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doc_166_n_1 | UNICEF weist darauf hin, dass die Armut Kinderarbeit fördert. Ein Bericht stellt fest, dass in ländlichen und verarmten Teilen der Welt Kinder keine wirkliche und sinnvolle Alternative haben. Schulen und Lehrer sind nicht verfügbar. Kinderarbeit ist die Folge. Ein BBC-Bericht kommt zu ähnlichen Schlüssen, Armut und unzureichende öffentliche Bildungsinfrastruktur sind einige der Ursachen von Kinderarbeit in Indien. Mädchen werden doppelt so häufig wie Jungen aus der Schule genommen, wenn sich Eltern die Schule nicht leisten können oder die Kinder zum Lebensunterhalt beitragen müssen. Bildung für Mädchen genießt weniger Priorität. Der UNICEF-Bericht besagt, für etwa 50 % der staatlich finanzierten Grundschulen fehlt ein Gebäude, in 40 % der Schulen fehlt es an Tafeln oder Bücher, 97 % der verfügbaren Mittel sind für Gehälter und die Verwaltung budgetiert. 2012 berichtete das Wall Street Journal, während sich die Quote der 6- bis 14-jährigen Kinder, die eine Schule besuchen, auf 96 Prozent erhöht hat, ist die Ausstattung der Schulen gleich geblieben. Über 81.000 Schulen verfügen über keine Tafel und über 42.000 staatliche Schulen ohne Gebäude arbeiten mit behelfsmäßigen Lösungen während des Monsuns oder bei schlechtem Wetter. Selbst wenn Kinder zur Schule gehen, arbeiten viele Kinder nach der Schule in Heimarbeit oder gehen einer wirtschaftlichen Tätigkeit nach. Die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) stellt fest, Armut sei die größte einzelne Ursache für Kinderarbeit. Sie sei oft überlebensnotwendig und trage zu 25 bis 40 Prozent zum Haushaltseinkommen bei. Eine Studie der Internationalen Arbeitsorganisation von 2008 zeigt, dass fehlende Schulen oder ihre mangelnde Qualität die Kinderarbeit erhöhen, was besonders in ländlichen Gebieten der Fall ist. Ländliche Entwicklungsprogramme, die Familien mit kleinen Grundstücken zur Selbstversorgung ausgestattet haben, hatten den unbeabsichtigten Nebeneffekt, dass sie die Kinderarbeit erhöht haben, da sich die Kleinbauern keine teuren Landmaschinen leisten können. In diesen Fällen bedeutet ein zur Ausgabe aus dem kleinen Grundstück zu erhöhen wurde gelten mehr Arbeit, einschließlich Kinderarbeit. | Kinderarbeit_in_Indien |
doc_166_n_2 | Im ersten Quartal 2010 setzte sich die marxistische Theoriezeitschrift GegenStandpunkt mit der Thematik Kinderarbeit und der damit einhergehenden Diskussion zwischen Befürwortern und Gegnern eines Verbots der Kinderarbeit auseinander. Aus marxistischem Verständnis der globalem Marktwirtschaft heraus werden von ihr sowohl Befürworter als auch Gegner eines Verbots kritisiert. So wird grundlegend bei dem „Skandal der Kinderarbeit“ auf das „skandalöse Prinzip der Lohnarbeit“ im Allgemeinen hingewiesen und in Bezug auf Kinderarbeit konkretisiert: Sowohl die Position von Befürwortern eines Verbots, die in Kinderarbeit „Auswüchse“ des Marktprinzips sehen, als auch Gegner eines Verbots, die von einer Verbesserung der Lebensumstände der Kinder durch die ungehinderte Umsetzung von Profitinteressen ausgehen, werden also als zu kurz gedacht kritisiert. | Kinderarbeit |
doc_167_n_0 | Das Handelsvolumen zwischen Eritrea und Portugal belief sich im Jahr 2017 auf 195.000 Euro Euro (2016: 0,00 Euro; 2015: 71.000 Euro; 2014: 93.000 Euro; 2013: 27.000 Euro), ausschließlich portugiesische Exporte nach Eritrea, ausschließlich technisches Textilmaterial. Davor exportierte Eritrea zuletzt im Jahr 2013 Waren nach Portugal, im Wert von 35.000 Euro. Die portugiesische Außenhandelskammer AICEP unterhält keine Niederlassung in Eritrea, das Land wird vom AICEP-Büro in der ägyptischen Hauptstadt Kairo betreut. | Eritreisch-portugiesische_Beziehungen |
doc_167_n_1 | Bereits 1996 begann die äthiopische Regierung mit dem Bau der neuen Afar-Hauptstadt an der Hauptverbindungsstraße von Awash nach Assab in Eritrea. Die weitere Entwicklung der Stadt ging jedoch wegen des Konflikts mit Eritrea und der im Jahr 1998 erfolgten Grenzschließung nur schleppend voran. In der Folge verlagerte sich der äthiopische Import/Export auf den Hafen von Dschibuti und damit einhergehend auf die weiter südlich gelegenen Straßen bzw. die Bahnstrecke Addis Abeba–Dschibuti. | Semera |
doc_167_n_2 | Auf Chinesisch heißt sowohl der Regierungsbezirk als auch seine Hauptstadt Tacheng. Auf Kasachisch heißt der Regierungsbezirk Tarbağatay (تارباعاتاي ايماعى / Тарбағатай аймағы), so wie der angrenzende Kreis im Gebiet Ostkasachstan in Kasachstan, und die Hauptstadt heißt Şәweşek (شاۋەشەك / Шәуешек). Auf Uigurisch heißt der Regierungsbezirk ebenfalls Tarbaƣatay, die Hauptstadt Qɵqək. In älterer Literatur finden sich auch umschriftliche Ortsbezeichnungen wie Tchukuchak oder Tschugutschak. | Tacheng |
doc_168_n_0 | Berstfestigkeit Die Berstfestigkeit, früher auch Berstwiderstand, ist ein Maß für die Widerstandsfähigkeit flächiger Materialien (Papiere, Pappen, Folien, Textilien) gegenüber lotrecht zur Fläche ausgeübtem Druck. Sie wird in Kilopascal angegeben. Zur Bestimmung der Berstfestigkeit wird eine Probe des Materials in eine ringförmige Halterung gespannt und von oben gleichmäßig bis zum Bersten belastet. Die entsprechenden Normen sind: für Papier DIN EN ISO 2758; für Pappe DIN EN ISO 2759. Das Verhältnis von Berstfestigkeit zu Flächengewicht ergibt bei Papieren den Berstindex. | Berstfestigkeit
Die Berstfestigkeit, früher auch Berstwiderstand, ist ein Maß für die Widerstandsfähigkeit flächiger Materialien (Papiere, Pappen, Folien, Textilien) gegenüber lotrecht zur Fläche ausgeübtem Druck. Sie wird in Kilopascal angegeben.
Zur Bestimmung der Berstfestigkeit wird eine Probe des Materials in eine ringförmige Halterung gespannt und von oben gleichmäßig bis zum Bersten belastet. Die entsprechenden Normen sind: für Papier DIN EN ISO 2758; für Pappe DIN EN ISO 2759.
Das Verhältnis von Berstfestigkeit zu Flächengewicht ergibt bei Papieren den Berstindex. |
doc_168_n_1 | Ein Attribut hat eine Multiplizität, die durch eine untere und eine obere Grenze spezifiziert wird. Der Standardwert für die Multiplizität ist 1 für die untere wie für die obere Grenze. Bei der Spezifikation eines Attributs kann man von diesen Standardwerten abweichen. Damit drückt man aus, dass eine Instanz der Klasse nicht genau einen Wert für dieses Attribut hat, sondern eine Anzahl Werte, die irgendwo zwischen der unteren und der oberen Schranke liegt. Ein ''optionales Attribut'' ist ein Attribut mit Multiplizität 0..1. Ein ''mehrwertiges Attribut'' ist ein Attribut, mit einer oberen Schranke größer als 1. Bei einem mehrwertigen Attribut kann man spezifizieren, ob die Werte des Attributs ''geordnet'' (''isOrdered'') sind oder nicht. Der Standardwert ist nicht geordnet. Weiter kann man spezifizieren, ob in den Werten eines Attributs jeder Wert höchstens einmal vorkommen darf (''isUnique''). | Attribut__UML_ |
doc_168_n_2 | Beispiele für Flächengewichte (ungefähre flächenbezogene Masse, Durchschnittswerte): Zeichenpapier, Tonzeichenpapier Zum Vergleich: Ein Ordnerdeckel aus Vollpappe hat ein Flächengewicht von etwa 600 g/m2. Die Dichte von Papier wird oft durch den Kehrwert, also als spezifisches Volumen in cm³/g, angegeben. Aus ihm folgt die Papierdicke: * Papierdicke (µm) = spezifisches Volumen (cm³/g) × Flächengewicht (g/m2) Beispiel: Die Dichte von Papier liegt zwischen 700 und 1200 kg/m³. Bei einem Wert von 830 kg/m³, entsprechend einem spezifischen Volumen von 1,2 cm³/g, ist Papier mit einem Flächengewicht von 80 g/m2 ca. 100 µm dick. | Papiersorte |
doc_169_p_0 | Landessprachen und gleichberechtigte Amtssprachen der Republik Zypern sind Griechisch und Türkisch. Englisch ist als Erbe der Kolonialzeit weiterhin Verkehrssprache. Als Muttersprache gesprochen wird von den Menschen allerdings die zypriotische Mundart und sehr vereinzelt Pontisch, jedoch erkennt der Staat nur das offizielle Neugriechisch als Standard an. Anerkannte Minderheitensprachen sind Armenisch (Westarmenisch) und das von den Maroniten gesprochene Zypriotische Arabisch. Insgesamt sprechen auf dem von der völkerrechtlich anerkannten Republik Zypern kontrollierten Südteil der Insel 80,9 % der Einwohner Griechisch, 1,2 % Arabisch und 0,2 % Türkisch als Muttersprache. Englisch – obwohl nicht offiziell – wird inzwischen von 4,1 % der Bevölkerung als Muttersprache gesprochen und ist als Zweitsprache verbreitet. Aufgrund von Einwanderung sprechen 2,9 % der Einwohner Rumänisch, 2,5 % Russisch, 2,2 % Bulgarisch und 1,1 % Filipino. | Republik_Zypern |
doc_169_n_0 | Türkischer_Föderativstaat_von_Zypern Der Türkische Föderativstaat von Zypern war ein Staat, der von den Zyperntürken nach der türkischen Militäroffensive, nachdem die Autonome Türkische Administration auf Zypern aufgelöst worden war, im Jahre 1975 gegründet wurde. Er verstand sich nicht als souveräner und unabhängiger Staat, sondern sah sich als Teilstaat eines fortbestehenden zyprischen Gesamtstaates. Obgleich sich völkerrechtlich die Frage der Anerkennung nicht stellte, wurde er nur von der Türkei anerkannt. Am 15. November 1983 erklärte er sich unter dem Namen ''Türkische Republik Nordzypern'' für unabhängig. Hauptort war Nord-Nikosia, der nördliche Teil der geteilten ehemaligen Hauptstadt Nikosia. | Türkischer_Föderativstaat_von_Zypern
Der Türkische Föderativstaat von Zypern war ein Staat, der von den Zyperntürken nach der türkischen Militäroffensive, nachdem die Autonome Türkische Administration auf Zypern aufgelöst worden war, im Jahre 1975 gegründet wurde. Er verstand sich nicht als souveräner und unabhängiger Staat, sondern sah sich als Teilstaat eines fortbestehenden zyprischen Gesamtstaates. Obgleich sich völkerrechtlich die Frage der Anerkennung nicht stellte, wurde er nur von der Türkei anerkannt. Am 15. November 1983 erklärte er sich unter dem Namen ''Türkische Republik Nordzypern'' für unabhängig.
Hauptort war Nord-Nikosia, der nördliche Teil der geteilten ehemaligen Hauptstadt Nikosia. |
doc_169_n_1 | Verfassung_der_Türkischen_Republik_Nordzypern Die Verfassung der Türkischen Republik Nordzypern () ist die Verfassung der Türkischen Republik Nordzypern (TRNZ), die nur von der Türkei als Staat anerkannt wird. Die Europäische Union betrachtet dieses Gebiet als von türkischen Besatzungstruppen besetzten Teil der Republik Zypern. Mit der Ratifikation durch Referendum trat die von einer Verfassunggebenden Versammlung (''Kurucu Meclis'') ausgearbeitete Verfassung am 5. Mai 1985 in Kraft. Hierbei wurde eine Mehrheit von 70,6 erreicht. Die Verfassung der TRNZ ähnelt der Verfassung des Türkisch-Zyprischen Bundesstaates von 1975, enthält jedoch mehrere Übergangsbestimmungen, welche den Aufbau der Türkischen Republik Nordzypern regeln. | Verfassung_der_Türkischen_Republik_Nordzypern
Die Verfassung der Türkischen Republik Nordzypern () ist die Verfassung der Türkischen Republik Nordzypern (TRNZ), die nur von der Türkei als Staat anerkannt wird. Die Europäische Union betrachtet dieses Gebiet als von türkischen Besatzungstruppen besetzten Teil der Republik Zypern.
Mit der Ratifikation durch Referendum trat die von einer Verfassunggebenden Versammlung (''Kurucu Meclis'') ausgearbeitete Verfassung am 5. Mai 1985 in Kraft. Hierbei wurde eine Mehrheit von 70,6 erreicht. Die Verfassung der TRNZ ähnelt der Verfassung des Türkisch-Zyprischen Bundesstaates von 1975, enthält jedoch mehrere Übergangsbestimmungen, welche den Aufbau der Türkischen Republik Nordzypern regeln. |
doc_169_n_2 | Türkische_Republik_Nordzypern Die Türkische Republik Nordzypern (kurz ''TRNZ'' oder auch Nordzypern bzw. ''Nord-Zypern'', – ''KKTC'', im Englischen ''TRNC'') ist ein De-facto-Regime im Norden der Mittelmeerinsel Zypern, das von der internationalen Staatengemeinschaft mit Ausnahme der Türkei nicht als Staat anerkannt wird. De jure gehört das Gebiet zur Republik Zypern, deren Regierung seit der Okkupation des Nordens im Jahre 1974 durch die türkischen Streitkräfte keine Hoheit über dieses Territorium mehr ausübt. Dennoch geht auch die Europäische Union (EU) von der Unteilbarkeit der Insel aus. Damit ist das Gebiet der Türkischen Republik Nordzypern ein Sondergebiet der Europäischen Union. Hauptstadt der Türkischen Republik Nordzypern ist Nord-Nikosia (türkisch ''Lefkoşa''). | Türkische_Republik_Nordzypern
Die Türkische Republik Nordzypern (kurz ''TRNZ'' oder auch Nordzypern bzw. ''Nord-Zypern'', – ''KKTC'', im Englischen ''TRNC'') ist ein De-facto-Regime im Norden der Mittelmeerinsel Zypern, das von der internationalen Staatengemeinschaft mit Ausnahme der Türkei nicht als Staat anerkannt wird. De jure gehört das Gebiet zur Republik Zypern, deren Regierung seit der Okkupation des Nordens im Jahre 1974 durch die türkischen Streitkräfte keine Hoheit über dieses Territorium mehr ausübt. Dennoch geht auch die Europäische Union (EU) von der Unteilbarkeit der Insel aus. Damit ist das Gebiet der Türkischen Republik Nordzypern ein Sondergebiet der Europäischen Union.
Hauptstadt der Türkischen Republik Nordzypern ist Nord-Nikosia (türkisch ''Lefkoşa''). |
doc_170_n_0 | Als besonderer Stand sind Rabbiner (seit Luther in den meisten deutschen Bibeln als Schriftgelehrte bezeichnet) biblisch erstmals in der Zeit nach dem babylonischen Exil in Esra 7,6.11 genannt, dort wird der Priester Esra als ein mit dem Gesetz Moses erfahrener ''Gelehrter der Schrift'' erwähnt. Nach jüdischer Überlieferung hat Esra das mosaische Gesetz, das beim Untergang Jerusalems 586 v. Chr. verbrannt sein soll und nur noch mündlich weitergegeben wurde, neu aufgeschrieben. Die Aufgaben der Gelehrten in seiner Tradition waren Auslegung der Tora und der konkrete Praxisbezug jüdischer Lehre im Alltag. Daraus hervorgegangen ist später die Pharisäerbewegung, die schließlich das rabbinische Judentum begründete. Auch Frauen erhielten rabbinische Titel. Asenath Barzani (1590–1670) aus Mosul im Osmanischen Reich war eine der ersten Frauen, die den Titel Tanna’it (Lehrerin, Meisterin) erhielt. Auch die drei Töchter Raschis galten und wirkten als rabbinische Lehrerinnen und Talmud-Kommentatorinnen, siehe auch Tosefta. | Rabbiner |
doc_170_n_1 | Im mittelalterlichen Judentum machte sich im 12. Jahrhundert hermetischer Einfluss bemerkbar, vor allem bei Abraham ibn Esra, dessen Pentateuch-Kommentar eine starke Nachwirkung erzielte. Ab der Mitte des 13. Jahrhunderts bauten einige Kabbalisten Gedankengut der technischen Hermetik in ihre Systeme ein. Einer breiteren Rezeption des hermetischen Weltbilds stand jedoch das Urteil des sehr einflussreichen Denkers Maimonides entgegen, der befand, es handle sich bei den „Büchern des Hermes“ um eine wertlose alte Philosophie und es sei Zeitverschwendung, sich damit zu beschäftigen. Die Wirkung von Maimonides’ Verdikt wurde allerdings dadurch abgeschwächt, dass spätere Autoren – wahrscheinlich Kabbalisten – ihm Äußerungen zuschrieben, die ihn als Vertreter einer kabbalistisch-hermetischen Religiosität erscheinen ließen. | Hermetik |
doc_170_n_2 | Angewandt wurden solche Maßnahmen etwa bei des Ehebruchs beschuldigten Personen, Witwen, die sich vor Ablauf des Trauerjahres wieder verheirateten, sonstigen missliebigen Personen und Personenvereinigungen (Ordensgemeinschaften) oder in späterer Zeit bei verhassten Politikern oder Organisationen. Das aus dem Mittelalter in Frankreich stammende Charivari, das einer sich wieder verheiratenden Witwe dargebracht wurde, bestand in einem wüsten Lärmen unter Absingen obszöner Lieder. Das Ehepaar musste sich davon gewöhnlich durch die Zahlung eines Lösegelds befreien. Da dies oft bis zur Erpressung führte, verbot das Konzil von Tours (1163) unter Androhung der Exkommunikation die Aufführung von Katzenmusiken. Trotzdem hat sich dieser Brauch besonders in ländlichen Gegenden bis ins 19. Jahrhundert erhalten. Auch in anderen Ländern war dieser Brauch bekannt, so in Spanien unter dem Namen ''Concerrada''. In England wurde besonders die Schließung einer unpassenden Ehe, vor allem bei großer Ungleichheit des Alters, mit einer ''Rough music'' angeprangert. In Italien brachte man zänkischen Ehepaaren die ''Scamplana'' dar. Zu den verschiedenen Erscheinungsformen im deutschsprachigen Gebiet, die im studentischen Brauchtum ebenso wie in Abwandlungen teilweise noch im (alpenländischen) Brauchtum zu finden sind, gehören ''Rappeln'', ''Haberfeldtreiben'', ''Krampusumzüge'' sowie manches Lärmvergnügen während des Faschings, Karnevals oder der Fastnacht. Im schweizerisch-alemannischen Raum sowie in Vorarlberg kommt der ''Guggenmusik'' eine ähnliche Rolle zu. In Konstanz findet alljährlich zur Fastnachtszeit ein Umzug der ''Hemdglonker'' statt, bei dem die Schüler unter Absingen von Gassenhauern ihren Lehrern eine gemütliche Katzenmusik darbringen. Auch beim Polterabend finden sich zuweilen katzenmusikalische Anklänge. Im Judentum gibt es zum Purimfest eine Art Katzenmusik. Während der Vorlesung des Buches Ester wird von Kindern bei der Erwähnung des Namens Haman mit einer Schnarre (jiddisch ''Gragger'') sowie Geschrei, Getrommel und Klopfen entsprechender Radau gemacht. | Katzenmusik |
doc_171_n_0 | Als der Fugitive Slave Law of 1850 in den Vereinigten Staaten drohte, die freien Schwarzen und die entkommenen Sklaven wieder in Knechtschaft zu bringen, zogen Shadd und ihr Bruder Isaac nach Kanada und siedelten sich in Windsor (Ontario) an, also gleich jenseits der Grenze von Detroit. Dort begann auch die symbolische Bemühung von Shadd, in Kanada freie Siedlungen für Schwarze zu schaffen. Noch in Windsor begründete sie eine rassisch integrierte Schule mit der Unterstützung der American Missionary Association, publizierte sie "Notes on Canada West", eine Schrift, die sich sowohl mit den Vorzügen der Emigration als auch mit den lokalen Möglichkeiten der Schwarzen in dieser Gegend auseinandersetzte. | Mary_Ann_Shadd_Cary |
doc_171_n_1 | Saint_John_River Der Saint John River () ist ein 673 km langer Fluss im nordöstlichen Nordamerika. Er entspringt im US-Bundesstaat Maine, fließt durch die kanadische Provinz New Brunswick und mündet in der Bay of Fundy in den Atlantischen Ozean. Teilweise bildet er die Grenze zwischen den Vereinigten Staaten und Kanada. Um Verwechslungen mit dem St. Johns River in Florida zu vermeiden, wird das "Saint" im Falle des in Kanada mündenden Flusses häufig ausgeschrieben. Der Fluss entwässert rund 55.000 km² und ist der zweitlängste Wasserlauf an der amerikanischen Nordostküste nach dem Susquehanna River. Der Unterlauf des Flusses zwischen Fredericton und Saint John wird manchmal in Anspielung auf den Schiffsverkehr als "nordamerikanischer Rhein" bezeichnet. Der Saint John River entspringt im Somerset County im nordwestlichen Maine und fließt in nordöstlicher Richtung zur kanadischen Grenze. Unterhalb von St. Francis bildet der Fluss auf 130 km Länge die Grenze zwischen Kanada und den Vereinigten Staaten. Zunächst noch in nordöstlicher Richtung fließend passiert der Fluss Edmundston und Madawaska und biegt dann nach Südosten. Bei Grand Falls verlässt er die Grenze, fließt südwärts durch New Brunswick und durchquert die Berge der Appalachian Mountains. Nachdem er den Aroostook und den Tobique River aufgenommen hat, fließt er bei Hartland unter der längsten überdachten Holzbrücke (390 m) der Welt hindurch und biegt er bei Woodstock nach Südwesten. Er passiert New Brunswicks Hauptstadt Fredericton und wird nun schiffbar. Der Fluss wird merklich breiter und ist von vielen flachen Inseln bedeckt, die im Sommer und Herbst als Viehweiden genutzt werden. Der Fluss passiert die Hügel des St.-Croix-Hochlands, bildet mehrere seitliche Buchten und Seen, bis er bei Saint John durch eine kurze Talenge in die Bay of Fundy mündet. In der Bay beträgt der Tidehub etwa sieben Meter, der sich in der Mündung des Flusses bis oberhalb der Talenge auswirkt. Vor der Talenge staut sich das Wasser sowohl bei Ebbe (zur Bay fließend) als auch bei Flut (aus der Bay zurück fließend) aus. Das entstehende Gefälle (bis etwa fünf Meter bei Ebbe und bis etwa 3½ Meter bei Flut) führt im Fluss in beiden Zeiten zu einer Stromschnelle, den sogenannten Reversing Falls. | Saint_John_River
Der Saint John River () ist ein 673 km langer Fluss im nordöstlichen Nordamerika. Er entspringt im US-Bundesstaat Maine, fließt durch die kanadische Provinz New Brunswick und mündet in der Bay of Fundy in den Atlantischen Ozean. Teilweise bildet er die Grenze zwischen den Vereinigten Staaten und Kanada. Um Verwechslungen mit dem St. Johns River in Florida zu vermeiden, wird das "Saint" im Falle des in Kanada mündenden Flusses häufig ausgeschrieben.
