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|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
albertinus_landtstoertzer01_1615 | 2,722 | 1,615 | Item: qui ſe elongant à te peribunt: | Item: qui se elongant à te peribunt: | fr | fr | la | 0 | 6.4835 |
albertinus_landtstoertzer01_1615 | 2,723 | 1,615 | Aber die gute werck ſeindt die jenige/ ſo vns zu jhm nahen/ dann Gott hat ein verlangen nach vnſerm heyl/ vnnd er gehet vns entgegen/ wie an jenem Hauptmann Cornelio zuſehen/ deme der heilig Petrus entgegen geſchickt vnnd zu jhm geſagt ward: deine Allmuſen vnd dein Gebett: | Aber die gute Werk sind diejenige / so uns zu ihm nahen / dann Gott hat ein Verlangen nach unserem Heil / und er geht uns entgegen / wie an jenem Hauptmann Cornelio zusehen / dem der heilig Petrus entgegen geschickt und zu ihm gesagt wurde: deine Allmusen und dein Gebet: | de | de | de | 1 | 5.7832 |
albertinus_landtstoertzer01_1615 | 2,724 | 1,615 | Aſcenderunt memoriam in conſpectu Domini. | Ascenderunt memoriam in conspectu Domini. | la | la | co | 0 | 6.0319 |
albertinus_landtstoertzer01_1615 | 2,725 | 1,615 | Von noch einer andern Frucht der guten Werck redet Eſaias vnnd ſpricht: quieſcite agere peruerſe, diſcite benefacere; Durch das lehꝛnen guts thun/ wird nichts anderſt verſtanden/ als daß man ſich zu den guten wercken ſolle begeben/ dañ dieſelbige ſeindt dermaſſen kraͤfftig/ daß ſie machen/ daß die Seel deſto leichtlicher von Suͤnden abſtehet/ ſich zu Gott bekehꝛet vñ den weg der tugenten wandert. | Von noch einer anderen Frucht der guten Werk redet Esaias und spricht: quiescite agere perverse, discite benefacere; durch das Lernen Gutes tun / wird nichts anders verstanden / als dass man sich zu den guten Werken solle begeben / dann dieselbige sind dermaßen kräftig / dass sie machen / dass die Seele desto leichtlicher von Sünden abstehet / sich zu Gott bekehret und den weg der Tugenden wandert. | de | de | de | 1 | 5.2993 |
albertinus_landtstoertzer01_1615 | 2,726 | 1,615 | Zugleicher weiß wie der Tauff Joannis die ſuͤnd nit vergab noch vertilgte/ ſonder die Gemuͤter der Menſchen nur diſponirte vnd bequem machte den Tauff CHriſti zu empfahen/ alſo vnd eben ein ſolche geſtallt hats auch mit den guten Wercken der Suͤndern. | Zugleich weiß wie der Taufe Joannis die Sünde nicht vergab noch vertilgte / sonder die Gemüter der Menschen nur disponierte und bequem machte den Taufe Christi zu empfangen / also und eben ein solche Gestalt hat es auch mit den guten Werken der Sündern. | de | de | de | 1 | 5.5864 |
albertinus_landtstoertzer01_1615 | 2,727 | 1,615 | Wer ſihet nicht/ daß/ wann der Suͤnder niemaln nichts guts thut/ er dardurch gantz vnwiſſendt vnnd vntauglich werde etwas Chriſtlichs zu begehen? | Wer sieht nicht / dass / wann der Sünder niemals nichts Gutes tut / er dadurch ganz unwissend und untauglich werde etwas Christliches zu begehen? | de | de | de | 1 | 5.1379 |
albertinus_landtstoertzer01_1615 | 2,728 | 1,615 | Dann es ſpricht Jeremias: | Dann es spricht Jeremias: | es | de | de | 0.667 | 5.1121 |
albertinus_landtstoertzer01_1615 | 2,729 | 1,615 | Stultus populus meus me non cognouit, filij in ſipientes ſunt & vecordes: | Stultus populus meus me non cognouit, filij in sipientes sunt & vecordes: | it | la | fr | 0 | 6.5535 |
albertinus_landtstoertzer01_1615 | 2,730 | 1,615 | Sapientes ſunt vt faciant mala bona autem facere neſcierunt. | Sapientes sunt ut faciant mala bona autem facere nescierunt. | la | la | ca | 0 | 5.9895 |
albertinus_landtstoertzer01_1615 | 2,731 | 1,615 | Nit allein werden ſolche Suͤnder/ welche niemaln nichts guts thun/ vnwiſſendt vnd blind/ ſondern es wirdt auch jhꝛ Will verſtockt vnd jhr Hertz wirdt vil haͤrter/ dann Eiſen: vermuͤg der Wort Jobs: | Nicht allein werden solche Sünder / welche niemals nichts Gutes tun / unwissend und blind / sondern es wird auch ihr Will verstockt und ihr Herz wird viel härter / dann Eisen: vermög der Wort Jobs: | de | de | de | 1 | 6.4027 |
albertinus_landtstoertzer01_1615 | 2,732 | 1,615 | Cor eius in duratum quaſi lapis & reſtringetur quaſi malleatoris incus? | Cor eius in duratum quasi lapis & restringetur quasi malleatoris incus? | la | la | la | 0 | 6.8401 |
albertinus_landtstoertzer01_1615 | 2,733 | 1,615 | Item Ezech: Indurauerunt cor ſuum quaſi adam antem, ne audirent legem. | Item Ezech: Indurauerunt cor suum quasi adam antem, ne audirent legem. | tr | la | la | 0 | 7.6882 |
albertinus_landtstoertzer01_1615 | 2,734 | 1,615 | Der Prophet Jeremias ſagt vns/ wie notwendig die gute Werck ſeyen/ vnangeſehen wir mit Todtſuͤnden behafft weren/ ſprechendt: | Der Prophet Jeremias sagt uns / wie notwendig die gute Werk seien / unangesehen wir mit Todsünden behafte wären / sprechend: | de | de | de | 1 | 5.1003 |
albertinus_landtstoertzer01_1615 | 2,735 | 1,615 | Si mutare poteſt Æthiops pellem ſuam, & pardus variatos colores ſuos, ſic & vos poteritis benefacere, cum dediceritis, Wañ der Menſch niemaln nichts guts thut/ ſo machet er ein ſolchen boͤſen habitum vnnd gebrauch im ſuͤndigen/ daß er niemaln widerumb auff den guten weg kan kommen/ ſondern allezeit ſeinen Jrꝛthumben nachgehet. | Si mutare potest Aethiops pellem suam, & pardus variatos colores suos, sic & vos poteritis benefacere, cum dediceritis, wann der Mensch niemals nichts Gutes tut / so macht er ein solchen bösen habitum und Gebrauch im sündigen / dass er niemals wiederum auf den guten Weg kann kommen / sondern allezeit seinen Irrtume nachgehet. | de | de | de | 1 | 5.5448 |
