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2024-12-02 09:55:40 | https://de.wikipedia.org/wiki/Ralf-Peter_Brinkmann | Ralf-Peter Brinkmann ist ein deutscher Tonmeister und Musikregisseur für Fernsehen und Hörfunk. Er ist ebenfalls als Komponist tätig und gibt Solokonzerte als Pianist. Des Weiteren ist er Produzent seiner eigenen Band Jaah. Von 1982 bis 1983 war Ralf-Peter Brinkmann am Konservatorium der Stadt Köln in der Jazzklasse bei Jiggs Whigham. 1983 bis 1987 studierte er Klavier an der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf bei Ria Goetze und von 1987 bis 1992 studierte er Tonmeister an der Universität der Künste Berlin bei Johann Nikolaus Matthes sowie in der Jazzklasse Klavier bei Walter Norris. Ralf-Peter Brinkmann hat für die ARD als Mixer und Tonmeister u. a. mit Alex Clare, Amy Winehouse, Arctic Monkeys, Beastie Boys, Cyndi Lauper, Elbow, Jamie Cullum, Jane Birkin, Katie Melua, Mark Knopfler, Moby, Nick Cave, Portishead, Rufus Wainwright, Snow Patrol, The Cure und Van Morrison zusammengearbeitet, für die EBU u. a. mit Till Brönner und Natalie Merchant. Als Tonmeister hat er auch das Konzertevent Live 8 in Berlin am 2. Juli 2005 abgemischt. Hier traten u. a. Künstler wie Herbert Grönemeyer, Green Day Faithless a-ha, Roxy Music und Chris de Burgh auf. Das Ereignis wurde weltweit live übertragen. Weitere TV-Konzerte u. a. mit Annett Louisan, Silbermond, Silly, Roger Hodgson, The Boss Hoss. |
2024-12-02 09:22:43 | https://de.wikipedia.org/wiki/Inbreeding_the_Anthropophagi | Veröffent-lichung 1998 Format CD Genre Death Metal / Deathgrind Titel 8 Länge 30 min 37 s Produktion Deeds of Flesh, Tomas E. Gingle Inbreeding the Anthropophagi ist das zweite Album der Death-Metal-Band Deeds of Flesh. Im Gegensatz zum Vorgänger-Album ist die Musik eigenständiger geworden. Von den Fans wurde das neue Material zumeist positiv aufgenommen. Für die Cover-Gestaltung konnte man Jon Zig verpflichten. Als Gastsänger fungierte Matty Way von Disgorge. Mit Brad Palmer kam ein neuer Schlagzeuger in die Band. Joey Heaslet hatte die Band verlassen, um sich auf seine berufliche Laufbahn zu konzentrieren. Das Album ist das letzte, welches die Band über Repulse Records veröffentlichte, danach wurde von Erik Lindmark und Jacoby Kingston das Label Unique Leader Records gegründet. Die Texte handeln von einem historischen Fall von Kannibalismus, bei dem bis heute nicht geklärt werden konnte, ob dieser Fall der Realität entspricht. Ein ganzer Familienclan soll, im Mittelalter in Schottland über 1000 Menschen gegessen haben. Alexander „Sawney“ Bean war das Familienoberhaupt. Er soll zusammen mit dem Rest seiner Familie hingerichtet worden sein. |
2024-12-04 01:14:32 | https://de.wikipedia.org/wiki/Luk%C3%A1%C5%A1_Klein | Lukáš Klein ist ein slowakischer Tennisspieler. Klein spielte ab 2013 auf der ITF Junior Tour. Er spielte dort bei allen vier Juniorausgaben der Grand-Slam-Turniere. Vor allem im Doppel war er dort erfolgreich. Er schaffte 2015 den Einzug ins Viertelfinale der US Open. Auch 2016 in Wimbledon stand er im Viertelfinale. Der größte Erfolg als Junior war das Finale im selben Jahr in Melbourne. Mit Patrik Rikl unterlagen sie den Lokalmatadoren Alex de Minaur und Blake Ellis, die im entscheidenden Match-Tie-Break 12:10 gewannen. In der Junior-Rangliste erreichte Klein nach dem Turnier seinen Höchstwert von Platz 23. 2016 begann er Turniere der Profis zu spielen, 2017 erreichte er auf der drittklassigen ITF Future Tour seine ersten drei Finals im Einzel. Im Doppel konnte er bis Ende des Jahres bereits drei Titel verbuchen. 2018 zog er im Einzel erstmals in die Top 500 der Tennisweltrangliste ein und gewann auch im Einzel seinen ersten Titel. 2019 gelang ihm ein Durchbruch im Einzel – 17 Matches und drei Futures konnte er in Folge gewinnen, zwei Titel folgten später im Jahr. Außerdem verzeichnete er erste Erfolge bei Turniere der ATP Challenger Tour. In Portorož zog er ins Viertelfinale ein, im Doppel stand er in Bratislava im Finale. Ende des Jahres stand er auf seinem Einzel-Karrierebestwert von Rang 303. Im Jahr 2020 ging er noch häufiger bei Challengers an den Start und besiegte bei seinem ersten Lauf ins Halbfinales eines Challengers in Bratislava mit Emil Ruusuvuori erstmals einen Spieler der Top 100. Im Doppel kam es neben einem Future-Titel zudem zu seinem zweiten Finaleinzug, ebenfalls in Bratislava. Dort unterlag er mit seinem Partner Alex Molčan den Finnen Ruusuvuori und Harri Heliövaara. Im November des Jahres erreichte er jeweils seinen Höchstwert in der Rangliste mit einem Platz um 300. Anfang 2021 gewann er im dritten Anlauf seinen ersten Challenger-Titel. Mit Molčan gewann er die Konkurrenz von Cherbourg. Jozef Kovalík: 124▼1 | Lukáš Klein: 137▲16 | Martin Kližan: 311▼1 | Norbert Gombos: 425▲3 | Miloš Karol: 439▲2 | Lukáš Pokorný: 460▲7 | Alex Molčan: 463▼25 | Andrej Martin: 507▲2 | Peter Benjamin Privara: 795▼1 | Michal Krajci: 1113▲1 |
2024-12-02 05:57:30 | https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Botschafter_der_Vereinigten_Staaten_im_Kosovo | Die Liste der Botschafter der Vereinigten Staaten im Kosovo bietet einen Überblick über die Leiter der US-amerikanischen diplomatischen Vertretung im Kosovo seit der Aufnahme diplomatischer Beziehungen. Ägypten | Algerien | Angola | Äquatorialguinea | Äthiopien | Benin | Botswana | Burkina Faso | Burundi | Dschibuti | Elfenbeinküste | Eritrea | Eswatini | Gabun | Gambia | Ghana | Guinea | Guinea-Bissau | Kamerun | Kap Verde | Kenia | Kongo | Kongo | Lesotho | Liberia | Libyen | Madagaskar | Malawi | Mali | Marokko | Mauretanien | Mauritius | Mosambik | Namibia | Niger | Nigeria | Ruanda | São Tomé und Príncipe | Sambia | Senegal | Seychellen | Sierra Leone | Simbabwe | Somalia | Südafrika | Sudan | Südsudan | Tansania | Tschad | Togo | Tunesien | Uganda Afghanistan | Armenien | Aserbaidschan | Australien | Bahrain | Bangladesch | Brunei | China | Fidschi | Georgien | Indien | Indonesien | Iran | Irak | Israel | Japan | Jemen | Jordanien | Kambodscha | Kasachstan | Katar | Kirgisistan | Korea | Kuwait | Laos | Libanon | Malaysia | Marshallinseln | Mikronesien | Mongolei | Myanmar | Nauru | Nepal | Neuseeland | Oman | Osttimor | Pakistan | Palau | Papua-Neuguinea | Philippinen | Saudi-Arabien | Singapur | Sri Lanka | Syrien | Tadschikistan | Thailand | Türkei | Turkmenistan | Usbekistan | Vereinigte Arabische Emirate | Vietnam Albanien | Belarus | Belgien | Bosnien und Herzegowina | Bulgarien | Dänemark | Deutschland | Estland | Finnland | Frankreich | Griechenland | Irland | Island | Italien | Kosovo | Kroatien | Lettland | Litauen | Luxemburg | Malta | Moldau | Montenegro | Niederlande | Nordmazedonien | Norwegen | Österreich | Polen | Portugal | Rumänien | Russland | Schweden | Schweiz | Serbien | Slowakei | Slowenien | Spanien | Tschechien | Ukraine | Ungarn | Vereinigtes Königreich | Zypern Argentinien | Bahamas | Barbados | Belize | Bolivien | Brasilien | Chile | Costa Rica | Dominikanische Republik | Ecuador | El Salvador | Grenada | Guatemala | Guyana | Haiti | Honduras | Jamaika | Kanada | Kolumbien | Kuba | Mexiko | Nicaragua | Panama | Paraguay | Peru | Suriname | Trinidad und Tobago | Uruguay | Venezuela Heiliger Stuhl AU | EU | NATO | OAS | OECD | Vereinte Nationen | UNESCO bis Ende des 19. Jhd.: Hawaii | Preußen | Sardinien | Beide Sizilien | Texas | Zentralamerika 20. Jhd.: DDR | Jugoslawien | Südvietnam | Tschechoslowakei | UdSSR |
2024-12-04 04:40:20 | https://de.wikipedia.org/wiki/Willibald_Fritsch | Alexander Wenzel Willibald Fritsch war ein deutscher Bildhauer. Der Bildhauer, der in Charlottenburg wohnte und tätig war, absolvierte zunächst die Unterrichtsanstalt des Kunstgewerbemuseums Berlin, ehe er an der Berliner Hochschule für die bildenden Künste unter Ludwig Manzel Bildhauerei studierte. Ab 1900 stellte er auf der großen Berliner Kunstausstellung Bildnisbüsten und Kleinbronzen aus, wie jene der deutschen Kaiserin Auguste Viktoria und des Kronprinzen Wilhelm. 1910 präsentierte er einen Denkmalentwurf Peters des Großen für die Stadt Riga, wobei dieses Denkmal jedoch nicht ausgeführt wurde. Fritsch schuf im Laufe seines Lebens weitere Denkmäler, wie das Grabenseedenkmal in Hannover , das Rennreiterdenkmal in Berlin-Karlshorst , die Georg von Lehndorff-Herme in Hoppegarten bei Berlin sowie ein Reiterdenkmal des Prinzen Sigismund von Preußen in Klein Flottbek bei Hamburg. Verheiratet war er seit 1919 mit der jüdischen Malerin Susanna geb. Gerson. Die Ehe mit ihm bewahrte sie in der NS-Zeit vor einer Deportation in den Tod. Er starb in seiner Wohnung in der Mommsenstraße 64 in Charlottenburg an einem Schlaganfall. |
2024-11-30 18:56:23 | https://de.wikipedia.org/wiki/Object_Linking_and_Embedding | Object Linking and Embedding ist ein von Microsoft entwickeltes Objektsystem und Protokoll, das die Zusammenarbeit unterschiedlicher Applikationen und damit die Erstellung heterogener Verbunddokumente ermöglicht. Zum Beispiel kann eine Tabelle, welche mit einem Tabellenkalkulationsprogramm erstellt wurde, in ein Textdokument eingebunden werden. Die Besonderheit ist dabei, dass diese eingebettete Tabelle direkt aus dem Textprogramm heraus per Doppelklick mit dem ursprünglichen Programm bearbeitet werden kann. Dieses läuft dazu – erkennbar am geänderten Menüaufbau – als Rumpfprogramm innerhalb der Dokument-Applikation. In ein Dokument können OLE-Objekte entweder verlinkt oder eingebettet werden. Beim Verlinken entsteht nur eine Referenz auf das eingebundene Objekt, während beim Einbetten eine Kopie des Objekts gespeichert wird. Das Einbetten hat den Vorteil, dass das Verbunddokument von der Quelldatei des eingebundenen Objekts unabhängig ist. Allerdings benötigt das Verbunddokument mehr Speicherplatz. Eine OLE-Verbindung in einem Verbunddokument kann u. a. mittels Drag & Drop oder Copy & Paste erstellt werden. Die OLE-Funktionalität steht unter Microsoft Windows als Betriebssystem-Komponente beliebigen Applikationen zur Implementierung zur Verfügung und wird innerhalb der Microsoft-Office-Produktfamilie – aber auch von anderen Herstellern von Windows-Applikationen – intensiv eingesetzt. Auch der Hauptkonkurrent des MS-Office-Pakets, LibreOffice, beherrscht diese Funktionalität. Es ist somit möglich, Microsoft-Objekte in Dokumenten des OpenDocument-Standards einzubinden und umgekehrt. Die Anwendungen beider Office-Pakete betten eingebundene Objekte in die Datei ein, so dass diese unabhängig vom Vorhandensein der Quelldateien der eingebundenen Objekte korrekt angezeigt werden. Über jede auf einem Rechner verwendete, OLE unterstützende Entität befinden sich Informationen in der Windows-Registrierungsdatenbank. |
2024-11-23 00:24:50 | https://de.wikipedia.org/wiki/Fanna_(Friaul-Julisch_Venetien) | Die Gemeinde Fanna liegt in Nordost-Italien in der Region Friaul-Julisch Venetien. Sie liegt nördlich von Pordenone und hat 1480 Einwohner . Die Gemeinde umfasst neben dem Hauptort Fanna zwei weitere Ortschaften, Borgo Sottila und Madonna di Strada. Die Nachbargemeinden sind Arba, Cavasso Nuovo, Frisanco und Maniago. Der Haltepunkt Fanna-Cavasso liegt an der Bahnstrecke Gemona del Friuli–Sacile. In Fanna wird neben der italienischen Sprache die friaulische Sprache gesprochen. Im Gemeindegebiet gilt das Regionalgesetz 18. Dezember 2007 Nummer 29 „Standards für den Schutz, Verbesserung und Förderung der friaulischen Sprache“, mit dem die Region Friaul-Julisch Venetien die offiziellen Benennungen in Friaulisch etablierte, wo diese Sprache gesprochen wird. In der letzten Zeit hat auch der venetische Dialekt an Boden gewonnen. Aiello del Friuli | Amaro | Ampezzo | Andreis | Aquileia | Arba | Arta Terme | Artegna | Attimis | Aviano | Azzano Decimo | Bagnaria Arsa | Barcis | Basiliano | Bertiolo | Bicinicco | Bordano | Brugnera | Budoia | Buja | Buttrio | Camino al Tagliamento | Campoformido | Campolongo Tapogliano | Caneva | Capriva del Friuli | Carlino | Casarsa della Delizia | Cassacco | Castelnovo del Friuli | Castions di Strada | Cavasso Nuovo | Cavazzo Carnico | Cercivento | Cervignano del Friuli | Chions | Chiopris-Viscone | Chiusaforte | Cimolais | Cividale del Friuli | Claut | Clauzetto | Codroipo | Colloredo di Monte Albano | Comeglians | Cordenons | Cordovado | Cormòns | Corno di Rosazzo | Coseano | Dignano | Doberdò del Lago | Dogna | Dolegna del Collio | Drenchia | Duino-Aurisina | Enemonzo | Erto e Casso | Faedis | Fagagna | Fanna | Farra d’Isonzo | Fiume Veneto | Fiumicello Villa Vicentina | Flaibano | Fogliano Redipuglia | Fontanafredda | Forgaria nel Friuli | Forni Avoltri | Forni di Sopra | Forni di Sotto | Frisanco | Gemona del Friuli | Gonars | Gorizia | Gradisca d’Isonzo | Grado | Grimacco | Latisana | Lauco | Lestizza | Lignano Sabbiadoro | Lusevera | Magnano in Riviera | Majano | Malborghetto Valbruna | Maniago | Manzano | Marano Lagunare | Mariano del Friuli | Martignacco | Medea | Meduno | Mereto di Tomba | Moggio Udinese | Moimacco | Monfalcone | Monrupino | Montenars | Montereale Valcellina | Moraro | Morsano al Tagliamento | Mortegliano | Moruzzo | Mossa | Muggia | Muzzana del Turgnano | Nimis | Osoppo | Ovaro | Pagnacco | Palazzolo dello Stella | Palmanova | Paluzza | Pasian di Prato | Pasiano di Pordenone | Paularo | Pavia di Udine | Pinzano al Tagliamento | Pocenia | Polcenigo | Pontebba | Porcia | Pordenone | Porpetto | Povoletto | Pozzuolo del Friuli | Pradamano | Prata di Pordenone | Prato Carnico | Pravisdomini | Precenicco | Premariacco | Preone | Prepotto | Pulfero | Ragogna | Ravascletto | Raveo | Reana del Rojale | Remanzacco | Resia | Resiutta | Rigolato | Rive d’Arcano | Rivignano Teor | Romans d’Isonzo | Ronchi dei Legionari | Ronchis | Roveredo in Piano | Ruda | Sacile | Sagrado | San Canzian d’Isonzo | San Daniele del Friuli | San Dorligo della Valle | San Floriano del Collio | San Giorgio della Richinvelda | San Giorgio di Nogaro | San Giovanni al Natisone | San Leonardo | San Lorenzo Isontino | San Martino al Tagliamento | San Pier d’Isonzo | San Pietro al Natisone | San Quirino | San Vito al Tagliamento | San Vito al Torre | San Vito di Fagagna | Santa Maria la Longa | Sappada | Sauris | Savogna d’Isonzo | Savogna di Cividale | Sedegliano | Sequals | Sesto al Reghena | Sgonico | Socchieve | Spilimbergo | Staranzano | Stregna | Sutrio | Taipana | Talmassons | Tarcento | Tarvis | Tavagnacco | Terzo d’Aquileia | Tolmezzo | Torreano | Torviscosa | Tramonti di Sopra | Tramonti di Sotto | Trasaghis | Travesio | Treppo Grande | Treppo Ligosullo | Tricesimo | Triest | Trivignano Udinese | Turriaco | Udine | Vajont | Valvasone Arzene | Varmo | Venzone | Verzegnis | Villa Santina | Villesse | Visco | Vito d’Asio | Vivaro | Zoppola | Zuglio |
2024-12-04 07:52:54 | https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Venuskrater/S | |
2024-11-24 08:04:38 | https://de.wikipedia.org/wiki/Dornier_D.I | Deutsches Reich Deutsches Reich Der Dornier D.I war ein Jagdflugzeug der Zeppelin Werk Lindau GmbH , eine Gesellschaft im Zeppelin-Konzern, deren Geschäftsführer Dornier war. Der Erstflug erfolgte am 4. Juni 1918, zu einem Einsatz im Ersten Weltkrieg kam es nicht mehr. Für seine Zeit war das Konzept als einer der wenigen freitragenden Doppeldecker sehr fortschrittlich. Die obere Tragfläche war ohne Spanndrähte mit vier Streben am Rumpf befestigt. Das Flugzeug war mit glattem Duralumin verkleidet, nicht gewellt wie damals bei vergleichbaren Typen. Ursprünglich hatte es einen Mercedes-D-III-Motor und als Bewaffnung zwei 7,92-mm-Maschinengewehre LMG 08/15. Der Rumpf war in Ganzmetall-Schalenbauweise ausgeführt, die Tragflächen zu zwei Drittel mit Duralumin beplankt, vom Hinterholm bis zu Hinterkante mit Stoff bespannt; Leitwerk in Normalbauweise, Seitenleitwerk mit Metall beplankt, der Rest stoffbespannt. Das Fahrwerk war starr mit verkleideten Streben, durchgehender Achse und einem Hecksporn. Nicht nur hohe Offiziere der deutschen Fliegertruppe, sondern auch einige Piloten misstrauten dem Flugzeug wegen der „zu modernen“ Konstruktion. Obwohl nicht in der offiziellen Liste der Teilnehmer am zweiten D-Flugzeug-Wettbewerb in Adlershof im Sommer 1918, wurde die Zeppelin D.I mit anderen Mustern durch Frontpiloten erprobt. Ausgerüstet mit einem Mercedes-D-III-Motor, wurde die Maschine von Hpt. Wilhelm Reinhard geflogen, der damit im Juli 1918 tödlich abstürzte. Ein anderes Flugzeug mit einem BMW-IIIa-Motor flog im dritten Wettbewerb . Die Flugleistung war enttäuschend, sieben andere Muster waren schneller. Nach dem Krieg wurden zwei Do D.I in die USA verfrachtet, eine wurde vom Army Air Corps, die andere von der Marine getestet. Eine weitere verblieb im Dornier-Firmenmuseum und wurde dort während des Zweiten Weltkrieges bei Bombenangriffen zerstört. V I • Rs I • Rs II • Rs III • Rs IV • Cs I • Cs II • D.I • Do A • Do B • Do C • Do C III • Do D • Spatz • Do E • Do F • Do H • Do J • Do K • Do L • Do L II • Do N • Do P • Do R • Do S • Do Y • Do X Do 10 • Do 11 • Do 12 • Do 13 • Do 14 • Do 15 • Do 16 • Do 17 • Do 18 • Do 19 • Do 20 • Do 22 • Do 23 • Do 24 • Do 26 • Do 212 • Do 214 • Do 215 • Do 216 • Do 217 • Do 235 • Do 317 • Do 318 • Do 335 • Do 417 • Do 435 • Do 535 • Do 635 • P 247 Do 25 • Do 27 • Do 28 • Do 29 • Do 30 • Do 31 • Do 32 • Do 34 • Dornier 128 • Do 132 • Dornier 228 • Do 231 • Dornier 328 • P 406 • P 410 • Dornier 428 • Dornier 528 • Dornier 728 • Dornier 928 |
2024-12-01 22:11:29 | https://de.wikipedia.org/wiki/Weight_Watchers | Weight Watchers, Abkürzung WW, ist ein US-amerikanisches Unternehmen, das eine Diätmethode zur Gewichtsreduktion vermarktet. Das Unternehmen wurde 1963 im US-Bundesstaat New York von der Hausfrau Jean Nidetch gegründet und ist mittlerweile in rund 30 Ländern vertreten. 1970 führten Irmgard und Walter Mayer das erste deutsche Weight-Watchers-Treffen in ihrer Düsseldorfer Wohnung durch. 2012 waren es über 300.000 Teilnehmer deutschlandweit. Von 1978 bis 1999 gehörte das Unternehmen Weight Watchers zur H. J. Heinz Company. 1999 wurde es von einer luxemburgischen Investmentholding übernommen. Seit 2001 werden die Aktien von Weight Watchers International Inc. an der New Yorker Börse gehandelt. Die Aktiengesellschaft mit Sitz in New York City stand fast sieben Jahre unter Leitung von David P. Kirchhoff, bevor dieser im August 2013 durch James R. Chambers abgelöst wurde. Im Oktober 2015 wurde bekannt, dass die Moderatorin Oprah Winfrey 43 Millionen US-Dollar in das Unternehmen investiert hat und mit einem Anteil von 15 Prozent zur zweitgrößten Aktionärin aufgestiegen war. Die Aktien von Weight Watchers stiegen daraufhin um 105 Prozent. Das Konzept zur Gewichtsreduktion beinhaltet eine Diät mit energiereduzierter Mischkost und entspricht den Anforderungen der evidenzbasierten Leitlinie Prävention und Therapie der Adipositas 2014 der DGE an ein Gewichtsreduktionsprogramm. Die Wirksamkeit und Sicherheit wurde in randomisierten, kontrollierten Studien nachgewiesen. Es handelt sich um eine langfristige moderate Reduzierung der Energiezufuhr und eine Umstellung der Ernährungsgewohnheiten. Das Konzept besteht darin, jedem Lebensmittel einen sogenannten „Punktwert“ zuzuweisen, der aus unterschiedlichen Faktoren berechnet wird. Es dürfen grundsätzlich alle Arten von Lebensmitteln in Maßen verzehrt werden. Den Abnahmewilligen steht täglich eine festgelegte Punktmenge zur Verfügung, die vom Geschlecht, Alter, Körpergröße und Gewicht abhängt. Die Unterlagen, Rezeptbücher und Punktelisten unterliegen dem Urheberrechtsschutz und stehen nur zahlenden Mitgliedern zur Verfügung. Gemäß zwei Studien des Medical Research Council in Großbritannien tritt bei einer Teilnahme an kommerziellen Programmen zur Gewichtsreduktion, wie z. B. dem Weight-Watchers-Programm, deutlich öfter der gewünschte Erfolg ein als bei Standardbehandlungen im Rahmen medizinischer Grundversorgung im britischen Gesundheitssystem. Knapp ein Drittel der Teilnehmer schaffte eine Gewichtsreduktion von über 5 Prozent. Laut DGE ermöglicht das Programm bei mäßig adipösen Personen eine mittlere Gewichtsreduktion von 3–4,5 kg bzw. 2,9 kg . Merkmale der Methode sind eine kontrollierte Ernährungsumstellung sowie kostenpflichtige wöchentliche Gruppentreffen der Abnehmwilligen, bei denen Erfahrungen ausgetauscht, über das Konzept und gesunde Ernährung informiert und die jeweiligen Erfolge überprüft werden. Die etwa 16.000 Gruppenleiterinnen haben ebenfalls mit Weight Watchers abgenommen und ihr Wunschgewicht erreicht. Das Ernährungsprogramm kann ebenfalls gegen Gebühr mittels per Post übersandter Unterlagen, online oder per App durchgeführt werden. Zunächst wird ein Zielgewicht des Abnahmewilligen festgelegt, das innerhalb der als Normalgewicht definierten Gewichtsspanne für die jeweilige Körpergröße liegt. Wer sein Zielgewicht erreicht hat, muss sich sechs Wochen lang nach dem sogenannten Erhaltungsprogramm ernähren, ehe die sogenannte Goldmitgliedschaft bzw. Dauermitgliedschaft in Anspruch genommen werden kann. Goldmitglieder können weltweit kostenlos an Gruppentreffen teilnehmen, solange sie nicht mehr als zwei Kilogramm über ihrem Zielgewicht liegen. Weight Watchers vermarktet im Rahmen seines Konzepts eine Vielzahl von Produkten, auf denen der jeweilige Pointswert angegeben ist; diese Produkte sind jedoch zur Umsetzung des Ernährungskonzeptes nicht notwendig. Die Stiftung Warentest kritisierte im Juli 2007 ein Produkt von Weight Watchers und bewertete es im Qualitätsurteil mit der Note mangelhaft. Demnach hatte der Premium Kochschinken mit 0,6 g Fett pro Portion einen ungewöhnlich hohen bindegewebsreichen Anteil , der nach der Fleischverordnung nicht enthalten sein dürfte. |
2024-11-30 22:59:53 | https://de.wikipedia.org/wiki/Nahmitz | Das Dorf Nahmitz mit rund 600 Einwohnern gehört seit dem 1. April 2002 als Ortsteil zur Gemeinde Kloster Lehnin im Landkreis Potsdam-Mittelmark in Brandenburg, zu der sich dreizehn bis dahin selbständige Dörfer und Orte zusammengeschlossen hatten. Nahmitz liegt rund 15 Kilometer südöstlich der Stadt Brandenburg an der Havel und rund 25 Kilometer südwestlich von Potsdam sowie rund 50 Kilometer von Berlin entfernt. Das Dorf ist Teil der historischen Landschaft Zauche. Nahmitz befindet sich unmittelbar an der Autobahn A2 Berlin–Magdeburg am nordwestlichen Ende des Klostersees, während der nur zwei Kilometer entfernte, für die Gesamtgemeinde namensgebende Ortsteil Lehnin am südöstlichen Ende des Sees liegt. Das Dorf ist slawischen Ursprungs, auch der Name Nahmitz stammt aus dem Slawischen. Rund einen Kilometer nördlich am Netzener See ist heute noch ein Burgwall sichtbar. Die erste urkundliche Erwähnung findet das Dorf 1193 – aus dieser Zeit stammt auch seine „historische Bedeutung“. Um 1185/1190 wurde hier der Legende nach Sibold, der erste Abt des benachbarten Zisterzienser Klosters Lehnin, von slawischen Fischern erschlagen. Die Legende enthält wahrscheinlich einen wahren Kern, der laut S. Warnatsch in einem Streit der Mönche mit den Nahmitzer Slawen um Fischerei- und Mühlenrechte lag. Nach dem Ausbau der Emster als Wasserverbindung zur Havel als Emster Kanal kam es im 19. Jahrhundert in Nahmitz zu einer nennenswerten Fabrikation von Ziegelsteinen in zwei Ziegeleien. Ferner profitierte die Schifffahrt von dem Kanalausbau, 1801 waren 14 Schiffer mit der Flößerei von Holz beschäftigt. Neben der wald- und wasserreichen Umgebung ist heute die kleine, 2004 restaurierte Kirche erwähnenswert, ein rechteckiger Putzbau aus dem Jahr 1744 mit hölzernem Dachstuhl. Die beiden Glocken stiftete der letzte Lehniner Klosterabt Valentin im 16. Jahrhundert für einen Vorgängerbau. In der Liste der Baudenkmale in Kloster Lehnin sind für Nahmitz zwei Baudenkmale aufgeführt. Damsdorf | Emstal | Göhlsdorf | Grebs | Krahne mit Rotscherlinde | Lehnin | Michelsdorf | Nahmitz | Netzen | Prützke | Rädel | Reckahn mit Meßdunk | Rietz | Trechwitz mit Trechwitz Siedlung |
2024-11-23 22:17:17 | https://de.wikipedia.org/wiki/Turkopolen | Die Turkopolen waren eine leichte Kavallerie, die im Nahen Osten während der Zeit der Kreuzzüge durch die Franken, aber auch durch die Byzantiner, als Hilfstruppen eingesetzt wurde. Beim Templerorden sind Turkopolen seit der Mitte des 12. Jahrhunderts belegt. Sie wurden anfangs aus den Reihen der einheimischen christlichen Bevölkerung rekrutiert, d. h., es musste zumindest ein Elternteil christlich sein. Diese Regelung wurde in späteren Jahren aber zunehmend aufgegeben. Die Turkopolen teilten die Kampfweise der leichten muslimischen Reiterei, die den Gegner beständig mit Pfeilen überschüttete und einer direkten Auseinandersetzung im Nahkampf auszuweichen suchte. Der Deutsche Orden und die Johanniter nannten ihre aus Einheimischen rekrutierten leichten Kavallerieeinheiten ebenfalls Turkopolen. Der Pilier der englischen Ordenszunge der Johanniter führte als Oberbefehlshaber der Turkopolen den Titel Turkopolier. Da mit dem Hospital of Saint John of Jerusalem Act 1540 unter Heinrich VIII. die Kommenden der englischen Zunge aufgehoben wurden, wurde nach dem Tod des letzten gewählten Tukopoliers Nicholas Upton 1551 die Stelle nicht mehr besetzt. Maria I. ernannte Richard Shelley 1557 zum Turkopolier, zu einer Wiederherstellung der Zunge kam es aufgrund ihres Todes im Folgejahr jedoch nicht. Der Papst ernannte noch 1572 und 1606 für kurze Zeit einen Tukopolier per Breve, bis das Amt schließlich mit dem des Großmeisters verbunden wurde. 1782 wurde mit Johann Baptist von Flachslanden zum letzten Mal ein Turkopolier gewählt, der das Amt 1799 an den russischen Großfürsten Konstantin Pawlowitsch Romanow abgeben musste. |
2024-12-04 06:26:27 | https://de.wikipedia.org/wiki/Evangelische_Kreuzkirche_(Wiedenest) | Die Evangelische Kreuzkirche ist ein denkmalgeschütztes Kirchengebäude in Wiedenest, einem Ortsteil von Bergneustadt im Oberbergischen Kreis . Sie gehört zu den Bunten Kirchen im oberbergischen Land. Die Ev. Emmaus-Kirchengemeinde Wiedenest-Derschlag gehört zum Kirchenkreis An der Agger in der Evangelischen Kirche im Rheinland. Gegründet wurde sie vermutlich im frühen 12. Jahrhundert als Filiale der Pfarrkirche zu Gummersbach, die dem Kölner Severinstift gehörte. 1154 wurde sie abgepfarrt und erhielt so das Recht auf einen eigenen Pfarrer, eigenen Taufstein und Friedhof. 1301 wurde die Wiedenester Kirche für mehr als 400 Jahre auch Pfarrkirche der neu gegründeten benachbarten Veste Neustadt, des heutigen Bergneustadt. Ab dem 15. Jahrhundert wurde die Kirche dem Heiligen Kreuz geweiht. Man schrieb der Reliquie vom Holz des Kreuzes Christi heilende Wirkung zu. Von der bislang nie versiegenden Quelle oberhalb der Kirche, die heute mit einer Brunneneinfassung versehen ist, erzählt man sich gleiches. So wurde die Wiedenester Kirche in jener Zeit zur Wallfahrtskirche. Die malerisch gelegene dreischiffige Pfeilerbasilika von zwei Jochen, mit schmalen Seitenschiffen steht abseits des Ortes im Hang des Dörspetals auf einem ummauerten Friedhof. Der Westturm von der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts ist vorgesetzt, seine achtseitige Pyramide kommt dem Mauerwerk an Höhe in etwa gleich. So wirkt er gegenüber dem kleinen Langhaus mit seinen beiden ungleich langen Seitenschiffen sehr hoch. Von 1452 bis 1454 wurden Anstelle eines durch eine Grabung nachgewiesenen Ostschlusses, aus einem quadratischen Chorhaus und gestelzter Halbkreisapsis, das Querhaus und der Rechteckchor errichtet. Bei der umfassenden Instandsetzung des Kircheninneren in den Jahren 1962 bis 1964 wurde der mittelalterliche Zustand weitgehend wieder herbeigeführt. Die von 1928 bis 1932 freigelegten Malereien wurden von Ergänzungen befreit. Gleichzeitig wurde die farbige Fassung der Architekturelemente in Grau mit weißem Fugenanstrich versehen und Sonstiges nach Befund erneuert. 2010 wurde eine neue Fußbodenheizung eingebaut. Dabei wurden die bronzene Kanzel samt Schalldeckel entfernt. Das Vogelnest, an dem der Schalldeckel befestigt war, wurde zur Erinnerung belassen. Der steinerne Altar wurde durch einen eichenhölzernen ersetzt, der in seinen Beinen das Kreuz als Motiv der Kirche aufnimmt. Ein neues Lesepult und ein Kerzenleuchter für die Osterkerze wurden angeschafft. Eine moderne Halogen-Beleuchtung wurde eingebaut und der Taufstein zuletzt in den hinteren Teil des linken Seitenschiffs versetzt. Der schmucklose Außenbau mit einem steinsichtig verschlämmten Bruchsteinmauerwerk ist mit Schiefer gedeckt. Die Satteldächer der Ostteile sind höher als die des Langhauses. Das spitzbogige Westportal wurde wohl nachträglich eingebaut. In das Mittelschiff und das Langhaus wurden Kreuzgratgewölbe eingezogen. Querhaus und Chor sind ebenfalls kreuzrippengewölbt. Die Fenster des Obergadens befinden sich noch in der ursprünglichen Form, die der Seitenschiffe wurden nachträglich vergrößert. Das Maßwerk der Fenster wurde rekonstruiert. Nach der Reformation wurde aus der katholischen Wallfahrtskirche eine evangelische Kirche. Der Wandmalereizyklus in Chor und Querhaus, von der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts, in Fresco-Kalksecco-Mischtechnik ist fragmentarisch erhalten. In den Bildstreifen des Chores sind noch die Anbetung der Könige sowie Standfiguren von Heiligen und Aposteln zu erkennen. Die in ein Rahmengerüst eingespannten Einzelszenen der Bilderfolgen in den Querhausarmen wirken wie große Altartafeln. Die Malereien im südlichen Querhausarm stellen die Kreuzlegende nach dem Bericht der Legenda aurea dar. Im nördlichen Querhaus ist die Passion Christi vom Einzug in Jerusalem bis zur Ausgießung des Hl. Geistes zu sehen. Auf dem Wandgemälde im Vierungsgewölbe wird das Jüngste Gericht vor rosettengemustertem Hintergrund gezeigt. Bei der ersten Freilegung durch Anton Bardenhewer wurden Rankenmalereien aus dem 15. Jahrhundert und die figürlichen Malereien aus dem 16. Jahrhundert, in den 1960er Jahren weitere Malereien entdeckt. Diese ornamentalen Malereien im Langhaus werden dem 13. Jahrhundert zugeordnet. Es folgten weitere Restaurierungs- und Konservierungsarbeiten in den Jahren 1984 und 2015. Die Wandmalerei der Heilig-Kreuz-Legende gehört zur dritten Ausmalung der Kirche und bietet einen einmaligen Detailreichtum. „Durch ihre aufwändige Komposition und die präzise Ausführung unter Verwendung wertvoller Materialien, stellt der Heilig-Kreuz-Zyklus in Wiedenest ein einzigartiges historisches Erbe seiner Zeit für den Oberbergischen Raum dar. Die Kirche von Wiedenest allerdings verfügt über den einzigen Wandmalereizyklus nördlich der Alpen, in dem die Kreuzlegende von Beginn ab Adam bis zum Ende mit Heraklius erzählt wird, und der zudem seinen Schwerpunkt in der alttestamentarischen Geschichte hat.“ Ältester Einrichtungsgegenstand ist ein romanischer Taufstein aus der Zeit um 1200 aus Andesit. Die sechs Säulen wurden erneuert. Die Neuausstattung enthält Stücke in Bronzeguss sowie einen neuen Glasgemäldezyklus von Hermann Gottfried. Johannes Rohlf schuf im Jahr 1964 die kleine Orgel als sein opus 1. Das Instrument verfügt über sieben Register und ist in die Brüstung eingebaut. 51.0212777777787.6799444444444Koordinaten: 51° 1′ 16,6″ N, 7° 40′ 47,8″ O |
2024-12-03 22:55:05 | https://de.wikipedia.org/wiki/Bungee-Jumping | Die Begriffe Bungeespringen oder Bungee-Springen, Bungeejumping oder Bungee-Jumping jump „springen“) bezeichnen eine moderne Extremsportart, bei der man von einem hohen Bauwerk kopfüber in die Tiefe springt. Der freie Fall wird von einem Gummiseil, das am Körper des Springers und der Absprungplattform befestigt ist, über dem Untergrund abgebremst. Die Länge des Gummiseils wird dem Körpergewicht des Springers angepasst. Durch die Elastizität des Seils wird der Springer mehrfach nach oben zurückgefedert und pendelt schließlich aus. Als Absprungplattformen werden vorhandene Bauwerke wie Brücken oder Türme oder eigens hierfür aufgestellte Krane genutzt. Die Ursprünge des Extremsports gehen auf die Lianenspringer von Pentecost in Vanuatu zurück. Im Jahr 1972 nahm Elisabeth II. als damaliges Mit-Staatsoberhaupt des Kondominiums Neue Hebriden, aus dem 1980 Vanuatu hervorging, an einer Zeremonie teil, bei der ein Springer zu Tode kam. Von diesem Ritual fasziniert, experimentierte der Oxford University Dangerous Sports Club in den 1970er Jahren mit Gummibändern, die das Springen ungefährlicher und somit auch für westliche Waghalsige möglich machen sollten. Am 1. April 1979 sprangen vier Klubmitglieder von der 250 ft hohen Clifton Suspension Bridge in Bristol und führten so die ersten modernen Bungeesprünge aus. Die Springer, darunter David Kirke , wurden zeitweise festgenommen. Sie konnten das Konzept des Bungeespringens jedoch durch weitere Sprünge in den USA von der Golden Gate Bridge und der Royal Gorge Bridge etablieren. Der Neuseeländer A. J. Hackett testete mit dem Sprung von der Greenhithe Bridge 1986 erfolgreich das elastische Gummiseil, das eigens für den Sprung in die Tiefe konzipiert wurde. Im Mai 1987 folgte der berühmte Sprung vom Eiffelturm in Paris. Hackett bot danach kommerzielle Sprünge auf der Südinsel Neuseelands an. Standorte waren die Kawarau-Bridge und die Skippers Canyon Bridge. Im deutschsprachigen Raum machte diesen Extremsport im Wesentlichen der deutsche Stuntman Jochen Schweizer populär. Meist wird Bungeespringen auf der Suche nach dem „ultimativen Kick“, bisweilen auch als Methode zur Überwindung eigener Ängste praktiziert. Bei Warwitz findet sich die detaillierte Darstellung der seelischen Abläufe im Angst-Lust-Gefüge eines Menschen, der sich zum ersten Mal einem Bungeesprung stellt: Der Bungeespringer baut mit dem Entschluss zu dem Wagnis und der Auffahrt zum Absprungpunkt eine Erregungsspitze auf, die sich mit der Durchführung des Fallenlassens und dem Sturz in die Tiefe in einem Kick-Erleben spontan auflöst. Der Kick ist in der Regel mit hohen Lustgefühlen verbunden. Die erste Phase des Sprungs ist der freie Fall, in der das Seil locker am Fußgelenk hängt und die so weit hinunterführt, wie das Seil auch ohne Springer hängen würde. Ab diesem Punkt dehnt sich das Seil und bremst den Springer ab. Die Länge des ungedehnten Seils wird so berechnet, dass der Springer zwar rechtzeitig vor dem Boden gestoppt wird, aber eine möglichst lange Freifallphase hat. Sie hängt von zahlreichen Faktoren ab, vor allem von der Dehnbarkeit des Seils und dem Gewicht des Springers. Bei Sprüngen über einer Wasserfläche hat man auch die Option, in das Wasser einzutauchen. Das Bungee-Seil ist immer gleich lang, allerdings ist am Ende noch ein Bergseil befestigt , mit dessen Hilfe berechnet werden kann, wie weit der Springer sich dem Boden nähern wird. Das sogenannte Vario-Seil wird mittels eines belegten Achterknotens und mit zusätzlich hintersichertem Mastwurf am Sprungkorb beziehungsweise an der Sprungrampe befestigt. So lassen sich die Länge oder die Fallstrecke verändern. Nach Erreichen des tiefsten Punktes wird der Springer vom Gummiseil wieder nach oben gezogen. Diese Phase nennt man auch Rebound. Vor allem der erste Rebound ist normalerweise so stark, dass der Springer noch einmal in eine Phase des freien Falles kommt. Durch die steigende Popularität des Bungeespringens in den letzten Jahren haben sich stetig mehr Variationen entwickelt. So kann man zum Beispiel zu zweit einen sogenannten Tandem-Sprung machen. Selbst der Bungeesprung aus einem Helikopter ist möglich. Des Weiteren unterscheidet man auch verschiedene Befestigungsmöglichkeiten. Man kann mit Fußgeschirr oder Befestigung an der Hüfte springen. Hierbei hat man die Möglichkeit, in der Luft akrobatische Sprungvariationen zu machen, zum Beispiel Salti. Rocket Bungee: Der Springer wird an einem am Boden liegenden Gewicht fixiert und das Bungeeseil vom Bungeekran gespannt. Durch einen Auslösemechanismus wird die Fixierung gelöst und der Springer schnellt empor. Um eine Kollision mit dem Bungeekorb zu verhindern, wird beim Spannen des Seils der Kran leicht geschwenkt. Dadurch bewirkt die Schwerkraft beim Hochschnellen einen ballistischen Flug und der Springer fliegt am Bungeekorb vorbei, je nach Körpergewicht und Seilspannung sogar darüber hinaus. Wie bei den ersten Rocket-Bungeesprüngen durchgeführt, reichen statt eines Gewichts auch vier bis fünf kräftige Personen aus, um den Springer am Boden zu halten. Bei Sprüngen von einer Brücke bietet sich teilweise die Möglichkeit, ins Wasser einzutauchen. Eine Variante des Bungeespringens ist der Sling-Shot . Ein offenes Kugelgerüst, das zwischen Masten an vier Sprungseilen aufgehängt ist, wird nach oben katapultiert und schnellt wieder zurück. Dabei dreht sich die Kugel. In der Kugel befinden sich meist zwei Sitze mit Beckengurten und Sicherheitsbügeln über den Schultern der Insassen. Beim Bungeespringen bestehen einige Risiken für die Gesundheit und das Leben des Springers: Medizinische Komplikationen können beim ersten Rebound nach dem Sprung auftreten, wenn der Springer wieder hoch geschleudert wird und die Möglichkeit einer Seilberührung besteht. Das Seil kann in solchen Fällen Abschürfungen, Prellungen oder Striemen verursachen. Vor allem das Gesicht und der Hals sind besonders empfindlich und müssen in dieser Phase des Sprunges durch vor das Gesicht gehaltene Unterarme geschützt werden. Diese Haltung verhindert auch, dass sich das Seil um den Hals schlingen und so zu gefährlichen oder gar tödlichen Verletzungen führen kann. Eine Verletzungsgefahr besteht in manchen Fällen ebenfalls, wenn der Springer beim Einsetzen der Verzögerung durch das Seil nicht optimal senkrecht mit dem Kopf nach unten ausgerichtet ist. Es kann dann zu einer peitschenden Bewegung des Körpers und daraus folgenden Verletzungen der Wirbelsäule oder der Fußgelenke kommen. Die Bremsverzögerung bei den in Europa zugelassenen Seilen beträgt zirka 2,5 g bis 3,5 g. Dadurch wirkt auf den Körper eine große Kraft in entgegengesetzter Richtung zur aufrechten Position ein, wodurch der Blutdruck im Kopf stark ansteigt. Dieser Effekt kann noch verstärkt werden, wenn der Springer gleichzeitig eine Pressatmung ausführt oder laut schreit. Das kann bei dafür veranlagten Personen zu Blutungen in den Augen oder im Kopf allgemein führen. In den meisten Fällen sind die Auswirkungen reversibel. Durch die hohen Drücke, die beim Rebound entstehen, können insbesondere Sehstörungen auftreten, die meist vorübergehend sind, selten aber auch zu bleibenden Sehbehinderungen und sehr selten zur Blindheit führen können. Die erhöhten Drücke im Blutkreislauf können Einblutungen der Netzhaut auslösen. Darüber hinaus sind durch die Druckerhöhung im Zentralnervensystem vorübergehender Schwindel und Verwirrung beschrieben, sehr selten auch ein Schlaganfall und eine hohe Querschnittlähmung. Die Druckerhöhung löst gelegentlich auch Schwellungen oder kleine Kapillarblutungen besonders im Gesicht aus. Durch die massive Stress-Situation werden die Stresshormone stark vermehrt freigesetzt und dadurch indirekt auch das Immunsystem vorübergehend gehemmt. Auf Bungeesprünge verzichten sollten Personen mit Neigung zu Bluthochdruck, Herz- und Kreislauferkrankungen, nach Schädelverletzungen, psychischen Erkrankungen, Epilepsie, Grünem Star, deformiertem Skelett, Herzschrittmacherträger, Thrombosepatienten, Marcumarpatienten, Schwangere, Alkoholisierte sowie Menschen mit Problemen an der Halswirbelsäule. Senioren müssen vor dem Sprung oft ein ärztliches Attest über ihre körperliche Verfassung beim Veranstalter vorlegen. Jugendliche unter 18 Jahren benötigen eine Einverständniserklärung ihrer Eltern. |
2024-12-01 18:54:02 | https://de.wikipedia.org/wiki/Rovinj | Rovinj , italienisch: Rovigno Ruvèigno) ist eine Stadt in Kroatien an der Westküste der Halbinsel Istrien. Sie hat 14.294 Einwohner , davon gehören 11,25 % der italienischen Minderheit an. Im Westen und Südwesten ist die Stadt vom Adriatischen Meer umgeben, im Norden vom Limski-Kanal. Ursprünglich war Rovinj eine eigene Insel, die erst 1763 mit dem Festland verbunden wurde. Im Osten liegt der Vorort Rovinjsko Selo und etwa 25 Kilometer weiter die Stadt Kanfanar. Im Südosten liegt der Vorort Kokuletovica und etwa neun Kilometer weiter die Gemeinde Bale. Etwa einen Kilometer südlich der Altstadt von Rovinj befindet sich mit Zlatni rt eine weitere ins Meer ragende Halbinsel. Auf über 70 Hektar dehnt sich hier eine mehr als 100-jährige, heute unter Naturschutz stehende Parkanlage aus. Rovinj und dessen Buchten werden von 22 kleineren und größeren Inseln umgeben. Die größte dieser Inseln, die Sveta Katarina, liegt in Sichtweite der Halbinsel der Altstadt. Noch weiter südlich hinter Zlatni rt liegt Sveta Andrija. Ein Damm verbindet die Insel mit der kleineren Nachbarinsel Maskin. Im 2. Jahrhundert gaben die Römer dem noch unbedeutenden Inselort den Namen Ruginium. Die Bezeichnung Rovigno stammt aus dem 7. Jahrhundert; erst nach der Gründung der Republik Jugoslawien im Jahr 1945 erhielt die Stadt ihren heutigen kroatischen Namen Rovinj. Nach dem Zerfall des Römischen Reichs fiel die Insel als Castrum Rubini zwischen 539 und 788 unter die Herrschaft Byzanz, kurz unterbrochen von der langobardischen Episode 753 bis 774. Ab 788 geriet die Stadt unter die Herrschaft der Franken. Im 9. Jahrhundert war die Stadt immer wieder den Angriffen von Seeräubern ausgeliefert, so dass die Verteidigungsmauern erhöht wurden. Dies konnte jedoch nicht verhindern, dass Rovinj 876 niedergebrannt wurde. Ab dem 10. bis ins 12. Jahrhundert war die Stadt selbstverwaltend im Besitz verschiedener Adelsfamilien. Ab 1283 zu Venedig gehörend, erlebte Rovinj eine längere Blütezeit, dies trotz der Überfälle der Genueser und der Uskoken mit Plünderungen und Verwüstungen. Nach dem Zerfall der Republik Venedig und der Gründung des Königreichs Italien im Jahr 1805 geriet der Ort, wie die gesamte Küste Istriens, unter den Machteinfluss Napoleons. Am Wiener Kongress wurde 1815 mit dem Zuschlag der Region Illyrien an die Habsburger auch Rovigno unter österreichische Herrschaft gestellt. Im Kaiserreich Österreich war die Stadt zunächst Teil des Königreichs Illyrien und ab 1849 des Kronlands Österreichisches Küstenland. Im Jahr 1900 hatte die Stadt Rovigno 10.302 Einwohner. Davon waren 9.716 Italiener, 201 Deutsche und 41 Serbokroaten. Nach dem Zusammenbruch Österreich-Ungarns im Ersten Weltkrieg fiel Rovigno mit Istrien an Italien. Nach dem Zweiten Weltkrieg kam die nun Rovinj genannte Stadt an Jugoslawien, und zwar zur Teilrepublik Kroatien, die seit 1991 unabhängig ist. Die abwechslungsreiche Geschichte hat das Stadtbild Rovinjs stark geprägt. Die auf einem ins Meer ragenden Hügel erbaute Altstadt mit ihren verwinkelten Gässchen und ihrem romanisch-gotischen Stadtbild verfügt über zahlreiche Elemente aus Renaissance, Barock und neoklassizistischen Bauten. Überthront wird die Altstadt von der dreischiffigen barocken Kirche der Heiligen Euphemia . Sie wurde Anfang des 18. Jahrhunderts auf den Grundmauern einer älteren Kirche durch den venezianischen Baumeister Giovanni Dozzi errichtet. Euphemia war eine Märtyrerin zur Zeit des Kaisers Diokletians. Der Legende nach taten ihr die wilden Tiere, denen sie zum Fraß vorgeworfen worden war, nichts zuleide. Sie musste durch einen Dolchstoß getötet werden. Der Sarkophag mit ihren Gebeinen wurde in Byzanz aufbewahrt, verschwand jedoch in den Jahren des Bildersturms. Im Jahre 800 soll er auf wundersame Weise bei Rovinj ans Land geschwemmt worden sein. Seit dieser Zeit werden die Gebeine der Hl. Euphemia in der Kirche von Rovinj in einem Steinsarkophag aufbewahrt. Die Hl. Euphemia wurde zur Schutzpatronin der Stadt und ganz Istriens. Wahrzeichen der Stadt ist der auf dem höchsten Punkt der ehemaligen Insel stehende knapp 60 Meter hohe Kirchturm aus dem 17. Jahrhundert, dessen Vorbild der Campanile in Venedig ist. Auf der Turmspitze thront die 1758 gegossene bronzene 4,70 Meter hohe Statue der Heiligen Euphemia, die drehbar ist und mit der rechten Hand die Windrichtung anzeigt. Die Heilig-Kreuz-Kirche wurde 1592 mit einem kleinen Glockenturm und einer Loge im Felsgestein erbaut. Sie bietet eine gute Aussicht auf die Insel Sveta Katarina. Unterhalb der Kirche befindet sich eine 1720 errichtete Steinsäule, die auf die Stelle hinweist, an der nach Überlieferung am 13. Juli 800 der Sarkophag mit den Gebeinen der Hl. Euphemia angeschwemmt wurde. Direkt unterhalb der Euphemia-Kirche steht die kleine 1673 erbaute St.-Joseph-Kirche. Die kleine Kirche des Heiligen Apostel Thomas wurde 1388 errichtet und 1733 vergrößert. Der Zugang zur Kirche mit dem kleinen Glockenturm erfolgt über eine kurze Treppe. Das genaue Baujahr der Kirche der Gnädigen Muttergottes ist nicht bekannt , gemäß einer Inschrift erfolgte 1584 eine umfassende Renovierung. Die neoklassische Vorhalle wurde 1750 angefügt. Die im 14. Jahrhundert erbaute kleine Kirche des Heiligen Benedikt befindet sich in der Nähe des gleichnamigen St.-Benedikt-Stadttors. Der Eingang in die Altstadt bildet die venezianische Porta Balbi aus dem Jahr 1680 , geschmückt mit zwei Wappen und dem geflügelten Löwen der Venezianischen Republik. Ursprünglich befand sich an dieser Stelle das Haupttor der Stadtbefestigung, das jedoch kurz vor dem Bau des neuen Tores niedergerissen wurde. Der rötliche, im 12. Jahrhundert erbaute und später mehrmals aufgestockte Torre dell’Orologio war einst der Südturm der Stadtmauer und diente früher auch als Gefängnis. Der Turm ist geschmückt mit einem Relief des venezianischen Löwen und der Stadtuhr. Das älteste Gebäude ist der außerhalb der Halbinsel gelegene mächtige siebeneckige romanische Bau des Dreifaltigkeitsbaptisteriums aus dem 12. Jahrhundert. Auf einem Hügel gegenüber der Altstadt thront das ab Beginn des 18. Jahrhunderts erbaute Franziskanerkloster. Das Kloster besitzt eine nicht öffentliche Bibliothek mit über 8000 Büchern aus dem 16. bis 18. Jahrhundert. Rovinj hat zwei Museen: Das Heimatmuseum befindet sich im Barockpalast der ehemaligen Adelsfamilie Califfi aus dem 17./18. Jahrhundert. Das 1954 eröffnete Museum zeigt archäologische und ethnologische Sammlungen sowie wechselnde Kunstausstellungen. Das Batana-Museum widmet sich der Ausstellung von Holzbooten und Fischereigegenstände. 1968 wurde in Rovinj das Zentrum für Geschichtsforschung gegründet. Im Gebäude ist eine umfangreiche Bibliothek integriert. Ursprünglich wurde das Gebäude vom 15. bis 18. Jh. als öffentlicher Speicher des Hl. Damian verwendet, ab 1872 als Tabakfabrik. Das öffentliche Aquarium präsentiert den Besuchern in über 20 Bassins einen Einblick in die Unterwasserwelt der Adria. 1891 wurde in Rovinj durch das Berliner Aquarium Unter den Linden eine kleine meeresbiologische Station gegründet, die zunächst dem Sammeln von Meerestieren diente, später aber von Bedeutung für die Erforschung der Adria und des Mittelmeers wurde. Nach dem Ersten Weltkrieg kam die Arbeit der Station zunächst zum Erliegen, bis sie dann unter anderem durch das Wirken der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften als „Deutsch-Italienisches Institut für Meeresbiologie zu Rovigno“ eine neue Blüte erfuhr. Von 1931 bis 1940 war der österreichische Zoologe und Meeresbiologe Adolf Steuer einer der Direktoren des Instituts. Das malerische Stadtbild, die zahlreichen Strände in der Nähe der Stadt, vor allem am Goldenen Kap und die günstige Lage für Ausflüge in die nähere Umgebung z. B. zum Limski-Kanal, machen die Stadt zu einem attraktiven Tourismusziel. Landschaftlich reizvoll sind auch die der Stadt vorgelagerten 22 Inseln wie die Crveni Otok , die mit Booten leicht zu erreichen sind und ebenfalls Bade- und Tauchgelegenheiten bieten. Die Hafenpromenade sowie zahlreiche Restaurants und Geschäfte in der für Fahrzeuge gesperrten Innenstadt laden zum Flanieren ein. Für Radfahrer gibt es einen Radweg , gut ausgeschildert bis zum Campingplatz Polari – ca. 4 km durch Pinienwälder und vorbei an Badebuchten. Autofahrer können vom Istrischen Ypsilon aus am Schnittpunkt von A8/A9 über die D303 die letzten 15 km zurücklegen. Seit 1876 hatte Rovinj einen direkten Bahnhof an der Bahnstrecke Kanfanar–Rovinj der Istrianer Staatsbahn. Die Strecke wurde 1966 stillgelegt, nachdem die aufgrund der Investitionen in die Straßeninfrastruktur sinkenden Fahrgastzahlen keinen rentablen Betrieb mehr zuließen. Mehrere Jahrzehnte lag die Trasse danach brach, wurde aber bis auf die Gleisanlage im Bahnhof Rovinj nie abgebaut. Nach der 2000 kamen Pläne auf, die alte Bahnstrecke zum Fahrrad- und Fußweg umzubauen und so touristisch zugänglich zu machen. Seit 2019 sind diese Pläne verwirklicht und die Trasse ist durchgehend von Rovinj bis Kanfanar umgebaut. Von 1909 bis 1943 betrieb die Gemeinde Wien das auf 33 Hektar Fläche angelegte und sehr gut ausgestattete Seehospiz San Pelagio für Therapien und Rekonvaleszen von bis zu 340 Kindern. Schon ab 1892 hatte als Vorläufer das Erzherzogin Maria Theresia Seehospiz zu San Pelagio bei Rovigno bestanden. Rovinj unterhält mit folgenden Städten Partnerschaften: Städte: Buje | Buzet | Labin | Novigrad | Pazin | Poreč | Pula | Rovinj | Umag | Vodnjan Gemeinden: Bale | Barban | Brtonigla | Cerovlje | Fažana | Funtana | Gračišće | Grožnjan | Kanfanar | Karojba | Kaštelir-Labinci | Kršan | Lanišće | Ližnjan | Lupoglav | Marčana | Medulin | Motovun | Oprtalj | Pićan | Raša | Sveta Nedelja | Sveti Lovreč | Sveti Petar u Šumi | Svetvinčenat | Tar-Vabriga | Tinjan | Višnjan | Vižinada | Vrsar | Žminj Zypern Republik Agros • Spanien Altea • Finnland Asikkala • Deutschland Bad Kötzting • Italien Bellagio • Irland Bundoran • Polen Chojna • Frankreich Granville • Danemark Holstebro • Belgien Houffalize • Osterreich Judenburg • Ungarn Kőszeg • Malta Marsaskala • Niederlande Meerssen • Luxemburg Niederanven • Schweden Oxelösund • Griechenland Preveza • Litauen Rokiškis • Kroatien Rovinj • Portugal Sesimbra • Vereinigtes Konigreich Sherborne • Lettland Sigulda • Rumänien Siret • Slowenien Škofja Loka • Tschechien Sušice • Bulgarien Trjawna • Estland Türi • Slowakei Zvolen |