Der Fluss entwässert rund 55.000 km² und ist der zweitlängste Wasserlauf an der amerikanischen Nordostküste nach dem Susquehanna River. Der Unterlauf des Flusses zwischen Fredericton und Saint John wird manchmal in Anspielung auf den Schiffsverkehr als "nordamerikanischer Rhein" bezeichnet.
Der Saint John River entspringt im Somerset County im nordwestlichen Maine und fließt in nordöstlicher Richtung zur kanadischen Grenze. Unterhalb von St. Francis bildet der Fluss auf 130 km Länge die Grenze zwischen Kanada und den Vereinigten Staaten. Zunächst noch in nordöstlicher Richtung fließend passiert der Fluss Edmundston und Madawaska und biegt dann nach Südosten. Bei Grand Falls verlässt er die Grenze, fließt südwärts durch New Brunswick und durchquert die Berge der Appalachian Mountains. Nachdem er den Aroostook und den Tobique River aufgenommen hat, fließt er bei Hartland unter der längsten überdachten Holzbrücke (390 m) der Welt hindurch und biegt er bei Woodstock nach Südwesten. Er passiert New Brunswicks Hauptstadt Fredericton und wird nun schiffbar. Der Fluss wird merklich breiter und ist von vielen flachen Inseln bedeckt, die im Sommer und Herbst als Viehweiden genutzt werden.
Der Fluss passiert die Hügel des St.-Croix-Hochlands, bildet mehrere seitliche Buchten und Seen, bis er bei Saint John durch eine kurze Talenge in die Bay of Fundy mündet. In der Bay beträgt der Tidehub etwa sieben Meter, der sich in der Mündung des Flusses bis oberhalb der Talenge auswirkt. Vor der Talenge staut sich das Wasser sowohl bei Ebbe (zur Bay fließend) als auch bei Flut (aus der Bay zurück fließend) aus. Das entstehende Gefälle (bis etwa fünf Meter bei Ebbe und bis etwa 3½ Meter bei Flut) führt im Fluss in beiden Zeiten zu einer Stromschnelle, den sogenannten Reversing Falls. |
doc_171_n_2 | Missisquoi_River Der Missisquoi River (in Québec: Rivière Missisquoi) ist ein Fluss in Vermont in den USA und in der kanadischen Provinz Québec. Er entspringt mit seinem Südarm in der Nähe von Lowell und verläuft in einer angenäherten Nord-West-Richtung durch die Täler der Green Mountains in Richtung des Lake Champlain, in dem er mit mehreren Armen ein Mündungsdelta bildet. Die Bucht, in die der Missisquoi River mündet, wurde nach ihm ''Missisquoi Bay'' benannt. Im Flussverlauf überquert der Missisquoi River bei North Troy die Grenze nach Kanada, wo er sich bei Highwater mit dem Nordlauf des Flusses, dem Rivière Missisquoi Nord, vereint. Auf kanadischem Gebiet verläuft der Fluss über 24 km Länge weitgehend parallel zur Grenze zu den USA, bevor er bei Richford wieder auf US-amerikanisches Gebiet wechselt. Der Fluss verläuft dann durch mehrere Towns und Siedlungen, an denen er zum Teil über Wasserfälle stürzt, die in der frühen Phase der Industrialisierung der Gegend durch Mühlen genutzt wurden. Kurz hinter Swanton verzweigt sich der Fluss in mehrere Arme, mit denen er ein Mündungsdelta in den Lake Champlain hinein ausbildet. Dieses Flussdelta wird durch ein Naturschutzgebiet, das Missisquoi National Wildlife Refuge, geschützt. Es gehört zu einer Reihe von Schutzgebieten, die Zugvögeln zwischen der Atlantikküste und den Großen Seen als Rastplätze dienen. Der Fluss hat keine Bedeutung als Schifffahrtsweg. Lediglich als touristische Attraktion werden Kanufahrten auf dem Flusslauf angeboten. Weiterhin gilt das Gewässer als Anziehungspunkt für Sportangler. | Missisquoi_River
Der Missisquoi River (in Québec: Rivière Missisquoi) ist ein Fluss in Vermont in den USA und in der kanadischen Provinz Québec.
Er entspringt mit seinem Südarm in der Nähe von Lowell und verläuft in einer angenäherten Nord-West-Richtung durch die Täler der Green Mountains in Richtung des Lake Champlain, in dem er mit mehreren Armen ein Mündungsdelta bildet. Die Bucht, in die der Missisquoi River mündet, wurde nach ihm ''Missisquoi Bay'' benannt.
Im Flussverlauf überquert der Missisquoi River bei North Troy die Grenze nach Kanada, wo er sich bei Highwater mit dem Nordlauf des Flusses, dem Rivière Missisquoi Nord, vereint. Auf kanadischem Gebiet verläuft der Fluss über 24 km Länge weitgehend parallel zur Grenze zu den USA, bevor er bei Richford wieder auf US-amerikanisches Gebiet wechselt. Der Fluss verläuft dann durch mehrere Towns und Siedlungen, an denen er zum Teil über Wasserfälle stürzt, die in der frühen Phase der Industrialisierung der Gegend durch Mühlen genutzt wurden.
Kurz hinter Swanton verzweigt sich der Fluss in mehrere Arme, mit denen er ein Mündungsdelta in den Lake Champlain hinein ausbildet. Dieses Flussdelta wird durch ein Naturschutzgebiet, das Missisquoi National Wildlife Refuge, geschützt. Es gehört zu einer Reihe von Schutzgebieten, die Zugvögeln zwischen der Atlantikküste und den Großen Seen als Rastplätze dienen.
Der Fluss hat keine Bedeutung als Schifffahrtsweg. Lediglich als touristische Attraktion werden Kanufahrten auf dem Flusslauf angeboten. Weiterhin gilt das Gewässer als Anziehungspunkt für Sportangler. |
doc_172_p_0 | Der für sechs Jahre gewählte Präsident ist nach der Verfassung von Liberia zugleich Staatsoberhaupt, Regierungschef und Oberbefehlshaber der liberianischen Streitkräfte. Aus den Präsidentschaftswahlen vom November 2005 ging Ellen Johnson-Sirleaf (Unity Party) mit etwa 59,4 Prozent der Stimmen als Siegerin hervor. Damit setzte sie sich in zwei Wahlgängen gegen 22 Kandidaten durch, unter denen George Weah (Congress for Democratic Change) derjenige war, der mit ihr gemeinsam die Stichwahl erreichte, dort aber unterlag. Sie ist die erste Frau, die durch eine Wahl das Amt eines Staatsoberhauptes in Afrika erlangte. Bei der Wahl 2011 kam Sirleaf im ersten Wahlgang am 11. Oktober auf 43,9 Prozent der Stimmen, ihr Herausforderer Winston Tubman vom Kongress für Demokratischen Wandel (CDC) auf 32,7 Prozent. Bei der Stichwahl im November erreichte Sirleaf rund 90 Prozent. Ihr Gegenkandidat war nicht angetreten. Die Wahl wurde überschattet von gewaltsamen Ausschreitungen. Daher war die Wahlbeteiligung gering; sie lag nach Angaben von Experten bei 37 Prozent. Zur Wahl 2017 trat Ellen Johnson-Sirleaf nicht mehr an und George Weah wurde zum Präsidenten Liberias gewählt. Auch im Parlament wurde seine Partei Congress for Democratic Change stärkste Partei. Die Machtübergabe lief reibungslos und friedlich. In Anerkennung ihrer erfolgreichen Regierungsführung und ihrer Verdienste um die Demokratisierung Liberias wurde Ellen Johnson-Sirleaf 2018 mit dem Mo-Ibrahim-Preis ausgezeichnet. | Liberia |
doc_172_n_0 | Moses Blah besuchte ab 1967 die ''Tappeta Public School'', absolvierte eine Berufsausbildung zum Mechaniker und nutzte einige Kurzbesuche in Hamburg zur Weiterbildung. Von 1985 bis 1989 absolvierte Blah gemeinsam mit Charles Taylor eine paramilitärische Ausbildung im libyschen ''Camp Tajura'', beide Männer verband der gemeinsame Hass auf den damaligen liberianischen Präsidenten Samuel Doe, der auch für den Mord von hunderten Menschen in einem ethnisch begründeten Massaker verantwortlich war. Im Zweiten liberianischen Bürgerkrieg kämpfte Moses Blah als Gefolgsmann Taylors gegen die Doe-Regierung und die abtrünnige Guerilla-Truppe des Warlords Yormie Johnson. Dank seiner militärischen Laufbahnausbildung in Libyen war er zum General in Taylors „Befreiungsarmee“ – der „National Patriotic Front“ aufgestiegen. Nach Taylors Sieg wurde dieser 1997 zum Präsidenten gewählt, Blah wurde zum liberianischen Botschafter in Libyen und Tunesien ernannt. Als Politiker gehörte Blah, wie auch Taylor, der National Patriotic Party an. Im Juli 2000 wurde Blah, der zu den engsten Vertrauten Taylors zählte, zum liberianischen Vizepräsidenten ernannt. Er folgte in diesem Amt Enoch Dogolea, der vergiftet worden sein soll. Im Juni 2003 wurde Blah von den USA gedrängt, die Macht in Liberia zu übernehmen, als Taylor zu Friedensgesprächen in Ghana weilte, zu diesem Zeitpunkt wurde bereits eine Anklage Taylors vor dem Kriegsverbrechertribunal in Sierra Leone vorbereitet. Nach Taylors Rückkehr wurde Blah demonstrativ für zehn Tage unter Hausarrest gestellt, danach aber wieder als Vizepräsident eingesetzt. Nach Taylors erzwungenen Rücktritt im August 2003 übernahm Blah verfassungsgemäß das Amt des Übergangspräsidenten und wurde als 23. Präsident Liberias vereidigt. Seine Amtszeit betrug jedoch nur 64 Tage, dann wurde er von Gyude Bryant abgelöst. Blah wurde von den erstarkten Rebellengruppen, etwa der Vereinten Liberianer für Aussöhnung und Demokratie (LURD), wegen seiner Nähe zu Taylor kritisiert; sie waren der Auffassung, dass er die Politik Taylors einfach fortführen würde. Blah unternahm während seiner Präsidentschaft erste Versöhnungsversuche, indem er die LURD-Rebellen seine „Brüder“ nannte. | Moses_Blah |
doc_172_n_1 | Centennial_Pavilion Der Centennial Pavilion (deutsch: ''Pavillon der Jahrhundertfeier'') ist ein Nationaldenkmal in Monrovia, Hauptstadt der westafrikanischen Republik Liberia. Es befindet sich in der historischen Altstadt, im Häuserblock zwischen ''Broad Street'' im Süden, ''Randall Street'' im Norden, ''Benson Street'' und ''Center Street''. Die ausgebrannte Hochhausruine des Edward J. Roye Building befindet sich unmittelbar nördlich des Gebäudes. Am Denkmal werden alljährlich am 26. Juli, dem liberianischen Staatsfeiertag, politische Gedenkveranstaltungen abgehalten. Das Denkmal wurde aus Anlass der 100. Wiederkehr der Staatsgründung Liberias am 26. Juli 1947 errichtet und vom damaligen Staatspräsidenten, William S. Tubman feierlich eingeweiht. Das in Form einer Ruhmeshalle errichtete Gebäude zeigt auf der repräsentativen, von zwei Türmen flankierten Schmalseite an der ''Randall Street'' die überlebensgroße, vergoldete Statue des ersten liberianischen Präsidenten Joseph J. Roberts bei der feierlichen Entgegennahme der liberianischen Fahne am 24. August 1847. Davor wurden durch zwei vergoldete Jungfrauen die beiden Volksgruppen Liberias – auf der linken Seite in Gestalt eines barbusigen Mädchens die Repräsentantin der indigenen Bevölkerung und ihr gegenüberstehend in einem schlichten Kleid die Repräsentantin der Amerikoliberianer. Beide verweisen mit einer Geste ihrer Arme auf den Präsidenten. Im Inneren der aufwändig verzierten Halle befindet sich ein Festsaal für Staatsempfänge und politische Veranstaltungen. Die Säulen wurden mit den Porträts aller liberianischer Präsidenten geschmückt. Auf der Westseite vor dem ''Centennial Pavilion'' befindet sich auf einem Vorplatz ein markanter Obelisk als Denkmal für die Helden der liberianischen Geschichte. Dieser Platz dient als beliebter Bildhintergrund für Hochzeitsfotos und bei ähnlichen Anlässen. | Centennial_Pavilion
Der Centennial Pavilion (deutsch: ''Pavillon der Jahrhundertfeier'') ist ein Nationaldenkmal in Monrovia, Hauptstadt der westafrikanischen Republik Liberia. Es befindet sich in der historischen Altstadt, im Häuserblock zwischen ''Broad Street'' im Süden, ''Randall Street'' im Norden, ''Benson Street'' und ''Center Street''. Die ausgebrannte Hochhausruine des Edward J. Roye Building befindet sich unmittelbar nördlich des Gebäudes.
Am Denkmal werden alljährlich am 26. Juli, dem liberianischen Staatsfeiertag, politische Gedenkveranstaltungen abgehalten.
Das Denkmal wurde aus Anlass der 100. Wiederkehr der Staatsgründung Liberias am 26. Juli 1947 errichtet und vom damaligen Staatspräsidenten, William S. Tubman feierlich eingeweiht.
Das in Form einer Ruhmeshalle errichtete Gebäude zeigt auf der repräsentativen, von zwei Türmen flankierten Schmalseite an der ''Randall Street'' die überlebensgroße, vergoldete Statue des ersten liberianischen Präsidenten Joseph J. Roberts bei der feierlichen Entgegennahme der liberianischen Fahne am 24. August 1847. Davor wurden durch zwei vergoldete Jungfrauen die beiden Volksgruppen Liberias – auf der linken Seite in Gestalt eines barbusigen Mädchens die Repräsentantin der indigenen Bevölkerung und ihr gegenüberstehend in einem schlichten Kleid die Repräsentantin der Amerikoliberianer. Beide verweisen mit einer Geste ihrer Arme auf den Präsidenten.
Im Inneren der aufwändig verzierten Halle befindet sich ein Festsaal für Staatsempfänge und politische Veranstaltungen. Die Säulen wurden mit den Porträts aller liberianischer Präsidenten geschmückt.
Auf der Westseite vor dem ''Centennial Pavilion'' befindet sich auf einem Vorplatz ein markanter Obelisk als Denkmal für die Helden der liberianischen Geschichte. Dieser Platz dient als beliebter Bildhintergrund für Hochzeitsfotos und bei ähnlichen Anlässen. |
doc_172_n_2 | Zwei Jahre nach seinem Ausscheiden aus dem Amt gewann er die Präsidentschaftswahlen und trat am 7. Januar 1878 sein Amt an. Zugleich errang seine Partei, die ''True Whig Party'', einen überwältigenden Sieg. Gardiner war der dritte Präsident, den die Partei stellte, und bis zum Sturz und der Ermordung William Tolberts 1980 stellte die Partei fortan sämtliche Präsidenten. Gardiner wurde zweimal für jeweils zwei Jahre wiedergewählt. Er setzte sich für einen Ausbau des Handels und Investitionen ausländischer Gesellschaften ein, dazu für eine Verbesserung des Bildungssystems. Ebenso bemühte er sich um ein besseres Verhältnis zu den Stämmen im Hinterland, die mit dem liberianischen Staat wenig Berührung hatten. Überschattet wurde seine Amtszeit von der Ausdehnung des Kolonialbesitzes europäischer Mächte während des "Wettlaufs um Afrika", der Anfang der 1880er Jahre verstärkt einsetzte. Das ''Gallinas''-Territorium zwischen den Flüssen Sewa und Mano wurde von Großbritannien reklamiert. Daneben wurde Liberia in Gardiners Amtszeit mit Kanonenbootpolitik seitens der Briten und des Deutschen Reiches konfrontiert. Die Briten verdeutlichten mit dem Aufmarsch einer Flotte vor Monrovia ihre territorialen Ansprüche und ein deutsches Schlachtschiff erzwang mit der Kanonade eines Dorfes und seinem Erscheinen vor Monrovia eine Entschädigungszahlung der liberianischen Regierung für die Plünderung eines gestrandeten deutschen Schiffes an einem von den Kru bewohnten Küstenabschnitts. Der hilflose und erkrankte Präsident trat zurück und übergab die Amtsgeschäfte am 20. Januar 1883 seinem Vizepräsidenten Alfred F. Russell. Zwei Monate später wurde das strittige ''Gallinas''-Territorium formell von den Briten annektiert und ihrer Kolonie Sierra Leone zugeschlagen. | Anthony_W._Gardiner |
doc_173_p_0 | Canadian_Football Der Canadian Football (, ) ist eine nahezu ausschließlich in Kanada verbreitete Ballsportart, die zu den als Gridiron Football bezeichneten Spielen zählt. Es entstand wie American Football ab den 1870er Jahren aus Fußball und insbesondere Rugby, wobei internationale Spiele und Kontakte den Anstoß gaben. Der Canadian Football, der unter anderem in der Canadian Football League (CFL) professionell gespielt wird, unterscheidet sich von seinem US-Gegenpart, da insbesondere einige in den 1900er Jahren im dortigen College Football vorgenommenen Regeländerungen nicht übernommen wurden. So ist heutzutage unter anderem das Spielfeld mit etwa 101 Metern (110 Yards) Gesamtlänge 10 Yards länger und mit 59 Metern (65 Yards) Breite 12 Yards breiter. Außerdem sind die Endzonen 20 statt 10 Yards lang. Des Weiteren treten zwölf statt elf Spielern an und es gibt nur drei Versuche (''Downs'') pro Angriffsspielzug statt vier. Auch ist die Zeit zwischen zwei Spielzügen mit 20 statt 40 Sekunden kürzer. Weiter unterscheiden sich die beiden Sportarten dahingehend, dass Offence und Defence ein Yard voneinander entfernt sind, statt nur eine Balllänge und statt nur einem Man in Motion, welcher sich vor dem Snap nur seitwärts und nach hinten bewegen darf, dürfen sich alle Spieler des Backfieldes in alle Richtungen bewegen. Dies hat auch Auswirkungen auf die Spieltaktik. Canadian Football hat weniger Verzögerungen, der zur Verfügung stehende Platz bewirkt den Einsatz flinkerer Spieler und von mehr Passspielzügen. Ansonsten sind die Ähnlichkeiten jedoch groß, auf den ersten Blick sind die Spielarten kaum zu unterscheiden. | Canadian_Football
Der Canadian Football (, ) ist eine nahezu ausschließlich in Kanada verbreitete Ballsportart, die zu den als Gridiron Football bezeichneten Spielen zählt. Es entstand wie American Football ab den 1870er Jahren aus Fußball und insbesondere Rugby, wobei internationale Spiele und Kontakte den Anstoß gaben.
Der Canadian Football, der unter anderem in der Canadian Football League (CFL) professionell gespielt wird, unterscheidet sich von seinem US-Gegenpart, da insbesondere einige in den 1900er Jahren im dortigen College Football vorgenommenen Regeländerungen nicht übernommen wurden.
So ist heutzutage unter anderem das Spielfeld mit etwa 101 Metern (110 Yards) Gesamtlänge 10 Yards länger und mit 59 Metern (65 Yards) Breite 12 Yards breiter. Außerdem sind die Endzonen 20 statt 10 Yards lang. Des Weiteren treten zwölf statt elf Spielern an und es gibt nur drei Versuche (''Downs'') pro Angriffsspielzug statt vier. Auch ist die Zeit zwischen zwei Spielzügen mit 20 statt 40 Sekunden kürzer. Weiter unterscheiden sich die beiden Sportarten dahingehend, dass Offence und Defence ein Yard voneinander entfernt sind, statt nur eine Balllänge und statt nur einem Man in Motion, welcher sich vor dem Snap nur seitwärts und nach hinten bewegen darf, dürfen sich alle Spieler des Backfieldes in alle Richtungen bewegen.
