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|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
abel_leibmedicus_1699 | 1,404 | 1,699 | Dannenhero zerloͤſen auch warme Getraͤncke mit ihrer Waͤrme/ Duͤnnig- und Fluͤßigkeit die zachen Feuchtigkeit/ halten das Blut in ſeinen Fluß und Lauff/ ſtaͤrcken alle Eingeweyd/ loͤſchen ab alle Saltzigkeit/ und ſtoſſen oder treibẽ durch den Schweiß und Urin der Kranckheiten Wurtzel und Zuſatz weg. | Dannenher zerlösen auch warme Getränke mit ihrer Wärme / Dünnig- und Flüssigkeit die zachen Feuchtigkeit / halten das Blut in seinen Fluss und Lauf / stärken alle eingeweiht / löschen ab alle Salzigkeit / und stoßen oder treiben durch den Schweiß und Urin der Krankheiten Wurzel und Zusatz weg. | de | de | de | 1 | 7.0578 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,405 | 1,699 | Hierbey iſt dieſe Behutſamkeit zu behalten/ daß man ſich gleich darauff fuͤr kalter Lufft und kalten Trincken huͤten ſol/ ſondern in der Waͤrme bleiben/ ſo iſt es eine geringe/ doch gute Artzeney bey gewiſſen Perſonen. | Hierbei ist diese Behutsamkeit zu behalten / dass man sich gleich darauf für kalter Luft und kalten trinken hüten soll / sondern in der Wärme bleiben / so ist es eine geringe / doch gute Arznei bei gewissen Personen. | de | de | de | 1 | 4.9416 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,406 | 1,699 | Wo man aber darin zuviel thut/ wird der Magen ſchlap und traͤg/ die Waſſer-Gaͤnge angefuͤllet/ der Leib weichlich/ und wo keine Bewegung darzu koͤmt/ die Waſſer-Sucht oder andere Geſchwulſt darauff erfolgen kan. | Wo man aber darin zu viel tut / wird der Magen schlap und träg / die Wassergänge angefüllt / der Leib weichlich / und wo keine Bewegung dazukommt / die Wassersucht oder andere Geschwulst darauf erfolgen kann. | de | de | de | 1 | 5.3635 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,407 | 1,699 | Dahero zwar erhellet/ daß das barbariſche Kraͤutl. | Daher zwar erhellet / dass das barbarische Kräutl. | de | de | tr | 0.667 | 6.1298 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,408 | 1,699 | Thee an und vor ſich denen barb ariſchen Leuten gantz gut ja auch etlicher maſſen denen Leichtglaͤubigen und Neubegiergen delicaten Teutſchen und Europæern/ derer Aberglaub und noch vielmehr Einbildung weit ſtaͤrcker iſt/ als jenes/ der aus purer Einbildung einen groſſen Sack auf dem Ruͤcken bekommen. | Tee an und vor sich denen Barbe arischen Leuten ganz gut ja auch etlicher maßen denen Leichtgläubigen und Neugierigen delikaten Deutschen und Europäern / derer Aberglaube und noch vielmehr Einbildung weit stärker ist / als jenes / der aus purer Einbildung einen großen Sack auf dem Rücken bekommen. | de | de | de | 1 | 5.8088 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,409 | 1,699 | Ich wuͤnſchte/ daß ſolche Einfaͤltige Leut aus Einbildung auch einen reiffern Verſtand bekaͤmen/ ſo wuͤrden ſie ſich nicht ſo leichtlich bethoͤren laſſen. | Ich wünschte / dass solche einfältige Leute aus Einbildung auch einen reiffern Verstand bekämen / so würden sie sich nicht so leichtlich betören lassen. | de | de | de | 1 | 5.1756 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,410 | 1,699 | Ich ſage ohne Scheu/ daß dieſer fremde Thee denen Studenten mehr ſchaͤdlich als dienlich ſey/ welches ein genaues Verhalten in der diæt erfordert/ die Geiſter die durch das ſtaͤtige Nachtſtudiren oder andere Exercitia verzehret worden/ werden dadurch keines weges wieder erſetzet/ dafuͤr ein gut Glaß Wein/ das bringet mehr Geiſter und Kraͤffte/ als 20. Naͤppigen voll ſolches Kalcks- Waſſers. | Ich sage ohne Scheu / dass dieser fremde Tee denen Studenten mehr schädlich als dienlich sei / welches ein genaues Verhalten in der Diät erfordert / die Geister die durch das stetige Nachtstudieren oder andere Exercitia verzehret worden / werden dadurch keines Weges wieder ersetzet / dafür ein gut Glas Wein / das bringt mehr Geister und Kräfte / als 20. Neigen voll solches Kalcks-Wassers. | de | de | de | 1 | 5.6965 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,411 | 1,699 | Und warum ſucht man doch ſolche theure fremde Dinge/ und verachtet hingegen unſere koſtbahre einheimiſche geſunde Sachen und Gabe Gottes? | Und warum sucht man doch solche teure fremde Dinge / und verachtet hingegen unsere kostbare einheimische gesunde Sachen