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|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
abel_leibmedicus_1699 | 1,303 | 1,699 | Daher entſtehen denn Rohigkeiten/ Verſtopffungen/ Winde/ Colic/ Abnehmen/ zufoͤrderſt das malum hypochondriacum, Schmertzen gegen dem Magen und Ruͤcken/ und andere Ungelegenheiten mehr. | Daher entstehen denn Ruhigkeiten / Verstopfungen / Winde / Kolik / Abnehmen / zuvörderst das malum hypochondriacum, Schmerzen gegen dem Magen und Rücken / und andere Ungelegenheiten mehr. | de | de | de | 1 | 5.2216 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,304 | 1,699 | Demnach bleibet dieſe meine nachfolgende Haupt- Regul wahr: inter edendum ſæpius eſt pitiſſandum, unter dem eſſen ſol man offt nuͤpffen. | Demnach bleibt diese meine nachfolgende Haupt-Regel wahr: inter edendum saepius est pitissandum, unter dem essen soll man oft nüpffen. | de | de | de | 1 | 7.1825 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,305 | 1,699 | Wie ein Becker muß offt Waſſer zum Teig ſchuͤtten/ ſonſt bekommt er ein ungeſundes/ dalckigtes und ſchweres Brod/ denn der Sauerteig kan nicht durch den gantzen Brod- Teig zertheilet/ vielweniger das Aufquellen befoͤrdert werden/ und wo der Teig nicht wohl gehet und in die Lufft ſteiget/ ſo giebt es kein tuͤchtiges Brod. | Wie ein Becker muss oft Wasser zum Teig schütten / sonst bekommt er ein ungesundes / dalckigtes und schweres Brot / denn der Sauerteig kann nicht durch den ganzen Brod-Teig zerteilet / viel weniger das Aufquellen befördert werden / und wo der Teig nicht wohl geht und in die Luft steiget / so gibt es kein tüchtiges Brot. | de | de | de | 1 | 4.5267 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,306 | 1,699 | Dieſes mercke doch ein iedweder Menſch wohl/ zufoͤrderſt aber ein ſtudioſus, und trincke bey Tiſch ordinair ſeine Kanne Bier/ und wer ſtaͤrcker iſſet/ muß auch ſtaͤrcker trincken/ laſſet aber auch das Nachtrincken lang nach Tiſch bleiben/ ſo werdet ihr geſund werden und vielen Kranckheiten vorkom̃en. | Dieses merke doch ein jedweder Mensch wohl / zuvörderst aber ein Studiosus, und trinke bei Tisch ordinär seine Kanne Bier / und wer stärker isst / muss auch stärker trinken / lasst aber auch das Nachtrinken lang nach Tisch bleiben / so werdet ihr gesund werden und vielen Krankheiten vorkommen. | de | de | de | 1 | 5.5564 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,307 | 1,699 | Und ob gleich die wilden Braſilianer/ Tupin, Ickin und Imbas beym eſſen nicht trincken/ ſo heiſt es doch mit uns: duo cum faciunt idem, non eſt idem. | Und ob gleich die wilden Brasilianer / Tupin, Ickin und Imbas beim Essen nicht trinken / so heißt es doch mit uns: duo cum faciunt idem, non est idem. | de | de | de | 1 | 5.4575 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,308 | 1,699 | Hingegen gar zu viel bey oder nach Tiſch trincken/ uͤberſchwemmet den Magen/ und machet den Chylum zu waͤſſerig/ zertrennet deſſen ſchlackrichte Fettigkeit/ daraus entſtehet endlich ein Abnehmen und zuletzt die Waſſerſucht. | Hingegen gar zu viel bei oder nach Tisch trinken / überschwemmet den Magen / und macht den Chylum zu wässerig / zertrennet dessen schlackerige Fettigkeit / daraus entstehet endlich ein Abnehmen und zuletzt die Wassersucht. | de | de | de | 1 | 5.5059 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,309 | 1,699 | Es macht auch das ſtarcke trincken/ zumahlen vom hitzigen Bier oder Wein den Kopff zu ſchanden und verurſachet ein imbecille genus nervorum oder ſchwache Spañ- Adern/ welches mit Exempeln wohl waͤre darzuthun/ wo ſie nur nicht ſo gar odieus. | Es macht auch das starke trinken / zumal vom hitzigen Bier oder Wein den Kopf zu Schanden und verursachet ein imbecille Genus nervorum oder schwache Spann-Adern / welches mit Exempeln wohl wäre darzutun / wo sie nur nicht so gar odieus. | de | de | de | 1 | 6.2761 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,310 | 1,699 | Noch naͤrriſcher ſind diejenigen/ die ſich gar zu Boden geſoffen/ wie Alexander Magnus und andere mehr gethan. | Noch närrischer sind diejenigen / die sich gar zu Boden gesoffen / wie Alexander Magnus und andere mehr getan. | de | de | de | 1 | 5.9919 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,311 | 1,699 | Diſputat Inaugural. | Disputat Inaugural. | ca | en | co | 0 | 6.3885 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,312 | 1,699 | Autoris. | Autoriss. | eo | fr | lv | 0 | 10.0831 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,313 | 1,699 | Primeroſius de vulgi error. | Primerosius