id
stringlengths
9
12
text
stringlengths
456
2.45k
title
stringlengths
3
2.39k
doc_135_n_2
Die Grenze zwischen Namibia und Südafrika beginnt im Westen an der Mündung des Oranje (Ramsar-Schutzgebiet). Hier befinden sich auf namibischer und südafrikanischer Seite bis kurz westlich des Grenzübergangs Noordoewer/Vioolsdrift die Naturschutzgebiete Namib-Naukluft-Park sowie ǀAi-ǀAis Richtersveld Transfrontier Park. Auf Höhe des 20. Längengrads und auf diesem verlaufend, bricht die gemeinsame Grenze nach Norden ab. Sie endet im Norden in der Mitte des Flusses Nossob und geht in die Grenze zwischen Botswana und Namibia über. Auf etwa einem Drittel dieses Grenzverlaufs liegt auf südafrikanischer Seite der Kgalagadi-Transfrontier-Nationalpark.
Grenze_zwischen_Namibia_und_Südafrika
doc_136_n_0
Nach der Aufgabe des Limes begannen die Alamannen, das frei gewordene Land zu besiedeln, wovon in Heidelberg Grabfunde aus dem 4. und 5. Jahrhundert zeugen. Das römische Kastell und der Vicus wurden aber aufgegeben und auch die Brücke verfiel. Anders als im benachbarten Lopodunum, wo die Römer noch im 4. Jahrhundert einen Burgus als militärischen Brückenkopf in rechtsrheinischem Gebiet errichteten, erneuerten die Römer ihre Präsenz in Heidelberg nicht. Die ältesten Stadtteile Heidelbergs gehen auf Dorfgründungen aus der Zeit der fränkischen Landnahme im 6. Jahrhundert zurück, während die eigentliche Stadt erst im Mittelalter zu Füßen des Schlosses gegründet wurde und erstmals 1196 erwähnt wird. Somit besteht im Gegensatz zu vielen anderen deutschen Städten, deren Geschichte in die Antike zurückreicht, keine Kontinuität zwischen römerzeitlichem und heutigem Heidelberg.
Heidelberg_in_römischer_Zeit
doc_136_n_1
Das Römische Imperium erstreckte sich einst über weite Teile der heutigen Bundesrepublik Deutschland. Überreste des um 100–150 n. Chr. entstandenen Limes, der römischen Grenzbefestigung, sind heute noch erhalten. Neben den Militärbauwerken wie Kastellen und Militärlagern errichteten die Römer z. B. auch typische Thermen, Brücken und Amphitheater. Eine bedeutende Metropole dieser Zeit war Trier, wo heute unter anderem noch die Porta Nigra, das wohl am besten erhaltene Stadttor der Antike, die Überreste von verschiedenen Thermen, eine Römerbrücke und die (wiederaufgebaute) Konstantinbasilika zu sehen sind. Mit dem Abzug der Römer verschwand ihre städtische Kultur und auch ihre Fortschritte in der Baukunst (z. B. Heizung, Fensterglas) – von den Germanen gibt es kaum erhaltene Bauwerke, da sie in Hüttensiedlungen lebten.
Architektur_in_Deutschland
doc_136_n_2
Die Peter-und-Paul-Kirche von Óbuda Schon Siedlungsgebiete der Steinzeit sind in Óbuda zu finden. Die Römer gründeten hier die Stadt ''Aquincum'', die Hauptstadt der Provinz ''Pannonia'', die schon damals berühmt für ihre Bäder und Heilquellen war. Die Magyaren, also die Ungarn, besetzten bei ihrer Landnahme um 900 das Pannonische Becken und errichteten hier eine wichtige Siedlung, die der spätere König Béla IV. nach den Mongolenangriffen 1241 und 1242 zur Hauptstadt des Königreiches erhob.
III._Budapester_Bezirk
doc_137_n_0
Diese Variante der Konsole präsentierte Microsoft auf der E3 2010. Die vorgestellte Version des als Xbox 360 S bezeichneten Modells ist um 30 % kleiner als sein Vorgänger und hat unter anderem eine 250-GB-Festplatte und einen integrierten WLAN-Adapter. Beim S-Modell entfällt die Unterstützung für die Memory Units, dafür sind jedoch zwei weitere USB-Anschlüsse und ein optischer Audioausgang an der Rückseite der Konsole hinzugekommen. Ebenso unterstützt die neue Konsole den direkten Anschluss des als Kinect bezeichneten Steuerungskonzept ohne separates Netzteil. Die Xbox 360 S erschien am 18. Juni auf dem nordamerikanischen Markt und am 16. Juli 2010 in Europa. Am 4. August 2010 erschien in den USA auch ein Modell ohne Festplatte, das in Europa seit dem 20. August erhältlich war. Diese Variante war 50 Euro günstiger als das Pendant mit Festplatte, hat einen 4 GB großen internen Flash-Speicher und unterschied sich bis Herbst 2011 äußerlich durch eine matte Gehäuseoberfläche, danach wurde auch die Variante mit Festplatte mit dem matten Gehäuse ausgeliefert. Das 4-GB-Modell kann mit einer Festplatte aufgerüstet werden, die separat im Handel erhältlich ist. Seit November 2010 waren beide Konsolenvarianten auch zusammen mit Kinect erhältlich. Im Oktober 2011 erschien zusätzlich eine 320-GB-Festplatte, die schon zuvor in verschiedenen Sondereditionen der Xbox 360 S verwendet wurde. Eine Konsolenvariante mit 500-GB-Festplatte wurde ab August 2014 angeboten.
Xbox_360
doc_137_n_1
Techniken wie HomePlug bieten eine Alternative zu anderen Netzwerktechniken wie Ethernet oder WLAN. Ihre Vorteile liegen darin, dass keine neuen Kabel verlegt werden müssen und die Reichweite ohne besonderen Aufwand größer als bei WLAN sein kann. Mit der Technik ist es möglich, einen Internet-Anschluss vom Modem oder Router in einen anderen Raum zu „verlängern“. Da auch mehrere Adapter in einem Hausstromnetz betrieben werden können, kann auf einfache Weise ein Heimnetzwerk aufgebaut werden. Dafür muss für jeden PC ein Adapter in die nächstgelegene Steckdose gesteckt und mit dem PC verbunden werden. Speziell wenn bauseits kein Netzwerkkabel verlegt werden kann und WLAN wegen dicker Wände und Decken nicht funktioniert, hat die Vernetzung mit solcher Technik Vorteile.
HomePlug
doc_137_n_2
Bei Mesh-WLAN wird das für die Clients verfügbare Frequenzspektrum verringert, da die WLAN Access Point selbst über WLAN miteinander kommunizieren und der Netzwerkverkehr abwickeln. Die Übertragungsgeschwindigkeit bzw. der Durchsatzes des Netzwerkes wird insgesamt verringert, da nur WLAN und die WLAN Access Point für die Abwicklung des Netzwerkverkehrs verwendet werden. Diese Nachteile werden aber erst dann wirksam, wenn sich aus diesem Einsatz benötigte Transferrate die Transferrate der WLAN Access Points übersteigt.Die Mesh-WLAN-Umsetzungen sind in der Regel herstellerspezifisch. Ist dass der Fall, ist der Anwender bei Erweiterungen auf das Produktangebot des Herstellers limitiert.
IEEE_802.11k
doc_138_p_0
Der Ausdruck ''Völkermord'' taucht zum ersten Mal bei dem deutschen Lyriker August Graf von Platen (1796–1835) in seinen „Polenliedern“ auf, und zwar in der 1831 entstandenen Ode ''Der künftige Held''. Er wendet sich gegen die Auflösung des polnischen Staates, den Österreich, Preußen und Russland sich untereinander aufgeteilt haben, und wirbt mit anderen westdeutschen Demokraten, die beim „Hambacher Fest“ 1832 die polnische Nationalfahne neben der deutschen aufgezogen haben, für das Wiedererstehen des polnischen Staates. Im Besonderen geißelt er die Unterdrückungspolitik Russlands, indem er nach der Bestrafung der ''Dschingiskhane'' ruft, Für den liberalen ostpreußischen Abgeordneten Carl Friedrich Wilhelm Jordan ist der Ausdruck in Bezug auf die Polen so geläufig, dass er ihn in der Frankfurter Paulskirche am 24. Juli 1848 bei der Diskussion der Polenfrage verwendet, und zwar steigert er ihn noch: Der Historiker Heinrich von Treitschke äußert sich in „Politik. Vorlesungen, 1897–1898“ zum Untergang der Prußen als Urbevölkerung Preußens und sagt:
Völkermord
doc_138_n_0
Via Augusto von Platen, Straßenschild in Syrakus Seit 1828 war Platen außerordentliches Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften. Der ''August Graf von Platen Literaturpreis'' ist ein deutscher Literaturpreis, der alle zwei Jahre ihm zu Ehren verliehen wird. Seine Büste wurde in der Ruhmeshalle in München aufgestellt. Nach ihm ist das Platen-Gymnasium in seiner Geburtsstadt Ansbach benannt. In Ansbach, München, Nürnberg, Würzburg, Erlangen, Frankfurt am Main, Brunn am Gebirge (Österreich) und Syrakus (Sizilien) sind Straßen nach Platen benannt. In Würzburg ist eine 1949 von Otto Sonnleitner hergestellte Büste Platens neben der Eingangstür seines ehemaligen Wohnhauses (Domstraße 36) angebracht. In Erlangen erinnern auch das noch erhaltene ''Platenhäuschen'' am Burgberg sowie eine Gedenktafel an seinem Wohnhaus (Marktplatz 4) an ihn. Gloeden, Wilhelm von - Tomba di August von Platen a Siracusa nel 1900.jpg|Grabmal in Syrakus, Fotografie von Wilhelm von Gloeden Denkmal Graf Platen.jpg|Platen-Denkmal am Schlossplatz in Ansbach
August_von_Platen-Hallermünde
doc_138_n_1
Seine Eltern waren der Graf ''Georg Wilhelm Friedrich Platen-Hallermund'' (* 7. November 1795; † 13. Januar 1873) und dessen Ehefrau die Gräfin ''Julie Marianna Charlotte von Hardenberg'' (* 22. Oktober 1788; † 18. August 1833). Er war ein Bruder des hannoverschen Generalpostmeisters Karl von Platen Hallermund (1810–1887), des Theaterintendanten Julius von Platen und des ''Georg von Platen-Hallermund'' (1827–1881) sowie Onkel des Dichters und Offiziers August von Platen (1796–1835)
Adolf_Ludwig_Karl_von_Platen-Hallermund
doc_138_n_2
Julius von Platen-Hallermund war Mitglied des Adelsgeschlechtes von Platen-Hallermund und ein Sohn des hannoverschen Oberkammerherrn Georg von Platen Hallermund (1785–1873) und der ''Juliane'' (1788–1833), Tochter des ''Karl Philipp Graf von Hardenberg''. Er war ein Bruder des hannoverschen Generalpostmeisters Karl von Platen Hallermund (1810–1887), des hannoverschen Diplomaten und Staatsministers Adolf von Platen-Hallermund und des ''Georg von Platen-Hallermund'' (1827–1881) sowie Onkel des Dichters und Offiziers August von Platen (1796–1835).
Julius_von_Platen__Theaterintendant_
doc_139_n_0
Die chinesische Schrift besteht vorwiegend aus Logogrammen, zur phonetischen Schreibung von Fremdwörtern werden aber manche davon fallweise auch als Lautzeichen benutzt. Im Allgemeinen ist einem Zeichen eine Silbe zugeordnet. Traditionell werden die Schriftzeichen nach dem ersten Zeichenlexikon der chinesischen Schrift, dem Shuowen Jiezi (2. Jahrhundert), in sechs Kategorien eingeteilt, basierend auf der Art und Weise, in der sie gebildet oder abgeleitet werden. Einige wenige sind Piktogramme () und Symbole oder einfache Ideogramme (). Eine dritte kleine Gruppe bilden die zusammengesetzten Ideogramme (). Die überwiegende Mehrheit (über 90 %) sind Phonogramme (). Die letzten beiden Kategorien sind Entlehnungen () und Synonyme (). Diese Unterscheidung der Schriftzeichen in Gruppen werden im Chinesischen ''Liushu'' () genannt, die Sechs Kategorien der chinesischen Schriftzeichen.
Chinesische_Schrift
doc_139_n_1
Hanyu_da_zidian Das gewöhnlich als Wörterbuch bezeichnete chinesische Zeichenlexikon Hanyu Da Zidian (; Abk. HYDZD) ist eine Sammlung einzelner chinesischer Schriftzeichen in Normalschrift (Regelschrift), insgesamt werden darin 54678 Schriftzeichen behandelt. Es ist eines der umfangreichsten Nachschlagewerke zur chinesischen Sprache und erläutert Aufbau, Aussprache und Bedeutung der Schriftzeichen. Es beachtet die Forschungsergebnisse aus Vergangenheit und Gegenwart; seine Schwerpunkte Zeichenaufbau, Aussprache und Bedeutung sind gut aufeinander abgestimmt.
Hanyu_da_zidian Das gewöhnlich als Wörterbuch bezeichnete chinesische Zeichenlexikon Hanyu Da Zidian (; Abk. HYDZD) ist eine Sammlung einzelner chinesischer Schriftzeichen in Normalschrift (Regelschrift), insgesamt werden darin 54678 Schriftzeichen behandelt. Es ist eines der umfangreichsten Nachschlagewerke zur chinesischen Sprache und erläutert Aufbau, Aussprache und Bedeutung der Schriftzeichen. Es beachtet die Forschungsergebnisse aus Vergangenheit und Gegenwart; seine Schwerpunkte Zeichenaufbau, Aussprache und Bedeutung sind gut aufeinander abgestimmt.
doc_139_n_2
Radikal_112 Radikal 112 mit der Bedeutung „Stein“ ist eines von 23 der 214 traditionellen Radikale der chinesischen Schrift, die mit fünf Strichen geschrieben werden. Mit 103 Zeichenverbindungen in Mathews’ Chinese-English Dictionary gibt es sehr viele Schriftzeichen, die unter diesem Radikal im Lexikon zu finden sind. Mit diesem Radikal werden viele Schriftzeichen gebildet, die in irgendeinem Zusammenhang mit dem Begriff Stein in Verbindung stehen. Dazu gehören unter anderem die Schriftzeichen 岩 yan (= Felsen), kuang 矿 (= Erzlager), po 破 (= gebrochen) oder yan 研 (= mahlen). ist eines der bekanntesten Idiome der chinesischen Sprache. Es bedeutet so viel wie mit „einem Stein zwei Vögel (treffen)“. Er ist vergleichbar mit dem deutschen „Zwei Fliegen mit einer Klappe“ und stammt aus dem klassischen Chines
Radikal_112 Radikal 112 mit der Bedeutung „Stein“ ist eines von 23 der 214 traditionellen Radikale der chinesischen Schrift, die mit fünf Strichen geschrieben werden. Mit 103 Zeichenverbindungen in Mathews’ Chinese-English Dictionary gibt es sehr viele Schriftzeichen, die unter diesem Radikal im Lexikon zu finden sind. Mit diesem Radikal werden viele Schriftzeichen gebildet, die in irgendeinem Zusammenhang mit dem Begriff Stein in Verbindung stehen. Dazu gehören unter anderem die Schriftzeichen 岩 yan (= Felsen), kuang 矿 (= Erzlager), po 破 (= gebrochen) oder yan 研 (= mahlen). ist eines der bekanntesten Idiome der chinesischen Sprache. Es bedeutet so viel wie mit „einem Stein zwei Vögel (treffen)“. Er ist vergleichbar mit dem deutschen „Zwei Fliegen mit einer Klappe“ und stammt aus dem klassischen Chines
doc_140_n_0
Das Edison Plaza Building, Zentrale der DTE Energy in der Innenstadt Die städtischen Wasserwerke, das Detroit Water and Sewerage Department (DWSD), versorgen Detroit und 127 seiner Vororte, und damit rund vier Millionen Menschen, mit Trinkwasser. Damit gehört der Betrieb nach eigenen Angaben zu den größten Wasserversorgern der USA. Das Trinkwasser wird aus dem Huronsee und dem Oberlauf des Detroit River gewonnen und in fünf Werken aufbereitet. Gleichzeitig sammelt und reinigt das DWSD das Abwasser aus Detroit sowie von 76 Vororten in einem zentralen Klärwerk, das ebenfalls zu den größten der USA gehört. Im Zuge der Insolvenz der Stadt wurde der Betrieb teilprivatisiert; die Netze außerhalb der Stadtgrenzen werden seitdem für 50 Millionen Dollar jährlich an ein Gemeinschaftsunternehmen der Vorortgemeinden verpachtet, um das Trinkwasser für die ärmeren Bevölkerungsschichten Detroits subventionieren zu können. Die Strom- und Gasversorgung im Raum Detroit liegt dagegen in den Händen von Privatunternehmen. Für die Stromversorgung ist in weitem Umkreis die DTE Electric verantwortlich, eine Tochtergesellschaft der börsennotierten DTE Energy mit Sitz in Detroit. Das Gasnetz in Detroit und den meisten seiner südwestlichen Vororte gehört ebenfalls zur DTE (DTE Gas), während die nördlichen Vororte an das Netz von Consumers Energy angeschlossen sind. Darüber hinaus laufen in Detroit zahlreiche Pipelines für Erdöl, Erdölprodukte und Flüssiggas zusammen. In der Nähe der Mündung des River Rouge überspannt eine Freileitungskreuzung den Detroit River.
Detroit
doc_140_n_1
Der Detroit Metropolitan Wayne County Airport Der wichtigste Flughafen ist der 1929 eröffnete Detroit Metropolitan Wayne County Airport. Er befindet sich 28 Kilometer südwestlich des Stadtzentrums auf dem Gebiet der Stadt Romulus. Er dient der Fluggesellschaft Delta Air Lines als Drehkreuz, hat sechs Landebahnen und gehört mit 33,5 Millionen Fluggästen und 380.000 Flugbewegungen jährlich zu den 20 größten Flughäfen der USA. Darüber hinaus gibt es fünf weitere Landeplätze im Großraum Detroit, die überwiegend der Allgemeinen Luftfahrt dienen und nur untergeordnete Bedeutung haben. Dazu gehört auch der ursprüngliche Flughafen der Stadt, der Coleman A. Young International Airport, der etwa neun Kilometer nordöstlich des Stadtzentrums auf Detroiter Flur liegt.
Detroit
doc_140_n_2
WJR__Radiostation_ WJR ist eine US-Radiostation in Detroit, Michigan. Die Station sendet ein News-/Talk-Format und gehört zur „Cumulus Media“-Gruppe. Die Studios befinden sich im Fisher Building im New Center von Detroit, wohingegen sich die Sender flussabwärts in Riverview befinden. ''WJR'' ist einer der ältesten Sender in den USA und sendet seit 1922. Als sogenannte „Class A Clear Channel Station“ ist sie weitgehend exklusiv auf ihrer Frequenz mit 50 kW. Die Station ist nachts im gesamten Osten der USA zu hören. WJR ist der Heimatsender des Morgenmoderators Paul W. Smith und von Mitch Albom, zugleich Kolumnist bei der Detroit Free Press. Exclusiv überträgt WJR Sport-Veranstaltungen der Michigan State University Athletics.
