Opern meditiert wurde und dabei ein Abend von unglaublicher Dichte entstand. Es war der Wunsch des Publikums, im folgenden Jahr diesen Melodienschatz aus verschiedenen berühmten Opernwerken im Rahmen klassischer Transkriptionen genießen zu können. Das Orchester unter der Leitung von Savino Acquaviva ist auf den Wunsch des Publikums gern eingegangen, zumal es sich als jährlich wiederkehrender Gast in Innsbruck besonders gut aufgenommen fühlt. Orchester Das Blasorchester Orchestra Fiati Filarmonica Mousiké wurde 1991 mit Unterstützung der Stadtmusikkapelle Gazzaniga und der Musikschule Mousiké gegründet, um die Musikkultur der Region zu pflegen und weiterzuentwickeln. Im Laufe der Zeit hat das Orchester sein Repertoire stetig erweitert und in fast allen Regionen Italiens, aber auch in Frankreich, der Schweiz, Österreich, Deutschland und den Niederlanden konzertiert.
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Zahlreiche Erfolge wurden bei nationalen und internationalen Wettbewerben errungen, jüngere Erfolge sind je ein zweiter Rang in der Höchststufe beim nationalen Wettbewerb „La Bacchetta d’Oro“ 2007 in Fiuggi und in der Exzellenzstufe beim Dritten Internationalen Orchesterwettbewerb „Vallée d’Aoste“ im Jahr 2008. Das Orchester besteht aus sechzig Musikern, überwiegend Absolventen des Konservatoriums sowie Mitglieder von Orchestern aus der Region Bergamo/Seriana-Tal. Dirigent Savino Acquaviva studierte Klarinette bei Maestro Tassis. Er nahm an internationalen Studiengängen und Fortbildungsveranstaltungen u. a. in Lanciano und Siena teil. Er arbeitet mit verschiedenen Orchestern und Kammermusik-Ensembles – auch als Solist – intensiv zusammen. Zudem ist er Dirigent verschiedener Orchester und Ensembles. Im Jahr 1981 gewann er den internationalen Wettbewerb von Stresa mit der Holzbläsergruppe Open music. Häufig wirkt Acquaviva als Gastdirigent u. a. in Triest, Mailand, in Umbrien, der italienischen Schweiz sowie als Jury-Mitglied bei Wettbewerben. Er leitet mehrere Kammer- und Blasorchester, darunter das Como Lake Wind Orchestra seit der Gründung 2008. Spezialisiert auf Blasorchesterleitung, lenkte Savino Acquaviva in den letzten Jahren seine Aufmerksamkeit verstärkt auf die Welt der Symphonieorchester und insbesondere das Opernrepertoire. Beim Goldenen Dachl, 19.00 Uhr Ensemble des Orchesters
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Im Innenhof der Kaiserlichen Hofburg, 19.30 Uhr Franz von Suppé / Bearb.: Tohru Takahashi Ein Morgen, ein Mittag, ein Abend in Wien Pietro Mascagni / Bearb.: Yoshihiro Kimura L’amico Fritz, Intermezzo Gioachino Rossini / Bearb.: Jos Hanniken Semiramide, Sinfonie Giuseppe Verdi / Bearb.: Giovanni Dall’Ara L’Inverno aus I Vespri Siciliani Gaetano Donizetti / Bearb.: Heribert Raich La Figlia del Reggimento, Fantasia Giacomo Puccini / Bearb.: Savino Acquaviva Intermezzo aus Suor Angelica Vincenzo Bellini / Bearb.: Franco Cesarini Norma, Ouvertüre zur Oper Giuseppe Verdi / Bearb.: Franco Cesarini Gran Finale – Atto 2 aus Aida Zum Programm Die italienische Oper dominierte im neunzehnten Jahrhundert die Opernhäuser der Welt. Sie wurde in St. Petersburg ebenso gespielt und begeistert aufgenommen wie im Regenwald des Amazonas, wo in Manaus mitten im Urwald ein Opernhaus entstand, ein Unternehmen, über das Werner Herzog seinen berühmten Film Fitzcarraldo drehte. Aber auch diejenigen, für die ein Theater nicht fern war, weil sie in ihrer eigenen Stadt eines besaßen, traten eine Reise an, und zwar mit Hilfe der Fantasie, die sie in andere Welten und Zeitalter entführte. Dies war oft nötig, da die Zensur es nicht anders zuließ und Stoffe, die als Kritik verstanden wer-
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den konnten, in exotische Kulturen verbannte, wo sie keinen Schaden anrichten konnten. Ebenso wurde die Geschichte oftmals zurechtgedichtet: So gab es niemals einen Herzog von Mantua, wie er in Rigoletto erscheint, und niemals ein Attentat auf einen König in Boston, wie die päpstliche Zensur es für Ein Maskenball von Giuseppe Verdi verlangte. Groß ist daher auch die fantastische Reise, zu der das Konzert von Filarmonica Mousiké heuer in Innsbruck entführt. Zuerst geht es in den Nahen Ostens, wo die Handlungen der Opern Semiramide und Aida angesiedelt sind, dann nach Gallien, wo Norma zur Zeit des Julius Caesar spielt. Wir besuchen Italien, genauer: das Palermo des Jahres 1282, und die Sizilianische Vesper, wie wir auch Suor Angelica in ihrem Kloster aufsuchen. Mit L’Amico Fritz brechen wir auf eine Sightseeing-Tour durch das Elsass auf. In der französischen Version von La Fille du Régiment kommen wir nach Tirol, das bekanntlich Napoleon einige Jahre lang Widerstand leistete; in der italienischen Fassung spielt die Geschichte in der Schweiz, da der Begriffe „Regiment“ in Verbindung mit „Tirol“ im Zeitalter der italienischen Nationalbewegung nicht sonderlich geschätzt wurde. Als Verbeugung vor dem Innsbrucker Publikum gedenken wir auch der Wiener Operette, deren Begründer Franz von Suppé ist, ein idealer Vertreter des internationalen Habsburgerreiches, wurde er doch in Split geboren, studierte in Mailand und feierte seine großen Erfolge in Wien. Antonio Cattaneo
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Sonntag, 2. August, 10.30 Uhr – Matinee
Viertes K.u.k.-Festkonzert
Kärntner Gebirgsschützenkapelle Kärntner Viergesang Musikalische Leitung, Organisation: Christoph Vierbauch Bei nicht wenigen Zuhörerinnen und Zuhörern quollen letztes Jahr die Tränen der Rührung, als zur wunderbaren Musikalität der Kärntner Gebirgsschützenkapelle auch noch der Gesang des Männerchors Kaning kam. Auf eine solche Bereicherung wollten die Veranstalter auch dieses Jahr nicht verzichten. Zum klassischen Programm eines K.u.k.-Festkonzerts mit Ouvertüre, Walzer, Märschen und Operngesang kommen daher ausgesuchte Liebeslieder, vorgetragen vom berühmten Kärntner Viergesang. Schöner können Melancholie und Weltschmerz nicht mehr klingen. Landeskapellmeister Christoph Vierbauch und seine Gebirgsschützenkapelle haben sich längst in die Herzen des Innsbrucker Publikums gespielt. Orchester Die in enger Verbindung mit dem Jägerbataillon 26 und der Garnison Spittal stehende Kärntner Gebirgsschützenkapelle wurde 1994 gegründet. Neben den musikalischen Zielen wird auch die Förderung der militärischen Landesverteidigung verfolgt. Als Auswahlorchester besteht die Kapelle aus etwa sechzig bis siebzig Musikern aus Oberkärnten. Großer Wert wird darauf gelegt,
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dass nicht ausschließlich studierte Instrumentalisten, sondern auch Amateurmusiker mit besonderem Ehrgeiz und Können in die Kapelle aufgenommen werden. Die Uniformierung des Orchesters erfolgte nach dem Muster der Offiziersuniform des k.u.k. Landwehrinfanterieregiments 4, Klagenfurt. Fixer Bestandteil des Jahresprogramms sind die traditionellen Neujahrskonzerte. Dirigent Christoph Vierbauch – geboren 1950 – ist beruflich als Musikschulleiter der fünf Musikschulen und als Musiklehrer im Mölltal tätig. Im Jahre 1972 übernahm er die musikalische Leitung der Trachtenkapelle in seiner Wohngemeinde Flattach und baute diese in seiner dreißigjährigen Kapellmeistertätigkeit zu einem Höchststufenorchester aus. Bei der World Music Competition in Kerkrade/Holland erreichte er mit der TK Flattach sehr gute Wertungen. Als langjähriger Bezirkskapellmeister des Musikbezirks Spittal/Drau, Landeskapellmeisterstellvertreter und amtierender Landeskapellmeister des Kärntner Blasmusikverbandes prägte er die musikalische Entwicklung in Kärnten maßgeblich mit. Christoph Vierbauch war vor 21 Jahren Mitbegründer der Kärntner Gebirgsschützenkapelle und leitet den Klangkörper seitdem. Der Kärntner Viergesang Anlässlich eines Adventkonzertes 2000, welches die vier Sänger gemeinsam gestalteten, beschlossen sie, als Quartett unter dem Namen „Kärntner Viergesang“ weiterzumachen. Der Name der Gruppe resultiert aus
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den verschiedenen Kärntner Tälern, in denen die SängerInnen leben: Gurktal, Görtschitztal und Gegendtal. Gesungen wird, was Spaß macht – vom Kärntnerlied über geistliche Musik aus verschiedenen Epochen bis hin zu Pop- und Jazz-Arrangements. Diese Bandbreite bietet der Kärntner Viergesang zu verschiedensten Anlässen und in allen österreichischen Bundesländern, in Deutschland und in der Schweiz. Der Kärntner Viergesang belegte 2004 den ersten Platz in der Kategorie Volkslied beim Internationalen Chorwettbewerb in Bad Ischl, 2009 erreichte das Quartett ebenfalls den ersten Platz und ging als Gesamtsieger aus dem internationalen Chorwettbewerb in Bad Ischl hervor. Kärntner Viergesang Alexandra Grönig, Sopran Burgi Leeb, Alt Norbert Löcker, Tenor Peter Grönig, Bass Beim Goldenen Dachl, 10.00 Uhr Wilhelm August Jurek Deutschmeister-Regimentsmarsch Franz Lehár 25er Pokorny-Marsch Franz von Suppé / Bearb.: Ferdinand Preis O du mein Österreich, Marsch Im Innenhof der Kaiserlichen Hofburg, 10.30 Uhr Robert Janschitz / Bearb.: Josef Abwerzger Kärntner Gebirgsschützenmarsch
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Carl Michael Ziehrer / Bearb.: Siegfried Somma Der Vater des Regiments, Marsch Ambroise Thomas / Bearb.: Teruaki Matsushiro Ouvertüre zur Oper Raymond Josef Hellmesberger jun. / Bearb.: Thorsten Reinau Vielliebchen, Polka française Johann Strauß / Bearb.: Anton O. Sollfelner An der schönen blauen Donau, Walzer Josef Strauß Im Fluge, Polka schnell Lieder des Kärntner Viergesangs József Pécsi-Prichystal / Bearb.: Johann Kliment Ohne Sorgen jeder Morgen, Ouvertüre Richard Wagner / Bearb.: Anton Mauerhofer Elsas Brautzug aus Lohengrin Josef Abwerzger Kärntner Lieb’ Liederfolge für Blasorchester und Gemischtes Quartett Dmitri Schostakowitsch / Bearb.: Johan de Meij Folk Festival aus Suite für Jazzorchester Nr. 2 Zum Programm Die Kärntner Gebirgsschützenkapelle wurde 1994 als Traditionskapelle des damaligen Kärntner Gebirgsschützenregiments Nr. 4 gegründet. Mit dem Auftrag, die musikalische Tradition des neunzehnten und zwanzigsten Jahrhunderts zu bewahren und in Erinnerung zu rufen, werden die Programme aus Werken vieler großer Musiker und Komponisten, die in der und rund um die Monarchie gelebt haben, zusammengestellt und
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bei den Neujahrskonzerten der Gebirgsschützenkapelle zu Gehör gebracht. Das verhältnismäßig kleine Österreich hat aus der K.u.k.-Monarchie eine große Musiktradition zu präsentieren, welche auch durch die Neujahrskonzerte der Wiener Philharmoniker in die ganze Welt getragen wird. Als Dirigent und Kapellmeister der Kärntner Gebirgsschützenkapelle bin ich bestrebt, diese ursprünglich für Streichorchester geschriebenen Stücke mit ihren wienerisch-musikantischen Eigenheiten auch mit einem Blasorchester bestmöglich wiederzugeben und dabei auch der Klangqualität eines Streichorchesters nahezukommen. Mit einem vielseitigen Programm aus Ouvertüren, Wiener Walzern, Polkas, Tänzen, Traditionsmärschen, aber auch Gesangsstücken aus Opern und Operetten möchte ich mit meinen Musikerinnen und Musikern zur Erhaltung dieser altösterreichischen Blasmusiktradition beitragen und mit zeitgemäßer Besetzung ein kurzweiliges, aber interessantes Konzert bieten. Da die Musikerinnen und Musiker der Kärntner Gebirgsschützenkapelle auch sehr mit dem Kärntner Gesang verbunden sind, haben wir heuer den über die Grenzen bekannten Kärntner Viergesang in das Konzertprogramm integriert. Christoph Vierbauch
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Tagsüber Natur, abends Kultur! In kaum einer anderen Stadt treffen Kultur und Natur so direkt aufeinander wie in Innsbruck. Jeder, der schon einmal auf das Hafelekar gefahren ist, kann diese Erfahrung bestätigen. So wie jeder, der vielleicht am Abend desselben Tages die Innsbrucker Promenadenkonzerte besucht, von der Magie des kulturellen Angebots bezaubert sein wird. Als Geschäftsführer der Nordkettenbahn bin ich nicht nur daran interessiert, möglichst vielen Menschen die Faszination der Bergwelt zu vermitteln, sondern auch die Faszination unseres gleichsam partnerschaftlichen Gegensatzes, der Kultur. Aus diesem Grund fördern wir die Innsbrucker Promenadenkonzerte aus Überzeugung und wünschen dem Publikum im Innenhof der kaiserlichen Hofburg so ein gutes Wetter wie uns selbst. Thomas Schroll Innsbrucker Nordkettenbahnen Betriebs GmbH
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Sonntag, 2. August, 19.30 Uhr Musikkorps der Bundeswehr – Deutschland Musikalische Leitung: Christoph Scheibling Organisation: Gerd Außem Im Gegensatz zu Österreich, das seine Militärkapellen föderalistisch zu Tode spart und damit für Konzertauftritte untauglich macht, reduzierte Deutschland schon vor Jahren zwar die Zahl seiner Bundeswehr-Orchester, ermöglichte den verbliebenen jedoch eine Entwicklung in Richtung höchster Professionalität. So erwartet den Besucher der Innsbrucker Promenadenkonzerte zum Abschluss der Konzertreihe ein musikalischer Hochgenuss, wenn Deutschlands höchstrangiges Militärblasorchester, das weltbekannte Musikkorps der Bundeswehr, unter der Leitung von Oberstleutnant Christoph Scheibling aufspielt. Oberstleutnant Scheibling, den das Innsbrucker Publikum bereits als Dirigent des Gebirgsmusikkorps Garmisch-Partenkirchen kennenlernen durfte, weiß, dass im Innenhof der Innsbrucker Hofburg hochklassige Musik erwünscht ist. Entsprechend reicht sein erlesenes Programm von großen symphonischen Werken über Werke der Oper und klassische Deutsche Armeemärsche bis hin zur gehobenen modernen Unterhaltungsmusik. Ein würdiger Abschluss, verbunden mit der Dankbarkeit, dass Deutschland alle Jahre wieder eines seiner großartigen Militärorchester zu den Innsbrucker Promenadenkonzerten entsendet.
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Orchester 1957 wurde das Musikkorps der Bundeswehr unter der Bezeichnung „Lehrmusikkorps“ gemeinsam mit dem Wachbataillon beim Bundesministerium der Verteidigung aufgestellt. Von Anfang an als Repräsentationsmusikkorps der Bundeswehr konzipiert, war die ansehnliche Personalstärke von 82 Offizieren und Soldaten aller Dienstgrade vorgesehen. Am 1. Juni 1959 wurde das sogenannte „Lehrmusikkorps“ in „Stabsmusikkorps der Bundeswehr“ umbenannt. In diesem Jahr fand auch das erste Konzert in der neu erbauten Bonner Beethovenhalle statt. Es bildete den Auftakt der inzwischen traditionellen Konzerte des Stabsmusikkorps in Bonn. Seit dem 1. Juli 2000 heißt das Bonner Stabsmusikkorps „Musikkorps der Bundeswehr“. Diese besondere Bezeichnung unterstreicht die Bedeutung des traditionsreichen Klangkörpers: Als repräsentatives Konzertorchester vertritt es die Streitkräfte im In- und Ausland. Ebenso ist das Musikkorps im protokollarischen Ehrendienst für die Bundesrepublik Deutschland mit Schwerpunkt in Bonn und im westdeutschen Raum an herausgehobener Stelle tätig. Dirigent Oberstleutnant Christoph Scheibling (* 1969) begann seine musikalische Ausbildung auf den Instrumenten Klavier und Posaune. 1989 trat er in den Militärmusikdienst der Bundeswehr ein und studierte an der RobertSchumann-Hochschule in Düsseldorf Dirigieren. Nach Verwendungen als 2. Musikoffizier beim Luftwaffenmusikkorps 2 und beim Stabsmusikkorps der Bundes-
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wehr war er Chef des Gebirgsmusikkorps GarmischPartenkirchen und des Luftwaffenmusikkorps 2 Karlsruhe. 2009 und 2010 leitete er Mentoring-Teams zum Aufbau der afghanischen Militärmusik in Kabul. 2010 wurde er stellvertretender Leiter des Militärmusikdienstes der Bundeswehr, seit 2012 ist er Chef des Musikkorps der Bundeswehr in Siegburg. Solisten Die Sopranistin Agnes Lipka nahm zunächst ein Jurastudium an der Universität in Bonn auf, bevor sie sich 2005 für ein Operngesangsstudium an der RobertSchumann-Hochschule Düsseldorf entschied, welches sie 2012 erfolgreich mit dem Konzertexamen abschloss. Noch während ihres Studiums gab Agnes Lipka 2011 ihr Operndebüt in der Titelrolle der kleinen Seejungfrau Rusalka am Theater Krefeld/Mönchengladbach. Neben dem Operngesang widmet sich Agnes Lipka auch dem Liedrepertoire, so gestaltete sie 2010 Liederabende im Rahmen des Beethovenfestes Bonn. Sie besuchte Meisterkurse unter anderem bei Agnes Giebel, Marga Schiml, Inge Borkh und Prof. Thomas Heyer und ist Preisträgerin des Schmolz + Bickenbach Wettbewerbs und Stipendiatin des Richard-Wagner-Verbands und des DAAD. Der in Santiago de Chile geborene Tenor Carlos Moreno Pelizari studierte an der Pontificia Universidad Católica de Chile und der Folkwang Universität der Künste. Als Solist trat er mit vielen Oratorien und Opern in den bedeutendsten Theatern und Konzertsälen seiner Heimat auf, u. a. in der Großen Messe in c-Moll
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von Wolfgang Amadeus Mozart oder dem Stabat Mater von Gioachino Rossini. Zuletzt spielte er an der Komödie Düsseldorf die Rolle des Tony in Meisterklasse und sang die Partie des Ferrando in Così fan tutte in Münster. Beim Goldenen Dachl, 19.00 Uhr Carl Teike Graf Zeppelin, Marsch traditionell Marche des soldats de Robert Bruce Georg Meissner Zum Städtel hinaus, Marsch Im Innenhof der Kaiserlichen Hofburg, 19.30 Uhr Richard Strauss / Bearb.: Max Högg; Guido Rennert Hymne zur Eröffnung der Münchner Kunstausstellung 1897 Johann Strauß / Bearb.: Guido Rennert Ouvertüre zur Operette Die Fledermaus Alfred Helbig / Bearb.: Hans Ahrens Schützenmarsch Franz Liszt / Bearb.: Guido Rennert Les Préludes Symphonische Dichtung Nr. 3 für großes Orchester Theodor Rupprecht Aus eigener Kraft, Marsch Giuseppe Verdi; Giacomo Puccini / Bearb.: J. Murschinski Una Notte all’Opera (Agnes Lipka, Sopran; Carlos Moreno Pelizari, Tenor) Stephen Melillo I Shall Hear In Heaven aus Once More Unto the Breach!
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mehrere Komponisten / Bearb.: Jörg Murschinski A Rat Pack Tribute Johannes Brahms / Bearb.: Guido Rennert Guten Abend, gut’ Nacht Zum Programm Mit dem vorliegenden Programm folgen wir, das Musikkorps der Bundeswehr, unseren Idealen einer musikalisch-professionellen und gleichermaßen publikumsnahen wie sympathischen Präsentation. Dabei haben wir für den Abschluss der diesjährigen Innsbrucker Promenadenkonzerte Werke ausgewählt, die den besonderen Konzertvorgaben der renommierten Veranstaltung und dem hohen Eigenanspruch unseres Orchesters gerecht werden. Spezialarrangements aus eigener Hand (Guido Rennert) sowie dem Musikkorps der Bundeswehr nahestehender Künstler (Jörg Murschinski) prägen seit Jahren die Konzertliteratur dieses Eliteorchesters. Ihrer beider Tonkunst vereint die deutsche Bläsertradition mit der heutigen symphonischen Blasorchesterbesetzung auf unverwechselbare und idealtypische Weise. Die Strauss’sche Hymne zur Eröffnung der Münchner Kunstausstellung entstand aus einem überlieferten Manuskript des damaligen Militärkapellmeisters Max Högg, der die ursprüngliche Partitur von Richard Strauss für zwei Militärorchester unterschiedlicher Größe einrichtete. Hieraus schuf Stabsfeldwebel Guido Rennert die vorliegende Fassung für das Musikkorps der Bundeswehr, die mit freundlicher Genehmigung der Familie Strauss aus Garmisch-Partenkirchen nun-
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mehr zu besonderen Anlässen aufgeführt werden darf. Stabsfeldwebel Rennert zeichnet auch verantwortlich für die herausgehobenen Arrangements der symphonischen Dichtung Nr. 3 Les Préludes von Franz Liszt und der Ouvertüre zur Operette Die Fledermaus von Johann Strauß. Jährlich legt das Musikkorps der Bundeswehr mehrere CD-Produktionen vor, aus denen im Innsbrucker Abschlusskonzert gleich mehrere Kostproben erklingen sollen. Mit dem Schützenmarsch von Alfred Helbig wurde ein nahezu vergessener deutscher Marsch unter Mitarbeit der Deutschen Gesellschaft für Militärmusik nach einer Schellackplatte rekonstruiert und somit nicht nur Marschliebhabern für immer erhalten. Auch der Marsch Aus eigener Kraft von Theodor Rupprecht ist ein beeindruckendes Zeugnis brillanter deutscher Marschliteratur, die mit weiteren Deutschen Märschen auf der CD Durchs Brandenburger Tor eine einzigartige Sammlung bildet. Mit dem Arrangement Guten Abend, gut’ Nacht erklingt ein Auszug aus der CD Kein schöner Land, die dem besonderen Kulturgut des deutschen Volksliedes gewidmet wurde und dem weltberühmten Lied von Johannes Brahms im Arrangement von Stabsfeldwebel Rennert hörenswerte Möglichkeiten in nunmehr zeitgemäßer Klangentfaltung bietet. Als Militärorchester nahe der Beethovenstadt Bonn fühlen wir uns auch diesem Komponisten in besonderer Art und Weise verpflichtet und haben daher das Werk Stephen Melillos I Shall Hear In Heaven in unser Programm aufgenommen. Im Bewusstsein seiner fortgeschrittenen Taubheit nimmt Beethovens Traum, im
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Himmel wieder hören zu können, in diesem Werk eine klangfaszinierende Gestalt an und entführt ihn und den Hörer in die fiktive Welt eines sehnsuchtsvollen Wunsches, der klangschön wächst, bis zu einem greifbaren, fast religiösen Höhepunkt ansteigt, bevor er an der Wand der Realität plötzlich, dann ersterbend zerschellt. Stilvielfalt und besonders wirkungsvoll dargebotene, gehobene Unterhaltungsmusik kennzeichnen die Programme des Musikkorps der Bundeswehr seit seiner Gründung. Eines der jüngsten Projekte ist eine raffinierte und kreative Auseinandersetzung des süddeutschen Arrangeurs Jörg Murschinski mit der Musik des Rat Pack. Die unvergessenen Hits von Frank Sinatra, Dean Martin und Sammy Davis jun. erfahren im Gewand des Musikkorps der Bundeswehr eine würdige und begeisternde Renaissance. Der gleiche Arrangeur verwandelte zum Jubiläumsjahr Giuseppe Verdis im Jahr 2013 den Auftrag unseres Orchesters zur Würdigung des großen Opernschöpfers in eine gefühlvolle und originalgetreue italienische Opernnacht Una Notte all’Opera, die dem besonderen Ambiente der heutigen Aufführung in der Kaiserlichen Hofburg gerecht werden soll. Das Musikkorps der Bundeswehr und sein Dirigent Christoph Scheibling wünschen Ihnen unvergesslichen Musikgenuss. Gleichzeitig bedanken wir uns bei Alois Schöpf und seinem Team für die herzliche Aufnahme und Betreuung während des diesjährigen Konzertes. Christoph Scheibling
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Wir danken für Unterstützung, Kooperation und Mitarbeit: Unseren Geldgebern und Hauptsponsoren TVB Innsbruck und seine Feriendörfer Stadt Innsbruck Land Tirol – Kulturabteilung Tiroler Wasserkraft Hypo Tirol Bank Unseren Sponsoren und Kooperationspartnern Tiroler Tageszeitung Tiroler Musikschulwerk Innsbruck Marketing Zillertal Bier Restaurant Fischerhäusl Tirol Werbung Land Südtirol, Amt für Deutsche Kultur Blasmusikverband Tirol Swarovski Kristallwelten Nordkettenbahnen Betriebsgesellschaft Österreichischer Blasmusikverband Burghauptmannschaft Innsbruck Fantasy Veranstaltungstechnik Athesia Druck AKM Innsbruck/Wien Café Sacher Innsbruck DB Schenker Tomaselli Gelateria Tyczka Gas Hausratstudio bei der Triumphpforte Café Central Innsbruck Reifen Huber Wörgl Hotel Charlotte Hotel Kapeller
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https://www.rtr.ch/emissiuns/noss-chors/animals
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https://issuu.com/promenadenkonzerte/docs/programmbuch_prom_2015?e=2503896/12842283
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Mintgamai la sonda da perdunanza vegnan dunsainas d'umins da guaud («Woldmanndli») giu dal Gurschenwald ad Andermatt, faschond ina gronda canera cun il stgellom da lur plumpas e cun sunar lur corns da chaura. Quest usit viva dal simpel spectacul, ma er da la fascinaziun d'ina interpretaziun istorica che declera las activitads canerusas, che han lieu dapi l'onn 1397, cun la tgira conscienziusa dal guaud scumandà, da la giurada. Tenor il raquint represchentan ils umins da guaud quels lavurants e schurnaliers che han tgirà pli baud per il bainstar dal vitg il Gurschenwald e preservà el da fraud da laina. Il Gurschenwald è pitschen, ma eminentamain impurtant per la protecziun dal vitg cunter lavinas. Ils ultims onns ha quest usit survegnì visiblamain nov schlantsch. Entant ch’ins ha quintà l'onn 2004 mo 25 umins da guaud, èn els stads l'onn 2010 gia circa en 100. Dapi lura è il dumber restà constant.
- Publicaziuns
Willi Bomatter-Furger: Urchige Figuren schützen Wald. In: Neue Urner Zeitung, 17. Oktober 2007, p. 20
Dokumentation zur Geschichte der Woldmanndli, Privatbesitz Willi Bomatter-Furger
Iso Müller: Ursern im frühen Spätmittelalter 1300-1433. In: Der Geschichtsfreund 135. Stans, 1982, p. 171-241
Karl Oechslin: Der Wald und Lawinenverbau. In: Ursern. Das imposante Hochtal zwischen Gotthard, Furka und Oberalp in Wort und Bild. Thun, 1978, p. 119-122
Max Oechslin: Das Land Uri und sein Wald. In: Verhandlungen der Schweizerischen Naturforschenden Gesellschaft 114. Aarau, 1933, p. 185-196
Max Oechslin: Querschnitt durch das Urnerland und dessen Probleme. In: Verhandlungen der Schweizerischen Naturforschenden Gesellschaft 134. Aarau, 1954, p. 11-22
Eduard Wymann: Zwei Bannbriefe von 1397 und 1717 für den Wald ob Andermatt. In: 30. Historisches Neujahrsblatt. Ed. Verein für Geschichte und Alterthümer von Uri. Altdorf, 1924, p. 37-41
- Dossier
- Woldmanndli
Ausführliche Beschreibung Ultima modificaziun: 29.05.2018
Dimensiun: 217 kb
Tip: PDF
- Woldmanndli
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Gemeinsamer Name der Länder Uri, Schwyz und Unterwalden (Urschweiz). Er ist aus dem hochma. Begriff des Waldes zu erklären, der ein gemischtes Wirtschaftsgebiet bezeichnete, in dem sich Weide, Wiese, Acker und Waldfläche abwechselten. Dabei dominierten Feuchtgebiete und Wald, der im Gegensatz zum der allg. Nutzung entzogenen Forst ursprünglich frei bewirtschaftet wurde. In einem solchen unwegsamen und unbebauten Wald (silva invia et inculta), einer Wildnis (heremus), wurde beispielsweise das Kloster Einsiedeln erbaut. Einsiedeln ist eine Waldstatt, die Bewohner wurden waltluite genannt. Der Begriff intramontani im ältesten Luzerner Stadtrecht, dem Geschworenen Brief von 1252, bezieht sich offenbar auf die Bewohner Unterwaldens.
1289 heisst es in einer Urkunde über das Kloster Steinen: ze Swiz in der waltstat. Auch Glarus wird 1323 zusammen mit Schwyz Waldstatt genannt. Sofern der Ausdruck W. schon im Original des Kaufbriefes der Güter Annas von Kyburg stand und kein Zusatz des Regestenschreibers ist, könnte er für die drei Länder bereits 1273 geltend gemacht werden. Sicher erscheint er 1309 als gemeinsamer Name: Gf. Werner von Homberg amtierte als Pfleger des Reiches in den Waldstetten. 1310 berichtete Hzg. Friedrich dem Bf. von Strassburg, der König hindere ihn in seinen Rechten in civitatibus Silvanis. 1311 findet sich in einer Urkunde Kg. Heinrichs VII. die Formel que vulgariter Waldstet dicuntur ("die allg. W. genannt werden"). Die "sog. Waldstätte" werden sie anderenorts zur gleichen Zeit genannt. In diesen Jahren bürgerte sich der Gebrauch des Sammelnamens durch Dritte und die drei Länder selbst ein, so in den Waffenstillständen ab 1318 mit Österreich: die lantluite gemeinlich in dien waltsteten zu Uren, ze Switz und ze Underwalden. Sie selbst nannten sich im Wechsel mit Landleute immer wieder auch Waldleute, so am 5.6.1327 bei ihrem Beitritt zum Städtebündnis. Im Luzernerbund 1332 werden die Begriffe Landleute, Waldleute, drei Länder und jegklich waltstat für die drei Länder abwechselnd verwendet. Im Bernerbund 1353 wird fast durchwegs von den W.n als Sammelname für die drei Bündnispartner der Stadt gesprochen, sie traten ihrem Verbündeten als geschlossene Einheit entgegen; für das einzelne Land wurde öfters der Begriff Waltstatt gebraucht. Von der Mitte des 14. Jh. an taucht die Formel Stette und Waldstette für die eidg. Orte auf, sie wechselt ab mit Stett und Lender und ist bis ins späte 15. Jh. anzutreffen.
Als Hzg. Leopold III. 1386 von seinem Krieg gegen die W. berichtete, waren offensichtlich nur die drei Länder als Kern seiner Gegnerschaft gemeint, denn von Luzern als vierter Waldstatt scheint erst nach der Mitte des 15. Jh. die Rede zu sein, so in einer Ergänzung (1456-59) zum "Silbernen Buch" (1433) des Luzerner Stadtschreibers Egloff Etterlin. In den Abschieden der Tagsatzungen der 2. Hälfte des 15. Jh. und in der Folgezeit werden die vier waltstetten häufig erwähnt. In der Beschreibung der Eidgenossenschaft von Albrecht von Bonstetten erscheint der Ausdruck quatuor Loca Silvarum bzw. vier Waldstett (...darumb, dass sy in den welden und daby nach gelegen...) bereits als üblich. Gegen Ende des 15. Jh. nannte sich auch das ehem. Luzerner Dekanat Vierwaldstätterkapitel und der Luzernersee wurde im 16. Jh. zum Vierwaldstättersee.
Die Beziehungen zwischen Uri, Schwyz und Unterwalden richteten sich nach den Bestimmungen des Bundes von 1315, jene zwischen den drei Ländern und der Stadt Luzern nach dem Luzernerbund von 1332. Zur Lösung gemeinsamer Probleme, zur Beilegung von Streitigkeiten oder zur Koordination ihrer Politik trafen sich die Abgesandten der W. während der ganzen Zeit der Alten Eidgenossenschaft an eigenen Tagsatzungen. Häufig fanden diese in Beckenried, später an der Treib und oft an versch. Orten statt. Eine eigentl. Institutionalisierung mit festen Formen entwickelte sich in diesem Rahmen jedoch nicht. Für die alten Geschichtsschreiber bildeten die W. Ausgangspunkt und Kern der Eidgenossenschaft. Diese Sichtweise behauptete sich bis in neueste Zeiten, bestimmte das Geschichtsbewusstsein und wurde mythisierend zum Bestandteil schweiz. Selbstbewusstseins.
Quellen
– QW 1/1-3
– QSG 13
Literatur
– W. Oechsli, «Die Benennung der alten Eidgenossenschaft», in JSG 41, 1916, 51-60
– F. Glauser, «Von alpiner Landwirtschaft beidseits des St. Gotthards 1000-1300», in Gfr. 141, 1988, 24-26
Autorin/Autor: Josef Wiget
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Ein Covid-19-geprägtes Berichtsjahr
Als ob 365 Tage nicht genügen würden, um sich mit der Corona-Pandemie auseinanderzusetzen, haben wir uns im Schaltjahr 2020 noch mit einem Extratag herumgeschlagen. Nun ja, die SRG SSR Svizra Rumantscha (SRG.R) hat versucht, das Beste aus der Situation zu machen. Für den 21. März und den 21. April waren zwei Workshops mit Vertreterinnen und Vertretern der Bevölkerung geplant. An diesen Anlässen hätten sich die Teilnehmenden mit der Public-Value-Analyse befasst, welche die SRG im Jahr 2019 lanciert hatte. Der Lockdown hat jedoch einen Strich durch die Rechnung gemacht. Anstelle der Workshops hat die SRG.R daher eine Onlinebefragung organisiert. Obwohl sich verhältnismässig wenige Rätoromaninnen und Rätoromanen an der Befragung beteiligt haben – vermutlich, weil sie sich nicht für das virtuelle Format begeistern konnten –, sind die Inputs, Anregungen und Vorschläge für die aktuelle Programm-Strategieplanung von Radiotelevisiun Svizra Rumantscha (RTR) wertvoll.
Mitgliederwerbung einmal anders
2020 hat sich die SRG.R zum Ziel gesetzt, die 2019 neu lancierte Kampagne der SRG.D auch in der Rumantschia unter die Leute zu bringen. Zielgruppe waren die mehr als 120 Bündner Chöre. Mit einem Konzertordner, der aussen uni schwarz und innen mit dem Kampagnentext beschriftet war, wurden die Chöre ermuntert, Mitglied der SRG.R zu werden. Bis Ende Jahr sind 22 Chöre diesem Angebot gefolgt. Als Dankeschön hat die SRG.R den Chören Ordner für all ihre Sängerinnen und Sänger geschenkt. Sie freut sich bereits auf die ersten Auftritte nach dem Ende der Pandemie.
Perfektes Zeitfenster für die Generalversammlung 2020
Ursprünglich war die Generalversammlung (GV) auf den 13. Juni 2020 angesetzt, musste jedoch Corona-bedingt verschoben werden. Die GV wurde schliesslich am 10. Oktober 2020 mit einer begrenzten Anzahl an Teilnehmenden durchgeführt. Gastgebergemeinde war Andeer, eine kleine Ortschaft im Kreis Schams. An der GV wurden zwei neue Vorstandsmitglieder gewählt: Elena Luzio und Roger Tuor. Sie ersetzen Beatrice Baselgia und Donat Nay, die nach zwölf Jahren im Regionalvorstand zurückgetreten sind. Ausserdem wurden sechs Personen aus dem Publikumsrat und acht aus dem Regionalrat ersetzt. An der GV 2020 stellte sich unter anderem auch der neugewählte RTR-Direktor Nicolas Pernet vor, der sein Amt am 1. Januar 2021 angetreten hat. An dieser Stelle bedankt sich die SRG.R ganz herzlich beim Direktor ad Interim Pius Paulin, der rund ein Jahr für die RTR-Geschäfte verantwortlich war.
Regionalgesellschaft SRG.R
Mitglieder: 1009 (Stand Ende 2020)
Präsident: Vincent Augustin
Regionalsekretärin: Sandra Carisch-Killias
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https://www.srgd.ch/rm/regionen/srg-ssr-svizra-rumantscha/commembranza/co-daventar-commembraer/
|
https://gb.srgssr.ch/de/2020/corporate-governance/regionalgesellschaft-srgr
| 0.610627
| 0.615109
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Contribuziuns dals 26.08.2016
- Venderdi, 26.8.2016, 6:06
Termins da l'emissiun
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Emprima emissiun:
- Venderdi, 26.8.2016, 6:06, RTR
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Repetiziun:
- Venderdi, 26.8.2016, 7:06, RTR
- Venderdi, 26.8.2016, 8:06, RTR
- Venderdi, 26.8.2016, 11:03, RTR
- Venderdi, 26.8.2016, 12:06, RTR
- Venderdi, 26.8.2016, 17:06, RTR
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Bunura: La dispita davart las tariffas da la Suisa
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Bunura: Datti gia in candidat dal PPS per la regenza?
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Saira: Lutga federala - la directura Isabelle Emmenegger
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RSO Infomagazin – 24.09.21
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- Die Situation auf den Intensivstationen: Wie ernst ist die Lage in Graubünden?
- Die Restaurants und Corona: Wie sich die Zertifikatspflicht bisher ausgewirkt hat
- CO2-Filter in den Schulen: Der Kanton Graubünden startet ein Pilotprojekt in 50 Schulen
- Grenzüberschreitende Skigebiete: Wie das Skigebiet Samnaun/Ischgl auf den kommenden Winter blickt
Bettina Cadotsch
RSO Infomagazin - 26.10.2021
Heute mit diesen Themen:
Gute Konjunktur im Tourismus: Die Bündner Hoteliers dürfen sich auf volle Betten freuen. Das sagt der Branchenverbandschef.
Getötete Rollerfahrerin von Ems: Heute ist der Fal
RSO Infomagazin - 25.10.2021
Heute mit diesen Themen:
Carmelia Maissen solls richten: Die Ilanzer Gemeindepräsidentin will in den Regierungsrat. Ihre Reaktion auf die Portierung.
Zürcher sollens richten: Der neue Campus der Fach
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https://www.rtr.ch/emissiuns/actualitad/contribuziuns-dals-26-08-2016
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https://www.suedostschweiz.ch/sendungen/rso-infomagazin/2021-09-24/rso-infomagazin-240921
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Duas terradas datti per il club da hockey da Tavau questa fin d'emna cunter l'EV Zug. Suenter il cler resultat da 1:5 la sonda saira a Zug, èsi stà la dumengia fin suenter la prolungaziun pari 1:1 tranter il HCD ed il EVZ. Il sajettar penaltis ha lura purtà la decisiun, marcà il penalti en favur dals da Zug ha l'oldie Josh Holden.
Hockey – Liga naziunala A 2017 / 2018 38avla runda
|Tavau - Zug||1:2 suenter sajettar penaltis|
|SCL Tigers - Berna||1:5|
|ZSC Lions - Friburg||3:4 suenter sajettar penaltis|
Hockey: Classament liga naziunala A (05-03-2018)
|Team||Gieus||Relaziun da gols||Puncts|
|1.||Berna||50||167:112||102|
|2.||Zug||50||153:122||91|
|3.||Bienna||50||150:124||89|
|4.||Lugano||50||159:130||86|
|5.||Friburg||50||133:139||77|
|6.||Tavau||50||134:156||75|
|7.||ZSC Lions ||50||144:133||75|
|8.||Genevra Servette||50||132:153||71|
|9.||SCL Tigers||50||120:134||67|
|10.||Losanna||50||149:169||63|
|11.||Ambri-Piotta||50||136:168||57|
|12.||Kloten||50||120:157||47|
RR Sportissimo 18:00
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Zehn-Tore-Spektakel: Davos verliert Schützenfest in Lugano
Der HC Davos unterliegt nach der Nati-Pause dem HC Lugano in einem Zehn-Tore-Spektakel mit 4:6. Die Partie hier im Liveticker zum Nachlesen.
Der HC Davos unterliegt nach der Nati-Pause dem HC Lugano in einem Zehn-Tore-Spektakel mit 4:6. Die Partie hier im Liveticker zum Nachlesen.
HC Lugano
HC Davos
Sportticker
Davos verliert das Zehn-Tore-Spektakel in Lugano mit 4:6
- Der Sieg für die Tessiner geht in Ordnung, sie hatten mehr vom Spiel und die besseren Chancen
- Mehr als die Hälfte der Gegentore waren sehr unnötig für die Davoser
- Der HCD wirkte oft unsortiert und gab vermehrt die Scheibe zu leichtfertig her
- Davos fällt auf Rang 10, könnte aber durch einen Sieg morgen gegen die Lions bis auf Platz 7 springen
Herzlichen Dank fürs Mitlesen, einen schönen Abend noch und bis morgen, wenn es heisst: HC Davos vs. ZSC Lions
Viertes Tor für Davos - eine Minute vor Schluss. Näkyvä macht das 4:6 - geht hier doch noch was?
Schlegel lässt einen Schuss nach vorne abprallen und Michael Fora ist zur Stelle - er trifft bei seinem Comeback. 3:6 aus Davoser Sicht.
Dieses Mal verliert Michael Fora den Puck an Luca Fazzini, der zieht alleine auf Senn los - und schiebt zum 6:2 ein. Das dürfte es gewesen sein für die Davoser.
Und da ist das 5:2. Egli bleibt an Morini hängen, der prescht vor das Davoser Tor - legt nach rechts rüber zu Mark Arcobello - und die Scheibe ist im Tor; Senn erneut geschlagen.
Die Torschuss-Statistik: 35 zu 20 für Lugano. Die Führung geht mittlerweile auch absolut in Ordnung, Davos macht schlicht zu wenig fürs Spiel.
Das grosse Davoser Aufbäumen bleibt noch aus - es ist wieder Lugano, welches das Spieldiktat übernimmt. Ein weiteres Tor für die Tessiner dürfte hier die Entscheidung sein.
Zwei Bündner Teams standen heute auch in der MyHockey League im Einsatz:
EHC Thun - EHC Arosa 5:2
HC Düdingen Bulls - EHC Chur 1:4
Sowie in der 1. Liga:
EC Wil - HC Prättigau-Herrschaft 1:3
Update aus den anderen Stadien:
HC Ajoie - HC Ambri-Piotta 1:3
EHC Biel - Genf-Servette 1:3
SCL Tigers - EHC Kloten 4:1
Lausanne HC - EV Zug 1:1
Davos kommt unbeschadet aus dem Boxplay - beginnt jetzt die Aufholjagd des Rekordmeisters?
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https://www.rtr.ch/sport/naziunal-internaziunal/ev-zug-gudogna-suenter-sajettar-penaltis
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https://www.suedostschweiz.ch/sport/eishockey/liveticker-zum-nachlesen-zehn-tore-spektakel-davos-verliert-schuetzenfest-in-lugano
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Contribuziuns dals 02.08.2018
- Gievgia, 2.8.2018, 6:06
Termins da l'emissiun
-
Emprima emissiun:
- Gievgia, 2.8.2018, 6:06, RTR
-
Repetiziun:
- Gievgia, 2.8.2018, 7:06, RTR
- Gievgia, 2.8.2018, 8:06, RTR
- Gievgia, 2.8.2018, 11:03, RTR
- Gievgia, 2.8.2018, 12:06, RTR
- Gievgia, 2.8.2018, 17:06, RTR
Contribuziuns
-
Bunura: Chattà fastizs da dinosaurs al Piz S-chalambert
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Bunura: Preparativas per il «Donnschtig-Jass» a Savognin
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Bunura: Expediziun GR: Stussavgia – il prim d'avust
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Mezdi: Expediziun GR: Stussavgia – «z'cafi»
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Mezdi: HelveCHia: E-Bikes en la citad da Berna
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Mezdi: Puspè in'operetta ad Ardez
-
Saira: Swiss Skills – Emprima impressiun
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Saira: Perditgas da la bova en Val Faller raquintan
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Regierungmitteilung
Unglück bei Maladers
Sieg nach Penaltyschiessen
Gänsehaut pur
Selbstanzeige
Belasteter Standort in Chur
Abstimmungskampf
Bei der Trumpf
Kollision bei Hinterrhein
Rekordjahr bei SAC-Hütten
Romanische Medien
HCD setzt auf bekannte Gesichter
Was kann man tun?
Unfall bei Tamins
Premiere
Militärjustiz Thusis ermittelt
Comedy-Autor tickt aus
Wahlen St. Moritz
Expo Valposchiavo
Mountainbike
Schlimmer als im Schweizer Schnitt
Heimatschutz
Bussen nach eignen Feststellungen
Katastrophenhelfer aus Graubünden
Anstieg an Touristen fordert Infrastruktur
Reorganisation beim HCD
Eine Filiale weniger
Serie reisst nicht ab
Anhaltende Trockenheit
Gute Arbeit
Kuhreiten
Immobilienreport
Gemeindevorstand St. Moritz
Eishockey
«Medias Rumantschas 2019»
Flugzeugabsturz am Piz Segnas
HCD-Torhüter ist zurück
Swiss Gastro Award
Bessere Bewachung
100 Prozent Bio
Stand der Dinge
Neuer Anlauf für Sandro Viletta
Nachwuchs
Offizielle Berufsbezeichnung
Gründe für das Verschwinden
Neues Mediengesetz
Nicht mehr nur Umsteigeort
Nachwuchs
Blühendes Kleinunternehmen
Bundesgericht hat entschieden
American Football
Bester Skorer
Wahlmarathon in St. Moritz
Eishockey
Unihockey
Kein Feuerwerksverbot für Davos
Reiten
Gemeindevorstand St. Moritz
Grossprojekt auf Investorensuche
Geschmacksfeuerwerk
Pferderennen Maienfeld
Schafschur
Nach Sieg folgt Niederlage
Gemeindevorstandswahlen
Susch
Gemeindeversammlung
Temperaturrekord
Wichtiger Sieg im Abstiegskampf
Zmorga mit...
«Sagra della Castagna»
So habt Ihr diese Woche abgestimmt
Augenzeugen und Involvierte kommen zu Wort
«König der Bernina»
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https://www.rtr.ch/emissiuns/actualitad/contribuziuns-dals-02-08-2018
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http://dossiers.suedostschweiz.ch/regional/graubunden
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Arno Parli: «Il heli tiran ins en sco ina chamischa la damaun»
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Semperverds/Top3
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Prevista Minisguard
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Semperverds/Top3
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Liebe Eishockey-Community. Ihr seid bei Eiskalt auf den Punkt – Eiskalt auf den Punkt ist der DEL-Podcast, powered by SPORT1. Hier sprechen wir jede Woche mit interessanten Gästen aus der PENNY DEL sowie dem deutschen Eishockey. In Eiskalt auf den Punkt wird jeder PENNY DEL-Club seine Aufmerksamkeit bekommen, die er verdient. Hier im DEL-Podcast werden wir mit der nötigen Zeit und Ruhe die Themen besprechen, die im Eishockey-Alltag auch gerne mal untergehen. Eiskalt auf den Punkt ist auf all ...
Die kleinen und großen Dinge über die Eisbären Berlin
Alles zum deutschen Eishockey im DEL-Podcast von Telekom Sport: Gäste aus der gesamten Liga, Analysen und beste Hockey-Unterhaltung mit Christoph Fetzer (Kommentator, Telekom Sport) und Patrick Ehelechner (Telekom Sport, jüngster Starting Goalie der DEL, 276 DEL-Spiele, u.a. für Mannheim, Augsburg, Nürnberg).
3on3 Overtime - Der Eishockeypodcast Thematischer Schwerpunkt Grizzlys WOB und DEL, aber auch mal abseits des Mainstreams #3on3Fragen #BleibtStabil
Break-Away.de - der Eishockey-Podcast seit 2006. Hier gibt es das Wichtigste vom schnellsten Mannschaftsport der Welt für Eure Ohren.
Die Eishockey Show – präsentiert von Magenta Sport – ist der Podcast für alle Eishockeyfans und die, die es werden wollen. Immer informativ, immer humorvoll, immer Donnerstags. Und immer mit Rick Goldmann, Basti Schwele und Sascha Bandermann. Egal ob DEL, Nationalmannschaft oder die weite Welt des Eishockeys - mit der Eishockey Show seid ihr immer up to date.
Was kommt heraus, wenn man eine Gruppe Eishockey-begeisterte und redefreudige Münchner zusammenwürfelt? Richtig, ein Stammtisch voller Leidenschaft und Diskussionen um die Eishackler des EHC Red Bull München. Wir wollen hier über den EHC und das deutsche Eishockey berichten, sprechen, diskutieren, analysieren, hinterfragen, informieren und vor allem unterhalten.
Der Podcast mit allen Infos rund um die Kölner Haie. Wir bringen wir euch den KEC noch näher: neben Vor- und Nachberichten zu den Spielen der Haie, den gewohnten Berichten und auch Diskussionen lassen wir regelmäßig interessante Gäste zu Wort kommen. Ein weiterer Schwerpunkt ist der Nachwuchsbereich des KEC "Die Haie" e.V. Und natürlich blicken wir auch über den Tellerrand und beleuchten interessante Enwicklungen in der DEL und großen Welt des Pucksports
In unserem Podcast wird das sportliche Geschehen (DEL, CHL, Transfers, usw.) der letzten Wochen und Monate diskutiert. Außerdem erhalten Fans Einblicke hinter die Kulissen der Adler und lernen den jeweiligen Gast besser kennen. Der Podcast soll informativ, unterhaltsam und witzig sein.
FÜNF FROHE FREMDSPRACHIGE FREUNDE IN FENA Wir sind: Feofana aus Russland,Federica und Fiammetta aus Italien,Françoise aus Frankreich undFrancisco aus Portugal.
Sharkbite ist der wöchentliche Podcast von haimspiel.de mit allen Infos rund um die Kölner Haie. Mit Sharkbite bringen wir euch den KEC noch näher: neben Vor- und Nachberichten zu den Spielen der Haie, den gewohnten Berichten und auch Diskussionen lassen wir regelmäßig interessante Gäste zu Wort kommen. Ein weiterer Schwerpunkt von Sharkbite ist der Nachwuchsbereich des KEC "Die Haie" e.V., den wir als offizieller Medienpartner durch die Saison begleiten. Und natürlich blicken wir in unregel ...
Der Eishockey-Podcast
Eishockey aus verschiedenen Blickwinkeln aus den Ligen DEL und NHL sowohl im Amateur-, als auch im Profibereich
Eishockey News Aktuell - DEL, DEL2, NHL
Podcast für akustische Gitarre
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Se recogen en este canal las obras de Anton Bruckner con preferencia por la versión accesible del Maestro Sergiu Celibidache. "Wenn sich Lieb' und Kraft vermählen, lohnt den Menschen Göttergunst".
¿Estás harto de ir a clase y no aprender nada? Hast du die Nase voll von Spanischkurse die nichts bringen? Willst du mehr wie ein Spanier sprechen? Prueba con los podcasts INTERACTIVOS y transcripciones de Español para Erasmus. Tipps und Konversationen um dein Spanisch-Niveau in täglichen Situationen (und nicht nur für die Prüfungen) zu erhöhen, um dich selbstbewusster zu fühlen. No solo dirigido a estudiantes Erasmus, sino a todos los que quieran mejorar su español de intermedio a avanzado. ...
Magazin für Filme, Serien und Games
Podcast über Brettspiele
Eine Stunde vor Mitternacht der Rückblick auf das Tagesgeschehen. Unsere Korrespondenten im In- und Ausland berichten über die prägenden Ereignisse und Vorgänge des Tages. Im Interview vertiefen wir das wichtigste Thema kontrovers und informativ.
Akuttsykepleie. Behandling av akutte diagnoser/hendelser. Hver episode tar for seg én diagnose/hendelse. Musikk av: www.kiwisounddesign.no/ https://www.facebook.com/kiwisounddesign/
RDL Podcast
Dein Podcast über Mountainbike, Rennrad, Gravel und Ultracycling
Der Eishockey-Podcast
Vorträge der Vorlesungen "Literatur und Wissenschaft I" im Wintersemester 2007/08 am Romanischen Seminar der Universität Freiburg: "Occupation des oisifs." Gustave Flaubert, s. v. „Littérature“, in: Dictionnaire des idées reçues Der allgemeinen Auffassung zufolge ist Literatur subjektiv, fiktional und unseriös (s. Motto), Wissenschaft dagegen objektiv, wahr und seriös. Infolgedessen scheint es unzulässig, die beiden Bereiche miteinander zu vermengen. Betrachtet man indes die Literaturgeschic ...
Ein Podcast von einem Franken, einem Rheinländer und einem der irgendwas dazwischen ist. Von kulturellen Unterschieden, über aktuellen Klatsch bis hin zu sinnlosen Tratsch, werden alle Themen behandelt die zum Lachen und nachdenken anregen. Ein Spaß für die ganze Familie und allen anderen die zu viel Zeit haben.
Der monatliche Podcast über alle Nerd-Themen
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Infomix und Talk auf Spanisch mit Minisprachkurs Alexandra Centeno viene desde Venezuela y trae en su programa „Entre Panas – Unter Freunden“ una llamativa combinación de temas en Español: Noticias, Tecnología, Cultura Latinoamericana, comedia,… y por supuesto Música. Al inicio del programa, hay un pequeño „curso de idiomas“ con frases y palabras sobre el tema. A Alexandra le gusta hablar con los invitados del estudio y espera sus comentarios en Facebook o por correo electrónico. Puedes regi ...
Hello early birds: hier ist wach & wichtig, der radioeins Morgenpodcast. Kein briefing, nicht bloß hard facts, sondern unterhaltsam und informiert! Morgens um 7 schon wissen, wie der Tag wird. Ob wichtig, aufregend oder schlicht crazy, wir bringen es in 15 Minuten knackig auf den Punkt. Ein Abo kostet nix und hält up to date. Brought to you by radioeins – Deutschlands einzigem Sender nur für Erwachsene (Augenzwinkern inklusive).
Der Mare-Podcast taucht ab, schippert an Küsten entlang und macht fest an Land, um Geschichten vom Meer zu erzählen. Ob einsame Inseln, Hafenmetropolen oder Unterwasserwelten: In jeder Folge lernen wir einen Ort in der Welt kennen, für den das Meer eine entscheidende Rolle spielt. Podcast-Host Zozan Mönch lädt Autoren, Wissenschaftlerinnen und Reisende ein, die von ihren Abenteuern und Reisen erzählen. Sie verraten uns, was unbedingt auf die Packliste muss, was man unbedingt gekostet haben u ...
Peru ist eines der Vielfältigsten Länder dieser Erde, reich an Traditionen, Kultur und vielversprechenden Lebensräumen. Egal ob ihr eine Reise nach Peru plant oder schon immer mal wissen wolltet welche Produkte eigentlich aus Peru zu uns nach Deutschland finden, hier werdet ihr Antworten auf Eure Fragen bekommen, denn die Vielfalt des Landes wird sich auch in diesem Podcast widerspiegeln. Wir sind der deutschsprachige Podcast von der Auslandsvertretung der peruanischen Kommission für Export- ...
Praxisorientierte Informationen für ein umfassendes Leadership im richtigen Leben von echten Personen. Mit Interviews wie auch mit Vertiefungsblöcken werden die Bereiche Unternehmens-, Mitarbeiter, Kunden- wie auch Selbst-Führung behandelt und mit wertvollen Umsetzungshilfen ausgestattet."
Das italienische Magazin Radio Colonia sendet jeden Abend von Montag bis Freitag für Italienerinnen und Italiener in Deutschland und für Italienfans. Die Sendung für alle, die sich für Italien, Deutschland und Europa interessieren. Als Livestream von 18 bis 18.30, im Radio um 21 Uhr.
Harte Fälle erzählt von Tanja oder Matthias. Vielen Dank fürs Hören & Folgen! Fragen, Anregungen und Kritik gern an: email@example.com
RDL Podcast
"NorthToSouth: Ein chaotischer Eishockey Podcast", ist ein Podcast, in dem 3 chaotische Jugendliche über Eishockey diskutieren, quatschen und streiten. Der Podcast erscheint Wöchentlich auf fast allen bekannten Podcast Plattformen.
Der Tamedia-Podcast zur zweiten Welle in der Schweiz: Ein Wochenrückblick mit Hintergründen zum Alltag in der Krise.
Der wöchentliche Podcast über Eishockey in Deutschland und in der Welt. Jeden Montagabend gegen 23 Uhr online. Mit gelegentlichen Spezialsendungen über die NHL wie dem Eishockey jenseits der ersten Ligen.
Option bedeutet eine Wahlmöglichkeit zu haben. Optionen im Leben zu haben wird meist positiv aufgefasst. Für Südtirol hingegen ist die Option eines der dunkelsten Kapitel in der Geschichte. Die Bevölkerung stand vor einer fast unmöglichen Entscheidung: „Dableiben“ und sich damit für Wohnort und Heimat zu entscheiden – jedoch mit der Aussicht, die deutschsprachige Identität aufzugeben oder „Optieren“ für das Deutsche Reich, um Muttersprache und Traditionen zu wahren, dabei aber Südtirol als H ...
Lernen Sie Italienisch - mit Rezepten, Geschichten und einer unnachahmlichen Lehrerin: Luisa. Die Podcast-Folgen sind für verschiedene Stufen von Vorkenntnissen - neben Podcasts für Fortgeschrittene gibt es Anfänger und Einsteigerpodcasts. In den Show-Notes finden Sie die Einstufung. Probieren Sie ruhig einmal einen schwierigeren Podcast, sie werden staunen, wie schnell Sie den Löwenanteil verstehen können. Enjoy 2LIP - Luisa's Learn Italian Podcast Um einen Cafè zu spendieren: https://ko-fi ...
Du hast große Ziele, Träume und Visionen in Deinem Leben? Und vor allem hast Du keine Lust mehr, dass Du Dich selbst, durch Deine eigenen inneren Ängste, Deine Skepsis, Dein mangelndes Selbstvertrauen, Dein negatives Umfeld oder Deine Rückschläge in Deinem Leben zurückhalten lässt? Du willst etwas wirklich cooles und großartiges aus Deinem Leben machen? Du suchst Motivation und Inspiration, die Dir hilft Deine Ziele zu erreichen, damit Du Dein Leben zu einem wahren Meisterwerk machen kannst? ...
Forecheck - Der Sport-Podcast. Haut gerne dazwischen, tritt nie nach. In regelmäßigen Abständen gibt es hier Informationen und Meinungen zu den Geschehnissen in der Sportwelt.
Radio ColoniaVon Marzano/D'Achille
Autor: Brand, Katrin Sendung: Das war der Tag Hören bis: 19.01.2038 04:14Von Brand, Katrin
Das Spiel Ingolstadt gegen Straubing wird so langsam zum neuen "Hass-Duell" der DEL. Nach den Vorkommnissen der vergangenen Spielzeit legt David Elsner nach seinem Wechsel von Ingolstadt nach Straubing nach, und schon wird die Partie wieder hitzig. Doch in welcher Tradition stünde die ganze Veranstaltung: Bernd Schwickerath und Christoph Ullrich sc…
Der Beitrag 15in15 #2 – DEL-Saison 21/22 erschien zuerst auf .Von Christoph Fetzer
Der Beitrag 15in15 #2 – DEL-Saison 21/22 erschien zuerst auf .Von Christoph Fetzer
Aktuell: "La Forza Del Destino" in der Lütticher Oper - Patrick Lemmens
#13 Cafés Del Perú und wie Kaffee aus Peru nach Deutschland findet! Willkommen zur dreizehnten Podcast-Folge von Entdecke Peru! Dies ist der offizielle Podcast von PromPerú in Deutschland. Als Auslandsvertretung der peruanischen Kommission für Export- und Tourismusförderung (PROMPERU), leisten wir Beitrag zur Positionierung Perus auf dem deutschen …
Autor: Passenheim, Antje Sendung: Das war der Tag Hören bis: 19.01.2038 04:14Von Passenheim, Antje
Analyse Das sechste Rennwochenende der DTM in Assen setzte ein klares Zeichen beim Thema Meisterschaftskampf. Liam Lawson, Marco Wittmann, Kelvin van der Linde und Maximilian Götz sind die vier Piloten die um den Titel der Saison 2021 kämpfen. Einstecken musste an diesem Wochenende Kelvin van der Linde. Der Audi Werksfahrer verlor in Assen viel Bod…
Nachrichten: Nachrichten von 19:00 Uhr
Aktuell: 50 Millionen Euro für Modernisierung von Worriken - Simonne Doepgen
© WDR 2021Von Marzano/Chiumento
© WDR 2021Von Domenico Sambuco
Aktuell: Nachruf auf Aloys Jousten - Stephan Pesch
Aktuell: Am Donnerstag startet die Europäische Woche des Sports - Christoph Heeren
Aktuell: BRF Aktuell von Dienstag, dem 21. September 2021
Was ist denn hier los? Wir schreiben den vierten Spieltag und haben mit Napoli wieder einen neuen Tabellenführer in Italien, nachdem die Roma sich bei Hellas Verona geschlagen geben musste. Auch bei Juventus läuft es, trotz Leistungssteigerung gegen Milan, immer noch nicht rund und liegt auf einem Abstiegsplatz! Bei wem es hingegen mehr als läuft i…
Nachrichten: Nachrichten von 18:00 Uhr
Regionalnachrichten: Regionalnachrichten von 17:30 Uhr
Aktuell: Corona-Krise hat weiter Konsequenzen für Bausektor - Boris Schmidt
Nachrichten: Nachrichten von 17:00 Uhr
Auch der zweite Spieltag in der NFL hat für viel Furore gesorgt. So haben Patrick Rebien (@PatrickRebien) und Sebastian Mühlenhof (@Seppmaster56) viel zu besprechen, denn schließlich gab es mal wieder einige Überraschungen. Mit einer der größten war die Niederlage der Seattle Seahawks, die sich im heimischen Stadion schon auf der Siegesstraße wähnt…
Regionalnachrichten: Regionalnachrichten von 16:30 Uhr
Bleu, Blanc, Rugby ist zurück nach einer einwöchigen Unterbrechung! Das Thema, welches sich ein wenig durch die Ligen zieht, sind die blamablen Leistungen letztjähriger Top-Teams: Vannes, Stade Français, Perpignan und, bis zu einem gewissen Grad, Agen, die zwar kein Top-Team waren oder sind, aber von denen man trotzdem weit mehr erwartet hat. Ich b…
Nachrichten: Nachrichten von 16:00 Uhr
Aktuell: PDG: Sitzungsauftakt unter dem Motto Helfen und verändern - Stephan Pesch bei Michaela Brück
Aktuell: Cap48: Comeback für Menschen mit Beeinträchtigung - Chantal Scheuren
Nachrichten: Nachrichten von 15:00 Uhr
Nachrichten: Nachrichten von 14:00 Uhr
Regionalnachrichten: Regionalnachrichten von 13:30 Uhr
Nachrichten: Nachrichten von 13:00 Uhr
Regionalnachrichten: Regionalnachrichten von 12:30 Uhr
Nachrichten: Nachrichten von 12:00 Uhr
Brasserie: Föderaler Justizminister stellt Reformprojekt für Sexualstrafrecht vor - Boris Schmidt
Ein Turniersieg und ein weiteres Finale auf der ATP Challenger Tour. Das ist das Zeugnis der letzten zwei Wochen für Mats Moraing. Der Mülheimer hat in diesem Jahr wieder die Form erlangt, die er auch vor seiner langwierigen Verletzung hatte. In der neuen Ausgabe der Challenger Corner stand er Andreas Thies (Chip & Charge) und Florian Heer (tennis-…
Nachrichten: Nachrichten von 11:00 Uhr
Brasserie: Schlaganfallrisiko minimieren: Patienten Rat und Treff informiert - Lena Orban
Nachrichten: Nachrichten von 10:00 Uhr
Regionalnachrichten: Regionalnachrichten von 9:30 Uhr
Nachrichten: Nachrichten von 9:00 Uhr
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https://m.rtr.ch/radio/program
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https://de.player.fm/podcasts/del
| 0.646924
| 0.65112
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I’l rom da l’acziun «spass da vacanzas» da la Pro Juventute han visità d’incuort eir ingon 32 uffants da la regiun Engiadina Bassa e Samignun l’ospidal a Scuol.
17. Juli 2015
I’l rom da l’acziun «spass da vacanzas» da la Pro Juventute han visità d’incuort eir ingon 32 uffants da la regiun Engiadina Bassa e Samignun l’ospidal a Scuol.
Notfall 144
Unter folgenden Nummern erreichen Sie den hausärztlichen Notfalldienst rund um die Uhr:
Unter der Nummer 081 861 10 00 erreichen Sie rund um die Uhr die Notfallstation des Ospidal.
Den nächsten AED-Standort im Unterengadin finden Sie auf unserer Übersicht.
|
23. April 2019
Bogn Engiadina Scuol Im Rahmen der Weiterentwicklung des «Center da sandà Engiadina Bassa» wird es per 01. Januar 2020 zu einer Rochade in der Geschäftsleitung kommen.
Quelle: Engadiner Post, 20.04.2019
Notfall 144
Unter folgenden Nummern erreichen Sie den hausärztlichen Notfalldienst rund um die Uhr:
Unter der Nummer 081 861 10 00 erreichen Sie rund um die Uhr die Notfallstation des Ospidal.
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https://cseb.ch/2015/07/
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https://cseb.ch/claudio-duschletta-wird-direktor-des-bes/
| 0.816575
| 0.817875
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Ils ultims onns n`èsi betg stà simpel da chattar organisaturs. Il problem è che quai dat blera lavur, i dovra ina gronda organisaziun ed i custa bler. Ultra da quai cuzzavan las festas da chant dus dis. Sco Ewald Vinzens di hajan els vulì reducir quai sin in di. Mo era suenter ch’els hajan scrit ora l’annunzia hajan els gì nagin success, ed els hajan stuì ir a la tschertga.
La festa da chant è ils 10 da zercladur 2017; e fin alura spera Ewald Vinzens ch’els hajan ils dus projects dal giubileum da 150 onns District da chant Surselva: Ina cronica ed in disc cumpact.
Registraziun cun tut ils chors
Per il disc cumpact èsi previs da far ina registraziun cun tut il chors en Surselva. La cronica duai laschar reviver l’istorgia da l’uniun e porscher purtrets dals chors. Bel fissi era da pudair integrar fotografias veglias.
Tenor Ewald Vinzens custian quels dus projects 30’000 - 40'000 francs. Els n'hajan dentant anc betg ensemen l’entira summa.
Suprastanza cumpletta
A la radunanza da delegads dal District da chant Surselva a Ruschein è il president Ewald Vinzens da Ruschein vegnì reelegì per ina ulteriura perioda d’uffizi. Uss è la suprastanza puspè cumpletta cun la cassiera Silvia Derungs da Uors, l’actuara Mathilda Derungs da Glion e Silvio Erni da Trin. En la cumissiun da musica èn il president Albert Spescha e Daniel Pally.
Las festas da chant sursilvanas
|Onn||Lieu|
|1.||1968||Vuorz|
|2.||1870||Flem|
|3.||1871||Must‚r|
|4.||1876||Glion|
|5.||1878||Vella|
|6.||1979||Trun|
|7.||1881||Flem|
|8.||1884||Valendau|
|9.||1886||Castrisch|
|10.||1888||Glion|
|11.||1890||Trun|
|12.||1892||Trin|
|13.||1896||Vuorz|
|14.||1898||Sagogn|
|15.||1900||Vella|
|16.||1902||Flem|
|17.||1905||Trun|
|18.||1907||Castrisch|
|19.||1909||Glion|
|20.||1911||Trin|
|21.||1913||Breil|
|22.||1920||Must‚r|
|23.||1923||Glion|
|24.||1927||Glion|
|25.||1930||Trun|
|26.||1933||Flem|
|27.||1936||Sagogn|
|28.||1939||Danis|
|29.||1946||Must‚r|
|30.||1949||Glion|
|31.||1953||Rabius|
|32.||1957||Glion|
|33.||1960||Trun|
|34.||1964||Rueun|
|35.||1970||Surrein|
|36.||1975||Lumbrein|
|37.||1979||Sumvitg|
|38.||1984||Laax|
|39.||1988||Breil|
|40.||1994||Sagogn|
|41.||1998||Vella|
|42.||2003||Must‚r|
|43.||2007||Domat|
|44.||2011||Glion|
|
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Singen im Alterszentrum "Drei Linden" Rotkreuz
Mon, Oct 19
Drei Linden
Oct 19, 7:00 PM
Drei Linden, Waldeggstrasse 15, 6343 Rotkreuz ZG, Schweiz
Mit diesem Konzert wollen wir den Bewohnern der "Drei Linden" eine Freude machen.
Informationen
Singen Kirche Walterswil, Sihlbrugg
Sun, Nov 22
Sihlbrugg
Nov 22, 10:00 AM
Sihlbrugg, 6340 Sihlbrugg, Schweiz
Wir freuen uns auf die wunderschöne Stimmung!
Informationen
Singen 5. Jahresjubiläum "Leider findet dieser Anlass nicht statt"
Fri, Jun 26
Restaurant Alte Lorze
Jun 26, 7:00 PM
Restaurant Alte Lorze, Schochenmühle 1, 6300 Zug, Schweiz
Dieser Anlass ist leider wegen dem Corona-Virus abgesagt worden.
Informationen
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https://m.rtr.ch/novitads/grischun/surselva/falera-organisescha-festa-da-chant-2017
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https://www.chorrumantschzug.ch/programm
| 0.620442
| 0.623272
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Energia solara - tut bien vegn da sura
Premissa denton ei il vuler far diever dad ei. Manegiadas ein las cefras da record da novas fontaunas dad energia. Igl onn 1993 ha la vischnaunca da Cumbel survegniu dalla cuminonza da lavur Solar 91 il premi svizzer solar ella categoria vischnauncas. Quei per la pli gronda surfatscha da cellas solaras, numnadamein total 232 m2 ni 0.91 m2 per habitont. El decuors dils davos onns ei quella surfatscha solara s’augmentada a 1.4 m2 per habitont. Gl’emprem mument gi quella cefra pauc. Quent’ins denton pli exact sche vegn ins tier la suandonta conclusiun: Suandassen tuttas vischnauncas e tuts marcaus svizzers quei exempel, lu savess ins spargnar mintg’onn in miez milliun tonnas ieli da scaldament.
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gliendisdis - venderdis
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13.30 - 16.30 uras
ni tenor cunvegnientscha
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2 Setzen Sie auf höchste Qualität Tragen Sie zur Energiewende bei. Auf die Kombination kommt es an Umweltbewusst denken, kostenbewusst handeln. Gerade beim Kauf einer kleinen PV-Anlage bis 10 kwp (Privathausgröße) lohnt es sich, auf Qualität zu achten denn der Anschaffungspreis amortisiert sich schnell und ein gutes Produkt bleibt lange leistungsfähig. >> Tragen Sie zur Energiewende bei Die fossilen Energien gehen unausweichlich zur Neige und den erneuerbaren Energien wie der Photovoltaik gehört die Zukunft. Obwohl der Strommix hierzulande schon vergleichsweise umweltfreundlich ist, lässt er sich weiter optimieren. Ein großes Potenzial liegt bei den Privathaushalten, die mit dem Selbstverbrauch von Solarenergie die Stromnetze entlasten und durch die Einsparung von CO2 entscheidend zum Klimaschutz beitragen können. Durch die Energiewende steigen auch die Anforderungen an die Stromnetze. Diese können jedoch nur schrittweise mit Rücksicht auf die Natur ausgebaut werden. Deshalb: Je höher Ihr Selbstverbrauch an Solarstrom ist, desto mehr entlasten Sie die Stromnetze! Tragen Sie zum Klimaschutz bei und verbessern Sie Ihre Ökobilanz. Mit einer 3,5 kwp-photovoltaikanlage und einem durchschnittlichen Jahresertrag von Kilowattstunden erreichen Sie eine CO2-Einsparung von rund 1,7 Tonnen pro Jahr in 20 Jahren sparen Sie auf diese Weise 35 Tonnen CO2. Die Energie, die für die Herstellung einer Photovoltaikanlage aufgewendet wird, wird zurzeit in durchschnittlich drei Betriebsjahren durch die Produktion von Solarstrom kompensiert. Man spricht auch von Energierückzahldauer oder Energieamortisation. Dies ist die Zeitspanne, bis eine PV-Anlage ihr ökologisches Energiekonto ausgeglichen hat. Konventionelle Energiesysteme benötigen während ihrer gesamten Betriebsdauer eine Energiezufuhr, zum Beispiel in Form von Erdöl. PV-Anlagen hingegen nutzen die Energie der Sonne, die unbegrenzt und kostenlos zur Verfügung steht. Machen Sie dem Energieversorger einen Strich durch die Rechnung und setzen Sie auf Selbstverbrauch! >> Energieeffizienz wird gefördert Wer neu baut oder sein Haus umfassend saniert, muss sich an die sogenannte Energieeinsparverordnung halten. Sie beinhaltet alle bautechnischen Standardanforderungen für den effizienten Betriebsenergieverbrauch Ihres Gebäudes oder Bauprojektes. Photovoltaik spielt in diesem Zusammenhang eine wichtige Rolle, denn sie trägt zur Verbesserung Ihrer Energiebilanz und damit zur Energieeffizienz Ihres Hauses bei. Die Installation von Photovoltaikanlagen wird unter anderem durch die KfW-Bank und das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) gefördert eine Möglichkeit, die Sie sich nicht entgehen lassen sollten. >> Sagen Sie JA zu günstigem Solarstrom Photovoltaik (kurz: PV) ist schon lange kein Modetrend mehr. Immer mehr Verbraucher erkennen, dass Solarstrom eine gute Investition in unsere Zukunft und in die der nachfolgenden Generationen ist. Stichworte sind dabei Nachhaltigkeit und Unabhängigkeit vom teuren Netzstrom. Auch dank der sinkenden Anschaffungskosten erfreuen sich Photovoltaikanlagen im privaten Bereich zunehmender Beliebtheit. Eine PV-Anlage kostet schon heute nicht mehr als eine Standardheizanlage für ein Einfamilienhaus. Mit Photovoltaik stehen Ihnen verschiedene Möglichkeiten der Nutzung offen: Entweder Sie verbrauchen den erzeugten Strom selbst, oder Sie speisen ihn zu einer vom Staat für 20 Jahre garantierten Einspeisevergütung in das öffentliche Stromnetz ein. W >> Ein starker Partner, der die Rentabilität erhöht Die Warmwasser-Wärmepumpe entzieht der Umgebungsluft am Aufstellort Energie und nutzt diese zur Erwärmung des Brauchwassers, das dann im integrierten Speicher vorgehalten wird. Damit vervielfacht sich aber nicht nur die Effizienz der gesamten Anlage, der Anteil an selbst genutzten Sonnenstrom erhöht sich ebenfalls. Denn die tagsüber gespeicherte Energie steht rund um die Uhr zur Verfügung. Sie senken damit Ihren gesamten Energieverbrauch, nutzen ihre Energie viel effizienter und erhöhen die Rentabilität Ihrer Photovoltaikanlage. >> Ihre Vorteile von Solarstrom Nutzung der kostenfreien, unerschöpflichen Energiequelle Sonne Größtenteils wartungsfreie Anlagentechnik Lange Lebensdauer der Photovoltaikmodule Leistungsgarantie 26 Jahre Zusätzliche Altersvorsorge zur gesetzlichen Rente >> Die wichtigsten Kriterien Himmelsrichtung Südost bis Südwest Dachneigung ideal sind 30 Verschattungsgrad möglichst gering Bauliche Voraussetzung geeignete Statik des Daches >> Anlagenertrag Neigungswinkel % O >> Wärmepumpe + Photovoltaik Die ideale Kombination Zählt man bei der Kombination von Photovoltaik mit einer Warmwasser-Wärmepumpe eins und eins zusammen, lautet das Ergebnis größer zwei. Denn der Sonnenstrom wird doppelt effizient in Wärmeenergie umgewandelt. Erstens, weil bei der Warmwasser-Wärmepumpe aus 1 kwh Strom 3,5 kwh Wärmeenergie entstehen, und zwar ohne Öl und Gas und damit auch ohne CO2-Emission. Und zweitens, weil die Energie im Warmwasserspeicher gespeichert werden kann. Dadurch erreichen Sie als Betreiber einer Photovoltaikanlage eine höhere Rendite für selbst genutzten Strom. >> Ihre Vorteile des Eigenverbrauchs Die selbst erzeugte grüne Energie trägt zum Klimaschutz bei, denn durch Eigenverbrauch wird weniger konventionell erzeugter Strom bezogen Wertsteigerung der Immobilie Strom vom eigenen Dach macht unabhängig von steigenden Marktpreisen Einsparung von Stromkosten, da Sie weniger Strom von Ihrem Energieversorger beziehen müssen Senkung des Gesamtenergieverbrauchs durch die Wärmepumpe Höhere Rentabilität der Photovoltaik-Anlage S
3 Die Energiezentrale auf dem Dach Die Systemkomponenten Die Energiezentrale auf dem Dach Die Systemkomponenten >> Wechselrichter Der Wechselrichter wandelt den von der Photovoltaik-Anlage erzeugten Gleichstrom in Wechselstrom um. Danach leitet er den Wechselstrom in den Zähler. Außerdem erfasst er die Betriebsdaten und übernimmt im Fehlerfall eine Schutzfunktion. >> Solarstrom-Module Die Photovoltaik-Module oder Solarstrom-Module wandeln das Licht der Sonne direkt in elektrische Energie um. Die Module bestehen aus vielen Solarzellen und werden auf dem Dach elektrisch in Reihe geschalten. Optional: >> Warmwasser-Wärmepumpe Eine Warmwasser-Wärmepumpe ist sowohl im Neubau als auch im Gebäudebestand eine effiziente Lösung für die Warmwasserbereitung. Sie kann unabhängig von einer vorhandenen Heizung ganzjährig den Bedarf an warmem Wasser decken. Dabei gewinnt sie bis zu 70% der für die Aufheizung benötigten Energie aus der Umgebungsluft oder der in der Raumluft vorhandenen Abwärme. 3 Eigenverbrauch 4 Wechselrichter 1 Stromzähler Zweirichtungszähler 2 Warmwasser- Wärmepumpe Warmwasser Solarstrom-Module Stromfluss für Bezugsstrom vom Stromanbieter Stromfluss des selbsterzeugten Stroms >> Montagesystem Das Montagesystem dient der Befestigung der Solarstrom- Module auf dem Dach. Einsatzbedingungen Montagesystem Gebäudehöhe: < 15m Dachneigung: Grad Sparrenabstand: 60-80cm Sparrenbreite: min. 80mm Dacheindeckung: Ziegeldach/ Betondachstein (ohne Aufdachdämmung) Windlastzone: 1, Binnenland Schneelastzone: 1+2 m. ü. NN < 650 Sollten einzelne Voraussetzungen nicht erfüllt werden, erstellen wir Ihnen gerne Ihr individuelles Angebot. Der Stromzähler (1) zählt den gesamten Ertrag der Photovoltaik-Anlage. Nicht direkt verbrauchter Strom wird in das öffentliche Stromnetz eingespeist. Ein separater Zweirichtungszähler (2) erfasst diesen Energieüberschuss. Aus der Differenz zwischen produziertem und überschüssigem Solarstrom ergibt sich der Eigenverbrauch. Darüber hinaus benötigter Strom wird ganz normal über das Netz bezogen. Ihre Paketlösung Die Photovoltaikanlage wird gezielt mit der Wärmepumpe gekoppelt. Dies ermöglicht eine Speicherfunktion der erzeugten Energie. Die Wärmepumpe (3) kommuniziert mit dem Wechselrichter (4) der PV-Anlage und weiß daher, wann viel Strom angeboten wird. Sie nutzt diese Zeit zum Aufladen des Warmwasserspeichers und erhöht so den Eigenverbrauch und damit die Nutzung des günstigen Stroms aus der Photovoltaikanlage.
4 Systempakete ohne Wärmepumpe Leistungsstark & Praktisch Systempakete mit Wärmepumpe Leistungsstark & Praktisch Bestehend aus: Solarstrom-Module, Montagesystem, Wechselrichter, Leitung, Stecker und Buchsen Bestehend aus: Solarstrom-Module, Warmwasser-Wärmepumpe, Montagesystem, Wechselrichter, Leitung, Stecker und Buchsen PVPAKET2A6 2 Reihen á 6 Module 6,09 Meter x 3,33 Meter PVPAKETWP2A6 2 Reihen á 6 Module 6,09 Meter x 3,33 Meter PVPAKET2A8 2 Reihen á 8 Module 8,09 Meter x 3,33 Meter PVPAKETWP2A8 2 Reihen á 8 Module 8,09 Meter x 3,33 Meter PVPAKET2A10 2 Reihen á 10 Module 10,09 Meter x 3,33 Meter PVPAKETWP2A10 2 Reihen á 10 Module 10,09 Meter x 3,33 Meter PVPAKET2A12 2 Reihen á 12 Module 12,09 Meter x 3,33 Meter PVPAKETWP2A12 2 Reihen á 12 Module 12,09 Meter x 3,33 Meter PVPAKET3A4 3 Reihen á 4 Module 4,09 Meter x 5,00 Meter PVPAKETWP3A4 3 Reihen á 4 Module 4,09 Meter x 5,00 Meter PVPAKET4A6 PVPAKET4A5 PVPAKET4A4 PVPAKET3A8 3 Reihen á 8 Module 8,09 Meter x 5,00 Meter 4 Reihen á 4 Module 4,09 Meter x 6,67 Meter 4 Reihen á 5 Module 5,09 Meter x 6,67 Meter 4 Reihen á 6 Module 6,09 Meter x 6,67 Meter Hinweis: Die Leistung der Pakete kann sich bedingt durch die Modulherstellung geringfügig ändern. PVPAKETWP4A6 PVPAKETWP4A5 PVPAKETWP4A4 PAKETWP3A8PV 3 Reihen á 8 Module 8,09 Meter x 5,00 Meter 4 Reihen á 4 Module 4,09 Meter x 6,67 Meter 4 Reihen á 5 Module 5,09 Meter x 6,67 Meter 4 Reihen á 6 Module 6,09 Meter x 6,67 Meter Hinweis: Die Leistung der Pakete kann sich bedingt durch die Modulherstellung geringfügig ändern.
5 Ihr Fachhandwerker Ihr Vertriebspartner Alle Angaben ohne Gewähr. PV-PAKETE13.2
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http://www.lumnezia.ch/purtret/vischinadis/vischinadi-cumbel/energia-solara.html
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http://docplayer.org/939746-Solarstrom-systempakete-solarmodule-wechselrichter-montagesystem-warmwasser-waermepumpe.html
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Societads da musica
En Svizra datti strusch ina vischnanca, ina citadina u in quartier senza ina societad da musica. Las musicantas ed ils musicants sa furman en armonias, bands da brass, cun instruments da tola (fanfare) u sco armonia maschadada (fanfare mixte). Las societads da musica sunan in grond e vast repertori stilistic e s’engaschan per la promoziun da musicants giuvens. Las societads da musica derivan dal context militar ed èn daventadas popularas l’entschatta dal 19avel tschientaner. Spert èn ellas dentant sa stabilidas er en in context betg militar cun bleras furmaziuns da laics ed animaturs. Avant la fundaziun da numerusas scolas da musica durant ils onns 1960 han ils uffants e la giuventetgna savens pudì emprender a sunar in instrument en las societads da musica localas. L’Uniun svizra da musica, l’emprima societad naziunala deditgada a la musica en Europa, è vegnida fundada l’onn 1862 ad Olten sco «Uniun federala da musica» e reunescha oz sco organisaziun tetgala passa duamilli societads da musica en Svizra. Mintga tschintg onns ha lieu la Festa federala da musica a la quala participeschan sur 20 000 musicantas e musicants da tut il pajais.
- Publicaziuns
Brigitte Bachmann-Geiser: Die Volksmusikinstrumente der Schweiz (Handbuch der europäischen Volksmusikinstrumente Serie I, Band 4). Leipzig, 1981
Walter Biber: Von der Bläsermusik zum Blasorchester. Geschichte der Militärmusik und Blasmusik in der Schweiz. Luzern, 1995
Robert Blaser-Egli: Das Blasmusikwesen. In: Schweizer Musikbuch (Band 1). Ed. Willi Schuh. Zürich, 1939, p. 281-298
Walter Bossard et al.: Nachwuchsprobleme in Schweizer Blasmusikvereinen. Ed. Hochschule Luzern. Luzern, 2004 (www.hslu.ch/download/m/forschung/nachwuchsp_blasmusik_ch.pdf)
Brass Band. Internationale Fachzeitschrift für Brass Band und Blechbläser. Wiedlisbach, 1988– (http://www.bb-zeitschrift.ch)
Gabriela Mattmann: Die Roten und die Schwarzen. Die Gemeinde Rain und ihre Musikvereine (Zürcher Beiträge zur Alltagskultur 11). Ed. Volkskundliches Seminar der Universität Zürich. Zürich, 2002
Dieter Ringli: Musikverein. In: Historisches Lexikon der Schweiz. Bern, 2011 (http://www.hls-dhs-dss.ch/textes/d/D11894.php)
Schweizer Blasmusikverband (Ed.): Unisono. Die Schweizerische Zeitschrift für Blasmusik. Aarau, 1911-
Wolfgang und Armin Suppan: Das Blasmusik-Lexikon. Kraichtal, 2009 (5. Auflage des Lexikons des Blasmusikwesens)
Otto Zurmühle: Das schweizerische Blasmusikwesen. In: Musica Aeterna (Band 2). Zürich, 1949, p. 289-307
- Dossier
- Blasmusik
Ausführliche Beschreibung Ultima modificaziun: 31.05.2018
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- Blasmusik
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Atempause
Musikfeste
In den letzten Wochen habe ich mich vertieft mit «Musikfesten» beschäftigt. Mit meinem Verein werden wir im Juni am Kreismusiktag teilnehmen und dort ein spannendes Werk präsentieren, zu dem wir dann eine differenzierte Kritik erwarten. Natürlich wollen wir uns auch bei der Parademusik von der besten Seite zeigen. Der kameradschaftliche Austausch wird den Tag abrunden.
Im kommenden Jahr wird es diverse kantonale Musikfeste geben. Für diese Feste laufen die Planungen bereits sehr intensiv. Es sind Grossanlässe, die von den organisierenden Vereinen einen enormen Einsatz erfordern. Auch dann werden wieder Juroren und Jurorinnen im Einsatz sein und sich bemühen, die musikalischen Vorträge so objektiv wie möglich zu beurteilen. Ich bin gespannt, ob die Jurys dann bereits die Möglichkeit haben werden, ihre Berichte mit Laptops oder Tablets zu schreiben.
Ja, auch das EMF 2026 hat mich gedanklich schon beschäftigt. Es ist toll, dass Interlaken diesen «Mega-Anlass» organisiert. Persönlich hoffe ich aber sehr, dass das OK und die Verantwortlichen des SBV auf ihren Entscheid zurückkommen, das Fest nur an einem (verlängerten) Wochenende durchzuführen. Zeitlich müsste das doch noch möglich sein. Denn gerade bezüglich der Organisation und der Arbeit der Juroren gibt es für mich ansonsten noch sehr viele offene Fragen. So gehe ich davon aus, dass die meisten Schweizer Kolleginnen und Kollegen, die diese Arbeit in den letzten Jahren gemacht haben, gar nicht zur Verfügung stehen können, da sie mit ihren Vereinen selbst am Fest teilnehmen …
Christian Marti
Carte blanche
Eine offene Haltung ist entscheidend
Die Zusammenstellung eines Konzertprogramms ist eine herausfordernde Aufgabe. Wer steht im Vordergrund? Die Zuhörenden, die Vereinsmitglieder – welche? – die Direktion? Will man mit anspruchsvollen Werken die Musizierenden fordern und dadurch die Entwicklung fördern oder mit «einfacher» Literatur nur die Freude am Musizieren stärken? Kann man es allen recht machen? Meine Erfahrungen haben gezeigt, dass die Bemühungen sinnlos sind, wenn ein Faktor nicht gegeben ist: eine offene Haltung gegenüber der ausgewählten Musik.
Mit Bedauern musste ich feststellen, dass wir dazu neigen, nur das Schlechte herauszustreichen. So sind etwa die Werke nicht zugänglich genug oder werden als zu schwierig empfunden. Traurig stimmt mich, dass man diesem Unmut mehr Raum gibt als der Musik an sich. Wenn man als Musikantin, Musikant diese negative Energie in Motivation ummünzen würde, wäre vieles möglich und die Freude an der Musik würde wieder gestärkt. Haben wir die Fähigkeit verloren, uns auf etwas einzulassen, ohne gleich zu (ver)urteilen? Wenn ein musikalisches Werk sofort auf Ablehnung stösst, wird es unglaublich schwierig, diesem gerecht zu werden. Mein Wunsch wäre, dass man sich gegenüber der Musik wieder öffnet und sich auf Neues bzw. Ungewohntes einlässt. Gebt der Musik eine Chance, sich vollumfänglich zu entfalten. Musik steht und fällt mit unserer Einstellung, unseren Emotionen.
Verband
Die erste Probe der Seminarreihe «Eine Probe mit …» in Horgen hat die Teilnehmenden begeistert. Nutzen Sie die Gelegenheit und melden Sie sich für eines der weiteren Angebote an. Die Informationen dazu finden Sie auf unserer Homepage.
Der Thurgauer Kulturpreis 2023 geht an den bekannten Dirigenten Stefan Roth. Wir gratulieren unserem Vorstandsmitglied herzlich zu dieser Auszeichnung. Geehrt wird er für seine herausragende Leistung als Dirigent, für seine langjährige Kulturarbeit, für sein Engagement in der Jugendförderung und für seine Verdienste als Botschafter für die symphonische Blasmusik.
www.dirigentenverband.ch
Agenda
3.–4. Juni
Seeländische Musiktage, Schüpfen BE
8.–10. September
Festival «aVENTura», Luzern
15.–17. September
18. Schweizer Jugendmusikfest, St. Gallen
Vox Humana
«Wer hohe Türme bauen will, muss lange beim Fundament verweilen.»
Anton Bruckner
Impressum
Offizielles Mitteilungsorgan des Schweizer Blasmusik-Dirigentenverbandes (BDV). Erscheint vierteljährlich im Unisono.
Chefredaktor:
Christian Marti
Torkelgass 37 a, FL-9494 Schaan
firstname.lastname@example.org
Red. Mitarbeiter:
Theo Martin, 2553 Safern
Ernst May, 8047 Zürich
Adressänderungen:
Marc Mathis, 3772 St. Stephan
email@example.com
26. Jahrgang
Die nächste Ausgabe des MAESTRO erscheint in der Nr. 8/2023.
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http://lebendigetraditionen.ch/traditionen/00246/index.html?lang=rm
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https://unisono.windband.ch/maestro-mai-2023/
| 0.686011
| 0.688085
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A Zug survegnan ils da Tavau gia baud in gol. Claude-Curdin Paschoud vegn dentant d'egualisar anc en l'emprim terz. Ed il gol decisiv al 2:1 per il HCD marca Inti Pestoni lura en la 48avla minuta, cun in solo tras la defensiun da Zug. Per Pestoni èsi gia il terz gol da la stagiun.
Persvadì tar il HCD ha uschiglio cunzunt il goli Anders Lindbäck. Il Svedais ch'è vegnì pir curt avant il cumenzament da la stagiun da l'America dal Nord en il Grischun, ha bain stuì incassar gia suenter 129 secundas in gol. Suenter ha il goli da 30 onns dentant tegnì tut ils sajets ch'èn vegnids sin ses gol – en tut ha el fatg 41 paradas.
Ils ulteriurs resultats
- Bienna – Friburg 2:3
- Genevra-Servette – ZSC Lions 2:1
- Lakers – Berna 1:5
- Lugano – Losanna 4:3
- SCL Tigers – Ambri-Piotta 0:2
Tabella Liga naziunala
|Gieus||Gols||Puncts|
|1.||Berna||45||128:80||95|
|2.||Zug||45||146:99||90|
|3.||Losanna||46||130:114||77|
|4.||SCL Tigers||45||122:112||74|
|5.||Bienna||45||135:126||70|
|6.||Ambri-Piotta||45||125:128 ||70|
|7.||ZSC Lions||45||111:116 6||68|
|8.||Friburg||45||115:113||68|
|9.||Lugano||45||139:127||66|
|10.||Genevra||46||124:141||66|
|11.||Tavau||45||104:155||40|
|12.||Lakers||45||76:144||29|
RR novitads 22:00
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Zehn-Tore-Spektakel: Davos verliert Schützenfest in Lugano
Der HC Davos unterliegt nach der Nati-Pause dem HC Lugano in einem Zehn-Tore-Spektakel mit 4:6. Die Partie hier im Liveticker zum Nachlesen.
Der HC Davos unterliegt nach der Nati-Pause dem HC Lugano in einem Zehn-Tore-Spektakel mit 4:6. Die Partie hier im Liveticker zum Nachlesen.
HC Lugano
HC Davos
Sportticker
Davos verliert das Zehn-Tore-Spektakel in Lugano mit 4:6
- Der Sieg für die Tessiner geht in Ordnung, sie hatten mehr vom Spiel und die besseren Chancen
- Mehr als die Hälfte der Gegentore waren sehr unnötig für die Davoser
- Der HCD wirkte oft unsortiert und gab vermehrt die Scheibe zu leichtfertig her
- Davos fällt auf Rang 10, könnte aber durch einen Sieg morgen gegen die Lions bis auf Platz 7 springen
Herzlichen Dank fürs Mitlesen, einen schönen Abend noch und bis morgen, wenn es heisst: HC Davos vs. ZSC Lions
Viertes Tor für Davos - eine Minute vor Schluss. Näkyvä macht das 4:6 - geht hier doch noch was?
Schlegel lässt einen Schuss nach vorne abprallen und Michael Fora ist zur Stelle - er trifft bei seinem Comeback. 3:6 aus Davoser Sicht.
Dieses Mal verliert Michael Fora den Puck an Luca Fazzini, der zieht alleine auf Senn los - und schiebt zum 6:2 ein. Das dürfte es gewesen sein für die Davoser.
Und da ist das 5:2. Egli bleibt an Morini hängen, der prescht vor das Davoser Tor - legt nach rechts rüber zu Mark Arcobello - und die Scheibe ist im Tor; Senn erneut geschlagen.
Die Torschuss-Statistik: 35 zu 20 für Lugano. Die Führung geht mittlerweile auch absolut in Ordnung, Davos macht schlicht zu wenig fürs Spiel.
Das grosse Davoser Aufbäumen bleibt noch aus - es ist wieder Lugano, welches das Spieldiktat übernimmt. Ein weiteres Tor für die Tessiner dürfte hier die Entscheidung sein.
Zwei Bündner Teams standen heute auch in der MyHockey League im Einsatz:
EHC Thun - EHC Arosa 5:2
HC Düdingen Bulls - EHC Chur 1:4
Sowie in der 1. Liga:
EC Wil - HC Prättigau-Herrschaft 1:3
Update aus den anderen Stadien:
HC Ajoie - HC Ambri-Piotta 1:3
EHC Biel - Genf-Servette 1:3
SCL Tigers - EHC Kloten 4:1
Lausanne HC - EV Zug 1:1
Davos kommt unbeschadet aus dem Boxplay - beginnt jetzt die Aufholjagd des Rekordmeisters?
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https://www.rtr.ch/sport/naziunal-internaziunal/in-impurtanta-victoria-per-il-hcd
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https://www.suedostschweiz.ch/sport/eishockey/liveticker-zum-nachlesen-zehn-tore-spektakel-davos-verliert-schuetzenfest-in-lugano
| 0.6947
| 0.697431
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Er gudagnà vitiers in sez ha la PPS che ha da nov 3 represchentants en il parlament communal. La PCD ha pers dus sezs ed ha anc 6 mandats. La PCD resta la pli ferma partida. Vinavant 3 sezs ha la PS ed 2 sezs ha la PLD.
-
Partida cristiandemocratica:
Andrea Bäder Federspiel: 1'124 vuschs, elegida
Ursin Fetz: 1'409 vuschs, elegì
Reto Parpan: 998 vuschs, elegì
Philipp Ruckstuhl:1'452 vuschs, elegì
Anita Decurtins-Jermann: 757 vuschs, elegida
Reto Spiller: 643 vuschs, elegì
Patrick Bargetzi: 573 vuschs
Manuela Bolch: 397 vuschs
Gian-Andrea Frehner: 426 vuschs
Selina Märchy: 426 vuschs
Stephan Tröhler: 343 vuschs
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Partida populara svizra:
Ruben Durisch: 708 vuschs, elegì
Ronny Krättli: 598 vuschs, elegì
Daniel Meyer: 705 vuschs, elegì
Reto Christen: 463 vuschs
Fabian Obrist: 454 vuschs
Luca Brechbühler: 238 vuschs
Anka Obrist: 232 vuschs
Ramun Seglias: 226 vuschs
Roger Good: 234 vuschs
Christoph Dürst: 240 vuschs
-
Partida socialdemocratica:
Enea Baselgia: 769 vuschs, elegì
Martijn van Kleef: 830 vuschs, elegì
Anita Caflisch Müler: 920 vuschs, elegida
Laura Lutz: 617 vuschs
Lejla Puskar: 459 vuschs
Sibilla Stolz: 479 vuschs
Beat Nigg: 491 vuschs
Fadri Guetg: 343 vuschs
-
Partida liberaldemocratica:
Jürg Rodigari: 1'042 vuschs, elegì
Stephan Schwager: 596 vuschs, elegì
Rahel Kaelin: 232 vuschs
Daniel Kunferman Maissen: 411 vuschs
Rahel Stoisser: 207 vuschs
Paul Camichel: 206 vuschs
Rafaela Theus: 214 vuschs
Martin Bossart: 175 vuschs
-
Partida burgaisdemocratica:
Franco M. Thalmann: 381 vuschs, elegì
Manuela Tscholl: 225 vuschs
Amanda De Napoli: 168 vuschs
Roland Marugg: 186 vuschs
Martin Kalberer: 162 vuschs
La partida burgaisdemocratica ha candidà l'emprima giada per il cussegl comunal.
Ils puncts da las votaziuns communalas èn tuts approvads
- Credit per il schlargiament per sendas da guaud: approvà cun 1'247 vuschs tar 670 vuschs
- Il pe da taglia per l'onn 2017: approvà cun 1'869 vuschs tar 100 vuschs
- Il budget per l'onn 2017: approvà cun 1'678 vuschs tar 216 vuschs
RR novitads 12:00
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Die gewaltsame Machtübernahme der Taliban schockiert. Um Menschenrechte und Demokratie wird es in Afghanistan schlecht bestellt sein. Die Gewalt gegen die Zivilbevölkerung – insbesondere auch gegen Frauen und Mädchen – wird zunehmen. Für die SP Graubünden ist darum klar: Die Afghan:innen brauchen die volle Unterstützung der internationalen Gemeinschaft. Das betrifft auch die Schweiz. Unser Land muss sich auf seine humanitäre Tradition besinnen.
Geht es allerdings nach dem Bundesrat, beschränkt sich der Einsatz der Schweiz darauf, Schweizer:innen vor Ort und lokale Deza-Mitarbeiter:innen mit ihren Kernfamilien zu evakuieren. Der Bundesrat ist nicht bereit, mehr zu tun. Die SP Graubünden hat kein Verständnis für die Haltung des Bundesrates.
Anlässlich der heutigen Fragestunde des Grossen Rates führte die Regierung aus, dass die Kapazitäten im Asylwesen nicht ausgelastet sind. Das bedeutet: Tatsächlich wäre es für die Schweiz mit keinen Problemen verbunden, mehr zu tun. Die SP Graubünden fordert darum von der Bündner Regierung zweierlei:
1. Die Bündner Regierung muss beim Bundesrat intervenieren und ihn zu einer Afghanistanpolitik auffordern, die der humanitären Tradition der Schweiz gerecht wird.
2. Die Bündner Regierung hat die entsprechenden kantonalen Ämter per Richtlinie sofort anzuweisen, sämtliche Spielräume, die auf kantonaler Ebene existieren – im Sinne der Humanität – auszunutzen. Die SP Graubünden denkt dabei vor allem an eine grosszügige Handhabung des Familiennachzugs von bereits in Graubündenlebenden Afghan:innen.
Die SP-Fraktion hat die Augustsession unter Leitung von Fraktionspräsident Lukas Horrer und im Beisein von Regierungsrat Peter Peyer in Domat/Ems vorbereitet. Neben den anstehenden Sachgeschäften hat sich die Fraktion auch mit der Botschaft zum «Green Deal» befasst. Für die SP-Fraktion ist klar: Der «Green Deal» ist ohne Steuererhöhungen problemlos finanzierbar und muss ein ehrgeizigeres Ziel anstreben: netto-null bis 2040.
In der Junisession 2019 überwies der Grosse Rat den Auftrag von SP-Grossrat Philipp Wilhelm zur Ausarbeitung des «Green Deals» für Graubünden. Dank Investitionen in den Klimaschutz sollen neue Arbeitsplätze in Graubünden entstehen und gleichzeitig soll Graubünden das Netto-Null-Ziel erreichen. Die nun vorliegende Botschaft zur Umsetzung des Auftrages Wilhelm hat die SP-Fraktion diskutiert. Dabei gelangt die SP-Fraktion zum Schluss: Die Richtung der regierungsrätlichen Botschaft stimmt. Allerdings sind zwei Korrekturen angezeigt.
- Graubünden muss das Netto-Null-Ziel bis 2040 erreichen. Nur wenn die vermögenden Länder deutlich vor 2050 das Netto-Null-Ziel erreichen, bleibt es eine realistische Chance, dass die ärmeren Länder ihr Ziel ebenfalls bis 2050 erreichen und so die globale Erwärmung weltweit auf unter 2° C stabilisiert werden kann. Für die SP-Fraktion ist darum klar, dass der «Green Deal» ehrgeiziger sein muss. Der neuste Bericht des Weltklimarates (IPCC) weist – mit deutlichen Worten – ebenfalls in diese Richtung.
- Den «Green Deal» kann der Kanton Graubünden ohne Probleme selbst finanzieren. Bei der derzeitigen Finanzlage des Kantons gibt es schlicht keine sachlichen Gründe, die neue Steuern oder Abgaben, wie sie die regierungsrätliche Botschaft ankündigt, rechtfertigen. Zur Erinnerung: Der Kanton Graubünden verfügt über ein Eigenkapital von 2.6 Mrd. Franken und erwirtschaftete die letzten zehn Jahre einen durchschnittlichen Überschuss von 70 Mio. Franken. Das hohe Eigenkapitel ist kein Selbstzweck und ist im Interesse der Bündner:innen zu investieren. Dabei ist der «Green Deal» die ideale Invesitionsvorlage, um die Interessen der kommenden Generationen zu schützen und neue Arbeitsplätze zu schaffen.
Weiter wurden die Sachgeschäfte der anstehenden Augustsession diskutiert. Die SP Graubünden stimmt den zwei Sachgeschäften aus dem Justizbereich im Grundsatz zu.
Bei der Teilrevision des Pensionskassengesetzes wird die SP-Fraktion die vorgesehenen Verschlechterungen der Kommission bekämpfen. Die Vorlage der Regierung stellt bereits das Minimum dar, um den Kanton als Arbeitgeber attraktiver zu machen. Wird die Vorlage weiter verschlechtert, wird es in Zukunft noch schwieriger geeignete Fachkräfte zu rekrutieren.
La PS Grischun e la Verda – Grüne han l’intenziun da sa preschentar a las elecziuns dal Cussegl grond 2022 cun ina glista communabla. Quai han decidì en cuminanza la suprastanza da la Verda – Grüne e la direcziun generala da la PS Grischun. Quatras concentreschan las duas partidas lur forzas per las elecziuns en favur da la protecziun dal clima, da la gistia sociala, da l’avertura e dal progress.
Il nov sistem electoral implitgescha ina buna purziun midadas per il Grischun. Per l’emprima giada dumbra tar las elecziuns dal parlament mintga vusch per la cumposiziun dal parlament. Tgi che vul avair success sco glista, sto preschentar candidaturas en mintga circul electoral – e superar in obstachel da trais pertschient. Per concentrar lur forzas e per cuntanscher che las vuschs ecologicas e la diversitad d’opiniuns vegnian purtadas en il cussegl, planiseschan la PS e la Verda – Grüne ina glista communabla per las elecziuns dal Cussegl grond 2022.
Activs en las valladas
La collavuraziun han la suprastanza da la Verda – Grüne e la direcziun generala da la PS Grischun già instradà. Tar la PS ha il di da partida dals 4 da settember anc da prender ina decisiun definitiva. Las duas partidas han cun quai la schanza da pudair preschentar candidaturas attractivas en tut las valladas. La coordinaziun surprendan las respectivas direcziuns da las partidas – la schelta da las candidatas e dal candidats e la campagna electorala per propi vegnan effectuadas da las secziuns localas da la PS Grischun e da la Verda – Grüne.
Valurs communablas
La glista communabla da la Verda – Grüne e da la PS n’è betg simplamain in’allianza d’interess. Valurs communablas ed in’amicizia politica collian las duas partidas. Per omisduas è cler ch’ellas s’engaschan consequentamain per la protecziun dal clima ed ina convivenza cun quità cun la natira en il Grischun, per la gistia, per l’egualitad ed il progress social. Il nov sistem electoral porta al Grischun nov schlantsch – il temp da las monoculturas en las valladas è terminada.
Die SP Graubünden nimmt mit grosser Freude und Genugtuung das sehr deutliche JA der Bevölkerung zum neuen Wahlsystem für den Bündner Grossrat zur Kenntnis. Seit fast 100 Jahren setzt sich die SP GR bereits für ein Proporzwahlsystem ein, das die Anliegen der Bevölkerung besser abbildet. Nun ist der Systemwechsel nach vielen gescheiterten Versuchen endlich Realität. Ein Abstimmungstag, der in die Geschichte eingeht. Es ist der grösste Demokratisierungsschritt in Graubünden seit der Einführung des Frauenstimmrechts in den 1970/80er Jahren.
Langer Kampf für ein faires Wahlsystem
Bereits 1928 hatte die SP Graubünden die Forderung zur Einführung des Proporzwahlrechtes für den Grossen Rat in ihr Parteiprogramm aufgenommen. Fast 100 Jahre lang wurden diverse Versuche unternommen, das unfaire und später als verfassungswidrig taxierte Majorz-Wahlsystem für den Grossen Rat zu ändern. Der SP war es über all die Jahrzehnte immer ein Anliegen, dass auch Minderheiten eine echte Wahlchance bekommen. Das bestehende Wahlrecht verhinderte Pluralismus. Über Jahrzehnte waren immer die gleichen Kräfte in den gleichen Talschaften an der Macht. Nicht selten entstand eine politische Monokultur, mit allen damit verbunden Nachteilen. Oft gab es in den kleinen Wahlkreisen keinen Wettbewerb, da nur ein einziger Kandidat zur Wahl stand. Leider scheiterten – teilweise extrem knapp – rund ein halbes Dutzend Abstimmungen, die einen Systemwechsel vorsahen.
Weitreichender Gerichtsentscheid
Erst als das Bundesgericht 2019 das bisherige Majorz-Wahlsystem als nicht mehr vereinbar mit der Bundesverfassung beurteilte und die SP-Initiative zur Verkleinerung des Grossen Rats auf dem Tisch lag, öffnete sich die Türe, für einen echten Kompromiss. Lange kämpfte sowohl auf nationaler als auch auf kantonaler Ebene insb. die CVP gegen den Systemwechsel. Selbst die absurdesten und unfairsten Ideen (z.B. Einschränkung der Gerichte, Aufsplittung von Gemeinden) wurden ins Spiel gebracht, um die eigene Macht abzusichern. Wie der heutige Volksentscheid nun zeigt, blieben diese Versuche am Ende glücklicherweise erfolglos.
Dank für jahrzehntelanges Engagement
Die SP Graubünden bedankt sich an dieser Stelle ausdrücklich bei allen Parteimitgliedern, die in den letzten Jahren und Jahrzehnten immer und immer wieder für einen Systemwechsel gekämpft hatten. Ohne dieses grosse, ungebrochene Engagement wäre dieser historische Abstimmungssieg nie möglich gewesen. Der Dank gilt aber auch verschiedenen bürgerlichen Politikern der Kommission für Staatspolitik und Strategie (KSS), die sich offen für das Anliegen der SP zeigten, einen Kompromiss zu finden, der garantiert, dass künftig jede Stimme bei den Wahlen gleich viel zählt. Zu guter Letzt geht der Dank natürlich an die Bündner Bevölkerung, die diesen «Bündner Kompromiss» honorierte und damit einen Schlussstrich unter die Querelen der letzten Jahrzehnte zog.
Ausblick auf die Wahlen 2022 im Proporz
Die Bündner Politik wird in Zukunft bunter, interessanter, umkämpfter und hoffentlich auch weiblicher sowie linker. Die SP Graubünden blickt erwartungsvoll auf die anstehenden Wahlen unter den neuen Rahmenbedingungen und wird alles unternehmen, der Bevölkerung im ganzen Kanton eine möglichst breite Auswahl zu bieten.
Der Parteivorstand der SP Graubünden fasste folgende Parolen zu den drei kantonalen und den fünf nationalen Abstimmungsvorlagen vom 13. März 2021.
JA zum neuen Wahlsystem
Graubünden braucht ein neues Wahlsystem, weil das heutige System verfassungswidrig ist. Der Bündner Kompromiss ist eine gute Lösung. Er ist historisch, denn er erhält alle bisherigen Wahlkreise, sichert also die Vertretung auch der kleinen Talschaften. Zugleich sorgt er dafür, dass jede Stimme im Kanton zählt und es in allen Wahlkreisen tatsächlich zu einer Auswahl kommt. Stadt und Land, recht und links, liberal und konservativ ziehen am gleichen Strick – in allen Sprachregionen. Deshalb ist der Bündner Kompromiss ohne Gegenstimme durch das Parlament gegangen. Eine Ablehnung führt ins Chaos, weil man im Eilverfahren ein schlechteres System ausarbeiten müsste.
Weitere Infos zur überparteilichen Kampagne und Argumente finden sich unter: https://wahlsystem.gr
NEIN zur Abschaffung der Mutterschaftsbeiträge
Die Mutterschaftsbeiträge sind eine unkomplizierte und wirksame Unterstützung für Familien in finanziellen Schwierigkeiten. Der Kanton bezahlt die Mutterschaftsbeiträge bis zu 10 Monate nach der Geburt eines Kindes. Die Aufhebung des Gesetzes über Mutterschaftsbeiträge trifft insbesondere alleinerziehende Mütter, Armutsbetroffene und Selbständigerwerbende hart. Die Regierung behauptet, die pragmatische Unterstützung über die Mutterschaftsbeiträge sei unnötig. Familien mit finanziellen Schwierigkeiten sollen anstatt der Mutterschaftsbeiträge Sozialhilfe beziehen. Die Sozialhilfe ersetzt die Mutterschaftsbeiträge aber nicht und führt zum Sozialabbau auf Kosten der Ärmsten. Zudem verschieben sich Ausgaben vom Kanton auf die Gemeinden. Die Mutterschaftsbeiträge zahlt der Kanton – die Sozialhilfe die Gemeinden. Die SP Graubünden fordert eine zukunftsfähige Familienpolitik und eine wirksame Armutsbekämpfung. Sie sagt deshalb Nein zu dieser Mogelpackung.
Weitere Argumente und Infos zur Kampagne finden sich unter: https://mube.gr
NEIN zur Volksinitiative «Für eine naturverträgliche und ethische Jagd
Die SP Graubünden setzt sich für das Tierwohl und den Umweltschutz ein. Diese Vorlage bringt jedoch nicht die erhofften Lösungen, sondern führt zu mehr Problemen rund um die Bündner Jagd.
JA zum CO2-Gesetz
Die Schweiz und speziell die Bergbevölkerung sind besonders stark von der Klimakrise betroffen: Trockenperioden, Starkniederschläge, Gletscherschwund etc. sind für die Wirtschaft und die Sicherheit der Bündner Bevölkerung eine reale Gefahr. Das geplante CO2-Gesetz mit einer Reduktion der Treibhausgasemissionen um 50% bis 2030 ist ein erster Schritt in die dringend notwendige Richtung. Die Massnahmen im Bereich der Abgaben gemäss Verursacherprinzip sind sinnvoll und bieten Anreize für klimabewussteres Handeln. Die Förderung von klimafreundlichen Investitionen ist zukunftsgerichtet und trägt dem Forschungsstandort Schweiz Rechnung, fördert Innovation und schafft regionale Arbeitsplätze. Die SP Graubünden setzt sich dezidiert für die Vorlage ein und begrüsst die breite überparteiliche Unterstützung.
JA zum Covid-19-Gesetz
Mit der Annahme des Gesetzes sagen wir Ja zu den hart erkämpften Wirtschaftsgeldern. Die Vorlage regelt nicht die breit diskutierten Massnahmen wie beispielsweise Maskenpflicht, sondern unterstützt die von der Krise finanziell geschädigten Personen und Unternehmen. Eine Ablehnung würde zu grossem Chaos führen und die Existenzgrundlage vieler Menschen gefährden.
JA zur Volksinitiative «Für sauberes Trinkwasser und gesunde Nahrung»
Graubünden weist eine relativ hohe Dichte an Bio-Landwirtschaftsbetrieben auf. Nichtsdestotrotz gibt es in unserem Kanton Orte mit Rückständen des Herbizids Chlorotalonil, die den zugelassenen Grenzwert überschreiten. Die Neuausrichtung der Subventionen ist sinnvoll und nötig.
JA zur Volksinitiative «Für eine Schweiz ohne synthetische Pestizide»
Der Rückgang der Biodiversität ist auch in Graubünden erschreckend. Das Insektensterben ist massiv und wirkt sich auf die gesamte Nahrungskette aus. Die Volksinitiative nimmt sich dieser Problematik an und verspricht weiter eine Lösung gegen die bestehende Gesundheitsgefährdung aufgrund von synthetischen Pestiziden.
NEIN zum Bundesgesetz über polizeiliche Massnahmen zur Bekämpfung von Terrorismus
Die SP Graubünden zeigt sich sehr besorgt über dieses geplante Gesetz und lehnt es dezidiert ab. Die Vorlage bedeutet die Abschaffung der Unschuldsvermutung, ist ein Angriff auf die Kinderrechte und eine Gefährdung der Demokratie, aufgrund möglicher Kriminalisierung von politischem Aktivismus.
Text: Nora Kaiser
Die SP-Fraktion hat am 7. April die Nachfolge von Conradin Caviezel für die Leitung der SP-Fraktion gewählt. Neu wird Lukas Horrer die Fraktion präsidieren. Der 30-Jährige ist in Chur wohnhaft, hat einen Masterabschluss in Wirtschaftswissenschaften (BWL) sowie einen Bachelor in Philosophie und sitzt seit 2018 im Bündner Grossen Rat. Weiterhin als Vize-Präsidentinnen der Fraktion werden Erika Cahenzli-Philipp und Beatrice Baselgia walten.
Conradin Caviezel leitet seit 2017 die SP-Fraktion. Er hat Ende Februar 2021 die Fraktion informiert, dass er sich nach vier intensiven Jahren wieder mehr frei verfügbare Zeit wünscht und daher das Amt auf die Aprilsession hin abgibt. Er darf in seiner Amtszeit auf diverse politische Erfolge zurückblicken. So konnte unter seiner Führung die SP bei den Wahlen 2018 das beste Ergebnis ihrer Geschichte einfahren. Dank den Bemühungen der SP lanciert der Kanton im letzten Jahr eine Digitalisierungsoffensive. Des Weiteren gelang es, das Kulturbudget um 3 Millionen CHF zu erhöhen – ein Anliegen, für das die SP jahrelang gekämpft hatte. Die SP-Fraktion hat zudem die Oberaufsichtsaufgaben des Parlamentes ins Zentrum gerückt und ist konsequent Missständen nachgegangen resp. hat Transparenz eingefordert (z.B. PUK Baukartell, Justizuntersuchung/Erneuerung Kantonsgericht, Umweltverschmutzungen). Überdies gelang es der SP unter seiner Führung unnötige Sparprogramme zu verhindern (insb. die Abbauvorlage «GR-Flex»). Zu guter Letzt war Conradin Caviezel prägend in den Diskussionen um das neue Wahlsystem für den Grossen Rat. Nicht zuletzt dank der Klage vor Bundesgericht und der SP Initiative «90 sind genug» konnte endlich ein breit abgestützter Wahlsystem-Kompromiss gefunden werden.
Sein Nachfolger Lukas Horrer war in der Vergangenheit sechs Jahre Parteisekretär der SP Graubünden. Er hat massgeblich zur Professionalisierung der Partei beigetragen. Aktuell ist er Vize-Präsident der Wirtschaftskommission im Grossen Rat und hat sich umfassend in finanzpolitische Themen eingebracht (z.B. Umsetzung STAF, COVID-Härtefallunterstützung etc.). Dabei hat er mehrfach bewiesen, dass er breit getragene Kompromisslösungen entwickeln und parteiübergreifend arbeiten kann. Als Schwerpunkte für die Zukunft der SP-Fraktion sieht Lukas Horrer insb. folgende drei Themenfelder:
- Ökologie: Das grosse Thema der Zukunft unseres Kantons ist der Klimawandel. Ein deutlich aktiveres Handeln seitens der Bündner Politik ist mit Blick auf die gewaltigen Herausforderungen nötig.
- Finanzpolitik: Die SP-Fraktion wird sich konsequent für eine Finanz- und Wirtschaftspolitik für «alle statt für wenige» einsetzten. Die guten Rechnungsabschlüsse der letzten zwei Jahrzehnte sollen konsequent für die Mittelschicht, Menschen mit tiefen Einkommen und Investitionen in die Zukunft eingesetzt werden.
- Gleichstellungspolitik: Auf allen Ebenen unseres Kantons (Verwaltung, Regierung, Parlament, Wirtschaft) sind deutlich grössere Anstrengungen für mehr Diversität und Chancengleichheit nötig.
Heute hat der Kanton seine Jahresrechnung 2020 präsentiert. Statt des budgetierten Verlusts von 33 Millionen Franken resultiert ein Plus von mehr als 80 Millionen Franken – trotz Corona. Angesichts dieser Zahlen fordert die SP sofortige Nachbesserungen bei den kantonalen Härtefallregelungen.
Der Ablauf ist bekannt: Der Kanton budgetiert pessimistisch, beschwört damit Abbauvorlagen herauf, schliesst dann aber in der Rechnung blendend ab. Dieses Jahr resultieren über 80 Millionen Franken Gewinn. Dabei hat die Pandemie den Abschluss noch mit 60 Millionen Franken negativ beeinflusst. Die SP wundert sich einmal mehr über die hohe Fehlbudgetierung. Angesichts der enormen Finanzkraft des Kantons fordert sie sofortige Nachbesserungen bei den Härtefallregelungen des Kantons.
Volle Übernahme der Fixkosten
Die SP fordert die Regierung auf, die in der Februarsession debattierte volle Übernahme der Fixkosten bei bezugsberechtigten Betrieben zu realisieren. Die MindestumsatzverlustSchwelle ist zu reduzieren. Es wäre unverständlich, wenn die Regierung sich für einen guten Finanzabschluss feiert, gleichzeitig aber eine Konkurswelle und Arbeitslosigkeit droht. Der Kanton kann und muss es sich leisten, alle Betriebe durch die unverschuldete Krise zu bringen.
Der Parteitag der SP Graubünden hat am Samstag, 20. Februar 2021, einen digitalen ausserordentlichen Parteitag abgehalten. Die Mitglieder der SP Graubünden haben flexibel auf die Umstände rund um die Pandemie reagiert und sich zahlreich zur Video-Konferenz zugeschaltet. Für die Öffentlichkeit war der Parteitag über einen Live-Stream auf Facebook zugänglich. Die beiden Haupttraktanden waren zum einen die Neubesetzung des Präsidiums sowie die bevorstehende Abstimmung für ein neues Bündner Wahlrecht.
Ein grosser Dank an den abtretenden Präsidenten Philipp Wilhelm
In seiner Rede verabschiedet sich der frisch gebackene Davoser Landammann Philipp Wilhelm vom Amt als Präsident der SP Graubünden: «Die vielen Erfolge für Graubünden wie das Anstossen eines Green Deal, eines Digitalisierungsschubs oder einer Kulturoffensive konnten wir nur als gutes Team erreichen. Dafür danke ich der ganzen Partei. Ich bin sehr stolz darauf, wie gut wir aufgestellt sind und bim überzeugt, dass das neue Führungstrio Julia Müller, Nora Kaiser und Andri Perl weiteren Fortschritt für Klima, Solidarität und moderne Lebensformen in Graubünden erreichen werden.»
«Philipp Wilhelm, du warst an Genialität kaum zu übertreffen! Du hast diese Partei geprägt. Wir werden dich vermissen, auch wenn du uns erhalten bleibst als rote Spitze von Davos», sagt Julia Müller.
Wilhelms Vorgänger, Nationalrat Jon Pult, bemerkt: «Die Bündner Sozialdemokratie aber auch Graubünden als Ganzes verdanken Philipp Wilhelm enorm viel. Auch die reale Chance, nach 100 Jahren Kampf endlich ein gerechtes Wahlsystem zu erhalten.»