und Gabe Gottes? | de | de | de | 1 | 6.4969 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,412 | 1,699 | Iſt es denn nicht wider die Vernunfft? | Ist es denn nicht wider die Vernunft? | de | de | de | 1 | 3.5525 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,413 | 1,699 | Aber die meiſten halten es mit dem Seneca: | Aber die meisten halten es mit dem Seneca: | de | de | de | 1 | 3.9493 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,414 | 1,699 | Freinsheim. | Freinsheim. | tr | de | de | 0.667 | 4.0627 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,415 | 1,699 | de Calid. pot. | de Calid . pot. | en | es | ca | 0 | 8.5298 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,416 | 1,699 | Le Grand. Inſtit. Philoſ p. 669. Pechlin. de Pot. | Le Grand. Instit. Philos p. 669. Pechlin. de Pot. | en | eo | fr | 0 | 6.5334 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,417 | 1,699 | Thee. D. Thile Theelog. p. 6. ſq. | Thee. D. Tele Theelog. p. 6. sq. | en | en | en | 0 | 5.9401 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,418 | 1,699 | Salmuth. ad Pancirol. lib. de Cib. | Salmuth . ad Pancirol. lib. de Cib. | en | pt | hmn | 0 | 7.8064 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,419 | 1,699 | cap. mod. veter. uſitat. | cap. mod. veter. usitat. | en | zh | ca | 0 | 5.3008 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,420 | 1,699 | Berſius, del bever Caldo Coſtumato da gli antichi Romani. | Perseus, del bever Caldo Costumato da gli antichi Romani. | it | it | it | 0 | 6.2506 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,421 | 1,699 | Sim. Pauli, Pechlinus, Bontek, Petitus &c. | Sim. Pauli, Pechlinus, Bontek, Petitus etc. | en | de | ms | 0.333 | 5.9069 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,422 | 1,699 | D. Thile Theelog. poœm. | D. Tele Theelog . pooem. | en | en | su | 0 | 7.5515 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,423 | 1,699 | Kerck. d. l. p. 6, obſerv. 3. | Kerck. d. l. p. 6, observ. 3. | eb | da | ca | 0 | 4.5201 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,424 | 1,699 | .DThile d. l. & Kirchmajer. p. 17. | .DThile d. l. & Kirchmajer. p. 17. | de | en | sq | 0.333 | 7.2229 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,425 | 1,699 | Hier. | Hier. | en | en | nl | 0 | 4.5475 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,426 | 1,699 | Bock. | Bock. | en | en | id | 0 | 5.4601 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,427 | 1,699 | Quicquid domi eſt, vile eſt Alles Einheimiſche iſt gering und veraͤchtlich. | Quicquid domi est, viele est alles Einheimische ist gering und verächtlich. | de | de | de | 1 | 6.7435 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,428 | 1,699 | Fragſt du aber/ welches denn unſere Teutſche Thee ſey/ ſo wiſſe/ daß es alle Kraͤuter ſeyn/ die ein liebliches/ fluͤchtiges/ reines und ſtarckes Saltz haben/ als zum Exempel/ Ehren-Preiß/ Betonien/ Andorn/ Feld-Kuͤmmel oder Quendel/ Salbey/ Gamanderlein/ Wacholder Beer ꝛc. | Fragst du aber / welches denn unsere Deutsche Tee sei / so wisse / dass es alle Kräuter sein / die ein liebliches / flüchtiges / reines und starkes Salz haben / als zum Exempel / Ehrenpreiß / Betonien / Andorn / Feldkümmel oder Quendel / Salbei / Gamanderlein / Wacholder Beer etc. | de | de | de | 1 | 4.8826 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,429 | 1,699 | Was die Veronica fuͤr herrliche Kraͤffte hat/ weiß niemand/ als der derſelbigen Anatomie recht angeſtellt/ und waͤre zu wuͤnſchen/ daß mit iedwedem Kraͤutlein alſo veꝛfahren wuͤrde/ ſo wuͤrde es mehr Nutzen ſchaffen bey den armen Leutẽ/ als ſeithero geſchehen/ deñ in denen Kraͤutern iſt eine unvergleichliche Krafft/ die ſicher und ohne allen Schaden koͤnnen gebrauchet werden/ auch ſinds meiſte Luͤgen/ was die alten Kraͤuter-Buͤcher ohne vorhergegangenen Anatomiſchen Unterſuchung denen Kraͤutern ohne Grund beylegen/ daß es fuͤr dieſe oder jene Kranckheit gut ſeyn ſol/ aber es ſol noch geſchehen/ und zeiget ſolches SOLLEN eine merckliche und dumme ignoranz an. eine Formul der herrlichen Studenten Thee, ſol unten folgen/ die ich zu dero Beſten communicire. | Was die Veronica für herrliche Kräfte hat / weiß niemand / als der derselbigen Anatomie recht angestellt / und wäre zu wünschen / dass mit jedwedem Kräutlein also verfahren