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|---|---|---|---|---|---|---|
24550 | Zeit im Baskischen | deu | doc-type:workingPaper | [
"Das Ziel der vorliegenden Arbeit besteht darin, formale Kategorien der baskischen Verbalflexion funktional voneinander abzugrenzen und in Bezug zueinander zu setzen. Nach einer Übersicht über die soziolinguistischen Fakten des Baskischen im zweiten Kapitel erfolgt zunächst im dritten Kapitel in einem onomasiologisch-deskriptiven Teil die Vorstellung der beiden baskischen Verbalflexionen, der periphrastischen und der synthetischen. Im vierten Kapitel geht es darum, einen Erkenntnisweg zu finden, der die Beschreibungsebene gewissermaßen umkehrt: Um zu einer semasiologischen Beschreibung der verbalen Kategorien zu gelangen, werden zunächst vier morphologische Kategorien anvisiert, die weite Verbreitung in Dialekten und Standardsprache haben: die periphrastischen Verbformen, die mit dem Verbalnomen im Inessiv oder dem Partizip und jeweils einem Auxiliar im Präsens oder Präteritum gebildet werden. Mit Hilfe eines standardisierten TAM-Fragebogens werden daraufhin Ansatzpunkte aufgespürt für die Untersuchung der ausschlaggebenden Parameter für die Verwendung von den mit dem Partizip gebildeten periphrastischen Formen, die beide Vergangenheitstempora sind. Die Arbeit mit einem geschriebenen Textkorpus erlaubt keine Erkenntnisse in dieser Richtung, dient jedoch einer funktionalen Abgrenzung der beiden mit dem präteritalen Auxiliar gebildeten periphrastischen Formen. Die Arbeit mit gesprochenem monologischen Text läßt wiederum keine Erkenntnisse in bezug auf die beiden Vergangenheitstempora zu, grenzt jedoch funktional die mit dem Verbalnomen im Inessiv gebildeten Formen periphrastischer Verben voneinander ab. Für die Unterscheidung der mit dem Partizip gebildeten Formen periphrastischer Verben wird schließlich die Form der direkten Elizitierung gewählt. Mit Hilfe einer Liste von temporaladverbiellen Ausdrücken wird ein temporales Raster von für die jeweilige Verwendung eines Vergangenheitstempus relevanten Zeitreferenzpunkte etabliert. Anhand dieses Rasters wird schließlich der synthetische Flexionstyp zu dem periphrastischen Typ in Verbindung gesetzt und die Übereinstimmungen in einer Tabelle veranschaulicht. Die Arbeit endet mit einer Zusammenfassung und einem Ausblick auf das Untersuchungsfeld der typisch baskischen Strukturen zur Erschaffung temporaler Relationen."
] | ddc:490 | [
"Baskisch",
"Temporalität"
] |
24551 | Agrammatismus im Deutschen - eine linguistische Fallstudie | deu | doc-type:workingPaper | [
"Ziel dieser Arbeit ist die Darstellung des Phänomens \"Agrammatismus\" für die deutsche Sprache. Den Kernbereich der Studie bildet die Analyse eines Fallbeispiels. Wegen der variablen Erscheinungsformen des Agrammatismus (z.B. Saffran 1982, Miceli et al. 1989, Nespoulous & Dordain 1991, Fromkin 1995) werden Gruppenstudien in der jüngeren Forschung weitgehend abgelehnt (z.B. Seewald 1998: 62, Tyler 1987: 161). Mit der Analyse eines Einzelfalls soll der daraus resultierenden Forderung nach weiteren Einzelfallstudien entsprochen werden (Tesak 1990: 18, Tesak 1991: 177). In der vorliegenden Arbeit sollen besonders sprachspezifische Fehlermuster herausgearbeitet werden, wie sie in sprachvergleichenden Studien nachgewiesen werden konnten (z.B. Kehayia 1991, Lorch 1986, Menn & Obler 1990). Diese zeigen sich nach Menn & Obler (1990: 1370ff.) hauptsächlich in der Verteilung von Auslassungen und Substitutionen auf freie und gebundene Morpheme (siehe Kap. 1.2.1., S. 5). Die deutsche Sprache verfügt über die Möglichkeit, grammatische Funktionen bzw. grammatische Relationen sowohl durch freie als auch durch gebundene Morpheme zu realisieren (Comrie 1987: 111-137). Deshalb ist sie besonders geeignet, die beobachteten Abhängigkeiten zwischen Fehlermustern und Grammatik zu überprüfen. Als theoretische Grundlage für die Analyse der agrammatischen Sprache werden in Kap. I nach einer einführenden Begriffsdefinition (Kap. 1.1.) die Symptome des Agrammatismus im einzelnen dargestellt (Kap. 1.2.). Dabei stehen sowohl die bis heute dokumentierten Leistungsdissoziationen als auch sprachspezifische Fehlermuster zur Diskussion. Anschließend werden die aus der Variabilität der agrammatischen Erscheinungsformen resultierenden unterschiedlichen Erklärungsansätze zum zugrundeliegenden Defizit erläutert (Kap. 1.3 .). Die aus dem aktuellen Forschungsstand abzuleitenden Fragestellungen (Kap. 1.4.) bilden die Basis für die in Kap. 2. folgende Analyse des Fallbeispiels. Bei der Entwicklung der Fragestellungen werden neben sprachspezifischen Merkmalen des Agrammatismus im Deutschen die Eigenschaften berücksichtigt, die in der Literatur allgemein kontrovers diskutiert werden. In Kap. 3 erfolgt abschließend eine zusammenfassende Diskussion der Ergebnisse, die eine Einordnung der Fallstudie in den aktuellen Forschungsstand enthält, sowie einen wertenden Vergleich der aus der Einzelfallanalyse gewonnenen Daten mit den m Kap. 1.3. vorgestellten Erklärungsansätzen für die zugrundeliegende Störung."
] | ddc:430 | [
"Agrammatismus",
"Deutsch",
"Patholinguistik"
] |
24552 | Recent activity in the theory of aspect : accomplishments, achievements, or just non-progressive state? | eng | doc-type:workingPaper | [
"It has become commonplace to introduce works on aspect with the remark that there is hardly another field in linguistics so much plagued by terminological and notional confusion. [..] About 20 major books claiming a comprehensive treatment have come to my attention during little more than the past half decade […]. Among these books are five that form the subject of this paper in a narrower sense, given that the present article originally started out as a combined review of these five works: […] Even if one is not at all keen on monocultures, it is clear that the obvious disunity in fundamental points of view makes the situation increasingly difficult for the \"ordinary working linguist\". It is getting impossible to keep up with the many different issues raised in the theoretical literature when, for instance, writing a chapter on aspect for a descriptive grammar of a language. As a result, a tremendous gap between descriptive and theoretical work has arisen. This has not gone unnoticed in the literature. There are several recent publications in which explicit attempts are made to bridge this gap […], all of them trying to add a typological perspective to aspect theory and to free it from its purely truth-conditional embedding, which was the dominant paradigm in the 70ies and 80ies. But again, these works are often themselves cast into specific theoretical frameworks, more often than not ignoring other approaches to the field if they do not fit their persuasions. I will therefore avail myself of the opportunity of this review article by briefly sorting out the differences in the fundamental assumptions and theoretical primitives of the various approaches, in order to come to grips with the aspectological landscape. A general, chiefly historically oriented assessment is presented in the first part of this paper (see section 1). The second part is then devoted to a detailed discussion of the books under review against the background etablished in this survey (see section 2). At the end, I will try to draw some conclusions and hint at some directions for future work with aspect in a descriptive and/or typological context (see section 3)."
] | ddc:415 | [
"Aspekt <Linguistik>"
] |
24601 | “Krieg ist Krieg ist Krieg” («Guerra é guerra é guerra») : repetição e recriação no 'discurso fraseológico' | por | doc-type:article | [
"Ao apelo da Universidade de Coimbra para que, no âmbito da sua semana Cultural, as Faculdades e outros organismos que nela se acolhem glosem o tema da “Imaginação”, responde o Instituto de Estudos Alemães com o colóquio Imaginação do mesmo: a diferença na repetição. No texto que enquadra o conjunto de contributos que hoje aqui se apresentam, se afirma, a dado passo, que “Há inovação e transformação não na impossível invenção de uma origem, mas sim na capacidade de articulação produtiva”. Pode esta ser uma boa síntese daquilo que a moderna descendência da espécie homo leva a cabo, enquanto homo sapiens (sapiens) e, portanto, homo loquens, no exercício da faculdade que é, a um tempo, o seu mais poderoso instrumento de cognição e o mais eficaz e económico veículo de comunicação – competição e cooperação são, recordo, os principais pilares em que assenta o processo da sua sobrevivência enquanto espécie.\r\nCriadas as línguas, de que espaço de manobra dispõe o “homem que fala”, que é também um homo socialis, para as recriar, reinventar, adaptando-as às sempre renovadas coordenadas sociológicas em que se situa e de que ele próprio é o arquitecto?"
] | ddc:430 | [
"Phraseologie",
"Sprichwort",
"Pleonasmus"
] |
24609 | Zur Wiedergabe der Abtönungspartikeln : eine kontrastive Studie zum Sprachenpaar Deutsch – Portugiesisch | deu | doc-type:article | [
"Die Abtönungspartikeln sind relativ bedeutungsarm, sie modifizieren vielmehr nur die Bedeutung autosemantischer Satzelemente. Sie gehören zu denjenigen illokutiven Indikatoren, die Äuβerungen auch unabhängig vom Handlungskontext eindeutig(er) machen. […] Die Abtönungspartikeln bilden eine geschlossene Wortklasse. In portugiesischen Grammatiken für deutschsprachige Studierende taucht bisweilen der Terminus partículas modais auf. […] Die deutschen Abtönungspartikeln stellen […] nicht nur deshalb ein Übersetzungsproblem dar, weil es im Portugiesischen oft keine direkten Entsprechungen in Form von spezifischen Lexemen gibt, sondern auch aufgrund ihrer hohen Frequenz. […] Im Folgenden soll versucht werden zu veranschaulichen, ob und mit welchen sprachlichen Mitteln die Abtönunspartikeln 'schließlich' und 'denn' […] in der portugiesischen Übersetzung von Daniel Kehlmanns Roman 'Die Vermessung der Welt' wiedergegeben wurden."
] | ddc:430 | [
"Kehlmann, Daniel / Die Vermessung der Welt",
"Modalpartikel",
"Übersetzung"
] |
24610 | Die trickreichen deutschen Modalverben und ihre Übersetzung ins Portugiesische : der Fall "sollen" anhand von Beispielen aus literarischen und pragmatischen Texten | deu | doc-type:article | [
"Die Übertragung der semantischen Werte der deutschen Modalverben ins Portugiesische ist unstreitig ein komplexes Thema, mit dem sich alle, die mit Sprachen arbeiten, auseinandersetzen müssen: Übersetzer und Lexikographen sowie die am Übersetzungsunterricht und am Lehr- und Lernprozess von Deutsch und Portugiesisch als Fremdsprachen Beteiligten. Diese Komplexität ergibt sich weitgehend aus der multifunktionalen Natur dieser Verben, die das Ergebnis eines Entwicklungsprozesses ist, in dem den ursprünglich nicht-epistemischen Verwendungen eine weitere epistemische Lesart hinzugefügt wurde. Durch diese zusätzliche Bedeutungsdimension wird der Vertrauensgrad des Sprechers bezüglich des Äußerungsinhalts wiedergegeben. Das Verb sollen und die vielfältigen von ihm ausgelösten Interpretationen sind hierfür ein besonders anschauliches Beispiel. Für die Aktivierung einer bestimmten Lesart trägt eine Vielzahl kontextueller Elemente bei, die nicht ignoriert werden kann. Die Übersetzung von sollen erfordert daher eine Aufmerksamkeit auf diese Vielzahl von Faktoren, die – öfter als man es sich vorstellen kann – der Wahrnehmung von Übersetzern entgeht. Unser Beitrag, der auf einem Korpus von zeitgenössischen deutschen literarischen und pragmatischen Texten sowie deren portugiesischen Übersetzungen basiert, versucht dieser Komplexität Rechnung zu tragen."
] | ddc:430 | [
"Übersetzung",
"Modalverb"
] |
24636 | Idiomatische Verwendungsweisen der Wortgruppe mit dem Verb "nehmen" und ihre Äquıvalenzen im Türkischen | deu | doc-type:article | [
"Auf der Grundlage eines deutsch-türkischen Sprachvergleichs werden in diesem Beitrag die Idiomatischen Verwendungsweisen der Wortgruppe mit \"nehmen\" dargestellt und ihre Äquivalenzen im Türkischen ermittelt. Dabei geht es vor allem darum, übersetzungsdidaktisch relevante Probleme und Möglichkeiten herauszuarbeiten.",
"Bu çalışmada Almanca ve Türkçe dil karşılaştırması temelinde \"nehmen\" (almak) eylemli sözcük kümelerinin deyimsel kullanım biçimleri ve Türkçe eşdeğerlikleri irdelenmektedir. Deyim olarak kullanılan bu sözcük kümelerinin Türkçedeki eşdeğerlikleri aranırken çeviri didaktiği açısından genelleştirilebilir bazı kurallar ve çeviri zorlukları belirginleştirmeye çalışılmaktadır."
] | ddc:430 | [
"Phraseologie",
"Deutsch",
"Türkisch"
] |
24637 | Linguistische Fachtermini aus kontrastiver Sicht | deu | doc-type:article | [
"Die Fachsprachen existieren nicht als \"selbständiges Sprachsystem\" mit eigener grammatischer, Struktur und eigenem Wortschatz. Sie stellen nur Teile des Gesamtsystems der jeweiligen Nationalsprache dar, die häufig als Gemeinsprache bezeichnet wird. Die Fachsprachen sind vielmehr \"durch Differenzierung und Erweiterung aus der Gemeinsprache\" hervorgegangen, wobei die Gemeinsprache \"die lexikalische Basis und das grammatische Gerüst für die Fachsprachen liefert\". In diesem Sinne sind sie in erster Linie durch einen spezifischen Fachwortschatz und spezifische Verwendung gemeinsprachlicher grammatischer, morphologischer sowie lexikalischer Mittel oder die Häufigkeit bestimmter syntaktischer Strukturen und bestimmter Wortbildungstypen gekennzeichnet. […] Eine Fachsprache läßt sich sowohl von anderen Fachsprachen abgrenzen, als auch in sich differenzieren, weil sie auf verschiedenen kommunikativ-funktionellen Ebenen völlig unterschiedliche Besonderheiten und Funktionsstile besitzt. Bei der Fachabgrenzung zeigen sich große Schwierigkeiten, weil durch die Fortentwicklung der Wissenschaft ständig neue Fachgebiete entstehen, die verschiedene Disziplinen übergreifen und die gleichzeitig weiter untergliedert werden müssen. Trotz alledem könnten die Unterschiede zwischen den einzelnen Fachsprachen darin bestehen, daß jede Fachsprache ihre eigenen Merkmale besitzt und die allgemeinen fachsprachlichen Eigenschaften nicht in gleichem Maße darstellt. […] Die Fachsprachen können unter verschiedenen bzw. kommunikativen, funktionellen, pragmatischen, stilistischen, fach- oder textbezogenen Gesichtspunkten betrachtet werden. Und daher werden sie unterschiedlich beschrieben. In diesem Sinne gibt es keine einheitliche Fachsprache. Jeder Fachbereich verfügt über seine eigene Fachsprache und damit über seine eigene Fachterminologie."
] | ddc:418 | [
"Fachsprache",
"Kontrastive Linguistik"
] |
24638 | Funktionsverbgefüge als sprachliches und didaktisches Problem | deu | doc-type:article | [
"“Funktionsverbgefüge” diye nitelendirilen bir ad ve eylemden oluşan Almanca işlevsel ad-eylem kümeleri, hem sözdizimsel hem de anlamsal bakımdan farklı özellikler gösterir. Bu nedenle, yabancı dil olarak Almanca öğretiminde öğrenme güçlüklerine yol açan bu sözcük kümelerinin öğretim biçimi daha da önem kazanmıştır. Bu çalışmada, öncelikle Almanca işlevsel ad-eylem kümelerinin (Funktionsverbgefüge) sözdizimsel ve anlamsal özellikleri ve buna bağlı olarak onların öğretim biçimi konulaştırılmaktadır. Bilişsel ve eklektik yöntem ilkeleri temel alınarak bu sözcük kümelerinin metin bağlamında sırasıyla tanıma, anlama, dizgeleştirme ve etkin kullanma biçiminde aktarılmasına ilişkin öneriler sunulmaktadır.",
"The noun-verb combinations in German have syntactic and semantic idiosyntactic properties. For example: zum Ausdruck kommen, in Kraft treten usw. There are certain problems in teaching such combinations and these problems mainly originate from the syntactic and semantic characteristics of these noun-verb combinations. This paper start with the assumption that these problems can be best dealt with using cognitive teaching method together with eclectic method. In this article the hitherto existing approaches for the teaching of object incorporation will be examined, evaluated and complemented by own suggestions for teaching of German as a foreign language."
] | ddc:430 | [
"Funktionsverbgefüge",
"Sprachunterricht"
] |
24639 | Sprachliche und didaktische Aspekte der mehrdeutigen Verben | deu | doc-type:article | [
"Im fremdsprachlichen Unterricht erweisen sich die komplexen Bedeutungsstrukturen der polysemantischen Verben immer wieder als Lehr- und Lernprobleme. Die vorliegende Arbeit setzt sich vor allem das Ziel, die sprachlich-strukturelle Eigenschaften dieser Verben, die von üblichen Verwendungsweisen abweichen, auf der Basis des Valenzmodells kontrastiv zu analysieren und die Relationsmöglichkeiten zwischen den Umgebungen der Einzelverben darzustellen. So eine kontrastive Analyse der mehrdeutigen Verben stellt nicht nur die Beschreibung der Einzelverben, sondern ihre syntaktischen Merkmale dar, durch die alle Bedeutungsvarianten differenziert werden können. Diese Arbeit geht davon aus, dass kognitives Verfahren bei der Vermittlung dieser Verben angewandt werden sollte. Dieses Verfahren ermöglicht die kognitive Aneignung mehrdeutiger Verben durch den Lernenden Auf diese Weise kann man sich die Übereinstimmungen und Leerstellen der Bedeutungsvarianten in den vergleichenden Sprachen (Deutsch/ Türkisch) bewusst aneignen."