WJR__Radiostation_ WJR ist eine US-Radiostation in Detroit, Michigan. Die Station sendet ein News-/Talk-Format und gehört zur „Cumulus Media“-Gruppe. Die Studios befinden sich im Fisher Building im New Center von Detroit, wohingegen sich die Sender flussabwärts in Riverview befinden. ''WJR'' ist einer der ältesten Sender in den USA und sendet seit 1922. Als sogenannte „Class A Clear Channel Station“ ist sie weitgehend exklusiv auf ihrer Frequenz mit 50 kW. Die Station ist nachts im gesamten Osten der USA zu hören. WJR ist der Heimatsender des Morgenmoderators Paul W. Smith und von Mitch Albom, zugleich Kolumnist bei der Detroit Free Press. Exclusiv überträgt WJR Sport-Veranstaltungen der Michigan State University Athletics.
doc_141_n_0
Porträt des Fürstbischofs Johann Christoph von Westerstetten – er regierte während des Prozesses der Hohenschildin Die Hexenverfolgungen im Hochstift Eichstätt dauerten von 1532 bis 1723. Dabei wurden mindestens 249 Menschen (219 Frauen, 30 Männer) wegen des Verdachts der Hexerei verhaftet. Die meisten von ihnen, 224 (197 Frauen, 27 Männer) wurden nachweislich dort zum Tode verurteilt und hingerichtet. Schwerpunkt der Verfolgungen waren die Jahre 1613 bis 1630 während der Regierungszeit von Fürstbischof Johann Christoph von Westerstetten. Die meisten Opfer stammten aus Eichstätt selbst. Höhepunkt war das Jahr 1620, als 25 Frauen hingerichtet wurden. Dompfarrer Johann Reichard wurde 1624 verhaftet und bis zu seinem Tode 20 Jahre in der Haft behalten, obwohl er kein Geständnis abgelegt hat. Siehe Hauptartikel Hexenverfolgung im Hochstift Eichstätt.
Eva_Hohenschildin
doc_141_n_1
Unter der Regierung des Würzburger Fürstbischofs Philipp Adolf von Ehrenberg starben über 900 der Hexerei angeklagte Menschen durch Hinrichtung und Folter. Im würzburgischen Gerolzhofen war ein Hauptgerichtsplatz. Von 1615 bis 1619 wurden 261 Personen wegen Hexerei hingerichtet. Viele starben vor ihrer Verurteilung an den Folgen der Folter im Hexenturm und Centgefängnis. Zur Zeit der Hexenverfolgungen wurden in Gerolzhofen Scheiterhaufen zur Verbrennung der meisten der Verurteilten errichtet. Zeitweilig wurden so viele Menschen Opfer der Hexenprozesse, dass die Wirtschaft ernsthaft gefährdet war.
Gerolzhofen
doc_141_n_2
An der Spitze der Judikative steht der Supreme Court of Texas als Oberstes Gericht des Bundesstaates. Texas ist ein Staat der USA, der die Todesstrafe anwendet. Sie wird von den Strafgerichten bei entsprechender Schwere des Verbrechens verhängt. Der Gouverneur von Texas kann im Gegensatz zu anderen Bundesstaaten die Häftlinge nicht in Eigenregie begnadigen. Eine Begnadigung durch den Gouverneur ist nur möglich, wenn der texanische Begnadigungsausschuss (Texas Board of Pardons and Paroles) eine Begnadigung empfiehlt. Liegt ein negativer Bescheid des Ausschusses vor, kann der Gouverneur lediglich die Hinrichtung um 30 Tage aufschieben. Bei der Zahl der Vollstreckungen nimmt Texas die Spitzenposition in den USA ein; von 1976 bis September 2015 wurden in Texas 528 Menschen hingerichtet, was 37 % aller Hinrichtungen in den USA entspricht. In der texanischen Gesetzgebung findet die Sunset-Klausel Anwendung. Körperliche Züchtigungen von Schülern sind durch das sogenannte Paddle erlaubt. Texas zählt kontinuierlich zu den fünf US-Bundesstaaten, in denen die meisten ''Paddlings'' durchgeführt werden.
Texas
doc_142_n_0
Diese Spezies ist mit einer Letalitätsrate von 60 bis 90 % die gefährlichste aus der Familie der ''Filoviridae''. Wie alle Ebolaviren hat das früher als Subtyp Zaïre bezeichnete Virus einen Durchmesser von etwa 80 nm und eine Länge von 990 bis 1086 nm. Das Genom des Virus besteht aus etwa 19.000 Basen. Erstmals beobachtet wurde das ''Zaire Ebolavirus'' 1976 in Zaire (1997 in Demokratische Republik Kongo umbenannt) und verursachte 280 Tote bei 318 Infizierten (Letalität 88 %). Ein Jahr später erkrankte und verstarb eine weitere Person in Zaire. 1994 erkrankten 52 Menschen, 31 von ihnen verstarben (Letalität 60 %). 1995 infizierten sich 315 Bewohner, 250 von ihnen verstarben (Letalität 81 %). 1996–1997 wurden in Gabun in zwei Wellen 21 von 37 Menschen (Letalität 57 %) bzw. 45 von 60 (Letalität 75 %) getötet. Dazu kam noch ein Todesfall aus Südafrika. 2001–2002 kam es wieder in Gabun zu einer Epidemie, der 53 von 65 Menschen zum Opfer fielen (Letalität 82 %). Gleichzeitig kam es auch in der Demokratischen Republik Kongo zu 44 Toten bei 59 Infizierten (Letalität 75 %). 2002–2003 verstarben 128 von 143 Personen an dem Virus, als es in der Demokratischen Republik Kongo erneut zu einer Epidemie kam (Letalität 89 %). Von Dezember 2008 bis Januar 2009 gab es einen Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo. Dort infizierten sich 32 Menschen (Verdachts-, wahrscheinliche und bestätigte Fälle), 15 von ihnen starben (Letalität 46 %). Im Mai 2011 bestätigte die WHO einen Todesfall in Uganda. Im Sommer 2014 erkrankten (Stand: 14. September 2014, ohne Fälle der DR Kongo) 5400 Menschen in Guinea, Liberia, Sierra Leone, Nigeria und Senegal, von welchen 2600 verstarben (Letalität 49 %).
Ebolavirus
doc_142_n_1
Die Republik Kongo führt keine eigene Botschaft in Portugal, das Land gehört zum Amtsbezirk ihres Botschafters in Paris. In der portugiesischen Hauptstadt Lissabon hat die Republik Kongo ein Honorarkonsulat eingerichtet. Portugal unterhält ebenfalls keine eigene Botschaft in der Republik Kongo, das Land gehört zum Amtsbezirk des portugiesischen Botschafters in Kinshasa. In den zwei größten Städten der Republik Kongo, die Hauptstadt Brazzaville und die Hafenstadt Pointe-Noire, bestehen Honorarkonsulate Portugals.
Beziehungen_zwischen_der_Republik_Kongo_und_Portugal
doc_142_n_2
Les_Trois_Glorieuses Les Trois Glorieuses (''Die drei Ruhmreichen'') war die Nationalhymne der Republik Kongo von 1970 bis 1991. Es löste die heutige Nationalhymne, ''La Congolaise'', ab und wurde von ihr wieder ersetzt. Die Annahme der Hymne und ihre Ablösung steht in zeitlichem Zusammenhang mit der Staatsform der Volksrepublik, welche sich die Republik Kongo von 1969 bis 1991 zumaß. Der Name verweist auf die drei Tage des Militärputsches im Jahre 1963, durch welchen Fulbert Youlou, der erste Präsident des unabhängigen Landes, von der Macht verdrängt wurde. Die Bezeichnung spielt auf die Julirevolution von 1830 der früheren Kolonialmacht Frankreich an, welche dieselbe Bezeichnung trug. Der Text stammt von Henri Lopès, die Melodie von Philippe Mockouamy.
Les_Trois_Glorieuses Les Trois Glorieuses (''Die drei Ruhmreichen'') war die Nationalhymne der Republik Kongo von 1970 bis 1991. Es löste die heutige Nationalhymne, ''La Congolaise'', ab und wurde von ihr wieder ersetzt. Die Annahme der Hymne und ihre Ablösung steht in zeitlichem Zusammenhang mit der Staatsform der Volksrepublik, welche sich die Republik Kongo von 1969 bis 1991 zumaß. Der Name verweist auf die drei Tage des Militärputsches im Jahre 1963, durch welchen Fulbert Youlou, der erste Präsident des unabhängigen Landes, von der Macht verdrängt wurde. Die Bezeichnung spielt auf die Julirevolution von 1830 der früheren Kolonialmacht Frankreich an, welche dieselbe Bezeichnung trug. Der Text stammt von Henri Lopès, die Melodie von Philippe Mockouamy.
doc_143_p_0
Die weit überwiegende Zahl an Verfahren vor katholischen Kirchengerichten (im Jahr 2015 in Deutschland: 438 von insgesamt 523 Urteilen in erster Instanz, also etwa 84 Prozent) betrifft Eheannullierungen. Obwohl das kanonische Recht keine Scheidung einer kirchlich geschlossenen Ehe zulässt, anerkennt es die Möglichkeit, eine solche Ehe wegen Fehlens der Voraussetzungen für den Eheschluss nachträglich für nichtig erklären zu lassen. Hierfür bedarf es eines Verfahrens vor den kirchlichen Gerichten. Eine solche Annullierung ermöglicht es den vormaligen Ehepartnern, sich auch katholisch wieder zu verheiraten, und kann etwa bei Religionslehrern von existenzieller Bedeutung sein, da eine Scheidung eines katholischen Religionslehrers nach weltlichem Recht ohne kirchliche Eheannullierung zum Verlust der Missio canonica führen kann.
Kanonisches_Recht
doc_143_n_0
Alfons_Musterle Alfons Musterle (* 5. Februar 1932 in Stuttgart; † 21. Juni 2010) war ein deutscher Religionspädagoge. Musterle wurde im April 1957 zum katholischen Priester geweiht. Nach der Vikarszeit in Stuttgart war er Jugendkaplan auf dem Michaelsberg und anschließend Repetent in Tübingen. Nach mehrjähriger Tätigkeit als Religionslehrer arbeitete er von 1979 bis 1996 als Schuldekan für die Gymnasien in Nord-Württemberg. Musterle war einer der Hauptverantwortlichen für das Religionsbuch ''Wege der Freiheit – Unterrichtswerk für Katholische Religionslehre an Gymnasien''.
Alfons_Musterle Alfons Musterle (* 5. Februar 1932 in Stuttgart; † 21. Juni 2010) war ein deutscher Religionspädagoge. Musterle wurde im April 1957 zum katholischen Priester geweiht. Nach der Vikarszeit in Stuttgart war er Jugendkaplan auf dem Michaelsberg und anschließend Repetent in Tübingen. Nach mehrjähriger Tätigkeit als Religionslehrer arbeitete er von 1979 bis 1996 als Schuldekan für die Gymnasien in Nord-Württemberg. Musterle war einer der Hauptverantwortlichen für das Religionsbuch ''Wege der Freiheit – Unterrichtswerk für Katholische Religionslehre an Gymnasien''.
doc_143_n_1
František Tomášek entstammte einer kinderreichen Familie. Sein gleichnamiger Vater war Oberlehrer und Organist. Seine Mutter war Zdenka Tomášková geb. Vavrečková. Mit sieben Jahren wurde František Halbwaise, da der Vater 1906 starb. Nach der Matura am Slawischen Gymnasium in Olmütz trat František Tomášek 1918 in das Olmützer Priesterseminar ein und studierte Katholische Theologie. Am 5. Juli 1922 empfing er durch den Olmützer Erzbischof Anton Cyril Stojan die Priesterweihe. Anschließend wirkte er als Gemeindeseelsorger und Religionslehrer. 1934 wurde er Assistent an der Theologischen Fakultät in Olmütz, wo er 1938 zum Dr. theol. promoviert wurde. Nach der Bildung des Reichsprotektorats Böhmen und Mähren wurden die tschechischen Hochschulen durch die deutsche Besatzungsmacht geschlossen. Dadurch konnte Tomášek die Hochschultätigkeit nicht weiter ausüben. Während des Zweiten Weltkriegs war er neben seelsorglichen Aufgaben wieder als Religionslehrer tätig. Nachdem die Hochschulen nach Kriegsende ihren Betrieb wieder aufnehmen konnten, wurde Tomášek 1946 Dozent und 1947 Professor für Religionspädagogik an der Theologischen Fakultät in Olmütz. Wie alle Theologischen Fakultäten wurde sie nach der Machtübernahme der Tschechoslowakei 1948 durch die Kommunisten wieder geschlossen.
František_Tomášek
doc_143_n_2
Religionspädagogische_Akademie Religionspädagogische Akademien (abgekürzt RPA) waren in Österreich für die Ausbildung von Religionslehrern an Allgemeinen Pflichtschulen zuständig. Das Studium entsprach weitgehend dem an einer (allgemeinen) Pädagogischen Akademie. RPAs gab es seit 1971 für katholische und für evangelische Religionslehrer, für das Judentum sowie seit einigen Jahren auch für den Islam. Ausbildungsstätten für weitere Religionsgemeinschaften waren in Vorbereitung. Die Fort- und Weiterbildung erfolgte an Religionspädagogischen Instituten. Seit 2007/08 werden in Österreich die meisten Pädagogischen und Religionspädagogischen Akademien im Rahmen von Pädagogischen Hochschulen geführt.
Religionspädagogische_Akademie Religionspädagogische Akademien (abgekürzt RPA) waren in Österreich für die Ausbildung von Religionslehrern an Allgemeinen Pflichtschulen zuständig. Das Studium entsprach weitgehend dem an einer (allgemeinen) Pädagogischen Akademie. RPAs gab es seit 1971 für katholische und für evangelische Religionslehrer, für das Judentum sowie seit einigen Jahren auch für den Islam. Ausbildungsstätten für weitere Religionsgemeinschaften waren in Vorbereitung. Die Fort- und Weiterbildung erfolgte an Religionspädagogischen Instituten. Seit 2007/08 werden in Österreich die meisten Pädagogischen und Religionspädagogischen Akademien im Rahmen von Pädagogischen Hochschulen geführt.
doc_144_n_0
Sieben Jahre nach Start der MINUSMA zum Stand 2020 hat sich die Zahl der Anschläge in Burkina Faso, Mali und Niger seit 2016 verfünffacht. Mehr als 4.000 Menschen starben allein 2019. Besonders in Burkina Faso stieg die Zahl der Opfer von 80 Toten 2016 auf über 1800 Tote im Jahr 2019. Den an MINUSMA beteiligten Streitkräften des Sahelbündnisses G5 werden zahlreiche Menschenrechtsverletzungen durch willkürliche Hinrichtungen und Verschwindenlassen von Menschen vorgeworfen.
United_Nations_Multidimensional_Integrated_Stabilization_Mission_in_Mali
doc_144_n_2
National_Patriotic_Front_of_Liberia Die Nationale Patriotische Front von Liberia (Abkürzung ''NPFL'', ) ist eine Rebellengruppe, welche am Liberianischen Bürgerkrieg teilgenommen hat. Angeführt von Charles Taylor, einem ehemaligen Regierungsbeamten, kritisierte die NPFL die häufigen Fälle von Korruption und kämpfte als ''Befreiungsorganisation'' gegen das Regime von Samuel Doe unter der National Democratic Party of Liberia ab dem 24. Dezember 1989. Die meisten Kämpfer der NPFL kamen aus den liberianischen Völkern der Gio und Mano im Norden, welche während des Regimes von Doe unterdrückt wurden. Die NPFL erhielt Hilfe von Libyen, aus der Elfenbeinküste und von Burkina Faso. Der NPFL wird eine Reihe schwerer Menschenrechtsverletzungen vorgeworfen, darunter Massaker, Folter und Entführungen. Im Jahre 1997 wurde die Organisation in eine legale politische Partei, die National Patriotic Party, umbenannt.
National_Patriotic_Front_of_Liberia Die Nationale Patriotische Front von Liberia (Abkürzung ''NPFL'', ) ist eine Rebellengruppe, welche am Liberianischen Bürgerkrieg teilgenommen hat. Angeführt von Charles Taylor, einem ehemaligen Regierungsbeamten, kritisierte die NPFL die häufigen Fälle von Korruption und kämpfte als ''Befreiungsorganisation'' gegen das Regime von Samuel Doe unter der National Democratic Party of Liberia ab dem 24. Dezember 1989. Die meisten Kämpfer der NPFL kamen aus den liberianischen Völkern der Gio und Mano im Norden, welche während des Regimes von Doe unterdrückt wurden. Die NPFL erhielt Hilfe von Libyen, aus der Elfenbeinküste und von Burkina Faso. Der NPFL wird eine Reihe schwerer Menschenrechtsverletzungen vorgeworfen, darunter Massaker, Folter und Entführungen. Im Jahre 1997 wurde die Organisation in eine legale politische Partei, die National Patriotic Party, umbenannt.
doc_145_n_0
Nord- und Südkorea befinden sich seit dem Beginn des Koreakriegs im Jahr 1950 formal im Kriegszustand miteinander, da 1953 lediglich ein Waffenstillstand und kein Friedensvertrag geschlossen wurde. Die Insel Yeonpyeong liegt wesentlich näher am Festland Nordkoreas als Südkoreas. Die Northern Limit Line wurde einseitig bestimmt, Nordkorea erkennt diese nicht an. Die Linie verläuft im Abstand von etwa 10–30 km vor dem nordkoreanischen Festland (Provinz Hwanghae-namdo). Nordkorea beansprucht die umgebenden Gewässer und sieht die Nutzung der Insel durch Südkorea und die regelmäßigen Manöver des Landes mit den USA in der Region als Provokation an.
Bombardement_von_Yeonpyeong
doc_145_n_1
Die entmilitarisierte Zone (DMZ) ist eine Pufferzone zwischen Nord- und Südkorea. Sie wurde am 27. Juli 1953 durch das Unterzeichnen des Waffenstillstandsabkommens gegründet. Die DMZ ist etwa 249 km lang und 4 km breit. Ähnlich wie Grünes Band, ein vom deutschen BUND geleitetes Naturschutzprojekt in der Grenzzone zwischen ehemaliger DDR und BRD, setzt sich KFEM für den Schutz des außergewöhnlichen Naturraumes der DMZ ein. In den letzten sechs Jahrzehnten gab es nur eingeschränkten menschlichen Einfluss in der DMZ und den angrenzenden Landschaften. Daher konnten sich viele wilde und teils bedrohte Tierarten in die Region zurückziehen und erholen, unter anderem Vogelarten wie der Mandschurenkranich. KFEM führt in der DMZ Feldforschungen durch, um die biologische Vielfalt und den ökologischen Wert der Region zu untersuchen.
Korean_Federation_of_Environmental_Movements
doc_145_n_2
Migration_in_Südkorea Migration in Südkorea bezieht sich auf die Ein- und Auswanderung in diesem Staat für die Zeit seit Ende des Pazifikkriegs. Zwischen dem Waffenstillstand im Koreakrieg 1953 bis etwa 1985 hatte Südkorea eine deutlich negative Wanderungsbilanz. Zuwanderung von Ausländern begann im größeren Maßstab erst in den 1990er Jahren. Ab 1987 erlaubte man touristische Reisen von Personen über 44 Jahre, volle touristische Reisefreiheit für Südkoreaner gibt es erst seit den Olympischen Spielen in Seoul 1988. Der Wanderungsüberschuss blieb lange gering, Südkorea ist weiterhin kein Einwanderungsland, was auch an der restriktiven Ausländergesetzgebung liegt.