Dies hat auch Auswirkungen auf die Spieltaktik. Canadian Football hat weniger Verzögerungen, der zur Verfügung stehende Platz bewirkt den Einsatz flinkerer Spieler und von mehr Passspielzügen. Ansonsten sind die Ähnlichkeiten jedoch groß, auf den ersten Blick sind die Spielarten kaum zu unterscheiden. |
doc_173_n_0 | Die derzeit einzige größere Profiliga ist die National Football League (NFL). Es gab zahlreiche Versuche, in den letzten Jahrzehnten eine zweite größere Profiliga zu schaffen, von denen die meisten innerhalb einiger Jahre scheiterten oder wie im Falle der American Football League mit der NFL fusionierten. Seit der Einstellung der NFL Europe 2007 bis zum Aufbau der Fall Experimental Football League hatte die NFL keine eigene Nachwuchsliga. Mit dem Ende der Stars Football League im Jahre 2013 gibt es auch landesweit keine kleinere Liga, welche als Nachwuchsliga dienen könnte. Es gibt zwar noch mehrere Indoor-Football-Ligen, darunter die Arena Football League, diese dienen jedoch nur bedingt zur Förderung von Talenten, da sich der Indoor Football signifikant vom Regelwerk unterscheidet. Viele Spieler, die es nicht in die NFL schaffen, spielen anschließend in Indoorligen oder in der Canadian Football League. | American_Football_in_den_Vereinigten_Staaten |
doc_173_n_1 | Canadian Football entstand aus dem Rugby heraus und weist große Ähnlichkeiten mit American Football auf. Die Canadian Football League (CFL) ist die einzige Profiliga, der Verband Football Canada ist für die Organisation des Spielbetriebs zuständig. Das Meisterschaftsendspiel der CFL, der Grey Cup, weist bei im Fernsehen übertragenen Sportereignissen die höchste Einschaltquote auf. Canadian Football wird auch in Highschool-, College- und Amateurligen gespielt. Universitätsmannschaften spielen um den Vanier Cup. Die Canadian Football Hall of Fame befindet sich in Hamilton. Zwar gibt es keine kanadischen Franchisen in der US-amerikanischen National Football League, doch werden American-Football-Spiele regelmäßig im Fernsehen übertragen. | Sport_in_Kanada |
doc_173_n_2 | Der kanadische Musiker Stompin’ Tom Connors, der am besten für seinen Song ''The Hockey Song'' bekannt ist, veröffentlichte auf seinem Album ''Dr. Stompin’ Tom… Eh?'' von 1993 das Lied ''Football Song'', in dem er Canadian Football zelebriert. Es erschienen bislang vier verschiedene Sportsimulationen über Canadian Football. 2017 wurde ''Canadian Football ’17'' vom Publisher Canuck Play für die Xbox One und PC auf den Markt gebracht. Es hatte keine Lizenzen von der CFL oder der Spielergewerkschaft erhalten und enthält deshalb nur erfundene Teams und Spieler, wobei alle Teams in den echten Städten der CFL-Teams angesiedelt sind. Zuvor erschien bereits ''CFL Football ’99'', ein PC-Spiel und das bisher einzige mit Lizenzen von der CFL. 2006 wurde mit ''Maximum-Football'' ein Spiel herausgebracht, in dem neben Canadian Football auch American Football und Arena Football gespielt werden konnte. 2007 erschien die Neuauflage als ''Maximum-Football 2.0''. Im September 2019 erschien ''Doug Flutie Maximum Football 2019'' von Canuck Play für die Xbox One und Playstation 4, in dem neben American Football nach College- und Profi-Regeln auch Canadian Football gespielt werden kann. | Canadian_Football |
doc_174_p_0 | Die amerikanische Einteilung des Pazifiks in verschiedene Kriegsschauplätze 1942 In Burma konnten die Japaner am 30. April die Stadt Lasio erobern und damit den Alliierten den Weg nach China versperren. Am 1. Mai zogen sie in Mandalay ein. Die Hauptstadt der Salomonen, Tulagi, auf der gleichnamigen Insel fiel am 3. Mai im Rahmen der Operation MO in japanische Hände. Die im Hafen liegenden japanischen Schiffe wurden schon am nächsten Tag von 99 amerikanischen Flugzeugen eines Flugzeugträgers bombardiert. Dabei konnten sie einen japanischen Zerstörer und drei Minensuchboote versenken und vier weitere Schiffe beschädigen. Corregidor, die letzte Bastion der Alliierten auf Luzon in den Philippinen, fiel am 6. Mai. Die Japaner machten 11.574 Kriegsgefangene. Am folgenden Tag kapitulierte auch die alliierte Führungsebene auf den südlichen Philippineninseln. Die verbliebenen Truppen wurden aufgefordert, einen Guerillakrieg gegen die Japaner zu führen. Am 7. Mai kam es zur Schlacht im Korallenmeer, die bis zum nächsten Tag andauerte. Zwei amerikanische Task-Force-Verbände konnten dabei die Einnahme von Port Moresby durch die Japaner erfolgreich verhindern. In der ersten großen Seeschlacht zwischen japanischen und amerikanischen Trägerverbänden verloren beide Seiten je einen Flugzeugträger und einige andere Schiffe. Zur Sicherung des Seegebietes um die Aleuten wurde am 21. Mai eine amerikanische Nordpazifikflotte mit Hauptquartier in Kodiak zusammengestellt, da dort immer wieder japanische U-Boote gesichtet wurden, deren Bordflugzeuge Aufklärungsflüge unternahmen. | Pazifikkrieg |
doc_174_n_0 | Die Japanische Invasion Javas erfolgte parallel zu der Schlacht. Nach der Eroberung von Java hatten die Japaner vollen Zugriff auf die ergiebigen Bodenschätze der Inseln des südwestlichen indonesischen Archipels. Zusätzlich konnten sie sich einen effektiven Verteidigungsring von den Indonesischen Inseln bis nach Rabaul im Osten aufbauen. Durch den Verlust der Flotte im Südwesten hatten die Alliierten den japanischen Expansionsbestrebungen in dieser Region vorläufig nichts entgegenzusetzen. Vizeadmiral Helfrich, der sich Anfang März 1942 mit den wenigen verbliebenen Einheiten nach Ceylon zurückgezogen hatte, wurde zwar als neuer Befehlshaber der Streitkräfte Ost eingesetzt, spielte aber bei der Bekämpfung der Japaner keine wesentliche Rolle. Der japanische Vormarsch wurde erst Anfang Mai 1942 am Ostrand des pazifischen Kriegsschauplatzes bei den Salomonen und in der Schlacht im Korallenmeer gestoppt. | Zweite_Schlacht_in_der_Javasee |
doc_174_n_1 | Nach der Eroberung von Java hatten die Japaner vollen Zugriff auf die ergiebigen Bodenschätze der Inseln des südwestlichen indonesischen Archipels. Zusätzlich konnten sie sich einen effektiven Verteidigungsring vom Süden bis nach Rabaul im Osten aufbauen. Den Alliierten wurde durch den Verlust ihrer Flotte bewusst, dass sie der japanischen Expansionsbestrebung auf dem Seeweg vorläufig nichts entgegenzusetzen hatten. Admiral Helfrich zog sich am 2. März 1942 nach Colombo auf Ceylon zurück und sammelte dort die restlichen Schiffe. Er wurde zwar als neuer Befehlshaber der Streitkräfte Ost eingesetzt, hatte aber keinerlei Einfluss auf die taktische Vorgehensweise bei der Bekämpfung der Japaner. Erst Anfang Mai 1942, als sich japanische und amerikanische Marineeinheiten bei den Salomonen die Schlacht im Korallenmeer lieferten, konnte der japanische Vormarsch gestoppt werden | Schlacht_in_der_Javasee |
doc_174_n_2 | Mit der Eroberung von Luxemburg hatte Ludwig XIV. sein wichtigstes Kriegsziel erreicht und bemühte sich um Frieden. Es gelang ihm, die Niederlande zu einem Separatfrieden zu bewegen. Gegen den Willen von Wilhelm III. schlossen die Niederlande am 23. Juni einen auf zwanzig Jahre befristeten Frieden. Das endgültige Ende des Krieges wurde mit dem Frieden von Regensburg, auch Regensburger Stillstand, am 15. August 1684 besiegelt. Darin musste Spanien auf Luxemburg, Bovines, Chimay und Beaumont verzichten. Nach der Zerstörung ihrer Festungswerke kamen Courtrai und Dixmunde zurück an Spanien. Danach wurden Ludwig XIV. alle bis 1681 durchgeführten Erwerbungen im Rahmen der Reunionspolitik sowie der Besitz Straßburg und Kehl für zwanzig Jahre zugestanden. Frankreich hatte damit Zeit gewonnen, die erworbenen Gebiete auf Dauer zu integrieren. Allerdings brachte Ludwig XIV. durch seine Expansionspolitik die europäischen Mächte gegen sich auf. Umgekehrt hatte der Kaiser mit dem Friedensschluss den Rücken frei, um offensiv gegen die Osmanen vorzugehen und diese aus Ungarn zu vertreiben. Dadurch gewann der Kaiser im Westen wieder Spielraum. Der Friede von Regensburg hielt nur vier Jahre, ehe mit dem Pfälzischen Erbfolgekrieg ein großer globaler Krieg ausbrach. | Reunionskrieg__1683_1684_ |
doc_175_n_0 | Liechtensteinisches_Landesmuseum Das Liechtensteinische Landesmuseum in Vaduz (2009) Das Liechtensteinische Landesmuseum ist eine öffentlich-rechtliche Stiftung des Fürstentums Liechtenstein, die die Geschichte sowie die Landes- und Naturkunde von Liechtenstein präsentiert. Das Museum umfasst am Hauptsitz in Vaduz zwei historische Gebäude und einen Neubau. Angegliedert an das Landesmuseum ist ausserdem das Postmuseum und die Schatzkammer Liechtenstein in Vaduz sowie ein in der Gemeinde Schellenberg gelegenes bäuerliches Wohnmuseum. Seit April 2011 ist der Klassische Archäologe Rainer Vollkommer Direktor des Museums. | Liechtensteinisches_Landesmuseum
Das Liechtensteinische Landesmuseum in Vaduz (2009)
Das Liechtensteinische Landesmuseum ist eine öffentlich-rechtliche Stiftung des Fürstentums Liechtenstein, die die Geschichte sowie die Landes- und Naturkunde von Liechtenstein präsentiert. Das Museum umfasst am Hauptsitz in Vaduz zwei historische Gebäude und einen Neubau. Angegliedert an das Landesmuseum ist ausserdem das Postmuseum und die Schatzkammer Liechtenstein in Vaduz sowie ein in der Gemeinde Schellenberg gelegenes bäuerliches Wohnmuseum. Seit April 2011 ist der Klassische Archäologe Rainer Vollkommer Direktor des Museums. |
doc_175_n_1 | Landtagsgebäude in Vaduz – ein Bau der postmodernen Architektur Die ältesten Bauzeugen in Liechtenstein bilden die Überreste der römischen Villen in Nendeln und Schaanwald sowie des römischen Kastells in Schaan. Das Hoch- und Spätmittelalter brachte mehrere Burgen hervor, darunter das Schloss Vaduz. Die Kirchen der Romanik und Gotik wurden im 19. und frühen 20. Jahrhundert durch Neubauten des Klassizismus und Historismus ersetzt. Neben einzelnen repräsentativen Verwaltungsgebäuden wie dem Verweserhaus in Schaan oder dem barocken Gamanderhof in Schaan prägten Rheintaler Bauernhäuser bis um 1850 das Siedlungsbild. Die Kapelle Maria zum Trost auf Dux in Schaan ist vollständig im barocken Stil erhalten. Dieses bescheidene architektonische Erbe entspricht den ökonomischen Voraussetzungen eines früher ärmlichen Landes ohne Städte. Die Klarheit des Klassizismus und damit auch die Sparsamkeit der Bauweise kam den engen finanziellen Möglichkeiten der Gemeinden entgegen. In Triesen entstand die Pfarrkirche St. Gallus und in Mauren die Pfarrkirche St. Peter und Paul. Im Stil des Historismus wurden seit der Mitte des 19. Jahrhunderts bis Anfang des 20. Jahrhunderts die Pfarrkirchen in Vaduz, Schaan, Eschen, Ruggell und Balzers sowie das Regierungsgebäude in Vaduz gebaut. Moderne Bauten sind der Engländerbau und das Schulzentrum Mühleholz in Vaduz sowie die Pfarrkirche Schellenberg, die allesamt unter Denkmalschutz stehen. Zur postmodernen Architektur gehören die Centrum Bank und das Landtagsgebäude, beide in Vaduz. | Liechtenstein |
doc_175_n_2 | Liechtensteinische_Gasversorgung Liechtensteinische Gasversorgung – Hinweistafel bei der Gastankstelle im Gewerbegebiet Vaduz Das Unternehmen Liechtensteinische Gasversorgung (Abkürzung: LGV) ist eine Anstalt des öffentlichen Rechts und für die Versorgung des Fürstentums Liechtenstein mit Erdgas zuständig. Sitz ist in Schaan. Die LGV ist zu 100 % im Eigentum des Landes. Gemäß Art. 78 Abs. 4 LV iVm dem LGVG steht die Liechtensteinischen Gasversorgung unter Oberaufsicht der Regierung des Fürstentums Liechtenstein. Das Anstaltskapital von CHF 34,9 Millionen ist nicht in Anteile zerlegt. Das Land Liechtenstein ist alleiniger Anteilseigner. Die LGV erbringt Leistungen im Zusammenhang mit ihrem Zweck in Liechtenstein und im Ausland. Liechtensteinische Gasversorgung – Gastankstelle im Gewerbegebiet Vaduz – Süd-Ostseite | Liechtensteinische_Gasversorgung
Liechtensteinische Gasversorgung – Hinweistafel bei der Gastankstelle im Gewerbegebiet Vaduz
Das Unternehmen Liechtensteinische Gasversorgung (Abkürzung: LGV) ist eine Anstalt des öffentlichen Rechts und für die Versorgung des Fürstentums Liechtenstein mit Erdgas zuständig. Sitz ist in Schaan. Die LGV ist zu 100 % im Eigentum des Landes. Gemäß Art. 78 Abs. 4 LV iVm dem LGVG steht die Liechtensteinischen Gasversorgung unter Oberaufsicht der Regierung des Fürstentums Liechtenstein.
Das Anstaltskapital von CHF 34,9 Millionen ist nicht in Anteile zerlegt. Das Land Liechtenstein ist alleiniger Anteilseigner.
Die LGV erbringt Leistungen im Zusammenhang mit ihrem Zweck in Liechtenstein und im Ausland.
Liechtensteinische Gasversorgung – Gastankstelle im Gewerbegebiet Vaduz – Süd-Ostseite |
doc_176_n_0 | Im Januar 2007 begann ein Modernisierungsprogramm zur Aufwertung der HH-60J „Jayhawk“ der US-amerikanischen Küstenwache (USCG) mit ähnlichen Verbesserungen wie bei der MH-60R. Zur Ausstattung gehören die stärkeren T700-GE-401-Turbinen, ein Glascockpit mit fünf Mehrzweckbildschirmen ein Kollisionswarner (TCAS), ein HUD, ein GPS-basiertes Navigationssystem sowie ein Honeywell-Primus-700A-Radargerät. Zur optischen Erfassung von Zielen dient ein Wescam MX-12D. Dies ist ein kugelförmiger Drehturm mit kombiniertem Video- und Wärmebild(FLIR) sowie einem parallelen Laserzielbeleuchter. Die Cockpitavionik ist teilweise mit anderen Luftfahrzeugen der USCG identisch, um die Wartung zu erleichtern. Weiter ist im Rahmen der Zusammenarbeit mit dem Heimatschutz partiell eine Panzerung gegen Pistolen- und Gewehrmunition verbaut. In der Tür kann in einer Lafette ein 7,62-mm-MG M240H oder ein 12,7-mm-Scharfschützengewehr Barrett M107 installiert werden. Die MH-60T „Jayhawk“ haben mit zwei großen 455 Liter fassenden und einem kleinen (ca. 300 Liter fassenden) abwerfbaren Zusatztank eine Reichweite von 1300 km. Bis Ende 2015 sollen alle 42 Hubschrauber aufgerüstet sein, um bis 2027 im Dienst zu bleiben. | Sikorsky_UH-60 |
doc_176_n_1 | Jayhawkers Jayhawkers waren während des Sezessionskrieges Guerillaeinheiten der Union. Sie kämpften vorwiegend in Kansas gegen Sympathisanten der Konföderation sowie gegen die Guerillas der konföderierten Armee aus Missouri, die sogenannten Bushwhackers. Jayhawk ist eine Zusammenziehung zweier englischer Vogelnamen: des ''Jay'' (Häher) und des ''Hawk'' (Habicht). Jayhawk war sowohl als positiv-ironisierende Selbstbezeichnung der Guerilla gebräuchlich, als auch als abwertende Fremdbezeichnung durch den Kriegsgegner. Eine wortgenaue Übertragung ins Deutsche ist nicht möglich, doch bietet sich mit „schräger“ oder „bunter Vogel“ eine freie Interpretation an, die ähnlich doppelbödig funktioniert. | Jayhawkers
Jayhawkers waren während des Sezessionskrieges Guerillaeinheiten der Union. Sie kämpften vorwiegend in Kansas gegen Sympathisanten der Konföderation sowie gegen die Guerillas der konföderierten Armee aus Missouri, die sogenannten Bushwhackers.
Jayhawk ist eine Zusammenziehung zweier englischer Vogelnamen: des ''Jay'' (Häher) und des ''Hawk'' (Habicht). Jayhawk war sowohl als positiv-ironisierende Selbstbezeichnung der Guerilla gebräuchlich, als auch als abwertende Fremdbezeichnung durch den Kriegsgegner. Eine wortgenaue Übertragung ins Deutsche ist nicht möglich, doch bietet sich mit „schräger“ oder „bunter Vogel“ eine freie Interpretation an, die ähnlich doppelbödig funktioniert. |
doc_176_n_2 | Coast_Guard_One Joe Biden in der Coast Guard Two Coast Guard One ist das Funkrufzeichen eines jeden Luftfahrzeuges der United States Coast Guard, das den Präsidenten der Vereinigten Staaten an Bord hat. Für den Vizepräsidenten ist Coast Guard Two vorgesehen. Bis heute (Stand: November 2014) trat der Fall noch nie ein, dass der Präsident Passagier eines Luftfahrzeuges der ''Coast Guard'' war, womit es also noch keine ''Coast Guard One'' gab. Eine ''Coast Guard Two'' gab es erstmals am 25. September 2009, als der damalige Vizepräsident Joe Biden in einem HH-60 Jayhawk nach Marietta, Georgia flog, um Flutschäden zu begutachten. | Coast_Guard_One
Joe Biden in der Coast Guard Two
Coast Guard One ist das Funkrufzeichen eines jeden Luftfahrzeuges der United States Coast Guard, das den Präsidenten der Vereinigten Staaten an Bord hat. Für den Vizepräsidenten ist Coast Guard Two vorgesehen.
Bis heute (Stand: November 2014) trat der Fall noch nie ein, dass der Präsident Passagier eines Luftfahrzeuges der ''Coast Guard'' war, womit es also noch keine ''Coast Guard One'' gab. Eine ''Coast Guard Two'' gab es erstmals am 25. September 2009, als der damalige Vizepräsident Joe Biden in einem HH-60 Jayhawk nach Marietta, Georgia flog, um Flutschäden zu begutachten. |
doc_177_n_0 | Im Staat New York gibt es 13 Gerichtsdistrikte: Sieben Distrikte im Norden umfassen je fünf bis elf Countys, fünf Distrikte entsprechen den Boroughs von New York City und eins befindet sich auf Long Island. In jedem Gerichtsdistrikt außerhalb von New York City ist ein Administrator oder Administrative Judge dafür zuständig, alle Gerichte und Agencys zu überwachen, während in New York City jedes größere Gericht von einem Administrator oder Administrative Judge überwacht wird. Distriktverwaltungsbüros sind unter anderem verantwortlich für Bereiche wie Personal, Einkauf, Budget und Fallmanagement. | New_York_Supreme_Court |
doc_177_n_1 | Brooklyn_College Das Brooklyn College, offiziell Brooklyn College of the City University of New York ist ein staatliches Liberal-Arts-College in New York City im US-Bundesstaat New York. Es ist Teil der City University of New York (CUNY). 1930 gegründet, sind hier derzeit etwa 17.000 Studenten immatrikuliert. Die Studenten können den akademischen Grad eines Bachelor of Arts, Bachelor of Science oder Master erhalten. Während seiner 80-jährigen Geschichte erwarb sich das Brooklyn College aufgrund seiner vergleichsweise niedrigen Gebühren für Studierende aber hoher Reputation und dem pittoresken Campus den Spitznamen „the poor man’s Harvard“ (deutsch: Harvard der Armen). Es ist in den USA auf dem 19. Rang, die Anzahl der Absolventen betreffend welche nach ihrem Bachelor-Abschluss eine Promotion (PhD) absolviert haben. | Brooklyn_College
Das Brooklyn College, offiziell Brooklyn College of the City University of New York ist ein staatliches Liberal-Arts-College in New York City im US-Bundesstaat New York. Es ist Teil der City University of New York (CUNY). 1930 gegründet, sind hier derzeit etwa 17.000 Studenten immatrikuliert. Die Studenten können den akademischen Grad eines Bachelor of Arts, Bachelor of Science oder Master erhalten.