] | ddc:430 | [
"Kontrastive Semantik",
"Polysemie"
] |
24640 | Deutsche Funktionsverbgefüge und Möglichkeiten ihrer kontrastiven Darstellung | deu | doc-type:bookPart | [
"In der deutschen Gegenwartssprache sind die Funktionsverbgefüge (FVG) die über lange Zeit vor allem nur unter stilistischen Gesichtpunkten betrachtet und meist als schlechter Stil abgewertet wurden, mit dem Aufsatz Peter von Polenz (1963) in zunehmendem Maße in das Blickfeld der linguistischen Untersuchungen getreten. In den folgenden Jahren erschienen mehrere Arbeiten zu den FVG, in denen vor allem ihre semantischen, syntaktischen und kommunikativen Leistungen untersucht worden. Die als FVG in der Fachliteratur erfassten Konstruktionen bestehen bekanntlich aus einem Funktionsverb(FV) und einem deverbativen Substantiv, auch manchmal nomen actionis genannt. Funktionsverb und Verbalsubstantiv bilden zusammen sowohl strukturell als auch semantisch eine lexikalische Einheit, z. B. Kritik üben; in Verbindung treten. Kennzeichnend für diese Einheiten ist, dass die eigentliche Bedeutung der FVG im Substantiv liegt, während das Verb der ganzen Einheit nur eine grammatisch-syntaktische Funktion ausübt. Auch im Türkischen sind derartige aus Verben und Verbalsubstantiven bestehende Fügungen vorhanden. Sie stimmen im Hinblick auf ihre Konstruktionen mit den FVG im Deutschen überein […]. Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, die Fragen zu erörtern, wie die FVG und VF gebildet werden und welche syntaktischen Konstruktionen dieser FVG und VF ermöglicht werden. Das Hauptaugenmerk gilt den semantischen und syntaktischen Funktionen dieser sprachlichen Phänomene. Dabei geht es weniger darum, die Formen und Funktionen der FVG und VF bis ins kleinste Detail darzustellen. Hier werden vielmehr ihre Formen und Funktionen behandelt, die für eine kontrastive Betrachtung interessant. Die Arbeit hat vor allem theoretischen Charakter und sie ist nicht an einem Korpus orientiert. Die Beschreibung basiert auf der eigene Sprachkompetenz."
] | ddc:430 | [
"Funktionsverbgefüge",
"Deutsch",
"Türkisch",
"Kontrastive Syntax"
] |
24641 | Reflexive Konstruktionen im Deutschen und im Türkischen | deu | doc-type:article | [
"Die Durchführung kontrastiver Untersuchungen setzt vor allem eine gründliche Beschreibung der zu vergleichenden Sprachen auf der Grundlage eines Grammatikmodells voraus. Kontrastive Arbeiten zum Sprachenpaar Deutsch/Türkisch, die diese Bedingung erfüllen, finden sich nur selten. Das dürfte auf die nur bedingt vergleichbaren Strukturen der besagten Sprachen zurückzuführen sein. Zwar existiert die semantische Kategorie Reflexivum im Deutschen und im Türkischen. In vielen Fällen ist es jedoch nicht möglich, die Existenz eines syntaktischen und semantischen Reflexivums in den beiden Sprachen nachzuweisen. Im folgenden Beitrag soll der Versuch unternommen werden, dieses Problem anhand eines Vergleichs der reflexiven Konstruktionen im Deutschen und im Türkischen zu verdeutlichen.",
"A contrastive analysis of two languages requires detailed grammatical descriptions on a solid theoretical basis. Accurate comparative descriptions of German and in Turkish are rather rare. One reason for this might be that the structures of Turkish and German are only to a certain extend comparable with each other. Although there is a semantic category reflexivum in both languages, in many cases it is not possible to point out its syntactic and semantic realizations. The following article aims at explaining this problem by means of a comparison of reflexive constructions in German and Turkish."
] | ddc:430 | [
"Deutsch",
"Türkisch",
"Kontrastive Syntax",
"Reflexivität <Linguistik>"
] |
24642 | Die Behandlung der Phraseologismen im Unterricht Deutsch als Fremd- und Zweitsprache | deu | doc-type:article | [
"Phraseologismen, die die Kommunikation im alltäglichen Sprachgebrauch erleichtern und fördern, spielen in der deutschen Sprache eine bedeutende Rolle. In den geläufigen DaF/DaZ-lehrwerken wird dem Erwerb von Phraseologismen jedoch nur wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Nicht nur türkische DaF-Studierende und -lerner stoßen bei deutschen Phraseologismen oftmals auf Verständnisschwierigkeiten. Diese bestehen zum einen darin, Phraseologismen überhaupt in einem Text zu identifizieren, und zum anderen darin, sie zu verstehen und aktiv zu verwenden. Deshalb gewinnt die Vermittlung von Phraseologismen\r\nim DaF/DaZ-Unterricht zunehmend an Bedeutung. In der vorliegenden Arbeit wird ein didaktisches Konzept vorgestellt, wie phraseologische Ausdrucksmittel im DaF/DaZ-Unterricht systematischer und wohl auch effektiver vermittelt werden können. Zugleich werden die phraseodidaktischen Ausführungen anhand von konkreten Textbeispielen präsentiert."
] | ddc:430 | [
"Deutsch",
"Türkisch",
"Phraseologie",
"Fremdsprachenlernen"
] |
24652 | Uzmanlik dili olarak dilbilim dilinin özellikleri ve öğretim sorunu | tur | doc-type:conferenceObject | [
"Çağımızda bilim, teknik, sanat, kültür, ekonomi ve tıp alanındaki hızlı gelişmelerle birlikte çok sayıda yeni bilim dalları ve uzmanlık alanları ortaya çıkmıştır. Buna koşut olarak çeşitli bilim alanlarındaki çalışmalar ve araştırmalar da hızla artmış ve her bilim dalının kendine özgü bir uzmanlık dili oluşmuştur. Bu çalışmada, bir uzmanlık dili olan \"Dilbilim Dili\"nin özellikleri ve öğretimine ilişkin sorunlar irdelenecek ve çözüm önerileri geliştirilmeye çalışılacaktır. Bu konuyu ele alırken kısaca \"Uzmanlık Dili\" kavramı, tanımı ve özellikleri konusuna değinmek istiyorum.",
"Im Zusammenhang mit der raschen Entwicklung auf den Gebieten der Wissenschaft, Technik,Kunst, Kultur, Wissenschaft und Medizin sind zahlreiche neue wissenschaftliche Disziplinen und Forschungszweige entstanden. Im Zuge dessen sind die Forschungen und Untersuchungen in diesen verschiedenen Wissenschaftsbereichen rasch angewachsen und haben sich jeweils spezifische Fachsprachen herauskristallisiert. In der vorliegenden Arbeit sollen die Besonderheiten der linguistischen Fachsprache untersucht werden und Vorschläge zur Lösung mit ihr im Zusammenhang stehender didaktischer Probleme entwickelt werden."
] | ddc:410 | [
"Deutsch",
"Türkisch",
"Fachsprache"
] |
24654 | Deutsche Grammatik als Unterrichtsfach und seine Gestaltung in der Praxis | tur | doc-type:conferenceObject | [
"An den Studiengängen der Abteilung für Germanistik und Deutsch als Fremdsprache unserer Universitäten nimmt das Fach „Deutsche Grammatik“ einen wichtigen Platz ein. Zu beobachten ist dabei, dass die Studierenden der grammatischen Strukturen des Deutschen sowohl in morphosyntaktischer und funktioneller Hinsicht nicht auf erforderlichem Niveau beherrschen. Dabei soll besondere Kraft darauf verwendet werden, die morphosyntaktischern Kenntnisse in aktive Sprachfähigkeit umzusetzen. Ziel dieser Arbeit ist, Gedanken und Vorschläge zu entwickeln, wie der Unterricht hinsichtlich unserer Zielgruppe fruchtbar, besonders für die funktionelle Beherrschung der deutschen Grammatik gestaltet werden kann."
] | ddc:370 | [
"ddc:430"
] |
24655 | Zustand und Zukunftsperspektive der Fremdsprachenpolitik in der Türkei | deu | doc-type:article | [
"Wenn wir die Situation des Fremdsprachenunterrichts in der Türkei betrachten, können wir sagen, dass drei westliche Sprachen, d.h. Englisch, Französisch und Deutsch, bis 1997 erst ab der Sekundarstufe I und II als Pflichtfach unterrichtet wurden. Im Jahre 1997 wurden mit der Verabschiedung eines neuen Gesetzes grundlegende Reformen im türkischen Schulwesen eingeleitet. Durch das neue Schulgesetz wurde die Pflichtschulzeit von fünf auf acht Jahre erhöht und dadurch auch eine wichtige Voraussetzung für den Anschluss an die EU-Standards geschaffen. Mit Beginn des Schuljahres 1997/98 trat eine weitere Neuregelung in Kraft. Seitdem beginnt der Fremdsprachenunterricht bereits in der 4. Jahrgangsstufe als Pflichtfach mit 2-4 Wochenstunden, in der 6. Klasse kommt eine zweite Fremdsprache als Wahlfach hinzu. Das Bildungsministerium hat für den Pflichtschulbereich Englisch als verbindliche erste Fremdsprache festgelegt. [...] Die türkischen Schulen sollten [...] den Schülern als zukünftige EU-Bürger wenigstens zwei europäische Fremdsprachen anbieten. Dann hätte die deutsche Sprache in der Türkei die Möglichkeit, sich neben dem Englischen als zweite Fremdsprache zu etablieren, weil sie im schulischen Bereich als zweite Fremdsprache eine wichtige Rolle spielt. Die Förderung der Mehrsprachigkeit schließt also immer auch die Förderung der deutschen Sprache ein. Aufgrund der intensiven Kontakte zwischen Deutschen und Türken, die vor etwa 700 Jahren begannen, besitzt die deutsche Sprache ein historisches Prestige in der Türkei. Im Folgenden möchten wir kurz auf die geschichtliche Entwicklung dieser Beziehung eingehen, um zu erklären, warum die deutsche Sprache in der Türkei eine besondere Stellung hat."
] | ddc:430 | [
"Türkisch",
"Deutsch",
"Fremdsprachenlernen",
"Fremdsprachenpolitik"
] |
24656 | Verhältnis zwischen der Theorie und Praxis in der Translationswissenschaft | tur | doc-type:conferenceObject | [
"Seit der zweiten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts sind im theoretischen Bereich der Übersetzungswissenschaft wichtige Veränderungen zu beobachten. Von Cicero bis zur zweiten Hälfte des letzten Jahrhunderts verlagerte sich die ausgangssprachenorientierte Übersetzungsauffassung auf die zielsprachenorientierten. Somit haben sich immer mehr die zielsprachenorientierte Forschungen im Bereich der Übersetzungstheorie als ein übersetzungsrelevantes Phänomen durchgesetzt. Insbesondere haben die nach den 70’er Jahren entworfenen Übersetzungstheorien, in denen der Übersetzer immer mehr in das Zentrum des Forschungsinteresse rückt und entsprechende übersetzungsprozessualorientierte Ansätze sich aufdrängen, an Wichtigkeit eingebüßt. Nach diesen Ansätzen rücken normative Belange in Bezug auf erfolgreiche Übersetzung in Form von Prinzipien und Regeln in den Vordergrund. Heutzutage ist das Interesse an theoretische Forschungen besonders auf deskriptive Beschreibungen des Übersetzungsphänomens gerichtet. Damit die Theorie mit der Praxis übereinstimmt, sollte man vor allem die allgemeinen Grundsätze der Übersetzungstheorien, die Grundlage zur Praxis bilden, explizit verarbeiten. Wenn man auch nicht erwartet, dass die Übersetzungstheorien alle in der Praxis der Übersetzung entstandenen Probleme bewältigen können, ist aber trotzdem davon auszugehen, dass der Übersetzer, welcher über die allgemeine theoretische Grundlage verfügt, in seiner Übersetzungstätigkeit mehr Erfolg haben wird, weshalb die Praxis und Theorie voneinander recht gering abweichen werden. Die Auseinandersetzung mit diesem Tatbestand, also mit der Theorie, kann die Lösung der probablen Fehler erleichtern. Außerdem besteht somit die Möglichkeit, die Effizienz der Theorie auf die Anwendung herauszufinden und demzufolge kann die durch praktische Ausführung ermittelten Ergebnisse eine ganzheitliche Präzisierung der theoretischen Beschreibungen nach sich ziehen."
] | ddc:410 | [
"Türkisch",
"Deutsch",
"Übersetzungswissenschaft",
"Übersetzung",
"ddc:418"
] |
24657 | Methodenprobleme in der Translationswissenschaft | tur | doc-type:conferenceObject | [
"Dieser Beitrag bearbeitet und behandelt die Funktion der Methodologie beim Erwerb wissenschaftlicher Erkenntnisse in Bezug auf das Verstehen des Übersetzungsvorgangs. Wie bekannt ist das Problem der Methodologie eines der meist diskutierten Themen in der Übersetzungswissenschaft. Obwohl inzwischen eine Reihe von wissenschaftlichen Ansätzen zu diesem Thema existiert, hat die Übersetzungswissenschaft noch keinen theoretischen Rahmen entwickelt, in dem der betreffende Forschungsgegenstand definiert wird. Aus diesem Grund unterscheiden sich die Arten der Angehensweise von übersetzungswissenschaftlichen Problemen. Außerdem scheinen die Definitionsbemühungen hinsichtlich des Forschungsgegenstandes der Übersetzungswissenschaft und der Methodenprobleme der übersetzungswissenschaftlichen Ansätze nicht unbedingt zufrieden stellende Antworten auf die Fragen in diesem Bereich zu liefern. Das Definitionsproblem der genauen theoretischen und methodologischen Orientierung der Übersetzungswissenschaft in der allgemeinen Wissenschaftswelt hängt neben ihrem strittigen Standort als einer neuen Disziplin auch von zwei weiteren Grundfaktoren ab: 1. Probleme, mit denen man bei der Festlegung einer vereinenden Übersetzungstheorie konfrontiert ist, da die Übersetzung einen vielseitigen und komplexen Objektbereich umfaßt; 2. ungenügende Forschungen in Bezug auf methodologische Ansätze in der Übersetzungswissenschaft. Wie bekannt profitiert man bei der Entwicklung einer Übersetzungstheorie auch von der Methodologie anderer Disziplinen. Diese Methoden sind wie vielseitige Mittel, die bei der Lösung von Problemen in Bereichen wie übersetzungswissenschaftliche Forschungen, Didaktik des Übersetzens und Übersetzungsprozess angewandt werden können. Diese Methoden werden außerdem einen Beitrag dazu leisten, definierende Übersetzungsmethoden hinsichtlich über-setzungswissenschaftlicher Ansätze für das Verstehen des Übersetzungsvor-ganges zu entwickeln."
] | ddc:410 | [
"Türkisch",
"Deutsch",
"Übersetzungswissenschaft",
"Übersetzung",
"ddc:418"
] |
24658 | Reflexive Konstruktionen im Deutschen und im Türkischen | deu | doc-type:article | [
"Die Durchführung kontrastiver Untersuchungen setzt vor allem eine gründliche Beschreibung der zu vergleichenden Sprachen auf der Grundlage eines Grammatikmodells voraus. Kontrastive Arbeiten zum Sprachenpaar Deutsch/Türkisch, die diese Bedingung erfüllen, finden sich nur selten. Das dürfte auf die nur bedingt vergleichbaren Strukturen der besagten Sprachen zurückzuführen sein. Zwar existiert die semantische Kategorie Reflexivum im Deutschen und im Türkischen. In vielen Fällen ist es jedoch nicht möglich, die Existenz eines syntaktischen und semantischen Reflexivums in den beiden Sprachen nachzuweisen. Im folgenden Beitrag soll der Versuch unternommen werden, dieses Problem anhand eines Vergleichs der reflexiven Konstruktionen im Deutschen und im Türkischen zu verdeutlichen.",
"A contrastive analysis of two languages requires detailed grammatical descriptions on a solid theoretical basis. Accurate comparative descriptions of German and in Turkish are rather rare. One reason for this might be that the structures of Turkish and German are only to a certain extend comparable with each other. Although there is a semantic category reflexivum in both languages, in many cases it is not possible to point out its syntactic and semantic realizations. The following article aims at explaining this problem by means of a comparison of reflexive constructions in German and Turkish."
