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Teheran (dpa) – Das iranische Außenministerium hat wegen der US-Vorwürfe gegen den Iran im Zusammenhang mit den Ausschreitungen im Irak den Geschäftsträger der Schweizer Botschaft in Teheran einbestellt. Die Schweiz vertritt die diplomatischen Interessen der USA im Iran, da Teheran und Washington seit mehr als 40 Jahren keine diplomatischen Beziehungen mehr haben. Die USA sollten mit den absurden und grundlosen Unterstellungen sowie den Drohungen gegen den Iran aufhören, teilte das iranische Außenministerium dem Schweizer Diplomatenmit.
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Kommentar-Profil anlegen Ich habe die NETIQUETTE und die DATENSCHUTZERKLÄRUNG gelesen und akzeptiere diese.* *Pflichtfelder | Die Demonstranten warfen Steine, legten Feuer und drangen mit Rammböcken in einige Gebäude der US-Botschaft in Bagdad ein. Immer wieder skandierten die Angreifer „Tod für Amerika.“ Es waren dramatische Szenen, die sich in der diplomatischen Vertretung der USA abspielten. Die Protestler konnten zwar nicht in das Innere des insgesamt 42 Hektar großen Geländes vordringen, aber in Washington dürften unliebsame Erinnerungen aus dem Jahr 1979 in Teheran wach geworden sein.
Damals hatten Studenten die Botschaft in der iranischen Hauptstadt gestürmt und 52 US-Diplomaten für 444 Tage als Geiseln genommen. Der amerikanische Präsident Donald Trump hat am Dienstag unverzüglich 750 Soldaten als Verstärkung in den Irak beordert. Kampfhubschrauber kreisen ständig zum Schutz der Botschaft in Bagdad. Die Demonstranten von heute sind nicht minder radikal und gefährlich, wie die Besetzer von 1979. | 2.5 |
London/Dublin
Feierstimmung in Dowing Street 10: Der britische Premierminister Boris Johnson hat in seiner Neujahrsansprache angekündigt, nach den Brexit-Querelen ein neues Kapitel aufzuschlagen. Seine Landsleute könnten sich "auf ein fantastisches Jahr und ein bemerkenswertes Jahrzehnt" einstellen. Großbritannien werde am 31. Januar aus der Europäischen Union ausscheiden, "frei, unseren eigenen Kurs einzuschlagen als souveräne Nation", sagte Johnson.
"Während wir auf Wiedersehen sagen zu 2019, lasst uns auch Abschied nehmen von der Spaltung, dem Groll und der Unsicherheit", so der Regierungschef. Das werde "das Vertrauen der Menschen und Unternehmen wieder herstellen und eine Flut angestauter Investitionen auslösen".
EU-Handelskommissar ist skeptisch
Doch nicht jeder teilt den Optimismus des britischen Premierministers. EU-Handelskommissar Phil Hogan warnte vor einem Scheitern der anstehenden Verhandlungen über ein Anschlussabkommen zwischen London und Brüssel. Ein Austritt ohne Deal Ende 2020 würde "Salz in die Wunden streuen" und berge das Risiko, "Familien, Gemeinschaften und Regionen" zu spalten, sagte der Ire der Tageszeitung "The Irish Times" (Montag).
Großbritannien soll am 31. Januar aus der EU austreten. In einer Übergangsphase bis Ende 2020, während der so gut wie alles beim Alten bleibt, wollen beide Seiten dann ein Abkommen über die künftigen Beziehungen aushandeln. Doch die Zeit dafür gilt als denkbar knapp. Eine noch bis Juli mögliche Verlängerungsoption um bis zu zwei Jahre hat Johnson jedoch bereits ausgeschlossen.
Die Absage Johnsons an eine Verlängerung hält Hogan jedoch für unglaubwürdig. "Wir haben gesehen, wie der Premierminister versprochen hat, eher tot im Graben zu liegen, als die Brexit-Frist zu verlängern, um dann genau das zu tun", sagte Hogan. Johnson werde auch dieses Mal nicht in einem Graben sein Ende finden.
RND/dpa/ka | Die Flaggen der EU und Kroatiens vor dem Europäischen Parlament in Straßburg.
Zagreb EU-Erweiterung und Demografie: Kroatien will in seiner sechsmonatigen EU-Ratspräsidentschaft eigene Schwerpunkte setzen. Andere gewichtige Probleme könnten dem jüngsten EU-Mitgliedsland aber einen Strich durch die Rechnung machen.
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Kroatien übernimmt EU-Ratsvorsitz in turbulenten Zeiten
Inmitten geopolitischer Umbrüche hat das jüngste EU-Mitgliedsland Kroatien turnusgemäß die EU-Ratspräsidentschaft übernommen.
Der 2013 zur Staatengemeinschaft beigetretene Balkanstaat hat den Vorsitz unter den EU-Ländern nun für sechs Monate inne. Aufgabe dabei ist es, die EU-Ministertreffen in Brüssel zu leiten sowie die Agenda und Prioritäten der Staatengemeinschaft auszuloten. Im zweiten Halbjahr 2020 wird Kroatien von Deutschland abgelöst.
Zagreb hat seine Präsidentschaft unter das Motto gestellt: "Ein starkes Europa in einer sich wandelnden Welt". Kroatische Spitzenpolitiker betonten dabei zuletzt vor allem zwei Themenfelder - die Demografie und die Südost-Erweiterung der EU.
Nicht nur Kroatien, sondern auch andere südosteuropäische Länder verlieren durch Auswanderung und niedrige Geburtenraten massiv an Bevölkerung. Die Zahl der Bewohner Kroatiens könnte nach UN-Angaben bis 2050 um 17 Prozent sinken. "Das ist ein strukturelles, nahezu existenzielles Problem", sagte Ministerpräsident Andrej Plenkovic kurz vor Jahresendee im Interview mit der britischen "Financial Times".
Die Südost-Erweiterung der EU stockt wiederum nicht erst seit letztem Oktober, als der EU-Rat - anders als versprochen - kein grünes Licht für den Beginn von Beitrittsverhandlungen mit Nordmazedonien und Albanien gab. Das neue EU-Vorsitzland setzt große Hoffnungen darauf, dass ein EU-Westbalkan-Gipfel Anfang Mai die Blockade auflösen könnte.
"Die Region gleicht derzeit einem Schwarzen Loch inmitten Europas", sagte Außenminister Gordan Radman Grlic der Regionalzeitung "Glas Slavonije" (Osijek).
Doch nicht nur der Westbalkan stellt die EU derzeit vor geopolitische Herausforderungen. Der britische Premierminister Boris Johnson will sein Land am 31. Januar aus der Staatengemeinschaft führen. Mit einer Neuwahl im Dezember hatte er sich dafür die nötige Rückendeckung geholt. Die Briten hatten vor mehr als drei Jahren mit knapper Mehrheit für den Brexit gestimmt.
Im Anschluss daran sollen die künftigen Beziehungen zwischen der EU und Großbritannien geklärt werden - von Fragen der Handelspolitik bis hin zu Fischereirechten.
Verhandlungsgeschick wird Kroatien noch vor allem bei den Diskussionen um den neuen mehrjährigen Finanzrahmen der EU (MFR) beweisen müssen. Der aktuelle Mehrjahresplan läuft von 2014 bis 2020, die EU-Staaten und das Europaparlament liegen in ihren Ansichten zur Ausgestaltung des Haushaltsrahmens von 2021 bis 2027 noch weit auseinander. Die Verhandlungen sind besonders herausfordernd, da neue EU-Aufgaben finanziert werden sollen, durch den Brexit aber Milliarden aus Großritannien fehlen werden. | 2.333333 |
Essen. Bei einem Einsatz der Essener Polizei in der Silvesternacht brennt es unter dem geparkten Streifenwagen. Das Fahrzeug muss abgeschleppt werden.
Essen: Einsatz wegen Randale endet mit Brand an Polizeiauto
Während die Polizei am Neujahr einen randalierenden 31-Jährigen in Essen-Stoppenberg in Gewahrsam genommen hat, kam es zu einem Brand unter dem abgestellte Streifenwagen.
Die Beamten wurden gegen 0.30 Uhr von Anwohnern zum Erlenkampsweg gerufen, weil dort ein Mann randalierte. Die Polizei konnte den 31-Jährigen zunächst nicht antreffen. Als sich die Anwohner um 0.55 Uhr nochmals meldeten, war der Randalierer laut Polizei wieder aufgetaucht.
„Die Kollgen trafen ihn auf der Straße, wo er gerade einen Seitenspiegel eines geparkten Fahrzeugs abgetreten hatte“, berichtet Polizeisprecher Christoph Wickhorst. Die Polizei habe bei dem Mann zudem einen Schlagring sichergestellt, da dieser Waffenbesitz illegal sei.
Anwohner bemerkte Brand unter dem Streifenwagen
Der Einsatz lief noch, als sich dann ein weiterer Anwohner meldete, da er eine Rauchentwicklung unter dem abgestellten Streifenwagen bemerkt hatte. „Er hat den Brand mit einem Feuerlöscher schnell selbst gelöscht“, sagt Christoph Wickhorst.
Ob die Beamten das Fahrzeug versehentlich auf einem Feuerwerkskörper abgestellt haben oder, ob jemand einen Feuerwerkskörper unter den Streifenwagen geschoben hat, bleibt offen. Das Fahrzeug wurde jedenfalls so strak beschädigt, dass es nicht mehr fahrbereit war und abgeschleppt wurde. | Ein Drehleiterwagen der Feuerwehr mit Blaulicht. Foto: Marcel Kusch/dpa/Symbolbild
Celle. Ein Feuer in einem Auto im Carport hat in der Silvesternacht in Celle auf ein Wohnhaus übergegriffen und dieses komplett unbewohnbar gemacht. Die 75 Jahre alte Hauseigentümerin sowie zwei Mieter im Alter von 73 und 78 Jahren konnten sich rechtzeitig in Sicherheit bringen, wie die Polizei an Neujahr mitteilte. Der Sachschaden wurde auf rund 100 000 Euro geschätzt. Wie das Auto in Brand geriet, war zunächst unklar. Anwohner, denen verdächtige Personen am Brandort im Ortsteil Groß Hehlen aufgefallen sind, sollen sich bei der Polizei melden. | 2.333333 |
Mehr Sport, weniger Süßes, gelassener werden oder endlich die große Liebe oder den Traumjob finden: Veränderung beginnt für viele Menschen nicht mit dem ersten Schritt, sondern im Januar. Im neuen Jahr soll alles anders werden - und damit das gelingt, haben viele Menschen sehr viel zu tun. Hier erzählen zwei Frauen und zwei Männer, warum der Januar für sie der stressigste Monat des Jahres ist.
"Wir bekommen im Kundenservice bis zu 25.000 Anfragen pro Woche"
Parship Lisa, Teamleiterin im Kundenservice der Partnervermittlung Parship
"Bei uns ist im Januar Urlaubsstopp, wir brauchen im Kundenservice jeden unserer 80 Mitarbeiter. Bei Parship melden sich im Januar bis zu 50.000 neue Kunden pro Woche an. Während der Feiertage lassen vermutlich viele das Jahr Revue passieren, und wenn dann an Silvester alle Freunde in den Armen ihrer Partner liegen, nehmen sich viele vor, jetzt aber mal wirklich nach der Liebe zu suchen. Ein Parship-Abo ist auch ein beliebtes Weihnachtsgeschenk, das sehen wir an der Zahl der vor Weihnachten verkauften Gutscheine.
Im Kundenservice bekommen wir im Januar bis zu 25.000 Anfragen pro Woche, das sind 5000 bis 7000 Anliegen mehr als in anderen Monaten. Die Fragen reichen von 'Hilfe, meine Kreditkarte funktioniert nicht' bis zu 'Was soll ich zum ersten Date anziehen?' oder 'Welches Foto finden Sie als Profilbild besser?' Es ist ein sehr vielfältiger Mix, von reinen Sachbearbeitungsthemen bis hin zu persönlicher Betreuung. Für mich macht das den Reiz der Arbeit aus.
Wenn die Kunden das möchten, schauen wir uns auch ihre Fotos an und geben Feedback. Oft helfen schon vermeintlich einfache Tipps: Auf dem Profilbild sollte man sich von vorne zeigen, ohne Sonnenbrille. Zum ersten Date zieht man am besten etwas an, in dem man sich wohlfühlt. Wer nie Krawatte oder Pumps trägt, sollte das auch beim ersten Date nicht tun.
Und statt einem Treffen im Restaurant empfehlen wir eine gemeinsame Aktivität: ein Spaziergang, ein Besuch im Museum, in der Kletterhalle oder eine Kanutour. Das ist oft angenehmer, weil man gleich ein Thema hat, über das man sprechen kann, und auch einfach wieder aus der Situation herauskommt.
Natürlich bekommen wir auch Frust ab. Wir sind für viele der erste Anlaufpunkt, vielleicht sogar noch eher als die besten Freunde, weil wir objektiv sind. Wir versuchen dann, die Leute mit Feingefühl abzuholen. Manche haben sehr festgefahrene Vorstellungen: Der Partner soll zwischen 1,71 Meter und 1,75 Meter groß sein, nur zwischen 40 und 45 Jahre alt. Da ist die Suche natürlich schwierig.
Die schönsten Momente sind für mich, wenn jemand schreibt: Ich habe Ihre Tipps befolgt, und es hat geklappt! Das kommt gar nicht so selten vor. Wir haben im Büro mehrere Wände mit Fotos von Paaren, die sich über Parship kennengelernt haben. Es gab auch schon Paare, die spontan eine Flasche Sekt vorbeigebracht haben oder auf dem Weg in den Urlaub unser Büro besucht haben.
38 Prozent der Kunden, die sich bei Parship abmelden, geben als Grund an, einen Partner gefunden zu haben. Und ich vermute, die Erfolgsquote ist eigentlich noch höher, denn nicht jeder füllt nach der Kündigung den Fragebogen aus. Gerade Frischverliebte haben da vermutlich andere Prioritäten." (vet)
"Mund abputzen, weitermachen"
Privat Kirsten Lüttgen, 46, Abnehm-Coach bei WW (früher Weight Watchers)
"Bei uns geht es schon ab dem zweiten Weihnachtsfeiertag richtig los. Da startet unsere Werbekampagne im Fernsehen. Ich leite WW-Studios an drei Standorten: Horrem, Eschweiler und Pulheim. Derzeit habe ich sechs Workshops, im Januar werde ich das auf neun erhöhen. Der Bedarf ist da.
Es kommen immer rund 50 Prozent neue Teilnehmer hinzu, in manchen Gruppen sind wir dann mehr als 40. Das ist für mich aber kein Stress, im Gegenteil: Ich freue mich darauf, weil die Neuen so viel positive Grundstimmung mitbringen.
Das ist aber kein reines Saisongeschäft mehr - die Menschen begreifen immer mehr, dass Diäten nichts bringen, sondern dass man das ganze Jahr über ein gesundes Leben führen sollte. Achtsamkeit, Wohlbefinden und Gesundheit haben einen ganz anderen Stellenwert erhalten als das reine Gewicht auf der Waage. Ich als Coach kann helfen, gute Gewohnheiten zu erkennen und zu etablieren.
In die Workshops kommen auch immer mehr Männer - in der Stadt ist deren Anteil allerdings deutlich höher als auf dem Land. Das ganze Jahr über voll sind die sogenannten AtWork-Workshops, die in Unternehmen stattfinden: Das sind abgeschlossene Kurse über 13 Wochen, die der Arbeitgeber bucht und finanziell unterstützt.
Ich bin selbst übrigens eher kein Typ für Silvestervorsätze. Diese Vorsätze sind meist viel zu hoch gegriffen und passen nicht zum eigenen Lebensstil, so hat man dann auf Dauer kaum Lust, diese umzusetzen. Aber natürlich spreche ich meine Teilnehmer auf deren Vorsätze an.
Meine Herausforderung dabei ist, dass der Vorsatz gleich so realistisch gefasst wird, dass er eine Chance hat, den Januar zu überleben. In der Theorie weiß ja eigentlich jeder, was man besser machen könnte. Wenn man mal scheitert, dann gibt es nur eins: positiv denken. Und sich damit motivieren, indem man sich klarmacht: Was hast du trotzdem bewusster und anders gemacht als früher? Ein Ausrutscher fällt da gar nicht so ins Gewicht. Ich sage immer: Mund abputzen, weitermachen." (mh)
"Mein Tipp: Mit der Trennung bis zum 1. Januar warten"
Nikolaus Grünwald Tobias Zink, 46, Scheidungsanwalt aus Stuttgart
"Nach Weihnachten und nach den Sommerferien melden sich schätzungsweise doppelt so viele Mandanten wie in normalen Monaten. Über die Feiertage und im Urlaub suchen Paare eben Frieden und Harmonie - aber ein Ehepaar in der Krise kann das nicht finden. Es fehlt der Alltag, der sonst von den Eheproblemen ablenkt.
Kein Paar trennt sich wegen zwei schlechter Wochen oder einem einzigen Streit unter dem Weihnachtsbaum. In der Regel entwickelt sich die Krise über Jahre hinweg. Die häufigsten Gründe: ein neugeborenes Kind, Hausbau, mangelnde Wertschätzung und Kommunikation. Zum Ende des Jahres wird auch in der Liebe Bilanz gezogen und ein Partner hat das Bedürfnis nach einem Neuanfang.
Mein beruflicher Tipp: Wer mit der Trennung bis zum nächsten Jahr wartet, kann kräftig Steuern sparen. Denn erst im auf die Trennung folgenden Kalenderjahr ist das günstige Ehegattensplitting nicht mehr möglich. Ein Beispiel: Wer sich noch vor Silvester trennt, muss ab dem 1. Januar sofort nach Lohnsteuerklasse 1 oder 2 versteuern. Bei einer Trennung ab 2. Januar greift das erst im darauffolgenden Jahr - und das Ehepaar spart somit Geld.
Inzwischen hat unsere Kanzlei so viele Anfragen, dass ich neue Mandanten fast nur noch auf Empfehlung von Bekannten oder Kollegen annehme. Aber selbst das wird manchmal zu viel - vor allem Anfang des Jahres. Dann müssen wir neue Anrufer ablehnen, denn eine gute Beratung braucht seine Zeit. Schon das erste Beratungsgespräch dauert zwei Stunden.
Es geht dann um die Grundsätze von Trennung, Scheidung und Unterhalt: Wie lange dauert es vor Gericht? Was steht mir zu oder was muss ich zahlen? Und wie wird das Vermögen aufgeteilt? Die allermeisten, die sich wegen der Trennung beraten lassen, lassen sich am Ende auch tatsächlich scheiden." (faq)
"Zu Jahresbeginn steigt die Zahl der Anzeigen in unserem Stellenmarkt "
Valentin Heyde Frank Legeland macht Öffentlichkeitsarbeit für die New Work SE, der Betreiberin des beruflichen Netzwerks Xing
"In den ersten zehn Wochen des Jahres sind unsere Nutzer deutlich aktiver als in den anderen Monaten. Sie tauschen ihre Profilbilder aus, überarbeiten ihre persönlichen Stärken oder vernetzen sich mit Freunden und Bekannten - über alle Branchen und Altersgruppen hinweg.
Gerade in den letzten Tagen des Jahres fangen viele an, sich über ihren Job Gedanken zu machen: Passt die Arbeit in mein Leben? Was ist wichtiger für mich: ein hohes Gehalt, ein netter Chef oder eine gute Work-Life-Balance? Für das neue Jahr nehmen sich dann viele nicht nur vor, gesünder zu essen oder mehr Zeit mit der Familie zu verbringen, sondern auch, beruflich neu anzufangen.
Das zeigt auch eine Forsa-Studie, die wir in Auftrag gegeben haben: Rund ein Drittel der deutschen Beschäftigten kann sich demnach vorstellen, im neuen Jahr den Job zu wechseln. Sieben Prozent planen das sogar ganz konkret. Dazu passt, dass die Verweildauer von Mitarbeitern in Unternehmen schon seit einigen Jahren immer weiter sinkt.
Zu Jahresbeginn steigt die Zahl der Anzeigen in unserem Stellenmarkt, und in unseren Foren werden fleißig Fragen diskutiert, die die Arbeitswelt betreffen. Dieser Trend lässt nach einiger Zeit allerdings etwas nach - spätestens, wenn die Sommerferien beginnen. In der Urlaubshitze denken nämlich nicht allzu viele an die Arbeit." (faq) | Brand in deutschem Zoo: Affenhaus zu Silvester abgebrannt
HINWEIS - Der Beitrag ist nur zur online-Verwendung freigegeben - Keine TV-Rechte.Im Zoo der deutschen Stadt Krefeld ist in der Silvesternacht das Affenhaus abgebrannt, fast alle in ihm lebenden Tiere sind ums Leben gekommen. "Unsere schlimmsten Befürchtungen sind Realität geworden", schrieb der Zoo am Mittwoch auf seiner Facebookseite. Die Brandursache war vorerst noch unklar. Feuerwerkskörper könnten allerdings den Brand ausgelöst haben, wie die DPA berichtet. | 1.333333 |
Berlin. Die Energiewende in Deutschland kommt nicht richtig voran. Auch, weil es vor Ort Widerstände gegen neue Strommasten oder Windräder gibt. Industriepräsident Kempf sagt: Bürgerinitiativen dürften nicht bestimmen, wohin die Reise geht.
Für den grundlegenden Umbau des Energiesystems in Deutschland müssen aus Sicht von Industriepräsident Dieter Kempf auch die Bürger einen Preis zahlen.
„Es darf nicht das Prinzip gelten: nicht in meinem Hinterhof“, sagte Kempf der Deutschen Presse-Agentur mit Blick auf Proteste etwa gegen neue Windräder oder Strommasten. „Zur Förderung des Gemeinwohls muss auch schon mal auf individuelle Interessen verzichtet werden.“ Es könne nicht sein, dass aus Rücksicht auf zahlenmäßig überschaubare Bürgerinitiativen für die Allgemeinheit sich notwendige Vorhaben über zehn oder 20 Jahre in die Länge zögen. „Wenn jeder nur an sich denkt, bleibt das Gemeinwohl auf der Strecke, weil verbindende Ziele fehlen.“
Die Bundesregierung hat sich das Ziel gesetzt, bis 2030 den Anteil erneuerbarer Energiequellen aus Wind oder Sonne am Bruttostromverbrauch auf 65 Prozent zu steigern. 2019 waren es nach BDEW-Zahlen 43 Prozent. 2022 soll das letzte Atomkraftwerk vom Netz gehen, bis spätestens 2038 soll mit dem Strom aus Kohle Schluss sein.
Der Ausbau der Windkraft an Land aber ist in diesem Jahr fast zum Erliegen gekommen, weil es lange Genehmigungsverfahren und viele Klagen gibt. Vor Ort haben sich viele Bürgerinitiativen gegen den Bau von Windrädern formiert. Umstritten sind in der Koalition derzeit Regelungen zum Mindestabstand von Windrädern zur Wohnhäusern. Proteste gibt es auch gegen den Bau neuer Strommasten. Geplant sind tausende Kilometer neue Stromleitungen, damit der vor allem im Norden produzierte Windstrom in die großen Verbrauchszentren im Süden kommt.
„Im Moment behindern wir uns selbst“, sagte Kempf. „In Deutschland wedelt mittlerweile eher der Schwanz mit dem Hund, als dass der Hund mit dem Schwanz wedelt. Bürgerinitiativen bestimmen, wohin die Reise geht, während die Allgemeinheit schweigt.“
Abstandsregeln bei Windrädern seien ein gutes Beispiel, genauso die erforderliche Entfernung zu Strommasten. „Heute gibt es strengere Abstandsregelungen als früher. Wenn es jetzt darum geht, eine bestehende Hochspannungsleitung zu ertüchtigen und die Masten höher zu machen, unterliegen diese Neubauvorhaben den neuen Regelungen. Das wird dann in einem so stark zersiedelten Land wie Deutschland schwierig. Irgendwo muss man sich dann entscheiden. Erdkabel sind viel teurer.“
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Deutschland müsse beim Ausbau der Infrastruktur schneller werden, sagte Kempf. „Planungen müssen beschleunigt werden. Wenn das Geld auf der hohen Kante liegt, nützt es nichts. Da sind alle gefordert, neben der Politik in Kommunen und Ländern auch die Bürger. Die Politik muss den Bürgern erklären, wie die Lage ist.“ | Söder: Politik in Deutschland muss qualitativ besser werden
München (dpa) - Politiker müssen bei der Durchsetzung ihrer Ziele aus der Sicht von CSU-Chef Markus Söder mehr denn je auf eine niveauvolle Debattenkultur achten. „Ich bin der festen Überzeugung, Politik muss heute qualitativ besser werden“, sagte Bayerns Ministerpräsident der Deutschen Presse-Agentur in München. Deutschland sei ein Land mit einer hohen Qualität in Wissenschaft und Wirtschaft, in Kunst und Gesellschaft. „Daher muss die Politik auf qualitativer Augenhöhe diskutieren. Moderne Führung heißt mitnehmen ohne stehen zu bleiben. Es ist viel anspruchsvoller geworden als früher.“
Mit Blick auf die von Söder verordnete Stabilisierungsrolle der CSU im Bund betonte er, dass die Partei auch unter seiner Führung nicht ihre seit Jahrzehnten gepflegte Unberechenbarkeit verlieren werde: „Stabilität ist nicht meinungslos. Stabilität bedeutet auch nicht, nur dem anderen Recht zu geben.“ Jedoch komme es auf den Stil an. Dazu müsse man mit Respekt und Vernunft arbeiten und sich in die Rolle des anderen hinein versetzen können. | 1 |
Sorgen: Schwieriges Jahr für Bauern in Hagen und Breckerfeld
„Trockenheit, vernichtende politische Planungen und Bauern, die aus Existenznot auf die Straße gehen – 2019 wird uns Bauern in Erinnerung bleiben“, sagt Dirk Kalthaus, Vorsitzender des Landwirtschaftlichen Kreisverbandes Ennepe-Ruhr/Hagen.
Auch, wenn die Witterung der letzten Wochen kaum noch an die Sommertrockenheit erinnere, für viele Bauern sei sie sehr präsent, denn das Futter für die Tiere sei knapp und müsse teuer zugekauft werden, sagt Kalthaus. „Die Vegetationsperiode war im Jahr 2019 von – in der Region zwar lokal unterschiedlich hohen – insgesamt aber deutlich zu geringen Niederschlägen geprägt“, sagt der Landwirt.
Knappe Futtersituation trifft Landwirte der Region
Die Bodenfeuchten seien extrem niedrig gewesen, vielfach so gering wie noch nie seit Beginn der Messungen im Jahr 1961. Auf dem Grünland sei nach dem zweiten Grasschnitt kaum noch etwas nachgewachsen und auch der Mais habe deutlich geringere Erträge gebracht. Die knappe Futtersituation treffe die Landwirte deshalb besonders hart, weil sie im zweiten Jahr in Folge da sei und so im Frühjahr keine Futterreserven aus dem letzten Jahr auf den Höfen vorrätig gewesen seien.
Dirk Kalthaus ist Vorsitzender des Landwirtschaftlichen Kreisverbandes Ennepe-Ruhr/Hagen Foto: Michael Kleinrensing
„Das ist für unsere Region, die stark von der Rinderhaltung lebt, ein großes Problem“, sagt der Milchkuhhalter Kalthaus. Die Milchpreise seien zwar in Ordnung, aber durch die teuren Futterzukäufe sei die wirtschaftliche Situation in den Familien, die von den Milchkühen lebten, sehr angespannt.
Mehr noch als die Milchbauern seien die Waldbauern im Ennepe-Ruhr-Kreis und Hagen in diesem Jahr gebeutelt. Trockenheit und Borkenkäfer führten zu einem massiven Baumsterben in der Region. „Hier im Sauerland war der Wald immer die Sparkasse des Bauern. Die Reserven auf diesem Konto sind nun dahin“, sagt Kalthaus. „2019 zeigte uns erneut, wie abhängig wir von der Natur sind“, so der Landwirt. Auch alle anderen Früchte, wie Gerste, Raps, Weizen oder Kartoffeln hätten im Ennepe-Ruhr-Kreis und Hagen unter der Trockenheit gelitten. Allerdings wären die Ernteergebnisse, bedingt durch Bodenverhältnisse und lokale Witterung sehr unterschiedlich ausgefallen, sagt der Vorsitzende.
Mehr noch als das Wetter habe die Landwirte in 2019 die Politik getroffen. „Wir haben den Eindruck bei politischen Entscheidungen die Sündenbockfunktion einzunehmen“, sagt Kalthaus. Viele Auflagen, die nicht auf fachlicher, sondern auf rein politischer Ebene entstünden, seien auf die Landwirtschaft eingeprasselt. Das Fass zum Überlaufen gebracht hätten bei den Bauern die Entwürfe zur Düngeverordnung und das Agrarpaket, das Umweltministerin Svenja Schulze und Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner Anfang September vorgestellt hätten.
Besorgte Landwirte vernetzen sich in kurzer Zeit zu einem Bündnis
Innerhalb kurzer Zeit hätten sich Bauern und Bäuerinnen als „Land schafft Verbindung“ über soziale Medien vernetzt und Treckerdemos organisiert, auch im Ennepe-Ruhr-Kreis und in Hagen. „Die pure Existenznot hat besonders unsere jungen Leute auf die Straße getrieben“, sagt Kalthaus und führt weiter aus: „Mit viel Liebe zur Landwirtschaft, einem hohen Maß an Engagement und einer guten fundierten Ausbildung sind diese Menschen gerade erst auf unseren Höfen gestartet.“
Für teure Investitionen bräuchten sie Planungssicherheit, um langfristig Perspektiven zu haben und ihre Familien ernähren zu können. Besonders kleine und mittlere Höfe, die die Auflagen finanziell nicht stemmen könnten, würden so aus der Landwirtschaft gedrängt. „Wer auf der einen Seite die Märkte immer weiter öffnet und auf der anderen Seite die Auflagen so hoch schraubt, dass wir auf dem Weltmarkt überhaupt nicht mehr wettbewerbsfähig sind, der muss sich nicht wundern, wenn ein Hof nach dem anderen aufgeben muss“, sagt Kalthaus. „Es geht nicht darum, dass wir Landwirte nichts verändern wollen. Auch wir müssen uns, wie alle Wirtschaftsbereiche, neuen Herausforderungen stellen.“
Landwirte vermissen Unterstützung der Politik
Es gebe viele Bestrebungen innerhalb der Landwirtschaft zum Insekten-, Klima- und Umweltschutz sowie zum Tierwohl. „Wir vermissen bei unserem Engagement die Unterstützung der Politik“, sagt Kalthaus. Anstelle dessen gebe es permanent neue Auflagen, die nicht zu stemmen seien und deren Erfolg aus fachlicher Sicht mehr als fraglich sei. „Auflagen werden auf Kosten der Landwirtschaft gemacht, da die geringe Anzahl an Bauernfamilien, die es noch gibt, als Wählerklientel nicht mehr die Rolle spielt“, sagt er. „Gerade wir hier im EN-Kreis und Hagen mit unseren mittleren durch das Mittelgebirge geprägten Höfen, fragen uns, wie viele von uns im neuen Jahrzehnt noch eine Zukunft haben.“ | Kommunen : Neue Förderung für das Ehrenamt im Kreis Trier-Saarburg
Landrat Günther Schartz vor dem Kreishaus Trier-Saarburg. Foto: Medienhaus Trierischer Volksfreund/Klaus Kimmling
Trier/Saarburg Der Landkreis Trier-Saarburg ist als Verbundpartner ausgewählt worden und stellt eine Fachkraft zur Unterstützung von Ortsbürgermeistern ein.
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Das Ehrenamt spielt im Kreis Trier-Saarburg eine wichtige Rolle – generationsübergreifend. Ohne das Ehrenamt wären viele Strukturen im ländlichen Bereich nicht denkbar.
Ab Januar ist der Kreis als Verbundpartner im Projekt „Hauptamt stärkt Ehrenamt“ des Deutschen Landkreistages beteiligt. Er bekommt dafür eine dreijährige finanzielle Förderung aus dem Bundesprogramm Ländliche Entwicklung. Julia Klöckner, Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, überreichte den entsprechenden Bescheid in Berlin an Joachim Christmann, Geschäftsbereichsleiter in der Kreisverwaltung Trier-Saarburg, der ihn stellvertretend für Landrat Günther Schartz entgegennahm.
Insgesamt sind bundesweit 18 Landkreise als Partner für das Verbundprojekt ausgewählt worden. Bis Dezember 2022 soll mit allen Beteiligten erprobt werden, wie auf der Ebene der Landkreise nachhaltige hauptamtliche Begleitstrukturen zur Stärkung des Ehrenamtes aufgebaut werden können. So soll untersucht werden, wie Engagierte bei ihrer ehrenamtlichen Arbeit konkret unterstützt werden können. Denn laut Kreisverwaltung zeigt sich, dass das Ehrenamt zwar begeistern kann, es aber inzwischen auch in Teilbereichen Probleme mit sich bringt: Nachwuchsmangel, zunehmende bürokratische Anforderungen sowie eine mitunter fehlende Bereitschaft, sich in Strukturen wie Vereinen oder Verbänden fest zu binden, sind nur einige Stichworte.
Der Kreis Trier-Saarburg wird im Rahmen des Verbundprojektes eine hauptamtliche Fachkraft einstellen. Deren Aufgabe wird es sein, den ehrenamtlichen Ortsbürgermeistern im Kreis zur Seite zu stehen. Sie sollen vor allem im Themenbereich des demografischen Wandels unterstützt werden. Die Fachkraft soll die Ortsbürgermeister in den Gemeinden begleiten und deren Austausch untereinander fördern, damit sie als Netzwerker auftreten können, um das dörfliche Ehrenamt zu stärken und um konkrete Maßnahmen und Projekte vor Ort umzusetzen. Auf diese Weise soll das Gemeinwesen gestärkt und auch die Attraktivität des Ehrenamtes sichtbar gemacht werden.
Landrat Günther Schartz freut sich, dass der Kreis in dem Bundesprojekt in den kommenden drei Jahren als Verbundpartner mitwirken kann: „Die hauptamtliche Begleitung bietet auch die Chance, dass die soziale und kulturelle Infrastruktur im ländlichen Bereich, die durch das Ehrenamt eine besondere Verankerung erfährt, beibehalten und soweit wie möglich weiter ausgebaut werden kann. All dies mit dem Ziel, den ländlichen Bereich als attraktiven Lebensraum für alle Lebensphasen zu erhalten – trotz der demografischen Veränderungen. Da diese Fragestellungen vermehrt an die ehrenamtlichen Ortsbürgermeister herangetragen werden, hat der Landkreis für das Bundesprojekt auf diese Zielgruppe gesetzt.“
Das Projekt der hauptamtlichen Unterstützung verfolgt einen präventiven Ansatz, um die ehrenamtlich tätigen Ortsbürgermeister zu unterstützen. So hat sich bei der jüngsten Kommunalwahl gezeigt, dass es auch bei diesem Ehrenamt Schwierigkeiten gibt, weil sich zum Teil kaum Bewerber finden, die diese anspruchsvolle Aufgabe übernehmen wollen. Es geht darum, das Amt mit seinen vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten als eine positive Herausforderung darzustellen.
(red) | 1 |
Berlin.Wer für die kommenden Tage einen Flug bei Germanwings gebucht hat, muss zunächst nicht mit einer Streichung seiner Verbindung rechnen: Die Flugbegleitergewerkschaft Ufo verzichtet auf eine Verlängerung des Streiks bei der Lufthansa-Gesellschaft. „Wir werden den Streik wie geplant am Mittwoch beenden“, sagte ein Ufo-Sprecher. Der Ausstand der Kabinengewerkschaft hatte am Montag begonnen und sollte drei Tage dauern. Allerdings hatte Ufo zwischenzeitlich eine Verlängerung des Ausstands angedroht.
Wie bereits an den beiden Vortagen mussten auch am Neujahrstag Tausende Passagiere bundesweit Einschränkungen hinnehmen, vor allem am Flughafen Köln/Bonn. Am Mittwoch sollten mehr als 70 Flüge ausfallen, wie aus einer aktuellen Übersicht auf der Internetseite von Eurowings hervorgeht. Insgesamt wurden im Zuge des dreitägigen Streiks über 190 Verbindungen gestrichen.
„Wir müssen erstmal nichts mehr beweisen“, sagte der Ufo-Sprecher mit Verweis auf die ausgefallenen Flüge. Am kommenden Sonntag werde es ein gewerkschaftsinternes Treffen geben, um das weitere Vorgehen zu beraten. Offizieller Streikgrund sind Regelungen zur Teilzeit für Kabinenbeschäftigte, die laut Ufo unerfüllt sind. dpa
© Mannheimer Morgen, Donnerstag, 02.01.2020 | Auch am Neujahrstag müssen Passagiere wegen eines Flugbegleiter-Streiks bei Germanwings Einschränkungen hinnehmen. Über 70 Flüge sollen ausfallen.
Der Ausstand der Kabinengewerkschaft Ufo hatte am Montag begonnen. Nach bisheriger Planung soll der Neujahrstag am Mittwoch der letzte Streiktag sein – allerdings hat Ufo bereits eine Verlängerung des Ausstands angedroht.
Germanwings ist mit rund 30 Flugzeugen und etwa 1.400 Mitarbeitern für Eurowings unterwegs, soll aber mit dem Eurowings-Flugbetrieb verschmolzen werden.
Das Management gebe den Mitarbeitern keine klare Perspektive für die Zukunft ihres Flugbetriebs, laute die Kritik von Ufo.
dpa/sh | 3 |
Nur 2021 wird es noch bitterer: Dann fallen insgesamt fünf der zehn Feiertage aufs Wochenende.
Köln. Wer 2020 mit wenigen Urlaubstagen möglichst lange entspannen möchte, sollte sich mit seinen Urlaubsanträgen beeilen. Denn die Brückentage sind im kommenden Jahr nicht so üppig gesät wie 2019.
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Für Vorausplaner: Die Brückentage 2020 geschickt nutzen
So gut wie keinen Urlaub nehmen und sich trotzdem viele Tage am Stück erholen? Die Brückentage machen es möglich. 2020 bieten sich bundesweit allerdings gerade einmal zwei Gelegenheiten für ein deutlich verlängertes Wochenende: Nach Neujahr und nach Christi Himmelfahrt.
Der Januar beginnt vielversprechend: Wer sich nach dem Weihnachtsstress und der Silvesterfeier noch ein wenig erholen möchte, kann sich freuen. Mit nur zwei Urlaubstagen lassen sich fünf freie Tage am Stück gewinnen, denn Neujahr fällt diesmal auf einen Mittwoch. Wer in Baden-Württemberg, Bayern oder Sachsen-Anhalt lebt, kann am 6. Januar (Heilige Drei Könige) noch einen zusätzlichen Tag lang ausspannen.
Ein beliebter Brückentag ist jedes Jahr nach Christi Himmelfahrt (21. Mai). Das Fest fällt 39 Tage nach dem Ostersonntag immer auf einen Donnerstag. Mit nur einem Urlaubstag erhalten Arbeitnehmer vier freie Tage.
Viele Feiertage fallen 2020 auf das Wochenende
Während in Bundesländern wie Hamburg, Berlin oder Niedersachsen die Möglichkeiten für Brückentage damit bereits ausgeschöpft sind, dürfen sich Arbeitnehmer in Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, dem Saarland, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz freuen. Denn für sie bietet sich traditionell auch nach dem katholischen Feiertag Fronleichnam (11. Juni) die Gelegenheit für ein verlängertes Wochenende. Fronleichnam liegt jedes Jahr an einem Donnerstag.
Auch in Sachsen geht noch mehr: Dort haben Beschäftigte am Buß- und Bettag (18. November) frei. Weil der evangelische Feiertag immer an einem Mittwoch begangen wird, lässt sich in dem östlichen Bundesland mit nur zwei Urlaubstagen eine weitere Fünf-Tage-Auszeit einlegen.
Ansonsten liegen die Feiertage 2020 aber eher ungünstig. Der Tag der Deutschen Einheit fällt diesmal auf einen Samstag (3. Oktober). Gleiches gilt für den Reformationstag (31. Oktober), der in den nord- und ostdeutschen Bundesländern - außer in Berlin - arbeitsfrei ist.
Einmaliger Feiertag in Berlin
Die Hauptstadt hat dafür den Internationalen Frauentag am 8. März zum gesetzlichen Feiertag ernannt, er fällt im kommenden Jahr allerdings auf einen Sonntag. Einmalig ist in Berlin 2020 aber der 8. Mai Feiertag, der Tag der Befreiung vom Nationalsozialismus.
Auch Allerheiligen lässt keine Möglichkeit für eine Auszeit, denn der in manchen west- und süddeutschen Bundesländern gesetzlich verankerte Feiertag fällt ausgerechnet auf einen Sonntag (1. November), ebenso der in Thüringen gefeierte Weltkindertag (20. September). Mariä Himmelfahrt (Bayern und Saarland) hingegen liegt an einem Samstag (15. August). Gleiches gilt für den 2. Weihnachtstag (26. Dezember).
Für viele Beschäftigte erfreulich: Der Tag der Arbeit (1. Mai) fällt diesmal auf einen Freitag. Die traditionellen Demonstrationen der Gewerkschaften läuten also ein verlängertes Frühlingswochenende ein.
Bei Urlaubsstreit entscheidet der Arbeitgeber
Weil es im kommenden Jahr also nur sehr wenige Brückentage gibt, könnte es in manchen Betrieben Zwist geben: Wer darf frei haben und wer nicht? Grundsätzlich heißt es im Bundesurlaubsgesetz, dass der Arbeitgeber die Urlaubswünsche seiner Mitarbeiter berücksichtigen muss - es sei denn, dringende betriebliche Gründe sprechen dagegen.
Bei Streit treffe grundsätzlich der Arbeitgeber die letzte Entscheidung, erklärt Nathalie Oberthür, Anwältin für Arbeitsrecht in Köln. Dabei müsse er den Urlaub aber möglichst gerecht verteilen. Auch soziale Gesichtspunkte spielen dann eine Rolle. So können Mitarbeiter den Vorrang verdienen, die etwa ihre Kinder betreuen müssen, weil die Kita an einem bestimmten Brückentag schließt. | Im Jahr 2019 sind auf Basis der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) 185 Bußgelder verhängt worden. Das zeigt eine Umfrage des "Handelsblatts" (Donnerstagsausgabe) unter den Datenschutzbeauftragten der Länder (Stand: Mitte Dezember 2019).
Zuvor hatten die Aufsichtsbehörden erst 40 Bußen ausgesprochen. 15 von 16 Bundesländern machten Angaben, Mecklenburg-Vorpommern nicht. Seit dem Start der DSGVO im Mai 2018 wurden damit insgesamt 225 Bußgelder verhängt. Die meisten Strafen für Datenschutz-Verstöße gab es erwartungsgemäß im bevölkerungsreichsten Land Nordrhein-Westfalen.
2019 wurden dort 64 Bußgelder (2018: 33) verhängt, gefolgt von Berlin mit 44 (2018: zwei), Niedersachsen mit 19 (2018: null) und Baden-Württemberg mit 17 (2018: zwei). Das Saarland sprach in sechs Fällen Bußgelder aus (2018: ein Fall). Sachsen verhängte zehn Bußgelder, Sachsen-Anhalt neun, Rheinland-Pfalz sieben, Hessen vier, Thüringen drei und Brandenburg und Bayern je eins. Diese Länder hatten zuvor keine solchen Strafen ausgesprochen.
Hamburg verhängte 2019 kein Bußgeld (2018: zwei). In Schleswig-Holstein und Bremen griffen die Datenschützer bislang noch in gar keinem Fall zu dieser Maßnahme. Der Bundesdatenschutzbeauftragte Ulrich Kelber verhängte bisher zwei DSGVO-Bußgelder. Kelber kann in seiner Funktion Geldbußen gegen Post- und Telekommunikationsunternehmen verhängen oder gegenüber den Wettbewerbsunternehmen des Bundes wie die KfW-Bank.
Laut der DSGVO müssen Unternehmen auch jede Datenpanne melden. Dort liegt zum Beispiel Bayern 2019 mit rund 5.000 gemeldeten Pannen an der Spitze aller Länder, in NRW wurden gut 2.100 Datenpannen registriert. Insgesamt wurden seit dem Start des neuen Regelwerks rund 21.000 Datenpannen gemeldet. Laut dem bayerischen Landesbeauftragten für den Datenschutz betrafen die Datenpannen zum Teil "schwerwiegende IT-Sicherheitsprobleme".
Insoweit prüfe man "im Klinikbereich in mehreren Fällen die Einleitung von Bußgeldverfahren", sagte Behördenchef Thomas Petri dem "Handelsblatt". | 1 |
Bestätigung aus Verhandlerkreisen
+ © dpa / Herbert Neubauer VP-Chef Sebastian Kurz (l) und Grünen-Chef Werner Kogler (r) bei den Koalitionsgesprächen. © dpa / Herbert Neubauer
Es ist eine Premiere für Österreich: ÖVP und Grüne wollen zusammen regieren. ÖVP-Chef Sebastian Kurz wagt nun einen Richtungswechsel.
Seit dem Wahlabend im September standen in Österreich die Zeichen auf schwarz-grün.
Drei Monate später haben ÖVP und Grüne eine Einigung erzielt.
Nun fehlt nur noch der Segen des Grünen-Bundeskongresses.
Wien - ÖVP und Grüne haben sich in Österreich auf ein Regierungsbündnis geeinigt. Das wurde der Deutschen Presse-Agentur (dpa) am Mittwoch aus Verhandlerkreisen bestätigt. Das Übereinkommen muss am kommenden Samstag noch vom Bundeskongress der Grünen abgesegnet werden.
Schwarz-Grün in Österreich - eine Premiere
Eine schwarz-grüne Regierung wäre in Österreich auf Bundesebene eine Premiere. Dem Bündnis wird bereits jetzt Symbol-Charakter für Deutschland und andere europäische Länder zugesprochen. ÖVP-Chef Sebastian Kurz wagt nach eineinhalb Jahren in einer aus dem Ausland stets kritisch beäugten Regierung mit der rechten FPÖ nun einen Richtungswechsel.
Dass die Verhandlungen erfolgreich enden würden, hatte sich schon in den vergangenen Tagen abgezeichnet. Seit Montag teilten die beiden Parteien trotz fehlender endgültiger Einigung mit, welche Minister dem künftigen Kabinett angehören sollen. Auch der Versand der Einladungen für den grünen Bundeskongress wurde als Zeichen gewertet, dass eine Einigung kurz bevorsteht.
Schwarz-grüne Regierung in Österreich plant ein Integrationsministerium
Zu den Überraschungen bei den Ministerplänen gehört die Neueinrichtung eines Integrationsministeriums, dessen Leitung Susanne Raab übernehmen soll. Die Kurz-Vertraute war bisher Leiterin der Integrationssektion im Außenministerium. Kurz lobte sie als „junge und sehr erfahrene Integrationsexpertin“.
Die Grünen erhalten derweil ein Superministerium, in dem die Themen Umwelt, Verkehr und Infrastruktur, Energie, Technologie und Innovation zusammengeführt werden. Als Ministerin ist Leonore Gewessler vorgesehen. Die 43-Jährige leitete die Umwelt-NGO Global 2000, bis Grünen-Chef Werner Kogler sie zu einer Kandidatur für die Grünen bei der Nationalratswahl im September überzeugen konnte.
Im Verteidigungsministerium wird in Klaudia Tanner, derzeit Bauernbunddirektorin im Bundesland Niederösterreich, erstmals eine Frau Chefin. Innenminister wird der bisherige Generalsekretär Karl Nehammer. Mit Außenminister Alexander Schallenberg darf auch ein Mitglied der Expertenregierung, die seit dem Misstrauensvotum gegen die Regierung Kurz I die Geschäfte führt, im Kabinett bleiben. Während die Parteien schon zahlreiche Personalien vor der Einigung bekannt machten, hielten sie sich zu politischen Inhalten bedeckt.
Bei Neuwahl nach Ibiza-Video: SPÖ und FPÖ rutschten ab
Die Neuwahl und die Koalitionsverhandlungen waren nötig geworden, nachdem die rechtskonservative ÖVP-FPÖ-Regierung nach der Veröffentlichung des Ibiza-Videos zerbrochen war. Der ehemalige FPÖ-Chef und Vizekanzler Heinz-Christian Strache wirkte in den Aufnahmen anfällig für Korruption und trat zurück. Kurz rief Neuwahlen aus und wurde wenige Tage später per Misstrauensvotum aus dem Kanzleramt getrieben. Bis zur Ibiza-Affäre hatte die rechtskonservative Regierung recht reibungslos gearbeitet, wurde aber immer wieder gestört, weil die FPÖ die Abgrenzung zum rechtsextremen Rand nicht in den Griff bekam.
Bei der Wahl im September konnten ÖVP und Grüne dann deutliche Gewinne verbuchen, während die sozialdemokratische SPÖ und die FPÖ viele Wählerstimmen verloren. Damit standen bereits am Wahlabend die Zeichen auf schwarz-grün in der Alpenrepublik.
Beide Parteien betonten während den Verhandlungen, dass es zwischen ihnen große Unterschiede gebe und entsprechend große Hürden auf dem Weg zu einem Bündnis überwunden werden müssten. Während Kurz neue Steuern ablehnt, auf einen Anti-Migrationskurs Wert legt und wirtschaftsnah regieren will, benannten die Grünen den Klimaschutz, den Kampf gegen die Kinderarmut und mehr Transparenz als ihre wichtigsten Punkte.
Mehr zur Ibiza-Affäre im Video: Wie sie die Regierung zu Fall brachte
Im Januar 2020 können sich die ÖVP und die Grünen in Österreich auf einen Koalitionsvertrag einigen. Die künftige Regierung plant in Sachen Klimaschutz eine Vorreiterrolle in Europa einzunehmen.
dpa/frs | Die Verhandlungen für die erste konservativ-grüne Koalition in Österreich stehen Medienberichten zufolge unmittelbar vor dem Abschluss. Der frühere und vermutlich auch künftige Bundeskanzler Sebastian Kurz von der Österreichischen Volkspartei (ÖVP) und Grünen-Parteichef Werner Kogler wollen am späten Abend in Wien vor die Presse treten. "Das Kabinett der offenbar ins Haus stehenden türkis-grünen Regierung nimmt Gestalt an", berichtet die Tageszeitung Der Standard. Die Grünen waren noch nie Teil einer Bundesregierung in Österreich.
Am Donnerstag soll das Programm der neuen Regierung präsentiert werden. Österreich wird derzeit noch von einer Übergangsregierung unter der Bundeskanzlerin Brigitte Bierlein regiert.
Die ÖVP und die Grünen haben gemeinsam 97 von 183 Sitzen im österreichischen Parlament. Sollte Sebastian Kurz zum zweiten Mal nach 2017 Bundeskanzler werden, wäre er mit 33 Jahren erneut der jüngste Regierungschef der Welt; derzeit ist das Finnlands Ministerpräsidentin Sanna Marin, die 34 Jahre alt ist.
Die ÖVP hatte Mitte November Verhandlungen mit den Grünen aufgenommen. Die konservative Partei (37,5 Prozent) und die Grünen (13,9 Prozent) waren als die großen Gewinner aus der Parlamentswahl Ende September hervorgegangen. Die FPÖ, die im Dezember 2017 mit Kurz' ÖVP eine Koalition gebildet hatte, wurde unter anderem wegen der Ibiza-Affäre um ihren Ex-Parteichef Heinz-Christian Strache abgewählt. Auch die sozialdemokratische SPÖ hatte starke Verluste hinnehmen müssen.
Grüne bekommen "Superministerium" für Umwelt und Verkehr
Das künftige schwarz-grüne Kabinett steht in großen Teilen fest, nachdem ÖVP und Grüne laut der österreichischen Nachrichtenagentur APA weitere Personalentscheidungen bestätigten. Demnach gehen die Ministerien für Inneres und Verteidigung an die ÖVP-Politiker Karl Nehammer und Klaudia Tanner, die als erste Frau für das Bundesheer verantwortlich wäre. Der Diplomat Alexander Schallenberg soll Außenminister bleiben; er hatte das Amt nach dem Bruch der ÖVP-FPÖ-Regierung übernommen.
Damit wäre Schallenberg der einzige Minister des Expertenkabinetts, der in seinem Amt bleibt. Das Kabinett mit Kanzlerin Brigitte Bierlein an der Spitze war nach dem Bruch der Regierung Kurz durch die Veröfentlichung des "Ibiza-Videos" eingesetzt worden.
An die Grünen gehen vier Ministerien, darunter ein "Superministerium" für Umwelt, Verkehr, Energie und Technologie, das Leonore Gewessler übernehmen soll. Rudi Anschober wird Sozialminister. Presseberichten zufolge gehen auch das Justiz- und das Kulturressort an die Grünen.
Parteitag muss über Koalition abstimmen
Die Grünen sollen auf einem außerordentlichen Parteitag am Samstag über die Regierungsbeteiligung abstimmen. Am Montag könnte dann die neue Regierung ins Amt eingeführt werden.
Die künftigen Koalitionspartner ÖVP und Grüne lagen inhaltlich teilweise weit auseinander. Sebastian Kurz vertritt beim Thema Einwanderung eine harte Linie. Er hat angekündigt, am "Kampf gegen illegale Einwanderung" und an Steuersenkungen festhalten zu wollen. Die politisch links verorteten Grünen waren die entschiedensten Gegner der Vorgängerkoalition aus ÖVP und rechtspopulistischer FPÖ. | 4 |
Beim Brand eines Wohnhauses im Landkreis Aschaffenburg am Neujahrsmorgen hat eine 80-Jährige lebensgefährliche Verletzungen erlitten. "Als die Feuerwehr gegen 04.30 Uhr bei dem Wohnhaus in Goldbach eintraf, schlugen aus mehreren Fenstern Flammen", teilte die Polizei mit. Feuerwehrleute mit Atemschutz brachten die Seniorin aus der Wohnung im Erdgeschoss ins Freie. Sie kam ins Krankenhaus. Zwei weitere Menschen wurden leicht verletzt.
Zur Brandursache ermittelt die Kriminalpolizei. Nicht ausgeschlossen sei, dass das Feuer durch Böller oder Raketen verursacht wurde, hieß es. Der Schaden beträgt nach Schätzung der Beamten mindestens 100 000 Euro.
Karte zum Artikel Ungefährer Brandort, Hösbacher Weg Goldbach, Deutschland Ungefährer Brandort, Hösbacher Weg Goldbach, Deutschland | Bad Mergentheim.Vermutlich durch eine Silvesterrakete wurde am Mittwoch um 0.10 Uhr in der Bad Mergentheimer Lenaustraße auf dem Balkon eines Hochhauses Müll in Brand gesetzt.
Das Feuer entstand nach ersten Polizeiangaben auf dem Balkon des vierten Obergeschosses. Durch den Brand wurde die Hausfassade leicht beschädigt. Der Schaden beträgt rund 5000 Euro. Personen wurden nicht verletzt. Die Freiwillige Feuerwehr war mit zirka 30 Mann und sechs Fahrzeugen im Einsatz. Der Rettungsdienst war vorsorglich ebenfalls mit einem Rettungswagen vor Ort. pol
© Fränkische Nachrichten, Donnerstag, 02.01.2020 | 3 |
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Ohnehin betonen die Hamburger Sozialdemokraten sieben Wochen vor der Bürgerschaftswahl ihre Eigenständigkeit. „Das ist eine wichtige Botschaft für alle, die in den letzten Jahren auf uns gesetzt haben: Unser Kurs bleibt bestehen, unabhängig davon, wie sich die SPD bundesweit entwickelt“, sagte Tschentscher. „Was auch immer in Berlin passiert, wir sind als Hamburger SPD ein eigenständiger Landesverband.“
Ein Ergebnis von knapp 46 Prozent wie bei der letzten Bürgerschaftswahl 2015 sei für die SPD am 23. Februar kaum zu schaffen, räumte der Bürgermeister ein. „Seit der letzten Wahl haben sich die politischen Rahmenbedingungen in Deutschland grundlegend geändert. Wir sind in unserem Wahlziel ambitioniert, aber realistisch.“ Die SPD wolle in Hamburg stärkste Kraft bleiben. „Bei keiner Landtagswahl gab es zuletzt auch nur annähernd absolute Mehrheiten für einzelne Parteien. Trotz des schlechten bundesweiten SPD-Trends setzen wir in Hamburg auf ein starkes Ergebnis“, sagte Tschentscher.
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Im Umfragen aus dem Dezember liegen SPD und Grüne nahezu gleichauf. Die SPD könnte laut einer Erhebung von infratest dimap für den Norddeutschen Rundfunk mit 28 Prozent der Stimmen rechnen. Die Grünen lägen mit 26 Prozent nur knapp hinter ihrem Koalitionspartner. Die CDU käme auf 17, die Linke auf 11, die AfD auf 7 und die FDP auf 6 Prozent. Rot-Grün hätte demnach auch weiter in Hamburg eine stabile Mehrheit, allerdings mit stark verändertem Kräfteverhältnis: Während die SPD verglichen mit der Wahl von 2015 (45,6 Prozent) knapp 18 Prozentpunkte einbüßen würde, könnten die Grünen ihr Ergebnis von damals (12,3) mehr als verdoppeln. Laut Umfrage dürfen auch CDU, Linke und AfD mit Zugewinnen rechnen, Abschläge gäbe es demnach für die FDP. | 1 |
Essen. Auf dem Weg zu Einsätzen wurden Feuerwehrkräfte angepöbelt und mit Böllern beworfen. Am Hauptbahnhof Essen zeigte die Polizei massive Präsenz.
Silvester in Essen: Übergriffe auf die Feuerwehr gestiegen
Allen Appellen und Bitten um Respekt zum Trotz, zieht die Essener Feuerwehr eine traurige wie erschreckende Bilanz: „Die Übergriffe auf unsere Einsatzkräfte sind wieder angestiegen“, fasst Oberbrandrätin Susanne Klatt die unruhige Silvesterschicht zusammen. Verletzt wurde zum Glück niemand, doch die Löscheinsätze sind zum Teil massiv behindert worden.
Die Polizei hingegen spricht von einer eher ruhigen Silvesternacht, in der es lediglich eine größere Auseinandersetzung in der Innenstadt gab. Am Hauptbahnhof wiederum hat laut Bundespolizei die starke Präsenz offenbar dazu beigetragen, dass es zumindest zu keiner Massenschlägerei kam.
Die Feuerwehr hat rund 300 Einsätze in der Zeit von Silvester, 18 Uhr, bis Neujahr, 8 Uhr, gefahren, das entspricht in etwa der Vorjahreszahl. „Allerdings hat keiner der Kollegen in den beiden vergangenen Jahren von derartigen Übergriffen berichtet“, sagt Susanne Klatt, die bei der Feuerwehr das dritte Jahr in Folge die Verantwortung in der Silvesternacht hatte. Diesmal hätten die Feuerwehrleute manche Situation gar als bedrohlich empfunden.
Eine große Gruppe stellte sich den Feuerwehrleuten in den Weg
Die wurden vor allem ab 22 Uhr vermehrt zu Bränden gerufen, besonders häufig nach Horst und Freisenbruch. Am Philosophenweg im Bergmannsfeld brannte es gleich an mehreren Stellen. Genau dort kamen die Einsatzkräfte aber nicht gleich hin, da sie zum Teil massiv bei den Löschmaßnahmen behindert und auch angepöbelt wurden. „Eine große Gruppe hatte sich auf die Straße gestellt und machte keinen Platz“, beschreibt Susanne Klatt Einsätze, bei denen weder Blaulicht noch Sirene halfen. Bei denen aber glücklicherweise Unrat, Mülleimer und Container und nicht Wohnungen brannten. Wenn es nicht um Menschenleben gehe, warteten die Kräfte auf Unterstützung der Polizei.
In den beiden Stadtteilen, aber auch auf der Steeler Straße und in weiteren Vierteln sind die Einsatzkräfte und Fahrzeuge zudem erneut vermehrt mit Böllern und Raketen beworfen und beschossen worden. Dabei gehe es nicht um Böller, die im Einsatzgeschehen versehentlich in Richtung der Helfer fliegen. „Das ist schon in voller Absicht erfolgt“, sagt Susanne Klatt. Die positive Nachricht: Ihre Kollegen blieben unverletzt, an den Einsatzfahrzeugen gab es ebenfalls keine größeren Schäden. Anders als Silvester 2014, als ein Einsatz für einen freiwilligen Feuerwehrmann tragisch endete: Ein Feuerwerkskörper traf ihn ins Gesicht, so dass er damals einen Nasenbeinbruch und ein Knall-Trauma erlitt.
Im Hauptbahnhof gab es Auseinandersetzungen einzelner Personen
Von den Essenern, die sich beim diesjährigen Silvester beim Abbrennen des Feuerwerks verletzt haben, erlitt keiner schwere Verletzungen. Insgesamt rückte der Rettungsdienst 193 Mal aus (2018/19: 248 Einsätze), 42 Mal wurde der Notarzt zusätzlich alarmiert; weitere Gründe waren Krankheiten, Verletzungen nach zu viel Alkoholgenuss sowie Stürze und Schlägereien.
Essen Feuerwehr Essen rückt zu zehn Zimmerbränden aus Der Einsatzschwerpunkt der Essener Feuerwehr lag in der Silvesternacht im Brandschutz und im Rettungsdienst zeitlich gesehen zwischen 22 und ca. 3 Uhr. Während der Silvesterschicht wurden von der Berufsfeuerwehr und den Hilfsorganisationen zehn zusätzliche Rettungswagen eingesetzt. Im Bereich Brandschutz und Technische Hilfeleistung fuhren Berufs- und Freiwilligen Feuerwehr 97 Einsätze (Vorjahr 66). Bei den meisten Einsätzen (65) handelte es sich um Brände von Papier- und Abfallcontainern, die laut Feuerwehr durch den Missbrauch von Feuerwerkskörpern oder Brandstiftung in Brand gerieten (Vorjahr: 53). Darüber hinaus wurden die Einsatzkräfte zu zehn Zimmerbränden alarmiert. In einem Fall startete das Feuer auf einem Balkon einer Wohnung an der Geschwister-Scholl-Straße in Horst. Es breitete sich durch eine geborstene Scheibe in die Wohnung aus. Hinzu kamen für die Feuerwehr Einsätze wegen drei brennender Pkw und 15 kleinerer Brände etwa an Büschen.
Im Bereich des Hauptbahnhofs gab es laut Volker Stall, Sprecher der Bundespolizei, durchaus Auseinandersetzungen einzelner Personen, bei denen erst gepöbelt, dann aggressiv diskutiert und schließlich zugeschlagen wurde. „Insgesamt aber hätte es auch ein normales Wochenende am Hauptbahnhof sein können“, lautet sein Fazit. Dazu zählten Strafverfahren wegen Beförderungserschleichung, Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz, Sachbeschädigungen, Diebstählen und Körperverletzungen.
Bundespolizei war mit deutlich erhöhter Präsenz am Hauptbahnhof
Dass die Zahl der Einsätze im zweistelligen Bereich bleibt, kommt wohl nicht von ungefähr: Immerhin hat die Bundespolizei die Zahl der Einsatzkräfte nicht nur deutlich erhöht, Diensthunde und Lichtmasten eingesetzt: „Wir haben zudem Unterstützung von weiteren Einheiten wie der Bereitschaftspolizei erhalten“, sagt Volker Stall. Die Beamten hätten Streitende umgehend angesprochen, Platzverweise erteilt und so „viele Konflikte im Keim erstickt, bevor ein verbaler Streit zum körperlichen Angriff geworden ist“.
Als die Essener Polizei jedoch gegen 5.15 Uhr zu einer größeren Schlägerei an der Friedrich-Ebert-Straße gerufen wurde, lag ein Schwerverletzter bereits bewusstlos am Boden. Nach Zeugenhinweisen fahndeten die Beamten nach mehreren geflüchteten Männern, die Richtung Limbecker Platz gelaufen sein sollen.
Flüchtender verletzt sich beim Sprung über einen Zaun schwer
Ein Streifenwagenteam habe schließlich einen Verdächtigen (21) entdeckt, der sich ebenfalls schwer verletzt habe, als er über einen Zaun gesprungen und mehrere Meter tief gestürzt sei, berichtet Polizeisprecher Christoph Wickhorst. Die Polizei ermittelt die Hintergründe der Schlägerei und die Personalien des bewusstlosen Mannes. | Essen. Bei einem Einsatz der Essener Polizei in der Silvesternacht brennt es unter dem geparkten Streifenwagen. Das Fahrzeug muss abgeschleppt werden.
Essen: Einsatz wegen Randale endet mit Brand an Polizeiauto
Während die Polizei am Neujahr einen randalierenden 31-Jährigen in Essen-Stoppenberg in Gewahrsam genommen hat, kam es zu einem Brand unter dem abgestellte Streifenwagen.
Die Beamten wurden gegen 0.30 Uhr von Anwohnern zum Erlenkampsweg gerufen, weil dort ein Mann randalierte. Die Polizei konnte den 31-Jährigen zunächst nicht antreffen. Als sich die Anwohner um 0.55 Uhr nochmals meldeten, war der Randalierer laut Polizei wieder aufgetaucht.
„Die Kollgen trafen ihn auf der Straße, wo er gerade einen Seitenspiegel eines geparkten Fahrzeugs abgetreten hatte“, berichtet Polizeisprecher Christoph Wickhorst. Die Polizei habe bei dem Mann zudem einen Schlagring sichergestellt, da dieser Waffenbesitz illegal sei.
Anwohner bemerkte Brand unter dem Streifenwagen
Der Einsatz lief noch, als sich dann ein weiterer Anwohner meldete, da er eine Rauchentwicklung unter dem abgestellten Streifenwagen bemerkt hatte. „Er hat den Brand mit einem Feuerlöscher schnell selbst gelöscht“, sagt Christoph Wickhorst.
