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|---|---|---|---|
ab | af | Könnte das letzte Mal in der alten Besetzung sein. Wo ist Paula? | Ich weiß gar nicht, ob ich da hingehe. |
ab | af | Schläft die schon wieder? | Alle hohen Tiere von der Partei sind da. |
ab | af | Musst ja nicht hingucken. Mama, merkst du nicht, was da passiert? | Es kann ja nicht möglich sein, dass die etwas kräftigeren... |
ab | af | Und du? Was willst du? Abhauen? | Arbeiter und Bäuerinnen... durch unsere Modekombinate... noch im 40. |
ab | af | Mit sozialistischem Gruß... | Am Abend des 7. |
ab | af | Husten! | (Protestrufe, Pfeifen) |
ab | af | Was ist mit Mutter? | Leider kamen die Wiederbelebungsmaßnahmen sehr spät. |
ab | af | Tagung stimmte Honeckers Bitte zu, ihn aus gesundheitlichen Gründen... von den Funktionen zu entbinden und dankte für sein politisches Lebenswerk. | Ihr Schlaf verdunkelte den Abgang des werten Genossen Erich Honecker, |
ab | af | Mutter verschlief ein klassisches Konzert vor dem Rathaus Schöneberg. | (Sprechchor) Macht das Tor auf! |
ab | af | 'Tschuldigung. 'tschuldigung. | Helmut! |
ab | af | Guten Appetit und danke für Ihren Besuch! ...und ihre ersten praktischen Erfahrungen mit der Geldzirkulation machte. | Die Möbel aus dem Schlafzimmer kommen dann runter in die Mieterbox. Ihr entging die zunehmende Verwestlichung unserer 79-m2-Plattenbauwohnung... |
ab | af | Arianes neuer Lover zog bei uns ein. Rainer, Klassenfeind und Grilletten-Chef. | Der alte Krempel mit dem roten Punkt drauf kommt runter auf den Sperrmüll, ja? |
ab | af | (Lara) Was machen Sie da? Mir ist die Infusion... | Da bist du ja wieder. |
ab | af | Austauschengel aus der Sowjetunion. | Ja, die haben mich eingebuchtet. |
ab | af | Findest du nicht auch, dass sie ein wunderschönes Lächeln hat? | Die PGH Fernsehreparatur "Adolf Hennecke" wurde abgewickelt. |
ab | af | Die PGH Fernsehreparatur "Adolf Hennecke" wurde abgewickelt. | Satellitenschüsseln ließen unsere Landschaften erblühen. |
ab | af | Ich War der Letzte und ich machte das Licht aus. | Denis Domaschke? Domaschke. Denis Domaschke. |
ab | af | Satellitenschüsseln ließen unsere Landschaften erblühen. | Hier. Na, komm ran. Nicht so schüchtern. |
ab | af | Tag. Und vertragt euch, Mädels. | Knut Vogel? |
ab | af | Es ist jetzt... 5 Uhr. | Ich soll dich auch von Ariane grüßen, die das mit dem Band Blödsinn findet. |
ab | af | Könntest du sie sehen, würdest du bestimmt aufwachen. | Mutter verschlief meine unaufhaltsamen Fortschritte bei Lara. |
ab | af | Und wir bewegten uns mit. | Und dein Vater? |
ab | af | Brauchen Sie eine SAT-Anlage? | Firma X TV! |
ab | af | Guten Tag! Mögen Sie Fußball? | Hier ist Vietnam 1, da Vietnam 2 und hinten der vietnamesische Sportkanal. |
ab | af | Dann hätten wir was! | Alles klar! |
ab | af | Und später mal... da mach ich mal so richtige Spielfilme. | Da bin ich im Moment dran. |
ab | af | Pass mal auf, ich zeig dir mal was. | Noch nicht gucken, warte... Und... jetzt! |
ab | af | Haste's erkannt? | Jetzt! |
ab | af | Haste's jetzt erkannt? | Genial. |
ab | af | So, nun lacht alle mal ganz schön. | Mutter schlief weiter. Ich aber entsann mich des alten Genossen-Wortes: |
ab | af | Geistige Verwirrung, Vermischung von Langzeit- und Kurzzeitgedächtnis... | Es tut mir leid, das sagen zu müssen. Ihre Mutter ist immer noch sehr gefährdet. |