2024-12-02 02:36:18 | https://de.wikipedia.org/wiki/Achalinus | Achalinus formosanus Achalinus ist eine Schlangengattung aus der Familie der Höckernattern , die in Ostasien verbreitet ist. Morphologische Merkmale der Gattung: Die Nattern der Gattung Achalinus ernähren sich wie andere Höckernattern vor allem von wirbellosen Tieren wie Regenwürmern. Sie sind ovipar . Die Gattung ist in Asien in China, Vietnam, Taiwan und im Süden Japans verbreitet. Die IUCN ordnet die Art Achalinus jinggangensis als vom Aussterben bedroht und Achalinus hainanus als gefährdet ein. Achalinus werneri gilt zudem als potentiell gefährdet . Alle anderen Arten der Gattung mit ausreichender Datenlage werden als nicht gefährdet eingestuft. Die Gattung wurde 1869 von Wilhelm Carl Hartwig Peters, einem deutschen Naturforscher, Zoologen, Anatom und Entdecker, mit der Typusart Achalinus spinalis erstbeschrieben. Die Gattung wurde zuvor in die Familie Colubridae eingeordnet, zählt aber inzwischen zur Familie der Höckernattern. Die Typusart ist Achalinus spinalis. Insgesamt werden nach der Reptile Database 28 rezente Arten der Gattung Achalinus zugeordnet : |
2024-12-04 07:58:38 | https://de.wikipedia.org/wiki/Softwarelupe#Bildschirmlupe | Die Softwarelupe ist ein softwaretechnisches Hilfsmittel zur Veränderung des angezeigten Bildausschnitts von digital vorliegenden Bilddaten. In der Digitalfotografie kann sie zur Erhöhung der Präzision der Entfernungseinstellung eingesetzt werden. Bei Digitalkameras werden im Live-View-Modus auf dem Monitor oder im elektronischen Sucher in der Regel wesentlich weniger Bildpunkte wiedergegeben, als vom Bildsensor zur Verfügung stehen. Daher kann mit deren Hilfe nicht ohne weiteres beliebig genau manuell scharfgestellt werden. Die Firmware der Kamera kann einen zentralen oder wählbaren Ausschnitt des Gesamtbildes auf dem Monitor oder im elektronischen Sucher vergrößert darstellen. Der Benutzer kann anhand des visuellen Schärfeeindrucks im vergrößerten und detailreicheren Bild eine exakte manuelle Scharfstellung vornehmen. Ein ähnliches Vorgehen gibt es bei der Bildschirmlupe für sehbehinderte Computernutzer, bei der ebenfalls Bildausschnitte vergrößert auf dem Computermonitor dargestellt werden. Hierbei wird allerdings keine höhere Bildschärfe erzielt, da die Bildpunkte, die auch unvergrößert schon alle getrennt wahrgenommen werden können, lediglich durch Zeilen- und Spaltenvervielfachungen vergrößert dargestellt werden, wobei für Normalsichtige kein Informationsgewinn erzielt wird. Meist wird der Bereich um den Mauszeiger herum vergrößert dargestellt, so dass der Benutzer auf der gesamten Seite arbeiten kann. |
2024-12-04 06:24:09 | https://de.wikipedia.org/wiki/Peter_von_Kastl | Peter von Kastl war ein deutscher Benediktinermönch, der mit großer Wahrscheinlichkeit eine Übersetzung von Boëthius’ Trost der Philosophie erstellte. Der wichtigste Beleg für Peters Existenz befindet sich im Chronicon Generale des Andreas von Regensburg. Dort heißt es: "Eodem anno magister Petrus presbiter professus, Boecium de consolatione philosophiae transtulit de latino in teutonicum. Hic sepultus est in Castello, vulgariter zu Chastel." hat Magister Petrus, Presbyter des Benediktinerklosters Kastl, eingesetzt in Reichenbach, Boethius’ De Consolatione Philosophiae aus dem Lateinischen ins Deutsche übersetzt. Er ist hier in Castello, gewöhnlich als Chastel bekannt, begraben.“] In den Aufzeichnungen des Klosters Reichenbach in der Oberpfalz wird außerdem ein „Probst“ mit dem Namen „Peter“ in den Einträgen für die Jahre 1397, 1398, 1400, 1406 und 1408 erwähnt, und dieser „Probst“ wurde 1958 als der von Andreas von Regensburg erwähnte Übersetzer der Consolatio identifiziert. Die Übersetzung ging vermutlich im Laufe des 17. Jahrhunderts verloren. Eine anonyme Übersetzung, die um 1473 von Anton Koberger in Nürnberg gedruckt sowie 1500 von Johann Schott in Straßburg nachgedruckt wurde, wird gelegentlich mit der Übersetzung Peters von Kastl gleichgesetzt. Dies ist zwar nicht ganz ausgeschlossen, aus verschiedenen Gründen aber eher unwahrscheinlich. |
2024-12-04 07:12:31 | https://de.wikipedia.org/wiki/Sant_Cugat_del_Rac%C3%B3 | Die dem hl. Cucuphas geweihte Kirche Sant Cugat del Racó ist – neben den Kirchen Sant Vicenç de Cardona, Sant Jaume de Frontanyà, Sant Pere de Rodes, Sant Cugat del Vallès und Sant Ponç de Corbera – einer der ältesten und eindrucksvollsten Bauten der romanischen Architektur im nördlichen Katalonien. Die Kirche Sant Cugat del Racó befindet sich auf dem Gemeindegebiet von Navàs im nur noch etwa 25 Einwohner zählenden Weiler gleichen Namens im Norden der Provinz Barcelona in der Autonomen Region Katalonien. Sie liegt etwa fünf Kilometer westlich des Oberlaufs des Riu Llobregat in einer Höhe von knapp 500 Metern ü. d. M. Die nächstgelegene größere Stadt, Manresa, befindet sich etwa 25 Kilometer südlich. Bei Ausgrabungen wurden im Bereich der Apsis Reste eines präromanischen Bauwerks gefunden, doch über Einzelheiten der Baugeschichte sowie über den oder die Auftraggeber der heutigen Kirche ist nichts bekannt. Der üblicherweise in die erste Hälfte des 11. Jahrhunderts datierte Bau der Kirche beeindruckt durch seine Höhendimensionen sowie durch die dreiapsidiale Anlage – Aspekte, die es nahezu unmöglich erscheinen lassen, dass es sich ursprünglich um eine einfache Dorfkirche gehandelt haben könnte. Eher ist an eine Kollegiatkirche oder an eine Prioratskirche zu denken, doch fehlen diesbezüglich weitergehende Hinweise. Ältere Namen lauten Sant Cugat de Castelladral oder Sant Cugat de l’Alou , was einen Bezug zum Kloster von Ripoll nahelegt; der heutige Name erscheint erstmals im Jahr 1689. Die an katalanischen Kirchen nach dem Jahr 1000 häufige auftretende Kombination von Lisenen und Rundbogenfriesen wird in der Forschung stets mit lombardischen Formen oder gar Architekten bzw. Steinmetzen in Verbindung gebracht . Der Grundriss der Kirche bildet in etwa ein griechisches Kreuz mit vier gleichdimensionierten Schenkeln nach. Der gesamte Bau ist im Wesentlichen aus nur grob behauenen Bruchsteinen errichtet; nur an den Ecksteinen, Lisenen und am – später hinzugefügten – Glockengiebel findet sich exakter behauenes Steinmaterial. Die Außenmauern der Apsiden, des Querschiffs, des Langhauses und der Westfassade sind durch Lisenen gegliedert, die sich unterhalb der Dachtraufen bzw. der Giebel zu einem beinahe umlaufenden Rundbogenfries entwickeln. Der quadratische Vierungsbereich wird durch einen – in Katalonien einmaligen – kreisrunden tambourartigen, aber nicht belichteten Aufsatz überhöht, der von einer umlaufenden Zwerggalerie umgeben ist. Die südliche Apsis wurde im 17. Jahrhundert abgerissen und durch eine Sakristei ersetzt. Das heutige, auf der Südseite des Kirchenbaus befindliche Rundbogenportal wurde später eingefügt; oberhalb des Bogenscheitels trägt es die eingemeißelte Jahreszahl 1599. Das kurze tonnengewölbte Langhaus ist einschiffig und hat etwa dieselbe Breite wie die Mittelapsis; die kleineren seitlichen Apsiden sind östlich an die beiden Querhausarme angefügt, die gegenüber dem Langhaus um eine Stufe erhöht sind. Die drei Apsiden bilden ein Triumphbogenschema. Das Kirchenschiff und die beiden Querhausarme sind durch schmale, hochgelegene und ursprünglich nicht verglaste Fensteröffnungen nur spärlich belichtet; sie sind tonnengewölbt . Die Vierung ist hingegen von einer trompengestützten Kuppel überdeckt und die Apsiden zeigen die üblichen halbkuppelförmigen Kalottenwölbungen. Man nimmt an, dass die auf vier Säulentrommeln mit Rautendekor und einem abgetreppten Sockel ruhende dekorlose Altarplatte noch vom Vorgängerbau stammt, von dem zwei Kapitelle im Museu Comarcal de Manresa zu sehen sind. 41.89751.8130555555556Koordinaten: 41° 53′ 51″ N, 1° 48′ 47″ O |
2024-12-02 09:52:52 | https://de.wikipedia.org/wiki/Karl_Stankiewitz | Karl Stankiewitz ) ist ein in München lebender deutscher Journalist und Autor. Er arbeitet seit 1947 als Journalist und ist Autor von 38 Sachbüchern. Karl Stankiewitz wuchs als Sohn eines Funktionärs der Christlichen Gewerkschaften bis 1937 in Essen auf. Seit 1937 lebt er in München. Er absolvierte 1947 das Abitur am Wirtschaftsgymnasium München, dort gründete er 1946 die erste Münchner Schülerzeitung, Der Funke. Ab Oktober 1947 arbeitete er als Volontär bei der Süddeutschen Zeitung. Im Juni 1948 wurde er bei der neugegründeten Abendzeitung Reporter und Redakteur für die Reportageseite. 1950 arbeitete er drei Monate beim Stern in Hamburg und veröffentlichte dort u. a. eine Recherche zum Menschenschmuggel. 1950 und 1951 arbeitete er als Münchner Mitarbeiter des Spiegel. Von 1951 bis 2000 wirkte er als Münchner Korrespondent für über zehn große deutsche Zeitungen, er war außerdem Mitarbeiter bei Münchner Zeitungen, beim Bayerischen Rundfunk, Deutschlandfunk und bei der Deutschen Welle. Später arbeitete er als freier Reise- und Alpinjournalist und verfasste Berichte aus 66 Ländern. Er veröffentlichte seit 1999 38 Sachbücher vor allem mit Themen zu München, Bayern, den Alpen und literarischen Wanderungen in Bayern, Österreich und der Schweiz. Aktuell verfasst er Artikel zu Ereignissen der jüngsten Zeitgeschichte hauptsächlich für die Abendzeitung, das Münchner Blog Kultur-Vollzug und die Bayerische Staatszeitung. Seine Tätigkeit für die Abendzeitung stellte er am 3. September 2022 nach 74 Jahren Mitarbeit ein, wie die Zeitung selbst berichtete. Stankiewitz ist einer der ältesten aktiven Journalisten in Deutschland. Anlässlich von Stankiewitz’ 90. Geburtstag eröffnete der Münchner Heimatforscher Hermann Wilhelm im Münchner Haidhausen-Museum Ende September 2018 eine Ausstellung über den Journalisten. Er ist verwitwet und hat zwei Kinder. Sein Sohn Thomas Stankiewicz arbeitet seit 1985 auch als Journalist in der Reisefotografie. Stankiewitz ist Mitglied beim Bund Naturschutz in Bayern, beim Malteser Hilfsdienst, bei der Monacensia, bei der Oskar-Maria-Graf-Gesellschaft und beim Bayerischen Journalisten-Verband. |
2024-12-03 21:45:22 | https://de.wikipedia.org/wiki/Glarsdorf | Glarsdorf ist ein Ort in der Obersteiermark und Ortschaft der Marktgemeinde Kammern im Liesingtal im Bezirk Leoben der Steiermark. Der Ort befindet sich etwa 11 Kilometer nordwestlich von Leoben. Er liegt auf 700 m ü. A. mitten im Trofaiacher Becken und ist 4 km nordöstlich vom Gemeindehauptort Kammern im Liesingtal, und 4 km südwestlich von Trofaiach entfernt. Die Ortschaft umfasst knapp 30 Gebäude mit etwa 80 Einwohnern, der Gutteil, etwa 20 Adressen, im Ort selbst. Zum Ortschaftsgebiet gehören auch südlich die Einzellagen Rieger, Roth und Reiterer, die sich zum Reitererkogel , dem Ostgipfel des Veitscherwalds, erstrecken, sowie Teile der Veitscher Siedlung gegen Seiz hin. Außerdem rechnet man die Rotte Am See aus statistischen Gründen zur Ortschaft, die 3½ km südöstlich hinter dem Veitscherwald am Trabocher See liegt und zum Kammerner Gemeindegebiet gehört. Der Ort selbst bildet einen orographisch kaum erkennbaren Talpass im Trofaiacher Becken, das mit dem Ostteil schon zum Vordernbergertal gehört: Östlich fließt der Mochlerbach zum Veitscherbach, westlich der Damischbach, der sich mit dem Ploderbach zum Seizerbach vereint, beide münden in die Liesing. Die Wasserscheide ist durch die Kote 709 westlich des Orts markiert. Innerhalb dieses Gebiets liegt der Veitscherwald. Sparsbach Der Name Glarsdorf erscheint als Gladisdorf erstmals urkundlich in einem Stiftungsbrief Admonts von Erzbischof Gebhard um das Jahr 1074 mit der Nennung einer Hube . In weiteren Urkunden taucht es im 15. Jahrhundert als Glastorf auf. Die Landesstraße L116 Edlingerstraße Seiz – Edling – St. Peter-Freienstein erreichbar. Die Pyhrn Autobahn A 9 verläuft südlich in 3 km Entfernung. Es gibt drei Wasserquellen, je eine Bushaltestelle an zwei der drei Straßenkreuzungen zum Ort, eine Kapelle, eine Eisstockbahn. Das ehemalige Gasthaus Zum lustigen Teufel mit Gästezimmern wird heute nur noch als Frühstückspension betrieben. Ein kleiner Skilift an Reitererkogel, betrieben mit einem Motor aus einem VW Käfer, ist für den Wintersport vorgesehen. Katastralgemeinden: Dirnsdorf | Kammern | Leims | Mötschendorf | Pfaffendorf Ortschaften: Dirnsdorf | Glarsdorf | Kammern im Liesingtal | Leims | Liesing | Mochl | Mötschendorf | Pfaffendorf | Seiz | Sparsbach | Wolfgruben Dörfer: Dirnsdorf • Kammern im Liesingtal • Kammern-Unterdorf • Liesing • Mötschendorf • Obermochl • Pfaffendorf • Seiz | Weiler: Sparsbach • Untermochl • Wolfgruben | Rotten: Am Seeanger • Deutschauf • Kaisertal • Glarsdorf • Mochl | Zerstreute Häuser: Fadlgraben • Leims | Sonstige Ortslagen: Ruine Ehrenfels • Ruine Kammerstein • Rammelhütte • Veitscher Siedlung Zählsprengel: Kammern im Liesingtal |
2024-12-02 09:23:22 | https://de.wikipedia.org/wiki/Paul_Jennings_Hill | Paul Jennings Hill war ein US-amerikanischer christlicher Extremist, der den Arzt John Britton und dessen Leibwächter James Barrett 1994 ermordete, weil Britton Schwangerschaftsabbrüche durchführte. Er wurde zum Tode verurteilt und 2003 hingerichtet. Paul Hill wurde in Miami als Sohn von Oscar Jennings Hill, einem Piloten, und dessen Frau Louise geboren. Hill wuchs in Coral Gables auf. In der Highschool war er still, zurückhaltend und beliebt, hatte jedoch im Alter von 17 Jahren Drogenprobleme. Hill wurde im Jahre 1973 streng religiös, nachdem er auf eine Militärschule geschickt worden war. Er schrieb sich im Belhaven College ein, wo er seine spätere Frau Karen Demuth kennenlernte, mit der er drei Kinder hatte. Hill machte seinen Abschluss am Belhaven College und dem Reformed Theological Seminary. Nach seiner Ordination im Jahr 1984 wurde Hill ein Priester der Presbyterian Church in America und der Orthodox Presbyterian Church. Nachdem er 1993 mehrmals im Fernsehen aufgetreten war, sich als nationalen Sprecher für Verteidigungshandlungen gegen Abtreibungsärzte bezeichnet hatte und seine Nähe zur illegalen Army of God erkennen ließ, wurde er exkommuniziert. Am 29. Juli 1994 näherte sich Hill einer Klinik für Schwangerschaftsabbrüche in Pensacola namens American Family Planning. Als er den Arzt John Britton und dessen Leibwächter James Barrett erblickte, schoss er mit einer Flinte aus nächster Nähe auf die beiden. Beide starben, Barretts Frau June wurde verwundet. Danach legte Hill seine Waffe nieder und wartete auf die Festnahme. Während der Verhandlung erklärte Hill, er habe nicht aus Vergeltung, sondern aus Verteidigung gehandelt. Am 6. Dezember 1994 wurde Hill zum Tode durch Letale Injektion verurteilt. Floridas Gouverneur Jeb Bush unterzeichnete neun Jahre später sein Todesurteil. In einer Stellungnahme vor seiner Hinrichtung erklärte Hill, dass er kein Bedauern für seine Tat empfinde und er eine große Belohnung im Himmel erwarte. Er hinterließ ein handgeschriebenes Manifest, in welchem er Worte John Browns zitierte. Hills Todesurteil wurde am 3. September 2003 im Florida State Prison vollstreckt. |
2024-12-02 03:59:59 | https://de.wikipedia.org/wiki/Strelna | Strelna ist eine zu Sankt Petersburg zählende Siedlung mit 12.452 Einwohnern . Sie liegt rund 20 Kilometer südwestlich des Petersburger Stadtkerns an der Südküste der Newabucht sowie unmittelbar östlich der ebenfalls zum Petersburger Stadtgebiet zählenden Stadt Peterhof. Strelna gehört zusammen mit Peterhof und Lomonossow zum Stadtrajon Petrodworez. Die erste Erwähnung Strelnas stammt aus dem Jahr 1500, womit der Vorort wesentlich älter ist als das Kerngebiet Sankt Petersburgs. Im 16. Jahrhundert stand das Dorf Strelna unter Nowgoroder Herrschaft, nach 1617 ging der Ort gemäß dem Frieden von Stolbowo an Schweden. Während des Großen Nordischen Kriegs Anfang des 18. Jahrhunderts konnte Russland unter Peter I. Strelna zusammen mit einem Großteil der ingermanländischen Gebiete zurückerobern. 1703 gründete Peter auf dem zurückeroberten Gebiet die neue Hauptstadt Sankt Petersburg, gleichzeitig wählte er das ehemalige Dorf Strelna als eine seiner Vorstadtresidenzen aus. 1707 entstand dort ein erster Palast aus Holz, ab 1715 wurde ein großer Landschaftspark für den russischen Zaren nach dem Vorbild der kurz zuvor errichteten Peterhofer Residenz angelegt. In den 1720er-Jahren wurde als zentrales architektonisches Element der neuen Anlage der heutige Konstantinpalast errichtet, allerdings verfolgte Peter der Große seine ursprünglichen Pläne, in Strelna ein großes Fontänenensemble nach dem Peterhofer Vorbild errichten zu lassen, nicht weiter. 1797 schenkte Kaiser Paul I. Strelna seinem zweiten Sohn Konstantin Pawlowitsch, nach dem der Landschaftspark und der Palast später benannt wurden. Ab 1847 wurde das Ensemble von Großfürst Konstantin Nikolajewitsch als Sommersitz genutzt. Noch bis zur Februarrevolution 1917 behielt Strelna den Status einer Kaiserresidenz. Zusätzlich entstand hier ab dem frühen 19. Jahrhundert eine bei wohlhabenden Petersburgern beliebte Datschengegend. Auch ließ Fürst Orlow in den 1830er-Jahren in Strelna einen weiteren Landschaftspark mit einem Palast bauen. Dieser Palast wurde im Deutsch-Sowjetischen Krieg , als Strelna von der Wehrmacht besetzt und als einer der Vorposten im Zuge der Belagerung Leningrads genutzt wurde, weitgehend zerstört. Andere Bauwerke wie der alte Palast Peter des Großen wurden ebenfalls beschädigt, konnten jedoch in der Nachkriegszeit wiederhergestellt werden. 1990 wurde das Ensemble von Strelna zusammen mit der Altstadt Sankt Petersburgs und dem Schloss Peterhof von der UNESCO als Weltkulturerbe anerkannt. Der Konstantinpalast, der nach dem Krieg eine Schule beherbergte, wurde pünktlich zu den Feierlichkeiten zum 300-jährigen Bestehen Petersburgs restauriert und dient seitdem unter anderem als eine Residenz des russischen Präsidenten. Der Ort Strelna ist seit 1997 als „munizipales Gebilde Strelna“ der Stadt Sankt Petersburg administrativ unterstellt. Anmerkung: Volkszählungsdaten Der wichtigste Industriebetrieb im Ort ist das Werk der BSH Bosch und Siemens Hausgeräte zur Herstellung von Kühlschränken, dessen erster Bauabschnitt 2006 fertiggestellt wurde. Es befindet sich in der ehemaligen deutschen Kolonie „Neudorf“, die 1810 gegründet wurde. Hier sollen in naher Zukunft weitere Unternehmen durch den Bau eines Technologieparks angesiedelt werden. Strelna liegt an der „Peterhofer Chaussee“, die das Kerngebiet Petersburgs mit Peterhof und Lomonossow verbindet, ebenso an der parallel verlaufenden Eisenbahnstrecke, an der es in Strelna einen kleinen Bahnhof für Vorortzüge gibt, die zwischen dem Baltischen Bahnhof und Lomonossow verkehren. Darüber hinaus endet in Strelna eine Linie der Straßenbahn Sankt Petersburg. Diese Linie wurde 1915 als erste Überlandstraßenbahn Russlands erbaut. Städte: Kolpino | Krasnoje Selo | Kronstadt | Lomonossow | Pawlowsk | Peterhof | Puschkin | Sankt Petersburg | Selenogorsk | Sestrorezk Siedlungen: Alexandrowskaja | Beloostrow | Komarowo | Lewaschowo | Lissi Nos | Metallostroi | Molodjoschnoje | Pargolowo | Pessotschny | Petro-Slawjanka | Pontonny | Repino | Sapjorny | Schuschary | Serowo | Smoljatschkowo | Solnetschnoje | Strelna | Tjarlewo | Uschkowo | Ust-Ischora |
2024-12-04 05:58:26 | https://de.wikipedia.org/wiki/Rhodt | Rhodt unter Rietburg ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Südliche Weinstraße in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Edenkoben an, innerhalb derer sie sowohl hinsichtlich der Zahl der Einwohner als auch hinsichtlich der Fläche die viertgrößte Ortsgemeinde darstellt. Zu Rhodt unter Rietburg gehören auch die Wohnplätze Rebschule Kästenberg und Rosengartenhof. Die Gemeinde liegt in der Region Weinstraße; westlich von ihr erstreckt sich die Haardt, wie der Ostrand des Pfälzerwaldes genannt wird. Zur Gemeinde gehört ebenso eine etwa 12 Kilometer nordwestlich des Ortes liegende Exklave mitten im Pfälzerwald. An der Grenze zu Edenkoben befindet sich mitten im Pfälzerwald der Gebirgspass Kohlplatz. Entlang der Haardt erhebt sich der 513,2 Meter hohe Blättersberg samt dessen Ostsporn Spitzbergel und einige Kilometer weiter westlich die Südflanke des 661,8 Meter hohen Kesselberg. Die Nordostflanke des 455,5 m hohen Birkenkopfs befindet sich zudem auf der Gemarkung der Waldexklave. Durch die Gemeinde verläuft in West-Ost-Richtung der Leißelgraben. Auf der Waldgemarkung entspringt der in Nord-Süd-Richtung fließende Meisentalbach. Unweit von diesem befindet sich außerdem der Schenkenbrunnen. Die Exklave wird im Norden durch den Helmbach begrenzt; innerhalb ihrer verläuft der Frechenbach, ein rechter Nebenfluss des Helmbachs. Der Jahresniederschlag beträgt 767 mm. Die Niederschläge liegen im mittleren Drittel der in Deutschland erfassten Werte. An 56 Prozent der Messstationen des Deutschen Wetterdienstes werden niedrigere Werte registriert. Der trockenste Monat ist der April, die meisten Niederschläge fallen im Dezember. Im Dezember fallen 1,5 mal mehr Niederschläge als im April. Die Niederschläge variieren nur minimal und sind extrem gleichmäßig übers Jahr verteilt. An nur zwei Prozent der Messstationen werden niedrigere jahreszeitliche Schwankungen registriert. Vermutlich fand eine erste Besiedelung von Rhodt zu Zeiten der römischen Herrschaft im 1. bis 4. Jahrhundert statt. Ein erstes belegtes historisches Datum ist mit dem Bau der Rietburg von 1200 bis 1204 verbunden. Die Einwohner von Rhodt werden auch in den Urkunden des Klosters Eußerthal erwähnt. Zwischen circa 1300 und 1603 gehörte Rhodt zu Württemberg und erhielt den Beinamen unter Rietburg, da es damit von den drei württembergischen Rhodts unterschieden werden konnte. Schon damals wurde in Rhodt Wein – überwiegend Traminer – angebaut. 1603 erwarb der Markgraf Ernst Friedrich von Baden Rhodt durch Tausch. Die Badener herrschten bis 1801 über den Ort. Der Weinabsatz florierte und die erzielten Preise waren sehr gut. Durch den Handel mit Baden wurde Rhodt relativ reich und es wurden stattliche Winzerhäuser erbaut. Von 1635 bis 1752 war die Ortsherrschaft als Lehen der badischen Markgrafen an die Herren von Zyllnhardt vergeben. Danach wurde die Gemeinde bis zum Ende des Jahrhunderts Teil der Markgrafschaft Baden-Durlach beziehungsweise Baden. Von 1798 bis 1814, als die Pfalz unter nachträglicher Anerkennung im Luneviller Friede von 1801 Teil der Französischen Republik und anschließend Teil des Napoleonischen Kaiserreichs war, war Roth – so die damalige Schreibweise – in den Kanton Edenkoben eingegliedert und bildete eine eigene Mairie. 1815 hatte der Ort insgesamt 1398 Einwohner. Im selben Jahr wurde er dem Kaisertum Österreich zugeschlagen. Bereits ein Jahr später wechselte der Ort wie die gesamte Pfalz in das Königreich Bayern. Von 1818 bis 1862 gehörte die Gemeinde dem Landkommissariat Landau an; aus diesem ging das Bezirksamt Landau hervor. Ab 1939 war der Ort Bestandteil des Landkreises Landau in der Pfalz. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Rhodt innerhalb der französischen Besatzungszone Teil des damals neu gebildeten Landes Rheinland-Pfalz. Im Zuge der ersten rheinland-pfälzischen Verwaltungsreform wechselte der Ort am 7. Juni 1969 in den neu geschaffenen Landkreis Landau-Bad Bergzabern, der 1978 in Landkreis Südliche Weinstraße umbenannt wurde. 1972 wurde Rhodt der ebenfalls neu gebildeten Verbandsgemeinde Edenkoben zugeordnet. Der Ort war außerdem mehrmals der Gewinner des Wettbewerbs Unser Dorf hat Zukunft. 2012 waren 54,4 % der Einwohner evangelisch und 24,4 % katholisch. Die übrige 21,2 % gehörten einer anderen Glaubensgemeinschaft an oder waren konfessionslos. Die Anteile der Katholiken und vor allem die der Protestanten sinken seitdem kontinuierlich. Mit Stand 31. Juli 2023 waren von den Einwohner 42,7 % evangelisch, 21,3 % katholisch und 35,9 waren konfessionslos oder gehörten einer anderen Glaubensgemeinschaft an. Der Gemeinderat in Rhodt unter Rietburg besteht aus 16 Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 9. Juni 2024 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem. Bis zur Wahl 2019 fand eine personalisierte Verhältniswahl statt, da mindestens zwei Wahlvorschlagslisten eingereicht wurden. Die Sitzverteilung im Gemeinderat: Uwe Winter wurde am 16. Juli 2024 Ortsbürgermeister von Rhodt unter Rietburg. Bei der Direktwahl am 9. Juni 2024 hatte er sich mit einem Stimmenanteil von 57,0 % gegen seinen Amtsvorgänger durchgesetzt. Winters Vorgänger Armin Pister hatte das Amt am 13. August 2019 übernommen, nachdem er sich bei der Direktwahl am 26. Mai 2019 gegen den bisherigen Ortsbürgermeister Torsten Engel durchgesetzt hatte. Der Informatiker Engel hatte das Amt 2014 als Nachfolger von Irmgard Gromöller übernommen. Rhodt unterhält seit dem 17. Oktober 1959 eine Partnerschaft, eine sogenannte Weinpatenschaft, mit der saarländischen Stadt St. Ingbert sowie seit 1967 eine Partnerschaft mit der Gemeinde Vougeot im Burgund. Außerdem gibt es bereits seit 1951 eine Partnerschaft mit Kronach in Franken, die im Jahr 2001 offiziell beurkundet wurde. Der ehemalige sowie der aktuelle Friedhof, der Ortskern und die auf 505 Meter Höhe liegende Rietburg sind als Denkmalzonen ausgewiesen. Hinzu kommen zahlreiche Einzeldenkmäler, darunter der mitten im Pfälzerwald befindliche Ludwigsturm. 80 Prozent der Häuser in Rhodt stehen unter Denkmalschutz. Ein Anziehungspunkt für Touristen ist die gepflasterte Theresienstraße, in der zahlreiche alte Häuser stehen. Die alten Torbögen und die sogenannte „Haus-Hof-Bauweise“ ist generell typisch für Höfe der Vorderpfalz. Der obere Teil der Straße ist als Allee mit Kastanienbäumen angelegt. Die Rietburgbahn, eine Sesselbahn, verläuft größtenteils auf der Gemeindegemarkung. Auf der Gemarkung der Gemeinde existieren insgesamt fünf Naturdenkmale, darunter die Weinlage Rosengarten. Letztere enthält mit einem Gewürztraminer die ältesten Reben Deutschlands. Zudem ist die Gemeinde Ursprungsort der Weißweinsorte Savagnin Rose. Das milde Klima im Ort ermöglichte außerdem die Anlage eines südländischen Früchtegartens. Rhodt war der erste Ort, der in der 1998 auf Sendung gegangenen Reihe Hierzuland des SWR Fernsehens porträtiert wurde. Der Ort ist außerdem bekannt dafür, dass sich in ihm mehrere Künstler niederließen und ihre Werke zum Kauf anbieten. Neben dem üblichen Pfälzer Weinschoppen – einem halben Liter – gibt es in Rhodt den „Rhodter Piff“, ein Schoppen, der aus einem Ein-Liter-Glas getrunken wird. Das alljährlich am vierten Wochenende im April stattfindende „WeinTestival & KunstFestival“ gehört zu den Weinmessen; dabei haben die Weingüter des Ortes zur Weinverkostung und Kunstausstellungen geöffnet. Alle zwei Jahre findet die Krönung der Weinprinzessin statt. Das „Heimat- und Blütenfest“ zu Pfingsten ist eines der bekanntesten Feste an der Deutschen Weinstraße. Die etwa 800 Meter lange Theresienstraße wird während dieser zu einer Festmeile mit geöffneten Winzerhöfen, Vereinszelten und -pavillons sowie historischen Karussell umgestaltet. Im September findet das „Fest des neuen Weins“ statt. Dabei gibt es geöffnete Winzerhöfe entlang der Theresien- und Weinstraße, Live-Musik und Gerichte aus der Pfälzer Küche. Bei der im November stattfindenden „Rhodter Kerwe“ sind unterschiedliche Stände auf dem Eichplatz in der Dorfmitte samt Verpflegung aufgebaut. Im Durlacher Hof ist eine Kunsthandwerkausstellung eingerichtet. Rhodt ist ein Winzerort und als solcher Teil des Weinanbaugebiets Pfalz. Vor Ort befinden sich die Einzellagen Klosterpfad, Rosengarten und Schloßberg. Zudem existiert die Gebietswinzergenossenschaft Rietburg. Die Wirtschaft des Ortes ist auf den Fremdenverkehr ausgerichtet, was sich in zahlreichen Weingütern, Restaurants, Weinstuben und Straußwirtschaften sowie Hotels, Pensionen und privaten Gästehäusern niederschlägt. Im Zuge der Haingeraide war Rhodt an der sogenannten dritten Heingeraide beteiligt, die in der frühen Neuzeit aufgelöst und die teilweise der Gemeinde unterstellt wurde. Auf Gemarkung der Waldexklave befindet sich zudem das Forsthaus Frechental. Durch Rhodt führte von 1913 bis 1953 die Pfälzer Oberlandbahn. Rhodt ist über die Buslinie 500 des Verkehrsverbundes Rhein-Neckar an das Nahverkehrsnetz angebunden, die nach Landau und Neustadt an der Weinstraße führt. Nächstgelegener Bahnhof ist Edenkoben an der Bahnstrecke Neustadt–Wissembourg. Die Landesstraße 512 verbindet Rhodt mit Neustadt sowie Landau und die Landesstraße 506 mit Dernbach sowie Edesheim; innerhalb der Ortsmitte kreuzen sie sich. Rhodt liegt an der Deutschen Weinstraße und am Radweg Deutsche Weinstraße. Mitten im Pfälzerwald befindet sich die Nellohütte und an dessen Ostrand die Rietaniahütte. Durch den Ort führen zudem der Pfälzer Mandelpfad und eine Nebenstrecke des Pfälzer Keschdewegs. Zudem ist Rhodt südlicher Endpunkt eines Wanderweges, der mit einem blau-gelben Balken markiert ist. Dieser führt über den Kaisergarten bis nach Deidesheim. Von der Rietburg ausgehend existieren mehrere Rundwanderwege. Städte: Annweiler am Trifels | Bad Bergzabern | Edenkoben Gemeinden: Albersweiler | Altdorf | Barbelroth | Billigheim-Ingenheim | Birkenhördt | Birkweiler | Böbingen | Böchingen | Böllenborn | Bornheim | Burrweiler | Dernbach | Dierbach | Dörrenbach | Edesheim | Eschbach | Essingen | Eußerthal | Flemlingen | Frankweiler | Freimersheim | Gleisweiler | Gleiszellen-Gleishorbach | Göcklingen | Gommersheim | Gossersweiler-Stein | Großfischlingen | Hainfeld | Hergersweiler | Herxheim bei Landau/Pfalz | Herxheimweyher | Heuchelheim-Klingen | Hochstadt | Ilbesheim bei Landau in der Pfalz | Impflingen | Insheim | Kapellen-Drusweiler | Kapsweyer | Kirrweiler | Kleinfischlingen | Klingenmünster | Knöringen | Leinsweiler | Maikammer | Münchweiler am Klingbach | Niederhorbach | Niederotterbach | Oberhausen | Oberotterbach | Oberschlettenbach | Offenbach an der Queich | Pleisweiler-Oberhofen | Ramberg | Ranschbach | Rhodt unter Rietburg | Rinnthal | Rohrbach | Roschbach | Sankt Martin | Schweigen-Rechtenbach | Schweighofen | Siebeldingen | Silz | Steinfeld | Venningen | Völkersweiler | Vorderweidenthal | Waldhambach | Waldrohrbach | Walsheim | Wernersberg | Weyher in der Pfalz |
2024-12-01 19:15:44 | https://de.wikipedia.org/wiki/David_Urquhart_(Bischof) | David Andrew Urquhart KCMG ist ein britischer anglikanischer Theologe und war 2006–2022 Bischof von Birmingham in der Church of England. Urquhart wuchs in den schottischen Highlands auf. Er besuchte die Rugby School in der Grafschaft Warwickshire und studierte an der Ealing College Business School, an der er 1970 einen Bachelor of Arts erwarb. Nach seinem Abschluss arbeitete er 1971 ein Jahr freiwillig als Entwicklungshelfer in Uganda. Anschließend war er zehn Jahre in verschiedenen Positionen für British Petroleum tätig. Zur Vorbereitung auf das Priesteramt studierte er Theologie am Wycliffe Hall College der University of Oxford. 1984 wurde er zum Geistlichen geweiht. Er war von 1984 bis 1987 Pfarrvikar an der St. Nicholas Church in Kingston upon Hull in der Diözese von York. 1987 wurde er Dekan für den Stadtteil Drypool; dieses Kirchenamt hatte er bis 1992 inne. 1992 wurde er Pfarrer an der Holy Trinity Church in Coventry. 2000 wurde er Weihbischof von Birkenhead. Im Mai 2006 wurde er zum Bischof von Birmingham ernannt. Am 17. November 2006 wurde er in der Kathedrale von Birmingham offiziell in sein Amt eingeführt. Urquhart war seit 1994 Vorsitzender der Church Mission Society und seit 2002 Vorsitzender der Wirral Local Strategic Partnership. 2005 wurde er zum Prälaten des Order of St. Michael and St. George ernannt. Urquhart ist Beauftragter des Erzbischofs von Canterbury für die Beziehungen der Anglikanischen Kirche zu China. 2018 wurde er ehrenhalber zum Knight Commander des Order of St. Michael and St. George ernannt. Urquhart ist unverheiratet. Zu seinen Hobbys zählt er Wandern und Spaziergänge in den Schottischen Highlands, aktiv Fives spielen und Kinofilme. Urquhart gehört seit 2010 als Geistlicher Lord dem House of Lords an. Er ist Nachfolger von David Charles James, dem früheren Bischof von Bradford. Am 26. Oktober 2010 wurde Urquhart im House of Lords offiziell eingeführt. |
2024-12-03 18:09:17 | https://de.wikipedia.org/wiki/Droga_wojew%C3%B3dzka_589 | Woiwodschaft: Die Droga wojewódzka 589 ist eine vier Kilometer lange Droga wojewódzka in der Woiwodschaft Kujawien-Pommern in Polen. Die Strecke im Powiat Toruński verläuft nördlich der Stadt Toruń . Sie verbindet die Landesstraße DK91 mit der DW551. Die Straße zweigt in Chełmża von der DW551 ab und verläuft in südlicher Richtung. Innerorts führt sie den Namen ‚ulica Toruńska‘. Etwa 300 Meter hinter dem Ort Grzywna erreicht die DW589 die Landesstraße DK91. Woiwodschaft Kujawien-Pommern, Powiat Toruński 100 | 101 | 102 | 103 | 104 | 105 | 106 | 107 | 108 | 109 | 110 | 111 | 112 | 113 | 114 | 115 | 116 | 117 | 118 | 119 | 120 | 121 | 122 | 123 | 124 | 125 | 126 | 127 | 128 | 129 | 130 | 131 | 132 | 133 | 134 | 135 | 136 | 137 | 138 | 139 | 140 | 141 | 142 | 143 | 144 | 145 | 146 | 147 | 148 | 149 | 150 | 151 | 152 | 153 | 154 | 155 | 156 | 157 | 158 | 159 | 160 | 161 | 162 | 163 | 164 | 165 | 166 | 167 | 168 | 169 | 170 | 171 | 172 | 173 | 174 | 175 | 176 | 177 | 178 | 179 | 180 | 181 | 182 | 183 | 184 | 185 | 186 | 187 | 188 | 189 | 190 | 191 | 192 | 193 | 194 | 195 | 196 | 197 | 198 | 199 200 | 201 | 202 | 203 | 204 | 205 | 206 | 207 | 208 | 209 | 210 | 211 | 212 | 213 | 214 | 215 | 216 | 217 | 218 | 219 | 220 | 221 | 222 | 223 | 224 | 225 | 226 | 227 | 228 | 229 | 230 | 231 | 232 | 233 | 234 | 235 | 236 | 237 | 238 | 239 | 240 | 241 | 242 | 243 | 244 | 245 | 246 | 247 | 248 | 249 | 250 | 251 | 252 | 253 | 254 | 255 | 256 | 257 | 258 | 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2024-12-01 23:46:35 | https://de.wikipedia.org/wiki/RC_Toulon | Der Rugby Club Toulonnais ist ein Rugby-Union-Verein aus der französischen Stadt Toulon im Département Var. Er ist in der höchsten französischen Liga Top 14 vertreten und trägt seine Heimspiele im Stade Mayol aus. Bisher wurde der RC Toulon viermal französischer Meister und gewann dreimal den internationalen Champions Cup. Der Verein entstand am 3. Juni 1908 durch die Fusion von Étoile Sportive Varoise und einem Teil von Stade Varois aus der Nachbarstadt La Seyne. 1909 stand der neu entstandene Verein im Finale der zweiten Liga, verlor aber gegen US Montauban. Es dauerte weitere 23 Jahre, bis der RC Toulon die Spitze des französischen Rugby erreicht hatte. 1931 wurde im Meisterschaftsfinale Lyon OU bezwungen und Toulon feierte den ersten Meistertitel. 1934 gewann die Mannschaft die prestigeträchtige Challenge Yves du Manoir . Der RC Toulon blieb weiterhin eine der besten Mannschaften des Landes und erreichte weitere vier Male das Endspiel . Doch jedes dieser Spiele ging verloren. Das Finale des Jahres 1968 fiel besonders knapp aus: Wegen der Mai-Unruhen musste das Spiel um drei Wochen verschoben werden. Am Ende der regulären Spielzeit stand es 6:6, nach Verlängerung 9:9. Der FC Lourdes wurde zum Meister erklärt, da er zwei Versuche erzielt hatte und Toulon gar keinen. Darüber hinaus war es nicht mehr möglich, so spät eine Wiederholung anzusetzen, da die französische Nationalmannschaft kurz vor der Abreise zu einer Tournee nach Neuseeland und Südafrika stand. Auch 1971 und 1985 wurde der RC Toulon erst in der Verlängerung bezwungen. 1987 stand der RC Toulon wieder im Finale und gewann zum zweiten Mal den Meistertitel, nach dem Sieg über den Racing Club de France. Der dritte Titel folgte 1992, als Biarritz Olympique bezwungen wurde. In den folgenden Jahren war der Verein nicht mehr besonders erfolgreich und häufte einen Schuldenberg von 10 Millionen Francs an. Im Juli 2000 verfügte die Ligue nationale de rugby aufgrund der finanziellen Probleme den Zwangsabstieg in die zweitklassige Pro D2. Erst fünf Jahre später gelang der Wiederaufstieg. Doch die Saison 2005/06 verlief wenig erfolgreich; der RC Toulon gewann nur drei von 26 Spielen und stieg nach nur einer Saison wieder ab. Der neue Präsident Mourad Boudjellal investierte viel Geld und verpflichtete zahlreiche prominente Spieler. Viel Aufsehen erregte er mit der Verpflichtung des ehemaligen All-Blacks-Kapitäns Tana Umaga als Trainer, der gleich nach dem Ende des Air New Zealand Cup Ende Oktober 2006 nach Toulon flog. Oberstes Ziel der Vereinsführung war der Aufstieg in die Top 14, der schließlich Ende der Saison 2007/08 gelang. 2012 stand die Mannschaft erstmals nach 20 Jahren wieder im Meisterschaftsfinale, verlor dieses jedoch. In der Saison 2012/13 stieß der RC Toulon ins Finale des Heineken Cup vor und gewann dieses mit 16:15 gegen ASM Clermont Auvergne. Das Meisterschaftsfinale 2013 ging wiederum verloren, diesmal gegen Castres Olympique. In der Saison 2013/14 entschied der RC Toulon sowohl die französische Meisterschaft, als auch den Heineken Cup für sich, den die Mannschaft nach der Umbenennung in European Rugby Champions Cup in der Saison 2014/15 erneut gewinnen konnte. Keinem anderen Team gelang bislang der Titel-Hattrick in der europäischen „Königsklasse“. Der Kader für die Saison 2019/2020: Vordermannschaft Pfeiler Hakler Zweite-Reihe-Stürmer Dritte-Reihe-Stürmer Hintermannschaft Gedrängehalb Verbindungshalb Innendreiviertel Außendreiviertel Schlussmann ASM Clermont Auvergne | Aviron Bayonnais | Castres Olympique | Lyon OU | Montpellier Hérault Rugby | Racing 92 | RC Toulon | RC Vannes | Section Paloise | Stade Français | Stade Rochelais | Stade Toulousain | Union Bordeaux Bègles | USA Perpignan |
2024-12-02 06:37:15 | https://de.wikipedia.org/wiki/Homosexualit%C3%A4t_in_Finnland | Der Staat Finnland wird bezüglich seiner Auffassung zum Thema Homosexualität als liberaler Staat Europas bewertet. Die Ehe ist seit März 2017 auch für homosexuelle Partner zugänglich. Die eingetragene Partnerschaft in Finnland gab es für gleichgeschlechtliche Paare bereits seit 2002. Homosexualität wurde 1971 legalisiert. Das Schutzalter ist angeglichen. Seit 1995 ist die Diskriminierung aufgrund sexueller Orientierung gesetzlich verboten. Homosexuelle Personen werden nicht vom Militärdienst ausgeschlossen. Seit 2002 ist es für gleichgeschlechtliche Paare möglich, ihre Partnerschaft anerkennen zu lassen. Eingetragene Partnerschaften wurden gesetzlich erlaubt. Am 8. März 2002 heirateten die ersten gleichgeschlechtlichen Paare in Finnland. Lesbischen Paaren und Frauen ist seit 2006 der Weg zur Insemination eröffnet. Im Mai 2009 ermöglichte ein weiteres Gesetz die Adoption der Kinder des Partners. Im Juli 2010 kündigte die finnische Justizministerin Tuija Brax an, ebenso wie Island, Norwegen und Schweden die Ehe für gleichgeschlechtliche Paare öffnen zu wollen. Im März 2012 wurde ein entsprechender Gesetzesentwurf im Parlament eingebracht. Eine Abstimmung darüber scheiterte im Februar 2013 knapp. Eine weitere Abstimmung im Plenum zur Legalisierung der gleichgeschlechtlichen Ehe gab es am 28. November 2014, bei der das finnische Parlament mit 105 zu 92 Stimmen den Vorschlag einer Bürgerinitiative annahm und sich für die Einführung der gleichgeschlechtlichen Ehe aussprach. In einer weiteren Abstimmung im finnischen Parlament am 17. Februar 2017 wurde erneut die Eheöffnung inklusive eines gemeinschaftlichen Adoptionsrechts zum 1. März 2017 mit 120 zu 48 Stimmen bei zwei Enthaltungen befürwortet. Die Gesetzesänderung trat am 1. März 2017 in Kraft. Eine Eurobarometer-Umfrage in allen Mitgliedstaaten der EU vom Dezember 2006 zeigte, dass Finnland zu den aufgeschlossenen Ländern der EU gegenüber den Rechten von Schwulen und Lesben gehört. 45 % der Finnen befürworten die gleichgeschlechtliche Ehe. Eine homosexuelle Gemeinschaft findet sich vorrangig in der Hauptstadt Helsinki. Jährlich findet in Helsinki ein Christopher Street Day statt. Im September 2009 stellte die einzige finnische Schwulenzeitschrift Voltti des Akilles-Verlags aus finanziellen Gründen zumindest vorläufig ihr Erscheinen ein, nachdem sie im selben Jahr noch vom finnischen Verband der Zeitschriftenredakteure mit dem Salli-Journalistenpreis als Anerkennung für den hohen Anspruch ihres Konzepts und die Qualität der Umsetzung ausgezeichnet worden war. Damit erscheint erstmals seit 40 Jahren keine LGBT-thematische finnische Zeitschrift. Der Bischof des Bistums Tampere Matti Repo und die Politikerin Päivi Räsänen äußerten im Jahr 2010 ihre Ablehnung gegenüber Homosexuellen in einer Fernsehsendung, was zu einem außergewöhnlichen Anstieg von Kirchenaustritten führte. Der Erzbischof des Erzbistums Turku Kari Mäkinen entschuldigte sich 2014 uneingeschränkt für eine „grausame Behandlung“ Homosexueller und anderer sexueller Minderheiten durch die Kirche. Albanien | Andorra | Belarus | Belgien | Bosnien und Herzegowina | Bulgarien | Dänemark – Färöer | Deutschland | Estland | Finnland | Frankreich | Griechenland | Irland | Island | Italien | Kosovo | Kroatien | Lettland | Liechtenstein | Litauen | Luxemburg | Malta | Moldau | Monaco | Montenegro | Niederlande | Nordmazedonien | Norwegen | Österreich | Polen | Portugal | Rumänien | Russland | San Marino | Schweden | Schweiz | Serbien | Slowakei | Slowenien | Spanien | Tschechien | Türkei | Ukraine | Ungarn | Vatikanstadt | Vereinigtes Königreich | Zypern Afrika | Amerika | Asien | Ozeanien |