würde / so würde es mehr Nutzen schaffen bei den armen Leuten / als seither geschehen / denn in denen Kräutern ist eine unvergleichliche Kraft / die sicher und ohne allen Schaden können gebraucht werden / auch sind es meiste Lügen / was die alten Kräuterbücher ohne vorhergegangenen anatomischen Untersuchung denen Kräutern ohne Grund beilegen / dass es für diese oder jene Krankheit gut sein soll / aber es soll noch geschehen / und zeiget solches SOLLEN eine merkliche und dumme Ignoranz an . eine Formul der herrlichen Studenten Tee, soll unten folgen / die ich zu deren Besten kommuniziere. | de | de | de | 1 | 5.3329 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,430 | 1,699 | Croll. in præfat. | Croll . in praefat. | da | da | fy | 0 | 7.4136 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,431 | 1,699 | ad ſignat. rerum p. m-2. | ad signat . rerum p. m-2. | la | la | la | 0 | 6.98 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,432 | 1,699 | Das X. Capitel. | Das X. Kapitel. | de | de | pl | 0.667 | 6.5669 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,433 | 1,699 | Was von dem Caffe zu halten. | Was von dem Kaffee zu halten. | de | de | de | 1 | 4.199 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,434 | 1,699 | EBen dieſe Meinung habe ich auch von dem Caffe, welches der Einſiedel Schickſiedel vor ungefehr 90. Jahr erfunden/ worinnen viel Geld ſchon verſchwendet worden. wem es bekoͤmmt/ mag es trincken/ ich ſehe aber nicht/ wie es Studenten koͤnne nuͤtzlich ſeyn. | Eben diese Meinung habe ich auch von dem Kaffee, welches der Einsiedel Schicksiedel vor ungefähr 90. Jahr erfunden / worin viel Geld schon verschwendet worden . wem es bekommt / mag es trinken / ich sehe aber nicht / wie es Studenten könne nützlich sein. | de | de | de | 1 | 5.882 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,435 | 1,699 | Franck. d. orat. Inaugur. | Franck. d. orat. Inaugur. | no | lt | la | 0 | 5.208 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,436 | 1,699 | Das XI. Capitel. | Das XI. Kapitel. | de | de | eu | 0.667 | 6.1231 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,437 | 1,699 | Von der Schoccolada. | Von der Schoccolada. | de | es | de | 0.667 | 6.1379 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,438 | 1,699 | SChoccolada iſt eben nicht werth viel Worte davon zu machen/ geſchweige viel Geld dafuͤr zu geben. | Schoccolada ist eben nicht wert viel Worte davon zu machen / geschweige viel Geld dafür zu geben. | de | de | de | 1 | 6.118 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,439 | 1,699 | Es iſt mit einem Wort ein ungeſundes Weſen/ und iſt eine groſſe Einfalt von denen/ die es ſo hoch æſtimiren und theuer bezahlen/ und worzu es am meiſten helffen ſol/ thut es am wenigſten. | Es ist mit einem Wort ein ungesundes Wesen / und ist eine große Einfalt von denen / die es so hoch ästimieren und teuer bezahlen / und wozu es am meisten helfen soll / tut es am wenigsten. | de | de | de | 1 | 4.701 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,440 | 1,699 | Das XII. Capitel. | Das XII. Kapitel. | de | de | pl | 0.667 | 5.9108 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,441 | 1,699 | Vom Toback und deſſen Untuͤchtigkeit. | Vom Tabak und dessen Untüchtigkeit. | de | de | de | 1 | 4.0045 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,442 | 1,699 | NIcht unbillich fragt ſichs auch/ ob der Toback Studenten nuͤtzlich? | Nicht unbillig fragt sich es auch / ob der Tabak Studenten nützlich? | de | de | de | 1 | 7.2665 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,443 | 1,699 | Ich ſage nein/ weil eine mehrere nuͤtzliche und gekochte Feuchtigkeit dadurch aus dem Mund gefuͤhret wird/ und daher trockene Naturen mehr und mehr ausgetrocknet/ und die Geiſter verduͤnnet werden. | Ich sage nein / weil eine mehrere nützliche und gekochte Feuchtigkeit dadurch aus dem Mund geführt wird / und daher trockene Naturen mehr und mehr ausgetrocknet / und die Geister verdünnet werden. | de | de | de | 1 | 5.3076 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,444 | 1,699 | Was man dem Toback ſonſten gutes zuſchreibet/ das iſt nicht allemahl war. | Was man dem Tabak sonsten gutes zuschreibet / das ist nicht allemal war. | de | de | de | 1 | 6.9938 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,445 | 