ab | af | Geschmacks- und Geruchsirritation, verzögerte Wahrnehmung. Wir wissen nicht, wie stark das Gehirn geschädigt wurde. | Ich kann Ihnen kaum Hoffnungen machen, dass sie die nächsten Wochen überlebt. |
ab | af | Ich kann Ihnen kaum Hoffnungen machen, dass sie die nächsten Wochen überlebt. | Naja... Können wir sie denn... mit nach Hause nehmen? |
ab | af | Und das hier? | Deine Enkeltochter. |
ab | af | Hier erfährt sie alles sofort. | Was ist passiert? |
ab | af | Deine Enkeltochter. | Vor 8 Monaten. |
ab | af | Vor 8 Monaten. | Das kommt schon wieder. |
ab | af | Ja, das war... | Im Oktober? |
ab | af | Das war im Oktober. Ich glaub, du wolltest einkaufen gehen. | Es war ein ganz besonders heißer Oktober. |
ab | af | Und... da war so 'ne Riesenschlange vor der Kaufhalle. | Ja. Und dann? |
ab | af | Und dann war's so heiß, da bist du einfach umgekippt. Im Oktober? | Du warst im Koma, Mama. |
ab | af | Sei doch einmal realistisch! Sei du doch mal realistisch. | So, der ganze Krempel muss hier raus. |
ab | af | Hier hört sie sofort, was draußen los ist. | Das ist jetzt nicht dein Ernst. |
ab | af | Sind Mamas Gardinen noch im Keller? | Kannst du dir das nicht denken? |
ab | af | Das ist jetzt nicht dein Ernst. | Was soll er sich denken können? |
ab | af | Na, bravo! | Oder soll Mama im Keller wohnen? |
ab | af | Dann muss das wohl neu verputzt werden. | Ich zahl die Miete für diese Wohnung! 47 Mark 80! |
ab | af | Was hat der vor? | Das reicht im Westen nicht mal für 'ne Telefonrechnung! |
ab | af | Oder soll Mama im Keller wohnen? | Mama muss das Zimmer so vorfinden, wie sie es verlassen hat. |
ab | af | Im Osten wartest du 10 Jahre auf 'nen Telefonanschluss! | Der Arzt sagte, Mama wird wohl... |
ab | af | Das sagtest du schon vor 3 Monaten, als du die Apparate abschalten wolltest. Das war 'ne andere Situation! | "Guten Appetit und danke, dass Sie sich für Burger King entschieden haben." |
ab | af | 8. | (Musik) |
ab | af | Wär schön, wenn du mal mitdenken würdest. | Die Krankengymnastin kommt 3-mal die Woche. |
ab | af | Guck mal. | Haben Sie noch Fragen? |
ab | af | So 'n Schrott hatten wir an. | Ihre Mutter geht auf eigene Verantwortung. |
ab | af | Haben Sie noch Fragen? | Wann hauen Sie ab? |
ab | af | Ariane und ich machen einen Zeitplan. | Beeilen Sie sich. Wie Gorbatschow sagte: |
ab | af | Die Krankengymnastin ist auch noch da. | Wer zu spät kommt... |
ab | af | (Radio) Die meisten DDR-Bürger tauschten ihre Ersparnisse bereits bargeldlos um. | Entschuldigung! Können Sie das Radio bitte leiser stellen? Meine Mutter braucht Ruhe. |
ab | af | Wie Gorbatschow sagte: Wer zu spät kommt... | (Fußballreportage im Radio) |
ab | af | Lassen Sie mich mal vorbei? | Hallo? Alex! |
ab | af | Ach ja, wenn dir langweilig ist, dann kannst du jetzt Kassetten hören. Das Radioteil ist leider kaputt. | Schön, wenn man weiß, dass man nicht alleine ist. |
ab | af | Aber das repariere ich noch. Alex? | Als euer Vater damals... |
ab | af | Schön, wenn man weiß, dass man nicht alleine ist. | Als er plötzlich weg war... |
ab | af | Als euer Vater damals... | Ich hab nicht geglaubt, dass ich das schaffen würde. |
ab | af | Das hast du mitbekommen? | Mama... Das macht doch nichts. |
ab | af | Es tut mir leid, dass ich euch so viel Arbeit mache. | Das Wichtigste ist, dass du jetzt erst mal gesund wirst. Ich geb mir Mühe. |