Migration_in_Südkorea Migration in Südkorea bezieht sich auf die Ein- und Auswanderung in diesem Staat für die Zeit seit Ende des Pazifikkriegs. Zwischen dem Waffenstillstand im Koreakrieg 1953 bis etwa 1985 hatte Südkorea eine deutlich negative Wanderungsbilanz. Zuwanderung von Ausländern begann im größeren Maßstab erst in den 1990er Jahren. Ab 1987 erlaubte man touristische Reisen von Personen über 44 Jahre, volle touristische Reisefreiheit für Südkoreaner gibt es erst seit den Olympischen Spielen in Seoul 1988. Der Wanderungsüberschuss blieb lange gering, Südkorea ist weiterhin kein Einwanderungsland, was auch an der restriktiven Ausländergesetzgebung liegt.
doc_146_n_0
Aufgrund der schlechten Bodenqualität auf der Berningshöhe war der Ziegenbrink früher als Weidefläche für Schafe und Ziegen ausgewiesen, woher auch der Name des Berges stammt. Aufgrund des Mergels, Lehm und Kalkstein war der Bewuchs hier spärlich, woher auch der Name des südlich gelegenen Armenholz stammt. Im Zweiten Weltkrieg wurde unterhalb des Ziegenbrink eine Flakkaserne gebaut. Gleichzeitig wurden mehrere Luftschutzstollen um den Ziegenbrink angelegt. Nach dem Krieg und der Aufstellung der Bundeswehr wurde das Gelände der Flakkaserne durch die Bundeswehr als General-Martini-Kaserne genutzt. Stationiert waren hier das Fernmelde-Regiment 11 und das Fernmelde-Regiment 71 der Luftwaffe. Zeitweise residierte am Ziegenbrink eine Wagenburg. Diese wurde später zum Fürstenauer Weg umgesiedelt. Ein weites Medienecho gab es am Ziegenbrink im Februar 2017 als dort ein Grabstein vermeintlich wild entsorgt wurde. Anwohner sorgten sich um die Sicherheit der dort Schlitten fahrenden Kinder, sodass der Grabstein der Stadt gemeldet wurde. Nachforschungen der Neuen Osnabrücker Zeitung ergaben, dass dort ein lokaler Hip-Hop-Musiker ein Musikvideo gedreht hatte und den Stein noch nicht wieder abholen konnte. Kurze Zeit später hatte der Künstler den Grabstein abgeholt.
Ziegenbrink
doc_146_n_1
Das Wort „Palast“ entstammt dem Namen eines der Sieben Hügel im antiken Rom, dem Palatin. Woher der Name des Hügels Palatin selbst stammt, ist nicht restlos geklärt, er könnte sich aber von der altitalischen Feldgottheit Pales ableiten. In der Zeit der Republik seit dem Ende des 2. Jahrhunderts v. Chr. wurde der Hügel zum bevorzugten Wohnviertel der Stadt. Seit Augustus residierten dort auch einige römische Kaiser, seither wurde der Name des Hügels synonym für prachtvolle Wohnbauten genutzt und in verschiedene Sprachen übernommen.
Palast
doc_146_n_2
Das Ritual geht möglicherweise auf altfränkische Rechtsbräuche zurück, woher auch die (mehr oder weniger verschollene) ursprüngliche Bedeutung des Namens „Blauer Stein“ zu erklären ist. Der Name stammt mit großer Wahrscheinlichkeit nicht von der Farbe des Gesteins, sondern leitet sich etymologisch von der Bedeutung des Wortes ahd. ''bliuwan'' / mhd. ''bliuwen'', d. h. „bläuen“ (wie in „einbläuen“, „verbläuen“ oder auch in „Pleuel“/„Pleuelstange“), also „schlagen“ ab.
Blaue_Steine
doc_147_n_1
Comcast Die Comcast Corporation ist der größte Kabelnetzbetreiber, nach AT&T der zweitgrößte Internetdiensteanbieter und nach AT&T und Verizon Communications die drittgrößte Telefongesellschaft in den USA. In der jährlich erscheinenden Rangordnung der größten internationalen Medienkonzerne des Instituts für Medien- und Kommunikationspolitik belegte Comcast 2018 mit einem Umsatz von 95 Mrd. US-Dollar Platz 3. Zurzeit bietet Comcast seine Dienstleistungen in 39 Bundesstaaten und dem District of Columbia an. 2018 übernahm Comcast auch den zweitgrößten europäischen Medienkonzern Sky Limited. Der Sitz von Comcast ist in Philadelphia (Pennsylvania, USA) im Comcast Center. Bei den Forbes Global 2000 belegt Comcast Platz 27 (Stand: 2020).
Comcast Die Comcast Corporation ist der größte Kabelnetzbetreiber, nach AT&T der zweitgrößte Internetdiensteanbieter und nach AT&T und Verizon Communications die drittgrößte Telefongesellschaft in den USA. In der jährlich erscheinenden Rangordnung der größten internationalen Medienkonzerne des Instituts für Medien- und Kommunikationspolitik belegte Comcast 2018 mit einem Umsatz von 95 Mrd. US-Dollar Platz 3. Zurzeit bietet Comcast seine Dienstleistungen in 39 Bundesstaaten und dem District of Columbia an. 2018 übernahm Comcast auch den zweitgrößten europäischen Medienkonzern Sky Limited. Der Sitz von Comcast ist in Philadelphia (Pennsylvania, USA) im Comcast Center. Bei den Forbes Global 2000 belegt Comcast Platz 27 (Stand: 2020).
doc_148_p_0
Artikel 27 der liberianischen Verfassung legt fest, dass nur Personen afrikanischer Abstammung („persons who are Negroes or of Negro descent“) die Staatsbürgerschaft erlangen können. Es existiert eine von Afroamerikanern abstammende Bevölkerungsschicht, die Kreolen oder „Amerikoliberianer“ genannt werden; sie machen 2–5 Prozent der Bevölkerung Liberias aus und sind größtenteils Christen. Als Minderheit leben noch etwa Libanesen in Liberia. Die 16 indigenen ethnischen Gruppen Liberias unterteilen sich in zwei unterschiedliche Kultur- und Sprachgruppen. Die einen gehören zu den Mandevölkern: Die Kpelle, die in der Landesmitte traditionell als Hackbauern leben, stellen 20,3 % der Bevölkerung. Im Norden leben Gio oder Dan mit 8 % und die Mano mit 7,9 %. Weitere bedeutende Mandevölker sind die Loma mit 5,1 % und die Vai mit 3 % Bevölkerungsanteil. Die zweite Gruppe bilden die Völker, die Kwa-Sprachen sprechen: Davon sind die größte Volksgruppe die Bassa um Buchanan, die 13,4 % der Landesbevölkerung ausmachen und vielfach im Bergbau sowie als Hausbedienstete tätig sind. An der Küste östlich von Greenville spielen die Kru mit einem Einwohneranteil von 6 % eine wichtige Rolle in seemännischen und technischen Berufen; mehr als 400 Jahre lang waren sie als Matrosen auf der Westafrikaroute geschätzt. Weitere Kwa-Völker sind die Grebo mit 10 % und die Krahn mit 5 %. Weiterhin gibt es noch die Volksgruppen der Gola mit 4,4 %, der Kissi, Malinke (Mandingo) und Bela. In der Praxis des Zusammenlebens der verschiedenen Teile der liberianischen Gesellschaft entwickelte sich seit den 1860er Jahren in Liberia ein Patronage-System, indem die Familien der ameriko-liberianischen Oberschicht in ihren Haushalten und im familiären Umfeld Kinder und Jugendliche aus Familien der indigenen Bevölkerung aufnahmen, um sie durch Schul- und Berufsausbildung an sich zu binden. Im Ergebnis dieser zunehmenden Verflechtung mit der Oberschicht entstand eine tief verwurzelte Abhängigkeit und Ergebenheit der autochthonen Bevölkerung gegenüber den Ameriko-Liberianern. Infolge der Bürgerkriege in den Nachbarländern Sierra Leone und Elfenbeinküste befanden sich 2008 noch etwa Flüchtlinge aus Sierra Leone in Liberia; gleichzeitig lebt eine etwa gleich große Anzahl von liberianischen Bürgerkriegsflüchtlingen in westafrikanischen Staaten oder hat um politisches Asyl in europäischen Staaten ersucht.
Liberia
doc_148_n_0
In Monrovia befinden sich eine amtliche Wetterstation und der Sitz des staatlichen meteorologischen Dienstes. Das in Äquatornähe befindliche Liberia besitzt ein feuchtes, tropisch-heißes Klima mit einer Jahresmitteltemperatur von . An der Küste werden bis , im Landesinneren bis gemessen. Die Trockenzeit ist durch geringe Niederschläge gekennzeichnet. In dieser Jahreszeit steht das Land unter dem Einfluss trockener, aus der südlichen Sahara einstreichender Winde, die man in Liberia Harmattan nennt. Die Regenzeit ist durch ergiebige Niederschläge gekennzeichnet; in Robertsport (Nordwestküste) beträgt die durchschnittliche Niederschlagsmenge , im „trockeneren“ Südosten bei Harper lediglich . In dieser Zeit bricht das Straßenverkehrsnetz im Hinterland oft über Wochen zusammen.
Monrovia
doc_148_n_1
Die Wirtschaft von Liberia ist durch große Gegensätze gekennzeichnet. Das Land zählte nach dem Zweiten Weltkrieg zu den fortschrittlichsten Ländern Afrikas und hatte unter der Herrschaft von William Tubman nach Japan das höchste Wirtschaftswachstum der Welt. Durch die Liberianischen Bürgerkriege wurden allerdings viele Errungenschaften zerstört. Während des Bürgerkriegs sank das Pro-Kopf-Einkommen auf unter 125 Euro. Liberia ist heute daher eines der ärmsten Länder der Erde. International wurden 420 Millionen Euro als Entwicklungshilfe bereitgestellt und Liberia ist in viele multinationale Gemeinschaften eingebunden. Nach einer Studie der Washingtoner Organisation ''Fund for Peace'' und des US-Politmagazins „Foreign Policy“ hat Liberia in den Jahren seit dem Ende des Bürgerkrieges die deutlichste Verbesserung im sogenannten ''Index gescheiterter Staaten'' vollbracht; dieser bewertet die politische, soziale und wirtschaftliche Lage des jeweiligen Staates. Präsidentin Johnson-Sirleaf hat erste Schritte zur Bekämpfung der Korruption, Anreize für private Investitionen und eine Werbeinitiative zur Unterstützung von internationalen Gebern unternommen. Die Inflationsrate stieg weiter an und lag 2008 bei 11,2 Prozent. Im Global Competitiveness Index, der die Wettbewerbsfähigkeit eines Landes misst, belegt Liberia Platz 131 von 138 Ländern (Stand 2016). Im Index für wirtschaftliche Freiheit belegt das Land 2017 Platz 161 von 180 Ländern.
Liberia
doc_148_n_2
Unabhängigkeitserklärung_Liberias Die Unabhängigkeitserklärung Liberias ist eine am 16. Juli 1847 vom Liberianischen Verfassungsabkommen veröffentlichte Erklärung, welche im Grunde aussagt, dass die von der American Colonization Society gegründete Kolonie "Nationengemeinschaft Liberia", zur neuen Republik Liberia erhoben wurde. Die von Hilary Teague verfasste Erklärung wurde jedoch gleichzeitig mit dem ersten Grundgesetzesentwurf der Republik Liberia und dessen Validierung verabschiedet. Das Jubiläum der Erklärung und des Grundgesetzes werden in Liberia als Unabhängigkeitstag gefeiert. Die Erklärung drückt die Geschichte der Ameriko-Liberianer, die sich in der Nationengemeinschaft ansiedelten aus. Es legt auch dar, dass Liberia ein unabhängiger und freier Staat ist. Die Erklärung merkt die Gründung der Kolonie durch die American Colonization Society an, so wie ihr Rücktritt von Regierung zugunsten der Selbstregierung der Einwanderer. Die Society ermutigte vollkommen die Unabhängigkeit von Liberia. Die Deklaration verlässt sich teilweise auf die Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten, besonders hinsichtlich der Betonung des Naturrechtes. Auch die Liste der gegen das Volk verübte Ungerechtigkeiten entspricht dem amerikanischen Muster.
Unabhängigkeitserklärung_Liberias Die Unabhängigkeitserklärung Liberias ist eine am 16. Juli 1847 vom Liberianischen Verfassungsabkommen veröffentlichte Erklärung, welche im Grunde aussagt, dass die von der American Colonization Society gegründete Kolonie "Nationengemeinschaft Liberia", zur neuen Republik Liberia erhoben wurde. Die von Hilary Teague verfasste Erklärung wurde jedoch gleichzeitig mit dem ersten Grundgesetzesentwurf der Republik Liberia und dessen Validierung verabschiedet. Das Jubiläum der Erklärung und des Grundgesetzes werden in Liberia als Unabhängigkeitstag gefeiert. Die Erklärung drückt die Geschichte der Ameriko-Liberianer, die sich in der Nationengemeinschaft ansiedelten aus. Es legt auch dar, dass Liberia ein unabhängiger und freier Staat ist. Die Erklärung merkt die Gründung der Kolonie durch die American Colonization Society an, so wie ihr Rücktritt von Regierung zugunsten der Selbstregierung der Einwanderer. Die Society ermutigte vollkommen die Unabhängigkeit von Liberia. Die Deklaration verlässt sich teilweise auf die Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten, besonders hinsichtlich der Betonung des Naturrechtes. Auch die Liste der gegen das Volk verübte Ungerechtigkeiten entspricht dem amerikanischen Muster.
doc_149_n_0
Wildtyp Als Wildtyp, bei Pflanzen und Tieren auch manchmal als Wildform, wird in der Genetik ein Lebewesen bezeichnet, dessen Genom in einem Zustand vorliegt, wie er natürlicherweise durch die Evolution entstanden ist. Der Begriff wird sowohl für den gesamten Organismus als auch für einzelne Gene verwendet. Bei letzteren wird von dem oder den Wildtyp-Allel(en) gesprochen; davon abweichende Allele werden als mutante Allele und die Organismen als Mutanten bezeichnet. Wenn die Mutanten einen bedeutenden Anteil in der Population erreichen, spricht man von Polymorphismus. Nicht-Wildtypen entstehen durch Mutation. Allele, die nicht dem Wildtyp entsprechen, sind in geringer Häufigkeit in der Natur vorhanden. Sie sind in den meisten Fällen rezessiv und können sich deshalb im Phänotyp oft nur zeigen, wenn sie homozygot vorliegen. Wenn man Verwandte miteinander kreuzt (Inzucht), werden diese Allele häufiger sichtbar, weil die Nachkommen von beiden Elterntieren jeweils das rezessive mutierte Gen erben können. Nachteilige Mutationen entstehen oft auch spontan, würden unter natürlichen Bedingungen aber aussterben. Unter Laborbedingungen oder in der Haustierzucht bleiben solche Mutationen dagegen oft erhalten, da sie gezielt weitergezüchtet werden. Probleme, einen Wildtyp zu definieren, existieren oft bei nicht frei in der Natur vorkommenden Arten wie z. B. Mais. Hier wird als Wildtyp in einem Experiment meistens eine bestimmte Sorte angegeben. Je nachdem, was gerade erforscht wird, gibt es Abwandlungen dieses Begriffs. So bezeichnet man bei der Erforschung der Genetik von verschiedenen Haut- und Fellfarben von Tieren und Pflanzen den Wildtyp als wildfarben.
Wildtyp Als Wildtyp, bei Pflanzen und Tieren auch manchmal als Wildform, wird in der Genetik ein Lebewesen bezeichnet, dessen Genom in einem Zustand vorliegt, wie er natürlicherweise durch die Evolution entstanden ist. Der Begriff wird sowohl für den gesamten Organismus als auch für einzelne Gene verwendet. Bei letzteren wird von dem oder den Wildtyp-Allel(en) gesprochen; davon abweichende Allele werden als mutante Allele und die Organismen als Mutanten bezeichnet. Wenn die Mutanten einen bedeutenden Anteil in der Population erreichen, spricht man von Polymorphismus. Nicht-Wildtypen entstehen durch Mutation. Allele, die nicht dem Wildtyp entsprechen, sind in geringer Häufigkeit in der Natur vorhanden. Sie sind in den meisten Fällen rezessiv und können sich deshalb im Phänotyp oft nur zeigen, wenn sie homozygot vorliegen. Wenn man Verwandte miteinander kreuzt (Inzucht), werden diese Allele häufiger sichtbar, weil die Nachkommen von beiden Elterntieren jeweils das rezessive mutierte Gen erben können. Nachteilige Mutationen entstehen oft auch spontan, würden unter natürlichen Bedingungen aber aussterben. Unter Laborbedingungen oder in der Haustierzucht bleiben solche Mutationen dagegen oft erhalten, da sie gezielt weitergezüchtet werden. Probleme, einen Wildtyp zu definieren, existieren oft bei nicht frei in der Natur vorkommenden Arten wie z. B. Mais. Hier wird als Wildtyp in einem Experiment meistens eine bestimmte Sorte angegeben. Je nachdem, was gerade erforscht wird, gibt es Abwandlungen dieses Begriffs. So bezeichnet man bei der Erforschung der Genetik von verschiedenen Haut- und Fellfarben von Tieren und Pflanzen den Wildtyp als wildfarben.
doc_149_n_1
Beim Menschen wird pRb von einem Gen in der Region von Chromosom 13 Genlocus q14.1-q14.2 codiert. Wenn beide Allele des Gens mutiert sind, entwickeln die betroffenen Patienten ein Retinoblastom, daher der Name. Es ist bislang ungeklärt, wieso sich bei Mutationen eines Gens, das den Zellzyklus im ganzen menschlichen Organismus reguliert, ein Tumor der Augen entwickelt. Es gibt zwei Formen des Retinoblastoms: eine bilaterale familiäre und eine unilaterale sporadische Variante. Im erstgenannten Fall ist das Risiko weitere Tumoren zu entwickeln sechsmal größer als im Durchschnitt. Diese Tatsache verdeutlicht das Konzept der Knudsonhypothese. Diese besagt, dass ein Allel eines Tumorsuppressorgens ausreichend für die Aufrechterhaltung der Funktion ist (das mutierte Gen ist rezessiv) und deshalb beide mutiert sein müssen, damit der Tumorphänotyp sichtbar wird. Bei der familiären Form des Retinoblastoms wird ein mutiertes Allel mit einem gesunden Allel vererbt. Wenn dann in einer Zelle eine weitere RB-Mutation vorkommt, sind alle Rb-Proteine in der Zelle funktionsuntüchtig, was ihre Fähigkeit betrifft, den Zellzyklus zu steuern. Damit können sich die Zellen unkontrolliert teilen. Dies ist ein wichtiger Schritt zur Krebsentstehung. Infolgedessen steigt das Risiko, dass sich in allen Körperzellen Tumoren entwickeln, linear an. Es bedarf dabei auch keiner direkten Mutation des RB-Gens, ein loss of heterozygosity (LOH), der häufig in Tumorzellen gefunden wird, reicht aus. Bei Patienten mit der sporadischen Form des Retinoblastoms ist eine Neumutation beider Allele notwendig. Dies erklärt, weshalb die Betroffenen kein erhöhtes Risiko haben, weitere Tumoren zu entwickeln, da in ihren Körperzellen zwei funktionsfähige RB-Allele vorhanden sind. Die Tumor-Inzidenz bei Patienten mit einer sporadischen Form des Retinoblastoms folgt keiner quadratischen Kinetik. Dies wäre zu erwarten, wenn die Mutation der beiden Allele unabhängig voneinander erfolgt. Tatsächlich folgt das Risiko an weiteren Tumoren zu erkranken einer polynomalen Kinetik, was darauf hinweist, das die Mutation des zweiten Allels durch einen LOH-Prozess in der betreffenden Zelle mit einem mutierten RB-Gen ausgelöst werden kann und deshalb häufiger geschieht, als wenn diese Mutation unabhängig vom ersten Ereignis wäre.