1,699 | Denn als vor einiger Zeit ein reicher und vornehmer Landſaß mich conſulirete/ wie er doch ſeiner uͤberfluͤßigen Dicke und ſtarcken Leibes/ oder wie er es hieß/ ſeiner Fettigkeit koͤnte loß werden/ da habe ich ihm nechſt Verordnung anderer Medicin den Toback in Uberfluß verboten/ welches er auch eine Zeitlang gethan/ und deßwegen zimliches abgenommen und beſſer befunden; als er aber auf die erſte garſtige Gewohnheit wieder gekommen und denſelben zu trincken wieder angefangen/ iſt meine Weiſſagung accurat eingetroffen in dem er bald darauff in eine toͤdliche Waſſer- und Schwindſucht gefallen/ welches/ ſo er meinem Conſilio gefolget/ ſo weit mit ihme nicht kommen waͤre. | Denn als vor einiger Zeit ein reicher und vornehmer Landsaß mich consulirete / wie er doch seiner überflüssigen Dicke und starken Leibes / oder wie er es hieß / seiner Fettigkeit könnte loswerden / da habe ich ihm nächst Verordnung anderer Medizin den Tabak in Überfluss verboten / welches er auch eine Zeitlang getan / und deswegen ziemliches abgenommen und besser befunden; als er aber auf die erste garstige Gewohnheit wieder gekommen und denselben zu trinken wieder angefangen / ist meine Weissagung akkurat eingetroffen in dem er bald darauf in eine tödliche Wasser- und Schwindsucht gefallen / welches / so er meinem Consilio gefolgt / so weit mit ihm nicht kommen wäre. | de | de | de | 1 | 5.0613 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,446 | 1,699 | War alſo mit ihme keine natuͤrliche Fettigkeit/ ſondern eine ſo genante Cachexia Scorbutica. | War also mit ihm keine natürliche Fettigkeit / sondern eine so genannte Cachexia Scorbutica. | de | de | de | 1 | 6.1082 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,447 | 1,699 | So iſt demnach der Toback jungen Leuten/ am allermeiſten aber denen Gelehrten und Studenten ſchaͤdlich. | So ist demnach der Tabak jungen Leuten / am allermeisten aber denen Gelehrten und Studenten schädlich. | de | de | de | 1 | 6.0448 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,448 | 1,699 | Eſt enim herba ſtratiotica & martis, non verò Sophiæ & Artis. | Est enim herba stratiotica & martis, non vero Sophiae & Artis. | it | la | gl | 0 | 6.6001 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,449 | 1,699 | Es iſt ein Teuffel/ der die Leute aus Wolluſt zum Toback ſauffen antreibet/ Weil er nur truncken macht und voll Ohne alle Wolluſt naͤrriſch toll/ Und giebt von ſich einen Teuffels- Rauch/ Ohn einen andern Nutz und Brauch. | Es ist ein Teufel / der die Leute aus Wollust zum Tabak saufen antreibet / Weil er nur trunken macht und voll ohne alle Wollust närrisch toll / Und gibt von sich einen Teuffels-Rauch / Ohne einen anderen Nutz und Brauch. | de | de | de | 1 | 5.4966 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,450 | 1,699 | Moſcheroich. Viſ. 7. p. 653. ſqq. | Moscheroich. Vis. 7. p. 653. sqq. | en | zh | vi | 0 | 5.3061 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,451 | 1,699 | Er ſchadet denen Trockenen und die ſchwache Nerven haben/ dergleichen Art Studenten ſeyn/ die ſtarcke und hitzige Sachen nicht vertragen koͤnnen. | Er schadet denen Trockenen und die schwache Nerven haben / dergleichen Art Studenten sein / die starke und hitzige Sachen nicht vertragen können. | de | de | de | 1 | 6.0863 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,452 | 1,699 | Der Toback heiſſet ſonſten auch Petina, quia cerebrum petit. | Der Tabak heißt sonsten auch Petina, quia cerebrum petit. | de | la | fr | 0.333 | 5.8018 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,453 | 1,699 | Er machet das Gehirn ſchwartz und trocken/ wie die Vielheit der Exempel ausweiſet. | Er macht das Gehirn schwarz und trocken / wie die Vielheit der Exempel ausweiset. | de | de | de | 1 | 5.9204 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,454 | 1,699 | Daß er ſol Tapfferkeit verurſachen/ iſt mehr ein Aber-Glaub unter denen Indianiſchen Voͤlckern Tououpinambaultiis in Braſilien/ die alſo beſchaffen: | Dass er soll Tapferkeit verursachen / ist mehr ein Aberglaube unter denen indianischen Völkern Tououpinambaultiis in Brasilien / die also beschaffen: | de | de | de | 1 | 6.5024 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,455 | 1,699 | Es verſamlen ſich ihre Goͤtzen-Prieſter Caraibes genannt/ bringen das Volck in einen Reihen/ haben ein