albertinus_landtstoertzer01_1615 | 2,736 | 1,615 | Zugleicherweiß wie ein groſſer vnderſchid iſt zwiſchen einem geſunden vnd einem Krancken/ Alſo iſt ein groſſer Vnderſchid zwiſchen einem Gerechten vnd einem Suͤnder/ dañ die Speiſe deß Geſundten verkehꝛt ſich in ſein ſubſtantz/ das thut aber die Speiß eines krancken nit/ ſondern ſie ſtaͤrcket jhne nur/ vnd erhaͤlt jhm das humidũ radicale, damit er nit gar auß loͤſche: | Zugleicherweis wie ein großer Unterschied ist zwischen einem gesunden und einem Kranken / Also ist ein großer Unterschied zwischen einem Gerechten und einem Sünder / dann die Speise des Gesunden verkehrt sich in sein Substanz / das tut aber die Speise eines Kranken nicht / sondern sie stärket ihn nur / und erhält ihm das humidu radikale, damit er nicht gar aus lösche: | de | de | de | 1 | 4.9633 |
albertinus_landtstoertzer01_1615 | 2,737 | 1,615 | Eben diſes thun auch die gute Werck/ dann die gute Werck der Gerechten ſeindt Subſtantialiſch vnnd verdienen den Himmel/ aber die gute Werck der Suͤndern ſtaͤrcken jhne nur etlicher maſſen/ damit er in ſeiner Suͤnd nicht vmbkomme vnd verderbe: | Eben dieses tun auch die gute Werk / dann die gute Werk der Gerechten sind Substantialisch und verdienen den Himmel / aber die gute Werk der Sündern stärken ihn nur etlicher Maßen / damit er in seiner Sünde nicht umkomme und verderbe: | de | de | de | 1 | 4.7851 |
albertinus_landtstoertzer01_1615 | 2,738 | 1,615 | Wie auch einem Krancken notwendiger iſt daß er durch die Speiß geſterckt werde/ denn einem Geſundten/ vnangeſehen der Krancke ein ſchlechtere Krafft dardurch empfindet/ alſo iſt einem Suͤnder vil notwendiger/ daß er ſich in guten Wercken vbe/ denn einem Gerechten/ vnangeſehen der Suͤnder einen ſchlechtern nutz daꝛuon hat. | Wie auch einem Kranken notwendiger ist dass er durch die Speise gestärkt werde / denn einem Gesunden / unangesehen der Kranke ein schlechtere Kraft dadurch empfindet / also ist einem Sünder viel notwendiger / dass er sich in guten Werken übe / denn einem Gerechten / unangesehen der Sünder einen schlechteren Nutz daruon hat. | de | de | de | 1 | 5.1039 |
albertinus_landtstoertzer01_1615 | 2,739 | 1,615 | Derwegen ſpꝛicht der Eccleſiaſticus: Non eſt ei bene, qui aſſiduus eſt in malis, & elemoſinam non danti. | Derentwegen spricht der Ecclesiasticus: Non est ei bene, qui assiduus est in malis, & elemosinam non danti. | it | la | gd | 0 | 5.2929 |
albertinus_landtstoertzer01_1615 | 2,740 | 1,615 | Ein ſehꝛ groſſer nutz der guten Wercken der Suͤndern erſcheint auch auß der demut deß Gottloſen Koͤnigs Achab/ dann als derſelb ſich ſehꝛ affigiert vnd kummerte von Gottes wegen/ hat er dardurch die jm durch den Propheten Eliam betrohte ſtraff von ſich abgewendt/ vnd verdient/ daß der Herꝛ nachfolgende liebliche Wort ſagte: | Ein sehr großer Nutz der guten Werken der Sündern erscheint auch aus der Demut des gottlosen Königs Achab / dann als derselbe sich sehr affigiert und kümmerte von Gottes wegen / hat er dadurch die ihm durch den Propheten Eliam bedrohte Strafe von sich abgewendet / und verdient / dass der Herr nachfolgende liebliche Wort sagte: | de | de | de | 1 | 5.7206 |
albertinus_landtstoertzer01_1615 | 2,741 | 1,615 | Nonne vidiſti Achab humiliatum coram me? quia ergo humiliatus eſt coram me me? cauſa, non inducam malum in diebus eius: | Nonne vidisti Achab humiliatum coram me? quia ergo humiliatus est coram me me? causa, non inducam malum in diebus eius: | la | la | la | 0 | 5.2498 |
albertinus_landtstoertzer01_1615 | 2,742 | 1,615 | Vber diſe Woꝛt ſpꝛicht Greg. herꝛlich vnnd ſchoͤn: | Über diese Wort spricht Greg . herrlich und schön: | de | lb | lb | 0.333 | 8.2789 |
albertinus_landtstoertzer01_1615 | 2,743 | 1,615 | Si tantum valuit humilitas in reprobo, quid tunc faciet in electo? | Si tantum valuit humilitas in reprobo, quid tunc faciet in electo? | en | la | la | 0 | 5.4444 |
albertinus_landtstoertzer01_1615 | 2,744 | 1,615 | O wie offt begibt ſich/ daß Gott/ wegen diſer guten Wercken vnderlaͤſt ein gantzes Landt/ ein gantzes Geſchlecht zu ſtraffen: | O wie oft begibt sich / dass Gott / wegen dieser guten Werken unterlässt ein ganzes Land / ein ganzes Geschlecht zu strafen: | de | de | de | 1 | 5.4619 |
albertinus_landtstoertzer01_1615 | 2,745 | 1,615 | Er nimbt bißweiln die Thewrung/ Krieg/ Peſtilentz hinweg/ verſchiebet die Straff vnnd wartet lang auff die Buß/ damit wir ſelig werden. | Er nimmt bisweilen die Teuerung / Krieg / Pestilenz hinweg / verschiebet die Strafe und wartet lang auf die Buße / damit wir selig werden. | de | de | de | 1 | 5.3751 |
albertinus_landtstoertzer01_1615 | 2,746 | 1,615 | Raab war ein vnkeuſches Weib/ aber weil ſie die Kundtſchaffter der Hebreern beherbergte/ ſo befalch Gott/ daß ſie in erober: vnd pluͤnderung der Statt/ nicht vmboͤꝛacht/ ſonder beym Leben erhalten ward. | Rabe war ein unkeusches Weib / aber weil sie die Kundschafter der Hebräern beherbergte / so befahl Gott / dass sie in erober: und Plünderung der Stadt / nicht vmböracht / sonder beim Leben erhalten wurde. | de | de | de | 1 | 5.5358 |
albertinus_landtstoertzer01_1615 | 2,747 | 1,615 | Noch einen andern nutz der guten wercken der Suͤndern/ zeigt vns der Prophet Eſaias an/ ſprechendt: | Noch einen anderen Nutz der guten Werken der Sündern / zeigt uns der Prophet Esaias an / sprechend: | de | de | de | 1 | 6.0768 |
albertinus_landtstoertzer01_1615 | 2,748 | 1,615 | Si volueritis, & audieritis me, bona terræ comedetis: | Si volueritis, & audieritis me, bona terrae comedetis: | no | la | la | 0 | 7.3904 |