de vulgi error. | es | ca | eo | 0 | 6.655 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,314 | 1,699 | l. 3 c. 18. | l. 3 c. 18. | ar | en | la | 0 | 4.7479 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,315 | 1,699 | Jac. Wolff. diſput. de potu literat. p. 54. ſq. | Jac. Wolff . disput . de potu literat. p. 54 sq. | en | eo | lv | 0 | 6.314 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,316 | 1,699 | Kerchring Spic. | Kerchring Spic. | en | de | no | 0.333 | 6.4902 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,317 | 1,699 | Anat. p. 156. obſ. | Anat. p. 156. obs. | fr | te | bs | 0 | 5.7947 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,318 | 1,699 | 80. Jac. Pontanus Sal. p. 230. & bellar. | 80. Jac. Pontanus Sal. p. 230. & Bellar. | en | it | id | 0 | 6.4655 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,319 | 1,699 | Attic. p. 304. | Attic. p. 304. | en | en | la | 0 | 5.3979 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,320 | 1,699 | Dav von der Beck Exper nat. p p. 58. Schibel in zweyten hiſtoriſchen Luſthauße hiſt. p. 269 ſq. Ronſ. Ep. med. 12. p. 26. de Zenone vivo mortuo vid Baron. tom. 4. Annal. ad Ann. 491. p. 453. | Dav von der Beck Exper nat. p p. 58. Schibel in zweiten historischen Lusthause hist. p. 269 sq. Rons. Ep. med. 12. p. 26 . de Zenone vivo mortuo vid Baron. tom. 4. Anal . ad Ann. 491. p. 453. | es | la | de | 0.333 | 6.1688 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,321 | 1,699 | Das V. Capitel. | Das V. Kapitel. | de | de | bg-Latn | 0.667 | 6.8339 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,322 | 1,699 | Wenn man trincken ſol. | Wenn man trinken soll. | de | no | cy | 0.333 | 5.2569 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,323 | 1,699 | WIr haben ietzt gedacht/ daß die beſte Zeit zu trincken ſey bey Tiſch/ nothwendig iſt das andere unnoͤthige trincken ſchaͤdlich. | Wir haben jetzt gedacht / dass die beste Zeit zu trinken sei bei Tisch / notwendig ist das andere unnötige trinken schädlich. | de | de | de | 1 | 5.752 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,324 | 1,699 | Das nuͤchtere trincken/ (es ſey denn bißweilen ein Glaß Wein/) daͤmpfft den Appetit/ erkaͤlt den Magen/ machet Wehtage/ Unruhe im Leibe und den Magen zur Kochung undienlich. | Das nüchtere trinken / (es sei denn bisweilen ein Glas Wein /) dämpft den Appetit / erkälte den Magen / macht Wehtage / Unruhe im Leibe und den Magen zur Kochung undienlich. | de | de | de | 1 | 5.6176 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,325 | 1,699 | Viele ſo entweder verſoffen oder doch eine hitzige Leber haben/ ſo bald ſie nur zu Tiſch kommen/ greiffen nach dem Bier Krug/ und erkalten den Magen. | Viele so entweder versoffen oder doch eine hitzige Leber haben / so bald sie nur zu Tisch kommen / greifen nach dem Bier Krug / und erkalten den Magen. | de | de | de | 1 | 5.0836 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,326 | 1,699 | Vielleicht haben ſie geleſen was Hippocrates meldet/ daß man ſol von fluͤßigen die Mahlzeit anfangen; aber dadurch wird nicht der Trunck/ ſondern Suppe und andere fluͤßige Speiſen verſtanden. | Vielleicht haben sie gelesen was Hippokrates meldet / dass man soll von flüssigen die Mahlzeit anfangen; aber dadurch wird nicht der Trunk / sondern Suppe und andere flüssige Speisen verstanden. | de | de | de | 1 | 5.8339 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,327 | 1,699 | Nach Tiſch turbiret das kalte trincken die Chylification und die Natur ſelbſt in ihrer Verrichtung/ daß ſie ihr penſum und Tagwerck nicht kan zur perfection bringen/ ſondern es werden daher geſamlet ſaure Rohigkeiten/ daraus entſtehet die Kraͤtze und conſequenter kan auch ein ſolcher Menſch nichts zu nehmen. | Nach Tisch turbieret das kalte trinken die Chylification und die Natur selbst in ihrer Verrichtung / dass sie ihr pensum und Tagwerk nicht kann zur Perfektion bringen / sondern es werden daher gesammelt saure Ruhigkeiten / daraus entstehet die Krätze und konsequenter kann auch ein solcher Mensch nichts zu nehmen. | de | de | de | 1 | 5.8567 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,328 | 1,699 | Wo alſo kein Durſt vorhanden/ ſol man nicht nach garſtiger Gewonheit oder einen andern zu gefallen trincken/ geſchweige denn ſich doll und voll ſauffen. | Wo also kein Durst vorhanden / soll man nicht nach garstiger Gewohnheit oder einen anderen zu gefallen trinken / geschweige denn sich doll und voll saufen. | de | de | de | 1 | 5.2117 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,329 | 1,699 | So iſt auch das trincken auf groſſe Hitze und Bewegung ſchaͤdlich/ davon die Schwindſucht gern entſtehet. | So ist auch das Trinken auf große Hitze und Bewegung schädlich / davon die Schwindsucht gern entstehet. | de | de | de | 1 | 5.5855 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,330 | 1,699 | Denn in der Bewegung ſind alle Schweißloͤcher des gantzen Leibes offen/ innerlich und euſſerlich/ da gehen die warmen Duͤnſte empor/ der kalte Trunck aber ſchlaͤgt ſie alſobald wieder darnieder und treibet ſie in die poros oder Schweißloͤcher zuruͤck/ da werden dieſe mit denen Eingeweyden verſtopffet/ die naſſe niedergeſchlagene ſaltzige Duͤnſte verderben/ verfaulen und verſauren in denen kleinen Druͤßigen/ zu mahlen auf der Lungen und Leber/ daher eine Engbruͤſtigkeit/ Seiten-Stechen und nicht ſelten auch die Schwindſucht erfolget. | Denn in der Bewegung sind alle Schweißlöcher des ganzen Leibes offen / innerlich und äußerlich / da gehen die warmen Dünste empor / der kalte Trunk aber schlägt sie alsobald wieder danieder und treibet sie in die poros oder Schweißlöcher zurück / da werden diese mit denen Eingeweiden verstopfet / die nasse niedergeschlagene salzige Dünste verderben / verfaulen und versäuern in denen kleinen Drüschen / zu malen auf der Lungen und Leber / daher eine Engbrüstigkeit / Seitenstechen und nicht selten auch die Schwindsucht erfolget. | de | de | de | 1 | 5.033 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,332 | 1,699 | Brantewein nach der Erhitzung iſt ſchaͤdlich/ und die ihn zu trincken rathen/ muͤſſen es entweder nicht verſtehen/ oder muͤſſen gute Schlucker ſelber ſeyn. | Branntwein nach der Erhitzung ist schädlich / und die ihn zu trinken raten / müssen es entweder nicht verstehen / oder müssen gute Schlucker selber sein. | de | de | de | 1 | 4.8134 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,333 | 1,699 | Wer ſich aber nicht enthalten kan/ da iſt das ſicherſte/ zumahlen im Sommer/ daß man ein Glaß voll der beſten præcipitir und Kuͤhl-Tinctur der Hertzblumen oder auch der Tauſendſchoͤnigen recht gemacht bey ſich fuͤhre/ und etliche 40. biß 50. Tropffen zuvor in das Trincken gethan/ ſo wird der Magen damit geſtaͤrcket/ das ertzitzte Blut darnieder geſchlagen/ das in den Druͤſſigen verborgene dicke molckichte Waſſer reſolvirt, daß alſo daher keine ſolche Furcht zu machen. | Wer sich aber nicht enthalten kann / da ist das sicherste / zumal im Sommer / dass man ein Glas voll der besten präzipitier und Kühl-Tinktur der Herzblumen oder auch der Tausendschönchen recht gemacht bei sich führe / und etliche 40. bis 50. Tropfen zuvor in das trinken getan / so wird der Magen damit gestärkt / das ertzitzte Blut danieder geschlagen / das in den Drüsigen verborgene dicke molckichte Wasser resolviert, dass also daher keine solche Furcht zu machen. | de | de | de | 1 | 5.6448 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,334 | 1,699 | Oder man trincke von unſern unten beſchriebenen Thee mit ein wenig Kirſchen oder Aepfel- Bluͤten oder auch rothen Roſen/ ſo wird das Blut friſch und luſtig werden. | Oder man trinke von unseren unten beschriebenen Tee mit ein wenig Kirschen oder Aepfel-Blüten oder auch roten Rosen / so wird das Blut frisch und lustig werden. | de | de | de | 1 | 5.1981 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,335 | 1,699 | Die nun denen Exercitien obliegen/ moͤgen doch meinen treuhertzigen Rath folgen/ welchen andere Nutzens wegen und mit Fleiß zuruͤck behalten. | Die nun denen Exerzitien obliegen / mögen doch meinen treuherzigen Rat folgen / welchen andere Nutzens wegen und mit Fleiß zurückbehalten. | de | de | de | 1 | 6.1517 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,336 | 1,699 | Der Schlaf- Trunck iſt eben ſo ſchaͤdlich/ als andere/ dieſer verurſachet ſauſſen in den Ohren/ oͤffters Ausſpeyen (Ptyalismum) zumahlen bey denen hypochondriacis, Winde/ die gern des Nachts zuruͤck und in die Adern treten/ und andere Ubel noch mehr/ zufoͤrderſt aber auch blaſſe Geſichter und laͤſt den Leib nicht gedeyen. | Der Schlaf-Trunk ist eben so schädlich / als andere / dieser verursachet sausen in den Ohren / öfters Ausspeien (Ptyalismum) zumal bei denen Hypochondrieakis, Winde / die gern des Nachts zurück und in die Adern treten / und andere Übel noch mehr / zuvörderst aber auch blasse Gesichter und lässt den Leib nicht gedeihen. | de | de | de | 1 | 5.4136 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,337 | 1,699 | Primerof d. V. E. l. 3. c. 12. Schook. | Primerof d. V. E. l. 3. c. 12. Schock. | en | en | ca | 0 | 5.1834 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,338 | 1,699 | de Cerev. 