langes Rohr mit dem Kraut Peto angefuͤllet/ das zuͤnden ſie an/ blaſen den Leuten den Rauch ins Geſicht mit dieſen Worten: Nehmet hin den Geiſt der Tapfferkeit und Kuͤhnheit eure Feinde zu uͤberwinden/ darauff ſie denn nicht anders/ als waͤren ſie von den Teuffeln beſeſſen/ ihre Feinde mit groſſer furie anfallen/ ſchlagen tod und laſſen ſich todtſchlagen. | Es versammeln sich ihre Götzenpriester Caraibes genannt / bringen das Volk in einen Reihen / haben ein langes Rohr mit dem Kraut Peto angefüllt / das zünden sie an / blasen den Leuten den Rauch ins Gesicht mit diesen Worten: Nehmet hin den Geist der Tapferkeit und Kühnheit eure Feinde zu überwinden / darauf sie denn nicht anders / als wären sie von den Teufeln besessen / ihre Feinde mit großer Furie anfallen / schlagen tot und lassen sich totschlagen. | de | de | de | 1 | 5.2107 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,456 | 1,699 | Das waͤre wahrhafftig ein ſehr ſchlechtes Mittel wider verzagte Soldaten. | Das wäre wahrhaftig ein sehr schlechtes Mittel wieder verzagte Soldaten. | de | de | de | 1 | 5.8347 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,457 | 1,699 | Ich kan mir aber nichts unvernunfftigers einbilden/ als 4. 6. oder mehr Kanne Bier beym. | Ich kann mir aber nichts Unvernunfttigers einbilden / als 4. 6. oder mehr Kanne Bier beim. | de | de | de | 1 | 5.587 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,458 | 1,699 | Toback zu trincken/ und hingegen eine wenige Feuchtigkeit oder Schleim auszuwerffen/ ja wohl gar die nuͤtzliche und gute Feuchte Salivam oder Speichel abzuzapffen/ und wiederum rohe Feuchtigkeit einzufuͤllen. | Tabak zu trinken / und hingegen eine wenige Feuchtigkeit oder Schleim auszuwerfen / ja wohl gar die nützliche und gute Feuchte Salivam oder Speichel abzuzapfen / und wiederum rohe Feuchtigkeit einzufüllen. | de | de | de | 1 | 6.1885 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,459 | 1,699 | Das heiſt ja recht/ das ὕςερον πρώτερον geſpielet. | Das heißt ja recht / das ὕςερον πρώτερον gespielt. | de | el | de | 0.667 | 4.2006 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,460 | 1,699 | Dannenhero jener Helm-Staͤdiſche Profeſſor es denen Studenten fuͤr ſehr uͤbel gehalten/ die den Toback zu ſtarck und ohne Noth getruncken/ ſagende: quid turpius & homine liberali indignius, quam ex Cerebro nobiliſſima illa mentis ſede vaporarium efficere? | Dannenher jener Helm-Städische Professor es denen Studenten für sehr übel gehalten / die den Tabak zu stark und ohne Not getrunken / sagende: quid turpius & homine liberali indignius, quam ex Cerebro nobilissima illa mentis sede vaporarium efficere? | de | la | de | 0.667 | 6.4586 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,461 | 1,699 | Was iſt doch ſchaͤndlicher und einem freyen Menſchen unanſtaͤndiger/ als aus dem edlen Sitz der Seelen ein Rauch-Neſt zu machen? | Was ist doch schändlicher und einem freien Menschen unanständiger / als aus dem edlen Sitz der Seelen ein Rauch-Nest zu machen? | de | de | de | 1 | 4.8854 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,462 | 1,699 | Als vor weniger Zeit einem Bauer/ der zuvor groſſe Kopff-Schmertzen hatte/ auch ſehr wunderlich und faſt unſinnig war/ nach ſeinen Tod den Kopff oͤffnen laſſen/ habe ich befunden/ daß ſein Gehirn von vielen Toback gantz Schwartz und trocken war/ welches auch ſeiner Unſinnigkeit und Todes Urſach geweſen. | Als vor weniger Zeit einem Bauer / der zuvor große Kopfschmerzen hatte / auch sehr wunderlich und fast unsinnig war / nach seinen Tod den Kopf öffnen lassen / habe ich befunden / dass sein Gehirn von vielen Tabak ganz Schwarz und trocken war / welches auch seiner Unsinnigkeit und Todes Ursache gewesen. | de | de | de | 1 | 5.8541 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,463 | 1,699 | Dieſes und dergleichen Exempel ſollen billich alle und iede von deſſen ſchaͤndlich und ſchaͤdlichen Mißbrauch/ zumahlen bey hitzigen Leuten abſchrecken. | Dieses und dergleichen Exempel sollen billig alle und jede von dessen schändlich und schädlichen Missbrauch / zumal bei hitzigen Leuten abschrecken. | de | de | de | 1 | 5.9552 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,464 | 1,699 | Mann frage nicht/ warum mancher/ wenn er ein wenig zu Jahren koͤmmt/ ſeinen vollkommenen Verſtand und Gebrauch der Nerven nicht