Während seiner 80-jährigen Geschichte erwarb sich das Brooklyn College aufgrund seiner vergleichsweise niedrigen Gebühren für Studierende aber hoher Reputation und dem pittoresken Campus den Spitznamen „the poor man’s Harvard“ (deutsch: Harvard der Armen). Es ist in den USA auf dem 19. Rang, die Anzahl der Absolventen betreffend welche nach ihrem Bachelor-Abschluss eine Promotion (PhD) absolviert haben. |
doc_177_n_2 | New_York_Transit_Museum Eingang zum New York Transit Museum Das New York Transit Museum ist ein Museum in New York City, das sich mit der Geschichte des öffentlichen Personennahverkehrs der Stadt befasst, wobei der Schwerpunkt auf der New York City Subway liegt. Es wurde 1976 eröffnet und ist das größte Museum dieser Art in den USA. Das Museum befindet sich im Zentrum von Brooklyn in der ehemaligen U-Bahn-Station ''Court Street'', die 1946 nach nur knapp zehnjähriger Betriebszeit stillgelegt worden war. Im Grand Central Terminal in Manhattan gibt es eine kleine Außenstelle. | New_York_Transit_Museum
Eingang zum New York Transit Museum
Das New York Transit Museum ist ein Museum in New York City, das sich mit der Geschichte des öffentlichen Personennahverkehrs der Stadt befasst, wobei der Schwerpunkt auf der New York City Subway liegt. Es wurde 1976 eröffnet und ist das größte Museum dieser Art in den USA. Das Museum befindet sich im Zentrum von Brooklyn in der ehemaligen U-Bahn-Station ''Court Street'', die 1946 nach nur knapp zehnjähriger Betriebszeit stillgelegt worden war. Im Grand Central Terminal in Manhattan gibt es eine kleine Außenstelle. |
doc_179_p_0 | Die Marshallinseln bestehen aus zwei fast parallel verlaufenden Insel- und Atollketten: der Ratak-Kette (''Sonnenaufgangsinseln'') mit 14 Atollen und zwei Inseln im Osten sowie der Ralik-Kette (''Sonnenuntergangsinseln'') mit 15 Atollen und drei Inseln im Westen. Zu den Inselketten gehören zusammen rund 1225 größere und kleinere Inseln sowie 870 Riffe, die sich über ein Gebiet von knapp 2 Mio. km² im mittleren Pazifik erstrecken. Die Landfläche von insgesamt 181 km² ragt im Mittel rund 2 Meter über den Meeresspiegel hinaus. Das Klima ist feucht und warm bis heiß mit einer Regenzeit von Mai bis November, wobei die beständigen Winde Erleichterung verschaffen. Die Inseln werden gelegentlich von Taifunen erfasst. Zwei Drittel der Bevölkerung leben auf den Inseln des Majuro-Atolls und auf Ebeye im Kwajalein-Atoll. Die anderen Inseln sind wegen fehlender Arbeits- und Entwicklungsmöglichkeiten nur dünn besiedelt oder unbewohnt. Hauptstadt ist die Gemeinde ''(Local Government Council,'' früher ''municipality)'' Majuro, die das gleichnamige Atoll umfasst. | Marshallinseln |
doc_179_n_0 | Die Marshallinseln gehören neben anderen Inselstaaten wie Fidschi, Tuvalu, Kiribati und den Malediven zu den Regionen der Welt, die mit der Zunahme von Extremwetterereignissen und dem weltweiten Anstieg der Meeresspiegel zum Teil bereits mehr oder weniger stark vom globalen Klimawandel betroffen sind. Deswegen ist das Land Mitglied im Climate Vulnerable Forum. Ein Hauptproblem ist die aufgrund mangelhafter Infrastruktur, durch Salzwasserintrusion und versalzende Brunnen zusätzlich kriselnde Trinkwasserversorgung. Anfang 2013 appellierten die Marshallinseln an den Sicherheitsrat der Vereinten Nationen, den Klimawandel als Gefahr für die internationale Sicherheit anzuerkennen. Im Mai 2013 veröffentlichte der Außenminister der Marshallinseln, Phillip Muller, einen Appell in der Washington Post, in dem er die aktuelle Notlage beschrieb. 2012 habe eine anhaltende und jahreszeitunabhängige Dürreperiode begonnen, die Folge seien Wasserknappheit und Infektionserkrankungen. Seit Januar 2013 müsse Trinkwasser importiert werden, was auf Dauer jedoch die finanziellen Ressourcen übersteige. Bereits jetzt mache sich der Meeresspiegelanstieg bemerkbar. Daher würden die Marshallinseln ihren Umstieg auf erneuerbare Energien, wie zum Beispiel Solarenergie, beschleunigen sowie vielversprechende Techniken zur Gewinnung von Meeresenergie erproben. Da der Hauptanteil der weltweiten CO2-Emissionen jedoch von anderen Ländern ausgehe, appellierte er an diese, mehr zum Klimaschutz beizutragen als bisher. | Marshallinseln |
doc_179_n_1 | Ukiah liegt im Umatilla County, im Nordosten des Bundesstaates. Der Ort ist 80 Kilometer, etwa eine Stunde Fahrzeit von Pendleton entfernt. Durchschnittlich liegt das Stadtgebiet in einer Höhe von zirka 1036 Metern über dem Meeresspiegel. Ukiah hat heiße, trockene Sommer und relativ milde Winter. Die durchschnittliche Jahreshöchsttemperatur liegt bei 30 °C (86 °F), die durchschnittliche Jahrestiefsttemperatur liegt bei −3 °C (26 °F). Der trockenste und heißeste Monat ist Juli. Der kälteste Monat ist Januar. Im November regnet es am meisten. Der durchschnittliche jährliche Niederschlag beträgt 356 Millimeter. Die durchschnittliche Luftfeuchtigkeit beträgt im Juli 34 %, im Januar beträgt sie 77 %. | Ukiah__Oregon_ |
doc_179_n_2 | Surigao City besteht aus einem Mosaik von Inseln am Rande des Kontinentalschelfs von Asien. Surigao City liegt an der Nordostspitze der Insel Mindanao, im Süden der Philippinen. Im Norden und Osten liegt der Pazifische Ozean. Im Süden grenzt die Provinz Agusan del Norte und die Provinz Surigao del Sur im Westen. Der auf Mindanao gelegene Hauptteil der Stadt hat eine unregelmäßige oder hügelige Topografie, die Inseln nahe der Küste sind flach. Die durchschnittliche Höhe beträgt 19 Meter über dem Meeresspiegel. Der höchste Punkt im Hauptland mit 465 m über dem Meeresspiegel liegt im Kabangkaanrücken, entlang der Grenze zur Stadtgemeinde San Francisco. Entlang der Grenze zu Tagana-an liegt der Gipfel des Mapawa mit 245 m über dem Meeresspiegel an dessen abfallenden Hänge die Baranggays Cabongbongan, Nabago und Capalayan liegen. Der höchste Punkt auf den zur Stadt gehörenden vorgelagerten Inseln ist 263 m über dem Meeresspiegel auf der Insel ''Nontoc'', der den Cantiasaykanal und die Insel ''Hanigad'' mit einer Gipfelhöhe von 163 m über dem Meeresspiegel überragt. Der höchste Punkt auf der Insel ''Hikdop'' ist der Gipfel des ''Telegrapo'' mit 250 m über dem Meeresspiegel. Die Insel ''Bayagnan'' im Ostteil der Stadt hat eine maximale Höhe von 242 m über dem Meeresspiegel. | Surigao_City |
doc_180_p_0 | Die chinesische Schrift ist über 3000 Jahre alt und hat somit in Ostasien die längste ungebrochene Tradition. Die ältesten bisher gefundenen chinesischen Schriftzeichen sind in Rinderknochen (vor allem in das Schulterblatt, sogenannte Orakelknochen) und Schildkrötenpanzer (zum Weissagen der Jagd etc.) eingeritzte Bildzeichen aus der Zeit um 1400 v. Chr., die 1899 in Anyang entdeckt wurden. Man geht davon aus, dass zum damaligen Zeitpunkt bereits 5000 verschiedene Zeichen existierten. Mitte des ersten vorchristlichen Jahrtausends entwickelte sich die Bilderschrift zu einer verkehrsfähigen Schrift, die in der Lage war, Syntax und Semantik einiger der damaligen Sprachen im Raum der heutigen Volksrepublik China vollständig abzubilden. Mit der chinesischen Reichseinigung unter dem ersten Kaiser Qin Shihuangdi 221 v. Chr. fand eine große Schriftvereinheitlichung statt. Im Zusammenspiel mit dem seit der Reichseinigung (Qin-Dynastie) etablierten Beamtenstaat wurde die chinesische Schriftsprache durch ihre Verwendung im gesamten Einzugsbereich des chinesischen Kaiserreiches zur Lingua franca, die die verschiedenen chinesischen Sprachgemeinschaften miteinander verband und eine relative Geschlossenheit des chinesischen Kulturraums ermöglichte. In China mussten Politiker und Beamte bis ins 20. Jahrhundert hinein gute Literaten sein, wenn sie Einfluss gewinnen wollten – und nicht, wie im Westen, gute Redner. An vielen Stellen wird beschrieben, wie groß die Enttäuschung bei vielen Chinesen war, als sie Politiker wie Mao Zedong oder Deng Xiaoping zum ersten Mal sprechen hörten. + Entwicklungsstufen des Schriftzeichens für Pferd – „“ | Chinesische_Schrift |
doc_180_n_0 | Die in Südosteuropa gefundenen Vinča-Zeichen (ca. 5300–3200 v. Chr.) waren wahrscheinlich noch keine Bestandteile eines Schriftsystems. Die ältesten nachweislichen Schriftfunde stammen von den Sumerern in Mesopotamien. Sie nutzten für Verwaltungszwecke zunächst eine Bilderschrift (ab etwa 3500 v. Chr.) sowie eine Keilschrift, die auf Tontafeln festgehalten wurde. Etwas später, um 3200 v. Chr., entstanden die ägyptischen Hieroglyphen, dann um 2300 bis 2000 v. Chr. die akkadische Silbenschrift. Die Schwäche der früheren Schriftsysteme war ihre Kompliziertheit. Sie waren aufgrund der großen Zahl verschiedener Symbole schwer zu erlernen. Die Keilschrift umfasste bis zu 600 Zeichen, wovon die Hälfte als Silbenzeichen diente. Die Ägypter verwendeten zeitweise mehrere tausend verschiedene Hieroglyphen. | Alphabetschrift |
doc_180_n_1 | Rechtsgeschichte_Chinas alt=Geschichte Chinas Geschichte Chinas Jungsteinzeit 8500 – 2070 v. Chr. Xia-Dynastie 2070 – 1600 v. Chr. Shang-Dynastie 1600 – 1046 v. Chr. Zhou-Dynastie 1046 – 256 v. Chr. Han-Dynastie 202 v. Chr. – 220 n. Chr. Nördliche und Südliche Dynastien420–589 Fünf Dynastien und Zehn Reiche 907-960 Republik China auf dem Festland 1912–1949, ab 1945 mit Taiwan Republik China auf Taiwan ab 1945 China hat eine bedeutende, über 3000 Jahre alte Rechtskultur, welche zahlreiche Staatsphilosophien, Rechtstheorien und -praktiken hervorbrachte. Grundsätzlich lässt sich die Rechtsgeschichte Chinas in mehrere Hauptphasen unterteilen, nämlich in die Zeit der Herrschaften bis 221 v. Chr., die Qin-Dynastie (221 – 207 v. Chr.), die darauf folgenden Dynastien bis in das späte 19. Jahrhundert, die Reformära der Qing-Dynastie zwischen 1998 und 1911, die Republik China, die frühe Volksrepublik China und die Volksrepublik China nach 1978. Zur chinesischen Rechtsgeschichte gehören auch das Kolonial- und Besatzungsrecht ausländischer Mächte auf chinesischem Territorium. | Rechtsgeschichte_Chinas
alt=Geschichte Chinas Geschichte Chinas
Jungsteinzeit 8500 – 2070 v. Chr.
Xia-Dynastie 2070 – 1600 v. Chr.
Shang-Dynastie 1600 – 1046 v. Chr.
Zhou-Dynastie 1046 – 256 v. Chr.
Han-Dynastie 202 v. Chr. – 220 n. Chr.
Nördliche und Südliche Dynastien420–589
Fünf Dynastien und Zehn Reiche 907-960
Republik China auf dem Festland 1912–1949, ab 1945 mit Taiwan
Republik China auf Taiwan ab 1945
China hat eine bedeutende, über 3000 Jahre alte Rechtskultur, welche zahlreiche Staatsphilosophien, Rechtstheorien und -praktiken hervorbrachte. Grundsätzlich lässt sich die Rechtsgeschichte Chinas in mehrere Hauptphasen unterteilen, nämlich in die Zeit der Herrschaften bis 221 v. Chr., die Qin-Dynastie (221 – 207 v. Chr.), die darauf folgenden Dynastien bis in das späte 19. Jahrhundert, die Reformära der Qing-Dynastie zwischen 1998 und 1911, die Republik China, die frühe Volksrepublik China und die Volksrepublik China nach 1978. Zur chinesischen Rechtsgeschichte gehören auch das Kolonial- und Besatzungsrecht ausländischer Mächte auf chinesischem Territorium. |
doc_180_n_2 | Im 2. Jahrtausend v. Chr. entstand die chinesische Schrift. Die ältesten bisher gefundenen chinesischen Schriftzeichen sind sogenannte Orakelknochen aus der Zeit um 1400 v. Chr. Mitte des ersten vorchristlichen Jahrtausends entwickelte sich daraus eine den gesamten Sprachumfang darstellende Schrift, die zwischen 200 v. Chr. und 200 n. Chr. in das klassische Ordnungssystem gebracht wurde. Diese klassischen Zeichen sind im Wesentlichen noch heute gebräuchlich. Die ersten in China verwendeten Zeichen sind Piktogramme. Eine vollständige Abstraktion von den Piktogrammen, wie in anderen Schriften, hat in der chinesischen Schrift nicht stattgefunden. Heute noch sind manche der ursprünglichen Bildzeichen in dieser Schrift erkennbar. Im 20. Jahrhundert wurden bei der Schriftreform in der Volksrepublik China vereinfachte Kurzzeichen zusammengefasst und normiert, die sich seit Jahrhunderten in verschiedenen Handschriften etabliert hatten. Die Chinesen verwenden Pinsel und schwarze und rote Tusche, um ihre Schriftzeichen auf Papier und Seide zu kalligraphieren. Siegelabdrücke waren schon lange vor dem 14. Jahrhundert bekannt. | Geschichte_der_Schrift |
doc_181_n_0 | Resolution_1246_des_UN-Sicherheitsrates Medaille der UN für UNAMET und UNTAET Resolution 1246 des UNO-Sicherheitsrats wurde am 11. Juni 1999 unter Hinweis auf die Resolution 1236, die Vereinbarung zwischen Indonesien und Portugal vom 5. Mai 1999 und die Vereinbarung zwischen den Vereinten Nationen und den Regierungen von Indonesien und Portugal vom selben Tag über die Modalitäten eines Referendums in Osttimor (S/1999/513, annexes I-III) einstimmig angenommen. Damit beschlossen die Vereinten Nationen die Aufstellung der Mission der Vereinten Nationen in Osttimor (UNAMET). | Resolution_1246_des_UN-Sicherheitsrates
Medaille der UN für UNAMET und UNTAET
Resolution 1246 des UNO-Sicherheitsrats wurde am 11. Juni 1999 unter Hinweis auf die Resolution 1236, die Vereinbarung zwischen Indonesien und Portugal vom 5. Mai 1999 und die Vereinbarung zwischen den Vereinten Nationen und den Regierungen von Indonesien und Portugal vom selben Tag über die Modalitäten eines Referendums in Osttimor (S/1999/513, annexes I-III) einstimmig angenommen. Damit beschlossen die Vereinten Nationen die Aufstellung der Mission der Vereinten Nationen in Osttimor (UNAMET). |
doc_181_n_1 | United_Nations_Multidimensional_Integrated_Stabilization_Mission_in_Mali Die United Nations Multidimensional Integrated Stabilization Mission in Mali (deutsch: ''Multidimensionale Integrierte Stabilisierungsmission der Vereinten Nationen in Mali'', französisch: Mission multidimensionnelle intégrée des Nations Unies pour la stabilisation au Mali; MINUSMA) ist eine Friedensmission der Vereinten Nationen, in der zum 1. Juli 2013 die afrikanisch geführte Stabilisierungsmission AFISMA aufgegangen ist. Seit Missionsbeginn 2013 starben 220 UN-Angehörige der 15.200 Angehörige starken Einheit (Stand 2020). Damit ist die Mission eine der verlustreichsten der Vereinten Nationen seit dem Koreakrieg. Die Mission ist bis zum 31. Mai 2021 befristet. | United_Nations_Multidimensional_Integrated_Stabilization_Mission_in_Mali
Die United Nations Multidimensional Integrated Stabilization Mission in Mali (deutsch: ''Multidimensionale Integrierte Stabilisierungsmission der Vereinten Nationen in Mali'', französisch: Mission multidimensionnelle intégrée des Nations Unies pour la stabilisation au Mali; MINUSMA) ist eine Friedensmission der Vereinten Nationen, in der zum 1. Juli 2013 die afrikanisch geführte Stabilisierungsmission AFISMA aufgegangen ist. Seit Missionsbeginn 2013 starben 220 UN-Angehörige der 15.200 Angehörige starken Einheit (Stand 2020). Damit ist die Mission eine der verlustreichsten der Vereinten Nationen seit dem Koreakrieg. Die Mission ist bis zum 31. Mai 2021 befristet. |
doc_181_n_2 | Resolution_2057_des_UN-Sicherheitsrates Die Resolution 2057 des UN-Sicherheitsrates wurde als Resolution vom Sicherheitsrat der Vereinten Nationen in seiner 6800. Sitzung am 5. Juli 2012 einstimmig beschlossen. Sie beschäftigt sich mit den Berichten des Generalsekretärs der Vereinten Nationen, Ban Ki-moon, zum Südsudan und der Verlängerung des Mandats der Mission der Vereinten Nationen in der Republik Südsudan (UNMISS) bis zum 15. Juli 2013. Es handelt sich um eine umfangreiche Resolution, bei der die Zusammenarbeit verschiedener internationaler Organisationen miteinander und mit der Regierung des Südsudans besonders im Fokus lag. Die Maßnahmen des Südsudans zur Nationenbildung wurden intensiv diskutiert. Hierbei legte der Sicherheitsrat besonderes Augenmerkt auf Korruption, Justiz, Entwaffnung und Entwicklungshilfe. Außerdem machte die Resolution die Gewalt zwischen dem Sudan und dem Südsudan sowie die ethnischen Kämpfe im Staat Jonglei zum Thema und pochte mehrmals auf die Einhaltung und Umsetzung bestehender Abkommen. Eine hervorgehobene Rolle in der Resolution spielte der Schutz der Zivilbevölkerung vor – insbesondere sexueller – Gewalt und die Wahrung der Rechte von Frauen und Kindern. Mehrmals forderte der Sicherheitsrat eine größere Beteiligung der Frauen an den politischen Prozessen und die Entlassung sämtlicher Kindersoldaten aus der Armee des Südsudans. Ansonsten beschäftigt sich die Resolution mit den Angriffen der Lord’s Resistance Army (LRA) im Südsudan. Der Sicherheitsrat thematisierte Materialaufstockungen und interne Regelungen der UNMISS, wie auch die Einschränkungen der Bewegungsfreiheit der Mitarbeiter der Mission. Des Weiteren erwähnte er Maßnahmen gegen die Verbreitung des Humanen Immundefizienz-Virus (HIV). Der Generalsekretär wurde angewiesen, zu den meisten oben erwähnten Themengebieten weiterhin Bericht zu erstatten. | Resolution_2057_des_UN-Sicherheitsrates
Die Resolution 2057 des UN-Sicherheitsrates wurde als Resolution vom Sicherheitsrat der Vereinten Nationen in seiner 6800. Sitzung am 5. Juli 2012 einstimmig beschlossen. Sie beschäftigt sich mit den Berichten des Generalsekretärs der Vereinten Nationen, Ban Ki-moon, zum Südsudan und der Verlängerung des Mandats der Mission der Vereinten Nationen in der Republik Südsudan (UNMISS) bis zum 15. Juli 2013.
Es handelt sich um eine umfangreiche Resolution, bei der die Zusammenarbeit verschiedener internationaler Organisationen miteinander und mit der Regierung des Südsudans besonders im Fokus lag. Die Maßnahmen des Südsudans zur Nationenbildung wurden intensiv diskutiert. Hierbei legte der Sicherheitsrat besonderes Augenmerkt auf Korruption, Justiz, Entwaffnung und Entwicklungshilfe.
Außerdem machte die Resolution die Gewalt zwischen dem Sudan und dem Südsudan sowie die ethnischen Kämpfe im Staat Jonglei zum Thema und pochte mehrmals auf die Einhaltung und Umsetzung bestehender Abkommen. Eine hervorgehobene Rolle in der Resolution spielte der Schutz der Zivilbevölkerung vor – insbesondere sexueller – Gewalt und die Wahrung der Rechte von Frauen und Kindern. Mehrmals forderte der Sicherheitsrat eine größere Beteiligung der Frauen an den politischen Prozessen und die Entlassung sämtlicher Kindersoldaten aus der Armee des Südsudans.
Ansonsten beschäftigt sich die Resolution mit den Angriffen der Lord’s Resistance Army (LRA) im Südsudan. Der Sicherheitsrat thematisierte Materialaufstockungen und interne Regelungen der UNMISS, wie auch die Einschränkungen der Bewegungsfreiheit der Mitarbeiter der Mission. Des Weiteren erwähnte er Maßnahmen gegen die Verbreitung des Humanen Immundefizienz-Virus (HIV).