47. p. 397. | de Cerev. 47. p. 397. | fr | nl | pt | 0 | 5.9878 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,339 | 1,699 | Pictorius quæſt. phyſ. cent. 2. ep. 79. | Pictorius quaest. phys. cent. 2. ep. 79. | en | la | vi | 0 | 4.7911 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,340 | 1,699 | Waldſchmid. de liter. regim. §. 20. | Waldschmid . de liter. regim. §. 20. | en | eo | ca | 0 | 6.453 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,341 | 1,699 | Rolfink. meth. med. ſpec. l. 2. ſ. | Rolfink. meth. med. spec. l. 2. s. | en | kn | da | 0 | 5.0035 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,342 | 1,699 | 3. c. 59. p. 132. ſq. Carricht. herb. T. III. p. 268. | 3. c. 59. p. 132. sq. Carricht. herb. T. III. p. 268. | en | de | lb | 0.333 | 4.9377 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,343 | 1,699 | Mont tom. 1. Conſult. | Mont tom. 1. Konsult. | en | en | da | 0 | 6.2977 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,344 | 1,699 | 55. Hœfer. Herc. Med. l. 2. c. 2. p. 135. | 55. Höfe . Herc. Med. l. 2. c. 2. p. 135. | en | en | sv | 0 | 5.2631 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,345 | 1,699 | Horat. l. 1. ep. 19. Lovver. de corde c. 2. p. 148. ſq. | Horat. l. 1. ep. 19. Lovver. de corde c. 2. p. 148. sq. | en | es | la | 0 | 4.9698 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,346 | 1,699 | Das VI. Capitel. | Das VI. Kapitel. | de | de | eo | 0.667 | 6.1704 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,347 | 1,699 | Vom Wein. | Vom Wein. | en | de | de | 0.667 | 5.7811 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,348 | 1,699 | DEn Wein haͤlt mancher fuͤr ſein arcanum, bißweilen auch nicht unrecht; denn ein guter Wein iſt auch ein gutes ſtomachicum oder Magen-Saͤrckung/ er ermuntert das Gebluͤt/ erwecket Waͤrme und appetit, treibet den Urin/ ſtaͤrcket das Menſchliche Hertz/ welches alles Studirenden nuͤtzlich. | Den Wein hält mancher für sein arcanum, bisweilen auch nicht unrecht; denn ein guter Wein ist auch ein gutes stomachicum oder Magen-Särckung / er ermuntert das Geblüt / erwecket Wärme und appetit, treibet den Urin / stärket das menschliche Herz / welches alles Studierenden nützlich. | de | de | de | 1 | 5.4377 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,349 | 1,699 | Dannenhero rathe ich bißweilen ein gut Glaß Wein zu trincken/ | Dannenher rate ich bisweilen ein gut Glas Wein zu trinken / | de | de | de | 1 | 8.1837 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,350 | 1,699 | Vina parant animos faciuntque laboribus aptos Wer trinck ſein Glaͤßgen Wein beym Tiſch/ Wird munter und zur Arbeit friſch. | Vina parant animos faciuntque laboribus aptos wer trink sein Gläßgen Wein beim Tisch / Wird munter und zur Arbeit frisch. | de | de | de | 1 | 7.2292 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,351 | 1,699 | Der Wein dienet den Mangel der natuͤrlichen Feuchtigkeit zuerſetzen wegen ſeiner maͤchtigen feuchten Eigenſchafft/ erwecket Waͤrme und die Lebens-Geiſter und hat andere Tugenden mehr: | Der Wein dient den Mangel der natürlichen Feuchtigkeit zuersetzen wegen seiner mächtigen feuchten Eigenschaft / erwecket Wärme und die Lebensgeister und hat andere Tugenden mehr: | de | de | de | 1 | 6.1326 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,352 | 1,699 | aber nur nicht zu viel/ ſonſten trifft ein/ was dorten ſtehet: | aber nur nicht zu viel / sonsten trifft ein / was dorten steht: | de | de | de | 1 | 6.3444 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,353 | 1,699 | Proverb. l. 2. Eleg. | Proverb. l. 2. Eleg. | ar | de | ca | 0.333 | 5.2076 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,354 | 1,699 | 4. | 4. | cs | en | ja | 0 | 1.9089 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,355 | 1,699 | Vino forma perit, vino corrumpitur ætas Der Wein verzehrt die Schoͤnheit bald Und machet vor der Zeit dich alt. | Vino forma perit, vino corrumpitur aetas der Wein verzehrt die Schönheit bald und macht vor der Zeit dich alt. | de | de | de | 1 | 6.4165 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,356 | 1,699 | Die gar kein Bier nicht trincken/ die ſollen den Wein mit Waſſer vermengen/ ſo koͤnnen ſie ihn an ſtatt des ordinairen Trancks brauchen. | Die gar kein Bier nicht trinken / die sollen den Wein mit Wasser vermengen / so können sie ihn anstatt des ordinären Tranks brauchen. | de | de | de | 1 | 4.6279 