albertinus_landtstoertzer01_1615 | 2,749 | 1,615 | Keins wegs laſt Gott die von ſeinet wegen begangene gute Werck vnbelohnt/ dann ergoͤtzet er ſie nicht mit den ewigen Guͤtern/ ſo beſcheret er doch zeitliche darfuͤr. | Keins Wegs lässt Gott die von seines wegen begangene gute Werk unbelohnt / dann ergötzet er sie nicht mit den ewigen Gütern / so beschert er doch zeitliche dafür. | de | de | de | 1 | 5.9445 |
albertinus_landtstoertzer01_1615 | 2,750 | 1,615 | Dem jenigen/ der gute werck thut/ (vnangeſehen er mit Todtſuͤnden behaft iſt) gibt er langes Leben/ geſundheit/ reich thum̃ frid vñ groſſe gluͤckſeligkeit/ vermuͤg der woꝛt: | Demjenigen / der gute Werk tut / (unangesehen er mit Todsünden behafte ist) gibt er langes Leben / Gesundheit / reich dumm Frieden und große Glückseligkeit / vermög der Wort: | de | de | de | 1 | 5.4375 |
albertinus_landtstoertzer01_1615 | 2,751 | 1,615 | Quorum filij ſicut nouellæ plantationes à iuuentute ſua filiæ eorum compoſitæ circumornatæ vt ſimilitudo templi prõptuaria eorum plena, eructantia ex hoc in illud, oues eorum fætoſæ abundantes in egreſſibus ſuis, boues eorum craſſe. | Quorum filij sicut nouellae plantationes à iuuentute sua filiae eorum compositae circumornatae ut similitudo templi proptuaria eorum plena, eructantia ex hoc in illud, oues eorum faetosae abundantes in egressibus suis, boues eorum crasse. | hu | la | fr | 0 | 5.6074 |
albertinus_landtstoertzer01_1615 | 2,752 | 1,615 | Non eſt ruina maceriæ, neque tranſitus, neque clamor in plateis eorum Beatum dixerunt populum iſtum, &c. | Non est ruina maceriae, neque transitus, neque clamor in plateis eorum Beatum dixerunt populum istum, etc. | la | la | la | 0 | 5.4148 |
albertinus_landtstoertzer01_1615 | 2,753 | 1,615 | Guſman erzehlt/ was jm nach vollbrachter Beicht vnnd Communion/ fuͤr ein peregrination oder Wallfahꝛt zuuerrichten aufferlegt vnd gerathen woꝛden. | Gusman erzählt / was ihm nach vollbrachter Beichte und Kommunion / für ein Peregrination oder Wallfahrt zuverrichten auferlegt und geraten worden. | de | de | de | 1 | 5.4148 |
albertinus_landtstoertzer01_1615 | 2,754 | 1,615 | AVff die oberzehlte deß Einſidlers mir beſchehene erjnner- vnd vnderweiſung beichtete vnd Communicirte ich auffs aller andaͤchtigſt/ weil aber der Beichtuatter ſahe/ mit was fuͤr ſchwerer Suͤnden vnnd Laſtern ich mich von zarter Jugendt auff/ beſudelt/ befleckt vnnd behafft hatte/ ſo gab er mit zuuerſtehen/ daß dreyerley ſpecies oder geſtalten der pœnitentz vnd Buß verhanden/ Die erſte iſt ein priuata, vnd beſchicht heimblich/ wañ nemblich der Prieſter ſie einem jeglichen aufferlegt/ wegen ſeiner begangenen heimblichen Suͤnden. | Avff die oberzählte des Einsiedlers mir geschehene erjnner- und Unterweisung beichtete und Kommunizierte ich aufs aller andächtigst / weil aber der Beichtvater sah / mit was für schwerer Sünden und Lastern ich mich von zarter Jugend auf / besudelt / befleckt und behafte hatte / so gab er mit zuverstehen / dass dreierlei species oder gestalten der Pönitenz und Buße vorhanden / Die erste ist ein private, und beschichte heimlich / wann nämlich der Priester sie einem jeglichen auferlegt / wegen seiner begangenen heimlichen Sünden. | de | de | de | 1 | 5.5592 |
albertinus_landtstoertzer01_1615 | 2,755 | 1,615 | Die andere heiſt ſolennis, vnnd wirdt nur durch den Biſchoff aufferlegt/ wegen etwann eines begangenen ſchweren Laſters/ dardurch ein gantze Statt oder gemaind geaͤrgert woꝛden. | Die andere heißt solennes, und wird nur durch den Bischof auferlegt / wegen etwan eines begangenen schweren Lasters / dadurch ein ganze Stadt oder gemeint geärgert worden. | de | de | de | 1 | 5.8881 |
albertinus_landtstoertzer01_1615 | 2,756 | 1,615 | Die dritte iſt publica vnd offen/ vnd wirdt durch den Prieſter aufferlegt/ wegen begangner offnen Suͤnden/ nemblich ein weite oder nahe Kirchfahrt mit bloſſem Leib oder ſonſten zuuerꝛichtẽ. | Die dritte ist publica und offen / und wird durch den Priester auferlegt / wegen begangner offenen Sünden / nämlich ein weite oder nahe Kirchfahrt mit bloßem Leib oder sonsten zuverrichten. | de | de | de | 1 | 6.5071 |
albertinus_landtstoertzer01_1615 | 2,757 | 1,615 | Ebẽ ein ſolche buß ward auch mir auferlegt/ nemlich gen Jeruſalẽ. | Eben ein solche Buße wurde auch mir auferlegt / nämlich gen Jerusalen. | de | de | de | 1 | 6.1733 |
albertinus_landtstoertzer01_1615 | 2,758 | 1,615 | Das gab ich nun dẽ Einſidler zuerkeñen/ darauf antwoꝛtet er vñ ſprach: | Das gab ich nun den Einsiedler zuerkennen / darauf antwortet er und sprach: | de | de | de | 1 | 6.7904 |
albertinus_landtstoertzer01_1615 | 2,759 | 1,615 | Mein ſohn/ wz dir fuͤr ein buß iſt auferlegt woꝛden/ die verꝛichte fleiſſig vñ trewlich/ dann weil du die gantze zeit deines Lebens alle Laͤnder durchſtrichen/ vnnd ſchier aller orten ein letze vnnd zeichen deiner Buͤberey vnnd Boßheit haſt hinderlaſſen/ ſo iſt billich daß du ein dergleichen Reiß verꝛichteſt vnd etwas abbuͤſſeſt. | Mein Sohn / was dir für ein Buße ist auferlegt worden / die verrichte fleißig und treulich / dann weil du die ganze Zeit deines Lebens alle Länder durchstrichen / und schier aller Orten ein letzte und Zeichen deiner Büberei und Bosheit hast hinterlassen / so ist billig dass du ein dergleichen Reise verrichtest und etwas abbüßest. | de | de | de | 1 | 5.2474 |
albertinus_landtstoertzer01_1615 | 2,760 | 1,615 | Aber doch will ich dir noch ein andere Wallfahrt vnnd Reiß auffgeben/ vnd andeuten/ vermittelſt dern du das wahre/ rechte vnnd Him̃liſche Jeruſalem erꝛeichen wirſt koͤnnen. | Aber doch will ich dir noch ein andere Wallfahrt und Reise aufgeben / und andeuten / vermittels deren du das wahre / rechte und Himmlische Jerusalem erreichen wirst können. | de | de | de | 1 | 5.3574 |