Ob die Beamten das Fahrzeug versehentlich auf einem Feuerwerkskörper abgestellt haben oder, ob jemand einen Feuerwerkskörper unter den Streifenwagen geschoben hat, bleibt offen. Das Fahrzeug wurde jedenfalls so strak beschädigt, dass es nicht mehr fahrbereit war und abgeschleppt wurde. | 3.333333 |
Polizeieinsätze in der Silvesternacht: Schäden durch Feuerwerk +++ Betrunkener sucht Freundin in Altstätten - sie wohnt aber in Widnau +++ Mann wütet bei Familienfeier Die Kantonspolizei St.Gallen blickt auf eine arbeitsintensive Silvesternacht zurück. Sie leistete rund 80 Einsätze in den Regionen.
Ein beschädigter Briefkasten in Ebnat-Kappel. Bild: Kapo SG
(kapo/dwa) Zehnmal musste die St.Galler Kantonspolizei ausrücken, weil Personen Böller oder Raketen gegen Gebäude zündeten oder vorbeifahrende Autos damit bewarfen. In Ebnat-Kappel wurde ein Feuerwerksgegenstand in einen Unterflurcontainer geworfen. Der darin befindliche Abfall fing Feuer. In der gleichen Gemeinde wurde ein Briefkasten mit einem Feuerwerkskörper total beschädigt. In Rapperswil-Jona besprühten Unbekannte beim Bahnhof Blumenau unter anderem einen Unterstand mit Farbe, wie die Polizei in ihrem Communiqué meldet.
Betrunkener im Vorraum einer Bank
Bei drei Meldungen von Ruhestörungen griff die Polizei in den frühen Morgenstunden schlichtend ein. Vier Mal wurden ihr zudem stark alkoholisierte Personen gemeldet. In Altstätten fand ein total betrunkener Mann die Wohnung seiner Freundin nicht mehr. Er läutete bei einem fremdem Haus. «Eine Patrouille fuhr den Mann unter Verrechnung der Kosten zu seiner Freundin, welche nicht in Altstätten, sondern in Widnau wohnhaft ist», wie die Polizei mitteilt. Einem weiteren betrunkenen Mann musste die Polizei in Buchs erklären, dass der warme Vorraum einer Bank keine Schlafgelegenheit für die Silvesternacht ist.
Bei acht Verkehrsunfällen mit Sachschaden standen in Sennwald, Gossau und Oberuzwil drei Fahrer unter Alkoholeinfluss. Nach drei Verkehrsunfällen in Gossau, Rapperswil-Jona und Niederhelfenschwil wurden sechs Personen ins Spital gebracht. Die Kantonspolizei berichtet zudem von vier Verkehrsunfällen, bei welchen die Beteiligten Fahrerflucht begingen.
Interventionen wegen Krisen und Streitereien
An fünf Örtlichkeiten mussten Polizisten wegen persönlicher Lebenskrisen von Personen intervenieren. Teilweise mussten die entsprechenden Menschen von einem Arzt begutachtet werden. Bei einer verbalen Streitigkeit von mehreren Personen im häuslichen Bereich musste die Polizei zudem im Rheintal intervenieren und schlichten.
Die St.Galler Stadtpolizei ihrerseits berichtet von einem Einsatz bei einer Familienfeier. Ein Mann hatte sich zunehmend aggressiv verhalten. Auf dem Nachhauseweg schrie der Mann dann herum und trat gegen eine Strassenlaterne. In der Folge bat ein Begleiter um Unterstützung.
Als die Polizisten vor Ort eintrafen, wurden sie vom Mann beschimpft. Er liess sich nicht beruhigen und wurde auf die Polizeiwache gebracht. Ein Atemalkoholtest zeigte einen Wert von über 1,6 Promille an. Der Mann wurde in polizeilichem Gewahrsam ausgenüchtert. | Im Oberland ist ein Böller in der Hand eines Mannes explodiert, im Bregenzerwald wurde ein Mann von einem Böller am Auge verletzt. Mehrere Jugendliche wurden wegen Übertretungen nach dem Pyrotechnikgesetz angezeigt.
Zwölf Mal gab es in der Nacht Brandalarm. Vor allem gerieten Papiercontainer und Hecken durch abgeschossene Feuerwerkskörper in Brand.
Viele fühlten sich durch Lärm gestört
23 Mal wurde die Polizei wegen Lärmbelästigung gerufen. In den meisten Fällen schossen Jugendliche Böller ab. Angezeigt wurden zehn Fälle von Sachbeschädigung. Darunter befinden sich ein beschädigtes Auto und eine kaputte Heckscheibe eines Linienbusses.
Auch körperliche Gewalt war in mehreren Fällen im Spiel. Es kam zu 15 Anzeigen wegen Körperverletzungen, mehrere davon betrafen eine Silvesterveranstaltung in Hohenems.
Im falschen Ort die Freundin gesucht
Im benachbarten Kanton St. Gallen in der Schweiz verzeichnete die Kantonspolizei in der Silvesternacht rund 80 Einsätze. Zehnmal musste die Polizei ausrücken, weil Böller oder Raketen gegen Autos oder Gebäude geworfen wurden.
Für zahlreiche Einsätze sorgten Betrunkene. In Altstätten läutete ein Alkoholisierter bei einem fremden Haus, obwohl er eigentlich zu seiner Freundin wollte. Diese wohnt jedoch in Widnau. Die Polizei brachte den Mann schließlich zum richtigen Ort – und verrechnete dafür die Kosten. | 3.333333 |
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Er wollte nie wieder untätig zusehen müssen - Vorfall in Heidelberg bringt ihn dazu | 1 |
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Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga hat in ihrer Neujahrsansprache betont, wie wichtig es sei, das Leben auch für die anderen gut zu machen. Als Metapher beschrieb sie ihre Bäckerei.
Wenn man einander «es guets Nöis» wünsche, wisse man, dass auch andere Menschen ein gutes neues Jahr haben sollten. Dass sie gesund und glücklich sein möchten. Das sagte Sommaruga am Mittwoch in ihrer Neujahrsansprache im Radio SRF. Doch das sei ein grosser Wunsch - man wisse gar nicht, wo anzufangen sei.
«Aber mich dünkt, meine Bäckerei weiss, wie es geht», sagte Sommaruga. Die Bäckerei, in der sie Brot und hausgemachte Amaretti kaufe, lebe «jeden Tag vor, wie man das Leben auch für die anderen gut machen kann». Nicht nur seien die Brote und Kuchen liebevoll ausgestellt – man schaue einander in die Augen, und die Kundinnen und Kunden würden freundlich begrüsst. Manchmal gebe es einen Schwatz.
Die Bundespräsidentin kauft bei Geschäftsführerin Cornelia Roth ein Brot, bevor sie die traditionelle Ansprache hält. Foto: Keystone
«Eigentlich wüssten es alle»
Brot sei ein Grundnahrungsmittel, und sie sei froh, dass sich hierzulande alle Brot leisten könnten. Sie möchte aber, dass der Preis auch für diejenigen gut sei, die das Getreide säen und ernten. Der Preis solle auch zur Erde und zum Leben auf dem Planeten Sorge tragen.
Denn man wünsche sich ja, dass sich auch die Grosskinder noch «es guets Nöis» wünschen können – auch jene auf anderen Kontinenten.
Eigentlich wüssten es alle, so die Bundespräsidentin: «Damit es uns wirklich gut gehen kann, muss es auch den anderen gut gehen. Ich wünsche Ihnen von Herzen 'es guets Nöis'.» (anf/sda) | Macrons Neujahrsansprache
Frankreichs Präsident bleibt bei Rentenreform hart
Paris (dpa) - Frankreichs Präsident Emmanuel Macron bleibt bei der Rentenreform trotz Dauerstreiks hart und will an dem für ihn wichtigen Projekt festhalten. Die Rentenreform werde umgesetzt, sagte Macron am Silvesterabend in der traditionellen Neujahrsansprache. | 2 |
Wien
Einigung über erste schwarz-grüne Regierung in Österreich
Die konservative ÖVP und die Grünen haben sich in Österreich auf einen Koalitionsvertrag geeinigt. Das wurde der Deutschen Presse-Agentur aus Verhandlerkreisen bestätigt. Das Übereinkommen muss noch vom Bundeskongress der Grünen mit fast 300 Delegierten abgesegnet werden. Eine schwarz-grüne Regierung wäre in Österreich auf Bundesebene eine Premiere. Für ÖVP-Chef Sebastian Kurz ist es nach eineinhalb Jahren in einer Regierung mit der rechten FPÖ ein Richtungswechsel. | Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen. | 4 |
Polizei Köln
POL-K: 200101-2-K Raub auf Bäckerei - Zeugensuche
Köln (ots)
Die Polizei fahndet nach einem Bewaffneten, der am Silvestertag (31. Dezember) mit einer Schusswaffe eine Bäckerei an der Kreuzung Frankfurter Straße/Rösrather Straße in Köln-Ostheim überfallen hat. Laut Zeugenangaben zeigte der dunkel gekleidete, etwa 1,80 Meter große Unbekannte gegen 6.30 Uhr auf die dunkle Waffe im Hosenbund und forderte von der Verkäuferin (44) das Bargeld aus der Kasse. Er flüchtete mit der Beute auf einem Fahrrad über die Frankfurter Straße in Richtung Kalk. Zeugen werden gebeten sich bei der Polizei Köln unter der Telefonnummer 0221 229-0 oder per Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de zu melden. (ph)
Rückfragen von Medienvertretern bitte an:
Polizeipräsidium Köln
Pressestelle
Walter-Pauli-Ring 2-6
51103 Köln
Telefon: 0221/229 5555
e-Mail: pressestelle.koeln(at)polizei.nrw.de
https://koeln.polizei.nrw
Original-Content von: Polizei Köln, übermittelt durch news aktuell | Polizei Bochum
POL-BO: Am Neujahrsmorgen: Mehrere Verletzte nach Disko-Schlägerei
Bochum (ots)
Zu einer Schlägerei mit mehreren Beteiligten ist es am Neujahrsmorgen in einer Diskothek in Bochum-Hofstede gekommen. Mehrere Personen wurden verletzt.
Nach einem verbalen Streit gingen zwei Gruppen gegen 3.10 Uhr in dem Lokal an der Freudenbergstraße 39 aufeinander los. Die Auseinandersetzung verlagerte sich auf den Parkplatz. Andere Besucher riefen die Polizei.
Beim Eintreffen der Beamten flüchteten mehrere Personen. Den Polizisten gelang es, drei Beteiligte (19, 25, 27) zu stellen. Die alkoholisierten Männer hatten Verletzungen davongetragen, einer wies eine oberflächliche Stichverletzung auf.
Nach Abschluss der Maßnahme brachten Rettungswagen die Verletzten ins Krankenhaus.
Die Ermittlungen dauern an.
Zeugen werden gebeten, sich unter 0234 / 909 4441 mit der Kriminalwache in Verbindung zu setzen.
Rückfragen bitte an:
Polizei Bochum
Pressestelle
Jens Artschwager
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Bagdad/Washington (dpa) - Die versuchte Erstürmung der amerikanischen Botschaft in Bagdad durch Demonstranten hat die Spannungen zwischen den USA und dem Iran noch einmal deutlich verschärft.
Mehr als 650 amerikanische Fallschirmjäger machten sich am Mittwoch auf den Weg in Richtung Nahost, wie das US-Militär auf Twitter mitteilte. In der Silvesternacht waren bereits rund 100 Soldaten von Kuwait aus mit Hubschraubern an die US-Botschaft in Bagdad verlegt worden, wie Videos des US-Militärs zeigten. Am Dienstag hatten Hunderte Demonstranten die gesicherte «Grüne Zone» in Bagdad gestürmt, die US-Botschaft attackiert und mehrere Wachhäuschen in Brand gesetzt.
Demonstranten, die zum Teil Militäruniformen trugen, warfen auch Brandsätze über die Mauer des Botschaftskomplexes und zertrümmerten Fensterscheiben. Sie riefen «Tod den USA» und beschmierten die Wände der hochgesicherten Botschaft mit anti-amerikanischen Parolen.
Auch in der Nacht zum Mittwoch blieben zahlreiche Demonstranten zunächst vor Ort. Am Morgen kam es dann erneut zu Zusammenstößen mit Sicherheitskräften, als Demonstranten wieder Feuer an der Außenmauer der Botschaft legten. Die Sicherheitskräfte setzten Tränengas ein.
Später folgten Teile der Demonstranten einem Aufruf des irakischen Außenministers Mohammed al-Hakim und der Führung der Volksmobilisierungseinheiten, sich von der Botschaft zurückzuziehen. Während sich am Botschaftskomplex in Bagdad damit die Lage zunächst beruhigte, nahmen durch den Zwischenfall die Spannungen zwischen den USA und dem Iran im Nahen Osten wieder zu. Die USA machen den Iran für die jüngsten Ausschreitungen verantwortlich. Die Führung in Teheran wies den Vorwurf jedoch vehement zurück.
«Die Vereinigten Staaten werden unsere Bürger und Interessen überall auf der Welt schützen», versicherte US-Verteidigungsminister Mark Esper am Dienstagabend (Ortszeit). Es stünden weitere Truppen bereit, um in den nächsten Tagen auszurücken. Die USA haben derzeit rund 5000 Soldaten im Irak stationiert.
Auslöser der Proteste waren mehrere Luftangriffe der USA auf Einrichtungen der schiitischen Miliz Kataib Hisbollah (Hisbollah-Brigaden) am vergangenen Wochenende. Dabei starben 25 Menschen, 50 weitere wurden verletzt. Die vom Iran unterstützte Gruppe wird seit 2009 von den USA als Terrororganisation eingestuft und soll für mehrere Angriffe auf US-Einheiten im Irak verantwortlich sein. Am vergangenen Freitag waren bei Raketenangriffen auf eine irakische Militärbasis in Kirkuk ein dort stationierter US-Angestellter und vier amerikanische Soldaten verletzt worden.
Der US-Vergeltungsschlag rief aber auch scharfe Kritik der irakischen Regierung hervor. Die Kataib Hisbollah ist Teil der sogenannten Volksmobilisierungseinheiten, einer Dachorganisation überwiegend schiitischer Milizen, die im Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) an vorderster Front gekämpft hatte. Nach dem offiziellen Sieg über den IS im Irak hatte die Regierung angekündigt, die Milizen in die regulären irakischen Truppen einzugliedern. Die Gruppe hatte bereits im Oktober 2017 angekündigt, für ein Ende der amerikanischen Präsenz im Irak zu kämpfen.
US-Präsident Donald Trump drohte dem Iran wegen der Ausschreitungen in Bagdad mit Vergeltung. Jegliche Schäden oder Opfer würden den Iran teuer zu stehen kommen, schrieb Trump am Dienstagabend (Ortszeit) auf Twitter. «Das ist keine Warnung, das ist eine Drohung. Frohes Neues Jahr!», schrieb Trump. Die Botschaft sei inzwischen wieder sicher, nachdem viele Soldaten und «die tödlichste Militärausrüstung der Welt» rasch dorthin verlegt worden seien, schrieb Trump weiter.
Irans oberster Führer Ajatollah Ali Chamenei wies die Anschuldigungen als «absurd» zurück: «Seien Sie (Trump) doch mal logisch, was Sie ja nicht sind, ... Fakt ist, dass die Völker in dieser Region die USA wegen ihrer Verbrechen hassen», sagte der Ajatollah am Mittwoch nach Angaben des Staatssenders Irib. Chamenei hat nach der Verfassung das letzte Wort in allen strategischen Belangen des Landes.
Die Zusammenstöße setzen US-Präsident Trump weiter unter Druck. Er wirbt eigentlich damit, die US-Truppen im Nahen Osten nach Hause bringen zu wollen. Angesichts der Spannungen mit dem Iran sind zuletzt allerdings 14 000 Soldaten zusätzlich in die Region verlegt worden, unter anderem nach Saudi-Arabien, einem Erzfeind des Irans.
Auch im Irak verfügt der Iran über großen politischen Einfluss und steht damit in Rivalität zu den USA. Die US-Regierung geht davon aus, dass der Iran seinen Einfluss auf schiitische Milizen zuletzt gezielt für Angriffe gegen das US-Militär genutzt hat.
Das Auswärtige Amt verurteilte die gewaltsamen Angriffe auf die US-Botschaft in Bagdad. Die Sicherheit und Unverletzlichkeit diplomatischer Vertretungen und ihres Personals gehörten zum Kern der internationalen Ordnung, hieß es am Mittwoch in einer Mitteilung des deutschen Außenministeriums. Übergriffe seien durch nichts zu rechtfertigen. Die Ereignisse von Bagdad erfüllten aber auch mit Blick auf die Lage in der Region mit Sorge, hieß es weiter. Jetzt seien Besonnenheit und Augenmaß besonders wichtig.
Bereits vor einigen Tagen hatte das Auswärtige Amt in Berlin den Iran aufgefordert, seine Politik der «Destabilisierung» zu beenden, da «die steigende Zahl von Angriffen durch nicht-staatliche Milizen» die Stabilität des Iraks gefährde. Der Iran warf Deutschland daraufhin «grundlose Unterstellungen» vor. Deutschland verschließe zugleich die Augen vor den Einmischungen der USA in die inneren Angelegenheiten des Iraks, twitterte Außenamtssprecher Mussawi in Teheran.
Die 2009 eröffnete US-Botschaft in Bagdad ist nach US-Angaben die größte Botschaft der Vereinigten Staaten weltweit. Der hochgesicherte Botschaftskomplex ist mit 42 Hektar in etwa so groß wie der Vatikan. | US-Soldaten haben in Bagdad Tränengas gegen proiranische Demonstranten eingesetzt. Diese ziehen sich inzwischen teilweise zurück. Derweil bestellte der iranische Außenminister den Schweizer Botschafter ein.
Nach dem Angriff auf die US-Botschaft in Bagdad schicken die USA 750 Soldaten zusätzlich in die Region. Pentagonchef Mark Esper spricht von einer Vorsichtsmaßnahme.
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An der US-Botschaft im Irak zeichnet sich eine leichte Entspannung der Situation ab: Nach schweren Ausschreitungen am Dienstag zogen sich Demonstranten am Mittwoch teilweise von der Botschaft zurück, wie Augenzeugen berichteten. Am Morgen war es zunächst erneut zu Zusammenstößen zwischen Protestierern und Sicherheitskräften gekommen, die dabei auch Tränengas einsetzten.
Auf Fotos im Internet war zu sehen, wie Demonstranten Zelte abbauten und auf Jeeps das Gelände vor der Botschaft verließen. Die überwiegend schiitischen Volksmobilisierungseinheiten hatten zuvor in einer Mitteilung dazu aufgerufen, sich aus Respekt vor der irakischen Regierung von der US-Botschaft zurückzuziehen. Zahlreiche Demonstranten hatten die Nacht vor der Botschaft in Bagdad verbracht.
Bereits am Dienstag war es zu schweren Ausschreitungen gekommen. Nach Beerdigungen von schiitischen Kämpfern, die am Wochenende bei US-Luftangriffen getötet worden waren, hatten sich Demonstranten auf den Weg in die besonders geschützte „Grüne Zone“ in der irakischen Hauptstadt Bagdad gemacht. Dort befinden sich zahlreiche irakische Ministerien und internationale Botschaften. Wie Augenzeugen berichteten, wurden die zum Teil in Militäruniform marschierenden Demonstranten von den irakischen Sicherheitskräften an einem Kontrollpunkt vor der US-Botschaft nicht aufgehalten.
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Anschließend setzten die Demonstranten mehrere Wachhäuschen und den Empfangsbereich der Botschaft in Brand. Auf TV-Bildern war zu sehen, wie einige Demonstranten auf die Mauern des riesigen Botschaftsgeländes kletterten und dort Flaggen schiitischer Milizen im Irak hissten. Die Sicherheitskräfte setzten Tränengas ein. Kampfhubschrauber des Typs „Apache“ flogen am Abend über die Menge und feuerten Signalraketen zur Abschreckung ab. Einen kompletten Sturm der diplomatischen Vertretung hat es nach US-Angaben nicht gegeben. Es sei auch keine Evakuierung geplant.
Quelle: Infografik WELT/Paul Daniel
Wegen der jüngsten Spannungen im Irak verlegen die USA mit sofortiger Wirkung 750 zusätzliche Soldaten in die Region. Darüber hinaus stünden weitere Truppen bereit, um in den nächsten Tagen auszurücken, erklärte Verteidigungsminister Mark Esper. Die USA haben derzeit rund 5000 Soldaten im Irak stationiert. Zuvor hatte das US-Militär bereits die Verlegung von rund 100 Marineinfanteristen aus Kuwait eingeleitet. „Die Vereinigten Staaten werden unsere Bürger und Interessen überall auf der Welt schützen“, versicherte der Minister. Die USA machen den Iran für die jüngsten Ausschreitungen verantwortlich.
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Auslöser der Proteste waren mehrere Luftangriffe der USA auf Einrichtungen der schiitischen Miliz Kataib Hisbollah (Hisbollah-Brigaden) am vergangenen Wochenende. Dabei starben 25 Menschen, 50 weitere wurden verletzt. Die vom Iran unterstützte Gruppe wird seit 2009 von den USA als Terrororganisation eingestuft und soll für mehrere Angriffe auf US-Einheiten im Irak verantwortlich sein. Am vergangenen Freitag waren bei Raketenangriffen auf eine irakische Militärbasis in Kirkuk ein dort stationierter US-Angestellter und vier amerikanische Soldaten verletzt worden.
Der Angriff rief aber auch scharfe Kritik der irakischen Regierung hervor. Die Kataib Hisbollah ist Teil der sogenannten Volksmobilisierungseinheiten, einer Dachorganisation überwiegend schiitischer Milizen, die im Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) an vorderster Front gekämpft hatte. Nach dem offiziellen Sieg über den IS im Irak hatte die Regierung angekündigt, die Milizen in die regulären irakischen Truppen einzugliedern. Die Gruppe hatte bereits im Oktober 2017 angekündigt, für ein Ende der amerikanischen Präsenz im Irak zu kämpfen.
Trump droht mit Vergeltung
US-Präsident Donald Trump drohte dem Iran wegen der Ausschreitungen in Bagdad mit Vergeltung. Jegliche Schäden oder Opfer würden den Iran teuer zu stehen kommen, schrieb Trump auf Twitter. „Das ist keine Warnung, das ist eine Drohung. Frohes Neues Jahr!“, schrieb Trump. Die Botschaft sei inzwischen wieder sicher, nachdem viele Soldaten und „die tödlichste Militärausrüstung der Welt“ rasch dorthin verlegt worden seien, schrieb Trump weiter.
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Außenminister Mike Pompeo erklärte, die USA hätten „schnell, vorsichtig und entschlossen gehandelt“, um die Botschaft zu schützen. Er machte „vom Iran unterstützte Terroristen“ für die Proteste verantwortlich.
Irans oberster Führer Ajatollah Ali Chamenei wies die Anschuldigungen als „absurd“ zurück: „Seien Sie (Trump) doch mal logisch, was Sie ja nicht sind, ... Fakt ist, dass die Völker in dieser Region die USA wegen ihrer Verbrechen hassen“, sagte der Ajatollah am Mittwoch nach Angaben des Staatssenders Irib. Chamenei hat nach der Verfassung das letzte Wort in allen strategischen Belangen des Landes.
Iran bestellt Schweizer Botschafter ein
Das iranische Außenministerium bestellte den Geschäftsträger der Schweizer Botschaft in Teheran ein. Die Schweiz vertritt die diplomatischen Interessen der USA im Iran, da Teheran und Washington seit mehr als 40 Jahren keine diplomatischen Beziehungen mehr haben. Die USA sollten mit den absurden und grundlosen Unterstellungen sowie den Drohungen gegen den Iran aufhören, teilte das iranische Außenministerium dem Schweizer Diplomaten mit.
Die Proteste der Iraker gegen die USA als Besatzungsmacht sind nach Ansicht Teherans verständlich und legitim, sie hätten nichts mit anderen Ländern zu tun. Die USA sollten daher lieber ihre Politik ändern und nicht anderen Ländern die Schuld zuschieben. Der Iran wolle zwar keine militärische Konfrontation, sei aber jederzeit bereit, sich gegen „Kriegstreiber“ zu verteidigen, erklärte das Außenministerium nach Angaben der Nachrichtenagentur Irna weiter.
Zusammenstöße setzen Trump unter Druck
Die Zusammenstöße setzen US-Präsident Trump weiter unter Druck. Er wirbt eigentlich damit, die US-Truppen im Nahen Osten nach Hause bringen zu wollen. Angesichts der Spannungen mit dem Iran sind zuletzt allerdings 14.000 Soldaten zusätzlich in die Region verlegt worden, unter anderem nach Saudi-Arabien, einem Erzfeind des Irans.
Auch im Irak verfügt der Iran über großen politischen Einfluss und steht damit in Rivalität zu den USA. Die US-Regierung geht davon aus, dass der Iran seinen Einfluss auf schiitische Milizen zuletzt gezielt für Angriffe gegen das US-Militär genutzt hat.
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Auch das Auswärtige Amt in Berlin hatte den Iran zuletzt aufgefordert, seine Politik der „Destabilisierung“ zu beenden, da „die steigende Zahl von Angriffen durch nicht-staatliche Milizen“ die Stabilität des Iraks gefährde. Der Iran warf Deutschland daraufhin „grundlose Unterstellungen“ vor. Deutschland verschließe zugleich die Augen vor den Einmischungen der USA in die inneren Angelegenheiten des Iraks, twitterte Außenamtssprecher Mussawi in Teheran. Die 2009 eröffnete US-Botschaft in Bagdad ist nach US-Angaben die größte Botschaft der Vereinigten Staaten weltweit. Der hochgesicherte Botschaftskomplex ist mit 42 Hektar in etwa so groß wie der Vatikan. | 4 |
Albian Ajeti sitzt bei West Ham United fürs Erste auch unter dem neuen Trainer David Moyes auf der Bank, auf der er im ganzen Herbst unter Moyes‘ Vorgänger Manuel Pellegrini meistens anzutreffen war.
Der 22-jährige Schweizer Nationalstürmer war in 13 der bislang 20 Premier-League-Spiele über 90 Minuten entweder auf der Ersatzbank oder nicht im Aufgebot. Im Einsatz war er während total 127 Minuten, was sechseinhalb Minuten pro Meisterschaftsspiel ergibt.
Für David Moyes wiederum war der Einstand ein durchschlagender Erfolg. Die «Hammers», die vier der letzten fünf Meisterschaftsspiele verloren hatten, siegten daheim gegen Bournemouth 4:0. | Die asiatischen Aktienmärkte starteten am Donnerstag durchwachsen ins neue Jahr. Chinas Zentralbank entschied am Mittwoch, die Reserveforderungen für die Geldhäusern weiter zu senken. Die Reduzierung um 0,5 Prozentpunkte wird zum 6. Januar wirksam. Die Aussicht auf ein Handelsabkommen zum 15. Januar zwischen den USA und China lässt die Anleger hoffen. Der zwischen den beiden größten Volkswirtschaften der Welt andauernde Handelsstreit lastet seit Monaten auf den Börsen. | 1 |
Polizeiinspektion Cuxhaven
POL-CUX: Medieninformation der Polizeiinspektion Cuxhaven vom 01. Januar 2020 -Verkehrsunfälle BAB 27-
Cuxhaven (ots)
Verkehrsunfall mit neun Leichtverletzten
Gemarkung Bremerhaven. Am 01.01.2020, gegen 02.05 Uhr, ereignete sich auf der BAB 27, Fahrtrichtung Süden, zwischen den Anschlußstellen Überseehäfen und Mitte, ein Auffahrunfall auf dem Hauptfahrstreifen. Der Beteiligte 01 (männlich 46 Jahre) übersah mit seinem Pkw bei dichtem Nebel (Sichtweiten zum Teil unter zehn Metern) den vorrausfahrenden Pkw der Beteiligten 02 (weiblich, 31 Jahre). Bei dem Unfall wurden neben den Fahrzeugführern auch die Mitfahrer verletzt (01: weiblich, 14 Jahre, 02: männlich, 30 Jahre).
Unmittelbar darauf ereignete sich ein Folgeunfall. Der Beteiligte 02 (männlich,62 Jahre) hatte die Unfallstelle über den Überholfahrstreifen umfahren, als der Beteiligte 01 (männlich, 45 Jahre) auf den Pkw des Beteiligten 02 auffuhr. Bei diesem Unfall wurden die beiden Fahrzeugführer und die drei Mitfahrer im Pkw 01 (weiblich, 38 Jahre, weiblich 19 Jahre und männlich, 12 Jahre) leicht verletzt.
Eine Vollsperrung wurde eingerichtet. Hier kam es gegen 05.29 Uhr zu einem weiteren Verkehrsunfall. Ein Fahrzeugführer fuhr in die Absperrung und beschädigte polizeiliches Absperrmaterial. Verletzt wurde hier niemand. Auch dieser Unfall ist polizeilich aufgenommen worden.
Die Vollsperrung wurde gegen 09.00 Uhr aufgehoben.
Mit freundlichen Grüßen
Martin Kühne Polizeihauptkommissar Dienstschichtleiter am Sitz der Polizeiinspektion Cuxhaven
Rückfragen bitte an:
Polizeiinspektion Cuxhaven
Telefon: 04721/573-0
Werner-Kammann-Straße 8
27472 Cuxhaven
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POL-Bremerhaven: Ins Hafenbecken gefallen
Bremerhaven (ots)
Am Vormittag des Neujahrstages ist ein 45 Jahre alter Mann ins Wasser des Alten Hafens gefallen. Er konnte sich selbst an Land retten. Gegen 9.45 Uhr hörte ein Passant Hilferufe und konnte dann den 45-Jährigen entdecken, wie er gerade aus dem Wasser kletterte. An Land gab der angetrunkene Pechvogel den herbeigerufenen Polizeibeamten gegenüber an, aus Unachtsamkeit auf dem feuchten Untergrund ausgerutscht und ins Wasser gefallen zu sein. Verletzt wurde der 45-Jährige nicht, jedoch mit einer wärmenden Decke ausgestattet und durch den Rettungsdienst weiter betreut.
Rückfragen bitte an:
Polizei Bremerhaven
Uwe Mikloweit
Telefon: 0471/ 953 - 1401
E-Mail: u.mikloweit@polizei.bremerhaven.de
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Neues Jahr, neues Liebes-Glück? Model Kasia Lenhardt (24) und Jérôme Boateng (31) haben augenscheinlich zusammengefunden: Auf Instagram postete die frühere GNTM-Finalistin ein Foto mit dem FC-Bayern-Star - und versah es mit einem roten Herz, dem Zeichen der Liebe. Das Pärchen-Bild sorgte natürlich prompt für Gesprächsstoff. | Wie man seine Ziele strukturiert, hat ebenfalls einen Einfluss auf die Motivation, sie zu erreichen. Bettina Höchli, Adrian Brügger and Claude Messner von der Universität Basel haben das erst kürzlich in einem Experiment untersucht. Über eine Zeitungsannonce rekrutierten sie zum Jahreswechsel 2017 auf 2018 eine möglichst diverse Gruppe an Menschen, die sich ein Ziel für das neue Jahr vorgenommen hatten. Zu Beginn des Jahres sollten alle Teilnehmer einen Fragebogen zu ihrem guten Vorsatz ausfüllen und wurden dann in vier Gruppen eingeteilt. Eine Gruppe wurde gebeten, drei Gründe aufzuschreiben, warum sie diesen Vorsatz gewählt haben und daraus ein übergeordnetes Ziel abzuleiten. Wer etwa angab, mehr Sport machen zu wollen, könnte als übergeordnetes Ziel haben, gesünder oder attraktiver sein zu wollen. Eine andere Gruppe sollte drei konkrete Einzelschritte als untergeordnete Ziele formulieren, wie sie den Vorsatz umsetzen wollen. Eine dritte Gruppe suchte sowohl ein übergeordnetes Ziel als auch die konkreten Schritte dorthin. Und eine vierte Gruppe machte nichts von beidem. | 1 |
Nach dem Feuerwerk : Hohe Feinstaubbelastung in Ballungsgebieten am Neujahrstag
Hunderte Schaulustige beobachten das Feuerwerk an den Hamburger Landungsbrücken. Foto: Jonas Walzberg/dpa.
Offenbach/Berlin In den Städten hat das Feuerwerk der Silvesternacht für hohe Feinstaubwerte gesorgt. In Stuttgart sorgten Qualm und Rauch für Fehlalarme und Feuerwereinsätze.
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Dicke Luft nach dem nächtlichen Feuerwerk: In vielen Ballungsgebieten in Deutschland zeigten die Messwertstationen des Umweltbundesamtes (UBA) am Vormittag sehr hohe Feinstaubwerte an.
„Die Luftqualität ist überall in den großen Metropolen schlechter“, sagte ein Sprecher des Deutschen Wetterdienstes mit Verweis auf die UBA-Daten vom Neujahrstag. Ein Blick auf die Werte der Messstationen bestätigt dies: In der Rhein-Main-Region oder im Ruhrgebiet, in Bremen und Hannover, München oder Nürnberg markierten dunkelrote Farbpunkte am Mittwochvormittag eine sehr schlechte Luftqualität, die vor allem auf erhöhte Feinstaubwerte zurück ging.
Zu den Raketen kam regional Windstille: So hat beispielsweise in Stuttgart die Kombination aus Wetterlage und Feuerwerk zu vielen Einsätzen der Feuerwehr wegen Fehlalarmen von Brandmeldern geführt. Qualm und Rauch seien nicht nach oben abgezogen, sondern hätten sich am Boden gestaut, erklärte ein Sprecher der Integrierten Leitstelle.
Das Umweltbundesamt (UBA) rechnete in einer Broschüre damit, dass pro Jahr rund 4200 Tonnen Feinstaub durch das Abbrennen von Feuerwerk ausgestoßen werden, der größte Teil davon in der Silvesternacht. Die Feuerwerksindustrie kritisierte diese Berechnung kürzlich als zu hoch und verwies auf eigene Messungen beim Abbrennen von Feuerwerk. Die Ergebnisse wolle man im Januar zunächst dem UBA und anschließend der Öffentlichkeit vorstellen, so der Verband der pyrotechnischen Industrie (VPI). Das UBA möchte die VPI-Messwerte prüfen.
Bei Feinstaub handelt es sich um kleinste Teilchen. Je nach Größe können diese nicht nur tief in Lunge und Bronchien, sondern auch ins Blut gelangen und Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems hervorrufen. Extrem hohe Luftbelastung kann kleinen Kindern, Senioren, aber auch Asthmatikern und chronisch Lungenkranken akute Probleme wie Husten und Atembeschwerden bereiten. | 1 Die Wetterlage in Stuttgart hat den Rauch der Feuerwerkskörper laut Feuerwehr am Boden gehalten – und mehrere Rauchmelder ausgelöst. Foto: 7aktuell.de/Alexander Hald/7aktuell.de | Alexander Hald
Da Qualm und Rauch der Feuerwerkskörper nicht nacht oben abgezogen seien, haben Böller und Raketen laut Feuerwehr zu mehreren Fehlalarmen in Stuttgart geführt.
Stuttgart - Die Kombination aus Wetterlage und Feuerwerk hat der Stuttgarter Feuerwehr in der Silvesternacht viele Einsätze wegen Fehlalarmen von Brandmeldern beschert. Qualm und Rauch seien nicht nach oben abgezogen, sondern hätten sich am Boden gestaut, erklärte ein Sprecher der Integrierten Leitstelle am Mittwoch.
Insgesamt sei die Silvesternacht für die Feuerwehr Stuttgart ruhiger als in den vergangenen Jahren gewesen, hieß es in einer Mitteilung. Zweimal hatten wohl Feuerwerkskörper Brände auf Balkonen ausgelöst. Die Eigentümer konnten die Flammen aber rechtzeitig löschen. 123 Mal musste zudem der Rettungsdienst der Landeshauptstadt ausrücken. | 2.333333 |
Ihr Auftritt bei IBES wird schon seit dem letzten Jahr mit großer Spannung erwartet: Die Witwe von „Malle-Jens“ Daniela Büchner zieht wohl 2020 tatsächlich ins RTL-Dschungelcamp - und soll eine Mega-Gage kassieren.
Daniela Büchner ist die Witwe des verstorbenen Mallorca-Sängers und „Goodbye Deutschland“-Stars Jens Büchner (†49) .
ist die Witwe des verstorbenen Mallorca-Sängers und . Letztes Jahr hatte sie bereits den Vertrag für das Dschungelcamp 2019 unterschrieben, wegen des Todes ihres Mannes ging sie aber doch nicht in den RTL-Dschungel.
unterschrieben, wegen des Todes ihres Mannes ging sie aber doch nicht in den RTL-Dschungel. Nun soll sie als Kandidatin für die 14. Staffel von „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ feststehen - und eine Hammer-Gage kassieren.
Update vom 27. Dezember 2019: Danni Büchner (41), die Witwe von Mallorca-Sänger Jens Büchner (†49) ist wohl mit großer Wahrscheinlichkeit im Dschungelcamp 2020 dabei - schließlich soll sie schon im Vorjahr den Vertrag mit RTL abgeschlossen haben. Durch den tragischen Krebs-Tod von „Malle-Jens“ soll Dannis Dschungel-Einzug allerdings aufs Folgejahr aufgeschoben worden sein.
Wie das Portal Promiwood erfahren haben will, soll die Mutter von fünf Kindern dafür eine Hammer-Gage bekommen - sie soll demnach satte 125.000 Euro kassieren. Dem Portal zufolge soll Danni Büchner „RTLs teuerster Einkauf“ der neuen Staffel sein. Zwar hat RTL noch nicht mal die Kandidaten des Dschungelcamps, das am 10. Januar 2020 startet, bestätigt - und natürlich auch noch nicht die Gagen. Allerdings erscheint eine derart hohe Gage für Danni Büchner durchaus plausibel. Denn RTL kann ein großes mediales Interesse an der Witwe des Kult-Auswanderers Jens Büchner erwarten.
Erstmeldung vom 13. November 2019:
RTL-Dschungelcamp 2020: Daniela Büchner dabei? Emotionale Botschaft auf Instagram
In wenigen Tagen jährt sich der Todestag von Kult-Auswanderer Jens Büchner zum ersten Mal. Er war am 17. November 2018 an Lungenkrebs gestorben, bis heute ist die Trauer seiner Fans ungebrochen. Der Schlagersänger, der auch liebevoll „Malle-Jens“ genannt wird, hinterließ fünf leibliche Kinder und drei Stiefkinder sowie seine Ehefrau Daniela „Danni“ Büchner (41).
Dschungelcamp 2019: Danni Büchner postet emotionale Botschaft
Kurz vor Jens‘ erstem Todestag postete Danni Büchner auf Instagram jetzt ein Bild mit einer emotionalen Botschaft.
Zu dem Foto, das die 41-jährige Mutter mit einem Lächeln im Gesicht zeigt, schrieb sie: „Ich habe mir nie erlaubt aufzugeben, weil ich an mich glaube. Ich will stärker sein als je zuvor und alles schaffen, egal wie schwierig es ist ❤️“ Wie sehr Danni ihr geliebter Mann nach wie vor fehlt, verdeutlichen die Hashtags #familyfirst #dufehlstsosehr und #irgendwann.
Geht Daniela Büchner ins RTL-Dschungelcamp 2019?
Ob Danni Büchner mit dem Post auch auf das Dschungelcamp anspielt? Ist das die RTL-Show eine der Herausforderungen, die es für die fünffache Mutter zu schaffen gilt? Eine schwierige Aufgabe wäre der RTL-Dschungel auf jeden Fall, schließlich ist nach dem Tod von „Malle-Jens“ das öffentliche Interesse an Danni noch immer riesig. Alle Blicke wären im Camp wohl auf Daniela Büchner gerichtet.
Schon länger kursieren Gerüchte, dass die 41-Jährige nächstes Jahr an der RTL-Kultshow teilnimmt. Die in Sachen RTL stets gut informierte Bild-Zeitung verkündete sie sogar schon als eine der feststehenden Dschungelcamp-Kandidaten 2020. Bestätigt hat Danni aber die Meldung noch nicht. Neben Danni Büchner sollen auch die Reality-Sternchen Anastasiya Avilova und Antonia Komljen sowie "Trödelfuchs" Markus Reinecke in den Dschungel einziehen.
Danni Büchner: Schon im Vorjahr hätte sie ins Dschungelcamp einziehen sollen
Denkbar wäre es auf jeden Fall, dass Danni Büchner in den RTL-Dschungel geht. Schließlich soll sie schon im Vorjahr den Vertrag für das Dschungelcamp 2019 unterschrieben gehabt haben, als ihr Mann noch lebte. Eine hohe fünfstellige Summe hätte sie damals erhalten, doch angesichts des Todes ihres Mannes war eine Teilnahme undenkbar.
Sehen wir Danni nun also in der 14. Staffel Känguru-Hoden und Kakerlaken essen? Die Gage für die 2-wöchige Show, in der Stars und Sternchen im australischen Dschungel wohnen und sich Ekelprüfungen stellen müssen, könnte die Mutter von fünf Kindern sicherlich gut gebrauchen.
Video: Büchner-Kinder: So geht es ihnen nach Jens' Tod
Auch Danni Büchners verstorbener Mann „Malle-Jens“ war schon im RTL-Dschungelcamp
Danni Büchner würde mit einem Dschungel-Einzug in die Fußstapfen ihres Mannes treten, er war 2017 bei „Ich bin ein Star - Holt mich hier raus“ dabei. Dort machte„Malle-Jens“ ein trauriges Geständnis: Er erzählte TV-Deutschland, dass er und Danni eigentlich Drillinge bekommen hätten - doch eines der Kinder verstarb.
Außerdem erzählte Jens Büchner seinen Mitcampern damals von einer Lungenkrebs-Fehldiagnose, die er 2013 bekommen hatte - eine Geschichte, die im Nachhinein sehr traurig macht: Mit Tränen in den Augen sagte er damals am Lagerfeuer: „Mir haben drei Ärzte gesagt, ich hätte Lungenkrebs. Da habe ich mich total aufgegeben. In drei Monaten habe ich 7.000 Euro versoffen.“ Doch nach Monaten der Angst sagte ihm eine Chefärztin: „Herr Büchner, sie haben alles, aber keinen Lungenkrebs.“ Fünf Jahre später starb er an der tückischen Krankheit.
Während über die Kandidaten im deutschen Dschungelcamp noch spekuliert wird, steht schon fest: Die wohl berühmteste Transfrau der Welt, Caitlyn Jenner, zieht ins britische Dschungelcamp. Und was dort den Stars auf jeden Fall erspart bleiben wird: Das Essen von lebenden Tiere, denn das soll es im britischen Format nicht mehr geben. Diese Erneuerung wäre auch eine willkommene Veränderung für das deutsche Format.
Nach dem Tod von Mallorca-Auswanderer Jens Büchnerscheint seine Witwe Daniela finanziell zu kämpfen zu haben. Sie gesteht: „Das Ersparte ist längst weg“.
spl | Im Januar startet das Dschungelcamp (IBES). Kommt es zu einer heftigen Änderung bei der RTL-Show? Die Briten haben es vorgemacht.
Im Januar wird das Dschungelcamp auf RTL ausgestrahlt
ausgestrahlt Am 10. Januar startet die neue Staffel von „Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!“
Gibt es eine große Änderung? RTL könnte den britischen Ableger als Beispiel nehmen
Köln - Die Vorfreude bei den RTL-Zuschauern steigt allmählich. Am 10. Januar ist es endlich soweit: Die neue Staffel des Dschungelcamps (Dschungelcamp 2020 (RTL): Alle Kandidaten von IBES, Sendetermine, Uhrzeit, Moderatoren, von extratipp.com*) wird auf RTL ausgestrahlt. Die beliebten Moderatoren Sonja Zietlow (51) und Daniel Hartwich (41) führen dann wieder durch die RTL-Show „Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!“. Es ist bereits die 14. Staffel des Dschungelcamps (Dschungelcamp (RTL): Wann kommt das Dschungelcamp 2020 im TV?, von extratipp.com*).
In zwei Wochen kämpfen dann wieder einige Prominente um die begehrte Krone der Dschungelkönigin bzw. des Dschungelkönigs. Wer gewinnt das RTL-Dschungelcamp 2020 (Alle Gewinner (Dschungelkönige) von IBES im Überblick, von extratipp.com*) und wird Nachfolger von der amtierenden Dschungelkönigin Evelyn Burdecki (31)?
Änderung beim RTL-Dschungelcamp? Die Briten haben es vorgemacht
Ab dem 10. Januar sehen die Zuschauer auf RTL wieder viele ekelhafte und gruselige Aktionen und erleben einige Fremdschäm-Momente. Jetzt gibt es exklusive Fotos vom Camp im australischen Dschungel, wie extratipp.com* berichtet. Der Kölner Sender hat die Kandidatenliste noch nicht bestätigt, doch Reality-TV-Star Elena Miras ist wohl im Dschungelcamp dabei. Nun wurde die Gage von Elena Miras enthüllt, schreibt extratipp.com*. Sie verdient weitaus weniger als so manch andere Teilnehmerin.
Doch auch Elena Miras wird sich nicht vor den teilweise ekelhaften Prüfungen im RTL-Dschungelcamp drücken können. Dann müssen wir Genitalien von Tieren und Insekten verspeist werden. Oder etwa doch nicht? Denn nun schlagen Tierschützer Alarm und verweisen auf den britischen Ableger des Dschungelcamps, „I‘m a Celebrity...Get Me Out of Here!“. Diese Änderung könnte das Dschungelcamp in Australien völlig auf den Kopf stellen. Doch wird sich RTL zu diesem gravierenden Schritt entscheiden? Lesen Sie auch bei extratipp.com*: Dschungelcamp 2020: Danni Büchner nach Australien - jetzt spricht Haussender VOX ein Machtwort!
Prüfungen im RTL-Dschungelcamp: Tierschützer schlagen Alarm
Im Dezember wurde die britische Version von „Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!“ ausgestrahlt. Die Zuschauer mussten sich an eine große Änderung der TV-Show gewöhnen. Der britische TV-Sender ITV ließ keine Dschungelprüfungen mehr zu, in denen lebende Insekten gegessen werden mussten. Zieht RTL nun nach? Geht es nach den Tierschützern, so ist die Sachlage für das Dschungelcamp klar. Peter Höffken, Fachreferent, erklärte gegenüber teleschau.de: „Tiere sind nicht dazu da, dass sie für unsere Unterhaltung leiden. Nach ITV in Großbritannien sollte auch das deutsche Tochterunternehmen endlich ein Zeichen für den Tier- und Umweltschutz setzen und ausschließlich vegane Speisen servieren.
Gibt es das Dschungelcamp also bald ohne das Essen von lebendigen Tieren? Von RTL gab es bislang keine Stellungnahme zu diesem Thema. Auch die Tierschutzorganisation PETA fordert ein Ende der lebenden Gerichte im Dschungelcamp. Doch man geht davon aus, dass die Aufforderung bei der deutschen Produktionsfirma des RTL-Dschungelcamps nicht fruchten wird. Daher appelliert die Tierschutzorganisation an die Kandidaten des Dschungelcamps, nicht an Prüfungen teilzunehmen, in denen Tiere gequält oder sogar gegessen werden. Wir dürfen gespannt sein, wie RTL und die Dschungelcamp-Teilnehmer darauf reagieren.
Kommt es im RTL-Dschungelcamp zur TV-Überraschung? Ein ehemaliger Kandidat von Bachelorette soll in den Dschungel gehen, wie extratipp.com* berichtet.
*extratipp.com ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.
Rubriklistenbild: © TVNOW / Stefan Menne (Fotomontage extratipp.com) | 2.666667 |
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Eröffnung Um 21 Uhr „ging die Post ab“ 330 Gäste wurden zur ersten Veranstaltung in der neuen Post Berching vom Hausherrn Christian Amrhein begrüßt.
Von Franz Guttenberger
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Berching.An Silvester wurde ein Märchen wahr: Das Ehepaar Denise und Christian Amrhein löste ihr Versprechen aus dem Jahr 2016 ein, am 31. Dezember 2019 das neue Hotel Post Berching mit einer großen Silvesterparty zu eröffnen. Allerdings soll dabei der Name Hotel Post dem künftigen Namen Post Berching weichen. Dieser Traum wurde nun am Dienstagabend Wirklichkeit. Denise und Christian Amrhein luden am Abend zahlreiche Freunde und Bekannte sowie Helferinnen und Helfern ein, die bei der Verwirklichung des Hotels mitgewirkt hatten.
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Neujahrsbaby 2020: Die kleine Nele ist Essens erstes Baby
Das Essener Neujahrsbaby heißt Nele – und hatte es wirklich eilig: In der Nacht gegen halb eins fuhren die werdenden Eltern los, um kurz nach eins trafen sie im Elisabeth-Krankenhaus in Huttrop ein und um 1.47 Uhr war Nele auf der Welt. „Es ging Schlag auf Schlag“, sagt Mutter Anna-Lena Schriever (32) am Neujahrstag.
„Wir hatten uns schon darauf eingestellt, dass wir Silvester ganz ruhig zu Hause feiern und nur mit Mineralwasser anstoßen“, ergänzt Neles Vater Benjamin Strube (34). „Aber selbst das haben wir nicht geschafft.“ Denn als sich alle anderen aufs Anstoßen und Böllern einstellten, war dem jungen Paar längst klar, dass Nele nicht mehr bis zum errechneten Geburtstermin am 3. Januar 2020 warten würde.
Die Oma erlebte das Silvesterfeuerwerk im Auto
Um kurz vor Mitternacht informierten sie die Mutter von Anna-Lena Schriever, die das Silvesterfeuerwerk im Auto erleben sollte: Sie düste vom heimischen Kettwig zu der jungen Familie nach Mülheim, um sich um die erstgeborene Malia zu kümmern. Die Eltern machten sich wiederum auf den Weg in Essens größte Geburtsklinik.
Dass die Entbindung so viel schneller gehen sollte als bei Malia, hatte übrigens seinen Preis für Mutter und Kind: „Eine längere Geburt ist schon schonender für den Körper, aber Nele wollte eben ‘raus“, sagt die 32-Jährige, die am nächsten Tag noch immer erschöpft ist. Ihr Baby können die Eltern nur besonders behutsam in den Arm nehmen: Die Kleine hat sich bei der rasanten Geburt das Schlüsselbein gebrochen.
Bei der rasanten Geburt hat sich die kleine Nele das Schlüsselbein gebrochen, aber ansonsten ist sie wohlauf. Foto: Julia Tillmann / FUNKE Foto Services
Ansonsten ist Nele 53 cm lang, 4140 Gramm schwer und wohlauf. Und Malia ist mit erst 18 Monaten schon große Schwester. Dass der Abstand zwischen den beiden Kindern so klein ist, finden die Eltern durchaus positiv: „Es sind beides Wunschkinder“, sagt der Vater. „So haben die Schwestern etwas voneinander“, ergänzt die Mutter.
Schwester Malia kam in Hamburg zur Welt
Sie selbst rutsche nun quasi von der einen Elternzeit in die nächste. Davor hat sie als Eventmanagerin gearbeitet, zuletzt in einem Hamburger 5-Sterne-Hotel, in dem sie unter anderem Hochzeiten arrangierte. In der Hansestadt hat sie im Jahr 2013 auch Benjamin Strube kennengelernt, der als F&B-Manager in einem ähnlichen Bereich arbeitet. Tochter Malia kam noch in Hamburg zur Welt.
Erst vor einem Jahr zog die kleine Familie ins Ruhrgebiet. „Ich stamme aus Kettwig und meine ganze Familie lebt dort“, erzählt Anna-Lena Schriever. Nun wohnen sie ganz nah, in Mülheim, wo Benjamin Strube bei einem Catering- und Partyservice arbeitet und Malia schon die Kita besucht. Übrigens auch an diesem Donnerstag. Ihre kleine Schwester wird sie erst am Freitag kennenlernen, wenn Mama mit Nele nach Hause kommt. Den Besuch im Krankenhaus wollten die Eltern Malia ersparen, schon die sich immer schnell aufrege, „wenn etwas mit der Mama ist“.
Die Hochzeit der jungen Eltern muss nun noch ein bisschen warten
Ein drittes Kind sei übrigens erstmal nicht geplant, sagen Mutter wie Vater. Und die Hochzeit müsse warten, bis beide Töchter groß genug sind, um ein bisschen mitzufeiern: „Vielleicht wollen sie dann ja unsere Blumenmädchen sein.“ | 1 |
Klimafreundliche Reisen auf der Schiene
Mit dem Zug nach Vietnam
Ein 19-Jähriger hat zusammen mit seinem Vater eine Agentur gegründet. Sie organisiert Fernreisen mit der Bahn auf der ganzen Welt.
BERLIN taz | Seit der umweltbewusste und weltoffene Mensch von heute weiß, dass er durch seine eigene Handlung das Klima und somit die Zukunft aller nachkommenden Generationen beeinflusst, fliegt er mit schlechtem Gewissen.
4.206 Kilogramm CO 2 verursacht beispielsweise ein Flug von Frankfurt nach Hanoi in Vietnam und zurück. Dass das klimaverträgliche Jahresbudget einer Person nur 2.300 Kilogramm CO 2 beträgt, will der umweltbewusste Mensch am liebsten gar nicht wissen. Dass die Pro-Kopf-Emissionen in Indien in einem ganzen Jahr nur 1.600 Kilogramm CO 2 betragen, auch nicht. In Zeiten von Flugscham und Fridays for Future rechtfertigt er seinen Urlaub ins wärmere und weit entfernte Ausland lieber mit Spenden in Klimaschutzprojekte über Kompensationszahlungen an Organisationen wie Atmosfair. 97 Euro kostet die Erleichterung des eigenen Gewissens für einen Hin- und Rückflug von Frankfurt nach Hanoi.
Zusammen mit seinem Vater Matthias will der Klimaaktivist Elias Bohun dieses Problem der klimaschädlichen Fernreisen anpacken, das den umweltbewussten Menschen schon seit Längerem beschäftigt. Seitdem sich der 19-jährige Österreicher vergangenes Jahr gegen das Fliegen entschieden hat, ist Flugscham für ihn kein Thema mehr. Auf Reisen um die halbe Welt verzichtet er trotzdem nicht. Ab Januar 2020 organisieren Elias und Matthias individuelle Zugreisen in Europa, nach Asien und Nordafrika und eröffnen damit das erste Reisebüro dieser Art. Die Idee: „Zugreisen, so weit, wie es geht.“
Bei Traivelling, so der Name des Reisebüros im niederösterreichischen Mödling, soll es anders als bei Luxuspauschalreisen wie mit dem Orientexpress um Zugreisen mit Gestaltungsspielraum gehen. „Es geht gerade darum, unterwegs etwas zu sehen“, sagt Matthias.
Mit dem Zug nach Hanoi für 650 Euro
Der Weg ist das Ziel. Wenn man in Wien in den Zug steigt, kann man für etwa 650 Euro acht Tage später in Vietnam wieder aussteigen. Plant man etwas mehr Zeit ein, kann man unterwegs Kiew, Moskau, Astana (die Hauptstadt Kasachstans), die Wüste Gobi und mehrere Städte Chinas sehen. Als Elias 18 Jahre alt war, hat er diese Reise mit seiner Freundin in 16 Tagen absolviert. „Elias hat mehr Zeit in die Vorbereitung seiner Reise gesteckt als in sein Abitur“, sagt sein Vater. „Viele haben gesagt, meine Reisepläne sind verrückt“, sagt Elias.
Elias beschreibt sich selbst als Zugfreak. Drei bis vier Monate habe er fast täglich auf russischen und kasachischen Zugticket-Portalen seine Reise geplant. Deshalb kennt er nun Menschen und Agenturen vor Ort, bei denen er Tickets für Reisende kaufen und hinterlegen kann. „Man bezahlt uns, und wir tragen die Bahntickets zusammen, die unsere Kunden dann vor Ort auf ihrer Reise abholen“, erklärt Elias. Dass jeder normale Mensch von den Portalen abgeschreckt sei, könne er gut verstehen, sagt er. Die meiste Zeit ist er nun damit beschäftigt, E-Mails und Anfragen an Traivelling zu beantworten. Sein Chemiestudium in Wien hat er dafür pausieren lassen. Und eigentlich interessiert ihn nachhaltige Mobilität auch viel mehr als Chemie. „Wir sind das konsequent klimafreundliche Bahnreisebüro“ steht auf der Website traivelling.com.
„Ich kenne die Zugverbindungen auswendig“
Fünf Hauptrouten nach Hanoi, Bangkok, Tokio, Barcelona und Lissabon zeigen exemplarisch, wie die weltweite Zugreise aussehen kann. Den individuellen Reisewunsch kann man über die Website an Elias und Matthias weitergeben. Ab Januar wollen sie geschäftsfähig sein und Zugtickets kaufen. Anfragen für etwa den Sommerurlaub kann man aber auch zum Jahresende schon stellen. „Ich kenne die Zugverbindungen in Europa und Asien auswendig“, sagt Elias. Er kümmert sich deshalb um die Ticketbuchungen.
Matthias hat eine Befähigungsprüfung zur Eröffnung eines Reisebüros gemacht und organisiert Vertriebspartnerschaften mit Bahnunternehmen. Die Nachfrage nach Zugtickets sei jetzt schon unglaublich hoch, erzählt Elias. „Reduziert das nicht auf den Umweltschutz, Zugfahren ist eine der tollsten Sachen, die es gibt“, sei eine der ersten Nachrichten an das Reisebüro gewesen.
Eines betont Elias besonders: „Ob die Menschen nun bei uns buchen oder nicht: Meine Hoffnung ist einfach, dass die Leute sehen, dass es eine Alternative zum Flugzeug gibt. Man muss die Idee vom Reisen und Genießen loslösen von dem Konzept, billig irgendwohin zu fliegen.“ Für Elias ist der Unterschied zwischen slow und fast travelling so ähnlich wie der Unterschied zwischen slow und fast food: Kein Verzicht, sondern ein Gewinn. | In letzter Sekunde unterschrieben die beiden Länder ein Papier, das den Gastransport Richtung Europa für fünf weitere Jahre sichert.
Wien. Russland und die Ukraine haben einen wegweisenden Vertrag über den Gastransit zur Versorgung Europas unterzeichnet. Der russische Staatskonzern Gazprom und der ukrainische Energieversorger Naftogaz unterschrieben nach tagelangen Verhandlungen in der Nacht auf Dienstag die Vereinbarung, wie der ukrainische Präsident, Wolodymyr Selenskyj, mitteilte. Gazprom-Chef Alexej Miller sagte, es seien endgültige Vereinbarungen getroffen worden, die auch bereits in Kraft getreten seien. Damit bleibe der Gasfluss nach Europa gewährleistet.
Es ist das erste Abkommen zwischen Kiew und Moskau nach mehr als fünf Jahren massiver Konfrontation im Ukraine-Konflikt. Der Transitvertrag für die sichere Versorgung Europas gilt für fünf Jahre. Er wurde praktisch im letzten Moment unterzeichnet, weil der aktuelle Zehnjahresvertrag am Dienstag ausgelaufen war.
Selenskyj und Russlands Präsident, Wladimir Putin, begrüßten die Vereinbarung, wie das Präsidialamt in Kiew nach einem Telefonat beider Politiker mitteilte. Die deutsche Bundeskanzlerin, Angela Merkel, sprach von einem „guten und wichtigen Signal“ für die Versorgungssicherheit in Europa. Sie dankte Russland und der Ukraine dafür.
Die beiden Länder hatten bereits am 19. Dezember eine Grundsatzeinigung unter Vermittlung der EU und des deutschen Bundeswirtschaftsministers, Peter Altmaier, verkündet. Die Transitmengen fallen künftig deutlich geringer aus als in der Vergangenheit. Die Ukraine hätte gern eine möglichst große Transitmenge gehabt, weil das für das finanzschwache Land mehr Einnahmen aus den Durchleitungsgebühren bedeutet hätte.
Statt der bisher rund 90 Milliarden Kubikmeter im Jahr sollen 2020 nur 65 Milliarden Kubikmeter russisches Gas durch die Ukraine gepumpt werden. Von 2021 bis 2024 seien 40 Milliarden Kubikmeter Gas pro Jahr für den Transit geplant. Russland will künftig die Ostseepipeline Nord Stream 2, deren Bau im Moment durch US-Sanktionen lahmgelegt ist, für direkte Lieferungen nach Deutschland nutzen. Deshalb ist die Transitmenge durch die Ukraine künftig geringer. Wann die Pipeline in Betrieb geht, ist noch unklar. Energieminister Alexander Nowak meinte jüngst, dass der Start erst Ende 2020 erwartet wird. Das Projekt an sich sei aber nicht in Gefahr. (DPA)
("Die Presse", Print-Ausgabe, 02.01.2020) | 1 |
So spannend, wie sich das Jahr 1989 verabschiedet hatte, so spannend entfaltete sich das Jahr 1990. Die sicherheitspolitischen Auswirkungen dieser Zeit reichen bis in unsere Tage, denn: Kaum eine andere Frage belastet das Verhältnis zwischen Russland und dem Westen so sehr wie die NATO-Osterweiterung.
Anders als zu dieser Jahreszeit üblich, hatte sich die deutsche Politik vor 30 Jahren nicht in den Festtagsurlaub verabschiedet. Zu nah war man nach dem Fall der Mauer an die Möglichkeit von »Deutschland einig Vaterland« herangerückt. Auch in der sowjetischen Botschaft Unter den Linden waren die Büros besetzt. Was aus ihnen in die Öffentlichkeit drang, war widersprüchlich. Am 2. Januar machte eine Meldung die diplomatische Runde, laut der das Moskauer Außenministerium den Fortbestand des Warschauer Vertrages nicht mehr als Militärbündnis, sondern nur noch als politische Institution erwäge.
Faktisch war von dem einst so starken Militärblock... | Deutsche Auswanderer in russischem Dorf: "Russen mögen die Deutschen" (Video)
Quelle: RT Hier geht es der Familie Neufeld gut.
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Eine deutsche Bäckerei in einer russischen Provinz klingt unglaublich, ist aber die Realität von heute. Die Rezepte stammen aus Deutschland, der Sauerteig aus Russland. Familienvater Benno lebte 34 Jahre lang in Deutschland – seine Ehefrau Anna für 36 Jahre.
In all den Jahren besuchte die Familie Neufeld regelmäßig Russland. Heute lebt die Familie hier und hat hier sogar eine eigene, deutsche Bäckerei. Aus welchen Gründen es dazu kam und wie ihr Leben und Alltag in Russland aussieht – das erfahren Sie in diesem Beitrag von RT-Deutsch. Mehr zum Thema - "Auf Wiedersehen, Deutschland" – Abwanderung hoch qualifizierter Deutscher der Karriere wegen | 1 |
Polizeipräsidium Heilbronn
POL-HN: PM des PP Heilbronn vom 01.01.2020, Stand 23.00 Uhr
Heilbronn (ots)
Main-Tauber-Kreis
Tauberbischofsheim: Fußgänger tödlich verunglückt Tödliche Verletzungen erlitt ein Fußgänger am Mittwoch um 17.56 Uhr auf der B 27 von Tauberbischofsheim in Fahrtrichtung Lauda. Der 64-jährige befand sich auf dem linken von zwei Fahrstreifen in Richtung Lauda, als er von einem in Richtung Lauda fahrenden PKW Seat Ibiza erfasst und dabei tödlich verletzt wurde. Der 24-jährige Seat-Fahrer wurde bei dem Unfall ebenfalls verletzt. Zur Klärung des Unfallhergangs wurde durch die Staatsanwaltschaft Mosbach die Hinzuziehung eines Sachverständigen angeordnet. Der Sachschaden am PKW beträgt ca. 5 000 Euro. Die B 27 wurde für die Dauer der Unfal-laufnahme bis 22.10 Uhr voll gesperrt. Die Feuerwehr war mit 23 Mann und fünf Fahrzeugen vor Ort im Einsatz.
Rückfragen bitte an:
Polizeipräsidium Heilbronn
Telefon: 07131 104-9
E-Mail: heilbronn.pp@polizei.bwl.de
http://www.polizei-bw.de/
Original-Content von: Polizeipräsidium Heilbronn, übermittelt durch news aktuell | Main-Tauber-Kreis.Die Staatsanwaltschaft Mosbach hat jetzt gegen einen 27-Jährigen aus dem Main-Tauber-Kreis Anklage erhoben. Ihm wird schwererer gewerbsmäßiger Betrug in neun Fällen vorgeworfen, bei dem ein Schaden von 16 000 Euro entstanden ist, wie der Pressesprecher der Mosbacher Behörde, Oberstaatsanwalt Hansjörg Bopp, auf Anfrage den Fränkischen Nachrichten mitteilte.
Onlinehandel betrieben
Der 27-Jährige ist/war Geschäftsführer mehrerer Firmen, die Onlinehandel betreiben und auch in Tauberbischofsheim einen Sitz hatten. Unter anderem hatte er sich auf den Vertrieb von Erotik-Equipment konzentriert, darunter lebensgroße „Liebespuppen“, so genannte „Real Dolls“, für die auch verschiedene Perücken erworben werden können. Der Kundenstamm erstreckte sich dabei über das gesamte Bundesgebiet (wir berichteten).
Der Mann aus dem Main-Tauber-Kreis hatte die Räumlichkeiten in der Kreisstadt eigentlich ursprünglich noch bis 2021 gepachtet. Nachdem jedoch über mehrere Monate hinweg keine Miete mehr überwiesen worden sei, hatte sich der Eigentümer dazu entschlossen, ihn kurzerhand vor die Tür zu setzen und das Mietverhältnis mit sofortiger Wirkung zu beenden.
Ware bezahlt, aber nicht geliefert
Wie Oberstaatsanwalt Hansjörg Bopp unsere Zeitung wissen lässt, habe der 27-Jährige in einem Fall eine bereits bezahlte Druckpatrone nicht ausgeliefert, in den anderen acht Fällen sei es um besagte „Liebespuppen“ gegangen, die ebenfalls nicht beim Käufer eingetroffen seien, obwohl die Rechnung bereits beglichen war. Eine Puppe soll demzufolge einen Wert von 5000 Euro gehabt haben.