2024-11-23 20:21:29 | https://de.wikipedia.org/wiki/Robotik | Das Themengebiet der Robotik befasst sich mit dem Versuch, das Konzept der Interaktion mit der physischen Welt auf Prinzipien der Informationstechnik sowie auf eine technisch machbare Kinetik zu reduzieren. Der Begriff des „Roboters“ beschreibt dabei eine Entität, welche diese beiden Konzepte in sich vereint, indem sie die Interaktion mit der physischen Welt auf der Basis von Sensoren, Aktoren und Informationsverarbeitung umsetzt. Kernbereich der Robotik ist die Entwicklung und Steuerung solcher Roboter. Sie umfasst Teilgebiete der Informatik , der Elektrotechnik und des Maschinenbaus. Ziel der Robotik ist es, durch Programmierung ein gesteuertes Zusammenarbeiten von Roboter-Elektronik und Roboter-Mechanik herzustellen. Den Begriff erfunden und geprägt hat der Science-Fiction-Autor Isaac Asimov, erstmals erwähnt wurde er in dessen Kurzgeschichte Runaround im März 1942 im Astounding-Magazin. Nach Asimovs Definition bezeichnet Robotik das Studium der Roboter oder auch der Maschinen. Schon in der Antike wurden erste Versuche mit Automaten durchgeführt. Bekannt sind etwa automatische Theater und Musikmaschinen, erdacht durch Heron von Alexandria. Mit dem Niedergang der antiken Kulturen verschwanden temporär auch die wissenschaftlichen Erkenntnisse dieser Zeit . Um 1205 verfasste Al-Dschazarī, Muslim-arabischer Ingenieur und Autor des 12. Jahrhunderts, sein Werk über mechanische Apparaturen, die Kitāb fī maʿrifat al-Hiyal al-handasīya „Buch des Wissens von sinnreichen mechanischen Vorrichtungen“, das auch als „Automata“ im westlichen Kulturbereich bekannt wurde. In diesem Werk bekundet er, dass er es für das Reich der Ortoqiden geschrieben habe. Er erstellte frühe humanoide Automaten, und einen Band über programmierbare . Leonardo da Vinci soll von den klassischen Automaten von Al-Dschazarī beeinflusst worden sein. So sind von ihm Aufzeichnungen und Skizzen aus dem 15. Jahrhundert bekannt, die als Pläne für Androiden interpretiert werden können. Der technische Kenntnisstand reichte allerdings nicht aus, um derartige Pläne zu realisieren. Um 1740 konstruierte und erbaute Jacques de Vaucanson einen flötenspielenden Automaten, eine automatische Ente sowie den ersten programmierbaren vollautomatischen Webstuhl. In der Literatur wird letzterer Verdienst oft auch Joseph-Marie Jacquard 1805 zugeschrieben. Ende des 19. Jahrhunderts wurden der Robotik zurechenbar Anstrengungen im Militärwesen unternommen . Der Schriftsteller Jules Verne schrieb eine Geschichte über eine Menschmaschine. 1920 führte der Schriftsteller Karel Čapek den Begriff Roboter für einen Androiden ein. Nach Ende des Zweiten Weltkrieges erfuhr der Bereich der Robotik rasante Fortschritte. Ausschlaggebend dafür waren die Erfindung des Transistors 1947 in den Bell Laboratories, integrierte Schaltkreise und in weiterer Folge die Entwicklung leistungsstarker und platzsparender Computer. Ab etwa 1955 kamen erste NC-Maschinen auf den Markt und 1954 meldet George Devol in den USA ein Patent für einen programmierbaren Manipulator an. Dieses Datum gilt als Geburtsstunde für die Entwicklung von Industrierobotern. Devol war auch Mitbegründer der Firma Unimation, die 1960 den ersten hydraulisch betriebenen Industrieroboter vorstellte. 1968 wird am MIT der erste mobile Roboter entwickelt. In Deutschland wurde die Robotertechnik erst ab Anfang der 1970er Jahre produktiv eingesetzt. Um 1970 wurde auch der erste autonome mobile Roboter Shakey am Stanford Research Institute entwickelt. Im Jahr 1973 wurde an der Waseda-Universität Tokio die Entwicklung des humanoiden Roboters Wabot-1 gestartet. Im selben Jahr baute der deutsche Robotikpionier KUKA den weltweit ersten Industrieroboter mit sechs elektromechanisch angetriebenen Achsen, bekannt als FAMULUS. Ein Jahr später stellte die schwedische ASEA ihren vollständig elektrisch angetriebene Roboter vor. Im Jahr 1986 startete Honda das Humanoid Robot Research and Development Program. Ergebnis waren die humanoiden Roboterversionen P1 bis P3. Eine Weiterentwicklung stellte Honda 2004 in Form des humanoiden Roboter ASIMO vor. 1997 landete der erste mobile Roboter auf dem Mars . Auch die Spielzeugindustrie hat sich der Robotik nicht verschlossen. Beispiele für derartige Erzeugnisse sind Lego Mindstorms, iPitara, Robonova oder der Roboterhund Aibo der Firma Sony. Die immer weiter zunehmende Automatisierung und Digitalisierung, verbunden mit ebenfalls wachsender Erfassung und zunehmendem Austausch von Daten erfordert nach Auffassung von Zukunftsforschern und Philosophen grundlegende Fragestellungen zur Rolle der Menschen in diesem Prozess und in diesen Zusammenhängen. Bereits 1942 formulierte z. B. Asimov einen entsprechenden Kodex, die „Roboter-Gesetze“. Die Robotik ist eine wissenschaftliche Disziplin, die sich mit der Entwicklung von Robotern beschäftigt. Dabei spielen die mechanische Gestaltung, die Regelung und die elektronische Steuerung eine wesentliche Rolle. Die mechanische Modellierung eines Roboters basiert meistens auf Methoden der Mehrkörpersysteme bzw. Mehrkörperdynamik, während der Entwurf der Regelung für Roboter dem Gebiet der Automatisierungstechnik entstammt. Es werden mittlerweile alternative Techniken zum Rad als Fortbewegungsmittel in der menschlichen Umgebung erforscht, wie zum Beispiel das Gehen auf sechs, vier, zwei oder auch einem Bein. Während Industrieroboter in einer auf sie angepassten Arbeitswelt meist handwerkliche oder Handhabungs-Aufgaben erledigen, sollen andersartige Serviceroboter Dienstleistungen für und am Menschen erbringen. Dazu müssen sie sich in der menschlichen Umgebung bewegen und zurechtfinden können, was Gegenstand wissenschaftlicher Forschung ist. Wie ein Spiel anmutend, aber mit ernsthafter wissenschaftlicher Forschung als Hintergrund sind Roboter-Fußballspiele zwischen Mannschaften gleichartiger Roboter. Ziel der Forscher ist es bis 2050 eine Fußballmannschaft aus autonomen zweibeinigen Robotern zu entwickeln, die gegen den Fußball-Weltmeister antreten kann. Industrieroboter werden meist in für den Menschen zu gefährlichen oder unzumutbaren Umgebungen eingesetzt, oder erledigen heute stupide Fließbandarbeit schneller und wesentlich genauer als Arbeiter. Roboter können Menschen in immer mehr Bereichen ersetzen . Autos werden heutzutage mit starker Beteiligung von Robotern gebaut, und auch ein moderner Mikroprozessor wäre ohne einen Roboter nicht mehr herstellbar. Serviceroboter werden seit einiger Zeit eingesetzt, um den Menschen den Alltag zu erleichtern oder um sie zu unterhalten, wie zum Beispiel der Robosapien. Es gibt Haushalts-Roboter, die in der Lage sind, Staub zu saugen, den Boden zu wischen oder den Rasen zu mähen. Sie sind zwar nur auf eine einzige Aufgabe spezialisiert, können diese aber relativ autonom durchführen. Forschungsroboter erkunden unter anderem ferne Planeten oder Katastrophengebiete und dringen in Vulkane oder Abwasserrohre vor. AUVs werden für unterschiedlichste Detektionsmissionen im marinen Bereich verwendet. Es gibt Konzepte und erste Prototypen für Kryobots und Hydrobots die zukünftig in der Raumfahrt eingesetzt werden. Auch gibt es Überlegungen, Roboter für Proben-Rückhol-Missionen und Asteroidenbergbau einzusetzen. In der Medizin werden Roboter für Untersuchungen, Operationen und Rehabilitation eingesetzt und verrichten einfache Aufgaben im Krankenhausalltag. Ein Prototyp für winzige Nanoroboter, die sich im Blutkreislauf bewegen können, wurden bereits 2004 an der ETH Zürich an einem Auge getestet. Sie werden durch Magnetfelder von außen gesteuert. Der Assistenzroboter FRIEND, der am Institut für Automatisierungstechnik der Universität Bremen entwickelt wurde, soll behinderte und ältere Personen bei den Aktivitäten des täglichen Lebens unterstützen und ihnen eine Reintegration ins Berufsleben ermöglichen. Modulare Roboter Baukastensysteme werden als physical rapid prototyping für mobile Serviceroboter vor allem im Forschungs- und Entwicklungsbereich eingesetzt. Der Ansatz komponentenbasierte, offene Schnittstellen zu wieder verwendbaren Hardware- und Softwaremodulen ermöglicht eine schnelle und kosteneffiziente Realisierung von Roboterprototypen. Gerade im Bereich der Servicerobotik erfordert die Komplexität der geforderten Aufgaben neue, dynamische, flexible und kostengünstige Ansätze bei der Entwicklung entsprechender Robotersysteme. Erste Unterhaltungsroboter wie der Roboter-Hund Aibo von Sony sind ein Schritt zum elektronischen Haustier. Neben Aibo gibt es weitere Roboterprodukte der Spielzeug- und Unterhaltungsindustrie, die mit einem Computer in einer meist einfachen Sprache programmiert werden können, um zum Beispiel einer Lichtquelle oder einem Strich auf dem Boden zu folgen oder farbige Bauklötze zu sortieren. Eine weitere Hobbyrichtung ist der Eigenbau von Robotern. Dies kann unterstützt durch vorbereitete Roboterbausätze erfolgen oder aber nach freier Fantasie. In diesem Fall muss man beispielsweise ein Auto-ähnliches Fahrzeug selbst konstruieren, mit geeigneten Sensoren Entfernungen zum Ziel oder die Farbe des Untergrundes bestimmen und aus diesen Messergebnissen einen Kurs ermitteln, den das Fahrzeug fahren soll. Die eigentliche Aufgabe besteht darin, die Sensordaten mit Geschwindigkeit und Richtung des Fahrzeugs zu verknüpfen. Das erfolgt in einem Mikrocontroller, der selbst programmiert werden muss. Die erforderliche Elektronik wird in unterschiedlicher Ausführung als C-Control oder Arduino angeboten. Bekannte, aber auch sehr aufwändige Vorbilder sind die Rover. Viele fasziniert zum Beispiel der Bau von „Kampfrobotern“, die ferngesteuert mit martialischen Waffen einander zu zerstören versuchen. Da diese Maschinen ferngesteuert werden und keine nennenswerte eigene Intelligenz besitzen, handelt es sich dabei bisher nicht um Roboter im eigentlichen Wortsinn. Roboter sind auch ein beliebter Gegenstand in der Science-Fiction. Dort gibt es menschenartige Roboter, die oft über künstliche Intelligenz verfügen. Sind sie auch noch reine Fiktion, so prägen Isaac Asimovs Robotergesetze durchaus schon das Denken über Roboter. Eine zusätzliche, bereits in sehr einfacher Form realisierte Variation des Roboters ist der Cyborg als Verschmelzung von Roboter-Technologie mit der menschlichen Anatomie. Moderne industrielle Anwendungen sind sogenannte Cobots, die zum Zusammenwirken mit menschlichen Arbeitskräften dienen. Androiden – künstliche menschenähnliche Wesen – können Roboter sein, Roboter müssen aber nicht unbedingt Androiden sein. Ein erster weit entwickelter Ansatz ist der Roboter ASIMO der Firma Honda. Das Themenfeld wird beispielsweise durch Biomechatronik abgedeckt und umfasst auch die Erschließung neuer Werkstoffe – beispielsweise für Kontinuumsroboter – sowie ein erweitertes Spektrum verschiedenster Größenordnungen. Künftige Robotik künftig werde demnach ähnlich wie maschinelles Lernen als Converging Technology noch enger mit grundlegenden Fragen nach den Wirkprinzipien des Lebens einhergehen und demnach mit den Life Sciences verschmelzen. Beispielhaft, wenn auch im Stadium der Grundlagenforschung, seien die Nutzung von Myzelium als Biosensor zur hochsensiblen Ansteuerung von Aktoren und die Verwendung von Brain-Computer-Interfaces als Nutzerschnittstelle genannt. Roboter sind auch zunehmend in der Bildung Thema. Es gibt Roboter für die Grundschule, Roboter für die Sekundarschule oder das Abitur , Roboter für die Hochschule und Roboter für Berufsausbildung. Eine Sonderform der Roboter für Bildung sind Rover, die zum Beispiel im Rahmen von Raumfahrt-Bildung an Einrichtungen in Deutschland entwickelt und erprobt werden. Meist sind diese spezialisierten Roboter als Rover für ein konkretes Ziel oder einen Wettbewerb vorgesehen. Auf der Maker Faire 2016 in Berlin wurde ein Rover mit dem Namen "EntdeckerRover" ER2 vorgestellt, der für Bildung und Freizeit geeignet ist und auch für die verschiedenen Bildungsbereiche angepasst werden kann. Andere Systeme gibt es meist in Plastik von anderen Herstellern und Projekten. Roboter und die Sonderform Rover unterstützen in Deutschland und Österreich meist die Bildung im Bereich der MINT-Fächer, die in vielen englischsprachigen Ländern auch die STEM-Fächer bzw. die STEM-Ausbildung genannt werden. Es geht also auch um die Förderung von Naturwissenschaft und Technik-Bildung bzw. Technologie-Wissen sowie die Themen Informatik und Mathematik. Mathematik hat insbesondere Bedeutung für anspruchsvolle Robotik Roboter und Rover, wie zum Beispiel im Raumfahrt und Luftfahrt Bereich. Zuletzt stellen auch in der Militärtechnologie unbemannte Drohnen, oder Roboter zur Kriegsführung keine Science Fiction mehr dar, sondern Realität. Die DARPA, militärische Forschungseinrichtung des Verteidigungsministeriums der Vereinigten Staaten, hat erstmals im Juni 2004 im Grand Challenge ein Preisgeld von einer Million US-Dollar ausgeschrieben. Die unbemannten Fahrzeuge der Teilnehmer sollten selbstständig in 10 Stunden quer durch die Mojave-Wüste ein Ziel in rund 280 Kilometern Entfernung erreichen. Obwohl das erfolgreichste Fahrzeug nur etwa 18 Kilometer weit kam und danach umkippte und in Flammen aufging, wurde das Preisgeld auf zwei Millionen US-Dollar für den nächsten Wettbewerb erhöht. Bei der Wiederholung des Wettbewerbs 2005 erreichten bereits vier Fahrzeuge das Ziel. Das Siegerfahrzeug erreichte eine Durchschnittsgeschwindigkeit von knapp 30 km/h. Sicherheitsrichtlinien für Roboter ergeben sich aus dem jeweiligen Einsatzbereich und dem Robotertyp. Industrieroboter werden durch gesetzlich vorgeschriebene Sicherheitsvorkehrungen wie Käfige, Gitter, Lichtschranken oder andere Barrieren abgesichert. Mit zunehmender Autonomie jedoch benötigen gegenwärtige oder zukünftige, komplexere Robotersysteme den Umständen entsprechend angepasste Sicherheitsvorkehrungen. Durch den vielfältigen Einsatz von Robotern ist es jedoch schwierig, universelle Sicherheitsregeln für alle Roboter aufzustellen. Auch die von Science-Fiction-Autor Isaac Asimov in seinen Romanen aufgestellten „Drei Regeln der Robotik“ können nur als ethische Richtlinien für eine mögliche Programmierung verstanden werden, da unvorhersehbare Situationen vom Roboter nicht kalkulierbar sind. Je autonomer ein Roboter im Umfeld des Menschen agiert, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass Lebewesen oder Gegenstände zu Schaden kommen werden. Ebenso ist die Vorstellung umstritten, dass Roboter dem Menschen Schutz bieten können – nicht zuletzt aufgrund der Unschärfe des Begriffes Schutz. Dass hier keine absoluten Werte programmiert werden können, zeigt sich parallel in der Diskussion über das Spannungsverhältnis zwischen Schutz und Bevormundung. Diese Problematik wird zum Beispiel im Film I, Robot thematisiert, wo auf Grund einer berechneten „Überlebenswahrscheinlichkeit“ ein Mann durch einen Roboter aus einem ins Wasser gestürzten Auto gerettet wird, während ein Kind in einem ebenfalls sinkenden Auto ertrinkt. Ein Mensch hätte wahrscheinlich statt auf Grund einer abstrakten Überlebenswahrscheinlichkeit eher nach ethisch-moralischen Prinzipien gehandelt und zuerst das Kind gerettet. Zur Gruppe der Roboter gehören auch autonome Waffen- oder Aufklärungssysteme wie Smart Bombs, unbemannte Drohnen, Wachroboter oder zukünftig denkbare autonome Kampfroboter. Werden solche gefährlichen Maschinen zur Kriegführung verwendet, wird die Frage nach ethischen Werten in der Programmierung ggf. überflüssig und es zeigt sich, dass die Forderung nach universellen Sicherheitsmaximen für alle Anwendungsgebiete und Robotertypen offenbar eine nur schwer zu lösende Aufgabe darstellt. Die Berücksichtigung ethischer Werte in der Verwendung von Robotern ist auch kein Thema, dem die Menschheit erst in der Zukunft gegenüberstehen wird. Bereits im Zweiten Weltkrieg wurden Schiffe durch Torpedos mit Navigationssystem versenkt, oder Gebäude durch V1-Marschflugkörper zerstört, die durch ihre Funktionsweise Input, Processing and Output der Definition eines Roboters entsprechen. Auch gegenwärtig werden Menschen gezielt von komplexen, autonom agierenden Maschinen direkt oder indirekt verletzt oder getötet. Im April 2008 wurde eine SWORDS genannte Bauserie autonom agierender bewaffneter Roboter für den Einsatz im Irakkrieg durch das amerikanische Verteidigungsministerium aus dem Dienst zurückgezogen, da sich bei mehreren Vorfällen der Waffenarm des Roboters gedreht hatte, obwohl dies in der jeweiligen Situation nicht vorgesehen war. Obwohl bei den Vorfällen niemand verletzt worden war, wurden die Roboter darauf hin als unsicher eingestuft, und der Feldeinsatz abgebrochen. Ein Roboter ist ein technisches System mit einem eingebetteten Computersystem; die Systeme stehen miteinander in Wechselwirkung. Dabei hat das Computersystem die Aufgabe, das technische System, in das es eingebettet ist, zu steuern, zu regeln oder zu überwachen . Ein Embedded System besteht immer auch aus sog. Embedded Software. Ohne diese Embedded Software wäre ein Roboter sicherlich nicht zu verwenden, was aber natürlich auch für die meisten Maschinen von der Waschmaschine bis hin zu komplexen Fertigungsstraßen oder Großflugzeugen gilt. Bereits vor der EuGH Entscheidung zur Weiteräußerung von Gebrauchtsoftware wurde im TRIPS-Abkommen und WIPO-Urheberrechtsvertrag festgelegt, dass Hardware mit Embedded Software frei gehandelt werden darf ). Es besteht zudem auch Einigkeit darüber, dass Embedded Software auch nicht als wesentliche Elemente einer Vermietung zu zählen und somit für Vermietung von Hardware , die von einer Embedded Software gesteuert wird, kein Vermietrecht in Sinne von § 69 c Abs. 3 UrhG explizit übertragen werden muss, auch wenn einige Autoren auf eine Einzelfallbetrachtung verweisen . Im Ergebnis bleibt daher festzuhalten, dass Roboter veräußert und vermietet werden dürfen, ohne dass es zusätzlicher Rechte bedarf. In Deutschland lassen sich Patente durch das Patentgesetz schützen, in der EU schützt das Europäische Patentübereinkommen Patente. Das PatG definiert im ersten Abschnitt ein Patent. Gem. § 1 Abs. 1 PatG werden Patente für Erfindungen auf allen Gebieten der Technik erteilt, sofern sie neu sind, auf einer erfinderischen Tätigkeit beruhen und gewerblich anwendbar sind. Nach § 3 Abs. 1 PatG und Art. 54 EPÜ gilt eine Erfindung als neu, wenn sie nicht zum Stand der Technik gehört. Der Stand der Technik umfasst alle Kenntnisse, die vor dem für den Zeitrang der Anmeldung maßgeblichen Tag durch schriftliche oder mündliche Beschreibung, durch Benutzung oder in sonstiger Weise der Öffentlichkeit zugänglich gemacht worden sind; vgl. § 3 Abs. 1 S. 2 PatG. Bei Robotern muss also der Patentanmelder darlegen, dass sein Roboter neue Funktionen hat, welche nicht zum Stand der Technik gehören . Des Weiteren muss es sich um eine Erfindung handeln. Patentierbare Erfindungen sind technische Lehren zum planmäßigen Handeln, die einen kausal übersehbaren Erfolg unter Einsatz beherrschbarer Naturkräfte ohne Zwischenschaltung verstandesmäßiger Tätigkeiten reproduzierbar herbeiführen . Eine technische Weiterentwicklung eines Roboters ist nur dann eine patentierbare Erfindung, wenn sie sich für „den durchschnittlichen Fachmann, der den gesamten Stand der Technik kennt“ , nicht in naheliegender Weise aus dem Stand der Technik ergibt, vgl. § 4 S. 1 PatG, Art. 56 S. 1 EPÜ. D. h., es fehlt an Erfindungshöhe, wenn man von diesem Fachmann erwarten kann, dass er, ausgehend vom Stand der Technik auf diese Lösung alsbald und mit einem zumutbaren Aufwand gekommen wäre, ohne erfinderisch tätig zu werden. Im Bereich der Robotik sind somit nur Erfindungen patentierbar, die einen deutlichen Fortschritt in der Entwicklung von Robotertechnologien darstellen. Dies muss sich aber nicht auf den Roboter als Ganzes beziehen, sondern kann sich auch auf einzelne Komponenten, wie ein Roboterarm oder eine Funktionsweise zur Fortbewegung beziehen. Zudem muss die Erfindung gem. § 5 Abs. 1 PatG, Art. 57 EPÜ auf irgendeinem gewerblichen Gebiet anwendbar sein. Dabei wird der Begriff der gewerblichen Anwendbarkeit vom Europäischen Patentamt weit ausgelegt und ist in der Praxis von untergeordneter Bedeutung. Ausreichend ist es, dass die Erfindung in einem technischen Gewerbebetrieb hergestellt oder sonst verwendet werden kann. Es kommt auch nicht darauf an, ob man mit der Vorrichtung oder dem Verfahren „Geld machen“ kann, maßgebend ist allein, dass der beanspruchte Gegenstand außerhalb der Privatsphäre verwendet werden kann. Die meisten Erfindungen im Bereich der Robotik sind auf einem kommerziellen Erfolg ausgerichtet, sei es z. B. bei der Erschaffung von Haushaltshilfen oder Roboter für Operationen. Dies liegt schon in der Natur der Sache, da die Erfindung von Robotertechnologien enorme Investitionen verlangen und diese von den Investitionsgebern mit Gewinn zurückgefordert werden. Die maximale Laufzeit eines Patents beträgt gem. § 16 PatG und Art. 63 Abs. 1 EPÜ 20 Jahre ab dem Tag nach der Anmeldung. Gemäß § 16a PatG, Art. 63 Abs. 2 b) EPÜ i. V. m. VO Nr. 1768/92 kann allerdings für Erfindungen, die erst nach aufwändigen Zulassungsverfahren wirtschaftlich verwertet werden können, ein ergänzendes Schutzzertifikat erteilt werden, das die Patentlaufzeit dann um maximal fünf Jahre verlängert. Durch die langen Entwicklungszyklen in der Robotik sollte dies regelmäßig Anwendung finden. Nach § 1 Abs. 2 und 3 PatG und Art. 52 Abs. 2 und 3 EPÜ können wissenschaftliche Theorien und mathematische Methoden, wie Baupläne für einen Roboter nicht als Patent geschützt werden. Das Gleiche gilt für Design und Erscheinungsbild eines Roboters, da ästhetische Formschöpfungen nicht patentrechtlich geschützt werden können. Ein Fehlverhalten eines Roboters, stammt es nun aus dem Autonomiebestreben oder einem sonstigen Grund, zieht immer eine Reihe von Haftungsfragen nach sich. Diese können sich zum einen aus einer vertraglichen Pflichtverletzung gem. § 280 Abs. 1 BGB, zu, anderem dem Deliktsrecht nach § 823 BGB gegenüber fremden Dritten oder auch aus dem Produkthaftungsgesetz ergeben. Wird ein Roboter im Rahmen eines Vertragsverhältnis bei einer anderen Vertragspartei tätig und erzeugt der Roboter dabei Schäden bei dieser Partei, so stellt dies sicherlich eine Pflichtverletzung i. S. v. § 280 BGB dar. Ein durch die Medien bekannt gewordener Fall ist die Verwendung des ROBODOC von Integrated Surgical System, welches zu zahlreichen Schadensersatzforderungen geführt hat . Gem. § 249 S. 1 BGB hat der Schuldner, der zum Schadensersatz verpflichtet ist, den Zustand herzustellen, der bestehen würde, wenn der zum Ersatz verpflichtende Umstand nicht eingetreten wäre. Dabei soll der Schädiger allen Schaden ersetzen, der durch das zum Ersatz verpflichtende Ergebnis eingetreten ist . Außer der Regel der Totalreparation wird in § 249 S. 1 BGB noch ein weiterer Grundsatz des Schadensrechts ausgedrückt, nämlich das Prinzip Herstellung oder des Naturalersatzes . Hierbei soll der Schädiger den Zustand in Geld herstellen, der ohne das Schadensereignis bestünde. Eine in der Zukunft sicherlich immer wichtigere Frage wird sein, wer für die von einem Roboter auf Basis Künstlicher Intelligenz gefällte Entscheidung haftet. So ist sicherlich zu vertreten, dass derjenige haften muss, der die Roboter verwendet, da er für die Verkehrssicherheit des eingesetzten Roboters haftet und für entsprechende Sicherungsmaßnahmen sorgen muss. In einem vertraglichen Verhältnis ergeben sich diese sicherlich aus dem allgemeinen Sorgfaltspflichten des Schuldverhältnis, vgl. § 280 Abs. 1 BGB, gegenüber Dritten sicherlich aus dem Deliktsrecht, §§ 823 ff BGB. Grundsätzlich könnte der Hersteller nach dem Produkthaftungsgesetz haften. Voraussetzung der Produkthaftung ist gemäß § 1 Abs. 1 S. 1. ProdHaftG ist u. a., dass ein Fehler der schadensursächlichen Sache vorlag . Ein solcher Fehler könnte ggf. vorliegen, wenn der Hersteller keine geeigneten Sicherheitsmaßnahmen in der Programmierung der Steuerungssoftware des Roboters eingebaut hat. Der Hersteller haftet jedenfalls nicht, wenn der Roboter den schadenursächlichen Fehler zum Zeitpunkt des In-Verkehr-Bringens noch nicht aufwies . und wenn der Fehler nach dem Stand der Wissenschaft und Technik in dem Zeitpunkt, in dem der Hersteller das Produkt in den Verkehr brachte, nicht erkannt werden konnte, vgl. § 1 Abs. 2 Nr. 5 ProdHaftG. Dennoch muss der Hersteller von Robotern Sicherungsmaßnahmen in einen Roboter einbauen, so dass keine Schäden, selbst nach einem KI-Lernprozess erfolgen können. In der Science-Fiction-Literatur wurden z. B. hierzu von Isaac Asimov die drei Gesetze der Robotik entwickelt S. 276–295). Ob solche eher philosophischen Gesetze ausreichend sind, lässt sich heute noch nicht beurteilen, sicher ist aber, dass den Hersteller und Entwickler von Robotern eine entsprechende Pflicht zur Verkehrssicherheit trifft. Die Aufrechterhaltung dieser Verkehrssicherungspflichten trifft dann aber nicht mehr den Hersteller, sondern den Halter bzw. Eigentümer des Roboters. Hier finden die Grundsätze zum Umgang mit gefährlichen Sachen Anwendung. Als eine gefährliche Sache wird z. B. ein Kfz gesehen, von dem eine gewisse Betriebsgefahr ausgeht. Der Hersteller produziert ein Auto, welches die entsprechenden Anforderungen zur Zulassung eines Kfz erfüllt, während der Halter dafür sorgen muss, dass sich das Fahrzeug ständig in verkehrssicherem Zustand befindet . Insbesondere gilt dies bei einer Garantenstellung gegenüber Dritten . Gleiches sollte auch für die Herstellung und Verwendung von Roboter Anwendung finden. Der Hersteller haftet nicht für Entwicklungsfehler . Ein Entwicklungsfehler liegt aber nur dann vor, wenn er zum Zeitpunkt, in dem der Hersteller den Roboter in Verkehr brachte, nach dem Stand der Wissenschaft und Technik noch nicht erkannt werden konnte . Der Haftungsausschluss betrifft nur Konstruktions- nicht aber Fabrikationsfehler . Der Fehler ist nicht erkennbar, wenn die potenzielle Gefährlichkeit des Roboters nach der Summe an Wissen und Technik, die allgemein, nicht nur in der betreffenden Branche und national, anerkannt ist und zur Verfügung steht und von niemandem erkannt werden konnte, weil diese Erkenntnismöglichkeiten noch nicht vorhanden war . Die Haftung für die Beschädigung von Sachen ist im Produkthaftungsgesetz begrenzt auf andere Sachen als das fehlerhafte Produkt, welche zum privaten Ge- oder Verbrauch bestimmt waren und hierzu vom Geschädigten hauptsächlich verwendet wurden . Diese Formulierung schließt u. a. Schäden an Erzeugnissen im Rahmen einer geschäftlichen Tätigkeit aus . Eine wichtige Haftungsvoraussetzung ist in § 1 Abs. 2 Nr. 1 ProdHaftG geregelt. Danach ist die Haftung des Produzenten für den Fall ausgeschlossen, dass er das Produkt nicht in den Verkehr gebracht hat. Der Hersteller und auch der Quasihersteller, bringen ein Produkt in Verkehr, sobald er sich willentlich der tatsächlichen Herrschaftsgewalt über das Produkt begibt, z. B. dadurch, dass er es ausliefert, in den Vertrieb, in die Verteilerkette oder in den Wirtschaftskreislauf gibt . Schwierig wird sicherlich die Frage der Abgrenzung der Haftung zwischen dem Hersteller eines Roboters und dem Verwenders eines Roboters, insbesondere dann, wenn sich der Roboter und seine Embedded Software durch KI-Prozesse autonom weiterentwickelt haben. Zur Absicherung des Geschädigten könnte man dann auf den Gedanken kommen, dass Hersteller und Verwender des Roboters als Gesamtschuldner haften. Die meisten Unfälle mit Robotern entstehen während der Wartung oder Programmierung des Roboters, nicht etwa im geregelten Betrieb. Am 21. Juli 1984 wurde in Michigan, USA, der erste Mensch von einem Industrieroboter getötet. Der Roboter bewegte Werkstücke einer Druckgussmaschine. Der 34 Jahre alte Fabrikarbeiter hatte bereits 15 Jahre Arbeitserfahrung im Druckgießen und erst drei Wochen vor dem Unfall eine einwöchige Roboterschulung abgeschlossen. Er wurde zwischen der vermeintlich sicheren Rückseite des Roboters und einem Stahlpfosten zu Tode gedrückt, als er gegen jede Warnung in den Gefahrenbereich des Roboters kletterte, um verstreute Produktionsreste zu entfernen. Das amerikanische National Institute for Occupational Safety and Health bietet Richtlinien für Roboterkonstruktion, Training und Anleitung der Mitarbeiter an. In vielen Ländern haben Kinder, Jugendliche und Studenten Gelegenheit, an Robotik-Programmen teilzunehmen. Sie bilden Teams, von denen jedes vor der Aufgabe steht, einen mit Motoren und Sensoren ausgestatteten Roboter so zu programmieren, dass er auf einem Spielfeld in einem bestimmten Zeitrahmen autonom oder per Fernsteuerung vorgegebene Aufgaben lösen kann, zum Beispiel Objekte zu sortieren und an bestimmte Orte zu bringen. In einem Teil der Programme umfasst die Aufgabe auch den Entwurf und Bau des Roboters ; in anderen kommen vorgefertigte Roboter zum Einsatz. Die Teamarbeit mündet in Wettbewerbe, von denen viele auf internationalem Niveau durchgeführt werden. Forschungseinrichtungen im deutschsprachigen Raum sind unter anderem : |
2024-12-02 05:26:54 | https://de.wikipedia.org/wiki/Albert_F._Polk | Albert Fawcett Polk war ein US-amerikanischer Politiker. Zwischen 1917 und 1919 vertrat er den Bundesstaat Delaware im US-Repräsentantenhaus. Albert Polk besuchte sowohl private als auch öffentliche Schulen. Danach studierte er bis 1889 am Delaware College, der heutigen University of Delaware. Nach einem anschließenden Jurastudium und seiner 1892 erfolgten Zulassung als Rechtsanwalt begann er in Georgetown in seinem neuen Beruf zu arbeiten. Im Jahr 1899 wurde er juristischer Vertreter des Staatssenats. Polk gehörte der Demokratischen Partei an. Zwischen 1902 und 1908 und nochmals von 1915 bis 1916 war er Parteivorsitzender im Sussex County. Gleichzeitig war er Mitglied im Vorstand der Partei auf Staatsebene. Von 1905 bis 1912 wirkte er im Bildungsausschuss der Stadt Georgetown mit. Außerdem gehörte er einer Kommission im Sussex County an, die die Gesetze überarbeitete. 1916 wurde Polk in das US-Repräsentantenhaus in Washington, D.C. gewählt. Dort trat er am 4. März 1917 die Nachfolge des Republikaners Thomas W. Miller an, den er bei der Wahl geschlagen hatte. Da er aber bereits bei den nächsten Wahlen gegen Caleb R. Layton verlor, konnte Polk bis zum 3. März 1919 nur eine Legislaturperiode im Kongress absolvieren. Nach dem Ende seiner Zeit im Repräsentantenhaus arbeitete er wieder als Rechtsanwalt. Im Jahr 1929 wurde er zum Bundesbeauftragten für den Staat Delaware ernannt. Dieses Amt bekleidete er bis 1951. Danach zog er sich in den Ruhestand zurück. Albert Polk starb im Jahr 1955 in Wilmington und wurde in Georgetown beigesetzt. 1. Distrikt: Vining | Patten | Latimer | Patten | Bayard | C. Rodney | Broom | Van Dyke | Ridgely | Clayton | McLane | Johns | Milligan | Robinson | G. Rodney | J. Houston | Riddle | Cullen | Whiteley | Fisher | Temple | Smithers | Nicholson | Biggs | Lofland | J. Williams | Martin | Lore | Penington | Causey | Willis | Handy | J. Hoffecker | W. Hoffecker | Ball | H. Houston | Burton | Heald | Brockson | Miller | Polk | Layton | Boyce | R. Houston | Adams | Stewart | Allen | G. Williams | Traynor | Willey | Traynor | Boggs | Warburton | McDowell | Haskell | McDowell | Roth | du Pont | Evans | Carper | Castle | Carney | Rochester • 2. Distrikt: Cooper | Hall | C. Rodney | D. Rodney |
2024-11-24 01:21:40 | https://de.wikipedia.org/wiki/Recht_auf_Wohnen | Das Recht auf Wohnen ist ein Menschenrecht der sogenannten zweiten Generation. Seine Grundlage im internationalen Recht sind Art. 11 des Internationalen Pakts über wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte , Art. 16 der Europäischen Sozialcharta vom 16. Dezember 1966 sowie Art. 31 der revidierten Europäischen Sozialcharta. Implizit wird das Recht auf Wohnen auch durch die Afrikanische Charta der Menschenrechte und der Rechte der Völker eingeräumt. Dem UN-Ausschuss für wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte zufolge beinhalten Aspekte des Rechts auf Wohnen unter dem ICESCR auch: rechtlichen Schutz des Arbeitsplatzes; die Verfügbarkeit von Dienstleistungen, Materialien, Anlagen und Infrastruktur; Erschwinglichkeit; Bewohnbarkeit; Zugänglichkeit, Lage und kulturelle Angemessenheit. In Deutschland formulierte die Weimarer Verfassung im Sommer 1919 in Art. 155 erstmals das staatliche Ziel, „jedem Deutschen eine gesunde Wohnung“ zu sichern. Als politisches Ziel wurde das Recht auf Wohnen im Jahre 1944 von Franklin D. Roosevelt in seiner Rede zum Second Bill of Rights formuliert. In der DDR war das Recht auf Wohnen in der Verfassung vom 6. April 1968 verankert. Die Vereinten Nationen benennen regelmäßig Sonderberichterstatter für das Recht auf Wohnen. Von 2014 bis April 2020 war die kanadische Menschenrechtlerin Leilani Farha UN-Sonderberichterstatterin für das Recht auf angemessenes Wohnen. |
2024-12-02 08:15:09 | https://de.wikipedia.org/wiki/Lodovico_Guicciardini | Lodovico Guicciardini, ndl. Lowijs Guicciardyn, dt. Ludwig Guicciardin , war ein italienischer Kaufmann, Kartograph, Humanist, Geograph, Politiker und Schriftsteller. Er war ein Neffe Francesco Guicciardinis und besaß die gleiche Neigung zur Geschichtsdarstellung. Berühmt wurde er für seine historischen Stadtansichten und -beschreibungen. In der Liebfrauenkathedrale von Antwerpen liegt er begraben. Lodovico Guicciardini entstammte einer alten Adelsfamilie aus Florenz. Viele ihrer Mitglieder bekleideten mehrfach hohe Ämter im Staatsdienst, darunter auch sein Onkel Francesco Guicciardini. Aus seiner Jugend ist nichts bekannt. Mit 18 Jahren verließ er Italien, reiste durch große Teile Westeuropas und 1541 über Lyon nach Antwerpen, wo er sich im August 1542 niederließ. Er eröffnete ein Geschäft, das bald bankrottging, und arbeitete danach Verschiedenes auf eigene Rechnung. Zu Beginn der „Niederländischen Erhebung“ gegen die Spanier wurde er in der Festung Vilvoorde auf Befehl Herzogs von Alba fast eineinhalb Jahre gefangen gehalten – wegen Äußerungen unklaren Inhalts zur Lage im Land. In Antwerpen, wo er fast fünfzig Jahre lebte, schuf er seine berühmten Werke. Eins seiner ersten war eine zeitgenössische – damals aktuelle – Geschichte der Niederlande . Erste Berühmtheit erlangte er durch sein Meisterwerk, einer Beschreibung von Antwerpen: De idyllische Nederlanden: Antwerpen en de Nederlanden in de 16e eeuw – Die idyllischen Niederlande: Antwerpen und die Niederlande im 16. Jahrhundert . Seine Bücher waren stets mit aufwendigen Karten, auch perspektivischen, und Zeichnungen versehen. Als bekanntestes und wichtigstes seiner Werke, eine bebilderte Geschichtsabhandlung der Niederlande, gilt die: DESCRITTIONE DI M.LODOVICO GVICCIARDINI Patritio Fiorentino; DI TVTTI I PAESI BASSI, altrimenti detti GERMANIA INFERIORE. Con tutte le carte di Geographia del paese, & col ritratto naturale di molte terre principali; Riueduta di nuovo, & ampliata per tutto piu che la meta dal medesimo autore. AL GRAN’ RE CATTOLICO FILIPPO D’AVSTRIA. Con amplissimo INDICE di tutte le cose piu memorabili. IN ANVERSA. Apresso Christofano Plantino, Stampatore Regio. M.D.LXXXI. in Deutsch: BESCHREIBUNG VON HERRN LODOVICO GUICCIARDINI Patrizier aus Florenz; DER GANZEN NIEDERLANDE, sonst auch GERMANIA INFERIORE . Mit allen geographischen Karten des Landes, & mit natürlichem Bildnis vieler Hauptländer; neu herausgegeben, & im ganzen erweitert zu mehr als der Hälfte durch denselben Autor. DEM GROSSEN KATHOLISCHEN KÖNIG PHILIPP D’AVSTRIA. Mit umfangreichem INDEX aller sehr denkwürdigen Angelegenheiten. IN ANTWERPEN. Bei Christofano Plantino, königl. Drucker. M.D.LXXXI. . Dieses Werk gilt als stark beeinflussender Beitrag der Geschichte und der Kunst der damaligen Niederlande. Auf seinen Reisen gelangte er auch in diverse Städte der weiteren Umgebung und fertigte dort Stadtansichten und Karten an . Lodovico Guicciardini war Zeitgenosse von Gerhard Mercator, dem berühmtesten Kartograph seiner Zeit, und Peter Breughel dem Älteren. damalige deutsche Titel: |
2024-12-04 04:50:28 | https://de.wikipedia.org/wiki/Vogelbach_(Bruchm%C3%BChlbach-Miesau) | Vogelbach ist ein Ortsteil der Ortsgemeinde Bruchmühlbach-Miesau im Landkreis Kaiserslautern in Rheinland-Pfalz. Der Ort liegt im westlichen Gemeindegebiet im Landstuhler Bruch in unmittelbarer Nähe der Grenze zum Saarland. Zu Vogelbach gehören zusätzlich die Wohnplätze Am alten Zoll, Bahnposten 20 und Vogelbachermühle. Bis 1792 gehörte der Ort zu Pfalz-Zweibrücken. Von 1798 bis 1814, als die Pfalz Teil der Französischen Republik und anschließend Teil des Napoleonischen Kaiserreichs war, war Vogelbach in den Kanton Landstuhl eingegliedert. Anschließend wechselte der Ort in das Königreich Bayern. Von 1818 bis 1862 gehörte er dem Landkommissariat Homburg an; aus diesem ging das Bezirksamt Homburg hervor. Da ein Teil des Bezirksamts – einschließlich Homburg selbst – 1920 dem neu geschaffenen Saargebiet zugeschlagen wurde, wechselte Vogelbach ins Bezirksamt Kaiserslautern und wurde bis 1938 von einer in Landstuhl ansässigen Bezirksamtsaußenstelle verwaltet. Ab 1939 war der Ort Bestandteil des Landkreises Kaiserslautern. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Vogelbach innerhalb der französischen Besatzungszone Teil des damals neu gebildeten Landes Rheinland-Pfalz. Im Zuge der ersten rheinland-pfälzischen Verwaltungsreform wurde Vogelbach am 7. Juni 1969 nach Bruchmühlbach eingemeindet, ehe dieses drei Jahre später in der neuen Ortsgemeinde Bruchmühlbach-Miesau aufging. Nördlich des Siedlungsgebiets verläuft in Ost-West-Richtung die Bundesautobahn 6. Die Bahnstrecke Mannheim–Saarbrücken streift den nördlichen Siedlungsrand; auf Höhe des Ortes befand sich früher die Überleitstelle Vogelbach. Die Simultankirche St. Philipp und Jakob und die Vogelbachermühle stehen unter Denkmalschutz. |
2024-12-04 02:53:57 | https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_denkmalgesch%C3%BCtzten_Objekte_in_Hannersdorf | Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Hannersdorf enthält die 6 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der burgenländischen Gemeinde Hannersdorf. Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Landes. Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen: Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse. Durch Klicken von Karte mit allen Koordinaten OSM • WikiMap wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt. Bad Tatzmannsdorf | Badersdorf | Bernstein | Deutsch Schützen-Eisenberg | Grafenschachen | Großpetersdorf | Hannersdorf | Jabing | Kemeten | Kohfidisch | Litzelsdorf | Loipersdorf-Kitzladen | Mariasdorf | Markt Allhau | Markt Neuhodis | Mischendorf | Neustift an der Lafnitz * | Oberdorf im Burgenland | Oberschützen | Oberwart | Pinkafeld | Rechnitz | Riedlingsdorf | Rotenturm an der Pinka | Schachendorf | Schandorf | Stadtschlaining | Unterkohlstätten | Unterwart | Weiden bei Rechnitz | Wiesfleck | Wolfau * für diese Gemeinde sind keine denkmalgeschützten Objekte ausgewiesen |
2024-12-02 06:26:19 | https://de.wikipedia.org/wiki/Michelle_Lujan_Grisham | Michelle Lynn Lujan Grisham ist eine US-amerikanische Politikerin der Demokratischen Partei und seit dem 1. Januar 2019 Gouverneurin von New Mexico. Sie ist die erste demokratische Gouverneurin lateinamerikanischer Abstammung in den Vereinigten Staaten. Zuvor saß sie seit 2013 als Abgeordnete im US-Repräsentantenhaus. Michelle Lujan, so ihr Geburtsname, ist die Nichte des ehemaligen US-Innenministers Manuel Lujan, der auch Kongressabgeordneter für New Mexico war. Ihr Cousin Ben R. Luján vertritt den dritten Kongresswahlbezirk von New Mexico. Sie absolvierte die St. Michael’s High School in Santa Fe. Nach einem anschließenden Jurastudium an der University of New Mexico in Albuquerque und ihrer 1987 erfolgten Zulassung als Rechtsanwältin begann sie, in diesem Beruf zu arbeiten. Sie wurde Mitglied der Anwaltskammer ihres Staates. Von 1991 bis 2002 gehörte sie der Alterungskommission von New Mexico an. Zwischen 2002 und 2004 arbeitete sie für die Behörde, die sich mit dem Altern im Berufsleben und langjährigen Amtsträgern befasste . Von 2004 bis 2007 war sie Gesundheitsministerin von New Mexico. Politisch schloss sie sich der Demokratischen Partei an. 2008 strebte sie erfolglos die Nominierung ihrer Partei für die Kongresswahlen dieses Jahres an. Von 2010 bis 2012 war sie Mitglied im Bezirksrat des Bernalillo County. Bei den Kongresswahlen des Jahres 2012 wurde Michelle Lujan Grisham im ersten Wahlbezirk von New Mexico in das US-Repräsentantenhaus in Washington, D.C. gewählt, wo sie am 3. Januar 2013 die Nachfolge von Martin Heinrich antrat, der in den US-Senat gewählt wurde. Bei dieser Wahl schlug sie ihre republikanische Gegenkandidatin Janice Arnold-Jones mit 59:41 Prozent der Wählerstimmen. Nach zwei Wiederwahlen in den Jahren 2014 und 2016 konnte sie dieses Amt bis Anfang 2019 ausüben. 2018 verzichtete sie auf eine neuerliche Kandidatur und bewarb sich stattdessen für das Amt der Gouverneurin in New Mexico. Nach erfolgreicher Primary gewann sie als Kandidatin der Demokraten die Gouverneurswahl am 6. November 2018 gegen den Republikaner Steve Pearce mit mehr als 57 % der Stimmen klar. Ihr neues Amt trat sie am 1. Januar 2019 an. Lujan Grisham löste damit die Republikanerin Susana Martinez ab, die nach zwei Amtszeiten nicht erneut kandidieren konnte. Nach Martinez ist sie die zweite Frau auf diesem Posten. Michelle Lujan Grisham war mit dem 2004 verstorbenen Gregory Grisham verheiratet, mit dem sie zwei Töchter hat. Militärgouverneure : Kearny | Doniphan | Price | Washington | Munroe New-Mexico-Territorium : Bent | Vigil | Calhoun | Sumner | Lane | Meriwether | Rencher | Connelly | Arny | Mitchell | Pile | Giddings | Ritch | Axtell | Wallace | Sheldon | Ross | Prince | Thornton | Otero | Hagerman | Curry | Mills Bundesstaat New Mexico : McDonald | de Baca | Lindsey | Larrazolo | M. Mechem | Hinkle | Hannett | Dillon | Seligman | Hockenhull | Tingley | Miles | Dempsey | Mabry | E. Mechem | Simms | E. Mechem | Burroughs | E. Mechem | Bolack | Campbell | Cargo | King | Apodaca | King | Anaya | Carruthers | King | Johnson | Richardson | Martinez | Lujan Grisham Delegierte aus dem New-Mexico-Territorium Weightman | Gallegos | Miguel Otero | Watts | F. Perea | Chaves | Clever | Chaves | Gallegos | Elkins | Romero | Mariano Otero | Luna | Manzanares | Joseph | Catron | Fergusson | P. Perea | Rodey | Andrews Abgeordnete aus dem Bundesstaat New Mexico 1. Distrikt: Fergusson | Hernández | Walton | Hernández | N. Montoya | Morrow | Simms | Chavez | Dempsey | Anderson | Lusk | Miles | Dempsey | Morris | M. Lujan | Schiff | Wilson | Heinrich | Lujan Grisham | Haaland | Stansbury • 2. Distrikt: Curry | Fernández | J. Montoya | Walker | Foreman | Runnels | Skeen | Pearce | Teague | Pearce | Torres Small | Herrell | Vasquez • 3. Distrikt: Richardson | Redmond | Udall | B. Lujan | Leger Fernandez |