Retinoblastom-Protein
doc_149_n_2
Allel Die DNA an einem Genlokus, also an einer bestimmten Stelle eines bestimmten Chromosoms, kann zwischen Individuen einer Spezies variieren. Derartige Varianten eines Gens werden als Allele des Gens bezeichnet ( ''allélon'' „einander, gegenseitig“). Unterschiedliche Allele bewirken häufig unterschiedliche Ausprägungen des dem Gen entsprechenden Merkmals im Phänotyp des Individuums. Zum Beispiel kann es für ein Gen, das die Blütenfarbe bestimmt, ein Allel geben, das die Blüten rot und ein anderes Allel, das sie weiß sein lässt. Die Existenz der Allele und ihre Weitergabe bei der Fortpflanzung erklärt die Vererbung individueller Merkmale und insbesondere die schon 1865 von Gregor Mendel entdeckten und nun nach ihm benannten Mendelschen Regeln. Schädliche Allele bewirken Erbkrankheiten. – Die Erscheinung an sich heißt Allelie. Hat ein Gen mehr als zwei Allele, so spricht man von multipler Allelie. Allele können über lange Zeit unverändert vererbt werden oder durch Mutation neu entstehen. Die Auswirkungen der Allelie auf die Vererbung von genotypischen und vor allem von phänotypischen Eigenschaften sind so vielfältig, dass dieser Artikel nur das Grundmuster beschreiben kann. Die hier betrachteten Lebewesen sind Diplonten. Das heißt, sie produzieren Keimzellen, Gameten, mit einem einfachen Chromosomensatz, und alle übrigen, die ‚somatischen‘ Zellen haben zwei Chromosomensätze, je einen von den in der Befruchtung zur Zygote vereinigten Keimzellen. Insbesondere betrifft das Folgende den Menschen, da er zu den Diplonten gehört.
Allel Die DNA an einem Genlokus, also an einer bestimmten Stelle eines bestimmten Chromosoms, kann zwischen Individuen einer Spezies variieren. Derartige Varianten eines Gens werden als Allele des Gens bezeichnet ( ''allélon'' „einander, gegenseitig“). Unterschiedliche Allele bewirken häufig unterschiedliche Ausprägungen des dem Gen entsprechenden Merkmals im Phänotyp des Individuums. Zum Beispiel kann es für ein Gen, das die Blütenfarbe bestimmt, ein Allel geben, das die Blüten rot und ein anderes Allel, das sie weiß sein lässt. Die Existenz der Allele und ihre Weitergabe bei der Fortpflanzung erklärt die Vererbung individueller Merkmale und insbesondere die schon 1865 von Gregor Mendel entdeckten und nun nach ihm benannten Mendelschen Regeln. Schädliche Allele bewirken Erbkrankheiten. – Die Erscheinung an sich heißt Allelie. Hat ein Gen mehr als zwei Allele, so spricht man von multipler Allelie. Allele können über lange Zeit unverändert vererbt werden oder durch Mutation neu entstehen. Die Auswirkungen der Allelie auf die Vererbung von genotypischen und vor allem von phänotypischen Eigenschaften sind so vielfältig, dass dieser Artikel nur das Grundmuster beschreiben kann. Die hier betrachteten Lebewesen sind Diplonten. Das heißt, sie produzieren Keimzellen, Gameten, mit einem einfachen Chromosomensatz, und alle übrigen, die ‚somatischen‘ Zellen haben zwei Chromosomensätze, je einen von den in der Befruchtung zur Zygote vereinigten Keimzellen. Insbesondere betrifft das Folgende den Menschen, da er zu den Diplonten gehört.
doc_150_n_0
Warner_TV Der Warner Channel (gewöhnlich auch als WBTV abgekürzt, jedoch nicht mit dem Warner Bros. Television zu verwechseln) ist ein lateinamerikanischer Kabelfernsehsender von Time Warners ''HBO Latin America Group'', einem Gemeinschaftsprojekt mit der Schwesterfirma Warner Bros., welcher sich auf die Ausstrahlung von amerikanischen Filmen und Serien in Lateinamerika richtet. Die meisten Serien und Filme werden in ihrer Originalsprache Englisch ausgestrahlt, mit Untertiteln in Spanisch oder Portugiesisch. Jeweils gibt es ein paar synchronisierte Shows. Der Warner Channel hat in Brasilien, Venezuela, Chile, Singapur und Malaysia Hauptverwaltungen, dennoch wird die Ausstrahlung von Miami aus generiert.
Warner_TV Der Warner Channel (gewöhnlich auch als WBTV abgekürzt, jedoch nicht mit dem Warner Bros. Television zu verwechseln) ist ein lateinamerikanischer Kabelfernsehsender von Time Warners ''HBO Latin America Group'', einem Gemeinschaftsprojekt mit der Schwesterfirma Warner Bros., welcher sich auf die Ausstrahlung von amerikanischen Filmen und Serien in Lateinamerika richtet. Die meisten Serien und Filme werden in ihrer Originalsprache Englisch ausgestrahlt, mit Untertiteln in Spanisch oder Portugiesisch. Jeweils gibt es ein paar synchronisierte Shows. Der Warner Channel hat in Brasilien, Venezuela, Chile, Singapur und Malaysia Hauptverwaltungen, dennoch wird die Ausstrahlung von Miami aus generiert.
doc_150_n_1
Dieser Clip von 2004 ist eine Persiflage auf Arnold Schwarzeneggers Antritt als Gouverneur von Kalifornien als Nachfolger von Gray Davis Ende 2003. Hier werden seine politischen Pläne und Wahlversprechen mit Anspielungen auf seine Filmkarriere unterstrichen, unter anderem mit den Filmen ''Terminator'', ''Kindergarten Cop'', ''Phantom-Kommando'', ''Total Recall'' und ''Conan der Barbar''. Dieser Punkt in Schwarzeneggers Karriere wird auch in anderen JibJab-Clips angesprochen, wie ''This Land'' und dem Jahresrückblick für 2009.
JibJab
doc_150_n_2
Beretta begann in frühester Kindheit, musikalische Erfahrungen zu machen. Besonders interessierte er sich für Musiktheorie und Klavierspiel. In Montbéliard nahm er Schauspielunterricht; von 1964 bis 1966 studierte er am Petit Conservatoire de la Chanson. Mit Richard de Bordeaux, den er dort kennenlernte, formierte er ein Duo und gab zahlreiche Konzerte auf Bühnen und gelegentlich in Fernsehshows. 1966 schrieb er das Stück ''Copain clopants'', in dem er auch ein Jahr lang die Hauptrolle spielte. Zwei Jahre später engagierte ihn Marcel Camus für seinen Film ''Un été sauvage''. Etliche Auftritte in anderen Filmen, aber in erster Linie in Musicals bildeten den Schwerpunkt von Berettas Schaffen Ende der 1960er und zu Beginn der 1970er Jahre. Anschließend widmete er sich stärker der Musik. Als Interpret nahm er für ihn komponierte Stücke von Paul McCartney auf (u. a. mit Ennio Morricone). Als Autor schrieb er für Nino Ferrer, Jean-Noel Dupré, Mireille Mathieu und etliche andere Künstler. Daneben komponierte er ausgiebig für die Bühne. 1988 erhielt er schließlich die Goldene Palme für die beste Filmmusik beim Festival d'Antibes. In Deutschland und Belgien gab Beretta Gastspiele als Darsteller; als Synchronsprecher war er seit 1987 die französische Stimme Arnold Schwarzeneggers und synchronisierte zahlreiche andere Filme. Er sprach Programmansagen für den Science-Fiction-Kanal Frankreichs, synchronisierte für Videospiele und war von 2000 bis 2008 die Stimme des Radios RFM.
Daniel_Beretta
doc_151_n_0
Guido Kisch entstammte einer böhmischen Familie jüdischen Glaubens, die viele Ärzte, Apotheker und Rabbiner hervorgebracht hatte. Einer seiner Vorfahren, Abraham Kisch, war der erste in Halle zum promovierte ''Dr. med.'' jüdischen Glaubens aus Böhmen. Guido Kischs Vater Alexander Kisch war zuletzt Rabbiner an der Maisel-Synagoge in Prag, dessen Bruder, der Mediziner Enoch Heinrich Kisch (1841–1918), war der Begründer der modernen Balneologie. Der jüngere Bruder von Guido Kisch war der Kardiologe Bruno Kisch (1890–1966), zunächst in Köln, später wie sein Bruder Guido in den USA. Ein Vetter zweiten Grades war der in der Weimarer Republik bekannte Zeitungsreporter Egon Erwin Kisch.
Guido_Kisch
doc_151_n_1
Die ersten Menschen jüdischen Glaubens kamen Anfang des 18. Jahrhunderts, als Flüchtlinge aus der Schweiz und dem Elsass nach Eichstetten. Sie siedelten sich im Gebiet der "Judengasse" (heute "Eisengasse", im Volksmund "Judengäßle") und den Altweg an. 1721 wurden sechs jüdischen Familien gezählt, 1777 lebten 92 Menschen jüdischen Glaubens in Eichstetten. Ihre Zahl wuchs nach und nach, 1871 lebten 420 Menschen jüdischen Glaubens hier, das machte ungefähr 13 % der Gesamtbevölkerung, danach nahm die Anzahl der Juden langsam ab. Zur jüdischen Gemeinde Eichstetten, die ab 1827 dem Bezirksrabbinat Breisach und ab 1885 dem Bezirksrabbinat Freiburg angehörte, zählten auch die in Endingen und Rigel lebenden Menschen jüdischen Glaubens. Die jüdischen Familien lebten größtenteils vom Viehhandel, einige Familien vom Einzelhandel. Die hiesige Gemeinde hatte eine Synagoge mit einem religiösen Bad, eine Schule, ab 1840 befand sich das Schulhaus mit Schule und Lehrerwohnungen in der Bahlinger Straße 7 und einen Friedhof. Der letzte Lehrer der Gemeinde war Leopold Mirwis, der 1940 deportiert wurde. Während des Ersten Weltkrieges wurden auch Eichstettener Juden eingezogen, einige fielen im Krieg, sie werden namentlich auf dem Gefallenendenkmal erwähnt. um 1924 zählten 130 Menschen zur jüdischen Gemeinde, das waren 6,2 % der Gesamtbevölkerung. 1933 wurden nur noch 91 jüdische Einwohner gezählt. Auf Grund von Boykotten, Repressalien und Entrechtungen verließen 50 Menschen jüdischen Glaubens die Stadt, elf weitere starben bis 1940.Gedenkstein zur Erinnerung an die nach Gurs deportierten Juden Bereits 1938, Jahre von der Einführung der Kennzeichnungspflicht im Deutschen Reich durch einen Judenstern, verfügte der Dorfpolizist, dass alle Juden eine gelbe Armbinde zu tragen hätten. Während der Novemberpogrome wurde die Synagoge zerstört, die jüdische Bevölkerung musste bei den Aufräumarbeiten helfen, die Kosten wurden der jüdischen Gemeinde in Rechnung gestellt. 18 Männer wurden im Zuge der Pogrome verhaftet, durch das Dorf geführt und ins KZ Dachau deportiert. 17 von ihnen kehrten nach und nach zurück, Siegfried Bloch verlor sein Leben in Dachau. Am 22. Oktober 1940 wurden die letzten 30 jüdischen Bewohner ins Camp de Gurs deportiert. Eichstetten war damit "Judenrein".
Liste_der_Stolpersteine_in_Eichstetten
doc_151_n_2
Der Kraichgau wies seinerzeit die größte Dichte an jüdischen Gemeinden in Baden auf; in einzelnen Gemeinden waren bis zu einem Drittel der Gesamtbevölkerung jüdischen Glaubens. Vor allem im 19. und beginnenden 20. Jahrhundert prägten so die Menschen jüdische Glaubens das kulturelle und wirtschaftliche Leben im Kraichgau mit, davon zeugen heute z. B. der größte süddeutsche jüdische Verbandsfriedhof bei Bad Rappenau, der Jüdische Friedhof Heinsheim, der jüdische Friedhof in Waibstadt oder aufgelassene, aber noch vorhandene Synagogen wie die in Heinsheim oder Sinsheim-Steinsfurt.
Kraichgau
doc_152_p_0
Straßburg ist der Sitz der Chambre de commerce et d’industrie de Strasbourg et du Bas-Rhin, also der Industrie- und Handelskammer von Straßburg und dem Elsass. Neben französischsprachigen, werden in der elsässischen Metropole mehrere deutsch- sowie zweisprachige Publikationen, Radio- und Fernsehprogramme produziert. So ist Straßburg Produktionsstandort des deutsch-französischen Fernsehsenders Arte. Die größte Zeitung der Stadt ist das Tagblatt Dernières Nouvelles d’Alsace. Neben deren französischsprachiger gab es bis März 2012 mit den „Elsässischen Neuesten Nachrichten“ auch eine deutschsprachige Ausgabe, die separat abonniert werden konnte. Zu den in Straßburg weiterhin erscheinenden deutschsprachigen Nachrichtenpublikationen gehört unter anderem die Zeitschrift „Land un Sproch“.
Straßburg
doc_152_n_0
Nach der gewaltsamen Übernahme der Hauptredaktion im März 2016 erklärte sich die deutsche ''Zaman-''Redaktion für unabhängig. Die Zentrale in Istanbul stehe nun unter staatlicher Kontrolle, und man wolle weiter die 14.000 Print- und 19.000 Digitalabonnenten in Deutschland mit einer eigenen Ausgabe versorgen, hieß es aus der ''Zaman''-Deutschland. Ohnedies erhalte die deutsche Redaktion aus Istanbul keine Texte und Bilder mehr. Auf der Titelseite informierte die Redaktion im März 2016 ihre Leser, dass ''Zaman Deutschland'' die Arbeit fortsetzen werde. Doch noch vor Ablauf des Jahres wurde das Erscheinen eingestellt. Abonnenten, Leser und Mitarbeiter seien bedroht wurden, hieß es zur Begründung Die Zeitung wolle aber weder, „dass Kollegen zu Schaden kommen noch unsere Abonnenten, die uns die Treue halten“, sagte Süleyman Bağ, vormals Chefredakteur und bis zuletzt Kolumnist der Europa-Ausgabe. Allerdings war nach dem Putschversuch auch die Auflage in Deutschland deutlich gesunken. Die letzte Ausgabe der ''Zaman'' erschien am 30. November 2016.
Zaman__Tageszeitung_
doc_152_n_1
Der Gemeindeverband wurde mehrfach umbenannt und hieß bis 2015 ''Syndicat d’agglomération nouvelle de Sénart-Ville Nouvelle''. Danach wurde er in die Rechtsform einer ''Communauté d’agglomération'' erhoben und hieß seitdem ''Communauté d’agglomération de Sénart''. Am 1. Januar 2016 fusionierte der Gemeindeverband mit der Communauté d’agglomération Évry Centre Essonne, der Communauté d’agglomération de Seine-Essonne und der Communauté d’agglomération Sénart en Essonne und bildete so die neue Communauté d’agglomération Grand Paris Sud Seine-Essonne-Sénart.
Communauté_d_agglomération_de_Sénart
doc_152_n_2
Das_neue_Europa Das neue Europa. Der slawische Standpunkt von Tomáš Garrigue Masaryk ist ein Buch, das „das Kriegs- und Friedensprogramm, das die tschechoslowakische Propaganda leitete, in seiner authentischen Fassung“ enthält. Es wurde 1917 in Sankt Petersburg unter dem Titel ''Nová Evropa'' geschrieben, erschien als Teildruck in Russland 1918, die überarbeitete und ergänzte englische (''The new Europe. The Slav standpoint.'') und französische Ausgabe (''L'Europe nouvelle'') ebenfalls 1918 als Manuskriptdruck ohne Verbreitung auf dem Büchermarkt, die tschechische 1920 (''Nová Evropa. Stanovisko slovanské'') und die deutsche Übersetzung 1922.
Das_neue_Europa Das neue Europa. Der slawische Standpunkt von Tomáš Garrigue Masaryk ist ein Buch, das „das Kriegs- und Friedensprogramm, das die tschechoslowakische Propaganda leitete, in seiner authentischen Fassung“ enthält. Es wurde 1917 in Sankt Petersburg unter dem Titel ''Nová Evropa'' geschrieben, erschien als Teildruck in Russland 1918, die überarbeitete und ergänzte englische (''The new Europe. The Slav standpoint.'') und französische Ausgabe (''L'Europe nouvelle'') ebenfalls 1918 als Manuskriptdruck ohne Verbreitung auf dem Büchermarkt, die tschechische 1920 (''Nová Evropa. Stanovisko slovanské'') und die deutsche Übersetzung 1922.
doc_153_p_0
Möbelverkauf in Durham, einer der wichtigsten Industriezweige North Carolinas Die wichtigsten Industriezweige des produzierenden Gewerbes sind die Möbel- und Textilproduktion, beide sind traditionell in North Carolina angesiedelt. Die Möbelherstellung ist vor allem im ''Piedmont Triad'' ansässig, dort arbeiten mehr als 60 % aller in der Möbelindustrie des Staates beschäftigten Menschen. Beide Branchen haben jedoch insbesondere durch die Verlagerung der arbeitsintensiven verarbeitenden Betriebe in Billiglohnländer stark an Bedeutung verloren. Beispielsweise wurden seit 1990 40 % aller textilherstellenden Betriebe geschlossen, die Anzahl der Arbeitnehmer in der Textilbranche fiel von über 233.000 im Jahre 1990 um mehr als 60 % auf etwas über 80.000 im Jahr 2006. Daneben sind im produzierenden Bereich auch Autohersteller beziehungsweise deren Zulieferbetriebe relevant, in Greensboro ist beispielsweise die USA-Zentrale des Busherstellers Setra, der zur Daimler AG gehört.
North_Carolina
doc_153_n_0
Im späten 19. Jahrhundert entwickelte sich im Piedmont die Baumwoll- und Textilindustrie, die Entwicklung dieser Industrien half dem Staat eine Alternative zur bislang überwiegend auf die Landwirtschaft gestützte Wirtschaft zu entwickeln. Anfangs wurden Afroamerikaner aufgrund der Rassentrennung nicht in den neu entstandenen Fabriken der Textilindustrie eingestellt. Am 17. Dezember 1903 starteten die Gebrüder Wright den ersten erfolgreichen bemannten Motorflug der Menschheit in Kitty Hawk, North Carolina. Als Reaktion auf die Rassentrennung, die Entrechtung und die Schwierigkeiten in der Landwirtschaft verließen zehntausende Afroamerikaner in der ersten Welle der afroamerikanischen Bevölkerungswanderung zwischen 1910 und 1930 North Carolina. Sie zogen nach Norden, vor allem in Städte wie New York, Washington, D.C., Baltimore und Philadelphia in der Hoffnung auf bessere Lebensbedingungen und Arbeit. Anfang des 20. Jahrhunderts begann North Carolina mit einer großangelegten Bildungsinitiative und Straßenbauprojekt um die Wirtschaft des Staates anzukurbeln. Die Bildungsinitiative, die von Gouverneur Charles Aycock ins Leben gerufen wurde, sorgte dafür, dass in North Carolina während Aycocks Amtszeit pro Tag etwa eine Schule gebaut wurde. Dazu bekam der Staat Unterstützung durch die ''Julius-Rosenwald-Stiftung'', die in den 1920ern und 1930ern Gelder für den Bau hunderter Schulen für afroamerikanische Kinder in den ländlichen Regionen des Staates zur Verfügung stellte. Das staatliche Strassenbauprojekt begann in den 1920ern, nachdem das Automobil sich zu einem beliebten Fortbewegungsmittel entwickelt hatte. Während der ersten Jahrzehnte des 20. Jahrhunderts wurden etliche wichtige Einrichtungen der amerikanischen Streitkräfte, beispielsweise Fort Bragg in North Carolina angesiedelt.