Andri Perls Kandidatur «für die Frauen*»
Zur Bekanntgabe seiner Kandidatur hat Andri Perl skizziert, welchen Weg er für die SP Graubünden sieht: Politisch ist in Graubünden die letzten Jahre viel geschehen. «Wir haben zum Beispiel den Olympia-Gigantismus zweimal verhindert, wir haben den Ausstieg aus dem Kohlestrom geschafft, wir haben das Öffentlichkeitsprinzip verankert, einen Green Deal geschmiedet und einen Fonds für die digitale Transformation eingerichtet. Wir haben das kantonale Kulturbudget massiv verbessert und die Anliegen des Frauen*streiks in die Institutionen getragen. Und wir sind drauf und dran, nach über hundert Jahren Kampf den Majorz zu überwinden.» Perl will die SP Graubünden mit Elan und Präsenz führen. Bis in die geografisch entlegenen Sektionen. Zum Schluss teilt Perl offen mit, dass er seine Kandidatur auch als Unterstützung für die Vizepräsidentin Julia Müller betrachtet und den Platz an der Spitze abgeben möchte, sobald Müller ihr Studium abgeschlossen hat und bereit ist für das Präsidialamt.
Der Parteitag spricht Andri Perl unmissverständlich sein Vertrauen aus:
Mit 87 Wahlstimmen zu 2 Nichtwahlstimmen bei 0 Enthaltungen wählt der Parteitag Andri Perl zum neuen Präsidenten. Somit ist das Präsidium der SP Graubünden wieder vollständig mit Andri Perl als Präsident, Julia Müller als Vizepräsidentin und Nora Kaiser als Fraktions- und Parteisekretärin. Die drei geben sich zuversichtlich, dass die Zusammenarbeit reibungslos funktionieren wird. Sie blicken optimistisch auf die bevorstehenden Herausforderungen in Graubünden.
Die SP Graubünden trägt den «Bündner Kompromiss» mit Überzeugung
Der zweite Teil des ausserordentlichen Parteitags ist der bevorstehenden Abstimmung zum Bündner Wahlrecht gewidmet. Fraktionspräsident Conradin Caviezel berichtet der Basis von den monatelangen Verhandlungen, die dem «Bündner Kompromiss» vorausgegangen sind. Dass eine Mehrheit im Bündner Grossen Rat der Abstimmung über das «Modell C» zugestimmt hat, ist auch mit dem Rückzug der SP-Initiative «90 sind genug» zu erklären. Erst mit dieser Bedingung willigten die FDP und BDP in den Kompromiss ein und stützen mit dem «Modell C» den Doppelproporz. Das Ziel des Doppelproporz ist nicht weniger, als dass für die kommenden Wahlen im Jahr 2022 jede Stimme in Graubünden genau gleich viel wert ist.
Die SP-Grossratsfraktion bereitete sich unter der Leitung von Conradin Caviezel am 31. Januar und 1. Februar unter strenger Einhaltung der Schutzkonzepte im Grossratssaal auf die viertägige Februarsession vor. Im Zentrum standen die Wahlrechtsreform und die COVID-Krise.
Die SP-Fraktion hat sich ein weiteres Mal intensiv mit der bevorstehenden Wahlrechtsreform auseinandergesetzt. Unter kompetenter Führung der SP-Mitglieder der Kommission für Staatspolitik und Strategie wurde das Wahlsystem diskutiert. Die deutliche Kommissionsmehrheit, mit Unterstützung der beiden SP-Mitgliedern, schlägt vor, dem Volk für die Teilrevision der Kantonsverfassung nur ein Modell zur Abstimmung vorzulegen. Dabei wird das Modell C unterstützt (Doppelproporz mit Majorz-Bedingung).
Die SP-Fraktion ist erfreut, dass ein Bündner Kompromiss gefunden wurde und hält fest, dass beim Modell C die wichtigste Forderung der SP umgesetzt würde: Endlich zählt bei den Grossratswahlen jede Stimme gleich viel. Unter diesen Umständen ist das Initiativkomitee «90 sind genug» bereit ihre Initiative zugunsten eines künftigen Doppelproporz-Wahlsystems (s. Medienmitteilung vom 21. Januar 2021) zurückzuziehen. Die SP ist zuversichtlich, dass der Kompromiss eine breite Mehrheit findet und die nächsten Wahlen im Jahr 2022 mit einem gerechten und verfassungsmässigen Wahlsystem durchgeführt werden. Der vorliegende Bündner Kompromiss garantiert, dass jede Stimme zählt, aber auch die bestehenden Talschaften weiterhin im Kantonsparlament vertreten sind. Damit könnten die Querelen der letzten Jahre um das Wahlsystem endlich ad acta gelegt werden.
Weiter hat sich die SP-Fraktion ausführlich über die gegenwärtige Gesundheits- und Wirtschaftskrise beraten. Die SP-Fraktion fordert eine sofortige und unbürokratische Aufstockung der sogenannten Härtefallmassnahmen, die insbesondere in der Gastronomie nirgends hinreichen (Übernahme von 100% statt nur 50% der Fixkosten). Die finanziellen Mittel sind dafür vorhanden, in den letzten anderthalb Jahrzehnten wurden im Kantonshaushalt massive Überschüsse angehäuft. Eine unbürokratische Unterstützung der betroffenen Betriebe kommt den Kanton langfristig günstiger zu stehen als eine Konkurswelle. Aufgrund dessen hat die SP-Fraktion kein Verständnis, dass die Bündner Regierung bei der finanziellen Unterstützung derart zögerlich agiert. Gleiches gilt auch für die Abfederung von Einnahmeausfällen aufgrund von abgesagten Grossveranstaltungen und Kongressen (MICE-Tourismus). Es ist unerklärlich, dass die Bündner Regierung nicht bereit ist, den entsprechenden Auftrag Wilhelm entgegenzunehmen. Erfreut zeigt sich die SP-Fraktion hingegen über das Bündner Covid-Testregime. Regierungsrat Peter Peyer und der Bündner Krisenstab machen hier schweizweite Pionierarbeit und legen den Grundstein, um insb. die neuen Covid-Varianten schnell zu erkennen und einzugrenzen. Diese Strategie gilt es konsequent – insb. auch an Schulen – fortzusetzen.
Des Weiteren hat die SP-Fraktion die erste Etappe der Justizreform diskutiert und unterstützt einstimmig die Zuwahl ausserordentlicher Richterinnen und Richter. Weiter begrüsst die SP-Fraktion die Anpassung der Organisationsstruktur der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörden (KESB). Der entsprechende Vernehmlassungsprozess war beispielhaft und die SP steht daher geschlossen hinter der entsprechenden Revision des Einführungsgesetzes zum Schweizerischen Zivilgesetzbuch. Abschliessend ist die SP der Meinung, dass die kantonale Volksinitiative «Für eine naturverträgliche und ethische Jagd» klar abzulehnen ist. Die Initiant*innen mögen ein paar berechtigte Anliegen vorbringen (z.B. Verbot Vogeljagd), in der Gesamtheit ist die Initiative aber ein Frontalangriff auf die Jagd und nicht langfristig sinnvoll umsetzbar.
Dapi la sentenza da la dretgira federala 2019 è cler che il sistem electoral per il cussegl grond sto vegnir adattà. Dapi tschientaners s’engascha la PS Grischun ch’ins chatta finalmain in modus d’eleger che garantescha che mintga vusch en l’entir chantun quinta tuttina bler. Ussa propona la cumissiun per politica statala e strategia (CSS) cun il model C ina varianta da cumpromiss che ademplescha criteris centrals. Sut questas cundiziuns è la PS Grischun pronta da retrair l’iniziativa «90 èn avunda» che è pendenta.
La PS ha el il passà explitgà che tut las relevantas forzas politicas en il chantun sesan cuminaivel enturn ina maisa per chattar cun in cumpromiss ina soluziun persistenta. Per la PS era adina cler che in model che sparta il chantun, valitescha las vuschs different, impedescha minoritads anc dapli e stgaffescha malsegirtad giuridica (model E) na sappia betg esser in model per l’avegnir da noss chantun divers. La PS è perquai allegrada che la cumissiun per politica statala e strategia (CSS) ha suenter blers discurs chattà in cumpromiss che chatta vast sustegn, purtà da prest tut las partidas (PS, PBD, PLD, PPS, Verds e PVL).
La proposta da la CSS è in sistem electoral adaptà per il Grischun. La diversitad regiunala existenta vegn mantegnida e grazia al mecanissem fair dal «Pukelsheim dubel» retschaivan era minoritads finalmain era en pitschens circuits ina schanza sin l’elecziun. Cun la proposta da cumpromiss na ston nagins circuits u vischnancas vegnir spartidas ed en tuts circuits electorals vegn elegì tenor il medem sistem electoral. La proposta è era cleramain confurma a la lescha, cunquai che divers chantuns han gia instradà il concept (SH, SZ, ZG, AG, NW, ZH). La PS avess giavischà enstagl dals circuits existents las endisch regiuns sco novs circuits, ha dentant chapientscha per la vasta francaziun e sa purtar la soluziun sco cumpromiss.
PS pronta da retrair lur iniziativa
2017 aveva la PS Grischun lantschà l’iniziativa «90 èn avunda». Quai cun la persvasiun profunda che il cussegl grond dovra finalmain ina refurma. Uschè avevan tar la davosa elecziun dal cussegl grond l’onn 2018 pli che in tozzel circuits nagina (s)elecziun, perquai ch’il sistem actual impedescha vaira concurrenza. La consequenza: En il cussegl sesan primar, vegls, masculins politichers. Las dunnas, la giuventetgna, las minoritads – els èn tuttas surrepreschentads. L’iniziativa avess tras ina diminuziun chaschunà dapli concurrenza, manà tar novs circuits e qua tras era tar dapli diversitad.
Sut la cundiziun che sco suletta proposta (nagina votaziun da variantas) vegn mess avant il pievel è il «model C» (proporz dubel en ils circuits existents), è la PS Grischun dentant pronta da retrair sia iniziativa. La PS è da principi vinavant da l’opiniun che 90 parlamentari*As bastan. Il nov sistem electoral garantescha dentant, che i regia finalmain en tut ils circuits finalmain ina gista concurrenza. Uschè vegn verifitgà che ina tscherna per burgaisas e burgais è dapertut pussaivla. La pretensiun sur onns da la PS – l’equivalenza dal success (mintga vusch vala tuttina bler) – vegn cun quest model finalmain cuntanschida.
La PS s’engascha in favrer a Tavau durant la sessiun dal cussegl grond per quest cumpromiss vast. Il temps è qua che las dispitas per il sistem electoral tutgan finalmain en il passà.
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https://m.rtr.ch/novitads/votaziuns-ed-elecziuns/2016-11-27/domat-pcd-perda-pussanza-en-il-parlament
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https://sp-gr.ch/rm/category/medienmitteilungen-rm/
| 0.67831
| 0.682924
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Istorgias da spierts en la Svizra centrala
Istorgias da spierts che fan barlot èn tradiziuns narrativas viventas en la Svizra centrala. Els cumparan mintgamai en in lieu ch'exista en realitad en ils conturns dal mintgadi. Las persunas ch'èn pertutgadas dal striegn existan u èn mortas (cuntrari a la gronda part da las ditgas e da las legendas, nua che las persunas n'existan betg en realitad). En il center da las istorgias stat la descripziun d'in fenomen che vegn interpretà sco surnatiral e che s'exprima en tuns, en moviments u en appariziuns visualas che na sa laschan betg declerar en moda raziunala. Quests fenomens vegnan attribuids ad olmas da persunas ch'èn mortas e che na pon savens betg vegnir identifitgadas pli detagliadamain. Discurrer en la publicitad davart appariziuns da spierts e da striegn è tabuisà. La tradiziun ha lieu cunzunt en il stretg ravugl da la famiglia u dals amis.
- Publicaziuns
Edwin Beeler: Arme Seelen (DVD). Ed. Calypso Film AG. Luzern, 2011
Gesellschaft für das Schweizerische Landesmuseum (Ed.): Himmel, Hölle, Fegefeuer. Das Jenseits im Mittelalter. Ausstellungskatalog. Zürich, 1994
Rainer Hugener: Geister, Wunder, Alltag. Renward Cysats Bericht zu den Gespenstererscheinungen im Kloster Seedorf (1608). In: Der Geschichtsfreund 161. Stans, 2008, p. 97-187
Kurt Lussi: Im Reich der Geister und tanzenden Hexen. Jenseitsvorstellungen, Dämonen und Zauberglaube. Baden, 2002
Kurt Lussi: Das Phänomen brennender Totengeister am Beispiel eines Luzerner Spukfalls aus dem Jahre 1599. In: Ethnographisch-Archäologische Zeitschrift 50. Berlin, 2009, p. 39-51
Hanspeter Niederberger, Christof Hirtler: Geister, Bann und Herrgottswinkel. Kriens, 2000
Lukas Vogel: Schreckliche Gesellschaft. Das Spukhaus zu Stans und das Leben von Melchior Joller. Baden, 2011
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- Geistergeschichten in der Zentralschweiz
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- Geistergeschichten in der Zentralschweiz
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|Andreas Ulrich Mayer, Gerard van Swieten: Abhandlung des Daseyns der Gespenster, nebst einem Anhange vom Vampyrismus
(rD o >A) / 14k und es im Werke sechsten beweisen, so deucht es mir, ich würde m meinem Lande kein unnützer Apostel geworden feyn. Werden der gleichen ungegründete Meinungen bon Geistern bei der alten Geistlichkeit und an oberkeitlichen Stellen aufhören; werden so bedacht-sam abgefaßte und gelehrte Urtheile ( wie jenes der Leipziger Fakultäten gewesen ) so viele Betrüge in der Gespensterhtstorie als wir bereits gesehen haben, und annoch sehen werden, bei den über die pöbelhafte Niderträchtigkeit erhöchten Köpfen die erwünschte Wirkung machen, wie wir nicht zweifeln können; so schmeichlen wir uns, die Geister werden bei uns aufhören zu erscheinen, wie die Hexen aufgehöret zu fahren.
Zu wünschen wäre es. Denn nicht nur allein die alten Zeiten, sondern auch die Tage, die wir leben, geben uns vielfältige lächerliche Begebenheiten von Erscheinungen der Gespenster an die Hand, derer Baiern der Geburtsort ist. Der Vater hat viele Historien geerbt von seinen Elteren, er erzählt sie seinen Kindern. Die Kinder werden auch Väter; sie thun ein gleiches. Und also, daß es Gespenster gebe, ist schon längsten zu einer Exblchre geworden, die man weit hartnäckiger glaubet, als die ererbte Glaubenslehre sechsten.
Von dergleichen Gespenster-Zufällen, die sich sowohl bei un-seren als unserer Voreltern Zeiten zugetragen,will ich nur ein und den anderen erzählen. Der schwarze Hund in Ingolstadt, der Teufelsthurm in Landshut, der Kopf eines München oder Mönchen, der bei Erbauung -er Stadt München ganz blutig ausgegraben/ und die Stadt bon ihm also genennet worden seyn soll. 6) S z Die ä) Sehr kelrtiones curiotss 8nvnricse det Ant. Ertl p. i. llelrt. z8pn.
Kelrlt. i8> n
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Felix Giger: Das Bildarchiv des Dicziunari Rumantsch Grischun (BM. 2008, SS. 449–466)
Ursin Lutz: La muntada digl Institut dal Dicziunari Rumantsch Grischun per la perscrutaziun da nums locals egl intschess romontsch (Ann. 121, SS. 39–59)
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Carli Tomaschett: Crappa e saissa (SS. 6–7)
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Felix Giger: Danunder derivan ils urtais? (SS. 212–214)
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Marga Secchi: Perche güsta tschinch «quaismas»? (SS. 118–119)
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L’uolp rentada (Der angebundene Fuchs)
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Felsberg
Vella
Salouf
Bergün
Medel
Bever
Sent
Müstair
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Der Wortschatz des Bündnerromanischen
Ricarda Liver
Der Wortschatz des Bündnerromanischen
Deutsch
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Ricarda Liver
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Beschreibung
Ricarda Liver
Der Wortschatz des Bündnerromanischen
Deutsch
francke Verlag, 2012, Bestellnummer 978-3-7720-8468-3
Elemente zu einer rätoromanischen Lexikologie.
Diese Skizze des heutigen bündnerromanischen Wortschatzes beschreibt ausgewählte Wortfelder, Phraseologismen und semantische Relationen. Der Hauptteil des Buches beschäftigt sich mit der Geschichte des bündnerromanischen Wortschatzes, seiner Schichtung (vorromanische, lateinische und germanische Elemente) und seiner Vernetzung mit der alpinromanischen Nachbarschaft und der Gesamtromania. Der dritte Teil untersucht die lexikalischen Besonderheiten der frühen Schriftsprachen (16./17. Jh.).
Das Bündnerromanische erweist sich in seinem Wortschatz als eine originelle romanische Sprache, gekennzeichnet durch die Bewahrung vorromanischer Elemente, die Fortführung einer besonderen Latinität, die sie teilweise mit anderen romanischen Varietäten der Romania teilt, und vor allem durch die jahrhundertelange Symbiose mit der deutschen Nachbarsprache.
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Ricarda Liver
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Piranha-Topskorerin Corin Rüttimann: «Einen Play-off-Bart habe ich noch nicht gesehen»
Piranha Chur macht am Wochenende einen grossen Schritt Richtung Play-off-Halbfinal. Topskorerin Corin Rüttimann verrät, wie es in Sachen Play-off-Rituale aussieht.
Piranha Chur macht am Wochenende einen grossen Schritt Richtung Play-off-Halbfinal. Topskorerin Corin Rüttimann verrät, wie es in Sachen Play-off-Rituale aussieht.
Es ist ein Wochenende, wie es sich die Spielerinnen von Piranha Chur gewünscht haben. 10:4 und 6:3 gewinnen die Bündnerinnen im Play-off-Viertelfinale gegen Bern Burgdorf. Damit stehts in der Serie 3:1, ein Sieg fehlt noch zum Halbfinaleinzug. Entsprechend gut gelaunt ist Piranha-Topskorerin Corin Rüttimann nach dem Heimspiel vom Samstag – und plaudert über Play-off-Rituale im Team. Play-off-Bärte gibts nicht. Dafür was anderes. Mehr erfährt ihr im Video.
«TV Südostschweiz» zeigt heute Abend (ab 18.00) einen längeren Beitrag zu Piranha Chur und den Unihockey-Play-offs.
Roman Michel ist Leiter Sport. Er arbeitet als Sportreporter und -moderator bei TV Südostschweiz. Weiter schreibt er für die gemeinsame Sportredaktion der Zeitung Südostschweiz und suedostschweiz.ch. Roman Michel studierte Journalismus und Organisationskommunikation und arbeitet seit 2017 für die Medienfamilie Südostschweiz. Mehr Infos
|
https://m.rtr.ch/emissiuns/sportissimo/sportissimo-dals-16-09-2017
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https://www.suedostschweiz.ch/sport/unihockey/unihockey-piranha-topskorerin-corin-ruettimann-einen-play-off-bart-habe-ich-noch
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Turissem
Pervi da sieu minz istoric bain mantgnieu cun las magnificas chesas signurilas es la vschinauncha da Zuoz renumneda scu la vschinauncha la pü bella d’Engiadin’Ota ed es fich dumandeda tar numerus giasts internaziunels. Fin l’an 2008 ho ün’egna organisaziun da turissem commerzialiso la vschinauncha. Ils 26 november 2006 haun votantas e votants do glüsch verda ad üna fusiun da tuot las societeds da cura in Engiadin’Ota. Uschè s’ho pudieu furmer l’organisaziun da turissem Engadin St. Moritz chi rapreschainta hoz ils interess turistics da Zuoz.
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- Hotellaria: 348
- Champ: 129
- 146 abitaziuns da vacanzas (explotedas): 560 lets
- Abitaziuns d'indigens (606 abitaziuns à 4 lets): 2'424
- Totel: 3'419
Lets fraids
- Abitaziuns secundarias (691 abitaziuns à 4.25 lets): 2'952
- Totel: 2'952
Totel lets a Zuoz: 6'371
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Herzstück von Zuoz, dieser wohl schönsten Ortschaft des Oberengadins, ist der repräsentative Dorfplatz mit dem historischen Rechtswirtshaus Crusch Alva, der Kirche San Luzi, den stattlichen Planta-Häusern und dem trutzigen Planta-Turm. Engadiner Traditionsambiente pur,das von der spätromanischen Kapelle San Bastiaun und dem gotischen Kirchlein Santa Chatrigna noch bereichert wird und auf der Dorfführung hautnah erlebbar ist. Die stolzen Patrizierhäuser mit den Engadiner Erkern und Sgraffitofassaden stehen hier Wand an Wand und sind einzigartig erhalten - eindrückliche Zeugen einer bewegten Vergangenheit, welche Zuoz in die Gegenwart hinübergerettet hat.
Dennoch steht die Zeit auch diesem traditionsbewussten 1300-Seelendorf nicht still. Im Gegenteil: Dank dem herrlich angelegten 18-Loch-Golfplatz, einer attraktiven Inlineskating-Strecke sowie vielfältigen Wander- und Biketrailshat sich der schmucke Ort auch touristisch bestens für die Zukunft gerüstet. Für lebendige Farbtupfer sorgen das Kunsthotel Castell mit seinem sinnlichen Hamam sowie das originelle Restaurant Dorta.
|Ort||Zuoz|
|Daten, Zeiten||Juni – Oktober
Dezember – März
Dienstags
|Dauer||1 Stunde|
|Sprachen||Deutsch
Auf Anfrage Führungen in D, F, E und I
|Treffpunkt||Bärenbrunnen Dorfplatz, Zuoz|
|Kosten||Kostenlos|
|Leitung||Lilly Mischol|
|Information||Zuoz Tourist Information
+41 81 854 15 10
email@example.com
|Bemerkungen||Keine Anmeldung notwendig
Es besteht Maskenpflicht.
Aufgrund der aktuellen COVID-19 Situation kann es zu kurzfristigen Änderungen kommen.
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https://www.zuoz.ch/zuoz/turissem.html
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https://www.engadin.ch/de/aktivitaeten/dorffuehrung-zuoz/
| 0.66931
| 0.670665
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Sport Artitgel actual cuntegn Maraton da skis 2019 - Impressiuns, tuns e suns dal 51avel Maraton engiadinais Autur: RTR team maraton Parter sin Facebook (link extern, popup) Parter sin Twitter (link extern, popup) Parter cun Whatsapp Maletg 1 / 20 Legenda: Intervista cun Dario Cologna. RTR, Gian Carlo Candinas. Maletg 2 / 20 Legenda: Intervista cun Nathalie von Siebenthal. RTR, Andreas Wieland Maletg 3 / 20 Legenda: Intervista cun Roman Furger. RTR, Andreas Wieland. Maletg 4 / 20 Legenda: L'arrivada a S-chanf. RTR, Georg Luzzi Maletg 5 / 20 Legenda: La cursa gira. RTR Maletg 6 / 20 Legenda: Tuts cumbattan per ina buna plazza. RTR Maletg 7 / 20 Legenda: Ils camiuns plain material èn er gia arrivads a Puntraschigna. RTR, Georg Luzzi Maletg 8 / 20 Legenda: Ils curridurs a Puntraschigna. RTR, Georg Luzzi Maletg 9 / 20 Legenda: A partir da las 09:23 partan lura er ils passlunghists lais al Maraton. RTR, Gian Carlo Candinas Maletg 10 / 20 Legenda: Curt suenter las nov han ils umens pudì tiers las dunnas – in zic pli baud che spetgà. RTR, Gian Carlo Candinas Maletg 11 / 20 Legenda: Ils ulteriurs skiunzs vid sa stgaudar per pudair parter las 9:23. RTR, Georg Luzzi Maletg 12 / 20 Legenda: E las dunnas èn partidas 5 minutas avant ils umens. RTR, Georg Luzzi Maletg 13 / 20 Legenda: Las dunnas cumenzan oz il 51avel Maraton da skis. RTR, Georg Luzzi Maletg 14 / 20 Legenda: Er ils umens èn pronts a la partenza. RTR, Georg Luzzi Maletg 15 / 20 Legenda: Als start è tut pront. RTR, Georg Luzzi Maletg 16 / 20 Legenda: Tut è pront al start dal maraton. RTR, Georg Luzzi Maletg 17 / 20 Legenda: La cursa cumenza bainprest. RTR Maletg 18 / 20 Legenda: Ils numers per ils participants dal Maraton. RTR, Georg Luzzi Maletg 19 / 20 Legenda: La cursa po cumenzar. RTR Maletg 20 / 20 Legenda: Moderatur Livio Foffa e Curdin Kasper che commenteschan oz live il maraton en il radio. RTR, Roman Dobler Suenter la cursa Live: Intervista cun Curdin Perl Legenda: Tadlar il audio Live: Intervista cun Curdin Perl. Durada 03:46 minutas. 03:46 min, Sportissimo dals 10.03.2019. Live: Intervista cun Fabiana Wieser Legenda: Tadlar il audio Live: Intervista cun Fabiana Wieser. Durada 02:37 minutas. 02:37 min, Sportissimo dals 10.03.2019. Live: Intervista cun Roman Furger Legenda: Tadlar il audio Live: Intervista cun Roman Furger. Durada 03:49 minutas. 03:49 min, Sportissimo dals 10.03.2019. Live: Intervista cun il victur Dario Cologna Legenda: Tadlar il audio Live: Intervista cun il victur Dario Cologna. Durada 03:41 minutas. 03:41 min, Sportissimo dals 10.03.2019. Live: Expert e Curdin Kasper davart la victoria da Cologna Legenda: Tadlar il audio Live: Expert e Curdin Kasper davart la victoria da Cologna. Durada 02:30 minutas. 02:30 min, Sportissimo dals 10.03.2019. Live: Intervista cun Remo Cologna, il bab da Dario Legenda: Tadlar il audio Live: Intervista cun Remo Cologna, il bab da Dario. Durada 03:01 minutas. 03:01 min, Sportissimo dals 10.03.2019. Live: Intervista cun la victura Nathalie von Siebenthal Legenda: Tadlar il audio Live: Intervista cun la victura Nathalie von Siebenthal. Durada 02:01 minutas. 02:01 min, Sportissimo dals 10.03.2019. Durant la cursa Live: Cologna e von Siebenthal gudognan il 51avel Maraton Legenda: Tadlar il audio Live: Cologna e von Siebenthal gudognan il 51avel Maraton. Durada 05:30 minutas. 05:30 min, Sportissimo dals 10.03.2019. Live: Record da la cursa è periclità Legenda: Tadlar il audio Live: Record da la cursa è periclità. Durada 04:07 minutas. 04:07 min, Sportissimo dals 10.03.2019. Live: Von Siebenthal e Cologna cun schanzas per gudagnar Legenda: Tadlar il audio Live: Von Siebenthal e Cologna cun schanzas per gudagnar. Durada 02:20 minutas. 02:20 min, Sportissimo dals 10.03.2019. Live: Co i vegn sa nutrì durant la cursa Legenda: Tadlar il audio Live: Co i vegn sa nutrì durant la cursa. Durada 04:08 minutas. 04:08 min, Sportissimo dals 10.03.2019. Suenter mes'ura han ils umens surpasà las dunnas e surpiglia la testa da la cursa Legenda: Tadlar il audio Suenter mes'ura han ils umens surpasà las dunnas e surpiglia la testa da la cursa. Durada 03:23 minutas. 03:23 min, Sportissimo dals 10.03.2019. Avant la cursa Live: L'atmosfera al start e co l'elita sa stgauda avant la cursa Legenda: Tadlar il audio Live: L'atmosfera al start e co l'elita sa stgauda avant la cursa. Durada 04:25 minutas. 04:25 min, Sportissimo dals 10.03.2019. Live: Betg be in mabain blers favurits Legenda: Tadlar il audio Live: Betg be in mabain blers favurits. Durada 03:52 minutas. 03:52 min, Sportissimo dals 10.03.2019. Live: Intervista cun Menduri Kasper l'organisatur dal Maraton avant la cursa Legenda: Tadlar il audio Live: Intervista cun Menduri Kasper l'organisatur dal Maraton avant la cursa. Durada 05:50 minutas. 05:50 min, Sportissimo dals 10.03.2019. Live: Intervista cun Toni Livers Legenda: Tadlar il audio Live: Intervista cun Toni Livers. Durada 02:58 minutas. 02:58 min, Sportissimo dals 10.03.2019. Live: Intervista cun Marco Petschen avant il start Legenda: Tadlar il audio Live: Intervista cun Marco Petschen avant il start. Durada 03:12 minutas. 03:12 min, Sportissimo dals 10.03.2019. Live: Cura pon ils umens tiers las dunnas che partan sco emprimas? Legenda: Tadlar il audio Live: Cura pon ils umens tiers las dunnas che partan sco emprimas?. Durada 05:49 minutas. 05:49 min, Sportissimo dals 10.03.2019. Live: Bun'aura e bunas cundiziuns sin la loipa Legenda: Tadlar il audio Live: Bun'aura e bunas cundiziuns sin la loipa. Durada 03:42 minutas. 03:42 min, Sportissimo dals 10.03.2019. RR Live dal Maraton da skis engiadinais Dapli dal tema Avis sin in sumegliant artitgel: Maraton da skis 2019 Cologna per la quarta – von Siebenthal per l'emprima Avis sin in sumegliant artitgel: Maraton da skis 2019 Loipas fenomenalas, victurs svizzers, nov record Avis sin in sumegliant artitgel: Maraton da skis 2019 In Maraton svelt e bel per ils curridurs populars Sport Artitgel actual
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Road to Peking
Regiosport
Road to Peking
«Sorry, aber dein Training würde ich nicht überstehen»
Alina Meier, Talina Gantenbein und Dario Caviezel in Teil 3 der Serie «Road to Peking» über Unterschiede in der Saisonvorbereitung, aktive Ferien und weshalb sie die Spiele in Tokio genau verfolgen.
Regio-Fussball
Linth 04 will im Tessin die freien Räume finden
Nach dem Startsieg gegen St. Gallen treffen die Glarner Unterländer am Samstag auswärts in der 1. Liga im Tessin auf Paradiso. Dabei wollen sie weitere Punkte einfahren. Am Sonntag setzt dann auch die zweite Mannschaft von Linth 04 die unterbrochene Meisterschaft fort.
Tennis
Eine Premiere und eine grosse Abwesende
Erstmals schlagen Männer und Frauen gleichzeitig am ITF-Turnier in Klosters auf. Ausgerechnet Lokalmatadorin Simona Waltert wird den Event in der Heimat verpassen – aus gutem Grund.
Saison-Restart für Chur 97
Dieses Wochenende gilt es für Chur 97 wieder ernst. Am Samstag steht für die Bündner das erste Spiel in der Meisterschaft seit Oktober auf dem Programm. Die Meisterschaft wird im Vergleich zur letzten
Video
03:37
Beitrag vom 17.06.2021
Golf
Neue Virusvariante: Swiss Seniors Open abgesagt
Obwohl lange alles gut aussah, ist die 25. Ausgabe des Golfturniers Swiss Seniors Open in Bad Ragaz abgesagt worden. Grund ist eine neue Variante des Coronavirus.
Orientierungslauf
Chur bietet fixen Altstadt-OL an
OL auf neuen Pfaden. Neu kann in der Altstadt von Chur permanent Orientierungslauf betrieben werden. Die Orientierungslaufgruppe (OLG) Chur hat in Zusammenarbeit mit der Stadt neue fixe OL-Postennetze installiert.
American Football
Vom Pöstler zurück auf den Rasen
Max Gray spielte einst um einen Platz in einem NFL-Team, später machte ihn die Coronapandemie zum Pöstler. Jetzt spielt der Amerikaner bei den Calanda Broncos – und startet in die neue Saison.
Fussball
Wiederbeginn mit einer Prise Wehmut
Das monatelange Warten ist zu Ende. Mit dem Heimspiel gegen den FC Rüti startet Chur 97 in sein Restprogramm in der interregionalen 2.-Liga-Fussballmeisterschaft.
Fussball-EM
Seraina Friedli: «Die letzten Jahre kratzen am Stolz der Italiener»
Seraina Friedli spielt seit einem Jahr selbst in Italien. Gleichzeitig ist sie Torhüterin der Frauen-Nationalmannschaft. Die Engadinerin schätzt den nächsten EM-Gegner der Schweiz ein.
Hip-Hop-Schweizermeisterschaften
Bündnerinnen holen Silber im Hip-Hop
Die Bündnerinnen Kimberly Vils und Antonia Calgagno gewinnen an den Schweizer Meisterschaften Silber im Hip-Hop und qualifizieren sich damit für die WM.
Eishockey
Waidacher-Trio tritt zurück
Die drei Eishockeyschwestern Monika, Nina und Isabel Waidacher treten gemeinsam zurück. Die drei Stürmerinnen prägten das Fraueneishockey.
Ski Alpin
Im Sog des Bruders
Sandro und Livio Simonet gehören im kommenden Winter beide einem Kader von Swiss-Ski an. Während Ersterer den Aufstieg in die Nationalmannschaft schaffte, hat sich Zweiterer zurückgekämpft. Ziele verfolgen sie beide – aber nicht die gleichen.
Gilla schaut die EM
So bereitet sich unser Superfan auf ein Spiel vor
Die Europameisterschaft ist in vollem Gange und mit dabei ist auch unser Superfan.
Radmarathon
«Haben noch nie so viele Emotionen schon am Start gesehen»
Die Alpen Challenge mit Start und Ziel in der Biathlon Arena sorgt für Emotionen und für den Sieg eines «Ausnahmefahrers».
Schwingen
St. Galler Erfolg in Untervaz
Der Toggenburger Damian Ott hat den erstmals ausgetragenen Rüfeli-Schwinget in Untervaz gewonnen.
American Football
Laut ist es nur eine Halbzeit lang
American Football ist zurück. Die Fans sind zurück. Fürs perfekte Drehbuch fehlte nur das richtige Ergebnis: Die Calanda Broncos verlieren den Halbfinal des Europapokals gegen Schwäbisch Hall 21:35.
EM-Vorschau: Wales - Schweiz
Vor jedem Gruppenspiel der Schweiz an der EM 2021 treffen wir uns mit einem Fussballfan aus dem Land des Gegners um mit ihnen über ihr Land zu sprechen. Heute dreht sich alles um Wales.
Video
02:40
Beitrag vom 12.06.2021
WM 2025 im Engadin
Trägerschaft für Ski-Freestyle- und Snowboard-WM 2025 gegründet
Vor gut zwei Monaten hat St. Moritz den Zuschlag für die Ausrichtung der Weltmeisterschaften im Ski Freestyle und Snowboard im Jahr 2025 erhalten. Nun wurde dazu ein Trägerverein gegründet.
Fussball-EM
Die Hoffnung auf EM-Stimmung und die Chancen der Schweiz
Eine EM ohne Stimmung? Wegen Corona und weil ihr kein Austragungsland den emotionalen Stempel aufdrücken kann? Hoffen wir es nicht. Hoffen wir stattdessen auf einen Schweizer Coup. Eine Einschätzung.
Fussball
«Nun fahre ich mit dem Strafengeld in die Ferien»
Pajtim Ismaili bestreitet die elfte Saison beim FC Linth 04. Seit drei Jahren ist er Captain der 1.-Liga-Mannschaft und sagt, dass er mit dem Alter ruhiger geworden sei auf dem Platz.
Volleyball
Anton Menner kommt, Nico Beeler geht
Mit Anton Menner wird in der kommenden Saison ein österreichischer Nationalspieler die Nationalliga-A-Volleyballer des TSV Jona im Aussenangriff verstärken – weil Nico Beeler vom aktuellen Cupsieger zum Ligakonkurrenten Schönenwerd wechselt.
Fussball
Konträre Ansichten über den 3.-Liga-Sprint
Mit mehr als zwei Monaten Verspätung rollt in der Fussball-3.-Liga am Wochenende wieder der Ball. Die im Herbst vorzeitig abgebrochene Hinrunde wird beendet und die Saison gewertet. Das gefällt nicht allen.
Rad
Ein etwas anderes Radfest
Die Königsetappe der Tour de Suisse führt am Freitag nach Disentis Sedrun. Die lokalen Organisatoren freuen sich auf den Tross – auch wenn vieles anders ist als geplant.
Ski Alpin
Geglückte Überraschung
Skirennfahrerin Celina Niederhauser ist Bündner Behindertensportlerin des Jahres. Mittlerweile hat sie ihren Triumph realisiert und visiert nächste Ziele an.
Verein des Jahres 2021: VC Surselva
Eine bleibende Anerkennung
Der VC Surselva ist Bündner Sportverein des Jahres. Mit grossen Namen wie Nino Schurter, aber auch Kontinuität in der Nachwuchsarbeit kann der Veloclub überzeugen.
Dario Caviezel weint bei Federer und ist ein bisschen abergläubisch
In der Serie «Road to Peking» begleiten wird die Langläuferin Alina Meier, die Skicrosserin Talina Gantenbein und Alpin-Snowboarder Dario Caviezel auf ihrem Weg zu den Olympischen Spielen 2022.
Video
01:56
Beitrag vom 08.06.2021
So tickt Alina Meier neben der Loipe
In der Serie «Road to Peking» begleiten wir die Langläuferin Alina Meier, die Skicrosserin Talina Gantenbein und den Alpin-Snowboarder Dario Caviezel auf ihrem Weg zu den Olympischen Spielen 2022.
Video
02:15
Beitrag vom 07.06.2021
Mountainbike/Bündner Sportnacht 2021
Nichts mit bloss herantasten
Die Auszeichnung zum Bündner Newcomer des Jahres ist der Lohn für eine starke letzte Saison bei den Junioren. Mountainbiker Janis Baumann denkt aber schon weiter.
EXTRA: Bündner Sportnacht 2021
Das war die Bündner Sportnacht 2021. TV Südostschweiz produzierte die diesjährige Sportnacht als TV-Show. Hier gibt es alle Siegerinnen und Sieger im Interview.
Video
01:25:14
Sendung vom 06.06.2021
Bündner Sportnacht 2021
Laurien van der Graaff ist Bündner Sportlerin des Jahres 2021
Die Davoser Langläuferin Laurien van der Graaff gewinnt die Hauptkategorie der Bündner Sportnacht.
Ski
Urs Lehmann abgeblitzt: Johan Eliasch wird neuer FIS-Präsident
Johan Eliasch wird Nachfolger des Bündners Gian Franco Kasper als Präsident des Internationalen Skiverbandes.
Rad
Nach dem Giro d'Italia ist vor der Tour de Suisse
Matteo Badilatti hat sich in seinem ersten Giro d'Italia als verlässlicher Helfer profiliert. Viel Zeit zum Durchatmen bleibt nicht, am Sonntag startet er zur Tour de Suisse. Der Werdegang des 28-jährigen Puschlaver Quereinsteigers sorgt derweil für grosses Echo in seiner Heimat.
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https://www.rtr.ch/sport/sport-divers/maraton-da-skis-engiadinais/maraton-da-skis-2019/impressiuns-tuns-e-suns-dal-51avel-maraton-engiadinais
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https://www.davoserzeitung.ch/regiosport
| 0.615066
| 0.61577
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La concurrenza da cumposiziuns (audio)
- Dumengia, 17.3.2019, 14:03
-
Emprima emissiun:
- Dumengia, 17.3.2019, 14:03, RTR
En il rom dal Festival da la chanzun rumantscha ha gì lieu ier, sonda a Trun il final da la concurrenza da novas cumposiziuns.
Trais chors ad hoc han interpretà las 12 chanzuns tschernidas d'ina giuria d'experts, mintgamai quatter per gener da chor (chor d'uffants/giuvenils, chor viril e chor maschadà). Il publicum là a Trun en il Center communal ha lura anc elegì las trais chanzuns preferidas, ina per gener chor. Cun questa concurrenza ha il Festival da la chanzun rumantscha (FCR) dà novs impuls a la litteratura chorala. Co han las chanzuns premiadas tunà? Tgi ha cumponì ellas? L'Artg musical spezial che cuzza duas uras porta questa concurrenza registrada ier suentermezdi a Trun. Moderaziun: Elin Batista.
|TITEL||INTERPRET||CUMPONIST|
|Eine für de Fidi||Madlaina Janett||Ils Fränzlis da Tschlin|
|Anemona alva||Stephan Hodler / Vic Hendry||Chor d'affons FCR / M. Heisch, piano|
|Mumma||Flavio Bundi / Michel Maissen||Chor d'affons FCR / M. Heisch, piano|
|I vain prümavaira||Cyrill Schürch / Luisa Famos||Chor Picant / C. Scherrer, piano|
|I vain prümavaira||Fortunat Frölich / Luis a Famos||Chor da giuvenils Picant|
|Passt schon||Anna Staschia Janett||Ils Fränzlis da Tschlin|
|Il nausch vischin||Isidor Lombriser / Alfons Tuor||Chor viril ad hoc FCR|
|Saleid allas alps||Rico Peterelli / Andreia Steier||Chor viril ad hoc FCR|
|E morts ei il poet||David Lang / Gion Deplazes||Chor viril ad hoc FCR|
|Ruinaulta||Markus Fricker / Lothar Deplazes||Chor viril ad hoc FCR|
|La chatscha||Curdin Janett||Ils Fränzlis da Tschlin|
|Tgisà||Isidor Lombriser / Mario Capaul||Chor mischedau ad hoc FCR|
|Nots||Fortunat Frölich / Ruth Flouda||Chor mischedau ad hoc FCR|
|Ei pluschigna||Albert Spescha / Arnold Spescha||Chor mischedau ad hoc FCR|
|Aurora||Gion Andrea Casanava /Arnold Spescha||Chor mischedau ad hoc FCR|
|Marsch in C pels Fränzlis||Gian Andri Janett||Ils Fränzlis da Tschlin|
|De Sepp||Domenic Janett||Ils Fränzlis da Tschlin|
|Valser da mattinadas||tradiziunal||Ils Fränzlis da Tschlin|
|Montespertoli||Cristina Janett||Ils Fränzlis da Tschlin|
|E morts ei il poet||David Lang / Gion Deplazes||Chor viril ad hoc FCR|
|Aurora||Gion Andrea Casanava /Arnold Spescha||Chor mischedau ad hoc FCR|
|Mumma||Flavio Bundi / Michel Maissen||Chor d'affons FCR / M. Heisch, piano|
|Chanzun da sot||Robert Cantieni||Ils Fränzlis da Tschlin|
|Alla turca||Mozart||Daniel Barenboim|
|Martern aller Arten||Mozart||Ensemble Sabine Meyer|
|Für Elise, Bagatelle A-moll||Beethoven||Alfred Brendel|
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Rückblick 2015
FORUM ENGADIN - BIBLIOTECA ENGIADINAISA - FUNDAZIUN DE PLANTA
LIA RUMANTSCHA - TINO-WALZ-STIFTUNG - ENGADINER POST
SOCIETED DRAMATICA SAMEDAN - MPC MUSIC PRODUCTION CENTER
HOTEL BERNINA - HOTEL RESTAURANT CROCE BIANCA
ENJOYSTMORITZ.CH
Details zum Programm
Eröffnung - Mittwoch 5.8.15
- Offizielle Eröffnung ab 19.45 Uhr (Gastronomie ab 19.00 Uhr)
- Henning um 20.15 Uhr (freir Eintritt)
Valeria Zangger
„Schön zuhuse spielen zu dürfen“
Musik ist eine überraschende Art zu fliegen. Henning ist Träumerei - und bleibt doch mit zumindest einer Zehenspitze am Boden. Henning: Das sind die einheimische Schlagzeugerin Valeria Zangger und Sängerin Rahel Kraft. Die beiden Musikerinnen reisten in die weite Welt, nach New York und Paris, Japan und Istanbul. Nun sind sie wieder da - mit einem faszinierenden Mix, der Jazz, Pop und Elektronik vereint. Ausgefeilte Kompositionen bitten Improvisation zum Tanz. Schlagzeug trifft Stimme - und verschmilzt mit unkonventionellen Instrumenten wie einem Luftbllon oder Stricknadeln zu einem Tiegel aus Tönen, Klangfarben und eingängigen Melodien. Ganz einfach: Henning.
- Bibi Vaplan um 21.15 Uhr (freier Eintritt)
Bibi Vaplan
„Nachdem wir durch die ganze Schweiz gezogen sind, freue ich mich nun auf ein Publikum, das meine Texte versteht.“
Bibi Vaplan bedeutet sovie wie Bibi geh’ langsam. Ihr Motto hat Bianca Meyer in ihrem rätoromanischen Künslternamen festgeschrieben.
Dahinter steht die Aufforderung an sich selbst und ihr Publikum, das Leben weniger gehetzt zu nehmen.
Sie geht den mutigen Schritt vorwärts zurück zu sich selbst und in die Bündner Bergwelt. Dort findet sie neue Perspektiven und schöpft aus bisher unentdeckten Quellen. Die Texte sind kleine Erzählungen, die innere Bilder abrufen, poetisch, klar, gewitzt. Die Musik bettet existentielle Fragen in Geschichten und spiegelt so das Leben selbst. Die Liedtexte und ihre Übersetzung ins Deutsche sind auf der Website www.bibivaplan.ch zu finden - die Intensität der Stücke spricht aber auch ohne Worte für sich.
Romanischer Donnerstag - 6.8.15
- „Las flurs dil di“ um 20.15 Uhr (Einlass ab 19.45 Uhr, Gastronomie ab ca. 19.30 Uhr)
René Schnoz
„Ich muss neidlos gestehen, dass mir das Engadin noch besser gefällt als die Surselva. Dafür haben wir Arno Camenisch.“
Im Stück „Las flurs dil di“ nach dem gleichnamigen Buch von Arno Camenisch philosophieren die beiden Freunde Fred und Franz, gespielt von René Schnoz und David Flepp, auf amüsante Art und Weise über Gott und die Welt und vor allem - wie könnte es anders sein - über die Frauen.
Zitat „Die Südostschweiz“:“ Arno Camenischs Geist ist während des Stücks stets präsent und das nicht nur wegen der roten Mütze, die Fred trägt und oft auf dem Kopf des Autors gesehen wird…Seine Bücher sind dazu gemacht, vorgetragen und vorgespielt zu werden. Deswegen begeistert das Theater, auch wenn enem Camenischs Bücher vielleicht icht unbedingt gefallen. Es macht Hunger auf mehr“. Freuen wir uns auf einen Abend ganz im Zeichen der romanischen Sprache und Kultur.
Autor: Arno Camenisch
Spiel: David Flepp und René Schnoz.
Bühne: Remo Arpagaus
Produktion: Gianna Olinda Cadonau, co-Prod. Theater Chur
Regie: Roman Weishaupt
Gäste-Freitag - 7.8.15
- Champ da chaunt: „Kids will rock you“ um 18.45 Uhr (Einlass ab 18.10 Uhr, Gastronomie ab ca. 18.15 Uhr)
Slina Fluor
“Es ist schon ein ausserordentliches Ereignis mit 50 einheimischen Kindern zu singen, aber unter freiem Himmel vor einer derartigen Kulisse, ist es einfach traumhaft und unvergesslich für die Kinder wie für uns Leiter.“
Champ da chaunt ist ein Projekt von einheimischen Lehrerinnen und Lehrern. Der diesjährige Champ da chaunt wird geleitet von Urs Camozzi, Lena Waack, Laura Wallnöfer und Selina Fluor. Alle vier sind stark mit Musik und Gesang verbunden. So bringen sie top motiviert innerhalb einer Woche über 50 Schülerinnen und Schülern Lieder, Bewegungen und Rhythmen bei, sie basteln Requisiten, Kulissen und Kostüme. Natürlich stets passend zum Thema, welches sie sich für den „Champ da chaunt“ geben. Diesjähriges Thema: „Kids wil rock you“. Das Projekt exisitert bereits seit Jahren und erhält mit der Möglichkeit die Bühne der Dis da cultura zu nutzen eine neue Präsentationsmöglichkeit. Natürlich freuen sich die Organisatoren der Dis da cultura da Samedan schon sehr darauf, die vollen Ränge während des Konzertes und den grossen Kinderchor bestaunen zu dürfen.
- „Volksschnusig“ um 20.15 Uhr (Einlass ab 19.45 Uhr)
Andrea Zogg
“Wir freuen uns auf das „noch“ schönste Tal der Alpen und auf die Dis da cultura da Samedan 2015“
Wenn Andrea Zogg in einem Song über „Grindweh“ klagt, sich darüber Gedanken macht, was Flüsse von Grenzen halten und wie der Tourismus angekurbelt werden könnte, dann handelt es sich um einen Stoff aus „Volksschnusig“ von Reto Senn. Die Südostschweiz schrieb dazu:“Man staunt immer wieder von Neuem,, wie deppert die drei ihre Weisheiten auftischen und v.a. von welcher Deppertheit diese Weisheiten dann sind…Die drei Bänkelsänger berichten aus eine „schrägen Zwischenwelt“…Diese Geschichten schrammen immer knapp am Abgrund vorbei. Und wenn man schon „Hilfe!“ denkt, nehmen sie die Kurve in den Witz.
Wir freuen uns, Ihnen mit Andrea Zogg, gleichzeitig auch das Highlight unseres diesjährigen Kulturfestivals präsnetieren zu dürfen und wünschen viel schräges Vergnügen.
Spiel: Andrea Zogg, Reto Senn, Christoph Gantert
Text: Reto Senn
egie: Paul Weibel
DRAUFF-Samstag - Samstag 8.8.15
- DRAUFF - „IM ENGADIN“ um 20.15 Uhr (Einlass ab 19.45 Uhr, Gastronomie ab ca. 19.30 Uhr)
Lorenzo Polin
“Endlich machen wir bei den Dis da cultura da Samedan einen DRAUFF.“
Im eigens für die diesjährigen Dis da cultura da Samedan entwickelten Stück, dessen tatsächlichen Titel nur die Besucher der Vorstellung selbst erfahren werden, zeigen die jungen DRAUFF-Schauspieler was sie sprachlich, spielerisch und vor allem kreativ DRAUFF haben. „DRAUFF - IM ENGADIN“ handelt vom Ski- und Snowboardlehrer Tumasch, der mit viel Glück und ein wenig Verstand und Schlauheit den Wett-Gewinn eines russischen Feriengastes einheimst. Tumasch verhilft seinen Freunden zur Realisation ihrer Träume, entledigt sich seiner Schulden und verteilt grosszügige Trinkgelder. Als sein argentinischer Kumpel ihm von den Machenschaften der russischen Mafia erzählt, beschliessen die beiden aus Angst, den Russen aufzusuchen. Doch damit stehen sie erst am Anfang einer komischen Geschichte, die sich unter anderem auch mit allerhand Klischees beschäftigt.
Spiel: Claudia Aerni, Marina Kuc, Erik Denz, Silvan Buess, Lorenzo Polin
Choreo / Tanz: Myriam Gurini
Regie: Lorenzo Polin
Sonntag Finale - 9.8.15
- Anny Weiler & Band um 19.00 Uhr (Einlass ab 18.30 Uhr, Gastronomie ab ca. 18.15 Uhr)
Any Weiler
„Ich bin immer wieder angezogen von unserer ganz speziellen Heimat, dem Engadin, Samedan. Ich habe dort eine Zeit erlebt, die ich als Fundament, auf dem ich mein ganzes Leben sicher gestanden bin, bezeichne und freue mich darauf, mit einem Sack voller neuer Erfahrungen zurückzukehren.“
Und wir freuen uns auf ihren Besuch und auf ihre grossartige Stimme und Musik.
- „Quatter“ um 20.30 Uhr (Einlass ab 20.00 Uhr)
Myriam Gurini
„Wir freuen uns auf ein einzigartiges tänzerisches Erlebnis in frischer Bergluft“
Eigens für das diesjährige Festival „Dis da cultura da Samedan“ kreiert die gebürtige Engadinerin, zusammen mit drei begabten Tänzerinnen aus Israel und der Schweiz, ein viel- oder besser gesagt VIERfältiges Tanztheaterstück.
Die 4 Tänzerinnen beschäftigen sich mit den Gefühlen der Frau und ihrem komplexen Bezug zur Gesellschaft und Natur. Dazu werden Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen der heutigen Zeit und der Zeit vor 100 Jahren gesucht. Parallel wird auch die mystische Zahl 4 unter die Lupe genommen und Einflüsse der 4 Jahreszeiten, 4 Elemente, 4 Temperamente, aber auch die 4 Lebensphasen untersucht.
Dabei werden diese Themen mit zeitgenössischem Tanz, Rhythmus und Stimme ausdrucksvoll eingeflochten um einen Bewegungs-Fluss entstehen zu lassen, welcher symbolisch auch für die Verbindung zum Inn steht. Ziel der Tänzerinnen ist es dem Engadiner Publikum das kreative zeitgenössische Tanzschaffen näherbringen.
Tanz: Reut Nahum, Stefanie Olbort, Nora Werren, Myriam Gurini
Konzept & Leitung: Myriam Gurini
Choreographie: Myriam Gurini mit den Tänzerinnen
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https://www.rtr.ch/emissiuns/artg-musical/la-concurrenza-da-cumposiziuns-audio
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http://www.drauff.ch/rueckblick-2015/de
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Entschatta dal navigatur
Il Munot e sias tradiziuns
Il Munot è senza dubi il simbol caracteristic da la citad da Schaffusa. Nagina autra citad da la Confederaziun n’è sa prestada durant il 16avel tschientaner in'ovra monumentala cumparegliabla. En connex cun quest monument istoric da Schaffusa datti numerusas activitads tradiziunalas e modernas. Purtadas vegnan questas activitads da l'Uniun dal Munot ch'è vegnida fundada l'onn 1839. La fin da zercladur fin la fin d'avust han lieu sin la plattafurma dentada ils bals tradiziunals dal Munot cun lur punct culminant, la quadriglia, che vegn sautada là dapi l'onn 1886. Dapi l'onn 1940 datti ina festa d'uffants cun in fieu artifizial, dapi l'onn 1996 ha lieu in kino da stad fitg popular sut tschiel avert. L'uffizi da la guardia dal Munot era effectivamain occupà anc fin l'onn 1926 sco staziun d'annunzia. La guardia dal Munot, che abita anc adina en la tur da la fortezza, tutga oz mintga saira a las nov a maun il zainet dal Munot. Il zainet renumà da l'onn 1589 è l'object d'ina legenda davart ina chanzun enconuschenta en tut la Svizra.
Festa d'uffants sin il Munot, 1931-34 © Munotverein Schaffhausen
Il tun dal zainet dal Munot © Schaffhausen Tourismus
Els Peyer-von Waldkirch: «S Nüüniglöggli» (en: Sagen und Lieder des Kantons Schaffhausen mit Langspielplatten, Schaffusa, 1974) © Robert F. Hauser/Kantonaler Lehrmittelverlag Schaffhausen
«Das Munotglöcklein» en la versiun da David Bell © David Bell/RedRoomMusicStudio 2012
- Publicaziuns
Kurt Bänteli, Hans Lieb, Werner Meyer, Peter Scheck, Karl Schmuki, Jürg Zimmermann: Beiträge zur Geschichte des Munots zu Schaffhausen. In: Erinnerung an den Abschluss des Baus vor vierhundert Jahren 1589 (Schaffhauser Beiträge zur Geschichte 66). Ed. Historischer Verein des Kantons Schaffhausen. Schaffhausen, 1989
Werner Meyer, Hans-Ulrich Wipf: Der Munot in Schaffhausen. Ed. Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte. Bern, 1992
Rolf C. Müller: Das Munot-Kinderfest. In: Schaffhauser Mappe. Schaffhausen, 1989, p. 31-32
Werner Thomann: Munotverein Schaffhausen. Schaffhausen, 1989
Walter Wettstein: Geschichte des Munotvereins 1839-1909. Schaffhausen, 1909
- Dossier
- Traditionen um den Munot
Ausführliche Beschreibung Ultima modificaziun: 31.05.2018
Dimensiun: 86 kb
Tip: PDF
- Traditionen um den Munot
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Eine Altstadt mit 171 Erkern und kunstvoll bemalten Hausfassaden, darüber eine stattliche Festung, in der seit 1377 ein Festungswächter für Recht und Ordnung sorgt. Ein Besuch in der Stadt Schaffhausen gleicht einer Zeitreise.
Wettermacher, Drachensitz, Riesenheimat und Herrschergrab: Der Luzerner Hausberg Pilatus ist einer der sagenumwobensten Orte der Zentralschweiz. Und einer der schönsten. An klaren Tagen bietet er ein Panorama mit 73 Alpengipfeln.
Seit 1893 fahren die offenen Holzwagons langsam und gemütlich von Stans Richtung Stanserhorn, heute noch wie früher bis zur Mittelstation – dort beginnt mit dem CabriO ein neues Zeitalter.
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http://lebendige-traditionen.ch/traditionen/00192/index.html?lang=rm
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http://www.myswitzerland.com/de/magazine/magazine_composed.cfm?template=1&LIMIT=129&model=page&offset=73&ancestor_node_ids=25372,25115,25465,25466,25467
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Bainvgnieu sülla pagina da Club da skiunzs da Zuoz!
Las glistas da rangs da la cuorsa dal club sun prontas:
Passlung iffaunts
Alpin e snowboard
Grazcha fich a tuots per la granda partecipaziun! Che di grandius :-)
Bainvgnieu sülla pagina da Club da skiunzs da Zuoz!
Las glistas da rangs da la cuorsa dal club sun prontas:
Passlung iffaunts
Alpin e snowboard
Grazcha fich a tuots per la granda partecipaziun! Che di grandius :-)
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Gleiten Sie durch die verzauberte Schneelandschaft des Lombachgebiets. Auf Anfrage entführt Sie unser professioneller Führer in eine einmalige Winterwelt. Danach können Sie sich im Jägerstübli aufwärmen, bei Glühwein und einem Fondue aus hiesigem Käse zubereitet. Die Tour findet nur ab 5 Personen statt und eine Anmeldung bei der Schneesportschule Habkern ist erforderlich. Wir freuen uns auf Sie!Schneesportschule Habkern
Fastnacht in Zinalam Samstag den 6. Februar 2016:Ab 11h: musikalische Belebung mit den Guggen "Les Corback's" von Ayer zu SoreboisAb 16h: "Les Corback's" spielen in Zinal20h30: Glühwein von der SD von Zinal angebotener gegenüber des Verkehrsbüro21h15: Gefolge mit 4 Guggenmusik bis den Mehrzweckhalle Mit der Teilnahme von des Corback's von Ayer, des Los Diablos von Chippis, Les Noctambules von Vétroz und des Chénégaudes von Saint-MartinAb 22h: Fastnacht von Anniviers in den Mehrzweckhalle auf dem Thema "Super Héros" mit unterschiedliche Belebung.Lunabus um 2h und 4h.Dienstag den 9. Februar 2016Ab 14h: Werkstatt grimage und Maskendekoration am Saal des alten Kindergartens Pitchounes15h30: Start des Gefolges der Kinder, das durch Guggen belebt wurde, Corback' s von Ayer (Verabredung an 15:15 vor den Verkehrsbüro)16h: Belebung und Spiele für die Kinder durch Petit Louis Mehrzweckhalle. Vom Ende der Belebung an, die an Feuer des Wintermannes auf der Stelle des Dorfes gestellt wurde.
Ein Spass für Gross und Klein. Mit dem eigenen oder gemieteten Schlitten schwebt man in der Luftseilbahn von Isenfluh nach Sulwald. Noch ein kurzes Aufwärmen im Sulwaldstübli – und schon ist man bereit für die Schlittenfahrt. Gemütlich auf der Forstrasse (4 km) oder rasant auf dem Bergweg (2 km). Nur bei guten Schneeverhältnissen
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https://www.skiclub-zuoz.ch/home/
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http://www.myswitzerland.com/de/magazine/magazine_composed.cfm?template=1&LIMIT=130&model=event&offset=4&ancestor_node_ids=E,F,K,I,G,A,C,D,H,B,J
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En il Parc Naziunal Svizzer pon ins vesair animals e flurs – e questa stad datti era puspè grond kino. Mamma Mia! Dia Chli Häx, Mord im Orient-Express. Dals 19 fin ils 25 da fanadur Zernez en il parc naziunal.
En il Parc Naziunal Svizzer pon ins vesair animals e flurs – e questa stad datti era puspè grond kino. Mamma Mia! Dia Chli Häx, Mord im Orient-Express. Dals 19 fin ils 25 da fanadur Zernez en il parc naziunal.
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Zum 20. Mal lädt der Schweizerische Nationalpark diesen Sommer vom 22. bis 27. Juli zum Nationalpark Kino-Openair ein. Was 2002 als Versuchsballon gestartet ist, hat sich in all den Jahren zum Sommerhöhepunkt von Zernez gemausert.
Im Sommer 2002 ratterte erstmals der Film «Cinema Paradiso» über den alten 35 mm Filmprojektor im Schlosshof von Planta-Wildenberg in Zernez. Die Mauer des Schlossstalls präsentierte sich damals noch bröcklig und marode, zwischen dem schadhaften Pflaster spross munter das Gras. Bereits 2005 konnte mit über 1500 Kinofans der absolute Besucherrekord erzielt werden. Der Film mit den meisten Zuschauenden bleibt bis heute «Heidi» mit insgesamt 427 verkauften Tickets.
Bisher erfreute das Nationalpark Kino-Openair an 113 Filmabenden 18'600 Kinofans. Nebst Reinhold Messner, Mathias Gnädinger, Oswald Oelz dem Geissenpeter und Schellenursli waren 12 weitere Spezialgäste im Schlosshof zu Gast.
Ziel des Anlasses ist es, Menschen zusammenzubringen und ihnen in der einmaligen Atmosphäre von Schloss Planta-Wildenberg einen unvergesslichen Abend zu bieten. Dieses Ziel wurde vollumfänglich erreicht, das Nationalpark Kino-Openair hat sich zu einer von Einheimischen und Gästen gerne genutzten Begegnungsplattform entwickelt.
Dies alles ist nur möglich dank einer intensiven Zusammenarbeit mit diversen Partnern und Sponsoren vor Ort. Eine besondere Stellung nehmen dabei die beiden Hauptsponsoren Engadiner Kraftwerke AG und Corporaziun Energia Engiadina ein, die den Anlass bereits seit acht Jahren unterstützen.
Filmprogramm mit Highlights
Auch das 20. Nationalpark Kino-Openair bleibt seiner Philosophie treu: Ein bunter Strauss von mehrheitsfähigen Filmen für ein breites Publikum. Zu den Perlen gehört dieses Jahr der Film «Olga», der den Schweizer Filmpreis 2022 gewonnen hat. Es ist die Geschichte einer talentierten ukrainischen Kunstturnerin, die im Exil in der Schweiz lebt und sich in Magglingen auf die Europameisterschaft vorbereitet. Den Erlös aus den Ticketeinnahmen an diesem Abend spendet der Schweizerische Nationalpark (SNP) den Flüchtlingen aus der Ukraine.
Als Veranstalter des Events liegt dem SNP aus naheliegenden Gründen die Natur ganz besonders am Herzen. So stehen in der Jubiläumsausgabe mit «Der Schneeleopard» und «Luchs» gleich zwei Naturfilme auf dem Programm. «Minions 2» bedient das Segment Kinder- und Familien und «Monsieur Claude 3» die Lachmuskeln.
Jubiläumsabend am 23. Juli mit viel Musik
Der Jubiläumsabend geht am Samstag, 23. Juli mit der Reprise des Filmes «Cinema Paradiso» über die Bühne. Die Geschichte von Toto und Alfredo ist inzwischen Kult und eine wunderbare Hommage an das Kino. Ab 20.15 Uhr erfüllt Livemusik den Schlossgarten. Curdin Nicolay mit Band und Flurin Bezzola mit den Rebels aus Zernez sorgen für Stimmung. Zur Uraufführung kommen dabei die beiden Jubiläumssongs, die sie zum Jubiläum des Nationalpark Kino-Openairs eigens komponiert haben.
Für Stimmung ist gesorgt und die Geburtstagstorte versüsst den Jubiläumsabend zusätzlich.
Total Zeichen mit Leerschlägen: 3018
www.nationalpark.ch/kino-openair
Filmprogramm 2022
Fr, 22.7. Monsieur Claude 3
Sa, 23.7. Cinema Paradiso
Ab 20.15 Uhr Jubiläumsabend mit den «Rebels» und «Curdin Nicolay» sowie Uraufführung der beiden Jubiläumssongs
So, 24.7. Minions 2
Mo, 25.7. Der Schneeleopard
Di, 26.7. Olga
Mi, 27.7. Luchs
Eintrittspreise: Erwachsene: CHF 15.–, Kinder bis 16 Jahre: CHF 10.–, Abendkasse und Filmbistro ab 20.00 Uhr geöffnet, kein Vorverkauf
Filmbeginn: 21.35 Uhr, warme Kleidung und Wolldecken empfohlen, bei Regen werden Plastikpelerinen abgegeben.
Das Programmleporello ist im Nationalparkzentrum Zernez, in den Gäste Informationen oder unter www.nationalpark.ch/kino-openair erhältlich.
Link mit Bildern:
https://www.dropbox.com/sh/v0selsvqrimwahv/AADeP8xdZEJqZoglUimwL_8za?dl=0
Legenden:
©SNP_LO_20160719_51634: Schlosshof Planta-Wildenberg Zernez (LO)
©SNP_LO_20160719_51703: Das Nationalpark Kino-Openair steht unter einem guten Mond (LO)
IMG_3624: Hier kommt Stimmung auf. (ST)
IMG_2369: Kino zum Reinbeissen. (ST)
IMG_5251: Auch die Dekoration muss stimmen. (ST)
DSC01244: Unvergessen, der Auftritt von Reinhold Messner 2010. (LO)
DSCN8396: Alte Kinotechnik zum Anfassen. (ST)
Bilder © Hans Lozza (LO) und Stefan Triebs (ST) SNP
Für Rückfragen:
SCHWEIZERISCHER NATIONALPARK
Stefan Triebs
Mitarbeiter Kommunikation
Tel. 081 851 41 21
Mob 079 793 84 19
email@example.com
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https://www.rtr.ch/interpresa/partenaris-e-sponsuradi/kino-open-air-parc-naziunal-zernez
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https://www.nationalpark.ch/de/about/mediencorner/medienmitteilungen/medienmitteilungen-2022/20-jahre-nationalpark-kino-openair/
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Contribuziuns dals 08-12-2015
- Mardi, 8.12.2015, 6:06
Termins da l'emissiun
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Emprima emissiun:
- Mardi, 8.12.2015, 6:06, RTR
Contribuziuns
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Bunura: La Spitex e la Spitex privata en il Grischun
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Bunura: Chalender d’advent dal museum retic
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Bunura: CN Debatta davart preventiv agricultura
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Mezdi: Lai da Segl - lubientscha per pestgar sin il glatsch
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Mezdi: Festival d'umor Arosa Andreas Thiel
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Mezdi: RTR cumpact da mezdi
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Saira: A Beiva pudessi vegnir stgir suenter mesanotg
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Saira: Elecziun Cussegl federal – La strategia da las fracziuns
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Saira: Preventiv chantunal 2016 è sut tetg
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Saira: Viadis cun schlitra en la Val Bever èn segirads
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RTR cumpact - la revista dal di
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Ikebana-Künstlerin
«Heidi»-Film
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Freilichtspiele
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Terrorismus - Frankreich
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Portrait
Leserangebot
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Ungewöhnlicher Fund
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Findelkind
Sammelaktion
Sprengung
Strassenverkehr
Weinbau
Bahnverkehr
Luftrettung
Verlosung
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https://m.rtr.ch/emissiuns/actualitad/contribuziuns-dals-08-12-2015
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http://www.suedostschweiz.ch/
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Be stgars sper il podest èn sa plazzads ils dus automatichers sursilvans Joel Flepp e Dominic Cadruvi. Ad els n'èsi be l'ultim suentermezdi betg gartegià da schliar tut ils pensums. In ulteriura Rumantscha ch'avess bunamain dumagnà sin il podest è la spezialista da commerzi en detagl per products da pasterner-conditer, Géraldine Dick da Domat.
La rangaziun dals Grischuns
|1. ||Markus Hintermann||Bonaduz||Polimecanist, fresas da CNC|
|1. ||Johannes Meyer||Trimmis||Pur|
|1.||Andrea Sanchez||Tusaun||Spezialista tgiradra da textilias|
|2.||TâniaVanessa Perez da Cruz||Cuira||Spezialista d'hotellaria|
|2. ||Mark Ravichandran||Untervaz||Montader da storas|
|2. ||Boije Widrig||Cuira||Electroinstallatur |
|3.||Nina Lüthi||Igis||Pasternera-pastiziera-confisiera|
|3. ||Sabrina Marchetti||Cuira||Spezialista da sanadad|
|4.||Dominic Cadruvi||Ruschein||Automaticher|
|4.||Géraldine Dick||Domat||Spezialista da commerzi en detagl|
pasternaria-conditoria-confisaria
|4.||Egli Michaela ||Untervaz||Spezialista da commerzi en detagl|
|4.||Joel Flepp||Curaglia||Automaticher |
|4.||Remo Patt||Tartar||Polimecanist, fresas da CNC|
|5.||Jean-Claude Zimmermann||Schnaus||Spezialist da products da charn|
|7.||Elena Depuoz||Glion||Electroinstallatura|
|6.||Kevin Donbosco||Roveredo||Spezialist da restauraziun|
|6.||Matteo Roth||Haldenstein||Stuccatur-constructur a sitg|
|7. ||Livio Dosch||Cunter||Spezialist da transports sin via|
|10.||Alexi Camiu||Degen||Montader d'indrizs da sfradentar|
|10. ||Jason Schnoz||Glion||Spezialist da commerzi en detagl|
|12.||Flurina Brosi||Pany||Pura|
|13.||Marco Franceschini||San Murezzan||Spezialist da products da charn|
|16.||Sofia Parli||San Murezzan||Spezialista da sanadad|
RR novitads 06:00
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Angehende Maturandin schreibt romanisches Kinderbuch
Arina Carpanetti aus Ftan hat für ihre Maturaarbeit das Kinderbuch «La natüra e sias surpraisas» geschrieben. Das Projekt war eine besondere Herausforderung für die junge Engadinerin.
Arina Carpanetti aus Ftan hat für ihre Maturaarbeit das Kinderbuch «La natüra e sias surpraisas» geschrieben. Das Projekt war eine besondere Herausforderung für die junge Engadinerin.
Die neue Tourismusorganisation Prättigau Marketing wird per 1. April 2023 den Betrieb aufnehmen. Als zehnte und letzte Prättigauer Gemeinde hat Seewis an der Gemeindeversammlung der Lösung zugestimmt.
Aleksander Kilde entscheidet ein weiteres Duell der derzeitigen Überflieger im alpinen Zirkus für sich. Der Norweger gewinnt den Weltcup-Super-G in Beaver Creek, Colorado, vor Marco Odermatt.
Xherdan Shaqiri ist beim Sieg gegen Serbien eine prägende Figur in den Reihen der Schweiz. Das wird er auch im WM-Achtelfinal gegen Portugal sein müssen. Gegen Granit Xhaka ist kein Verfahren hängig.
Am Sonntagmorgen ist es zwischen der Abzweigung Castaneda und Buseno zu einem Felssturz gekommen. Die Calancastrasse musste gesperrt werden. Nach ersten Feststellungen wurde niemand verschüttet.
Aller guten Dinge sind drei. Nach zwei (Corona-) Absagen findet das Team in der Altjahreswoche zum 94. Mal statt. Bei der traditionellen Vor-Pressekonferenz gab es ein erstes Stelldichein.
Am Samstagmittag hat eine Lawine am Piz Radönt drei Personen erfasst und mitgerissen. Ein junger Mann stürzte rund 200 Meter über Felsen ab und zog sich trotz Erster Hilfe tödliche Verletzungen zu.
Der romanische «Calender Per mintga gi» für 2023 ist prall gefüllt mit literarischen und kulturhistorischen Trouvaillen. Ausserdem blickt Journalist Hans Caprez zurück auf das Ende der «Kinder der Landstrasse»-Aktion vor 50 Jahren.
Ein neuer Bildband mit Fotografien von Camille Vivier öffnet die Türen zu HR Gigers Atelier in Zürich.
Olivenöl aus dem Bündnerland? Im Südtal Puschlav wird ein Traum von zwei Visionären gerade Wirklichkeit. Doch bis ihr Öl in den Handel kommt, sind noch viel Handarbeit und auch etwas Budget gefragt.
Am Hauptsitz in Wil SG, wo rund 97 Prozent der gesamten Wertschöpfungskette bei Heimgartner Fahnen AG realisiert werden, arbeiten 50 Mitarbeitende in den unterschiedlichsten Bereichen.
25 Jahre sind sie schon zusammen unterwegs: Die Volksmusik- und Familienband Oesch’s die Dritten kam am Samstag auf ihrer Jubiläumstournee nach Näfels und bot ein mitreissendes Fest für ihre Fans.
Japan strebt den nächsten Exploit an, um zum ersten Mal in seiner WM-Geschichte in den Viertelfinal vorzustossen. Nach Deutschland und Spanien wartet am Montag der WM-Zweite Kroatien.
Der Schweizer Achtelfinalgegner Portugal absolviert das vierte grosse Turnier mit Fernando Santos als Trainer. Der 68-Jährige betreut umsichtig ein hochkarätiges Team, das viel Sprengpotenzial hat.
In der Nacht auf Sonntag ist es auf der Landstrasse in Bilten zu einem Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge gekommen. Einer 21-jährigen Autofahrerin rannte ein Fuchs vor das Auto.
|GKB Anlagefonds||Whrg.||Vorw.||YTD||12 Mt.|
|GKB (CH) Strategiefonds Einkommen ESG A||CHF||0.86%||-11.38%||-10.54%|
|GKB (CH) Strategiefonds Ausgewogen ESG A||CHF||1.39%||-12.67%||-11.20%|
|GKB (CH) Strategiefonds Kapitalgewinn ESG A||CHF||1.44%||-15.06%||-12.52%|
|GKB (CH) Aktien Schweiz ESG A||CHF||0.51%||-13.62%||-9.90%|
|GKB (LU) Aktien Europa ESG A||EUR||1%||-13.28%||-10.40%|
|GKB (CH) Aktien Welt ESG A||USD||1.97%||-13.09%||-10.89%|
Der Datenschutz- und IT-Anwalt Martin Steiger ist erstaunt darüber, dass die Zürcher Justizdirektion im Datenskandal nicht offensiv für Transparenz sorgt. So verfestige sich der Eindruck, dass die Behörde die Sache möglichst unter dem Deckel halten wolle.
Jede Woche wieder: Wir fragen, ihr antwortet. Diese Woche ging es um Adventskalender und Christbäume aus Kunststoff. Zudem wollten wir von euch wissen, ob ihr eure Krankenkasse gewechselt habt.
Mit dem Fahrplanwechsel am Sonntag in einer Woche können Reisende zwischen dem Genfer- und Thunersee sitzen bleiben. Züge fahren direkter vom Berner Oberland in die Ostschweiz oder von Basel ins Wallis. Auch Zürich und der Kanton Aargau rücken einander näher.
Im deutschen Verteidigungsministerium soll es nach Informationen der «Bild am Sonntag» am Montag eine Krisensitzung zu dem von der Regierung geplanten Kauf von F-35-Kampfjets aus den USA geben.
Marco Odermatt verpasst auch in der zweiten Weltcup-Abfahrt des Winters den Sieg nur um einen Hauch. Der Nidwaldner wird hinter dem Norweger Alexander Kilde Zweiter.
Eine Erleichterung für Schneesporttreibende und Lawinenwarnende: Nach jahrelanger Forschung wird das Lawinenbulletin die Gefahrenstufen verfeinert angeben können.
Der Schweizerische Gewerbeverband (SGV) ist beunruhigt über mögliche Verletzungen des Subventionsrechts durch die Post, wenn der gelbe Riese in den Privatmarkt expandiert. Er hat die Eidgenössische Finanzkontrolle (EFK) mit Abklärungen beauftragt.
Corinne Suter verpasst den Sieg beim Speed-Saisonauftakt nur um vier Hundertstel. Die Abfahrts-Olympiasiegerin wird in der ersten von zwei Abfahrten in Lake Louise einzig von Sofia Goggia bezwungen.
Die Tierrechtsbewegung will die Naturschutzorganisationen dazu bringen, auf eidgenössischer Ebene eine neue Volksabstimmung zu wagen.
Südkorea war schon fast ausgeschieden, qualifizierte sich dann auf dramatische Weise doch noch für die Achtelfinals. Eine grosse Erleichterung für die Spieler der fussballbegeisterten Nation.
Wieder gewonnen, wieder weiter: Das Nationalteam liefert erneut im entscheidenden Moment ab. Doch Granit Xhaka fällt in alte Muster und kann sich Sticheleien gegen Serbien nicht verkneifen.
Der ehemalige Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen hat kein Verständnis für die Neutralität der Schweiz im Ukraine-Krieg. Er verstehe den Entscheid des Bundesrates nicht, dass Deutschland keine Schweizer Munition für Gepardpanzer an die Ukraine liefern dürfe.
Ein 18 Jahre alter Jugendlicher hat am frühen Samstagmorgen einen Stromschlag erlitten, weil er auf einen Bahnwagen geklettert war. Der junge Mann musste in kritischem Zustand ins Spital gefahren werden.
Mehrheitlich vergessen und unterirdisch fliesst der Giessen unter Glarus durch. Seine Zukunft ist ungewiss – nicht aber seine Bedeutung für das frühere Glarner Gewerbe.
Die Spitex und Pflegeheime Graubünden setzen seit August auf die Social-Media-Plattform Tiktok – bisher mit Erfolg. Die Videos geben einen Einblick in den Schul- und Berufsalltag der Lernenden.
Der HCD hat fast die Hälfte der Qualifikation absoviert. Trainer Christian Wohlwend und Sportchef Jan Alston sind grundsätzlich zufrieden mit dem bisher Gezeigten, sehen aber beide noch Verbesserungspotenzial.
Seraina Friedli ist zurück beim FC Zürich, dort, wo sie einst ihre Karriere lancierte. Die Bündner Nationalspielerin hat Europa im Fokus – und die Weltmeisterschaften 2023 im Hinterkopf.
Nach dem rekordwarmen Oktober war es auch im November zu warm. Im Glarnerland ist es der sechstwärmste seit Messbeginn.
Der Verein «Cultura Rumantscha en la Bassa» hat zum Ziel, regelmässig Konzerte und andere kulturelle Anlässe in romanischer Sprache im Unterland zu organisieren. Startschuss ist eine Crowdfunding-Aktion auf www.lokalhelden.ch.
An diesem Gebäude bleiben die Blicke wie von selbst hängen: Das Atelier Pôss in Riom ist mit einer bunten Blumentapete geschmückt. Hergestellt werden hier vor allem Produkte aus Wolle.
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https://www.rtr.ch/novitads/swissskills2018/3-gia-aur-3-gia-argient-e-2-gia-bronz-per-il-grischun
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https://www.suedostschweiz.ch/
| 0.604618
| 0.6088
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Praticas dal mantegniment da semenza
Da vegl ennà vegnan cultivadas plantas da niz en ierts u sin surfatschas agriculas, e la semenza vegn dada vinavant. Entant che la semenza vegniva surdada e barattada pli baud bunamain mo entaifer ina famiglia, tranter vischins ed enconuschents, vegn quai sustegnì oz da differentas organisaziuns. Uschia vegn conservada la semenza da passa milli spezias da plantas d'iert, d'er e da decoraziun dapi l'onn 1991 en ina biblioteca da semenza tar la fundaziun ProSpecieRara. A puras ed ad ortulans amaturs vegnan consegnads sems per als emplantar en lieus uschè differents sco pussaivel, e la semenza multiplitgada vegn lura surdada ad autras persunas ch'èn fascinadas da questas spezias. Quai vegn fatg a chaschun da scuntradas regiunalas organisadas spontanamain u en il rom da bursas destinadas al barat da semenza. La pratica dal barat da semenza ha ina gronda impurtanza per l'entira societad, perquai ch'ella gida a mantegnair la biodiversitad. Senza il barat da semenza giessan bleras spezias a perder.
- Publicaziuns
Andrea Heistinger: Handbuch Samengärtnerei – Sorten erhalten, Vielfalt vermehren und Gemüse geniessen. Löwenzahn Verlag, Innsbruck, 2004
Marianna Serena: Das Lexikon der alten Gemüsesorten – 800 Sorten: Geschichte, Merkmale, Anbau und Verwendung in der Küche. AT Verlag, Aarau, 2014
Andrea Frommherz: Naturwerkstatt Samen und Gemüse – Mit Kindern Samen gewinnen und säen, Gemüse ziehen und spielerisch entdecken. AT Verlag, Aarau, 2015
ProSpecieRara: Sortenfinder 2017 – Saat- und Pflanzgutkatalog seltener Garten-, Acker-, Zierpflanzen- und Obstsorten für Gönner/- innen und Aktive. ProSpecieRara, Basel, 2017
Ronnie Vernooy, Bhuwon Sthapit: Community Seed Banks: Concept and Practice – Faciliator Handbook. Biodiversity International, Maccarese, 2017
Erklärung von Bern (EvB), ProSpecieRara: Saatgut – Bedrohte Vielfalt im Spannungsfeld der Interessen. EvB-Magazin, Ausgabe 2, 2014
Bálint Balázs et al.: Transnational Seed Exchange Networks. TRANSIT: EU SSH.2013.3.2-1 Grant agreement no: 613169, 2015
Bálint Balázs et al.: Transformative Social Innovation: Transnational Seed Exchange Networks. TRANSIT: EU SSH.2013.3.2-1 Grant agreement no: 613169, 2016
- Dossier
- Praktiken der Saatguterhaltung
Ausführliche Beschreibung Valaivel a partir da: 29.05.2018
Dimensiun: 240 kb
Tip: PDF
- Praktiken der Saatguterhaltung
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Wer zahlt für das Saatgut? Gedanken zur Finanzierung ökologischer Pflanzenzüchtung Johannes Kotschi Johannes Wirz Marburg / Dornach Mai 2015 Herausgeber AGRECOL Verein für standortgerechte Landnutzung Rohnsweg 56 37085 Göttingen, Deutschland www.agrecol.de Sektion für Landwirtschaft am Goetheanum Hügelweg 59 CH-4143 Dornach, Schweiz www.sektion-landwirtschaft.org Autoren Johannes Kotschi und Johannes Wirz unter Mitarbeit von Sebastian Bauer, Michael Fleck, Ursula Gröhn-Wittern, Ueli Hurter, Peter Kunz, Monika Messmer, Manuel Ruf, Berthold Schrimpf, Hartmut Spieß, Klaus-Peter Wilbois, Oliver Willing. Coverdesign Karin Eizenhöfer Zitierweise Kotschi, J. und J. Wirz (2015): Wer zahlt für das Saatgut? Gedanken zur Finanzierung ökologischer Pflanzenzüchtung. Arbeitspapier. AGRECOL und Sektion für Landwirtschaft. Marburg und Dornach. Die Netzausgabe dieses Werks ist unter einer Creative Commons Lizenz vom Typ Namensnennung Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Deutschland zugänglich. Um eine Kopie dieser Lizenz einzusehen, konsultieren Sie http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/ oder wenden Sie sich brieflich an Creative Commons, 444 Castro Street, Suite 900, Mountain View, California, 94041, USA. 2 Aufgabenstellung Die moderne landwirtschaftliche Pflanzenzüchtung ist zu einem Wirtschaftszweig wie jeder andere geworden. Zunehmende Privatisierung genetischer Ressourcen und wachsende Marktkonzentration der Saatgutunternehmen prägen diese Entwicklung in extremer Weise. Dabei bleiben wichtige pflanzenzüchterische Aufgaben auf der Strecke, weil sie sich der betriebswirtschaftlichen Logik von Unternehmen entziehen. So brauchen wir für die Anpassung der Landwirtschaft an den Klimawandel und zur Sicherung der Ernährung auch zukünftig eine große Nutzpflanzenvielfalt; zur Erzeugung hochwertiger Nahrung bei gleichzeitig geringerer Umweltbelastung sind Sorten nötig, die standortspezifische ökologische Potentiale besser nutzen und weniger chemische Betriebsmittel von außen beanspruchen, auch wenn sich diese Sorten nicht großflächig verbreiten lassen; zur Gestaltung unserer Kulturlandschaften gehört eine ökologische Landwirtschaft, damit Ökosystemleistungen wie saubere Luft, Trinkwasser oder Erholungsraum erhalten bleiben. All dies findet in der privaten Pflanzenzüchtung immer weniger Raum, und wird zunehmend als eine öffentliche Aufgabe gesehen, eine Aufgabe, die der Staat nicht oder nur sehr unzureichend wahrnimmt. So hat sich über die letzten Jahrzehnte innerhalb der Zivilgesellschaft ein gemeinnütziger Bereich in der Züchtungslandschaft etabliert, der durch Lobbyarbeit und Advocacy auf dieses Defizit aufmerksam macht, vor allem aber durch konkrete Arbeit am Saatgut einen Gegenpol etabliert hat. Die von der biologisch-dynamischen Bewegung initiierte, gemeinnützige Pflanzenzüchtung ist eine Erfolgsgeschichte, und im Konzert der Saatgutunternehmen inzwischen ein kleines robustes Novum. Sie widmet sich der Entwicklung von Sorten für ökologische Landwirtschaft und Erwerbsgartenbau. Aber der Aufbau einer gemeinnützigen Pflanzenzüchtung, die neben der privatwirtschaftlichen den offenkundigen Mangel in der Züchtungslandschaft ausgleichen könnte, steht noch am Anfang. Um dieses Ziel zu erreichen braucht es nicht nur einen Bewusstseinswandel in der Gesellschaft, sondern auch erhebliche finanzielle Ressourcen und einen langen Atem. In dem vorliegenden Papier widmen wir uns der Frage, wie sich eine gemeinnützig organisierte, ökologische Pflanzenzüchtung finanzieren lässt. Im Rahmen eines Konsultationsprozesses von Pflanzenzüchtern und Agrarwissenschaftlern haben wir die gegenwärtige Situation ökologischer Pflanzenzüchtung analysiert und nach Möglichkeiten gesucht, wie diese auf eine breitere Grundlage gestellt werden kann. Dabei konzentrieren wir uns auf die Verhältnisse in Deutschland und in der Schweiz, da die Entwicklung in diesen beiden Ländern am weitesten vorangeschritten ist. 1. Die Entstehung des Saatgutsektors Die Pflanzenzüchtung ist so alt wie die Landwirtschaft. Unsere Kulturpflanzen sind das Ergebnis eines Jahrtausende währenden Selektionsprozesses, die vom Menschen gelenkte Evolution. Aber eine auf wissenschaftlichen Erkenntnissen aufbauende, moderne Pflanzenzüchtung entstand erst in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Um 1860 interessierten sich in Deutschland vor allem Leiter großer ostdeutscher Betriebe für verbesserte Sorten, um die Investitionen in Bodenfruchtbarkeit (verbesserte Dreifelderwirtschaft) besser nutzen zu können. In relativ kurzer Zeit entstanden überall erste Züchtungs-Initiativen. Bereits 1886 bildete sich unter dem Dach der neu gegründeten Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) ein Initiativkreis von Bewirtschaftern ostdeutscher Großbetriebe und Agrarwissenschaftlern1. In den Folgejahren wurden die Grundlagen gelegt für Sorten-Eignungsprüfungen, Kontrollstellen für Saatgut und die Einrichtung eines Sortenregisters. Ebenso wurde ein Verfahren der Sorten-Anerkennung und ein erster Schutz durch den Eintrag von Warenzeichen etabliert und ein Saatguthandel aufgebaut. 3 Der Beitrag der modernen Pflanzenzüchtung zur Intensivierung der Landwirtschaft war enorm. Ein paar Beispiele mögen dies verdeutlichen: Mit neuen Sorten konnte die Ertragsfähigkeit vieler Kulturpflanzen teilweise um ein Mehrfaches gesteigert werden; die Widerstandfähigkeit gegen Krankheiten, die vorher teilweise zu totalem Ernteausfall führten, stieg; des Weiteren wurden enorme Qualitätsverbesserungen erzielt, zum Beispiel konnte die Backqualität einheimischer Weizensorten erhöht und so auf Importe von Brotgetreide verzichtet werden; ebenso gelang es, Rapssorten frei von Erucasäure zu selektieren, so dass hochwertiges Speiseöl aus Raps gewonnen werden konnte; auch die Mechanisierbarkeit der Produktion wurde gefördert, wie zum Beispiel durch die Einkeimigkeit der Zuckerrübe. Im Vergleich zu andern Faktoren wie dem chemischen Pflanzenschutz und der Mineraldüngung lieferte die Pflanzenzüchtung den höchsten Beitrag zur Intensivierung der Landwirtschaft, und viele Autoren sehen ihren Anteil am Produktivitätszuwachs bei mehr als 50%2. Aber diese Entwicklung führte neben allen Verbesserungen auch zum Verschwinden vieler Kulturpflanzenarten und Sorten und damit zu einem großen Verlust an Agrobiodiversität. Waren es anfangs landwirtschaftliche Betriebe die einzeln oder genossenschaftlich organisiert mit der Züchtung begannen und verbessertes Saatgut verkauften, wurden daraus zunehmend spezialisierte Pflanzenzüchtungsunternehmen, so dass sich ein eigener Wirtschaftszweig bildete, der im wesentlichen aus klein- und mittelständischen Unternehmen bestand. Dann, in den 1970er Jahren, entdeckten internationale Chemie-Konzerne mit der Pflanzenzüchtung ein hochprofitables neues Geschäftsfeld, und der Aufkauf von Saatgutfirmen begann. In den 1980er Jahren eröffneten gentechnische Verfahren die Möglichkeit, Patente auf Pflanzeneigenschaften zu erhalten, und damit hat die Gentechnik vor allem in Nordamerika den Konzentrationsprozess im Saatgutsektor beschleunigt3. Im weitgehend gentechnikfreien Europa ist die Unternehmenskonzentration etwas weniger ausgeprägt4. Dennoch: in Deutschland haben allein innerhalb der letzten 15 Jahre 25% der Saatgutfirmen aufgegeben oder wurden aufgekauft. Heute sind beim Bundesverband deutscher Pflanzenzüchter nur noch 58 eigenständige Züchtungsfirmen registriert5, und dementsprechend ist die Vielfalt der Firmen, die für einzelne Kulturpflanzen Sorten anbieten, stark zurückgegangen. Das trifft besonders zu für Mais, Zuckerrüben, Ölfrüchte und Gemüse. So sieht eine kürzlich erschienene Studie den EU Marktanteil der fünf größten Gemüsesaatgut-Firmen bei 50%6, eine andere sogar bei 95%7. Gleichzeitig ist der kommerzielle Saatgutmarkt weltweit stark gewachsen. Das gilt besonders für die letzten 30 Jahre und vor allem für die USA. Weltweit lag der Umsatz für 2012 bei ca. 35 Milliarden Euro, und bis zum Jahr 2020 wird mit einem Anstieg um 37% auf 47 Milliarden Euro gerechnet. Die EU gilt nach den USA und China als drittgrößter Markt8. Innerhalb Europas hat Frankreich mit 31% den größten Anteil am Saatgutmarkt, gefolgt von Deutschland mit 13% und Italien und Spanien mit 8% bzw. 7%9. Mit Pflanzenzüchtung lässt sich heute viel Geld verdienen. Das betrifft vor allem Baumwolle, Mais, Soja, Raps, Zuckerrüben, Sonnenblumen sowie eine Reihe von Gemüsearten. Insgesamt sind die Preise für Saatgut über die letzten Jahrzehnte stark gestiegen. Sie orientieren sich weniger an den Entstehungskosten, sondern vielmehr daran, was am Markt durchsetzbar ist10. So ist für Gemüsesaatgut eine Rendite von jährlich 15% heute durchaus üblich11. 4 2. Die Akteure Die Privatwirtschaft Von den Anfängen bis heute wird die moderne Pflanzenzüchtung im Wesentlichen privatwirtschaftlich finanziert. Sie speist sich aus dem Verkauf von (zertifiziertem) Saatgut. Zwei Mechanismen sorgen dafür, dass dieser Verkauf exklusiv durch die Züchtungsunternehmen oder in ihrem Auftrag erfolgt und unkontrollierte Verbreitung der Sorten verhindert wird: • Technische Methoden wie Hybridzüchtung und in gesteigerter Weise die Erstellung von CMSHybriden verhindern den Nachbau, da das Ausgangsmaterial (die Elternlinien) im Besitz des Züchtungsunternehmens ist und von diesem in der Regel nicht herausgegeben wird. Schließlich kann mit der bisher nicht erlaubten aber biotechnologisch induzierbaren Sterilität von Saatgut (GURT- oder Terminator-Technologie) der Nachbau vollkommen unterbunden werden. • Gesetze zum Schutz geistiger Eigentumsrechte auf Sorten (durch Sortenschutz) oder einzelner Eigenschaften in Sorten (durch Patente) erlauben Lizenzgebühren zu erheben und diese auch rechtlich durchzusetzen. Beide Mechanismen zur Durchsetzung privater Nutzungsrechte – die technische wie die rechtliche Kontrolle - werden immer weiter perfektioniert. Dabei gewinnt die technische Kontrolle an Bedeutung; anstelle aufwändiger und kostspieliger Gerichtsverfahren zur Durchsetzung von Rechtsansprüchen ist der elegantere Weg den Zugang über Hybriden zu kontrollieren. Die Praxis des Nachbaus bei Getreide erklärt die großen Anstrengungen die zurzeit unternommen werden, die technisch anspruchsvolle Erzeugung von Hybriden auch bei selbstbestäubenden Getreidearten wie Weizen zu erreichen. Diese Entwicklung wird von der deutschen Regierung und auch von der EU maßgeblich finanziell unterstützt12. Dank dieser Schutzmechanismen hat sich die private Pflanzenzüchtung als sehr innovativ erwiesen bei der Intensivierung einer auf industrielle Produktion ausgerichteten Landwirtschaft, allerdings zum Preis fehlender Nachhaltigkeit und großer Einseitigkeit. Wenige Kulturpflanzen, die züchterisch bearbeitet werden und die Konzentration auf Sorten mit großer Verbreitung und großer Anbaufläche verringern nicht nur die Biodiversität, sondern erhöhen auch das Risiko eines großflächigen Ertragsausfalls bei extremen Wetterereignissen, bei Krankheits- und Schädlingsattacken. Hinzu kommt eine wachsende Unternehmenskonzentration, die diesen Standardisierungsprozess verstärkt. Staatliche Institutionen Über viele Jahrzehnte haben staatliche Einrichtungen den privaten Sektor ergänzt und bildeten eine zweite wichtige Säule der Pflanzenzüchtung in Europa. Heute hat sich der Staat - zumindest in Deutschland – aus der Pflanzenzüchtung zurückgezogen. Staatliche Institute betreiben nahezu ausschließlich Züchtungsforschung und konzentrieren sich dabei auf Themen der Pflanzengenetik und der Biotechnologie. Inzwischen wird zunehmend gefordert, dass staatliche Einrichtungen weitere gesellschaftlich wichtige Aufgaben übernehmen sollen, die die Privatwirtschaft nicht leisten kann13. Dazu gehört die züchterische Weiterentwicklung der sogenannten „minor crops“, also der Kulturpflanzen mit geringen Anbauflächen und kleinen Märkten; zum Beispiel „unbedeutende Arten“ die vielleicht nur regional große Bedeutung für die Ernährung haben, werden von der Privatwirtschaft nicht bearbeitet, weil es sich nicht lohnt. Dabei haben diese Arten das Potential mit wenig züchterischem Aufwand große Fortschritte in der Ertragsteigerung zu erreichen. 5 Eine weitere wichtige Aufgabe liegt in der Förderung der Biodiversität „in-situ“ durch Züchtung geeigneter Sorten für nachhaltige Fruchtfolgesysteme; z.B. können die heute verfügbaren Sorten bei Leguminosen (Erbsen, Ackerbohnen, Lupinen) aufgrund ihrer geringen Krankheitsresistenz nur alle 6-8 Jahre angebaut werden. Nicht zuletzt besteht dringender Bedarf an Aus- und Fortbildung von Pflanzenzüchtern. Weltweit zeichnet sich ab, dass der Pflanzenzüchter zu einem Mangelberuf wird. „Die Grundlagenausbildung von Züchtern hat in vielem die Qualitäten eines öffentlichen Gutes; Unternehmen werden diese Ausbildung nicht übernehmen können, da sich der Ertrag einer solchen Investition (...) nicht sicher genug aneignen lässt. Es ist unmöglich, den Züchter als Arbeitnehmer sicher und lang genug an sich zu binden, um diese Investition wieder einzuspielen“14. All diese dringend notwendigen Aufgaben haben bisher kaum Eingang in die Agrarpolitik gefunden. Die Zivilgesellschaft Inzwischen ist ein dritter Bereich hinzugekommen, die Zivilgesellschaft. Dabei lassen sich zwei Gruppen unterscheiden. Die eine verfolgt das Ziel, geeignete Sorten für die Erfordernisse der ökologischen Landwirtschaft und des ökologischen Erwerbsgartenbaus zu züchten, die andere ist bestrebt, die große Vielfalt von Kulturpflanzen und ihrer Sorten zu erhalten. Die Gruppe der Öko-Züchter entwickelt Sorten, die im ökologischen Landbau anerkannt sind. Innerhalb der letzten 30 Jahre haben sich in Deutschland und der Schweiz ca. 50 Züchtungsinitiativen gebildet. Gemeinnützige Vereine, Genossenschaften und Stiftungen aber auch gemeinnützig agierende Firmen betreiben Züchtung und Saatgutproduktion. Sie sind im Wesentlichen in drei Netzwerken organisiert, dem der Getreidezüchter, dem der Gemüsezüchter und dem der Spezialkulturen (Obst, Beeren, Reben). Die Gruppe der Biodiversitätsbewahrer richtet sich an Klein- und Hobbygärtner. Sie spielt in der Biodiversitätsdiskussion zwar eine große Rolle, ist aber für landwirtschaftliche und gartenbauliche Betriebe weniger von Bedeutung. In Deutschland bieten die Vereine Dreschflegel und der Verein zur Erhaltung der Nutzpflanzenvielfalt ein großes Spektrum von seltenen Gemüsearten und ihrer Sorten an. Erhaltungszüchtung steht im Vordergrund, vereinzelt werden aber auch Neuzüchtungen vorgenommen. Neben den bekannten Gemüsearten decken beide Vereine ein großes Spektrum von Kulturpflanzen ab, die sich nicht im Artenverzeichnis befinden und somit nicht unter das Saatgutverkehrsgesetz fallen. Ähnliche Aufgaben erfüllen Arche Noah in Österreich, Kokopelli in Frankreich und Pro Specie Rara in der Schweiz. 3. Gemeinnützigkeit ökologischer Pflanzenzüchtung Im Jahr 2013 hatte die Ökozüchtung in Deutschland und in der Schweiz ein Finanzierungsvolumen von ca. 2,5 Millionen Euro (Tabelle 1). Dabei hatten Getreide, Gemüse hatten einen Anteil von 55% bzw. 32%. Im Vergleich zur privaten Pflanzenzüchtung ist die Ökozüchtung ein Zwerg, der sich allerdings am Markt zunehmend behaupten und jährliche Wachstumsraten von mehr als 10% vorweisen kann. 6 Tabelle 1: Finanzierung Öko-Züchtung 2013 (D und CH in Euro) Gesamt Durchschnitt/Züchter Getreide 1.422.167 355.542 Gemüse 833.333 28.736 Andere Kulturen 326.500 nicht bekannt 2.582.000 75.941 Gesamt Eigene Erhebungen (N = 34), Bezugsjahr 2013 Tabelle 2: Öko-Getreidezüchtung (D und CH) – Quellen der Finanzierung Euro Mittel Prozent 114.426 8,0 0 - 12 Sortenentwicklungsbeitrag 7.699 0,5 0-1 Verkauf von Saatgut 6.143 0,4 0-2 Handel und Verarbeitung 204.418 14,3 0 - 25 Spenden von Einzelpersonen 123.860 8,7 0 - 15 Stiftungen 748.082 52,4 35 - 81 Staatliche Gelder 120.936 8,5 12 - 30 Sonstige 116.604 7,2 0 – 15 1.422.167 100,0 Herkunft Lizenzgebühren (auf Saatgutverkauf) Gesamt Streuung Prozent Eigene Erhebungen (N = 4 Organisationen), Bezugsjahr 2013 Wie Tabelle 2 zeigt, unterscheidet sich die Finanzierung der Öko-Züchtung grundsätzlich von der konventionellen Pflanzenzüchtung. Lizenzeinnahmen machen nur einen geringen Anteil aus, zum einen, weil die Anbaufläche der neuen Ökosorten relativ klein und mögliche Lizenzeinnahmen sehr gering sind, zum andern weil ein Teil der Züchter Lizenzen grundsätzlich ablehnt. So konnte ein Getreidezüchter in der Schweiz 12 Prozent der Aufwendungen für die Züchtung von Weizen über diese Einnahmen decken, bei Züchtern in Deutschland ist der Anteil mit 3-5% noch geringer, oder er fehlt ganz. Der bei weitem größte Teil der Finanzmittel stammt von Stiftungen, im Durchschnitt 52%, im Einzelfall mehr als 80%. Auch die finanzielle Ausstattung der privaten konventionellen und der gemeinnützigen ökologischen Pflanzenzüchtung könnte nicht unterschiedlicher sein: Dort Unternehmen mit hoher Rendite, hier Initiativen mit einer fortwährenden, strukturellen finanziellen Unterdeckung. Das liegt nicht zuletzt daran, dass letztere Zusatzleistungen erbringt, die der Gesellschaft als Ganzes zugute kommen und als solche nicht „verkauft“ werden können. Diese Leistungen lassen sich im Wesentlichen in vier Punkten zusammenfassen: (1) Sorten für den Ökolandbau. Öko-Sorten mit einer hohen Anpassung an regionale Bedingungen sind zentraler Bestandteil einer biologischen und biologisch dynamischen Lebensmitteler7 zeugung. Sie erlauben den Produzenten, die vorhandene Bodenfruchtbarkeit wie zum Beispiel die saisonal unterschiedliche Verfügbarkeit von Stickstoff im Boden besser zu nutzen. Mit ihren Resistenzen und Toleranzen für Krankheiten sichern sie eine von äußeren Betriebsmitteln weitgehend unabhängige Produktionsweise. Der Verzicht auf chemischen Pflanzenschutz ermöglicht Rückstandsfreiheit und hohe Qualität von Nahrungsmitteln. (2) Ökosystemleistungen. Öko-Sorten fördern Ökologische Landwirtschaft und diese eine naturgemäße Bewirtschaftung von Kulturlandschaften. Die züchterische Bearbeitung von Kulturpflanzen mit geringer wirtschaftlicher Bedeutung, wie z.B. Erbsen oder Ackerbohnen gestattet vielfältige Fruchtfolgen. Der Ausschluss von synthetischen Herbiziden, Pestiziden und synthetischem Stickstoff sorgt für hohe Grundwasserqualität. Die Anreicherung von organischer Substanz im Boden (Bindung von Kohlenstoff) ist ein wichtiger Beitrag zur Verminderung der Klimaerwärmung. Dies sind nur einige Beispiele für Ökosystemleistungen, an denen die ökologische Pflanzenzüchtung essentiell beteiligt ist, indem sie Voraussetzungen für die ökologische Landwirtschaft liefert. Damit leisten die Öko-Sorten auch einen Beitrag zur Erfüllung des Vorsorgeprinzips, wie es von der Europäischen Kommission definiert wurde15, sowie zur Nachhaltigkeit der Landwirtschaft und der Lebensmittelproduktion insgesamt. (3) Agrobiodiversität. Eine weitere Leistung liegt in der Erhöhung und Weiterentwicklung der Agrobiodiversität. Öko-Züchtung fördert genetische Vielfalt einzelner Kulturpflanzen – ganz aktuell durch die Entwicklung von Viel-Liniensorten16, sie bearbeitet züchterisch zahlreiche Arten – auch solche von geringer wirtschaftlicher Bedeutung, sie ermöglicht die Vielfalt von Ökosystemen, und sie stärkt die vierte Ebene der Biodiversität, die funktionelle Vielfalt, welche die Wechselbeziehungen innerhalb und zwischen den drei anderen regelt. Diese vom Ökolandbau geförderte landwirtschaftliche Vielfalt dient nicht nur der Erhaltung von Kulturlandschaften sondern auch den großen Aufgaben von Ernährungssicherheit und Anpassung der Landwirtschaft an den Klimawandel. Sowohl die EU mit der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) und ihre Mitgliedsstaaten haben erkannt, dass die Erhaltung der Arten- und Sortenvielfalt von Kulturpflanzen eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe darstellt. Es ist aus dieser Perspektive nur konsequent, die Unterstützung frei finanzierter gemeinnütziger Züchtungsinitiativen mit Mitteln aus Programmen der europäischen und nationalen Agrobiodiversitätsforschung anzudenken. (4) Würde und Integrität der Pflanze. Von großer Bedeutung in der ökologischen Pflanzenzüchtung ist eine Leistung, die als „ideell“ bezeichnet werden kann. So werden Züchtungsinitiativen unterstützt, die aus ihrem integralen Verständnis der Kulturpflanzen versuchen, Anbauund Nahrungsqualität aus dem Wesen der Pflanzen abzulesen17. Dafür werden komplementäre, u.a. sogenannte „bildschaffende Methoden“ verwendet. Zweitens werden Züchtungstechniken ausgeschlossen, die die Integrität der Pflanze verletzen könnten. Dazu gehören Zellfusion, Protoplastenfusion oder Gentechnik18. Dieser Ausschluss ist wissenschaftlich nicht begründbar, wird aber als ethisches Kriterium von weiten Teilen der Öffentlichkeit unterstützt. Drittens gehört dazu, dass Öko-Züchtungen unter Ökobedingungen realisiert werden. Das heißt, die spezifischen Eigenschaften der ökologischen oder biologisch-dynamischen Erzeugung werden im gesamten Züchtungsprozess berücksichtigt und so die Interaktion Kulturpflanze – Umwelt integriert. Insgesamt bildet der Versuch einer ganzheitlichen Herangehensweise an die Entwicklung der Kulturpflanzen letztlich das Fundament für die agrarökologische Optimierung, die zu den oben genannten Ökosystem-Leistungen führt, ebenso wie für die Verbesserung der Agrobiodiversität. So sprechen viele Argumente dafür die ökologische Pflanzenzüchtung als gemeinnützige Aufgabe einzuordnen. 8 4. Finanzierungskonzepte 4.1 Lizenzgebühren oder Sortenentwicklungsbeitrag? Für die privaten Pflanzenzüchter ist die Beantragung von Sortenschutz selbstverständliche Praxis, und Lizenzgebühren sind die Grundlage ihrer Finanzierung. Unter Ökozüchtern werden Sortenschutz und Lizenzgebühren kontrovers beurteilt. Die Befürworter (überwiegend Getreidezüchter) argumentieren, der Eintrag der Sorte auf den Namen des Züchters im Sortenschutz-Register honoriere seine geistige Leistung. Einkünfte aus Lizenzgebühren seien für die Existenzsicherung und weitere Züchtung unabdingbar, auch wenn die Lizenzeinnahmen nur einen Teil der Züchtungskosten decken. Dabei ist dies mit der Gemeinnützigkeit durchaus vereinbar, denn der Züchter kann über einen Nutzungsvertrag seine Sortenschutz-Rechte an die gemeinnützige Organisation abtreten bei der er angestellt ist. Auch Nachbaugebühren, über die Pflanzenzüchter und Landwirte in Deutschland seit Jahren streiten, werden von vielen ökologischen Getreidezüchtern befürwortet. Eine Organisation in der Schweiz hat errechnet, dass der Anteil an ÖkoSaatgut aus dem Nachbau der Produzenten in Deutschland fünfmal grösser ist als jener des gekauften Saatguts. Mit einer guten Aufklärung über die Bedeutung von Nachbaugebühren für die künftige Entwicklungsarbeit könnten Produzenten überzeugt werden, einen Beitrag zu leisten. Die Gegner (überwiegend Gemüsezüchter) sehen in den Lizenzgebühren etwas „Erstarrtes“, auf die Vergangenheit Gerichtetes, eine hoheitliche Zwangsabgabe, die sich häufig nicht an den Gestehungskosten orientiere, sondern an dem was am Markt durchsetzbar sei. All dies werde dem Anliegen der Züchtung nicht gerecht und auch die Begrifflichkeit „Lizenz“ sende eine falsche Botschaft. Züchtung müsse sich an den Zukunftsaufgaben orientieren, und nicht am „Return on Investment“. Dafür müssten die Produzenten an der Verantwortung der Finanzierung angemessen beteiligt werden. Fixe Zwangsabgaben seien dafür ungeeignet, vielmehr gehe es um einen Sortenentwicklungsbeitrag. Die Erfahrungen haben gezeigt, dass es nicht ausreicht an einen freiwilligen Sortenentwicklungsbeitrag zu appellieren, sondern, dass er mit den Vermehrern und Nutzern von Saatgut auszuhandeln ist. Die Bedeutung dieses Beitrages muss intensiv kommuniziert werden, und am Ende in verbindliche Nutzungsverträge münden. Nur dann gelingt es, nennenswerte und angemessene Beiträge zu erhalten. Dabei wird der Sortenentwicklungsbeitrag wohl immer nur ein Baustein in der Züchtungsfinanzierung bleiben, und der administrative Aufwand ist hoch. 4.2 Open-Source Lizenzen – eine realistische Vision? Ist Saatgut ein Gemeingut und sollte eine Sorte als solches durch eine Open-Source Lizenz geschützt werden? Auch diese Frage wird im Kreis der Öko-Züchter diskutiert. Open-Source Lizenzen zielen darauf ab, ein Gut vor Privatisierung zu schützen und in der Domäne der Gemeingüter zu erhalten. Heute werden Creative-Commons Lizenzen vielfach auf Werke der Kunst, der Literatur und der Wissenschaft angewandt, einen Bereich, der dem Urheberrecht unterliegt. Inwieweit solche Open-Source Lizenzen auch für Saatgut, das den Saatgutgesetzen (bzw. dem Patentgesetz) und nicht dem Urheberrecht unterliegt, angewandt werden kann, bleibt zu klären. Für eine mögliche Open-Source Lizenz auf Saatgut, die den Erhalt des Gemeinguts schützt, sind zwei Prinzipien zentral: Copyleft und Copyfarleft. Das Copyleft Prinzip garantiert die freie Verwendung von Saatgut. Das heißt: • Züchtungen dürfen von jedem genutzt werden, • Der Nutzer darf Züchtungen verändern / weiterentwickeln, • Der Nutzer darf Züchtungen vermehren und an andere weitergeben, • Weiterentwicklungen unterliegen den gleichen genannten Regeln (Viralität). 9 Gegen die Copyleft Regel wird von Seiten einiger Züchter eingewandt, dass Pflanzenzüchtung eine individuelle Leistung des einzelnen Züchters darstellt, die vergütet werden muss, damit er /sie existieren und diese Leistung auch in Zukunft erbringen kann. Hier kommt die Copyfarleft Klausel ins Spiel, die von Dmytri Kleiner (2007) entwickelt wurde19. In abgewandelter Form erlaubt Copyfarleft denjenigen Züchtern eine Nutzungsgebühr oder einen Sortenentwicklungsbeitrag zu erheben, wenn sie mit ihrer Züchtung Gemeingüter fördern. Das betrifft Genossenschaften, Stiftungen und Vereine, also Rechtsträger, die gemeinnützig und nicht gewinnorientiert sind und kein Privateigentum fördern. Dagegen würde für alle anderen das Copyleft Prinzip Anwendung finden. Eine entsprechende Lizenz würde es der als gemeinnützig anerkannten Züchterorganisation also erlauben, Gemeingüter zu schaffen, zu erhalten und gleichzeitig Lizenzgebühren zu erheben. Eine derartige Open-Source Lizenz auf anerkannte Sorten würde dann alternativ zum Sortenschutz angewandt. Ob dadurch das Züchterprivileg (d.h. die Nutzung zugelassener Sorten für eigene Züchtungszwecke ohne Bewilligung durch den Sorteninhaber) eingeschränkt würde, ist rechtlich umstritten. Auf jeden Fall würde ein Saatgutbereich in der Domäne der Gemeingüter geschaffen, der für private Pflanzenzüchtung nicht zugänglich ist. Diese Einschränkung wird unter den Öko-Züchtern sehr kontrovers beurteilt. Die Gegner argumentieren, dass eine solche Lizenz zu einer Einschränkung des Züchterprivilegs führe, denn kommerzielle Züchter, die Copyleft Sorten als Kreuzungspartner für die Entwicklung neuer Sorten nutzten, könnten diese neuen Sorten nicht anders schützen als über die bestehende Open-Source Lizenz. Diese aber sei unattraktiv für eine private Firma, die sich über Lizenzen finanziere. Außerdem werde dadurch der Züchtungsfortschritt reduziert, weil der größte Teil der Züchter dieses Material nicht nutzen könne. Dagegen erkennen die Befürworter in der Open-Source Lizenz ein Zukunftspotential, das den Schutz der gemeinnützigen Züchtung garantiert und den Gemeingüter-Anteil pflanzengeneischer Ressourcen erhöht. Im Forschungsprojekt „Saatgut als Gemeingut“ wird diese Option in einem offenen Prozess auf seine Machbarkeit geprüft. 4.3 Saatgutverkauf Wie in der konventionellen so ist auch in der Öko-Züchtung die Rolle des Saatgutverkaufs bei einzelnen Kulturpflanzen sehr verschieden. Bei Getreide werden die Vermehrung und der Saatgutvertrieb oft an andere Organisationen abgetreten. Die Öko-Züchter generieren ihre meist bescheidenen Einnahmen deshalb über Lizenzgebühren oder einen Sortenentwicklungsbeitrag (siehe oben). Bei Gemüse - anders als bei Getreide - sind Saatgut und Erntegut nicht identisch, und die Saatgutgewinnung ist in der Regel sehr aufwändig. Demensprechend sind die Gärtner jedes Jahr auf gekauftes Saatgut angewiesen, und die Frage des Nachbaus stellt sich nicht. Konventionelle, private Pflanzenzüchter können deshalb ihre Züchtungsarbeit zu 100% aus dem Verkauf von Saatgut finanzieren. Bei den Öko-Züchtern ergibt sich ein sehr differenziertes Bild. In zwei Fällen ist die Züchtung neuer Sorten in das Unternehmen eingegliedert, das auch Vermehrung und Verkauf von Sorten selber besorgt. Die eine Organisation finanziert die Züchtungsarbeit zu 100 Prozent über die Geschäftserlöse, die andere zu 50 Prozent20. Der Verein Kultursaat in dem 38 Gemüsezüchter und -züchterinnen zusammengeschlossen sind, reicht die von ihm verantworteten Sorten in Form von Basissaatgut an die Bingenheimer Saatgut-AG weiter, die sich um Vermehrung und Verkauf kümmert, und von dort fließen freiwillige Sortenentwicklungsbeiträge an die ZüchterInnen zurück. Je beliebter also eine ökologische Gemüsesorte, umso höher der Rückfluss. Insgesamt aber handelt es sich lediglich um Zusatzeinnahmen, die aktuell etwa 10 bis 15 % des Gesamtbudgets der Züchter ausmachen. 10 4.4 Abschöpfung Bei fast allen Verbänden der ökologischen Landwirtschaft wird an der Möglichkeit einer Abschöpfung für die Öko-Züchtung gearbeitet. So hat Demeter Deutschland gemeinsam mit Produzenten, Verarbeitern und Händlern eine Vereinbarung erarbeitet, die erlaubt, die Mitgliedsbeiträge aller drei Gruppen um einen Züchtungsbeitrag zu erhöhen. Ähnliche Modelle werden bei Bioland und Naturland diskutiert. In der Schweiz bezahlen die Landwirte pro Hektar angebauten Weizens aus der Öko-Züchtung einen Betrag von CHF 20 an den Verband Bio Suisse, so dass dieser die Öko-Züchtung mit einem Betrag von 50.000 – 100.000 CHF pro Jahr unterstützen kann. Eine andere Möglichkeit der Abschöpfung wurde im Auftrag von Bioland untersucht21. Die Richtlinien der Bioverbände schreiben die Verwendung von Öko-Saatgut vor. Ausnahmeregelungen erlauben die Nutzung von konventionellem Saatgut nur, wenn ökologisch vermehrtes Saat- und Pflanzgut nicht zur Verfügung steht. Bis heute wird vor allem im Gemüsebereich, aber auch bei Kartoffel vielfach noch konventionell vermehrtes ungebeiztes Saatgut verwendet, das billiger ist, weil die Vermehrung einfacher und mit geringeren Kosten verbunden ist. Zur Nivellierung der Wettbewerbssituation wurde geprüft, ob eine Abschöpfung bei Ökobetrieben, die nicht ökologisch vermehrtes Saatgut verwenden, möglich ist. Die Abgabe entspräche dem Differenzbetrag von konventionellem Saatgut zu Ökosaatgut und könnte zur Unterstützung der ökologischen Züchtung verwendet werden. Berechnungen ergaben, dass dadurch in Deutschland etwa sechs Millionen Euro22 generiert werden könnten, etwa das Sechsfache der Einnahmen des Saatgutfonds der Zukunftsstiftung Landwirtschaft (siehe unten). Die Studie zeigt, dass eine Abschöpfung technisch und rechtlich machbar wäre, doch ist ungewiss, ob sie sich in der EU und den Mitgliedsländern überhaupt durchsetzen ließe. Außerdem wird befürchtet, dass als Folge einer solchen Maßnahme die Preise für konventionelles Saatgut steigen könnten, und sich damit der Abschöpfungsbetrag stark verringern würde. Trotz geringer Realisierungschancen könnte die Idee der Abschöpfung bei der Neufassung der EU-Bioverordnung als Lobby-Argument verwendet werden, um die zwingende Verwendung von Öko-Saatgut, wenn vorhanden, gesetzlich zu verankern. 4.5 Beteiligung der Wertschöpfungskette In der Gesellschaft wächst das Bewusstsein, dass die Öko-Züchtung gesamtgesellschaftliche Leistungen erbringt und sich nicht aus sich selbst heraus finanzieren kann23,24. Deshalb werden heute vielerorts die Möglichkeiten geprüft, wie neben den Produzenten, auch Verarbeiter, Händler und Verbraucher zur Unterstützung der ökologischen Pflanzenzüchtung beitragen können: • Ein erstes Bündnis zwischen Handel und Züchtung entstand 2007. Unter dem Dach von Naturata International – Gemeinsam Handeln e.V. begannen Einzelhändler und Kultursaat e.V. mit dem Projekt FAIR BREEDING®. Ladner, die der Initiative beitreten, verpflichten sich über einen Zeitraum von zehn Jahren 0,3 Prozent des Netto-Umsatzes aus dem Verkauf von Gemüse und Obst an Öko-Züchtungsinitiativen weiterzuleiten. • Ein anderes Modell wird in der Schweiz erprobt. In Zusammenarbeit zwischen dem Nachhaltigkeitsfonds der Supermarkt-Kette COOP und einzelnen Öko-Züchtern agieren Handel und Züchtung als Projektpartner „auf Augenhöhe“. Gemeinsam, am runden Tisch werden Zuchtziele, Qualitätsansprüche von Bäckern an das Getreide und die Erwartungen von Verbrauchern besprochen. Die Unterstützung ist zukunfts- und nicht leistungsorientiert, d.h. weder an Anbauflächen noch an Mengen gebunden. 11 • Ein ebenfalls auf Kooperation setzendes Projekt wurde von der Software AG-Stiftung gemeinsam mit dem Bundesverband Naturkost Naturwaren (BNN) in Form einer öffentlich-privaten Partnerschaft (PPP) begonnen. Auch hier soll ein geringer Umsatzanteil (0,015%) aus dem Verkauf von Obst und Gemüse der Öko-Züchtung zugutekommen. Entscheidend ist aber, dass der Handel zum Mitgestalter wird. • Im Regionalsortenprojekt des Keyserlingk Instituts am Bodensee treffen sich Züchter, Bauern, Müller und Bäcker regelmäßig, um offene Fragen zu Produktionsmengen, Sorten und Qualität zu erörtern. Von jedem Brot, das aus Mehl von den Regionalsorten gebacken wird, fließen 10 Cent an die Züchtungsinitiative. • In der Schweiz geht eine Gruppe von Unternehmen in Richtung Auftragsforschung: Weil Sonnenblumen zur Gewinnung von Ölsäure für die kosmetische Verarbeitung nur noch als Hybridsaatgut erhältlich sind, wurde ein Züchter beauftragt eine nachbaufähige Sorte zu entwickeln. Mit der Finanzierung dieser Aufgabe gehen die Firmen ein längerfristiges Engagement ein, welches dem Züchter Planungssicherheit gibt. Die Beispiele sind vielfältig, lassen insgesamt aber einen Trend erkennen: die in den Projekten beteiligten Händler, Verarbeiter und Konsumenten wollen weniger als Spender, sondern vielmehr als Mitgestaltende und Mitverantwortliche agieren. Einzelne Firmen sehen ihr Engagement sogar als Investition. In allen Fällen ist der Erlös aus der Wertschöpfungskette noch gering, aber in den Initiativen steckt sehr großes Potential, und sie haben Signalwirkung auf andere Unternehmen. 4.6 Die Rolle von Stiftungen Stiftungen haben großen Anteil an der Finanzierung gemeinnütziger Pflanzenzüchtung. Nach unseren Untersuchungen für die Öko-Züchtung in Deutschland und in der Schweiz übernehmen sie durchschnittlich mehr als 50%, und im Einzelfall bis zu 80% der Finanzierung. Wenn man davon ausgeht, dass diese Züchtung eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe darstellt und daher gemeinnützig organisiert werden sollte, ist diese Verwendung von Schenkungsgeldern nur folgerichtig. Trotzdem ist eine auf Stiftungsförderung basierende Finanzierung nicht unproblematisch, denn beide Seiten verfolgen unterschiedliche Ziele. Die Stiftungen sehen ihre Aufgabe fast immer darin „Hilfe zur Selbsthilfe“ zu gewähren. Nach erfolgreicher Anschubfinanzierung gilt es, sich neuen und anderen Aufgaben zuzuwenden. Die gemeinnützige Pflanzenzüchtung dagegen benötigt ein hohes Maß an Kontinuität und Langfristigkeit bei der Finanzierung. Die Entwicklung einer Sorte dauert 10-15 Jahre, darüber hinaus ist Züchtung nie abgeschlossen, sondern ein fortwährender Prozess. Der relativ hohe administrative Aufwand für die Nutzung von Stiftungs-Mitteln bereitet den Züchtern Schwierigkeiten. Arbeiten wie Akquisition, oder das Schreiben von Finanzierungs-Anträgen, Zwischenund Abschlussberichten stehen oft in keinem Verhältnis zur Stiftungssumme und nehmen viel Zeit in Anspruch, die für eigentliche Züchtungsarbeit verloren geht. Gerade leitende Züchter und Züchterinnen, also diejenigen mit der größten Züchtungserfahrung im Team verbringen oft den größten Teil ihrer Zeit mit dieser Aufgabe und müssen die Züchtung weniger erfahrenen Mitarbeitern überlassen. Das liegt natürlich auch an der Größe der Züchtungsunternehmen; beispielsweise liegt das durchschnittliche Jahresbudget der 40 Gemüsezüchter bei 22.000 €, das der vier Getreidezüchter bei 288.000 €. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die meisten in Land- und Gartenbaubetriebe eingebunden sind, von diesen quersubventioniert werden und nur ein Teil der Kosten geltend gemacht wird. So ist zu fragen, wie die Zusammenarbeit zwischen Stiftungen und Pflanzenzüchtungs-Initiativen weiter verbessert werden kann. 12 4.7 Staatliche Finanzierung In allen Mitgliedsländern der EU ist die Problematik der schwindenden Agrobiodiversität erkannt, und es werden Absichtserklärungen, diese Erosion zu stoppen, abgegeben. Doch bisher sind kaum nennenswerte Bemühungen unternommen worden, finanzielle Mittel für Abhilfe zur Verfügung zu stellen. In der Schweiz formulierten der Bundesrat25 2012 eine Stellungnahme zu einem Postulat der Nationalrätin Maya Graf, das im Wesentlichen folgende Punkte enthielt: • Die Züchtung einer neuen Sorte der wichtigsten landwirtschaftlichen Kulturpflanzen kostet durchschnittlich ca. CHF 750.00026,27. • Für jede Kulturpflanzenart sollten drei den hiesigen Bedingungen angepasste, konkurrenzfähige Sorten zur Verfügung stehen • Die Sorten sollten mit neuen ausländischen Sorten konkurrenzfähig sein, d.h. alle drei Jahre müsste eine neue Sorte zur Verfügung gestellt werden • Da in der Schweiz aktuell an 20 verschiedenen landwirtschaftlichen Kulturpflanzen geforscht wird, müssten pro Jahr CHF 15 Millionen aufgewendet werden. • Andere Kosten wie die Basissaatgutproduktion und die Vermarktung sind dabei nicht eingerechnet Wie Maya Graf richtig feststellt28, dürften angesichts einer jährlichen Subvention der Schweizer Landwirtschaft in Höhe von 3.6 Milliarden CHF diese 15 Millionen kaum ins Gewicht fallen. Sie würden jedoch die finanzielle und damit existenzielle Situation der gemeinnützigen Züchtung von Öko-Saatgut massiv entlasten! Trotzdem wurde das Postulat vom Bundesrat mit Hinweis auf Budget-Knappheit abgelehnt. Es wäre wünschenswert, wenn ähnliche Vorstöße in Parlamenten anderer Länder auch gemacht würden. Sie dienen im großen Maß der Bewusstseinsbildung in der Politik genauso wie in der Öffentlichkeit. 5. Organisation von Finanzierung Die gemeinnützige Öko-Züchtung ist - wie bereits dargestellt – eine große und öffentliche Aufgabe. Einzelne Züchter und Vereine haben als Pioniere Großartiges geleistet und die Grundlagen für einen neuen Sektor gelegt. Aber um der Größe der Aufgabe gerecht zu werden, reichen einzelne Initiativen nicht aus. Daraus folgt, in größeren organisatorischen Zusammenhängen zu denken, denn ... • • • das Akquisitions-Potential einzelner Züchtungsinitiativen ist begrenzt. Das betrifft den dafür erübrigten Zeitaufwand, aber auch die Möglichkeit, größere Beträge einzuwerben. um vermehrt finanzielle Mittel – private und staatliche Fördergelder für Pflanzenzüchtung zu bekommen, sind intensive Öffentlichkeitsarbeit und politisches Lobbying erforderlich, beides sehr arbeitsintensive Aufgaben, die in Abstimmung mit den bestehenden Initiativen nur von einer größeren Organisation bewältigt werden können. mit einer übergreifenden Organisation können die einzelnen Initiativen besser koordiniert werden, z.B. durch Abstimmung über die wichtigsten züchterisch zu bearbeitenden Kulturen und die vorrangigen Zuchtziele. Auf diese Weise könnten begrenzte finanzielle Ressourcen effizienter eingesetzt werden. Aus eben diesen Gründen wurde bereits 1996 der Saatgutfonds bei der Zukunftsstiftung Landwirtschaft eingerichtet. Dieser lebt nicht von Zinserträgen, sondern wird von zahlreichen Spenderinnen und Spendern gespeist; er fördert seit vielen Jahren die gemeinnützig ökologische Pflanzenzüchtung in Deutschland und in der Schweiz und ist bisher sehr erfolgreich gewesen. Das Budget ist über die Jahre stetig gewachsen und liegt inzwischen bei 1 Million €/Jahr, eine beachtliche Summe, ohne die gemeinnützige Öko-Züchtung im deutsch-sprachigen Raum kaum denkbar wäre. Die Arbeit des Saatgutfonds macht deutlich, dass intensive Öffentlichkeitsarbeit, Lobbying, Mitteleinwerbung und die Verteilung von Geldern für Züchtung von einer übergeordneten Organisation besser geleistet werden kann, als durch einzelne Züchtungsinitiativen. 13 Der Saatgutfonds in Deutschland ist in dieser Form einzigartig. Umso mehr stellt sich die Frage, wie diese Aufgabe koordinierter Finanzierung länderübergreifend gedacht und auf die europäische Ebene gehoben werden kann. Die Einrichtung eines zentralisierten europäischen Saatgutfonds für alle EU Mitgliedsländer – etwa mit Sitz in Brüssel – erscheint wenig zielführend, zumal in den meisten Ländern derartige Ansätze noch vollkommen fehlen. Erste Schritte zur besseren Vernetzung bestehender Initiativen, Erhöhung der Ökosaatgutrate und Förderung und Weiterentwicklung der Öko-Züchtung im EU-Raum sowie politisches Lobbying für bessere Rahmenbedingungen unternimmt das Europäische Konsortium für ökologische Pflanzenzüchtung (ECO-PB) zusammen mit der IFOAM in Brüssel. ECO-PB wurde 2001 gegründet zählt mittlerweile 12 Vollmitglieder und 20 assoziierte Mitglieder. Daraus könnte langfristig eine europäische Organisation entstehen, die sich auch um Öffentlichkeitsarbeit und Finanzierung kümmert. 6. Schlussfolgerungen und Empfehlungen Neben der privaten Züchtungswirtschaft und den staatlichen Organisationen behauptet sich als dritter Akteur, die frei finanzierte, gemeinnützige, ökologische Pflanzenzüchtung. Vereine, Stiftungen und informelle Netzwerke haben sich zur Aufgabe gemacht, für den ökologischen Land- und Gartenbau geeignete Sorten zu entwickeln. Für diese Arbeit mussten neue Formen der Finanzierung gefunden werden. Dies ist mit viel Kreativität und Pioniergeist gelungen, und der neue Sub-Sektor „gemeinnützige ökologische Pflanzenzüchtung“ ist kontinuierlich gewachsen. Dennoch ist er chronisch unterfinanziert und ein Zwerg gemessen an der Größe der Aufgabe. Nachdem die Grundlagen gelegt sind, besteht die große Herausforderung nun darin, den neuen Bereich auszubauen und für erhebliche Steigerung der Finanzen zu sorgen, so dass parallel zum privaten ein ebenbürtiger gemeinnütziger Sektor heranwächst. Zusammenfassend lässt sich festhalten: (1) Ökologische Pflanzenzüchtung ist eine gesamtgesellschaftliche, gemeinnützige Aufgabe und benötigt langfristig gesicherte Finanzierung. Zum einen, lässt sie sich nicht über Lizenzeinnahmen auf Saatgut finanzieren, zum anderen erbringt sie zahlreiche Leistungen, die für die Gesellschaft als Ganzes von großer Bedeutung sind, aber nicht monetär entgolten werden. (2) Bei der Finanzierung gibt es keinen Königsweg, die Mischung macht es. Die verschiedenen Formen der Finanzierung: Spendengelder, Sortenentwicklungsbeiträge, Beteiligung aller in der Wertschöpfungskette (Verarbeitung, Handel, Verbraucher), oder staatliche: Sie alle haben alle ihre Berechtigung. Die Kombination aller Maßnahmen führt am ehesten zum Erfolg. (3) Auf Lizenzgebühren sollte nicht verzichtet werden, solange sich bessere Modelle nicht bewährt haben. Allerdings kommt der Sortenentwicklungsbeitrag den Zielen der ökologischen Pflanzenzüchtung – Zukunftsorientierung und Gemeinnützigkeit - näher als die Lizenzgebühren. Dabei ist der Sortenentwicklungsbeitrag nicht als unverbindliche Spende zu sehen, sondern als Ergebnis eines intensiven Kommunikationsprozesses zwischen Züchtern und Saatgut-Verwendern. An dessen Ende sollten verbindliche Vereinbarungen stehen. Langfristig könnte so der Sortenentwicklungsbeitrag die Lizenzgebühren vollkommen ersetzen. (4) Wo immer möglich, sollte die Zusammenarbeit mit Stiftungen verstärkt und ausgebaut werden. Genügend Schenkungsgelder existieren. Dabei gilt es nicht nur weitere Stiftungen zu finden, sondern insgesamt einen größeren Anteil von Stiftungsgeldern für die Pflanzenzüchtung zu mobilisieren. Sinnvoll wäre auch, eine neue Stiftung zu gründen, deren Stiftungszweck explizit die dauerhafte Finanzierung der gemeinnützigen ökologischen Pflanzenzüchtung ist. Auf diese Weise könnte der Zielkonflikt 14 zwischen Stiftungen und der Pflanzenzüchtung – begrenzte Unterstützung und Anschubfinanzierung versus Langfristigkeit der Finanzierung – aufgelöst werden. (5) Die Vergabe staatlicher Gelder zur Förderung der Ökozüchtung ist verschwindend gering. Es werden hohe Beträge in die Biotechnologie-Forschung investiert, um den Sektor privater Pflanzenzüchtung zu fördern, dagegen geht die Ökozüchtung fast leer aus. Der Staat muss deshalb stärker in die Pflicht genommen werden, seinen Anteil zur Finanzierung zu leisten. Wo immer möglich, muss die Zivilgesellschaft Lobbying und Advocacy verstärken. Bisher konzentrierte sich diese Arbeit auf die Darstellung von Problemen und Mängeln der Pflanzenzüchtung allgemein. Die gemeinnützige ÖkoZüchtung kann inzwischen mit beeindruckenden Erfolgen aufwarten. Diese sollten noch stärker als bisher für Lobbying und Advocacy genutzt werden. Die Vielfalt der Leistungen der Öko-Züchtung legt nahe, nicht nur über die Finanzierung durch Mittel aus dem Ressort Landwirtschaft nachzudenken. Beiträge zur Verbesserung der Agrobiodiversität, der Wasser- und Luftqualität könnten auch über Biodiversitätsprogramme und mit Mitteln von Umweltämtern zur Verfügung gestellt werden. Und die Pflege, der Erhalt und die Entwicklung von landesspezifischen Kulturpflanzenarten und -sorten, die in einigen Verfassungen festgeschrieben ist, könnte aus Fonds zur Erhaltung von Kulturlandschaften mit unterstützt werden. (6) Die Bewusstseinsbildung in der Gesellschaft zur Notwendigkeit der Pflanzenzüchtung sollte erheblich verstärkt werden. Saatgut als eine essentielle Grundlage der Ernährung betrifft alle. Tatsächlich aber ist der Bevölkerungsanteil, der sich dessen bewusst ist, verschwindend gering. Da dieses Thema nicht immer leicht zu vermitteln ist, sollte nach neuen Wegen der Vermittlung gesucht werden. Bisher wird seitens der Züchter nur „Druck“ auf die Marktpartner ausgeübt. Umgekehrt muss zukünftig ein „Zug“ vom Konsumenten erfolgen, damit der Handel ein Interesse entwickelt, die Ökosorten nachzufragen. (7) Eine stärkere Trennung von Fund-Raising und Züchtungsarbeit sollte angestrebt werden - personell wie organisatorisch. Am Saatgutfonds der Zukunftsstiftung Landwirtschaft zeigt sich das positive Potential dieser Trennung. Die Einwerbung von Spendengeldern – sei es von Stiftungen oder von Einzelpersonen – ist mühsam, zeitaufwendig und erfordert andere Qualifikationen als die der Pflanzenzüchtung. Da viele Züchtungsinitiativen zu klein sind, als dass sie Personal nur für diese Aufgabe einstellen könnten, wäre eine Auslagerung dieser Aufgabe als externe Dienstleistung zu überlegen. (8) Öffentlichkeitsarbeit und Lobbying sind auch eine europäische Aufgabe. Die Vernetzung bestehender Initiativen und gemeinsame Aktionen bei Öffentlichkeitsarbeit und Lobbying in Brüssel und mehrsprachig im EU-Raum sollte ausgebaut werden, ohne die Eigenständigkeit der einzelnen Akteure einzuschränken. Das Europäische Konsortium für ökologische Pflanzenzüchtung könnte ein erster Schritt sein hin zur Organisation der Züchtungsfinanzierung auf europäischer Ebene. 15 Zitiertes Schrifttum 1 Röbbelen, G. 2008. Die Entwicklung der Pflanzenzüchtung in Deutschland. Gesellschaft für Pflanzenzüchtung. Göttingen. 2 Noleppa S. & von Witzke H. 2013. Die gesellschaftliche Bedeutung der Pflanzenzüchtung in Deutschland. Einfluss auf soziale Wohlfahrt, Ernährungssicherung, Klima- und Ressourcenschutz. HFFA Working Paper 02/2013. Humboldt Forum for Food and Agriculture e.V. (HFFA), Berlin, Deutschland. 3 Schenckelaars, P. 2011. Drivers of Consolidation in the Seed Industry and ist Consequences for Innovation. Report commissioned by the Commission of Genetic Modification. 4 In der Beschreibenden Sortenliste 2014 des Bundessortenamtes in Deutschland sind 192 Züchtungsunternehmen für den Bereich Getreide, Mais, Öl- und Faserpflanzen, Leguminosen, Rüben und Zwischenfrüchte zu finden. 5 Mündliche Mitteilung Geschäftsführer des BDP 6 Ragonnaud, G. 2013. The EU seed and plant material market in perspective: a focus on companies and market shares. Policy Department. European Parlament. 7 Mammana, I. 2014: Concentration of Market Power in the EU Seed Market. 8 BDP (2014) Geschäftsbericht. Bundesverband Deutscher Pflanzenzüchter e.V. (BDP), Bonn, Deutschland 9 EU 2013: The EU Seed and reproductive material market in perspective 10 Heisey, PW., Srinivasan, CS., and C Thirtle. 2002. Public-Sector Plant Breeding in a Privatizing World. Agricultural Outlook (January-February) 2002: 26-29. 11 Bakker, T., Y.Diskxhoorn and M. van Galen. 2010. Plant reproduction materials. A Dutch motor for export and innovation. Wageningen University and Research Centre. 12 Für Züchtungsforschung zur Entwicklung ertragsstarker Hybrid-Brotweizen hat das aktuelle Verbundprojekt des BMELV 12 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Ähnliche Förderungen existieren auf EU-Ebene. 13 Heisey, PW., Srinivasan, CS., and C Thirtle. 2002. Public-Sector Plant Breeding in a Privatizing World. Agricultural Outlook (January-February) 2002: 26-29. 14 Frank, S. 2007. Wer züchtet in Zukunft noch Getreide? Vortrag zum 80-jährigen Jubiläum der I.G. Pflanzenzucht am 15. Juni 2007 im Juliusspital, Würzburg. http://www.ig pflanzenzucht.de/images/downloads/80%20Jahre%20IG/4Vortrag%20Frau%20Franck.pdf 15 Mitteilung der Kommission zur Anwendbarkeit des Vorsorgeprinzips Brüssel,2000. 16 Anwendung von Methoden der Evolutionären Pflanzenzüchtung zur Erzeugung von Cross-composite populations. 17 siehe auch Rheinauer Thesen 2011. 18 FIBL 2012. Techniken der Pflanzenzüchtung . Eine Einschätzung für den ökologischen Landbau. Frick, Schweiz. 19 Dmytri Kleiner (2007): Copyfarleft and Copyjustright. Mute Magazine. Hurter, M. 2013. Allmenderessource Saatgut. Überr die Folgen der Privatisierung von Saatgut und die Bedeutung von Nutzergemeinschaften. Bachelorarbeit FH Nordhausen. 20 21 Wilbois, KP. 2013. Machbarkeitsstudie zum Finanzierungsbeitrag zur Ökozüchtung durch Abschöpfung des wirtschaftlichen Vorteils bei der Verwendung von konventionellem Saatgut. FIBL Deutschland. Frankfurt 22 nach Abzug der Verwaltungskosten 23 Erste Standards für anerkannte biologisch-dynamische Pflanzenzüchtung 24 IFOAM, Book of Norms 2014 25 Mündliche Mitteilung Maya Graf 26 Stellungnahme des Schweizerischen Bundesrates 2012 27 Für die Entwicklung einer neuen Getreidesorte mit Sortenschutz müssen ca. CHF 750’00 und für die Entwicklung einer neuen Gemüsesorte ebenfalls mit Sortenschutz zwischen CHF 200’00 bis CHF 1‘000‘000 veranschlagt werden. Workshop Pflanzenzüchtungsstrategie Schweiz BLW 2013 28 Mündliche Mitteilung 2014 16 Danksagung Diese Arbeit wurde im Rahmen des Projektes „Saatgut als Gemeingut“ durchgeführt, das von der Software AG Stiftung Deutschland und der Stiftung Mercator Schweiz gefördert wird. Wir danken für die gewährte Unterstützung. 17
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http://lebendigetraditionen.ch/traditionen/00326/index.html?lang=rm
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Festa da chant a Falera – in sguard enavos part 2
- Mardi, 29.8.2017, 19:00
-
Emprima emissiun:
- Mardi, 29.8.2017, 19:00, RTR
Avant la pausa da stad ha gì lieu a Falera la 45avla festa da chant districtuala. En l'emissiun da «Noss chors» pudais vus tadlar ina selecziun da las producziuns da pag.