] | ddc:410 | [
"Türkisch",
"Deutsch",
"Reflexivität <Linguistik>",
"Kontrastive Linguistik"
] |
24660 | Avrupa Birliği Yolunda Türkiye’nin Yabancı Dil Politikası | tur | doc-type:article | [
"Son yıllarda Avrupa’daki toplumsal ve siyasal gelişmeler her alanda olduğu gibi eğitim alanında da köklü değişimleri beraberinde getirmiştir. Avrupa Birliğindeki bu gelişmeler, aynı zamanda birden çok yabancı dil öğrenme gereksiniminin artmasına da yol açmıştır. Böylece, yabancı dil öğretimi ve izlenecek yabancı dil politikası gittikçe önem kazanmaya başlamıştır. Bu bağlamda Avrupa Konseyi, yabancı dil öğretiminin daha etkin ve verimli olmasını sağlayacak yeni düzenlemeler yapmayı öncelikli görevleri arasına almıştır. Avrupa Birliği ülkelerinde dil ve kültür çeşitliliği korunması ve geliştirilmesi gereken bir zenginlik olarak değerlendirilmektedir. Bu düşünceye uygun olarak tüm Avrupa Birliği ülkelerinde “Avrupa Konseyi Yabancı Diller Eğitimi Ortak Kriterleri” çerçevesinde yabancı dil eğitim-öğretim izlencelerinin oluşturulmasına, ders araç-gereçleri geliştirilmesine, aynı zamanda bireylerin yabancı dil düzeylerinin saptanması ve belgelendirilmesinde ortak ölçütlerin belirlenmesine ve böylece bireylerde yaşam boyu yabancı dil öğrenme bilinci oluşturmaya çalışılmaktadır. Ne var ki, bu durum Avrupa Birliğine aday ülkeler arasında yer alan ülkemiz için geçerli değildir. Oysa, Avrupa Birliğine tam üyelik sürecinde değişen koşullarına uygun olarak yabancı dil eğitim politikamızın yeniden gözden geçirilmesi ve “Avrupa Konseyi Yabancı Diller Ortak Kriterleri”ne uygun izlencelerin geliştirilmesi kaçınılmaz görünmektedir. Bu bağlamda, ülkemizde yabancı dil olarak tek bir dilin egemenliğine dayalı yabancı dil öğretimi yerine, öğretim programlarında farklı dil seçeneklerine yer verilerek, her yaş grubuna ve toplumun her kesimine uygun programlarla yabancı dil öğretimi yaygınlaştırılmalı ve buna uygun yabancı dil politikaları geliştirilmelidir.",
"Die gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen der letzten Jahre in Europa haben unter anderem auch im Bildungsbereich wesentliche Veränderungen mit sich gebracht. Diese Entwicklungen innerhalb der Europäischen Union haben gleichzeitig zu einem Bedarf am Erlernen einer Fremdsprache oder mehrerer Fremdsprachen geführt und somit gewinnen der Fremdsprachenunterricht und demzufolge auch die Fremdsprachenpolitik immer mehr an Bedeutung. In diesem Zusammenhang erscheint das Bemühen um die Ausgestaltung und effizientere Koordination des schulischen Fremdsprachenunterrichts als eine vordringliche sprachenpolitische Aufgabe im Europarat. Es wird immer darauf hingewiesen, dass die sprachliche und kulturelle Vielfalt in den EU-Ländern ein Reichtum ist, den es zu unterstützen und zu entwickeln gilt. Dementsprechend streben alle EU-Länder danach, die Entwicklung der fremdsprachlichen Lehrpläne, der Lehrmaterialien und der Test- und Prüfungsverfahren, die Einstufung und Zertifizierung der Kompetenzniveaus von Lernenden mit Hilfe des „Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen“ zu vereinheitlichen und gleichzeitig ein Bewusstsein für die Notwendigkeit von einem lebenslangen Fremdsprachenerwerb zu initiieren. Doch leider gilt das für die Türkei als EU-Kandidaten noch nicht. Deshalb ist es unumgänglich, die Fremdsprachenpolitik, gerade weil wir uns auf dem Weg in die EU befinden, in Bezug auf die veränderten Bedingungen zu überprüfen, und den Fremdsprachenunterricht im türkischen Bildungssystem an den „Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen“ zu adaptieren sowie gemäß dessen Kriterien neu zu gestalten. Daraus ergibt sich, dass es nicht nur die Dominanz einer einzigen Fremdsprache geben darf, sondern dass man diverse Fremdsprachen in die Schulprogramme aufnehmen muss. Darüber hinaus müssen diese Programme auf alle Altersgruppen aus verschiedenen Gesellschaftsschichten ausgedehnt werden. Unter Berücksichtigung all dieser oben genannten Punkte muss man eine erfolgreiche Fremdsprachenpolitik entwickeln."
] | ddc:400 | [
"Fremdsprachenpolitik",
"Fremdsprachenunterricht",
"Common European Framework of Reference for Languages",
"Europäische Union",
"Türkei"
] |
24662 | Übersetzung im DaF-Unterricht | deu | doc-type:conferenceObject | [
"Seit der zweiten Hälfte des letzten Jahrhunderts zieht die Übersetzung im Fremdsprachenunterricht (FSU) das Interesse der Fremdsprachendidaktiker auf sich. In den anhaltenden Diskussionen über den Stellenwert der Übersetzung im FSU bestehen aber immer noch verschiedene Meinungen. Die Meinungsverschiedenheiten beruhen vor allem auf diversen miteinander konkurrierenden Lerntheorien und damit auch auf unterschiedlichen methodischen Prinzipien. Im Zusammenhang mit den herrschenden didaktischen Richtungen und mit den unterschiedlichen Lernzielen, die im Fremdsprachenunterricht verfolgt werden können, wird auch die Übersetzung unter mehreren Gesichtspunkten betrachtet und bewertet. Hinsichtlich der Funktion der Übersetzung ist es inzwischen üblich geworden, zwischen zwei Verwendungsweisen zu unterscheiden: Einerseits wird die Übersetzung als ein methodisches Mittel zur Festigung, Erweiterung und Prüfung sprachlicher Fertigkeiten angewendet, andererseits ist sie als eine eigene Fertigkeit selbst ein Übungs- und Unterrichtsziel."
] | ddc:400 | [
"Fremdsprachenlernen",
"Fremdsprachenunterricht",
"Übersetzung"
] |
24676 | Perspectives : 2011, September/October ; Bilingual Education in a Global World | eng | doc-type:PeriodicalPart | [
"Contents: \r\nFrom Language Garden to Sustainable Languaging: Bilingual Education in a Global World\r\nOfelia García, Graduate Center, City University of New York 5 ; Language Lost & Found: A Family’s Full Circle : Mary Curtis 10 ; Language Variation from a Bilingual Perspective : Miriam Eisenstein Ebsworth, New York University, Steinhardt 17 ; Letter from the President 4 ; Contributing to Perspectives - Guidelines for Writers 2."
] | ddc:400 | [] |
24678 | Perspectives : 2012, January/February ; Adaptation Pedagogy for English Learners in Multicultural Contexts | eng | doc-type:PeriodicalPart | [
"Letter from the President 4 ; Contributing to Perspectives - Guidelines for Writers 2 ; Adaptation Pedagogy for English Learners in Multicultural Contexts - Jose W. Lalas and Marie Therese A. P. Bustos 5 ; Scientific Biliteracy: A New Perspective and Pedagogical Approach on Science Learning Esther Garza 12 ; Literacy/Learning Strategies for Teachers of American Indian Students - R. Timothy Rush 17 ; Struggling Learners & Language Immersion Education: Research-based, Practitioner-informed Responses to Educators’ Top Questions - Shogo Sakurai 19 ; From Enrichment to Immersion in Chinese/Mandarin – Transforming Public Education for the 21st Century - Sarah Rice Fox 20"
] | ddc:400 | [] |
25036 | Negação, prosódia e foco em diálogos do alemão | por | doc-type:article | [
"Syntactic negation and particularly the position of the negative particle 'nicht' are challenging themes not only for learners of German as a foreign language, but also for teachers and researchers of the grammar of German. This paper gives an overview of recent studies related to negation in Modern German. In its main part, it presents results of empirical research on the relationship between syntax and prosody in the field of negation."
] | ddc:430 | [
"Negation",
"Negationspartikel",
"Syntax",
"Fremdsprachenlernen",
"Deutsch"
] |
25037 | Fundamentos para uma escrita do Hunsrückisch falado no Brasil | por | doc-type:article | [
"This paper discusses a foundation for writing Hunsrückisch as a German immigrant language in contact with Brazilian Portuguese. This foundation brings together the main conclusions obtained by the Group for the Studies of Hunsrückisch Writing (Grupo de Estudos da Escrita do Hunsrückisch – ESCRITHU). This group was formed at the Language Institute at the Federal University of Rio Grande do Sul with the goal of proposing not only a system of orthographic norms for a language that exists mostly just in oral forms, but also to encourage research on and linguistic education for speakers of this immigrant language. An already extant literature in Hunsrückisch includes journal and magazine texts such as Sankt Paulusblatt or the Brummbär-Kalendar, published between 1931 and 1935, as well as texts by authors such as Rambo (2002 [1937-1961]), Gross (2001), and Rottmann (1889 [1840]). From these texts various writing formats, guidelines, and goals for an orthographic norm are analyzed, be they for the written expression of the speakers or for useful instruments in the transliteration of ethnotexts within the ALMA-H project (Linguistic- Contactual Atlas of the German Minorities in the La Plata Basin: Hunsrückisch), with which ESCRITHU collaborates."
] | ddc:430 | [
"Minderheitensprache",
"Brasilien",
"Rechtschreibung",
"Schriftsprache",
"Sprachkontakt"
] |
25038 | Narrativas com alternâncias de código em contexto escolar de uma comunidade multilíngüe | por | doc-type:article | [
"This article analyzes two oral narratives produced in a school in Santa Maria do Herval (RS). These narratives are peculiar because of the frequent code switching, sometimes from Portuguese to standard German, sometimes from standard Portuguese to the dialectal variety spoken in that particular community. The first narrative to be analyzed is produced in the story telling time, in which the librarian tells the children a story from a picture book, switching the code between Portuguese and German. The second narrative is a story told by the class teacher during talking in circle, also based on a picture book. The code switching in this narrative involves teacher/pupils interaction directly. The use of both languages is, as mentioned by Breunig (2005), a cultural responsive pedagogy, since the language spoken at home by most children is being positively valued at school. Furthermore, teachers’ practices are close to those carried out by the children at home."
] | ddc:430 | [
"Mündliche Erzählung",
"Sprachwechsel",
"Zweisprachigkeit"
] |
25039 | Ensino e avaliação de rendimento em alemão como língua estrangeira para falantes de dialeto | por | doc-type:article | [
"This paper discusses the assessment of German language learners in classes for beginners in a context gathering monolingual Portuguese speakers and bilingual speakers of Portuguese and Hunsrückisch, a German dialect derived from the contact of an immigration language and Portuguese. One of the challanges faced by the teachers of these heterogeneous classes is to assess learners’ classroom achievement once dialect speakers’ needs are considerably different from novice learners’. It is suggested that teachers make a compromise between the course objectives and the learners’ different proficiencies and needs to assess their language progress, incorporating and valuing students’ multicultural and experiential backgrounds."
] | ddc:430 | [
"Fremdsprachenunterricht",
"Deutschunterricht",
"Brasilien",
"Mundartsprecher"
] |
25045 | O papel do dialeto no desempenho de alunos na prova de proficiência Deutsches Sprachdiplom I | por | doc-type:article | [
"This paper investigates the role of Hunsrückisch, a dialect spoken by German descendents in South Brazil, in regard to the performance of high school students in the proficiency exam Deutsches Sprachdiplom (DSD-I). The article will first discuss the concept of bilinguism and then analyzes the performance of bilingual students (Portuguese/German) from the Instituo de Educação Ivoti in DSD-I exams over the last 5 years."
] | ddc:430 | [
"Zweisprachigkeit",
"Mundart",
"Fremdsprachenlernen"
] |
25046 | Contexto multilíngüe : conduta avaliativa e atitudes lingüísticas ; a influência de crenças e políticas | por | doc-type:article | [
"Either in the realm of the mother tongue debating, or in the problematization of the second language classroom, the matters related to the assessment conduct and to the linguistic behavior of both teachers and students should not be underestimated or even left aside. Linguistic diversity is broadly present in the school context, and it is imperative not to overlook the way this reality is considered and the linguistic policies which are present and necessary. Whereas the assessment process is an integral part of the formation of the student’s identity, it is relevant to consider the theoretical concept of this process as well as the practice current in the school context. This paper gathers definitions on the assessment conduct and linguistic behavior, highlighting the role played by the teacher in classroom routine aiming at the flexibility of the process, as well as the appreciation of the pupil’s linguistic individuality."
] | ddc:410 | [
"Notengebung",
"Zweisprachiger Unterricht",
"Brasilien",
"Deutsch"
] |
25047 | Diversidade lingüística e identidade : as microdecisões na manutenção/perda de uma língua materna minoritária | por | doc-type:article | [
"Based on the bilingualism and ethnolinguistic identity research, this study aims to observe the role identity and linguistic attitudes play in a minority mother language’s maintenance or shifting process in early bilingualism cases in a societal bilingualism situation. The analyzed context comprises native speakers of essentially bilingual communities that migrate to an urban center like Porto Alegre, where the opportunities for minority mother language use are drastically restrained by the monolingual Portuguese context. It’s asked how this language was maintained and what is the identity and linguistic attitude after the removal of the original context identified as more rural, isolated and ethnic and culturally different. The data collection derives from semi-structured interviews, recorded and subsequently transcribed. The data analysis suggests that the ‘geographic’ factor isn’t so relevant to the maintenance/shifting of a minority language than the speaker’s ‘micro-decisions’ to preserve the cultural and affectionate ties with their origin group, the family. Besides family group, community, school and government should be called to come together to construct new ways for the linguistic and cultural preservation of the bilingual community in Brazil. In that sense, this research intends to contribute to a wider understanding of the identity and linguistics attitudes’ role in the languages’ teaching and learning in general."
] | ddc:430 | [
"Minderheitensprache",
"Zweisprachigkeit",
"Brasilien",
"Deutsch"
] |
25054 | A vantagem de falar dialeto : aproveitar as variedades não-padrão para a construção de comunidades multilíngües | por | doc-type:article | [
"For the most part, in linguistic policies, which mainly manifest themselves in educational measures, substandard varieties are at best ignored, if not actively suppressed. This often deprives pupils in immigrant situations and coming from a dialect background not only of their right to speaking their own language but also from the opportunity of aquiring the related standard, benefiting from early bilingual education. Instead, the national language is often used as the only language of instruction and is therefore likely to outdominate any other variety. This paper analyses two immigrant groups on the American continent which both represent diglossic communities in which High German as the High Variety has been lost or replaced by the national language while the related dialect is continuously used for in-group communication. Despite structural similarities in the sociolinguistic makeup of the two speech communities, there have been different approaches towards the teaching of standard German. The paper shows that language attitudes toward the substandard play a decisive role in these approaches. It is argued that instead of seeing the dialect as an obstacle for aquiring the standard variety it ought to be viewed as a suitable starting point to learning High German. Far from being an out-fashioned relic, dialects in immigrant communities should be conceived of as vantage ground for building multilingual societies which include the own vernacular as an element of identity, the related standard as a means of international communication and, of course, the national standard as an instrument of integration."
] | ddc:430 | [
"Zweisprachiger Unterricht",
"Sprachpolitik",
"Sprachliche",
"Minderheit Dialektologie"
] |
25055 | As (des)sonorizações e a neutralização da vibrante : atitudes e concepções lingüísticas | por | doc-type:article | [
"This article discusses linguistic attitudes and conceptions (beliefs and prejudices) of 20 teachers regarding the ‘German accent’ ((de)voicing of consonants and neutralization of the vibrant) and their implications in their social practices in school lessons, in three German-Portuguese bilingual communities in Rio Grande do Sul. To conclude with, a reflection about how teachers’ conceptions relate to the treatment they dispense to linguistic traces in face to face interactions. The present investigation is inserted in the Interactional Sociolinguistics and in the Sociolinguistics field, specifically in linguistic variation and bilingual studies, and it is especially rooted in linguistic attitudes and conceptions. This research matches instruments and analytical categories of both quantitative and qualitative approaches, examining both teachers’ practices and their linguistic attitudes and conceptions. The results point to educational and identity conflicts which are reflected in speakers’ attitudes of solidarity or linguistic differentiation regarding the use and rating of linguistic variation, as well as in the treatment dispensed to the linguistic features of these communities."
] | ddc:430 | [
"Zweisprachigkeit",
"Brasilien",
"Sprachunterricht"
] |
25056 | Panorama da lexicografia alemã | por | doc-type:article | [
"This paper offers a description of the contemporary German lexicography using dictionary taxonomy. The parameters used for the classification of dictionaries are the number of languages (monolingual against bilingual dictionaries), the user’s perspective (how useful is each kind of dictionary for the Brazilian scholar) and the two perspectives of the act of speech (text reception against text production)."
] | ddc:430 | [
"Deutsch",
"Lexikographie",
"Typologie"
] |
25057 | Contribuições da fonologia para a aula de alemão : revendo conceitos | por | doc-type:article | [
"Many teachers of German as a second language make some statements regarding this language that mix concepts from three distinct fields: Orthography (letters), Phonetics (phones or speech sounds) and Phonology (phonemes). In this paper I attempt to shed some light on these concepts and fields. I also provide examples of such statements and make comments on them."
] | ddc:430 | [
"Deutsch",
"Phonologie",
"Phonetik",
"Rechtschreibung",
"Deutschunterricht"
] |
25073 | A comunicação lingüística de uma perspectiva da Fenomenologia de E. Husserl | por | doc-type:article | [
"This articles aims to present some of the main concepts of E. Husserl's phenomenology that can be applied to linguistic communication. The apprehension of those concepts is condition sine qua non for the use of the phenomenology as a matrix for research. The understanding of those concepts will serve as a work instrument in the field of applied linguistic."
] | ddc:410 | [
"Linguistik",
"Kommunikation",
"Phänomenologie",
"Husserl, Edmund"
] |
25081 | Sobre a microestrutura em dicionários semasiológicos do alemão | por | doc-type:review | [
"According to the metalexicographical theory, there are three main components in a semasiological dictionary: macro-, micro- and middles structure. The aim of this article is to describe and analyze the microstructure of three general semasiological dictionaries of the German language. As methodological framework, it takes in account the distinction between formal and semantic comment and between definition and density of the constant information program."
] | ddc:430 | [
"Deutsch",
"Bedeutungswörterbuch",
"Mikrostruktur"
] |
25082 | A situação da alfabetização dos falantes de línguas de imigração no contexto brasileiro | por | doc-type:article | [
"One of the most striking moments in the life of Brazilian children speaking a minority language happens when they go to elementary school. There, the attitude towards the family language is completely indifferent, if not openly hostile, since the school sees its duty limited to alphabetising the child in the official language, which is Portuguese. This article reflects on practical strategies for teaching school children speaking immigrant languages, focussing on the different meaning of alphabetisation in minority language contexts and on the advantages of early bilingualism, ascertained by research in cognitive science (cf. Bialystok 2005). Immigrant contexts of this nature are being studied in the linguistic atlas project ALMA-H (Atlas Linguístico-Contatual das Minorias Alemãs na Bacia do Prata - Hunsrückisch). Based on data from this project and considering the Brazilian educational context the article proposes strategies that could help to improve the alphabetisation process of those groups by reconciling the dissociation that separates school contexts from family contexts in areas of collective bilingualism in Brazil."
] | ddc:370 | [
"Alphabetisierung",
"Minderheitensprache",
"Muttersprache",
"Sprachpolitik",
"Sprachunterricht",
"ddc:430"
] |
25083 | O ensino/aprendizagem da metafonia do português como língua estrangeira por aprendizes alemães | por | doc-type:article | [
"The present article deals with a phenomenon of the portuguese language which is well-known and yet rather neglected in brazilian schools as well as in schools abroad: metaphony. Since this regular vowel change is a phenomenon that foms part exclusively of speech and is not represented in writing, it constitutes a problem for foreign learners, in our case speakers of German. We therefore propose a strategy by the help of which the phenomenon of metaphony in Portuguese can be explained, based on analogies with a similar regular sound change in the German language, called Umlaut. Our study is based upon data collected among students at Christian-Albrechts-Universität in Northern Germany."