2024-12-03 22:57:31 | https://de.wikipedia.org/wiki/Bestimmungsgleichung | Unter einer Gleichung versteht man in der Mathematik eine Aussage über die Gleichheit zweier Terme, die mit Hilfe des Gleichheitszeichens symbolisiert wird. Formal hat eine Gleichung die Gestalt wobei der Term T 1 {\displaystyle T_{1}} die linke Seite und der Term T 2 {\displaystyle T_{2}} die rechte Seite der Gleichung genannt wird. Gleichungen sind entweder wahr beziehungsweise erfüllt (beispielsweise 1 = 1 {\displaystyle 1=1} ) oder falsch (beispielsweise 1 = 2 {\displaystyle 1=2} ). Wenn zumindest einer der Terme T 1 , T 2 {\displaystyle T_{1},T_{2}} von Variablen abhängig ist, liegt nur eine Aussageform vor; ob die Gleichung wahr oder falsch ist, hängt dann von den konkreten eingesetzten Werten ab. Die Werte der Variablen, für die die Gleichung erfüllt ist, heißen Lösungen der Gleichung. Liegen zwei oder mehr Gleichungen vor, spricht man auch von einem Gleichungssystem. Die Lösung eines Gleichungssystems muss alle Gleichungen gleichzeitig erfüllen. Gleichungen werden in vielen Zusammenhängen verwendet; dementsprechend gibt es verschiedene Möglichkeiten, die Gleichungen nach unterschiedlichen Gesichtspunkten einzuteilen. Die jeweiligen Einteilungen sind zu einem großen Teil unabhängig voneinander, eine Gleichung kann in mehrere dieser Gruppen fallen. So ist es etwa sinnvoll, von einem System linearer partieller Differentialgleichungen zu sprechen. Gleichungen können allgemeingültig sein, also durch Einsetzen aller Variablenwerte aus einer gegebenen Grundmenge oder zumindest aus einer vorher definierten Teilmenge davon wahr sein. Solche Gleichungen werden als Identitätsgleichungen oder Identitäten bezeichnet. Die Allgemeingültigkeit kann entweder aus anderen Axiomen gefolgert werden oder selber als Axiom vorausgesetzt werden. Beispiele sind: In diesem Zusammenhang spricht man auch von einem mathematischen Satz oder Gesetz. Zur Unterscheidung von nicht-allgemeingültigen Gleichungen wird bei Identitäten statt des Gleichheitszeichens auch das Kongruenzzeichen verwendet. Häufig besteht eine Aufgabenstellung darin, alle Variablenbelegungen zu bestimmen, für die die Gleichung wahr wird. Diesen Vorgang bezeichnet man als Lösen der Gleichung. Zur Unterscheidung von Identitätsgleichungen werden solche Gleichungen als Bestimmungsgleichungen bezeichnet. Die Menge der Variablenbelegungen, für die die Gleichung wahr ist, bezeichnet man als Lösungsmenge der Gleichung. Wenn es sich bei der Lösungsmenge um die leere Menge handelt, so bezeichnet man die Gleichung als unlösbar oder unerfüllbar. Ob eine Gleichung lösbar ist oder nicht, kann von der betrachteten Grundmenge abhängen, zum Beispiel gilt: Bei Bestimmungsgleichungen treten mitunter Variablen auf, die nicht gesucht sind, sondern als bekannt vorausgesetzt werden. Solche Variablen werden als Parameter bezeichnet. Beispielsweise lautet die Lösungsformel für die quadratische Gleichung bei gesuchter Unbekannte x {\displaystyle x} und gegebenen Parametern p {\displaystyle p} und q {\displaystyle q} Setzt man eine der beiden Lösungen x 1 , x 2 {\displaystyle x_{1},x_{2}} in die Gleichung ein, so verwandelt sich die Gleichung in eine Identität, wird also für eine beliebige Wahl von p {\displaystyle p} und q {\displaystyle q} zur wahren Aussage. Für 4 q ≤ p 2 {\displaystyle 4q\leq p^{2}} sind hier die Lösungen reell, ansonsten komplex. Gleichungen können auch verwendet werden, um ein neues Symbol zu definieren. In diesem Fall wird das zu definierende Symbol links geschrieben, und das Gleichheitszeichen oft durch das Definitionszeichen ersetzt oder über das Gleichheitszeichen „def“ geschrieben. Zum Beispiel wird die Ableitung einer Funktion f {\displaystyle f} an einer Stelle x 0 {\displaystyle x_{0}} durch definiert. Im Gegensatz zu Identitäten sind Definitionen keine Aussagen; sie sind also weder wahr noch falsch, sondern nur mehr oder weniger zweckmäßig. Eine Bestimmungsgleichung der Form heißt homogene Gleichung. Ist T {\displaystyle T} eine Funktion, nennt man die Lösung x {\displaystyle x} auch Nullstelle der Funktion. Homogene Gleichungen spielen bei der Lösungsstruktur linearer Gleichungssysteme und linearer Differentialgleichungen eine wichtige Rolle. Ist die rechte Seite einer Gleichung ungleich Null, heißt die Gleichung inhomogen. Eine Bestimmungsgleichung der Form heißt Fixpunktgleichung und deren Lösung x {\displaystyle x} nennt man Fixpunkt der Gleichung. Genaueres über die Lösungen solcher Gleichungen sagen Fixpunktsätze aus. Eine Bestimmungsgleichung der Form heißt Eigenwertproblem, wobei die Konstante λ {\displaystyle \lambda } und die Unbekannte x ≠ 0 {\displaystyle x\neq 0} gemeinsam gesucht werden. Eigenwertprobleme besitzen vielfältige Einsatzbereiche in der linearen Algebra, beispielsweise bei der Analyse und Zerlegung von Matrizen, und in Anwendungsgebieten, beispielsweise der Strukturmechanik und der Quantenmechanik. Eine Gleichung heißt linear, wenn sie in die Form gebracht werden kann, wobei der Term a {\displaystyle a} unabhängig von x {\displaystyle x} ist und der Term T ( x ) {\displaystyle T} linear in x {\displaystyle x} ist, also für Koeffizienten λ , μ {\displaystyle \lambda ,\mu } gilt. Sinnvollerweise müssen die passenden Operationen definiert sein, es ist also notwendig, dass T ( x ) {\displaystyle T} und a {\displaystyle a} aus einem Vektorraum V {\displaystyle V} sind, und die Lösung x {\displaystyle x} aus dem gleichen oder einem anderen Vektorraum W {\displaystyle W} gesucht wird. Lineare Gleichungen sind normalerweise wesentlich einfacher zu lösen als nichtlineare. So gilt für lineare Gleichungen das Superpositionsprinzip: Die allgemeine Lösung einer inhomogenen Gleichung ist die Summe einer Partikulärlösung der inhomogenen Gleichung und der allgemeinen Lösung der zugehörigen homogenen Gleichung. Wegen der Linearität ist zumindest x = 0 {\displaystyle x=0} eine Lösung einer homogenen Gleichung. Hat eine homogene Gleichung also eine eindeutige Lösung, so hat auch eine entsprechende inhomogene Gleichung höchstens eine Lösung. Eine verwandte, aber wesentlich tiefer gehende Aussage in der Funktionalanalysis ist die Fredholmsche Alternative. Nichtlineare Gleichungen werden oft nach der Art der Nichtlinearität unterschieden. Insbesondere in der Schulmathematik werden die nachfolgenden Grundtypen von nichtlinearen Gleichungen behandelt. Handelt es sich bei dem Gleichungsterm um ein Polynom, spricht man von einer algebraischen Gleichung. Ist dabei das Polynom mindestens vom Grad zwei, so bezeichnet man die Gleichung als nichtlinear. Beispiele sind allgemeine quadratische Gleichungen der Form oder kubische Gleichungen der Form Für Polynomgleichungen bis zum Grad vier gibt es allgemeine Lösungsformeln. Enthält eine Gleichung einen Bruchterm, bei dem die Unbekannte zumindest im Nenner vorkommt, spricht man von einer Bruchgleichung, zum Beispiel Durch Multiplikation mit dem Hauptnenner, im Beispiel ( x 2 + 3 ) ( x + 1 ) {\displaystyle } , lassen sich Bruchgleichungen auf algebraische Gleichungen zurückführen. Eine solche Multiplikation ist im Regelfall keine Äquivalenzumformung und es muss eine Fallunterscheidung vorgenommen werden, im Beispiel ist x = − 1 {\displaystyle x=-1} nicht im Definitionsbereich der Bruchgleichung enthalten. Bei Wurzelgleichungen steht die Unbekannte mindestens einmal unter einer Wurzel, beispielsweise Wurzelgleichungen sind spezielle Potenzgleichungen mit Exponent 1 n {\displaystyle {\tfrac {1}{n}}} . Wurzelgleichungen lassen sich lösen, indem eine Wurzel isoliert wird und dann die Gleichung mit dem Wurzelexponenten n {\displaystyle n} (im Beispiel ist n = 2 {\displaystyle n=2} ) potenziert wird. Dieses Vorgehen wird wiederholt, bis alle Wurzeln eliminiert sind. Potenzieren mit geradzahligem Exponenten stellt keine Äquivalenzumformung dar und daher ist in diesen Fällen bei der Ermittlung der Lösung eine entsprechende Fallunterscheidung vorzunehmen. Im Beispiel führt Quadrieren zu der quadratischen Gleichung x = ( 1 − x ) 2 {\displaystyle x=^{2}} , deren negative Lösung nicht im Definitionsbereich der Ausgangsgleichung liegt. Bei Exponentialgleichungen steht die Unbekannte mindestens einmal im Exponenten, zum Beispiel: Exponentialgleichungen lassen sich durch Logarithmieren lösen. Umgekehrt sind Logarithmusgleichungen - also Gleichungen, bei denen die Unbekannte als Numerus auftritt - durch Exponenzieren lösbar. Treten die Unbekannten als Argument mindestens einer Winkelfunktion auf, so spricht man von einer trigonometrischen Gleichung, beispielsweise Die Lösungen trigonometrischer Gleichungen wiederholen sich im Allgemeinen periodisch, sofern die Lösungsmenge nicht auf ein bestimmtes Intervall, etwa [ 0 , 2 π ) {\displaystyle [0,2\pi )} , beschränkt wird. Alternativ können die Lösungen durch eine ganzzahlige Variable k {\displaystyle k} parametrisiert werden. Beispielsweise sind die Lösungen obiger Gleichung gegeben als Um Gleichungen, bei denen eine reelle Zahl oder ein reeller Vektor gesucht wird, von Gleichungen, bei denen beispielsweise eine Funktion gesucht ist, zu unterscheiden, wird manchmal auch die Bezeichnung algebraische Gleichung verwendet, wobei diese Bezeichnung dann aber nicht auf Polynome eingeschränkt ist. Diese Sprechweise ist jedoch umstritten. Sucht man ganzzahlige Lösungen einer skalaren Gleichung mit ganzzahligen Koeffizienten, so spricht man von einer Diophantischen Gleichung. Ein Beispiel einer kubischen Diophantischen Gleichung ist von der ganzzahlige x ∈ Z {\displaystyle x\in \mathbb {Z} } gesucht werden, die die Gleichung erfüllen, hier die Zahlen x = ± 2 {\displaystyle x=\pm 2} . Ist die Unbekannte eine Folge, so spricht man von einer Differenzengleichung. Ein bekanntes Beispiel einer linearen Differenzengleichung zweiter Ordnung ist deren Lösung für Startwerte x 0 = 0 {\displaystyle x_{0}=0} und x 1 = 1 {\displaystyle x_{1}=1} die Fibonacci-Folge 1 , 1 , 2 , 3 , 5 , 8 , 13 , … {\displaystyle 1,1,2,3,5,8,13,\ldots } ist. Ist die Unbekannte der Gleichung eine Funktion, die ohne Ableitungen auftritt, so spricht man von einer Funktionalgleichung. Ein Beispiel für eine Funktionalgleichung ist deren Lösungen gerade die Exponentialfunktionen f ( x ) = a x {\displaystyle f=a^{x}} sind. Wird in der Gleichung eine Funktion gesucht, die mit Ableitungen auftritt, so spricht man von einer Differentialgleichung. Differentialgleichungen treten bei der Modellierung von naturwissenschaftlichen Problemen sehr häufig auf. Die höchste auftretende Ableitung wird dabei Ordnung der Differentialgleichung genannt. Man unterscheidet: Tritt die gesuchte Funktion in einem Integral auf, so spricht man von einer Integralgleichung. Ein Beispiel einer linearen Integralgleichung 1. Art ist Befinden sich in einer Zeile mehrere Gleichheitszeichen, so spricht man von einer Gleichungskette. In einer Gleichungskette sollen alle durch Gleichheitszeichen getrennten Ausdrücke vom Wert her gleich sein. Dabei ist jeder dieser Ausdrücke separat zu betrachten. Beispielsweise ist die Gleichungskette falsch, weil sie in Einzelgleichungen zerlegt zu falschen Aussagen führt. Wahr ist dagegen zum Beispiel Gleichungsketten sind insbesondere wegen der Transitivität der Gleichheitsrelation sinnvoll interpretierbar. Gleichungsketten treten oft auch gemeinsam mit Ungleichungen in Abschätzungen auf, so gilt beispielsweise für n ≥ 3 {\displaystyle n\geq 3} Oft werden mehrere Gleichungen, die gleichzeitig erfüllt sein müssen, betrachtet und dabei mehrere Unbekannte gleichzeitig gesucht. Ein Gleichungssystem – also eine Menge von Gleichungen – heißt lineares Gleichungssystem, wenn alle Gleichungen linear sind. Beispielsweise ist ein lineares Gleichungssystem, bestehend aus zwei Gleichungen und drei Unbekannten x , y {\displaystyle x,y} und z {\displaystyle z} . Fasst man die Koeffizienten zu einer Matrix A {\displaystyle A} , die Unbekannten zu einem Vektor x → {\displaystyle {\vec {x}}} und die Zahlen der rechten Seiten zu einem Vektor b → {\displaystyle {\vec {b}}} zusammen, so lässt sich ein Gleichungssystem auch als eine einzelne Vektorgleichung auffassen, wobei ( ⋅ ) {\displaystyle } das Matrix-Vektor-Produkt ist. In obigem Beispiel sind Die lineare Algebra stellt effiziente Verfahren zur Lösung von linearen Gleichungssystemen bereit. Gleichungssysteme, deren Gleichungen nicht alle linear sind, werden nichtlineare Gleichungssysteme genannt. Beispielsweise ist ein nichtlineares Gleichungssystem mit den Unbekannten x {\displaystyle x} und y {\displaystyle y} . Für solche Gleichungssysteme gibt es keine allgemeingültigen Lösungsstrategien. Oftmals hat man nur die Möglichkeit, näherungsweise Lösungen mit Hilfe numerischer Verfahren zu bestimmen. Ein mächtiges Näherungsverfahren ist beispielsweise das Newton-Verfahren. Eine Faustregel besagt, dass gleich viele Gleichungen wie Unbekannte benötigt werden, damit ein Gleichungssystem eindeutig lösbar ist. Das ist aber tatsächlich nur eine Faustregel, bis zu einem gewissen Grad gilt sie wegen des Hauptsatzes über implizite Funktionen für reelle Gleichungen mit reellen Unbekannten. Unter einer analytischen Lösung versteht man eine allgemeine Umformung einer Gleichung, sodass die gesuchte Variable alleine auf einer Gleichungsseite steht und die Lösung exakt ermittelt werden kann. Wichtigstes Hilfsmittel dabei sind Äquivalenzumformungen, durch die eine Gleichung schrittweise in andere äquivalente Gleichungen umgeformt wird. Eine analytische Lösung ist nur bei speziellen Gleichungen möglich. Viele Gleichungen, insbesondere aus naturwissenschaftlichen Anwendungen, können nicht analytisch gelöst werden. In diesem Fall versucht man, am Computer eine näherungsweise numerische Lösung zu berechnen. Solche Verfahren werden in der numerischen Mathematik behandelt. Viele nichtlineare Gleichungen lassen sich approximativ lösen, indem die in der Gleichung auftretenden Nichtlinearitäten linear angenähert werden, und dann die entstehenden linearen Probleme gelöst werden . Für andere Problemklassen, etwa bei der Lösung von Gleichungen in unendlich-dimensionalen Räumen, wird die Lösung in geeignet gewählten endlich-dimensionalen Unterräumen gesucht . Auch wenn eine Gleichung nicht analytisch gelöst werden kann, ist es dennoch oft möglich, mathematische Aussagen über die Lösung zu treffen. Insbesondere interessieren Fragestellungen, ob eine Lösung überhaupt existiert, ob sie eindeutig ist, und ob sie stetig von den Parametern der Gleichung abhängt. Ist dies der Fall spricht man von einem korrekt gestellten Problem. Eine qualitative Analyse ist auch bzw. gerade bei der numerischen Lösung einer Gleichung wichtig, damit sichergestellt ist, dass die numerische Lösung tatsächlich eine Näherungslösung der Gleichung liefert. |
2024-12-01 18:58:33 | https://de.wikipedia.org/wiki/Alma_(Sibiu) | Alma ist eine Gemeinde im Kreis Sibiu in der Region Siebenbürgen in Rumänien. Der Ort ist auch unter den rumänisch veralteten Bezeichnungen Alma Mică Săsească, Alma Dumbrăveni und den ungarischen Szászalmás, Almás und Szászkisalmás bekannt. Im Siebenbürgischen Becken im Norden des Kreises Sibiu, befindet sich die Gemeinde auf der rechten Seite der Großen Kokel im historischen Komitat Klein-Kokelburg . Am rechten Ufer der Großen Kokel liegt der Ort – an der Kreisstraße DJ 142E – etwa einen Kilometer von der Nationalstraße DN14 und vom Bahnhof von Ațel an der Bahnstrecke Teiuș–Brașov entfernt. Almaschken befindet sich 12 Kilometer von der Stadt Mediaș und etwa 22 Kilometer von Sighișoara ; die Kreisstadt Sibiu ist etwa 70 Kilometer südwestlich von Almaschken entfernt. Der Ort wurde 1317 erstmals urkundlich erwähnt. Eine Besiedlung der Region geht jedoch – nach Funden auf dem Areal des eingemeindeten Dorfes Șmig – bis in die Kupfersteinzeit zurück. Hier wurde nach Angaben von G. Téglás, G. Nagy, M. Roska und D. Popescu ein zweischneidiges Beil aus Messing gefunden, welches sich heute im Museum in Târgu Mureș befindet. Des Weiteren wurden auf dem Areal Corbu in der Nähe des Dorfes Funde aus Gold in einem Lehmgefäß sowie aus verschiedenen Schmuckstücken gemacht. Die Gemeinde Almaschken wurde am 24. Februar 2004 durch die Loslösung von Hetzeldorf eine Gemeinde, zu der die Dörfer Jakobsdorf und Schmiegen gehören. Die Hauptbeschäftigung der Bevölkerung heute sind die Landwirtschaft und die Viehzucht. 1850 lebten auf dem Gebiet der heutigen Gemeinde 1.908 Einwohner. 1.273 davon waren Rumänen, 344 Ungarn, 137 Deutsche, 135 Roma und 19 andere. 1977 wurde mit 2.606 die größte Bevölkerungszahl – und gleichzeitig die der Rumänen und die der Ungarn – ermittelt. Die höchste Anzahl der Deutschen und die der Roma wurde 1850 registriert. Darüber hinaus bezeichneten sich 1930 zwei Einwohner als Slowaken. Bei der Volkszählung 2002 lebten auf dem Gebiet der heutigen Gemeinde 2.100 Menschen, davon waren 1.518 Rumänen, 507 Ungarn, 62 Roma und 13 Deutsche. Alma | Alțâna | Apoldu de Jos | Arpașu de Jos | Ațel | Axente Sever | Bârghiș | Bazna | Biertan | Blăjel | Boița | Brădeni | Brateiu | Bruiu | Cârța | Cârțișoara | Chirpăr | Cristian | Dârlos | Gura Râului | Hoghilag | Iacobeni | Jina | Laslea | Loamneș | Ludoș | Marpod | Merghindeal | Micăsasa | Mihăileni | Moșna | Nocrich | Orlat | Păuca | Poiana Sibiului | Poplaca | Porumbacu de Jos | Racovița | Rășinari | Râu Sadului | Roșia | Sadu | Șeica Mare | Șeica Mică | Șelimbăr | Slimnic | Șura Mare | Șura Mică | Târnava | Tilișca | Turnu Roșu | Valea Viilor | Vurpăr |
2024-12-03 15:02:40 | https://de.wikipedia.org/wiki/Pyroskop | Pyrometer , auch Strahlungsthermometer genannt, dienen zur berührungslosen Temperaturmessung. Temperaturen zwischen −50 °C und +3000 °C können mit solchen Geräten gemessen werden. Der eigentliche Erfinder des Pyrometers ist schwer festzustellen. Pieter van Musschenbroek und Josiah Wedgwood haben wohl beide etwas erfunden, das sie und auch andere Wissenschaftler ihrer Zeit Pyrometer nannten, doch sind diese Geräte nicht mit modernen Pyrometern vergleichbar. Die Encyclopædia Britannica nennt William Chandler Roberts-Austen als Erfinder des Pyrometers. Historisch wurden in der Physik auch Geräte als Pyrometer oder Dilatometer bezeichnet, welche die Ausdehnung von Metallstangen bei Erhitzung maßen. Sie wurden wohl noch bis in die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts hergestellt. Jeder Gegenstand mit einer Temperatur größer 0 Kelvin emittiert Wärmestrahlung, deren Intensität und Lage des Emissionsmaximums von seiner Temperatur abhängt. Diese Strahlung wird mit dem Pyrometer erfasst und ausgewertet. Wenn das Messobjekt kälter als das Pyrometer ist, ist der Strahlungsfluss negativ, d. h. das Pyrometer gibt Wärmestrahlung an das Messobjekt ab , was man ebenfalls auswerten kann. Grundlage bildet das Stefan-Boltzmann-Gesetz, nach dem die Gesamtstrahlungsleistung P für einen idealen Schwarzen Körper von der absoluten Temperatur T und der Fläche A abhängt. Mit der Stefan-Boltzmann-Konstanten σ {\displaystyle \sigma } = 5,6704 · 10−8 W m−2 K−4 ist: Reale Körper, auch Graue Körper genannt, strahlen eine um den Faktor ε {\displaystyle \varepsilon } geringere Intensität aus: Für eine berührungslose Temperaturmessung muss man den Emissionsgrad ε {\displaystyle \varepsilon } , also die Wärmeabstrahlfähigkeit des Messobjekts kennen. In einem Quotientenpyrometer wird nicht die Intensität in nur einem Wellenlängenbereich gemessen, sondern es wird das Verhältnis der Intensitäten bei zwei unterschiedlichen „Farben“ gebildet. Das bedeutet, dass die Temperatur nicht aufgrund der Helligkeit, sondern aufgrund der Farbe der Strahlung bestimmt wird. Bei diesem Verfahren spielt der Emissionsgrad bei der Verhältnisbildung für die Messung keine Rolle, wenn er für das betreffende Messgut nicht stark wellenlängenabhängig ist. Die Anzeige gibt die Durchschnittstemperatur im Messfeld an. Pyrometer werten manchmal nur einen durch einen Filter auf einen bestimmten Wellenlängenbereich eingeschränkten kleinen Teil des Strahlungsspektrums aus. Man nennt sie Schmalbandpyrometer – die Signalauswertung wird einfacher, da der spektrale Empfindlichkeitsverlauf des Sensors hier nur eine vernachlässigbare Rolle spielt. Ist der Wellenlängenbereich breiter, spricht man von einem Bandstrahlungspyrometer. Unter einem Gesamtstrahlungspyrometer versteht man ein Gerät, welches die Ausstrahlung einer Messoberfläche über den gesamten Spektralbereich erfasst. Da jedoch die zum Pyrometer gehörigen Linsen, Fenster und Strahlungsempfänger nur jeweils in einem beschränkten Wellenlängenbereich arbeiten, gibt es streng genommen keine Gesamtstrahlungspyrometer, sondern nur Bandstrahlungspyrometer. Es hat sich jedoch als Vereinbarung durchgesetzt, auch dann von Gesamtstrahlungspyrometern zu sprechen, wenn mindestens 90 % der bei einer bestimmten Temperatur möglichen Ausstrahlung ausgewertet werden. Für glühende Objekte gibt es ein visuelles Verfahren, bei dem das Glühlicht einer Wolframbandlampe mit dem zu messenden Objekt zur Deckung gebracht wird. Man kann nun den Strom der Lampe so lange verändern, bis ihr Bild vor dem Messobjekt verschwindet – dann ist die Bandtemperatur gleich der des Messobjektes. Der Einstellknopf des Lampenstromes hat zum Ablesen der Temperatur eine Temperaturskala. Eine solche Messapparatur wird als Glühfadenpyrometer bezeichnet und gehört zur Gruppe der Vergleichspyrometer. Welcher Bereich für die gewünschte Messung optimal ist, hängt vom zu messenden Material und seiner Temperatur ab. Für Temperaturen um die Raumtemperatur kommen Wellenlängen im Mittleren Infrarot in Frage. Es kommen thermische und pyroelektrische Sensoren zum Einsatz. Temperaturen ab ca. 50 °C können im Nahen Infrarot mit IR-Fotodioden bestimmt werden. So hat eine Germanium-Fotodiode z. B. eine maximale Empfangswellenlänge von etwa 1,9 µm. Das besser geeignete Material InGaAs kann je nach Zusammensetzung für maximale Empfangswellenlängen von 1,9 bis 2,6 µm gefertigt werden. Temperaturen ab etwa 700 °C können mit Silizium-Fotodioden oder auch mit Vergleichsverfahren im sichtbaren Spektralbereich gemessen werden. Bei der maximalen Empfangswellenlänge von Silizium-Fotodioden hat ein Körper mit einer Temperatur von 3000 K sein Strahlungsmaximum, mit Silizium-Fotodioden können jedoch alle Temperaturen oberhalb etwa 600 °C gemessen werden. Da der Emissionsgrad von Metallen mit sinkender Wellenlänge ansteigt, ist es sinnvoll, Metalle und Metallschmelzen bei Temperaturen oberhalb von ca. 1000 °C mit Silizium-Detektoren zu messen, die auf Wellenlängen zwischen 0,5 und 0,7 µm abgefiltert sind. Generell ist der Temperaturmessbereich eines Pyrometers nach oben deutlich einfacher zu erweitern als nach unten, da mit steigender Temperatur die Strahlungsleistung bei allen Wellenlängen ansteigt. Meistens wird der Empfangswellenlängenbereich von Hochtemperatur-Pyrometern durch den verwendeten Fotoempfänger und das vorgeschaltete optische Filter bestimmt. Der Emissionsgrad des Materials muss für eine Messung mit Hilfe eines Pyrometers bekannt sein. Dieser hängt im Allgemeinen nicht nur vom Material des Messobjekts, sondern auch von der Wellenlänge und daher der Temperatur des Objekts ab. Während die meisten organischen Stoffe sowie Keramik sehr hohe Emissionsgrade im mittleren und fernen Infrarot aufweisen, emittieren blanke Metalle besser bei kurzen Wellenlängen und haben im nahen und mittleren Infrarot deutlich niedrigere und daher für die Messung ungünstigere Emissionsgrade . Ist Metall hingegen z. B. eloxiert oder stark oxidiert, hat es im MIR einen deutlichen höheren Emissionsgrad um 0,9. Auch bei lackierten Metallen ist dann der deutlich höhere Emissionsgrad des Lacks für die Temperaturmessung maßgeblich. Pyrometer haben daher oft eine Korrekturmöglichkeit für den Emissionsgrad, z. B. einen Drehknopf mit einer Skala von 0…1. Einige Hand-Pyrometer haben auch einen zusätzlichen Messeingang für einen Kontakt-Temperatursensor . Zur Kalibrierung des Pyrometers für ein unbekanntes Material, also zur Emissionsgradbestimmung, kann die Temperatur zunächst mit diesem zusätzlichen Sensor gemessen werden; die Einstellung für den Emissionsgrad am Pyrometer wird dann solange korrigiert, bis die kontaktfreie Messung zu demselben Ergebnis wie diejenige mit dem Kontaktsensor führt. Als Detektoren für Pyrometer werden thermische oder photoelektrische Detektoren oder Bleisalz-Fotowiderstände verwendet. Der Nachteil der pyroelektrischen und der Bleisalzdetektoren besteht darin, dass sie nur im Wechsellicht stabil arbeiten. Sie benötigen dazu einen optischen Modulator , der zusammen mit seinem Motor ein Verschleißteil darstellt. Die Linse oder das Fenster für Geräte im nahen Infrarotbereich besteht aus Glas oder Quarzglas, was nur für Strahlung im sichtbaren bis zum nahen Infrarot-Bereich bis ca. 4 µm durchlässig ist. Im mittleren und fernen IR sind die Geräte fensterlos, oder die Linsen bzw. Fenster bestehen aus Kristallen wie Germanium, Silizium, CaF2, ZnS, ZnSe, KRS5 oder auch aus Polyethylen oder Polypropylen . Letztere erlauben das Erfassen von Wellenlängen bis etwa 20 µm. |
2024-12-02 00:00:40 | https://de.wikipedia.org/wiki/Jos%C3%A9phine_de_La_Baume | Joséphine de La Baume ist eine französische Schauspielerin und Model. Bevor Joséphine de La Baume in einem Spielfilm mitspielte, wirkte sie in den Kurzfilmen Un aperçu du bonheur, I Am an Island, Abracadabra und Some Kinda Fuckery mit. Sie erhielt eine kleinere Rolle in der Filmkomödie Boogie Woogie – Sex, Lügen, Geld und Kunst neben Gillian Anderson, Alan Cumming und Heather Graham. Als „Marie“ ist sie in dem historischen Filmdrama Die Prinzessin von Montpensier zu sehen, der eine Episode aus dem Leben von Marie Renée d'Anjou zum Thema hat. behandelt, die von Mélanie Thierry verkörpert wird. Im Jahr darauf spielte La Baume in den Filmen Billy Bates, Johnny English – Jetzt erst recht! und Zwei an einem Tag mit. In der vierteiligen Miniserie Titanic verkörperte sie in zwei Episoden Madame Aubart. Zudem wirkte sie in der deutsch-französisch-britische Koproduktion Bekenntnis eines jungen Zeitgenossen und dem Filmdrama Kiss of the Damned von Xan Cassavetes mit. Joséphine de La Baume war in einem Werbevideo zu Agent Provocateur zu sehen. De La Baume wurde in Paris geboren. Ihre Eltern sind der Franzose François – Investmentbanker und Besitzer des Théâtre de la Pépinière – und die Schweizerin Anne . Sie hat einen jüngeren Bruder. De La Baume machte ihren Bachelor an der American University in London. Von September 2010 bis April 2017 war sie mit dem Musikproduzenten Mark Ronson verheiratet. |
2024-12-02 00:52:41 | https://de.wikipedia.org/wiki/Saint-Cl%C3%A9ment-sur-Durance | Saint-Clément-sur-Durance ist eine französische Gemeinde im Département Hautes-Alpes in der Region Provence-Alpes-Côte d’Azur. Sie gehört zum Kanton Guillestre im Arrondissement Briançon. Durch Saint-Clément-sur-Durance führen eine Eisenbahnlinie und der Fluss Durance. Die Gemeinde grenzt im Norden an Réotier, im Nordosten an Eygliers, im Osten an Risoul, im Süden an Saint-André-d’Embrun und im Westen an Châteauroux-les-Alpes. Abriès-Ristolas | Aiguilles | Arvieux | Briançon | Ceillac | Cervières | Champcella | Château-Ville-Vieille | Eygliers | Freissinières | Guillestre | L’Argentière-la-Bessée | La Grave | La Roche-de-Rame | La Salle-les-Alpes | Le Monêtier-les-Bains | Les Vigneaux | Molines-en-Queyras | Mont-Dauphin | Montgenèvre | Névache | Puy-Saint-André | Puy-Saint-Pierre | Puy-Saint-Vincent | Réotier | Risoul | Saint-Chaffrey | Saint-Clément-sur-Durance | Saint-Crépin | Saint-Martin-de-Queyrières | Saint-Véran | Val-des-Prés | Vallouise-Pelvoux | Vars | Villar-d’Arêne | Villar-Saint-Pancrace |
2024-12-03 23:54:01 | https://de.wikipedia.org/wiki/Christian_Buckard | Christian Buckard ist ein deutscher Autor und Journalist. Christian Buckard studierte Judaistik und Niederlandistik in Berlin, Jerusalem und Amsterdam, promovierte 2002 an der Gerhard-Mercator Universität Duisburg. 2004 veröffentlichte er die Biographie Arthur Koestler. Ein extremes Leben 1905-1983. Im selben Jahr erhielt Buckard die Ernst Cramer & Teddy Kollek Fellowship des Internationalen Journalistenprogramms. Buckard arbeitet vor allem als Autor von Radiofeatures und publiziert im Print-Bereich Rezensionen, Interviews, Reportagen und Essays. 2012 erhielt er den Deutsch-Französischen Journalistenpreis für das Radiofeature Ma grande, meine Liebe, mein Leben. Jean Gabin und Marlene Dietrich. 2015 erschien Buckards Biographie Moshé Feldenkrais. Der Mensch hinter der Methode, 2023 Egon Erwin Kisch. Die Weltgeschichte des rasenden Reporters. |
2024-12-02 02:58:25 | https://de.wikipedia.org/wiki/Schlat | Schlat ist eine Gemeinde im baden-württembergischen Landkreis Göppingen. Sie gehört zur Region Stuttgart und zur Randzone der europäischen Metropolregion Stuttgart. Schlat liegt in Luftlinie etwa sieben Kilometer südöstlich von Göppingen und gehört zur Randzone der Metropolregion Stuttgart. Das Gemeindegebiet liegt unter dem Albtrauf in der von Fränkel im Osten, Wasserberg im Süden und Fuchseck im Südwesten gesäumten Stufenrandbucht des Fils-Zuflusses Weilerbachs, der auf etwa 372 m ü. NN die Gemeinde verlässt. Der höchste Punkt der Gemeinde am Spornknick des Fuchsecks etwas unter dessen Gipfel erreicht etwa 761 m ü. NN, während die Gemeindegrenze über den wenig niedrigeren Gipfel des Wasserbergs zieht. Heiningen und Bad Ditzenbach 4 km 7 km Alle Nachbarkommunen liegen im eigenen Landkreis Göppingen. Zu Schlat gehören das Dorf Schlat, die Weiler Rommental und Ursenwang, das Gehöft Fuchseckhof sowie die abgegangenen Ortschaften Zillenhart und Dollenkirchle. Nach Daten des Statistischen Landesamtes, Stand 2022. Naturdenkmäler Auf dem Gebiet der Gemeinde Schlat sind 1 flächenhaftes und 3 Einzel-Naturdenkmäler ausgewiesen. Europäische Vogelschutzgebiete FFH-Gebiet Das FFH-Gebiet Filsalb liegt mit einer Fläche von 164,87 ha auf der Gemarkung der Gemeinde Schlat. Zum 11. Januar 2019 ist dieses Schutzgebiet in Kraft getreten. Mehrere Grabhügel in der Umgebung lassen auf eine erste Besiedlung während der Eisenzeit schließen. Im Ortsbereich liegt ein Gräberfeld der Merowingerzeit, aus dem angeblich auch das Fragment eines ungarischen Steigbügels stammt. Urkundlich wurde Schlat erstmals 1139 erwähnt. Damals lag es im Herzogtum Schwaben. Im Spätmittelalter hatten mehrere Grundherren, u. a. die Niederadligen von Schlat, Anteile am Ort. Allmählich gewann das Kloster Adelberg den größten Anteil von etwa zwei Dritteln, wohingegen etwa ein Drittel bei den Herren von Liebenstein verblieb. Siehe auch: Burg Oberrommental, Burg Zillenhart, Burg Schlat Durch die Reformation gelangte das Herzogtum Württemberg in den Besitz des nun evangelischen Klosters Adelberg, so dass auch dessen Anteile am Ort Schlat nun zum württembergischen Klosteramt Adelberg gehörten. Während des Dreißigjährigen Kriegs hatte der Ort wie das ganze Land Württemberg unter den katastrophalen Folgen der für die Protestanten verlorenen Schlacht bei Nördlingen zu leiden. Den verheerenden Plünderungen und Verwüstungen folgten Hungersnöte und Seuchen. Diesen fielen in Schlat im Jahre 1635 etwa 400 Einwohner zum Opfer. Den Anteil der Herren von Liebenstein am Ort Schlat erwarb Württemberg 1789 und unterstellte diesen dem Amt Göppingen. Bei der Umsetzung der neuen Verwaltungsgliederung im 1806 gegründeten Königreich Württemberg wurde der ganze Ort Schlat dem Oberamt Göppingen zugeordnet. Durch die Verwaltungsreform während der NS-Zeit in Württemberg 1938 wurde aus dem Oberamt der neu umrissene Landkreis Göppingen, in welchem Schlat sich seither befindet. Von 1945 bis 1952 gehörte die Gemeinde zum Nachkriegsland Württemberg-Baden, das 1945 in der Amerikanischen Besatzungszone gegründet worden war, ab 1952 zum neuen Bundesland Baden-Württemberg. Seit der Reformation ist Schlat evangelisch geprägt, doch dürfen die römisch-katholischen Gläubigen, die im Ort über keine eigene Gemeinde verfügen, seit den 1950er Jahren die Andreaskirche mitbenutzen. Die evangelische Emmauskirchengemeinde Holzheim-Schlat gehört zum Kirchenbezirk Göppingen der Württembergischen Landeskirche, die Katholiken werden von der Kirchengemeinde Heilig Geist in Göppingen-Ursenwang betreut, welche zur Seelsorgeeinheit 11 “Profectio 2002” Göppingen Süd-Ost im Dekanat Göppingen-Geislingen zählt. Quelle: Statistisches Landesamt Baden-Württemberg für die Daten ab 1970 Der Gemeinderat in Schlat besteht aus zehn Mitgliedern. Bei der Kommunalwahl am 9. Juni 2024 wurde der Gemeinderat durch Mehrheitswahl gewählt. Mehrheitswahl findet statt, wenn kein oder nur ein Wahlvorschlag eingereicht wurde. Die Bewerber mit den höchsten Stimmenzahlen sind dann gewählt. Der Gemeinderat besteht aus den ehrenamtlichen Gemeinderäten und der Bürgermeisterin als Vorsitzende. Die Bürgermeisterin ist im Gemeinderat stimmberechtigt. Die Wahlbeteiligung betrug 72,07 %. Die Blasonierung des Gemeindewappens von Schlat lautet: In Gold unter einem rechtshin liegenden grünen Apfelzweig mit einem roten Apfel ein weidendes rotes Schaf. Das Wappen spiegelt die traditionellen Erwerbszweige, den Obstbau und die Viehzucht, wider. Das Wappen und die rot-gelbe Gemeindeflagge wurden am 30. Juni 1959 vom Innenministerium verliehen. Die Gemeinde Schlat gehört mit Wäschenbeuren und Wangen einer Vereinbarten Verwaltungsgemeinschaft mit der Stadt Göppingen an. Schlat ist durch die Landesstraße L1218 mit den Göppinger Stadtteilen Ursenwang, Manzen und Holzheim sowie über den 595 m ü. NHN hohen Gairenbuckel-Pass mit Reichenbach i.T. verbunden. Die Kreisstraße K1426 führt in das benachbarte Süßen. Darüber hinaus gibt es eine Gemeindeverbindungsstraße nach Eschenbach. Seit der Integration in den VVS im Januar 2021 verkehrt die Buslinie 980 von Schlat über Ursenwang und Holzheim nach Göppingen. Die Buslinie 984 verbindet Schlat mit Süßen sowie in der Gegenrichtung mit Ursenwang, Eschenbach und Heiningen. An der Bahnstrecke der Voralbbahn gab es den Bahnhof Göppingen-Schlat. Dieser befand sich jedoch weit entfernt vom Ort auf der Gemarkung von Göppingen. In direkter Nähe des Schlater Bahnhofs entstand ab 1962 die Siedlung Ursenwang. Im Ort befinden sich einige Hofläden, eine Fruchtsaftkellerei und ein Frisör. Die ehemals vorhandenen 2 Bäckereien, 2 Metzgereien, 2 Lebensmittelläden, 2 Banken, ein Fotogeschäft und das Postamt sind geschlossen. Der einzige Kindergarten in Schlat hat den Namen „Sonnenschein“. Der Träger ist die bürgerliche Gemeinde. Schlat verfügt über eine eigene Grundschule . Eine weiterführende Realschule gibt es in der Nachbarstadt Süßen. Alle Arten von weiterführenden Schulen sind in der benachbarten Kreisstadt Göppingen vorhanden. Die Gemeinde Schlat unterhält eine Freiwillige Feuerwehr, welche aus einer aktiven Abteilung, einer Altersabteilung sowie einer Jugendfeuerwehr besteht. Das Feuerwehrmagazin verfügt über 3 Fahrzeugstellplätze und weitere Räumlichkeiten . Als Fahrzeuge stehen ein LF 8/6 und ein LF 8 im Einsatz. Schlat wird mit Wasser aus Quellen unterhalb des Wasserbergs versorgt. Weiterhin kann bei nicht ausreichender Schüttung der eigenen Quellen Wasser vom Zweckverband Kornberggruppe bezogen werden. Die Abwässer von Schlat werden im Klärwerk Göppingen, welches sich auf Uhinger Gemarkung befindet, gereinigt. Hierzu befindet sich auch ein Regenrückhaltebecken zwischen Schlat und Ursenwang, um kurzfristig anfallende großen Mengen Niederschlagswasser zu speichern und später verlangsamt in den Abwasserkanal abzugeben. Die Abfallentsorgung erfolgt durch den Abfallwirtschaftsbetrieb des Landkreises Göppingen. Der Restmüll wird im Müllheizkraftwerk Göppingen verbrannt. In Schlat befindet sich ein Grüngutplatz des Landkreis Göppingen. Dort werden Baum-, Hecken- und Strauchschnitt, Laub, Gras, sonstige Gartenabfälle, Wurzelstöcke und Fallobst angenommen. In Schlat befindet sich ein Nahwärmenetz, welches öffentliche Gebäude sowie etliche Häuser entlang der Schul- und Eschenbacherstrasse mit Wärme zum Zwecke der Gebäudeheizung versorgt. Die Anlage hat eine installierte Leistung von 500 kW und wird mit Hackschnitzeln betrieben. Traditionell spielt die Landwirtschaft in Schlat eine große Rolle. Sie war und ist von Ackerbau, Viehzucht und dem Obstbau geprägt. Da der Ort historisch gesehen zum Realteilungsgebiet gehört, sind die landwirtschaftlichen Flächen bis heute klein strukturiert. Nahezu in jeder Familie gab es in der Vergangenheit eine kleine Landwirtschaft mit einigen Kühen, Schweinen und Hühnern. Mit dem Aufkommen des Strukturwandels, ab den sechziger Jahren des letzten Jahrhunderts, sank die Zahl dieser Betriebe stark. Waren in den vierziger Jahren noch 100 Familien Lieferanten der Milchsammelstelle im Dorf, so sind heute nur noch 3 Milchviehbetriebe vorhanden. Eine bedeutende Rolle spielt der Obstanbau. Durch die dafür besonders gut geeignete und geschützte Lage am Albtrauf konnte sich der Anbau von Äpfeln, Birnen, Zwetschgen und Kirschen gut entwickeln. Stand früher die Selbstversorgung und die Verarbeitung im Mittelpunkt, so ist es heute in erster Linie die Direktvermarktung in Hofläden und über Wochenmärkte. Darüber hinaus gibt es zwei Obstverwertungsbetriebe im Ort und eine Reihe von kleinen Brennereien. In Schlat gibt es ein Gewerbegebiet mit verschiedenen Handwerksbetrieben. Überregional bekannt ist die Manufaktur Jörg Geiger, welche Destillate, Schaumweine und alkoholfreie PriSeccos herstellt. Die Verwendung des Begriffs „Champagner“ für den in Schlat aus der Champagner Bratbirne hergestellten Birnenschaumwein beschäftigte 2005 den Bundesgerichtshof. Außerhalb des Ortes in Richtung Manzen gelegen befindet sich ein größeres Asphaltmischwerk der Leonhard Weiss-Gruppe. Im Ort selbst gibt es noch mehrere Gaststätten sowie eine Pension. In Schlat befindet sich ein kleines Hochwasserrückhaltebecken, dessen Bau nach dem Hochwasser 2002 beschlossen wurde und im Jahr 2008 fertiggestellt war. Zweck ist der Schutz des Unterdorfs vor Hochwasser. Es befindet sich am Schlater Bach auf Höhe der „Berliner Bruck“ . Dieser wurde hierzu umgebaut/erweitert und mit einer Hochwasserentlastung versehen. Das Angebot umfasst eine für heutige Verhältnisse kleine Turnhalle mit Bühne, ein Kleinspielfeld, den Waldsportplatz , eine Tennisanlage mit 3 Plätzen sowie ein Schützenhaus. Im Schlater Wald, östlich des Parkplatzes an der „Eiche“, befindet sich ein 2,5 km langer Waldaktivpfad. Über die Schlater Gemarkung verläuft der Albsteig , einer der beliebtesten Fernwanderwege Deutschlands, der sich entlang des Albtraufs von Donauwörth bis Tuttlingen erstreckt. Ebenfalls über Schlat verläuft der Alb-Crossing, ein Fernradweg, geeignet für Mountainbiker oder Gravel-Biker, der in sechs Etappen von Aalen bis nach Tuttlingen führt. 1472 wurde am höchsten Punkt des Ortskerns die dann ab der Reformation evangelische Andreaskirche erbaut, die dem Apostel Andreas geweiht ist. 1584 wurde sie ohne Chor zu einer Querkirche mit Südkanzel und Drei-Seiten-Empore erweitert. 1779 wurde auf einem alten Turm-Untergeschoss wieder ein Turm errichtet. Die letzte Außen- und Innenrenovierung wurde 2015 durchgeführt. Eine Besonderheit der Kirche ist die gemeinsame Nutzung durch die katholische und evangelische Gemeinde. Auf dem Gebiet der Gemeinde Schlat befinden sich 3 Kulturdenkmäler. Der Mittelpunkt des Landkreis Göppingen befindet sich im Schlater Wald in der Nähe des Parkplatz an der Eiche. Die damalige Stadtgärtnerei Göppingens befand sich auf Gemarkung der Gemeinde Schlat. Donzdorf | Ebersbach an der Fils | Eislingen/Fils | Geislingen an der Steige | Göppingen | Lauterstein | Süßen | Uhingen | Wiesensteig Adelberg | Aichelberg | Albershausen | Bad Boll | Bad Ditzenbach | Bad Überkingen | Birenbach | Böhmenkirch | Börtlingen | Deggingen | Drackenstein | Dürnau | Eschenbach | Gammelshausen | Gingen an der Fils | Gruibingen | Hattenhofen | Heiningen | Hohenstadt | Kuchen | Mühlhausen im Täle | Ottenbach | Rechberghausen | Salach | Schlat | Schlierbach | Wangen | Wäschenbeuren | Zell unter Aichelberg |
2024-12-03 19:34:48 | https://de.wikipedia.org/wiki/Olsen-banden_tar_gull | Olsenbanden tar gull, deutscher Festivaltitel: Die Olsenbande gewinnt Gold, ist der dritte Film aus der Filmreihe der Olsenbande . Die norwegische Filmkomödie von Knut Bohwim ist eine Neuverfilmung des dänischen Filmes Die Olsenbande in Jütland und hatte am 9. September 1972 seine Kinopremiere. Egon Olsen wird wieder aus dem Osloer Botsfengsel entlassen und von Benny und Kjell abgeholt. Zuhause in Kjells Wohnung verkündet er seinen Kumpanen seinen neuen Plan. Im Gefängnis hat er einem Mitinsassen eine geheime Schatzkarte abgekauft. Laut Egons Informationen handelt es sich um einen Koffer mit Dollar-Scheinen und eine Kiste voller Goldbarren, den die deutschen Besatzer bei ihrer Flucht aus Norwegen zurücklassen mussten und die in einem alten Bunker aus dem Zweiten Weltkrieg versteckt sind. Die Olsenbande macht sich nun mit Sack und Pack auf den Weg zu dem deutschen Bunker, der im norwegischen Landesteil Sørlandet liegt. Egon behauptet, dass er die einzige Person sei, die wisse, wo der Schatz im Bunker versteckt liegt. Fast gleichen Zeit, trifft sich Carina, die ebenfalls von dem Schatz weiß und deren Vater den Bunker im Auftrag der deutschen Besatzungsmacht gebaut hat, mit Ricco, einem Schmuggler, der von Interpol gesucht wird. Gemeinsam fahren sie mit ihren Toyota Celica ST 2000 vom Flughafen zu einem Hotel, um das weitere Vorgehen zu besprechen. Der Schmuggler sagt ihr zunächst seine Hilfe zu, wenn sie ihm zeigt, wo der Schatz liegt und diesen auch mit ihm teilt. Da ihr Fahrzeug zu klein ist, stiehlt sich die Olsen-Bande den roten Ford Transit eines Fleischers, um damit ebenfalls nach Sørlandet zu reisen. Nach mehreren Abenteuern und Verirrungen bleibt ihr Fahrzeug kurz vor dem Ziel wegen eines Motorschadens liegen. Die Ursache scheint eine defekte Zylinderkopfdichtung zu sein. Am Horizont taucht schließlich ein Abschleppwagen eines Autoverwerters und Schrotthändlers auf, der sie abschleppt und zu dem Schrottplatz von Mats Matsen bringt. Durch einen Zufall findet Egon dort ein paar alte Bunkertüren, die der Olsenbande den richtigen Weg zum Generalsschatz weisen. Der gesuchte Bunker befindet sich hier in Kløvstad ganz in der Nähe des Schrotthändlers am Strand. Leider steht der Zugang zu dem Bunker völlig unter Wasser und befindet sich auch noch mitten in einem militärischen Sperrgebiet. Dafür benötigen sie weitere Hilfsmittel und eine Taucherausrüstung. Da ihr Fahrzeug nicht mehr reparabel ist, verkaufen sie es an den Schrotthändler, der es von seinen Gehilfen Lillegutt in die Schrottpresse geben lässt. Da sie aber im Grunde immer noch völlig pleite sind, versuchen sie sich das benötigte Startkapital aus dem Franz-Jäger-Tresor von Matsen zu stehlen. Der Coup geht leider schief, der Schrotthändler schlägt ihnen aber einen Handel vor. Er hilft ihnen mit dem benötigten Startkapital und technischer Ausrüstung wie z. B. einem Taucheranzug und leiht ihnen seinen Toyota Crown, will aber dafür die Hälfte der Beute haben. Nach dem Egon mittels Matsens antiquarischer Taucherausrüstung in das Innere des Bunkers gelangt ist, stellt er fest, dass der Zugang zum Schatz mit einer meterdicken Betonwand verschlossen ist. Nachdem die Olsenbande noch einen zweiten Bunkerausgang gefunden hat, versuchen sie mit Dynamit ein Loch durch die Wand zu sprengen. Der Bösewicht Ricco taucht aber ebenfalls auf, ausgerüstet mit einer modernen Taucherausrüstung und will mit seiner Harpune die Olsenbande erschießen. Zugleich will er sich für die gescheiterte Entführung von Basse, des Sohns des Bandenmitglieds Kjell, rächen. Der clevere Junge schaffte es aber, den Teppich unter Riccos Füßen wegzuziehen, wodurch dieser hinfiel und Basse entkommen konnte. Ricco wird diesmal durch Bennys Initiative ausgeschaltet. Die Olsenbande versucht nun, sich in einem erneuten Anlauf mit einem alten Zweitakt-Benzin-angetriebenen Motorhammer den Zugang durch die Bunkerwand frei zu machen. Durch die Vibrationen und Schwingungen des Hammers wird ein etwa fast 30 Jahre alter und geheimer Abwehrmechanismus der Deutschen im Bunker ausgelöst. Eine riesige gelbe Granate, die an einer Laufschiene der Decke läuft, ist so konstruiert, dass sie sich an der Schiene durch die ganze Bunkeranlage bewegt, um so die Bunkerwand zu sprengen und gegebenenfalls eventuelle Eindringlinge zu töten. Benny und Egon, die mit voller Begeisterung mit dem Motorhammer an der Betonwand meißeln, bekommen dies dadurch nicht mit, obwohl die Granate sich über ihre Köpfe bewegt. Kjell versucht sie vergeblich zu warnen, aber ohne Glück. Nachdem der Motorhammer auf Grund von Benzinmangel stehen bleibt, hören auch sie nun die Geräusche der Granate entlang der Laufbahn. Als die Granate sich wieder auf sie zubewegt, können sie in letzter Sekunde noch ins Wasser springen, um so in Deckung zu gehen. Die Granate schlägt ein großes Loch durch die verschlossene Bunkerwand und legt den Schatzraum somit frei. Die Explosion zerstört aber auch die Einrichtungen der norwegischen Armee, die sich genau über dem Bunker befinden. Der verstörte Leutnant fährt bei seiner Flucht vor Schreck mit seinem Geländewagen auf einer Anlegestelle direkt ins Wasser. In dem nun freigelegten Generalstabszimmer des Bunkers sieht man ein großes Hitler-Bildnis und einen verlassenen gedeckten Tisch mit silbernen Gabeln und Messern, der mit Spinnweben verhüllt ist, zusammen mit einigen Nazi-Devotionalien und Offiziers-Mützen. Der lang gesuchte Franz-Jäger-Berlin-Tresor mit den Goldbarren und dem Geld steht ebenfalls in dem Raum. Nach dem Egon mit der richtigen Ziffernkombination den Panzerschrank geöffnet hat, nehmen sie den Schatz mit und verlassen den Bunker durch eine kleine Lüftungsöffnung. Ricco sieht sie am Ausgang herauskommen und feuert mit seiner Browning-Pistole auf sie. Die Olsenbande kann jedoch mit einem zur Flucht vorbereiteten Motorboot am Strand entkommen. Ricco klaut sich ein anderes Boot und nimmt die Verfolgung auf. Er bleibt jedoch mit einem Motorschaden stehen, bevor er in der Lage ist, das Ufer zu erreichen. Die Olsenbande schafft es so, mit einem Vorsprung zuerst ans Festland mit ihren prall gefüllten Geld-Koffer und den Goldbarren zu entkommen. Dort wartet schon auf sie, ihr geparkter Fluchtwagen, der Toyota-Crown-Lieferwagen des Schrotthändlers. Aber Kjells Frau Valborg und ihr Basse fehlen noch, obwohl sie eigentlich im Auto sitzend warten sollten. Kurz darauf hören sie plötzlich Autoreifen quietschen. Ricco ist ihnen mit seinem Toyota Celica schon wieder auf der Spur. Es ergibt sich nun eine wilde Verfolgungsjagd durch den Ort, aber Ricco bleibt schließlich in einer Schlammpfütze mit seinem Auto stecken. Die Olsenbande fährt nun froh gelohnt in Richtung Flughafen weiter, um endlich nach Mallorca zu gelangen. Sie haben noch 17 Minuten bis zum Start und sind nur noch 13 Kilometer vom Flughafen entfernt, als plötzlich ihr Auto wegen Benzinmangel stehen bleibt. Nach einer kurzen Weile erscheint plötzlich der Abschleppwagen mit dem Gehilfen des Schrotthändlers auf. Dieser nimmt sie mit am Haken des Abschleppfahrzeuges und bringt sie aber zum Entsetzen der Olsenbande nicht wie erwartet zum Flughafen, sondern zum Schrottplatz zurück. Lillegutt hat das Auto wahrscheinlich manipuliert, damit die Olsenbande gezwungen wird, so mit Mats Matsen den Schatz zu teilen. Matsen schlägt nun aus praktischen Gründen vor, dass sie die Geldscheine nehmen und er nur das Gold bekommt. Nach der Teilung verschiedet sich nun die Olsenbande und reist in die nächste Stadt, um bei einer Bank die Dollarnoten in norwegische Kronen umzutauschen. Mittlerweile hat sich Ricco mit seinem Auto aus dem Schlammloch befreien können und bedroht nun auf den Schrottplatz Carina und Matsen mit seiner Pistole. Der Gangster will nun das ganze Gold für sich alleine haben und lässt Matsen die Goldbarren in sein Auto schaffen. Er bemerkte aber dabei nicht, dass er sein Auto genau unter dem zentnerschweren Gewichtsblock der Schrottpresse geparkt hat, wodurch sein Auto mit dem Gold zerquetscht wird. Gerade als er etwa einen Zentimeter von der Presse weg ist, betätigt der Gehilfe des Schrotthändlers Matsen die Schrottpresse. Unglücklicherweise verheddert sich Riccos Pistole unter dem Gewichtsblock, so dass diese unbrauchbar geworden ist und er aufgeben muss. Als Entschädigung bekommt er ein paar Kronen, um sich für seine Rückreise eine Bahn-Fahrkarte zu kaufen können. Inzwischen feiert die Olsenbande mit Kaffee und Kuchen in einem Restaurant ihren Erfolg, ohne Egon, der in der Zwischenzeit das Geld bei einer Bank eintauschen will. Kjells Sohn Basse, kippt versehentlich ein Glas Coca-Cola über eine Dollar-Note aus dem Schatz. Valborg versucht den Schein mit einer Serviette zu trocknen, aber die Flüssigkeit hat die Farbe auf der Banknote gelöst- sie ist falsch. Im Hintergrund kann man die Sirenen des Polizeiautos hören, das zur Bank unterwegs ist, um Egon nach seinem missglückten Geldumtausch zu verhaften. Die restliche Olsenbande reist nun ohne Egon und den erhofften Reichtum mit dem Zug zurück nach Oslo. Sie winken Egon noch einmal zu, als das Polizeiauto und der Zug sich bei der Heimreise kreuzen. „Nur für den, der so etwas mag ... - Wer die Olsenbande für lustig hält, kann über viele schöne Szenen und - etwas weniger schöne Dialoge lachen. Carsten Bryhring, Arve Opsahl und Sverre Holm spielen gut zusammen. Insbesondere Letzterer hat aus seinem Part viel mehr gemacht, als früher. Auch Aud Schønemann ist eine gute Mitspielerin und ebenso Per Theodor Haugen . Aber auch mit größten Wohlwollen ist nicht zu übersehen, dass der Film auch teilweise amateurhaft ist.“ Unter dem Titel Die Olsenbande gewinnt Gold wurde der Film 1997 auf den Nordischen Filmtagen in Lübeck gezeigt. Der Film wurde mittlerweile auch auf VHS, DVD und Blu-Ray veröffentlicht. Eine deutschsprachige Veröffentlichung existiert zu diesen Film bisher noch nicht. Die Olsenbande | Die Olsenbande in der Klemme | Die Olsenbande fährt nach Jütland | Die Olsenbande und ihr großer Coup | Die Olsenbande läuft Amok | Der letzte Streich der Olsenbande | Die Olsenbande stellt die Weichen | Die Olsenbande sieht rot | Die Olsenbande schlägt wieder zu | Die Olsenbande steigt aufs Dach | Die Olsenbande ergibt sich nie | Die Olsenbande fliegt über die Planke | Die Olsenbande fliegt über alle Berge | Der allerletzte Streich der Olsenbande weitere dänische Olsenbande-Filme Olsen-bandens første kup | Olsenbande Junior | Die Olsenbande in feiner Gesellschaft | Die Olsenbande auf hoher See Filme der Olsenbande Olsen-Banden | Olsenbanden og Dynamitt-Harry | Olsenbanden tar gull | Olsenbanden og Dynamitt-Harry går amok | Olsenbanden møter Kongen & Knekten | Olsenbandens siste bedrifter | Olsenbanden for full musikk | Olsenbanden og Dynamitt-Harry på sporet | Olsenbanden og Data-Harry sprenger verdensbanken | Olsenbanden og Dynamitt-Harry mot nye høyder | Olsenbanden gir seg aldri! | Olsenbandens aller siste kupp | …men Olsenbanden var ikke død! | Olsenbandens siste stikk | Olsenbanden – Siste skrik! 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2024-12-03 17:53:16 | https://de.wikipedia.org/wiki/Redemptoristenkirche_(Hernals) | Die Redemptoristenkirche ist ein römisch-katholisches Kirchengebäude im 17. Wiener Gemeindebezirk Hernals. Sie ist Maria, Mutter von der immerwährenden Hilfe geweiht. Die neugotische Pseudobasilika des Architekten Richard Jordan befindet sich am Clemens-Hofbauer-Platz im Bezirksteil Hernals. Ihre südliche Front mit dem großen Kirchturm ist gegen den Platz hin ausgerichtet. Im Norden schließen das dreigeschoßige Konvent und der Klostergarten an. Die Kirche ist in Sichtziegel-Bauweise errichtet und von Seitenaltären und Zubauten umschlossen. Über den Portalen des Vorbaues finden sich Sandsteinreliefs. In der Mitte die Mutter von der immerwährenden Hilfe mit dem Heiligen Alfonso Maria de Liguori, dem Gründer des Redemptoristenordens und dem Heiligen Clemens Maria Hofbauer, sowie dem Wappen des Redemptoristenordens. Auf den Strebepfeilern stehen die Statuen der Heiligen Theresia von Avila, des Erzengels Michael, des Heiligen Leopolds und Maria Magdalenas. Tympanonreliefs und Statuen sind Arbeiten des Bildhauers Rochus Haas. Von ihm ist auch die Pietà in der Grotte am Fuß des Turms. Die Redemptoristenkirche steht unter Denkmalschutz . Zeichnungen mit Richard Jordans Entwürfen zur Redemptoristenkirche und zur Pfarrkirche Gersthof wurden im Jahr 1900 auf der Pariser Weltausstellung präsentiert. Kunst- und architekturgeschichtlich bedeutend ist vor allem die aus der Erbauungszeit erhaltene neugotische Ausstattung und Einrichtung. Der Hochaltar ist ein Werk des Redemptoristenbruders Maximilian Schmalzl, der auch die Kreuzwegbilder schuf. Der Altar in der Turmkapelle ist Alfonso Maria de Liguori geweiht, jener im Kapellenzubau Klemens Maria Hofbauer, ebenfalls Redemptorist sowie Stadtpatron von Wien. In der Kirche befindet sich eine Kopie des Gnadenbilds Unsere Liebe Frau von der Immerwährenden Hilfe, dessen Original in der Kirche Sant'Alfonso all'Esquilino in Rom aufbewahrt wird. Die Ikone Madonna der Liebenden aus dem 18. Jahrhundert stammt ursprünglich aus dem Krankenhaus St. Elisabeth in Landstraße. Ein Andreaskreuz aus dem dritten Viertel des 18. Jahrhunderts wird dem Umkreis des Barock-Bildhauers Josef Stammel zugeschrieben. Der dreischiffige Innenraum der Redemptoristenkirche ist in Grün- und Gold-Tönen gehalten. Erbaut wurde die Kirche in den Jahren 1886 bis 1889 als Klosterkirche der Redemptoristen. 1937 wurde sie zur Pfarrkirche erhoben. Die in der Redemptoristenkirche beheimatete Marienpfarre ist heute eine von vier Pfarren im Stadtdekanat 17. Durch Bombenangriffe im Zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude 1944/45 beschädigt. 1954 wurde der Kirchturm renoviert, 1957 folgten Ausbesserungsarbeiten und die Anschaffung der jetzigen Glocken. 1974 wurde der Innenraum restauriert. Beim Orgelneubau der Firma Rieger im Jahr 1983 wurden Teile der alten Orgel von 1891 verwendet. 48.21916666666716.322222222222Koordinaten: 48° 13′ 9″ N, 16° 19′ 20″ O Orthodoxe Kirche: Serbisch-orthodoxe Kirche Maria Himmelfahrt Römisch-katholische Kirchen und Kapellen: Pfarrkirche Dornbach | Herz-Jesu-Sühnekirche | Kalvarienbergkirche | St.-Anna-Kapelle | Redemptoristenkirche | Schafbergkirche | Waldandachtskapelle Maria Einsiedeln |