albertinus_landtstoertzer01_1615 | 2,761 | 1,615 | Derwegen mercke auff meine Woꝛt. | Derentwegen merke auf meine Wort. | de | de | de | 1 | 7.1936 |
albertinus_landtstoertzer01_1615 | 2,762 | 1,615 | Zugleicher weiß wie jener verlohrne Sohn/ ſeinen Gott vnd Vatter verlaſſen/ ſein geſicht geflohen vñ dardurch ſein Vaͤtterliches Erbgut/ ſeinen Gott/ ſein Gnad vnd Tugenten verlohren hat/ vnnd derwegen ſie widerumb ſuchen/ vnnd ſprechen muͤſte: Surgam & ibo ad Patrem meum. | Zugleich weiß wie jener verlorene Sohn / seinen Gott und Vater verlassen / sein Gesicht geflohen und dadurch sein väterliches Erbgut / seinen Gott / sein Gnade und Tugenden verloren hat / und derentwegen sie wiederum suchen / und sprechen müsste: Surgam & ibo ad Patrem meum. | de | de | de | 1 | 5.6417 |
albertinus_landtstoertzer01_1615 | 2,763 | 1,615 | Alſo vnd ebner geſtallt iſts dir ergangen/ derwegen muſt du auch alſo thun/ dann ob ſchon dir diſe Wallfahrt etwas ſchwer/ muͤheſamb vnnd gefaͤhꝛlich wirdt ankom̃en/ ſo gedenck doch/ daß du in deiner vorigen eytlen vnd Gottloſen wanderſchafft vnd ſtoͤrtzerey vil groͤſſere muͤhe vnd gefahr außgeſtanden von deß Teuffels wegen/ derwegen verwidere dich an jetzo nicht/ etwas wenigs zuthun vnnd außzuſtehen von Gottes deines eygnen heyls wegen. | Also und ebener Gestalt ist es dir ergangen / derentwegen musst du auch also tun / dann ob schon dir diese Wallfahrt etwas schwer / mühsam und gefährlich wird ankommen / so gedenk doch / dass du in deiner vorigen eitlen und Gottlosen Wanderschaft und störtzerey viel größere Mühe und Gefahr ausgestanden von des Teufels wegen / derentwegen widere dich an jetzt nicht / etwas weniges zutun und auszustehen von Gottes deines eigenen Heils wegen. | de | de | de | 1 | 5.6028 |
albertinus_landtstoertzer01_1615 | 2,764 | 1,615 | Gedenck an jene heilige Wallfahrter Petrum Paulum vnd Dauid/ welcher geſagt hat: | Gedenk an jene heilige Wallfahrer Petrum Paulum und David / welcher gesagt hat: | de | de | de | 1 | 6.595 |
albertinus_landtstoertzer01_1615 | 2,765 | 1,615 | Aduena ego ſum apud te, & peregrinus ſicut omnes Patres mei: | Aduena ego sum apud te, & peregrinus sicut omnes Patres mei: | la | la | la | 0 | 6.6485 |
albertinus_landtstoertzer01_1615 | 2,766 | 1,615 | Als wolte er ſagen: | Als wollte er sagen: | de | de | de | 1 | 3.3964 |
albertinus_landtstoertzer01_1615 | 2,767 | 1,615 | O HERR/ Jch bin ein Frembdling bey dir/ dann nicht allein iſt mein Seel von der frembde hero/ vnnd nicht auß der macht der Materi wie die Seel eines Hundts: Sondern ich bin auch ein Gaſt/ der ein ſehr kurtze zeit lebet/ wie ein Blum aufgehet/ verwelcket vnd zertretten wirdt/ vnd in keinem ſtetten noch beſtaͤndigen weſen vnnd Standt verbleibet. | O Herr / Ich bin ein Fremdling bei dir / dann nicht allein ist mein Seele von der fremde her / und nicht aus der macht der Materie wie die Seele eines Hunts: Sondern ich bin auch ein Gast / der ein sehr kurze Zeit lebet / wie ein Blum aufgehet / verwelket und zertreten wird / und in keinem stetten noch beständigen Wesen und Stand verbleibet. | de | de | de | 1 | 4.8258 |
albertinus_landtstoertzer01_1615 | 2,768 | 1,615 | Von dem erſten requiſito oder eygenſchafft deß Geiſtlichen Pilgrams. | Von dem ersten requisito oder Eigenschaft des Geistlichen Pilgrams. | de | de | de | 1 | 7.061 |
albertinus_landtstoertzer01_1615 | 2,769 | 1,615 | WEil du dann ein Frembdling vnnd Gaſt biſt/ vnnd ein ſo groſſe vnnd eytele Wallfahrt vor dir haſt/ ſo verhalte dich wie ein Wandersman vnnd Gaſt/ damit du letztlichen widerumb in dein wahꝛes Vatterlandt gelangen vnnd deine natuͤrliche Erbguͤter beſitzen vnd genieſſen moͤgeſt. | Weil du dann ein Fremdling und Gast bist / und ein so große und Eitele Wallfahrt vor dir hast / so verhalte dich wie ein Wandersmann und Gast / damit du letztlichen wiederum in dein wahres Vaterland gelangen und deine natürliche Erbgüter besitzen und genießen mögest. | de | de | de | 1 | 4.8894 |
albertinus_landtstoertzer01_1615 | 2,770 | 1,615 | Vil ding aber gehoͤren darzu/ nemblich die abzahlung deiner Schulden/ die auffrichtung eines Teſtaments: verordnung im Haußweſen: gute Schuch/ ein Lederſack/ ein Huet/ ein Zehrpfenning/ Haͤndtſchuch/ wiſſenſchaft deß Wegs: leichte Buͤrdt/ ein kleines Huͤndlein/ gute Geſellſchafft/ fruͤh auffſtehen vnnd wandern/ langſamb vnd gemach gehen: nicht ſtillſtehen: die Spoͤtter verachten: deinen Schatz oder Gelt verbergen: Fuͤrſichtigkeit in der Herberg/ im Schatten eſſen: mit dem Leib auffm weg vnnd mit dem Geiſt im Vatterlandt ſein: vom Vatterlandt reden/ vnnd wider ins Vatterlandt kommen. | Viel Ding aber gehören dazu / nämlich die Abzahlung deiner Schulden / die Aufrichtung eines Testaments: Verordnung im Hauswesen: gute Schuh / ein Ledersack / ein Hut / ein Zehrpfennig / Handschuhe / Wissenschaft des Wegs: leichte Byrd / ein kleines Hündlein / gute Gesellschaft / früh aufstehen und wandern / langsam und gemach gehen: nicht stillstehen: die Spötter verachten: deinen Schatz oder Geld verbergen: Vorsichtigkeit in der Herberge / im Schatten essen: mit dem Leib aufm weg und mit dem Geist im Vaterland sein: vom Vaterland reden / und wieder ins Vaterland kommen. | de | de | de | 1 | 4.9486 |
albertinus_landtstoertzer01_1615 | 2,771 | 1,615 | Von Geltſchulden. | Von Geltschulden. | de | nl | de | 0.667 | 12.7293 |