] | ddc:460 | [
"Umlaut",
"Fremdsprachenlernen",
"Portugiesisch / Brasilien",
"Deutsch",
"Sprachunterricht"
] |
25084 | O aprendizado do alemão-padrão por alunos bilíngües : pesquisas e ações | por | doc-type:article | [
"This paper aims to contribute to the rich discussion that has been developed in this journal throughout previous editions. Many authors have already written here about their considerations and praxis regarding bilingualism, bilingual contexts and bilingual education from different perspectives. Thus, this paper also brings to discussion aspects of the education in bilingual settings in Brazil, where people speak Portuguese and a variety of German basis called Hunsrückisch as their mother tongue. Moreover, this paper aims to be an account of results from different researches, which deal with the advantages of speaking dialect to learn standard German and the prejudices, learners coming from minority languages confront."
] | ddc:430 | [
"Zweisprachigkeit",
"Minderheitensprache",
"Fremdsprachenlernen",
"Deutschunterricht"
] |
25089 | Os 'learner´s dictionaries' do inglês e os 'Lernwörterbücher' do alemão: uma simples transposição de nomes? | por | doc-type:article | [
"It could be said that learner’s dictionaries are the most reliable expression of lexicography in terms of providing the necessary tools to help the learning process of a foreign language. This paper analyses three English learner’s dictionaries in order to establish its stylistic patterns as well as to compare them with four German learner’s dictionaries. Undoubtly, the lexicography of English learner’s dictionaries is a model. However, we argue that this model can not be transfered to German lexicography since each language has its own particularities which demand specific solutions."
] | ddc:430 | [
"Englisch",
"Deutsch",
"Wörterbuch",
"Fremdsprachenlernen"
] |
25090 | Abordagens de ensino e aprendizagem de línguas : comunicativa e intercultural | por | doc-type:article | [
"This article discusses the communicative and the intercultural approaches to language teaching and learning. Firstly, it describes the core theoretical principles, goals, and the roles of teachers and learners in both approaches, as well as the way they are treated in different German textbooks. Secondly, it discusses a set of core principles and concepts (‘activity’, ‘interaction’, ‘motivation’ and ‘communicative posture’), as well as the didactic-pedagogical implications of implementing a communicative approach to language teaching and learning. Finally, it includes a reflection about the necessity for the language teacher to develop an intercultural background, as well as the eclectic use of different linguistic theories and language teaching approaches to make the acquisition of communicative and intercultural competence viable."
] | ddc:400 | [
"Sprachunterricht",
"Interkulturelle Erziehung",
"Kommunikative Kompetenz"
] |
25109 | O alemão brasileiro e o brasileiro alemão : uma fala em Hunsrückisch em defesa dos direitos lingüísticos | deu | doc-type:article | [
"This paper is a contribution of the area of linguistic policies to the discussion of linguistic rights of speakers of minority languages in Brazil. The text, bilingual in Portuguese and Hunsrückisch, one of the varieties of German immigration languages spoken in Brazil, was presented by the authors (as native speakers and translators), in the Legislative Seminar on Creation of the Book of Language Registers, organized by the Institute of National Artistic Heritage (IPHAN), Institute of Investigation and Development in Linguistic Policies (IPOL) and Education and Culture Committee of the Chamber of Representatives, in Brasília, on March 2006. The idea of the Book of Languages contributes to the recognition of Brazilian linguistic diversity, represented by approximately 210 languages, from which 180 are autochthonous (indigenous) and around 30 are allochthonous (of immigration). Its recognition as an immaterial (virtual) cultural heritage is seem as an important act in favor of speakers’ linguistic rights and against linguistic prejudice that comes along with the use of minority languages in contact with the Portuguese language. This work is inserted in this perspective and it comes along with a supportive bibliography and a map of bilingual areas in the south of Brazil."
] | ddc:430 | [
"Sprachpolitik",
"Einwanderung",
"Minderheitensprache",
"Deutsch",
"Brasilien"
] |
25110 | Os conceitos Língua Materna, Segunda Língua e Língua Estrangeira e os falantes de línguas alóctones minoritárias no Sul do Brasil | por | doc-type:article | [
"As linguist, we always have to deal with terms like First, Second and Foreign Languages, but many times we don’t notice, how peculiars they are and how specific and difficult are their definitions. In Brazil, we have peculiar situations of immigrant languages, which are spoken in some groups of people in some communities in their day-by-day. There is much controversy related to the denomination we give to these linguistic varieties, what concerns its status and its relationship with the other neighbor or concurrent varieties. In this paper, we intend to discuss theoretically the terms above, transporting the denomination and its application to the reality of some bilingual communities from Rio Grande do Sul, in which people speak minority languages of Germanic origins. On the basis of empirical tests, we aim to give here a profile of the socio linguistic situation of these minority varieties what concerns its speakers, the foreign language teachers (specially of the High-German) and the community in general."
] | ddc:430 | [
"Minderheitensprache",
"Sprachkontakt",
"Zweisprachigkeit",
"Brasilien"
] |
25116 | Language universals and interlinguistic variation | eng | doc-type:workingPaper | [
"Actually, the title should include intralinguistic variation along with the interlinguistic one. For variation within one and the same language is the thing which directly presents itself to the observation while it still remains to be demonstrated that phenomena in different languages can be regarded as variants to be assigned to one and the same invariant principle. There are two senses in which the terms of variant, variation are used in the following remarks: one, which has just been mentioned, concerns the assignment of variants to some definite invariant. The other implies the possibility of gradient transitions and opposes the notions of discreteness and of yes-or-no. I shall not try here to reconcile these two senses and I trust that what I intend to show will become intelligible nevertheless. Henri Delacroix (1924:126f) has reformulated an old hypothesis which seems worth exploring in connection with the search for language universals: \"Une langue est une variation historique sur le grand thème humain du langage.\" It remains to be seen what \"le grand thème\" or rather \"les grands thèmes\" are about and what particular language-specific properties could be shown to be variants of one and the same theme. One such major theme which we shall now investigate is the interrelation between, on one side, a word or a sequence of words, and, on the other, a sentence. As this for us is not only a syntactic but also a semantic problem, we might rephrase the anti thesis as that between a term or sequence of terms and a proposition. Two alternative views on the nature of this interrelation seem conceivable: A. The interrelation is yes-or-no, i. e. an element or a string of elements either constitutes a term (sequence of terms) or a proposition. B. The interrelation is of gradient nature, i. e. we find intermediary stages. Both alternatives are appropriate, but under different circumstances."
] | ddc:410 | [
"Sprachliche Universalien",
"Sprachvariante"
] |
25119 | Descriptivity in the domain of body-part terms | eng | doc-type:workingPaper | [
"In an earlier paper, I proposed a system for evaluating the relative descriptivity of lexical items in a consistent manner in terms of the interrelations of three metrics. The first of these, including five possible degrees of descriptivity, is based on the premise that the sum of the meaningful parts of a given form is or is not equal to the meaning of the whole. The second, also composed of five degrees, is based on paraphrase-term relations in which the logical quantifiers: all, some and no, are applied to the terms of the paraphrase in one test and to the meaningful parts of the term (linguistic form) in the reversibility test. Both tests are applied in the form of logical propositions. The third metric, with three degrees, deals with the relative explicitness of the meaningful parts of a given form: explicit, implicit or neither. […] This system was then tested in a pilot study involving the fairly limited and semantically homogeneous lexical domain of body-part terms in a specific language, Finnish. The purpose of the present paper is to subject comparable data from other languages to the same kind of analysis and compare the results in order to ascertain whether the generalizations arrived at with the Finnish data also hold for the other languages or, more specifically, which of these generalizations are more or less universal and which language or language-type specific? The additional languages to be examined here are: French, German, Ewe, Maasai and Swahili."
] | ddc:410 | [
"Deskriptivität",
"Körperteil",
"Sprachliche Universalien",
"Sprachtypologie"
] |
25120 | Bedeutungsexplikation und materiale Implikation | deu | doc-type:workingPaper | [
"The first question under Consideration is whether it is possible to explicate the meaning of 'meaning' (in the sense of Carnap's 'meaning explication'). It is argued then that we have to distinguish just between meaning1 and meaning2: Meaning1 refers to the proper semantic meaning whereas meaning2 refers to a pragmatic meaning expressed by the form 'S means that p'. The statement follows that there is no possibility of giving an explication of meaning directly based on meaning1. Concerning meaning2, arguments are given which demonstrate the identity of meaning2 with material implication. An explication of meaning2 would show tight resemblances to Tarski's well- known truth-definition."
] | ddc:410 | [
"Bedeutung",
"Explikation",
"Implikation"
] |
25121 | Determination: a universal dimension for inter-language comparison : (preliminary version) | eng | doc-type:workingPaper | [
"The basic idea I want to develop and to substantiate in this paper consists in replacing – where necessary – the traditional concept of linguistic category or linguistic relation understood as 'things', as reified hypostases, by the more dynamic concept of dimension. A dimension of language structure is not coterminous with one single category or relation but, instead, accommodates several of them. It corresponds to certain well circumscribed purposive functions of linguistic activity as well as to certain definite principles and techniques for satisfying these functions. The true universals of language are represented by these dimensions, principles, and techniques which constitute the true basis for non-historical inter-language comparison. The categories and relations used in grammar are condensations – hypostases as it were – of such dimensions, principles, and techniques. Elsewhere I have outlined the theory which I want to test here in a case study."
] | ddc:410 | [
"Determination <Linguistik>",
"Kontrastive Linguistik",
"Sprachliche Universalien"
] |
25122 | Measuring nominal descriptivity | eng | doc-type:workingPaper | [
"Using Ultan's theory of descriptivity grading as a starting point, I will attempt to capture this differential utility in terms of [...] criteria of literalness, explicitness and syntactic complexity. I will first briefly present his System and investigate some generalizations which he has proposed on the basis of his study of body part terminologies in numerous languages. I will apply his theory to nouns in this and four other semantic domains, in three North American Indian languages. I will test his generalizations and propose some new ones. I will then present an alternative system of descriptivity grading and compare the results of its application with those of Ultan's system. In the final section I will suggest another methodology for quantification. An appendix at the end of the paper lists all of the descriptive lexical items mentioned, graded according to both systems."
] | ddc:410 | [
"Deskriptivität",
"Sprachtypologie",
"Indianersprachen"
] |
25123 | Zum Problem der Deskriptivität am Beispiel deutscher Verbalderivation | deu | doc-type:workingPaper | [
"Eine ausführliche Analyse der Prinzipien der etikettierenden und der deskriptiven Benennung findet sich in Seiler 1975 a. [...] Wesentlich ist; daß der Term gegenüber der Paraphrase; die vermittels der Proposition, zu der er in Beziehung steht, formuliert werden kann (Lehrer = einer, der lehrt), eine Bedeutungsverengung erfährt, die in diesem Falle durch eine zusätzliche semantische Komponente 'professionell' oder 'habituell' o.ä. erfaßt werden kann. Der deskriptiven Benennung, auch charakterisierbar als \"Benennen durch Aussagen\", dienen diverse sprachliche Mittel oder Techniken wie Derivation, Komposition (mit der Subtechnik der Inkorporation), Absolutivbildung usw. Nicht alle Techniken kommen in jeder Sprache zur Anwendung und auch in den Sprachen, in denen sie zur Anwendung gelangen, ist diese in vielen Fällen auf bestimmte morpho-syntaktische Bereiche beschränkt. [...] Betrachten wir nun unter diesem Gesichtspunkt der Distribution deskriptiver Techniken die Verteilung von Komposition und Derivation im Deutschen. [...] Gegenstand der folgenden Überlegungen soll […] die verbale Wortbildung, und zwar im Vergleich zur nominalen, sein."
] | ddc:430 | [
"Deskriptivität",
"Ableitung <Linguistik>",
"Deutsch"
] |
25125 | Motive der Universalienforschung | deu | doc-type:workingPaper | [
"The search for universals is a tendency which is based in the structure of human knowledge and which correlates with a complementary search for individual properties. The recurrence to universals is inherent in both classificatory and deductive knowledge. Admittingly, the attempt to classify the definitorial universals of human language hierarchically meets various difficulties. In contrast to the universals of the formal systems of logic and mathematics, the universals of human language are of a heterogeneous character. Often the relation among the universals of language is not to be determined merely as a relation of logical compatibility or implication, but, additionally, as a relation of means and end. Not everything which is logically possible according to certain basic universals of language is also realized by the languages. Beyond the logical possibilities linguistics must recognize structural, perceptual and cognitive restrictions. – Universal properties have the merit that they are, presumably, more fundamental in the language system than the mere particular properties. – One of the important discoveries of the more recent investigation in language universals is that diversities, in particular certain types of interlingual inversions and gradual distinctions in the development of a dimension, are also subject to universal laws. – As a motive for research in language universals, which is also a motive for the opposed inquiry in linguistic relativity, one must ultimately consider a psycho-sociological factor. According to the level at which one seeks identification with a gruppe (ethnocentric or anthropocentric) one will be more likely to advocate a constrative linguistics (in the broadest sense of the term) or a universal linguistics."
] | ddc:410 | [
"Sprachliche Universalien"
] |
25128 | Paradigmawechsel als Notationswechsel: Saussure – Chomsky | deu | doc-type:workingPaper | [
"Ich möchte für das Folgende annehmen, daß ein Paradigmenwechse1 in den Wissenschaften sich als Wechsel der methodisch leitenden grammatischen Sätze rekonstruieren läßt. Oder mindestens möchte ich behaupten; die Betrachtung eines Paradigmenwechsels als Wechsel der grammatischen Sätze sei wenigstens bei einer Wissenschaft zwingend: bei der Linguistik. Daß die Linguistik längst keine vorparadigmatische Wissenschaft mehr ist, läßt sich bereits daran erkennen, daß sie sich stark genug fühlt, nicht abseits zu stehen, sondern ihrerseits mit einer linguistischen Definition von Wissenschaft aufzuwarten.[…] Daß es inzwischen Untersuchungen über die Sprache der Physik gibt, die linguistische Ergebnisse berücksichtigen, hat sicherlich unter anderem damit zu tun, daß die Linguistik seit der Jahrhundertwende, seit Ferdinand de Saussure, selbstbewußt und sehr vernehmlich im Chor der Wissenschaften mitgesungen hat, bisweilen so laut, daß viele Wissenschaften, besonders in der Abteilung Geisteswissenschaft, sich gezwungen sahen, die Melodie der Linguistik zu übernehmen, wenn anders sie nicht gänzlich übertönt werden wollten. In dieser Situation ist es also auch für andere Wissenschaften von einigem Interesse, davon Kenntnis zu nehmen, daß in der kräftigen Stimme der Linguistik ziemlich genau um das Jahr 1957 ein etwas abrupter Melodiewechsel nicht zu überhören war: Noam Chomskys Buch 'Syntactic Structures' kündigte weiteren Kreisen eine wissenschaftliche Revolution, ein neues Paradigma an. Das heißt […], daß die Wissenschaft der Grammatik, die ja insgesamt nur aus grammatischen Sätzen besteht, das System ihrer methodologischen, […] rein-grammatischen Sätze gegenüber ihren empirisch-grammatischen Sätzen über einzelne Sprachen gründlich veränderte. Der Linguist würde sagen: die Vorstellung von den linguistischen Universalien änderte sich radikal gegenüber derjenigen, die in dem paradigmatischen Lehrbuch der strukturalistischen Epoche entwickelt worden war, dem Cours de linguistique generale Saussures von 1916. Diese Revolution vom Jahre 1957 möchte ich nun zum Gegenstand einer näheren Betrachtung machen."
] | ddc:410 | [
"Paradigmenwechsel",
"Linguistik",
"Saussure, Ferdinand de",
"Chomsky, Noam"
] |
25129 | Von der Hintergehbarkeit der Sprache (und der Erlanger Schule) | deu | doc-type:workingPaper | [
"Für die These von der Priorität der Sprache gegenüber dem Denken ist in der deutschen Philosophie das Schlagwort von der Nichthintergehbarkeit der Sprache geprägt worden. Danach gibt es kein kognitives Bewußtsein, das nicht sprachlich strukturiert ist. Der auf Humboldt und Weisgerber zurückgreifenden Ansicht Karl-Otto Apels, daß die jeweilige Muttersprache als ein Apriori der Weltanschauung fungiert, hält die Erlanger Schule entgegen, daß nur das Sprachvermögen als solches, nicht die einzelne Umgangssprache unhintergehbar ist. Das Sprachvermögen wird dabei als intersubjektiv verläßliches Unterscheidungsvermögen und als Fähigkeit zur Prädikation expliziert. Wider die Erlanger Konzeption wird auf perzeptiven Unterscheidungen insistiert, die sich im Verhalten des Wahrnehmenden am zuverlässigsten äußern und die nachweislich sprachlichen Erfassungen der Erfahrungswelt vorangehen, sowie auf der genetisch wie struktural belegbaren Priorität von nichtprädikativen sprachlicllen Äußerungen (Vokativ, Ipnerativ, Modifikation) gegenüber eigentlich prädikativen Äußerungen. Auch der für die Erlanger so fundamentale Dialog entpuppt sich bei einer genetischen Analyse als ein mehrstufiges, in vorangehenden sprachlichen Formen fundiertes Phänomen. Zum Verhältnis von Sprache und Erkenntnis wird in Auswertung von vergessen gegangenen Ansätzen bei Locke und Leibniz eine Kompromiß-These vorgelegt. Relativ einfache Phänomene lassen sich sprachlos erfassen und gliedern, komplexere 'Gedankengänge ' sind sprachlich (semiotisch) vermittelt und entsprechend (von einem Grundstock universaler Gesetzmäßigkeiten abgesehen) auch je nach Sprachsystem anders determiniert. Bezüglich der vorsprachlichen Unterscheidungen lassen sich eine pragmatische Position, nach der jede Unterscheidung kontextbedingt ist, und eine eigentlich kognitive Position, nach der aus strukturalen Gründen nicht alle Unterscheidungsmöglichkeiten gleichwertig sind, auseinanderhalten. Für die zweite Position wird Seilers (1976) Hierarchie der möglichen Determinatoren eines Nomens angeführt. Orientieren sich konstruktivistisch-logische Theorien der Sprache primär am Kriterium der Einfachheit, so rekonstruktivistisch-phänomenologische Theorien am Kriterium der psychologischen Adäquatheit (gegenüber dem tatsächlichen Kode von Sprecher und Hörer); indem sie ohylo-, onto- und aktualgenetische Daten des Sprachprozesses von vorneherein mit in Betracht ziehen."