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,357 | 1,699 | Er ſol zuvor wohl unterſuchet werden/ ob er ſey temperirt/ welches der beſte/ oder ſauer oder Wein-Stein reich/ oder ſuͤß oder gar zu geiſtreich/ ſo waͤre er nicht zum beſten. | Er soll zuvor wohl untersuchet werden / ob er sei temperiert / welches der beste / oder sauer oder Weinstein reich / oder süß oder gar zu geistreich / so wäre er nicht zum besten. | de | de | de | 1 | 5.2714 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,358 | 1,699 | Der ſuͤſſe Wein iſt meiſtentheils verdaͤchtig wegen Anſchmirung/ welche Kunſt heutiges Tags nicht ungemein iſt unter den Wein- Schencken/ als zum Exempel der Spaniſche/ der offtmahlen ſeinen Urſprung um Erffurt oder Dreßden hat/ aber mit Julep alſo verklebet daß er den Geſchmack/ Farb und Nahmen nach muß Spaniſch ſeyn. | Der süße Wein ist meistenteils verdächtig wegen Anschmierung / welche Kunst heutiges Tags nicht ungemein ist unter den Wein-Schenken / als zum Exempel der Spanische / der oftmals seinen Ursprung um Erfurt oder Dresden hat / aber mit Julep also verklebet dass er den Geschmack / Farbe und Namen nach muss Spanisch sein. | de | de | de | 1 | 6.0918 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,359 | 1,699 | Zu dem ſo iſt auch dieſer nicht geſund/ zumahlen Scorbutiſchen und Gallichten Naturen/ da er die Galle vermehret und ſchaͤrffet ſo arg/ als andere angemachte fuͤſſe Weine. | Zu dem so ist auch dieser nicht gesund / zumal Skorbuttischen und Galligen Naturen / da er die Galle vermehret und schärfet so arg / als andere angemachte Füße Weine. | de | de | de | 1 | 6.1953 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,360 | 1,699 | Der ſaure Wein/ wie ihn unſer kalckichte Land bringet/ iſt freylich Studirenden ſchaͤdlich/ wegen deſſen ſtarcken tartariſchen Saͤure. | Der saure Wein / wie ihn unser kalkige Land bringt / ist freilich Studierenden schädlich / wegen dessen starken tartarischen Säure. | de | de | de | 1 | 6.3536 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,361 | 1,699 | Es ruͤhmen zwar einige den Jeniſchen Land- Wein als unſchaͤdlich und gar geſund/ daß er vielmehr allen eingewurtzelten Grieß mit wegnehme/ welches ich etlicher maſſen von denjenigen zugebe/ die daſelbſt wohnen/ und deſſen gewohnet ſeyn/ keinesweges aber von denen/ die deſſelben nicht gewohnet/ und den Ort wieder meiden muͤſſen/ auch zartere Leiber und Naturen haben. | Es rühmen zwar einige den Jenischen Land-Wein als unschädlich und gar gesund / dass er vielmehr allen eingewurzelten Grieß mit wegnehme / welches ich etlicher Maßen von denjenigen zugebe / die daselbst wohnen / und dessen gewohnt sein / keineswegs aber von denen / die desselben nicht gewohnt / und den Ort wieder meiden müssen / auch zartere Leiber und Naturen haben. | de | de | de | 1 | 5.0673 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,362 | 1,699 | Wie ich denn ein gleiches obſerviret von denen vertriebenen Reformirten aus Franckreich/ die zuvor des Frantz- Weins gewohnet itzo aber den Land- Wein ohne vielen querelen nicht trincken koͤnnen/ welches hier viel beweiſet. | Wie ich denn ein gleiches observieret von denen vertriebenen Reformierten aus Frankreich / die zuvor des Frantz-Weins gewohnt jetzt aber den Land-Wein ohne vielen Querelen nicht trinken können / welches hier viel beweiset. | de | de | de | 1 | 6.1258 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,363 | 1,699 | Ein guter bitter Francke-Wein iſt nicht undienlich zumahlen denjenigen/ die nicht wohl koͤnnen nuͤchtern bleiben/ er verwahret oͤffters fuͤr Fieber. | Ein guter bitter Franke-Wein ist nicht undienlich zumal denjenigen / die nicht wohl können nüchtern bleiben / er verwahret öfters für Fieber. | de | de | de | 1 | 7.3832 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,364 | 1,699 | Aland-Wein/ wo er recht gemachet/ iſt auch ein geſunder Bruſt- und Magen-Wein. | Aland-Wein / wo er recht gemacht / ist auch ein gesunder Brust- und Magenwein. | de | de | de | 1 | 5.6713 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,365 | 1,699 | Unter allen aber iſt der beſte der rechte Canarien-Seckt/ Bacharacher und Rheine-Wein. | Unter allen aber ist der beste der rechte Kanarien-Sekt / Bacharacher und Rheine-Wein. | de | de | de | 1 | 5.5049 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,366 | 1,699 | Der Frantz- und Rheine-Wein wird zwar nicht von allen geruͤhmet/ weil er ſich gern wegen ſeines ſubtilen tartariſchen Weſens in denen Gelencken und Adern anleget; alleine maͤßig getruncken zur Geſundheit