Passa 1'000 chantaduras e chantadurs da passa 30 chors èn sa rimnads la secunda fin demna da zercladur a Falera. En duas baselgias han els chantà da quai da 80 chanzuns da pag. Cifras impressiunantas e motiv avunda da cumenzar suenter la pausa da stad cun in sguard enavos sin questa festa da chant. La secunda e davosa part d'ina selecziun da las producziuns da pag ch'èn stadas d'udir a Falera.
D'udir oz en l'emissiun:
Chor Surselva – La passegiata
Chor mischedau Surrein – Ad ina flura
Chor viril Domat – De profundis clamavi
Chor mischedau Rueun/Siat - Abendruhe
Chor uvriu Danis-Tavanasa – Sulegl
Chor mischedau Trin – Primavera
Chor viril Breil – Speranza
Chor d'affons Sumvitg – Akai Hana
Damenchor Balterswil – Ave Maria
Chor uvriu Danis-Tavanasa – Emprem'amur
Männerchor Rebstein & Marbach – La Bamba
Chor d'affons Surselva – Sper la tgina
Ensemble Cants Firmus Surselva – Nina Nanna
Chor mischedau Trin – Ich sah sie am Morgen
Chor mischedau Vignogn – Exsultate Deo
Chor d'affons Surselva – Aunghel pertgirader miu
Chor mischedau Rueun/Siat – Vater unser
Chor mischedau Suraua – L'amur d'atun
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Das siebte Jahr ist alles andere als verflixt
Das Menhir-Festival in Falera startet heute in seine siebte Saison. Zu hören sind Konzerte mit osteuropäischen und Bündner Musikern – auf dem Programm: Werke von Barock bis Moderne.
Das Menhir-Festival in Falera startet heute in seine siebte Saison. Zu hören sind Konzerte mit osteuropäischen und Bündner Musikern – auf dem Programm: Werke von Barock bis Moderne.
Von Carsten Michels
Falera. – Gemeinhin hüten sich Konzertveranstalter, Wolfgang Amadeus Mozarts «Kleine Nachtmusik» aufs Programm zu setzen. Die Streicherserenade steht ja praktisch in jedem noch so schlecht sortierten CD-Regal. Wenn das unverwüstliche Werk dennoch öffentlich erklingt, dann zumeist im Rahmen sogenannter Promenaden- oder Familienkonzerte.Das Menhir-Musikfestival in Falera kennt derlei Berührungsängste nicht und hat sie auch in den vorangegangenen sechs Jahren nicht gekannt. Populäres gehörte immer schon zum Menhir-Programm – neben musikalischen Trouvaillen und Uraufführungen zeitgenössischer Werke wohlgemerkt. Und so alternierten Gioacchino Rossinis «Tell»-Ouvertüre, Georges Bizets «Carmen»-Fantasie oder Felix Mendelssohns «Sommernachtstraum»-Musik mit selten gespielten Werken von Zoltán Kodály, Bohuslav Martinu, Clara Schumann oder Alma Mahler. Nicht zu vergessen, bilden Bündner Komponisten seit jeher einen Schwerpunkt im Menhir-Programm.
Derungs «garniert» Chopin-Scherzi
Das Festival setzt denn auch in seiner siebten Saison auf überraschende Querverbindungen zwischen Vertrautem und Neuem, einheimischen Klängen und Kompositionen aus aller Welt. Im Eröffnungskonzert von heute Abend huldigt der ukrainische Pianist Olekandr Perepelytsya unter dem Motto «Mallorca-Odessa-Graubünden» zwar in erster Linie Frédéric Chopin, dem Klavierkomponisten par excellence, dessen 200. Geburtstag in diesem Jahr gefeiert wird. Aber zwischen Chopins vier Scherzi lässt Perepelytsya zwei zeitgenössische Tonsetzer zu Wort kommen: seine Landsmännin Karmella Tsepkolenko mit «Evening Solitaire» und den Bündner Komponisten Urban Derungs mit «Quintus» aus dem Jahr 2002.Das zweite Konzert bringt am Sonntag erwähnte «Kleine Nachtmusik» Mozarts, bettet sie jedoch in ein cleveres Programm von Barock bis Moderne ein. Zu hören ist unter anderem das Werk «Image d'antiquité» für Violoncello und Streicher des französisch-syrischen Komponisten Dia Succari. Solist Athil Hamdan wird begleitet von der Kammerphilharmonie Graubünden unter der Leitung von José Ferreira Lobo.Am Sonntag, 26. September, ist das mexikanische Orquestra de Cámara de Morelos in Falera zu Gast. Gespielt werden Werke aus Mexiko sowie ein Flötenkonzert von Georg Philipp Telemann und das Konzert für Streichorcherster op. 79 von Gion Antoni Derungs, der unlängst seinen 75. Geburtstag feiern konnte (Ausgabe vom 6. September). Musik für Streicher und Sopran beschliesst am 3. Oktober das vierte Menhir-Konzert.
«Totgesagte leben länger»
Im Gegensatz zur Saison 2009 kehrt das Menhir-Festival zum zeitlich begrenzten Konzertzyklus zurück. Das Experiment mit übers Jahr verteilten Konzerten hat laut Andreas Gabriel nicht gefruchtet. Der Mediensprecher des Festivals bezeichnete Gerüchte, die siebte Menhir-Ausgabe würde die letzte sein, als aus der Luft gegriffen. «Es geht uns nicht schlechter und nicht besser als in den Vorjahren», sagte Gabriel. «Und im Übrigen weiss man ja: Totgesagte leben länger.»
Menhir-Musikfestival. Auftakt: heute Abend, 20 Uhr, sowie Sonntag, 19. September, 17 Uhr, jeweils im Konzertsaal La Fermata, Falera. Das gesamte Festivalprogramm im Internet unter www.menhir-festival.ch.
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https://m.rtr.ch/emissiuns/noss-chors/festa-da-chant-a-falera-in-sguard-enavos-part-2
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https://www.suedostschweiz.ch/zeitung/das-siebte-jahr-ist-alles-andere-als-verflixt
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Contribuziuns dals 28.01.2017
- Sonda, 28.1.2017, 6:06
Termins da l'emissiun
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Emprima emissiun:
- Sonda, 28.1.2017, 6:06, RTR
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Repetiziun:
- Sonda, 28.1.2017, 7:06, RTR
- Sonda, 28.1.2017, 8:06, RTR
Contribuziuns
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Bunura: Reavertura dal pavigliun da glatsch San Murezzan
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Bunura: Situaziun da naiv en ils territoruis da skis dal GR
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Bunura: Uffants da la regiun visitian il Parc Naziunal Svizzer
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Bunura: Clera victoria per il HCD cunter Losanna
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Bunura: Prevista sin il maraton Surselva
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Mezdi: CM da skis per persunas cun impediments 2019 a Sursaissa
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Saira: Plans per vitg da Heidi Flumserberg progredeschan
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Die Tour fing heute mit einem Missverständnis an. Ich wollte unsere Gruppe in Chur treffen und wunderte mich, dass niemand da war. Also stieg ich in den Bus nach Trin Moulin. Später musste ich feststellen, dass ich eine halbe Stunde zu früh war. Aber bei den warmen Temperaturen war das Warten kein Problem. Um 10:30 Uhr waren...
Publiziert von Mo645130. April 2017 um 20:54
(Fotos:31 | Geodaten:1)
Zweiter Tag unseres kurzfristigen Abstechers in die Berge aus der unterländlichen Frühlingsstimmung...
Nach einer ruhigen Nacht in der Cna da Maighels starten wir heute zu unseren zweiten Tour, auf den Piz Tagliola. Mit den ersten Ski-Tourengängern starten wir nicht all zufrüh bereits in der Morgensonne unsere...
Publiziert von RainiJacky15. April 2017 um 19:08
(Fotos:19)
Les jours de vacances d'hiver ou d'été, il vaut mieux oublier la A2 pour joindre Andermatt. Aujourd'hui les 14km de ralentissement du trafic vers le S, nous les verrons depuis notre parcours à travers Erstfeld, Amsteg et Wassen.
Deuxième jour que l'Oberalpass est ouvert et il est déjà bien difficile de pouvoir avoir...
Publiziert von Pere15. April 2017 um 20:04
(Fotos:13)
Für die Vor-Oster-Tage ist schönstes Wetter angesagt; wir verreisen kurzfristig auf den Oberalppass...
Dank den herrlichen Wetterbedingungen entziehen wir uns kurzfristig aus der unterländlichen Frühlingsstimmung und verbringen nochmals zwei Tage im Schnee; ebenso hatten wir keine Lust an dem österlichen Verkehrsstau...
Publiziert von RainiJacky15. April 2017 um 19:08
(Fotos:20)
Immer zum Wochenende verschlechtert sich das Wetter. Nach Konsultation des Wetterberichtes tat sich in Graubünden ein sonniges Fenster auf. Ideal, um der Rheinschlucht mal wieder einen Besuch abzustatten.
Von Chur fuhr unser kleines Grüppchen hinauf nach Flims. Im Postbus konnten wir gleich die Panoramasitze einnehmen. Sobald...
Publiziert von Mo6451 2. April 2017 um 21:52
(Fotos:34 | Geodaten:1)
Schönes Wetter gibt es zurzeit an mehreren Orten. Mich zog es heute nach Graubünden. Dort hatte ich eine Tour geplant, eine Rundtour in Brigels. Brigels liegt zwar auf ca. 1200 m, ich hoffte trotzdem auf eine schneefreie Tour. Es kam etwas anders.
Die Anfahrt nach Brigels dauert schon eine Weile, auch wenn ich einen...
Publiziert von Mo645125. März 2017 um 22:27
(Fotos:20 | Kommentare:2 | Geodaten:1)
Bei diesem Wetter mussten wir einfach raus. Nicht mit dem Bike oder den leichten Wanderschuhen, nein, es ist eine lockere Skitour angesagt. Wir starten erst spät, da wir erst in der Nacht im Bündnerland eintrudelten, dies ist jedoch bei dieser Tour gut vertretbar.
Die Skier können wir trotz dünner Schneedecke noch am...
Publiziert von Robertb13. März 2017 um 21:48
(Fotos:24)
Schneeschuhweekend mit 17 Teilnehmern. Am Samstag reisen wir an nach Curaglia. Kaffeehalt im Hotel Vallatscha und dann zu Fuss via Hängebrücke nach Mutschnengia ins Hotel Cuntera. Das Wetter: Es regnet und geht während der Wanderung in Schneeregen über ( eigentlich eine üble Sache ). Praktisch kein Schnee mehr auf der ganzen...
Publiziert von shuber 6. März 2017 um 21:47
(Fotos:42)
2 Tage im Surselva Gebiet mit Dina und Aita
Ziel -->Pazolastock am ersten Tag.
Vom Oberalppass in 4:30 min mit 1000hm Aufstieg und 750hm Abfahrt zur SAC Hütte
Die Abfahrt genossen wir spurfrei via Lai da Tuma. Gemäss Skitourenkarte auch Snowboardfreundlich, dennoch muss das flache Stück über den See gelaufen werden....
Publiziert von tricky20. Februar 2017 um 13:53
(Fotos:47 | Geodaten:2)
Escursione scialpinistica nella Surselva, con partenza dal Passo dell’Oberalp.
Il Pazolastock o Piz Nurschalas è una cima che dista poco più di 3 km dal Cuolm d’Ursera (Oberalppass), facilmente raggiungibile anche dai meno esperti. L’unica inquietudine che mi frulla nella testa alla partenza è il pericolo marcato...
Publiziert von siso15. Februar 2017 um 19:10
(Fotos:54 | Geodaten:1)
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https://m.rtr.ch/emissiuns/actualitad/contribuziuns-dals-28-01-2017
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http://www.hikr.org/region257.html
| 0.621328
| 0.625483
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Musica resuna ord nossas valladas
- Mesemna, 13.3.2019, 19:00
-
Emprima emissiun:
- Mesemna, 13.3.2019, 19:00, RTR
En L'instrumentala faschain nus in viadi musical tras noss chantun Grischun.
Las musicantas ed ils musicants da las suandantas musicas èn pronts e sunan per vus marschs, polcas ed inqual toc musica da divertiment. La musica da Scuol, d'Ardez, da Zernez, da Tschierv-Fuldera-Lü, da Lantsch, da Domat, da Falera, da Sagogn, da Suraua, da Vrin, da Lumbrein, da Vignogn, da Danis-Tavanasa, da Breil/Dardin, da Surrein/Rabius e la musica da Medel/Lucmagn.
|TITEL||INTERPRET||CUMPONIST|
|Engiadina Bassa, Marcha||Società da musica da Scuol||Egli, Erwin|
|Kantorinka, Polca||Società da musica Ardez||Manas, Vaclas / Zsaitsits, Erwin / Reitheimer, Franz|
|100 onns parc naziunal Svizzer||Società da musica da Zernez||Lehner, Janet|
|Ein kleines Rendezvous, tango||Società da musica Uniun Tschierv-Fuldera-Lü||Schad, Peter|
|Engiadina Bassa, Marcha||Società da musica da Scuol||Egli, Erwin|
|Ardez, Marsch||Societed da musica Puntraschigna||Morell, Ludwig|
|Gimme Hope Jo'anna||Musica instrumentala da Savognin||Grant, Eddy / arr. Ocean, Johny|
|Amboss-Polka||Uniaun da musica da Lantsch||Parlow, Albert / Kühn, P.|
|Musica da Domat, Marsch||Societad da musica da Domat||Stecher, Roman|
|Fuchsgraben Polka||Societad da musica da Falera||Vacek, Karel / Mnozil Brass / Brighton, William|
|Die Ländler-Solisten||Uniun da musica da Sagogn||Kleeb, Sales|
|Ravanello||Societad da musica da Suraua||Joseph, Walter|
|Marsch da Vrin||Societad da musica 'Greina' da Vrin||Muoth, Alvin|
|Colonel Bogey. March||Societad da musica da Lumbrein||Alford, Kenneth Joseph|
|The Waltonian, March||Societad da musica da Vignogn||Richards, J.J.|
|Ein Denkmal für die Blasmusik||Societad da musica da Danis-Tavanasa||Kuhn, Michael / Rundel, Siegfried|
|Serenata||Societad da musica da Breil/Dardin||Toselli, Enrico / Richards, Goff|
|Andulka, Marsch||Societad da musica da Surrein/Rabius||Kmoch, Frantisek / Brighton, William|
|Schwyzer Soldaten||Societad da musica da Medel/Lucmagn||Lüthold, Ernst|
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21. Innsbrucker Promenadenkonzerte 2015 im Innenhof der Kaiserlichen Hofburg Allabendlich um 19.30 Uhr von Dienstag, 7. Juli, bis Sonntag, 2. August, Matineen sonntags jeweils um 10.30 Uhr Die Konzerte finden bei jedem Wetter statt. Freiwillige Spenden erbeten!
21. Innsbrucker Promenadenkonzerte 2015 im Innenhof der Kaiserlichen Hofburg Programmbuch Redaktion: Markus Stegmayr
Limbus Verlag
Verlegerische Abwicklung und grafische Gestaltung: Limbus Verlag Bernd Schuchter, Merle Rüdisser, Elisabeth Mayr Umschlagfoto: Scheibenschießen in einem Bergdorf © Kaiserliche Hofburg Innsbruck Weitere Informationen finden Sie unter: www.promenadenkonzerte.at Für den Inhalt verantwortlich: Verein Innsbrucker Promenadenkonzerte ZVR 026911077 Druck- und Satzfehler sowie Programmänderungen vorbehalten
Von der Harmoniemusik des Adels bis zur Böhmischen der dörflichen Jungbauernschaft Bereits zur Zeit der Wiener Klassik war es üblich, bei abendlichen Serenaden die Werke der Kunstmusik in Bläsertranskriptionen aufzuführen. So hat Mozart, als es noch kein Urheberrecht gab, höchstpersönlich eine Fassung für Harmoniemusik mit den Highlights aus seiner Oper Die Entführung aus dem Serail eingerichtet, um eventuellen Konkurrenten zuvorzukommen. Die Tradition, Musik durch Bläsertranskriptionen in einer Zeit zu popularisieren, die über keine Tonträger verfügte, wurde von den Militärmusikkapellen des Habsburgerreiches fortgesetzt, wobei die führenden Militärmusikkapellen der damaligen Zeit sowohl als Streich- als auch als Blasorchester auftreten konnten. Die Programme dieser Garnisonskapellen, die für die Grundversorgung der Bevölkerung mit Musik zuständig waren, enthielten Ouvertüren von berühmten Opern und Operetten und Potpourris der beliebtesten Melodien daraus – neben diesen Werken der Kunstmusik aber auch die neueste Produktion aus dem Hause Strauß und all jener, die in Form von Polka und Walzer die hedonistische Selbstfindung des Bürgertums im Zeitalter der industriellen Revolution musikalisch ausformulierten. Die Musiker der Garnisonskapellen wiederum nutzten die Zeit beim Militär und verfertigten Abschriften der Arrangements jener Werke, die ihnen für ihre heimische Dorfkapelle tauglich erschienen. So kehrten sie mit einem Koffer voll Noten in ihre Heimat zurück
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und übernahmen dort die dörfliche Musikkapelle, für die nun eigene Transkriptionen klassischer Werke eingerichtet wurden. Es versteht sich, dass die musikalischsten unter all diesen Kapellmeistern den Ehrgeiz hatten, dem Repertoire der großen Meister, das sie in ihrer Militärdienstzeit handschriftlich und zugleich lernend kopiert hatten, eigene Werke hinzuzufügen, die in Gestalt von Ouvertüre, Marsch, Polka und Walzer formal an den großen Vorbildern ausgerichtet waren und daher aufgrund solcher Rahmenbedingungen niemals ein gewisses Niveau unterschreiten konnten, ja im Falle eines überdurchschnittlichen bis genialen melodischen Einfallsreichtums, wie wir ihn etwa bei einem Julius Fučík (1872–1917) vorfinden, die Musikliteratur mit neuen und oft weltbekannten Melodien bereicherten. Es sei nur an den Marsch Einzug der Gladiatoren oder den Florentinermarsch erinnert. Die Gegensätze, die zur Französischen Revolution führten, bezogen sich keineswegs nur auf das Unrecht, das dadurch entstand, dass der Adel sich qua Geburt als höhere Menschengattung definierte. Ein Streitpunkt war auch die Frage, wem eigentlich die Musik als Ausdruck der menschlichen Seele und der menschlichen Sehnsüchte gehört. Und so rabiat man den durch feudale Privilegierung höher Gestellten die Köpfe abschlug, um sie damit auf ein durchschnittlich bürgerliches Maß zu reduzieren, so verächtlich blickte man auf das süßliche Gefiedel eines Lully und Rameau. Durch die Gründung des Conservatoire de Paris bereits 1795 schlug die Geburtsstunde der Blasmusik, die – in Ergänzung zur Volksarmee – als neue Musik für alle, als
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neue Volksmusik installiert wurde und zu der die namhaftesten Komponisten der damaligen Zeit wie Cherubini, Gossec oder Méhul eigene Originalwerke beisteuerten. Die Enteignung der Höfe in Sachen Musik blieb denn auch nach dem Wiener Kongress und dem Wiedererstarken der reaktionären Kräfte in Europa eine Errungenschaft, die sich die siegreichen Regimes in Österreich und Preußen in dem Ausmaß nicht entgehen ließen, als durch die Förderung der bläserischen Popularmusik das Zurückdrehen aller anderen Stellschrauben der gesellschaftlichen Entwicklung besser unter schönen Klängen verborgen bleiben konnte. Die Erfindung des Nationalen, das sich nun vor allem im Musikalischen – vom Volkslied bis zum Marsch – verdichtete, verdrängte die Ideen der Französischen Revolution, die durch ihren Terror ganz Europa in Angst und Schrecken versetzt und dadurch über Jahrzehnte ihren wahren Beitrag zum Fortschritt der Menschheit dem gesellschaftlichen Diskurs entzogen hatte. Gerade die Habsburgermonarchie (ganz im Gegensatz zu Preußen) verfügte als multikultureller, mehrsprachiger Vielvölkerstaat nicht über die Möglichkeit, sich in nationaler Selbstberauschung zu verklären. Vielmehr musste sie mit ansehen, wie der nationale Selbsterhöhungsprozess unter ihren wichtigsten Völkern wie den Ungarn und Tschechen den Staat zu sprengen drohte. Gerade dieses vorweggenommene Europa im Kleinen war also auf die Musik als verbindendes emotionales Element angewiesen, zumal hier auch Möglichkeiten für viele Künstler bestanden, über die Enge ihrer Regi-
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on und über ihre Sprache hinaus als Komponisten oder Kapellmeister Karriere zu machen und den je eigenen nationalen Dialekt in eine allgemeine Musikkultur einzufügen, wie es die berühmten tschechischen Nationalkomponisten von Smetana über Dvořák bis Janáček vorbildlich leisteten. Und wie es ihnen die sogenannten Kleinmeister der leichten Muse, Karl Komzák oder der bereits erwähnte Julius Fučík und viele andere, nachmachten. Ein Geheimnis der weltweit bekannten altösterreichischen Unterhaltungs- und Militärmusik besteht darin, dass sie nie ihre Anbindung an die Kunstmusik verlor, dass das Ernste und das Leichte, das heute durch Gräben des Kommerzes und des Distinktionsgewinns getrennt ist, noch eine Einheit bildeten, und dass zwischen Amateuren und professionellen Musikern die Übergänge fließend waren. So konnte eine Ouvertüre von Carl Maria von Weber, die in der Hofoper zum ersten Mal erklang, schon wenige Jahre später als Transkription an einem Feiertag im Garten eines Tiroler Gasthauses aufgeführt werden. Frage nicht, wie und in welcher Qualität! Da die Menschen kaum Gelegenheit hatten, Vergleiche zu ziehen, wie es heute jedermann möglich ist, verhinderte kein zu großes Qualitätsbewusstsein den Kunstgenuss. Bleibt nur noch zu erwähnen, dass der Erste Weltkrieg wohl auch deswegen flagrant vom Zaun gebrochen werden konnte und zuletzt zum Zusammenbruch der Donaumonarchie führte, weil eine wunderbare und elegante Militärmusik den Blick auf einen Krieg verstellte, der sich vor dem Hintergrund zauberhafter Monturen zur ersten großen
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industriellen Menschenvernichtungsmaschine entwickelte. Mit dem Dritten Reich waren auch in österreichischen Landen endlich jene eindeutigen nationalistischen Grundlagen geschaffen, die mit einem Volk, einem Führer und mit Rassenreinheit die Militär- und Blasmusik in den durch keinerlei Ironie getrübten Missbrauch führten. Eine katastrophale Entwicklung, von der sich die deutsche Militärmusik bis heute noch nicht erholt hat, im Gegensatz zu Österreich, das sich schlawinerhaft mit einem gewissen Recht, aber auch mit viel Unrecht nach 1945 als Hitlers erstes Opfer definierte und durch den aufkommenden Massentourismus die Blasmusik wiederum zum Einsatz brachte, diesmal zur touristisch-musikalischen Grundversorgung am Lande, wo die vorgeblich edlen Wilden aus den Bergen die vom Krieg erschöpften Gäste vor allem aus Deutschland umsorgten. So begannen die Dorfmusikkapellen nach dem Kriege von Neuem dort, wo die altösterreichische Musik mit Ouvertüre, Walzer, Polka, Marsch aufgehört hatte, wobei nunmehr, nach Abschluss des blutigsten Teils des „Zeitalters der Extreme“ ein Phänomen ganz entscheidend mit ins Spiel kam: Die klassische Kunstmusik hatte sich, symbolisiert durch Schönbergs Watschenkonzert bei der Aufführung seiner Kammersinfonie im Jahre 1913, vom breiten Publikum verabschiedet und bot trotz Paul Hindemiths Bemühungen in Donaueschingen, für Bläser wertvolle und spielbare zeitgenössische Literatur ins Leben zu rufen, kaum noch Werke, die dem ursprünglichen Ziel der Bläser-
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musik, die Kunstmusik zu popularisieren, entsprechen hätte können. An die Stelle der Komponisten, die entweder von den Nazis vertrieben worden waren oder sich nun häuslich in einer staatlich geförderten, vom Publikum hingegen ignorierten Avantgarde niedergelassen hatten, traten Spezialisten für den Amateurblasorchesterbereich. Diese konnten nicht selten, wie in hiesigen Landen ein Sepp Tanzer oder Josef Eduard Ploner, ihre durch das Ende des Dritten Reiches unterbrochene Karrieren als Komponisten, Dirigenten, Rundfunkmitarbeiter und mächtige Funktionäre fortsetzen und ihre meist epigonalen, nationalromantischen Stücke den Vereinen über Wertungsspiele aufs Auge drücken. Neben dem Repertoire einer wiederbelebten Habsburgermonarchie und solch neuen, sogenannten Originalkompositionen gewann die Massen- und Popkultur der Nachkriegszeit zunehmend Einfluss auf die Musikvereine, die aufgrund freiwilliger Mitgliedschaft darauf angewiesen sind, den Musikgeschmack ihrer Musikerinnen und Musiker auch im Repertoire widerzuspiegeln. So kann man bei der Lektüre so manchen Programms heimischer Musikvereine den Eindruck gewinnen, es handele sich hier nicht um eine Trachtenkapelle mit entsprechend christlich-konservativ-patriarchalem Kulturhintergrund als vielmehr um eine amerikanische Community Band. Dabei wurde neben der Befriedigung touristischer Nachfrage nach einem nostalgischen Österreich, der Befriedigung der Funktionäre der Dachverbände, die mit pädagogisch-eigennützigem Engagement durch Originalkompositionen ihre Schutzbefohlenen zur Kultur hinzuführen versuchten, aber
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auch neben dem krachenden Versuch, die zeitgenössische Pop- und Trivialmusik in die Blasmusik einzugemeinden, schlicht und einfach auf jene entscheidende Leistung vergessen, der die dörflichen Blasmusikkapellen seit über hundert Jahren ihr meist erfolgreiches Fortbestehen verdankten: eine aus dem Deutschen in andere Sprache kaum übersetzbare Gemütlichkeit zu stiften, die bei reichlich Alkohol Eheanbahnungen beflügelt, hitzige Debatten begleitet und insgesamt das Leben im Sinne eines universellen Münchener Oktoberfestes lebenswert macht. Dass diese Festkultur durch ein Überangebot an anderen Möglichkeiten, befördert auch durch einen Wettbewerb der Radio- und TV-Stationen nach unten, niveaumäßig immer weiter absackte, ändert nichts an der Tatsache, dass sie, mit dem legendären Ernst Mosch an der Spitze, eine Art von Musik kreierte, die mit ihren weit mensurierten Instrumenten dem ländlichen Hedonismus ideal Ausdruck verlieh und sich unter dem Titel „Böhmische“, „Viller Spatzen“, „Oberkrainer“, oder „Alpenoberkrainer“ niveaumäßig merklich von den Niederungen der volkstümlichen Musik abhob und immer noch abhebt. Denn hier, in der Gattung der „Böhmischen“, haben Dilettanten als Musiker wenig verloren. Hier pflegen sich Profis, die sonst in Orchestern durch schwierigste Partituren gequält werden, dem reinen und simplen Wohlklang zu ergeben und ein Genre, das durch Melodik und einfachste Harmonien gekennzeichnet ist, technisch in die Nähe olympischer Disziplinen zu rücken.
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Bleibt nur noch nachzutragen, dass sich auch in der Blas- und Bläsermusik wie in allen anderen Kunstgattungen das Angebot diversifiziert hat und für jedes noch so kleine Publikum inzwischen die jeweils eigene Musik zur Verfügung steht: Das reicht von der klassischen Harmoniemusik über Blechbläserensembles, Brassbands, Big Bands, Volksmusik, kritische Volksmusik und Biermusik bis hin zur Bläsersinfonik und zum großen Blasorchester. Wobei trotz aller Spezialisierung gerade in jüngster Zeit durch interessante und publikumswirksame zeitgenössische Kompositionen gerade im Bläserbereich, aber auch durch eine unglaubliche Niveausteigerung im Können von Amateurmusikern der ursprüngliche Traum der altösterreichischen Musik noch nicht ausgeträumt zu sein scheint: Konzerte veranstalten zu können, deren Aufgabe es ist, die Kunstmusik alter oder neuer Provenienz in Transkriptionen oder in gültigen, weil nicht mehr epigonalen zeitgenössischen Werken einem aufgeschlossenen, breiten Publikum näher zu bringen und durch die musikalische Formulierung des einen Lebens und nicht nur segmentierter Spezialwelten zu begeistern. Es ist also die Hoffnung, dass es wieder eine Zeit gibt, in der sich der Unterschied zwischen E und U schließt, ebenso der Übergang vom Amateur zum Profi fließend wird und die Komponisten endlich wieder Mut fassen, ihren Elfenbeinturm in Richtung Publikum zu verlassen. Dieser Hoffnung sind die Innsbrucker Promenadenkonzerte gewidmet. Alois Schöpf, künstlerischer Leiter
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Vom Anspruch und der leichten Muse Wie geht man am besten mit einem Publikum um, das zu Recht an lauen Sommerabenden auch die Unterhaltung und Zerstreuung sucht? Wie lässt sich das alles mit dem musikalischen Anspruch in Einklang bringen, der von den Innsbrucker Promenadenkonzerten propagiert wird? Ich denke, es ist zuerst einmal vor allem Konsens, dass die Unterscheidung zwischen E- und UMusik weitestgehend hinfällig ist. Was zählt, ist die musikalische Qualität und selbstverständlich auch die Funktion, der die Musik zu dienen hat. Es würde wenig Sinn ergeben, dem Publikum einen schönen Abend mit sperriger Musik zu verderben. Bei den Innsbrucker Promenadenkonzerten geht es – im Gegensatz zu manch anderer Konzertreihe – nicht um Irritation und Provokation, sondern um die Heranführung an Werke und um ein logisches In-Bezug-Setzen dieser Werke zueinander. Dem Publikum soll nach einem herausfordernden Stück auch Raum und Zeit zum Verschnaufen gegeben werden. Entscheidend sind dabei die Balance und die Ausgewogenheit in der jeweiligen Programmgestaltung. Die musikalischen Qualitätskriterien bei den eingeladenen Orchestern lassen sich aber nicht nur daran ablesen, dass sich sämtliche Orchester um eine solche Balance bemühen, sondern auch daran, dass das sogenannte Leichte mit ebensolcher Begeisterung und mit ebensolchem Nachdruck gespielt wird wie Stücke, denen oftmals das Etikett „schwer“ umgehängt wird. Bei der richtigen Chronologie und zum richtigen Zeitpunkt
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platziert, erscheinen schwere Stücke dennoch logisch und zwingend. Vor allem aber ist es die Aufgabe und die besondere Qualität eines guten Orchesters, das Schwierige leicht erscheinen zu lassen. In den Händen eines professionellen und musikalisch auf hohem Niveau agierenden Orchesters öffnen sich die Stücke, die ansonsten einem breiten Publikum verschlossen und unzugänglich bleiben würden. Zugleich gilt es, die leichten Stücke ebenso ernst zu nehmen wie die komplexeren. Ein gutes Orchester durchdringt eine Komposition und macht diese dem Publikum in jeder Hinsicht zugänglich und nachvollziehbar. Sie wird ihrem Wesen nach hörbar, greifbar und damit verständlich. Die Komplexität und die Schwierigkeiten eines sperrigen Stücks dürfen dabei für das Publikum nicht hörbar werden. Es ist die Aufgabe eines auf hohem Niveau agierenden Orchesters, diese Schwierigkeiten und Herausforderungen dort zu lassen, wo sie hingehören: in den Proben. Dem Publikum muss hingegen eine schlüssige, überzeugende und mit Nachdruck vorgetragene Leseweise angeboten werden. Dem Publikum muss der rote Faden zugänglich gemacht werden, der Verlauf des Stückes muss ihm als zwingend und notwendigerweise genau so erscheinen. Das Schwierige muss leicht wirken und das Leichte muss mit der notwendigen Ernsthaftigkeit vorgetragen werden, damit es nicht zur beliebigen und reinen Unterhaltung wird. Der Zuspruch des Publikums und das internationale Renommee der Innsbrucker Promenadenkonzerte beweisen, dass, auch dank der strikten Einforderung die-
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ser Kriterien, der Spagat zwischen leichter und schwerer Musik Jahr für Jahr aufs Neue gelingt. Mehr noch als in den vorangegangenen Jahren steht in diesem Jahr einiges an vermeintlich schwieriger zeitgenössischer Musik auf dem Spielplan. Damit wird die hier beschriebene Balance besonders herausgefordert und das künstlerische und musikalische Geschick der jeweiligen Orchester ist mehr denn je gefragt. Das Vertrauen in die eingeladenen Orchester legt nahe, dass die Rechnung auch in diesem Jahr aufgehen sollte. Und das Vertrauen in ein neugieriges und lernbereites Publikum. Markus Stegmayr, Redakteur
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Die Orchester und Ensembles der 21. Innsbrucker Promenadenkonzerte 2015 Dienstag 7. Juli, 19.30 Uhr – Vorabend Die Finalisten des Tiroler Musikschulwerks Blas-, Streich-, Fanfarenorchester, Brassband Kurzkonzerte von jeweils 30 Minuten Seite 23 Mittwoch 8. Juli, 19.30 Uhr Festliche Eröffnung Stadtmusikkapelle Landeck Musikalische Leitung: Helmut Schmid
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Donnerstag 9. Juli, 19.30 Uhr Liebe, Love, Amour European Brass Ensemble Musikalische Leitung: Thomas Clamor
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Freitag 10. Juli, 19.30 Uhr Unter neuer Leitung Brassband Fröschl Hall Musikalische Leitung: Joe Laube
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Samstag 11. Juli, 19.30 Uhr Führend in den Niederlanden Fanfareorkest DSS Musikalische Leitung: Danny Oosterman
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Sonntag 12. Juli, 10.30 Uhr – Matinee Erstes K.u.k.-Festkonzert Musik Muri, Schweiz Musikalische Leitung: Karl Herzog
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Sonntag 12. Juli, 19.30 Uhr Virtuose amerikanische Blasorchestermusik Orchestra di Fiati della Svizzera Italiana Musikalische Leitung: Angelo Bolciaghi
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Montag 13. Juli, 19.30 Uhr Bläserkunst der Klassik Holzbläser des Tiroler Symphonieorchesters Innsbruck
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Dienstag 14. Juli, 19.30 Uhr Slowenien zum ersten Mal in Innsbruck Staatliches slowenisches Militärorchester Musikalische Leitung: Andreja Solar
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Mittwoch 15. Juli, 19.30 Uhr Die musikalischen Hausherren Stadtmusikkapelle Wilten Musikalische Leitung: Peter Kostner
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Donnerstag 16. Juli, 19.30 Uhr Das Konzert anlässlich der Festspieleröffnung Salzburger Landesblasorchester Musikalische Leitung: Alexander Schillings
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Freitag 17. Juli, 19.30 Uhr Wassermusik Orchestra di Fiati della Valtellina Musikalische Leitung: Lorenzo Della Fonte
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Samstag 18. Juli, 19.30 Uhr Die Besten von Südtirols musizierender Jugend Südtiroler Jugendblasorchester Musikalische Leitung: Josef Feichter
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Sonntag 19. Juli, 10.30 Uhr – Matinee Zweites K.u.k.-Festkonzert Musikkapelle Toblach Musikalische Leitung: Sigisbert Mutschlechner
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Sonntag 19. Juli, 19.30 Uhr Die Gäste aus Frankreich Orchestre d’Harmonie de la Ville de Vichy Musikalische Leitung: Bruno Totaro
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Montag 20. Juli, 19.30 Uhr Polen zum ersten Mal in Innsbruck The Representative Band of the Border Guard of the Republic of Poland Musikalische Leitung: St. Strączek, L. Mieczkowski Seite 107 Dienstag 21. Juli, 19.30 Uhr Führend in Südtirol Musikkapelle Villnöß Musikalische Leitung: Hans Pircher
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Mittwoch 22. Juli, 19.30 Uhr Und zum Abschied ein Zapfenstreich Militärmusik Kärnten Musikalische Leitung: Sigismund Seidl
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Donnerstag 23. Juli, 19.30 Uhr Führend in Belgien Royal Symphonic Wind Orchestra Vooruit Harelbeke Musikalische Leitung: Geert Verschaeve
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Freitag 24. Juli, 19.30 Uhr Der Geheimtipp aus Italien Orchestra di Fiati Val Isonzo Musikalische Leitung: Fulvio Dose
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Samstag 25. Juli, 19.30 Uhr Eine Brassband der Weltklasse Leyland Band, England Musikalische Leitung: Thomas Wyss
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Sonntag 26. Juli, 10.30 Uhr – Matinee Drittes K.u.k.-Festkonzert Musikverein Liezen, Steiermark Musikalische Leitung: David Luidold Sonntag 26. Juli, 19.30 Uhr Neujahrskonzert im Sommer Sächsische Bläserphilharmonie Musikalische Leitung: Stefan Diederich Montag 27. Juli, 19.30 Uhr Europaregion der Musik Triest Wind Band Project Musikalische Leitung: Simon Perčič Dienstag 28. Juli, 19.30 Uhr Gustav Mahler und seine Zeit Polizeiorchester Bayern Musikalische Leitung: Johann Mösenbichler
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Mittwoch 29. Juli, 19.30 Uhr Bigband-Jazz auf höchstem Niveau The 1st Lake of Constance Navy Jazz Orchestra Musikalische Leitung / Arrangements: Stefan Höfel Seite 165 Donnerstag 30. Juli, 19.30 Uhr Führend in Südtirol Bürgerkapelle Gries bei Bozen Musikalische Leitung: Georg Thaler
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Freitag 31. Juli, 19.30 Uhr Die Besten von Tirols musizierender Jugend Tiroler Jugendblasorchester Musikalische Leitung: Stefan Köhle Samstag 1. August, 19.30 Uhr Das italienische Spitzenorchester Filarmonica Mousiké Musikalische Leitung: Savino Acquaviva
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Sonntag 2. August, 10.30 Uhr – Matinee Viertes K.u.k.-Festkonzert Kärntner Gebirgsschützenkapelle Kärntner Viergesang Musikalische Leitung: Christoph Vierbauch Seite 187 Sonntag 2. August, 19.30 Uhr Die deutsche „Gardemusik“ Musikkorps der Bundeswehr – Deutschland Musikalische Leitung: Christoph Scheibling
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Bewegendes Musikerlebnis Musikgenuss auf höchstem Niveau versprechen auch die heurigen Promenadenkonzerte in der Innsbrucker Altstadt. Insgesamt 34 Orchester und Ensembles aus zehn europäischen Nationen bringen den Innenhof der Kaiserlichen Hofburg zum Klingen. Als Landeshauptmann von Tirol begrüße ich Veranstaltungen wie die Promenadenkonzerte sehr, da sie nicht nur heimische Kulturfreunde, sondern auch Touristen aus aller Welt in ihren Bann ziehen und einmal mehr den Ruf Tirols als Destination für Kulturinteressierte in die Welt hinaustragen. Seit mehr als zwei Jahrzehnten erfreuen die Innsbrucker Promenadenkonzerte Jung und Alt, Einheimische und Gäste gleichermaßen. Und genau dies ist die Intention hinter diesen hochkarätigen Konzerten: Das breite Publikum am bewegenden Musikerlebnis teilhaben zu lassen. Ich wünsche Ihnen in diesem Sinne genussvolle Stunden mit musikalischen Gustostücken an gemütlichen, lauen Sommerabenden! Günther Platter Landeshauptmann von Tirol Präsident des Tiroler Blasmusikverbandes
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Dienstag, 7. Juli, 19.30 Uhr – Vorabend Die Finalisten des Tiroler Musikschulwerks Organisation: Helmut Schmid Ohne die professionelle Ausbildung der Jugend gibt es keine lebendige Musikszene. Und ohne ein junges Publikum, das die Innsbrucker Promenadenkonzerte besucht und als Maßstab für die eigenen Bemühungen nimmt, verfehlt die Veranstaltung ihr Ziel. Daher lag es nahe, eine Kooperation mit dem Tiroler Musikschulwerk einzugehen, um den besten Ensembles aus Tirols Musikschulen die Gelegenheit zu geben, am Vorabend der Innsbrucker Promenadenkonzerte die wunderbare Lokation, die Bühne und das einmalige Ambiente des Innenhofs der Hofburg zu nützen und vor großem Publikum ihr Können unter Beweis zu stellen. Im Innenhof der Kaiserlichen Hofburg Kurzkonzerte von jeweils dreißig Minuten Blasorchester Cello-Orchester Fanfare-Orchester Brassband Zum Programm „Finale 2015“ des Tiroler Musikschulwerks Mit der Bezeichnung „Finale“ wird in der Kunst üblicherweise der Schlusssatz einer Sinfonie, der letzte Akt
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eines Theaterstückes oder der ultimative Showdown einer Oper versehen. Wenn nun das Tiroler Musikschulwerk zu Schulschluss eine Veranstaltung unter diesem Titel ankündigt, dann kann man eine geballte Ladung jugendlicher Musizierfreude, verpackt in verschiedenen Besetzungen erwarten. Im Zentrum stehen große Orchesterformen, erstmals wird das große CelloOrchester des TMSW zu hören sein, welches sich im Rahmen eines Workshops formiert hat und mit etwa vierzig Mitgliedern eine absolute Rarität darstellt. Die in Tirol wohl häufigste Orchesterform ist das Blasorchester und diese wird durch jenes Musikschulblasorchester, welches beim Tiroler Jugendblasorchesterwettbewerb im April 2015 die höchste Punkteanzahl erreicht hat, vertreten. Fast gänzlich unbekannt in unseren Reihen ist das sogenannte „Fanfare-Orchester“ eine Besetzung aus Blechblasinstrumenten, Saxofonen und Schlagwerk. Das Fanfare-Orchester der Landesmusikschulen Imst, Pitztal und Landeck hat sich seit einigen Jahren dieser Musizierform verschrieben und vereint junge Musikerinnen aus dem Einzugsbereich dieser Musikschulen. Eigens für das große „Finale 2015“ des Tiroler Musikschulwerks wurde eine Landes-Jugendbrassband ins Leben gerufen, die dem Brassband-Trend in Tirol Rechnung trägt und es sich zum Ziel gesetzt hat, jungen talentierten BlechbläserInnen und SchlagwerkerInnen aus allen Landesteilen eine gemeinsame, musikalische Plattform zu geben. Helmut Schmid
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Mittwoch, 8. Juli, 19.30 Uhr
Festliche Eröffnung
Stadtmusikkapelle Landeck Musikalische Leitung: Helmut Schmid Organisation: Peter Vöhl Die Stadtmusikkapelle Landeck war eine der Überraschungen im vergangenen Jahr. Denn wenn ein erfahrener Musikpädagoge und Dirigent wie Helmut Schmid die musikalische Leitung innehat, sind Qualität und hohes spielerisches Niveau nicht fern. Schließlich ist der langjährige Dirigent der Stadtmusikkapelle Landeck Landesschulinspektor des Tiroler Musikschulwerks und somit einer der obersten Musiklehrer des Landes. Helmut Schmid ist zum Glück aber nicht jemand, dem es nur um Konzepte und Theorien geht, sondern vor allem um die Umsetzung seiner pädagogischen und künstlerischen Absichten. Das Konzert 2014 war leider stark verregnet, weshalb zu wenige Besucher in den Genuss des tollen Programms kamen. Ein guter Grund für das Orchester, es 2015 unter hoffentlich besseren klimatischen Bedingungen noch einmal zu versuchen. Orchester Die Stadtmusikkapelle Landeck beruft sich aufgrund der bereits im siebzehnten Jahrhundert dokumentierten Mitwirkung von Schweglern und Trommlern an den örtlichen Prozessionen auf eine 378-jährige Geschichte. Eine Musikkapelle nach heutigem Verständnis ist für
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das Jahr 1824 nachweisbar, im Zentrum standen in den folgenden Jahrzehnten die Umrahmung kirchlicher und weltlicher Feste in der Gemeinde. Nach der Stadterhebungsfeier im Jahre 1923 wurde der Verein in „Stadtmusikkapelle Landeck“ umbenannt. In jener Zeit unternahm die Musikkapelle die ersten großen Auslandsfahrten und Konzertreisen, etwa nach Breslau, Nürnberg, Baden in der Schweiz oder zum Katholikentag nach Wien. Nach dem Zweiten Weltkrieg und dem Wiederaufbau des Vereins erfolgte die erste Teilnahme an einem Wertungsspiel, die auch gleich mit einem ersten Rang gekrönt wurde. In der jüngeren Geschichte der Stadtmusikkapelle Landeck konnte sowohl im musikalischen als auch im organisatorischen Bereich ein steter Aufwärtstrend fortgesetzt werden. Unter Ehrenobmann Werner Sprenger, dem jetzigen Obmann Peter Vöhl und Kapellmeister Helmut Schmid erarbeitete sich die Stadtmusikkapelle Landeck über die Jahre hinweg einen Ruf als renommiertes sinfonisches Blasorchester, das weit über die Landesgrenzen hinaus Anerkennung genießt. Niveauvolle Konzerte, die regelmäßige Teilnahme an Musikwettbewerben wie dem Certamen de Bandas de Musica in Valencia (ES) und WMC in Kerkrade (NL), intensive Jugendarbeit und ein modernes Erscheinungsbild haben zentralen Stellenwert in der Arbeit der Stadtmusikkapelle Landeck. Gleichzeitig wird größter Wert auf die Erhaltung musikalischer und örtlicher Traditionen gelegt.
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Dirigent Helmut Schmid, Jahrgang 1970, studierte am Tiroler Landeskonservatorium im Hauptfach Klarinette. Er wirkte von 1992 bis 2000 als Kapellmeister bzw. Kapellmeisterstellvertreter der Musikkapelle Wenns und ist seit dem Jahr 2000 als musikalischer Leiter der Stadtmusikkapelle Landeck tätig. Von 1995 bis 2000 leitete Helmut Schmid die Landesmusikschule Pitztal. Seit dem Jahr 2000 ist er als Landesmusikschulinspektor und Referatsleiter für das Tiroler Musikschulwesen im Amt der Tiroler Landesregierung (Abteilung Bildung) zuständig. Beim Goldenen Dachl, 19.00 Uhr Claudio Monteverdi / Bearb.: Helmut Schmid L’Orfeo Toccata Klaus Strobl Meine zweite Heimat, Marsch Josef Franz Wagner Unter dem Doppeladler, Marsch Im Innenhof der Kaiserlichen Hofburg, 19.30 Uhr Tilman Susato / Bearb.: Patrick Dunnigan The Danserye – Fünf Tänze: La Morisque, Bergerette, Den Hoboecken Dans, Basse Danse Mon Desir, Pavane La Battaille Richard Strauss Königsmarsch Franz von Suppé / Bearb.: Wil van der Beek Ouvertüre zur Operette Leichte Kavallerie Johann Strauß / Bearb.: Hans Hartwig Kaiserwalzer
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Johann Strauß Kaiser Franz Joseph I. Rettungs Jubel Marsch Camille Saint-Saëns / Bearb.: José Schyns Danse Bacchanale Edward Gregson Henry V. aus The Sword and the Crown Stephen Sondheim / Bearb.: Helmut Schmid Send in the Clowns (Norbert Sailer, Flügelhorn; Franz Huber, Horn) Claude-Michel Schönberg / Bearb.: Johan de Meij Aus dem Musical Miss Saigon: Ouvertüre, The Movie in my Mind, I still believe, Please Zum Programm Über Jahrhunderte hinweg haben Komponisten ihre Werke entweder für höfische Anlässe und Feierlichkeiten komponiert oder den Monarchen selbst gewidmet. Der Innenhof der Kaiserlichen Hofburg in Innsbruck bietet somit den perfekten Rahmen für ein Konzert unter dem Motto Musik für Kaiser und Könige. Für ein großes Konzert in Berlin hat Richard Strauss im Jahr 1907 zu Ehren Wilhelms II. seinen Königsmarsch komponiert. Für diesen ursprünglich für großes Militärorchester eingerichteten Festmarsch erhielt Strauss später eine hohe Auszeichnung des Königs. Die Legende, dass eine Operette, die das österreichische Militär parodiere, nach dem verlorenen Krieg gegen Preußen 1867 verboten wurde, ist genauso falsch wie die gegenteilige Behauptung, diese Operette könne nicht mehr gespielt werden, weil sie das Militär zu sehr verherrliche. Das Husarenleben wird in der Leichten
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Kavallerie von Franz von Suppé zwar romantisierend dargestellt, nicht aber verherrlicht. Leichte Kavallerie ist die erste Wiener Operette, die lange vor dem Zigeunerbaron das ungarische Element in die Wiener Musik einbringt. Die Operette selbst ist zwar in Vergessenheit geraten, die Ouvertüre daraus ist aber nach wie vor in den Konzertprogrammen zu finden. Der Kaiserwalzer von Johann Strauß wurde ursprünglich für die Eröffnung des Berliner Konzertsaals Königsbau am 19. Oktober 1888 als Hand in Hand komponiert. Der ursprüngliche Titel sollte die politische Verbundenheit des deutschen und österreichischen Herrscherhauses zum Ausdruck bringen. Vermutlich auf Betreiben seines Berliner Verlegers Fritz Simrock wurde später jedoch die Umbenennung in Kaiserwalzer vorgenommen. Das missglückte Attentat auf Kaiser Franz Joseph I. vom 18. Februar 1853 ist einer der berühmtesten vereitelten Mordversuche in der Geschichte Österreichs. Das Attentat auf den jungen Kaiser wurde von einem ungarischen Schneidergesellen ausgeführt. Der ehemalige Husar versuchte, Franz Joseph I. mit einem Dolchstich zu ermorden. Johann Strauß komponierte nach dem missglückten Attentat den Kaiser Franz Joseph I. Rettungs Jubel Marsch, in dessen Trio die österreichische Kaiserhymne eingearbeitet wurde. Mit The Sword and the Crown von Edward Gregson steht ein beeindruckendes Originalwerk für sinfonisches Blasorchester auf dem Programm. The Sword and the Crown (Das Schwert und die Krone) bündelt die Geschichten der englischen Könige (Henry IV, V, VI), in denen
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die von Gott geerbte Macht (die Krone) durch die Kraft (das Schwert) erlangt und erhalten wird. In den Programmen der Stadtmusikkapelle Landeck finden sich immer wieder Melodien aus Film und Musical. Deshalb werden am Ende des Konzerts im Innenhof der Kaiserlichen Hofburg mit Send in the Clowns und Miss Saigon zwei Meisterwerke dieses Genres dargeboten. Helmut Schmid
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Donnerstag, 9. Juli, 19.30 Uhr
Liebe, Love, Amour
European Brass Ensemble Musikalische Leitung: Thomas Clamor Management: Michael Parzer, Christian Amstätter In diesem Jahr tritt der musikalische Leiter Thomas Clamor den Beweis an, dass Liebe zwar eine universelle Sprache sein mag, es aber in den verschiedenen Kulturen verschiedene Zugänge zu diesem zentralen Phänomen des menschlichen Lebens gibt. Dabei werden nicht nur Melodien aus West Side Story erklingen, die auf Shakespeares Romeo und Julia basiert; auch der schönste Liebestod der Musikliteratur aus Tristan und Isolde wird die Zuhörer verzaubern. Die Liebe ist schließlich vielseitig, und die musikalischen Umsetzungen spiegeln ebenso diese Vielseitigkeit als auch die niemals versiegende Faszination und Irritation wider, wie sie beispielhaft in Bizets Carmen zur Sprache kommen. Die Qualität des European Brass Ensemble ist über jeden Zweifel erhaben: Es handelt sich um ein europäisches Projekt, das bereits über Jahre auf überzeugende Weise umgesetzt wird. Die Klanggewalt von fünfzig Blechbläsern auf allerhöchstem musikalischen Niveau verfehlt seine Wirkung auch dieses Jahr bestimmt nicht. Orchester Das European Brass Ensemble ist einerseits der Name, andererseits das Motto des von Karl Schagerl und
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Thomas Clamor im Sommer 2010 erstmals initiierten Projekts. Im Zentrum dieser Initiative steht einerseits die Freude am gemeinsamen Musizieren, andererseits der Austausch der verschiedenen Kulturen. Darüber hinaus ist die gegenseitige Vermittlung von Wissen über die Blechbläserkammermusik ein zentrales Anliegen. Zur Erarbeitung ihrer Programme treffen sich die jungen MusikerInnen projektweise im Stift Melk. Neben dem Musikhaus Schagerl, das sich schon viele Jahre für die Förderung des musikalischen Nachwuchses einsetzt, konnte Stift Melk als Kooperationspartner gewonnen werden. Das European Brass Ensemble setzt sich aus rund 45 BlechbläserInnen und SchlagwerkerInnen zusammen, die für die Sommerarbeitsphase 2015 aus insgesamt dreizehn Ländern kommen. Durch diese besondere Besetzung ergeben sich vom imposanten Blechbläserchor bis hin zum filigranen Kammermusikensemble vielseitige klangliche wie auch musikalische Möglichkeiten, durch die das Publikum und die MusikerInnen den dargebrachten Werken auf eine ganz neue Art und Weise begegnen können. Bisherige Höhepunkte waren Konzerte beim Schagerl Brassfestival 2011 und 2014, beim internationalen Brass Festival in Meran sowie die Zusammenarbeit mit James Morrison und Hans Gansch. Dirigent Prof. Thomas Clamor studierte an der Musikhochschule Detmold Trompete und Schlagwerk. 1986 wurde er als damals jüngstes Mitglied bei den Berliner Philhar-
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monikern aufgenommen. Als Solist und Kammermusiker wirkte er in vielen namhaften Ensembles mit. Diese über zwanzigjährige Schaffenszeit wird durch viele Fernseh- und Rundfunkproduktionen sowie CD-Aufnahmen bei führenden Labels dokumentiert. Seit 1987 widmet sich Clamor vermehrt pädagogischer Arbeit, er nimmt Lehraufträge an den Musikhochschulen in Detmold und Weimar an und ist seit 2001 Gastprofessor an der Berliner Musikhochschule Hanns Eisler sowie Professor h. c. an der Musikhochschule Shanghai. Einen Höhepunkt seiner Arbeit stellt das inzwischen legendäre „El Sistema“ in Venezuela dar. Hier entsteht unter seiner Mitwirkung die erste lateinamerikanische Brass-Akademie, an deren Spitze das Venezuelan BrassEnsemble steht. Mit ihm findet er bei Publikum und Presse auf der ganzen Welt begeisterte Resonanz. Thomas Clamor war bei den bekanntesten Festspielen Europas zu Gast und dirigierte u. a. in New York, Buenos Aires, Peking und Tokio. Er ist künstlerischer Leiter der deutschen Bläserakademie und Chefdirigent der Sächsischen Bläserphilharmonie. Seit 2010 ist Prof. Clamor künstlerischer Leiter des „European Brass Ensemble“. Beim Goldenen Dachl, 19.00 Uhr Blechbläserquintett des European Brass Ensemble Pjotr I. Tschaikowski / Bearb.: Carl Lenthe Ouvertüre zum Ballett Der Nussknacker The Beatles / Bearb.: Ingo Luis Hey Jude
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Im Innenhof der Kaiserlichen Hofburg, 19.30 Uhr Georges Bizet Suite aus der Oper Carmen Sergei Prokofjew Romeo und Julia, Suite Richard Wagner Liebestod aus Tristan und Isolde Leonard Bernstein Suite aus West Side Story Zum Programm Das Thema Liebe bildet den musikalischen Rahmen für den Konzertabend des European Brass Ensemble im eindrucksvollen Ambiente der Kaiserlichen Hofburg. Keine andere Thematik inspirierte Schaffende der Kunst und der Musik häufiger als das stärkste Gefühl menschlicher Zuneigung und Wertschätzung – die Liebe. Daher schöpfte Thomas Clamor für die Programmgestaltung des Jahres 2015 aus diesem reichen Fundus und entschied sich für vier große Werke des späten neunzehnten bzw. des zwanzigsten Jahrhunderts, allesamt mit tragischer Note. Keine dieser vier Liebesgeschichten nimmt ein allzu glückliches Ende, der Tod reißt die Liebenden auseinander, um sie anderswo wieder zu vereinen. Doch bis zu diesen tragischen Höhe- und Schlusspunkten bieten die Geschichten – und gleichsam ihre Musik – alles, was das Herz begehrt: Kämpfe, Verfolgungsjagden, Verwechslungen, Tanz und die innige Zweisamkeit der Protagonisten. Gespielt wird Musik, die aus tiefstem Empfinden und Herzen des Komponisten stammt,
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große, romantische wie auch beschwingte Opernmelodien – anfangs mit spanischem Flair von Georges Bizet, worauf die tragische Geschichte von Romeo und Julia folgt, der Inbegriff russischer Ballettmusik von Sergei Prokofjew. Dann ertönt der berühmte und tragische Schluss aus Richard Wagners Musikdrama, als Isolde über Tristans Leichnam zusammenbricht und stirbt. Und schließlich vollendet Leonard Bernsteins berühmte Fassung von Shakespeares Stoff, die West Side Story, angesiedelt im New York der 1950er, den Abend. Die reiche klangliche Bandbreite des European Brass Ensembles kommt hier besonders zur Geltung, gilt es doch, in orchestrale Klänge einzutauchen und mit Blechblasinstrumenten Streicher und Holzbläser zu imitieren. Mit diesem eindrucksvollen und mit Sicherheit sehr abwechslungsreichen Programm bestreitet das Ensemble nicht nur seine Sommertournee, die traditioneller Weise zu den Promenadenkonzerten nach Innsbruck führt, sondern folgt im Oktober auch einer Einladung zum Sauerland Brass Herbst nach Bad Fredeburg, wo es seine erste CD produzieren wird. Christian Amstätter
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Blasmusikkonzerte auf höchstem Niveau Der Sommer in Innsbruck steht schon seit rund zwei Jahrzehnten im Zeichen der Kultur – die Innsbrucker Promenadenkonzerte sind einer der Eckpfeiler in diesem Programm. Der Publikumshit ist bei Gästen wie Einheimischen gleichermaßen bekannt und beliebt. In der Regel sind die Konzerte bis auf den letzten Platz gefüllt. Das Flair der Innsbrucker Promenadenkonzerte liegt in der musikalischen Zeitreise zurück in die K.u.k.-Zeit. Gekoppelt mit dem Ambiente des Innenhofes der Hofburg ist hier von Initiator Alois Schöpf etwas Einzigartiges geschaffen worden. Geboten werden hochkarätige Stücke und an klassischer Musik orientierte Programme. Beliebtes hat genauso seinen Platz wie Neues – damit findet sich für jeden Geschmack das Richtige. Die Veranstaltung ist weit mehr als ein herkömmliches Platzkonzert: Nur die „Crème de la Crème“ der Szene wird eingeladen. Als Ressortzuständige für Kultur bin ich stolz darauf, dass es gelungen ist, diese Art der Musik vielen Menschen all die Jahre mit Hilfe von Sponsoren bei freiem Eintritt zugänglich zu machen. Den BesucherInnen wünsche ich gute Unterhaltung und schöne, laue Sommerabende bei gepflegter Musik im historischen Zentrum von Innsbruck. Mag.a Christine Oppitz-Plörer Bürgermeisterin der Landeshauptstadt Innsbruck
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Freitag, 10. Juli, 19.30 Uhr Brassband Fröschl Hall Musikalische Leitung: Joe Laube Management: Raimund Walder Wenn eine so dominierende Persönlichkeit wie Hannes Buchegger, der die Brassband-Szene in Österreich mehr oder weniger im Alleingang aufgebaut hat, seinen Dirigentenstab einem Nachfolger übergibt, darf man sich wohl fragen, welchen musikalischen Weg ein Ensemble ab diesem Zeitpunkt einschlägt. Noch dazu, wenn es sich um die Brassband Fröschl Hall handelt, die allen Brassband-Fans des Landes zu Recht ein Begriff ist und auch schon bei den Innsbrucker Promenadenkonzerten unvergessliche Konzerte abgeliefert hat. Jeder Übergang ist immer auch musikalisch spannend. Joe Laube, der die musikalische Leitung nunmehr innehat, soll daher eine große Bühne geboten werden. Er wird die Brassband Fröschl Hall zweifellos in eine neue und faszinierende Richtung weiterführen, denn sein Programm ist mehr als exquisit. Orchester Der Grundstein der seit 2014 von Joe Laube geleiteten Brassband Fröschl Hall wurde bereits vor über 25 Jahren gelegt, als Hannes Buchegger auch in Österreich eine Brassband nach englischem Vorbild gründete. Von Hall in Tirol ausgehend wurde der typische BrassbandSound überregional populär, was vor allem der innova-
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tiven Besetzung aus exzellenten Blechbläsern und Schlagzeugern, dem hohen Anspruch an musikalische Perfektion und der engagierten Leitung ihrer Dirigenten geschuldet ist. Spätestens seit den Siegen bei den European Championships in Montreux, London, Kerkrade und München ist die Brassband Fröschl Hall auch in der europäischen Szene ein Begriff. Durch die dreimalige Mitwirkung der Band an der CD-Reihe Highlights of the European Championships ist die internationale Anerkennung bestens dokumentiert. Insgesamt neunzehn eigene CD-Produktionen, darunter der aktuelle Tonträger crystal brass, zeugen vom Engagement der Haller Formation. Neben den Innsbrucker Promenadenkonzerten sind der österreichische Brassband-Wettbewerb in Eferding und die traditionelle Neujahrskonzertreihe mit dem krönenden Abschluss im Congress Innsbruck am 3. Jänner weitere Highlights der Saison 2015/16. Dirigent Josef „Joe“ Laube wurde in Innsbruck geboren, erhielt schon früh Akkordeonunterricht und trat als Waldhornist mit vierzehn Jahren in die Stadtmusikkapelle Innsbruck-Pradl ein. Dort bekleidete er achtundzwanzig Jahre lang das Kapellmeisteramt. Er ist Absolvent der HTL für Elektrotechnik und war Mitglied der Militärmusik Tirol unter Oberst Prof. Hans Eibl. Hornunterricht und Studium erfolgten bei Prof. Hansjörg Angerer. Das Schul- und Instrumentalmusikpädagogikstudium schloss er am Mozarteum Salzburg (Abt. Innsbruck) ab.
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Noch zu Studienzeiten gründete er 1992 das mobile tonstudio sillton, das inzwischen auf zahlreiche Produktionen in verschiedenen Musiksparten verweisen kann. Joe Laube war langjähriger Solohornist der Brassband Fröschl Hall, seine Tätigkeit als Arrangeur nimmt er nach wie vor wahr. Zudem arbeitet er als Musikschullehrer in Hall und Wattens für Horn, Klavier und Musikkunde. Seit Jänner 2014 ist er Kapellmeister der Stadtmusikkapelle Innsbruck-Arzl. Beim Goldenen Dachl, 19.00 Uhr Marc-Antoine Charpentier / Bearb.: Johan v. Slageren Prélude aus Te Deum Georg Friedrich Händel / Bearb.: Joe Laube March aus An Occasional Oratorio Wolfgang Amadeus Mozart / Bearb.: Joe Laube Marsch aus der Oper La clemenza di Tito Im Innenhof der Kaiserlichen Hofburg, 19.30 Uhr Pjotr I. Tschaikowski / Bearb.: Joe Laube Festmarsch zur Krönung von Zar Alexander III. Daniel-François-Esprit Auber / Bearb.: H. Lorriman Ouvertüre zur Oper Le Domino noir Georg Friedrich Händel / Bearb.: Joe Laube Ouvertüre zur Oper Ariodante Georg Friedrich Händel / Bearb.: Joe Laube Lascia ch’io pianga aus Rinaldo (Maria Erlacher, Sopran) Georg Friedrich Händel / Bearb.: Joe Laube Let the bright Seraphim aus Samson (Maria Erlacher, Sopran; Florian Klingler, Piccolotrompete) Hector Berlioz / Bearb.: Joe Laube Marche Hongroise aus La damnation de Faust
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Pablo de Sarasate / Bearb.: Thomas Rüedi Zigeunerweisen (Christian Waldner, Euphonium) Giacomo Puccini / Bearb.: Ian Lowes O mio babbino caro aus Gianni Schicchi (Maria Erlacher, Sopran) Igor Strawinski / Bearb.: Ray Farr Excerpts from The Firebird Suite Percy Fletcher / Bearb.: R. Smith Labour and Love Kenneth Downie Concertino for Band, zweiter Satz Edward Gregson Of Distant Memories Zum Programm Das wunderbare Ambiente der Innsbrucker Hofburg führt uns zurück zur österreichisch-ungarischen Monarchie. Als diese endete, hatten sich in einer anderen Monarchie – in Großbritannien – in ca. neun Jahrzehnten tausende von Brassbands formiert. Doch welche Literatur stand ihnen zur Verfügung? Die Brassband Fröschl Hall möchte bei ihrem Konzert ein Programm präsentieren, wie es vor hundert Jahren, 1915 also, in London hätte erklingen können – mit kaleidoskopartigen Ausblicken in die Zukunft bzw. Gegenwart. Mit dem Festmarsch zur Krönung von Zar Alexander III. schuf Pjotr I. Tschaikowski 1883 ein prächtiges, majestätisches Konzertstück, das die ganze Macht des russischen Zarenreichs demonstrieren sollte. Opernauszüge, Potpourris und Ouvertüren im italienischen Stil in Bearbeitungen durften in keinem Brass-
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bandprogramm fehlen. Wenngleich Franzose, so könnte es Daniel Auber mit der raffinierten und anspruchsvollen Ouvertüre zu Le Domino noir (1837) auf den Programmzettel geschafft haben. Einer der größten Meister der Musikgeschichte hat weder damals noch heute um seinen Platz in der vorderster Reihe bangen müssen: Georg Friedrich Händel. In seinem unerschöpflichen Werk spielen Bläser eine große Rolle, seine Opern und Oratorien verlangen darüber hinaus schöne, wendige Stimmen. Nach der Ouvertüre zur Oper Ariodante freut sich die Brassband Fröschl Hall, die Arie Lascia ch’io pianga aus der Oper Rinaldo gemeinsam mit der wunderbaren Sopranistin Maria Erlacher zu Gehör bringen zu können. In Let the bright Seraphim aus dem Oratorium Samson treten Maria Erlacher und Florian Klingler (Piccolotrompete) in einen akrobatisch-musikalischen Dialog. Vorurteile sind dazu da, widerlegt oder bestätigt zu werden: Der Marche Hongroise von Hector Berlioz und die Zigeunerweisen des spanischen Geigenvirtuosen Pablo de Sarasate beweisen, dass Ungarisches und Spanisches für Feuer in der Musik bürgen. Das richtige Temperament für die Zigeunerweisen bringt unser Solist Christian Waldner am Euphonium mit. Schönheit und Leidenschaft der Arie O mio babbino caro aus Gianni Schicchi von Giacomo Puccini lassen den kleinen historischen Fehler – die Oper wurde 1918 uraufgeführt, hätte also auf einem Programm von 1915 noch nicht stehen können – vergessen. Dafür sorgt noch einmal Maria Erlacher. Excerpts from The Firebird Suite bilden die Brücke zu den darauffolgenden Originalwerken für Brassband. Ob-
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wohl Der Feuervogel von Igor Strawinski bereits über hundert Jahre alt ist, strahlt er mit rhythmischer Finesse, Präzision, Kraft und klanglicher Brillanz – allesamt Tugenden einer guten Brassband – zeitlose Modernität aus. Die englische Brassbandszene geriet bald nach ihrer Entstehung in ein regelrechtes Wettbewerbsfieber. Percy Fletchers Labour and Love war die erste Originalkomposition für Brassband, die 1913 bei den National Brass Band Championships im Crystal Palace, London, von den teilnehmenden Bands als Teststück gespielt und bewertet wurde. Das Concertino for Band, zweiter Satz, vom britischen Brassband-Komponisten Kenneth Downie, der tief in der Salvation Army verwurzelt ist, schlägt noch einmal ruhigere Töne an, bevor Of Distant Memories von Edward Gregson den Zauber und die Intensität des BrassSounds erlebbar macht. Dieses Werk, das hundert Jahre nach Percy Fletchers Labour and Love als Teststück der National Brass Band Championship von Großbritannien in der Royal Albert Hall in London von den Bands gespielt wurde, stellt einerseits eine Hommage an die Komponisten der frühen Wettbewerbsstücke dar, andererseits soll es das Können jedes einzelnen Musikers zeigen. Ich hoffe, dass Sie mit der Brassband Fröschl Hall einen virtuosen, mitreißenden Abend erleben werden! Joe Laube
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Samstag, 11. Juli, 19.30 Uhr Fanfareorkest DSS, Niederlande Musikalische Leitung: Danny Oosterman Organisation: Hans Slof (Vorsitzender), Kitty Bouwmeester Die gesellschaftspolitische und geschichtliche Entwicklung eines Landes spiegelt sich auch im Instrumentenbau wider. In Frankreich gab es zum Beispiel schon früh das Saxofon, das durch den Jazz das Selbstverwirklichungsinstrument schlechthin geworden ist. In Österreich, Preußen und Russland hingegen wurden die Familien des weit mensurierten Flügelhorns entwickelt, das eher lyrisch klingt, also ein getreuer Ausdruck der habsburgischen, nach innen gewendeten biedermeierlichen Gegenreformation ist. Besonders interessant wird es, wenn sich, wie in Belgien oder den Niederlanden, habsburgische mit französischen, also gegenreformatorische mit revolutionären Einflüssen vermischen, wie es bei den hierzulande kaum bekannten Fanfare-Orchestern der Fall ist. Zu welchen Leistungen ein solches Orchester in der Lage ist, wird DSS (Abkürzung des Wahlspruchs „Durch Zusammenarbeit stark“) aus den Niederlanden eindrücklich unter Beweis stellen. Orchester Die Musikvereinigung Door Samenwerking Sterk (DSS) wurde 1927 gegründet und besteht aus einem Ausbil-
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dungsorchester, einer Marsch- und Showband und dem Fanfare-Orchester. 1988 wurde das Fanfare-Orchester von DSS Landesmeister und hat es seither geschafft, dieses Niveau zu halten. Höhepunkte für das Orchester waren zweifellos die beiden Teilnahmen am World Music Contest Kerkrade 2001 und 2005. DSS überraschte das Publikum und die Jury mit originellen Kompositionen und erzielte damit beide Male den dritten Platz sowie das Prädikat „Sehr gut“. 2011 beim VNM in Zaandam erhielt DSS den „Goldenen Wimpel“ und den Titel „Niederländischer Meister“ in der Konzertabteilung – worauf das Orchester stolz ist. Unter der engagierten und inspirierenden Leitung von Danny Oosterman zieht DSS inzwischen junge und ältere Talente aus einem großen Umkreis an. So kommen wöchentlich Musiker aus Amsterdam, Den Haag, Hilversum, Heerhugowaard, Gouda, Langeraar, Nieuwkoop und Alphen aan den Rijn nach Aarlanderveen zu den Proben. DSS strebt nach Musik auf höchstem Niveau und nach einer Erneuerung des Repertoires von Fanfare-Orchestern. Zu diesem Zweck arbeitet DSS regelmäßig mit zeitgenössischen Komponisten wie Merlijn Twaalfhoven und Rob Goorhuis zusammen. Zu den Solisten, die DSS begleiten durfte, zählen Steven Mead, Hubert Claessens, Arno Bornkamp, Pierre Volders, Fenna Ograjensek und Jurgen van Rijen. DSS sorgt außerdem für die musikalische Ausbildung des Nachwuchses. Ziel des Ausbildungsorchesters ist, junge Talente auf allen Gebieten des Orchesters auszubilden. Die jüngsten Musikanten unseres dreißig Mit-
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glieder umfassenden Ausbildungsorchesters sind neun Jahre alt. Viele dieser jungen Musiker spielen inzwischen auch im Fanfare-Orchester. Eines der Ziele unserer Teilnahme an den Innsbrucker Promenadenkonzerten ist es, insbesondere diesen jungen Menschen ein unvergessliches Erlebnis zu ermöglichen, das sie inspiriert und motiviert, sich weiterhin musikalisch zu entwickeln. Dirigent 1980 wurde ein junger, ehrgeiziger Dirigent aus eigenen Reihen eingestellt: Danny Oosterman. Er wurde schon als Achtjähriger Mitglied des Musikvereins DSS. Nach seinem Schulabschluss studierte er Trompete am Konservatorium Utrecht. Anschließend absolvierte er eine Ausbildung zum Dirigenten mit den Nebenfächern Klarinette und Klavier, die er 1984 abschloss. Seit 1975 leitet er verschiedene Orchester, wobei es ihm immer wieder gelingt, diese zu musikalischen Höhepunkten zu führen. Seit 1992 ist Oosterman als Dozent an den Konservatorien in Amsterdam und Utrecht tätig. Danny Oosterman ist der Blasmusik sehr verbunden. Viele Bearbeitungen aus dem symphonischen und leichten Repertoire stammen von ihm. Unter seiner Leitung hat sich DSS weiter verbessert und ist zu einem tonangebenden Fanfare-Orchester gewachsen. Oosterman ist als Jury-Mitglied und Gastdirigent überaus gefragt. 2006 erhielt er den Piebe-Bakker-Award und 2014 den nationalen BUMA Brass Award. Zurzeit leitet er außerdem auch das Niederländische Jugend FanfareOrchesters und den „Andels Fanfare Corps“.
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Beim Goldenen Dachl, 19.00 Uhr Brass-Ensemble Samuel Scheidt Battle Suite Edvard Grieg Suite für Brass-Quintett Franz Lehár Medley aus Die lustige Witwe Johann Strauß Champagner-Polka Saxofon-Ensemble Johann Strauß / Bearb.: Bruce Evans Perpetuum mobile, Schnellpolka Ferenc Farkas Alte ungarische Tänze Wolfgang Amadeus Mozart / Bearb.: Bruce Evans Ouvertüre zur Oper Die Zauberflöte Léo Delibes / Bearb.: Kenichi Koda Blumenduett aus der Oper Lakmé Im Innenhof der Kaiserlichen Hofburg, 19.30 Uhr William Byrd The Earl of Oxford March John Bull Pavane John Bull Gaillard John Bull The King’s Hunting Jig Jacques Offenbach Ouvertüre zur Oper La Belle Hélène
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Richard Wagner Einleitung zum dritten Akt von Lohengrin Bert Appermont Rubicon (Martha Bosch, Sopran) Louis Andriessen Monuments of the Netherlands Peter Graham Brillante, Fantasy on Rule, Britannia! (Rodin Rosendahl, Euphonium) Johann Strauß Ägyptischer Marsch Johann Strauß Mein Herr Marquis aus der Operette Die Fledermaus (Martha Bosch, Sopran) Johann Strauß Auf der Jagd, Polka schnell Charles Gounod Je veux vivre, Arietta-Valse aus der Oper Roméo et Juliette (Martha Bosch, Sopran) Gert Buitenhuis Kroningsmars Koning Willem Alexander: Wilt heden nu treden Johan Wichers Mars der Medici Zum Programm Music from the Elizabethan Court Das Fanfare-Orchester – auch Fanfare genannt – ist eine Form des Orchesters, die zurückgeht auf Adolphe Sax, den Erfinder des Saxofons und des Saxhorns. Demzufolge nehmen diese zwei Instrumentengruppen auch eine prominente Rolle in der Besetzung der Fan-
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fare ein. Ein Fanfare-Orchester besteht aus Blechbläsern, Holzbläsern und Schlagwerk, was dem Orchester einzigartige Klangmöglichkeiten gibt, und ist vor allem in den Niederlanden und in Belgien sehr verbreitet. Das Programm von DSS bei den Innsbrucker Promenadenkonzerten ist sehr vielfältig und reicht von der Renaissance bis ins Heute. DSS eröffnet sein Programm mit wunderbarer Renaissance-Musik mit britischem Flair von William Byrd und John Bull, Komponisten aus der Tudor-Zeit. Darauf folgt die Ouvertüre zu La Belle Hélène von Jacques Offenbach, einer französischen Opéra-bouffe, die in der zweiten Hälfte des neunzehnten Jahrhunderts sehr beliebt war. Nach der berühmten Einführung zum dritten Akt von Lohengrin von Richard Wagner geht es weiter mit Rubicon, einem sehr originellen Werk für Fanfare des belgischen Komponisten Bert Appermont. Thema dieses Werks ist der Kampf Cäsars gegen Pompeius. Es beschreibt, wie es Cäsar gelingt, auf schlaue Weise mit seiner relativ kleinen Armee gegen einen weitaus stärkeren Gegner siegreich zu sein. Das Werk besteht aus drei Teilen: Meditation, The Battle of Pharsallus und Dance. Eine tragende Rolle in diesem Werk hat Martha Bosch, unsere Sopranistin. Monuments of the Netherlands ist ein Werk von Louis Andriessen, einem der bekanntesten zeitgenössischen Komponisten der Niederlande. Das Stück trägt auch deutlich seine Handschrift und paraphrasiert Nederland, let op Uw Schoonheyt, ein Lied aus dem historischen Zyklus Valerius Gedenkklanken.
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Im folgenden Stück, Brillante von Peter Graham, tritt der virtuose Euphoniumsolist Rodin Rosenthal ins Rampenlicht. Anschließend bringt DSS eine Reihe von Werken aus der Unterhaltungsmusik des neunzehnten Jahrhunderts zu Gehör: einen Marsch, eine Polka und eine Arie von Johann Strauß, wobei die Arie Mein Herr Marquis aus Die Fledermaus sowie Je veux vivre von Charles Gounod von Martha Bosch vorgetragen werden. Weiter geht es mit dem Kroningsmars Koning Willem Alexander von Gert Buitenhuis, einem Stück, das anlässlich der Krönung von Willem Alexander und Königin Máxima komponiert wurde. DSS beendet sein Programm mit Mars der Medici, einem Werk des niederländischen Komponisten Johan Wichers. DSS nimmt Sie mit diesem Programm auf eine spannende musikalische Zeitreise durch Europa mit und hofft, Sie damit für die Orchesterform Fanfare begeistern zu können. Danny Oosterman
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Hochkarätige Konzerte für Einheimische und Touristen Der Städtetourismus erfreut sich allgemeiner Beliebtheit. Gerade deshalb kommt es darauf an, dem Gast nicht nur Denkmäler, sondern besondere Angebote, die er sonst nirgends findet, anzubieten. Die Innsbrucker Promenadenkonzerte sind sicherlich ein solches Angebot: In welcher mitteleuropäischen Stadt können Einheimische und Touristen gemeinsam solch hochkarätige Konzerte besuchen, bei freiem Eintritt, als Ort der Begegnung der Musikfreunde, bei einem guten Glas Wein? Das ist eine Bereicherung, die uns sehr am Herzen liegt, zumal ein guter Teil des Budgets, das wir zur Verfügung stellen, ohnehin wieder über Reisespesen in die heimischen Betriebe zurückfließt. Dr. Karl Gostner Obmann Innsbruck Tourismus
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Sonntag, 12. Juli, 10.30 Uhr – Matinee
1. K.u.k.-Festkonzert
Musik Muri, Schweiz Musikalische Leitung: Karl Herzog Präsident: Markus Strebel Es ist schon bemerkenswert, dass die erste altösterreichische K.u.k.-Matinee ausgerechnet von einem Orchester aus der Schweiz bestritten wird. Der Ort Muri, aus dem die „Musik Muri“ stammt, hatte jedoch immer schon eine starke Beziehung zu Österreich. Musik Muri wird aufgrund solch zarter traditioneller Bezüge ein besonders schönes und anspruchsvolles Programm präsentieren, das nicht nur für Freunde und Freundinnen speziell der altösterreichischen Militärmusik konzipiert ist, sondern auch alle Klassikbegeisterten, die sich die nächsten Wochen mit geschlossenen Konzertsälen und Musiktheatern abfinden müssen, entzücken wird. Muri ist ein Ort mit gut 7000 Einwohnern im Freiamt im Kanton Aargau in der Schweiz, einer ebenso schönen wie geschichtsträchtigen Landschaft, die sich zwischen dem Fluss Reuss und der Albiskette erstreckt. Muris vielfältiges kulturelles Leben spielt sich auch in Bezug auf das ehemalige Benediktinerkloster Muri aus dem elften Jahrhundert ab, das Blickfang des Ortes und Kulturgut von nationaler Bedeutung ist. In der Loretokapelle des Kreuzgangs befindet sich die jüngste Grablege des Hauses Habsburg, die die Herzen des letzten österreichischen Kaiserpaars Karl I. und Zita
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sowie die sterblichen Überreste einiger ihrer Nachfahren enthält. Die Mai-Konzerte von Musik Muri finden jeweils im prächtigen Festsaal des Klosters statt. Das Orchester hat im Kloster auch sein Probelokal. Orchester Der Verein Musik Muri mit seinem gleichnamigen Orchester existiert seit 1860. Um die fünfzig Mitglieder jeden Alters spielen heute auf hohem Niveau sinfonische Blasmusik und Transkriptionen klassischer Werke. Für das traditionelle Winterkonzert im November wird jeweils eine Solistin, ein Solist eingeladen; im Frühjahr erarbeitet das Orchester ein Programm zu einem ausgewählten Thema. Auf viel Beachtung und Anerkennung stieß die Uraufführung Mater Aeterna von Bert Appermont im Jahr 2008. Nachhaltig beeindruckt zeigten sich bereits fünf Jahre zuvor über 2000 Konzertbesucher und -besucherinnen von Carl Orffs Carmina Burana. Beim Eidgenössischen Musikfest in St. Gallen 2011 erreichte Musik Muri den zweiten Platz in der Oberstufe. Wettbewerbe sind dennoch nicht der Schwerpunkt des Vereins; es geht vielmehr darum, an interessanten Projekten zu arbeiten und sich dabei gemeinsam musikalisch weiterzuentwickeln. Somit lautet das Motto von Musik Muri eher: Der Weg ist das Ziel. Dirigent Karl Herzog leitet das Orchester seit 2002 mit ebenso kompetenter wie geduldiger Hand; seine Leidenschaft für die Musik und sein Streben nach dem Schönen reißen die Orchestermitglieder unweigerlich mit. Sein mu-
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sikalisches Fachwissen und sein Herzblut für die sinfonische Blasmusik leitete eine musikkulturelle Entwicklung bei Musik Muri ein. So entstand ein sinfonisches Blasorchester mit überregionaler Ausstrahlung und Zusammensetzung, welches durch Karl Herzogs zielgerichtete Leitung die gewünschten Erfolge feiern kann. Als Musiklehrer führt Karl Herzog junge Menschen in die vielschichtige Welt der Musik ein. Solistin Geboren und aufgewachsen in Basel (CH), studierte Maria Gessler bei Verena Schweizer an der Musikakademie Basel. Sie erhielt Unterricht in barocker Aufführungspraxis bei René Jacobs an der Schola Cantorum Basiliensis und schloss das Studium mit dem Operndiplom ab. Sie war über Jahre an deutschen Bühnen engagiert und verkörperte eine Vielzahl von Partien vom lyrischen bis ins jugendlich-dramatische Fach. Weitere Rollen führten sie nach Polen, zu den Tiroler Festspielen Erl und sogar nach Singapur. Neben Oratorien widmet sich die Sopranistin auch gerne dem Lied. Im Innenhof der Kaiserlichen Hofburg, 10.30 Uhr Emil Nikolaus von Reznicek / Bearb.: Jos van de Braak Ouvertüre zur Oper Donna Diana Pjotr I. Tschaikowski / Bearb.: Marco Tamanini Walzer aus dem Ballett Dornröschen Giuseppe Verdi / Bearb.: Douglas McLain Morrò, ma prima in grazia aus der Oper Un ballo in maschera (Maria Gessler, Sopran) Gioachino Rossini / Bearb.: Christiaan Janssen Ouvertüre zur Oper Il barbiere di Siviglia
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Pietro Mascagni / Bearb.: Anton Haeck Voi lo sapete, o mamma aus der Oper Cavalleria rusticana (Maria Gessler, Sopran) Johann Strauß / Bearb.: Roger Niese Ouvertüre zur Operette Die Fledermaus Émile Waldteufel / Bearb.: Jos Dobbelstein Estudiantina aus Waltzes after Paul Lacôme Emmerich Kálmán / Bearb.: Jos Dobbelstein Heia, in den Bergen aus der Operette Die Csárdásfürstin (Maria Gessler, Sopran) Gioachino Rossini / Bearb.: Michele Netti Ouvertüre zur Oper Wilhelm Tell Zum Programm Opernzauber Das Programm aus der Opern- und Operettenwelt hat als gemeinsamen Nenner den deutschsprachigen Alpenraum mit entsprechenden Komponisten und Themen, weist aber darüber hinaus nach ganz Europa. Den Auftakt macht die Ouvertüre zur komischen Oper Donna Diana des österreichischen Komponisten Emil Nikolaus von Reznicek (1860–1945), die trotz des spanischen Ursprungs der Geschichte viel Wiener Charme versprüht und weithin bekannt und beliebt ist. Musik Muri spielt das Werk in einer Bearbeitung von Jos van de Braak, der in Innsbruck bereits Konzerte dirigierte. Ein Walzer aus dem Ballett Dornröschen des russischen Komponisten Pjotr I. Tschaikowski (1840–1893) führt uns in die Märchenwelt des französischen Schriftstellers Charles Perrault (1628–1703), dessen Aufzeichnung des
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Märchens La Belle au bois dormant von 1697 die Grundlage für Tschaikowskis Ballett bildet. Weiter nördlich spielt sich das nächste Drama ab: Un ballo in maschera des italienischen Komponisten Giuseppe Verdi (1813–1901) hat das tödliche Attentat des schwedischen Königs Gustav III. auf einem Maskenball in der Stockholmer Oper zum Thema. Aus politischen Gründen mussten die Handlung nach Boston verlegt und einige Figuren umbenannt werden, bevor die Oper 1859 in Rom schließlich doch uraufgeführt werden konnte. Musik Muri präsentiert daraus mit Maria Gessler die Arie Morrò, ma prima in grazia. Die Ouvertüre zu Gioachino Rossinis (1792–1868) komischer Oper Il barbiere di Siviglia wurde nach dem katastrophalen Misserfolg der Uraufführung von 1816 in Rom durch eine komplett neue ersetzt, von der heute mehrere, sehr unterschiedliche Versionen vorliegen. Im klassischen italienischen Stil komponiert, folgt einer langsamen Einleitung ein brillantes Allegro. Die aufgeführte Bearbeitung für Blasorchester stammt von Christiaan Janssen. Vom italienischen Komponisten Pietro Mascagni (1863– 1945) stammt die Oper Cavalleria rusticana, 1890 in Rom uraufgeführt, die stilistisch dem Verismo zugehört. Die Geschichte erzählt von einem Duell zwischen einem gehörnten Ehemann und dem Liebhaber seiner Frau, Turiddu, in einem sizilianischen Dorf. Maria Gessler singt daraus die Arie Voi lo sapete, o mamma. Zurück nach Österreich kommen wir mit der Operette Die Fledermaus von Johann Strauß (1825–1899), die als Höhepunkt der Goldenen Operettenära der Wiener
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Operette gilt. Johann Strauß hat sich damit zum führenden Geist der gesamten europäischen Unterhaltungsmusikszene des neunzehnten Jahrhunderts gemausert. Musik Muri spielt die Ouvertüre in der Bearbeitung von Roger Niese. Der französische Komponist Émile Waldteufel (1837– 1915) wurde für seine Walzer im Stile Strauß’ berühmt. Seine Werke sind sehr humorvoll, wie auch der Beitrag Estudiantina aus Waltzes after Paul Lacôme zeigt, bevor wir uns mit Heia, in den Bergen aus Emmerich Kálmáns (1882–1953) Operette Die Csárdásfürstin der ebenfalls heiteren Seite der Bergwelt zuwenden. Beide Werke wurden von Jos Dobbelstein arrangiert. Im Opernprogramm eines Schweizer Gastorchesters ist die Ouvertüre zu Wilhelm Tell natürlich Pflicht. Die Alpenwelt in all ihrer Schönheit und Süße, aber auch ihrer Bedrohlichkeit in Sturm und Gewitter wird in Rossinis Werk zur Schweizer Legende schlechthin in höchster Dramatik musikalisch umgesetzt. Brigitte Santmann Rubin
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Sonntag, 12. Juli, 19.30 Uhr
Virtuose amerikanische Orchestermusik Orchestra di Fiati della Svizzera Italiana Musikalische Leitung: Angelo Bolciaghi Management: Patrick Berger Der erste Sonntag der Innsbrucker Promenadenkonzerte wird mit einem zweiten Orchester aus der Schweiz zu einer Art Schweizer-Tag. Im Gegensatz zum Programm von Musik Muri steht allerdings am Abend ein Programm auf dem Spielplan, das in dieser Form sicherlich nur selten gespielt wird, da es nur von ganz wenigen Orchestern aufgeführt werden kann. Das „Orchestra di Fiati della Svizzera Italiana“, das schon einmal durch seine herausragende Leistung in Innsbruck das Publikum überzeugte, hat sich auf ein technisch äußerst anspruchsvolles Programm festgelegt, das zeigt, welch faszinierende Klänge Blasorchester hervorbringen können. Dabei ist jede Angst vor der Moderne und vor zeitgenössischen Komponisten unbegründet, denn dieses Orchester spielt so beseelt und mit so viel Engagement, dass selbst schwierige Stücke wie selbstverständlich federleicht klingen und ein aufnahmebereites Publikum überzeugen. Orchester Seit 1991 fördert und verbreitet das OFSI anspruchsvolle Musik für Blasorchester. Es ist das erste und einzige Orchester dieser Art im Tessin. Nach Auftritten in
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den angesehensten Schweizer Konzertsälen gilt es national als feste Größe. Das OFSI ist auch im Ausland bekannt, es gab schon Konzerte in Italien, Holland, Österreich und Frankreich. Das Repertoire umfasst über 140 Stücke, darunter verschiedene Werke von zeitgenössischen Schweizer Komponisten und rund zehn weltweite Erstaufführungen. In seinem über zwanzigjährigen Wirken wurden vier CDs und verschiedene Radioaufnahmen veröffentlicht. Der Gründer und erste Leiter des Orchesters war Carlo Balmelli, derzeitiger fester Direktor ist Franco Cesarini. Die Formation hat an internationalen Veranstaltungen teilgenommen, darunter die Festivals in Schladming (Mid Europe Schladming, A), Interlaken (Jungfrau Music Festival, CH), Saas-Fee (Alpine Music Festival Saas Fee, CH), Piuro (Stagione musicale Val Chiavenna, I) und Innsbruck (Innsbrucker Promenadenkonzerte, A). 2003 begleitete sie die offiziellen Feierlichkeiten zum zwanzigjährigen Bestehen der Republik und des Kantons Tessin in Bellinzona. 2014 spielte sie am Mailänder Auditorium unter der Patenschaft des Schweizerischen Generalkonsulats. Die Musiker stammen überwiegend aus der italienischen Schweiz. Es sind Berufsmusiker, Studenten am Konservatorium und hervorragende Laien, die ehrenamtlich auftreten. Dirigent Geboren in Mailand studierte Angelo Bolciaghi in Italien, Holland und mit Stipendien drei Jahre lang in den USA, wo er das Repertoire für Blasorchester vertiefte.
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Von entscheidender Bedeutung für seine Schulung war die Begegnung mit Maestro Thomas Briccetti und mit Claudio Mandonico. Er dirigierte in Italien, Europa, in den USA und bei der American Bandmaster Association Erstaufführungen. Mit dem Orchestra di Fiati Accademia gewann er den ersten Preis in der höchsten Kategorie beim Internationalen Wettbewerb von Kerkrade. Bolciaghi nimmt Einladungen für Seminare, Jurys, Festivals und Wettbewerbe in Italien wahr. Seit 2002 leitet er das Orchestra Fiati – Ensemble Strumentale Fermano. 2011 wurde er zum festen Leiter des SaxEnsemble am Konservatorium in Foggia. Er war Orchestrator für Blechblasinstrumente an der Scala und für Bruno Casoni, den Leiter des Theaterchors, seine Werke stehen auf dem Spielplan der Scala (2009, 2011, 2012, 2013) und der Pomeriggi Musicali (Musikalische Nachmittage, 2013). Im Innenhof der Kaiserlichen Hofburg, 19.30 Uhr Johann Sebastian Bach / Bearb.: Gustav Holst Fugue à la Gigue Michael Gandolfi Flourishes and Meditations on a Renaissance Theme Michael Daugherty On the Air John Mackey Concerto for Soprano Saxophone & Wind Ensemble, I – II – V (Daniele Berdini, Saxofon) Charles Ives Country Band March
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Leonard Bernstein Ouvertüre zur Operette Candide James Barnes Fantasy Variations on a Theme by Niccolò Paganini Frank Ticheli Blue Shades Zum Programm Das Barockstück zur Konzerteröffnung ist die Fuge à la Gigue. Sie wurde von Bach für die Orgel geschrieben, eine virtuose Darbietung des vierstimmigen Stücks mit komplizierten Pedaleinsätzen erarbeitete Holst 1928. Flourishes and Meditations on a Renaissance Theme von Michael Gandolfi, geschrieben für das amerikanische Präsidentenorchester, besteht aus sieben Variationen zu dem einfachen Renaissance-Thema Spagnoletta, das sowohl von Joaquín Rodrigo als auch von Ottorino Respighi aufgegriffen wird. Die Art jeder Variation ergibt sich aus dem Wortlaut der Partitur: I: Kubistisches Kaleidoskop, II: Cantus augmentato, III: Carnival, IV: Thema in rondò, V: Spike, VI: rewind / fast forward, VII: Echo, eine surrealistische Wiederaufnahme. On the Air, eine Komposition aus dem Jahre 2012, geschrieben zu Ehren von Arturo Toscanini, möchte das stürmische Temperament des großen Dirigenten erfassen, die musikalische Intensität und die erfrischenden Tempi seiner legendären Auftritte. Das Concerto per Soprano Saxophone & Wind Ensemble von John Mackey ist ein ehrgeiziges Werk. Das Konzert spiegelt die verschiedenen Aspekte des Saxofons und
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dessen Beziehungen zu den anderen Instrumenten des Orchesters wider. Es erfordert eine hohe Virtuosität des Solisten und des gesamten Ensembles. Das erste Tempo, Prelude, ist eine äußerst energiegeladene Einführung in das Hauptthema; der Name des zweiten Tempos, Felt, bezieht sich auf das klangliche Material, das für ein Saxofon möglich ist, und erforscht dessen Virtuosität auch dank der Slap-Tongue-Technik; das fünfte Tempo, Finale, ist eine Hommage voller Adrenalin an John Corigliano, Mackeys Lehrmeister am Julliard Konservatorium, von dem das Klarinettenkonzert zitiert wird. Die Experimente mit den Musikkapellen des Vaters beeinflussten die Musik von Charles Ives, die er hauptsächlich für sich selbst schrieb. Country Band March stellt auf sympathische Weise Laienmusiker dar, die versuchen, so gut wie möglich zu spielen: Musiker, die nicht geübt haben und die daher etwas anderes spielen, schräg, ohne exakten Rhythmus. Ein Höllenlärm, eine Kakophonie der Töne. Brillant orchestriert hat sie eine Vitalität, die man nicht so schnell vergisst: die Ouverture de Candide von Leonard Bernstein. Nach dem aufregenden Start folgt ein gefühlvollerer, sanfterer Teil, im Finale wird das Tempo wieder erhöht. Bernstein sagte zu Candide: „In diesem Stück steckt viel mehr von mir als in anderen, die ich geschrieben habe.“ James Barnes ehrt das berühmte Capriccio Nr. 24 in aMoll von Niccolò Paganini mit einer Fantasia di Variazioni, insgesamt zwanzig, die von der United States Air Force Band in Auftrag gegeben wurden; ein virtuoses
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Stück, das die Lyrik und Technik jedes Bereichs des Ensembles zeigt. Wie der Titel schon andeutet, ist Blue Shades eine Anspielung auf den Blues. Das Jazz-Feeling dominiert, doch es ist kein Bluesstück, auch wenn die typischen Bluesnoten verwendet und viele „Facetten von Blau“ beschrieben werden: von brillant bis dunkel, von dirty bis hot. Ein augenzwinkernder Tribut an die Ära der Big Bands, an den heißen Stil von Benny Goodman, an Akkorde von Blechblasinstrumenten, die an den allgemein in dieser Zeit gebrauchten Effekt des pfeifenden Zugs erinnern. Angelo Bolciaghi
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Montag, 13. Juli, 19.30 Uhr Die Holzbläser des Tiroler Symphonieorchesters Innsbruck Organisation: Peter Rabl Das Tiroler Symphonieorchester Innsbruck TSOI ist vor allem in den letzten Jahren zu einem Garant für hohe Qualität und musikalischen Anspruch geworden, somit passen die Holzbläser dieses Orchesters perfekt in den Rahmen der Innsbrucker Promenadenkonzerte, was aufgrund von Sommerpause und Urlaubsplanung lange nicht verwirklicht werden konnte. Dieses Jahr ist es nun so weit: Die Holzbläser des TSOI beehren die Promenadenkonzerte. Und als wäre das noch nicht Grund genug zur Freude, spielen sie auch noch das zentrale Bläserwerk der Klassik: die Gran Partita. Der Abend soll deutlich machen, dass verstärkte Zusammenarbeit unter Tirols Kulturschaffenden bei oft gleich bleibenden oder gar schrumpfenden Budgets durch Synergieeffekte großartige und gleichsam unbezahlbare künstlerische Ergebnisse hervorbringen kann. Orchester Das Innsbrucker Serenadenensemble wurde vor etwa vierzig Jahren vom Klarinettisten Prof. Walter Kefer und Mitgliedern des damaligen Innsbrucker Symphonieorchesters gegründet. Aus Anlass des Konzertes bei den Innsbrucker Promenadenkonzerten 2015 haben sich dreizehn Musikerinnen und Musiker des TSOI und
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Freunde zusammengefunden, um das Innsbrucker Serenadenensemble nach längerer künstlerischer Schaffenspause wieder ins Musikleben Tirols zurückzuholen. Konrad Zeller, Oboe: geboren in Stuttgart, Studium in Hannover und Paris, seit 1993 Solooboist des TSOI, Lehrer am Mozarteum Innsbruck und am Tiroler Landeskonservatorium. Ning-Ching Zeller-Chen, Oboe: geboren in Taiwan, Studium in Hannover und Paris, seit 1993 Oboistin im Tiroler Symphonieorchester Innsbruck und Lehrerin am Tiroler Landeskonservatorium in Innsbruck. Gabriele Mayr, Klarinette: geboren in München, Studium in Innsbruck und Wien, seit 2011 Soloklarinettistin des TSOI. Lehrtätigkeit für Klarinette und Harfe am Tiroler Musikschulwerk. Maximilian Bauer, Klarinette: geboren in Gröbming/Steiermark, Studium in Graz und Innsbruck, langjähriges Mitglied des TSOI, seit 2008 Lehrer am Mozarteum Innsbruck und am Tiroler Landeskonservatorium in Innsbruck. Werner Hangl, Bassetthorn: geboren in Zams, Studium in Innsbruck und Salzburg, seit 1998 Mitglied des TSOI. Lehrer an der Musikschule Wattens. Peter Rabl, Bassetthorn: geboren in Itter/Tirol, Studium in Innsbruck, seit 1982 Mitglied des TSOI, bis 2008 als Soloklarinettist und seit 1980 Lehrer an der Musikschule der Stadt Innsbruck. Carla Blackwood, Horn: geboren in Bathurst/Australien, Studium in Sydney, Graz, Basel, Freiburg und Zürich, seit 2012 Solohornistin des TSOI, Lehrerin am Tiroler Landeskonservatorium in Innsbruck.
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Tanja Schwarz-Heinrich, Horn: geboren in Augsburg, Studium in Karlsruhe, Weimar und Nürnberg, seit 2010 Hornistin im TSOI. Genevieve Clifford, Horn: geboren in Melbourne, Studien in Saarbrücken und Berlin. Seit 2011 Hornistin in Essen. Viktor Praxmarer, Horn: geboren in Umhausen, Studium in Salzburg und München. Stellvertretender Solohornist der Augsburger Philharmoniker. Kerstin Siepmann, Fagott: geboren in Essen, Studium in Detmold und Weimar, seit 1997 Solofagottistin des TSOI, unterrichtet am Mozarteum Innsbruck. Magdalena Pramhaas, Fagott: geboren in Oberndorf/Salzburg, studiert in Wien und spielt seit 2014 im TSOI. Wolfgang Schneider, Kontrabass: geboren in Köln, Studium in Hannover und Frankfurt, seit 1998 Mitglied des TSOI. Lehrer an der Landesmusikschule Kramsach. Im Innenhof der Kaiserlichen Hofburg, 19.30 Uhr Wolfgang Amadeus Mozart Harmoniemusik zu Le Nozze di Figaro Gordon Jacob Divertimento in Es für Bläseroktett: Alla marcia viva – Adagio – Rondo: Allegro molto Wolfgang Amadeus Mozart Serenade Nr. 10, Gran Partita: Largo – Allegro molto; Menuetto: Trio I, Trio II; Adagio; Menuetto: Trio I, Trio II; Romanze: Adagio; Thema mit Variationen; Finale: Molto allegro
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Zum Programm Wenn man eingeladen wird, als Kammermusikformation ein Konzert im Innenhof der Hofburg zu Innsbruck zu gestalten, denkt man zuallererst, dieser „Raum“ sei zu groß für ein Bläseroktett. Aber wenn man dann etwas nachdenkt, kommt man unweigerlich auf eines der größten Werke der Bläserkammermusik, nämlich auf Mozarts Gran Partita. Dies ist nicht nur Serenadenmusik im besten Sinne des Wortes, das heißt, man kann dieses Werk mit gutem Gewissen im Freien spielen, am Abend und man kann sich sicher sein, dass, nicht zuletzt wegen der Größe der Besetzung, der Raum der Hofburg gut mit Klang gefüllt werden kann. Außerdem hat die Gran Partita eine so großzügige Dimension in Besetzung und Dauer, dass auch diese Seiten perfekt zum Aufführungsort passen. Obwohl die große Serenade fast eine Stunde dauert, braucht man natürlich noch weitere Stücke, um ein ganzes Programm auf die Beine zu stellen. Und da gibt es Gott sei Dank eine Bearbeitung der Oper Le Nozze di Figaro von Wolfgang Amadeus Mozart, die die gleiche Besetzung verlangt wie die Gran Partita. Dieser glückliche Umstand war ein wichtiger Grund, um genau diese Bearbeitung ins Programm zu nehmen. Ergänzt wird die herrliche Musik Mozarts mit einer Originalkomposition des 20. Jahrhunderts von Gordon Jacob. Wir spielen dessen witziges und abwechslungsreiches Oktett für Bläser. Peter Rabl
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Dienstag, 14. Juli, 19.30 Uhr Staatliches Slowenisches Militärorchester Musikalische Leitung: Andreja Solar Slowenien war bisher ein weißer Fleck auf der musikalischen Landkarte der Innsbrucker Promenadenkonzerte, obgleich das Land lange Zeit zur Habsburgermonarchie gehörte und durch die Geschichte nach dem Ersten Weltkrieg, vom Kärntner Abwehrkampf über das Dritte Reich und die Tito-Diktatur bis hin zum nie enden wollenden Ortstafelkonflikt viel inniger mit der Geschichte der Republik Österreich verbunden ist, als dies offiziell wahrgenommen wird. Wer daran zweifelt, sei auf den Roman Engel des Vergessens von Maja Haderlap verwiesen. Musikalisch ist es für die Veranstalter eine große Freude, nun auch Vertreter dieses Nachbarlandes in Innsbruck begrüßen zu dürfen, zumal die Militärmusik Slowenien von einer sehr profilierten und engagierten Dirigentin geleitet wird: Andreja Solar, die als Schülerin von Jan Cober auch dafür zu sorgen hat, dass ihr Land den Anschluss an die internationale Entwicklung auf dem Gebiet der Bläsermusik findet. Dass dabei nicht auf die unverwechselbare Note, die Slowenien im Bereich der Popularmusik zu bieten hat, vergessen wird, versteht sich von selbst: So werden denn auch Werke jenes Slavko Avsenik erklingen, der sich mit seiner Oberkrainerbesetzung auch in Österreich seit Jahrzehnten großer Beliebtheit erfreut.