hat/ er unterſuche nur ein wenig den Mißbrauch des Tobacks und Sauffens/ denn er in ſeiner Jugend getrieben/ dem wird die Wahrheit aber zu ſpaͤt zu ſchreyen/ und verkuͤrtzet ihnen wohl gar das Leben. | Mann frage nicht / warum mancher / wenn er ein wenig zu Jahren kommt / seinen vollkommenen Verstand und Gebrauch der Nerven nicht hat / er untersuche nur ein wenig den Missbrauch des Tobaks und Saufens / denn er in seiner Jugend getrieben / dem wird die Wahrheit aber zu spät zu schreien / und verkürzet ihnen wohl gar das Leben. | de | de | de | 1 | 5.1365 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,465 | 1,699 | Es iſt dem Rischardo Flitſchero, einem Biſchoff in Londen noch auf dieſen Tag eine ſchlechte Ehre/ daß er ſich hat mit den Toback/ (dadurch die Engellaͤnder der barbariſchen Voͤlcker Natur/ (als von welchen er kommt) wie einer beym Camdeno ſaget/ gleichſam an ſich genommen) zu Tode geſoffen. | Es ist dem Rischardo Fletscher, einem Bischof in London noch auf diesen Tag eine schlechte Ehre / dass er sich hat mit den Tabak / (dadurch die Engländer der barbarischen Völker Natur / (als von welchen er kommt) wie einer beim Camdeno sagt / gleichsam an sich genommen) zu Tode gesoffen. | de | de | de | 1 | 5.9126 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,466 | 1,699 | Der Toback zwar an und vor ſich ſelbſt iſt ein herrlich mediciniſch Kraͤutlein/ und nicht unbillich Sana Sancta zu nennen/ aber wer es wie ſein taͤglich Brod brauchet/ der iſt betrogen. | Der Tabak zwar an und vor sich selbst ist ein herrlich medizinisch Kräutlein / und nicht unbillig Sana Sancta zu nennen / aber wer es wie sein täglich Brot brauchet / der ist betrogen. | de | de | de | 1 | 5.4469 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,467 | 1,699 | Ich nenne es ein mediciniſch Kraͤutlein/ die es alſo brauchen/ als kalte/ feuchte/ dick und fette/ waſſerſuͤchtige Menſchen/ auch die an naͤblichten/ ſumpffichten Oertern wohnen/ oder ſonſt mit kalten Fluß geplagt werden/ die empfinden daher oͤffters Huͤlffe und Linderung/ denen Hitzigen und Scharbockiſchen aber widerrathe ich ihm ernſtlich/ wo ſie nicht wollen an der Schwindſucht ſterben. | Ich nenne es ein medizinisch Kräutlein / die es also brauchen / als kalte / feuchte / dick und fette / wassersüchtige Menschen / auch die an nebligen / sumpfigen Orten wohnen / oder sonst mit kalten Fluss geplagt werden / die empfinden daher öfters Hilfe und Linderung / denen Hitzigen und Scharbockischen aber widerrate ich ihm ernstlich / wo sie nicht wollen an der Schwindsucht sterben. | de | de | de | 1 | 5.0734 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,468 | 1,699 | Aber warum braucht man nicht auch andere ſchoͤne und geſunde Kraͤuterlein als einen Toback/ die bey uns wachſen/ welches wahrhafftig/ zumahlen Gelehrten/ weit beſſer waͤre/ der gleichen Art unten auch folgen ſol. | Aber warum braucht man nicht auch andere schöne und gesunde Kräuterlein als einen Tabak / die bei uns wachsen / welches wahrhaftig / zumal Gelehrten / weit besser wäre / der gleichen Art unten auch folgen soll. | de | de | de | 1 | 5.8118 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,469 | 1,699 | Simon Pauli de abuſ. | Simon Pauli de abus. | fr | eo | eo | 0 | 7.6359 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,470 | 1,699 | Tabac. Meibom. de cereviſ. | Tabac. Meibom. de Zerevis. | fr | eo | fr | 0 | 6.563 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,471 | 1,699 | c. 24. §. 9. Rolfink. meth. med. ſpec. l. 2. ſ. | c. 24. §. 9. Rolfink. meth. med. spec. l. 2. s. | en | hy | da | 0 | 4.9403 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,472 | 1,699 | 3. c. 78. p. 143. Waldſchmid. diſſert. | 3. c. 78. p. 143. Waldschmied . Dessert. | en | zh | vi | 0 | 6.0546 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,473 | 1,699 | d. ſt. D. Hoffm. fundam. | d. st. D. Hoffm . fundam. | en | vi | lb | 0 | 6.3491 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,474 | 1,699 | Med. p. 188. | Med. p. 188. | en | en | sv | 0 | 5.3518 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,475 | 1,699 | Joh. Lehrius Navig. | Joh. Lehrius Navig. | de | la | id | 0.333 | 7.7797 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,476 | 1,699 | Braſil, p. 212. 219. | Brasil, p. 212. 