Ein Termin für eine Gerichtsverhandlung steht noch nicht fest.
© Fränkische Nachrichten, Donnerstag, 02.01.2020 | 1.333333 |
Dieser Inhalt ist in Ihrer Region nicht verfügbar | München - Unter vielen der gelben Kästen an Fußgängerampeln befindet sich ein versteckter Knopf, von dem die Wenigsten wissen. Wir klären auf, wofür er da ist.
München - Im Internet tauchen immer wieder wilde Gerüchte auf. So ging es bei Twitter und Facebook um einen vermeintlichen Geheim-Knopf, mit dem man jede Ampel ganz einfach grün schalten kann. Stimmt das? Wir fangen von vorne an:
Die gelben Kästchen an den Ampelmasten kennt jeder - und auch, was passiert, wenn man vorne draufdrückt. Fußgänger können so signalisieren, dass sie die Straße überqueren möchten. Kurz darauf schaltet die Fußgängerampel - wenn sie entsprechend eingestellt ist - auf Grün. Es gibt allerdings noch einen zweiten Knopf an der Unterseite dieser Ampel-Drücker. Den wir auch in München entdeckt haben.
Vielen Leuten fällt der kleine Extra-Knopf wahrscheinlich gar nicht auf, denn sie sind nicht auf ihn angewiesen. Sie sehen, wenn die Ampel Grün anzeigt und sie gehen dürfen. Menschen mit Sehbehinderung jedoch nicht - und genau für sie ist der geheimnisvolle Knopf gedacht.
+ Hier ist der Knopf versteckt.
Die Kästchen geben durchweg ein knackendes Geräusch von sich, damit Menschen mit Sehbehinderung sie finden können. Drückt derjenige auf den Knopf auf der Unterseite, bekommt er ein zweites akustisches Signal, sobald die Ampel auf Grün umspringt. Zusätzlich vibriert der Knopf meist. Er hat außerdem die Form eines Pfeils, der die Laufrichtung anzeigt.
Wer ihn nicht benötigt, sollte natürlich darauf verzichten, den Knopf zu drücken. Falls Sie jemanden sehen, der an einem Ampelkästchen herumtastet, wissen Sie nun allerdings künftig, warum. Und können gegebenenfalls Hilfe anbieten, falls Sie das Gefühl haben, dass sie oder er diese braucht.
Das Gerücht, dass man mit dem Knopf unter der Ampel jedes Gerät sofort grün schalten kann, ist also Blödsinn.
Einem Paketboten ist ein Lapsus unterlaufen - der Zettel sorgt für Mega-Lacher im Netz.
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Atomkraft Atommeiler Philippsburg 2 steht für immer still - und jetzt? Schalter umgelegt, aus: Der vorletzte Atommeiler in Baden-Württemberg ist vom Netz. Stromengpässe drohen angeblich nicht - dank erneuerbarer Energien, aber auch wegen Importen und Zukäufen.
Von Anika von Greve-Dierfeld, dpa
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Mail an die Redaktion Das Foto zeigt das Kernkraftwerk Philippsburg wenige Tage vor der Abschaltung. Foto: Christoph Schmidt/dpa
Philippsburg.Dreieinhalb Jahrzehnte nach seiner Inbetriebnahme ist am Dienstagabend Block 2 des Kernkraftwerks Philippsburg nahe Karlsruhe abgeschaltet worden.
Der Reaktor hatte ein Sechstel des Strombedarfs von Baden-Württemberg gedeckt und im Jahr 2018 knapp elf Milliarden Kilowattstunden Strom produziert.
Wie viele Atommeiler laufen jetzt noch?
Insgesamt sind in Deutschland noch sechs Atommeiler am Netz. Als 2011 der Atomausstieg beschlossen wurde, waren es bundesweit noch 17. Endgültig müssen alle bis spätestens 2022 stillgelegt werden. Im einzelnen: Brokdorf (Schleswig-Holstein) und Grohnde (Niedersachsen) sowie Block C im bayrischen Grundremmingen dürfen noch bis Ende 2021 Strom produzieren. Spätestens zum 31. Dezember 2022 müssen Isar 2 in der Nähe von Landshut (Bayern), der Meiler Emsland (Niedersachsen) sowie Neckarwestheim 2 (Baden-Württemberg) vom Netz.
Drohen jetzt Stromengpässe?
Nach Angaben des Verbandes Kerntechnik Deutschland kommen fast zwölf Prozent des Stroms in Deutschland aus Atomstrom. Der muss spätestens bis zur Abschaltung aller Meiler ersetzt werden: durch Ökostrom, aber auch Kohle oder Stromzukäufe.
Mit Blick auf Baden-Württemberg sieht sich die EnBW gut vorbereitet. Der Energieversorger habe jahrelang Zeit gehabt, sich auf das Szenario vorzubereiten, und sein Portfolio längst entsprechend umgestellt, sagt ein Sprecher. „Der Import von Strom wird steigen“, heißt es im Stuttgarter Umweltministerium - sei es aus anderen Bundesländern, aus Frankreich oder Österreich.
Wie steht es mit dem Rückbau der Kernkraftwerke?
Abschalten und sofort abreißen - das ist nicht erlaubt. Die Betreiber warten oft jahrelang auf die Genehmigung, erst dann darf zurückgebaut werden. An den meisten Standorten mit stillgelegten Reaktoren hat der Rückbau aber schon begonnen - und das dauert. Nach Auskunft von Betreibern wie RWE oder EnBW sind 15 bis 20 Jahre dafür nötig.
Im Südwesten werden derzeit drei von ehemals fünf Atommeilern zurückgebaut: Obrigheim seit 2008, Neckarwestheim 1 und Philippsburg 1 seit 2017. Der Rückbau des nun stillgelegten Blocks Philippsburg 2 soll demnächst in Angriff genommen werden, die Genehmigung liegt schon vor.
Wo kommen die ganzen abgebrannten Brennelemente hin?
In die dafür vorgesehenen Zwischenlager an den Standorten. Denn ein Endlager gibt es noch nicht. Die Suche danach ist in vollem Gange. In Philippsburg wurde 2007 ein Zwischenlager in Betrieb genommen, ebenso wie in Neckarwestheim. Dort lagern auch Brennstäbe aus Obrigheim, das kein eigenes Zwischenlager hat. Für die Zwischenlager ist inzwischen der Bund verantwortlich.
Was passiert mit dem anderen radioaktiv belasteten Abfall?
An den Standorten im Südwesten gibt es ein Reststoff-Bearbeitungszentrum (RBZ) und ein Standort-Abfalllager (SAL). Der Müll wird zunächst im RBZ so aufbereitet, dass ein Teil wieder auf Deponien gebracht werden kann. Schwach- bis mittelradioaktiv belastetes Material kommt ins Standort-Abfalllager. Dort bleibt es, bis das für diese Art Abfall vorgesehene staatliche Endlager Schacht Konrad in Salzgitter in Betrieb genommen ist.
Wird aus dem Gelände der zurückgebauten Meiler irgendwann eine „grüne Wiese“?
Die Nutzung der Fläche ist noch nicht geklärt. Auf dem Gelände in Philippsburg etwa soll ein riesiger Konverter entstehen. Dieses Umspannwerk ist der südliche Endpunkt der Gleichstromleitung Ultranet. Über diese Verbindung wird künftig Strom aus dem Norden Deutschlands bis in den Süden gebracht. | Im Jahr 2019 haben die Behörden in Deutschland mindestens 185 Mal Bußgelder verhängt, weil Unternehmen nicht richtig mit den Daten ihrer Kunden umgegangen sind.
Das "Handelsblatt" hatte bei den Datenschutzbeauftragten der Bundesländer nachgefragt, von fast allen Ländern liegen Zahlen dazu vor. Die meisten Strafen für Verstöße gegen die wegen der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) gab es demnach in Nordrhein-Westfalen, gefolgt von Berlin, Niedersachsen und Baden-Württemberg.
Konkrete Fälle mit den drei höchsten Bußgeldern
Das höchste Bußgeld in Höhe von 14,5 Millionen Euro wurde dem "Handelsblatt" zufolge von der Berliner Datenschutzbeauftragten gegen die Immobilienfirma Deutsche Wohnen verhängt. Das Unternehmen habe personenbezogene Daten von Mietern in einem Archivsystem gespeichert, bei dem nicht mehr erforderliche Daten unlöschbar waren. Das zweithöchste Bußgeld waren knapp zehn Millionen Euro, die der Bundesdatenschutzbeauftragte Kelber gegen den Mobilfunk- und Festnetzkonzern 1&1 Drillisch erließ. Dem Unternehmen wurde vorgeworfen, sich nicht ausreichend gegen den Zugriff Dritter auf persönliche Kundendaten zu schützen. Mit dem dritthöchsten Bußgeld in Höhe von 294.000 Euro sanktionierte der Datenschutzbeauftragte in Niedersachsen einen Verstoß gegen den Beschäftigtendatenschutz. So wurde laut "Handelsblatt" eine "unnötig lange" Speicherung und Aufbewahrung von Personalakten geahndet sowie eine "überbordende" Datenerhebung im Personalauswahlverfahren, bei der Gesundheitsdaten abgefragt wurden.
Die Datenschutz-Grundverordnung ist sei Mai 2018 in Kraft. Sie macht Unternehmen und Organisationen Vorgaben für die Speicherung von Daten. Zum Beispiel müssen Daten von Nutzern ausreichend gesichert sein. Außerdem müssen Unternehmen auch jede Datenpanne melden. Laut "Handelsblatt" gab es im letzten Jahr die meisten gemeldeten Pannen in Bayern, nämlich rund 5000. Bundesweit wurden rund 21.000 Datenpannen gemeldet. | 1.333333 |
Hellseherin Baba Wanga als „Nostradamus vom Balkan“
Die Prophezeiungen der bulgarischen Hellseherin Baba Wanga für 2020 sorgen für Aufsehen im Netz. Das sind ihre düsteren Vorhersagen.
Im Netz kursieren wieder dramatische Vorhersagen der bulgarischen Seherin Baba Wanga.
Demnach sollen Islamisten in Europa einfallen.
Auch sagt die Baba Wanga dramatische Dinge für US-Präsident Donald Trump und Russlands Präsident Wladimir Putin voraus.
Prophezeiungen für das Jahr 2020: Baba Wanga sieht schwarz
Seit einigen Jahren sorgen die Vorhersagen der „blinden Seherin“ Baba Wanga dank der sozialen Netzwerke auch im Westen für enorme Diskussionen. Der Wahrsagerin aus Bulgarin, die von 1911 bis 1996 lebte, wird bei ihren Prophezeiungen eine enorme Treffsicherheit zugesprochen. So soll sie Ereignisse wie die Terroranschläge vom 11. September 2001, den Untergang des russischen U-Bootes Kursk sowie den Brexit schon Jahre zuvor angekündigt haben.
Ihre Fans weisen darauf hin, dass sogar das „Institut für Suggestologie“ an der bulgarischen Akademie der Wissenschaften in den 1960er Jahren in einer Studie ihre erstaunliche Treffsicherheit bei Prophezeiungen bestätigt habe. So ergaben ihre Vorhersagen – vor allem beim Auffinden vermisster Menschen – angeblich eine „Trefferquote“ von 80 Prozent. „Normale“ Wahrsager kämen hingegen „nur“ auf 20 Prozent.
Kritische Stimmen - etwa vonseiten der bulgarischen und russischen orthodoxen Kirche - halten die Baba Wanga hingegen für eine Scharlatanin, die ganz offen auch Formen von Hexerei praktiziert und Irrlehren verbreitet habe.
Wie dem auch sei: Im früheren Ostblock - vor allem in ihrer Heimat Bulgarien - ist die Baba Wanga die wohl bekannteste Wahrsagerin. Seit einigen Jahren tauchen die Vorhersagen pünktlich zum Jahreswechsel auch in der westlichen Boluevardpresse auf. Vor allem die britische „Yellow Press“ hat ihre helle Freude an den wilden Vorhersagen der Baba Wanga, die gelegentlich auch als „Nostradamus vom Balkan“ bezeichnet wird.
Vorhersagen der Baba Wanga für das Jahr 2020 - Hellseherin sieht nichts als Unheil
Deswegen haben englische Boulevardmedien wie The Sun oder der Mirror die Prognosen der Baba Wanga für das Jahr 2020 zusammengefasst:
Es soll einen Mordanschlag auf Russlands Präsident Wladimir Putin geben. Der Attentäter werde aus dem inneren Zirkel des Kreml kommen. Möglicherweise handelt es sich um einen Leibwächter. Unklar bleibt, ob Putin der Anschlag überleben wird oder nicht.
geben. Der Attentäter werde aus dem inneren Zirkel des Kreml kommen. Möglicherweise handelt es sich um einen Leibwächter. Unklar bleibt, ob Putin der Anschlag überleben wird oder nicht. US-Präsident Donald Trump soll an einer „mysteriösen Krankheit“ leiden. Dabei soll es sich um einen Gehirntumor handeln, der ihn taub werden lässt.
soll an einer leiden. Dabei soll es sich um einen Gehirntumor handeln, der ihn taub werden lässt. Europa soll 2020 eine schwere Wirtschaftskrise erleben. Unklar ist, ob es sich um Auswirkungen des Brexit handeln soll.
soll 2020 eine erleben. Unklar ist, ob es sich um Auswirkungen des Brexit handeln soll. Eine Armee von „muslimischen Extremisten“ soll zudem 2020 in Europa einfallen. Die Islamisten sollen bei ihrem Vormarsch chemische Waffen einsetzen.
soll zudem 2020 in Europa einfallen. Die Islamisten sollen bei ihrem Vormarsch einsetzen. Im Jahr 2020 soll Europa kaum mehr besiedelt sein. Ein Trend, der sich bis 2025 fortsetzen soll.
sein. Ein Trend, der sich bis 2025 fortsetzen soll. Ein Meteorit soll in Russland einschlagen .
soll . Ein großer Tsunami soll 2020 China, Japan, Pakistan und Alaska treffen.
+ Die bulgarische Seherin Baba Wanga soll auch für das Jahr 2020 ein paar dramatische Vorhersagen gemacht haben. © picture alliance / dpa / Viktor Gilotay
Auch eine andere Wahrsagerin sagte schon 1971 das Ende der Welt für 2020 voraus - sie lebte in den USA und war eine Vertraute mehrerer Präsidenten.
Diese Vorsätze haben die Deutschen für 2020
Hatte die Baba Wanga mit ihren Vorhersagen bisher recht?
Wie treffsicher war die Baba Wanga denn nun wirklich mit ihren Vorhersagen? Das ist schwierig zu sagen. Dann: Was die Baba Wanga vorhergesagt haben soll und welche Prophezeiungen tatsächlich von ihr kamen, lässt sich nicht mehr rekonstruieren. Entsprechende Notizen gibt es nicht. Daher basieren die Vorhersagen wohl vor allem auf Hörensagen. Schauen wir einmal, wie treffsicher die Baba Wanga in der Vergangenheit war:
Für 2019 sagte sie bereits einen wirtschaftlichen Zusammenbruch Europas , ein Attentat auf Wladimir Putin sowie eine schwere Krankheit samt Taubheit für Donald Trump voraus. Passierte alles nicht. Insofern können Putin und Trump auch 2020 ganz gelassen entgegensehen.
sagte sie bereits , voraus. Passierte alles nicht. Insofern können Putin und Trump auch 2020 ganz gelassen entgegensehen. Auch 2019 blieben ein Meteoriten-Einschlag in Russland und ein Tsunami in Asien aus.
blieben ein aus. Für 2018 sagte sie den Aufstieg Chinas zur größten globalen Macht voraus sowie die Entdeckung einer neuen Energieform auf dem Planeten Venus . Humbug.
sagte sie den voraus sowie die . Humbug. Baba Wanga soll vorhergesagt haben, dass der 44. US-Präsident ein Afroamerikaner sein werde. Check: Stimmt, Obama! Laut der Prophetin soll der Schwarze auch gleichzeitig der letzte US-Präsident gewesen sein. Ähm, Nein! Siehe den oben erwähnten Donald Trump.
sein werde. Check: Stimmt, Obama! Laut der Prophetin soll der Schwarze auch gewesen sein. Ähm, Nein! Siehe den oben erwähnten Donald Trump. Das Jahr 2016 sollte das Ende Europas bringen. Europa, wie wir es kennen, werde "aufhören zu existieren". Naja, die Briten stimmten für den Brexit. Und sonst?
sollte bringen. Europa, wie wir es kennen, werde "aufhören zu existieren". Naja, die Briten stimmten für den Brexit. Und sonst? Zum Ende des Jahres 2016 sollten ganze Bevölkerungen in Europa systematisch ausgelöscht sein . Der Kontinent werde in Teilen fast entvölkert sein, prophezeite die Baba Wanga. Auch dazu kam es nicht!
. Der Kontinent werde in Teilen fast entvölkert sein, prophezeite die Baba Wanga. Auch dazu kam es nicht! Für das Jahr 2010 sagte die Baba Wanga den Beginn des Dritten Weltkrieges voraus. Der dann bekanntlich nicht kam.
sagte die Baba Wanga den voraus. Der dann bekanntlich nicht kam. Eine weitere (undatierte) Vorhersage: „Eine riesige Welle wird eine Küste treffen und Städte und Bewohner werden im Wasser verschwinden.“ Meinte sie damit die Tsunami-Katastrophe 2004 in Südostasien ?
? 1989 warnte Baba Wanga: "Horror, Horror. Die amerikanischen Brüder werden fallen nach einem Angriff durch stählerne Vögel.“ Meinte sie den Terroranschlag vom 11. September 2001 ? Damals brachten von Terroristen gekaperte Flugzeuge (stählerne Vögel?) die Zwillingstürme des World Trade Center (amerikanische Brüder?) zum Einsturz.
? Damals brachten von Terroristen gekaperte Flugzeuge (stählerne Vögel?) die Zwillingstürme des World Trade Center (amerikanische Brüder?) zum Einsturz. 1980 prophezeite sie: Im August 1999 oder 2000 werde das russische U-Boot "Kursk" "mit Wasser bedeckt sein" und " die ganze Welt darüber weinen" . Die "Kursk" ging im August 2000 unter.
werde und " . Die "Kursk" ging im August 2000 unter. Die bekannte jugoslawische Sängerin Silvana Armenulić berichtete von einem düsteren Treffen mit der Baba Wanga, das im August 1976 stattgefunden haben soll. Demnach habe die Seherin an diesem Tag nicht mit ihr sprechen wollen und sie aus dem Haus geschickt. Armenulić solle in drei Monaten wiederkommen, forderte die Baba Wanga, um gleich darauf hinzuzufügen: Sie werde wohl gar nicht mehr zurückkommen können. Zwei Monate später kam Silvana Armenulić bei einem Autounfall ums Leben.
berichtete von einem düsteren Treffen mit der Baba Wanga, das im August 1976 stattgefunden haben soll. Demnach habe die Seherin an diesem Tag nicht mit ihr sprechen wollen und sie aus dem Haus geschickt. Armenulić solle in drei Monaten wiederkommen, forderte die Baba Wanga, um gleich darauf hinzuzufügen: Sie werde wohl gar nicht mehr zurückkommen können. Zwei Monate später kam Silvana Armenulić bei einem Autounfall ums Leben. Der bulgarische König Boris III. soll die Baba Wanga im Jahr 1943 aufgesucht haben. Auch ihm prophezeite sie den baldigen Tod . König Boris starb kurz darauf im Alter von 49 Jahren.
soll die Baba Wanga im Jahr 1943 aufgesucht haben. Auch ihm prophezeite sie den . König Boris starb kurz darauf im Alter von 49 Jahren. 1950 soll sie in der Zukunft schmelzende Polkappen gesehen haben. Sagte sie den Klimawandel korrekt voraus?
Astronomische Jahresvorschau: Das passiert 2020 am Sternenhimmel
Fazit: Was soll man von den Prophezeiungen der Baba Wanga für 2020 halten?
Kurz gesagt: Man sollte sich von solchen Prophezeiungen nicht verrückt machen lassen. Wer erinnert sich noch an den Wirbel um das Weltende, das ein Maya-Kalender für 2012 vorhergesagt haben soll? Oder den Weltuntergang des Jahres 1999, der auf eine Vorhersage des Nostradamus zurückgehen sollte? Passierte bekanntlich alles nicht.
Auch die herausragende „Trefferquote“ der Baba Wanga darf bezweifelt werden, wenn man sich so ansieht, wie viele Vorhersagen sich als Rohrkrepierer entpuppten.
Also: Stoßen Sie am 31. Dezember lieber auf ein gutes Jahr 2020 an, als sich unnötig Sorgen zu machen. Prost!
Baba Wanga soll die Corona-Krise angedeutet haben - das erklärt zumindest eine bulgarische Sporttrainerin.
fro
Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa / Viktor Gilotay | Die Zukunft vorauszusagen ist ein Grundbedürfnis des Menschen. Soweit wir in die Zeit zurückblicken können, gab es Orakel, Auguren, Traumdeutungen, Prophezeiungen und andere Formen der Wahrsagung, mit denen die Menschen den Willen der Götter zu ergründen versuchten, die über deren Schicksal bestimmten. Im Christentum und anderen eschatologischen Religionen nahm die Bedeutung der Propheten ab, denn die Zukunft war ohnehin bekannt: Die Welt werde untergehen und vom wahren Reich Gottes abgelöst werden.
Der dramatische Klimawandel hinterlässt in manchen Weltregionen apokalyptisch anmutende Landschaften, so etwa im Amazonas-Gebiet. Foto: AFP/Carla de Souza
Immanuel Kant und Georg Wilhelm Friedrich Hegel führten in die europäische Geisteswelt eine Geschichtsphilosophie ein, die von einem stetigen Fortschritt hin zu einer besseren und friedlicheren Gesellschaft ausging. Karl Marx übernahm diese Idee in seinem historischen Materialismus, der den Weg vom Feudalismus über den Kapitalismus zu einer klassenlosen Gesellschaft im Kommunismus als ehernes Gesetz betrachtet. Und zuletzt war es der US-Politologe Francis Fukuyama, der das "Ende der Geschichte" in Form der liberalen westlichen Demokratie voraussagte – und dabei ebenso irrte wie Marx.
Auch wenn Astrologen immer noch ihre Anhänger finden, besteht heute in unserer Welt ein Konsens, dass Geschichte keinem Ablaufgesetz folgt und daher auch nicht vorhersehbar ist. Aber ganz wollen wir von der Versuchung der Wahrsagung nicht lassen, das emotionale Bedürfnis ist zu stark. Wir wollen wissen, ob die EU in verfeindete Nationalstaaten zerfallen wird, ob Donald Trump die USA in eine autoritäre Kleptokratie verwandeln wird, ob in Europa der liberale Rechtsstaat den Angriff der Populisten überstehen kann, ein autoritäres China zur Supermacht aufsteigen und der Welt seinen Stempel aufdrücken wird – und vor allem, ob der Klimawandel doch noch gebremst werden kann oder die humane Zivilisation zerstören wird. Und in rechten Kreisen sind es Angstvisionen wie eine ungebremste Massenmigration aus Afrika oder die Umwandlung Europas in ein islamistisches Eurabia, die in einem Ton der Unvermeidlichkeit verkündet werden.
Eherne historische Gesetze sind mit dem Fall des Kommunismus aus der Mode gekommen. Dafür ertönt umso lauter der Ruf, aus der Geschichte zu lernen, und nicht nur an historischen Gedenktagen. Aber Lehren aus der Vergangenheit sind nur möglich, wenn man davon ausgehen kann, dass sich gewisse Muster in der Politik und der Gesellschaft wiederholen. Wir schauen zwar nicht mehr in die Eingeweide von Schlachttieren oder starren in Kristallkugeln, aber wir verwenden die Geschichte als Kursbuch für unsere eigenen Erwartungen.
Urknall in Sarajevo
Die Geschichte, von der wir zu lernen hoffen, ist natürlich die des 20. Jahrhunderts, in dem mehr Glück und mehr Tragik zu finden sind als in irgendeinem anderen Zeitalter. Wenn sich historische Entwicklungen tatsächlich wiederholen, dann bietet die Ära von 1900 bis zum Jahr 2000 eine unerschöpfliche Menge an Mustern.
Aber wie in einem Rorschachtest kann jeder etwas anderes in ihnen erkennen. Vor allem in zwei Gruppen teilen sich die lernbegierigen Schüler der Zeitgeschichte: in die Pessimisten, die die Welt auf dem sicheren Weg in den Untergang sehen, und die Optimisten, die auf die positiven Entwicklungen schauen und fest an deren Fortsetzung glauben. Und beide können sich aus der Geschichte des 20. Jahrhunderts in ihren Überzeugungen bestätigt fühlen.
Denn das Besondere an dieser Ära, die jede Generation vor den Millennials noch intensiv miterlebt hat, war, dass sie in zwei Phasen zerfällt, die scheinbar einer völlig konträren Gesetzmäßigkeit gefolgt sind. In der Zeit von 1914 bis 1950 herrschte Murphys Gesetz: Jedes noch so unbedeutende Ereignis nahm den schlechtmöglichsten Ausgang. Dann wendete sich der Weltenlauf: Die Welt stand zwar mehrmals am Abgrund, stürzte aber niemals ab.
Jetzt, wo wir die ersten beiden Jahrzehnte des 21. Jahrhunderts hinter uns gebracht haben und die neuen 20er-Jahre betreten, liegt die Frage auf der Hand: Mit welcher der beiden Halbjahrhunderte lässt sich unsere eigene Zeit vergleichen? Sind wir auf dem Weg in den Untergang oder in der Ära des Fortschritts und der Hoffnung?
Gehen wir zum Urknall der Tragödien des 20. Jahrhunderts zurück. Der österreichische Thronfolger Franz Ferdinand und seine Frau fielen in Sarajevo einem dilettantischen Attentäter zum Opfer, der nur durch Zufall sein Ziel erreichte. Der Krieg, der daraus folgte, hätte in den folgenden Wochen ein Dutzend Mal abgewendet werden können. Und eine furchtbare Dynamik, die erst im Nachhinein als unvermeidlich wirkte, führte dazu, dass ganz Europa in einen regionalen Konflikt hineingezogen wurde, der statt einer kurzen Phase der Feindseligkeiten sich als vierjähriges Blutvergießen von unvorstellbarem Ausmaß entpuppte.
Der Sturz des Zarenregimes in Russland hätte dann ein wenig Grund zur Hoffnung gegeben. Doch statt der gemäßigten Bürgerlichen setzte sich im Verlauf des Jahres 1917 eine kleine radikale Kaderpartei durch, die prompt eine neue blutige Diktatur errichtete. Und der frühe Tod von Wladimir Iljitsch Lenin ebnete den Weg für die Machtergreifung des schlimmsten aller Bolschewiken. Mit Josef Stalins Tyrannei konnte nur Adolf Hitler mithalten, und seine Gewaltherrschaft dauerte mehr als doppelt so lang.
Hitler und Stalin
Hitlers Aufstieg zum Herrscher und Zerstörer Europas ist überhaupt die Geschichte einer Verkettung unglücklicher Ereignisse, die keine noch so böse Fantasie hätte erfinden können. Der Demagoge Hitler war das Produkt des Ersten Weltkriegs, wäre aber eine Fußnote in der deutschen Geschichte geblieben, wenn nicht dem New Yorker Börsenkrach von Oktober 1929 eine Serie von wirtschaftspolitischen Fehlentscheidungen gefolgt wäre, die aus einer Finanzkrise eine Weltwirtschaftskrise machten, was in der fragilen Weimarer Republik die Parteien der Mitte zerrieb.
Aber selbst das hätte Hitler nicht an die Macht gebracht, wenn nicht im Augenblick, in dem sich die deutsche Wirtschaft zu erholen begann und er bereits wieder Unterstützung verlor, ihm eine Gruppe verblendeter Konservativer an die Macht verholfen hätte. In den Folgejahren hätten ihn die Franzosen, die Briten oder die eigenen Militärs mehrmals stoppen können.
Stattdessen konnte er seine Armee ausbauen und dann einen Krieg vom Zaun brechen, in dem seine Wehrmacht anfangs jede Schlacht für sich entschied. Und auch nach der Kriegswende 1942 dauerte es noch drei Jahre, in denen das NS-Regime in seinem Rassenwahn noch Millionen von Juden und andere Minderheiten vernichten konnte, bis zur endgültigen Niederlage. Selbst das Attentat auf Hitler am 20. Juli 1944, das das Morden vielleicht hätte beenden können, scheiterte. Nicht mit dem Schlimmsten zu rechnen erwies sich in dieser Zeit stets als schrecklicher Fehler.
Nach der Kapitulation ging das Unglück weiter. Die USA läuteten die Atomära ein, ohne die Folgen zu bedenken. Stalins Rote Armee übernahm die Herrschaft bis tief nach Mitteleuropa hinein, selbst einige westliche Staaten drohten an den Kommunismus zu fallen. In China gewann mit Mao Zedong jener Mann den Bürgerkrieg, der zum dritten großen Schlächter des Jahrhunderts aufsteigen sollte.
Wirtschaftsaufschwung
Im Juni 1950 brach in Korea ein neuerlicher Krieg aus, dem in drei Jahren rund vier Millionen Menschen zum Opfer fielen. Da nun auch die Sowjetunion zur Atommacht aufstieg und mit den USA ein Wettrüsten begann, stand die Welt von da an am Rande der nuklearen Vernichtung. Die wissenschaftliche Zeitschrift Bulletin of the Atomic Scientists stellte ihre Weltuntergangsuhr 1947 auf sieben vor zwölf und verschob die Zeiger bald auf zwei vor zwölf.
Aber in der Mitte des Jahrhunderts drehte sich die Dynamik der Geschichte, als ob ein zynischer Drehbuchautor von einem freundlicheren Kollegen abgelöst worden wäre. Der nichtkommunistische Teil Europas, die USA und Japan erlebten einen beispiellosen Wirtschaftsaufschwung, der Millionen zum Wohlstand verhalf. In Afrika und Asien ging die düstere Kolonialzeit zu Ende. Der Kalte Krieg wurde nicht heiß, und selbst in den gefährlichsten Momenten der Supermächtekonfrontation, etwa in der Kubakrise 1961, wurde der Friede bewahrt.
Das galt nicht für alle Staaten, es gab blutige Kriege und Bürgerkriege. In Vietnam kostete ein jahrzehntelanger Kampf Millionen Menschen das Leben. Aber Ostasien wurde ab den 1960er-Jahren auch Schauplatz eines zweiten Wirtschaftswunders, das nach Maos Tod 1976 schließlich auch China erfasste. Und dann kam vor 30 Jahren das Wunder des Berliner Mauerfalls und des zumeist friedlichen Endes des Kommunismus. In den Folgejahren machte Europa Riesenschritte zur Einigung, bis hin zur lang erträumten Schaffung einer europäischen Währung. Das Internet weckte Hoffnungen für eine politische Zukunft mit Transparenz und Mitbestimmung.
Wer in der Neujahrsnacht 2000 auf das Jahrhundert zurückblickte, konnte über das Wohlwollen der Geschichte nur staunen. Die größte Sorge dieser Zeit galt dem Jahr-2000-Problem, das zahlreiche Computer zum Absturz zu bringen drohte. Selbst diese Angst erfüllte sich nicht.
Putin und Bush
Doch im neuen Jahrtausend schien sich die Geschichte erneut zu drehen. Im halbdemokratischen Russland zog Wladimir Putin in den Kreml ein und kehrte bald darauf zur autoritären russischen Tradition zurück. In den USA erzielte George W. Bush einen fragwürdigen Wahlsieg. Als am 11. September 2001 einer Handvoll islamistischer Terroristen im Herzen von New York der größte Terroranschlag der Geschichte gelang, führte Bush die Supermacht in zwei Kriege, von denen zumindest der im Irak auf Lügen aufbaute und katastrophale Folgen hatte.
Eine Verkettung unverantwortlicher Praktiken in der Bankenwelt führte im September 2008 zum finanziellen Super-GAU, der ein paar Jahre später die Eurozone fast zerrissen hätte. Die Krisen zerstörten viel Vertrauen gegenüber der liberalen Ordnung und deren elitären Vertretern, was Rechtspopulisten in den USA und Europa beflügelte. Das Internet erweist sich dabei als bestes Instrument für jene, die Lügen für ihre Zwecke verbreiten wollen.
Ein junger Gemüsehändler in einer tunesischen Kleinstadt verbrannte sich im Dezember 2010 selbst und stieß damit in der arabischen Welt eine Protestbewegung an, deren demokratische Hoffnungen bald zerstört wurden. Für Libyen, Syrien und den Jemen brachte der Arabische Frühling nur neues Leid. Die Flüchtlingswelle, die diese Bürgerkriege auslöste, gab in Europa dem Nationalismus neuen Auftrieb; in Großbritannien mündete diese Entwicklung, verstärkt durch eine Serie unüberlegter Handlungen der politischen Entscheidungsträger, in den Brexit.
Donald Trump und Xi Jinping zerstören jeweils auf ihre Weise die liberale Weltordnung. Foto: AFP/NICOLAS ASFOURI
In China schwang sich Xi Jinping zum Alleinherrscher auf und zerstört auch mit dem Aufbau eines hochtechnologischen Überwachungsstaates alle Hoffungen auf eine politische Liberalisierung. In Indien kam eine nationalistisch-hinduistische Partei an die Macht, die immer offener gegen die säkularen Prinzipien der größten Demokratie der Welt verstößt. Und in den USA gelangte ein Unternehmer und Entertainer auf einer Welle des Ressentiments und der Unabwägbarkeiten eines absurden Wahlsystems ins Weiße Haus.
Dort setzt Donald Trump seit drei Jahren alles daran, die demokratischen Werte des Landes und die liberale Weltordnung, die die USA nach 1945 errichtet haben, systematisch zu zerstören. Dies geschieht in einem Augenblick, in dem die Welt angesichts der wachsenden Klimakatastrophe ein gemeinsames Vorgehen der Staaten dringender braucht denn je. Erleben wir in den 2020er-Jahren eine Wiederholung der 1920er, mit dem bekannten Ausgang?
Verzweiflung und Hoffnung
Die vergangenen zwanzig Jahre geben allerdings auch den Optimisten argumentative Nahrung. Nach dem Kollaps von Lehman Brothers wandten Regierungen und Notenbanken die Lehren aus den 1930er-Jahren an und verhinderten damit einen wirtschaftlichen Absturz. Die EU-Spitzen ließen sich weder von Boris Johnson noch von Viktor Orbán ganz auseinanderdividieren, die Rechtspopulisten schafften den Durchmarsch nicht; in Italien verloren sie bald wieder die Macht, und in Österreich folgte auf die kurze Phase der Mitregierung ein peinlicher Absturz. Und in den USA stößt Trump Schritt für Schritt auf Widerstand. Das Impeachment hat im Senat zwar keine Chance, aber wenn man die Umfragen als Maßstab nimmt, ist seine Wiederwahl keine ausgemachte Sache. Optimisten mögen es im Augenblick schwerhaben, aber sie stehen nicht auf verlorenem Posten – vor allem nicht in einer längerfristigen Perspektive.
Beim Klima prallen Verzweiflung und Hoffnung heute am härtesten aufeinander. Die Weltuntergangsuhr, die Mitte der 1990er-Jahre bei drei viertel zwölf stand, steht seit dem vergangenen Jahr wieder auf zwei vor zwölf. Die Prognosen der Klimaforscher lesen sich immer öfter wie apokalyptische Visionen, die selbst ehrgeizige Klimapläne als sinnlos erscheinen lassen. Und dass sich die Staatengemeinschaft auf einen ehrgeizigen Klimaplan einigen und diesen auch umsetzen wird, erscheint nach der enttäuschenden Weltklimakonferenz in Madrid noch unwahrscheinlicher. Die politischen Realitäten stehen dem im Wege.
Der US-Autor Jonathan Franzen ist nicht der Einzige, der den Kampf gegen den Klimawandel für verloren erklärt und dazu aufruft, alles zu tun, damit die Menschheit die Folgen überlebt. Er ähnelt darin dem Dänen Björn Lomborg, der seit Jahren erklärt, dass eine wirkungsvolle Eindämmung der Treibhausgasemissionen viel zu teuer sei und man – neben der Lösung anderer sozialer und gesundheitlicher Probleme – stattdessen in die Anpassung investieren müsste.
Aber dem steht eine neue Generation gegenüber, die nicht bereit ist, die Hoffnung fahren zu lassen. Es ist paradox: Die radikalsten Klimaaktivisten mit ihren düsteren Warnungen sind heute die größten Optimisten. Sie sind überzeugt, dass die Katastrophe doch noch abgewendet werden kann. Anders als die Bremser, die in den Hauptstädten der Welt mit ihrem Pragmatismus den Ton angeben, wollen sie sich jedoch nicht darauf verlassen, dass wir schon irgendwie davonkommen werden. Denn der Lauf der Geschichte lässt sich zwar nicht steuern, aber er lässt sich beeinflussen. (Eric Frey, ALBUM, 28.12.2019) | 2 |
Für ihn sei es eine Freude, als Vorsitzender der CDU aktiv zu sein. „Wir arbeiten mit ganzer Kraft, um Schopfheim inklusive der Ortsteile attraktiv zu gestalten.“ Es gehe um das Ringen der besten Ideen, wie es in einer demokratischen Partei sein solle. Hervorzuheben sei auch das Leitbild, das im Vorstand erarbeitet worden sei.
"Das Ohr am Bürger"
Ein weiteres wichtiges Thema sei die Ärzteversorgung und die Zusammenarbeit mit den Nachbargemeinden. Um die Diskussionen auf eine breite Basis zu stellen, organisiere die CDU in diesem Jahr politische Stammtische. „Die CDU ist einfach eine Partei, die das Ohr am Bürger hat, die sich für eine sichere und finanziell gut gestaltete Zukunft einsetzt“, betonte Sascha Schneider. Im übrigen seien Aktionen zu den Themen „Digitalisierung“ und „Konflikte zwischen den Weltreligionen“ geplant. Und es gehe darum zu zeigen, dass Demokratie „ein aktiver, lebendiger und allwährender Prozess ist und das unsere Partei ein wichtiger Garant dafür ist und sein wird“.
Daran knüpfte Bundestagsabgeordneter Schuster an: Denn würde der Einsatz allein dieser politisch tätigen Menschen fehlen, dann könnte man dies messen - das Engagement der CDU-Mitglieder bedeute einen Mehrwert für die Stadt, die Demokratie und Stadtgestaltung, hob Schuster hervor.
Meinungsstreit werde immer weniger akzeptiert, doch die Macher des Grundgesetzes hätten sich nicht ohne Grund für eine Parteiendemokratie entschieden. Beim Streit gehe es, wie Ortsverbandsvorsitzender Sascha Schneider geäußert habe, um die beste Idee; ohne Streit würden die Parteien immer gleicher, immer ähnlicher, konstatierte Schuster. Umfragewerte gingen dann in den Keller.
Beim Grundgesetz wurde Wert auf Meinungspluralismus gelegt, um zu verhindern dass noch einmal „nur einer alles weiß“, so Schuster. Deshalb müssten die Parteien in einen Wettstreit treten; Streitende zeigten Profil. Schuster hofft indes auf den Fortbestand der großen Koalition - die EU-Präsidentschaft Deutschlands ab Juli könne nur mit einer stabilen Regierung gelingen.
Kritik an Verboten und „belehrendem Ton“
Kritik übte Schuster an Verboten und am „belehrenden Ton“, wenn es um Themen und Begriffe wie Böllerverbot, Fleischverzicht, Flugscham oder „Diesel-Bashing“ gehe - zumal schon viele Menschen freiwillig verzichteten, zum Beispiel auf Plastiktüten.
Dass ein paar wissen, was die anderen 80 Millionen Menschen am besten täten, sei nicht nachvollziehbar; man solle nicht bestrafen, sondern animieren. In diesem Sinn sei auch das in der Öffentlichkeit kritisierte Klimapaket angelegt worden. Es sei besser, Anreize zu schaffen – etwa, wie aktuell – statt eines Verbots von Ölheizungen den Heizungsaustausch zu fördern.
Mit dem geplanten Kohleausstieg und vielen weiteren Schritten nehme Deutschland mit seiner „Energie-Revolution“ eine Trendsetter-Rolle ein, dies sei allen „Greta“-Fans gesagt, erklärte Schuster. Einen Ausstieg der SPD aus der „GroKo“ würde er bedauern, sagte Schuster, doch mit einem Tempolimit, wie jetzt von der SPD gefordert, könne man keine Probleme lösen, etwa die Flüchtlingsfrage; Schuster sprach hier die Lage in Griechenland und afrikanischen Ländern an. Erfolgreich seien freilich die von ihm geforderten und nun seit kurzem stattfindenden flexiblen Grenzkontrollen.
Schuster kündigte zum Abschluss einen Runden Tisch zum Landarztmangel im März an.
„Was wäre eine Senioren-Union ohne Werner Schute?“ Armin Schuster hob auch dieses Engagement hervor; Werner Schute gab einen Überblick über die Aktivitäten der 35 mitgliederstarken Senioren-Union. | Gladbeck. Gladbecks CDU will nach der Kommunalwahl die Mehrheit in der Stadt stellen. Auch CDU-Landratskandidat Bodo Klimpel zeigt sich zuversichtlich.
Gladbeck: Die CDU sieht für das Jahr 2020 viele Chancen
Seit mehr als 35 Jahren treffen sich die Mitglieder der Gladbecker CDU zum Jahreswechsel bei einem Silvesterumtrunk statt einem Neujahrsempfang. Bei der Traditionsveranstaltung stand am Silvestermorgen neben einem Rückblick auf das ausgehende Jahr die Aussicht auf das Wahljahr 2020 im Mittelpunkt. Als besonderen Gast begrüßten die CDUler Bodo Klimpel, Landratskandidat der CDU im Kreis Recklinghausen.
Gladbeck: Die CDU will das Miteinander in der Stadt stärken
Dicht gedrängt standen die vielen Parteimitglieder im Haus Surmann zusammen. „In diesem Jahr ist der Umtrunk extrem gut besucht“, bilanzierte Fraktionsvorsitzender Peter Rademacher, der sich insbesondere über junge Gäste freute. Er ließ das ereignisreiche politische Jahr 2019 Revue passieren und zeigte die Handschrift der CDU Gladbeck in verschiedenen Projekten und Entscheidungen auf. Mit mehr Verantwortung in Gladbeck wollen die Christdemokraten die Verwaltung neu gestalten. Rademacher: „Sie soll effizienter, moderner und näher am Bürger sein. Statt von oben herab wollen wir eine partnerschaftliche Beziehung zwischen Verwaltung und Bürgern aufbauen. Aber auch das Miteinander innerhalb der Stadtgesellschaft wollen wir stärken.“
Bodo Klimpel geht als Landratskandidat für die CDU im Kreis Recklinghausen ins Rennen. Der Bürgermeister aus Haltern am See war zu Gast bei der CDU Gladbeck. Foto: Lutz von Staegmann / FUNKE Foto Services
Dietmar Drosdzol, Bürgermeisterkandidat der CDU, gab ebenfalls einen Ausblick über Veränderungen im kommenden Jahr. Neben der Modernisierung der Verwaltung standen dabei besonders die Sicherheitspolitik, bildungspolitische Entwicklungen und Haushaltsdebatten im Rat im Fokus. „Wir wollen uns noch mehr für die Bevölkerung einsetzen und 2020 die Mehrheit stellen“, sagte der Stadtverbandsvorsitzende. Er sieht „neue Chancen für uns, die CDU und die Stadt“.
Auf Kommunal- und Kreisebene will die Partei mehr Verantwortung übernehmen. Der Landratskandidat der CDU für den Kreis Recklinghausen, Halterns Bürgermeister Bodo Klimpel, gab Einblicke in seine Agenda. „Als Landrat sehe ich mich eher als Kreis-Bürgermeister und den Kreis als Ermöglichungs- statt als Aufsichtsbehörde“, betonte Klimpel. Er blickt wie seine Gladbecker Parteikollegen zuversichtlich in das neue Jahr. Gemeinsam mit den Städten wolle der Kreis konstruktiv an der Zukunftsfähigkeit der Region arbeiten. | 3 |
Koreaner verfolgen eine TV-Sendung mit einem Bericht über Kim Jong Un. © dpa
Seoul/Washington.Im Streit um Nordkoreas Atomwaffenprogramm stehen die Zeichen erneut auf Konfrontation. Die kommunistische Diktatur sieht sich grundsätzlich nicht mehr an ihr Moratorium für Tests von Atombomben und Interkontinentalraketen gebunden. Es gebe keinen Grund, „länger einseitig an die Verpflichtungen gebunden zu sein“, erklärte Machthaber Kim Jong Un am Dienstag. Die Welt werde zudem in naher Zukunft eine „neue strategische Waffe“ im Besitz seines Landes erleben, wurde er am Mittwoch von den Staatsmedien zitiert.
Nordkorea hatte den USA zuvor einseitig eine Frist bis zum Jahresende gesetzt und den Ton nach und nach wieder verschärft. Die Schuld für den Stillstand in den Verhandlungen gab Kim den USA, die er für ihr Festhalten an den Sanktionen gegen Pjöngjang kritisierte. Jetzt drohte Kim mit „einer schockierenden effektiven Aktion, um sie (die USA) für das Leid zahlen zu lassen, das unsere Bürger bisher ertrugen“. Er kündigte jedoch keine konkreten Maßnahmen an.
US-Präsident Donald Trump, der sich guter persönlicher Beziehungen zu Kim rühmt, äußerte sich am Dienstagabend (Ortszeit) mit Blick auf seine Nordkorea-Diplomatie zurückhaltend. dpa
© Mannheimer Morgen, Donnerstag, 02.01.2020 | Nordkorea wird sich nach den Worten seines Machthabers Kim Jong Un nicht mehr an das Moratorium für Atomversuche und Tests von Interkontinentalraketen halten. "Es gibt keinen Grund für uns, sich länger einseitig an die Verpflichtungen gebunden zu fühlen", sagte Kim am Mittwoch laut der staatlichen nordkoreanischen Nachrichtenagentur KCNA vor führenden Mitgliedern der Kommunistischen Partei Nordkoreas.
"Die Welt wird eine neue strategische Waffe erleben", kündigte er an. Sein Land werde "schockierende reale Maßnahmen" ergreifen. "Wir können unsere Würde niemals verkaufen."
Mit der Ankündigung drohen die diplomatischen Bemühungen der vergangenen zwei Jahre zur Beilegung des Atomkonflikts zwischen Nordkorea und den USA zu scheitern. Kim hatte im April 2018 überraschend den vorläufigen Verzicht auf Atom- und Raketentests erklärt und die Schließung eines Testgeländes verkündet. Die Ankündigung erfolgte kurz vor einem Gipfeltreffen Kims mit dem südkoreanischen Präsidenten Moon Jae In. In den vergangenen Tagen hatte er bereits "diplomatische und militärische Gegenmaßnahmen" für die Sicherheit und Souveränität des Landes angekündigt.
“Tief enttäuschend”: USA reagiert auf Nordkoreas Ankündigung
Die Atomverhandlungen zwischen Pjöngjang und Washington liegen seit einem gescheiterten Gipfeltreffen zwischen Kim und US-Präsident Donald Trump im Februar auf Eis. Nordkorea verlangte von den USA zuletzt Zugeständnisse bis zum Jahresende - andernfalls werde das Land einen "neuen Weg" einschlagen und mit einem "Weihnachtsgeschenk" aufwarten. Experten gehen davon aus, dass Nordkorea den Test einer Interkontinentalrakete plant.
Das isolierte Land steht wegen seines Atomprogramms unter strikten US- und UN-Sanktionen. Nach seinem Moratorium für Atomversuche und für Tests von Interkontinentalraketen im vergangenen Jahr hatte Pjöngjang vergeblich auf eine Aufhebung der Sanktionen gehofft. Seit Wochen verschärft Pjöngjang den Ton, zudem testete es wiederholt Raketen und verstieß damit gegen UN-Resolutionen.
Video: Nordkorea diskutiert Aufrüstung | 4 |
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Erinnerungen Der einsame Tod des Bettlers im Wald Bei Konzell starb vor 200 Jahren ein unbekannter Bettler. Seine tragische Geschichte berührt Menschen bis heute.
Von Rosi Stelzl
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Mail an die Redaktion Das Täfelchen im Hochwald neben dem alten früheren Kirchenweg in der Nähe der Weiler Kreut und Rettenbach erinnert an den toten Bettelmann. An einem Baum daneben befindet sich das verwitterte Täfelchen mit der kaum leserlichen Schrift. Foto: Stelzl
Zandt.Auf einem einsamen Waldweg Nähe Rettenbach und Kreut in Richtung Konzell findet man ein einfaches Sterbekreuzchen mit einer beschrifteten Tafel obenauf, die an einen Bettler, einen „Bedlmo“ – damals auch „Handwerksbursch“ genannt – erinnert. Er starb an dieser Stelle, wahrscheinlich noch vor 1800 eines einsamen Todes und wurde hier auch begraben. Überliefert ist aus Erzählungen älterer Leute, dass er aus dem Raum Further und Chamer Senke her kommend gesehen wurde. Wahrscheinlich wollte er in Richtung Gäuboden gehen.
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Menschen Zweite Hochzeit für Stefan und Martin Die zwei Stullner traten 2010 als erstes schwules Paar im Landkreis Schwandorf vors Standesamt. 2020 sagen sie nochmal „ja“.
Von Marina Wudy
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Mail an die Redaktion Martin Schöls (l.) und Stefan Bartl-Schöls (r.) führen eine glückliche Ehe. Foto: Marina Wudy
Schwandorf.Wenn man Stefan Bartl-Schöls und Martin Schöls fragt, welches Vorurteil sie am meisten nervt, verdrehen beide nur die Augen, stöhnen und sind sich sofort einig: „Die Standardfrage – wer ist die Frau und wer ist der Mann bei euch?“ Die beiden 41- und 47-jährigen Stullner sind seit elf Jahren ein Paar; Vorurteile gegen Schwule, wie die klassische Frage nach der Rollenverteilung, kennen sie deshalb zur Genüge. Sie würden sich wünschen, dass mehr ihre individuellen Persönlichkeiten als ihre sexuelle Orientierung im Vordergrund stehen. Etwa, dass Stefan quirlig und aufgedreht ist, und Martin eher ruhig und zurückhaltend.
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Inselstaat Palau verbietet korallenschädliche Sonnencremen Das pazifische Ferienparadies Palau hat als erstes Land der Welt bestimmte Sonnencremes verboten. Er will damit seine berühmten Korallenriffe schützen.
Der Inselstaat Palau will mit einem Verbot bestimmter Sonnencremes seine Korallen schützen. Im Bild Korallem des Great Barrier Reef in Australien. KEYSTONE/EPA AAP/JAMES COOK UNIVERSITY
(sda/afp)
«Wir müssen die Umwelt respektieren, denn die Umwelt ist der Ursprung des Lebens und ohne sie kann in Palau niemand überleben», sagte Präsident Tommy Remengesau der Nachrichtenagentur AFP am Mittwoch. Er verwies auf wissenschaftliche Erkenntnisse, denen zufolge Chemikalien aus Sonnenschutzmitteln schon in geringen Mengen die empfindlichen Korallen zum Absterben brächten.
Die Einfuhr oder der Verkauf verbotener Sonnencremes wurde mit einem Bussgeld von umgerechnet 890 Euro belegt. Darüber hinaus rief der Inselstaat eines der grössten Meeresschutzgebiete der Welt aus. Damit sind nun in 80 Prozent der Ausschliesslichen Wirtschaftszone (AWZ) der Insel unter anderem der Fischfang und der Rohstoffabbau verboten.
Der westpazifische Inselstaat Palau liegt zwischen Australien und Japan und ist ein beliebtes Ferienziel. Besonders die Unterwasserwelt zieht viele Urlauber an. | Empfehlung - Touristen sollen Brandgebiete in Australien verlassen
dpaSydney Touristen sollen die Brandgebiete im Südosten Australiens verlassen. Der Grund: Für das Wochenende wird eine neue Hitzewelle erwartet. Die Feuerwehr des Bundesstaats New South Wales legte ein Gebiet fest, aus dem Menschen raus sollen, die dort keinen festen Wohnsitz haben. Es erstreckt sich 240 Kilometer vom Urlaubsort Batemans Bay Richtung Süden bis zur Grenze des Staats Victoria. Am Samstag werden vom Wetteramt für die Region Temperaturen jenseits der 40-Grad-Grenze und Wind erwartet. Daher können die Buschbrände weiter angefacht werden, die hohe Brandgefahr steigt weiter.(...) Link zum Artikel: https://www.gn-online.de/ticker/touristen-sollen-brandgebiete-in-australien-verlassen-337421.html | 1.333333 |
Wien. Neujahrsbabys werden sonst kurz nach Mitternacht zur Welt gebracht – Türkis-Grün wartete bis zum Abend des 1. Jänner: Exakt um 21.03 Uhr kam die Meldung der Einigung zwischen Sebastian Kurz und Werner Kogler – kurz vor 22 Uhr traten die beiden vor die Kameras, um die 1. ÖVP-Grün-Bundesregierung aus der Taufe zu heben. Knapp 10 Minuten dauerte das Statement (Kogler sprach eine Minute länger als Kurz). Zuvor hatten die Verhandlungsteams ab 17 Uhr im Winterpalais letzte Details der Regierungsliste geklärt.
Lunacek als Staatssekretärin. Während auf VP-Seite alle Posten besetzt waren, ging es bis zuletzt um das grüne Staatssekretariat. Am Abend fiel dann die Entscheidung: Ex-Grünen-Chefin Ulrike Lunacek wird Staatssekretärin im Vizekanzleramt von Werner Kogler.
Steuern und Klima. Beide – Kurz und Kogler – sprachen von schwierigen Verhandlungen und betonten, man habe sich nicht auf den kleinsten Nenner geeinigt. Kurz nannte als ersten Punkt eine Steuersenkung. Wie ÖSTERREICH erfuhr, wird die 1. Etappe der Steuerreform schon 2020 kommen (siehe unten). Der Grünen-Chef sprach von drei Schwerpunkten: Es werde ein Klimapaket geben, den „gläsernen Staat statt den gläsernen Bürger“ und ein Paket gegen Kinderarmut.
Heute Präsentation. Um 16 Uhr soll die neue Koalition in der Akademie der Wissenschaften präsentiert werden.
Angelobung nach 100 Tagen. Wenn die Regierung planmäßig am Dienstag, den 7. Jänner, angelobt wird, dann war es mit 100 Tagen der viertlängste Regierungspoker. | ÖVP und Grüne werden am Donnerstag ihr gemeinsames Regierungsprogramm der Öffentlichkeit präsentieren. Davor informieren ÖVP-Obmann Sebastian Kurz und Grünen-Chef Werner Kogler Bundespräsident Alexander Van der Bellen. Am Freitag folgen dann Gremiensitzungen der beiden Parteien.
Die beiden Parteichefs werden um 12.30 Uhr in der Hofburg eintreffen und dem Staatsoberhaupt die Einigung auf das gemeinsame Regierungsprogramm darlegen. Um 16.00 Uhr folgt dann die offizielle Präsentation des Regierungsprogramms und der Ministerliste in der Aula der Wissenschaften.
Am Freitag tagen dann Gremien von ÖVP und Grünen, tags darauf muss dann der Grüne Bundeskongress schließlich seinen Sanctus für den Regierungspakt geben. Die Angelobung könnte dann kommende Woche folgen. | 3.666667 |
BERLIN/FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Bundesinnung der Gebäudereiniger will die Mini-Jobs mit ihrer starren Einkommensgrenze von 450 Euro abschaffen lassen. Bei jeder Tarifsteigerung wirke die Grenze als "absurdes Instrument der Arbeitszeitverkürzung", sagte Bundesinnungsmeister Thomas Dietrich der Deutschen Presse-Agentur.
Laut Innung arbeitet ungefähr jeder dritte der rund 700 000 Gebäudereiniger in einem Mini-Job mit einer Verdienstobergrenze von 450 Euro. Bei höheren Löhnen verkürzt sich so die abzuleistende Arbeitszeit, wenn die Verdienstspanne bereits ausgeschöpft ist. Das trifft den Arbeitgebern zufolge auf mehr als 100 000 Beschäftigte zu.
Minijobs würden zunehmend unflexibel und seien mit der 30-prozentigen Pauschalabgabe für die Betriebe ohnehin die teuerste Beschäftigungsform, kritisierte Dietrich. Sollte es keine politische Mehrheit für eine Abschaffung der Mini-Jobs geben, müsse wenigstens die Verdienstgrenze angehoben werden, verlangte der Bundesinnungsmeister./ceb/DP/zb | In der Gebäudereinigung arbeiten viele Mini-Jobber. Wegen der starren Verdienstobergrenze wirkt jede Tarifsteigerung als unfreiwillige Arbeitszeitverkürzung.
Berlin/Frankfurt In der Gebäudereinigung arbeiten viele Mini-Jobber. Wegen der starren Verdienstobergrenze wirkt jede Tarifsteigerung als unfreiwillige Arbeitszeitverkürzung. Die Arbeitgeber verlangen eine Wende.
Deutschlands größte Handwerkssparte macht Front gegen Mini-Jobs mit ihrer starren Einkommensgrenze von 450 Euro.
Die Bundesinnung der Gebäudereiniger verlangt die bundesweite und branchenübergreifende Abschaffung dieser Beschäftigungsverhältnisse, wie Bundesinnungsmeister Thomas Dietrich der Deutschen Presse-Agentur sagte.
Zum Jahresbeginn 2020 ist der branchenspezifische Mindestlohn auf 10,80 Euro die Stunde gestiegen, während die Einkommensgrenze seit Jahresbeginn 2013 nicht mehr angepasst worden sei. Unter dem Strich bedeute der Tarifabschluss für weit über 100.000 Beschäftigte, dass sie nicht mehr Netto-Gehalt, sondern 15 Minuten mehr Freizeit in der Woche erhielten. "Von mehr Freizeit lässt sich keine Miete und kein Supermarkteinkauf bezahlen. Die starre 450-Euro-Grenze ist unsozial, denn sie macht aus Tariflohnerhöhungen finanzielle Einbußen der Beschäftigten", kritisierte Dietrich.
Nach Innungsangaben arbeitet etwa jeder dritte der rund 700.000 Gebäudereiniger in einem Mini-Job. Mehr als 100.000 Beschäftigte seien direkt an der 450-Euro-Einkommensschwelle und müssten folglich bei Tarifsteigerungen kürzere Arbeitszeiten leisten, wenn sie im Mini-Job bleiben wollen. Für die Betriebe bedeute das weniger Flexibilität und zusätzliche Bürokratie bei der Anpassung der Arbeitsverträge. Die IG Bauen-Agrar-Umwelt hatte in der Vergangenheit kritisiert, dass mit jeder Gehaltserhöhung die geforderte Arbeitsleistung verdichtet worden sei.
Dietrich sprach sich für eine Abschaffung der gewerblichen Mini-Jobs aus. Es gäbe dann ab dem ersten Euro nur noch voll steuer- und sozialversicherungspflichtige Beschäftigung. Man favorisiere diesen Weg, da Minijobs mit der 30-prozentigen Pauschalabgabe für die Betriebe ohnehin die teuerste Beschäftigungsform darstellten und zunehmend unflexibel würden. Sollte sich dafür keine politische Mehrheit finden, sollte zumindest die Einkommensgrenze angehoben werden. Dafür hatten sich bereits CDU und FDP ausgesprochen. | 4 |
Berge von Knallerüberresten und Flaschen zeugen von einer feucht-fröhlichen Silvesternacht. Foto: Mosel
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GIESSEN - Die teils hitzig geführte Debatte war schon lange vor dem letzten Tag des Jahres entbrannt. Während eine Initiative der Deutschen Umwelthilfe eine bundesweite Diskussion über die Knallerei an Silvester ausgelöst und einige Städte und Gemeinden das Zünden von Feuerwerk zum Schutz von Menschen, Tieren, Gebäuden und Natur untersagt hatten, blieb in Gießen alles beim Alten. Doch auch ganz ohne Böllerverbot blicken Diensthabende von Notaufnahmen, Polizei und Feuerwehr im Gespräch mit dem Anzeiger auf eine eher ruhige Silvesternacht zurück. Das Abfeuern von Raketen und Co. spielte dabei sogar fast eine untergeordnete Rolle. Probleme machten meist Feierwütige, die zu tief ins Glas geschaut hatten. Trotz dieser "moderaten" Lage hält die Leiterin der Gießener Feuerwehr, Martina Klee, vor allem "die Böllerei in den Innstädten" für überholt.
Brand in Kfz-Werkstatt
Das neue Jahr war noch keine halbe Stunde alt, als die Berufsfeuerwehr sowie die Freiwilligen Wehren Gießen Mitte und Kleinlinden zu einem größeren Einsatz ausrücken mussten. In der Frankfurter Straße war ein Brand im Dach- und Innenbereich einer Kfz-Werkstatt ausgebrochen. "Das hat uns zwei Stunden lang beschäftigt", berichtet Martina Klee am Neujahrsmorgen. Dabei wurde auch die Drehleiter der Freiwilligen Feuerwehr aus Heuchelheim eingesetzt. Um 2.30 Uhr war dieser einzige längere Einsatz der Silvesternacht beendet. Insgesamt sieben Mal musste die Feuerwehr ausrücken. Neben vier Kleinbränden - drei Mülleimer und eine Schussbatterie - gab es auch einen Fehlalarm wegen einer vermutlich durch Feuerwerksrauch ausgelösten Brandmeldeanlage. Auf den Einsatzfahrten waren außerdem mehrere brennende Feuerwerksbatterien aufgefallen, die allerdings nicht gelöscht werden mussten. "In Verbindung mit der Silvesternacht sind sieben Einsätze nicht viel", fasst Klee zusammen.
Dass "in Innenstädten viel geknallt wird", macht der Leiterin des Amtes für Brand- und Bevölkerungsschutz dennoch Sorgen - vor allem wegen der Verletzungsgefahr. Sie hofft, dass diese Böllerei künftig abnimmt, "aber weniger durch Verbote, sondern durch Vernunft und der Debatte zum Klimaschutz". Auch Dr. Martin Heinrich, der als Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie Dienst in der Notaufnahme des Gießener Uniklinikums (UKGM) hatte, hält eine Einschränkung beim Feuerwerk für wünschenswert. "Wir haben in manchen Jahren schon schwerste Verletzungen behandelt, die sicher verringert werden könnten", sagt der Mediziner. Diesmal sei es aber mit dem Aufkommen "wie an einem durchschnittlichen Wochenende" glücklicherweise "ungewöhnlich ruhig" gewesen. Zwei bis drei "typische Verletzungen" sind jeweils ambulant in der Augenklinik, beziehungsweise in der Unfallchirurgie, behandelt worden. Einem Patienten war ein Böller in der Hand explodiert. Das sei sicherlich schmerzhaft gewesen, so Heinrich, habe aber nur "kleinere Verbrennungen" nach sich gezogen.
Aus dem Agaplesion Evangelischen Krankenhaus Mittelhessen ("EV") berichtet Ärztin Greta Brodersen ebenfalls von lediglich "kleinen Sachen", die in der Unfallchirurgie behandelt werden mussten, darunter Schnittverletzungen vom Hantieren mit Feuerwerkskörpern. In der internistischen Notaufnahme sei hingegen "ordentlich was los" gewesen. Hier seien insbesondere Patienten, "die zu viel Alkohol getrunken haben", untergekommen. Deutlich zu tief ins Glas geschaut hatten auch einige Behandlungsbedürftige im St. Josefs Krankenhaus Balserische Stiftung. "Auffällig im Vergleich zu sonst" waren für Gertrud Hanis, Leiterin der Zentralen Notaufnahme, fünf alkoholisierte Patienten "teilweise mit Mischtoxikation", also zusätzlicher Drogeneinnahme. Neben zustandsbedingten Stürzen mussten auch die Opfer zweier Schlägereien verarztet werden. Teilweise seien die Patienten "sehr aggressiv" gewesen, ebenso wie deren Angehörige im Schlepptau. "Aber das ist unser täglich' Brot", resümiert Hanis.
Hauptsächlich mit betrunkenen Menschen hatte auch die Polizei in der Neujahrsnacht zu tun, auch wenn diese "relativ ruhig" verlaufen sei, wie ein Polizeisprecher sagt. Die Beamten, die in voller Personalstärke im Einsatz waren, wurden unter anderem zu mehreren Prügeleien gerufen. Insgesamt sei es aber "nicht viel anders als an einem gewöhnlichen Sommer-Wochenende" gewesen, so der Sprecher. Ein Böllerverbot würde allerdings auch er begrüßen, insbesondere für diejenigen, "die von früh bis spät knallen". In der Vergangenheit sei es auch schon vorgekommen, dass Feuerwerkskörper auf Rettungsdienst und Polizei geworfen worden seien. Und das sei dann "so gar nicht mehr lustig". | Polizei in Ulm ermittelt gegen Feiernde. Auf dem Münsterplatz geht es dennoch weitgehend friedlich zu
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Grund für die Rückkehr war eine Fehleranzeige im Cockpit für eines der vier Triebwerke, wie Edelweiss-Sprecher Andreas Meier auf Anfrage sagt. Es habe sich jedoch um keinen Ausfall des Triebwerks gehandelt. Dennoch musste der Pilot aus Sicherheitsgründen das Triebwerk abschalten und zum Startflughafen zurückkehren. Um das Landegewicht zu erreichen, habe man Kerosin abgelassen. Die Maschine zog über dem Mittelland einige Kreise.