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Orchester Das Staatliche Slowenische Militärorchester wurde 1996 gegründet und steht unter dem Kommando der „SAF Protocol“ Einheit. Die Tradition von militärischen Orchestern in Slowenien geht zurück bis 1770, als das erste dauerhafte militärische Orchester nach Ljubljana kam, im Anschluss an die Errichtung von Streitkräften während der Regierung von Maria Theresia. Seither haben Musiker aus dem Umfeld der Militärmusik einen überaus wichtigen Teil zum Musikleben in Slowenien beigetragen. Das Staatliche Slowenische Militärorchester folgt dieser Tradition mit großem Stolz. Die Musiker sind Profis, die meisten von ihnen sind Absolventen der Musik-Akademie in Ljubljana. Das Orchester spielt slowenische und internationale militärische, klassische und zeitgenössische Kompositionen. Es ist verantwortlich für die musikalische Umrahmung von Zeremonien und Feiern. Außerdem kann das Orchester häufig bei öffentlichen Konzerten unter der Leitung von slowenischen oder ausländischen militärischen oder „zivilen“ Dirigenten gehört werden. Darüber hinaus hat es an internationalen Musikfesten unter anderem in Österreich, Italien, Kroatien, Ungarn, Deutschland, Dänemark, Belgien, Tschechien, Russland und den USA teilgenommen. Dirigentin Andreja Solar wurde in Slowenien geboren, wo sie lebt und arbeitet. 2006 schloss sie Symphonisches Dirigieren an der „Academy of Music“ in Ljubljana ab, wo sie bei Maestro Marko Letonja studierte. Während sie ihr
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Musikpädagogik-Studium in Ljubljana verfolgte, studierte sie bei Jan Cober am Brabants Konservatorium in Tilburg in den Niederlanden. 2002 beendete sie erfolgreich ihre Masterstudien und dirigierte erstmals die Slovenian Armed Forces Band. 2008 hat sie einen „Senior-Musician-Course“ in der Naval School of Musik in Norfolk, Virginia abgeschlossen. Beim Goldenen Dachl, 19.00 Uhr Georg Friedrich Händel Alla Hornpipe Bart Howard Fly me To The Moon Vilko und Slavko Avsenik Na Golici Im Innenhof der Kaiserlichen Hofburg, 19.30 Uhr Vilko und Slavko Avsenik / Bearb.: Bojan Adamič, Vladimir Mustajbašić Spomin (Erinnerung) Pjotr I. Tschaikowski / Bearb.: Piet Stalmeier Capriccio Italien Dmitri Schostakowitsch / Bearb.: Jan Cober Moskau Tscherjomuschki: Eine Tour durch Moskau – Polka – Mascha und Bubenstow – Lydotschka und Boris Gioachino Rossini / Bearb.: Armin Suppan Ouvertüre zur Oper Wilhelm Tell George Gershwin / Bearb.: Mari van Gils Ein Amerikaner in Paris Bojan Adamič / Bearb.: Boštjan Dimnik Serenade (Aleš Ogrin, Klavier; Janez Benko, Klarinette; Matic Nejc Kreča, Klarinette)
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Eric Whitacre Godzilla Eats Las Vegas! Bojan Adamič Gas do daske Johann Strauß / Bearb.: Roger Niese Unter Donner und Blitz, Polka Bojan Adamič TRA–TA–TA Zum Programm Musikalische Erinnerungen von Reisenden Das Konzertprogramm thematisiert musikalische Erinnerungen von Reisenden. Das gesamte Programm zeichnet Bilder von Landschaften der verschiedensten Länder und fängt deren Atmosphäre ein. Der russische Komponist Tschaikowski fand seine Inspiration für das Capriccio Italien und dessen Motive auf italienischen Straßen. Die berühmteste Ouvertüre von Rossini nimmt uns mit ins dreizehnte Jahrhundert an den See von Luzern in der Schweiz und greift die Legende von Wilhelm Tell auf. Die Premiere dieses Stücks fand in Paris statt. Damit ist es kein Zufall, dass sich unser Programm genau dorthin bewegt. Ein Amerikaner in Paris, stark vom Jazz beeinflusst, hat Gershwin selbst als Impressionen eines amerikanischen Gastes beschrieben, der nach Paris kommt. Er nimmt die Straßengeräusche wahr und taucht in die Atmosphäre der Stadt ein. Serenade des slowenischen Komponisten Bojan Adamič bereitet uns auf das dramatische, farbenprächtige Stück des amerikanischen Komponisten Eric Whitacre vor, dessen Stück Godzilla Eats Las Vegas!
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heißt. Diese Komposition ist tatsächlich etwas anders und verlangt von den Zuhörern Fantasie und musikalische Vorstellungskraft. Am Ende des Konzerts stoppen wir auf slowenischem Territorium – mit einer einfachen Polka des slowenischen Komponisten Bojan Adamič, der hauptsächlich als Filmkomponist bekannt ist, weil er mehr als 200 Kompositionen für slowenische und ausländische Filme geschrieben hat. In seine Werke integriert er häufig slowenische Volksmusik, die man auch in Gas do daske hören kann. Wir schließen mit der Polka Unter Donner und Blitz, die vom österreichischen Komponisten Johann Strauß verfasst wurde. Andreja Solar
Musik belebt die Innsbrucker Altstadt Jedes Jahr zur selben Zeit beleben die Promenadenkonzerte die Innsbrucker Altstadt in einmaliger Weise. Nicht durch kommerziellen Lärm, sondern durch großartige Musik … Da ich auch von den Promenadenkonzerten als Unternehmer in der Altstadt profitiere, unterstütze ich diese Veranstaltung schon von Anfang an . Ich bin überzeugt, dass dies eine hochwertige Veranstaltung sowohl für Einheimische als auch für Gäste ist, und wünsche gutes Gelingen für 2015. Thomas Weber Gelateria Tomaselli
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Kulturgenuss vom Feinsten Die Promenadenkonzerte bereichern den Innsbrucker Kultursommer und sorgen vom 7. Juli bis zum 2. August 2015 für ein abwechslungsreiches Konzertprogramm. Im stimmungsvollen Ambiente des Innenhofs der Kaiserlichen Hofburg sind 34 Orchester und Ensembles aus zehn europäischen Ländern zu Gast und werden das Publikum von nah und fern begeistern. Dabei werden neben traditioneller Blasmusik auch interessante zeitgenössische Kompositionen sowie Werke für Big Band, Brassband und Holzbläserensembles erklingen. Die Promenadenkonzerte bieten somit Vielfalt auf hohem musikalischen Niveau und Kulturgenuss vom Feinsten. Ich lade alle Interessierten herzlich zu den Promenadenkonzerten 2015 ein und wünsche den Veranstaltern Wetterglück und erfolgreiche Konzerte! Dr. Beate Palfrader Landesrätin für Bildung, Familie und Kultur
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Mittwoch, 15. Juli, 19.30 Uhr Stadtmusikkapelle Wilten Musikalische Leitung: Peter Kostner Organisation: Claudius Schlenck Fast ist die Feststellung schon langweilig, dass die Stadtmusikkapelle Wilten auch letztes Jahr wieder, vor allem durch die wunderbar beseelte Aufführung einer Rossini-Ouvertüre, bewiesen hat, dass sie in Tirol zur obersten Liga gehört, und das schon seit Jahrzehnten. Eine beeindruckende Leistung! Hinzu kommt, dass der Orchesterklang der Wiltener immer österreichisch geblieben ist. Flügelhörner und Tenöre, die sich bei entsprechend unsensiblem Spiel oftmals geradezu als Fluch erweisen, passen sich bei den Wiltenern homogen in den ansonsten an internationalen Besetzungsnormen ausgerichteten Gesamtklang ein. Das ist vor allem Peter Kostner zu verdanken, der das Orchester auf diesem künstlerischen Niveau hält und dem es durch seinen Führungsstil gelingt, die gerade im städtischen Bereich übliche Fluktuation unter den Musikerinnen und Musikern in Grenzen zu halten. Dies ist eine Grundvoraussetzung für nachhaltigen Erfolg! Orchester In alten Urkunden des Stifts Wilten ist das Entstehungsjahr der Musikkapelle mit 1650 verbrieft – damals noch als eine der zu dieser Zeit gebildeten Pfarrmusiken. Zu einer regulären „Musikbande“ formierte sich
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die Wiltener Musik erst 1814 nach der Rückkehr Tirols zu Österreich. Seit dieser Zeit sind die Wiltener ununterbrochen urkundlich bei feierlichen Anlässen in Tirol genannt. Waren es anlässlich der Beisetzung von Andreas Hofer 1823 lediglich dreizehn Musikanten, umfasst der Klangkörper heute siebzig Musiker, die aus allen Berufsgruppen und Gesellschaftsschichten kommen. Auf dem Programmzettel der Wiltener ist von klassischen Ouvertüren bis zu symphonischen Blasmusikwerken, vom Wiener Walzer bis zur böhmischen Polka oder vom Operettenpotpourri bis zum Musical alles vertreten und wird auch auf höchstem Niveau dargeboten. Dirigent Peter Kostner (Jahrgang 1963) stammt aus Hatting im Oberinntal, wo er auch heute noch mit seiner Familie lebt. Seit 1983 ist Kostner Mitarbeiter des ORF-Landesstudio Tirol, seit 1995 auch Bereichsleiter für Volksund Blasmusik. Seine musikalische Tätigkeit begann er als Flügelhornist und Tenorist bei der Musikkapelle Hatting, die er fünf Jahre leitete. Eine enge Verbindung zur alpenländischen Volksmusik hat Kostner durch seine Tätigkeit als aktiver Musikant, der mehrere Instrumente beherrscht und Mitglied in mehreren Ensembles ist, wobei der Harfe seine besondere Vorliebe gilt. Die Stadtmusikkapelle Wilten leitet Peter Kostner seit 1995. In seine Ära fallen viele bedeutende Festund Galakonzerte im In- und Ausland und vorbildliche CD-Einspielungen mit konzertanter Blasmusik im traditionellen, aber auch im zeitgenössisch-sinfonischen
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Bereich. Peter Kostner ist Vorstandsmitglied im Tiroler Volksmusikverein, Musikbeirat im Landesverband der Tiroler Blasmusikkapellen und gefragter Juror sowie Referent bei Workshops und Fortbildungsveranstaltungen im musikpädagogischen Bereich. Beim Goldenen Dachl, 19.00 Uhr Julius Fučík Furchtlos und Treu, Marsch Edmund Patzke Salut à Luxembourg, Marsch Sepp Tanzer Mein Tirolerland, Marsch Im Innenhof der Kaiserlichen Hofburg, 19.30 Uhr Jeremiah Clarke / Bearb.: Rob Wiffin The Royal Duke Wolfgang Amadeus Mozart / Bearb.: Florian Pedarnig Ouvertüre zur Oper Die Zauberflöte Wolfgang Amadeus Mozart / Bearb.: Siem Noom Konzert für Fagott und Orchester (Agnes Juen, Fagott; Marcel Ritter, Fagott) Pjotr I. Tschaikowski / Bearb.: Yoshihiro Kimura Ouverture solennelle 1812 Philip Sparke Symphonic Metamorphosis zu Themen aus Camille SaintSaëns’ Orgelsymphonie Andreas Waldner Trumpetism, Solo für Trompeten Hermann Pallhuber König Laurins Rosengarten
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Sepp Tanzer Klingendes Land, Ouvertüre Florian Pedarnig Die Rotjacken, Konzertmarsch Peter Kostner So klingt’s bei uns dahoam, Volksmusik-Potpourri Hannes Apfolterer Marsch der Tiroler Polizei Zum Programm Als ständiger Gast bei den Innsbrucker Promenadenkonzerten freut sich die Stadtmusikkapelle Wilten einmal mehr, ein Programm in diesem Rahmen zu präsentieren, das den klaren Vorgaben und Wünschen des Veranstalters, aber auch den vereinsinternen Intentionen entspricht. So versuchen wir einerseits musikalisch die große heimische und internationale Tradition zu pflegen und andererseits zeitgemäße Impulse nach innen und außen zu geben bzw. solche aufzunehmen. Der erste Programmteil ist symphonischer Musik (was immer man darunter auch genau zu verstehen hat) aus Barock, Klassik, Romantik und Gegenwart gewidmet. Mit Mozarts Ouvertüre zum Singspiel Die Zauberflöte und der Ouverture solennelle 1812 von Tschaikowski kommen dabei zwei sehr bekannte Werke zur Aufführung. Mozarts Konzert für Fagott und Orchester hört man eher selten in Blasorchesterfassung. Mit seinem phänomenalen Können, für Bläser zu komponieren und zu arrangieren, ist es Philip Sparke gelungen, mit seiner Symphonic Metamorphosis über Themen aus der dritten Sinfonie von Camille Saint-Saëns (der sog. Orgelsympho-
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nie) ein großartiges Werk zu schaffen, das alle Register mit ihren Möglichkeiten auslotet. Unser zweiter Teil trägt das Motto Klingendes Land (Tirol) und beinhaltet einige Werke, die in direktem Zusammenhang mit unserem eigenen Klangkörper stehen. So schuf Sepp Tanzer – unser langjähriger Kapellmeister – die gleichnamige leichte, aber immer noch spielens- und hörenswerte Ouvertüre. Andreas Waldner, einer unser Trompeter, schuf ein neues Solowerk für das gesamte Trompetenregister – Trumpetism wurde beim Frühjahrskonzert 2015 uraufgeführt. Schon vor fünfzehn Jahren komponierte der ehemalige Landeskapellmeister Florian Pedarnig zum 350-jährigen Bestandsjubiläum der Wiltener den wuchtigen Konzertmarsch Die Rotjacken. Einer seiner Nachfolger, der amtierende Landeskapellmeister Hermann Pallhuber, drang mit einem Frühwerk in die Sagenwelt Südtirols vor: Wir begeben uns musikalisch ins Reich von König Laurins Rosengarten. Einfache, aber zu Herzen gehende Melodien aus der heimischen Volksmusik – vorwiegend aus Tirol – sind im Potpourri So klingt’s bei uns dahoam vereint, der schwungvolle Marsch der Tiroler Polizei von Militärkapellmeister Hannes Apfolterer beschließt unser Programm. Mit diesem zweiten Teil will die Stadtmusikkapelle Wilten bewusst auf die heimische Musikkultur setzen und festhalten, dass zwar sehr viel Großartiges an Literatur aus dem Ausland kommt, aber auch die Musiklandschaft in Tirol wunderbare Musik zu bieten hat. Peter Kostner
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Ein Höhepunkt im Kulturkalender! Seit nunmehr 21 Jahren sind die Innsbrucker Promenadenkonzerte fixer Bestandteil der heimischen Kulturszene. Der Innenhof der Kaiserlichen Hofburg dient auch heuer wieder als imperiale Kulisse für zahlreiche Orchester, Ensembles und Chöre aus insgesamt zehn europäischen Staaten. Eine grandiose Inszenierung, die auch außerhalb Tirols große Beachtung findet! Die Partnerschaft zwischen den Innsbrucker Promenadenkonzerten und der TIWAG besteht nun schon seit über vierzehn Jahren. Es freut uns sehr, dass wir fester Bestandteil dieses Kulturevents sind. Berühmte Werke unseres musikalischen Erbes versprechen dem Publikum auch in diesem Jahr besonderen Genuss. Ich wünsche allen Besuchern viel Vergnügen und gute Unterhaltung! Dr. Bruno Wallnöfer TIWAG-Vorstandsvorsitzender
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Donnerstag, 16. Juli, 19.30 Uhr Salzburger Landesblasorchester Musikalische Leitung: Alexander Schillings Organisation: Matthäus Rieger / Christian Hörbiger Die Eröffnung der Salzburger Festspiele ist nicht irgendein Ereignis, sondern der Startschuss zum größten sommerlichen Hochkulturevent Österreichs. Anlässlich der Eröffnung findet auf den Plätzen Salzburgs ein großes Fest statt, zu dem das Salzburger Landesblasorchester alljährlich von den Festspielen eingeladen wird. Die Innsbrucker Promenadenkonzerte nutzen gern die Synergie und übernehmen das Konzertprogramm, das von Alex Schillings einstudiert wurde, einem jener Dirigenten, die durch ihre internationale Lehrtätigkeit für die kundige Ausbildung einer ganzen Generation junger Blasorchesterdirigenten verantwortlich zeichnen. Entsprechend hochkarätig ist das Programm der Salzburger – bei gleichzeitigem Bemühen, dem Geschmack eines großen Publikums entgegenzukommen. Orchester Das Landesblasorchester Salzburg will junge Talente durch gemeinsames, beispielhaftes Musizieren mit hochqualifizierten Musikern aus dem Musikum Salzburg, dem Mozarteum-Orchester und den Blasmusikkapellen fördern. Ein besonderer Schwerpunkt ist dabei zeitgenössischer Blasorchesterliteratur gewidmet. Der
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Klangkörper will Blasmusik auf höchstem Niveau und in all ihren vielfältigen Formen präsentieren. Das Orchester ist in den Salzburger Blasmusikverband integriert. Als künstlerischer Leiter fungiert jeweils der Landeskapellmeister bzw. einer seiner Stellvertreter. Das LBO Salzburg ist eine Kooperation zwischen Salzburger Blasmusikverband, Mozarteum Orchester Salzburg, Militärmusik Salzburg und dem Musikum Salzburg. Das Orchester gibt jährlich zwei bis vier Konzerte im Bundesland Salzburg bzw. in anderen Bundesländern oder im Ausland. Die Konzerttätigkeiten werden durch die Produktion von CDs sowie DVDs dokumentiert und festgehalten. Dirigent Alexander Schillings, Jahrgang 1957, war bereits als Achtjähriger Orchestertrompeter. Er besuchte zunächst die Musikschule, später das Konservatorium in Maastricht. Im Jahr 1983 erhielt er das Diplom für Blasorchesterleitung, anschließend studierte Schillings Orchesterleitung bei Lucas Vis und Anton Kersjesprijs. In der zweiten Hälfte der achtziger Jahre war Alexander Schillings Direktor des Sinfonieorchesters Kerkrade. Er leitete zudem fünf Jahre das Kammermusikensemble Musica Mosa. Von 1989 bis 1995 wirkte Schillings als Dirigent der Königlichen Harmonie „Sainte Cécile“ zu Eijsden als Dirigent und von 1995 bis 2001 als Chefdirigent der Johan-Willem-Friso-Militärkapelle. Von 2001 bis 2002 leitete er die Königliche Militärkapelle in Den Haag. Er fungiert seit 1988 als musikalischer Leiter des Nationalen Jugendblasorchesters der Niederlande. An
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der ARTEZ-Hochschule in Zwolle und an der Königlichen Hochschule in Den Haag unterrichtet er Blasorchesterleitung. Gastprofessuren führten ihn nach Spanien an die Universitäten Tarragona und Alicante sowie an das Konservatorium Murcia. Ferner ist er Organisator von Dirigentenworkshops. Beim Goldenen Dachl, 19.00 Uhr Bläserkammermusik eines Ensembles des Orchesters Im Innenhof der Kaiserlichen Hofburg, 19.30 Uhr Pjotr I. Tschaikowski / Bearb.: Leontij Dunaev Krönungsmarsch Hector Berlioz / Bearb.: Tohru Takahashi Le carnaval romain, Ouvertüre Launy Grøndahl / Bearb.: Poul Ivan Møller Posaunenkonzert (Christian Winter, Posaune) Ferrer Ferran Jungla Thomas Doss Spotlights (Anja Kronreif, Luise Stöckl, Johannes Hogger, Klaus Hasholzner – alle Saxofon) Igor Strawinski / Bearb.: Randy Earles; Fred Fennell Suite aus dem Ballett Der Feuervogel Zum Programm Zum Auftakt gedenken wir des 175. Geburtstags von Pjotr I. Tschaikowski. 1883 wurde Alexander III. zum Zaren von Russland gekrönt. Aus diesem Anlass komponierte Tschaikowski den Krönungsmarsch, der ähnlich wie die kurz davor entstandene Ouverture solennelle 1812
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starken patriotischen Charakter aufweist. Mit seiner sorgfältigen Instrumentierung und dem Melodienreichtum gelang Tschaikowski ein imposantes Werk. Dem aufmerksamen Besucher der Innsbrucker Promenadenkonzerte wird nicht entgangen sein, dass in den letzten beiden Jahren mit den großen Werken Pini di Roma und Feste Romane ein ausgeprägter Bezug zu der grandiosen Stadt Rom hergestellt wurde. Fortsetzen möchte das LBO Salzburg diesen Weg mit der Ouvertüre Le carnaval romain von Hector Berlioz. Das LBO Salzburg ist immer bestrebt, dem geschätzten Publikum besondere Solisten zu präsentieren. Heuer ist dies Christian Winter, der Soloposaunist des Mozarteum-Orchesters Salzburg. Das selten gehörte Posaunenkonzert von Launy Grøndahl findet in ihm einen kongenialen Interpreten. Mit dem musikalischen Poem Jungla nimmt das LBO einen Schwerpunkt seiner Aufgaben wahr – die Interpretation zeitgenössischer Blasmusik. Diese sehr intensive Musik wurde 2006 für den 28. Certamen Internacional de Bandas de Musica de Valencia komponiert. Als druckfrische Erstaufführung (Erscheinungstermin: Mai 2015) und als Präsent für das kundige Publikum wird heuer das virtuose Saxofonsolo Spotlights von Thomas Doss mit einem fulminanten Solistenquartett (Anja Kronreif, Luise Stöckl, Johannes Hogger, Klaus Hasholzner) dargeboten. Die Musik zum hauptsächlich 1910 komponierten Ballett Der Feuervogel von Igor Strawinski gilt als richtungsweisendes Werk am Beginn des 20. Jahrhunderts. Der Komponist fertigte später mehrfach (1911, 1919 und
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1945) Fassungen für konzertante Aufführungen an und öffnete somit dieser Musik die Konzertsäle. Das eindrucksvolle Ambiente der Kaiserlichen Hofburg passt wunderbar zu dieser gewichtigen, schillernden Musik. Christian Hörbiger
Fixpunkt für alle Blasmusikbegeisterten Die Innsbrucker Promenadenkonzerte sind und bleiben ein kultureller Fixpunkt für jeden Blasmusikbegeisterten und werden hoffentlich noch lange fortbestehen! Die behutsame Öffnung vom Schwerpunkt der K.u.k.-Musik in Richtung zeitgenössischer Musikliteratur und die Mitwirkung von immer mehr Orchestern und Kapellen aus der österreichischen Nachbarschaft sind sehr zu begrüßen. Nicht auszudenken, wie es in Österreich mit dem Nachwuchs an engagierten Musikern und Kapellmeistern, von denen sehr viele ihren Dienst bei der Militärmusik leisteten, weitergehen wird, wenn die Bundesregierung ihre unsinnigen und kurzsichtigen Sparmaßnahmen tatsächlich umsetzt und die Militärmusikkapellen auf sechs Monate dienende Zwanzig-Mann-Minikapellen schrumpft! Johannes Erhard Geschäftsleitung Athesia Druck Innsbruck
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Konzertabende in fantastischer Kulisse Als Bank des Landes Tirol ist es uns besonders wichtig, unser Engagement für die Menschen in Tirol nicht auf Finanzdienstleistungen zu begrenzen. Kultur und Tradition sind zwei wesentliche Werte, die unser Land ausmachen. Daher engagiert sich die Hypo Tirol Bank mit großer Freude in diesen Bereichen und unterstützt vielseitige Kulturhighlights im ganzen Land. Speziell die Blasmusik ist eng mit der Tiroler Tradition verbunden und als regionales Kulturgut anerkannt. Diese alte Volkskultur zu bewahren sehen wir als einen wichtigen Auftrag. Es freut uns daher besonders, auch die Innsbrucker Promenadenkonzerte zu unseren geschätzten Partnern zählen zu dürfen. Denn diese hochkarätige Konzertreihe besticht durch perfektionierten Musikgenuss und ist sowohl beim heimischen Publikum als auch bei den Gästen etabliert und angesehen. In diesem Sinne wünsche ich den Musikern, Organisatoren und vor allem dem geschätzten Publikum genussvolle Konzertabende in der fantastischen Kulisse der Innsbrucker Hofburg. Hans-Peter Hörtnagl Vorstand der Hypo Tirol Bank
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Freitag, 17. Juli, 19.30 Uhr
Wassermusik
Orchestra di Fiati della Valtellina Musikalische Leitung und Organisation: Lorenzo Della Fonte Die italienische Blasorchester-Szene ist nicht so gut in Dachverbänden organisiert und von Fachzeitschriften begleitet wie in Österreich und Deutschland. Umso mehr ist man als Veranstalter auf persönliche Empfehlungen von Fachleuten angewiesen, wenn man sich einen Überblick verschaffen möchte. Dass dabei immer wieder Juwelen gefunden werden können, beweisen Lorenzo Della Fonte und sein Orchestra di Fiati della Valtellina, das in der Bläserszene Italiens einen herausragenden Rang einnimmt. Orchester und Dirigent haben bereits mehrere hochinteressante CD-Produktionen veröffentlicht – von der erstmaligen Einspielung zeitgenössischer Werke über Transkriptionen berühmter italienischer Opernmelodien bis hin zur Zusammenarbeit mit Jazzmusikern. Das Programm bei den Innsbrucker Promenadenkonzerten thematisiert „Wasser und Wassermusik“ und umfasst die Zeitspanne von Händels Wassermusik bis zur Gegenwart. Orchester Das Orchestra di Fiati della Valtellina wurde 1991 gegründet, um in der Provinz Sondrio ein Qualitätsensemble für Bläser im höchsten Niveausegment anbieten
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zu können. Bereits nach wenigen Jahren war es in der Lage, sich auf internationaler Ebene zu bewähren, gab aber auch zahlreiche Konzerte in der Provinz Sondrio selbst, wo es zum ersten Mal möglich war, mit Bläsern Konzerte zu bestreiten, die bisher der klassischen Musik und dem Jazz vorbehalten waren. Das Orchester gewann zudem wichtige Preise bei internationalen Wettbewerben wie in Straßburg 1992, in Kerkrade 1993, in Valencia 1994 und in Riva del Garda 1995. Das OFV hat ein großes Repertoire anzubieten: von Transkriptionen von Opern und klassischen Stücken bis zu Kompositionen für Blasinstrumente. Auf diesem Gebiet darf das Orchester als führend in Italien bezeichnet werden. Das OFV kann auf zahlreiche italienische Erstaufführungen von wichtigen Kompoistionen verweisen, darunter Coriglianos Bläser-Symphonie Circus Maximus im Jahre 2011. Konzerte mit drei verschiedenen Ensemblegrößen sind möglich: Als kammermusikalisches Ensemble mit fünfzehn, als mittelgroßes Ensemble mit fünfunddreißig oder als Symphonie-Orchester mit fünfzig Musikern. Derzeit fungiert Grazia Bertini als Präsidentin. Dirigent Della Fonte wurde 1960 in Sondrio in Italien geboren. Er hat Abschlüsse im Bereich Klarinette, Komposition und Jazz vorzuweisen und studierte Dirigieren in den Niederlanden, in der Schweiz und in Italien. Della Fonte hat mehr als 600 Konzerte mit Blasorchestern etwa in Italien, den Niederlanden, der Schweiz, in
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Deutschland, Spanien, Lettland, den USA, Japan, Argentinien und Taiwan dirigiert. Von 1994 bis 1997 war er Leiter des Blasorchesters der Stadt Milano. Er leitet das Orchestra di Fiati della Valtellina und das Orchestra di Fiati del Conservatorio de Messina (Sizilien), das Ripatransone Young Wind Orchestra (Marche) und die Blaskapelle des Turiner Konservatoriums. Della Fonte ist Gewinner des ersten Preises beim internationalen Dirigier-Wettbewerb „Prix Credit Suisse“ bei der „Internationalen Musikwoche Grenchen“ im Jahre 2000 in der Schweiz. Er hat Arrangements und Originalmusik komponiert, die bei internationalen Wettbewerben ausgezeichnet wurden und zum Teil Wettbewerbs-Pflichtstücke sind. Er unterrichtet Dirigieren, Orchesterbearbeitung und Komposition am Konservatorium Turin. Er ist Autor des Buches La Banda. Orchestra del nuevo millennio, hat sich mit der Geschichte der Blasmusikliteratur beschäftigt und den Roman L’infinita musica del vento verfasst, der von Franis Scala handelt, einem Dirigenten der US-Marine-Band. Von seinen 14 CD-Aufnahmen wurden einige in den wichtigsten Magazinen hervorragend besprochen. Beim Goldenen Dachl, 19.00 Uhr Ensemble des Orchesters Im Innenhof der Kaiserlichen Hofburg, 19.30 Uhr Wassermusik Lorenzo Della Fonte Re Water Power Georg Friedrich Händel / Bearb.: Frank William Erickson Wassermusik: Allegro – Aria – Gigue – Air – Hornpipe – Coro
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Friedrich Smetana / Bearb.: J. Cacavas; M. Rogers Die Moldau Ottorino Respighi / Bearb.: Yoshihiru Kimura Fontane di Roma: La fontana di Valle Giulia all'alba – La fontana del Tritone al mattino – La fontana di Trevi al meriggio – La fontana di Villa Medici al tramonto Percy Aldridge Grainger / Bearb.: Robert Sheldon Spoon River Michael Daugherty Niagara Falls Johann Strauß / Bearb.: Arie den Arend An der schönen blauen Donau, Walzer Zum Programm Das Orchester wurde 1991 in der Bergregion im nördlichen Italien an der Grenze zur Schweiz gegründet. Gerade dort sind solche Orchester wichtig für die musikalische Bildung und Ausbildung von jungen Menschen. In den beinahe 25 Jahren seines Bestehens gab es viele Uraufführungen von Stücken für Blasorchester. Das Programm, das anlässlich der Innsbrucker Promenadenkonzerte gespielt wird, hat ein Thema, das direkt mit der Region zu tun hat, der das Orchester entstammt, mit dem schönen Alpental, in dem Wasser in all seinen Varianten eine zentrale Rolle spielt: Bäche, Flüsse, Seen, Wasserfälle, Brunnen, Regen, Schnee. Das Programm umfasst daher einige der schönsten Musikstücke, die im Zusammenhang mit dem Thema Wasser jemals komponiert wurden; etwa die Wassermusik von Händel, Die Moldau von Smetana oder An der schönen blauen Donau von Strauß. Aber auch Klassiker
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des zwanzigsten Jahrhunderts werden gespielt, zum Beispiel Spoon River von Percy Aldridge Grainger oder das elektrisierende Niagara Falls von Michael Daugherty. Georg Friedrich Händel (1685–1959) komponierte seine Water Music Suite im Auftrag von König Georg I., sie wurde tatsächlich auf der Themse uraufgeführt. Friedrich Smetanas (1824–1884) Die Moldau ist ein symphonisches Gedicht, welches das Fließen der Moldau darstellen soll. Die Moldau bewegt sich von ihrem Ursprung in den Bergen über den Böhmerwald bis in die Stadt Prag. Es handelt sich dabei um eine patriotische Komposition, am Bild des Flusses entzündet sich Smetanas Liebe zum Heimatland. Die Komposition wurde 1874 vollendet und im Folgejahr zum ersten Mal aufgeführt. Der Walzer An der schönen blauen Donau von Johann Strauß stammt aus dem Jahr 1866 und ist eines der beliebtesten Stücke des gesamten klassischen Repertoires. Bei seiner Erstaufführung war ihm aber nur wenig Erfolg beschieden, das änderte sich jedoch mit der rein orchestralen Version des Walzers, die Strauß für die Weltausstellung in Paris im selben Jahr schrieb. Ottorino Respighis (1879–1936) Fontane di Roma ist ein symphonisches Gedicht mit vier Abschnitten und der erste Teil des Orchesterwerks Roman Trilogy neben den beiden anderen Teilen Pines Of Rome und Roman Festivals. Jeder einzelne Abschnitt beschreibt einen von Roms Brunnen zu je unterschiedlichen Tageszeiten. Der erste Brunnen, La fontana di Valle Giulia all’Alba, wird in der Morgendämmerung gezeigt, vor dem Hin-
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tergrund einer Schäferlandschaft. La fontana del Tritone al mattino, der zweite Brunnen, schildert, wie die Naiaden und Triton im Morgenlicht tanzen. Der dritte Teil, La fontana di Trevi al meriggio, beschreibt den Trevi-Brunnen zur Mittagszeit. Es dominiert die Darstellung vom Triumph des Gottes Neptun. Der letzte Brunnen, La fontana di Villa Medici al tramonto, ist in eine melancholische Atmosphäre getaucht, da mit dem Untergang der Sonne das Licht schwindet. Über Spoon River schrieb Percy Grainger selbst: „Dieses Stück ist dem Charakter nach sehr archaisch und typisch amerikanisch, erinnert aber auch an gewisse schottische und englische Tanzstücke. Meine Komposition zielt darauf ab, die Mischung aus einsamer Wehmut und Beharrlichkeit zu erhalten.“ Lorenzo Della Fonte komponierte Re Water Power im Jahr 2004 anlässlich der Hundertjahrfeier von „Rätia Energie“. Das Stück wurde damals von einem BläserQuartett vorgetragen, für die Innsbrucker Promenadenkonzerte wurde es zu einer Orchesterversion ausgebaut. Das Hauptthema stammt aus Händels Wassermusik. Michael Daughertys (geboren 1954) Komposition Niagara Falls war ein Auftragswerk und ist H. Robert Reynolds gewidmet. Der Komponist schreibt: „Die Niagara-Fälle, ein Übergang zwischen Kanada und den Vereinigten Staaten, sind ein Mekka für Hochzeitsreisende und Touristen, die kommen, um einen der landschaftlich schönsten Wasserfälle zu besichtigen. Der NiagaraFluss erzeugt aber auch Elektrizität für Städte an beiden Seiten der Grenze, wo Besucher in Spukhäuser, Motels,
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Wachsmuseen, Süßwarengeschäfte, Touristenfallen gelockt werden, in denen Postkarten von den NiagaraFällen, T-Shirts und Andenken verkauft werden. Diese Komposition ist ein weiteres Souvenir. Es ist eine zehnminütige musikalische Reise zum Niagara-Fluss mit Stopps beim verwunschenen Haus oder beim Wachsmuseum. Das Hauptmotiv ist eine chromatische Phrase von vier Tönen, die mit den Silben der NiagaraFälle korrespondieren. Ein pulsierender Rhythmus der Pauke und der tieferen Bläser kreiert eine unterschwellige Energie. Die Saxofone und Klarinetten heben dann alles auf ein anderes Level des Kontrapunktes, ein bluesiges Riff mit Film-Noir-Einschlag folgt. Meine Komposition ist eine Meditation über das erhaben Amerikanische.“ Lorenzo Della Fonte
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Kulturgenuss in Innsbruck Kultur, Brauchtum und Musik sind seit jeher in Tirol eng miteinander verknüpft. Die Identität der Tirolerinnen und Tiroler wird geprägt von der Begeisterung für die Musik. Die Innsbrucker Promenadenkonzerte sind ein besonders schönes Beispiel, wie viel Freude die Musik den Menschen bringt. Die Veranstaltung ist jetzt bereits im einundzwanzigsten Jahr und der Zuspruch ist ungebrochen. Die Tiroler Tageszeitung freut sich, diese Veranstaltung unterstützen und präsentieren zu können, und wünscht allen Besuchern wunderschöne Konzertabende mit den besten Bläserensembles Tirols, Österreichs und seiner Nachbarländer. Mag. (FH) Norbert Adlassnigg Marketingleiter Tiroler Tageszeitung
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Samstag, 18. Juli, 19.30 Uhr Südtiroler Jugendblasorchester Musikalische Leitung: Josef Feichter Organisation: Verband Südtiroler Musikkapellen, Meinhard Windisch Es ist eine Erfahrung, die weitgehend und fast immer zutrifft: Amateure sind, wie im Sport, auch in der Musik technisch dann am besten, wenn sie jung sind. Später kommen ihnen, wenn sie nicht gerade Musiker werden, der Beruf und die Niederungen des familiären Alltags dazwischen. Damit aber sind höchste Erwartungen an die Leistungen des Südtiroler Jugendblasorchesters, das mit jugendlicher Abenteuerlust und technischer Virtuosität glänzen kann, durchaus berechtigt. Mit der Reise des Orchesters nach Innsbruck sind die Veranstalter aber auch noch eine weitere Sorge los, dass nämlich Josef Feichter, eine der wichtigsten Dirigentenpersönlichkeiten unserer südlichen Nachbarn, durch seinen Abschied bei den Pfeffersbergern der Szene verloren gehen könnte. Die Besucher der Innsbrucker Promenadenkonzerte können sich auf ein gewichtiges und spannendes Konzert freuen, zumal die jungen Leute aus Südtirol es sich nicht nehmen lassen, in ihren prächtigen heimatlichen Trachten aufzutreten. Orchester Das Südtiroler Jugendblasorchester, das Auswahlorchester jugendlicher Musikerinnen und Musiker aus
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Südtirol, ist die Chance für Musikbegabte zwischen sechzehn und dreißig Jahren: 2005 rief der Verband Südtiroler Musikkapellen (VSM) auf Initiative seines damaligen Verbandsjugendleiters Pepi Fauster das Südtiroler Jugendblasorchester ins Leben. „Ziel war und ist es, gut ausgebildeten, talentierten und musizierfreudigen jungen Musikerinnen und Musikern die Möglichkeit zu geben, unter der Leitung eines renommierten Dirigenten und hoch qualifizierter Lehrkräfte interessante sinfonische Blasorchesterliteratur einzustudieren und aufzuführen“, erklärt Meinhard Windisch, der 2013 zum neuen Verbandsjugendleiter gewählt wurde. Seit 2014 steht das SJBO unter der musikalischen Leitung von Josef Feichter. Bereits zweimal war das Orchester zu Gast beim jährlichen Blasmusikfestival „Mid Europe“ in Schladming, es gastierte auch im Wiener Konzerthaus. Die Uraufführung der Sinfonie der Lieder (Symphonie Nr. 4) von Johan de Meij bei den Gustav-MahlerMusikwochen 2013 war einer der besonderen Höhepunkte in der zehnjährigen Geschichte des SJBO. Dirigent Die Musikstudien in den Fächern Flöte, Violine und Orchesterleitung führten Josef Feichter über Innsbruck, München und Wien nach Boston. Über viele Jahre spielte er als Flötist in verschiedenen Orchestern und Kammermusikformationen in Deutschland, Österreich und Italien und leitet Kammer- und Blasorchester in Südtirol und Österreich (u. a. war er Kapellmeister der Musikapelle Peter Mayr Pfeffersberg). Seit 1995 leitet Josef Feichter die Musikschule in Bruneck (Südti-
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rol) und tritt als Referent bei verschiedenen instrumentalpädagogischen Veranstaltungen und als Juror bei Wettbewerben und Wertungsspielen auf. Beim Goldenen Dachl, 19.00 Uhr Ensembles des Südtiroler Jugendblasorchesters Im Innenhof der Kaiserlichen Hofburg, 19.30 Uhr Hans Christian Lumbye / Bearb.: Leontij Dunae Mon Salut à St. Petersbourg Michail Glinka / Bearb.: Leontij Dunae Ouvertüre zur Oper Ruslan und Ljudmila Carl Maria von Weber / Bearb.: Willy Hautvast Aufforderung zum Tanz, Walzer Gaetano Fabiani / Bearb.: Siegfried Rundel Venezia-Marsch Gioachino Rossini / Bearb.: Carlo Balmelli Ouvertüre zur Oper La Cenerentola Pablo de Sarasate / Bearb.: Thomas Rüedi Zigeunerweisen (Tobias Reifer, Euphonium) Johan de Meij Extreme Make-Over (Metamorphosen über ein Thema von P. I. Tschaikowski) John Williams / Bearb.: Paul Lavender Hymn to the Fallen Jaime Teixidor / Bearb.: Aubrey Winter Amparito Roca Zum Programm Die überschäumende Energie und Spielfreude eines mit lauter jungen Menschen bestückten Blasorchesters kann mitunter gute Laune machen, zumal wenn die Protago-
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nisten/innen von südlich des Brenners kommen. Die Einstudierung der Konzertprogramme erfolgt im Südtiroler Jugendblasorchester traditionell im Rahmen einer Orchesterwoche. In kürzester Zeit wird da um handwerkliche Fertigkeiten, klangliche Möglichkeiten und stilgerechte Interpretationen gerungen, die nicht selten vom Rahmen- und Nachtprogramm der MusikerInnen mitbeeinflusst und befeuert werden. Der Programmidee der Innsbrucker Promenadenkonzerte folgend, bringen wir musikalische Geistesblitze mit erzählerischem Tiefgang der letzten drei Jahrhunderte in die Hofburg. Der feinsinnige Marsch Mon Salut à St. Petersbourg leitet zu einer Auswahl zweier Ouvertüren, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten: die selten zu hörende Eingangsmusik zu La Cenerentola und die überaus bekannte Ouvertüre zu Ruslan und Ljudmila. Da trifft Rossinis Geniestreich – mit seinem melodischen Einfallsreichtum und jenem typischen vorwärtstreibenden Rhythmus, mit dem er sein Publikum noch zur Raserei bringen sollte – auf die formvollendete musikalische Darstellung vom Streben nach Liebe und Versöhnung aus der Feder Michail Glinkas. Es gehört inzwischen zur guten Tradition des SJBO, dass hervorragende Solisten ihre musikalischen Fertigkeiten einem fachkundigen, interessierten Publikum zeigen. So haben Pablo de Sarasates Zigeunerweisen – mit Tobias Reifer als jungem Solisten – in diesem Konzertprogramm einen guten Platz gefunden. Platzgreifender Höhepunkt in unserem Programm ist Johan de Meijs Extreme Make-Over, das aus einer Reihe von Metamorphosen eines Themas aus Tschaikowskis
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bekanntem Andante cantabile besteht (dem zweiten Satz aus dem Streichquartett Nr. 1, geschrieben 1871). „Nie im Leben habe ich mich so geehrt gefühlt, nie war ich so stolz auf meine kreativen Fähigkeiten, wie, als Leo Tolstoi auf dem Stuhl neben mir saß und, meinem Andante lauschend, ihm Tränen über die Wangen kullerten“, schrieb Tschaikowski im Winter 1876 anlässlich eines speziell für Tolstoi organisierten Konzerts im Konservatorium Moskau. 1888 bearbeitete er diesen Satz für Cello und Orchester. Das Hauptthema des Andante cantabile basiert auf einem russischen Volkslied. In Extreme Make-Over wird dieses Thema in seiner Originalform von einem Saxofonquartett präsentiert. Bei der Reprise des Themas gesellen sich Oboen und Fagotte zum Quartett und zwischen den Solisten schleichen sich fast lautlos Klarinetten und Vibraphon ein und verlängern jede Note der Melodie. Die erste Metamorphose geht von einem einzigen Ton aus, zu welchem sich die beiden folgenden Töne des Themas in glockenähnlichen Akkorden hinzugesellen. Die Ergänzung der tieferen Sekunde führt in eine völlig neue Klangwelt und beschließt die erste Metamorphose. Das kanonische Thema des Finales vorwegnehmend, bildet ein Paukensolo den Übergang zum alla marcia. Dieser Satz ist in einem robusten neoklassizistischen Stil komponiert, gewürzt mit Zitaten. Der folgende Satz stellt eine eher unkonventionelle Instrumentengruppe vor: zehn gestimmte Flaschen, die von ebenso vielen Holzbläsern gespielt werden. Diese Gruppe bildet dann die Begleitung zu einem ausgedehnten Marimbaphon-Solo, wodurch allmählich eine Art Gamelan-Effekt entsteht.
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Das Finale – eine kanonische Behandlung des Themas – saust durch alle Instrumentengruppen und führt sie zu einem festlichen Schluss. Die Dramaturgie des Abends soll das breite Repertoire des Südtiroler Jugendblasorchesters abbilden und die Vielfalt der Genres, Stile, Tempi und Klangfarben mit gewinnender Qualität in der Interpretation verbinden. Josef Feichter
Tirol und Innsbruck als internationale Gastgeber Die heimische Blasmusik zählt zu den wesentlichen kulturellen Schätzen unseres Landes, die einen wichtigen Bestandteil der guten Reputation unseres Landes bilden. Schließlich gibt es bei uns mehr Kapellen als Gemeinden. Das ist ein starkes Signal dieser Form der Volkskultur, die mit den Innsbrucker Promenadenkonzerten alljährlich eine der wahrscheinlich hochwertigsten Plattformen im Alpenraum erhält. Besonders freut mich an dieser Veranstaltungsreihe, dass sich Tirol und Innsbruck damit regelmäßig als internationale Gastgeber präsentieren: So musizieren heuer mehr als dreißig Orchester und Ensembles aus zehn verschiedenen Ländern Europas für die Besucher im Innenhof der Hofburg, welche wir alle sehr herzlich begrüßen. Josef Margreiter Geschäftsführer Tirol Werbung
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Sonntag, 19. Juli, 10.30 Uhr – Matinee
Zweites K.u.k.-Festkonzert Musikkapelle Toblach
Musikalische Leitung: Sigisbert Mutschlechner Organisation: Stefan Taschler Die Autorität eines Landeskapellmeisters entwickelt sich im Lauf der Jahre weniger über seine Funktion als vielmehr über seine Leistung als Dirigent. Sigisbert Mutschlechner weiß dies ganz genau und hat daher keine Mühen gescheut, selbst noch als hoher Funktionär alle nur möglichen Ausbildungswege zu beschreiten. Dass er darüber nicht nur zum umsichtigen Landeskapellmeister mit Handschlagqualität wurde, sondern auch zu einem ausgezeichneten Blasorchesterdirigenten, wird er mit seinen Toblachern beim zweiten K.u.k.-Festkonzert dieses Sommers beweisen. Bereits das Programm ist eine ideale Mischung aus hohem künstlerischen Anspruch und aus Werken, die an einem Sonntagvormittag ein Matinee-Publikum begeistern können. Orchester Die Musikkapelle Toblach wurde 1821 von Sebastian Baur gegründet und zählt zu den traditionsreichsten und ältesten Kapellen des Landes Südtirol. Die Kapelle steht seit 2011 unter der musikalischen Leitung von Sigisbert Mutschlechner; Stefan Taschler steht dem Verein als Obmann vor. Derzeit zählt die Kapelle 67
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aktive Musikantinnen und Musikanten, sechs Marketenderinnen, drei Fähnriche und zwölf Ehrenmitglieder. Das Durchschnittsalter der Musikanten beträgt knapp 27 Jahre. Zum musikalischen Repertoire der Musikkapelle zählt sowohl moderne als auch traditionelle Blasmusik auf Ober- bzw. Kunststufen-Niveau. Das jährliche Festkonzert findet im weitum bekannten Gustav-Mahler-Saal des Grand Hotels Toblach statt. Neben diesem musikalischen Höhepunkt gibt die Musikkapelle rund fünfzehn weitere Konzerte und spielt zu geistlichen und weltlichen Anlässen im eigenen Dorf. Aus den Reihen der Musikkapelle bildeten sich im Laufe der Zeit zahlreiche Formationen wie die Toblinga Böhmische, TOWAU Brass, die Junge Tanzlmusig und die Toblacher Fanfarenbläser. Dirigent Sigisbert Mutschlechner, Jahrgang 1977, lebt in Olang und unterrichtet an der Musikschule in Bruneck Schlagzeug und Kapellmeisterausbildung. Er studierte am Tiroler Landeskonservatorium in Innsbruck Schlagzeug, Orgel und Blasorchesterleitung. Er absolvierte ein Bachelorstudium im Fach Blasorchesterleitung und Instrumentation für Blasorchester am Konservatorium „Claudio Monteverdi“ in Bozen und verschiedene Meisterkurse, war Organist in der Pfarre Olang, Kapellmeister der Pfarrmusik Olang und der Bürgerkapelle Brixen, seit 2012 ist er Kapellmeister der Musikkapelle Toblach. Seit 2007 ist Mutschlechner Landeskapellmeister von Südtirol. Er betreut die Kapellmeisterausbildung und die Kapellmeisterwerkstatt im VSM und
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leitete verschiedene Projekte im Blasorchesterbereich (u. a. Jugendblasorchester, Seniorenkapelle, Projekte anlässlich der Gustav-Mahler-Musikwochen). Weiters hat er einige Auftragskompositionen verfasst. Beim Goldenen Dachl, 10.00 Uhr Matthias Kiniger Toblacher Musikantenmarsch Richard Strauss Festmusik für die Stadt Wien Carl Michael Ziehrer Zauber der Montur Im Innenhof der Kaiserlichen Hofburg, 10.30 Uhr Joseph Messner / Bearb.: Siegfried Somma Prinz-Eugen-Kampfruf Josef Hochkofler Gruß aus den Dolomiten Vincenzo Bellini / Bearb.: Franco Cesarini Norma – Sinfonia dell’ Opera Nicolai Rimski-Korsakow Konzert für Posaune und Blasorchester Carlo Alberto Pizzini / Bearb.: Gert Buitenhuis Al Piemonte Karl Mühlberger Kaiserjägermarsch Nr. 1 Franz Lehár / Bearb.: unbekannt Gold und Silber, Walzer Johann Strauß / Bearb.: Herbert Malzer Auf der Jagd, Polka schnell Johann Nowotny / Bearb.: Sepp Tanzer Regimentsmarsch Nr. 92
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Zum Programm Die Musikkapelle Toblach erinnert 2015 an 100 Jahre Dolomitenfront. Mit einem Konzert, das im Herbst in der neu renovierten Festung auf der Plätzwiese stattfinden wird, soll der Zeit der Stellungskriege, die Mensch, Tier und Material an die Grenzen des Möglichen und Ertragbaren brachten, gedacht werden. Einen Ausschnitt aus dem geplanten Programm präsentiert Kapellmeister Sigisbert Mutschlechner in Innsbruck. Österreichische und italienische Komponisten, die zwischen 1800 und 1900 geboren wurden, stehen auf dem Programm. Die Musikkapelle Toblach legt ihr Hauptaugenmerkt nicht auf „Kriegsliteratur“, sondern zeichnet das musikalische Bild zweier unterschiedlicher Jahrhunderte. Vincenzo Bellinis Norma-Ouvertüre ist ein Beispiel für die Größe der italienischen Oper um 1850, Johann Strauß für die „Goldene Ära der Wiener Operette“. Rund 100 Jahre später wurde in Italien ganz anders komponiert. Carlo Alberto Pizzinis Originalwerk Al Piemonte beschreibt musikalisch das Aufkommen der Autoindustrie im Piemont. Das vergessene Werk wurde von Gert Buitenhuis wiederentdeckt und neu bearbeitet. Die Märsche Gruß aus den Dolomiten vom Pustertaler Komponisten Josef Hochkofler, der Kaiserjägermarsch Nr. 1 von Franz Lehár und der Regimentsmarsch Nr. 92 von Johann Nowotny veredeln das Konzertprogramm. Sigisbert Mutschlechner
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Sonntag, 19. Juli, 19.30 Uhr Orchestre d’Harmonie de la Ville de Vichy Musikalische Leitung: Bruno Totaro Organisation: Pierre Corre, Jacky Duc Im Mix aus zehn europäischen Nationen darf auch in diesem Jahr Frankreich nicht fehlen. Der Stadt Vichy eilt dabei durch ihre Geschichte und das schwierige Erbe der Vichy-Regierung ein besonderer, wenn auch problematischer Ruf voraus. In den Hintergrund rückt dabei, dass diese Stadt mit rund 25.000 Einwohnern das bedeutendste Heilbad Frankreichs beherbergt mit etwa 30.000 Besuchern pro Jahr. Ähnlich wie in Tirol ist es dabei die Aufgabe des städtischen Blasorchesters, bei sommerlichen Promenadenkonzerten die Gäste mit den Werken der leichten Muse zu unterhalten. Dass dies gerade in Vichy Tradition hat, ergibt sich aus der Tatsache, dass Louis Ganne, Komponist berühmter Operetten, Walzer und Märsche und häufig als der französische Ziehrer bezeichnet, im Departement Allier, zu dem auch Vichy gehört, geboren wurde. Orchester Das Orchestre d’Harmonie de la Ville de Vichy wurde 1897 gegründet und zählt etwa 65 Musiker. Der Leiter sowie mehrere Solisten lehren an der Nationalen Musikschule Vichy und sorgen für die Ausbildung der jüngeren Mitglieder des Orchesters. Das Ensemble besteht mehrheitlich aus Amateurmusikern und gibt jährlich
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etwa 25 Konzerte in Vichy, einmal wöchentlich von Anfang Juni bis Anfang September. Außerdem gibt es ein monatliches Konzert in den Monaten Oktober bis Mai, davon findet eines im Opernhaus statt. Das Orchester gastiert in Frankreich und im Ausland mit Solisten wie Michel Becquet, Marie-Stéphane Bernard, Philippe Cuper, Guy Dangain und vielen anderen und mit Chören wie der Kantorei des Sacré-Cœur von Montmartre, dem Gesangsensemble von Roanne oder den Chören der Nationalen Musikschule Vichy. Bei seiner ersten Teilnahme am internationalen Wettbewerb in Le Havre wurde das Sinfonische Blasorchester von Vichy als erstes nominiertes französisches Orchester mit dem 4. Internationalen Preis ausgezeichnet. Mehrere Konzerte und die mit Guy Touvron aufgenommene CD wurden von France Musique gesendet. Das Archiv des Orchesters enthält mehr als 2000 Werke verschiedener Stilrichtungen. Dirigent Nach seinen musikalischen und künstlerischen Studien an der CNR von Dijon und am CNSM von Paris, wo er im Alter von siebzehn Jahren angenommen wurde, erhielt Bruno Totaro mehrere nationale und internationale Preise für seine musikalische Tätigkeit; er verfolgt zahlreiche Konzertaktivitäten mit Solisten, Orchestern, in einem Duo mit Klavier, in verschiedenen orchestralen Formationen und in der Kammermusik. Bruno Totaro ist Professor am Konservatorium von Vichy, regelmäßig nimmt er an internationalen Sommerakademien teil.
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Neben seinem Engagement als Orchestermitglied und Pädagoge ist er als Dirigent tätig: Einige Jahre leitete er zunächst das Abteilungsharmonieorchester, das Harmonieorchester von Thiers, bis er als musikalischer Direktor des Harmonieorchesters der Stadt von Vichy bestellt wurde. Bruno Totaro ist außerdem Direktor der SaxTopSammlung, die die Entwicklung und Schaffung pädagogischer Werke für Saxofon fördert. Beim Goldenen Dachl, 19.00 Uhr Auguste Bosc Ronde des Petits Pierrots Louis Ganne / Bearb.: Auguste Verbregghe Marche des Amoureux John Philip Sousa Les Cadets, Kadetten-Marsch Im Innenhof der Kaiserlichen Hofburg, 19.30 Uhr Louis Ganne / Bearb.: Paul Kelsen La Housarde, Husaren-Walzer Louis Ganne / Bearb.: Henri Fernand Ouvertüre zur Operette Les Saltimbanques Jules Massenet / Bearb.: Verne Reynolds Le Cid: 1. Castillane – 3. Aragonaise – 7. Navarraise James Barnes Fanfares et Alleluias John Williams / Bearb.: John Higgins; Paul Lavender The Symphonic Marches Jacques Offenbach / Bearb.: Christian Guillonneau La Vie Parisienne, Quadrille
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Louis Ganne / Bearb. Alex Fouquet Éternelle Ivresse, Walzer Paul Jeanjean / Bearb.: Claude Fournier Le Carnaval de Venise (Joël Jorda, Klarinette) Charles Gounod / Bearb.: Louis Mayeur Faust: Mouvements A – C – D – G Pedro Iturralde Pequeña Czárda (Bruno Totaro, Saxofon) Louis Ganne Marche Lorraine Zum Programm Das Harmonieorchester der Stadt von Vichy bietet an diesem Abend vor allem symphonische Werke, die für Harmonieorchester transkribiert wurden. Im Mittelpunkt steht dabei Louis Ganne, der aus derselben Region wie das Orchester stammt. Sein Werk ist durch die Offenheit des Repertoires ein Spiegel der glorreichen Periode der musikalischen Beziehungen zwischen den beiden Hauptstädten Paris und Wien. Auch Ballettmusik von Jules Massenet, der aus einer benachbarten Region von Vichy stammt, wird an diesem Abend gespielt werden. Zwei Solisten des Orchesters, Joël Jorda und Bruno Totaro, bringen uns Virtuosenstücke zu Gehör. Die musikalische Fülle wird von der Musik amerikanischer Komponisten vervollständigt, namentlich von James Barnes und John Williams. Bruno Totaro
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Montag, 20. Juli, 19.30 Uhr The Representative Band of the Border Guard of the Republic of Poland Musikalische Leitung: Stanisław Strączek Organisation: Lezsek Mieckowski Die Innsbrucker Promenadenkonzerte verdanken sich dem Interesse, die Schätze der altösterreichischen Blasund Bläsermusik nicht in Vergessenheit geraten zu lassen. Die weltbekannte Musik der K.u.k.-Zeit war es, die einen vom Auseinanderbrechen ständig bedrohten Vielvölkerstaat emotional und kulturell zusammenhielt. Zu diesem Vielvölkerstaat gehörten über Jahrzehnte auch Teile Polens, dessen König Wien bei der Türkenbelagerung beisprang. Zum Dank erstand Polen als eigener Staat und wurde schließlich so mächtig, dass es immer wieder von Neuem unter seinen Nachbarn aufgeteilt wurde. Dass dieses Polen, auf dessen Boden im Ersten Weltkrieg auch Tausende junger Tiroler einen fragwürdigen Heldentod starben, schon lange auf der Gästeliste der Promenadenkonzerte steht, versteht sich von selbst – mit „The Representative Band of the Border Guard of the Republic of Poland“ nimmt nun zum ersten Mal eine polnische Kapelle die Einladung an, und besonderen Anlass zur Freude gibt dabei die Tatsache, dass es sich bei diesem Ensemble nicht um irgendein Orchester handelt, sondern um „die“ polnische Gardemusik mit hochprofessionellen Musikerinnen und Musikern.
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Orchester Die Geschichte der „Representative Band of the Polish Border Guard“ geht zurück auf das Jahr 1956 und ist eng verwoben mit der der „Carpathian Brigade of the Border Guard“. Diese Band hat seit 1973 das polnische Militär musikalisch repräsentiert. Das gegenwärtige Repertoire der „Representative Band of the Border Guard“ umfasst einen weiten Bogen von musikalischen Stilen und Genres. Das Blasorchester kann erfolgreiche Auftritte bei zahlreichen internationalen Festivals und Konzerten vorweisen, etwa in Deutschland, Italien, Belgien, Dänemark, Tschechien, Ungarn, Russland, Litauen, in den USA und vielen anderen Ländern. Mit über 5000 Konzerten hat sie weltweit bereits ein Millionenpublikum begeistern können. Sie ist die einzige Militärband, die traditionelle Instrumente für Volksmusik benutzt, etwa die „trombity beskidzkie“, die dem Alphorn ähneln, oder die „dudy podhalańskie“, die dem Dudelsack verwandt sind. Seit ihrer Gründung sind zahlreiche Aufnahmen eingespielt worden, sowohl im Bereich der Klassik, als auch im Bereich der regionalen und populären Musik. Dirigent Stanisław Strączek schloss 1985 die „Frédéric Chopin Music Academy“ in Warschau ab. 1994 wurde er zweiter Dirigent der „Representative Band of the Border Guard of the Republic of Poland“. Als ihr Dirigent hat er zahlreiche gefeierte Auftritte in Polen und im Ausland absolviert, zeichnet für viele Instrumentierungen, Arrangements und Transkriptionen verantwortlich,
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etwa für Vokal-Gruppen, instrumentale Ensembles und natürlich für Blasorchester. Im Jahr 2002 schloss er sein Doktorat an der Abteilung für Komposition, Dirigieren und Musiktheorie an der „Frédéric Chopin Music Academy“ ab, schon im Jahr zuvor wurde er zum Ersten Dirigenten der „Representative Band of the Border Guard of the Republic of Poland“ befördert. Beim Goldenen Dachl, 19.00 Uhr Ensemble des Orchesters Im Innenhof der Kaiserlichen Hofburg, 19.30 Uhr Edward Czerny Od Bacha od Czajkowskiego (Bach und Tschaikowski) Frédéric Chopin Polonaise As-Dur Franz Lehár Meine Lippen, die küssen so heiß Josef Strauß Ohne Sorgen, Polka schnell Johann Strauß Éljen a Magyar, Polka schnell Gioachino Rossini Ouvertüre zur Oper Wilhelm Tell, Auszug Nico Dostal La Spagnola Frederick Loewe I could have danced all night aus dem Musical My fair Lady Johann Strauß Banditen-Galopp Stanislaw Moniuszko Mazurka aus der Oper Das Gespensterschloss
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Antonín Dvořák Slawischer Tanz Nr. 8 Richard Strauss Licht, du ewiglich Eines Alexander Borodin Polowetzer Tänze Dmitri Schostakowitsch Galopp Jacques Offenbach Cancan Paul Abraham Mausi, süß warst du heute Nacht aus der Operette Viktoria und ihr Husar John Kander New York, New York Andrew Lloyd Webber I Don’t Know How to Love him Leonard Bernstein Suite aus West Side Story Stanislaw Strączek Benny Hill Theme Hans-Joachim Rhinow Ein Strauß von Strauß Zum Programm Hinter der Programmgestaltung steht die Intention, dem Publikum eine möglichst große Bandbreite musikalischer Möglichkeiten aufzuzeigen, die von polnischer Musik über Musik aus der Herkunftsregion im weiteren Sinne bis hin zur klassischen Musik reicht. Gespielt werden dabei sowohl Polkas als auch Ouvertüren und
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einige spektakuläre und zum Teil sehr bekannte Stücke. Die Band hat sich außerdem auf polnische HighlandMusik spezialisiert: Sie verfügt über zwei HighlandTänzer und originale Instrumente aus der Region. Man darf sich also auf einen außergewöhnlichen Abend freuen. Leszek Mieczkowski
Musik wie ein Zauber über der Hofburg Es wäre gelogen, wenn ich behaupten würde, dass der Juli nicht ziemlich anstrengend ist. Als langjähriger gastronomischer Partner der Innsbrucker Promenadenkonzerte gilt es nicht nur, hunderte hungriger Musiker zu versorgen, sondern auch das Publikum im Innenhof der kaiserlichen Hofburg zufriedenzustellen. Aber all diese Mühe wird zuletzt doch belohnt von großartiger Musik, die wie ein Zauber über der Hofburg liegt und den Sommer erst richtig zum Sommer macht. Ich muss gestehen, dass ich mich aus diesem Grund immer schon auf das nächste Jahr freue, wenn ich den letzten Abend der laufenden Innsbrucker Promenadenkonzerte erschöpft beschließe. Norbert Pedevilla Restaurant Fischerhäusl
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Die Tiroler Jugend musiziert! An den Tiroler Musikschulen werden über 25.000 Schülerinnen und Schüler unterrichtet. Die Vermittlung und Pflege unserer Musikkultur, aber auch musikalische Neugierde und Offenheit sind unabdingbare Werte des Lehrens und Lernens an den Musikschulen. Die Innsbrucker Promenadenkonzerte zeigen seit über 20 Jahren, dass konsequente programmatische Ausrichtung, verbunden mit hohem musikalischem Qualitätsanspruch, die Grundlagen für den international viel beachteten Erfolg dieser Konzertreihe sind. Wir freuen uns sehr, dass nun am Vorabend der Innsbrucker Promenadenkonzerte die Musikschulen auf dieser Bühne Platz nehmen dürfen und somit Gelegenheit bekommen, die Mannigfaltigkeit der musikalischen Ausbildung in diesem Land zu präsentieren. Die musizierende Jugend braucht kulturelle Werte und musikalische Vorbilder und die Innsbrucker Promenadenkonzerte repräsentieren beides in überzeugender Art und Weise. Herzliche Gratulation dem künstlerischen Leiter Alois Schöpf mit seinem Team zum hervorragenden Programm 2015 – wir freuen uns auf tolle Orchester und wunderbare Musik in der Innsbrucker Hofburg! Helmut Schmid Tiroler Musikschulwerk und Bundesjugendreferent der österreichischen Blasmusikjugend
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Dienstag, 21. Juli, 19.30 Uhr Musikkapelle Villnöß Musikalische Leitung: Hans Pircher Organisation: Christoph Petriffer Die Musikkapelle Villnöß war schon unter ihrem früheren Kapellmeister Toni Profanter ein gern gesehener und gehörter Gast bei den Promenadenkonzerten. Wunderbar auch, wenn die Musikkapelle mit ihren gepflegten Trachten und ihrem feinen Spiel durch die Innenstadt bis vor das Goldene Dachl marschiert. Nun hat das Orchester mit Hans Pircher einen neuen Dirigenten und würdigen Nachfolger. In der heimischen Blasmusikszene ist er kein Unbekannter: Der Osttiroler leitet neben den Villnössern auch die Bürgerkapelle Brixen, mit der er letztes Jahr beim Österreichischen Blasorchesterwettbewerb in Feldkirchen den ersten Preis erspielte. Mit seinen Villnössern hat er nicht nur ein hochinteressantes und innovatives, sondern auch ein technisch äußerst anspruchsvolles Programm einstudiert. Orchester Die Musikkapelle Villnöß ist eine freiwillige und demokratisch aufgebaute Vereinigung mit eigener Verwaltung, unabhängig von politischen und kirchlichen Organisationen und sonstigen Vereinen und Verbänden. Sie musiziert ohne Gewinnabsichten.
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Ziel und Aufgabe sind es, die Pflege der Musik – im Besonderen der Blasmusik – zu fördern und den Bürgerinnen und Bürgern von Villnöß eine lebendige, volkstümliche und zeitgemäße Musik zu bieten. Des Weiteren gilt die Musikkapelle Villnöß als traditionsreicher Eckpfeiler des kulturellen Dorfgeschehens und trägt zur ästhetischen Gestaltung von kirchlichen Feiern und Ortsfesten bei. Dirigent Hans Pircher ist Direktor der Landesmusikschule Lienzer Talboden. Nach Studien an den Konservatorien Bozen und Innsbruck in den Fächern Horn, Kirchenmusik, Oboe und Blasorchesterleitung, vertiefte er seine Kenntnisse im Dirigieren etwa bei Edgar Seipenbusch am Tiroler Landeskonservatorium, bei Jan Cober am Istituto Superiore Europeo Bandistico in Trient und an der Musikhochschule Maastricht/Tilburg. 1997 und 2001 nahm er erfolgreich am Internationalen Dirigentenwettbewerb WMC in Kerkrade teil. Mit verschiedensten Jugendorchestern und Amateurvereinen hat er zahlreiche Blasmusikpreise gewonnen, so den Österreichischen Blasmusikpreis 2014 mit der Bürgerkapelle Brixen. Pircher leitete das Städtische Symphonieorchester Lienz und andere semiprofessionelle Orchester (z. B. auch die Brassband Kärnten), mit denen er zahlreiche symphonische Werke erarbeiten konnte. Kammermusikkompositionen für Violine, Fagott und Klavier und Arrangements für Bläsermusik runden das vielseitige Schaffen des ehemaligen Streich- und Saiteninstrumentenbauers ab.
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Beim Goldenen Dachl, 19.00 Uhr Jaroslav Labský Mutig voran, Marsch Václav Vačkář Gruß an Böhmen, Marsch Rudolf Achleitner Tiroler Adler, Marsch Im Innenhof der Kaiserlichen Hofburg, 19.30 Uhr Thomas Doss Montana Fanfare Franz von Suppè / Bearb.: Albert Schwarzmann Ein Morgen, ein Mittag, ein Abend in Wien Nino Rota/ Bearb.: Marco Somadossi Concerto per Trombone e Orchestra: Allegro giusto – Lento, ben ritmato – Allegro moderato (Hansjörg Profanter, Posaune) Josef Ullrich Astronautenmarsch Johann Strauß / Bearb.: Albert Schwarzmann Kaiserwalzer John Philip Sousa Hands Across the Sea, Marsch Joseph Willcox Jenkins American Overture Paul Hart Cartoon Louis De Meester Gitanerias Robert Stolz/ Bearb.: Hans Eibl Gruß aus Wien, Marsch
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Zum Programm Montana Fanfare, eine Eröffnung, die zu Innsbruck und Tirol passt: Thomas Doss wurde bei einer Bergwanderung vom Ausblick in ein tief gelegenes Tal im Salzkammergut zu dieser Komposition inspiriert. Die kraftvolle Fanfare lässt Enthusiasmus und Triumph erkennen. Grenzenlose Freiheit und erhebende Gefühle vermittelt es, von oben in die Tiefe zu blicken und die gesamte Landschaft überschauen zu können. Franz von Suppé hat sich allein mit seinen zahlreichen Ouvertüren einen Namen gemacht; viele von ihnen haben nichts an Beliebtheit verloren, während das dazugehörende Bühnenwerk heute so gut wie vergessen ist. Dazu gehört auch das zweiaktige Lustspiel Ein Morgen, ein Mittag, ein Abend in Wien aus dem Jahre 1844. Die Ouvertüre ist voller Leidenschaft und hingebungsvolllebendiger Melodien, die typisch sind für den Beginn der goldenen Operetten-Ära. Nino Rota (1911–1979) war ein italienischer Komponist. Große Bekanntheit erreichte er mit der Filmmusik zu The Godfather (Der Pate) von Francis Ford Coppola. Was für Sergio Leone der Komponist Ennio Morricone war, das war Nino Rota für Federico Fellini. Unverständlich, dass sein Name, im Gegensatz zu jenem Morricones, noch immer wenig bekannt ist. Der Solo-Posaunist des Bayrischen Rundfunkorchesters Hansjörg Profanter beauftragte keinen Geringeren als Marco Somadossi, das Konzert für die Musikkapelle Villnöß zu arrangieren. Der Kaiserwalzer aus dem Jahr 1889 trug zunächst den Titel Hand in Hand und spielte auf das enge Bündnis
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zwischen Donaumonarchie und Deutschem Kaiserreich an, bei seiner Uraufführung in Berlin unter der Leitung von Johann Strauß trug er jedoch bereits seinen endgültigen Titel. Offen bleibt, auf welchen der beiden Kaiser sich der Titel nun bezieht. Der Erfolg des Walzers war jedenfalls beispiellos und nur mit dem des Donauwalzers zu vergleichen. Der amerikanische Komponist John Philip Sousa hat sich mit seinem unverwechselbaren Marschmusikstil einen besonderen Platz in der Musikwelt gesichert: Hands Across the Sea ist ein schwungvoller Marsch, mit dem wir musikalisch ins Land der unbegrenzten Möglichkeiten wechseln. American Overture war Joseph Willcox Jenkins erstes Werk für Blasorchester; er komponierte es 1953 im Alter von 25 Jahren für die US-Army-Field-Band. Einen besonderen Part übernimmt das virtuose Hornregister, das mit einem überaus gefürchteten Anfangsmotiv die Ouvertüre einleitet; der Rest des Stücks ist energiegeladen und sprüht vor bejahender Lebensfreude. Was wäre Amerika ohne die aus aller Herren Länder eingewanderten Komponisten von Filmmusik? Mit Cartoon (1991) schuf der Engländer Paul Hart eine ungewöhnliche Originalkomposition für Blasorchester. Alle musikalischen Zutaten eines klassischen Zeichentrickfilms sind in diesem frischen und originellen Werk vorhanden: eine große Eröffnung, ein spannendes Katz-und-Maus-Spiel, eine gefühlvolle Romanze und schließlich das Finale. Der Belgier Louis De Meester, geboren 1904, war Autodidakt und als Unterhaltungsmusiker tätig, ab 1933
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wirkte er am Konservatorium in Meknès (Marokko), nach 1945 war er Tonmeister beim belgischen Rundfunk sowie künstlerischer Leiter des Instituts für Psychoakustik und Elektronische Musik an der Universität Gent. Neben zwei Opern schrieb er elektronische Musik, Film-, Bühnen-, Rundfunk- und Fernsehmusik. Gitanerias, instrumentiert für Blasorchester, spiegelt De Meesters Erinnerungen an seine Mittelmeer-Reisen wider. Hans Pircher
Klassische Musik ohne finanzielle Schwelle Man glaubt es kaum, aber es gibt in Innsbruck und Tirol viele, deren Pension so knapp bemessen ist, dass sie sich unsere Symphoniekonzerte nicht leisten können. Ich weiß das aus persönlicher Erfahrung. Und da für mich die klassische Musik etwas ist, auf das ich in meinem Leben nicht verzichten möchte, unterstütze ich die Innsbrucker Promenadenkonzerte als eine Veranstaltungsreihe, die es allen ermöglicht, wertvolle und substanzvolle Musik anzuhören. Ich finde es wunderbar, dass das mitten in einer Stadt wie Innsbruck möglich ist! Margarethe Madersbacher-Seelos Hausratstudio an der Triumphpforte
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Mittwoch, 22. Juli, 19.30 Uhr
Hommage an Robert Stolz Militärmusik Kärnten
Musikalische Leitung: Sigismund Seidl Moderation: Hans Stolz Die Militärmusik Kärnten unter der Leitung von Sigismund Seidl auch in diesem Jahr begrüßen zu können, ist aus mehreren Gründen ein Grund zur Freude: Zum einen weiß man nicht, wie lange es überhaupt noch möglich sein wird, eine korrekt besetzte österreichische Militärmusikkapelle hören zu können, wurde doch die zukünftige Stärke der Militärkapellen von der Politik auf geradezu dilettantische Weise einfach halbiert; zum zweiten ging das Konzert der Militärmusik Kärnten im letzten Jahr buchstäblich im Regen unter, was einen neuerlichen Versuch vollkommen gerechtfertigt erscheinen lässt; und zum dritten kommt Sigismund Seidl mit seinem Orchester dem Wunsch der Veranstalter nach und wird den Großen Österreichischen Zapfenstreich aufführen, das beim Publikum überaus beliebte patriotische Tongemälde. Orchester Die Militärmusik Kärnten entstand 1956 aus der Gendarmerieschule Kärnten II in Spittal an der Drau und wurde sodann in das Feldjägerbataillon 25 eingegliedert. Ein Jahr darauf wurde die 58 Mann starke Kapelle umbenannt in „Musikkapelle der 7. Jägerbrigade“ und nach Klagenfurt verlegt. In der Folge hieß sie „Musik
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des Militärkommandos Kärnten“, schließlich nur noch „Militärmusik Kärnten“. 1969 erfolgte eine Personalreduzierung auf 38 Musiker, erst in den 1980ern und 1990ern wurde mit etwa sechzig Musikern wieder internationaler Orchesterstandard erreicht. Die geplante Reform der österreichischen Militärmusikkapellen bedeutet massive Einschnitte im Bereich der sinfonischen Blasorchesterliteratur. Gerade im Hinblick auf ein solches Orchester, das von sich behaupten kann, alle exemplarischen Meisterwerke der sinfonischen Weltliteratur gespielt zu haben und jährlich über 200 konzertante Werke zur Aufführung bringt, ist dies eine schwer nachvollziehbare politische Entscheidung. Dirigent Sigismund Seidl, Jahrgang 1950, machte seine ersten musikalischen Erfahrungen als Flötist in der von seinem Vater geleiteten Musikkapelle St. Marein bei Neumarkt. 1967 rückte er zum Jäger-Bataillon 18 in Zeltweg ein und wurde dann zur Militärmusik Steiermark überstellt, wo er jahrelang Flöte und Klarinette spielte. Zeitgleich studierte Seidl an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Graz Flöte und Orchesterleitung. 1977 erhielt Sigismund Seidl in Wien sein Diplom als Militärkapellmeister. 1978 bis 1980 übernahm er die Militärmusik des Militärkommandos Niederösterreich, anschließend wurde er Leiter der Militärmusik Kärnten. Seidl ist auch als Juror bei Wettbewerben tätig, beispielsweise beim World Music Contest in Kerkrade; er ist Vorstandsmitglied der World Association for Symphony Bands und Ensembles (WASBE) und Leiter der
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Kurse für Blasorchester am Landeskonservatorium in Klagenfurt. Von 1980 bis 1992 war er Landeskapellmeister in Kärnten und von 2001 bis 2004 Bundeskapellmeister des Österreichischen Blasmusikverbands. Beim Goldenen Dachl, 19.00 Uhr Rudolf Kattnigg Hurra die Gams, Kärntner Gebirgsjäger-Marsch Karl Safaric Neuer Kärntner Lieder-Marsch Karl Safaric Marsch der 7. Jägerbrigade Im Innenhof der Kaiserlichen Hofburg, 19.30 Uhr Robert Stolz / Bearb.: Hans Eibl Gruß aus Wien, Marsch Robert Stolz / Bearb.: Siegmund Andraschek Ouvertüre zur Operette Frühjahrsparade Robert Stolz / Bearb.: Siegmund Andraschek Blumenlieder: Rittersporn, Orakelblume, Blumen schenken (Margot Loibnegger, Sopran) Robert Stolz / Bearb.: Siegmund Andraschek Im Prater blüh’n wieder die Rosen (Margot Loibnegger, Sopran; Gabriel Lipuš, Tenor) Karl Komzák / Bearb.: Eduard Scherzer An der schönen grünen Narenta, Walzer Robert Stolz / Bearb.: Hans Eibl Tiroler Hochzeit, Charakterstück Robert Stolz / Bearb.: Rudolf Bodingbauer UNO-Marsch Robert Stolz / Bearb.: Siegmund Andraschek Du bist meine Greta Garbo (Gabriel Lipuš, Tenor)
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Robert Stolz / Bearb.: Siegmund Andraschek Du sollst der Kaiser meiner Seele sein (Margot Loibnegger, Sopran) Robert Stolz / Bearb.: Siegmund Andraschek Die Götter rufen Robert Stolz / Bearb.: Norbert Studnitzky Jung sama, fesch sama (Gabriel Lipuš, Tenor) Robert Stolz / Bearb.: Karl Safaric Zwei Herzen im Dreivierteltakt (Margot Loibnegger, Sopran; Gabriel Lipuš, Tenor) Robert Stolz / Bearb.: Jonny Hartl Salome Kurzer Umbau Siegfried Somma Großer Österreichischer Zapfenstreich Zum Programm Mit einer Hommage an Robert Stolz und dem anschließenden Österreichischen Zapfenstreich geht das jahrzehntelang erfolgreiche konzertante und sinfonische Wirken der Militärmusik Kärnten zu Ende. Die vom Ministerrat der Österreichischen Bundesregierung beschlossene Reduktion der Musiker lässt ein sinnvolles musikalisches Wirken in Zukunft nicht mehr zu. Aus diesem Grund nimmt dieses Konzert in der österreichischen Militärmusikgeschichte eine bedenkliche Sonderstellung ein. Vielleicht wäre es besser gewesen, statt der schwungvollen Märsche und Operettenmelodien von Robert Stolz, die mit Sopran und Tenor auch noch um das vokale Element erweitert sind, ein Requiem oder Trau-
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ermärsche zu spielen, die schon zu K.u.k.-Zeiten so eindrucksvoll Hinterbliebene getröstet haben. Dass mit Hans Stolz ein Großenkel von Robert Stolz die Moderation übernimmt, verleiht dem Konzert zusätzlichen Glanz. Bekannte und selten gehörte Transkriptionen – wie Du bist meine Greta Garbo, Die Götter rufen oder Blumenlieder – machen das Konzert auch in Bezug auf das Programm einzigartig. Mit dem Großen Österreichischen Zapfenstreich, der nur bei großen zeremoniellen Veranstaltungen der Republik zur Aufführung kommt, diesmal konzertant und ohne Ehrenformation – und für uns selbst gespielt –, geht eine glanzvolle Ära zu Ende. Oberst Sigismund Seidl, der längstgediente österreichische Militärkapellmeister „aller Zeiten“, verabschiedet sich hiermit vom Innsbrucker und Tiroler Publikum. Sigismund Seidl
Zillertal Bier steht für Kultur Auch wir wollen uns an dieser wichtigen Tiroler Konzertreihe beteiligen und damit zeigen, wie gut Kultur in Form von faszinierender Blasmusik mit Tiroler Bierkultur harmoniert. Wir wünschen den Innsbrucker Promenadenkonzerten viel Erfolg und einen guten Verlauf! Martin Lechner Vorstandsvorsitzender Zillertal Bier
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Mitreißende Momente in der Kaiserlichen Hofburg Es gibt wohl kaum eine Konzertreihe in der Blasmusikszene, die das Publikum so zu begeistern weiß wie die Innsbrucker Promenadenkonzerte. Seit Jahren bilden sie einen Höhepunkt im kulturellen Sommerangebot in Innsbruck. Intendant Alois Schöpf gelingt es immer wieder, hervorragende Bläsermusik nach Innsbruck zu bringen. Die Konzerte auf höchstem Niveau finden weit über Tirols Grenzen hinaus riesigen Anklang und zahlreiche Anhänger. Alois Schöpf wird es wieder gelingen, bei den Innsbrucker Promenadenkonzerten 2015 altösterreichische Bläsermusik in zeitgemäßer Form zu vermitteln und den Horizont in Richtung klassische Moderne in einem abwechslungsreichen Programm zu erweitern. Auch diese Promenadenkonzerte versprechen großartige Blasmusik. Ich wünsche Alois Schöpf und seinem Mitarbeiterteam sowie den Musikerinnen und Musikern viel Erfolg und den Zuhörern schöne und aufregend mitreißende Momente beim Genießen der Konzerte. Ich jedenfalls freue mich schon sehr auf die Sommerkonzerte in der Kaiserlichen Hofburg in Innsbruck. Siegfried Knapp Vize-Präsident des österreichischen Blasmusikverbandes Landesobmann des Blasmusikverbandes Tirol
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Donnerstag, 23. Juli, 19.30 Uhr Royal Symphonic Wind Orchestra Vooruit Harelbeke, Belgien Musikalische Leitung: Geert Verschaeve Organisation: Philippe De Coene, Wim Godderis Von Belgien sind die Besucher der Innsbrucker Promenadenkonzerte spätestens seit letztem Sommer verwöhnt, bewies doch das Königliche Harmonieorchester absolute Hochform und Professionalität. Auch in diesem Jahr wird von Belgien musikalisch wieder Außergewöhnliches im Innenhof der Hofburg erklingen, denn mit dem Royal Symphonic Wind Orchestra Vooruit Harelbeke kommt eines der besten zivilen Orchester des Landes zum ersten Mal nach Innsbruck. Neben einigen Werken aus Altösterreich, die als Verbeugung vor dem heimischen Publikum zu verstehen sind, haben die Belgier internationale Literatur mitgebracht, die zeigen wird, wo der heutige Stand moderner Blasorchester zu verorten ist: Was heute Amateure wie selbstverständlich spielen, hätten vor einigen Jahrzehnten nicht einmal Profis geschafft. Orchester Die „Royal Symphonic Band Vooruit“ wurde 1923 gegründet, in den frühen 60ern übernahm Gustaaf Devolder die Leitung des Orchesters, seit 1985 hat Geert Verschaeve diese Funktion inne. Unter seiner Leitung hat das Orchester an zahlreichen Wettbewerben teilgenommen und
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Konzerte in den Niederlanden, in Frankreich, Spanien, England, Österreich, Irland, Südkorea und vielen anderen Ländern gegeben. Das Orchester hat zahlreiche CDs und LPs aufgenommen. Das absolute Highlight in der Geschichte des Orchesters war bisher der Sieg bei der WMC Kerkrade 2005 in der höchsten Kategorie. Dirigent Geert Verschaeve (geb. 1957) ist ein belgischer Posaunist und Dirigent. Er studierte am Royal Conservatory in Gent, wo er einen ersten Preis für Posaune und Kammermusik erhielt. Er wurde Solo-Posaunist an der flämischen Oper, beschloss aber bald darauf, Lehrer zu werden. Seither lehrt er Blasmusik und Jazz an der Academy for Music, Word And Dance (SAMWD) in Harelbeke, Belgien, und an der MUDA in Gent. Außerdem ist er Posaunist in verschiedenen belgischen Orchestern. Beim Goldenen Dachl, 19.00 Uhr Ensemble des Orchesters Im Innenhof der Kaiserlichen Hofburg, 19.30 Uhr Aaron Copland / Bearb.: Roland Coryn Fanfare for the Common Man Michael Praetorius / Bearb.: Mark Keegan Dances from Terpsichore Johann Sebastian Bach / Bearb.: Douglas McLain Passacaglia und Fuge in c-Moll Johann Strauß / Bearb.: Willy Hautvast Annen-Polka Emil Nikolaus von Reznicek / Bearb.: Walter Kiesow Ouvertüre zur Oper Donna Diana
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Josef Strauß / Bearb.: Terry Kenny Feuerfest, Polka française Silvestre Revueltas / Bearb.: Frank Bencriscutto Sensemayá Leonard Bernstein / Bearb.: Paul Lavender Mambo aus West Side Story Eric Whitacre Ghost Train Triptych Arturo Márquez / Bearb.: Frank De Vuyst Danzón Nr. 2 Zum Programm Das Orchester lädt zu einer Reise über den Atlantischen Ozean ein. Das Programm umfasst Musik aus Europa und Amerika. Die westliche musikalische Tradition hat wahrscheinlich keinen großartigeren Vertreter als Johann Sebastian Bach. Sein Werk Passacaglia und Fuge in c-Moll ist nicht nur für Orgel geeignet – es hat auch viele verschiedene Komponisten zu Transkriptionen und Paraphrasen inspiriert. Darunter ist etwa auch ein Werk von Ottorino Respighi, das Arturo Toscanini in Auftrag gab. Aber auch Douglas McLains hat eine meisterhafte Transkription für Blasorchester geschaffen. Emil Nikolaus von Reznicek schrieb die Oper Donna Diana 1894, und obwohl darauf noch neun Opern und fünf Symphonien folgten, konnte nichts an diesen ersten Erfolg anschließen. Die Oper selbst wird nur noch selten gespielt, die Ouvertüre hingegen wird immer noch in vielen Konzertsälen zu Gehör gebracht und oft auf Tonträger aufgenommen.
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Der amerikanische Teil des Programms hat seinen Höhepunkt mit Ghost Train Triptych von Eric Whitacre, einem sehr populären Komponisten. Die drei Teile beschreiben einen geheimnisvollen Geisterzug, der durch den Westen der Vereinigten Staaten rollt. Im vorliegenden Programm treffen auch zwei Freunde wieder aufeinander: Aaron Copland und Leonard Bernstein haben beide – als Komponisten, Dirigenten, Lehrer und Autoren – einen bedeutenden, bleibenden Beitrag zur klassischen Moderne des 20. Jahrhunderts geleistet. Coplands Fanfare for the Common Man wurde 1942 für das Cincinnati Symphony Orchester unter Eugen Goosens komponiert. Es versteht sich als Antwort darauf, dass die USA in den Zweiten Weltkrieg eintraten, und wurde von einer Rede des damaligen Vizepräsidenten inspiriert, in der dieser das „Zeitalter des Normalbürgers“ ausrief. Bernsteins musikalischer Stil, obwohl sehr persönlich und eigenwillig, war stark von Coplands rhythmischer Frische beeinflusst und unverkennbar amerikanisch. Der berühmte Mambo aus West Side Story ist dafür ein typisches Beispiel. Wir beschließen unsere Reise in Mexiko, mit Sensemayá von Silvestre Revueltas und dem Danzón Nr. 2 von Arturo Márquez. In Sensemayá wird die rituelle Tötung einer Schlange beschrieben. Die Stimmen böser Vorahnungen erklingen in Form unbarmherziger Rhythmen, unheilverkündender Motive und von Wiederholungen bedrohlicher musikalischer Phrasen. Am Ende, wenn alle Themen gleichzeitig vom gesamten Orchester gespielt werden, erreicht das Stück den Höhepunkt, der
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den tödlichen Schnitt des Messers musikalisch umschreibt. Danzón wiederum ist ein Tanzstil, der seinen Ursprung in Kuba hat. Große Bedeutung besitzt er allerdings auch in der mexikanischen Folklore, wie sie Márquez in einem Ballsaal in Veracruz begegnete und ihn zu seiner packenden Komposition inspirierte. Wim Godderis
Kulturgenuss in historischem Gemäuer Seit über zwanzig Jahren sind die Promenadenkonzerte Fixpunkt im Innsbrucker Kulturkalender und sorgen in Sommernächten für musikalischen Genuss auf hohem Niveau. Nationale sowie internationale Blasmusikgrößen aus ganz Europa bringen die imperialen Mauern der Kaiserlichen Hofburg zum Klingen. Als langjähriger Partner der Promenadenkonzerte ist es uns ein Anliegen, diese auch 2015 zu unterstützen und somit einen Beitrag zur Förderung der kulturellen Vielfalt in Tirol zu leisten. Stefan Isser Geschäftsführer Swarovski Kristallwelten
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Liebe Musikbegeisterte in der Hofburg Innsbruck, Innsbruck und Musik – das ist eine untrennbare Seelenverwandtschaft. Und dies seit Jahrhunderten. Vor 250 Jahren wurde in der Innsbrucker Hofburg Hochzeit gefeiert. Der Sohn Maria Theresias vermählte sich in Tirol. Nach 14 Tagen der Feierlichkeiten verstarb völlig unerwartet der Gemahl der Kaiserin, Franz Stephan von Lothringen. Heuer im Sommer sind es genau 250 Jahre seit dem ereignisreichen Sommer. Deshalb gedenkt man in der Hofburg auch der vielen Ereignisse in einer besonderen Schau. Ich heiße Sie ganz herzlich bei den Promenadenkonzerten willkommen und freue mich, wenn Sie viel Zeit bei uns verbringen. Zeit, in der Sie lauschen und interessante Begegnungen erleben. Zeit aber auch, in der Sie die Hofburg als Tirols größte Ausstellungsfläche kennenlernen können … Waltraud Schreilechner, Leiterin Abteilung 202 – Hofburg Innsbruck
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Freitag, 24. Juli, 19.30 Uhr Orchestra di Fiati Val Isonzo Musikalische Leitung und Organisation: Fulvio Dose Eine Methode, auf neue und außergewöhnliche Orchester aufmerksam zu werden, ist das Studium internationaler Wettbewerbslisten. Mit Hilfe der italienischen Musikbotschafterin der Innsbrucker Promenadenkonzerte Silvia Banchetti ist es nach einigen vergeblichen Versuchen nun doch gelungen, den Kontakt zu einem Orchester herzustellen, das beim Wettbewerb Flicorno d’Oro in Riva am Gardasee immer wieder durch unglaublich gute Benotungen auffiel. Wie sehr das Orchestra di Fiati Val Isonzo mit der Geschichte Altösterreichs verbunden ist, geht schon aus seinem Namen hervor, waren doch die Schlachten am Isonzo im Ersten Weltkrieg besonders verlustreich und tragisch. Das Orchester ist aber nicht so sehr aufgrund seiner Herkunft interessant, sondern vor allem auch wegen seines musikalischen Leiters Fulvio Dose, eines in der Region sehr bekannten und geschätzten Dirigenten. Orchester Das seit 2011 bestehende Orchester wurde von verschiedenen Instrumentalisten, Studenten und ehemaligen Studenten aus Gorizia und Udine gegründet, um die musikalische und instrumentale Kultur zu verbreiten und zu fördern. Es besteht aus über fünfzig Musi-
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kern und verfügt über ein zeitgenössisches Repertoire für Bläserensembles. Trotz seines erst kurzen Bestehens hat das Orchester schon viele Konzerte gegeben, etwa anlässlich des 150. Jahrestags der Einheit Italiens oder des 120. Jahrestags der Filarmonica Colloredo di Prato. Vor Kurzem wurde ein Zyklus von Konzerten den Gefallenen des Ersten Weltkrieges gewidmet, die in Villach, Nova Gorica, Udine und Gorizia stattfanden. Das Orchestra di Fiati Val Isonzo spielte zu diesem Anlass eine Missa Solemnis. Das Bläserensemble hat viele Erfolge bei renommierten Musikwettbewerben vorzuweisen, zum Beispiel den ersten Platz in der ersten Kategorie beim Internationalen Wettbewerb in Bertiolo 2012. Beim Flicorno d’Oro hat das Orchester mit höchstmöglicher Punktzahl gewonnen. Dirigent Fulvio Dose, geboren in Gorizia, studierte Klarinette am staatlichen Musikkonservatorium G. Tartini in Triest bei Davide Teodoro. Er war Mitglied in verschiedenen Ensembles und Orchestern, zum Beispiel im FVG Kammerorchester, im Alpe Adria Consort und im Serenade-Ensemble. Mit Letzterem hat er eine Platte mit Musik des zwanzigsten Jahrhunderts aufgenommen. Des Weiteren studierte er Harmonielehre und Orchestrierung bei Pino Vatta und vertiefte seine Kenntnisse mit Hilfe der Musikdirektoren Daniele Carnevali und Douglas Bostock. Er leitete das Filarmonica Colloredo di Prato und das Civica Orchestra di Fiati Giuseppe Verdi (Triest); von
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1997 bis 2006 arbeitete er als Musikdirektor für das Internationale Festival der Operette. 2011 gründete er das Orchester Val Isonzo, das er als Dirigent und künstlerischer Leiter führt. Seit 2012 dirigiert er außerdem das Corpo Bandistico Comunale G. Rossini aus Castions di Strada. Er hat als Leiter verschiedener Ensembles bei zahlreichen Musikwettbewerben gewonnen. Beim Goldenen Dachl, 19.00 Uhr Nicola Piovani / Bearb.: Lorenzo Pusceddu La vita è bella Jaroslav Ježek / Bearb.: Karel Bělohoubek Bugatti Step Gioachino Rossini / Bearb.: Robert Allmend La Danza (Tarantella napoletana) traditionell / Bearb.: Alfred Hofbauer Zottel-Marsch Im Innenhof der Kaiserlichen Hofburg, 19.30 Uhr Gioachino Rossini Fanfara per la Corona d’Italia Luigi Boccherini, Luciano Berio / Bearb.: C. Mandonico Quattro versioni originali della Ritirata notturna da Madrid sovrapposte e trascritte per orchestra Johann Sebastian Bach / Bearb.: Yoshihiro Kimura Fuge in g-Moll Georg Friedrich Händel / Bearb.: Jacob de Haan Lascia ch’io pianga aus Rinaldo (Giulia Della Peruta, Sopran) Giuseppe Verdi / Bearb.: Paolo Frizzarin La Vergine degli Angeli aus La Forza del Destino
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Gioachino Rossini / Bearb.: Otto Zurmühle Ouvertüre zur Oper La Gazza Ladra Amilcare Ponchielli / Bearb.: Franco Cesarini Sinfonia per Banda traditionell / Bearb.: Marco Somadossi Ai preàt la biele stele (Giulia Della Peruta, Sopran) traditionell / Bearb.: Giovanni Battista Marzuttini Ce Biele Lune (Giulia Della Peruta, Sopran) Siegfried Naumann / Bearb.: Paolo Frizzarin Marcia a Montecelio Tomohiro Tatebe Suite on Celtic Folk Songs Peter Graham Cats Tales: Catalonia – Catwalk – Scat! Louis Prima / Bearb.: Naohiro Iwai Sing, Sing, Sing (With a Swing) Zum Programm Luigi Boccherini (1743–1805) vertonte mehrere Variationen über das Thema aus dem Schlusssatz der Rückkehr der Wache von Madrid (Ritirata notturna di Madrid), dessen Grundlage ein damals sehr beliebtes Lied war. Die gespielten Variationen in vier unterschiedlichen instrumentalen Kombinationen wurden für Orchester bearbeitet. Die Fuge in g-Moll schrieb Johann Sebastian Bach während seiner Tätigkeit als Organist in Arnstadt zwischen 1703 und 1707, sie ist heute eine seiner berühmtesten Fugen für Orgel. Bach nannte das Stück auch Kleine Fuge, um eine Verwechslung mit der später entstandenen Große Fantasie und Fuge in g-Moll zu vermeiden.
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Die Sopranistin Giulia Della Peruta interpretiert die berühmte Arie Lascia ch’io pianga (Lass mich weinen) aus Georg Friedrich Händels Oper Rinaldo. Es ist die Arie von Almirena, die in Armidas verzaubertem Palast ihre Gefangenschaft beklagt. La Vergine degli Angeli (Die Jungfrau von den Engeln) ist eine religiöse Hymne aus dem Finale zum zweiten Akt der Oper La Forza del Destino (Die Macht des Schicksals) von Giuseppe Verdi. Die unglückliche Leonora will als einsame Einsiedlerin ihre vermeintliche Schuld büßen. Die Oper La Gazza Ladra (Die diebische Elster) von Gioachino Rossini, damals sehr beliebt, wird heutzutage nur selten zur Gänze aufgeführt; bekannter ist ihre eingängige und spritzige Ouvertüre. Ai preàt la biele stele, ein Antikriegslied, und das Liebeslied Ce Biele Lune sind Volkslieder aus dem traditionellen Repertoire friaulischer Tanzlieder, den sogenannten Villotten. Mit dem Stück Cats Tales von Peter Graham (1958) entführen wir unsere Zuhörerschaft in die Welt des Jazz, und zwar direkt nach New York City. Der erste Satz Catalogna ist eine Hommage an den Filmmusikkomponisten Elmer Bernstein, ausgestattet mit akzentuiertem Marschtempo, das an West Side Story von Leonard Bernstein erinnert; im zweiten Satz lässt sich der Komponist vom berühmten Thema des Pink Panther von Henry Mancini inspirieren; der dritte Satz ist eine Hommage an den Jazzmusiker Sonny Rollins und dessen Hit Airegin.
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Mit dem bekannten Stück Sing, Sing, Sing (With a Swing) aus dem Repertoire des Swing-Musikers Louis Prima (1910–1978) stellen sich schließlich unsere Solisten vor. Fulvio Dose
Bläsermusik mit geballter Macht Nirgendwo in Österreich kann man an einem Ort und im Rahmen einer Veranstaltungsreihe in so geballter Form mitanhören, was Bläsermusik nicht nur technisch leisten kann, sondern über welch vielfältige Ausdruckformen sie verfügt. Durch diese Vielfalt wird nicht nur die Geschichte der Bläsermusik von der Klassik bis herauf zum sinfonischen Blasorchester beispielhaft wiedergegeben, auch verschiedene Länder, wie etwa England mit seiner großartigen Brassband-Tradition, können die Klänge ihrer Orchesterformen als typischen Ausdruck ihrer Mentalitäten dem Publikum näherbringen. Wirklich ein spannendes und avanciertes Unternehmen, das ich als Bundeskapellmeister des österreichischen Blasmusikverbandes mit Überzeugung unterstütze. Walter Rescheneder Bundeskapellmeister Österreich
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Samstag, 25. Juli, 19.30 Uhr Leyland Band, England Musikalische Leitung: Thomas Wyss Organisation: Ben Thomas, John Doyle, Iain McKnight Den Kumpels in den englischen Bergbaugebieten sollte das Spielen in Brassbands nicht nur das harte Leben verschönern, sondern es diente auch der Reinigung der Lunge und einer Verbesserung ihrer Funktion. Zuletzt war die betriebseigene Brassband aber auch, wie der Film Brassed off eindrücklich zeigt, der ganze Stolz, sozusagen der klingende Kristallisations-und Identifikationspunkt des Reviers. Die Brassband-Bewegung, die ursprünglich aus England stammt, hat inzwischen auch auf dem Kontinent eine breite Anhängerschaft gefunden, wobei die ganz Großen der Szene immer noch aus dem Mutterland der Brassbands kommen: Eine dieser Formationen ist die Leyland Band, die seit Jahrzehnten zu den Weltbesten gehört und nun zum ersten Mal bei den Promenadenkonzerten englische Brass-Kultur auf höchstem Niveau präsentieren wird. Orchester Die Leyland Band ist eine der bekanntesten und berühmtesten Brassbands der Welt. Sie wurde im Jahre 1946 im Herzen von Lancashire in England gegründet. Die Band steht für qualitativ hochwertige Aufführungen und ein innovatives und unterhaltsames Repertoire. Die Leyland Band hat seit den Achtzigerjahren viele
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Wettbewerbe gewonnen, darunter die Titel „British Open Champions“, „National Champions of Great Britain“, „Brass in Concert Champions“ (fünfmal) und „All England Masters Champions“. Zudem hat die Band England seit dem Jahrtausendwechsel zweimal beim europäischen Brassband-Wettbewerb vertreten. Als eines der gefragtesten Brass-Ensembles spielt die Band regelmäßig sowohl in ganz Großbritannien als auch im Ausland, von Amerika und Japan über Südkorea und Europa. Vom Publikum der Royal Albert Hall in London bis zum Publikum der Waterfront Hall in Belfast schwärmen viele vom warmen Ton der Band. Das Programm ist dabei immer innovativ und auf das jeweilige Publikum abgestimmt. Die Band ist stolz auf ihre Jugendförderung und darauf, jungen Komponisten eine Plattform zu bieten. Die Band hat regelmäßig Auftritte im Fernsehen, wird im Radio gespielt und es wurden zahlreiche Aufnahmen eingespielt. Dirigent Thomas Wyss wurde im Berner Oberland (CH) geboren und studierte Musik an den Konservatorien Bern und Fribourg. Sechs Mal wurde Wyss Schweizermeister auf der Tuba, während er zugleich Mitglied der Brassband Berneroberland und der Nationalen Jugend Brassband der Schweiz war. Ab 1986 studierte er an der Universität Huddersfield in England, anschließend studierte er bei Howard Snell vier Jahre lang Dirigieren, Komponieren und Arrangieren.
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Thomas Wyss war acht Jahre lang Mitglied der Fodens Band, nachdem er zuvor in der Grimethorpe Colliery und in der Sellers Engineering Band gespielt hatte. Er ist Gründungsmitglied des Howard Snell Brass Ensembles und Tuba-Solist im bekannten Quintessence Brass Quintet. Thomas Wyss war Dirigent der Williams Fairey Band, Chefdirigent der Tredegar Band, Musikdirektor der Fodens Band und Direktor der Northop Band, bis er vor nicht allzu langer Zeit musikalischer Leiter der Leyland Band wurde. Wyss ist auch als Juror sehr gefragt, in Großbritannien und ganz Europa, etwa bei Musikwettbewerben und -festivals in Norwegen, Holland, Belgien und der Schweiz. Zurzeit ist er Head of Brass an der King’s Schule in Chester und unterrichtet außerdem an der Lymm-Hochschule. Thomas Wyss arrangiert und komponiert erfolgreich Musik für viele verschiedene Brass-Formationen, Bands und Ensembles. Beim Goldenen Dachl, 19.00 Uhr Claudio Monteverdi L’Orfeo Toccata J. M. Bisud Norfolk March Andrew Lloyd Webber Jesus Christ Superstar, Medley Im Innenhof der Kaiserlichen Hofburg, 19.30 Uhr Richard Strauss / Bearb.: Eric Banks Festmusik für die Stadt Wien
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Harold Moss Royal Tiger Franz von Suppé Ouvertüre zur Operette Leichte Kavallerie Roland Davis Jenny Wren (Peter Shaw, Kornett) Fred J. Allen / Bearb.: Iain McKnight When the Stars Began to Fall Jock McKenzie The Lark Neal Hefti Cute mehrere Komponisten / Bearb.: Goff Richards James Bond Collection Eduard Strauß Bahn frei, Polka schnell Andrew Stephenson Metropolis (James McLeod, Euphonium) John Lennon, Paul McCartney Ticket to Ride Ernesto Lecuona Malagueña Alexandre Luigini Ballet Égyptien Kander & Ebb Chicago Takagi Tohko / Bearb.: John Doyle Blue Sky, Marsch Dave Brubeck Blue Rondo à la Turk
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George Gershwin Rhapsody in Blue traditionell / Bearb.: Gary Williams Nearer, My God, to Thee Antonín Dvořák Finale aus Symphonie Nr. 9 (Aus der Neuen Welt) Zum Programm Das Konzert beginnt mit dem Marsch Royal Tiger, den Harold Moss eigens für die Leyland Band komponiert hat. Die nächsten Stücke geben der Band Gelegenheit, ein traditionelleres Repertoire zu zeigen: So folgt auf die überaus bekannte Ouvertüre zur Operette Leichte Kavallerie von Franz von Suppé ein Solo des Kornettisten Peter Shaw mit dem Thema und Variationen aus Jenny Wren. Mit dem geistlichen Lied When the Stars Began to Fall ändert sich die musikalische Stimmung, man wird überrascht sein, wie gut sich Brassbands für das Spielen dieser Art von Choral eignen. Am Ende dieses Programmblocks steht die populäre Auswahl von sehr bekannten Melodien aus James Bond-Filmen, ausgezeichnet arrangiert von Goff Richards. Es folgt ein Programmteil, der von den Reisen beziehungsweise Auftritten der Leyland Band auf internationalem Boden beeinflusst ist: Los geht es mit der klassischen Strauß-Polka Bahn frei; mit Metropolis und James McLeod am Euphonium finden wir uns in der Großstadt wieder; hier handelt es sich um ein eher zeitgenössisches Stück nach der bis dahin recht traditionellen Musik. Die Reise geht weiter mit dem klug arrangierten Popsong Ticket to Ride von Lennon und McCartney –
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hören Sie dabei auf die Dampflok, die zunehmend an Tempo gewinnt! Mit Malagueña machen wir Halt in Mexiko, mit dem Ballet Égyptien besuchen wir das Land der Pharaonen im Spiegel des 19. Jahrhunderts. Wir beenden diesen Teil mit Chicago von Kander & Ebb in einer weiteren Metropole, in einer Stadt, in der die Band im Jahr 1994 tatsächlich zu Gast war. Der letzte Teil gibt einen Einblick in das Programm blue, das die Leyland Band 2014 mit großem Erfolg entwickelt hat: Blue Sky ist ein schneller Marsch aus Japan. Diesem folgt das ikonische Blue Rondo à la Turk von Dave Brubeck, das uns in die Welt des Salon-Jazz entführt. Das dritte „blaue“ Stück ist die sehr bekannte Rhapsody in Blue von George Gershwin. Bevor wir zum Finale kommen, machen wir das, was Brassbands angeblich am besten können: Wir spielen eine klassische Hymne mit dem Titel Nearer, My God, to Thee. Als letztes Stück des Konzerts haben wir das mitreißende Finale aus der Symphonie aus der Neuen Welt von Antonín Dvořák ausgewählt. Thomas Wyss
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Sonntag, 26. Juli, 10.30 Uhr – Matinee
Drittes K.u.k.-Festkonzert
Musikverein Liezen, Steiermark Musikalische Leitung: David Luidold Organisation: Michael Fröhlich Die Kunst, ein Amateurblasorchester erfolgreich zu leiten, besteht unter anderem darin, von den Musikern und Musikerinnen gerade so viel zu verlangen, wie sie zu leisten vermögen, aber nicht mehr als das, um ihnen nicht die Freude am Spiel und die Liebe zur Musik, das eigentliche Kapital des Amateurs – wie schon der buchstäbliche Sinn des Wortes sagt –, zu nehmen. David Luidold ist Dirigent und außerdem Posaunist an der Oper Graz. Die Tatsache, dass er eines der besten steirischen Blasmusikorchester leitet, das bei Wertungsspielen immer mit höchsten Punktebewertungen glänzt, scheint zu beweisen, dass ihm der Spagat zwischen Anspruch und Vergnügen beim gemeinsamen Musizieren in überzeugender Weise gelingt. Orchester Die Stadtmusikkapelle der obersteirischen Bezirkshauptstadt Liezen feierte 2013 ihr 140-jähriges Jubiläum mit einem Blasmusikfestival und der Präsentation einer CD mit dem Titel Junge Triebe. Im Jahr 1871 wurde die Musikkapelle, damals noch institutionell der Feuerwehr zugehörig, gegründet, bis sie zwei Jahre später als Musikverein Liezen selbststän-
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dig wurde. In den 1920er-Jahren gab es schließlich ein Streichorchester und ein Jugendblasorchester. Großen Aufschwung erlebte der Musikverein mit der Gründung der städtischen Musikschule 1954 und dem Beginn der Amtszeit von Kapellmeister Alois Grünwald im Jahr 1956: Zahlreiche hohe Auszeichnungen bei Konzertwertungsspielen und Auslandsauftritte prägten diese bis ins Jahr 1989 andauernde Ära. 2004 übernahm David Luidold schließlich die Funktion des Kapellmeisters und entwickelte die Stadtmusikkapelle Schritt für Schritt zu einem sehr erfolgreichen und beliebten Klangkörper. Neben den beiden jährlichen Heimkonzerten geht die Stadtkapelle gerne auf Konzertreise, wie zuletzt im Jahr 2013 als Vertreter des steirischen Blasmusikverbandes zur Mid Europe nach Schladming oder 2014 zur Blasmusikgala in Graz. Dirigent David Luidold, 1984 in Rottenmann geboren, studierte Posaune, erst an der Kunstuniversität Graz, dann in Wien bei Dietmar Küblböck und Hans Ströcker. Er studierte ebenfalls bei Stefan Schulz in Berlin und absolvierte Privatstudien und Meisterkurse in New York und Chicago bei Joseph Alessi und Charles Vernon. Erste Orchestererfahrungen sammelte er im European Union Youth Orchestra, im Pacific Music Festival Orchestra in Sapporo/Japan und im Gustav Mahler Jugendorchester. Seit 2009 ist Luidold als Tenorbassposaunist im Grazer Philharmonischen Orchester engagiert. Er ist Mitglied im Grazer Posaunenquartett, Gastprofessor für Posaune an der Kunstuniversität
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Graz und leitet eine Ausbildungsklasse für Posaune an der Musikschule Liezen. Beim Goldenen Dachl, 10.00 Uhr Rudolf Bodingbauer Pfenninger Marsch Franz Blümel 27er Regimentsmarsch Rudolf Kummerer 9er Alpenjäger-Marsch Im Innenhof der Kaiserlichen Hofburg, 10.30 Uhr Franco Cesarini Alpina Fanfare Giovanni Gabrieli / Bearb.: Eric Crees Canzon in Echo Duodecimi Toni à 10 aus Sacrae Symphoniae Franz Lehár / Bearb.: Siegfried Rundel Jetzt geht’s los, Marsch Julius Fučík / Bearb.: Bruno Hartmann Marinarella, Ouvertüre Felix Mendelssohn Bartholdy / Bearb.: Franz Cibulka Konzertstück Nr. 2: Allegro grazioso (Felix Mitteregger, Markus Steinhöfler – Klarinette) Johann Strauß / Bearb.: Gerhard Baumann Éljen a Magyar, Polka schnell Franz Lehár / Bearb.: Jos Dobbelstein Gern hab’ ich die Frau’n geküßt aus der Operette Paganini (Ivan Oreščanin, Tenor) Franz Lehár / Bearb.: Roger Niese Dein ist mein ganzes Herz aus der Operette Das Land des Lächelns (Ivan Oreščanin, Tenor)
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Johann Strauß / Bearb.: Hans Kliment Frühlingsstimmen, Walzer Johann Strauß / Bearb.: Peer Henrik Volta Spanischer Marsch Agustín Lara / Bearb.: Roger Niese Granada (Fantasia Española) (Ivan Oreščanin, Tenor) traditionell / Bearb.: Peter Kostner Klingende Steiermark Johann Strauß / Bearb.: Gerhard Baumann Furioso-Polka (quasi Galopp) Wassili Agapkin / Bearb.: Gerhard Baumann Abschied der Slawin, Marsch Zum Programm Vom 17. bis zum 21. Jahrhundert reicht der musikalische Spannungsbogen, quer durch unterschiedlichste Stile, quer durch die Länder der Donaumonarchie und über ihre historischen und geografischen Grenzen hinaus. Die Alpina Fanfare des Schweizer Komponisten Franco Cesarini wird der Auftakt zum Promenadenkonzert im Hof der Kaiserlichen Hofburg. Venedig gehörte bekanntlich erst nach dem Wiener Kongress zur Donaumonarchie, dennoch haben wir mit Giovanni Gabrielis Canzon in Echo Duodecimi Toni à 10 ein Beispiel venezianischer Mehrchörigkeit ausgewählt. Der mexikanische Komponist Agustín Lara huldigt eindrucksvoll Granada, Wassili Agapkins Marsch Abschied der Slawin ist ein eindrucksvolles Beispiel russischer Konzertliteratur. Wie verwandt Musik und Kulinarik einander sein können, dafür ist Felix Mendelssohn Bartholdys Konzert-
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stück Nr. 2 für zwei Klarinetten ein Beleg, denn die beiden Brüder Heinrich Joseph und Carl Baermann sollten für Mendelssohn Bartholdy Dampfnudeln und Rahmstrudel zubereiten, woraufhin sich der Komponist mit diesem Konzertstück für Klarinette, Bassetthorn und Orchester revanchierte. Ureigenste Musik aus den ehemaligen Kronländern stammt von Franz Lehár, dessen Karriere als österreichisch-ungarischer Militärkapellmeister begann und dessen Marsch Jetzt geht’s los die zwölfjährige Tochter von Lehárs bevorzugtem Librettisten Victor León schlichtweg entzückte: „Ich sag dir, Papa, der Marsch, also der ist einfach gottvoll, himmlisch, todschick!“ Weltberühmt wurde Lehár als Operettenkomponist, und so sind mit Gern hab’ ich die Frau’n geküßt aus Paganini und Dein ist mein ganzes Herz aus Das Land des Lächelns zwei seiner bekanntesten Gesangsnummern zu erleben. Es singt Ivan Oreščanin, der als Solist der Grazer Oper in Oper und Operette ebenso erfolgreich ist wie als Musical-Darsteller. In allen Gebieten der Donaumonarchie hörbar zu Hause ist Johann Strauß, der mit Éljen a Magyar (Es lebe der Ungar!) Ungarn musikalisch hochleben lässt und in der Coda des 1869 in Pest uraufgeführten Werks die inoffizielle Hymne Ungarns, den Rákóczi-Marsch, zitiert. Geradezu koboldhaft-schadenfroh gibt sich die FuriosoPolka, die Strauß 1861 während seiner Reise durch Russland geschrieben hat. Der Konzertwalzer Frühlingsstimmen entstand 1883 und huldigt in frischer Fröhlichkeit der Titel gebenden Jahreszeit. David Luidold
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Wertvolle Initiative für den europäischen Kulturaustausch Auch in diesem Sommer werden über dreißig Orchester, Ensembles und Chöre bei der nunmehr 21. Auflage der Innsbrucker Promenadenkonzerte dabei sein und für musikalischen Hochgenuss sorgen. Musikalische Vielfalt, hohe Qualität und regionale Einzigartigkeit – das sind die herausstechenden Merkmale dieses grenzüberschreitenden Bläsermusik-Festivals, das an die Kunstmusik in der Tradition der altösterreichischen Freiluftkonzerte anknüpft. In diesem Jahr ist es wiederum international hervorragend besetzt – und nicht zuletzt gerade deshalb eine sehr wertvolle Initiative für den europäischen Kulturaustausch. Ich wünsche dem Publikum einen bleibenden Musikgenuss bei den Klängen der künstlerischen Bläsermusik. Dem gesamten Organisationsteam und dem künstlerischen Leiter Alois Schöpf darf ich für die Initiative und das Engagement herzlich danken und einem guten Gelingen entgegenblicken. Philipp Achammer Landesrat für Deutsche Bildung und Kultur und für Integration, Bozen
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Sonntag, 26. Juli, 19.30 Uhr Sächsische Bläserphilharmonie Musikalische Leitung: Stefan Diederich Organisation: Heiko Schulze Unglaublich, aber wahr: Die Sächsische Bläserphilharmonie kommt direkt nach ihrer zweiwöchigen Australien-Tournee noch vor dem Sommerurlaub zu den Innsbrucker Promenadenkonzerten. Glücklicherweise, denn ohne die Sachsen ist die Konzertserie inzwischen kaum noch denkbar. Denn das Orchester bietet auch 2015 ein exquisites Programm und gibt in diesem Fall ein Promenadenkonzert im klassischen altösterreichischen Sinn. Es wird spannend sein zuzuhören, wie die „Deitschen“ – wie der Tiroler mit seinem herben Charme seine nördlichen Nachbarn ab Rosenheim bezeichnet – in Innsbruck die Wiener interpretieren. Orchester Die Sächsische Bläserphilharmonie ist das bis heute einzige deutsche Kulturorchester in ausschließlicher Bläserbesetzung. 1950 wurde es unter dem Namen „Rundfunk Blasorchester Leipzig“ gegründet und war 41 Jahre für den Rundfunk Leipzig tätig. In diesem Jahr wird der 65. Geburtstag des Orchesters gefeiert. Unzählige Rundfunk- und Fernsehsendungen machten das Orchester mit dem unverwechselbaren Klang über die Landesgrenzen hinaus bekannt und beliebt. In all den Jahren hat die Philharmonie mit vielen namhaften In-
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strumentalisten, Sängern, Dirigenten aus aller Welt zusammengearbeitet. Die Sächsische Bläserphilharmonie zeichnet sich durch ein facettenreiches Klangspektrum aus, das durch die speziellen Arrangements für Bläserensemble ermöglicht wird. Dabei werden sowohl zeitgenössische Originalkompositionen als auch Transkriptionen aus der Musikgeschichte werkgerecht interpretiert. Neben Konzertreihen in der Region um Leipzig ist die Sächsische Bläserphilharmonie in ganz Deutschland und im Ausland als gefragtes Gastspielorchester präsent. Die Musiker sind neben der Arbeit im Orchester auch in der musikpädagogischen Institution, der Deutschen Bläserakademie, als Dozenten tätig. Hier wird sowohl Laien- als auch Berufsmusikern ein breites Angebot an Weiterbildungs- und Qualifizierungsmöglichkeiten geboten. Für Dirigentenwerkstätten ist die Sächsische Bläserphilharmonie oft Lehrgangsorchester. Dirigent Stefan Diederich wurde in Schwerin geboren. 1994–99 studierte er Orchesterdirigieren und Klavier an der Hochschule für Musik in Dresden. Er war Gastdirigent bei der Elblandphilharmonie Riesa, dem Sinfonieorchester Pirna und der Robert-Schumann-Philharmonie Chemnitz und Assistent bei Jörg Peter Weigle, Siegfried Kurz und Christian Kluttig. Seit 2002 ist er ständiger Gastdirigent an der Staatsoper Lodz (Polen). Von 2003 bis 2004 war Diederich Chefdirigent des Neuen Sinfonieorchesters Berlin und gab Konzerte im Konzerthaus und in der Philharmonie. Regelmäßige Gastdirigate
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führten ihn zu den Nürnberger Symphonikern, dem Filmorchester Babelsberg und der Sächsischen Bläserphilharmonie. Seit 2004/05 ist er Kapellmeister der Musikalischen Komödie Leipzig u. a. mit der Uraufführung des Musicals Heidi, mit Hochzeitsnacht im Paradies, Hair, Dancing Movies, Kiss me, Kate sowie der BroadwayRevue Show Biz. Seit der Spielzeit 2007/08 ist er dort auch Chefdirigent und Musikalischer Oberleiter. Solistin Die Sopranistin Paola Kling aus Tübingen begann im Alter von sechs Jahren Cello zu spielen und sammelte früh Konzerterfahrung in Orchestern und Chören. Ihre Konzerttätigkeit führte sie ins europäische Ausland sowie nach Uruguay, China und Israel. Ihren ersten Gesangsunterricht erhielt sie bei Herrad Wehrung-Hornung, 2008 begann sie ein Gesangstudium bei Christiane Hampe an der Musikhochschule Lübeck. Seit 2010 führt Paola Kling ihr Gesangsstudium an der Hochschule für Musik und Theater Felix Mendelssohn Bartholdy Leipzig fort. Zurzeit studiert sie im Master Operngesang bei Carola Guber. Beim Goldenen Dachl, 19.00 Uhr Ensemble des Orchesters Im Innenhof der Kaiserlichen Hofburg, 19.30 Uhr Carl Michael Ziehrer / Bearb.: Siegfried Bethmann Samt und Seide, Walzer Franz von Suppé / Bearb.: Siegfried Bethmann Glückliche Fahrt
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Franz von Suppé / Bearb.: Werner Schirmer Ouvertüre zur Operette Pique Dame Franz Lehár / Bearb.: Siegfried Bethmann Gold und Silber, Walzer Carl Zeller / Bearb.: Otto Wagner Ich bin die Christel von der Post aus der Operette Der Vogelhändler Carl Millöcker / Bearb.: Siegfried Bethmann Rasch wie der Blitz, Galopp Emil Waldteufel / Bearb.: Siegfried Bethmann Mon Rêve (Mein Traum), Walzer Eduard Künneke / Bearb.: Hannes Lippmann Strahlender Mond aus der Operette Der Vetter aus Dingsda Johann Strauß / Bearb.: Gerd Schlotter Im Krapfenwaldl, Polka Carl Michael Ziehrer / Bearb.: Dietmar Heberle Großstädtischer Galopp Carl Michael Ziehrer / Bearb.: Siegfried Bethmann Weaner Madl’n, Walzer Robert Stolz / Bearb.: Stefan Walther Männer, Männer aus Trauminsel Johann Strauß / Bearb.: Siegfried Bethmann Tritsch-Tratsch-Polka Johann Strauß / Bearb.: Sepp Neumayr Banditen-Galopp Paul Abraham / Bearb.: Stefan Walther Mausi, süß warst du heute Nacht Franz Lehár / Bearb.: Siegfried Bethmann Ich bin verliebt aus der Operette Schön ist die Welt Josef Strauß / Bearb.: Siegfried Bethmann Die Libelle, Polka Mazurka
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Hans Christian Lumbye / Bearb.: Werner Schirmer Champagner-Galopp Zum Programm Um es gleich vorwegzunehmen: Alle Jahre wieder bedeutet es für die Sächsische Bläserphilharmonie eine große Freude, die nunmehr langjährige und bewährte Konzerttradition mit den Innsbrucker Promenadenkonzerten zu pflegen und mit immer wieder neuen Konzertprogrammen nach Tirol zu reisen. Die Frage nach der Programmgestaltung ist und bleibt für die Sächsische Bläserphilharmonie Herausforderung und Anspruch zugleich. So waren es in den vergangenen Jahren die unterschiedlichsten thematisch ausgerichteten Angebote, von der italienischen Opernnacht bis zur Leipziger Völkerschlacht, die der sächsische Klangkörper präsentierte. 2015 werden es nunmehr meisterhafte Instrumentierungen für Bläser von vitaler unterhaltender Leichtigkeit sein. Die Sächsische Bläserphilharmonie wird dabei ihren eigenen, ganz speziellen und unverkennbaren Orchesterklang aufzeigen, den der Komponist Siegfried Bethmann (1915–1993) als einstiger Haus- und Hofarrangeur mit unzähligen Transkriptionen und Bearbeitungen entscheidend prägte. Und so möchte dieses Konzert mit Werken von österreichischen Komponisten wie Johann Strauß, Franz Lehár, Franz von Suppé oder Emil Waldteufel an den Arrangeur und Bearbeiter Siegfried Bethmann erinnern und seine ganz spezielle Kunst würdigen. Stefan Diederich
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Gäste trotzen schlechtem Wetter Seit mehr als zwanzig Jahren sind die Innsbrucker Promenadenkonzerte ein Fixpunkt im Tiroler Kultursommer. Wie schon die Jahre zuvor freuen wir uns auch heuer wieder auf ein abwechslungsreiches Programm, viele musikalische Abende und auf zahlreiche Gäste, die trotz teils sehr widriger Witterungsverhältnisse tagein, tagaus den großen Burghof füllen. Nur die professionelle Organisation und der ständige Lernprozess haben die Konzerte zu dem gemacht, was sie jetzt sind. Wie wünschen dem gesamten Team viel Erfolg und Durchhaltevermögen auf dem weiteren Weg und freuen uns auf viele kommende Jahre guter Zusammenarbeit! Alexander Klapps Geschäftsführer Café Sacher Innsbruck
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Montag, 27. Juli, 19.30 Uhr Triest Wind Band Project Musikalische Leitung und Organisation: Simon Perčič Dirigent und Musikmanager Simon Perčič ist in Slowenien eine Schlüsselfigur in der Bläser- und Orchesterszene. Er organisiert Orchestercamps und Festivals und hat sich nun nach Triest verlegt, wo er mit dem Wind Band Project ein neues Blasorchester gründete. Es wird die Musik einer Landschaft präsentieren, die nicht nur – wie Tirol – einmal zu den Kernlanden des Habsburgerreiches gehörte, sondern nach dem Ersten Weltkrieg von den politischen Entwicklungen und der Neuordnung Europas besonders stark betroffen war. Orchester Das Triest Wind Band Project ist ein junges Orchesterprojekt des Triester Konservatoriums, das in enger Zusammenarbeit mit Studierenden und Professoren des Konservatoriums und promovierten Musikern aus Italien und Slowenien entstanden ist. Das neue Orchester möchte ein buntes, breites Programm, Musikprojekte, interessante und originelle Kammerorchester und natürlich nicht zuletzt ein großes Blasorchester bieten. Die internationale musikalische Besetzung mit Studierenden und professionellen Musikern regt pädagogische Aspekte und Konzepte an und bietet eine Plattform für künftige professionelle Musiker. Originelle Kompositionen und innovative Programmausrichtungen garantie-
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ren Fortschritt und Weiterentwicklung; musikalischer Orchesterleiter ist Simon Perčič. Dirigent Simon Perčič absolvierte sein Posaunen-Studium an der Musikakademie in Ljubljana. Nach seinem Abschluss setzte er seine Studien fort, arbeitete mit dem Slovenian Philharmonic Orchestra und dem Symphonic Orchestra RTV Slovewnia. Perčič studierte Dirigieren bei Jan Cober und war in George Pehlivanians Meisterklasse. Er studierte bei Jorma Panula in Florenz, wo er sich auf das Dirigieren von Symphonie-Orchestern spezialisierte. Mit seinen Orchestern erhielt er zahlreiche Auszeichnungen bei nationalen und internationalen Wettbewerben. Er ist der künstlerische Leiter bei den „UPOL projects“ und musikalischer Leiter des internationalen Jugendorchesters NOVA philharmonic und des Triest Wind Band Project. Im Innenhof der Kaiserlichen Hofburg, 19.30 Uhr Johann Sebastian Bach / Bearb.: Gustav Holst Fugue à la Gigue Julius Fučík Miramare, Ouvertüre Alfredo Casella / Bearb.: Forcellati Dante Italia Fabián Pérez Tedesco Emilija (Karina Oganjan, Sopran) Arvo Pärt / Bearb.: Aljoša Tavčar Cantus in Memoriam Benjamin Britten Rogier van Otterloo / Bearb.: Koos Mark Soldaat van Oranje
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James Barnes Third Symphony, The Tragic: For Natalie Charles Ives / Bearb.: Jonathan Elkus The Circus Band (Karina Oganjan, Sopran) František Zita Die Neue Bora, Marsch Zum Programm Liebe für den Frieden Rückblickend wird die erste Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts oft als Ruhe vor bzw. nach dem Sturm dargestellt. Vor dem Hintergrund politischer Stagnation erlebte Europa bis 1918 einen Umbruch, in dem das Leben auf allen Gebieten einen letzten großen Schritt in Richtung Moderne machte: Sigmund Freud erforschte das Unbewusste, Frauen begannen sich zu emanzipieren, die Musik verließ die Fundamente der Harmonie. Ähnlich wie die Komponisten an der Sprache der Musik zweifelten, begannen Literaten zu zweifeln, ob man durch Sprache überhaupt etwas ausdrücken könne. Die Werke Musils, Schnitzlers, von Hofmannsthals und Bertha von Suttners waren Spiegel dieser Zeit und des geistigen Umbruchs. Kein Wunder, dass Rainer Maria Rilke in einem Brief zum Jahreswechsel seine „Wünsche für 1914, 1915, 1916, 1917 usf.“ auf ein einziges Wort reduzieren konnte: „Ruhe.“ Dachte man vor hundert Jahren noch, dass ein Krieg Probleme lösen könne, weiß man heute, dass dies keine Option darstellt. Mit der europäischen Integration konnte ein dauerhaftes Friedensmodell und eine einzigartige Form der Zusammenarbeit europäischer Staaten
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geschaffen werden. In Bezug auf diese unsichere, angespannte Zeit der beiden Weltkriege und im Hinblick auf die derzeitige Situation, wo alles schon wieder wie Ruhe vor dem Sturm erscheint, möchte das Triest Wind Band Project das Programm auch als Manifest für Frieden, für Liebe, für die Liebe zum Frieden interpretieren. Liebe für den Frieden ist der programmatische Titel unseres Konzertes. Es werden Geschichten unserer Vorgänger erzählt, die unsere Kultur beeinflussten. Wir erinnern an das Hundertjahr-Jubiläum des Ersten Weltkriegs und an die Westfront, mit der unsere Vorgänger und auch die Komponisten direkt oder indirekt zu tun hatten. Die Auswahl unserer Stücke ist auch eine Hommage an den Künstler, der durch die Musik der Welt seine Liebe und seinen Traum vom Frieden zeigen möchte. Am Anfang des 20. Jahrhunderts beschäftigten sich viele Komponisten direkt oder indirekt mit den damals sehr populären Militärorchestern. Alle heutigen Stücke erinnern an leidenschaftliche und zuletzt erschütternde Geschichten und Ereignisse der Vor- und Nachkriegszeit. Gute Geschichten sind zeitlos, die Vergangenheit spiegelt sich darin und richtet uns auf die Zukunft aus. Ich finde es wichtig, solche Geschichten dem Publikum mit auf den Weg zu geben und sie in zeitloser musikalischer Sprache zu kommunizieren. In unserem heutigen Programm wird auch der in Triest lebende Komponist Fabián Pérez Tedesco vertreten sein: Er hat sich vom Roman Die wahre Liebe Napoleons zu seinem Stück Emilija inspirieren lassen und es eigens für dieses Konzert geschrieben. Simon Perčič
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Dienstag, 28. Juli, 19.30 Uhr
Gustav Mahler und seine Zeit Polizeiorchester Bayern
Musikalische Leitung: Johann Mösenbichler Organisation: Josef Gsödl Johann Mösenbichler ist eine jener Schlüsselfiguren, ohne die die süddeutsche und österreichische Blasmusikszene nicht das wäre, was sie heute ist. Er ist nicht nur künstlerischer Leiter des internationalen Bläserund Blasmusiktreffs „Mid Europe“, das alljährlich in Schladming stattfindet, er lehrt auch an den Musikhochschulen in Linz und Stuttgart. Das Polizeiorchester Bayern, dem er vorsteht, besteht aus professionellen Musikern und erweist sich als sehr wandelbar. Dies wird auch durch das diesjährige Programm bewiesen, das Gustav Mahler ins Zentrum stellt und all jene Einflüsse, die den letzten großen österreichischen Symphoniker beeinflusst haben, zum Erklingen bringen wird. Unterstützt werden Dirigent und Orchester dabei von der ausgezeichneten österreichischen Sängerin Kerstin Eder – ein Abend des gehobenen Weltösterreichertums also! Orchester Das Polizeiorchester Bayern mit Sitz in München ist ein professionelles Blasorchester der Bayerischen Polizei und das einzige des Freistaates Bayern. Es wurde 1951 in Rebdorf bei Eichstätt gegründet und kann auf sech-
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zigjähriges Bestehen und auf eine bewegte Entwicklung zurückblicken. Aus ursprünglich dreißig Polizisten entwickelte sich ein konzertantes Blasorchester aus 46 studierten Berufsmusikerinnen und -musikern auf höchstem Niveau. Seit 2006 steht das Polizeiorchester Bayern unter der Leitung von Professor Johann Mösenbichler. Das Polizeiorchester Bayern versteht sich als Bindeglied zwischen Polizei und Bürgern. Es stellt sich in den Dienst der guten Sache, indem es in Kooperation mit Veranstaltern aus ganz Bayern und darüber hinaus jährlich bis zu sechzig Benefizkonzerte für soziale, karitative und kulturelle Zwecke spielt. Das Polizeiorchester Bayern ist also einerseits für die Öffentlichkeitsarbeit der Bayerischen Polizei zuständig, darüber hinaus wird es durch die Bayerische Staatsregierung und das Bayerische Staatsministerium des Innern zu repräsentativen Anlässen eingesetzt. Das Repertoire des Polizeiorchesters Bayern ist dementsprechend umfangreich und schließt originale Kompositionen der symphonischen Blasmusik sowie Bearbeitungen von klassischen Ouvertüren, Operetten, Filmmusiken, Musicals, Konzertmärschen und Opernauszügen mit ein. Die instrumentale Vielseitigkeit der Musikerinnen und Musiker ermöglicht neben dem großen Blasorchester verschiedene Kleinbesetzungen. Dirigent Johann Mösenbichler, Jahrgang 1959, ist Professor am Bruckner-Konservatorium in Linz. Er hat seinen Arbeitsschwerpunkt im Bereich der konzertanten Bläser-
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musik. Bis 2006 war Mösenbichler Lehrbeauftragter an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien und ist seither Chefdirigent des Polizeiorchesters Bayern. Konzertauftritte, die Arbeit als Gastdirigent sowie umfassende Vortrags-, Lehr- und Jurorentätigkeiten bei verschiedensten Seminaren, Workshops und Wettbewerben führten ihn unter anderem nach Frankreich, Großbritannien, Tschechien, Ungarn, Japan und Taiwan. Mit der Bestellung zum Generalverantwortlichen des International Youth Wind Orchestras der WASBE im Jahre 1996 wurde ihm eine besondere Ehre zuteil. Seit 1997 ist er Direktoriumsmitglied der Mid Europe, 2000 wurde Mösenbichler zum künstlerisch-wissenschaftlichen Leiter bestellt. Als Gastdirigent arbeitet er mit der Sinfonietta Da Camera in Salzburg, dem Grazer Symphonischen Orchester, der Südböhmischen Kammerphilharmonie in Budweis und mit der Oberstorfer Sommerakademie. 2013 debütierte Mösenbichler an der Staatsoper in München und 2014 in Bayreuth. Solistin Kerstin Eder wurde in Haag am Hausruck (Oberösterreich) geboren, wo sie ihre erste musikalische Ausbildung in Gesang, Klavier und Querflöte am Landesmusikschulwerk, an der Musikhauptschule sowie an der Anton-Bruckner-Privatuniversität Linz erhielt. Es folgten Studien in Salzburg: Englisch an der Paris Lodron Universität; parallel dazu Studien an der Universität Mozarteum Salzburg in den Fächern Musik- und Gesangspädagogik, Sologesang und Lied und Oratorium,
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die sie mit Auszeichnung abschließen konnte. Kerstin Eder ist Preisträgerin und Stipendiatin der Internationalen Sommerakademie Mozarteum 2013. Beim Goldenen Dachl, 19.00 Uhr Blechbläserensemble des Polizeiorchesters Bayern (Ltg. Wolfgang Koch) Georg Friedrich Händel / Bearb.: Jeffrey Stone Oh, had I Jubal’s Lyre aus Joshua traditionell / Bearb.: Jean-François Michel Oh Happy Day traditionell / Bearb.: Paul Nagel Royal Garden Blues Im Innenhof der Kaiserlichen Hofburg, 19.30 Uhr Franz Schubert / Bearb.: Gerhard Baumann Militärmarsch Nr. 1 Gustav Mahler / Bearb.: Henk Mertens Symphonisches Präludium Johann Strauß / Bearb.: Franz Kühnel Ouvertüre zur Operette Cagliostro in Wien Gustav Mahler / Bearb.: Jos van de Braak Wo die schönen Trompeten blasen aus Des Knaben Wunderhorn (Kerstin Eder, Mezzosopran) Anton Bruckner / Bearb.: William Schaefer Jagd-Scherzo aus Symphonie Nr. 4 Gustav Mahler / Bearb.: Roel Verheggen Urlicht aus Des Knaben Wunderhorn (Kerstin Eder, Mezzosopran) Arnold Schönberg Thema und Variationen
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Johann Strauß / Bearb.: Peter Schweiger Accelerationen, Walzer Gustav Mahler / Bearb.: Joseph Kanz Adagietto aus Symphonie Nr. 5 Zum Programm Seit wir uns kennen, hatte ich mit dem künstlerischen Leiter der Promenadenkonzerte, Alois Schöpf, anregende Diskussionen über inhaltsreiche Programmgestaltung und über Themenkonzerte. Gustav Mahler und sein Einfluss auf die gesamte Musikwelt war immer wieder ein Thema. Mahler war nicht nur einer der bedeutendsten Komponisten der Spätromantik, sondern auch einer der berühmtesten Dirigenten seiner Zeit. Selbst als Operndirektor war er ein bedeutender Reformer des Musiktheaters und damit immer ein Wegbereiter, der seiner Zeit weit vorauseilte. Der musikalische Einfluss auf Mahlers direkte Welt, aber vor allem auf die folgenden musikalischen Entwicklungen war enorm. Sein Stellenwert an der Schwelle zur Neuen Musik ist und bleibt von sehr großer Bedeutung. Die Einfachheit und die klare Struktur seiner musikalischen Themen sowie die kunstvolle Verarbeitung und harmonische Einbettung beeindrucken genauso wie die Magie seiner langsamen Sätze. Die Verbindung von Literatur und Musik war ihm sehr wichtig. Es war daher eine sehr große Herausforderung für mich, den Idealen Gustav Mahlers sowie seinem gesamten musikalischen Wirken in einem Blasorchesterkonzert näher zu kommen. Daher stammt die Idee der Einbindung der fan-
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tastischen und mit sehr flexiblem Timbre singenden Mezzosopranistin Kerstin Eder. Ein qualitativ avanciertes Programm mit künstlerischem Anspruch zu erstellen, das „publikumstauglich“ ist und im Innenhof der Hofburg auf die Menschen wirkt, war die Herausforderung. Dabei gab es durchaus kontrovers diskutierte Ansichten. Letztendlich haben Alois Schöpf und ich uns auf ein Programm verständigt, bei dem wir beide von der inhaltlichen Struktur, von der musikalischen Qualität und von der Wirkung auf das Publikum überzeugt sind. Diese Wirkung wird durch Werke von Franz Schubert, Anton Bruckner, Johann Strauß und Arnold Schönberg erreicht. Mit der fantastischen und ausdrucksstarken Musik von Gustav Mahler und mit allen Komponisten, die im Sog seines Wirkens standen, wünsche ich allen Besucherinnen und Besuchern ein unvergessliches Konzerterlebnis mit dem Polizeiorchester Bayern. Johann Mösenbichler
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Mittwoch, 29. Juli, 19.30 Uhr The 1st Lake of Constance Navy Jazz Orchestra Musikalische Leitung: Stefan Höfel Organisation: Thomas Büchel Diese Jazz-Musiker lieben das Publikum – und das Publikum liebt sie. Entwickelt hat sich The 1st Lake Of Constance Navy Jazz Orchestra aus der Militärmusik Vorarlberg, die unter der Leitung des viel zu früh verstorbenen Kapellmeisters Karl Gamper schon mehrfach in Innsbruck konzertierte. Einige Musiker des Orchesters taten sich zusammen, um den Bigband-Sound zu pflegen, darunter auch Stefan Höfel, der heute diskret vom Keyboard aus die künstlerische Leitung des Orchesters innehat und für fulminante Arrangements sorgt. Unter den zahlreichen professionellen Musikern ist besonders Phillip Lingg hervorzuheben, der mit Vo Mello bis ge Schoppornou einen Hit der vorarlbergischen Popmusik schuf, diesen Erfolg jedoch mit einer vorläufigen Auszeit von allen Konzertverpflichtungen bezahlen musste. Er wird für das Konzert in Innsbruck vom nicht minder begabten und hochironischen Josef Schwendinger vertreten. Zu erwähnen ist auch Viola Pfefferkorn, die als Sängerin über beeindruckende Bühnenpräsenz verfügt. Definitiv ein hörenswerter Abend, der für das bei den Innsbrucker Promenadenkonzerten noch junge Genre des Bigband-Sounds überzeugend Werbung machen wird.