] | ddc:410 | [
"Sprachphilosophie",
"Erkenntnistheorie",
"Kognitive Linguistik"
] |
25130 | Y a-t-il une typologie profonde? : quelques considérations théoriques et pratiques | fra | doc-type:workingPaper | [
"Même dans le domaine de la typologie il est nécessaire de s'interroger sur le type de suppositions et sur le status des operations que l'on conduit pour en comprendre 1a valeur epistemologique, pour – en employant les mots de Ferdinand de Saussure – \"montrer au linguistique ce qu'il fait\". Car il est hors de doute que – pour le dire encore avec le maître genevois – dans une discipline qui s'occupe d'un phénomène humain si comp1exe et historiquement variable tel que le langage, \"c'est le point de vue qui crée l'objet\". L'objet d'une analyse n'est pas une chose qui 'va de soi'; il suffit de penser aux changements au cours du developpement de la linguistique du concept même de 'langue', tout comme celui de 'matière' en physique, au fur et à mesure que les connaissances ont avancé. Or, il y a dans les théories linguistiques les plus recentes et aussi à la page des suppositions qui sont suggérées, voire conditionnées, par le cadre theorique choisi, mais dont la réalité empirique reste à vérifier ou, ce qui revient au même, a falsifier."
] | ddc:410 | [
"Sprachtypologie"
] |
25132 | Zur Begrifflichkeit der Universalienforschung in Linguistik und Anthropologie | deu | doc-type:workingPaper | [
"Der unmittelbare Anlaß der folgenden etwas scholastisch anmutenden Begriffsdistinktionen war die Erfahrung mit der Vorbereitung und dem Verlauf der Sektionssitzung zum Thema \"Der Universalienstreit heute\" am 16. Weltkongreß für Philosophie 1978 in Düsseldorf. Die Mehrheit der Philosophen assoziierte das Thema mit dem traditionellen Streit zwischen Nominalisten, Konzeptualisten und Realisten und nicht mit der in der Linguistik seit zwei Jahrzehnten neu angefachten Problematik, die in der traditionellen Philosophie unter dem Titel Grammatica universalis behandelt worden war. Darüber hinaus wurde allermeist gar nicht realisiert, daß der Terminus universal in den beiden Themenkreisen auch in formaler Hinsicht nicht im gleichen Sinn gebraucht wird {vgl. § ll}. Eine Konsultation der wissenschaftstheoretischen Literatur ergab dann, daß in ihr, bei aller Oberproduktion von Textbüchern und Sammelbänden, universal und sein ganzes Wortfeld kaum je explizit und systematisch diskutiert und definiert wird. Gewöhnlich hält man sich an die in der klassischen Logik geläufige Unterscheidung zwischen generellen, universalen, partikulären und singulären Aussagen (vgl. § 9.1.) oder an die kantianische zwischen generalen (induktiven) und universalen (deduktiven) Aussagen (vgl. § 9.3.). Neu in den Vordergrund gerückte Gesichtspunkte in der formalen Struktur von allgemeinen wissenschaftlichen Aussagen (vgl. § 9.4.) werden dagegen kaum reflektiert und terminologisch fixiert. Dies gilt insbesondere für den linguistischen Bereich, dessen Probleme und Leistungen in der allgemeinen Wissenschaftstheorie trotz aller Achtungsbezeugungen kaum einen Niederschlag gefunden haben. Die folgenden Ausführungen sind daher auch als ein bescheidener, nämlich bloß terminologischer und begriffsdefinitorischer Beitrag zur Sch1ießung dieser Lücke intendiert."
] | ddc:410 | [
"Sprachliche Universalien",
"Anthropologie"
] |
25136 | Inhärenz und Etablierung | deu | doc-type:workingPaper | [
"Die folgenden Überlegungen zum Problem der Inhärenz und Etablierung beziehen ihre wesentlichen Anregungen aus dem Aufsatz von H. Seiler \"Zum Problem der sprachlichen Possessivität\" (1972), wo eben dieses Problem eingebettet wird in den Rahmen von Inhärenz und Etablierung. […] Ziel der Untersuchung ist es, ausgehend von einer vorläufigen Definition der letztgenannten Begriffe […] und angelehnt an eine kasussemantische Methodik, Possessivität als ein sprachliches Phänomen zu beschreiben, das verstanden werden muß im Rahmen allgemeiner relationaler Erscheinungen: Inhärenz und Etablierung ist in meinem Verständnis immer Inhärenz und Etablierung semantischer Relationen, einem Lexem ist immer eine solche Relation (mehr oder weniger) inhärent, es wird stets zwischen Lexemen eine Relation etabliert. Damit ist auch eine Brücke zur Valenz, die man als Inhärenz im verbalen Bereich verstehen könnte, gegeben […]. Nach einer Klärung des Umfeldes wird die Inhärenz zunächst für das Deutsche und Türkische einer genaueren Untersuchung unterworfen, eine weitere Detailanalyse ist dem Nahuatl gewidmet. Untersuchungen zu weiteren Sprachen […] sollen das gewonnene Bild erweitern und modifizieren. Die Untersuchungen zur Etablierung können nur als allererste Ansätze gelten, wie die gesamte Arbeit lediglich den Anspruch stellt, den Bereich nicht etwa erschöpfend abzuhandeln, sondern nur die Richtung aufzuzeigen, in der mögliche Ergebnisse zu suchen sind."
] | ddc:410 | [
"Deutsch",
"Türkisch",
"Possessivität",
"Inhärenz"
] |
25137 | Posession as an operational dimension of language | eng | doc-type:workingPaper | [
"In this study I want to show, above all, that the linguistic expression of POSSESSION is not a given but represents a problem to be solved by the human mind. We must recognize from the outset that linguistic POSSESSION presupposes conceptual or notional POSSESSION, and I shall say more about the latter in Chapter 3. Certain varieties of linguistic structures in the particular languages are united by the fact that they serve the common purpose of expressing notional POS SESSION. But this cannot be their sole common denominator. How would we otherwise be able to recognize, to understand, to learn and to translate a particular linguistic structure as representing POSSESSION? There must be a properly linguistic common denominator, an invariant, that makes this possible. The invariant must be present both within a particular language and in cross-language comparison. What is the nature of such an invariant? As I intend to show, it consists in operational programs and functional principles corresponding to the purpose of expressing notional POSSESSION. The structures of possessivity which we find in the languages of the world represent the traces of these operations, and from the traces it becomes possible to reconstruct stepwise the operations and functions."
] | ddc:410 | [
"Possessivität",
"Possessivkonstruktion"
] |
25138 | Possessivity, subject and object | eng | doc-type:workingPaper | [
"The basic question is whether POSSESSOR and POSSESSUM are on the same level as the roles of VALENCE, two additional roles as it were. My research on POSSESSION has shown (Seiler 1981:7 ff.) that this is not the case, that there is a difference in principle between POSSESSION and VALENCE. However, there are multiple interactions between the two domains, and these interactions shall constitute the object of the following inquiry. It is hoped that this will contribute to a better understanding both of POSSESSION and of VALENCE."
] | ddc:410 | [
"Possessivität",
"Possessivkonstruktion",
"Valenz <Linguistik>"
] |
25140 | Twentv-four questions on linguistic typology and a collection of answers | eng | doc-type:workingPaper | [
"At the end of last year, I designed an inquiry about the present state of linguistic typology in the form of a questionnaire. It was an attempt to cover the whole field by formulating the questions which seemed most relevant to it. This questionnaire is reproduced, without modifications, following this preface. In the first days of this year, it was sent to 33 linguists who I know are working in the field. The purpose was to form, on the basis of responses received, a picture of convergences and divergences among trends of present-day linguistic typology. The idea was also to get an objective basis for my report on \"The present state of linguistic typology\", to be delivered at the XIII. International Congress of Linguistics at Tokyo, 1982."
] | ddc:410 | [
"Sprachtypologie"
] |
25145 | Zum Verhältnis von Logik und Linguistik im Bezug auf UNITYP-Grundsätze | deu | doc-type:workingPaper | [
"Es ist wiederholt die These vorgebracht worden, die Grundmuster der europäischen Metaphysik entsprängen den grammatischen Grundmustern der zur Darstellung dieser Metaphysik verwendeten Sprache, allgemeiner des indoeuropäischen Sprachtyps. Was ist z. B. das Sein anderes als eine abstrakte Fiktion, ermöglicht durch die Nominalisierung des Hilfsverbs? Weder findet sich in jeder Sprache ein solches Hilfsverb noch muß überall, wo es vorhanden ist, auch Nominalisierung möglich sein. Ist somit die Rede vom Sein, Ontologie, nicht – unbeschadet der Gründe, um derentwillen diese Rede geübt wird – eine bloße Irreführung durch die Mittel unserer Sprache? Und ferner: Ist nicht die im Wort \"Ontologie\" erwähnte Logik von eben demselben Sprachbau abhängig (wenn schon nicht von der menschlichen Psyche)? Wir analysieren doch das Urteil in Subjekt, Prädikat und Kopula, S ist P; und auch hier taucht in verräterischer Weise das Hilfsverb auf. Philosophie? Philosophie der Logik? \"Die Philosophie ist ein Kampf gegen die Verhexung unseres Verstandes durch die Mittel unserer Sprache.\" Mit diesen berühmten Worten leitete L. Wittgenstein eine Entwicklung ein (\"Wir führen die Wörter von ihrer metaphysischen, wieder auf ihre alltägliche Verwendung zurück.\") die E. Tugendhat 1976 schließlich so zusammenfaßte: \"Ich kenne keine befriedigende Antwort auf die Frage, wie die sprachanalytische Philosophie von der empirischen Sprachwissenschaft zu unterscheiden ist.\" Hat das nicht zur Konsequenz, daß am Ende die logisch-philosophischen Probleme – einschließlich aller die Philosophie der Logik betreffenden –, die doch apriori sich aus der Bewußtseinshelle des Menschen herzustellen scheinen, in einer empirischen Disziplin, der Linguistik, aposteriori also, ihre genugtuende Beantwortung finden? Dieser Frage wollen wir nachgehen. Zunächst ist hier kurz zu umreißen, wie sich dem unbefangenen Betrachter die Beziehung von Logik und Linguistik gegenwärtig darstellt."
] | ddc:400 | [
"Logik",
"Linguistik",
"Sprachphilosophie"
] |
25146 | Beiträge zum Problembereich Skalen und Kontinua | deu | doc-type:workingPaper | [
"Linguistic continua, their properties, and their interpretation – Hansjakob Seiler ; Skala und Kontinuum: Versuch einer Abgrenzung – Fritz Serzisko ; Der Skalenbegriff in der Linguistik mit einer Demonstration am Beispiel der deutschen Adverbien – Paul-Otto Samuelsdorff ; Kasusrollen im Tagalog: ein intrasprachliches Kontinuum der Kontrolle – Werner Drossard ; Zu einigen Skalen bei der Beschreibung sprachlicher Variation – Manfred Ostrowski Sprachliche Skalen im-typologischen Vergleich (erläutert am Beispiel der Dimension \"Apprehension\") – Ulrike Kölver"
] | ddc:410 | [
"Progressiv",
"Linguistik",
"Sprachtypologie",
"Skalierung"
] |
25147 | Akkusativische, ergativische und aktivische Bezeichnung von Aktantenfunktionen | deu | doc-type:workingPaper | [
"Das Ziel der folgenden Betrachtungen besteht weniger in der Lieferung eines prinzipiell neuen Beitrags sei es zur Unterscheidung akkusativischer, ergativischer und aktivischer Konstruktionstypen oder sei es zu derjenigen verschiedener Aktantenfunktionen (cf. Heger 1976 § 4 1.2 ) als vielmehr im Nachweis der Brauchbarkeit der letzteren als eines noematischen – d.h. von je einzelsprachlichen Gegebenheiten unabhängigen – tertium comparationis für den Vergleich der ersteren und ihrer verschiedenen Subtypen Im Rahmen dieser Zielsetzung ist es legitim, die folgenden Betrachtungen auf die Frage nach den Bezeichnungen der Prädikativ-Funktion (die einem Aktanten eine Eigenschaft, einen Zustand oder eine Zustandsveränderung zuschreibt), der Kausal-Funktion (die einen Aktanten als denjenigen theoretischen Ort charakterisiert, von dem die Ursache eines Zustands oder Vorgangs ausgeht) und der Final-Funktion (die einen Aktanten als denjenigen theoretischen Ort charakterisiert, an dem sich die Wirkung eines Zustands oder Vorgangs vollzieht) einzuschränken. Dennoch ist der einleitende Hinweis auf die zumindest theoretisch unbegrenzte Unterscheidbarkeit weiterer Aktantenfunktionen wichtig, da er die naheliegende Frage beantwortet, warum in keiner Sprache eineindeutige Bezeichnungen von Aktantenfunktionen anzutreffen sind: im Fall der Bezeichnung von Aktantenfunktionen durch Kasusgrammeme am Nomen würde eine derartige Lösung kaum mehr handhabbare Flexionsparadigmen entstehen lassen und in Fall ihrer Bezeichnung durch Kongruenzmarkierung am Verb darüber hinaus zu monströsen Konjugationsformen führen."
] | ddc:415 | [
"Akkusativ",
"Ergativ",
"Aktiv",
"Aktant"
] |
25149 | Orientierung : (Beitrag zur sprachlichen Dimension der Partizipation) | deu | doc-type:workingPaper | [
"Innerhalb der Dimension der PARTIZIPATION werden Valenz, als die minimale sprachliche Signalisierung des Vorhandenseins der RELATION der PARTIZIPATION (Seiler 1984:95) und Gerichtetheit, was wir als Orientierung bezeichnen, [...] als getrennte Techniken behandelt, die zueinander in einem implikativen Verhältnis stehen. Orientierung setzt sie VALENZ voraus, ist aber bei dieser selbst \"noch nicht 'aktuell'\" (ebd.101). Bei VALENZ handelt es sich um das, was \"im Partizipatum selber über die Anwesenheit von Partizipanten sowohl quantitativ (Anzahl der Partizipanten) als auch qualitativ (in Bezug auf ihre strukturellen Eigenschaften so entschieden wird, daß die sprachliche Signalisierung minimal, d.h. ohne weitere Kennzeichnung insbesondere an den Partizipanten erfolgt.\" (Seiler 1984:97f) Ein Verb wie 'töten' beinhaltet demnach sowohl, daß zwei Partizipanten beteiligt sind, als auch, daß beide in unterschiedlicher Weise beteiligt sind. [...] [D]ie Zuordnung: Subjekt-Agens ist nicht universell vorgegeben. Eine Handlung kann als vom Agens ausgehend beschrieben werden, es kann aber auch der Patiens als Ausgangspunkt gewählt werden. [...] Die unterschiedlichen Darstellungsrichtungen bezeichnen wir im folgenden als Orientierung. [...] Den Vorgang vom Agens her darstellen heißt, diesen - syntaktisch gesehen - als zentrale Einheit des Satzes zu enkodieren, während im anderen Fall der Patiens die zentrale Einheit ist. Wir werden im folgenden die beiden unterschiedlichen Betrachtungsrichtungen als A-Orientierung bzw. O-Orientierung bezeichnen. Orientierung wird dabei als Überbegriff verwendet."
] | ddc:410 | [
"Partizipialkonstruktion",
"Orientierung",
"Valenz <Linguistik>"
] |
25152 | Kausativierung und Transitivierung im Tagalog | deu | doc-type:workingPaper | [
"Als eine der grundlegenden Systematisierungen im Bereich der Kausativität und damit – aus der Sicht des Kölner Universalienprojekts – der Technik KAUSATIVIERUNG – hat sich meines Erachtens die von Comrie (1981:165ff) eingeführte – und von H. Seiler wiederaufgenommene (1984:67) – und als Kontinuum angeordnete, Dreiteilung in analytische (= periphrastische), morphologische und lexikalische Bildungen erwiesen. Im Mittelpunkt des folgenden Aufsatzes steht der Versuch, im Tagalog, der wichtigsten philippinischen Sprache, diese drei Erscheinungsformen der Kausativierung zu untersuchen und systematisch aufeinander zu beziehen. Dabei ist von besonderer Relevanz, daß in diesem Zusammenhang der semanto-syntaktischen Eigenheit des Tagalog als Vertreter des aktiscischen Sprachbaus wesentliche Bedeutung zukommt. Weiterhin ist zu berücksichtigen, daß aus der Sich der Gesamtdimension PARTIZIPATION Phänomene aus anderen Techniken (z .B. aus der TRANSITIVIERUNG) nicht unerwähnt bleiben dürfen. Auf diese Weise führt die vorliegende Arbeit letztlich dazu, Zusammenhänge zwischen TRANSITIVIERUNG und KAUSATIVIERUNG in Form von kontinuierlichen Übergängen aufzuzeigen."
] | ddc:410 | [
"Kausativ",
"Transitivierung",
"Tagalog",
"Japanisch",
"Swahili",
"Wortbildung"
] |
25154 | Morphosyntactic predication : a functional-operational approach | eng | doc-type:workingPaper | [
"As a traditional notion of fundamental importance in linguistics and philosophy (logic), \"predication\" is fraught with controversial issues. It is thus difficult to delimit the scope of this paper without becoming involved in some major issue. The following distinctions seem to me to be plausible on an intuitive basis. Evidence for why they are useful and legitimate will be found in the body of the paper. The discussion will focus on morphosyntactic predication […]."