In Zürich wurde die Maschine anschliessend überprüft. Es stellte sich heraus, dass es sich um eine Falschmeldung gehandelt hatte. Nach gut einer Stunde konnte der Airbus A340 wieder abheben und wird mit etwa 3,5 Stunden Verspätung in Cancún eintreffen. «Für die Passagiere und die Besatzung hat zu keinem Zeitpunkt Gefahr bestanden», betont Meier. | Besonders viele Neugründungen gab es den Angaben zufolge in den Branchen Hightech, IT, Mobilität, Beratung, Architektur und Ingenieurwesen, Transport und Logistik sowie im Immobilienwesen. Weniger gut lief es im vergangenen Jahr in den Bereichen Marketing und Kommunikation, Detailhandel sowie Grosshandel, wo es zu weniger Firmenneustarts kam.
Profitieren vom Boom konnten die Ostschweiz ( 7 Prozent), das Espace Mittelland ( 6 Prozent), die Südwestschweiz ( 4 Prozent) sowie die Nordwestschweiz und Zürich ( 2 Prozent). Eine Abnahme an Gründungen gegenüber dem Vorjahr verzeichneten die Zentralschweiz (-2 Prozent) und das Tessin (-0,3 Prozent).
Dreiviertel von Männern gegründet
Eine deutliche Mehrheit oder rund 76 Prozent der neuen Firmen wurde durch Männer gegründet. Der Frauenanteil belief sich somit auf knapp einen Viertel aller Neugründungen. Eine Analyse sei jedoch nicht abschliessend möglich, da viele neue Unternehmen durch mehr als eine Person gegründet und damit die Verteilung der Geschlechter verwässert werde, schreibt IFJ. Was die Anzahl Gründungen durch Frauen betreffe, liege die Schweiz im internationalen Durchschnitt grundsätzlich jedoch leicht zurück.
Beliebteste Rechtsform für den Start einer neuen Firma war die Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH). Für sie entschieden sich 39 Prozent aller Start-Up-Gründer. Laut IFJ wurden 93 Prozent aller neuen GmbHs mit dem gesetzlichen Minimum von 20'000 Franken Stammkapital gestartet. Das höchst eingetragene Kapital betrugt rekordhohe 1,81 Milliarden Franken durch die Schweizer Ansiedlung des multinationalen Konsumgüter-Konzerns Procter & Gamble mit Sitz in Petit-Lancy GE.
Weitere beliebte Rechtsformen für Start-ups waren den Angaben zufolge die Einzelfirma (32 Prozent), die Aktiengesellschaft (20 Prozent) und die Kollektivgesellschaft (3 Prozent). | 1 |
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Zwei Frauen mussten ins Krankenhaus
Die 40 Bewohner des Hauses konnten nach Angaben der Polizei das Gebäude noch selbst verlassen und blieben überwiegend unverletzt. Fünf von ihnen erlitten Rauchgasvergiftungen. Zwei Frauen im Alter von 78 und 55 Jahren mussten ins Krankenhaus gebracht werden. Da das Haus derzeit nicht mehr bewohnbar ist, richtete die Gemeinde eine Notunterkunft in einer Sporthalle ein.
500.000 Euro Schaden
Den Schaden für das dreistöckige Wohnhaus schätzt die Polizei auf mindestens 500.000 Euro. Die Kriminalpolizei Ansbach hat die Ermittlungen übernommen und schließt Feuerwerkskörper als Brandursache nicht aus. | 2.5 |
Hannover hat einen neuen Soccerpark: The Bolz an der Vahrenwalder Straße. Allerdings unterscheidet sich die Anlage mit Neon-Fußball, Musik vom DJ-Pult und Playstation-Ecke von anderen Kleinfeldern. Die HAZ hat die Fußballkäfige ausprobiert und erklärt, für wen sich der Kick auf engstem Raum lohnt. | In der Region Hannover haben die Bürger das neue Jahr mit einem Feuerwerk begrüßt – es fiel wegen des Nebels und unter dem Eindruck der aktuellen Feinstaubdebatte allerdings etwas zurückhaltender aus als in früheren Jahren. Hier sind die Bilder aus der Stadt – und ein Video von der Waterloosäule. | 1 |
Anastasiya Avilova zieht im Januar 2020 als Kandidatin ins Dschungelcamp ein. Wird das Playmate sich gewohnt freizügig im australischen Dschungel zeigen?
Anastasiya Avilova (31) ist laut Bild-Zeitung Kandidatin beim Dschungelcamp 2020.
ist laut Bild-Zeitung Kandidatin beim Dschungelcamp 2020. Die 31-Jährige ist bereits Reality-Show-erprobt.
Bei „Temptation Island“ machte sie ein pikantes Geständnis.
Anastasiya Avilova (31) dürfte treuen RTL-Fans bereits bekannt sein: Das aus der Ukraine stammende Model nahm bereits an der RTL-Fremdgeh-Show „Temptation Island - Versuchung im Paradies“ teil - nun ist die 31-Jährige eine der Kandidatinnen bei der von Sonja Zietlow und Daniel Hartwich moderierten RTL-Sendung „Ich bin ein Star - Holt mich hier raus“.
Dschungelcamp 2020: Das Model Anastasiya Avilova ist Reality-Shows gewohnt
Avilova hat bereits einiges an Reality-TV-Erfahrung und ist damit eine erprobte Kandidatin für dasDschungelcamp 2020 - obwohl sie wohl in keiner der anderen Shows mit Ungeziefer in Kontakt gekommen sein dürfte. Außerdem soll in der Nähe des Dschungelcamp-Drehortes kürzlich sogar ein Mord passiert sein - nicht gerade einfach zu verkraften für die Camper. Eine echte Herausforderung für das Model? Etwas rauer dürfte es im Dschungelcamp nämlich schon zugehen als in den anderen Formaten, in denen Anastasiya Avilova bisher zu sehen war - das waren neben „Temptation Island“ (RTL) noch „Catch the Millionaire“ (ProSieben), „Frauentausch“ (RTL2) und„Mieten, Kaufen, Wohnen“ (VOX).
Model Anastasiya Avilova: Dschungelcamp-Teilnehmerin war Playmate
Model Anastasiya Avilova dürfte manchen auch als Playmate bekannt sein: Im April 2019 zog sich die 31-Jährige für den Playboy aus, auch in dem britischen Männermagazin FHM war sie schon zu sehen. Und ein paar pikante Details gibt es über „die Verführerin“ - wie der Playboy titelte - auch zu erfahren: Avilova bekannte sich öffentlich zu ihrer Bisexualität. Mit einer Frau war sie bisher jedoch noch nicht zusammen - obwohl sie sich das ihrer eigenen Aussage nach vorstellen könne. Ihr letzter Freund war ein Mann: Für kurze Zeit war die Ukrainerinmit Ennesto Monté liiert - doch die Liebesgeschichte der beiden endete schon nach kurzer Zeit.
Dschungelcamp 2020: Anastasiya Avilova zeigt sich freizügig auf Instagram
Die hübsche Brünette hält neben Foto-Shootings und TV-Terminen ihre Fans auf Instagram und Facebook auf dem Laufenden. Sie postetfreizügige Bilder und ab und an eine Lebensweisheit: „Die Schönheit der Dinge lebt in der Seele dessen, der sie betrachtet“ ist Avilovas Lieblings-Zitat auf Facebook.
Dschungelcamp 2020: Was erwartet uns mit Anastasiya Avilova?
Fans dürfen jedenfalls gespannt sein, wie sich die Beauty-Queen im Dschungelcamp 2020 schlägt. Schließlich lässt ihr bisheriger Werdegang zumindest auf den ersten Blick keine Affinität für Schmutz und Ungeziefer vermuten. Und mit den Luxus-Outfits, Foto-Shootings an Sandstränden und Auftritten auf dem roten Teppich, von denen Anastasiyas Instagram-Profil erzählt, ist bei „Ich bin ein Star - Holt mich hier raus“ definitiv erst mal Schluss.
Wer zieht sonst noch ins Dschungelcamp 2020? Hier erfahren Sie alle Kandidaten für die neue Staffel von „Ich bin ein Star - holt mich hier raus!“ bei RTL. Unter anderem sollen Sonja Kirchberger und Danni Büchner in den Dschungel gehen.
Anastasiya Avilova postet auf ihremInstagram-Account ein freizügiges Foto. Doch der Hingucker ist nicht ihr Körper, sondern die Schnapsflasche in ihrer Hand, für die sie Werbung macht.
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Rubriklistenbild: © Screenshot Instagram @nasia_a | Die Kandidaten für die 14. Staffel "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus" und in diesem Jahr wird auch eine Wienerin am Dschungelcamp 2020 teilnehmen. Alle Infos zu den Kandidaten.
Die österreichische Schauspielerin Sonja Kirchberger - bekannt unter anderem als "Venusfalle" in Robert van Ackerens gleichnamigem Spielfilm - zieht heuer ins Dschungelcamp.
Wienerin Sonja Kirchberger zieht ins Dschungelcamp 2020
Die 55-jährige Wienerin, die für RTL schon bei "Let's dance" das Tanzbein schwang, ist eine von zwölf Kandidatinnen, die von RTL für die neue Staffel der Show "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!" bekanntgegeben wurden.
Die IBES-Kandidaten im Überblick
Zu den weiteren Teilnehmern zählt Danni Büchner, die Witwe des 2018 gestorbenen TV-Auswanderers Jens Büchner. Auch Ex-Profiboxer Sven Ottke, "GZSZ"-Schauspieler Raul Richter und der frühere deutsche Verkehrsminister Günther Krause ziehen ins Dschungelcamp. Aus der RTL-Castingshow "Deutschland sucht den Superstar" sind im Dschungel gleich zwei bekannte Gesichter dabei: Prince Damien und Toni Trips. Ebenfalls zu sehen: Claudia Norberg - die Ex von Schlagersänger Michael Wendler, "Temptation Island"-Teilnehmerin Anastasiya Avilova und Elena Miras - bekannt aus "Das Sommerhaus der Stars" und "Love Island". Auch der "Bachelor in Paradise" Marco Cerullo und Markus Reinecke ("Die Superhändler - 4 Räume, 1 Deal") sind bei der 14. Staffel "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus" dabei. Start ist am 10. Jänner.
Keine lebenden Tiere als Speisen mehr
Eine Neuigkeit wurde schon vorab bekanntgegeben: In der neuen Staffel sollen keine lebenden Tiere, wie etwa Maden, verzehrt werden. In gewohnter Manier wird die Sendung kommentiert von Sonja Zietlow und Daniel Hartwich. Beim großen "IBES"-Finale am 25. Jänner entscheidet sich dann, wer König oder Königin des Dschungels wird. | 3 |
Video Jahresausblick mit Astrologin Monica Kissling: «Das Horoskop von Greta Thunberg macht mir Sorgen» Monica Kissling alias «Madame Etoile» hat in die Sterne geblickt und sieht nicht mehr ganz so düster wie vor einem Jahr. Allerdings: Einfach wird es nicht. «2020 wird ein Jahr des Widerstands», sagt die Astrologin. Für den «AstroTalk» zum Jahresbeginn hat sie zudem Horoskope für Donald Trump, Greta Thunberg oder Bundesrat Ignazio Cassis Horoskope erstellt.
(smo) Zerfall, Vertrauensverlust und Zunkunftsangst. Das waren die Schlagworte, die Moncia Kissling alias Madame Etoile an dieser Stelle vor einem Jahr verbreitete. «2019 wird ein schwieriges Jahr», sagte sie im AstroTalk auf Tele Züri am 1. Januar 2019.
Ganz so düster klingt es diesmal nicht. «Es wird ein intensives Jahr», prophezeit die Astrologin 2020. Grund dafür sei vor allem «ein grosser Globalzyklus», der am 12. Januar starte. Das heisst laut Monica Kissling nichts Geringeres als: «Alles wird neu aufgestellt, die Weltordnung neu definiert.» Ein Umbruch, der «erbitterte Machtkonflikte» mit sich bringe, aber auch «Aufbruchstimmung, Widerstand und Aktivismus».
Unberechenbare Liebe
Immerhin: In Liebesdingen wird es heiter im neuen Jahr. «Hyperaktiv» sei Liebesplanet Venus. «Es ist Vieles in Bewegung, der Wunsch nach Abwechslung ist gross.» Die Liebe hat im neuen Jahr also eine «unberechenbare Note».
Im Besonderen erstellte Kissling für US-Präsident Donald Trump, Klimaaktivistin Greta Thunberg, Bundesrat Ignazio Cassis und die Grüne Partei der Schweiz Horoskope:
Demnach haben weder Trump noch Thunberg gute Karten. Für den US-Präsidenten, der am 3. November 2020 zu Wiederwahl antritt, hat die Astrologin ein klares Urteil: «Ich bin im Moment noch ziemlich allein mit meiner Prognose, dass er nicht mehr gewählt wird.» Das stehe nicht direkt so in den Sternen, «aber das ist meine Interpretation».
Greta Thunbergs Horoskop mache ihr «Sorgen». Die junge Klimaaktivistin aus Schweden habe «kritische Kommunikationssterne», so Kissling. «Sie wird verwundbar, wird heftiger kritisiert und es kann sogar sein, dass sie in rechtliche Konflikte verwickelt wird, weil sie sich zu weit au dem Fenster lehnt.» Thunberg müsse mit Anfeindungen rechnen und sich deshalb auch besser schützen.
Am 3. Januar: Monica Kisslings detaillierte Jahreshoroskope 2020 für die einzelnen Sternzeichen. | US-Präsident Donald Trump (im Bild links mit Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping) ließ am Silvestertag verlauten, am 15. Jänner werde in den USA der erste Teil eines umfassenden Handelsabkommens zwischen USA und China unterzeichnet.
Auf chinesischer Seite gab es dafür aber auch gestern vorerst keine offizielle Bestätigung des Termins.
Klar ist jedenfalls, dass ein solches Abkommen Druck aus dem seit zwei Jahren laufenden Zoll- und Handelskrieg nehmen könnte.
Trump deutete an, dass sich China zur Ausweitung der Importe aus den USA verpflichten werde sowie zur Einhaltung internationaler Regeln in Sachen Know-how- und Technologieschutz sowie Wechselkurse. | 1 |
Offenbar hat die Polizei nun eine Spur zur Mutter jenes Neugeborenen, das in der Nacht auf Sonntag in Lichtenberg im Bezirk Urfahr-Umgebung vor einer Wohnung gefunden worden ist, wie das Landeskriminalamt bestätigt.
Frau erst seit Kurzem in Gemeinde
Bei der Frau soll es sich um eine erst kürzlich zugezogene Gemeindebürgerin aus der unmittelbaren Nachbarschaft handeln, berichtet auch die Kronen-Zeitung. Aus der Landespolizeidirektion heißt es, die mutmaßliche Kindesmutter konnte bisher noch nicht erreicht werden.
Der kleine Bub war erst eine Stunde alt, als er gefunden wurde. Die Mutter habe ihn, warm eingewickelt in Stoff und auf einem weichen Polster, in das Stiegenhaus eines Mehrfamilienhauses in Altlichtenberg gelegt, so der Sprecher der Linzer Staatsanwaltschaft Philip Christl. Eine Bewohnerin hörte das Baby weinen und fand es.
Baby ausgesetzt: Suche nach Mutter Der Neugeborene, der in der Nacht auf Sonntag in Altlichtenberg gefunden wurde, berührt Oberösterreich.
Psychischer Ausnahmezustand
Die Mutter könnte nach der Geburt wohl verzweifelt oder überfordert gewesen sein, so Christl: „Wir wollen jetzt natürlich in erster Linie wissen, wer die Mutter ist, auch, um ihr selbst zu helfen. Es handelt sich sicher um eine psychische Ausnahmesituation.“ | Die Steiermark war bis 2015 das Bundesland mit der kleinräumigsten Gemeindestruktur: Bis zum 1. Jänner 2015 hatten die steirischen Gemeinden im Schnitt etwas mehr als 1.700 Einwohner – seit damals sind es durchschnittlich rund 3.300 Einwohner.
Voves: „Rückblickend absolut gelungen“
Trotz vieler Proteste gelang es letztendlich aber, dass 80 Prozent der Gemeinden die Fusionen freiwillig vollzogen. Der damalige Landeshauptmann Franz Voves spricht rückblickend davon, dass die Gemeindestrukturreform das sensibelste Projekt seiner Amtszeit war: „Das war sicherlich mit Abstand das sensibelste Projekt. Unser großes Ziel war es einfach, dass wir durch größere Einheiten stärkere Leistungen für die Bevölkerung erreichen, und ich glaube, rückblickend gesehen und jetzt auch aktuell mich umhörend, dass das absolut gelungen ist. Die Menschen vor Ort, glaube ich, haben in großer Mehrheit erkannt, dass ihnen das absolut in den Leistungen aus dieser größeren Kommune heraus Vorteile gebracht hat.“
Schützenhöfer: „Reduktion macht sich bezahlt“
Auch für seinen damaligen Regierungspartner, den jetzigen Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer, ist diese Reform ein Erfolgsprojekt: „Jetzt sehen wir, dass sich diese Reduktion außerordentlich bezahlt macht, weil die Gemeinde bei der Infrastruktur besser beieinander sind.“
Gemeinden un Regionen sollen weiter gestärkt werden
In den nächsten Jahren möchte die ÖVP-SPÖ-Landesregierung die Gemeinden und Regionen weiter stärken: So heißt es in der „Agenda weiß-grün“, dem Koalitionsabkommen im Land, dass es durch die veränderte Gemeindestruktur gelungen sei, die Infrastruktur in den Gemeinden zu verbessern und auszubauen, und diese Stärkung der Gemeinden – insbesondere in den außerhalb des Zentralraums liegenden Regionen – sei fortzuführen.
Murfeld hat sich aufgelöst
Mit Jahresbeginn gibt es übrigens nur mehr 286 Gemeinden: Die bisherige Gemeinde Murfeld hat sich freiwillig aufgelöst und wurde auf die Nachbargemeinden St. Veit in der Südsteiermark und Straß (beide im Bezirk Leibnitz) aufgeteilt. | 1 |
Mit einer Elektropfanne und Fett hat ein Mann in Landshut am Neujahrstag seine Küche in Brand gesetzt. Ein Hubschrauber flog den schwer verletzten 48-Jährigen in eine Klinik, wie die Polizei mitteilte. Ein neun Jahre altes Kind, das ebenfalls in der Wohnung war, sei unversehrt geblieben. Zunächst sei die Pfanne in Brand geraten, dann hätten die Flammen sich auf die Küche ausgebreitet. Bei dem Feuer entstanden rund 10 000 Euro Sachschaden.
Karte zum Artikel ungefährer Brandort, Goldinger Str. Landshut, Deutschland ungefährer Brandort, Goldinger Str. Landshut, Deutschland | Bei einem Küchenbrand in Landshut sind am Neujahrstag drei Personen verletzt worden, eine von ihnen schwer. Den Schaden schätzt die Polizei auf 10.000 Euro.
Gegen 13 Uhr wurde ein Feuer in der Goldingerstraße der Polizei gemeldet. Als die Einsatzkräfte vor Ort ankamen, brannte die Küche in einer Wohnung im ersten Stock eines Mehrfamilienhauses. Der Inhaber der Wohnung hatte mit einer Elektropfanne und Fett hantiert, als das Feuer ausbrach und auf die Küchenschränke übergriff.
Der 48-Jährige wurde schwer verletzt und musste in eine Spezialklinik geflogen werden. Ein neunjähriges Kind, das ebenfalls in der Wohnung war, blieb unverletzt. Zwei weitere Personen, die dem Mann helfen wollten, wurden leicht verletzt. | 4 |
Von Ines Klose
Neustadt/Weinstraße. Ein Mann überfällt nackt einen Passanten, ein anderer bittet betrunken eine Streife um Starthilfe: Nicht jeder Rheinland-Pfälzer hat sich in diesem Jahr clever angestellt. Polizei und Feuerwehr mussten zu einigen Einsätzen ausrücken, die im Nachhinein für Schmunzeln sorgten – auch bei den Einsatzkräften. Hier eine Auswahl:
> Täuschend echt: Ein Inserat in einem sozialen Netzwerk, mit dem angeblich ein echtes Baby für 280 Euro zur Adoption angeboten wurde, lassen bei einer 60-Jährigen aus dem Donnersbergkreis die Alarmglocken schrillen. Die Polizei kann sie aber rasch beruhigen. Es sei lediglich eine "täuschend echte, handgemachte Babypuppe" angeboten worden.
> Gefangen im Turm: Seinen romantischen Abend hat sich ein Paar auf einem Aussichtsturm in Landau bestimmt anders vorgestellt. Die beiden schauen sich zunächst den nächtlichen Sternenhimmel an. Als sie wieder heruntergehen, ist das Eingangstor fest verriegelt. Die Polizei muss schließlich das Paar im Landauer Südpark befreien.
> Viel Rauch um nichts: Rauchschwaden aus einem Auto: Das Fahrzeug wird doch wohl nicht brennen! Als die vorsichtshalber alarmierte Feuerwehr an dem Auto auf der Strecke zwischen Rohrbach und Insheim im Landkreis Südliche Weinstraße eintrifft, kann sie rasch Entwarnung geben. Wegen einer Panne sitzt ein Mann im Auto und wartet mit der E-Zigarette im Mund, die für die Rauchschwaden verantwortlich ist.
> Glücklicher Bestohlener: Seine Freudentränen nicht zurückhalten kann ein Mann aus Leipzig, der seinen 2011 (!) gestohlenen Motorroller von der Polizeiwache in Germersheim abholt. Er hänge an dem Fahrzeug, sagt er den Beamten. Laut Polizei war der Roller noch gut in Schuss.
> Betrunken um Rat gefragt: Die Polizei, Dein Freund und Helfer: Die Beamten zieht ein betrunkener Mann im falschen Augenblick zu Rate. Er bittet ausgerechnet die Polizei um Starthilfe. Dabei stellen die Beamten nicht nur fest, dass der Fahrer zu tief ins Glas geschaut hat. Sie bemerken auch noch frische Unfallspuren an seinem Wagen, die der Mann nicht erklären kann.
> Ein Tag zu früh am Steuer: Ziemlich dreist ist auch ein Fahranfänger. Er steuerte sein Auto zwar sicher, aber dummerweise vor seiner Führerscheinprüfung. Einen Tag vor dem Test fährt er mit seinem Vater auf dem Beifahrersitz bei der Fahrschule vor. Ein Fahrlehrer beobachtet die Szene – die Führerscheinprüfung wird auf unbestimmte Zeit verschoben.
> Den Zug verpasst, das Schiff genommen: Anders als geplant verläuft für einen Koblenzer eine Reise auf dem Rhein. Als blinder Passagier auf einem Güterschiff will er eigentlich in Richtung Süden – doch das Schiff fährt Richtung Rotterdam. Der Mann, der in Koblenz an einer Schleuse auf das Schiff ging, hatte ein Zugticket bei sich, aber seinen Zug verpasst. | Autor: pol/mer
Germersheim.Ein 28-Jähriger ist am Silvesterabend in Germersheim mit einem Messer am Bein verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, wurden die Einsatzkräfte gegen 20.50 Uhr in die Orffstraße gerufen, wo sie den Mann mit mehreren Einstichen auffinden konnte. Ersten Ermittlungen zufolge war den Verletzungen eine Auseinandersetzung mit einem 47-Jährigen in einer Gaststätte vorausgegangen. Es kam zu einem Handgemenge, in dem der Lokalbesitzer und ein weiterer unbeteiligter Gast zu vermitteln versuchten. Für die genannten Stiche soll der 47-Jährige verantwortlich sein. Dieser hatte sich jedoch vor den Eintreffen der Beamten bereits entfernt. Seine Personalien stehen laut Polizei fest. Der 28-Jährige wurde zur ärztlichen Versorgung in eine Klinik gebracht. Ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung wurde eingeleitet. | 1.333333 |
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Stefan Idel https://www.nwzonline.de/autor/stefan-idel Redaktionsleitung
Redaktion Wildeshausen Tel: 04431 9988 2701 Lesen Sie mehr von mir | Mittlerweile dürfte jeder wissen, dass wir uns in einem der lukrativsten Bullenmärkte der Geschichte befinden, und im März wird er ein ganzes Jahrzehnt alt - ja, wie doch die Zeit vergeht. Seit dem 9. März 2009 ist der S&P 500 um mehr als sagenhafte 370 % gestiegen und obwohl es nicht immer einfach ist, in einem solchen Markt vielversprechende Aktien zu günstigen Preisen zu finden, habe ich mal drei Aktien herausgepickt, die sehr, sehr günstig sind und Anlegern langfristige Wachstumsmöglichkeiten ...
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Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet fordert von Stadtbewohnern mehr Verständnis für die Probleme der Bevölkerung im ländlichen Raum. „Wir brauchen eine neue Fairness in unserem Land, die Unterschiedlichkeiten anerkennt und wertschätzt“, sagte der CDU-Politiker laut vorab verbreitetem Redetext in seiner Neujahrsansprache am Mittwoch.
Diesen Appell bezog Laschet zunächst besonders auf einen faireren Umgang mit Menschen in ländlichen Regionen: Großstädter könnten ohne weiteres den drastischen Ausbau der Windenergie fordern. Wer aber „im Schattenwurf eines Windrads lebt, sieht die Sache vielleicht etwas anders“, sagte Laschet.
Während der Großstädter leicht auf U- und S-Bahn umsteigen könne, sichere das Auto für Millionen Menschen im ländlichen Raum Mobilität. „Sie nervt das Moralisieren derer, die anders leben können, weil sie anderswo leben“, sagte Laschet. Fairness heiße für ihn, den Blick zu bewahren für die Not und die Fragen anderer.
Laschet vermisst Anerkennungen in Sozialen Medien
Als Beispiele nannte er etwa die Kluft zwischen denen, die jeden Cent umdrehen müssten, und jenen, die für ihr Erspartes Negativzinsen zahlen müssen, sowie zwischen dem „Digital Native“, der mit dem Internet großgeworden sei, und Facharbeitern, deren Aufgaben immer mehr von Computern übernommen würden.
Für ein besseres Verständnis füreinander ist aus Sicht des Ministerpräsidenten „das gute, alte persönliche Gespräch“ wichtig, das von der Bereitschaft lebe, anzuerkennen, dass der andere recht haben könnte. Dies vermisst Laschet in den sozialen Medien: Sie böten „leider auch immer mehr die Gefahr der Zuspitzung, des Rückzugs in Filterblasen, in eine Welt derer, die genauso leben und denken, wie man selbst“.
Die Neujahrsansprache wird am 1. Januar 2020 um 19.52 Uhr im WDR-Fernsehen ausgestrahlt und ist zuvor ab 18.00 Uhr in der Mediathek des WDR. dpa | Laschet: Menschen auf dem Land sind auf Auto angewiesen
So sagt Laschet weiter, das Auto sichere die Mobilität der Menschen auf dem Land, auf dem Weg zur Arbeit, zu Freunden, zu den Kindern oder den Eltern, zum Arzt oder zum Einkaufen. "Sollen sie alle umziehen in schon heute überhitzte Wohnungsmärkte?"
Er geht außerdem auf die Ängste junger Bauern ein und verlangt Anerkennung für sie.
Daneben widmet sich Laschet auch der wirtschaftlichen Ungleichheit in Deutschland und fordert dazu auf, den Blick füreinander zu bewahren: "Ich denke an die Kluft zwischen denen, die mit jedem Cent rechnen müssen, damit sie über den Monat kommen, und anderen, die sich darum sorgen, dass sie für ihr Erspartes ab 100.000 Euro Negativzinsen zahlen müssen."
Laschet hofft auf mehr persönliche Gespräche und weniger Filterblase
Laschet spricht weiterhin mit Blick auf die verstärkten Polarisierungen in Facebook und Twitter über die Schwierigkeit der Vermittlung von Fakten und des Funktionierens von Dialogen. | 4 |
In Österreich haben sich die konservative ÖVP unter Sebastian Kurz und die Grünen unter Werner Kogler auf eine Koalition verständigt. Das verkündeten die beiden Parteichefs auf einer Pressekonferenz. Das Übereinkommen muss am kommenden Samstag noch vom Bundeskongress der Grünen mit fast 300 Delegierten abgesegnet werden.
"Diese Regierungsverhandlungen, so ehrlich muss ich sein, waren nicht einfach, weil die beiden Parteien in ihrer inhaltlichen Ausrichtung sehr, sehr unterschiedlich sind", sagte ÖVP-Chef Kurz. Letztlich habe man es aber geschafft, mehr als nur kleine Kompromisse zu vereinbaren. "Es ist möglich, die Steuerlast zu senken und gleichzeitig das Steuersystem zu ökologisieren. Und es ist möglich, gleichzeitig das Klima und die Grenzen zu schützen."
Österreich soll "Vorreiter in Sachen Klimaschutz" werden
Der Grünen-Chef und künftige Vizekanzler Kogler sagte, dass sich die Verhandler beim Thema Klimaschutz weiter geeinigt hätten, als erwartet wurde. "Österreich soll zum europäischen und internationalen Vorreiter in Sachen Klimaschutz werden." Eine detaillierte Vorstellung des Koalitionsvertrages ist bislang für Donnerstag geplant.
Eine schwarz-grüne Regierung wäre in Österreich auf Bundesebene eine Premiere. Dem Bündnis wird bereits jetzt Symbolcharakter für Deutschland und andere europäische Länder zugesprochen. ÖVP-Chef Sebastian Kurz wagt nach der Regierung mit der rechten FPÖ, die am Strache-Video zerbrach, nun einen Richtungswechsel.
Dass die Verhandlungen erfolgreich enden würden, hatte sich schon in den vergangenen Tagen abgezeichnet. Seit Montag teilten die beiden Parteien trotz fehlender endgültiger Einigung mit, welche Minister dem künftigen Kabinett angehören sollen.
So soll das künftige Kabinett aussehen
Zu den Überraschungen bei den Ministerplänen gehört die Neueinrichtung eines Integrationsministeriums, dessen Leitung Susanne Raab übernehmen soll. Die Kurz-Vertraute war bisher Leiterin der Integrationssektion im Außenministerium. Kurz lobte sie als "junge und sehr erfahrene Integrationsexpertin".
Die Grünen erhalten derweil ein Superministerium, in dem die Themen Umwelt, Verkehr und Infrastruktur, Energie, Technologie und Innovation zusammengeführt werden. Als Ministerin ist Leonore Gewessler vorgesehen. Die 43-Jährige leitete die Umwelt-NGO Global 2000, bis Grünen-Chef Kogler sie zu einer Kandidatur für die Grünen bei der Nationalratswahl im September überzeugen konnte.
Im Verteidigungsministerium wird in Klaudia Tanner, derzeit Bauernbunddirektorin im Bundesland Niederösterreich, erstmals eine Frau Chefin.
wird in Klaudia Tanner, derzeit Bauernbunddirektorin im Bundesland Niederösterreich, erstmals eine Frau Chefin. Innenminister wird der bisherige Generalsekretär Karl Nehammer.
wird der bisherige Generalsekretär Karl Nehammer. Mit Außenminister Alexander Schallenberg darf auch ein Mitglied der Expertenregierung, die seit dem Misstrauensvotum gegen die Regierung Kurz I die Geschäfte führt, im Kabinett bleiben.
Die Neuwahl und die Koalitionsverhandlungen waren nötig geworden, nachdem die rechtskonservative ÖVP-FPÖ-Regierung nach der Veröffentlichung des Ibiza-Videos durch den SPIEGEL und die "Süddeutsche Zeitung" zerbrochen war.
Der ehemalige FPÖ-Chef und Vizekanzler Heinz-Christian Strache wirkte in den Aufnahmen anfällig für Korruption und trat zurück. Kurz rief Neuwahlen aus und wurde wenige Tage später per Misstrauensvotum aus dem Kanzleramt getrieben.
Bei der Wahl im September konnten ÖVP und Grüne dann deutliche Gewinne verbuchen, während die sozialdemokratische SPÖ und die FPÖ viele Wählerstimmen verloren. | Wien. In Österreich haben sich die konservative ÖVP und die Grünen auf einen Koalitionsvertrag geeinigt. Das wurde der Deutschen Presse-Agentur aus Verhandlerkreisen bestätigt. Das Übereinkommen muss am Samstag noch vom Bundeskongress der Grünen abgesegnet werden. Eine schwarz-grüne Regierung wäre in Österreich auf Bundesebene eine Premiere. Dem Bündnis wird bereits jetzt Symbol-Charakter für Deutschland und andere europäische Länder zugesprochen. Zuvor hatte ÖVP-Chef Sebastian Kurz eineinhalb Jahre in einer Regierung mit der rechten FPÖ zusammen gearbeitet.
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WZ Online
Weihnachten sei Dank: Weil ihr Hit "All I Want For Christmas Is You" aus dem Jahr 1994 nun erneut an die Spitze der US-Charts "Billboard Hot 100" gesprungen ist (für die Woche ab dem 4. Jänner), hat Pop-Diva Mariah Carey einen neuen Rekord aufgestellt: Als erste Künstlerin hat sie es geschafft, einen Nummer-eins-Hit in vier verschiedenen Jahrzehnten zu landen: In den 1990ern, 2000ern, 2010ern und 2020ern. "Ja!!!! Wir. Haben. Es. Geschafft", jubelte Carey im Kurzbotschaftendienst Twitter.
Ihr bereits in den 1990er und 2000er Jahren beliebtes Lied bekam seinerzeit neuen Schub, als es in den Soundtrack für den 2003 veröffentlichten Film "Tatsächlich . . . Liebe" aufgenommen wurde. Auch der Siegeszug der Streaming-Dienste verhalf Carey und ihrem Hit zu weiterem Erfolg. 2019 profitierte "All I Want For Christmas Is You" von einer neuen Werbekampagne, einer Neuauflage des Albums "Christmas", einem neuen Video und geänderten Regelungen für die Aufnahme in die US-Charts.
Das Weihnachtsfest, eine USA-Tournee und der geschickte Einsatz der Online-Netzwerke trugen ebenfalls dazu bei, den Hit zu Beginn des neuen Jahrzehnts in den Vereinigten Staaten auf Platz eins der Charts zu katapultieren. (apa/afp) | Wie das zu funktionieren hat, haben die "lieben Kollegen und KollegInnen" am 2. Dezember, noch rechtzeitig vor Weihnachten, von ihrer Geschäftsleitung und den untergebenen Chefredaktionen erfahren: mit dem "Reporter-Editor-Prinzip". Die Editoren sind dabei die Malocher, die fast rund um die Uhr die Kanäle voll schaufeln sollen, vom gedruckten Erzeugnis über den Webauftritt bis zu Twitter. Weil der Fluss nie versiegen soll, bedarf es vieler Schaufler, so vieler, dass im Pressehaus noch eine Kreuzbühne angebaut werden müsse, wie Spötter betonen. Wahr ist, dass der Betriebsrat bereits vor Engpässen personeller Art gewarnt hat. Zumal ja zwischen 40 und 60 Stellen abgebaut werden sollen.
Auch dafür haben die KollegInnen inzwischen klare Ansagen: Wer bis zum 19. Februar 2020 das Abfindungsprogramm in Anspruch nimmt, kann mit maximal 141 000 Euro rechnen, muss dafür aber jahrzehntelang im Pressehaus gearbeitet haben. Dies sei, kritisiert der Betriebsrat, "eindeutig unter dem, was wir bei den STZN in der Vergangenheit gewohnt waren".
Die Reporter haben den Stoff heranzuschaffen – "tagesaktuell, mit hohem Output und für alle Kanäle aller Titel". Sie füllen Dachzeilen, Überschriften, Teaser, Links und Bildergalerien aus, ergänzen Facebook- und Instagram-Posts. Da freuen sich die Rechercheure, denen als neues Berufsbild die eierlegende Wollmilchsau abverlangt wird, so sie ihren Job noch im klassischen Sinne verstehen. Als seriös arbeitende JournalistInnen. Was mögen sie davon halten, was ihre Chefetage als wichtigstes Ziel formuliert: eine "unverändert hohe journalistische Qualität", die es mit "hoher Kompetenz" und "Leidenschaft" noch zu steigern gelte? Die Antworten sind nicht zitierfähig.
Sagen wir es so: Es wäre schön, wenn es so wäre. Wenn es wirklich "präzise aufbereitete Nachrichten von höchster Aktualität" und "sorgfältig recherchierte Hintergründe" aus dem Raum Stuttgart gäbe, wie die StZ verspricht, die in "dieser Tiefe und Qualität wohl kein anderer Verlag bieten kann". Dann würde man vielleicht auch den 35. Newsletter abonnieren. Aber so lange sie in Möhringen PR-Sprech für des Rätsels Lösung halten, kommt der nächste 1. April bestimmt. | 1 |
Mehr als 30 Brände in Niederbayern wegen Silvester
Landshut (dpa/lby) - Die Polizei in Niederbayern hat in einer ersten Silvesterbilanz mehr als 30 Brände gezählt, die durch Raketen oder Böller verursacht wurden. In Landshut wurde eine 12-Jährige durch eine Rakete verletzt und kam ins Krankenhaus. Insgesamt wurden in der Region mindestens vier Menschen durch Feuerwerkskörper verletzt.
In Dingolfing feuerten mehrere Menschen Platzpatronen in die Luft. Im Landkreis Rottal-Inn brachen vier Rinder von einer Weide aus - nach ersten Erkenntnissen wurden sie durch den Lärm des Feuerwerks aufgeschreckt. Eines der Tiere lief in Panik auf eine Straße und prallte gegen ein Auto. Die Fahrerin wurde leicht verletzt. Das Tier starb durch den Aufprall. | 240 Einsätze in einer Nacht
In der Silvesternacht gab es im Bereich des Polizeipräsidiums Niederbayern über 240 Einsätze. Die Einsatzkräfte hatten mit zahlreiche Körperverletzungen zu tun.
Die Einsatzkräfte des Polizeipräsidiums Niederbayern nahmen zahlreiche Körperverletzungsdelikte auf. Es kam laut Meldung der Polizei zu keinen schweren Verletzungen. Weiter wurden mehrere Sachbeschädigungen und über 30 Kleinbrände gemeldet. Die Feuer wurden "größtenteils mutwillig oder durch den fahrlässigen Gebrauch von Feuerwerkskörpern" verursacht. Vor allem Mülltonnen und Altpapiercontainer sowie Hecken brannten.
In Deggendorf brannten mehrere Mülltonnenhäuschen aus. Es entstand ein Schaden von rund 6000 Euro. Im Gemeindebereich Bad Birnbach geriet eine Mülltonne aufgrund eines Feuerwerkskörpers in Brand. Der daneben abgestellte Pkw wurde beschädigt. Schaden: rund 600 Euro.
In Vilshofen brannte ein Holzschuppen aus bislang unbekannten Gründen ab. Der Schaden liegt bei 5000 Euro. Bei dem Brand wurde auch ein Datenkabel für die Zugsteuerung der Bahnstrecke beschädigt. Laut ersten Schätzungen beträgt der Schaden mehrere tausend Euro. Der Zugverkehr auf der Bahnstrecke ist eingeschränkt möglich.
Durch Feuerwerkskörper erlitten vier Personen leichte Verletzungen. In Landshut wurde ein 12-jähriges Mädchen von einer Feuerwerksrakete getroffen und leicht verletzt. Das Mädchen musste in einem Krankenhaus ärztlich behandelt werden. Der Verursacher ist bislang nicht bekannt.
In Dingolfing feierten drei Personen den Jahreswechsel mit Schüssen aus Salutwaffen. Die Polizei stellte die drei Salutwaffen und das dazugehörige Schwarzpulver sicher. Die Besitzer erwartet eine Anzeige wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz. Zahlreiche Ruhestörungen konnten die Einsatzkräfte ohne größere Probleme klären.
Im Gemeindebereich Tann (Kreis Rottal-Inn) stieß eine Autofahrerin mit einem Galloway-Rind zusammen. Es war kurz zuvor mit drei weiteren Galloway-Rindern aus einer umzäunten Weide ausgebrochen. Die Tiere waren laut Polizei vermutlich durch die Silvesterböllerei aufgescheucht worden. Die Pkw-Fahrerin erlitt bei dem Unfall leichte Verletzungen. Das Rind wurde bei dem Unfall sofort getötet. Eine Suche nach den drei weiteren Galloway-Rindern blieb erfolglos.
Die Polizei spricht trotz der Einsätze von einer "weitgehend normalen Silvesternacht". | 3.666667 |
Für Österreich kann eine neue Ära beginnen. Beide Seiten müssen Kröten schlucken – und sehen darin kein Problem.
Die konservative ÖVP und die Grünen haben sich in Österreich auf einen Koalitionsvertrag geeinigt. Eine türkis-grüne Regierung wäre in Österreich auf Bundesebene eine Premiere. Dem Bündnis wird bereits jetzt Symbol-Charakter für Deutschland und andere europäische Länder zugesprochen. ÖVP-Chef Sebastian Kurz wagt nach eineinhalb Jahren in einer aus dem Ausland stets kritisch beäugten Regierung mit der rechten FPÖ nun einen Richtungswechsel.
Die Ziele der geplanten Koalition aus Konservativen und Grünen in Österreich sind in ihrer Summe doch etwas anders als bisher bekannte Polit-Varianten. Der am Donnerstag vorgelegte, mehr als 300-seitige Koalitionsvertrag von ÖVP und Grünen soll laut Lesart der beiden Parteien das Beste aus zwei Welten vereinen. 300-Seiten-Pakt "Aus Verantwortung für Österreich" "Für die endgültig anstehende große Versöhnung von Ökologie, Ökonomie unter Einbettung sozialer Sicherheit" sei diese Koalition das Wagnis wert, beschwor Grünen-Chef Werner Kogler bei der Präsentation des Pakts. "Aus Verantwortung für Österreich" haben ÖVP und Grüne ihr Regierungsprogramm überschrieben – und diese Verantwortung soll sich vor allem in Steuer-, Klima- und Migrationspolitik zeigen. Die beiden Parteien haben sich in ihrem Koalitionspakt dazu bekannt, die Alpenrepublik bis 2040 klimaneutral zu machen – also zehn Jahre eher, als das in Deutschland und der EU geplant ist. Außerdem soll bis 2030 der Strom zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien kommen. Die Einkommensteuer für Geringverdiener sinkt den Plänen zufolge von 25 auf 20 Prozent, auch die weiteren Stufen werden gesenkt. Das ÖVP-Grünen-Bündnis bekennt sich dabei ausdrücklich zu einer schwarzen Null im Etat. ÖVP-Chef Sebastian Kurz wollte auch in diesem Bündnis seinen Markenkern bekräftigen, ein Politiker zu sein, der mit dem Geld der Steuerzahler äußerst bewusst umgeht. Sebastian Kurz präsentiert den mit den Grünen ausgehandelten Koalitionsvertrag. Foto: AFP/ Alex Halada Foto: AFP/ Alex Halada Icon Maximize Icon Lightbox Maximize Schliessen X Zeichen Kleines Zeichen welches ein X symbolisiert
Die politisch heikle Frage einer Bepreisung der CO 2 -Emissionen soll erst später detailliert geklärt werden. "Das nächste Rad müssen wir 2022 drehen", sagte Kogler. Grundsätzlich wird festgelegt, "dass es keine Mehrbelastungen für die Wirtschaft und für Private gibt, bei gleichzeitiger Wahrung des CO 2 -Lenkungseffektes". Bereits konkret geeinigt haben sich ÖVP und Grüne auf das Aus für alle Öl- und Kohleheizungen bis 2035. Trennung von Asyl und Arbeitsmigration Beim Thema Migration, das in den Verhandlungen als ein Knackpunkt galt, haben sich ÖVP und Grüne auf eine "neue Migrationsstrategie" verständigt. Ziel sei die klare Trennung von Asyl und Arbeitsmigration. Der Zugang zum Arbeitsmarkt soll für Arbeitsmigranten erleichtert werden. Beim Asyl wird die konsequente Abschiebung von Drittstaatsangehörigen, denen der Schutzstatus aberkannt wurde, festgeschrieben. Das Kopftuchverbot, das derzeit in Kindergärten und Grundschulen gilt, wird auf Jugendliche bis 14 Jahren ausgeweitet. Erstmals mehr Frauen als Männer im Kabinett Mit Blick auf das Personal wird die Regierung etwas größer als ihre Vorgänger, 15 Minister und 2 Staatssekretäre werden ihr den Plänen zufolge künftig angehören. Erstmals werden dabei mehr Frauen (9) als Männer (8) im österreichischen Kabinett sitzen, das Durchschnittsalter liegt bei 46 Jahren. Zu den Überraschungen bei den Ministerplänen gehört die Neueinrichtung eines Integrationsministeriums, dessen Leitung Susanne Raab übernehmen soll. Die Kurz-Vertraute war bisher Leiterin der Integrationssektion im Außenministerium. Kurz lobte sie als "junge und sehr erfahrene Integrationsexpertin". Die Grünen erhalten derweil ein Superministerium mit den Themen Klimaschutz, Umwelt, Verkehr und Innovation. Als Ministerin ist Leonore Gewessler vorgesehen. Die 43-Jährige leitete die Umwelt-NGO Global 2000, bis Grünen-Chef Werner Kogler sie zu einer Kandidatur für die Grünen bei der Nationalratswahl im September überzeugen konnte. Gewesslers Haus steht für die Erfüllung der grünen Wahlversprechen nun eindeutig im Mittelpunkt. | Die Verhandlungen für die erste konservativ-grüne Koalition in Österreich stehen Medienberichten zufolge unmittelbar vor dem Abschluss. Der frühere und vermutlich auch künftige Bundeskanzler Sebastian Kurz von der Österreichischen Volkspartei (ÖVP) und Grünen-Parteichef Werner Kogler wollen am späten Abend in Wien vor die Presse treten. "Das Kabinett der offenbar ins Haus stehenden türkis-grünen Regierung nimmt Gestalt an", berichtet die Tageszeitung Der Standard. Die Grünen waren noch nie Teil einer Bundesregierung in Österreich.
Am Donnerstag soll das Programm der neuen Regierung präsentiert werden. Österreich wird derzeit noch von einer Übergangsregierung unter der Bundeskanzlerin Brigitte Bierlein regiert.
Die ÖVP und die Grünen haben gemeinsam 97 von 183 Sitzen im österreichischen Parlament. Sollte Sebastian Kurz zum zweiten Mal nach 2017 Bundeskanzler werden, wäre er mit 33 Jahren erneut der jüngste Regierungschef der Welt; derzeit ist das Finnlands Ministerpräsidentin Sanna Marin, die 34 Jahre alt ist.
Die ÖVP hatte Mitte November Verhandlungen mit den Grünen aufgenommen. Die konservative Partei (37,5 Prozent) und die Grünen (13,9 Prozent) waren als die großen Gewinner aus der Parlamentswahl Ende September hervorgegangen. Die FPÖ, die im Dezember 2017 mit Kurz' ÖVP eine Koalition gebildet hatte, wurde unter anderem wegen der Ibiza-Affäre um ihren Ex-Parteichef Heinz-Christian Strache abgewählt. Auch die sozialdemokratische SPÖ hatte starke Verluste hinnehmen müssen.
Grüne bekommen "Superministerium" für Umwelt und Verkehr
Das künftige schwarz-grüne Kabinett steht in großen Teilen fest, nachdem ÖVP und Grüne laut der österreichischen Nachrichtenagentur APA weitere Personalentscheidungen bestätigten. Demnach gehen die Ministerien für Inneres und Verteidigung an die ÖVP-Politiker Karl Nehammer und Klaudia Tanner, die als erste Frau für das Bundesheer verantwortlich wäre. Der Diplomat Alexander Schallenberg soll Außenminister bleiben; er hatte das Amt nach dem Bruch der ÖVP-FPÖ-Regierung übernommen.
Damit wäre Schallenberg der einzige Minister des Expertenkabinetts, der in seinem Amt bleibt. Das Kabinett mit Kanzlerin Brigitte Bierlein an der Spitze war nach dem Bruch der Regierung Kurz durch die Veröfentlichung des "Ibiza-Videos" eingesetzt worden.
An die Grünen gehen vier Ministerien, darunter ein "Superministerium" für Umwelt, Verkehr, Energie und Technologie, das Leonore Gewessler übernehmen soll. Rudi Anschober wird Sozialminister. Presseberichten zufolge gehen auch das Justiz- und das Kulturressort an die Grünen.
Parteitag muss über Koalition abstimmen
Die Grünen sollen auf einem außerordentlichen Parteitag am Samstag über die Regierungsbeteiligung abstimmen. Am Montag könnte dann die neue Regierung ins Amt eingeführt werden.
Die künftigen Koalitionspartner ÖVP und Grüne lagen inhaltlich teilweise weit auseinander. Sebastian Kurz vertritt beim Thema Einwanderung eine harte Linie. Er hat angekündigt, am "Kampf gegen illegale Einwanderung" und an Steuersenkungen festhalten zu wollen. Die politisch links verorteten Grünen waren die entschiedensten Gegner der Vorgängerkoalition aus ÖVP und rechtspopulistischer FPÖ. | 4 |
Spitzenoten für die gefiederten Rennpferde
Für die Brieftaubenzucht braucht man viel Idealismus. Zeit, Geduld und Tierliebe sind gefragt. In der Reisetaubenausstellung der RV Pegnitz zeigen sich die "Rennpferde des kleinen Mannes" von ihrer schönsten und erfolgreichsten Seite.
Vor ein paar Jahrhunderten kam man an Brieftauben nicht vorbei. Vor dem Fernmeldezeitalter waren die gurrenden Eilboten die schnellste Möglichkeit der Nachrichtenübermittlung. Heute ist die Brieftaubenzucht ein Hobby, das viel Zeit braucht. Ein paar Stunden jeden Tag verbringen die Züchter bei ihren Rassetieren und im Sommer fiebern die Tierliebhaber bei den sogenannten Preisflügen der Rückkunft im Taubenschlag entgegen.
Nur selten kommt es vor, dass eine Brieftaube beim Auflassen viele hundert Kilometer von ihrem Schlag entfernt nicht den Weg nach Hause findet. Sicher ist auch, dass die Reisevereinigung Pegnitz (RV) jedes Jahr aufs Neue mit einer Ausstellung auf das Reisejahr zurückblickt und die schönsten und schnellsten Tauben prämiert. So geschehen auch bei der 36. Ausstellung der RV Pegnitz mit den ausrichtenden Vereinen „Gute Heimkehr“ Eschenbach, „Weiherbote“ Pressath und „Wanderer“ Pressath im Kleintierzüchterheim in Tremmersdorf. Aussteller von Thurndorf bis Kirchenlaibach, von Pressath bis Immenreuth mit insgesamt 30 Züchtern und 180 Tieren aus allen Vereinen der Reisevereinigung Pegnitz beteiligten sich an der Rasseschau des Reisejahres 2019. Drei Preisrichter bewerteten die Tauben nach den Kriterien des Gesamteindruckes hinsichtlich Gefieder, Körperbau, Schönheit, Kopf, Harmonie und eleganten Formen. Ausgereicht wurden nicht weniger als 48 Ehrenpreise.
Mit der Bewertung der jeweils drei schönsten Tauben freute sich Rudolf Fremuth Junior aus Pressath über den Titel des Ausstellungssiegers. Dieser Gesamtleistung am nächsten kamen die Schlaggemeinschaft Kunnert (Kirchenlaibach) und Richard Oberst (Thurndorf). Den schönsten Vogel der Ausstellung entdeckten die Preisrichter im Käfig der Schlaggemeinschaft Kunnert, das schönstes Weibchen präsentierte Rudolf Fremuth. Auch in den Sonderklassen A und B gewannen die Tiere von Rudolf Fremuth die Ehrenpreise. In der Klasse I A freuten sich Richard Oberst, Willi Lehner (Altzirkendorf) und Hans Kreuzer (Immenreuth) über Siegerplaketten. Klassifizierungen und Preise gab es zudem für neun weitere Klassen von I B bis IV B.
RV-Vorsitzender Josef Dötsch ehrte zudem die Reiseleistungen der Brieftauben. Dabei vollbrachten die fliegenden Rennpferde mit Tagesflügen von bis zu 700 Kilometer wortwörtlich Meisterleistungen. Die Brieftauben starteten unter anderem ab Kaiserslautern, Bad Kreuznach, Luxemburg und Vouziers in den französischen Ardennen. Federführend für die Einsatzstelle Pressath-Eschenbach gratulierten Rudi Fremuth und Harald Held.
Als RV-Meister im Altflug mit den 5 besten Tauben stand auf der Siegerliste Züchter Rudolf Fremuth mit 16.040 Preiskilometern und 3296 Punkten. Als Nächstplatzierte folgten Gerd Wessels, Hans Kreuzer, Gerhard Brunner und die SG Kunnert. Gerhard Brunner darf sich zudem auf den RV-Meistertitel „für drei V-Tauben auf allen Flügen“ und auf die Auszeichnung als RV-Meister nach Verbandsbedingungen freuen. Verbandsmedaillen in Gold gewannen Johann Kleber und Norbert Prechtl.
Rudolf Fremuth gewann mit seinen fünf besten Tauben auch die Jungflug-Meisterschaft 2019 vor der Schlaggemeinschaft Kunnert und Erwin Scherm. Rudolf Fremuth hat auch die beste Jungtaube im Schlag. Zu RV-Meister-Ehren kamen zudem Züchter unter anderem mit den drei besten Weibchen und Männchen und mit den bestgereisten Tauben und Jungtauben.
Der Bewertung durch die Preisrichter unter Ausschluss der Öffentlichkeit folgte im Züchterheim des Kleintierzuchtvereins Speinshart und Umgebung die zweitägige öffentliche Ausstellung und eine Versteigerung von Tauben und Gutscheinen von sehr erfolgreichen Züchtern der Reisevereinigung und aus den Regionalverbänden 653 und 752. Mit bayerischen Schmankerln bestens begleitet wurde die Ausstellung von Vereinswirtin Elisabeth Pscherer. | Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
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Westdeutsche Zeitung
Kommentar von Rolf Eckers zum Euro: Symbol für ein Europa, das stark sein kann
Düsseldorf (ots)
Sie waren groß, die Ängste vor dem Euro. Nach der harten D-Mark komme jetzt eine Weichwährung, so hieß es. Der Euro werde ein Teuro. Fast zwei Jahrzehnte ist das her. Mit Beginn des Jahres 2020 haben wir die neue Währung 18 Jahre im Portemonnaie - der Euro feiert seine Volljährigkeit. Und wie fällt die Bilanz aus? Ganz schön positiv, auch wenn Populisten und Nationalisten das ganz anders beurteilen. Die überwältigende Mehrheit der Europäerinnen und Europäer kann sich Europa ohne Euro gar nicht mehr vorstellen, zu überzeugend sind die Vorteile beim grenzüberschreitenden Bezahlen. Der Euro ist zum Symbol für die Einheit Europas geworden. Alle Länder profitieren von der gemeinsamen Währung, allen voran Deutschland. Gäbe es die D-Mark noch, hätte es die heimische Exportwirtschaft deutlich schwerer, denn die nationale Währung wäre aufgewertet worden, ausländische Kunden müssten für deutsche Produkte mehr bezahlen. Hinzu kommen die stabilen Preise. Die Inflation war seit Einführung des Euro geringer als zu Zeiten der D-Mark. Deshalb stimmt es auch nicht, dass die deutschen Sparer durch eine angeblich falsche Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) enteignet werden. Tatsache ist, dass die Realzinsen früher auch nicht höher lagen als heute. Die Zinsen der EZB sind deshalb so niedrig, weil im Euroraum zu viel gespart und zu wenig investiert wird. Außerdem: Auch wenn's richtig eng wird, ist die EZB handlungsfähig. Auf dem Höhepunkt der Finanzkrise beruhigte ihr Chef Mario Draghi die Märkte nachhaltig mit seiner Ankündigung, die Zentralbank werde alles Nötige tun, um den Euro zu erhalten -"whatever it takes". In einem Punkt haben die Skeptiker allerdings recht: Dem Euro fehlt ein politischer Rahmen, der für klare Strukturen sorgt. Um den beiden Weltmächten USA und China Paroli bieten zu können, muss Europa mit einer Stimme sprechen, insbesondere bei möglichen Handelskonflikten. Solche Probleme kann die EZB mit ihrer Geldpolitik nicht lösen. Eine bessere Abstimmung ist auch notwendig, wenn es um Investitionen in Infrastruktur und Klimaschutz geht. Was heute in nationaler Verantwortung geregelt wird, muss zentral aus Brüssel gesteuert werden. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat schon vor längerer Zeit ein entsprechendes Konzept auf den Tisch gelegt. Die Reaktionen aus Berlin reichen von kühl bis ablehnend. Zu groß ist die Befürchtung, der AfD noch größere Sympathien zu verschaffen. Aber ist die Angst der Deutschen vor noch mehr Europa tatsächlich so groß? Wir sollten uns endlich der Diskussion stellen, ob wir die Vereinigten Staaten von Europa wollen.
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Original-Content von: Westdeutsche Zeitung, übermittelt durch news aktuell | Interview : „Der Euro ist eine äußerst stabile Währung“
1999 wurde der Euro erst nur als Buchgeld eingeführt, drei Jahre später zum Jahresbeginn 2002 in zunächst zwölf EU-Staaten auch als Bargeld. Foto: dpa/Oliver Berg
Düsseldorf Der Wirtschaftsprofessor Jens Südekum über den erwachsen gewordenen Euro, seine Macken und die nötigen Reformen, die ihn wetterfest machen würden.
Mit 18 Jahren erreicht man in Deutschland die Volljährigkeit, ab 21 Jahren kann grundsätzlich nicht mehr das Jugendstrafrecht angewendet werden. So gesehen ist der Euro mit dem Jahreswechsel endgültig erwachsen geworden: Vor 21 Jahren wurde er als Buchgeld eingeführt, vor 18 Jahren dann auch in zunächst zwölf EU-Staaten als Bargeld. Grund genug, den Düsseldorfer Wirtschaftsprofessor Jens Südekum danach zu fragen, wie er die Währung heute bewertet.
Herr Südekum, 18 Jahre nach der Bargeld-Einführung: Hat sich der Euro als Glücksfall erwiesen?
Info Jens Südekum Professor Jens Südekum (44) ist Universitätsprofessor für Internationale Volkswirtschaftslehre am Düsseldorfer Institut für Wettbewerbsökonomie an der Heinrich-Heine-Universität. Die FAZ zählte ihn in ihrem Ranking 2019 zu den 20 einflussreichsten deutschen Ökonomen. Er war bereits Berater für die EU-Kommission, die Welthandelsorganisation, den Internationalen Währungsfonds, die Bundes- und die NRW-Landesregierung sowie die Deutsche Bundesbank.
Jens Südekum: Der Euro hat sich als äußerst stabile Währung erwiesen. Er hat zwar weiterhin große Macken. Aber die könnte man reparieren. Dafür müsste Europa bereit sein, einige Gründungsmythen der Währungsunion zu überdenken und Geburtsfehler zu beheben. Das sollte jetzt, wo der Euro quasi erwachsen geworden ist, zügig geschehen. Ein Zurück in ein Europa mit vielen kleinen Währungen wäre jedenfalls keine vernünftige Option.
Wo hat der Euro Ihre Erwartungen übertroffen?
Südekum: Die Inflation war seit der Einführung des Euro geringer als zu Zeiten der D-Mark. Deshalb waren die Realzinsen, die man etwa auf dem Sparbuch erhält, früher auch nicht höher als heute. Gleichzeitig feiern wir auf dem Arbeitsmarkt seit ungefähr zehn Jahren einen Beschäftigungsrekord nach dem nächsten. Für diese Erfolge sind der Euro und die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) mitverantwortlich. Außerdem hat sich die EZB als einzige wirklich handlungsfähige Institution Europas erwiesen. Auf dem Höhepunkt der Eurokrise haben drei Worte („Whatever it takes“) von EZB-Präsident Mario Draghi genügt, um der destruktiven Spekulation der Finanzmärkte gegen souveräne europäische Staaten den Stecker zu ziehen. Seitdem spielt die EZB auch endlich die Rolle, die eine Zentralbank für eine erfolgreiche Währung spielen muss: als Kreditgeber der letzten Instanz und damit als Stabilitätsanker.
Und wo hat der Euro Sie enttäuscht?
Südekum: Die Währungsunion ist weiterhin unvollkommen, denn die Regierungen der Euro-Mitgliedsstaaten sind nicht bereit, ihren Teil der Verantwortung zu übernehmen. Die EZB kann mit ihrer Geldpolitik nicht alle Probleme alleine lösen. Wir brauchen zusätzlich eine koordinierte Fiskalpolitik oder noch besser eine zentrale Institution in Brüssel, die in einer Konjunkturkrise massive Summen mobilisieren kann. Jede erfolgreiche Währung braucht dieses Zusammenspiel aus Geld- und Fiskalpolitik. Europa klammert sich aber stattdessen an die Maastricht-Kriterien und an zu restriktive Haushaltsdisziplin. Das ist eine Schönwetterkonstruktion, die im Krisenfall nicht funktioniert. Das muss Europa besser machen.
Wie beurteilen Sie die Chancen, dass sich die Eurozone über die bisher 19 Länder hinaus durch Erreichen der Konvergenzkritierien noch vergrößert?
Südekum: Eine Ausweitung des Euro sollte jetzt nicht oben auf der Tagesordnung stehen. Zunächst müssen die Institutionen für die jetzigen Mitgliedsstaaten reformiert werden. Durch die Vollendung der Europäischen Bankenunion, den Ausbau des Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM) zu einem Europäischen Währungsfonds und die Einführung von Eurobonds. So kann der Euro wetterfest gemacht und weiterentwickelt werden. Und so ließen sich auch massive Investitionen in Infrastruktur und Klimaschutz bezahlen, die Europa so dringend für mehr nachhaltiges Wachstum braucht.
Wie wird sich aus Ihrer Sicht die Rolle des Euro im internationalen Währungsvergleich in den nächsten Jahren entwickeln? | 4 |
Berlin Er inszenierte Wagner in Bayreuth, fühlte sich aber auch der Moderne verpflichtet: Harry Kupfer gehörte zu den wichtigsten deutschen Opernregisseuren. Nun starb er mit 84 in Berlin.
Harry Kupfer, einer der angesehensten Opernregisseure Deutschlands, ist mit 84 Jahren gestorben. Er starb am Montag in Berlin, wie seine Agentur Arsis am Dienstag in Wien mitteilte.
Kupfer, der 1981 bis 2002 Chefregisseur an der Komischen Oper Berlin war, hatte mit seinen Inszenierungen unter anderem bei den Wagner-Festspielen in Bayreuth großen Erfolg.
Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) würdigte Kupfer für dessen Leistungen: "Seine Arbeit war wegweisend und Vorbild für viele nachfolgende Kolleginnen und Kollegen." Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) sagte, mit seinen Inszenierungen habe Kupfer "sowohl in der ostdeutschen als auch später in der westdeutschen Opernlandschaft Maßstäbe" gesetzt. Er werde als "leiser Grenzgänger" in Erinnerung bleiben.
Der Intendant und derzeitige Chefregisseur der Komischen Oper Berlin, Barrie Kosky, bezeichnete seinen Vorgänger als einen der "außergewöhnlichsten und einflussreichsten Musiktheater-Regisseure der vergangenen 60 Jahre".
Bayerns Kunstminister Bernd Sibler (CSU) teilte am Dienstag mit: "Sein Schaffen in Bayreuth war ein Glücksfall für die Festspiele und Wagner-Fans allerorten."
Zu den Meilensteinen von Kupfers Karriere gehörte auch die Produktion der zehn wichtigsten Opern von Richard Wagner an der Berliner Staatsoper Unter den Linden mit dem Dirigenten Daniel Barenboim. "Seine Inszenierungen haben stets das Denken aller künstlerisch Beteiligten wie des Publikums herausgefordert", schrieb die Staatsoper, an der Kupfer viele Jahre und bis zuletzt wirkte. "Mit unbedingter Energie und Überzeugungskraft ist es ihm gelungen, immer wieder Funken aus den Werken zu schlagen, auf dass sie aktuell und aussagekräftig bleiben."
Der am 12. August 1935 in Berlin geborene Schüler von Regie-Meister Walter Felsenstein gab sein Regiedebüt mit 23 Jahren bei Antonin Dvoraks "Rusalka" in Halle. Nach Stralsund, Chemnitz, Weimar und zuletzt als Staatsoperndirektor in Dresden zog es ihn 1981 wieder nach Berlin und an die Komische Oper.
1978 brachte er in Bayreuth den "Fliegenden Holländer" auf die Bühne. Zehn Jahre später produzierte er dort mit Daniel Barenboim den "Ring des Nibelungen". Er wolle auf der Bühne Menschen mit ihren Konflikten, Problemen und Widersprüchen zeigen, sagte Kupfer einmal.
In den letzten Jahren arbeitete er in Dresden und Sydney, brachte den "Ring" in Barcelona und den "Parsifal" in Helsinki heraus. In Salzburg inszenierte er mit großem Jubel den "Rosenkavalier" in Shanghai ein Musical. Zur Seite stand ihm dabei immer wieder sein langjähriger Bühnenbildner Hans Schavernoch. | Es ist eine schöne, eine berührende Volte in Harry Kupfers Biografie, dass seine letzte Regiearbeit an der Komischen Oper Berlin stattfand. Selbstverständlich war das nicht. Nach seinem Weggang 2002 hat Kupfer das Haus fast zwei Dekaden lang gemieden. Mit den sinnlichen, manchmal auch bewusst unernsten Opernausdeutungen von Intendant Andreas Homoki fremdelte er, besser verstand er sich offenbar mit Homokis Nachfolger Barrie Kosky.
Im März 2019 kehrte Kupfer zurück, mit einem weithin unbekannten Stück, das er freilich schon inszenieren wollte, seit er es 1956 zum ersten Mal gesehen hatte: Händels „Poros“, ein Kammerspiel für sechs Sängerinnen und Sänger. Es geht um den Indienfeldzug Alexander des Großen, um die Ankunft und den Einbruch des Fremden in Gestalt des Makedonenherrschers, den der titelgebende indische König Poros nicht nur als Feldherr, sondern auch als Konkurrent um die Gunst der Geliebten fürchtet.