ab | af | Kann nicht mal allein aufs Klo. Mama... | Du musst dich jetzt ausruhen. |
ab | af | Kein Problem, Mama. Das dachte ich jedenfalls. | Und aus dem Land hinter der Mauer kam echtes Geld. |
ab | af | Während sich die Bürger vor den Sparkassen der Republik mit gewohnter Geduld... in langen Schlangen einreihten, suchten wir fieberhaft Mutters Sparbuch. (Musik) | Von allen ersehnt, überflutete die D-Mark unsere kleine Menschengemeinschaft. |
ab | af | (Gesang) Halleluja, Halleluja... | Deutschland gewann 1:0! (Sprecher) Unhaltbar! |
ab | af | Getauscht wurde 2:1. | (Musik) |
ab | af | Das ist mir unangenehm. | Wieso denn? |
ab | af | Dann komm ich schon prima allein klar. Fernsehen gucken ist noch zu anstrengend für dich. | Mama, wir müssen was mit dir besprechen. |
ab | af | Und da wär's einfach besser, wenn... wenn du das hier unterschreibst. | Aber hat das nicht Zeit? |
ab | af | Und wo? Wo? | Total vergessen, ist alles weg. |
ab | af | Total vergessen, ist alles weg. Mama, denk mal nach. | Vater kommt heute aber spät nach Hause, findet ihr nicht? |
ab | af | Wir feiern doch bald deinen Geburtstag. Wie jedes Jahr. | (TV) Hier ist das Erste Deutsche Fernsehen mit der Tagesschau. |
ab | af | Wir haben ihn doch immer gefeiert. | Genosse Ganske guckt Westen? |
ab | af | Ach. | Sogar mit Balkon. |
ab | af | Tut mir leid, bin wieder zu spät. | Überall gab es verlassene Wohnungen, in die wir nur einziehen mussten. |
ab | af | Da einige Mitbürger erst gar nicht aus ihrem Ungarn-Urlaub zurückkamen, entspannte sich die Wohnungslage in der Hauptstadt merklich. | Ein Kollege gab mir den Tipp. (Poltern) |
ab | af | (Musik) | Wahnsinn! Wahnsinn! |
ab | af | (Musik) | (Tauben gurren) |
ab | af | (Tauben gurren) | Ich muss los. |
ab | af | Alex, denkst du bitte an den Fernseher? | Was soll ich denn machen? |
ab | af | Und 'n paar Schüler. | Hast du keine Idee? |
ab | af | Als wären die Scheiß-Gurken nicht genug. | Ich mein das Bild. Ach so. |
ab | af | Ja, und jetzt? | Nee. (Frau) Lange hielt. |
ab | af | Nee, aus Holland! | Nachrichten vom letzten Jahr? Merkt sie doch. |
ab | af | Zeig ihr doch was Altes. | Woher soll ich die Videos kriegen? |
ab | af | Vereinte ein kleiner runder Ball die gesellschaftliche Entwicklung... der geteilten Nation und ließ zusammen Wachsen, was zusammen gehörte. | Sind die Kreuzworträtsel schon ausgefüllt? Unberührt wie Jungfrau. |
ab | af | Sind die Kreuzworträtsel schon ausgefüllt? | Meine Tochter haben sie auch entlassen. Ganz plötzlich. |
ab | af | Unberührt wie Jungfrau. | Danke, Wiedersehen. |
ab | af | Hängst du nur noch vor der Glotze? | Und sie würde sich über Besuch freuen. |
ab | af | Sie hat von der Wende nichts mitgekriegt. | Ich will kein falsches Wort hören. |
ab | af | Einigen Genossen im Kollektiv war sie zu... idealistisch. Seit dein Vater... | Ihr Idealismus in Ehren, aber... im Schulalltag, da... kann das manchmal problematisch werden. |
ab | af | Ihr Idealismus in Ehren, aber... im Schulalltag, da... kann das manchmal problematisch werden. | Sie sind ihr trotzdem was schuldig. Ja. |
ab | af | Schulausbildung EOS Juri Gagarin. | Das geht zu weit! |
ab | af | Haste? Ja, Gruppenratsvorsitzender. | Gesponsert von der Landesbildstelle und einem äußerst charmanten Denis. |
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