Geschichte_North_Carolinas
doc_153_n_1
Liste_der_Mitglieder_des_US-Repräsentantenhauses_aus_North_Carolina G. K. Butterfield, derzeitiger Vertreter des ersten Kongresswahlbezirks von North Carolina Deborah K. Ross, derzeitige Vertreterin des zweiten Kongresswahlbezirks von North Carolina Greg Murphy, derzeitiger Vertreter des dritten Kongresswahlbezirks von North Carolina David Price, derzeitiger Vertreter des vierten Kongresswahlbezirks von North Carolina Virginia Foxx, derzeitige Vertreterin des fünften Kongresswahlbezirks von North Carolina Kathy Manning, derzeitige Vertreterin des sechsten Kongresswahlbezirks von North Carolina David Rouzer, derzeitiger Vertreter des siebten Kongresswahlbezirks von North Carolina Richard Hudson, derzeitiger Vertreter des achten Kongresswahlbezirks von North Carolina Dan Bishop, derzeitiger Vertreter des neunten Kongresswahlbezirks von North Carolina Patrick McHenry, derzeitiger Vertreter des zehnten Kongresswahlbezirks von North Carolina Madison Cawthorn, derzeitiger Vertreter des elften Kongresswahlbezirks von North Carolina Alma Adams, derzeitige Vertreterin des zwölften Kongresswahlbezirks von North Carolina Ted Budd, derzeitiger Vertreter des 13. Kongresswahlbezirks von North Carolina Diese Liste führt alle Politiker auf, die seit 1790 für den Bundesstaat North Carolina dem Repräsentantenhaus der Vereinigten Staaten angehört haben. North Carolina war im ersten und zweiten Kongress jeweils mit fünf Abgeordneten in der Parlamentskammer vertreten; diese Zahl stieg in den folgenden Jahrzehnten kontinuierlich an. Bereits 1813 wurde der 13. Wahlbezirk gebildet. Noch vor Ausbruch des Bürgerkrieges sank die Anzahl der Abgeordneten aus North Carolina auf acht. Von 1861 bis 1868 blieben die Sitze des Staates nach der Sezession North Carolinas aus der Union unbesetzt. Aufgrund von Anpassungen nach den jeweiligen Volkszählungen bewegte sich die Anzahl der Kongressabgeordneten in der Folge zwischen sieben und zwölf; seit dem Jahr 2003 sind 13 Abgeordnete aus North Carolina im Repräsentantenhaus vertreten. Gewählt wurde nahezu ausschließlich getrennt nach Wahlbezirken; lediglich im Jahr 1882 wurde der seinerzeit neu hinzugekommene neunte Sitz staatsweit („at-large“) vergeben.
Liste_der_Mitglieder_des_US-Repräsentantenhauses_aus_North_Carolina G. K. Butterfield, derzeitiger Vertreter des ersten Kongresswahlbezirks von North Carolina Deborah K. Ross, derzeitige Vertreterin des zweiten Kongresswahlbezirks von North Carolina Greg Murphy, derzeitiger Vertreter des dritten Kongresswahlbezirks von North Carolina David Price, derzeitiger Vertreter des vierten Kongresswahlbezirks von North Carolina Virginia Foxx, derzeitige Vertreterin des fünften Kongresswahlbezirks von North Carolina Kathy Manning, derzeitige Vertreterin des sechsten Kongresswahlbezirks von North Carolina David Rouzer, derzeitiger Vertreter des siebten Kongresswahlbezirks von North Carolina Richard Hudson, derzeitiger Vertreter des achten Kongresswahlbezirks von North Carolina Dan Bishop, derzeitiger Vertreter des neunten Kongresswahlbezirks von North Carolina Patrick McHenry, derzeitiger Vertreter des zehnten Kongresswahlbezirks von North Carolina Madison Cawthorn, derzeitiger Vertreter des elften Kongresswahlbezirks von North Carolina Alma Adams, derzeitige Vertreterin des zwölften Kongresswahlbezirks von North Carolina Ted Budd, derzeitiger Vertreter des 13. Kongresswahlbezirks von North Carolina Diese Liste führt alle Politiker auf, die seit 1790 für den Bundesstaat North Carolina dem Repräsentantenhaus der Vereinigten Staaten angehört haben. North Carolina war im ersten und zweiten Kongress jeweils mit fünf Abgeordneten in der Parlamentskammer vertreten; diese Zahl stieg in den folgenden Jahrzehnten kontinuierlich an. Bereits 1813 wurde der 13. Wahlbezirk gebildet. Noch vor Ausbruch des Bürgerkrieges sank die Anzahl der Abgeordneten aus North Carolina auf acht. Von 1861 bis 1868 blieben die Sitze des Staates nach der Sezession North Carolinas aus der Union unbesetzt. Aufgrund von Anpassungen nach den jeweiligen Volkszählungen bewegte sich die Anzahl der Kongressabgeordneten in der Folge zwischen sieben und zwölf; seit dem Jahr 2003 sind 13 Abgeordnete aus North Carolina im Repräsentantenhaus vertreten. Gewählt wurde nahezu ausschließlich getrennt nach Wahlbezirken; lediglich im Jahr 1882 wurde der seinerzeit neu hinzugekommene neunte Sitz staatsweit („at-large“) vergeben.
doc_153_n_2
Im späten 19. Jahrhundert entwickelte sich im Piedmont die Baumwoll- und Textilindustrie; die Entwicklung dieser Industrien half dem Staat, eine Alternative zur bislang überwiegenden Landwirtschaft zu entwickeln. Am 17. Dezember 1903 starteten die Gebrüder Wright den ersten erfolgreichen bemannten Motorflug der Menschheit in Kitty Hawk, North Carolina. Als Reaktion auf die Rassentrennung, die Entrechtung und die Schwierigkeiten in der Landwirtschaft verließen zehntausende Afroamerikaner in der ersten Welle der afroamerikanischen Bevölkerungswanderung zwischen 1910 und 1930 North Carolina. Sie zogen in der Hoffnung auf bessere Lebensbedingungen und Arbeit vor allem in die Großstädte im Norden des Landes. Anfang des 20. Jahrhunderts begann North Carolina mit einer großangelegten Bildungsinitiative und Straßenbau, um die Wirtschaft des Staates anzukurbeln. Das staatliche Straßenbauprojekt begann in den 1920ern, nachdem das Automobil sich zu einem beliebten Fortbewegungsmittel entwickelt hatte. Während der ersten Jahrzehnte des 20. Jahrhunderts wurden etliche wichtige Einrichtungen der amerikanischen Streitkräfte, beispielsweise Fort Bragg, in North Carolina angesiedelt.
North_Carolina
doc_154_p_0
Umgangssprachlich werden die Begriffe Warenhaus und Kaufhaus häufig begriffsgleich verwendet. In der Handelsbetriebslehre werden die beiden Betriebsformen jedoch nach der Breite der Sortimentsgestaltung unterschieden. Warenhäuser führen z. B. häufig eine Lebensmittelabteilung, Kaufhäuser nicht. Seitens der Einzelhandelsfirmen wird dies in der Namensgebung nicht einheitlich gehandhabt, so führt bspw. das bekannte Berliner Kaufhaus des Westens (KaDeWe) ungeachtet seines Namens ein Vollsortiment mit großer Lebensmittelabteilung und ist nach der wirtschaftswissenschaftlichen Definition ein Warenhaus. Die Qualität der Waren in den drei Betriebsformen lässt sich nicht allgemeingültig unterscheiden. Fachgeschäfte bieten in der Regel sehr hochwertige Artikel mit einer fachkundigen Beratung an. Kaufhäuser vertreiben eher Waren für die durchschnittlichen Ansprüche, wobei aber auch hier Ausnahmen möglich sind wie z. B. das Kulturkaufhaus Dussmann in Berlin. Waren- und Kaufhäuser haben in den letzten Jahrzehnten ihr Sortiment durch ein hochwertigeres Warenangebot aufgewertet (''trading up''). Auch wurden eigene Waren- und Kaufhausabteilungen durch Fachgeschäfte von Fremdanbietern ergänzt. Die Vorstufe des Kaufhauses, die Passage, wurde zum Gegenstand einer geschichtsphilosophischen Untersuchung von Walter Benjamin (''Das Passagen-Werk'').
Kaufhaus
doc_154_n_0
Music_Unlimited Music Unlimited, ehemals Music Unlimited powered by Qriocity, war ein Musik-Streaming-Dienst, welcher von Sony bereitgestellt wurde, und von Omnifone betrieben wurde. Der Dienst war ein Teil von Sony Entertainment Network (Sony Music) und weitete sich Ende 2010 in den europäischen Raum aus. Mit Januar 2012 hatte der Dienst über eine Million aktive Nutzer und über 15 Millionen Songs. Mit dem Marktstart der PlayStation 4 hatte der Service bereit über 22 Millionen Songs. Mit der Auflösung von Music Unlimited wurde der Dienst PlayStation Music, welcher in Partnerschaft mit Spotify Anfang 2015 entstand, bereitgestellt, und Music Unlimited wurde darausfolgend mit dem neuen Service am 29. März 2015 ersetzt. Allen Nutzer, deren Konto am 29. März 2015 noch aktiv waren, erhielten einen zweimonatigen Probezugang mit Spotify Premium.
Music_Unlimited Music Unlimited, ehemals Music Unlimited powered by Qriocity, war ein Musik-Streaming-Dienst, welcher von Sony bereitgestellt wurde, und von Omnifone betrieben wurde. Der Dienst war ein Teil von Sony Entertainment Network (Sony Music) und weitete sich Ende 2010 in den europäischen Raum aus. Mit Januar 2012 hatte der Dienst über eine Million aktive Nutzer und über 15 Millionen Songs. Mit dem Marktstart der PlayStation 4 hatte der Service bereit über 22 Millionen Songs. Mit der Auflösung von Music Unlimited wurde der Dienst PlayStation Music, welcher in Partnerschaft mit Spotify Anfang 2015 entstand, bereitgestellt, und Music Unlimited wurde darausfolgend mit dem neuen Service am 29. März 2015 ersetzt. Allen Nutzer, deren Konto am 29. März 2015 noch aktiv waren, erhielten einen zweimonatigen Probezugang mit Spotify Premium.
doc_154_n_1
Für den Begriff der IT-Dienstleistung oder des IT-Service gibt es verschiedene Definitionen. Laut Definition des IT Service Management Forum (itSMF) Arbeitskreises Publikation ITIL Version 3 Translation Project ist ein IT-Service eine Dienstleistung, die für einen oder mehrere Kunden von einem IT-Service-Provider bereitgestellt wird. Ein IT-Service basiert auf dem Einsatz der Informationstechnologie und unterstützt die Geschäftsprozesse des Kunden. Ein IT-Service besteht aus einer Kombination von Personen, Prozessen und Technologien und sollte über ein Service-Level-Agreement (SLA) definiert werden. Eine IT-Dienstleistung wird nach dem Dienstleistungsgedanken als abgeschlossene Einheit ähnlich einem Produkt angeboten.
IT-Dienstleistung
doc_154_n_2
Der Verband hat derzeit 313 Mitglieder (Stand 2020). Außer den 236 Fachgeschäften (sieben davon im Ausland) sind 55 Hersteller/Dienstleister und 12 Non-Profit-Organisationen – Sozialprojekte mit dem Schwerpunkt Fahrrad – Mitglied in dem Verein. Hinzu kommen 10 Einzelmitglieder. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren gewählt. Aktuell (Stand 2020) besteht der Vorstand aus Friedrich von Trotha, Ralf Rätzel, Thomas Schwerdtner und Thorsten Larschow. Die Schiedsstelle besteht aus mindestens zwei Personen. Der VSF e.V. ist alleiniger Gesellschafter der VSF Service GmbH. Diese fungiert als Dienstleistungsunternehmen und realisiert Projekte, für die der Verein Ideengeber ist, wie zum Beispiel das VSF..all-ride Qualitätssiegel oder der vivavelo-Kongress der Fahrradbranche. Geschäftsführer der VSF Service GmbH ist Uwe Wöll.
Verbund_Service_und_Fahrrad
doc_155_p_0
Trotz zahlreicher staatlicher Programme ist es noch nicht gelungen, die in der Zeit der Sowjetunion eingewanderten oder gezielt angesiedelten Einwohner nichtestnischer Nationalität vollständig zu integrieren. So haben etwa die Hälfte der russischsprachigen Einwohner Estlands noch keinen estnischen Pass. Es gibt aber auch Russischsprachige, die ihre Familiennamen geändert haben, in der Hoffnung, bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu haben. Andererseits nutzen auch viele einen Vorteil ihres Nichtbürgerausweises, der es ihnen ermöglicht, sowohl in die EU als auch nach Russland visafrei einreisen zu können. Im Durchschnitt verfügen die Esten im Vergleich zu der russischsprachigen Minderheit über ein höheres Einkommen. Esten sind in Leitungspositionen überproportional vertreten, Russischsprachige sind eher im Dienstleistungs- und Produktionsbereich beschäftigt. Mittlerweile lassen sich zahlreiche Nichtesten einbürgern. Das Einbürgerungsverfahren ist jedoch mit einem Sprachtest verbunden, den viele, vor allem ältere Russischsprachige, als unüberwindbare Hürde empfinden, da sie die estnische Sprache nie in genügendem Umfang gelernt haben. Zu Zeiten der Zugehörigkeit zur Sowjetunion wurden Estnischkenntnisse vom Staat nicht verlangt. Viele jüngere Russischsprachige beherrschen hingegen Estnisch und tun sich mit dem Einbürgerungsverfahren leichter. In letzter Zeit bringen Russischsprachige vermehrt ihre Kinder in estnischsprachige Kindergärten und Schulen, um ihnen eine bessere Integration zu ermöglichen. Andererseits sprechen die Esten weniger Russisch, was die Kommunikation mit Geschäftspartnern aus Russland erschwert und so den russischsprachigen Einwohnern Estlands Beschäftigungsmöglichkeiten eröffnet. Von insgesamt etwa 100.000 Auslandsesten leben knapp 40.000 in Russland, 35.000 in Kanada und 15.000 in Schweden. Andere größere Gruppen gibt es in Finnland, Südafrika und in Australien. In Deutschland lebten 2010 etwa 4040 Esten.
Estland
doc_155_n_0
Der lettische Nichtbürger-Paß unterscheidest sich schon in Umschlagfarbe. Die Kategorie Nichtbürger wurde mit der Resolution „Zur Wiederherstellung der staatsbürgerlichen Rechte lettischer Bürger und die Grundprinzipien der Naturalisierung“ des Obersten Sowjets Lettlands vom 15. Oktober 1991 eingeführt. Die Staatsbürgerschaft Lettlands wurde durch diese Resolution nur den Bürgern der Republik Lettland nach dem Stand vom Juni 1940 und deren Nachkommen zuerkannt. Mehr als 700.000 Einwohnern Lettlands, gut 27 % der Gesamtbevölkerung, wurde die Staatsbürgerschaft vorenthalten. Das Staatsbürgerschaftsgesetz von 1994 legte die Grundlagen für ein Einbürgerungsverfahren, welches seit dem 1. Februar 1995 gilt. Zu diesem Zeitpunkt war das Verfahren aber nur einer Minderheit der Nichtbürger zugänglich. In einem Referendum im Jahr 1998 wurde das Staatsbürgerschaftsgesetz dahingehend geändert, dass einer Mehrheit der Nichtbürger die Einbürgerung ermöglicht wird. Dazu gehört eine Sprachprüfung in Lettisch und der Nachweis von Grundkenntnissen der Geschichte und der Verfassung. Die lettische Sprache zu lernen, ist vor allem für die älteren russischsprachigen Einwohner Lettlands ein Problem, da sie es in sowjetischer Zeit mehrheitlich nicht nötig hatten, die Sprache der lettischen Bevölkerungsmehrheit zu erlernen. Insofern ist der Anteil der Nichtbürger unter den über 70-Jährigen bei weitem am höchsten. Deshalb sind die Anforderung der Sprachprüfung für über 65-Jährige zum 1. September 2011 herabgesetzt worden.
Nichtbürger__Lettland_
doc_155_n_1
Neben den schon genannten Aktivitäten pflegt das Corvinianum die Beziehungen zu mehreren Partnerschulen und bietet den Schülern somit die Möglichkeit, an Schüleraustauschen teilzunehmen. Eine Chorpartnerschaft hat die Schule mit dem Goethegymnasium Weimar sowie mit Schulen in Tallinn, Estland, und in Břeclav, Tschechien. Des Weiteren wird regelmäßig ein Schüleraustausch mit einer Schule in Magnanville bei Paris, der Westford Academy in Westford bei Boston und der Peterschule in St. Petersburg durchgeführt.
Gymnasium_Corvinianum
doc_155_n_2
Das Gericht wies die Argumente der Anklage, die Entscheidung, dass der Besitz einer kleinen Menge Marihuanas durch einen Nichtbürger kein Schwerverbrechen darstelle, verzögere unnötig Einwanderungsverfahren und mache es für Drogenhändler einfach, Abschiebungen zu vermeiden, zurück. Das Gericht stellte fest, dass diejenigen Nichtbürger, die wegen des Handels mit größeren Mengen von Drogen verurteilt würden, weiterhin wahrscheinlich abgeschoben würden, so dass die Nichtverfügbarkeit obligatorischer Abschiebungen bei jeglichem Drogenbesitz keinesfalls bedeuten, dass Kriminelle automatisch in den USA bleiben könnten. Die Benennung des Falls ergibt sich, amerikanischen Rechtstraditionen entsprechend, aus den Namen der beiden Prozessparteien sowie der Abkürzung für den aus dem Lateinischen entnommenen juristischen Fachausdruck „versus“ (deutsch: „gegen“).
Moncrieffe_v._Holder
doc_156_n_0
Erste_Schlacht_am_Bull_Run Die Erste Schlacht am Bull Run, auch bekannt als Erste Schlacht bei Manassas, fand am 21. Juli 1861 statt und war die erste nennenswerte Landschlacht des Amerikanischen Bürgerkrieges. Sie endete mit einem Sieg der konföderierten Potomac-Armee unter Brigadegeneral P.G.T. Beauregard über die Army of Northeastern Virginia unter Brigadegeneral Irvin McDowell. Der psychologisch wichtige Erfolg der konföderierten Truppen durchkreuzte die Pläne der Unionsregierung unter Präsident Abraham Lincoln, der Sezession der Südstaaten durch einen Vormarsch auf deren Hauptstadt Richmond ein schnelles Ende zu bereiten.
Erste_Schlacht_am_Bull_Run Die Erste Schlacht am Bull Run, auch bekannt als Erste Schlacht bei Manassas, fand am 21. Juli 1861 statt und war die erste nennenswerte Landschlacht des Amerikanischen Bürgerkrieges. Sie endete mit einem Sieg der konföderierten Potomac-Armee unter Brigadegeneral P.G.T. Beauregard über die Army of Northeastern Virginia unter Brigadegeneral Irvin McDowell. Der psychologisch wichtige Erfolg der konföderierten Truppen durchkreuzte die Pläne der Unionsregierung unter Präsident Abraham Lincoln, der Sezession der Südstaaten durch einen Vormarsch auf deren Hauptstadt Richmond ein schnelles Ende zu bereiten.
doc_156_n_1
Der Anteil der Deutschen in den Südstaaten war im Vergleich zu den Nordstaaten sehr gering. Um 1860 lebten dort nur etwa 72.000 Deutsche. Bürgerliche, die nicht in größeren Gruppen auswanderten, passten sich eher der südstaatlichen Lebensweise an. Zugleich gab es starke Unterschiede zwischen den deutschen Gemeinden in Charleston, Richmond und New Orleans. Charleston war die älteste und zugleich reichste, homogenste Gemeinde. Gleichzeitig besaß keine deutsche Gemeinde mehr Sklaven und unterstützte die konföderierten Streitkräfte stärker als Charleston. Deutsche in Diensten der CSA waren in der Regel auch Sklavenhalter. In Richmond hingegen lebten viele Neuankömmlinge. Sie standen unter Verdacht, illoyal zu sein. Die größte und zugleich heterogenste Gemeinde war New Orleans. Dort unterstützten führende deutschsprachige Zeitungen den Nordstaatenkandidaten der Demokraten, Stephen A. Douglas. New Orleans stellte zwar fünf Kompanien des 20. Louisiana-Infanterie-Regiments, des einzigen deutschen Regiments der Konföderation, jedoch liefen viele Soldaten zur Union über, als die Stadt fiel. Dies führte zu großem Misstrauen gegenüber den Deutschen. Zwischen 1862 und 1864 wurden in Richmond insgesamt 384 Deutsche ohne weitere Begründung inhaftiert. Ein weiterer Grund war die hohe Beteiligung deutscher Soldaten auf Seiten der Union. Unterstützung fanden die deutschen Soldaten im Dienste der Südstaaten durch den preußischen Konsul in New Orleans, Augustus Reichard. Dieser finanzierte und befehligte eigene Truppen. Zudem war mit Christopher Gustavus Memminger ein gebürtiger Württemberger Finanzminister der CSA. Bekannte Offiziere der Konföderierten waren der königlich preußische Rittmeister Johann August Heinrich Heros von Borcke, der während des Sezessionskriegs bis zum Rang eines Lieutenant Colonel (Oberstleutnant) der Konföderierten aufstieg, und Augustus Carl Büchel, Regimentskommandeur der 1. Texanischen Kavallerie.