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Orchester Dass die imaginären Seestreitkräfte unserer Heimat seit Langem eine eigene Bigband benötigen, ist so klar wie guter Gebirgsenzianschnaps. Eine Gemeinschaft hochbegabter Musiker aus dem ganzen Land hat sich dieser Notwendigkeit angenommen und das erste BodenseeNavy Jazz Orchestra ins Leben gerufen, das im März 2010 seine Premiere feierte – vorerst als einmaliges Projekt geplant, aufgrund des enormen Erfolges beim Premierenkonzert in Feldkirch wusste jedoch jeder: Es wird weitergehen! Die Navy Big Band besteht aus neunzehn Profimusikern, die sich aus dem gesamten Bundesgebiet und dem angrenzenden Ausland rekrutieren. Die Musiker haben ihr Handwerk an Konservatorien und Musikhochschulen erlernt, die musikalischen Metropolen Wien, Linz, Salzburg, Zürich, Innsbruck und St. Gallen sind ihre Wirkungsstätten, ihre Wurzeln haben aber alle am Bodensee. Das Repertoire der Band reicht von Standards à la Count Basie oder Frank Sinatra bis zu aktuellen Popsongs, die der in Wien tätige Pianist und Arrangeur Stefan Höfel im geschmackvollen Bigband-Sound präsentiert. Das 1st Lake of Constance Navy Jazz Orchestra Project garantiert eine Show mit anspruchsvoller Bigbandmusik, geschmackvollen Arrangements, großartigen Solisten und bezaubernden Sängern. Besetzung Vocal: Viola Pfefferkorn, Josef Schwendinger Sax: Stefan Hörtnagl, Andreas Broger, Hannes Tipelius, Cenk Dogan, Isabella Lingg
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Trumpet: Bartholomäus Natter, Jodok Lingg, Alexander Kranabetter, Manfred Nenning Trombone: Christoph Gell, Stefan Mathis, Marc Meusburger, Manuel Haitzmann Guitar: Michel Andriessen Piano: Stefan Höfel Bass: Johannes Fend Drums: Thomas Büchel Technik: Martin Bröll Musikalische Leitung und Arrangements Stefan Höfel (* 1983) – Pianist, Arrangeur Stefan Höfel hat in Wien Musikwissenschaft und Tontechnik studiert und arbeitet als Arrangeur und Pianist für diverse Big Bands, Bands und Ensembles. Der in Wien lebende Vorarlberger zeichnet seit 2010 für das Management der erfolgreichen Band „holstuonarmusigbigbandclub“ verantwortlich. Zudem ist er als Musikaufnahmeleiter und Redakteur für den ORF Vorarlberg und für Ö1 tätig. Seit der Gründung des 1st Lake of Constance Navy Jazz Orchestra Project hat Stefan Höfel den Sound des Orchesters durch seine Arrangements mitgeformt und mitentwickelt. Beim Goldenen Dachl, 19.00 Uhr Eine kleine Formation der Big Band wird mit New Orleans und 2nd Line Grooves im Stil der amerikanischen Streetbands auf das Konzert einstimmen. Im Innenhof der Kaiserlichen Hofburg, 19.30 Uhr Richard Rodgers; Lorenz Hart Have You Met Miss Jones
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Jimmy Van Heusen; Sammy Cahn Come Dance with Me Nathaniel Irvin III; Charles Joseph II; Antwan Patton; Janelle Monáe Robinson Tightrope Kurt Weill; Bertolt Brecht Mack the Knife Sam H. Stept; Lew Brown; Charles Tobias Comes Love Roy Hargrove Strasbourg – St. Denis Hank Williams Cold, Cold Heart George Gershwin; Ira Gershwin Slap That Bass Murray Stein; Clyde Otis You’ve Got What It Takes Hoagy Carmichael; Stuart Gorrell Georgia on My Mind Josef Myrow; Mack Gordon You Make Me Feel So Young Jimmy McHugh; Dorothy Fields On the Sunny Side of the Street Michel Camilo One More Once Brian Setzer This Cat’s On A Hot Tin Roof Kevin Kadish; Meghan Trainor All About That Bass Mick Jagger; Keith Richards Jumpin’ Jack Flash
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Gregory Porter Liquid Spirit Brian Holland; Lamont Dozier; Eddie Holland How Sweet It Is (To Be Loved by You) Zum Programm Wie es sich für Seemänner (und -frauen) gehört, reist die Navy Big Band auch musikalisch quer durch die ganze Welt: vom Mississippi bei New Orleans über den Savannah River Georgias bis hin zum Rio Yaque del Norte in der Dominikanischen Republik und zur Seine nach Paris. Have You Met Miss Jones, Mack the Knife und You Make Me Feel So Young – gleich drei Titel, die in der Interpretation Frank Sinatras berühmt geworden sind, beinhaltet das diesjährige Konzertprogramm. „Ol’ Blue Eyes“ – wie der Entertainer genannt wurde – hätte dieses Jahr seinen hundertsten Geburtstag gefeiert. Mit Come Dance with Me entführt Sängerin Viola Pfefferkorn das Publikum nach Lateinamerika, um anschließend bei Tightrope den Funk auf die Bühne zu bringen. Schon aus dem Jahr 1938 stammt der Jazz-Standard Comes Love, den die Navy Big Band in ein modernes Gewand verpackt. Strasbourg – St. Denis heißt eine UBahn-Station in Paris. Die gleichnamige Komposition des amerikanischen Trompeters Roy Hargrove interpretiert Solist Alexander Kranabetter. Auch ein Country-Klassiker darf im Programm nicht fehlen: Cold, Cold Heart von Hank Williams. Einer ganz Großen des Jazzgesangs huldigt die Navy Big Band mit Slap That Bass: Ella Fitzgerald hat den Titel 1959 berühmt
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gemacht und die Spieltechnik des Basses in einem Song präsentiert. Mit dem Duett You’ve Got What It Takes haben die Sänger der Big Band Josef Schwendinger und Viola Pfefferkorn einen Soulklassiker der 1960er wiederentdeckt. Bei Georgia on My Mind wird Solist Stefan Hörtnagl am Altsaxofon seine Interpretation der weltberühmten Ode an den US-Bundesstaat präsentieren. On the Sunny Side of the Street flanieren die Matrosen auf Landgang, bevor sie in die Dominikanische Republik übersetzen und den Latin One More Once interpretieren. This Cat’s On A Hot Tin Roof – Rock’n’Roll und Hillbilly vermischen sich bei dieser Nummer zum Rockabilly und lassen „die Katze auf dem heißen Blechdach tanzen“. Meghan Trainor gelang 2014 mit All About That Bass ihr internationaler Durchbruch – mit einem Song, der eine Verbindung zwischen den wohlproportionierten Rundungen des Kontrabass und der Damenwelt aufzeigt. Die Rolling Stones mit einer Big Band? Das gibt’s nur bei der Navy Big Band – Jumpin’ Jack Flash! Der ehemalige Footballspieler Gregory Porter veröffentlichte 2013 sein Album Liquid Spirit. Im gleichnamigen Song vermischt Porter seine musikalischen Einflüsse von Jazz, Gospel und Soul. Mit dem Motown-Hit How Sweet It Is (To Be Loved by You) schippern die Matrosen der Navy Big Band wieder aufs offene Meer … Stefan Höfel
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Donnerstag, 30. Juli, 19.30 Uhr Bürgerkapelle Gries bei Bozen Musikalische Leitung: Georg Thaler Organisation: Franz Targa Gries bei Bozen verfügt seit Jahrzehnten über eine der leistungsstärksten Musikkapellen Südtirols. Das Orchester war bereits Gast bei den Innsbrucker Promenadenkonzerten und kommt in diesem Jahr mit der renommierten Sopranistin Sabina Willeit. Mit wunderbaren Trachten, dem seit Jahren erfolgreichen Dirigenten Georg Thaler und einem fast klassischen altösterreichischen Programm soll der Abend die Zuhörer nicht nur wieder ins klassische Repertoire zurückführen, sondern auch das letzte Wochenende hochkarätiger Konzerte der Innsbrucker Promenadenkonzerte einleiten. Orchester Die Bürgerkapelle Gries wurde im Jahr 1821 als „Grieser Musikgesellschaft“ gegründet und zählt damit zu den ältesten Musikkapellen des Landes. Ursprünglich spielte die Kapelle für die durchfahrenden kaiserlichen und königlichen Hoheiten und bei Kurkonzerten. 1901 erfolgte die Umbenennung in „Bürgerkapelle Gries“. Allmählich entwickelte sich die Kapelle zu einem beachtlichen Klangkörper, der bis heute im kulturellen Leben von Gries von enormer Bedeutung ist. 1968 wurde das erste Neujahrskonzert im Kulturhaus „Wal-
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ter von der Vogelweide“ in Bozen gespielt – seither ist es ein alljährlicher Höhepunkt im Vereinsgeschehen. Zwei Männer aus der jüngeren Geschichte der Bürgerkapelle haben die Kapelle entscheidend geprägt: Josef Silbernagel war 35 Jahre lang Kapellmeister, Gottfried Furgler 21 Jahre lang Obmann. Seit nunmehr neunzehn Jahren steht die Kapelle unter der musikalischen Leitung von Kapellmeister Georg Thaler und der organisatorischen Leitung von Obmann Franz Targa. Neben der erfolgreichen Teilnahme an verschiedenen Wettbewerben (u. a. erster Preis beim internationalen Blasmusikwettbewerb „Flicorno d’Oro“ in Riva, Italien), wurden in den letzten Jahren in Zusammenarbeit mit Kabarettisten, Kirchenchören, Künstlern und Artisten sowie einer Rockband verschiedene Projekte durchgeführt. 2010 erhielt die Bürgerkapelle Gries den „WürthFörderpreis für besonders herausragende Projekte“, 2011 den Südtiroler Blasmusikpreis für ihre innovativen Ideen und den zeitgemäßen Gestaltungswillen. Dirigent Georg Thaler (geb. 1968) absolvierte das Studium am Tiroler Landeskonservatorium im Konzertfach Klarinette. Im Herbst 1996 übernahm er die Leitung der Bürgerkapelle Gries und besuchte fortan diverse Dirigentenseminare. 2006 schloss er das fünfjährige Dirigierstudium bei Jan Cober am „Europäischen Institut für Blasorchesterleitung“ (ISEB) in Trient ab. Er unterrichtet Klarinette, Saxofon und Dirigieren an der Musikschule Bozen und Dirigieren bei Seminaren der Musikschulen Südtirols.
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Solistin Sabina Willeit wurde in Bozen geboren, studierte am Konservatorium ihrer Heimatstadt und besuchte verschiedene Akademien, darunter die „Accademia Rossiniana“ in Pesaro. Ihr Operndebüt gab die Mezzosopranistin als Marguerite in Faust am Teatro Lirico di Cagliari. 2001 gewann Willeit den Mailänder Wettbewerb As.li.co und sang anschließend den Sesto in La Clemenza di Tito. Erste Auslandsgastspiele brachten Sabina Willeit 2005 nach Frankreich. Im Konzertbereich ist Sabina Willeit ebenfalls sehr aktiv, ihre Auftritte wurden öfter vom öffentlichen Rundfunk und Fernsehen Rai übertragen. Von 2008 bis 2011 war Sabina Willeit Mitglied im Ensemble des Badischen Staatstheaters Karlsruhe. Beim Goldenen Dachl, 19.00 Uhr Viktor Max Kostelecký Unsere Mannschaft, Marsch Jaroslav Labský Mutig voran, Marsch Sepp Thaler Mein Heimatland, Marsch Im Innenhof der Kaiserlichen Hofburg, 19.30 Uhr Claudio Monteverdi / Bearb.: Kenneth J. Singleton Intrada aus Marienvesper Giuseppe Verdi / Bearb.: Franco Cesarini Ouvertüre zur Oper I Vespri Siciliani Alfredo Catalani / Bearb.: Jos van de Braak Ebben? … Ne andrò lontana aus La Wally (Sabina Willeit, Mezzosopran)
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Johan de Meij Via Claudia, Imaginäre Reise über die Alpen Richard Strauss Im Abendrot aus Vier letzte Lieder (Sabina Willeit, Mezzosopran) Franz Lehár Ballsirenen, Walzer Carl Zeller / Bearb.: Jos Dobbelstein Als geblüht der Kirschenbaum aus Der Vogelhändler (Sabina Willeit, Mezzosopran) Franz Lehár / Bearb.: Georg Thaler Liebe, du Himmel auf Erden aus Paganini (Sabina Willeit, Mezzosopran) Josef Hellmesberger jun. / Bearb.: Tohru Takahashi Danse Diabolique George Gershwin / Bearb.: Stefan Schwalgin Highlights aus der Oper Porgy and Bess (Sabina Willeit, Mezzosopran) Zum Programm Die Bürgerkapelle Gries hat für das Konzert bei den heurigen Promenadenkonzerten Musik aus drei verschiedenen Sprachräumen ausgewählt. Dabei wird der Gesang eine besondere Rolle spielen. Feierlich eröffnen wir den italienischen Teil des Konzerts mit der Intrada aus der Marienvesper von Claudio Monteverdi. Anschließend erklingt die dramatische Ouvertüre zu I Vespri Siciliani des italienischen Großmeisters Giuseppe Verdi. Mit der Arie Ebben? … Ne andrò lontana aus La Wally, gesungen von Sabina Willeit, verlegen wir die Handlung ins Ötztal des neunzehnten
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Jahrhunderts. Zusammen mit dem darauffolgenden Via Claudia wird die musikalische Brücke zwischen der Musik aus dem europäischen Süden und dem deutschen Sprachraum geschlagen. Via Claudia des niederländischen Komponisten Johan de Meij beschreibt eine imaginäre Reise über die Alpen bis nach Augsburg auf der von den Römern erbauten Via Claudia Augusta. Wohl einen der schönsten musikalischen Beiträge zum Thema Tod hat Richard Strauss mit Im Abendrot aus seinen Vier letzten Liedern geschaffen. In Vorahnung seines eigenen Endes und rückblickend auf ein erfülltes Leben schrieb er ein Werk melancholischer, aber von tiefem Frieden geprägter Stimmung. Es folgt Unterhaltungsmusik aus dem Österreich des späten neunzehnten bzw. frühen zwanzigsten Jahrhundert, zunächst der Ballsirenen-Walzer aus Die lustige Witwe, der ohne Zweifel erfolgreichsten und bekanntesten Operette des österreichisch-ungarischen Komponisten Franz Lehár. Mit den Liedern Als geblüht der Kirschenbaum aus Der Vogelhändler von Carl Zeller und Ich kann es nicht fassen – Liebe, du Himmel auf Erden aus Paganini, wiederum von Lehár, huldigen wir einmal mehr der Operette. Bevor wir den englischen Sprachraum betreten, spielen wir Danse Diabolique von Josef Hellmesberger jun. Summertime und einige andere Lieder aus Porgy and Bess des amerikanischen Komponisten George Gershwin bilden den Abschluss unseres Konzertabends. Georg Thaler
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Kultur ermöglichen Die Firma Fröschl unterstützt seit Jahren die Brassband Fröschl Hall. Die Möglichkeit, dass das Orchester auch bei den renommierten Innsbrucker Promenadenkonzerten auftreten kann, ist nicht nur ein Beweis dafür, dass das Niveau anhaltend sehr hoch und international ist. Es bietet sich dadurch auch die Möglichkeit, ein breiteres Publikum für Brassband-Musik zu begeistern. Wir wünschen der Brassband Fröschl Hall, die heuer zum ersten Mal nach dem legendären Hannes Buchegger unter einer neuen künstlerischen Leitung im Innenhof der Kaiserlichen Hofburg antreten wird, aber auch dem Team der Innsbrucker Promenadenkonzerte alles Gute, vor allem gutes Wetter! Bruni, Eduard und Franz Fröschl Café Central Innsbruck
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Freitag, 31. Juli, 19.30 Uhr Tiroler Jugendblasorchester Musikalische Leitung: Stefan Köhle Organisation: Wolfram Rosenberger Stefan Köhle ist neben seiner Tätigkeit als Leiter einer Musikschule auch ein engagierter Dirigent, der in der Blasmusikszene etwas weiterbringen möchte. Als Schüler unter anderem von Jan Cober kann er dabei auf beste Referenzen verweisen. Es ist für die Veranstalter zudem eine große Freude, ein Landesjugendblasorchester sowohl aus Südtirol als auch aus Nordtirol zu begrüßen. Damit sollen nicht nur neue, jüngere Publikumsschichten angesprochen, sondern zugleich den jungen Musikern vermittelt werden, dass, gutes Wetter natürlich vorausgesetzt, mit hochwertigen Musikwerken ein großes Publikum angesprochen und begeistert werden kann. Bleibt nur noch die Frage: Wer spielt jetzt besser? Die unsrigen oder die Damen und Herren südlich des Brenners? Für Diskussionen wird gesorgt sein. Orchester Das Tiroler Landesjugendblasorchester ist ein Auswahlorchester des Tiroler Blasmusikverbandes. 2004 trat das Orchester zum ersten Mal unter der Leitung der drei Dirigenten Helmut Schmid, Johannes Puchleitner und Wolfram Rosenberger, die auch die Gründer des Orchesters sind, erfolgreich auf. Gleich im ersten Jahr standen Kompositionen wie Clarinova des ös-
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terreichischen Komponisten Franz Cibulka auf dem Programm. In den folgenden Jahren fanden immer wieder Projekte statt, die das Orchester zu Höchstleistungen anspornten, wie bei der Konzertserie Feuer in der Stadt 2009 oder beim Projekt Film Music Live, bei dem Stefan Köhle und Wolfram Rosenberger gemeinsam dirigierten. Dirigent Stefan Köhle, wohnhaft in Fendels, bekam mit neun Jahren seinen ersten Klarinettenunterricht. Seit 1994 ist er Musikpädagoge an der LMS Landeck, an der er neben Klarinette und Musikkunde auch eine Dirigierklasse unterrichtet. 2001 schloss er sein Studium auf der Klarinette und im Fach Blasorchesterleitung am Konservatorium in Innsbruck ab. Seine weiteren Studien führten ihn nach Trient und nach Maastricht, wo er seine universitäre Ausbildung mit dem „Postgraduate Diplom“ (Masters) abschloss. Verschiedene Meisterkurse führten ihn nach Spanien, Deutschland und Slowenien zu Jan Cober und Douglas Bostock. Köhle ist Kapellmeister der MK-Oberhofen, Dirigent des BJBO Landeck La Sinfonica, des Bezirksjugendblasorchesters Telfs und gefragter Gastdirigent und Juror bei verschieden Workshops und Wettbewerben in Österreich, der Schweiz, Deutschland und Italien. Mit „Landeck Wind“, dem Jugendblasorchester der Landesmusikschule Landeck, wurde er 2007, 2009 und 2011 Bundessieger beim österreichischen Jugendblasorchesterwettbewerb.
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Beim Goldenen Dachl, 19.00 Uhr Edmund Patzke Salut à Luxembourg, Marsch Franz von Suppé O du mein Österreich, Marsch Rudolf Nováček Castaldo-Marsch Im Innenhof der Kaiserlichen Hofburg, 19.30 Uhr Edward Gregson Festivo Henry Purcell / Bearb.: Peter Gartner The Fairy Queen Symphony Daniel-François-Esprit Auber / Bearb.: Stefan Köhle Fra Diavolo Charles Gounod / Bearb.: Stefan Köhle Faites-lui mes aveux aus Faust (Eva Schöler, Mezzosopran) Charles Gounod / Bearb.: Ernst Schmidt-Köthen Faust-Walzer Alexander Borodin / Bearb.: José Schyns Polowetzer Tänze Percy Aldridge Grainger Lincolnshire Posy Johann Strauß / Bearb.: Albert Schwarzmann G’schichten aus dem Wienerwald, Walzer Zum Programm Das Tiroler Landesjugendblasorchester eröffnet das Konzert mit Festivo. Edward Gregson ist vor allem in der Brassband-Szene sehr bekannt, mit Werken wie seinem Tuba Concerto, The Sword and the Crown oder Festi-
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vo machte er sich auch als Komponist für Blasorchesterwerke einen hervorragenden Namen. Sozusagen eine Hommage an den Innenhof der Kaiserlichen Hofburg soll The Fairy Queen Symphony von Henry Purcell darstellen. Fra Diavolo oder Das Gasthaus zu Tarracina ist eine komische Oper aus dem neunzehnten Jahrhundert. Nicht nur Rossini ist für seine dramatischen und höchst virtuosen Ouvertüren bekannt, sondern auch DanielFrançois-Esprit Auber. Die Oper als solche spielt nicht nur in Italien, sondern ist auch in kompositorischer Hinsicht italienisch „angehaucht“. Wir bleiben im Frankreich des neunzehnten Jahrhunderts. Die Oper Faust ist wohl eines der bekanntesten Werke von Charles Gounod; die Mezzosopranistin Eva Schöler wird uns ein Intermezzo und Lied aus dem dritten Akt – Faites-lui mes aveux (Blümlein traut, sprecht für mich) – zum Besten geben. Mit dem Faust-Walzer beenden wir unser Gastspiel in Frankreich. Die Polowetzer Tänze sind Tänze aus der Oper Fürst Igor von Alexander Borodin. In der Oper selbst werden sie mit Chören ausgeführt. Die Musik ist durch Orientalismen geprägt – die Polowetzer sind das Turkvolk der Kiptschaken. Zur Entstehung: Gegen Ende des ersten Jahrzehnts im 20. Jahrhundert erhielt Sergei Pawlowitsch Djagilew die Einladung, mit dem von ihm gegründeten „Ballets Russes“ ein Gastspiel in Paris zu geben. Im Reisegepäck der Truppe befand sich auch eine Art „russische Visitenkarte“, das von Michel Fokine choreografierte Ballett Polowetzer Tänze.
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Zahlreiche Kompositionen des gebürtigen Australiers Percy Grainger basieren auf angelsächsischen Volksliedern, so auch das 1937 entstandene Lincolnshire Posy. Das Werk entstand im Auftrag der American Bandmasters’ Association und besteht aus sechs voneinander unabhängigen Volksliedern aus der Region Lincolnshire. (Lisbon, Horkstow Grange, Rufford Park Poachers, The Brisk Young Sailor, Lord Melbourne und The Lost Lady Found). Mit dem Tanzwalzer G’schichten aus dem Wienerwald widmen wir uns dem Lieblingsgenre der Innsbrucker Promenadenkonzerte. Das Stück ist eine Folge von fünf Walzern mit der Zither als hervorgehobenem SoloInstrument. Stefan Köhle
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Jung und alt, Profis und Amateure Das Besondere an den Innsbrucker Promenadenkonzerte ist nicht nur die Tatsache, dass sich auf der Bühne unter den Musikern Jung und Alt, Profis und Amateure, schwierige und leicht zugängliche Stücke mischen. Auch im Publikum findet man vom Universitätsprofessor bis zum einfachen Arbeiter alle Bevölkerungsgruppen in ihrer Liebe zur Musik vereint. Das ist großartig und in dieser Art einmalig! Das wollen wir durch unsere Unterstützung honorieren. Denn auch das Angebot unseres Unternehmens richtet sich nicht an einige Wenige, sondern an alle! Ewald Augsten Tyczka Neue Gastechnik
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Samstag, 1. August, 19.30 Uhr Filarmonica Mousiké Musikalische Leitung: Savino Acquaviva Organisation: Mauro Cade / Silvia Banchetti Die Filarmonica Mousiké ist zweifelsfrei eines der besten Blasorchester Italiens. Das erwies sich im vergangenen Jahr, als gemeinsam mit dem italienischen Saxofonisten, Klarinettisten und Jazzer Gianluigi Trovesi über die schönsten Melodien aus dem Bereich der italienischen Opern meditiert wurde und dabei ein Abend von unglaublicher Dichte entstand. Es war der Wunsch des Publikums, im folgenden Jahr diesen Melodienschatz aus verschiedenen berühmten Opernwerken im Rahmen klassischer Transkriptionen genießen zu können. Das Orchester unter der Leitung von Savino Acquaviva ist auf den Wunsch des Publikums gern eingegangen, zumal es sich als jährlich wiederkehrender Gast in Innsbruck besonders gut aufgenommen fühlt. Orchester Das Blasorchester Orchestra Fiati Filarmonica Mousiké wurde 1991 mit Unterstützung der Stadtmusikkapelle Gazzaniga und der Musikschule Mousiké gegründet, um die Musikkultur der Region zu pflegen und weiterzuentwickeln. Im Laufe der Zeit hat das Orchester sein Repertoire stetig erweitert und in fast allen Regionen Italiens, aber auch in Frankreich, der Schweiz, Österreich, Deutschland und den Niederlanden konzertiert.
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Zahlreiche Erfolge wurden bei nationalen und internationalen Wettbewerben errungen, jüngere Erfolge sind je ein zweiter Rang in der Höchststufe beim nationalen Wettbewerb „La Bacchetta d’Oro“ 2007 in Fiuggi und in der Exzellenzstufe beim Dritten Internationalen Orchesterwettbewerb „Vallée d’Aoste“ im Jahr 2008. Das Orchester besteht aus sechzig Musikern, überwiegend Absolventen des Konservatoriums sowie Mitglieder von Orchestern aus der Region Bergamo/Seriana-Tal. Dirigent Savino Acquaviva studierte Klarinette bei Maestro Tassis. Er nahm an internationalen Studiengängen und Fortbildungsveranstaltungen u. a. in Lanciano und Siena teil. Er arbeitet mit verschiedenen Orchestern und Kammermusik-Ensembles – auch als Solist – intensiv zusammen. Zudem ist er Dirigent verschiedener Orchester und Ensembles. Im Jahr 1981 gewann er den internationalen Wettbewerb von Stresa mit der Holzbläsergruppe Open music. Häufig wirkt Acquaviva als Gastdirigent u. a. in Triest, Mailand, in Umbrien, der italienischen Schweiz sowie als Jury-Mitglied bei Wettbewerben. Er leitet mehrere Kammer- und Blasorchester, darunter das Como Lake Wind Orchestra seit der Gründung 2008. Spezialisiert auf Blasorchesterleitung, lenkte Savino Acquaviva in den letzten Jahren seine Aufmerksamkeit verstärkt auf die Welt der Symphonieorchester und insbesondere das Opernrepertoire. Beim Goldenen Dachl, 19.00 Uhr Ensemble des Orchesters
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Im Innenhof der Kaiserlichen Hofburg, 19.30 Uhr Franz von Suppé / Bearb.: Tohru Takahashi Ein Morgen, ein Mittag, ein Abend in Wien Pietro Mascagni / Bearb.: Yoshihiro Kimura L’amico Fritz, Intermezzo Gioachino Rossini / Bearb.: Jos Hanniken Semiramide, Sinfonie Giuseppe Verdi / Bearb.: Giovanni Dall’Ara L’Inverno aus I Vespri Siciliani Gaetano Donizetti / Bearb.: Heribert Raich La Figlia del Reggimento, Fantasia Giacomo Puccini / Bearb.: Savino Acquaviva Intermezzo aus Suor Angelica Vincenzo Bellini / Bearb.: Franco Cesarini Norma, Ouvertüre zur Oper Giuseppe Verdi / Bearb.: Franco Cesarini Gran Finale – Atto 2 aus Aida Zum Programm Die italienische Oper dominierte im neunzehnten Jahrhundert die Opernhäuser der Welt. Sie wurde in St. Petersburg ebenso gespielt und begeistert aufgenommen wie im Regenwald des Amazonas, wo in Manaus mitten im Urwald ein Opernhaus entstand, ein Unternehmen, über das Werner Herzog seinen berühmten Film Fitzcarraldo drehte. Aber auch diejenigen, für die ein Theater nicht fern war, weil sie in ihrer eigenen Stadt eines besaßen, traten eine Reise an, und zwar mit Hilfe der Fantasie, die sie in andere Welten und Zeitalter entführte. Dies war oft nötig, da die Zensur es nicht anders zuließ und Stoffe, die als Kritik verstanden wer-
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den konnten, in exotische Kulturen verbannte, wo sie keinen Schaden anrichten konnten. Ebenso wurde die Geschichte oftmals zurechtgedichtet: So gab es niemals einen Herzog von Mantua, wie er in Rigoletto erscheint, und niemals ein Attentat auf einen König in Boston, wie die päpstliche Zensur es für Ein Maskenball von Giuseppe Verdi verlangte. Groß ist daher auch die fantastische Reise, zu der das Konzert von Filarmonica Mousiké heuer in Innsbruck entführt. Zuerst geht es in den Nahen Ostens, wo die Handlungen der Opern Semiramide und Aida angesiedelt sind, dann nach Gallien, wo Norma zur Zeit des Julius Caesar spielt. Wir besuchen Italien, genauer: das Palermo des Jahres 1282, und die Sizilianische Vesper, wie wir auch Suor Angelica in ihrem Kloster aufsuchen. Mit L’Amico Fritz brechen wir auf eine Sightseeing-Tour durch das Elsass auf. In der französischen Version von La Fille du Régiment kommen wir nach Tirol, das bekanntlich Napoleon einige Jahre lang Widerstand leistete; in der italienischen Fassung spielt die Geschichte in der Schweiz, da der Begriffe „Regiment“ in Verbindung mit „Tirol“ im Zeitalter der italienischen Nationalbewegung nicht sonderlich geschätzt wurde. Als Verbeugung vor dem Innsbrucker Publikum gedenken wir auch der Wiener Operette, deren Begründer Franz von Suppé ist, ein idealer Vertreter des internationalen Habsburgerreiches, wurde er doch in Split geboren, studierte in Mailand und feierte seine großen Erfolge in Wien. Antonio Cattaneo
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Sonntag, 2. August, 10.30 Uhr – Matinee
Viertes K.u.k.-Festkonzert
Kärntner Gebirgsschützenkapelle Kärntner Viergesang Musikalische Leitung, Organisation: Christoph Vierbauch Bei nicht wenigen Zuhörerinnen und Zuhörern quollen letztes Jahr die Tränen der Rührung, als zur wunderbaren Musikalität der Kärntner Gebirgsschützenkapelle auch noch der Gesang des Männerchors Kaning kam. Auf eine solche Bereicherung wollten die Veranstalter auch dieses Jahr nicht verzichten. Zum klassischen Programm eines K.u.k.-Festkonzerts mit Ouvertüre, Walzer, Märschen und Operngesang kommen daher ausgesuchte Liebeslieder, vorgetragen vom berühmten Kärntner Viergesang. Schöner können Melancholie und Weltschmerz nicht mehr klingen. Landeskapellmeister Christoph Vierbauch und seine Gebirgsschützenkapelle haben sich längst in die Herzen des Innsbrucker Publikums gespielt. Orchester Die in enger Verbindung mit dem Jägerbataillon 26 und der Garnison Spittal stehende Kärntner Gebirgsschützenkapelle wurde 1994 gegründet. Neben den musikalischen Zielen wird auch die Förderung der militärischen Landesverteidigung verfolgt. Als Auswahlorchester besteht die Kapelle aus etwa sechzig bis siebzig Musikern aus Oberkärnten. Großer Wert wird darauf gelegt,
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dass nicht ausschließlich studierte Instrumentalisten, sondern auch Amateurmusiker mit besonderem Ehrgeiz und Können in die Kapelle aufgenommen werden. Die Uniformierung des Orchesters erfolgte nach dem Muster der Offiziersuniform des k.u.k. Landwehrinfanterieregiments 4, Klagenfurt. Fixer Bestandteil des Jahresprogramms sind die traditionellen Neujahrskonzerte. Dirigent Christoph Vierbauch – geboren 1950 – ist beruflich als Musikschulleiter der fünf Musikschulen und als Musiklehrer im Mölltal tätig. Im Jahre 1972 übernahm er die musikalische Leitung der Trachtenkapelle in seiner Wohngemeinde Flattach und baute diese in seiner dreißigjährigen Kapellmeistertätigkeit zu einem Höchststufenorchester aus. Bei der World Music Competition in Kerkrade/Holland erreichte er mit der TK Flattach sehr gute Wertungen. Als langjähriger Bezirkskapellmeister des Musikbezirks Spittal/Drau, Landeskapellmeisterstellvertreter und amtierender Landeskapellmeister des Kärntner Blasmusikverbandes prägte er die musikalische Entwicklung in Kärnten maßgeblich mit. Christoph Vierbauch war vor 21 Jahren Mitbegründer der Kärntner Gebirgsschützenkapelle und leitet den Klangkörper seitdem. Der Kärntner Viergesang Anlässlich eines Adventkonzertes 2000, welches die vier Sänger gemeinsam gestalteten, beschlossen sie, als Quartett unter dem Namen „Kärntner Viergesang“ weiterzumachen. Der Name der Gruppe resultiert aus
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den verschiedenen Kärntner Tälern, in denen die SängerInnen leben: Gurktal, Görtschitztal und Gegendtal. Gesungen wird, was Spaß macht – vom Kärntnerlied über geistliche Musik aus verschiedenen Epochen bis hin zu Pop- und Jazz-Arrangements. Diese Bandbreite bietet der Kärntner Viergesang zu verschiedensten Anlässen und in allen österreichischen Bundesländern, in Deutschland und in der Schweiz. Der Kärntner Viergesang belegte 2004 den ersten Platz in der Kategorie Volkslied beim Internationalen Chorwettbewerb in Bad Ischl, 2009 erreichte das Quartett ebenfalls den ersten Platz und ging als Gesamtsieger aus dem internationalen Chorwettbewerb in Bad Ischl hervor. Kärntner Viergesang Alexandra Grönig, Sopran Burgi Leeb, Alt Norbert Löcker, Tenor Peter Grönig, Bass Beim Goldenen Dachl, 10.00 Uhr Wilhelm August Jurek Deutschmeister-Regimentsmarsch Franz Lehár 25er Pokorny-Marsch Franz von Suppé / Bearb.: Ferdinand Preis O du mein Österreich, Marsch Im Innenhof der Kaiserlichen Hofburg, 10.30 Uhr Robert Janschitz / Bearb.: Josef Abwerzger Kärntner Gebirgsschützenmarsch
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Carl Michael Ziehrer / Bearb.: Siegfried Somma Der Vater des Regiments, Marsch Ambroise Thomas / Bearb.: Teruaki Matsushiro Ouvertüre zur Oper Raymond Josef Hellmesberger jun. / Bearb.: Thorsten Reinau Vielliebchen, Polka française Johann Strauß / Bearb.: Anton O. Sollfelner An der schönen blauen Donau, Walzer Josef Strauß Im Fluge, Polka schnell Lieder des Kärntner Viergesangs József Pécsi-Prichystal / Bearb.: Johann Kliment Ohne Sorgen jeder Morgen, Ouvertüre Richard Wagner / Bearb.: Anton Mauerhofer Elsas Brautzug aus Lohengrin Josef Abwerzger Kärntner Lieb’ Liederfolge für Blasorchester und Gemischtes Quartett Dmitri Schostakowitsch / Bearb.: Johan de Meij Folk Festival aus Suite für Jazzorchester Nr. 2 Zum Programm Die Kärntner Gebirgsschützenkapelle wurde 1994 als Traditionskapelle des damaligen Kärntner Gebirgsschützenregiments Nr. 4 gegründet. Mit dem Auftrag, die musikalische Tradition des neunzehnten und zwanzigsten Jahrhunderts zu bewahren und in Erinnerung zu rufen, werden die Programme aus Werken vieler großer Musiker und Komponisten, die in der und rund um die Monarchie gelebt haben, zusammengestellt und
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bei den Neujahrskonzerten der Gebirgsschützenkapelle zu Gehör gebracht. Das verhältnismäßig kleine Österreich hat aus der K.u.k.-Monarchie eine große Musiktradition zu präsentieren, welche auch durch die Neujahrskonzerte der Wiener Philharmoniker in die ganze Welt getragen wird. Als Dirigent und Kapellmeister der Kärntner Gebirgsschützenkapelle bin ich bestrebt, diese ursprünglich für Streichorchester geschriebenen Stücke mit ihren wienerisch-musikantischen Eigenheiten auch mit einem Blasorchester bestmöglich wiederzugeben und dabei auch der Klangqualität eines Streichorchesters nahezukommen. Mit einem vielseitigen Programm aus Ouvertüren, Wiener Walzern, Polkas, Tänzen, Traditionsmärschen, aber auch Gesangsstücken aus Opern und Operetten möchte ich mit meinen Musikerinnen und Musikern zur Erhaltung dieser altösterreichischen Blasmusiktradition beitragen und mit zeitgemäßer Besetzung ein kurzweiliges, aber interessantes Konzert bieten. Da die Musikerinnen und Musiker der Kärntner Gebirgsschützenkapelle auch sehr mit dem Kärntner Gesang verbunden sind, haben wir heuer den über die Grenzen bekannten Kärntner Viergesang in das Konzertprogramm integriert. Christoph Vierbauch
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Tagsüber Natur, abends Kultur! In kaum einer anderen Stadt treffen Kultur und Natur so direkt aufeinander wie in Innsbruck. Jeder, der schon einmal auf das Hafelekar gefahren ist, kann diese Erfahrung bestätigen. So wie jeder, der vielleicht am Abend desselben Tages die Innsbrucker Promenadenkonzerte besucht, von der Magie des kulturellen Angebots bezaubert sein wird. Als Geschäftsführer der Nordkettenbahn bin ich nicht nur daran interessiert, möglichst vielen Menschen die Faszination der Bergwelt zu vermitteln, sondern auch die Faszination unseres gleichsam partnerschaftlichen Gegensatzes, der Kultur. Aus diesem Grund fördern wir die Innsbrucker Promenadenkonzerte aus Überzeugung und wünschen dem Publikum im Innenhof der kaiserlichen Hofburg so ein gutes Wetter wie uns selbst. Thomas Schroll Innsbrucker Nordkettenbahnen Betriebs GmbH
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Sonntag, 2. August, 19.30 Uhr Musikkorps der Bundeswehr – Deutschland Musikalische Leitung: Christoph Scheibling Organisation: Gerd Außem Im Gegensatz zu Österreich, das seine Militärkapellen föderalistisch zu Tode spart und damit für Konzertauftritte untauglich macht, reduzierte Deutschland schon vor Jahren zwar die Zahl seiner Bundeswehr-Orchester, ermöglichte den verbliebenen jedoch eine Entwicklung in Richtung höchster Professionalität. So erwartet den Besucher der Innsbrucker Promenadenkonzerte zum Abschluss der Konzertreihe ein musikalischer Hochgenuss, wenn Deutschlands höchstrangiges Militärblasorchester, das weltbekannte Musikkorps der Bundeswehr, unter der Leitung von Oberstleutnant Christoph Scheibling aufspielt. Oberstleutnant Scheibling, den das Innsbrucker Publikum bereits als Dirigent des Gebirgsmusikkorps Garmisch-Partenkirchen kennenlernen durfte, weiß, dass im Innenhof der Innsbrucker Hofburg hochklassige Musik erwünscht ist. Entsprechend reicht sein erlesenes Programm von großen symphonischen Werken über Werke der Oper und klassische Deutsche Armeemärsche bis hin zur gehobenen modernen Unterhaltungsmusik. Ein würdiger Abschluss, verbunden mit der Dankbarkeit, dass Deutschland alle Jahre wieder eines seiner großartigen Militärorchester zu den Innsbrucker Promenadenkonzerten entsendet.
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Orchester 1957 wurde das Musikkorps der Bundeswehr unter der Bezeichnung „Lehrmusikkorps“ gemeinsam mit dem Wachbataillon beim Bundesministerium der Verteidigung aufgestellt. Von Anfang an als Repräsentationsmusikkorps der Bundeswehr konzipiert, war die ansehnliche Personalstärke von 82 Offizieren und Soldaten aller Dienstgrade vorgesehen. Am 1. Juni 1959 wurde das sogenannte „Lehrmusikkorps“ in „Stabsmusikkorps der Bundeswehr“ umbenannt. In diesem Jahr fand auch das erste Konzert in der neu erbauten Bonner Beethovenhalle statt. Es bildete den Auftakt der inzwischen traditionellen Konzerte des Stabsmusikkorps in Bonn. Seit dem 1. Juli 2000 heißt das Bonner Stabsmusikkorps „Musikkorps der Bundeswehr“. Diese besondere Bezeichnung unterstreicht die Bedeutung des traditionsreichen Klangkörpers: Als repräsentatives Konzertorchester vertritt es die Streitkräfte im In- und Ausland. Ebenso ist das Musikkorps im protokollarischen Ehrendienst für die Bundesrepublik Deutschland mit Schwerpunkt in Bonn und im westdeutschen Raum an herausgehobener Stelle tätig. Dirigent Oberstleutnant Christoph Scheibling (* 1969) begann seine musikalische Ausbildung auf den Instrumenten Klavier und Posaune. 1989 trat er in den Militärmusikdienst der Bundeswehr ein und studierte an der RobertSchumann-Hochschule in Düsseldorf Dirigieren. Nach Verwendungen als 2. Musikoffizier beim Luftwaffenmusikkorps 2 und beim Stabsmusikkorps der Bundes-
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wehr war er Chef des Gebirgsmusikkorps GarmischPartenkirchen und des Luftwaffenmusikkorps 2 Karlsruhe. 2009 und 2010 leitete er Mentoring-Teams zum Aufbau der afghanischen Militärmusik in Kabul. 2010 wurde er stellvertretender Leiter des Militärmusikdienstes der Bundeswehr, seit 2012 ist er Chef des Musikkorps der Bundeswehr in Siegburg. Solisten Die Sopranistin Agnes Lipka nahm zunächst ein Jurastudium an der Universität in Bonn auf, bevor sie sich 2005 für ein Operngesangsstudium an der RobertSchumann-Hochschule Düsseldorf entschied, welches sie 2012 erfolgreich mit dem Konzertexamen abschloss. Noch während ihres Studiums gab Agnes Lipka 2011 ihr Operndebüt in der Titelrolle der kleinen Seejungfrau Rusalka am Theater Krefeld/Mönchengladbach. Neben dem Operngesang widmet sich Agnes Lipka auch dem Liedrepertoire, so gestaltete sie 2010 Liederabende im Rahmen des Beethovenfestes Bonn. Sie besuchte Meisterkurse unter anderem bei Agnes Giebel, Marga Schiml, Inge Borkh und Prof. Thomas Heyer und ist Preisträgerin des Schmolz + Bickenbach Wettbewerbs und Stipendiatin des Richard-Wagner-Verbands und des DAAD. Der in Santiago de Chile geborene Tenor Carlos Moreno Pelizari studierte an der Pontificia Universidad Católica de Chile und der Folkwang Universität der Künste. Als Solist trat er mit vielen Oratorien und Opern in den bedeutendsten Theatern und Konzertsälen seiner Heimat auf, u. a. in der Großen Messe in c-Moll
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von Wolfgang Amadeus Mozart oder dem Stabat Mater von Gioachino Rossini. Zuletzt spielte er an der Komödie Düsseldorf die Rolle des Tony in Meisterklasse und sang die Partie des Ferrando in Così fan tutte in Münster. Beim Goldenen Dachl, 19.00 Uhr Carl Teike Graf Zeppelin, Marsch traditionell Marche des soldats de Robert Bruce Georg Meissner Zum Städtel hinaus, Marsch Im Innenhof der Kaiserlichen Hofburg, 19.30 Uhr Richard Strauss / Bearb.: Max Högg; Guido Rennert Hymne zur Eröffnung der Münchner Kunstausstellung 1897 Johann Strauß / Bearb.: Guido Rennert Ouvertüre zur Operette Die Fledermaus Alfred Helbig / Bearb.: Hans Ahrens Schützenmarsch Franz Liszt / Bearb.: Guido Rennert Les Préludes Symphonische Dichtung Nr. 3 für großes Orchester Theodor Rupprecht Aus eigener Kraft, Marsch Giuseppe Verdi; Giacomo Puccini / Bearb.: J. Murschinski Una Notte all’Opera (Agnes Lipka, Sopran; Carlos Moreno Pelizari, Tenor) Stephen Melillo I Shall Hear In Heaven aus Once More Unto the Breach!
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mehrere Komponisten / Bearb.: Jörg Murschinski A Rat Pack Tribute Johannes Brahms / Bearb.: Guido Rennert Guten Abend, gut’ Nacht Zum Programm Mit dem vorliegenden Programm folgen wir, das Musikkorps der Bundeswehr, unseren Idealen einer musikalisch-professionellen und gleichermaßen publikumsnahen wie sympathischen Präsentation. Dabei haben wir für den Abschluss der diesjährigen Innsbrucker Promenadenkonzerte Werke ausgewählt, die den besonderen Konzertvorgaben der renommierten Veranstaltung und dem hohen Eigenanspruch unseres Orchesters gerecht werden. Spezialarrangements aus eigener Hand (Guido Rennert) sowie dem Musikkorps der Bundeswehr nahestehender Künstler (Jörg Murschinski) prägen seit Jahren die Konzertliteratur dieses Eliteorchesters. Ihrer beider Tonkunst vereint die deutsche Bläsertradition mit der heutigen symphonischen Blasorchesterbesetzung auf unverwechselbare und idealtypische Weise. Die Strauss’sche Hymne zur Eröffnung der Münchner Kunstausstellung entstand aus einem überlieferten Manuskript des damaligen Militärkapellmeisters Max Högg, der die ursprüngliche Partitur von Richard Strauss für zwei Militärorchester unterschiedlicher Größe einrichtete. Hieraus schuf Stabsfeldwebel Guido Rennert die vorliegende Fassung für das Musikkorps der Bundeswehr, die mit freundlicher Genehmigung der Familie Strauss aus Garmisch-Partenkirchen nun-
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mehr zu besonderen Anlässen aufgeführt werden darf. Stabsfeldwebel Rennert zeichnet auch verantwortlich für die herausgehobenen Arrangements der symphonischen Dichtung Nr. 3 Les Préludes von Franz Liszt und der Ouvertüre zur Operette Die Fledermaus von Johann Strauß. Jährlich legt das Musikkorps der Bundeswehr mehrere CD-Produktionen vor, aus denen im Innsbrucker Abschlusskonzert gleich mehrere Kostproben erklingen sollen. Mit dem Schützenmarsch von Alfred Helbig wurde ein nahezu vergessener deutscher Marsch unter Mitarbeit der Deutschen Gesellschaft für Militärmusik nach einer Schellackplatte rekonstruiert und somit nicht nur Marschliebhabern für immer erhalten. Auch der Marsch Aus eigener Kraft von Theodor Rupprecht ist ein beeindruckendes Zeugnis brillanter deutscher Marschliteratur, die mit weiteren Deutschen Märschen auf der CD Durchs Brandenburger Tor eine einzigartige Sammlung bildet. Mit dem Arrangement Guten Abend, gut’ Nacht erklingt ein Auszug aus der CD Kein schöner Land, die dem besonderen Kulturgut des deutschen Volksliedes gewidmet wurde und dem weltberühmten Lied von Johannes Brahms im Arrangement von Stabsfeldwebel Rennert hörenswerte Möglichkeiten in nunmehr zeitgemäßer Klangentfaltung bietet. Als Militärorchester nahe der Beethovenstadt Bonn fühlen wir uns auch diesem Komponisten in besonderer Art und Weise verpflichtet und haben daher das Werk Stephen Melillos I Shall Hear In Heaven in unser Programm aufgenommen. Im Bewusstsein seiner fortgeschrittenen Taubheit nimmt Beethovens Traum, im
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Himmel wieder hören zu können, in diesem Werk eine klangfaszinierende Gestalt an und entführt ihn und den Hörer in die fiktive Welt eines sehnsuchtsvollen Wunsches, der klangschön wächst, bis zu einem greifbaren, fast religiösen Höhepunkt ansteigt, bevor er an der Wand der Realität plötzlich, dann ersterbend zerschellt. Stilvielfalt und besonders wirkungsvoll dargebotene, gehobene Unterhaltungsmusik kennzeichnen die Programme des Musikkorps der Bundeswehr seit seiner Gründung. Eines der jüngsten Projekte ist eine raffinierte und kreative Auseinandersetzung des süddeutschen Arrangeurs Jörg Murschinski mit der Musik des Rat Pack. Die unvergessenen Hits von Frank Sinatra, Dean Martin und Sammy Davis jun. erfahren im Gewand des Musikkorps der Bundeswehr eine würdige und begeisternde Renaissance. Der gleiche Arrangeur verwandelte zum Jubiläumsjahr Giuseppe Verdis im Jahr 2013 den Auftrag unseres Orchesters zur Würdigung des großen Opernschöpfers in eine gefühlvolle und originalgetreue italienische Opernnacht Una Notte all’Opera, die dem besonderen Ambiente der heutigen Aufführung in der Kaiserlichen Hofburg gerecht werden soll. Das Musikkorps der Bundeswehr und sein Dirigent Christoph Scheibling wünschen Ihnen unvergesslichen Musikgenuss. Gleichzeitig bedanken wir uns bei Alois Schöpf und seinem Team für die herzliche Aufnahme und Betreuung während des diesjährigen Konzertes. Christoph Scheibling
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Wir danken für Unterstützung, Kooperation und Mitarbeit: Unseren Geldgebern und Hauptsponsoren TVB Innsbruck und seine Feriendörfer Stadt Innsbruck Land Tirol – Kulturabteilung Tiroler Wasserkraft Hypo Tirol Bank Unseren Sponsoren und Kooperationspartnern Tiroler Tageszeitung Tiroler Musikschulwerk Innsbruck Marketing Zillertal Bier Restaurant Fischerhäusl Tirol Werbung Land Südtirol, Amt für Deutsche Kultur Blasmusikverband Tirol Swarovski Kristallwelten Nordkettenbahnen Betriebsgesellschaft Österreichischer Blasmusikverband Burghauptmannschaft Innsbruck Fantasy Veranstaltungstechnik Athesia Druck AKM Innsbruck/Wien Café Sacher Innsbruck DB Schenker Tomaselli Gelateria Tyczka Gas Hausratstudio bei der Triumphpforte Café Central Innsbruck Reifen Huber Wörgl Hotel Charlotte Hotel Kapeller
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https://www.rtr.ch/emissiuns/l-instrumentala/musica-resuna-ord-nossas-valladas-7
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https://issuu.com/promenadenkonzerte/docs/programmbuch_prom_2015?e=2503896/12842283
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Contribuziuns dals 20.10.2016
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Bunura: Scuol - recurs cunter plans per in nov hotel
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Mezdi: Allemann Zinsli SA – 2 plants cunter plan da collocaziun
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Mezdi: Premiera dal film da Cuntrasts “Medis da chasa”
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Mezdi: Elecziuns USA – 3. debatta da televisiun - Las reacziuns
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Saira: La Svizra duai vegnir anc pli segira per deponer daners
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Saira: Grond success cun mel d’avieuls – malgrà la situaziun p...
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Contribuziuns
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Bunura: Cursa da passlung Planoiras: La prominenza a la cursa
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Bunura: «Zwingli»: Tge è da spetgar dal nov film?
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Mezdi: Inscunter da chapellas: Co è il 55avel inscunter stà?
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Mezdi: Sent: Ils sforzs da mantegnair il Bal da Bumaun
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Mezdi: Naiv: Influenza da la naiv / plievgia (SLF/Meteo/RhB)
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Mezdi: Naiv: Update Surselva
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Mezdi: Naiv: Update Engiadina
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Mezdi: Naiv: Update Grischun Central
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Mezdi: Valitaziun da Valentin Schmed davart candidaturas
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Saira: Intervista cun Jon Pult
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Saira: Mustér: Pertge serrà la scola uschè spert?
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Saira: Arno Del Curto mida tar ils ZSC Lions
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Saira: Roman Dobler davart la midada da Arno Del Curto
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Rondo Service: Valuta
Thema: Börsenausblick
1500 m.ü.M und oberhalb von Ennenda GL liegt die Aeugstenhütte. Die Sanierungsarbeiten werden ende Oktober fertiggestellt.
Niederjagd: Unterwegs mit Laufhund «Mac» und seinem Besitzer.
Am Wochenende findet in Davos der Weltcupfinal im Orientierungslauf statt. Mit dabei sind auch einige Schweizer Athletinnen und Athleten.
An einem Pfeiler der Klosterser Sunnibergbrücke geht demnächst ein Klettergarten in Betrieb.
Bruno Flütsch begeistert Jury und Publikum bei der Deutschen Castingshow. Wir sind mit dem bodenständigen Prättigauer zurück an seine Schule, wo er vor allem Unihockey spielte und nicht Musik.
Sämi Ortlieb gewinnt mit seinem Film «Manöver» einen Preis in Venedig.
Nouv crimi per la giuventüna rumauntscha: l’autura Valentina Parolini illa Baterlada
Der letzte Arbeitseinsatz der Tunnelbohrmaschine im neuen Sicherheitsstollen vom Kerenzerbergtunnel ist beendet.
Der Kanton Graubünden hat die Impfempfehlung für den Herbst angepasst.
Am Samstag fanden in allen drei Glarner Gemeinden Alpabzüge statt. TV Südostschweiz war in Glarus Süd dabei.
Mit der Qualifikation für die Conference League sorgte der FC Vaduz für ein mittelgrosses Fussballmärchen. Der Wettbewerb ist eine Bühne für Spieler und Klub – bringt aber auch Herausforderungen.
Nach bald 20-jähriger Absenz prägt Graubünden heuer wieder das Gesicht der Olma. Der Gastkanton reist mit viel «Seele» und einem «aifach gspunnena» Weltrekordversuch nach St. Gallen.
Vier Spiele, drei Niederlagen – Alligator Malans ist der Start in die Saison misslungen. Trainer Pius Caluori spricht von einer «unschönen Entwicklung», die nicht erst im Sommer eingesetzt hat.
Mit dem Stück «Gerüchte, Gerüchte, ...» des US-amerikanischen Dramatikers Neil Simon startet ein junger Bündner Theaterverein in seine zweite Spielzeit.
GKB-Anlage-Fokus: Unser regelmässiger Kommentar zu den Börsenmärkten.
Die Kunstflugstaffel Patrouille Suisse hat am Montag in Mollis trainiert.
T2 Racing nahm vergangene Woche über 700 Kilometer unter die Räder und machte sich auf den Weg in Richtung Spa. Eine Strecke, welche einige Geschichten geschrieben hat.
Im ***** Lindenhof Lifestyle DolceVita Resort erwarten Sie tolle Wellness- und Spa-Angebote und eine Vielfalt an Sportmöglichkeiten.
Die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger von Ilanz/Glion haben den parteilosen Marcus Beer zum neuen Gemeindepräsidenten gewählt.
Der Churer Stadtrat hat mit rund 200'000 Franken einen vergleichsweise niedrigen Ertragsüberschuss für das Jahr 2023 budgetiert.
Acht Jahre nach den Olympischen Spielen 2014 in Sotschi erben die Schweizer Biathletinnen ein Olympiadiplom. Eine kuriose Geschichte.
Nach zwei Jahren Pause ist es wieder so weit: Der bekannte Umzug, die sogenannte Schlagerparade, ist in seiner vollen Grösse zurück und feiert zudem das 25-Jahr-Jubiläum.
Die beiden bisher eigenständig agierenden Bergbahnenbetreiber im Skigebiet Flumserberg spannen neu zusammen.
Im Video-Blog spielen sich Aschi Wyrsch und André Renggli jede Woche aktuelle Gesellschaftsthemen zu. In der Folgewoche gibts eine Reaktion auf das Gesagte.
In diesem Jahr feiert Postauto noch das 100-Jahr-Jubiläum des Postautoverkehrs über den Klausenpass. Ab nächstem Sommer fahren die Busse dann aber nicht mehr im Postauto-Gelb – eine andere Firma übern
Rund 20 Prozent der Neustudierenden an der FH Graubünden stammen aus dem Kanton. Dies ist ein Anstieg gegenüber dem Vorjahr. An der Gesamtzahl Studierender hat sich hingegen wenig geändert.
GKB-Anlage-Fokus: Unser regelmässiger Kommentar zu den Börsenmärkten.
Gegen den grossen FC Sion hält Promotion-Ligist Rapperswil-Jona überraschend gut mit. Trotz dem 0:2 sind Trainer, Spieler und Fans zufrieden.
Man kann noch so ein guter Rennfahrer sein, stimmt etwas beim Auto nicht, ist es schwierig ein Rennen zu gewinnen. Darum ist die Vorbereitung auf ein Rennwochenende sehr wichtig.
Der Nutzungsplan von Glarus Nord hat am Freitagabend einige Hürden genommen. Es braucht aber noch weitere Abstimmungen.
Die indische Mystikerin Sri Preethaji hat das Davoser Rathaus besucht. Im Oktober leitet sie ein viertägiges Meditationsretreat in der Alpenstadt.
In Chur hat es zu wenig Proberäume für Bands. Das findet zumindest der Verein Kulturraumnetzwerk Chur.
Am Wochenende gilt es wieder ernst für den EHC Chur. Dies, nachdem das Kader der Hauptstädter über den Sommer einen grossen Wandel durchgemacht hat.
Bald gilt es in der NHL wieder ernst. Mit dabei ist auch in dieser Saison wieder Nino Niederreiter.
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https://www.rtr.ch/emissiuns/actualitad/contribuziuns-dals-14-01-2018
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https://www.suedostschweiz.ch/unterhaltung/videos
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Baselgia
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Pleivs roman-catolicas Laax e FaleraSco duas pleivs catolicas independentas Laax e Falera secapin nus sco part dalla baselgia mundiala. Ella collaboraziun, la quala ei gia dada tras la pastoraziun cul medem plevon, sespruein nus da formar ina cuminonza cristiana aviarta ed activa ch’ei interessada da survir pil bien digl entir pievel da Diu. Sco cartents vivin nus dils e tras ils principis cristians.
tier la pagina d'internet dalla pleiv roman-catolica da Laax
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Pleiv evangelic-reformada Sagogn-Laax-FaleraLa veglia baselgia da Nossadunna a Sagogn fuva inagada il center d’ina vasta pleiv che cumpigliava el temps medieval sper il vitg da Sagogn era Laax, Schluein, Castrisch, Sevgein, Riein e Pitasch. Ella fuva in possess digl uestg da Cuera e per la pastoraziun fuva la claustra da s. Gliezi digl uorden dils Premonstratens responsabla. Suenter varga melli onns, naven da miez digl 15avel tschentaners, han las midadas relevantas entschiet. Las caplanias da Laax e Sevgein ein sedistaccadadas, aunc avon Riein, Pitasch e Castrisch. Suenter ils 1524 s’udeva mo aunc Schluein tier la pleiv gronda. Encunter la fin dil 16avel tschentaner fuva ina pulita minoritad ida vi tier la confessiun nova. Da quei temps regeva ina pasch confessiunala che semussava cun ina tenuta plitost liberala e toleranta denter las confessiuns, biars savevan aunc buca sedecider da restar tier la veglia ni da midar tier la nova. Famiglias prominentas dils giunchers e baruns sco ils de Jochberg, de Montalta, de Casutt mavan tendenzialmein plitost tiels evangelic-reformai, senza denton ughegiar il pass ufficial e decisiv. Tras midadas d’ina vart tier tschella han famiglias era midau domicil enteifer la regiun.
En connex cul moviment dalla cunterreformaziun ha igl uestg da Cuera tarmess entuorn 1630 caputschins talians dalla claustra da Brescia el Grischun per organisar la schinumnada «Missiun retica». Finamira fuvi da far uorden e gudignar anavos ils cartents malsegirs. La toleranza ha dominau vinavon il mintgadi era cu il spiritual Augustin Wendenzen da Vella ha surpriu la pastoraziun dalla pleiv catolica Sagogn-Schluein. Ils reformai astgavan duvrar in altar lateral dalla baselgia parochiala per lur cults divins, ils affons vegnevan battegiai leu ed era ils morts satrai sil santeri entuorn baselgia. Igl onn 1701 ha ei denton dau in nausch conflict confessiunal denter catolics e reformai. Pauc ha muncau ch’ei havess dau ina uiara sanguinusa, tractativas diplomaticas havevan fatg effect. Quei eveniment historic ei enconuschents el Grischun culla noziun «ils embrugls da Sagogn».
Pér 1743 han ils parochians reformai da Sagogn la finala astgau baghegiar sil funs Cresta lur atgna baselgia. In Gion Cavelti, da confessiun catolica, haveva vendiu alla pleiv, fundada 1710, il prau sigl areal Cresta. 1847 han ins baghegiau dasperas la casa pervenda, il domicil dalla scola reformada e dil plevon.
Tier la pleiv evangelic-reformada da Sagogn s’udevan el 18. e 19avel tschentaner era entginas famiglias da Falera (Cabrin e Seeli), quellas purtavan lur morts sin santeri a Sagogn. Suenter che la Viafier retica haveva construiu 1903 la punt sul Rein han ins uniu la pastoraziun cun Valendau ed il plevon ha giu domicil a Valendau. Dapi ca. 1990 ha Sagogn puspei in agen plevon ed ei center dalla nova pleiv reorganisada che includa era ils reformai da Laax e da Falera.
tier la pagina d'internet dalla Pleiv evangelic-reformada Sagogn-Laax-Falera
Heinz Welter
Vicepresident
Via Lieptgas 4
7031 Laax
Telefon +41 81 921 50 59
Vicepresident
Via Lieptgas 4
7031 Laax
Telefon +41 81 921 50 59
Alice Cavelti-Depuo
Cassiera
Via Teit sut 1
7152 Sagogn
Telefon +41 81 921 69 20
Cassiera
Via Teit sut 1
7152 Sagogn
Telefon +41 81 921 69 20
Amanda Beeli-Coray
Actuara
Via Suloms 1
7152 Sagogn
Telefon +41 81 921 25 05
Actuara
Via Suloms 1
7152 Sagogn
Telefon +41 81 921 25 05
Claudia Palaia-Ragettli
Archivara, responsabla instrucziun da religiun
Via Streglia 17
7031 Laax
Telefon +41 81 921 51 50
Archivara, responsabla instrucziun da religiun
Via Streglia 17
7031 Laax
Telefon +41 81 921 51 50
Gabriela Goll
Catecheta
Via Sut Curtgin 18
7141 Luven
Telefon +41 81 925 16 06
Catecheta
Via Sut Curtgin 18
7141 Luven
Telefon +41 81 925 16 06
Giusep Tschuor
Organist
Via da Laax 12
7152 Sagogn
Telefon +41 81 921 66 40
Organist
Via da Laax 12
7152 Sagogn
Telefon +41 81 921 66 40
Ralf Beer
Organist
Via Vitg sut 13
7151 Schluein
Mobile +41 79 481 45 86
Organist
Via Vitg sut 13
7151 Schluein
Mobile +41 79 481 45 86
Heidi Casutt-Cathomen
Organista
Via Chintguns 4
7153 Falera
Telefon +41 81 921 23 20
Organista
Via Chintguns 4
7153 Falera
Telefon +41 81 921 23 20
Beatrice Jakob
Calustra
Via Canginas 3
7152 Sagogn
Mobile +41 79 903 73 75
Calustra
Via Canginas 3
7152 Sagogn
Mobile +41 79 903 73 75
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Verkäufer/in
Metzgerei Plinio GmbH
Haben Sie Lust in einem kleinen Team in einer herzlichen Umgebung zu arbeiten? Wir brauchen Verstärkung im Verkauf unserer Top Produkte Black Angusfleisch, K&au...
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20.1.2022
Samedan
Teilzeit, 40 – 100%
Festanstellung / Unbefristet
nach Vereinbarung
Leiter/-in Leistungserfassung + Fakturierung Spital (60 - 100 %)
Stiftung SGO Gesundheitsversorgung Oberengadin
Zur Ergänzung des Faktura-Teams suchen wir per sofort oder nach Vereinbarung eine/n , Leiterin/Leiter Leistungserfassung und Fakturierung Spital &...
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20.1.2022
Teilzeit, 60 – 100%
Festanstellung / Unbefristet
ab sofort
Sachbearbeiter/in Rechnungswesen (70 - 100 %)
Stiftung SGO Gesundheitsversorgung Oberengadin
Zur Unterstützung im Finanzbereich suchen wir per sofort oder nach Vereinbarung eine/n, Sachbearbeiter/in Rechnungswesen Ihre Aufgaben ...
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20.1.2022
Samedan
Teilzeit, 70 – 100%
Festanstellung / Unbefristet
ab sofort
Organisator:in / Projektleiter:in Digitalisierung Graubündens (60 – 80%)
Graubünden Digital (GRdigital)
Was ist GRdigital? , Die Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit, die Erhöhung der Wert- schöpfung und die Stärkung der Innovationskraft des Wirts...
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19.1.2022
Chur
Teilzeit, 60 – 80%
Festanstellung / Unbefristet
nach Vereinbarung
Verkaufsmitarbeiter/in Fashion
Cashmere House Lamm AG
Zur Ergänzung unseres langjährigen Verkaufsteams suchen wir in Jahresstelle, eine/n Verkaufsmitarbeiter/in 100% Ihre Kernaufgaben ...
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18.1.2022
St. Moritz
Vollzeit
Festanstellung / Unbefristet
nach Vereinbarung
Lehrstelle Fachmann
Gemeindeverwaltung Celerina
Die Gemeinde Celerina/Schlarigna freut sich per 01. August 2022 eine, Lehrstelle Fachmann / Fachfrau Betriebsunterhalt Fachrichtung Werkdienst anbiete...
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18.1.2022
Celerina
Vollzeit
Praktikum / Lehrstelle
ab 01.08.2022
Stelle Forstwart 100%
Gemeindeverwaltung Celerina
Für die Sommersaison 2022 (1. Mai bis 30. November) sucht die Gemeinde Celerina/ Schlarigna einen, Forstwart Ihre Hauptaufgaben Ausf&uum...
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18.1.2022
Celerina
Vollzeit
Temporär / Befristet
ab 01.05.2022
duos assistentas / assistents da giuvenils
Cumün da Scuol
Il cumün da Scuol s-chaffischa üna promoziun d’uffants e giuvenils e tschercha perquai, duos assistentas / assistents da giuvenils 60 – 70% e...
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18.1.2022
Scuol
Vollzeit
Festanstellung / Unbefristet
ab 01.05.2022
Kommunikationsberarter/in
Gammeter Media AG
Wir sind die Kommunikationsprofis der Engadiner und das grösste produzierende grafische Unternehmen im Kanton Graubünden., Angefangen bei unserer Ab...
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17.1.2022
St. Moritz
Teilzeit, 50 – 100%
Festanstellung / Unbefristet
ab sofort
Verkäufer/in 100 %
Koller Elektro AG
Zur Verstärkung unseres jungen Teams suchen wir für unser Ladengeschäft in Pontresina – teilweise auch in St. Moritz – ab sofort oder nach Vere...
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15.1.2022
Pontresina
Vollzeit
Festanstellung / Unbefristet
nach Vereinbarung
Vize-Direktor/in
AG Hotel Walther-Palace Pontresina
So sieht Ihr Tag aus:, Operative Leitung des gesamten Hotels mit Schwerpunkt Personalwesen und rechte Hand der Direktionsfamilie. Führung der Abteilungsl...
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15.1.2022
Pontresina
Vollzeit
Festanstellung / Unbefristet
ab 01.04.2022
Bos-cher/a sco maschinist/a suppleant/a
Administraziun cumünala da Scuol
No tscherchain, ün bos-cher/üna bos-chera sco maschinist suppleant / maschinista suppleanta sülla maschina da sfender laina e per ...
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15.1.2022
Scuol
Vollzeit
Festanstellung / Unbefristet
ab 01.06.2022
Kaufmännische/r Mitarbeiter
Ganzoni & Pedretti AG
Kaufmännische/r Mitarbeiter/in 40 - 60% Zur Ergänzung unseres Teams suchen wir per sofort oder nach Vereinbarung eine/n kaufmännische/n Mitarb...
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15.1.2022
St. Moritz
Vollzeit
Festanstellung / Unbefristet
nach Vereinbarung
Kaufmännische Mitarbeiter (m/w) Teilzeit gesucht
Fähndrich Sport AG
LUST AUF NEUES? - DAS TRIFFT SICH GUT., Kaufmännische Mitarbeiter (m/w) Teilzeit gesucht Fähndrich Sport – lebt, liebt und verkauft den Spor...
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15.1.2022
Pontresina
Teilzeit, 40 – 80%
Festanstellung / Unbefristet
ab sofort
Kaminfeger/In EFZ 100 %
Andri Kaminfeger GmbH
Wir suchen dich per 01.04.2022 oder nach Vereinbarung., Bist du gelernte Kaminfegerin oder gelernter Kaminfeger und möchtest im schönen Oberengadin arbei...
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14.1.2022
Samedan
Vollzeit
Festanstellung / Unbefristet
ab sofort
Servicetechniker Heizungen (m/w) - Engadin
Meier Tobler AG
Du bei uns. Einfach gut. Bist Du mit dabei, gemeinsam mit rund 1400 Kolleginnen und Kollegen die Haustechnik in die Zukunft zu führen? Wir woll...
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13.1.2022
Engadin
Vollzeit
Festanstellung / Unbefristet
ab sofort
Reinigungskraft
B&B Hotel Chasa Valär
Gesucht ab sofort:, fleissige, genaue Reinigungskraft Stundenpensum nach Vereinbarung. Fr. 30.- pro Stunde, Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung: Daniel...
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13.1.2022
Scuol
Teilzeit, 50 – 80%
Festanstellung / Unbefristet
nach Vereinbarung
Instandhaltungsprofi mit mech. Grundausbildung (100 %)
Engadiner Kraftwerke AG
Für unsere Instandhaltungscrew in Zernez suchen wir ab sofort oder nach Vereinbarung eine/n, Instandhaltungsprofi mit mechanischer Grundausbild...
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11.1.2022
Zernez
Vollzeit
Festanstellung / Unbefristet
nach Vereinbarung
Sachbearbeiter-/in Buchhaltung (30 - 60 %)
Engadiner Kraftwerke AG
Für unser kleines, aber feines Buchhaltungsteam in Zernez suchen wir per sofort oder nach Vereinbarung einen/eine, Sachbearbeiter-/in Buchhaltu...
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11.1.2022
Zernez
Teilzeit, 30 – 60%
Festanstellung / Unbefristet
nach Vereinbarung
Secretariat dals posts da consultaziun dal Grischun dal Süd
Pro Senectute Graubünden
Pels 1. avrigl 2022, o seguond cunvegna, tscherchaina üna collavuratura / ün collavuratur pel, Secretariat dals posts da consultaziun dal Grischun dal S&...
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11.1.2022
Teilzeit, 30 – 40%
Festanstellung / Unbefristet
ab 01.04.2022
üna contabla/ün contabel (100 %)
Cumün da Zernez
Viver e lavurar i’l center da l’Engiadina Per cumplettar nos team in seguit a la pensiun da nos collavuratur tscherchain , üna contabl...
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8.1.2022
Zernez
Vollzeit
Festanstellung / Unbefristet
ab 01.08.2022
MPA / Pflegefachfrau 50-100%
Dr. Franziska
MPA / Pflegefachperson Allg. Innere Medizin Stellenantritt: ab sofort oder nach Vereinbarung Wir suchen für unsere Praxis in Zuoz eine Medizin...
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8.1.2022
Zuoz
Teilzeit, 50 – 100%
Festanstellung / Unbefristet
nach Vereinbarung
Leiter/in Finanzabteilung
Gemeindeverwaltung Scuol,
Wir suchen, einen Leiter / eine Leiterin 100 % für die Finanzabteilung, , Ihre Hauptaufgabe ist die termingerechte, korrekte und ef...
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6.1.2022
Scuol
Vollzeit
Festanstellung / Unbefristet
ab 01.04.2022
Haushalthilfe
Chiffre A840859
Gesucht zur selbständigen Haushaltführung in St. Moritz, ZUVERLÄSSIGE HAUSHÄLTERIN mit guten Kochkenntnissen für leicht pfleg...
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6.1.2022
St. Moritz
Vollzeit
Festanstellung / Unbefristet
nach Vereinbarung
Heizung-/Sanitärmonteur + kaufm. techn. Bereich
Giston AG - Heizung/Lüftung/Sanitär
Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir per sofort oder nach Vereinbarung, HEIZUNG- UND SANITÄRMONTEUR für die Mithilfe im Kaufm&aum...
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6.1.2022
Samedan
Vollzeit
Festanstellung / Unbefristet
nach Vereinbarung
Infomitarbeiter/in 30-60%
Schweizerischer Nationalpark
Wir suchen ein/eine , Infomitarbeiterinnen Infomitarbeiter (30–60%)
[mehr]
6.1.2022
Zernez
Vollzeit
Festanstellung / Unbefristet
ab 01.06.2022
Mitarbeiter/in Buchhaltung
Lüthi & Partner
Das Anwalts- und Notariatsbüro Lüthi & Partner in Samedan sucht zur Verstärkung des Teams per sofort oder nach Vereinbarung eine oder einen, Mit...
[mehr]
6.1.2022
Samedan
Vollzeit
Festanstellung / Unbefristet
nach Vereinbarung
Sport-Textil VerkäuferIn
Willy Sport SA
Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir per sofort (oder nach Vereinbarung), eine aufgestellte und motivierte Persönlichkeit für diese inter...
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6.1.2022
Zuoz
Teilzeit, 80 – 100%
Festanstellung / Unbefristet
nach Vereinbarung
CANORTA DSCHEMBERIN, ZERNEZ
Pro Junior Graubünden
La Pro Junior Grischun es ün’instituziun d’interess public chi s’ingascha in tuot il chantun Grischun per uffants, giuvenils e famiglias. Per suste...
[mehr]
31.12.2021
Zernez
Teilzeit, 20 – 50%
Festanstellung / Unbefristet
nach Vereinbarung
Sachbearbeiter/in Personal 60%
Stiftung SGO
Mit nahezu 650 Mitarbeitenden ist die Stiftung Gesundheitsversorgung Oberengadin die grösste Arbeitgeberin in der Region. Zur Verstärkung der Personalabteilung ...
[mehr]
30.12.2021
Samedan
Vollzeit
Festanstellung / Unbefristet
nach Vereinbarung
Immobilienberater Engadin
Walde Immobilien AG
Zum Aufbau von neuen Standorten suchen wir, Verkaufstalente 100% (w/m) mit mehrjähriger Erfahrung in einem anspruchsvollen Umfeld für den Auf...
[mehr]
30.12.2021
Engadin
Vollzeit
Festanstellung / Unbefristet
nach Vereinbarung
üna vendadra / ün vendader
Butia Lavin
Nus tscherchain per nossa butia da cumün / Wir suchen für unseren Dorfladen, üna vendadra/ün vendader eine Verkäuferin/einen Ver...
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29.12.2021
Lavin
Teilzeit, 60 – 100%
Festanstellung / Unbefristet
ab sofort
CONCIERGE - HAUSWART
Hotel Roi Soleil/Stahlbad
Unser Unternehmen schreibt für sein Hotel Roi Soleil/Stahlbad folgende Stelle aus:, CONCIERGE - HAUSWART um den derzeitigen Stelleninhaber ...
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24.12.2021
St. Moritz 3
Vollzeit
Festanstellung / Unbefristet
nach Vereinbarung
ServicetechnikerIn (100%)
Rocca & Zgraggen AG
ROCCA & ZRAGGEN Qualität aus Leidenschaft Zur Ergänzung unseres Teams in Zuoz suchen wir nach Vereinbarung, ServicetechnikerIn (10...
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23.12.2021
Zuoz
Vollzeit
Festanstellung / Unbefristet
ab sofort
Systemadministrator
Stiftung SGO
Die IT betreut die Betriebe der Stiftung und trägt zur sicheren und optimalen Betreuung von Patientinnen und Bewohnern bei., Zur Unterstützung unseres IT...
[mehr]
23.12.2021
Samedan
Vollzeit
Festanstellung / Unbefristet
nach Vereinbarung
Applikationsadministrator
Stiftung SGO
Die IT betreut die Betriebe der Stiftung und trägt zur sicheren und optimalen Betreuung von Patienten und Bewohnerinnen bei., Zur Unterstützung unseres I...
[mehr]
23.12.2021
Samedan
Vollzeit
Festanstellung / Unbefristet
nach Vereinbarung
Unternehmeragent/-in 100% StM
AXA Versicherungen
Unternehmeragent/-in für die Hauptagentur St. Moritz 100 %, Arbeitsort St. Moritz Du bist der geborene Unternehmer, liebst es, Menschen zu führen und has...
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23.12.2021
St. Moritz
Vollzeit
Festanstellung / Unbefristet
nach Vereinbarung
Reception Jahresstelle
AG zur Alten Brauerei
Für unseren lebhaften Betrieb in Celerina suchen wir per sofort oder nach Vereinbarung eine Rezeptionistin oder Rezeptionisten., Rezeptionistin / Rezeptionist...
[mehr]
23.12.2021
Celerina
Vollzeit
Festanstellung / Unbefristet
nach Vereinbarung
Servicemitarbeitende/n
Lyceum Alpinum Zuoz AG
Zur Verstärkung unseres Restaurationsteams suchen wir per sofort oder nach Vereinbarung eine/n, Servicemitarbeitende/n Sind Sie ein Teamplayer, arbeite...
[mehr]
23.12.2021
Zuoz
Vollzeit
Festanstellung / Unbefristet
nach Vereinbarung
Kundenberater Engadin
Zurich, Generalagentur Pieder Decurtins
Wir suchen einen engagierten Kundenberater fürs Engadin. Sind Sie bereit für den nächsten Karriereschritt? Profitieren Sie von unserer ...
[mehr]
23.12.2021
Ilanz
Vollzeit
Festanstellung / Unbefristet
nach Vereinbarung
MA Patientenadministration
Stiftung SGO
Zur Ergänzung unseres Teams in der Patientenadministration und am Empfang suchen wir per 1. März 2022 oder nach Vereinbarung eine/...
[mehr]
23.12.2021
Samedan
Teilzeit, 60 – 80%
Festanstellung / Unbefristet
ab 01.03.2022
Mitarbeiter Kauffrau-/mann
Treuhand Bezzola + Partner AG
Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir per sofort oder nach Vereinbarung eine/n, KAUFFRAU/-MANN (60 - 100%) ,
[mehr]
23.12.2021
Zernez
Teilzeit, 60 – 100%
Festanstellung / Unbefristet
nach Vereinbarung
üna collavuratura / ün collavuratur,l’administraziun da la resgia, forestel e lavuratori
Gemeindeverwaltung S-chanf
Per cumpletter nos team tscherchainsa ad, üna collavuratura / ün collavuratur per l’administraziun da la resgia, forestel e lavuratori (pensum 100%...
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10.9.2021
S-chanf
Vollzeit
Festanstellung / Unbefristet
ab 01.01.2022
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Contribuziuns
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Bunura: Reto Fehr cun velo tras vischnancas svizras
-
Bunura: Windows 10 - Avantatgs e dischavantatgs
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Bunura: Politbox: Interlaken - co vesan esters la Svizra?
-
Bunura: Tgi daventa il nov mastral da Surses? (discurs)
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Bunura: Institut Otalpin Ftan - resumaziun e situaziun actuala
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Mezdi: Mes vitg ed jau – giuven pèr fa il pur a Mon
-
Mezdi: Las sfidas da construir la punt Val Mulinaun
-
Mezdi: Institut Otalpin Ftan - Scola resta tuttina averta
-
Mezdi: Institut Otalpin Ftan - Intervista cun Christian Fanzun
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RTR cumpact da mezdi
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Saira: Preparaziun speziala per l’US Schluein Glion
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Saira: Martin Jäger è surprais che l’Institut Otalpin resta avert
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Saira: Il rectur Sven Kohler e la mamma Barbla Conrad
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Saira: Leta Steck ed il president da la PEB, Guido Parolini
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RTR cumpact – la revista dal di
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Bildung/Soziales
Wild
«Wir müssen die Gäste so schnell wie möglich bedienen»
Herbstzeit ist Wildzeit. Es gibt etliche begnadete Wildköche in Südbünden. ...
Bildung/Soziales
03.10.22
Bergschule Avrona
Ün nouv manader per la scoula d’Avrona
Cun Stefan Imhof ha la Bergschule Avrona chattà ün nouv manader da la scoula. ...
Bildung/Soziales
30.09.22
Permakultur
Ein Garten mit mehr als nur Salat
Wer im Hotel Hauser in St. Moritz isst, hat mit grosser Wahrscheinlichkeit ...
Bildung/Soziales
29.09.22
Manga Workshop
Ein Hauch von Japan in St. Moritz
Bei uns sind Mangas noch nicht wirklich bekannt, die Basler Künstlerin Simone ...
Bildung/Soziales
24.09.22
Scuol
Da tuottas sorts progets pels giuvenils
Daspö avuost sun Meret Wüest ed Anja Merchant respunsablas pella lavur cun ...
Bildung/Soziales
23.09.22
Kinderheim Thailand
«Die Verbindung zu Thailand wird immer bleiben»
Graziella Ramponi Najai aus Samedan, Gründerin des Kinderheims Baan Doi, ist ...
Bildung/Soziales
20.09.22
BlueOrchad Impact Summit
«Wir müssen entscheiden und nicht nur darüber sprechen»
Profite erzielen und gleichzeitig einen sozialen oder ökologischen Mehrwert ...
Bildung/Soziales
19.09.22
SwissSkills
SwissSkills: Podestplatz für Duttweiler
Am Wochenende ging in Bern die Berufsmeisterschaft SwissSkills zu Ende. Die ...
Bildung/Soziales
13.09.22
30 Jahre HFT Graubünden
Eine Schule, im Herzen des Tourismus
Die Höhere Fachschule für Tourismus Graubünden blickt auf ihr 30-jähriges ...
Bildung/Soziales
12.09.22
Exkursion
Entdeckungsreise in die Val Susauna
In der Val Susauna, Gemeinde S-chanf, herrschen eigenartige Besitzverhältnisse: ...
Bildung/Soziales
10.09.22
Rezeptionisten
Junges Talent bei den SwissSkills in Bern
Vom 7. bis zum 10. September findet in Bern zum dritten Mal die Veranstaltung ...
Bildung/Soziales
08.09.22
SwissSkills | Heute
La variaziun dal specialist
Quist’eivna han lö a Berna ils SwissSkills 2022, la maestranza da las ...
Bildung/Soziales
11:00
PS
Essen, einmal anders
In guter Gesellschaft fein essen und trinken, dass ist toll. Und da kann es ...
Bildung/Soziales
04.09.22
Integraziun
In Val Müstair manca inchün chi dess rumantsch
A Sta. Maria abitan cun lur famiglias quatter uffants ucranais ill’età dad ir a ...
Bildung/Soziales
03.09.22
Schweizergarde
Alle Wege führen nach Rom, auch jener von Diego Muolo
Heute startet Diego Muolos Dienst in der Päpstlichen Schweizergarde. Farbige ...
Bildung/Soziales
01.09.22
Welt-Zukunftsrat
«Uns verbindet, dass wir auf dieser einen Erde stehen»
Der Umweltethiker Franz-Theo Gottwald ist Vorsitzender des Aufsichtsrats des ...
Bildung/Soziales
01.09.22
Grossbaustelle
Es läuft zwar alles nach Plan, aber ...
Der Bau des Alterszentrums Du Lac geht zügig voran. Bis Ende des Jahres soll ...
Bildung/Soziales
29.08.22
1
Pontresina
Erfolgreiches erstes Ethikforum
Die Premiere des Ethikforums in Pontresina ist geglückt, hat gut 250 ...
Bildung/Soziales
29.08.22
WorldEthicForum WEF
Für eine bessere, ethischere Welt
Dieses Wochenende geht in Pontresina das erste World Ethic Forum über die ...
Bildung/Soziales
24.08.22
Tschlin
Mi’alp – l’Alp Tea
Redacturas e redacters da la FMR preschaintan dürant la stà in üna seria ...
Bildung/Soziales
17.08.22
Schulanfang
«Etwas Nervosität gehört dazu»
Während die Erstklässler dem ersten Schultag gespannt entgegenfiebern, geht es ...
Bildung/Soziales
15.08.22
Sommerdorffest
Viel Spiel und Spass, noch mehr Speis und Trank
Nach zwei Jahren Unterbruch lud der Handels- und Gewerbeverein St. Moritz am ...
Bildung/Soziales
15.08.22
Tarasp
Festa da Nossaduonna d’avuost
Tarasp es l’unic cumün catolic cun la baselgia da la Soncha Trinità in ...
Bildung/Soziales
14.08.22
Sommercamp
«Schon am ersten Tag hatten die Kinder eine Bindung»
Wie jeden Sommer hat das Lyceum Alpinum im Rahmen der Summer und Junior Day ...
Bildung/Soziales
11.08.22
Bildung
Thomas Bächer verlässt die Academia Engiadina
Nach zweeinhalb Jahren als Rektor der Academia Engiadina Mittelschule hat sich ...
Bildung/Soziales
08.08.22
i-camp Scuol
«Stuvaina propcha far la posa?»
17 uffants s’han partecipats quist’eivna al i-camp a Scuol. Giovond e cul ...
Bildung/Soziales
07.08.22
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Raclette sco pratica sociala
Tscherner in bun chaschiel e tagliar quel permez. Pigliar ina mesaglina e tegnair quella datiers dal fieu fin ch’ella daventa loma. Sgarar giu il chaschiel luà cun agid d’in cuntè. Er sche la preparaziun dal raclette è fitg simpla, ha ella tuttina ina gronda valur simbolica. Organisar in raclette vala sco sinonim per far festa. Ultra da quai vegn il chaschiel d’alp considerà sco gronda custaivladad. La pratica dal raclette, ch’è liada a l’economia agrara da pastgira, n’è betg resalvada mo al Vallais. Ella ha però ina muntada tut speziala en quest chantun.
- Publicaziuns
Jules Monod : La Râclette, Chanson populaire valaisanne dédiée à M.J Dufour, commissaire de l'Exposition. Sion, 1909
Isabelle Raboud, Rose-Claire Schüle, Pierre Dubuis : Assiettes valaisannes, nourritures d'hier et d'avant-hier. Ed. Fédération valaisanne des amis du patois. Sierre, 1993
Eugêne Rambert : De Schwyz à Schwyz par Sion. In : Ascensions et flâneries,. Lausanne, 1888, p. 222-358
Victor Tissot : La Suisse inconnue. Paris, 1888
Marc Zufferey : Protection de l'appellation du Fromage à raclette valaisan. Département de l'Economie Publique du canton du Valais. Sion, 1986
- Dossier
- Raclette als gesellschaftliche Praxis
Ausführliche Beschreibung Valaivel a partir da: 29.05.2018
Dimensiun: 449 kb
Tip: PDF
- Raclette als gesellschaftliche Praxis
|
Event Sta Maria Val Müstair
Raclette in der Ritterstube
Beschreibung
am Montag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag, Samstag, Sonntag
In der gemütlichen Ritterstube des Swiss Historic Hotel Chasa de Capol können Sie in der Winterzeit ein exklusives und schmackhaftes Erlebnis geniessen: Ihr Gastgeber streicht Raclette vom Käselaib über dem offenen Cheminée, während Sie das spezielle Ambiente bei Kerzenschein, Feuerknistern und einem Glas Weisswein aus dem hauseigenen Fasskeller geniessen.
Inklusive:
- Raclette à discrétion (Bio-Raclettekäse aus dem Tal, Klosterkartoffeln aus Müstair, eingelegtes Gemüse, Tee, Wasser und ein Glas Weisswein zum Apéro)
Anmeldung:
Bis am Vorabend bei Ramun Schweizer, Ritterhaus Chasa de Capol, Tel +41 81 858 57 28
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Verantwortlich für diesen Inhalt Gäste-Information Engadin Val Müstair.
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http://lebendigetraditionen.ch/traditionen/00344/index.html?lang=rm
|
https://www.val-muestair.ch/de/raclette-ritterstube
| 0.68972
| 0.691889
|
Diego Senti ha survegnì 138 da las 147 vuschs pussiblas. Vegnida confermada en l'uffizi è la presidenta communala Susanne Krättli-Lori, medemamain da la PLD, sco era ils suprastants Armin Kohler, PPS e Carlo Rainolter ch'è senza partida.
En il cussegl da scola èn Markus Dieth, senza partida e Denise Kühne, senza partida, vegnids elegids. Kornelia Liesch e Katja Gort èn reelegidas.
Resultats da las elecziuns a Malans
|Uffizi||Num||Vuschs|
|Presidi da la vischnanca||Susanne Krättli-Lori (PLD)||140|
|Suprastanza communala |
(4 persunas)
|Diego Senti (PLD), nov||138|
|Felicia Montalta |
(substituta, senza partida)
|133|
|Armin Kohler (PPS)||132|
|Carlo Reinholter (senza partida)||118|
|Cussegl da scola|
(4 persunas)
|Markus Dieth (senza partida), nov||132|
|Denise Kühne (senza partida), nov||123|
|Kornelia Liesch |
(presidenta, senza partida)
|111|
|Katja Gort (senza partida)||110|
|Cummissiun da gestiun|
(3 persunas)
|Guido Anesini (president, PPS)||142|
|Peter Candrian (PLD)||142|
|Niklaus Frei (PCD)||142|
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Wahlergebnis vom 19. Oktober 2003
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Liste 1
Sozialdemokratische Partei Graubünden
Hämmerle Andrea
22448
Liste 2
SVP Graubünden - Kantonalpartei
Gadient Brigitta M.
21368
Liste 2
SVP Graubünden - Kantonalpartei
Hassler Hansjörg
18577
Liste 3
CVP Graubünden
Cathomas Sep
10881
Liste 4
FDP Graubünden - die Freisinnigen
Bezzola Duri
12967
Zahl der Stimmberechtigten
129782
Zahl der Stimmenden
50766
Davon
Leere Wahlzettel
184
Ungültige Wahlzettel
2116
Total
2300
Gültige Wahlzettel
48466
Parteistimmentotal
239264
Leere Stimmen
3066
Zeilentotal
242330
Stimmbeteiligung
39.1%
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https://www.gr.ch/DE/publikationen/abstimmungenwahlen/nrw2003/Seiten/WahlergebnisNRW.aspx
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Erstmals haben Programmkommissionen von fünf Mitgliedgesellschaften der SRG Deutschschweiz gemeinsam die SRF-Berichterstattung analysiert: Das Urteil über die seit sieben Monaten neu ausgerichteten Online-Berichterstattung aus den Regionen fiel durchaus skeptisch aus. Der Rückzug aus dem lokalen und regionalen Raum wird als problematisch erachtet, weshalb man sich eine Neubeurteilung dieser Strategie wünscht.
SRF überträgt das Verbrennen des Bööggs live aus der Urner Schöllenenschlucht am Montag, 19. April 2021, zwischen 17.50 und 18.40 Uhr. Moderatorin Cornelia Boesch empfängt prominente Vertreterinnen und Vertreter der Kantone Uri und Zürich zum Gespräch vor Ort.
Wie entstehen die Sendungen der Regis? Welcher Aufwand steht dahinter? Sehen Sie die Antworten darauf und noch viel mehr im Image-Clip der Regionaljournale.
In unregelmässigen Abständen fassen wir die politische Diskussion rund um den medialen Service public in Infopapieren zusammen. Die bereits erstellten Papiere können Sie herunterladen:
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Informieren Sie sich jederzeit über alle unsere Veranstaltungen. Wir freuen uns, Sie demnächst bei uns begrüssen zu dürfen.
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Kulturgut
Engagiertes Plädoyer für das Bergeller Kulturgut
Was braucht es, um Kulturgüter in der geografisch meridional gelegenen Schweiz ...
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Bever: Zweiter Wahlgang ums Präsidium
Die Ersatzwahl des Gemeindepräsidiums für die Nachfolge Fadri Guidons blieb am ...
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Kürbis – Cucurbita pepo L. – der Alleskönner
In der heutigen Kräuterecke wird eine beliebte Gartenpflanze beschrieben. Der ...
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Hoch gestecktes Ziel von Südbündner HCD-Ladies
Heute Samstag beginnt im Schweizer Frauen-Eishockey in der höchsten Spielklasse ...
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Sanierung der Ufersicherung Inn bei Pradella
Die Engadiner Kraftwerke AG (EKW) investieren fünf Millionen Schweizer Franken, ...
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Das Staatssekretariat für Wirtschaft Seco lud zusammen mit dem Schweizerischen ...
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Il Lai da Palpuogna sül Pass da l'Alvra es ün hotspot turistic. Per procurar ...
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Barbara Aeschbacher hat sich im ersten Wahlgang durchesetzt und bleibt somit ...
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ÖV-Vergabe
Kontinuität beim Betreiber und mehr Angebote
Bereits auf den Fahrplanwechsel 2024 soll ein neues, verbessertes ÖV-Angebot im ...
Politik
15.09.23
viafier
Üna viafier in Italia, ma inua tres?
Ils da Livigno vulessan reactiver ün vegl proget per üna colliaziun da viafier ...
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Im Umfahrungstunnel Promontogno ist am Donnerstag eine Frau beim Versuch, ihr ...
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Öffentlicher Verkehr
Engadin Bus behält die Konzession für zehn weitere Jahre
Die Bus und Service AG mit dem Engadin Bus hat sich im öffentlichen ...
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Votumaziun
Decider a reguard il destin da la zona da mansteranza Pozzet
Il suveran da Scuol decida illa votaziun dals 24 settember tanter oter eir a ...
Wirtschaft
15.09.23
Implant fotovoltaic
Duos terzs dischan schi a Scuol Solar
La radunanzà dal cumün da vaschins da Scuol ha dat glüm verda al proget ...
Wirtschaft
15.09.23
Graubünden
Brückenangebot Sozialjahr wird eingestellt
Der Schülerrückgang bei Brückenangeboten hat Auswirkungen. Das zuständige ...
Bildung/Soziales
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Buchbesprechung
Das Hochgebirge mit anderen Augen erkunden
Die in Chur geborenen Künstlerin Silvia Buol untersucht in ihrer kürzlich ...
Kultur
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Eidgenössischen Schützenfest
OK verspricht umweltfreundliches Schützenfest
Das Organisationskomitee des Eidgenössischen Schützenfestes will 2026 in ...
Kultur
14.09.23
Museum Engiadinais
Geflicktes in seiner unvollkommenen Schönheit
Auch das Museum Engiadinais hat die Europäischen Tage des Denkmals dazu ...
Kultur
14.09.23
Graubünden
Marco Blumenthal, neuer Leiter Personalamt
Die Bündner Regierung hat Marco Blumenthal zum neuen Leiter des Personalamts ...
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14.09.23
Opera
Trer a nüz il vast s-chazi musical
L’Operetta Plazzetta vo quist an in viedi e fo in gövgia e venderdi üna fermeda ...
Kultur
14.09.23
Wahlkampf
Der Wahlkampf findet digital und konservativ statt
Am 22. Oktober finden die Nationalrats- und Ständeratswahlen statt. Für die ...
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Wohnungsnot
Mehr Arbeitsplätze bedingen mehr Wohnungen
Das Angebot an Arbeitsplätzen und der Bedarf an Erstwohnungen können nicht ...
Politik
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Polizeimeldung
Zernez: Brand in Sortierhalle
In einer Sortierhalle einer Recyclingfirma in Zernez ist es am Mittwoch zu ...
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Scuol Solar
«Il model d'indemnisaziun nun es simpel da chapir»
La comunità da vaschins da Scuol decida als 14 settember a reguard il dret da ...
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Nationalpark
Wolfsrudel im Engadin festgestellt
Im Schweizerischen Nationalpark ist der erste Nachweis eines Wolfsrudels ...
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Weisse Brücke
Wichtiges Forschungsprojekt beim Hochwasser zerstört
Das Hochwasser von Ende August hat die GFK-Brücke über den Flaz in Pontresina ...
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Entschatta dal navigatur
Patinar sin il Doubs
Mintgatant a mez enviern sa transfurma il Doubs, il cunfin natiral tranter il Giura svizzer ed il Giura franzos, en ina lunga pista dad ir cun patins. En cumparegliaziun cun ils gronds lais è el bain mo in simpel flum, tuttina vala il Doubs sco la patinera natirala la pli gronda da l'Europa. Sia «stagiun» sa drizza dal tuttafatg tenor las cundiziuns meteorologicas e po durar mintgamai dad in fin a trenta dis l'onn. Però i na dat betg in chalender uffizial: Las autoritads na vulan betg surpigliar la responsabladad per eventuals accidents ed uschia vegni patinà tut libramain ed autonomamain. Per vegnir a savair sche la qualitad dal glatsch basta per tegnair ina persuna, vegn quella analisada tenor ina tecnica secreta, tradida dals antenats. Questa tecnica, numnada «bittar il crap», consista da tschertgar al lieu in crap d’ina tscherta grondezza e da bittar quel ad in’autezza predefinida. Il tun ch’è d’udir tar ses culp determinescha exact la stabilitad dal glatsch. Sch’il test e positiv, festinan las abitantas ed ils abitants dals conturns per pudair profitar dal glatsch perfetgamain glischnus. Bainspert dentant vegnan nà da differents lieus bleras persunas che aman dad ir cun patins e da glischnar enturn. Plinavant vegnan er attirads tschients, gie schizunt millis da turists per profitar da quest spievel schelà gigantic che serpegia l’emprim en la planira e sfunsa silsuenter amez las chavorgias cun lur cuvels e grips glischants. Il Doubs è ina magnifica plazza da giugar – qua e là stans cun bavrondas – sin il traject da Brenets (CH) e Chaillexon (F) fin al Saut-du-Doubs ch’è daventà ina caracteristica impurtanta da l'identitad locala. Il cunfin sparescha a favur d’ina gronda fraternitad transcunfinala.
- Publicaziuns
Dame météo préfère le vert. In : L’Impartial. La Chaux-de-Fonds, 29 décembre 2006
Le Doups, sans glisse. In : L’Impartial. La Chaux-de-Fonds, 31 décembre 2005
Le Haut-Jura neuchâtelois s’offre généreusement aux joies saines et ensoleillées du tourisme de famille. In : L’Impartial. La Chaux-de-Fonds, 29 décembre 1975
- Dossier
- Patinage sur le Doubs
description détaillée Ultima modificaziun: 06.07.2018
Dimensiun: 368 kb
Tip: PDF
- Patinage sur le Doubs
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Eine irgendwie eigentümliche Unternehmung, bei welcher die interessanten Dinge in Talnähe und nicht auf dem Berg zu sehen waren. Der nördlichste Punkt (1174) nördlich von Grand Chaumont kann mit dem Auto erreicht werden. Danach parkierte ich östlioch von Grand Chaumont nahe Punkt 1090 und wanderte über die Wiese (mit...
Der Chaumont steht an aussichtsreicher Lage 700 m über dem Neuenburgersee. Er ist leicht erreichbar, und zwar mit einer Standseilbahn von La Coudre (am östlichen Stadtrand von Neuchâtel) aus, aber auch per PW oder zu Fuss. Der Chaumont ist ziemlich stark überbaut. Neben der Bahnstation und der entsprechenden touristischen...
Published by johnny6810 April 2015, 11h11
(Photos:11)
Endlich mal in die Pouetta Raisse im Winter, und zwar mit reichlich Schnee! Das Zeitfenster war etwas kurz, weil am Nachmittag noch ein Termin in Bern anstand, aber 3.5 Stunden reichten gut. Mit mehr Zeit wäre natürlich noch ein Mittagessen in der Rondaneire drin gelegen (statt nur Kaffee und Kuchen).
Die Schlucht ist bei...
Published by DoktorRenz 2 March 2015, 20h22
(Photos:15)
Heute wollte ich etwas Kleines unternehmen und dabei möglichst ein paar Sonnenstrahlen einfangen. Zumindest den Wetterprognosen nach ein etwas schwieriges Unterfangen an diesem Sonntag. Da es hiess, „im Westen trocken und Aufhellungen“, wollte ich es im Jura versuchen.
Zum Glück ist meine Projektliste nach wie vor...
Published by Linard0325 February 2015, 18h58
(Photos:21 | Geodata:1)
Superbe traversée nordique sur pistes tracées reliant les différentes zones de ski de fond de l'ouest du canton. En dehors du plateau de la Brévine, il s'agit d'une succession de montées-descentes dans les paysages romantiques du Jura hivernal, avec de longues zones sauvages où on ne croise ni route ni maison pendant des...
Published by Bertrand13 February 2015, 09h54
(Geodata:1)
Es kommt ja selten vor, dass während mehreren Tagen für den ganzen Jurabogen vor erheblicher Lawinengefahr gewarnt wird. Dies bewog mich, rechtzeitig eine Alternative für die geplante Schneeschuhtour auf das Creux du Van zu erkunden. Am 3. Februar stapfte ich von La Tourne über Les Tablettes und den Solmont auf schwachen...
Published by laponia4110 February 2015, 08h54
(Photos:22 | Geodata:1)
Nach einer Woche Bibbern und Chrampfen auf dem Bau, ist so eine Schneeschuhtour am Sonntag die beste Medizin fürs Gemüt. Heute bin ich mit dem SAC Emmental unterwegs.
Wir fahren mit dem Zug bis nach Noiraigue, bis dorthin ist ein Grüppchen von elf Personen zusammengekommen. Die Tour ist bestens vorbereitet und geführt von...
Published by beppu 9 February 2015, 21h31
(Photos:32 | Comments:1)
Die Schluchten im Jura gewinnen im Winter durch den Schnee an Helligkeit. An einem Tag, für den andauernde Schneeschauer angekündigt sind, sind Schluchten häufig ein gute Wahl - die Orientierung ist einfach und Fernsicht überflüssig.
Die schönsten Passagen der Gorge de l'Areuse liegen zwischen den Warnschildern ab der...
Published by poudrieres 1 February 2015, 20h37
(Photos:29 | Geodata:2)
Rochers des Tablettes 1288m.
Nach der schönen Schluchtwanderung durch die Gorges de l'Areuse stehe ich nun mittags in Noiraigue im Schneegestöber. Was liegt also näher, als vom schönen Schnee zu profitieren und Rückweg über den Jura-Höhenweg einzuschlagen. Ein langer bewaldeter Bergrücken führt von Noiraigue zu den...
Published by poudrieres 2 February 2015, 19h58
(Photos:14 | Geodata:2)
Creux du Van (1450m).
Aus der Ferne schien es, als würde es sich über dem Montagne de Boudry soweit aufhellen, dass ein Mittagsspaziergang am Creux du Van lohnend sein könnte. Der Soliat - eine eher unscheinbare Kuppe oberhalb des Felskessels - bietet zudem eine sehr gute Rundumsicht.
Die Runde ist - wohl auch aufgrund...
Published by poudrieres25 January 2015, 15h07
(Photos:15 | Comments:1 | Geodata:2)
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http://lebendige-traditionen.ch/traditionen/00158/index.html?lang=rm
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http://www.hikr.org/region12/tour/?skip=20
| 0.638209
| 0.640153
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Rezia Cantat – Intginas producziuns ord la Chiesa San Lorenzo
- Mardi, 12.6.2018, 19:00
-
Emprima emissiun:
- Mardi, 12.6.2018, 19:00, RTR
Ils 8 enfin ils 10 da zercladur ha la festa da chant chantunala dal Grischun gì lieu a Chiavenna. 116 chors èn sa preschentads en l'Italia. En l'emissiun da Noss Chors pudais vus tadlar ina selecziun da las producziuns da pag.
Var 3400 chantaduras e chantadurs han preschentà lur tocs da pag en quatter baselgias durant la festa da chant chantunala dal Grischun a Chiavenna. Quatter emissiuns spezialas Noss Chors èn perquai deditgadas a mintgamai in dals locals. En l'emprima part preschentain nus ina selecziun da las producziuns en la «Chiesa San Lorenzo».
Redacziun: Dominic Pohle
La Chiesa San Lorenzo
Ils titels en l'emissiun
|TITEL||INTERPRET||CUMPONIST|
|Teasora||Coro eco del Mera|
|Alleluja||Chor mischedau da Suraua||Flavio Bundi / Liturgic|
|Lom flad il vent||Cor viril da Zernez||Peter Appenzeller / Alfons Clalüna|
|Gorizia||Coro Nivalis|
|Magnificat||Chor cecilian da Trun||John Rutter|
|Desideri||Chor mischedau da Schluein||Gion Balzer Casanova / Gion Deplazes|
|Pater Noster||Chor viril baselgia da Savognin||Alvin Muoth / Liturgic|
|Il vduogn glüschaint||Cor mixt Samedan||Antonìn Dvorák|
|Vid l'acqua||Cor masdo Puntraschigna||Marco Frisina|
|Non potho reposare||Coro mediana|
|Ungarischer Tanz Nr. 6||Männerchor Landquart||Johannes Brahms / Horst Reinartz|
|Maria durch einen Dornwald ging||Coro polifonico siro mauro||Heinrich Kaminski|
|Tgei teissas ti olma||Chor viril da Domat||Gion Antoni Derungs / Gian Fontana|
|Viva tutte le vezzose||Cor mixt da Champfér||Felici Gardini|
|Oraziun||Chor viril Surses||Jakov Gotovac / text rum. Alfons Vinzens|
|
Am Samstag, 04.05.2013 konnte der Bündner Jugendchor am Konzert in der Comanderkirche in Chur zum ersten Mal die neue CD “Swiss Quodlibet” zum Kauf anbieten. Wir freuen uns über die lässigen Ideen von Mark Manion, der das CD Booklet gestaltet hat! Danke!