2024-12-02 04:04:03 | https://de.wikipedia.org/wiki/J%C3%A1nos_Hoffmann | János Hoffmann war ein jüdischer Zeitzeuge der Judenverfolgung in Ungarn. Er entstammte einer bekannten jüdischen Familie seines Geburts- und Heimatortes Szombathely. Die von ihm verfassten Tagebuchaufzeichnungen aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs wurden von der Stadt Anfang der 2000er-Jahre posthum veröffentlicht. János Hoffmann wurde als ältestes von insgesamt vier Kindern geboren; er hatte zwei Schwestern und einen Bruder. Mütterlicherseits war er mit Heinrich Heine verwandt. Sein Vater betrieb in Szombathely eine Essigfabrik mit Ladengeschäft; die Familie war als „die Essig-Hoffmanns“ stadtbekannt. Hoffmann studierte Rechtswissenschaften in Wien und Budapest und promovierte zum Dr. jur. Nach seinem Militärdienst arbeitete er in der väterlichen Firma, nach deren Konkurs infolge der Weltwirtschaftskrise ab 1930 im Warenhaus des Schwiegervaters in Nagykanizsa. Sein Tagebuch gehört zu den Zeugnissen jüdischen Lebens und Denkens in Ungarn vor dem Holocaust. Es beginnt 1940 und beschreibt detailliert den sorgenvollen jüdischen Alltag. Die Eintragungen enden kurz vor der deutschen Besetzung Ungarns am 19. März 1944, der bald die Deportationen folgten. Unter den allerersten Deportierten war die Familie Hoffmann: János, seine Mutter Regina, seine Frau Helén sowie die Kinder Sándor und Judit, die alle nach Auschwitz-Birkenau deportiert und dort ermordet wurden. Nur die Tochter Judit überlebte. Als einzige Überlebende der Familie erhielt Judit die Aufzeichnungen 1945 von Nachbarn zurück, denen sie der Vater vor der Deportation anvertraut hatte. In einem Interview 1999 für Steven Spielbergs Shoah Foundation erwähnte Judit Varga-Hoffmann die Notizhefte ihres Vaters, was dann später zu deren Publikation in Ungarn führte . Die ungarischsprachigen Tagebuchaufzeichnungen wurden im Jahr 2010 auszugsweise von dem Allgäuer Autoren Ernst T. Mader zusammen mit Erika Garics ins Deutsche übersetzt und zunächst als Internetpublikation in Maders Blog „Sägeblatt“ veröffentlicht. Die Notizen von János Hoffmann, der in Szombathely geboren und in Auschwitz ermordet wurde, liegen damit auszugsweise auch auf Deutsch vor und bilden einen neuen Aspekt in der seit 1992 bestehenden Städtepartnerschaft zwischen Szombathely und der deutschen, im Allgäu gelegenen Stadt Kaufbeuren. Posthume Buchausgabe Auszugsweise digitale Ausgabe in deutscher Sprache Rezeption |
2024-12-04 01:09:03 | https://de.wikipedia.org/wiki/Miami_Open_2021/Herren/Qualifikation | Dieser Artikel zeigt die Ergebnisse der Qualifikationsrunden für die Miami Open 2021 der Herren. Für das Tennisturnier der Kategorie ATP Tour Masters 1000 qualifizierten sich 12 Spieler, welche in zwei Runden ausgemacht wurden. Insgesamt nahmen 48 Spieler an der Qualifikation teil, die am 22. und 23. März 2021 stattfand. Zeichenerklärung Delray Beach | Antalya | Australian Open | Córdoba | Montpellier | Singapur | Rotterdam | Buenos Aires | Doha | Marseille | Santiago | Acapulco | Dubai | Miami Masters | Cagliari | Marbella | Monte Carlo Masters | Barcelona | Belgrad I | Estoril | München | Madrid Masters | Rom Masters | Genf | Lyon | Belgrad II | Parma | French Open | Stuttgart | Halle | London | Eastbourne | Santa Ponça | Wimbledon | Hamburg | Båstad | Newport | Cabo San Lucas | Gstaad | Umag | Atlanta | Kitzbühel | Washington | Kanada Masters | Cincinnati Masters | Winston-Salem | US Open | Metz | Nur-Sultan | San Diego | Sofia | Indian Wells Masters | Antwerpen | Moskau | Wien | St. Petersburg | Paris Masters | Stockholm |
2024-12-02 09:18:29 | https://de.wikipedia.org/wiki/Puhdys#Peter_„Eingehängt“_Meyer | Die Puhdys waren eine deutsche Rockband. Als Gründungsjahr gibt die Band 1969 an. Bereits zuvor gab es die Puhdys in ähnlicher Besetzung, die sogenannten „Ur-Puhdys“. Die Puhdys zählen zu den bekanntesten Rockbands der DDR. Nach der Bekanntgabe ihrer Auflösung im Februar 2014 gab die Band Anfang 2016 in Berlin ihr letztes Konzert. Die letzte Besetzung bestand aus Dieter „Maschine“ Birr, Peter „Eingehängt“ Meyer, Dieter „Quaster“ Hertrampf, Peter „Bimbo“ Rasym und Klaus Scharfschwerdt. Vorläufer der Gruppe war die 1965 gegründete Udo-Wendel-Combo, der neben dem Sänger und Gitarristen Udo Wendel, Peter Meyer , Harry Jeske und Udo Jacob angehörten. Nach Wendels Weggang im selben Jahr vervollständigte Dieter Hertrampf die Band, die sich fortan nach den Anfangsbuchstaben der Vornamen – P, U, H und D – Puhdy-Quartett bzw. ab 1966 Puhdys nannte. Anfangs spielte die Band Tanzmusik. Hertrampf begann 1966 eine Musikerausbildung und schloss sich später dem Teisco-Quartett – wo er auf den Schlagzeuger Gunther Wosylus traf – und anderen Bands an. Meyer leistete von 1966 bis 1968 seinen Wehrdienst bei der Nationalen Volksarmee ab und spielte währenddessen im Musikkorps Eggesin. Die Besetzung der Puhdys wechselte häufig; so gehörten kurzzeitig auch Herbert Dreilich und – als Vertretung für Meyer – Reinhard Lakomy zur Band, die rückwirkend häufig als „Ur-Puhdys“ bezeichnet wird. Udo Jacob verließ die Band im Mai 1969 und schloss sich später Panta Rhei an. Nach Jacobs Weggang traten Meyer und Jeske zusammen mit Dreilich sowie Henry und Jutta Kotowski als Mitglieder des Henry Kotowski Quintetts auf, das aus dem Henry Kotowski Sextett hervorgegangen war. 1969 kehrten Peter Meyer und Dieter Hertrampf zur Band zurück, Dieter Birr und Gunther Wosylus als Schlagzeuger kamen ebenfalls hinzu. Den Bandnamen behielten die Puhdys bei. Den ersten Auftritt in der neuen Besetzung hatte die Band am 19. November 1969 im Tivoli in Freiberg. Dieser Tag wurde später als Gründungstag der Puhdys bezeichnet. In diesem Konzert spielten sie ausschließlich englischsprachige Coversongs. 1970 erhielt die Band ein Auftrittsverbot im Bezirk Karl-Marx-Stadt. Zwei dortige Kulturbeauftragte hatten bemängelt, dass alle Texte auf Englisch gesungen worden seien und die Leistung der Musikanlage mit 200 Watt mehr als die üblichen 70 bis 80 Watt betragen hätte. Auch habe es „die Kapelle“ nicht verstanden, den Ablauf so zu gestalten, dass „jedwede Hektik unter den jugendlichen Tänzern hätte vermieden werden können“. In der Folge kam es zu einer Aussprache der Band mit den Behörden. Daraufhin schrieben die Puhdys eigene Lieder in deutscher Sprache, das Verbot wurde aufgehoben. Stilistisch lehnte man sich zunächst an Hard-Rock-Vorbilder wie Deep Purple, Uriah Heep oder Led Zeppelin an. Mit Eigenkompositionen und Texten von Wolfgang Tilgner und Burkhard R. Lasch entwickelten sich die Puhdys zur erfolgreichsten DDR-Rockgruppe der 1970er Jahre. Erste größere Bekanntheit erlangten die Puhdys 1971 durch die Sendungen Basar und Die Notenbank im Fernsehen der DDR. Initiiert durch einen Aufruf von 150 Schülern einer Berufsschule in Gardelegen wurde dort der spätere Hit Türen öffnen sich zur Stadt gezeigt. Schon im Jahr darauf wurde Geh dem Wind nicht aus dem Wege der „Schlager des Jahres“. Im Jahr 1973 spielten die Puhdys die von Peter Gotthardt und Ulrich Plenzdorf geschriebenen Titel Wenn ein Mensch lebt und Geh zu ihr als Filmmusik zum Film Die Legende von Paul und Paula ein. Dabei wurden die ursprünglich angedachten Titel Spicks and Specks von den Bee Gees und Look Wot You Dun von Slade aufgrund Devisenmangels gestrichen und stattdessen Eigenproduktionen genommen, denen die starke Ähnlichkeit zum Original anzuhören ist. Im gleichen Jahr waren sie im Film Das zweite Leben des Friedrich Wilhelm Georg Platow mit drei Titeln zu hören und zu sehen. Ebenfalls 1973 hatten sie auf den X. Weltfestspielen der Jugend und Studenten in Ost-Berlin ihren ersten Großauftritt. 1976 traten sie beim Internationalen Liederfestival in Sopot auf. Sie waren eine der wenigen Bands, die Konzerte im westlichen Ausland geben durften. Ihren ersten Auftritt in Westdeutschland hatte die Gruppe am 9. November 1976 in der Hamburger Fabrik, dazu kamen Auftritte beim Fest der Jugend in Dortmund und West-Berlin. 1977 traten sie als erste DDR-Band im Musikladen von Radio Bremen mit Wenn ein Mensch lebt und Reise zum Mittelpunkt der Erde auf. Bis 1977 erzielten die ersten beiden Alben Auflagen von über 400.000. 1977 wurde Rock ’n’ Roll Music, das erste englischsprachige Puhdys-Album, veröffentlicht. Es enthielt ausschließlich Coverversionen anglo-amerikanischer Künstler. 1979 erschien das Lied Doch die Gitter schweigen, ein Auftragswerk des DDR-Fernsehens zum Polizeiruf-110-Film Die letzte Chance. Im selben Jahr verließ Drummer Gunther Wosylus die Band, um einige Jahre später in den Westen zu gehen. Für ihn kam Klaus Scharfschwerdt . In London nahmen die Puhdys 1980 ihr zweites englischsprachiges Album auf – diesmal mit eigenen Songs wie Far From Home. 1981 gaben die Puhdys ein Konzert in der Waldbühne in West-Berlin vor 12.000 Besuchern und unternahmen eine Promotion-Tour durch die USA. 1982 erhielten sie als erste DDR-Rockband den Nationalpreis der DDR . 1984 erschien auf der LP Das Buch mit dem Titel Ich will nicht vergessen ein Lied, das gezielt das Thema Deutsche Teilung und insbesondere das Wort „Deutschland“ enthielt, welches im offiziellen DDR-Sprachgebrauch praktisch tabu war. Dieses Lied durfte nicht im Radio oder Fernsehen der DDR gespielt werden, wurde aber schnell unter dem eigentlich falschen Titel Denke ich an Deutschland als eine „heimliche Hymne“ der DDR bekannt. Durch die bundesweite Übertragung des Konzertes im hessischen Niedernhausen vom 21. August 1987 durch RTL Plus und Tele-F.A.Z. im Kabelfernsehen gelangte die Band auch in der Bundesrepublik zu immer mehr Popularität. Zu ihrer 1989 erschienenen LP Neue Helden steuerte Kurt Demmler vorsichtig vorweggenommene Wende-Lyrik bei. Die Puhdys wurden von den Lesern der DDR-Jugendzeitschrift Neues Leben zwölf Mal zur beliebtesten Rockband der DDR gewählt. Einige Alben wurden in nennenswerten Auflagen auch in der Bundesrepublik Deutschland und anderen westlichen Ländern verkauft und brachten der DDR beachtliche Devisen ein. Weltweit verkauften die Puhdys bis zur Wende fast 20 Millionen Alben, so viel wie keine andere DDR-Rockband. Von 1988 bis 1989 verabschiedete sich die Band mit einer großen Good-Bye-Tour durch die DDR und die Bundesrepublik Deutschland, auf der sie teilweise von den Lords begleitet wurden. Als Manager hatten die Puhdys zu dieser Zeit Jörg Stempel engagiert. 1992 kam es zur Wiedervereinigung der Band. Ihre ersten Auftritte nach der Neuformierung hatten die Puhdys auf dem Flughafen Berlin-Schönefeld und in Paderborn. Sie waren eine der wenigen etablierten Ostrockbands, die auch in dieser Zeit erfolgreich blieben. Der letzte Innenminister der DDR und damalige Präsident des F.C. Hansa Rostock, Peter-Michael Diestel, bat die Puhdys 1994, eine Vereinshymne zu schreiben und aufzunehmen. FC Hansa – Wir lieben Dich total erschien und wurde zum Start der Fußball-Bundesligasaison 1994/95 im Ostseestadion Rostock aufgeführt. Ein weiterer Song für einen Sportverein erschien 1997 mit Hey, wir woll’n die Eisbär’n sehn! für den Berliner Eishockey-Verein Eisbären. 1997 verließ Bassmann Harry Jeske aus Gesundheitsgründen die Band und wurde durch Peter Bimbo Rasym ersetzt. Am 19. Juni 1999 wurden die Puhdys im 30. Jubiläumsjahr bei ihrem 3000. Konzert in der ausverkauften Berliner Waldbühne von 22.000 Fans bejubelt. Außerdem wirkten Dieter Birr, Dieter Hertrampf und Peter Meyer 1999 in dem Film Comeback für Freddy Baker mit Mario Adorf mit. Dem Berliner Fußballclub 1. FC Union wurde 2000 der Song Eisern Union 2000 gewidmet. Zudem schrieben sie für den SC Paderborn 07 noch die Vereinshymne Helden geben nie auf!. Die Puhdys publizierten während ihrer Karriere auch Werbesongs. Im August 2000 öffnete der EuroSpeedway Lausitz seine Pforten. An diesem Tag wurde dort von den Puhdys das Lied Speed Kings offiziell uraufgeführt. Partner waren und sind unter anderen Berliner Pilsner und EWE , für die die Puhdys Werbesongs schrieben und spielten. Mittlerweile sind einige Kinder der Puhdys bei Bell, Book & Candle und Stamping Feet erfolgreich musikalisch tätig. Bei dem 2000er Lied Wut will nicht sterben wirkt der Rammstein-Sänger Till Lindemann mit. Da aber das Management von Rammstein gegen diese „Hilfeleistung“ war, wurde dieses Lied zuerst mit Lindemann als Single und dann ohne ihn als Single veröffentlicht. Die Single mit Till Lindemann ist inzwischen sehr rar. Im Jahr 2004 feierte die Band dann ihr 35-jähriges Bestehen. Ein Jahr später erschien das Studioalbum Alles hat seine Zeit. Am 6. November 2006 wurde das zweite Weihnachtsalbum Dezembernächte veröffentlicht, das wie schon seinerzeit Dezembertage nur über einen Sondervertriebsweg und nicht im normalen Plattenhandel erhältlich war. Das Album konnte bundesweit nur in Filialen der Telekom sowie der Telekommunikationskette _dug erworben werden. Inzwischen kann man das Album auch im normalen Handel beziehen. Im Juli 2006 nahmen die Puhdys am „East Rock Classic“ auf dem Berliner Gendarmenmarkt teil. Sie spielten neben anderen Ostrockstars wie City, Karat, Dirk Michaelis, Werther Lohse und Ute Freudenberg ihre Titel in den ursprünglichen Versionen. Aufgrund vieler Nachfragen fanden 2007 weitere sechs Ostrock-in-Klassik-Konzerte – diesmal mit Silly, Karat, Veronika Fischer, Werther Lohse und Ute Freudenberg – in Hohenfelden, Schwarzenberg, Dresden, Hannover, Rammenau, Rostock und Berlin statt. Die Fortsetzung dieser Ostrock-Klassik-Konzerte gab es im Sommer 2008. Außerdem gingen die Puhdys im Frühjahr 2008 erstmals auf „Unplugged“-Tour durch einige Städte in Niedersachsen. Ab 1. Januar 2009 starteten die Puhdys mit ihrer Jubiläumstour 40 Jahre Puhdys in der O2 World in Berlin. Als Gäste traten während des dreistündigen Konzerts unter anderem die Rockbands City und Karat, Michael Hirte sowie die Gruppe De Randfichten auf. Eine Aufzeichnung dieses Konzerts erschien 2010 auf DVD. Am 2. Januar 2009 brachten die Puhdys ihr neues Album Abenteuer heraus, das 13 Lieder beinhaltet. Zu diesen Liedern gehören Abenteuer, Ohrwurm und Schänder sowie der Song Wenn Träume sterben in einer neuen Aufnahme. Die beiden bisher nur als Live-Versionen erhältlichen Lieder Kühle Lady und Nirvana erschienen erstmals als Studioversionen auf dem Album. Es folgte die DVD Kultband des Ostens – Der Film – Die Geschichte am 6. Februar. Das Buch Abenteuer mit den Puhdys als Autoren erschien kurze Zeit später. Schließlich erschien am 20. April die 33-CD-Box Lieder für Generationen mit allen Puhdys-Alben sowie der noch nicht auf CD erschienenen DVD Das 3.000. Konzert und einer neuen Raritäten-CD. Außerdem kam am eigentlichen Jubiläumsdatum, dem 19. November, die Live-Doppel-CD Akustisch. Die Hits auf den Markt, welche den Mitschnitt eines Unplugged-Konzerts im April enthält. Ebenfalls am 19. November wurde neben dem „Tivoli“ in Freiberg ein Puhdys-Gedenkstein enthüllt. Im September 2012 veröffentlichten die Puhdys zusammen mit den ostdeutschen Bands City, Karat und Pankow den gemeinsamen Song Was uns verbindet. Peter Meyer deutete im November 2012 an, dass die Band aus Altersgründen ernsthaft über ihre Auflösung nachdenkt, die Entscheidung aber auch vom Erfolg ihres neuen Albums Es war schön abhängig macht. „Verkauft sich unsere neue CD bis zum Sommer 2013 mehr als 500.000 Mal, machen wir über das Jahr hinaus weiter.“ Das Album erreichte immerhin mit Platz 14 die bis dahin höchste Chartplatzierung für die Puhdys. Am 1. November 2013 erschien bei Universal das dritte Weihnachtsalbum Heilige Nächte. Als Besonderheit dieses Albums ist zu verzeichnen, dass alle neuen Titel, bis auf eine Ausnahme, von Dieter Hertrampf gesungen wurden. Auch Klaus Scharfschwerdt ist erstmals nach 30 Jahren wieder als Sänger zu hören. Dieter Birr singt lediglich die neu abgemischten Titel aus den vorherigen Weihnachts-CDs. Erstmals wurde kein einziger der neuen Titel von ihm komponiert. Am 17. Februar 2014 erklärte das Management, dass die Puhdys im Jahr 2015 auf Abschiedstour gehen werden. Peter Meyer begründete dies mit „Wir sind Ende des Monats alle über 60. Irgendwann macht der Körper einfach nicht mehr mit.“ Auftakt der Abschiedstour war der 31. Oktober 2014 in der Berliner O2-World. Das letzte offizielle Konzert der Puhdys fand am 2. Januar 2016 in der Berliner Mercedes-Benz-Arena statt und lief über drei Stunden. Es wurde für das Fernsehen und DVD aufgezeichnet. Weitere Auftritte erfolgten bis Juni 2016 im Rahmen der „Rocklegenden“-Tour gemeinsam mit City und Karat, in deren Rahmen die Band am 24. Juni 2016 in Schwarzenberg das letzte Mal auftrat. Der DVD-Aufzeichnung Das letzte Konzert gelang mit Platz 2 in den deutschen Album-Charts die höchste Chartplatzierung der Band nach der Wende. Die Band wurde im April 2016 mit dem „Echo“ für ihr Lebenswerk ausgezeichnet. Ende 2019 wurde bekannt, dass Dieter Birr mit den übrigen Mitgliedern der Band seit 2013 zerstritten ist. Birr versuchte später, gerichtlich die alleinigen Urheberrechte als Komponist der frühen Puhdys-Lieder einzuklagen, bei denen bisher die Band als Komponisten-Kollektiv angegeben ist. Im Juli 2021 einigte sich die Band außergerichtlich. Die Urheberrechte wurden Birr zugesprochen. Dieter Birr absolvierte eine Ausbildung als Universalschleifer und lernte zugleich autodidaktisch Gitarre. Von 1966 bis 1972 studierte er Tanzmusik, Theorie und Gitarre an der Musikschule Friedrichshain in Ost-Berlin. Er spielte bis 1969 in verschiedenen Bands: Telestar, Luniks, Jupiters und bei Evgenie Kantschev. Ab 1969 war er Frontmann, Sänger, Gitarrist und Komponist der Puhdys. Bis heute komponierte Birr über 250 Titel, so auch alle Songs seines Soloalbums Intim aus dem Jahre 1986. Sein Spitzname „Maschine“ geht auf Peter Meyer zurück . Am 14. März 2014 erschien Birrs zweites Soloalbum Maschine. Darauf wirkten unter anderem Julia Neigel sowie Wolfgang Niedecken und Toni Krahl mit. Dieter Birr lebt in Neuenhagen. Sein Sohn Andy Birr ist Schlagzeuger und Gitarrist der Popband Bell, Book & Candle. Dieter Hertrampf ist Leadgitarrist und Sänger und gehörte 1969 zu den Gründungsmitgliedern der Puhdys. Er ist zum vierten Mal verheiratet, hat drei leibliche Kinder und einen Ziehsohn . Sein Sohn Sven spielt bei der Drum-Performance Stamping Feet, in der früher auch Scharfschwerdts Sohn Nick spielte. Hertrampf lernte Verkehrsbauzeichner und absolvierte dann ein Gitarrenstudium. Die erste Band, in der er spielte, hieß Homedia Combo. Seinen Spitznamen Quaster hat er von seinen Bandkollegen, weil er sich in der Anfangszeit der Puhdys bemühte, die Gitarrenstimme des Shadows-Songs Quartermaster’s Stores einzuüben. Hertrampf lebt in Berlin-Rahnsdorf. → Hauptartikel: Peter Meyer Peter Meyer war verantwortlich für Keyboards und manchmal Saxophon sowie Querflöte. Er gilt als Organisationstalent. Meyer lebt in Berlin-Rahnsdorf. Sein Sohn Hendrik Röder ist Bassist der Popband Bell, Book & Candle. → Hauptartikel: Klaus Scharfschwerdt Klaus Scharfschwerdt war ab 1979 als Nachfolger von Gunther Wosylus Schlagzeuger bei den Puhdys. Er erlernte den Beruf des Tischlers und war ab 1975 Berufsmusiker. Vor den Puhdys spielte er unter anderem bei Vulcan, Knorze, Prinzip und Stern Meißen. Durch Scharfschwerdt wurde die Musik der Puhdys dynamischer und härter. Er wurde 1984–1986 als bester Schlagzeuger der DDR ausgezeichnet, half 1988/89 bei Stern Meißen und Turbo aus und komponierte einige Titel der Puhdys, unter anderem Lass uns den Rest bewahr’n, Süden und Unsichtbare. Er komponierte meist zusammen mit Peter Bimbo Rasym. Mit den Hits TV-Show und Jahreszeiten begeisterte er viele Leute in der Zeit der Neuen Deutschen Welle. Gemocht hat er diese Titel jedoch nicht: „Schrecklich, die Dinger musste ich singen. Ich, der Trommler. Wenn es davor eine peinliche Situation gab, konnte ich mich immer hinter dem Schlagzeug verstecken. Und nun musste ich an den Bühnenrand. Das hat mich so angekotzt.“ Auf der Weihnachts-CD Heilige Nächte übernahm er dennoch wieder einen Gesangspart. Ein Jahr nach dem Aus der Puhdys gründete er 2017 mit Hans „die Geige“ Wintoch die Band Scharfschwerdts Neuland. Klaus Scharfschwerdt lebte in Berlin-Rahnsdorf. Er verstarb am 10. Juni 2022 an den Folgen einer Krebserkrankung. Peter Rasym war ab 1997 Bassist bei den Puhdys, als Nachfolger von Harry Jeske. Vor den Puhdys spielte er bei Datzu, der Schubert-Band, Stern Meißen, Feuerkitt und Rapunzel. Bimbo steht für „Bin Im Moment Bassmäßig Orientiert“. |
2024-12-01 19:48:28 | https://de.wikipedia.org/wiki/Meadow_Lane | Die Meadow Lane ist das Fußballstadion des englischen Fußballvereins Notts County in Nottingham, Grafschaft Nottinghamshire. Die 1910 eingeweihte Spielstätte bietet heute Platz für 20.229 Besucher. Nach einer Beschränkung aus Sicherheitsgründen auf rund 17.000 Plätze dürfen seit der Saison 2011/12 nun wieder für alle Plätze Karten verkauft werden. Von 2006 bis 2014 trug auch die Rugby-Union-Mannschaft des Nottingham RFC ihre Spiele in der Meadow Lane aus. Seit 2014 nutzt der Notts County Ladies FC, die Frauenmannschaft des Vereins aus der WSL 1, die Meadow Lane für ihre Partien. Die Meadow Lane liegt nur rund 300 Meter vom City Ground, der Heimat des Stadtrivalen Nottingham Forest, entfernt und nur getrennt durch den Fluss Trent. Vor dem Umzug trugen die Magpies ihre Partien von 1862 bis 1864 im The Park aus und zogen danach in The Meadows von 1864 bis 1877 ein. Es folgten drei Jahre im Beeston Cricket Ground. Die Jahre 1880 bis 1883 verbrachte Notts County im Castle Ground; bevor 1883 die Trent Bridge, das Cricketstadion des Nottinghamshire County Cricket Club, die Heimat der Magpies wurde. Das letzte Spiel an der Trent Bridge bestritt Notts am 16. April 1910 vor 13.000 Zuschauern gegen den FC Arsenal. Der Verein investierte rund 10.000 £ um das Stadion nutzbar zu machen. Beim ersten Spiel in der Meadow Lane am 3. September 1910 traf Notts County auf Nachbar Nottingham Forest; sie trennten sich vor 28.000 Zuschauern mit einem 1:1-Unentschieden. Zu Beginn besaß die Spielstätte nur eine Tribüne. Der Taverner’s Stand wurde an der Trent Bridge abgebaut und an neuer Stätte wieder errichtet. Im Jahr 1912 fand erstmals ein Halbfinale im FA Cup an der Meadow Lane statt. Am 3. April traten zum Wiederholungsspiel der FC Barnsley und Swindon Town gegeneinander an. Barnsley bezwang Swindon nach Verlängerung mit 1:0 und zog in das Finale gegen West Bromwich Albion ein. Während des Ersten Weltkrieges wurde das Stadion von der British Army übernommen. 1920 wäre aus der Meadow Lane beinahe ein Schlachthof geworden. Die Nottingham Corporation, die Besitzer des Grundstücks das Notts County gepachtet hatte, wollte auf dem Gelände der Meadow Lane ein Schlachthaus errichten. William Walker, Mitglied des Stadtrates, überzeugte den Gesundheits-Ausschuss das Schlachthaus an einen anderen Ort zu verlegen. In der FA-Cup-Saison 1924/25 war die Meadow Lane abermals Austragungsort eines Halbfinales. Am 28. März 1925 bezwang Cardiff City die Blackburn Rovers mit 3:1. Ebenfalls 1925 ergänzte ein neuer County Road Stand das Stadion. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Stadion durch Fliegerbomben beschädigt. In der Nacht vom 8. auf den 9. Mai 1941 schlugen die Sprengkörper in die Spielstätte von Notts County ein. Das Stadion wurde so stark beschädigt, dass der Verein die gesamte Saison 1941/42 verpasste. Zwei Mal war die Meadow Lane für einige Zeit auch die Heimat von Nottingham Forest. Im Winter 1946/47 wurden beide Stadien überschwemmt, was im City Ground große Schäden anrichtete und am 24. August 1968 wurde bei einem Brand während des Spiels gegen Leeds United die Haupttribüne zerstört. Im Jahr 1949 wurde die Kop-Tribüne erbaut; dies war für längere Zeit die letzte größere Baumaßnahme im Stadion. 1953 erhielt das Stadion eine Flutlichtanlage; die am 23. März des Jahres mit einem Spiel gegen Derby County vor 20.193 Zuschauern eingeweiht wurde. Die Anlage wurde auf Grund minderer Qualität 1962 nach nur neun Jahren ausgewechselt. Am Ende der 1970er rückten im Stadion die Baumaschinen an und der fast 70 Jahre genutzte Meadow Lane Stand mit seinem Tonnendach wurde abgerissen. Die Umkleidekabinen wurden in das für 800.000 £ neu errichtete Sportzentrum Meadow Club verlegt. Zu dieser Zeit besaß die Meadow Lane nur drei Tribünen und es gab Spekulation über einen Umzug in den City Ground des Nottingham Forest. Anstelle des Meadow Lane Stand wurde in den späten 1980er Jahren ein kleiner Stehplatzrang erbaut. Von 1981 bis 1985 rutschte der Verein von der Football League First Division in die Football League Third Division ab und das Stadion verfiel zusehends. In diesen sportlich wie finanziell schwierigen Zeiten übernahm Derek Pavis 1987 den Verein. Der Unternehmer aus der Heizungs- und Sanitärbranche wurde von mehreren Vereinen aus der Region als Geldgeber umworben. Er entschied sich aber für den Club aus seiner Heimatstadt. Kurz nachdem Pavis Vereinsvorsitzender wurde, verkaufte er sein Unternehmen und investierte ca. 2 Millionen £ in die Magpies. Nach zwei aufeinander folgenden Aufstiegen spielte County 1991 wieder in der Football League First Division. Nach der Valley-Parade-Feuerkatastrophe 1985 in Bradford und der Hillsborough-Katastrophe 1989 in Sheffield wurde Anfang der 1990er Jahre der Taylor Report vorgestellt. Der Bericht empfahl u. a. nur noch Sitzplätze in den englischen Stadien zuzulassen. Der Verein entschied sich daraufhin zu einem Komplettumbau der Meadow Lane und im Januar 1992 wurden die Pläne der Öffentlichkeit vorgestellt. Damals befanden sich nicht einmal 4.000 Sitzplätze im Stadion bei insgesamt rund 24.000 Plätzen. Am 2. Mai 1992 fand das letzte Spiel in der alten Meadow Lane zwischen den Magpies und Luton Town statt. Im Sommer 1992 wurde die Gegengerade Jimmy Sirrel Stand; der Haydn Green Family Stand sowie The Kop hinter den Toren in nur 17 Wochen errichtet. Als der Saisonstart 1992 näherrückte, arbeitete man in 24-Stunden-Schichten die Nacht durch, um rechtzeitig fertig zu werden. Zum Saisonbeginn am 22. August 1992 kamen 10.502 Zuschauer in den Neubau. Die 1910 errichtete Haupttribüne wurde dann 1994 durch den Derek Pavis Stand ersetzt. In dieser befinden sich u. a. Konferenz- und Veranstaltungsräume, die Business-Sitze, Umkleidekabinen für Spieler und Schiedsrichter, Duschen und Entmüdungsbäder, Fitnessstudio, Massageraum sowie Trainer- und Vereinsbüros. Die 18 Logen des Stadions sind auf dem Family Stand unter dem Dach untergebracht. Der Umbau des Stadions in ein modernes Sitzplatzstadion kostete rund acht Millionen Pfund, wovon allein der Hauptrang mit vier Millionen genau soviel kostete wie die drei übrigen Tribünen. Beglichen wurden die Kosten zum großen Teil durch eine Million Pfund von Derek Pavis, 1,9 Millionen Pfund durch den Football Trust sowie den Erlös aus den Spielerverkäufen von Tommy Johnson und Craig Short für 3,8 Millionen Pfund nach Derby County. Im November 2000 stand das Stadion nach einer Überschwemmung unter Wasser und war für sieben Wochen komplett unbespielbar. Mitte 2002 wurde ein Vertrag mit dem lokalen Immobilienmaklerbüro Aaron Scargill Estate Agents über das Namensrecht am Stadion abgeschlossen. Danach sollte das Stadion für ein Jahr und etwa 180.000 Pfund The Aaron Scargill Stadium heißen. Doch noch bevor die Saison begann, war das Maklerbüro insolvent und zur Freude der County-Fans behielt das Stadion seinen traditionellen Namen. Seit Mitte der 2000er Jahre ist die Rugbymannschaft des Nottingham RFC in der Meadow Lane beheimatet. Im Jahr 2010 vereinbarten die beiden Vereine, dass der Rugbyclub seine Spiele weitere 7 Jahren im Stadion der Magpies austragen werde. Ende Mai 2007 verstarb Haydn Green, der 2003 über drei Millionen Pfund aus eigener Tasche in den Club investierte und den Verein vor dem Aus rettete. In Gedenken an ihn erhielt der Family Stand im Sommer 2008 seinen Namen. Die Gegentribüne trägt seit 1993 den Namen des ehemaligen Trainers Jimmy Sirrel. Sirrel starb am 25. September 2008 im Alter von 86 Jahren. Er war bei County von 1969 bis 1975 und von 1978 bis 1982 tätig und führte den Verein von der Football League Fourth Division in die Football League First Division zurück. Anfänglich war der Kop Stand für Heim- und Gästefans geöffnet; seit 2008 ist dieser den Fans der Magpies vorbehalten und der Bereich der Gästefans wurde auf die Gegentribüne verlegt. Die bisher letzten Renovierungsarbeiten fanden 2010 statt. Die Meadow Lane Sports Bar sowie die Büros, Logen, Konferenz- und Veranstaltungsräume wurden neu ausgestattet. Darüber hinaus sollen die Ränge einen neuen Farbanstrich und neue Sitze bekommen. Der Besucherrekord seit dem Umbau in ein Sitzplatzstadion wurde am 26. Oktober 1994 mit 16.952 Zuschauern aufgestellt, als Tottenham Hotspur in Nottingham zu Gast waren. Die größte Zuschauerzahl überhaupt im Stadion fand sich am 12. März 1955 zum FA-Cup-Spiel der 6. Runde gegen York City mit 47.310 Besuchern ein. Den höchsten Heimsieg in einem Ligaspiel in der Meadow Lane feierte County am 15. Januar 1949. Man trennte sich mit einem 11:1 von Gegner AFC Newport County. Blundell Park | Brunton Park | Cherry Red Records Stadium | Eco-Power Stadium | Energy Check County Ground | EV Charger Points Stadium | Exercise Stadium | Hayes Lane | Highbury Stadium | JobServe Community Stadium | Mazuma Mobile Stadium | Meadow Lane | Mornflake Stadium | Peninsula Stadium | Poundland Bescot Stadium | Prenton Park | Rodney Parade | MEMS Priestfield Stadium | SMH Group Stadium | SO Legal Stadium | Stadium MK | Vale Park | University of Bradford Stadium | Wham Stadium |
2024-12-03 15:29:36 | https://de.wikipedia.org/wiki/Schlickerguss | Der Schlickerguss ist ein spezielles Gipsform-Gussverfahren zum Gießen von Grünkörpern, Rohlingen oder Gusskörpern, die zum Brand keramischer Erzeugnisse geeignet sind. Der Schlickerguss kommt beispielsweise in der traditionellen Porzellanherstellung zur Anwendung. Der Schlicker, ein Mineral-Wassergemisch definierter Viskosität, wird in vorher sorgfältig getrocknete Gipsformen eingebracht. Der Gips entzieht dem Schlicker rasch Wasseranteile, wodurch sich die mineralischen Bestandteile an der Gipsform ablagern, verdichten und zunehmend verfestigen. Nach Erreichung eines bestimmten plastischen Festigkeits-Zustands werden die teilbaren Gipsformen vorsichtig entfernt. Der Schlickerguss kommt vor allem in der Porzellanindustrie zur Anwendung. Gipsformen werden in der Regel in sogenannten Formengießereien nach einem Mutterstück hergestellt. Sie sind kernlos und können aus mehreren Einzelteilen mit verschiedenen Teilungsebenen bestehen. Meist werden jedoch für symmetrische Stücke, beispielsweise für Vasen, zweiteilige Formen mit einer Teilungsebene verwendet. Je länger der Schlicker in der Form verbleibt, desto dicker wird die Ablagerungsschicht. Sobald die beabsichtigte Wandstärke erreicht ist, wird der überflüssige Schlicker aus der Form geschüttet. Die Gipsformen werden getrocknet und für weitere Gusszyklen verwendet. Mit Erreichen der höchst zulässigen Verschleißtoleranz wird die betreffende Gipsform ausgetauscht. Die noch feuchten Grünkörper können gegebenenfalls retuschiert oder nachgearbeitet werden. In der Porzellanherstellung folgen darauf die Schritte Glühbrand, Aufbringen der Glasur, Glattbrand und Dekorbrand. Viele Masseartikel werden über Schlickerguss hergestellt. Besonders fragile Einzelteile, wie Finger, Bänder oder Tassenhenkel können mit pastöser Materialmasse angeklebt werden. Eindimensional kann der Fluss der Flüssigkeit des Schlickers durch die poröse Gipsform beim Schlickerguss-Prozess mit Hilfe des Darcy-Gesetzes beschrieben werden: wobei K {\displaystyle K} die Permeabilität der Gipsform, η L {\displaystyle \eta _{L}} die Viskosität des Schlickers und d p / d x {\displaystyle dp/dx} der Druckgradient im Schlicker ist. Dabei ergibt sich aus der Anwendung des Darcy-Gesetzes ein parabolischer Verlauf für die entstehende Schichtdicke L c 2 {\displaystyle L_{c}^{2}} des abgelagerten festen Schlickers mit der Zeit t {\displaystyle t} : p {\displaystyle p} die Druckdifferenz über den abgelagerten Schlicker, V c {\displaystyle V_{c}} die Volumenfraktion des festen Schlickers im Guss und V s {\displaystyle V_{s}} die Volumenfraktion des Feststoffs im flüssigen Schlicker. Die Verfahren der Keramischen Formgebung unterscheiden sich hauptsächlich durch die Viskosität der verwendeten Porzellanmasse bzw. des Schlickers. In der Porzellanherstellung unterscheidet man folgende Grundtypen der Formgebung: |
2024-12-02 01:30:58 | https://de.wikipedia.org/wiki/Dragan_Primorac | Dragan Primorac ist ein kroatischer Arzt, Kinderarzt, Genetiker und Forensiker. Er ist Professor an der Penn State University und der University of New Haven sowie an medizinischen Fakultäten in Split und Osijek und Universitäten in Rijeka und Jiaotong-Universität Xi’an, College of Medicine and Forensics in China. Er ist Mitgründer der forensischen Abteilung, Mitgründer der Universität in Split und Vorstandsvorsitzender des Spezialkrankenhauses St. Katarina. Von Dezember 2003 bis Juli 2009 war er kroatischer Minister für Wissenschaft, Bildung und Sport. Primorac wurde 1965 in Banja Luka geboren, die Familie zog aber bald nach Split, wo Primorac aufwuchs. Dragan Primorac studierte Humanmedizin an der Universität Zagreb und schloss das Studium 1991 in Split ab. Im gleichen Jahr ging er in die Vereinigten Staaten und arbeitete dort als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der University of Connecticut Medical School. 1997 promovierte er an der Universität Zagreb zur Rolle von mRNA bei Osteogenesis imperfecta. Außerdem bildete er sich an zahlreichen forensischen Instituten in den USA fort. Durch den Beschluss des Senats der Universität Penn State wurde er zum Träger des Titels „Global Penn State Ambassador“ ernannt, was zum ersten Mal in der Geschichte dieser Universität überhaupt geschah. Momentan ist er Vorstandsvorsitzender für internationale Beziehungen an der USA-Akademie für Forensik sowie Vorstandsvorsitzender des Verbandes „International Society of Applied Biological Science“. Insgesamt veröffentlichte er 200 wissenschaftliche Arbeiten, Kongressberichte, Kapitel in den Büchern, wovon er 90 wissenschaftliche Arbeiten in Zeitschriften veröffentlichte und die in Current Contents und Science CitationIndex zitiert werden. Als Gastprofessor nahm er weltweit an mehr als 100 wissenschaftlichen Kongressen teil und ist Preisträger von 16 internationalen und inländischen Preisen und Anerkennungen. Über seine Resultate schrieben Zeitschriften wie Science, JAMA, The Lancet, New York Times, USA Today, Chicago Tribune, Hartfor Courant, Connecticut Post, Hospital News, News Times, Večer , Kleine Zeitung , Haaretz , Die Presse , Wall Street International. Während seiner Arbeit in den USA legten er und sein Team dar, wie die Glasknochenkrankheit bei Kindern entsteht. In diesem Zusammenhang erhielt er den amerikanischen Preis für junge Forscher, den die American Society for Bone and Mineral Research verleiht. Unmittelbar danach erklärte er den Transportmechanismus von RNA mit vorzeitigem Terminationscode . An der Universität Thomas Jefferson erhielt er den Preis Outstanding Platform Presentation Award seitens der East Coast Connective Tissue Society. Unter den ersten Wissenschaftlern weltweit wendete er die DNA-Analyse zum Zweck der Skelett-Identifizierung der restlichen Grabstätten an. Er ist Autor der Arbeit über den genetischen Ursprung europäischer Männer, indem er das Y-Kromosom analysierte, was auch 2001 in den Zeitschriften Science und Nature veröffentlicht wurde, was auch aus genetischer Sicht eine große Fortentwicklung bedeutet im Sinne des Verständnisses der Migration des anatomisch modernen Menschen vor 75.000 Jahren. Der besondere Fokus seines Interessensgebietes ist die Implementierung der Grundsätze der personalisierten Medizin in die klinische Anwendung sowie Behandlung von Osteoarthritis durch neue Verfahren inklusive Verwendung von mikrofragmentiertem Fettgewebe, das Stammzellen beinhaltet. Er arbeitete und bildete sich fachlich fort an den renommiertesten Institutionen, wie University of Connecticut, Health Center, Department of Pediatrics, Farmington, Connecticut, USA; State of Connecticut, Division of State Police, Meriden, Connecticut, USA; Armed Forces Institute of Pathology, Rockville, Maryland, USA; Analytical Genetic Testing Center, Inc. Denver, CO, USA; St. Christopher’s Hospital for Children at Allegheny University of the Health Sciences, Department of Pediatric Surgery, Philadelphia usw. Er ist Preisträger von 21 internationalen und inländischen Preisen wie The Young Investigator Award , The Michael Geisman Fellowship Award , The Life Time Achievement Award , The Award of the Italian Region Veneto , The University of New Haven’s International Award for Excellence und Presidential Award by the President of the International Association of Forensic Sciences . Er ist Ehrenbürger in 5 Städten innerhalb Kroatiens sowie außerhalb. 2015 wurde er wegen seines außergewöhnlichen Beitrags in der Entwicklung der kroatischen, aber auch weltweiten Wissenschaft mit der Medaille aus der Reihe Danica mit der Gestalt von Ruđer Bošković ausgezeichnet und am 5. Oktober 2015 erhielt er den Landespreis für Wissenschaft. Von Dezember 2003 bis Juli 2009 war Primorac kroatischer Minister für Wissenschaft, Bildung und Sport. Er war der erste kroatische Minister, der verantwortlich für das komplette kroatische Bildungssystem war und für Wissenschaft und Sport . Laut einer Studie des amerikanischen International Republican Institute aus dem Jahr 2007 hielten ihn die Kroaten für den erfolgreichsten Minister in der Regierung. Zu den wichtigsten Entwicklungen seiner Amtszeit zählt die größte Erhöhung des Etats für das Bildungswesen und die Wissenschaft. In seiner Jugendzeit war er Taekwondo-Vizemeister in Jugoslawien und spielte für die Junioren im Fußballklub Hajduk Split. Während der 33. Versammlung der Europäischen Olympischen Komitees in Dubrovnik im Jahr 2004 erhielt er für seine Verdienste im Bereich Sport die silberne Plakette der Europäischen Olympischen Komitees. Für seine Verdienste bei der Entwicklung des Taekwondos wurde er 2015 zum Mitglied der Taekwondo Hall of Fame . |
2024-12-04 00:24:20 | https://de.wikipedia.org/wiki/Kathleen_Barr | Kathleen Barr ist eine kanadische Synchronsprecherin und Sängerin für Zeichentrick/Animationsfilme und Serien. Kathleen Barr wurde bereits Ende der 1970er Jahre als Synchronsprecherin tätig, regelmäßig wurde sie ab 1992 aktiv. Zu ihren bekannteren Synchronrollen gehören Wheezie in der Serie Dragon Tales oder Trixie Lulamoon in My Little Pony – Freundschaft ist Magie . |
2024-11-30 19:06:11 | https://de.wikipedia.org/wiki/Solomon_Robert_Dresser | Solomon Robert Dresser war ein US-amerikanischer Politiker. Zwischen 1903 und 1907 vertrat er den Bundesstaat Pennsylvania im US-Repräsentantenhaus. Solomon Dresser besuchte die öffentlichen Schulen seiner Heimat und das Hillsdale College. Bis 1865 arbeitete er in der Landwirtschaft. Danach machte er sich als Erfinder von Ausrüstungsgegenständen für die Öl- und Gasförderung einen Namen. Seit 1872 lebte er in Pennsylvania, wo er selbst in der Öl- und Gasbranche arbeitete. Er war Gründer und Präsident der Firma S.R. Dresser Manufacturing Co. Politisch schloss er sich der Republikanischen Partei an. Bei den Kongresswahlen des Jahres 1902 wurde Dresser im 21. Wahlbezirk von Pennsylvania in das US-Repräsentantenhaus in Washington, D.C. gewählt, wo er am 4. März 1903 die Nachfolge von Summers Melville Jack antrat. Nach einer Wiederwahl konnte er bis zum 3. März 1907 zwei Legislaturperioden im Kongress absolvieren. Im Jahr 1906 verzichtete er auf eine weitere Kandidatur. Nach seiner Zeit im US-Repräsentantenhaus nahm Dresser seine früheren Tätigkeiten wieder auf. Er starb am 21. Januar 1911 in Bradford, wo er auch beigesetzt wurde. 18. Distrikt: Farrelly | Sill | Barlow | Sill | Banks | Burd | Mann | C. Ogle | Black | Russell | Stewart | A. Ogle | Dawson | McCulloch | Edie | Blair | Hale | Wilson | Armstrong | Sherwood | Ross | Stenger | Fisher | Atkinson | Mahon | Olmsted | Kreider | Beers | Biddle | Focht | Simpson | Kunkel | Mumma | Simpson | Elliott | Whalley | Corbett | Heinz | Walgren | Santorum | Doyle | T. Murphy | Lamb | Doyle • 19. Distrikt: Coulter | Klingensmith | Marchand | Foster | Mann | Kuhns | Drum | Covode | Scofield | Curtis | Maish | Beltzhoover | Duncan | J. Swope | Maish | Beltzhoover | Stahle | Benner | Ziegler | Lewis | Evans | Reynolds | Hartman | W. Bailey | Rose | Sites | Swartz | Doutrich | G. Swope | Kunkel | Gavin | Stauffer | Quigley | G. Goodling | Craley | G. Goodling | W. Goodling | Platts • 20. Distrikt: Stewart | Buchanan | Hook | Beeson | Dickey | Ewing | Dickey | Reed | Allison | Dawson | Knight | Montgomery | Lazear| | Myers | Culver | Finney | Pettis | Gilfillan | Griffith | Richmond | Mackey | Yocum | Curtin | J. Patton | Scull | Hicks | Thropp | Evans | Lafean | Brodbeck | Beales | Brodbeck | Brooks | Wertz | Walters | Leech | Stull | Cochran | Driscoll | Jarrett | Gavin | Walter | Van Zandt | Holland | Gaydos | A. Murphy | Mascara • 21. Distrikt: McKennan | Leet | Lawrence | McKennan | Wilkins | Darragh | Hampton | Howe | Ritchie | Moorhead | Dawson | Covode | Foster | Taylor | Turney | Wise | Boyle | McCullogh | Craig | Huff | Heiner | Robbins | Jack | Dresser | Barclay | C. Patton | Rowland | Jones | Kurtz | Walter | Gross | Lind | Kelley | Dent | D. Bailey | Ridge | English |
2024-12-02 11:24:32 | https://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Wilhelm_Abraham_Gaertner | Friedrich Wilhelm Abraham Gaertner war preußischer Justizkommissar und Kriegskommissar in Magdeburg und Fiskal der Französischen Kolonie zu Magdeburg. Gaertner war Sohn des Direktors des Akzisen- und Zollamtes in Magdeburg, Johann Ernst Gaertner und der Hugenottin Marianne Friederike Wilhelmine Garrigue , einer Tochter von Moyse Garrigue, die mütterlicherseits von den aus Aubusson kommenden Tapissierfamilien Barraband und Mercier entstammte. Gaertner hatte sich der Französisch-Reformierten Kirche angeschlossen. Vor diesem Hintergrund ist auch die überlieferte französische Schreibweise des Namens Frédéric Guillaume Abraham verständlich. Von Friedrich Wilhelm Abraham Gaertners Werdegang ist nur überliefert, dass er Ostern 1783 Abiturient des Klosters Unser Lieben Frauen in Magdeburg war. Wo er seine juristische Ausbildung erhielt, ist nicht bekannt, jedenfalls wurde er als Notar in Magdeburg geführt. Verheiratet war Gaertner mit Sophie Marie Dohlhoff , einer Tochter des Apothekers und Bürgermeisters der Pfälzer Kolonie Magdeburgs, Georg Philipp Dohlhoff. Die Familie Gaertner war vielfältig mit hugenottischen Familien verbunden. So war nicht nur Friedrich Wilhelm Abraham Gaertners Vater Johann Ernst Gaertner ein Schwiegersohn von Moyse Garrigue, auch die Dohlhoffs, die Familie seiner Frau, entstammte so bekannten Hugenotten-Familien wie den Sandrarts, Schwartz und Timmermanns. Vom Ehepaar Gaertner sind nur zwei Kinder bekannt, der Sohn Ernst August Gaertner und die Tochter Johanna . Am 14. Januar 1805, mit 31 Jahren, erhielt Gaertner nach Ankauf eines Hauses das Bürgerrecht der Altstadt Magdeburg. Er bekleidete einige öffentliche Ämter, so war er preußischer Kriegskommissar. Das von ihm ausgeübte Amt eines Notars bildete von 1794 bis etwa 1840 mit dem des Justizkommissars ein verbundenes Aufgabenpaar. Sein Engagement in der Französischen Kolonie führte Friedrich Wilhelm Abraham 1797 zum Amt des Fiskals der Kolonie, das er bis zu deren Auflösung 1808 behielt. Der Fiskal, der ab 1775 gleichzeitig das Amt des Greffiers bekleidete, war der öffentliche Vertreter der Kolonie. Die Funktion entsprach der eines Amtsanwaltes und stand rangmäßig über den Assessoren. |