albertinus_landtstoertzer01_1615 | 2,772 | 1,615 | WAS erſtlich die Schulden/ mit denen der Pilgram behafft iſt betrifft/ muß er dieſelbige vor allen dingen abledigen/ damit er der calumnien der Menſchen hefreyt ſein/ vnd die gebott deß Herꝛn deſto beſſer halten vnd volziehen moͤge: Jnnmaſſen jener gebetten ſpꝛechend: redime me à calumnijs hominum vt cuſtodiam mandata tua. | WAS erstlich die Schulden / mit denen der Pilgram behafte ist betrifft / muss er dieselbige vor allen Dingen abledigen / damit er der calumnien der Menschen hefreyt sein / und die Gebot des Herrn desto besser halten und vollziehen möge: Inmassen jener gebeten sprechend: redime me à calumnijs hominum ut custodiam mandata tua. | de | de | de | 1 | 5.8805 |
albertinus_landtstoertzer01_1615 | 2,773 | 1,615 | Mein Bruder/ zahle deine Geltſchulden/ dann ſonſten kanſiu nit widerkommen in dein ſeliges Vatterlandt/ dañ kein Schuldner ſoll die Schuldt wider ſeines gelters willen behalten/ ſonder iſt ſchuldig ſie zur beſtimbter zeit zu zahlen/ dann ſonſten begehet er ein Todtſuͤnd. | Mein Bruder / zahle deine Geltschulden / dann sonsten kansiu nicht wiederkommen in dein seliges Vaterland / dann kein Schuldner soll die Schuld wieder seines Gelters Willen behalten / sonder ist schuldig sie zur bestimmter Zeit zu zahlen / dann sonsten begehet er ein Todsünde. | de | de | de | 1 | 5.8963 |
albertinus_landtstoertzer01_1615 | 2,774 | 1,615 | Das mercket jhr reichen/ die jhr den armen Geltern/ Tagwerckern vnnd Handtwercksleuthen das jhꝛige mit Liſt/ vortl oder gewalt vorenthaltet oder abbrechet. | Das merkt ihr reichen / die ihr den armen Geltern / Tagwerkern und Handwerksleuten das ihrige mit List / vortl oder Gewalt vorenthaltet oder abbrechet. | de | de | de | 1 | 6.4935 |
albertinus_landtstoertzer01_1615 | 2,775 | 1,615 | O wie ein groſſes vnd herꝛlichs ding iſts/ wañ einer ſich liberiert frey vñ ledig machet durch abzahlung der Schulden/ damit er deſto leichter vñ freyer vortraiſen vñ hinauff gen Him̃el fliegen moͤge/ jn maſſen jener Edelmañ gethan welcher/ als er in ſeinẽ Todbeth ein ordenliche diſpoſition vñ veroꝛdnung aller ſeiner guͤter gemacht/ vñ alle ſchuldẽ zubezalẽbefohlẽ hatte/ wẽdete er ſein angeſicht zũ Crueifix vñ ſprach: | O wie ein großes und herrliches Ding ist es / wann einer sich liberiert frei und ledig macht durch Abzahlung der Schulden / damit er desto leichter und freier fortreisen und hinauf gen Himmel fliegen möge / ihn maßen jener Edelmann getan welcher / als er in seinen Todbeth ein ordentliche Disposition und Ordnung aller seiner Güter gemacht / und alle schulden zubezalenbefohlen hatte / wendete er sein Angesicht zu Crueifix und sprach: | de | de | de | 1 | 5.8585 |
albertinus_landtstoertzer01_1615 | 2,776 | 1,615 | Sihe O Herꝛ/ nun mehꝛ hab ich mich erledigt auß dẽ haͤnden der Menſchen/ derwegẽ befilch ich meinen Geiſt in deine Haͤnd. | Siehe O Herr / nun mehr habe ich mich erledigt aus den Händen der Menschen / derentwegen befilch ich meinen Geist in deine Hände. | de | de | de | 1 | 5.846 |
albertinus_landtstoertzer01_1615 | 2,777 | 1,615 | Dann fuͤrwar/ niemandt kan Gott dem HErꝛen vollkoͤmmlich dienen noch anhangen/ woferꝛn er ſich nit zuuoꝛ frey machet von der welt. | Dann fürwahr / niemand kann Gott dem Herren vollkömmlich dienen noch anhängen / wofern er sich nicht zuvor frei macht von der Welt. | de | de | de | 1 | 5.3601 |
albertinus_landtstoertzer01_1615 | 2,778 | 1,615 | Diſes ſolten die jenigen betrachten/ welche entweder mutwilliger weiß banckrotieren/ fallieren/ vil gute Leuth jaͤmmerlich anſetzen vnnd ins verderben bringen/ oder nach vil Landt vnnd Leuth/ vil Herꝛſchafften/ Haͤuſer vnnd Guͤter trachten vnd nicht deſto weniger mit groſſen ſchulden beladen ſterben/ vil vnd arme Wittwen vnd Waiſen machen/ dern raach/ jam̃er vnd noth jmmerdar vnnd in alle ewigkeit gen Him̃m̃el ſchreyet. | Dieses sollten diejenigen betrachten / welche entweder mutwilliger weiß bankrottieren / fallieren / viel gute Leute jämmerlich ansetzen und ins Verderben bringen / oder nach viel Land und Leute / viel Herrschaften / Häuser und Güter trachten und nicht desto weniger mit großen Schulden beladen sterben / viel und arme Witwen und Waisen machen / deren raach / jammer und Not immerdar und in alle Ewigkeit gen Himmel schreiet. | de | de | de | 1 | 5.5379 |
albertinus_landtstoertzer01_1615 | 2,779 | 1,615 | Von Straffſchulden. | Von Strafschulden. | de | nl | de | 0.667 | 8.9073 |
albertinus_landtstoertzer01_1615 | 2,780 | 1,615 | NOch ein andere art der Schulden iſt verhanden/ die werden debita penalia, oder pein vnnd ſtraffſchulden genennt/ vnnd von vns durch vnſere Suͤnd gemacht/ derwegen muͤſſen ſie gegen Gott abgetragen bezahlt vñ erſtatt werdẽ/ vermittelſt deß ſtraffleydens vnd geduldens/ dañ wer ſich wider Gott verſuͤndiget der wirdt deß hoͤlliſchen Fewers ſchuldig/ vnnd daſſelbe muß er bezahlen/ woferꝛn jhms GOtt nicht verzeyhet vermittelſt der contrition, faſten/ wachen/ betten diſciplinirung deß Fleiſches vnnd Allmuſen/ vermuͤg der Wort: Elemoſinis redime peccata tua, Durch die Glider mit denen du geſuͤndiget haſt/ muſtu bezahlen vnd gnugthun: | Noch ein andere Art der Schulden ist vorhanden / die werden debita penalia, oder Pein und Strafschulden genannt / und von uns durch unsere Sünde gemacht / derentwegen müssen sie gegen Gott abgetragen bezahlt und erstatte werden / vermittels des Straffleidens und Geduldens / dann wer sich wider Gott versündiget der wird des höllischen Feuers schuldig / und dasselbe muss er bezahlen / wofern ihms Gott nicht verzeihet vermittels der contrition, fasten / wachen / betten Disziplinierung des Fleisches und Allmusen / vermög der Wort: Elemosinis redime peccata tua, durch die Glider mit denen du gesündigt hast / musst du bezahlen und genugtun: | de | de | de | 1 | 5.2919 |