Der Generalsekretär wurde angewiesen, zu den meisten oben erwähnten Themengebieten weiterhin Bericht zu erstatten. |
doc_182_n_0 | Die erste Tageszeitung erschien erstmals am 15. Oktober 1870 unter dem Namen ''Diamond Field''. Weitere historische Zeitungen aus dieser Zeit waren die ''Diamond News'' und der ''Independent''. Die derzeitige Tageszeitung der Stadt heißt ''Diamond Fields Advertiser'' und erscheint seit dem 23. März 1878. Eine andere täglich erscheinende, allerdings afrikaanssprachige Zeitung ist das Volksblad. Es erscheint im Naspers-Verlag und hat seinen Hauptsitz in Bloemfontein, unterhält aber für die Provinz Nordkap einen Lokalteil. Das Blatt gibt es seit dem 18. November 1804, seit 1925 erscheint es täglich. | Kimberley__Südafrika_ |
doc_182_n_1 | Liste_südafrikanischer_Zeitungen In Südafrika gibt es nur wenige überregionale Tageszeitungen. Eine landesweite Verbreitung ist traditionell den meisten Wochenzeitungen vorbehalten, deren Auflagen zum Teil erheblich höher sind als die der Tageszeitungen. Die älteste Zeitung Südafrikas ist ein Staatsanzeiger, der im Jahr 1800 erstmals sowohl mit einer englischen (''Cape Town Gazette and African Advertiser'') als auch einer niederländischen Ausgabe (''Kaapsche Stads Courant en Afrikaansche Berigter'') herauskam. Die älteste noch erscheinende Zeitung ist der 1845 gegründete ''Herald'' aus Port Elizabeth. Der südafrikanische Zeitungsmarkt wird fast gänzlich von den vier Verlagen Avusa, Caxton and CTP Publishers and Printers, Independent Newspapers und Naspers dominiert. Naspers hält hierbei ein Monopol auf alle bedeutenden afrikaanssprachigen Zeitungen. Diese waren zur Zeit der Apartheid stark an die regierende Nationale Partei gebunden, im Zuge der Abschaffung des Apartheidssystems und dem darauffolgenden Verschwinden der Nationalen Partei von der politischen Bühne mussten sich diese Zeitungen neu orientieren. Auch heute noch gibt es Zeitungen, die gezielt eine bestimmte Volksgruppe bedienen. Caxton/CTP ist im Zeitungsmarkt heute fast ausschließlich mit Lokalzeitungen vertreten, die hier aufgrund der Beschränkung auf wichtige Titel nicht aufgeführt sind. | Liste_südafrikanischer_Zeitungen
In Südafrika gibt es nur wenige überregionale Tageszeitungen. Eine landesweite Verbreitung ist traditionell den meisten Wochenzeitungen vorbehalten, deren Auflagen zum Teil erheblich höher sind als die der Tageszeitungen.
Die älteste Zeitung Südafrikas ist ein Staatsanzeiger, der im Jahr 1800 erstmals sowohl mit einer englischen (''Cape Town Gazette and African Advertiser'') als auch einer niederländischen Ausgabe (''Kaapsche Stads Courant en Afrikaansche Berigter'') herauskam. Die älteste noch erscheinende Zeitung ist der 1845 gegründete ''Herald'' aus Port Elizabeth.
Der südafrikanische Zeitungsmarkt wird fast gänzlich von den vier Verlagen Avusa, Caxton and CTP Publishers and Printers, Independent Newspapers und Naspers dominiert. Naspers hält hierbei ein Monopol auf alle bedeutenden afrikaanssprachigen Zeitungen. Diese waren zur Zeit der Apartheid stark an die regierende Nationale Partei gebunden, im Zuge der Abschaffung des Apartheidssystems und dem darauffolgenden Verschwinden der Nationalen Partei von der politischen Bühne mussten sich diese Zeitungen neu orientieren. Auch heute noch gibt es Zeitungen, die gezielt eine bestimmte Volksgruppe bedienen.
Caxton/CTP ist im Zeitungsmarkt heute fast ausschließlich mit Lokalzeitungen vertreten, die hier aufgrund der Beschränkung auf wichtige Titel nicht aufgeführt sind. |
doc_182_n_2 | Im japanischen Mediensystem gibt es die Besonderheit der Kisha Clubs (auch Reporterclubs genannt), zu denen nur die Journalisten der großen Medien aus Tokyo Zutritt erhalten. Diese befinden sich in den Räumen der Verwaltung oder der Unternehmen und dienen als Ort für Pressekonferenzen, Briefings und Hintergrundgespräche. In Japan gibt es zwei zentrale Nachrichtenagenturen. Dies sind Kyōdō Tsūshinsha und Jiji Tsūshinsha. Zeitungen erfreuen sich in Japan nach wie vor einer großen Beliebtheit. Insgesamt gibt es über 100 verschiedene, täglich erscheinende Zeitungen. Es gibt fünf Zeitungen, die landesweit erscheinen, drei Blockzeitungen, 45 Präfekturzeitungen und 200 Zeitungen unterhalb der Ebene der Präfektur. Die beiden größten Zeitungen der Welt nach täglicher Auflage kommen aus Japan (Stand 2015): Yomiuri Shimbun (Aufl. 9,03 Mio.) und Asahi Shimbun (6,62 Mio.). Daneben erscheinen die Mainichi Shimbun (Aufl. 3,16 Mio.), die Nihon Keizai Shimbun (Aufl. 2,73 Mio.) und die Sankei Shimbun (Aufl. 1,57 Mio.), welche ebenfalls hohe Auflagen erreichen. Es gibt im Land sechs japanweit sendende Fernsehnetzwerke: NHK (Öffentlich-rechtlich), Nippon Television (NTV), Tokyo Broadcasting System (TBS), Fuji Network System (FNS), TV Asahi (EX) und TV Tokyo Network (TXN). Der Rundfunk in Japan ist dual organisiert. Es gibt öffentlich-rechtlich und privat finanzierte Sender, die 1951 durch das Rundfunkgesetz gestartet werden konnten. Die drei meist genutzten Onlinenachrichtenportale sind (Stand 2015) Yahoo News (wöchentliche Reichweite: 53 Prozent), NHK news online (wöchentliche Reichweite: 23 Prozent) und Nippon TV (wöchentliche Reichweite: 15 Prozent). Als soziales Netzwerk wird Youtube am häufigsten genutzt. | Japan |
doc_183_p_0 | Der ''SIXAXIS''-Controller der PlayStation 3 entspricht optisch zwar weitgehend dem DualShock-Controller der PlayStation 2, ist aber eine Neuentwicklung ohne die bisher bekannte, zuschaltbare „Rüttel“-Funktion, mit halb durchsichtigem Gehäuse und ohne feste Verkabelung. Spätere Modelle bekamen wieder ein nicht durchsichtiges Gehäuse. Die Verbindung zur Konsole erfolgt nun wahlweise drahtlos über Bluetooth oder über ein USB-Kabel. Die Energie für den Bluetooth-Betrieb wird einem internen Akku entnommen, der über das USB-Kabel aufgeladen werden kann. Die L2/R2-Schultertasten haben im Gegensatz zum ''DualShock'' einen deutlich größeren Bewegungsspielraum, ähnlich den Schultertasten des Xbox-360-Gamepads, so dass die Druckstärke deutlich genauer bestimmt werden kann. Die restlichen Tasten und die beiden Analogjoysticks sind weitestgehend unverändert. Eine wesentliche Neuerung des Controllers, die auch der Namensgeber ist, ist ein Sensor, der Bewegungen des Controllers über alle Achsen registriert und als Steuerdaten an die Konsole überträgt. Zusätzlich verwendet der SIXAXIS eine sogenannte PS-Taste, mit der das System ein- und ausgeschaltet, Controller angemeldet und umnummeriert sowie ein Systemmenü aufgerufen werden kann. Bis zu sieben solcher Controller können für eine Konsole registriert werden. Dabei zeigen die vier LEDs die Controllernummer und den jeweiligen Status an. Im April 2008 stellte Sony die Produktion des Sixaxis ein. Daraufhin wurde der DualShock 3 zum Standardcontroller der PS3. | PlayStation_3 |
doc_183_n_0 | Vergleich Sixaxis- und DualShock-3-Controller Sony führte im November 2007 in Japan den Nachfolger des ''DualShock 2''-Controllers ein, der im Gegensatz zum ''Sixaxis'' wieder über eine Rüttelfunktion verfügt. Seit Juli 2008 ist der ''DualShock 3'' in Europa erhältlich. Da der Controller auch die ''Sixaxis''-Funktionen seines Vorgängers beherrscht, ist auf dem Controller sowohl der ''DualShock 3''-, als auch der ''Sixaxis''-Schriftzug zu finden. Der Rüttel-Effekt entspricht in der Stärke dem des ''DualShock 2'', da die gleichen Motoren verwendet werden. Die Akkulaufzeit verkürzt sich je nach Benutzung der Rüttelfunktion, liegt jedoch immer noch bei etwa 27 bis 31 Stunden. Zur Markteinführung des ''DualShock 3'' boten bereits einige Spiele (z. B. Ratchet & Clank: Tools of Destruction oder Burnout Paradise) Unterstützung für die Rüttelfunktion, teilweise wurde sie auch im Rahmen einer Softwareaktualisierung nachgereicht (etwa bei MotorStorm). Voraussetzung für die Unterstützung des ''DualShock 3'' ist die Firmware-Version 1.94 (oder neuer). | PlayStation_3 |
doc_183_n_1 | Sony führte im November 2007 in Japan den Nachfolger des DualShock-2-Controllers für die PlayStation 3 ein, der im Gegensatz zum bis dahin ausschließlich erhältlichen SIXAXIS-Controller wieder über eine Vibrationsfunktion verfügt. Seit Juli 2008 ist der DualShock 3 auch in Europa erhältlich. Da jedoch auch die Sixaxis-Funktionen enthalten sind, steht auf dem Controller sowohl der DualShock-3- als auch der Sixaxis-Schriftzug. Der Vibrations-Effekt entspricht in der Stärke dem des DualShock 2, da die gleichen Motoren verwendet werden. Wie beim Sixaxis ist der DualShock-3-Controller jetzt standardmäßig drahtlos via Bluetooth an die Konsole angeschlossen, kann allerdings zum Verbinden und Aufladen auch über ein Mini-USB-Kabel an die USB-Schnittstellen der PlayStation 3 angebunden werden. Die Akkulaufzeit verkürzt sich je nach Benutzung der Rüttelfunktion, liegt jedoch immer noch je nach Spiel bei etwa 27 bis 31 Stunden. Einige bei der Einführung bereits auf dem Markt befindliche Spiele (z. B. einige der ''Ratchet & Clank: Tools of Destruction''-Serie oder ''Burnout Paradise'') hatten die Unterstützung für den DualShock 3 schon einprogrammiert, teilweise konnte sie auch im Rahmen einer Softwareaktualisierung nachgereicht werden (etwa bei ''MotorStorm''). Voraussetzung für die Unterstützung des DualShock 3 war jedoch mindestens die Firmware-Version 1.94. | DualShock |
doc_183_n_2 | Wie schon für die PlayStation 2 gibt es auch für die PlayStation 3 eine Fernbedienung zur Steuerung des Systems (vorrangig Videowiedergabe). Diese wird über Bluetooth an das System angebunden, während ihr Vorgänger die PlayStation 2 über Infrarot steuerte. Sie weist alle gängigen Funktionen für die Wiedergabe von DVDs und Blu-ray-Discs auf, steuert aber auch die Wiedergabe aller anderen Formate wie z. B. Fotos und MP3-Dateien. Außerdem enthält sie bis auf die beiden Analogsticks und die Neigungssensoren alle Tasten des SIXAXIS-Controllers, wodurch es möglich ist, im begrenzten Maße über die Fernbedienung zu spielen. Bei ihrer Verwendung verringert sich die Zahl der registrierbaren Controller auf sechs, da die Fernbedienung als „Controller 7“ angemeldet wird. | PlayStation_3 |
doc_184_n_0 | Im Jahr 1906 erwarb der Unternehmer J.W. Cannon Grund und Boden in der Region und eröffnete 1908 eine Textilfabrik. Der Name des Ortes wurde in Anlehnung an die ''Cannon Mills Company'' gewählt. Bereits 1914 galt die Fabrik als weltgrößter Produzent von Handtüchern und Bettwäsche. Sie wurde 1982 von dem Unternehmer David Murdock gekauft. Als Kannapolis im Jahr 1984 als "city" eigenständig wurde, arbeiteten rund 30.000 Menschen in der Textilfabrik. 1997 wurde sie von der Pillowtex Corporation erworben. Die Textilindustrie ist bis zum Anfang des 21. Jahrhunderts ein bedeutender Wirtschaftszweig in der Region geblieben. Aufgrund der Globalisierung mit der Abwanderung der Textilindustrie ins Ausland musste die Fabrik 2003 geschlossen werden. Als neues Wirtschaftszentrum ließ David Murdock im Jahr 2004 auf dem Gelände der Textilfabrik das North Carolina Research Campus (NCRC) errichten. Dieses ist eine öffentlich-rechtliche Organisation sowie ein privat geführtes Forschungszentrum, das sich auf einem 140-Hektar großen Gelände befindet. Es forscht in Partnerschaft mit verschiedenen privaten Unternehmen, Universitäten und Organisationen des Gesundheitswesens in erster Linie auf den Gebieten Zellbiologie, DNA-Sequenzierung, Stoffwechsel, menschliche Gesundheit und Ernährung sowie Landwirtschaft. Kannapolis besitzt eine lange Tradition im Automobilrennsport. So sind das Haas F1 Team sowie das Stewart-Haas-Racing-Team in der Stadt angesiedelt. Architektonisch interessante Gebäude wie das Harvey Jeremiah Peeler House und die North Carolina Music Hall of Fame prägen das Stadtbild. Harvey Jeremiah Peeler House (101 S. Ridge Ave.) side view.jpg|Harvey Jeremiah Peeler House North Carolina Music Hall of Fame.jpg|North Carolina Music Hall of Fame | Kannapolis |
doc_184_n_2 | Waterside Theatre, Freilichtbühne in der Fort Raleigh National Historic Site North Carolina verfügt über eine Reihe professioneller Theater, darunter auch das seit 1952 bestehende Staatstheater in Flat Rock, das Flat Rock Playhouse, in dem sowohl Musicals, wie auch Theaterstücke aufgeführt werden. Das North Carolina Theatre in Raleigh zeigt vor allem Musicals und Broadway-Shows während sich das ''North Carolina Shakespeare Festival'' in Highpoint seit 1977 mit den Werken William Shakespeares beschäftigt. Einen besonderen Schwerpunkt in der Theaterlandschaft des Staates bilden die Freilichttheater, in denen historische Ereignisse dargestellt werden. Seit 1937 wird im ''Waterside Theatre'' in der Fort Raleigh National Historic Site das Stück „The Lost Colony“ aufgeführt, das als erstes und ältestes ''Outdoor Drama'' (engl. für Freilichtdrama) der Vereinigten Staaten gilt. Seit 1948 wird im ''Mountainside Theatre'' die Geschichte der Cherokee im Stück „Unto These Hills“ gezeigt, in Boone erzählt das Stück „Horn in the West“ seit 1952 die Geschichte der Besiedlung der Blue Ridge Mountains. Die North Carolina University in Chapel Hill unterhält ein ''Institute of Outdoor Drama'', das sich mit den Aufführungen in Freilufttheatern beschäftigt, das einzige seiner Art in den USA. North Carolina ist für seine Tradition der Old-Time Music bekannt, einflussreiche Künstler der frühen Country-Musik waren die North Carolina Ramblers in den 1920ern. Wie in den benachbarten Staaten Tennessee und Kentucky ist der Bluegrass verbreitet, aus North Carolina stammende bedeutende Künstler dieser Musikrichtung waren Earl Scruggs, Doc Watson und Del McCoury. North und South Carolina gelten als Ausgangspunkt des traditionellen ländlich geprägten Blues, im Piedmont entstand eine eigene Stilrichtung, der Piedmont Blues, der unter anderen von Blind Boy Fuller geprägt wurde. Aus der Region um Chapel Hill, Raleigh und Durham stammen verschiedene Rock-, Metal- und Punkbands, darunter die Flat Duo Jets, Corrosion of Conformity, Superchunk, Safehouse, Sleeping Giant, The Popes, Queen Sarah Saturday, Purple Schoolbus und Barefoot Servant. | North_Carolina |
doc_185_n_0 | Die meisten konfessionell gebundenen Einwohner gehören der evangelisch-lutherischen Kirche an. Die evangelisch-lutherischen Christen gehören zu den Kirchengemeinden Brockel und Kirchwalsede innerhalb der ''Kirchenregion Visselhövede'', in welcher die Gemeinden Brockel, Kirchwalsede und Visselhövede vereinigt sind. Die römisch-katholischen Einwohner gehören zur Corpus-Christi-Gemeinde Rotenburg. Daneben gibt es Einwohner islamischen Glaubens, Zeugen Jehovas, Angehörige von Freikirchen, Baptisten, Angehörige der neuapostolischen Kirche sowie wie in ganz Deutschland eine wachsende Gruppe Konfessionsloser. | Samtgemeinde_Bothel |
doc_185_n_1 | Bothel besitzt keine Kirche, sondern lediglich eine Friedhofskapelle. Die meisten konfessionell gebundenen Einwohner gehören der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Brockel innerhalb der ''Kirchenregion Visselhövede'' an, in welcher die Gemeinden Brockel, Kirchwalsede und Visselhövede vereinigt sind. Die römisch-katholischen Einwohner gehören zur Corpus-Christi-Gemeinde Rotenburg. Daneben gibt es Einwohner islamischen Glaubens, Zeugen Jehovas, Angehörige von Freikirchen, Baptisten, Angehörige der neuapostolischen Kirche sowie wie in ganz Deutschland eine wachsende Gruppe Konfessionsloser. | Bothel__Niedersachsen_ |
doc_185_n_2 | Etwa 90 % der Bevölkerung sind Muslime (Sunniten der hanafitischen Rechtsschule und Schiiten mit etwa 120.000 Anhängern). 9 % gehören der Russisch-Orthodoxen Kirche an. Als weitere bedeutende religiöse Minderheiten sind folgende Gemeinschaften vertreten: Jüdische Religion, Römisch-katholische Kirche, Baptisten, Siebenten-Tags-Adventisten, Neuapostolische Kirche und Bahai. Die jüdische Religion ist in Turkmenistan nicht anerkannt. Die Ausübung der Religion wird allerdings toleriert. Es gibt jedoch keine Synagogen. Etwa 1000 Juden leben in Turkmenistan. Die meisten von ihnen hatten sich während des Zweiten Weltkriegs hier niedergelassen, sie waren Flüchtlinge aus der Ukraine. Eine andere Gruppe sind die alteingesessenen bucharischen Juden. Viele turkmenische Juden sind im Zuge des Zerfalls der Sowjetunion nach Deutschland oder Israel ausgewandert. | Turkmenistan |
doc_186_n_0 | Die Land-grants für das Gebiet, welches heute als Town Woodstock organisiert ist, gingen aus zwei Grants hervor. Einer von Massachusetts am 14. Juni 1800 an die Dummer Academy und der andere vom 7. Februar 1807 an die Gorham Academy. Woodstock wurde am 7. Februar 1815 als Town organisiert. Das Gebiet des Hamlin Grant, ein Gore, welches an Cyrus Hamlin im Jahr 1816 gegeben wurde, wurde Woodstock im Jahr 1872 hinzugefügt. Die Besiedlung startete im Jahr 1798 durch Christopher und Solomon Bryant, zwei Brüder aus Paris. Kurze Zeit später wurden weitere Gebiete besiedelt. An Paris wurde 1825 und 1827 Land abgegeben, teilweise im Jahr 1841 bzw. 1880 zurückgenommen. Ein Teil der Milton Plantation wurde 1853 hinzugenommen und ein Teil von Greenwood im Jahr 1893. | Woodstock__Maine_ |
doc_186_n_1 | Seit Menschengedenken existierte in dieser Gegend eine international wichtige Furt, die in der römischen Zeit ein Bestandteil des römischen Grenzschutzsystems war. Nach heutigem Wissensstand wurde diese von diversen Donauarmen und Hochwassern geprägte Gegend erst im 13. Jahrhundert besiedelt. Damals gehörte das Gebiet zum Königreich Ungarn (bis 1919). Als erstes werden die (längst nicht mehr existenten) durch die damals großen Donauarme gebildeten zwei Donauinseln erwähnt – 1225 ''Mogorsciget'' (Ungarninsel) und 1225 ''Beseneusciget'' (Pötscheninsel im heutigen Nordwesten Petržalkas). An den Pötschen erinnerte noch vor einigen Jahren der slowakische Name eines heute ausgetrockneten Donauarms – „Pečňa / Pečnianske rameno“ (gleich neben der Grenze zu Österreich, an der Stelle der heutigen Autobahn zwischen der Neuen Brücke und der Lafranconi-Brücke). Im Jahr 1225 erwähnt dann eine Urkunde des Königs Andreas II. den Maierhof ''Fl(u)ecendorf/ Wlocendorf''. Dieser soll im Gemeindegebiet einer am Donauufer bei der Fähre gegenüber der Burg von Pressburg gelegenen Petschenegensiedlung entstanden sein (die Petschenegen wurden im Königreich Ungarn als Grenzwächter des Gyepűsystems eingesetzt). Er war wohl von deutschen Siedlern besiedelt. Im Jahr 1278 wird das Gebiet mit dem Namen ''Flezyndorph'' in einer Urkunde von König Ladislaus IV. erwähnt, in der dieses durch die Verheerungen der Mongolen (1241/1242) entvölkerte Gebiet an das Domkapitel von Pressburg verschenkt wird, welches dann mehrere Jahrhunderte lang sein Besitzer blieb. Im Jahre 1317 wird aber bereits eine „villa“ namens Flezyndorf erwähnt. Um 1400 wohnte in diesem Gebiet ein Teil der Fährleute. | Petržalka |
doc_186_n_2 | Pittston wurde bereits im 17. Jahrhundert besiedelt. Der erste Siedler, der sich in diesem Gebiet niedergelassen hatte, wurde 1676 von Indianern getötet und sein Haus wurde niedergebrannt. Im Jahr 1716 errichtete Noyes als Agent der Kennebec Eigentümer ein Fort in der Nähe von Nahumkeag Island, welches ebenfalls von den Indianern niedergebrannt wurde. Gegliedert wurde das Gebiet 1751 durch Captain John North und Abram Wyman. Am 4. Februar 1779 wurde das Gebiet, welches zuvor die ''Gardinerston Plantation'' bildete, als Town Pittston organisiert. Benannt wurde die Town nach William Pitt, 1. Earl of Chatham. Bis 1804 gehörte auch Gardiner und West Gardiner zum Gebiet der Town. | Pittston__Maine_ |
doc_187_n_0 | Seeschlacht_bei_Damme König Philipp II. erwartet seine Flotte; mittelalterliche Miniatur Die Seeschlacht bei Damme war eine Schlacht zwischen einer englischen und französischen Flotte während der Kriege zwischen dem englischen König Johann Ohneland und dem französischen König Philipp II. um die Besitzungen des angevinischen Reichs in Frankreich. Sie fand statt am 30. und 31. Mai 1213 bei Damme in Flandern und endete mit einem entscheidenden englischen Sieg, der als erster größerer Seesieg der unter König Johann Ohneland aufgebauten Royal Navy gilt. | Seeschlacht_bei_Damme
König Philipp II. erwartet seine Flotte; mittelalterliche Miniatur
Die Seeschlacht bei Damme war eine Schlacht zwischen einer englischen und französischen Flotte während der Kriege zwischen dem englischen König Johann Ohneland und dem französischen König Philipp II. um die Besitzungen des angevinischen Reichs in Frankreich. Sie fand statt am 30. und 31. Mai 1213 bei Damme in Flandern und endete mit einem entscheidenden englischen Sieg, der als erster größerer Seesieg der unter König Johann Ohneland aufgebauten Royal Navy gilt. |
doc_187_n_1 | Mitte Mai 1213 hatte Salisbury zusammen mit anderen Magnaten geschworen, dass König Johann die Bedingungen des Papstes einhielt, um die durch das Interdikt über England geschädigten Bischöfe zu entschädigen, und er bezeugte mit die Huldigung von Johann vor dem päpstlichen Gesandten. Im Krieg gegen Frankreich soll er dann zusammen mit William Marshal zu einem Präventivschlag gegen den französischen König gedrängt haben, der eine Landung in England plante. Noch im Mai 1213 führte Salisbury dann zusammen mit Graf Wilhelm von Holland und Rainald von Boulogne eine Hilfstruppe, um Graf Ferrand von Flandern gegen den französischen König zu unterstützen. Dabei besiegten sie am 30. Mai in der Seeschlacht bei Damme eine französische Flotte. Angesichts der französischen Übermacht scheiterte zwar ein Vorstoß von Salisbury an Land, doch der entscheidende Seesieg verhinderte eine französische Invasion von England. | William_Longespée__3._Earl_of_Salisbury |
doc_187_n_2 | Schlacht_von_Shrewsbury Die Schlacht von Shrewsbury fand am 21. Juli 1403 nördlich von Shrewsbury, Shropshire statt. Die Anführer der Truppen waren einerseits König Heinrich IV. von England aus dem Haus Lancaster und sein Sohn, der spätere König Heinrich V., andererseits Henry „Hotspur“ Percy von Northumberland. Percy führte einen Teil des englischen Adels, der sich unter seiner Führung mit walisischen und schottischen Truppen verbündet und gegen den König erhoben hatte. Die Schlacht endete mit einer vernichtenden Niederlage Percys. | Schlacht_von_Shrewsbury
Die Schlacht von Shrewsbury fand am 21. Juli 1403 nördlich von Shrewsbury, Shropshire statt.