Natürlich hat Kupfer das nicht als antikes Federschmuck-Drama inszeniert, sondern in eine andere Zeit verlegt. „Poros“ spielt bei ihm im Uraufführungsjahr der Oper, 1731, und Alexander ist hier ein britischer Sir, der im Auftrag der East Indian Company unterwegs ist und Handelsbeziehungen knüpfen soll.
Nie kulinarisches, harmloses Musiktheater
Da war sie wieder: die Kupfersche Regisseurspranke, die die Stücke weder als heiteres, kulinarisches, harmloses Musiktheater durchwinken noch ihnen auf Biegen und Brechen ein Konzept, eine Meta-Ebene überstülpen will. Sondern die ihre Ästhetik aus dem Werk heraus entwickelt, als Resultat tiefer Beschäftigung mit Partitur und Libretto, konkret und, ja: realistisch.
Der Ahnvater solchen Arbeitens war natürlich der Österreicher Walter Felsenstein, Gründer der Komischen Oper und einer der wichtigsten Lehrer für den 1935 in Berlin geborenen Harry Kupfer. Felsenstein benutzte nie den Begriff Oper, für ihn war das, was da auf der Bühne passierte, Theater, Musiktheater, und die Sängerinnen und Sänger selbstverständlich immer auch: Schauspieler.
Die Nachvollziehbarkeit des Geschehens, seine Verankerung in einer stückimmanenten Logik, vor allem auch die Menschlichkeit der Stoffe, die Gesten, die Kommunikation untereinander – sie waren für Felsenstein wie dann auch für Kupfer elementar und wesentlich, an ihnen arbeiteten, schliffen beide unermüdlich. Bei Kupfer stand niemand einfach nur herum, sich selbst und der eigenen Initiative überlassen, alle Beteiligten wussten, was sie gerade taten und warum. Das ging weit über die übliche Personenführung hinaus. Und weil es so fein gearbeitet war, entstand daraus eine Glaubwürdigkeit, die sich immer wieder auch dem Publikum vermittelte.
Ochsentour durch die großen DDR-Häuser
In der DDR hat Kupfer eine regelrechte Nord-Süd-Ochsentour durch die Provinz hingelegt: Studium der Theaterwissenschaften mit 18 Jahren in Leipzig, dann Regieassistent ein paar Kilometer weiter in Halle, Oberspielleiter in Stralsund, später in Karl-Marx-Stadt, Operndirektor in Weimar, dann in Dresden. Sein Ruhm wuchs, auch beim Klassenfeind, 1978 folgte die erste Einladung nach Bayreuth mit dem „Fliegenden Holländer“. Kupfer inszenierte oft im Ausland, der DDR den Rücken zu kehren wäre ihm trotzdem nicht in den Sinn gekommen. Zu sehr hatte er das Gefühl, als Künstler zu Hause gebraucht zu werden. Bayreuth wurde ihm 1981 zum Türöffner für die Rückkehr nach Berlin, in die Hauptstadt, auf den begehrtesten Posten, den ein Regisseur in der DDR bekommen konnte: Chefregisseur der Komischen Oper, Felsensteins Haus.
So begann die Sattelzeit in Harry Kupfers Biografie, jene 21 Jahre, in denen er Stil und Ästhetik des Hauses an der Behrenstraße prägte, immer wieder mit seinem langjährigen künstlerischen Partner, dem österreichischen Bühnenbildner Hans Schavernoch, der eine ausgeprägte Vorliebe für Silber und Grau besitzt.
Kupfers Wirken vollzog sich in bemerkenswerter Parallelität zu dem seines Antipoden Götz Friedrich in West-Berlin an der Deutschen Oper. Auch er war ein Felsenstein-Schüler, im Gegensatz zu Kupfer aber Chefregisseur und inszenierender Intendant in Personalunion. Die Ära der beiden begann und endete fast gleichzeitig, Friedrich starb 2000 im Amt, Kupfer verabschiedete sich 2002 mit einer in ihrem bitteren Realismus nachhaltig im Gedächtnis bleibenden, mit dem Bayerischen Theaterpreis ausgezeichneten Inszenierung von Brittens „The Turn of The Screw“ von der Komischen Oper. Um im letzten Drittel seines Lebens überall zu arbeiten: in Wien, Salzburg, Barcelona, Mailand.
1988 beginnt die Zusammenarbeit mit Barenboim
Und natürlich auch in Berlin, an dem Haus, das schon während seiner Zeit an der Komischen Oper zweite künstlerische Heimat für ihn wurde: der Staatsoper. Die Zusammenarbeit mit Daniel Barenboim begann 1988 in Bayreuth, wo Kupfer den „Ring“ inszenierte, mit nebeldurchzogenen Feldern und schlotternden, in Fetzen gewandeten Gestalten als Kulisse für den Walkürenritt und einer zerborstenen Betonburg als Kindheitskrippe für Siegfried.
Rückwärts, beginnend mit „Parsifal“, brachte Kupfer dann auch an der Lindenoper sämtliche Werke Wagners auf die Bühne. Im Sommer 2018 inszenierte Kupfer an der Staatsoper Verdis „Macbeth“ mit Anna Netrebko und einem damals noch nicht von MeToo-Vorwürfen erschütterten Placido Domingo. Man hatte sich, auch das wurde deutlich, inzwischen etwas sattgesehen an Kupfers Stil.
Und noch ein zweiter Strang zog sich durch das letzte Lebensdrittel Kupfers: Er inszenierte auch kommerzielles Musiktheater, Musicals. „Elisabeth“ etwa, ein Stück über die zur Sissi verkitschte österreichische Kaiserin, brachte er 1992 im Theater an der Wien zur Uraufführung.
Musicals reizen ihn nur an der obersten Qualitätsgrenze
Zur Wiederaufnahme einer überarbeiteten Fassung 2008 im Berliner Theater des Westens schrieb der Tagesspiegel: „Kupfer spricht zügig und bestimmt, wenn man ihn etwas fragt, kommen die Antworten wie aus der Pistole geschossen, und sie enthalten kein überflüssiges Wort.“ Musical würde ihn nur reizen, erklärte er, wenn es die oberste Qualitätsgrenze zumindest streife: „Es gibt so viele Musicals, die brauchen gar keinen Regisseur, das kann ein Choreograf machen, die Leute gehen nur hin, um bestimmte Nummern zu hören. Wenn die Geschichte nicht aufregend und kritisch ist, im Sozialen, Politischen oder Menschlichen, dann hat es für mich keinen Sinn.“
Mehr zum Thema Harry Kupfer zum 80. Geburtstag Die Kunst ist seine Heimat
Damit hat er sein künstlerisches und handwerkliches Credo so knapp wie möglich zusammengefasst. Harry Kupfers detailgetreues Arbeiten wird Vorbild bleiben und weiterentwickelt werden, von anderen, jüngeren Regisseuren und Regisseurinnen des Musiktheaters. „Seine außerordentlichen künstlerischen Instinkte, sein virtuoses Regiehandwerk, seine leidenschaftliche Art zu kommunizieren, seine große Liebe zu Detail und Rhythmus und nicht zuletzt sein einzigartiger, wunderbarer Humor machten ihn zu einem der außergewöhnlichsten und einflussreichsten Musiktheater-Regisseure der vergangenen 60 Jahre“, sagt Barrie Kosky.
Am vergangenen Montag ist Harry Kupfer mit 84 Jahren gestorben. In Berlin, seiner Geburtsstadt. | 4 |
Unter einer Bedingung verzichtet die Türkei auf die Entsendung von Truppen nach Libyen: Haftars Truppen müssen sich zurückziehen.
Von Redaktion
Die Türkei könnte die Entsendung von Truppen nach Libyen unterbinden, wenn die Truppen, die dem Ostkommandanten Khalifa Haftar treu ergeben sind, ihre Offensive gegen die international anerkannte Regierung in Tripolis einstellen und sich zurückziehen, so der türkische Vizepräsident.
Das türkische Parlament wird am Donnerstag über einen Gesetzentwurf zur Entsendung von Streitkräften nach Libyen debattieren und abstimmen, nachdem die Regierung des Nationalen Abkommens (GNA) von Fayez al-Serraj im Rahmen eines Abkommens über militärische Zusammenarbeit um Unterstützung gebeten hat.
„Nachdem die Gesetzesvorlage vom Parlament verabschiedet worden war, könnte es passieren, dass wir eine andere Haltung einnehmen und sagen: ‚Okay, wir ziehen uns zurück und nehmen die Offensive zurück'“, sagte Fuat Oktay in einem Interview mit der Nachrichtenagentur Andalu am Mittwoch. „Warum sollten wir dann dorthin gehen?“
Oktay sagte auch, dass Ankara hoffte, dass der türkische Gesetzesentwurf eine abschreckende Botschaft an die kriegführenden Parteien senden würde.
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Ankara hat trotz eines Embargos der Vereinten Nationen nach einem von Reuters veröffentlichten UN-Bericht bereits militärische Lieferungen an die GNA geschickt und angekündigt, diese weiterhin zu unterstützen.
Die Streitkräfte von Haftar wurden von Russland, Ägypten, den Vereinigten Arabischen Emiraten und Jordanien unterstützt.
Luftangriffe töten 3 Zivilisten in Tripolis
Anfang April startete Haftar eine Offensive zur Eroberung der Hauptstadt. Seitdem wurden Tripolis südliche Vororte von tödlichen Kämpfen heimgesucht.
Ein Sprecher der von der UNO anerkannten Regierung sagte, drei Zivilisten seien am Mittwoch bei einem Luftangriff auf eine Stadt südlich von Tripolis ums Leben gekommen.
„Drei wurden bei einem Luftangriff auf al-Sawani getötet und drei verwundet“, sagte Amin al-Hachemi, Sprecher der in Tripolis ansässigen GNA, gegenüber AFP. Al-Sawani liegt rund 25 Kilometer südlich der Hauptstadt und unter der Kontrolle der GNA. Bei dem Luftangriff seien mehrere Läden schwer beschädigt worden, sagte Hachemi.
Auf ihrer Facebook-Seite veröffentlichten GNA-treue Truppen Bilder von stark beschädigten Gebäuden und Fahrzeugen und beschuldigten pro-Haftar-Truppen, die Angriffe durchgeführt zu haben.
Die GNA-Streitkräfte gaben in einer Erklärung bekannt, dass sie am Mittwoch 25 pro-Haftar-Kämpfer gefangen genommen hatten.
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Nach Zahlen der Vereinten Nationen, die im vergangenen Monat veröffentlicht wurden, sind bei Zusammenstößen bei Tripolis seit dem 4. April mehr als 280 Zivilisten und 2.000 Kämpfer ums Leben gekommen, während über 140.000 Menschen gezwungen wurden, ihre Häuser zu verlassen.
Libyen befindet sich seit einem von der NATO unterstützten Aufstand im Jahr 2011, bei dem der Diktator Muammar Gaddafi gestürzt und getötet wurde und rivalisierende Regierungen im Osten und Westen um die Macht wetteifern, in einem Chaos. | dpa Ankara Das türkische Parlament berät heute über eine Entsendung von Truppen in das Bürgerkriegsland Libyen. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan will sich damit für ein Jahr die Erlaubnis für eine Militärintervention holen. Eine Zustimmung gilt als sicher: Erdogans AKP hat in der Regierungsallianz mit der MHP eine Mehrheit in der türkischen Nationalversammlung. Die Türkei unterstützt in Libyen die international anerkannte Regierung von Ministerpräsident Fajis al-Sarradsch in Tripolis. Russland und andere Staaten unterstützen dagegen die Truppen des Generals Chalifa Haftar. | 3.666667 |
Hohenstein-Ernstthal. Im Landkreis Zwickau sind von Anfang Januar 2018 bis Ende September 2019 insgesamt 153Schusswaffen von ihren Besitzern freiwillig abgegeben worden. Das geht aus Antworten auf Anfragen der Landtagsabgeordneten Kerstin Köditz sowie des ehemaligen Abgeordneten Enrico Stange (beide Die Linke) hervor.
Abgeliefert wurden die Waffen bei der Waffenbehörde der Landkreisverwaltung und der Polizeidirektion Zwickau. Die Besitzer gaben aus verschiedenen Gründen ihren Waffenschein zurück, oder sie trennten sich von den Waffen, weil sie diese nicht mehr benötigten oder weil sie defekt waren. Abgegeben wurden auch Waffen, die ab dem 18. Lebensjahr ohne Erlaubnis erworben werden dürfen wie Schreckschusspistolen und Druckluftgewehre. Hauptsächlich wurden Gewehre und Pistolen abgeliefert.
Nicht in der Statistik enthalten sind Hieb- und Stichwaffen, die ebenfalls bei den Behörden landeten. Mit den abgelieferten Schusswaffen ist der Landkreis Zwickau Spitzenreiter bei den Flächenlandkreisen. Noch mehr Waffen wurden lediglich in den kreisfreien Städten abgegeben. Dabei tauchten im Landkreis 18 illegale Schusswaffen auf. Bei diesen wurde geprüft, ob sie für Straftaten verwendet wurden. Wie Polizeisprecher Christian Schünemann sagte, war das bei keiner der Waffen der Fall. Nach der Kontrolle wurden die Waffen an die Waffenbehörde im Landratsamt übergeben, die sich um Vernichtung kümmert.
In dem betrachteten Zeitraum wurden 14.023 Schuss Munition abgegeben. Dabei stammte rund ein Drittel aus illegalem Besitz. Eine der abgegebenen Waffen war ein Fundstück. Sie war wahrscheinlich in der Nachkriegszeit versteckt worden.
Schusswaffen können auch weiterhin bei der Waffenbehörde oder der Polizei abgegeben werden. Wer jetzt allerdings dort mit einer Waffe erscheint, für die er keine Erlaubnis hat, muss mit einem Ermittlungsverfahren wegen illegalen Waffenbesitzes rechnen, da eine entsprechende Amnestie Ende Juni 2018 ausgelaufen war. Unter dem Eindruck des Amoklaufs von Winnenden hatte es schon 2009 erstmals eine Aktion zur straffreien Abgabe illegaler Waffen gegeben. | Zwickau.
Von der Grundrente, die die Große Koalition im Bund zum Januar 2021 einführen will, werden im Landkreis Zwickau etwa 15.000 Menschen profitieren. Diese Zahl nannte Marco Wanderwitz, örtlicher Bundestagsabgeordneter und und Staatssekretär im Bundesinnenministerium (CDU), im Gespräch mit der "Freien Presse". In ganz Sachsen könnten etwa 200.000 Menschen auf die Grundrente, auch Respektrente genannt, hoffen. Die Zahlung soll mindestens 15 Prozent höher sein als die Grundsicherung. Voraussetzung ist, dass die Empfänger mindestens 35 Beitragsjahre vorweisen können. (erki) | 1.333333 |
Eimeldingen. Zu diesem Anlass wurden wieder Feuerkörbe aufgestellt, die den Platz am Haus der Begegnung zusammen mit den Lichtern auf den Stehtischen und rings um den Platz in ein stimmungsvolles Licht tauchten. An den Stehtischen sahen die Gäste ab 23.30 Uhr entspannt und bei netten Gesprächen dem Jahreswechsel entgegen. Zum Anstoßen wurde Sekt von einem Eimeldinger Winzer ausgeschenkt, und auch ein paar Knabbereien lagen auf den Tischen verteilt für die Besucher bereit.
Pünktlich um Mitternacht begann das neue Jahr ringsherum mit einem leuchtenden Feuerwerk, während die Teilnehmer des Silvestertreffs selbst auf das Böllern verzichteten. Auch nach Mitternacht kamen noch Gäste dazu und stimmten in die Wünsche für ein gutes neues Jahr mit ein. | Es war Immer etwas los war auf der größten Tanzfläche.
Gifhorn . Die Stadthalle Gifhorn bot ihren Party-Gästen drei Tanzflächen für den unterschiedlichen Musikgeschmack, und das bis weit ins neue Jahr.
Mit Musik auf drei Tanzflächen feierten rund 700 Gäste das Ende des letzten Jahrzehnts in der Stadthalle. Ob an den Tischen sitzend, den Stehtischen stehend oder tanzend auf den Tanzflächen mit mehreren DJs, die Gäste amüsierten sich in den letzten Stunden des Jahres.
Je nach Naturell der Gäste gab es zudem gute Vorsätze für das neue oder das Resümee für das ablaufende Jahr.
Silvesterparty in der Gifhorner Stadthalle Silvesterparty in der Gifhorner Stadthalle Aus dem alten Jahr heraustanzen und das neue begrüßen - das konnten rund 700 Gäste der Silvesterparty in der Gifhorner Stadthalle. Foto: Burkhard Ohse Stimmen Sie ab 0 Bewertungen
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Silvesterparty in der Gifhorner Stadthalle Aus dem alten Jahr heraustanzen und das neue begrüßen - das konnten rund 700 Gäste der Silvesterparty in der Gifhorner Stadthalle. Foto: Burkhard Ohse Stimmen Sie ab 0 Bewertungen
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Kurz vor Mitternacht zählte DJ Thorsten Nieß die Sekunden herunter, und Punkt Mitternacht fielen sich die Gäste in die Arme oder prosteten sich mit einem Sekt zu und wünschten sich ein frohes neues Jahr.
Dazu gab es vom Caterer Roth um den Jahreswechsel frische Berliner, wahlweise mit Puderzucker oder mit Zuckerguss. Die Musik variierte je nach Standort. Schlager dominierten im Obergeschoss des Foyers, Chartmusik und aktuelle Hits und die Gassenhauer der letzten Jahre im großen Saal und eher Techno und elektronische im abgeteilten Raum des Saals. Die Gäste kamen aus allen Generationen und mischten sich auch auf den diversen Tanzebenen, wo Single- oder Paartanz gepflegt wurde.
Im Trend der Zeit und nach Kritik bei der letzten großen Party vor Jahren wurden die Getränke diesmal in ordentlichen Gläsern statt wie damals in Plastikgefäßen ausgegeben. Außer mit Sekt und Softgetränken konnte man sich in den letzten Stunden des Jahres mit Cocktails verwöhnen. Auch die Halle war dezent silvesterlich geschmückt, mit sanfter Lichtshow wurden die Räume illuminiert.
Viele Gäste wechselten im Laufe des Abends die Tanzfläche oder flanierten in der Stadthalle umher. Auch noch lange nach Mitternacht wurde zum Start in das neue Jahr kräftig weitergefeiert. | 3.333333 |
Unfall am Wasserturm: Ein Mensch schwer verletzt
Von: Ekkehard Wolf
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Schwerer Unfall an der B45 bei Rodgau: Ein Mensch wird schwer verletzt. © Keutz TV
Schwerer Unfall an der B45 bei Rodgau: Ein Mensch wird schwer verletzt. Die Polizei hat einen Verdacht.
Rodgau – Bei einem Frontalzusammenstoß auf der Zufahrt zur B 45 am Wasserturm in Rodgau wurde an Silvester eine Person schwer verletzt, wie die Polizei auf Anfrage berichtet. Die Beamten vermuten, dass der Unfallverursacher ein Geisterfahrer war.
Rodgau: Unfall an B45 - Auto kracht in Taxi
Gegen 20.50 Uhr stieß sein Auto frontal mit einem Taxi zusammen. Eine Person im Taxi wurde verletzt. Der Unfallfahrer ließ sein Auto stehen und lief weg, wurde aber bald gefunden.
An der Suche war ein Hubschrauber beteiligt. Die Feuerwehr sicherte die Unfallstelle, leuchtete sie aus und entfernte ausgelaufene Flüssigkeiten.
(eh)
Schwerer Unfall in Rodgau: Ein Rennradfahrer bremst überraschend ab. Ein Jugendlicher (14) kann das Unglück nicht verhindern.
Ein Lkw-Fahrer fährt extrem riskant in Münster. Ein Autofahrer (51) muss ihm ausweichen und wird bei dem Manöver verletzt. Der Verursacher flieht vom Unfallort und zieht sich aus der Affäre. Die Polizei sucht den Fahrer und Zeugen.
Auf der B45 ist es zu einem Unfall zwischen zwei Autos gekommen. Offenbar hat eine Opel-Fahrerin einen Honda übersehen. Drei Menschen müssen ins Krankenhaus.
Opel-Gelände in Rodgau: Das Testcenter kommt nicht zur Ruhe. Nun ist ein Brand ausgebrochen. Die Polizei hat einen schrecklichen Verdacht.
Schwerer Unfall auf der B45 bei Rodgau: Nach einem Wendemanöver kommt es zu einem Zusammenstoß. | Eschweiler (dpa/lnw) - Zwei Jugendliche haben an Silvester in Eschweiler Raketen auf Feiernde geschossen. Als zwei Männer sie zurechtwiesen, wurden sie von den Jugendlichen attackiert und verletzt, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Einen der beiden Tatverdächtigen, einen 16-Jährigen, griff die Polizei wenig später auf. Er war betrunken und verletzte bei der Kontrolle einen Polizisten leicht, wie mitgeteilt wurde.
Von dpa | 1.333333 |
Kubica war nach einem schweren Unfall bei einer Rallye Anfang 2011 acht Jahre lang nicht in der Formel 1 gefahren. Der Krakauer galt davor als eines der größten Talente der Königsklasse. Für BMW-Sauber, ein Vorgänger-Team von Alfa Romeo, feierte er 2008 in Montreal seinen einzigen Grand-Prix-Sieg.
"Dieses Team hat einen besonderen Platz in meinem Herzen", wurde Kubica in einer Mitteilung zitiert. Er soll bei Alfa Romeo mit seiner Erfahrung helfen, das Auto für die kommende Saison weiterzuentwickeln. Stammfahrer bei dem in der Schweiz beheimateten Team sind der Finne Kimi Räikkönen (40) und der Italiener Antonio Giovinazzi (26). | Die Feuerwehr rückte zu vereinzelten Flur- und Heckenbränden aus. In Rauchwart (Bezirk Güssing) zog ein Heckenbrand eine Gartenhütte in Mitleidenschaft.
Meldungen über Verletzte durch Feuerwerkskörper seien keine eingegangen, teilte die Landessicherheitszentrale auf Anfrage mit. | 1 |
Offiziell wollen die Parteivorsitzenden Sebastian Kurz (ÖVP) und Werner Kogler (Grüne) die Einigung gegen 21.50 Uhr präsentieren. Das Regierungsprogramm soll wie die Ministerliste erst am Donnerstag öffentlich gemacht werden.
Das Übereinkommen muss am Samstag noch vom Bundeskongress der Grünen mit fast 300 Delegierten abgesegnet werden. Eine schwarz-grüne - oder wie sie in Österreich genannt wird - eine türkis-grüne Regierung wäre auf Bundesebene eine Premiere. Dem Bündnis wird bereits jetzt Symbol-Charakter für Deutschland und andere europäische Länder zugesprochen.
Aus der Parlamentswahl Ende September waren die ÖVP mit 37,5 Prozent und die Grünen mit 13,9 Prozent der Stimmen als die grossen Gewinner hervorgegangen. ÖVP-Chef Sebastian Kurz wagt nun nach eineinhalb Jahren in einer aus dem Ausland stets kritisch beäugten Regierung mit der rechten FPÖ nun einen Richtungswechsel.
Dass die Verhandlungen erfolgreich enden würden, hatte sich schon in den vergangenen Tagen abgezeichnet. Seit Montag teilten die beiden Parteien trotz fehlender endgültiger Einigung mit, welche Minister dem künftigen Kabinett angehören sollen.
Beide Parteien betonten während der Verhandlungen, dass es zwischen ihnen grosse Unterschiede gebe und entsprechend grosse Hürden auf dem Weg zu einem Bündnis überwunden werden müssten. Während Kurz neue Steuern ablehnt, auf einen Anti-Migrationskurs Wert legt und wirtschaftsnah regieren will, benannten die Grünen den Klimaschutz, den Kampf gegen die Kinderarmut und mehr Transparenz als ihre wichtigsten Punkte. | 01.01.2020
Zeichen in Österreich stehen auf Schwarz-grün
Die konservative ÖVP und die Grünen in Österreich haben sich auf ein gemeinsames Regierungsprogramm verständigt.
Der alte und aller Voraussicht nach auch neue Kanzler Sebastian Kurz wagt damit einen Kurswechsel, nachdem er eineinhalb Jahre mit der rechten FPÖ regiert hatte. Das Übereinkommen muss noch von den Gremien der Grünen abgesegnet werden, entscheidend ist dabei das Votum des Bundeskongresses am Samstag. Dass die fast 300 Delegierten zustimmen werden, gilt aber als sicher. Dem Bündnis wird bereits jetzt Symbol-Charakter für Deutschland und Europa zugesprochen. (dpa)
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Der Streik der Lufthansa-Tochter Germanwings wird auch am Dienstag und Mittwoch fortgeführt - und könnte auch noch länger andauern.
Der Streik der Lufthansa-Tochter Germanwings hat begonnen.
Er soll mindestens drei Tage dauern.
Die Gewerkschaft erklärt nun, den Streik notfalls zu verlängern.
Update vom 1. Januar, 15.17 Uhr: Die Flugbegleitergewerkschaft Ufo verzichtet auf eine Verlängerung des Streiks bei der Lufthansa-Gesellschaft Germanwings. „Wir werden den Streik wie geplant am Mittwoch beenden“, sagte ein Ufo-Sprecher der Deutschen Presse-Agentur. Der Ausstand der Kabinengewerkschaft hatte am Montag begonnen und sollte drei Tage dauern. Allerdings hatte Ufo zwischenzeitlich eine Verlängerung des Ausstands angedroht.
Germanwings-Streik an Neujahr fortgesetzt - Gewerkschaft droht mit weiterer Verlängerung
Update vom 1. Januar, 9.50 Uhr: Auch am Neujahrstag müssen Passagiere wegen eines Flugbegleiter-Streiks bei Germanwings Einschränkungen hinnehmen. Insgesamt sollen am Mittwoch über 70 Flüge ausfallen, wie aus einer aktuellen Übersicht auf der Eurowings-Webseite hevorgeht. Der Ausstand der Kabinengewerkschaft Ufo hatte am Montag begonnen. Nach bisheriger Planung soll Mittwoch der letzte Streiktag sein - allerdings hat Ufo bereits eine Verlängerung des Ausstands angedroht.
Germanwings-Flugbegleiter streiken auch an Silvester - Ein Flughafen besonders betroffen
Update vom 31. Dezember 2019: Die Flugbegleiter bei Germanwings haben ihren Streik am Dienstag fortgesetzt. Laut einer aktuellen Übersicht auf der Eurowings-Homepage sollen insgesamt rund 60 Flüge ausfallen, ein Schwerpunkt liegt auf dem Flughafen Köln-Bonn . Der Ausstand der Kabinengewerkschaft Ufo , der am Montag begann, soll noch bis einschließlich Neujahr dauern. Die Lufthansa-Billigtochter Eurowings erwartet, dass an den drei Streiktagen insgesamt rund 180 Flüge ausfallen.
Germanwings ist mit rund 30 Flugzeugen und etwa 1400 Mitarbeitern für Eurowings unterwegs, soll aber mit dem Eurowings-Flugbetrieb verschmolzen werden. Das Management gebe den Mitarbeitern keine klare Perspektive für die Zukunft ihres Flugbetriebs, hatte Ufo-Vize Daniel Flohr kritisiert. Er drohte am Montag wenn nötig mit neuerlichen Streikaufrufen. „Wir können das kurzfristig verlängern“, sagte er.
Streik bei Germanwings: Besonders Flughafen Köln/Bonn betroffen - Flugbegleiter-Stimmung „im Keller“
Update von 13.17 Uhr: Bereits etwa 60 Flüge von Germanwings sind an diesem Montag ausgefallen. Besonders der Flughafen Köln/Bonn war betroffen, Stornierungen gab es zudem in Berlin (Tegel), Düsseldorf, München und weiteren Städten. Am größten deutschen Airport Frankfurt am Main wurden keine Flüge abgesagt.
Der Streik soll drei Tage dauern, also einschließlich Neujahr. Insgesamt fallen voraussichtlich 180 Flüge aus. Die Airline betonte aber, dass die meisten Eurowings-Flieger - mehr als 1000 von 1200 geplanten - in dem Zeitraum abheben. Viele Passagiere seien auf andere Verbindungen umgebucht worden.
Offizieller Grund für den aktuellen Streik der Flugbegleitergewerkschaft Ufo sind Regelungen zur Teilzeit. Den größten Anteil des Kabinenpersonals machen Frauen aus, die mitunter aus familiären Gründen keine Vollzeit mehr arbeiten wollen. Die Firmenspitze hält den Streit-Anlass für unverhältnismäßig. 2019 seien „nahezu alle“ Teilzeit-Wünsche der 800 Flugbegleiter und Flugbegleiterinnen erfüllt worden, nur 11 Anträge seien „aus operationellen Gründen“ nicht gewährt worden, so das Unternehmen.
Streik bei Germanwings: 170 Flüge gestrichen
Update 10.42 Uhr: Die Flugbegleitergewerkschaft Ufo verteidigt ihren Streik bei Germanwings mit drastischen Worten: Der Vize-Vorsitzende Daniel Flohr sagte am Montag im ZDF-“Morgenmagazin“, die Stimmung unter den Kollegen sei „im Keller“. Die Gewerkschaft kämpfe seit drei Jahren um einen Teilzeit-Tarifvertrag für die Beschäftigten der Lufthansa-Tochter. Seitdem seien die Gespräche mit dem Mutterkonzern aber „keinen Schritt“ vorangekommen.
Der Streik hatte in der Nacht zum Montag begonnen. Die Lufthansa-Tochter Eurowings strich wegen des Ausstands mehr als 170 Flüge, vorwiegend im Inland. Eurowings bezeichnete den Streik als „unbegründet“ und „nicht nachvollziehbar“-
Streik der Germanwings-Flugbegleiter hat begonnen - Gewerkschaft mit eindeutiger Drohung
Update von 7.48 Uhr: Die Kabinengewerkschaft Ufo hat am ersten Streiktag ihre Drohung bekräftigt, den dreitägigen Ausstand bei Germanwings auszudehnen. „Wir können das kurzfristig verlängern“, sagte Ufo-Vize Daniel Flohr am Montag im ZDF-„Morgenmagazin“. „Wir wollen das nicht“, ergänzte er zwar, aber wenn die Gewerkschaft am Ende der drei Tage glaube, „dass es mehr davon braucht“, werde sie zu weiteren Streiks aufrufen.
Die Lufthansa-Tochter Germanwings kritisiert die Streiks, bei denen es offiziell um eine Regelung zur Teilzeit geht, als unangemessen. „Die Kritik ist natürlich immer da, wenn wir streiken. Aber in diesem Fall ist sie inhaltlich nicht berechtigt“, sagte Flohr. Auch ein Einlenken der Germanwings am Samstag führte nicht zu einer Absage des Streiks. Laut Ufo habe es sich dabei nur um ein scheinbares Entgegenkommen gehandelt: „Das ist nicht das, was wir gefordert haben“, sagte Flohr.
Nach gescheiterten Vorgesprächen zu einer Schlichtung hatte die Ufo am Freitag die Flugbegleiter von Germanwings für Montag, Dienstag und Mittwoch zum Streik aufgerufen. Rund 180 vor allem innerdeutsche Flüge sollten bundesweit ausfallen. Germanwings fliegt im Flugbetrieb der Eurowings.
Streik der Germanwings-Flugbegleiter hat begonnen
Ursprungsmeldung vom 30. Dezember 2019, 7.12 Uhr: In der Nacht zum Montag hat der dreitägige Streik der Germanwings-Flugbegleiter an mehreren deutschen Flughäfen begonnen. Das bestätigte der Sprecher der Kabinengewerkschaft Ufo, Nicoley Baublies, der Deutschen Presse-Agentur. Infolge des Ausstands, der bis einschließlich Neujahr dauern soll, fallen bundesweit rund 180 Flüge aus, wie aus einer Übersicht auf der Internetseite von Eurowings hervorgeht, die das Unternehmen laufend aktualisiert. Germanwings führt ihre Flüge für Eurowings aus.
Im gesamten Eurowings-Flugplan führe der Streik bei Germanwings zu rund 15 Prozent Flugausfällen, sagte eine Unternehmenssprecherin der Deutschen Presse-Agentur. „Von geplanten 1200 Flügen im Streikzeitraum werden über 1000 durchgeführt.“
Bei den Stornierungen handelt es sich vor allem um innerdeutsche Verbindungen, aber auch einige Flüge nach Österreich und in die Schweiz wurden gecancelt. Vor allem die Flughäfen Köln-Bonn, München, Hamburg und Berlin-Tegel sind betroffen.
Der WDR sorgt mit dem Text eines Kinderchor-Liedes zum Klimaschutz für Entsetzen. Viele User werfen dem öffentlich-rechtlichen Sender vor, die Kinder zu instrumentalisieren.
dpa
Rubriklistenbild: © AFP / JOHN MACDOUGALL | Passagiere von Germanwings müssen wegen des Flugbegleiter-Streiks weiter Einschränkungen hinnehmen. Insgesamt sollen am Neujahrstag 70 Flüge ausfallen, wie aus einer aktuellen Übersicht auf der Eurowings-Website hervorgeht. Der Ausstand der Gewerkschaft Ufo hatte am Montag begonnen. Nach bisheriger Planung soll am heutigen Mittwoch der letzte Streiktag sein – allerdings hat Ufo bereits eine Verlängerung des Ausstands angedroht.
Bereits am ersten Streiktag waren etwa 60 Flüge ausgefallen. Mehrere große Flughäfen in Deutschland sind von dem Ausstand betroffen – unter anderem die Flughäfen Köln/Bonn und Berlin (Tegel). Ein Eurowings-Sprecher sagte zu Streikbeginn, die Lage an den Flughäfen sei ruhig. "Es gibt keine Schlangen", die Kunden seien "gut informiert, keiner ist überrascht". Eurowings hoffe, "dass es so stabil weitergeht".
Germanwings fliegt mit etwa 30 Maschinen und rund 1.400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die Lufthansa-Tochter Eurowings. Der Flugbetrieb von Germanwings soll mit dem von Eurowings verschmolzen werden. Daran kritisiert Ufo-Vizechef Daniel Flohr, das Management gebe den Mitarbeitern keine klare Perspektive für die Zukunft ihres Flugbetriebs. Flohr drohte zum Auftakt des dreitägigen Streiks damit, den Ausstand zu verlängern, wenn nötig. Auch am zweiten Streiktag hatte ein Ufo-Sprecher eine Verlängerung nicht ausgeschlossen.
Offizieller Streikgrund sind Regelungen zur Teilzeit für Kabinenbeshäftigte, die laut Ufo unerfüllt sind. Die Gewerkschaft will eigene Tarifregelungen zur Teilzeit und lehnte daher das Angebot der Germanwings, die Teilzeitregelung der Lufthansa zu übernehmen, ab. Eurowings betrachtet den Streik als unangemessen. Laut Airline-Chef Francesco Sciortino konnten 2019 "nahezu alle Teilzeit-Wünsche realisiert werden". Elf Teilzeitanträge seien abgelehnt worden. Dafür "einen dreitägigen Streik vom Zaun zu brechen, ist einmalig in der deutschen Tarifgeschichte", so Sciortino. Die Airline will in den drei Tagen von geplanten 1.200 Flügen mehr als 1.000 durchführen. | 4 |
Kulturnachrichten
Mittwoch, 1. Januar 2020
Klassik-Stiftung Weimar plant digitalen Forschungsraum Dort sollen Sammlungen, Archive und mehr zusammengeführt und für die Allgemeinheit nutzbar gemacht werden. Ein solcher virtueller Forschungsraum könne auch ein Pionierfall in Deutschland sein, sagte Stiftungspräsidentin Ulrike Lorenz. Ziel sei es, dass die Nutzer daraus Erkenntnisse für sich und die Forschung ziehen könnten. Dabei soll - gerade für die Laien - das Vergnügen nicht zu kurz kommen, betonte Lorenz. Einen Zeitplan für das Projekt nannte sie nicht. Bereits bei ihrem Antritt als Chefin der Klassik Stiftung Weimar im Sommer 2019 hatte Lorenz angekündigt, einen Schwerpunkt auf das Thema Digitalisierung setzen zu wollen.
Opernregisseur Harry Kupfer gestorben Der bedeutende Regisseur Harry Kupfer ist tot. Der langjährige Chef der Komischen Oper Berlin starb am Montag nach längerer Krankheit im Alter von 84 Jahren in seiner Heimatstadt, wie sein Management Arsis am Silvestertag in Wien mitteilte. Der gebürtige Berliner begann seine Karriere 1958 in Stralsund in der ehemaligen DDR. Kupfer stieg über Karl-Marx-Stadt, Weimar und Dresden zum Chefregisseur der Komischen Oper auf, die er ab 1981 für 21 Jahre künstlerisch prägte. International begann sein Weltruhm mit der Inszenierung des "Fliegenden Holländer" 1978 in Bayreuth, dem 1988 dort gemeinsam mit Daniel Barenboim "Der Ring des Nibelungen" folgte. Seine letzte Inszenierung war zugleich seine Heimkehr an die Komische Oper, wo er im Frühjahr 2019 noch Händels "Poro" gestaltete.
Journalismusmuseum Newseum in Washington schließt Das Journalismusmuseum "Newseum" in Washington wird zum Jahresende wegen zu geringer Einnahmen geschlossen. Demzufolge wird das Museumsgebäude für mehr als 370 Millionen Dollar an die Eliteuni Johns Hopkins University verkauft. Die Ausstellungsstücke über Geschichte und Gegenwart des Journalismus sollen zunächst abgebaut und eingelagert werden. Deren Zukunft sei noch offen, sagte Museumssprecherin Sonya Gavankar: Möglich wären ein neues Museumsgebäude, eine Wanderausstellung oder nur noch ein Internetauftritt. Das 2008 eröffnete moderne Medienmuseum hatte sich die Verteidigung der Presse- und Meinungsfreiheit auf die Fahnen geschrieben, ohne dabei unkritisch zu sein. Journalistische Fehltritte und Fehlentwicklungen wurden in den Ausstellungen ebenso thematisiert wie Enthüllungsberichte von Reportern. Bei hunderten Konferenzen und anderen Veranstaltungen wurde kontrovers diskutiert - und das über Parteigrenzen hinweg, betonte Gavankar. Es sei schade, dass es jetzt schließe, fand eine der Besucher: "Im gegenwärtigen politischen Klima ist es so wichtig, dass Kinder mit Medien umgehen können und lernen, welchen Wert eine freie Presse hat." Das Museum lockte in den zwei Jahrzehnten rund zehn Millionen Besucher an.
Fontane-Festspiele ab 2020 jährlich Die Fontane-Festspiele in Neuruppin werden ab 2020 jährlich zu Pfingsten veranstaltet. Bislang gab es die Veranstaltungen zu dem Literaten Theodor Fontane alle zwei Jahre. "Als wir die Festspiele 2010 aus der Taufe hoben, haben wir uns die Präsentation eines 'modernen' Fontane auf die Fahnen geschrieben", sagte Uta Bartsch, Geschäftsführerin der Fontane-Festspiele. Mit zeitgenössischen Künstlern und Künsten werde die Person Fontanes mit ihren vielfältigen Facetten zum Funkeln gebracht, so Bartsch. Neues sei hinzugefügt und Altes über Bord geworfen worden. Zugleich sollen aber auch die Erwartungen eher traditionell orientierter Fontane-Enthusiasten erfüllt werden. 2020 stehen demnach unter anderem das Fontane-Lyrik-Projekt, das Europäische Festival der Reiseliteratur "Neben der Spur" oder literarische Fontane-Stadtspaziergänge auf dem Programm. Das bereits 2019 erfolgreich erprobte Höfe-Projekt "Hereinspaziert" wird fortgesetzt. Zudem laufe das neu gegründete Poesiefestival "Pop und Petersilie", kündigte Bartsch an. Fontane wurde in Neuruppin geboren und verlebte dort seine Kindheit.
Grütters sieht neue Berlinale-Spitze unter Druck Rund zwei Monate vor der 70. Ausgabe der Berlinale sieht Kulturstaatsministerin Grütters die neue Leitung des Filmfestivals unter hohem Erwartungsdruck. Sie hoffe, dass sich beim Wettbewerb eine etwas andere kuratorisch-künstlerische Note artikuliere, sagte Grütters der Deutschen Presse-Agentur. Insofern rechne sie damit, dass es im Wettbewerb und auch in den weiteren Sektionen programmatische Veränderungen gebe. Nach Einschätzung der CDU-Politikerin wird von einer Berlinale-Direktion immer erwartet, dass sie das Publikum begeistert - und auch weiterhin 330 000 Karten in elf Tagen verkauft. Grütters sieht das Filmfestival umfassend unterstützt: "Mit 10,4 Millionen Euro allein vom Bund ist das neue Leitungsteam Rissenbeek und Chatrian jetzt zum Start seiner Amtszeit und zur 70. Berlinale gut ausgestattet". Die 70. Berlinale beginnt am 20. Februar. Mit Carlo Chatrian und Mariette Rissenbeek hat das Festival nach dem bisherigen Leiter Dieter Kosslick nun eine Doppelspitze. | Berlin (dpa) - Harry Kupfer, einer der angesehensten Opernregisseure Deutschlands, ist mit 84 Jahren gestorben. Er starb am Montag in Berlin, wie seine Agentur Arsis am Dienstag in Wien mitteilte.
Kupfer, der 1981 bis 2002 Chefregisseur an der Komischen Oper Berlin war, hatte mit seinen Inszenierungen unter anderem bei den Wagner-Festspielen in Bayreuth großen Erfolg.
Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) würdigte Kupfer für dessen Leistungen: «Seine Arbeit war wegweisend und Vorbild für viele nachfolgende Kolleginnen und Kollegen.» Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) sagte, mit seinen Inszenierungen habe Kupfer «sowohl in der ostdeutschen als auch später in der westdeutschen Opernlandschaft Maßstäbe» gesetzt. Er werde als «leiser Grenzgänger» in Erinnerung bleiben.
Der Intendant und derzeitige Chefregisseur der Komischen Oper Berlin, Barrie Kosky, bezeichnete seinen Vorgänger als einen der «außergewöhnlichsten und einflussreichsten Musiktheater-Regisseure der vergangenen 60 Jahre».
Bayerns Kunstminister Bernd Sibler (CSU) teilte am Dienstag mit: «Sein Schaffen in Bayreuth war ein Glücksfall für die Festspiele und Wagner-Fans allerorten.»
Zu den Meilensteinen von Kupfers Karriere gehörte auch die Produktion der zehn wichtigsten Opern von Richard Wagner an der Berliner Staatsoper Unter den Linden mit dem Dirigenten Daniel Barenboim. «Seine Inszenierungen haben stets das Denken aller künstlerisch Beteiligten wie des Publikums herausgefordert», schrieb die Staatsoper, an der Kupfer viele Jahre und bis zuletzt wirkte. «Mit unbedingter Energie und Überzeugungskraft ist es ihm gelungen, immer wieder Funken aus den Werken zu schlagen, auf dass sie aktuell und aussagekräftig bleiben.»
Der am 12. August 1935 in Berlin geborene Schüler von Regie-Meister Walter Felsenstein gab sein Regiedebüt mit 23 Jahren bei Antonin Dvoraks «Rusalka» in Halle. Nach Stralsund, Chemnitz, Weimar und zuletzt als Staatsoperndirektor in Dresden zog es ihn 1981 wieder nach Berlin und an die Komische Oper.
1978 brachte er in Bayreuth den «Fliegenden Holländer» auf die Bühne. Zehn Jahre später produzierte er dort mit Daniel Barenboim den «Ring des Nibelungen». Er wolle auf der Bühne Menschen mit ihren Konflikten, Problemen und Widersprüchen zeigen, sagte Kupfer einmal.
In den letzten Jahren arbeitete er in Dresden und Sydney, brachte den «Ring» in Barcelona und den «Parsifal» in Helsinki heraus. In Salzburg inszenierte er mit großem Jubel den «Rosenkavalier» in Shanghai ein Musical. Zur Seite stand ihm dabei immer wieder sein langjähriger Bühnenbildner Hans Schavernoch. | 1.333333 |
Anastasiya Avilova zieht im Januar 2020 als Kandidatin ins Dschungelcamp ein. Wird das Playmate sich gewohnt freizügig im australischen Dschungel zeigen?
Anastasiya Avilova (31) ist laut Bild-Zeitung Kandidatin beim Dschungelcamp 2020.
ist laut Bild-Zeitung Kandidatin beim Dschungelcamp 2020. Die 31-Jährige ist bereits Reality-Show-erprobt.
Bei „Temptation Island“ machte sie ein pikantes Geständnis.
Anastasiya Avilova (31) dürfte treuen RTL-Fans bereits bekannt sein: Das aus der Ukraine stammende Model nahm bereits an der RTL-Fremdgeh-Show „Temptation Island - Versuchung im Paradies“ teil - nun ist die 31-Jährige eine der Kandidatinnen bei der von Sonja Zietlow und Daniel Hartwich moderierten RTL-Sendung „Ich bin ein Star - Holt mich hier raus“.
Dschungelcamp 2020: Das Model Anastasiya Avilova ist Reality-Shows gewohnt
Avilova hat bereits einiges an Reality-TV-Erfahrung und ist damit eine erprobte Kandidatin für dasDschungelcamp 2020 - obwohl sie wohl in keiner der anderen Shows mit Ungeziefer in Kontakt gekommen sein dürfte. Außerdem soll in der Nähe des Dschungelcamp-Drehortes kürzlich sogar ein Mord passiert sein - nicht gerade einfach zu verkraften für die Camper. Eine echte Herausforderung für das Model? Etwas rauer dürfte es im Dschungelcamp nämlich schon zugehen als in den anderen Formaten, in denen Anastasiya Avilova bisher zu sehen war - das waren neben „Temptation Island“ (RTL) noch „Catch the Millionaire“ (ProSieben), „Frauentausch“ (RTL2) und„Mieten, Kaufen, Wohnen“ (VOX).
Model Anastasiya Avilova: Dschungelcamp-Teilnehmerin war Playmate
Model Anastasiya Avilova dürfte manchen auch als Playmate bekannt sein: Im April 2019 zog sich die 31-Jährige für den Playboy aus, auch in dem britischen Männermagazin FHM war sie schon zu sehen. Und ein paar pikante Details gibt es über „die Verführerin“ - wie der Playboy titelte - auch zu erfahren: Avilova bekannte sich öffentlich zu ihrer Bisexualität. Mit einer Frau war sie bisher jedoch noch nicht zusammen - obwohl sie sich das ihrer eigenen Aussage nach vorstellen könne. Ihr letzter Freund war ein Mann: Für kurze Zeit war die Ukrainerinmit Ennesto Monté liiert - doch die Liebesgeschichte der beiden endete schon nach kurzer Zeit.
Dschungelcamp 2020: Anastasiya Avilova zeigt sich freizügig auf Instagram
Die hübsche Brünette hält neben Foto-Shootings und TV-Terminen ihre Fans auf Instagram und Facebook auf dem Laufenden. Sie postetfreizügige Bilder und ab und an eine Lebensweisheit: „Die Schönheit der Dinge lebt in der Seele dessen, der sie betrachtet“ ist Avilovas Lieblings-Zitat auf Facebook.
Dschungelcamp 2020: Was erwartet uns mit Anastasiya Avilova?
Fans dürfen jedenfalls gespannt sein, wie sich die Beauty-Queen im Dschungelcamp 2020 schlägt. Schließlich lässt ihr bisheriger Werdegang zumindest auf den ersten Blick keine Affinität für Schmutz und Ungeziefer vermuten. Und mit den Luxus-Outfits, Foto-Shootings an Sandstränden und Auftritten auf dem roten Teppich, von denen Anastasiyas Instagram-Profil erzählt, ist bei „Ich bin ein Star - Holt mich hier raus“ definitiv erst mal Schluss.
Wer zieht sonst noch ins Dschungelcamp 2020? Hier erfahren Sie alle Kandidaten für die neue Staffel von „Ich bin ein Star - holt mich hier raus!“ bei RTL. Unter anderem sollen Sonja Kirchberger und Danni Büchner in den Dschungel gehen.
Anastasiya Avilova postet auf ihremInstagram-Account ein freizügiges Foto. Doch der Hingucker ist nicht ihr Körper, sondern die Schnapsflasche in ihrer Hand, für die sie Werbung macht.
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Rubriklistenbild: © Screenshot Instagram @nasia_a | Die Kandidaten für die 14. Staffel "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus" und in diesem Jahr wird auch eine Wienerin am Dschungelcamp 2020 teilnehmen. Alle Infos zu den Kandidaten.
Die österreichische Schauspielerin Sonja Kirchberger - bekannt unter anderem als "Venusfalle" in Robert van Ackerens gleichnamigem Spielfilm - zieht heuer ins Dschungelcamp.
Wienerin Sonja Kirchberger zieht ins Dschungelcamp 2020
Die 55-jährige Wienerin, die für RTL schon bei "Let's dance" das Tanzbein schwang, ist eine von zwölf Kandidatinnen, die von RTL für die neue Staffel der Show "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!" bekanntgegeben wurden.
Die IBES-Kandidaten im Überblick
Zu den weiteren Teilnehmern zählt Danni Büchner, die Witwe des 2018 gestorbenen TV-Auswanderers Jens Büchner. Auch Ex-Profiboxer Sven Ottke, "GZSZ"-Schauspieler Raul Richter und der frühere deutsche Verkehrsminister Günther Krause ziehen ins Dschungelcamp. Aus der RTL-Castingshow "Deutschland sucht den Superstar" sind im Dschungel gleich zwei bekannte Gesichter dabei: Prince Damien und Toni Trips. Ebenfalls zu sehen: Claudia Norberg - die Ex von Schlagersänger Michael Wendler, "Temptation Island"-Teilnehmerin Anastasiya Avilova und Elena Miras - bekannt aus "Das Sommerhaus der Stars" und "Love Island". Auch der "Bachelor in Paradise" Marco Cerullo und Markus Reinecke ("Die Superhändler - 4 Räume, 1 Deal") sind bei der 14. Staffel "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus" dabei. Start ist am 10. Jänner.
Keine lebenden Tiere als Speisen mehr
Eine Neuigkeit wurde schon vorab bekanntgegeben: In der neuen Staffel sollen keine lebenden Tiere, wie etwa Maden, verzehrt werden. In gewohnter Manier wird die Sendung kommentiert von Sonja Zietlow und Daniel Hartwich. Beim großen "IBES"-Finale am 25. Jänner entscheidet sich dann, wer König oder Königin des Dschungels wird. | 3 |
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«Das iranische Aussenministerium hat am Mittwoch den Schweizer Botschafter in Teheran einberufen», schreibt die «Tehran Times» auf ihrer Website. Auch die iranische Nachrichtenagentur «Mehr News Agency» berichtet auf ihrer Seite darüber.
Die Schweiz vertritt die US-Interessen in der islamischen Republik. Das EDA hat auf unsere Anfrage bisher dazu nicht Stellung genommen.
Weiter schreibt die «Tehran Times», der Botschafter sei eingeladen worden, «um den starken Protest des Landes gegen die kriegerischen Worte Washingtons und die haltlosen Anschuldigungen gegen den Iran zum Ausdruck zu bringen».
Mohsen Baharvand, der Generaldirektor des iranischen Aussenministeriums für amerikanische Angelegenheiten, habe dem Schweizer Gesandten Markus Leitner die offizielle Protestnote seines Landes übergeben.
Weitere Proteste vor US-Botschaft
An der US-Botschaft im Irak ist es den zweiten Tag in Folge zu Zusammenstössen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften gekommen (zum Bericht). Mehrere Personen seien in Bagdad durch den Einsatz von Tränengas verletzt worden, meldete die staatliche irakische Nachrichtenagentur INA am Mittwoch.
Augenzeugen berichteten, dass hunderte Demonstranten die Nacht in der Nähe des Botschaftsgelände verbracht hätten. Am Dienstag hatten Demonstranten versucht, den hoch gesicherten Botschaftskomplex zu stürmen. Protestler setzten mehrere Wachhäuschen in Brand.
US-Verteidigungsminister Mark Esper kündigte am Dienstagabend (Ortszeit) an, dass die USA wegen der jüngsten Spannungen im Irak mit sofortiger Wirkung 750 zusätzliche Soldaten in die Region verlegen.
Darüber hinaus stünden weitere Truppen bereit, um in den nächsten Tagen auszurücken, erklärte Esper. Die Verlegung der Soldaten der 82. Luftlandedivision aus dem US-Bundesstaat North Carolina sei eine Vorsichtsmassnahme angesichts der erhöhten Bedrohungslage im Irak. «Die Vereinigten Staaten werden unsere Bürger und Interessen überall auf der Welt schützen», sagte der Minister.
14'000 zusätzliche Soldaten
US-Präsident Donald Trump wirbt eigentlich damit, die US-Truppen im Nahen Osten nach Hause bringen zu wollen. Angesichts der Spannungen mit dem Iran sind zuletzt jedoch 14'000 Soldaten zusätzlich in die Region verlegt worden, unter anderem nach Saudiarabien, einem Erzfeind des Irans.
Der schiitische Iran verfügt im Irak über grossen politischen Einfluss und steht damit in Rivalität zu den USA. Die US-Regierung geht davon aus, dass Teheran seinen Einfluss auf schiitische Milizen zuletzt gezielt für Angriffe gegen das US-Militär genutzt hat. Dies wiederum wird vom Iran vehement bestritten. (cpm) | Irans Oberhaupt hat scharf auf US-Präsident Trumps Aussage reagiert, der Iran sei schuld an der Eskalation im Irak. Vor der US-Botschaft in Bagdad entspannte sich die Lage, nachdem die Demonstranten zum Rückzug aufgefordert worden waren.
Im Irak bleibt die Situation angesichts des Konflikts zwischen den USA und dem Iran angespannt, wenngleich sich die Lage vor der US-Botschaft in Bagdad inzwischen entspannt hat.
Am Dienstag hatten pro-iranische Demonstranten, die teils Militäruniformen trugen, den Empfangsbereich des weitläufigen Gebäudes gestürmt, Fenster eingeschlagen und Verwüstungen angerichtet. Mehrere Wachhäuschen vor dem Gebäude wurden in Brand gesetzt. US-Bürger wurden nicht verletzt. Am Morgen gab es neue Zusammenstöße zwischen den militanten Protestierenden, die über Nacht eine Sitzblockade errichtet hatten, und US-Soldaten. Diese setzten Tränengas ein.
Demonstranten setzten Wärterhäuschen in Brand.
Später zogen sich die meisten Demonstranten von der US-Botschaft zurück. Sie folgten dem Aufruf der Volksmobilisierungseinheiten, die schiitische Milizen im Irak vereint. Diese erklärte, die "Botschaft ist angekommen". Auch der irakische Außenminister Mohammed al-Hakim rief zum Rückzug auf.
Die Nachrichtenagentur Reuters berichtete, junge Männer hätten die Straße vor der Botschaft gefegt und Ausrüstung eingepackt. Schließlich seien sie in Autos fortgefahren worden. Andere errichteten demnach ein Protestcamp bei einem Hotel in der Nähe. Eine weitere Gruppe blieb zunächst vor der US-Botschaft. Die irakischen Streitkräfte teilten jedoch inzwischen mit, dass alle Demonstranten aus dem Umkreis der US-Botschaft abgezogen seien.
Die US-Regierung verlegt zusätzlich mehr als 650 Fallschirmjäger in die Region. US-Verteidigungsminister Mark Esper erklärte, es handele sich um eine Vorsichtsmaßnahme angesichts der erhöhten Bedrohungslage im Irak. Es stünden weitere Soldaten bereit, die in den nächsten Tagen ausrücken könnten. In der Silvesternacht waren bereits rund 100 Soldaten von Kuwait aus mit Hubschraubern an die US-Botschaft in Bagdad verlegt worden.
USA schicken nach Sturm auf Botschaft in Bagdad Verstärkung in den Irak
tagesschau24 09:00 Uhr, 01.01.2020
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Militäreinsätze gegen schiitische Milizen
Auslöser der Proteste am Dienstag waren US-Luftangriffe auf schiitische Milizen im Irak und in Syrien, die nach Angaben der US-Regierung vom Iran unterstützt werden. Dabei sollen am Wochenende mindestens 25 Kämpfer einer Hisbollah-Brigaden getötet worden sein. Laut US-Verteidigungsministerium wurden Waffenlager und Kommandoeinrichtungen zerstört.
Begründet wurden die Bombardements mit Raketenangriffen der Miliz Kata'ib Hisbollah (Hisbollah-Brigaden) auf eine US-Basis vergangene Woche. Dabei waren ein ziviler Angestellter der US-Armee getötet und mehrere irakische sowie US-Soldaten verletzt worden. Angeblich wurden rund 30 Geschosse auf die Basis abgefeuert.
Scharfe Reaktion aus dem Iran
Irans geistliches Oberhaupt Ayatollah Ali Chamenei reagierte scharf auf Aussagen von US-Präsident Donald Trump, der der iranischen Führung die Schuld für die Angriffe auf die US-Botschaft gab. Die US-Verbrechen im Irak und in Afghanistan hätten dazu geführt, dass "Nationen Euch hassen", schrieb er auf Twitter. Trump handle nicht logisch und er könne gar nichts tun.
Zudem bestellte die iranische Regierung einen Vertreter der Schweizer Botschaft ein, die die US-Interessen im Iran vertritt. Der Iran protestiere "entschieden gegen kriegstreiberische Äußerungen amerikanischer Beamter", hieß es.
Trump hatte am Dienstag den Iran für den Angriff auf das Botschaftsgelände in Bagdad verantwortlich gemacht und mit Vergeltungsmaßnahmen gedroht. Jegliche Schäden oder Opfer würden dem Iran teuer zu stehen kommen, schrieb Trump auf Twitter. Dennoch rechne er nicht mit einem Krieg gegen den Iran, erklärte er.
Über dieses Thema berichtete die tagesschau am 01. Januar 2020 um 17:40 Uhr. | 3 |
Kurz vor 22 Uhr treten die Chefs von ÖVP und Grünen vor die Presse. Sie werden aller Voraussicht nach den Erfolg der Regierungsgespräche verkünden.
Zum vermutlich letzten Mal sind die Verhandler von Volkspartei und Grünen am Mittwoch im Winterpalais des Prinzen Eugen in der Himmelpfortgasse zusammengekommen. Um 17 Uhr betraten Sebastian Kurz und Werner Kogler unter Blitzlichtgewitter die noble Adresse in der Wiener Innenstadt. Fünf Stunden später, um etwa 21.45 Uhr, werden sie vor Journalisten den erfolgreichen Abschluss der Regierungsverhandlungen bekanntgeben.
Wir sind für unsere Leser live vor Ort und berichten in Echtzeit über den Stand der Dinge. Dieser Artikel wird laufend aktualisiert.
Der Abschluss der Verhandlungen kommt kaum überraschend – "Heute" berichtete schon in der Nacht auf Sonntag als erstes Medium von einem untrüglichen Zeichen, nämlich der Einberufung des Grünen Bundeskongresses für das kommende Wochenende.
Seither sickerten immer mehr Details durch. Es zeichnet sich deutlich ab, wer in der neuen Bundesregierung vertreten sein wird. Von vornherein klar waren ÖVP-Obmann Sebastian Kurz als Kanzler und Grünen-Sprecher Werner Kogler als Vizekanzler. Sie führen das Regierungsteam aus elf türkisen und vier grünen Ministerinnen und Ministern an. Erstmalig dürfte es diesmal mehr weibliche als männliche Minister geben. Und: Noch nie war das Regierungsteam so jung.
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Erstmals mehr Frauen als Männer bei ÖVP
Kurz selbst als erneut jüngster Bundeskanzler mit 33 Jahren dürfte ebenso fix sein wie Gernot Blümel (38) als ÖVP-Finanzminister. Europaministerin soll Karoline Edtstadler (38) werden. Das Landwirtschaftsministerium geht wie bereits 2017 an Elisabeth Köstinger (41). Margarete Schramböck (49) dürfte erneut Wirtschaftsministerin werden.
Neu ins Regierungsteam kommen die 34-jährige Susanne Raab als Integrationsministerin sowie die bisher kaum bekannte 36-jährige Christine Aschbacher als Ministerin für Arbeit, Familie und Jugend. Das Verteidigungsministerium übernimmt mit der 49-jährigen Klaudia Tanner erstmals ebenfalls eine Frau.
Als Innenminister wird der 47-jährige Karl Nehammer fungieren, Bildungsminister soll abermals Heinz Faßmann (64) werden.
Auch Grüne setzen auf Frauenpower
Für die Grünen stemmt die 42-jährige Leonore Gewessler als "Superministerin" für Umwelt, Infrastruktur und Verkehr nicht nur ein Mammut-Ressort, sondern deckt künftig auch das grüne Kernthema Umwelt- und Klimaschutz ab. Ins Justizministerium soll die 35-jährige Durchstarterin Alma Zadic einziehen. Sie wechselte von der Liste Pilz zu den Grünen und führte auch gleich die Regierungsverhandlungen mit.
Ebenfalls Anwärter auf ein Ministeramt ist Rudi Anschober (59). Er gilt als Fixkandidat für das Sozialministerium, das wohl auch die Gesundheitsagenden übernehmen wird. Wo die Kulturagenden, die den Grünen zufallen, landen werden, ist noch unklar. Im Gespräch war bisher Eva Blimlinger (58), alle vier Ministerposten für die Grünen sind allerdings bereits vergeben.
Die Grünen müssen das Regierungsprogramm ebenso wie die Ministerkandidaten allerdings noch vom Bundeskongress am 4. Jänner absegnen lassen. Deshalb herrscht hier noch weniger Klarheit als bei den ÖVP-Regierungsmitgliedern.
Eine Überraschung dürfte es auf grüner Seite aber jedenfalls geben. Die ehemalige Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments Ulrike Lunacek (62) soll Staatssekretärin im im Vizekanzleramt von Werner Kogler werden. Mit Lunacek als Spitzenkandidatin verpassten die Grünen 2017 den Einzug in den Nationalrat. | Am Mittwoch bestätigten sowohl die ÖVP als auch die Grünen weitere Personalentscheidungen. Karl Nehammer wird Innenminister, Klaudia Tanner (beide ÖVP) übernimmt das Verteidigungsministerium, hieß es. Weiters soll Alexander Schallenberg Außenminister bleiben. Der Grüne Rudi Anschober soll Sozialminister werden.
Mit dem Vorarlberger Magnus Brunner gibt es außerdem einen ersten Staatssekretär der künftigen Regierung. Der ÖVP-Politiker wird der grünen Ministerin Leonore Gewessler im riesigen Umwelt- und Infrastrukturministerium zur Seite gestellt.
Am Neujahrstag ab 21.30 Uhr werden Sebastian Kurz (ÖVP) und Werner Kogler (Die Grünen) Statements im Livestream abgeben:
Der bisherige ÖVP-Generalsekretär Nehammer und die niederösterreichische Bauernbund-Direktorin Tanner waren in den vergangenen Tagen bereits als heiße Aktien für ein Ministeramt gehandelt worden. Am Neujahrstag bestätigte die ÖVP beide Personalien. Nehammer soll als Innenminister einen harten Kurs fahren, hieß es zuletzt.
Die 49-jährige Tanner wird von der ÖVP als erste Frau an die Spitze des Verteidigungsministeriums gesetzt. Ihr steht eine schwere Aufgabe bevor, hat doch ihr Vorgänger Thomas Starlinger wiederholt auf die finanziellen Nöte des Heeres aufmerksam gemacht.
Für die Grünen soll der oberösterreichische Landesrat Rudolf Anschober ins Sozialministerium einziehen. Zumindest wird der Vorschlag von Bundessprecher Werner Kogler an die grünen Parteigremien dementsprechend lauten. Anschober soll als Sozialminister auch die Agenden Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz übernehmen, hieß es von den Grünen.
Der Wechsel Anschobers bedeutet auch einen Wechsel im Land ob der Enns. Man kann wohl davon ausgehen, dass Landessprecher und stv. Bundessprecher Stefan Kaineder ihn als Umwelt- und Integrationslandesrat beerbt.
Die Partei verwies am Mittwoch - auch nach leiser Kritik am personellen Verhandlungsergebnis - darauf, dass die ÖVP wohl mehr Namen präsentiert habe, die Ressorts der Grünen jedoch "sehr dick" seien. So übernehme nicht nur Anschober, sondern auch die als Umwelt- und Infrastrukturministerin nominierte Gewessler "fast ein Doppelressort", hieß es.
Neben Gewessler und Anschober hatten die Grünen zuletzt Alma Zadic als Justizministerin bestätigt. Damit fehlt auf grüner Seite - neben der genauen Aufgabenzuteilung für Werner Kogler - nur noch ein Staatssekretär bzw. wohl eher eine Staatssekretärin.
Im Außenamt wird weiterhin Alexander Schallenberg die Fäden ziehen, bestätigte die ÖVP am Mittwoch. Der Jurist hatte das Außenamt als Teil der Übergangsregierung von Bundeskanzlerin Brigitte Bierlein übernommen - und darf unter türkis-grün bleiben.
Auch ein erster Staatssekretär der künftigen Regierung wurde präsentiert: Der Vorarlberger Magnus Brunner übernimmt diese Aufgabe im - eben sehr "dicken" - Ministerium von Gewessler. Der 47-jährige Bundesrats-Vizepräsident gilt als Experte im Energiesektor. Für die ÖVP wirkte er in den vergangenen Jahren etwa beim Ökostromgesetz mit.
Mit Parteichef Sebastian Kurz als künftigem Kanzler, Susanne Raab als Integrationsministerin, Karoline Edtstadler als Europaministerin, Christine Aschbacher als Arbeits- und Familienministerin, Karl Nehammer als Innenminister, Klaudia Tanner als Verteidigungsministerin und Alexander Schallenberg als Außenminister sind bei der ÖVP mittlerweile ebenfalls fast alle Ressorts fix verteilt. Noch nicht offiziell bestätigt sind Gernot Blümel als Finanzminister, Margarete Schramböck als Wirtschaftsministerin, Elisabeth Köstinger als Landwirtschaftsministerin und Heinz Faßmann als Bildungsminister.