] | ddc:410 | [
"Morphosyntax",
"Prädikation",
"Tagalog",
"Baskisch"
] |
25155 | Kasusmarkierung und die Zentralität von Partizipanten | deu | doc-type:workingPaper | [
"Die vorliegende Untersuchung kann als Beitrag zum Themenbereich \"grammatische Relationen\" und zur \"Subjekt\"- und \"Objekt\"-Diskussion verstanden werden. Da im Mittelpunkt unserer Betrachtungen die Enkodierung von semantischen Rollen steht, genauer: die Wechselbeziehung zwischen Rollen und ihrer morphologischen Ausprägung durch Kasusformen, ist darauf verzichtet worden, von \"Subjekt\"- oder \"Objekt\"-Kasus zu sprechen, denn der \"Subjekt\"- oder \"Objekt\"-Status eines Partizipanten wird erst deutlich, wenn alle in der Literatur entwickelten Tests (z.B. die von Keenan 1976 zuerst aufgelisteten) durchgeführt worden sind. Dennoch besteht die Hauptabsicht unserer Analysen darin, eben einen Teil der schon bei Keenan umrissenen Beziehungen zwischen Rolle und morphologischer Repräsentation, bzw. zwischen Rollen und ihrer Konvergenz in bestimmte \"zentrale\" Kasus genauer herauszuarbeiten, in der Annahme, daß explizite syntaktische Tests, um die es hier nicht geht, im Nachhinein die von uns erkannten \"zentralen\" Kasusformen als \"verdächtige\" Subjekt- (bzw. \"Objekt\"-) Kasus identifizieren können. Auf dem Hintergrund der von H. Seiler (1984) entwickelten Dimension der PARTIZIPATION geht es dabei u.a. um die Interaktion verschiedener Techniken dieser Dimension, so daß nicht nur die KASUSMARKIERUNG zur Sprache kommt, sondern eben auch die Wechselbeziehungen zwischen VERBKLASSEN, VALENZ, ORIENTIERUNG, TRANSITIVIERUNG und KASUSMARKIERUNG. Für die Beziehung zwischen semantischen Rollen und ihrer morphologischen Ausprägung in Kasusformen wurden drei Bereiche der Grammatikalisierung angesetzt: der der bei der Kodierung der Fundamentalrelationen zu beobachtende Zusammenfall, die bei der Orientierung erfolgenden Veränderungen der Kodierung und die Anpassung/Nivellierung der Kasusmarkierung im Falle von ACTOR- und UNDERGOER-Rollen, so daß sich schließlich ein Bündel von Kriterien ergibt, aufgrund dessen die Einordnung bestimmter Beobachtungen erfolgen kann, d.h. letztlich eine skalare Darstellung mit typologischer Aussagekraft."
] | ddc:410 | [
"Partizipialkonstruktion",
"Kasusgrammatik",
"Transitives Verb",
"Genus verbi",
"Bahasa Indonesia"
] |
25156 | Language typology in the UNITYP model : paper presented for the XIV. International Congress of Linguists, August 1987, Berlin, DDR, Plenary Session on Typology | eng | doc-type:workingPaper | [
"The aim of this contribution is to embed the question of an antinomy between \"integral\" vs. \"partial typology\", inscribed as the topic of this plenary session, into the comprehensive framework of the dimensional model of the research group on language universals and typology (UNITYP). In this introductory section I shall evoke some cardinal points in the theory of linguistic typology, as viewed \"from outside\", viz. on the basis of striking parallelisms with psychological typology. Section 2 will permit a brief look on the dimensional model of UNITYP. In section 3 I shall present an illustration of a typological treatment on the basis of one particular dimension. In section 4 I shall draw some conclusions with special reference to the \"integral vs. partial\" antinomy."
] | ddc:410 | [
"Sprachtypologie",
"Sprachliche Universalien"
] |
25158 | Noun, verb, and participation | eng | doc-type:workingPaper | [
"The present article is a crosslinguistic discussion of the distinction between a word class of nouns and a word class of verbs in the UNI TYP framework of the dimension of PARTICIPATION (for a first overall sketch of PARTICIPATION see Seiler 1984). According to this framework the noun/verb-distinction (henceforth N/V-D) must be regarded as a gradable, continuous phenomenon ranging from the stage of a clear-cut distinction with no overlap to almost a non-distinction. Although there is no question that most, if not all, languages do differentiate between nouns and verbs, it is also quite apparent that the languages do so to a different degree and by different means, and that it only makes sense to use the terms \"noun\" and \"verb\" in different languages when one actually has a common functional denominator in mind (see below). After a general introduction to the notion of a noun/verb-continuum (chapter 1) the reader will be presented with a survey of languages as diverse as German. English, Russian, Hebrew, Turkish, Salish. and Tongan (see chapter 2) in support of the continuum hypothesis. In chapter 3 the facts are coordinated in an overall pattern of regularities underlying the Increase or decrease of categorical restrictions between the respective word classes. Also, chapter 3 raises the issue to what degree a N/V-D can be considered a matter of certain lexemes or a matter of the morphosyntactic environment of certain lexical units. Lastly, we shall seek for an answer to the question why it is not a necessary requirement for languages to draw a sharp distinction between a word class of nouns and a word class of verbs."
] | ddc:410 | [
"Verb",
"Nomen",
"Partizipation"
] |
25159 | Transitivität (vs. Intransitivität) und Transitivierung (vs. Intransitivierung) unter typologischem Aspekt | deu | doc-type:workingPaper | [
"Mit der im Titel dieses Aufsatzes intendierten Gegenüberstellung eines statischen Phänomens (Transitivität) und eines dynamischen (TRANSITIVIERUNG) ergibt sich im Hinblick auf die Dimension der PARTIZIPATION das Postulat einer Interaktion einer indikativischer Sehweise mit einer prädikativischen. Der indikativische Aspekt der Transitivität ist darin begründet, daß auf der Basis von u.U. verschiedenen Definitionen von Transitivität, von Sprache zu Sprache in unterschiedlicher Weise, INITIANTEN-BETROFFENEN-Konfigurationen gesetzt werden, während sich der prädikativische Aspekt (die TRANSITIVIERUNG) darin manifestiert, daß bilaterale Beziehungen etabliert, d.h. INITIANTEN-BETROFFENEN-Relationen durch morphologischen Aufwand am Verb erzeugt werden, und dies zumeist auf der Basis eines intransitiven, meist patiensorientierten Verbs. Letztlich ergibt sich ein typologischer Zusammenhang zwischen der Setzung von Intransitivität/Transitivität (als Input) und der darauf operierenden TRANSITIVIERUNG, wie er von Nichols (1982, 1984a, 1984b) angedeutet ist: Sprachen, deren Verbbestände einen stärker \"intransitiven\" Charakter haben, werden mehr transitivieren und umgekehrt. Statistische Aussagen über den intransitiven oder transitiven Charakter von Verbbeständen verschiedener Sprachen können dabei auf zweierlei Weise erfolgen. Zum einen kann man die Verteilung von intransitiv vs. transitiv im Rahmen eines international standardisierten Grundwortschatzes ermitteln, zum anderen kann man INITIANTEN-BETROFFENEN-Konfigurationen in eine bestimmte Anzahl von Untergruppen zerlegen, indem man Rollenschemata angibt. Wir werden im folgenden diese an Tsunoda (1981) ausgerichtete Methode erläutern, aber auch an verschiedenen Stellen unserer Ausführungen \"grundwortschatzbezogene\" Anmerkungen hinzufügen. Im Endeffekt resultiert auf diese Weise bei einem Vergleich verschiedener Sprachen eine intersprachliche Skala, die es erlaubt, Sprachen zwischen den Nicholsschen Polen \"fundamentally intransitive\" und \"fundamentally transitive\" einzuordnen und dabei Beobachtungen zur Ausprägung intransitivierender und transitivierender Verfahren ermöglicht. Bei der Aufarbeitung des dazu nötigen Materials wird es einerseits um die Rektion der Verben (und damit auch um Kasusmarkiertheit), andererseits um die Derivation bzw. Nicht-Derivation (\"Simplizität\") bestimmter Gruppen von Verben gehen. Doch zunächst einige Bemerkungen zum Phänomen \"Transitivität\"."
] | ddc:410 | [
"Transitivität",
"Transitivierung",
"Intransitives Verb",
"Sprachtypologie"
] |
25160 | Kant, Piaget et Unityp | fra | doc-type:workingPaper | [
"Le livre de H. Seiler, \"Apprehension. Language, Object and Order\", présente un grand intérêt même pour und épistémologue ne disposant pas d'une formation de linguíste. A cela il y a au moins deux raísons: en premier lieu \"Apprehension. Language, Object and Order\" étudie la notion d'objet introduisant la DIMENSION de l'APPREHENSION et, en deuxième lieu, à travers l'étude des langues elle vise une universalité fonctionelle de l'activité cognitive. La notion d'objet est traditionellement importante pour toute recherche épistémologique et ces dernières années elle a été définitivement liée aux recherches sémantiques (Tugendhat 1976: 48). \"Apprehension. Language, Object, and order\" englobe cet aspect; en effet, le terme de APPREHENSION indique l'activité de saisie notionelle de l'objet telle qu'elle apparaît dans les langues. La structure des langues, mise en évidence dans cette DIMENSION de l'APPREHENSION, est considerée comme la manifestation (REPRAESENTATIO) d'un concept, le REPRAESENTANDUM. Dans notre cas, il s'agit du concept d'objet, dont la richesse esst détectable par la complexité de la REPRAESENTATIO línguistique, qui en met en évidence la nature fonctionelle. Mais sa nature polymorphe, apparaissant dans les TECHNIQUES de la DIMENSION, fait que la saisie due réel mise en oeuvre par ce concept ne pourra pas se reduire à une simple perception de l'objet. En developpant les recherches de \"Apprehension. Language, Object and Order\", on purra dépasser non seulement les conceptions de la sémantique fondées sur la notion d'adéquation (ou de satisfaction), mais aussi celle qui se réclament d'un 'jeu de vérification' (Tugendhat 1976: 265). Ces conceptions, loin de se vider de leur sens, seront intégrées dans un cadre plus général. En effet, la nature même de l'objet dépend, dans sa définition et dans sa saisie, de cette activité. Le dépassement de la notion d'adéquation amène à une reformulation de l'ontologie, que l'ensemble de \"Apprehension. Language, Object and Order\" suggère. Il faudra introduire, à mon avis, une conception constructiviste."
] | ddc:410 | [
"Sprachtypologie",
"Konstruktivismus <Philosophie>",
"Linguistik",
"Sprachphilosophie",
"Morphologie <Linguistik>"
] |
25161 | Typologie der Subjektverkettung : ("Switch reference") | deu | doc-type:workingPaper | [
"Der Terminus \"switch-reference\" ist eine Schöpfung von W. Jacobson (1967). Er bezog sich auf ein Phänomen, das zunächst in den putativen Hokan-Sprachen Tonkawa, Washo und Kashaya (Southern Pomo) entdeckt worden war. Es wurde bald als areales Merkmal von Sprachen des Südwestens Nordamerikas erkannt. Es findet sich in allen Great-Basin-Sprachen sowie der westlichen Hälfte des Südwest-Phylums und in Teilen der Phyla Kalifornien, Plateau, Plains und Südost (Jacobson 1983:172). [...] Seit einigen Jahren bringt man diese Erscheinung funktional und terminologisch in Verbindung mit den sog. Medialverben der Papua-Sprachen […]. \"Switch-reference\" ist die oppositionelle explizite Signalisierung der Identitätsrelation zwischen dem Subjekt des Satzes, an dem die Markierung vorgenommen wird (oder dem sie unmittelbar folgt) und dem Subjekt eines kommenden Satzes (vorzugsweise des nächsten). Sie hat also kriterial eine antizipatorische Komponente. Sie tritt in verbfinalen Sprachen auf und wird deshalb meist durch Enklitika oder Suffixe verkörpert (quasi als Brücke zum folgenden Satz), die den markierten Satz subordinieren. Mit der Subjektidentität (die zwangsläufig auf die eine oder andere Weise mit den Kategorien Person und Numerus interagiert) gehen meist andere Bedeutungen einher, vorzugsweise interpropositionale. Die \"switch-reference\" hat logischerweise zwei Optionen: Disjunktheit, \"different subject\" (DS) , und Identität \"same subject\" (SS). \"Oppositionelle Signalisierung\" impliziert, daß eine Option gegenüber der anderen keinen grundlegenden Umbau der Satzstruktur erfordert. Davon unberührt bleibt die Tatsache, daß DS-Markierung merkmalhaft er ist. [...] Die Arbeit sollte sich ursprünglich auf Papua- und amerindische Sprachen erstrecken. Obwohl auch letztere ausgiebig untersucht wurden, kam die Darstellung nicht über die Verhältnisse in den Papua-Sprachen hinaus. Angesichts der Sprachenvielfalt scheint mir der Begriff Typologie im Titel noch gerechtfertigt. Ebenfalls keine Berücksichtigung fand die SV der südamerikanischen Sprachen, wofür die Untersuchungsgrundlage aber ohnehin dürftig gewesen wäre. Verwandte Phänomene in australischen, kaukasischen und afrikanischen Sprachen werden im Kapitel 8 lediglich gestreift."
] | ddc:410 | [
"Sprachtypologie",
"Referenzwechsel"
] |
25162 | Kasusmarkierung und die Zentralität von Partizipanten | deu | doc-type:workingPaper | [
"Während es in einem ersten Teil zur \"Kasusmarkierung und der Zentralität von Partizipanten\" (Drossard 1986 a) vornehmlich um den Zusammenhang von Rollennivellierung und Desemantisierung einerseits und die Zentralität von Kasus andererseits ging, konzentrieren wir unser Augenmerk in den vorliegenden Ausführungen auf dazu komplementäre Fälle und Prinzipien. Somit geht es zum einen um ein gegebenes \"split case marking\", das direkt mit der Peripherizität der involvierten Kasus korreliert, und zum anderen um sprachliche Prozesse, die Peripherizität zuvor zentraler Partizipanten herbeiführen und dabei, wie im Falle der gegebenen differentiellen Markierung, zu mehr semantischer Transparenz führen. Man stelle sich beispielsweise vor, daß in einem Passivsatz des Deutschen das Agens in seinem INITIANTEN-Status deutlich hervortritt, indem es mit einer Präposition zur Bezeichnung einer Herkunft (Source), mit von eingeführt wird, während das Agens im transitiven Aktivsatz im Nominativ erscheint, der semantisch entleert ist, da er ein intr. A, intr. O, und im Passivsatz ein tr. O, wie auch andere Rollen (Force, Instrument etc.) subsumiert. Generell kann man somit statische und dynamische Erscheinungsformen unterscheiden. \"Statisch\" bedeutet, daß man, wie oben ausgeführt, in manchen Sprachen ein \"split case marking\" als gegeben vorfindet, \"dynamisch\" heißt, daß man durch Passivierung oder Antipassivierung z.B. für eine Agens- oder Patiens-Kodierung ein \"splitting\" erzielen kann. In beiden Fällen gilt, daß Peripherizität, gesetzt oder abgeleitet, semantisch transparenter ist, während Zentralität, wie in Drossard 1986 a gezeigt, mit Desemantisiertheit bzw. Desemantisierung korreliert. Dementsprechend könnte man Fälle, bei denen durch bestimmte Prozesse in markierten Konstruktionen (Passiv, Antipassiv) die INITIANTEN - oder BETROFFENEN-Semantik von Partizipanten wieder hervorgekehrt wird als \"Semantisierung\" bezeichnen, d.h. der Agensstatus in einer NOMinativ-Sprache im Aktivsatz \"verschleiert\", wird durch Passivierung \"semantisiert\" und sozusagen \"entschleiert\". Wenn wir nun in unseren weiteren Überlegungen vornehmlich auf nominativische und ergativische Sprachen Bezug nehmen, so gehen wir davon aus, daß in beiden Sprachtypen verschiedene Grade von gesetzter Nivelliertheit bzw. Nichtnivelliertheit vorliegen (vgl. Drossard 1986 a), andererseits zeigt der von Šaumjan (1985) durchgeführte Vergleich der beiden Sprachtypen, daß sich nominativisch und ergativisch spiegelbildlich zueinander verhalten im Hinblick auf die jeweiligen Markiertheitsverhältnisse von aktiven zu nicht-aktiven Sätzen. Andererseits offenbaren sich hinsichtlich der Zentralität und Peripherizität von Partizipanten neben den. von Šaumjan aufgeführten Beispielen (zu Passiv und Antipassiv) auch in anderen Kontexten Varianten, die einem \"mirror image\" gehorchen. Grundsätzlich verleiht uns die šaumjansche Konzeption ein heuristisch wertvolles Instrumentarium, das sich bei der Gewinnung und Systematisierung des Sprachmaterials als sehr förderlich erweist."
] | ddc:410 | [
"Kasus",
"Kasusgrammatik",
"Partizipation",
"Kausativ"
] |
25163 | L'Iconicité en perspective fonctionnelle : contribution au Colloque Internat. "Présence de Saussure", Genève, 22 mars 1988 | fra | doc-type:workingPaper | [
"Le but principal de notre essai est de poser des problèmes. En résumé de ce qui a été proposé jusqu'ici, ces problemes peuvent être formulés comme suit : 1. Comment le principe de l'iconicité intervient-il dans la tâche de la représentation de nos conceptualisations par les moyens de la langue ? 2. Quelle est la place de l'iconicité dans le cadre d'un modele dimensionnel qui réunit les trois modes de représentation que Peirce a dénommés \"icon\", \"index\", \"symbol\" ? 3. Quelle est 1a fonction de l'iconicité et quels sont les facteurs qui font alterner l'iconicité prédominante avec la prédominance de chacun des deux autres modes de représentation ? Certes, ces problèmes sont de portée très générale et de solution difficile. Il ne peut s'agir ici de donner des solutions définitives, mais plutôt de montrer la direction vers où s'orienter."
] | ddc:410 | [
"Ikon",
"Funktionalismus <Linguistik>"
] |
25164 | Die universalen Dimensionen der Sprache: eine vorläufige Bilanz : Vorlesung im WS 1985/86 ; [Jürgen Untermann zu seinem 60. Geburtstag am 24.10.1988] | deu | doc-type:workingPaper | [
"Die folgende Vorlesung hat die universalen Dimensionen der Sprache zum Gegenstand, wie sie bis jetzt von der in Köln ansässigen Forschergruppe UNITYP erforscht und erarbeitet worden sind. (\"UNITYP\" steht für \"Sprachliche Universalienforschung und Typologie mit besonderer Berücksichtigung funktionaler Aspekte.\") Es handelt sich um eine vorläufige Bilanz, vorgestellt werden soll nicht eine monolithische, abgeschlossene Theorie mit endgültigen Resultaten. Daher sollten die bereits publizierten Ergebnisse \"not as the final version of a ready-made theory of language\" angesehen werden, \"this would mean that the UNITYP-group has reached the end of its research and is no longer productive.\" (cf. Ramat 1984:365) Das erarbeitete Modell ist seiner Anlage nach offen. Das Ziel dieser Vorlesung besteht vielmehr darin, in eine bestimmte Art des linguistischen Denkens, in eine spezifische Methode des Herangehens an Sprachdaten einzuführen, mit dem Anspruch, dadurch zu einem besseren Verständnis sprachlicher Fakten beizutragen. Der Wert einer Theorie bemißt sich überhaupt daran, inwieweit sie imstande ist, zu einem besseren und tiefgreifenderen Verständnis des durch sie Systematisierten anleiten zu können. Auch insofern steht hier nicht lediglich die Präsentation fertiger Resultate, sondern die Vermittlung eines bestimmten linguistischen Sprachverstehens im Vordergrund, das zu eigenem Weiterarbeiten befähigen und anregen soll. Metawissenschaftlich-methodische Fragen, wie die nach dem, was ein sprachliches Faktum überhaupt ist, werden zunächst zurückgestellt."