Deutsche_im_Sezessionskrieg
doc_156_n_2
Halbinsel-Feldzug Halbinsel-Feldzug von Ft. Monroe bis Seven Pines Der Halbinsel-Feldzug () von März bis Juli 1862 war der erste groß angelegte Feldzug der Nordstaaten auf dem östlichen Kriegsschauplatz des Amerikanischen Bürgerkriegs. Sein Ziel war es, über die von James River, York River und Chesapeake Bay umgebene Halbinsel im Süden Virginias rasch nach Norden vorzustoßen und die Konföderierten-Hauptstadt Richmond einzunehmen. Um die Verteidigungsstellungen der Konföderierten im Norden Virginias zu umgehen, wurde die Potomac-Armee der Union unter Generalmajor McClellan per Schiff nach Fort Monroe am südöstlichen Ende der Halbinsel verlegt. Nach anfänglichen Erfolgen zwang eine Gegenoffensive der Südstaatenarmee unter General Lee die Unionstruppen zum Rückzug. Das Scheitern der Nordstaaten wenige Meilen vor Richmond beendete bei Politikern wie Militärs endgültig die Vorstellung von einem raschen Sieg und beschleunigte die Entwicklung des Konflikts zum „ersten modernen Krieg“. Als mittelbare Folge änderten sich auch Charakter und Ziele des Krieges. Bis zum Halbinsel-Feldzug war die Wiederherstellung der Union in der Form von 1860 das offizielle Kriegsziel. Danach setzte sich zunehmend der Gedanke durch, dass das Ziel eine neue Union und die Abschaffung der Sklaverei in den Südstaaten sein müsse.
Halbinsel-Feldzug Halbinsel-Feldzug von Ft. Monroe bis Seven Pines Der Halbinsel-Feldzug () von März bis Juli 1862 war der erste groß angelegte Feldzug der Nordstaaten auf dem östlichen Kriegsschauplatz des Amerikanischen Bürgerkriegs. Sein Ziel war es, über die von James River, York River und Chesapeake Bay umgebene Halbinsel im Süden Virginias rasch nach Norden vorzustoßen und die Konföderierten-Hauptstadt Richmond einzunehmen. Um die Verteidigungsstellungen der Konföderierten im Norden Virginias zu umgehen, wurde die Potomac-Armee der Union unter Generalmajor McClellan per Schiff nach Fort Monroe am südöstlichen Ende der Halbinsel verlegt. Nach anfänglichen Erfolgen zwang eine Gegenoffensive der Südstaatenarmee unter General Lee die Unionstruppen zum Rückzug. Das Scheitern der Nordstaaten wenige Meilen vor Richmond beendete bei Politikern wie Militärs endgültig die Vorstellung von einem raschen Sieg und beschleunigte die Entwicklung des Konflikts zum „ersten modernen Krieg“. Als mittelbare Folge änderten sich auch Charakter und Ziele des Krieges. Bis zum Halbinsel-Feldzug war die Wiederherstellung der Union in der Form von 1860 das offizielle Kriegsziel. Danach setzte sich zunehmend der Gedanke durch, dass das Ziel eine neue Union und die Abschaffung der Sklaverei in den Südstaaten sein müsse.
doc_157_n_0
Vergleich zwischen Eurozone und Dollarzone EU-Mitglieder, die den Euro benutzen (Euro-19) Belgien, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich (inkl. zur EU gehörende Überseegebiete), Griechenland, Irland, Italien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, Niederlande, Österreich, Portugal, Slowakei, Slowenien, Spanien und die Republik Zypern Andere europäische Länder und ''Gebiete'', die den Euro benutzen Andorra, Kosovo, Monaco, Montenegro, San Marino und Vatikanstadt Nicht-EU-Gebiete außerhalb Europas, die den Euro benutzen ''Saint-Barthélemy'', ''Saint-Pierre und Miquelon'', ''Französische Süd- und Antarktisgebiete'' (''de jure'', da nur von vorübergehend stationiertem Stationspersonal bewohnt) und ''Clipperton-Insel'' (''de jure'', da unbewohnt), Britische ‚Souveräne Basisgebiete‘ ''Akrotiri und Dekelia'' EU-Mitglieder, deren Währung fest an den Euro gebunden ist Andere europäische Länder, deren Währung fest an den Euro gebunden ist Afrikanische Staaten, deren Währung fest an den Euro gebunden ist CFA-Franc BEAC/BCEAO: Benin, Burkina Faso, Kamerun, Zentralafrikanische Republik, Tschad, Elfenbeinküste, Äquatorialguinea, Gabun, Guinea-Bissau, Mali, Niger, Republik Kongo, Senegal und Togo Kap Verde, Komoren und São Tomé und Príncipe Ozeanische ''Gebiete'', deren Währung fest an den Euro gebunden ist CFP-Franc: ''Französisch-Polynesien'', ''Neukaledonien'' und ''Wallis und Futuna'' EU-Mitglieder, deren Währung mit Wechselkursbandbreiten an den Euro gebunden ist
Eurozone
doc_157_n_1
Portugiesisch-san-marinesische_Beziehungen Die portugiesisch-san-marinesischen Beziehungen umfassen die bilateralen Beziehungen zwischen Portugal und San Marino. Die Länder unterhalten seit 1995 direkte diplomatische Beziehungen. Beide Staaten gehörten 1999 zu den ersten Ländern, die den Euro als Währung einführten. San Marino ist anders als Portugal kein Mitglied der EU, doch sind sie Partner in einer Vielzahl europäischer und anderer internationaler Organisationen, darunter der Europarat, das Schengener Abkommen, die Lateinische Union, die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) und die UNO-Organisationen. Im Jahr 2017 waren in San Marino keine portugiesischen Staatsbürger konsularisch registriert, im Jahr 2019 waren auch keine Staatsbürger San Marinos in Portugal gemeldet.
Portugiesisch-san-marinesische_Beziehungen Die portugiesisch-san-marinesischen Beziehungen umfassen die bilateralen Beziehungen zwischen Portugal und San Marino. Die Länder unterhalten seit 1995 direkte diplomatische Beziehungen. Beide Staaten gehörten 1999 zu den ersten Ländern, die den Euro als Währung einführten. San Marino ist anders als Portugal kein Mitglied der EU, doch sind sie Partner in einer Vielzahl europäischer und anderer internationaler Organisationen, darunter der Europarat, das Schengener Abkommen, die Lateinische Union, die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) und die UNO-Organisationen. Im Jahr 2017 waren in San Marino keine portugiesischen Staatsbürger konsularisch registriert, im Jahr 2019 waren auch keine Staatsbürger San Marinos in Portugal gemeldet.
doc_157_n_2
Monegassisch-portugiesische_Beziehungen Die monegassisch-portugiesischen Beziehungen umfassen die bilateralen Beziehungen zwischen Monaco und Portugal. Die Länder unterhalten seit 1891 ununterbrochene diplomatische Beziehungen. Beide Staaten gehörten 1999 zu den ersten Ländern, die den Euro als Währung einführten. Monaco ist anders als Portugal kein Mitglied der EU, doch sind sie Partner in einer Vielzahl europäischer und anderer internationaler Organisationen, darunter der Europarat, das Schengener Abkommen, die Lateinische Union, die Union für den Mittelmeerraum, und seit dem UNO-Beitritt Monacos 1993 auch in den UN-Organisationen. Neben der portugiesischen Gemeinde in Monaco ist das monegassische Engagement in der Wetterbeobachtung und Meeresforschung auf der Azoreninsel Faial seit 1915 ein wichtiges Verbindungselement. Im Jahr 2016 waren in Monaco 523 portugiesische Staatsbürger im Jahr 2016 konsularisch registriert, die zehntgrößte Ausländergruppe dort. Im Jahr 2019 waren keine Staatsbürger Monacos in Portugal gemeldet.
Monegassisch-portugiesische_Beziehungen Die monegassisch-portugiesischen Beziehungen umfassen die bilateralen Beziehungen zwischen Monaco und Portugal. Die Länder unterhalten seit 1891 ununterbrochene diplomatische Beziehungen. Beide Staaten gehörten 1999 zu den ersten Ländern, die den Euro als Währung einführten. Monaco ist anders als Portugal kein Mitglied der EU, doch sind sie Partner in einer Vielzahl europäischer und anderer internationaler Organisationen, darunter der Europarat, das Schengener Abkommen, die Lateinische Union, die Union für den Mittelmeerraum, und seit dem UNO-Beitritt Monacos 1993 auch in den UN-Organisationen. Neben der portugiesischen Gemeinde in Monaco ist das monegassische Engagement in der Wetterbeobachtung und Meeresforschung auf der Azoreninsel Faial seit 1915 ein wichtiges Verbindungselement. Im Jahr 2016 waren in Monaco 523 portugiesische Staatsbürger im Jahr 2016 konsularisch registriert, die zehntgrößte Ausländergruppe dort. Im Jahr 2019 waren keine Staatsbürger Monacos in Portugal gemeldet.
doc_158_p_0
Flagge Eritreas als autonome Region des Kaiserreichs Äthiopiens bis 1961 Nach dem Überfall Italiens auf Äthiopien wurde Eritrea 1936 in das neu gegründete Italienisch-Ostafrika eingegliedert. Es erhielt große Gebiete Nordäthiopiens dazu, so wurde der größte Teil Tigrays Teil von Eritrea. 1941 wurde die Zugehörigkeit zu Italien durch alliierte Streitkräfte beendet. Das Gebiet wurde unter die britische Militärverwaltung gestellt und 1947 – nach der formellen Aufgabe Eritreas durch Italien – britisches Mandatsgebiet. Nach dem Zweiten Weltkrieg entschieden sich die Vereinten Nationen für eine Föderation der Provinz Eritrea mit dem Kaiserreich Abessinien. Nachdem der äthiopische Kaiser Haile Selassie die politischen Rechte der eritreischen Bevölkerung von 1952 bis 1961 systematisch ausgehöhlt und anschließend 1961 durch die (Selbst-)Auflösung des eritreischen Parlaments Eritrea annektiert hatte, griffen eritreische Separatisten zu den Waffen. Die Unabhängigkeitsbewegungen erhielten in den 1960ern und den darauffolgenden Jahren großen Zulauf. Der Unabhängigkeitskrieg endete nach dreißig Jahren 1991 mit dem Sieg der Eritreischen Volksbefreiungsfront (EPLF) und verschiedener weiterer äthiopischer Rebellengruppen (u. a. die EPRDF) und der Entmachtung des äthiopischen Derg-Regimes. Die EPRDF bildete eine neue Regierung und erlaubte die Unabhängigkeit Eritreas. Diese wurde nach einer durch die UN überwachten Volksabstimmung am 24. Mai 1993 erklärt, bei der 99,83 Prozent der Teilnehmer für die Unabhängigkeit stimmten. Dieser Tag ist seither Nationalfeiertag Eritreas. UNMEE-Soldaten auf Patrouille in Eritrea In den darauffolgenden Jahren verschlechterten sich die Beziehungen zwischen Äthiopien und Eritrea. 1998 brach ein Grenzkrieg der beiden Staaten aus, der in einer Pattsituation endete. Seitdem war die UN-Beobachtermission UNMEE in der Grenzregion stationiert, um den rechtmäßigen Grenzverlauf zu markieren.
Eritrea
doc_158_n_0
Eritrea, das ehemalige Küstengebiet des Axumitischen Reiches und des Kaiserreichs Abessinien, war schon immer eine umkämpfte Zone. Vom 14. Jahrhundert an war die Küstenregion Eritreas zwischen Türken, Arabern, Äthiopiern, Portugiesen und Italienern umkämpft. Ab 1683 war Eritrea eine türkische Provinz (''Habeş Eyaleti'') innerhalb des Osmanischen Reiches. Nach 1881 setzten sich die Italiener in Eritrea fest und erklärten es 1890 zu ihrer Kolonie Italienisch-Eritrea. Von 1936 bis 1941 war die Kolonie Eritrea Teil von Italienisch-Ostafrika und wieder mit dem ehemaligen Kaiserreich Abessinien als italienische Besatzungszone vereinigt. Nach einem Beschluss der UN-Generalversammlung wurde die ehemalige italienische Kolonie als autonome Provinz Eritrea Äthiopien zugesprochen, das jedoch schrittweise die Selbstständigkeit des Teilstaates aufhob: Amharisch wurde anstelle von Tigrinya zur Amtssprache erhoben, die Regionalregierung am 20. Mai 1960 zur Verwaltungsbehörde herabgestuft und das Parlament zur Selbstauflösung gezwungen. Schließlich wurde Eritrea besetzt, annektiert und zur Provinz Eritrea umgewandelt.
Eritreischer_Unabhängigkeitskrieg
doc_158_n_1
Der erste Gouverneur der Kolonie Eritrea war der italienische General Baldissera Orero. Er förderte die Einwanderung von Italienern, allen voran der Landwirte, in die Kolonie. Während dieser Periode wurden die Eritreer indes als billige Arbeitskräfte ausgebeutet, dadurch entstanden neue Sozialklassen und die Kolonie erlebte einen wirtschaftlichen Aufschwung. Die einheimische Bevölkerung Eritreas wurde durch die italienische Kolonialpolitik enteignet und in ihren Rechten stark eingeschränkt. Zudem wurden politische Gegner sowie Rebellen unter Orero und ab Februar 1892 von seinem Nachfolger Oreste Baratieri stark bekämpft. Baratieris Führungsstil beruhte auf einer diskriminierenden Rassenpolitik, weshalb es 1894 zu einer Revolte der Einheimischen kam, die wiederum durch die Kolonialherrscher niedergeschlagen wurde. Von Eritrea aus startete Italien dann nach den Schlachten von Coatit und Senafe 1895 noch seinen Eroberungsfeldzug gegen Abessinien, der 1896 in der Schlacht von Adua für Italien mit einer demütigenden Niederlage zu Ende ging. Im Jahr 1935 wurde die Kolonie die Aufmarschbasis für den zweiten italienischen Eroberungsfeldzug gegen Abessinien, den Italienisch-Äthiopischen Krieg. Nun wurde Eritrea als eine Provinz in die Kolonie Italienisch-Ostafrika eingegliedert, eine Vereinigung der Kolonie Italienisch-Somaliland (darunter auch Oltre Giuba) und des besetzten Äthiopiens. In Italienisch-Ostafrika wurde die Wirtschaft gefördert, so wurden beispielsweise Unternehmen wie die Birra Melotti gegründet, die erste Brauerei Eritreas. Während der faschistischen Herrschaft Italiens über Eritrea, ließ Mussolini jeweils katholische, orthodoxe und muslimische Gotteshäuser im Zentrum der Hauptstadt Asmara errichten. 1941 endete die italienische Herrschaft über das Gebiet Eritrea und die Briten eroberten das Gebiet vollständig. 1935 wurde auch in Italien sowie in der Kolonie Eritrea das Propagandalied ''Faccetta nera'' im Radio gesendet, das auf eine (fiktive) Abessinierin anspielt, die sehnsüchtig auf die italienischen Soldaten wartet. Das Lied gilt bis heute noch als Symbol italienischer Kolonialpolitik. Asmara, die heutige Hauptstadt Eritreas, war früher auch unter dem Namen ''piccolo Roma'' (zu Dt. ''Kleines Rom'') bekannt und war ein bekanntes Reiseziel für die einheimische und italienische Bevölkerung. Noch heute ist die Stadt von italienischer Architektur und Bauweisen geprägt.
Eritreisch-italienische_Beziehungen
doc_158_n_2
Am 3. Oktober 1935 marschierten italienische Soldaten, welche von General Emilio De Bono kommandiert wurden, von der Kolonie Eritrea aus in Äthiopien ein und begannen den zweiten Italienisch-Äthiopischen Krieg. Der Krieg, der durch italienischen Einsatz von Giftgas und Verstößen gegen die Haager Landkriegsordnung geprägt war, dauerte mindestens sieben Monate an, bevor Kaiser Haile Selassie ins Exil ging und die Italiener den Sieg erklärten. Die Invasion wurde vom Völkerbund verurteilt, und das faschistische Italien unter Benito Mussolini wurde als Aggressor bezeichnet, allerdings wurden nur wenige Sanktionen verhängt. Im Mai 1936 wurde Äthiopien schließlich Teil des italienischen Kolonialgebietes Ostafrika und blieb bis zum Zweiten Weltkrieg in dessen Besitz. Im Jahre 1941 wurde das Äthiopische Kaiserreich von äthiopischen Partisanen und Einheiten des Commonwealth of Nations sowie von britischen Truppen befreit. Die Hauptoffensiven gegen die italienischen Kolonialtruppen wurden vom anglo-ägyptischen Sudan und von Britisch-Ostafrika aus eingeleitet. Fünf Jahre nach seiner Flucht ins Exil kehrte Kaiser Haile Selassie wieder nach Addis Abeba zurück. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das ehemalige italienische Eritrea in das äthiopische Kaiserreich zunächst als föderativer Teilstaat eingegliedert. Die Eigenständigkeit Eritreas wurde schrittweise aufgehoben, und 1962 wurde Eritrea zu einer Provinz herabgestuft. Das Frauenwahlrecht wurde 1955 eingeführt.
Kaiserreich_Abessinien
doc_159_p_0
Die Chicago Cubs hatten seit 1908 keine World Series gewonnen und von 1945 bis 2016 diese auch nicht mehr erreicht. Es ist die längste Durststrecke in allen vier großen amerikanischen Profi-Ligen, die die NFL, NBA, NHL sowie Major League Baseball umfasst. Die Cubs-Durststrecke stand lange in Konkurrenz zu der Geschichte der Boston Red Sox und der Chicago White Sox, die beide über 80 Jahre auf eine weitere Meisterschaften warteten. Die Boston Red Sox beendeten ihre 86-jährige Durststrecke mit dem Gewinn der World Series im Jahr 2004, ein Jahr später folgten die Chicago White Sox mit ihrem Triumph nach 88 Jahren. Am 2. November 2016 gelang es den Cubs nach 108 Jahren endlich den Bann zu brechen. Mit ''Zurück in die Zukunft II'' erlangte die Meisterschaft-Durststrecke der Cubs auch unter Nicht-Baseball-Fans größere Bekanntheit. So erleben die Protagonisten des Films nach ihrer Zeitreise aus dem Jahr 1985 zum 21. Oktober 2015, wie dort vom ersten Gewinn der World Series durch die Chicago Cubs seit 1908 berichtet wird – ein Erfolg, der dem Team auch in der Realität zwischen 1989 (dem Erscheinungsjahr des Films) und 2015 nicht vergönnt war. Tatsächlich befanden sich die Cubs am 21. Oktober 2015 noch unter den letzten vier verbliebenen Teams der Major League Baseball Saison 2015, schieden jedoch ausgerechnet an diesem Tag endgültig gegen die New York Mets aus. Die ARD veröffentlichte am 21. Oktober 2015 eine „Sonderausgabe“ der Tagesschau, in der unter anderem vom vermeintlichen World Series-Triumph der Chicago Cubs, aber auch von anderen im Spielfilm dargestellten, fiktiven tagesaktuellen Geschehnissen berichtet wird. Ein Jahr später, im Herbst 2016, gewannen die Cubs dann tatsächlich die World Series.