Die Anführer der Truppen waren einerseits König Heinrich IV. von England aus dem Haus Lancaster und sein Sohn, der spätere König Heinrich V., andererseits Henry „Hotspur“ Percy von Northumberland. Percy führte einen Teil des englischen Adels, der sich unter seiner Führung mit walisischen und schottischen Truppen verbündet und gegen den König erhoben hatte. Die Schlacht endete mit einer vernichtenden Niederlage Percys. |
doc_188_n_0 | Der Park beherbergt eine Vielzahl von Vögeln, Säugetieren, Reptilien, Amphibien und Schmetterlingen. Zwischen den Monaten März und Mai haben die Besucher die Chance, Wanderungen von Schmetterlingen zu beobachten. Die folgende Tabelle zeigt, wie viele verschiedene Arten von Tieren im Park gefunden wurden. In der Vergangenheit wurden viele dieser Arten durch Überjagung gefährdet. Aber mit der Gründung des Yushan-Nationalparks kamen die Populationen zurück. Nun können manchmal auch wieder größere Säugetiere wie der Taiwanische Schwarzbär, der Formosa-Sambar-Hirsch, der Formosa-Makak und der Taiwan-Serau beobachtet werden. | Yushan-Nationalpark |
doc_188_n_1 | Baumhöhlen gibt es in den unterschiedlichsten Größen und Formen. In den Höhlen entwickeln sich Mulmkörper und -taschen, Nester, mit Pilzen besiedelte Innenräume oder zerklüftete Gangsysteme und Totholzzonen. Je nach Baumhöhle gibt es Unterschiede in der Art der Pilze, dem Stadium der Holzzersetzung und der Durchfeuchtung, was dazu führen kann, dass sich Insekten in ihrer Art unterscheiden. Großhöhlen entwickeln sich über Jahrzehnte und werden von Vögeln, kleineren Säugetieren und Amphibien wegen des großen Nahrungsangebots und des stabilen Mikroklimas genutzt. Ein prominenter Besiedler von Mulmkörpern ist der Eremit. Höhlen können von höhlenbauenden Arten, wie dem Specht, gebaut und diese dann wiederum von Sekundärnutzern wie Bienen und Hornissen besiedelt werden. Charakteristische Arten: Wildkatze (''Felis silvestris''), Siebenschläfer (''Glis glis'') und viele heimische Spechtarten | Baum-Mikrohabitat |
doc_188_n_2 | In Deutschland sind gemäß dem Tierschutzgesetz die artgemäßen Bedürfnisse eines Vogels in der Haltung zu erfüllen. Die Haltung besonders und streng geschützter Arten, sowie die Haltung von Kreuzungen nicht geschützter Arten ist verboten. Greifvogelhybriden dürfen nur innerhalb besonders gesicherter Volieren gehalten werden. Für die Unterbringung von Vögeln, Kleinvögeln, Greifvögel, Laufvögel und Papageien gibt es jeweilige Mindestanforderungen, herausgegeben vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft. In Österreich ist seit 1. Januar 2005 nach dem Bundestierschutzgesetz die Haltung von Vögeln in Menschenobhut strenger reglementiert als bisher. Insbesondere für nicht domestizierte Vögel wie Greifvögel, Papageien, und viele andere, ist nur mehr die artgerechte Haltung erlaubt, vielen arttypischen Bedürfnissen muss nun nachgekommen werden. Unter anderem ist die Einzelhaltung sozialer Vögel und das Einschränken der Flugfähigkeit (Flügelstutzen) – bis auf wenige Ausnahmen – generell verboten, Mindestgrößen für Käfige, Volieren und Schutzräume sind für die verschiedenen Arten festgelegt, wobei im Wesentlichen für domestizierte Vögel wie Hühner oder Wellensittiche kleinere Gehege zulässig sind. Handaufzuchten sind nur mehr in Ausnahmefällen, und dann nur mit Nestlingen (zur Vermeidung von Fehlprägungen) zulässig. In der Schweiz ist für die Vogelhaltung in Menschenobhut eine Bewilligung von kantonaler Ebene notwendig. Geschützte Vogel dürfen nur zu dem Zweck gehalten werden, wenn die Haltung der Wiederauswilderung dient. Bei Vogelgrippegefahr ist die Haltung von Vögeln im Freien verboten. Bei der Haltung von nicht gefährdeten Vögeln müssen die tatsächlichen Bedürfnisse der Tiere erfüllt werden | Vögel |
doc_189_n_0 | Referendum_über_den_Status_Puerto_Ricos_2012 Am 6. November 2012 fand in Puerto Rico ein Referendum über den politischen Status des Gebietes statt. Die Abstimmung fand zeitgleich mit der US-Präsidentenwahl, der Wahl zum Repräsentantenhaus und Gouverneurswahlen in elf US-Bundesstaaten statt. Ähnliche Referenden wurden bereits mehrfach abgehalten. In den vorherigen drei Referenden sprachen sich die Abstimmenden für den Status quo aus, der besagt, dass die Insel ein nicht inkorporiertes Gebiet der Vereinigten Staaten von Amerika ist, somit weder einen eigenen US-Bundesstaat darstellt noch einem der 50 US-Bundesstaaten angehört. Beim Referendum 2012 stimmten 53,99 % Wähler für eine Änderung des Status. 61,15 % der Wähler sprachen sich im Falle einer Statusänderung für einen Bundesstaat aus. Allerdings füllten rund eine halbe Million Wähler die Fragen zum Referendum nicht aus. Am 11. Dezember 2012 richtete die Regierung Puerto Ricos im Namen der Wähler eine Petition an die Regierung in Washington, mit dem Ziel, dass die Insel ein eigener US-Bundesstaat wird. Für den Fall, dass der US-Kongress das nicht bindende Ergebnis des Referendums nicht zum Anlass nimmt, Puerto Rico zum 51. Bundesstaat zu machen, reichte der (nicht stimmberechtigte) Delegierte Puerto Ricos im US-Repräsentantenhaus, Pedro Pierluisi, am 15. Mai 2013 eine Resolution im Repräsentantenhaus ein. Der ''Puerto Rico Status Resolution Act'' sieht vor, eine Volksbefragung mit für die zuständigen US-Institutionen bindender Wirkung (anders als das nicht bindende Referendum 2012) in Puerto Rico durchzuführen. Bei dieser Befragung soll es einzig und unmissverständlich um die Frage gehen, ob Puerto Rico ein Bundesstaat werden soll. Die Aussichten, dass der US-Kongress Puerto Rico als unmittelbare Folge des Referendums von 2012 zum 51. Bundesstaat macht, bleiben von dieser parallelen Initiative unberührt. Ein neues Referendum wurde am 11. Juni 2017 durchgeführt. Bei der nicht bindenden Volksbefragung sprachen sich rund 97 Prozent dafür aus, dass das US-Außenterritorium, das auch die Spanischen Jungferninseln umfasst, ein vollwertiger US-Bundesstaat wird. Wegen eines Boykottaufrufs der Opposition lag die Wahlbeteiligung allerdings lediglich bei etwa 23 Prozent der insgesamt 2,3 Millionen Wahlberechtigten. | Referendum_über_den_Status_Puerto_Ricos_2012
Am 6. November 2012 fand in Puerto Rico ein Referendum über den politischen Status des Gebietes statt. Die Abstimmung fand zeitgleich mit der US-Präsidentenwahl, der Wahl zum Repräsentantenhaus und Gouverneurswahlen in elf US-Bundesstaaten statt. Ähnliche Referenden wurden bereits mehrfach abgehalten. In den vorherigen drei Referenden sprachen sich die Abstimmenden für den Status quo aus, der besagt, dass die Insel ein nicht inkorporiertes Gebiet der Vereinigten Staaten von Amerika ist, somit weder einen eigenen US-Bundesstaat darstellt noch einem der 50 US-Bundesstaaten angehört.
Beim Referendum 2012 stimmten 53,99 % Wähler für eine Änderung des Status. 61,15 % der Wähler sprachen sich im Falle einer Statusänderung für einen Bundesstaat aus. Allerdings füllten rund eine halbe Million Wähler die Fragen zum Referendum nicht aus.
Am 11. Dezember 2012 richtete die Regierung Puerto Ricos im Namen der Wähler eine Petition an die Regierung in Washington, mit dem Ziel, dass die Insel ein eigener US-Bundesstaat wird.
Für den Fall, dass der US-Kongress das nicht bindende Ergebnis des Referendums nicht zum Anlass nimmt, Puerto Rico zum 51. Bundesstaat zu machen, reichte der (nicht stimmberechtigte) Delegierte Puerto Ricos im US-Repräsentantenhaus, Pedro Pierluisi, am 15. Mai 2013 eine Resolution im Repräsentantenhaus ein. Der ''Puerto Rico Status Resolution Act'' sieht vor, eine Volksbefragung mit für die zuständigen US-Institutionen bindender Wirkung (anders als das nicht bindende Referendum 2012) in Puerto Rico durchzuführen. Bei dieser Befragung soll es einzig und unmissverständlich um die Frage gehen, ob Puerto Rico ein Bundesstaat werden soll. Die Aussichten, dass der US-Kongress Puerto Rico als unmittelbare Folge des Referendums von 2012 zum 51. Bundesstaat macht, bleiben von dieser parallelen Initiative unberührt.
Ein neues Referendum wurde am 11. Juni 2017 durchgeführt. Bei der nicht bindenden Volksbefragung sprachen sich rund 97 Prozent dafür aus, dass das US-Außenterritorium, das auch die Spanischen Jungferninseln umfasst, ein vollwertiger US-Bundesstaat wird. Wegen eines Boykottaufrufs der Opposition lag die Wahlbeteiligung allerdings lediglich bei etwa 23 Prozent der insgesamt 2,3 Millionen Wahlberechtigten. |
doc_189_n_1 | Gouverneurswahlen_in_den_Vereinigten_Staaten_2012 In 12 Bundesstaaten erfolgte eine Gouverneurswahl, außerdem noch in Puerto Rico und Amerikanisch-Samoa – hier nicht mit abgebildet: Die Gouverneurswahlen in den Vereinigten Staaten 2012 fanden in insgesamt 11 Bundesstaaten der Vereinigten Staaten sowie in Amerikanisch-Samoa und Puerto Rico statt. Hinzu kam eine sogenannte ''Recall''-Wahl im Staat Wisconsin. Der Wahltermin für die 13 Gouverneurswahlen war der 6. November 2012, der Wahltermin der ''Recall''-Wahl in Wisconsin war der 5. Juni 2012. Am 6. November wurden außerdem die Präsidentschaftswahl und die Kongresswahlen abgehalten. In Puerto Rico fand an diesem Tag außerdem ein Referendum über den künftigen Status Puerto Ricos statt. | Gouverneurswahlen_in_den_Vereinigten_Staaten_2012
In 12 Bundesstaaten erfolgte eine Gouverneurswahl, außerdem noch in Puerto Rico und Amerikanisch-Samoa – hier nicht mit abgebildet:
Die Gouverneurswahlen in den Vereinigten Staaten 2012 fanden in insgesamt 11 Bundesstaaten der Vereinigten Staaten sowie in Amerikanisch-Samoa und Puerto Rico statt. Hinzu kam eine sogenannte ''Recall''-Wahl im Staat Wisconsin. Der Wahltermin für die 13 Gouverneurswahlen war der 6. November 2012, der Wahltermin der ''Recall''-Wahl in Wisconsin war der 5. Juni 2012. Am 6. November wurden außerdem die Präsidentschaftswahl und die Kongresswahlen abgehalten. In Puerto Rico fand an diesem Tag außerdem ein Referendum über den künftigen Status Puerto Ricos statt. |
doc_189_n_2 | Kuba wurde 1902 zur Republik erklärt. Die Souveränität war bis 1934 durch das Platt-Amendment eingeschränkt, das den USA bei Beeinträchtigung amerikanischer Interessen ein jederzeitiges Interventionsrecht in Kuba gab. Als im September 1899 kubanische Arbeiter für eine Arbeitszeitverkürzung streikten, wurde die US-Armee zur Sicherung der Gebäude eingesetzt, um einen effektiven Streik zu unterbinden. Der Anteil von US-Unternehmen in der kubanischen Wirtschaft nahm zu, zum Beispiel kaufte die United Fruit Company für rund 20 Cent/Acre 1,9 Millionen Acre (rund 8.000 km²) Land. Puerto Rico (inklusive der Spanischen Jungferninseln) wurde eine US-amerikanische Überseebesitzung und durch US-Amerikaner kolonisiert. 1900 beendete der ''Foraker Act'' die militärische Besatzung, 1917 wurden die Puerto-Ricaner Staatsbürger ''(Jones-Shafroth Act),'' 1941 wurde der Insel ein assoziierter Status im föderalen Gefüge der Vereinigten Staaten eingeräumt. Am 6. November 2012 stimmten die Puerto-Ricaner parallel zur US-Präsidentschaftswahl, an der sie, da sie nicht in einem US-Bundesstaat leben, nicht teilnehmen durften, in einem Referendum über den Status Puerto Ricos mehrheitlich dafür, den Status als (51.) Bundesstaat zu beantragen. Dieser muss vom US-Kongress bewilligt werden. Da sowohl die Demokratische als auch die Republikanische Partei der USA im Vorfeld ihre Unterstützung angekündigt hatten, scheint dies nur noch eine Frage der Zeit zu sein. | Spanisch-Amerikanischer_Krieg |
doc_190_p_0 | In der Quantenmechanik bestimmt der Hamiltonoperator, welche Energie an einem physikalischen System gemessen werden kann. Gebundene Zustände des Systems können dabei nur diskreten, also nicht beliebigen Energiewerten entsprechen. Deshalb haben die bei Übergängen zwischen diesen Zuständen emittierten Teilchen oder Strahlen Linienspektren. Die Quantelung der Energie tritt bei elektromagnetischen Wellen auf: Eine Welle der Frequenz kann Energie nur in Paketen abgeben, wobei das plancksche Wirkungsquantum ist. | Energie |
doc_190_n_0 | In der Quantenmechanik wird jeder Zustand des betrachteten physikalischen Systems durch einen zugehörigen Vektor im Hilbertraum angegeben. Seine Zeitentwicklung wird nach der Schrödingergleichung durch den Hamiltonoperator bestimmt: * der reduzierten Planckschen Konstante Man erhält den Hamiltonoperator in vielen Fällen aus der Hamiltonfunktion des entsprechenden klassischen Systems (mit der generalisierten Koordinate x und dem kanonischen Impuls p) durch kanonische Quantisierung. Dazu wird der algebraische Ausdruck für die Hamilton-Funktion als Funktion von Operatoren gelesen (Ortsoperator und Impulsoperator ), die den kanonischen Vertauschungsrelationen genügen. Dies ist allerdings nicht eindeutig, da die Funktion den Wert hat, die Operatorfunktion aber den Wert Zudem ist reell, aber ist hermitesch. Außerdem gibt es quantenmechanische Größen wie den Spin, die in der klassischen Physik nicht auftreten. Wie sie sich auf die Zeitentwicklung auswirken, folgt nicht aus Analogien mit der klassischen Physik, sondern muss aus den physikalischen Befunden erschlossen werden. bestimmt die Eigenvektoren des Hamiltonoperators; sie sind bei zeitunabhängigem Hamiltonoperator stationär, d. h. in jeder beobachtbaren Eigenschaft zeitunabhängig. Die Eigenwerte sind die zugehörigen Energien. Da der Hamiltonoperator hermitesch (genauer wesentlich selbstadjungiert) ist, besagt der Spektralsatz, dass die Energien reell sind und dass die Eigenvektoren eine Orthonormalbasis des Hilbertraums bilden. Je nach System kann das Energiespektrum diskret oder kontinuierlich sein. Manche Systeme, z. B. das Wasserstoffatom oder ein Teilchen im Potentialtopf, haben ein nach unten beschränktes, diskretes Spektrum und darüber ein Kontinuum möglicher Energien. Der Hamiltonoperator erzeugt die unitäre Zeitentwicklung. Falls für alle Zeiten und zwischen und der Hamiltonoperator mit kommutiert, so bewirkt die unitäre Abbildung jedes anfänglichen Zustandes auf den zugehörigen Zustand zur Zeit Falls der Hamiltonoperator nicht von der Zeit abhängt (), vereinfacht sich dies zu Operatoren, die mit vertauschen, sind bei zeitunabhängigem Hamiltonoperator Erhaltungsgrößen des Systems, insbesondere die Energie. Für die Energie gilt auch eine Energie-Zeit-Unschärferelation, nur muss man in der Quantenmechanik bei deren Ableitung anders vorgehen als zum Beispiel bei der Ort-Impuls-Unschärferelation. | Hamiltonoperator |
doc_190_n_1 | Die Wellenfunktion auf einem äquidistanten Gitter dargestellt (Ortsraum) Die Wellenfunktion auf einem äquidistanten Gitter dargestellt (Impulsraum) Die zeitabhängige Schrödingergleichung ist definiert als wobei der Hamiltonoperator ist. Die Wellenfunktion wird im Ortsraum auf einem äquidistanten Gitter dargestellt. Als Startwerte werden die Werte von zur Zeit an den Gitterpunkten vorgegeben. Durch das Verfahren wird die Wellenfunktion zu einem späteren Zeitpunkt berechnet. Die Wirkung des Hamiltonoperators auf eine Wellenfunktion wird mit der schnellen Fourier-Transformation berechnet. Dazu wird neben dem Gitter im Ortsraum auch ein Gitter im Impulsraum benötigt. Die Auflösung im Impulsraum ist durch die Länge des Gitters im Ortsraum festgelegt. Es gilt , wobei die Anzahl der Gitterpunkte ist. | Split-Operator-Methode |
doc_190_n_2 | Betrachtet man einen allgemeinen Hamiltonoperator , so lässt sich dieser in den freien Hamiltonoperator und einen Wechselwirkungsterm zerlegen. Wir wechseln nun in der Anschauung vom hier verwendeten Schrödingerbild hin zum Dirac-Bild (bzw. Wechselwirkungsbild; siehe auch Mathematische Struktur der Quantenmechanik#Zeitliche Entwicklung). Im Wechselwirkungsbild wird die Zeitentwicklung, die auf dem zeitunabhängigen Hamiltonoperator beruht von den Zuständen auf die Operatoren "gezogen". lässt dies unberührt: , wobei der Zeitentwicklungsoperator für ist. Für den Wechselwirkungsteil entsteht der neue Operator Hinweis: Man hätte auch die suggestivere Bezeichnung V1 wählen können. Der Zeitentwicklungsoperator für ist durch die sogenannte Dyson-Reihe gegeben: Die Zeitentwicklung des gesamten Hamiltonoperators ist damit gegeben durch : Hinweis: Dies erfüllt die entsprechende Differentialgleichung Betrachtet man nun die ''Übergangsraten'' (physikalische Dimension: Zahl der erfolgreichen Übergangsversuche/(Zahl der Übergangsversuche ''mal Zeitdauer'') ) zwischen Eigenzuständen des ungestörten Hamiltonoperators, so ist es möglich nur mit der Zeitentwicklung von auszukommen, das heißt Bemerkenswerterweise geht hier nur das Betragsquadrat des Matrixelements ein. Nichtdiagonale Matrixelemente treten ''nicht'' auf (was dagegen bei ''kohärenten'' Prozessen der Fall wäre, z. B. beim Laser), weil die freie Zeitentwicklung der Eigenzustände lediglich eine komplexe Zahl mit Betrag 1 ist. Man muss dabei nur berücksichtigen, dass die Wellenfunktionen im Schrödingerbild aus denen im Wechselwirkungsbild durch Multiplikation mit e-Funktionen der Art hervorgehen. | Störungstheorie__Quantenmechanik_ |