In grond engraziament- ein riesiges Dankeschön- al RTR (Radiotelevisiun Svizra Rumantscha) per la registraziun dal DC-für die Aufnahme der CD!
Um die CD zu bestellen (Postversand), kann man sich mit Martin Zimmermann in Verbindung setzen.
Bevor die lang ersehnte Reise in die USA starten kann, möchten wir Sie / euch liebe Zuhörerinnen und Zuhörer herzlich zu unseren Maikonzerten einladen. Damit wir in Amerika unser Programm souverän vortragen könnnen, stehen noch einige Proben an und die Konzerte im Mai sind sozusagen die Probe aufs Exempel.
Es ist immer schön, in einer gut gefüllten Kirche zu singen, deshalb unser Aufruf an Sie / euch: Unterstützen Sie uns / unterstützt uns an einem dieser zwei Konzerte mit Ihrer / eurer Anwesenheit.
Wir freuen uns auf ein Zusammentreffen! Bis bald, tochen gleiti, a presto, see you soon!!
Während einem Intensivwochenende im November 2012 haben wir die Stücke des Projektes 2012 / 2013 mit grossartiger Unterstützung des RTR aufgenommen. Entstanden ist eine CD, die verschiedenste musikalische Facetten hervorhebt. Wir sind sehr zufrieden mit dem Resultat. Ab Ende des Monats (sicher bis zu den nächsten Konzerten, 04.05. Chur; 05.05. Uster; 24.05. Schiers) kann man die CD kaufen. Interessierte melden sich bitte bei Martin Zimmermann.
Viele schöne musikalisch umrahmte Stunden wünschen wir Ihnen / euch.
Der Bündner Jugendchor (oder eine Delegation daraus) würde sich freuen, Ihr Adventsessen, Ihr Geburtstagsfest, Ihren Apero musikalisch zu umrahmen. Dies natürlich gegen eine finanzielle Gegenleistung als Zustupf für unser Amerikaabenteuer und wenn es zeitlich einigermassen aufgeht.
Melden Sie sich bei Martin Zimmermann, um Genaueres zu besprechen.
Gestern durften wir vor der vollbesetzten Amanduskirche in Maienfeld konzertieren. Wir hatten ein super Publikum und konnten unseren Auftritt in vollen Zügen geniessen. Zimi hatte einige Schreckensmomente auszuhalten, da wir bei einem Lied extra die abgemachte Choreo nicht einhielten .
Auch die Konzerte in Laax und Thusis, sowie Sta. Maria bleiben in guter Erinnerung. In Laax und Thusis hätte es noch einige Plätze zu besetzen gehabt. Falls also jemand Ideen für effizientere Werbung hat- bitte melden! Es singt sich besser mit mehr Publikum, wobei wir natürlich auch für ein kleines aber feines Publikum gerne singen!
Vielen Dank den Organisatoren der Konzerte für ihre Arbeit (Organisation der Anreise, Verpflegung, Kirchenmiete etc.)!
Als nächstes steht nun die CD Aufnahme auf dem Programm. Es wird anstrengend werden aber hoffentlich haben wir danach die CD in der Hand, die wir auch wollten…
Wir würden uns freuen, euch an einem der vier Konzerte im Publikum anzutreffen!
Um unseren USA Aufenthalt so authentisch wie möglich durchführen zu können, benötigen wir das richtige Outfit. Was wäre da besser geeignet als traditionelle Kleidung? Wir sind jedoch auf Ihre Hilfe angewiesen:
Falls Sie, liebe Leserin eine Tracht (bündner Sonntags- und Werchtagstrachten) besitzen, oder jemanden kennen, der eine solche besitzt, melden Sie sich bitte bei Domenica Luzi: email@example.com
Herzlichen Dank für Ihre Mithilfe!
Domenica Luzi (Sopran) und Andrea Gambon (Alt) haben sich bereit erklärt, die Übersetzung der Artikel und Seiten ins Englische zu übernehmen. Vielen Dank diesen beiden Powerfrauen!
Der Bündner Jugendchor hat am 09.06.2012 von den Experten für seine Interpretation der 4 Werke “Spaate Früelig”, “Ave Maris Stella”, “Butterfly” und “The Battle of Jericho” in der Kirche Sogn Martin in Trun das Prädikat “vorzüglich” entgegennehmen können. Ausserdem hat der Bündner Jugendchor zusammen mit dem Chor viril Surses am Galakonzert in der übervollen Lennaria Tarcisi Maissen SA teilnehmen dürfen. Der Bündner Jugendchor bedankt sich beim Organisationskomitee für ihren Einsatz.
Iris Vogt-Klaas (Alt, Mezzo) und Christian Klaas geben sich am Samstag 19.05.2012 das Ja-Wort. Ausserdem wird ihr kleiner Sohn Laurin getauft.
Dem Brautpaar sowie dessen Nachwuchs wünschen wir alles Gute für ihre Zukunft!!
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https://www.rtr.ch/emissiuns/noss-chors/rezia-cantat-intginas-producziuns-ord-la-chiesa-san-lorenzo
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http://buejuchor.ch/
| 0.673154
| 0.676305
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La controlla parlamentara da l'administraziun
La controlla parlamentara da l'administraziun (CPA) è il servetsch d'evaluaziun da l'Assamblea federala. Per incumbensa da la cumissiun da gestiun (CdG) realisescha ella retschertgas areguard la legitimitad, l'opportunitad ed efficacitad da las activitads da las autoritads federalas. En pli po la CPA examinar sin proposta d'autras cumissiuns parlamentaras l'efficacitad da mesiras da la Confederaziun.
Projects Terminads dacurt
Wahl des obersten Kaders durch den Bundesrat. Nachkontrolle -
Zusammenfassung (PDF) –
Bericht (PDF) -
Medienmitteilung
Projects currents
- Examinaziuns administrativas e disciplinaras en l’administraziun federala
- Adempliment da las moziuns e dals postulats approvads
- Analisas ADN en proceduras penalas
- Relaziuns publicas da la confederaziun
- Effects da las convenziuns da commerzi liber
- Dumbraziun da vuschs electronica
- La Confederaziun sa participescha a sancziuns economicas
- Repartiziun da las fatschentas en ils Tribunals federals
Jahresbericht 2018 (PDF)pdf
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Das zum UVEK gehörende Bundesamt für Verkehr (BAV) ist zusammen mit den Kantonen zuständig für die Subventionen im Regionalen Personenverkehr (RPV). Im Rahmen einer ordentlichen Revision hat es festgestellt, dass die PostAuto Schweiz AG zu hohe Gewinne im abgeltungsberechtigten regionalen Personenverkehr erzielt und in andere Geschäftsfelder umgebucht hat. Bund, Kantone und die Post haben eine Vereinbarung über die Rückzahlung und die Abwicklung der zu viel bezogenen, rechtswidrigen Abgeltungen abgeschlossen. Das BAV hat zudem sein Aufsichtssystem angepasst.
Im Herbst 2018 unterzeichneten Bund, Kantone und Gemeinden eine Rahmenvereinbarung, welche die Bereinigung der subventionsrechtlichen Aspekte beinhaltet. Gemäss dieser Vereinbarung hat die Post dem Bund, den Kantonen und Gemeinden insgesamt 188,1 Millionen Franken zurückzuzahlen. Zusätzlich zu diesen Geldern leistet PostAuto freiwillig insgesamt 17.2 Millionen Franken an die Geschädigten für zu Unrecht bezogene Subventionen in den Jahren 2004-2006. Die Forderung wäre verjährt, wird von der Post im Sinne einer sauberen Aufarbeitung dennoch bezahlt. Die Gelder gehen je rund zur Hälfte an den Bund und die Kantone bzw. die Gemeinden.
Ausserdem hat das BAV sein Aufsichtskonzept überarbeitet, um den sorgsamen Umgang mit Subventionen zu stärken.
Im Zusammenhang mit dem Postauto-Fall wurden seit dem Aufdecken der rechtswidrigen Umbuchungen verschiedene weitere Massnahmen beschlossen.
Entscheide Bundesrat
Das BAV hat im Lichte der aufgedeckten rechtswidrigen Umbuchungen verschiedene Massnahmen getroffen:
- Aufgrund der Unregelmässigkeiten beim Bezug von Subventionen im regionalen Personenverkehr durch die PostAuto Schweiz AG wurde dem Verwaltungsrat der Post für das Jahr 2017 keine vollumfängliche Décharge erteilt. Von der Entlastung ausgenommen wurden die Vorfälle im Zusammenhang mit den Subventionsbezügen der Post-Auto-Gesellschaften.
«Bundesrat schränkt Décharge für den Verwaltungsrat der Post ein» - Medienmitteilung des Bundesrats vom 11.06.2018
- Die Rechnung 2017 wurde genehmigt. Darin hat die Post Rückstellungen für die Rückzahlungen an den Bund und die Kantone für die zu Unrecht bezogenen Subventionen im regionalen Personenverkehr gemacht.
- Die KPMG AG wurde für das Geschäftsjahr 2018 als Revisionsstelle der Post wiedergewählt. Danach wird die Zusammenarbeit mit KPMG AG beendet. Die Post führt ein Ausschreibungsverfahren für eine neue Revisionsstelle ab dem Geschäftsjahr 2019 durch.
- Vor dem Hintergrund der Vorkommnisse in den letzten Monaten (Fall PostAuto, Cyber-Attacke bei RUAG, Datendiebstahl bei Swisscom) hat der Bundesrat zudem beschlossen, die Grundsätze und Leitlinien der Steuerung der bundesnahen Unternehmen (Corporate Governance, Bericht von 2006) extern überprüfen zu lassen. Dieser Bericht wurde am 26. Juni 2019 publiziert.
Medienmitteilung und Expertenbericht «Beurteilung der Corporate Governance des Bundes anhand der Analyse von vier Unternehmen» 26.06.2019
- Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 19. Februar 2020 zum Bericht der Geschäftsprüfungs-Kommission des Ständerats (GPK-S) vom 12. November 2019 «Buchungsunregelmässigkeiten bei der PostAuto Schweiz AG – Erwägungen aus Sicht der parlamentarischen Oberaufsicht» Stellung genommen. In dieser Stellungnahme geht der Bundesrat auf die Empfehlungen des Berichtes ein. Zur Sprache kommen darin auch das Konzept und die Entwicklung der Corporate Governance des Bundes für die bundesnahen Unternehmen.Medienmitteilung, 21.02.2020: «PostAuto: Bundesrat nimmt Stellung zum Bericht der Geschäftsprüfungskommission»
Entscheide UVEK
Das UVEK hat aufgrund des PostAuto-Falls entschieden, ein externes Unternehmen mit einem Audit der subventionsrechtlichen Prüfungen des BAV zu mandatieren. Das damit betraute Unternehmen hat den Auftrag erhalten, dem UVEK einen Bericht zur subventionsrechtlichen Aufsicht des BAV hinsichtlich Organisation, Methodik und Ressourcen zu unterbreiten und Handlungsempfehlungen aufzuzeigen. Der Bericht wurde inzwischen publiziert.
Das BAV hat entschieden, die Aufsicht grundsätzlich auf eine neue Basis zu stellen. Damit geht es über die Empfehlungen des Audit-Berichts hinaus.
Entscheide BAV
Das BAV hat im Lichte der aufgedeckten rechtswidrigen Umbuchungen bereits erste Massnahmen getroffen:
- Im Nachgang zum Fall PostAuto hat das BAV bei den Transportunternehmen, die im subventionierten Regionalverkehr tätig sind, eine explizite, schriftliche Bestätigung eingefordert, dass die Vorgaben des Subventionsgesetzes sowie die weiteren relevanten rechtlichen Bestimmungen eingehalten werden. Solche Bestätigungen werden neu systematisch eingefordert.
Das BAV hat ausserdem sein Aufsichtskonzept überarbeitet, um den sorgsamen Umgang mit Subventionen zu stärken. Die Hauptverantwortung für die korrekte Verwendung und Verbuchung der Subventionen bleibt bei den Transportunternehmen selber.
Weitere Angaben zu den Massnahmen: Medienmitteilung vom 06.05.2019
Reform des Bestellsystems im Regionalen Personenverkehr
Der Bundesrat hat im Jahr 2019 eine Vernehmlassung zur Reform Regionaler Personenverkehr eröffnet. Diese Vorlage soll die Finanzierung langfristig verlässlicher und effizienter machen. Das Bestellverfahren soll vereinfacht werden, die Zuständigkeiten von Bund und Kantonen sollen überprüft und die finanziellen Anreize und die Verantwortung der Transportunternehmen geklärt werden.
Fedpol
Am 27. Februar 2018 hat der Bundesrat fedpol als zuständig bezeichnet, das Verwaltungsstrafverfahren in Sachen PostAuto Schweiz AG zu führen und Widerhandlungen nach dem Verwaltungsstrafrecht und dem Subventionsgesetz zu verfolgen und zu beurteilen. Mit Verfügung vom 2. März 2018 hat fedpol das Verwaltungsstrafverfahren wegen Leistungs- und Abgabebetrug und allfälligen weiteren Delikten in Zusammenhang mit der Erbringung von RPV-Leistungen durch die PostAuto-Schweiz AG eröffnet.
Was Sie über das Verwaltungsstrafverfahren wissen sollten
(Website des Bundesamts für Polizei fedpol, 22.03.2018)
Was Sie über das Verwaltungsstrafverfahren wissen sollten
(Website des Bundesamts für Polizei fedpol, Update vom 17.02.2019)
Was Sie über das Verwaltungsstrafverfahren wissen sollten
(Website des Bundesamts für Polizei fedpol, Update vom 08.03.2019)
Parlamentarische Interpellationen und Antworten des Bundesrates
Überblick über alle Interpellationen und die Antworten des Bundesrates (Website des Schweizer Parlaments)
Wie steuert der Bund die bundesnahen Unternehmen?
Der Bund steuert die bundesnahen Unternehmen gestützt auf die gesetzlichen Grundlagen über die Wahl des Verwaltungsrates, die Festlegung von strategischen Zielen sowie die Genehmigung des Geschäftsberichtes und der Jahresrechnung. Die Umsetzung der strategischen Ziele liegt in der Verantwortung des Verwaltungsrats der Post, welcher jährlich über die Zielerreichung Bericht erstattet. Der Bundesrat nimmt als Eigner der Post keine Aufsichtsfunktion wahr.
Zuständigkeiten bzgl. Eigneraufgaben
Die Eigneraufgaben des Bundes bei Post, SBB, Swisscom werden vom Generalsekretariat UVEK in Zusammenarbeit mit der Eidgenössischen Finanzverwaltung wahrgenommen. Im Generalsekretariat UVEK ist dafür der Stab bundesnahe Unternehmen zuständig, dem Fachleute mit juristischer und betriebswirtschaftlicher Ausbildung angehören. Die Eidgenössische Finanzverwaltung ist für Corporate Governance-Fragen zuständig.
Aufsichtsrechtliche Zuständigkeiten
Für aufsichtsrechtliche Fragen sind verschieden Gremien zuständig, z.B. bei der postalischen Grundversorgung die Postcom, beim abgeltungsberechtigten öffentlichen Verkehr das BAV, für die Aufsicht der Grundversorgung im Zahlungsverkehr ist das Bakom zuständig und zur Festlegung der Preise kann sich zudem der Preisüberwacher einbringen.
Corporate-Governance-Bericht
Der Bundesrat hat Governance-Themen vertieft analysiert und 2006 dazu einen Corporate-Governance-Bericht veröffentlicht, 2009 gab es einen Zusatzbericht. Das Parlament hat 2010 einer parlamentarischen Initiative über das «Instrumentarium zu den strategischen Zielen der verselbständigten Einheiten» stattgegeben und ein Gesetz zur Regelung der parlamentarischen Oberaufsicht verabschiedet. 2018 hat der Bundesrat zudem beschlossen, die Grundsätze und Leitlinien der Steuerung der bundesnahen Unternehmen überprüfen zu lassen. Der entsprechende Bericht wurde am 26. Juni 2019 publiziert.
Medienmitteilungen, Berichte, Stellungnahmen, Interviews
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https://www.parlament.ch/rm/organe/cumissiuns/controlla-parlamentara-administraziun-cpa
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https://www.uvek.admin.ch/uvek/de/home/uvek/bundesnahe-betriebe/post/untersuchung-zur-gewinnerzielung-von-postauto-schweiz.html
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Da cumpagnia
- Mardi, 15.1.2019, 19:00
-
Emprima emissiun:
- Mardi, 15.1.2019, 19:00, RTR
Per «Noss Chors» è il star da cumpagnia almain uschè impurtant sco il chant. Perquai datti era in vast repertori da chanzuns da cumpagnia.
Sche «Noss Chors» sa scuntran lura vegnì chantà da cumpagnia. Quai collia giuven e vegl e tuttas valladas in cun l'auter. Insaquants da quels tocs da cumpagnia pudain nus perquai tadlar oz en l'emissiun «Noss Chors».
Ils titels en l'emissiun
|TITEL||INTERPRET||CUMPONIST|
|Il stroli da maseinas||Chor mischedau da Suraua||Nunenconuschent / Disch, Gion|
|Igl Bal da la farrera||Cor viril d'Andeer||Dolf, Benedetg / Mani, Curò jun.|
|Chanzun da sot||Cor mixt da Samedan||Morley, Thomas / Vital, Andrea|
|Musica||Chor viril Ligia Grischa||Lombriser, Isidor / Durschei, Victor|
|La cajarina||Cor de le Ële Col di Lana||Pellegini, Nani|
|Lasst uns ein Stündlein lustig sein||Chor viril Cant-Itu-Landa Glion||Frank, Melchior / Möckl, Franz|
|Ampo less jou anc viver||Cor maschado da Donat||Dolf, Benedetg / Mani, Curo sen.|
|Cantadur||Chor viril da Breil||Reinhardt, Rudolf / Friberg, Eusebi|
|Saltar vul la biala matta||Cantus firmus Surselva||Alfvén, Hugo / Tradiziunal / rom. Scherrer, Carli|
|Si amitgs||Chor dals Paslers, Domat||Tradiziunal / arr. Muoth, Alvin|
|Festa guadagnada||Cor masdà dad Ardez||Morell, Ludwig|
|Nus mein a Ruma||Chor viril Lumnezia||Suter, Hermann / Pfister, Alexander|
|Musica||Vokalensemble Cantaurora||Appenzeller, Peter / Rilke, Rainer Maria / Clalüna, Alfons|
|La bella donna da Jachen Tom||La Cumbricula||Tradiziunal / Janett, Braida|
|Als Romontschs||Chor viril da Domat||Stoffel, Alfons / Tuor, Alfons|
|Chanzuns popularas||Cor masda da Scuol||Tradiziunal / Janett, Curdin|
|La Mastralia||Cor viril Guardaval da Zuoz||Barblan, Otto / Grond, Florian / La Nicca, R.|
|
Am Samstag, 04.05.2013 konnte der Bündner Jugendchor am Konzert in der Comanderkirche in Chur zum ersten Mal die neue CD “Swiss Quodlibet” zum Kauf anbieten. Wir freuen uns über die lässigen Ideen von Mark Manion, der das CD Booklet gestaltet hat! Danke!
In grond engraziament- ein riesiges Dankeschön- al RTR (Radiotelevisiun Svizra Rumantscha) per la registraziun dal DC-für die Aufnahme der CD!
Um die CD zu bestellen (Postversand), kann man sich mit Martin Zimmermann in Verbindung setzen.
Bevor die lang ersehnte Reise in die USA starten kann, möchten wir Sie / euch liebe Zuhörerinnen und Zuhörer herzlich zu unseren Maikonzerten einladen. Damit wir in Amerika unser Programm souverän vortragen könnnen, stehen noch einige Proben an und die Konzerte im Mai sind sozusagen die Probe aufs Exempel.
Es ist immer schön, in einer gut gefüllten Kirche zu singen, deshalb unser Aufruf an Sie / euch: Unterstützen Sie uns / unterstützt uns an einem dieser zwei Konzerte mit Ihrer / eurer Anwesenheit.
Wir freuen uns auf ein Zusammentreffen! Bis bald, tochen gleiti, a presto, see you soon!!
Während einem Intensivwochenende im November 2012 haben wir die Stücke des Projektes 2012 / 2013 mit grossartiger Unterstützung des RTR aufgenommen. Entstanden ist eine CD, die verschiedenste musikalische Facetten hervorhebt. Wir sind sehr zufrieden mit dem Resultat. Ab Ende des Monats (sicher bis zu den nächsten Konzerten, 04.05. Chur; 05.05. Uster; 24.05. Schiers) kann man die CD kaufen. Interessierte melden sich bitte bei Martin Zimmermann.
Viele schöne musikalisch umrahmte Stunden wünschen wir Ihnen / euch.
Der Bündner Jugendchor (oder eine Delegation daraus) würde sich freuen, Ihr Adventsessen, Ihr Geburtstagsfest, Ihren Apero musikalisch zu umrahmen. Dies natürlich gegen eine finanzielle Gegenleistung als Zustupf für unser Amerikaabenteuer und wenn es zeitlich einigermassen aufgeht.
Melden Sie sich bei Martin Zimmermann, um Genaueres zu besprechen.
Gestern durften wir vor der vollbesetzten Amanduskirche in Maienfeld konzertieren. Wir hatten ein super Publikum und konnten unseren Auftritt in vollen Zügen geniessen. Zimi hatte einige Schreckensmomente auszuhalten, da wir bei einem Lied extra die abgemachte Choreo nicht einhielten .
Auch die Konzerte in Laax und Thusis, sowie Sta. Maria bleiben in guter Erinnerung. In Laax und Thusis hätte es noch einige Plätze zu besetzen gehabt. Falls also jemand Ideen für effizientere Werbung hat- bitte melden! Es singt sich besser mit mehr Publikum, wobei wir natürlich auch für ein kleines aber feines Publikum gerne singen!
Vielen Dank den Organisatoren der Konzerte für ihre Arbeit (Organisation der Anreise, Verpflegung, Kirchenmiete etc.)!
Als nächstes steht nun die CD Aufnahme auf dem Programm. Es wird anstrengend werden aber hoffentlich haben wir danach die CD in der Hand, die wir auch wollten…
Wir würden uns freuen, euch an einem der vier Konzerte im Publikum anzutreffen!
Um unseren USA Aufenthalt so authentisch wie möglich durchführen zu können, benötigen wir das richtige Outfit. Was wäre da besser geeignet als traditionelle Kleidung? Wir sind jedoch auf Ihre Hilfe angewiesen:
Falls Sie, liebe Leserin eine Tracht (bündner Sonntags- und Werchtagstrachten) besitzen, oder jemanden kennen, der eine solche besitzt, melden Sie sich bitte bei Domenica Luzi: email@example.com
Herzlichen Dank für Ihre Mithilfe!
Domenica Luzi (Sopran) und Andrea Gambon (Alt) haben sich bereit erklärt, die Übersetzung der Artikel und Seiten ins Englische zu übernehmen. Vielen Dank diesen beiden Powerfrauen!
Der Bündner Jugendchor hat am 09.06.2012 von den Experten für seine Interpretation der 4 Werke “Spaate Früelig”, “Ave Maris Stella”, “Butterfly” und “The Battle of Jericho” in der Kirche Sogn Martin in Trun das Prädikat “vorzüglich” entgegennehmen können. Ausserdem hat der Bündner Jugendchor zusammen mit dem Chor viril Surses am Galakonzert in der übervollen Lennaria Tarcisi Maissen SA teilnehmen dürfen. Der Bündner Jugendchor bedankt sich beim Organisationskomitee für ihren Einsatz.
Iris Vogt-Klaas (Alt, Mezzo) und Christian Klaas geben sich am Samstag 19.05.2012 das Ja-Wort. Ausserdem wird ihr kleiner Sohn Laurin getauft.
Dem Brautpaar sowie dessen Nachwuchs wünschen wir alles Gute für ihre Zukunft!!
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| 0.620468
| 0.623493
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Damonda da baghegiar (2019/29-01)
Cumproprietaris parcella nr. 8439 Vattiz, René Caduff, Vattiz 17, 7146 Vattiz
Petents:
Cumproprietaris parcella nr. 8439 Vattiz
René Caduff
Vattiz 17, 7146 Vattiz
Projectader:
Arthur Caduff
Biro d’architectura e d’inschignier
Rampa 28B, 7145 Degen
Object:
- Disfar la casa, baghetg nr. d’assicuranza 9-17
- Construcziun d’ina casa nova cun ina habitaziun primara e duas habitaziuns secundaras
sin la parcella nr. 8439 Vattiz, a Vattiz, vischinadi da Degen
Zona da vitg (art. 23 lescha da baghegiar Degen)
Datum da publicaziun:
03 da matg 2019
Administraziun
Uffeci communal Lumnezia
Palius 32D
Caum postal 54
7144 Vella
+41 (0)81 920 60 00
infolumneziach
Uffeci da taglia
Uffeci da taglia Lumnezia
Palius 32D
Caum postal 54
7144 Vella
+41 (0)81 920 60 08
steueramtlumneziach
Uras da spurtegl
gliendisdis - venderdis
09.30 - 11.30 uras
13.30 - 16.30 uras
ni tenor cunvegnientscha
|
|Hiermit wird das vorliegende Baugesuch öffentlich bekannt gegeben:
|Baugesuch Nr.
|2024-0009
|Parzelle
|203
|Zone
|Dorfzone
|Quartierplan
|Clos
|Objekt
|Chesa Gianzun
Giassa da la Bauncha 4
|Bauvorhaben
|Umbau
bestehende Veranda
|Bauherr
|Riet und Romana Ganzoni
Giassa da la Bauncha 4
7505 Celerina/Schlarigna
|Projektverfasser
|Gaudenzi Marchesi Müller
Architectura SA
Via Aguagliöls 14
7512 Champfèr
|Auflage
|28.03.2024
16.04.2024
|Baugesuchsunterlagen
|Die Baugesuchsunterlagen liegen während der Einsprachefrist beim Gemeindebauamt zur öffentlichen Einsichtnahme auf.
|Einsprachen
|Öffentlich-rechtliche Einsprachen gegen das Bauvorhaben können während der Auflagefrist beim Gemeindevorstand Celerina eingereicht werden.
|Celerina, 28. März 2024
|Im Auftrag der Baubehörde
Bauamt Celerina/Schlarigna
|
http://www.lumnezia.ch/publicaziuns/fatgs-da-baghegiar/damondas-da-baghegiar-detagls/news/detail/News/damonda-da-baghegiar-201929-01.html?cHash=992e74ff880e72014279fbdb8bff9955
|
https://www.engadinerpost.ch/dorfplatz/detail/amtliche/4277
| 0.621956
| 0.623658
|
Valsot
Vischnanca politica
← ←
fin il 2012
Ramosch cun la baselgia da S. Flurin
Vopna
Administraziun
Stadi Svizra
Chantun
Grischun
Regiun
Engiadina Bassa/Val Müstair
Capo cumünal
Victor Peer
Territori
Autezza
1236 m s.m.
Surfatscha
158,95 km²
Populaziun
859 abitants (31 da december 2017)
Spessezza
6 ab./km²
Fracziuns
Chaflur/Chasura, Martina, Ramosch, Raschvella, San Niclà, Seraplana, Strada, Tschlin, Vinadi, Vnà
[1]
Autras infurmaziuns
Numer postal
7556, 7559
Preselecziun
081
Numer UST
3764
Internet
Pagina-web uffiziala
Valsot è ina vischnanca politica svizra en il chantun Grischun. Ella è sortida il 1. da schaner 2013 da la fusiun da las vischnancas da Ramosch e Tschlin.
Il project da fusiun è vegnì lantschà mez zercladur 2009, quai anc cun il num Ramosch-Tschlin. Ils 21 d'october 2001 è il contract da fusiun vegnì approvà dad omaduas radunanzas communalas.
L'avrigl 2012 ha il Cussegl grond dal Chantun Grischun autorisà la fusiun. [2]
[3]
La
via principala 27 traversa la vischnanca.
↑
Glista da las fracziuns
↑
http://www.tschlin.ch/content/view/1/2/lang,de/ Pagina-web da la vischnanca da Tschlin
↑ Reto Stifel:
En: Gemeinde Valsot genehmigt. Engadiner Post dals 17 d'avrigl 2012.
|
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Ringelspitz und Tschingelhörner als Unesco-Weltnaturerbe
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24.10.2002
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Die Bündner Regierung steht dem Bestreben der Gemeinden Flims, Laax, Tamins und Trins, der angrenzenden Gemeinden aus den Kantonen Glarus und St. Gallen sowie weiteren Interessenten positiv gegenüber, die "Glarner Hauptüberschiebung" in die Unesco Welterbe-Liste (World Heritage List) aufnehmen zu lassen. Sie schlägt deshalb dem Bundesrat vor, die Gebirgslandschaft von beeindruckender landschaftlicher Qualität mit einer beachtlichen Vielfalt an bedeutenden Naturwerten, für die Aufnahme als Weltnaturerbe in die World Heritage Liste zu beantragen.
Das geologische Phänomen der "Glarner Hauptüberschiebung" ist auf Grund der in diesem Gebiet gewonnenen Erkenntnisse über die Gebirgsbildung in Geologenkreisen weltbekannt. Die eindrücklichen und grossräumig in der Landschaft auch für Laien ablesbaren Überschiebungsflächen erstrecken sich über die Kantone Glarus, St. Gallen und Graubünden. Die im Kanton Graubünden liegenden Teile (Ringelspitz, Tschingelhörner) sind gut zugänglich und deutlich erkennbar.
Kantonsbeiträge an verschiedene Institutionen
- Insgesamt 18 kulturelle Werke und/oder Veranstaltungen werden auf Grund der Empfehlungen der kantonalen Kulturförderungskommission mit Beiträgen von insgesamt 142'000 Franken unterstützt.
Aus den Gemeinden und Regionen
- Die neue Verfassung der Gemeinde Saas wird genehmigt.
- Die Totalrevision des Steuergesetzes der Gemeinde Schiers wird ebenso genehmigt wie die Teilrevision des Steuergesetzes der Gemeinde Zizers.
- Die Regierung hat die Teilrevision der Ortsplanung der Gemeinde St. Moritz gutgeheissen, ebenfalls genehmigt wurde die Teilrevision der Ortsplanung der Gemeinde Tumegl/Tomils.
- Der Totalrevision des Kurtaxengesetzes der Gemeinde Brienz/Brinzauls wurde entsprochen. Die Neuschaffung des Gesetzes über die Kurtaxen und die Tourismusförderungsabgabe der Gemeinde Flond wurde genehmigt und die Revision der Art. 5 und 6 des Gesetzes über die Erhebung von Kur- und Sporttaxen sowie Tourismusförderungsabgaben der Gemeinde Scuol gutgeheissen.
- Für die Vermessungsarbeiten im Rahmen der Katastererneuerung, Los 5, der Gemeinde Zernez hat die Regierung einen Betrag von rund 40'000 Franken an die Gesamtkosten von 284'000 Franken gesprochen.
Strassenprojekte
- Das Projekt der Gemeinde Domat/Ems für die Erstellung je einer doppelseitigen Bushaltestelle an der Italienischen Strasse und an der Querverbindung Felsberg im Gebiet "Paleu Sura" wird genehmigt. Dafür wird ein Kantonsbeitrag von 289'000 Franken gesprochen.
- Die Lärmsanierungsprogramme für die Berninastrasse im Bereich der Gemeinde Brusio sowie für die Berninastrasse und die Alte Berninastrasse im Bereich der Gemeinde Pontresina werden gutgeheissen.
- Für die Erhöhung der Tunnelsicherheit auf der A13 durch den Einbau von Niederspannungs-Schaltgerätekombinationen für die Tunnelstationen werden insgesamt 620'000 Franken gesprochen.
Standeskanzlei Graubünden
Gremium: Regierung
Quelle: dt Standeskanzlei Graubünden
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Protocol radunanza generela dals 8 december 2018
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Protocol da la radunanza generela dals 7 december 2017
Glista da rangs
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Listas da rangs
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Cumbinaziun famiglia
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Biathlon
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Cuorsa dal Kesch
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Fotografias da Fritz
Super Cumbinaziun
Club da skiunzs Zuoz | info@skiclub-zuoz.ch
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Das provisorische Programm in der Übersicht:
Freitag, 16. Dezember 2022, Corviglia / Salastrains
- Ab 09.00 Uhr Public Village mit Drinks, Food & Party Sound by DJ Base sowie kostenlosem Skitest mit ELAN
- 10.30 Uhr Start AUDI FIS SKIWELTCUP Ladies / Downhill
- ca. 12.00 Uhr Rennende und Flower Ceremony im Zieleinlauf
- im Anschluss Siegerehrung im Public Village; anschliessend Glühwein & Vibes mit DJ Base
- 15.00 Uhr Beginn Live-Konzert mit dem CH Shooting Star Joya Marleen
- 16.30 Uhr Ende des Renntages und Schliessung Public Village
Wichtig: Zutritt zum Public Village/Siegerehrung/Konzert nur mit gültigem Tagesticket.
Samstag, 17. Dezember 2022, Corviglia / Salastrains
- Ab 09.00 Uhr Public Village mit Drinks, Food & Party Sound by DJ Base sowie kostenlosem Skitest mit ELAN
- 10.30 Uhr Start AUDI FIS SKIWELTCUP Ladies / Downhill
- ca. 12.00 Uhr Rennende und Flower Ceremony im Zieleinlauf
- im Anschluss Siegerehrung im Public Village; anschliessend Glühwein & Vibes mit DJ Base
- 15.00 Uhr Beginn Live-Konzert mit der CH Kultpopband Hecht
- 17.00 Uhr Ende des Renntages und Schliessung Public Village
Wichtig: Zutritt zum Public Village/Siegerehrung/Konzert nur mit gültigem Tagesticket.
Sonntag, 18. Dezember 2022, Corviglia / Salastrains
- Ab 09.00 Uhr Public Village mit Drinks, Food & Party Sound by DJ Base sowie kostenlosem Skitest mit ELAN
- 11.30 Uhr Start AUDI FIS SKIWELTCUP Ladies / Super-G
- ca. 13.30 Uhr Rennende und Flower Ceremony im Zieleinlauf
- Im Anschluss Siegerehrung im Public Village; anschliessend Farewell und Merry Christmas mit DJ Base
- 16.00 Uhr Ende des Renntages und Schliessung Public Village
Wichtig: Zutritt zum Public Village/Siegerehrung/Konzert nur mit gültigem Tagesticket.
Programmänderungen bleiben vorbehalten!
SEE YOU IN ST. MORITZ!
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https://www.skiclub-zuoz.ch/archiv/
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https://www.engadin.ch/de/skiweltcup-stmoritz/programm/
| 0.607882
| 0.611203
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Il Chor viril da Laax sa preschenta avant ils experts la sonda (13-6-2015) a las 12:00.
Ils chors grischuns a la Festa federala:
chor viril Cuira
cantAurora, Cuira
chor da dunnas Chursüd
Chor viril Domat
Chor viril Engiadina Bassa
Chor viril-baselgia Falera
Chor da giuventetgna Grischun
Chor viril Ligia Grischa
Chor viril Lumnezia
chor viril Concordia Panaduz
Cor viril Samedan
Chor mischedau Surrein
Chor viril Surses
Chor mischedau Trin
Chor viril Tusaun
Coro viril Alpina Val Müstair
chor baselgia ecumen Vazsut
Cor viril Guardaval Zuoz
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Der Chor viril Surses freut sich, im 2020 gemeinsam mit dem CONSONUS VOKALENSEMBLE unter der musikalischen Leitung von Mauro Ursprung konzertieren zu dürfen. Das Konzert findet am Samstag, 28. März 2020 in... Read More
SRF-Musikwelle strahlt sechsmal die Woche die Sendung „Wünsch dir was“ aus. RTR Radio Rumantsch sendet sonntags das Wunschkonzert „Concert sin giavisch“ aus. Auf beiden Sendern können Grüsse... Read More
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https://www.rtr.ch/novitads/grischun/surselva/chor-viril-laax-sa-prepara-per-meiringen
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http://chorvirilsurses.ch/
| 0.61597
| 0.617264
|
District da la Veveyse
|District da la Veveyse|
|District|
|Vista da Châtel-Saint-Denis,|
la chapitala dal district
Vopna
|Administraziun|
|Stadi||Svizra|
|Chantun||Friburg|
|Chapitala||Châtel-Saint-Denis|
|Prefect||Michel Chevalley|
|Lingua uffiziala||franzos|
|Territori|
|Surfatscha||133,26 km²|
|Populaziun||18'398 abitants|
(31 da december 2017)
|Vischnancas||9|
|Autras infurmaziuns|
|Numer UST||1007|
|Lingua tradiziunala||francoprovenzal|
|Dialect||patua friburgais|
|Internet|
|Pagina-web uffiziala|
Geografia[modifitgar | modifitgar il code]
Districts cunfinants[modifitgar | modifitgar il code]
|Glâne|
|Lavaux-Oron (VD)||Gruyère|
|Riviera-Pays-d'Enhaut (VD)|
Istorgia[modifitgar | modifitgar il code]
En il temp medieval era la regiun oravant tut en possess da vasals dals Savoiards. Suenter la conquista tras Friburg l'onn 1536 è ella vegnida zavrada en las chastellanias (bailliages) da Rue, Châtel-Saint-Denis ed Attalens. L'economia, ch'è ditg vegnida dominada da l'agricultura e dal mastergn, n'ha purschì avunda plazzas da lavur; quai ch'ha manà ad ina ferma emigraziun. Il 1848 è vegnì stgaffì il district da la Veveyse sco district il pli pitschen ed il pli meridiunal dal chantun Friburg. L'avertura da l'A12 il 1981 ha favurisà il svilup industrial e turistic, surtut a Châtel-Saint-Denis ed en la Basse-Veveyse (Attalens, Bossonnens, Granges (Veveyse)).
Vischnancas[modifitgar | modifitgar il code]
|Vopna||Num da la vischnanca||Abitants
|
(31 da december 2017)
|Surfatscha|
in km²
|Attalens||3427||9,76|
|Bossonnens||1483||4,10|
|Châtel-Saint-Denis||6723||47,89|
|Granges (Veveyse)||867||4,46|
|La Verrerie||1177||13,98|
|Le Flon||1211||9,58|
|Remaufens||1072||5,91|
|Saint-Martin (FR)||1007||9,79|
|Semsales||1431||29,36|
|Total (2015)||18'398||133,26|
Toponimia[modifitgar | modifitgar il code]
|Franzos||Patua||Tudestg|
|District de la Veveyse||Dichtri de la Vevéje?/i||Vivisbachbezirk|
|Attalens||Atalin?/i, Talin|
|Bossonnens||Bossounin?/i||Bossum|
|Châtel-Saint-Denis||Tsathi?/i||Kastels Sankt Dionys|
|Granges (Veveyse)||Grandzè?/i|
|La Verrerie||La Vèryére?/i|
|Le Flon|
|Remaufens||Remôfin?/i|
|Saint-Martin (FR)|
|Semsales||Chinthâlè?/i|
|
Gasthaus Bären De Bär got go reise…. D`reis vom Bär isch no lang ned fertig. Er reist jetzt witer und gaht go parlez français. Mer freue üs uf d`kantone Fribourg & Neuchâtel Warme Vorspeisen Neuenburger Weissweinsuppe 8.50 mit Chäs-Chümmi Gebäck Freiburger Bergrahmsuppe met Härdöpfle, Brennesle, Teigware und vell Greyerzer Chäs 8.50 Hauptgänge Jacquerie Neuchâteloise 29.50 Poschierti Pouletbrust mit Chrüterrahmsosee uf Suurchrut met Härdöpfle Freiburger Lammvoressen an kräftiger Rotweinsauce met Chnobli und Wiibeeri, serviert met überbachenem Härdöpfelstock 32.50 Desserts Kabinettspudding 8.50 met Kokosmaggrone und Maraschino Meringues mit Doppelrahm Meringues met vell Rahm 11.50 Gasthaus Bären Wussten Sie…….? Freiburg (französisch Fribourg, italienisch Friburgo, rätoromanisch Friburg), amtlich Staat Freiburg und État de Fribourg, ist ein französisch- und deutschsprachiger Kanton im Westen der Schweiz. Der Hauptort ist Freiburg. Der Kanton Freiburg befindet sich in der französischen Schweiz (Romandie) und ist mit 1671 Quadratkilometern der acht grösste Kanton der Schweiz. Topografisch lässt sich Freiburg in zwei grössere Bereiche unterteilen: Der nördliche und westliche Teil gehört zum Schweizer Mittelland, der Süden zu den Schweizer Voralpen. Siehe dazu den Hauptartikel Freiburger Voralpen. Die höchste Erhebung bildet der Vanil Noir mit 2389 Metern. Er befindet sich im Süden des Kantons im Greyerzbezirk, an der Grenze zum Kanton Waadt. Der tiefste Punkt liegt auf 430 Metern, am Neuenburgersee (Lac de Neuchâtel). Der Kanton Freiburg ist ein offiziell zweisprachiger Kanton, Amtssprachen sind Französisch und Deutsch. Die Mehrheit der Bevölkerung ist französischsprachig, deutsch wird vor allem im Norden und Nordosten des Kantons gesprochen. In diesen deutschsprachigen Gebieten, es sind dies vor allem der Sense- und der Seebezirk, ist die Umgangssprache das Senslerdeutsch, im Seebezirk – entsprechend der Geschichte des Murtenbiets als Gemeine Herrschaft von Bern und Freiburg – das Berndeutsch. Neuenburg (französisch, italienisch und rätoromanisch Neuchâtel amtlich Republik und Kanton Neuenburg, ist ein französischsprachiger Kanton im Westen der Schweiz. Der Hauptort ist Neuenburg. Der Kanton liegt in der geographischen Region des Schweizer Juras in der französischsprachigen Westschweiz und kann in vier Grossregionen unterteilt werden. Entlang des Neuenburgersees zieht sich ein flacher Uferstreifen, le Littoral genannt. Die gleichnamige Hauptstadt Neuenburg liegt am Seeufer. Nördlich davon, begrenzt durch den Chaumont, liegt das Val de Ruz. Westlich von Neuenburg, noch in der Seeuferebene, befindet sich der Schwemmlandkegel an der Mündung der Areuse. Das Tal verengt sich weiter westlich zu einer schmalen Schlucht und öffnet sich dann zum Hochtal Val de Travers. Zwischen dem Val de Travers und dem Neuenburgersee befindet sich die Kette des Chasseron, die aber zum grössten Teil auf dem Gebiet des Kantons Waadt liegt. Der markante Felskessel des Creux du Van bildet das östliche Ende dieser Bergkette. Nördlich des Val de Travers und des Val de Ruz zieht sich über die gesamte Länge des Kantons eine Bergkette, die ganz im Osten mit dem Chasseral ihren höchsten Punkt erreicht. Der wichtigste Passübergang ist die Vue des Alpes. Dahinter befinden sich das Vallée des Ponts und das Hochtal von La Chaux-de-Fonds. Die Schlucht des Doubs mit dem Lac des Brenets bildet einen Teil der Grenze zu Frankreich.
|
https://rm.wikipedia.org/wiki/District_da_la_Veveyse
|
https://studylibde.com/doc/1495671/gasthaus-b%C3%A4ren-k%C3%B6lliken
| 0.612642
| 0.615294
|
Mia vita - mia musica
- Mardi, 17.9.2013, 10:11
Smoke on the water, Lady in black, Michelle u forsa er Fiesta Mexicana, Rote Lippen u Blau blüht der Enzian. Mintga persuna ha sias atgnas chanzuns che sveglian regurdientschas, chanzuns cun istorgias, chanzuns che furman quasi il soundtrack da sia vita. L'emprima LP, la chanzun che gieva tar l'emprim bitsch, il hit da stad durant las emprimas vacanzas senza ils geniturs, l'emprim concert ubain la chanzun da nozzas. Durant la stad 2013 ha il Radio Rumantsch preschentà al lieu dal Profil ed empè da la Marella in purtret musical, ina persuna ha raquintà da sia vita ensemen cun las chanzuns decisivas.
Mia vita, mia musica cun Fabrizio Sossai
Adriano Celentano regorda Fabrizio Sossai vi da ses temp sco buob - e vi da ses bab. Cun chanzuns da Walter Lietha u Ludwig Hirsch ha el passentà la giuventetgna. Adina ha la musica classica dentant accumpagnà Fabrizio Sossai durant sia vita - oz chanta el en trais differents chors u ensembles - sco il cantus Firmus e l'Ensemble deCanto. L'um da 48 onns raquinta da ses temp en Svizra franzosa, ses mastergn sco scrinari e la passiun dal chant, la chatscha e la pestga. Redacziun: Esther Berther
Mia vita, mia musica cun Jon Duschletta
Adina in zichel pli speziala e (anc) betg grond enconuschenta, uschia pudess'ins descriver la musica ch'ha accumpagnà Jon Duschletta (49) da Zernez durant sia vita. Durant decennis era il bab da dus uffants surtut enconuschent sco "Johny, il mister Open Air Chapella". Perquai han ils indumbrabels inscunters cun artists internaziunals al pli vegl open air grischun er laschà divers fastizs en il repertoire da sia musica. Ina persuna ha accumpagnà Jon Duschletta però durant tut sia vita, numnadamain Bob Dylan. Redacziun: Anna Caprez
Mia vita, mia musica cun Romana Ganzoni
Criv u cotg, puter u vallader, AC/DC u Bach: Ils cuntrasts predomineschan en la biografia (musicala) da Romana Ganzoni. Durant 20 onns è ella stada magistra engaschada - ina nov'interpretaziun da la ballada "Erlkönig" ha fatg impressiun ad ella a moda duraivla. Dapi bundant in onn sa deditgescha ella plainamain al scriver. Tge impurtanza ch'il cumponist Philip Glass ha per sia lavur litterara e pertge cha a la fin sa tracti adina da "Take The Long Way Home" raquinta Romana Ganzoni en "Mia via - mia musica". Redacziun: Anna Serarda Campell
Mia vita, mia musica cun Gianna Olinda Cadonau
"Il chant è in med d'exprimer sentiments cun musica pli directamain che tras in instrument", di Gianna Olinda Cadonau. La varietad è impurtanta per la giuvna da 30 onns, oriunda da Scuol, che viva ussa a Winterthur. Ella lavura tranter auter sco manadra da projects culturals tar la Lia Rumantscha. Uschia vegn ella da cumbinar ses interess per art, cultura, politica, dretg ed economia. Daco n'è ella betg daventada cellista, tge musica è restada da la scola da musical a Hamburg, e tge chanta ella a l'uffantin ch'ella spetga en paucs mais? Redacziun: Angela Hendry
Mia vita, mia musica cun Fina Gaudenz
Il schlagher "Schwarzer Kater Stanislaus" era en sia giuventetgna la musica per lavar giu, il "Hey Jude" dals Beatles l'accumpagnament da l'emprima amur e tar il toc "Abracadabra" da la Steve Miller Band traglischan tar ella anc oz tut las glischs d'alarm. Fina Gaudenz è dapi 25 onns redactura da musica tar RTR. Blers tocs èn passads durant quest temp sur sia maisa da lavur. En "Mia vita - mia musica" raquinta ella da la musica che ha marcà sia vita e da sia passiun per il chant choral, Zucchero u Verdi. Redacziun: Guadench Dazzi
Mia vita, mia musica cun Theo Demund
Theo Demund è naschì ils 6 da schaner 1970 e creschì si a Darvella/Trun. Da professiun è el tgirunz. La musica gioga ina rolla impurtanta en sia vita. L'onn 2011 ha el edì l'album "Seivs e claus". En l'emissiun Mia vita - mia musica raquinta el co el admirava sco scolar Kim Wilde, ed el raquinta da Pink Floyd ed in VW oransch, da Dr. Hook e l'amur ubain da Lenny Kravitz ed ina stgatla raviolis brischada sur il fieu. Redacziun: Hubert Giger
Mia vita, mia musica cun Cla Nett
Naschì è el en l'Engiadina, a S-chanf, e las vacanzas ha el passentà per gronda part a Ramosch. Mo creschì si è Cla Nett a Basilea. Là ha el cumenzà sia carriera musicala, el ha fundà la Lazy Poker Blues Band, ina da las pli impurtantas bands da blues da la Svizra. Ed er anc oz cun bunamain 60 onns è il blues la vita da Cla Nett, bleras chanzuns da blues al han accumpagnà tras la vita. Redacziun: René Spescha
Mia vita, mia musica cun Norbert Cavegn
"Igl Open Air Lumnezia ei empau sco miu pop...". Cun excepziun d'ina suletta giada è Norbert Cavegn (44) da Vella stà da la partida a mintga Open Air Lumnezia, pia 28 giadas! Dapi 12 onns è il fiduziari president dal comité d'organisaziun e giauda quest eveniment mintg'onn danovamain. Sumegliant sco il sport è la musica adina stada in'impurtanta cumponenta en la vita dal Lumnezian. Uschia raquinta el tge musica ch'el collia cun sia uffanza, tge band ch'inspirescha el oz il dapli u era tge musica ch'è ida tar la naschientscha da sia poppa. Redacziun: Prisca Bigliel
Mia vita, mia musica cun Emilia Zangger
"Musica ed engaschament social sun per mai ina part essenziala da l'uman. Tuts duos ans sensibiliseschan per il mintgadi", di Emilia Zangger da Samedan. A chasa vegniva chantà las chanzuns rumantschas e fatg musica classica. Tar ils tuns da Santana ha ella fatg ils emprims pass cun ses um ed endretg da chasa sa senta ella en la musica da la renaschientscha e dal baroc. La vaira passiun è il sunar la flauta. Pertge ch'igl è il fauss tschientaner per quest instrument raquinta Emilia Zangger en quest'emissiun. Redacziun: Anna Serarda Campell
Mia vita, mia musica cun Monica Hänny
Monica Hänny ha 52 onns ed ella viva a Castrisch dapi l'onn 1992. Tocs da musica regordan ella mintgamai vid parts da sia vita. Uschia regorda Anderas Vollenweider ella vid las nozzas. Ed ils schlaghers da Christian Anders stattan per la pubertad. Libertad è cumbinà cun musica da Barbara Streisand. Monica Hänny e las regurdientschas da musica. Redacziun: Linus Livers
Mia vita, mia musica cun Pius Venzin
Pius Venzin u era PDDP viva e lavura a Turitg, el ha 34 onns ed è creschì si a Rueras e sia passiun èn il rap ed il hip hop. Avant onns era el tar las Liricas Analas - sia band actuala èn "The Swiss Avengers". Roxette, la dunna svedaisa ha sveglià tar el l'amur per la musica - e The Jackson Five procuran tar el per buna luna. Sa chapescha na manca era la musica dira ed il hip hop betg en sia biografia musicala. Pius Venzin raquinta nua ch'el ha udì l'emprima giada il toc "Unics" da Pascal Gamboni e cura che Rage Against the Machine era actual en sia vita. Redacziun: Esther Berther
Mia vita, mia musica cun Sergio Oswald
Sergio Oswald ha 46 onns e viva a Puntraschigna. I na dat betg in sulet stil da musica che accumpogna Sergio Oswald tras sia vita. Da la musica da tola, sur rock pli dir, fin tar la musica classica, plascha tut il pussaivel al figl da l'enconuschent cumponist e musicist Fredy Oswald. Da pudair realisar in project cun sia figlia Alessia ha dà gronda satisfacziun a l'emploià chantunal. Redacziun: Anna Caprez
Mia vita, mia musica cun Hans Caprez
Castrisch, Au, Scuol, Cuira, Scozia, Turitg, Piräus, Alba per danovamain turnar a Castrisch. L'ir davent e prender cumià per puspè turnar sa tira sco in fil cotschen tras la vita dal schurnalist Hans Caprez. Quai sa spievla era en sia biografia musicala. Sper chanzuns rumantschas chatt'ins qua musica sacrala russa, tocs per cornamusas u Rembetico, ina sort "blues grec" chantà da persunas che stattan a l'ur da la societad. Per persunas a l'ur è Hans Caprez adina puspè era s'engaschà sco schurnalist dal "Beobachter". Redacziun: Guadench Dazzi
Mia vita, mia musica cun Rolf Caflisch
"Jeu sun buca ius gl'emprem la via academica..." e tuttina è daventà ord il tambur passiunà da giuvens onns oz in battarist professiunal. Ses paun da mintgadi gudogna el oz cun sunar en differentas bands, cun dar uras da musica ed era cun organisar retschas da concerts en il Grischun. S'avrir per il nov, na star airi e laschar purtar dal mument èn devisas en la vita dal giuven musicist, ch'ha adina gì il curaschi dad ir sia via fitg individuala. Redacziun: Prisca Bigliel
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Nahaufnahme – der Feierwerk Podcast. Esther Diestelmann (Radio Feierwerk) und Julia Viechtl (Fachstelle Pop) im Gespräch mit Künstlerinnen und Künstlern, die eine Haltung haben. Über Popkultur, Gesellschaft und Politik.… continue reading
this is it40 Folgen, etwa 2.400 Minuten Gespräche, 38 Gäste: das ist die Nahaufnahme. Ein Podcast über die Macher*innen der Münchner Subkultur. Mit viel Herzblut haben Julia Viechtl und Esther Diestelmann im Jahr 2018 angefangen. Ihre Idee: Einblick in die vielfältige und spannende Münchner Subkultur zu geben. Was bewegt die Künstler*innen der Stad…… continue reading
„Wer aus München kommt, kennt Waseem“. Das sagt der Münchner Booker Kiesi über seinen Kollegen. Ob als Veranstalter, Rapper, Aktivist, in der Bildungsarbeit oder in der Politik, überall engagiert sich Achim „Waseem“ Seeger. Der Münchner mit deutsch-ägyptischen Wurzeln spricht in der 39.Folge der Nahaufname mit Julia Viechtl und Esther Diestelmann ü…… continue reading
Kunst zum Ansehen und Anhören – das macht Rosa Kammermeier aka Rosa Red. Rosa kann von ihrer Kunst leben, schon lange, aber welche Aufträge nimmt man an, wie lässt man sich vergüten und kann man mit kommerzialisierter Kunst auch Fehler machen? Für Rosa waren Auftragsarbeiten schon Kündigungsgrund und Auslöser eines kleinen Shitstorms. Trotzdem lieb…… continue reading
Elvis Presley ist der King of Rock’n‘Roll, Kim Kardashian die Königin der Contouring Schminktechnik und indigener Kopfschmuck ist ein Faschingskostüm. Stimmt‘s? Stimmt nicht. Das sind viel mehr eindeutige Beispiele für das Phänomen: Kultureller Aneignung. Mit dem Begriff wird die Übernahme eines Bestandteils einer Kultur von Mitgliedern einer ander…… continue reading
Mikrofon check eins zwei - in dieser Folge der Nahaufnahme geht es um Wortgewalt von Impfen bis Rap. Und mit wem könnte man besser darüber sprechen als mit David Pe von Main Concept - DER Freestyle MC schlechthin. Außerdem ist er Arzt. Im Grunde ist es nicht weniger geworden als ein Gespräch über die letzten 30 Jahre Hip Hop in München und Deutschl…… continue reading
Ziemlich cis und männlich - wenn ihr dabei direkt an Männerhass denkt, dann liegt ihr falsch. Julia Viechtl und Esther Diestelmann sind trotzdem unheimlich müde von klassischen Rollenbildern, genau wie ihre Gästin in Folge 35: Theresa "Bi Män" Bittermann. Sie ist Sozial- und Kulturanthropologin* legt selbst als DJ* Bi Män auf und ist auch sonst zie…… continue reading
Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm - diese Redewendung passt bestens zur 34. Folge der Nahaufnahme, denn es geht um das Thema: Generationenkonflikt und die Frage, ob man nicht doch einfach immer so wird, wie seine eigenen Eltern? Anders als sonst, hat sich unser Gast, Mario Radetzky, von den Blackout Problems das Thema selbst ausgesucht. Wir, Jul…… continue reading
Für die erste Folge in 2021 haben Julia Viechtl und Esther Diestelmann die andere Hälfte von Schlachthofbronx eingeladen - Jakob Döring, Bene war ja schon bei uns. Jakob ist außerdem seit Neuestem der stellvertretende Leiter der Fachstelle Pop. Inhaltlich ging es dieses Mal um nichts Geringeres als um ein bedingungsloses Grundeinkommen - 2020 hat s…… continue reading
2020 ist auf der Zielgeraden – und zum letzten Mal in diesem Jahr haben Julia Viechtl und Esther Diestelmann für die Nahaufnahme das in our house Studio geöffnet. Für unsere Folge 32 haben wir zum ersten Mal zwei Gäste eingeladen und zu später Stunde aufgezeichnet. Mit den fabelhaften Frauen von Umme Block ging es um den Lockdown für die Seele. Kla…… continue reading
Toxische Beziehungen kennt nahezu jeder Mensch. Wenn nicht in der Partnerschaft, dann vielleicht am Arbeitsplatz, in der Schule, in einer Beziehung/Freundschaft, oder vielleicht sogar zu sich selbst. Für die 31. Folge der Nahaufnahme haben Julia Viechtl und Esther Diestelmann die Musikerin Mola eingeladen. Sie macht toxische Beziehungen auch immer …… continue reading
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Thema: Generation ZEsther Diestelmann und Julia Viechtl wurden in der Nahaufnahme schon häufig emotional berührt, aber das, was in Folge 27 passiert ist, übertrifft alles: Die beiden sprechen mit der 2001 geborenen deutsch-britischen Singer-Songwriterin Cosma Joy über deren Generation - die Generation Z. Cosma Joy als bisher jüngster Gast argumenti…… continue reading
Thema: Isolation durch MutterschaftVon der Außenwelt isoliert - dieses Gefühl lernen wir alle gerade kennen. Corona sei Dank. Frauen, die ein Kind auf die Welt gebracht haben, durchleben diese Emotion auch ohne Corona. Deshalb haben Julia Viechtl und Esther Diestelmann für die April-Ausgabe der Nahaufnahme mal wieder zum Hörer gegriffen und die Kün…… continue reading
Spezial-Ausgabe http://www.fachstellepop.deVon Esther Diestelmann und Julia Viechtl… continue reading
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Vol.120 Folgen, 20 Gäste: Zeit unsere Nahaufnahmen, ein wenig Revue passieren zu lassen. Bei der Gelegenheit geben wir euch in unserer 21. Folge außerdem einen Blick hinter die Kulissen. Wen laden wir ein, über was haben wir noch gesprochen also die Mikros schon aus waren und wen kannten wir vielleicht auch schon davor? Für die ruhigen Tage legen w…… continue reading
Nina Sonnenberg aka. FIVA rappt sich seit gut zwanzig Jahren durch die deutschsprachige Musiklandschaft. Beim österreichischen Radiosender FM4 moderiert sie außerdem die Sendung Ponyhof. Und beim Leipziger Sender detektor.fm kann man sie im Podcast „Reden ist Geld“ on demand hören. Mit Esther Diestelmann und Julia Viechtl hat sie über die Konkurren…… continue reading
Bene von der Schlachthofbronx – der Mann, der keinen Nachnamen braucht. Seit gut zehn Jahren ist er Teil des weltweit erfolgreichen Münchner DJ- und Producer-Duos. Er tüftelt an Beats für Diplo, Trettmann, Snoop Dogg und viele andere Chart-Größen. Mit Esther Diestelmann und Julia Viechtl hat er gesprochen über: Tagesrhythmus, Champagner, Koks und S…… continue reading
The Notwist - mehr Worte braucht es nicht. Aber man könnte auch noch sagen: Hochzeitskapelle, "Spirit Fest", "Alien Disko"-Festival, Jam Money..wer jetzt an Markus Acher denkt, liegt richtig. Mit Esther Diestelmann und Julia Viechtl hat er über seinen inneren Selbstdarsteller gesprochen, die Wiesn, die Liebe zu Fehlerhaftem und seine Art und Weise …… continue reading
Alessa Patzer kennt man in München im Kontext vom LMU-Sommerfest, dem Tunix und dem Garnix –Festival. Sie ist zudem als Bookerin im 8Below unterwegs und seit Juni die Neue in der Fachstelle Pop. Mit Esther Diestelmann und Julia Viechtl hat sie über ihre Erfahrungen mit #metoo im Münchner Nachtleben gesprochen. Außerdem hat sie verraten, welche Süch…… continue reading
Keno ist Sänger/Rapper der Band Moop Mama. In München kennt man ihn aber schon aus seiner Zeit mit Fatoni und deren Band Creme Fresh. Mit Esther Diestelmann und Julia Viechtl hat er die Emotions-Schublade geöffnet und verraten warum für ihn Männlichkeit und Unsicherheit im Zusammenhang stehen, warum Carla Bruni für einen Moment zur Quelle der Inspi…… continue reading
Émelie Gendron ist Kanadierin aus Montreal und kam vor drei Jahren als Fan der Münchner Subkultur zu Besuch in die Stadt. Heute lebt sie hier und organisiert Festivals und Veranstaltungsreihen - unter anderem im Import Export und in der Roten Sonne. Im Gespräch mit Esther Diestelmann und Julia Viechtl hat sie erzählt, warum sie sich für den radikal…… continue reading
David Mayonga aka. Roger Rekless prägt die Münchner Hip Hop Landschaft schon seit beinah zwei Dekaden. Im Gespräch mit Esther Diestelmann und Julia Viechtl hat er verraten warum ihn der Rapper Fler richtig wütend gemacht hat, wie es war im weißen Markt Schwaben aufzuwachsen, wie er depressive Phasen meistert und warum das leidige Thema Haushalt, ih…… continue reading
Michi Spieler ist der Sänger der Band KYTES. Im Gespräch mit Esther Diestelmann und Julia Viechtl hat uns der gebürtige Münchner verraten warum ihn der Tölzer Knabenchor bis heute prägt, wie wichtig ihm volles Haar ist und welche Partei er vielleicht mal gründen wird.Von Esther Diestelmann und Julia Viechtl… continue reading
Maria de Val ist Sängerin und Schlagzeugerin bei Me&Marie außerdem spielt sie gerade bei Angela Aux – dem Soloprojekt von Flo Kreier. Im Gespräch mit Esther Diestelmann und Julia Viechtl spricht die Südtirolerin über ihr Verhältnis zur katholischen Kirche, darüber warum sie eigentliche keine Musik mit ihrem Partner machen wollte und was sie heimlic…… continue reading
Vroni war knapp fünf Jahre bei Sony Music, hat ein Mundartlabel betreut und ist Tour-Managerin von 2raumwohnung. Seit einem Monat ist sie die neue Kollegin von Julia in der Fachstelle Pop. Im Gespräch mit Esther Diestelmann und Julia Viechtl hat sie über Schlagermusik, Liebe unter Frauen und über ihr Buch gesprochen, an dem sie gerade schreibt.…… continue reading
Mira Mann ist Sängerin und Bassistin der Band Candelilla, Choreographin und Journalistin. Ganz nebenbei hat sie auch noch sechs Jahre lang entschieden, wer in der Milla auftreten darf. Im Gespräch mit Esther Diestelmann und Julia Viechtl hat sie über vermeintlich weibliches Schwimmverhalten, die Kunst des Smalltalks und über die Attraktivität von J…… continue reading
Bahnwärter Thiel, Minna Thiel, Wannda Circus und die Utting. Projekte mit der Handschrift von Daniel Hahn. Im Gespräch mit Esther Diestelmann und Julia Viechtl hat er verraten, warum ihn Amrut beinah in die Schneiderei getrieben hätte, wie er Weihnachten feiert und warum München der perfekte Ort für seine Kinder sein könnte.…… continue reading
Früher Ultraschall, heute Harry Klein. David Süß und Techno in München sind untrennbar miteinander verbunden. Im Gespräch mit Esther Diestelmann und Julia Viechtl hat er erzählt, warum Techno ideal ist, um aus dem Alltag auszubrechen, wie schwer es ist als Choleriker ruhig zu bleiben und warum Rechnen können hilfreich, aber auch hinderlich sein kan…… continue reading
Hauskonzerte.com, Cucurucu, Teer &Federn. Tobi Tzschaschel hat sich sein eigenes Universum geschaffen. Im Zentrum: Musik. Julia Viechtl und Esther Diestelmann hat er erzählt, welche griechische Gottheit seinem Wesen am ehesten entspricht, warum man für Schulden einen Plan braucht und über das Potential nicht-monogamer Beziehungen.…… continue reading
Die AllrounderinZehra Spindler ist die Königin der Zwischennutzung. Vom Puerto Giesing über das Art Babel bis hin zum Nußbaumpark. Zehra hat überall ihre Finger mit im Spiel. Mit Julia Viechtl und Esther Diestelmann hat sie über ihre Pubertät gesprochen, in der sie eine Zigarette vor einer arrangierten Ehe gerettet hat, über das Potential von Pausc…… continue reading
live aus dem Nußbaumpark Lili Ruge ist Mitgründerin des Blogs Inside the Haze, Dj, Moderatorin, Redakteurin und Mutter. Im Gespräch mit Julia Viechtl und Esther Diestelmann erzählt sie, warum sie einen Mischpult-Workshop gemacht hat, warum sie heute bei ihrer Plattenauswahl von der Reinheit ihres Kindes beeinflusst wird und warum Politik und Musik …… continue reading
Christian Kiesler ist einer der Konzertveranstalter in München. Seit 10 Jahren organisiert er das Sound Of Munich Now, seit 15 Jahren bookt er Veranstaltungen im Feierwerk, seit acht außerdem das Frameworks Festival... Im Gespräch mit Julia Viechtl und Esther Diestelmann erzählt er, wie ein Schlaganfall sein Leben verändert hat, warum die Provinz s…… continue reading
Xenia Richter ist fester Bestandteil des Münchner Nachtlebens. Ihr Hotspot: das Blitz. Im Gespräch mit Julia Viechtl und Esther Diestelmann erzählt sie, warum man sich einfach trauen sollte, verrückte Ideen umzusetzen und wie daraus das Monticule-Festival in Frankreich geworden ist. Konsequenterweise hat sie damals auch nach wenigen Wochen ihr Stud…… continue reading
Rüdiger Linhof ist Bassist der Sportfreunde Stiller. Während der Bandpause nutzt er seine freie Zeit, um die eigene Filterblase zu verlassen. Dafür geht er gerne mal auf eine Start-Up Messe und unterhält sich mit Jungunternehmern und Investmentbankern. Im Gespräch mit Julia Viechtl und Esther Diestelmann spricht Rüde über Wahrnehmung, Selbstdarstel…… continue reading
Angela Aux, Heiner Hendrix, Aloa Input, Panama Plus. Flo Kreier ist ein Tausendsassa. Mit Esther Diestelmann und Julia Viechtel hat er über das Chiemgau, gute Freundschaften und Lokalpolitik gesprochen.Von Esther Diestelmann und Julia Viechtl… continue reading
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Engagiertes Plädoyer für das Bergeller Kulturgut
Was braucht es, um Kulturgüter in der geografisch meridional gelegenen Schweiz ...
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17.09.23
Bever
Bever: Zweiter Wahlgang ums Präsidium
Die Ersatzwahl des Gemeindepräsidiums für die Nachfolge Fadri Guidons blieb am ...
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17.09.23
Heilpflanze
Kürbis – Cucurbita pepo L. – der Alleskönner
In der heutigen Kräuterecke wird eine beliebte Gartenpflanze beschrieben. Der ...
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16.09.23
Eishockey
Hoch gestecktes Ziel von Südbündner HCD-Ladies
Heute Samstag beginnt im Schweizer Frauen-Eishockey in der höchsten Spielklasse ...
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16.09.23
Engadiner Kraftwerke AG
Sanierung der Ufersicherung Inn bei Pradella
Die Engadiner Kraftwerke AG (EKW) investieren fünf Millionen Schweizer Franken, ...
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16.09.23
Europäische Union
Anschauungsunterricht in nachhaltigem Tourismus
Das Staatssekretariat für Wirtschaft Seco lud zusammen mit dem Schweizerischen ...
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16.09.23
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Perquai cha na tuots as tegnan vi da las reglas
Il Lai da Palpuogna sül Pass da l'Alvra es ün hotspot turistic. Per procurar ...
Natur/Umwelt
16.09.23
Gemeindeversammlung
Barbara Aeschbacher wiedergewählt
Barbara Aeschbacher hat sich im ersten Wahlgang durchesetzt und bleibt somit ...
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15.09.23
ÖV-Vergabe
Kontinuität beim Betreiber und mehr Angebote
Bereits auf den Fahrplanwechsel 2024 soll ein neues, verbessertes ÖV-Angebot im ...
Politik
15.09.23
viafier
Üna viafier in Italia, ma inua tres?
Ils da Livigno vulessan reactiver ün vegl proget per üna colliaziun da viafier ...
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15.09.23
Polizeimeldung
Promontogno: Frau von eigenem Auto erfasst
Im Umfahrungstunnel Promontogno ist am Donnerstag eine Frau beim Versuch, ihr ...
Blaulicht
15.09.23
Öffentlicher Verkehr
Engadin Bus behält die Konzession für zehn weitere Jahre
Die Bus und Service AG mit dem Engadin Bus hat sich im öffentlichen ...
Wirtschaft
15.09.23
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Votumaziun
Decider a reguard il destin da la zona da mansteranza Pozzet
Il suveran da Scuol decida illa votaziun dals 24 settember tanter oter eir a ...
Wirtschaft
15.09.23
Implant fotovoltaic
Duos terzs dischan schi a Scuol Solar
La radunanzà dal cumün da vaschins da Scuol ha dat glüm verda al proget ...
Wirtschaft
15.09.23
Graubünden
Brückenangebot Sozialjahr wird eingestellt
Der Schülerrückgang bei Brückenangeboten hat Auswirkungen. Das zuständige ...
Bildung/Soziales
14.09.23
Buchbesprechung
Das Hochgebirge mit anderen Augen erkunden
Die in Chur geborenen Künstlerin Silvia Buol untersucht in ihrer kürzlich ...
Kultur
14.09.23
Eidgenössischen Schützenfest
OK verspricht umweltfreundliches Schützenfest
Das Organisationskomitee des Eidgenössischen Schützenfestes will 2026 in ...
Kultur
14.09.23
Museum Engiadinais
Geflicktes in seiner unvollkommenen Schönheit
Auch das Museum Engiadinais hat die Europäischen Tage des Denkmals dazu ...
Kultur
14.09.23
Graubünden
Marco Blumenthal, neuer Leiter Personalamt
Die Bündner Regierung hat Marco Blumenthal zum neuen Leiter des Personalamts ...
Politik
14.09.23
Opera
Trer a nüz il vast s-chazi musical
L’Operetta Plazzetta vo quist an in viedi e fo in gövgia e venderdi üna fermeda ...
Kultur
14.09.23
Wahlkampf
Der Wahlkampf findet digital und konservativ statt
Am 22. Oktober finden die Nationalrats- und Ständeratswahlen statt. Für die ...
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14.09.23
Wohnungsnot
Mehr Arbeitsplätze bedingen mehr Wohnungen
Das Angebot an Arbeitsplätzen und der Bedarf an Erstwohnungen können nicht ...
Politik
14.09.23
Polizeimeldung
Zernez: Brand in Sortierhalle
In einer Sortierhalle einer Recyclingfirma in Zernez ist es am Mittwoch zu ...
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13.09.23
Scuol Solar
«Il model d'indemnisaziun nun es simpel da chapir»
La comunità da vaschins da Scuol decida als 14 settember a reguard il dret da ...
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13.09.23
Nationalpark
Wolfsrudel im Engadin festgestellt
Im Schweizerischen Nationalpark ist der erste Nachweis eines Wolfsrudels ...
Natur/Umwelt
13.09.23
Weisse Brücke
Wichtiges Forschungsprojekt beim Hochwasser zerstört
Das Hochwasser von Ende August hat die GFK-Brücke über den Flaz in Pontresina ...
Wirtschaft
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N. +41 79 619 53 79
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Leitender Ausschuss
Der Leitende Ausschuss besteht aus sieben Mitgliedern. Dazu gehören der Präsident, die Vizepräsidentin und die Leiter:innen der fünf weiteren Ressorts.
Der Leitende Ausschuss hat die Aufgabe, die Sitzungen des Vorstandes vorzubereiten und die laufenden Geschäfte im Rahmen seiner Kompetenzen zu erledigen. Er erstellt auch die Funktionen und Profile für die verschiedenen Ressorts. Der Ausschuss kann Arbeitsgruppen einsetzen und unterhält einen Personalpool für diese Zwecke. Die spezifischen Aufgaben sind durch die Statuten definiert.
-
Olivier Dolder
Präsident
-
Silja Studer
Vizepräsidentin
-
Tobias Arnold
Programmbeobachtung
-
Urs Durrer
Finanzen und Fundraising
-
Nicole Jauch
Medienpreis und Entwicklung
-
Peter Küchler
Dialog und Veranstaltungen
-
Miriam Abt
Junge Generation
Die Leiterin der Geschäftsstelle , Céline Adekunle-Stäuble, und die Redaktionsleiterin des Regionaljournals Zentralschweiz, Karin Portmann, nehmen mit beratender Stimme an den Sitzungen des Leitenden Ausschusses teil.
Aufgaben
Die Aufgaben sind in den Statuten festgehalten.
Schreiben Sie dem Leitenden Ausschuss eine Mail.
|
https://www.zernez.ch/rm/cumuen-da-zernez/organs/direcziun/?print=38&cHash=923221cd4a775fb58dbb7712bf9141d4
|
https://www.srgd.ch/de/regionen/srg-zentralschweiz/uber-uns/organisation-gremien/leitender-ausschuss/
| 0.609265
| 0.609432
|
Responsabladad generala
Archiv federal svizzer AFS
Archivstrasse 24
CH-3003 Berna
www.bar.admin.ch
Uffizi federal da traffic UFT
CH-3003 Berna
www.bav.admin.ch
Responsabel per la redacziun
Archiv federal svizzer AFS
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Responsabel per la concepziun
Grafinet GmbH
Shoppingmeile Zone 3
Kernenriedstrasse 1
CH-3421 Lyssach
www.grafinet.ch
Responsabel per il manaschi tecnic
Departament federal da defensiun, protecziun da la populaziun e sport DDPS
Center per medias electronicas (CME)
Kundendienst Medienagentur
CH-3003 Berna
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Kantone mit der grössten Anzahl an Jobangeboten sind Bern, St. Gallen, Genf, Neuenburg, Waadt oder Tessin. Bern Stadt, Zollikofen, St. Gallen, Genf Stadt, Ittigen oder Köniz sind die Städte mit den zahlreichsten Bundesverwaltung Jobangeboten.
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Bellinzona, Tessin
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Die Bundesverwaltung achtet die unterschiedlichen Biografien ihrer Mitarbeitenden und schätzt deren... Die Bundesverwaltung achtet die unterschiedlichen Biografien ihrer Mitarbeitenden und schätzt deren...
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Bern Stadt, Bern
- vor 2 Tg.
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Als Senior Key Account Manager für Bern haben Sie Erfahrung im Aufbau und Pflege von Kundenbezie hungen in bundesnahe Betriebe und der Bundesverwaltung. Sie verfügen über die notwendigen...
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Bern Stadt, Bern
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Festa dals bigls
Ils 12 da settember 1814 è Neuchâtel vegnì integrà en la Dieta federala. Malgrà quai tutgava il chantun vinavant er anc al Retg da la Prussia. Perquai eri scumandà als abitants da la Val-de-Travers da festegiar la nova appartegnientscha a la Confederaziun. Ma quels n’han betg gì tema ed han guntgì il scumond, fidels a lur spiert revoluziunari, e piglià la festa dals bigls tradiziunala sco pretext per celebrar tuttina. Oz sa regordan ins en la gronda part da las vischnancas plitost dal 1. da mars 1848, la data da la revoluziun a Neuchâtel, ma en dus lieus vegn anc adina celebrada la festa dals bigls, numnadamain a Buttes ed a Môtiers. Uschia vegnan ils differents bigls dal vitg decorads mintgamai ils 12 da settember en moda pli u main originala: ils ins cun simplas chandailas, ils auters cun entiras scenarias. La saira organiseschan la musica dal vitg e las classas da scola in cortegi, al qual sa participescha er la glieud dals conturns. Ils uffants èn vestids tenor in tschert tema. Il cortegi sa ferma davant mintga bigl per chantar ina chanzun, tranteren suna la musica dal vitg. Quels che han creà la «curunaziun dal bigl» respectiva sa preschentan lura sper lur ovra e survegnan laud e buns giavischs. Dapi il cumenzament è questa festa vegnida celebrada en moda spontana e senza directivas u comités d'organisaziun. La scola e la musica dal vitg giogan però ina rolla centrala tar il mantegniment da questa bella tradiziun.
Reportaschas da la festa dals bigls a Môtiers, realisadas da classas da la scola primara (emissiun dals 7 da favrer 2001) © Radio Télévision Neuchâtel/Département audiovisuel de la Bibliothèque de la Ville de La Chaux-de-Fonds
- Publicaziuns
Dans une semaine à Môtiers et à Buttes, la fête des Fontaines. In : Courrier du Val-de-Travers, 5 septembre 1991
Demain soir, couronnées, les fontaines seront illuminées à Môtiers et à Buttes. In : Feuille d’avis de Neuchâtel, 11 septembre 1973
Demain soir, la Fête des fontaines à Môtiers et à Buttes. In : Courrier du Val-de-Travers, 11 septembre 1986
La fête des fontaines au Vallon. Pour que revive une coutume. In : Courrier du Val-de-Travers, 8 septembre 1978
Fontaines en fête à Môtiers et à Buttes. In : Courrier du Val-de-Travers, 10 septembre 2009
Lundi soir Fête des Fontaines à Buttes et à Môtiers. In : Courrier du Val-de-Travers, 8 septembre 2005
Grégoire Mayor, Alice Sala : La Fête des Fontaines de Môtiers, 2011 (vidéo)
Edouard Quartier-la-Tente : Le Val-de-Travers Le canton de Neuchâtel. Revue historique et monographique des communes du canton de l’origine à nos jours. Série 3. Neuchâtel, 1893
Une seconde jeunesse pour la Fête des fontaines de Môtiers. In : Feuille d’avis de Neuchâtel, 7 septembre 1978
- Dossier
- Fête des Fontaines
description détaillée Ultima modificaziun: 04.06.2018
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- Fête des Fontaines
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1.-August-Feiern finden wie früher statt
Vor Jahrzehnten wurde der Schweizer Nationalfeiertag derart gefeiert, dass bloss die Kirchenglocken läuteten und Höhenfeuer entzündet wurden.
An dieser Tradition wird wieder angeknüpft – und ebenfalls daran, dass der 1. August wieder dezentral in den Fraktionen gefeiert wird.
Corona sei Dank, möchte man fast meinen: Weil lange nicht klar war, in welchem Umfang in Klosters der Schweizer Nationalfeiertag gefeiert werden darf, ist man daran gegangen, fünf kleinere Feste zu organisieren. Diese werden durch verschiedene Veranstalter in den Fraktionen Monbiel, Platz, Dorf, Serneus und Saas organisiert. Damit ist gewährleistet, dass nicht an einem Ort ein (zu) grosser Massenauflauf erwartet, bewirtet und verkraftet werden muss.
Zentrale Veranstaltungspunkte
Drei Fixpunkte gibt es allerdings, die bei allen Festen gleich sein werden: Um 19 Uhr wird die 1.-August-Rede von Gemeindepräsident Hansueli Roth zeitgleich auf allen Festplätzen zu hören sein; um 20.00 Uhr ertönt das Kirchengeläut gemeindeweit und ab 21.30 Uhr, werden Höhenfeuer entzündet. Letztere nicht nur im Tal, sondern – ebenfalls einer früheren Tradition verpflichtend – auch auf den Bergen, nämlich auf Gotschna, Silvretta, den Mässplatten, Rüggä, auf dem Kessigrat und in Monbiel. Die Rede des Gemeindepräsidenten kann auch später noch mit Bild und Ton nachverfolgt werden. Die neusten Änderungen und Programmpunkte (bleiben vorbehalten) werden auf einer eigens aufgeschalteten Webseite aktualisiert.
Spielplatz-Einweihung in Saas
Auf den Festplätzen wird überall ein unterschiedliches Programm angeboten, etwa für die Kleinen Spielnachmittage und Lampionumzüge nach Einbruch der Dunkelheit. In Saas wird der Anlass benutzt, um den neuen Spielplatz Waldhof einzuweihen. Im Silvrettapark in Klosters wird die neue Baumbeleuchtung aufgeschaltet.
Die Veranstalter bitten die festfreudigen Besucherinnen und Besucher, aus Rücksicht auf die Tiere auf das Entzünden von Feuerwerk zu verzichten.
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http://www.lebendigetraditionen.ch/traditionen/00162/index.html?lang=rm
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https://www.suedostschweiz.ch/aus-dem-leben/2021-07-01/1-august-feiern-finden-wie-frueher-statt
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17. Matg 2019
Consultaziun dalla populaziun
Igl institut federal per la perscrutaziun da gôt, neiv e cuntrada (WSL) magna tras an treis cumegns digl nord dallas Alps ena consultaziun dalla populaziun tar las cundiziuns dall’ora dalla stad 2018 (an spezial concernent la sitgiera...Liger anavant
26. Avregl 2019
Retratga d’ava da hidrants
Sen igl 1. da schaner 2019 èn antradas an vigour la lescha davart igl provedimaint d’ava digl cumegn da Surses ed igl urden da tariffas tgi sa basa a chella. Tenor artetgel 6 digl urden da tariffas tar la lescha davart igl provedimaint...Liger anavant
17. December 2018
Novas taxas per rusment da tgesa a parteir digl 1. da schaner 2019
Alla basa dalla nova lescha per l’economia da rusment digl cumegn da Surses vignan a parteir digl 1. da schaner 2019 vandias angal ple igls satgs uffizials da rusment, e nignas marcas ple. Las marcas da taxas digls anteriours cumegns vignan...Liger anavant
28. Settember 2016
Da dar a tschains vitrinas a Savognin
Igl cumegn da Surses dat a tschains vitrinas a Son Mitgel, Savognin. Interessos pon gugent s'annunztgier tigl uffezi da construcziun, Gianes Netzer. gianes.netzer@surses.ch telefon 081 659 11 69Liger anavant
06. Zarcladour 2016
Actas da radunanzas communalas
La suprastanza communala ò decidia da betg tarmetter cun las visadas a cumegn mintgamai er tot las actas correspondentas. Chellas vignan da prancepi angal ple cargedas sen la pagina d’internet digl cumegn. Sen giaveisch pon ellas...Liger anavant
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Animals
Sco animals vegnan designadas creatiras cun nuschegl da la cella (eucariots) che na gudognan lur energia per il metabolissem betg sco las plantas or da glisch dal sulegl, che basegnan oxigen per trair flad e che n’appartegnan betg als bulieus. Per gudagnar energia e materia sa nutreschan animals d’autras creatiras (eterotrofia). La gronda part dals animals èn abels da sa mover a moda activa e disponan d’organs sensitivs. La scienza dals animals è la zoologia; il mund dals animals vegn er numnà fauna, quel da las plantas flora. Ord vista da la taxonomia sa numna il reginavel dals animals Animalia (dal latin animus, ‹olma›, en il senn da creatiras ‹animadas›, biologic creatiras eterotrofas cun funcziuns da gnerva e da senns). Da l’entira massa da las creatiras che vivan sin terra (1,8·1015 kg) èn be 2 ‰ (3,5·1012 kg) animals.[1]
‹Animals› n’è entaifer la sistematica biologica nagina unitad filogenetica. Per ordinari vegn designada entaifer la taxonomia cun ‹reginavel dals animals› la gruppa dals animals da bleras cellas (metazoa). Malgrà las grondas differenzas tranter vertebrats, insects, stailas da mar, medusas e tut ils auters animals da bleras cellas, furman quels tenor il stadi d’enconuschientscha odiern effectivamain ina gruppa sistematica unitara cun in perdavant communabel. Il term ‹metazoa› è oriundamain vegnì stgaffì sco cuntrast tar ils protozoa, ils animals d’ina cella. Sco ch’ins sa oz, furman quests ultims però nagina gruppa unitara entaifer l’evoluziun. Per exempel èn ils tscheglins parentads pli ferm cun las plantas (omaduas gruppas appartegnan als Diaphoretickes) che cun ils animals da bleras cellas.
Ord vista da la biologia sa tracti er tar l’uman d’in animal. En il diever da la lingua betg biologic, tranter auter er en il context giuridic, vegn però per ordinari manegià cun ‹animals› ils ‹animals cun excepziun da l’uman›.
Cuntegn
- 1 Istorgia da la noziun e taxonomia
- 2 Sistematica dals animals
- 3 Posiziun giuridica
- 4 Annotaziuns
- 5 Litteratura
- 6 Colliaziuns
Istorgia da la noziun e taxonomia[modifitgar | modifitgar il code]
La noziun ‹animal› è gia vegnida stgaffida en l’antica e furma medemamain la basa da la taxonomia fundada da Carl von Linné sco er da la sistematica biologica. Fin en il 19avel tschientaner ed a l’entschatta dal 20avel tschientaner vegniva be differenzià tranter animals (Animalia) e plantas (Plantae). En ovras popularas e d’introducziun è questa bipartiziun però anc sa mantegnida bundant pli ditg.
Sistematica dals animals[modifitgar | modifitgar il code]
Parentella exteriura[modifitgar | modifitgar il code]
Tenor analisa da lur sequenza ADN furman ils animals, ils bulieus ed intginas gruppas da parentella per gronda part monocellularas ina cuminanza da derivanza entaifer ils eucariots; quella vegn numnada Opisthokonta. Tratgs caracteristics dals Opisthokonta èn tranter auter: la cella dispona be d’ina flagella (sche quella n’è betg regredida secundarmain); quella cumpara adina senza Mastigonema e cun dus centriols. Spezias u stadis d’ina cella possedan mitochonders cun Cristae plattas. Ils Opisthokonta sa cumponan da duas gruppas sora. Ina da quellas, ils Nucletmycea, cumpiglia ils bulieus ed intginas gruppas parentadas (per gronda part d’ina cella). L’autra gruppa, ils Holozoa, cumpiglia ils animals ed intginas gruppas parentadas. Tar questas sa tracti da:
- Ichthyosporea: parasits u simbiots sumegliants a bulieus ch’ins ha l’emprim cumprovà en diversas spezias da peschs ed en il fratemp er en diversas autras gruppas d’animals.
- Filasterea: protozons d’ina cella cun pseudopodias fitg lungs, betg diromads, che vivan ubain libramain en l’aua da mar (Ministeria vibrans) u che furman endosimbionts d’animals (Capsasporidae).
- Aphelidea: parasits d’ina cella che vivan sin algas e ch’èn segnads d’in ciclus da vita cumplex: cellas ameboidas penetreschan en la spora da l’alga ospitanta e sa stabiliseschan sin la surfatscha da la cella; tras divisiun da la cella vegnan alura producidas cellas da derasaziun.
- Corallochytrium limacisporum, in monocellular che viva libramain en la mar e ch’è pir vegnì scuvert il 1987 en grips da curals tropics. Parents directs n èn fin uss enconuschents nagins.
- (Choanomonada u Choanoflagellata)
En la gronda part da questas gruppas èn las furmas monocellularas segnadas d’appendixs da la cella (pseudopodia) lungs e senza diromaziun cun in skelet intern airi che consista da filaments d’actina, entant ch’ils auters ‹protists› (p.ex. ils Amoebozoa) furman pseudopodia lads e diromads. Ils filaments pudessan correspunder als appendixs (Mikrovilli) dal ‹cularin› dals flagellats a cularin. La gruppa ch’è parentada il pli stretg cun ils animals da bleras cellas furman precis ils flagellats a cularin (Choanoflagellata); quels disponan da blers tratgs cuminaivels cun ils Choanozyten da las spungias (Porifera), in tip da cella entaifer las chombras da turnigls.
Las relaziuns da parentella da las gruppas ch’èn fin uss vegnidas intercuridas a fund e che furman uschia la stretga parentella dals animals, pudessan vesair or sco suonda:
- Opisthokonta
- Nucletmycea
- Holozoa
- Ichthyosporea
- ‹Filozoa›
- Filasterea
- (senza num)
- Choanomonada
- Metazoa (animals da bleras cellas)
Co che las ulteriuras gruppas menziunadas fissan d’integrar en questa sistematica n’è per il mument betg cler, damai che retschertgas cumplessivas n’èn betg avant maun. Probablamain è però Corallochytrium limacisporum situà en ina posiziun basala en cumparaziun cun las autras gruppas.[2]
Animals da bleras cellas[modifitgar | modifitgar il code]
Caracteristicas dals Metazoa[modifitgar | modifitgar il code]
Savens vegn Animalia duvrà sco sinonim per Metazoa. Ils Choanoflagellata d’ina u da paucas cellas na vegnan alura betg considerads sco animals per propi, mabain sco gruppa-sora dals Animalia.
Il term Metazoa cumpiglia tut las gruppas d’animals da bleras cellas. Fin oz èn enconuschentas radund 1,2 milliuns spezias ch’appartegnan a quest taxon. Ensemen cun las spezias che n’èn anc betg vegnidas descrittas vegn stimà ch’i sa tractia en tut da 10 fin 20 milliuns spezias. La gronda part da las spezias enconuschentas appartegnan als artropods (1 milliun u bundant 80 %); entaifer quels furman ils baus ed ils splerins ensemen radund la mesadad da las spezias. Artropods e molluscs, cun radund 100 000 spezias il segund grond tschep, enserran 90 % da tut las spezias recentas. Ils vertebrats cumpiglian radund 5 % da las spezias entaifer la fauna.[3]
Sper il fatg ch’ils Metazoa sa cumponan da pliras cellas, furma la differenziaziun e spezialisaziun da lur cellas ina da las caracteristicas principalas. Uschia chattan ins gia tar las spungias differents tips da cellas che servan p.ex. a sa nutrir, a la respiraziun u a la construcziun dal skelet. Ulteriurs tratgs communabels dals Metazoa datti areguard il svilup da la cella d’ov fructifitgada ed il genom dals mitochonders.
Cura entaifer l’evoluziun ch’ils emprims Metazoa èn cumparids vegn discutà fin oz a moda cuntraversa.[4] Quai è surtut d’attribuir al fatg che tut ils fossils dal precambrium – surtut quels dal temp avant l’ediacarium – èn grevs d’interpretar e che lur attribuziun è dispitada. En las stresas pli giuvnas da l’ediacarium, suenter il temp da glatsch da Gaskiers avant ca. 580 milliuns onns, sa chattan intgins fossils che vegnan attribuids als Metazoa. Ils pli vegls represchentants dals tscheps d’animals recents dals quals l’attribuziun è incontestads derivan però pir dal cambrium avant ca. 541 milliuns onns. En la fauna dal cambrium tempriv sco ch’ins la chatta en la regiun chinaisa Chengjiang (avant ca. 520 milliuns onns) èn gia represchentads quasi tut ils tscheps d’animals ch’han insumma il potenzial da daventar fossils. Il fatg che la fauna ‹moderna› cumpara relativamain andetg en gronda variaziun numn’ins l’explosiun cambrica.
Survista simplifitgada[modifitgar | modifitgar il code]
Simplifitgond la cumplexitad dal reginavel dals animals ‹per il diever da mintgadi› vegn savens differenzià tranter ils invertebrats ed ils vertebrats. Tar ils invertebrats sa tracti d’ina gruppa informala che cumpiglia ils uschenumnads ‹animals inferiurs›. Ed ils vertebrats (Vertebrata) vegnan sutdividids – tenor la taxonomia tradiziunala – en las classas dals peschs, dals amfibis, dals reptils, dals utschels e dals mammals.
In proxim stgalim da differenziaziun furma l’enumeraziun da la fauna tenor tscheps. Ensemen cun ils Urochordata ed ils Cephalochordata – dus suttscheps che cumparan exclusivamain en l’aua – appartegnan ils vertebrats al tschep dals Chordata. Cumplettond il maletg cun ina part dals tscheps e da las classas dals ‹animals inferiurs› sa preschenta p.ex. il suandant maletg:
|Tschep||Classa (suttschep)|
|Placozoa|
|Spungias||Demospongiae|
Hexactinellida
Calcarea
|Cnidaria||Anthozoa (anemonas marinas e curals)|
Cubozoa
Hydrozoa
Scyphozoa (medusas)
|Anellids||Polychaeta|
Clitellata (t.a. verm da plievgia)
Echiura
|Molluscs||Conchiglias|
Cephalopoda (octopus e chalimars)
Gastropoda (glimajas e lindornas)
Polyplacophora
|Artropods||Onychophora|
Arachnida (filiens, zeccas e chariels)
Crustacea (crabs, giomberets, arlogns e.a.)
Insects
Millipes
|Echinodermata||Stailas da mar|
Crinoidea (t.a. gilgias marinas)
Erizuns da mar
Cucumeras da mar
Ophiuroidea
|Chordata||Urochordata|
Cephalochordata
Peschs cun rotlas
Peschs cun restas
Amfibis
Reptils
Utschels
Mammals
Cun agiuntar intgins tscheps supplementars (t.a. verms plats) sa laschan las gruppas principalas dal reginavel dals animals, il dumber da lur spezias e lur spazi da viver visualisar sco suonda:
|Tschep||Exempel||Dumber da
|
spezias
|Per terra||En la
|
mar
|Aua
|
dultscha
|Vivan
|
libramain
|Vivan a moda|
parasitara
|Spungias||10 800||gea||200–300||gea||gea|
|Cnidaria||16 000||gea||gea (paucs)||gea||> 1350|
(Myxozoa)
|Rotifera||2000||> 400||2000||gea|
|Platyhelminthes||29 500||gea||gea||1300||gea||> 40 000|
|Bryozoa||6000||gea||60–80||gea|
|Anellids||17 000||gea (en il terren)||gea||1750||gea||400|
|Molluscs||85 000||35 000||60 000||5000||gea||> 5600|
|Nematoida||25 000||gea (en il terren)||4000||2000||11 000||14 000|
|Artropods||1 257 000||1 000 000
|
(insects)
|> 40 000
|
(Malac-
ostraca)
|94 000||gea||> 45 000|
|Echinodermata||7500||7500||gea|
|Chordata||65 000||23 000||13 000||18 000||gea||40|
Sistematica cumplexa[modifitgar | modifitgar il code]
Entaifer la sistematica cumplexa vegnan ils accents savens mess in pau auter, numnadamain cun focussar sin impurtants pass evolutivs e gruppar ensemen ils tscheps e las classas situadas avant resp. suenter il svilup respectiv. Da quai resultan per ordinari trais gruppas:
- Ils Metazoa basals
- Ils Protostomia
- Ils Deuterostomia (magari cun ulteriura separaziun dals Chordata)[5]
Metazoa basals[modifitgar | modifitgar il code]
- Metazoa
- Porifera (spungias)
- Demospongiae
- Calcarea
- Hexactinellidae
- Placozoa
- Eumetazoa
- Cnidaria
- Anthozoa (anemonas marinas e curals)
- Staurozoa
- Cubozoa
- Scyphozoa (medusas)
- Hydrozoa
- Ctenophora
- Bilateria
- Orthonectida
- Rhombozoa
- Xenacoelomorpha
- Protostomia
- Deuterostomia
- Cnidaria
- Porifera (spungias)
Protostomia[modifitgar | modifitgar il code]
- Protostomia
- Chaetognatha
- Entoprocta
- Cycliophora
- Gnathostomulida
- Micrognathozoa
- Rotifera (rodettas)
- Acanthocephala
- Gastrotricha
- Platyhelminthes (verms plats)
- Turbellaria
- Cestoda (verms solitaris)
- Monogenea
- Trematoda
- Lophotrochozoa
- Ectoprocta u Bryozoa
- Nemertini
- Annelida (anellids)
- Clitellata (t.a. verm da plievgia)
- Polychaeta
- Sipuncula
- Echiura
- Mollusca
- Aculifera
- Polyplacophora
- Aplacophora
- Conchifera
- Monoplacophora
- Gastropoda (lindornas e glimajas)
- Scaphopoda
- Bivalvia (conchiglias)
- Cephalopoda (octopus e chalimars)
- Aculifera
- Brachiozoa
- Phoronida
- Brachiopoda
- Ecdysozoa
- Scalidophora
- Priapulida
- Loricifera
- Kinorhyncha
- Nematoida
- Nematoda (fils-serp)
- Nematomorpha
- Panarthropoda
- Tardigrada
- Onychophora
- Arthropoda
- Crustacea
- Cephalocarida
- Remipedia
- Ostracoda
- Branchiopoda
- Malacostraca (giombers superiurs)
- Maxillopoda
- Hexapoda
- Protura
- Diplura
- Collembola
- Insecta (insects)
- Myriapoda (millipes)
- Chilopoda
- Symphyla
- Diplopoda
- Pauropoda
- Chelicerata
- Pycnogonida
- Arachnida (filiens, incl. scorpiuns)
- Merostomata
- Crustacea
- Scalidophora
Deuterostomia[modifitgar | modifitgar il code]
- Deuterostomia
- Ambulacraria
- Hemichordata
- Enteropneusta
- Pterobranchia
- Echinodermata
- Pelmatozoa
- Crinoidea (t.a. gilgias marinas)
- Eleutherozoa
- Asteroidea (stailas da mar)
- Ophiuroidea
- Echinoidea (erizuns da mar)
- Holothuroidea
- Pelmatozoa
- Hemichordata
- Chordata
- Cephalochordata, Acrania
- Urochordata, Tunicata
- Ascidiacea
- Appendicularia u Larvacea
- Thaliacea
- Vertebrata, Craniota (vertebrats)
- Cyclostomata
- Myxini
- Petromyzontida
- Gnathostomata
- Chondrichthiomorphi
- Chondrichthyes (peschs cun rotlas)
- Osteichthyes (peschs cun restas)
- Actinopterygii
- Sarcopterygii
- Tetrapoda
- Amphibia (amfibis)
- Amniota
- Sauropsida
- Reptilia (reptils)
- Aves (utschels)
- Mammalia (mammals)
- Sauropsida
- Chondrichthiomorphi
- Cyclostomata
- Ambulacraria
Relaziuns filogeneticas tranter las spezias[modifitgar | modifitgar il code]
Tradiziunalmain vegniva il reginavel dals animals sutdividì en tscheps (tranter 27 e 36). Oz desistan ils biologs per part da far ina stricta divisiun en bists sco gruppas principalas. Il sistem cladistic (dal grec vegl klados = rom) dal biolog Willi Hennig (1913–1976) represchenta la fauna en furma d’ina planta che sa sroma adina pli fitg. Questa visualisaziun na focusescha main sin il ‹resultat› apparent da l’evoluziun, vul dir sin il status actual, mabain tegna pli ferm quint dal svilup evolutiv e da las relaziuns da parentella tranter las singulas spezias, pia da la filogenesa. En ina tala visualisaziun sa musa era che spezias apparentamain ‹superiuras› pon esser pli veglias, entant che autras, apparentamain inferiuras, èn sa sviluppadas pli tard.
Posiziun giuridica[modifitgar | modifitgar il code]
En la tradiziun dal dretg roman èn animals vegnids resguardads sur lung temp entaifer il dretg civil sco chaussas. Quai è per gronda part sa midà en il decurs dals onns 1980/90 (p.ex. en Svizra il 1993). La protecziun dals animals è fixada en Svizra dapi il 1973 en la Constituziun federala.
Annotaziuns[modifitgar | modifitgar il code]
- W. Brefeld: Das Leben auf der Erde und seine Masse. 2009–2012, consultà ils 23 d’avrigl 2012.
- Cf. en general B.F. Lang, C. O’Kelly, T. Nerad, M.W. Gray, G. Burger: The Closest Unicellular Relatives of Animals. En: Current Biology, tom 12, 2002, p. 1773–1778.
- Wilfried Westheide, Reinhard Rieger (ed.): Spezielle Zoologie. Part 1: Einzeller und Wirbellose Tiere. 2. ed. Elsevier, Spektrum Akademischer Verlag, Minca 2007, p. 69.
- John A. Cunningham, Alexander G. Liu, Stefan Bengtson, Philip C.J. Donoghue (2017): The origin of animals: Can molecular clocks and the fossil record be reconciled? En: Bioessays 39 (1).
- Areguard la sistematica da la fauna cf. las ovras inditgadas en la glista da litteratura sco er: C.W. Dunn, A. Hejnol, D.Q. Matus, K. Pang, W.E. Browne, S.A. Smith, E. Seaver, G.W. Rouse, M. Obst, G.D. Edgecombe, M.V. Sørensen, S.H. Haddock, A. Schmidt-Rhaesa, A. Okusu, R.M. Kristensen, W.C. Wheeler, M.Q. Martindale, G. Giribet: Broad phylogenomic sampling improves resolution of the animal tree of life. En: Nature, tom 452, nr. 7188, 10 d’avrigl 2008, p. 745–749.
Litteratura[modifitgar | modifitgar il code]
- Hans Werner Ingensiep, Heike Baranzke: Das Tier. Reclam, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-15-020320-0.
- Hynek Burda, Gero Hilken, Jan Zrzavý: Systematische Zoologie. UTB, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8252-3119-4.
- Wilfried Westheide, Reinhard Rieger (ed.): Spezielle Zoologie. Part 1: Einzeller und Wirbellose Tiere. 2. ed. Elsevier, Spektrum Akademischer Verlag, Minca 2007, ISBN 978-3-8274-1575-2.
- Manuela Linnemann (ed.): Brüder – Bestien – Automaten: das Tier im abendländischen Denken. (= Tierrechte – Menschenpflichten, tom 3). Harald Fischer Verlag, Erlangen 2000, ISBN 3-89131-401-9.
- Markus Wild: Tierphilosophie: zur Einführung. Junius, Hamburg 2008, ISBN 978-3-88506-651-4.
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Abtheilung Acalephen Aehnlichkeit Affen allerdings Allgemeinen Amphibien Anatomie angenommen animal annehmen Arten äussere bedeutende beiden bekannt bemerkt Beobachtungen beschrieben besonders bestimmt betrachten betrachtet bilden Brem Classe Cuvier Deflex deutlich eben eigene eigenthümliche einander einige Eintheilung entwickelt erinnern erst Fall Familie fast ferner finden Fischen folgen Form früher ganze gebildet gefunden gehören genannt genauer Genera gerechnet Geschlechter gestellt gewiss glauben gleich grosse Helminthen Herren Hinsicht Hist höchsten höher infusorische Innern Insecten jetzt Jungen kennen Kiemen konnte Körpers lassen Leben lebenden letzteren lich manche Meinung meisten Menschen möchte müssen nähern Namen namentlich Natur Naturforscher neuerdings neueren niedrigsten Nitzsch offenbar Ordn Ordnung Organe passendsten Racen rechnen reihen richtig Rudolphi Säugthiere scheint Seite soll später stehen stellen theils Thiere thierischen übrigen Uebergang unserer Untersuchungen Vergl vergleichen verschiedenen Verwandten Verwandtschaft viele vielleicht Vögel vollkommenste vorzüglich Wasser Weise weiter weniger Werke wieder wirklich wohl Würmern zeigen zeigt Zoologen zuerst zwei Zweifel
Page 12 - Traité zoologique et physiologique sur les vers intestinaux de l'homme, par M. Bremser; traduit de l'allemand, par M.
Page 68 - Im ago, als Animal declaratum oder perfectum betrachten. Darum konnte die Menschenform auch nur zuletzt von der Natur gebildet werden, sie wurde erst auf unserm Erdkör15 per, wie dieser jetzt ist, erschaffen; weshalb sich nie vorweltliche Überbleibsel von ihm finden können. Anmerkung. Zitiert in Z 4. September 1828; vgl. die Anmerkung dort. - nie vorweltliche Überbleibsel: des Menschen; das war eine von George Cuvier vertretene Hypothese, die weithin...
Page 62 - Zoologen sind zu tadeln, wfelche dieselben in eine eigene Ordnung brachten. Es kommen auf diese Weise die verschiedenartigsten Formen zusammen und es kann eine solche Ordnung nur als eine ganz unnatürliche angenommen werden , da nur die ähnliche Form jenes sonderbaren äus«eru Frucht-Tragsackes (marsupinm) und* eine ziemlich übereinstimmende Ausbildung der Geschlechts Werkzeuge in diesem Falle entschuldigen möchten.
Page 62 - Beutel thiere in Erwägung ziehen, bedeutende wesentliche Verschiedenheiten unter denselben bemerkt werden müssen . Man vergleiche nur einmal mit einander das G.
Page 68 - ... dem Entwurfe einer Verwandtschafts- und Stufenfolge der Tiere überhaupt von Dr. Friedr. S. Leuckart, Heidelberg und Leipzig 1827 - S. 82: „Wie in der Blüte sich aber alle Teile eines Vegetabils, nach Goethes (Zitat d. Schrift unten) und anderer trefflichen Untersuchungen, konzentriert und 20 veredelt gleichsam wieder erkennen lassen, so im Menschen, diesem Paragon of animals, wie sich Shakespeare in seinem Hamlet so schön ausdrückt, alle tierische Organe und Organismen, die bei ihm, in...
Page 63 - Pteromys zu rechnen wäre, zu einer eigenen Ordnung vereinigen und als solche auch alle mit einer Schwimmhaut versehenen zusammenstellen. Das geht doch in einem möglichst natürlichen und philosophischen Systeme nicht.
Page i - 6i. 1. (Generastio automatica s. primitiva) oder ausserdem, sindsie einmal erst auf die angegebene "Weise gebildet; auch oft noch darin nach...
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https://rm.wikipedia.org/wiki/Animals
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https://books.google.com/books?id=Ww4AAAAAQAAJ
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Contribuziuns dals 03.09.2018
- Glindesdi, 3.9.2018, 6:06
Termins da l'emissiun
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Emprima emissiun:
- Glindesdi, 3.9.2018, 6:06, RTR
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Repetiziun:
- Glindesdi, 3.9.2018, 7:06, RTR
- Glindesdi, 3.9.2018, 8:06, RTR
- Glindesdi, 3.9.2018, 11:03, RTR
- Glindesdi, 3.9.2018, 12:06, RTR
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Die Wetterwichte von Heidbüel
Mit Hilfe eines Blickrichters kann man auf dem Wetterweg ein Alptier entdecken, welches Ihnen hilft, die Wetterbotschaft zu entschlüsseln.
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23.05.2019 - 14:20
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Pumptrack Amedes Domat Ems
Die längste Gerade der Schweiz!
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19.11.2018 - 17:03
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A la riva dal Rom
Themenwanderweg
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19.11.2018 - 17:04
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Burgenwanderung durchs Domleschg
Von Rothenbrunnen bis nach Thusis
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20.12.2018 - 14:13
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Erlebnisspielplatz Bärenland
Lerne in der Bärenschule, was ein Bärenkind alles können muss!
dapli
29.04.2019 - 17:20
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Troccas
Es ist eine Variante des Tarocks und das beliebteste
Kartenspiel der Surselva.
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19.11.2018 - 16:59
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Senda dils Laruns
Auf dem Themenweg von Caischavedra ins Val Acletta erfährst du, was für eine Bedeutung der Bergwald hat.
dapli
24.12.2018 - 15:38
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Püraladali in Obersaxen/Mundaun
Die Familie Janka führt neben dem landwirtschaftlichen BioBetrieb ein liebliches Püraladali. Im Laden erhalten Sie unterschiedliche hofeigene Produkte.
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19.11.2018 - 17:05
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Casino St. Moritz
Faites vos jeux! Das Casino St. Moritz ist mit seinem Standort auf 1850 m ü. M. das höchstgelegene Casino der Schweiz.
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19.11.2018 - 17:01
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Adelboden - TV-Spot auf Skipiste
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Wartung und Transport beim Mischabelbiwak auf 3847 m.ü.M
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Für Sportbegeisterte und Neugierige: das Fun-Sport-Gerät Ae
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«Uhrencup»
Il «Uhrencup» a Grenchen è il turnier europeic da ballape per squadras d'uniun che ha la tradiziun la pli lunga. El exista dapi l'onn 1962. Fundà d'industrials da las fabricas d'uras da Grenchen è quest turnier in exempel per la gronda influenza che quel sectur industrial ha fin oz sin la vita culturala da Grenchen. Il motiv per l'emprim «Uhrencup» – che ha gia gì lieu cun participaziun internaziunala – è stada l'inauguraziun da la tribuna principala nova en il stadion Brühl dal FC Grenchen. Suenter il grond success dal turnier cun var 20'000 aspectaturas ed aspectaturs è vegnida pretendida ina cuntinuaziun. Quella dura ussa gia passa in mez tschientaner, betg l’ultim er grazia al sponsoring da l'industria d'uras. Il «Uhrencup» è daventà in termin fix en l'agenda annuala da la populaziun da Grenchen, in’occurrenza che vegn frequentada gugent pervi da sia atmosfera famigliara e che porscha a la citad la pussaivladad da vegnir recepida internaziunalmain. Per las squadras che sa participeschan è quest turnier ultra da quai ina buna occasiun per preparar la nova stagiun. Dapi il 2016 ha lieu ina part dal cup a Bienna.
- Publicaziuns
Uhrencup Magazin zum Uhrencup vom 8.-13.7.2011
FC Basel zum 12. Mal in Grenchen erfolgreich. In: Webseite Schweizer Fernsehen, 13. Juli 2011 (http://www.sport.sf.tv/Nachrichten/Archiv/2011/07/13/Fussball/FC-Basel-zum-12.-Mal-in-Grenchen-erfolgreich)
- Dossier
- Uhrencup
Ausführliche Beschreibung Ultima modificaziun: 22.06.2018
Dimensiun: 321 kb
Tip: PDF
- Uhrencup
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Fussball (0723-5)
- deutsch
- 1956-05-25
- Durata: 00:01:42
Descrizione
Abstract:
Schweiz, Bern, BE: Fussball-SC 1956 / Final YB - GC 0 : 1 / Cupfinal / Cupsieger-GC
Sequenzbeschrieb:
Bern, BE (Schweiz) – Torhüter Kunz, Eich
Bern, BE (Schweiz) – Torschütze Vuko
Bern, BE (Schweiz) – Ballaman (°Captain) Pokal von BR Paul Chaudet entgegennehmend
Bern, BE (Schweiz) – begeisterte GC-Fans
Communiqué:
In Bern gewinnen vor 50'000 Zuschauern die Grasshoppers nach spannendem Spiel gegen die Young Boys den Schweizer Cup mit 1 : 0 Toren.
Begleittext:
Am Schweizercup-Finalspiel in Bern bringen die Young Boys, in dunkeln Shorts, sofort Verwirrung in die Reihen der Grasshoppers, / deren Hüter Kunz die Lage allein klären muss. Aufatmen bei den Zürchern, aber ihre Gegenangriffe verlaufen nicht erfolgreicher. Der bernische Hüter Eich hat diesmal Glück gehabt. / Die Young Boys spielen zeitweise überlegen / aber ihre Torschüsse misslingen. Die erste Halbzeit verläuft ereignislos. 50000 Zuschauer warten mit Spannung auf die zweite, in der die klug aufgebauten Angriffe der Grasshoppers an der energischen Abwehr der Berner abprallen. / Und aus der Abwehr kommen die Young Boys zu Angriffen, die für Kunz gefährlich werden. / Das Spiel ist spannend, voll überraschender Entwicklung und Wendungen. / Die Berner haben wieder einmal eine Cornerchance – die Kunz zunichte macht. / Gegenangriff der Grasshoppers / und Glück für die Young Boys. Wieder sind die Zürcher am Zuge – und wieder hat die bernische Abwehr gut funktioniert. / Doch endlich, 6 Minuten vor Schluss, / glückt Hagen und Duret ein Durchbruch; / Duret spielt zur Mitte – Vuko köpfelt – und die Grasshoppers führen 1:0. Dabei bleibt es bis zum Schluss, und zum 13. Mal gewinnen die Zürcher den Sandoz-Pokal, den ihr Captain Ballaman aus den Händen von Bundesrat Chaudet empfängt. /
Communiqué_0723.pdf
Schweiz, Bern, BE: Fussball-SC 1956 / Final YB - GC 0 : 1 / Cupfinal / Cupsieger-GC
Sequenzbeschrieb:
Bern, BE (Schweiz) – Torhüter Kunz, Eich
Bern, BE (Schweiz) – Torschütze Vuko
Bern, BE (Schweiz) – Ballaman (°Captain) Pokal von BR Paul Chaudet entgegennehmend
Bern, BE (Schweiz) – begeisterte GC-Fans
Communiqué:
In Bern gewinnen vor 50'000 Zuschauern die Grasshoppers nach spannendem Spiel gegen die Young Boys den Schweizer Cup mit 1 : 0 Toren.
Begleittext:
Am Schweizercup-Finalspiel in Bern bringen die Young Boys, in dunkeln Shorts, sofort Verwirrung in die Reihen der Grasshoppers, / deren Hüter Kunz die Lage allein klären muss. Aufatmen bei den Zürchern, aber ihre Gegenangriffe verlaufen nicht erfolgreicher. Der bernische Hüter Eich hat diesmal Glück gehabt. / Die Young Boys spielen zeitweise überlegen / aber ihre Torschüsse misslingen. Die erste Halbzeit verläuft ereignislos. 50000 Zuschauer warten mit Spannung auf die zweite, in der die klug aufgebauten Angriffe der Grasshoppers an der energischen Abwehr der Berner abprallen. / Und aus der Abwehr kommen die Young Boys zu Angriffen, die für Kunz gefährlich werden. / Das Spiel ist spannend, voll überraschender Entwicklung und Wendungen. / Die Berner haben wieder einmal eine Cornerchance – die Kunz zunichte macht. / Gegenangriff der Grasshoppers / und Glück für die Young Boys. Wieder sind die Zürcher am Zuge – und wieder hat die bernische Abwehr gut funktioniert. / Doch endlich, 6 Minuten vor Schluss, / glückt Hagen und Duret ein Durchbruch; / Duret spielt zur Mitte – Vuko köpfelt – und die Grasshoppers führen 1:0. Dabei bleibt es bis zum Schluss, und zum 13. Mal gewinnen die Zürcher den Sandoz-Pokal, den ihr Captain Ballaman aus den Händen von Bundesrat Chaudet empfängt. /
Communiqué_0723.pdf
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19667 Documenti in collezione
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http://www.lebendige-traditionen.ch/traditionen/00160/index.html?lang=rm
|
https://memobase.ch/it/object/bar-001-SFW_0723-5?field%5B0%5D%5B0%5D%5Btype%5D=all_titles&field%5B0%5D%5B0%5D%5Bterm%5D=%22Schweizer%20Filmwochenschau%20vom%2025.05.1956%22&field%5B0%5D%5Bop%5D=AND&position=4&sort=id_asc
| 0.608172
| 0.611197
|
L'um sa chattia dapi plirs mais en arrest d'inquisiziun ha la Rundschau da SRF chattà or. Davart las rinfatschas cunter l'um na veglia la procura publica betg s'exprimer. Tenor retschertgas da l'emissiun «Rundschau» sa basa il suspect sin il sustegn e la commembranza d'in'organisaziun da terror.
L'um è ina persuna enconuschenta en la scena da salafists a Winterthur. Là visitava el ina moschea che vegn messa en connex cun viadis en il Dschihad.
L'um sa chattia dapi plirs mais en arrest d'inquisiziun ha la Rundschau da SRF chattà or. Davart las rinfatschas cunter l'um na veglia la procura publica betg s'exprimer. Tenor retschertgas da l'emissiun «Rundschau» sa basa il suspect sin il sustegn e la commembranza d'in'organisaziun da terror.
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Echo der Zeit
-
Echo der Zeit vom 21.02.201702/21/17
In Winterthur haben die Justizbehörden zehn Männer aus dem Umfeld der An'Nur-Moschee verhaftet. Diese sollen Ende November zwei Moschee-Besucher angegriffen haben – drei Wochen, nachdem dort ein äthiopischer Prediger verhaftet worden war. Die Fakten...
PROGRAM INFORMATION
- Zürich, Switzerland
- German
-
Schweizer Radio und Fernsehen
Multimediazentrum
Fernsehstr. 1-4
CH-8052 Zürich
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https://m.rtr.ch/novitads/svizra/arresta-figura-centrala-da-la-scena-da-salafists
|
http://tunein.com/radio/Echo-der-Zeit-p229320/
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Administraziun communala
Uffeci da baghegiar
Vossas persunas da contact
Fatgs da baghegiar
- Lescha da baghegiar: incl. definiziun e noziuns IVHB – annexa 1 ed extracts LPG ed OPTGr - annexa 2
- Lescha da baghegiar: definiziun e noziuns IVHB – annexa 1
- Lescha da baghegiar: extracts LPG ed OPTGr - annexa 2
- Regulativ da taxas tier la procedura per la lubientscha da baghegiar
- Fegl d'informaziun per damondas da baghegiar
- Annunzia davart in project da baghegiar
- Formular per la damonda da baghegiar per baghetgs ed implonts ella zona da baghegiar
- Formular per la damonda da baghegiar per baghetgs ed implonts (enteifer ed ordeifer zona da baghegiar)
- Calculaziun dalla surfatscha dil baghetg imputabla (cefra valeivla per surbaghegiar)
- Lescha communala davart baghegiar habitaziuns e migliurar las relaziuns da habitar ella regiun da muntogna
- Reglament Cons – zona da baghegiar per indigens 2016
- Prescripziuns per il plan da quartier – decret revisiun 2016
- Formular per la damonda da conceder in dretg da baghegiar ella zona per indigens Laax Cons
- Pareri tier il plan da quartier revisiun relasch 2016
- Plan da quartier zona d’indigens Cons
- Tabella nova durada
- Fegl d'informaziun per seivs ni mirs / distanza da plontas
- Assistenza da dessignar per damondas da baghegiar ordeifer la zona (BAB)
- Protecziun civila architectonica
- Polizia da fiug: Damonda per ina lubientscha dalla polizia da fiug
- Energia
- Plan da zonas
- Mesiraziun e cataster dallas lingias
- Schurmetg digl ambient
Vias
- Lescha da vias
- Reglament d'obligaziun da pagar taxas sin parcadis publics
- Reclamas da via
- Construir pli damaneivel ed access
Provediment d'aua
- Reglament davart il provediment d'aua
- Reglament davart il provediment d'aua tariffa dallas taxas - annexa
- Informaziuns tier l'aua da beiber
Canalisaziun
- Reglament davart il tractament dallas auas piarsas
- Reglament davart las auas piarsas tariffa dallas taxas – annexas
Economisaziun dils rumians
- tier las rimnadas
- Reglament davart l'economisaziun dils rumians
- Recicladi e dismessa da rumians
- urari d'avertura dallas rimnadas
- Loghens economisaziun dils rumians
- Reglament ed uorden da taxas per la dismessa da cadavers duront il temps d'alpegiaziun
Agricultura
- Reglament per l'organisaziun dalla meglieraziun generala
- Reglament per la cumissiun da meglieraziun per reparter terren en massas
- Reglament meglieraziun generala principis per la repartiziun dils cuosts
- Reglament pil manteniment dallas ovras dalla meglieraziun e dalla via d’alp e d’uaul Nagens
Pesca
Ulteriuras incumbensas digl uffeci da baghegiar
- administrar las atgnas immobilias dalla vischnaunca: La vischnaunca da Laax posseda 45 immobilias d’ina valeta d’assicuranza da 47 milliuns fancs. L’administraziun ed il manteniment da quellas suttastattan agl uffeci da baghegiar.
- survigilar ils baghetgs communals ed ils projects da baghegiar dalla construcziun aulta e bassa.
- registrar las datas dallas structuras agricolas
Luvrers da vischnaunca
Urs Palmy
Substitut dil menader luvrers da vischnaunca
Mobile +41 79 562 04 84
Sepp Bernasconi
Luvrers da vischnaunca
Leo Camathias
Luvrers da vischnaunca
Beat Casanova
Luvrers da vischnaunca
Renaldo Pelican
Luvrers da vischnaunca
Las incumbensas dils luvrers da vischnaunca ein fetg multifaras:
- mantener e schubergiar vias communalas
- mantener ils areals verds
- mantener las sendas da viandar unviern e stad
- survetsch d’unviern, far ora neiv
- mantener maschinas, vehichels e material
- mantener santeri, sepulturas
- mantener ils reservuars e combras d‘aua
- far controllas dall‘aua
- mantener aquaducts, hidrants e regladers principals
- mantener pumpadis
- mantener implonts publics, luvratori communal, immobilias dalla vischnaunca, tualettas publicas, alps, museum e.a.v.
- mantener menaschi dil Lag Grond
- Lag Grond: areals verds, plazza da beachvolleyball, pista da skis dils affons, patinera, senda entuorn il lag, pastg dall'aua e garda
- segidar tier occurrenzas turisticas
- illuminaziun d‘unviern
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Bericht der Gemeindevorstandssitzung vom 25. April 2023
Immobilienstrategie Gemeinde Pontresina
Nachdem die Gemeindeversammlung am 3. April 2023 der Gründung der Stiftung «Fundaziun da Puntraschigna» klar zugestimmt hat, hat sich der Gemeindevorstand mit der künftigen Immobilienstrategie der Gemeinde Pontresina beschäftigt. Der Gemeindevorstand ist sich einig darüber, dass allfällige Projekte mit Potential für den Erhalt oder die Schaffung von Wohnraum für Einheimische im Hinblick auf die künftige Tätigkeit der Fundaziun da Puntraschigna einer genaueren Prüfung unterzogen werden sollen.
Verabschiedung Jahresrechnung / Abschluss 2022 z.H. der Gemeindeversammlung
Pontresina blickt auf ein sehr gutes Finanzjahr 2022 zurück: Die Rechnung 2022 schliesst anstelle eines geplanten Defizits von CHF 0,23 Mio. mit einem Gewinn von CHF 4,4 Mio. ab. Im Abschluss 2022 ist eine Einlage von CHF 1 Mio. in eine Vorfinanzierung für die Gesamterneuerung der Sesselbahn Alp Languard AG, sowie eine Vorfinanzierung von CHF 2 Mio. für die Gesamterneuerung des Schulhauses Puntraschins suot enthalten, allerdings sind diese von der Gemeindeversammlung vom 20. Juni 2023 noch explizit zu genehmigen.