albertinus_landtstoertzer01_1615 | 2,781 | 1,615 | vermuͤg der Wort: | vermög der Wort: | de | de | de | 1 | 7.4111 |
albertinus_landtstoertzer01_1615 | 2,782 | 1,615 | Sicut exhibuiſtis membra veſtra ſeruire immunditiæ. | Sicut exhibuistis membra vestra seruire immunditiae. | it | la | la | 0 | 6.2278 |
albertinus_landtstoertzer01_1615 | 2,783 | 1,615 | Als wolte der Apoſtel ſagen/ wie du deine Glider freywillig zum dienſt der vnreinigkeit dargebotten/ vnd nicht allein dardurch deinen Leib vereiniget/ ſondern auch dein Seel verderbt haſt/ Alſo diene an jetzo der Gerechtigkeit/ die dich fuͤhret zur Heiligkeit: | Als wollte der Apostel sagen / wie du deine Glider freiwillig zum Dienst der Unreinigkeit dargeboten / und nicht allein dadurch deinen Leib vereiniget / sondern auch dein Seele verderbt hast / Also diene an jetzt der Gerechtigkeit / die dich führt zur Heiligkeit: | de | de | de | 1 | 5.2938 |
albertinus_landtstoertzer01_1615 | 2,784 | 1,615 | Zu ſolchem end aber vnnd an ſtatt daß du mit den Augen geſuͤndigt/ ſie zu verbottenen dingen hergeben/ vnd die Weiber auß ſuͤrwitz vnd geylheit anſchawt/ ſo verwende ſie anjetzo zum vergieſſen der bußfertigen Zaͤher. | Zu solchem Ende aber und anstatt dass du mit den Augen gesündigt / sie zu verbotenen Dingen hergeben / und die Weiber aus sürwitz und Geilheit anschaut / so verwende sie jetzt zum Vergießen der bußfertigen Zäher. | de | de | de | 1 | 5.7078 |
albertinus_landtstoertzer01_1615 | 2,785 | 1,615 | Erhebe deine Augen ſambt CHRJSTO gen Himmel/ dancke ſeinem Vatter/ vnnd ſchaw die Bilder deß gecreutzigten vnnd der Heiligen andaͤchtigklich an. | Erhebe deine Augen samt Christo gen Himmel / danke seinem Vater / und Schaf die Bilder des Gekreuzigten und der Heiligen andächtig an. | de | de | de | 1 | 5.3235 |
albertinus_landtstoertzer01_1615 | 2,786 | 1,615 | An ſtatt daß du deine Ohren hergeben haſt zum anhoͤren der eytlen Fablen/ Maͤrlein/ ſchaͤndtlichen poſſen/ calumnien, liderlichen Lieder/ verwende ſie anjetzo zum anhoͤren der Predigen/ der klagen der Wittwen vnd Waiſen/ deß ſchreyens der armen/ nackenden vnnd duͤrfftigen/ vñ deß heilſamen raths der weiſen. | Anstatt dass du deine Ohren hergeben hast zum Anhören der eitlen Fabeln / Märchen / schändlichen Possen / calumnien, liederlichen Lieder / verwende sie jetzt zum Anhören der Predigen / der klagen der Witwen und Waisen / des Schreiens der armen / nackenden und dürftigen / und des heilsamen Rats der weisen. | de | de | de | 1 | 4.725 |
albertinus_landtstoertzer01_1615 | 2,787 | 1,615 | An ſtatt daß du deinen Mundt verwendt haſt zum liegen/ triegen/ ſchmehen/ beruͤhmen/ fluchen/ ſchweren/ freſſen/ ſauffen/ verwende jhn an jetzo zu den Wercken der gerechtigkeit/ verſperꝛe es/ verachte niemandte/ beruͤhme dich nicht/ leug nicht/ friß vnd ſauff nit/ ſondern lobe Gott/ corrigire, berede vnd ſtraffe deinen Nechſten. | Anstatt dass du deinen Mund verwend hast zum Liegen / trügen / schmähen / berühmen / fluchen / schweren / fressen / saufen / verwende ihn an jetzt zu den Werken der Gerechtigkeit / versperre es / verachte niemand / berühme dich nicht / leug nicht / friss und sauf nicht / sondern lobe Gott / korrigiere, berede und Strafe deinen Nächsten. | de | de | de | 1 | 4.9746 |
albertinus_landtstoertzer01_1615 | 2,788 | 1,615 | An ſtatt daß du deine Haͤnd außgeſtreckt/ vnd dich ſelbſt oder andere vnzuͤchtiglich angeruͤhrt vnd betaſt/ oder deinen Nechſten geſchlagen oder beſtohlen haſt/ ſo ſtrecke ſie an jetzo auß zum Allmuſen geben: manus tuas aperi inopi. | Anstatt dass du deine Hände ausgestreckt / und dich selbst oder andere unzüchtig angerührt und betaste / oder deinen Nächsten geschlagen oder bestohlen hast / so strecke sie an jetzt aus zum Allmusen geben: manus tuas aperi inopi. | de | de | de | 1 | 4.8993 |
albertinus_landtstoertzer01_1615 | 2,789 | 1,615 | Reiche dein rechte Hand deinem Nechſten zur Verſoͤhnung/ enthalte ſie von ſchaͤndlichen dingen/ biete ſie der gerechtigkeit dar: klopffe mit jnen auf dein Bruſt/ erhebe ſie gen Himmel/ ſeufftze vnnd ſprich: | Reiche dein rechte Hand deinem Nächsten zur Versöhnung / enthalte sie von schändlichen Dingen / biete sie der Gerechtigkeit dar: klopfe mit ihnen auf dein Brust / erhebe sie gen Himmel / seufze und sprich: | de | de | de | 1 | 5.1813 |
albertinus_landtstoertzer01_1615 | 2,790 | 1,615 | Deus eſto propitius mihi peccatori. | Deus esto propitius mihi peccatori. | la | la | la | 0 | 3.5594 |
albertinus_landtstoertzer01_1615 | 2,791 | 1,615 | Diſer geſtallt gehe mit allen andern deinen Glidern vmb/ ſo wirſtu durch die ſatisfaction deine ſchulden zahlen vnnd ein lebendiges Opffer werden/ vermuͤg der Wort: Obſecro vos vt exhibeatis corpora veſtra hoſtiam viuentem Deo. | Dieser Gestalt gehe mit allen anderen deinen Glidern um / so wirst du durch die Satisfaktion deine Schulden zahlen und ein lebendiges Opfer werden / vermög der Wort: Obsecro vos ut exhibeatis corpora vestra hostiam viuentem Deo. | de | de | de | 1 | 5.7353 |
albertinus_landtstoertzer01_1615 | 2,792 | 1,615 | Nit aber ſprich: | Nicht aber sprich: | de | de | de | 1 | 6.5397 |
albertinus_landtstoertzer01_1615 | 2,793 | 1,615 | Jch kan meinen Leib nit alſo peinigen/ ſondern will die Schuldt biß zum Jammerthal deß Fegfewers verſchieben/ dann eben darumb iſt das Fegfewer gemacht vnnd verordnet worden: | Ich kann meinen Leib nicht also peinigen / sondern will die Schuld bis zum Jammertal des Fegfewers verschieben / dann eben darum ist das Fegefeuer gemacht und verordnet worden: | de | de | de | 1 | 5.8534 |