doc_191_n_0 | In der EU wurde das Abtrennen von Haifischflossen an Bord von Schiffen im Jahr 2003 untersagt. Die Verordnung erlaubte allerdings noch Ausnahmen in Form von speziellen Fangerlaubnissen. Diese galten für Schiffe, welche angaben, alle Haifischteile zu verwerten und die Tierkörper an Bord zu behalten, statt den verstümmelten Körper der Haie wieder ins Meer zurückzuwerfen. Flossen und Körper konnten jedoch in unterschiedliche Häfen verbracht werden, was eine Kontrolle in der Praxis unmöglich machte. Die Schlupflöcher wurden vor allem von Spanien und Portugal genutzt, um weiter Finning zu betreiben. Am 22. November 2012 beschloss das EU-Parlament (gegen die Stimmen von Spanien und Portugal) eine verschärfte Neuregelung, nach der Haie nur noch mit intakten Flossen an Land gebracht werden dürfen. Die neue Verordnung, trat am 6. Juli 2013, sieben Tage nach ihrer Veröffentlichung im Europäischen Amtsblatt, in Kraft und gilt für alle EU-Gewässer und Schiffe unter EU-Flagge. Der Handel mit Haiflossen in der EU bleibt weiterhin erlaubt. Für den persönlichen Bedarf gilt derzeit eine Freimenge von 20 kg. Europäische Länder wie Spanien und Portugal gehören weiterhin zu größten Haifangnationen weltweit und exportieren Haiflossen für den asiatischen Markt. Bis Oktober 2021 hat eine EU-Bürgerinitiative die Forderung erhoben, den Handel mit Haiflossen in der Europäischen Union vollständig zu unterbinden. | Shark-Finning |
doc_191_n_1 | Die Armutsgefährdungsquote beschreibt, welcher Anteil der Bevölkerung ein Einkommen unter 60 % des nationalen Medianeinkommens bezieht. In Portugal lag diese Quote für das Jahr 2017 bei 18,3 %. Im Vergleich zu anderen Ländern der EU schnitt Portugal mit einem Platz im hinteren Drittel relativ schlecht ab. Die Armutsgefährdungsquote vor Transferleistungen lag 2017 wiederum bei 23,6 %. Durch Sozialtransfers kann der portugiesische Sozialstaat die Armutsgefährdung um circa 22,5 % reduzieren. Die Reduktion weist jedoch bei einer Sozialstaatsausgabenquote Portugals nahe dem EU-Durchschnitt einen relativ geringen Wert auf. Die durchschnittliche Reduktion im EU-Vergleich liegt nämlich bei etwa 30 %. Ursachen für die relativ hohen Armutsquoten sind unter anderem nicht effizient eingesetzte Sozialtransfers. Die Ausgaben für Altersversorgung und Gesundheit, welche mit zunehmendem Alter auch ansteigen, sind überdurchschnittlich hoch im EU-Vergleich. Die Ausgaben für Kinder, Familien und Förderung sozialer Inklusion fallen hingegen niedrig aus. Zudem spielt Bildung dahingehend eine wichtige Rolle, dass ein höheres Bildungsniveau zu höheren Einkommen führt und dies wiederum ein Faktor zur Verringerung von Armut darstellt. Im Jahr 2017 weisen 52 % der arbeitenden Bevölkerung Portugals zwischen 25 und 64 ein geringeres Bildungsniveau als Sekundärstufe II auf. Portugal belegt somit den letzten Platz im OECD-Vergleich. Der OECD-Durchschnitt liegt deutlich niedriger bei 21 %. Auch in Bezug auf den Anteil der Personen mit tertiärer Bildung belegt Portugal einen der letzten Plätze. | Einkommensverteilung_in_Portugal |
doc_191_n_2 | Dieser Indikator beschreibt den Anteil der 10 % der Bevölkerung mit dem höchsten Einkommen am gesamten nationalen Äquivalenzeinkommen. In Portugal im Jahr 2017 erhielten die 10 % der Bevölkerung mit dem höchsten Einkommen 26,1 % des gesamten nationalen Äquivalenzeinkommens. Im gewichteten EU-Durchschnitt lag dieser Anteil im Jahr 2017 bei 23,8 %. Das bedeutet, dass die Top 10 % der Einkommensbezieher in Portugal relativ mehr haben, als im EU-27 Durchschnitt und die Einkommen somit ungleicher verteilt sind. Unter Berücksichtigung der oben angeführten Verteilungsmaße lassen sich zwei klare Verläufe feststellen: Einerseits tendieren die Einkommen in Portugal seit dem Jahr 2004 dazu gleicher verteilt zu werden. Andererseits spiegeln sich die Krisenjahre 2010 bis 2014 und die damit einhergehende Austeritätspolitik in den Indikatoren wider. Entwicklung des Top 10 % Anteils am Gesamteinkommens in Portugal und des EU-27 Durchschnitt (2007–2017) | Einkommensverteilung_in_Portugal |
doc_192_n_0 | Belle_Isle__Detroit_ Belle Isle ist eine 3,9 km² große Insel im Detroit River Sie wird als städtischer Park vom Detroit Department of Parks and Recreation verwaltet und durch die MacArthur Bridge mit dem Rest der Stadt verbunden. Auf ihr befindet sich der ''Detroit Yacht Club'', das Dossin Great Lakes Museum, ein Posten der Coast Guard, ein städtischer Golfplatz und der Zoo. Am Ufer befindet sich der einzige Strand (800 m lang) im Stadtgebiet von Detroit. Die Insel wurde in den 1880ern durch Frederick Law Olmsted landschaftsgärtnerisch gestaltet. Das Belle Isle Casino von 1908 wird für öffentliche Veranstaltungen genutzt. Eine besondere Sehenswürdigkeit war das bis zur Schließung 2005 älteste Aquarium der USA. Ein Botanischer Garten befindet sich auch auf der Insel. Casino und Aquarium wurden durch den Detroiter Architekten Albert Kahn entworfen. Für mehr als 50 Jahre war die Insel Heimat für eine Herde europäischer Damhirsche. 2004 wurden die letzten 300 Tiere eingefangen und auf das Zoogelände gebracht. Einige sollen dort verbleiben, wenn der Zoo wieder eröffnet. Der Park hat unter den wirtschaftlichen Schwierigkeiten der Stadt Detroit gelitten. Der Zoo wurde 2002 geschlossen, inzwischen aber wieder eröffnet. Das Belle Isle Aquarium, eröffnet 1904, wurde am 3. April 2005 aus finanziellen Gründen geschlossen. Am 2. August 2005 kam es allerdings zu einer Volksabstimmung, die mit 88 % zu Gunsten einer Wiedereröffnung ausging. Auf der Insel wurde 1992 bis 2001 eine Motorsport-Rennstrecke mit dem Namen Raceway at Belle Isle eingerichtet. Seit 2007 finden dort wieder Rennen der IndyCar Series statt. | Belle_Isle__Detroit_
Belle Isle ist eine 3,9 km² große Insel im Detroit River Sie wird als städtischer Park vom Detroit Department of Parks and Recreation verwaltet und durch die MacArthur Bridge mit dem Rest der Stadt verbunden. Auf ihr befindet sich der ''Detroit Yacht Club'', das Dossin Great Lakes Museum, ein Posten der Coast Guard, ein städtischer Golfplatz und der Zoo. Am Ufer befindet sich der einzige Strand (800 m lang) im Stadtgebiet von Detroit.
Die Insel wurde in den 1880ern durch Frederick Law Olmsted landschaftsgärtnerisch gestaltet. Das Belle Isle Casino von 1908 wird für öffentliche Veranstaltungen genutzt.
Eine besondere Sehenswürdigkeit war das bis zur Schließung 2005 älteste Aquarium der USA. Ein Botanischer Garten befindet sich auch auf der Insel.
Casino und Aquarium wurden durch den Detroiter Architekten Albert Kahn entworfen.
Für mehr als 50 Jahre war die Insel Heimat für eine Herde europäischer Damhirsche. 2004 wurden die letzten 300 Tiere eingefangen und auf das Zoogelände gebracht. Einige sollen dort verbleiben, wenn der Zoo wieder eröffnet.
Der Park hat unter den wirtschaftlichen Schwierigkeiten der Stadt Detroit gelitten. Der Zoo wurde 2002 geschlossen, inzwischen aber wieder eröffnet.
Das Belle Isle Aquarium, eröffnet 1904, wurde am 3. April 2005 aus finanziellen Gründen geschlossen. Am 2. August 2005 kam es allerdings zu einer Volksabstimmung, die mit 88 % zu Gunsten einer Wiedereröffnung ausging.
Auf der Insel wurde 1992 bis 2001 eine Motorsport-Rennstrecke mit dem Namen Raceway at Belle Isle eingerichtet. Seit 2007 finden dort wieder Rennen der IndyCar Series statt. |
doc_192_n_1 | *Streckentyp: temporäre Rennstrecke (Stadtkurs) Simona de Silvestro war ab Detroit der einzige Pilot mit Lotus-Motoren Der Chevrolet Detroit Belle Isle Grand Prix auf dem Raceway at Belle Isle, Detroit, Michigan, Vereinigte Staaten fand am 3. Juni 2012 statt und ging über eine Distanz von 60 Runden à 3,331 km, was einer Gesamtdistanz von 199,881 km entspricht. Im Qualifying erzielte mit Scott Dixon erstmals kein Penske-Pilot die Pole-Position. Dixon setzte sich knapp gegen Will Power durch. Im Rennen behielt Dixon die Führung beim Start vor Power. Die beiden setzten sich darauf an der Spitze ab. Auf dem vierten Platz lag E. J. Viso, der bis zu seinem Boxenstopp in der 28. Runde diverse Piloten hinter sich aufhielt. In der 39. Runde schlug James Hinchcliffe in die Streckenbegrenzung ein. Auslöser hierfür war sich lösender Streckenbelag. Das Rennen wurde zunächst unter gelb neutralisiert weitergeführt und schließlich in der 45. Runde mit der roten Flagge unterbrochen. Der defekte Streckenbelag wurde entfernt und durch neuen ersetzt. Nach einer etwa zweistündigen Pause wurde das Rennen wieder aufgenommen und die Distanz von 90 auf 60 Runden reduziert. Dixon behielt erneut die Führung und erzielte einen Start-Ziel-Sieg vor seinem Teamkollegen Dario Franchitti und Simon Pagenaud. Es war Dixons erster Saisonsieg und das erste Mal seit dem Einstieg von mehreren Motorenherstellern, dass die ersten drei Piloten allesamt den gleichen Motor verwendeten. | IndyCar_Series_2012 |
doc_192_n_2 | Chevrolet_Detroit_Grand_Prix Der Chevrolet Detroit Grand Prix ist ein Automobilsport Veranstaltung in Detroit, Michigan, Vereinigte Staaten. Das erste Rennen fand 1982 statt. Von 1982 bis 1988 gehörte es zur Formel-1-Weltmeisterschaft. Es gehört seit 1989 zur höchsten Kategorie im American Championship Car Racing. Seit 2007 ist es Bestandteil des Rennkalenders der IndyCar Series. Es wurde bis 1991 auf dem Detroit Street Circuit ausgetragen und findet seit 1992 auf dem Raceway at Belle Isle statt. Das Rennen wurde von 2002 bis 2006 und von 2009 bis 2011 nicht ausgetragen. 2013 wurde beim Chevrolet Indy Dual in Detroit zum ersten Mal eine IndyCar-Veranstaltung mit zwei Rennen über die komplette Distanz an einem Wochenende durchgeführt. | Chevrolet_Detroit_Grand_Prix
Der Chevrolet Detroit Grand Prix ist ein Automobilsport Veranstaltung in Detroit, Michigan, Vereinigte Staaten. Das erste Rennen fand 1982 statt. Von 1982 bis 1988 gehörte es zur Formel-1-Weltmeisterschaft. Es gehört seit 1989 zur höchsten Kategorie im American Championship Car Racing. Seit 2007 ist es Bestandteil des Rennkalenders der IndyCar Series. Es wurde bis 1991 auf dem Detroit Street Circuit ausgetragen und findet seit 1992 auf dem Raceway at Belle Isle statt. Das Rennen wurde von 2002 bis 2006 und von 2009 bis 2011 nicht ausgetragen.
2013 wurde beim Chevrolet Indy Dual in Detroit zum ersten Mal eine IndyCar-Veranstaltung mit zwei Rennen über die komplette Distanz an einem Wochenende durchgeführt. |
doc_193_p_0 | Grablege Papst Pauls VI. in den vatikanischen Grotten der Petersbasilika Am 16. März 1978 wurde der christdemokratische Politiker Aldo Moro von den Roten Brigaden entführt. Dieser und Montini waren seit Moros Studienzeit befreundet, er war ab 1939 in der Leitung des katholischen Studentenverbands FUCI aktiv, dessen geistlicher Leiter der spätere Papst einmal war. Paul VI. setzte sich persönlich für die Freilassung Moros ein, indem er sich mit einem handschriftlichen Brief an die Entführer wandte. Doch trotz dieser Bemühungen wurde der Politiker schließlich ermordet; Montini selbst hielt später die Messe im Rahmen des Staatsaktes für Moro. Am 14. Juli 1978 brach Paul VI. zur päpstlichen Sommerresidenz Castel Gandolfo auf. Obwohl gesundheitlich angeschlagen, traf er sich dort mit dem neuen italienischen Staatspräsidenten Sandro Pertini. Am gleichen Abend hatte der Papst Atemprobleme und benötigte die Gabe von Sauerstoff. Am folgenden Tag (Samstag) war Paul VI. erschöpft, wollte aber trotzdem den Angelus beten. Er war dazu jedoch nicht in der Lage und blieb stattdessen im Bett. Von dort aus nahm Montini an der abendlichen Messe teil. Nach der Kommunion erlitt der Papst einen schweren Herzinfarkt, an dessen Folgen er am 6. August 1978 gegen 21:40 Uhr starb. Paul VI. wurde in den vatikanischen Grotten bestattet, seinem Wunsch entsprechend in einem Erdgrab. | Paul_VI. |
doc_193_n_0 | Luigi Diligenza empfing am 8. August 1943 die Priesterweihe durch den Erzbischof von Neapel Alessio Kardinal Ascalesi. Von 1948 bis 1970 war er Religionslehrer in Neapel; im Juni 1950 schloss er ein Theologiestudium ab. Zum 1. September 1967 wurde Diligenza Rektor des Priesterseminars von Neapel, was er bis zum 30. August 1978 blieb. Am 3. Juli 1975 verlieh ihm Papst Paul VI. den Titel ''Ehrenprälat Seiner Heiligkeit''. Paul VI. ernannte ihn am 1. März 1978 zum Erzbischof von Capua. Der Erzbischof von Neapel, Corrado Kardinal Ursi, spendete ihm am 23. April desselben Jahres die Bischofsweihe; Mitkonsekratoren waren Tommaso Leonetti, Alterzbischof von Capua, und Gaetano Pollio PIME, Erzbischof von Salerno-Acerno und Bischof von Campagna. Am 29. April 1997 nahm Papst Johannes Paul II. seinen altersbedingten Rücktritt an. | Luigi_Diligenza |
doc_193_n_1 | Antonio Dorado Soto empfing am 1. April 1956 die Priesterweihe. Anschließend war er mehrere Jahre als Lehrer im Priesterseminar von Toledo tätig. 1964 wurde er zum Rat für das ländliche Apostolat berufen. Anschließend wurde er Generalvikar des Bistums Guadix, wo er bei Eintritt der Sedisvakanz 1969 als Kapitularvikar die Amtsgeschäfte führte. Papst Paul VI. ernannte ihn am 31. März 1970 zum Bischof von Guadix. Die Bischofsweihe spendete ihm der Apostolische Nuntius in Spanien, Erzbischof Luigi Dadaglio, am 10. Mai desselben Jahres; Mitkonsekratoren waren Vicente Kardinal Enrique y Tarancón, Erzbischof von Toledo, und Gabino Díaz Merchán, Erzbischof von Oviedo. Am 1. September 1973 berief ihn Paul VI. zum Bischof von Cádiz y Ceuta. Papst Johannes Paul II. ernannte ihn am 26. März 1993 zum Bischof von Málaga. In der Spanischen Bischofskonferenz wurde er 1993 zum Präsidenten der Bildungskommission gewählt, was er zunächst bis 1999 blieb. 2005 wurde er erneut in dieses Amt gewählt, was er bis 2008 ausübte. Am 10. Oktober 2008 nahm Papst Benedikt XVI. sein aus Altersgründen vorgebrachtes Rücktrittsgesuch an. Antonio Dorado starb am 17. März 2015 83-jährig in Málaga. Die Beisetzung fand am folgenden Tag in der dortigen Kathedrale statt. | Antonio_Dorado_Soto |
doc_193_n_2 | Paul Zingtung Grawng empfing am 27. März 1965 die Priesterweihe. Papst Paul VI. ernannte ihn am 24. Januar 1976 zum Weihbischof in Myitkyina und Titularbischof von ''Rusguniae''. Der Bischof von Myitkyina, John James Howe SSCME, spendete ihm am 3. April desselben Jahres die Bischofsweihe; Mitkonsekratoren waren Gabriel Thohey Mahn-Gaby, Bischof von Rangoon, und Aloysius Moses U Ba Khim, Erzbischof von Mandalay. Am 9. Dezember 1976 wurde er von Papst Paul VI. zum Bischof von Myitkyina ernannt. Papst Johannes Paul II. ernannte ihn am 24. Mai 2003 Erzbischof von Mandalay. Papst Franziskus nahm am 3. April 2014 seinen altersbedingten Rücktritt an. Paul Zingtung Grawng war Vorsitzender der Bischofskonferenz von Myanmar von 1982 bis 1992 und von 2006 bis 2012. | Paul_Zingtung_Grawng |
doc_194_n_0 | Mithridatische_Kriege Büste des namensgebenden Mithridates VI. von Pontos im Louvre Als Mithridatische Kriege werden die drei in den Jahren 89 bis 63 v. Chr. ausgetragenen militärischen Konflikte zwischen der Römischen Republik und dem Königreich Pontos bezeichnet. Ihren Namen verdanken sie dem pontischen König Mithridates VI., dessen Expansionsbestrebungen nach seiner Thronbesteigung um 120 v. Chr. ihn in Konflikt mit den römischen Verbündeten Kleinasiens brachten. Zum wichtigsten Konfliktherd entwickelte sich der Streit um die Thronfolge im Königreich Kappadokien, das zum Spielball des Mithridates und des bithynischen Königs Nikomedes III. geworden war. Rom sah sich gezwungen wiederholt militärisch in den Konflikt einzugreifen, was schließlich zum Ausbruch des Ersten Mithridatischen Krieges führte. Nach anfänglichen Erfolgen des pontischen Königs, die durch Roms innenpolitische Konflikte begünstigt wurden, endeten die Kriege mit Mithridates‘ Niederlage und der Konsolidierung römischer Macht im östlichen Mittelmeerraum. Die wichtigsten Kampfhandlungen spielten sich in Griechenland, Kleinasien und der Kaukasusregion ab. Der siegreiche römische Feldherr Gnaeus Pompeius Magnus gestaltete die Region nach seinen Vorstellungen um und führte dem Römischen Reich mehrere neue Provinzen zu. | Mithridatische_Kriege
Büste des namensgebenden Mithridates VI. von Pontos im Louvre
Als Mithridatische Kriege werden die drei in den Jahren 89 bis 63 v. Chr. ausgetragenen militärischen Konflikte zwischen der Römischen Republik und dem Königreich Pontos bezeichnet. Ihren Namen verdanken sie dem pontischen König Mithridates VI., dessen Expansionsbestrebungen nach seiner Thronbesteigung um 120 v. Chr. ihn in Konflikt mit den römischen Verbündeten Kleinasiens brachten. Zum wichtigsten Konfliktherd entwickelte sich der Streit um die Thronfolge im Königreich Kappadokien, das zum Spielball des Mithridates und des bithynischen Königs Nikomedes III. geworden war. Rom sah sich gezwungen wiederholt militärisch in den Konflikt einzugreifen, was schließlich zum Ausbruch des Ersten Mithridatischen Krieges führte.