Am Mittwochnachmittag treffen einander die Verhandler jedenfalls noch einmal zu abschließenden Gesprächen. Danach, etwa um 21.30 Uhr, soll es ein Statement der Parteichefs Kurz und Kogler geben, wurde mitgeteilt. Dass dabei etwas anderes als eine Einigung zwischen ÖVP und Grünen verkündet wird, gilt als äußerst unwahrscheinlich. | 3.666667 |
Kroatiens EU-Ratspräsidentschaft
Vorsitz ohne sprudelnde Ideen
Kroatien übernimmt nun die EU-Ratspräsidentschaft. Das Land hat sich längst von den europäischen Werten entfernt. Ob neue Impulse kommen?
SPLIT taz | Als Kroatien im Juli 2013 als jüngster Neuzugang der EU beitrat, stand die kritische Frage im Raum, welche Ideen und Impulse das Land in die Union einbringen könnte. Mit der am 1. Januar 2020 erfolgten Übernahme der EU-Ratspräsidentschaft stellt man sich diese Frage noch immer. Kroatien hat sich in den letzten Jahren im Gegensatz zu anderen kleinen Ländern wie Estland nicht als Ideengeber oder gar als treibende Kraft profiliert.
Im Land selbst war die Popularität der EU-Mitgliedschaft vor allem in den ersten Jahren nach dem Beitritt sogar gesunken. Denn die kroatische Bevölkerung hatte mit dem Eintritt in die EU erwartet, dass die Lebensverhältnisse sich schlagartig denen in den westeuropäischen Ländern angleichen würden.
Als Honig und Milch nicht sofort flossen, war die Enttäuschung groß. Dieser Umstand erklärt teilweise den politischen Rechtsruck im Land. Noch vor einem Jahr stand die Frage im Raum, ob Kroatien in Victor Orbáns Ungarn sein Vorbild sieht oder sich doch noch für die westlichen, liberalen Demokratien entscheidet.
Immerhin hat die politische Führung unter Premierminister Andrej Plenković nach den Besuchen der deutschen Kanzlerin Angela Merkel und der damaligen Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen im Vorfeld der Europawahlen im Mai 2019 den Richtungskampf entschieden und sich an Deutschland orientiert. Plenkovićs Kurs hat seine konservative Partei, die Kroatische Demokratische Gemeinschaft (HDZ), seither jedoch in eine Zerreißprobe geführt.
Flirt mit den kroatischen Rechten
Die jetzige, am 5. Januar in einer Stichwahl für das Präsidentenamt stehende, Präsidentin Kolinda Grabar-Kitarović dagegen lobte Orbán, zeigte sich mit dem rechtsradikalen Sänger Marko Perović der Band Thompson, duldete den kroatischen Hitler-Gruß „Za dom spremni“ (für die Heimat bereit) und erklärte kurzerhand einen Teil des bosnischen Staatsgebietes als kroatisches Land.
Grabar-Kitarović rechtfertigte sogar brutale Polizeiübergriffe auf Migranten. Aber nicht einmal ihre radikale Rhetorik reichte aus, die Rechtsradikalen zu isolieren – ihr rechter Gegenkandidat bei den Präsidentschaftswahlen erreichte als Dritter immerhin rund 24 Prozent der Stimmen, nur zwei Prozent weniger als sie.
Die kroatische Gesellschaft ist nach rechts gerückt und kümmert sich wenig um europäische Werte
Die kroatische Gesellschaft ist nach rechts gerückt und kümmert sich wenig um europäische Werte. Menschenrechte werden von den Rechtsaußen und sogar der katholischen Kirche bekämpft, die sich vehement gegen das Istanbul-Abkommen zum Schutz von Frauen eingesetzt hat. Für viele ihrer Bischöfe und Priester ist die „von Europa propagierte“ Verbesserung von Rechten der sexuellen Minderheiten höchst verwerflich.
Premierminister Plenković versucht mit seinem Kurs die Wogen zu glätten. Deutsche Berater werden die kroatischen Diplomaten in den nächsten Monaten in Brüssel unterstützen. Plenković will Hoffnungen auf einen Wirtschaftsaufschwung wecken und damit seine Position festigen. In den letzten Jahren ist es ihm gelungen, die Arbeitslosenrate von 20 auf acht Prozent zu senken. Der Tourismus boomt und überdeckt die strukturellen Schwächen der unproduktiven kroatischen Wirtschaft.
Hoffentlich mehr Geld
Da Kroatien nun mit der Ratspräsidentschaft für ein halbes Jahr auch die Finanzplanung der nächsten Jahre mit beeinflussen kann, erhoffen sich kroatische Experten einen erheblichen Zuwachs an Finanz- und Strukturhilfen aus der EU. Im Gegenzug will Kroatien die Südost-Erweiterung der EU befördern.
Nach dem „Non“ des französischen Präsidenten Emmanuel Macron, Beitrittsverhandlungen mit Nordmazedonien und Albanien zu beginnen, hofft Plenković nun, dass der für Mai 2020 geplante EU-Westbalkan-Gipfel in Zagreb die Blockade beenden könnte. Neue Ideen und Impulse für den europäischen Prozess jedoch sind von Kroatien nicht zu erwarten. | Ab 1.Jänner übernimmt der Balkanstaat die EU-Ratspräsidentschaft und will sich unter anderem den Themen Demografie und Südost-Erweiterung widmen
Kroatien übernimmt am 1. Jänner die EU-Ratspräsidentschaft. Foto: APA/AFP/DENIS LOVROVIC
Zagreb – Das jüngste EU-Mitgliedsland Kroatien übernimmt am 1. Jänner turnusmäßig die EU-Ratspräsidentschaft. Der 2013 der Staatengemeinschaft beigetretene Balkanstaat wird den Vorsitz unter den EU-Ländern dann für sechs Monate innehaben. Im zweiten Halbjahr 2020 wird Kroatien von Deutschland abgelöst.
EU-Erweiterung verläuft schleppend
Die Regierung in Zagreb hat die Präsidentschaft unter das Motto gestellt: "Ein starkes Europa in einer sich wandelnden Welt". Kroatische Spitzenpolitiker betonten dabei zuletzt vor allem zwei Themenfelder – die Demografie und die Südost-Erweiterung der EU. Nicht nur Kroatien, sondern auch andere südosteuropäische Länder verlieren durch Auswanderung und niedrige Geburtenraten massiv an Bevölkerung.
Foto: APA
Die Südost-Erweiterung der EU stockt wiederum nicht erst seit Oktober, als der EU-Rat – anders als versprochen – kein grünes Licht für den Beginn von Beitrittsverhandlungen mit Nordmazedonien und Albanien gab. Das neue EU-Vorsitzland setzt große Hoffnungen darauf, dass ein EU-Westbalkan-Gipfel Anfang Mai die Blockade beenden könnte.
Brexit, EU-Budget und Asylreform
Thematisch wird die Kroaten in ihrer Präsidentschaft sicher auch der Brexit beschäftigen. Ende Jänner wird mit Großbritannien erstmals ein EU-Mitglied die Union verlassen. Darauf folgen schwierige Verhandlungen über ein Handelsabkommen mit den Briten, das bis Ende 2020 stehen soll.
Ansonsten werden sich die Kroaten wohl vor allem mit Dauerbrennern befassen müssen. Neben dem mehrjährigen EU-Budget dürfte auch die seit Jahren feststeckende Asylreform weiter die Agenda dominieren. Einen eigenen Schwerpunkt will Kroatien zum Westbalkan setzen. Aufgrund der geografischen Lage liege das auf der Hand, heißt es in Brüssel. Aber es sei auch "ein gefährliches Dossier." Untersützung kommt jedenfalls von Österreich. Außenminister Alexander Schallenberg besuchte am Mittwoch gemeinsam mit seinem Amtskollegen Gordan Grlic Radman das Neujahrskonzert und ließ dabei laut seinem Büro wissen: "Österreich und Kroatien stimmen überein, dass die Nichtaufnahme der EU-Beitrittsgespräche mit Albanien und Nordmazedonien im Oktober ein Fehler war, der ehestmöglich korrigiert werden muss."
Dossiers die in der kroatischen Präsidentschaft nicht abgearbeitet werden können werden wohl bei der nachfolgenden deutschen EU-Ratspräsidentschaft landen werden. Das könnte zum Beispiel das nächste mehrjährige EU-Budget für die Zeit von 2021 bis 2027 betreffen. Die Erwartungen, dass Kroatien dieses Mega-Dossier stemmt, sind in Brüssel gering. Einige Mitgliedstaaten spekulieren Diplomaten zufolge schon darauf, dass es bei den finanzstarken Deutschen landet. Diese könnten EU-Kompromisse durch zusätzliche Milliarden aus dem Bundeshaushalt erleichtern, so das Kalkül. (APA, 1.1.2020) | 3.333333 |
Ladesäulen am Eigenheim gibt es schon hier und da – bei Mietwohnungen sieht es schlechter aus. Foto: iStockphoto/Sven Loeffler
Die »Tanzende Siedlung« auf dem Kaßberg in Chemnitz wird ein Blickfang. Die vier Häuser sind in sich verdreht; statt der Vertikalen dominiert die schräge Linie. Doch nicht nur architektonisch fallen die Bauten, die die Chemnitzer Siedlungsgenossenschaft (CSG) bis Mitte 2021 errichtet, aus dem Rahmen. Geplant sind auch Solarpaneele auf den Dächern sowie Schnellladesäulen für E-Autos. Jeder Stellplatz in der Tiefgarage kann zudem mit einer »Wallbox« ausgestattet werden - einer Art individueller Tankstelle für Elektrofahrzeuge.
Dass Mieter ihr E-Auto im oder am Haus laden können, ist in der Bundesrepublik bisher die Ausnahme. Das Ergebnis einer Umfrage des ADAC unter rund 300 Immobilienfirmen zum Thema Ladeinfrastruktur vom Sommer 2019 sei »ernüchternd«, sagt Christian Liebich vom Referat »Digitale Technologien« im Bundeswirtschaftsministerium. In 96 Prozent der Tiefgaragen gebe es nicht einmal eine Steckdose; nur zwei Prozent seien ... | Im Gefängnis wegen unethischer Medizinforschung: He Jiankui Foto: dpa/AP/Mark Schiefelbein
Als der chinesische Biophysiker He Jiankui Ende 2018 bekanntgab, dass er mit der Genschere CRISPR/Cas9 künstlich befruchtete Embryonen genetisch verändert hat, erntete er weltweit Empörung. Auf einem Gentechnikerkongress in Hongkong, wo He seine Forschungsergebnisse genauer erläuterte, kritisierten auch einige der Erfinder der neuen, präzisen Genschere sein Vorgehen. He hatte für sein Projekt sieben Paare gefunden, bei denen ein Partner mit dem Aids-Erreger HIV infiziert war. In den künstlich befruchteten Embryonen veränderte er ein Gen, das gegen HIV schützen kann.
Das weltweit überwiegend negative Echo auf das Experiment rief die ... | 1 |
Nach mehr als 18 Jahren US-Kampfeinsatz im Irak endet
Nach mehr als 18 Jahren endet heute der Kampfeinsatz der USA im Irak. Doch das bedeutet nicht das Ende der US-Präsenz im Irak. Dafür sind beide Seiten immer noch viel zu sehr voneinander abhängig. Von Tilo Spanhel. | In der irakischen Hauptstadt Bagdad haben Demonstranten den zweiten Tag in Folge das US-Botschaftsgelände attackiert. Amerikanische Sicherheitskräfte reagierten mit Tränengas-Salven. Medienberichten zufolge gab es erneut Verletzte. Hunderte Demonstranten errichteten eine Sitzblockade vor der Botschaft und kündigten an, so lange zu bleiben, bis die US-Truppen das Land verließen. Gruppen von Männern, viele davon in Militäruniformen, schwenkten Hasched-al-Schaabi-Flaggen, riefen Anti-US-Slogans und warfen Steine auf das Botschaftsgebäude.
Video ansehen 01:45 Teilen Irak: Attacke auf US-Botschaft Versenden Facebook google+ Tumblr VZ Xing Newsvine Digg Permalink https://p.dw.com/p/3VXt2 Attacke auf US-Botschaft in Bagdad
Angesichts eines massiven Aufgebots der Sicherheitskräfte zogen sich die Protestierenden schließlich weitgehend zurück. Die Botschaft bleibt aber bis auf Weiteres für den Publikumsverkehr geschlossen.
Hintergrund der Eskalation sind die US-Luftangriffe auf die pro-iranischen Hisbollah-Brigaden, bei denen am Sonntag 25 Kämpfer getötet worden waren. Die Hisbollah-Brigaden sind Teil der pro-iranischen, überwiegend schiitischen Hasched-al-Schaabi-Milizen. Mit ihren Luftangriffen hatte die US-Armee auf den Tod eines amerikanischen Zivilisten bei einem Raketenangriff auf einen Militärstützpunkt im Irak reagiert.
US-Präsident Donald Trump
US-Präsident Donald Trump hatte am Dienstag den Iran für den Angriff auf das Botschaftsgelände in Bagdad verantwortlich gemacht und mit Vergeltungsmaßnahmen gedroht. Dennoch gab er an, nicht mit einem Krieg mit dem Iran zu rechnen. Die USA kündigten allerdings die Entsendung von rund 750 zusätzlichen Soldaten in die Golfregion an. Verteidigungsminister Mark Esper sprach von einer "Vorsichtsmaßnahme" zum Schutz von US-Personal und -Einrichtungen.
"US-Verbrechen führen dazu, dass Nationen euch hassen"
Irans geistliches Oberhaupt Ayatollah Ali Chamenei verurteilte die US-Luftangriffe scharf. An die Adresse Trumps gerichtet twitterte er, dieser könne "gar nichts machen". Überdies führten die "US-Verbrechen im Irak und Afghanistan dazu, dass Nationen euch hassen". Später bestellte Teheran einen Vertreter der Schweizer Botschaft ein, welche die US-Interessen im Iran vertritt. Der Iran protestiere "entschieden gegen kriegstreiberische Äußerungen amerikanischer Beamter", hieß es.
Irans oberster Führer Ajatollah Ali Chamenei
Die Beziehungen zwischen den USA und dem Iran haben sich seit Trumps Ausstieg aus dem Atomabkommen mit Teheran 2018 massiv verschlechtert. Die USA haben auch ihre Sanktionen gegen den Iran deutlich verschärft. Seither kam es mehrfach zu gefährlichen Eskalationen zwischen beiden Seiten. Bagdad unterhält enge Verbindungen sowohl zu Teheran als auch zu Washington.
Kritik aus Berlin an Gewalt in Bagdad
Die Bundesregierung verurteilte unterdessen die gewaltsamen Angriffe auf die US-Botschaft in Bagdad. "Die Sicherheit und Unverletzlichkeit diplomatischer Vertretungen und ihres Personals gehören zum Kern der internationalen Ordnung, auf die alle Staaten gleichermaßen angewiesen sind", erklärte eine Sprecherin des Auswärtigen Amts in Berlin. Übergriffe seien "durch nichts zu rechtfertigen". Die Bundesregierung erwarte von der irakischen Regierung, dass sie ihrer Verantwortung für die Sicherheit der Botschaften und Konsulate nachkomme, erklärte die Sprecherin weiter.
sti/jj/haz (afp, dpa) | 3.666667 |
Pfarrer Schmid in St. Josef: Kinder verändern die Welt
Bild: Bühner
Den Jahresabschlussgottesdienst in St. Josef in Weiden prägte das Thema „Kinder verändern die Welt“. Es war aber nicht nur das Jesuskind in der Krippe, dem sich die Predigt von Pfarrer Markus Schmid widmete. Auch die Lesung aus dem Buch Genesis schilderte die Geschichte des Kindes Isaak, der von seinem Vater Abraham als Brandopfer getötet werden sollte. Und der Bericht im Neuen Testament über den 12-jährigen Jesus, der sich von seinen Eltern Maria und Josef vorübergehend trennte, passte ebenfalls zum Thema. „Kinder sind die Personen des Jahres 2019, die das nächste Jahrzehnt besser machen sollen“, stellte der Pfarrer zusammenfassend fest.
Weniger positiv sah Schmid die Ernennung von Greta Thunberg zur „Person des Jahres“. Kritisch beurteilte er auch die öffentliche Aufmerksamkeit über den ersten Backenzahn des Prinzen George oder die Geburt des Prinzen Archie im Hause Windsor. „Was ist mit den Flüchtlingskindern im Mexiko, die von ihren Eltern getrennt wurden, oder mit den elternlosen Flüchtlingskinder die auf der Insel Lesbos in der Kälte frieren?“ Vielleicht seien diese eher die „Personen des Jahres“. Überhaupt sollte vieles mehr aus dem Blickwinkel des Kindes betrachtet werden. „Isaak wurde als Kind ebenso traumatisiert wie viele Kinder, die Kindersoldaten oder Kinderarbeiter sein müssen, zur Flucht gezwungen, sexuell missbraucht oder Gewalt im eigenen Hause erleben." Eltern sollten Kinder nicht als ihr Eigentum betrachten und nicht für „eigene Projektionen opfern“, forderte der Prediger. Dass Kinder die Welt verändern könnten, habe das Jahr 2019 jedoch bewiesen. Lob bekamen auch die 300.000 Sternsinger, die erstmals in diesem Jahr mehr als 50 Millionen Euro gesammelt hätten.
Mit Blick auf das beginnende neue Jahrzehnt sagte Schmid: „Kinder, die Erwachsene an ihre Verantwortung erinnern, machen mir Hoffnung." Zurecht gebe es einen Gesetzentwurf, der Kinderrechte ins Grundgesetz aufnehmen will. Mit dem Satz „Geben wir das vergangene Jahr zurück in die Hände des Herrn“ endete die Predigt. Einige Gemeindemitglieder trugen abschließend noch die Geschehnisse in der Kirchengemeinde St. Josef im Jahre 2019 in Form von Gebeten und Fürbitten vor. Dabei war zu hören, dass 46 Taufen und 41 Erstkommunionen stattgefunden haben. Gezählt wurden auch 24 Firmlinge, 73 Kirchenaustritte und 3 Wiedereintritte. 98 Gemeindemitglieder sind verstorben. | Pünktlich zum Showdown des Jahreswechsels hat Barack Obama seine Bestenliste für 2019 vorgelegt. Augenfällig ist, was fehlt – jedwede politische Wertung, quasi das „Best of Böse“.
Dies führt uns schnurstracks zu seinem Nachfolger. „Chill, Greta, chill“, so empfahl Donald Trump vor der Jahreswende ein wenig onkelhaft Greta Thunberg, der von „Time“ gekürten „Person des Jahres“. Es wäre nicht Trump, würde er sich nicht im Besitz eines Abos auf den Titel wähnen. Nur ein dritter Platz – was für eine Schmach. Und dann die mittlere Staatskrise mit Kanada, als nach ausgiebigem Selbstlob bekannt wurde, dass der Sender CBC eine sekundenlange Sequenz Trumps aus dem Kinohit „Kevin allein in New York“ herausgeschnitten hatte. Als damaliger Hausherr des Plaza-Hotels hatte sich Trump einen Cameo-Filmauftritt ausbedungen.
Gelöscht, verbannt, ausgemerzt: Für einen wie Trump muss sich dies wie die schlimmste Strafe anfühlen, wie Höllenqualen; für seine Gegner wie die Erhörung ihrer tiefsten Sehnsucht, wie höchste Magie. Kein Donald, nirgendwo – und wenn, allein zu Hause im Trump Tower. Und dann sind sie aufgewacht im Wahljahr 2020 der Trump'schen Omnipräsenz und nicht via Zeitmaschine anno 2121. Und wer weiß? Vielleicht lässt sich The Donald für alle Fälle einfrieren – für die Auferstehung als Frankenstein-Monster. (vier)
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("Die Presse", Print-Ausgabe, 02.01.2020) | 1.333333 |
Prophezeiungen 2020: Hellseherin Baba Wanga prognostiziert Tsunami, Meteorit und Trump-Krankheit
Von: Franz Rohleder
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Die Prophezeiungen der bulgarischen Hellseherin Baba Wanga für 2020 sorgen für Aufsehen im Netz. Das sind ihre düsteren Vorhersagen.
Im Netz kursieren wieder dramatische Vorhersagen der bulgarischen Seherin Baba Wanga.
Demnach sollen Islamisten in Europa einfallen.
Auch sagt die Baba Wanga dramatische Dinge für US-Präsident Donald Trump und Russlands Präsident Wladimir Putin voraus.
Prophezeiungen für das Jahr 2020: Baba Wanga sieht schwarz
Seit einigen Jahren sorgen die Vorhersagen der „blinden Seherin“ Baba Wanga dank der sozialen Netzwerke auch im Westen für enorme Diskussionen. Der Wahrsagerin aus Bulgarin, die von 1911 bis 1996 lebte, wird bei ihren Prophezeiungen eine enorme Treffsicherheit zugesprochen. So soll sie Ereignisse wie die Terroranschläge vom 11. September 2001, den Untergang des russischen U-Bootes Kursk sowie den Brexit schon Jahre zuvor angekündigt haben.
Ihre Fans weisen darauf hin, dass sogar das „Institut für Suggestologie“ an der bulgarischen Akademie der Wissenschaften in den 1960er Jahren in einer Studie ihre erstaunliche Treffsicherheit bei Prophezeiungen bestätigt habe. So ergaben ihre Vorhersagen – vor allem beim Auffinden vermisster Menschen – angeblich eine „Trefferquote“ von 80 Prozent. „Normale“ Wahrsager kämen hingegen „nur“ auf 20 Prozent.
Kritische Stimmen - etwa vonseiten der bulgarischen und russischen orthodoxen Kirche - halten die Baba Wanga hingegen für eine Scharlatanin, die ganz offen auch Formen von Hexerei praktiziert und Irrlehren verbreitet habe.
Wie dem auch sei: Im früheren Ostblock - vor allem in ihrer Heimat Bulgarien - ist die Baba Wanga die wohl bekannteste Wahrsagerin. Seit einigen Jahren tauchen die Vorhersagen pünktlich zum Jahreswechsel auch in der westlichen Boluevardpresse auf. Vor allem die britische „Yellow Press“ hat ihre helle Freude an den wilden Vorhersagen der Baba Wanga, die gelegentlich auch als „Nostradamus vom Balkan“ bezeichnet wird.
Vorhersagen der Baba Wanga für das Jahr 2020 - Hellseherin sieht nichts als Unheil
Deswegen haben englische Boulevardmedien wie The Sun oder der Mirror die Prognosen der Baba Wanga für das Jahr 2020 zusammengefasst:
Es soll einen Mordanschlag auf Russlands Präsident Wladimir Putin geben. Der Attentäter werde aus dem inneren Zirkel des Kreml kommen. Möglicherweise handelt es sich um einen Leibwächter. Unklar bleibt, ob Putin der Anschlag überleben wird oder nicht.
geben. Der Attentäter werde aus dem inneren Zirkel des Kreml kommen. Möglicherweise handelt es sich um einen Leibwächter. Unklar bleibt, ob Putin der Anschlag überleben wird oder nicht. US-Präsident Donald Trump soll an einer „mysteriösen Krankheit“ leiden. Dabei soll es sich um einen Gehirntumor handeln, der ihn taub werden lässt.
soll an einer leiden. Dabei soll es sich um einen Gehirntumor handeln, der ihn taub werden lässt. Europa soll 2020 eine schwere Wirtschaftskrise erleben. Unklar ist, ob es sich um Auswirkungen des Brexit handeln soll.
soll 2020 eine erleben. Unklar ist, ob es sich um Auswirkungen des Brexit handeln soll. Eine Armee von „muslimischen Extremisten“ soll zudem 2020 in Europa einfallen. Die Islamisten sollen bei ihrem Vormarsch chemische Waffen einsetzen.
soll zudem 2020 in Europa einfallen. Die Islamisten sollen bei ihrem Vormarsch einsetzen. Im Jahr 2020 soll Europa kaum mehr besiedelt sein. Ein Trend, der sich bis 2025 fortsetzen soll.
sein. Ein Trend, der sich bis 2025 fortsetzen soll. Ein Meteorit soll in Russland einschlagen .
soll . Ein großer Tsunami soll 2020 China, Japan, Pakistan und Alaska treffen.
Die bulgarische Seherin Baba Wanga soll auch für das Jahr 2020 ein paar dramatische Vorhersagen gemacht haben. © picture alliance / dpa / Viktor Gilotay
Auch eine andere Wahrsagerin sagte schon 1971 das Ende der Welt für 2020 voraus - sie lebte in den USA und war eine Vertraute mehrerer Präsidenten.
Diese Vorsätze haben die Deutschen für 2020
Hatte die Baba Wanga mit ihren Vorhersagen bisher recht?
Wie treffsicher war die Baba Wanga denn nun wirklich mit ihren Vorhersagen? Das ist schwierig zu sagen. Dann: Was die Baba Wanga vorhergesagt haben soll und welche Prophezeiungen tatsächlich von ihr kamen, lässt sich nicht mehr rekonstruieren. Entsprechende Notizen gibt es nicht. Daher basieren die Vorhersagen wohl vor allem auf Hörensagen. Schauen wir einmal, wie treffsicher die Baba Wanga in der Vergangenheit war:
Für 2019 sagte sie bereits einen wirtschaftlichen Zusammenbruch Europas , ein Attentat auf Wladimir Putin sowie eine schwere Krankheit samt Taubheit für Donald Trump voraus. Passierte alles nicht. Insofern können Putin und Trump auch 2020 ganz gelassen entgegensehen.
sagte sie bereits , voraus. Passierte alles nicht. Insofern können Putin und Trump auch 2020 ganz gelassen entgegensehen. Auch 2019 blieben ein Meteoriten-Einschlag in Russland und ein Tsunami in Asien aus.
blieben ein aus. Für 2018 sagte sie den Aufstieg Chinas zur größten globalen Macht voraus sowie die Entdeckung einer neuen Energieform auf dem Planeten Venus . Humbug.
sagte sie den voraus sowie die . Humbug. Baba Wanga soll vorhergesagt haben, dass der 44. US-Präsident ein Afroamerikaner sein werde. Check: Stimmt, Obama! Laut der Prophetin soll der Schwarze auch gleichzeitig der letzte US-Präsident gewesen sein. Ähm, Nein! Siehe den oben erwähnten Donald Trump.
sein werde. Check: Stimmt, Obama! Laut der Prophetin soll der Schwarze auch gewesen sein. Ähm, Nein! Siehe den oben erwähnten Donald Trump. Das Jahr 2016 sollte das Ende Europas bringen. Europa, wie wir es kennen, werde "aufhören zu existieren". Naja, die Briten stimmten für den Brexit. Und sonst?
sollte bringen. Europa, wie wir es kennen, werde "aufhören zu existieren". Naja, die Briten stimmten für den Brexit. Und sonst? Zum Ende des Jahres 2016 sollten ganze Bevölkerungen in Europa systematisch ausgelöscht sein . Der Kontinent werde in Teilen fast entvölkert sein, prophezeite die Baba Wanga. Auch dazu kam es nicht!
. Der Kontinent werde in Teilen fast entvölkert sein, prophezeite die Baba Wanga. Auch dazu kam es nicht! Für das Jahr 2010 sagte die Baba Wanga den Beginn des Dritten Weltkrieges voraus. Der dann bekanntlich nicht kam.
sagte die Baba Wanga den voraus. Der dann bekanntlich nicht kam. Eine weitere (undatierte) Vorhersage: „Eine riesige Welle wird eine Küste treffen und Städte und Bewohner werden im Wasser verschwinden.“ Meinte sie damit die Tsunami-Katastrophe 2004 in Südostasien ?
? 1989 warnte Baba Wanga: "Horror, Horror. Die amerikanischen Brüder werden fallen nach einem Angriff durch stählerne Vögel.“ Meinte sie den Terroranschlag vom 11. September 2001 ? Damals brachten von Terroristen gekaperte Flugzeuge (stählerne Vögel?) die Zwillingstürme des World Trade Center (amerikanische Brüder?) zum Einsturz.
? Damals brachten von Terroristen gekaperte Flugzeuge (stählerne Vögel?) die Zwillingstürme des World Trade Center (amerikanische Brüder?) zum Einsturz. 1980 prophezeite sie: Im August 1999 oder 2000 werde das russische U-Boot "Kursk" "mit Wasser bedeckt sein" und " die ganze Welt darüber weinen" . Die "Kursk" ging im August 2000 unter.
werde und " . Die "Kursk" ging im August 2000 unter. Die bekannte jugoslawische Sängerin Silvana Armenulić berichtete von einem düsteren Treffen mit der Baba Wanga, das im August 1976 stattgefunden haben soll. Demnach habe die Seherin an diesem Tag nicht mit ihr sprechen wollen und sie aus dem Haus geschickt. Armenulić solle in drei Monaten wiederkommen, forderte die Baba Wanga, um gleich darauf hinzuzufügen: Sie werde wohl gar nicht mehr zurückkommen können. Zwei Monate später kam Silvana Armenulić bei einem Autounfall ums Leben.
berichtete von einem düsteren Treffen mit der Baba Wanga, das im August 1976 stattgefunden haben soll. Demnach habe die Seherin an diesem Tag nicht mit ihr sprechen wollen und sie aus dem Haus geschickt. Armenulić solle in drei Monaten wiederkommen, forderte die Baba Wanga, um gleich darauf hinzuzufügen: Sie werde wohl gar nicht mehr zurückkommen können. Zwei Monate später kam Silvana Armenulić bei einem Autounfall ums Leben. Der bulgarische König Boris III. soll die Baba Wanga im Jahr 1943 aufgesucht haben. Auch ihm prophezeite sie den baldigen Tod . König Boris starb kurz darauf im Alter von 49 Jahren.
soll die Baba Wanga im Jahr 1943 aufgesucht haben. Auch ihm prophezeite sie den . König Boris starb kurz darauf im Alter von 49 Jahren. 1950 soll sie in der Zukunft schmelzende Polkappen gesehen haben. Sagte sie den Klimawandel korrekt voraus?
Astronomische Jahresvorschau: Das passiert 2020 am Sternenhimmel
Fazit: Was soll man von den Prophezeiungen der Baba Wanga für 2020 halten?
Kurz gesagt: Man sollte sich von solchen Prophezeiungen nicht verrückt machen lassen. Wer erinnert sich noch an den Wirbel um das Weltende, das ein Maya-Kalender für 2012 vorhergesagt haben soll? Oder den Weltuntergang des Jahres 1999, der auf eine Vorhersage des Nostradamus zurückgehen sollte? Passierte bekanntlich alles nicht.
Auch die herausragende „Trefferquote“ der Baba Wanga darf bezweifelt werden, wenn man sich so ansieht, wie viele Vorhersagen sich als Rohrkrepierer entpuppten.
Also: Stoßen Sie am 31. Dezember lieber auf ein gutes Jahr 2020 an, als sich unnötig Sorgen zu machen. Prost!
Baba Wanga soll die Corona-Krise angedeutet haben - das erklärt zumindest eine bulgarische Sporttrainerin.
fro | Die Zukunft vorauszusagen ist ein Grundbedürfnis des Menschen. Soweit wir in die Zeit zurückblicken können, gab es Orakel, Auguren, Traumdeutungen, Prophezeiungen und andere Formen der Wahrsagung, mit denen die Menschen den Willen der Götter zu ergründen versuchten, die über deren Schicksal bestimmten. Im Christentum und anderen eschatologischen Religionen nahm die Bedeutung der Propheten ab, denn die Zukunft war ohnehin bekannt: Die Welt werde untergehen und vom wahren Reich Gottes abgelöst werden.
Der dramatische Klimawandel hinterlässt in manchen Weltregionen apokalyptisch anmutende Landschaften, so etwa im Amazonas-Gebiet. Foto: AFP/Carla de Souza
Immanuel Kant und Georg Wilhelm Friedrich Hegel führten in die europäische Geisteswelt eine Geschichtsphilosophie ein, die von einem stetigen Fortschritt hin zu einer besseren und friedlicheren Gesellschaft ausging. Karl Marx übernahm diese Idee in seinem historischen Materialismus, der den Weg vom Feudalismus über den Kapitalismus zu einer klassenlosen Gesellschaft im Kommunismus als ehernes Gesetz betrachtet. Und zuletzt war es der US-Politologe Francis Fukuyama, der das "Ende der Geschichte" in Form der liberalen westlichen Demokratie voraussagte – und dabei ebenso irrte wie Marx.
Auch wenn Astrologen immer noch ihre Anhänger finden, besteht heute in unserer Welt ein Konsens, dass Geschichte keinem Ablaufgesetz folgt und daher auch nicht vorhersehbar ist. Aber ganz wollen wir von der Versuchung der Wahrsagung nicht lassen, das emotionale Bedürfnis ist zu stark. Wir wollen wissen, ob die EU in verfeindete Nationalstaaten zerfallen wird, ob Donald Trump die USA in eine autoritäre Kleptokratie verwandeln wird, ob in Europa der liberale Rechtsstaat den Angriff der Populisten überstehen kann, ein autoritäres China zur Supermacht aufsteigen und der Welt seinen Stempel aufdrücken wird – und vor allem, ob der Klimawandel doch noch gebremst werden kann oder die humane Zivilisation zerstören wird. Und in rechten Kreisen sind es Angstvisionen wie eine ungebremste Massenmigration aus Afrika oder die Umwandlung Europas in ein islamistisches Eurabia, die in einem Ton der Unvermeidlichkeit verkündet werden.
Eherne historische Gesetze sind mit dem Fall des Kommunismus aus der Mode gekommen. Dafür ertönt umso lauter der Ruf, aus der Geschichte zu lernen, und nicht nur an historischen Gedenktagen. Aber Lehren aus der Vergangenheit sind nur möglich, wenn man davon ausgehen kann, dass sich gewisse Muster in der Politik und der Gesellschaft wiederholen. Wir schauen zwar nicht mehr in die Eingeweide von Schlachttieren oder starren in Kristallkugeln, aber wir verwenden die Geschichte als Kursbuch für unsere eigenen Erwartungen.
Urknall in Sarajevo
Die Geschichte, von der wir zu lernen hoffen, ist natürlich die des 20. Jahrhunderts, in dem mehr Glück und mehr Tragik zu finden sind als in irgendeinem anderen Zeitalter. Wenn sich historische Entwicklungen tatsächlich wiederholen, dann bietet die Ära von 1900 bis zum Jahr 2000 eine unerschöpfliche Menge an Mustern.
Aber wie in einem Rorschachtest kann jeder etwas anderes in ihnen erkennen. Vor allem in zwei Gruppen teilen sich die lernbegierigen Schüler der Zeitgeschichte: in die Pessimisten, die die Welt auf dem sicheren Weg in den Untergang sehen, und die Optimisten, die auf die positiven Entwicklungen schauen und fest an deren Fortsetzung glauben. Und beide können sich aus der Geschichte des 20. Jahrhunderts in ihren Überzeugungen bestätigt fühlen.
Denn das Besondere an dieser Ära, die jede Generation vor den Millennials noch intensiv miterlebt hat, war, dass sie in zwei Phasen zerfällt, die scheinbar einer völlig konträren Gesetzmäßigkeit gefolgt sind. In der Zeit von 1914 bis 1950 herrschte Murphys Gesetz: Jedes noch so unbedeutende Ereignis nahm den schlechtmöglichsten Ausgang. Dann wendete sich der Weltenlauf: Die Welt stand zwar mehrmals am Abgrund, stürzte aber niemals ab.
Jetzt, wo wir die ersten beiden Jahrzehnte des 21. Jahrhunderts hinter uns gebracht haben und die neuen 20er-Jahre betreten, liegt die Frage auf der Hand: Mit welcher der beiden Halbjahrhunderte lässt sich unsere eigene Zeit vergleichen? Sind wir auf dem Weg in den Untergang oder in der Ära des Fortschritts und der Hoffnung?
Gehen wir zum Urknall der Tragödien des 20. Jahrhunderts zurück. Der österreichische Thronfolger Franz Ferdinand und seine Frau fielen in Sarajevo einem dilettantischen Attentäter zum Opfer, der nur durch Zufall sein Ziel erreichte. Der Krieg, der daraus folgte, hätte in den folgenden Wochen ein Dutzend Mal abgewendet werden können. Und eine furchtbare Dynamik, die erst im Nachhinein als unvermeidlich wirkte, führte dazu, dass ganz Europa in einen regionalen Konflikt hineingezogen wurde, der statt einer kurzen Phase der Feindseligkeiten sich als vierjähriges Blutvergießen von unvorstellbarem Ausmaß entpuppte.
Der Sturz des Zarenregimes in Russland hätte dann ein wenig Grund zur Hoffnung gegeben. Doch statt der gemäßigten Bürgerlichen setzte sich im Verlauf des Jahres 1917 eine kleine radikale Kaderpartei durch, die prompt eine neue blutige Diktatur errichtete. Und der frühe Tod von Wladimir Iljitsch Lenin ebnete den Weg für die Machtergreifung des schlimmsten aller Bolschewiken. Mit Josef Stalins Tyrannei konnte nur Adolf Hitler mithalten, und seine Gewaltherrschaft dauerte mehr als doppelt so lang.
Hitler und Stalin
Hitlers Aufstieg zum Herrscher und Zerstörer Europas ist überhaupt die Geschichte einer Verkettung unglücklicher Ereignisse, die keine noch so böse Fantasie hätte erfinden können. Der Demagoge Hitler war das Produkt des Ersten Weltkriegs, wäre aber eine Fußnote in der deutschen Geschichte geblieben, wenn nicht dem New Yorker Börsenkrach von Oktober 1929 eine Serie von wirtschaftspolitischen Fehlentscheidungen gefolgt wäre, die aus einer Finanzkrise eine Weltwirtschaftskrise machten, was in der fragilen Weimarer Republik die Parteien der Mitte zerrieb.
Aber selbst das hätte Hitler nicht an die Macht gebracht, wenn nicht im Augenblick, in dem sich die deutsche Wirtschaft zu erholen begann und er bereits wieder Unterstützung verlor, ihm eine Gruppe verblendeter Konservativer an die Macht verholfen hätte. In den Folgejahren hätten ihn die Franzosen, die Briten oder die eigenen Militärs mehrmals stoppen können.
Stattdessen konnte er seine Armee ausbauen und dann einen Krieg vom Zaun brechen, in dem seine Wehrmacht anfangs jede Schlacht für sich entschied. Und auch nach der Kriegswende 1942 dauerte es noch drei Jahre, in denen das NS-Regime in seinem Rassenwahn noch Millionen von Juden und andere Minderheiten vernichten konnte, bis zur endgültigen Niederlage. Selbst das Attentat auf Hitler am 20. Juli 1944, das das Morden vielleicht hätte beenden können, scheiterte. Nicht mit dem Schlimmsten zu rechnen erwies sich in dieser Zeit stets als schrecklicher Fehler.
Nach der Kapitulation ging das Unglück weiter. Die USA läuteten die Atomära ein, ohne die Folgen zu bedenken. Stalins Rote Armee übernahm die Herrschaft bis tief nach Mitteleuropa hinein, selbst einige westliche Staaten drohten an den Kommunismus zu fallen. In China gewann mit Mao Zedong jener Mann den Bürgerkrieg, der zum dritten großen Schlächter des Jahrhunderts aufsteigen sollte.
Wirtschaftsaufschwung
Im Juni 1950 brach in Korea ein neuerlicher Krieg aus, dem in drei Jahren rund vier Millionen Menschen zum Opfer fielen. Da nun auch die Sowjetunion zur Atommacht aufstieg und mit den USA ein Wettrüsten begann, stand die Welt von da an am Rande der nuklearen Vernichtung. Die wissenschaftliche Zeitschrift Bulletin of the Atomic Scientists stellte ihre Weltuntergangsuhr 1947 auf sieben vor zwölf und verschob die Zeiger bald auf zwei vor zwölf.
Aber in der Mitte des Jahrhunderts drehte sich die Dynamik der Geschichte, als ob ein zynischer Drehbuchautor von einem freundlicheren Kollegen abgelöst worden wäre. Der nichtkommunistische Teil Europas, die USA und Japan erlebten einen beispiellosen Wirtschaftsaufschwung, der Millionen zum Wohlstand verhalf. In Afrika und Asien ging die düstere Kolonialzeit zu Ende. Der Kalte Krieg wurde nicht heiß, und selbst in den gefährlichsten Momenten der Supermächtekonfrontation, etwa in der Kubakrise 1961, wurde der Friede bewahrt.
Das galt nicht für alle Staaten, es gab blutige Kriege und Bürgerkriege. In Vietnam kostete ein jahrzehntelanger Kampf Millionen Menschen das Leben. Aber Ostasien wurde ab den 1960er-Jahren auch Schauplatz eines zweiten Wirtschaftswunders, das nach Maos Tod 1976 schließlich auch China erfasste. Und dann kam vor 30 Jahren das Wunder des Berliner Mauerfalls und des zumeist friedlichen Endes des Kommunismus. In den Folgejahren machte Europa Riesenschritte zur Einigung, bis hin zur lang erträumten Schaffung einer europäischen Währung. Das Internet weckte Hoffnungen für eine politische Zukunft mit Transparenz und Mitbestimmung.
Wer in der Neujahrsnacht 2000 auf das Jahrhundert zurückblickte, konnte über das Wohlwollen der Geschichte nur staunen. Die größte Sorge dieser Zeit galt dem Jahr-2000-Problem, das zahlreiche Computer zum Absturz zu bringen drohte. Selbst diese Angst erfüllte sich nicht.
Putin und Bush
Doch im neuen Jahrtausend schien sich die Geschichte erneut zu drehen. Im halbdemokratischen Russland zog Wladimir Putin in den Kreml ein und kehrte bald darauf zur autoritären russischen Tradition zurück. In den USA erzielte George W. Bush einen fragwürdigen Wahlsieg. Als am 11. September 2001 einer Handvoll islamistischer Terroristen im Herzen von New York der größte Terroranschlag der Geschichte gelang, führte Bush die Supermacht in zwei Kriege, von denen zumindest der im Irak auf Lügen aufbaute und katastrophale Folgen hatte.
Eine Verkettung unverantwortlicher Praktiken in der Bankenwelt führte im September 2008 zum finanziellen Super-GAU, der ein paar Jahre später die Eurozone fast zerrissen hätte. Die Krisen zerstörten viel Vertrauen gegenüber der liberalen Ordnung und deren elitären Vertretern, was Rechtspopulisten in den USA und Europa beflügelte. Das Internet erweist sich dabei als bestes Instrument für jene, die Lügen für ihre Zwecke verbreiten wollen.
Ein junger Gemüsehändler in einer tunesischen Kleinstadt verbrannte sich im Dezember 2010 selbst und stieß damit in der arabischen Welt eine Protestbewegung an, deren demokratische Hoffnungen bald zerstört wurden. Für Libyen, Syrien und den Jemen brachte der Arabische Frühling nur neues Leid. Die Flüchtlingswelle, die diese Bürgerkriege auslöste, gab in Europa dem Nationalismus neuen Auftrieb; in Großbritannien mündete diese Entwicklung, verstärkt durch eine Serie unüberlegter Handlungen der politischen Entscheidungsträger, in den Brexit.
Donald Trump und Xi Jinping zerstören jeweils auf ihre Weise die liberale Weltordnung. Foto: AFP/NICOLAS ASFOURI
In China schwang sich Xi Jinping zum Alleinherrscher auf und zerstört auch mit dem Aufbau eines hochtechnologischen Überwachungsstaates alle Hoffungen auf eine politische Liberalisierung. In Indien kam eine nationalistisch-hinduistische Partei an die Macht, die immer offener gegen die säkularen Prinzipien der größten Demokratie der Welt verstößt. Und in den USA gelangte ein Unternehmer und Entertainer auf einer Welle des Ressentiments und der Unabwägbarkeiten eines absurden Wahlsystems ins Weiße Haus.
Dort setzt Donald Trump seit drei Jahren alles daran, die demokratischen Werte des Landes und die liberale Weltordnung, die die USA nach 1945 errichtet haben, systematisch zu zerstören. Dies geschieht in einem Augenblick, in dem die Welt angesichts der wachsenden Klimakatastrophe ein gemeinsames Vorgehen der Staaten dringender braucht denn je. Erleben wir in den 2020er-Jahren eine Wiederholung der 1920er, mit dem bekannten Ausgang?
Verzweiflung und Hoffnung
Die vergangenen zwanzig Jahre geben allerdings auch den Optimisten argumentative Nahrung. Nach dem Kollaps von Lehman Brothers wandten Regierungen und Notenbanken die Lehren aus den 1930er-Jahren an und verhinderten damit einen wirtschaftlichen Absturz. Die EU-Spitzen ließen sich weder von Boris Johnson noch von Viktor Orbán ganz auseinanderdividieren, die Rechtspopulisten schafften den Durchmarsch nicht; in Italien verloren sie bald wieder die Macht, und in Österreich folgte auf die kurze Phase der Mitregierung ein peinlicher Absturz. Und in den USA stößt Trump Schritt für Schritt auf Widerstand. Das Impeachment hat im Senat zwar keine Chance, aber wenn man die Umfragen als Maßstab nimmt, ist seine Wiederwahl keine ausgemachte Sache. Optimisten mögen es im Augenblick schwerhaben, aber sie stehen nicht auf verlorenem Posten – vor allem nicht in einer längerfristigen Perspektive.
Beim Klima prallen Verzweiflung und Hoffnung heute am härtesten aufeinander. Die Weltuntergangsuhr, die Mitte der 1990er-Jahre bei drei viertel zwölf stand, steht seit dem vergangenen Jahr wieder auf zwei vor zwölf. Die Prognosen der Klimaforscher lesen sich immer öfter wie apokalyptische Visionen, die selbst ehrgeizige Klimapläne als sinnlos erscheinen lassen. Und dass sich die Staatengemeinschaft auf einen ehrgeizigen Klimaplan einigen und diesen auch umsetzen wird, erscheint nach der enttäuschenden Weltklimakonferenz in Madrid noch unwahrscheinlicher. Die politischen Realitäten stehen dem im Wege.
Der US-Autor Jonathan Franzen ist nicht der Einzige, der den Kampf gegen den Klimawandel für verloren erklärt und dazu aufruft, alles zu tun, damit die Menschheit die Folgen überlebt. Er ähnelt darin dem Dänen Björn Lomborg, der seit Jahren erklärt, dass eine wirkungsvolle Eindämmung der Treibhausgasemissionen viel zu teuer sei und man – neben der Lösung anderer sozialer und gesundheitlicher Probleme – stattdessen in die Anpassung investieren müsste.
Aber dem steht eine neue Generation gegenüber, die nicht bereit ist, die Hoffnung fahren zu lassen. Es ist paradox: Die radikalsten Klimaaktivisten mit ihren düsteren Warnungen sind heute die größten Optimisten. Sie sind überzeugt, dass die Katastrophe doch noch abgewendet werden kann. Anders als die Bremser, die in den Hauptstädten der Welt mit ihrem Pragmatismus den Ton angeben, wollen sie sich jedoch nicht darauf verlassen, dass wir schon irgendwie davonkommen werden. Denn der Lauf der Geschichte lässt sich zwar nicht steuern, aber er lässt sich beeinflussen. (Eric Frey, ALBUM, 28.12.2019) | 1 |
Millionenschaden: Brand vernichtet Druckerei in Erfurt
Am letzten Tag des alten Jahres bekam Erfurts Feuerwehr noch einmal alle Hände voll zu tun. Im Gewerbegebiet der Sulzer Siedlung war die Handmann-Druckerei in Brand geraten. Um 9.39 Uhr sei der Alarm in der Einsatzzentrale der Erfurter Berufsfeuerwehr eingegangen, so Lagedienstführer Andreas Vischer. In der Folge waren rund 60 Kameraden im Einsatz. Die Wachen 1 und 2 der Berufsfeuerwehr rückten aus, die Freiwilligen Feuerwehren aus Stotternheim, Marbach, Kerspleben, Gispersleben, Dittelstedt, Ilversgehofen und Melchendorf wurden zur Absicherung der Einsatzbereitschaft mit eingebunden.
Auch Polizeihubschrauber im Einsatz
Dicke Rauchwolken kündeten schon von Weitem von dem Unheil. Die Anwohner der Sulzer Siedlung wurden durch Feuerwehr und Polizei aufgefordert, Türen und Fenster geschlossen zu halten. Zeitweise sorgte der Rauch durch die brennenden Druckmaschinen und Papiervorräte auch für Sichteintrübungen an der vorbeiführenden A71. Ein Polizeihubschrauber kam zum Einsatz, um die Situation im Blick zu behalten. Verletzte waren zum Glück nicht zu beklagen, da in dem Betrieb über den Jahreswechsel nicht gearbeitet wurde.
Um 10.40 Uhr sei laut Einsatztagebuch der Brand unter Kontrolle gewesen, so Vischer. 11.20 Uhr galt das Feuer als gelöscht, also relativ zügig. Es erfolgten nur noch einzelne Restlöscharbeiten. Um 12.15 Uhr wurde der Einsatz dann als beendet erklärt, die Kräfte reduziert. Gegen Abend wurde vorsichtshalber nochmals eine Sichtkontrolle vor Ort durchgeführt.
Auch am Neujahrstag war eine Brandwache am Ort des Geschehens postiert. Was letztlich die Ursache für den Brand war, der Schaden in geschätzter siebenstelliger Höhe angerichtet haben soll, darüber konnte die Feuerwehr keine Aussage machen. Dies herauszufinden, obliegt den Brandspezialisten der Kriminalpolizei. Ein Ergebnis liegt bisher nicht vor. Die genauen Untersuchungen sollen erst am Donnerstag durch die Ermittler in Angriff genommen werden.
Ob die Druckerei noch betriebsbereit ist, konnte ein Polizeisprecher am Mittwoch noch nicht sagen. | Großbrand einer Firmenhalle - Feuerwehrleute löschen eine brennende Firmenhalle in Lauingen. - © Foto: Dennis Straub/Ostalb Network/dpa
Eine Lagerhalle im Landkreis Dillingen ist in der Silversternacht durch ein Feuer zerstört worden. "Der Schaden liegt bei mindestens zehn Millionen, da in dem Gebäude Kunststoff gelagert war", teilte ein Polizeisprecher nach dem Brand in Lauingen am Mittwoch mit. Es sei nicht ausgeschlossen, dass Raketen oder Böller den Brand verursacht hätten. Anwohner mussten Türen und Fenster geschlossen halten.
"Es war für den Bereich Schwaben Nord eine unruhige, aber normale Silvesternacht", bilanzierte der Sprecher. In Augsburg hatte die Stadt heuer erstmals ein Feuerwerksverbot für die Innenstadt ausgesprochen. "Da haben sich fast alle dran gehalten - wir hatten auch eine Hundertschaft im Einsatz, um das Verbot durchzusetzen." | 3 |
FPÖ-Chef Norbert Hofer sieht Österreich ob der Einigung auf eine türkis-grüne Regierungszusammenarbeit klar nach links driften. ÖVP-Chef Sebastian Kurz habe den Weg einer Mitte-Rechts-Politik in der Regierung beendet, so Hofer in einer Aussendung nach der verkündeten Einigung von ÖVP und Grünen: "Noch nie war eine Regierung personell so weit links ausgerichtet wie das Kabinett Kurz II".
Wenn grüne Themen viel Spielraum bekommen, könne der von der ÖVP angekündigte Mitte-Rechts-Kurs wohl nicht gehalten werden, argumentierte Hofer, der an den grünen Ministerkandidaten kein gutes Haar ließ. Etwa bekomme Österreich mit Alma Zadic erstmals eine Justizministerin, die aktuell selbst mit der Justiz zu tun hat, betonte Hofer, der auf eine Verurteilung der ehemaligen Jetzt-Abgeordneten wegen übler Nachrede im vergangenen November anspielte. "Es ist nicht hinzunehmen, dass Frau Zadic unter diesen Voraussetzungen ausgerechnet Justizministerin wird", meinte Hofer.
Zudem ortete Hofer auch beim künftigen Sozialminister, dem oberösterreichischen Landesrat Rudolf Anschober, ein "fragwürdiges" Verhältnis zum Rechtsstaat. Anschober habe mit seinen Vorstößen für Asylwerber in Lehre "laufend bewiesen", was er von gültigen Gesetzen halte. "Es ist mehr als zweifelhaft, dass mit Rudi Anschober als Mitglied der Bundesregierung der vernünftige Kurs in der Integrations- und Asylpolitik fortgesetzt werden kann", so Hofer.
Die ÖVP habe den Regierungsbildungsprozess jedenfalls genützt, "um ihre Macht im Sicherheitsapparat zu sichern". Als Beleg dafür nahm Hofer etwa, dass das Innenministerium nun ausschließlich schwarz sei. Dass das Verteidigungsministerium mit Klaudia Tanner in die "Obhut der Bauernbund-Direktorin aus Niederösterreich" übergeben werde, bezeichnetet Hofer als "Hiobsbotschaft".
Quelle: APA | Karl Nehammer wird Innenminister, Klaudia Tanner (beide ÖVP) übernimmt das Verteidigungsministerium, hieß es.
Weiters soll Alexander Schallenberg Außenminister bleiben.Der Grüne Rudi Anschober soll Sozialminister werden.Magnus Brunner (ÖVP) wird der grünen Ministerin Leonore Gewessler im Umwelt- und Infrastrukturministerium als Staatssekretär zur Seite gestellt.Am Donnerstag stellen ÖVP und Grüne das Regierungsprogramm vor.
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Zudem können sich die Fahrgäste an den Bahnhöfen oft nur in andere, häufig kostenpflichtige Netze – etwa von der Telekom – einloggen. Dies soll sich im neuen Jahr ändern. Bei der Qualität in den Zügen komme es aber auch auf die Antennenmast-Infrastruktur entlang der Strecken an, die wiederum Sache der Mobilfunkbetreiber sei, hieß es bei der Bahn. | In der Wahrnehmung vieler Kunden ist das WLAN im ICE vor allem von Ausfällen geprägt. Das soll sich im neuen Jahr ändern, wie der Konzern ankündigt.
Die Deutsche Bahn will im Laufe des Jahres 2020 ihr WLAN-Angebot für Reisende im Fernverkehr deutlich verbessern. "Wir wollen unseren Kunden nahtloses Surfen ermöglichen - in den Zügen und an den Bahnhöfen", teilte Digital-Vorstand Sabina Jeschke der Deutschen Presse-Agentur mit.
Derzeit werde ein zusammenhängendes Netzwerk aufgebaut. Dadurch soll nach dpa-Informationen ein einheitliches WLAN-Netz im Zug und an den Bahnhöfen entstehen, was unterbrechungsfreies Surfen und Telefonieren möglich machen soll. Bislang bietet die Deutsche Bahn kostenloses Internet flächendeckend nur in ihren Fernverkehrszügen an. Aufgrund der schwierigen ...
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Nordhausen. Ein Fahrzeug ist auf der B4 zwischen Sondershausen und Nordhausen mehrmals auf die Gegenfahrbahn geraten. Die Polizei sucht nun Zeugen des Vorfalls.
Gefährliche Manöver eines Verkehrsrowdys auf der B4 in Nordthüringen
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Gefährliche Manöver eines Verkehrsrowdys auf der B4 in Nordthüringen
Wegen mehrerer verkehrsgefährdender Fahrmanöver auf der B4 zwischen Sondershausen und Nordhausen durch einen weißen VW sucht die Polizei Zeugen. Wie sie am Neujahrstag weiter mitteilte, war es am Montag gegen 10.30 Uhr zu diesen Vorkommnissen gekommen. Mehrere Zeugen riefen bei der Polizei an.
Demnach fuhr das Fahrzeug zwischen dem Abzweig nach Hain und dem Abzweig nach Steinbrücken, also im Bereich der Serpentinen, mehrmals auf die Gegenfahrbahn, so dass entgegenkommende Fahrzeuge zum Teil ausweichen oder stark abbremsen mussten. Das Auto konnte in Nordhausen einer Kontrolle unterzogen werden. In diesem Zusammenhang wird nun darum gebeten, dass sich mögliche Zeugen oder Geschädigte bei der Polizei unter der Telefonnummer 03631/960 melden.
Weitere Polizeinachrichten aus Thüringen: | Die Beifahrerin des entgegenkommenden Fahrzeugs wurde beim Unfall schwer verletzt. Sie musste durch Angehörige der Feuerwehren Regio Belp und Thurnen aus dem Auto geborgen werden. Beide Lenker und ein Beifahrer wurden beim Unfall leicht verletzt. Die vier Beteiligten wurden mit zwei Ambulanzen ins Spital gebracht.
Die Strasse musste infolge der Rettungs- und Unfallarbeiten mehr als zwei Stunden gesperrt werden. Die Kantonspolizei Bern hat Ermittlungen zur Klärung des genauen Unfallhergangs aufgenommen. | 2 |
Der Krieg trieb ihn in die Schweiz. Doch seine Tierliebe zog ihn zurück in seine alte Heimat. Hysni Rexhaj erfüllte sich seinen Lebenstraum von eigenen Zoo.
Facebbok / Hynsi Rexhaj 1/11 Rexhaj flüchtete wegen dem Krieg in die Schweiz.
Facebbok / Hynsi Rexhaj 2/11 Doch mittlerweile ist er zurück in den Kosovo, um seinen Lebenstraum zu verwirklichen.
Facebbok / Hynsi Rexhaj 3/11 Seinen eigenen Zoo.
Facebbok / Hynsi Rexhaj 10/11 «Ich habe jetzt mehr Ausgaben als Einnahmen. Aber ich bin glücklich.»
Facebbok / Hynsi Rexhaj 11/11 Denn schon als Kind träumte er davon, unter Wölfe zu leben.
Nicht sein Leben träumen, sondern seine Träume leben. Das hat sich Hysni Rexhaj gedacht, als er die Schweiz verlassen hatte, um seinen Traum vom eigenen Zoo zu leben.
Rexhaj, der vom Kosovo–Krieg flüchtete, baute sich nach und nach im kosovarischen Dörfchen Osekhyla sein eigenes kleines Tierreich auf, wie «Albinfo» schreibt.
2’500 Tiere beherbergen mittlerweile seinen Zoo. Darunter Wildkatzen, Pferde, Äffchen, Schlangen und Vögel. Doch die Lieblingstiere von Rexhaj sind seine sechs Wölfe: «Ich bin sehr froh, dass ich die sechs Schönheiten bei mir habe. Sie sind mir sehr wichtig.»
Wölfe mit eigenen Händen gefangen
Wie kommen die Wölfe in sein Gehege? «Einige habe ich gekauft, einige gefangen. Vier von ihnen habe ich mit eigenen Hände gefangen. Ich liebe die Tiere und sie lieben mich,» sagt Rexhaj. Der Tierfreund sagt aber, dass sein Job nicht jedermanns Sache ist: «Für diese Arbeit braucht man ein bisschen Talent.»
Seit seiner Kindheit träume er von einem Leben unter Wölfen. Mit sechs Jahren half er beim Hof seiner Familie mit. Am liebste kümmerte er sich damals schon um die Hoftiere. Nun spielt er mit Wölfe, wenn er sich nicht gerade um den Unterhalt des Zoos kümmern muss.
«Habe jetzt mehr Ausgaben, aber bin glücklich»
Und Arbeit ist genug da: «Es ist eine sehr schwierige Arbeit, sich um alle Tiere zu kümmern. Die Wölfe brauchen viel Aufmerksamkeit, denn sie wollen nicht nur gutes Essen haben, sondern wollen auch gut behandelt werden, ihren Freigang haben. Ich übe viel mit ihnen, damit sie relaxt und ruhig bleiben.» | Im Vorjahr hatten rund 10'000 Freiwillige auf 16'000 Fahrten rund 35'000 Personen nach Hause begleitet.
Die Teams von "Nez Rouge" sind jeweils zu dritt unterwegs. Eine Person fungiert als Fahrer, die zweite als Begleitperson und "Teamsekretär". Die dritte Person folgt ihnen im Auto von "Nez Rouge" zum Zielort. Anschliessend bringt sie die beiden Kollegen zurück zur Zentrale oder fährt sie zum nächsten Einsatz.
"Nez Rouge" gibt es in der Schweiz seit 1990, als die Aktion im Kanton Jura das erste Mal durchgeführt wurde. Seither fuhren in der Schweiz rund 170'000 Freiwillige für "Nez Rouge". Die Initiative für den Fahrdienst stammt aus Québec in Kanada. | 1 |
Badische Zeitung
Einigung bei Gastransfers: Abhängigkeit durch Importe
Tagesspiegel von Finn Mayer-Kuckuk
Freiburg (ots)
Die Einigung in letzter Minute zeigt die Unsicherheiten durch die Abhängigkeit von Gasimporten. Und sie liefert starke Argumente für den Aufbau einer fossilfreien Wärmeversorgung. Die Hälfte der deutschen Haushalte heizt mit Gas, von dem etwas über die Hälfte aus Russland kommt. Deshalb hat Deutschland bei den Verhandlungen zwischen den verfeindeten Ländern vermittelt. Aus dem gleichen Grund hat die Bundesregierung das umstrittene Projekt Nord Stream 2 vorangetrieben, dessen Abschluss sich nun wegen US-Sanktionen verzögert. Deutschland befindet sich damit in einem Dilemma. Nord Stream erhöht zwar die Versorgungssicherheit für Deutschland. Die neue Röhre benachteiligt aber die Ukraine. Insgesamt steigt die Bindung an Russland, das den Westen schwächen will. http://mehr.bz/bof8551
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Berlin. Ab 10. Januar können sich Fans auf RTL wieder feinstes Trash-TV ansehen: Das Dschungelcamp startet. Welche Promis 2020 dabei sind.
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Krause hatte 1990 als Chef-Unterhändler der DDR den deutsch-deutschen Einheitsvertrag unterschrieben und war später unter Helmut Kohl Bundesminister für besondere Aufgaben (1990-1991) und Verkehr (1991-1993). Er trat zurück, weil er unberechtigt Lohnkosten für seine Putzfrau vom Arbeitsamt kassiert hatte. Später war er als Unternehmer tätig. Im Jahr 2018 verließ er ein von ihm bewohntes Haus an der Mecklenburgischen Seenplatte kurz vor der Zwangsräumung.
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Los geht es mit der neuen Staffel von "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!" (IBES) am 10. Januar um 21.15 Uhr (danach immer um 22.15 Uhr). Sonja Zietlow (51) und Daniel Hartwich (41) präsentieren dann die 16 Folgen der 14. Staffel live aus Australien.
Bekannt sind jetzt auch die übrigen elf Kandidaten der Dschungelcamp-Show: Darunter sind Danni Büchner, die Witwe des 2018 gestorbenen TV-Auswanderers Jens Büchner (41, "ein Versprechen an meinen Mann"), und die Schauspielerin Sonja Kirchberger (55, "Die Venusfalle"): "Die Menschen reden immer von den Dschungelprüfungen. Die eigentliche Herausforderung sind die Anderen, die man nicht kennt", zitierte der Sender die Schauspielerin. "Auf was man sich da einlässt, auf so engem Raum, finde ich die absolut schwierigste Dschungelprüfung überhaupt."
Auch Ex-Profiboxer Sven Ottke (52) und der "GZSZ"-Schauspieler Raúl Richter (32) gehen in den Dschungel. Aus der RTL-Castingshow "Deutschland sucht den Superstar" sind im Dschungel gleich zwei bekannte Gesichter dabei: Prince Damien (29) und Toni Trips (22). Ebenfalls zu sehen: Claudia Norberg (49) - die Ex von Schlagersänger Michael Wendler, "Temptation Island"-Teilnehmerin Anastasiya Avilova (31) und Elena Miras (29) - bekannt aus "Das Sommerhaus der Stars" und "Love Island". Auch der "Bachelor in Paradise" Marco Cerullo (31) und Markus Reinecke (50, "Die Superhändler - 4 Räume, 1 Deal") sind bei der 14. Staffel dabei.
Eine Neuigkeit wurde schon vorab bekanntgegeben: In der neuen Staffel sollen keine lebenden Tiere, wie etwa Maden, verzehrt werden. Beim "IBES"-Finale am 25. Januar entscheidet sich dann, wer König oder Königin des Dschungels wird. 2019 hatte sich Evelyn Burdecki die Dschungelkrone erkämpft. | 4 |
Mit dem neuen Jahr starten die Zampertouren rund um Beeskow. Nach altem heidnischen Brauch ziehen da die Kostümierten in den Dörfern von Haus zu Haus, um dort von den Bewohnern eine Spende für die Fastnachtskasse zu erbitten. Von dem Geld wird unter anderem die mitziehende Kapelle entlohnt. Mit Pauken und Trompeten soll sie den Winter vertreiben. Vor jedem Haus gibt es ein Ständchen für die Hausherren. Auch Naturalien werden vom Zampervolk gern entgegengenommen, besonders in Form von Eiern als Symbol der Fruchtbarkeit. Schließlich erwartet man nach einem langen Winter auch ein fruchtbares Jahr. Die Eier werden später von der Fastnachtsgesellschaft beim Eierkuchenessen, auch Kreschke genannt, zu Rührei verarbeitet und während eines gemütlichen Beisammenseins verputzt.
Traditionell machen die Leißnitzer Männer am Samstag nach Neujahr den Anfang der Fastnachtsfeiern. Das Festzelt öffnet am 4. Januar um 19 Uhr, eine Stunde später beginnt das Showprogramm, danach folgt Discomusik. Am Sonntag folgt der traditionelle Frühschoppen mit Blasmusik und Eisbeinessen. Auch in Neubrück ziehen schon am ersten Januarwochenende die Narren durch das Dorf. Der Fastnachtsverein öffnet bereits am Freitag ab 19 Uhr sein Festzelt und bietet ein Programm und feine Tanzmusik. Am Sonnabend wird dann durch das Dorf gezampert. Ab 19 Uhr spielt die Band Herz Ass.