Chicago_Cubs
doc_159_n_0
MLB_1908 Die MLB-Saison 1908 war die siebte Saison der Major League Baseball (MLB). Zum dritten Mal in Folge konnten die Chicago Cubs die National League (NL) für sich entscheiden. Hatte man 1906 und 1907 noch einen großen Vorsprung auf die Verfolger, so konnte man 1908 nur knapp mit einem Spiel Vorsprung auf die gemeinsam auf dem zweiten Rang liegenden New York Giants und Pittsburgh Pirates den Titel verteidigen. Auch in der American League (AL) gewann der Vorjahressieger erneut. Für die Detroit Tigers war der Erfolg noch enger als für die Cubs in der NL. Mit der gleichen Anzahl Siege wie die am Ende zweitplatzierten Cleveland Naps profitierten die Tigers davon, dass sie ein Mal weniger verloren und so ½ Spiel vor den Naps standen. Die World Series 1908 sah also dieselbe Paarung wie bereits 1907 und wie auch im Vorjahr siegten die Cubs und holten dadurch ihren zweiten und bis heute letzten World Series Titel.
MLB_1908 Die MLB-Saison 1908 war die siebte Saison der Major League Baseball (MLB). Zum dritten Mal in Folge konnten die Chicago Cubs die National League (NL) für sich entscheiden. Hatte man 1906 und 1907 noch einen großen Vorsprung auf die Verfolger, so konnte man 1908 nur knapp mit einem Spiel Vorsprung auf die gemeinsam auf dem zweiten Rang liegenden New York Giants und Pittsburgh Pirates den Titel verteidigen. Auch in der American League (AL) gewann der Vorjahressieger erneut. Für die Detroit Tigers war der Erfolg noch enger als für die Cubs in der NL. Mit der gleichen Anzahl Siege wie die am Ende zweitplatzierten Cleveland Naps profitierten die Tigers davon, dass sie ein Mal weniger verloren und so ½ Spiel vor den Naps standen. Die World Series 1908 sah also dieselbe Paarung wie bereits 1907 und wie auch im Vorjahr siegten die Cubs und holten dadurch ihren zweiten und bis heute letzten World Series Titel.
doc_159_n_1
World_Series_1908 Die World Series 1908 war die fünfte Ausgabe der World Series, den Finals der Major League Baseball (MLB). Sie wurden vom 8. Oktober bis zum 16. Oktober 1908 zum Abschluss der MLB-Saison 1908 zwischen dem Gewinner der American League, den Detroit Tigers und dem Gewinner der National League, den Chicago Cubs, ausgetragen. Die Teams standen sich nach der World Series 1907 das zweite Mal in Folge gegenüber. Wie bereits im Vorjahr war das siegreiche Franchise das der Chicago Cubs mit 4:1 Siegen. Obwohl die Cubs bis zur World Series 1945 noch sieben weitere Male im Finale der MLB standen, konnten die Chicago Cubs erst 2016 die World Serie erneut gewinnen.
World_Series_1908 Die World Series 1908 war die fünfte Ausgabe der World Series, den Finals der Major League Baseball (MLB). Sie wurden vom 8. Oktober bis zum 16. Oktober 1908 zum Abschluss der MLB-Saison 1908 zwischen dem Gewinner der American League, den Detroit Tigers und dem Gewinner der National League, den Chicago Cubs, ausgetragen. Die Teams standen sich nach der World Series 1907 das zweite Mal in Folge gegenüber. Wie bereits im Vorjahr war das siegreiche Franchise das der Chicago Cubs mit 4:1 Siegen. Obwohl die Cubs bis zur World Series 1945 noch sieben weitere Male im Finale der MLB standen, konnten die Chicago Cubs erst 2016 die World Serie erneut gewinnen.
doc_159_n_2
Frank Chance begann seine Karriere bei den Chicago Cubs in der National League als Catcher und zeitweise auch als Outfielder, wechselte aber nach der Verpflichtung von Johnny Kling auf die Position des First Baseman. Seine große Zeit kam, als er in der Mitte der Saison 1905, als er auch die Managerposition bei den Cubs von Frank Selee übernahm. Unter seiner Regie gewannen die Cubs in den Jahren 1906, 1907, 1908 und 1910 den Titel in der National League. 1906 stellten sie mit 116 Siegen bei nur 36 Niederlagen einen Rekord für die Major Leagues auf. Einer Niederlage gegen die White Sox in den World Series 1906 folgten zwei Titelgewinne gegen die Detroit Tigers in den darauffolgenden Jahren. Chance war bei der Serie 1908 mit einem Schlagdurchschnitt von 42,1 % der überragende Spieler beim bislang letzten World Series-Titel der Cubs. Nach der Saison 1912 verließ er die Cubs und arbeitete in den nächsten beiden Jahren bei den New York Yankees. Diese verließ er krankheitsbedingt 1914 und kehrte in seine kalifornische Heimat zurück. Dort übernahm er das in Los Angeles beheimatete Team der Pacific Coast League als Eigentümer und Manager in den Jahren 1916 und 1917. In den Osten kehrte er für kurze Zeit 1923 zurück. Als Coach bei den Boston Red Sox sollte er versuchen, das Team, das nach vielen Abgängen (u. a. Babe Ruth zu den Yankees) geschwächt war, wieder an die Spitze der American League zu führen, scheiterte aber bei diesem Vorhaben. Im folgenden Jahr wollte er den Managerposten bei den Chicago White Sox übernehmen, konnte dies aber aus gesundheitlichen Gründen nicht verwirklichen. Am 15. September 1924 verstarb Chance in Los Angeles. Im Jahre 1946 wurde Frank Chance gemeinsam mit Joe Tinker und Johnny Evans in die Baseball Hall of Fame aufgenommen. Berühmtheit hatte dieses Trio durch ein Gedicht des Zeitungskolumnisten ''Franklin Adams'' mit dem Titel ''Baseball's Sad Lexicon'', das auch unter dem Titel ''Tinkers to Evers to Chance'' bekannt ist.
Frank_Chance
doc_160_n_1
In der römischen Religion war der Adler ein bedeutendes Symbol, ein ominöser Zeichengeber zur Erkennung der Numina durch Vogelschau. Nach der römischen Mythologie galt der Adler als Bote des Hauptgottes Jupiter (→ Symbolik des Adlers). Anfangs war er – neben Wölfen, Minotauren, Pferden und Ebern – eines von fünf tiergestaltigen Feldzeichen ''(signa)'' des römischen Heeres und symbolisierte die durch Jupiters Gunst vermittelte Stärke, Erfolg und Macht. Eine herausragende Stellung erwarb der Legionsadler erst unter dem römischen Feldherrn Gaius Marius, aus dessen Kindheit der Schriftsteller Plutarch die Begebenheit überlieferte, dass er als Junge ein Adlernest samt sieben Adlerküken in seiner Toga aufgefangen habe, was Seher seinen Eltern als Vorzeichen seiner zukünftigen staatsmännischen Bestimmung gedeutet hätten. Die Rolle des Adlers als göttliches Prodigium zukünftiger Herrscher ''(omen imperii)'' findet sich – durch den Schriftsteller Sueton überliefert – auch im Leben des Augustus, dem als Jüngling von einem Adler ein Brot aus den Händen gerissen und nach einem Flug in die Höhe wieder zurückgegeben worden sein soll. Plinius der Ältere berichtete, dass Gaius Marius während seines zweiten Konsulats, wahrscheinlich im Zuge seiner Heeresreform zwischen 104 und 102 v. Chr., den Adler seinen Legionen verlieh, nachdem man wenige Jahre zuvor angefangen hatte, die anderen Feldzeichen im Lager zu lassen. Der Legionsadler gewann damit die Rolle eines Ehren- und Identifikationszeichens und fungierte als kämpferischer Ansporn der nun längerfristig bestehenden Legionen.
Aquila__Standarte_
doc_160_n_2
Angaben über die Verluste auf Seiten der Kimbern und Teutonen gibt es nicht. Schätzungen von Daneta Billau gehen von 15.000 getöteten Germanen aus. Nach der Schlacht wurde, wie damals üblich, die Beute komplett den Göttern geopfert. Es war eine vernichtende Niederlage der römischen Streitkräfte, die mittelbar zur Heeresreform durch Gaius Marius (104 v. Chr.) führte, die die Kampfkraft der römischen Streitkräfte stark erhöhte. Wider Erwarten und entgegen allen Befürchtungen zogen die Sieger nicht weiter in Richtung Rom. Die Kimbern wanderten stattdessen westwärts nach Spanien, die Teutonen dagegen ins Innere Galliens auf der Suche nach Land und Siedlungsraum.
Schlacht_bei_Arausio
doc_161_p_0
Am 6. August 1997 wurde eine Boeing 747-300 der Korean Airlines auf dem Korean-Air-Flug 801 von Seoul nach Agana (Guam) bei heftigem Regen gegen einen Hügel 5 km vor dem Flughafen Hagåtña geflogen. Das Flugzeug brach auseinander und ging in Flammen auf. Von den 254 Menschen an Bord (231 Passagiere und 23 Besatzungsmitglieder) überlebten 26 den Absturz. Ursache war eine Kombination aus Pilotenfehler, unzureichendem Kartenmaterial und einem ausgefallenen Radar des Flughafens. Heute steht an der Absturzstelle ein Denkmal. Am 23. Februar 2008 stürzte ein B-2-Tarnkappenbomber unmittelbar nach dem Start auf der Andersen Air Force Base ab. Es war der erste Absturz einer Maschine dieses Typs, der als das mit Abstand teuerste Flugzeug der Welt gilt. Beide Piloten konnten sich mit dem Schleudersitz retten, erlitten aber Verletzungen. Als Ursache des Absturzes wurde ein falsch kalibrierter Geschwindigkeitsmesser ermittelt. Das ausgebrannte Wrack des Tarnkappenbombers „Spirit Of Kansas“ (AV-12, Kennzeichen 89-0127) Am 21. Juli 2008 stürzte eine unbewaffnete B-52H der US-Luftwaffe (20th Expeditionary Bomb Squadron) an der Ostküste der Pazifikinsel Guam ab. Die Maschine hätte zum 64. Jahrestag der Befreiung der Insel von japanischer Besatzung über eine feiernde Menschenmenge fliegen sollen. Alle sechs Besatzungsmitglieder kamen beim Absturz ums Leben. Am 19. Mai 2016 stürzte ein US-Bomber des Typs B-52 auf dem Stützpunkt Andersen Air Force Base der amerikanischen Luftwaffe ab. Alle sieben Menschen an Bord blieben unverletzt.
Guam
doc_161_n_0
Um 10,1 m verlängerte Version der 777-200. Die 777-300 war von 1997 bis 2002 mit 73,9 m Rumpflänge das längste Verkehrsflugzeug der Welt, ehe es vom Airbus A340-600 als solches abgelöst wurde. Dieser wiederum verlor den Rekord an die Boeing 747-8. Mit einer Passagierkapazität von bis zu 550 Sitzplätzen hat die 777-300 vielfach faktisch die Nachfolge der 747 angetreten, etwa in Japan, wo All Nippon Airways und Japan Airlines die Maschinen in Konfigurationen mit 500 Sitzen und mehr betreiben, während alle ihre 747 mittlerweile außer Betrieb sind. Die erste 777-300 flog im Oktober 1997 und im Mai 1998 nahm Cathay Pacific die erste 777-300 in Betrieb. Weitere Betreiber dieser Version sind überwiegend asiatische Airlines, wie Japan Airlines, All Nippon Airways, Korean Air, Singapore Airlines, Thai Airways, Emirates. Es wurden 60 Exemplare der 777-300 von acht Luftfahrtunternehmen bestellt und bis Juli 2006 ausgeliefert.
Boeing_777
doc_161_n_1
2015 betrieben folgende Fluggesellschaften mindestens zehn Boeing 747: Nachdem United Airlines und Delta Air Lines die Boeing 747 im November 2017 bzw. im Januar 2018 ausmusterten, ist Atlas Air der letzte US-amerikanische Betreiber des Jumbos, der ihn noch auf Passagierflügen einsetzt. Auch bei japanischen Fluggesellschaften ist die 747 als Passagiermaschine nicht mehr im Einsatz. Die beiden größten ehemaligen Betreiber, All Nippon Airways und Japan Airlines, haben ihre Maschinen alle ausgeflottet und setzen für Kapazitäten von 500 Passagieren mittlerweile die Boeing 777 ein. British Airways plante zunächst, die Boeing 747-400 bis zum Jahr 2024 auszumustern und durch Maschinen der Typen Boeing 787, Boeing 777 und Airbus A350 zu ersetzen. Nachdem Qantas, KLM und Virgin Atlantic infolge des Passagierrückgangs durch die COVID-19-Pandemie bis April 2020 ihre Boeing 747-400 stillgelegt hatten, kündigte British Airways ebenfalls deren Ausflottung noch für dasselbe Jahr an. Mit Stand Juli 2018 sind 594 Maschinen der Boeing 747 zugelassen und befinden sich entweder im aktiven Dienst oder sind vorübergehend abgestellt: Die iranische Luftwaffe ist alleiniger Betreiber aller verbliebenen Exemplare der 747-100. Die fünf Maschinen, die alle zwischen 1969 und 1971 gebaut wurden, sind gleichzeitig die ältesten des Typs 747, die noch genutzt werden. Die Baureihen 747-100, -200 und -SP sind mittlerweile nicht mehr als Passagiermaschinen in Betrieb. Eine der drei verbliebenen aktiven 747-300 ist ein Passagierflugzeug der Mahan Air. Bei der 1986 gebauten Maschine mit dem Luftfahrzeugkennzeichen EP-MND, die zuvor bei der UTA und Air France in Betrieb war, handelt es sich um die älteste aktive Passagierversion der 747 und die einzige des Typs 747-300, die noch genutzt wird. Darüber hinaus ist noch eine 747 mit VIP-Ausstattung in Betrieb, die 1983 fabrikneu an die saudische Regierung ausgeliefert wurde. Bei der weiteren noch aktiven 747-300 handelt es sich um einen zur Frachtmaschine umgebauten ehemaligen Passagierjet, der 1990 an die Sabena neu ausgeliefert wurde und heute bei der belorussischen Transaviaexport Cargo Airline in Betrieb ist. Diese Maschine ist die 81. ausgelieferte Boeing 747-300 und damit das letzte gebaute Exemplar dieser Baureihe.
Boeing_747
doc_161_n_2
Hinweis zur Tabelle: Zum schnellen Überblick sind die im Jahre 2012 eingesetzten Flugzeugtypen hellblau hinterlegt. Die Spalten lassen sich durch Anklicken der kleinen Pfeile in der Überschriftenleiste sortieren. Airbus A340-200 /-300 /-500 /-600 A340-600 von der Boeing 747-8 als längstes Flugzeug der Welt abgelöst A380-900 (79 m Länge) sowie Frachter A380-800F derzeit eingefroren Antonow An-124 ''Ruslan'' / ''Condor'' Großraumtransportflugzeug, anfangs militärischer Einsatz Avro Canada C-102 ''Jetliner'' Avro RJ-Familie (RJ85, RJ100, BAe 146) einziges vierstrahliges Kurz- und Mittelstreckenflugzeug 152 / Baade B-152 / Dresden 152 / VL-DDR 152 Prototypen, einzige Strahlflugzeugentwicklung der DDR Berijew Be-42 / A-40 ''Albatros'' / ''Mermaid'' weltgrößtes Amphibienflugzeug, ursprünglich militärischer Einsatz erstes mit Strahltriebwerken ausgestattetes Langstreckenflugzeug Kurz- bis Mittelstreckenvariante (ursprünglich: Boeing 707-020) Boeing 747-100/-200/-300 ''Jumbo Jet'' (''Classic''-Serie) Boeing 747-123 ''Shuttle Carrier Aircraft'' (SCA) Transport des Space Shuttle der NASA (ca. 70 t Leergewicht) Boeing 747SP ''Special Performance'' Boeing 747-400 / -400F / -8 / -8F ''Jumbo Jet'' Passagierversion der 747-400 nicht mehr in Produktion; 747-8 derzeit längstes Flugzeug der Welt Großraumtransportflugzeug, Einsatz bei der Boeing-Produktion Boeing VC-25A/25-B (747-200B) ''Air Force One'' Maschinen der Präsidenten der USA Aérospatiale-BAC ''Concorde'' 101/102 bis 2003 eingesetztes Überschall-Verkehrsflugzeug Convair CV-880 ''Skylark'' / ''Golden Arrow'' vergrößerte Version der ''Convair CV-880'' eines der ersten Düsenpassagierflugzeuge, ab 1967 McDonnell Douglas, seit 1997 Boeing Langstreckenjet der UdSSR, Ganzmetallflugzeug Iljuschin Il-76 ''Candid'' zivil schweres Transport- und Verkehrsflugzeug, ziviler und militärischer Einsatz (s. u.) erstes Großraumflugzeug der Sowjetunion Lockheed L-1329 JetStar / C-140 Unterlegener Konkurrent zur Lockheed JetStar chinesisches Projekt eines Passagierjets, lediglich ein flugfähiges Exemplar gebaut erstes Überschallverkehrsflugzeug, nur 7 Monate im Einsatz White Knight Two (von Scaled Composites) experimentelles Trägerflugzeug für Raumflugzeug SpaceShipTwo
Vierstrahliges_Flugzeug
doc_162_n_0
Dunkles_Zeitalter__Kosmologie_ Das dunkle Zeitalter ist in der Kosmologie eine frühe Zeitspanne in der Entstehung unseres Universums, es ist in die Zeit nach der Entstehung der kosmischen Hintergrundstrahlung und vor der Entstehung der ersten Sterne einzuordnen. In dieser Zeit wurde von Materie weder Licht absorbiert noch ausgesandt, sie war also transparent. Zu dieser Zeit war das Universum wesentlich kleiner als heute. Durch die Expansion des Universums wurde die Strahlung des kosmischen Mikrowellenhintergrunds (ursprünglich im sichtbaren und infraroten Licht) in den Bereich der Mikrowellen verschoben.