Nach anfänglichen Erfolgen des pontischen Königs, die durch Roms innenpolitische Konflikte begünstigt wurden, endeten die Kriege mit Mithridates‘ Niederlage und der Konsolidierung römischer Macht im östlichen Mittelmeerraum. Die wichtigsten Kampfhandlungen spielten sich in Griechenland, Kleinasien und der Kaukasusregion ab. Der siegreiche römische Feldherr Gnaeus Pompeius Magnus gestaltete die Region nach seinen Vorstellungen um und führte dem Römischen Reich mehrere neue Provinzen zu. |
doc_194_n_1 | Attaliden Die Attaliden waren ein Herrschergeschlecht zur Zeit des Hellenismus und die Herrscher von Pergamon. Im 3. Jahrhundert v. Chr. gelang es dem General Philetairos, sich zwischen den rivalisierenden Diadochen Lysimachos und Seleukos I. einen faktisch unabhängigen Machtbereich zu schaffen. Sein Neffe Eumenes I. stabilisierte das kleine Reich, und dessen Nachfolger Attalos I., nach dem die Dynastie benannt ist, nahm schließlich den Königstitel an. Als Anlass diente ein Sieg seiner Truppen über die Galater. Die Attaliden bauten ihre Residenzstadt Pergamon in der Folgezeit prächtig aus und schafften es, sich unter Ausnutzung der Konflikte der Großreiche als Mittelmacht zu etablieren. Früh lehnten sich die Könige eng an die Römer an, die seit 200 v. Chr. in den griechischen Osten vorstießen, und wurden dafür im Frieden von Apameia 188 v. Chr. mit erheblichen Gebietsgewinnen auf Kosten der Seleukiden belohnt. Im Zusammenhang des Perseuskrieges fielen sie jedoch 168 v. Chr. ebenso wie Rhodos bei den Römern in Ungnade, nachdem sie sich um eine Vermittlung zwischen Rom und den Antigoniden bemüht hatten, was vom Senat als Illoyalität interpretiert wurde. Der letzte attalidische Herrscher Attalos III. sah daher keine Zukunft mehr für sein Reich, sondern verfügte in seinem Testament, dass das Gebiet nach seinem Tod an Rom fallen solle. Das einstige Attalidenreich bildete damit den Kern der späteren römischen Provinz ''Asia''. | Attaliden
Die Attaliden waren ein Herrschergeschlecht zur Zeit des Hellenismus und die Herrscher von Pergamon. Im 3. Jahrhundert v. Chr. gelang es dem General Philetairos, sich zwischen den rivalisierenden Diadochen Lysimachos und Seleukos I. einen faktisch unabhängigen Machtbereich zu schaffen. Sein Neffe Eumenes I. stabilisierte das kleine Reich, und dessen Nachfolger Attalos I., nach dem die Dynastie benannt ist, nahm schließlich den Königstitel an. Als Anlass diente ein Sieg seiner Truppen über die Galater.
Die Attaliden bauten ihre Residenzstadt Pergamon in der Folgezeit prächtig aus und schafften es, sich unter Ausnutzung der Konflikte der Großreiche als Mittelmacht zu etablieren. Früh lehnten sich die Könige eng an die Römer an, die seit 200 v. Chr. in den griechischen Osten vorstießen, und wurden dafür im Frieden von Apameia 188 v. Chr. mit erheblichen Gebietsgewinnen auf Kosten der Seleukiden belohnt. Im Zusammenhang des Perseuskrieges fielen sie jedoch 168 v. Chr. ebenso wie Rhodos bei den Römern in Ungnade, nachdem sie sich um eine Vermittlung zwischen Rom und den Antigoniden bemüht hatten, was vom Senat als Illoyalität interpretiert wurde. Der letzte attalidische Herrscher Attalos III. sah daher keine Zukunft mehr für sein Reich, sondern verfügte in seinem Testament, dass das Gebiet nach seinem Tod an Rom fallen solle. Das einstige Attalidenreich bildete damit den Kern der späteren römischen Provinz ''Asia''. |
doc_195_n_0 | Wegen des Umstiegs von einer PowerPC-Architektur zu einem AMD64-basierten Prozessordesign besaß die Xbox One zum Zeitpunkt der Veröffentlichung keine Abwärtskompatibilität zur Xbox 360. Um dennoch Xbox-360-Spiele auf der Xbox One spielen zu können, stellte Microsoft auf der Electronic Entertainment Expo (E3) 2015 in Los Angeles eine softwarebasierte Abwärtskompatibilität zur Xbox 360 vor. Die Funktion wurde im Herbst 2015 als kostenloses Systemupdate nachgeliefert und unterstützte zu Anfang etwa 100 Spiele. Weitere Titel werden nach und nach hinzugefügt. Spielstände, Add-ons, Erfolge und Gamerscores werden dabei von der Xbox 360 übernommen. Vorhandene Xbox-360-Spiele können per Datenträger oder Digitalkauf auf der Xbox One installiert werden, bei nicht digitalen Kauf muss der Datenträger im Laufwerk verbleiben. Der Emulator ermöglicht es auch, Funktionen der Xbox One zu verwenden, um Screenshots zu erstellen, Game DVR zu nutzen oder die Spiele per Streaming an einen Windows-10-PC zu übertragen. Emuliert wird außerdem der von der Xbox 360 bekannte Xbox-Guide, der sich nur bei geöffnetem App-Fenster, durch gleichzeitiges drücken der Ansicht-Taste und Menü-Taste öffnet, um beispielsweise auf Freundeslisten und Xbox-Live-Partys zuzugreifen. Seit dem 27. Oktober 2017 ist die Xbox One auch kompatibel zur originalen Xbox. | Xbox_One |
doc_195_n_1 | Spielmodul ''Blitz!'' mit Overlay für den Vectrex Bildschirm mit Vektorgrafik: Heads Up Action Soccer Game Die Anzahl der Spieleentwicklungen für das Vectrex war ob der kurzen Lebensdauer recht überschaubar. Mit Verkaufsbeginn der Konsole waren 12 Spiele verfügbar. In Europa wurden 21 Spiele von MB vertrieben. Insgesamt wurden 31 Titel veröffentlicht. Ende der 1990er Jahre gab Jay Smith alle Titel zum kostenfreien Kopieren für den Privateinsatz frei, so dass praktisch alle Titel, auch einige Prototypen, als neue Module verfügbar sind. Seit etwa 1996 erscheinen auch wieder neue Module, zum großen Teil sind diese frei verfügbar oder werden in Kleinauflagen verkauft. Für alle frei verfügbaren Spiele gibt es auch die Möglichkeit, diese per Emulator am PC zu spielen. Das Erscheinungsbild der Vektorgrafik kann auf den zeilenbasierten PC-Monitoren jedoch nur unvollkommen wiedergegeben werden. Ein Emulator für das Vectrex ist der MAME. | Vectrex |
doc_195_n_2 | XInput ist der neue Standard für Eingabegeräte unter Windows XP und späterer Betriebssysteme, sowie für die Xbox 360. XInput ignoriert alle älteren DirectInput-Geräte, wodurch ältere Joysticks und Joypads nur durch Simulation über Wrapper-Programme in den verschiedenen Spielen und Anwendungen funktionieren können. Bislang ist keine Lösung für dieses Problem von Microsoft bekannt, weshalb angenommen werden kann, dass das Unternehmen kein Interesse an einer weiteren Unterstützung solcher Geräte hat. Möchte man mit einem DirectInput-Controller XInput-Spiele betreiben, empfiehlt es sich, einen entsprechenden Emulator zu verwenden. Ob Microsoft in Zukunft reine DirectInput-Geräte mit XInput unterstützen wird, ist fraglich. | DirectX |
doc_196_p_0 | Der Krieg endete mit einer Niederlage der französischen Streitkräfte und begrenzte die französischen imperialen Ambitionen. Auch begrenzte die Niederlage den Einfluss der industriellen Revolution in den französischen Gebieten. Robert Clive, 1. Baron Clive, der Generalgouverneur von Indien, führte die Ostindien-Kompanie zu einem bemerkenswerten Sieg gegen Joseph François Dupleix, den Kommandeur der Franzosen in Indien, und eroberte Fort St. George von diesen zurück. Durch den Vertrag von Paris (1763) wurden die Franzosen gezwungen, ihren Handel durch kleine Enklaven in Pondicherry, Mahé, Karaikal, Yanam und Chandernagor ohne militärische Präsenz abzuwickeln. Obwohl diese kleinen Außenposten für zwei Jahrhunderte in französischem Besitz blieben, wurden die französischen Ambitionen auf indische Gebiete de facto begraben. Der Ostindien-Kompanie wurde dadurch ein größerer potenzieller Wettbewerber erspart. Im Gegensatz dazu war die Ostindien-Kompanie nach diesem Sieg und mit dem Rückhalt ihrer Armee in der Lage, ihren Einfluss weiter auszudehnen. | Britische_Ostindien-Kompanie |
doc_196_n_0 | Die französischen imperialistischen Bestrebungen konkurrierten oft mit denen des British Empire, das seit der Schlacht von Trafalgar (1805) die weltweit führende Seemacht war. Viele Franzosen betrachteten England als Erzfeind. Die Wiederherstellung des einstigen Weltmachtstatus hatte hohe Priorität. Der verlorene Deutsch-Französische Krieg 1870/71 war ein Rückschlag für diese Bemühungen. Eine französisch-britische Konkurrenz gab es auch um einige Kolonien (etwa bei der Faschoda-Krise). Frankreich besaß im 18. Jahrhundert noch zahlreiche Kolonien in Amerika und Indien, die es aber nach dem Siebenjährigen Krieg in Nordamerika (1754–1762) an Großbritannien abtreten musste. Auch große Teile im Norden Afrikas waren Kolonien von Frankreich (Französisch-Westafrika – weite Teile der Sahara und umliegende Gebiete). Frankreich und der Sultan von Marokko einigten sich im Vertrag von Fès vom 30. März 1912 auf die Errichtung eines französischen Protektorates („Französisch-Marokko“; Hauptstadt war Rabat). Staatsoberhaupt blieb offiziell der Sultan. Spanien erhielt mit Abschluss des französisch-spanischen Vertrags vom 27. November 1912 von Frankreich eine eigene Einflusszone im Norden Marokkos ''(Zone d’influence espagnole)'' zugesprochen, Tanger wurde Zentrum eines internationalen entmilitarisierten Gebietes. Nach dem Ersten Weltkrieg gewann Frankreich vom Osmanischen Reich und vom Deutschen Reich Gebiete in Form von Mandatsgebieten des Völkerbunds, darunter Französisch-Kamerun, Französisch-Togoland, Syrien und den Libanon. Das französische Kolonialreich hatte seine größte Ausdehnung erreicht. Indochina wurde 1954 nach einem langen Krieg unabhängig. Der Indochinakrieg endete im Mai 1954 mit einem Sieg der Việt Minh in der Schlacht um Điện Biên Phủ. Die Sueskrise 1956 zeigte die Grenzen der alten Kolonialmächte Großbritannien und Frankreich in einer Welt, die von zwei Supermächten und dem Kalten Krieg geprägt war. Im Afrika-Jahr 1960 entließ Frankreich 14 französische Kolonien in die staatliche Unabhängigkeit. Algerien wurde, ebenfalls nach einem langen Krieg, im Juli 1962 unabhängig. Ein Erbe der imperialistischen Zeit sind die Französischen Überseegebiete, die spezielle Rolle Frankreichs in Afrika („Francafrique“, vgl. Eurafrika#Die Rolle Frankreichs und CFA-Franc-Zone) sowie die Staatengemeinschaft überwiegend ehemaliger Kolonien, die Frankophonie. | Imperialismus |
doc_196_n_2 | Zweiter_Karnatischer_Krieg Der Zweite Karnatische Krieg (auch: ''Zweiter Karnataka-Krieg'') war ein in Indien von 1751 bis 1754 ausgetragener Kolonialkrieg zwischen dem Königreich Großbritannien und Frankreich. Die meisten Kampfhandlungen fanden in der Region Karnatik statt, worunter man während der Kolonialzeit das Gebiet zwischen den Ostghats und der Koromandelküste im Norden des heutigen Bundesstaats Tamil Nadu verstand. Nach dem Ende des Ersten Karnatischen Krieges 1748 herrschte für einige Zeit Frieden zwischen den beiden Staaten, jedoch versuchte Frankreich weiterhin seinen Einfluss in der Karnatik zu vergrößern und diese vollständig zu erobern. Daher verbündete sich der französische Befehlshaber Joseph François Dupleix mit einheimischen Herrschern, um Unruhen und Aufstände gegen die britische Herrschaft zu schüren. Dupleix versprach dem Thronanwärter von Karnataka seine Wiedereinsetzung unter französischer Oberherrschaft, wenn er die Franzosen militärisch unterstützen würde. In diesem Konflikt befanden sich die Mutterländer Frankreich und Großbritannien offiziell im Frieden. Die kämpfenden Truppen unterstanden lediglich der ''East India Company'' und der Französischen Ostindien-Kompanie. Die französischen Truppen wurden von Robert Clive, 1. Baron Clive bei Arcot mit nur 500 Mann besiegt. Arcot war eine Festung 105 km westlich von Madras. Die Franzosen mussten daraufhin ihre Belagerung bei Trichinopoly (Tiruchirappalli) abbrechen, um Arcot zu entsetzen. Trotz zahlenmäßiger Unterlegenheit konnte Robert Clive auch diese französische Streitmacht besiegen. Nach den Kämpfen bei Arcot folgte ein britischer Sieg dem anderen. Dies besiegelte schließlich den Untergang der französischen Herrschaft in Südindien. Dupleix wurde 1754 nach Frankreich zurückgerufen, was gleichzeitig das Ende des Krieges bedeutete. Der französische Versuch, sich auf Kosten der Briten in Südindien festzusetzen, war somit zum zweiten Mal gescheitert. Kategorie:Krieg (18. Jahrhundert) Kategorie:Britische Kolonialgeschichte (Indien) Kategorie:Französische Kolonialgeschichte (Indien) Kategorie:Militärgeschichte (Britisch-In | Zweiter_Karnatischer_Krieg
Der Zweite Karnatische Krieg (auch: ''Zweiter Karnataka-Krieg'') war ein in Indien von 1751 bis 1754 ausgetragener Kolonialkrieg zwischen dem Königreich Großbritannien und Frankreich. Die meisten Kampfhandlungen fanden in der Region Karnatik statt, worunter man während der Kolonialzeit das Gebiet zwischen den Ostghats und der Koromandelküste im Norden des heutigen Bundesstaats Tamil Nadu verstand.
Nach dem Ende des Ersten Karnatischen Krieges 1748 herrschte für einige Zeit Frieden zwischen den beiden Staaten, jedoch versuchte Frankreich weiterhin seinen Einfluss in der Karnatik zu vergrößern und diese vollständig zu erobern. Daher verbündete sich der französische Befehlshaber Joseph François Dupleix mit einheimischen Herrschern, um Unruhen und Aufstände gegen die britische Herrschaft zu schüren. Dupleix versprach dem Thronanwärter von Karnataka seine Wiedereinsetzung unter französischer Oberherrschaft, wenn er die Franzosen militärisch unterstützen würde.
In diesem Konflikt befanden sich die Mutterländer Frankreich und Großbritannien offiziell im Frieden. Die kämpfenden Truppen unterstanden lediglich der ''East India Company'' und der Französischen Ostindien-Kompanie. Die französischen Truppen wurden von Robert Clive, 1. Baron Clive bei Arcot mit nur 500 Mann besiegt. Arcot war eine Festung 105 km westlich von Madras. Die Franzosen mussten daraufhin ihre Belagerung bei Trichinopoly (Tiruchirappalli) abbrechen, um Arcot zu entsetzen. Trotz zahlenmäßiger Unterlegenheit konnte Robert Clive auch diese französische Streitmacht besiegen.
Nach den Kämpfen bei Arcot folgte ein britischer Sieg dem anderen. Dies besiegelte schließlich den Untergang der französischen Herrschaft in Südindien. Dupleix wurde 1754 nach Frankreich zurückgerufen, was gleichzeitig das Ende des Krieges bedeutete. Der französische Versuch, sich auf Kosten der Briten in Südindien festzusetzen, war somit zum zweiten Mal gescheitert.
Kategorie:Krieg (18. Jahrhundert)
Kategorie:Britische Kolonialgeschichte (Indien)
Kategorie:Französische Kolonialgeschichte (Indien)
Kategorie:Militärgeschichte (Britisch-In |
doc_197_p_0 | Valencia Valencia (deutsch vaˈlɛn(t)si̯a; spanisch ; valencianisch/katalanisch: València , deutsch veraltet: ''Valentz'') ist eine Großstadt im östlichen Teil Spaniens. Die Hauptstadt der autonomen Valencianischen Gemeinschaft und der Provinz Valencia liegt rund 320 km südöstlich der Landeshauptstadt Madrid an der Mündung des Turia ins Mittelmeer und ist mit (Stand ) Einwohnern nach Madrid und Barcelona die drittgrößte Stadt des Landes. Im Großraum Valencia leben rund 2 Millionen Menschen. Valencia ist Sitz des römisch-katholischen Erzbistums Valencia, das bis auf das 6. Jahrhundert zurückgeht, aber nach dem Ende der maurischen Herrschaft neu begründet wurde. Bischofskirche ist die Kathedrale von Valencia, deren Patrozinium an Mariä Himmelfahrt gefeiert wird. | Valencia
Valencia (deutsch vaˈlɛn(t)si̯a; spanisch ; valencianisch/katalanisch: València , deutsch veraltet: ''Valentz'') ist eine Großstadt im östlichen Teil Spaniens. Die Hauptstadt der autonomen Valencianischen Gemeinschaft und der Provinz Valencia liegt rund 320 km südöstlich der Landeshauptstadt Madrid an der Mündung des Turia ins Mittelmeer und ist mit (Stand ) Einwohnern nach Madrid und Barcelona die drittgrößte Stadt des Landes. Im Großraum Valencia leben rund 2 Millionen Menschen.
Valencia ist Sitz des römisch-katholischen Erzbistums Valencia, das bis auf das 6. Jahrhundert zurückgeht, aber nach dem Ende der maurischen Herrschaft neu begründet wurde. Bischofskirche ist die Kathedrale von Valencia, deren Patrozinium an Mariä Himmelfahrt gefeiert wird. |
doc_197_n_0 | Rivière_Nastapoka Der Fluss Rivière Nastapoka () ist ein größerer Strom in der Verwaltungsregion Nord-du-Québec in der kanadischen Provinz Québec, welcher den Parc national Tursujuq durchfließt. Er hat eine Länge von 360 km und ein Einzugsgebiet von 13.400 km². Der Fluss hat seinen Ursprung in den Lacs des Loups Marins. Von dort fließt er in westlicher Richtung durch die westliche Labrador-Halbinsel und mündet in den ''Chenal Nastapoka'' und in die Hudson Bay. Gegenüber seiner Mündung liegt der Küstenarchipel Îles Nastapoka. Die Flussmündung liegt etwa 40 km nördlich der Inuit-Siedlung Umiujaq und der Inlandsbucht Lac Guillaume-Delisle. | Rivière_Nastapoka
Der Fluss Rivière Nastapoka () ist ein größerer Strom in der Verwaltungsregion Nord-du-Québec in der kanadischen Provinz Québec, welcher den Parc national Tursujuq durchfließt.
Er hat eine Länge von 360 km und ein Einzugsgebiet von 13.400 km². Der Fluss hat seinen Ursprung in den Lacs des Loups Marins. Von dort fließt er in westlicher Richtung durch die westliche Labrador-Halbinsel und mündet in den ''Chenal Nastapoka'' und in die Hudson Bay. Gegenüber seiner Mündung liegt der Küstenarchipel Îles Nastapoka. Die Flussmündung liegt etwa 40 km nördlich der Inuit-Siedlung Umiujaq und der Inlandsbucht Lac Guillaume-Delisle. |
doc_197_n_1 | In der ersten Hälfte des Jahres 1087 hatte sich Ahmad II. offensichtlich wieder mit El Cid arrangiert, da beide gemeinsam nach Valencia marschierten, um al-Qadir zu Hilfe zu kommen. Dieser wurde von al-Mundir bedroht, welcher sich mit dem Grafen von Barcelona Berengar Raimund II. verbündet hatte, um das reiche Valencia zu erobern. Es gelang El Cid, den Angriff al-Mundirs auf Valencia aufzuhalten, den Verlust der Festung von Murviedro an al-Mundir konnte er aber nicht verhindern. Ahmad II. und der Cid überwarfen sich erneut, da letzterer Valencia nicht an Ahmad II. übergeben wollte. Im Jahr 1088 zog El Cid nach Kastilien, um bei Alfons VI. Hilfe zu holen. Zwischenzeitlich hatte sich aber Ahmad II. mit Berengar Raimund II. verbündet, um dann gemeinsam das vom Cid gehaltene Valencia zu belagern. El Cid konnte aber einen Friedensvertrag mit den Angreifern aushandeln, so dass diese ergebnislos wieder abzogen. | Ahmad_II._al-Musta_in |
doc_197_n_2 | Sie liegt 38 Kilometer südlich der Stadt Valencia direkt am Mittelmeer. Cullera bedeckt fast ganz eine ausgedehnte Ebene, deren wichtigste Erhebung der Berg von Cullera mit einer Höhe von 225 Metern ist. Cullera wird vom Unterlauf des Flusses Júcar bewässert, von dem ein ausgedehntes Netz von Bewässerungskanälen ausgeht, dank welcher das gesamte Gemeindegebiet von einer dichten Gartenlandschaft geprägt wird. Das recht trockene Mittelmeerklima führt zu einer mittleren Jahrestemperatur von über 17 °C. | Cullera |
Subsets and Splits
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