Auch die Fastnachtsgesellschaft aus Giesensdorf/Wulfersdorf steht schon in den Startlöchern. Bereits seit Wochen trainieren dort Männer, Frauen und Kinder ihre Programme für den abendlichen Auftritt. "Am zweiten Wochenende des neuen Jahres feiern wir unser 20-jähriges Jubiläum", verkündet Fastnachtschefin Mandy Gallasch. "Es warten viele Überraschungen und ein buntes Remake der letzten zwei Jahrzehnte auf euch", wirbt sie für die Veranstaltung. Diese startet am Freitag, dem 10. Januar, um 19 Uhr mit einer 80er-/90er-Party, gespickt mit dem Auftritt von Doubles bekannter Schlagerstars. "Der Eintritt zu unserem ersten Fastnachtsabend ist frei", so Mandy Gallasch.
Weitere Feiern folgen bis März
Am 11. Januar zampert man ab 10 Uhr durch beide Ortsteile, wobei die Wulfersdorfer zuerst dran sind. Ab 20 Uhr wird zum Fastnachtstanz mit der NEO-Partyband geladen. Das bunte Programm besteht aus Höhepunkten der vergangenen Fastnachtsjahre in neuer Auflage. Doch ganz vorbei ist die Fastnachtssaison in Giesensdorf und Wulfersdorf damit nicht. Am 25. Januar findet der Eierkuchenball statt. Dann legt DJ Harry ab 20 Uhr auf und natürlich wird auch das Programm noch einmal wiederholt. Alle Veranstaltungen finden in der Festhalle im Schlosspark Giesensdorf statt. | Ein identifizierter Toter, tiefster Winter und das Volksbegehren "Rettet die Bienen" - das Jahr 2019 beginnt abwechslungsreich. In vielen Orten im Landkreis wird das neue Jahr erfreut mit Böllerschüssen oder Blasmusik begrüßt und auch die Sternsinger ziehen wieder von Haus zu Haus.
Wie gewohnt, finden Anfang des Jahres die Neujahrsempfänge der Pfarreien, der Gemeinden, aber auch einzelner Parteien statt. Gerade bei gemeindlichen Jahresabschlussfeiern werden oftmals verdiente Bürger geehrt. So auch in Rattiszell. Dort wurde Sabine Wollnik für ihr jahrzehntelanges Engagement fürs Rote Kreuz ausgezeichnet.
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Nach mehr als 18 Jahren US-Kampfeinsatz im Irak endet
Nach mehr als 18 Jahren endet heute der Kampfeinsatz der USA im Irak. Doch das bedeutet nicht das Ende der US-Präsenz im Irak. Dafür sind beide Seiten immer noch viel zu sehr voneinander abhängig. Von Tilo Spanhel. | Irans Regierung bestellt Schweizer Botschafter ein Der Sturm auf die US-Botschaft in Bagdad hat nun auch Folgen für die offizielle Schweiz. Das EDA bestätigt Berichte aus dem Iran. cpm
Wüste Szenen seit gestern auf dem Gelände der US-Botschaft in Bagdad: Demonstranten greifen die Vertretung der Amerikaner im Irak an. Foto: Reuters, 31. Dezember 2019
«Das iranische Aussenministerium hat am Mittwoch den Schweizer Botschafter in Teheran einberufen», schreibt die «Tehran Times» auf ihrer Website. Auch die iranische Nachrichtenagentur «Mehr News Agency» berichtet auf ihrer Seite darüber.
Die Schweiz vertritt die US-Interessen in der islamischen Republik. Das EDA hat am späten Mittwochnachmittag bestätigt, «dass der Chargé d'affaires der Schweizer Botschaft ins iranische Aussenministerium einberufen wurde».
Die Einberufung stehe im Zusammenhang mit dem Schutzmachtmandat, in dessen Rahmen die Schweiz die Interessen der USA in Iran vertritt und das auch die Aufrechterhaltung eines diplomatischen Kommunikationskanals zwischen den USA und Iran erlaube, schreibt Medien Teamchef Tilman Renz auf Anfrage.
Die «Tehran Times» schreibt in ihrem Bericht weiter, dass der Schweizer Botschafter eingeladen worden sei, «um den starken Protest des Landes gegen die kriegerischen Worte Washingtons und die haltlosen Anschuldigungen gegen den Iran zum Ausdruck zu bringen».
Mohsen Baharvand, der Generaldirektor des iranischen Aussenministeriums für amerikanische Angelegenheiten, habe dem Schweizer Gesandten Markus Leitner die offizielle Protestnote seines Landes übergeben.
Weitere Proteste vor US-Botschaft
An der US-Botschaft im Irak ist es den zweiten Tag in Folge zu Zusammenstössen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften gekommen (zum Bericht). Mehrere Personen seien in Bagdad durch den Einsatz von Tränengas verletzt worden, meldete die staatliche irakische Nachrichtenagentur INA am Mittwoch.
Augenzeugen berichteten, dass hunderte Demonstranten die Nacht in der Nähe des Botschaftsgelände verbracht hätten. Am Dienstag hatten Demonstranten versucht, den hoch gesicherten Botschaftskomplex zu stürmen. Protestler setzten mehrere Wachhäuschen in Brand.
US-Verteidigungsminister Mark Esper kündigte am Dienstagabend (Ortszeit) an, dass die USA wegen der jüngsten Spannungen im Irak mit sofortiger Wirkung 750 zusätzliche Soldaten in die Region verlegen.
Darüber hinaus stünden weitere Truppen bereit, um in den nächsten Tagen auszurücken, erklärte Esper. Die Verlegung der Soldaten der 82. Luftlandedivision aus dem US-Bundesstaat North Carolina sei eine Vorsichtsmassnahme angesichts der erhöhten Bedrohungslage im Irak. «Die Vereinigten Staaten werden unsere Bürger und Interessen überall auf der Welt schützen», sagte der Minister.
14'000 zusätzliche Soldaten
US-Präsident Donald Trump wirbt eigentlich damit, die US-Truppen im Nahen Osten nach Hause bringen zu wollen. Angesichts der Spannungen mit dem Iran sind zuletzt jedoch 14'000 Soldaten zusätzlich in die Region verlegt worden, unter anderem nach Saudiarabien, einem Erzfeind des Irans.
Der schiitische Iran verfügt im Irak über grossen politischen Einfluss und steht damit in Rivalität zu den USA. Die US-Regierung geht davon aus, dass Teheran seinen Einfluss auf schiitische Milizen zuletzt gezielt für Angriffe gegen das US-Militär genutzt hat. Dies wiederum wird vom Iran vehement bestritten.
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Dresden/Bielefeld (dpa/lnw) - Gerade auch aus dem Glauben heraus kann man sich nach Meinung von Präses Annette Kurschus für die Umwelt einsetzen. Etwa «für die verletzte und bedrohte Erde, auf der wir leben», sagte Kurschus, Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen, in einem vom ZDF übertragenen Neujahrsgottesdienst aus der Dresdner Frauenkirche. «Für die Generationen nach uns, die auch auf dieser Erde leben wollen. Für Menschen, die uns jetzt brauchen - an Ländergrenzen, an Meeresküsten, im Nachbarhaus, in meiner Familie.»
dpa | 2 | |
Mittelbayerische Zeitung
Weit weg von einer Klimakanzlerin
Von Reinhard Zweigler
Regensburg (ots)
Erst im milden Licht der Rückschau wurden die 1920er Jahre zu den "Goldenen Zwanzigern" verklärt. Dass nach dem schrecklichen Ersten Weltkrieg wieder gelebt, gefeiert, getanzt wurde - vor allem im amüsierwütigen Berlin - konnte allerdings nicht über Unsicherheit, Instabilität, Hunger, Not, Inflation und Arbeitslosigkeit hinwegtäuschen. Dies war der Nährboden dafür, dass die erste halbwegs funktionierende Demokratie in Deutschland bald von einer grausamen Diktatur hinweg gefegt werden konnte. Wie das gerade begonnene Jahrzehnt der 2020er Jahre in die Geschichte eingehen wird, ist dagegen offen. Man muss allerdings kein Prophet sein, um vorherzusagen, dass der Kampf gegen die Erderwärmung eine der wichtigsten politischen und gesellschaftlichen Herausforderungen sein wird. Vermutlich sogar die Wichtigste. Angela Merkel hat in ihrer Ansprache zum neuen Jahr nicht gesagt: Wir schaffen das. Diesen leichtfertigen Satz vom Beginn der Flüchtlingskrise im Jahr 2015 hat sie aus ihrem Repertoire verbannt. Doch zugleich hat die Kanzlerin versprochen, all ihre Kraft einzusetzen, dass Deutschland seinen Beitrag leisten werde, um den Klimawandel zu begrenzen. Das klang ja fast wie die Eidesformel, die Merkel als Kanzlerin bereits vier Mal leisten durfte. Doch was ist ein solches hehres Versprechen wert, das am Silvesterabend im öffentlich-rechtlichen Fernsehen zwischen Dinner for One und den diversen Jahresendshows ausgestrahlt wurde? Nicht viel, wenn nicht noch viel entschlossener am Umbau zu einer klimaneutralen Wirtschaft und Gesellschaft gearbeitet wird. Wohlfeile Neujahrsreden, die bald nach ihrer Ausstrahlung vergessen sind, hatten wir schon genug. Es gab schon zu viele solche Sonntagsreden, aber zu wenige wirkliche Konsequenzen, zu wenig wirkliche Bewegung. Das Klimapaket von Merkels Bundesregierung war jedenfalls nur ein Päckchen. Zum Glück haben die Länder über den Bundesrat noch etwas mehr hineingepackt. Doch gemessen an dem, was die internationale Wissenschaft für die nächsten Jahre und Jahrzehnte an Klimaanstrengungen fordert, ist auch dies offenbar noch zu wenig. Im neuen Jahrzehnt können die Weichen für eine halbwegs verkraftbare Begrenzung der Erderwärmung noch gestellt werden. Doch dies ist nur eine Möglichkeit. Es könnte allerdings noch schlimmer kommen. Nämlich dann, wenn weiterhin taktiert, auf Zeit gespielt, getrickst, nicht innovativ verändert wird. Das hoch entwickelte Deutschland ist mit seinem großen wissenschaftlichen, technischen und wirtschaftlichen Potenzial zum klimafreundlichen Umsteuern in der Lage. Wir können das! Angela Merkel kann nach über 14 Jahren im Amt nun allerdings wirklich nicht Klimakanzlerin genannt werden. Dazu ist die deutsche - und damit ihre - Klima-Bilanz viel zu dürftig. Zwar wird jetzt wesentlich mehr Ökostrom aus Wind-, Sonnen-, Biomasse- oder Wasserkraft erzeugt als vor Jahren. Doch der Umbau zu den klimafreundlichen Energien wird über ein teures und bürokratisches System betrieben. Merkels Wirtschaftsminister Peter Altmaier, einst die "Allzweckwaffe" der Kanzlerin, erweist sich mit der gewaltigen Aufgabe immer mehr als überfordert. Aber die Kanzlerin schaut nur zu und lässt den Saarländer gewähren. Wirkliche Führung in der Klimapolitik sieht anders aus. Zugleich schreckt Merkel offenbar auch davor zurück, den Menschen im Land klar zu sagen, dass Klimaschutz nicht zum Nulltarif zu haben ist, sondern auch in vieler Hinsicht einschneidende Veränderungen nach sich ziehen wird. Von der optimistischen, kraftvollen Vision einer klimafreundlichen Welt, die für nachfolgende Generationen lebenswert erhalten werden muss, ist leider nicht die Rede.
Original-Content von: Mittelbayerische Zeitung, übermittelt durch news aktuell | Düsseldorf (ots) - Sie waren groß, die Ängste vor dem Euro. Nach der harten D-Mark komme jetzt eine Weichwährung, so hieß es. Der Euro werde ein Teuro. Fast zwei Jahrzehnte ist das her. Mit Beginn des Jahres 2020 haben wir die neue Währung 18 Jahre im Portemonnaie - der Euro feiert seine Volljährigkeit. Und wie fällt die Bilanz aus? Ganz schön positiv, auch wenn Populisten und Nationalisten das ganz anders beurteilen. Die überwältigende Mehrheit der Europäerinnen und Europäer kann sich Europa ohne Euro gar nicht mehr vorstellen, zu überzeugend sind die Vorteile beim grenzüberschreitenden Bezahlen. Der Euro ist zum Symbol für die Einheit Europas geworden.
Alle Länder profitieren von der gemeinsamen Währung, allen voran Deutschland. Gäbe es die D-Mark noch, hätte es die heimische Exportwirtschaft deutlich schwerer, denn die nationale Währung wäre aufgewertet worden, ausländische Kunden müssten für deutsche Produkte mehr bezahlen. Hinzu kommen die stabilen Preise. Die Inflation war seit Einführung des Euro geringer als zu Zeiten der D-Mark. Deshalb stimmt es auch nicht, dass die deutschen Sparer durch eine angeblich falsche Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) enteignet werden. Tatsache ist, dass die Realzinsen früher auch nicht höher lagen als heute. Die Zinsen der EZB sind deshalb so niedrig, weil im Euroraum zu viel gespart und zu wenig investiert wird. Außerdem: Auch wenn's richtig eng wird, ist die EZB handlungsfähig. Auf dem Höhepunkt der Finanzkrise beruhigte ihr Chef Mario Draghi die Märkte nachhaltig mit seiner Ankündigung, die Zentralbank werde alles Nötige tun, um den Euro zu erhalten -"whatever it takes".
In einem Punkt haben die Skeptiker allerdings recht: Dem Euro fehlt ein politischer Rahmen, der für klare Strukturen sorgt. Um den beiden Weltmächten USA und China Paroli bieten zu können, muss Europa mit einer Stimme sprechen, insbesondere bei möglichen Handelskonflikten. Solche Probleme kann die EZB mit ihrer Geldpolitik nicht lösen. Eine bessere Abstimmung ist auch notwendig, wenn es um Investitionen in Infrastruktur und Klimaschutz geht. Was heute in nationaler Verantwortung geregelt wird, muss zentral aus Brüssel gesteuert werden. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat schon vor längerer Zeit ein entsprechendes Konzept auf den Tisch gelegt. Die Reaktionen aus Berlin reichen von kühl bis ablehnend. Zu groß ist die Befürchtung, der AfD noch größere Sympathien zu verschaffen. Aber ist die Angst der Deutschen vor noch mehr Europa tatsächlich so groß? Wir sollten uns endlich der Diskussion stellen, ob wir die Vereinigten Staaten von Europa wollen.
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Potsdam - Welche Musik ist eigentlich am besten geeignet, den Jahreswechsel angemessen zu begleiten? Klänge, die einfach nur Spaß bereiten und Unterhaltung verbreiten wollen? Doch traditionell erklingt zu Silvester oft Ludwig van Beethovens „Neunte“ mit ihren Hoffnungen auf bessere Zeiten („Alle Menschen werden Brüder, wo dein sanfter Flügel weilt“). Warum den Weg der guten Vorsätze für ein kommendes Jahr nicht mit einem Mix aus beiden Möglichkeiten pflastern? Sagte sich die Kammerakademie Potsdam und stürzte sich, so der Programmtitel ihres Silvesterkonzerts im proppevollen Nikolaisaal, in einen verheißungsvollen „Tiefenrausch“. Und engagierte dafür, schließlich kann man zu Silvester mal was riskieren, das in München geborene Multitalent Andreas Martin Hofmeir.
Ein Tuba-Virtuose von Rang (Professor am Salzburger Mozarteum) und Namen (begehrter Solist bei namhaften Orchestern), witziger Buchautor und musikkabarettistischer Allrounder. „Tubist wird man, weil man für ein anspruchsvolles Instrument einfach keinen Ehrgeiz hat“, so eine seiner diesbezüglichen Buch-Erkenntnisse, die stets in ein Loblied auf sein Instrument gipfeln: Die Tuba sei „eine aufgeblasene Trompete“ und „der letzte Schrei der Evolution“. Sie ist das tiefste Metallblasinstrument, bildet das Fundament eines jeden Orchesters, besitzt drei bis sechs Ventile und mit ihr ist alles möglich: Sie klingt gut, sieht gut aus und ist immer in Stimmung. Erfunden wurde sie anno 1835 in Berlin, als der Königliche Hofinstrumentenbauer Johann Gottfried Moritz und der Militärkapellmeister Wilhelm Wieprech ein Patent über eine „Chromatische Baß-Tuba“ einreichten.
Im tubaistischen Tiefenrausch
Doch zunächst spielt die Streicherbesetzung der Kammerakademie Kanon und Gigue D-Dur von Johann Pachelbel, wobei Celli und Kontrabässe das nötige Fundament liefern, auf dem sich unter konzertmeisterlicher Anleitung (Suyeon Kang) das formstrenge und klare Geigenspiel präzise wie ein gleichmäßig laufender Motor abspulen kann, ehe sich die draufgängerische Tanzepisode anschließt. Dann betritt der barfüßige Solist mit seinem schwergewichtigen Blasgerät die Bühne, plaudert witzig, anekdotenreich und sehr weitschweifig durch die Musikgeschichte, trägt eigene Gedichte über – nein, nicht die Tuba – sondern die Oboe vor, um die Überleitung zum barocken Oboenkonzert von Tomaso Albinoni zu schaffen, wobei der Solopart nunmehr von der Tuba geblasen wird.
Doch im Zusammenklang mit den Streichern zeigen sich eklatante Differenzen und klangliche Turbulenzen, denn die Zartheit und Innigkeit des Oboenklangs kann die Tuba, obwohl weich und gefällig geblasen, nicht liefern. Himmel und Hölle passen eben nicht zueinander. So auch beim zum Schluss gespielten „Csárdás“-Schmachtfetzen des Vittoria Monti, bei dem die ursprüngliche Geigensaitenakrobatik total im tubaistischen Tiefenrausch untergegangen ist.
Dynamisch differenziert
Ganz anders dagegen ein „richtiges“ Tuba-Konzert des norwegischen Komponisten und Fagottisten Arild Plau (1920-2005), das sich durch eine in sich stimmige, klare und schlichte Tonsprache auszeichnet, die – dynamisch differenziert – speziell für die Blastechnik des Soloinstruments geschrieben ist. Im Prolog wechseln gestoßene Töne mit trillerreichen Passagen. Im Canzone-Satz verbreitet sich swingende Innigkeit, klangschwelgende Sehnsucht und aufbrausende Direktheit. Im Finale – das von Prokofjewschen Einfällen geprägt erscheint – geht es rhythmisch akzentuiert und überaus virtuos zu.
Für Andreas Martin Hofmeir maßgeschneidert zeigen sich die Reisenotizen für Tuba und Streichorchester „Matkalla“ (Unterwegs) des bayerischen Kirchenmusikers und Liebhabers finnischer Musik und Kultur, Jörg Duda (geb. 1968). Nordisches Flair mit Griegschen Zutaten unter Verwendung von zwei finnischen Tangos zeichnet das Werk aus, das vom Solisten Feinfühligkeit und schier atemberaubende Virtuosität verlangt. Anforderungen, die Hofmeir mühelos erfüllt, sodass der Zuhörer die besten Eindrücke von einer weitläufigen, melodiös geprägten Landschaft erhält. Nicht weniger bravourös zeigt sich das Streicherensemble in seinen solistischen Beiträgen: dem rhythmisch pointierten „Libertango“ von Astor Piazzolla und dem wilden „Hie Down“-Werbungstanz der Männer aus dem Ballett „Rodeo“ von Aaron Copland.
Mehr zum Thema Ohne Aufhebens Rückblick auf die Potsdamer Klassische Musikszene 2019 | Jugendlicher (14) zielt mit Waffe auf Polizisten - dann drückt er mehrfach ab
Von: Katarina Amtmann
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Ein Jugendlicher zielte an Silvester mit einer Waffe auf Beamte - und drückte ab. (Symbolbild) © dpa / Tobias Hase
An Silvester fielen zwei Polizisten mehrere Jugendliche auf. Als sie die Gruppe kontrollieren wollten, zielte einer von ihnen mit einer Waffe auf die Beamten.
Beamten fiel in München eine Gruppe Jugendlicher auf.
Sie gingen auf die Gruppe zu.
Ein Jugendlicher richtete daraufhin eine Waffe auf die Beamten.
München - An Silvester befand sich eine Polizeistreife gegen 23.45 Uhr in der Wasserburger Landstraße. Die Beamten bemerkten dort mehrere Jugendliche. Einer aus der Gruppe schoss mit einer schwarzen Pistole in die Luft.
Vorfall in München: Beamte gehen auf Jugendliche zu: Einer richtet eine Waffe auf die Polizisten
Die Beamten hielten an und gingen auf die Jugendlichen zu. Der Jugendliche zielte aus wenigen Metern Entfernung auf die Beamten und betätigte mehrfach den Abzug. Es löste sich allerdings kein Schuss mehr aus der Waffe, jedoch war deutlich ein mechanisches Klicken zu hören. Der Jugendliche ergriff daraufhin die Flucht, wie die Polizei mitteilte.
Die beiden Polizeibeamten (24 und 22 Jahre alt) verfolgten den Jugendlichen und konnten ihn letztendlich festnehmen. Bei ihm handelt es sich um einen 14-jährigen Münchner.
Jugendlicher richtet Waffe auf Münchner Beamte: 14-Jähriger erhält mehrere Anzeigen
Bei der anschließenden Suche entlang des Fluchtweges konnte auch die Schusswaffe gefunden werden. Dabei handelt es sich um eine Gas- und Signalwaffe, die jedoch kein amtliches Prüfzeichen aufweist. Der 14-Jährige wurde nach der Sachbearbeitung und erkennungsdienstlichen Behandlung seiner Mutter übergeben. Den Jugendlichen erwarten nun mehrere Anzeigen - unter anderem wegen Bedrohung, versuchter gefährlicher Körperverletzung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte sowie ein Vergehen nach dem Waffengesetz.
Die Meldung der Polizei München im Wortlaut
„Am Dienstag, 31.12.2019, gegen 23:45 Uhr, befand sich eine Streife der Polizeiinspektion 25 (Trudering-Riem) in der Wasserburger Landstraße. Dort bemerkten die Beamten mehrere Jugendliche. Einer der Jugendlichen aus der Gruppe schoss mit einer schwarzen Pistole in die Luft. Als die Beamten anhielten und auf die Gruppe zugingen, zielte der Jugendliche aus wenigen Metern Entfernung auf die Beamten und betätigte mehrfach den Abzug.
Dabei löste sich jedoch kein Schuss mehr. Es war aber deutlich ein mechanisches Klicken zu hören. Der Jugendliche flüchtete daraufhin. Die beiden Polizeibeamten (24 und 22 Jahre alt) verfolgten ihn und konnten ihn schließlich festnehmen. Bei ihm handelt es sich um einen 14-jährigen Münchner. Bei der anschließenden Absuche des Fluchtweges konnte auch die Schusswaffe aufgefunden werden. Es handelt sich dabei um eine Gas- und Signalwaffe, die jedoch kein amtliches Prüfzeichen aufweist.
Der 14-Jährige wurde nach der Sachbearbeitung und ED-Behandlung seiner Mutter übergeben. Ihn erwarten nun mehrere Anzeigen unter anderem wegen Bedrohung, versuchter gefährlicher Körperverletzung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte sowie einem Vergehen nach dem Waffengesetz.“
Unterdessen hat in München ein bewaffneter Mann vom Balkon eines Mehrfamilienhauses geschossen - SEK-Kräfte umstellten das Haus. Keine so gute Idee hatten zwei Teenager aus Freising kürzlich am Münchner Hauptbahnhof: Sie zogen vor einem Bundespolizisten völlig unvermittelt eine Schusswaffe. (tz.de*) Ein Anwohner meldete der Polizei Jugendliche, die mit einer „Maschinenpistole“ unterwegs sein - die Beamten reagierten mit einem eindringlichem Hinweis. (tz.de*)
In München kam es am Montagabend (6.Januar) zu einem Angriff auf Bundespolizisten. Zwei Männer verhielten sich sehr aggressiv - beide sind international Polizei-bekannt.
Als ein Münchner (24) kürzlich spätabends in Oberföhring Waren eines Supermarktes auslieferte, wurde er mit einer Waffe bedroht. Der Unbekannte ist bislang noch nicht gefasst.
Nachdem Hilferufe aus einer Wohnung in München dringen*, findet die Polizei dort eine schreckliche Szene vor. Kurz darauf stirbt eine Frau.
*tz.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.
Video: Schweizer stimmten für schärferes Waffengesetz | 1 |
Zum Jahresabschluss starteten auch die jüngeren Schwimmer der Wettkampfgruppen zwei und drei des TV Bad Mergentheim auf der 50 Meter Bahn. Die 8. SwimBaSE-Trophy in Stuttgart-Untertürkheim bot auch für die Jahrgänge 2004 bis 2011 die Möglichkeit des Finalerlebnisses.
Bei den Mädchen erreichte Rosa Breitenbach (Jahrgang 2008) das 50 Meter Brustfinale und Jana Fischer (Jahrgang 2004) das Finale über 50 Meter Brust, Freistil, Schmetterling und 100 Meter Brust. Leni-Charlotte Maier (Jahrgang 2009) schwamm in das Finale über 50 Meter Freistil und Rücken.
Lene Menzke (Jahrgang 2010) und Hellena Hugenberg (Jahrgang 2010) erreichten die Finals über 50 Meter Freistil und Brust ebenso wie Luisa Schmitt (Jahrgang 2011).
Bei den Jungen erkämpfte sich Philipp Hahn (Jahrgang 2008) einen Finalplatz über 50 Meter Brust und Niklas Kellermann (Jahrgang 2008) über 50 Meter Schmetterling und Freistil.
Insgesamt bewiesen aber alle TV Schwimmerinnen und Schwimmer mit 13 Gold-, zehn Silber-, sieben Bronzemedaillen und 57 persönlichen Bestzeiten, dass die Fitness zum großen Teil auch schon für die lange Bahn reicht.
Niklas Kellermann, Leni-Charlotte Maier und Hellena Hugenberg schwammen jeweils Vereinsjahrgangsrekorde und etablierten sich wie Lene Menzke, Luisa Schmitt und Jana Fischer mit ihren ersten 50 Meter Zeiten der Schwimmsaison 2019/2020 in der württembergischen Rangliste unter den Top Drei ihres Jahrgangs. Somit lässt diese erste Standortbestimmung die großen Meisterschaften im nächsten Jahr mit Spannung erwarten. Alle TV-Ergebnisse: Dana Aldinger (Jahrgang 2006): 7. Platz 200 m Lagen, 8. Platz 100 m Brust, 9. Platz 50 m Brust, 11. Platz 100m Freistil und 14. Platz 50m Freistil. Rosa Breitenbach (Jahrgang 2008): Silber 100m Brust, Bronze 200m Lagen, 4. Platz 50m Brust und 5. Platz 50 Meter Brustfinale (Jugend D), 7. Platz 50m Freistil.
Jana Fischer (Jahrgang 2004): Gold 50m Schmetterling und 50m Schmetterlingfinale (Jugend B), Gold 50m Freistil und Freistilfinale (Jugend B), Silber 50m Brust und Gold 50m Brustfinale (Jugend B), Gold 100m Brust und 100m Brustfinale (Jugend B). Hellena Hugenberg (Jahrgang 2010): Gold 100m Freistil in Vereinsjahrgangsrekordzeit von 1:26,70 Minuten, Bronze 50m Freistil und 50m Freistilfinale (Jugend E) mit Vereinsjahrgangsrekord von 37,27 Sekunden, Bronze 50m Brust und Platz 5. 50m Brustfinale (Jugend E), 7. Platz 50m Rücken.
Leni-Charlotte Maier (Jahrgang 2009): Silber 50m Rücken mit Vereinsjahrgangsrekord von 41,19 Sekunden und Bronze 50m Rückenfinale (Jugend D), Silber 100m Freistil in Vereinsjahrgangsrekordzeit von 01:18,27 Minuten, Silber 100m Rücken, Silber 200m Lagen, 5. Platz 50m Freistil.
Lene Menzke (Jahrgang 2010): Gold 100m Brust, Gold 50m Brust und 50m Brustfinale (Jugend E), 4. Platz 100m Freistil, 8. Platz 50m Freistil und 6. Platz 50m Freistilfinale (Jugend E). Alena Mikhailushkina (Jahrgang 2009): 9. Platz 100m Brust, 16. Platz 50m Brust, 18. Platz 50m Freistil. Amelie Nied (Jahrgang 2008): 8. Platz 100m Rücken, 12. Platz 50m Rücken und 100m Freistil, 15. Platz 50m Freistil.
Luisa Schmitt (Jahrgang 2011): Silber 100m Freistil, Silber 50m Freistil und 7. Platz 50m Freistilfinale (Jugend E), 4. Platz 50m Brust und 7. Platz 50m Brustfinale (Jugend E), 5. Platz 50m Rücken.
Rodion Belskiy (Jahrgang 2009): 15. Platz 100m Freistil,16. Platz 50m Rücken,17. Platz 50m Brust und 23. Platz 50m Freistil. Philipp Hahn (Jahrgang 2008): 4. Platz 100m Brust, 4. Platz 50m Brust und 8. Platz 50m Brustfinale (Jugend D), 7. Platz 100m Freistil, 9. Platz 50m Freistil und 200m Lagen. Nino Hainz (Jahrgang 2007): 7. Platz 50m Brust, 11. Platz 50m Rücken und 14. Platz 50m Freistil.
Niklas Kellermann (Jahrgang 2008): Gold 100m Schmetterling, Silber 50m Schmetterling mit Vereinsjahrgangsrekord von 33,98 Sekunden und 50m Schmetterlingfinale (Jugend D), Gold 200 m Lagen, Bronze 100m Freistil, 4. Platz 50m Freistil und 5. Platz 50m Freistilfinale (Jugend D).
Lars Menzke (Jahrgang 2008): 4. Platz 100m Schmetterling, 9. Platz 50m Schmetterling, 12. Platz 200m Lagen, 16. Platz 50m und 100m Freistil. Luca Pause (Jahrgang 2009): 9. Platz 100m Brust, 12. Platz 100m Freistil und 50m Brust, 20. Platz 50m Freistil. Alexander Treptow (Jahrgang 2009): 15. Platz 50m Rücken, 18. Platz 100m Freistil und 25. Platz 50m Freistil. Alexander Tschuprikow (Jahrgang 2009): Bronze 100m Rücken, 4. Platz 50m Schmetterling 6. Platz 100m Freistil und 200m Lagen, 12. Platz 50m Freistil.
© Fränkische Nachrichten, Donnerstag, 02.01.2020 | Der FC Sion wird auf der Suche nach dem neuen Trainer, dem Nachfolger des abgesetzten Stéphane Henchoz, fündig. Der 37-jährige Portugiese Ricardo Dionisio Pereira übernimmt das Amt am 3. Januar.
Ricardo Dionisio Pereira war zuletzt, seit Mai 2019, Trainer von Stade Nyonnais in der Promotion League. Zuvor war er bei verschiedenen Klubs, auch bei Servette und in seiner Heimat Portugal, als Assistent tätig gewesen.
Seit der Trennung von Stéphane Henchoz Anfang November wurde die Sittener Mannschaft interimistisch von Christian Zermatten geführt. Aus den fünf Meisterschaftsspielen unter Zermatten schauten indessen nur vier Punkte heraus. Mit 21 Punkten belegt Sion nach der Herbstrunde den 7. Platz. Die Reserve auf den zu den Barrage-Spielen führenden 9. Platz beträgt sieben Punkte. | 1 |
Das Kabinett der offenbar ins Haus stehenden türkis-grünen Regierung nimmt Gestalt an. Am Mittwoch bestätigten sowohl die ÖVP als auch die Grünen weitere Personalentscheidungen. Karl Nehammer wird Innenminister, Klaudia Tanner (beide ÖVP) übernimmt das Verteidigungsministerium, hieß es. Weiters soll Alexander Schallenberg Außenminister bleiben. Der Grüne Rudi Anschober soll Sozialminister werden.
Mit dem Vorarlberger Magnus Brunner gibt es außerdem einen ersten Staatssekretär der künftigen Regierung. Der ÖVP-Politiker wird der grünen Ministerin Leonore Gewessler im riesigen Umwelt- und Infrastrukturministerium zur Seite gestellt.
Die niederösterreichische ÖVP kehrt durch die Hintertür in die Herrengasse zurück, und das in Gestalt eines Wieners. Karl Nehammer, aktuell Generalsekretär der Volkspartei, verdiente seine ersten politischen Sporen in St. Pölten, scheiterte später als Wahlkampfmanager von Andreas Khol, führte dann aber Sebastian Kurz als Parteimanager wieder zurück ins Kanzleramt.
Eigentlich wäre es logischer gewesen, würde Nehammer das Verteidigungsressort anführen. Denn dem Heer ist der 47-Jährige eng verbunden, diente er doch nach dem Präsenzdienst für einige Jahre sogar als Berufssoldat und brachte es zum Leutnant. Dem Innenressort näher war schon seine Frau, Mutter der beiden gemeinsamen Kinder, die unter Minister Wolfgang Sobotka (ÖVP) unter anderem als Pressereferentin diente.
Dem Thema innere Sicherheit widmete sich Nehammer freilich in letzter Zeit durchaus intensiver. Als Efgani Dönmez den ÖVP-Klub verlassen musste, übernahm er als Integrations- und Migrationssprecher und verteidigte dabei gerne wortreich und üblicherweise in für ihn typischer höherer Lautstärke den türkis-blauen Kurs. Mediensprecher war er - für einen Generalsekretär nicht selten - schon davor.
Karriere in der ÖVP
Sein Einzug in die Parteizentrale war für den Schwiegersohn von TV-Legende Peter Nidetzky, der einen Lehrgang in politischer Kommunikation an der Donau Uni abschloss, ein recht flotter. Als er den verkorksten Hofburg-Wahlkampf Khols übernahm, kannten ihn nur Insider, vor allem solche aus Niederösterreich. Dort diente Nehammer der ÖVP als Kommunalreferent, war damit enger Mitarbeiter des Landesgeschäftsführers Gerald Karner, der wie die neue Verteidigungsministerin Klaudia Tanner aus der Schule Ernst Strassers im Innenressort stammt.
Karriere machte Nehammer, der sich mittlerweile in der Hietzinger ÖVP als Bezirksparteiobmann engagiert, letztlich im Arbeitnehmerbund. August Wöginger machte ihn dort zu seinem Generalsekretär, als er selbst zum Obmann aufstieg. Nach der vergangenen Wahl ging es den nächsten Schritt nach oben ins Generalsekretariat der Bundespartei. Dort gilt er zwar nicht als Mastermind des türkisen Erfolgslaufs, aber als fleißiger und folgsamer Weggefährte des Parteiobmanns.
Nachfolger von Kickl
Seine neue Aufgabe wird jedenfalls ungleich delikater. Spätestens Herbert Kickl (FPÖ) hat als Innenminister gegen seine Vorgänger kampagnisierend dafür gesorgt, dass gegenüber VP-Innenministern, umso mehr mit besten Beziehungen nach Niederösterreich, eine gewisse Reserviertheit vorhanden ist. Nehammer kann sich schon jetzt darauf einstellen, dass der freiheitliche Klubchef bei jeder Gelegenheit von vermeintlichen Vertuschungen und Umfärbungen berichten wird. Andererseits wird sich der Innenminister, der einen harten Migrationskurs vollziehen soll, wohl auch dann und wann mit dem Grünen Koalitionspartner herumschlagen müssen, wenn er rhetorisch oder auch faktisch die Grenzen allzu dicht halten will.
Zur Person: Karl Nehammer, geboren am 18. Oktober 1972 in Wien, verheiratet, zwei Kinder. 2016-2018 Generalsekretär des ÖAAB, seit 2017 Abgeordneter zum Nationalrat, seit 2018 Generalsekretär der ÖVP. | Das Kabinett der offenbar ins Haus stehenden türkis-grünen Regierung nimmt Gestalt an. Am Mittwoch bestätigten sowohl die ÖVP als auch die Grünen weitere Personalentscheidungen. Karl Nehammer wird Innenminister, Klaudia Tanner (beide ÖVP) übernimmt das Verteidigungsministerium, hieß es. Weiters soll Alexander Schallenberg Außenminister bleiben. Der Grüne Rudi Anschober soll Sozialminister werden.
Mit dem Vorarlberger Magnus Brunner gibt es außerdem einen ersten Staatssekretär der künftigen Regierung. Der ÖVP-Politiker wird der grünen Ministerin Leonore Gewessler im riesigen Umwelt- und Infrastrukturministerium zur Seite gestellt.
Der bisherige ÖVP-Generalsekretär Nehammer und die niederösterreichische Bauernbund-Präsidentin Tanner waren in den vergangenen Tagen bereits als heiße Aktien für ein Ministeramt gehandelt worden. Am Neujahrstag bestätigte die ÖVP beide Personalien. Nehammer soll als Innenminister einen harten Kurs fahren, hieß es zuletzt.
Die 49-jährige Tanner wird von der ÖVP als erste Frau an die Spitze des Verteidigungsministeriums gesetzt. Ihr steht eine schwere Aufgabe bevor, hat doch ihr Vorgänger Thomas Starlinger wiederholt auf die finanziellen Nöte des Heeres aufmerksam gemacht.
Für die Grünen soll der oberösterreichische Landesrat Rudolf Anschober ins Sozialministerium einziehen. Zumindest wird der Vorschlag von Bundessprecher Werner Kogler an die grünen Parteigremien dementsprechend lauten. Anschober soll als Sozialminister auch die Agenden Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz übernehmen, hieß es von den Grünen.
Der Wechsel Anschobers bedeutet auch einen Wechsel im Land ob der Enns. Man kann wohl davon ausgehen, dass Landessprecher und stv. Bundessprecher Stefan Kaineder ihn als Umwelt- und Integrationslandesrat beerbt.
Die Partei verwies am Mittwoch - auch nach leiser Kritik am personellen Verhandlungsergebnis - darauf, dass die ÖVP wohl mehr Namen präsentiert habe, die Ressorts der Grünen jedoch "sehr dick" seien. So übernehme nicht nur Anschober, sondern auch die als Umwelt- und Infrastrukturministerin nominierte Gewessler "fast ein Doppelressort", hieß es.
Neben Gewessler und Anschober hatten die Grünen zuletzt Alma Zadic als Justizministerin bestätigt. Damit fehlt auf grüner Seite - neben der genauen Aufgabenzuteilung für Werner Kogler - nur noch ein Staatssekretär bzw. wohl eher eine Staatssekretärin.
Im Außenamt wird weiterhin Alexander Schallenberg die Fäden ziehen, bestätigte die ÖVP am Mittwoch. Der Jurist hatte das Außenamt als Teil der Übergangsregierung von Bundeskanzlerin Brigitte Bierlein übernommen - und darf unter türkis-grün bleiben.
Auch ein erster Staatssekretär der künftigen Regierung wurde präsentiert: Der Vorarlberger Magnus Brunner übernimmt diese Aufgabe im - eben sehr "dicken" - Ministerium von Gewessler. Der 47-jährige Bundesrats-Vizepräsident gilt als Experte im Energiesektor. Für die ÖVP wirkte er in den vergangenen Jahren etwa beim Ökostromgesetz mit.
Mit Parteichef Sebastian Kurz als künftigem Kanzler, Susanne Raab als Integrationsministerin, Karoline Edtstadler als Europaministerin, Christine Aschbacher als Arbeits- und Familienministerin, Karl Nehammer als Innenminister, Klaudia Tanner als Verteidigungsministerin und Alexander Schallenberg als Außenminister sind bei der ÖVP mittlerweile ebenfalls fast alle Ressorts fix verteilt. Noch nicht offiziell bestätigt sind Gernot Blümel als Finanzminister, Margarete Schramböck als Wirtschaftsministerin, Elisabeth Köstinger als Landwirtschaftsministerin und Heinz Faßmann als Bildungsminister.
Am Mittwochnachmittag treffen einander die Verhandler jedenfalls noch einmal zu abschließenden Gesprächen. Danach, etwa um 21.30 Uhr, soll es ein Statement der Parteichefs Kurz und Kogler geben, wurde mitgeteilt. Dass dabei etwas anderes als eine Einigung zwischen ÖVP und Grünen verkündet wird, gilt als äußerst unwahrscheinlich. | 4 |
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hier einloggen | Berlin Ausschreitungen in Leipzig, Fehlalarme wegen nicht abziehenden Böller-Qualms in Stuttgart: Polizei und Rettungskräfte hatten zum Jahreswechsel einmal mehr alle Hände voll zu tun.
Die Silvesternacht hat Polizei und Rettungskräften in Deutschland wieder einmal Einsätze im Minutentakt gebracht. Unsachgemäßer Umgang mit Feuerwerk führte vielfach zu teils schweren Verletzungen.
In einigen Fällen wird nun ermittelt - beispielsweise im niedersächsischen Ilsede, wo eine 39 Jahre alte Frau von einer Silvesterrakete im Gesicht getroffen wurde. Diese sei aus einer Gruppe heraus parallel zur Straße gezündet worden, hieß es.
Ein betrunkener Mann zündete in seiner Wohnung in Hessen eine Silvesterrakete, löste so ein Feuer aus und verletzte sich selbst schwer.
Glück im Unglück hatte der Besitzer eines brennenden Wohnmobils in Rheinland-Pfalz: Der Brand wurde "durch Silvesterfeuerwerk hervorgerufen", wie es im Polizeibericht heißt. Dem Mann gelang es, den Brand schnell zu löschen - in unmittelbarer Nähe zum Wohnmobil hätte ein 5000-Liter-Gastank explodieren können.
Vor der Silvesternacht war bundesweit eine Debatte über den Sinn und Unsinn von Böllerei angesichts von Klimaschutz sowie Lärm und Aggressionen entbrannt. Zum ersten Mal waren etwa in Berlin Raketen und Böller nicht nur auf der Partymeile am Brandenburger Tor verboten, sondern auch in einigen anderen Bereichen - unter anderen rund um den Alexanderplatz.
Die Berliner Polizei war mit einem Großaufgebot im Einsatz, sprach aber von einem vergleichsweise normalen Einsatz-Aufkommen für einen Silvesterabend in der Hauptstadt. Die Hauptstadt-Feuerwehr war 1523 Mal im Einsatz - das war deutlich häufiger als im Jahr zuvor. Andere Polizeisprecher, etwa in Karlsruhe und Stuttgart, sprachen von einer vergleichsweise ruhigen Silvesternacht.
Allerdings: In Stuttgart führte die Kombination aus Wetterlage und Feuerwerk zu vielen Einsätzen wegen Fehlalarmen von Brandmeldern. Qualm und Rauch seien nicht abgezogen, sondern hätten sich am Boden gestaut, erklärte ein Sprecher der Leitstelle.
In Hamburg zündeten Unbekannte einen Streifenwagen mit Böllern an. Die Polizisten seien im Einsatz gewesen und nicht am Wagen, als die Täter zuerst eine Scheibe am Auto einschlugen, wie ein Sprecher sagte. Die Unbekannten hätten dann durch das kaputte Fenster Böller in den Wagen geworfen - dieser sei daraufhin komplett ausgebrannt.
Zu Angriffen auf Einsatzkräfte kam es in der Silvesternacht im Leipziger Stadtteil Connewitz. Dies seien "bewusste und gezielte Angriffe auf Menschenleben" gewesen, sagte Sachsens Innenminister Roland Wöller (CDU). Das Vorgehen grenze an versuchten Totschlag.
In dem linksalternativ geprägten Stadtteil wurde ein 38 Jahre alter Polizist durch Pyrotechnik schwer verletzt. Er musste nach Angaben der Polizei im Krankenhaus notoperiert werden. Mehrere Menschen hätten Steine, Flaschen und Feuerwerkskörper auf Einsatzkräfte geworfen, erklärte die Polizei. Sie nahm neun Menschen fest, drei von ihnen wurden in der Nacht wieder entlassen.
Einen ruhigeren Jahreswechsel als im Vorjahr verzeichnete die Polizei im bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen: Die Beamten fuhren 2900 Einsätze, 600 weniger als beim vorigen Jahreswechsel.
Nordrhein-Westfalens Innenminister Herbert Reul (CDU) verbrachte den Jahreswechsel an der Seite von Polizeibeamten am Dom in Köln. Wie schon in den zwei Silvesternächten der Vorjahre sei es ihm wichtig, als oberster Dienstherr der Landespolizei an diesem besonderen Tag im Jahr präsent zu sein und den Polizisten für ihren Einsatz zu danken. "Die Silvesternacht in Köln ist zum Synonym dafür geworden, dass mal etwas nicht gut geklappt hat in dieser Nacht", sagte Reul der Deutschen Presse-Agentur kurz nach Mitternacht. In der Silvesternacht 2015/16 waren rund um den Kölner Hauptbahnhof zahlreiche Frauen sexuell bedrängt und bestohlen worden.
Glimpflich endete ein Einsatz im Harz am Neujahrsmorgen: In der Gemeinde Südharz steckte ein nur leicht bekleideter Mann über mehrere Stunden in einem Schornstein fest. Der Oberkörper des 18-Jährigen habe aus dem etwa 15 Meter hohen Schlot herausgeschaut, teilte die Polizeiinspektion Halle mit. Als Passanten den Mann entdeckten, habe sich dieser bereits seit drei Stunden in dieser misslichen Lage befunden. Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr und des Technischen Hilfswerks befreiten den stark unterkühlten Mann und brachten ihn in ein Krankenhaus. | 2.333333 |
BERLIN (dpa-AFX) - Bundesentwicklungsminister Gerd Müller hat die neue EU-Kommission unter Ursula von der Leyen aufgerufen, Afrika ins Zentrum ihrer Klimaschutzpolitik zu stellen. "Von der neuen EU-Kommission erwarte ich im Rahmen des Green Deal ein ambitioniertes Investitions- und Innovationsprogramm für den Ausbau erneuerbarer Energie in Afrika", sagte der CSU-Politiker den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Online Mittwoch, Print Donnerstag). Als erster Schritt sollten im neuen Jahr gemeinsame Forschungsplattformen aufgebaut werden, vor allem in Nordafrika.
Müller betonte: "In Afrika und den Schwellenländern entscheidet sich maßgeblich der Klimaschutz." Der EU-Haushalt solle stärker auf die Förderung solcher Zukunftsinvestitionen umgestellt werden, "anstelle weiter in besitzstandswahrende Subventionen innerhalb Europas zu investieren".
Deutschland übernimmt im zweiten Halbjahr die Ratspräsidentschaft. Müller kündigte an, das Entwicklungsministerium werde 2020 gemeinsam mit der Afrikanischen Entwicklungsbank ein Markteintrittsprogramm für erneuerbare Energien auflegen. "Vor allem deutschen und afrikanischen Mittelständlern soll so die Finanzierung von Zukunftstechnologien in Afrika leichtergemacht werden", sagte er.
Im Kampf gegen die Erderwärmung hatten sich die EU-Staaten im Dezember grundsätzlich auf das Ziel eines klimaneutralen Europas bis 2050 geeinigt. Klimaneutralität 2050 bedeutet, dass dann alle Treibhausgase vermieden oder gespeichert werden müssen. Erforderlich ist dafür ein kompletter Umbau von Energieversorgung, Industrie, Verkehr und Landwirtschaft und die Abkehr von Kohle, Öl und Gase. EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen hatte dafür in ihrem "Green Deal" einen Fahrplan vorgestellt, wie dies binnen 30 Jahren möglich sein soll./ro/DP/zb | Da habe ich tatsächlich einen Wunsch. In einem Wort lautet er: Nachhaltigkeit. Was ich mir wünsche, wird in der Kunstwelt in den nächsten Jahren erfunden, da bin ich mir absolut sicher. Mehr noch: Wenn es einmal da ist, werden alle staunen und sagen, sie hätten ebenfalls schon lange davon geträumt. Für eine solche Erfindung wäre Deutschland ein perfekter Ort, mit seinen vielen Museen und Kunstinstitutionen, den Tausenden von Künstlerinnen, Künstlern und Kunstbegeisterten. Die Frage ist nur: Wo wird es entstehen? Wer ruft es ins Leben?
Wenn wir uns Kunst und Museum als eine Einheit vorstellen, wie Schnecke und Haus, dann gilt meine volle Bewunderung bisher der Schnecke. Das Künstlerdasein ist nicht einfacher geworden, weil die Mieten steigen, für Wohnungen und Ateliers, sich das Leben verteuert und die Nischen für Menschen, die Zeit brauchen, etwas auszuprobieren und in Ruhe zu entwickeln, verschwinden, mehr und mehr. Und trotzdem, trotz des Drucks und widriger Bedingungen, nimmt die Vielfalt an Kunst, die wir uns ansehen können, weiterhin zu, von Jahr zu Jahr. Was die Diversität anbetrifft, gleicht die Kunstwelt einem Korallenriff, schon in fast jeder mittelgroßen deutschen Stadt. Es gibt so viele verschiedene Stile, Medien, Inhalte und Techniken, dass sogar die Profis die Übersicht verlieren. So soll es bleiben. Und so viel zur Schnecke. | 1 |
Neues Jahr, neues Quiz. Testen Sie in 12 Fragen, wie gut Sie das Herz der Schweiz – den Kanton Obwalden – kennen. | Wie man seine Ziele strukturiert, hat ebenfalls einen Einfluss auf die Motivation, sie zu erreichen. Bettina Höchli, Adrian Brügger and Claude Messner von der Universität Basel haben das erst kürzlich in einem Experiment untersucht. Über eine Zeitungsannonce rekrutierten sie zum Jahreswechsel 2017 auf 2018 eine möglichst diverse Gruppe an Menschen, die sich ein Ziel für das neue Jahr vorgenommen hatten. Zu Beginn des Jahres sollten alle Teilnehmer einen Fragebogen zu ihrem guten Vorsatz ausfüllen und wurden dann in vier Gruppen eingeteilt. Eine Gruppe wurde gebeten, drei Gründe aufzuschreiben, warum sie diesen Vorsatz gewählt haben und daraus ein übergeordnetes Ziel abzuleiten. Wer etwa angab, mehr Sport machen zu wollen, könnte als übergeordnetes Ziel haben, gesünder oder attraktiver sein zu wollen. Eine andere Gruppe sollte drei konkrete Einzelschritte als untergeordnete Ziele formulieren, wie sie den Vorsatz umsetzen wollen. Eine dritte Gruppe suchte sowohl ein übergeordnetes Ziel als auch die konkreten Schritte dorthin. Und eine vierte Gruppe machte nichts von beidem. | 1 |
Polizeiinspektion Oldenburg - Stadt / Ammerland
POL-OL: +++Pressemitteilung des Polizeikommissariates Bad Zwischenahn: Vielzahl an Einsätzen und starke Sichtbehinderung sorgen für ein erhöhtes Arbeitsaufkommen in der Silvesternacht+++
Oldenburg (ots)
Mehrere Brände verlaufen glimpflich: Am 31.12.2019 gegen 17 Uhr gerieten in Edewecht-Friedrichsfehn eine Pflanzenhecke und ein angrenzender Baum leicht in Brand. Gegen 18:10 Uhr geriet in Bad Zwischenahn-Rostrup ebenfalls eine Pflanzenhecke in Brand, wobei das Feuer auf einen angrenzenden Holzschuppen übergriff und schließlich auch die Fassade eines Wohnhauses leicht beschädigte. Kurz nach 23 Uhr wurde ein brennendes Gebüsch in der Nähe einer Trafostation im Zentrum von Edewecht und gegen 23:15 Uhr ein weiterer Heckenbrand in einem Wohngebiet in Bad Zwischenahn gemeldet. Am 01.01.2020 um 00:18 Uhr wurde im Zentrum von Bad Zwischenahn ein Schuppenbrand gemeldet, wobei vor Ort kein offenes Feuer festgestellt werden konnte. Um 00:42 Uhr geriet in Bad Zwischenahn-Ofen ein Carport in Brand, welcher durch das Feuer stark beschädigt wurde. Ein Übergriff des Feuers auf ein dort abgestellten PKW und das angrenzende Wohnhaus konnte durch das zügige und professionelle Einschreiten der freiwilligen Feuerwehr verhindert werden. Gegen 00:46 Uhr geriet in Edewecht-Jeddeloh I ein Müllcontainer in Brand. Ein weiterer Brand, der sich vermutlich in der Silvesternacht ereignet haben dürfte und glücklicherweise ohne größere Folgen verlief, wurde erst am Neujahrsmorgen entdeckt. Beim Tennisverein "TC Edewecht" in der Parkstraße in Edewecht sind mehrere Mülltonnen komplett abgebrannt und haben aufgrund der Hitzeentwicklung das Tor einer daneben befindlichen Fertiggarage beschädigt. Glücklicherweise hat sich das Feuer nicht ausgeweitet und keinen weiteren Schaden verursacht. Bei sämtlichen Vorfällen wurden keine Personen verletzt und die verursachten Sachschäden sind eher als gering einzuschätzen. Als Brandursache dürfte in sämtlichen Fällen ein Zusammenhang mit benutzen Feuerwerkskörpern bestehen. Zeugenhinweise zu sämtlichen Brandereignissen bitte an die Polizei Bad Zwischenahn unter Tel.: 04403/927-0.
Mehrere PKW verunfallen aufgrund der starken Sichtbehinderung durch Nebel: Aufgrund der starken Sichtbehinderung durch Nebel von Sichtweiten von deutlich unter 50 Meter nach Mitternacht sind am 01.01.2020 zwischen 01:00 Uhr und 02:30 Uhr vier PKW in Bad Zwischenahn und Edewecht alleinbeteiligt von der Fahrbahn abgekommen und im Straßengraben stehen geblieben. In keinem Fall wurden Insassen verletzt. Die PKW wurden jeweils durch beauftragte Abschleppunternehmen geborgen.
Alkoholisierter Autofahrer in Bad Zwischenahn: Ein 25jähriger aus Edewecht ist am 01.01.2020 gegen 03:00 Uhr in Bad Zwischenahn aufgrund seiner unsicheren Fahrweise einer Funkstreifenwagenbesatzung aufgefallen. Eine freiwillige Überprüfung am tragbaren Alkomaten ergab eine Atemalkoholkonzentration von 1,06 Promille. Eine Blutprobenentnahme wurde angeordnet und der Führerschein beschlagnahmt.
Lediglich zwei Körperverletzungen angezeigt: Vergleichsweise friedlich verliefen die zahlreichen privaten und öffentlichen Feierlichkeiten in der Silvesternacht. Am 01.01.2020 gegen 01:20 Uhr kam es bei einer Veranstaltung in Edewecht-Jeddeloh I zu einer körperlichen Auseinandersetzung, in deren Verlauf ein männlicher Gast einen Mitarbeiter und einen weiteren Gast leicht verletzt hat. Gegen 04:40 Uhr ist es im Eingangsbereich einer Gaststätte am Bahnhof in Bad Zwischenahn zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei männlichen Personen gekommen, wobei das Opfer aufgrund der erlittenen Verletzungen vom Rettungsdienst zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus verbracht werden musste. In diesem Zusammenhang werden Zeugen gebeten sich bei der Polizei Bad Zwischenahn unter Tel.: 04403/927-0 zu melden.
Rückfragen bitte an:
Polizeiinspektion Oldenburg - Stadt / Ammerland
PK Bad Zwischenahn
Telefon: +49(0)4403/927 115
E-Mail: pressestelle@pi-ol.polizei.niedersachsen.de
http://www.pd-ol.polizei-nds.de/dienststellen/polizeiinspektion_olden
burg_stadt_ammerland
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POL-OL: Sachbeschädigungen in der Sivesternacht in Westerstede und Apen
Oldenburg (ots)
Am 31.12.2019, 21:45 Uhr, wurde ein Briefkasten der Deutschen Post vermutlich durch einen sog. Polenböller (nicht in Deutschland zugelassener lauter und kräftiger Böller) zerstört. Der Briefkasten stand in der Azaleenstraße 17, Westerstede. Bei der Explosion des Böllers wurden auch mehrere Postdoumente beschädigt. Der Schaden wird auf etwa 300,--Euro geschätzt.
Zu einer weiteren Sachbeschädigung kam es am Neujahr zwischen 01:00 Uhr und 07:30 Uhr in Apen, Ringstraße 10. Die Heckscheibe eines dort abgestellten Mercedes wurde durch bislang unbekannte Täter zerstört, der Sachschaden beläuft sich auf etwa 1000,--Euro. Ebenfalls in der Ringstraße wurde der Briefkasten eines Einfamilienhauses durch einen explodierenden Böller beschädigt, der entstandene Schaden wird hier auf etwa 100,--Euro geschätzt.
Zeugen, die Hinweise zu den Tätern der Sachbeschädigungen machen können, werden gebeten, sich mit der Polizei in Westerstede unter der Rufnummer 04488/833115 in Verbindung zu setzen.
Rückfragen bitte an:
Polizeiinspektion Oldenburg - Stadt / Ammerland
PK Westerstede
Telefon: +49(0)4488/833-115
E-Mail: pressestelle@pi-ol.polizei.niedersachsen.de
http://www.pd-ol.polizei-nds.de/dienststellen/polizeiinspektion_olden
burg_stadt_ammerland
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Deutsches Kinderhilfswerk fordert Verankerung von Kinderrechten im Grundgesetz in 2020
Das Deutsche Kinderhilfswerk fordert Bundestag und Bundesrat auf,
Kinderrechte noch im Jahr 2020 im Grundgesetz zu verankern und damit ein
zentrales Versprechen aus dem Koalitionsvertrag der Bundesregierung einzulösen.
Dazu sollte zügig ein Gesetzentwurf im Bundeskabinett verabschiedet werden und
im weiteren Gesetzgebungsverfahren eine breite Beteiligung der Zivilgesellschaft
stattfinden, damit neben politischen Erwägungen auch die in den letzten Jahren
erarbeiteten fachlichen Standards angemessen Berücksichtigung finden. Die von
der Bundesjustizministerin im November vorgelegte Formulierung sichert nach
Ansicht des Deutschen Kinderhilfswerkes den Kindeswohlvorrang und das Recht von
Kindern und Jugendlichen auf Beteiligung noch nicht ausreichend ab. Es muss eine
Formulierung gefunden werden, die den Vorgaben der UN-Kinderrechtskonvention
entsprechend sowohl die Gesetzgebung und Rechtsprechung auf Bundes- und
Landesebene als auch die Verwaltungspraxis im Sinne der “besten
Kinderinteressen” nachhaltig beeinflusst, und damit die Lebenssituation der
Kinder vor Ort konkret positiv verändert.
“Der vom Deutschen Kinderhilfswerk im Dezember vorgelegte Kinderrechte-Index hat
ganz deutlich gezeigt, dass wir in Deutschland im Hinblick auf Kinderrechte vor
einem föderalen Flickenteppich stehen und es bei der Umsetzung der Kinderrechte
30 Jahre nach Verabschiedung der UN-Kinderrechtskonvention an vielen Ecken und
Enden hakt. Gerade die Verankerung des Kindeswohlvorrangs auf Verfassungsebene
ist unabdingbar, damit beispielsweise Behörden und Gerichte den Interessen von
Kindern in Zukunft bei der Rechtsdurchsetzung hinreichend Gewicht verleihen. Das
bedeutet, dass die Interessen von Kindern bei allen sie betreffenden
Entscheidungen mit besonderem Gewicht in die Abwägung einbezogen werden müssen.
Zudem bestünde in diesem Fall eine besondere Begründungspflicht, wenn
ausnahmsweise andere Rechtsgüter von Verfassungsrang dem Kindeswohl vorgehen.
Eine grundgesetzlich normierte Beteiligung von Kindern und Jugendlichen würde
auch einem gesamtgesellschaftlichen Interesse folgen: Denn eine stärkere
Beteiligung von Kindern und Jugendlichen wird dazu führen, dass sich die heute
jüngere Generation auch später für die Mitgestaltung und den Erhalt unserer
Demokratie engagiert”, betont Thomas Krüger, Präsident des Deutschen
Kinderhilfswerkes.
Bisher ist die Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention in Deutschland durch die
aktuelle Rechtslage nicht abgesichert. So besteht ein erhebliches
Umsetzungsdefizit in Rechtsprechung und Verwaltung, da die Kinderrechte durch
eine völkerrechtsfreundliche Auslegung des Grundgesetzes oder eine Kombination
mit anderen Verfassungsnormen erst kompliziert hergeleitet werden müssen.
Eindeutige Formulierungen im Grundgesetz würden hingegen zum besseren
Verständnis und zu mehr Rechtssicherheit beitragen, so dass Gerichte,
Verwaltungen und Gesetzgeber bei allen Kinder betreffende Entscheidungen eine
Kinderrechtsperspektive einnehmen.
“In der derzeitigen Diskussion wird zunehmend versucht, Kinderrechte und
Elternrechte gegeneinander auszuspielen, um so Kinderrechte im Grundgesetz zu
verhindern. Das ist grundlegend falsch. Denn Kinderrechte können in das
Grundgesetz aufgenommen werden, ohne das grundsätzliche Verhältnis von Kindern,
Eltern und Staat anzutasten. Eine Stärkung der Rechte von Kindern gegen den
Staat führt eben nicht automatisch zu einer Schwächung der Rechte von Eltern. Im
Gegenteil erhalten Eltern dadurch bessere Möglichkeiten, die Rechte ihrer Kinder
gegenüber staatlichen Einrichtungen durchzusetzen”, so Krüger.
Pressekontakt:
Weitere Informationen und Rückfragen: Uwe Kamp, Pressesprecher
Telefon: 030-308693-11
Mobil: 0160-6373155
Fax: 030-308693-93
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Internet: www.dkhw.de und www.facebook.com/dkhw.de
Twitter: @DKHW_de
Weiteres Material: https://www.presseportal.de/pm/105473/4481344
OTS: Deutsches Kinderhilfswerk e.V.
Original-Content von: Deutsches Kinderhilfswerk e.V., übermittelt durch news aktuell | Deutsche Bahn schult 400 Flüchtlinge um
Die Deutsche Bahn baut ihre Förderprogramme für Flüchtlinge
aus. Seit 2015 habe die Bahn 400 Plätze für Geflüchtete geschaffen, sagte eine
Konzern-Sprecherin der Düsseldorfer “Rheinischen Post” (Donnerstag). “Die
Deutsche Bahn qualifiziert aktuell Geflüchtete in Berufen wie Elektroniker für
Betriebstechnik, Gleisbauer, Mechatroniker, Busfahrer, Vegetationspfleger oder
Fachkraft im Gastgewerbe.” 2020 komme ein Pilotprojekt hinzu, das
“Qualifizierungsprogramm für geflüchtete Frauen” werde in Zusammenarbeit mit den
Arbeitsagenturen vorbereitet.
“Als großer Konzern in Deutschland ist es für uns Herzensangelegenheit und
Verpflichtung zugleich, einen Beitrag zur Integration Geflüchteter zu leisten”,
sagte Martin Seiler, Personalvorstand der Bahn, der Redaktion. “Die Deutsche
Bahn steht für Qualifizierung, Vielfalt und eine guten Integration neuer
Mitarbeiter.” Wenn das Pilotprojekt für Frauen erfolgreich sei, werde man es
ausweiten.
Teilnehmer von Bahn-Umschulungen können anschließend auf eine Anstellung beim
Staatskonzern hoffen. Die Bahn sucht in vielen Bereichen Mitarbeiter, im
vergangen Jahr hat sie über 24.000 neue Mitarbeiter eingestellt.
Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion
Telefon: (0211) 505-2627
Weiteres Material: https://www.presseportal.de/pm/30621/4481536
OTS: Rheinische Post
Original-Content von: Rheinische Post, übermittelt durch news aktuell | 1 |
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Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga hat in ihrer Neujahrsansprache betont, wie wichtig es sei, das Leben auch für die anderen gut zu machen. Als Metapher beschrieb sie ihre Bäckerei.
Wenn man einander «es guets Nöis» wünsche, wisse man, dass auch andere Menschen ein gutes neues Jahr haben sollten. Dass sie gesund und glücklich sein möchten. Das sagte Sommaruga am Mittwoch in ihrer Neujahrsansprache im Radio SRF. Doch das sei ein grosser Wunsch - man wisse gar nicht, wo anzufangen sei.
«Aber mich dünkt, meine Bäckerei weiss, wie es geht», sagte Sommaruga. Die Bäckerei, in der sie Brot und hausgemachte Amaretti kaufe, lebe «jeden Tag vor, wie man das Leben auch für die anderen gut machen kann». Nicht nur seien die Brote und Kuchen liebevoll ausgestellt – man schaue einander in die Augen, und die Kundinnen und Kunden würden freundlich begrüsst. Manchmal gebe es einen Schwatz.
Die Bundespräsidentin kauft bei Geschäftsführerin Cornelia Roth ein Brot, bevor sie die traditionelle Ansprache hält. Foto: Keystone
«Eigentlich wüssten es alle»
Brot sei ein Grundnahrungsmittel, und sie sei froh, dass sich hierzulande alle Brot leisten könnten. Sie möchte aber, dass der Preis auch für diejenigen gut sei, die das Getreide säen und ernten. Der Preis solle auch zur Erde und zum Leben auf dem Planeten Sorge tragen.
Denn man wünsche sich ja, dass sich auch die Grosskinder noch «es guets Nöis» wünschen können – auch jene auf anderen Kontinenten.