Dunkles_Zeitalter__Kosmologie_ Das dunkle Zeitalter ist in der Kosmologie eine frühe Zeitspanne in der Entstehung unseres Universums, es ist in die Zeit nach der Entstehung der kosmischen Hintergrundstrahlung und vor der Entstehung der ersten Sterne einzuordnen. In dieser Zeit wurde von Materie weder Licht absorbiert noch ausgesandt, sie war also transparent. Zu dieser Zeit war das Universum wesentlich kleiner als heute. Durch die Expansion des Universums wurde die Strahlung des kosmischen Mikrowellenhintergrunds (ursprünglich im sichtbaren und infraroten Licht) in den Bereich der Mikrowellen verschoben.
doc_162_n_1
Der Sinus hyperbolicus tritt auch in der Kosmologie auf. Die zeitliche Entwicklung des Skalenfaktors in einem flachen Universum, das im Wesentlichen nur Materie und Dunkle Energie enthält (was ein gutes Modell für unser tatsächliches Universum ist), wird beschrieben durch eine charakteristische Zeitskala ist. ist dabei der heutige Wert des Hubble-Parameters, der Dichteparameter für die Dunkle Energie. Die Herleitung dieses Ergebnisses findet man bei den Friedmann-Gleichungen. Bei der Zeitabhängigkeit des Dichteparameters der Materie tritt dagegen der Kosinus hyperbolicus auf
Sinus_hyperbolicus_und_Kosinus_hyperbolicus
doc_162_n_2
Kosmogonie Kosmogonie ( ''kosmogonía'' „Weltzeugung“; in älteren Texten auch Kosmogenie) bezeichnet Erklärungsmodelle zur Entstehung und Entwicklung der Welt. Diese können die Weltentstehung mythisch deuten oder rational erklären. Kosmogonische Vorstellungen gehören zum Bereich der Mythologie, kosmogonische Theorien sind Gegenstand der Philosophie oder der Naturwissenschaften. Die Begriffe Kosmogonie und Kosmologie lassen sich nicht klar voneinander abgrenzen und werden sowohl in naturwissenschaftlichen als auch in philosophischen und mythischen Zusammenhängen verwendet. Unter „Kosmologie“ versteht man jedoch vorwiegend die Naturwissenschaft, die sich mit den Methoden von Physik und Astronomie mit dem Ursprung und der heutigen Struktur des Universums beschäftigt, wobei die Kosmogonie als Teildisziplin speziell die Entstehung und Entwicklung des Weltalls behandelt. Kosmogonische Mythen haben den umfassenden Anspruch, sinnstiftend den Ursprung der Welt vorstellbar zu machen und die Grundordnung für den Lebensraum des Menschen festzulegen. Wo Mythen ein Teil der kulturellen Identität sind, können sie dieselbe Überzeugungskraft wie die Wissenschaft haben. Die philosophische Kosmologie der griechischen Vorsokratiker begann spekulativ und leitete sich von älteren mythologischen Vorstellungen her. Am Beginn der Neuzeit beschrieb René Descartes erstmals ein Weltentstehungsmodell auf der Grundlage einer rationalistischen Metaphysik. In diesem Artikel geht es hauptsächlich um Mythologie. Religiöse Mythen vom Ursprung der Welt behandelt auch der Artikel Schöpfung.
Kosmogonie Kosmogonie ( ''kosmogonía'' „Weltzeugung“; in älteren Texten auch Kosmogenie) bezeichnet Erklärungsmodelle zur Entstehung und Entwicklung der Welt. Diese können die Weltentstehung mythisch deuten oder rational erklären. Kosmogonische Vorstellungen gehören zum Bereich der Mythologie, kosmogonische Theorien sind Gegenstand der Philosophie oder der Naturwissenschaften. Die Begriffe Kosmogonie und Kosmologie lassen sich nicht klar voneinander abgrenzen und werden sowohl in naturwissenschaftlichen als auch in philosophischen und mythischen Zusammenhängen verwendet. Unter „Kosmologie“ versteht man jedoch vorwiegend die Naturwissenschaft, die sich mit den Methoden von Physik und Astronomie mit dem Ursprung und der heutigen Struktur des Universums beschäftigt, wobei die Kosmogonie als Teildisziplin speziell die Entstehung und Entwicklung des Weltalls behandelt. Kosmogonische Mythen haben den umfassenden Anspruch, sinnstiftend den Ursprung der Welt vorstellbar zu machen und die Grundordnung für den Lebensraum des Menschen festzulegen. Wo Mythen ein Teil der kulturellen Identität sind, können sie dieselbe Überzeugungskraft wie die Wissenschaft haben. Die philosophische Kosmologie der griechischen Vorsokratiker begann spekulativ und leitete sich von älteren mythologischen Vorstellungen her. Am Beginn der Neuzeit beschrieb René Descartes erstmals ein Weltentstehungsmodell auf der Grundlage einer rationalistischen Metaphysik. In diesem Artikel geht es hauptsächlich um Mythologie. Religiöse Mythen vom Ursprung der Welt behandelt auch der Artikel Schöpfung.
doc_163_n_0
Im August 2013 wurde bekanntgegeben, dass Holmes zum Life Peer ernannt und für die Conservative Party Mitglied des House of Lords werden sollte. Er wurde als sog. „Working Peer“ berufen. Am 13. September 2013 wurde er als Baron Holmes of Richmond, of Richmond in the London Borough of Richmond upon Thames, zum Life Peer erhoben und ist dadurch seither Mitglied des House of Lords. Am 30. Oktober 2013 wurde er, mit Unterstützung von Kenneth Baker, Baron Baker of Dorking, und Paul Deighton, Baron Deighton, offiziell ins House of Lords eingeführt.
Christopher_Holmes__Baron_Holmes_of_Richmond
doc_163_n_1
Walter Sullivan wuchs in Chevy Chase, Maryland, auf. Er besuchte das Kleine Priesterseminar und trat anschließend in das ''St. Marys Seminar'' in Baltimore ein. Am 9. Mai 1953 empfing er in Richmond die Priesterweihe und war Seelsorger in Roanoke und Fort Monroe in Hampton. 1965 wurde er Kanzler des Bistums Richmond und Berater von Bischof John Joyce Russell. Papst Paul VI. ernannte ihn am 15. Oktober 1970 zum Titularbischof von ''Selsea'' und Weihbischof in Richmond. Der Bischof John Joyce Russell spendete ihm am 1. Dezember 1970 die Bischofsweihe; Mitkonsekratoren waren Ernest Leo Unterkoefler, Bischof von Charleston, und Joseph Howard Hodges, Bischof von Wheeling. Am 4. Juni 1974 wurde er durch Papst Paul VI. zum Bischof von Richmond ernannt und am 19. Juli 1974 in das Amt eingeführt. Am 16. September 2003 nahm Papst Johannes Paul II. sein altersbedingtes Rücktrittsgesuch an.
Walter_Francis_Sullivan
doc_163_n_2
Francis August Anthony Joseph Janssens empfing am 21. Dezember 1867 das Sakrament der Priesterweihe. 1870 wurde Janssens Generalvikar von Richmond. Am 18. Februar 1881 ernannte ihn Papst Leo XIII. zum Bischof von Natchez. Der Erzbischof von Baltimore, James Gibbons, spendete ihm am 1. Mai desselben Jahres die Bischofsweihe; Mitkonsekratoren waren der Bischof von Wilmington, Thomas Andrew Becker, und der Bischof von Richmond, John Joseph Keane. Am 7. August 1888 ernannte ihn Leo XIII. zum Erzbischof von New Orleans. Die Amtseinführung erfolgte am 16. September desselben Jahres.
Francis_Janssens
doc_164_p_0
In der Zone der Mitteleuropäischen Zeit (MEZ) ist Sommerzeit die ''Mitteleuropäische Sommerzeit'' (MESZ), auf Englisch ' (CEST, britisch) oder ' (CEDT, CET DST, US-amerikanisch) oder auch ' (MEST). Während MEZ der mittleren Sonnenzeit auf dem 15. östlichen Längengrad entspricht, auf dem beispielsweise Görlitz, Stargard in Polen und Gmünd in Niederösterreich liegen, entspricht MESZ der mittleren Sonnenzeit auf dem 30. östlichen Längengrad, auf dem beispielsweise Sankt Petersburg und Kiew liegen. Die Zeitdifferenz der Mitteleuropäischen Sommerzeit (MESZ) zur Koordinierten Weltzeit (UTC) (früher Greenwich Mean Time, GMT / Universal Time, UT) beträgt zwei Stunden (UTC+2), während die Mitteleuropäische Zeit (Normalzeit) um eine Stunde von der UTC abweicht (UTC+1). Die mitteleuropäische Sommerzeit beginnt jeweils am letzten Sonntag im März um 2:00 Uhr MEZ, indem die Stundenzählung um eine Stunde von 2:00 Uhr auf 3:00 Uhr vorgestellt wird, und endet am letzten Sonntag im Oktober um 3:00 Uhr MESZ, indem die Stundenzählung um eine Stunde von 3:00 Uhr auf 2:00 Uhr zurückgestellt wird. Die Stunde von 2:00 Uhr bis 3:00 Uhr erscheint im Herbst also zweimal. Die erste Stunde (von 2:00 Uhr bis 3:00 Uhr MESZ) wird mit „2A“ und die zweite Stunde (von 2:00 Uhr bis 3:00 Uhr MEZ) mit „2B“ bezeichnet. Damit ist in der Nacht der Umstellung im Frühling beispielsweise der Zeitpunkt „6:00 Uhr“ schon fünf Stunden nach Mitternacht erreicht, in derjenigen im Herbst hingegen erst sieben Stunden nach Mitternacht. Es wird gewissermaßen die im Frühjahr „eingesparte“ Stunde im Herbst „zurückgegeben“. Die ''Mitteleuropäische Hochsommerzeit'' (MEHSZ = UT+3) – auch doppelte Sommerzeit genannt – war eine Sonderzeitzone in den Jahren 1945 und 1947 in Deutschland. Sie entsprach der ''British Double Summer Time'' (UT+2) als Sommerzeit der ''War Time'' (UT+1).
Sommerzeit
doc_164_n_0
Die USA verwendeten die Sommerzeit erstmals im Ersten Weltkrieg bis zu dessen Ende. Im Zweiten Weltkrieg galt ganzjährig eine der Sommerzeit gleichende ''War Time''. Im Sommer 1946 kehrten viele Bundesstaaten und Gebiete zur Sommerzeit zurück. Seit 1966 fixiert ein Bundesgesetz, wann die Sommerzeit beginnen kann und enden muss. Der ''Energy Policy Act of 2005'' bestimmt in Sec. 110 mit dem Titel ''Daylight Savings'', dass die Sommerzeit ab 2007 am zweiten Sonntag im März beginnt und am ersten Sonntag im November endet. Sie beginnt damit drei oder vier Wochen früher und endet eine Woche später als zuvor. In den Bundesstaaten Arizona (mit Ausnahme des Gebietes der Diné, der Navajo Nation Reservation), Hawaii und den meisten US-amerikanischen Außengebieten gibt es keine Sommerzeit, ebenso nicht in der kanadischen Provinz Saskatchewan, Teilen einer Region in British Columbia (Peace River Regional District) und dem an Arizona angrenzenden mexikanischen Bundesstaat Sonora. In Mexiko beginnt die Sommerzeit am ersten Sonntag im April, also eine Woche später als in Europa. Grenznahe Regionen zu den USA haben pragmatischerweise den seit 2007 üblichen Umstellungstermin des Nachbarlandes übernommen. Die Sommerzeit endet am letzten Sonntag im Oktober, demselben Tag wie in Europa. In den USA und Mexiko werden die Uhren nicht wie in Europa gleichzeitig umgestellt, sondern im März/April jeweils um 2:00 Ortszeit (beispielsweise 10:00 UTC in Kalifornien, 7:00 UTC in New York) vorgestellt, und im Oktober/November um 2:00 lokaler Sommerzeit auf 1:00 Uhr zurückgestellt.
Sommerzeit
doc_164_n_1
war die Bezugzeit des frühen 20. Jahrhunderts die ''Amsterdamer Zeit'' (' AT). 1916 wurde die Sommerzeit eingeführt, die mit wechselnder Regelung bis 1939 galt. Mit der Besetzung durch das Deutsche Reich am 10. Mai 1940 wurde die ''Berliner Zeit'' (MEZ, AT–0:40) eingeführt, es galten hier dieselben Regelungen bis zur beginnenden Befreiung im September 1944, als dann die ''British Double Summer Time'' UT+2 und dann die ''War Time'' (''British Summer Time'') UT+1 Anwendung fanden. Die Rückkehr zur Mitteleuropäischen Zeit erfolgte Anfang Oktober 1944. Nach 1944 gab es, obwohl diese im benachbarten Deutschland noch bis 1949 galt, keine Sommerzeit mehr. 1977 wurde die Sommerzeit wieder eingeführt, ab 1981 galt die EEG/EG-Regelung.
Liste_der_Sommerzeiten
doc_164_n_2
Geregelt sind die europäischen Sommerzeiten (WESZ, MESZ, OESZ) für die EU in der Richtlinie 2000/84/EG ''zur Regelung der Sommerzeit'' und den ergänzenden Mitteilungen 2001/C 35/07 und 2006/C 61/02. Auch einige assoziierte Staaten, wie die Schweiz, der Europäische Wirtschaftsraum außer Island, sowie einige andere Länder verwenden diese Regelung. Das Verfahren der Sommerzeit wurde im Jahr 2007 bestätigt. Nach der Ölkrise 1973 führte Frankreich als einziges Land in Mitteleuropa mit der Begründung des Energiesparens die Sommerzeit wieder ein. Doch dieses Argument galt bereits damals als höchst fragwürdig. Deutsche Schätzungen von 1974 hatten ergeben, dass mit der Sommerzeit nur etwa 2 Promille an Energie eingespart werden könnten, zu wenig, um die Belastungen der Bauern und anderer Interessengruppen durch die Zeitumstellung zu rechtfertigen. Die Einführung von Sommerzeiten in allen mitteleuropäischen Staaten bis 1981 war keine Folge der Energiekrisen von 1973 und 1979/80, sondern eine Maßnahme auf dem Weg zur Schaffung eines einheitlichen europäischen Binnenmarktes. Die Vereinheitlichung der Gültigkeitszeiten ging von der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) aus. Die ersten Entwürfe von 1976 (1976/C79/38, 1976/C131/12) traten dann mit der Richtlinie 1980/737/EWG in Kraft, die sich vorerst auf den Zeitraum 1980/81 bezog. Es galt die Sommerzeit vom letzten Sonntag im März bis zum letzten Sonntag im September, Zeitumstellung jeweils um 1:00 UTC (2:00 MEZ ↔ 3:00 MESZ), sodass die erste gemeinsame Sommerzeit vom 6. April 1980, 2:00 MEZ bis zum 28. September 1980, 3:00 MESZ dauerte. (Die Schweiz zog erst ein Jahr später nach.) Diese Regeln wurden vorerst regelmäßig wieder festgesetzt, bis mit der Richtlinie 2000/84/EG eine unbefristet gültige Regelung getroffen wurde. Die heute gültige Regel wurde 1996 eingeführt.
Sommerzeit
doc_165_n_0
Nach dem Zerfall der kurzlebigen Mali-Föderation und der Unabhängigkeit Malis als eigenständigem Staat beschloss der außerordentliche Kongress der einzigen Partei des Landes, der ''Union Soudanaise-RDA'' (US-RDA), Mali auf einen sozialistischen Wachstums- und Entwicklungskurs zu setzen. Danach wurde die Gesamtheit des politischen Aufwands der Partei und des Landes auf die wirtschaftliche und politische Entwicklung des Landes konzentriert. Die sozialistische Periode Malis dauerte allerdings nur von September 1960 bis November 1968. Seit Beginn der sozialistischen Agenda lag die Priorität der politischen Führungsspitze der US-RDA auf der möglichst zügigen Etablierung einer neuen malischen Gesellschaft, die auf die politische, ökonomische, soziale und kulturelle Ermächtigung der malischen Bevölkerung abzielte. Die politische Führung glaubte fest daran, dass ein situationsangemessener Sozialismus, der an die spezifischen Bedingungen in Mali angepasst war, die am besten geeignete Ideologie zum Erreichen dieses Ziels war. Seydou Badian Kouyaté, der Leiter des ideologisch linken Flügels der Partei und zeitweiser Entwicklungsminister, identifizierte drei Charaktermerkmale des malischen Sozialismus: 1) Der malische Sozialismus basiert auf den Bauern und Landarbeitern statt auf einem nicht vorhandenen Proletariat; 2) ein lebhafter Privatsektor ist dazu aufgerufen, zur nationalen Entwicklung beizutragen, 3) Respekt gegenüber den malischen religiösen Werten und Praktiken. Keita wurde bei der sozialistischen Organisation des malischen Staates stark vom leninistischen „demokratischen Zentralismus“ beeinflusst, welches die Kommunikation zwischen der politischen Führungsspitze und dem Rest der Partei institutionalisierte, wobei die endgültige Entscheidungsgewalt beim nationalen Politbüro (''Bureau Politique National)'' verblieb.
Modibo_Keïta
doc_165_n_1
Veli Lošinj teilte weitgehend die politische Geschichte der ganzen Insel Lošinj mit einer Reihe von wechselnden Herrschaften: Osor, Venedig, Kroatien-Ungarn, Österreich-Ungarn, Frankreich, Italien, deutsche Besatzung, Sozialistische Föderative Republik Jugoslawien. Unter französischer Herrschaft wurde Veli Lošinj die Unabhängigkeit von Osor gewährt. So entstand am 24. August 1806 zunächst der Gemeinderat Mali und Veli Lošinj, am 11. Februar 1808 der eigenständige Gemeinderat Veli Lošinj. Der erste Bürgermeister war Kapitän Simun Budinic. Das Rathausgebäude am Hafen wurde 1870 gebaut. Die Gemeinde blieb selbständig bis 1945. Inzwischen gehört sie verwaltungsmäßig zu Mali Lošinj.
Veli_Lošinj
doc_165_n_2
Zurzeit gibt es innerhalb der Europäischen Union in Katalonien, im Baskenland, in Nordirland, in Südtirol, in Sardinien, in Venetien und in den beiden Teilen Belgiens sowie auch vereinzelt in der Bretagne und in Bayern (bzw. in Franken, wiederum vom Freistaat Bayern) politische Parteien, die eine Sezession anstreben. Auf Korsika und im Baskenland gab es immer wieder terroristische Attentate durch Separatisten. Die ETA hat im November 2011 einen „dauerhaften“ Waffenstillstand vereinbart und gab 2018 ihre Selbstauflösung bekannt. Grönland strebt für die nahe Zukunft die Unabhängigkeit von Dänemark an. Die Republika Srpska strebt die Unabhängigkeit von Bosnien und Herzegowina an. Aktive Unabhängigkeitsbewegungen existieren unter anderem in Schottland, den Kurdengebieten der Türkei, des Iraks und des Irans, in Tibet und Uiguristan, in der russischen Teilrepublik Tschetschenien, in Québec (siehe den Renvoi relatif à la sécession du Québec), in Kalifornien (siehe Kalifornische Nationalpartei und Calexit), in Bougainville und in einigen Minderheitengebieten Myanmars, Moldawiens, Georgiens und Aserbaidschans, im Südjemen (''Southern Movement / al-Hirak''), in der Ukraine sowie im Norden von Mali (→ Azawad), im Süden Brasiliens und auch im Norden und Nordosten Spaniens (→ Autonome Gemeinschaft Baskenland, Katalonien).
Sezession
doc_166_p_0
Die wichtigste Ursache für Kinderarbeit ist die Armut der Eltern. So ergab die Auswertung umfangreicher Daten über Privathaushalte in Entwicklungsländern, dass die meisten Eltern ihre Kinder niemals zur Arbeit schicken würden, wenn sie nicht äußerste Not dazu zwingen würde. Die Kinderarbeit führt umgekehrt aber auch zu einem erhöhten Angebot an billigen Arbeitskräften und damit zu niedrigen Löhnen. Die Kinderarbeit ist also auch eine Ursache für die Elternarmut.
Kinderarbeit
doc_166_n_0
Die Antwort auf die Frage, was als ausbeuterische und was als unproblematische Kinderarbeit gilt, hat sich im Laufe der Geschichte stark gewandelt; sie wird heute noch regional unterschiedlich beantwortet. Insbesondere die Internationale Arbeitsorganisation befürwortet ein generelles weltweites Verbot von Kinderarbeit, von dem es nur in engen Grenzen Ausnahmen geben solle. Gegen diese Haltung wird seit einiger Zeit eingewandt, dass sie die konkreten Interessen betroffener Kinder und ihrer Eltern nicht ernst genug nehme.
Kinderarbeit