wird er ſolch Unheil nicht anrichten/ zumahlen bey Tiſch getruncken. | Der Frantz- und Rheine-Wein wird zwar nicht von allen gerühmt / weil er sich gern wegen seines subtilen tartarischen Wesens in denen Gelenken und Adern anleget; alleine mäßig getrunken zur Gesundheit wird er solch Unheil nicht anrichten / zumal bei Tisch getrunken. | de | de | de | 1 | 5.3408 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,367 | 1,699 | Gluͤender-Wein iſt ein ſchaͤdliches Werck/ und beſtehet deſſen Krafft in der Einbildung. | Glüender-Wein ist ein schädliches Werk / und bestehet dessen Kraft in der Einbildung. | de | de | de | 1 | 5.8686 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,368 | 1,699 | Am aller ſchaͤdlichſten iſt der geſchweffelte/ welches ich denen Hrn. | Am aller schädlichsten ist der geschwefelte / welches ich denen Hrn. | de | de | de | 1 | 6.3324 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,369 | 1,699 | Studenten nicht ohne Urſache offenbahre/ damit ſie in den Wein-Kellern ſich nicht ſo leicht betriegen laſſen/ er greiffet an die Nerven/ laſſen groſſe Scherffe in den Magen und verwirret den Kopff/ wie ſolches der Poët auch weiß/ ſagende: | Studenten nicht ohne Ursache offenbare / damit sie in den Weinkellern sich nicht so leicht betrügen lassen / er greifet an die Nerven / lassen große Schärfe in den Magen und verwirret den Kopf / wie solches der Poet auch weiß / sagende: | de | de | de | 1 | 5.0548 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,370 | 1,699 | Rolfine. d. l. l. 2. ſ 3. p. 144. ſqq. & ex Coitero Bonetus d. l. l. 1. ſ. 15. f. 292. | Rolfine. d. l. l. 2. s 3. p. 144. sqq. & ex Coitero Bonetus d. l. l. 1. s. 15. f. 292. | eb | la | mt | 0 | 4.6661 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,371 | 1,699 | Kergerus de ferm. p. 220. | Kergerus de ferm. p. 220. | en | ca | lb | 0 | 6.2697 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,372 | 1,699 | Crato Ep. 135. ſq. f. 229. ſq. Ep. 171. f. 286. Schook, de cereviſ. | Crato Ep. 135. sq. f. 229. sq. Ep. 171. f. 286. Schook, de cerevis. | es | eo | ca | 0 | 4.8617 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,373 | 1,699 | c. 48. | c. 48. | en | en | la | 0 | 6.1416 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,374 | 1,699 | Quilibet ingrato fœdatum ſulphure Bacchum Ad Phlegetontæas ſe parat ille vias. | Quilibet ingrato foedatum sulphure Bacchum Ad Phlegetontaeas se parat ille vias. | ia | la | la | 0 | 7.4205 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,375 | 1,699 | Das iſt Wer viel geſchweffelten Wein thut trincken/ Den wird der Todt ins Grab verſincken. | Das ist wer viel geschwefelten Wein tut trinken / Den wird der Tod ins Grab versinken. | de | de | de | 1 | 5.5653 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,376 | 1,699 | Das VII. Capitel. | Das VII. Kapitel. | de | de | la | 0.667 | 6.183 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,377 | 1,699 | Von des Weines Tugenden und Gewalt. | Von des Weines Tugenden und Gewalt. | de | de | de | 1 | 5.6553 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,378 | 1,699 | DEr Wein iſt zwar formaliter kalt und gelind/ aber virtualiter hitzig und maͤchtig/ davon Lutherus ſaget: | Der Wein ist zwar formaliter kalt und gelind / aber virtualiter hitzig und mächtig / davon Luther sagt: | de | de | de | 1 | 6.2231 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,379 | 1,699 | Der Wein gehet zum erſten glatt/ und ſuͤß ein/ ſonderlich weñ der Truncken-Bold trotzig iſt/ ſo laͤſt ſich der Wein getroſt ſauffen. | Der Wein geht zum ersten glatt / und süß ein / sonderlich wenn der Trunkenbold trotzig ist / so lässt sich der Wein getrost saufen. | de | de | de | 1 | 4.9749 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,380 | 1,699 | Aber zuletzt wird der geſoffene Wein Herr im Kopff und wirfft den Sau-Ritter unter die Banck. | Aber zuletzt wird der gesoffene Wein Herr im Kopf und wirft den Sau-Ritter unter die Bank. | de | de | de | 1 | 5.7198 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,381 | 1,699 | Maͤßig getruncken erfreuet er des Menſchen Hertz/ welches zumahlen denen Melancholicis zuſtatten koͤmt/ die bißweilen ein Glaͤßgen abſtechen koͤnnen/ ohne Furcht des leidigen Zipperleins/ welches eben ſo bald nicht koͤmt/ auch ziehet es nicht bey einem iedweden ein/ der Wein trincket/ ſondern die es abwarten koͤnnen/ gern faullentzen und ſich gute Tage machen/ die beſuchet es gemeiniglich. | Mäßig getrunken erfreuet er des Menschen Herz / welches zumal denen Melancholicis zustatten