2024-12-04 07:28:40 | https://de.wikipedia.org/wiki/Siegfried_Sellitsch | Siegfried Sellitsch ist ein ehemaliger österreichischer Manager, der im Vorstand, Aufsichtsrat und Verwaltungsrat zahlreicher österreichischer Unternehmen, insbesondere in der Bank- und Versicherungsbranche, tätig war. Nach der Volksschule in Fürstenfeld Besuch des Bundesrealgymnasiums in Graz; Matura ebendort 1958. Danach Studium der Wirtschaftswissenschaften an der Hochschule für Welthandel; Abschluss 1962 als Diplomkaufmann. Doktoratsstudium der Rechtswissenschaften an der Universität Wien . Ab 1966 war er bei der Wiener Städtischen Wechselseitigen Versicherungsanstalt tätig, und zwar ab 1973 als Generalsekretär und ab 1979 als Vorstandsmitglied . Weiters war er 1972–1977 Vorstandsmitglied der AngloDanubianLloyd Versicherung AG und 1994–2001 Vorstandsvorsitzender der Wiener Städtischen Allgemeinen Versicherung AG. Daneben war er in zahlreichen Unternehmen als Aufsichtsrat oder Aufsichtsratsvorsitzender tätig, unter anderem bei Bank Austria, bene, Siemens Austria, Grundig, Strabag, Wüstenrot Bausparkasse, Unilever Austria, VA Technologie, Böhler-Uddeholm, BAWAG und weitere. Er war unter anderem Vorsitzender des Verbandes der Versicherungsunternehmen Österreichs, stellvertretender Vorsitzender des Kuratoriums für Verkehrssicherheit, Vorsitzender des Kuratoriums der Museen der Stadt Wien, Vorstandsmitglied der Aktuarvereinigung Österreichs, Generalrat der OeNB, Universitätsrat der TU Wien , Obmann des Samariterbundes Wien. Weiters bekleidet bzw. bekleidete er Funktionen in der Ludwig Boltzmann Gesellschaft, im Club of Rome Austrian Chapter, in der Österreichischen Gesellschaft für Versicherungsfachwissen, Kuratorium für Adolf Schärf Studentenheime, Gesellschaft der Freunde der bildenden Künste, Wiener Symphoniker, Kuratoriumsmitglied im Jubiläumsfonds der Stadt Wien für die Wirtschaftsuniversität. Siegfried Sellitsch ist Träger mehrerer Auszeichnungen, unter anderem: |
2024-12-03 14:25:39 | https://de.wikipedia.org/wiki/Johann_Barnstorff | Johann Barnstorff war ein deutscher Rechtswissenschaftler. Johann Barnstorff wurde als Sohn des Rostocker Apothekers Peter und dessen Frau Agneta Scharffenberg geboren. Sein Bruder war der Mediziner Bernhard Barnstorff. Johann besuchte zunächst eine Rostocker Schule, dann ein Gymnasium und bezog 1667 die Universität Wittenberg zum Jurastudium. Seit 1668 studierte er an der Universität Rostock und von 1671 an der Universität Jena. Dort schloss er 1673 sein Studium ab und wurde im April Lizenziat der Rechtswissenschaften. Im nächsten Jahr, am 10. Februar 1674, promovierte ihn die Universität Rostock zum Doktor der Rechtswissenschaften. Im nächsten Jahr ließ er sich in Rostock als praktischer Jurist nieder und unternahm eine Forschungsreise durch England und die Niederlande. 1676 ehelichte er Anna Margarethe, die Tochter des Professors Albert Willebrand d. Ä. Zum Advokaten beim Konsistorium wurde Barnstorff 1684 ernannt. Am 7. Dezember 1697 berief die Universität Rostock Barnstorff zum ordentlichen Professor der Institutionen. 1701 war er auch Rektor der Universität. In seinem Professorenamt verstarb er 1705 im Alter von 57 Jahren. |
2024-12-03 20:02:14 | https://de.wikipedia.org/wiki/Nordmazedonischer_Eishockeyverband | Der Nordmazedonische Eishockeyverband ist der nationale Eishockey- und Inlinehockeyverband Nordmazedoniens, der seinen Sitz in Skopje hat. Der Verband wurde am 4. Oktober 2001 in die Internationale Eishockey-Föderation aufgenommen. Der Verband gehört zu den assoziierten Mitgliedern der IIHF und hat daher in deren Vollversammlung kein Stimmrecht. Aktueller Präsident ist Nikola Tasev. Obwohl der Verband 2001 gegründet wurde, nahm er erst 2010 die Geschäfte auf. Im Januar 2011 wurde die erste künstliche Eisfläche in Skopje eröffnet und mit dem HK Skopje der erste mazedonische Eishockeyverein gegründet. Ihr Präsident ist Nikola Tasev. Nach Angaben der IIHF sind in Mazedonien insgesamt 137 Eishockeyspieler spielberechtigt. Davon sind 86 Männer und 51 Junioren. Für die Austragung von Eishockeyligaspielen der Mazedonischen Eishockeyliga steht eine Eishockeyhalle und drei Eishockeyspielflächen ohne Überdachung zur Verfügung. Der Verband kümmert sich überwiegend um die Durchführung der Spiele der mazedonischen Nationalmannschaften im Eishockey und Inlinehockey. Zudem organisiert der Verband den Spielbetrieb auf Vereinsebene, der 2012 startete. Zudem nahm die mazedonische Inlinehockey-Nationalmannschaft 2011 das erste Mal an einem IIHF-Turnier teil. Afrika: Marokko | Südafrika Amerika: Argentinien | Brasilien | Chile | Jamaika | Kanada | Mexiko | Vereinigte Staaten Asien und Ozeanien: Australien | Volksrepublik China | Chinese Taipei | Hongkong | Indien | Japan | Kasachstan | Katar | Kirgisistan | Kuwait | Macao | Malaysia | Mongolei | Neuseeland | Nordkorea | Singapur | Südkorea | Thailand | Vereinigte Arabische Emirate Europa: Andorra | Armenien | Aserbaidschan | Belarus | Belgien | Bosnien und Herzegowina | Bulgarien | Dänemark | Deutschland | Estland | Finnland | Frankreich | Georgien | Großbritannien | Griechenland | Irland | Island | Israel | Italien | Kroatien | Lettland | Liechtenstein | Litauen | Luxemburg | Moldau | Niederlande | Nordmazedonien | Norwegen | Österreich | Polen | Portugal | Rumänien | Russland | Schweden | Schweiz | Serbien | Slowakei | Slowenien | Spanien | Tschechien | Türkei | Ukraine | Ungarn Legende: † assoziierter Verband, ‡ angeschlossener Verband |
2024-12-03 21:03:02 | https://de.wikipedia.org/wiki/Ringer-Weltmeisterschaften | Die Weltmeisterschaften im Ringen werden jährlich vom UWW ausgetragen, mit Ausnahme der Jahre, in denen Olympische Sommerspiele stattfinden. Die erste Weltmeisterschaft wurde 1904 in Wien ausgetragen. Jedoch ist es fragwürdig, ob die Weltmeisterschaften, die vor dem Zweiten Weltkrieg stattfanden, als offiziell gezählt werden können: meist nahmen nur Teilnehmer aus dem Gastgeberland teil, von Weltmeisterschaften konnte man nicht reden. Neben diesen Weltmeisterschaften, gab es zahlreiche weitere Weltmeisterschaften, die heute als inoffiziell gelten. 1923 gab es die letzten Ringer-Weltmeisterschaften bis 1950. Von da an wurden die Weltmeisterschaften regelmäßig, bis auf Olympiajahre, ausgetragen. Seit 1987 werden auch für Frauen Ringer-Weltmeisterschaften ausgetragen. Im Gegensatz zu den Männern ringen die Frauen auch in den olympischen Jahren, da Frauenringen erst seit 2004 olympisch ist und bei Olympischen Spielen nicht Wettbewerbe in allen Gewichtsklassen ausgetragen werden. Mit erfolgreichster Nation ist die Nation gemeint, die im Medaillenspiegel an erster Stelle steht. Alternativ gibt es allerdings auch ein Punktesystem der UWW. Stand: 18. September 2022. Ausgenommen sind die inoffiziellen Weltmeisterschaften von 1910 und 1911. 1904 | 1905 | 1907 | 1908 | 1909 | 1910 | 1911 | 1913 | 1920 | 1921 | 1922 1950 | 1951 | 1953 | 1954 | 1955 | 1957 | 1958 | 1959 | 1961 | 1962 | 1963 | 1965 | 1966 | 1967 | 1969 | 1970 | 1971 | 1973 | 1974 | 1975 | 1977 | 1978 | 1979 | 1981 | 1982 | 1983 | 1985 | 1986 | 1987 | 1989 | 1990 | 1991 | 19921 | 1993 | 1994 | 1995 | 19961 | 1997 | 1998 | 1999 | 20001 | 2001 | 2002 | 2003 | 2005 | 2006 | 2007 | 20081 | 2009 | 2010 | 2011 | 20121 | 2013 | 2014 | 2015 | 2016 | 2017 | 2018 | 2019 | 2021 | 2022 | 2023 | 2024 | 2025 1 es gab nur ein Turnier für Frauen Inoffizielle Ringer-Weltmeisterschaften: 1905 | 1910 | 1911 Meisterschaften: Weltmeisterschaften Afrikameisterschaften | Asienmeisterschaften | Europameisterschaften | Ozeanienmeisterschaften | Panamerikameisterschaften Ringen bei internationalen Sportveranstaltungen: Olympische Sommerspiele Commonwealth Games | Weltmilitärspiele | Militär-Weltmeisterschaften | Universiade | Studenten-Weltmeisterschaften Ringen bei regionalen Sportveranstaltungen: All African Games | Asienspiele | Zentralamerika- und Karibikspiele | Mittelmeerspiele | Panamerikanische Spiele | Nordische Meisterschaften | Südasienspiele Sonstige Turniere: Golden Grand Prix | Großer Preis von Deutschland | Weltcup Meisterschaften im Nachwuchsbereich: Olympische Spiele der Jugend Junioren-Weltmeisterschaften Junioren-Afrikameisterschaften | Junioren-Asienmeisterschaften | Junioren-Europameisterschaften | Junioren-Ozeanienmeisterschaften | Junioren-Panamerikameisterschaften Kadetten-Weltmeisterschaften Kadetten-Afrikameisterschaften | Kadetten-Asienmeisterschaften | Kadetten-Europameisterschaften | Kadetten-Ozeanienmeisterschaften | Kadetten-Panamerikameisterschaften Ehemalige Turniere und Meisterschaften: EG-Meisterschaften | Mitteleuropameisterschaften | Südamerikameisterschaften |
2024-12-01 20:19:29 | https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_%C3%9Cberquerungen_des_Col_du_Soulor_im_Rahmen_der_Tour_de_France | Insgesamt wurde der Col du Soulor im Rahmen der Tour de France 81-mal überquert. Aufgrund der beiden Weltkriege fand die Tour de France in den Jahren von 1915 bis 1918 sowie 1940 bis 1946 nicht statt. Da der Col du Soulor meist in Kombination mit dem höheren Col d’Aubisque befahren wird, wurde selten eine Bergwertung auf dem Pass abgenommen. Besonders die Westauffahrt stellt nur eine kurze Gegensteigung auf der Abfahrt des Col d’Aubisque dar. Die Ostauffahrt führt von Argelès-Gazost auf die Passhöhe, während die Nordauffahrt bei Arthez-d’Asson beginnt. Liste der Sieger | Gelbes Trikot | Punktewertung | Bergwertung | Nachwuchswertung | Mannschaftswertung | Kämpferischster Fahrer | Souvenir Henri Desgrange | Souvenir Jacques Goddet | Lanterne Rouge | Sieger | Etappenorte | Höchstgelegene Bergwertungen | Deutsche Erfolge | Auslandsetappen Liste der Überquerungen: Aspin • Aubisque • Galibier • Lautaret • Peyresourde • Soulor • Télégraphe • Tourmalet 1903 | 1904 | 1905 | 1906 | 1907 | 1908 | 1909 | 1910 | 1911 | 1912 | 1913 | 1914 | — | 1919 | 1920 | 1921 | 1922 | 1923 | 1924 | 1925 | 1926 | 1927 | 1928 | 1929 | 1930 | 1931 | 1932 | 1933 | 1934 | 1935 | 1936 | 1937 | 1938 | 1939 | — | 1947 | 1948 | 1949 | 1950 | 1951 | 1952 | 1953 | 1954 | 1955 | 1956 | 1957 | 1958 | 1959 | 1960 | 1961 | 1962 | 1963 | 1964 | 1965 | 1966 | 1967 | 1968 | 1969 | 1970 | 1971 | 1972 | 1973 | 1974 | 1975 | 1976 | 1977 | 1978 | 1979 | 1980 | 1981 | 1982 | 1983 | 1984 | 1985 | 1986 | 1987 | 1988 | 1989 | 1990 | 1991 | 1992 | 1993 | 1994 | 1995 | 1996 | 1997 | 1998 | 1999 | 2000 | 2001 | 2002 | 2003 | 2004 | 2005 | 2006 | 2007 | 2008 | 2009 | 2010 | 2011 | 2012 | 2013 | 2014 | 2015 | 2016 | 2017 | 2018 | 2019 | 2020 | 2021 | 2022 | 2023 | 2024 | 2025 … 1933 | 1934 | 1935 | 1936 | 1937 | 1938 | 1939 | — | 1947 | 1948 | 1949 | 1950 | 1951 | 1952 | 1953 | 1954 | 1955 | 1956 | 1957 | 1958 | 1959 | 1960 | 1961 | 1962 | 1963 | 1964 | 1965 | 1966 | 1967 | 1968 | 1969 | 1970 | 1971 | 1972 | 1973 | 1974 | 1975 | 1976 | 1977 | 1978 | 1979 | 1980 | 1981 | 1982 | 1983 | 1984 | 1985 | 1986 | 1987 | 1988 | 1989 | 1990 | 1991 | 1992 | 1993 | 1994 | 1995 | 1996 | 1997 | 1998 | 1999 | 2000 | 2001 | 2002 | 2003 | 2004 | 2005 | 2006 | 2007 | 2008 | 2009 | 2010 | 2011 | 2012 | 2013 | 2014 | 2015 | 2016 | 2017 | 2018 | 2019 | 2020 | 2021 | 2022 | 2023 Siehe auch: Gepunktetes Trikot | Souvenir Henri Desgrange | Souvenir Jacques Goddet | Liste der höchstgelegenen Bergwertungen | Liste der Bergpreissieger auf dem Col du Tourmalet Liste der Überquerungen: Col du Galibier • Col du Télégraphe • Col du Lautaret • Col d’Aspin • Col d’Aubisque • Col du Soulor |
2024-12-03 15:49:13 | https://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Sch%C3%B6ndorf_(Geologe) | Max Friedrich Hermann Adolf Schöndorf war ein deutscher Geologe und Hochschullehrer. Friedrich Schöndorf wurde am 3. Januar 1884 in der damals noch eigenständigen Gemeinde Sonnenberg als Sohn des Königlichen Oberförsters Gustav Heinrich Schöndorf und seiner Ehefrau Elise geboren. Er wurde 1906 an der Universität Berlin promoviert. Von 1906 bis 1908 war Assistent am Geologisch-Mineralogischen Institut der Universität Greifswald. 1908 wechselte er an die Technische Hochschule Hannover, wo er zunächst Assistent und ab 1909 Privatdozent für Geologie und Mineralogie war. 1916 wurde ihm der Titel Professor verliehen. Im Ersten Weltkrieg arbeitete er in der Kriegsindustrie, wo er mit Fragen des Bergbaus beschäftigt war. Im Winter 1917/1918 war er als Bergwerksgeologe im französischen Minetterevier tätig. Ende 1921 wurde er nichtbeamteter außerordentlicher Professor. Ab 1925 war Schöndorf Erster Direktor des Römermuseums in Hildesheim. Im selben Jahr heiratete er am 19. Oktober in seiner Heimatstadt Luise Bernhardine Pfaff . Friedrich Schöndorf starb am 20. April 1941 im Alter von 57 Jahren in Hildesheim. |
2024-12-01 22:09:28 | https://de.wikipedia.org/wiki/Dune_(Band) | Dune ist ein deutsches Musikprojekt, das vor allem Hardcore und Dance Musik veröffentlicht hat. Von 1995 bis 2003 existierte Dune als eine drei- bzw. vierköpfige Band, seitdem nutzt Oliver Froning den Bandnamen als Pseudonym. Dune wurde 1994 von dem Münsteraner DJ Oliver Froning zusammen mit den Produzenten Jens Oettrich und Bernd Burhoff gegründet. Der Name des Projekts wurde durch den englischen Originaltitel des Science-Fiction-Films Der Wüstenplanet inspiriert. Zu den ersten Liedern, die sich hauptsächlich in die Richtung Happy Hardcore orientierten, gehörten das eher instrumentale und mit nur wenig Gesang versehene Hardcore Vibes sowie die Coverversion des Rozalla-Titels Are You Ready to Fly? mit der Gastsängerin Tina Lagao, die später unter dem Namen Tina Lacebal Frontfrau wurde. Das zugehörige Album Dune wurde Mitte 1995 bei Urban Records veröffentlicht. Fronings Nichte Janine, damals elf Jahre alt, sprach die Texte auf dem Album. Noch 1995 erschien eine neue Version des bereits auf dem ersten Album enthaltenen Instrumentalliedes Can’t Stop Raving, diesmal allerdings mit dem per Vocoder stark veränderten Gesang Tina Lacebals. Alle drei Singles des ersten Albums erreichten die Top 15 der deutschen und niederländischen Charts. Anfang 1996 stieß die bisher nur als Background-Tänzerin arbeitende Verena von Strenge als feste Sängerin zur Band hinzu. 1996 folgte das zweite Album Expedicion, aus dem die Singles Rainbow to the Stars, Hand in Hand und Million Miles from Home stammen. Das Album war in den deutschsprachigen Ländern und den Niederlanden erfolgreicher als der Vorgänger und konnte in Ungarn Platz vier erreichen. Million Miles from Home war in Deutschland der offizielle Song zum 30. Geburtstag von Star Trek. Mit Hand in Hand konnten erstmals die Musikcharts in Großbritannien erreicht werden. Ende 1996 vollführte die Band einen rabiaten Stilwechsel von Happy Hardcore zu klassischer orchestraler Musik. Die Coverversion des Queen-Hits Who Wants to Live Forever zusammen mit dem London Session Orchestra erreichte Platz zwei der deutschen Single-Charts. Das in den Londoner Abbey Road Studios aufgenommene Album Forever erschien im Dezember 1996 bei Orbit Records, dem Plattenlabel von Burhoff, und führte das Orchester als offizielle Kooperation. Es erreichte wie die Single Platz zwei in Deutschland und wurde das erfolgreichste Album der Band. Es wurde noch im selben Jahr mit einer goldenen Schallplatte ausgezeichnet, die Single erhielt Platin. Die Nachfolgesingle Nothing Compares 2 U floppte allerdings im Vergleich zum Vorgänger. Die geplante dritte Singleauskopplung Somebody wurde daraufhin fallengelassen. Verena von Strenge trennte sich während dieses Erfolges von der Band, aufgrund des Titels ihrer ersten Solosingle Finally Alone und internen Streitigkeiten wird davon ausgegangen, dass die Trennung im Streit vollzogen wurde. Bis Sommer 1998 erfolgten daraufhin keine weiteren Veröffentlichungen der Band. Mitte 1998 erschienen zwei neue Singles von Dune, Keep the Secret im Dance-Stil mit Einflüssen von Popmusik und Electric Heaven im Electro-Funk-Stil. Beide Singles wurden in Kooperation mit Vanessa Hörster als Gastsängerin veröffentlicht und waren kommerziell wenig erfolgreich. Das geplante Album 5 mit Vanessa als fester Sängerin erschien nie, weshalb sie Dune wieder verließ. Daraufhin veröffentlichten Dune Ende 1998 das Klassikalbum Forever and Ever, wieder mit dem London Session Orchestra eingespielt. Das Album und die zugehörige Leadsingle mit dem Gesang der bereits 1995 beteiligten Tina Lacebal wurden ein Flop. Im November 1999 erfolgte die Wiedervereinigung mit Verena von Strenge, aus der die Single Dark Side of the Moon entstand. Sie konnte aber mit Platz 49 in den deutschen Charts nicht an alte Erfolge anknüpfen. Das für 2000 angekündigte Album Reunion erschien aufgrund rechtlicher Probleme mit der geplanten Single Heaven nicht. Stattdessen erschien nur ein weitgehend erfolgloses Remake ihrer Hitsingle Hardcore Vibes mit Trubblemaker und die Kompilation History, auf der die bereits fertiggestellten Songs des geplanten Reunion-Albums enthalten waren. Im Jahr 2003 erfolgte die letzte Veröffentlichung als Band, das 2003er Remake ihres Songs Rainbow to the Stars im Zuge vieler Wiederveröffentlichungen von 90er-Liedern. Ein neues Album war geplant, wurde aber nicht verwirklicht. Oliver Froning trat in den Folgejahren gelegentlich und seit 2014 regelmäßig unter dem Pseudonym Dune als DJ auf. Im September 2016 erschien ein Remake von Magic Carpet Ride im Happy-Hardcore-Stil, von Froning allein produziert mit bereits 2014 aufgenommenem Gesang von Kate Wild. Im Jahr 2017 entbrannte ein Rechtsstreit um die Nutzung des Namens Dune zwischen Oliver Froning und Bernd Burhoff. Seit 2016 werden wieder regelmäßig Singles von Dune veröffentlicht. Weitere Singles |
2024-12-02 08:24:16 | https://de.wikipedia.org/wiki/Frose | Frose ist ein Ortsteil der Stadt Seeland in Sachsen-Anhalt. Frose liegt im nordöstlichen Harzvorland, östlich der unteren Selke. Das ausgeglichene Klima im Regenschatten des Harzes und die fruchtbaren Böden um Frose sorgen für hohe Erträge der intensiv betriebenen Landwirtschaft. Bereits im 9. Jahrhundert wurde in Frose möglicherweise ein Reichsstift unter König Ludwig dem Deutschen gegründet. Am 13. September 936 wurde der Ort Vrosa in der Gründungsurkunde des Servatiusklosters in Quedlinburg durch Otto I. erwähnt, aus dem Hörige Slawen übergeben wurden. Um 959/61 wurde das Stift St. Cyriacus an Markgraf Gero übergeben, der es in ein Kanonissenstift umwandelte und dem von ihm in diesem Jahr errichteten Stift Gernrode als Propstei unterstellte. 1511 verließen die beiden letzten Stiftsdamen die Propstei. 1515 und 1516 war Thomas Müntzer Propst im verlassenen Stift und arbeitete auch als Privatlehrer. 1544 wurde die Reformation eingeführt. In Frose, Nachterstedt und Umgebung wurde bis 1990 Braunkohle im Tagebau gefördert. Zu Anfang des 20. Jahrhunderts arbeiteten in der Grube der Anhaltischen Kohlenwerke noch fast 200 Bergleute. Im „Nachterstedter Revier“ wurde die Kohle einerseits zur Brennstoffversorgung der Region eingesetzt, zum anderen wurden im bis 40 m mächtigen Nachterstedter Oberflöz Braunkohlen mit besonders hohem Bitumengehalt gewonnen und in Amsdorf bei Eisleben zu Montanwachs verarbeitet. In den letzten Jahren wurden die Böschungen saniert und aus den Tagebaurestlöchern entstand das Naherholungsgebiet „Seeland“, das der Verwaltungsgemeinschaft den Namen gab, zu der Frose bis zu seiner Eingemeindung gehörte. Der große Concordiasee war seit 2002 zum Baden freigegeben und wurde 2009 gesperrt, der etwas kleinere Königsauer See ist zu einem Biotop für seltene Vogelarten geworden. Beide Seen gehören zum Harzer Seeland. Am 15. Juli 2009 bildete Frose zusammen mit vier weiteren Orten die neue Gemeinde Seeland. Die letzte Bürgermeisterin war Christiane Kleist. Im August 2011 wurde das 1075-jährige Stadtjubiläum begangen. Mit der Einführung der Reformation im Jahre 1544 wurde Frose und seine Stiftskirche St. Cyriakus protestantisch. Die Kirche besitzt das Patrozinium St. Cyriakus und gehört heute zur Evangelischen Kirchengemeinde Frose im Kirchenkreis Ballenstedt der Evangelischen Landeskirche Anhalts. Da das Dorf Königsaue samt seiner katholischen St.-Josefs-Kirche ab 1964 dem Braunkohletagebau weichen musste, erwarb man 1965 im nahegelegenen Frose das Grundstück Königsauer Straße 57, auf dem 1967/68 der Bau eines neuen Pfarrhauses erfolgte. Am 1. Oktober 1968 wurde der Sitz der Kirchengemeinde Königsaue nach Frose verlegt, und der zunächst in Aschersleben untergekommene Pfarrvikar von Königsaue bezog das neue Pfarrhaus. Am 28. Oktober 1968 erfolgte in Frose durch Weihbischof Friedrich Maria Rintelen die Benediktion einer neuen Kapelle, die neben dem Pfarrhaus erbaut worden war und ebenso wie die Kirche in Königsaue nach dem heiligen Josef von Nazaret benannt wurde. Um 2012 erfolgte die Profanierung der Kapelle, die inzwischen zu einem Wohnhaus umgebaut ist. Katholiken in Frose gehören heute zur Pfarrei Aschersleben. Die letzte Bürgermeisterin der Gemeinde Frose vor der Eingemeindung war Christiane Kleist. Ortsbürgermeister des Ortsteils ist seit 2019 Dieter Gleichner. Das Wappen wurde am 2. Juli 2009 durch den Landkreis genehmigt. Blasonierung: „Von Silber und Grün im Sturzwogenschnitt gespalten, vorn ein grüner Wasserturm mit schwarzer Türöffnung, zwei Fensteröffnungen in der Turmbasis, drei weiteren im Turmschaft und schwarzer Dachhaube auf dem durch Vertikalstreben miteinander verbundene Ringanker fachwerkartig gegliederten Wasserbehälter, hinten ein steigender silberner Fisch.“ Das Wappen wurde 2009 vom Kommunalheraldiker Jörg Mantzsch gestaltet und ins Genehmigungsverfahren geführt. Es beinhaltet in den traditionellen Farben Grün-Weiß durch Wellenschnitt gespalten die Symbole des örtlichen Wasserturms als weithin sichtbares architektonisches Denkmal sowie in Bezug zum Servatiuskloster und zur romanischen Stiftskirche St. Cyriakus den Fisch. Die Darstellung des Fisches als frühchristliches Symbol geht auf Petrus zurück. Petrus war Fischer; Jesus gebot ihm, ein „Menschenfischer“ zu sein. Der Wellenschnitt des Wappens bezieht sich auf die um den Ort liegenden Seen bzw. Teiche. Die Flagge ist Grün-Weiß gestreift und mittig mit dem Gemeindewappen belegt. Die ehemalige Gemeinde Frose unterhielt Partnerschaftsbeziehungen zur Ortsgemeinde Holzappel in Rheinland-Pfalz. Die ehemalige B 6 führt südlich am Ort vorbei und wurde durch die vierspurige „Gelbe Autobahn“ in unmittelbarer Nähe ersetzt, welche wiederum zur A 36 heraufgestuft wurde. Der Bahnhof von Frose liegt an der Bahnstrecke Halle–Halberstadt. Von dieser zweigte bei Frose bis 2003 die Bahnstrecke über Ballenstedt nach Quedlinburg ab. Ein Stich der Straße der Romanik führt von Falkenstein/Harz nach Frose. Friedrichsaue | Frose | Gatersleben | Stadt Hoym/Anhalt | Nachterstedt | Schadeleben |
2024-12-02 06:57:21 | https://de.wikipedia.org/wiki/Karl_Forster_(Komponist) | Karl Forster war ein deutscher Komponist, Chordirigent und Domkapellmeister an der St.-Hedwigs-Kathedrale in Berlin. Von 1915 bis 1923 besuchte Karl Forster das Humanistische Gymnasium des Benediktinerklosters Metten. Danach trat er in das Priesterseminar Regensburg ein und begann das Studium der Philosophie und Theologie an der Philosophisch-Theologischen Hochschule in Regensburg. 1928 empfing er die Priesterweihe und war in den Jahren 1928/1929 als Kaplan in Kulmain tätig. Anschließend absolvierte er von 1929 bis 1933 ein Studium der Kirchenmusik, Komposition und Musikwissenschaft an der Staatlichen Akademie für Tonkunst und an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Zu seinen Lehrern zählten Domkapellmeister Ludwig Berberich, der Komponist Joseph Haas sowie die Musikwissenschaftler Gustav Friedrich Schmidt und Rudolf von Ficker. 1933 schloss er das Studium mit der Promotion ab. Von 1933 bis 1934 war er zunächst Präfekt und Dozent an der Kirchenmusikschule Regensburg. 1934 wurde er Domkapellmeister an der St.-Hedwigs-Kathedrale in Berlin. In dieser Funktion leitete er bis zu seinem Tod 1963 auch den Chor der St.-Hedwigs-Kathedrale. Ein wesentliches Verdienst Forsters war der Wiederaufbau des Chores nach dem Zweiten Weltkrieg und der Teilung Berlins im Westen der Stadt. Der Chor erlangte unter seiner Leitung in der Nachkriegszeit höchstes internationales Ansehen, arbeitete mit den renommiertesten Künstlern und Ensembles zusammen und produzierte eine Reihe von Tonträgern, z. B. eine Aufnahme des Messias von Händel. In Anerkennung seiner Verdienste um das Musikleben wurde Karl Forster 1952 zum Honorarprofessor für Musikwissenschaft an der Technischen Universität Berlin und 1954 zum Musikdirektor an der Freien Universität Berlin ernannt. Außerdem wurde ihm 1953 der Berliner Kunstpreis verliehen. |
2024-12-03 23:00:31 | https://de.wikipedia.org/wiki/Chinesischer_Serau | Der Chinesische Serau ist eine mögliche Unterart des Südlichen Serau , einer Paarhuferart aus der Gruppe der Ziegenartigen . Er lebt in Ost- und Südostasien und ist inzwischen als eigenständige Art anerkannt. Früher wurde er zum Festland-Serau gezählt. Chinesische Seraue erreichen eine Kopfrumpflänge von bis zu 180 Zentimetern, der Schwanz ist ein kurzer Stummel. Das Gewicht beträgt bis zu 140 Kilogramm. Ihr Fell ist sehr dicht, es ist an der Oberseite schwarzgrau gefärbt, die Unterseite ist heller. Entlang des Nackens und Rückens erstreckt sich eine Mähne. Beide Geschlechter tragen kurze, leicht nach hinten gebogene Hörner, die bis zu 26 Zentimeter lang werden können. Das Verbreitungsgebiet dieser Tiere umfasst das mittlere und südliche Volksrepublik China, Thailand, Laos, Vietnam, Kambodscha und das südliche Myanmar. Lebensraum dieser Art sind vorwiegend gebirgige Wälder. Chinesische Seraue sind gemächliche, aber sichere Kletterer, die oft auch Trampelpfade anlegen. Sie begeben sich am frühen Morgen und am späten Nachmittag auf Nahrungssuche, wobei sie meist Gräser und Blätter zu sich nehmen. Sie leben meistens einzelgängerisch, Weibchen und Jungtiere bilden aber manchmal kleine Gruppen. Zu den Hauptbedrohungen dieser Tiere zählen die Bejagung wegen ihres Fleisches und wegen der vermuteten Heilkraft ihrer Körperteile sowie die Zerstörung ihres Lebensraumes. Die IUCN listet den Chinesischen Serau als gering gefährdet . |
2024-12-01 13:33:54 | https://de.wikipedia.org/wiki/Cuillin_Hills | Auf dem Hauptgrat der Black Cuillin Die Cuillin Hills sind eine felsige Gebirgslandschaft auf der schottischen Insel Skye, die zu den Inneren Hebriden gehört. Sie sind als National Scenic Area unter Schutz gestellt. Sie setzen sich zusammen aus den Black Cuillin und den Red Cuillin . Zwischen diesen beiden Massiven erstreckt sich in Nord-Süd-Richtung das Glen Sligachan. Unter Cuillin wird im engeren Sinne oftmals lediglich die Kette der Black Cuillin verstanden. Die Bezeichnung Red Cuillin besitzt – besonders auf Skye selbst – nur untergeordnete Bedeutung. Die höchste Erhebung der Cuillin Hills ist der 992 m hohe Sgùrr Alasdair in den Black Cuillin. Er ist damit gleichzeitig die höchste Erhebung der Insel Skye. Die Black Cuillin bestehen hauptsächlich aus Basalt und Gabbro. Die Namensgebung Black Cuillin leitet sich von der dunklen Färbung des Gabbros ab. Der Kamm der Black Cuillin ist geprägt von zerklüftetem, nacktem Fels, steilen Klippen sowie tief eingeschnittenen Karen und Rinnen. Sämtliche zwölf Munros auf der Insel Skye liegen in den Black Cuillin. Davon stellt jedoch der Blaven einen Sonderfall dar: Er gehört zu einer Berggruppe, die wie die Red Cuillin durch das Glen Sligachan von der Hauptkette der Black Cuillin abgetrennt ist. Eine bekannte Wander- und Klettertour in den Black Cuillin ist die Querung der gesamten Gipfelkette Traverse). In den Black Cuilin liegen auch verschiedene Wasserfälle und Lochs, bekannt sind insbesondere die Fairy Pools und Loch Coruisk. Die Red Cuillin bzw. Red Hills bestehen vorwiegend aus Granit, der je nach Lichteinfall und Betrachtungswinkel im Gegensatz zum Dunkelgrau der Black Cuillin leicht rötlich erscheint. Die Formen der Berge sind durch Verwitterung stärker abgerundet als in den Black Cuillin, die Pflanzendecke reicht bis in Gipfelhöhe. Die Flanken werden von langen Geröllhalden dominiert. Den höchsten Punkt der Red Cuillin bildet der Glamaig. Folgende Liste enthält die Munros, Corbetts und Grahams der Cuillin Hills. Nicht in der Liste aufgeführt sind Gipfel wie der Clach Glas. |
2024-12-03 23:50:12 | https://de.wikipedia.org/wiki/Ernst_Wilhelm_Handschumacher | Ernst Wilhelm Handschumacher war ein deutscher Rechtsanwalt. Von 1970 bis 1979 war er Bürgermeister von Meerbusch. Ernst Wilhelm Handschumacher war der Sohn des Anwalts und Oberbürgermeisters von Gladbach-Rheydt, Johannes Handschumacher , und der Emilie Antoniette Auguste Meyer . Er studierte Rechtswissenschaften an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn und promovierte mit einer Arbeit über das Wohnungseigentumsgesetz zum Dr. iur. Er führte die von seinem Vater gegründete Anwaltskanzlei nach dessen Tod 1957 weiter. Er war Vorstandsmitglied, später Aufsichtsratsvorsitzender der ARAG Allg. Rechtsschutz-Versicherung AG in Düsseldorf sowie stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender der TERRA Allgemeine Versicherungs-AG, die 1979 in ARAG Allgemeine Versicherungs-AG umbenannt wurde. Die Republik Liberia ernannte ihn zum Honorarkonsul. Handschumacher war von 1970 bis 1979 erster Bürgermeister der 1970 gegründeten Stadt Meerbusch. Mit der Kommunalen Neugliederung sollte die gerade einmal sechs Jahre alte Stadt 1976 wieder aufgelöst werden; Bürgermeister Handschumacher widersetzte sich erfolgreich. Zusammen mit seiner Frau Helma erwarb er 1973 das ehemalige Kloster Reichenstein bei Monschau und engagierte sich für eine Sanierung der Klosterkirche und der Klostergebäude. 2006 übertrug er die Klosteranlage an das französische Kloster Notre-Dame de Bellaigue mit dem Ziel einer Wiederbesiedlung als Kloster. Am 22. September 2008 erfolgte die Schlüsselübergabe an den Verein St. Benedikt. 1972 wurde Handschumacher vom Kardinal-Großmeister Maximilien Kardinal de Fürstenberg zum Ritter des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem ernannt und am 9. Dezember 1972 im Aachener Kaiserdom durch Lorenz Kardinal Jaeger, Großprior der deutschen Statthalterei, und Hermann Josef Abs, Statthalter in Deutschland, investiert. Er war Großoffizier des Ordens und engagierte sich für zahlreiche Sozialprojekte im Heiligen Land. Seit 1947 war er Mitglied der katholischen Studentenverbindung K.D.St.V. Alania Bonn im CV. Ernst Wilhelm Handschumacher | Ernst Nüse | Lothar Beseler | Rolf Hapke | Dieter Spindler | Angelika Mielke-Westerlage | Christian Bommers |
2024-11-23 16:20:18 | https://de.wikipedia.org/wiki/Varennes-en-Argonne | Vorlage:Infobox Gemeinde in Frankreich/Wartung/abweichendes Wappen in Wikidata Varennes-en-Argonne ist eine französische Gemeinde mit 633 Einwohnern im Département Meuse in der Region Grand Est . Sie gehört zum Arrondissement Verdun und zum Kanton Clermont-en-Argonne. Varennes-en-Argonne liegt am Fluss Aire auf einer mittleren Höhe von 195 m. Das Gemeindegebiet umfasst 11,78 km². Die Gemeinde wird von der Aire durchquert, die ihre Quelle im Süden des Départements Meuse bei Saint-Aubin-sur-Aire hat und in den Gemeindegebieten von Termes sowie Senuc unterteilt in mehrere Wasserläufe in die Aisne mündet. Varennes wird im Westen vom Argonnerwald begrenzt, an der Grenze der Départements Ardennes und Marne. Die benachbarten Gemeinden sind Charpentry im Norden, Cheppy im Osten, Boureuilles im Süden, Vienne-le-Château im Südwesten sowie Montblainville im Nordwesten. In Varennes scheiterte am 21. Juni 1791 der Fluchtversuch König Ludwigs XVI. aus dem revolutionären Paris. Infolge der Französischen Revolution beabsichtigte er, sich mit Königin Marie Antoinette und ihren Kindern unter den Schutz ihnen ergebener Truppen in der Grenzfestung Montmédy zu stellen. In Sainte-Menehould jedoch wurde der König vom dortigen Postmeister Jean Baptiste Drouet erkannt, der die Kutsche verfolgen und die königliche Familie am späten Abend des 21. Juni in Varennes festsetzen ließ. An die Flucht nach Varennes, die die Stellung des Königs entscheidend schwächte, erinnern im Ort zwei Gedenktafeln: am Uhrturm Tour Louis XVI sowie am früheren Standort des Hauses des Bürgermeisters und Gewürzhändlers Jean-Baptiste Sauce, in dem die Königsfamilie die Nacht verbrachte, bevor sie am Morgen des 22. Juni von Soldaten der Nationalgarde zurück nach Paris eskortiert wurde. Das historische Ereignis liegt dem Film La Nuit de Varennes des italienischen Regisseurs Ettore Scola von 1982 zugrunde. Während des Ersten Weltkriegs wurde Varennes komplett zerstört, danach aber wieder aufgebaut. Das Pennsylvania Memorial, ein Denkmal für Freiwillige aus Pennsylvania während des Ersten Weltkriegs, wurde in Varennes in den Zwischenkriegsjahren errichtet. Petershausen im bayerischen Landkreis Dachau ist seit 1968 Partnergemeinde von Varennes-en-Argonne. Abaucourt-Hautecourt | Aincreville | Ambly-sur-Meuse | Amel-sur-l’Étang | Ancemont | Arrancy-sur-Crusnes | Aubréville | Autréville-Saint-Lambert | Avillers-Sainte-Croix | Avioth | Avocourt | Azannes-et-Soumazannes | Baâlon | Bantheville | Baulny | Bazeilles-sur-Othain | Beauclair | Beaufort-en-Argonne | Beaumont-en-Verdunois | Belleray | Belleville-sur-Meuse | Belrupt-en-Verdunois | Béthelainville | Béthincourt | Bezonvaux | Billy-sous-Mangiennes | Blanzée | Boinville-en-Woëvre | Bonzée | Bouligny | Boureuilles | Brabant-en-Argonne | Brabant-sur-Meuse | Brandeville | Braquis | Bras-sur-Meuse | Bréhéville | Breux | Brieulles-sur-Meuse | Brocourt-en-Argonne | Brouennes | Buzy-Darmont | Cesse | Champneuville | Charny-sur-Meuse | Charpentry | Châtillon-sous-les-Côtes | Chattancourt | Chaumont-devant-Damvillers | Chauvency-le-Château | Chauvency-Saint-Hubert | Cheppy | Cierges-sous-Montfaucon | Clermont-en-Argonne | Cléry-le-Grand | Cléry-le-Petit | Combres-sous-les-Côtes | Consenvoye | Cuisy | Cumières-le-Mort-Homme | Cunel | Damloup | Damvillers | Dannevoux | Delut | Dieppe-sous-Douaumont | Dieue-sur-Meuse | Dombasle-en-Argonne | Dombras | Dommartin-la-Montagne | Dommary-Baroncourt | Domremy-la-Canne | Doncourt-aux-Templiers | Douaumont-Vaux | Doulcon | Dugny-sur-Meuse | Dun-sur-Meuse | Duzey | Écouviez | Écurey-en-Verdunois | Eix | Épinonville | Esnes-en-Argonne | Étain | Éton | Étraye | Flassigny | Fleury-devant-Douaumont | Foameix-Ornel | Fontaines-Saint-Clair | Forges-sur-Meuse | Fresnes-en-Woëvre | Froidos | Fromeréville-les-Vallons | Fromezey | Futeau | Génicourt-sur-Meuse | Gercourt-et-Drillancourt | Gesnes-en-Argonne | Gincrey | Gouraincourt | Gremilly | Grimaucourt-en-Woëvre | Gussainville | Halles-sous-les-Côtes | Han-lès-Juvigny | Hannonville-sous-les-Côtes | Harville | Haudainville | Haudiomont | Haumont-près-Samogneux | Heippes | Hennemont | Herbeuville | Herméville-en-Woëvre | Inor | Iré-le-Sec | Jametz | Jouy-en-Argonne | Julvécourt | Juvigny-sur-Loison | Labeuville | Lachalade | Lamouilly | Landrecourt-Lempire | Laneuville-sur-Meuse | Lanhères | Latour-en-Woëvre | Le Claon | Lemmes | Le Neufour | Les Éparges | Les Islettes | Les Monthairons | Les Souhesmes-Rampont | Liny-devant-Dun | Lion-devant-Dun | Lissey | Loison | Louppy-sur-Loison | Louvemont-Côte-du-Poivre | Luzy-Saint-Martin | Maizeray | Malancourt | Mangiennes | Manheulles | Marchéville-en-Woëvre | Marre | Martincourt-sur-Meuse | Marville | Maucourt-sur-Orne | Merles-sur-Loison | Milly-sur-Bradon | Mogeville | Moirey-Flabas-Crépion | Montblainville | Mont-devant-Sassey | Montfaucon-d’Argonne | Montigny-devant-Sassey | Montmédy | Montzéville | Moranville | Morgemoulin | Mouilly | Moulainville | Moulins-Saint-Hubert | Moulotte | Mouzay | Murvaux | Muzeray | Nantillois | Nepvant | Neuvilly-en-Argonne | Nixéville-Blercourt | Nouillonpont | Olizy-sur-Chiers | Ornes | Osches | Pareid | Parfondrupt | Peuvillers | Pillon | Pintheville | Pouilly-sur-Meuse | Quincy-Landzécourt | Rambluzin-et-Benoite-Vaux | Rarécourt | Récicourt | Récourt-le-Creux | Regnéville-sur-Meuse | Remoiville | Réville-aux-Bois | Riaville | Romagne-sous-les-Côtes | Romagne-sous-Montfaucon | Ronvaux | Rouvres-en-Woëvre | Rouvrois-sur-Othain | Rupt-en-Woëvre | Rupt-sur-Othain | Saint-André-en-Barrois | Saint-Hilaire-en-Woëvre | Saint-Jean-lès-Buzy | Saint-Laurent-sur-Othain | Saint-Pierrevillers | Saint-Remy-la-Calonne | Samogneux | Sassey-sur-Meuse | Saulmory-Villefranche | Saulx-lès-Champlon | Senon | Senoncourt-les-Maujouy | Septsarges | Sivry-la-Perche | Sivry-sur-Meuse | Sommedieue | Sorbey | Souilly | Spincourt | Stenay | Thierville-sur-Meuse | Thillot | Thonne-la-Long | Thonne-les-Près | Thonne-le-Thil | Thonnelle | Tilly-sur-Meuse | Trésauvaux | Vacherauville | Vadelaincourt | Varennes-en-Argonne | Vaudoncourt | Vauquois | Velosnes | Verdun | Verneuil-Grand | Verneuil-Petit | Véry | Vigneul-sous-Montmédy | Villécloye | Ville-devant-Chaumont | Ville-en-Woëvre | Villers-devant-Dun | Villers-lès-Mangiennes | Villers-sous-Pareid | Villers-sur-Meuse | Ville-sur-Cousances | Vilosnes-Haraumont | Vittarville | Warcq | Watronville | Wavrille | Wiseppe | Woël |
2024-12-03 20:26:20 | https://de.wikipedia.org/wiki/Ticheville | Ticheville ist eine französische Gemeinde mit 189 Einwohnern im Département Orne in der Region Normandie. Sie gehört zum Kanton Vimoutiers und zum Arrondissement Mortagne-au-Perche. Nachbargemeinden sind Vimoutiers und Canapville im Nordwesten, Pontchardon im Norden, Avernes-Saint-Gourgon im Nordosten, Le Bosc-Renoult im Osten, Sap-en-Auge im Südosten, Neuville-sur-Touques im Süden, Roiville im Südwesten und Guerquesalles im Westen. L’Aigle | Appenai-sous-Bellême | Aube | Aubry-le-Panthou | Auguaise | Avernes-Saint-Gourgon | Bazoches-sur-Hoëne | Beaufai | Beaulieu | Belforêt-en-Perche | Bellavilliers | Bellême | Bellou-le-Trichard | Berd’huis | Bizou | Boëcé | Bonnefoi | Bonsmoulins | Brethel | Bretoncelles | Camembert | Canapville | Ceton | Champeaux-sur-Sarthe | Champ-Haut | Champosoult | Chandai | Charencey | Chaumont | Chemilli | Cisai-Saint-Aubin | Comblot | Corbon | Coulimer | Coulmer | Courgeon | Courgeoût | Cour-Maugis sur Huisne | Croisilles | Crouttes | Crulai | Dame-Marie | Échauffour | Écorcei | Fay | Feings | Fresnay-le-Samson | Gacé | Godisson | Guerquesalles | Igé | Irai | La Chapelle-Montligeon | La Chapelle-Souëf | La Chapelle-Viel | La Ferrière-au-Doyen | La Ferté-en-Ouche | La Fresnaie-Fayel | La Genevraie | La Gonfrière | La Madeleine-Bouvet | La Mesnière | La Trinité-des-Laitiers | La Ventrouze | Le Bosc-Renoult | Le Mage | Le Ménil-Bérard | Le Ménil-Vicomte | Le Merlerault | Le Pas-Saint-l’Homer | Le Pin-la-Garenne | Le Renouard | Le Sap-André | Les Aspres | Les Authieux-du-Puits | Les Champeaux | Les Genettes | Les Menus | L’Hôme-Chamondot | Lignères | Loisail | Longny les Villages | Mahéru | Mardilly | Mauves-sur-Huisne | Ménil-Froger | Ménil-Hubert-en-Exmes | Montgaudry | Mortagne-au-Perche | Moulins-la-Marche | Moutiers-au-Perche | Neuville-sur-Touques | Nonant-le-Pin | Orgères | Origny-le-Roux | Parfondeval | Perche en Nocé | Pervenchères | Planches | Pontchardon | Pouvrai | Rai | Rémalard en Perche | Résenlieu | Réveillon | Roiville | Sablons sur Huisne | Saint-Aquilin-de-Corbion | Saint-Aubin-de-Bonneval | Saint-Aubin-de-Courteraie | Saint-Cyr-la-Rosière | Saint-Denis-sur-Huisne | Sainte-Céronne-lès-Mortagne | Sainte-Gauburge-Sainte-Colombe | Saint-Evroult-de-Montfort | Saint-Evroult-Notre-Dame-du-Bois | Saint-Fulgent-des-Ormes | Saint-Germain-d’Aunay | Saint-Germain-de-Clairefeuille | Saint-Germain-de-la-Coudre | Saint-Germain-de-Martigny | Saint-Germain-des-Grois | Saint-Hilaire-le-Châtel | Saint-Hilaire-sur-Erre | Saint-Hilaire-sur-Risle | Saint-Jouin-de-Blavou | Saint-Langis-lès-Mortagne | Saint-Mard-de-Réno | Saint-Martin-d’Écublei | Saint-Martin-des-Pézerits | Saint-Martin-du-Vieux-Bellême | Saint-Michel-Tubœuf | Saint-Nicolas-de-Sommaire | Saint-Ouen-de-Sécherouvre | Saint-Ouen-sur-Iton | Saint-Pierre-des-Loges | Saint-Pierre-la-Bruyère | Saint-Sulpice-sur-Risle | Saint-Symphorien-des-Bruyères | Sap-en-Auge | Soligny-la-Trappe | Suré | Ticheville | Touquettes | Tourouvre au Perche | Val-au-Perche | Vaunoise | Verrières | Villiers-sous-Mortagne | Vimoutiers | Vitrai-sous-Laigle |
2024-11-30 18:52:47 | https://de.wikipedia.org/wiki/Middleware | Middleware bezeichnet in der Informatik anwendungsneutrale Programme, die so zwischen Anwendungen vermitteln, dass die Komplexität dieser Applikationen und ihre Infrastruktur verborgen werden. Man kann Middleware auch als eine Verteilungsplattform, d. h. als ein Protokoll auf einer höheren Schicht als jener der gewöhnlichen Rechnerkommunikation auffassen. Im Gegensatz zu niveautieferen Netzwerkdiensten, welche die einfache Kommunikation zwischen Rechnern handhaben, unterstützt Middleware die Kommunikation zwischen Prozessen. Im Bereich der Computerspieleentwicklung werden hingegen Teilsysteme für Teilbereiche wie etwa die Spielphysik als Middleware bezeichnet. Diese Middleware wird oft von Fremdentwicklern hergestellt und angeboten. Middleware stellt eine Plattform in einem komplexen Softwaresystem dar, die als „Dienstleister“ anderen ansonsten entkoppelten Softwarekomponenten den Datenaustausch ermöglicht. Meist erfolgt diese Kommunikation mit Hilfe eines Netzwerkes, das durch die Middleware für die sie benutzenden Softwarekomponenten transparent gemacht wird. Middleware arbeitet dabei auf einem hohen Niveau innerhalb des Schichtenmodells: Ihre Aufgabe ist also nicht die Low-Level-Kommunikation für einzelne Bytes . Middleware organisiert den Transport komplexer Daten , vermittelt Funktionsaufrufe zwischen den Komponenten , stellt die Transaktionssicherheit über ansonsten unabhängige Teilsysteme her usw. Middleware-Software ist als Standardsoftware von mehreren Herstellern verfügbar. Technisch stellt sie Software-Schnittstellen oder Dienste bereit. Eine Softwarekomponente A, die die Middleware-Schicht benutzen möchte, um mit einer Softwarekomponente B zu kommunizieren, kann diese Schnittstellen benutzen. Die entsprechenden Aufrufe werden von der Middleware-Softwarekomponente über ein Netzwerk weitergereicht. Dabei werden in der Regel gebräuchliche Netzwerk-Standardprotokolle – fast immer IP und TCP, darauf aufbauend meist HTTP, darauf aufbauend u. a. SOAP oder Web Services – verwendet. Auf der Empfängerseite setzt die Middleware die Anforderung in einen Funktionsaufruf an die Software B um. Gegebenenfalls leitet sie die „Antwort“ der Komponente B an Komponente A auf demselben Weg zurück. Als Nachteil von Middleware kann ihre Größe und Schwerfälligkeit genannt werden. Eine Optimierung der Leistungsfähigkeit dieser Programme ist durch den Programmierer nur selten möglich. Eine grobe Unterteilung zum besseren Verständnis: |
2024-11-23 12:16:43 | https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Stadtteile_von_Frankfurt_am_Main | Die Liste der Stadtteile von Frankfurt am Main umfasst die 46 Stadtteile der Stadt Frankfurt am Main. Die Einwohnerzahlen beziehen sich auf die Statistik des Bürgeramtes Statistik und Wahlen zum 31. Dezember 2022 nach jeweiligem Hauptwohnsitz. Zum Stichtag waren im Melderegister insgesamt 767.609 Einwohner verzeichnet. Das Stadtgebiet von Frankfurt am Main ist für statistische Zwecke in 46 Stadtteile gegliedert, die von 1 bis 22 und 24 bis 47 nummeriert sind. Dem Namen nach sind es allerdings nur 43 Stadtteile, da drei bevölkerungsreiche Stadtteile noch einmal in Ost und West bzw. in Nord und Süd unterteilt sind. Die Stadtteile 1 bis 11 sowie Sachsenhausen und Teile von Flughafen liegen auf dem Territorium, das schon seit dem Mittelalter der Reichsstadt Frankfurt am Main gehörte. Die meisten anderen Stadtteile sind aus den Gemarkungen ehemaliger Dörfer und Städte entstanden, die vor 1866 nur teilweise zu Frankfurt gehörten und ab 1877 nach und nach bis 1976 eingemeindet wurden. Meist sind die historischen Ortskerne noch gut erkennbar. Die Stadtteile Dornbusch, Frankfurter Berg und Riederwald wurden im 20. Jahrhundert aus anderen Stadtteilen ausgegliedert. Sie bestehen aus Siedlungen, die auf ehemaligen landwirtschaftlichen Nutzflächen entstanden. Die Stadtteile haben keine administrative oder politische Funktion. Im Gegensatz dazu sind die 16 Ortsbezirke und 124 Stadtbezirke durch städtische Satzungen geregelt. Die Zuordnung von Stadtteilen zu Ortsbezirken ist nicht eindeutig: Von den Stadtteilen Bockenheim und Praunheim gehört jeweils ein Stadtbezirk einem anderen Ortsbezirk an als der Rest des Stadtteils. Die Tabelle beschreibt die Entwicklung des Frankfurter Stadtgebietes seit der Annexion der Freien Stadt Frankfurt durch das Königreich Preußen 1866. Die frühere Entwicklung seit dem Mittelalter ist im Artikel zur Freien Stadt Frankfurt im Abschnitt „Territorium“ dargestellt. Altstadt Innenstadt Bahnhofsviertel Westend-Süd Westend-Nord Nordend-West Nordend-Ost Ostend Bornheim Gutleutviertel Gallus Bockenheim Sachsenhausen-Nord Sachsenhausen-Süd Flughafen Oberrad Niederrad Schwanheim Griesheim Rödelheim Hausen Praunheim Heddernheim Niederursel Ginnheim Dornbusch Eschersheim Eckenheim Preungesheim Bonames Berkersheim Riederwald Seckbach Fechenheim Höchst Nied Sindlingen Zeilsheim Unterliederbach Sossenheim Nieder-Erlenbach Kalbach-Riedberg Harheim Nieder-Eschbach Bergen-Enkheim Frankfurter Berg |