albertinus_landtstoertzer01_1615 | 2,794 | 1,615 | Dann du jrꝛeſt dich/ vnnd ſolleſt wiſſen/ daß drey Jarmaͤrckt verhanden ſeindt/ auff denen wir ſolche vnſere Schulden zahlen muͤſſen/ nemblich inn der Hoͤllen/ welche die Leoner Meß iſt: | Dann du irrest dich / und sollest wissen / dass drei Jahrmärkte vorhanden sind / auf denen wir solche unsere Schulden zahlen müssen / nämlich in der Höllen / welche die Leoner Messe ist: | de | de | de | 1 | 5.4 |
albertinus_landtstoertzer01_1615 | 2,795 | 1,615 | Jtem im Fegfewer/ welche die Franckforter Meß iſt/ Jtem in diſer Welt/ welche die Straßburger Meß iſt: | Item im Fegefeuer / welche die Frankfurter Messe ist / Item in dieser Welt / welche die Straßburger Messe ist: | de | de | da | 0.667 | 4.8717 |
albertinus_landtstoertzer01_1615 | 2,796 | 1,615 | Aber wehe dem Menſchen der ſolche ſeine Schulden biß auff der Leoner Meß/ das iſt/ in der Hoͤllen/ zubezahlen ſparet vnnd verzihet: dann daſelbſt muß er ſie zahlen biß auff den letzten heller vnd wirdt doch nicht frey noch ledig werden/ dann/ leyder/ in der Hoͤllen iſt kein erloͤſung: | Aber wehe dem Menschen der solche seine Schulden bis auf der Leoner Messe / das ist / in der Höllen / zubezahlen sparet und verziehet: dann daselbst muss er sie zahlen bis auf den letzten heller und wird doch nicht frei noch ledig werden / dann / leider / in der Höllen ist kein Erlösung: | de | de | de | 1 | 5.1782 |
albertinus_landtstoertzer01_1615 | 2,797 | 1,615 | Allzeit zahlt man dort/ aber niemaln wirdt man ledig gezehlt: | Allzeit zahlt man dort / aber niemals wird man ledig gezählt: | de | de | de | 1 | 6.2913 |
albertinus_landtstoertzer01_1615 | 2,798 | 1,615 | Jm Fegfewer iſt gleichwol ein ſolutio vnnd abſolutio, zahlung vnd ledigſprechung/ aber ein ſchwere vnnd harte zahlung/ diſes wuſte jener wol/ ſprechendt: | Im Fegefeuer ist gleichwohl ein solutio und absolutio, Zahlung und Ledigsprechung / aber ein schwere und harte Zahlung / dieses wusste jener wohl / sprechend: | de | de | de | 1 | 6.3225 |
albertinus_landtstoertzer01_1615 | 2,799 | 1,615 | Domine ne in furore tuo arguas me, &c. | Domine ne in furore tuo arguas me, etc. | it | it | it | 0 | 5.8638 |
albertinus_landtstoertzer01_1615 | 2,800 | 1,615 | Als wolte er ſagen: | Als wollte er sagen: | de | de | de | 1 | 3.3964 |
albertinus_landtstoertzer01_1615 | 2,801 | 1,615 | Herꝛ vberꝛumple mich nicht in deinem wuͤten vnd grimmen in der Hoͤllen oder Leoner Meß/ ſondern erꝛette mich auß dem Rachen deß Loͤwen/ der mich ſuchet zuuerſchlinden. | Herr überrumple mich nicht in deinem wüten und grimmen in der Höllen oder Leoner Messe / sondern errette mich aus dem Rachen des Löwen / der mich suchet zuuerschlinden. | de | de | de | 1 | 5.636 |
albertinus_landtstoertzer01_1615 | 2,802 | 1,615 | Noch ſtraffe mich in deinem Zorn in dem Fegfewer auff der Franckfurter Meß/ allda ich einen freyen vnd Francken Paß vnnd ein gewiſſe Hoffnung hab erledigt zuwerden/ ſonder erbarme dich meiner inn diſer Welt auff der Straßburger Meß/ dern Straſſen/ weg vnnd zuflucht die pœnitentz vnnd Buß iſt/ dann ich bin je ſchwach vnd zart/ vnnd koͤndte anderſtwo deinen Zorn weder in der Hoͤllen noch im Fegfewer außſtehen. | Noch Strafe mich in deinem Zorn in dem Fegefeuer auf der Frankfurter Messe / allda ich einen freien und Franken Pass und ein gewisse Hoffnung habe erledigt zuwerden / sonder erbarme dich meiner in dieser Welt auf der Straßburger Messe / deren Straßen / weg und Zuflucht die Pönitenz und Buße ist / dann ich bin je schwach und zart / und könnte anderswo deinen Zorn weder in der Höllen noch im Fegefeuer ausstehen. | de | de | de | 1 | 5.1887 |
albertinus_landtstoertzer01_1615 | 2,803 | 1,615 | Allhie O Herꝛ/ brenne/ ſchneide vnd zwinge mich dich zu zalen. | Allhier O Herr / brenne / schneide und zwinge mich dich zu zahlen. | de | de | co | 0.667 | 5.5507 |
albertinus_landtstoertzer01_1615 | 2,804 | 1,615 | Ziehe mich mit riemen zum Thꝛon deiner Barmhertzigkeit/ damit ich nicht gezwungen werde anderſtwo zuerſcheinen voꝛ dem Thꝛon der ſtrengen gerechtigkeit. | Ziehe mich mit Riemen zum Thron deiner Barmherzigkeit / damit ich nicht gezwungen werde anderswo zuerscheinen vor dem Thron der strengen Gerechtigkeit. | de | de | de | 1 | 5.6691 |
albertinus_landtstoertzer01_1615 | 2,805 | 1,615 | Continuatio von Straffſchulden. | Continuatio von Strafschulden. | de | la | de | 0.667 | 8.0703 |
albertinus_landtstoertzer01_1615 | 2,806 | 1,615 | FErꝛner kanſtu deine Straffſchulden zahlen vermittelſt deß begerens der friſten oder nachlaſſung: | Ferner kannst du deine Strafschulden zahlen vermittels des Begehrens der fristen oder Nachlassung: | de | de | de | 1 | 5.7223 |
albertinus_landtstoertzer01_1615 | 2,807 | 1,615 | Dann du moͤchteſt gleichwol ſprechen: | Dann du möchtest gleichwohl sprechen: | de | de | lb | 0.667 | 8.6348 |
albertinus_landtstoertzer01_1615 | 2,808 | 1,615 | Fodere non valeo; graben vnnd arbeiten kan ich nit vermittelſt der Satisfaction deß Faſtens/ dann ich bin vil zu zart/ vnd bin deſſen nicht gewont vnd wann ich faſte/ ſo ſtrauchle ich geſchwind oder es ſchwindlet mir der Kopff/ oder werde ſonſten ohnmaͤchtig. | Fodere non valeo; graben und arbeiten kann ich nicht vermittels der Satisfaktion des Fastens / dann ich bin viel zu zart / und bin dessen nicht gewohnt und wann ich faste / so strauchle ich geschwind oder es schwindelt mir der Kopf / oder werde sonsten ohnmächtig. | de | de | de | 1 | 4.8726 |