Mit CHF 6,927 Mio., bei Gesamterträgen von CHF 32,0 Mio., fiel das operative Ergebnis 1. Stufe im 2022 um CHF 7,4 Mio. besser als budgetiert und CHF 2,8 Mio. besser als im Vorjahr aus. Im Wesentlichen ist das viel bessere Ergebnis gegenüber dem Budget auf einen um CHF 2.6 Mio. tieferen Betriebsaufwand und vor allem auf CHF 5,2 Mio. höhere Fiskaleinnahmen, auch in Zusammenhang mit einer regen Tätigkeit im Immobilienbereich zurückzuführen. Von den geplanten Brutto-Investitionen von CHF 12,3 Mio. wurden CHF 7,9 Mio. bzw. 64% realisiert. Dies widerspiegelt auch die gute Konjunktur in der Gemeinde, da deren Aufgabe unter anderem ist, in schlechten Zeiten öffentliche Investitionen vorzunehmen und in guten Zeiten, wie eben im 2022, eher die Privatwirtschaft investieren zu lassen. Die vorgenommenen Bruttoinvestitionen sind aber trotzdem um 24% höher als im Durchschnitt der letzten 10 Jahre (CHF 6,3 Mio.).
Kutschen-Bewilligungen B für die Sommersaison 2023
Wie in den Vorsommern erteilt der Gemeindevorstand für die am 1. Juni 2023 beginnende Sommersaison an 5 Fuhrhaltereien insgesamt 16 Bewilligungen für kommerzielle Kutschenfahrten in die Val Roseg. Es gelten die offiziellen Kutschentarife vom 1. Juni 2022 der Gemeinde Pontresina.
Erlebniswelt Flaniermeile/Dorf - Begegnungsfläche Plazza Bellavita
Der Gemeindevorstand bewilligt das Pop-Up Projekt von Pontresina Tourismus «Begegnungs- und Verweilfläche» auf der Plazza Bellavita. Mit dem Pop-up Projekt soll eine temporäre öffentliche Sommer-Verweilfläche ohne Konsumationszwang geschaffen werden. Die Pop-Up Lösung soll modular erstellt sein und jeweils im Sommer von Juli bis Oktober als Begegnungs- und Verweilfläche dienen.
Temporäre Stellplätze für Wohnmobile und Wohnwagen bei der Diavolezza-Talstation
Wie bereits in den Vorjahren schafft die Diavolezza Lagalb AG und die Camping Morteratsch GmbH rund 60 temporäre Stellplätze für Camper auf dem Parkplatz bei der Diavolezza Talstation. Je nach Bedarf soll die maximal 3 Nächte nutzbare Ausweichmöglichkeit von Mitte Mai bis Ende September 2023 in Betrieb sein. Geöffnet werden die Stellplätze bei Vollbelegung des Campings Morteratsch. Ziel des Angebots ist es, einerseits dem anhaltenden Camper-Boom Rechnung zu tragen und anderseits das wilde Campieren bestmöglich zu verhindern. In seiner dreijährigen Bewilligung mit Widerrufsmöglichkeit weist der Gemeindevorstand darauf hin, dass der Stellplatz nur als Auffang-Angebot bei einer kompletten Belegung des Campings Morteratsch dienen darf. Die Schaffung eines zusätzlichen Camping-Angebots ist ausdrücklich nicht die Absicht des Gemeindevorstands.
Auftragsvergaben
Der Gemeindevorstand hat im freihändigen Verfahren die nachfolgenden Aufträge vergeben:
- Belagsarbeiten zur Sanierung der Werkleitungen Via Muragls Sur, 2. und 3. Bauetappe an die Schlub AG Südbünden zum Preis von CHF 168’729.25 inkl. MWSt.;
- Belagsarbeiten, Ersatz Wasserleitung Via Maistra, Rominger bis Kreuzung Via Giarsun und hinauf bis Einfahrt Via Cluset an die Walo Bertschinger AG zum Preis von CHF 145'000.00 inkl. MWSt.
Baugesuche
Auf Antrag der Bauverwaltung bzw. der Baukommission bewilligte der Gemeindevorstand folgende Baugesuche:
- Parz. 1973, Chesa da la Bun'Orma, Via da Surovas 3, Neuerstellung Dachlukarne und Dachflächenfenster;
- Parz. 1725, Überbauung Ers, Via dals Ers 40, 42, 48 & 52, Wärmepumpanlagen mit Erdsondenbohrungen;
- Parz. 1791, Las Tuors, Via Cruscheda 9.1 & 11, PV-Anlage auf Dach;
- Parz. 2282, Chesa sur Baselgia, Via dals Ers 38, Abänderungsgesuch;
- Parz. 1931, Hotel Garni Chesa Mulin, Via da Mulin 15, Vorplatzgestaltung;
- Parz. 2136, Chalet Sonnevank, Via Chinun 7, Abbruch und Wiederaufbau;
- Parz. 1766, il Purtretin, Via Maistra 139, Reklametafeln.
Julia Büttner (jb), Stv. Gemeindeschreiberin
|
https://www.laax-gr.ch/bauamt.php
|
https://www.engadinerpost.ch/dorfplatz/detail/amtliche/3494
| 0.613403
| 0.613926
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StandortVersiun da stampa
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Index
Index da chavazzins
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- Tir dals mats
- Racoglier plantas selvadias
- Botanica genevrina ed il maruner da La Treille
- Festa d'uffants da Son Gagl
- Nudar en l’Aara a Berna
- Las «braderies» da l’artg dal Giura
- La cultura dei grotti nella Svizzera italiana
- Cultura da festivals d’open air
- Parter e reparter en las corporaziuns d’alp
- Cultura da tecno da Turitg
- «Promotions» – la festa da promoziun
- Festas da giuventetgna da la champagna vadaisa
- Torrée (grillada en il liber)
- Stagiun dad alp
- Milissas istoricas
- Abazias vadaisas
- Las chargiadas d'alp da l'Appenzell e dal Toggenburg
- Festa d'Albani
- Festas da la giuventetgna en Argovia e Soloturn
- «Uhrencup»
- Scuntrada da motos da Hauenstein
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Genf Region
Das Kunst- und Geschichtsmuseum, zeigt über 7000 Ausstellungsobjekte von prähistorischen Funden bis hin zu neuzeitlichen Malern. Das 1910 eröffnete Musée d'art et...
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Luzern - Vierwaldstättersee
Der grösste Moor-Erlebnispark der Alpen ist auch ein Naturspielpark der absoluten Sonderklasse. Geheimnisvoll und zugleich vielversprechend.
Freizeitpärke
Zürich Region
Die helvetische Comicfigur ist in Bad Zurzach zu Hause und begeistert mit dem Papa Moll-Land, in welchem es vieles zu entdecken gibt.
Themen- und Erlebnispfade
Graubünden
Pontresina – im schönsten Hochtal Europas, dem Engadin gelegen – ist sommers wie winters ein beliebter Ferienort für Bergsteiger, Wanderer, Familien und Wintersportler.
Kulinarische Aktivitäten
Tessin
Ticino Experience ist ein Genuss für das Auge und den Gaumen. Auf der einzigartigen Streiftour durch die Tessiner Täler wird man vom Duft einheimischer Produkte...
Ausflüge
Die Besucher werden entführt in die spannende Welt der Greifvögel, in einer natürlich angelegten Umgebung werden Falken, Adler, Eulen und Geier im freien Flug...
Im Jahr 2007 wurde das Lied „Der Schacher Seppli" im Schweizer Fernsehen zum grössten Schweizer Hit gewählt. Ruedi Rymann hatte das Lied neu interpretiert und schon...
Rodelbahnen
Die Rodelbahn oberhalb von Lugano überrascht nicht nur mit einem hohen Spassfaktor sondern auch mit einer grandiosen Aussicht ins Tal.
Themen- und Erlebnispfade
Auf dem abwechslungsreichen Weg lernen die Kinder auf spielerische Art und Weise die Bergwelt kennen und lösen dabei ein spannendes Rätsel um die Gämse "Granita".
Kleine Seen
Was die Familien üblicherweise nur am Meer finden, gibt es in Arosa auf 1800 m ü.M. - einen kleinen aber feinen Sandstrand, der die ganze Familie zum Verweilen einlädt.
Schlösser und Burgen
Hier wird noch gewohnt, und doch präsentiert sich das Schloss Coppet wie ein Museum.
Handwerksbetriebe
Ostschweiz / Liechtenstein
Jahrhundertealtes Handwerk kann in der Küferei besichtigt werden. Der Fassbauer Martin Thurnheer demonstriert wie durch Handarbeit ein Fass aus Eichenholz hergestellt...
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Kulturgut
Engagiertes Plädoyer für das Bergeller Kulturgut
Was braucht es, um Kulturgüter in der geografisch meridional gelegenen Schweiz ...
Kultur
17.09.23
Bever
Bever: Zweiter Wahlgang ums Präsidium
Die Ersatzwahl des Gemeindepräsidiums für die Nachfolge Fadri Guidons blieb am ...
Politik
17.09.23
Heilpflanze
Kürbis – Cucurbita pepo L. – der Alleskönner
In der heutigen Kräuterecke wird eine beliebte Gartenpflanze beschrieben. Der ...
Natur/Umwelt
16.09.23
Eishockey
Hoch gestecktes Ziel von Südbündner HCD-Ladies
Heute Samstag beginnt im Schweizer Frauen-Eishockey in der höchsten Spielklasse ...
Sport
16.09.23
Engadiner Kraftwerke AG
Sanierung der Ufersicherung Inn bei Pradella
Die Engadiner Kraftwerke AG (EKW) investieren fünf Millionen Schweizer Franken, ...
Natur/Umwelt
16.09.23
Europäische Union
Anschauungsunterricht in nachhaltigem Tourismus
Das Staatssekretariat für Wirtschaft Seco lud zusammen mit dem Schweizerischen ...
Wirtschaft
16.09.23
Protecziun da la natüra
Perquai cha na tuots as tegnan vi da las reglas
Il Lai da Palpuogna sül Pass da l'Alvra es ün hotspot turistic. Per procurar ...
Natur/Umwelt
16.09.23
Gemeindeversammlung
Barbara Aeschbacher wiedergewählt
Barbara Aeschbacher hat sich im ersten Wahlgang durchesetzt und bleibt somit ...
Politik
15.09.23
ÖV-Vergabe
Kontinuität beim Betreiber und mehr Angebote
Bereits auf den Fahrplanwechsel 2024 soll ein neues, verbessertes ÖV-Angebot im ...
Politik
15.09.23
viafier
Üna viafier in Italia, ma inua tres?
Ils da Livigno vulessan reactiver ün vegl proget per üna colliaziun da viafier ...
Wirtschaft
15.09.23
Polizeimeldung
Promontogno: Frau von eigenem Auto erfasst
Im Umfahrungstunnel Promontogno ist am Donnerstag eine Frau beim Versuch, ihr ...
Blaulicht
15.09.23
Öffentlicher Verkehr
Engadin Bus behält die Konzession für zehn weitere Jahre
Die Bus und Service AG mit dem Engadin Bus hat sich im öffentlichen ...
Wirtschaft
15.09.23
1
Votumaziun
Decider a reguard il destin da la zona da mansteranza Pozzet
Il suveran da Scuol decida illa votaziun dals 24 settember tanter oter eir a ...
Wirtschaft
15.09.23
Implant fotovoltaic
Duos terzs dischan schi a Scuol Solar
La radunanzà dal cumün da vaschins da Scuol ha dat glüm verda al proget ...
Wirtschaft
15.09.23
Graubünden
Brückenangebot Sozialjahr wird eingestellt
Der Schülerrückgang bei Brückenangeboten hat Auswirkungen. Das zuständige ...
Bildung/Soziales
14.09.23
Buchbesprechung
Das Hochgebirge mit anderen Augen erkunden
Die in Chur geborenen Künstlerin Silvia Buol untersucht in ihrer kürzlich ...
Kultur
14.09.23
Eidgenössischen Schützenfest
OK verspricht umweltfreundliches Schützenfest
Das Organisationskomitee des Eidgenössischen Schützenfestes will 2026 in ...
Kultur
14.09.23
Museum Engiadinais
Geflicktes in seiner unvollkommenen Schönheit
Auch das Museum Engiadinais hat die Europäischen Tage des Denkmals dazu ...
Kultur
14.09.23
Graubünden
Marco Blumenthal, neuer Leiter Personalamt
Die Bündner Regierung hat Marco Blumenthal zum neuen Leiter des Personalamts ...
Politik
14.09.23
Opera
Trer a nüz il vast s-chazi musical
L’Operetta Plazzetta vo quist an in viedi e fo in gövgia e venderdi üna fermeda ...
Kultur
14.09.23
Wahlkampf
Der Wahlkampf findet digital und konservativ statt
Am 22. Oktober finden die Nationalrats- und Ständeratswahlen statt. Für die ...
Politik
14.09.23
Wohnungsnot
Mehr Arbeitsplätze bedingen mehr Wohnungen
Das Angebot an Arbeitsplätzen und der Bedarf an Erstwohnungen können nicht ...
Politik
14.09.23
Polizeimeldung
Zernez: Brand in Sortierhalle
In einer Sortierhalle einer Recyclingfirma in Zernez ist es am Mittwoch zu ...
Blaulicht
13.09.23
Scuol Solar
«Il model d'indemnisaziun nun es simpel da chapir»
La comunità da vaschins da Scuol decida als 14 settember a reguard il dret da ...
Natur/Umwelt
13.09.23
Nationalpark
Wolfsrudel im Engadin festgestellt
Im Schweizerischen Nationalpark ist der erste Nachweis eines Wolfsrudels ...
Natur/Umwelt
13.09.23
Weisse Brücke
Wichtiges Forschungsprojekt beim Hochwasser zerstört
Das Hochwasser von Ende August hat die GFK-Brücke über den Flaz in Pontresina ...
Wirtschaft
13.09.23
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Suenter la terrada cunter Losanna n’è il club da hockey da Tavau betg pli a la testa da la tabella. Cun quai èn ils da Tavau stads be ina notg il leader da la National League.
En l’ultim terz ha l’equipa dad Arno Del Curto empruvà da storscher anc la partida. E quai a moda impressiunanta. A la fin dal segund terz manavan ils da Losanna anc cun 5:0. Ma a la fin n' hai lura tuttina betg tanschì.
Hockey - Liga naziunala A 17/18 7. runda
|Ambri - ZSC Lions||4:5 s. prolungaziun|
|Bienna - Berna||2:5|
|Genevra - Friburg||2:4|
|Kloten - SCL Tigers||4:0|
|Losanna - Lugano||4:1|
|Zug - Tavau||5:1|
Hockey: Classament liga naziunala A (05-03-2018)
|Team||Gieus||Relaziun da gols||Puncts|
|1.||Berna||50||167:112||102|
|2.||Zug||50||153:122||91|
|3.||Bienna||50||150:124||89|
|4.||Lugano||50||159:130||86|
|5.||Friburg||50||133:139||77|
|6.||Tavau||50||134:156||75|
|7.||ZSC Lions ||50||144:133||75|
|8.||Genevra Servette||50||132:153||71|
|9.||SCL Tigers||50||120:134||67|
|10.||Losanna||50||149:169||63|
|11.||Ambri-Piotta||50||136:168||57|
|12.||Kloten||50||120:157||47|
RR novitads 23:00
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Zehn-Tore-Spektakel: Davos verliert Schützenfest in Lugano
Der HC Davos unterliegt nach der Nati-Pause dem HC Lugano in einem Zehn-Tore-Spektakel mit 4:6. Die Partie hier im Liveticker zum Nachlesen.
Der HC Davos unterliegt nach der Nati-Pause dem HC Lugano in einem Zehn-Tore-Spektakel mit 4:6. Die Partie hier im Liveticker zum Nachlesen.
HC Lugano
HC Davos
Sportticker
Davos verliert das Zehn-Tore-Spektakel in Lugano mit 4:6
- Der Sieg für die Tessiner geht in Ordnung, sie hatten mehr vom Spiel und die besseren Chancen
- Mehr als die Hälfte der Gegentore waren sehr unnötig für die Davoser
- Der HCD wirkte oft unsortiert und gab vermehrt die Scheibe zu leichtfertig her
- Davos fällt auf Rang 10, könnte aber durch einen Sieg morgen gegen die Lions bis auf Platz 7 springen
Herzlichen Dank fürs Mitlesen, einen schönen Abend noch und bis morgen, wenn es heisst: HC Davos vs. ZSC Lions
Viertes Tor für Davos - eine Minute vor Schluss. Näkyvä macht das 4:6 - geht hier doch noch was?
Schlegel lässt einen Schuss nach vorne abprallen und Michael Fora ist zur Stelle - er trifft bei seinem Comeback. 3:6 aus Davoser Sicht.
Dieses Mal verliert Michael Fora den Puck an Luca Fazzini, der zieht alleine auf Senn los - und schiebt zum 6:2 ein. Das dürfte es gewesen sein für die Davoser.
Und da ist das 5:2. Egli bleibt an Morini hängen, der prescht vor das Davoser Tor - legt nach rechts rüber zu Mark Arcobello - und die Scheibe ist im Tor; Senn erneut geschlagen.
Die Torschuss-Statistik: 35 zu 20 für Lugano. Die Führung geht mittlerweile auch absolut in Ordnung, Davos macht schlicht zu wenig fürs Spiel.
Das grosse Davoser Aufbäumen bleibt noch aus - es ist wieder Lugano, welches das Spieldiktat übernimmt. Ein weiteres Tor für die Tessiner dürfte hier die Entscheidung sein.
Zwei Bündner Teams standen heute auch in der MyHockey League im Einsatz:
EHC Thun - EHC Arosa 5:2
HC Düdingen Bulls - EHC Chur 1:4
Sowie in der 1. Liga:
EC Wil - HC Prättigau-Herrschaft 1:3
Update aus den anderen Stadien:
HC Ajoie - HC Ambri-Piotta 1:3
EHC Biel - Genf-Servette 1:3
SCL Tigers - EHC Kloten 4:1
Lausanne HC - EV Zug 1:1
Davos kommt unbeschadet aus dem Boxplay - beginnt jetzt die Aufholjagd des Rekordmeisters?
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https://m.rtr.ch/sport/naziunal-internaziunal/empruva-ma-betg-gartegia-il-hcd-perda-cunter-losanna
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https://www.suedostschweiz.ch/sport/eishockey/liveticker-zum-nachlesen-zehn-tore-spektakel-davos-verliert-schuetzenfest-in-lugano
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Il jodel natiral ed il jodel chantà
Il jodel natiral ed il jodel chantà valan en blers lieus sco las furmas da chant per excellenza da la Svizra. Var 20'000 persunas jodleschan en Svizra, en costums ubain en vestgadira da mintgadi, per il solit en chors, per part en gruppas pli pitschnas u sulettas. La tradiziun dal jodlar d’ozendi è influenzada considerablamain da l’estetica da chant dal 19avel tschientaner. Ils jodels a pliras vuschs, ch’èn vegnids creads en il 20avel tschientaner e ch’èn sa derasads vastamain, han ina furma bipartida – text da strofas en l’emprima part, jodel sin silbas en la segunda part.
Las diversas tradiziuns da jodel natiral regiunalas, che vegnan chantadas exclusivamain sin silbas da jodel, possedan mintgamai lur agens ideals sonors. Uschia sa differenzieschan il «Entlebucher Jutz» ed il «Berner Naturjutz» ubain il «Juiz» en la Sursilvania, il «Juiz» en la Sutsilvania, ils «Zäuerli» ed ils «Ruggusserli» da l’Appenzell ed il «Johlen» en il Toggeburg. Particularmain en il «Juuz» dal Muotatal vegnan plinavant duvrads tuns ordaifer las vuschs cromaticas. Per la derasaziun e per ina promoziun cuntinuada dal chant da jodel en Svizra s’engascha l’Associaziun federala da jodladras e jodladers ch’è vegnida fundada l’onn 1910.
- Publicaziuns
Paul Am Acher: Ruedi Rymann und der Schacherseppli - Jodler, Komponist, Dichter, Schwinger und Wildhüter. Bettlach, 2002
Raymond Ammann: Der Jodler in Tirol. In: Einen Jodler hör i gern: studentische Feldforschungsberichte über den Wandel der Tiroler Jodlers zu Beginn des 21. Jahrhunderts, ed. Raymond Ammann, Innsbruck, 2016, p. 9-34
Max Peter Baumann: Musikfolklore und Musikfolklorismus - eine ethnomusikologische Untersuchung zum Funktionswandel des Jodels. Winterthur, 1976
Eidgenössischer Jodlerverband (Ed.): Lebendiges Schweizer Brauchtum, 1910-2010. Bremgarten, 2010
Robert-Fellmann Stiftung (Ed.): Robert Fellmann, 1885-1951: ein Leben für das Jodellied. Baar, 2001
Heinrich J. Leuthold: Der Naturjodel in der Schweiz. Wesen, Ent-stehung, Charakteristik, Verbreitung. Altdorf, 1981
Joe Manser (Ed.): Appenzellische Volksmusik. Herisau, 2010
Bart Plantenga: Yodel-Ay-Ee-Oooo: The Secret History of Yodel-ing Around the World. New York, 2004
Nadja Räss, Franziska Wigger et al.: Jodel - Theorie & Praxis. Altdorf, 2010
Dieter Ringli: Jodelgesang: Wenn die Tradition zum Trend wird. In: Musikszene Schweiz, ed. Christoph Merki. Zürich, 2009
Simon Wascher: Das Wort Jodel 1696-1796 in Belegstellen aus Digitalisaten. In: Jahrbuch des österreichischen Volksliedwerkes 2016, p. 138-151
Bernard Weber, Martin Schilt: Die Wiesenberger. No Business like Show Business (Film). Luzern, 2012
Yannick Wey, Andrea Kammermann, Raymond Ammann: Naturjo-del und Naturtonreihe - eine gemeinsame Musikästhetik des Alp-horns und des Jodels? In: Bulletin GVS/CH-EM 2017/18, p. 6-13
Hugo Zemp: A Swiss yodelling series: «Jüüzli» of the Muotatal (4 films). Watertown, 2012 (first edition 1986-87)
- Dossier
- Naturjodel und Jodellied
Ausführliche Beschreibung Valaivel a partir da: 13.06.2018
Dimensiun: 401 kb
Tip: PDF
- Naturjodel und Jodellied
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Wo sich Glockenklang und Jodel mischen
Am Samstag zogen zwei Sennten von ihren Alpen zurück ins Tal. Beim Hotel «Rhodannenberg» im Klöntal konnte man sie bei einem kleinen Markt und Festwirtschaft bestaunen – und Naturjodel lernen.
Am Samstag zogen zwei Sennten von ihren Alpen zurück ins Tal. Beim Hotel «Rhodannenberg» im Klöntal konnte man sie bei einem kleinen Markt und Festwirtschaft bestaunen – und Naturjodel lernen.
von Christopher Golling
Schon morgens, um kurz nach neun erfüllten Alphornklänge das Tal. Otto Wyss und Peter Zweifel spielten mit Blick auf den See. Anschliessend begann ein Naturjodelkurs für Anfänger, geleitet von der Toggenburger Jodlerin Maja Keller-Roth. Dieser begann im Aufenthaltsraum des Hotels «Rhodannenberg», wo zu Beginn Körper und Geist aufs Jodeln vorbereitet wurden. Das beinhaltete eine Blubberübung mit Röhrli im Wasser, Körperabklopfen und langsamem Zungenkreisen bei geschlossenem Mund.
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http://www.lebendigetraditionen.ch/traditionen/00350/index.html?lang=rm
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https://www.suedostschweiz.ch/aus-dem-leben/wo-sich-glockenklang-und-jodel-mischen
| 0.709313
| 0.712816
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Entschatta dal navigatur
«Näfelser Fahrt»
Ils 9 d'avrigl 1388 ha ina gruppa da var 600 Glarunais, sustegnida dad Uri e da Sviz, battì in'armada austriaca bler pli ferma. Quella avess duì suttametter il territori da Glaruna puspè a ses patruns, ils ducas da Habsburg, e chastiar l'agir illegitim dals Glarunais en la Planira da la Linth. L'armada è avanzada lunsch en il territori glarunais, ils inimis han alura però pudì vegnir superads tar l'enguladitsch da muvel a Näfels e chatschads enavos. A questa victoria regorda la «Näfelser Fahrt» cun in cult divin commemorativ, cun ina processiun e cun in pled festiv politic. Questa festa fa part da la vita publica en il chantun Glaruna e collia la commemoraziun dals morts da caracter medieval tardiv cun ina festa publica profana-patriotica en la tradiziun da las festas da battaglia dal 19avel tschientaner. Fin a milli persunas sa participeschan mintgamai a questa festa.
- Publicaziuns
Jürg Knobel, Steve Ellington: Eindrücke von der Näfelser Fahrt 8.April 2010 (DVD). Glarus, 2010
Kantonales Komitee «600-Jahr-Feier Schlacht bei Näfels» (Ed.): 1388-1988: Das Jubiläum. Glarus, 1989
Josef Schwitter: Zur Fahrtsfeier. In: Glarner Nachrichten, 9. April 1980
Fritz Stucki: Aus der Geschichte der Näfelser Fahrt. In: Varia zur Glarner Geschichte. Von Fritz Stucki. Glarus, 1983, p. 11-21
Heinrich Stüssi et al.: Fry! Fry! Das Land Glarus und die werdende Eidgenossenschaft zwischen 1351 und 1388 (Neujahrsbote für das Glarner Hinterland). Schwanden, 1987
Ernst Tremp: Schlacht bei Näfels. In: Historisches Lexikon der Schweiz. Bern, 2009 (www.hls-dhs-dss.ch/textes/d/D8873.php)
- Dossier
- Näfelser Fahrt
Ausführliche Beschreibung Ultima modificaziun: 19.06.2018
Dimensiun: 413 kb
Tip: PDF
- Näfelser Fahrt
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Von der Bergstation beim Gumen wandere ich auf dem Bergweg zum Haus bei Erigsmatt. Obwohl der Zaun schon steht, ist die Alp noch nicht bewohnt und ich mache es mir auf der Sitzbank vor dem Haus bequem. Nach dem Picknick breche ich Richtung Dräggloch auf. Da mein nächstes Ziel der Bächistafel ist, verlasse ich kurzerhand den...
Publiziert von carpintero12. Juli 2018 um 20:51
(Fotos:16 | Geodaten:1)
Über die Bike&Hike-Route Niederurnen - Hirzli - Planggenstock wurde hier schon alles be-/geschrieben.
Darum nur ein paar Fotos um zu zeigen, dass dort oben derzeit Türkenbund-Lilien à discretion am (Auf-)Blühen sind - eine wundervolle Blume, die mich jedes Jahr aufs Neue fasziniert.
Publiziert von PStraub29. Juni 2018 um 15:49
(Fotos:9)
Der Rautispitz liegt in bester Aussichtslage über dem Glarner Haupttal. Die Ortschaften Näfels, Netstal und Glarus liegen 1800 Höhenmeter direkt unterhalb des Gipfels. Man schaut hier runter wie vom Flugzeug, und es lassen sich alle Details erkennen. Der Kantonshauptort Glarus hat eine speziell interessante Struktur mit seinem...
Publiziert von johnny6826. Juni 2018 um 21:40
(Fotos:17 | Kommentare:3 | Geodaten:1)
Nachdem ich am Wochenende nur am Sonntag Zeit hatte, aber dennoch bis in die Zehen motiviert war, etwas Schönes in den Bergen zu unternehmen, war ein Ziel gefragt, das nicht zu weit von Zürich weg eine schöne Tour bietet. N_Altitude hat dann den Bös Fulen ins Spiel gebracht und schlussendlich sind wir dann zu dritt nach...
Publiziert von Frangge28. Juni 2018 um 23:23
(Fotos:17)
https://map.schweizmobil.ch/?lang=de&season=winter&bgLayer=pk&resolution=5&E=2716784&N=1199948&trackId=4526882
Oggi non ci sarebbe dovuti svegliare troppo presto visto che abbiamo pernottato nella Orstockhaus… nonostante ciò, dopo una quasi troppo abbondante colazione, alle 7.30 siamo già pronti...
Publiziert von asus74 9. Juli 2018 um 16:13
(Fotos:42)
Beim zweiten Versuch klappte es doch noch mit der geplanten Rundwanderung. Zwei Tage zuvor wollte ich diese bereits erwandern, doch hatte ich mich auf einen falschen Weg begeben und hatte dadurch Zeit verloren. So beschloss ich dieses Unterfangen abzubrechen und es später nochmal zu versuchen. Dass ich dass bereits zwei...
Publiziert von Flylu24. Juni 2018 um 21:49
(Fotos:40 | Kommentare:3)
Als kleinste Hauptstadt der Schweiz wird Glarus ab und an bezeichnet. Doch was die Bergkulisse anbelangt, überragt das Städtchen wortwörtlich alle anderen Kantonshauptorte. Das Vrenelisgärtli beispielsweise thront knapp 2400 Höhenmeter über dem Landsgemeindeplatz. Einfach aus Freude an diesem wilden, oft verkannten...
Publiziert von Bergamotte26. Juni 2018 um 18:30
(Fotos:38 | Kommentare:10)
Aggiungiamo anche questa ferrata alla lista di quelle fatte!!!
Devo essere sincera, mi aspettavo di più! Soprattutto la parte per raggiungere Hinter Eggstock un K5 ma brevissimo. In 15 minuti eravamo già su … e io non convinta continuavo a ripetermi ma dai non può essere tutto qui!!!!
Il panorama è fantastico, nulla da...
Publiziert von asus74 9. Juli 2018 um 22:10
(Fotos:45 | Kommentare:1)
An sich wollte ich via Schwänder Sienen auf den Vorderglärnisch. Doch die Prognose meldete Gewitter schon gegen Mittag, da wollte ich in diesem oben weglosen Gebiet nicht eingekesselt werden. So entschloss ich mich, vom Saggberg, der jetzt wieder Sackberg heisst, aufzusteigen. Das habe ich schon Jahre nicht mehr gemacht.
Eine...
Publiziert von PStraub21. Juni 2018 um 13:40
(Fotos:11)
This was a very fine day with a lot of sunshine and just a bit of haze, but no clouds in the sky. Driving up to Schwändital on the switchback road from Näfel town centre is a bit tricky but there is a climber-made signpost for "Bruggler" where the road divides. From the car park you can see the ridge of Brüggler and there is no...
Publiziert von Kevino20. Juni 2018 um 20:52
(Fotos:3)
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http://www.lebendigetraditionen.ch/traditionen/00199/index.html?lang=rm&print_style=yes
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http://www.hikr.org/region44/tour/?skip=40&
| 0.634856
| 0.637604
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Venderdis ils 10. da matg 2019
Allas 20.00 uras el Foyer dalla casa da scola Cuschnaus
Freitag, den 10. Mai 2019
Um 20.00 Uhr im Foyer des Schulhauses in Cuschnaus
La sesiun da skis ei uss finalmein era per tuts a fin ed aschia astgein nus envidar en vus a nossa radunonza Generala. Els fegls ufficials ei gia stau communicau la glesta da tractandas sco era il datum.
- Beinvegni
- Nominaziun da 2 dumbravuschs
- Approbaziun dil Protocol dalla davosa radunonza generala dils 04.05.2018
- Prelecziun dil quen da menaschi
- Rapport dils revisurs da quen ed approbaziun dil quen 2018
- Rapport annual dil president
- Rapport annual dil cau digl JO
- Fixar las contribuziuns annualas
- Alzament dalla limita d’expensas per la suprastonza
- Credit da material per la JO
- Credit cumpra da novas giaccas JO 20/21
- Elecziun d’in commember da suprastonza
- Occurenzas e program da lavur
- Varia
Il protocol vegn tarmess tier
per mail (nua pusseivel) e statt avon la rdg a disposiziun
Der Winter ist bereits oder zumindest in vielen Orten vorüber und somit findet auch dieses Jahr am Ende der Saison unsere Ordentliche Generalversammlung statt. Im lokalen Amtsblatt wurde die GV bereits vor einer Woche zusammen mit der Traktandenliste angekündigt.
- Begrüssung
- Wahl der Stimmenzähler
- Genehmigung des Protokols der letzten GV
- Vorstellung Jahresrechnung
- Bericht der Revisoren und Genehmigung der Rechnung 2018
- Jahresbericht des Präsidenten
- Jahresbericht Chef JO
- Festlegen des Jahresbeitrages
- Erhöhung der Ausgabenlimite des Vorstandes
- Kreditantrag für JO Material
- Kreditantrag zur Beschaffung neuer Jacken für die JO
- Wahlen – Vorstandsmitglied
- Veranstaltungen und Jahresprogramm
- Varia
La sesiun da skis ei avon etschinas jamnas ida alla fin, aschia che la radunonza generala statt era puspei avon esch. Bugen lein nus perquei communicar ad uras il termin sco preavis. Tractadas ed ulteriurs informaziuns suondan aunc a temps.
Die Wintersaison ist seit einigen Wochen zu Ende. Darum liegt auch die Generalversammlung nicht weit weg. Gerne möchte wir bereits heute den Termin kommunizieren. Alle Anderen Details folgen zu gegebener Zeit.
Vendergis – Freitag,
10.05.2019 20:00
Invitaziun alla Radunonza generala da l’uniun sportiva Lumnezia
Venderdis ils 04. da matg 2018
Allas 20.00 uras el Foyer dalla casa da scola Cuschnaus
Tractandas
- Beinvegni
- Nominaziun da 2 dumbravuschs
- Approbaziun dil Protocol dalla davosa radunonza generala dils 05.05.2017
Il protocol vegn tarmess tier per mail (nua pusseivel) e statt avon la rdg a disposiziun
- Prelecziun dil quen da menaschi
- Rapport dils revisurs da quen ed approbaziun dil quen 2017
- Rapport annual dil president
- Rapport annual dil cau digl JO
- Fixar las contribuziuns annualas
b) adatar las lingias directivas
- Elecziuns
a) commember da suprastonza
- Occurenzas e program da lavur
- Varia
A stedia partizipaziun envida la suprastonza
Einladung Generalversammlung der Uniun sportiva Lumnezia
Freitag, den 04. Mai 2018
Um 20.00 Uhr im Foyer des Schulhauses in Cuschnaus
Traktanden
- Begrüssung
- Wahl der Stimmenzähler
- Genehmigung des Protokols der letzten GV (Wird, wo möglich per Mail verschickt oder steht vor der GV zur Verfügung)
- Vorstellung Jahresrechnung
- Bericht der Revisoren und Genehmigung der Rechnung 2017
- Jahresbericht des Präsidenten
- Jahresbericht Chef JO
- Festlegen des Jahresbeitrages
b) Anpassung des Leitbilds für die Athleten Unterstützung
- Wahlen
a)Vorstandsmitglied
- Veranstaltungen und Jahresprogramm
- Varia
Auf eine rege Teilnahme freut sich der Vorstand
La sesiun da skis va plaunet alla fin, aschia che era la proxima radunonza generala lai buca spitgar ditg pli. Bugen lein nus perquei gia communicar Tractadas ed ulteriurs informaziuns suondan aunc a temps.
Die Wintersaison geht langsam dem Ende zu. Darum liegt auch die Generalversammlung nicht weit weg. Gerne möchte wir bereits heute den Termin kommunzieren. Alle Anderen Details foglen zu gegebener Zeit.
Vendergis – Freitag
04.05.2018 20:00
Schulhaus Cuschnaus
Invitaziun alla Radunonza generala da l’uniun sportiva Lumnezia
Venderdis ils 05. da matg 2017
Allas 20.00 uras el Foyer dalla casa da scola Cuschnaus
Tractandas
- Beinvegni
- Nominaziun da 2 dumbravuschs
- Approbaziun dil Protocol dalla davosa radunonza dils 06.05.2016
Il protocol vegn tarmess per mail (nua pusseivel) e statt avon la raduonza a disposziun
- Prelecziun dil quen da menaschi
- Rapport dils revisurs ed approbaziun dil quen
- Rapports annuals
a) president
b) caus da resort
- Fixar las contribuziuns annualas
- Elecziuns
a) suprastonza
b) revisur da quen
- Occurenzas e program da lavur
- Varia
Einladung zur Generalversammlung der Uniun sportiva Lumnezia
Freitag, den 05. Mai 2017
um 20.00 Uhr im Foyer des Schulhauses in Cuschnaus
Traktanden
- Begrüssung
- Wahl der Stimmenzähler
- Genehmigung Protokoll der letzten GV
(Wird wo möglich per Mail verschickt oder steht vor der GV zur Verfügung)
- Vorstellung Jahresrechnung
- Bericht der Revisionsstelle und Genehmigung der Jahresrechnung
- Jahresberichte
a) President
b) Resort verantwortliche
- Festlegen der Jahresbeiträge
- Wahlen
a) Vorstand
b) Revisor(in)
- Versntalltungen und Jahresprogramm
- Varia
|
01/2013
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Riedstrasse 1 | 8953 Dietikon
KTV/SVKT März 2013 1
N A C H R I C H T E N
Redaktionsschluss der nächsten Ausgabe: 21. April 2013
Erscheint fünfmal jährlich 60. Jahrgang
Auflage:
500 Exemplare
Nächste Ausgabe: Mai 2013
Redaktion:
Meinrad Schnidrig
Druck: Fairdruck AG, Riedstrasse 1,
8953 Dietikon
Internet:
www.ktvdietikon.ch,
www.svktdietikon.ch
E-Mail Vorstand: info@ktvdietikon.ch
Wichtige Adressen KTV Dietikon (Stand 10. November 2012)
Präsident Jürg Meier Sonnenhofstrasse 11, Dietikon 044 740 70 48
Kassier Werner Kienberger Gyrhaldenstrasse 40, Dietikon 044 740 94 14
Aktuarin Regula Meier Sonnenhofstrasse 11, Dietikon 044 740 70 48
Redaktion Franz Federer Guggenbühlstrasse 24, Dietikon 044 740 90 18
mftfederer@bluewin.ch
Adressmutationen Regula Meier Sonnenhofstrasse 11, Dietikon 044 740 70 48
info@ktvdietikon.ch
Werbung Martin Camenzind Tulpenstrasse 6, Dietikon 044 740 07 20
mecamenzind@hotmail.com
Sportplatzkom.-Präs. Werner Kienberger Gyrhaldenstrasse 40, Dietikon 044 740 94 14
Vermietungen
Vereinshaus Brigitte Ruff Bernstrasse 335, Dietikon 044 741 29 71
Platzwart Kaspar Ruff holzmatt@funclusive.ch Fax 044 741 29 72
Unihockey Monika Mellini Kirchgasse 2, 8907 Wettswil 043 455 94 64
Kunstturnen Stefan Seiler Florastrasse 18, Dietikon 044 740 23 50
Männerriege Präs. Hanspeter Mauch Malerstrasse 28, Dietikon 044 730 18 04
Kasse + Mutationen Werner Kienberger Gyrhaldenstrasse 40, Dietikon 044 740 94 14
Turnleiter
vakant
Faustball Edi Hagi Breitenäckerstr. 22
8918 Unterlunkhofen 056 634 56 15
Turnerinnen Präs. vakant info@svktdietikon.ch
Jugileiterin Conny Peterhans In der Lachen 18, Dietikon 043 535 83 93
Volleyball Erika Burri Zeughausstr.1g, 8910 Affoltern 044 760 49 23
Tech. Leitung Manuela Remondini Rosenstr. 18, Dietikon 044 740 78 67
Frauenturngruppe
info@svktdietikon.ch
Präsidentin Vreni Ganzoni Mühlehaldenstr. 42, Dietikon 044 740 24 65
Techn. Leitung Ruth Steiner Altbergstrasse 11, Dietikon 044 740 78 15
Mu-Ki- Turnen Heidi Bizio Weststrasse 12, Dietikon 044 741 18 49
1
Sport und Spiel
2
Sport und Spiel
Generalversammlung
KTV Dietikon
Einladung
100. Generalversammlung des KTV Dietikon
Ort:
Zeit:
Clubhaus Holzmatt Dietikon
Freitag, 12. April 2013, 20.15 Uhr
Traktanden:
1. Begrüssung
2. Wahl Tagespräsident und Stimmenzähler
3. Protokoll
a 99. Generalversammlung
b Gedenken verstorbenen Mitglieder
4. Jahresberichte
a Präsidenten
b Riegenleiter
c Sportplatzkommission
d Männerriege
5. Kassa- und Revisorenbericht 2012
6. Festsetzung Beiträge 2013
7. Budget 2013
8. Jahresprogramm 2013
9. Anträge
a Vorstand
b Mitglieder
10. Wahlen
a Präsident
b Vorstand
c Sportplatzkommission
d Revisoren
11. Dank und Ehrungen
12. Verschiedenes
Für die Aktivmitglieder ist die Teilnahme an der GV obligatorisch. Alle Ehren-, Freiund
Passivmitglieder, sowie die Gäste sind herzlich an unsere Generalversammlung
willkommen.
Anträge zuhanden der Generalversammlung sind bis 29.03.2013 schriftlich an den
Präsidenten Jürg Meier Sonnenhofstrasse 11 8953 Dietikon zu richten.
Für den Vorstand
Die Aktuarin
Regula Meier
3
Sport und Spiel
Jassmeisterschaft
Einsatz Fr. 15.- Start punkt 20 Uhr !
Wo: Im Clubhaus Holzmatt
Wann: Freitag, 22. März 2013
Gespielt wird der Schieber zu viert. (ohne Stöck - und Wyys - Punkte)
Massgebend ist allein die Zahl der erreichten Kartenpunkte, plus 5 Punkte
für den letzten Stich. (Total 157 Punkte pro Spiel) Eine Runde umfasst 4
Passen zu je 12 Spielen. Nach jeder Passe erhält jeder Spieler einen
anderen Partner.
Es wird mit "unenue und obenabe" gespielt.
Meldet euch sofort an, auch wenn Ihr nicht Mitglied des KTV seid.
--------------------------------------------------------------------------------------
Anmeldung: Frühlings-Jassmeisterschaft im Einzelschieber
Name: ______________________ Vorname: __________________________
Strasse: _____________________ PLZ: ______
Ort: _________________
Einsenden an: Josef Müller, Elisenstrasse 4, 8953 Dietikon
oder telefonisch unter: 044/741 32 75
oder elektronisch: sepp-mueller@bluewin.ch
4
Sport und Spiel
Aktivverein
Maibummel 2013
Der diesjährige Maibummel führt uns nach Zürich, wo wir das Briefzentrum
Zürich-Mülligen besichtigen werden.
Datum: Freitag 17. Mai 2013
Besammlung: 17.45 Uhr am Bus-Bahnhof Dietikon
Von Dietikon fahren wir mit dem Bus nach Zürich. Die Besichtigung dauert
ca. 2 Stunden wovon wir ca. 1 Stunde zu Fuss unterwegs sein werden.
Danach geht es mit dem Bus zurück nach Dietikon wo wir in einem
Restaurant in der nähe des Bahnhofes den Abend gemütlich mit Trinken,
(Essen), Plaudern und Lachen ausklingen lassen.
Anmeldeschluss: 12. April 2013
Wir freuen uns auf einen interessanten und geselligen Abend.
Für den Vorstand:
Monika Mellini (-Studer)
*************************************************************
Anmeldung:
Ich/wir kommen: ________ Anzahl Personen
Name/Vorname: ____________________________________
E-Mail-Adresse: ____________________________________
Anmeldung an: Monika Mellini, Kirchgasse 2, 8907 Wettswil, 043 455 94 64
oder per Mail an: m.mellini@bluewin.ch
5
Sport und Spiel
Advent – Schnee - Raclette
Advents war’s, Schnee hatte es und Raclette gab’s am 7. Dezember 2012 im
Pfarreizentrum. (Das Datum stimmt, nachdem man etwas Schwierigkeiten
hatte, zwischen 2./3. oder 7. Dezember auszuwählen, laut Sport und Spiel.
Zum Apero gab’s ein Glas Wein oder Saft mit Knusperzeug. Als alle sich
gegenseitig begrüsst hatten folgte die offizielle Begrüssung durch Jürg. Nun
ging’s ans “Fassen“ von Kartoffeln, Käse und Zutaten. Für die Bezahlung
hatte es eine Kasse und jede / jeder legte seinen Obolus hinein. Zur grossen
Freude aller wurde der oder das Dessert von Ki gespendet. (recht herzlichen
Dank)
Nachdem alle ihren
Hunger gestillt hatten
wurden die Tische im
Nu abgeräumt damit
man Platz hatte fürs
Lotto – Spiel. Zwischendurch
spielte
Willi Eckert auf seiner
Handorgel, und siehe
da, einige wagten sich
auf die Tanzfläche und
wiegten sich gekonnt im Takte der Musik. Bei Musik, Geplauder und einem
Glas Wein verging die Zeit wie im Fluge und man musste sich durch den
Schnee, auf den Heimweg machen.
Das war Fitnesstraining
auf dem
Parkett
Auch an dieser Stelle recht herzlichen Dank der / den fleissigen Helferin /
Helfern welche jedes Jahr ihre Arbeit zur Zufriedenheit aller gemacht haben.
Es war ein gemütlicher Abend im Kreise der Turnerfamilie.
Dem Sepp noch gute Besserung.
Alice Meier
6
Sport und Spiel
100 Jahr Feier
Rückblick
Nachdem bei den Faustballern bereits die ersten Aktivitäten vom neuen Jahr
bei den Meisterschaften stattgefunden haben, kam es am 19. Januar 2013
zum ersten Grossanlass des KTV. Da man sich bereits im September letzten
Jahres anmelden musste, war ich gespannt, was uns an diesem Abend erwartete.
Voller Vorfreude begleitete ich ein Teil der Gliser Delegation zum
Apéro ins kath. Kirchgemeindehaus.
Zu meiner Überraschung war das Erdgeschoss mit geladenen Gästen (Verbände,
Stadt Dietikon, Vereinsdelegationen, Mitglieder des KTV usw.) bereits
gefüllt. Man sah wieder viele bekannte Gesichter und konnte sich austauschen.
(Weisch no ….). Ein Spassmacher unterbrach dazwischen die
Gespräche und trug mit einigen lustigen Gesten und Sprüchen zur fröhlichen
Stimmung bei.
7
Sport und Spiel
Nach dem guten Apéro wurden wir in den Saal zum Festakt gebeten. An
schön gedeckten Tischen durfte man sich an reservierte Plätze hinsetzen.
Bei der offiziellen Begrüssung wurden die Delegationen namentlich erwähnt
und alle Gäste und Mitglieder herzlich willkommen geheissen.
Von Mitgliedern des befreundeten Turnvereins STV wurde nun der Salat serviert,
worauf der Geräuschpegel merklich sank.
Nach der Vorspeise zeigte
Hanspeter Truttmann mit
Fotos ab den Gründungsjahre
bis heut den Weg des
Vereins spannend auf. Anschliessend
wurde die
Hauptmahlzeit serviert.
Zur Unterhaltung trug auch der Zauberer
mit seinen trickreichen Einlagen
bei, wobei er Leute aus dem Publikum
einbezog. Gegen Ende der Feier wurden
noch von allen Seiten Grüsse und
Geschenke mit den besten Wünschen
für die Zukunft überbracht.
8
Sport und Spiel
Nach der 100-Jahrfeier wurde
man zum Ausklingen noch in die Sommerau geladen. Auf dem Heimweg
oder dem Weg zur Bar gab es eine grosse Überraschung: es war Eisregen
gefallen. Trotz Rutschpartie zeigte unser Vereinspianist sein Können, bis
man sich in den Morgenstunden voneinander verabschiedete.
Ein gelungener Abend ist
vorbei und die Zukunft wird
zeigen, was weiter auf den
Verein zukommt. Herzlichen
Dank an alle Personen, welche
zum Gelingen des Abends
beigetragen haben.
De Sepp (Sepp Müller)
9
Sport und Spiel
10
Sport und Spiel
Alle Jahre wieder…
Sport und Spiel - Abonnement
Nach wie vor ist unser Vereinsblatt im
Mitgliederbeitrag der einzelnen Riegen nicht
inbegriffen.
Der Preis für ein ganzes Jahr beträgt
nur 20.- Fränkli - seit 2003 unverändert! Ein
Einzahlungsschein liegt diesem Heftli bei. Vielen
Dank allen, die ihn prompt benützen. Sie
zeigen, dass auch ihnen dieses
riegenübergreifende Mitteilungsblatt wichtig ist.
Es informiert uns, was so in andern Teilen der KTV-Familie läuft und mit was
für Freuden und Leiden man sich dort befasst.
Falls bei jemandem der Einzahlungsschein fehlen sollte:
Postkonto 80-22839-6
Mit Dank und Gruss
Der Redaktor
Meiri Schnidrig
Fr. 20.- wie bisher
AUCH NICHT VERGESSEN:
Samstag 20. April
Frühlingsputz Sportplatz Holzmatt
11
Sport und Spiel
Faustball
Hallen Faustballmeisterschaft der Sport Union Zürich
Am Sonntag den 27. Januar fand die alljährliche Hallenmeisterschaft der
SUZH statt, diesmal durchgeführt vom KTV Konkordia Oerlikon.
Wie letztes Jahr wurde auch dieses Jahr wegen der bisherigen Erfahrungen
nur eine Mannschaft angemeldet. Wegen einer Verschiebung der
Schlussrunde der 2.Liga Hallenmeisterschaft (3 Mannschaften von Faustball
Dietikon involviert) auf dasselbe Datum musste die gemeldete Mannschaft
am Turnier mit dem absolut notwendigen Minimum von vier Spielern Vorlieb
nehmen. Zudem mussten uns dazu zwei Spieler von Sporting unterstützen,
wodurch genau genommen der KTV nur mit einer halben Mannschaft
vertreten war.
Die vier Mitspieler (Durchschnittsalter 62.5 Jahre), konnten sich trotzdem
mit einem 6. Rang in der stark besetzten Kategorie A halten. Die Teilnehmer
konnten jedenfalls sowohl mit ihrer Leistung, als auch mit dem Resultat
zufrieden sein.
Mitgespielt haben: Thomas Herzig und Anreas Egli (Sporting), Robert Grau
und der Berichterstatter (KTV MR). Herzlichen Dank an die „Reisläufer“ vom
Satus.
Die Rangliste ist unter folgendem link zu finden: http://fb-oerlikonschwamendingen.ch/wp-content/uploads/2013/02/Kopie-von-Ranglisteinnen-2013.xls.
Die nächste SUZH-Hallenmeisterschaft wird durch die MR St. Franziskus am
Sonntag, 26. Januar 2014 durchgeführt.
Wir sollten anstreben als KTV MR wiederum daran teilzunehmen, damit wir
auch in Zukunft in unserem Umfeld als noch wahrgenommen werden.
Kurt Herzog
Bitte geben Sie sich bei der Buchung als Vereinsmitglied
KTV/SVKT zu erkennen!
12
Sport und Spiel
Faustball
Rangliste Hallen-Faustballmeisterschaft der Sport Union Zürich
13
Sport und Spiel
14
Sport und Spiel
Franz Föhn
Dankt
Franz Föhn im Dezember 2012 vor einem
seiner Werke (signiert, datiert mit 2.94)
Foto Franz Federer
Die Feier zu meinen 90 Jahren im
Dezember 2012 auf diesem "Chügeli"
(Welt) war überwältigend!
Nochmals recht herzlichen Dank
Franz Föhn
15
Sport und Spiel
Trainingszeiten KTV – SVKT
Faustball Schmid Roger 056 / 622 01 70
Wolfsmatt Halle B Montag 18.00 – 19.00 Junioren
Wolfsmatt Halle B Montag 20.15 – 22.00
Sportplatz Holzmatt Dienstag
18.30 – 21.00 Leistungstraining
(Sommer)
Sportplatz Holzmatt
(Sommer)
Donnerstag 18.30 – 21.00
Frauenturnen Steiner Ruth 044 / 740 78 15
Steinmürli Halle oben Montag 20.15 – 21.45
AGZ Oberdorfstrasse Donnerstag 14.00 – 15.15
Mutter – Kind –
Bizio Heidi 044 / 741 18 49
Turnen
Steinmürli Halle oben Freitag 15.30 – 16.30
Kinderturnen Peterhans Conny 079 / 431 06 83
Knaben + Mädchen
4 - 6 Jahren
Wolfsmatt Halle A Mittwoch 17.15 – 18.00
Mädchen- +
Peterhans Conny 079 / 431 06 83
Knabenturnen
7 - 10 Jahren
Wolfsmatt Halle A Mittwoch 18.00 – 19.00
Jugendturnen Helbling Bettina 044 / 740 72 10
Mädchen 10 - 15 Jahren
Wolfsmatt Halle A Mittwoch 18.00 – 19.00
Kunstturnen Seiler Stefan 044 / 740 23 50
Zentral Halle freistehend Montag 18.00 – 20.00
Zentral Halle angebaut Mittwoch 18.00 – 20.00
Zentral Halle freistehend Freitag 18.00 – 20.00
Männerriege
Wolfsmatt Halle B Montag 19.00 – 20.15 Senioren
Steinmürli neue Halle Dienstag 20.00 – 22.00
Polysportiv Herren Stutz Marco 056 / 631 08 18
Wolfsmatt Halle B Dienstag 20.00 – 22.00
Turnerinnen A + B Remondini Manu 079 / 337 82 29
Wolfsmatt Halle A + B Mittwoch 20.00 – 21.45
Unihockey
Mellini-Studer
043 / 455 94 64
Monika
Wolfsmatt Halle B Freitag 20.00 – 22.00 Plausch
Volleyball Burri Erika 044 / 760 49 23
Wolfsmatt Halle A Freitag 20.00 – 21.45
Volleyball Mädchen Eckert Ursi 056 / 634 25 10
Wolfsmatt Halle A Freitag 18.30 – 19.30
16
Sport und Spiel
Humor
Vorsicht! Dieses Jahr sind viele
Osterhasen-Doppelgänger im Umlauf!
17
Sport und Spiel
Vor 30 Jahren
Ausflug der Frauenturngruppe
Neblige Wanderung mit Tanz im Bus zum Schluss
(Kursives stammt vom Redaktor - wie immer in dieser Rubrik)
Am Sonntag, den 29. August 1982, war es wieder soweit. Die Turnerinnen
machten ihre traditionelle Wanderung.
…
Von der Schatzalp aus (bei Davos) brachten uns Zweiergondeln auf eine
ansehnliche Höhe von ca. 2300 Metern auf den Strela. Hier begann unsere
Wanderung. Leider hing der Nebel tief hinunter, sodass wir vom schönen
Bündnerland nichts sehen konnten. … Nach ca. zwei Stunden tauchte die
Parsennhütte aus dem Nebel auf. … Nach der ausgiebigen Mittagsrast
marschierten wir weiter durch den Nebel bis zur Gotschnagrat-Bahn, die uns
ins sonnige Klosters brachte. Wie genossen wir doch die wärmende Sonne.
…
Auf den restlichen Kilometern von Grabs nach Dietikon gings dann hoch her
im Car. Es wurde geblödelt, getanzt und Witze erzählt, sodass dieser
schöne Sonntag bei guter Kameradschaft für uns alle viel zu schnell
vorbeiging. (Heute wäre das Tanzen im Bus schwieriger - mit den
Sicherheitsgurten!)
R. Klossner
Schon damals waren Drückeberger zahlreicher als Engagierte!
Braucht unser Vorstand Hilfe
Der Vorstand des KTV Dietikon wird sich am 1.1.1983 wie folgt zusammensetzen:
- Präsident:
Schildknecht Oskar
- Vize-Präsident:
v a k a n t
- Aktuarin:
Schildknecht Bernadette
- Kassier:
Eisenegger Otto
- Technischer Leiter:
v a k a n t
- Präsident Sportplatzkomm. v a k a n t
- Vertreter Männerriege:
Wiederkehr Wolfgang
- Redaktor:
Senn Andreas
- Chef Anlässe:
v a k a n t
- Beisitzer für Spezialaufgaben: v a k a n t
Wollen Sie das Vereinsjahr 1983 mit einem so "grossen" Vorstand beginnen
Sind Sie überzeugt, dass dieser Vorstand sämtliche Aufgaben, welche
zweifelsohne mannigfaltig sind, bewältigen kann
…
H.R. Bögli
18
Sport und Spiel
Faustball
Faustball ist bei uns sehr beliebt, sind doch über 30 Spieler in der
Meisterschaft 1981/1982 dabei gewesen, davon erfreulicherweise acht
Schüler im Alter von 13-17 Jahren.
Es dürfte das erste Mal gewesen sein im ZKTSV, dass so junge Schüler eine
ganze Meisterschaft erfolgreich gespielt haben. Während des Jahres haben
wir an mindestens zehn Turnieren die kameradschaftlichen Wettkämpfe
besucht und teils mit guten Erfolgen abgeschlossen, so in Würenlos,
Auffahrt Dietikon, Zufikon, Spreitenbach und und…
Unvergessliche Stunden erlebten wir auch in Basel am SKTSV-Spieltag.
Alle Spieler haben in vielen Trainingsstunden sehr viel getan und den Erfolg
erkämpft.
Guido Rüttimann
Zur Info
Diese jeweiligen Berichte „vor 30 Jahren“ stammen zwar nicht
aus der perönlichen
Feder von Franz Federer
er ist jedoch der Initiant.
Wir vom KTV danken ihm herzlich für seine Arbeit und hoffen,
dass Franz Federer die Feder noch lange benützt.
Der Redaktor Meiri
19
Sport und Spiel
SVKT Turnerinnen
Chlaushock vom 12.12.12
Pünktlich um 19.00 Uhr trafen wir uns beim Parkplatz Glanzenberg für
unseren jährlichen Chlaushock. Wie üblich wussten wir Turnerinnen nicht,
wohin es ging. Warm eingepackt und mit Taschenlampen ausgerüstet gings
los, über die Limmat und unter der Autobahnbrücke durch bis zur
Ueberlandstrasse. Von dort gings nach rechts Richtung………. Hier wusste
dann wahrscheinlich auch die letzte von uns Frauen, das unser Ziel das
Kloster Fahr ist.
Gem. Wetterbericht sollte es eisig und
die Strassen glatt sein. Kalt war es
wirklich aber zum Laufen ging es sehr
gut und mit den Taschenlampen sahen
wir die schlechten Stellen gut. Damit
wirklich alle mit kommen konnten,
stellten sich Conny und Bettina als
Tixi-Taxi-Chauffeusen zur Verfügung.
Kurz vor dem Restaurant fuhren sie
dann auch mit Ihren Beifahrerinnen an
uns vorbei.
Danke Euch zwei fürs Chauffieren.
Alle fanden ein Plätzchen und schon
fielen die ersten über die
Tischdekoration her. Zum Glück hatte
es reichlich Schöggeli auf den schön
gedeckten Tischen.
Maria, Ursula C.,
Dolores, Ruth
Ob Sie sich der ergaterten
Tischdekoration freuen
Irene, Gaby S., Manuela
20
Sport und Spiel
Conny begrüsste nochmals offiziell alle. Dieses Jahr arbeiteten viele für die
Vereinskasse, sei es am Kaffi-Eggen oder an der ABU als Helferinnen oder
als Kuchenbäckerinnen. Als Dankeschön bekam jede Turnerin einen
Weihnachtsbatzen.
Ganz Konzentriert
Jeannette,
Gogo- getauft
Angela Stepper
Ursula Eigenmann
.
Beim feinen z’Nacht, den wir vorbestellt hatten, sassen wir gemütlich
zusammen. Es wurde diskutiert, zugehört, gelacht und das Beisammensein
genossen.
Kurz nach 10 wurden die ersten nach Hause gefahren. Und rund eine
Stunde später brachen dann auch die Fussgängerinnen und die zweite Fuhre
mit den Autos auf. Es war ein sehr schöner und gemütlicher Abend, welchen
alle 29 Turnerinnen genossen haben.
Ganz herzlichen Dank Brigitte
fürs Organisieren und die
schöne Tischdeko im
Restaurant.
D‘ Schöggeli sind cheibe guet
gsii !!
Gaby Casanova
21
Sport und Spiel
22
Sport und Spiel
SVKT Turnerinnen
76. Generalversammlung vom 6. Februar 2013
Fast pünktlich, um 20.05 begann die 76. Generalversammlung der
Turnerinnen im Saal der Sommerau.
Die Traktanden wurden speditiv abgearbeitet, auch die Rechnungen und die
Budgets wurden einstimmig angenommen.
Für 20 Jahre Mitgliedschaft im Verein wurde Daniela Longoni mit einem
Blumenstrauss geehrt.
Sogar seit 60 Jahren ist Helen Binder bei uns
dabei.
Julianna Egger trat als Kassierin zurück. Sie wurde
von Conny Peterhans verabschiedet und
beschenkt.
Dank einem sehr energischen Aufruf von Manuela
Remondini konnten für den Vorstand drei Frauen
gefunden werden, welche sich wählen liessen:
Irene Büschi, Astrid Christen und Gaby Schäublin.
Diese sieben Frauen bilden nun den Vorstand:
Manuela Remondini, Myriam Rey, Conny
Peterhans, Erika Burri, Irene Büschi, Astrid
Christen und Gaby Schäublin
Vielen Dank an diese Frauen, dass sie einen Teil
ihrer Freizeit für uns und unseren Verein einsetzen
werden. Die GV war in Rekordzeit, knapp 45
Minuten, fertig und wir konnten zum gemütlichen Zeit übergehen. Ich habs
sehr genossen, nach 16 Jahren wieder einmal als Turnerinn im Saal zu
sitzen und den Vorstandsfrauen beim Arbeiten zuzuschauen.
Ihr habt das toll gemacht !!!
Gaby Casanova
23
Sport und Spiel
24
Sport und Spiel
SVKT Turnerinnen Jahresprogramm 2013
TURNERINNEN DIETIKON
06. März Abend im Starbie 17.00-19.30 Uhr
17. April OL – Abend (draußen, normale Zeit)
08. Mai Kein Turnen!!! Auffahrt!!!
09. Juni Jugitag in Dietikon (KTV Platz)
22. Sept. Tierpark Langenberg
06. Nov. Schwimmabend im Fondli
Schulferien 2013 / 2014
Ostern 28.03. - 01.04.2013
Frühlingsferien 22.04. - 03.05.2013
Auffahrt 09.05. - 10.05.2013
Pfingstmontag 20.05.2013
Sommerferien 15.07. - 16.08.2013
Herbstferien 07.10. - 18.10.2013
Weihnachtsferien 23.12.13 - 05.01.2014
Sportferien 10.02.-21.02.2014
Ostern 17.04.-21.04.2014
Frühlingsferien 21.04.-02.05.2014
Sommerferien 14.07.-15.08.2014
GV 2014
3.2. Frauenturngruppe
5.2. Turnerinnen
14.3. Männerriege
11.4. Aktive
Vreni Ganzoni
Steinschmuck & Perlen
Mühlehaldenstrasse 42 8953 Dietikon
Tel. 044 740 24 65 v.ganzoni@bluewin.ch
25
Sport und Spiel
Frauenturngruppe
EINE BESINNLICHE ADVENTSFEIER
und besinnlich trudelten auch die Anmeldungen ein. Bei der kurzen
Ueberprüfung der Teilnehmerzahl durch den Vorstand (ist für den Einkauf
wichtig) entschlüpfte uns der Ausruf: “Was, mit dem Vorstand nur 32
Turnerinnen!” Lag es daran, dass wir den Termin (aus Versehen) 30 Minuten
später angesetzt haben, oder was sonst Das Datum, der Montag nach dem
1. Advent ist ja immer festgesetzt.
Der fast vollzählige Besuch hat
uns dann doch sehr gefreut –
Don Marek war leider
krankheitshalber verhindert (auf
diesem Weg nochmals vielen
Dank für den abgelieferten Wein)
ansonsten hätten 40 Personen
unserer Einladung Folge geleistet
und zum Glück haben wir beim
Einkauf nicht “gschmürzelet”, so
dass niemand hungrig den Anlass
verlassen musste.
Nach der Begrüssung durch die
Präsidentin verlas Ruth eine
Adventsgeschichte. Es folgte eine
musikalische Umrahmung ab CD
und anschliessend sangen wir noch einige Lieder. Helene, Du hast mit dem
Anstimmen gefehlt, so ging es ein paar Takte, bis wir den richtigen Ton
gefunden hatten.
Stärken konnten wir uns
mit heissem Fleischkäse,
Brot und Salat. Die
“Knabberteller” waren
auch diesmal mit
Adventssüssigkeiten
randvoll gefüllt und es
konnten immer wieder
Nachschub angefordert
werden.
Unsere
Donnerstagsturnerinnen
waren diesmal für die
Leckereien besorgt und
sie haben uns richtig
verwöhnt.
26
Sport und Spiel
Ja, es geht uns schon sehr gut, Ja, wir gehen goldigen Zeiten entgegen.
Dafür hat der Samichlaus gesorgt, der Vorstandsmitglieder und
Vorturnerinnen reichhaltig mit Goldstücken (schoggige natürlich)
beschenkte. Aber... wie kam das “Päckli” auf den Tisch, mit dem Vermerk:
“Für den Samichlaus” Ich habe dann die Aufgabe übernommen, ihm das
Geschenk zu überreichen. Inhalt: ein Wecker!! Ja, lieber Samichlaus,
scheinbar kommst Du immer etwas zu spät, vor allem in die Turnstunde.
Zum Glück feiern wir nicht “Samichlaus”, sondern “Advent”, da hat die Zeit
für Dein pünktliches Erscheinen heute aber gereicht. Dem Spender ein
herzliches Dankeschön, aber auch eine kleine Reklamation ist vom
Samichlaus schriftlich eingetroffen: Der Wecker klingelt zu leise, der
Samichlaus – nicht mehr der jüngste – hört schlecht, also nützt der Alarm
nicht viel bzw. nichts!
Wir hoffen, dass wir mit diesem Anlass wieder etwas zu einer besinnlichen
und friedlichen Advents- und Weihnachtszeit beigetragen haben und
wünschen Euch, liebe Turnerinnen (ob aktiv oder passiv) alles Gute, gute
Gesundheit und viel Sonnenschein für’s 2013.
Für den Vorstand
Christa Wydler
Eine Belohnung
Ein ganzes Säckli
Goldstückli
„Bettmümpfeli“
27
Sport und Spiel
28
Sport und Spiel
Frauenturngruppe
Leider mussten wir schon in den ersten Tagen des neuen Jahres von
Abschied nehmen. Seit 1973 war Norma eine fleissige Turnerin in unserem
Verein. Nach Ausbruch ihrer Krankheit war es ihr nicht mehr möglich, aktiv
am Turnbetrieb teilzunehmen, so dass sie 2011 zu den Passiven übertrat.
Wir werden Norma als fröhliche Turnerin in Erinnerung behalten und
entbieten den Angehörigen unser herzlichstes Beileid.
Frauenturngruppe Dietikon
29
Sport und Spiel
Sportvereine sind ein wichtiger Pfeiler des
kulturellen Lebens und verdienen unsere
Unterstützung. „Miteinander“ sowohl im
Sport wie auch in der Politik.
So lueget mer gmeinsam zum Wohl
vo Dietikä
http://www.cvp-zh.ch-zuerich/ortsparteien/dietikon
30
Sport und Spiel
Frauenturngruppe
57. Generalversammlung der SVKT-Frauenturngruppe
Die Präsidentin, Vreni Ganzoni, konnte am 4. Februar 2013, im Saal des
Restaurant Heimat, gegen 50 Anwesende begrüssen. Speziell erwähnte sie
die Vertreterinnen der SVKT-Turnerinnen Irene Büschi und Cony Peterhans,
die Präsidenten Aktivverein Jürg Meier sowie Männerriege Hanspeter Mauch.
Nicht vergessen auch die Ehrenmitglieder Monika Koch und Sonja Nehmer.
Infolge Grippeerkrankungen haben sich einige Turnerinnen von Teilnahme
an der GV abgemeldet und unser Ehrenmitglied Edith Schneider humpelt mit
einem Bein im Gips herum. Leider mussten wir schon in den ersten Tagen
das neuen Jahres von einer langjährigen aktiven Turnerin Abschied nehmen.
Norma Corso gedachten wir in einer Schweigeminute.
Brigitte Ruff verlas
das gekürzte
Protokoll der letzten
GV, anschliessend
liessen die Jahresberichte
der
Präsidentin, der
Leiterinnen sowie
der MUKI-Leiterin
das abwechslungsreiche
Vereinsjahr
nochmals aufleben.
Maibummel, Nordic-
Walking, gemeinsames
Turnen,
Sommerfest, Familienbrunch, Schlechtwetter-Schlemmer-Wanderung,
Herbsttreff, Adventsfeier etc. Speziell hervorgehoben wurde die wirklich
gelungene Abendunterhaltung. Mit unserem Beitrag „Mir sind bi de
Füürwehr“ haben wir zur humorvollen Gestaltung des Abend beigetragen.
Auch den Turnerinnen für ihre Mithilfe bei Service, Tombola und in der
Küche ein herzliches Dankeschön. Nebst all diesen Veranstaltungen haben
wir aber auch eifrig geturnt, etwas weniger am Montag-Abend, da viele
Feiertage auf die Montage fielen, etwas mehr am Donnerstag-Nachmittag.
Bei den Mutationen gab es keine grossen Veränderungen, einzig Uschi
Spiess durften wir in den Kreis der Montagsturnerinnen aufnehmen. Sie ist
bei uns herzlich willkommen.
Yvonne Enderli, die Kassierin, verlas einige Details aus der Jahresrechnung
und freute sich über den positiven Abschluss. Dieser resultierte aus Aktivund
Passivbeiträgen, einem Ueberschuss aus „Sport und Spiel“ für unsere
31
Sport und Spiel
Beiträge sowie aus einem Anteil für Mithilfe und Mitorganisation an der
Delegiertenversammlung, die dieses Jahr bei uns durchgeführt wurde.
Geprüft wurde ihre Arbeit von den beiden Revisorinnen Ursula Casanova
und Monika Schildknecht. Der Kassenbericht 2012 sowie das Budget 2013
wurde von der Versammlung einstimmig angenommen. Ebenso die MUKI-
Rechnung. Der Jahresbeitrag von Fr. 90.- wird beibehalten. Er beinhaltet
auch die Abgaben an den Schweizer und Kantonalverband Zug/Zürich,
Hallenmiete, Kurskosten und Lohn an Leiterinnen, Geschenke bei
Krankenbesuchen und runden bzw. halbrunden Geburtstagen (ab 70 Jahre),
Auslagen für Sommer- und Adventsfeier, Abonnement für’s Dynamica etc.
Wahlen standen dieses Jahr keine an, so dass sich der Vorstand ein weiteres
Jahr wie folgt zu-sammensetzt: Präsidentin: Vreni Ganzoni, Kassierin:
Yvonne Enderli, Technische Leitung: Ruth Steiner, Ressort Mutationen:
Ursula Koch, Aktuarin: Brigitte Ruff und Berichte: Christa Wydler.
Als Leiterinnen
dürfen wir weiterhin
auf Emmi
Camenzind, Erika
Rüegsegger, Ruth
Steiner und Christa
Wydler zählen. Das
Jahresprogramm
2013 haben wir mit
der Einladung zur
GV verschickt und
wir hoffen, wieder
ein abwechslungsreiches
Programm
(ausserhalb der
Turnstunden) auf
die Beine gestellt zu
haben. Beginnen wir mit dem Maibummel, dann das gemeinsame Turnen
(diesmal an einem Montag, unter unserer Regie), Sommerfest,
Familienbrunch, Turnreise (hier kommt das letztjährige Programm –
Amdener Höhenweg – zum Tragen, den beiden Maria’s jetzt schon ein
herzliches Dankeschön), Adventsfeier und Schlussturnen. Im Juni/Juli sowie
August verlegen wir unsere Turnstunden wieder ins Freie und gehen
„Nordic-Walken“. Da dieses Jahr das Ueben für eine ABU wegfällt, hoffen wir
auf eine rege Teilnahme. Vielleicht lädt das Wetter auch einmal zu einem
anschliessenden Würste-Braten ein. In den vergangenen Tagen erhielten wir
noch ein Einladung zum geselligen Pétanque-Spiel in der Holzmatt. Daten
23.3. und 30.3. Für Interessierte legten wir noch ein paar Einladungen auf.
32
Sport und Spiel
Anträge lagen keine vor, dafür Ehrungen. Leider ging letztes Jahr Sonja
Nehmer vergessen, so gratulieren wir ihr anstatt für 45 Jahre halt für 46
Jahre und haben eine Rose mehr in den Blumenstrauss gesteckt. Im
weiteren durften wir 6 weiteren Turnerinnen zum Jubiläum gratulieren. Es
sind dies: für 50 Jahre Béatrice Meier und Annemarie Zihlmann, für 45 Jahre
Margrit Hollenstein sowie für 35 Jahre Pia Felber, Rösli Hofmann und Maria
Peter. Die Turnstatistik von Ruth Steiner zeigt auch auf, wie fleissig unsere
Turnerinnen am Turnbetrieb teilnehmen. Einsame Spitze sind da die
Turnerinnen vom Donnerstag erwähnt. Emmi, Dein Verdienst, gilt doch
beim Vorturnen mit ausgeklügelten Koordinationsübungen nicht nur der
Körper, nein auch der Geist jeder Turnerin fit zu halten.
Unsere Gäste bedankten sich für die Einladung und wünschten dem Verein
alles Gute. Sie freuen sich alle auf einen weiterhin wertvollen Zusammenhalt
aller Riegen. Und… erfreulich teilt uns Cony noch mit, dass wir für unsere
Arbeit an der ABU mit einer Entschädigung rechnen dürfen. Freude
herrscht! Geld ist in Gedanken schon fast „verputzt“.
Gegen 21.00 Uhr beschliesst Vreni Ganzoni mit den besten Wünschen und
dem Themenkreis „Füreinander - Miteinander“
die 57. Generalversammlung. „Füreinader - Miteinander“ ein Motto, dem
grosse Beachtung geschenkt werden soll. Packen wir es an.
33
Sport und Spiel
Für den Vorstand
Christa Wydler
34
Sport und Spiel
Sportplatz Holzmatt
Information
Im Sport und Spiel 5/2012 durften wir darüber berichten, dass sich das von
der Männerriege eingesetzte Konzept-Team „Zukunft Holzmatt“ an die
Arbeit gemacht hat. Per Ende Januar konnte das erarbeitete Konzept,
welches eine echte und für Verein und Mitglieder tragbare Alternative zur
Schenkung der Holzmatt an die Stadt Dietikon darstellt, dem Vorstand der
Männerriege präsentiert werden.
Das Konzept berücksichtigt sowohl die personellen als auch die finanziellen
Herausforderungen der nächsten zehn Jahre angemessen, sieht neben rasch
auszuführenden Renovationsarbeiten auch notwendige Ersatzinvestitionen
vor und zeigt weitere eventuell mögliche Nutzungen auf. Der Vorstand hat
die Vorschläge positiv aufgenommen, und nun kann das Konzept anlässlich
der GV vom 8. März 2013 präsentiert werden. Bereits dann soll die MR-
Generalversammlung auch über erste Anträge die Holzmatt betreffend
entscheiden und zeigen, dass sie bereit ist, ihren Teil der mit dem Erhalt der
Holzmatt im KTV Dietikon verbundenen Verantwortung zu übernehmen.
Die Mitglieder des Konzept-Teams freuen sich auf die Präsentation des
Konzepts vor zahlreichen Mitgliedern anlässlich der GV und darauf, Fragen
zu beantworten und konstruktive Anregungen entgegennehmen zu dürfen.
Für das Konzept-Team
Thomas Tiefenbacher
35
Sport und Spiel
36
Sport und Spiel
Neues Spielvergnügen
An alle Freunde unseres Sportplatzes Holzmatt!!
SVKT-Frauen und Damenriege, KTV-Aktive, Kunstturner mit Jugend und
Männeriege,
Super!! Hurra!! „Pétanque“ ein attraktives Spiel
für Jung und Alt
Wir wollen unsere schöne Sportanlage mit Spiel, Plausch, in lustig und
fröhlicher Geselligkeit miteinander neu beleben.
Samstag, den 23. März ab 14.00 Uhr Sportplatz Holzmatt
Samstag, den 30. März ab 14.oo Uhr Sportplatz Holzmatt
Mitbringen: Humor und Freunde, keine besondere Bekleidung
Also auf zum
Spielvergnügen – Grillplausch – und Geselligkeit
Guido Rüttimann
37
Sport und Spiel
Männerriege, Ausklang 2012
An stelle von Turnstunde, Bocciaspiel mit Spaghettiplausch
Wie letztes Jahr trafen sich am Dienstag vor Weihnachten 18 Männerriegler
zu einem gemütlichen Abend bei Spiel und Spagettiplausch. Beim Apero
haben sich einige gute „Anfänger“ Spieler zusammengefunden. Nun wurde
eifrig gespielt und gemessen.
Zum Schwitzen kamen wir
tatsächlich nicht, aber punkto
Geschicklichkeit wurde nicht
wenig gefordert. Doch ab und
zu rollte eine Kugel ins Aus
(Banden oder Niemandsland)
Manchmal hörte man schon
nicht ganz vorweihnachtliche
Ausdrücke, wie etwa Sch...
usw. Das Niveau war schon
nicht besonders wenn man
anschließend das Profi-Spiel
verfolgt. Unser Spiel war
jedoch um einiges amüsanter.
(där muess i wegputzä)
Die gute Stimmung
unter den Teilnehmern
und der reich gedeckte
Tisch sowie die fachmännisch
zubereiteten
Spaghetti sorgten im
Boccia-Clubhaus für
einen
erhöhten
Geräuschpegel. Hat hier
etwa der schöne Wein
ein wenig nachgeholfen!
Nein nein jeder wollte
jetzt natürlich seine
fachmännischen Kenntnisse
an den Mann
bringen.
Es war wiederum ein gelungener Abend und eine ausgezeichnete Idee.
Bruno sei vielen herzlichen Dank.
38
Sport und Spiel
Der Redaktor
Die Männerriege gratuliert
Die guten Wünsche gehen an:
Perler Franz Hasenbergstr. 11, 8953 Dietikon
Er feiert am 9. März seinen 80-zigsten Geburtstag
Camenzind Martin Tulpenstr.6, 8953 Dietikon
Wer kennt unseren nimmermüden Sponsorensucher
für unser Heft nicht. Wir danken und hoffen, dass er
dieses Amt noch lange macht, ist er am 18. April erst 70 Jahre jung
Wir vom KTV gratulierä und wünsched de beidä
wiiterhin e gueti Ziit und alles Gueti!
Ein herzliches Dankeschön den Berichterstatterinnen und
Berichterstattern
Regula Meier
De Sepp (Sepp Müller)
Monika Mellini (Studer)
Alice Meier
Kurt Herzog
Christa Wydler
Franz Föhn
Gaby Casanova
Guido Rüttimann
39
Sport und Spiel
Agenda
Die Termine sind
provisorisch, sie
müssen von der GV
noch genehmigt
März
werden.
08. GV Männerriege
08. Delegiertenversammlung SUZ
22. Frühlings-Jassmeisterschaft, Holzmatt OK: Sepp Müller
April
12. GV Aktive, Holzmatt
13. GV Sportunion Schweiz, Schwyz
20. Frühlingsputz Sportplatz Holzmatt OK: Kaspar Ruff
21. Redaktionsschluss Sport und Spiel 2/2012
27. Stadtlauf KTV Glis-Gamsen
22.04. – 03.05. Frühlingsferien
Mai
09. Auffahrtsturnier6 Faustball, Holzmatt OK: Männerriege
11. Maibummel KTV OK: Aktivverein
Juni
03. Gemeinsames Turnen mit SVKT, Holzmatt OK: FR SVKT/KTV
Juli
01. Knoli-Cup, Dietiker Waldlauf, Holzmatt OK: Eveline Hagenbuch
28. Redaktionsschluss Sport und Spiel 3/2013
15.07. – 16..08. Sommerferien
August
17. Wanderung der Männerriege-Senioren OK: MR Stefan Roulin
25. Familienbrunch, Sportplatz Holzmatt OK: MR Edi Hagi
Schulferien 2013/2014
Ostern 28.03. - 01.04.2013
Frühlingsferien 22.04. - 03.05.2013
Auffahrt 09.05. - 10.05.2013
Pfingstmontag 20.05.2013
Sommerferien 15.07. - 16.08.2013
Herbstferien 07.10. - 18.10.2013
Weihnachtsferien 23.12.13 - 03.01.2014
Sportferien 10.02.-21.02.2014
Ostern 17.04.-21.04.2014
Frühlingsferien 21.04.-02.05.2014
Sommerferien 14.07.-15.08.2014
GV 2014
3.2. Frauenturngruppe
5.2. Turnerinnen
14.3. Männerriege
11.4. Aktive
40
Sport und Spiel
Adressberichtigung bitte
nach A1, Nr. 552 melden.
8952 Schlieren 8953 Dietikon 8104 Weiningen
Tel. 044 755 66 77
hauptstuder@bako.ch
MARIO
GIPSERARBEITEN
RENOVATIONEN
UMBAUTEN
ASANOVA AG
Lättenstrasse 37 8953 Dietikon
IHR RENOVATIONS-FACHMANN TELEFON 044 741 05 05
|
http://www.uslumnezia.ch/tag/radunonza/
|
https://www.yumpu.com/de/document/view/34063570/weiter-zum-pdf-ktv-dietikon-und-des-svkt-dietikon
| 0.633214
| 0.637393
|
Flurina Sarott, Anita Jehli e Lech Antonio Uszynski da l’Orchestrina Chur pro lur concert illa baselgia a Sent (da schnestra). fotografia: Benedict Stecher
Flurina Sarott, Anita Jehli e Lech Antonio Uszynski da l’Orchestrina Chur pro lur concert illa baselgia a Sent (da schnestra). fotografia: Benedict Stecher
|
Impression aus dem letztjährigen Barockkonzert mit der Flötistin Saskia Fikentscher im Zernezer Schlosssaal. Foto: Jon Duschletta
Swiss Baroque Festival
Eintauchen in die Welt der Barockmusik
Kultur
28.07.20
Ardez
Ftan
Guarda
La Punt
Lavin
Susch
Diesen Freitag beginnt die «Grand Tour Barockmusik» mit 16 Konzerten in Graubünden, Uri und im Fürstentum Liechtenstein. Acht der 16 Konzerte spielen im Engadin. Meist in Kirchen, aber auch in Privathäusern und eins auch im Muzeum Susch.
|
http://www.engadinerpost.ch/2019/2/28/Ouvras-fich-variadas-e-frais-chas
|
https://www.engadinerpost.ch/2020/7/28/Eintauchen-in-die-Welt-der-Barockmusik
| 0.603724
| 0.605485
|
Delegaziuns
Il cumün delegescha diversas persunas in instituziuns ed organisaziuns regiunalas.
Uffizi da scussiun e fallimaint Engiadina Bassa / Val Müstair
- Rico Zala sco revisur da quint
Corporaziun Energia Engiadina (CEE)
- Emil Müller sco commember da la giunta
- Martina Peretti sco delegada
- Stefan Bühler sco delegà
Energia Engiadina SA Scuol
- Emil Müller sco commember da la giunta
- Martina Peretti sco delegada
- Stefan Bühler sco delegà
Center da sandà Engiadina Bassa (CSEB)
- Emil Müller sco commember da la suprastanza
- Seraina Bickel sco delegada
- Simon Rohner sco delegà
Grischa Care Zernez AG
- Seraina Bickel sco commembra delegada aint il cussagl administrativ
Circul fundiari Engiadina Bassa
- Corsin Scandella sco revisur da quints
IG cumüns pitschens Grischun
- Linard Martinelli sco delegà aint illa suprastanza
OELL SA - Ouvra Electrica Lavinuoz Lavin SA
- Linard Martinelli sco president i'l cussagl administrativ
- -
OESS SA - Ouvra Electrica Susasca Susch SA
- Emil Müller sco president dal cussagl administrativ
- Stefan Bühler sco delegà dal cussagl administrativ
- Seraina Bickel sco delegada dal cussagl administrativ
Pro Terra Engiadina Bassa (PTE)
- Riet Denoth sco delegà
Regiun Engiadina Bassa / Val Müstair
- Emil Müller sco vicepresident
- Corsin Scandella sco delegà da la cumischiun da planisaziun
Rinch da maschinas intercumünal Engiadina Bassa (RMI)
- Riet Denoth sco commember illa suprastanza
- Arnold Denoth sco commember il cussagl da gestiun
RPN
- Simon Rohner sco commember
Cumünanza da lavur Svizra per lös in muntogna
- Linard Martinelli sco delegà
Uniun dals Grischs
- Duri Thom sco delegà
Cussagl administrativ TESSVM SA
- Dario Cadonau sco commember dal cussagl administrativ
|
Delegiertenversammlung
Die Delegiertenversammlung ist das oberste Organ der SRG. Sie besteht aus 41 Mitgliedern und setzt sich wie folgt zusammen:
|SRG.D
||18
|
|RTSR
||9
|
|Corsi
||6
|
|SRG.R
||3
|
|Total Delegierte (inklusive der vier Regionalpräsidenten, die von Amtes wegen Delegierte und Mitglieder des Verwaltungsrats sind)
||36
|
|Von der Delegiertenversammlung gewählte Verwaltungsräte
||3
|
|Vom Bundesrat bestimmte Verwaltungsräte
||2
|
|Total
||5
|
|Gesamttotal
||41
|
Die Delegierten können sich von anderen Personen, die von der Regionalgesellschaft bevollmächtigt sein müssen, vertreten lassen. Die Amtsdauer beträgt vier Jahre. Die gegenwärtige Amtsperiode dauert bis Ende 2011. Zu den Sitzungen eingeladen sind zusätzlich der Präsident des Personalverbands, der den Gesamtarbeitsvertrag (GAV) abschliesst, und ein Vertreter des Kaders.
Die Kompetenzen der Delegiertenversammlung sind in den Statuten festgehalten. Zusätzlich zu den statutarischen Geschäften, die einer Generalversammlung gemäss Aktienrecht zustehen, genehmigt die Delegiertenversammlung auf Antrag des Verwaltungsrats die Wahl des Generaldirektors, die Anträge des Verwaltungsrats zur medienpolitisch relevanten Änderung der Konzession sowie den jährlichen Bericht zur Qualität und zum Service public der SRG. Die Delegiertenversammlung erlässt das Vergütungsreglement für sich und für den Verwaltungsrat, und sie kann über Anträge an den Bundesrat zur Höhe der Empfangsgebühr beschliessen. Sie bestimmt die jährliche Mittelzuweisung an die Regionalgesellschaften; dies hat sie erstmals am 30. November 2010 gemacht. Sie kann Prüfungsaufträge zum Service public und zur Qualität an den Verwaltungsrat überweisen; dieser hat die Aufträge innerhalb von sechs Monaten zu beantworten. Zudem nimmt die Delegiertenversammlung Kenntnis vom Organisationsreglement und von Berichten zur Strategie und zur Strategieumsetzung. Die Delegiertenversammlung tagt mindestens zweimal jährlich.
|SRG.D – von der Regionalgesellschaft gewählte Delegierte
||Weitere Funktionen
||Amtsantritt im Jahr
|
|Baumeler Viktor, Meggen (Präsident SRG.D)
||Verwaltungsrat
||2007
|
|Cuttat Marcel, Bern
||
||2012
|
|Flury Peter, Laufen
||
||2007
|
|Frey Gerhard, Niederteufen
||
||2007
|
|Gamma Robert, Küssnacht SZ
||
||2007
|
|Hasler Susanne, Villnachern
||
||2007
|
|Hatz Christine, Basel
||
||2007
|
|Jaggi Léander, Naters
||
||2007
|
|Kaufmann Dorette, Gränichen
||
||2012
|
|Marti Werner, Herrliberg
||
||2012
|
|Meili Barbara, Zürich
||
||2012
|
|Melchior Andreas, Berikon
||
||2009
|
|Moor-Trevisan Peter, Olten
||
||2012
|
|Niederer Erich, Grub AR
||
||2011
|
|Oehler Arthur, Heiden
||
||2007
|
|Schefer Andreas, Bern
||
||2009
|
|Ullrich Niklaus, Arlesheim (Vizepräsident SRG.D)
||
||2001
|
|Zeier Niklaus, Luzern
||
||2008
|
|RTSR – von der Regionalgesellschaft gewählte Delegierte
||Weitere Funktionen
||Amtsantritt im Jahr
|
|Béguin Thierry, Saint-Blaise
||
||2008
|
|Benjamin Eric, Genf
||
||2007
|
|Berger-Loutan Nicole, Cousset
||
||2009
|
|Brunner Wicht Isabelle, Villars-sur-Glâne
||
||2012
|
|Busset Jean-Bernard, Meyrin
||
||2012
|
|Cleusix Jean-Marie, Leytron
||
||2008
|
|Flühmann Martine, Epalinges
||
||2007
|
|Langel Marc-Alain, Bevaix
||
||2012
|
|Roth Jean-François, Courtételle (Präsident RTSR)
||Verwaltungsrat
||2007
|
|Corsi – von der Regionalgesellschaft gewählte Delegierte
||Weitere Funktionen
||Amtsantritt im Jahr
|
|Gendotti Gabriele, Faido
||
||2012
|
|Keller Fabrizio, Grono
||
||2005
|
|Michael Maurizio, Castasegna
||
||2008
|
|Pedrazzini Luigi, Locarno (Präsident Corsi)
||Verwaltungsrat
||2012
|
|Perucchi Borsa Simonetta, Lugano
||
||2008
|
|Soldini Renato, Davesco-Soragno
||
||2008
|
|SRG.R – von der Regionalgesellschaft gewählte Delegierte
||Weitere Funktionen
||Amtsantritt im Jahr
|
|Baselgia Beatrice, Domat/Ems
||
||2009
|
|Blumenthal Duri, Degen (Vizepräsident SRG.R)
||
||2007
|
|Knapp Oscar, Scuol (Präsident SRG.R)
||Verwaltungsrat
||2013
|
|Von der Delegiertenversammlung gewählte Verwaltungsräte
||Weitere Funktionen
||Amtsantritt im Jahr
|
|Fecker Regula, Zürich
||Verwaltungsrätin
||2012
|
|Küng Lucy, Küsnacht ZH
||Verwaltungsrätin
||2008
|
|Loretan Raymond, Genf (Präsident)
||Verwaltungsrat
||2012
|
|Vom Bundesrat bestimmte Verwaltungsräte
||Weitere Funktionen
||Amtsantritt im Jahr
|
|Gygi Ulrich, Bern
||Verwaltungsrat
||2008
|
|Lauri Hans, Münsingen
||Verwaltungsrat
||2008
|
|Teilnehmende mit beratender Stimme
||Weitere Funktionen
||Amtsantritt im Jahr
|
|Büttner Barbara, Bern
||Vertreterin SSM
||2000
|
|de Weck Roger, Bern und Zürich
||Generaldirektor
||2011
|
|Schäffler Jürg, Bern
||Vertreter Kadervereinigung VDK
||2001
|
|
https://www.zernez.ch/rm/cumuen-da-zernez/organs/delegaziuns/?print=906
|
http://www.srgssr.ch/de/srg/organe/delegiertenversammlung/?type=sell
| 0.629378
| 0.632173
|
|19:00||La «Notg culturala Surselva» entscheiva cun in aperitiv e cun l’avertura dalla sera ed igl artist fascinescha ils hosps cun sia emprema representaziun|
|19:30||Il dinner va en sia emprema runda|
|20:30||Igl artist delectescha ils hosps cun sia representaziun ed igl ustier survescha deletgs culinarics|
|21:30||Aunc ina gada survegnan ils hosps in schatg cultural e san guder il dinner delizius|
|
Mitwirken und gemeinsam wachsen
Möchten auch Sie auf diese einmalige Plattform zurückgreifen, ein Teil dieses Events sein und als Künstlerin/Künstler oder Restaurantbetrieb an der «Kulturnacht Surselva/notg culturala Surselva» mit dabei sein?
Bitte lesen Sie die entsprechenden Informationen sorgfältig durch und füllen Sie das Anmeldeformular aus.
Künstlerinformationen
Gastroinformationen
Bei Fragen dürfen Sie uns jederzeit telefonisch oder per Mail kontaktieren.
communicaziun.ch, Glennerstrasse 17, 7130 Ilanz, 081 925 27 00, email@example.com
|
http://www.kulturnacht-surselva.ch/rm/programm/
|
https://www.kulturnacht-surselva.ch/mitwirken/
| 0.610631
| 0.611293
|
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Datas da las sesidas da la regenza, inscunters cun las medias 2019
Mais
Data
schanner
8. | 15. | 21. | 29.
favrer
5. | 11. | 19. | 26.
mars
5. | 12. | 19. | 26.
avrigl
16. | 23. | 30.
matg
7. | 14. | 21. | 28.
zercladur
4. | 11. | 18. | 25.
fanadur
2.
avust
6. | 13. | 20. | 27.
settember
3. | 10. | 17. | 24.
october
15. | 21. | 29.
november
5. | 12. | 19. | 26.
december
2. | 10. | 17.
Inscunters mensils da la regenza e da las medias 2019
Di
Data
Uras
Lieu
mardi
8 da schaner
11.00 – 11.30
local da medias, edifizi dal cussegl grond
mardi
5 da favrer
11.00 – 11.30
local da medias, edifizi dal cussegl grond
mardi
5 da mars
11.00 – 11.30
local da medias, edifizi dal cussegl grond
mardi
26 da mars
11.00 – 11.30
local da medias, edifizi dal cussegl grond
mardi
30 d'avrigl
11.00 – 11.30
tschaler da la Chasa grischa
mardi
4 da zercladur
11.00 – 11.30
tschaler da la Chasa grischa
mardi
2 da fanadur
11.00 – 11.30
tschaler da la Chasa grischa
mardi
3 da settember
11.00 – 11.30
local da medias, edifizi dal cussegl grond
mardi
15 d'october
11.00 – 11.30
local da medias, edifizi dal cussegl grond
mardi
5 da november
11.00 – 11.30
local da medias, edifizi dal cussegl grond
mardi
10 da december
11.00 – 11.30
local da medias, edifizi dal cussegl grond
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Parlamentarische Vorstösse der Oktober-Session 2003 auf
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Erste Mitteilung
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22.10.2003
Die folgenden parlamentarischen Vorstösse, die anlässlich der Oktober-Session des Grossen Rats eingegangen sind, können auf www.gr.ch abgerufen werden:
- Anfrage Claus betreffend Nutzung des Gesamtareals der Kantonsschule Chur
- Anfrage Bundi betreffend Splitting-Modell an der Gewerblichen Berufsschule Surselva (GSS), sowie Erarbeitung eines gesamtkantonalen Kozeptes für die Berufs- und Mittelschulbildung
- Anfrage Casanova (Chur) betreffend Eigenmietwertbesteuerung
- Anfrage Meyer Persili (Chur) betreffend Jugendarbeitslosigkeit im Kanton Graubünden
- Anfrage Berther (Disentis) betreffend Massnahmen zur Verbesserung der Situation im Lehrlingswesen
- Anfrage Peyer betreffend GATS-Verhandlungen und Auswirkungen auf den Service public, Subsidiaritätsprinzip und lokale Demokratie
zu den Vorstössen
Gremium: Standeskanzlei Graubünden
Quelle: dt Standeskanzlei Graubünden
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«Bechtelistag Frauenfeld»
En la citad da Frauenfeld vegn festivà il terz glindesdi dal schaner il firà da Bumaun, il «Bechtelistag». Quest usit va enavos fin al temp medieval. Curt suenter la fundaziun da Frauenfeld la mesadad dal 13avel tschientaner èn sa scuntrads regularmain ils nobels ed ils burgais signurils en l'atgna ustaria per conversar e per sa divertir da cumpagnia. Els sa numnavan la Societad dals Constabels («Konstablergesellschaft»). L'onn 1430 èn er ils mastergnants s'unids ad ina societad che purtava il num «Zum wilden Mann» e che manava in'atgna ustaria. Questas duas societads han fusiunà l'onn 1640. Questa nova societad disponiva d'agens bains, concediva credits ed incassava tschains. Il cumenzament da l'onn sa scuntravan ses commembers per preschentar il quint e festegiavan cun in past cuminaivel e cun ina girunda. La tradiziun è vegnida cuntinuada a partir da l'onn 1811 cun in past cun salsiz, paun e vin ed è sa mantegnida fin al di dad oz. Quest past cumenza mintgamai precis las sis la saira en la chasa communala, la ceremonia ha lieu tenor reglas fixas e vegn accumpagnada da pleds festivs e da represchentaziuns musicalas. Suenter il past, vers las 23.00h, vegnan avertas las portas da la chasa communala per la glieud da mintga vegliadetgna e da mintga schlattaina che ha gust da far festa. Suenter mesanotg vegnan premiadas las meglras mascras da las persunas travestgidas. La gronda part dals restaurants da Frauenfeld resta averta la notg per che tuttas e tuts – oravant tut la giuventetgna – possian festegiar daried. Per bleras e per blers da Frauenfeld è questa notg numnadamain la notg da las notgs.
- Publicaziuns
Albert Bärtsch: Feste und Bräuche im Thurgau. Frauenfeld, 2002
Bürgergemeinde Frauenfeld (Ed.): Die Bürgergemeinde Frauenfeld. Ihr Reglement, ihre Anstalten und Fondationen mit historischen Notizen 1991. Frauenfeld, 1991
Hans Brunschweiler: Grund zum Feiern! - Grund zum Feiern! In: Thurgauer Zeitung, 20. Januar 1986
Werner Hertrich: Am Bechtelistag chumi is Churzdorf abe. In: Thurgauer Zeitung, 16. Januar 2003
Angelus Hux: Die Konstablergesellschaft Frauenfeld. Ihre Geschichte, ihre Reglemente und Bräuche. Frauenfeld, 2010
Ernst Nägeli: Bechtelistag. Porträts prominenter Frauenfelder. Frauenfeld, 1976
Thurgauer Kantonalbank (Ed.): Thurgauer Bräuche. Weinfelden, 1977
- Dossier
- Bechtelistag Frauenfeld
Ausführliche Beschreibung Ultima modificaziun: 04.06.2018
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- Bechtelistag Frauenfeld
|
Tag des Frauenturnens (1268-4)
- deutsch
- 1967-06-23
- Dauer: 00:01:16
Beschreibung
Abstract:
Schweiz, Bern, BE: Eidgenössisches Turnfest 1967 / Frauenturntag
Sequenzbeschrieb:
Bern, BE (Schweiz) – Wehende Fahnen
Bern, BE (Schweiz) – Impressionen Geräteturnen
Bern, BE (Schweiz) – Darbietung bernischer Frauenturnverbände
Communiqué:
Am ersten Sonntag des wieder einmal in der Bundeshauptstadt stattfindenden Eidgenössischen Turnfestes beweisen 3.000 Damen des Bernischen Frauenturnverbandes, dass trotz der Bestrebungen zu einem besseren Anschluss an den internationalen Wettkampfsport dem Publikumsgeschmack für die Grazie und die Rhythmik der Gemeinschaftsübungen immer noch weitgehend Rechnung getragen wird.
Begleittext:
Nach Lausanne, Zürich, Basel und Luzern ist das Eidgenössische Turnfest wieder in Bern. Am Tag des Frauenturnens erlebt das Wankdorfstadion einen Andrang wie zum Cupfinal. In offenbar bester Stimmung zeigen 4.000 Mädchen und junge Damen, was sie können. Weltmeisterschaftsstil ist es kaum, aber man soll auch nicht zu bescheiden sein. / Ueber das schöne Wetter und die topfebene Grasnarbe freuen sich Geh- und Laufwerkzeuge. / Wo sonst harte Männer um den Ball kämpfen, bieten hier die bernischen Frauenturnverbände ein Bild bunter Anmut und beschwingter Grazie. Die gelungene Figurenfolge der Darbietungen wird mit riesigem Beifall belohnt. Es ist zu hoffen, dass 1972, beim nächsten "Eidgenössischen", wieder Turnerinnen aus allen Ladestellen mit dabei sein werden. /
Communiqué_1268.pdf
Schweiz, Bern, BE: Eidgenössisches Turnfest 1967 / Frauenturntag
Sequenzbeschrieb:
Bern, BE (Schweiz) – Wehende Fahnen
Bern, BE (Schweiz) – Impressionen Geräteturnen
Bern, BE (Schweiz) – Darbietung bernischer Frauenturnverbände
Communiqué:
Am ersten Sonntag des wieder einmal in der Bundeshauptstadt stattfindenden Eidgenössischen Turnfestes beweisen 3.000 Damen des Bernischen Frauenturnverbandes, dass trotz der Bestrebungen zu einem besseren Anschluss an den internationalen Wettkampfsport dem Publikumsgeschmack für die Grazie und die Rhythmik der Gemeinschaftsübungen immer noch weitgehend Rechnung getragen wird.
Begleittext:
Nach Lausanne, Zürich, Basel und Luzern ist das Eidgenössische Turnfest wieder in Bern. Am Tag des Frauenturnens erlebt das Wankdorfstadion einen Andrang wie zum Cupfinal. In offenbar bester Stimmung zeigen 4.000 Mädchen und junge Damen, was sie können. Weltmeisterschaftsstil ist es kaum, aber man soll auch nicht zu bescheiden sein. / Ueber das schöne Wetter und die topfebene Grasnarbe freuen sich Geh- und Laufwerkzeuge. / Wo sonst harte Männer um den Ball kämpfen, bieten hier die bernischen Frauenturnverbände ein Bild bunter Anmut und beschwingter Grazie. Die gelungene Figurenfolge der Darbietungen wird mit riesigem Beifall belohnt. Es ist zu hoffen, dass 1972, beim nächsten "Eidgenössischen", wieder Turnerinnen aus allen Ladestellen mit dabei sein werden. /
Communiqué_1268.pdf
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Zwieselberg
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Zwieselberg è ina vischnanca politica svizra en il chantun Berna en il district Thun.
Zwieselberg è ina vischnanca politica svizra en il chantun Berna en il district Thun.
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Leukerbad
Bern
Neuhausen am Rheinfall
Surcuolm
Jungfrau Region
Flims
Locarno
Gsteig
Sorens
Reisiswil
Der 20 Meter hohe Aussichtsturm ist der höchste Hügelzug zwischen Langeten- und Rottal. Der Turm bietet ein grandioses Panorama über das Mittelland, vom Jura bis zu...
Wald ZH
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Aua suos-cha
Agricultura (dicasteri)
Agricultura (incumbenzà Susch + Lavin)
Agricultura (incumbenzà Brail + Zernez)
AVS (rapreschantanza)
Attest da bun deport
Attest da domicil
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Büro da chat
Controlla d'abitants
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Contabiltats
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Center da documainta
Chamonnas
Custodi chasas da scoula Zernez
Cadavers (allontanamaint)
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Dischoccupaziun
Defaisa civila
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Electric Susch e Lavin
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Fibr'optica Brail
Fibr'optica Susch + Lavin
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Glatsch artificial
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Impostas
Immobiglias
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Pumpiers (commando)
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Planisaziun (regiunal)
Pulizia chantunala
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Scoula (secretariat)
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Turissem (dicasteri)
Turissem (infuormaziun)
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Arbeitsvermittlung und Personalverleih
Gesuchsformular für private Arbeitsvermittlung und Personalverleih
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Merkblatt des SECO über die private Arbeitsvermittlung
(PDF)
Dieses Merkblatt orientiert Sie über die Bestimmungen zur privaten Arbeitsvermittlung.
Merkblatt des seco über den Personalverleih
(PDF)
Dieses Merkblatt gibt Ihnen umfassende Informationen zu den verschiedenen Formen des Personalverleihs.
Formular Bericht über die Arbeitsvermittlung
[Word]
Formular Bericht über den Personalverleih
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Kurzarbeit-, Schlechtwetterentschädigung
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L'urs bernais
L'animal en sia vopna è per il chantun Berna dapli che mo in simbol dal passà - el sa manifestescha fin oz en differenta moda e maniera en la vita culturala. Il parc dals urs è in'attracziun turistica fitg appreziada en la citad da Berna. A chaschun dal tschaiver da Berna ch'è renaschì l'onn 1982 è l'urs la mascra centrala ed al tschaiver da Langenthal è la banda d'urs, l'uschenumnada «Bärenbande», indispensabla. En la vita da mintgadi inscuntran ins adina puspè l'urs. Quasi mintga vitg ha sia ustaria «Bären», en la reclama da l'anteriura assicuranza «Berner Versicherung» eran ils urs las figuras principalas. Sco fatg simbolic (ed offensiv) resta en memoria l'enguladitsch dals urs (e dal tresor public) tras ils Franzos l'onn 1798.
La legenda di che la citad da Berna haja ses num e ses animal da vopna d'ina preda da chatscha. L'onn 1549 vegn menziunà l'emprima giada in foss dals urs, l'onn 1764 è quel vegnì dischlocà dal «Käfigturm» al «Bollwerk», l'onn 1825 spustà sut la «Grosse Schanze» ed il 1857 a la punt da «Nydegg». L'onn 2009 è vegnì avert a quest lieu il parc dals urs. L'urs sco animal da vopna ha ina fitg gronda valur simbolica ed ina gronda impurtanza per l'identitad culturala en l'entir chantun Berna.
Der Bär legt sich im Käfigturm zur Winterruhe © ConfectaMedia. Medienkonfektion Martin Dreier
- Publicaziuns
Regula Schmid: Nu dar, du edels müetzlin, dar! Bern und der Bär im 14. bis 16. Jahrhundert. In: Symbole im Dienste der Darstellung von Identität (Schriften zur Symbolforschung 12). Ed. Paul Michel. Bern, 2000. p. 159–179
Bernisches Historisches Museum (Ed.): Dea Artion, die Bärengöttin von Muri. Römische Bronzestatue aus einem ländlichen Heiligtum. Zürich, 2002
Wolf-Dieter Storl: Der Bär. Krafttier der Schamanen und Heiler. Aarau, 2009 (Kapitel «Der Anfang von Bern, oder die Ursache der Bären-Lebkuchen»)
Sergius Golowin: Dr Bär isch los. Lebendige Berner Fasnacht – Geschichte und Geschichten. Bern, 1999
Emil Hänni: Ein Leben für die Bären. Bärenwärter Hänni erzählt. Bern, 1975
Emil König: Die Bärenwärter König und der Literat Dr. Bäri. In: Berner Zeitschrift für Geschichte und Heimatkunde no. 30, 1968, p. 47-54
Christoph Pfister: Der antike Berner Bär. Die Vorgeschichte einer mächtigen Stadt. Fribourg, 2002
Edmund Stadler: Die Osterfeiern im Alten Bern. In: Berner Zeitschrift für Geschichte und Heimatkunde no. 4, 1986, p. 127-153
Friedrich August Volmar: Der Berner Bär. Aus der Chronik seiner 700jährigen Geschichte. In: Berner Zeitschrift für Geschichte und Heimatkunde no. 4, 1939, p. 193-206
Richard Wolfram: Der «Äussere Stand» in Bern und die Entwicklung städtischer Jungmännerverbände in der Schweiz. In: Studien zur älteren Schweizer Volkskultur, Mythos, Sozialordnung, Brauchbewusstsein. Wien, 1980, p. 167-226
Regula Schmid: Nu dar, du edels müetzlin, dar! Bern und der Bär im 14. bis 16. Jahrhundert. In: Symbole im Dienste der Darstellung von Identität (Schriften zur Symbolforschung 12). Ed. Paul Michel. Bern, 2000. p. 159–179
- Multimedia
Dr Bär im Park
Gianni Spano & The RockMinds
Der Bär ist auch in der Berner Rockszene ein Thema
Ref. Schweizerische Nationalphonothek:
CD16396 Tr. 13
- Dossier
- Berner Bär
Ausführliche Beschreibung Ultima modificaziun: 04.06.2018
Dimensiun: 529 kb
Tip: PDF
- Berner Bär
|
Braunbären haben bis zu ihrer Ausrottung Jahrtausende lang in unseren Wäldern gelebt.
Im Jahre 1904 erlegten die beiden Jäger Jon Sarott Bischoff und Padruot Fried in der Val Mingèr auf dem Gebiet des 10 Jahre später gegründeten Nationalparks den letzten Bären der Schweiz.
10 Braunbären wurden von 1999 bis 2002 im Naturpark Adamello-Brenta im Trentino ausgesetzt, nur etwa 60 km Luftlinie vom Schweizerischen Nationalpark entfernt. 2005 wanderte der erste Jungbär in die Nationalparkregion ein. Das erste Foto gelang auf Margunet im Nationalpark. Weitere 2 Tiere folgten im Jahr 2007. Seitdem vergeht kaum ein Jahr, in dem nicht junge Bären im Nationalpark auftauchen.
Im Trentino leben im Moment rund 80 Bären. Im Alter von 2 bis 3 Jahren werden jungen Männchen von ihrer Mutter vertrieben und müssen sich einen eigenen Lebensraum suchen. Es sind solche Bären, die bis jetzt bei uns vorbeigekommen sind. Meistens auf der Route durchs Vinschgau in Südtirol. Bis Weibchen neue Gebiete besiedeln, braucht es viel mehr Zeit.
Bis heute ist es in der Schweiz nie zu agressivem Verhalten von Bären gegenüber Menschen gekommen. Die beiden Bären JJ3 und M13, die im Kanton Graubünden erlegt werden mussten, hatten die Scheu vor dem Menschen verloren und wurden deshalb zu Risikobären. Die allermeisten Bären hingegen haben sich sehr unauffällig verhalten und sind wieder abgewandert. In den Medien hört man vor allem von den auffälligen Bären und vergisst dabei, dass es diverse gab, die nie aufgefallen sind.
Weitere Informationen:
→ Verhaltensregeln bei Begegnungen mit Bär oder Wolf (Kanton Graubünden)
→ Karte der Grossraubtier-Beobachtungen in Graubünden
→ Bericht «Umgang mit Bären» des Bundes vom Januar 2021
→ www.ursina.org
→ www.kora.ch
→ http://www.orso.provincia.tn.it/
|
http://www.lebendigetraditionen.ch/traditionen/00061/index.html?lang=rm
|
https://nationalpark.ch/flora-und-fauna/braunbaer/
| 0.658689
| 0.661098
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|Deplazes, Lucas. La giuventetgna s’annunzia. Emblidà il rumantsch. En: La Quotidiana 13-6-2017, p. 2.
||Download pdf|
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|Cadonau, Andreas. Tematisar la sortida. La giuventetgna grischuna è envidada da s’exprimer davart ils giavischs per la sortida. En: La Quotidiana 31-3-2016, p. 2.
||Download pdf|
| |
|(anr/fa). Parlament da las mattas inoltrescha duas petiziuns. En: La Quotidiana 13-11-2015, p. 2.
||Download pdf|
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|chattà.ch. «Tellvetia» – lain ir a Berna en il Parlament! En: La Quotidiana (La preschentaziun da l'emna) 18-9-2015, p. 11.
||Download pdf|
| |
|Stgier, Gion Nutegn. Strusch interess per ils fatgs politics. Arosa: La scola viseta il Cussegl grond. En: La Quotidiana 22-6-2015, p. 2.
||Download pdf|
| |
|(anr/rgd). Parlament metta in accent giuvenil. Votants tanter 18 e 25 onns survegnan dapli infurmaziuns. [«Easyvote»]. En: La Quotidiana 19-6-2015, p. 15.
||Download pdf|
| |
|Cantieni, Martin. La mustra. Story tar: Cuntrasts 23-2-2014.
||Link|
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|(cc). Sessiun da giuvenils: Scleriments davart la tariffa da notg en il traffic public. En: La Quotidiana 28-6-2013, p. 5.
||Download pdf|
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|(lq). Success per las petiziuns dal parlament da mattas. En: La Quotidiana 12-6-2013, p. 11.
||Download pdf|
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|(cc). Petiziuns inoltradas da l’emprim parlament da mattas dal Grischun. En: La Quotidiana 12-2-2013, p. 2.
||Download pdf|
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Die gewaltsame Machtübernahme der Taliban schockiert. Um Menschenrechte und Demokratie wird es in Afghanistan schlecht bestellt sein. Die Gewalt gegen die Zivilbevölkerung – insbesondere auch gegen Frauen und Mädchen – wird zunehmen. Für die SP Graubünden ist darum klar: Die Afghan:innen brauchen die volle Unterstützung der internationalen Gemeinschaft. Das betrifft auch die Schweiz. Unser Land muss sich auf seine humanitäre Tradition besinnen.
Geht es allerdings nach dem Bundesrat, beschränkt sich der Einsatz der Schweiz darauf, Schweizer:innen vor Ort und lokale Deza-Mitarbeiter:innen mit ihren Kernfamilien zu evakuieren. Der Bundesrat ist nicht bereit, mehr zu tun. Die SP Graubünden hat kein Verständnis für die Haltung des Bundesrates.
Anlässlich der heutigen Fragestunde des Grossen Rates führte die Regierung aus, dass die Kapazitäten im Asylwesen nicht ausgelastet sind. Das bedeutet: Tatsächlich wäre es für die Schweiz mit keinen Problemen verbunden, mehr zu tun. Die SP Graubünden fordert darum von der Bündner Regierung zweierlei:
1. Die Bündner Regierung muss beim Bundesrat intervenieren und ihn zu einer Afghanistanpolitik auffordern, die der humanitären Tradition der Schweiz gerecht wird.
2. Die Bündner Regierung hat die entsprechenden kantonalen Ämter per Richtlinie sofort anzuweisen, sämtliche Spielräume, die auf kantonaler Ebene existieren – im Sinne der Humanität – auszunutzen. Die SP Graubünden denkt dabei vor allem an eine grosszügige Handhabung des Familiennachzugs von bereits in Graubündenlebenden Afghan:innen.
Die SP-Fraktion hat die Augustsession unter Leitung von Fraktionspräsident Lukas Horrer und im Beisein von Regierungsrat Peter Peyer in Domat/Ems vorbereitet. Neben den anstehenden Sachgeschäften hat sich die Fraktion auch mit der Botschaft zum «Green Deal» befasst. Für die SP-Fraktion ist klar: Der «Green Deal» ist ohne Steuererhöhungen problemlos finanzierbar und muss ein ehrgeizigeres Ziel anstreben: netto-null bis 2040.
In der Junisession 2019 überwies der Grosse Rat den Auftrag von SP-Grossrat Philipp Wilhelm zur Ausarbeitung des «Green Deals» für Graubünden. Dank Investitionen in den Klimaschutz sollen neue Arbeitsplätze in Graubünden entstehen und gleichzeitig soll Graubünden das Netto-Null-Ziel erreichen. Die nun vorliegende Botschaft zur Umsetzung des Auftrages Wilhelm hat die SP-Fraktion diskutiert. Dabei gelangt die SP-Fraktion zum Schluss: Die Richtung der regierungsrätlichen Botschaft stimmt. Allerdings sind zwei Korrekturen angezeigt.
- Graubünden muss das Netto-Null-Ziel bis 2040 erreichen. Nur wenn die vermögenden Länder deutlich vor 2050 das Netto-Null-Ziel erreichen, bleibt es eine realistische Chance, dass die ärmeren Länder ihr Ziel ebenfalls bis 2050 erreichen und so die globale Erwärmung weltweit auf unter 2° C stabilisiert werden kann. Für die SP-Fraktion ist darum klar, dass der «Green Deal» ehrgeiziger sein muss. Der neuste Bericht des Weltklimarates (IPCC) weist – mit deutlichen Worten – ebenfalls in diese Richtung.
- Den «Green Deal» kann der Kanton Graubünden ohne Probleme selbst finanzieren. Bei der derzeitigen Finanzlage des Kantons gibt es schlicht keine sachlichen Gründe, die neue Steuern oder Abgaben, wie sie die regierungsrätliche Botschaft ankündigt, rechtfertigen. Zur Erinnerung: Der Kanton Graubünden verfügt über ein Eigenkapital von 2.6 Mrd. Franken und erwirtschaftete die letzten zehn Jahre einen durchschnittlichen Überschuss von 70 Mio. Franken. Das hohe Eigenkapitel ist kein Selbstzweck und ist im Interesse der Bündner:innen zu investieren. Dabei ist der «Green Deal» die ideale Invesitionsvorlage, um die Interessen der kommenden Generationen zu schützen und neue Arbeitsplätze zu schaffen.
Weiter wurden die Sachgeschäfte der anstehenden Augustsession diskutiert. Die SP Graubünden stimmt den zwei Sachgeschäften aus dem Justizbereich im Grundsatz zu.
Bei der Teilrevision des Pensionskassengesetzes wird die SP-Fraktion die vorgesehenen Verschlechterungen der Kommission bekämpfen. Die Vorlage der Regierung stellt bereits das Minimum dar, um den Kanton als Arbeitgeber attraktiver zu machen. Wird die Vorlage weiter verschlechtert, wird es in Zukunft noch schwieriger geeignete Fachkräfte zu rekrutieren.
La PS Grischun e la Verda – Grüne han l’intenziun da sa preschentar a las elecziuns dal Cussegl grond 2022 cun ina glista communabla. Quai han decidì en cuminanza la suprastanza da la Verda – Grüne e la direcziun generala da la PS Grischun. Quatras concentreschan las duas partidas lur forzas per las elecziuns en favur da la protecziun dal clima, da la gistia sociala, da l’avertura e dal progress.
Il nov sistem electoral implitgescha ina buna purziun midadas per il Grischun. Per l’emprima giada dumbra tar las elecziuns dal parlament mintga vusch per la cumposiziun dal parlament. Tgi che vul avair success sco glista, sto preschentar candidaturas en mintga circul electoral – e superar in obstachel da trais pertschient. Per concentrar lur forzas e per cuntanscher che las vuschs ecologicas e la diversitad d’opiniuns vegnian purtadas en il cussegl, planiseschan la PS e la Verda – Grüne ina glista communabla per las elecziuns dal Cussegl grond 2022.
Activs en las valladas
La collavuraziun han la suprastanza da la Verda – Grüne e la direcziun generala da la PS Grischun già instradà. Tar la PS ha il di da partida dals 4 da settember anc da prender ina decisiun definitiva. Las duas partidas han cun quai la schanza da pudair preschentar candidaturas attractivas en tut las valladas. La coordinaziun surprendan las respectivas direcziuns da las partidas – la schelta da las candidatas e dal candidats e la campagna electorala per propi vegnan effectuadas da las secziuns localas da la PS Grischun e da la Verda – Grüne.
Valurs communablas
La glista communabla da la Verda – Grüne e da la PS n’è betg simplamain in’allianza d’interess. Valurs communablas ed in’amicizia politica collian las duas partidas. Per omisduas è cler ch’ellas s’engaschan consequentamain per la protecziun dal clima ed ina convivenza cun quità cun la natira en il Grischun, per la gistia, per l’egualitad ed il progress social. Il nov sistem electoral porta al Grischun nov schlantsch – il temp da las monoculturas en las valladas è terminada.
Die SP Graubünden nimmt mit grosser Freude und Genugtuung das sehr deutliche JA der Bevölkerung zum neuen Wahlsystem für den Bündner Grossrat zur Kenntnis. Seit fast 100 Jahren setzt sich die SP GR bereits für ein Proporzwahlsystem ein, das die Anliegen der Bevölkerung besser abbildet. Nun ist der Systemwechsel nach vielen gescheiterten Versuchen endlich Realität. Ein Abstimmungstag, der in die Geschichte eingeht. Es ist der grösste Demokratisierungsschritt in Graubünden seit der Einführung des Frauenstimmrechts in den 1970/80er Jahren.
Langer Kampf für ein faires Wahlsystem
Bereits 1928 hatte die SP Graubünden die Forderung zur Einführung des Proporzwahlrechtes für den Grossen Rat in ihr Parteiprogramm aufgenommen. Fast 100 Jahre lang wurden diverse Versuche unternommen, das unfaire und später als verfassungswidrig taxierte Majorz-Wahlsystem für den Grossen Rat zu ändern. Der SP war es über all die Jahrzehnte immer ein Anliegen, dass auch Minderheiten eine echte Wahlchance bekommen. Das bestehende Wahlrecht verhinderte Pluralismus. Über Jahrzehnte waren immer die gleichen Kräfte in den gleichen Talschaften an der Macht. Nicht selten entstand eine politische Monokultur, mit allen damit verbunden Nachteilen. Oft gab es in den kleinen Wahlkreisen keinen Wettbewerb, da nur ein einziger Kandidat zur Wahl stand. Leider scheiterten – teilweise extrem knapp – rund ein halbes Dutzend Abstimmungen, die einen Systemwechsel vorsahen.
Weitreichender Gerichtsentscheid
Erst als das Bundesgericht 2019 das bisherige Majorz-Wahlsystem als nicht mehr vereinbar mit der Bundesverfassung beurteilte und die SP-Initiative zur Verkleinerung des Grossen Rats auf dem Tisch lag, öffnete sich die Türe, für einen echten Kompromiss. Lange kämpfte sowohl auf nationaler als auch auf kantonaler Ebene insb. die CVP gegen den Systemwechsel. Selbst die absurdesten und unfairsten Ideen (z.B. Einschränkung der Gerichte, Aufsplittung von Gemeinden) wurden ins Spiel gebracht, um die eigene Macht abzusichern. Wie der heutige Volksentscheid nun zeigt, blieben diese Versuche am Ende glücklicherweise erfolglos.
Dank für jahrzehntelanges Engagement
Die SP Graubünden bedankt sich an dieser Stelle ausdrücklich bei allen Parteimitgliedern, die in den letzten Jahren und Jahrzehnten immer und immer wieder für einen Systemwechsel gekämpft hatten. Ohne dieses grosse, ungebrochene Engagement wäre dieser historische Abstimmungssieg nie möglich gewesen. Der Dank gilt aber auch verschiedenen bürgerlichen Politikern der Kommission für Staatspolitik und Strategie (KSS), die sich offen für das Anliegen der SP zeigten, einen Kompromiss zu finden, der garantiert, dass künftig jede Stimme bei den Wahlen gleich viel zählt. Zu guter Letzt geht der Dank natürlich an die Bündner Bevölkerung, die diesen «Bündner Kompromiss» honorierte und damit einen Schlussstrich unter die Querelen der letzten Jahrzehnte zog.
Ausblick auf die Wahlen 2022 im Proporz
Die Bündner Politik wird in Zukunft bunter, interessanter, umkämpfter und hoffentlich auch weiblicher sowie linker. Die SP Graubünden blickt erwartungsvoll auf die anstehenden Wahlen unter den neuen Rahmenbedingungen und wird alles unternehmen, der Bevölkerung im ganzen Kanton eine möglichst breite Auswahl zu bieten.
Der Parteivorstand der SP Graubünden fasste folgende Parolen zu den drei kantonalen und den fünf nationalen Abstimmungsvorlagen vom 13. März 2021.