2024-12-04 04:40:50 | https://de.wikipedia.org/wiki/North_American_Datum | Das North American Datum ist das gemeinsame Bezugssystem für die Landesvermessung der Staaten Nord- und Zentralamerikas. Geschichtlich bedingt unterscheidet man zwischen dem mittels klassischer Triangulationsverfahren begründeten North American Datum von 1927 und dem moderneren mittels Satellitengeodäsie aufgebauten North American Datum von 1983 . Das erste in den Vereinigten Staaten verwendete nationale geodätische Datum war das New England Datum von 1879. Als Fundamentalpunkt wurde Principio bei Perryville in Maryland festgelegt . Dieser Ort wurde gewählt, da er sich zur damaligen Zeit noch im Zentrum des geografischen Interesses der USA befand. Von 1871 bis 1899 führte der National Geodetic Survey eine groß angelegte transkontinentale Vermessungs-Kampagne entlang des 39. Breitengrades durch, um das bereits weit ausgebaute Vermessungsnetz der östlichen Bundesstaaten mit der pazifischen Westküste zu verbinden. Im Zuge dieser Expansion war auch eine Verlagerung des Ursprungspunktes von Principio in die Mitte des nordamerikanischen Kontinents notwendig. Als neuen Fundamentalpunkt wählte man Meades Ranch, zwischen den Städten Lucas und Tipton in Kansas ). Konsequenterweise benannte man das New England Datum um in U.S. Standard Datum. Nachdem 1913 Kanada und Mexiko beschlossen hatten, ebenfalls ihre Vermessungsnetze auf Grundlage des U.S. Standard Datum aufzubauen, wurde dieses in North American Datum umbenannt. Es basiert wie seine Vorläufer auf dem Clarke-Ellipsoid von 1866 und sein Fundamentalpunkt ist Meades Ranch in Kansas. 1927 wurden die Positionen von 25.000 Festpunkten durch Ausgleichungsmethoden auf Grundlage vergangener Vermessungsdaten neu berechnet. Aus dem so gebildeten Referenzrahmen von Festpunkten geht die Bezeichnung NAD 27 hervor. Mit der zunehmenden Verbreitung elektronischer Vermessungsmethoden, kam es in den 1970er Jahren vermehrt zu Widersprüchen zwischen dem Bezugssystem NAD 27 und den Ergebnissen lokaler Vermessungen. Auch stellte sich die Verwendung des Clarke-Ellipsoid als Grundlage des Bezugssystems als zu unpräzise und nicht mehr zeitgemäß heraus. So entschied man sich, ein neues Bezugssystem auf Basis des geodätischen Referenzsystems 1980 als Erdmodell mit einem geozentrischen Ursprung aufzubauen. Dank moderner Verfahren der Satellitengeodäsie brauchte man nicht mehr länger einen Fundamentalpunkt auf der Erdoberfläche festzulegen. Die Realisierung des neuen Bezugssystems basierte auf einige hundert Stationen mit Doppler-Satellitenbeobachtungen. Das in Zusammenarbeit der Vereinigten Staaten mit Kanada, Mexiko und Grönland entwickelte Bezugssystem North American Datum von 1983 wurde 1986 erstmals veröffentlicht. 300 Personen arbeiteten sieben Jahre lang an diesem Projekt, welches bis dahin insgesamt 37 Mio. US-Dollar kostete. In den späten 1980er Jahren kam es zur Entwicklung des Global Positioning System und somit erneut zu einem erheblichen Fortschritt der Methoden der Landesvermessung. Von 1989 bis 1997 wurde das Bezugssystem NAD 83 daher nochmals durch ein Netzwerk von GPS-Beobachtungen verfeinert – dem sogenannten High Accuracy Reference Network . Ab 1994 baute man ein Netzwerk ständiger GPS-Beobachtungsstationen auf: das Continuously Operating Reference Station , welches ein Bestandteil des International Terrestrial Reference Frame ist. Diese Stationen messen ständig ihre aktuelle Position und übermitteln die Daten an eine zentrale Auswertestelle. 2011 zählten bereits über 1800 GPS-Stationen von 200 verschiedenen Betreiberorganisationen zu diesem Netzwerk. Zusätzlich werden je nach Bedarf vereinzelt CORS-Stationen auch außerhalb Nordamerikas betrieben; zum Beispiel in Benin, Äthiopien oder dem Irak, wo die US Army in Zusammenarbeit mit dem National Geodetic Survey seit 2004 ein irakisches Bezugssystem, das Iraqi Geospatial Reference System aufbaut. Übertragen auf die Situation in Europa ist das NAD 83 vergleichbar mit dem Europäischen Terrestrischen Referenzsystem , sowie das CORS mit dem EUREF Permanent GPS Network. Die Umstellung des NAD 27 auf das NAD 83 war nicht nur mit der Wahl eines neuen Referenzellipsoids verbunden, sondern auch mit einer Entzerrung und Neuberechnung des kompletten Referenzrahmens. In den Continental United States beträgt die Abweichung zwischen beiden Systemen 10–100 m, in Alaska und Puerto Rico über 200 m sowie auf Hawaii über 400 m. Die Umrechnung von Koordinaten aus NAD 27 nach NAD 83 ist daher nicht über eine einheitliche Formel möglich. Der National Geodetic Survey hat für die Transformation eine spezielle Software herausgegeben, die mit einer gitternetzbasierten Interpolation auf Grundlage von jeweils in beiden Systemen bekannter Festpunktdaten arbeitet. Die Genauigkeit der Transformation mittels NADCON beträgt auf den Landmassen der Continental United States in etwa 15 cm und in Alaska, Puerto Rico, Hawaii etwa 50 cm. In Gegenden mit geringer Festpunktdichte kann der Fehler auch bis zu 1 m betragen. Für Kanada hat der Earth Sciences Sector der Natural Resources Canada eine ähnliche Software namens NTv2 entwickelt, welche ebenfalls mit einem gitternetzbasierten Transformationsverfahren arbeitet. Das World Geodetic System 1984 ist ein globales Referenzsystem, das speziell für den Einsatz im GPS geschaffen worden ist. Das im WGS 84 verwendete Referenzellipsoid ist mit dem des NAD 83 nahezu identisch. Daher werden beide Datumsdefinitionen meist gleichgesetzt; auf Karten der USA findet sich als Datumsangabe häufig der Vermerk "NAD 83/WGS 84". Da das NAD jedoch im Gegensatz zum WGS 84 primär ein Referenzsystem für Nordamerika sein soll, ist seine Realisierung an die Nordamerikanische Platte gebunden. Die durch Anschluss an solche Festpunkte innerhalb des NAD gemessenen Koordinaten haben also den Vorteil, dass sie von den Effekten der globalen Plattenverschiebungen weitestgehend unbeeinträchtigt bleiben. Das heißt, im NAD 83 beobachtete Koordinaten können nicht direkt mit Koordinaten aus dem WGS 84 verglichen werden, sofern es um Genauigkeiten unter einem Meter geht. |
2024-12-04 07:24:44 | https://de.wikipedia.org/wiki/Pik_Leipzig | Basislager unterhalb der Nordwand des Pik Leipzig Der Pik Leipzig ist ein 5725 m hoher Berg im westlichen Transalaigebirge des Pamir. Sein Gipfel liegt direkt auf der Grenze zwischen Kirgisistan und Tadschikistan. Der Name des Berges geht auf seine Erstbesteigung im Jahre 1989 zurück. Einem Expeditionsteam aus Leipzig gelang damals die erste Besteigung des Gipfels, und es benannte ihn nach der sächsischen Metropole. Der Pik Leipzig liegt im Norden des Pamir, 34,3 km westlich vom Pik Lenin. Hier erhebt er sich im westlichen Transalaigebirge, welches entlang der Grenze zwischen Kirgisistan und Tadschikistan verläuft. Im Norden des Pik Leipzig befindet sich das Alaital und das kleine Dorf Achik-Suu. Im Süden befindet sich das unbewohnte und schwieriger zugängliche Saukdaratal. Zwei größere Gletscher nähren sich nach Norden und Süden fließend an den Hängen des Berges. Der Gipfel des Berges ist stark vergletschert. Der Pik Leipzig wurde am 9. August 1989 von einer Bergsteigergruppe aus der DDR das erste Mal bestiegen. Sie erreichten das Hochlager über seinen nördlichen Zugang. Etwas im Schatten des Pik Lenin, wurde anschließend lange Zeit kein Fuß mehr auf den Gipfel des Berges gesetzt. Erst 2014 initiierte der Erstbesteiger Ralf Brummer eine erneute Leipziger Expedition. Im Zuge dieser gelang es Steffen Löfflmann und Christian Vettermann, den Berg ein zweites Mal zu besteigen. Einen Tag später erreichte der Rest des Expeditionsteams den Gipfel. Erst beinahe 10 Jahre später, im Juli 2023, konnte die kleine Expedition der Hallenserin Katrin Oertel mit ihrem gebürtig aus Moskau stammenden Bergkameraden Sevastian Maznev, erneut ihre Füße auf die beiden einsamen, imposanten Eisriesen setzen. |
2024-12-01 18:09:45 | https://de.wikipedia.org/wiki/Elmbridge | Elmbridge ist ein Verwaltungsbezirk mit dem Status eines Borough in der Grafschaft Surrey in England, der im Nordosten an Greater London grenzt. Verwaltungssitz ist Esher; weitere bedeutende Orte sind Hersham, Molesey, Thames Ditton, Walton-on-Thames und Weybridge. Mit Rueil-Malmaison in Frankreich besteht eine Städtepartnerschaft. Der Bezirk wurde am 1. April 1974 gebildet und entstand aus der Fusion der Urban Districts Esher und Walton and Weybridge. Er ist benannt nach Elmbridge Hundred, einer alten Verwaltungseinheit der Grafschaft Surrey. Elmbridge | Epsom and Ewell | Guildford | Mole Valley | Reigate and Banstead | Runnymede | Spelthorne | Surrey Heath | Tandridge | Waverley | Woking 51.369444444444-0.36111111111111Koordinaten: 51° 22′ 10″ N, 0° 21′ 40″ W |
2024-11-22 20:48:56 | https://de.wikipedia.org/wiki/Kurukshetra | d1 Kurukshetra ist eine Stadt im indischen Bundesstaat Haryana. Sie gehört mittlerweile zum Municipal Council von Thanesar, das westlich an Kurukshetra angrenzt, und ist Sitz einer Universität. Kurukshetra liegt in der fruchtbaren Ebene Nordindiens westlich des Yamuna-Flusses etwa 165 km nördlich von Delhi, ca. 36 km nördlich von Karnal und knapp 50 km südlich von Ambala in einer Höhe von ca. 240 m. Der National Highway 44, bekannt als Grand Trunk Road passiert die Stadt. Auf dem „Feld Kurus“ fand der Überlieferung des Mahabharata zufolge die große Schlacht zu Kurukshetra statt, die den Hintergrund für die Bhagavadgita bildete. In dieser 18 Tage dauernden Schlacht kämpften die Kauravas, Nachkommen der Kuru-Dynastie, gegen die Pandavas, die ebenfalls zu den Kurus gehörten. Die Pandavas waren zuvor von den Kauravas um ihr Königreich betrogen worden und verlangten nach einer 13-jährigen Verbannung ihren Anteil zurück. In der daraus resultierenden Schlacht kämpften die nahen Blutsverwandten aus drei Generationen gegeneinander sowie als Verbündete die größten Krieger ihrer Zeit. In dieser schwierigen Situation – vor Beginn des Kampfes – erläutert der göttliche Krishna als Wagenlenker von Arjuna, dem großen Helden der Pandavas, warum er kämpfen muss. Diese philosophischen Erläuterungen fassen das Wissen der verschiedenen geistigen und religiösen Strömungen der Vergangenheit zusammen. Dieser „Gesang des Erhabenen“, die Bhagavadgita, zählt auch heute noch zu den meistgelesenen heiligen Büchern Indiens. Es wird immer wieder behauptet, die Schlacht habe vor ca. 3000 v. Chr. stattgefunden. Die im Mahabharata erwähnten Sternenkonstellationen lassen eine derartige Deutung zwar zu, allerdings sprechen die beschriebenen Waffen und Streitwagen für eine deutlich spätere Zeit . Trotz aller Unsicherheiten sehen viele Hindus diese Schlacht als historische Begebenheit, aber auch als Allegorie. So wie etwa Aurobindo in seinem Essays on the Gita, interpretieren sie die kriegerischen Auseinandersetzungen in Kurukshetra auch als Sinnbild für das 'Schlachtfeld' des Yogas und die Auseinandersetzung zwischen den Kräften der göttlichen Ordnung und denen des Egos. In einem Sri-Krishna-Museum sind Arbeiten von Hunderten von Künstlern aus ganz Indien ausgestellt, die Krishna in Holz, Stein, Bronze, Elfenbein und auf andern Materialien modern oder traditionell porträtiert haben. In einem Kurukshetra Panorama & Science Center wird die Schlacht aus dem Mahabharata in Modellen nachgebildet. In der Nähe von Kurukshetra in Jyotisar befindet sich ein Tempel mit einem Banyanbaum, welcher der Spross des Baumes sein soll, unter dem Krishna Arjuna die Bhagavadgita offenbarte. |
2024-12-01 20:14:24 | https://de.wikipedia.org/wiki/Joel_Khan | Joel Clarke-Khan ist ein britischer Leichtathlet, der sich auf den Hochsprung spezialisiert hat. Erste internationale Erfahrungen sammelte Joel Clarke-Khan im Jahr 2016, als er bei den erstmals ausgetragenen Jugendeuropameisterschaften in Tiflis mit übersprungenen 2,07 m den achten Platz belegte. Im Jahr darauf schied er bei den U20-Europameisterschaften in Grosseto mit 2,09 m in der Qualifikation aus. 2021 startete er bei den Halleneuropameisterschaften in Toruń, verpasste aber auch dort mit 2,16 m den Finaleinzug. Im Juli belegte er bei den U23-Europameisterschaften in Tallinn mit 2,17 m den vierten Platz. Im Jahr darauf verpasste er bei den Weltmeisterschaften in Eugene mit 2,21 m den Finaleinzug und belegte kurz darauf bei den Commonwealth Games in Birmingham mit 2,22 m den fünften Platz. Im August erreichte er bei den Europameisterschaften in München das Finale, brachte dort aber keinen gültigen Versuch zustande. In den Jahren 2020 und 2022 wurde Khan britischer Meister im Hochsprung. |
2024-12-02 04:37:50 | https://de.wikipedia.org/wiki/Einbl%C3%BCtiger_Klee | Einblütiger Klee Der Einblütige Klee ist eine Pflanzenart aus der Gattung Klee in der Familie der Hülsenfrüchtler . Der Einblütige Klee ist eine sehr veränderliche, rasen- oder polsterbildende, ausdauernde Pflanze. Seine Stängel niederliegend, kurzgliedrig und 1 bis 5 Zentimeter hoch. Die Blätter sind dreizählig und gestielt. Der Blattstiel ist 1 bis 7 Zentimeter lang und kahl oder angedrückt behaart. Die Blättchen sind 4 bis 10 Millimeter lang, rundlich bis eiförmig, stumpf bis spitz, deutlich sichtbar geadert und buchtig gezähnt. Die Nebenblätter sind breit dreieckig, häutig und haben eine lange pfriemliche Spitze. Die Blüten sind 12 bis 25 Millimeter lang, weiß und creme- bis purpurfarben. Sie befinden sich an 1 bis 7 Millimeter langen Stielen und sind zu ein- bis dreiblütigen, blattachselständigen Köpfen angeordnet. Die Kelchröhre ist kahl oder flaumig behaart, 6 bis 7 Millimeter lang und länger als die Blütenstiele. Die Kelchzähne sind ungefähr gleich, schmal-lanzettlich und kürzer als die Kelchröhre. Die Fahne ist nach oben gekrümmt und in der Regel länger als Schiffchen und Flügel. Die Hülse ist linealisch, spitz, behaart und enthält drei bis zehn Samen. Blütezeit ist von März bis Juli. Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 16 oder 32. Der Einblütige Klee kommt im östlichen Mittelmeergebiet vor, im Westen reicht sein Areal bis Sizilien. Er besiedelt Trockenwiesen und steinige Böden. |
2024-12-01 22:12:14 | https://de.wikipedia.org/wiki/Serina_(Lombardei) | Serina ist eine norditalienische Gemeinde mit 2051 Einwohnern in der Provinz Bergamo in der Lombardei. Die Gemeinde liegt im Val Serina etwa 30 Kilometer nördlich von Bergamo und umfasst die Fraktionen Bagnella, Corone, Leprenno und Valpiana. Östlich von Serina fließt der Brembo durch das Val Brembana. Adrara San Martino | Adrara San Rocco | Albano Sant’Alessandro | Albino | Algua | Almenno San Bartolomeo | Almenno San Salvatore | Almè | Alzano Lombardo | Ambivere | Antegnate | Arcene | Ardesio | Arzago d’Adda | Averara | Aviatico | Azzano San Paolo | Azzone | Bagnatica | Barbata | Bariano | Barzana | Bedulita | Berbenno | Bergamo | Berzo San Fermo | Bianzano | Blello | Bolgare | Boltiere | Bonate Sopra | Bonate Sotto | Borgo di Terzo | Bossico | Bottanuco | Bracca | Branzi | Brembate | Brembate di Sopra | Brignano Gera d’Adda | Brumano | Brusaporto | Calcinate | Calcio | Calusco d’Adda | Calvenzano | Camerata Cornello | Canonica d’Adda | Capizzone | Capriate San Gervasio | Caprino Bergamasco | Caravaggio | Carobbio degli Angeli | Carona | Carvico | Casazza | Casirate d’Adda | Casnigo | Cassiglio | Castel Rozzone | Castelli Calepio | Castione della Presolana | Castro | Cavernago | Cazzano Sant’Andrea | Cenate Sopra | Cenate Sotto | Cene | Cerete | Chignolo d’Isola | Chiuduno | Cisano Bergamasco | Ciserano | Cividate al Piano | Clusone | Colere | Cologno al Serio | Colzate | Comun Nuovo | Corna Imagna | Cornalba | Cortenuova | Costa Valle Imagna | Costa Volpino | Costa di Mezzate | Costa Serina | Covo | Credaro | Curno | Cusio | Dalmine | Dossena | Endine Gaiano | Entratico | Fara Gera d’Adda | Fara Olivana con Sola | Filago | Fino del Monte | Fiorano al Serio | Fontanella | Fonteno | Foppolo | Foresto Sparso | Fornovo San Giovanni | Fuipiano Valle Imagna | Gandellino | Gandino | Gandosso | Gaverina Terme | Gazzaniga | Ghisalba | Gorlago | Gorle | Gorno | Grassobbio | Gromo | Grone | Grumello del Monte | Isola di Fondra | Isso | Lallio | Leffe | Lenna | Levate | Locatello | Lovere | Lurano | Luzzana | Madone | Mapello | Martinengo | Medolago | Mezzoldo | Misano di Gera d’Adda | Moio de’ Calvi | Monasterolo del Castello | Montello | Morengo | Mornico al Serio | Mozzanica | Mozzo | Nembro | Olmo al Brembo | Oltre il Colle | Oltressenda Alta | Oneta | Onore | Orio al Serio | Ornica | Osio Sopra | Osio Sotto | Pagazzano | Paladina | Palazzago | Palosco | Parre | Parzanica | Pedrengo | Peia | Pianico | Piario | Piazza Brembana | Piazzatorre | Piazzolo | Pognano | Ponte Nossa | Ponte San Pietro | Ponteranica | Pontida | Pontirolo Nuovo | Pradalunga | Predore | Premolo | Presezzo | Pumenengo | Ranica | Ranzanico | Riva di Solto | Rogno | Romano di Lombardia | Roncobello | Roncola | Rota d’Imagna | Rovetta | San Giovanni Bianco | San Paolo d’Argon | San Pellegrino Terme | Sant’Omobono Terme | Santa Brigida | Sarnico | Scanzorosciate | Schilpario | Sedrina | Selvino | Seriate | Serina | Solto Collina | Solza | Songavazzo | Sorisole | Sotto il Monte Giovanni XXIII | Sovere | Spinone al Lago | Spirano | Stezzano | Strozza | Suisio | Taleggio | Tavernola Bergamasca | Telgate | Terno d’Isola | Torre Boldone | Torre Pallavicina | Torre de’ Roveri | Trescore Balneario | Treviglio | Treviolo | Ubiale Clanezzo | Urgnano | Val Brembilla | Valbondione | Valbrembo | Valgoglio | Valleve | Valnegra | Valtorta | Vedeseta | Verdellino | Verdello | Vertova | Viadanica | Vigano San Martino | Vigolo | Villa d’Adda | Villa d’Almè | Villa d’Ogna | Villa di Serio | Villongo | Vilminore di Scalve | Zandobbio | Zanica | Zogno |
2024-11-23 22:12:51 | https://de.wikipedia.org/wiki/Maestro_Martino | Martino de’ Rossi, genannt Maestro Martino oder Martino de Rubeis , war der bedeutendste Gastrosoph des 15. Jahrhunderts und zudem der erste prominent gewordene Koch der Welt. Maestro Martino war Chef im römischen Palazzo des päpstlichen Kaplans , dem Patriarchen von Aquileia. Die Bewunderung seiner Zeitgenossen zeigt sich auch in seiner Grabinschrift: «Prinz der Köche». Maestro Martino wurde um 1430 in Grumo, einem Alpendorf im Bleniotal, heute Kanton Tessin, geboren. Lange glaubte man irrtümlich, Maestro Martino sei in Como geboren worden. Nachdem er am Pilgerhospiz San Martino Viduale in Corzoneso gearbeitet hatte, begann er seine Laufbahn am Hof der Sforza. Zwischen 1460 und 1470 zog er nach Rom, um für Lodovico Trevisano zu kochen, einen Haushalt, der für seine verschwenderischen Bankette und opulenten Empfänge berühmt war. Später arbeitete er wahrscheinlich für Gian Giacomo Trivulzio und als Leibkoch der Päpste Paul II und Sixtus IV im Vatikanpalast. Martinos Rezeptbuch Liber de arte coquinaria ist ein Meilenstein der frühen europäischen gastronomischen Literatur und eine wichtige Quelle für die Esskultur des Mittelalters. Maestro Martinos Rezeptsammlung ist systematisch angeordnet und beschreibt besonders Saucen. Sie enthält auch die erste bekannte Benutzung des Siebtuchs, um Saucen zu passieren. Charakteristisch für Martinos Kochkunst war eine reichliche Verwendung von Safran. Sein Buch enthält auch zahlreiche Rezepte für Ragouts und Braten. Die Rezepte aus dem Buch waren im 15. Jahrhundert so erfolgreich, dass der humanistische Philosoph und päpstliche Bibliothekar Bartolomeo Platina viele der Rezepte in sein eigenes Buch über die Kochkunst, De Honesta Voluptae et Valetudine übernommen hat. Fast die Hälfte von Platinas Buch ist eine Kopie von Martinos Werk. Als Verneigung vor Martino findet man bei Platina eine die Kochkunst des Freundes preisende Widmung. Eine besondere Würdigung verdienen auch Martinos Nudelrezepte wie zum Beispiel die Maccaroni siciliani, die eine wichtige Rolle in der Geschichte der Pasta spielen. |
2024-11-24 07:33:54 | https://de.wikipedia.org/wiki/Kaltleiter | Ein Kaltleiter, PTC-Widerstand oder PTC-Thermistor ist ein temperaturabhängiger Widerstand, welcher zu der Gruppe der Thermistoren zählt. Er weist als wesentliche Eigenschaft einen positiven Temperaturkoeffizienten auf und leitet bei tiefen Temperaturen den elektrischen Strom besser als bei hohen Temperaturen. Prinzipiell haben alle Metalle einen positiven Temperaturkoeffizienten, sind also Kaltleiter; im Unterschied zu den hier behandelten Bauelementen ist ihr Temperaturkoeffizient jedoch wesentlich kleiner und weitgehend linear, wie bei dem wegen seiner Stabilität als Temperatursensor eingesetzten Platin-Messwiderstand. Das Gegenteil von Kaltleitern sind Heißleiter, die bei höheren Temperaturen besser leiten und einen negativen Temperaturkoeffizienten aufweisen. In der Elektronik finden drei grundsätzlich verschiedene Klassen von Kaltleitern Anwendung: Als elektronische Bauteile sind Kaltleiter meistens aus halbleitenden, polykristallinen Keramiken gefertigt , die in einem bestimmten Temperaturbereich eine Sperrschicht an den Korngrenzen aufbauen. Neuere Entwicklungen führten zu Bauteilen mit sehr steilem Anstieg des Widerstandes ab einer charakteristischen Temperatur . Weiterhin wurden die Materialien dahingehend verbessert, dass selbstrückstellende Sicherungen auch für Netzspannungsanwendung geschaffen werden konnten. Kaltleiter auf Basis von dotiertem Silizium werden im Temperaturbereich von −50 °C bis +150 °C eingesetzt und zeichnen sich durch geringe Baugröße, Einstellzeit, enge Toleranzen und gute Langzeitstabilität aus. Für den KTY11-6 gilt ein parabelförmiger Zusammenhang zwischen Widerstand und der Celsius-Temperatur t {\displaystyle t} : mit den Konstanten In Anwendungen wird normalerweise R t {\displaystyle R_{t}} gemessen und die Temperatur t {\displaystyle t} gesucht. Die Auflösung dieser Formeln nebst der dazugehörigen Linearisierung wird in Wikibooks beschrieben. In der Herstellung werden Mischungen von Bariumcarbonat und Titan-oxid zusammen mit anderen Materialien, die die gewünschten elektrischen und thermischen Eigenschaften ergeben, gemahlen, gemischt und dann, je nach Verwendungszweck, in Scheiben-, Stab- oder Rohrform gepresst. Anschließend werden die Körper bei hohen Temperaturen gesintert. Durch an den Korngrenzen befindliche Akzeptoren werden Elektronen aus den Körnern gebunden. Dies führt zur Entstehung von Verarmungsrandschichten an den Kornoberflächen, welche Potentialbarrieren verursachen. Unterhalb der Curie-Temperatur werden diese Potentialbarrieren durch die spontane Polarisation größtenteils kompensiert. Der Leitungsmechanismus beruht daher im Wesentlichen auf der Ladungsträgerdichte, welche mit steigender Temperatur zunimmt. Dies ist zunächst ein typisches Heißleiterverhalten. Mit steigender Temperatur nimmt die Polarisation ab, bis sie oberhalb der Curie-Temperatur schließlich vollkommen verschwindet. Zwar nimmt nun die Ladungsträgerdichte mit steigender Temperatur weiter zu, aber durch die jetzt fehlende Polarisation kommt die isolierende Wirkung der Verarmungsrandschichten voll zur Geltung, so dass der Widerstand stark exponentiell ansteigt. Die einzelnen Formelzeichen stehen für folgende Größen: Wird der Kaltleiter noch weiter erwärmt, so wirkt der Anstieg der Ladungsträgerdichte nun wieder der Isolierung durch die Verarmungsrandschichten entgegen, so dass es zu einer leichten Abnahme des Widerstands kommt. Dieses Verhalten ähnelt wiederum dem eines Heißleiters. Reine Metalle besitzen einen mit der Temperatur recht linear steigenden elektrischen Widerstand. Üblich zur Temperaturmessung und genormt ist der Platin-Widerstand Pt100 . Glühlampen eignen sich auch als Überlastschutz; sie besitzen im kalten Zustand einen Kaltwiderstand von nur wenigen Prozent des Widerstandes bei Betrieb an Nennspannung. Kleine Glühlampen wurden auch in RC-Generatoren zur Amplitudenstabilisierung eingesetzt. Früher wurden Eisen-Wasserstoff-Widerstände zur Stromstabilisierung im Heizkreis von Röhren-Geräten eingesetzt. Sie besaßen über einen Betriebsspannungsbereich von etwa 1:3 eine nahezu konstante Stromaufnahme. Legierungen besitzen einen wesentlich kleineren Temperaturkoeffizienten, der in bestimmten Temperaturintervallen sogar null sein kann . Es ist selten sinnvoll, Kaltleiter mit konstantem Strom zu versorgen, da dann keine stabile Temperatur möglich ist. Steigt diese ein wenig, vergrößert sich auch der Widerstand des Kaltleiters. Deshalb steigt wegen des Zusammenhangs P=I²·R die erzeugte Wärmeleistung und die Temperatur weiter. Physikalisch spricht man von einem labilen Gleichgewicht. Sinnvoller ist der Betrieb mit konstanter Spannung. Dann sinkt bei steigender Temperatur wegen P=U²/R die erzeugte Wärmeleistung und der Kaltleiter kühlt sich wieder ab. Daher können Bauteile mit Kaltleiter-Charakteristik zur gleichzeitigen Versorgung mit einer gemeinsamen Konstantspannung nicht ohne weiteres in Reihe geschaltet werden, eine Parallelschaltung ist jedoch unkritisch. Umgekehrt sind Motorschutzfühler mit mehreren Kaltleitern bei Konstantspannungs-Versorgung nur mit einer Reihenschaltung oder bei Einzelauswertung sinnvoll. Für eine Temperaturmessung in Verbindung mit Mikrocontrollern wird der Kaltleiter oft über einen Vorwiderstand mit der konstanten Betriebsspannung verbunden, wodurch der Zusammenhang Temperatur – Spannung S-förmig verläuft und sich die Möglichkeit einer Linearisierung um den Wendepunkt ergibt. Voraussetzung ist, dass sich die zu messende Temperatur in der Nähe des Wendepunktes der Kurve befinden muss. Der Vorwiderstand muss den Strom soweit begrenzen, dass keine relevante Eigenerwärmung des Sensors auftritt. |
2024-12-04 08:03:39 | https://de.wikipedia.org/wiki/Alex_Grasshoff | Alexander Grasshoff war ein US-amerikanischer Regisseur, der vor allem Dokumentar- und Fernsehfilme drehte. Alexander Grasshoff begann seine Karriere in Hollywood 1951 zunächst in der Postabteilung und dann als Filmeditor für die Paramount Studios. Als Regisseur debütierte er 1960 mit dem Independentfilm The Jailbreakers. Er arbeitete in den 1960ern vor allem fürs Fernsehen. 1967 wurde er zum ersten Mal für den Oscar in der Kategorie „Best Documentary, Features“ nominiert, den Preis gewann jedoch Peter Watkins. Zwei Jahre später wurde Grasshoff der Oscar für Young Americans verliehen, er musste ihn allerdings zurückgeben. Man hatte zu spät bemerkt, dass der Film zu früh veröffentlicht worden war, um für die Oscarverleihung 1969 eingereicht zu werden. 1974 wurde er für Journey to the Outer Limits, einer Dokumentation für die National Geographic Society, ein letztes Mal nominiert. Im Anschluss drehte er einige Episoden für die Serien Die Küste der Ganoven, CHiPs und Der Nachtjäger. 1981 drehte er einen 60-minütigen Film über einen amerikanischen High-School-Lehrer, der an seinen Schülern ein Experiment mit katastrophalem Ausgang durchführte. Die Welle basiert auf einem Experiment namens The Third Wave, das sich 1967 zugetragen hat. Seine letzten Arbeiten waren vier Episoden für die Jungen Schicksale des Fernsehsenders ABC. 2008 verstarb der Filmemacher an den Komplikationen einer Beinoperation. Er hinterließ seine Frau Madilyn Clark Grasshoff und zwei Schwestern. |
2024-12-02 11:05:48 | https://de.wikipedia.org/wiki/Landkreis_Schwerin_(Warthe) | Der Kreis Schwerin , früher Kreis Schwerin an der Warthe, war ein preußischer Landkreis in den Provinzen Posen, Grenzmark Posen-Westpreußen und Brandenburg, der von 1887 bis 1945 bestand. Sein ehemaliges Gebiet gehört heute zum Powiat Międzyrzecki in der polnischen Woiwodschaft Lebus. Am 1. Oktober 1887 entstand der neue Kreis Schwerin an der Warthe im Regierungsbezirk Posen der preußischen Provinz Posen aus Teilen des Kreises Birnbaum, nämlich: Der Kreis umfasste meist ländliche Gebiete um die Kreisstadt Schwerin an der Warthe. Nach der Auflösung der Provinz Posen, die zum größten Teil an Polen fiel, wurde am 20. November 1919 der Kreis Schwerin an der Warthe der neuen Regierungsstelle in Schneidemühl im Verwaltungsbezirk Grenzmark Westpreußen-Posen unterstellt. Seit dem 11. Januar 1921 trug der Verwaltungsbezirk Grenzmark Westpreußen-Posen die Bezeichnung „Grenzmark Posen-Westpreußen“. Am 1. Juli 1922 trat der Kreis Schwerin an der Warthe zur neuen preußischen Provinz Grenzmark Posen-Westpreußen und ab 1. August 1922 zum neu gebildeten Regierungsbezirk Schneidemühl. Später setzte sich die Schreibweise Schwerin durch. Zum 1. Oktober 1938 wechselte der Kreis Schwerin nach der Auflösung der Provinz Grenzmark Posen-Westpreußen in den Regierungsbezirk Frankfurt der Provinz Brandenburg. Im Frühjahr 1945 wurde das Kreisgebiet durch die Rote Armee erobert und anschließend unter polnische Verwaltung gestellt. Es gehört heute zu Polen. Unter den 22.300 Einwohnern im Jahre 1925 waren 10.107 Evangelische, 11.957 Katholiken und 121 Juden. 1933 war jeder zweite Einwohner in der Land- und Forstwirtschaft tätig. Zum Kreis Schwerin an der Warthe gehörten zwei Städte. Die Landgemeinden und selbstständigen Gutsbezirke waren zu Polizeidistrikten zusammengefasst. Am 1. Juli 1922 wurde anstelle der alten Posener Kreisordnung die Kreisordnung für die Provinzen Ost- und Westpreußen, Brandenburg, Pommern, Schlesien und Sachsen vom 19. März 1881 eingeführt. Hinsichtlich der Gliederung in die bisherigen Polizeidistrikte gab es dadurch keine Änderung. Mit Einführung des preußischen Gemeindeverfassungsgesetzes vom 15. Dezember 1933 sowie der Deutschen Gemeindeordnung vom 30. Januar 1935 wurde zum 1. April 1935 das Führerprinzip auf Gemeindeebene durchgesetzt. Die Preußische Staatsbahn erschloss den Kreis sehr spät: 1887 berührte die Strecke Meseritz – Birnbaum zunächst nur die Station Wierzebaum >116.k<. Die Kreisstadt erhielt erst 1896 durch die Verbindung Landsberg – Meseritz einen Bahnhof >116.f<, von dem 1906 die Linie nach Wierzebaum abzweigte >116.n<. Schließlich nahm die Deutsche Reichsbahn im Jahr 1935 noch eine Strecke nach Alt Beelitz in Betrieb, um die neue polnische Grenze zu umgehen >116.g<. Die Zahlen in >< beziehen sich auf das Deutsche Kursbuch 1939. Mitte der 1930er Jahre gehörten zum Kreis Schwerin zwei Städte und 41 weitere Gemeinden: Im Kreis lagen außerdem die Forst-Gutsbezirke Forst Schweinert, Forst Schwerin und Forst Waitze. 1937 erhielten folgende Gemeinden „deutschere“ Namen: Regierungsbezirke: Regierungsbezirk Bromberg | Regierungsbezirk Posen Stadtkreise: Posen | Bromberg | Schneidemühl Landkreise: Adelnau | Birnbaum | Bomst | Bromberg | Buk | Czarnikau | Filehne | Fraustadt | Gostyn | Gnesen | Grätz | Hohensalza | Jarotschin | Kempen i. Posen | Kolmar i. Posen | Koschmin | Kosten | Kröben | Krotoschin | Lissa | Meseritz | Mogilno | Neutomischel | Obornik | Ostrowo | Pleschen | Posen | Posen-Ost | Posen-West | Rawitsch | Samter | Schildberg | Schmiegel | Schrimm | Schroda | Schubin | Schwerin an der Warthe | Strelno | Wirsitz | Witkowo | Wongrowitz | Wreschen | Znin Regierungsbezirke: Regierungsbezirk Frankfurt | Regierungsbezirk Potsdam | Regierungsbezirk Berlin Stadtkreise: Berlin | Brandenburg an der Havel | Charlottenburg | Cottbus | Deutsch-Wilmersdorf | Eberswalde | Forst | Frankfurt | Guben | Landsberg | Lichtenberg | Potsdam | Rathenow | Rixdorf | Schöneberg | Spandau | Wittenberge Landkreise: Angermünde | Arnswalde | Beeskow-Storkow | Calau | Cottbus | Crossen | Cüstrin | Frankfurt | Friedeberg Nm. | Guben | Jüterbog-Luckenwalde | Königsberg Nm. | Landsberg | Lebus | Lübben | Luckau | Meseritz | Niederbarnim | Oberbarnim | Osthavelland | Ostprignitz | Oststernberg | Prenzlau | Ruppin | Schwerin | Soldin | Sorau | Spremberg | Spremberg-Hoyerswerda | Sternberg | Teltow | Teltow-Storkow | Templin | Westhavelland | Westprignitz | Weststernberg | Zauch-Belzig | Züllichau-Schwiebus |
2024-12-04 01:53:25 | https://de.wikipedia.org/wiki/Asia-Pacific_Broadcasting_Union | Die Asia-Pacific Broadcasting Union ist eine Arbeitsgemeinschaft verschiedener Rundfunkanbieter in 57 Ländern und Regionen des asiatisch-pazifischen Raumes, in dem über 3 Milliarden Menschen leben. Die ABU hat den Zweck, die Entwicklung des Rundfunks in den asiatisch-pazifischen Regionen zu helfen und die kollektiven Interessen ihrer Mitglieder zu fördern. Der Einzugsbereich der ABU erstreckt sich von der Türkei im Westen bis nach Samoa im Osten und von Russland im Norden nach Neuseeland im Süden. Die 1964 gegründete Organisation hat ihren Sitz in Kuala Lumpur, Malaysia. Eine der ABU-Aktivitäten ist die Asiavision, ein täglicher Nachrichtenaustausch, der über Satellit in 20 Ländern in Asien gezeigt wird. Zudem koordiniert die ABU auch die Übertragung großer Sportveranstaltungen und führt eine breite Palette weiterer Aktivitäten durch. Zudem will sie die kollektiven Interessen der Fernseh- und Radiosender unterstützen und die regionale und internationale Zusammenarbeit zwischen den Sendern fördern. Vollmitglieder müssen nationale Free-to-Air-Sender in der Region Asien-Pazifik sein. Es gibt jedoch auch eine assoziierte Mitgliedschaftskategorie, die offen ist für Provinz-Sender, Abo-Sender und nationale Veranstalter in anderen Teilen der Welt. Vollmitglieder sind unabhängige Länder innerhalb der ABU-Rundfunkregion. Es gibt maximal zwei Vollmitglieder pro Land. |
2024-11-29 08:56:07 | https://de.wikipedia.org/wiki/Gigabyte_(Einheit) | Das Byte ist eine Maßeinheit der Digitaltechnik und der Informatik, das meist für eine Folge aus 8 Bit steht. Historisch gesehen war ein Byte die Anzahl der Bits zur Kodierung eines einzelnen Schriftzeichens im jeweiligen Computersystem und daher das kleinste adressierbare Element in vielen Rechnerarchitekturen. Um ausdrücklich auf eine Anzahl von 8 Bit hinzuweisen, wird auch die Bezeichnung Oktett verwendet – die früher dafür ebenfalls gängige Bezeichnung Oktade ist hingegen nicht mehr geläufig. Was genau ein Byte bezeichnet, wird je nach Anwendungsgebiet etwas unterschiedlich definiert. Der Begriff kann stehen für: Bei den meisten heutigen Rechnern fallen diese Definitionen zu einer einzigen zusammen und sind dann von identischer Größe. Der Begriff „Byte“ wird aufgrund der großen Verbreitung von Systemen, die auf acht Bit basieren, für die Bezeichnung einer 8 Bit breiten Größe verwendet, die in formaler Sprache aber korrekt Oktett heißt. Als Maßeinheit bei Größenangaben wird in der deutschen Sprache der Begriff „Byte“ verwendet. Bei der Übertragung kann ein Byte parallel oder seriell übertragen werden. Zur Sicherung der Richtigkeit werden oft Prüfbits angefügt. Bei der Übertragung größerer Mengen sind weitere Kommunikationsprotokolle möglich. So werden bei 32-Bit-Rechnern oft 32 Bits gemeinsam in einem Schritt übertragen, auch wenn nur ein 8-Bit-Tupel übertragen werden muss. Das ermöglicht eine Vereinfachung der zur Berechnung erforderlichen Algorithmen und einen kleineren Befehlssatz des Computers. Wie bei anderen Maßeinheiten gibt es neben dem ausgeschriebenen Namen der Maßeinheiten jeweils auch ein Einheitenkürzel. Bei Bit und Byte sind dies: Der ausgeschriebene Name unterliegt grundsätzlich der normalen Deklination. Aufgrund der großen Ähnlichkeit der Kürzel mit den ausgeschriebenen Einheitennamen sowie entsprechender Pluralformen in der englischen Sprache werden jedoch gelegentlich auch die Einheitenkürzel „bit“ und „byte“ mit Plural-s versehen. Das Bit ist ein Kofferwort aus den englischen Wörtern binary und digit, heißt also „zweiwertige Ziffer“ – Null oder Eins. Dessen Bestandteile lassen sich auf die lateinischen Wörter digitus , den bzw. die man seit der Antike zum Zählen verwendet , und lateinisch binarius , vergleiche lateinisch bis , zurückführen. Das Byte ist zudem ein Kunstwort und wurde vermutlich aus dem englischen bit und bite gebildet. Verwendet wurde es, um eine Speichermenge oder Datenmenge zu kennzeichnen, die ausreicht, um ein Zeichen darzustellen. Der Begriff wurde im Juni 1956 von Werner Buchholz in einer frühen Designphase des IBM-7030-Stretch-Computers geprägt, wobei die Schreibweise von bite zu byte geändert wurde, um zu vermeiden, dass es sich versehentlich zu bit ändere. Im Original beschrieb es eine wählbare Breite von ein bis sechs Bits (damit konnten 2 6 = 64 {\displaystyle 2^{6}=64} Zustände, z. B. Zeichen, dargestellt werden) und stellte die kleinste direkt adressierbare Speichereinheit eines entsprechenden Computers dar. Im August 1956 wurde die Definition auf ein bis acht Bits aufgeweitet (damit konnten dann 2 8 = 256 {\displaystyle 2^{8}=256} Zeichen dargestellt werden). So konnte man die Buchstaben und gängige Sonderzeichen in Quelltexten von Programmen oder anderen Texten speichern. In den 1960er Jahren wurde der sich in seiner Verwendung schnell ausbreitende ASCII definiert, welcher sieben Bits zur Kodierung eines Zeichens verwendet (das sind 2 7 = 128 {\displaystyle 2^{7}=128} Zeichen). Später wurden durch Nutzung des meist sowieso vorhandenen achten Bits erweiterte, auf dem ASCII basierende Zeichensätze entwickelt, die auch die häufigsten internationalen Diakritika abbilden können, wie zum Beispiel die Codepage 437. In diesen erweiterten Zeichensätzen entspricht jedes Zeichen exakt einem Byte mit acht Bit, wobei die ersten 128 Zeichen exakt dem ASCII entsprechen. In den 1960er und 1970er Jahren war in Westeuropa auch die Bezeichnung Oktade geläufig, wenn speziell 8 Bit gemeint waren. Diese Bezeichnung geht möglicherweise auf den niederländischen Hersteller Philips zurück, in dessen Unterlagen zu Mainframe-Computern sich die Bezeichnung Oktade regelmäßig findet. Seit Anfang der 1970er Jahre gibt es 4-Bit-Mikroprozessoren, deren 4-Bit-Datenwörter mit hexadezimalen Ziffern dargestellt werden können. 8-Bit-Prozessoren wurden schon kurz nach der Erfindung der Programmiersprachen C und Pascal eingeführt, also Anfang der 1970er Jahre, und waren in Heimcomputern bis in die 1980er Jahre im Einsatz , deren 8-Bit-Datenwörter mit genau zwei hexadezimalen Ziffern dargestellt werden können. Seitdem hat sich die Breite der Datenwörter von Hardware von 4 über 8, 16, 32 bis heute zu 64 und 128 Bit hin immer wieder verdoppelt. Zur Unterscheidung der ursprünglichen Bedeutung als kleinste adressierbare Informationseinheit und der Bedeutung als 8-Bit-Tupel wird in der Fachliteratur korrekterweise auch der Begriff Oktett für letzteres benutzt, um eine klare Trennung zu erzielen. In der elektronischen Datenverarbeitung bezeichnet man die kleinstmögliche Speichereinheit als Bit. Ein Bit kann zwei mögliche Zustände annehmen, die meist als „Null“ und „Eins“ bezeichnet werden. In vielen Programmiersprachen wird für ein einzelnes Bit der Datentyp „boolean“ verwendet. Aus technischen Gründen erfolgt die tatsächliche Abbildung eines Boolean aber meist in Form eines Datenwortes . Acht solcher Bits werden zu einer Einheit – einem Datenpäckchen – zusammengefasst und allgemein Byte genannt. Die offizielle ISO-konforme Bezeichnung lautet dagegen Oktett: 1 Oktett = 1 Byte = 8 Bit. Viele Programmiersprachen unterstützen einen Datentyp mit dem Namen „byte“ , wobei zu beachten ist, dass dieser je nach Definition als ganze Zahl, als Bitmenge, als Element eines Zeichensatzes oder bei typunsicheren Programmiersprachen sogar gleichzeitig für mehrere dieser Datentypen verwendet werden kann, sodass keine Zuweisungskompatibilität mehr gegeben ist. Das Byte ist die Standardeinheit, um Speicherkapazitäten oder Datenmengen zu bezeichnen. Dazu gehören Dateigrößen, die Kapazität von permanenten Speichermedien und die Kapazität von vielen flüchtigen Speichern . Übertragungsraten gibt man dagegen üblicherweise auf der Basis von Bits an. Zur Darstellung großer Anzahlen von Bytes kann man die Präfixe aus dem SI verwenden, wie „Kilo-“ für 1000 und „Mega-“ für 1000×1000. Für Zweierpotenzen gibt es spezielle Binärpräfixe, wie „Kibi-“ für 1024 und „Mebi-“ für 1024×1024. Manchmal werden die Namen oder Kürzel der SI-Präfixe im binären Sinn verwendet , was aber normwidrig ist und zu Missverständnissen führen kann. Für Zehnerpotenzen verwendet man die Präfixe aus dem Internationalen Einheitensystem : Für Datenspeicher mit binärer Adressierung ergeben sich technisch Speicherkapazitäten basierend auf Zweierpotenzen . Die Zweierpotenz 210 = 1024 liegt nahe bei 1000, so dass es üblich wurde, das eigentlich dezimale SI-Präfix „Kilo-“ im Zusammenhang mit Speicherkapazitäten zur Bezeichnung von 1024 zu verwenden. Später kamen dann auch „Mega-“ und „Giga-“ hinzu. Dies führte jedoch zu Mehrdeutigkeiten und wurde zu einer Fehlerquelle. Um dem abzuhelfen, schlug die IEC 1996 neue Einheitenvorsätze vor, die in der binären Bedeutung verwendet werden sollten. Dabei wird eine den SI-Präfixen ähnlich lautende Vorsilbe ergänzt um die Silbe „bi“, die klarstellt, dass es sich um binäre Vielfache handelt. Beispiele: Das für die SI-Präfixe zuständige Internationale Büro für Maß und Gewicht empfiehlt diese Schreibweise, auch wenn es nicht für Byte zuständig ist, da dies keine SI-Einheit ist. Viele weitere Standardisierungsorganisationen haben sich dieser Empfehlung angeschlossen. Die Werte der dezimalen Präfixe steigen – ausgehend von Kilo – jeweils um den Faktor 103 = 1000 und die Werte der binären Präfixe um den Faktor 210 = 1024. Die Diskrepanz wächst also: Während der Größenunterschied zwischen Kibibyte und Kilobyte nur 2,4 % beträgt, ist ein Pebibyte schon 12,6 % mehr als ein Petabyte. Die Verwendung der Binärpräfixe für Zweierpotenzen und die ausschließliche Verwendung von SI-Präfixen für Zehnerpotenzen hat sich bislang nur teilweise durchgesetzt. Massenspeichermedien, wie Festplatten, DVD-Rohlinge und USB-Speichersticks, mit vorgeschalteter komplexer Firmware lassen sich in praktisch beliebig fein abgestufter Größe herstellen. Dort hat sich die Herstellung in glatten, gut vermarktbaren Größen durchgesetzt. Die Hersteller verwenden Dezimalpräfixe. RAM-Hauptspeicher und Cache-Speicher von CPUs, auf die in ihrer ziemlich ursprünglichen Form zugegriffen wird, werden als glatte Werte mit Binärpräfixen angegeben, SI-Präfixe wären hier unpraktisch. Die Binärpräfixe werden aber nicht immer in ihrer normgerechten Form geschrieben, man findet immer noch „MB“ und „GB“ wo „MiB“ und „GiB“ stehen müsste. Wenn die Binärpräfixe nicht normgerecht geschrieben werden, kann es zu Verwirrung kommen. Dies gilt zum Beispiel in Verbindung mit Microsoft-Systemen, denn Microsoft rechnet für Datengrößen immer mit Zweierpotenzen, gibt diese dann aber mit Hilfe der SI-Präfixe an. So wird also ein 128-GB-Speichermedium als 119,2 GB angezeigt, obwohl es laut IEC 119,2 GiB lauten müsste. Beim Versuch, eine Datenmenge von laut Microsoft „120 GB“ auf ein mit 128 GB beworbenes Speichermedium zu übertragen, tritt somit ein Fehler auf: Ein mit „4,7 GB“ gekennzeichneter DVD-Rohling speichert rund 4,7 Gigabyte , wird aber von mancher Software, zum Beispiel dem Windows-Explorer, mit dem Wert von „4,38 GB“ angezeigt – normgerecht wäre hier „4,38 GiB“. Andererseits speichert ein mit „700 MB“ gekennzeichneter CD-Rohling nicht 700 MB, sondern 700 MiB, also etwa 734 MB , wobei der Windows-Explorer „700 MB“ anzeigt. Apples macOS benutzt seit 2009 einheitlich Dezimalpräfixe nur in dezimaler Bedeutung. KDE folgt dem IEC-Standard und lässt dem Anwender die Wahl zwischen binärer und dezimaler Angabe. Für Linux-Distributionen mit anderen Desktopumgebungen, wie zum Beispiel Ubuntu ab Version 11.04, gibt es klare Richtlinien, wie Anwendungen Datenmengen angeben sollen; hier findet man beide Angaben, wobei die Binärpräfixe überwiegen. Unix-Shells nutzen normalerweise Datenblöcke als Einheit. Optional wird auch eine lesbarere Darstellungsform, human readable bezeichnet, angeboten, normalerweise die binäre Einheit, wobei jedoch abweichend von der IEC-Vorgabe nur die Vorsätze der Maßeinheiten in Großbuchstaben als Einheit angegeben werden, also K für KiB, M für MiB usw. Es gibt jedoch auch oft die Möglichkeit, SI-Einheiten zu wählen, dann in der korrekten, jedoch großgeschriebenen Einheit, also KB, MB usw. Die in den 1980er und 1990er Jahren verbreitete 3,5-Zoll-Diskette verwendete eine binär-dezimale Mischform: die nominellen „1,44 MB“ bedeuteten 1440 × 1024 Byte = 1440 KiB. |
2024-12-03 18:58:16 | https://de.wikipedia.org/wiki/Johan_Faye | Johan Mohr Faye war ein norwegischer Segler. Johan Faye, der beim Bergens Seilforening segelte, gewann 1920 in Antwerpen bei den Olympischen Spielen in der 7-Meter-Klasse die Silbermedaille. Er war Skipper der Fornebo, deren Crew aus Sten Abel, Christian Dick und Niels Nielsen bestand, die mit dem britischen Boot Ancora von Skipper Cyril Wright lediglich einen Konkurrenten hatte. Die Fornebo gewann die erste Wettfahrt, doch die Ancora sicherte sich jeweils den Sieg in der zweiten und dritten Wettfahrt und schloss die Regatta dadurch auf dem ersten Platz ab. Von 1915 bis 1917 war Faye Büroleiter bei der State Provisions Commission, im Jahr darauf wurde er für 15 Jahre Manager bei der Zeitung Norges Handels og Sjøfartstidende. |
2024-12-01 23:43:08 | https://de.wikipedia.org/wiki/Sergei_Alexandrowitsch_Fokin | Sergei Alexandrowitsch Fokin ist ein in Deutschland lebender ehemaliger Fußballspieler russischer Herkunft. Fokin ist 1,82 m groß und wog in seiner aktiven Zeit 78 kg. Er spielte als Verteidiger für den ZSKA Moskau und wurde in verschiedenen sowjetischen Auswahlteams eingesetzt. Beim olympischen Fußballturnier 1988 in Südkorea gewann er mit der Mannschaft der UdSSR die Goldmedaille. Bei der Fußball-Weltmeisterschaft 1990 in Italien stand er im Aufgebot der UdSSR. 1992 wechselte er in die 2. Fußball-Bundesliga zu Eintracht Braunschweig. Dort spielte er – weiterhin meist auf der Position eines Verteidigers – in der zweit- bzw. dritthöchsten deutschen Spielklasse. Bei Eintracht Braunschweig spielte er, bis er seine aktive Karriere 1999 beendete. Er blieb danach in Deutschland und lebt mit seiner Familie in der Nähe von Braunschweig. |
2024-12-04 06:19:59 | https://de.wikipedia.org/wiki/Kilchberg_BL | Kilchberg ist eine politische Gemeinde im Bezirk Sissach des Kantons Basel-Landschaft in der Schweiz. Sie ist die bevölkerungsärmste Gemeinde des Kantons Basel-Landschaft. Kilchberg befindet sich im sogenannten Eital auf einer Höhe von 571 m ü. M. auf einem Hügel, der sich am westlichen Ufer des Eibachs, einem Zufluss der Ergolz, erhebt. Kilchberg bildet mit den beiden Nachbargemeinden Rünenberg und Zeglingen einen Verwaltungsverbund. Die gemeinsame Gemeindeverwaltung befindet sich in Zeglingen. Die Gemeinde Kilchberg grenzt im Nordwesten an Rünenberg, im Nordosten an Tecknau, im Osten an Wenslingen und im Süden an Zeglingen. Im frühen Mittelalter wurde in der Siedlung eine St.-Martins-Kirche als Mutterkirche für die Orte Kilchberg, Rünenberg und Zeglingen errichtet, im Jahr 1226 wurde die Siedlung nach ihr Chilperch genannt. Wahrscheinlich gehörte Kilchberg zum Bistum Basel und gelangte später in den Besitz des Grafen von Frohburg. Diese gaben die Ortschaft an eine Familie weiter, welche sich nach Kilchberg benannte, seit 1376 sind die Grafen von Thierstein als Besitzer der Siedlung erwähnt. Zwischen 1400 und 1870 hielt der Chorherrenstift in Rheinfelden das Kirchenpatronat über St.-Martin, danach ging dieses Recht an die Stadt Basel über, die seit 1461 im Besitz von Kilchberg war. Der Gemeinderat besteht aus drei Mitgliedern. Gemeindepräsident ist seit 2013 Ernst Grieder-Rickenbacher. Anwil | Böckten | Buckten | Buus | Diepflingen | Gelterkinden | Häfelfingen | Hemmiken | Itingen | Känerkinden | Kilchberg | Läufelfingen | Maisprach | Nusshof | Oltingen | Ormalingen | Rickenbach | Rothenfluh | Rümlingen | Rünenberg | Sissach | Tecknau | Tenniken | Thürnen | Wenslingen | Wintersingen | Wittinsburg | Zeglingen | Zunzgen Kanton Basel-Landschaft | Bezirke des Kantons Basel-Landschaft | Gemeinden des Kantons Basel-Landschaft |