219. | en | zh | ht | 0 | 5.1829 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,477 | 1,699 | Tappius orat. d. Tobac. | Tappius orat. d. Tobak. | en | lt | la | 0 | 5.9914 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,478 | 1,699 | Kerckring. d. l. p. 172. obſ. 90. | Kerckring. d. l. p. 172. obs. 90. | en | zh | ca | 0 | 5.044 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,479 | 1,699 | Mollenbroc. d. l. p. 166. ſq. | Mollenbroc. d. l. p. 166. sq. | eb | en | ca | 0 | 5.5596 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,480 | 1,699 | Becherus pſychoſopt. p. 213. | Becherus psychosopt. p. 213. | en | pl | de | 0.333 | 7.8304 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,481 | 1,699 | Simon Pauli de abuſ. | Simon Pauli de abus. | fr | eo | eo | 0 | 7.6359 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,482 | 1,699 | Tabac. | Tabac. | en | en | tg | 0 | 5.3193 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,483 | 1,699 | Neander Tabacolog. | Neander Tabacolog. | tr | sv | en | 0 | 8.4227 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,484 | 1,699 | Dritten Buchs 5. Theilung. | Dritten Buchs 5. Teilung. | en | de | lb | 0.333 | 5.9538 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,485 | 1,699 | Das I. Capitel. | Das I. Kapitel. | de | de | bg-Latn | 0.667 | 5.744 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,486 | 1,699 | Von der Bewegung. | Von der Bewegung. | de | de | de | 1 | 4.9145 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,487 | 1,699 | WIr leſen abermahl beym Hippocrate auf unſerer Spꝛache alſo: | Wir lesen abermals beim Hippokratte auf unserer Sprache also: | de | de | fr | 0.667 | 9.0165 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,488 | 1,699 | Der Morgen Spazier Gang oder Bewegung machet alles Duͤnne im Leibe/ und was um das Haupt herum lieget/ machet es leicht/ hurtig und munter/ und befoͤrdert den Stulgang. | Der Morgen Spaziere Gang oder Bewegung macht alles Dünne im Leibe / und was um das Haupt herum liegt / macht es leicht / hurtig und munter / und befördert den Stuhlgang. | de | de | de | 1 | 5.2458 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,490 | 1,699 | Es ſcheinet faſt/ als haͤtte der alte Kirchen Lehrer Hippocrates in ſpecie Sorge getragen fuͤr die Herrn Studenten; denn wenn ſie vom Bett gleich die Banck ritten und zum ſtudiren giengen/ wuͤrden die Geiſter nicht halb ſo munter ſeyn. | Es scheinet fast / als hätte der alte Kirchen Lehrer Hippokrates in specie Sorge getragen für die Herrn Studenten; denn wenn sie vom Bett gleich die Bank ritten und zum Studieren gingen / würden die Geister nicht halb so munter sein. | de | de | de | 1 | 5.6064 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,491 | 1,699 | Dannenhero eine gelinde Morgen-Bewegung allen zu recommendiren, wie auch das Ausdehnen des Leibes (die pandiculation,) damit die Nerven oder Spann- Ader ihren natuͤrlichen tonum und ſitum, die Lebens-Geiſter zugleich mit dem Gebluͤt mehr ermuntert und alſo auch die Seelen Geiſter wieder hurtiger werden moͤchten/ darzu hilfft das kaͤmmen der Haare/ denn dadurch werden die verdumten Geiſter erwecket/ man ſol auch ſeinen Mund und Augen mit friſchem Waſſer reinigen/ welches alles zur Ermunterung der Geiſter dienet und zum ſtudiren hurtiger machet. | Dannenher eine gelinde Morgen-Bewegung allen zu rekommendieren, wie auch das Ausdehnen des Leibes (die pandiculation,) damit die Nerven oder Spann-Ader ihren natürlichen tonum und situm, die Lebensgeister zugleich mit dem Geblüt mehr ermuntert und also auch die Seelen Geister wieder hurtiger werden möchten / dazu hilft das Kämmen der Haare / denn dadurch werden die verdummten Geister erwecket / man soll auch seinen Mund und Augen mit frischem Wasser reinigen / welches alles zur Ermunterung der Geister dient und zum Studieren hurtiger macht. | de | de | de | 1 | 5.1952 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,492 | 1,699 | Die Zunge fleißig abgeſchabet und ein wenig von meinem unten geordneten Schnup-Toback oder Haupt-Pulver gebraucht/ koͤmmt dem Kopff auch wohl von ſtatten/ ob dieſe Ding gleich noch ſo gering ſcheinen/ ſo ſind ſie doch noͤthig denjenigen der ſcharffe Sinnen zu haben verlanget/ und koſtet kein Geld. | Die Zunge fleißig abgeschabt und ein wenig von meinem unten geordneten Schnuptoback oder Hauptpulver gebraucht / kommt dem Kopf