albertinus_landtstoertzer01_1615 | 2,809 | 1,615 | Zum wachen bin ich vil zu alt: Was ſoll ich derwegen thun/ damit ich meine 10000. | Zum wachen bin ich viel zu alt: Was soll ich derentwegen tun / damit ich meine 10000. | de | de | de | 1 | 4.8831 |
albertinus_landtstoertzer01_1615 | 2,810 | 1,615 | Talenten bezahle? | Talenten bezahle? | de | de | hu | 0.667 | 6.0877 |
albertinus_landtstoertzer01_1615 | 2,811 | 1,615 | Soll ich dann verzagen vnnd verzweifflen? | Soll ich dann verzagen und verzweifle? | de | de | de | 1 | 4.8762 |
albertinus_landtstoertzer01_1615 | 2,812 | 1,615 | Nein/ keins wegs/ dann es iſt noch ein anders mittel zubezahlen verhanden/ dann weil du je (wie du ſagſt) nicht kanſt graben vnnd arbeiten/ ſo ſcheme dich nicht zubetlen. | Nein / keins Wegs / dann es ist noch ein anderes Mittel zubezahlen vorhanden / dann weil du je (wie du sagst) nicht kannst graben und arbeiten / so schäme dich nicht zubetteln. | de | de | de | 1 | 5.0274 |
albertinus_landtstoertzer01_1615 | 2,813 | 1,615 | Bitte Gott den HERREN vnnd begere ein friſt vnnd verzug/ oder ein gantze nachlaſſung deiner Schulden von jhm/ erhebe deine Haͤnd zu jhm ſambt dem Dauid: Eleuatio manuum mearum ſacrificium veſpertinum. | Bitte Gott den HERREN und begehre ein Frist und Verzug / oder ein ganze Nachlassung deiner Schulden von ihm / erhebe deine Hände zu ihm samt dem David: Eleuatio manuum mearum sacrificium vespertinum. | de | de | de | 1 | 5.3626 |
albertinus_landtstoertzer01_1615 | 2,814 | 1,615 | Erſuche jhne vmb zihl vnnd zeit/ daß er dir geben woͤlle die ſtaͤrck vnnd das Leben dich zubekehren vnnd fuͤr deine Schulden ein gnuͤgen zuthun: | Ersuche ihn um Ziel und Zeit / dass er dir geben wolle die stärk und das Leben dich zubekehren und für deine Schulden ein Genügen zutun: | de | de | de | 1 | 5.9502 |
albertinus_landtstoertzer01_1615 | 2,815 | 1,615 | Falle nider auff dein Angeſicht vnnd ſprich mit Mundt vnnd Hertzen: Domine ne confundas me ab expectatione mea, ſuſcipe me ſecundum eloquium tuum, dann geredt/ verſprochen vnnd geſagt haſtu: | Falle nider auf dein Angesicht und sprich mit Mund und Hertzen: Domine ne confundas me ab expectatione mea, suscipe me secundum eloquium tuum, dann geredet / versprochen und gesagt hast du: | de | de | de | 1 | 5.7568 |
albertinus_landtstoertzer01_1615 | 2,816 | 1,615 | nolo mortem peccatoris ſed magis vt conuertantur & viuat? quoniam ſi voluiſſes ſacrificium dediſſem, &c. ſprich ſam̃t jenem boͤſen Knecht: Herꝛ/ hab geduldt mit mir/ ich wil dir alles bezahlen/ wo nit wircklich doch mit dem voto vnd geluͤbd. | nolo mortem peccatoris sed magis ut conuertantur & viuat? quoniam sie voluisses sacrificium dedissem, & c. sprich sammt jenem bösen Knecht: Herr / habe geduldt mit mir / ich will dir alles bezahlen / wo nicht wircklich doch mit dem voto und gelübd. | de | de | fr | 0.667 | 5.4338 |
albertinus_landtstoertzer01_1615 | 2,817 | 1,615 | Nit allein ſprich alſo/ ſonder thue es auch/ weil du noch zeit haſt buß zuthun: nicht mißbrauche die edle zeit mit Hoffart/ damit du nicht aͤrger werdeſt/ vermuͤg der Woꝛt: dedit ei Deus locum pœnitentiæ, ille autem abuſus eſt eo in ſuperbiam: | Nicht allein sprich also / sonder tue es auch / weil du noch Zeit hast Buße zutun: nicht missbrauche die edle Zeit mit Hoffart / damit du nicht ärger werdest / vermög der Wort: dedit ei Deus locum poenitentiae, ille autem abusus est eo in superbiam: | de | de | de | 1 | 5.0223 |
albertinus_landtstoertzer01_1615 | 2,818 | 1,615 | Hoͤre was der Apoſtel zu dir ſagt: exiſtimas quia tu effugies iudicium Dei, an diuitias bonitatis eius & patientiæ & longanimitatis’ contemnis’, ignoras’ quoniam benignitas Dei ad pœnitentiam te adducit: | Höre was der Apostel zu dir sagt: existimas quia tu effugies iudicium Dei, an diuitias bonitatis eius & patientiae & longanimitatis ’ contemnis ’, ignoras' quoniam benignitas Dei ad poenitentiam te adducit: | en | la | la | 0 | 5.617 |
albertinus_landtstoertzer01_1615 | 2,819 | 1,615 | Secundum autem duritiam tuam & impenitens cor theſauriſas tibi iram in die iræ & reuelationis iuſti iudicij Dei. | Secundum autem duritiam tuam & impenitens cor thesaurisas tibi iram in die irae & reuelationis iusti iudicij Dei. | la | la | la | 0 | 5.6885 |
albertinus_landtstoertzer01_1615 | 2,820 | 1,615 | Beſchließlichen bezahle deine Straffſchulden vermittelſt fuͤrzeigung der Handtſchrifft oder Quittung: | Beschließlichen bezahle deine Strafschulden vermittels Vorzeigung der Handschrift oder Quittung: | de | de | de | 1 | 6.9461 |
albertinus_landtstoertzer01_1615 | 2,821 | 1,615 | Zeige den gecreutzigten CHRißum vnnd die Haut deß vnbefleckten Lambs/ welches die Suͤnd der Welt hinnimbt/ welches am Creutz außgeſtreckt iſt/ welches vberſchriben iſt mit ſchweren Wunden/ welches beſprengt iſt mit Speichel vnnd ſeinem eygnen roſenfarben Blut/ welches illuminiert iſt mit den fuͤnff groſſen Buchſtaben der fuͤnff Wunden/ vnnd welches verſiglet iſt mit ſeinem aignen Wort: | Zeige den Gekreuzigten CHRißum und die Haut des unbefleckten Lamms / welches die Sünde der Welt hinnimmt / welches am Kreuz ausgestreckt ist / welches überschrieben ist mit schweren Wunden / welches besprengt ist mit Speichel und seinem eigenen rosenfarben Blut / welches illuminiert ist mit den fünf großen Buchstaben der fünf Wunden / und welches versiegelt ist mit seinem eignen Wort: | de | de | de | 1 | 4.2949 |
Subsets and Splits
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