] | ddc:410 | [
"Sprachliche Universalien",
"Sprachtypologie"
] |
25165 | On the sequence of the techniques on the dimension of participation | eng | doc-type:workingPaper | [
"This is a survey of the development of the model of PARTICIPATION (P'ATION) with reference to the postulated sequence of the techniques on the dimension of P'ATION. Along with a brief explanation of the techniques this article contains a discussion of the major claims with regard to the sequence of the techniques and the possibilities of subjecting the claims to empirical verification."
] | ddc:410 | [
"Partizipation",
"Sprachtypologie"
] |
25166 | A functional view on prototypes | eng | doc-type:workingPaper | [
"The human mind may produce prototypization within virtually any realm of cognition and behavior. A \"comparative prototype-typology\" might prove to be an interesting field of study – perhaps a new subfield of semiotics. This, however, would presuppose a clear view on the samenesses and differences of prototypization in these various fields. It seems realistic for the time being that the linguist first confine himself to describing prototypization within the realm of language proper. The literature on prototypes has steadily grown in the past ten years or so. I confine myself to mentioning the volume on Noun Classes and Categorization, edited by C. Craig (1986), which contains a wealth of factual information on the subject, along with some theoretical vistas. By and large, however, linguistic prototype research is still basically in a taxonomic stage - which, of course, represents the precondition for moving beyond. The procedure is largely per ostensionem, and by accumulating examples of prototypes. We still lack a comprehensive prototype theory. The following pages are intended, not to provide such, a theory, but to do the first steps in this direction. Section 2 will feature some elements of a functional theory of prototypes. They have been developed by this author within the frame of the UNITYP model of research on language universals and typology. Section 3 will bring a discussion of prototypization with regard to selected phenomena of a wide range of levels of analysis: Phonology, morphosyntax, speech acts, and the lexicon. Prototypization will finally be studied within one of the universal dimensions, that of APPREHENSION - the linguistic representation of the concepts of objects – as proposed by Seiler (1986)."
] | ddc:410 | [
"Prototyp <Linguistik>",
"Funktionalismus <Linguistik>"
] |
25168 | A dimensional view on numeral systems | eng | doc-type:workingPaper | [
"The Stanford Project on Language Universals began its activities in October 1967 and brought them to an end in August 1976. Its directors were Joseph H. Greenberg and Charles A. Ferguson. The Cologne Project on Language Universals and Typology [with particular reference to functional aspects], abbreviated UNITYP, had its early beginnings in 1972, but deployed its full activities from 1976 onwards and is still operating. This writer, who is the principal investigator, had the privilege of collaborating with the Stanford Project during spring of 1976. […] One of the leading Greenbergian ideas is that of implicational generalizations, has been integrated as a fundamental principle in the construction of continua and of universal dimensions as proposed by UNITYP. It is hoped that the following considerations on numeral systems will be apt to bear witness to this situation. They would be unthinkable without Greenberg’s pioneering work on \"Generalizations about numeral systems\" (Greenberg 1978: 249 ff., henceforth referred to as Greenberg, NS). Further work on this domain and on other comparable domains almost inevitably leads one to the view that generalizations of the Greenberg type have a functional significance and that a dimensional framework is apt to bring this to the fore. This is the view on linguistic behaviour as being purposeful, and on language as a problem- solving device. The problem consists in the linguistic representation of cognitive-conceptual ideas. The solution is represented by the corresponding linguistic structures in their diversity and the task of the linguist consists in reconstructing the program and subprograms underlying the process of problem-solving. It is claimed that the construct of continua and of universal dimensions makes these programs intelligible."
] | ddc:410 | [
"Numerus",
"Sprachliche Universalien"
] |
25169 | Internationales Interdisziplinäres Kolloquium "Sprache und Denken: Variation und Invarianz in Linguistik und Nachbardisziplinen" : Lenzburg/Schweiz, 16. - 19. Mai 1989 ; Teil: Bd. 1 | deu | doc-type:workingPaper | [
"Die beiden vorliegenden akups berichten von einem internationalen interdisziplinären Kolloquium, welches vom 16.- 19. Mai 1989 in Lenzburg, Schweiz, stattgefunden hat. Der Bericht ist eher als informelle Erinnerungshilfe zu verstehen denn als offizielle \"proceedings\"."
] | ddc:410 | [
"Linguistik",
"Sprachtypologie",
"Sprachliche Universalien"
] |
25170 | Internationales Interdisziplinäres Kolloquium "Sprache und Denken: Variation und Invarianz in Linguistik und Nachbardisziplinen" : Lenzburg/Schweiz, 16. - 19. Mai 1989 ; Teil: Bd. 2 | deu | doc-type:workingPaper | [
"Die beiden vorliegenden akups berichten von einem internationalen interdisziplinären Kolloquium, welches vom 16.- 19. Mai 1989 in Lenzburg, Schweiz, stattgefunden hat. Der Bericht ist eher als informelle Erinnerungshilfe zu verstehen denn als offizielle \"proceedings\"."
] | ddc:410 | [
"Linguistik",
"Sprachtypologie",
"Sprachliche Universalien"
] |
25171 | Language universals and typology in the UNITYP framework | eng | doc-type:workingPaper | [
"Why should we engage in language universals research and language typology? What do we want to explain? It is a fact that, although languages differ significantly and considerably. indeed, no one would deny, that they have something in common; how else could they be labelled 'language'? - There is obviously unity among them, no matter how vaguely felt and for what reasons: Scientific, practical, moral, etc. Neither diversity per se nor unity per se is what we want to explain. There is no reason whatsoever to consider either one of them as primary, and the other as derived. What we do want to explain is \"equivalence in difference\" – cf. our motto – which manifests itself, among others, in the translatability from one language to another, the learnability of any language, language change – which all presuppose that speakers intuitively find their way from diversity to unity. This is a highly salient property which deserves to be brought into our consciousness. Generally then, our basic goal is to explain the way in which language-specific facts are connected with a unitarian concept of language – \"die Sprache\" – \"le langage\"."
] | ddc:410 | [
"Linguistik",
"Sprachtypologie",
"Sprachliche Universalien"
] |
25172 | Studien zur Situierung, Aspektualität, Modalität, Temporalität | deu | doc-type:workingPaper | [
"In den folgenden Ausführungen wird es darum gehen, in einer den Erörterungen von Foley/van Valin (1984:208ff.) verwandten Weise Evidenz für eine bestimmte Reihenfolge der unter T/A/M zusammengefaßten Bereiche (Temporalität, Aspektualität und Modalität) zu erbringen. Wir teilen die Auffassung der beiden Autoren, daß die drei Bereiche als Operatoren über verschiedene Satz-Layer verstanden werden können, wobei die Foley/van Valinsche Konzeption besagt, daß Aspektualität mit dem Satznukleus (dem Prädikat), Modalität mit dem Core (dem Prädikat und den fundamentalen Partizipanten ACTOR und UNDERGOER) und schließlich Temporalität mit der Peripherie des Satzes (Prädikat, Core und \"Umstandsangaben\") interagiert. (Man vergleichedazu das Schema bei Foley/van Valin 1984:224). Im Zentrum unseres Interesses steht nun, die von den beiden Autoren postulierte Reihenfolge durch Beobachtungen zur Kasusmarkierung zu untermauern. Diese Sehweise unterscheidet sich von der der beiden amerikanischen Linguisten insofern, als sie vornehmlich die Sequenz der Morpheme im Bezug zum Verbstamm heranziehen, um eine Reihenfolge Stamm-A-M-T zu substantiieren. Bybee (1985) verfährt ähnlich, kommt aber aufgrund anderer Überlegungen und eines größeren SprachsampIes zu anderen Ergebnissen. Somit sind wir bemüht, mithilfe einer an einer Technik der PARTIZIPATION ausgerichteten Betrachtungsweise, der der Konzentration auf Phänomene der KASUSMARKIERUNG, zusätzliche Argumente für eine A-M-T-Sequenz zu sammeln."
] | ddc:410 | [
"Modus",
"Aspekt <Linguistik>",
"Tempus"
] |
25173 | The dimension of oppositeness : universal and typological aspects | eng | doc-type:workingPaper | [
"Oppositeness, i.e. the relation between opposites or contraries or contradictories, has a fundamental role in human cognition. In the various domains of intellectual and psychological activity we find ordering schemas that are based, in one way or another, on the cognitive figure of oppositeness. It is therefore not surprising that the figure and its corresponding ordering schemas show their reflexes in the languages of the world. [...] We shall be dealing with oppositeness in the sense that a linguistically untrained native speaker, when asked what would be the opposite of 'long' can come up with some such answer as 'short', and likewise intuitively grasp the relation between 'man' and 'woman', 'corne' and 'go', 'up' and 'down', etc. Thinking that much of the vocabulary of a language is organized in such opposite pairs we must recognize that this is an important faculty, and we are curious to know how this is done, what are the underlying conceptual-cognitive structures and processes, and how they are encoded in the languages of the world. We shall leave out of consideration such oppositions as singular vs. plural. present vs. past, voiced vs. unvoiced, oppositions that the linguist states by means of a metalanguage which is itself derived from a concept of oppositeness as manifested by the examples which I gave earlier. Our approach will connect with earlier versions of the UNITYP framework. However, as a novel feature, and, hopefully, as an improvement, we shall apply some sort of a division of labor. We shall first try to reconstruct the conceptual-cognitive content of oppositeness and to keep it separate from the discussion of its reflexes in the individual languages. We shall find that a dimensional ordering of content in PARAMETERS and a continuum of TECHNIQUES is possible already on the conceptual-cognitive level. In order to keep it distinct from the level of linguistic encoding we shall use a separate terminology, graphically marked by capital 1etters."
] | ddc:410 | [
"Antonym",
"Kognitive Semantik",
"Opposition <Linguistik>"
] |
25175 | Studien zur Lokalisation: Teil: 1. | deu | doc-type:workingPaper | [
"Hansjakob Seiler: Raumorientierung: Präposition – Adverb, ein Verbum implizierend ; Werner Drossard: Lokale Relationen: vom Einfacheren (Topologischen) zum Komplexeren (Dimensionalen). Sprachliche Reflexe einer psycholinguistischen Erkenntnis ; Waldfried Premper: Inhärente Lokalisation"
] | ddc:410 | [
"Lokalisation",
"Präposition"
] |
25176 | Studien zur Lokalisation: Teil: 2.: Verbgebundene Lokalisation vs. Lokalisation von Propositionen | deu | doc-type:workingPaper | [
"Der vorliegende Aufsatz gliedert sich in zwei Unterabschnitte. In Abschnitt I geht es um verbgebundene, von der Valenz geforderte Lokalisation. Die einzelsprachlichen Beispiele zeigen, daß es sich konstant um Verben der Position oder Positionsveränderung (Bewegungs - und Transferverben) handelt, die lokale Relationen wie LOK (Ortsruhe), SOURCE oder GOAL fordern. Unter Bezugnahme auf die Erkenntnisse zur Dimension der PARTIZIPATION (H. Seiler/W. Premper 1991) können die Varianten, wie sie in der einzelsprachlichen Kodierung zu beobachten sind, zwischen den Polen zentralisiert und dezentralisiert (peripher) angeordnet werden . Dies bedeutet, daß lokale Relationen (als verbgebundene Entitäten) einerseits am Partizipatum selbst und andererseits im Bereich der Partizipanten in Gestalt verschiedener grammatischer Relationen in Erscheinung treten können. Im ersteren Fall kann die Inkorporation einer lokalen Ergänzung ins Partizipatum als optimal zentralisiert betrachtet werden, während eine Kodierung als Präpositionalphrase das andere Extrem darstellt. Dazwischen liegt eine Kodierung als \"Subjekt\"- bzw. \"Objekt\"-Relation, für die sich, wie auch für die anderen Fälle, eine Reihe von Beispielen finden lassen. Somit schwankt die Skala der Kodierungsmöglichkeiten für verbgebundene lokale Relationen zwischen Inkorporation und Präpositional-/Postpositionalphrasen, was letztlich eine Differenzierung in markierte und unmarkierte, im letzteren Falle gar prototypische Instanzen bedeutet. Im II . Abschnitt geht es darum, so weit dies möglich erscheint, Varianten zu beschreiben, die funktional die Aufgabe einer Situierung einer Gesamtproposition bewerkstelligen."
] | ddc:410 | [
"Lokalisation",
"Präposition",
"Kausativ"
] |
25177 | Remarks on deixis | eng | doc-type:workingPaper | [
"The prevailing conception of deixis is oriented to the idea of 'concrete' physical and perceptual characteristics of the situation of speech. Signs standardly adduced as typical deictics are I, you, here, now, this, that. I and you are defined as meaning \"the person producing the utterance in question\" and \"the person spoken to\", here and now as meaning \"where the speaker is at utterance time\" and \"at the moment the utterance is made\" (also, \"at the place/time of the speech exchange\"); similarly, the meanings of this and that are as a rule defined via proximity to speaker's physical location. The elements used in such definitions form the conceptual framework of most of the general characterisations of deixis in the literature. [...] There is much in the literature, of course, that goes far beyond this framework . A great variety of elements, mostly with very abstract meanings, have been found to share deictic characteristics although they do not fit into the personnel-place-time-of-utterance schema. The adequacy of that schema is also called into question by many observations to the effect that the use of such standard deictics as here, now, this, that cannot really be accounted for on its basis, and by the far-reaching possibilities of orienting deictics to reference points in situations other than the situation of speech, to 'deictic centers' other than the speaker. [...] Analyses along the lines of the standard conception regularly acknowledge the existence of deviations from the assumed basic meanings. One traditional solution attributes them to speaker's \"subjectivity\", or to differences between \"physical\" and \"psychological\" space or time; in a similar vein, metaphorical extensions may be said to be at play, or a distinction between prototypical and non-prototypical meanings invoked. Quite apart from the question of the relative merits of these explanatory principles, which I do not wish to discuss here, the problem with all such accounts is that the definitions of the assumed basic meanings themselves are founded on axiom rather than analysis of situated use. The logical alternative, of course, is to set out for more abstract and comprehensive meaning definitions from the start. In fact, a number of recent, discourse-oriented, treatments of the demonstratives proceed this way; they view those elements as processing instructions rather than signs with inherently spatial denotation (Isard 1975, Hawkins 1978, Kirsner 1979, Linde 1979 , Ehlich 1982.)"
] | ddc:410 | [
"Deixis"
] |
25178 | Studien zur Lokalisation: Teil: 3. Raum und Grammatik oder: Wie berechenbar ist Sprache? ; [Darin enthalten: Hasase, Martin: Parameters of spatial orientation] | deu | doc-type:workingPaper | [
"Gegenstand dieses Aufsatzes ist das Verhältnis zwischen der Wahrnehmung einer Anordnung im Raum und der Kategorisierung grammatischer Information. Bei der Diskussion unterschiedlicher Ansätze zu diesem Thema (Metapherntheorie , Gestalttheorie u.a.) stehen die Fragen nach der Existenzberechtigung und dem Erklärungspotential eines lokalistischen Ansatzes im Vordergrund. Während eine direkte Beziehung zwischen räumlicher und grammatischer Kategorisierung abzulehnen ist, liegt ein gemeinsamer Nenner in übergreifenden Prinzipien der Mustererkennung. In einer Theorie der Mustererkennung \"vereinen sich wesentliche Gedanken aus Wahrnehmungs- und Lernbarkeitstheorien und deren Formulierung mittels \"berechenbarer\" geometrisch-topologischer Modelle. Als Illustration dienen u.a. Beispiele zur Kasusmarkierung und zur sprachlichen Kategorisierung von Aspekt und Tempus."
] | ddc:410 | [
"Lokalisation",
"Präposition"
] |
25255 | Computer-assisted transcription and analysis of speech | eng | doc-type:workingPaper | [
"The two papers included in this volume have developed from work with the CHILDES tools and the Media Editor in the two research projects, \"Second language acquisition of German by Russian learners\", sponsored by the Max Planck Institute for Psycholinguistics, Nijmegen, from 1998 to 1999 (directed by Ursula Stephany, University of Cologne, and Wolfgang Klein, Max Planck Institute for Psycholinguistics, Nijmegen) and \"The age factor in the acquisition of German as a second language\", sponsored by the German Science Foundation (DFG), Bonn, since 2000 (directed by Ursula Stephany, University of Cologne, and Christine Dimroth, Max Planck Institute for Psycholinguistics, Nijmegen). The CHILDES Project has been developed and is being continuously improved at Carnegie Mellon University, Pittsburgh, under the supervision of Brian MacWhinney. Having used the CHILDES tools for more than ten years for transcribing and analyzing Greek child data there it was no question that I would also use them for research into the acquisition of German as a second language and analyze the big amount of spontaneous speech gathered from two Russian girls with the help of the CLAN programs. When in the spring of 1997, Steven Gillis from the University of Antwerp (in collaboration with Gert Durieux) developed a lexicon-based automatic coding system based on the CLAN program MOR and suitable for coding languages with richer morphologies than English, such as Modern Greek. Coding huge amounts of data then became much quicker and more comfortable so that I decided to adopt this system for German as well. The paper \"Working with the CHILDES Tools\" is based on two earlier manuscripts which have grown out of my research on Greek child language and the many CHILDES workshops taught in Germany, Greece, Portugal, and Brazil over the years. Its contents have now been adapted to the requirements of research into the acquisition of German as a second language and for use on Windows."