kommt / die bisweilen ein Gläßgen abstechen können / ohne Furcht des leidigen Zipperleins / welches eben so bald nicht kommt / auch ziehet es nicht bei einem jedweden ein / der Wein trinket / sondern die es abwarten können / gern faulenzen und sich gute Tage machen / die besuchet es gemeiniglich. | de | de | de | 1 | 5.3625 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,382 | 1,699 | Ich glaube gewißlich/ wenn mancher des Apts Othmari Legel oder Wein-Faͤßlein haͤtte/ welches nie abgenommen/ noch ledig worden/ wie lange er auch daraus getruncken/ er wuͤrde ſich wenig um das Zipperlein bekuͤmmern/ und ſeinem Wein-Maul mehr was zu gute thun/ als ſo/ doch wirds bey vielen ſo auch nicht geſpahret. | Ich glaube gewisslich / wenn mancher des Apts Othmari Legel oder Wein-Fässlein hätte / welches nie abgenommen / noch ledig worden / wie lange er auch daraus getrunken / er würde sich wenig um das Zipperlein bekümmern / und seinem Wein-Maul mehr was zu gute tun / als so / doch wird es bei vielen so auch nicht gespart. | de | de | de | 1 | 5.3507 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,383 | 1,699 | Tom. 3. Jen. p. 224. b. | Tom. 3. Jen. p. 224 b. | en | de | fy | 0.333 | 5.4358 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,384 | 1,699 | Chron Schedelii fol. 162. Calend. | Chron Schedelii fol. 162. Calend. | en | fi | gl | 0 | 6.8283 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,385 | 1,699 | Sturm. f. 304 & ex his Alphab. | Sturm. f. 304 & ex his Alphab. | en | en | mt | 0 | 8.065 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,386 | 1,699 | Hiſt. Saxon. p. m. 420. | Hist. Saxon. p. m. 420. | lt | vi | la | 0 | 5.5956 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,387 | 1,699 | Das VIII. Capitel. | Das VIII. Kapitel. | de | de | la | 0.667 | 6.087 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,388 | 1,699 | Von Brantewein und Aquavit. | Von Branntwein und Aquavit. | de | de | de | 1 | 3.9076 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,389 | 1,699 | HIer iſt noch wohl zu mercken/ daß die meiſten nach Tiſch ſich einbilden/ ſie koͤnten durch einen guten Aquavit die Coction und Verdauung harter Speiſen befoͤrdern/ welches aber nicht zu billigen. | Hier ist noch wohl zu merken / dass die meisten nach Tisch sich einbilden / sie könnten durch einen guten Aquavit die Coction und Verdauung harter Speisen befördern / welches aber nicht zu billigen. | de | de | de | 1 | 5.8315 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,390 | 1,699 | Denn erſtlich hat der Brantewein eine fluͤchtige ſubtile Saͤure bey ſich/ welcher deßwegen denen hitzigen/ Gallreichen/ melancholiſchen und Scharbockiſchen Leuten hoͤchſt ſchaͤdlich/ ja wie ein Gifft/ und noch ſchlimmer wird er durch das ſuͤſſe Anſchmieren des Zuckers/ welches den Leib zur Schwindſucht unfehlbar befoͤrdert. | Denn erstlich hat der Branntwein eine flüchtige subtile Säure bei sich / welcher deswegen denen hitzigen / Gallreichen / melancholischen und Scharbockischen Leuten höchst schädlich / ja wie ein Gift / und noch schlimmer wird er durch das süße Anschmieren des Zuckers / welches den Leib zur Schwindsucht unfehlbar befördert. | de | de | de | 1 | 5.3098 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,391 | 1,699 | Und gleich wie der Spiritus Vini, oder frumenti (Wein oder Korn Geiſt) wie man ihn insgemein hat/ ein untuͤchtiges Menſtruum iſt in der Medicin die Eſſentien und andere Arzeneyen zu machen/ wegen vielen Schleimes (phlegma) und brandichten oͤhlichten Geſchmackes/ (empyreuma oleoſum,) ſo iſt er auch im Magen ein unnuͤtzliches menſtruum, und Verdauungs-Mittel. | Und gleich wie der Spiritus Vini, oder frumenti (Wein oder Korn Geist) wie man ihn insgemein hat / ein untüchtiges Menstruum ist in der Medizin die Essenz und andere Arzneien zu machen / wegen vielen Schleimes (Phlegma) und brandigen öligen Geschmackes / (Empyreum oleosum,) so ist er auch im Magen ein unnützliches menstruum, und Verdauungs-Mittel. | de | de | de | 1 | 4.8714 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,392 | 1,699 | Ja was noch mehr iſt/ ſo ſchlegt er den Milch-Safft wie andere Saͤure nach der Mahlzeit nieder/ daß das Beſte ſich ſetzet/ und das Waͤßrige allein bleibet/ welches der Natur keinen geringen Schaden bringet/ denn es verſaͤuret/ und verhindert des Leibes Nahrung. | Ja was noch mehr ist / so schlägt er den Milchsaft wie andere Säure nach der Mahlzeit nieder / dass das Beste sich setzet / und das Wässrige allein bleibt / welches der Natur keinen geringen Schaden bringt / denn es versäuert / und verhindert des Leibes Nahrung. | de | de | de | 1 | 4.8717 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,393 | 1,699 | Man verſuche es auch zum Exempel mit Sauer- Kraut/ und ſchuͤtte Brantewein drauff/ ſo wird es immer zacher werden hingegen Waſſer daruͤber gegoſſen/ reſolviret es in einen weichen Schleim. | Man versuche es auch zum Exempel mit Sauer-Kraut / und schütte Branntwein drauf / so wird es immer zacher werden hingegen Wasser darüber gegossen / resolvieret es in einen weichen Schleim. | de | de | de | 1 | 5.5336 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,394 | 1,699 | Damit ich aber denen Liebhaberen deſſelben nicht gar zu hart ſey/ ſo rathe ich/ daß wer ſolcher harten Speiſe wegen etwas Brantewein oder Aquavit trincken wil/ der thue ſolches gleich bey der Mahlzeit/ daß er ſich mit der Speiſe vermiſche/ und alſo die Kochung und Waͤrme vermehret werde. | Damit ich aber denen Liebhabern desselben nicht gar zu hart sei / so rate ich / dass wer solcher harten Speise wegen etwas Branntwein oder Aquavit trinken will / der tue solches gleich bei der Mahlzeit / dass er sich mit der Speise vermische / und also die Kochung und Wärme vermehret werde. | de | de | de | 1 | 4.9059 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,395 | 1,699 | Kein bequemerer und beſſerer Aquavit aber iſt wie fuͤr Gelehrte/ als auch andere zarte Naturen/ als das verdoppelte balſamiſche Krafft und Maſtix-Waſſer/ deſſen Zubereitung gantz herrlich und rar iſt/ welches den Haupt und Magen trefflich zu ſtatten kommet/ und heiſſet billich Studenten Aquavit. | Kein bequemerer und besserer Aquavit aber ist wie für Gelehrte / als auch andere zarte Naturen / als das verdoppelte balsamische Kraft und Mastixwasser / dessen Zubereitung ganz herrlich und rar ist / welches den Haupt und Magen trefflich zu statten kommet / und heißt billig Studenten Aquavit. | de | de | de | 1 | 5.3731 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,396 | 1,699 | Des Morgens koͤnnen etliche Tropffen von der Bieſem-Eſſenz darzu gethan werden/ ſo ſtaͤrcket es auch das Hertz und Gedaͤchtnis. | Des Morgens können etliche Tropfen von der Biesem-Essenz dazugetan werden / so stärket es auch das Herz und Gedächtnis. | de | de | de | 1 | 5.0151 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,397 | 1,699 | Weibes-Perſonen koͤnnen es ſo ſicher brauchen/ als Mannes/ und die es recht gekoſtet/ werden von deſſen Ammuthigkeit und Tugend wiſſen zu ſagen. | Weibespersonen können es so sicher brauchen / als Mannes / und die es recht gekostet / werden von dessen Ammuthigkeit und Tugend wissen zu sagen. | de | de | de | 1 | 6.9881 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,398 | 1,699 | Doch muß auch hierein eine Maaſſe bleiben. | Doch muss auch hierein eine Maße bleiben. | de | de | de | 1 | 7.2506 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,399 | 1,699 | Das IX. Capitel. | Das IX. Kapitel. | de | de | eu | 0.667 | 6.1172 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,400 | 1,699 | Was von warmen Trincken und von den Thee zu halten. | Was von warmen trinken und von den Tee zu halten. | de | de | de | 1 | 5.8747 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,401 | 1,699 | DAs warm Trincken iſt an und fuͤr ſich ſelbſt kein ſchaͤdlich Ding/ wo es nur nicht von gar zu hitzigen und ſtarcken Dingen geſchicht/ als gluͤender Wein/ davon in vorhergehenden ſchon geredet worden/ ſondern von gelinden einfachen Sachen/ als Thee, Coffe &c. | Das warm trinken ist an und für sich selbst kein schädlich Ding / wo es nur nicht von gar zu hitzigen und starken Dingen geschieht / als glühender Wein / davon in vorhergehenden schon geredet worden / sondern von gelinden einfachen Sachen / als Tee, Zoffe etc. | de | de | de | 1 | 5.4896 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,402 | 1,699 | Es giebt viel Leute in der Welt/ die alles warm trincken/ als da ſind die oben gedachte Braſilianer, Indianer und andere mehr. | Es gibt viel Leute in der Welt / die alles warm trinken / als da sind die oben gedachte Brasilianer, Indianer und andere mehr. | de | de | de | 1 | 5.0093 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,403 | 1,699 | Es koͤmt ja freylich die Waͤrme unſerer Natur beſſer zu ſtatten/ als Kaͤlte/ und das Leben des Menſchens beſtehet in der Waͤrme. | Es kommt ja freilich die Wärme unserer Natur besser zu statten / als Kälte / und das Leben des Menschen bestehet in der Wärme. | de | de | de | 1 | 4.9348 |
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