2024-11-23 23:05:35 | https://de.wikipedia.org/wiki/Meterkonvention | Die Internationale Meterkonvention, in der Schweiz Metervertrag, ist ein am 20. Mai 1875 geschlossener internationaler Vertrag, in dem die 17 Unterzeichnerstaaten „vom Wunsche geleitet, die internationale Einigung und die Vervollkommnung des metrischen Systems zu sichern“ die Errichtung und Finanzierung einiger Institutionen vereinbarten – der ersten internationalen wissenschaftlichen Institutionen überhaupt. Zudem wurde die Herstellung von Normalen für die Maßeinheiten „Meter“ und „Kilogramm“ beschlossen. Eine Verpflichtung zur Übernahme des metrischen Systems durch die Unterzeichner-Staaten ist im Vertrag nicht enthalten. Der Inhalt des Vertrages wurde 1921 bei der 6. CGPM einer Revision unterzogen. Dabei wurde die Zuständigkeit auf elektromagnetische Einheiten und physikalische Konstanten erweitert. Derzeit sind 64 Staaten Vertragspartei der Meterkonvention. Daneben hat die CGPM noch „assoziierte Mitgliedstaaten“, die sich nicht in vollem Umfang an der Finanzierung beteiligen und nicht stimmberechtigt sind. 1960 wurde das Internationale Einheitensystem eingeführt. Der Unterzeichnung wird seit dem Jahre 2000 jährlich am 20. Mai, dem Tag des Messens, gedacht. Die Meterkonvention etablierte drei Organe: Daneben gibt es zehn „beratende Komitees“ , zum Beispiel das „Comité consultatif d'électricité et magnétisme “, das 1927 als erstes CC unter dem damaligen Namen „Comité consultatif d'électricité “ gegründet worden ist. |
2024-12-01 22:03:40 | https://de.wikipedia.org/wiki/Paita | Region Paita ist eine Hafenstadt am Pazifischen Ozean im Nordwesten von Peru. Die Stadt liegt im gleichnamigen Distrikt Paita und in der gleichnamigen Provinz Paita der Region Piura. Paita liegt 640 km nordwestlich der Landeshauptstadt Lima und 75 km westnordwestlich der Regionshauptstadt Piura. Die Hafenstadt Paita liegt auf einer Halbinsel an der Bucht von Paita, südlich der Mündung des Río Chira. Sie ist durch die Landzunge Punta Paita mit dem Höhenzug Silla de Paita vor dem Südwind geschützt. 90 km südlich von Paita liegt das regionale Zentrum Piura und 160 km im Süden Chiclayo, das Handelszentrum der Region Lambayeque. Beim Zensus 2017 betrug die Einwohnerzahl von Paita 81.163, 10 Jahre zuvor lag diese bei 66.548. Von 1578 bis 1588 war Paita die spanische Hauptstadt der peruanischen Nordwestküste. Wegen andauernder Überfälle englischer Piraten und Korsaren wurde die Hauptstadt jedoch in das heutige Piura verlegt. 1741 brandtschatze George Anson Paita. Die Hafenstadt ist vielen Peruanern vor allem als Wohnsitz von Manuela Sáenz, der Geliebten des Befreiungshelden Simón Bolívar, bekannt. 1875 ging ein erster Abschnitt der Bahnstrecke Paita–Piura in Betrieb. Im Salpeterkrieg wurde sie zerstört und 1884 wieder in Betrieb genommen. Die Bahn wurde 1959 stillgelegt. Vom 30. August 1891 bis in die späten 1920er-Jahre gab es in Paita eine Straßenbahnlinie. Der vor allem für die Containerschifffahrt bedeutende Seehafen von Paita ist – gemessen am Güterumschlag – Perus zweitgrößter Hafen, nach dem von Callao . Paita ist einer der besten Naturhäfen an der peruanischen Küste, von hier gibt es regelmäßige Schiffsverbindungen nach Valparaíso und Panama. Am 24. September jeden Jahres wird eine Woche lang die Fiesta de Nuestra Señora de las Mercedes gefeiert, u. a. mit Wallfahrten zu Ehren der Jungfrau Maria. |
2024-12-02 01:32:42 | https://de.wikipedia.org/wiki/Baltimore_Sun | The Baltimore Sun ist eine Tageszeitung, die in Baltimore, Maryland, Vereinigte Staaten, erscheint. Sie gilt als liberal, zugeschnitten auf die Ostküsten-Klientel im Speckgürtel von Washington, D.C. Die Baltimore Sun hat eine Auflage von rund 133.000 Stück wochentäglich und rund 253.000 Stück der Sonntagsausgabe . Sie wurde am 17. Mai 1837 von dem Verleger Arunah Shepherdson Abell gegründet. Bis 1910 blieb die Zeitung im Besitz der Familie Abell; es folgte die Führung durch die Familie Black. 1986 wurde die Baltimore Sun an die Times Mirror Company verkauft und gelangte 2000 mit dieser zum Medienunternehmen tronc . 2024 übernahm die Sinclair Broadcast Group. In der fünften Staffel der amerikanischen Fernsehserie The Wire stehen Journalisten der Baltimore Sun im Zentrum einiger Handlungsfäden. The Baltimore Sun gehört zu den Pulitzer-Preisträgern. Dieser Preis wurde der Zeitung 1947 in der Preiskategorie Dienst an der Öffentlichkeit verliehen. |
2024-12-03 15:37:47 | https://de.wikipedia.org/wiki/Wohl-Ziegler-Reaktion | Die Wohl-Ziegler-Reaktion stellt eine radikalische Bromierung von Alkenen in Allylstellung dar. Da die Bromierung eines Alkens zur elektrophilen Addition an der Doppelbindung führt, dürfen nur geringe Mengen Brom vorhanden sein. Dies wird durch eine Komproportionierung mit N-Bromsuccinimid erreicht. Die Reaktion läuft nach dem Mechanismus einer radikalischen Substitution ab und wird in unpolaren Lösungsmitteln durchgeführt, zum Beispiel Tetrachlormethan. Das Lösungsmittel bietet den Vorteil, dass das entstehende Succinimid darin nicht löslich ist und somit leicht abgetrennt werden kann. Wird die Reaktion in polaren Solventien durchgeführt, erfolgt eine normale Bromaddition. Bruttoreaktion am Beispiel des Cyclohexens: Die Reaktion kann entweder mit Hilfe eines Radikalstarters oder durch UV-Strahlung eingeleitet werden. Als Radikalinitiator können Azobisisobutyronitril , Dibenzoylperoxid oder tert-Butylhydroperoxid verwendet werden. NBS enthält in der Regel Spuren von Brom, wodurch die leicht bräunliche Färbung des Salzes zustande kommt. Diese Brommoleküle sind für den Start der Reaktion wichtig, weshalb sie nicht durch Umkristallisation entfernt werden sollten. Reaktionsmechanismus am Beispiel des Cyclohexens. Startreaktion: Als Startreaktion wird durch den Radikalstarter das molekulare Brom, das in Verunreinigungen im NBS vorhanden sein muss, in zwei Bromradikale gespalten. Kettenpropagation: 1) H-Abstraktion am Edukt 2) Bildung von Brom und Succinimid durch Komproportionierung des Broms 3) Bildung des Produktes |
2024-12-04 00:15:46 | https://de.wikipedia.org/wiki/Steve_Parrow | Möglichst ganze Wörter eingeben, die im Artikeltext, insbesondere aber im Lemma vorkommen sollen. Suche nach Steve Parrow in anderssprachigen Wikipedias Verfasse einen Artikel zum Thema. . Artikel verschwunden? |
2024-11-30 18:36:30 | https://de.wikipedia.org/wiki/Provincetown | Provincetown ist eine Town im Barnstable County im US-Bundesstaat Massachusetts. Das U.S. Census Bureau hat bei der Volkszählung 2020 eine Einwohnerzahl von 3.664 nach dem Zensus von 2020. ermittelt. Provincetown liegt an der Spitze von Cape Cod. Sie wird mitunter „P’town“ genannt und war bis Ende des 19. Jahrhunderts ein Schwerpunkt der Fischerei- und Walfangindustrie. Provincetown ist insbesondere auch als Urlaubsziel von Schwulen und Lesben bekannt. Nach dem United States Census Bureau hat der Ort eine Gesamtfläche von 45,2 km², davon ist 25,0 km² Land und 20,2 km² Wasser. Provincetown liegt an der Spitze von Cape Cod. Die Cape Cod Bay liegt südlich und westlich, während die Massachusetts Bay im Norden liegt. Rund zwei Drittel der Landfläche gehören zum Landschaftsschutzgebiet Cape Cod National Seashore. Nördlich der Stadt liegen die Province Lands, ein Gebiet mit Dünen und kleinen Teichen, das sich vom Mount Ararat im Osten bis zum Race Point im Westen entlang der Küste der Massachusetts Bay erstreckt. Die Küstenlinie der Cape Cod Bay erstreckt sich vom Race Point im Westen bis nach Wood End im Süden sowie östlich bis Long Point, der nach innen zum Cape zeigt und so eine natürliche Barriere für den Hafen von Provincetown bildet. An allen drei Landspitzen befinden sich Leuchttürme, so zum Beispiel der Race-Point-Leuchtturm. Der dicht besiedelte Teil der Stadt erstreckt sich entlang des Hafens südlich des Seashore-Gebiets. Alle Entfernungen sind als Luftlinien zwischen den offiziellen Koordinaten der Orte aus der Volkszählung 2010 angegeben. Im Südosten befindet sich der Provincetown Harbor. Die Town befindet sich auf dem Landweg 72 km von Barnstable , 100 km von der Sagamore Bridge über den Cape Cod Canal und 187 km von Boston entfernt . In Orleans gibt es keine Villages. Das Siedlungsgebiet befindet sich im Historic District am Hafen. Die mittlere Durchschnittstemperatur in Provincetown liegt zwischen −1,7 °C im Januar und 20,6 °C im Juli. Damit ist der Ort gegenüber dem langjährigen Mittel der USA um etwa 9 Grad kühler. Die Schneefälle zwischen Oktober und Mai liegen mit bis zu zweieinhalb Metern mehr als doppelt so hoch wie die mittlere Schneehöhe in den USA; die tägliche Sonnenscheindauer liegt am unteren Rand des Wertespektrums der USA. Das Gebiet war ursprünglich von Indianern des Stammes Nauset besiedelt, die dort eine Siedlung namens Meeshawn hatten. Als an dieser Stelle Provincetown im Jahre 1727 gegründet wurde, hatte der Ort bereits seit mehr als einem Jahrhundert als Hafen für Schiffe gedient. Bartholomew Gosnold gab im späteren Hafen von Provincetown 1602 Cape Cod seinen Namen. Im Jahr 1620 unterzeichneten die Pilgerväter im Hafen den Mayflower-Vertrag, in dem sie vereinbarten, sich anzusiedeln und eine selbstverwaltete Gemeinschaft aufzubauen, und gingen am Westende des Hafens an Land. Obwohl sich die Pilgerväter dafür entschieden, sich auf der anderen Seite der Bucht in Plymouth anzusiedeln, genoss Provincetown schon früh einen guten Ruf als Fischereigebiet. Die Province Lands wurden das erste Mal 1692 offiziell von der Vereinigung der Plymouth Colony und der Massachusetts Bay Colony anerkannt. Die erste regionale Verwaltung wurde dort 1714 eingerichtet. Die Bevölkerungszahl von Provincetown blieb über einen Großteil des 18. Jahrhunderts hinweg weitgehend stabil. Nach der Amerikanischen Revolution wuchs die Stadt jedoch schnell zu einem Zentrum für Fischerei und Walfang heran. Ein zusätzlicher Bevölkerungszuwachs kam durch portugiesische Seeleute zustande, die auf amerikanischen Schiffen angeheuert hatten und sich nun in Provincetown niederließen. In den 1890er Jahren erlebte die Stadt einen Wachstumsboom. Es begannen sich auch Schriftsteller und Künstler dort niederzulassen und es entstand eine Tourismusindustrie für Sommerurlauber. Nachdem der als Portland Gale bekannt gewordenen Sturm von 1898 der Fischereiindustrie in der Stadt schweren Schaden zugefügt hatte, übernahmen viele der dort ansässigen Künstler die verlassenen Gebäude. In den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts hatte sich die Stadt bereits einen internationalen Ruf für die von dort stammende Kunst und Literatur erworben. Die Provincetown Players waren zu dieser Zeit eine bedeutsame Gruppe für experimentelles Theater und ein Beispiel für den intellektuellen und künstlerischen Austausch mit Greenwich Village, der damals begann. In der Stadt befinden sich acht Gebäude und ein historisches Viertel, die in das National Register of Historic Places eingetragen sind. Mitte der 1960er Jahre kam es zu einem weiteren Bevölkerungszuwachs. Der ländliche Charakter der Stadt sprach die Hippies dieser Zeit an und die Grundstückspreise waren niedrig, was – vor allem im Winter – geringe Mieten zur Folge hatte. Viele von ihnen blieben dauerhaft in Provincetown und gründeten dort Familien. In der Commercial Street entstanden zahlreiche neue Cafés, Lederwarengeschäfte und Headshops. Etwa zur Mitte der 1970er Jahre begannen dann auch zunehmend Schwule nach Provincetown zu ziehen. Bereits 1978 wurde die Provincetown Business Guild ins Leben gerufen, um gezielt den schwulen Tourismus zu fördern. Heute sind mehr als 200 Betriebe Mitglied der PBG und Provincetown gehört inzwischen zu den bekanntesten von Homosexuellen bevorzugten Urlaubszielen an der amerikanischen Ostküste. Seit den 1990ern sind die Grundstückspreise stark angestiegen und die vielen Umwandlungen in Wohneigentum haben einige der Einwohner in finanzielle Schwierigkeiten gebracht. Die Krise, die 2005 auf dem amerikanischen Immobilienmarkt eingesetzt hat jedoch seitdem dazu geführt, dass die Immobilienpreise dort in weniger als einem Jahr um 10 Prozent oder mehr gefallen sind. Dies hat der Wirtschaft der Stadt jedoch keinen Schaden zugefügt. Die Touristensaison hat sich mittlerweile soweit ausgedehnt, dass das ganze Jahr über Festivals und einwöchige Events stattfinden. Die bekanntesten sind hierbei das Portuguese Festival und die Carnival Week der PBG. Dem United States Census des Jahrs 2000 zufolge, lebten zu diesem Zeitpunkt 3431 Menschen in der Stadt, verteilt auf 1837 Haushalte und 464 Familien. Die Bevölkerungsdichte betrug 137,1 Einwohner/km². Es existierten 3890 Wohneinheiten, was einer Dichte von 155,5 Wohnungen/km² entspricht. Die ethnischen Gruppen verteilen sich wie folgt: 88,55 % Europäischer Abstammung, 7,52 % Afroamerikaner, 0,5 % Asiatische Amerikaner, 0,32 % Amerikanische Ureinwohner, 1,08 % anderer Abstammungen sowie 3,03 % mit Abstammung von verschiedenen ethnischen Gruppen. Die Hispanics und Latinos stellen 2,16 % der Bevölkerung. Die am Zahlreichsten genannten Abstammungen waren Portugiesisch , Irisch , Englisch und Italienisch . Von den Haushalten hatten 9 % Kinder unter 18 Jahren, 17,7 % bestanden aus zusammenlebenden Ehepaaren. 5,3 % der Haushalte gehören alleinstehenden Frauen, 74,7 % gehörten zu nichtfamilären Gemeinschaften. 53,2 % waren Singlehaushalte und 14,5 % waren Einpersonenhaushalte von über 65-jährigen Personen. Der durchschnittliche Haushalt bestand aus 1,69 Personen, die Durchschnittsfamilie aus 2,65. Die Bevölkerung verteilte sich zu 8 % auf unter 18-Jährige, 5,2 % im Alter von 18 bis 24, 36,1 % von 25 bis 44, 32,9 % von 45 bis 64 und 17,8 % waren über 65 Jahre alt. Das Durchschnittliche Heiratsalter lag bei 45 Jahren. Für die Gesamtbevölkerung betrachtet entfallen auf 100 Frauen 115,5 Männer, bei den über 18-Jährigen sind es 116,2 Männer. Das mittlere Jahreseinkommen eines Haushalts liegt bei $32.716, das mittlere Einkommen einer Familie bei $39.679. Die Männer hatten ein mittleres Einkommen von $30.556, die Frauen von $25.298. Das Pro-Kopf-Einkommen lag bei $26.109. Etwa 8,5 % der Familien und 16,3 % der Bevölkerung leben unterhalb der Armutsgrenze, bei den unter 18-Jährigen sind es 22,7 % und bei den über 65-Jährigen 17 %. Der Postleitzahlbereich von Provincetown hat die größte Dichte von gleichgeschlechtlich zusammenlebenden Haushalten aller Postzustellbezirke in den Vereinigten Staaten. Traditionelle Quellen wie der United States Census, Wählerlisten und Grundbucheinträge können die demographische Zusammensetzung in einer Stadt, die sehr stark vom Tourismus geprägt wird, nur unvollständig wiedergeben. Obwohl die Zahl der dauerhaften Einwohner relativ klein und rückläufig ist, wird die Bevölkerungszahl in den Sommermonaten auf 60.000 geschätzt. Ökonomische Statistiken, die sich auf die Zahlen der Volkszählungen stützen, können ebenfalls irreführend sein. So zählt dieser zwar 3890 Wohnungen, aber nur 1837 Haushalte. Außerdem gibt es eine offensichtliche Diskrepanz zwischen dem Mittleren Jahreseinkommen eines Haushalts und dem mittleren Wert eines Hauses . Einwohner, die in Provincetown einen zweiten Wohnsitz haben, an dem sie weniger als 6 Monate im Jahr wohnen, werden nicht vom Census erfasst, obwohl sie dort Steuern zahlen, einen Arbeitsplatz haben oder sogar Geschäftsbetriebe besitzen. Provincetown wird im Abgeordnetenhaus von Massachusetts als Teil des vierten Districts von Barnstable County vertreten, zu dem – mit Ausnahme von Brewster – alle Städte östlich und nördlich Harwich gehören. Im Senat von Massachusetts wird die Stadt als Teil des Cape and Islands District vertreten, welches das gesamte Cape Cod, und die Inseln Martha’s Vineyard und Nantucket umfasst. Auf Bundesebene gehört die Stadt zum 10. Kongresswahlbezirk von Massachusetts und wird zurzeit durch Bill Delahunt vertreten. Der dienstältere Vertreter im Senat der Vereinigten Staaten ist der 2006 wiedergewählte Edward „Ted“ Kennedy, der Juniorsenator ist der 2008 zur Wiederwahl anstehende John Kerry . Provincetown selbst wird durch eine offene Volksversammlung regiert, die Verwaltung führt ein Town manager zusammen mit einem Board of selectmen. Die Stadt verfügt über ihre eigene Polizei und Feuerwehr. Für diejenigen, die dem Reise- und Veranstaltungskalender der schwulen Gesellschaft folgen, ist Provincetown in der Woche um den Feiertag am 4. Juli das bevorzugte Reiseziel. Die Stadt ist zu dieser Zeit gut genug besucht, um während der Circuit Week zwei vollständige Veranstaltungsreihen zuzulassen, in denen sich die Veranstalter einen Wettbewerb um die besten Bootstouren, die aufwendigsten Tanzveranstaltungen und die bekanntesten DJs liefern. Andere bemerkenswerte Festivals im Laufe des Jahres sind die thematisch an Weihnachten orientierte Holly Folly, die Bear Week, das Mate's Leather Weekend, die Family Week, das Single Men's Weekend, das Provincetown Film Festival und das Provincetown Jazz Festival. In Provincetown ist auch die Heimat von drei modernen Theaterensembles: Den New Provincetown Players, Shakespeare on the Cape und den Gold Dust Orphans. Während die New Provincetown Players die Tradition der seit 1915 bestehenden Provincetown Players fortführen, ist Shakespeare on the Cape eine relativ junge Gruppe, die aus Absolventen des Guthrie Theater/University of Minnesota BFA Actor Training Program besteht. Die Gold Dust Orphans spielen seit 1998 in Provincetown und Boston. Norman Mailers Roman Harte Männer tanzen nicht und Annie Dillards Buch The Maytrees spielen hauptsächlich in Provincetown. Michael Cunningham hat ein Buch über seine Jahre in Provincetown geschrieben, Lands End, A Walk in Provincetown . Im Jahr 2003 erhielt Provincetown ein niedrig verzinstes Darlehen in Höhe von 1,95 Millionen Dollar aus dem Rural Development program des US-Landwirtschaftsministeriums, um den MacMillan Pier im Hafen der Stadt zu modernisieren, der primär dem Tourismus und den Schnellfähren dient. Zwischen 2004 und 2007 erhielt die Provincetown Art Association and Museum vier verschiedene Darlehen und Förderungen aus dem Rural Development program, die sich insgesamt auf 3 Millionen Dollar belaufen, um das Museum zu erweitern, mit einer Klimatisierung auszustatten, sowie um das Hargood House als historisches Gebäude zu restaurieren und um Defizite aus dem Museumsbetrieb abzudecken. Da es die Aufgabe des Rural Development program ist „die wirtschaftlichen Möglichkeiten und die Lebensquialität aller Amerikaner in ländlichen Gebieten zu verbessern“, betrachtet das USDA auch in den 2000er Jahren Provincetown noch als ländliche Region, die Bedarf an finanzieller Unterstützung aus Bundesmittel der US-Regierung hat. Das Provincetown Art Association and Museum ist ein Kunstmuseum in Provincetown. In Provincetown wurden zwei Distrikte, ein Schiffswrack und mehrere Bauwerke in die Liste der Einträge im National Register of Historic Places im Barnstable County eingetragen. Provincetown ist das östliche Ende des U.S. Highway 6, sowohl innerhalb des Bundesstaats als auch national. Obwohl dies offiziell als östliches Ende des Highway bezeichnet wird, hat die Straße an ihrem Endpunkt, der nur durch die Kreuzung mit der Route 6A markiert wird, Cape Cod einmal umrundet und verläuft dort in westsüdwestlicher Richtung. Der vom Bundesstaat kontrollierte Abschnitt der Straße endet an dem Punkt, an dem sie in das Gebiet der Cape Cod National Seashore wechselt, ab dort steht sie unter Bundesverwaltung. Sie folgte innerhalb der Stadt lange Zeit dem Verlauf der Commercial Street, bis diese in eine Einbahnstraße umgewandelt und eine Umgehung angelegt wurde. Die Route 6A durchquert ebenfalls die Stadt und folgt dabei weitgehend dem Verlauf der Bradford Street und endet kurz südlich der Herring Cove Beach. Saisonabhängig ist Provincetown außerdem durch Fähren mit Boston und Plymouth verbunden, die am MacMillan Pier östlich des Rathauses anlegen. Die Stadt verfügt über keine Bahnverbindung mehr, seit die Strecke in den frühen 1960er Jahren von der New York, New Haven and Hartford Railroad aufgegeben wurde. Der Provincetown Municipal Airport befindet sich östlich von Race Point, verfügt über eine ILS-taugliche, 1067 m lange Start- und Landebahn und dient hauptsächlich der privaten Luftfahrt sowie mehreren Kurzstreckenverbindungen mit Linienflügen zum Logan International Airport in Boston. Es gibt mehrere medizinische Einrichtungen in Provincetown. Provincetown betreibt eigene Schulen für die rund 200 schulpflichtigen Kinder der Stadt. Die Veterans Memorial Elementary School betreut Schüler vom Kindergartenalter bis zur sechsten Klasse, die Provincetown High School steht Schülern der Klassenstufen 7 bis 12 offen. Es gibt keine Privatschulen in Provincetown, die Schüler können jedoch entgeltfrei die Cape Cod Regional Technical High School in Harwich oder die Nauset Regional High School in North Eastham besuchen. Barnstable Bourne • Brewster • Chatham • Dennis • Eastham • Falmouth • Harwich • Mashpee • Orleans • Provincetown • Sandwich • Truro • Wellfleet • Yarmouth Bourne • Brewster • Buzzards Bay • Chatham • Dennis • Dennis Port • East Dennis • East Falmouth • East Harwich • East Sandwich • Falmouth • Forestdale • Harwich Center • Harwich Port • Mashpee Neck • Monomoscoy Island • Monument Beach • New Seabury • North Eastham • North Falmouth • Northwest Harwich • Orleans • Pocasset • Popponesset • Popponesset Island • Provincetown • Sagamore • Sandwich • Seabrook • Seconsett Island • South Dennis • South Yarmouth • Teaticket • West Chatham • West Dennis • West Falmouth • West Yarmouth • Woods Hole • Yarmouth Port Barnstable Village • Bournedale • Centerville • Cotuit • Craigville • Hatchville • Hyannis • Long Point • Marstons Mills • Menauhant • North Harwich • North Truro • Osterville • Pleasant Lake • Sagamore Beach • Santuit Historic District • South Harwich • West Barnstable • West Harwich |
2024-12-02 06:18:11 | https://de.wikipedia.org/wiki/Wachtmeister_(Adelsgeschlecht) | Wachtmeister ist der Name eines schwedischen Adelsgeschlechts mit Ursprüngen auf der Insel Dagö . 1578 wurde es in den Schwedischen Adel aufgenommen. Es besteht bis heute in Schweden und Deutschland. Als sich der Deutsche Orden in Estland auflöste, verloren die nicht uradeligen Geschlechter dort ihren Besitz, darunter die Wachtmeister ihr Rittergut Aunack. Hans Wachtmeister trat 1569 als Rittmeister in schwedische Dienste und stieg bis zum Feldoberst und schwedischen Statthalter im Herzogtum Estland auf. 1578 wurde er gleichzeitig mit einer Reihe weiterer deutscher Ritter in den schwedischen Adelsstand aufgenommen. Das Gut Aunack und zugehörige Besitzungen in Waifer, Suriküla, Häsenhöffen, Alixsar und auf einigen Inseln wurden ihm wieder übereignet. 1578 erwarb er dazu noch Laakt und erhielt 1581 Poll als Lehen der schwedischen Krone. Sein einziger Sohn Claes Wachtmeister wurde estländischer Landrat. Dessen Sohn, der Generalmajor Hans Wachtmeister zu Björkö , wurde zum Freiherrn erhoben. Dieser hatte eine Reihe von Söhnen, die alle in schwedischen Diensten hohen Militärkarrieren machten und verschiedene Linien der Familie begründeten: den Admiral und Reichsrat Graf Hans Wachtmeister , den Feldmarschall Graf Axel Wachtmeister zu Mälsåker , den Generalleutnant Bleckert Freiherr Wachtmeister af Björkö und den Generalmajor Fritz Freiherr Wachtmeister af Björkö . Hans erhielt 1687 den schwedischen Grafenstand, Axel ebenfalls 1693 ; Fritz hinterließ zwei Töchter; von Bleckert stammt die später in Deutschland ansässige freiherrliche Linie ab. Diese besaß in Vorpommern die Güter Eixen mit Bisdorf sowie Bassendorf ; zeitweilig auch die benachbarten Güter Deyelsdorf und Fäsekow. Diese Linie wurde nach dem Gothaischen Hofkalender 1816 zu Berlin in den preußischen Grafenstand erhoben. In Schweden erwarb die Familie 1684 das Gut Johannishus und nachfolgend eine Reihe von weiteren Gütern, die sie zum Teil bis heute besitzt . Die Grafen Wachtmeister besitzen bis heute einige bedeutende Schlösser und Güter in Schweden: |
2024-12-04 02:01:06 | https://de.wikipedia.org/wiki/1,1,1,2,3,3,3-Heptafluorpropan | farbloses Gas mit etherischem Geruch gasförmig −131 °C −17,3 °C 3,993 bar Achtung 3860 1,1,1,2,3,3,3-Heptafluorpropan ist eine chemische Verbindung aus der Gruppe der Fluorkohlenwasserstoffe . 1,1,1,2,3,3,3-Heptafluorpropan ist ein nicht brennbares farbloses Gas mit etherischem Geruch. Bei niedrigen Konzentrationen existiert nur eine geringe Warnwirkung. Das Gas ist schwerer als Luft und bei hohen Konzentrationen besteht Erstickungsgefahr. Wie bei allen FKWen kann sich bei der Zersetzung an Luft – vorwiegend bei Bränden – Fluorwasserstoff bilden. Es besitzt eine kritische Temperatur von 101,9 °C, einen kritischen Druck von 29,5 bar, eine kritische Dichte von 0,592 g/cm³, ein Treibhauspotenzial von 3860 und ein Ozonabbaupotenzial von 0. 1,1,1,2,3,3,3-Heptafluorpropan wird als Kältemittel eingesetzt. |
2024-12-03 21:48:42 | https://de.wikipedia.org/wiki/Botanik#Fachgebiete | Die Botanik botaniké , von botáne ‚Weide-, Futterpflanze‘ , auch Phytologie und Pflanzenkunde) erforscht die Pflanzen. Sie befasst sich mit dem Lebenszyklus, Stoffwechsel, Wachstum und Aufbau der Pflanzen; ferner mit ihren Inhaltsstoffen , ihrer Ökologie und ihrem wirtschaftlichen Nutzen sowie ihrer Systematik. In jüngerer Zeit wird die Botanik im akademischen Bereich in Anlehnung an den internationalen Sprachgebrauch vermehrt als Pflanzenwissenschaft bezeichnet. So wurde beispielsweise das führende universitäre Lehrbuch der Botanik, das auf Eduard Strasburger zurückgeht, ab der 37. Auflage in Lehrbuch der Pflanzenwissenschaften umbenannt, und auch einige Botanik-Studiengänge werden im deutschen Sprachraum heute als Studiengang der Pflanzenwissenschaft geführt. In ihren Ursprüngen geht die Botanik auf das medizinisch/heilkundliche Befassen mit Heilpflanzen zurück. Von ersten Ansätzen zu einer abstrakt-wissenschaftlichen Untersuchung und Systematisierung des Pflanzenreiches zeugen die Schriften von Theophrastos aus dem 3. und 2. Jahrhundert v. Chr. Der Grieche Dioskurides beschrieb im 1. Jahrhundert zahlreiche Heilpflanzen. Seine genauen, in fünf Bücher aufgeteilten Pflanzenbeschreibungen wurden, insbesondere von arabischsprachigen Autoren, bis in die Neuzeit benutzt. Zuvor verfassten Diokles von Karystos und Krateuas vergleichbare Werke . Im Gegensatz zu den eher philosophisch geprägten Betrachtungen etwa des Aristoteles stellte Dioskurides in seiner um das Jahr 60 entstandenen Materia medica den Nutzen und die genaue Beschreibung unter anderem der Pflanzen in den Vordergrund und ist mit einem etwa 512 verfassten Manuskript die erste noch erhaltene abendländische Abhandlung über Heilpflanzen. Die moderne wissenschaftliche Botanik wurde im 16. Jahrhundert durch Konrad Gesner und Leonhard Fuchs begründet. Zu den herausragenden Botanikern des 17. und 18. Jahrhunderts gehörten etwa der Arzt Nehemiah Grew in England und Carl von Linné in Schweden sowie der Universalgelehrte Albrecht von Haller in der Schweiz. Zu den Pflanzen im engeren Sinne zählen neben den Gefäßpflanzen auch die Moose und Grünalgen. Früher wurden auch Pilze, Flechten und die Prokaryoten als Pflanzen angesehen. Obwohl man heute erkennt, dass diese phylogenetisch nicht näher mit den Pflanzen verwandt sind, werden Algengruppen wie Rotalgen, Braunalgen, Kieselalgen sowie Pilze und Flechten weiter in der Botanik behandelt. Prokaryoten , sind – zusammen mit anderen Mikroorganismen – seit längerem Objekte einer eigenen Disziplin, der Mikrobiologie. Aufgrund der unterschiedlichen Fragestellungen und Methoden haben sich im Kern folgende Teilgebiete der Botanik entwickelt: Vielfach gibt es auch die Einteilung in Allgemeine Botanik und Spezielle Botanik, wobei sich die Allgemeine Botanik mit den pflanzenbiologischen Grundlagen befasst, die sich über das Pflanzenreich erstrecken, während die Spezielle Botanik vertiefendes Wissen über die Biologie ausgewählter Sippen der pflanzlichen Systematik vermittelt. |
2024-11-24 13:53:45 | https://de.wikipedia.org/wiki/A | A sowie a ist der erste Buchstabe des klassischen und modernen lateinischen Alphabets. Er entspricht dem Alpha im griechischen und dem Buchstaben А im kyrillischen Alphabet. Er steht für unterschiedlich ausgesprochene Vokallaute. Der Buchstabe A hat in deutschen Texten eine durchschnittliche Häufigkeit von 6,51 % und ist somit der sechsthäufigste Buchstabe in deutschen Texten hinter dem R und vor dem T. Im Morsealphabet werden A und a mit •– dargestellt. Von Fremdwörtern und Namen abgesehen, ist das A der einzige Buchstabe in der deutschen Sprache, der zweifach am Anfang eines Wortes stehen kann, etwa im Wort Aal. Die aus der protosinaitischen Schrift stammende Urform des Buchstabens ist wahrscheinlich der Kopf eines Ochsen. Die Phönizier gaben diesem Buchstaben den Namen Aleph . Im phönizischen Alphabet im 9. Jahrhundert v. Chr. war das Schriftzeichen bereits stark stilisiert, die Hörner des Ochsen wurden durch zwei Striche nach rechts angedeutet. Der Lautwert des Aleph bei den Phöniziern war der Knacklaut . Bereits bei den Phöniziern hatte Aleph die erste Stelle im Alphabet inne, was im hebräischen Alphabet übernommen wurde, als Aleph , außerdem besteht eine Verwandtschaft mit dem ersten Buchstaben des arabischen Alphabets, dem Alif . Als die Griechen das phönizische Alphabet übernahmen, drehten sie das Zeichen um 90° und machten daraus das Alpha. Dabei hatten sie keinen Bedarf an dem stimmlosen glottalen Plosiv der Aussprache, der bei den Phöniziern vorhanden war, und da das Griechische reich an Vokalen war, verwendeten sie das Zeichen für den Lautwert . Bei den ältesten griechischen Schriftstücken aus dem 8. Jahrhundert v. Chr. wurde der Buchstabe dabei noch liegend verwendet, die um 90° gedrehte Version, die in späteren Schriftstücken auftauchte, setzte sich durch. Die Etrusker übernahmen das frühgriechische Alpha und ließen es größtenteils unverändert. Lediglich zur besseren Schreibung versahen sie das Zeichen mit einem Abschwung nach links. Als die Römer das lateinische Alphabet schufen, verwendeten sie das A aus dem etruskischen Alphabet, der Lautwert ist ebenfalls seit den Griechen beibehalten worden. Dieses Alphabet wird bis heute für eine Vielzahl von Schriftsprachen genutzt, darunter für die meisten der europäischen Sprachen, wovon es Eingang in das kyrillische Alphabet fand. Das Grundaussehen der Großbuchstaben ist das zweier diagonal oben zusammenlaufender Linien und einer Waagerechten in der Mitte, jedoch folgen nicht alle Schriftarten und -familien diesem Konzept. Die Außenlinien können in Richtung und Strichstärke asymmetrisch sein oder unten parallel verlaufen und oben in einen Bogen oder in eine vierte, waagerechte Linie übergehen. Teilweise entfällt die Mittellinie, wodurch sich das Aussehen einem griechischen Lambda oder einem vergrößerten kleinen n annähert. In manchen gebrochenen Schriften sinkt die Mittellinie auf die Grundlinie und die linke Außenlinie wird zu einem nach innen gewölbten Bogen, wodurch der Buchstabe oben statt unten offen ist. In der Schreibschrift wird häufig die Mittellinie sowie manchmal die Spitze oben als Schleife ausgeführt; in manchen Schreibweisen sieht der Großbuchstabe dem runden Kleinbuchstaben sehr ähnlich . Es gibt zwei Grundformen der Kleinbuchstaben: offen und geschlossen/rund. Beide haben sich über die Schreibschrift aus dem Großbuchstaben entwickelt. Die offene Form ähnelt einem kleinen, um 180° gedrehten e mit einem Abschluss unten rechts. Die geschlossene Form, bei der die Mittellinie ganz fehlt, hat Ähnlichkeit mit einem kleinen o, dem auf der rechten Seite eine senkrechte Tangente angefügt wurde, bzw. dem lateinischen Alpha . Ansonsten sind je nach Schriftart die für alle Buchstaben üblichen Schleifen und Serifen anzutreffen. In Standard-Druckschriften wird meist die offene, in kursiven und in Schreibschriften die geschlossene Minuskel verwendet. In Unicode wird das große „A“ durch U+0041 und das kleine „a“ durch U+0061 dargestellt. Im ASCII ist das große „A“ der Code 65, das kleine „a“ der Code 97, daraus folgt im binär aufgebauten Dualsystem die Zeichenfolge 01000001 für das große „A“ und 01100001 für das kleine „a“. Im EBCDIC ist der Code für das große „A“ die 193 und für das kleine „a“ die 129. Die numerischen Darstellungen in HTML und XML sind „A“ und „a“ für den Groß- und den Kleinbuchstaben. Neben diesen direkten Darstellungen gibt es noch diverse bildliche oder sonstige Darstellungen des Buchstabens „A“. Dazu gehört beispielsweise der Morsecode: ·– . In der Brailleschrift wird das „A“ durch eine Erhebung dargestellt. Weitere Darstellungsformen gibt es in der Gebärdensprache in Form der geschlossenen Faust im Fingeralphabet, in der optischen Telegrafie sowie im international gültigen Flaggenalphabet: Der Buchstabe A steht in verschiedenen Sprachen für unterschiedliche Vokallaute. Im Deutschen und vielen anderen Sprachen steht er für den offenen ungerundeten Zentral- oder Vorderzungenvokal : A ist der klangreichste der Vokale, bei dessen Hervorbringen der Stimmton frei aus den weit geöffneten Lippen hervorkommt, während die Zunge in eine flache Stellung niedergedrückt wird. In Norddeutschland gibt es zwei verschiedene Phoneme des Vokals: den Kurzvokal , wie z. B. in satt, und den weiter hinten im Rachenraum gebildeten Langvokal , wie z. B. in Rat, der sogar gerundet sein kann. Üblicher jedoch im deutschen Sprachraum ist eine eher zentrale Aussprache für beide. Die Länge des Vokals ist unterschiedlich gekennzeichnet. Langer Vokal: Kurzer Vokal: Aus einem A kann sich unter bestimmten Bedingungen ein Umlaut „ä“ bilden. Mit A gebildete Zwielaute sind: Aa Bb Cc Dd Ee Ff Gg Hh Ii Jj Kk Ll Mm Nn Oo Pp Qq Rr Ss Tt Uu Vv Ww Xx Yy Zz Àà Áá Ââ Ãã Ää Åå Ǻǻ Āā Ăă Ąą Ǎǎ Ǟǟ Ǡǡ Ȁȁ Ȧȧ Ⱥⱥ Ḁḁ ẚ Ạạ Ảả Ấấ Ầầ Ấấ Ẩẩ Ẫẫ Ậậ Ắắ Ằằ Ẳẳ Ẵẵ Ặặ Ææ Ǽǽ Ǣǣ Ɑɑ Ɐɐ Ɒɒ A̱a̱ A̮a̮ Aͤaͤ Dieser Artikel ist als Audiodatei verfügbar: Mehr Informationen zur gesprochenen Wikipedia |
2024-12-04 01:00:40 | https://de.wikipedia.org/wiki/Fu%C3%9Fball-Europameisterschaft_der_Frauen_2022/Island | Dieser Artikel behandelt die isländische Nationalmannschaft bei der Fußball-Europameisterschaft der Frauen 2022 in England. Island nahm zum vierten Mal an der Endrunde teil. Die Isländerinnen blieben erstmals bei einer Endrundenteilnahme ungeschlagen, konnten aber auch kein Spiel gewinnen, so dass sie mit drei Remis als Gruppendritte ausschieden. Island wurde für die Qualifikation in Gruppe F gelost. Als Gegner wurden Schweden, die Slowakei, Ungarn und Lettland zugelost. Die Isländerinnen starteten die Qualifikation mit drei Siegen. Zur Vorbereitung auf die für April 2020 geplanten Spiele nahmen sie im März am Pinatar Cup, wo es zwei 1:0-Siege gegen Nordirland und die Ukraine sowie ein 0:1 gegen Schottland gab. Aufgrund der COVID-19-Pandemie konnte der Spielplan erst im September und ohne Zuschauer fortgesetzt werden. Dabei erzielte Island einen 9:0-Sieg gegen Lettland. Dann wurde im Heimspiel gegen Schweden nur ein 1:1 erreicht, so dass ein Sieg im Rückspiel notwendig war, um den direkten Vergleich mit den Schwedinnen zu gewinnen. Das Spiel wurde aber mit 0:2 verloren, was für die Schwedinnen den Gruppensieg und damit die vorzeitige Qualifikation bedeutete. Um sich auch direkt zu qualifizieren, benötigten die Isländerinnen zwei Siege aus den letzten beiden Auswärtsspielen was auch gelang, wenn auch gegen die Slowakei erst nach 0:1-Rückstand durch zwei Elfmetertore und in Ungarn durch ein einziges Tor. Nach der Qualifikation beendete Jón Þór Hauksson seine Tätigkeit als Nationaltrainer, nachdem er bei der Feier der Qualifikation unter Alkoholeinfluss einige Spielerinnen angegriffen hatte. Seine Nachfolge trat Þorsteinn H. Halldórsson an. Insgesamt wurden in der Qualifikation 23 Spielerinnen eingesetzt, von denen nur Elín Metta Jensen, Gunnhildur Yrsa Jónsdóttir, Glódís Perla Viggósdóttir, Kapitänin Sara Björk Gunnarsdóttir und Torhüterin Sandra Sigurðardóttir an allen acht Spiele teilnahmen. Je einmal fehlten Hlín Eiríksdóttir, Hallbera Guðný Gísladóttir und Ingibjörg Sigurðardóttir. Ihr Debüt hatten Barbára Sól Gísladóttir und Sveindís Jane Jónsdóttir in der Qualifikation. Bei der 0:2-Niederlage gegen Schweden überbot Sara Björk Gunnarsdóttir mit ihrem 134. Länderspiel den Landesrekord von Katrín Jónsdóttir, die 2013 ihre Karriere beendet hatte. Beste Torschützinnen waren Elín Metta Jensen mit sechs und Dagný Brynjarsdóttir mit fünf Toren. Zwischen dem Ende der Qualifikation und dem Beginn der EM-Endrunde liegen diesmal aufgrund der Verschiebung der Endrunde aufgrund der COVID-19-Pandemie knapp 19 Monate. In diese Zeit fiel der Beginn der Qualifikation für die WM 2023, die nach der EM abgeschlossen wird. Im Jahr der EM-Endrunde fanden bisher folgende Spiele statt, bzw. sind geplant: Anmerkungen: Am 11. Juni 2022 wurden 23 Spielerinnen für die Endrunde nominiert. Anmerkungen: Positionen gemäß Angaben der UEFA. Der isländische Verband gibt bei der Kadernominierung keine Positionen an, nennt aber die drei Torhüterinnen als erste Spielerinnen. Bei der Auslosung am 28. Oktober 2021 wurde Island in die Gruppe mit Frankreich, Italien und Belgien gelost. Gegen Belgien ist die Bilanz mit je einem Sieg – im ersten Spiel der Belgierinnen beim Algarve-Cup –, einem Remis und einer Niederlage ausgeglichen. Gegen Frankreich konnten die Isländerinnen in bisher elf Spielen nur einmal gewinnen und ein Remis holen, verloren aber neunmal. Auch gegen Italien reichte es erst zu einem Sieg, bei je drei Remis und Niederlagen. Belgien | Dänemark | Deutschland | England | Finnland | Frankreich | Island | Italien | Niederlande | Nordirland | Norwegen | Österreich | Portugal | Russland | Schweden | Schweiz | Spanien Europameisterschaften: • | - | - | - | • | • | • | • | • | 2009 | 2013 | 2017 | 2022 | Übersicht |
2024-12-04 04:21:54 | https://de.wikipedia.org/wiki/Dai_(Xinzhou) | Dai ist ein chinesischer Kreis der bezirksfreien Stadt Xinzhou in der Provinz Shanxi. Er hat eine Fläche von 1.747 Quadratkilometern und zählt 178.870 Einwohner . Auf Gemeindeebene setzt sich der Kreis Dai aus sechs Großgemeinden und elf Gemeinden zusammen. 39.106666666667113.01361111111Koordinaten: 39° 6′ N, 113° 1′ O Baode – Dai – Dingxiang – Fanshi – Hequ – Jingle – Kelan – Ningwu – Pianguan – Shenchi – Wutai – Wuzhai – Xinfu – Yuanping |
2024-12-02 09:25:02 | https://de.wikipedia.org/wiki/Lichtermeer | Das Lichtermeer am 23. Jänner 1993 war eine von der NGO SOS Mitmensch initiierte und von verschiedenen zivilgesellschaftlichen, politischen und religiösen Organisationen Österreichs unterstützte Demonstration gegen Fremdenfeindlichkeit und Intoleranz. Die zentrale Veranstaltung mit bis zu 300.000 Teilnehmern – die bislang größte Demonstration in Österreich – fand in Wien statt, weitere Demonstrationen gab es in Städten wie Graz, Linz, Innsbruck und Salzburg. Das „Lichtermeer“ war insbesondere eine Gegenreaktion auf das von der FPÖ unter Jörg Haider angestrengte, mit „Österreich zuerst“ betitelte Volksbegehren, das vom 25. Jänner bis 1. Februar 1993 zur Unterzeichnung auflag. Dieses von Kritikern oft auch als „Anti-Ausländer“-Volksbegehren bezeichnete Plebiszit markierte den Rechtsruck der Partei, mit dem der Umgang mit Ausländern im Allgemeinen und Zuwanderern im Speziellen zum zentralen Thema der Öffentlichkeitsarbeit und der Politik der FPÖ wurde, der unter anderem auch zur Abspaltung des liberalen Flügels unter Heide Schmidt führte . SOS Mitmensch war im Dezember 1992 als Plattform für zivilgesellschaftliche Gruppen gegründet worden. Vorausgegangen waren Treffen des Schriftstellers Josef Haslinger und des Musikers Willi Resetarits im Haus André Hellers. Während folgender Treffen mit weiteren Protagonisten wie etwa Daniel Charim, Marilies Flemming, Eva Petrik, Michael Genner, Horst Horvath, Herbert Langthaler, Peter Pilz, Nikolaus Kunrath, Nora Scheidl, Martin Schenk, Willi Stelzhammer und Helmut Schüller unter anderem bei Friedrun und Peter Huemer wurde überlegt, wie man dem zunehmenden Aufkommen von Ressentiments und der Feindseligkeit gegen Ausländer und Zuwanderer etwas entgegensetzen könnte . So reifte der Plan für eine Veranstaltung, die, so Heller, „imponierend und nachhaltig ist. Wir waren der Ansicht, dass wir etwas unternehmen müssen, was so beeindruckend für alle Medien ist und so grandiose Bilder schenkt, dass es vielleicht wirklich einen Einfluss auf das Denken mancher Menschen zeigt.“ Unterstützt wurde die Gründung von SOS Mitmensch und der Aufruf zum „Lichtermeer“ unter anderem von Vertretern von Flüchtlingshilfsorganisationen, der Österreichischen Hochschülerschaft, der Gewerkschaften und religiöser Vereinigungen sowie auf politischer Seite von Rudolf Scholten und weiteren Sozialdemokraten, Grünen, Liberalen, Kommunisten und einzelnen Vertretern der ÖVP. Abgelehnt wurde von den Organisatoren die Unterstützung durch Franz Löschnak und die Teilnahme Haiders, die als Vereinnahmungsversuch gewertet wurde. Den weiteren zeitgeschichtlichen Rahmen bildeten die Kontroversen um die Bundespräsidentschaft Kurt Waldheims und auch die Vorverhandlungen zum EU-Beitritt Österreichs 1995. Die Demonstration in Form eines „Lichtermeeres“ folgte dem Vorbild der Lichterketten 1992/93 in Deutschland, einer Reaktion auf Übergriffe Rechtsradikaler auf Asylwerberheime wie bei den Ausschreitungen in Rostock-Lichtenhagen und dem Mordanschlag von Mölln. Am Abend des 23. Jänners zogen ab 17 Uhr mindestens 200.000 , nach anderen Schätzungen zwischen 250.000 und 300.000 Menschen mit Kerzen und Fackeln von Treffpunkten wie dem Rathausplatz und dem Stephansplatz über die Wiener Ringstraße zum Heldenplatz, wo ab 18 Uhr die Hauptkundgebung stattfand. Auf dessen historische Bedeutung als der Platz, auf dem Adolf Hitler im Jahr 1938 nach dem „Anschluss“ Österreichs an das Deutsche Reich jubelnd empfangen worden war, nahm auch André Heller mit „Dies ist die größte Demonstration, die jemals am Heldenplatz stattgefunden hat!“ Bezug. Er moderierte die rund zwei Stunden dauernde Kundgebung gemeinsam mit Maria Bill und eröffnete sie mit dem Verlesen einer Grußbotschaft von Bundespräsident Thomas Klestil. Weitere Reden hielten am Heldenplatz und an den anderen Treffpunkten unter anderem: Den musikalischen Rahmen bildeten Künstler wie S.T.S. und Ostbahn Kurti mit der Wiener Tschuschenkapelle. Anlässlich der Protestaktion erschien auch ein „Lichtermeer“-Sampler mit Liedern von Wolfgang Ambros, Andy Baum, Bruji, Boris Bukowski, Peter Cornelius, Georg Danzer, Erste Allgemeine Verunsicherung, André Heller, Ludwig Hirsch, Adi Hirschal, Leo Lukas, Opus, Ostbahn-Kurti & Die Chefpartie, STS, Schürzenjäger, Hans Theessink, Wiener Tschuschenkapelle, Wilfried und Folke Tegetthoff zugunsten der Organisation SOS Mitmensch. Das Plattencover gestaltete Christian Ludwig Attersee. Während das „Lichtermeer“ die bislang größte Demonstration der Zweiten Republik war, blieb das Volksbegehren „Österreich zuerst“ mit 416.531 Unterschriften und einem Platz im Mittelfeld der Volksbegehren in Österreich klar hinter den Erwartungen der FPÖ von 20 % zurück. Das Lichtermeer wirkte „wie ein Kraftwerk, das Energie lieferte und neue Initiativen noch länger nähren sollte“, resümiert Martin Schenk, der nach dem Lichtermeer den SOS Mitmensch Vorsitz von Willi Resetarits übernahm. Mit dem Schwung der Hunderttausenden startete das Integrationshaus, wurde das Gesundheitszentrum für Folter- und Kriegsüberlebende „Hemayat“ gegründet und die große UN-Menschenrechtskonferenz in Wien bespielt: „Alle Menschenrechte für alle“. Federführend gestaltete SOS Mitmensch das Programm für die über tausendfünfhundert zivilgesellschaftlichen Organisationen vor Ort. Wenig später wurde die Armutskonferenz gegründet, die das bis dahin verschwiegene Thema in Österreich auf die politische Tagesordnung setzte. SOS Mitmensch stellte eine großformatige Fotoausstellung zum Thema „Armut in Österreich“ auf die Räder eines fahrbaren Zeltwagens, der – mit Unterstützung des Kabarettisten Josef Hader – durch Österreichs Städte tourte. 1994 im Dezember errichtete eine Aktionsgruppe Zelte unter dem Motto „Herbergsuche 94“ gegen den „sozialen Winter“ mitten im Regierungsviertel, es ging um leistbares Wohnen. |
2024-12-03 15:10:36 | https://de.wikipedia.org/wiki/Kurzzeitmesser | Ein Kurzzeitwecker, Eieruhr, Küchenwecker oder Signaluhr ist ein Wecker des alltäglichen Gebrauchs, der kurze Zeiträume, typischerweise bis zu 60 oder 120 Minuten, misst und durch ein akustisches, optisches oder mechanisches Signal anzeigt. Die Anzeige erfolgt als Countdown bis zum Ende eines voreingestellten Zeitraumes oder als vergangene Zeit seit Messungsbeginn. Ein typischer Anwendungsbereich im Haushalt ist das Überwachen von Kochzeiten, deren Ablauf durch einen Signalton angezeigt wird. Für den Küchengebrauch sind viele dieser Uhren mit einem thematisch passenden Design versehen . Kurzzeitwecker können auch mit einem elektrischen Schaltausgang versehen sein. Dies ermöglicht einen Einsatz in Laboraufbauten, als Laboruhr im privaten Fotolabor oder zur Steuerung eines Hobby-Trockenofens. Sie werden mit einem einfachen, mechanischen Uhrwerk oder mit einem Quarzwerk angeboten. Speziell zum Kochen von Eiern ist die Sanduhr gebräuchlich. Sanduhren wurden früher mit Quarzsand gefüllt, der dazu spezieller Aufbereitung bedarf, heute jedoch mit feinkugeligen Glasperlen. Zur Herkunft des Begriffs Eieruhr für Kurzzeitmessgeräte gibt es verschiedene Erklärungen. Eine Erklärung besagt, der Begriff gehe auf die Verwendung der Uhr beim zeitkritischen Kochen von Eiern zurück. Laut einer anderen Erklärung stammt der Begriff von Sanduhren, in denen Eierschalenbrösel als Füllmaterial verwendet worden seien. Mittlerweile gibt es neben den klassischen Kurzzeitweckern auch Eieruhren mit erweiterten Funktionen. So werden Eieruhren angeboten, die im Wasser mitgekocht werden können und sobald die Eier fertig sind eine bestimmte Farbe annehmen. Zudem gibt es Modelle, die nicht durch Piepsen den Alarm auslösen, sondern eine Melodie abspielen. |
2024-12-03 18:13:55 | https://de.wikipedia.org/wiki/Evi_Untermoser | Möglichst ganze Wörter eingeben, die im Artikeltext, insbesondere aber im Lemma vorkommen sollen. Suche nach Evi Untermoser in anderssprachigen Wikipedias Verfasse einen Artikel zum Thema. . Artikel verschwunden? |
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