] | ddc:400 | [
"Deutsch",
"Fremdsprache",
"Gesprochene Sprache",
"Transkription",
"Automatische Spracherkennung",
"Computerlinguistik"
] |
25707 | Überlegungen zur Problematik bei der Abgrenzung von Situativergänzungen und Situativangaben | deu | doc-type:article | [
"Ausgehend von der Engelschen Auffassung der Situativergänzungen wird hier an die Adverbialia mittels neu vorgeschlagener analytischer Verfahren herangegangen. Diese Studie leistet zum einen eine einheitliche Beschreibung bestimmter Verben - \"stattfinden\", \"gebären\", \"sterben\", \"erschehen\", \"anfangen\", \"öffnen\" und \"beginnen\" - und bietet zum anderen syntaktische, semantische, morphosyntaktische und kommunikative Unterscheidungsmittel für strittige Fälle bei der Unterscheidung zwischen adverbialen Ergänzungen und adverbialen Angaben. Das in diesem Aufsatz Dargestellte kann akzeptiert oder revidiert werden, aber der empirische Teil zeigt eindeutige Ergebnisse.",
"This article proposes a new analytic approach to adverbials on the basis of Engel’s concept of the adverbial component. The study first gives a unified description of certain verbs – \"stattfinden\", \"gebären\", \"sterben\", \"geschehen\", \"anfangen\", \"öffnen\" and \"beginnen\" – and then proposes syntactic, semantic, morphosyntactic and communicative means for differentiating between adverbial complements and adverbial adjuncts. The description offered in this article can either be accepted or modified, but the empirical part shows very clear results."
] | ddc:430 | [] |
2586 | Sprachwahl als Indikator politischer Standortbestimmung im "deutschen" Mittelalter : der Umgang mit der Volkssprache von den Karolingern zu den Staufern | deu | doc-type:doctoralThesis | [
"Das Ziel dieser Arbeit ist es, Chronologie und Erscheinungsform volkssprachlicher Schriftzeugnisse zwischen ca. 750 und 1250 im fränkischen Gesamtreich, im ostfränkischen Reich, im entstehenden ‚Deutschen Reich‘, als Folge geistesgeschichtlichen und politischen Wandels in dieser Zeitspanne darzustellen. Explizite soll die disparate Erscheinungsform ‚deutscher‘, volkssprachlicher Texte als Folge sich wandelnder Ziele der Herrscher dargestellt werden: Zielsetzungen, die sich aus dem sich verändernden Weltbild und der sich verändernden politischen Lage ergeben und die das Handeln des Herrschers bestimmen. Anders gefragt: Welche politischen Gründe können fränkische und sächsische Könige und Kaiser im Mittelalter bewogen haben, die ‚deutsche‘ Volkssprache zu fördern und – steht das in Zusammenhang mit der jeweils gültigen Reichsideologie?"
] | ddc:430 | [] |
25920 | Multiple encoding in genetic editions: the case of "Faust" | eng | doc-type:article | [
"The aim of the present paper is to show how, and to what extent, the standards of critical genetic editions as applied to Goethe's Faust can be attained within a TEI framework. It proposes and argues for the introduction of two separate transcripts: documentary and textual. Despite the apparent disadvantages of multiple encoding, this approach recommends itself for practical reasons (e.g., avoidance of overlapping hierarchies), and it conveniently reflects the idea that any written document must be considered a material object on the one hand and a medium of textual transmission on the other. In the course of the paper, some aspects and problems of chapter 11 of version 2.0.0 of TEI P5 (the definition and use of the elements <line> and <mod> and related issues) will be discussed."
] | ddc:400 | [
"ddc:430",
"ddc:830"
] |
25923 | Ansätze zur Förderung akademischer Schreibkompetenz an der Hochschule | deu | doc-type:book | [
"Die qualifizierte sprachliche Betreuung internationaler Studierender während des Fachstudiums an deutschen Hochschulen hat in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen. Der Fachverband Deutsch als Fremdsprache hat sich daher die Aufgabe gestellt, der studienbegleitenden Förderung der zentralen Kompetenzen, die für ein erfolgreiches Studium maßgeblich sind, verstärkte Aufmerksamkeit zu widmen. Die in diesem Band dokumentierte Fachtagung ist ein Auftakt dazu. Im Zentrum stehen Berichte und Diskussionen über Theorie und Praxis von Konzepten und Lehr-/ Lernmaterialien zum akademischen Schreiben in der Fremdsprache Deutsch, welche derzeit fachspezifisch oder fächerübergreifend in Kursen oder individuellen Schreibberatungen für verschiedene Zielgruppen an Hochschulen (Erasmus-, Bachelor-, Masterstudierende oder Promovierende) eingesetzt werden."
] | ddc:430 | [
"ddc:800"
] |
25963 | Imagem, texto, sensibilização, criatividade | por | doc-type:article | [
"This paper aims to investigate the dynamics of text-image interplay as exemplified by various text types applied to second language teaching and translation didactics. Based on examples of texts from the fields of Science, Technology, Literature and Language Teaching, the authors attempt to assess both successful and unsuccessful instances of the application of iconical resources in text production. Some didactic consequences are discussed.",
"Ziel dieses Beitrags ist es, die dynamische Wechselbeziehung zwischen Bild und Text bei der didaktischen Bearbeitung verschiedener Textsorten im Rahmen der Fremdsprachen- bzw. Übersetzungsdidaktik zu untersuchen. Am Beispiel von Textsorten aus dem Bereich der Wissenschaft, Technik, Literatur und Sprachvermittlung wird versucht, erfolgreiche und mißlungene Anwendungen ikonischer Mittel bei der Textproduktion unter die Lupe zu nehmen und didaktische Konsequenzen daraus zu ziehen."
] | ddc:400 | [
"Hypertext",
"Fremdsprachenunterricht",
"Übersetzung"
] |
25964 | O campo inicial da frase e a estrutura informacional do texto | por | doc-type:article | [
"An important role in the coherence of texts is played by the distribution of information in the sentence. The present paper especially examines the beginning of sentences (topics). Which syntactic elements are most adequate to initiate a sentence, and which of their characteristics can be considered responsible for this? After a short review of the pertinent literature, we shall present grammatical, semantic and pragmatic factors that organize topicalization. The point of departure are the patterns of basic serialization as defined by the grammar. Deviations of these patterns can particularly be a result of the principle of known information. In addition to this constitutive principle, we can distinguish five regulative principles that lead to non-marked topicalizations (situation, empathy, iconicity, lengthening terms, text connection). In the closing sections, the positioning of phrasal accents and some special types of topics will be discussed. All the examples given are from modem German.",
"Eine zentrale Rolle für die Kohärenz von Texten spielt die Verteilung der Informationen im Satz. In der vorliegenden Arbeit werden vor allem Satzanfänge (Topiks) betrachtet. Welche Elemente (Satzglieder) sind geeignete Anfangselemente, und auf welche Eigenschaften ist dies zurückzuführen? Nach einem Überblick über die einschlägige Literatur werden grammatische, semantische und pragmatische Faktoren vorgestellt, die die Topikalisierung regeln. Den Ausgangspunkt bildet die grammatisch definierte Grundserialisierung. Abweichungen von ihr können sich vor allem aufgrund des Bekanntheitsprinzips ergeben. Neben diesem konstitutiven Prinzip werden fünf weitere, regulative Prinzipien benannt, die zu einer unmarkierten Topikalisierung führen (Situierung, Empathie. Ikonizität, wachsende Glieder, Textkonnektion). In den Schlußkapiteln werden die Plazierung des Satzakzentes und einige besondere Typen von Topiks behandelt. Alle verwendeten Beispiele stammen aus der deutschen Gegenwartssprache."
] | ddc:410 | [
"Topikalisierung",
"Textkohärenz",
"Grammatik",
"Deutsch",
"ddc:415"
] |
25965 | A partícula alemã doch e seus equivalentes | por | doc-type:article | [
"German particles usually bring great difficulties to German students. One of these particles, doch, is very often used, especially in conversation. In this paper its various uses are discussed, as well as eases where it can be replaced by other particles, adverbs or conjunctions, without changing the illocution (that is, the intention of the speaker). This study is based on the work of HELBIG, who differentiates eight varieties of doch. Each of them is discussed here according to syntactic, semantic and pragmatic criteria and made explicit through examples.",
"Die deutschen Partikeln bereiten den Deurschlernenden sehr oft Schwierigkeiten. Eine der am häufigsten gebrauchten, insbesondere in der gesprochenen Sprache, ist die Partikel doch. In diesem Artikel werden die verschiedenen Gebrauchsmöglichkeiten von doch untersucht, sowie Fälle, in denen es durch andere Partikeln, Adverbien oder Konjunktionen ersetzt werden kann, ohne daß die Illokution (d.h. die Sprechintention) der Äusserung verändert wird. Die Untersuchung basiert auf dem Werk HELBIGS, der acht Varianten von doch unterscheidet. Jede von ihnen wird hier nach syntaktischen, semantischen und pragmatischen Kriterien untersucht und durch Beispiele erläutert."
] | ddc:430 | [
"Modalpartikel",
"Semantik",
"Syntax",
"doch"
] |
25981 | Sprichwörter im Text - ein Stein im Schuh des Übersetzers? | deu | doc-type:article | [
"Taking the notion of frame as a base for lexical dexcription, we elaborate a cognitive proverb-model. This model serves as an instrument for the understanding and the translation of proverbs. It makes it possible to trace the proverbs' structural, semantical and pragmatical recurrences in the text. In this paper we show the influence the proverb has on the text and discuss translation problems by means of examples.",
"Partinando da idéia de frame como base para a descrição lexical, elaboramos um modelo cognitivo de provérbios. Este modelo serve de instrumento para a compreensão e tradução de proverbios. Ele permite localizar as suas recorrências estruturais, lexicais, semânticas e pragmáticas no texto. Demonstramos, neste trabalho, a influência do provérbio sobre o texto, e discutimos os cuidados necessários na tradução através de exemplos concretos."
] | ddc:430 | [
"Sprichwort",
"Textlinguistik",
"Jelinek, Elfriede"
] |
25982 | Verbos de conexão no alemão e no português | por | doc-type:article | [
"This paper aims to present a type of verb which serves to connect two or more propositions to each other in a way similar to that carried out by connectors such as conjunctions and prepositions. It is the objective of this paper to classify the types of semantic connections they establish, such as cause and effect, equivalence, and temporality. Verbs with this type of connectivity are called \"connection verbs\". They are investigated both in German and Portuguese, organized according to the semantic relations they indicate, and described by means of syntactic and semantic criteria.",
"Der vorliegende Aufsatz stellt eine Klasse von Verben vor, die dazu dienen, zwei oder mehr Propositionen zu verbinden, ähnlich wie dies durch Konjunktionen und Präpositionen geschieht. Das Ziel der Arbeit ist, die Typen der semantischen Verbindungen, die sie herstellen, zu klassifizieren: Ursache und Wirkung, Äquivalenz und Temporalität. Verben mit dieser Art von Konnektivität werden Konnektionsverben genannt. Sie werden sowohl für das Deutsche als auch für das Portugiesische untersucht, nach semantischen Relationen geordnet und mit Hilfe semantischer und syntaktischer Kriterien beschrieben."
] | ddc:430 | [
"Semantik",
"Satzverbindung",
"Verb"
] |
25983 | Aspectos dos tempos verbais | por | doc-type:article | [
"In this paper I present two tenses of the German verbal system, the so called Doppelperfekt and Doppelplusquamperfekt. Although these tenses have only been marginally dealt with in the grammars, more studies have recently been made on them within the field of Linguistics. In order to describe these tenses, I will concentrate on the following authors: Hauser-Suida & Hoppe-Beugel (1972), Eroms (1984), Thieroff (1992) und Vater (1994). The tenses will be analysed formally and their meaning and usage illustrated with examples taken from the articles above.",
"In diesem Aufsatz werde ich zwei Tempora der Vergangenheit im Deutschen behandeln. das Doppelperfekt und das Doppelplusquamperfekt. Ein Grund dafür, gerade diese beiden Formen zu beschreiben, liegt darin, daß sie einerseits in den Grammatiken kaum berücksichtigt werden, in entsprechenden linguistischen Arbeiten aber einen neuen Aufschwung bekommen haben. Für die Beschreibung beziehe ich mich überwiegend auf die Arbeiten von Hauser-Suida & Hoppe-Beugel (1992), Eroms (1984), Thieroff (1992) und Vater (1994). Die Formen werden zuerst rein formal und dann in ihrer Bedeutung und Anwendung beschrieben, ergänzt durch Beispiele, die den oben genannten Arbeiten entnommen wurden."
] | ddc:430 | [
"Verb",
"Deutsch",
"Vergangenheitstempus"
] |
25984 | Os verbos de transporte aprefixados com weg- : uma análise contrastiva de dados produzidos por informantes alemães e brasileiros | por | doc-type:article | [
"This paper examines four German transportation verbs with the prefix weg-, concentrating on their syntax and their semantic and pragmatic interpretations. The empirical data investigated are from across-linguistic Corpus of German and Brazilian Portuguese as foreign languages. The analysis is based on the concept of focus, which is defined as a point on the path along which the patient of the process moves. The focus must be either mentioned or contextually evident. Each transportation verb will be able to establish a typical focus. German prefix-verbs with weg- are characterized by a focus-conflict that can be resolved through different interpretation strategies.",
"Der vorliegende Aufsatz untersucht vier deutsche Transportverben mit dem Präfix weg- hinsichtlich ihrer Syntax sowie ihrer semantischen und pragmatischen Interpretationen. Die analysierten empirischen Daten stammen aus einem kontrastiven Korpus des Deutschen und des brasilianischen Portugiesisch als Fremdsprachen. Die Analyse gründet sich auf das Konzept des Fokus, der definiert wird als ein Punkt auf dem vom Patiens des Prozesses durchlaufenen Weg. Der Fokus muß entweder erwähnt werden oder kontextuell evident sein. Jedes Transportverb besitzt die Fähigkeit, einen typischen Fokus zu etablieren. Deutsche Präfixverben mit weg- sind durch einen Fokuskonflikt gekennzeichnet, der durch verschiedene Interpretationsstrategien aufgelöst werden kann."
] | ddc:430 | [
"Thema-Rhema-Gliederung",
"Lexikologie",
"Deutsch",
"Portugiesisch / Brasilien",
"Präfix",
"Präfixverb"
] |
25985 | O discurso sobre o real e o virtual - uma abordagem semiótica | por | doc-type:article | [
"This article deals with the notion of reality. During the last twenty years, public discourse in Western societies has identified the opposition between the real and the virtual as one of the cultural key questions. Taking concrete examples as a point of departure, the paper investigates the semantics of the polysemic tems virtual and real. A semiotic model of the relation between (human) organisms, concepts and signs is used in order to demonstrate that the virtual cannot be adequately described as something opposed to reality, but must be seen as an indispensable part of it. The way in which organisms constitute reality is discussed in the light of the basic cognitive operations of categorization and the formation of conceptual relations, and also of their linguistic counterparts. The apparent conflict between the real and the virtual, which has led many critics to develop apocalyptic visions of the end of civilization, is, in fact, a phantom, product of an outdated theory of semantics.",
"Der vorliegende Aufsatz beschäftigt sich mit dem Begriff der Realität. In den letzten zwanzig Jahren hat der öffentliche Diskurs in den westlichen Gesellschaften den Gegensatz zwischen Realem und Virtuellem als eine der kulturellen Schlüsselfragen identifiziert. Ausgehend von konkreten Beispielen untersucht der Artikel die Semantik der polysemen Termini virtuell und real. Ein semiotisches Modell der Beziehung zwischen (menschlichen) Organismen, Konzepten und Zeichen wird verwendet, um zu zeigen, daß das Virtuelle nicht angemessen als etwas dem Realen Entgegengesetztes beschrieben werden kann, sondern daß es als ein unverzichtbarer Teil von ihm betrachtet werden muß. Wie Organismen Realität konstituieren, wird diskutiert im Lichte der grundlegenden kognitiven Operationen der Kategorisierung und der Herstellung konzeptueller Relationen sowie ihrer jeweiligen linguistischen Entsprechungen. Der scheinbare Konflikt zwischen dem Realen und dem Virtuellen, der viele Kritiker veranlaßt hat, apokalyptische Visionen vom Ende der Zivilisation zu formulieren, ist in Wahrheit ein Trugbild, Ausfluß einer veralteten Semantiktheorie."
] | ddc:400 | [
"Semiotik",
"Semantik",
"Virtuelle Realität",
"Kommunikation",
"Textkohärenz"
] |
25986 | Das Problem der Stereotype und Vorurteile - mit besonderer Berücksichtigung des Fremdprachenunterrichts | deu | doc-type:article | [
"This paper tries to give a definition of stereotype and prejudice, taking as a base definitions from Cognitive and Social Psychology and Linguistics. The author comes to the conclusion that stereotypes and prejudice are natural mental stages, necessary for the processing of cognitive input. As a part of human cognition, prejudice must be prevented from becoming socially dangerous. It has to be diminished and modificated by personal contact between individuals of different cultures.",
"O presente artigo procura definir a noção de estereótipo e preconceito, partindo de definições já estabelecidas no âmbito da psicologia cognitiva e social e na lingüística, para chegar à conclusão que estereótipos e preconceitos são instâncias mentais naturais, necessárias no processamento de dados cognitivo. Sendo essas instâncias cognitivas parte da mente humana, deve-se prevenir a formação de preconceitos socialmente perigosos. Estes preconceitos podem ser diminuidos e modificados através do contato pessoal entre individuos de culturas diferentes."
] | ddc:410 | [
"Stereotyp",
"Kognitive Psychologie",
"Sozialpsychologie",
"Interkulturalität"
] |
25987 | O papel do alemão na União Européia: um caso particular? | por | doc-type:article | [
"This paper deals with the linguistic situation of the European Union, especially considering the role played by the German language. Beginning with some general remarks on the historical mechanisms that may influence the relative importance of a given language on a global scale, the history of the German language is discussed with the aim of explaining its present situation as the language with the greatest number of native speakers in Europe. which, at the same time, plays a relatively unimportant role in international communication.",
"Der vorliegende Aufsatz behandelt die Sprachensituation in der Europäischen Union mit Schwerpunkt auf der Rolle der deutschen Sprache. Beginnend mit einigen allgemeinen Bemerkungen zu den historischen Zusammenhängen, die die relative Wichtigkeit einer bestimmten Sprache im Weltmaßstab beeinflussen können, wird die Geschichte der deutschen Sprache mit dem Ziel diskutiert, ihre gegenwärtige Situation als die Sprache mit der größten Zahl von Muttersprachlern in Europa und gleichzeitig einer verhältnismäßig unwichtigen Rolle in der internationalen Kommunikation zu erklären."
] | ddc:430 | [
"Europäische Union",
"Deutsch",
"Internationale Kommunikation"
] |
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