auch wohl von statten / ob diese Ding gleich noch so gering scheinen / so sind sie doch nötig denjenigen der scharfe Sinnen zu haben verlanget / und kostet kein Geld. | de | de | de | 1 | 6.0819 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,493 | 1,699 | Es recommendiret auch ſonſten nichts mehr einen Studioſum, als die puritas corporis & in ſpecie oris, druͤm iſt nachfolgendes zu mercken: | Es rekommandieret auch sonsten nichts mehr einen Studiosum, als die puritas corporis & in specie oris, darum ist nachfolgendes zu merken: | de | de | de | 1 | 5.816 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,494 | 1,699 | Epid. 6. l. 4. | Epid. 6. l. 4. | sv | en | la | 0 | 4.48 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,495 | 1,699 | Lumina mane manus ſurgens gelida lævet undâ, Hac illac modicum pergat, modicum ſua membra Extendat. | Lumina mane manus surgens gelida laevet unda, Hac illac modicum pergat, modicum sua membra Extendat. | da | la | la | 0 | 6.9778 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,496 | 1,699 | Crines pectat, dentes fricet: iſta Confortant Corebrum, confortant cætera membra. | Crines pectat, dentes fricet: ista Confortant Corebrum, confortant caetera membra. | pt | la | ca | 0 | 6.394 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,497 | 1,699 | Nach dieſem ſollen ſie ſtudiren biß eine halbe Stund vor Tiſch/ da ſie ſich wieder ein wenig bewegen ſollen einen Appetit zu erwecken. | Nach diesem sollen sie studieren bis eine halbe Stunde vor Tisch / da sie sich wieder ein wenig bewegen sollen einen Appetit zu erwecken. | de | de | de | 1 | 5.3815 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,498 | 1,699 | Die aber ihre Exercitia haben/ die moͤgen es thun lang vor und auch nicht gleich nach Tiſch/ denn beydes iſt ſchaͤdlich/ wie oben weitlaͤufftig erinnert worden/ jenes verderbet den Appetit/ dieſes ſtoͤſt den Milchſafft mit Gewalt fort. | Die aber ihre Exercitia haben / die mögen es tun lang vor und auch nicht gleich nach Tisch / denn beides ist schädlich / wie oben weitläufig erinnert worden / jenes verderbet den Appetit / dieses stößt den Milchsaft mit Gewalt fort. | de | de | de | 1 | 5.462 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,499 | 1,699 | Bey denen Exercitiis ſol man ſeinen Leib nicht entbloͤſen/ und durch die euſſerliche kalte Lufft den Schweiß zuruͤck treiben/ weil es Fieber und Kraͤtze verurſachet. | Bei denen Exercitiis soll man seinen Leib nicht entblößen / und durch die äußerliche kalte Luft den Schweiß zurücktreiben / weil es Fieber und Krätze verursachet. | de | de | de | 1 | 4.5485 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,500 | 1,699 | Reiten iſt eine erleidliche Bewegung/ wie auch das Fahren und dienet zufoͤrderſt denen hypochondriacis und ſchwachen Leibern/ denn dadurch bleiben doch die andern Gliedmaſſen ruhig und werden nicht ſo ſehr ermuͤdet noch krafftloß/ welches wohl zu meꝛcken. | Reiten ist eine erleidliche Bewegung / wie auch das Fahren und dient zuvörderst denen Hypochondrieakis und schwachen Leibern / denn dadurch bleiben doch die anderen Gliedmaßen ruhig und werden nicht so sehr ermüdet noch kraftlos / welches wohl zu merken. | de | de | de | 1 | 5.2098 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,501 | 1,699 | Auch ſol man nicht alſobald nach ſtarcker Bewegung kalt tꝛincke/ weil wir Exempel genung haben/ derer/ die davon ploͤtzlich geſtorben. | Auch soll man nicht alsobald nach starker Bewegung kalt trinke / weil wir Exempel genug haben / derer / die davon plötzlich gestorben. | de | de | de | 1 | 6.9656 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,502 | 1,699 | Spigel. l. 6. de Corp. hum. fabr. c. 2. Joh. Henr. Pauli Anat. Bilſian. c. 8. p. 88. Schenk. obſ. l. 2. f. 323. Schorer. medic, peregr. p. 105. | Spigel. l. 6. de Corp. hum. fabr. c. 2. Joh. Henr. Pauli Anat. Bilsian. c. 8. p. 88. Schenk. obs. l. 2. f. 323. Schorer . medic, peregr. p. 105. | en | da | ca | 0 | 4.6733 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,503 | 1,699 | Das II. Capitel. | Das II. Kapitel. | de | de | eu | 0.667 | 5.7194 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,504 | 1,699 | Von der Ruhe und Stillſitzen. | Von der Ruhe und Stillsitzen. | de | de | de | 1 | 6.0467 |
Subsets and Splits
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