JA zum neuen Wahlsystem
Graubünden braucht ein neues Wahlsystem, weil das heutige System verfassungswidrig ist. Der Bündner Kompromiss ist eine gute Lösung. Er ist historisch, denn er erhält alle bisherigen Wahlkreise, sichert also die Vertretung auch der kleinen Talschaften. Zugleich sorgt er dafür, dass jede Stimme im Kanton zählt und es in allen Wahlkreisen tatsächlich zu einer Auswahl kommt. Stadt und Land, recht und links, liberal und konservativ ziehen am gleichen Strick – in allen Sprachregionen. Deshalb ist der Bündner Kompromiss ohne Gegenstimme durch das Parlament gegangen. Eine Ablehnung führt ins Chaos, weil man im Eilverfahren ein schlechteres System ausarbeiten müsste.
Weitere Infos zur überparteilichen Kampagne und Argumente finden sich unter: https://wahlsystem.gr
NEIN zur Abschaffung der Mutterschaftsbeiträge
Die Mutterschaftsbeiträge sind eine unkomplizierte und wirksame Unterstützung für Familien in finanziellen Schwierigkeiten. Der Kanton bezahlt die Mutterschaftsbeiträge bis zu 10 Monate nach der Geburt eines Kindes. Die Aufhebung des Gesetzes über Mutterschaftsbeiträge trifft insbesondere alleinerziehende Mütter, Armutsbetroffene und Selbständigerwerbende hart. Die Regierung behauptet, die pragmatische Unterstützung über die Mutterschaftsbeiträge sei unnötig. Familien mit finanziellen Schwierigkeiten sollen anstatt der Mutterschaftsbeiträge Sozialhilfe beziehen. Die Sozialhilfe ersetzt die Mutterschaftsbeiträge aber nicht und führt zum Sozialabbau auf Kosten der Ärmsten. Zudem verschieben sich Ausgaben vom Kanton auf die Gemeinden. Die Mutterschaftsbeiträge zahlt der Kanton – die Sozialhilfe die Gemeinden. Die SP Graubünden fordert eine zukunftsfähige Familienpolitik und eine wirksame Armutsbekämpfung. Sie sagt deshalb Nein zu dieser Mogelpackung.
Weitere Argumente und Infos zur Kampagne finden sich unter: https://mube.gr
NEIN zur Volksinitiative «Für eine naturverträgliche und ethische Jagd
Die SP Graubünden setzt sich für das Tierwohl und den Umweltschutz ein. Diese Vorlage bringt jedoch nicht die erhofften Lösungen, sondern führt zu mehr Problemen rund um die Bündner Jagd.
JA zum CO2-Gesetz
Die Schweiz und speziell die Bergbevölkerung sind besonders stark von der Klimakrise betroffen: Trockenperioden, Starkniederschläge, Gletscherschwund etc. sind für die Wirtschaft und die Sicherheit der Bündner Bevölkerung eine reale Gefahr. Das geplante CO2-Gesetz mit einer Reduktion der Treibhausgasemissionen um 50% bis 2030 ist ein erster Schritt in die dringend notwendige Richtung. Die Massnahmen im Bereich der Abgaben gemäss Verursacherprinzip sind sinnvoll und bieten Anreize für klimabewussteres Handeln. Die Förderung von klimafreundlichen Investitionen ist zukunftsgerichtet und trägt dem Forschungsstandort Schweiz Rechnung, fördert Innovation und schafft regionale Arbeitsplätze. Die SP Graubünden setzt sich dezidiert für die Vorlage ein und begrüsst die breite überparteiliche Unterstützung.
JA zum Covid-19-Gesetz
Mit der Annahme des Gesetzes sagen wir Ja zu den hart erkämpften Wirtschaftsgeldern. Die Vorlage regelt nicht die breit diskutierten Massnahmen wie beispielsweise Maskenpflicht, sondern unterstützt die von der Krise finanziell geschädigten Personen und Unternehmen. Eine Ablehnung würde zu grossem Chaos führen und die Existenzgrundlage vieler Menschen gefährden.
JA zur Volksinitiative «Für sauberes Trinkwasser und gesunde Nahrung»
Graubünden weist eine relativ hohe Dichte an Bio-Landwirtschaftsbetrieben auf. Nichtsdestotrotz gibt es in unserem Kanton Orte mit Rückständen des Herbizids Chlorotalonil, die den zugelassenen Grenzwert überschreiten. Die Neuausrichtung der Subventionen ist sinnvoll und nötig.
JA zur Volksinitiative «Für eine Schweiz ohne synthetische Pestizide»
Der Rückgang der Biodiversität ist auch in Graubünden erschreckend. Das Insektensterben ist massiv und wirkt sich auf die gesamte Nahrungskette aus. Die Volksinitiative nimmt sich dieser Problematik an und verspricht weiter eine Lösung gegen die bestehende Gesundheitsgefährdung aufgrund von synthetischen Pestiziden.
NEIN zum Bundesgesetz über polizeiliche Massnahmen zur Bekämpfung von Terrorismus
Die SP Graubünden zeigt sich sehr besorgt über dieses geplante Gesetz und lehnt es dezidiert ab. Die Vorlage bedeutet die Abschaffung der Unschuldsvermutung, ist ein Angriff auf die Kinderrechte und eine Gefährdung der Demokratie, aufgrund möglicher Kriminalisierung von politischem Aktivismus.
Text: Nora Kaiser
Die SP-Fraktion hat am 7. April die Nachfolge von Conradin Caviezel für die Leitung der SP-Fraktion gewählt. Neu wird Lukas Horrer die Fraktion präsidieren. Der 30-Jährige ist in Chur wohnhaft, hat einen Masterabschluss in Wirtschaftswissenschaften (BWL) sowie einen Bachelor in Philosophie und sitzt seit 2018 im Bündner Grossen Rat. Weiterhin als Vize-Präsidentinnen der Fraktion werden Erika Cahenzli-Philipp und Beatrice Baselgia walten.
Conradin Caviezel leitet seit 2017 die SP-Fraktion. Er hat Ende Februar 2021 die Fraktion informiert, dass er sich nach vier intensiven Jahren wieder mehr frei verfügbare Zeit wünscht und daher das Amt auf die Aprilsession hin abgibt. Er darf in seiner Amtszeit auf diverse politische Erfolge zurückblicken. So konnte unter seiner Führung die SP bei den Wahlen 2018 das beste Ergebnis ihrer Geschichte einfahren. Dank den Bemühungen der SP lanciert der Kanton im letzten Jahr eine Digitalisierungsoffensive. Des Weiteren gelang es, das Kulturbudget um 3 Millionen CHF zu erhöhen – ein Anliegen, für das die SP jahrelang gekämpft hatte. Die SP-Fraktion hat zudem die Oberaufsichtsaufgaben des Parlamentes ins Zentrum gerückt und ist konsequent Missständen nachgegangen resp. hat Transparenz eingefordert (z.B. PUK Baukartell, Justizuntersuchung/Erneuerung Kantonsgericht, Umweltverschmutzungen). Überdies gelang es der SP unter seiner Führung unnötige Sparprogramme zu verhindern (insb. die Abbauvorlage «GR-Flex»). Zu guter Letzt war Conradin Caviezel prägend in den Diskussionen um das neue Wahlsystem für den Grossen Rat. Nicht zuletzt dank der Klage vor Bundesgericht und der SP Initiative «90 sind genug» konnte endlich ein breit abgestützter Wahlsystem-Kompromiss gefunden werden.
Sein Nachfolger Lukas Horrer war in der Vergangenheit sechs Jahre Parteisekretär der SP Graubünden. Er hat massgeblich zur Professionalisierung der Partei beigetragen. Aktuell ist er Vize-Präsident der Wirtschaftskommission im Grossen Rat und hat sich umfassend in finanzpolitische Themen eingebracht (z.B. Umsetzung STAF, COVID-Härtefallunterstützung etc.). Dabei hat er mehrfach bewiesen, dass er breit getragene Kompromisslösungen entwickeln und parteiübergreifend arbeiten kann. Als Schwerpunkte für die Zukunft der SP-Fraktion sieht Lukas Horrer insb. folgende drei Themenfelder:
- Ökologie: Das grosse Thema der Zukunft unseres Kantons ist der Klimawandel. Ein deutlich aktiveres Handeln seitens der Bündner Politik ist mit Blick auf die gewaltigen Herausforderungen nötig.
- Finanzpolitik: Die SP-Fraktion wird sich konsequent für eine Finanz- und Wirtschaftspolitik für «alle statt für wenige» einsetzten. Die guten Rechnungsabschlüsse der letzten zwei Jahrzehnte sollen konsequent für die Mittelschicht, Menschen mit tiefen Einkommen und Investitionen in die Zukunft eingesetzt werden.
- Gleichstellungspolitik: Auf allen Ebenen unseres Kantons (Verwaltung, Regierung, Parlament, Wirtschaft) sind deutlich grössere Anstrengungen für mehr Diversität und Chancengleichheit nötig.
Heute hat der Kanton seine Jahresrechnung 2020 präsentiert. Statt des budgetierten Verlusts von 33 Millionen Franken resultiert ein Plus von mehr als 80 Millionen Franken – trotz Corona. Angesichts dieser Zahlen fordert die SP sofortige Nachbesserungen bei den kantonalen Härtefallregelungen.
Der Ablauf ist bekannt: Der Kanton budgetiert pessimistisch, beschwört damit Abbauvorlagen herauf, schliesst dann aber in der Rechnung blendend ab. Dieses Jahr resultieren über 80 Millionen Franken Gewinn. Dabei hat die Pandemie den Abschluss noch mit 60 Millionen Franken negativ beeinflusst. Die SP wundert sich einmal mehr über die hohe Fehlbudgetierung. Angesichts der enormen Finanzkraft des Kantons fordert sie sofortige Nachbesserungen bei den Härtefallregelungen des Kantons.
Volle Übernahme der Fixkosten
Die SP fordert die Regierung auf, die in der Februarsession debattierte volle Übernahme der Fixkosten bei bezugsberechtigten Betrieben zu realisieren. Die MindestumsatzverlustSchwelle ist zu reduzieren. Es wäre unverständlich, wenn die Regierung sich für einen guten Finanzabschluss feiert, gleichzeitig aber eine Konkurswelle und Arbeitslosigkeit droht. Der Kanton kann und muss es sich leisten, alle Betriebe durch die unverschuldete Krise zu bringen.
Der Parteitag der SP Graubünden hat am Samstag, 20. Februar 2021, einen digitalen ausserordentlichen Parteitag abgehalten. Die Mitglieder der SP Graubünden haben flexibel auf die Umstände rund um die Pandemie reagiert und sich zahlreich zur Video-Konferenz zugeschaltet. Für die Öffentlichkeit war der Parteitag über einen Live-Stream auf Facebook zugänglich. Die beiden Haupttraktanden waren zum einen die Neubesetzung des Präsidiums sowie die bevorstehende Abstimmung für ein neues Bündner Wahlrecht.
Ein grosser Dank an den abtretenden Präsidenten Philipp Wilhelm
In seiner Rede verabschiedet sich der frisch gebackene Davoser Landammann Philipp Wilhelm vom Amt als Präsident der SP Graubünden: «Die vielen Erfolge für Graubünden wie das Anstossen eines Green Deal, eines Digitalisierungsschubs oder einer Kulturoffensive konnten wir nur als gutes Team erreichen. Dafür danke ich der ganzen Partei. Ich bin sehr stolz darauf, wie gut wir aufgestellt sind und bim überzeugt, dass das neue Führungstrio Julia Müller, Nora Kaiser und Andri Perl weiteren Fortschritt für Klima, Solidarität und moderne Lebensformen in Graubünden erreichen werden.»
«Philipp Wilhelm, du warst an Genialität kaum zu übertreffen! Du hast diese Partei geprägt. Wir werden dich vermissen, auch wenn du uns erhalten bleibst als rote Spitze von Davos», sagt Julia Müller.
Wilhelms Vorgänger, Nationalrat Jon Pult, bemerkt: «Die Bündner Sozialdemokratie aber auch Graubünden als Ganzes verdanken Philipp Wilhelm enorm viel. Auch die reale Chance, nach 100 Jahren Kampf endlich ein gerechtes Wahlsystem zu erhalten.»
Andri Perls Kandidatur «für die Frauen*»
Zur Bekanntgabe seiner Kandidatur hat Andri Perl skizziert, welchen Weg er für die SP Graubünden sieht: Politisch ist in Graubünden die letzten Jahre viel geschehen. «Wir haben zum Beispiel den Olympia-Gigantismus zweimal verhindert, wir haben den Ausstieg aus dem Kohlestrom geschafft, wir haben das Öffentlichkeitsprinzip verankert, einen Green Deal geschmiedet und einen Fonds für die digitale Transformation eingerichtet. Wir haben das kantonale Kulturbudget massiv verbessert und die Anliegen des Frauen*streiks in die Institutionen getragen. Und wir sind drauf und dran, nach über hundert Jahren Kampf den Majorz zu überwinden.» Perl will die SP Graubünden mit Elan und Präsenz führen. Bis in die geografisch entlegenen Sektionen. Zum Schluss teilt Perl offen mit, dass er seine Kandidatur auch als Unterstützung für die Vizepräsidentin Julia Müller betrachtet und den Platz an der Spitze abgeben möchte, sobald Müller ihr Studium abgeschlossen hat und bereit ist für das Präsidialamt.
Der Parteitag spricht Andri Perl unmissverständlich sein Vertrauen aus:
Mit 87 Wahlstimmen zu 2 Nichtwahlstimmen bei 0 Enthaltungen wählt der Parteitag Andri Perl zum neuen Präsidenten. Somit ist das Präsidium der SP Graubünden wieder vollständig mit Andri Perl als Präsident, Julia Müller als Vizepräsidentin und Nora Kaiser als Fraktions- und Parteisekretärin. Die drei geben sich zuversichtlich, dass die Zusammenarbeit reibungslos funktionieren wird. Sie blicken optimistisch auf die bevorstehenden Herausforderungen in Graubünden.
Die SP Graubünden trägt den «Bündner Kompromiss» mit Überzeugung
Der zweite Teil des ausserordentlichen Parteitags ist der bevorstehenden Abstimmung zum Bündner Wahlrecht gewidmet. Fraktionspräsident Conradin Caviezel berichtet der Basis von den monatelangen Verhandlungen, die dem «Bündner Kompromiss» vorausgegangen sind. Dass eine Mehrheit im Bündner Grossen Rat der Abstimmung über das «Modell C» zugestimmt hat, ist auch mit dem Rückzug der SP-Initiative «90 sind genug» zu erklären. Erst mit dieser Bedingung willigten die FDP und BDP in den Kompromiss ein und stützen mit dem «Modell C» den Doppelproporz. Das Ziel des Doppelproporz ist nicht weniger, als dass für die kommenden Wahlen im Jahr 2022 jede Stimme in Graubünden genau gleich viel wert ist.
Die SP-Grossratsfraktion bereitete sich unter der Leitung von Conradin Caviezel am 31. Januar und 1. Februar unter strenger Einhaltung der Schutzkonzepte im Grossratssaal auf die viertägige Februarsession vor. Im Zentrum standen die Wahlrechtsreform und die COVID-Krise.
Die SP-Fraktion hat sich ein weiteres Mal intensiv mit der bevorstehenden Wahlrechtsreform auseinandergesetzt. Unter kompetenter Führung der SP-Mitglieder der Kommission für Staatspolitik und Strategie wurde das Wahlsystem diskutiert. Die deutliche Kommissionsmehrheit, mit Unterstützung der beiden SP-Mitgliedern, schlägt vor, dem Volk für die Teilrevision der Kantonsverfassung nur ein Modell zur Abstimmung vorzulegen. Dabei wird das Modell C unterstützt (Doppelproporz mit Majorz-Bedingung).
Die SP-Fraktion ist erfreut, dass ein Bündner Kompromiss gefunden wurde und hält fest, dass beim Modell C die wichtigste Forderung der SP umgesetzt würde: Endlich zählt bei den Grossratswahlen jede Stimme gleich viel. Unter diesen Umständen ist das Initiativkomitee «90 sind genug» bereit ihre Initiative zugunsten eines künftigen Doppelproporz-Wahlsystems (s. Medienmitteilung vom 21. Januar 2021) zurückzuziehen. Die SP ist zuversichtlich, dass der Kompromiss eine breite Mehrheit findet und die nächsten Wahlen im Jahr 2022 mit einem gerechten und verfassungsmässigen Wahlsystem durchgeführt werden. Der vorliegende Bündner Kompromiss garantiert, dass jede Stimme zählt, aber auch die bestehenden Talschaften weiterhin im Kantonsparlament vertreten sind. Damit könnten die Querelen der letzten Jahre um das Wahlsystem endlich ad acta gelegt werden.
Weiter hat sich die SP-Fraktion ausführlich über die gegenwärtige Gesundheits- und Wirtschaftskrise beraten. Die SP-Fraktion fordert eine sofortige und unbürokratische Aufstockung der sogenannten Härtefallmassnahmen, die insbesondere in der Gastronomie nirgends hinreichen (Übernahme von 100% statt nur 50% der Fixkosten). Die finanziellen Mittel sind dafür vorhanden, in den letzten anderthalb Jahrzehnten wurden im Kantonshaushalt massive Überschüsse angehäuft. Eine unbürokratische Unterstützung der betroffenen Betriebe kommt den Kanton langfristig günstiger zu stehen als eine Konkurswelle. Aufgrund dessen hat die SP-Fraktion kein Verständnis, dass die Bündner Regierung bei der finanziellen Unterstützung derart zögerlich agiert. Gleiches gilt auch für die Abfederung von Einnahmeausfällen aufgrund von abgesagten Grossveranstaltungen und Kongressen (MICE-Tourismus). Es ist unerklärlich, dass die Bündner Regierung nicht bereit ist, den entsprechenden Auftrag Wilhelm entgegenzunehmen. Erfreut zeigt sich die SP-Fraktion hingegen über das Bündner Covid-Testregime. Regierungsrat Peter Peyer und der Bündner Krisenstab machen hier schweizweite Pionierarbeit und legen den Grundstein, um insb. die neuen Covid-Varianten schnell zu erkennen und einzugrenzen. Diese Strategie gilt es konsequent – insb. auch an Schulen – fortzusetzen.
Des Weiteren hat die SP-Fraktion die erste Etappe der Justizreform diskutiert und unterstützt einstimmig die Zuwahl ausserordentlicher Richterinnen und Richter. Weiter begrüsst die SP-Fraktion die Anpassung der Organisationsstruktur der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörden (KESB). Der entsprechende Vernehmlassungsprozess war beispielhaft und die SP steht daher geschlossen hinter der entsprechenden Revision des Einführungsgesetzes zum Schweizerischen Zivilgesetzbuch. Abschliessend ist die SP der Meinung, dass die kantonale Volksinitiative «Für eine naturverträgliche und ethische Jagd» klar abzulehnen ist. Die Initiant*innen mögen ein paar berechtigte Anliegen vorbringen (z.B. Verbot Vogeljagd), in der Gesamtheit ist die Initiative aber ein Frontalangriff auf die Jagd und nicht langfristig sinnvoll umsetzbar.
Dapi la sentenza da la dretgira federala 2019 è cler che il sistem electoral per il cussegl grond sto vegnir adattà. Dapi tschientaners s’engascha la PS Grischun ch’ins chatta finalmain in modus d’eleger che garantescha che mintga vusch en l’entir chantun quinta tuttina bler. Ussa propona la cumissiun per politica statala e strategia (CSS) cun il model C ina varianta da cumpromiss che ademplescha criteris centrals. Sut questas cundiziuns è la PS Grischun pronta da retrair l’iniziativa «90 èn avunda» che è pendenta.
La PS ha el il passà explitgà che tut las relevantas forzas politicas en il chantun sesan cuminaivel enturn ina maisa per chattar cun in cumpromiss ina soluziun persistenta. Per la PS era adina cler che in model che sparta il chantun, valitescha las vuschs different, impedescha minoritads anc dapli e stgaffescha malsegirtad giuridica (model E) na sappia betg esser in model per l’avegnir da noss chantun divers. La PS è perquai allegrada che la cumissiun per politica statala e strategia (CSS) ha suenter blers discurs chattà in cumpromiss che chatta vast sustegn, purtà da prest tut las partidas (PS, PBD, PLD, PPS, Verds e PVL).
La proposta da la CSS è in sistem electoral adaptà per il Grischun. La diversitad regiunala existenta vegn mantegnida e grazia al mecanissem fair dal «Pukelsheim dubel» retschaivan era minoritads finalmain era en pitschens circuits ina schanza sin l’elecziun. Cun la proposta da cumpromiss na ston nagins circuits u vischnancas vegnir spartidas ed en tuts circuits electorals vegn elegì tenor il medem sistem electoral. La proposta è era cleramain confurma a la lescha, cunquai che divers chantuns han gia instradà il concept (SH, SZ, ZG, AG, NW, ZH). La PS avess giavischà enstagl dals circuits existents las endisch regiuns sco novs circuits, ha dentant chapientscha per la vasta francaziun e sa purtar la soluziun sco cumpromiss.
PS pronta da retrair lur iniziativa
2017 aveva la PS Grischun lantschà l’iniziativa «90 èn avunda». Quai cun la persvasiun profunda che il cussegl grond dovra finalmain ina refurma. Uschè avevan tar la davosa elecziun dal cussegl grond l’onn 2018 pli che in tozzel circuits nagina (s)elecziun, perquai ch’il sistem actual impedescha vaira concurrenza. La consequenza: En il cussegl sesan primar, vegls, masculins politichers. Las dunnas, la giuventetgna, las minoritads – els èn tuttas surrepreschentads. L’iniziativa avess tras ina diminuziun chaschunà dapli concurrenza, manà tar novs circuits e qua tras era tar dapli diversitad.
Sut la cundiziun che sco suletta proposta (nagina votaziun da variantas) vegn mess avant il pievel è il «model C» (proporz dubel en ils circuits existents), è la PS Grischun dentant pronta da retrair sia iniziativa. La PS è da principi vinavant da l’opiniun che 90 parlamentari*As bastan. Il nov sistem electoral garantescha dentant, che i regia finalmain en tut ils circuits finalmain ina gista concurrenza. Uschè vegn verifitgà che ina tscherna per burgaisas e burgais è dapertut pussaivla. La pretensiun sur onns da la PS – l’equivalenza dal success (mintga vusch vala tuttina bler) – vegn cun quest model finalmain cuntanschida.
La PS s’engascha in favrer a Tavau durant la sessiun dal cussegl grond per quest cumpromiss vast. Il temps è qua che las dispitas per il sistem electoral tutgan finalmain en il passà.
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http://www.chatta.ch/chatta.1228.0.html
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https://sp-gr.ch/rm/category/medienmitteilungen-rm/
| 0.621386
| 0.626126
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Obligaziuns d'annunzia controlla da habitonts
Tenor las leschas vertentas existan las suandontas obligaziuns enviers la vischnaunca:
Persunas che prendan dimora ni setegnan si en vischnaunca dapli che 90 gis han d‘annunziar l‘arrivada persunalmein tier la canzlia enteifer 8 gis cun deponer ils suandonts documents:
Burgheis svizzers cun dimora permanenta
- Act d’origin
- Attest da famiglia
- Mussament da segirada dalla cassa da malsauns
Burgheis svizzers cun dimora jamnila
- Attest da domicil
Burgheis da tiaras jastras
- Passaport ni carta d’identitad
- Libret per jasters ni fotografia
- Mussament da segirada dalla cassa da malsauns
- Persunas che setraien naven han da s‘annunziar persunalmein tier la canzlia avon la partenza cun dar enconuschent il datum da partenza e l’adressa nova.
- Midadas d’adressa enteifer la vischnaunca ein d’annunziar alla canzlia enteifer 8 gis.
- Locaturs da casas, habitaziuns e combras han d’annunziar alla canzlia mintga arrivada e partenza da ses locataris (senza hosps da vacanzas). Las annunzias san vegnir fatgas per telefon, per mail ni cun il formular d’annunzia online.
Administraziun
Uffeci communal Lumnezia
Palius 32D
Caum postal 54
7144 Vella
+41 (0)81 920 60 00
infolumneziach
Uffeci da taglia
Uffeci da taglia Lumnezia
Palius 32D
Caum postal 54
7144 Vella
+41 (0)81 920 60 08
steueramtlumneziach
Uras da spurtegl
gliendisdis - venderdis
09.30 - 11.30 uras
13.30 - 16.30 uras
ni tenor cunvegnientscha
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Personen, welche in der Gemeinde Wohnsitz nehmen, müssen sich innerhalb von 14 Tagen entweder persönlich bei der Einwohnerkontrolle im Gemeindehaus in Vella melden oder den Zuzug elektronisch unter eUmzugCH anmelden, sofern die bisherige Wohngemeinde den Dienst anbietet.
Bei persönlicher Anmeldung bitte vorgängig das Anmeldeformular ausfüllen.
Generelle Informationen für Neuzuziehende im Kanton Graubünden.
Folgende Unterlagen sind erforderlich:
- Heimatschein
- Familienausweis (ausgenommen ledige Personen)
- Krankenkassennachweis
- Gültige Identitätskarte oder Reisepass
Wichtig: Der Zuzug aus dem Ausland muss persönlich bei der Einwohnerkontrolle am Schalter gemeldet werden. Die elektronische Zuzugsmeldung ist in diesem Fall nicht möglich!
Folgende Unterlagen sind erforderlich:
- Gültige Identitätskarte oder Reisepass
- Ausländerausweis
- Krankenkassennachweis
- Bei Arbeitnehmenden: Formular A1 durch Arbeitgeber
Wichtig: Ab sofort besteht die Möglichkeit, Gesuche (Formulare A1, A2, B1, B2 sowie die Verfallsanzeigen EU/EFTA und Drittstaaten) auf elektronischem Weg über den Online-Schalter direkt beim Amt für Migration und Zivilrecht (AFM) Graubünden einzureichen. Den Link dazu finden Sie hier.
Zuzug innerhalb des Kantons Graubünden:
Die Anmeldung müssen Sie innert 14 Tagen entweder persönlich bei der Einwohnerkontrolle im Gemeindehaus in Vella vornehmen oder aber den Zuzug elektronisch unter eUmzugCH (sofern dies die jetzige Wohngemeinde anbietet) melden.
Achtung: Zuzug ausserhalb des Kantons Graubünden
Bitte melden Sie sich innerhalb 14 Tagen persönlich bei der Einwohnerkontrolle im Gemeindehaus in Vella.
Folgende Unterlagen sind erforderlich:
- Gültige Identitätskarte oder Reisepass
- Ausländerausweis
- Krankenkassennachweis
- Bei Arbeitnehmenden: Formular B1 durch Arbeitgeber
Wichtig: Ab sofort besteht die Möglichkeit, Gesuche (Formulare A1, A2, B1, B2 sowie die Verfallsanzeigen EU/EFTA und Drittstaaten) auf elektronischem Weg über den Online-Schalter direkt beim Amt für Migration und Zivilrecht (AFM) Graubünden einzureichen. Den Link dazu finden Sie hier.
Wenn Sie beabsichtigen, sich nur befristet in der Gemeinde Lumnezia aufzuhalten, melden Sie sich bitte ebenfalls innerhalb von 14 Tagen persönlich am Schalter der Einwohnerkontrolle im Gemeindehaus.
Folgende Unterlage ist erforderlich:
- Wohnsitzausweis/Heimatausweis (erhältlich bei der Einwohnerkontrolle des zivilrechtlichen Wohnsitzes)
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http://www.lumnezia.ch/rm/spurtegl-online/formulars-online.html
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https://www.lumnezia.ch/de/gemeinde/dienstleistungen-der-gemeinde/einwohner-und-allgemeine-dienste/zuzuganmeldung
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- März 2007, Rowohlt Tb.
(1 Bewertung)
- EUR 8,90
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- Zuo En
- Ein Jahr lang Schüler 34 in Klasse A
- Broschiertes Buch
- Oktober 2011, Chinabooks; Locus Publishing
- EUR 22,90
- Sofort lieferbar
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- Bjarne Uldall
- Zwischen Stuhlkreis und Lehrprobe
- Broschiertes Buch
- Lehrer werden in Deutschland
- März 2009, Care-Line, 178011
- EUR 9,90
- Sofort lieferbar
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- Walter Kempowski
- Schule, Immer so durchgemogelt
- Broschiertes Buch
- 1999., April 1999, Btb
- EUR 8,50
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- Loki Schmidt
- Mein Leben für die Schule
- Gebundenes Buch
- Februar 2005, HOFFMANN & CAMPE
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- EUR 22,00
- Sofort lieferbar
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- Unvergessene Schulzeit
- Broschiertes Buch
- 1945-1962. Erinnerungen von Schülern und Lehrern. Ausgew. aus Zeitgut-Bdn., Bd.2
- 2. Aufl., Mai 2013, Zeitgut
- EUR 6,90
- Neuauflage / -produktion erscheint vorauss. Mai 2013
- versandkostenfrei
- Clara Silverstein
- White Girl
- Gebundenes Buch
- A Story of School Desegregation
- September 2004, University of Georgia Press
- EUR 23,95
- Versandfertig in über 4 Wochen
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- Gervase Phinn
- The Other Side of the Dale
- Broschiertes Buch
- April 1999, Penguin UK
- EUR 11,95
- Versandfertig in über 4 Wochen
- versandkostenfrei
- Alfons Grübener
- Wege nach PISA
- Broschiertes Buch
- Berichte aus dem Inneren eines Gymnasiums
- 1. Aufl., April 2012, Tvr Medienverlag
(1 Bewertung)
- EUR 14,90
- Versandfertig in 3-5 Tagen
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- Daniel Pennac
- Schulkummer
- Gebundenes Buch
- Ausgezeichnet mit dem Prix Renaudot 2007
- Februar 2009, Kiepenheuer & Witsch
- EUR 18,95
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- Oenone Crossley-Holland
- Hands Up!
- Broschiertes Buch
- August 2010, JOHN MURRAY PUBLISHERS
- EUR 12,95
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- Sabine Czerny
- Was wir unseren Kindern in der Schule antun
- Gebundenes Buch
- ...und wie wir das ändern können
- September 2010, Südwest-Verlag
- EUR 17,99
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- Geschichten, die die Schule schreibt
- Gebundenes Buch
- Wie Lehrer stündlich gefordert sind
- Februar 2011, Molden
- EUR 19,95
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- Marlies Kellermann
- Ich gehör' doch auch dazu
- Broschiertes Buch
- Aus dem Schulalltag einer Sonderschullehrerin für Verhaltensauffällige
- Oktober 2010, Agenda Verlag
(10 Bewertungen)
- EUR 28,80
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- Ulrich N. Schulenburg
- Sie werden lachen, alles ist wahr
- Gebundenes Buch
- Anekdoten eines Glücksritters. Vorwort von Peter Turrini
- Juni 2011, Amalthea
(1 Bewertung)
- EUR 22,95
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- Klaus Schöder
- Wie ein bunter Schmetterling
- Gebundenes Buch
- Tagebuch eines ostdeutschen Oberschülers 1949 - 1953
- Januar 2012, Persimplex
- EUR 16,20
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- Erika Kühn
- Es war einmal ein blaues Wunder - ein Schul-Roman
- Broschiertes Buch
- Mai 2012, Debehr
- EUR 12,95
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- Betül Durmaz
- Döner, Machos und Migranten
- Broschiertes Buch
- Mein zartbitteres Lehrerleben
- Neuaufl., Mai 2009, Herder, Freiburg
(1 Bewertung)
- EUR 9,99
- Sofort lieferbar
- versandkostenfrei
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Entschatta dal navigatur
Chienbäse
L'emprima dumengia da curaisma, la dumengia suenter la mesemna da la tschendra, han lieu en il chantun Basilea-Champagna numerus cortegis da tschaiver e da faclas. A Liestal, en la chapitala chantunala, è il cortegi da faclas sa sviluppà durant ils onns 1930 – sin iniziativa d'ina gruppa da l'uniun da gimnastica – ad in immens spectacul da fieu. Il cortegi dals «Chienbäse» vegn organisà oz dal Comité da tschaiver da Liestal per incumbensa da la citad da Liestal. A quest cortegi vegnan purtadas grondas faclas ardentas («Chienbäse») e tratgs tras la citad var 20 chars en flommas. Ils «Chienbäse» vegnan producids dals participants sezs or da laina da tieu. Er ils chars en flommas preparan ils «Füürwägeler» sezs per il cortegi. La laina – mintga onn da quai da 90 sters – vegn messa a disposiziun da la vischnanca burgaisa. Avant il spectacul da fieu ha lieu il cortegi da laternas. Accumpagnadas da schumbers e da fiffas, portan las cliccas laternas picturadas tras la citad.
Il cortegi dals «Chienbäse» è in usit da fieu fitg impressiunant dal tschaiver da Basilea-Champagna, 2011 © Telebasel
- Publicaziuns
Hanspeter Meyer: Fasnacht Liestal. Liestal, 1993
Eduard Strübin: Jahresbrauch im Zeitenlauf. Kulturbilder aus der Landschaft Basel. Liestal, 1991
Dominik Wunderlin: 50 Mool s’Stedtli ab. 50 Jahre FKL Fasnachtskomitee Liestal (1956-2005). Liestal, 2005
- Dossier
- Chienbäse
Ausführliche Beschreibung Ultima modificaziun: 04.06.2018
Dimensiun: 232 kb
Tip: PDF
- Chienbäse
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Chesslete: Schmutziger Donnerstag
(Donnerstag vor Aschermittwoch)
Während der Fasnachtszeit, in der alles Kopf steht, verwandelt sich die Stadt Solothurn in Honolulu - ein Witzbold hat nämlich einmal behauptet, dass die Stadt an der Aare auf der Erdkugel genau gegenüber von Hawaii liege, und diese Idee blieb bis heute lebendig.
Montag bis Donnerstagmorgen nach Aschermittwoch
Die Basler Fasnacht wird als das grösste Volksfest der Schweiz bezeichnet, nehmen doch je nach Schätzung zwischen 15'000 und 20'000 Aktive, das heisst Maskierte, daran teil.
Ein mittelalterliches Bilderbuchstädtchen auf einem kleinen Hügel mit Schloss und drei extrem unterschiedlichen Museen: In Gruyères treffen 800 Jahre regionale Geschichte und Kultur auf Oscar-gekrönte Aliens und buddhistische Skulpturen.
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http://lebendige-traditionen.ch/traditionen/00076/index.html?lang=rm
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http://www.myswitzerland.com/de/magazine/magazine_composed.cfm?template=1&LIMIT=126&model=page&offset=60&ancestor_node_ids=25372,25375,25115,25173,25376,25123,25373,25546,25547,25548,25549
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| 0.61245
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Resultats per AlpTransit Gottard SA
Darar influenzescha ina lavur da qualificaziun academica la politica. Il cudesch da Hans-Jörg Bertschi dat nov schlantsch a la NVTA.Guardar l'eveniment
Cun construir la NVTA fa la Confederaziun ina separaziun tranter infrastructura e gestiun. Quest nov manaschament da projects sa cumprova.Guardar l'eveniment
Durant la construcziun dals tunnels da basa dal Gottard e dal Lötschberg ha la populaziun gì l'occasiun da visitar l'interiur da la muntogna. L'affluenza è enorma.Guardar l'eveniment
Cun ina festa pompusa vegn inaugurà l'onn 2016 il tunnel da basa dal Gottard. Merkel, Hollande e Renzi èn preschents, la testa da la UE betg.Guardar l'eveniment
Ils emprims mais stagna il traffic en il nov tunnel da basa dal Gottard da temp en temp. Las VFF reageschan cun trens spezials.Guardar l'eveniment
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Resultate zu Lötschberg
Die Lötschbergstrecke und ihr Tunnel verbinden das westliche Mittelland der Schweiz mit Italien.Ereignis ansehen
Lötschberg-Simplon, Gotthard, Ypsilon oder – zweifach – Splügen? Der Bundesrat will die Varianten Gotthard und Lötschberg-Simplon weiterverfolgen.Ereignis ansehen
Als das Parlament sich für den Bau der Neat ausspricht, argumentiert es regional-, umwelt- und europapolitisch.Ereignis ansehen
Von den beiden Basistunnels durch Gotthard und Lötschberg profitieren vor allem Zürich, Bern, das Wallis und der Tessin. Doch auch die Westschweiz hat von der Neat grossen Nutzen.Ereignis ansehen
Der Souverän nimmt die Neat-Vorlage deutlich an, damit unter anderem den Neubau der Tunnels Gotthard, Ceneri und Lötschberg.Ereignis ansehen
Die Neat ist viel mehr als der Gotthard-Basistunnel, doch die ersten Sondierungen für das Grossprojekt Neat erfolgen am Gotthard.Ereignis ansehen
Der Bundesrat bestätigt die Neat als Netzvariante. Damit können die beiden Achsen Gotthard-Ceneri und Lötschberg gebaut werden.Ereignis ansehen
Die Finanzierung der Neat ist gesichert: Die Bahnbauten der Schweiz sollen für über dreissig Milliarden Franken modernisiert werden.Ereignis ansehen
Ob das Grossprojekt rechtlich einwandfrei und zweckmässig vorangeht, prüft die Aufsichtsdelegation des Parlaments.Ereignis ansehen
Auch wenn schon vorher Arbeiten stattfinden: Die erste Sprengung am Lötschberg gilt als offizieller Baubeginn der Neat.Ereignis ansehen
Der Tunnelbau ist auf wissenschaftliches Wissen angewiesen. Die Geologie erleichtert den Weg durch den Fels.Ereignis ansehen
Die Finanzierung des Grossprojekts wird intensiv diskutiert. Thema sind vor allem die steigenden Kosten.Ereignis ansehen
Ein neues Kontrollsystem überträgt die Fahrbefehle über ein digitales Funknetz auf einen Bildschirm im Führerstand.Ereignis ansehen
Mit der Eröffnung des Lötschberg-Basistunnels geht ein erster Teil der Neat in Betrieb.Ereignis ansehen
Die grosse Mehrheit der Menschen, die mit der Bahn die Alpen durchquert, ist nicht beruflich, sondern in ihrer Freizeit unterwegs.Ereignis ansehen
Während des Baus des Gotthard- und des Lötschberg-Basistunnels hat die Bevölkerung Gelegenheit, das Innere des Bergs zu besichtigen. Der Andrang ist riesig.Ereignis ansehen
Die besten Fluchttüren sind im Gotthardtunnel installiert. Ihre Konstruktion verdanken sie der Neat. Die Grossinnovation hat zu vielen kleinen Innovationen geführt.Ereignis ansehen
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https://www.alptransit-portal.ch/rm/survista/chavazzins/tag/alptransit-gottard-sa/
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https://www.alptransit-portal.ch/uebersicht/schlagworte/tag/loetschberg/
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465 raff. zun nuet auter — tuch la nodal aber s' entally latiarna cun lemelty da manatschocho, chei san vegnir suenter fried — a bulscha gie per savè tre a nez — quei che ven per la detta. pellegrin dad ina vart. 5 quei cherli ven neunavon cul lungaitg! — aber tgiei han els da conderscher ora tier il giuvenaster pipin a tiel vegliurd tutillo. — senza duby hanlegien els forsa culg enprem? pipin dei esser in gron marcadonl raff. in gron marcadon? da quei sai jeu lidi nuet! jeu vai sulettamein da 10 metter a meuns duas brefs! pellegrin. aha — aha: — forsa brefs davis, davart mercanzeias, chen per el sin veia, ne citgiei da quei metei? raff. 15 ne pauch — ne bia — ne miula ne mèsa da quei: — glei brefs, las qualas siu bab ha termess cun mei. (f. 12b) pellegrin. tgi ha termess dyn ei? raff. 20 siu bab. pellegrin. il bab dil pipin. raff. gie grad lez. — il bab da pipin chei uss en tiarras jastras! il qual ei 25 miu bien amitg. pellegrin. ascheia — ascheia — quei ei per rispett da plida tutaveia in enganader: … — spetta enpau — tei vi jeu bi schuber trappla! jeu, dei haver termess cun quel brefs a miu felg? sa tgiei cheu ven lundero? 30 raff. tgiei remeglien els? a maguglien? cheu cun lur murmigniem. pellegrin. nuet, nuet: en qual vysa en els enconoschents cul bab dil pipin? … raff. 35 sche jeu fussel buch enconoschents cun el — sa mai — sche co vegness jeu a haver brefs dad el per siu felg pipin a per siu amitg tutillo — gie, gie, en tscheu en domaduas, nus essen amitgs sco jauda! Romanische … … Forschungen XXX. 30
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afrz alten analogisch Anlaut Arch Assimilation ausl Auslaut Bedeutung beiden Beispiele bekannt bemerkt besonders bien bleibt daher daſs Dialekten Dichter Diez Einfluſs einige entstanden Entwickelung erhalten Erklärung Erscheinung ersten fait Fällen Fanf ferner finden findet folgendem Formen Frage französischen früher Gedicht geht Gestaltung giebt gleich Handschrift häufig ital kommt konnte Kons kurz lange läſst latino Laute lautgesetzlich letztere lich Maria muſs müssen Namen natürlich oben Paris prov provenzalischen Radulf Recht richtig romanischen sagen scheint Seite Silbe Sing Sire soll span später Sprache statt steht Stelle Stellung Strophe Suchier Synkope Teil übrigen ursprünglich verallgemeinert Vers verschiedenen viel vielleicht Vokal Wege Weise weiter weniger wieder Willelmus wohl Wort Zeitschr zunächst zwei zweite
Page 479 - Leiffholdt, Etymologische Figuren im Romanischen, nebst einem Anhange: Wiederholungen betreffend Steigerung und Erweiterung eines Begriffs. Erlangen 1884, Deiche«.
Page 271 - Ton haben kann1, so kann schließlich auch jedes Wort unter Umständen einmal proklitisch oder enklitisch werden, im Verhältnis eben immer zu dem jeweils hochbetonten Worte oder Wörtern.
Page 133 - The geography of another of our childish diversions may be noticed as matching with this. Mr. Wallace relates that being one wet day in a Dayak house in Borneo, he thought, to amuse the lads by taking a piece of string to show them cat...
Page 541 - IV 656a. [et essent iam prope] da erschien der Anna ein Engel und hiefs sie ihrem Manne entgegengehen. Eilend machte sich jene auf *43. mantenen ill eyxi fora *44- en la plaza sensa demora.
Page 510 - С weiter in Z. 20 Karl den Wunsch zu in die Heimat zurückzukehren und läfst Roland, welcher darüber aufgebracht ist, ihm in den folgenden Zeilen mit unziemlichen Worten widersprechen: 22 Ne remeare velis; flectere velle velis. Quid remeare paras? quid agis, cum sit nihil actum?
Page 154 - Ausdruck gebracht wird, kurz, clafs die Wortstellung auch ein Kapitel in der syntaxis ornata ist, scheint dem Verf. unbekannt zu sein, daher er nur dazu gelangt, von gröfscrer oder geringerer Häufigkeit der einen oder ändern unter möglichen Wortstellungen in seinem Texte zu reden. H. Soltmann, Der Infinitiv mit der Präposition à im Altfranzösischen bis zum Ende des 12.
Page 128 - Ven, diablo, ven é llévame». É luego vino un caballero escuro é tenebroso encima de un caballo muy negro, é lanzaba por la boca é por las narices llamas de fuego.
Page 568 - Mulier, ecce filius tuus. 27 Deinde dicit discípulo: Ecce mater tua. Et ex illa hora accepit earn discipulus in sua.
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https://it.wikisource.org/wiki/Pagina:Decurtins_-_R%C3%A4toromanische_chrestomathie,_IV.djvu/473
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https://books.google.com/books?id=VZ4NAAAAQAAJ
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| 0.656121
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Contribuziuns dals 06.12.2018
- Gievgia, 6.12.2018, 6:06
Termins da l'emissiun
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Emprima emissiun:
- Gievgia, 6.12.2018, 6:06, RTR
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Repetiziun:
- Gievgia, 6.12.2018, 7:06, RTR
- Gievgia, 6.12.2018, 8:06, RTR
- Gievgia, 6.12.2018, 11:03, RTR
- Gievgia, 6.12.2018, 12:06, RTR
- Gievgia, 6.12.2018, 17:06, RTR
Contribuziuns
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Bunura: Barbara Janom Steiner chala – ina bilantscha feminina
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Bunura: Martin Jäger va – ina bilantscha linguistica
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Bunura: Pled Rumantsch 2018 – giuria argumentescha las propostas
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Mezdi: Frater Paul daventa pader Paul ed augsegner a Mustér
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Mezdi: Ordinaziun d'in nov augsegner è spezial per la claustra
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Mezdi: Reacziuns sin il gea a la senda da tschimas a Laax
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Mezdi: HelveCHia – La bar d'emprest a Berna
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Mezdi: Pled rumantsch 2018 – detagls davart ils 5 en concurrenza
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Saira: Georges e ses viadi dal Lai da Tuma a Rotterdam
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Saira: In da chasa per «Edy» – almain per entant
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Eishockey
April
Ob Futtergetreide oder Gemüse: Franz Schuler kennt sich im Ackerbau aus. Er hat ein neues Projekt.
Unihockey
Wir wollen von Euch wissen, ob Ihr den Churerinnen am Sonntag den Gewinn des Meistertitels zutraut.
«Zmorga mit»
Christian Ruch nimmt in seinen Kolumnen kein Blatt vor den Mund.
Für «suedostschweiz.ch» erklären die Piranha-Spielerinnen, weshalb sie Schweizermeister werden.
Positiver Trend
In St. Moritz schliesst demnächst die Wega Buchhandlung, obwohl es der Branche wieder besser geht.
«Schweizer zur See»
Drei Jahre lang fuhr der Mühlehorner Walter Zürcher über die Weltmeere.
Von Bari über Australien in die Rosenstadt
Toni Liso arbeitete über 30 Jahre in Australien. Vor sechs Jahren zog sie nach Rapperswil.
Befreiungsdienste
Beat Schulthess befreit besetzte Leute von ihren Dämonen.
Name gefunden
Ihr habt entschieden: Der erste Bewohner des Bärenlands Arosa soll Baloo/Balu heissen.
Wohnungspreise
In einem schweizweiten Preis-Ranking für Single-Wohnungen schneidet Glarus gut ab.
Chur
Am Samstagmorgen hat sich in Chur ein aussergewöhnlicher Unfall ereignet.
Frühlingsfest Corvatsch
Am Samstag findet zum zweiten Mal ein grosses Frühlingsfest auf dem Corvatsch statt.
Der verhinderte Bau des Stararchitekten auf der Ufenau
Nach 18 Monaten der Sanierungsarbeiten ist das «Haus zu den zwei Raben» endlich fertig renoviert.
Eine Herausforderung
Das frühzeitige Erreichen stark belasteter Familien ist eine Herausforderung.
«Stärkste Familie der Schweiz»
Swiss Milk sucht die «stärkste Familie der Schweiz» - um den Titel kämpft auch eine Glarner Familie.
Riad
In Saudi-Arabiens Hauptstadt Riad haben Sicherheitskräfte am Samstag eine Spielzeugdrohne über…
Wangen bei Olten SO
In Wangen bei Olten ist am Samstagnachmittag in einem Wohnkomplex ein Brand ausgebrochen. Verletzt…
Bilbao
Gut zwei Wochen vor der geplanten Auflösung der baskischen Untergrundorganisation ETA haben…
Lausanne
Die FDP-Frauen sprechen sich deutlich für die parlamentarische Initiative «Ehe für alle» der…
Damaskus/Den Haag
Zwei Wochen nach einem mutmasslichen Giftgasangriff haben Chemiewaffenexperten mit der Untersuchung…
Houston
Rund 1500 Trauergäste und vier ehemalige US-Präsidenten haben am Samstag in Houston (Texas)…
Washington
Die US-Schauspielerin Allison Mack, bekannt aus der US-Fernsehserie «Smallville», ist wegen des…
Guilin
Mindestens elf Menschen sind bei einem Unglück mit zwei Drachenbooten in dem Touristenort Guilin in…
Unfall
Ein Lastwagen konnte erst zu spät bremsen und prallte gegen ein Auto.
Publireportage
Vor kurzem wurde bei Herrn Meier eine Vorsorge-Darmspiegelung bei einem Spezialisten durchgeführt…
Tamins
In Tamins ist ein Auto ausgebrannt. Verletzte gibt es gemäss Kantonspolizei Graubünden keine.
Rapperswil-Jona
Im Bettlerwäldli in Jona geriet ein Stück Wiese in Brand. Grund könnte eine Feuerstelle sein.
Zu Gast in der Sendung Baterlada ist diesmal der Unterengadiner Tausendsassa Not Carl.
Am Freitag in der Sendung: Eine Maschine, die Leben rettet.
Der Rücktritt des Schänner Nationalrats ist vollzogen.
In Ilanz wird am Sonntag 500-jährige Kirchenkunst gefeiert.
Den ersten von drei ZSC-Meisterpucks wehrt der HC Lugano souverän ab. Er deklassiert die…
Eishockey
Dem Schweizer Nationalteam glückt die Revanche gegen Norwegen. Einen Tag nach dem 1:2 in Langenthal…
Fussball
Der Hamburger SV kann von Wolfsburgs Fehltritt vom Freitag profitieren. Mit einem Sieg im…
Der St. Galler Regierungsrat Benedikt Würth ist bekennender Fan der Rapperswil-Jona Lakers.
Gigathlon
Über 3000 Teilnehmer werden im Sommer am Gigathlon in Arosa und Davos erwartet.
Köln
Für die zehn Geschäfte des zusammengebrochenen US-Spielwarenhändlers Toys «R» Us in der Schweiz hat…
Feierliche Einweihung
Die Segnung des sanierten Wirtshauses «Haus zu den zwei Raben» hat viel Politprominenz angelockt.
Verlustgeschäft Strom
Der Strom aus dem Limmernsee beschert dem Kanton Glarus Verluste - und auch noch Ärger mit Bern.
Erhalt der Lagalb-Bahn
Trotz enttäuschendem Saisonverlauf: Die Verantwortlichen wollen die Lagalb-Bahn erhalten.
Umzug des Museums
In zwei Jahren soll in Elm das neue Sernftalbahn-Museum laufen.
Luzern/Vitznau
Die Rigi Bahnen haben an jedem Tag des Jahres 2017 mindestens 500 Personen transportiert. Das…
Quiz
Hier gibts die Quiz-Fragen vom RSO-Schulduell für alle.
Diese Temperaturen können lebensbedrohlich sein.
RSO-Schulduell
Die 3000 Franken Preisgeld gehen an die Schulklasse aus Danis.
Weltweite Begeisterung
Ein neues Produkt der Firma Hamilton soll Leben retten. Dies kommt bei den Spitälern gut an.
Das Zelt ist am Donnerstag auf der Oberen Au aufgebaut worden.
Eindrückliche Bilder
Meter für Meter arbeitet sich die Schneeschleuder derzeit Richtung Passhöhe des Splügenpasses. Auf…
Native Advertising
Anmelden, Traumbett zeichnen und gewinnen.
New York
Der frühe Tod des schwedischen Star-DJs Avicii hat weltweit Bestürzung ausgelöst.
Cellistin auf Velo-Tournee
Konzert bei Sedrun: Die ungewöhnliche Tournee der Kopenhagerin Ida Riegels. Der Start im Video.
Nyon VD
«The Trial» von Maria Augusta Ramos ist am Visions du réel mit dem Goldenen Sesterzen ausgezeichnet…
RSO-Moderator Michael Brügger präsentiert die wichtigsten Meldungen aus der Promiwelt.
Schneemann des Jahres
Die Jury des Arosa Humorfestivals nominiert Patrizia Laeri für den Schneemann des Jahres 2018.
Mendi aus Madulain auf der Suche nach der grossen Liebe.
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https://www.rtr.ch/emissiuns/actualitad/contribuziuns-dals-06-12-2018
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https://www.suedostschweiz.ch/
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Turissem
Turisticamaing suottastà il cumüns da Zernez a la destinaziun Engadin Samnaun Val Müstair. Local rapreschainta il coordinatur turistic Fabian Schorta ils interess turistics dal Cumün da Zernez.
Incumbenzas dal coordinatur turistic local
- Administraziun turistica
- Coordinaziun guidas tras cumün, gitas da stà e d'inviern (gianellas), glatsch artificial, organisaziun turistica Engadin Scuol Zernez (TESSVM)
- Occurrenzas
- Posts da proviantaziun„Nationalpark Bike-Marathon“
- Marchà d'utuon e d'Advent
- Divers concerts
- Marketing per il Bogn da famiglia
- Marketing per il Center da Sport
Cumün da Zernez
Turissem
Center Cumünal
Urtatsch 147A
CH-7530 Zernez
Fabian Schorta
Coordinatur turistic
T. +41 81 851 44 42
Per infuormaziuns reguard lur sogiuorn da vacanzas, sco hotel obain reservaziuns d'abitaziuns da vacanzas, gitas ed occurrenzas tils sta l'infuormaziun turistica a disposiziun.
Engadin Scuol Zernez
Infuormaziun turistica locala a Zernez
T. +41 81 856 13 00
E. zernez@engadin.com
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Ferien in Scuol Samnaun Val Müstair
Eine ursprüngliche Landschaft rund um den Schweizerischen Nationalpark mit rund 800 km Bikerouten und 1’500 km Wanderwegen sowie unverwechselbare, teils romanische Feriendörfer sowie ausgewählte Führungen zu Natur und Kultur der Region. Das Engadin Bad Scuol mit seinen Mineralwasserquellen und das UNESCO Welterbe Kloster St. Johann in der Biosfera Val Müstair, zollfreies Einkaufserlebnis in Samnaun und viele Familientipps machen die Region erlebbar.
Für Wanderer und Mountainbiker
Ausblicke und Einblicke, Abenteuer und Idylle: Die schönsten Wanderungen führen durch die Ferienregion Engadin Scuol Samnaun Val Müstair.
> Wandern
Mit dem Mountainbike über Panoramatrails und Schmugglerpfade, durch Schluchten und um den Schweizerischen Nationalpark.
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Zollfreies Einkaufserlebnis Samnaun
Samnaun ist das einzige zollfreie Gebiet in der Schweiz und die wohl höchste Einkaufsstrasse von Europa. Exklusive Marken-Parfums, erstklassige Spirituosen, luxuriöse Uhren, edlen Schmuck, Tabakwaren und vieles mehr gibt's zu attraktiven Preisen.
Engadin Bad Scuol
Das Ganzjahreserlebnis mit Gesundheits- und Erlebnisbad, Saunalandschaft, Römisch-Irischem Bad und weiteren Angeboten für ganzheitliches Wohlbefinden.
UNESCO Welterbe Kloster St. Johann
Das UNESCO Welterbe Kloster Müstair wurde von Karl dem Grossen im 8. Jahrhundert gegründet und ist heute noch von Nonnen bewohnt. Das Klostermuseum hat 364 Tage im Jahr geöffnet.
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Tipps & News
Auf verschneiten Pfaden durch das Val Müstair stampfen, in ferne Galaxien blicken und kulinarische Gaumenfreuden geniessen.
Wo ist das gesuchte Geschäft? Wie kommt man zum Hotel? Welches Restaurant ist in der Nähe?
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Boulderhalle für Anfänger und Profis, Jung und Alt, in der Nähe des Bahnhofs Scuol-Tarasp.
Konzert im Skigebiet Samnaun am 9. April 2017. Eintritt im Skipass inbegriffen.
Freie Fahrt mit Bus, Bahn und Bergbahnen. 8 Hotels bieten in der Region Engiadina Bassa...
Das Angebot in Engadin Scuol richtet sich an Gäste ohne jegliche Ski- und Snowboardkenntnisse und inkludiert alle wichtigen Bestandteile für ein par Stunden Spass im Schnee.
Während Sie aus der Gondel Scuol-Motta Naluns die Abendstimmung geniessen, servieren wir Ihnen in einmaliger Atmosphäre ein feines Käse-Fondue.
Die Schweizer Schneesportschule Scuol bietet ab der Wintersaison 2016/2017 neu Skiunterricht mit Mittagsbetreuung an.
Am 23. April 2017 kommt die Frau mit ihrer Soulstimme zum Frühlings-Schneefest nach Samnaun.
Seid live dabei, wenn der König des Deutsch-Pop am 16.4.2017 um 13.00 Uhr die Idalp rockt.
Neue Entdeckungsrouten, um das grosse Skigebiet einfach und schnell kennenzulernen.
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https://www.zernez.ch/rm/servezzans/turissem/?print=12
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http://www.engadin.com/sommerferien/?R=1&S=1
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da pli Furmaziun cuntinuada...
La purschida da furmaziun cuntinuada a la SAPGR sustegna scolastas e scolasts en differentas fasas da lur vita professiunala e dat novs impuls per scola ed instrucziun.
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La perscrutaziun applitgada e la realisaziun dals resultads e da las enconuschientschas en products cun gudogn direct per la scienza, la furmaziun cuntinuada e la pratica furman l’incumbensa principala da la partiziun perscrutaziun, svilup e servetschs.
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La Scola auta da pedagogia dal Grischun (SAPGR) procura per la scolaziun e la furmaziun cuntinuada da persunas d’instrucziun per il chantun Grischun e per ils chantuns cunfinonts. Cun radund 500 studentas e students tutga la SAPGR tar las SAP mesaunas da la Svizra.
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|29.08.19 - Wissenschaftscafé Davos: MINT – Fit für eine Welt im Umbruch|
|30.08.19 - Fachtagung der SGL-Arbeitsgruppe Bildung junger Kinder|
|06.09.19 - Jahrestagung des NMG-Forums zum Thema Lehr- und Lernmaterialien|
|12.09.19 - MINTnet Veranstaltung "Was bringt die Blockchain?"|
|18.09.19 - MINTnet Kick-off-Veranstaltung "Roberta-Regio-Zentrum"|
|28.06.19 - Grund zum Feiern - Diplom für 114 neue Bündner Kindergarten- und Primarlehrpersonen|
|11.06.19 - Stellenausschreibungen Juni 2019|
|03.06.19 - Schulleitungsausbildung 2017/2019 - 7 erfolgreiche Bündnerinnen und Bündner|
|21.05.19 - Ausserordentlich hohe Anmeldezahlen für das Studium an der PHGR|
|17.05.19 - Fachtagung Bildung junger Kinder am 30. August 2019|
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mehr über Weiterbildung...
Das Weiterbildungsangebot der PHGR unterstützt Lehrerinnen und Lehrer in verschiedenen Phasen ihres Berufslebens und vermittelt neue Impulse für Schule und Unterricht.
mehr über Forschung und Dienstleistungen...
Die angewandte Forschung und die Umsetzung der Ergebnisse und Erkenntnisse in Produkte mit unmittelbarem Nutzen für die Lehre, Weiterbildung und Praxis bilden den Kernauftrag der Abteilung Forschung, Entwicklung und Dienstleistung.
mehr über Die PHGR...
Die PHGR sorgt für die Aus- und Weiterbildung von Lehrpersonen für den Kanton Graubünden und die umliegenden Kantone. Mit rund 500 Studierenden zählt die PHGR zu den mittelgrossen PH in der Schweiz.
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Während den Sportferien 2018 (26. Februar bis 02. März) findet das Projekt "MINT-CAMPS GR 2018" mit einhundertzwanzig 3. bis 6. KlässlerInnen statt. Initiantin ist die Pädagogische Hochschule Graubünden (PHGR), welche das Projekt in Kooperation mit der EMS-CHEMIE AG auf dem EMS-Werkplatz in Domat/Ems bereits zum 5. Mal durchführt. Rund 80 Studierende der Pädagogischen Hochschule Graubünden sowie Berufsbildner mit rund 80 Lernenden der EMS-CHEMIE AG betreuen die 120 Primarschulkinder in spannenden Workshops. Gemeinsam tauchen die angehenden Lehrpersonen und Lernenden mit den Kindern in die faszinierende Welt der Technik ein.
Aufgrund des grossen Erfolgs wurde die Anzahl Plätze im Laufe der letzten vier Jahre für das "MINT-CAMPS GR" zusammen mit der EMS-CHEMIE AG stetig erhöht und in diesem Jahr dürfen zum ersten Mal bereits die 3. KlässlerInnen teilnehmen. Weiter führen wir mit erfahrenen MINT-CAMPS-Kindern zum ersten Mal Level 2 (Vertiefung) durch, denn die PHGR hat gemeinsam mit der EMS-CHEMIE AG, der Trumpf Schweiz AG und der Hamilton Bonaduz AG den MINT-Kompetenzenpass entwickelt. Darin halten die Kinder ihre erworbenen MINT-Kompetenzen fest.
Die Primarschulkinder haben lediglich eine Woche Sportferien. Trotzdem ist ihr Interesse an den MINT-CAMPS GR enorm gross, die Plätze waren wiederum innert kürzester Zeit vergeben.
Ziel der MINT-CAMPS GR ist, die Kinder wie auch die angehenden Primarlehrpersonen für Naturwissenschaft und Technik zu begeistern, Berührungsängste abzubauen und sie für MINT-Berufe zu sensibilisieren. MINT steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik.
La Quotidiana: L’emprima giada dus livels al MINT-Camp GR 2018
Ruinaulta: Einen Schritt weiter gehen
Sarganserländer: Raus aus den Schulzimmern und rein in die Technik
|07.11.18 - Informationsveranstaltung für Studieninteressierte|
|08.11.18 - Convegno Plurilinguismo 2018|
|24.11.18 - Regionalwettbewerb First Lego League / Technikworkshop 2018|
|13.03.19 - Masterfeier Studiengang Sonderpädagogik mit Vertiefungsrichtung Schulische Heilpädagogik|
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https://phgr.ch/furmaziun-cuntinuada/curs-e-documents/
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https://phgr.ch/forschung-und-dienstleistungen/wissenschaftliche-taetigkeiten/projekte/mint-foerderung/mint-camps-gr/pressespiegel-impressionen/mint-camps-2018/
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Steffi Buchli chapescha perfect rumantsch, Dominique Gisin sa ussa giugar la murra e Beat Feuz è daventà champiun mundial da skis. Bleras istorgias, bleras emoziuns e rirs ha RTR pudì trametter ora en il mund. Da las cursas mabain era da tut il travasch enturn San Murezzan ed ils Champiunadis mundials da skis. Ina schelta dad istorgias dat igl qua:
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Biathlon-Pensionärin Selina Gasparin: Wenn der Zirkus vorbeischaut
WM-Botschafterin, Nachwuchs-Entwicklerin: Selina Gasparin ist auch nach ihrem Rücktritt ein Aktivposten im Schweizer Biathlon.
In Fribourg kehrt der HCD zum Siegen zurück. Nach einem schwachen Startdrittel, steigert sich der HCD enorm. Matej Stransky überzeugt mit zwei Toren, Marc Wieser sorgt für die Entscheidung.
Die Elite des Bob-, Skeleton- und Parasports kommt aktuell in St. Moritz zusammen. Bis zum 5. Februar wird dort um Edelmetall gekämpft.
Verteidiger Oliver Heinen bleibt länger als angenommen beim HC Davos. Der 22-jährige Verteidiger steht den Landwassertalern gegen Fribourg, Zug, Biel, Lausanne und Langnau zur Verfügung.
Die Schweiz wartet an der Heim-EM weiter auf eine Top-Klassierung. Im Sprint schafft es keine in die Top 20. Die Prättigauerin Lea Meier läuft auf Rang 32. Auch die Männer können nicht überzeugen.
Sowohl Renata Dominioni als auch Hans Schmocker sind langjährige Fans von Alligator Malans respektive Chur Unihockey. Sie schauen voraus auf das Derby vom Samstag, aber auch zurück auf über 20 Jahre.
Jules Sturny wechselte mitten in der Saison von Langnau nach Davos. Er hofft, mit dem Schritt seiner Karriere neuen Schwung zu geben.
Daniel Pita aus La Punt organisiert zum dritten Mal ein Legendenspiel im Engadin. Der Gewinn des Anlasses kommt dem Nachwuchs von Hockey Engadin zugute.
Jeden zweiten Donnerstag diskutieren wir über das Geschehen rund um den HC Davos. Heute im Fokus: Die Verletzung von Magnus Nygren und die Suche nach einem Nachfolger.
Der Zürcher Biathlet Sebastian Stalder führt zusammen mit seinem Bruder eine Biathlon-WG in Alvaneu Bad. Wir waren zu Besuch.
Während der HC Prättigau-Herrschaft dem höherklassigen Gegner Seewen deutlich unterliegt, gewinnen Arosa und Chur ihre Cup-Partien und ziehen in die nächste Runde ein.
Dem Snow Polo World Cup in St. Moritz steht nichts mehr im Weg. Die Pferde und Polospieler sind bereit für das Turnier auf dem gefrorenen See.
An der Traditionsstätte des Bob- und Skeletonsports in St. Moritz/Celerina geht es ab Donnerstag erneut um WM-Titel. Orchestriert wird das Programm zum dritten Mal von Reto Matossi als OK-Präsident.
Schweizer Wahnsinn in Schladming! Loïc Meillard gewinnt den Nacht-Riesenslalom vor Gino Caviezel. Der Bündner realisiert damit sein bestes Ergebnis im Weltcup – und hat wieder Spass.
Grosser Erfolg für den Flimser Freeskier Fadri Rhyner. Der 17-Jährige gewinnt den Big-Air-Wettkampf am European Youth Olympic Festival und sichert der Schweiz die erste Goldmedaille.
Vor drei Jahren gewann Lea Meier in Lantsch/Lenz WM-Gold bei den Juniorinnen. An der EM kehrt die Prättigauerin zurück – als Weltcup-Athletin und Anwärterin für eine Topklassierung.
Vor drei Jahren wurde Lea Meier in Lenzerheide Biathlon-Weltmeisterin bei den Juniorinnen. Nun ist sie zurück - an der EM «der Grossen» und mit ambitionierten Zielen.
Am Mittwoch trifft Alligator Malans auf Waldkirch-St.Gallen. Für die Bündner Herrschäftler ist ein Sieg fast schon Pflicht im Kampf um die Play-offs. Captain Florian Tromm weiss, was es dafür braucht.
Beim Hallenmeeting in St. Gallen wurde am vergangenen Wochenende die Leichtathletik-Saison eingeläutet. Mit dabei war auch einige Bündner Athleten und Athletinnen.
Tennislegende Roger Federer lässt es sich nach dem Karriereende gut gehen - und fährt in Lenzerheide erstmals nach 15 Jahren wieder Ski.
Die Calanda Broncos haben ihren neuen Defensive Coordinator gefunden. Von den Allgäu Comets stösst Fred Beck zum Bündner Footballteam.
Während Alligator Malans in Basel einen wichtigen Sieg feiert und Piranha Chur die Red Ants Winterthur überrollt, gewinnt auch Chur Unihockey sein Spiel nach zuletzt sieben Niederlagen.
Sandro Breu sorgt mit seiner Leistung dafür, dass Alligator Malans ein wichtiger Erfolg gelingt. In Basel siegen die Bündner Herrschäftler mit 5:2 und sind wieder voll dabei im Kampf um die Play-offs.
Alligator Malans gewinnt das wichtige Unihockeyspiel in Basel mit 5:2. Die Bündner Herrschäftler halten damit dem Druck stand und können weiter auf die Play-off-Teilnahme hoffen.
Der HC Davos verliert das Spiel gegen den SC Bern 2:3 in der Verlängerung. Hier gibts den Liveticker zum Nachlesen.
Am Laax Open musste am Samstag der Halfpipe- und der Slopestyle-Final wegen schlechter Sicht abgesagt werden. Trotzdem hatten die Fahrer und Fahrerinnen und auch die Zuschauenden eine gute Zeit.
Am Sonntag macht auch Petrus mit! Das sind die besten Bilder der Laax Open.
Nach den Absagen vom Samstag ist das Programm am Laax Open richtig vollgepackt. Die Siege im Slopestyle-Snowboard gehen nach Neuseeland und Norwegen. Nicolas Huber schaffts auf Platz 8.
Nach ihrem Kreuzbandriss gab die Freeskierin Giulia Tanno letzte Woche am Laax Open ihr Comeback. Dennoch will die Bündnerin nichts überstürzen.
Der Snowboard-Halfpipe-Final der Männer und Frauen am Laax Open kann wegen schlechter Sicht nicht durchgeführt werden. Bereits am Nachmittag musste bereits der Slopestyle-Final verschoben werden.
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Zum zweiten Mal in seiner Karriere steht Alpin Snowboarder Dario Caviezel zuoberst auf dem Weltcuppodest. «Die starke Qualifikation war heute entscheidend», sagt der Churer.
Der HC Davos gewinnt nach einem starken Comeback auch sein zweites Spiel unter den beiden neuen Coaches Glen Metropolit und Waltteri Immonen gegen den SC Bern. Den Ticker gibts hier zum Nachlesen.
Zum ersten Mal seit drei Jahren fand in Arosa wieder die Schneefussball-WM statt. Wiederum siegten die All-Stars mit Namen wie Mladen Petric oder Senad Lulic. Hier gibts die Video-Highlights.
Die All-Stars sind der alte und neue Schneefussball-Weltmeister von Arosa. Auf diversen Bildern zelebrieren sie ihren grossen Triumph. Die Feier dürfte noch lange in die Nacht dauern.
Das Final zwischen den All-Stars und der Niederlande wird im Penaltyschiessen entschieden. Dort stülpt sich der ehemalige Torjäger Mladen Petric die Torwarthandschuhe über und wird zum Matchwinner.
Rennen in Kitzbühel, ein ausgebautes Laax Open und Wettkämpfe im Biathlon-Mekka: Die Bündner Wintersportlerinnen und Wintersportler sind an diesem Wochenende zahlreich im Einsatz.
Die Eigertour Winteredition führt über drei Tage vom Wallis nach Graubünden. Wer im Zweierteam am besten zusammenarbeitet, hat die grössten Siegeschancen.
Stefan Rogentin sagt, der Podestplatz in Wengen sei für ihn eine Erlösung gewesen. Im Interview spricht der Speed-Spezialist über Vorwürfe und das spezielle Gefühl am Start der Streif.
Das Nordostschweizer Schwingfest kommt am 25. Juni ins Glarnerland. Das «Nordostschweizerische» in Mollis ist weder Vorläufer noch der kleine Bruder vom Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest 2025.
Laax spielt in der Freestyle-Szene seit 30 Jahren in der höchsten Liga mit. Das hat viel mit Reto Poltera zu tun. Unterwegs mit dem OK-Präsidenten der Laax Open auf «seinem» Crap Sogn Gion.
Die Wettkämpfe im Ski-OL im Münstertal werden eine Beute des norwegischen Teams. National setzen sich Eliane Deininger und Gion Schnyder erwartungsgemäss durch. Eine Churerin holt die Silbermedaille.
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https://m.rtr.ch/sport/naziunal-internaziunal/san-murezzan-2017/quai-e-sta-san-murezzan-noss-puncts-culminants
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https://www.davoserzeitung.ch/regiosport
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| 0.616311
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Contribuziuns dals 05.12.2018
- Mesemna, 5.12.2018, 6:06
Termins da l'emissiun
-
Emprima emissiun:
- Mesemna, 5.12.2018, 6:06, RTR
-
Repetiziun:
- Mesemna, 5.12.2018, 7:06, RTR
- Mesemna, 5.12.2018, 8:06, RTR
- Mesemna, 5.12.2018, 11:03, RTR
- Mesemna, 5.12.2018, 12:06, RTR
- Mesemna, 5.12.2018, 17:06, RTR
Contribuziuns
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Bunura: Cussegl grond di na a l'iniziativa per abolir la chatscha
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Bunura: Mario Cavigelli davart l'iniziativa cunter la chatscha
-
Bunura: Cuminanza d'interess cunter senda da tschimas a Laax
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Mezdi: Cusseglieras federalas Viola Amherd e Karin Keller-Sutter
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Mezdi: L'intervista cun cussegliera federala Viola Amherd
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Mezdi: l'intervista cun cussegliera federala Karin Keller-Sutter
-
Mezdi: Las reacziuns da parlamentariAs grischunAs sin elecziuns
-
Mezdi: Analisa da las elecziuns cun correspundent RTR A. Camartin
-
Saira: Las novelegidas – il commentari da Fabia Caduff
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Saira: Reacziuns da Erstfeld la patria da Heidi Z'graggen
-
Saira: Vallais e Son Gagl fan festa
-
Saira: Las 2 novelegidas e lur emprimas conferenzas da medias
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Regierungmitteilung
Unglück bei Maladers
Sieg nach Penaltyschiessen
Gänsehaut pur
Selbstanzeige
Belasteter Standort in Chur
Abstimmungskampf
Bei der Trumpf
Kollision bei Hinterrhein
Rekordjahr bei SAC-Hütten
Romanische Medien
HCD setzt auf bekannte Gesichter
Was kann man tun?
Unfall bei Tamins
Premiere
Militärjustiz Thusis ermittelt
Comedy-Autor tickt aus
Wahlen St. Moritz
Expo Valposchiavo
Mountainbike
Schlimmer als im Schweizer Schnitt
Heimatschutz
Bussen nach eignen Feststellungen
Katastrophenhelfer aus Graubünden
Anstieg an Touristen fordert Infrastruktur
Reorganisation beim HCD
Eine Filiale weniger
Serie reisst nicht ab
Anhaltende Trockenheit
Gute Arbeit
Kuhreiten
Immobilienreport
Gemeindevorstand St. Moritz
Eishockey
«Medias Rumantschas 2019»
Flugzeugabsturz am Piz Segnas
HCD-Torhüter ist zurück
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Bessere Bewachung
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Nachwuchs
Offizielle Berufsbezeichnung
Gründe für das Verschwinden
Neues Mediengesetz
Nicht mehr nur Umsteigeort
Nachwuchs
Blühendes Kleinunternehmen
Bundesgericht hat entschieden
American Football
Bester Skorer
Wahlmarathon in St. Moritz
Eishockey
Unihockey
Kein Feuerwerksverbot für Davos
Reiten
Gemeindevorstand St. Moritz
Grossprojekt auf Investorensuche
Geschmacksfeuerwerk
Pferderennen Maienfeld
Schafschur
Nach Sieg folgt Niederlage
Gemeindevorstandswahlen
Susch
Gemeindeversammlung
Temperaturrekord
Wichtiger Sieg im Abstiegskampf
Zmorga mit...
«Sagra della Castagna»
So habt Ihr diese Woche abgestimmt
Augenzeugen und Involvierte kommen zu Wort
«König der Bernina»
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Auf dem Pilatus
B
Bei den Tiroler Granatenklaubern
Beim Hagelsturm in den Alpen
E
Ein Wort an meine Correspondenten
Eine helle Perle im dunkeln Kranz
F
Festordnung der Einweihungsfeier des Universitätsgebäudes zu Marburg vom 28. – 30. Mai 1879
G
Grundsteinlegung des Aussichtsturms auf dem großen Feldberg
K
Kunst auf der Straße
L
Land und Leute/Nr. 9. Das bairische Hochland
O
Oesterreichischer Touristenclub
„Der österreichische Touristenclub“
P
Die Perle der Nordsee
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Reisende
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| 0.637577
| 0.638912
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Amt für Volksschule und Sport
Uffizi per la scola populara ed il sport
Ufficio per la scuola popolare e lo sport
Per ch'i vegnia chattà svelt il motiv dal disturbi da la colliaziun d'internet u dad e-mail e per che quel possia vegnir reparà immediat, As supplitgain nus da proceder sco suonda:
---------------------------------------------------------------------
Per avrir in tschert port basegna il post da coordinaziun chantunal obligatoricamain las suandantas indicaziuns:
En il cas ideal vegnan questas indicaziuns tramessas a temp a la suandanta adressa dad e-mail: nicole.christoffel@avs.gr.ch
|
Amt für Volksschule und Sport
Uffizi per la scola populara ed il sport
Ufficio per la scuola popolare e lo sport
Ihre Anmeldung richten Sie bitte direkt an die zuständige Regionalstelle. Den Anmeldebogen finden Sie unter dem entsprechenden Bezirk (links auswählen).
Eltern, Kinder und Jugendliche, Lehrpersonen, Kindergärtnerinnen und andere Fachpersonen können sich telefonisch oder schriftlich direkt dort melden. Die Anmeldung eines Kindes bedarf des Einverständnisses der Eltern.
Manchmal stellt sich die Frage, ob eine Anmeldung überhaupt angezeigt ist oder welche andere Fachstelle ein passendes Angebot machen kann. In einer solchen Situation können sie sich telefonisch mit uns in Verbindung setzen oder ein Vorgespräch mit uns abmachen.
Unsere Dienstleistungen sind für die Klienten unentgeltlich. Kostenträger ist der Kanton.
Bei unklarer Zuständigkeit können Sie den untenstehende Anmeldebogen verwenden.
Anmeldeformular neutral
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https://www.gr.ch/RM/instituziuns/administraziun/ekud/avs/manaschiscola/themen/sai/disturbis/Seiten/default.aspx
|
https://www.gr.ch/DE/institutionen/verwaltung/ekud/avs/Schulpsychologie/Seiten/Anmeldung.aspx
| 0.661234
| 0.662914
|
Chantun Vad
|Vad|
Vopna dal Vad
Il chantun en la charta da la Svizra
|Chapitala||Losanna|
|Surfatscha||3'212 km²|
|Populaziun||773'200 (2015)|
|Entrada en la Confederaziun||1803|
|Abreviaziun||VD|
|Linguatgs||franzos|
Charta dal Vad
Cuntegn
Geografia[modifitgar | modifitgar il code]
Lais[modifitgar | modifitgar il code]
Politica[modifitgar | modifitgar il code]
Executiva[modifitgar | modifitgar il code]
La Regenza dumbra tschintg commembers e vegn elegida dal pievel era tenor procedura da maiorz e medemamain per quatter onns. Il presidi mida annualmain en roda. Ils cussegliers guvernativs e las cusseglieras guvernativas en uffizi e lur departaments correspundents èn:
- Departament dals finanzas ed dals affars exteriurs, Pascal Broulis (PLD, dapi 2002)
- Departament da la giustizia, da la polizia ed dals affars militars, Jacqueline de Quattro (PLD, dapi 2007)
- Departament d'educaziun, furmaziun ed da la giuventa, Anne-Catherine Lyon (PSS, dapi 2002)
- Departament da l'interiur, Philippe Leuba (PLS, dapi 2007)
- Departament da la sanadad, Pierre-Yves Maillard (PSS, dapi 2004)
- Departament da l'economia, Jean-Claude Mermoud (PPS, dapi 2007)
- Departament da construcziun, traffic e transports, François Marthaler (La Verda, dapi 2003)
Il president da la regenza per l'onn 2013 è Pierre-Yves Maillard, vicepresident Philippe Leuba. Manader da la chanzlia chantunala è Vincent Grandjean.[1]
Citads, lieus e cuntradas[modifitgar | modifitgar il code]
Las suandantas vischnancas dal chantun han dapli che 10'000 abitants (stan: 31. december 2012)
- Lausanne, chapitala cun 130'515 abitants
- Yverdon-les-Bains, 27'988 abitants
- Montreux, 25'187 abitants
- Renens, 20'162 abitants
- Nyon, 18'804 abitants
- Vevey, 18'555 abitants
- Pully, 17'479 abitants
- Morges, 14'890 abitants
- Gland, 11'605 abitants
- Prilly, 11'522 abitants
- Ecublens, 11'499 abitants
- La Tour-de-Peilz, 10'815 abitants
Per ulteriuras vischnancas vesair: Vischnancas dal chantun Vad
Vischnancas[modifitgar | modifitgar il code]
Istorgia[modifitgar | modifitgar il code]
Vesair Istorgia dal chantun Vad.
Referenzas[modifitgar | modifitgar il code]
Colliaziuns[modifitgar | modifitgar il code]
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Parlamentarische Vorstösse der August-Session auf
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02.09.2005
Die folgenden parlamentarischen Vorstösse, die anlässlich der August-Session des Grossen Rates eingegangen sind, können auf www.gr.ch eingesehen werden:
- Anfrage Augustin betreffend Steuer-Migrationsbilanz
- Anfrage Augustin betreffend Kantonspolizei
- Anfrage Brüesch betreffend regionale Wirtschaftsentwicklung und Förderung der Regionalorganisationen
- Anfrage Farrèr betreffend BVD-Bekämpfungskonzept
- Anfrage Frigg betreffend Lehrstellensituation in Graubünden
- Interpellanza Noi concernente le spese di trasporto per gli ammalati del Moesano da parte della Croce Rossa del Cantone Ticino
- Anfrage Pfiffner betreffend aktive Waldpflege/Unwetterschäden
- Interpellanza Righetti concernente coordinazione interventi in Mesolcina lungo la A13 e la strada cantonale in caso di situazioni di emergenza
- Auftrag Bundi betreffend Verbesserung der Berufswahlvorbereitung in der Oberstufe
- Resolution Fasani betreffend die Erhaltung und die Förderung der Mehrsprachigkeit und des Schweizerischen Föderalismus
Pfad: www.gr.ch Institutionen Parlament
parlamentarische Vorstösse
("Suche starten" ohne Duchbegriff = Vorstösse nach Datum sortiert).
Die parlamentarischen Vorstösse in italienischer Sprache (Interpellanze Noi und Righetti) sind auf der italienisch-sprachigen Website Italiano zu finden:
www.gr.ch Le nostre Istituzioni Parlamento
Interventi parlamentari
Gremium: Standeskanzlei Graubünden
Quelle: dt Standeskanzlei Graubünden
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Dapi 1938 è il rumantsch lingua naziunala da la Svizra e dapi 1996 ina lingua uffiziala parziala. Oz consista la minoritad linguistica da radund 60’000 persunas che discurran in dals 5 idioms. 1950 era anc enturn 30% da la populaziun grischuna rumantscha, sia cumpart è dentant sa reducida fin oz per la mesadad. Ils davos 15 onns è la preschientscha generala dal rumantsch sa meglierada pervi da las stentas statalas, ma er cun schlargiar l’offerta en las medias, en emprima lingia en il radio. Las scolas primaras han tuttina stenta da surviver. En las regiuns turisticas datti adina dapli scolas bilinguas; scolas pitschnas rumantschas svaneschan ed ils uffants ston frequentar scolas tudestgas regiunalas.
Il grischun talian Paolo Tognina ha realisà per Radiotelevisiun Svizra Rumantscha in purtret da la Rumantschia, quai sco ultima part da la seria "Minoritads en l'Europa".
Dapi 1938 è il rumantsch lingua naziunala da la Svizra e dapi 1996 ina lingua uffiziala parziala. Oz consista la minoritad linguistica da radund 60’000 persunas che discurran in dals 5 idioms. 1950 era anc enturn 30% da la populaziun grischuna rumantscha, sia cumpart è dentant sa reducida fin oz per la mesadad. Ils davos 15 onns è la preschientscha generala dal rumantsch sa meglierada pervi da las stentas statalas, ma er cun schlargiar l’offerta en las medias, en emprima lingia en il radio. Las scolas primaras han tuttina stenta da surviver. En las regiuns turisticas datti adina dapli scolas bilinguas; scolas pitschnas rumantschas svaneschan ed ils uffants ston frequentar scolas tudestgas regiunalas.
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Podcasts
Hier finden Sie alle aktuellen Podcasts der SRG Deutschschweiz. Die archivierten Podcasts finden Sie hier .
«Radio Retro»: Allegra, Rumantsch!
Ein ganzes Ohr voll Rätoromanisch gibt es in dieser dreiteiligen Podcast-Reihe von «Radio Retro» zu hören. Sie legt den Fokus auf die vierte Sprache der Schweiz.
Episode 1 – Rettet das Rätoromanisch!
Die erste Episode springt zurück ins Jahr 1947. Damals warnte der damalige Sekretär der «Lia Rumantscha» vor dem «schweizerdeutschen Virus, das das Romanische bedroht». Danach geht die Zeitreise durch die Viamala-Schlucht nach Zillis im Schams. 1966 haben sich dort Auslandschweizer-Kinder in ihrer Ferienwoche über das Romanische unterhalten.
Episode 2 – Rumantsch für Anfänger
«Tgi che sa rumantsch, sa dapli»: Wer Romanisch kann, weiss mehr. In Episode 2 gibt es einen Romanischkurs für einen Restaurantbesuch zu hören. «Rumantsch per principiants»: Romanisch für Anfänger.
Ausserdem erzählt Anna Derungs 1979 von ihrem Leben im Lugnez: «Die Schafe, sie sind mein Hobby. Da redet mir der Bruder nicht rein.» Man hört es: Deutsch ist eine Fremdsprache für sie. Wie viele Romanischsprechende in dieser Zeit redet sie nur Hochdeutsch.
Episode 3 – Experiment Rumantsch Grischun
«Chars salids. Liebe Grüsse.» So geht Postkarten schreiben auf Rätoromanisch. Episode 3 erzählt von einem Sprachkurs von 2004, in dem es um das Rumantsch Grischun ging, die offizielle Schriftsprache. Viele Bündnerinnen und Bündner sind dieser Kunstsprache sehr unfreundlich begegnet.
Zu Wort kommt auch Professor Heinrich Schmid von der Universität Zürich, der im Auftrag der «Lia Rumantscha» 1982 die neue Schriftsprache erfunden hatte. Der Widerstand gegen das Rumantsch Grischun ist mit der Zeit nicht kleiner geworden. 1989 hat der Autor Theo Candinas mit dem Atomreaktor Tschernobyl und mit Afghanistan dagegen argumentiert. Die Episode endet mit einer versöhnlichen Version der Postkarte.
Hier finden Sie die weiteren Staffeln von «Radio Retro».
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https://m.rtr.ch/novitads/exteriur/minoritads-en-l-europa-ils-rumantschs-paucs-ma-bain-tgirads
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https://www.srgd.ch/de/uber-uns/unsere-kanale/podcasts/
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Sellaria da signuns
La sellaria da signuns descriva las activitads d'in artisan che ornescha objects e products da tgirom per purs, per signuns e per lur animals da niz cun garnituras da mesch e cun retgamadas da colur. Tschintas da stgellas per taurs, per vatgas e per chauras sco er elements per il costum dals signuns vegnan producids en lavur exquisita. Ils artisans surpiglian motivs, figuras ed ornaments tradiziunals che derivan da la vita dals signuns. Mintga seller da signuns ha sia atgna «noda-chasa» che sa mussa en spezial en la moda e maniera da dissegnar e da ciselar. L'artisanadi vegn pratitgà dapi generaziuns en l'Appenzell ed en il Toggenburg. A partir dal 18. tschientaner è el sa sviluppà ad in mastergn. Dapi la creschientscha dal turissem a partir da la mesadad dal 20. tschientaner na produceschan ils artisans betg mo objects tradiziunals da signuns, mabain er accessoris da souvenirs e da moda. Ils products sa basan sin ils objects dals signuns, vegnan dentant duvrads per novs intents. Uschia è per exempel la tschinta da signuns u tschinta appenzellaisa («tschinta da vatgas»), che vegn decorada cun ornaments e cun figuras sumegliantas sco ils givlars dal costum dals signuns, daventada in object da cult. L'artisanadi multifar è collià fermamain cun autras tradiziuns da la regiun. Per ch'el possia surviver, dovri dentant cuntinuadamain innovaziuns e svilups.
- Publicaziuns
Bruno Bischofberger: Die Sennensattlerei. In: Volkskunst aus Appenzell und dem Toggenburg: Sammlung Bruno Bischofberger. Zürich, 1973, p. 200-288
Appenzeller Volkskunst, Sammlung Bruno Bischofberger. Zürich, 1977, p. 71-82, 110
Johann Gottfried Ebel: Schilderung des Gebirgsvolkes vom Kanton Appenzell, erster Teil der Schilderung der Gebirgsvölker der Schweiz, Leipzig, 1789. In: Carl Rusch: Der appenzell-innerrhodische Trachtenschmuck. Appenzell, 1974
Franziska Schürch: Landschaft, Senn und Kuh. Die Entdeckung der Appenzeller Volkskunst. Basel, 2008
Carl Rusch: Der appenzell-innerrhodische Trachtenschmuck. Appenzell, 1974
- Dossier
- Sennensattlerei
Ausführliche Beschreibung Valaivel a partir da: 29.05.2018
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FEBRUAR 2021 / APPENZELLER MAGAZIN / EDITORIAL /
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Wenn das nicht ein perfekter Winter ist! Der viele Schnee macht richtig Lust darauf, sich draussen zu bewegen. Die Winterwanderwege sind präpariert, die Schneeschuhrouten ausgeschildert und die Loipen gespurt. Langlaufen! Ja, das steht schon seit Längerem auf meiner To-do-Liste. Bisher gab ich Skifahren immer den Vorrang. Nun scheint mir, mit Blick auf den coronakonformen Abstand, das Anstehen beim Skilift nicht sinnvoll und Langlaufen eine ausdauersportliche Alternative. Nur, welche Technik soll es sein? Klassisch oder Skating? Bevor ich mich entscheide, lasse ich mich in der Langlaufschule Gais von einem Experten in die beiden Laufstile einführen. Wo die Tücken der Techniken liegen? Sie erfahren es in der Titelgeschichte. Und weil die Schweizer Langlaufschulen diesen Winter ihr 50-JahrJubiläum feiern, nutzen wir auch die Gelegenheit, mit dem Gaiser Ueli Fitzi, einem Langlaufpionier der ersten Stunde, auf die Entwicklung des Langlaufsports zurückzublicken. Mit der vorliegenden Ausgabe des Magazins starten wir eine neue Serie. «Auf den Spuren von …» richtet den Fokus auf Persönlichkeiten aus der Vergangenheit. Den Beginn macht die Ausserrhoder Frauenrechtlerin Elisabeth Pletscher.
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JOLANDA SPENGLER
TITELBILD: Jolanda Spengler (Loipe in Brunnenau, Gais) HERAUSGEBER: Appenzeller Verlag AG, Schwellbrunn. VERLEGER: Marcel Steiner. REDAKTION: Jolanda Spengler (jsp), E-Mail: firstname.lastname@example.org
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(Leitung), Roger Fuchs (rf), Katja Nideröst (kni), Maria Kobler (mko), Christine König (ckö). FOTOGRAFIE: Carmen Wueest (caw), Katja Nideröst, Jolanda Spengler. ADRESSE: Appenzeller Magazin, Im Rank 83, 9103 Schwellbrunn, email@example.com, www.appenzellermagazin.ch. VERLAGSSERVICE/ABONNEMENTE: Tel. 071 353 77 55, firstname.lastname@example.org. PREISE: Einzelnummer Fr. 9.–, Jahresabonnement Fr. 88.–, erscheint monatlich, 25. Jahrgang. GESTALTUNG/PRODUKTION: Brigitte Knöpfel, Daniela Saravo, Josef Scheuber. ANZEIGENVERKAUF: Roger Fuchs, Tel. 071 353 77 51, email@example.com.
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FEBRUAR 2021 / APPENZELLER MAGAZIN / INHALT /
INHALT 4 HEIMAT 6 KOMPAKT 9 NOTIERT Hanspeter Spörris Erinnerungen an «Radio Säntis»
HERALDIK Verena Roeslis Familienwappensammlung ist beim St. Galler Staatsarchiv online abrufbar.
13 EIN APPENZELLER NAMENS …
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24 GLOSCHTIG OND GMÖGIG Karin Büchlers Schenkeli
31 HIESIGS Appenzeller Glühmost und Glühbier 32 AUF DEN SPUREN VON … Elisabeth Pletscher 34 WANDERN Hinauf auf die Wissegg
LANGLAUFEN Die Entwicklung des Langlaufsports und der Erfahrungsbericht einer Einsteigerin.
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41 KURIOSES Aufgetürmte Frisuren aus dem Appenzeller Kalender 42 MENSCH UND RAUM Steinmann-Kästli-Haus: eingerichtet wie vor hundert Jahren 46 NATÜRLICH HEILEN Roland Vontobels Gesundheitstipp 47 HÖCKLE OND GNÜÜSSE Geniessen in der «Linde», Heiden 48 CHEERAB Gwondrig: Ida Gut Trouvaille: Emil Zimmermanns Hackbrett
ENZIG Bruno Inauen und Stefan Manser gehen bei der Herstellung von Bauernmöbeln neue Wege.
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/ HEIMAT / APPENZELLER MAGAZIN / FEBRUAR 2021
Oben blau und unten grau: So präsen tieren sich bei stabilem Hochdruckwetter im Appenzellerland viele Herbst und Wintertage. Glücklich sind all jene, die den Sonnenuntergang – wie hier auf dem Säntis – über dem Nebelmeer geniessen können. Spätestens bei der Rückfahrt ins Tal folgt dann das «graue» Erwachen. Bild CARMEN WUEEST
APPENZELL Der Zielplatz soll von einem Fussballfeld zu einer Begegnungszone um gestaltet und für grössere Veranstaltungen genutzt werden können. Seit der Eröffnung der Sportanlage Schaies wird der Zielplatz nicht mehr zum Fussballspielen benötigt. Über den Kredit in Höhe von eineinhalb Millionen Franken für die Umnutzung des Geländes am Dorfeingang von Appenzell wird die Bezirksgemeinde befinden müssen. Der Begegnungsplatz soll im Frühling 2022 eröffnet werden können.
Visualisierung: zVg
/ KOMPAKT / APPENZELLER MAGAZIN / FEBRUAR 2021
AUSSERRHODEN Der Aus serrhoder Regierungsrat verstärkt die kantonale Energieförderung mit dem Projekt Energie 2021 Plus. Damit stehen Liegenschaftsbesit zern mehr Förderbeiträge bei der Sanierung ihrer Gebäude in Bezug auf erneuerbare Energie und effi ziente Energienutzung zur Verfü gung. Ein entsprechendes Förder programm mit Mitteln von Bund und Kanton gibt es bereits seit dem Jahr 2000. Im 2020 wurden Ausserrhoder Liegenschaftsbesit zern über drei Millionen Franken zugesprochen. APPENZELLERLAND Bereits vor Weihnachten hat Appenzell
Innerrhoden einen Teil seiner Be völkerung – vorrangig Bewohne rinnen und Bewohner von Alters heimen – gegen Covid19 geimpft. Der frühe Impftermin diente da zu, im kleinen Rahmen die Logis tikabläufe und Verteilanforderun gen zu testen. Appenzell Aus serrhoden begann wie die meisten Kantone am 4. Januar mit den Co ronaimpfungen. APPENZELLERLAND Auch im
Appenzellerland standen über die Weihnachtstage die Skilifte still. Die Regierungen von Ausser und Innerrhoden hatten aufgrund der epidemiologischen Situation vor Weihnachten beschlossen, die Ski gebiete zu schliessen. Am 30. De zember konnten in beiden Kanto nen die Skilifte wieder betrieben und die Gebiete unter Einhaltung der Schutzkonzepte geöffnet wer den. SCHWÄGALP Während der jährlichen Revisionsarbeiten im Januar haben die Mitarbeiter der SäntisSchwebebahn ein neues, zweieinhalb Kilometer langes Zugseil montiert. Dabei musste das bestehende Zugseil mit einer auf dem Säntis positionierten Winde hinaufgezogen werden.
Bild: Carmen Wueest
SCHWÄGALP Die alte Schwäg alpstrasse muss auf einer Strecke von etwa vier Kilometern drin gend saniert und leicht verbreitert werden. Kostenpunkt: knapp 1,7 Millionen Franken. Davon über nehmen Bund, Kanton und Ge meinden über eine Million Fran ken. Die restliche halbe Million treibt die Schweizer Patenschaft für Berggemeinden auf, denn der Betrag ist für die Betreiberin der Strasse, die Flurgenossenschaft SteinfluhGrosse Schwägalp, zu hoch.
Bild: Carmen Wueest
KOMPAKT
Bild: zVg
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Bild: Carmen Wueest
Bild: Carmen Wueest
Bild: Jolanda Spengler
HEIDEN Die Gemeinde plant, im
leerstehenden Schlachthaus eine BioSchaumetzgerei zu erstellen und hochwertiges Fleisch zu ver markten. Die Tiere sollen auf dem Hof getötet und danach in der Schaumetzgerei verarbeitet wer den. Ein Zürcher Beratungsbüro hat ein entsprechendes Konzept ausgearbeitet. Das alte Schlacht haus in Heiden ist denkmalge schützt, weshalb es nicht einfach abgerissen werden darf. Sanie rung, Um und Ausbau kosten rund 2,5 Millionen Franken. Die Finanzierung ist noch offen, eben so die genaue Organisation.
INNERRHODEN Entlang der
Enggenhüttenstrasse soll ein Velo und Fussweg entstehen, um den Langsamverkehrenden mehr Si cherheit zu bieten. Das Projekt werde demnächst ausgearbeitet, wie die Standeskommission mit teilt. Bis es fertig vorliegt, könne es aber bis zu fünf Jahre dauern, sag te Bauherr Ruedi Ulmann gegen über der Appenzeller Zeitung. Der Kanton nimmt das Projekt aus Gründen der Effizienz selbst in die Hand, obwohl die Enggenhütten strasse seit Anfang 2020 als Nati onalstrasse gilt und der Bund für Betrieb und Unterhalt zwischen Hargarten und Kreuzung Au auf kommen muss. APPENZELL Die Innerrhoder Standeskommission und der Ver waltungsrat planen die Zukunft des Spitals Appenzell. Erste Ideen sehen einen Hospizbereich und ein Angebot für Patienten mit ei nem vorübergehend erhöhten Pflegebedarf vor. Für den Notfall dienst wird ein geeigneter Partner gesucht. Die Neuausrichtung ist nötig, weil Ausserrhoden die Zu sammenarbeit im Bereich Innere Medizin gekündigt hat. Folglich wird auf den Neubau eines Am bulanten Versorgungszentrums (AVZ+) verzichtet wird.
Bild: Carmen Wueest
TEUFEN Nächste Runde im Fall
Ortsdurchfahrt Teufen: Anfang Jahr hat die IG Engpass eine neue Initiative angekündigt. Sie will eine einspurige Tunnellösung für die Durchfahrt der Appenzeller Bah nen durch Teufen. Die Appenzel
ler Bahnen, Kanton und Gemeinde hatten zuvor mitgeteilt, einen DoppelspurTunnel zu prüfen. AUSSERRHODEN Es blieb ruhig am Neuen und Alten Silvester in den Hinterländer Gemeinden, ob wohl einige Chlausenschuppel Widerstand gegen das coronabe dingte Chlausenverbot angekün digt hatten. Die Kantonspolizei er hielt zwar vereinzelt Hinweise, dass Chläuse unterwegs seien, sich tete trotz verstärkter Patrouillen präsenz jedoch keinen Schuppel. HERISAU In Herisau zeichnet sich
eine Lösung für die Entsorgungs stelle ab: Die Gemeinde hat den Werkhof Chammerholz von der Firma Alder Bau AG gekauft. Die ser liegt zwischen zwei Grundstü cken, die sich bereits im Eigentum der Gemeinde befinden. Hier soll neu die Wertstoffsammelstelle zu stehen kommen. Damit können die Platz und Verkehrsprobleme gelöst werden, die am jetzigen Standort des WinWinMarkts der Stiftung Tosam herrschen. Die Sammelstelle soll weiterhin von der Stiftung betrieben werden.
AUSSERRHODEN Ausserrho den hat ein Hilfspaket für kleine und mittelgrosse Unternehmen, die unter der Coronapandemie leiden, geschnürt. Der Kanton verfügt zusammen mit den Gel dern des Bundes über Mittel von rund 9,2 Millionen Franken. Hel fen soll das Hilfspaket dem Detail handel, vor allem aber Gastrono miebetrieben, Fitnesszentren und Firmen aus der Eventbranche. WALZENHAUSEN Neben dem
Vereinslokal in Lachen soll eine Mobilfunkantenne der Swisscom gebaut werden. Dagegen wehren sich etliche Einwohnerinnen und Einwohner mit Einsprachen und einer Volksinitiative.
AUSSERRHODEN Das kantona le Arbeitsinspektorat hat Anfang Januar die Schliessung einer Arzt praxis verfügt, weil – trotz Ermah nung vor Weihnachten – ein Co ronaSchutzkonzept fehlte und Hygiene und Abstandsregeln nicht eingehalten wurden.
Vom einfachen Leben der Weberbauern Walter Züst, der Altmeister des appenzellischen historischen Romans, erzählt in seinem neuen Buch vom einfachen Leben der Weberbauern im Appenzeller Vorderland.
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FEBRUAR 2021 / APPENZELLER MAGAZIN / NOTIERT /
NIEMAND SOLL NICHT ZU WORT KOMMEN «RADIO SÄNTIS»
– Erinnerungen an eine journalistische Utopie.
HANSPETER SPÖRRI
Immer wieder denke ich in diesen Wochen und Monaten der giftigen Coronadiskussionen an meine journalistischen Anfängerjahre. Nachdem der Bundesrat 1982 eine Rundfunkverordnung erlassen hatte, die in der Schweiz den Betrieb von privaten Radiostationen ermöglichte, trommelte Gäbi Lutz, Redaktor bei der Appenzeller Zeitung, eine Gruppe junger Frauen und Männer zusammen, um gemeinsam ein Projekt mit dem Namen «Radio Säntis» zu entwickeln. Wir hielten unsere Sitzungen in den Säli und Hinterzimmern von Wirtschaften überall im Appenzellerland ab, manchmal diskutierten auch die lebensklugen Wirtinnen mit. Unser Plan: Ein Radio für alle, eines, das auch jenen eine Stimme gibt, die sonst nicht gehört werden. «Niemand soll nicht zu Wort kommen», war unser Wahlspruch. Wir wollten nicht nur lokale politische Debatten, sondern auch Stobete mit Ländlermusik und Rockkonzerte übertragen, Heu- und Skiwetterberichte fürs Appenzellerland, Koch- und Gartentipps, Wunschkonzerte. Wir erlebten euphorische Monate, redeten aber leider mehr über unser künftiges Programm, statt über das Geld – und scheiterten deshalb knapp. Ich frage mich manchmal, wie es herausgekommen wäre, wenn wir die erträumte Konzession erhalten hätten. Pius Kessler, damals ebenfalls mit von der Partie, war bis Ende letzten Jahres Radiojournalist bei SRF, ich arbeitete einige Jahre beim St. Galler Lokalradio aktuell. Initiator Gäbi Lutz blieb bis zu seinem frühen Tod Zeitungsjournalist und baute die Tüüfner Poscht auf.
Ein bisschen konnten wir unsere Ideale von damals verwirklichen. Aber nur ein bisschen. Um den gesellschaftlichen Dialog, den politischen Diskurs steht es heute nicht besser als damals. Im Gegenteil. In der kürzlich erschienenen Gemeindegeschichte «Rehetobel 1969 –2019 – ein Textildorf im neuen Gewand» – an der ich ein wenig mitgearbeitet habe – findet sich ein Interview mit einem Zuzüger. Er beantragte das Ausländerstimm- und Wahlrecht auf Gemeindeebene, was in Rehetobel möglich ist, und möchte sich einbürgern lassen. Auf die Frage, ob er sich aktiv in die politischen Diskussionen einbringe, sagte er: «In der Regel halte ich mich raus, insbesondere bei heiklen Themen (…), wo die Diskussion schnell ‹scharf› werden kann.» Politische Diskussionen werden in den Appenzeller Gemeinden und Bezirken tatsächlich sehr schnell scharf und persönlich, ob es nun in Teufen um die Doppelspur oder in Rehetobel um den möglichen Verkauf und Abbruch des ehemaligen Altersheims Ob dem Holz oder in Wald um den Dorfladen und die Gemeindekanzlei geht. Im Radio Säntis hatten wir vor, die Gespräche endlos zu führen – bis sich die Streithähne am Tisch geeinigt hätten. Das war damals eine schöne Utopie. Wir glaubten an die Kraft des Gesprächs. Heute weiss ich: Es sind in derartigen Debatten immer alle nur damit beschäftigt, recht zu haben. Zwar kommen alle zu Wort, die das wollen. Viele aber halten sich raus, weil sie keine Lust auf unergiebiges Hickhack haben.
Bild: Carmen Wueest
Hanspeter Spörri, 1953 in Teufen geboren, ist freischaffender Journalist und Autor und befasst sich oft mit appenzellischen Themen. firstname.lastname@example.org
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Im «Löwen» direkt neben der Kirche Wolfhalden hat Verena Roesli unzählige Familienwappen gemalt. Die Liebe zur Heraldik hat sie von ihrem Vater geerbt. Seit Kurzem ist die über Jahrzehnte gewachsene Wappensammlung beim Staatsarchiv St. Gallen online abrufbar. Text ROGER FUCHS // Bilder CARMEN WUEEST
«Ich weiss nicht mehr in welchem Jahr, aber einmal habe ich in den Wochen zwischen der St. Galler Olma und Weihnachten 120 Familienwappen gemalt», sagt Verena Roesli aus Wolfhalden. Die heute 77-Jährige ist leidenschaftliche Heraldikerin. Unzählige Familien haben eine von ihr gemalte Wappenscheibe. Pinsel und Farbe erinnern an ihre Aktivzeit. Kalbshautpergament, auf das sie die Wappen mit Ölfarbe malte, habe sie keines mehr. Während sie früher die Wappen von Hand sortierte, ist inzwischen ein Grossteil ihrer Arbeiten digitalisiert: 2019 verkaufte sie ihre St. Galler Familienwappensammlung ans kantonale Staatsarchiv. Kurz vor Weihnachten meldete dieses, dass aus der rund 2000 Vorlagen umfassenden Sammlung 6000 digitalisierte Bilder erstellt worden seien. Sie zeigen die Wappen von 1384 im Kanton St. Gallen verbürgerten Familien. Aufträge für neue Familienwappen hat Verena Roesli heute keine mehr. «Die Leute kaufen lieber ein Auto oder ein Sofa», sagt sie. Wobei ihre Wappen kein Vermögen kosteten.
Zwischen 200 und 700 Franken verlangte sie, je nachdem für welche der drei Grössen man sich entschied. FAMILIENWAPPEN PRÄGTEN vierzig Jah-
re lang das Leben von Verena Roesli, die in St. Gallen aufgewachsen ist und dort als Stoffverkäuferin arbeitete. 1972 kaufte sie zusammen mit ihrem inzwischen verstorbenen Mann André die Wirtschaft Löwen in Wolfhalden. Das im 17. Jahrhundert erbaute Haus liessen sie sorgfältig renovieren. Es steht heute unter Denkmalschutz. Jahrelang sass die Wirtin und Hausfrau in ihrer spärlichen Freizeit über ihren Malereien. Auch André Roesli, ein Fachmann aus dem grafischen Gewerbe, fand Gefallen an der Heraldik. Er richtete ein Atelier im Keller ein, seine Frau malte in der Gaststube. Die Kundschaft des Wirtepaars rekrutierte sich aus allen Kreisen, wie in einem von Verena Roesli aufbewahrten Zeitungsartikel zu lesen ist: Vom Arbeiter bis zum Direktor hätten sich alle für Familienwappen interessiert. Nach der Aufga-
FEBRUAR 2021 / APPENZELLER MAGAZIN / HERALDIK /
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VERENA ROESLI malte die Wappen stets auf Pergament. Am Schluss wurden die Werke gerahmt.
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/ LANGLAUF / APPENZELLER MAGAZIN / FEBRUAR 2021
Die Natur ruft – gerade in Coronazeiten. Langlaufen ist derzeit besonders beliebt. Wie sich der Langlaufsport in den letzten fünfzig Jahren entwickelt hat und was es braucht, um in der Loipe stilsicher unterwegs zu sein? Die Rückblende mit einem Langlaufpionier und der Erfahrungsbericht einer Einsteigerin. Text JOLANDA SPENGLER // Bilder CARMEN WUEEST, JOLANDA SPENGLER
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/ LANGLAUF / FEBRUAR 2021
In der Loipe auf schmalen Latten dynamisch durch die Landschaft zu gleiten, diese Idee schwirrt schon lange in meinem Kopf herum. Sie umzusetzen, dafür ist der Zeitpunkt jetzt ideal. Seit Weihnachten präsentiert sich das Appenzellerland im Winterkleid, die Loipen sind gespurt. Kommt hinzu, dass die Langzeitwetterprognosen noch mehr Schnee versprechen – und Temperaturen um den Gefrierpunkt. Damit ist Langlaufspass über mehrere Wochen garantiert. Die Langlaufzentren und -schulen freut’s: Die Kurse – Gruppen- und Einzelunterricht – sind so gut besucht wie noch nie. Spontanes Buchen einer Lehrstunde ist, wenn überhaupt, nur an Werktagen möglich. Einen Versuch ist es wert. Ich erkundige mich bei der Langlaufschule Gais und erhalte für Donnerstagmorgen einen Termin für eine Doppelstunde, die erste in der klassischen und die zweite in der Skatingtechnik. Welcher Laufstil mir wohl eher zusagt? Ich möchte es herausfinden.
ERSTE GLEITVERSUCHE auf Langlaufski unter fachkundiger Anleitung:
Redaktorin Jolanda Spengler und Langlauflehrer Walter Kürsteiner.
Bereits bei der Anmeldung per Telefon erhalte ich von Langlauflehrer Walter Kürsteiner die ersten Anweisungen für den Schnuppertag. Für Morgen sei ein Eistag angesagt, er empfiehlt, sich entsprechend zu kleiden. Thermounterwäsche sei ideal und darüber mehrere Kleiderschichten im sogenannten Zwiebelschalensystem. Dazu Handschuhe und je nach Bedarf Stirnband oder Mütze. Und eine Sonnenbrille. So stehe ich tags darauf bestens gerüstet für die ersten Gleitversuche auf den schmalen Latten beim Clubhüttli des Langlaufzentrums Gais in der Starkenmühle bereit. Der erste Weg führt in den Ski- und Schuhverleih neben der Clubhütte. Er wird von Daniel Räss, Steinegg, betrieben und das Material von seiner Crew fachgerecht gewartet. In den Regalen sind Schuhe aufgereiht, an den Gestängen Ski und Stöcke. Hier jene für Klassik und dort jene für Skating. Die Ski unterscheiden sich in der Länge, der Spannung und Beschaffenheit des Belags und die Schuhe in der Stabilität. Ich schnüre mir zuerst den weicheren Klassikschuh und erhalte von Walter Kürsteiner ein auf meine Körpergrösse und mein Gewicht abgestimmtes Paar Fellski in die Hände gedrückt. Beim Fellski handle es sich um eine neue Technologie, er habe in den letzten Jahren im Langlaufsport den Schuppenski weitgehendst abgelöst, er-
DIE TECHNIKEN
des
Langlaufens von Beginn weg richtig zu lernen, bezeichnet der Experte als elementar.
klärt er. Der Vorteil: «In der Abstosszone ersetzt ein kurzes Fell das Wachs oder den Schuppenbelag. Dies ermöglicht bei entsprechender Technik längeres Gleiten und damit geringeren Kraftaufwand. Im Gegensatz zum gewachsten Ski funktioniert Fell praktisch auf jedem Schnee.» Zehn Minuten später stehe ich auf dem Übungsgelände. Vom Langlauflehrer nach Vorkenntnissen in anderen, bewegungsmässig ähnlichen Sportarten befragt, kann ich Skifahren nennen. In Schlittschuhen und auf Inlineskates stand ich auch schon – aber das ist Jahre her. Erfahrungen in diesen Sportarten nennt der Fachmann als gute Voraussetzungen fürs Langlaufen. Beweglichkeit und ein gutes Gleichgewichtsgefühl helfen ebenfalls. Und, um später
FEBRUAR 2021 / APPENZELLER MAGAZIN / LANGLAUF /
POSITIONIEREN, agieren, stablisieren – das sind die
wesentlichen Punkte zum Erlernen der Technik.
in der Loipe Spass zu haben, ist auch eine gute Grundkondition von Vorteil. Na also, meine Zuversicht steigt. DIE TECHNIKEN DES LANGLAUFENS
von Beginn weg richtig zu lernen, bezeichnet der Experte als elementar. Denn, haben sich falsche Abläufe gefestigt, können sie schwer korrigiert werden. Anfängern sei deshalb eine einführende Lektion bei einem Langlauflehrer empfohlen. Die Langlaufschule in Gais be-
schäftigt fünf ausgebildete Swiss-SnowsportLanglauflehrer, zwei davon sind Frauen. Die Schule gibt es seit einem halben Jahrhundert, sie wurde vom Gaiser Ueli Fitzi ins Leben gerufen. Mit dem Start einher ging die Gründung des Verbands Schweizer Langlaufschulen VSLS. Im Frühling 1970 besuchte der damals zwanzigjährige Gaiser den ersten vom Verband angebotenen Ausbildungskurs für Langlauflehrer. Noch gut erinnert er sich an das damals übliche Outfit: Wie beim Wandern setzte man
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24 / 2 5 / GLOSCHTIG OND GMÖGIG / APPENZELLER MAGAZIN / FEBRUAR 2021
g i t h c s o gl d on gmö gig Karin Büchler
tein hre, S 42 Ja rau Landf
,
Landfrauen aus Appenzell Ausserrhoden offenbaren in der Serie «gloschtig ond gmögig» Geheimnisse aus ihren Rezeptbüchern. Sie kochen regional und saisonal, bevorzugt mit Produkten, die vom eigenen Feld, Hof und Garten kommen. Freuen Sie sich auf Traditionelles, Kreatives, Überraschendes. Viel Spass beim Nachkochen.
In der Guggenmusik hat Karin Büchler 2007 ihren Mann, den Landwirt Peter kennenge lernt. «Dabei wollte ich weder einen Bauern heiraten noch auf einem Hof arbeiten», sagt die Mutter von Fabio (10), Leonie (9) und Melina (7). Sie lacht, denn sie ist glücklich mit ihrem Leben auf dem Milchwirtschaftsbetrieb, wo die Kinder Bewegungsfreiheit geniessen und Karin Büchler oft Stallarbeit macht. Peter Büchler arbeitet tagsüber als Chauffeur bei der Goba. Hinter dem Haus in Stein haben Büchlers Aus sicht auf ein Bergpanorama mit dem Hohen Kasten mittendrin. Viel Platz gibt es in der Küche. Hier wirkt die ausgebildete hauswirt schaftliche Betriebsleiterin gern. Sie kocht und backt mit frischen Produkten, und manchmal helfen auch die Kinder mit. In der örtlichen Guggenmusik ist das Ehepaar Büchler nicht mehr aktiv, aber ein bisschen
Fasnachtsstimmung bringen die selbst ge machten Schenkeli ins Haus. Die Eier dafür stammen von den sechs Hühnern im eigenen Stall. Selbst versorgen kann sich die Familie ab und zu auch mit Kalbfleisch. Die Milch der zwanzig Kühe geht an die Schaukäserei in Stein. Ebenfalls zum Bauernhof gehören seit zwei Jahren vier Alpakas. «Sie grasen unser steiles Bord ab und sind mir einfach lieber als Schafe», sagt Karin Büchler. Drei Alpakas sind trächtig – der Nachwuchs wird gespannt erwartet. Für Abwechslung im Alltag sorgen bei Karin Büch ler einige Nebenjobs. Sie amtet als Mesmer vertreterin in der evangelischen Kirche Stein, sie ist Kassierin in der Markt und Viehschau kommission, und sie sorgt bei den Landfrauen Stein für die Medienarbeit – und steht dabei mit diesem Rezeptbeitrag für einmal selbst im Mittelpunkt. Text & Bilder: kni
S c h e n ke l i
Zutaten
Für rund vier zig Stück 100 g Butt er, weich 180 g Zuck er 1 /4 TL Salz 3 kleinere Eier 1 1/2 Zitronen, ab geriebene Sc 1-2 EL Kirs hale ch 400 g Meh l 1 TL Backpulver Öl zum Ausb acken
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Butter rühren bis sich Spitz chen bilden Salz darunt . Zucker und ermischen. Eier beifüge die Masse he n und rühren ll wird. Zitron , bis enschale un ben. Mehl m d Kirsch beig it Backpulver em isc he einem weich n, dazusiebe en Teig zusa n und zu mmenfügen. rund eine St In Folie gepack unde kühl st t ellen.
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Aus dem Te ig auf wenig Mehl fingerd formen, schr icke Rollen äg in zirka se chs Zentimet schneiden. er lange Stüc Beidseitig m ke it den Finger n zuspitzen .
weiten Pfaneiner hohen, euse oder in rtionenweipo Öl in der Fritt nkeli tzen. Die Sche hi er ad Gr auf einem mit ne auf 60 nehmen und acken. Heraus sb au lassen. Öl en im pf se Gitter abtro ier belegten Haushaltpap uckereiner Zimt-Z ch warm in no eli nk he es ni sen. Die Sc lichst frisch ge nden und mög we ng hu sc Mi le von drei auch die Scha nschale kann ne tro sich wahlZi st t at läs St rsch t werden. Ki de en rw ve n Orangensaft Orange , Milch oder Grand Marnier h rc du ise we ersetzen.
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/ ENZIG / APPENZELLER MAGAZIN / FEBRUAR 2021
STEFAN MANSER malt auf einer schwarz eingefärbten MDF-Platte.
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Stefan Manser malt, Bruno Inauen stellt die Möbel her – zusammen haben sie vor einem Jahr die Firma Enzig GmbH gegründet. Die beiden Appenzeller setzen die traditionelle Bauernmalerei modern um und kreieren aussergewöhnliche Stücke wie eine Bar mit Lift. Text MARIA KOBLER // Bilder CARMEN WUEEST
Eine Bar, die mit einem Lift aus der Truhe hochfährt, ist das neuste Projekt von Stefan Manser und Bruno Inauen. Seit einem halben Jahr beschäftigen sie sich bereits mit diesem unkonventionellen Möbelstück. «Wir waren bei verschiedenen Herstellern, bis wir den passenden Motor für den Lift gefunden haben», sagt Bruno Inauen. Für den Bau des Möbels rechnet er mit drei Wochen Arbeit. Bei einem anderen Werk haben sie in einen Schrank eine Vier-Liter-Schnapsflasche mit Zapfen eingebaut. Die Gläser sind ebenfalls griffbereit darin verstaut und können gleich gefüllt werden. Solche Ideen fallen den beiden Männern meist am
Abend ein, wenn sie zur Ruhe kommen. «Oft ist es ein Blitzgedanke oder ein Bauchgefühl», sagt Stefan Manser. Sie skizzieren das Vorhaben zuerst von Hand, besprechen alles miteinander und zeichnen das geplante Möbel dann mit dem Computer. Die Schreinerarbeiten führt Bruno Inauen aus, für die Bilder ist Stefan Manser zuständig. Für den ersten Auftrag ging Manser, der seit 2012 auch selbstständig als Brauchtums- und Auftragsmaler arbeitet, in einen Schweinestall. Der Kunde wünschte, dass seine Schweine auf dem Hängemöbel festgehalten werden. Nun ziert das Werk den Eingangsbereich seines neuen Hauses. «Er hatte eine
HINAUF AUF DIE WISSEGG
FEBRUAR 2021 / APPENZELLER MAGAZIN / WANDERN / 34 / 3 5
BREITENEBNET, OST, Trogen: Blick nach Südwesten zum Alpstein.
Die Wanderung von Trogen über Neuschwendi und Grosse Säge hinauf auf die Wissegg bringt Aussichten auf Hügel und Dörfer des Appenzeller Mittel- und Vorderlands bis zum Bodensee. Oben angelangt, zeigt sich im Süden der Säntis. Die Route führt mehrheitlich über befestigte Strassen und gepflegte Waldwege – und ist somit auch im Winter gut begehbar. Text & Bilder JOLANDA SPENGLER
48 / CHEERAB / APPENZELLER MAGAZIN / FEBRUAR 2021
GWONDRIG
TROUVAILLE Zimmermanns Hackbrett
Bild: zVg
Ida Gut wurde vom Bundesamt für Kultur mit dem Grand Prix Design 2020 ausgezeichnet. Die 56-jährige Modedesignerin mit Herisauer Wurzeln wohnt in Zürich und im appenzellischen Schlatt.
WO AUSSERHALB DES APPENZELLERLANDES WÜRDEN SIE GERNE LEBEN?
Eigentlich nirgendwo anders, aber Zürich ist ein guter Kontrast. WELCHER GEGENSTAND IST IHR TREUSTER BEGLEITER?
Meine Hüfttasche. Eine Art Werkzeugtasche wie sie Handwerker tragen.
Nur eine Bürotür trennt Monika Steingruber vom Hackbrett ihres Grossvaters Emil Zimmermann. Seit vier Jahren ist sie Geschäftsführerin des Brauchtumsmuseums Urnäsch. Sie erinnert sich gut, wie ihr Grossvater (1910 – 1993) in seinem «Hemetli» in der Schwizeren sass und sein Hackbrett stimmte. Auch daran, wie er das Instrument schulterte, über das steile Wiesenbord lief, unterwegs zu einem Auftritt mit der Streichmusik Alder. Wie bekannt und weit gereist ihr Grossvater war, wurde Monika Steingruber erst als Erwachsene bewusst. «Für mich war er der kleine, pfiffige, immer bescheidene Mann mit den Holzböden an den Füssen.» Mit dem Hackbrett und den «Aldere» reiste Emil Zimmermann 1935 per Schiff nach London. Da hielt er bei einem Konzert vor der königlichen Familie ein Mädchen an der Hand, die heutige Queen Elisabeth II. 1949 spielte er in Venedig auf dem Markusplatz vor 20 000 Menschen. Sein Hackbrett steht als Familienleihgabe im Museum. Ab Ende März 2021 bis Januar 2022 gibt es eine Sonderausstellung zum Thema «Urnäscher Striichmusig». kni museum-urnaesch.ch
WAS IST FÜR SIE TYPISCH APPENZELLISCH?
Sorgfalt und Schalk. WAS IST FÜR SIE LEBENSQUALITÄT?
Vertrauen zu können. SONNTAGS UM 13 UHR BIN ICH...
im Frühling am Entdecken, was draussen spriesst, im Sommer am Wandern durch Tobel und über Berge, im Herbst im Wald am «pilzlen» und im Winter hinter dem Haus am «püschele». BEI WELCHER KULTURELLEN VERANSTALTUNG WAREN SIE ZULETZT?
An der Ausstellungseröffnung von «Wild Thing» im Zürcher Museum für Gestaltung über das aktuelle Modeschaffen in der Schweiz.
MACHART
Material: Holz, Saiten. Angefertigt wurde es um 1900 von Hackbrettbauer und Briefträger Jakob Frischknecht. BESONDERHEIT
WELCHEN TRAUM HABEN SIE SICH NOCH NICHT ERFÜLLT?
Eine Auszeit irgendwo auf der Welt, um ein halbes Jahr einzig an meinen Ideen forschen zu können.
Im Deckel von Emil Zimmermanns Hackbrett hinterliessen prominente Zeitgenossen ihre Unterschrift. STANDORT
Appenzeller Brauchtumsmuseum Urnäsch
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http://www.lebendigetraditionen.ch/traditionen/00328/index.html?lang=rm
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https://issuu.com/verlagshausschwellbrunn/docs/apm_2021_02_leseprobe-01?fr=sZWRlZDc3MzQyNQ
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Subsets and Splits
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