Eigentlich wüssten es alle, so die Bundespräsidentin: «Damit es uns wirklich gut gehen kann, muss es auch den anderen gut gehen. Ich wünsche Ihnen von Herzen 'es guets Nöis'.» (anf/sda) | Macrons Neujahrsansprache
Frankreichs Präsident bleibt bei Rentenreform hart
Paris (dpa) - Frankreichs Präsident Emmanuel Macron bleibt bei der Rentenreform trotz Dauerstreiks hart und will an dem für ihn wichtigen Projekt festhalten. Die Rentenreform werde umgesetzt, sagte Macron am Silvesterabend in der traditionellen Neujahrsansprache. | 3 |
Verlieren Sie langsam den Durchblick zwischen all den horizontalen und vertikalen Serien auf Netflix, Amazon, Sky und im Free-TV? Oder sind Sie einfach nur auf der Suche nach gutem Fernsehen, wollen womöglich sogar gepflegtes Binge-Watching betreiben? In unserer Serienkolumne besprechen wir die interessantesten Neustarts des Monats. Hier finden Sie die besten zehn Serien des Jahres 2019.
"The Witcher"
Guter Ratschlag unter Rittern: Nie das eigene Schwert fallen lassen. Gleich in der ersten Szene von The Witcher unterläuft dem Titelhelden des neusten Netflix-Fantasyversuchs diese Panne, und dann geht eigentlich alles schief, was im Leben eines Eigenbrötlers mit Bodybuilderfigur und weißgoldenem Haupthaar schiefgehen kann. Das achtarmige Sumpfungeheuer, mit dem sich der Witcher (bürgerlich: Geralt von Riva) im Clinch befindet, kriegt er zwar noch ohne Schwert erlegt. Im nächstgelegenen Drecksloch will jedoch niemand den Kadaver kaufen. Stattdessen Ablehnung in Taverne und Lustgarten: Die Menschen im Fürstentum Cintra mögen keine Neuankömmlinge. Schon gar nicht, wenn sie übernatürliche Begabungen mitbringen.
Henry Cavill spielt diesen Witcher mit der schauspielerischen Flexibilität von Dolph Lundgrens He-Man oder Lorenzo Lamas in Renegade – also gar nicht mal so unwürdig. Für Lauren Schmidts Serienadaption der Fantasysaga des polnischen Autors Andrzej Sapkowski – und der darauf basierenden, äußerst populären Games – gibt Cavills versteinerte Performance eine amüsante Richtung vor. Wann immer sich der Witcher etwa in ultraseriöse Gespräche mit seinem schweigsamen Pferd vertieft, scheint darin auch ein Kommentar auf die Absurdität der meisten Schwert- und Rüstungsfilmdialoge zu stecken.
Alles Weitere besorgt die weit geöffnete Netflix-Schatulle: CGI-Schlachtplatten, viel Kunstblut und -leder, erdbebenähnliche Spezialeffekte, rollende, aufgespießte und zerplatzende Köpfe sowie unterschwellige Erotik, die ständig damit kokettiert, alle Handlungsstränge der Geschichte in einer riesigen Softpornoorgie aufzulösen. Natürlich will Netflix damit auf den Game-of-Thrones-Thron, und diesmal könnte es sogar klappen. Denn The Witcher bringt nicht nur ausreichend verlotterte Royals und zynische Antihelden mit, sondern auch jene erzählerische Überzeugungskraft, die unbedingt nötig ist, um den Leuten einen solchen Quatsch zu verkaufen.
(Daniel Gerhardt)
Die acht Folgen von "The Witcher" laufen auf Netflix. | Das neue Serienjahr beginnt selten mit großen Knallern. Ein paar schicke Tischfeuerwerke gibt es aber: zum Beispiel "The Witcher" und die dritte Staffel "Babylon Berlin".
Henriette Confurius in “Die verlorene Tochter”, Liv Lisa Fries in "Babylon Berlin" und Henry Cavill in "The Witcher" © ZDF / Alexander Fischerkoesen; X Filme Creative Pool / Joachim Gern; Katalin Vermes Mehr
Verlieren Sie langsam den Durchblick zwischen all den horizontalen und vertikalen Serien auf Netflix, Amazon, Sky und im Free-TV? Oder sind Sie einfach nur auf der Suche nach gutem Fernsehen, wollen womöglich sogar gepflegtes Binge-Watching betreiben? In unserer Serienkolumne besprechen wir die interessantesten Neustarts des Monats. Hier finden Sie die besten zehn Serien des Jahres 2019.
"The Witcher"
Guter Ratschlag unter Rittern: Nie das eigene Schwert fallen lassen. Gleich in der ersten Szene von The Witcher unterläuft dem Titelhelden des neusten Netflix-Fantasyversuchs diese Panne, und dann geht eigentlich alles schief, was im Leben eines Eigenbrötlers mit Bodybuilderfigur und weißgoldenem Haupthaar schiefgehen kann. Das achtarmige Sumpfungeheuer, mit dem sich der Witcher (bürgerlich: Geralt von Riva) im Clinch befindet, kriegt er zwar noch ohne Schwert erlegt. Im nächstgelegenen Drecksloch will jedoch niemand den Kadaver kaufen. Stattdessen Ablehnung in Taverne und Lustgarten: Die Menschen im Fürstentum Cintra mögen keine Neuankömmlinge. Schon gar nicht, wenn sie übernatürliche Begabungen mitbringen.
Henry Cavill spielt diesen Witcher mit der schauspielerischen Flexibilität von Dolph Lundgrens He-Man oder Lorenzo Lamas in Renegade – also gar nicht mal so unwürdig. Für Lauren Schmidts Serienadaption der Fantasysaga des polnischen Autors Andrzej Sapkowski – und der darauf basierenden, äußerst populären Games – gibt Cavills versteinerte Performance eine amüsante Richtung vor. Wann immer sich der Witcher etwa in ultraseriöse Gespräche mit seinem schweigsamen Pferd vertieft, scheint darin auch ein Kommentar auf die Absurdität der meisten Schwert- und Rüstungsfilmdialoge zu stecken.
Alles Weitere besorgt die weit geöffnete Netflix-Schatulle: CGI-Schlachtplatten, viel Kunstblut und -leder, erdbebenähnliche Spezialeffekte, rollende, aufgespießte und zerplatzende Köpfe sowie unterschwellige Erotik, die ständig damit kokettiert, alle Handlungsstränge der Geschichte in einer riesigen Softpornoorgie aufzulösen. Natürlich will Netflix damit auf den Game-of-Thrones-Thron, und diesmal könnte es sogar klappen. Denn The Witcher bringt nicht nur ausreichend verlotterte Royals und zynische Antihelden mit, sondern auch jene erzählerische Überzeugungskraft, die unbedingt nötig ist, um den Leuten einen solchen Quatsch zu verkaufen.(Daniel Gerhardt)
Die acht Folgen von "The Witcher" laufen auf Netflix.
"Babylon Berlin 3"
Vor zwei Jahren kam mit den ersten beiden Staffeln von Babylon Berlin ein für deutsche Verhältnisse sehr ungewöhnliches Projekt auf den Markt: die erste Kooperation zwischen einem Bezahlsender (Sky), einem klassischen Filmverleih (X-Filme) und einem öffentlich-rechtlichen Sender (ARD Degeto). Die Regisseure und Drehbuchautoren Tom Tykwer, Hendrik Handloegten und Achim von Borries inszenierten die akribisch recherchierten Berlinkrimis von Volker Kutscher als glamouröse Zwanzigerjahreparty mit Gangstern und Glamourgirls. Die Geschichte um den morphiumsüchtigen Kriminalkommissar Gereon Rath (Volker Bruch) und die forsche Kriminalassistentin Charlotte Richter (Liv Lisa Fries) brachte nicht nur der Generation 60 plus das Prinzip Streaming und Binge-Watching nahe, Babylon Berlin wurde auch zu einem der erfolgreichsten deutschen TV-Exporte. Die dritte Staffel sei bereits in 100 Länder verkauft worden, meldet die ARD.
Weiterlesen | 4 |
Bahnt sich da etwa eine Hochzeit an? TV-Star Domenico de Cicco aus Linsengericht gibt sich offen wie nie und verrät darüber hinaus intime Liebes-Pläne für 2020.
Domenico de Cicco zeigt sich in einem Interview offen wie nie
zeigt sich in einem Interview offen wie nie Der TV-Star aus Linsengericht hat mit seiner Freundin Julia eine gemeinsame Tochter
hat mit seiner Freundin Julia eine gemeinsame Tochter Jetzt verrät Domenico de Cicco intime Pläne für das Jahr 2020 - kommt es zur Hochzeit?
Linsengericht - Folgt für Domenico de Cicco schon bald der Gang vor den Traualtar? Der TV-Star zeigt sich offen wie nie und spricht über seine Pläne für das Jahr 2020. Seit rund einem Jahr sind der Ex-Dschungelcamp-Kandidat aus Linsengericht (Main-Kinzig-Kreis) und seine Freundin Julia ein glückliches Paar. Gemeinsam mit Töchterchen Lia Noelia sind sie eine kleine Familie. Und schon bald könnte der nächste Schritt erfolgen. Das riecht nach Hochzeit.
Domenico de Cicco: Pläne zu Hochzeit? TV-Star aus Linsengericht plaudert aus
Im Interview mit vip.de betont Domenico de Cicco mit einem Augenzwinkern: „Ich würde nicht Nein sagen und sie wahrscheinlich auch nicht - hoffe ich zumindest, ne?“ Klingt fast so, als gebe es eine baldige Hochzeit.
Schon zu Beginn des Jahres hatte der TV-Star aus Linsengericht zum Thema Hochzeit vielsagend erklärt: „Ich würde schon gerne heiraten. Ich mein', ich habe 'ne Tochter, ich habe 'ne tolle Frau. Es fehlt nur, dass ich sie heirate.“ Und heute? „Wir leben jetzt wie in einer Ehe. Wir haben eine Tochter zusammen, wir treffen gemeinsame Entscheidungen, sodass wir glücklich sind und die Kleine natürlich auch, an erster Stelle“, verrät de Cicco weiter.
Domenico de Cicco aus Linsengericht weicht aus, verrät aber andere Pläne
Auf einen konkreten Zeitpunkt einer Hochzeit möchte sich Domenico de Cicco aus Linsengericht jedoch nicht festnageln lassen. Stattdessen weicht der Schönling gekonnt aus: „Vorm Altar zu stehen und 'Ja' zu sagen fürs gemeinsame Leben, das tun wir ja schon praktisch, aber sonst lassen wir uns überraschen, was der liebe Gott für uns alles in Petto versteckt hat.“
Zumindest hat der liebe Gott räumliche Veränderungen für Domenico de Cicco und seine Julia „in Petto versteckt“. So plaudert der 36-Jährige aus: „Wir sind auf der Suche nach einem Haus. Wir wollen uns praktisch ein Eigenheim ermöglichen.“
Linsengericht: Domenico de Cicco und das Drama mit Evelyn Burdecki
Was alles nach dem perfekten Familienglück klingt, war vor einem Jahr so noch nicht abzusehen. Schließlich war Domenico de Cicco zuvor mit Dschungelkönigin Evelyn Burdecki zusammen. Beide hatten sich im Sommer 2018 bei „Bachelor in Paradise“ kennen und lieben gelernt. Doch das Glück hielt nur wenige Wochen.
Es folgten Trennung, Drama und: Julia. Sie erwartete zu diesem Zeitpunkt sein Kind. Das Chaos erreichte seinen Höhepunkt, als der 36-Jährige aus Linsengericht im Dschungelcamp erneut auf seine Verflossene traf. Zwischen Domenico de Cicco und Evelyn Burdecki* entbrannte während der Sendung schließlich ein heftiger Streit, der in einem heftigen Shitstorm gegen den TV-Star bei Instagram* mündete.
Domenico de Cicco: Pläne für 2020 werden konkret - auch eine Hochzeit?
Alles offenbar längst vergessen. Für Domenico de Cicco scheinen nur noch seine Julia und Töchterchen Lia Noelia zu zählen. Der geplante Hauskauf unterstreicht das nur allzu sehr. Ob der TV-Star aus Linsengericht dann bald auch die Glocken läuten lässt? Es ist nicht auszuschließen. Das Thema Hochzeit wird konkreter.
*op-online.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks. | Köln. Ein Politiker im Dschungelcamp - das gab es noch nie. Jetzt macht Ex-Verkehrsminister Günther Krause den Anfang. Und natürlich geht wieder Schauspiel-, Sport- und Kuppelshow-Prominenz an den Start.
Ex-Bundesverkehrsminister Günther Krause (66) zieht als erster Politiker ins RTL-Dschungelcamp. Das teilte der Sender an Silvester mit. „Die Mehrheit meiner Kollegen in der CDU sagen, der Krause ist eben ein Verrückter. Nun macht er auch noch das“, zitierte RTL den wohl prominentesten Kandidaten.
Krause hatte 1990 als Chef-Unterhändler der DDR den deutsch-deutschen Einheitsvertrag unterschrieben und war später unter Helmut Kohl Bundesminister für besondere Aufgaben (1990-1991) und Verkehr (1991-1993). Er trat zurück, weil er unberechtigt Lohnkosten für seine Putzfrau vom Arbeitsamt kassiert hatte. Später war er als Unternehmer tätig. Im Jahr 2018 verließ er ein von ihm bewohntes Haus an der Mecklenburgischen Seenplatte kurz vor der Zwangsräumung.
Los geht es mit der neuen Staffel von „Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!“ (IBES) am 10. Januar um 21.15 Uhr (danach immer um 22.15 Uhr). Sonja Zietlow (51) und Daniel Hartwich (41) präsentieren dann die 16 Folgen der 14. Staffel live aus Australien.
Bekannt sind jetzt auch die übrigen elf Kandidaten der Dschungelcamp-Show: Darunter sind Danni Büchner, die Witwe des 2018 gestorbenen TV-Auswanderers Jens Büchner (41, „ein Versprechen an meinen Mann“), und die Schauspielerin Sonja Kirchberger (55, „Die Venusfalle“): „Die Menschen reden immer von den Dschungelprüfungen. Die eigentliche Herausforderung sind die Anderen, die man nicht kennt“, zitierte der Sender die Schauspielerin. „Auf was man sich da einlässt, auf so engem Raum, finde ich die absolut schwierigste Dschungelprüfung überhaupt.“
Auch Ex-Profiboxer Sven Ottke (52) und der „GZSZ“-Schauspieler Raúl Richter (32) gehen in den Dschungel. Aus der RTL-Castingshow „Deutschland sucht den Superstar“ sind im Dschungel gleich zwei bekannte Gesichter dabei: Prince Damien (29) und Toni Trips (22). Ebenfalls zu sehen: Claudia Norberg (49) - die Ex von Schlagersänger Michael Wendler, „Temptation Island“-Teilnehmerin Anastasiya Avilova (31) und Elena Miras (29) - bekannt aus „Das Sommerhaus der Stars“ und „Love Island“. Auch der „Bachelor in Paradise“ Marco Cerullo (31) und Markus Reinecke (50, „Die Superhändler - 4 Räume, 1 Deal“) sind bei der 14. Staffel dabei.
Eine Neuigkeit wurde schon vorab bekanntgegeben: In der neuen Staffel sollen keine lebenden Tiere, wie etwa Maden, verzehrt werden. Beim „IBES“-Finale am 25. Januar entscheidet sich dann, wer König oder Königin des Dschungels wird. 2019 hatte sich Evelyn Burdecki die Dschungelkrone erkämpft. | 1 |
Speyer.Zur Salierbrücke erreicht die Redaktion eine Stellungnahme von Thomas Armbrust, dem Vorsitzenden des Einzelhandelverbandes der Ortsgruppe Speyer. Er schreibt:
„Vor knapp einem Jahr wurde vom Regierungspräsidium Karlsruhe die Salierbrücke zwecks Renovierungsarbeiten für den Individualverkehr gesperrt. In den vorbereitenden Veranstaltungen wurde den betroffenen Interessenvertretern aus Handel, Gastronomie, Politik, Gesundheits- und Schulwesen mehrfach fest zugesagt, alles nur Menschenmögliche zu veranlassen, um die Baumaßnahme möglichst schnell und mit dem geringst möglichen Behinderungen für die nachhaltig Betroffenen über die Bühne zu bringen. Am 12. Dezember 2018 verlautbarte der Pressesprecher des Regierungspräsidiums Uwe Hetzel in einem ausführlichen Presseinterview, dass mit der Baufirma vereinbart sei, im Zwei-Schichten-Betrieb und nötigenfalls auch Samstag, Sonntag und nachts zu arbeiten. Dies sei Vertragsbestandteil.
Wie sieht die Realität nach einem Jahr aus: Pünktlich am Freitag wird die Arbeit eingestellt. Samstag Ruhetag. Sonntag sowieso. Nachts ist noch nie etwas geschehen. Die ausführende Baufirma verfügt laut eigenen Angaben über 60 Mitarbeiter. Davon waren in der Vergangenheit höchstens sechs Mann auf der Baustelle, also gerade einmal zehn Prozent der zur Verfügung stehenden Manpower. Ich habe mich von kompetenter Seite informieren lassen, dass es sehr wohl möglich ist, an mehreren Stellen gleichzeitig zu arbeiten. Architekten, Statiker und Bauunternehmer waren in diesem Punkt einer Meinung. Unverständlich verhält es sich auch mit dem Informationsfluss seitens der Karlsruher Behörde. Seit Baubeginn fand man es nicht für notwendig, die Betroffenen auch nur mit einer Silbe zu informieren. Selbst die Speyerer Verwaltungsspitze wurde nicht auf dem Laufenden gehalten. Alle diesbezüglichen Informationen mussten wir uns aus der Presse rechts und links des Rheins zusammen tragen.“
Es mangelt an Informationen
Armbrust schreibt weiter: „Ich habe selbst etliche Zeitungs-, Hörfunk-, und Fernsehinterviews geben müssen, ohne auch nur ansatzweise über Hintergrundinformationen zu verfügen. Auch für den wirtschaftlichen Schaden hat sich bisher nur die Presse interessiert. Karlsruhe scheint dieser Punkt wohl eher von untergeordnetem Interesse. Es zieht sich wie ein roter Faden durch viele von der öffentlichen Hand verantworteten Unternehmungen: Ob Berliner Flughafen, Nürburgring Umbau, Autobahn Maut, Salierbrücke. Solange die Auftraggeber nicht für ihr Management verantwortlich gemacht werden und der Steuerzahler unbegrenzt für das planerische Versagen haftet, wird sich daran wohl kaum etwas ändern. Die Forderung des Bundes der Steuerzahler hat nach Einführung der Amtshaftung durch die Salierbrücke neue Nahrung bekommen. Nicht nur dem durch die unverhältnismäßig lange Schließung der Brücke tief betroffenen Handel der Stadt Speyer – auch den zahllosen Bürgern beider Rheinseiten, deren Umwege sich zu zigtausenden Kilometern summieren (Umwelt: Klimaschutz!), kann dieser Zustand doch nicht solch lange Zeit zugemutet werden.
Es wäre nicht nur wünschenswert, sondern sogar dringend erforderlich, durch nachhaltigen Protest – und sei es sogar durch eine Form Unterlassungsklage – über die Karlsruher Behörde die Baufirma zu deutlich beschleunigtem Vorgehen zu veranlassen.“ zg
© Schwetzinger Zeitung, Donnerstag, 02.01.2020 | Ketsch.Das „Sun Day Movies“-Team lädt am Sonntag, 5. Januar, um 11 Uhr zum Film „Der Nussknacker und die vier Reiche“ in das Central Kino ein. Im Anschluss an den Film besteht beim „Treffen der Kulturen“ die Möglichkeit, in lockerer Atmosphäre bei Kaffee und Kuchen, Gespräche zu führen, Kontakte zu knüpfen und andere Kulturen kennenzulernen.
Zum Inhalt des Films: Auf der Suche nach einem geheimnisvollen Schlüssel, der eine Kiste mit einem ganz besonderen Geschenk für sie öffnen soll, landet die junge Clara in einer mysteriösen Parallelwelt. Zunächst durchstreift sie dort das Land der Schneeflocken, das Land der Blumen und das Land der Süßigkeiten, wo sie auf merkwürdige Bewohner trifft.
Und schließlich begibt sie sich zusammen mit dem jungen Soldaten Phillip in das unheilvolle vierte Reich, das von der tyrannischen Mutter Gigoen beherrscht wird. Schnell wird klar, dass es nicht mehr nur um Claras Schlüssel geht, sondern darum, die Harmonie in den vier Reichen wiederherzustellen.
Zu dieser Veranstaltung mit Filmvorführung und „Treffen der Kulturen“ sind alle Interessierten willkommen. Der Eintritt ins Central Kino ist an diesem Morgen frei. zg
© Schwetzinger Zeitung, Donnerstag, 02.01.2020 | 1 |
Tragisches Lawinenunglück in Tirol (Österreich)!
Am Dienstag war ein 58-jähriger Deutscher mit seiner Frau und seinen beiden Söhnen in der Nähe von St. Anton in Tirol auf einer Skitour unterwegs, als sich gegen 13.40 Uhr vom Gipfel der Gamskarspitze eine Lawine löste.
Lawinenunglück in Tirol
Vor den Augen seiner Familie wurde der Mann von der Lawine mitgerissen und verschüttet. Etwa eine halbe Stunde später konnte ein Rettungshubschrauber den 58-Jährigen orten. Rettungskräfte schaufelten den Deutschen frei und versuchten ihn zu reanimieren. Doch für den Familienvater kam jede Hilfe zu spät.
Die Frau und die beiden Söhne blieben unverletzt. Sie wurden anschließend von einem Kriseninterventionsteam psychologisch betreut.
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Drei deutsche Todesopfer bei Lawine in Südtirol
Am Samstag war es bereits in Südtirol zu einem schrecklichen Lawinenunglück gekommen. Im Skigebiet Schnalstal hatte eine Lawine eine Skipiste unter sich begraben. Dabei kamen eine 25-jährige Frau und zwei siebenjährige Kinder ums Leben. Die drei Opfer stammten alle aus Deutschland.
Und auch in der Schweizer Gemeinde Willer gab es am Samstag bei einem Lawinenunglück ein Todesopfer. Ein 55-jähriger Deutscher war mit seinem Sohn im Skigebiet Lauchernalp unterwegs, als der Vater von einer Lawine mitgerissen wurde. | Traurige Gewissheit: Vermisster 16-Jähriger ist tot - Hunde finden seine Leiche in Bach
Von: Jennifer Lanzinger
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Der vermisste Jugendliche aus Kitzbühel ist tot. © dpa / Bodo Schackow (Symbolbild)
Seine Eltern meldeten ihn am Nachmittag als vermisst, am Abend dann die traurige Nachricht. Ein 16-Jähriger konnte nur noch tot aufgefunden werden.
Nachdem er nach dem Ausgehen nicht zurückgekehrt war, meldeten Eltern ihren Sohn als vermisst.
Durch eine Handyortung können Ermittler den letzten Standort des Mobiltelefons ermitteln.
Doch der Jugendliche kann nur noch tot geborgen werden.
Update vom 30. Dezember 2019, 12.15 Uhr: Nach dem tragischen Fund in einem Bachbett bei Kitzbühel herrscht über die Todesursache noch Ungewissheit. Wie das österreichische Portal heute wissen will, handelt es sich bei dem Todesopfer um einen 16-jährigen aus Tirol. Die Spur des jungen Mannes soll sich demnach nach dem Besuch einer Aprés-Ski-Bar nahe der Talstation der Bergbahnen verloren haben. Was danach geschah und wie der 16-Jährige in das Bachbett gelang, ist nun Gegenstand der Ermittlungen.
+++ Unfall-Horror in Südtirol: Auto rast in Südtirol in Menschenmenge: Sechs Deutsche tot - neue Details
Mysteriöse Umstände: Vermisster Jugendlicher (16) ist tot - Suchhunde finden Leiche in Bachbett
Ursprungsmeldung vom 30. Dezember 2019, 8.58 Uhr: Kitzbühel - Rund 100 Einsatzkräfte suchten vergeblich nach ihm, nun herrscht traurige Gewissheit. Der 16-jährige vermisste Jugendliche aus Kitzbühel ist tot. Nachdem der junge Mann nach dem Ausgehen am Samstagabend nicht nach Hause zurückgekehrt war, erstatteten seine Eltern eine Vermisstenanzeige. Gegen 15.45 Uhr startete die Suche, die zunächst ergebnislos blieb.
Vermisster Jugendlicher aus Kitzbühel ist tot - Einsatzkräfte finden Leichnam
Wie die Polizei am Montag erklärt, wurde dann durch eine Ortung des Mobiltelefons bekannt, dass sich der 16-Jährige zuletzt im Bereich eines Senders in Fieberbrunn aufgehalten haben muss. Rund 100 Einsatzkräfte durchkämmen umgehend das Gebiet. Mit Unterstützung der Bergrettung, Polizei, Hubschraubern mit Wärmebildkameras und Suchhunden dann am Abend der traurige Fund. Der 16-Jährige wird gegen 20.40 Uhr tot in einem Bachbett aufgefunden.
Von der Staatsanwaltschaft wurde die Obduktion des Leichnams angeordnet, die Umstände zum Tod des Jugendlichen sollen nun ermittelt werden. Die Eltern des 16-Jährigen wurden von einem Kriseninterventionsteam seelsorgerisch betreut.
In Kitzbühel ist es im Oktober zu einer erschreckenden Tat gekommen: Der Täter (25) erschoss seine Ex-Freundin und ihre Familie. Die Details sind erschütternd. Über zwei Jahre fehlte von Marvin jede Spur, kurz vor Weihnachten tauchte der 15-Jährige wieder auf. Doch die Mutter äußert einen schlimmen Verdacht.
Im bayerischen Töging am Inn ist in der Nacht von Samstag auf Sonntag eine tödliche Attacke verübt worden. Ein Mann erstach mit einem Küchenmesser seine Ehefrau - in der gemeinsamen Wohnung.
In Fulda wurde ein 13-jähriges Mädchen vermisst gemeldet.
Wo ist Lenina aus Lünen? Wie die Polizei Dortmund nun mitteilt, fehlt von dem Mädchen schon seit dem 16. Januar jede Spur.
+++ Aktueller Vermisstenfall aus Bayern: Franco Rader aus Bad Tölz wird verzweifelt von seiner Schwester mit Foto gesucht (Merkur.de*). Er ist am Montag spurlos verschwunden. Die Polizei nimmt Hinweise entgegen.
*Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks. | 2.333333 |
Plus Erstmals sind es nicht etwa Körperverletzungen, die junge Erwachsene vor Gericht bringen, sondern Drogendelikte. Wie sich der Konsum verändert hat.
Es gibt da diese Geschichte dieses jungen Mannes, der sein Leben lang nicht lernte, mit Enttäuschungen und dem daraus resultierenden Zorn umzugehen. Schon im Kindesalter, als Vier- oder Fünfjähriger, packte ihn die Wut und ließ ihn nur schwer los. Er schlug um sich und schrie, bis er rot im Gesicht anlief. Pädagogen nahmen sich seiner an und versuchten, seine Aggressionen zu ergründen. Ohne Erfolg. Der Bub blieb ein Rabauke, ein Fall für Therapeuten und Psychologen – und irgendwann auch für die Justiz. Denn seine Raserei bekamen auch andere zu spüren. Nach Jugendarresten, Bewährungsstrafen und eindringlichen Mahnungen der Richter bekam er mit 19 Jahren nach einer erneuten Körperverletzung die unvermeidliche Quittung für seine Taten: Zweieinhalb Jahre Knast.
Hans Wörl kann sich an den jungen Mann noch gut erinnern. Mehr als einmal saß er vor ihm – immer dann, wenn er wieder einmal Mist gebaut hatte. Wörl ist Jugendgerichtshelfer am Landratsamt Neuburg-Schrobenhausen und wird immer dann eingeschaltet, wenn Jugendliche und junge Erwachsene unter 21 Jahren mit dem Gesetz in Konflikt kommen. „Innerhalb von wenigen Sekunden war er von Null auf 150. Der konnte sich dann nicht mehr bremsen und war wie eine Maschine“, erzählt er. Hans Wörl erschüttern Wutausbrüche nicht so leicht. Seit 30 Jahren macht er nun schon diesen Job – da gibt es nicht viel, was er in dieser Zeit nicht erlebt hätte. Mehrere Tausend Klienten hat er in dieser Zeit betreut, hat sich von ihnen ihre Lebensgeschichte erzählen lassen, die Gründe ihrer Straftat erfragt und nach Möglichkeiten gesucht, eine Lösung für das Problem zu finden. Vor Gericht ist er quasi derjenige, der dem Richter eine Sozialprognose erstellt, die dann wiederum Einfluss auf dessen Urteil hat.
Drogen-Delikte im Landkreis: Methoden der Drogenprävention überdenken
Mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die sich nicht im Griff haben und die Faust schneller als die Vernunft agiert, hatte Wörl in den vergangenen drei Jahrzehnten häufig zu tun. Denn in all den Jahren waren es überwiegend sogenannte Personendelikte, die den jungen Leuten zum Verhängnis wurden. Körperverletzungen, Beleidigungen, Bedrohungen – Straftaten wie diese führten die Statistik der Jugendhilfe an. Dieses Jahr ist das jedoch anders: Erstmals sind es überwiegend Drogenprobleme, die die unter 21-Jährigen vor Gericht und damit zu Hans Wörl in die Jugendhilfe bringen. Warum das so ist, kann sich der 65-Jährige im Augenblick nicht erklären. „Man muss das jetzt beobachten: Handelt es sich nur um einen Ausreißer oder ist das womöglich der Anfang eines Trends?“ In jedem Fall untermauert diese neue Entwicklung auch die Bestrebungen des Landratsamtes, die Suchtmittelberatung und -prävention im Landkreis auf neue Füße zu stellen und zeitgemäß anzupassen.
Zeitgemäß deshalb, weil sich der Drogenkonsum verändert hat. Damals Ende der 80er, Anfang der 90er Jahre habe man in Neuburg an jeder Schule zu jeder Zeit was bekommen, erzählt Wörl. Hauptsächlich sei Cannabis geraucht worden, nur „ganz einzelne harte Knochen“ hätten stärkere Suchtmittel wie etwa Heroin konsumiert. Heute stellt er fest, dass es nicht mehr die eine Droge ist, die sich hauptsächlich Männer zwischen 18 und 19 Jahren einwerfen. Joints, Pillen, Pilze, Amphetamine – es ist die „kritiklose Kombination aller möglichen Mittel“, die heutzutage dominiert. „Damals hatten die Leute mehr Schiss vor chemischen Drogen, weil sie nicht wussten, wie sie wirken und wie schnell sie abhängig machen. Heute gehen sie naiver und weniger ängstlich damit um, obwohl die Substanzen problematischer geworden sind“, sagt Wörl. Auch aus diesem Grund sei es an der Zeit, althergebrachte Methoden der Drogenprävention zu überdenken.
Jugendhilfe arbeitet mit Suchtberatung zusammen
Im Augenblick arbeitet die Jugendhilfe eng mit der Suchtberatungsstelle für Kinder und Jugendliche der Caritas zusammen. Aber auch andere Einrichtungen, etwa zum Anti-Gewalt-Training, zieht die Jugendhilfe zurate. Grundvoraussetzung ist jedoch, dass der Klient sein Verhalten ändern will. Und das ist, wie im Falle des eingangs erwähnten jungen Mannes, nicht immer der Fall. Hans Wörl hat in seiner Zeit als Jugendgerichtshelfer festgestellt: Ein Drittel aller Straffälligen unter 21 Jahre rehabilitiert sich von selbst. Sie haben Mist gebaut, bereuen ihr Handeln und werden aller Voraussicht nach nie wieder mit dem Gesetz in Konflikt kommen. Das zweite Drittel findet mit Unterstützungen von passenden Maßnahmen zurück in ein geregeltes Leben. Und für das letzte Drittel wird es nie eine Lösung geben. Diese jungen Leute werden ihr Leben lang auf Abwegen unterwegs sein. | Jahreswechsel Jugendliche schießen mit Raketen und Krachern auf Menschen Mehrere Jugendliche haben in der Silvesternacht im Landkreis Ostallgäu Raketen auf Menschen abgefeuert.
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Mail an die Redaktion Blaulichter leuchten auf einem Streifenwagen der Polizei. Foto: Jens Büttner/zb/dpa/Symbolbild
Buchloe.Zunächst hatten zwei Unbekannte in Buchloe Kracher in einen Briefkasten geworfen und eine Rakete so gezündet, dass sie einen Anwohner im Gesicht traf, wie die Polizei mitteilte. Die Jugendlichen flüchteten unerkannt. Wenig später warfen fünf Jugendliche einem 39-Jährigen Kracher vor die Füße. Zudem feuerten sie eine Batterie Böller direkt in Richtung des Mannes ab. Die Jugendlichen wurden wegen gefährlicher Körperverletzung angezeigt.
In Lindau feuerte zum Jahreswechsel ein 31-Jähriger an der Hafenpromenade mehrfach mit einer Schreckschusspistole in die Luft. Einen passenden Waffenschein hatte der Mann nicht. In Weißenhorn (Landkreis Neu-Ulm) schossen ein 43-Jähriger und eine 22-Jährige während des öffentlichen Feuerwerks mit einer Schreckschusswaffe. Auch die beiden hatten keinen passenden Waffenschein. | 1 |
Wien Seit dem Wahlabend im September standen in Österreich die Zeichen auf schwarz-grün. Drei Monate später haben ÖVP und Grüne eine Einigung erzielt. Nun fehlt nur noch der Segen des Grünen-Bundeskongresses.
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ÖVP und Grüne einig: Schwarz-grüne Regierung in Österreich
Die konservative ÖVP und die Grünen haben sich in Österreich auf einen Koalitionsvertrag geeinigt. Das wurde der Deutschen Presse-Agentur am Mittwoch aus Verhandlerkreisen bestätigt.
Das Übereinkommen muss am Samstag noch vom Bundeskongress der Grünen mit fast 300 Delegierten abgesegnet werden. Eine schwarz-grüne Regierung wäre in Österreich auf Bundesebene eine Premiere. Dem Bündnis wird bereits jetzt Symbol-Charakter für Deutschland und andere europäische Länder zugesprochen. ÖVP-Chef Sebastian Kurz wagt nach eineinhalb Jahren in einer aus dem Ausland stets kritisch beäugten Regierung mit der rechten FPÖ nun einen Richtungswechsel.
Dass die Verhandlungen erfolgreich enden würden, hatte sich schon in den vergangenen Tagen abgezeichnet. Seit Montag teilten die beiden Parteien trotz fehlender endgültiger Einigung mit, welche Minister dem künftigen Kabinett angehören sollen. Auch der Versand der Einladungen für den grünen Bundeskongress wurde als Zeichen gewertet, dass eine Einigung kurz bevorsteht.
Zu den Überraschungen bei den Ministerplänen gehört die Neueinrichtung eines Integrationsministeriums, dessen Leitung Susanne Raab übernehmen soll. Die Kurz-Vertraute war bisher Leiterin der Integrationssektion im Außenministerium. Kurz lobte sie als "junge und sehr erfahrene Integrationsexpertin".
Die Grünen erhalten derweil ein Superministerium, in dem die Themen Umwelt, Verkehr und Infrastruktur, Energie, Technologie und Innovation zusammengeführt werden. Als Ministerin ist Leonore Gewessler vorgesehen. Die 43-Jährige leitete die Umwelt-NGO Global 2000, bis Grünen-Chef Werner Kogler sie zu einer Kandidatur für die Grünen bei der Nationalratswahl im September überzeugen konnte.
Im Verteidigungsministerium wird in Klaudia Tanner, derzeit Bauernbunddirektorin im Bundesland Niederösterreich, erstmals eine Frau Chefin. Innenminister wird der bisherige Generalsekretär Karl Nehammer. Mit Außenminister Alexander Schallenberg darf auch ein Mitglied der Expertenregierung, die seit dem Misstrauensvotum gegen die Regierung Kurz I die Geschäfte führt, im Kabinett bleiben. Während die Parteien schon zahlreiche Personalien vor der Einigung bekannt machten, hielten sie sich zu politischen Inhalten bedeckt.
Die Neuwahl und die Koalitionsverhandlungen waren nötig geworden, nachdem die rechtskonservative ÖVP-FPÖ-Regierung nach der Veröffentlichung des Ibiza-Videos zerbrochen war. Der ehemalige FPÖ-Chef und Vizekanzler Heinz-Christian Strache wirkte in den Aufnahmen anfällig für Korruption und trat zurück. Kurz rief Neuwahlen aus und wurde wenige Tage später per Misstrauensvotum aus dem Kanzleramt getrieben. Bis zur Ibiza-Affäre hatte die rechtskonservative Regierung recht reibungslos gearbeitet, wurde aber immer wieder gestört, weil die FPÖ die Abgrenzung zum rechtsextremen Rand nicht in den Griff bekam.
Bei der Wahl im September konnten ÖVP und Grüne dann deutliche Gewinne verbuchen, während die sozialdemokratische SPÖ und die FPÖ viele Wählerstimmen verloren. Damit standen bereits am Wahlabend die Zeichen auf schwarz-grün in der Alpenrepublik.
Beide Parteien betonten während den Verhandlungen, dass es zwischen ihnen große Unterschiede gebe und entsprechend große Hürden auf dem Weg zu einem Bündnis überwunden werden müssten. Während Kurz neue Steuern ablehnt, auf einen Anti-Migrationskurs Wert legt und wirtschaftsnah regieren will, benannten die Grünen den Klimaschutz, den Kampf gegen die Kinderarmut und mehr Transparenz als ihre wichtigsten Punkte. | Die Verhandlungen für die erste konservativ-grüne Koalition in Österreich stehen Medienberichten zufolge unmittelbar vor dem Abschluss. Der frühere und vermutlich auch künftige Bundeskanzler Sebastian Kurz von der Österreichischen Volkspartei (ÖVP) und Grünen-Parteichef Werner Kogler wollen am späten Abend in Wien vor die Presse treten. "Das Kabinett der offenbar ins Haus stehenden türkis-grünen Regierung nimmt Gestalt an", berichtet die Tageszeitung Der Standard. Die Grünen waren noch nie Teil einer Bundesregierung in Österreich.
Am Donnerstag soll das Programm der neuen Regierung präsentiert werden. Österreich wird derzeit noch von einer Übergangsregierung unter der Bundeskanzlerin Brigitte Bierlein regiert.
Die ÖVP und die Grünen haben gemeinsam 97 von 183 Sitzen im österreichischen Parlament. Sollte Sebastian Kurz zum zweiten Mal nach 2017 Bundeskanzler werden, wäre er mit 33 Jahren erneut der jüngste Regierungschef der Welt; derzeit ist das Finnlands Ministerpräsidentin Sanna Marin, die 34 Jahre alt ist.
Die ÖVP hatte Mitte November Verhandlungen mit den Grünen aufgenommen. Die konservative Partei (37,5 Prozent) und die Grünen (13,9 Prozent) waren als die großen Gewinner aus der Parlamentswahl Ende September hervorgegangen. Die FPÖ, die im Dezember 2017 mit Kurz' ÖVP eine Koalition gebildet hatte, wurde unter anderem wegen der Ibiza-Affäre um ihren Ex-Parteichef Heinz-Christian Strache abgewählt. Auch die sozialdemokratische SPÖ hatte starke Verluste hinnehmen müssen.
Grüne bekommen "Superministerium" für Umwelt und Verkehr
Das künftige schwarz-grüne Kabinett steht in großen Teilen fest, nachdem ÖVP und Grüne laut der österreichischen Nachrichtenagentur APA weitere Personalentscheidungen bestätigten. Demnach gehen die Ministerien für Inneres und Verteidigung an die ÖVP-Politiker Karl Nehammer und Klaudia Tanner, die als erste Frau für das Bundesheer verantwortlich wäre. Der Diplomat Alexander Schallenberg soll Außenminister bleiben; er hatte das Amt nach dem Bruch der ÖVP-FPÖ-Regierung übernommen.
Damit wäre Schallenberg der einzige Minister des Expertenkabinetts, der in seinem Amt bleibt. Das Kabinett mit Kanzlerin Brigitte Bierlein an der Spitze war nach dem Bruch der Regierung Kurz durch die Veröfentlichung des "Ibiza-Videos" eingesetzt worden.
An die Grünen gehen vier Ministerien, darunter ein "Superministerium" für Umwelt, Verkehr, Energie und Technologie, das Leonore Gewessler übernehmen soll. Rudi Anschober wird Sozialminister. Presseberichten zufolge gehen auch das Justiz- und das Kulturressort an die Grünen.
Parteitag muss über Koalition abstimmen
Die Grünen sollen auf einem außerordentlichen Parteitag am Samstag über die Regierungsbeteiligung abstimmen. Am Montag könnte dann die neue Regierung ins Amt eingeführt werden.
Die künftigen Koalitionspartner ÖVP und Grüne lagen inhaltlich teilweise weit auseinander. Sebastian Kurz vertritt beim Thema Einwanderung eine harte Linie. Er hat angekündigt, am "Kampf gegen illegale Einwanderung" und an Steuersenkungen festhalten zu wollen. Die politisch links verorteten Grünen waren die entschiedensten Gegner der Vorgängerkoalition aus ÖVP und rechtspopulistischer FPÖ. | 4 |
New York. UN-Generalsekretär António Guterres hat sich sehr besorgt über das Ende des Moratoriums für Tests von Atombomben und Interkontinentalraketen durch Nordkorea gezeigt. "Der Generalsekretär hofft sehr, dass die Tests nicht wieder aufgenommen werden", erklärte ein Sprecher. Guterres unterstütze weiterhin Verhandlungen, die zu einer vollständigen und nachgewiesenen Denuklearisierung der koreanischen Halbinsel führen. Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un hatte erklärt, dass er sich nicht mehr an das Moratorium gebunden sehe, weil die USA an den Sanktionen für Nordkorea festhalten.
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Im Januar veranstaltet die CSU bei ihren Klausuren immer eine Menge Lärm. Auch 2020 wird Alexander Dobrindt CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer begrüßen.
Januar ist der Monat der Klausuren. Traditionell beherrscht die CSU die Schlagzeilen, diesmal mit weniger schrillen Tönen. Es soll primär um Alltagsnöte der Menschen gehen – beispielsweise der Sparer.
Die Nullzinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) beschäftigt die CSU auf der Klausur in Kloster Seeon .
der Europäischen Zentralbank (EZB) beschäftigt die CSU auf der Klausur in . Alexander Dobrindt (CSU) gilt als einer der härtesten Kritiker der EZB.
Die CSU-Landesgruppe will das nun ändern - unserer Redaktion liegt ein Papier mit Vorschlägen vor. „Wer für morgen vorsorgen will, braucht heute Unterstützung“, heißt es darin.
München – Alexander Dobrindt verbindet mit der Europäischen Zentralbank (EZB) eine ganz besondere Beziehung. Seit der damalige Generalsekretär 2012 den EZB-Chef Mario Draghi als Falschmünzer bezeichnete, gilt der CSU-Politiker als einer der härtesten Kritiker der EZB. Deren Chefin heißt inzwischen Christine Lagarde. Doch der bayerische Unmut über die Nullzinspolitik ist geblieben – allenfalls im Ton ist Dobrindt ein wenig moderater geworden.
Nullzinspolitik bestraft die Sparer
„Mit ihrer aktuellen Nullzinspolitik belohnt die EZB das Schuldenmachen und bestraft die Sparer“, heißt es folglich in einer Vorlage für die Klausur der CSU-Landesgruppe, die am Montag im Kloster Seeon (Landkreis Traunstein) beginnt. Lagarde müsse erkennen: „Aufgabe der EZB ist eine stabile Geldpolitik – nicht eine europäische Ersatzstrukturpolitik.“
Die „klare Erwartung“ der CSU sei der Einstieg in den Ausstieg aus der Niedrigzinsphase. Doch da die Christsozialen offenbar selbst nicht so recht daran zu glauben scheinen, dass Madame Lagarde dieser Erwartung nachkommt, haben sie sich eine Reihe von Maßnahmen einfallen lassen, um ihrerseits die Sparer zu entlasten.
Video: EZB-Präsidentin Lagarde will Finanzpolitik auf Prüfstand stellen
CSU-Vorstoß - Gratis-Basiskonto und Anleihe mit Fix-Zins
Besonders interessant ist dabei die festverzinste Innovationsanleihe, mit der der Staat den Sparern bei einer Laufzeit von zehn Jahren zumindest zwei Prozent Zinsen sichert. Der Clou: Das so eingenommene Geld soll Startups und Unternehmen bei Innovationen helfen – vor allem der Digitalisierung.
„Ein starkes Start-up-Ökosystem braucht Kapital, um zu wachsen“, schreibt die CSU. „Hier haben wir enormen Nachholbedarf.“ In den USA seien 2019 insgesamt 117 Milliarden Dollar und in Asien 63 Milliarden Dollar an Risikokapital in Tech-Start-ups und Unternehmen investiert worden, in Europa dagegen nur 35 Milliarden Dollar. In Deutschland waren es sechs Milliarden. Mit der Innovationsanleihe seien in den kommenden fünf Jahren Investitionen von jährlich 20 Milliarden Euro möglich – also insgesamt 100 Milliarden.
Das Entlastungspaket für Sparer ist das zweite Papier, mit dem die Landesgruppe nun an die Öffentlichkeit geht. Auch das erste, das ganz im Zeichen der Familienförderung stand, setzt andere Akzente als in den Vorjahren, die meist von innerer Sicherheit dominiert wurden.
Das Wirtschaftspapier wiederholt Langzeitforderungen wie eine komplette Abschaffung des Solidaritätszuschlags, einen dauerhaften Verzicht auf Steuererhöhungen sowie ein Festhalten an der Schwarzen Null. Alles Positionen, die in der Großen Koalition regelmäßig von der SPD infrage gestellt werden.
CSU will Unternehmen stärken
Zugleich fordert die CSU aber, auch Unternehmen zu stärken. „Spitze bei der Wettbewerbsfähigkeit und Spitze bei der Steuerbelastung – das passt nicht zusammen“, lautet die Diagnose. Die Ertragssteuer für Unternehmen müsse auf 25 Prozent abgesenkt werden. „Damit schaffen wir Spielräume für notwendige Investitionen in Digitalisierung und Innovationen.“
Neu ist auch die Idee des sogenannten „mitwachsenden Minijobs“. In einem ersten Schritt will die CSU die Minijob-Grenze auf 600 Euro pro Monat anheben, die seit 2013 unverändert bei 450 Euro liegt. Fortan sollten Minijobber zudem an der allgemeinen Lohnsteigerung teilhaben. „Deshalb fordern wir, dass die Verdienstgrenze der Minijobs künftig mit den Löhnen steigt.“
Mit der SPD dürfte dies schwer umzusetzen sein. Die Genossen wollen lieber sozialversicherungspflichtige Beschäftigung stärken. Möglich wäre höchstens ein Kompromiss, wenn gleichzeitig der Mindestlohn auf zwölf Euro steigt. Dies lehnt bislang die Union ab.
CSU-Landesgruppe tagt 2020 in Kloster Seeon. Die Gästeliste der CSU-Winterklausur steht, wie Merkur.de* berichtet fest.
Mike Schier | CSU will Sparer entlasten: Festverzinste Innovationsanleihe
Ein kostenloses Basiskonto für jeden, Steuererleichterungen bei Aktien, eine festverzinste Innovationsanleihe - die CSU will angesichts der EZB-Nullzinspolitik Sparer entlasten. Auch bei der Steuererklärung soll es deutlich einfacher werden.
München (dpa) - Der Staat soll deutsche Sparer unterstützen. Das sieht ein Papier der CSU-Landesgruppe vor, das dem „Münchner Merkur“ und der Deutschen Presse-Agentur vorliegt und in der kommenden Woche im Kloster Seeon beschlossen werden soll. „Wer für morgen vorsorgen will, braucht heute Unterstützung“, heißt es darin. Unter anderem sollen Banken verpflichtet werden, ein kostenfreies Basiskonto anzubieten. Zudem will die CSU vor allem Langfrist-Sparer steuerlich besser fördern. „Es gibt einen Unterschied zwischen Zocken und Sparen zur Altersvorsorge - und der muss sich auch im Steuerrecht abbilden“, heißt es in dem Papier weiter. Wer eine Aktie oder Anleihe über eine Spekulationsfrist von fünf Jahren halte, solle von der Steuerpflicht freigestellt werden.
Kritik übt die CSU in dem Papier an der Nullzinspolitik der EZB. Langfristige Nullzinsen erschwerten die Altersvorsorge und steigerten die Gefahr von Aktien- und Immobilienblasen. „Deshalb wird es Zeit, dass die EZB die Geldpolitik wieder vom Kopf auf die Füße stellt. Unsere klare Erwartung ist der Einstieg in den Ausstieg aus der Niedrigzinsphase.“
Daneben fordert die Partei eine festverzinste sogenannte Innovationsanleihe, mit einem Zinssatz von zwei Prozent und einer Laufzeit von zehn Jahren. Die dadurch eingenommenen Mittel sollten in Startups und Innovationen mit einem Schwerpunkt auf neue Schlüsseltechnologien investiert werden. „Damit schaffen wir ein Kreislaufsystem mit einem attraktiven Angebot für Sparer und dringend benötigtem Risikokapital für Startups.“
Weitere Forderungen in dem Papier: die komplette Abschaffung des Solidaritätszuschlags, keine Wiedereinführung der Vermögensteuer, Steuererklärung mit einem Klick. „Jede Erleichterung, die technisch machbar ist, muss auch umgesetzt werden. Unter anderem soll künftig jeder Bürger jedes Jahr vom Staat eine vorausgefüllte Steuererklärung erhalten, in die bereits alle vorliegenden Daten eingetragen sind.“ Steuerpflichtige müssten dann ihre Einkommensteuererklärung nur noch auf Richtigkeit und Vollständigkeit kontrollieren und sie mit einem Klick freigeben. Außerdem sollten Eltern das Kindergeld künftig nicht mehr beantragen müssen, sondern automatisch erhalten.
Daneben legt das Papier die Idee des „mitwachsenden Minijobs“ vor. In einem ersten Schritt will die CSU die Minijob-Grenze auf 600 Euro pro Monat anheben, die seit 2013 bei 450 Euro liegt. Danach solle die Verdienstgrenze bei Minijobs mit den Löhnen steigen. | 4 |
Grundsteuer und Gewerbesteuer steigen in Hohenburg
Die Gemeinde Hohenburg ist nach wie vor auf Stabilisierungshilfen des Freistaats angewiesen, um einen ausgeglichenen Haushalt aufstellen zu können. Das zwingt zur Erhöhung der Grund- und Gewerbesteuer.
Die Hebesätze für die Grundsteuer A und B sowie die Gewerbesteuer steigen in Hohenburg zum Jahreswechsel. Der Markt hat auch 2019 eine Stabilisierungshilfe in Höhe von 650 000 Euro und 57 000 Euro an Bedarfszuweisungen erhalten. Damit verbunden sind laut Bürgermeister Florian Junkes bestimmte Auflagen wie die Anhebung der Steuersätze.
Das sorgte im Gemeinderat für eine längere Diskussion mit einem "Für und Wider" zur Anhebung der Grundsteuer A und B als auch der Gewerbesteuer. Einige Marktgemeinderäte sahen keine Notwendigkeit, die Hebesätze für alle drei Gemeindesteuern anzuheben, sondern lediglich die Grundsteuer A um zehn Basispunkte nach oben zu setzen. Am Ende stimmte der Gemeinderat mit sieben zu fünf Stimmen dafür, die Grundsteuern A und B sowie die Gewerbesteuer von 365 Basispunkten auf 375 anzuheben. In Hohenburg macht die Gewerbesteueranpassung etwa 8000 Euro pro Jahr aus, bei der Grundsteuer sind dies etwa 4000 Euro, so der Bürgermeister.
Seine Zustimmung für eine Kostenbeteiligung am Tierheimbau in Amberg gab der Gemeinderat ebenfalls. Wie der Bürgermeister berichtete, dürften die Baukosten für den An- und Umbau bei derzeit 2,5 Millionen Euro liegen. Bei einer durchschnittlichen Fundtierquote von 73 Prozent würden die kommunalen Finanzierungsanteile rund 1 825 000 Euro betragen. Eine Förderung von 100 000 Euro sei in Aussicht gestellt. "Auf die Gemeinden im Landkreis Amberg-Sulzbach und die Stadt Amberg, kämen dann insgesamt 1 725 000 Euro zu."
Umgelegt ergebe sich damit ein Pro-Einwohner -Anteil von rund 12 Euro". Nachdem aber noch nicht ganz sicher ist, ob alle Landkreisgemeinden mit dem Tierschutzverein Amberg kooperieren werden, könnte sich eventuell der Betrag auf 15 Euro erhöhen. Dieser Betrag wäre dann absoluter "Deckel", so hatte Florian Junkes aus der Bürgermeisterdienstversammlung mitgebracht.
Die Höhe der Fundtierpauschale beträgt künftig 1,50 Euro pro Einwohner, zusätzlich sieben Prozent Mehrwertsteuer (Kümmersbrucker Modell).
Haushaltstechnisch abgeschlossen wurde in den vergangenen Wochen auch der Brückenneubau in Allersburg. Die Gesamtbaukosten haben 613 000 Euro betragen, die zuwendungsfähigen Kosten nannte Bürgermeister Forian Junkes mit 521 000 Euro. Die Zuwendung beträgt 453 000 Euro, dies entspricht einem Fördersatz von 87 Prozent.
Abgeschlossen wurde auch die Sanierung der Friedhofsmauer und die Pflasterung des Zufahrtsweges zur Uferpromenade an der Lauterach. Etwa 500 Quadratmeter Pflaster wurde dort von den Mitarbeitern des Bauhofes verlegt. Der Weg ist jetzt wieder nutzbar. Für die Sanierung der Friedhofsmauer wurden 120 000 Euro veranschlagt, nach Abzug der voraussichtlichen Zuwendungen von 36 200 Euro verbleibt ein Eigenanteil für Hohenburg in Höhe von 83 800 Euro.
Info: Wenn die Sonne scheint, freut sich der Kämmerer Die 1,1 Megapeak große Photovoltaik-Anlage im Gewerbepark Hohenburg entwickelt sich zu einer Erfolgsgeschichte. Wie Geschäftsführer Theo Fochtner aus der Gesellschafterversammlung des Solarparks Hohenburg GmbH berichtete, wurden 2018 insgesamt 1 227 944 Kilowattstunden Solarstrom erzeugt und ins Stromnetz eingespeist. Die Umsatzerlöse beliefen sich auf 530 205 Euro. Der handelsrechtliche Jahresüberschuss betrug 92 954 Euro, so Fochtner. Die Tilgungsleistung für das Jahr 2018 hat 268 421 Euro betragen. Zum Jahresende 2018 hat sich der Schuldenstand auf knapp 1,9 Millionen Euro verringert. Der Aufsichtsrat der Solarpark GmbH beschloss bei der Sitzung des Marktgemeinderates eine Ausschüttung in Höhe von 50 000 Euro an den Markt Hohenburg als alleinigen Gesellschafter. Wie Bürgermeister Florian Junkes den Marktgemeinderat informierte, hat die Felssicherungsmaßnahme in Hohenburg bei der Salvatorkirche 71 000 Euro gekostet. Für die Wiederherstellung von zwei Feldwegen in Adertshausen "Am Osing" sind die Kosten auf die Anlieger umzulegen. Dazu wird eine vorhabenbezogene Bürgerversammlung am Mittwoch, 20. Januar, um 19.30 Uhr stattfinden. Die Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED- Technik in Hohenburg ist in den letzten Wochen abgeschlossen worden, so der Bürgermeister. Für den Ausbau der Ortsstraße in Malsbach liegt der endgültige Zuwendungsbescheid mit Gesamtkosten von 1 073 000 Euro vor. Die zuwendungsfähigen Kosten betragen 676 000 Euro, die voraussichtliche Gesamtförderung liegt bei 600 000 Euro. Marktgemeinderat Josef Gmach (UWG) sprach den stark zugenommenen Baumbewuchs an der Lauterach an. Das Wasserwirtschaftsamt wird sich nach Absprache mit der Gemeinde um die Freischneidung kümmern. Markus Mitschke (UWG) regte eine Totholzentfernung an der Einfahrt zur Ortsstraße "Breitenweg" an. | Hackschnitzelbunker brennt in Lammerthal
Die Meldung vom Brand auf einem landwirtschaftlichen Anwesen im Hohenburger Ortsteil Lammerthal schreckt am Dienstagmorgen zahlreiche Feuerwehrleute im südlichen Landkreis auf. Doch bald kommt Entwarnung.
In der Alarmierung war noch vom Brand einer landwirtschaftlichen Scheune in dem Weiler die Rede gewesen. Deshalb wurden die Feuerwehren Hohenburg, Allersburg, Adertshausen, Mendorferbuch, Rieden, Vilshofen, Schmidmühlen, Ursensollen und Amberg alarmiert. Vor Ort erwies sich ein brennender Hackschnitzelbunker im Entstehungsbrand als Quelle des Rauchs. Die Feuerwehr Hohenburg löschte alles rasch ab. Mit Hilfe eines Traktors räumte man die Hackschnitzel ins Freie und löschte dort nochmals kleine Glutnester. Mit einer Wärmebildkamera kontrollierte die Feuerwehr die Scheune später nochmals genau. | 1.666667 |
Mit Spaß am extravaganten Auftritt: Bond-Darsteller Daniel Craig ermittelt als Detektiv Benoît Blanc. (Foto: Universum)
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Wer die Weihnachtsfeiertage im Kreise vieler Angehöriger unbeschadet überstanden hat, dem wird in dieser kniffeligen Krimikomödie vorgeführt, wie alles noch viel schlimmer hätte ausgehen können. Nicht Weihnachten, sondern der 85. Geburtstag eines Patriarchen dient in diesem Film als Anlass eines Familientreffens, bei dem sich ungefähr ein Dutzend Menschen zuprosten. Am nächsten Morgen wird Gastgeber Harlan Thrombey mit durchschnittener Kehle aufgefunden.
Zunächst deuten die Umstände auf einen Selbstmord hin. Doch bevor die Polizei den Fall abschließen kann, kommt ein mysteriöser Privatdetektiv ins Haus geschneit. Er unterzieht die Familienbande und auch Harlans engelhafte Pflegerin Marta peniblen Verhören.
Es ist angerichtet: Auf Schritt und Tritt erinnert dieser Krimi an die Grande Dame des Genres, Agatha Christie. Obwohl in den USA von heute angesiedelt, ist das Dekor „very british“, mit einem imposanten Herrenhaus und seinen plüschigen Zimmern, knarrenden Dielen, Sammlerkuriositäten, Gift und Gegengift, und einem riesigen Park mit dubiosen Spuren.
Harlan war ein berühmter Krimischriftsteller, der mit seinem Vermögen seine ganze Sippe finanzierte. Der exzentrische Detektiv Benoît Blanc erinnert an Hercule Poirot. Trotz augenzwinkernder Details – ein Running Gag ist etwa Martas Eigenschaft, sich bei jeder Lüge zu erbrechen – ist der Film mehr eine Hommage an die legendäre Autorin denn eine Parodie.
Rian Johnson, der sich hier sichtlich vom Pathos seiner vorherigen Regiearbeit „Star Wars – Der letzte Jedi“ erholt, orientiert sich an den bewährten Rezepten von Dame Agatha und serviert ein ziemlich ausgefuchstes „Whodunit“. Zwar wird gegen Ende die Schraube etwas zu fest angezogen, doch hat man fast bis zuletzt tatsächlich keinen Schimmer, wer’s war.
Schön ist auch, dass im Zeitalter filmischer Psychokiller diesmal das Tatmotiv, klassisch und logisch nachvollziehbar, die Gier nach dem Geld eines alten weißen Mannes ist. Der größte Trumpf des Films aber ist sein aus meist gut abgehangenen Promis bestehendes Ensemble. Don Johnson gibt etwa den Nichtsnutz im Kaschmirpulli, Jamie Lee Curtis die perlentragende Immobilienmaklerin, Toni Collette eine meditierende Lifestyle-Influencerin, und Chris Evans gibt einen äußerst unsympathischen Playboy. Daniel Craig führt als Detektiv Benoît Blanc mit sardonischem Grinsen und, in der Originalfassung, mit quäkendem Südstaatenakzent durch das Labyrinth der Ermittlungen. Wenn durch die Aufdeckung der Enterbungsmanöver des Patriarchen – Altstar Christopher Plummer – sukzessive auch sorgsam gepflegte Lebenslügen entlarvt werden, verwandeln sich die gesitteten Nachkommen in Hyänen.
Dann wiederum wirken die in die Handlung eingeflochteten zeitgeistigen Phänomene etwas plakativ. Ob Agatha Christie dieser gallig-sozialkritische Humor gefallen hätte? Wenn auch nicht ganz auf der Höhe ihrer Kunst, so gehört dieser durchtriebene Krimi im derzeitigen Superhelden- und Fantasy-Gewese doch zu den wenigen smarten Kinofilmen für ein erwachsenes Publikum. UNTERHALTSAM | Letztes Familienidyll: Bei dieser Aufnahme lebt der Patriarch der Familie, Harlan Thrombey (Christopher Plummer, im Sessel), noch.
„Knives Out“ ist eine Krimikomödie voller spielwütiger Filmstars. Und alle, alle sind verdächtig. Ein Fall für Detektiv Daniel Craig.
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Alles wirkt höchst vertraut. Und doch ist hier nichts, wie es zunächst scheint. Die hochkarätig besetzte Krimikomödie „Knives Out – Mord ist Familiensache“ von Regisseur und Drehbuchautor Rian Johnson („Star Wars – Episode VIII“) atmet den Geist von Agatha Christie in vollen Zügen.
Und ist doch keine bloße Hommage an die Großmeisterin der klassischen Wer-ist-der-Mörder-Geschichten, sondern ein hochkomödiantischer, bissiger und auf kluge Weise vertrackter Blick auf die amerikanische Gesellschaft von heute.
Daniel Craig muss Licht ins Dunkel bringen
Just an seinem 85. Geburtstag, den er gerade noch mit seiner exzentrischen Familie auf dem mit spätviktorianischem Kitsch vollgepackten Anwesen gefeiert hat, scheidet Bestsellerautor Harlan Thrombey (Christopher Plummer) aus dem Leben.
Mit durchschnittener Kehle liegt er in seinem verschlossenen Zimmer, das Rasiermesser noch in der Hand. Der Tod des Familienpatriarchen gibt Rätsel auf. Selbstmord oder Mord? Die Frage steht im Raum. Und es ist an Meisterdetektiv Benoit Blanc (großartig: Daniel Craig), Licht ins Dunkel zu bringen.
Noch gibt es Kerzen für den Patriarchen (Christopher Plummer). Kurz darauf ist er tot.
Foto: Universum Film
Während der wenig charmante Familienclan der Testamentseröffnung harrt, macht sich „die letzte der Gentleman-Spürnasen“ gemeinsam mit den Polizeibeamten Elliott (LaKaith Stansfield) und Wagner (Noah Segan) an die Ermittlung. Ein unbekannter Auftraggeber hat ihn engagiert. „Ich vermute Fremdeinwirkung“, erklärt Blanc seine Anwesenheit. „Und ich habe noch keinen der Verdächtigen ausgeschlossen.“
Eine unheimlich zerstrittene Familie
Und derer gibt es jede Menge. Denn kein Mitglied dieser snobistischen Familienbande kann ein lückenloses Alibi vorweisen. Weder der den familieneigenen Verlag leitende Ransom Drysdale (Chris Evans) noch seine Eltern Linda (Jamie Lee Curtis) und Richard Drysdale (Don Johnson).
Weder Lindas Bruder Walt Thrombey (Michael Shannon) noch seine extravagante Ehefrau Joni (Toni Collette). Ohnehin sind sie untereinander heillos zerstritten. Das einzige, was diese Gemeinschaft eint, ist die Gier nach dem üppigen Erbe.
Die Lösung ist aufs Höchste überraschend
Tatkräftige Unterstützung bekommt Blanc von Thrombeys lateinamerikanischer Pflegerin Marta (Ana de Armas). Sie war die einzige Vertraute des alten Herrn. Und sie hat eine für Blanc hilfreiche Eigenschaft: Sie kann nicht lügen. Denn immer, wenn sie es tut, muss sie sich übergeben. Dadurch kommt der durchaus an Hercule Poirot gemahnende Detektiv der Lösung Stück für Stück näher. Und die ist nach all den ausgelegten Finten und Fährten noch einmal aufs höchste überraschend.
Daniel Craig ermittelt einmal ganz ohne 007-Spielereien.
Foto: Universum Film
Dabei ist man als Zuschauer dem Ermittler immer einen Schritt voraus. Denn während die Familienmitglieder beim Verhör das Blaue vom Himmel lügen, sieht man in Rückblenden den wahren Hergang ihrer Erzählungen. Und erfährt auch, dass das Opfer eine abgrundtief boshafte Ader hatte.
Star-Wars-Regisseur auf Agatha Christies Fährte
Wenn er etwa droht, seine geldgierige Brut zu enterben. Oder seinen Enkel und Jungverleger Ransom als Loser abkanzelt, der es nie geschafft hat, etwas Eigenes auf die Beine zu stellen.
Rian Johnson schafft es, mit satirischem Biss immer wieder Erwartungshaltungen platzen zu lassen. Er zeigt eine zutiefst verkommene Ansammlung selbstgefälliger Emporkömmlinge, deren Scheinheiligkeit mehr und mehr entblättert wird. An „Knives Out – Mord ist Familiensache“ stimmt wirklich alles. Die Dialoge sind geschliffen und pointiert. Die Ausstattung ist von opulenter Pracht, samt einer riesigen, irrwitzigen Messerinstallation mitten im Salon.
Und das star-gespickte Ensemble ist von erster Güte. Keiner spielt sich in den Vordergrund. Man spürt, welchen Spaß sie beim Spiel haben. Mit welcher Lust sie die messerscharfen Aperçus in den Raum werfen. Diese mehr als zwei Stunden vergehen wie im Flug und sorgen immer wieder für Überraschungen. Ganz großes Schauspielerkino.
„Knives Out“: der Trailer zum Film
Thrillerkomödie USA 2019 131 min., von Rian Johnson, mit Daniel Craig, Chris Evans, Ana de Armas, Jamie Lee Curtis | 4 |
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